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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der eingekellerte Vermögensverwalter

| 99 Lesermeinungen

Einerseits profitieren wir alle davon, dass es Recht und Gesetz gibt. Der Autonome ist froh, wenn ihn die Polizei aus den Klauen der Neonazis rettet, der Reiche schläft gut im Wissen, dass nicht jeder Verbrecher sein Konto plündern kann. Andererseits aber wird der Autonome wieder den Stein zur Hand nehmen, und der Reiche kommt zum Entschluss, dass es an der Zeit ist, den Vermögensverwalter in den Keller zu verbringen. Ich würde das an dieser Stelle gern nach Recht und Gesetz verurteilen, aber es scheint, dass ich damit in meiner Klasse in der Minderheit wäre.

Ich habe dem Mann nur einen Schlag verpasst, danach war er im Keller mein Gast.
Superpunk – Neue Zähne für meinen Bruder und mich

Sie, werte Leser, werden es wohl auch schon vernommen haben: Rabiate Rentner meiner Heimatregion haben einen Herren, dem sie ihr Vermögen anvertrauten, im wenig schönen Speyer niedergeschlagen, an den schönen Chiemsee verbracht, und ihn dort im Keller eingesperrt, um ihn mit nachhaltigen Methoden zur Herausgabe des Geldes zu bewegen. Oder, um es bei der reisserischen Boulevardpresse nachzulesen:

During his confinement in an unheated cellar, Mr A**** claims he was burned with cigarettes, beaten, had two of his ribs broken when he was hit with a chair leg and chained up ‘like an animal.’

Ich habe es ja immer gesagt: Unterschätzen Sie weder Rentner noch Bayern. Die haben es in sich. Bemerkenswert ist mal wieder das landschaftliche Umfeld dieser brutalen Tat, die so gar nicht zu solchem Vorgehen passt; unten etwa der schöne Schliersee, Heimat eines der Tat Verdächtigen. Jetzt werden Sie sich fragen:

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Was wohnen dort nur für Leute? Nun, muss ich Sie bescheiden, wenn wir davon ausgehen, dass sich in allen Klassen gleich viele Räuber, Mörder, Schurken, Werber, Drogensüchtige, Politiker und Leser der Bild-Zeitung finden – dann sind in Regionen, wo praktisch jeder reich ist, auch alle Räuber, Mörder, Schurken und so weiter reich. Es fällt dann eben nur mehr auf, weil man bei Reichen denkt, sie hätten das alles vom Mord bis zur Politik nicht wirklich nötig. In diesem Fall gab es aber offensichtlich Gründe, die besagte Herrschaften zu Schlagwerkzeugen, Klebeband und Audi A8 (immerhin kein Opel!) greifen liess. Und wenigstens war der Keller am schönen Chiemsee, und nicht in Berlin. Oder Bochum. Und ich bin mir sicher, dass, wenn die Sache mit den Zigaretten stimmt, es allenfalls nikotinreduzierte Exemplare waren, und das Stuhlbein nicht von einem Billigmöbelhaus geliefert wurde.

Das hier ist nämlich die Region, in der man Wert auf Ordnung legt und erst mal Plastik unterlegt, bevor man in die Gedärme geht. Alles andere ist schlecht für den Ruf: Ein gewisser Adolf Hitler, Kleinbürger durch und durch, hat in Bad Wiessee seine Freunde der ebenfalls kleinbürgerlichen SA in einem Gasthof umbringen lassen und nichts untergelegt – kein Wunder, wenn man ihn dort heute nicht im besten Andenken behalten hat, und nichts mehr von dieser Geschichte wissen will.

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Viel wichtiger aber ist die Frage, warum wir, meine Klasse, meine Schicht, die vermögenden Kreise das einerseits wirklich tun und andererseits – sehen Sie, das Thema war natürlich auch bei uns Tagesgespräch. Ich garantiere: Hätte man eine Jury aus 12 Mitgliedern der besseren Kreise meiner Geburtsstadt gebildet, die Rentner wären mit einer Geldstrafe für den Transport eines zwar gefesselten, aber nicht angegurteten Vermögensverwalters davon gekommen. 30 Euro kostet das.

Ansonsten gehören Vermögensverwalter gerade nicht zu der dienenden Menschengruppe, auf die man gut zu sprechen wäre. Auch bei uns haben Banken aus schnödem Eigeninteresse Anlagen empfohlen, die sich inzwischen als schmerzhaft herausgestellt haben. Die Gruppe jener Bankmitarbeiter, die sich selbstständig gemacht und Kunden mitgenommen haben, steht aufgrund der eingegangenen Risiken noch etwas schlechter da. Vor ein paar Monaten hat sogar ein Anleger dafür gesorgt, dass bei einem Anbieter gefährlicher Immobilienfonds der Staatsanwalt kam und Unterlagen mitgenommen hat. Auch in diesem Fall, so hört man, nicht zu jedermanns grenzenloser Freude, denn angeblich sah sich doch die eine oder andere Stütze der Gesellschaft daraufhin genötigt, der Steuerfahndung süsse Geheimnisse aus der Schweiz und Liechtenstein zugunsten von Herrn Steinbrück mitzuteilen. Wie auch immer:

Bild zu: Der eingekellerte Vermögensverwalter

Die Zufriedenheit grasender Kühe gibt es nur noch bei den Rindviechern, der Rest der Bewohner dieses Landstrichs fühlt sich geschoren wie ein Schaf, gemolken wie eine Ziege und gehäutet wie ein Karnickel. Nachdem ich vorgestern auch einen verharmlosenden Brief der Insolvenzverwalter von Lehman – schöne Grüsse an die Frankfurter Sparkasse an dieser Stelle – gelesen habe, kann ich es nur zu gut verstehen. Natürlich ist die Schuld weit verteilt, da sind die Angestellten, die nicht wussten, was sie taten, die Manager, die es wussten und nicht sagen wollten, die Chefs, die es gar nicht wissen wollten, die Analysten, die Medien, die amerikanischen Hausbesitzer, andere Banken. Die Verantwortung verteilt sich auf viele Schultern, nur sind diese Investoren am See gerade nicht der Typ Anleger, der so etwas einfach schluckt.

Und statt dessen denkt, dass es jetzt endlich einmal jemand tut. Wie der Autonome, der glücklich ist, wenn die erste Scheibe zu Bruch geht. Wie der Grenzübertritt nach Graubünden mit dem Koffer auf dem Beifahrersitz. Wie der Moment, da sie ihren Kopf nach hinten legt und die Lippen öffnet. Es ist ein Anfang, es ist ein Signal, es ist so gut wie Sex, und jeder Vermögensverwalter wird einen Moment geahnt haben, wie es sein muss, beim ungeduldigen Herrn Dr. P. im Tischtenniskeller las Übungsmaterial für den Aufschlag… sperre einen Vermögensverwalter in den Keller, und zehn andere werden sich überlegen, ob sie lieber ihrer Bank und den Kickbacks treu sind, oder den Kunden.

Bild zu: Der eingekellerte Vermögensverwalter

Es ist illegal, keine Frage, es ist nicht nett und entspricht auch nicht dem guten Ton, so etwas zu tun. Genau genommen gibt es noch nicht einmal gültige Konventionen, nach denen man einen Vermögensverwalter, der einen so viel Geld und der Tochter den Boxster gekostet hat, angemessen in den Keller verbringt. Man kann ihm die Tür aufhalten und ihm den Vortritt lassen, ein knappes “Bitte” und eine leichte Verbeugung schickt sich wohl, wenn man auf das blonde Gift der Elitebanken hereingefallen ist, aber es gibt keine rundum zufriedenstellende Lösung, die der Etikette Rechnung trägt. Sinnvoll ist es allerdings, sich schon vorher von einem Arzt – da finden sich viele unter den Investoren – psychische Probleme bestätigen zu lassen, das hilft, wenn das unschickliche Sondereinsatzkommando klingelt, ohne eine Einladung erhalten zu haben.

Sicher. Manchmal erschreckt es mich auch, wie dünn unsere zivilisatorische Kruste ist, viel dünner als die Kellerwände im Voralpenland. Wenn die Krise vorbei ist, wird man auch wieder dem nächsten Betrüger nachlaufen, der Politiker schmiert, bei seinem Vertrieb die Sicherheit der Anlagen zu preisen, man wird für ein lumpiges Prozent mehr hohe Risiken eingehen und denken, dass man in der Bank einen Freund sitzen hat. Einen Freund, das lehrt jedoch dieser Tag, den man gern wissen lassen darf, dass der Kofferraum eines A8 recht gross ist, und zwischen Heizungstank und Wand gerade genug Raum für einen Menschen bleibt.

Ich habe das heute – zu Recherchezwecken natürlich – nachgemessen. Es sind 38 Zentimeter. Zvui zum schteam, zweng zum lebm, hätte mene Grossmutter gesagt, und damit wie immer Recht gehabt.

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99 Lesermeinungen

  1. i shall say no more than: it...
    i shall say no more than: it always needs two to tango.

  2. <p>Es gibt zwei Arten von...
    Es gibt zwei Arten von Menschen. Die einen haben einen geladenen Revolver und die anderen buddeln.
    aus: Sergio Leone, Zwei glorreiche Halunken.

