Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Das stilvolle Überleben der Pandemie I: Entschluss

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Vielleicht werden alle sterben, vielleicht aber auch nur manche und jene nicht, die das tun, was man immer tun sollte, wenn eine Pandemie kommt: Dorthin gehen, wo die Pandemie nicht eingeladen ist und einem auch nicht vorgestellt wird. Was für die Cholera nur Recht war, sollte gerade bei der Schweinegrippe nur billig sein. Die Überlebenden können dabei gerne lernen, wie man das macht, und wo man Zuflucht findet.

Juchheidi, Juchheida, Schnaps ist gut für Cholera
(trad.)

 Es gehört zu den eisernen Regeln der besseren Gesellschaft, nicht in der Öffentlichkeit oder gar stehend zu essen, aus Flaschen zu trinken oder, Gott behüte, „vom Pabbierl“, also von Einweggeschirr zu essen. Wie jede eiserne Regel von besserbürgerlicher Qualität kennt diese Ausnahme auch Einschränkungen durch Notlagen: Bei der Bergwanderung hat niemand  das Rosenthal dabei, bei den Parties des Nachwuchses möchte man keine guten Dinge verlieren, und am Wochenmarkt – nun, am Wochenmarkt kauft man ein. Steht vor all den Erzeugnissen der Region und den importierten Delikatessen, kauft Pfifferlinge und Trüffelravioli, Hausgeräuchertes und frisch Gebackenes, bekommt dabei natürlich Hunger, und nicht jeder hat das Glück, in der Altstadt zu wohnen und sofort danach essen zu können.

Diese weniger Glücklichen nun haben an zwei Orten des Wochenmarkts die Möglichkeit, Würste, Brezen und Bier zu kaufen, von Papptellern zu essen und aus Flaschen zu trinken, ohne dass man sie deshalb diskriminieren würde. Nur hier, zwischen 11 und 13 Uhr, wird die eiserne Regel ausgesetzt. Weil, nun, genau genommen, weil es schon immer so war und man es nicht anders kennt. Nur eine halbe Stunde später gibt es was hinter die Löffel, sollte der Nachwuchs es wagen, zu Tisch aus der Flasche zu saufen, der Hoagl, der meint, man wäre auf der Brennsubbn daheagschwumma. Davor jedoch stehen Mittelhoch und Ganzhoch – man muss sich den Wochenmarkt schon leisten können – zusammen am Tisch und reden.

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Nachdem man die gschlamperten Verhältnisse des Landesvaters und seines lokalen Stellvertreters schon durch hat, und der globale Konzern der dummen, kleinen Stadt den schwäbischen globalen Konzern gerade frisst, ist das neue Thema am scharfen Senf nun die Pandemie der Schweinegrippe. Grob gesagt gibt es dazu folgende Meinung: Die Schweinegrippe schickt sich nicht. Wenngleich die Marktfrauen der Überzeugung sind, dass wir robust genug sind, das zu überleben, ist es natürlich schon peinlich, eine Krankheit der Schweine zu haben.

Ausserdem kennen wir uns mit Seuchen aus. Bessere Familien haben eine lange Erinnerung, und bei uns etwa, in meinem Haus, wütete 1872 der Lungentyphus. Damals hatte man das erste Speicherstockwerk zu günstigem Wohnraum ausgebaut, und die dort mietende Familie verlor drei von vier Töchtern und die Mutter. In den besseren Stockwerken gab es keine Probleme, aber es wurde teuer: Der oberste Stock musste für die dezimierte Familie erneut umgebaut werden, Türen wurden zugemauert, und aus einer Wohnung wurden zwei – bis dann meine Eltern die Umbauten rückgängig machten, um Platz zu haben für einen Nachwuchs, dem sie bald die in ihren Augen schäbige Altstadt nicht mehr zumuten wollten, und in die umwaldete Vorstadt zogen, wo der Nachwuchs beinahe an Heuschnupfen krepiert wäre, und bei der ersten Gelegenheit zurück in die Altstadt zog, sehr zur Verärgerung seiner Eltern, die ihm doch extra eine Einliegerwohnung – aber das ist eine andere Geschichte.

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Beim Wurststand jedoch besprachen wir nicht nur die möglichen Auswirkungen auf das Vermietungsgeschäft durch zu erwartende Mietermortalität, sondern auch die Frage, welche Region wohl besonders leiden würde. Mich betrachtet man da mit einem gewissen Argwohn, arbeite ich doch für eine Zeitung aus Frankfurt. Und tatsächlich: Wenn die Schweinegrippe in Deutschland ihr Hauptquartier aufschlägt, dann in jener nachkriegszeitlichen Stadtsimulation, die der hier vorliegenden Publikation den Namen gab. Offen gesagt habe ich schon vorgeschlagen, die FAZ solle endlich Nägel mit Köpfen machen und an den Luganer See umziehen: Dort sind die zahlkräftigsten Abonnenten, die besten Lobbyisten und auch viele Politiker mit Koffern. Das Risiko, durch die Pandemie von der Erde vertilgt zu werden, ist in der guten Luft kleiner, zudem wäre es von meinem Berichtsschwerpunkt Tegernsee aus näher.

Frankfurt jedoch: Der Flughafen, wo Hunderttausende aus den Seuchenlagern der BallaBallearen ankommen! Die Geschäftsreisenden! Die vielfliegenden Banker! Das ausladende Prostitutionsgeschäft! Die vielen Messen! Stets war die Kombination von horizontaler Geschäftigkeit und hoher Fluktuation, von Vielreisenden und zu viel menschlicher Nähe wie in Grossraumbüros und auf Ausstellungen der beste Nährboden für Seuchen. In Frankfurt kommt alles wie in keiner anderen Stadt Deutschlands zusammen. Noch spricht man von Impfung – aber in Frankfurt sollte man vielleicht an Leichensäcke denken, sagt mir auf dem Wochenmarkt Frau P., und deren Mann ist stadtbekannter Sportarzt und muss es wissen. Und während über Wiener Würsten noch debattiert wird, ob es nicht vielleicht auch Preussen mit deren dreckigen Zuständen in Berlin erwischt, gehe ich heim.

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Recht haben sie. Schweinegrippe ist nichts für unsereins. Die Vorstellung, daran zu krepieren, nur weil ein paar Besoffene auf den spanischen Inseln nicht aufgepasst haben und die Krankheit hier einschleppen, ist wahrlich nicht angenehm. Tuberkulose muss in Davos und St. Moritz noch reichlich schick gewesen sein, Schweingrippe dagegen würde man angesichts der Überbringer aus den Partyinseln irgendwo zwischen Pocken und Aussatz einsortieren. Als ich im April in England war, kamen dort Touristen aus Spanien mit blauen Papiermasken an. Blaue Papiermasken gehen gar nicht. Man muss, so meine Überlegung, einfach an einen Ort, der so unfrankfurterisch wie möglich ist: Keine Ballermann-Touristen, keine Grossraumbüros, keine schlechte Luft und keine Flughäfen, statt dessen ältere Langzeitgäste ohne jede Lust auf Damen aus Osteuropa, üppige Suiten und Frühstücksräume. Kurz, der ödeste Ort der Welt in berglicher Abgeschiedenheit nach Berlin Prenzlauer Berg, und das ist: Meran.

Meran ist voller alter Menschen, die noch Distanz zu wahren wissen. Es gibt keinen Flughafen, nur recht schlechte Strassen. Meran ist zu teuer für Billigtouristen und Eimersäufer, es gibt keinen Hafen und dafür viele schwere Pässe.  Es hat gute Luft und weitläufige Parks, einen Kurbetrieb und obendrein weder Schweine noch Banker, und Wildschweine nur in verwursteter Form. Kurz, Meran ist jener Ort, wo man in Zeiten wie diesen sein sollte. Ich rief also meine Frankfurter Reisebegleiterin an, teilte ihr mit, dass ich ihr Ableben an Schweinegrippe – allein schon das Wort! – nicht gut fände, und bot ihr an, mich nach Meran zu begleiten, wo wir an der Kurpromenade sitzen, Tee trinken und in deutschen Zeitungen lesen könnten, wann es vorbei ist.

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Das hat bei uns übrigens Tradition, denn in jenen Tagen der Cholera war es, da meine Familie plötzlich die Vorzüge der Alpen entdeckte. Seit Jahrtausenden gehen die einen an Seuchen  zugrunde und die anderen von den Seuchen weg, und wer es tun könnte, würde es genau so machen. Wir verdanken der Seuchenflucht der besseren Gesellschaft immerhin Weltliteratur wie das Decamerone und den Husar auf dem Dach, und, sehen wir den Tatsachen in das schwarz unterlaufene Auge, vor dem Tod sind zwar alle gleich, aber Gleichheit war nie das Thema dieses Blogs, ganz im Gegenteil.

Insofern ist es nur konsequent, wenn ich jetzt die Silberkanne verstaue, die Hemden in den Koffer schlichte, die Handschuhe aus Peccaryleder für den Jaufenpass einfette, und mich vorher über die heftigen Tarife gewisser Telkos informiere, damit mich das Versenden der Berichte aus Italien nicht ruiniert. Sollte ich doch reinfallen, besuchen wir auf dem Heimweg auch die Konditoren neben den Bankhäusern in Graubünden und lachen hämisch, wenn  die EU-Grenzschergen im dekorativen Koffer von Louis Vuitton nur gebrauchte Unterwäsche finden. Sie, werte Leser, werden in den kommenden Tagen von der Tagespresse schlimme Dinge hören, die Pandemie wird in aller Munde sein, und alle werden Ihnen erklären, wie man nun zugrunde geht; wir jedoch stehen für Nutzwert und werden erzählen, wie man auch in diesen Zeiten blendend lebt, da es nicht mehr nur um das richtige Benehmen und die angemessene Haltung bei Tisch, sondern auch um den richtigen Ort und das Überleben geht.

