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Die Wissenschaft ist ein ernstes Geschäft, aber gehört ihr deshalb das letzte Wort?

Facebook – das Zuckerchen für unsere Seelen

| 7 Lesermeinungen

Ach ja, der „Spiegel" hat jetzt auch Facebook entdeckt. Mit solchen und anderen wenig schmeichelhaften Gehässigkeiten hat die Netzgemeinde auf den...

Ach ja, der „Spiegel” hat jetzt auch Facebook entdeckt. Mit solchen und anderen wenig schmeichelhaften Gehässigkeiten hat die Netzgemeinde auf den aktuellen „Spiegel”-Titel reagiert. Da staunten sie:  „901 Millionen Menschen gefällt das: Facebook. Warum eigentlich?” Wer das nur liest (und nicht hinter die gediegen infantile Aufklärer-Fassade zu blicken versucht), der darf sich wirklich wundern. Wie hat es die Redaktion bloß geschafft, das Phänomen Facebook erst jetzt zu entdecken?

In Wirklichkeit ist der Titel natürlich eine raffinierte psychologische Trickkiste – eine von der Sorte, der kaum jemand ausweichen kann. Ein Aufruf zur Selbstbefragung. Nun ist die Anleitung zur Selbstbefragung nicht nur ein probates Mittel der Kundenwerbung für Magazine, es war ja schon in unseren Poesiealben ein beliebtes Verfahren und ist ja auch das eigentliche Geschäftsmodell von Facebook selbst: Denn in dem Sozialnetzwerk geht ja nicht nur darum, Freunde, die sich sowieso schon kennen, virtuell zu verbinden, wie das Mark Zuckerberg, der Psychologiestudent, raffinierterweise erkannt hat. Nein, es geht vor allem darum, dieses Netzwerk immer weiter auszubauen. Soziales Prestige zu gewinnen. Informationen und Ideen zu sammeln. Tratsch zu verbreiten. Sich gemeinsam zu wundern. Sich lustig zu machen über die Welt und andere. Über das Gleiche zu lachen. Und was braucht es für all das? Nicht viel erstmal: Zuerst nur die Bereitschaft zur Selbstauskunft, das eigene Profil und den Willen, sich immer wieder selbst zu fragen, wo stehe ich warum, mit was und wofür. Dass das als soziales Prinzip nicht nur funktioniert, sondern fast autokatalytische Züge der Zusammenrottung in sich trägt, zeigt Twitter, das andere soziale Netz, das qua Nutzerzahlen in wenigen Jahren durch die Decke geschossen ist. 

  Bild zu: Facebook - das Zuckerchen für unsere Seelen

Das Ganze jedenfalls erweckt den Eindruck, als hätte es etwas Triebhaftes (und keineswegs nur für die sogenannten  digital natives) Es muss tatsächlich so was wie ein infektiöses Modell der sozialen Urheberschaft sein: Wer mitwirkt, hat Mehrwert – oder glaubt jedenfalls etwas zu gewinnen. Das muss im Einzelfall natürlich gar nicht so sein, je nachdem wie stark man selbst engagiert ist. Aber es bleibt der Verdacht: Hinter diesen virtuellen Versammlungen muss etwas Zwanghaftes stecken. Eine Art Urinstinkt der sozialen Vernetzung. Diesem Prinzip sind nun Diana Tamir und Jason Mitchell, zwei Psychologen der  Harvard-Universität nachgejagt. Ihre Grundthese, immerhin, klingt erstmal wenig rückwärtsgewandt: Soziale Vernetzung wird vom Verstand geleistet. Andere Primaten jedenfalls, behaupten sie, streben nicht diesen hohen Grad an Vernetzung  an, und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Selbstenthüllung  ist für den Menschen ein Lustprinzip. Mit anderen Worten: Der Mensch outet sich, weil es ihn innerlich befriedigt. Seelig sind wir erst, wenn wir etwas über uns mitteilen können. Und es befriedigt uns buchstäblich, weil es sich mit der Selbstenthüllung nämlich mental verhält wie mit einem zarten Chateaubriand oder gutem Sex – es stimuliert das neuronale Belohnungszentrum im Gehirn. Wir Man wird davon leicht psychisch abhängig. So gesehen hätte der Wunsch nach Selbstdarstellung also tatsächlich doch etwas Unwillkürliches, Triebhaftes an sich.

