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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Mille Miglia III – ohne Sponsoring durch Umbrien

| 30 Lesermeinungen

Auf der Mille Miglia sind die Wägen glücklicherweise keine rollenenden Werbeträger wie moderne Rennfahrzeuge oder Journalisten im Begleittross, der von Sponsoren bezahlt wird. Mitunter kommt man nicht umhin, davon Kenntnis zu nehmen, zumal einem derartiges Benehmen in der Jugend als Todsünde vermittelt wurde. Zurecht, wie ich nach Ansicht der Sponsoren sagen möchte. Vollkommen zurecht.

„Und woher haben Sie dann den Mut, jede Nacht ins Bett zu steigen?“
Ein Reporter fragte Tazio Nuvolari, wie er in einen Rennwagen steigen könne, wenn er befürchtete, darin zu sterben. Nuvolari fragte den Reporter, ob er im Bett sterben wollte, was jener bejahte. Darauf stellte Nuvolari die obige Frage.

Wir haben die meisten Bilder für diese Mille Miglia nach Brescia, Verona und einigen schönen Orten bei Assisi schon im Kasten und sind auf dem Weg nach Rom, über einen Schleichweg durch Umbrien, der uns zwei Stunden spart und die klassischen Automobile, die noch eine Schleife ziehen, überholen lässt. Da rasen von hinten, ebenfalls abkürzend, die modernen Wagen des Sponsors vorbei, zusammen mit einem einzelnen klassischen Teilnehmerfahrzeug, das später von etlichen angeblichen Medienvertretern, die im Pulk mitreisen, in den Mittelpunkt der Berichte gestellt wird. Autojournalismus gilt aus guten Gründen als einer der verkommensten Dreckpfuhle des an unerquicklichen Orten nicht gerade armen Berufsbildes, doch selten wird die Kumpanei so offen aufgeführt, wie an jenen Tagen im Mai – oder besser in dem, was Medien später auf Papier und im Internet daraus machen.

Bild zu: Mille Miglia III - ohne Sponsoring durch Umbrien

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Nun ist es heute leider so, dass viele Veranstaltungen untrennbar von Sponsoren abhängig sind. Sponsoren lassen Stadien nach sich benennen und dürfen Feste in Museen feiern, wo dann spät nachts betrunkene Adabeis durch die Räume wanken. Sponsoren füttern die Besucher des Festes des Bundespräsidenten und auf Startup-Messen, Sponsoren sind begehrt und haben Sponsorenvermittler als Berufsbild begründet. Sie funktionieren nach dem St.-Florians-Prinzip, denn gern wird bei ihnen der Krümel unter dem Tisch gefressen in der Hoffnung, dass irgendein anderer schon dafür zahlen wird. Das mag in Ordnung sein, wenn jemand wirklich Interesse am Thema hat und sich ansonsten im Hintergrund hält. Die meisten Sponsoren wollen jedoch ihre Produkte vorstellen, gutes Klima für die PR schaffen, und sich den Gaffern andienen. Sponsoren sind der Grund, warum ich nicht bei der Mille Miglia akkreditiert bin und unerkannt unter normalen Besuchern bleibe. Weil ich nicht gesponsort werden will, weil ich nicht angeredet werden möchte und Probleme habe, meine Meinung gegenüber diesen Personen höflicher als in diesen Zeilen zu artikulieren, weil ich es mir auch so leisten kann.

Bild zu: Mille Miglia III - ohne Sponsoring durch Umbrien

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Zu den prägenden Erinnerungen meiner Jugend zählt die Maxime: „Nimm nichts an.“ Und wenn ich doch etwas akzeptierte, dann nur exakt das, was ich aus Höflichkeit nehmen musste. Vollkommen unvorstellbar war und ist es, sich das letzte Stück vom Teller zu holen, und es nicht explizit offeriert wird – und selbst dann nur unter Protest und Frage, ob nicht jemand anderes Wert darauf lege. Natürlich kauft man immer zwei Stück Kuchen pro Person, und genauso natürlich bleibt die Hälfte übrig, bis sie einem erkennbar aufgedrängt wird. „Wir brauchen nichts“ ist ein anderer Spruch gewesen, und „das können wir uns selbst leisten“ ist eine weitere Grundeinstellung der Schicht, die ich schätze. Es wäre der gesellschaftliche Selbstmord, würde man sich eine Gartenparty von Geyer, Listl, Uhlmann oder Erhard sponsorn lassen. Anständige Geschäfte tun das nicht, und anständige Leute würden das nie zulassen. Man würde sofort das Gerede bekommen, etwa, dass man wohl ein Problem habe, das zu finanzieren. Erstaunlich, wie locker das in Berlin gehandhabt wird. Man fragt sich, aus welcher Schicht eigentlich Politiker und Würdenträger stammen, die damit kein Problem haben. Und wo sie waren, als anständige Leute erzogen wurden.