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Begleitmusik: Ich finde ja, dass gerade barocke Kirchenmusik immer einen gewissen morbiden Charme hat, die Töne stickige Luft nachformen und der Pesthauch stets gegenwärtig ist, diese Lust am Tod und die Kunst der Vergehens. Neben der freudejubelnden Missa Salisburgensis hat Heinrich Ignaz Franz von Biber mit der Missa Bruxellensis um 1700 auch ein dunkleres Meisterwerk geschrieben, das in seinen schnellen Passagen wie eine Eiterbeule aufplatzt und in sich den bedächtigen Passagen wie ein Leichenzug dahinschleppt. Wir werden natürlich das andere Werk mitnehmen, um damit über die Pässe ins ungetrübte Licht zu fliegen, aber wenn Sie partout im gelblichen Gifthauch von Frankfurt bleiben wollen: Die Missa Bruxellensis in der Einspielung von Jordi Savall ist die adäquate Antwort auf Kommendes.

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109 Lesermeinungen

  1. "Schweinegrippe schickt sich...
    „Schweinegrippe schickt sich nicht“. Manchmal reicht wirklich schon ein einziger Satz. Besten Dank. You made my day.

  2. Oh, bitte, gern geschehen....
    Oh, bitte, gern geschehen.

  3. Meines Erachtens wird die wohl...
    Meines Erachtens wird die wohl eher harmlose Schweinegrippe von interessierten Kreisen gerade genutzt, um von dem bedrohlich näherrückenden Finanzcrash zumindest bis zur Wahl abzulenken. Danach wird die Pandemie einfach vergessen sein, denn dann kommt der echte Schmerz: Zwangsarbeit für die unteren Schichten, Vemögensabgaben für die Mittelschicht. Nur wer Gold, Silber, Immobilien in sehr guten Lagen oder Kunstschätze besitzt, wird sich zwar ein wenig einschränken müssen, aber letztlich gestärkt aus der Krise herauskommen.

  4. Naja, sagen wir mal so: Eine...
    Naja, sagen wir mal so: Eine Wahlempfehlung für die FDP werde ich sicher nicht schreiben. Allerdings ist die Krise global, und da lässt sich von Berlin aus wenig steuern. Ich glaube auch nicht, dass man es diesmal die Ärmenen allein wird machen lassen, dazu werden die Probleme mit der auslaufenden Kurzarbeit zu gross sein.
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    Ansonsten ist die Schweinegrippe wirklich kein Spass. Aber ein guter Anlass, um nach Meran zu fahren.

  5. ja, schweinegripe schickt sich...
    ja, schweinegripe schickt sich nicht.
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    passt aber janz vortrefflich, ist für den hosenanzug womöglich das, was die oderflut für geahd midd dem pfeahd war.
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    schönen urlaub in meran.

  6. Ein Schuft sei der, der auf...
    Ein Schuft sei der, der auf den Gedanken kommt, dass die Pharmalobby da mitmischt.
    Fakten: 20T Menschen in diesem Land erkranken jährlich an Grippe. Grössenordnung 5T versterben. Wen kümmerst? Zynisch formuliert.
    Mich kümmert Folgendes. Ich werde den mir warmherzig angetragenen Pandamieplan für unser Unternehmen ignorieren. Alles läuft weiter wie bisher.
    Wie käme ausgerechnet ich dazu mich von „Irgendwem“ in eine hysterische Spirale ziehen zu lassen. Für das gesparte Geld sponsore ich lieber der Belegschaft eine Gesundheitswoche…. oder ein Fahrtraining oder beides
    Wie auch immer. Keine Impfung. 1 mal am Tag RKI online. Das war’s
    Schönen Sonntag.

  7. Danke.
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    Eine klassische...

    Danke.
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    Eine klassische Seuche für das Postimdustriezeitalter. Man wartet ja nur darauf, dass ein Virus entsteht, der Klimaanlagen schätzt.

  8. Weltenbürgerin, der gute...
    Weltenbürgerin, der gute Spruch, mit dem man in Bayern in den Tod geht, ist: „Es is vo sejba kumma, es wead vo sejba geh“. ich finde, mit der Rückzugsmöglichkeit der Berge im Rücken, diese Haltung hier auch angebracht. Und solange es vor allem die Ballermänner umnietet: hey, die wollten das.

  9. Sie bringen mich lauthals zum...
    Sie bringen mich lauthals zum Lachen….. :-)
    Ich habe vor ein paar Tagen einen meiner Azubis ziemlich zusammengestaucht, da er grau von seinem Mallorcaurlaub zurückkam. Nicht wegen Schweinegrippe,,,, hoffe ich mal :-). Sondern wegen dem Umstand, dass der mal ein Leistungsträger werden kann und jetzt schon ein Leistungssportler ist und überhaupt..,…. was hat der beim Partymachen verloren?
    Na ja, ganz so scharf habe ich es nicht formuliert. Aber er hat es verstanden. Da soll er lieber nach Frankreich reisen. Da fahren seine Eltern immer hin…….
    Womit wir beim Urlaub wären. Meran….. ich habe dazu etwas anzumerken, ohne Meran zu kennen. Freunde von uns machen da regelmässig Wanderurlaub. Ihnen gefällt’s….. was ihnen nicht gefällt ist die Ansammlung von ….. nun sagen wir mal….. älteren Herrschaften. Ein bisschen wie Altersheim….. Stimmt das?
    Ich bin nun wirklich keine 30 mehr, aber nur Teekränzchen wären mir auch zu wenig. Dann doch lieber in die Auvergne. Da bin ich ganz abgeschottet vom Rest der Welt und gehe in der Anonymität unter, obwohl ich eine Weltenbürgerin bin.

  10. Frankfurt unter...
    Frankfurt unter Dauerquarantaene – Offenbaecher riegelt Euer (Doener-)Ghetto ab!!

  11. Piratenwahl, da müsste ja...
    Piratenwahl, da müsste ja ständig von irgendetwas abgeklenkt werden. Oder was wurde aus BSE und der Vogelgrippe? Das alles ist grundsätzlicherer Natur; der Bürger muss ständig vor irgendetwas Angst haben. Ohne allgemeine Angstzustände bräuchte er sonst womöglich die Obrigkeit nicht.

  12. Finanzgrippe, Schweinekrise,...
    Finanzgrippe, Schweinekrise, das ist noch nicht so geschüttelt, wie es muss. Aber prinzipiell sind wir wohl auf dem richtigen Weg. Begleitmusik: Wer hätte das gedacht!

  13. Lieber Don Alphonso,

    Glück...
    Lieber Don Alphonso,
    Glück hat der Mensch. Bei Ihnen ist die Welt noch in Ordnung. Sie bieten ihrer bezaubernden Reisebegleiterin an, sie ins Rentnerparadies Meran zu begleiten. Und schon spurt die Gute. Meine würden mir eine Hundertschaft Gegenvorschläge an den Kopf werfen und einen Teulfel tun, aktuell über 3 Stunden vor dem Gotthard auf die Durchfahrt zu warten.
    Im Hintergrund läuft Jordi Savall und La Capella Reial, die Danza del Hancha, und, bitte lesen Sie jetzt nicht weiter, auf Youtube. Jeder halt so wies grad passt. Sollten Sie im Blog vorstellen. Natürlich auf guter CD. Wo kämen wir denn da hin….. Schöne Ferien. Auch an die Begleiterin. Georges

  14. Der Begriff "Schweinegrippe"...
    Der Begriff „Schweinegrippe“ kann nicht nur dazu führen, dass sich Betroffene „vertiert“ vorkommen. Er kann außerdem die Schweinemäster treffen.In den USA wurde deshalb der dort übliche Begriff „swine flu“ angegriffen: „“This really isn’t swine flu. It’s H1N1 virus,“ Vilsack said. „Representatives of certain agricultural industries made their displeasure known to the Obama administration, especially Agriculture Secretary Tom Vilsack, who said during a briefing on Tuesday that „there are a lot of hardworking families whose livelihood depends on us conveying this message of safety…and we want to reinforce the fact that we’re doing everything we possibly can to make sure that our hog industry is sound and safe and to make sure that consumers in this country and around the world know that American products are safe.“

  15. Der öffentlichen Hysterie...
    Der öffentlichen Hysterie wegen der „Schweinegrippe“ kann ich nicht folgen.
    Der Umstand, dass sie meist fast unbemerkt verläuft plus der Umstand, dass sie fast nur bei geschwächten Personenkreisen mit schlechter Immunabwehr, Diabetes, Stress, Trinker, Vielraucher oder anderen Wohlstandskrankheiten zuschlägt und zuschlagen wird, sollte unseren Blick darauf lenken, wie Pharma und Politik das mit hysterischer Desinformation ausschlachten.
    Es hülfe mehr, sich generell gesund zu halten. Und das gelingt mit Stessjobs in Ballungszentren mit anschließenden Sangriaeimer-Freizeitstress weniger als mit einer ruhigen Lebensführung ohne künstlichen Freizeitstress und mit vernünftiger Ernährung. Banal eigentlich.
    Wer es schafft, seinem Bekanntenkreis eh schon ohne solche Personen „mit Gefährdungspotenzial“ zu halten, wird fies-darwinistische Vorteile haben. Also er wird eher weniger angerufen werden, jemanden vom Flughafen abholen zu müssen, der geballert hat. Klingt blöd und grausam, ich weiß: Wähle deine Freunde (und Feinde) gut. Amen.

