Home
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
Weitersagen Kommentieren (3)
 

Linkedin hat vier Millionen Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz

12.09.2013, 11:48 Uhr  ·  Das berufliche Netzwerk steigert die Mitgliederzahl in zehn Monaten um 35 Prozent und kommt damit Xing immer näher. Allerdings ist der deutsche Wettbewerber in Zentraleuropa immer noch Marktführer.

Von

Das berufliche Netzwerk Linkedin ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz den vergangenen zehn Monaten um 35 Prozent gewachsen und hat nun in diesen Ländern nach eigenen Angaben vier Millionen Mitglieder. Seit November vergangenen Jahres ist die Nutzerzahl mithin um eine Million gestiegen.

“Für uns ist das ein Meilenstein”, sagte Till Kaestner, der die Geschäfte von Linkedin in Deutschland, Österreich und der Schweiz leitet. Das Interessante sei die Dynamik der Entwicklung: “Wir wachsen inzwischen schneller als der Wettbewerb”, sagte Kaestner mit Blick auf andere Anbieter wie das Netzwerk Xing. Xing war zuletzt im Vergleich zwischen dem zweiten Quartal 2012 und dem zweiten Quartal 2013 um rund 14 Prozent gewachsen. Allerdings hat Xing mit inzwischen rund 6,5 Millionen Mitgliedern in Deutschland, Österreich und der Schweiz auch mehr Mitglieder als Linkedin und damit weniger Wachstumspotential.

Die Gründe für den Mitgliederanstieg bei Linkedin sieht Kaestner  unter anderem darin, dass in Deutschland einerseits “die Wahrnehmung des Wertes wächst, den ein berufliches Netzwerk spenden kann”. Zum anderen machen sich die Investitionen bezahlt, die Linkedin zuletzt getätigt habe, unter anderem die Überarbeitung der mobilen Anwendungen für internetfähige Mobiltelefone und Tabletcomputer. Wie viel Geld Linkedin in den vergangenen Monaten in den zentraleuropäischen Markt investiert habe, ließ der Geschäftsführer offen.

In den nächsten Monaten wolle Linkedin in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiter investieren, um das Mitgliederwachstum hoch zu halten, sagte Kaestner. Unter anderem will er weitere Mitarbeiter in der Deutschlandniederlassung in München einstellen. Insgesamt geht Linkedin hierzulande von 20 Millionen Fach- und Führungskräften aus, für die eine Mitgliedschaft infrage kommt.

 

  Weitersagen Kommentieren Empfehlen (6) Drucken
 

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Lesermeinungen zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 6000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung der Lesermeinung weisen wir am Beitrag den Klarnamen des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Lesermeinungen von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Lesermeinungen zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Weitere Artikel

Datenschutzerklärung

Allgemeine Nutzungsbedingungen von FAZ.NET und seinen Teilbereichen

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Lesermeinungen automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden
Lesermeinungen zu diesem Artikel (3)
Sortieren nach
0 Marvin Parsons 12.09.2013, 22:36 Uhr

Kein Vergleich mit Xing

Ich bin bei beiden. Xing ist überwiegend eine Selbstdarsteller-Senke mit Foren und regelrechtem Vereinsleben. Beruflich ist der Nutzen eher gering.

Über LinkedIn hingegen habe ich als selbständige Fachkraft schon mehrere Aufträge bekommen. Da liegt der Fokus voll auf dem Beruflichen.

0 Heiko Gebhardt 13.09.2013, 10:33 Uhr

Nutzer oder Mitglied?

Bin zwar Mitglied, weil mich eine Kollegin dazu überredet hat, nutze das Linkeding aber überhaupt nicht. Wüsste auch nicht wozu. Kenne auch niemand, eben ausser genannter Kollegin, der irgendeinen Nutzen daraus zieht. Weiss nicht einmal, wie man den Namen ausspricht.

[…] die Visitenkarten zum Relikt...

[…] die Visitenkarten zum Relikt gemacht. Trotzdem wollen wir an dieser Stelle einen Blick auf den Marktführer für berufliches Netzwerken in Zentraleuropa riskieren. Xing bietet, nach eigenen Angaben, die Möglichkeit sich mit 13 Millionen Mitgliedern zu […]

Jahrgang 1979, Redakteur in der Wirtschaft der F.A.Z.