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Salon Skurril

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Man kann sagen, Kunst ist unnötig. Und man hätte recht. Kunst gehört nicht zu den überlebenswichtigsten Dingen, um die man sich kümmern muss,

Alles fließt – liquid orchestra

| 15 Lesermeinungen

Was passiert, wenn man politische Prinzipien von Beteiligung und Selbstorganisation auf ein musikalisches Konzert überträgt? Das Ergebnis ist ganz ähnlich. Es ist nicht schön - aber jedenfalls auch nicht langweilig. Und am Ende macht es tatsächlich sehr viel Sinn.

Ich sitze selten in einer Kirche. Aber wann immer ich in einer Kirche sitze, passiert meistens soetwas Seltsames. Ich sitze mit dem Rücken zum Altar, die Bänke sind alle zur Mitte des Kirchenschiffs hin ausgerichtet. Der Raum ist groß und hell, mit weiß gestrichenen Wänden. Vier Violinen spielen. Die Frau neben mir sagt plötzlich: „Nana. Nana. Nana. Nana. Nana.“ Die ganze Bankreihe fällt ein: „Nana. Nana. Nana. Nana.“ Irgendwann ist der ganze Saal davon angesteckt. Die Violinen sind verstummt. Wir wiederholen alle die Silben. Wenn es vorher ein Durcheinander war, haben wir uns jetzt alle in der Tonhöhe auf ein halbwegs sauberes A geeinigt. Wir verstummen, dann beginnen hinter mir die Gitarren zu spielen, zum Takt eines Trommlers, der auf ein Stück der Berliner Mauer schlägt.

Ich sitze in der Uraufführung des Liquid Orchestra – nein, ich bin Teil des Liquid Orchestra. Ich bin Teil eines Experimentes. Ich sitze in der Geburt von etwas Neuem – und es ist eine schmerzhafte Geburt.
Dabei hatte der Abend so harmlos mit einer Podiumsdiskussion begonnen. Joerg Blumtritt, stv. Pressesprecher der Piratenpartei, Ines Pohl, Chefredakteurin der taz und Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des deutschen Kulturrates, diskutierten moderiert durch Johannes Wallmann über das abgehoben anmutende Thema: „Zukunft – liquid und integral?“. Die Diskussion hob ab in ungeahnte Sphären und schrammte immer gerade an der Grenze dessen vorbei, was ich gerade noch gedanklich umreißen konnte. Trotzdem habe ich interessiert zugehört und mich heimlich auf die musikalische Umsetzung des zuvor politisch diskutierten gefreut. Das Konzept des liquid orchestra trägt den Gedanken der Partizipation und Selbstorganisation aus Politik in die Musik. Es ist eher ein Spiel, als ein Konzert. Ein Zusammenwirken aus Instrumenten, Publikum, Organisation, Chaos, Klang, Stille und Raum.

Der Saal ist unterteilt in fünf Gruppen. Jede Gruppe ist für die Initiierung und Variierung verschiedener Modi verantwortlich. Es gibt Refrain-Modi, die vokal ausgeführt werden und Silben oder kurze Floskeln beinhalten, die wiederholt werden, bis der ganze Saal sich auf eine Tonhöhe einpendelt. Und es gibt Couplet-Modi, die von verschiedenen Instrumenten ausgeführt werden. Ein wenig waren wir bei der Anleitung alle verloren, denn allein für das Mitglied des „Publikums“ gibt es sechs verschiedene Modi – vom reinen Summen, über verbalisierte Silben bis hin zu Floskeln wie ‚achja‘ – und diese auch noch in einer einfachen und einer komplexen Variante. Wann, wer, was tun sollte oder durfte, war vermutlich außer Gastgeber Johannes Wallmann den wenigsten klar. Vielleicht ein wenig, wie wenn man sich an der Politik beteiligen möchte. Auch die erscheint auf den ersten Blick einfach zu komplex. Wallmann selbst hat auch im Klangexperiment eine moderierende Rolle eingenommen, die Initiativen einzelner Teilnehmer genehmigen musste, ehe der Saal sie mit aufgriff. Er würde laut eigener Aussage auf so einen Spielmoderator in Zukunft am liebsten verzichten, doch in der experimentellen Phase war er sehr wichtig.

