Planckton

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Die Wissenschaft ist ein ernstes Geschäft, aber gehört ihr deshalb das letzte Wort?

Wenn’s im Kessel pfeift – die Auflösung unseres Herbsträtsels

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„Das war eine harte Nuss!“, „schwierig wie selten“, „vielen Dank für das Gehirnjogging, jetzt bin ich richtig verunsichert“, „kompliziert und kniffelig“ – so und ähnlich kommentierten die Leserinnen und Leser das Herbsträtsel vom 7. Oktober im Blog und per Online-Formular. Ganz offenbar gehörte es in der nunmehr achtzehnjährigen Geschichte der doppelseitigen Rätsel zu den schwersten. Der Schwierigkeitsgrad spiegelte sich diesmal auch in der Statistik der eingereichten Lösungsvorschläge wider: Von den 843 eingereichten Lösungen waren lediglich 529 richtig – und das, obwohl es theoretisch maximal 13 Lösungsmöglichkeiten gegeben hätte. Immerhin haben mehrere Leserinnen und Leser mit einem Schmunzeln den kleinen Gruß des Rätselmachers gefunden: So war die korrekte Lösung wiederum eines der im Rätsel vorkommenden Teekesselchen, auch die Nummerierung der zu gewinnenden Preise ging bis zu ebendieser Zahl.

Kommen wir zu den neun korrekten Paarungen bzw. Teekesselchen in alphabetischer Reihenfolge:

Atlas: Wir kennen ihn als mythologische Figur und können mit ihm in gebundener Form die Welt entdecken.

Dinkel: Es gibt ihn als Fluss, er dient aber auch als Grundstoff für Reis, Bier, Mehl und Kaffee.

Pica: Es handelt sich hierbei nicht nur um eine Elster-Gattung (das Finanzamt lässt grüßen), sondern auch um eine populäre Schrift bei alten mechanischen Schreibmaschinen.

Raupe: Sie ist Bestandteil des Feuerwehrhelms, aber auch bekannt in der Literatur als „Raupe Nimmersatt“.

Schabracke: Hiermit lässt sich ein Fenster dekorieren, doch auch auf dem Pferderücken kann man sie finden.

Schusterjunge: nicht zwingend der Sohn eines Handwerkers mit Pfeil im Innungswappen, sondern auch eine Zeile Text, die unglücklich im Satzspiegel steht.

Sieben: Diese Primzahl kann man auch als Verb benutzen; wer im Wasser nach Gold (Au) sucht, muss sieben.

Wanze: ein ungebetener Gast im Bett – und als Abhörmaßnahme die Erfindung des russischen Physikers Leon Theremin.

Zapfen: Er sorgt für Farbsicht im Auge – und wer zapft, der erhält ein kohlensäurehaltiges Getränk.

 

Übrig blieb der Satz „Wenn ich spreche, schweigen alle anderen“ – der Weg dorthin war sieben Schritte lang, somit auch „Sieben“ das korrekte Lösungswort.

Und hier die Gewinner: Der Hauptpreis, der Aufenthalt im Beach Motel Heiligenhafen, geht an Uwe Draisbach aus Bischofsheim. Je eine Sternglas-Armbanduhr gewinnen Wolfgang Mehnert aus Erlangen und Markus Kiesel aus Schöneberg. Michael von Wilmowsky aus Bodenheim gewinnt das das Ruark-Digitalradio und Thomas Hettmann aus München den Teufel-Bluetooth-Lautsprecher. Die Moccamaster-Kaffeemaschine geht an Nona Tchagiashvili aus München. Die F.A.Z. Digital-Abos gehen an Stefan Blochwitz aus Bad Vilbel, Lothar Spielhoff aus Bremen und Christoph Schleich aus Düsseldorf (jeweils Jahresabo), W. Ries aus Stuttgart, Martin Müller aus Wuppertal und Peter Strohm aus Nürnberg (jeweils Halbjahresabo) sowie Gabriele Weyrauch aus Karlsruhe, Jens Krubert aus Aying, Karin Brendel aus Köln, Alain Pinier aus Montrogue, Monika Eschner aus Ahrweiler und Rupert Gall aus Hetzles (jeweils 3-Monats-Abos)


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