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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die beste Untertanentradition der Kanzlerin

| 125 Lesermeinungen

Gross sind die Klagen wegen jenes kleinen Essens, das die Kanzlerin für den Chef der deutschen Bank gab; eine Petitesse jedoch ist der Aufwand gegen den Schaden, den nun das bankenfeindliche Geplärre anrichtet. Frau Merkel darf sich jedoch historisch auf der richtigen Seite wissen, denn sie hat sich exakt so verhalten, wie es das alte Herkommen verlangt. Alldieweil und sintemalen wir hier grössten Wert auf Anstand und Sitte legen, betrachten wir es als angebracht, uns als Palladin für die Ehre und Tugend von Frau Merkel auf der Wallstatt der Publizistik zu verwenden - wenngleich wir auch finden, dass es ruhig etwas mehr hätte sein können

Sie würde gerne etwas für mich tun. Ich solle doch einmal etwa 30 Freunde und Freundinnen einladen aus Deutschland und der Welt, mit denen ich gerne einen Abend zusammen sein würde im Kanzleramt. Und ich muss Ihnen sagen, es war ein wunderschöner Abend.
Josef Ackermann, Schweizer und Chef der Deutschen Bank

Für uns hier, die wir uns mit dem Phänomen der Klassengesellschaft und ihren erfreulichen Seiten beschäftigen, und zumeist auch das Vergnügen haben, das von der Doppelspitze der Sozialprestige- und Reichtumspyramide aus zu tun; für uns, die wir gewissermassen im virtuellen Gipfelrestaurant der Republik sitzen und wie die Wüstlinge Weintrauben essen, sind das spannende Wochen. Eben noch durften wir erleben, wie die Gesundheitsministerin des Staates in den Abgrund torkelte, weil die als proletarische Sozialdemokratin die Vorzüge einer Staatskarosse in Spanien usurpierte, und somit auch im Urlaub ihren Willen zum Klassenkampf von unten zeigte. Recht geschieht ihr. Und nun dürfen wir von der Bundeskanzlerin Merkel lesen, die in ihrer Funktion als Regierende und alle vom Volke ausgehende Macht Haberin den Chef der Deutschen Bank halbanlässlich seines 60. Geburtstags in das Bundeskanzleramt einlud.

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Also – nun ja. Ackermann, dem diese Einladung galt, ist Schweizer. Die Schweiz ist nicht nur eine Demokratie, sie ist auch schon so lange demokratisch, dass sie es nicht mal zu ein paar ordentlichen Schlössern des Absolutismus gebracht hat. Insofern wundert es nicht, wenn sich Ackermann aus diesem Bergesland schon vom, sagen wir es deutlich, bis an die Grenze zur Askese schlichten Betonbaukörper des Kanzleramtes und dem dort servierten Essen beeindruckt zeigte. Und auch Frau Merkel, die ja in der Betonwüste des Ostens aufwuchs, fand das angemessen. Ich will hier nicht verhehlen, dass ich zu diesem Zweck ja eher einer der Schlösser in Potsdam oder Charlottenburg vorgeschlagen hätte.

Dort wäre der angemessene Ort für die Huldigung gewesen. So aber, wie es nun gelaufen ist, ist es angesichts des typisch deutschen Sozialneids absehbar, wenn Frau Merkel nun Kritik und Ärger entgegenschlägt. Man stört sich an den hohen Kosten und am Umstand, dass hier das Staatsoberhaupt dem globalen Bankoberhaupt ein Herrschaftssymbol zur kostenfreien Verfügung stellt und dort mit ihm ein Festessen veranstaltet, während es in den kargen Weiten Brandenburgs den Avecchinoisculotten nicht so richtig prächtig geht. Und wie schon während der französischen Revolution, die ihren Urgrund in einer nachgerade bundesrepublikanischen Schuldenpolitik hat, denkt sich die Nachfahrin des Marktweibes aus Paris, die unterbezahlte Kassiererin werweisswas über dieses Fest, Völlerei, Fettwänste, ein Schwarm liederlicher Weibspersonen… die Empörung ist allseits gross.

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Dabei hilft ein Blick in die besten Kapitel der deutschen Geschichte, um diese Petitesse, diese kleine Geste auf dem Kostenniveau eines halben Guttenberg’schen Gesetzesentwurfs von seiner präferierten Anwaltskanzlei, wieder in die richtige Perspektive zu rücken. Gehen wir nur mal vom Schlimmsten aus und nehmen wir wirklich an, dass es sich bei dem externen Personal, wie die Kassiererin mutmasst, um leichtbekleidete Venusjüngerinnen gehandelt hat – na und? 1489 etwa hat die Stadt Frankfurt zu Ehren von Kaiser Maximilian bei dessen Empfang Prostituierte tanzen lassen und sie dafür entlohnt, und zum Reichstag in Regensburg wird gar berichtet, dass der gleiche bis heute äusserst beliebte Herrscher selbst mit derartigen Damen tanzte. Wenn nicht noch mehr. Und das betrachtete man als Ehre für die Stadt!

Auch sonst kann man schlecht etwas gegen das Betragen von Frau Merkel sagen. Es war durch die gesamte Geschichte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation vollkommen üblich, hohe und höchste Gäster dergestalt zu empfangen, und das selbstverständlich im Ratssaal zu tun – man halte sich etwa nur den goldenen Saal des Rathauses in der freien Reichsstadt Augsburg vor Augen. Sollten sich Ackermann oder seine Freunde gar am Bundeskanzleramtsservice bedient haben: Die Augsburger und Nürnberger Goldschmiede lebten geradezu davon, dass Ratsherren, Kleinadlige und andere nicht Standesgemässe den Grossen ihrer Zeit das Beste nicht nur vorführten, sondern auch als Geschenk überliessen. Niemand nahm an solchen Dingen Anstoss, im Gegenteil, alles andere hätte als extrem unhöflich gegolten, und dabei wären die Untertanen ganz anderer Pfründe verlustig gegangen, als, sagen wir mal, die lumpigen 280.000 Euro, die Ackermanns Bank Merkels Partei für den Wahlkampf gegen die Handwerkerzünfte der SPD und das Aufrührergesindel der Linken spendete. Vielleicht hätte es sogar mehr gekostet als jene Postbankaktien, die Ackermann dereinst zu teuer kaufen wollte und die ihm der Postanteilseigner Bund zusammen mit anderen zu günstigen Konditionen überlassen hat – und all das nur wegen ein paar Tellern? Dieser alte Krempel von Arzberg? Also bitte!

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Man muss diesem kleinlichen, ungebildeten Pack endlich die Wahrheit sagen: So war es schon immer, und es hat stets zu aller Zufriedenheit bestens funktioniert. Im Versailles von Ludwig XIV etwa sass der Herrscher ganz allein über Wein und Braten inmitten eines Saales, und empfing so, kauend und glücklich, Bittsteller aus seinem Reich, die auf Gnade und Erfüllung ihrer Wünsche hoffen durften. Aber wenn Ackermann 30 weitere Herrscher und Machthaber invitierte, konnte die Bittstellerin Merkel gleich 30 wirklich bedeutenden Personen gleichzeitig ihre Wünsche vortragen. Nachdem Ludwig XIV 51 Diener und 24 Musiker beim Essen beschäftigte, nimmt sich der Merkel’sche Aufwand nachgerade uckermärkisch sparsam aus, ja, es ist fast eine traurige Reminszenz an die schlichte Stillosigkeit der DDR-Staatsratkantine. Prassen geht anders, davon können selbst mittelmässige Sparkassenvorstände der Kölner Bucht ein Lied – in Dur natürlich – singen.

Das Volk jedoch sollte froh sein, dass sich das Verhältnis zwischen Staatsmacht und Finanzierer an derartig exzellenten Personen orientiert. Schliesslich konnte unter Ludwig XIV. im Jahre 1713 der Staatsbankrott gerade noch abgewendet und weiter gefressen werden; der ungleich düstere und weltlichen Genüssen abholde Phillipp II. von Spanien musste dagegen 1557 den Staatsbankrott verkünden, was seinen Gläubigern, den immens reichen und mit Pfründen überhäuften Fuggern, den Niedergang einbrachte. Wie gut, dass Frau Merkel als neue Hofordnung der Berliner Republik kein derartig abgeschottetes, spanisches Hofzeremoniell führt, sondern beim Festbankett das Primat der Bankenwelt vor allen anderen anerkennt – es ist doch wirklich schön zu sehen, dass in diesen Tagen der Gleichmacherei wenigstens die Staatschefin noch versteht, wo ihr historisch gewachsener Platz ist. Und damit auch ihren eigenen Untertanen vor Augen führt, wie man sich zu benehmen hat.

