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Einsatzgruppenversorger als Hubschrauberträger

24.02.2011, 14:37 Uhr

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Die F.A.Z. meldet in der morgigen Ausgabe:

Die Deutsche Marine hat zwei Fregatten und ein großes Versorgungsschiff vor die libysche Küste für mögliche  Evakuierungsmaßnahmen geschickt. Die Fregatten „Brandenburg” und „Rheinland-Pfalz” sowie der Einsatzgruppenversorger “Berlin” befänden sich auf dem Transit in das Seegebiet „große Syrte” vor Libyen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. Sie seien „zur Unterstützung der Ausreise deutscher Staatsangehöriger” vorgesehen. Am Mittwoch hatte die Bundeswehr bereits mit einem Flugzeug der Flugbereitschaft 47 Deutsche und 27 Ausländer aus Tripolis ausgeflogen. Die drei Schiffe fuhren  als Einsatzausbildungsverband ohnehin im Mittelmeer. Der Versorger trägt einen Hubschrauber, ein zweiter wird nach Informationen dieser Zeitung nachgeführt.

Eine Anmerkung: Ein glücklicher Zufall, dass die Schiffe gerade im Mittelmeer unterwegs waren. So stellt sich die Marine das ja ungefähr vor, wenn es in den Konzeptpapieren heißt, die Marine sei für Krisensituationen ein gut geeignetes Instrument, weil sie eine Plattform auf neutralem Grund biete. Man nimmt natürlich, was gerade zur Verfügung steht, und zwei “Sea King” können sicher ganz nützlich sein. Ob aber der EGV wirklich der ideale Hubschrauberträger für künftige Szenarien ist?

 

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