  16. wundervoller Humor!
    mehr...

    wundervoller Humor!
    mehr davon!
    Schön wäre, wenn die FAZ sich in gesundheitsfragen kritischer
    äußern würde. oder ist doch die lange hand der Pharmalobby in den redaktionen
    erahnbar oder gar spürbar?
    übrigens schweinegrippe gabs bereits 1976 in usa (Fort Dix, New Jersy)
    wenige menschen starben, im winter 76/77 wurden > 40 millionen amerikaner
    geimpft > mind. 300 Tote 4000 teils schwere komplikationen.
    die zahl der grippetoten in den winter höher als im winter77/78.
    wir dürfen also im kommenden winter einige tausend tote impfopfer erwarten – nur wer erstellt die statistiken??
    wir haben noch viel zu lernen….immer nur durch erfahrungen
    schönen sonntag!
    rolf

  17. Mit der Schweinegrippe ist es...
    Mit der Schweinegrippe ist es am Ende wie mit der Vogelgrippe.
    Die sollte auch die große Geisel des 21. Jahrhunderts werden und war seltsamerweise praktisch über Nacht verschwunden. Ein geradezu unglaublicher Erfolg der Wissenschaft und keiner schreibt etwas darüber. Oder wurde die am Ende genauso von den Medien ausgerottet, wie sie von den Medien zur Pandemie hochgeschrieben wurde?

  18. frage: bei infizierung mit dem...
    frage: bei infizierung mit dem don-virus, kann man da die faz belangen? auch aus dem ausland? oder wendet man sich direkt an den verfasser? – und wie sieht der typische krankheitsverlauf aus? – all das ist mir nicht ganz klar im augenblick…

  19. Meran ist eine gute Idee, da...
    Meran ist eine gute Idee, da wollte ich auch schon lange mal hin. Dort soll es auch sehr schöne Pässe geben, die ich als sportlich ambitionierter Automobilist sehr gerne befahre. Südtirol ist sehr schön, speziell als Österreicher (historisch) oder auch Bayer (kulturhistorisch) ist man dort heimisch.
    .
    Obwohl ich mit Kärnten äußerst zufrieden bin. Ich liebe es, am Wörthersee den ganzen Tag im Yacht Club herumzuhängen, ein gutes Buch zu lesen, ab und zu ins kristallklare Wasser zu springen oder mal eine Regatta zu segeln. Dort werden wir uns kommendes Wochenende wieder befinden, sehr angenehme Aussichten. Für heute mußte die Wirtschaft Häring am Starnberger See zu einer kleine Ausfahrt mit anschließendem Frühstück herhalten. Die haben übrigens ausgezeichnete Hefezöpfe dort…

  20. Wir sind natürlich schon alle...
    Wir sind natürlich schon alle gespannt, was die Seuchenflucht an neuer Weltliteratur produzieren wird, aber die totgesagten Parks von Meran würde ich als Zufluchtsort kaum empfehlen, eher schon die lichte Höhe von Asolo, das bereits seit Pietro Bembo immer wieder große Weltliteratur produzierte. —
    Den zugegebenermaßen etwas ordinären Namen Schweinegrippe auszurotten, hat sich die „Zeit“ seit Monaten vergeblich angestrengt, nur war das von ihr gewählte Synonym Amerikagrippe leider denkbar unpassend — wenn auch antiamerikanisch politisch-korrekt — denn dort grassiert die Seuche ja bisher noch am allerwenigsten.

  21. @rolf-herbert
    Möchte er bitte...

    @rolf-herbert
    Möchte er bitte der interessierten Leserschaft eine verfügbare Quelle nennen, obwohl er bei der Angabe „Ihre Webseite“ schon so kläglich versagte!

  22. Nein, ich bin leider nicht der...
    Nein, ich bin leider nicht der Urheber der erwähnten vortrefflichen musikalischen Interpretationen. Ich wollte, ich wärs. Der erwähnten Davoser Lungenseuche verdanken wir immerhin den, nach meiner unbescheidenen Meinung, bedeutendsten deutschen Roman des vergangenen Jahrhunderts. Eine Nebenwirkung, die man schätzen muß. Was wird wohl die Schweine-Grippe für künstlerische Wirkungen zeitigen? Ein neues Buch von Judith Hermann? Im übrigen meine ich, daß die FAZ eh nur ein unehelicher Sproß der NZZ ist. Also paßt ein schweizerischer Sitz schon. Allerdings muß ich (durch die Lektüre der „Zeitungszeugen“) feststellen, daß die Frankfurter Zeitung tatsächlich zu Schicklgrubers Zeiten ein Minimum an Humanität bewahrt hat. Die NZZ war diesen Versuchungen ja nie ausgesetzt.
    .
    Die grundsätzliche Frage, die mich aber derzeit bewegt (es läuft auf BR4 „Meistersinger“: was macht der Don samt Begleitung in Meran und nicht in Bayreuth?

  23. Savall (16.59h): 19tes Jhdt....
    Savall (16.59h): 19tes Jhdt. ist nicht sein Ding. Recht hat er. Kaum Grazie, und viel zu laut.

  24. Wehrter Don,
    eine angenehme...

    Wehrter Don,
    eine angenehme Reise.

  25. @Filou: Wagner ist...
    @Filou: Wagner ist überzeitlich und nicht nur 19. Jahrhundert. Allerdings ist es wohl wirklich nicht des Dons Ding. Es gebührt sich aber für die Elite auch dann präsent zu sein, wo es sehr wenig angenehm ist. Ich gehe ja wohl davon aus, daß Dons Familie in Bayreuth ein Erb-Ticket besitzt.

  26. @Savall:Ein echter Bayer in...
    @Savall:Ein echter Bayer in Bayreuth? Bayreuth liegt in Franken! Ein Mensch mit Geschmack, laesst sich dort nur sehen, wenn’s um PR und Gschaftlhuberei geht. Ein Mensch mit Geschmack geht nicht unter aufgetakelte Fragatten, grienende Ministerpraesidenten, Fussballer, Kranverleiher, Schiffschaukelbremser und aehnliches Gschwerl.
    Ueber Wagners Musik kann man bei Mark Twain, „Die Arglosen im Ausland“, nachlesen. Der Mann ist zwar schon lange Tod, aber es gibt Worte von ewiger Gueltigkeit.
    .
    Ach gehn’s, wir werden uns doch darueber(!) nicht streiten muessen, gell?

  27. Werter Don Alphonso,
    die...

    Werter Don Alphonso,
    die „schweinische Grippe“ beunruhigt mich nicht – ich halte sie eher für „Eines“, daß man mal wieder durchs Dorf treibt.
    .
    Wirklich beunruhigen mich die „Kniewackler“, die ich seit einigen Jahren
    bemerke. Ob in Biergärten, Kaffeehäusern, Restaurants oder gar Konzertsälen und Kirchen. Früher, vor vierzig, fünfzig Jahren, in meiner
    Kindheit, habe ich diese Erscheinung nie beobachtet.
    .
    Oder, wie ist das, sehe nur ich diese „Unruhe“?
    .
    Es sind beileibe nicht nur Junge. Als ich zum ersten Mal auf dieses Phänomen aufmerksam wurde, vor etwa fünfzehn Jahren, waren es mehrheitlich 35- … 45-jährige, die ich beobachtete. Und sie wurden seitdem mehr und immer jünger, selten sind Ältere dabei. Kann es sich hierbei vielleicht um eine Pandemie handeln? Auch im europäischen Ausland sind mir Kniewackler aufgefallen – viel weiter komme ich nicht herum.
    .
    Meine laienhafte Erklärung: die Unruhe nimmt zu, da vor lauter Events viele keine Ruhe und nicht mehr zu sich selbst finden. Und warum, weil man sich Anerkennung über Statussymbole kauft, anstatt um die Entwicklung ( Reife ) der Persönlichkeit zu bemühen. Weil man permanent Angst hat, etwas zu versäumen.
    .
    Haben Sie diese Erscheinung ebenfalls beobachtet? Gibt es in Meran auch „Kniewackler“?
    .
    Könnte die „schweinische Grippe“ hier eventuell helfen, da sie zu ein paar
    Tagen Ruhe zwingt, die zum Nachdenken führen können und so zu Selbsterkenntnis verhelfen? Wenn ja, dann heißen wir die „schweinische Grippe“ doch herzlich willkommen.
    .
    Einen schönen Urlaub wünscht
    Hanskarl
    .

  28. @weltenbürgerin: die...
    @weltenbürgerin: die zur-mutterbrust-nahme des zukünftigen leistungsträgers is a joke, isn`t it?!
    oder haben sie in ihrer verwandschaft nen guten psychotherapeuten, welcher dann als betriebsarzt fungiert? [obwohl … wenn er gut wäre, hätte er genug klientel und würde keine vor-arbeit von ihnen … ]
    @don autor: eine kurzweilige reise mit frau diener – und lassen sie uns süchtige ruhig einwenig craving entwickeln. schlicht: scher`n sich nen teufel um die bagage hier – it`s tea time out.
    @savall: frau hermann [na, auch ins „erste photo“ verliebt?] hat ihr trauerbuch gerade herausgebracht. vier tote männer und alice allein zu haus. tod & einsamkeit.
    aber manche/r einsame ist ja bereits mit fünfeinhalb gestorben.

  29. Okay, Don, Südtirol ist ja...
    Okay, Don, Südtirol ist ja wirklich sehr schön. Aber bitte, bitte reisen Sie doch bald mal wieder nach Berlin. Idealerweise nach Mitte oder Prenzlauerberg! Ich möchte an dieser Stelle mal wieder was zu lachen haben……

  30. Savall, der Don ächtet den...
    Savall, der Don ächtet den alten Richard. Werk und Wahn bei Wagner zu trennen ist nicht jeder bereit, mitunter aus nachvollziehbaren Gründen…

  31. @nurmalso
    wir baliner lästern...

