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Blog: Sanchos Esel
Sanchos Esel

Spät essen, laut reden, wenig schlafen, kein Fahrrad haben, die Mülltrennung vergessen, dem berühmtesten Fußballverein der Welt zugucken, bei Rot über die Ampel fahren: Madrid liegt zwar in Europa, erstaunt das deutsche Gemüt aber immer noch. Paul Ingendaay beschreibt spanische Zustände am Morgen danach.

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Monatliches Archiv: September 2010

Die Eleganz des Gran Teatre del Liceu

Nach dreißig Jahren als Presseverantwortliche des Gran Teatre del Liceu in Barcelona hat sich jetzt Adela Rocha verabschiedet. Gerade habe ich sie bei der "Carmen" gesehen, bei der auch José Montilla und Artur Mas zugegen waren, wie man wohl feierlicherweise sagt, aber das Thema der katalanischen Politik müssen wir nicht vertiefen. Mehr 30.09.2010, 08:50 Uhr von Paul Ingendaay 41 0 0

Wie schöne Menschen über schöne Menschen reden

Gerade lese ich, dass Sara Carbonero, die Freundin von Iker Casillas, über Cristiano Ronaldo gesagt hat, er sei "egoistisch und individualistisch", und was kann man da anders sagen als: stimmt! Letzten Samstag war ich im Stadion Anoeta und habe das Spiel von Real Sociedad gegen Real Madrid gesehen. Dass Real Sociedad besser war, wird sich herumgesprochen haben, möglicherweise auch, wie verzweifelt Cristiano Ronaldo versucht hat, sein Tor zu schießen. Mehr 21.09.2010, 14:09 Uhr von Paul Ingendaay 41 0 0

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Selbst wer schon viele öffentliche Hommagen mitgemacht hat, eine spanische Spezialität, konnte bei dem Abend im Goethe-Institut Madrid zu Ehren von Walter Haubrich das Gefühl haben, etwas Besonderes zu erleben. Ich versuche immer noch zu ergründen, worin es bestand. Mehr 09.09.2010, 16:45 Uhr von Paul Ingendaay 50 1 0

Geboren 1961 in Köln. Studium der Amerikanistik, Anglistik, Hispanistik und Germanistik in Köln, Dublin (Trinity College) und München. Seit 1989 Essays und Rezensionen für die F.A.Z., daneben Lehraufträge an der Universität München. Promotion. Von 1992 bis 1998 Redakteur im Literaturblatt. 1993 erschien die literaturwissenschaftliche Studie „Die Romane von William Gaddis“. Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 1997. Seit 1998 Feuilletonkorrespondent für Spanien und Portugal mit Sitz in Madrid. Als Buchherausgeber: Javier Marías, „Alle unsere frühen Schlachten“ (Fußballstücke, 2000). Seit 2002, zusammen mit Anna von Planta, Herausgeber der 34-bändigen Werkausgabe von Patricia Highsmith im Diogenes Verlag. Im Jahr 2002 erschien die „Gebrauchsanweisung für Spanien“ (Piper Verlag), die inzwischen in zehnter Auflage vorliegt, 2006 beim Verlag SchirmerGraf der Roman „Warum du mich verlassen hast“, für den der Autor den aspekte-Literaturpreis des ZDF sowie den Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld erhielt. 2011 erschien der Roman „Die romantischen Jahre“ (Piper Verlag).