Bild zu: Mille Miglia III - ohne Sponsoring durch Umbrien

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Diese Überzeugung, nichts annehmen zu müssen und sich alles selbst leisten zu können, ist ein feiner Zug des selbstbewussten und aufgeklärten Bürgertums. Es wäre ein feiner Zug von Firmen, wenn sie ihre Sponsoringabteilungen aufgrund, wie es so schön heisst, unterschiedlicher Auffassungen entliessen und sich dem eher stillen Mäzenatentum zuwenden würden. Natürlich ist auch der Mäzen mit Vorsicht zu behandeln, wie eine schnelle Lektüre schleimiger Buchwidmungen vergangener Jahrhunderte zeigt, natürlich war mancher Potentat, der sich ein paar Lyriker und Maler hielt, menschlich ähnlich unerfreulich wie heutige Manager von Hypefirmen. Geht es einem aber um Anerkennung eben jener Schicht, hat man absolut keinen Vorteil, wenn man mit Sponsoring und Branding als Urbild des Neureichen in Erscheinung tritt, der glaubt, alles und jeden mit möglichst viel und extrem teuer zu beeindrucken. Um so kläglicher ist es dann, wenn das Sponsoring in Zeiten wirtschaftlicher Probleme kleiner ausfällt – nichts gefällt der Gesellschaft mehr, als ein Angeber, dem die Puste ausgeht, und keiner würde die alte Regel, noch so ein Spruch aus meiner Jugend, „Hochmut kommt vor dem Fall“, mit echtem Bedauern und Mitleid aussprechen.  

Bild zu: Mille Miglia III - ohne Sponsoring durch Umbrien

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Natürlich bin ich nicht so vermessen, mir in dieser Frage Hoffnungen zu machen. Grossmütig müsste ein Mäzen sein und gleichzeitig bescheiden, er müsste der Sache dienen wollen und sie fördern, und dabei seine eigenen Interessen kurzfristig zurückstellen, um mittelfristig einen guten Namen zu bekommen. Es ist nichts, was im Rahmen von Projekten und Jahresfristen Früchte trägt, es taugt nicht zur Powerpoint und auch nicht zum Verständnis bei Sachbearbeitern, die eine 10-teilige Klickstrecke mit PR-Photos für gelungene Absatzwirtschaft halten. Da fahren sie also dahin, Staubsaugervertreter a la mode in hässlichen  Autos, eine Beleidigung für das saftig grüne Umbrien, seine weichen Hügel und seine verschwenderische Schönheit, in der man sicher vorzüglich Picnic machen könnte, wenn man nicht nach Rom weiter müsste, wo man peinlich genau aufpasst, möglichst wenig Werbung auf den Bildern mit einzufangen.

Bild zu: Mille Miglia III - ohne Sponsoring durch Umbrien

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Diese Frage, ob man sich selbst etwas leistet, oder es bezahlt bekommt für die Vorstellung nervige Zeitdiebe, Marktschreier und Flackerbilder, hat beste Aussichten, vom Ärgernis zu dem Distinktionsmerkmal des 21. Jahrhunderts schlechthin zu werden: Wer es sich leisten kann, wird das Gepöbel aus seinem Leben verbannen. Im Viertel meiner Eltern etwa gab es einmal eine Plakatfläche an einer Wand eines Mühlenanwesens. Man hat sich zusammengetan und auf den Besitzer eingewirkt, das Ding verschwinden zu lassen. Nun findet sich unter jenen happy few Werbung nur noch auf dem Altkleidercontainer, und die ist für die Orgelmatinee. Ausgerechnet jene Schicht, die ihr Vermögen sicher auch dem Umstand verdankt, dass andere auf die Verpestung des öffentlichen Raumes mit Firmenbotschaften hereinfallen, schafft sich eine Zone, die frei davon ist. Der Rest jedoch bekommt ständig Scheinoccasionen serviert, die am Ende doch wieder von allen Verbrauchern bezahlt werden, damit ich in Umbrien von jenem lauten und prollösen Tross gestört werden kann, von dem ich ganz sicher nichts annehmen werde; schliesslich kann ich es mir selbst leisten: Die Reise und die Verachtung.