    @nurmalso
    wir baliner lästern ja auch über die zuagroasten (schwaben & franken et al.),
    welche
    im prenzlauerberg infantilisieren (und mangels eigener lebensideen little giants in die berliner welt setzen, um den scheck aus dem süden zu legitimieren)
    &
    in mitte start upen.
    .
    also: welcome im deckigen berlin! jederzeit & gerne.

  32. Ach, Zonebattler, Richard W....
    Ach, Zonebattler, Richard W. ist sicher im richtigen Leben ein Trottel gewesen. Aber das Meistersinger-Vorspiel beispielsweise entschuldigt doch für vieles. Der Es-Dur-Akkord am Anfang von „Rheingold“ entschuldigt alles. Ich denke, der Don ästimiert die richtige Kunst, wenn er sie sieht und hört. Unabhängig von ideologischen Konnotationen. Ich meine, ich mag Biber (die Rosenkranz-Sonaten, mein Gott!) genauso wie Wagner, das sollte auch dem Don gelingen. Ich bin zumindest auf seine Ausrede gespannt, was die Bayreuth-Absence belangt. Franken hin oder her. Da steht der Don drüber.

  33. Wie jedes Universalgenie...
    Wie jedes Universalgenie weiß, ist sein Leben wahrscheinlich zu kurz, um jedem seiner vielen und vollkommenen Talente im Rahmen auch nur eines Lebens perfekten Ausdruck zu verleihen. (… wie sogar vollkommener Durchschnitt wie der Zeichner dieser Zeilen schon mal gehört zu haben zu glaubt, resp. sich evtl. richtig zu erinnern hofft.)
    .
    Oder anders: Katholisches Heldentum im Mittelalter hatte sich, wie bekannt, auch schon mal freudig und freiwillig an den schwärenden Wunden Aussätziger selbst infiziert, um auf diese Art und Weise in die Nachfolge Christi einzutreten.
    .
    Evtl. würde es heute auch schon reichen, in aktiver evangelischer Nachfolge mit gegenan zu kämpfen, nur so als auch mögliches Denkmuster erwähnt … .
    .
    (Die allseits bekannte Geschichte der „Seuchen in der Geschichte der Menschheit“ zeigt aber nun mal, dass keinerlei Eskapismus hilft.
    .
    Gerade da, wo man meint, dass nicht …, gerade da … : „Weiterhin alles Zauberberg bei Don also?“ — „Zauberberg“ wäre ja, wenn einer nach Meran ginge um (vollkommen bis weitgehend unbewußt) gerade dort und quasi insgeheim an einer bloß leichten, also sozial exklusiven Form der Krankheit zu erkranken – und sie eben natürlich besser als alle anderen zu überstehen, resp. mehr noch die Krankheit und ihre Begleitumstände als Steigerung des Selbst zu erleben, sie in sich vollkommen auszugestalten und in ganz glücklicher narzistischer Tiefenbespiegelung für sich umfassend auszuempfinden. Oder so.)
    .
    Wir schätzen Dons blogs übrigens weiterhin außerdordentlich; falls da irgendwelche Zweifel wären, sei es unbedingt gesagt.

  34. Meran liegt übrigens wie der...
    Meran liegt übrigens wie der Schambusch einer Frau zwischen sich nach Süden wohlig und warm und lieblich öffenden Schenkelbergen eingebettet oder hingestreckt. Wenn man so will. Und wenn die Sonne scheint. Da lässt sich trefflich weilen. Vielleicht auch deshalb zieht es auch uns dort immer wieder hin. Mit dem Motorrad. Zu Bratwurst mit Pommes auf die Faust, vom Imbiß östl. des Bahnhofs, direkt am südlichen Querende der Straße, welche, die Rennbahn rechter Hand, runter in Richtung Sonne führt.
    .
    Meran hat was. Aussicht auf das Leben, auf die Mühen der Ebenen weiter unten, wie beschrieben. Ohne das tatsächliche Teilhabe droht. Kann angemessen sein, für Manche, für Lebensabschnitte.

  35. Sorry, mehrere Beiträge...
    Sorry, mehrere Beiträge übersprungen. Aber da war das Wort „Angst“. Afghanistan ist für mich das grössere Dilemma. Die Militarisierung und so.

  36. Werter Don,

    und wir...
    Werter Don,
    und wir brackwassergestählten Binz- und Hohe-Düne-Verlangweiler dachten schon die Pest hätte zuerst den Süden aufgerollt. Da helfen auch keine Bacchantinnen im tristen Bai-Reuth mehr hinüber. Da brauchts schon was fürs Herzerl. Zurück im hauptstädtischen Seuchenschlamm befällt das Bewusstsein: Wir hatten das schon immer hinter uns. Schliesslich sind wir diesseits des Robert-Koch-Instituts naheliegend über das Geschehen bestens penetriert. An alle Dissidenten: Schönen Urlaub und alle Genüsse, die der Mob meist aus dritter Hand über die Massenmanipulationsgeräte als Instantlösung empfängt.
    Es grüsst freundlichst
    Doktor „Duc de Berry“ Benway

  37. Werter Savall, bei mir rennen...
    Werter Savall, bei mir rennen Sie da offene Türen ein. Aber ich als fränkischer Nachkomme reichsdeutscher Sippschaft mit Arierpaß tu‘ mich sicher leichter als manch‘ anderer, Wagner ob seiner hypnotischen Musik zu mögen und seinen aberwitzigen Rassenwahn nonchalanterweise auszublenden. Ich weiß trotzdem nicht, ob man das eine wirklich so trennscharf vom anderen scheiden kann: Ein bekannter Fan Wagners hat später Autobahnen gebaut, gleichwohl herrscht weithin Konsens, daß man das nur im Zusammenhang zu seinem weniger ruhmreichen Tun und Walten sehen kann und muß…
    Anyway: Gestern gab’s im Schloß zu Pommersfelden nach Vorspiel und Liebstod aus „Tristan und Isolde“ einen ganz famosen Bruckner zu hören (die Vierte), und den guten Anton und seine großsymphonischen Werke zu preisen ist auch etwas, worauf ich beim Don bislang noch warte!

  38. <p>Doktor Benwy, oh ja...
    Doktor Benwy, oh ja Bayreuth. Nun ja, da sind ja alle richtigen beieinander, und das schön lang und in einem schlecht gelüfteten Haus. Von allen Ansteckungsorten der Welt der Lächerlichste. Hingerafft durch Viren, weil vorne irgendjemand von deutschen Helden, nun, äh, sang. (Mein Verhältnis zu Wagner ist unterkühlt, um es vorsichtig zu sagen.)
    .
    perfekt!57, wir wissen ja, dass es am Zauberberg auf eine Art ausgeht, die keinem von uns gefallen mag. Ich hoffe nicht zu enttäuschen, aber ich habe den Husar auf dem Dach von Jean Giono mit grösserem Vergnügen gelesen. Meines Erachtens ist das Buch ein verkannter Meilenstein der Weltliteratur. Und irgendwo auch passender, geht es doch um das Überleben durch Davonlaufen.

  39. Also ich hatte auf Ameland...
    Also ich hatte auf Ameland ernsthaft vor, die beiden Fähren zu versenken und in gottgegebener Isolation die Schweinegrippe zu überleben ;-)

  40. Werter Herr Alfons,
    ich bin ja...

    Werter Herr Alfons,
    ich bin ja froh, dass Sie nun auch einmal AliaVox in ihrem Blog eine Chance geben, denn nicht nur das Alpha-Label bringt wunderbare CDs heraus. Zumal Alpha das Beiheft nur auf Englisch und Französisch liefert, während dem guten Herrn Savall neben dem Katalanischen auch das Deutsche ein Plätzchen Wert ist. Was die Schweinegrippe angeht, empfehle ich die Dowland-Lieder von Andreas Scholl gesungen als Begleitmusik. Eine kleine, feine, gepflegte Melancholie, die niemandem weh tut. Genau das Richtige für die besseren Kreise….

  41. swina, natürlich geht es...
    swina, natürlich geht es nicht darum, sich im Namen der FAZ eine Woche auf die faule Haut zu legen. Es wird nur etwas eng mit dem Internetzugang. Ausserdem wären wir um nachrichten dankbar, wie es in deutschland so ausschaut. Es wird also durchaus zu lesen geben, sobald wir in Meran ankommen.
    .
    nurmalsozwischendurch, das wird demnächst passieren müssen, aber dvor brauche ich ein wenig Kur in Meran. Ich kenne da jemanden, die Zutritt zu dem hat, was man vielleicht als den verrufenene Berliner Untergrund – Lack! Leder! Viel anderes ödes Zeug ohne Sexappeal, aber mit Berlinern ausgestopft! – hat, und werde eventuell berichten

  42. egghat, das wäre eine gute...
    egghat, das wäre eine gute Idee gewesen, Und dann als Schafhirte warten, bis sich die Probleme selbst geregelt haben. Sowas dauert meist nicht länger als 2 Jahre.
    .
    Barocke Hörerin, das Problem, das ich mit AliaVox habe, ist in dem guten Herrn Savall selbst begründet: Stellt man 10 CDs von diesem Label vor, stellt man auch 10 mal Herrn Savall vor. Ich denke aber, dass es – bitte, bei all seinen Qualitäten – auch andere Interpreten gibt, die Aufmerksamkeit verdienen; vielleicht auch, weil ihre Ansätze nicht ganz so eingängig sind wie Savall. Ich habe letzte Woche die neue CD mit Savalls Einspielung von Purcell gekauft; ich mag den typischen Klang, aber ich finde auch, dass mir die Bläser da zu weich und zu lieblich waren. Geschmacksfrage. Trotzdem ist die hohe Qualität von savall bemerkenswert.