Ausgangspunkt ihrer Überlegungen waren empirische Befunde, wonach 30 bis 40 Prozent dessen, was wir tagtäglich erzählen, über persönlichen Erfahrungen oder die eigenen Beziehungen handelt. Im Internet steht das Selbst noch viel mehr im Mittelpunkt: 80 Prozent der Beiträge auf Twitter enthalten in den maximal zulässigen 140 Zeichen Mitteilungen, die eigene Erlebnisse oder Eindrücke schildern. Und schließlich hat die eigene Zunft schon länger gezeigt, dass Babys schon im zarten Alter von neun Monaten anfangen, die Aufmerksamkeit der Erwachsenen auf Gegenstände zu lenken, die sie selbst für interessant erachten. Das empirische Gerüst galt ihnen jedenfalls als solide genug. Nun haben sich Tamir und Mitchell also daran gemacht, der möglichen  neuronalen Kausalität auf den Grund zu gehen.

Sie haben sich dazu der funktionellen Kernspintomographie bedient, einem Verfahren also, das schon routinemäßig eingesetzt wird, um Verbindungen zwischen Denken und Hirnaktivität offen zu legen. Dem Gehirn soll quasi beim Denken zugesehen werden. Über die methodischen Einschränkungen und die in vielerlei Hinsicht beschränkt aussagekräftigen Bilder aus solchen Hirnscans soll hier nicht weiter diskutiert werden. Es gibt jedenfalls Studien, die in ihrem Ergebnis so  konsistente Aufnahmen liefern, dass es sogar Kritikern schwer fällt, einen direkten Zusammenhang zwischen Denkvorgang und dem synchron aufgenommenen Hirnbild rundheraus abzulehnen. Hirnaufnahmen von  dieser Güte liefern Tamir und Mitchell nun in den „Proceedings” der Nationalen Akademie der Wissenschaften. In fünf Experimenten sind jeweils ein paar Dutzend Probanden vor die Wahl gestellt worden: Zuerst sollten sie eine Frage über sich selbst beantworten („Wie sehr macht Ihnen Wintersport Spaß”) oder sie wurden nach der Haltung einer anderen Person befragt („Wie sehr mag  wohl Barack Obama Wintersport”) oder um Faktenauskunft gebeten (Richtig oder falsch: Mona Lisa wurde von Leonardo da Vinci gemalt”).  Ergebnis: Wann immer die Wahl besteht, entscheidet sich eine deutliche Mehrheit für die Selbstauskunft, und nur die Selbstenthüllung vermag das Belohnungssystem im basalen Vorderhin mit dem Nucleus accumbens und dessen Verbindungen zur Ventralen Tegementalen Zone – den VTA-Neuronen – im Mittelhirn  deutlich zu stimulieren.

Bild zu: Facebook - das Zuckerchen für unsere Seelen

In  einer anderen Versuchsreihe wurden Probanden befragt, ob sie, wenn sie anderen etwas mitzuteilen hätten, lieber Selbstauskünfte geben, Fragen zu anderen beantworten oder Tatsachen beschreiben wollten, wieder die Selbstauskunft bevorzugt wurde – und zwar auch um den Preis, dass das etwas mehr kostet. In zwei Experimenten jedenfalls war die Kommunikation mit einem (geringfügigen)  Entgelt, ein paar Cent,  verknüpft worden. Selbstauskünfte brachten allerdings etwas weniger ein als andere Mitteilungen. Dennoch wurden sie klar bevorzugt. Und wieder war es das positive Belohnungssystem der Probanden, das auf die Introspektion, die Beschäftigung mit sich selbst,  angesprochen hat. Nicht nur das: Mit einem Publikum als Abnehmer der Selbstenthüllung war der hirnphysiologische Effekt im Belohnungssystem noch größer, es wurde offenbar noch mal deutlich mehr von dem „Glückshormon” Dopamin ausgeschüttet. Bild zu: Facebook - das Zuckerchen für unsere Seelen