Und nun bin ich mitten drin in etwas… unbeschreiblichem. Zunächst muss man festhalten, dass Liebhaber des Ästhetischen in der Musik hier keine Freude haben dürften. Schön ist anders. Zunächst trauen sich nur einzelne Violinisten mit Tönen hervor, die noch schief und wackelig auf den Beinen stehen und nicht ganz zu einander passen. Wie ein durch seine Höhle schleichendes Raubtier schlängeln sie sich durch den viel zu großen Raum, wo alle angespannt lauschen. Von hinten kommen ein paar Gitarrentöne, doch sie verstummen wieder. Als höre man Instrumenten wie Tieren in ihrer natürlichen Lebensumgebung zu. Der Klangteppich schwillt an, als plötzlich durch die Zuschauer eine Unruhe geht. „Nana. Nana. Nana.“ Alles schaut gebannt zum Moderator, der mit der Hand auf die Initiatorin des Refrains zeigt. Die Geste bedeutet: „Hier ist eine Anregung. Sie darf übernommen werden“. Mal summe ich, mal lausche ich den Trompetern und dem Chor, die beide von oben aus der Empore ihre Töne wasserfallartig auf uns herniederregnen. Nur wenige Teile des Konzerts klingen im klassischen Sinne schön. So spielt das Orchester immer wieder in plötzlicher Professionalität und entschlossener Einigkeit Vivaldi, der aber nach fünf Takten plötzlich abreißt und wieder in Stille stürzt. Gerlinde, die neben mir sitzt, hat Stifte dabei. Wir machen uns malerische Notizen zur Musik. Als ein junges Mädchen ein Gesangssolo hat, zeichnen wir sie beide, so sehr berührt sie uns. Dass das Spiel eine halbe Stunde dauert, bemerken wir nicht. Wir sind zu eingebunden in alles was vor und hinter, was um uns herum ist – in Streicher, Vokalisten, Mandolinen, Gitarren, Flöten, Klarinetten, Posaunen und auch einer computermusikalischen Bearbeitung, die hin und wieder wie ein Echo mit einer Aufzeichnung des zehn Minuten vorher Gespielten hinein bricht.

Das sind meine Notizen, auf dem Deckblatt des Programms:

Bild zu: Alles fließt - liquid orchestra

Später im Restaurant fragt ein Freund, der dazu gekommen ist, wie das Konzert war. Wir sind alle ratlos, was wir antworten sollen. Ich bemühe mich um eine Erklärung: „Stell dir vor, du gehst in ein klassisches Konzert, bist aber total auf LSD. Danach machst du eine Reise in dein eigenes Gehirn, wo du mitten durch die LSD-Erinnerung an dieses Konzert läufst und es dir nochmal anhörst und selbst mit rein redest. So war das.“

Interessant ist, dass obwohl das Konzert live ins Internet gestreamt wurde, das Erlebnis selbst so bemerkenswert analog war, dass man einfach dabei sein musste, um es zu begreifen. Am Ende kam das heraus, was vermutlich bei Selbstorganisation und Partizipation oft eine Rolle spielt. Es war, von außen betrachtet, nicht schön. Es war auch nicht sonderlich professionell. Doch es war wahrhaftig, es blieb im Gedächtnis und es ließ einen mit dem befriedigenden Gefühl zurück, Teil von etwas sehr Besonderem gewesen zu sein.

 

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15 Lesermeinungen

  1. Danke für den Bericht! Mir...
    Danke für den Bericht! Mir fällt auf: was als „schön“ bezeichnet wird, wird auch gelernt. Nach einigen Jahren des Musikselbststudiums kann ich etwa gelungene Aufführungen von Werken von John Cage sehr schön finden. „Professionell“ wiederum sagt mehr über Virtuosität (also technisches Vermögen aufgrund häufiger Wiederholung) aus, als über inhaltlichen und formellen Gehalt. Wichtig finde ich die Erwähnung, dass dieses wohl sehr komplexe Ereignis „live“ erlebt werden musste, was daran erinnert, dass mediale Übertragung immer eine Reduktion ist.