  3. Ach, wäre die Welt doch so...
    Ach, wäre die Welt doch so ironisch und die Geschichte – verzeihen Sie den Kalauer – hätte einen Funken Wahrheit in sich. Der Funke jedenfalls könnte dann überspringen zum flächendeckenden Nachahmerbrand, und man stünde mit viel mehr Freude im nächsten Stau auf dem Münchener Mittleren Ring und sähe jeden Kofferraum mit ganz anderen Augen…
    .
    Das Vergnügen jedenfalls, welches uns die mit großer Faust an die Tür klopfende Inflation bereiten wird (die EZB verteilt nun schon fast zinslos 440 Milliarden Euro für, man höre und staune!, ein Jahr), wäre durch solche Aktionen zumindest im Rückblick versüßt.

  4. "Wir machen aus Ihrem großen...
    “Wir machen aus Ihrem großen Vermögen … ein kleines Vermögen” – der Banklehrling kennt dieses hämische Bonmot schon im ersten Lehrjahr, wenn sich die händereibenden “Anlageexperten” hinter verschlossener Türe ob ihrer neuesten Verkaufsstatistik bejubeln lassen. Und dieses Spiel des zweitältesten Gewerbes der Welt wird solange anhalten, wie gierige Dentisten und andere neoliberal-rosa gefärbte Jubelpriester der neuen Freiheitsstatue vulgo Anhänger der FDP der Ansicht sind, es gälte die Geldvermehrungsformel: Leitzins plus eingesetztes Kapital plus eloquentes Anlagenbürscherl ist gleich 37-facher Einsatz retourniert. Da kann man es doch auch in Baden-Baden amüsanter verjuxen, das scheue Rehlein namens Kapital. Und wie trivial, die Geschichte endet für Täter und Opfer der Schwarzgeldposse im oberbayerischen Keller – fehlte wohl nur noch der ungarische Stehgeiger, der beim privaten kleinen Folterexzeß das Winseln des Delinquenten übertönte.

  5. Aha, ich sehe schon: Auch hier...
    Aha, ich sehe schon: Auch hier ist es mit der Kruste nicht weiter her als auf einer Schweinshaxen, so so.
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    Frundsberg, Geld macht mit Menschen die komischsten Dinge. Teils, weil sie es dringend brauchen, teils, weil sie es nicht ertragen, es zu verlieren. Mei.
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    Ephemeride, die Zuteilung zeigt nur, dass dike Krise noch lang nicht vorbei ist. Sollten Banken das nicht zurückzahlen können, stellt sich natürlich die Frage, ob die Inflation wirklich kommt. Aus Spanien und inzwischen auch Frankreich hört man Unschönstes; es kann also sein, dass all die Milliarden direkt in den Immobilienschredder gehen.

  6. revolver gehören verboten....
    revolver gehören verboten. lass uns weiter buddeln.

  7. Nun haben Staatsanwälte und...
    Nun haben Staatsanwälte und Richter ja in gewissen Grenzen Deutungsmacht.
    Vielleicht mag man für die armen entreicherten Rentner, deren Lebensspanne idR absehbar begrenzt ist, hoffen, daß die Tat unter Berücksichtigung ausreichend (schwer-)gewichteter Milderungsgründe sanktioniert wird.
    Die bemitleidenswerten haben sich mit der hilflos inszenierten Eigenmacht keinen Vorteil verschaffen können und mit dem wahrscheinlich auch mit Rechtstitel nicht mehr einbringbaren Vermögensverlust sind sie ohnehin schon gestraft.
    Vielleicht mag der leichtfertige Vermögensvernichter daraus vorsorglich lernen:
    Das Sägen an gesellschaftlichen Stützen läßt bei deren Bruch verläßlich geglaubte Konventionen ohne Vorwarnung aus dem Kanon gelebter Wertmaßstäbe enteilen, bereitet vergessen gewähnten Atavismen den Weg.
    Im Einzelfall kann dies dann schon nachteilig unangenehm sein.
    Die Genugtuung aus der Bestrafung der Rentner wird die Intensität und Nachhaltigkeit des aufgezwungenen Erlebnisses zunächst kaum mindern.
    Übrigens soll der neue Rüsselsheimer Kombinationskraftwagen dieser stillosen Transportaufgabe weitaus angemessener gerecht werden, wenn man es an den Staumöglichkeiten bemißt.

  8. Aber, aber, wer wird denn...
    Aber, aber, wer wird denn gleich in die Luft gehen? Es kann ja wohl mal passieren, dass dem Chevalier die Gäule durchgehen und dem Reitersmann die Scheine durch die Lappen. Diese besagte Selbsthilfe erregt doch weithin Sympathie, stets im Komtrast zu anderen sozialen Gruppen/Schichten/Klassen, deren Stärke eher in der Duldsamkeit liegt. Das Handlungsmuster Kofferraum/Autobahn/Keller passt gut in die 60er und 70er Jahre, aber die Idee mit dem Attest seitens des befreundeten Arztes ist up-to-date. Kann der Vermögensverwalter sich möglicherweise auch auf ein “Blackout” berufen? Manche Politiker haben es damit bis in die 90er geschafft.
    Aber was war eigentlich der Plan im Keller? Nur nachdrückliche Abschreckung? Oder Preisgabe des Geldverstecks? Oder Stabilitätstest für Vollholzmöbel? Mir sieht das alles nach einer spontanen Tat aus, wenig geplant und noch weniger strafwürdig. Deshalb ja auch die Zigaretten, wie in alten s/w-Filmen. Schnell Titel und Rechte sichern, dann fließen kurz nach der nächsten Krise die Millionen…

  9. "Es gibt zwei Arten von...
    “Es gibt zwei Arten von Menschen. Die einen haben einen geladenen Revolver und die anderen buddeln. aus: Sergio Leone, Zwei glorreiche Halunken.”
    Den Bericht über dieses Kidnapping gibt es inzwischen in vielen englischsprachigen News zu finden und nur einmal in Deutsch, in der Rheinpfalz.
    Fürchten deutsche Banker und ihre Hofberichterstatter-Journaille Nachahmer?
    .

  10. Gibt es eigentlich irgendwo im...
    Gibt es eigentlich irgendwo im Netz ein Bewertungsportal für Anlageberater?

  11. Naja, sie hätten den...
    Naja, sie hätten den Vermögenszerspalter ja noch gefesselt in den See werfen können, auf dass er auch dort Zaubertricks entfalte…

  12. Ephemeride, den Kofferraum mit...
    Ephemeride, den Kofferraum mit anderen Auge sehen, das ließe -um Sorgfaltspflichten zu genügen- an einen Aufkleber “Vermögensverwalter an Bord” denken.

  13. Sternegucker, ich darf Sie...
    Sternegucker, ich darf Sie berichtigen: in der Münchener Presse wird ausführlich berichtet:
    http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern/meta-entfuehrer-zeigt-opfer-wegen-betrug-371273.html

  14. @anderl: Lol!! Den Aufkleber...
    @anderl: Lol!! Den Aufkleber möchte ich haben – auch wenn ich sonstens diese Bapperl ja niemals an mein Blech lassen würde…

  15. Ich bitte herzlichst um...
    Ich bitte herzlichst um Verzeihung, aber ich habe mich selten so köstlich sowohl über Ihren Text als auch über den Kommentar von Frundsberg amüsiert und werde mich beeilen, beide einigen meiner Freunde zur Kenntnis bringen – in der Gewissheit, ihnen damit das lindernde Gefühl zu vermitteln, wirklich verstanden zu werden.

  16. maria-theresia, nachdem...
    maria-theresia, nachdem gestern an anderer Stelle ein, was Bankster angeht verständnisvoller, was die Gesetzeslage und EU-Richtlinien zur Beratung angeht jedoch haarsträubender Beitrag zu finden war, musste mein Entsetzen irgendwie raus.
    .
    anderl: Dazu dann noch “Don´t hit my back- I need the money”.

  17. Oh je Don Alphonso, dann haben...
    Oh je Don Alphonso, dann haben Ihre Kreise wohl die falsche Bank. Es gibt sie noch, wenn auch nur wenige, die persönlich haftenden Privatbanquiers. Da wird nur das ins Portfolio gelegt, was die Herren ruhig schlafen lässt. Ein gewisses auf und ab gehört aber zur Realität – dennoch: die Maxime lautet Vermögenserhalt, Wachstum ist sekundär. Solang der Lebensunterhalt von den Erträgen (natürlich unter Berücksichtigung eines angemessenen Ausgleichs für die Inflation – man will in 50 Jahren ja nicht hungern müssen) gesichert ist, solange muss man sich doch nicht den Kopf über solche Dinge zerbrechen. Es reicht vollkommen aus, alle 1 bis 2 Jahre ein “Grüezi” zu sagen und die banklagernde Post abzuholen. Lässt sich wunderbar mit dem Skifahren verbinden oder eben Museumsbesuchen (wobei ich empfehle, Basel in gewissen Jahreszeiten zu meiden).
    Privatbanquiers haben aber drei gewichtige “Nachteile”:
    a) Sie sind teurer als die “Private Banker” und “Wealth Manager” der grossen Banken. Für deutsche Sparfüchse mit Discountmentalität ist das natürlich nicht zu empfehlen.
    b) Die Mindesteinlage entspricht nicht der Summe, die jene Leute bereitstellen können, die sich Gedanken über die “Performance” des eigenen Portfolios machen. Diese Leute haben meist ein recht despektierliches Auftreten und sowas muss man sich nun wirklich nicht antun.
    c) Man bleibt bewusst klein. Insbesondere “neues Geld” kommt nur schwer in den Genuss dieser vorzüglichen Dienstleistungen. Wobei “neu” hier in anderen Zeitdimensionen gemessen wird: Eine Familie die sehr viel Geld mit Industrieprodukten zu Beginn des 20. Jhr. gemacht hat, mussste sich da schon den Vorwurf des Parvenues gefallen lassen.