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Nachgerade peinlich dagegen das unangenehme Geplärre anderer ostdeutscher Politiker der Linken, hier würde die Kanzlerin gar Ackermann legislative Vorzüge zukommen lassen. Das ist der beste Beweis für die fehlende Regierungskompetenz und mangelndes Verständnis für die freiheitliche Grundordnung und ihren historischen Kontext. Der Beruf „Kanzlerin“ , i. e. Herrschaftsakte unterstützende Amtschefin, umschreibt die Kompetenzen eindeutig, und natürlich konnten ihre Amtsvorgänger in historischen Zeiten selbst entscheiden, wen sie welche Urkunde ausfertigen liessen. Hier nun bietet es sich gerade zu an: Es stimmt zwar, dass das Strafgesetzbuch die Schuldknechtschaft für Menschen abgeschafft hat, aber angesichts der globalen Finanzmärkte und der Schulden des Staates sollte man sich da besser keine Illusion machen: Der Staat ist keine Privatperson, und er hat Schulden. Man frage beizeiten mal den Pöbel, ob er lieber die Schulden seines Staates tilgen, in Zukunft aber mehr Steuern zahlen und auf Leistungen verzichten möchte – oder ob für eine angenehme Gestaltung des Abhängigkeitsverhältnisses so ein kleines Essen und ein wenig Sachverstand bei der Gesetzesausarbeitung wirklich ein hoher Preis ist, damit es wie gehabt weitergehen kann. Denn die nächste Schuldenaufnahme kommt bestimmt, und wer weiss, ob Ackermann gegenüber den Deutschen noch so nett ist, und wenig Zins für seine Bank will, wenn er nun etwa sein Essen nachträglich selbst zahlen muss. Kommt man der Herrschaft knickrig, muss man damit leben, dass sie einem auch knickrig kommt.

Was bleibt also von dem Aufschrei nach dem kleinen Souper? Eine Bundeskanzlerin, die sich der real existierenden Klassengesellschaft angedient hat. Über die Form kann man streiten, über den Ort auch, und die historischen Traditionen, so gut sie auch waren, kamen nur verstümmelt und sehr vereinfacht in der Gegenwart an. Man möchte Frau Merkel also raten, sich ein Beispiel an den Bayern zu nehmen; so liess man es sich in München bis vor Kurzem nicht nehmen, Teilnehmer eines Venture-Capital-Kongresses – kleinste Fischlein im Vergleich zu Ackermann – in Schloss Nymphenburg zu hofieren. Wir, die wir Wert auf historisch gewachsene Umgangsformen legen, möchten Frau Merkel raten: Vielleicht könnte man im Bundeskanzleramt auch so etwas wie ein Prunkschlafzimmer einrichten, für ganz besondere Gäste, die dann dort das grosse französische Hofzeremoniell aufführen dürfen. Das wäre nun wirklich ein Zeichen, und wenn so ein Chef von General Motors in diesem Rahmen aufwacht, und Frau Merkel als Haushofmeisterin ihre Fraktion als Diener und Zofen mit Frühstück aufmarschieren lässt, findet sich garantiert auch eine treffliche und wunschgemässe Lösung für Opel. Ganz ohne Streit oder Bestechung, einfach mit Tradition und Verständnis für die Klasse, der man angehört.

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125 Lesermeinungen

  1. Hinsichtlich der Huren nicht...
    Hinsichtlich der Huren nicht zu vergessen das zweite vatikanische Konzil von Konstanz, das über die Jahre hinweg von geschätzten 1000 Dirnen belebt wurde. Und da hat man einen geladenen Gast kurzerhand noch verbrannt. Man kann also mit dem zivilisatorischen Fortschritt zufrieden sein, kein Grund für miesepetrige Kleinkariertheiten.

  2. Recht so, das Volk, hat die...
    Recht so, das Volk, hat die Regierung, die es will. Kleinkariert und klassenlos, stillos! Ich wäre dafür, dass unsere Politiker endlich hohe Gehälter bekommen, wenn wir erst mal gute Politiker bekommen. Von mir aus mehr zu Guttenbergs in die Politik und weniger Lafontaines. Dann kann es ruhig das vierfache Salär geben!

  3. Don, Sie scheinen sich von...
    Don, Sie scheinen sich von Ihrer Sommergrippe restlos erholt zu haben. Genial !

  4. Alternative Lesart des...
    Alternative Lesart des Vorganges: Während der eigentliche Hausherr sich auf Campagne in Russland befindet, vergnügt sich die Frau daheim mit den sowieso viel reicheren Banquiers.

  5. @ Don,
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    es ist ein wieder...

    @ Don,
    .
    es ist ein wieder Aufleben allerschönster Traditionen – hat nicht auch Nicolas Fouquet zu Ehren seines Herrschers König Ludwig XIV diesem mit einem rauschenden Fest sein Schloss Vaux-Le-Vicomte (http://www.vaux-le-vicomte.com/) zu Füssen gelegt ?
    .
    Angie – den schnöden bürokratischen Spesenrichtlinien der Moderne unterworfen – tut doch nur was ihr mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln möglich ist um eine Huldigung zu erbringen. Damals ein Schloss, heute ein Zweckbau mit „Kunst am Bau“ davor, aber der Gedanke zählt doch auch.
    .
    Am 17. August des Jahres 1661 wurde auf Vaux-Le-Vicomte von massiv goldenem Tischgeschirr gegessen. Ludwig XIV war ob der Pracht verärgert über Fouquets Reichtum, und dieser fiel in tiefe Ungnade. Sicher war es im Kanzleramt bescheidener, und Äntschie bleibt in Gnaden.

  6. Werter Herr!

    Der passende...
    Werter Herr!
    Der passende Ort, den Herrscher der Deutschen Bank bauchzupinseln, wäre selbstverständlich – wenn schon nicht im Harem – dann in Sanssouci … oder in Ihrer Diktion Sanssusi? Ob mit oder ohne Susi, avec oder sans, die Hosen heißen doch Culotte.
    Ergebenst,
    Leser

  7. Vielleicht wollte sie ja auch...
    Vielleicht wollte sie ja auch nur zeigen, dass dort ausser alten Tellern nichts zu holen ist.

  8. Die Ohnmacht gegenüber...
    Die Ohnmacht gegenüber derartiger Volksverdummung tut weh.

  9. Herrlich! :-)
    .
    Der Goldene...

    Herrlich! :-)
    .
    Der Goldene Saal wäre wirklich schöner für so ein Happening, und sie hätte ihn bestimmt nutzen dürfen, immerhin regiert die CSU in Augsburg, hm, vielleicht tut sie auch nur so. Mindestens hätte sie auf den Kleinen Goldenen Saal ausweichen können, den kann ja jeder mieten.
    Andererseits ich kann sie mir in dieser opulenten Herrlichkeit einfach nicht vorstellen.

  10. Wunderbare Ironie hier heute...
    Wunderbare Ironie hier heute morgen. Ich ergötze mich gerade an der Vorstellung, in 20 Jahren auf dem Flohmarkt das extra für diesen Anlass gravierte Silberbesteck zu kaufen.

  11. Vielleicht wollte sie auch nur...
    Vielleicht wollte sie auch nur einen netten Abend mit kultivierten Leuten und nicht der üblichen Koalitions-Muschpoke verbringen!

  12. Prvokant, provokant! Aber nett...
    Prvokant, provokant! Aber nett der Vergleich absolutistischer Herrscher mit einer parlamentarischen Demokratie!

  13. Nachdem unsere...
    Nachdem unsere Deutschebankbankverkäuferin uns immer und immerwieder hat sitzen- und hängenlassen, wenn mal notammann war, haben wir sie auch nicht mehr einladen wollen, um von unserem ererbten Wedgwood-Geschirr zu speisen und aus unseren Waterfordgläsern zu trinken. Quasi hat sie diese ja mitfinanziert, als wir es aufstockten. Kann man einer Bank ja auch nicht verdenken, dass sie Geschirr- und Glasserien mitfinanziert von Unternehmen, die es ja auch nicht geschafft haben, über die Krise zu kommen….

  14. Sehr schön!
    Ja, Herr...

    Sehr schön!
    Ja, Herr Ackermann könnte einem schon fast leid tun ob des mediocren Empfangs anlässlich seines Ehrentages.
    Andererseits: Ehre, wem Ehre gebürt.

  15. weil et in de ahle...
    weil et in de ahle Bundesrepublik esu schöön war, ne Röckbleck ins ehemalije Jästehaus der Bundesrepublik Deutschland, Schloss Aujustusburch in Bröhl.
    Nää, wat war dat schöön, mit Willy Brandt und zwölf Platten Helgoländer Hummeraufbau
    O-Töne vom WDR: „Barocker Glanz für die Republik“
    http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/04/29/westblick-reinigungstricks.xml
    (und die teure Porzellan-Vas war Attrappe, und keiner hädded jemerch)
    Ävver Berlin und dä Betongklotz ? Nääääää…..

  16. Ja, die Franzosen verstehen es...
    Ja, die Franzosen verstehen es besser, auch heutzutage noch. Wobei natürlich Schloß Vaux ein klassisches Selbsttor war. Beim Anblick des pofigen Bundeskanzleramtes kann man da Fremdschämen lernen. Dabei hatten wir doch auch mal anderes:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Zeithainer_Lustlager
    Was mich immer kurios anmutet ist die Erregungswelle, die ob solcher Banalitäten sofort durch die Medien rauscht. Immerhin ist es ein gutes Zeichen, daß es anscheinend keine größeren Probleme gibt, als 2000 Euros für ein paar Kaltmamsells. Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.

  17. Wehrter Don,
    .
    Gauner - war...

    Wehrter Don,
    .
    Gauner – war Gauner, ist Gauner, bleibt Gauner und gehört an den Galgen.
    .
    Ohne jegliche Höflichkeit, direkt und sofort.
    .
    Gruß Hanskarl

  18. Schöner Beitrag, Don...
    Schöner Beitrag, Don Alphonso. Allerdings kommen Sie langsam an einen Punkt, an dem Sie wirklich nahtlos ins reguläre (und auch gedruckte) Feulletion dieser Zeitschrift überwechseln könnten – auf der Hautpseite tauchen Ihre Beiträge ja schon länger in dieser Kategorie auf, hehe.