  2. Das Konzert mag schön gewesen...
    Das Konzert mag schön gewesen sein, dieser Beitrag ist es nicht. Man nehme den folgenden Satz: „Aber wann immer ich in einer Kirche sitze, passiert meistens soetwas Seltsames“.
    Passiert immer, wenn die Autorin in einer Kirche sitzt, etwas Seltsames? Oder nur meistens? Passiert „soetwas“ Seltsames nur, wenn sie sitzt? Oder auch, wenn Sie steht?
    Oder dieser Satz: „Wie ein durch seine Höhle schleichendes Raubtier schlängeln sie sich durch den viel zu großen Raum, wo alle angespannt lauschen.“
    Schleicht oder schlängelt sich das Raubtier? Und wäre es nicht besser zu sagen: „durch den Raum, in dem alle angespannt lauschen“? Und nachdem wir im Satz zuvor erfahren haben, dass die Töne „schief und wackelig“ auf den Beinen stehen, wie können Sie dann schleichen oder schlängeln? Sprachliche Konsistenz über zwei Zeilen hinweg ist durchaus möglich.
    Sehr geehrte Frau Weisband, mein Interesse an dem, was Sie schreiben, wäre sicherlich größer, wenn Sie es vermeiden würden, wie eine 15-jährige nach der Lektüre von „Twilight“ zu schreiben. Eine gewisse Attraktivität, verbunden mit der Rolle als Exotin in einem Männerverein, reicht heutzutage natürlich für eine kurzfristige Medienkarriere. Wenn Sie im Rampenlicht bleiben wollen, sollten Sie auch etwas zu sagen haben.

  3. Der letzte Absatz bringt es...
    Der letzte Absatz bringt es wohl auf den Punkt. Teilhabe und Gemeinschaft bedeuten eben mehr, als nur passiver Teil zu sein. Die Befriedigung, selbst etwas beigetragen zu haben, die motiviert mehr als alles andere. Kleine Fehler werden so eher toleriert und gefährden nicht das Ganze.
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    Auf die Politik übertragen … Aber wer weiß das besser, als die Autorin selbst.
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    Liquid Feedback und Schwarmintelligenz, zwei Stichworte einer Philosophie? Muß Komplexität wirklich sein? Birgt Komplexität nicht immer die Gefahr, daß sich dahinter Interessen verbergen, die anders nicht durchsetzbar wären? Aber, ich bin mir nicht sicher, ob das hier das Thema ist.

  4. Vielen Dank, Frau Weisband....
    Vielen Dank, Frau Weisband. Ihre Beiträge sind voller geistiger Anregung für mich. Ihre vielfältigen Interessen und Talente machen mir allerdings auch die Armseligkeit meines eigenen Daseins schmerzlich bewusst.

  5. intelligenter, wertvoller text...
    intelligenter, wertvoller text eines ebensolchen menschen. bemerkenswert beobachtet und formuliert. thx for sharing. immer gerne mehr.

  6. so notizen sind immer...
    so notizen sind immer wertvoll. machen & aufheben wird empfohlen.. und schon august everding sagte wie bekannt immer – und lehrte es auch so – dass man unbedingt jeden ersten text mit dem stift lesen sollte, also die lektüre unterbrechen, aufschreiben was man denkt, fühlt, meint, und erst dann weiterlesen, sich erst dann den nächsten satz gönnen. denn nichts so wichtig und wertvoll für den kreativen, „wie der eindruck des ersten augenblicks“, alles noch ganz frisch und neu und unvervbraucht (und so sollte man in dem moment auch am besten selber sein).
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    und wir sind heute teils weiter – und in der tat auch teils enger deswegen, nicht nur kenntnisreicher.
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    am rande evtl. mal zwei noch weiter entgrenzende beispiele: http://de.wikipedia.org/wiki/Townes_Van_Zandt (die diagnose früher so üblich, heute schwer fraglich, kann sein, muss nicht, ging teils auch um karrieren unter den psychologen und um verträge mit frimen und isntitutionen, synth. insulin war relativ neu und musste zu was taugen, noch weitere anwendungen finden)
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    und evtl. the velvet underground http://www.youtube.com/watch?v=nz6nq4AhFZE – die vorstellungen von „liquid“ verändern sich also.
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    solange man also „nichts einfährt“ ist meist alles gut. und von daher gehört eine reise durchs eigene gehirn „wie auf lsd, aber bloß gelernt“, also wohl zu den errungenschaften des jetzt.
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    und lou reed hats wohl überlebt, sie aber nicht, liegt in berlin begraben, besuche dort immer willkommen. hier im alter von ca. 29 http://www.youtube.com/watch?v=_KiU5P4ihIQ http://de.wikipedia.org/wiki/Nico_%28S%C3%A4ngerin%29
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    evtl. zu dem „enger und weiter“ der zeitgeiste noch ein beispiel (welches uns naheliegt): zappa und „jewish prinzess“, vom febr. 1979 , ab ca. 3:48 – einfach ein song, der ganz offensichtlich „einfach so“ entstand, weder als provokation noch entgrenzungsphantasie gedacht, sondern einfach nur ein ausdruck seiner, zappas, selbst, so wie er’s eben empfand, und war nicht verboten, und eine hymne auf die frauen dazu. sogar mit kknoblaucharoma genau richtig: wahres leben, kein plastik. http://www.youtube.com/watch?v=ecHZjT9Xjwo
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    (evtl. hier http://www.youtube.com/watch?v=vfe4ED-hLoo )