  18. Ah, Don Ferrando. Danke für...
    Ah, Don Ferrando. Danke für den Link. Nun, ich würde, nachdem ich dieses Bild gesehen habe, sagen, wer einem Mann mit einer solchen Krawatte sein Geld anvertraut, der ist schlicht selbst schuld.

  19. andreas, es gibt gut bezahlte...
    andreas, es gibt gut bezahlte Spezialisten, die man, das entsprechende Vermögen vorausgesetzt, fragen kann. Ansonsten ist das ganze Thema trotz der Markets in
    Financial Instruments Directive, die das ganze Thema in der EU neu regelte, undurchsichtig wie schon immer. Wer meint (und das tun offensichtlich manche in blanker Unkenntnis der Gesetzeslage und der Realität), dass man sich da von aussen irgendwie im Netz informieren könnte, irrt sich gewaltig. Gerade Anlegerforen sind voll mit bezahlten Hilfskräften.
    .
    Sterngucker, ich glaube eher, dass man im angloamerikanischen Raum angesichts der Krise auf solche Vorbilder nur gewartet hat und sie unter dem Motto “Can I haz pitchforks” entsprechend abfeiert. In Deutschland kommt das sicher auch noch.

  20. Ob Hütchenspieler, Banker,...
    Ob Hütchenspieler, Banker, Wash-Wash-Betrüger oder Politiker. Die Rentner sind wohl eher als „Ausrutscher“ anzusehen. Die Gesellschaft liebt ihre Mogelpackungen, denn sonst wären die ja weder vorhanden, noch so „erfolgreich“ und “angesehen”.
    Viel schlimmer als die gegenwärtige Existenz dieser dubiosen Gestalten ist allerdings der weiterhin anhaltende Traum, man schaue sich nur die Zahl der BWL-Studenten an, sich seinen eigenen Lebensunterhalt mit gesellschaftlich gerechtfertigtem Betrug zu verdienen.
    Da bleiben leider keine Fragen mehr offen.

  21. Anlageberater der Deutschen...
    Anlageberater der Deutschen Bank, die Kunden älter 65 derzeit wieder massivst todsichere Zertifikate reindrü… ähmmm anbieten, sollen gut informierten Kreisen zufolge nur noch Kunden vorlassen, die mit Rollator zum Beratungsgespräch anreisen.
    Ich brauche Taschentücher.

  22. Dipsy, wie man es nimmt:...
    Dipsy, wie man es nimmt: Gerade die Herren in der Schweiz waren prozentual besonders stark von Bernie Madoff betroffen, und die Performance jetzt in der Krise war, was man so anhand der ab und zu auftauchenden Berichte aus der Szene schliessen kann, auch eher mau. Nicht ganz so katastrophal wie beim UBS Wealth Management oder eine gewisse Münchner Privatbank, über die keiner was schreibt (höhö), aber makellos ist auch deren Ruf nicht geblieben. Genau das ist aber das Problem: Dass man sich wirklich nirgends mehr sicher sein kann.
    .
    Driver, dem Ganzen geht meist ein jahrelanger Prozess von Vertrauen, Zweifel, Abwarten, Hoffnung und deren Enttäuschung, Wut, Zorn und Hass voraus. Manchmal läuft sowas wie bei Madoff oder seinen entfernten Verwandten der Lehman-Zertifikate-Branche schnell ab, wenn alles zu spät ist, manchmal aber auch während noch etwas geld da zu sein scheint. Glaubt man der Darstellung, dürfte der Mann im Keller ja nicht ganz vermögenslos gewesen sein. Man muss auch davon lesen, dass den Betroffenen der Klageweg verbaut gewesen sein soll, und dann kommt man eben auf solche Ideen.

  23. Aber, Don Alphonso. Da waren...
    Aber, Don Alphonso. Da waren letztlich nur 2 Privatbanken betroffen. Eine an den Ufern des Léman, zwar mit einem der klangvollsten Namen der Stadt, dennoch ein sehr junges Haus.
    Die zweite aus der Stadt mit dem Konzerthaus mit der grossartigen Akustik. Auch sehr jung.
    Eine gewisse Gasse in der Basler Altstadt ist ein sehr sicherer Ort. Aber, nun nicht überrennen!

  24. Dipsy, für mich wäre das...
    Dipsy, für mich wäre das nichts. 1. bin ich dafür zu arm und 2. glaube ich an Immobilien, die ab und an auftauchenden Löcher sitze ich aus.
    .
    Sterngucker, ja, so sind sie, nachdem sie lange die Privatkunden draussen haben wollten. Das haben denen aber viele nicht vergessen. Ich fabd es äusserst schäbig, wie Ackermanns Schergen da mit den normalen Kunden umgegangen sind, und den teilweise viele dekaden alten Geschäftsbeziehungen.

  25. codizil, ich denke, das muss...
    codizil, ich denke, das muss man als Erweiterung der Möglichkeiten auffassen. Von einem bekannten Münchner Immobilientycoon hört man ja auch so einiges – erstaunlicherweise werden oft die Autos gegnerischer Anwälte demoliert, man muss von Wanzen lesen und anderen unerfreulichen Dingen, die nicht im StGB als erlaubte Mittel im Kampf um Anlegermillionen geführt werden. Und nachdem man auch fragen kann, ob der Kampf eines Einzelnen gegen ein Geldhaus, deren Law Firms und assistierende Handlanger in den Medien noch etwas mit Gewrechtigkeit zu tun hat, könnte man schon überlegen, ob man nicht den Rechtsbegriff etwas, sagen wir mal, ausbeult.
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    miner, nun ist es ja so, dass man durchaus auch Tabellenschubser braucht, und wer glaubt, dass sich das lohnt, dem sei der Weg sehr ans Herz gelegt. Davor würde ich mir aber erst mal die deutsche Demographie anschauen. Ich denke, man kann festhalten: Ob der Rentner nun den Anlageberater einkellert oder nicht, er gewinnt das Rennen gegen die Jungen immer.

  26. Böse, böse!
    @Don...

    Böse, böse!
    @Don Alphonso:„Ein gewisser Adolf Hitler, Kleinbürger durch und durch, hat in Bad Wiessee seine Freunde der ebenfalls kleinbürgerlichen SA in einem Gasthof umbringen lassen und nichts untergelegt – kein Wunder, wenn man ihn dort heute nicht im besten Andenken behalten hat, und nichts mehr von dieser Geschichte wissen will.“
    Das ist wirklich böse, und ich will gar nicht verheimlichen, dass mir das außerordentlich gut gefällt, aber passen Sie bitte auf, dass man Sie nicht auch eines Tages in einen Keller sperrt und dann den Schlüssel wegwirft. Sie sagten es selber: die Bayern!

  27. DonAlphonso, unbedingt mal...
    DonAlphonso, unbedingt mal reinziehen:
    http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/2390396?pageId=487890&moduleId=435054
    Abgesehen davon,dass der hier interviewte, smarte LB-Vorstand an besagtem 15. September den Anruf nicht in seinem Büro erhalten hatte, sondern wie ich aus gut informierten Kreisen hörte, auf Handy und als er grade am 7. Loch auf einem Salzburger Golfplatz stand, sind die “entlassenen Mitarbeiter” ausnahmslos weich gefallen.
    Sie wurden fast ausnahmslos von NOMURA übernommen, über die früheren LB-Schilder des Hauses Rathenauplatz Nr. 1 sind nächtens NOMURA-Schilder geklebt worden und… die Zockerei geht weiter.
    Der Mensch ist bekanntlich das einzigste Säugetier auf Erden, dem man(n) mehr als einmal das Fell über …

  28. Der zitierte Herr AH war wohl...
    Der zitierte Herr AH war wohl nichteinmal ein Kleinbürger, sondern, wie man es in Bayern ausdrückt, eher ein “Grattler”

  29. devin08, aber, aber... andere...
    devin08, aber, aber… andere Kleinbürger dieser Epoche wie Hedwig Courts-Mahler haben dort keine Sauereien veranstaltet, und sind in bester Erinnerung geblieben. Nicht so gut wie der Grossbürger Thomas Mann vielleicht, aber man kann dort niemandem nachsagen, dass man hier Klassentrennung betreiben würde.
    .
    Ansonsten ist es hier harmlos. Nur sollte man in Gmund nicht zu laut nach dem Haus von einem gewissen Geflügelzüchter namens Himmler fragen, dazu ist es hier einfach zu schön. August Macke war auch hier! Nach dem darf man immer fragen.

  30. Eigentlich fehlt nur noch der...
    Eigentlich fehlt nur noch der Hinweis: Die Medien sind schuld! Die Geschichte ist doch zu Hauf verwurstet worden, das Motiv ist austauschbar. Jetzt ist nicht mehr nur die Jugend verwahrlost und greift Rentner in der U-Bahn an, sondern wird demnaechst womoeglich selbst Opfer der von der ploetzlichen Aussicht auf Altersarmut in Panik geratenen Best-Ager. Das nenn ich Generationendenken. Irgendwie auch imponierend… diese Tatkraft! Nur das mit den Zigaretten finde ich etwas geschmacklos, wo doch der Nichtraucherschutz auch Vermoegensverwalter erfassen duerfte.