Bild zu: Mille Miglia III - ohne Sponsoring durch Umbrien

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Bonusmaterial (Ich habe noch so viel davon):

Bild zu: Mille Miglia III - ohne Sponsoring durch Umbrien

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30 Lesermeinungen

  1. Kurze Seitenbemerkung zu den...
    Kurze Seitenbemerkung zu den Bildern: ist schon mal jemand aufgefallen, dass der „ausgestellte Ellenbogen“ bzw. „aufgelegte Ellenbogen“ offenbar zur normalen Fahrerhaltung gehört? Und das sogar im Stand, wie man am unteren Bild sieht.
    Ich glaube, bei den Wagen wurde das Verdeck weggelassen, damit breitschultrige Europäer sich überhaupt reinsetzen können. Aber so ist das: beim morgendlichen Fahrerbriefing im holzgetäfelten Herrenzimmer eines verträumten Waldschlösschens ist die Ellbogenentzündung eine Ehrenkokarde…

  2. Nun wir wissen doch alle...
    Nun wir wissen doch alle geschenkt bekommt man nichts, obwohl mir gestern jemand 3.7 Mio US$ überweisen wollte. Ob das wohl so ein Mäzen war, dazu noch aus Afrika? Lesen kann man diese Geschichte auf obiger Adresse. Ansonsten hat Oma schon recht: Schenken, schummel, schie… wird mit sch geschrieben!
    PS: Chapeau zu den schönen Bildern, geniessen Sie den Wein und das Grün Umbriens!!

  3. Ich frage mich ja, was man dem...
    Ich frage mich ja, was man dem „Kollegen“ bei der „Welt“ überwiesen hat, der sich über eben jenen Tross so begeistert auslässt und offensichtlich Siena als „Seine“ schreibt, aber Hauptsache, es liest sich nett für den Sponsor. Bilder habe ich noch in grossen Mengen, sollte es gewünscht werden, mache ich morgen ein Feiertagspaket aus meinen Favoriten.
    .
    Betonblog, da muss man wissen, wo die Bilder herstammen: Die meisten sind nach harten Ortsdurchfahrten aufgenommen, in denen man viel Steuern und Aufpassen muss – da rutscht dann der Arm ganz natürlich in die Entspannungshaltung, um die Muskeln etwas zu entlasten. Die Lenkung solcher Wagen ist definitiv nicht zeitgemäss leicht.
    .

  4. Danke, lieber Don Alphonso,...
    Danke, lieber Don Alphonso, fuer die tollen Bilder!!! Das sind phantastische klassische Autos. Haben Sie unter all den Gefaehrten auch mal einen Nissan Fairlady Z (aka Datsun 240Z) entdecken, und vielleicht photographieren koennen? Das waere dann ein Wunschbild! – Gute Genesung fuer den Tester des Sunbeams. – Mit dem Sponsoring ist es so eine Sache … schoen wenn man es sich leisten kann, ohne es auszukommen. Aber wo sind die Grenzen? Wenn Sie fliegen, sind Sie in einem Vielfliegerprogramm?

  5. Ich fliege zu wenig, um so...
    Ich fliege zu wenig, um so etwas zu brauchen. Und ich zahle gern angemessene Preise, wenn ich den Eindruck habe, dass es Leistung entlohnt.
    .
    Der Nissan wäre bei der MM nicht zugelassen, aber ich hatte mal einen bei den 2000 Kilometern durch Deutschland – aber der ist daheim, und ich bin noch in Mantua.

  6. Welch schöne Brücke von der...
    Welch schöne Brücke von der Mille Miglia zu den komfortablen Grundhaltungen. Und doch vermisse ich, offen gesagt, das gute alte GT Blog. Ehrlich.

  7. Zeitmangel. Grässlicher...
    Zeitmangel. Grässlicher Zeitmangel. Heute schon muss ich zurück nach Deutschland.

  8. Ach ja - so viele Projekte...
    Ach ja – so viele Projekte (iSv nette Liebhabereien), die nicht ordentlich weiter geführt werden. Wegen der großen Resonanz der Stützen befürchte ich, dass der grässliche Zeitmangel andauern wird.

  9. Das hatte ich mir dann auch so...
    Das hatte ich mir dann auch so mit der Zulassung gedacht – der „cut off“ der Wagen muss so Mitte bis Ende der 1950er sein. Der Sunbeam duerfte doch mitfahren (fuer besagtes Startgeld)? – Waere es nicht leichter, die Sponsors lieferten gleich die Werbetexte mit, dann sollte so was wie mit Seine-Siena nicht passieren :) – Spaeter mal, wenn Sie wieder daheim sind, wuerde ein Bild des Nissans erfreuen! – Gute Fahrt in Bella Italia!!

  10. Nun, wenn die Sponsoren Druck...
    Nun, wenn die Sponsoren Druck machen… (nur ein Scherz. Im Ernst: Man wird sehen, und die FAZ ist das kleinere Prpblem)
    .
    Es dürfen nur Typen mitfahren, die im originalen Rennen bis 1957 dabei waren. Soweit ich weiss, ist nie ein Sunbeam 90 dort gestartet. Allerdings könnte ich mich bei der Rallye Monte Carlo Classique anmelden. Dort hat der Sunbeam 1955 gewonnen.

