Christian Scholz
geboren 1952, seit vielen Jahren in Deutschland lebender Österreicher, von Beruf Professor für Organisation, Personal- und Medienmanagement. Vor- und Querdenker im Personalmanagement. Kontrovers diskutiert wird seine Trendstudie „Spieler ohne Stammplatzgarantie – Darwiportunismus in der neuen Arbeitswelt“. Eines seiner Lieblingsbücher ist „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams. Fußball- und ARD-Tatort-Fan, sammelt Sony-Geräte, bloggt aber mit einem Apple MacBook Air.
Christian Scholz, von 1972 – 1986 Studium, Promotion und Habilitation an der Universität Regensburg. Forschungsaufenthalte unter anderem an der Harvard Business School, seit 1986 Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Organisation, Personal- und Informationsmanagement an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Honorarprofessor für Personalmanagement an der Universität Wien.
Computer und Internet waren schon immer Bereiche, mit denen sich Scholz intensiv beschäftigte. Schon früh hatte er sich an den Lehrstühlen in Saarbrücken und Wien mit der Thematik der virtuellen Realität auseinnander gesetzt und entwickelte unter anderem einen virtuellen Personallehrstuhl mit „richtigem“ Sekretariat. Nachdem er 1998 in Amerika Internetfernsehen live erlebt hat, war klar: „Wenn ich zu Hause bin, machen wir das am Lehrstuhl auch.“ – und gründete den ersten universitären Internet-TV-Sender Europas. Seine Studenten senden bis heute eine wöchentliche Live-Sendung. Jetzt ist eben Web 2.0 das Thema – und daher wird jetzt gebloggt und zwar von vier Arbeitsorten aus: Aus dem extrem aufgeräumten, beinahe leeren Büro des Lehrstuhls, vom kreativ-chaotischen Arbeitszimmer zu Hause, von der Terrasse seines österreichischen Ferienhauses oder von unterwegs. Die Trennung von Spaß und Arbeit kennt er nicht.
Neben diversen Aspekten aus Personalmanagement, Organisation und Medienmanagement beschäftigt sich Scholz mit dem Thema Human Capital Management und den „Erfolgsgeheimnissen“ von Hochleistungsteams. Und natürlich setzt er sich im Rahmen seiner Darwiportunismus-Forschung mit den Spielregeln der neuen Arbeitswelt auseinander.
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