  31. Eins ist auffällig: die...
    Eins ist auffällig: die Kidnapper mögen Torte.

  32. Don Ferrando, vor allem erst...
    Don Ferrando, vor allem erst mal und gleich final diskreditierend: Er war Österreicher. Darauf kann man sich post45 immer berufen. Nur jener Himmler, ach, der war wirklich Gmundner, wie ungalant.
    .
    Sterngucker, leider hat man es versäumt, beim Fall die Höhe anders zu justieren und den Untergrund zu bereiten. Was ich ganz erstaunlich finde, ist das völlige Fehlen eingesperrter Verantwortlicher. Wie passt die grösste Krise seit 1929 zusammen mit der vollkommenen Straffreiheit der Verursacher? Und dass man ihnen von der EZB jetzt nochnal 442 Milliarden für 1 lumpiges Prozent Zinsen nachwirft, sollte auch mal Gegenstand der öffentlichen Debatte werden.

  33. Der Hühnerzüchter war vor...
    Der Hühnerzüchter war vor allem Lehrersohn, was ihn nicht entschuldigt, aber zumindestens vieles an seinem Verhalten erklärt !

  34. Ivan, wie es der Zufall haben...
    Ivan, wie es der Zufall haben will, muss ich heute Abend auf eine Konferenz nach München, und danach an den Tegernsee – ich werde gleich mal schauen, ob sich im hezungskeller nicht eine amüsante Abendgesellschaft eingefunden hat. Mich fasziniert ja diese bunuelsche Anmutung so einer Szenerie: Wagnertorte essen, während ein Vermögensverwalter, so ein junges, schickes Bürschchen gerade von der Uni von gelifteten Omas auf Botoxentzug mit Hermestaschen windelweich verhauen wird… das ist kein Verbrechen, das ist Aktionskunst.

  35. Anderl: Das wäre eine...
    Anderl: Das wäre eine lukrative Geschäftsidee: Aufkleber mit dem Schriftzug „Vermögensverwalter im Kofferraum“ oder „Banker im Kofferraum“ oder „Bankster im Kofferraum“ oder noch geschmackloser: „Toter Vermögensverwalter im Kofferraum“
    .
    Angesichts der vielen Bank-Geschädigten und Unter-der-Wirtschaftskrise-Leidenden im Land und der geringen Druckkosten würde der Aufkleber-Verkäufer damit sicherlich ein paar tausend Euro Profit machen. :-)

  36. Aber, aber lieber Don...
    Aber, aber lieber Don Alphonso. Es geht immer nur um das System! Das System! Diese Banken sind systemisch! Wenn Ihnen jemand Geld geradezu aufdraengen wuerde, wuerden Sie es ablehnen, auch wenn es nicht sein Geld ist ueber das er da verfuegt? Obendrein zu diesen Konditionen? Da lacht doch jeder Baenker. Und es sind ja auch die selben Spezialisten, die vorher die Krise mitverursacht, dann nicht bemerkt und anschliessend unterschaetzt haben, die nun versuchen mit Unsummen – diese Zahlen finde ich geradezu obszoen – ihre eigenen Versaeumnisse, pardon das System, nur schlecht zu kaschieren. Sich erst erpressbar zu machen und dann zu beschweren, wenn einem die Hand, die man vorher gefuettert hat, das Messer an die Kehle setzt, das ist feige! Ich frage mich schon laenger nach dem Stellenwert eines solchen Systems. Noch habe ich keine Antwort gefunden

  37. Leistungsträger unter sich:...
    Leistungsträger unter sich: Raue Sitten, schmale Kellerverschläge. Und jede Menge Gerede über die Russenmafia.

  38. An alle Interessierte: Stelle...
    An alle Interessierte: Stelle meinen Keller kostenlos für Don Alphonsos skizzierte Aktionskunst zur Verfügung. Gedeckter Apfelkuchen und Filterkaffee inklusive. Wer mag, kann nebenbei noch im Voltaire blättern oder im Thomas Morus. Anmeldungen erbeten.
    .
    PS Die Straffreiheit der Krisen-Verursacher und Krisen-Nutznießer, das ist ja das Erbärmliche an den Vorgängen. Wir werden uns eines Tages gefallen lassen müssen, von nachfolgender Generation gefragt zu werden, wo eigentlich dasjenige bei uns war, was ein gewisser Oliver Kahn als ‘Eier in der Hose’ bezeichnete.

  39. Ivan, es wird ja aufgeteilt:...
    Ivan, es wird ja aufgeteilt: Die austeilende Hand ist die EZB, und die ist unabhängig, ihre Freunde in den Banken zu pimpern, die vermutlich in einem Jahr mit diesem Geld wieder hübsche Gewinne schreiben werden. An die Kehle geht man dagegen der Politik, die man auch an die Buffets lädt, und der gemeine Bürger hat doch gar keine Ahnung, was da gerade vor sich geht – er merkt es nicht. Noch nicht. 1% bezahlen die Banken, 3% Mehrwertsteuer wir alle nach der Wahl.

  40. (heute larmoyant) An dieser...
    (heute larmoyant) An dieser Stelle mal eine – sicher unzulässige – Übertragung und Verkürzung: ein pubertierendes Mädchen hält sich nicht an gute althergebrachte Gebräuche, die in seiner Familie gelten, und dort sicherlich mit Nachdruck propagiert werden. So etwas besudelt die Ehre (der Familie, Verwandschaft, Volksgruppe, religiösen Gemeinschaft, ja letztendlich der ganzen Menschheit) und sollte geahndet werden, wenngleich der Weg des Schweinfurter “Ehrenmörders” … (so und hier breche ich wegen überbordendem Zynismus des Vergleichs ab).

    Stellt sich wieder mal die Frage: brauchen wir eine Leitkultur, die schlechtes Betragen zwangsläufig immer wieder mal diskriminiert? Ist schlechtes Betragen (schlechte Vermögensberatung; ostanatolische Machoallüren) die Vorstufe von Verbrechen (Schädigung der Entführer und [reagierend] Entführung; Mord)?

    Ich meine, dass diese Argumentationsschiene nichts bringt: ein Verbrechen ist ein Verbrechen. Sowohl im Entführungsfall als auch beim Ehrenmord scheint mir die Beleuchtung von “Gründen” (man sollte bei der Irrationalität der Verbrechen eher von Umständen sprechen) zu sehr davon ab, dass Verbrechen geahndet werden müssen und (soweit überhaupt möglich) Wiedergutmachung angestrebt werden muss.

    (Disclaimer: natürlich ist klar, dass Mord [meist] schwerwiegender als Entführung ist)

  41. Das Besondere im Trüben
    @Don...

    Das Besondere im Trüben
    @Don Alphonso: Wie soll auch jemand Klassentrennung betreiben, wenn er doch die Klassentrennung ist. Oder anders ausgedrückt: Hier genau sitzt der „blinde Fleck“ des Kleinbürgers. Eine der Gründe, warum sich die „Sichtweise“ – eigentlich ein Widerspruch in sich: Sichtweise – des Kleinbürgers so hervorragend eignet für Nichtwahrnehmungen, wie zum Beispiel auch durch den Schleier einer Hedwig Courts-Mahler geblickt. Thomas Mann als Nationalist, der er definitiv war – bis zur Machtergreifung der Nazis vielleicht -, war in Bayern allein deswegen angesehen, als Großbürger wohl eher kritisch beäugt, wegen der Minderwertigkeitskomplexe einem solchen gegenüber.
    Und doch: all zu sehr abgebildet will der Kleinbürger sich nicht sehen, wer will schon ständig in einen trüben Spiegel schauen, nimmt ihm doch dies die Illusion was Besonderes zu sein – es sei denn die Trübheit wäre das Besondere. Daher vielleicht diese Amnesie in Bezug auf einen Hitler und die warme Freundlichkeit gegenüber einem Künstler wie Macke – letzterer war auf jeden Fall was Besonderes – und vor allem kein Österreicher -, und außer durch seine Malerei ist er ja nicht weiter negativ aufgefallen. Vielleicht könnte man ja sogar sagen, dass er ein wenig Farbe auf die getrübten Linsen gebracht hat.

  42. Apropos Lehmen, da gibt es...
    Apropos Lehmen, da gibt es eine neue Entwicklung; in England scheint sich eine Transaktion nach der Insolvenz als problematisch zu erweisen:
    http://ftalphaville.ft.com/blog/2009/06/25/58926/barcap-told-to-disclose-lehman-information/

  43. Bevor man über den echt...
    Bevor man über den echt lustigen Gedanken der o.g. Kelleraktionskunst nachdenkt, sollte man sich fragen, warum es bisher nicht mal zu einer etwas kleineren Aktionskunst gekommen ist/ kommt…denn ich habe hier in Frankfurt bisher noch keine einzige Bankfiliale gesehen, an der mal früh morgens ein Ei an der Scheibe klebt. Ein klitzekleines Ei würde soviele Menschen zum Schmunzeln bringen. Der Eintritt vor die Schaufensterscheibe / zum Kunstwerk wäre ja auch noch kostenlos, somit eine extrem soziale Angelegenheit.
    Kunst war wohl noch nie so einfach wie heute.

  44. <p>Ephemeride, gewöhnlich...
    Ephemeride, gewöhnlich haben Schlossbetreiber Probleme, ihre Kellergewölbe zu vermieten – da täten sich ganz neue Perspektiven auf. In Kloster Eberbach etwa gibt es den finsteren Weinkeller, oder als all inclusive Paket, auch den Raum mit den Traubenpressen. Folter und Kulinarik in den 120 Tagen vor Frankfurt, sozusagen.
    .
    Jetzt bäuchte man nur noch abgezockte Rentner, und schon hätte man ein hübsches Geschäftsmodell.

