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Blog: Sanchos Esel
Sanchos Esel

Spät essen, laut reden, wenig schlafen, kein Fahrrad haben, die Mülltrennung vergessen, dem berühmtesten Fußballverein der Welt zugucken, bei Rot über die Ampel fahren: Madrid liegt zwar in Europa, erstaunt das deutsche Gemüt aber immer noch. Paul Ingendaay beschreibt spanische Zustände am Morgen danach.

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Monatliches Archiv: Februar 2012

Die Kämpfe des einen gegen den anderen

Neueste Nachrichten: Baltasar Garzón vom Obersten Gerichtshof freigesprochen. Der Ermittlungsrichter habe sich bei seiner Untersuchung der Verbrechen des Franquismus im Jahr 2008 zwar geirrt, sagen die obersten Richter mit 6:1 Stimmen, aber nicht sein Amt missbraucht. Ein Trost? Mehr 27.02.2012, 17:55 Uhr von Paul Ingendaay 11 0 0

So ungefähr war meine Woche

Sonntag: Generalprobe im Teatro Real von La Clemenza di Tito. Der wunderbare Thomas Hengelbrock dirigierte. Ich hatte ihn ein paar Wochen zuvor, an einem Samstagvormittag, bei den Proben kennengelernt. In der Pause erzählte er mir, all die Kürzungen im Kulturbereich, die Spanien gerade erlebe, habe er längst hinter sich. Mehr 19.02.2012, 17:40 Uhr von Paul Ingendaay 16 0 0

Was ist und wozu dient ein Kulturinstitut? (2)

Seit Jahren ist bekannt, dass sich zwei spanische Ministerien um das Cervantes-Institut balgen: das Außenministerium, dem es nominell unterstellt ist, und das Kulturministerium, dem es der Sache nach zugehört. Es sei denn, wir meinten nicht dasselbe, wenn wir „Kultur" sagen. Mehr 05.02.2012, 01:23 Uhr von Paul Ingendaay 16 0 0

Geboren 1961 in Köln. Studium der Amerikanistik, Anglistik, Hispanistik und Germanistik in Köln, Dublin (Trinity College) und München. Seit 1989 Essays und Rezensionen für die F.A.Z., daneben Lehraufträge an der Universität München. Promotion. Von 1992 bis 1998 Redakteur im Literaturblatt. 1993 erschien die literaturwissenschaftliche Studie „Die Romane von William Gaddis“. Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 1997. Seit 1998 Feuilletonkorrespondent für Spanien und Portugal mit Sitz in Madrid. Als Buchherausgeber: Javier Marías, „Alle unsere frühen Schlachten“ (Fußballstücke, 2000). Seit 2002, zusammen mit Anna von Planta, Herausgeber der 34-bändigen Werkausgabe von Patricia Highsmith im Diogenes Verlag. Im Jahr 2002 erschien die „Gebrauchsanweisung für Spanien“ (Piper Verlag), die inzwischen in zehnter Auflage vorliegt, 2006 beim Verlag SchirmerGraf der Roman „Warum du mich verlassen hast“, für den der Autor den aspekte-Literaturpreis des ZDF sowie den Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld erhielt. 2011 erschien der Roman „Die romantischen Jahre“ (Piper Verlag).