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Sanchos Esel

Sanchos Esel

Spät essen, laut reden, wenig schlafen, kein Fahrrad haben, die Mülltrennung vergessen, dem berühmtesten Fußballverein der Welt zugucken, bei Rot

21. Jan. 2010
von Paul Ingendaay
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Tüten und Eimer: Was Barcelona von Zürich unterscheidet

Vor vielen Jahren saß ich auf einem Flug nach Zürich neben einem dunkelhaarigen Herrn, der sich im Lauf unserer Plauderei als Geschäftsmann herausstellte und gerade seine Eltern in der Extremadura besucht hatte. Wir sprachen über Spanien, sein Heimatdorf, gutes Essen, die Themen also, auf die man schnell kommt und über die es immer viel zu erzählen gibt. Irgendwann sagte der Mann: „Aber ich könnte dort nicht leben. Die Extremadura besuche ich; in der Schweiz lebe ich." Dann fiel er vom Spanischen in ein Schwyzerdütsch, an dessen Echtheit ich keine Sekunde zweifelte, und behielt die Sprache in der nächsten halben Stunde bei. Genau die Zeit, in welcher wir über Ordnung, Sauberkeit, frühe Bettruhe und die strengen Anstandsregeln einer gutorganisierten Zivilgesellschaft sprachen. Weiterlesen

21. Jan. 2010
von Paul Ingendaay
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15. Jan. 2010
von Paul Ingendaay
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Kampf um Straßen und Häuser: Die Rettung von El Cabanyal

Vor einigen Jahren wurden mir Informationen über einen hübschen Kampf zugeschickt, der Valencia seit 1998, nun, „in Atem hält" ist nicht ganz der richtige Ausdruck, weil man in elf Jahren auch einmal verschnaufen muss, zumal, wenn auf Gerichtsentscheidungen zu warten ist – der aber sichtbar genug ist, um allgemeinere Fragen zu wecken. Weiterlesen

15. Jan. 2010
von Paul Ingendaay
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28. Dez. 2009
von Paul Ingendaay
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Übersehene Geschichten und beiläufige Jahresendgedanken

Kennen Sie das? Ihnen fällt ein Brief aus dem letzten Jahr in die Hand, eine zwischen andere Papiere gerutschte Weihnachtskarte, eine Postkarte, eine Visitenkarte, und Ihre Gedanken richten sich nicht so sehr auf den Menschen, der Ihnen da geschrieben (und nie Antwort von Ihnen erhalten) hat, sondern auf den Abgrund an Zeit, in den Sie plötzlich, mit einem Stück Papier in der Hand, zu blicken gezwungen sind? Weiterlesen

28. Dez. 2009
von Paul Ingendaay
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05. Dez. 2009
von Paul Ingendaay
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Unverlangt erhaltene Elektropost (2): Erbauliche und andere Tiergeschichten

Natürlich könnte ich jetzt wieder die frische Elektropost zeigen, die ich von unseren Airbus-Freunden erhalten habe. Die mit den Trocken- und Nasskontakten. Sie erinnern sich. Die Bildanhänge, welche die Airbus-Presseabteilung mir schickt, werden immer größer. Ich weiß zum Beispiel, wie die sechs Piloten heißen, die den Apparat kommende Woche in Sevilla fliegen werden, und ich weiß, wie sie aussehen. Aber lassen wir das. Denn eigentlich hatte ich mir für die Adventszeit und den Vortag zum Nikolausfest etwas anderes vorgestellt. Nämlich einige rührende Gedanken zu Tieren, die nicht das Glück haben, Sanchos Esel zu sein. Weiterlesen

05. Dez. 2009
von Paul Ingendaay
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18. Aug. 2009
von Paul Ingendaay
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Carlos Ruiz Zafón und die Arbeiter der Literatur (1)

Manche nehmen sich in den Sommerferien vor, wichtige Bücher zu lesen, etwas, wozu sie das ganze Jahr über nicht kommen, wie sie sagen, und manchmal frage ich mich, ob dieser Selbstanspruch – sich zu fordern, sich zu bilden, eine neue ästhetische Erfahrung zu machen, die möglicherweise mit einer gwissen Anstrengung verbunden ist – im Lauf der nächsten Jahre aussterben wird. Dann wieder sage ich mir: Nein, es wird immer Menschen geben, die höher greifen, als ihre Armlänge gestattet. Es wird immer Menschen geben, die etwas lernen wollen, ohne vorher genau zu wissen, was. Weiterlesen

18. Aug. 2009
von Paul Ingendaay
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18. Mai. 2009
von Paul Ingendaay
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Arm, aber sexy: Spanier bevölkern Berlin

Neulich in Berlin fühlte ich mich wie in Madrid. Die deutsche Hauptstadt ist voller Spanier. Viele reisen zum Vergnügen dorthin, für ein paar Tage, erlaufen sich die Sehenswürdigkeiten und haben auch noch Glück mit dem Wetter. Auf dem Kurfürstendamm kamen mir vier sehr gepflegte, angeregt plaudernde Damen entgegen, und ich brauchte keine drei Sekunden, um sie als Madrileninnen zu identifizieren. Weiterlesen

18. Mai. 2009
von Paul Ingendaay
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10. Mrz. 2009
von Paul Ingendaay
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Wem dieser Roman nicht gefällt, dem ist nicht mehr zu helfen

„So folgte ein Unsinn auf den anderen und alle nach der Art, wie seine Bücher es ihm vorgemacht hatten, deren Sprache er nach Kräften nacheiferte. Und so langsam trottete er voran, und so donnernd und sengend knallte die Sonne herunter, dass ihm das Hirn zerflossen wäre, hätte er noch eins besessen."

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10. Mrz. 2009
von Paul Ingendaay
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02. Mrz. 2009
von Paul Ingendaay
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Dieser Husten will uns etwas sagen

Vor mehr als zehn Jahren sagte mir ein Mann von der Deutschen Botschaft in Madrid (ich weiß nicht mehr, wie er hieß, dort ist ein Kommen und Gehen, dass man den Überblick verliert), ich müsste unbedingt etwas über das Husten des Publikums im Konzertsaal schreiben. Gemeint war natürlich das spanische Husten in spanischen Konzertsälen bei gelegentlich deutscher Musik, was aus einem ärgerlichen einen schwerwiegenden Fall zu machen schien. Weiterlesen

02. Mrz. 2009
von Paul Ingendaay
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