  45. Im Stall, dessen Sanierung...
    Im Stall, dessen Sanierung voranschreitet, habe ich vorsorglich die Eisenringe, an die das Vieh früher angekettet war, im Mauerwerk belassen. Das war vorausschauend, wie ich nun weiss: Man ahnt ja gar nicht, wann man sie mal brauchen wird.

  46. Folterwerkzeug inklusive?...
    Folterwerkzeug inklusive? Vielleicht sollten wir uns dann schnell noch an die Bayerische Landesregierung wenden, dann koennten wir noch rechtzeitig einen Winterkatalog rausbringen.

  47. sehr schoen geschrieben....
    sehr schoen geschrieben. besonders auch hier: “…und erst mal Plastik unterlegt, bevor man in die Gedärme geht. Alles andere ist schlecht für den Ruf: Ein gewisser Adolf Hitler, Kleinbürger durch und durch, hat in Bad Wiessee seine Freunde der ebenfalls kleinbürgerlichen SA in einem Gasthof umbringen lassen und nichts untergelegt – kein Wunder, wenn man ihn dort heute nicht im besten Andenken behalten hat, und nichts mehr von dieser Geschichte wissen will.”
    grosse klasse.

  48. Keine Eier in den Hosen
    Eine...

    Keine Eier in den Hosen
    Eine der Gründe, warum die Menschen, nicht nur die konservativen, mit der aktuellen Entwicklung (nicht nur die der Krise) nicht (mehr) fertig werden, sie nicht verarbeiten, ist die Überforderung eines auf Dingliches orientierten Verstandes. Schon die Tatsache des „abstrakten“ Kapitals war eine solche Überforderung, die Konsequenz – nicht allein daraus, aber zumindest zunehmend immer mehr vor allem daraus – war dann zum Beispiel der moderne Antisemitismus. Wie kann man ein abstraktes Kapital aburteilen. (Wie kann man nach der „unsichtbaren Hand“ – Adam Smith – greifen?) Eigentlich gar nicht! Also griff man den Juden!
    So würde es auch nichts bringen, wie vor Monaten im Stern (oder war es der Spiegel?) bzgl. eines Berichtes über die Zustände in England zu lesen war, wenn man die Köpfe gewisser Banker auf den Tower spieße (100%ig wären da auch Juden drunter, und nicht wenige wären darüber nicht unglücklich!). Faktisch würde es nichts bringen, rechtlich noch weniger, es würde womöglich die Gemüter beruhigen, orakelte der Verfasser dieses Beitrages Aber genau das bestreite ich, nämlich dass dadurch die Gemüter sich beruhigten. Das Delikt, das ja keines ist, nicht im herkömmlichen Sinne, also eines, das man definitiv an Personen, nur an Personen festmachen könnte, wäre nicht geahndet, der Schaden nicht behoben, die verletzten Gefühle der Geschädigten (vom Geldbeutel gar nicht mehr zu reden) somit nicht wieder hergestellt.
    Ich bestreite, dass die Lehmann-Brothers-Affäre hiervon eine große Ausnahme macht. Bis auf so einige – ganz wenige, wahrscheinlich definitiv wirklich korrupte – Element, am Ende der Entscheidungskette, war das alles so nicht voraus zu sehen, nicht als singuläres Geschehen. Denn es war kein singuläres. Die ganze Branche ist verdorben. Die Finanzkrise war wohl voraus zu sehen, und sie wurde voraus gesehen, sie zu verhindern, wäre aber nur möglich gewesen, wenn man den Kapitalismus endlich hätte verhindern wollen, d.h. abschaffen hätte wollen. Da man das aber nicht will, weitestgehend jedenfalls nicht, sind solche Aktionen nicht nur nicht nützlich, sondern eher schädlich. Sie lenken ab, sie schaffen Ersatzbefriedigung, leisten gar einen Beitrag zu einer gewissen Pogromstimmung (das meinte wohl auch dieser Herr Sinn!), gehen der Sache aber nicht auf den Grund. Marktidioten sind definitiv nicht klüger und auch nicht besser als der Rest der Gesellschaft, auch nicht als diese „gierigen“ Banker. Sie hatten nur nicht das Privileg in ihrer Rolle zu stecken.
    Diese Rollen sollen aber weder vertuscht noch vertauscht werden, sondern grundsätzlich hinterfragt. Wer keine faulen Papiere haben will, soll nicht glauben, dass es irgendwo nichtfaule gäbe.
    Ähnliches gälte es zu den Eiern auf den Scheiben der Banken zu sagen. Wenn wir keine solche in den Hosen haben, was sollen sie auf der Scheibe?

  49. Stilvolles Transportmittel...
    Stilvolles Transportmittel wäre dann der Sunbeam, dessen Kofferaum sicher auch notfalls zwei Berater fasst !

  50. <p>Einige Londoner Damen, die...
    Einige Londoner Damen, die noch vor nicht all zu langer Zeit die Aufgabe hatten, den Hintern eines Motorsportpräsis zu versohlen, kämen hier wieder in Brot und Arbeit… und wenn ich mir vorstelle, [edit: ups, also etwas Vorsicht bitte. Don] auf der Pritsche liegend…
    jetzt will ich aber mal nicht die Kernarbeitszeit des Tages – Mittagessenszeit – mit solch wüsten Phantassien vergeuden.

  51. Mich nerven seit Monaten immer...
    Mich nerven seit Monaten immer wieder solche Finnanzdiensleiter (durch ungebetene Anrufe), die sich mit mir über meine Steuerlast unterhalten wollen! Unvorsichtigerweise habe einmal einem Gesprächstermin zugestimmt! Höchst unerfreulich das Ganze, mach ich nie wieder!
    Vom mir aus sollte man Anlageberater und alle die sich dafür halten schon in der Grundausbildung für mim. 2 Wochen bei Brot und Wasser einkerkern!! Damit die von Anfang an wissen was ihnen blüht wenn Sie Mist bauen!!

  52. Die Kellerepisode ist die...
    Die Kellerepisode ist die Oberklassen-Variante des Berliner Vandalismus. Zur Lektüre empfohlen: Jan Philipp Reemtsma, “Im Keller”.

  53. Für viel bermerkenswerter...
    Für viel bermerkenswerter halte ich es, daß die sogenannten Stützen der Gesellschaft (diese Sichtweise wird mindestens ihr Stammleser Franz M. aus dem Sauerland, zeitweise in Berlin, abstreiten) nicht mehr auf den Staat vertrauen, obwohl sie sich die teuren staatlichen Lösungswege leisten könnten. Woran sich die Frage anknüpft, bei welcher Gesellschaftsklasse der Staat überhaupt noch Rückhalt findet, von den Systemprofiteuren einmal abgesehen.
    Verwundert es Sie nicht, daß niemand der besseren Gesellschaft, bei all den Problemen, die sich in Deutschland aufhäufen, auch nur ein einziges Mal seine Stimme erhoben hat? Lieber schließt man sich im Tresor ein und zählt Geld. Daß das nun weniger geworden ist, ist zu begrüßen. Denn Zahlen fördert das Denken.

  54. @FS: Es würde mich einmal...
    @FS: Es würde mich einmal interessieren, wenn ein solcher Finanzberatungsnervling am Telefon auf einen anderen trifft. Was die dann wohl mit einander bereden? Ob die versuchen, sich gegenseitig über’s Ohr zu hauen? Oder geben sie sich dann Tipps, wo die Kellergefahr derzeit am größten ist. So nach dem Motto: “Du, in Speyer, da würd ich gerade nicht herumlaufen…”

  55. @wivo: Ich würde die...
    @wivo: Ich würde die Autoaufkleber “Finanzberater an Bord” und die Blogkommentare hier eher als kleine Referenz an jene verstehen wollen, die sich nicht lammfromm zur Schlachtbank führen lassen wollen. Dass Gewalt grundsätzlich abzulehnen ist, versteht sich von selbst. Aber die Zähne darf man wohl noch zeigen.

  56. Nochmal deutlicher. Ist hier...
    Nochmal deutlicher. Ist hier eigentlich irgendjemandem klar, was das bedeutet: einen Raum abgrenzen, in dem nichts gilt außer der reinen Willkür des Entführers und aus dem kein Entrinnen ist? Das ist der freie Fall ins Nichts. Ein kleines KZ. Das ist ein Verbrechen und sonst nichts, und zwar ohne Ansehen der Person.

  57. Als musikalische Untermalung...
    Als musikalische Untermalung der Aktionskunst im Keller schlage ich die Skythische Suite vor;-)

  58. Don Sebastian, Staaten...
    Don Sebastian, Staaten vergehen, Familien bestehen.
    Aber ernsthaft: ich verstehe Ihre Frage nicht ganz (nicht mehr auf den Staat … vertrauen, obwohl teure …). Mir hat man zumindest eine unglaubliche Staatsskepsis eingebläut. Zuviel ist durch die Scharlatane der Politik an Vermögenswerten vernichtet.
    Die “bessere Gesellschaft” ist zunächst einmal eine rein sozioökonomische Beschreibung; mit politischer Betätigung hat das erst einmal noch nichts zu tun. Zumal man ja nur ungern im Rampenlicht steht – eigentlich will man nur in Ruhe gelassen werden. Zumal auch nicht behauptet werden kann, man würde zusehen. Es fliesst sehr viel Geld in gemeinnützige Projekte.
    Aber, in einem Punkt liegen Sie richtig. Bürgerliches Engagement in politischer Hinsicht wäre mehr als erwünscht. Allerdings stehen dem zwei Punkte entgegen.
    a) Will man zu einer Wahl aufgestellt werden, so muss man parteikonform sein.
    b) Niemand hat mehr Lust auf das Kasperletheater in Berlin und in den Landeshauptstädten.
    Meine Forderung geht aber schon lange dahin: Abschaffung der Diäten im Bundestag (auch keine Aufwandspauschale, null komma nix) und all diese Apparateschiks wären weg.