  19. Sollen nicht Isabella von...
    Sollen nicht Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragón im Jahre 1502 Philipp den Schönen (mit seiner wahnsinnigen Johanna nebst großem Teil des burgundischen Hofes) ordentlich gepimpt haben? 5-monate Vollpension, Bankette, Freizeitvergnügungen inkl. einer Schlachteninszenierung im Freien sowie jeder Menge Konzerte der damaligen Topkomponisten, die selbstverständlich mit von der Partie waren. Sowas kriegt doch heute keiner mehr hin. Demokratie? Pfff…

  20. @ Don Alphonso "bis an die...
    @ Don Alphonso „bis an die Grenze zur Askese schlichten Betonbaukörper des Kanzleramtes.“ Wenn wir schon bei Architektur sind, was ich schon ziemlich lange fragen möchte: Was hält er denn stilistisch vom „Neuen Rathaus“ der dummen kleinen Stadt an der Donau?

  21. Schöner Beitrag zur...
    Schöner Beitrag zur Aufführung „Herr und Knecht“ im Bundeskanzleramt.
    Als kleine kritische Anmerkung, Ihre kulturhistorischen Metaphern und Allegorien könnten allerdings „etwas“ stringenter und logischer aufgebaut sein.
    Form und Inhalt sollten Hand in Hand gehen.

  22. wer weiß, vielleicht war es...
    wer weiß, vielleicht war es der ackermann, der die merkel empfangen hat, das würde vieles erklären…
    http://books.google.de/books?id=lApznyjZw_oC&pg=PA217&lpg=PA217&dq=the+paris+sketchbook+1840&source=bl&ots=0xkRLxpXQe&sig=MLWHQGiP_ip9EabDIWP4JKDnYEQ&hl=en&ei=mLiTStaKA5KJsAaPv5gn&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=6#v=onepage&q=&f=false
    bleibt nur noch die frage, wer der hofnarr war.

  23. wir wissen es: es gibt diese...
    wir wissen es: es gibt diese zugegebenermassen sehr schoenen und anruehrenden momente, da moechte auch der kanzler ganz frau sein. und genau wie susanne klatten hat auch angela merkel ein recht darauf, sich ihre freunde selbst auszusuchen.
    wer wuerde dieser dienerin des staates nicht mit jeder faser dienen wollen? wen wuerde die einsamheit des ganz oben nicht anruehren, wenn sie so ganz aufbraeche und sich vor einem ergiesse?
    nein, dass ist alles sehr verstaendlich und menschlich ist es auch.
    deutsche macht und schweizer gigolos, das hat ja mittlerweile eine richtig schoene tradition.
    unklar bloss, weshalb ackermann dann tatsaechlich in die medien gegangen ist, die in freundschaft und liebe gewaehrte gunst so schaendlich auszubreiten. – hatte angela nicht gezahlt? – oder ist das jetzt das wahre und endgueltige ende von schweizer diskretion und bankiersgeheimnis? – oder doch die kalte rache des eidgenossen an steinbrueck? – ich hab es immer gesagt, der peer ist brandgefaehrlich und der wahre untergang der demokratie.

  24. L' etat c'est moi, cher Josef...
    L‘ etat c’est moi, cher Josef und ich halte selbstverstaendlich Dich aus und auch dein Haus. Republiken auch, wenn es mir nuetzt (muessen leider noch vier Wochen draussen warten). http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc~E40A42B34B83C44DEBFD92CFDD11AAF8C~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  25. Die daueraufgeregten...
    Die daueraufgeregten Berufsmoralisten gehen mir auch schon lange auf den Keks.
    Jetzt Ackerman bei Merkel, davor Ullala in Spanien, davor … Die Kette liesse sich ewig fortsetzen. Und trotz aller Aufregung und manchmal eines Rücktritts ändert sich dadurch exakt Null.

  26. @ anderl: 1000? Waren doch...
    @ anderl: 1000? Waren doch Katholiken. Also 100000 bis 1000000000! Sicher. Oder mehr.

  27. Des Deutschen Zipfelmütze ist...
    Des Deutschen Zipfelmütze ist kleinkariert.

  28. Große Klasse Don, weiter so!...
    Große Klasse Don, weiter so!

  29. Dieser Mann ist unerträglich....
    Dieser Mann ist unerträglich. Ich bin Bürger dieses Landes und ich habe noch nie gesehen, dass die Deutsche Bank mich zum Geburtstag eingeladen hätte. Mach-dich-vom Ackermann ist sogar so an deutschen Interessen orientiert, dass er am liebsten die Deutsche Bank nach London verlegen würde, und Englisch als Verkehrssprache eingeführt hat. Eine Schande. Mit dem Erwerb der FDP-Geschäftsanteile aus Luxemburg (Oppenheimer) ist aber Ackermann ein big player in der deutschen Politik, der sich mit seinen gelben Reitern schon dafür einsetzen muss, dass die Sozen nicht mit der Bankenregulierung ernst machen. Also intimer Schmusekurs mit Merkel und keine Peanuts für uns.

  30. nun ja. Ein Arbeitsessen in...
    nun ja. Ein Arbeitsessen in der Bundeswaschmaschine, so sagt man doch? Kurz hinter Mensa, ich hoffe für Herrn Ackermann, er möge sich seinen Zeitaufwand angemessen vergüten lassen;-) Man möchte wissen, was dort besprochen wurde, ob es neue Erkenntnisse in Sachen Finanzkrise gab, aber davon wird ja nicht geschrieben und gesprochen, der Bundesuntertan kriegt nur die Ephemera mit. Leider bin ich halt kein Bierdeckelsammler….. yeah! gähn!

  31. Banker gehen in die staatliche...
    Banker gehen in die staatliche Suppenküche.
    Müssen wir uns Sorgen machen?

  32. Habe ich da im Kontext etwas...
    Habe ich da im Kontext etwas nicht richtig verstanden oder haben Sie tatsächlich Frau Merkel zum Staatsoberhaupt gemacht?
    Ansonsten hat mir der Artikel viel Vergnügen bereitet. Jetzt leuchtet mir auch ein, warum man als Staatsbediensteter nicht mal eine Tasse Kaffee in einer Firma annehmen darf. Als Gastgeschenk hat man den selbstverständlich mitzubringen. Wenn es die Steuerehrlichkeit signifikant erhöht, befürworte ich derartige Aufmerksamkeiten natürlich.
    Ich glaube ja, dass es Herrn Ackermann bei Frau Merkel nicht geschmeckt hat bzw. das Gelage zu bescheiden ausgefallen ist. Anders kann ich mir diesen Knüppel, den er ihr auf der Zielgeraden noch zwischen die Beine geworfen hat, nicht erklären.

  33. anderl, natürlich muss man...
    anderl, natürlich muss man aber auch sehen, dass ein gewisser Auftrieb leichter Damen und Balettratten beispielsweise der französischen Politik des 19, Jahrhunderts durchaus zu ihrem Ruf als Grossmacht, die man gern besuchte, verhalf.
    .
    Blackjack. mit gehalt zieht man leider auch nur jene an, die es brauchen. Einer waschechte Demoligarchie dagegen könnte solche Ämter nach Klasse und nicht nur nach Wählermasse vergeben.

  34. Streuf, ich würde annehmen...
    Streuf, ich würde annehmen wollen, dass Herr Ackermann einfach dieses sonnige Gemüt hat. Ausserdem sieht man hier ja an den Reaktionen, dass es absolut nicht schadet, ganz im Gegenteil. Achermann wollte bestimmt nur so höflich wie ein Banker sein.
    .
    Avantgarede, aber nicht doch! Die Regierenden zeigen einfach Volksverbundenheit im Restaurant Chez Angie.

  35. miner, komischweise gar...
    miner, komischweise gar nicht.
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    Bob, wenn ich mich recht erinnere, gibg das alles nicht wirklich gut aus.
    Leser, danke für den Hinweis. Mein Französisch ist so verbesserungswürdig wie die Bilanz der Hypo Real Estate.

  36. Don, delectat!
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    Das Schloß...

    Don, delectat!
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    Das Schloß Charlottenburg steht für derartige Anwanzereien augenscheinlich nicht mehr zur Verfügung. Die Hausherrin (Stiftung preußischer Kulturbesitz) hat diese Location für den Pöbel reserviert. Man veranstaltet jetzt dort „Freiluftkino“ und lässt schlecht verkleidete Studenten (in Kostümen die man für Barock hält) Brandenburger Konzerte am „all you can eat“- büffet vortragen.
    .
    P.S. Wäre es „überflüssig“ gewesen, hätte ich Ihnen und mir diese Peinlichkeiten gerne erspart.

  37. poisson, tatsächlich? Nun,...
    poisson, tatsächlich? Nun, ich war lange nicht mehr in Berlin und scheine nichts versäumt zu habem.
    .
    Christina, bitte: Ein kleiner Saas ist für solche Grössen nichts, die Politik sollte ihrer Wertschätzung ruhig allen Ausdruck verleihen, den sie mit ihren ererbt-feudalen Mitteln vorstellen kann.

  38. poisson, sofern es nicht einen...
    poisson, sofern es nicht einen gewissen rahmen überschreitet (sprich nicht ins karikaturrenhafte oder vulgäre ausartet), sehe ich nichts schlimmes darin den studierenden das schloß zur verfügung zu stellen, um dort ab & zu eine interessante filmvorführung zu organisieren. im gegenteil, warum eigentlich nicht?