  43. Hanskarl, Meran ist ganz...
    Hanskarl, Meran ist ganz anders. Wohlstandsgenährte Deutschtouristen älterer Semester mit Sonntagsmercedes und aller Zeit der Welt. ich mag das beschauliche Leben dort. Aber diesmal geht es weniger um das Leben, sondern um den Blick aus dem Überleben in das Verderben in Deutschland. Ansonsten: Ab und an kommt ebnen eine Seuche. da kann man nichts machen, ausser zu fliehen.
    .
    Savall, ich habe einmal eine Wagneroper durchgestanden: Die Karte war geschenkt, die Nachfolgebehandlung hat die Krankenkasse übernommen. Es gibt im 19. Jahrhundert vieles, was ich nicht mag, aber um meine Gefühle für Wagner auszudrücken, reicht auch nicht der gscherteste Wortschatz, den ich offiziell gar nicht besitze. Ich bin aber ein grosser Bewunderer von Rossini und denke, das vieles der späteren Entwicklungen verzichtbar gewesen wäre.

  44. aber don autor [oder ist diese...
    aber don autor [oder ist diese kurzform unpassend?];
    von mir erfährt die faz nichts!
    ich gönn ihnen die auszeit.
    wenn auch nicht mit der charmanten frau diener.
    aber this is an other story.
    wenn es nur wieder schöne photos – auch gern von alten damen & kiesbestreuten promenadenwegen – gibt.

  45. Barocke Hörerin,...
    Barocke Hörerin, Dowland-Lieder von Scholl hab ich zufällig noch im Handschuhfach, der Empfehlung steht also nichts im Weg. Auch welche mit Emma Kirkby, die ich auch sehr mag. (Dowland finde ich perfekt zum Zugfahren. Das läßt einen vieles ertragen.)

  46. @egghat
    Aber dann bitte keine...

    @egghat
    Aber dann bitte keine Myxomatose bekommen! Oder haben die Hollaender das jetzt im Griff.
    In den 70ern war das zumindest sehr verbreitet auf Ameland. Wir hatten immer Sorge um unsere Labradore.

  47. Die Hollaender liefern was Sie...
    Die Hollaender liefern was Sie brauchen. Auch Myxomatose in verbraucherfreundlicher Verpackung. Wenn Sie wollen auch mit EG-Zertifikat und speziell gestaltetem Etikett. Haben Sie Bedarf an Grippe Porcine? Kommen Sie hierher, Sie koennen sie kriegen. Sie kriegen hier alles. Moechten Sie zur Grippe auch noch ein Printet Sponsered Media? Hier gibt es die Verlage! XTC? Bitte, in Brabant liefert man preiswert, je mehr, je billiger. Marihuana, Haschisch? In Zeeland stehen die Gewaechshaueser. Heroin? Kein Problem, jeder Reinheitsgrad, jede Menge in jeder denkbaren Verpackung.
    Brauchen Sie eine Grossmutter? Die Hollaender verkaufen Ihnen auch sowas. Noch nicht mal teuer.
    Hier feiert protestantischer Erwerbsethos jeden Tag die groessten Messen. Da staunt der Katholik, und der Moslem spuckt darauf. Und falls Sie nervende Autofahrer brauchen. Hier gibt es ca. 8 Millionen, die Ihnen mit groesstem Vergnuegen auf der linken Spur im Wege stehen.

  48. Bei uns wird auf dem...
    Bei uns wird auf dem Bauernmarkt auch nicht aus der Flasche getrunken, denn es gibt traditionell zur Bratwurst einen Sauergespritzten aus dem „Gerippten“ ;-)
    Die Schweinegrippe fürchte ich nicht, denn an Grippe ist noch niemand gestorben – allenfalls Leute mit sowieso arg geschwächtem Immunsystem sind eventuell gefährdet. Alles in allem ist das aber wieder einmal die reine Panikmache durch die „Profimedien“ und Politidioten, um von den wirklich wichtigen Dingen abzulenken.

  49. So, das hat mir Spass gemacht....
    So, das hat mir Spass gemacht. Und wie!
    Ich bitte diesen Ausrutscher zu entschuldigen. Ich bitte aber auch darum, diese Polemik nicht zu vergessen. Dies ist sicher das falsche Forum, und der Anlass war reichlich laeppisch. Ich habe so meine Beissreflexe.
    .
    Zurueck also zum Thema. Bitte, nicht weiter darauf eingehen.

  50. Meran - ja das war schon immer...
    Meran – ja das war schon immer zur Erholung gut!
    Mein Vater erzählt noch heute mit Freuden, wie er 1944 nach einer Verwundung in Umbrien in einem zum Lazarett umfunktionierten Grand Hotel in Meran behandelt wurde!
    Erholen Sie sich gut werter Vetter!

  51. @Hanskarl
    In welcher Ebene...

    @Hanskarl
    In welcher Ebene bewegen sich die Kniewackler denn so? Vertikal oder horizontal?
    Mist, ich habe mich auch schon beim wackeln erwischt. Vertikal, also eher wippen. Und das, obwohl ich keinen Wert auf Statussymbole lege und keine Angst mehr habe, etwas zu verpassen. Also, ich denke, es liegt am Elektrosmog. Denn mir bläst wohl dauernd so ein Funkmast aufs Hirn (und das mir, der ich nur einmal im Monat das Mobilfon nutze). Hat vielleicht zufällig jemand eine RPG-7 übrig?

  52. @ Brett: Besorgnis über die...
    @ Brett: Besorgnis über die Schweinemäster?! Sagen wir mal so: wenn Leute, die ihren Lebensunterhalt „hart arbeitend“ mit der Folter und Ermordung fühlender Lebewesen verdienen, im Straßengraben vor meinen Augen verrecken würden, würde ich nicht nur keinen FInger rühren, um ihnen zu helfen, sondern mir noch Popcorn, Cola und einen gemütlichen Stuhl dazuholen…

  53. Don Alphonso: Savalls herbe...
    Don Alphonso: Savalls herbe und ein wenig kratzige Art des Gambenspiels würde ich nicht gerade als „eingängig“ bezeichnen. Auch seine Aufnahme von „Die Kunst der Fuge“ ist in meinen Ohren alles andere als dies.
    Andrea Diener: Ja, Dowland lässt einen so Manches ertragen und die Aufnahme mit Emma Kirkby schätze ich ebenfalls sehr. Auch von der Gambistin Hille Perl gibt es eine großartige Dowland-CD, es singt Dorothee Mields. Dowlands Melancholie scheint mir allerdings manchmal fast eine Spur zu gepflegt und an der Grenze zum Manierierten. Aber wir kommen vom Thema ab. Wobei: Ist dies alles nicht viel interessanter als die Frage, ob am Tegernsee ein Sack Geld umfällt?

  54. dunnhaupt, ich denke dabei...
    dunnhaupt, ich denke dabei natürlich an die deutschen Leser, die vermutlich einfach nur sehr schnell weg wollen, was ich auch verstehen kann. Ausserdem hat die Flucht in die Berge ja Tradition, und von Meran aus kann man gleich die Bankgeschäfte in der Schweiz tätigen. Ausserdem spricht man in Meran Deutsch und macht auch einen deutschen Filterkaffee. Amerikagrippe ist natürlich nicht nett und obendrein kaum weniger ordinär als Schweinegrippe.
    .
    mawu, da speilt natürlich auch die Nähe mit hinein, sowie die schlechte Versorgungslage in Deutschland. Mit nur 215 Kilometern ist Meran vor der Haustür, und über die deutschen Preise für italienische Spezialitäten, die sich bedauernswerterweise als höchst krisenresistent erwiesen haben, muss man hier gar nicht reden.
    .
    Kurz, wir werden uns so benehmen, wie bessere deutsche Touristen, alle Vorteile mitnehmen, in Österreich tanken und alle Vorzüge des kontrollenfreien Grenzverkehrs auskosten. Schliesslich wollen wir nicht nur überleben, sondern auch besser überleben.

  55. abf, ein falscher Lenker am...
    abf, ein falscher Lenker am Jaufenpass, und der Entzug setzt ein.
    .
    usedomer, wie man es nimmt: Über BSE wird auch nicht mehr berichtet, es ist aber weiterhin ein schweres Problem. Nur sagt man darüber wenig, und wer denkt schon darüber nach, was im Pizzybelag ist.

  56. Ich will auch nach Meran - und...
    Ich will auch nach Meran – und wo sitze ich? Am Potsdamer Platz. Aber warte, vielleicht finde ich doch einen Billigflieger, der mich hinbringt…
    Ein winderbarer Artikel.

  57. <p>Barocke Hörerin, auf der...
    Barocke Hörerin, auf der besagten CD ist ein Echokonzert, da klingt die hintere Trompete wie ein sanftes Ruhekissen. Vielleicht kommt man überein, dass es eben einen bestimmten Savall gibt (idealttypisch zwischen tous le matins du monde und der Ostinato-CD), der einfach einen eigenen Klang hat, wie auch vieles bei alpha – Pluhar, Cafe Zimmermann – oder Raumklang.
    .
    Alfred58, es gibt in Meran keinen Flughafen zur Schnelleinschleppung von Seuchen. In Bozen und Innsbruck sind die nächsten, und die sind nicht gerade üppig frequentiert.

  58. Nun verstehe ich auch, woran...
    Nun verstehe ich auch, woran es liegt, dass Meran so aus aller Zeit entrückt auf mich wirkt. Vielleicht überlebt die Menschheit nur dort, wo der moderne Mensch nicht gerne hingeht. Von Bozen hatte ich übrigens die letzten Jahre einen anderen Eindruck, dass vor allem durch Werbeagenturen doch einige Vielflieger eingedrungen sind.

  59. @FritzV
    sie wippen meist mit...