  59. @ Ephemeride: Und ich denke,...
    @ Ephemeride: Und ich denke, der Grad ist schmal – die Diskussion braucht auch mal ein Gewicht auf der anderen Seite, um nicht abzustürzen.

  60. @Wivo: Uns ist schon klar, das...
    @Wivo: Uns ist schon klar, das diese Entführung kein Spaß war und dies hochkriminell war!
    Aber es ist manchmal halt so, daß man für manche Kriminelle doch eine gewisse Symphatie hegt, wie bei Robin Hood!

  61. Sehr geehrter wivo,

    ich...
    Sehr geehrter wivo,
    ich denke, dass solche “Gelüste” nur aufkommen, wenn der Staat in seiner Aufgabe als regelnde Gewalt versagt. Das tut er und zudem lügt er für die Täter und pudert sie nach ihren Taten retrogerade auch noch finanziell.
    Man kann zwar versuchen diesen Mißstand totzuschweigen & schönzureden, das geht dann aber bedauerlicherweise mit der o.g. “Gelüstebildung” einher.
    Nun, jede Lüge hat halt ihren Preis. Und die Tyrannei beginnt bekannlich mit einer Lüge.
    Somit sehe ich den berühmten schwarzen Peter nicht in den Händen von ein paar Leuten, die hier in ihrer Fantasie ein mehr oder weniger lustiges Aktions-kunst-Bildnis entwerfen.

  62. FS: glaube ich ja gerne!...
    FS: glaube ich ja gerne! Trotzdem: Audiatur et altera pars.

  63. wivo, wenn man den Ernst schon...
    wivo, wenn man den Ernst schon (an falscher stelle) in diesen schönen Beitrag einbringen will, dann muss man aber feststellen, dass der Mensch dann dazu neigt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, wenn der dafür Zuständige sich davor drückt und den Bürger (gleich ob arm oder reich) nicht nur mit dem Schaden, sondern mit seiner ohnmächtigen Wut alleine lässt.

  64. Was bisher noch nicht...
    Was bisher noch nicht angesprochen wurde: Das von den Entführern angelegte Geld war Schwarzgeld und der Vermögensverwalter steht im Verdacht, zwar anfangs im Sinne eines Pyramidenmodells kleine Gewinne ausgewiesen zu haben, dann aber die Einlagen veruntreut zu haben. Er soll Immobilien in Florida erworben haben.
    Weil es sich eben um Schwarzgeld handelte, konnten diese Angehörigen der besseren Gesellschaft nicht auf die staatlichen Konfliktlösungsinstanzen zurückgreifen und wurden zur Selbsthilfe motiviert.
    Don, wäre das mal ein Thema? Dass zumindest der “schwarze” Anteil des Vermögens der besseren Kreise in höherem Maße betrügerischen Gefahren ausgesetzt ist?

  65. Wenn die Luft aus dem schönen...
    Wenn die Luft aus dem schönen “Spaß” nun raus ist, ist doch alles gut. Ziel erreicht.
    Anderl: wieso an falscher Stelle? Dons Beitrag hat immerhin noch die Gratwanderung deutlich gemacht, die in der Diskussion dann verloren gegangen ist. Ist übrigens in jeder guten Dramaturgie so: wenn’s am schönsten ist, kippt die Situation. Ist doch perfekt!

  66. @Dipsy
    Was für eine...

    @Dipsy
    Was für eine wundervolle Vision…
    Eine wohlhabende Schicht von Politikern, die ohne den Zwang sich zum Broterwerb ein Gehalt auszahlen lassen zu müssen kümmert sich barmherzig um das Gemeinwohl und steuert die Geschicke des Landes…
    Ein neues Junkertum bestehend aus den Guttenbergs, Henkels und pensionierten Bankiers und Industrieführern.
    Wie wäre es dazu noch mit ein bisschen Zensuswahlrecht?
    Das verspricht eine goldene Zukunft…

  67. @Georgiana

    Und wenn das nicht...
    @Georgiana
    Und wenn das nicht genügt, das Finale der Stalinsymphonie in Endlosschleife!

  68. Die Anlageberater sind die...
    Die Anlageberater sind die wahren Klassenkämpfer, denn sie arbeiten am Untergang des Bürgertums. Nach der Revolution wird man ihnen Denkmäler bauen.

  69. @TucholskyfuerArme

    In der...
    @TucholskyfuerArme
    In der Tat. Ich habe ab und an solche Gedanken. Wahlrecht hat nur der, der netto Abgaben leistet. Idee der Demokratie ist ja gerade die, dass die gemeinsame Verantwortung für die demokratische Entscheidung übernommen wird. Davon kann man in einer Gesellschaft mit 40% Transferempfängern eben nicht mehr sprechen! Da stimmen dann die Staatsprofiteure darüber ab, nochmehr Leistungen zu erhalten. Die demokratische Idee wird damit ad absurdum geführt.
    Die ideale Lösung gibt es freilich nicht. Im Moment scheint mir die Zusammensetzung unserer Parlamente mit lauter Kopfnickern, Ja-Sagern, profillosen Mehrheitsschwimmer das weitaus grössere Problem zu sein. Sobald ein Abgeordneter sich um seine Wiederwahl sorgt -bei unpopulären Entscheidungen die immer Moment einfach notwendig sind- in diesem Moment verliert er seine Unabhängigkeit. Dieses Thema ist aber ausführlich breitgetreten bei Berlin und Tocqueville.
    Das gros der Abgeordneten gehört auch in den Keller gesperrt! Im Hintergrund läuft in der Endlosschleife ein “best off” der jeweiligen Phrasen. Solange bis sie winseln und freiwillig für den Rest des Lebens Spargel stechen wollen!

  70. „Feine Leit san des“
    Wie...

    „Feine Leit san des“
    Wie so eine kleinbürgerliche „Eingemeindung“ aussehen kann („Das Besondere im Trüben“), können wir folgendem Zitat entnehmen: „Für die Zaitzkofener gehören die Männer in ihren schwarzen Gewändern inzwischen selbstverständlich zum Ort – beinahe wie der Schützenverein, wie die freiwillige Feuerwehr. „Ganz feine Leit san des“, sagt die Wirtin vom Gasthaus Prückl…“ (vgl.: „Die ganz normale Provokation“, http://www.faz.net/s/RubC4DEC11C008142959199A04A6FD8EC44/Doc~EE57624E40AF14B5C88BAC49DA5CBC8F2~ATpl~Ecommon~Scontent.html). Gemeint sind die Pius-Brüder in ihrem Zaitzkofener „Schloss“. Der Kleinbürger stellt da keine all zu hohen Anforderungen, sie müssen halt „feine Leit san“.

  71. Ehrenwerter Don,
    die...

    Ehrenwerter Don,
    die Rechtsdurchsetzung in privater Initiative enfaltet ihren höchsten Wirkungsgrad meist in relativ ungeordneten Zeiten.
    Gab es alles schon einmal, war nicht kodifiziert und die Faust gab auf dieser Bühne den Rechtsdiener. Das Instrument der Berufung war noch unterentwickelt, hing es doch zu sehr vom Kräftepotential betroffener Rechtssubjekte ab.
    Zu diesen Zeiten vermittelten dicke Mauern auch so etwas wie ein geradezu sinnlich wahrnehmbares Gefühl der Rechtssicherheit.
    Ausgebeultes Recht, sozusagen die kleine gutmütige Schwester des ungeliebten Bruders, des überdehnten Rechtsbegriffs, genießt hier in der “Freie Akademie zur privaten Rechtspflege” scheinbar hohe soziale Akzeptanz und der süßliche Duft den, ohne weitere Behandlung, demnächst faule Früchtchen verbreiten, verführt zu schneller Handlung, mittels Einmachen, Einkochen und Einkellern doch noch die guten Teile zu retten.
    Die kurze Zeit bis zu einer vorläufig bestandkräftigen und wirkungsvollen Entscheidung kommt dem emotiellen Potential, das sich mit als ungerecht empfundenen Entreicherungen einvernehmlich paart, fraglos entgegen.
    Doch ein wenig sollte man vor den Freuden dabei kurzfristig erzielbarer Erfolge warnen.
    In dem jüngeren italienischen Ableger dieser Rechtsphilosphie hat sich aus zunächst kleinen Anfängen, vielleicht sogar weitgehend im grünen Bereich des gesellschaftlichen Konsensus, ein von der Bevölkerungsmehrheit heutzutage eher minder attraktiv gewertetes Instrumentarium privater Rechtspflege ausdifferenziert.

  72. ja, die rentner.
    .
    lest mal...

    ja, die rentner.
    .
    lest mal wieder: richard hey, ein mord am lietzensee.

  73. Ich gebe zu bedenken, dass wir...
    Ich gebe zu bedenken, dass wir die genauen Umstände nicht kennen. Vielleicht war es so, dass der feine englische Herr, bevor er in Richtung Kellerverschlag verfrachtet wurde, ein allzu offenes Wort formulierte und die an der Steuer vorbe wirtschenden Herrschaften: “AD-Kunden” nannte.
    AD-Kunden? Ja, richtig, das ist bis heute der interne Sprachgebrauch im “Beratungsgwerbe” der Banken: Alt und Dumm.
    Typische Abzock-Kunden – da kannste halt machen, wasste willst, solange die Provisionserträge und die Verkaufsquote stimmig sind. Unsere ehrenvoll Bundesjustizministerin Frau Zypries wird schon dafür sorgen, dass die spezielle (und ausgesprochen Werte vernichtende) Behandlung von AD-Kunden im Bankgwerbe sich nicht ändert. Insofern, nun, ich wüsste schon, wen ich zu allererst zu einem Kuraufenthalt bei Herrn/Frau Ephemeride schicken würde.