  39. Kompliment, Eurer Liebden,...
    Kompliment, Eurer Liebden, für diese hübsche Linienführung vom Absolutimus zur zugegebenermaßen bescheideneren bundesrepublikanischen Parallele Anno Domini 2009.
    Als Alternative zum kulinarischen Kotau von Madame M. hätte sich aus der einschlägigen Geschichte etwa noch der Bau eines mobilen Triumphbogens zur angemessenen Entree Solennelle des Monsieur A. angeboten.
    Hier könnte ich den Berlinern zur Ideengebung für den nächsten Versuch ( – der sicherlich aufgrund der beklagenswerten Zeitläufte bald folgen muss – ) mit entsprechender Literatur dienen…

  40. @Egghat; Savall: Einfach noch...
    @Egghat; Savall: Einfach noch mal lesen den Text. Dann erschließt sich auch die dick aufgetragene Ironie…
    .
    Der Herr und sein Knecht… wir machen Fortschritte, fürwahr! Vor Jahrzehnten noch luden sich die Herren Bankiers und Industriellen, die Stinnes und Krupps und die Vorstände des Bankhauses von Schröder beispielsweise den braunen Gröfazschreier zu sich nach Haus und bewirteten ihn von eigenen (‚hart erarbeiteten‘) Tellerchen. Heute ist das Volk vulgo ihre hauptamtliche Vorsteherin so selbstbewusst und wohlhabend genug, die Herren zu sich ins Kanzlerstüberl auf eine kleine Gabelei zu bitten. Nur die Resultate, so möchte man meinen, dürften sehr ähnlich sein. Gustav Krupp von Bohlen und Halbach zum Beispiel ließ sich seine Großzügigkeiten damals mit 400 Mio Reichsmark (bei einem Konzernvermögen von 1 Mrd. Reichsmark) vergelten, die seine Familie weniger Erbschaftssteuer bezahlen musste. Und die IG Farben-Vorstände, nur um ein willkürlich anderes Exempel zu nennen, fanden die Ansichten des böhmischen Gefreiten so sehr vernünftig, dass man nicht nur eifrig Essen, sondern auch Geld spendete. Aber wie gesagt: Wir sind heute ja schon ein großes Stück weiter. Heute spendiert die Politik das Essen und belohnt den Gast gleich ganz ohne Umwege mit zärtlichen Aufmerksamkeiten.

  41. @ Anderl (1. Nachricht...
    @ Anderl (1. Nachricht hier):
    Das zweite Vatikanische Konzil war nicht in Konstanz (dort 1414-1418), sondern von 1962.1965 im Vatikan (sic!) statt.

  42. Vom Allerfeinsten!...
    Vom Allerfeinsten!

  43. @Ephemeride: Ihr...
    @Ephemeride: Ihr Ironie-Problem erschließt sich mir momentan nicht.
    Es entbehrt übrigens nicht einer gewissen solchen, daß bei Einmarsch des Gröfaz in die „Rest-Tschechei“ die Arisierungsexperten der Deutschen Bank so überaus flink mit ihren Autos unterwegs waren, daß sie sogar die Wehrmachtsverbände überholten und zurückgepfiffen werden mußten. Man hat sich freilich dann doch noch reichlich bedienen dürfen. Noblesse oblige. Schließlich unterhielt der Freundeskreis Reichsführer-SS seine Konten bei der Deutschen Bank.

  44. Michi, sapperlot, da habe ich...
    Michi, sapperlot, da habe ich aber einen Schmarrn hingeschrieben. So geht das eben, wenn man nicht googelt und sich im Oberstübchen Dinge zu einem absurden Ergebnis vermischen.

  45. poisson, heute ist, so glaube...
    poisson, heute ist, so glaube ich, nicht mein tag. habe zu schnell gelesen & noch schneller geantwortet. ihre aussage war ein wenig differenzierter, ich weiß. in diesem sinne gönne ich mir lieber eine pause. ;)

  46. laperla, das artet nicht...
    laperla, das artet nicht dahin aus, das beginnt schon vorsätzlich so.
    Don, Vielleicht wollen Sie ausnahmsweise folgenden link weitergeben, von Werbung im eigentlichen kann man dabei ohnehin nicht reden:
    http://www.pcberlin.consul-hotels.com/berliner_residenzkonzerte_schloss_charlottenburg

  47. @Savall: Entschuldigen Sie...
    @Savall: Entschuldigen Sie bitte, aber offensichtlich fehlte mir die richtige Antenne beim Lesen Ihres ersten Kommentars. Und das von Ihnen erwähnte Beispiel, notabene nur eines unter vielenvielen, zeigt doch recht nachdrücklich, welch‘ giftigen Blüten eine zu enge Verquickung aus Politik und Wirtschaft treiben kann. Der kleine Napoleon vom Stiefel jenseits der Alpen ist dann die Reinform der Symbiose: Staatschef und Konzernchef in einem und in jedem Fall immer im Gleichschritt marschierend. Frank Schirrmacher, welcher sich in dieser FAZ-Online-Ausgabe ja in einer gewollt frotzelnden Art geoutet hat, auch am Abendessen teilgenommen zu haben, übersieht dieses winzige Detail: Dass zu viel Nähe auch Vereinnahmung bedeuten kann. Zumindest sagt er es in seinem kolumnesken Beitrag mit keinem Wort. Sehr schade.

  48. "...einer der Schlösser in...
    „…einer der Schlösser in Potsdam“?

  49. Wenn mein Französisch schon...
    Wenn mein Französisch schon der Hypo Real Estate entsprechende Verbesseriungen bedarf, dann ist mein Deutsch von Hilfe so abhängig wie die Deutsche Bank von den indirekten US-Zahlungen über AIG. Vielen Dank.

  50. Don,...immer noch kränkelnd ?...
    Don,…immer noch kränkelnd ? Ich mache mir Gedanken, obwohl es mich mittlerweile selbst mehr oder weniger erwischt hat.

  51. Bei der Betätigung mit...
    Bei der Betätigung mit Antiquitäten habe ich etwas zu viel Staub geschluckt. Naja, es gibt welche, die fahren mit dem Auto gegen den Baum.

  52. @ michi: Ja, die Namen. Aber...
    @ michi: Ja, die Namen. Aber stimmen tut das. Das Konzil von Konstanz fand in Konstanz statt. Die Vatikanischen Konzilien fanden im Vatikan statt. Ob anderl für den Vatikan auch die Zahlen hat? 100000000000000000000?
    Bei Schirrmacher weiss ich nicht, ob die Naivität nicht doch echt ist und nicht nur gespielt.

  53. Folgenden Brief habe ich heute...
    Folgenden Brief habe ich heute an die Kanzlerin geschickt:
    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
    am 20. September habe ich Geburtstag. Um unsere Beziehung (Kanzlerin – freie Journalistin) endlich anzukurbeln, schlage ich vor, dass Sie auch „etwas für mich tun“ und einige enge Freunde und mich zu einer kleinen Feier ins Kanzleramt einladen. Selbstverständlich könnten Sie die 2100 Euro für zusätzliches Personal einsparen, da ich keinen Wert auf ein gesetztes Essen lege, sondern mich auch über ein kleines aber feines Buffet freuen würde (bin Sternzeichen Jungfrau und sehr sparsam). Statt Champgner könnten wir Cremont ausschänken. Das würde den Seuerzahler dann nicht zu sehr belasten. Vielleicht könnten Sie noch einen Fahrdienst für den Heimweg organisieren lassen. Es ist ja nicht so weit wie nach Spanien.
    In der Hoffnung auf eine positive Antwort verbleibe ich
    Hochachtungsvoll
    Eddie Lange

  54. Aber der Lederkoffer ist ok....
    Aber der Lederkoffer ist ok. Habe einen gleichen vom Flohmarkt gezogen. Hübsch und vor allem hübsch schwer.

  55. @tatiane Es gibt das...
    @tatiane Es gibt das Stadtschloss noch nicht wieder, aber immerhin Sanssouci, das Neue Palais (mit einer im Sommer wunderbar geeigneten sala terrena) und Cäcilienhof als Schloßhotel, das Marmorpalais im Neuen Garten. Der Plural ist also durchaus angebracht.

  56. Sakra,
    die Gepflogenheiten des...

    Sakra,
    die Gepflogenheiten des „ancien regimes“ noch vor dessen Etablierung zu deuten – Don, welch eine Tat!
    Bin schon ungehalten wie ein Weib inmitten des Zyklusses ob des Putsches. Die Grande Nation hat ja so 230 Jahre Vorsprung in diesem Metier. Schau mer mal was für ein Homunculus die deutsche Gebärmutter verlässt… (verzeiht – bin wohl olfaktorisch immer noch bei der 27jährigen empfängnisbereiten…) BTW: Wie riecht Deutschland?

  57. @Eddie: Würde es Sie arg...
    @Eddie: Würde es Sie arg stören, wenn ich bei Ihrem tête-à-tête im Kanzleramte dabei wäre? Mein Fingerfoodbedarf ist auch ganzganz klein und somit monetär eher unauffällig. Und wenn schon der Chauffeurist engagiert ist, kann er mich ja auch gleich nach Hause bringen. Frau Merkel würde dann schon zwei Fliegen (entschuldigen Sie die Despektierlichkeit) schlagen – wenn sich nicht gar die übrigen 78 Millionen Bundesbürger auch noch einladen. Vielleicht müsste man dann die Veranstaltung auf möglicherweise drei Tage strecken…

  58. Lieber Don,

    Als kleiner...
    Lieber Don,
    Als kleiner Blog-Schreiberling an der „Doppelspitze der Sozialprestige- und Reichtumspyramide“… „im virtuellen Gipfelrestaurant der Republik“…
    So viel Realitätsverlust macht mich schlicht sprachlos. Ist das ernstgemeint oder pure Provokation?