  7. nachtrag. evtl. noch zu...
    nachtrag. evtl. noch zu erwähnen:
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    „der zauberberg“ – vom dichter selbst „zbg.“ abgekürzt, z.b. in den tagebüchern – ist der roman dieser zeitung.
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    genau dieser. und kein anderer. nicht rilke, nicht kafka, nicht böll, nicht goethe, nicht musil, nicht benn, auch nichts von pessoa.
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    „lohnt sich also zu kennen“, meinen wir. „und nicht nur wg. der faz.“ . also als buch, film und hörbuch.alle drei. und als bericht des dichters über die entstehung. http://www.laphamsquarterly.org/reconsiderations/the-magic-mountain-course-of-illness.php?page=all
    .
    „Jetzt öffnet sich uns gleichsam der olympische
    Zauberberg und zeigt uns seine Wurzeln. Der
    Grieche kannte und empfand die Schrecken und
    Entsetzlichkeiten des Daseins: um überhaupt
    leben zu können, musste er vor sie hin die
    glänzende Traumgeburt der Olympischen stellen.
    (Nietzsche, Die Geburt der Tragödie aus dem
    Geist der Musik, 1872)“ – man weiß, nichts neues unter der sonne, und doch soviel freude. zu leben. http://www.literaturwissenschaft-online.uni-kiel.de/veranstaltungen/ringvorlesungen/romane_20jh/181103.pdf
    .
    wir würden ggfls. ausschließlich diese hier empfohlen wissen wollen (ohne dass das allzusehr von bedeutung wäre): http://www.ebay.de/itm/320971064622?ru=http%3A%2F%2Fwww.ebay.de%2Fsch%2Fi.html%3F_sacat%3D0%26_from%3DR40%26_nkw%3D320971064622%26_rdc%3D1
    .
    man kennt es: „Der Kommentar verfügt über einleitende Essays, die dem Leser die wichtigsten Hintergründe zum Text vermitteln: Grundzüge der Text- und Rezeptionsgeschichte werden dargestellt, Thomas Manns Quellen werden nachgewiesen und die Textlage erläutert. Der Stellenkommentar mit seinem Sachapparat und den textkritischen Informationen erleichtert den Zugang zum Text und bietet ein wichtiges Fundament für weiterführende Forschungen. Schließlich sind die Register ein hilfreiches Instrumentarium zum Erschließen von Text und Kommentar.“ europäische geistes- u. kulturgeschichte „at its best“. http://www.thomasmann.de/thomasmann/werk/gkfa/
    .
    „In his influential commentary on Thomas Mann’s 1924 novel The Magic Mountain, the scholar Hermann J. Weigand called it “the epic of disease.” It is more accurate to say that the novel is the epic of a particular disease, tuberculosis, one which has accompanied humans at least since they started building and settling in cities. But it is also, in a broader sense, an epic of illness—an ambitious attempt to show how being ill was experienced at a particular time in a particular culture. In the nineteenth century, and not just in Germany, tuberculosis was the Romantic’s illness; that is, those afflicted with TB were considered sensitive, brooding, creative, and interesting. “
    .
    also finger weg von sowas. braucht man nicht. und gibt ja auch genügend, dies schon hatten.
    .
    „SPIEGEL: Sie haben sich über den Tod und ein mögliches Leben danach immer sehr unbefangen geäußert. Auf die Frage „Wo möchten Sie beerdigt werden?“ haben Sie geantwortet: „Ich möchte überhaupt nicht beerdigt werden.“
    .
    Reich-Ranicki: Dahinter steckt doch kein Geheimnis. Ich möchte verbrannt werden. Was dann mit meiner Asche geschieht, ist mir gleichgültig. Und bei der Totenfeier darf es keinerlei religiöse Akzente geben.
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    SPIEGEL: Sie glauben nicht an einen Gott?
    .
    Reich-Ranicki: Ich glaube an Shakespeare und Goethe, an Mozart und Beethoven.
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    SPIEGEL: Wenn jemand nur noch Zeit hätte, ein einziges Buch zu lesen, das Sie empfehlen müssten: Welches wäre das?
    .
    Reich-Ranicki: Ein einziges? Dann keines aus dem Kanon, der nur die deutsche Literatur umfasst. Also: „Die Brüder Karamasow“ von Dostojewski. Oder Tolstoi: „Krieg und Frieden“.
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    SPIEGEL: Und aus der deutschen Literatur?
    .
    Reich-Ranicki: Wohl doch „Der Zauberberg“ von Thomas Mann.
    .
    SPIEGEL: Herr Reich-Ranicki, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.“
    .
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40525907.html