  74. ...
    http://zeitenwende.ch/spezial/der-trick-mit-inflation-und-deflation/
    …von 2003 ,aber so gut wie neu.
    es ist nämlich nicht so einfach mit deflation und inflation-
    war ich doch auf der spur, als ich ahnte,dass mein entwertetes geld ,bei rewe
    derzeit, einem eimer gefüllt mit vier knabbertüten,getränken etc. für 4,99 euro
    gegenüberstand-die bestimmung des eimers scheint klar………..
    .
    eins muß man den kidnapperrentnern zu gute halten- sie sind keine maulhelden.
    es ist der stoff aus dem die träume sind,wo sie in grossen scharen , alle diejenigen,die jahrelang auf butterfahrten nutzlose heizdecken gesammelt haben, diese nun in attraktiven kellergewölben( don alphonso 11:48), den
    bankangestellten ihres vertrauens, in einer art amerikanischen versteigerung
    heimzahlen lassen.

  75. es ist traurig, wirklich nicht...
    es ist traurig, wirklich nicht lustig, aber mir drängt sich der unvermeidliche Gedanke auf, dass zukünftige Entführer und deren “Opfer” ( metaphorisch gemeint ) momentan noch apathisch aneinander vorbeilaufen. Und dann, Stück für Stück, geht die ganze Geschichte, die sich nicht wiederholen sollte, von vorne los.
    Meiner Meinung nach ist die leichtfertige Anerkennung der Lüge im gesellschaftlichen Alltag absolut ausschlaggebend für solche eigentlich überflüssigen Geschichtswiederholungen.
    Aber keine Panik, bis dahin gibt´s noch ein bisserl Kollapsverzögerung mit überflüssigen Medienprodukten, kostenlosen Weltreisen und staatlich verschenkten SUV`s

  76. der heutige literaturverweis:...
    der heutige literaturverweis: e.a. poe – “the cask of amontillado”
    der wahlspruch wehrhafter rentner: “nemo me impune lacessit”
    stimmige illustration dazu: http://webling.at/atteap/image/gh_05.jpg

  77. Also mir war Marianne...
    Also mir war Marianne Bachmeier niemals unsympathisch.

  78. Woody Allen hat vor vielen...
    Woody Allen hat vor vielen Jahren schon geschrieben: “Letzte Woche wollte ich mal wieder Suizid begehen! Ich wollte mich neben einen Banker stellen und tief einatmen!”

  79. Sandmann, das Fass war ja eher...
    Sandmann, das Fass war ja eher ein freundlicher Vorwand, um um das Abkleben herum zu kommen. Geht auch, aber sicher ist sicher.
    .
    Grimaldeli, früher waren leitende Bankmitarbeiter die angesehensten Mitglieder der Gesellshaft. Das muss sich in den 90er Jahren grundlegend geändert haben. Ich müsste mal mit einem alten Bankchef reden, der in meiner Heimat bis 1987 ein Institut geleitet hat und fragen, was der zu dem ganzen Debakel sagt.

  80. miner, die nächste Blase...
    miner, die nächste Blase kommt schon und lautet “Wir legen Ihr Geld inflationssicher an”. Man merkt das an den Rohstoffpreisen. Wenn dann der Aufschwung und der Bedarf nicht zeitgenau eintritt, haben wir die nächsten Anlässe für Kellerurlaub.
    .
    Kleinerberg, was ich mich frage ist, wie viele Nachahmngstäter gerade Blumendraht und Gaffatape kaufen. Für die Rosen und die Reparaturen am Haus, natürlich.

  81. codizil, eine gewisse Neigung...
    codizil, eine gewisse Neigung zur sizilianischen Rechtsauffassung, die zwischen dem Recht der Faust und dem Recht des Buches flirrend osziliert, kann man diesem Fall nicht absprechen, und natürlich ist es eben jenes Zeitalter der krisenhaften geldkontraktion, das einen Transfer jener Methoden von den Weinbergen Siziliens in die Keller des Chiemsees fördert. Dass nun das Recht des Buches wieder allein zum Zuge kommt, ist keine schlechte Sache; man sollte aber ein Auge auf dergleichen halten, um den Stand innerhalb der Krise zu kennen.
    .
    Rainer, ist das nicht ein wenig, wie soll ich sagen, traurig, wenn die Revolution nicht durch die Massen, sondern nur durch die wieselgleichen Gelfrisuren gestaltet wird? Und geht des Geld des Bürgertums da nicht an eine Klasse der Abzocker, die noch unerfreulicher ist?

  82. @ Don Alphonso
    Diesen Typ...

    @ Don Alphonso
    Diesen Typ “Banquier” gibt es wohl noch. Nur sie sind rar geworden. Aber bei Pictet und Clariden Leu trifft man solche noch.
    Wenn dies alles der grosse Hermann Josef Abs noch haette erleben koennen …

  83. Wir vergessen allzu leicht,...
    Wir vergessen allzu leicht, dass es Bankpleiten, bei denen Sparer und Anleger alles verloren haben, schon immer gab. Rund 150 seit 1950. Herstatt & Co schon vergessen..? Nur damals wurde ein Devisenhändler Dany Dattel erst mal mit dem Grün-Weissen Taxi abgeholt und bei Übernahme der Übernachtungs- und Verpflegungskosten danach versucht, die Umstände und Verantwortlichkeiten abzuklären.
    .
    http://www.vergleich.de/informationen/geldanlagen/termingeld/einlagensicherung/pleiten-pannen.html
    .
    Wir, in der Stadt der meisten Millionäre pro 1.000 Einwohner (da ist der Starnberger See ein Armenhaus dagegen), sind auf jeden Fall gerüstet
    .
    http://img222.imageshack.us/img222/7366/090620badhomburgdietafe.jpg
    .

  84. Don Sebastian und andere: es...
    Don Sebastian und andere: es scheint sich nun zu bewahrheiten, dass es kaum Möglichkeiten gab, das Geld in Deutschland ohne Hinweis auf seine fragwürdige Herkunft einzuklagen. Was andererseits für den verwalter böse Folgen haben könnte. Mir würden Stichwort wie Beihilfe zur Steuerhinterziehung und Geldwäsche in den Sinn kommen. Das ganze erinnert mich an Fälle aus meiner Heimatprovinz, in denen zwar unversteuertes Geld da war, aber nicht genug, um damit bei einer Schweizer Privatbank vorstellig zu werden. Dort gab und gibt es wohl auch Leute, die als Strohmänner agieren, Kontakte im Ausland haben und Dinge anbieten. Ein Klassiker soll die mit 500-Euro-Scheinen bezahlte ferienwohnung in Spanien sein, und überhaupt hat Spanien eine sagenhafte Schattenwirtschaft auf dieser Basis, jaja.

  85. naja Pack schlaegt sich, Pack...
    naja Pack schlaegt sich, Pack vertraegt sich!
    Die Naivitaet und Sorglosigkeit so mancher Stuetze sollte man eher als strafverschaerfend bewerten in diesem Zusammenhang.
    Das waere uebrigens bei einer Meinungsverschiedenheit ueber nicht bezahlte Wettschulden in einer Bochumer Trinkhalle sicher auch breiter oeffentlicher Konsens.
    Wenn wir gerade dabei sind, Kompliment zu Ihrer Erkenntnis, es ist schon absehbar das die Mahnwachen der lehman”opfer” reibungslos von den physisch Goldhaltern uebernommen werden(die boesen Hedgefonds haben sich schon positioniert)
    Noch zwei kleine Bemerkungen zu den feinen schweizer Privatbanquiers, lieber Grimaldeli, erstens Clariden Leu, gehoert zur Credit Suisse Gruppe, darf diesen Titel also gar nicht tragen (Mal abgesehen von 1,1 Milliarden netto Vermoegensabfluss und das Abschmelzen der net-Assets um 30 %)
    Zweitens Monsieur Ivan Pictet ist ein hervorragender Bankier, nur sollte man sich die Frage stellen was eine persoenliche Haftungsuebrnahme bei einem verwalteten Vermoegen von 300 Milliarden Sfr wert ist, genau etwas im Promillebereich duerfte hinkommen.

  86. Ehrenwerter Don,
    höchst...

    Ehrenwerter Don,
    höchst zutreffend, dieses Wechselspiel zu lesenden, gelegentlich auch nachvollziehbaren und des selbst gesuchten, falls gefunden auch meist schnell tief in den Herzen der Mitmenschen wurzelnden Rechts(empfindens).
    Man sollte nicht übersehen: das sizilianisch-sardinische wird von einer kleinen nur aus sich selbst heraus erneuernden Gruppe ständig einzelfallbezogen aktualisiert, ist manchmal weitaus unergründlicher als geschriebenes, eben auch weil nur aus mündlich-unzuverlässiger Quelle zitierbar.
    Das Problem: Dieses Recht unterliegt keiner demokratischen Kontrolle und selbst wenn das mehrheitsfähig wäre, es ist bei aller gelegentlichen Effizienz für die Betroffenen im Rechtsalltag mit wesentlich höheren Kosten verbunden.
    Andererseits half weniger buchrechtsorientierten gelegentlich ein Hinweis auf das mehr östlich tradierte Spezialrecht zur Heilung von Zahlungsrückständen.
    Mittlerweile soll es ja, wenn auch im nicht konfliktfreien Dialog mit dem Buchrecht, schon zum Straßenpreis in Charlottenburg verfügbar sein.
    Mit der Abnahme aktiv verfügbaren Buchrechts wird auch der ungebetene Vermögenszehrer seine Lernkurve im Dunkel der potentiell alternativ regulierenden Rechtspflege, bzw. zur Vermeidung von Kellermeistereibesuchen, adiustieren.
    Ein wachsames Auge könnte die Bestrebungen zur Einrichtung einer “Fachschule alternativ regulierender Kellermeister” noch unterlaufen helfen.
    Wenn sich so etwas verfestigt gewinnt es an kaum noch zu bremsender Eigendynamik und mehrheitlich würde man sich die Unzufriedenheit mit dem gewohnten, unverstandenen Buchrecht vergeblich zurückwünschen.