  59. Ich wollte immer schon mal im...
    Ich wollte immer schon mal im Bundeskanzleramt feiern, andere sicher auch. Schreibt doch mal einen netten diesbezüglichen Brief an die Hausherrin!

  60. Das ist wohl das grandioseste,...
    Das ist wohl das grandioseste, was ich seit einiger Zeit (bestimmt ein paar Wochen!) gelesen habe. Dankedankedanke.

  61. Danke, für so gelungene...
    Danke, für so gelungene Piekser wie diesen:
    „… französischen Revolution, die ihren Urgrund in einer nachgerade bundesrepublikanischen Schuldenpolitik hat…“
    FrauK. geht Kuchen backen

  62. Ich weiss gar nicht, was die...
    Ich weiss gar nicht, was die Leute immer mit ihrer Tortenabszinenz haben.
    .
    nm, oh, nichts zu danken.
    .
    vilmosloerte, ich stand mal vor der Frage, so einer Einladung ins Adlon zu folgen, aber dann fand ich doch etwas Besseres (war gar nicht mal schwer).

  63. Um Gottes Willen, was wollt...
    Um Gottes Willen, was wollt ihr denn alle bei der Bundeskanzlerin ?…alleine der Gedanke an solch ein „Fest“ & an die Hausherrin kann einem die Seele müde machen.
    Ausserdem wohnt diese zweifelhafte Dame in Berlin und da fällt ja auch schon wieder die lange Anreise aus der Zivilisation an.

  64. Ephemeride, wenn Sie da ich...
    Ephemeride, wenn Sie da ich nur im kleinen Kreis feiern möchte (so um die 30 Personen) besteht die Gefahr nicht, dass plötzlich 78 Mio auftauchen. Ich warte jetzt erst einmal ab, ob und wie die Dame aus dem Kanzleramt antwortet. Dann sehen wir weiter.

  65. @Ephemeride: Kein Grund zur...
    @Ephemeride: Kein Grund zur Entschuldigung. Ich fürchtete nur, unklar gewesen zu sein.
    Ist übrigens die Anekdote aus dem Zeithainer Lager vom Großen Fritz, der damals noch ein kleiner Fritz war, bekannt? Der kleine Fritz war dort drauf und dran, an eine sächsische Dame seine Unschuld zu verlieren. Dem Vernehmen nach soll es die Gräfin Orszelska herself gewesen sein. Es kam allerdings nicht dazu. Friedrich Wilhelm erwischte seinen Sprößling rechtzeitig, verprügelte ihn und spedierte ihn postwendend nach Potsdam zurück. Es war übrigens der letzte große außenpolitische Erfolg Sachsens für die nächsten 200 Jahre. Wir zehren heute noch davon.
    .
    Abgesehen von solchen Reminiszenzen fällt mir immer wieder auf, um was für Bagatellen es bei diesen Affären geht. Erst in England dieser wirklich kleinkarierte Mist, um den die Parlamentarier feilschten. Der Gesundheits-Dienstwagen, jetzt diese Peinlichkeit. Ich meine, von der Selbstdemütigung der Bundeskanzlerin, die gleich noch ihr Amt beschädigt, mal abgesehen. Warum hat man nur immer den Eindruck, biederen Kleinbürgern beim Brandstiften zuzusehen? Kann sich noch jemand an die Bonusmeilen-Affäre erinnern? Gysi trat damals, glaube ich, wegen einer Kunstleder-Aktentasche aus dem Schrottfundus der Lufthansa zurück. Ich erwarte ja nicht gleich ein Vaux-le-Comte oder ein Tadj Mahal. Aber der Betrüger Schneider hinterließ wenigstens eine renovierte Mädler-Passage (dort, wo Auerbachs Keller ist). Unsere derzeitigen Gauner hinterlassen höchstens ein paar demolierte Festplatten.
    .
    Im übrigen ist es nett, wenn Herr Schirrmacher den Don Alphonso gibt. Aber mir ist das Original lieber.

  66. Werter Herr Alphonso, sollte...
    Werter Herr Alphonso, sollte es Ihnen entgangen sein, hier nochmal zu Erinnerung, dass wir der Monarchie, mit einem Umweg über die Dikatatur, abgeschowren haben und unsere derzeitige Herschungsform sich Demokratie nennt. Darin sollte die Macht vom Volke ausgehen, nicht von geldadligen.

  67. Nun ja, es gibt auch Gesetze,...
    Nun ja, es gibt auch Gesetze, in denen steht, dass man nicht zu schnell fahren darf.

  68. Bevor ich mich meinem...
    Bevor ich mich meinem Solo-Abendessen widme nur soviel:
    Die offiziellen Abendessen an denen ich teilzunehmen die Ehre hatte ( zum Teil mit der Einladung beiliegendem Zettel: „die deutschen Teilnehmer werden gebeten für sich und ihre Begleitung je XX 20,- beim Konto YYYYY einzuzahlen“) waren zumeist weder was die Speisen noch was andere Dinge anging –
    vergnügungssteuerpflichtig

  69. @Savall: Ja, die...
    @Savall: Ja, die Mädler-Passage war das Schneidersche Glanzstück. Ein schöne Bubentat ganz im Sinne eines George Darien („Le voleur“), bei der am Ende tatsächlich doch einmal auch die Deutsche Bank angeschmiert da stand und die Allgemeinheit sich immerhin an mehr oder weniger öffentlich zugänglicher Qualitätsarbeit erfreuen kann – ganz abgesehen von den ominösen Erdnüssen, die sich seither in unserem Sprachschatz als kleine Bereicherung (man höre und staune: der Allgemeinheit!) tummeln. Hat man dem werten Herrn Schneider denn ein Denkmal gesetzt in Leipzig? Ich frage aus obigen Gründen – und vielleicht auch, weil sich der Ex-OB doch diesen eher kreativen Methoden niemals abgeneigt zeigte…

  70. Also nach dem Studium der...
    Also nach dem Studium der Gästeliste kann ich nur sagen:
    Der arme Mann. Hat der denn gar keine Freunde?

  71. liebe avantgarde, Sie haben...
    liebe avantgarde, Sie haben recht. Oder, um es mal innerhalb eine Gedankenexperiments auszudrücken: Stellen Sie sich vor, Sie stürben bald. Wen wollen Sie noch gerne treffen? Solche Fragen werden ja gerne Krebskindern gestellt (und als Wunsch erfüllt). Die Antworten reichen von Oliver Kahn, Prinzessin Lillifee und Johann Lafer bis Papst Benedikt Nr. 16. Der Papst segnet und Lafer kann kochen. Angela Merkel ist nicht vertreten. Was kann das Merkel? Was kann das Ackermännchen. Angela kann keine Herzenswünsche auslösen noch erfüllen. Ackermann macht keinen glücklich. Weitere Fragen?

  72. (So viele Gute sind schon tot)...
    (So viele Gute sind schon tot) – Anouk Aimée.

  73. Oh, das könnte einen schönes...
    Oh, das könnte einen schönes Spiel werden.
    Frage: Sie sind im Bundeskanzleramt eingeladen und dürften 30 Gäste mitbringen, die Sie völlig frei auswählen können. Wer wäre dabei?
    (und wie bringt man es schonend Frau Merkel bei, daß sie… äh naja, falls sie zufällig was anderes vorhabe ummm, also nicht falsch verstehen aber man wäre jetzt überhaupt nicht beleidigt falls…. oder so)

  74. das muss man anders sehen....
    das muss man anders sehen. frau merkel macht so gut wie nichts falsch, was die etikette betrifft. sie hat, schlicht gesprochen, auch in dieser hinsicht kein profil. sondern die veranstaltung war im gegenteil eine vorbereitung herrn ackermanns und der übrigen teilnehmer auf jene nicht allzufernen zeiten, in denen die deutsche bank ihre faulen kredite aus der rechten hälfte der bilanz nehmen muss. ich finde das ganze eine doch recht gelungene art, herrn ackermann seinen schalck-golodkowski-status in der künftigen berliner republik anzudienen.