    @FritzV
    sie wippen meist mit einem Fußgelenk, so daß ein Knie auf und abwärts „hüpft“. Es handelt sich somit um eine Vertikalbewegung, die aber nicht permanent auftritt, sonder sporadisch, mit Unterbrechungen. Die Erscheinung ist den Betroffenen offensichtlich nicht bewußt.
    .
    Bei uns auf dem Lande gibt es weniger Elektrosmog und die „Kniewackler“ sind trotzdem auch hier zu beobachten.
    .
    Es gibt also noch jemanden, der diese Erscheinung auch beobachtet hat,
    so daß ich nicht allein bin. Ich führe diese „körpermotorische Äußerung“ auf innere Unruhe zurück – herrührend aus Unausgeglichenheit.
    Gruß Hanskarl

  60. Über den Beate Wedekind Blog...
    Über den Beate Wedekind Blog bin ich zu Ihnen vorgedrungen und ich muß sagen, Sie bereichern regelmäßig meinen Tag.
    Heute allerdings haben Sie mich ziemlich deprimiert. Da ich, anstatt in bergige Gefilde flüchten zu können, diese Woche ins sehr gefährdete Frankfurt fahren muss, sehe ich düsteren Zeiten entgegen. Werde mir aber die Sache mit dem blauen Mundschutz überlegen!

  61. Lieber Don Alphonso, also wenn...
    Lieber Don Alphonso, also wenn Sie und Frau Diener auf einmal in den Waeldern um Meran die Trueffel riechen koennen, dann ganz schnell zum Arzt :-)!! – Als weitere Lektuere sei ihnen Beiden noch Edgar Allen Poe, „The Mask of the Red Death,“ empfohlen. Frohen Urlaub!

  62. Man muss nicht in die Berge...
    Man muss nicht in die Berge reisen, vielleicht hilft auch nur tapferes Ignorieren:
    .
    http://www.lefigaro.fr/sante/2009/07/26/01004-20090726QCMWWW00180-avez-vous-reellement-peur-de-la-grippe-a-.php

  63. Don Alphonso: Einverstanden....
    Don Alphonso: Einverstanden. Seien wir froh, dass der Niedergang von Deutsche Grammophon & Co für eine größere Vielfalt gesorgt hat. Neben den von Ihnen bereits erwähnten Alpha und Raumklang macht übrigens auch das äußerst kleine aber feine Label Winter&Winter sehr schöne, auch in optischer Hinsicht äußerst ansprechende CDs.

  64. @ Hanskarl: einfach mal die...
    @ Hanskarl: einfach mal die Stichworte
    – Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung
    – Restless-Legs-Syndrom
    in eine Suchmaschine Ihres Vertrauens eingeben.

  65. @abf:
    Die Don-Krankheit ist...

    @abf:
    Die Don-Krankheit ist keine Infektions – sondern eine Suchtkrankheit. Erstes Symptom: „Erleichterungslesen“ = hastiges Lesen der ersten Sätze gefolgt von einem Gefühl der Entspannung und der Freude. Im weiteren Verlauf: Toleranzentwicklung, Dosissteigerung und Abhängigkeit. Zur Vermeidung von „Don-Pausen“ wird immer Stoff auf Vorrat gehalten (etwa ein Ausdruck der letzten Beiträge oder ein funktionierender Internetanschluss mit geöffnetem Browser), das Leben wird um den Don herum organisiert. Bei Entzug sind folgende Symptome zu verzeichnen: innere Unruhe, Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwäche, Angstgefühle und in besonders scheren Fällen Zittern und Halluzinationen von Silberkannen, Torten und Oldtimern, wahlweise Schellackplatten…
    Einzige eventuell erfolgreiche Therapie ist der Besuch einer Selbsthilfegruppe mit adaptiertem 12 – Schritte – Programm. Erster Schritt: „Wir gaben zu, dass wir keine Macht über den Don haben und unser Leben nicht mehr meistern können.“ Rückfall bei erneutem Genuss kleinster Dosen Don vorprogrammiert; daher äußerst schlechte Heilungsprognose…

  66. Schlange, bei "nur noch" 64...
    Schlange, bei „nur noch“ 64 Kommentaren scheint die Sucht jetzt nicht so entsetzlich arg zu sein. Der See scheint vielen (wie auch mir) als die bessere Alternative.
    .
    barocke Hörerin, Winter&Winter hat es musikalisch bislang nicht geschafft, mich wirklich anzusprechen, irgendwie haben die sich an meinem Geschmack vorbei veröffentlicht. Ich habe es da mehr mit den Franzosen und Holländern, die in der Sache sicher Vorreiter sind.

  67. Cao Ky, zum Lesen wird kaum...
    Cao Ky, zum Lesen wird kaum Zeit bleiben, schliesslich müssen wir auch noch schreiben. Abgesehen dovaon fahren wir ja gerade nach Meran, um nicht anderen Leuten in diesem heissen und sicher, was Leichenkontrolle angeht unerfreulich temperierten Sommer angeht, beim Sterben zuzuschauen. Das überlassen wir den Frankfurtern.
    .
    Filou, das standhafte Ignorieren ist natürlich auch eine Lösung und geht obendrein immer gut, wenn es gut geht. Wenn es nicht gut geht, stirbt man natürlich und kann nicht berichten, dass es nicht gut ging. Auch das ist eine Problemlösung, die sich gerade in der Welt der Staatsfinanzierung und der Bankenförderung mit Steuergeldern erstklassig läuft.

  68. Nebenbei haben sich trotz...
    Nebenbei haben sich trotz gepackter Koffer
    .
    http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1454234/
    .
    unsere Reisepläne etwas verschoben:
    .
    http://gig.antville.org/stories/1919612/
    .
    Es wäre also überaus reizend, wenn man in Frankfurt noch ein, zwei Tage mit dem Versenden von Infizierten an den Tegernsee warten könnte.

  69. Zehens? Ach, Don......
    Zehens? Ach, Don…

  70. <p>Don, am besten ist man...
    Don, am besten ist man über Pandemie und andere sommerlochfüllende Kampagnen von oben mit einem Alleskönner informiert, das wissen Sie doch aus Vorberichten. Deswegen untenstehenden link anklicken und zum Mitmachen auffordern – unbedingt, denn das Glück für alle duldet keinen Aufschub! Auch aus der Ferne ist dies kein Problem. Freiheit und Wissen, volle Abschottung und ganztägige Beschäftigung zu bezahbaren Preisen. Spanienreise unnütz.
    [Edit: bedaure, aber auch, wenn es als Aktion daherkommt: Links zu klar kommerziellen Angeboten neben der thematischen Notwendigkeit kann ich hier nicht freigeben. Don]

  71. Nicht das ich zynisch...
    Nicht das ich zynisch erscheine, aber was an der Schweinegrippe interessiert, ist, ob sie es schafft, erfolgreicher als die Vogelgrippe zu wirken, und gar die Mortalität in deutschen Haushalten zu übertrumpfen vermag. Dort kommen jährlich ca. 8.000 Individuen beim Auswechseln von Glühbirnen und dem Fönen in der Badewanne ums Leben. Unsere Pharmaunternehmen werden dies zu verhindern wissen, nicht selbstlos, nein, sie werden versuchen, ebensoviel Kohle wie in der Agrarwirtschaft zu verdienen.
    .
    @Schlange
    Das einzige, was diese Schar von Lämmern will, ist, ihn in den Blogger-Olymp zu posten, ihn zum Patron aller blogger zu machen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und seine geschätzte Kollegin, die uns das Vergnügen macht, seine Ausencia zu kompensieren, soll ihm im Übrigen in nichts nachstehen – von wegen, der Don habe sich da ein anspruchsvoller Publikum herangezogen. Wir sind – ich darf im Plural schreiben – zumindest hier für Gleichberechtigung. Das fällt uns nicht schwer.

  72. schlange, so ist es. vielen...
    schlange, so ist es. vielen dank fuer hilfe, verstaendnis und einfuehlungsvermoegen. – jetzt war ich kurz davor, unter traenen meine abhaengigkeit zu bekennen und das forum zu einer selbsthilfegruppe umzufunktionieren… – annonymitaet ist ja auch gegeben und einer muss ja mal den anfang machen… –
    da wird mir ganz aus heiterem himmel ploetzlich jeder grund genommen…

    danke, don. das flotte LV-‚hemden‘-koefferchen reisst mich aus akuter not.

  73. Wehrter Don,
    jetzt haben Sie...

    Wehrter Don,
    jetzt haben Sie mein Mitgefühl und doch hoffe ich,
    dass Sie Ihr Ziel noch erreichen werden.
    Denken Sie einmal über ein PS und vier Hufe nach.
    Herzlichst P

  74. nico, da sprichst du nur fuer...
    nico, da sprichst du nur fuer dich. – mir geht es um ganz etaws anderes.

  75. Hey Don Alphonso, warum haben...
    Hey Don Alphonso, warum haben Sie immer noch keinen Dienstwagen? Da wäre sowas nicht passiert! Grüße aus dem sonnigen Spanien!

  76. <p>Kein grosser Grund zum...
    Kein grosser Grund zum Mitleid, solange wir nicht die Schweinegrippe bekommen – als Tegernseekorrespondent wartet es sich nicht ganz unangenehm auf die Antwort auf die Luxusfrage, mit was für einem der Automobile man sich nun auf Reisen begibt:
    .

    .
    Ulla, Dienstwägen sind was für Leute, die sich keine Autos leisten können und Dienst haben. Ich habe keinen Dienst.