  87. @slbvic1
    Wunden lecken tun ...

    @slbvic1
    Wunden lecken tun wir uns doch alle! Der eine mehr, der andere weniger! Nur wer konservativ angelegt hat und seinen “Beratern” nicht alles geglaubt hat, der wird auch dies ueberstehen;
    Und so schlecht steht die CS nach all dem Stress nun auch nicht da.

  88. @grimaldeli

    es geht nur...
    @grimaldeli
    es geht nur darum, das viele nicht wahrhaben wollen, das Geldanlage ein Investment ist, daher wie alles unternehmerische ein Risiko beinhaltet. Sicher ist, das nichts sicher ist sozusagen, die Credit Suisse hat sogar im Vergleich zur Ubs noch rechtzeitig den Kopf aus der Schlinge gezogen, was aber nicht heisst das auch an ihr der ganze Schlamassel spurlos vorbeigegangen ist.
    In meinen Augen lassen sich die Privatbanquiers ihr persoenlich Haftung nur allzu teuer bezahlen, die aufgrund der verwalteten Vermoegen einfach nicht wirklich eine Sicherheit darstellt.
    Daher selber verwalten, misstrauischen sein oder bei wirklich grossen Summen, eines der sehr verschwiegenen family Offices beauftragen, Ach ja und versteuern, da bleibt naemlich bei Anlagebetrug noch der Gerichtsweg offen, nicht nur der Gang in den Heizungskeller

  89. ...
    @slbvic1
    Performance-orientierte Bezahlmodelle sind sicher eine gute Alternative. Wenn es nix war mit der Rendite, gibts eben nix..
    Und noch ein Satz zu Anlagebetrug und Heizungskeller.
    Nicht alle, die zu einer Privatbank gehen, tun dies mit dem bekannten Kroko-Koefferchen! Bei manchen Menschen ist dies auch ein Teil der Familien-Tradiion!

  90. Das habe ich so auch nicht...
    Das habe ich so auch nicht gesagt, mir liegt es fern alle Privatbankkunde als Steuerhinterzieher zu betrachten.
    Man kriegt schon einen Mehrwert bei den Privatbank, das Ambiente ist sehr ansprechend, es wird auch gern ein guter Burgunder serviert zum Dinner, auch die Beratungsleistung ist nicht die schlechteste, nur bezahlt man dieses “pampering” mit seinem Geld, da sollte man sich keinen Illusionen hingeben.
    Mich stoert nur diese Robin Hood attitude , die man dieser Seniorengang andichtet, wenn den die Umstaende der Wahrheit entsprechen, erst sein Geld nicht versteuern, es dann blind einem Betreiber von Kaufhaustv und Floridaimmobillien anvertrauen und dann im Glaube im Recht zu sein, Selbstjustiz ueben, und sich dann wundern ueber das Sondereinsatzkommando vor der Tuer.
    Wie Weltfremd kann man denn sein?

  91. @ slbvic 1

    Sie bezahlen bei...
    @ slbvic 1
    Sie bezahlen bei einer Privatbank auch nicht für die Absicherung. Sie zahlen schlicht eine Art Verwaltungsgebühr. Das wird je nach Vermögen gestaffelt und kostet bei kleinen Beträgen (um die 5 Mio.) ca. 0,7% der Anlagessumme, und fällt dann ab. Sehr gute Karten haben Sie ab 50 Mio. aufwärts. Die 5 Mio. sind aber auch die Summe, bei denen man beginnt die Türe zu öffnen.
    Es ist ja auch nicht so, dass Sie bei anderen Banken unbegrenzte Sicherheit hätten. Da steht auch nur die Maximalsumme des Einlagensicherungsfonds zur Verfügung.
    Von selber verwalten halte ich überhaupt gar nichts. Das mag bei Peanuts interessant sein, bei vernünftigen Beträgen sind Sie den ganzen Tag damit beschäftigt das eigene Geld zu verwalten, Marktberichte zu studieren usw. usw.. Es gibt weitaus angenehmere Aufgaben! Man sage wieviel man gedenkt im Jahr unter die Leute zu bringen und bittet darum die Gelder entsprechend anzulegen. Gelegentlich folgt dann ein Rüffel, soweit man das Privileg geniesst, vom Inhaber selbst bedient zu werden: “Ihr Urgrossvater wäre mit diesem Lebenswandel gar nicht einverstanden gewesen.” Muss man über sich ergehen lassen.

  92. @slbvic1

    D'accord, das sehe...
    @slbvic1
    D’accord, das sehe ich aehnlich! und ich werd die Menschen nie verstehn, die solchen Windhunde ihr Geld anvertrauen.
    Bei mir ist es so, dass, wenn ich diese, meist halbseidenen Individuen schon sehe, dann straeubt sich mein therapeutisches Nackengefieder!

  93. sie koennen mir nicht ganz...
    sie koennen mir nicht ganz folgen, mir geht es nicht um eine Einlagensicherung, sondern wieviel Privatvermoegen ueberhaupt im Haftungsfall, etwa fuer Falschberatung zur Verfuegung steht.
    es hilft kein persoenliches Haftungsversprechen, wenn im Haftungsfall keine Masse da ist, und wenn sie sich dann das Verhaeltnis von Privatvermoegen eines Privatbanquiers zum verwalteten Vermoegen betrachten, sehen sie das das heiße Luft ist. wenn man bei Pictet von einem Privatvermoegen von 300 Miollionen Sfr ausgeht und der Laden geht den Bach runter, was eher sehr unwahrscheinlich ist, stehen nicht einmal 0,1 % der verwalteten Vermoegen als Haftungssumme bereit, wenn man an alles rankommt.
    sie haben recht es gibt kurzweiligere Taetigkeiten als Vermoegensverwaltung, und eine schweizerische Privatbank ist sicher eine relativ sichere und muehelose Art sein Vermoegen zu verwalten, aber auch nicht ganz ohne Risiken und auch Kosten, auch wenn das bei diesen Summen eher zweitrangig ist.
    @Grimaldeli
    Eben, eben, ich bin immer wieder erstaunt, wie leichtglaeubig Menschen in Gelddingen sind, und in Dinge investieren die sie nicht durchschauen oder die Risiken nicht abschaetzen koennen. Wie gesagt ohne die Details zu kennen, aber dass man mit Investments in Kaufhaus-TV oder Floridaimmobilien Schiffbruch erleiden kann ist nicht so abwegig, dass man im nachhinein erstaunt ueber den Verlust sein muesste.

  94. Nun, die Leute vertrauen doch...
    Nun, die Leute vertrauen doch auch dem Klempner und dem Arzt, und dann treffen sie manches mal auf (Kur)pfuscher, vor Allem, wenn es besonders günstig oder sonst wie lukrativ sein soll.
    .
    Die persönliche Haftung des Privatbankiers beugt eher Gefahren vor als eine wirkliche Ausfallgarantie zu sein: der Gefahr als “alt&dumm” Kunde ausgenommen zu werden, auch wenn man das eine oder andere aus sicht des Bankiers sein sollte.

  95. @slbvic1
    Es mag simpel...

    @slbvic1
    Es mag simpel klingen, aber das hat ja auch etwas mit Vertrauen zu tun. Und wenn man ueber Generationen gut zusammen gearbeitet hat, dann denkt man in anderen Relationen, aehnlich einer guten Ehe…
    Ausserdem, wer bei der Pleite einer Bank sein ganzes Patrimoine verliert, der muss wirklich sehr einfach strukturiert sein!
    Natuerlich gibt es auch Banken mit guten Namen, die irgendwann Probleme haben, aber wir wollen doch nicht zu schwarz sehen.

  96. Geld:

    wenn man´s hat, redet...
    Geld:
    wenn man´s hat, redet man nicht darüber.
    &
    wenn man´s hat, ist es nun wirklich der langweiligste Gesprächsstoff der wenigen Jahre, die wir hier auf Erden verbringen.

  97. @Alle

    "Wer sich einer Bank in...
    @Alle
    “Wer sich einer Bank in die Hand gibt, kommt darin um.”
    Gruß Hanskarl

  98. Lieber Alphonso, ich bin...
    Lieber Alphonso, ich bin enttäuscht. So dachte ich doch, dass Leute Ihres Standes das Geld nicht lieben dürfen, sondern nur dessen Ausgabe. Auf die Rentner-Kidnapper trifft ein schöner Aphorismus zu:“ Man muss das Geld ausgeben, bevor es weg ist.“
    Gruß aus Baku
    Ernst Wilhelm

  99. So ist das nun mal. Ich habe...
    So ist das nun mal. Ich habe es nicht gemacht und würde mich auch anders verhalten, aber letztlich muss es jeder selber wissen.

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