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Blog: Sanchos Esel
Sanchos Esel

Spät essen, laut reden, wenig schlafen, kein Fahrrad haben, die Mülltrennung vergessen, dem berühmtesten Fußballverein der Welt zugucken, bei Rot über die Ampel fahren: Madrid liegt zwar in Europa, erstaunt das deutsche Gemüt aber immer noch. Paul Ingendaay beschreibt spanische Zustände am Morgen danach.

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Alle Beiträge zum Thema "Cuenca"

Von Kutten und Kapuzen: Eine Bildgeschichte

Karfreitag in Cuenca. Wer die Stadt kennt, dem kann ich nichts Neues erzählen. Wer sie aber nicht kennt, für den setze ich ein Foto hierher, das die Topographie oder auch Geologie dieses einzigartigen Ortes andeutet. Mehr 09.04.2012, 17:41 Uhr von Paul Ingendaay 32 0 0

Tun Sie nichts, was ich nicht tun würde!

Irgendwann werde ich lernen, auch Tondokumente in diesen Blog zu setzen. Es gibt da noch ein paar technische Schwierigkeiten, die sicherlich mit mir zu tun haben. Mehr 30.03.2010, 00:10 Uhr von Paul Ingendaay 59 0 0

Eine spanisch-deutsche Kulturgeschichte der Missverständnisse (3)

Eigentlich wollte ich mich schon längst wieder gemeldet haben, aber ich war viel unterwegs, und wenn ich nicht unterwegs war, war es in Madrid sehr heiß. Diejenigen aus unserer Runde, die in Deutschland wohnen, finden das bestimmt keine lustige Bemerkung, denn in Deutschland ist es gerade ziemlich kühl. Aber da ich auch in Deutschland war, zwischendurch, darf ich sagen, dass diese Kühle dem Denken sehr förderlich ist. Mehr 22.06.2009, 21:45 Uhr von Paul Ingendaay 15 0 0

Reichen wir uns die Hand: Briefe über die Franco-Zeit (2)

Als ich davon erzählte, dass Männer in Leserbriefen mehr nörgeln als Frauen, während Frauen eindeutig mehr loben als Männer, habe ich mich in das Gebiet der Psychologie nicht weiter hineinbegeben. Doch den Effekt solcher psychologischer Wahrheiten erkenne ich daran, dass ich aufatme, wenn ich eine Frauenhandschrift auf dem Briefumschlag sehe. „Sie wird Dich loben", sage ich mir dann. Mehr 23.04.2009, 11:36 Uhr von Paul Ingendaay 2 0 0

Ein mittelgroßes Denkmal für die spanischen Kellner

In Cuenca, Kastilien-La Mancha, gibt es ein Restaurant mit großem Schankraum, das heißt „La Taberna de Pepe". Keine Ahnung, wer dieser Pepe ist oder war, aber was immer man sich unter ihm charakterlich vorzustellen hat, seinen Laden hat er im Griff. Mehr 12.04.2009, 01:30 Uhr von Paul Ingendaay 11 0 0

Geboren 1961 in Köln. Studium der Amerikanistik, Anglistik, Hispanistik und Germanistik in Köln, Dublin (Trinity College) und München. Seit 1989 Essays und Rezensionen für die F.A.Z., daneben Lehraufträge an der Universität München. Promotion. Von 1992 bis 1998 Redakteur im Literaturblatt. 1993 erschien die literaturwissenschaftliche Studie „Die Romane von William Gaddis“. Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 1997. Seit 1998 Feuilletonkorrespondent für Spanien und Portugal mit Sitz in Madrid. Als Buchherausgeber: Javier Marías, „Alle unsere frühen Schlachten“ (Fußballstücke, 2000). Seit 2002, zusammen mit Anna von Planta, Herausgeber der 34-bändigen Werkausgabe von Patricia Highsmith im Diogenes Verlag. Im Jahr 2002 erschien die „Gebrauchsanweisung für Spanien“ (Piper Verlag), die inzwischen in zehnter Auflage vorliegt, 2006 beim Verlag SchirmerGraf der Roman „Warum du mich verlassen hast“, für den der Autor den aspekte-Literaturpreis des ZDF sowie den Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld erhielt. 2011 erschien der Roman „Die romantischen Jahre“ (Piper Verlag).