  11. Superpeinlich wird es, wenn...
    Superpeinlich wird es, wenn sogar die Kragenunterseite des Polo-Shirts für „Werbung“ bzw. Sponsoring genutzt wird. Bestes Beispiel ist das letzte Foto. Wer den Kragen des Polo´s hochklappt ist einfach nur peinlich, denn was soll das bringen, schützt es vor einer Halsentzündung? (Oft auch in Szenelokalen so anzuschauen, in denen das Klimagerät offenbar entsetzlich kalte Luft bläst). Schlimmer ist noch, auf besagten Kragen „Freedom“ draufzutexten… offenbar ein Promi :-)

  12. Die Einstellung, sich nicht...
    Die Einstellung, sich nicht schmieren zu lassen, ist wohl völlig schichtenabhängig. Es ist eine Frage der Ehre, die auch schichten- und klassenunabhängig ist.
    Sponsoring schlägt vom ehrenwerten ins widerwärtige um, wenn es nicht mehr dem Ereignis dient, sondern das Ereignis dem Sponsor. Wenn Veranstaltungen nicht nur unterstützt, sondern „gekauft“, wird es unappetitlich. Ein Journalist, der morgens noch ohne rot zu werden in den Spiegel blicken möchte, sollte sich nicht gleich mitkaufen lassen. Die Grenzlinie zu bestimmen, ist natürlich schwer. Wenn ich aber lese, dass Motorjournalisten zur Vorstellung des neuen VW Polo auf Kosten des Werks nach Sardinien eingeladen werden und stolz verkünden, sogar der Her Piech sei gekommen und habe mit ihnen geplaudert, dann befällt mich der Verdacht, dass es schwer wird, da noch objektiv zu berichten, wenn man das nächste Mal auch wieder eingeladen werden möchte.
    Schon der alte Erich Kästner wußte:
    Was auch immer geschieht:
    niemals dürft Ihr so tief sinken,
    von dem Kakao, durch den man Euch zieht,
    auch noch zu trinken.

  13. Werter Don,
    bislang dachte...

    Werter Don,
    bislang dachte ich, sie seien einer der Teilnehmer an diesem Rennen. Und womöglich zum Schluss auf einem der vorderen Plätze.

  14. Don Alphonso, Sie haben recht:...
    Don Alphonso, Sie haben recht: der einzige Sunbeam, der je an einer originalen Mille Miglia teilgenommen hat, war 1956 ein Sunbeam Rapier, also nicht ein 90er wie der Ihrige. In diesem Jahr nahm damals auch der Studebaker Hawk teil, dessen Vertreter Sie diesmal begegnet sind; 1954 startete ein Oldsmobile 88, fuer die Fans der US-Cars. – Fuer die Rallye Monte Carlo Classique aber viel Spass und Erfolg, falls Sie mal mitfahren sollten!

  15. II
    Ja geschdad war mein...

    II
    Ja geschdad war mein antlitz klaa
    Sauerstoffreich das wasser
    Da macht’ ich leise poum und noch clara wards
    Ein kratzer war im anlassa
    Doch der plechanowa gefiel dies, mit der ich rast’
    Der bekannt hohe schwerpunkt
    Des unimogs paßt,
    willst abheben du in der kurve.
    Doch ohne…. O daß
    Fällste eben um-
    Daher denk ich, anspruch hat der siebte warum
    Auch nicht? auf luxus, denn das läßt sich machen
    Mit vielen sachen. Von dem,ders macht
    köstliche hilf allen und aller
    weniger mehdorn mij nightinggaller
    doch stehs der rentnerre zu,
    und der arbeitrre sowieso,die lacht ,
    nit nur an silvestre, beim sektstöpslknaller
    Auch bei falstaff,hilton und bei faller
    III
    Es entfällt nun folgendes dramolett von gestern :
    Plisca und balonin malene beimel tleten jodelnd auf
    Ihle gesichtl beide geklemt mit tigelbalm
    Aus dem eldinneln, nicht gegültelt mit dauben wie eine
    Del nichtjungflauen am dom zu magdebu
    Und ohn lodenjopp, smokinggilet und elstakleuzkasse
    Was laubst wotan du unseln poof,
    hat nicht malen ausdl ücklich wohlveldiente
    eiel bestellt, weiche weiche.
    wegen
    Spiegleieldüften hagl wald sie, sie mußt es tlagen. Und dem malte bligg iha
    Halbs löckchen gehm,
    mit dem will lehmann dann vom kilchbelg twittln
    auch mein ladio muss ich nun teilen und imma eltlagen „alütü kützt düs künd“ in unna um 9 wild öffentlich wein gepledigt

  16. sehr schoen, die blaue kiste...
    sehr schoen, die blaue kiste mit dem rucksack. das hat stil.