  77. Das ist aüßerst bedauerlich....
    Das ist aüßerst bedauerlich. Ich wähnte mich gerade in freundschaftlicher, gar familiärer Atmosphäre, so ähnlich wie bei facebook. Dort gewinnt man der Kunde nach so viele Freunde, das man mehere Leben haben muß. Bill, der von ms, bekundete dies kürzlich – so etwa 10.000 hätte er dort -, aber es war ihm zu stressig und quittierte seine membership. Ich befürchte, ich bin hier in keinem social network?! Wo gehe ich nun hin mit meiner seltsamen Meinung zu all diesen Themen………..Ich dachte, nach 25 Jahren FAZ-Studium u. ä. niveauvollen Printausgaben hätte ich ein irgendwie geartetes Mitspracherecht erworben – nicht beschafft – und nun diese Erkenntnis.

  78. @abf
    sorry abf, wollte nicht...

    @abf
    sorry abf, wollte nicht in deinem Namen schreiben, sondern an dich.

  79. sehr schoen, abf. ich gewinne...
    sehr schoen, abf. ich gewinne hier endlich an kontur. herzlichen dank.

  80. wusste schon, wer s war. -...
    wusste schon, wer s war. – nicht reizlos an sich; alter ego mit ordentlicher gross/kleinschreibung und vernueftigen umlauten hat was.
    25 jahre faz et al passt auch. – du bist unter freunden. – willkommen im doppelface-book.

  81. Wäre es zu viel verlangt,...
    Wäre es zu viel verlangt, wenn ich nun fragte, ob man nach diesen nicht wirklich verständlichen Spielereien zum normalen Diskurs heimkehren und dabei gewohnte Namen verwenden könnte?

  82. Jo. Hihi. (Würde Tassilo...
    Jo. Hihi. (Würde Tassilo sagen.)

  83. don... - gerade jetzt, wo es...
    don… – gerade jetzt, wo es mal zaertlich wird… !? – mit dem schoenen neuen koefferlein haette ich anderes erwartet…

  84. Hartnäckiger als die...
    Hartnäckiger als die Schweinegrippe hält sich in Spiegel Online & Co. die Wirtschaftskrise.
    .
    Angesichts Ihres Motorschadens wäre es an der Zeit zu bemerken, daß sich ältere automobile Preziosen als vortreffliche Geldanlage erweisen: sie sind nicht vermehrbar, sie veraltern nicht, und im Gegesatz zum Aktiendepot stehen sie nach dem nächsten Börsencrash immer noch in der Garage und lösen sich nicht in Luft auf. Selbst, wenn sie weniger wert sein sollten, kann man sie immer noch nach Herzenslust fahren.
    .
    Ärgerlich, daß ausgerechnet jetzt der Sunbeam Supreme 90 Mk III streikt. Wobei das Pässefahren mit diesem, mit Verlaub, etwas schwächlichen Fahrzeug wohl auch nicht die reinste Freude ist. Für soetwas gibt es noch anderes aus Coventry.
    .
    Nachdem in meinem eigenen Bekanntenkreis ähnliche Erfahrungen mit dem Fiat Barchetta gemacht wurden, und hinsichtlich des Sunbeam, kann ich Ihnen, lieber Don Alphonso, nur wärmstens eines der moderneren allradgetriebenen Fahrzeuge aus England als daily driver empfehlen. Gebrauchte Modelle sind derzeit sensationell günstig. Mit diesem kommen Sie nicht nur locker durch meterhohen Schnee am Tegernsee, sondern auch bequem per Anhänger Ihren Sunbeam mit Hänger befördern, sowie sämtliches Gepäck Ihrer reizenden Begleitung dazu.

  85. Wohne in Frankfurt, mache mir...
    Wohne in Frankfurt, mache mir aber im Moment keine große Sorge wegen der Schweinegrippe. Warum? Es hieß, viele der Urlauber hätten sich in Spanien angesteckt, wahrscheinlich gerade junge Leute in überfüllten Discos oder bei anderen Gelegenheiten (was wir nun nicht weiter ausführen wollen). Warum aber sollten diese Leute alle über Frankfurt fliegen? Mittlerweile fliegen doch die meisten Maschinen direkt von den kleineren Flughäfen nach Mallorca und nicht über Frankfurt. Sprich: direkt von München, Köln, Hamburg, Berlin, etc. Das Infektionsrisiko bündelt sich daher hier nicht. Im Gegenteil: die ersten Schweinegrippeinfizierten in Deutschland wohnten NICHT in Frankfurt, sondern in: Regensburg, Kulmbach und Hamburg. Was fällt uns auf? Richtig, die beiden erstgenannten Orte liegen in Bayern. Bestimmt wollte der Don nur davon ablenken und verlagerte daher das Zentrum des Bösen nach Frankfurt. Gewitzt gemacht, da war jemand offensichtlich bei George W. in der Schule.
    Übrigens: laut Artikeln in anderen Nachrichtenmagazinen unterzieht sich Meran gerade eine Verjüngerungskur, es sollen in den letzten Jahren verstärkt trendige Bars und Café entstanden sein, die auch junges Volk anlocken. Vielleicht nach dem Motto: erst auf Malle, dann nach Meran. Lieber Don, hoffe doch inständig, Sie haben Ihr Tamiflu eingepackt.

  86. Don, ich habe auch keinen...
    Don, ich habe auch keinen Dienst. Hier jedenfalls nicht. Aber der Wagen ist doch dabei. Oder war, ok.

  87. Zur Schweinegrippe vermisse...
    Zur Schweinegrippe vermisse ich ein überliefertes Zitat der Don’schen Großmutter (die wie immer recht hatte): A guada hoits aus und um an schlechdn is ned schod.
    .
    (ätsch! ;-)

  88. @abf
    Danke für den Zuspruch...

    @abf
    Danke für den Zuspruch und Mut! Ich gebe mir wahrlich Mühe. Zwischenzeitlich nahm ich allerdings an, ich würde schon an der von der SCHLANGE eindrucksvoll beschriebenen Suchtgefahr mit einhergehender Schizophrenie leiden.
    @Don
    Ich bin beruhigt, daß du noch nicht die IP rasterst, mein Fehler wäre dir ja sonst aufgefallen. Normal, äh?!, da herrscht Erklärungsbedarf.

  89. Doch ja, zum Thema: Ulla und...
    Doch ja, zum Thema: Ulla und das Langzeitgedächtnis erinneren mich an einen ehemaligen EU-Kommisar und späteren Telefonica-Mann, eine verdiente Persönlichkeit, dem ebenfalls der Dienstwägen abhanden kam. Wie kann das sein? Nun, er lies sich mit einer Eignergemeinschaft ein Schiff zimmern, und dies in einer Bootswerft im Polnischen. Genau wie wir Deutschen nun mal sind, fährt man zur Kontrolle mit der Staatskarosse hin und…..die älteren blogger wissen, wenn ich meineß! Ein Tip noch: ein Sprachtalent und in Brüssel nie zu sehen – und hatte immer Dienst!

  90. ... ein wenig Schadenfreude...
    … ein wenig Schadenfreude muß sein, ist diese ja nach der Vorfreude eine der reinsten Freuden: an der deutschen Ostseeküste, und davon besser am östlicheren Teil, wird es auch keine Schweinegrippe geben. Man muß sich nur in die Varanda einer alten, aber schick wiederhergestellten Ostseebadvilla setzen und aufs Meer schauen. Wenn möglich, bei Ostwind. Sollte ausreichend gegen Schweinegrippe sein.
    Herzlichst
    ein Südschwede

  91. Die Zahl der kaputten Töffs...
    Die Zahl der kaputten Töffs wächst beachtlich.

  92. Des Menschen kleines prekäres...
    Des Menschen kleines prekäres Dasein (2. Versuch!)
    @Don Alphonso: Ich lese gerade Philip Blom „ Der taumelnde Kontinent“ und bin nicht wenig überrascht über eine jene ästhetisierenden Weltuntergangsstimmung, wie sie zwischen 1900 und 1914 herrschte, bis dann die Welt tatsächlich unterzugehen schien – 1914.
    Das Spiel wiederholte sich dann, so in den Zwanzigern, allerdings dann schon wesentlich substanzieller, nämlich sich auf eine die Welt verachtende Euphorie kaprizierend. Beide „Events“ auf die man sich vorzubereiten schien, haben dann, inklusive der damaligen Form der Schweinegrippe, nämlich der spanischen, weit über 100 Millionen Menschen das Leben gekostet. Ich schlage mal vor, anzunehmen, dass es diesmal ein paar mehr werden, nicht durch die Schweinegrippe, aber durch einen großen Krieg – die richtigen Seuchen werden dem dann noch folgen.
    Die Frage bleibt nur: wie gehen wir damit um? Ästhetisierend? – das ist nach wie vor die Hochstimmung der Rechten (inklusive deren Antisemitismus oder heute wohl auch „Antiislamismus“- aber auch gewisse Witze über „Marihuana rauchende Nachbarn“ grenzen sich da nicht eindeutig zu ab)! Euphorisch? – das ist eine untaugliche Stimmung der „Linken“, jener hedonistischen, nämlich eine nihilistische!
    Eine angemessene Stimmung wäre vielleicht jene Mischung aus Rationalität und Satire, Distinktion und Nähe, wie man sie bei einem Tucholsky vorfindet, oder auch eine jene Blut triefende und bitteren Hohn verschüttende Dialektik eines Brecht.
    Wer so tut, als könne er sich dem Geschehen völlig entziehen, liegt genau so falsch, wie der, der da glaubt, das alles einem rationalen Geist zuführen zu können, etwas völlig annehmen zu können, was doch jenseits unseres Verstandes angesiedelt scheint.
    Aber eines sollten wir begreifen, die Gefahren sind echt, sehr real – nicht unbedingt die mit der Schweinegrippe -, sodass jede Verdrängung sinnlos ist.
    Das alles überlappende Ereignis ist und bleibt die Krise. Die Umweltkatastrophe ist eine jene sie begleitende, zumal sie ihren Anfang mit der Moderne schon nahm, einer solchen, die man glaubte, sich leisten zu können, ohne dies wirklich getan zu haben – sie sich geleistet.
    Die nun zweite große Pandemie, scheint mir eine Allegorie auf eben jene zwei großen Krisen, als ein Witz der Natur, wo es doch eben diese Natur ohne Witz zu zerstören galt und gilt.
    Nun die Natur scheint nicht so leicht zu zerstören, die Pandemien beweisen es, aber des Menschen kleines prekäres Dasein, das schon eher.