Und weil der experessiven Beschäftigung mit dem Selbst offenbar ein so hoher „innerer Wert”, wie die Psychologen meinen, beizumessen sei, müsse das natürlich auch evolutionäre Gründe haben. Anders gesagt: Der unstillbare Hunger nach Selbstbefragung muss dem Menschen offenbar einen Überlebensvorteil gebracht haben. Es ist die ultimative Frage nach der Fitness. Und die müsse dringend beantwortet werden. Ein aussagekräftiges Kollektiv dazu hätten wir zumindest: Mindestens 901 Millionen Facebook-Nutzer. Die müssten nur sorgfältig – und wahrheitsgemäß – Buch führen über ihre Reproduktionserfolge. Das setzt  freilich voraus, dass das Geschäftsmodell von Facebook auch langfristig trägt. Dafür jedoch würde heute gewiss kein Wirtschaftsfachmann seine Hand ins Feuer legen. Die ökonomischen Belohnungssysteme sind, wie schon der eine oder andere vermeintliche Internetriese leidvoll erfahren hat, am Ende doch deutlich fragiler als die biologischen.

 Fotos: jom/PNAS

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7 Lesermeinungen

  1. <p>Es stellt sich erstmal die...
    Es stellt sich erstmal die Frage: was ist ein
    “soziales Netzwerk”?
    .
    Wird hier ein Gesellschaftsfeld angelegt und nach und nach besetzt
    oder eine Gemeinschaft hergestellt?
    .
    Dem Titel nach ist es das zweite, man dockt an eine Kultgemeinschaft an.
    Es bedient das jugendliche Bedürfnis nach Gemeinschaft, vielen Freunden, nach Teilhabe auch an Macht, wenn man etwa kollektiv – also als (fiktive) Gruppe – über etwas spottet.
    Religion ist als Kultgemeinschaft ausgefallen,
    Gesellschaft ist unverbindlich – dort verkehrt der bereits Erwachsene förmlich miteinander:
    Das ist zuwenig emotionale Teilhabe für viele Leute. sie suchehn nicht primär denkerische Auseinandersetzung, also Verkehr miteinander,
    sondern sie wollen dazugehören:
    zum Freundeskreis, zu einer Gemeinde der Gleichgesinnten, evt. sogar zu einer Kultgemeinde der Erhöhten, der esoterisch “Wissenden” usw..
    Das wird hier bedient.
    Primär ist es also Ersatz archaischer kultischer Handlungen.

  2. @J.Müller-Jung

    Ich vermute...
    @J.Müller-Jung
    Ich vermute ja ! Bin leider nicht so versiert, wie ich es jetzt schon gerne wäre, aber Beobachtungen im Kindergarten bestätigen, dass Kinder das Bedürfnis aufzufallen haben. Aufmerksamkeit egal zu welchem Preis, selbst Ärger ist eine Art von Aufmerksamkeit, deswegen nutzt man beim operanten Konditionieren auch das Mittel der Ignoranz – keine Reaktion auf Aktion des Kindes steigert die Wahrscheinlichkeit, dass das Verhalten weniger gezeigt wird.
    Keine Ahnung wieviele Studien es diesbezüglich gibt, aber ich denke man sollte weitere Forschungen anstellen, damit man einen Weg findet den Menschen einen adäquaten Umgang mit Medien zu lehren. Das Ziel dabei wäre, dass 18 jährige den Fokus bei Kommunikation nicht auf das Handy richten, sondern den persönlichen Umgang mit Menschen erlernen…ein ganz großer Mangel heutzutage. Leider kann ich nur bei meinen Theorien bleiben ohne sie großartig mit wissenschaftlichen Belegen auszuschmücken…

  3. @PierreFondacaro ja, die...
    @PierreFondacaro ja, die Gefallsucht. Interessant wäre in dem Zusammenhang eine Variante des Experimentes gewesen, in der die Probanden etwas dezidiert Negatives über sich selbst hätten erzählen müssen. Ob das Belohnungssystem dann auch anspringt?