  75. Entschuldigung! Ich wollte...
    Entschuldigung! Ich wollte nicht Ackermännchen sondern Ackermann (wie Bauer) schreiben. Dann kam mir „Kläuschen“ in den Sinn (ich weiß gar nicht – wie!). Klausi wie Kläuschen. Ein Kläuschen war damals – ähm – der Kretin unsrer Grundschulklasse. Aber Ackermann heißt ja garnicht Klaus. Klaus heißt Mannesmann – äh – Esser- wie gesagt . Also Entschuldigung. Kläuschen Ackermann, wollte sagen, Esser, ich wollte sagen, Josef. Echt, ich mag Dich! Ich hab fast den gleichen Geburtstag wie Du (nicht das Jahr, Gott bewahr ;-) sowas verbindet (sagt man).
    „Niemand schien betrunken. Es wurde nicht getanzt. Petra Roth (Oberbürgermeisterin von Frankfurt am Main) erwähnte Goethe“.
    Ich meine: Unbetrunken und Roth? Aber hallo? Und nicht mal getanzt? Josef, Josef, es wird Zeit für einen Trip nach Brasil (nach Brasil I want to go wo die women are so anders, so anders als anderswo (frei nach jandl) – vielleicht kann Peter der Vierte, ich meine, der Hartz da was machen? Huhuuuuu Peterle, Härtzle???)
    Aaha, Aaha
    Du bist so heiß wie ein Vulkan.
    Aaha, Aaha
    Und heut verbrenn ich mich daran.
    Jedermann nennt Dich Sweet Lady Samba
    Jeder sieht daß Du kein Kind mehr bist
    Die bunten Lichter drehn sie wie Feuer
    Wenn Du die Welt ringsherum vergißt.
    Tanze Samba mit mir
    Samba Samba die ganze Nacht
    Tanze Samba mit mir
    Weil die Samba uns glücklich macht
    Liebe, Liebe, Liebelei,
    Morgen ist sie vielleicht vorbei
    Tanze Samba mit mir
    Samba Samba’die ganze Nacht
    in diesm Sinne – keep on dancing. Its good for you! believe me! dont worry be happy now! its good for Gesundheit, its good for Heizungekosten which are comin now ask Sarrazin fo its äh Pulle over äh

  76. Amüsanter und lesenswerter...
    Amüsanter und lesenswerter hätte man dieses Thema nicht eintüten können. Wobei ich gestehen muss, dass mir der dazugehörige Teaser drüben auf dem Rebellmarkt im ersten Moment schon ein wenig poschardtesque erschien. Aber dieser Eintrag hier ist „a class of its own“ und macht das mehr als wett.

  77. Wortschubse war's...
    Wortschubse war’s das?.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=8faaGuNbOpg

  78. Mon cher Don, warum so...
    Mon cher Don, warum so pingelig? Ein bisschen Vertrauen in die Stallmeisterin, bitte, immerhin hat sie ja Ihren Stallmeister auch eingeladen. Der konnte sich zwar nur noch an den Spargel erinnern und chinesische Ingenieure bei Schaeffler, aber naja, das war ja auch alles „vor der Krise“. Jetzt dagegen sind wir schon darüber hinweg! Sollen doch die wichtigen Leute miteinander reden (und speisen). Das machen die ja bei Berlusconi auch, und alle lieben ihn. Er hat sogar vorgeschlagen, die Fussballergehälter zu begrenzen, quasi kommunistisch, nur nicht ganz synchron mit Uli Hoeness. Lange Rede kurzer Sinn: Die Bewirtung ist völlig harmlos, kostenlose PR und eine gute Gewöhnung an kurze Dienstwege, privatisierte Gesetzgebung und Bundeshaushaltsführung aus dem Callcenter.
    Falls dann endlich die Erbschaftssteuer fällt (wie bei Berlusconi), um die Konjunktur anzukurbeln: Haben Sie mal über Adoption nachgedacht?
    Schön Grüße an Ihren Herausgeber, ganz ohne Futterneid… !

  79. prince Matecki, wieso mussten...
    prince Matecki, wieso mussten die deutschen Teilnehmer 20.- (Levonzen?) bezahlen, und wieso nur die deutschen?
    Ich moechte nicht annehmen, das das eine Sonderverguetung fuer erfolgreiche Schlachten am Buffet….?
    …oder ist der Schandvertrag von Versailes in bestimmten Kreisen noch wirksam?

  80. Abgesehen von seiner...
    Abgesehen von seiner ultimativen architektonischen Häßlich- und Stillosigkeit stellt das Bundeskanzleramt doch fürwahr den passenden Rahmen für das Nouveau Regime dar, und au contraire zu Versailles, verfügt es doch wenigstens über einige wenige Abtritte mehr, was schon seinerzeit Kanzler Sch. bei der Endlagerung von Hopfenprodukten sehr zu Passe kam. Wer auch immer darin feiert, es spielt keine Rolle für uns, die wir nicht in die Versuchung geraten, bei der Erwähnung des Namens „Johann S. Bach“in der Kreditabteilung nachfragen zu müssen, wie hoch das aktuelle Kreditobligo dieses Herren und sein Golfhandicap denn gerade sind.
    Mal wieder ein sehr charmanter Artikel, Euer Liebden, ungemein giftig und á point.

  81. ...
    Bundeskanzleramt:
    .
    „Postmoderne Kaesetheke“ (Max Goldt)
    .
    „…das wird zuerst gesprengt!“ (Clodwig Poth)

  82. fügt sich nahtlos in die...
    fügt sich nahtlos in die Berliner Restbebauung ein (Don Alphonso)
    .
    Architekturkritiker, zum Neuen Rathaus gilt der alte Wahlspruch des Westviertels „Zu viel Geld für so wenig Geschmack“. Wirklich hart jedoch ist die Sparkasse und der militärputschtaugliche Aufmarschplatz davor.

  83. @filou - danke für den link....
    @filou – danke für den link. Den kannte ich nicht. Allerdings bezog ich mich auf das harmlosere
    http://www.youtube.com/watch?v=-v5hM0Nov8o
    oder das hier
    http://www.youtube.com/watch?v=nviPv85L394&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=ZXa4GijehK4&feature=related

  84. Lieber Filou, Nachtschicht und...
    Lieber Filou, Nachtschicht und da bitte ich um Entschuldigung, wenn ich hier einen dritten link einfüge
    Samba oder Nicht-Samba, das ist nämlich gar keine Frage, wenn sie denn wenigstens so tanzen könnten, dass man mit Vergnügen zuschaut und es ist auch keine Frage der Figur (lieber Don, dies die perfekte Rechtferigung fürs dritte Tortenstück auf den Rippen, wie? wenn man hinterher noch folgende kesse Sohle aufs Parkett legt?)
    http://www.youtube.com/watch?v=yg-69BlkmCg
    Schuhe putzt man, damit der Zuschauer hinterher die Tanzschritte besser sieht.

  85. @Ephemeride: Ein Denkmal hat...
    @Ephemeride: Ein Denkmal hat der Herr Schneider nicht bekommen. Aber nachdem die Erdnüsse unter den ansässigen Baufirmen verteilt wurden, hat man ihn durchaus in angenehmer Erinnerung behalten. Bestürzend an dieser Affäre war aus meiner Sicht, daß solche nicht so sehr am Profit orientierten Restaurierungen heutzutage wohl wirklich nur noch betrügerisch zu finanzieren sind.
    .
    Hat eigentlich Bismarck für Gerson Bleichröder mal eine Geburtstagsparty ausgerichtet?

  86. Irgendwo habe ich mal gelesen,...
    Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es eher andersrum war, und die Bleichröders versuchten, Bismarck und Co, zum Essen daheim zu haben. Allerdings muss man sehen, dass feste damals noch einen anderen Stellenwert hatten. Demokratie und Festkultur passen nur bedingt zusammen.

  87. Wie aus gut unterrichtete...
    Wie aus gut unterrichtete Kreisen zu erfahren war, wurde kein Samba getanzt, sondern zu „Lass mein Knie, Joe (mit uns wird das nie Joe)“ geschwooft.

  88. Die Wortschöpfung...
    Die Wortschöpfung Avec-Chinois-Culotten gefällt mir.

  89. Mir auch. Die besten...
    Mir auch. Die besten Verbalinjurien sind die, die andere nicht verstehen.
    .
    Gigi, im Kaiserrreich hätte man dazu noch einen Ball veranstaltet. Mit Walzer Debütantinnen und grossem Orchester.

  90. @Savall / Don Alphonso:...
    @Savall / Don Alphonso: Natürlich gehörte es in der Prä-Ackermannschen-Zeit noch zum guten Ton der Unternehmerfamilien und Bankiers, die politisch Mächtigen ab und wann zu sich nach Haus einzuladen – und nicht umgekehrt! Die uckermärkische, eher auf Pragmatismus ausgelegte Seele aber schert sich um solch Usancen weniger und verkürzt das Prozedere: Jetzt bezahlt der Staat die Spesen und verschleudert Volkes Vermögen gleich in einem Abwasche mit. Wenn ich mich recht erinnere, kam doch auch der Bleichröder auf die Idee, die saarländischen Bergwerke zu privatisieren (in welche Hand wohl?), um den 70/71er Krieg zu finanzieren… und Bismarck fand das nicht so abwegig. Klar: War ja auch nicht sein hinterpommersches Rittergut. Insofern sind die angeblich so modernen Privatisierungsideen unserer von der einen oder anderen Großbank in den Sack gesteckten Stadtkämmerlein, jede Bushaltestelle und jedes Klohäuschen der Gemeinde zu verkaufen und zurückzuleasen, keine wirklich neue Idee.
    .
    Ja, vielleicht hätte der Schneider noch paar weitere Qualitäts-Projekte in Angriff nehmen sollen, bevor man kassierte. Aber auch da ist man unter Merkelscher Führungshand ja mittlerweile großzügiger: Dem privaten Schlossbesitzer wird dem Vernehmen nach reichlich aus dem Konjunkturprogramm gegeben, damit er sein 8000qm-Gemäuerchen auf Kosten der Allgemeinheit sanieren kann. So bleibt ihm, dem Schlossbesitzer, mehr für den Oldtimerfuhrpark in der Garage und das Volk darf großzügigerweise – gegen Eintrittsgeld! – mal den Westflügel besichtigen.