  17. Sponsoring - schönste Blüten...
    Sponsoring – schönste Blüten treibt das übrigens auch in der amerikanischen Kulturszene. Programmhefte mit Inhalt gibt es da nicht mehr, dafür zum Beispiel bei der Met in NY allein dreizehn verschiedene Sponsoren-Kategorien. Das ganze Heft nur Namen unter Namen, inklusive Angabe der gespendeten Beträge. Engagement ist großartig und löblich, aber Selbstinszenierung und modernes PR… wer glaubt das bitte? Ich suche meine Bank oder mein Auto doch nicht danach aus, welche Events das Unternehmen unterstützt… .

  18. Lieber Don,
    ein wunderbares...

    Lieber Don,
    ein wunderbares Zitat v. M. Gräfin Dönhoff über Ihre und P. Yorcks (wäre er nicht als Widerstandskämpfer im 3. R. ermordert worden) Anpassungsschwierigkeiten an diese unsere moderne Egokonsumgesellschaft (gemeint ab 1945):
    „Auch für ihn wäre es am Anfang, genau wie für mich, schwer gewesen, sich auf ein Leben einzustellen, in dem es vor allem um Karriere, Lebensstandard und persönliche Sicherheit ging und nicht mehr darum, Treuhänder oder Sachwalter für eine dem Persönlichen übergeordnete Sache zu sein.“

  19. "Freedom", Richie Havens in...
    „Freedom“, Richie Havens in Woodstock im Sommer 1969, 17 Uhr 7 Ortszeit, war die Musik, der Sound, der in mir Aufstieg beim Lesen. (Youtube bringts, Wiki weiß es)
    .
    Und es wäre so viel zu sagen, dazu über die allgemeine und spezielle Korruptheit, dass es Seiten füllen würde.
    .
    Und Albert E., östereichischer Physiker, fällt mir ein, der, wenn ich es recht erinnere, den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vor seinem Haus in Priceton in original kontinentaleuropäischen Hausschuhen empfing (es ging glaube ich um die Atombombe): „Wir nehmen nichts. Und wir wollen auch nichts. Und wir geben auch nichts. Auch nicht wenn Sie es sind Mr. Präsident. Wir sind nämlich bereits zufrieden. Und wissen und aus uns selbst heraus sehr wohl und ganz genau, was richtig ist und was falsch.“
    .
    Und: Diese widerliche Art der Korrupheit ist eben nicht die Allgemeine. Es bleibt ggfls. zu erinnern, dass es in Deutschland heute schon rund 20 Millionen Menschen gibt, die finanziell unabhängig sind. Wenn man nämlich die Ruheständler und Pensionäre mitrechnet. Und die denken und empfinden meines Wissens nach in Ihrer überwiegenden Mehrheit gerade auch so, wie hier beschrieben, Deutschland sei Dank.
    .
    Und die englischen Tests vergleichsweise, die so anders sind … .“Top Gear“ z.B. auf Youtube ansehen. „BMW M3 vs Mercedes C63 AMG vs Audi RS4 – Top Gear“ als Stichwort. Zum BMW M5 und dessen Reifenquietschen um die Ecke sagen die z.B. „Too much understeer – the Sound of dissappointement“. Und ähnlich direkt und wahr über diese angeblich ach so tollen Qualitätsprodukte, denn die BMW-„Karre“ ist ja noch der Beste der drei genannten Wagen.. . Und ein Formel Eins aus den 1970gern fährt auch noch mit in dem Video (als Nr. 4), nur so zum Vergleich – und wie sinnreich!
    .
    .

  20. Sorry für die...
    Sorry für die grammatikalischen Fehler im Vorranstehenden – einfach nur Müdigkeit.

  21. Bonsoir Tristesse,

    ich finde...
    Bonsoir Tristesse,
    ich finde interessant, daß Sie gerade Beispiele von Adligen aufführen, die „einer höheren Sache“ dienen. Diese Haltung scheint in diesem Stand erst ausgebrochen sein, seit er Druck von unten spürt und seit es einfach nicht mehr um Grafschaften und Herzogtümer geht.
    In den Zeiten als das noch der Fall war hat man zwar auch einer dem persönlichen übergeordneten Sache gedient, aber dabei handelte es sich ausschließlich um die eigene Familie. Bei diesem Dienst ging man über die Leichen der Niederen. Gern wurden auch Töchter für Ländereien verschachert. Zugegeben, es wurde mit Beginn der Aufklärung langsam etwas besser.
    Wer an einem Einblick interessiert ist; ich kann die Geschichtsbände von Herbert Rosendorfer empfehlen – nicht unbedingt objektiv, aber unterhaltend.

