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Groupon: Nächster Umbau des Europa-Managements

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Das Rabattangebotsportal Groupon baut zum wiederholten Male sein Europa-Management um: Veit Dengler, der bisher als Vizepräsident für das internationale...

Das Rabattangebotsportal Groupon baut zum wiederholten Male sein Europa-Management um: Veit Dengler, der bisher als Vizepräsident für das internationale Geschäft in Europa mitverantwortlich zeichnete, wird das Unternehmen verlassen. Das geht aus einer interenen Mail hervor, die schon am Mittwoch an die Groupon-Mitarbeiter versandt wurde und die dem Netzwirtschaft-Blog vorliegt. Die Nachfolge Denglers ist demnach schon geklärt: Ihm folgt Christopher Muhr, der bisher für Groupon in den Vereinigten Staaten tätig war. Seine Priorität sei es nun, in Europa neue Technologien einzuführen, sagte Muhr in einer ersten Stellungnahme.

Der Abschied von Dengler kommt überraschend. Der Österreicher war selbst erst seit April für Groupon tätig. In diese Zeit fiel auch ein erster großer Umbau im europäischen Management: Daniel Glasner, der in Zentraleuropa die Geschäfte führte, und Philipp Magin, der für Deutschland, Österreich und die Schweiz verantwortlich war, verließen im Juni das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Damals sagte Dengler in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: “Wir sind ein Unternehmen, das sehr schnell sehr groß geworden ist. Da ist es nur natürlich, dass immer wieder Leute sagen: Ich bin nicht der Mensch, um in einem Unternehmen mit weit über 11.000 Mitarbeitern zu arbeiten, sondern ich möchte mein eigenes Ding machen. Ich glaube, das muss man respektieren.” Dennoch könne das Unternehmen diesen Verlust kompensieren.

Wie es nun ohne Dengler mit Groupon in Europa weitergeht, bleibt erst einmal offen. In der internen E-Mail ist die Rede von Herausforderungen auf dem europäischen Markt. “Wir haben große Fortschritte in den vergangenen Monaten gemacht”, schrieb Groupon-Vizepräsident Kal Raman, “aber es gibt noch viel zu tun, insbesondere in Europa.” Da Groupon seine Konzernumsätze nicht nach Regionen aufgegliedert, ist unklar wie erfolgreich das Unternehmen in Europa tatsächlich ist. Im zweiten Quartal dieses Jahres erwirtschaftete Groupon konzernweit 568 Millionen Dollar Umsatz und wies einen Nettogewinn von 28 Millionen Dollar aus. Die Aktie des Unternhemens hat seit dem Börsengang im vergangenen November beständig an Wert verloren. Das Allzeithoch lag bei rund 31 Dollar, inzwischen rangiert der Kurs bei 4,80 Dollar.

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2 Lesermeinungen

  1. Ich finde es immer schade,...
    Ich finde es immer schade, wenn das Management für ein fehlendes Geschäftsmodell verantwortlich gemacht macht. Groupon hatte zu Beginn gut funktioniert, viele guten Restaurants haben mitgemacht und wurden verprellt. Aktuell gibt es keine guten Deals mehr auf der Seite, was sehr schade ist.

  2. <p>...Ich finde es immer...
    …Ich finde es immer schade, wenn das Management für ein fehlendes Geschäftsmodell verantwortlich gemacht macht….
    Tja, der Fisch fängt aber nunmal bekanntlich von oben an zu stinken….

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