  91. Lieber Don, wollen Sie hier...
    Lieber Don, wollen Sie hier nun indische Kasten, Kastraten, Klöster und Gated Communitys einführen ?

  92. "im Kaiserrreich hätte man...
    „im Kaiserrreich hätte man dazu noch einen Ball veranstaltet. Mit Walzer Debütantinnen und grossem Orchester. “
    Vor allem wäre man im Frack erschienen und nicht im Straßenanzug!
    Aber das Gschwerl heutzutage hat ja keinen Stil mehr !

  93. Zu Bismarcks Zeiten war eben...
    Zu Bismarcks Zeiten war eben noch der Kanzler der schwefelgelbe Gottseibeiuns, den es zu besänftigen galt, Don Alphonso. So ändern sich die Zeiten.
    Und leider werden zu den Culottes heute kein Strümpfe mehr getragen.

  94. Ephemeride, im Mittelalter war...
    Ephemeride, im Mittelalter war man ja noch so weise, sich die Bankster aus Genua und Florenz einfach geographisch vom Leib zu halten. Die Nähe mitsamt bankerscher Ranwanzung beziehungsweise Ranwanzung an den Banker ist klar Zeichen des niedergehenden Feudalismus.
    .
    heringh, ich bin ein Freund der Aufklärung. Jeder soll alles können und dürfen. Allerdings möchte ich auch betonen dürfen, dass es hierzulande eine knallharte Klassengesellschaft gibt. Das wirkt nicht nett, ist aber so.

  95. Don Ferrando, wird man uns...
    Don Ferrando, wird man uns dereinst ausgraben, man wird nicht verstehen, warum diese reiche Zeit so mausgrau war.
    .
    Savall, mit der Goldmark wurde eben auch der Kanzler entwertet. „Vom geliehenen Prestige zum ausleihbaren Politikertand“, so würde ich das Absinken dieses Unkulturguts bezeichen.

  96. Frau Merkel, die beinahe...
    Frau Merkel, die beinahe größte unter allem möglichen konservativen Kanzlern, huldigt dem Chef der Deutschen Bank und stellt ihm neben der Gesetzgebung und den hunderten Milliarden des Staates das Kanzleramt für ein fröhliches Geburtstagsevent zur Verfügung.
    Ich denke, in weiten Teilen der Qualitätspresse wird man sich darum doch mehr auf die Urlaubsverfehlungen der Gesundheitsministerin konzentrieren…

  97. Frau Schmidt machte einen...
    Frau Schmidt machte einen strategischen Fehler, als sie Herrn Dieckmann nicht zu einer Sause nach Spanien im Dienstwagen mitgenommen hat – dann würde der nämlich auch milde Worte finden lassen (macht doch jeder… ist doch nichts weiter… wir bekommen Autos auch für Wochen einfach so geliehen…. tanken ist was für Nichtjournalisten….)

  98. All die erfrischende Ironie...
    All die erfrischende Ironie (und teilweise Sarkasmus) der Kommentare erheitert zwar wie immer, aber ich fürchte dahinter steckt immer öfter Resignation vor den abscheulichen Realitäten!
    Aber egal, lieber Don, weiter so und mit einem Lächeln in den Niedergang!

  99. Die "Stützen der...
    Die „Stützen der Gesellschaft“ müssen sich ja auch mal bewegen.
    Da gibt es seit 1877 z.B. ein Bühnenstück von Henrik Ibsen; wie…: „degoutant“? Ibsen schuf mit dem Stück eine neue Gattung fürs Theater und wohl nicht zu pädagogischen oder politischen Lesezwecken: das „Gesellschaftsstück“; da erweisen sich die Herrschaften als korrupte Heuchler.
    A c h – u n d ein Gemälde von George Grosz:
    In der Ausstellung „Weimarer Republik“ sieht das z. B. so aus:
    „George Grosz, Stützen der Gesellschaft“ (Öl auf Leinwand, 1926; bpk / Nationalgalerie, SMB / Jörg P. Ande):
    http://www.ausstellung-weimarer-republik.de/Abbildungen/George%20Grosz_Stuetzen%20der%20Gesellschaft.html
    S i e – die „Stützer“ – bewegen sich hin zu solchen selbstinszenierten und accompagnierten Einladungen; z. B. von Frankfurt oder aus der heimatlichen Schweiz … nach Berlin.
    Da w a l l e n die illustriert-illustren Leutchen doch nicht zu Fuß oder in der eigenen Kutsche hin; da fallen Reisekosten an für diese Parallelgesellschaft, die sich bei Goethe (dargestellt von einer Frankfurterin) und Frank Sch. (als Schiller-Ersatz) unterhalten will.
    Diese „Stützen“ haben uns – seit dem Faschismus – die größte Krise (in Geld und Legitimation) eingebrockt und müssen bei Laune und Zins gehalten werden.
    Danach fragt keiner.

  100. Des mitessenden Redakteurs...
    Des mitessenden Redakteurs Selbstanklage, angelehnt an den Stil
    unseliger Kulturrevolutionszeiten?
    Könnte passen, da diese Rechtfertigung durchaus darzustellen
    vermag, was man sich unter kleinbürgerlicher Distinktion so
    vorstellen darf.
    Schmunzelnd darf man eine Prise Stichelei vermuten, bei un-/gefragter
    Einstreu ausgesuchter Namen weiterer Teilnehmer.
    Dem werten Befinden persönlicher Eitelkeiten wird dieserhalb meist
    nur auf den werkseitig angegilbten Presseseiten gehuldigt.
    Der Edelklatschreporter des Vertrauens hätte damit eine mustergültige Arbeitsprobe abgeliefert.
    Hat die FAZ solche Erniedrigung verdient? Der Leserbrief, auch in eigener
    Sache, setzt den Schreiber nicht der Gefahr aus, dem journalistischen Ethos einer gehobenen Publikation geradezu zwangsläufig einen Streich spielen
    zu müssen.
    Vielleicht ist dieser Vorgang auch nur mittelbarer Vorbote der Entwicklungsrichtung auf dem Zeitstrang. Die Politik einer fernöstlichen Großmacht verlegt derzeit das Gewicht der Investitionsentscheidungen
    in den Euro-Raum.
    Ein vorauseilender Versatz der vierten Stütze?

  101. @filou früher DM inzwischen...
    @filou früher DM inzwischen Euro
    Hintergrund: Für Botschafter, Militärattachés oder Kriegsschiffe auf Besuch im Ausland sind die RP Gelder aus dem Bundeshaushalt sehr knapp. Überhaupt kein Vergleich mit dem was die Franzosen etwa haben. Damit größere Empfänge, VIP Essen usw überhaupt stattfinden werden bei den Botschaften usw die mit teilnehmenden deutschen „Offiziellen“ immer wieder gebeten, für sich und Frau / Mann einzuzahlen. Genauso haben wir zu meinen Seefahrtszeiten vor den Terminen Cocktailparty, Empfang, Essen (jeweils abnehmende Teilnehmerzahl) in die Mütze des Kommandeurs nach Maßgabe unseres Dienstgrades gesammelt, „freiwillig“ natürlich. Für eine Seefahrt mit 2 Hafenaufenthalten im Ausland jeweils mit „vollem Programm“ ( CP 100 Teilnehmer, Empfang Kommandeur 40, Spitzenessen Offiziermesse des Tenders 20) bekamen wir 1984 genau 150,- DM RP Gelder. Das hätte trotz alkoholischer Getränke aus der Zoll-Last nicht mal für die ersten beiden Events gereicht.
    Mein Anteil für Essen für Deutschland ( nein, beim Spitzenessen war ich nicht mal dabei) war 50 DM damals. Wie meinte mein Kommandeur: „Das gleicht sich in 30 Dienstjahren alles wieder aus“.
    Als Dienstältester Deutscher Offizier in einem internationalen Hauptquartie hatte ich genau 500 Euro Rp Gelder dafür wird auch ein Empfang mit Imbiß am 03. Oktober erwartet…..

  102. lieber Don,
    ausgraben? Ja wo...

    lieber Don,
    ausgraben? Ja wo denn. Ja, wenn Sie in Berlin suchen…..
    In der Wüste, ich denke in Dubai, muß man wohl nicht besonders tief buddeln um ein paar hübsch postmoderne Gebäude aus den Zeitläuften zu schürfen. Vielleicht nicht in allen Teilen geschmackssicher, keinesfalls jedoch mausgrau (kann man nun wirklich nicht behaupten).
    Ansonsten ist man ja doch manchmal froh, nicht erst noch absagen zu müssen um Frau Roths wissenschaftlichen Anmerkungen zu Goethe zu entgehen (und im April 2008 gabs nicht mal ne Schweinegrippe zur Entschuldigung).

  103. Lieber Don Ferrando,

    hier ein...
    Lieber Don Ferrando,
    hier ein Frackexemplar aus dem Jahre 2005, allerdings nicht ganz gesellschaftstauglich in weiß (jedoch von einem recht bekannten Tänzer getragen, dem die Fehlfarbe sicher nicht aus Versehen unterlief).
    http://www.youtube.com/watch?v=8iC4w5plT0Q
    Ball. Ja, das muß man erst mal können. Darin, dass Schavan, Merkel, Ackermann, Dieckmänn und weitere Männer auf tänzerische Betätigung verzichteten, kann man vielleicht auch kluge Zurückhaltung erkennen (ich weiß wirklich nicht, ob ich Frau „Studienkredit“ Schavan bei solchem Tun hätte beobachten wollen. Aus äh „optischen Gründen“ war sie ja wohl auch nicht geladen, oder irre ich mich hierin?)