  22. Verehrter Don Alfonso,
    Warum...

    Verehrter Don Alfonso,
    Warum wohl sind die meisten Mäzene jenseits des Rentenalters ? … Weil dann, Ausnahmen bestätigen die Regel, sichergestellt ist, daß die jeweilige Person nicht mehr pubertiert. Die AD-Scene hat nie nachgewiesen, daß sie überhaupt wertschöpfend ist – sprich: mehr einbringt als sie kostet ! In den Effizienzprogrammen der Industrie müßte der Werbeetat eigentlich unter „Waste“ laufen und kritischer Wertgestaltung unterliegen. Nachdem wir dem Geflimmere allerdings nirgendwo mehr entrinnen können kann das nur bedeuten, daß unserere Gesellschaft in einer dauerhaft pubertierenden Trance angekommen ist oder, daß die Auftraggeber die Adressaten streng erziehen wollen. Die jeweiligen Kontamineure zeigen deutlich was Sie von Ihrem Publikum halten und spendieren als zusätzliche Maßregelung noch eine neue Verpackungsverordnung (D.h. der Adressat (sprich Kunde) kann nicht einmal mehr sicher sein, daß wo SCH… draufsteht auch SCH… drin ist). Wer gibt, der soll von Herzen geben wie die meisten Großmütter und Großväter. So macht es auch viel mehr Spaß (man kann sich nämlich im Stillen über die Wirkung freuen und muß nicht andauernd auf dem Bürgersteig „Guten Tag“ sagen weil einer die Tageszeitung gelesen hat). Und übrigens: Ist doch wohl klar, daß in einem Pubertätsnirwana das Gedächtnis kurz ist. Sponsoring … wie gesehen so vergessen. Da lobe ich mir doch die eine oder andere Stiftung deren Verhalten berechenbar ist und deren Name allenfalls im Kleingedruckten zu erscheinen hat.
    Schlußbemerkung: Optische Umweltverschutzung auf historischen Artefakten ist sowieso das Allerletzte !

  23. Das Geben und Nehmen mit der...
    Das Geben und Nehmen mit der entsprechenden Verpflichtung für Gegenleistung (essere raccomandato o raccomandare qualcuno) ist doch der klassische Grundsatz im italienischen Überlebenskampf. Und wie man sieht beißen die Köder an.

  24. Es gäbe so viel zu sagen...
    Es gäbe so viel zu sagen dazu: Vor allem aber erneut und wie immer Danke! Man spricht uns aus dem Herzen. Dons Blogs, mit die wichtigsten Veröffentlichungen in Deutschland zur Zeit, wie uns scheint.
    .
    Anmerkung eins: Ja, wir wohnen auch so und seit langem und mit Bedacht; so nämlich, dass wir beim Blick aus dem Haus und in alle vier Hmmesrichtungen nichts sehen müssten, was uns (unerträgcherweise) etwas verkaufen wollte, man hatte es fast schon vergessen. Dank also fürs In-Erinerung-rufen.
    .
    Anmerkung zwei: Und wir machen regelmässig diese Picnics, die beste Ehefrau von allen und der Verfasser dieserZeilen. Jeden Sommer. Im sommerlich sonnigen und wunderbar weichwarmen, bäuerlichen Nordfrankreich z.B.. Das ist uns so nah wie Umbrien und hat uns alle umbrischen Qualitäten. Und da gibt es kein „man sollte“. Man lebt sicher am besten mit Bedacht und von vornherein und nur so.
    .
    Man könnte auch so sagen: Wenn der Aristokrat sich zum – schlimmer: in – den Troß begibt, was erwartet er denn, was für Erfahrungen er dort machen wird?
    .
    Womit wir fast schon wieder im Bereich der Literatur wären, bei „Adel des Geistes“ beispielsweise (Thomas Mann) und „wo ich bin ist die Deutsche Kultur, nur wo ich bin ist Deutschland“ (auch Thomas Mann, wie bekannt; aus dem kalifornischen Exil „to adress his nation“). Und wo solche wie Don sind, gilt auch heute und weiter das Nämliche: Wo er ist, ist Deutschland.
    .
    Unser Dank für seine Zeilen, wie bereits gesagt. Man halte sich also weiter und unbeirrt aufrecht und ggfls. besonders, „denn jedes Werk ist am Ende ein Trotzdem“ (nochmals TM, es sei uns nachgesehen) – und klar ist: in Zeiten der Postmoderne gilt: Der Einelne, seine Biographie ist heute das zu schaffende Werk. („Und wer sich mit Sudel abgibt …,“ ist man versucht banalerweise zu ergänzen… .)
    .