  4. <p>@AGreve Stimme zu, eine...
    @AGreve Stimme zu, eine berechtigte Frage: Sag, was soll es bedeuten. Die Beobachtung ist ja sicher richtig, dass die evolutionistischen Deutungsversuche in der Psychologie und Hirnforschung in den letzten Jahren stark zugelegt haben. Das hat sicher etwas mit dem Aufstieg der Neodarwinisten im zwanzigsten Jahrhundert zu tun, aber nicht nur die sind einem ihrer Leitwölfe, dem 1975 verstorbenen Theodosius Dobzhansky, gefolgt, der den leidenschaftlichen Satz schrieb: “Nichts in der Biologie macht Sinn außer imLichte der Evolution.” Er hat ihn pikanterweise in einem Essay verwendet, in dem er die Vereinbarkeit von Gottesglauben und Darwinismus begründet. Die Evolutionäre Erkenntnistheorie und die (umstrittene) Evolutionspsychologie sind quasi aus der Idee hervorgegangen, die Stammesgeschichte als Erklärungsmodell für verbreitete menschliche Eigenschaften – auch der zwischenmenschlichen Beziehungen – ins Feld zu führen. Das nur ganz allgemein. Aber das beantwortet nicht ihre Frage, was das alles bringt. Ehrlich gesagt, halte ich es für absolut legitim, anwendungsoffen nach den Wurzeln menschlichen Verhaltens – ob Empathie, Altruismus oder Sozialibilität im Allgemeinen – zu forschen. Klären zu wollen, warum der Mensch so gerne über sich nachdenkt und sich vorzugsweise über sich äußert, warum es im Gegenzug zum Beispiel Tiere weniger oder (mutmaßlich) gar nicht tun beziehungsweise kommunikativ einsetzen, das ist eine akademische Frage, die sich viele stellen. Die Antwort muss für mich so wenig wie für den praktizierenden Psychologen eine Bedeutung haben. Wozu auch? Manchen mag es ja beruhigen, wenn er hört, dass da eine Art Automatismus abläuft, und in den Marketingabteilungen könnte die Botschaft, dass das Belohnungszentrum als Steuerungseinheit beteiligt ist, vielleicht sogar ähnliche praktische Bedeutung haben wie die Fixierung eines “Markengedächtnisses” – an dem auch das Belohnungszentrum beteiligt ist und die bekannten Effekte im Kaufverhalten auslöst (Stichwort: Kaufrausch). Allerdings meine ich auch, dass die Erklärungsversuche mit den Steinzeitmenschen,solange sie sich wie bisher fast immer im spekulativen IRaum bewegen, ähnlich hilfreich sind wie die Versuche neuerdings, den Neanderthaler in einen Sonntagsanzug zu stecken und die pseudowissenschaftliche Botschaft zu verbreiten: Auch in George Clooney steckt ein Neanderthaler.