  93. Lieber Don Alphonso, es sieht...
    Lieber Don Alphonso, es sieht ja nun so aus als ob Sie noch etwas Zeit haetten, also lesen Sie doch mal die besagte Kurzgeschichte des wunderbaren Poe, und ohne die Pointe zu verraten kann ich Ihnen versichern, es lohnt sich sehr und passt herrlich in diesen Diskurs. – Wer von allen Kommentierenden zuerst die Trueffel findet sollte sich hier doch vielleicht gerne mal melden, und ebenso, wenn Grunzlaute bei erhoehter Koerpertemperatur ganz wie angeboren ausgestossen werden :-) – Gibt es in einer der Kirchen um den Tegernsee auch so einen Totentanz, den Sie, Don Alphonso, zur Illustration Ihres Beitrags einfuegen koennten? Ansonsten vielleicht in Merano.

  94. Ich hoffe nur, daß mein...
    Ich hoffe nur, daß mein Husten und Schniefen eine einfache Erkältung ist – wenn nicht, lasse ich mich gerne auf den Maskenball des Prinzen Prospero einladen, um meine Viren zu verschleudern.

  95. Alter Bolschewik, ich bin noch...
    Alter Bolschewik, ich bin noch in so manchem Berliner Verteiler drin. Gern gebe ich eine Liste ausgewählter Pressetermine weiter.
    .
    Cao Ky, Meran hat durchaus seine grusligen Plastiken, sei es in Stein oder in Fleisch und Blut:
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2009/03/04/menschenjagd-in-den-bergen-iii.aspx
    Bei Lesern fände ich die Seuche unpassend, selbst wenn, das sei hier schon verraten, Seuchen in aller Regel mittelfristig die Wirtschaft ankurbeln.

  96. Devin08, das Problem ist doch:...
    Devin08, das Problem ist doch: Ein grosser Krieg lohnt sich momentan für niemanden. Rohstoffe sind spottbillig und nicht in Nachbarstaaten, politisch gilt überall die gleiche Doktrin, und diesmal haben die menschen schon genug andere Sorgen. Krieg ist einfach nur teuer und unpopulär. Ich will ein paar Bürgerkriege nicht ausschliesen, aber sonst gibt es andere Politikfelder, mit denen man Wahlen gewinnen kann. Geschichte wiederholt sich nicht, auch wenn sich Stimmungen ähneln
    .
    Autoput, so ist das nun mal. Vielleicht kaufe ich ja noch ein Drittauto.

  97. FRA, die besten bekommen es...
    FRA, die besten bekommen es erst gar nicht.
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    hein_hawk, nicht gegen postapokalyptische Landschaften, aber uch bevorzuge dann doch Gegenden, in denen es nachher noch Infrastuktur und keine Zombies der SED und NPD gibt.

  98. Ach, die Schweinegrippe - eine...
    Ach, die Schweinegrippe – eine Sau, die mal wieder durchs Dorf getrieben wird (medienwirksam), aber völlig uninteressant, denn das einzige, wovon ich momentan flüchten möchte, ist dieser Sommer. Ein Sommer, der nicht wirklich so heißen dürfte. Es ist Juli, noch, aber die Birken vor meinem Haus klingen momentan nach September, mindestens. Wo bleibt da der Sommer?
    Was mir fehlt ist der Geruch des Sommers, auch wenn es mal regnet … kaum regnet es, riecht es nach Herbst, wie jetzt auch übrigens …
    .
    übrigens, das war schön zu lesen, und wenn Sie dem Sommer in Meran begegnen, dann küssen Sie ihn von mir, und zeigen Sie ihm, wo Augsburg liegt. Danke. :-))

  99. Doctor Snuggles, vielleicht...
    Doctor Snuggles, vielleicht haben Regensburg und Co. einfach nur bessere Gesundheitsvorsorge? Und dort, wo Ballermann den Bankster trifft, gibt es sicher das, was man im Wirtschaftsleben als Synergie bezeichnet.
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    ich weiss nicht, ob Meran wirklich die Anbiederung an die Jugend versucht hat; sollte es so gewesen sein, war es auf ganzer Linie ein Fehlschlag. Meran ist uncool, hat für diese Leute nichts zu bieten, und die Bars sind alole original 60er oder noch älter. Das einzig stylische Ding heisst Cafe Imperial, aber auch da: Alte tanten, dicke Torten, und die scheinbar so perfekt nachgebaute 70ies-Einrichtung ist auch original.

  100. Christina, werde ich machen....
    Christina, werde ich machen. Hätte ich auch heute schon tun können, denn er war fraglos am Tegernsee.

  101. was ist eigentlich aus ihm...
    was ist eigentlich aus ihm geworden? Er lebt noch? Ja, er lebt noch! Ja, er lebt noch!
    Im Gegensatz zu – kann man sagen Ex-Kollegen, Gegenspieler?
    Der frühere belgische EU-Kommissar Karel van Miert ist am Dienstag im Alter von 67 Jahren gestorben. Van Miert stürzte in seinem Garten von einer Leiter (FAZ 23.06.2009).

  102. @ Don Alphonso: sicherlich,...
    @ Don Alphonso: sicherlich, manche der Clubs haben schon wieder geschlossen. Aber immerhin gibt es das hier noch: http://www.sketch.bz/ Das sieht nun definitiv nicht nach alten Tanten und dicken Torten aus.

  103. Lieber Don, ich entschuldige...
    Lieber Don, ich entschuldige mich fuer meine missverstaendliche Ansage wegen der Ostseekueste: gemeint war, sagen wir, eine Lebensart, welche vor der Zeit unseres deutschen Kriegskaisers an die Ostsee aus weit suedlicheren deutschen Gefilden importiert worden ist und trotz des Kaisers, des `Tausendjaehrigen Reiches`, der SED und NPD ueberlebt hat und genau wie die alten Villen renoviert weiter gepflegt werden. Inclusive versilberter Fruehstuecksuntensilien. Zu Beginn dieses kulturellen Importbooms haben die Besucher zur Gewaehrleistung ihres gewohnten Standards diese Untensilien noch von zu Hause mitgebacht und teilweise als Bezahlung hiergelassen.
    Fehlende Infrastruktur an der Ostseekueste? Bitte, bitte lieber Don: auch ich liebe die Berge, die Alpen, Appenninen, Dolomiten. Die sind sexy, man kann auf ihnen so schoen um die Kurven ballern und der Schweinegrippe entkommen. Und das auch ohne Ostwind.
    Herzlichst
    ein nutzniessender Suedschwede

  104. Doctor Sbuggles, irgendwo...
    Doctor Sbuggles, irgendwo müssen ja auch die einheimischen jungen Leute hingehen. Sogar in Brixen gibt es sowas. In Brixen!
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    hein hawk, nun, meine silberne Teekanne und ein Notgeschirr habe ich auch stets dabei.

  105. Lieber Don Alphonso, liebe...
    Lieber Don Alphonso, liebe Mitlesenden: Also Poe ist doch eine angemessene Lektuere, und der Anfang der Kurzgeschichte sollte Appetit auf mehr machen: „The „Red Death“ had long devastated the country. No pestilence had ever been so fatal, or so hideous. Blood was its Avatar and its seal — the redness and the horror of blood. There were sharp pains, and sudden dizziness, and then profuse bleeding at the pores, with dissolution.“ Das zu geniessen, dazu sollte die Zeit reichen, waehrend die Barchetta repariert – oder ein Mietwagen bestellt wird, oder gar der Zug (!) genommen wird. – Danke fuer den Link zu den Gruselplastiken in Merano!

  106. @ Don Alphonso: Brixen hat...
    @ Don Alphonso: Brixen hat dreimal soviele Einwohner wie Gmund. Von daher kann es also nicht ganz so schlimm sein.

  107. nun?...
    nun?

  108. Lieber Don, viel Spaß in...
    Lieber Don, viel Spaß in Meran. Ist aber wirklich nicht nötig, dass Sie da jtzt grippehalber hinfahrn. Sie verpassen dadurch eventuell so eine gewisse Grundimmunisierung durch noch relativ harmlose Viren, von denen die jetzt Halbkranken im Winter 2009 eventuell entscheidend profitieren werden. Abhauen in die Berge war vielleicht vor 500 Jahren ein Mittel, sich zu schützen (als FFM so groß war wie Meran). Heutzutage aber? Man könnte genausogut im Gewühle bleiben, abwarten und Tee aus Silbertassen trinken. Und vielleicht ein paar Vitamine in Form von Frischobst verzehren.

  109. Mein verehrter Don...
    Mein verehrter Don Alphonso,
    ich kann Ihr Bestreben das ach so graue Frankfurt verlassen zu wollen, durchaus nachvollziehen. Aber haben Sie dabei bedacht, dass es in dieser Jahreszeit in dem tatsächlich bezauberten Meran unerträglich heiß ist. Wenn es nicht die Pandemie ist, die Sie ereilt- müssen Sie mit anderen Unannehmlichkeiten, wie erhöhte Transpiration und trockenen Lippen rechnen. Umstände denen ich Sie nicht ausgesetzt wissen möchte. Eine mit Besorgnis an Sie denkende Verehrerin

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