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Sanchos Esel

Sanchos Esel

Spät essen, laut reden, wenig schlafen, kein Fahrrad haben, die Mülltrennung vergessen, dem berühmtesten Fußballverein der Welt zugucken, bei Rot

Es geht los

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"Lieber Freund", schreibt Marieta Jaureguizar, die Pressedame des Weltjugendtages. "Der Kardinalerzbischof von Madrid, Antonio María Rouco Varela, hat die Willkommensmesse des XXVI. Weltjugendtages zelebriert."

“Lieber Freund”, schreibt Marieta Jaureguizar, die Pressedame des Weltjugendtages. “Der Kardinalerzbischof von Madrid, Antonio María Rouco Varela, hat die Willkommensmesse des XXVI. Weltjugendtages zelebriert. Tausende Jugendliche aus aller Welt füllten die Plaza de Cibeles und die umliegenden Straßen.”

Ich gebe das jetzt einfach mal so weiter, zusammen mit dem Foto, das Marieta der Botschaft angehängt hat. Wenn die Fotos jetzt schon so aussehen, wie werden sie dann erst in vier Tagen sein? Ich habe das Gefühl, das wird ein lustiger Weltjugendtag.

Bild zu: Es geht los

Noch etwas, gewissermaßen als Botschaft für Ihren Tag. Es sei miteinander vereinbar, hat Marieta der Zeitung El País gesagt, “jung zu sein, Spaß zu haben und dem Papst zuzuhören”. Denken Sie einmal darüber nach.

                                                                                          [ Foto : EFE ]

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69 Lesermeinungen

  1. Mir fällt auf: sie hat gesagt...
    Mir fällt auf: sie hat gesagt “Papst”, nicht “Rouco Varela”. Mir fällt auch auf: der Sekretär. http://4.bp.blogspot.com/_lbFcZHxw7u8/SPCxoYPMrrI/AAAAAAAADPQ/69WUYDvs05g/s1600-h/GaensweinAFP2707_468x604.jpg

  2. Ich bin gleich viel gerner...
    Ich bin gleich viel gerner alt!

  3. Besonders, wenn man mal sieht,...
    Besonders, wenn man mal sieht, wie die Leute hier schlafen!

  4. das wird und ist schon eine...
    das wird und ist schon eine lustige Woche, mit den vielen “Papa-boys”, der Anti Papst Demo heute, Messen und Kreuzwege jeden Tag und noch der Metro Streik. Madrid scheint belagert zu sein, man ist ja nicht mal in den abgelegensten Barrios vor den gelbgekleidten Freiwilligen sicher.

  5. Wir sollten hier ein paar...
    Wir sollten hier ein paar Beobachtungen sammeln. Heute morgen sagte mir jemand, ihm sei aufgefallen, wie sich chilenische Pilger über die Gran Vía hinweg gegenseitig entdeckt und dann in begeistertes “Chile!”-Gebrüll ausgebrochen seien. Ich wiederum habe heute morgen auf der Serrano eine Gruppe von Deutschen gesehen. Eine Lady trug eine Deutschlandfahne als Rock. Wir sind eben Papst.

  6. Mir tun die armen Priester...
    Mir tun die armen Priester leid die bei diesen Temperaturen im Retiro die Beichte abnehmen. Aber fast noch mehr die armen Sünder, auf deren Seite ist fast gar kein Schatten.

  7. Selbst schuld....
    Selbst schuld.

  8. Ich sah einen dürren alten...
    Ich sah einen dürren alten Mann mit grauem Bärtchen und einer Rasierschale auf dem Kopf auf einem ausgemergelten Klepper die calle de Alcala stadteinwärts reiten, begleitet von einem einfältig dreinschauenden untersetzten Mann unbestimmten Alters auf einem Esel. Beim Anblick einer Gruppe Jugendlicher mit von schwarz-rot-goldenen Bändchen verzierten Strohhütchen sprach er denjenigen von der Gruppe, den er für ihren Anführer hielt, an: „Haltet ein, Gemeiner, und sagt mir, was dieser Menschenauflauf zu bedeuten hat.“ Der vermeintliche jugendliche Anführer kratzte sich am Hinterkopf und antwortete auf gebrochenem Schulspanisch, dass dies der Weltjugendtag 2011 sei und man den Pabst erwarte. Daraufhin zog der dürre, graubärtige alte Mann die Stirn in krause Falten und sprach zu seinem korpulenten Begleiter: „Ich glaube, dieser teutonische Jüngling verträgt die kastilische Sonne noch weniger als wir, und er hat scheinbar auch zuviele Romane gelesen, die ihm den Sinn verwirren. Kommt, Sancho, wir kehren dieser Stadt den Rücken und suchen uns einen anderen Ort, wo es noch echte Abenteuer zu bestehen gibt.“

  9. Ich habe die Beichtstühle in...
    Ich habe die Beichtstühle in den spanischen Nachrichten gesehen und finde diese Fließbandbeichte mehr als befremdlich und leicht überdesignt. Die Sonne (und die unbequeme Unterkunft) sehe ich hingegen eher als Teil der Büße, darauf stehen die doch. Ich werde jetzt meine alte Platte Jesus Christ Superstar entstauben und danach die DVD des Leben des Brian. Mein privater Beitrag zur Toleranz.
    Andere leben ihre Toleranz so aus: http://www.elpais.com/articulo/sociedad/Legion/desfilara/Papa/Madrid/elpepisoc/20110608elpepisoc_8/Tes

  10. pardel, lassen Sie uns lieber...
    pardel, lassen Sie uns lieber anschauen, wie Cesc spielt, was? Jetzt, wo es bald Streik gibt. Worauf tippen Sie? Ich sage 3:1 und wir holen die Supercopa.

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