  25. Ich bin, als sehr selten...
    Ich bin, als sehr selten Kommentierender, darüber gestolpert, daß
    die „dann spät nachts betrunkene(n) Adabeis“ ganz sicher nicht
    derartige Köstlichkeiten serviert bekamen:
    .
    http://www.ravella.de/food/foodporn.htm
    .
    Don Alphonso kann gewissen Kreisen nicht nur einen Spiegel
    vorhalten und bemerkenswerte Fotos schießen.
    Don Alphonso versteht sich auch ganz vorzüglich auf die
    Zubereitung und lichtbildnerische Darstellung von Pornographie
    in ihrer angenehmsten Form.
    bevor ein STOP die Seite als indiziert vermerkt

  26. Don Alphonso,

    über das...
    Don Alphonso,
    über das Nightline-Blog Ihres guten Bekannten Holger Klein bin ich auf Ihr bemerkenswertes Statement zum Thema Werbung gestoßen. Oben schreiben Sie „Ausgerechnet jene Schicht, die ihr Vermögen sicher auch dem Umstand verdankt, dass andere auf die Verpestung des öffentlichen Raumes mit Firmenbotschaften hereinfallen, schafft sich eine Zone, die frei davon ist.“
    Ist es richtig, dass Sie sich Ihre Teilnahme an Mille Miglia 2007 und 2008 noch selbst durch PR-Jobs für einen Automobilzulieferer finanziert haben, wie Sie unter
    http://blogbar.de/archiv/2007/05/12/mille-miglia-oder-professionelles-schreiben-im-blog-und-internet/ und in Ihrem „GT-Blog“ (http://is.gd/D0q7) schreiben?

  27. <p>Lieber Herr Schäfers, wenn...
    Lieber Herr Schäfers, wenn Sie wissen wollen, wie das mit der Verknüpfung von PR und Journalismus läuft, kann ich Ihnen nur raten, mal mit Ihrem gründenden Geschäftspartner bei Blinkenlichten (http://fx3.de/) zu sprechen, deren Gründer bemerkenswert freundliche Dinge über das Startup seines Freundes Nico L. bei Heise angeblich als Journalist berichtet hat.
    .
    In meinem Fall muss ich Sie leider enttäuschen: Meine Arbeit für einen Konzern der Autobranche war keine PR (also Öffentlichkeitsarbeit), sondern interne Kommunikation. Natürlich wird Ihnen diese gar nicht so feine Unterscheidung nicht in Ihr Bild passen, nachdem Sie ja ansonsten in Kreisen verkehren, die Durchstechereien zu meiner Person durchaus zu schätzen wissen, aber: Einer Firma hat es gefallen, jemanden zu engagieren, der als Zuckerl für die eigenen (!) Leute eine gute Geschichte über die Mille Miglia schreibt. Gute und weniger gute Prosa über deren Produkte mach(t)en die selber, und das Projekt galt, so wie ich es geschrieben habe, dem Zweck, den Mitarbeitern (edit: und Freunden, in einer auch extern für einen kleinen Kreis erhältlichen Publikation wurde es zweitverwendet) des Hauses aus erster Hand und mit sehr vielen Bildern etwas von dieser Veranstaltung zu berichten. Weil es intern interessiert, weil sie Autofreunde sind und auch kein Problem damit haben, auf einem Bild eines F*****-Cockpits auch Produkte der Konkurrenz von V**** zu sehen. Dieses Jahr ist Krise, da habe ich denen einen Beitrag geschenkt, weil ich mir das – neben rahmengenähten Schuhen, einem Sunbeam Baujahr 1955, einer Espressomaschine und einer caravaggesken Madonna – auch noch leisten kann. Sie werden hier natürlich nicht erfahren, um welche Firma es sich handelt, und natürlich werden Sie auch den Text nicht finden. Weil es keine PR ist. Sie können sich nun natürlich gerne ein wenig durch die Zulieferindustrie graben, wobei ich Ihnen jeden denkaren Spass wünsche.
    Sie haben da also etwas gründlich missverstanden, oder darf ich sagen, missverstehen wollen? Abgesehen davon sehe ich mich leider stets gezwungen, mit einer regulären Beschäftigung all meine Extravaganzen zu finanzieren, nachdem Bankraub nicht wirklich legal ist und mein Körperumfang einer Karriere als Heiratsschwindler im Weg ist. Sie dürfen also die – wohlfeile und kostenlose – Erkenntnis mitnehmen: Ich schreibe. Ich bekomme dafür Geld. Für meine Meinung, für meine Ideen, für meine Erlebnisse. Aber nicht als Mietmaul. Ich gehe davon aus, dass Sie dergleichen schon mal begegnet sind, dann kennen Sie ja auch den Unterschied.

  28. Ach so, Herr Schäfers - und...
    Ach so, Herr Schäfers – und wenn Sie mich bei Twitter schon als, Zitat „alte PR-Hure“ (http://twitter.com/JoSchaefers/status/1898409292) bezeichnen, dann seien Sie doch mal so nett und belegen Sie den Vorwurf.