  8. evtl. das bestmögliche...
    evtl. das bestmögliche kontrastprogramm – mit zwei punkten ließen sich distanz und übereinstimmung feststellen – gegen und für das aesthetische in der musik evtl. auch. und – auch ganz evtl. – noch aussagen über einen möglichen gebrauch der sprache machen. z.b. durch literatur-nobelpreisträger.
    .
    http://www.ebay.de/sch/i.html?_sacat=0&_from=R40&_kw=benrath+f%C3%BClle
    .
    „FÜLLE DES WOHLAUTS“ (keine kritik, lediglich die festellung eines titels) gibt es auch als cd. (nur, weil manche sagen, „den thomas mann kann ich nicht lesen“ – man höre ihn also!)
    .
    und wir bitten um nachsicht, das wir zu oft reinkamen. und benrath ist auch schon tot. und war auch ein ganz großer.

  9. evtl. das bestmögliche...
    evtl. das bestmögliche kontrastprogramm – mit zwei punkten ließen sich distanz und übereinstimmung feststellen – gegen und für das aesthetische in der musik evtl. auch. und – auch ganz evtl. – noch aussagen über einen möglichen gebrauch der sprache machen. z.b. durch literatur-nobelpreisträger.
    .
    http://www.ebay.de/sch/i.html?_sacat=0&_from=R40&_kw=benrath+f%C3%BClle
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    „FÜLLE DES WOHLAUTS“ (keine kritik, lediglich die festellung eines titels) gibt es auch als cd. (nur, weil manche sagen, „den thomas mann kann ich nicht lesen“ – man höre ihn also!)
    .
    und wir bitten um nachsicht, das wir zu oft reinkamen. und benrath ist auch schon tot. und war auch ein ganz großer.
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    (falls 2x gepostet, bitte nur 1x freischalten, danke)

  10. Danke, Frau Weisband,
    animiert...

    Danke, Frau Weisband,
    animiert durch den Ton Ihrer Beschreibung bekam ich einen Gusto, besuchte Youtube und bin auch von dem Konzert begeistert.
    Ich glaube, dass es kaum möglich ist, in der kürze zu beschreiben, was alles dort Nichtalltägliches passiert hat. Die Verfasserin hat der deutschen Kunstwelt einen guten Dienst erwiesen, in dem sie spontan und ehelich eigenes Empfinden weitergab, was sich Profis nicht so getraut hätte.
    Dieses Konzert wäre auf der folgenden Seite mitzuerleben:
    http://www.youtube.com/watch?v=vEYfE7mPxEg
    Komisch ist nur, dass sich bisher noch keiner davon erwähnte, oder ist es nicht erlaubt wegen der Piraten-Lastigkeit der Veranstaltung?
    Das wäre „very German“…
    Geben Sie weiterhin Gas, Frau Weisband!
    Am trüben Nationalfeiertag, aus Wien

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