  5. <p>@ AGreve Dieses scheinbare...
    @ AGreve Dieses scheinbare Phänomen, dass sich unzählige Menschen damit beschäftigen sich virtuell “zu präsentieren” interessiert mich schon eine ganze Weile. Ich mache momentan das Fachabi mit Schwerpunkt Pädagogik. In meiner Klasse sind es vorallem die Mädchen/Frauen, die den ganzen Tag im Handy leben. Mit Blick auf die Posts stelle ich fest, dass es tatsächlich die ganze Zeit um Selbstdarstellung, Selbstoffenbarung geht, wobei der Inhalt dieser Offenbarung zur befriedigung des Bedürfnisses Anerkennung zu erfahren dient. Anerkennung im Sinne von Zuspruch. Man postet ein Video, welches einen Menschen zeigt, der sich blamiert. Nun kommentiert man das Ganze, wie blöd und lustig der Mensch sei. Darauf folgen viele Kommentare anderer Facebook-Nutzer, die die Meinung des “Postenden” teilen. Was genau man davon hat, weiß ich bis heute nicht.
    Es kommt nicht darauf an zu wissen, dass Sie daran Genuss finden, sondern warum und wie Sie daran Genuss finden. Und bei diesen Fragen muss man die Psychologie zu Rate ziehen.
    Wenn ich von Stock auf Baum schließen darf, behaupte ich, dass die Gesellschaft mittlerweile an einem einheitlichen Erziehungsmangel leidet.
    Mit Blick auf die Entwicklungsphasenmodelle nach S.Freud und E.H.Erikson, lassen sich die Gründe für das gezeigte Verhalten des Facebook-Nutzers wage vermuten.
    Freud: arbeitsblaetter.stangl-taller.at/…/EntwicklungFreud.shtml
    Erikson: de.wikipedia.org/…/Stufenmodell_der_psychosozialen_Entwicklung
    Dieser “Zwang” sich unbedingt bemerkbar zu machen, Aufsehen zu erregen, Anerkennung zu verlangen sind Folgen problematischen Erziehungsverhaltens. Wo genau der Fehler liegt oder welcher Fehler zu welchem “gestörten Verhalten” führt, ist schwer zu bestimmen. Aber einfach gesagt: Ich sehe im Kindergarten schon, welche Kinder nicht die notwendige Zuwendung ihrer Eltern erhalten. Trotz der Klarheit über den Fakt, dass das alles nur Vermutungen beziehungsweise Thesen sind, bin ich davon überzeugt, dass sich die Kinder ihre Aufmerksamkeit auf anderem Wege sichern.
    Als ich zehn Jahre alt war, musste ich mit meinem Ball unter dem Arm von Tür zu Tür gehen, um ein paar Freunde zum Kicken zu motivieren. Mein kleiner Bruder benötigt heute dafür ca. zehn Klicks…

  6. <p>Es ist mir ein Rätsel, was...
    Es ist mir ein Rätsel, was diese Art von Forschung bedeuten soll, wie ich mich ihr nähern soll.
    Hier wird ein Phänomen angesprochen, ein zwischenmenschliches Phänomen, und hinterher wird gesagt: aha, dieses zm. Phänomen hat Ursache in der menschlichen Psyche, es wird sogar das Gehirn dabei tätig, ja, überraschenderweise wird sogar genossen, was genüsslich ist. Dann wird, um die Sache abzurunden, darauf verwiesen, wie dem Steinzeitmensch solcherlei Verhalten geholfen hat. Aber was soll ich daraus lernen? Was hilft es mir, zu wissen, dass ich, wenn ich an etwas Genuss finde, daran Genuss finde? Was hilft es mir, zu wissen, dass die Dinge, die ich tue, weil sie jetzt Sinn machen, ein steinzeitliches Äquivalent gehabt haben? Wo soll ich das einordnen?
    Es handelt sich hier ja nicht um einen Einzelartikel, sondern eine ganze Flut solcher Artikel hat sich über letzten Jahrzehnte mindestens in die Zeitungen und Doktorthemen geschlichen. Bitte um Erklärung!

  7. <p>> "Selbstenthüllung...
    > “Selbstenthüllung ist für den Menschen ein Lustprinzip”
    Ich hatte mich schon länger gefragt, warum so viele Menschen mit offenbarer Freude auch Nacktfotos und ebensolche CamSessions zur Verfügung stellen. Mit dem abschätzigen Hinweis auf die allmächtige Pornoindustrie kann es aber immer noch nicht erklärt werden, denn nur die Vermarkter verdienen daran ordentlich, nicht aber die Abgebildeten.

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