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Blog: Sanchos Esel
Sanchos Esel

Spät essen, laut reden, wenig schlafen, kein Fahrrad haben, die Mülltrennung vergessen, dem berühmtesten Fußballverein der Welt zugucken, bei Rot über die Ampel fahren: Madrid liegt zwar in Europa, erstaunt das deutsche Gemüt aber immer noch. Paul Ingendaay beschreibt spanische Zustände am Morgen danach.

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Monatliches Archiv: November 2011

Frauen, die an Stränden leben

Eigentlich wollte ich etwas über die bedrohte spanische Buchkultur und den galoppierenden Werteverlust des Abendlandes schreiben, was Sie sicherlich ziemlich überrascht hätte, aber dann kam die Wahl zur „Miss España" dazwischen. Mehr 29.11.2011, 10:00 Uhr von Paul Ingendaay 32 0 0

Niemand weiß, was jetzt kommt, aber es fängt schon mal komisch an

Ich beneide politische Kommentatoren nicht gerade um ihre Aufgabe, Wahlergebnisse zu „analysieren". Mehr 21.11.2011, 22:50 Uhr von Paul Ingendaay 88 0 0

Die Briefmarke oder Was haben Sie mit meinem schlechten Karma zu tun?

Bevor die spanische Parlamentswahl unsere ganze Aufmerksamkeit gefangennimmt, sofern sie das schafft, muss ich noch von einem Gespräch neulich auf dem Postamt berichten. Mehr 14.11.2011, 09:40 Uhr von Paul Ingendaay 56 0 0

Das Duell oder Möge der Bessere gewinnen

Hat er es absichtlich getan? Dann wäre er ein glänzender Schauspieler. Hat Mariano Rajoy im Fernsehduell sein Gegenüber Alfredo Pérez Rubalcaba mit Vorbedacht „Rodríguez Rubalcaba" genannt, um dessen Verbandelung mit Zapatero offensichtlich zu machen und auszudrücken, der sozialistische Spitzenkandidat sei am 20. November unwählbar? Mehr 09.11.2011, 11:40 Uhr von Paul Ingendaay 20 0 0

Geboren 1961 in Köln. Studium der Amerikanistik, Anglistik, Hispanistik und Germanistik in Köln, Dublin (Trinity College) und München. Seit 1989 Essays und Rezensionen für die F.A.Z., daneben Lehraufträge an der Universität München. Promotion. Von 1992 bis 1998 Redakteur im Literaturblatt. 1993 erschien die literaturwissenschaftliche Studie „Die Romane von William Gaddis“. Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 1997. Seit 1998 Feuilletonkorrespondent für Spanien und Portugal mit Sitz in Madrid. Als Buchherausgeber: Javier Marías, „Alle unsere frühen Schlachten“ (Fußballstücke, 2000). Seit 2002, zusammen mit Anna von Planta, Herausgeber der 34-bändigen Werkausgabe von Patricia Highsmith im Diogenes Verlag. Im Jahr 2002 erschien die „Gebrauchsanweisung für Spanien“ (Piper Verlag), die inzwischen in zehnter Auflage vorliegt, 2006 beim Verlag SchirmerGraf der Roman „Warum du mich verlassen hast“, für den der Autor den aspekte-Literaturpreis des ZDF sowie den Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld erhielt. 2011 erschien der Roman „Die romantischen Jahre“ (Piper Verlag).