  29. Don Alphonso,

    primaaa. Der...
    Don Alphonso,
    primaaa. Der Mille-Dreiteiler ist natürlich für einen wie mich, mit reichlich Benzin im Blut und Liebhaber alten, rostigen Eisens mit Sternen auf Radkappen und Motorhauben, mal richtiges Frischöl für die Tastenfinger.
    Ja ja, die Benz-Boys. Die Kleverle’s aus Untertürkheim haben nicht nur in Deutschland den größten Bestand an 30+ – Autos (weltweit ca. 800.000) Mit rd. 80.000 zugelassenen Oldtimern (davon rd. 20.000 in Clubs organisiert) sind sie unangefochten Markt-Leader und heute Vorbild für beinahe jedes Automobil-Klassik-Center. Meist leider nur in negativer Weise aus Sicht der Masse der Oldtimer-Enthusiasten.
    1992 wurde das Classic-Center gegründet. Stepfan Röhrig (heute VDA-Oldtimer-Chef) und Dieter Ritter (heute AVD) gingen fortan on Tour und schaltete erst einmal die vielen kleinen Hersteller und Zulieferer aus, die bis dahin den Ersatztelemarkt mit Duldung von Mercedes Benz beliefert hatten. Die rigorosen Methoden, mit denen man hier vorging, wurden 1994 mal in Motor-Classic beschrieben. Mit Methoden, die der neapolitanischer Automatenaufsteller und Schutzgelderpressern ähnelten, wurden Zulieferer „bewegt“, ihre Produkte nur noch für das Classic-Center in den Kartons mit den weissen Sternen drauf zu produzieren, oder Provision an das Classic-Center zu zahlen (bis zu 10%).
    Das Buch von Stefan Röhrig, History Management ( http://www.history-management.com/ ) der heute das Oldtimer-Referat beim VDA Verband der Automobilindustrie leitet, gilt heute als Bauanleitung für jedes Classic-Center von Automobilfirmen.
    Mein Freund Günter Lehmann, heute Vorstand der MBIG Mercedes-Benz Interessengemeinschaft setzt sich seit vielen Jahren typenbezogen mit diesem Junkie-Business öffentlich sehr kritisch auseinander. Ich habe mich seit 2003 typenübergreifend mit Ersatzteilepreisen und –Aufschlägen, die kolumbianische Drogenbarone neidisch werden lassen, beschäftigt und dies kommuniziert.
    Es gäbe vieles hierzu zu sagen. Nur so viel: Es gibt sie. Die „Ehrenwerte Gesellschaft“. Sie haben die Oldtimerszene fest im Griff. Man sieht sie auf großen Oldtimerveranstaltungen, wenn wie jetzt wohl grade wieder bei der Mille Miglia zu sehen war, ein Sir Sterling Moss nicht in einem alten Silberpfeil, sondern in einem aktueller Mercedes SLR – Geschoss am Startpunkt Brescia mit losfahren durfte, obwohl doch eigentlich die Teilnehmer auf Autos älter 1957 begrenzt sind und dann ganze Trosse neuer Smarts die alten Boliden auf ihren historischen Strecken begleiteten.
    Das Sponsoring ist nur die eine Seite der Medaille. Zahlen tun am Ende wir, die Altbenz-Enthusiasten. Ne Bremstrommel, die selbst für einen nur noch 45mal existierenden Ferrai für 250,00 Euro zu kriegen ist, kostet für ein 55.000mal gebauten Altbenz 1.300 Euro / Stück.
    Mit freundlicher Lichthupe,
    ZowoachtzigSL

  30. 1300 für eine...
    1300 für eine Bremstrommel?
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    Die deutschen Ersatzteilpreise waren einer der Gründe, warum ich zu einem Briten gegriffen habe, nachdem ich mal verglichen habe, was der Spass auf Dauer so kostet. In England gibt es die Owner´s Clubs, die da ganz rührig sind und gerne helfen. Bei meinem Sunbeam kommt vielleicht dazu, dass es die Marke nicht mehr gibt, aber der Wagen ist solide wie ein Fels und mit einfachen Mitteln zu reparieren.
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    Ich hatte aber bei den Zuschauern durchaus den Eindruck, dass die Begleitfahrzeuge so gut nicht ankamen. Wie schon erwähnt: Der 300SLR-Korso verschwand zwischendrin vom Kurs und ward erst in Rom wieder gesehen, weil sie durch Umbrien eine Abkürzung nahmen. Ich glaube nicht, dass die auf der Route jemand vermisst hat. Abgesehen davon glaube ich nicht, dass man mit derartigen Shows viel für die modernen Marken erreicht, wenn man es den Zuschauern so reindrückt. Glücklicherweise wird mein Wagen in einer Region stehen, wo man einfach ins Schöne losfahren kann: Allein und unbeschwert. Und in einem Fahrzeug, das keinen Nachfolger hat.

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