  104. Danke, prince Matecki, fuer...
    Danke, prince Matecki, fuer die erhellende Erklaerung. Scheint mir reichlich preussisch-sparsam, wenn nicht gar knickerig, zu sein. Jetzt wird mir auch deutlich, warum zu Kaisers Zeiten, eine gesellschaftlich akzeptierte Existenz als Offizier nur durch Einnahmen aus Landguetern o.Ae. durchzustehen war.

  105. Es gab mal eine Zeit, da war...
    Es gab mal eine Zeit, da war „reich und schön“ noch nicht „raffgierig und gestrafft“, sondern nur raffgierig.

  106. Diesbezueglich hat Frau Merkel...
    Diesbezueglich hat Frau Merkel protestantisch-preussisch doch alles richtig gemacht:, Spargelessen (!) mit irgendwelchen Spitzen der (welcher?) Gesellschaft: 2.200 Euro! Geht doch.
    Ha, Moment, oder waren das nur die Personalkosten? Auch egal, Personal ist in jedem Betrieb ein teurer Kostenfaktor.

  107. @Filou Deswegen haben meine...
    @Filou Deswegen haben meine Vorfahren die jüngeren Söhne die Offizier wurden in der Regel bis zum Major subventionieren müssen. Als die Gutserträge im 19. Jahrhundert dazu auch nicht mehr ausreichten, kamen wir auf andere Ideen. In Preußen ( das ja selbst gezüchtet hat, Trakehner) waren Pferde teuer. Durch unsere Bestzungen ging die Grenze Deutsches Reich – Zarenreich. Auf der Zarenseite waren Pferde billig. Der Rest war einfach: züchten und kaufen, bei Nacht und Nebel an den Preußischen Zöllnern durch eine Furt im Fluß (der die Grenze bildete) treiben. Dann in Preußen verkaufen. Daneben hatten wir – im Gegensatz zum preußischen Adel – aber schon Ärzte (einen der ersten orthopäden überhaupt), Verleger und andere Berufe in der Familie. Nur auf dem Gut zu sitzen war uns zu langweilig.

  108. Danke, das finde ich sehr...
    Danke, das finde ich sehr interessant. Ich denke aber, dass wir an dieser Stelle aufhoeren muessen, um nicht allzusehr der Themenverfehlung geziehen zu werden.
    Aber da wir hier in einem speziellen Kreis sind, wird sich immer wieder Gelegenheit ergeben, auf Stichwort die alten Zeiten als Referenz hinzuzuziehen.

  109. sterne, bei Schirrmacher ist...
    sterne, bei Schirrmacher ist die Naivität gespielt echt. Allein das schaurige Vergnügen, wie die Dumpfbacken im Forum darauf abfahren…

  110. Don, diesmal müssen Sie sich...
    Don, diesmal müssen Sie sich mit dem ehrenvollen zweiten Platz begnügen. Das ist nicht stilistischen oder sonstigen Mängeln Ihrer Arbeit geschuldet. Ihr Herausgeber hat nur einen Informationsvorsprung genutzt, dadurch ist Schirrmachers Beitrag den Tick persönlicher, infamer, einfach bösartiger.
    .
    Zum Auftakt erfahren wir, wie sich die halbe deutsche Presselandschaft für ein kostenlose Mettwurstbrötchen ins Schweigekartell einbinden lässt. Als Vertreter der Wissenschaften darf ein Business-School-Schlawiner glänzen (der mit dem Nobelpreis immerhin soviel zu tun hat, daß er die Ehemaligentreffen der Preisträger organisieren darf). Frau Schaeffler hat kein Geld und keine Tischmanieren, der Mann vom Goetheinstitut ist ein Langweiler, der gern länger redet und zum Abschluß ruft Schirrmacher der ganzen MIschpoke noch ein „Frank Elstner“ hinterher.
    Trösten Sie sich Don, wer solchermaßen aus dem Nähkästchen plaudert, muß sich wohl zunächt einmal ins Nadelkissen setzen.
    Soviel journalistischen Ethos kann kein Mensch verlangen.

  111. @ gisbert4: *schmunzel*...
    @ gisbert4: *schmunzel*

  112. Dem Unterthan steht es nicht...
    Dem Unterthan steht es nicht zu, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.

  113. Bundeskellnerin Merkel -...
    Bundeskellnerin Merkel – köstlich…
    http://kommentar.freenet.de/app/t/2878655/die_bundeskellnerin_merkel.html

  114. Bin nicht naiv, bin...
    Bin nicht naiv, bin sündenstolz. Und wichtig.

  115. <p>Irgendwie habe ich den...
    Irgendwie habe ich den Eindruck, als würden ein paar nicht gestellte Fragen im Raum stehen, bezüglich dessen, was sonst zu dem Thema in der FAZ steht.
    Ich habe diesen Beitrag ohne Rücksprache geschrieben, so wie ich es praktisch immer mache – ab und an plaudere ich natürlich vorher, was in etwa kommen wird, aber diesmal nicht. Ich lasse nie einen Text absegnen. Ich habe mich vorher nicht erkundigt, ob jemand von der FAZ dort anwesend war, und hätte ich es gewusst, hätte ich es genauso geschrieben. Nachdem ich während der New Economy selbst ausprobiert habe, was man sich als Presse so alles leisten kann und darüber eine Sendung und teilweise einen Roman gemacht habe, zahle ich selbst. Ich kann mir das und meine unabhängige Meinung leisten. Ich schreibe hier solange, bis sie mich entlassen oder ich den Eindruck habe, dass sie versuchen, mich zu verbiegen. Ich kann und werde mir das leisten, und soweit ich die FAZ erlebt habe, geht es ihnen auch darum: Jemanden zu haben, der sich das leisten kann. Umgekehrt lehne ich finanziell besser gepolsterte Angebote ab: Auch das kann ich mir leisten.

  116. Aus dem Medienkodex des...
    Aus dem Medienkodex des Netzwerks Recherche:
    „Journalisten verzichten auf jegliche Vorteilsnahme und Vergünstigung.“
    Gut, da steht noch mehr drin, was so manchen Journalisten verwundern dürfte.
    http://www.netzwerkrecherche.de/docs/nr-medienkodex.pdf

  117. don, nicht in zusammenhang mit...
    don, nicht in zusammenhang mit dieser diskussion sondern eher als allgemeiner link fuer dich http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,645178,00.html

  118. Bitte, lieber Don. Lassen Sie...
    Bitte, lieber Don. Lassen Sie sich doch nicht von Chinesenhosenträgern aus der Reserve locken!

  119. @wortschubse:
    es geht auch...

    @wortschubse:
    es geht auch anders bei Einlandung in die Residenz des Regierenden:
    http://www.gala.de/asset/Image/artikel/style/2008/mode/maenner-dresscodes/bush_white-tie-220.jpg
    man kann ja von dem Herrn halten was man will. Aber hier hat er bei der Einladung Stil bewiesen, der meinen höchsten Respekt verdient!
    Das hätte ich mir beim Ackermann-Diner auch gewünscht. Aber wahrscheinlich hatten 80% gar keine Frack im schrank und mindestens 5 hätten eine schwarze Fliege getragen!

  120. Nicht, daß Sie irgendeine...
    Nicht, daß Sie irgendeine Unterstützung meinerseits bräuchten, Don Alphonso. Aber Sie haben Sie jederzeit. Ich lese die FAZ seit ich sie bekommen kann (i.e. Februar 1990). Ich kann den Spagat zwischen den Stützen der Gesellschaft und dem Feuilleton dieses Blattes gut aushalten. Ich glaube auch, daß Herr Schirrmacher genug Humor hat, es mit solchem zu nehmen. Auf jeden Fall dürften Sie mit Patrick Bahners und den Donaldisten eine feste Fraktion hinter sich haben. Die haben doch schon ganz andere Sachen ins Blatt geschmuggelt. :-)

  121. <p>Ich finde diesmal die...
    Ich finde diesmal die Debatte ziemlich ueberfluessig. Es ist mir klar, dass es in diesem Blog um die gekonnte Abhandlung von Nebenthemen geht. Das Ackermannessen bei Frau Merkel ist eigentlich ein solches Nebenthema. Wer auch immer dieses Thema nun zum Republiksgerede gemacht hat, und wer davon profitieren moechte, ist mir nicht klar.
    Die Ackermannsche Gaesteauswahl spricht fuer sich. Erstens fuer Netzwerkdenken, zweitens fuer einen mediokren Geschmack, und drittens fuer gesellschaftliche Ahnungslosigkeit. Na, das sind aber Neuigkeiten…!
    Ich moechte eben noch ein Link beifuegen, von dem ich nicht sicher bin, ob D.A. es soooo schaetzt. Macht nix, ist auch nur eine gut geerdete Stimme der Vernunft.
    .
    [Edit: Nein, zu diesem „Projekt“ lasse ich hier keine Links zu]
    .
    Herrgottnocheinmal…

  122. Lieber Don, Sie haben den...
    Lieber Don, Sie haben den Artikel gelesen? So wichtig ist es MIR nun auch wieder nicht.

  123. @anderl: Schoener Kodex. Aber...
    @anderl: Schoener Kodex. Aber so kann es auch aussehen.
    .
    http://www.journalismus.com/

  124. Von wegen DebÜtantinnen!!!...
    Von wegen DebÜtantinnen!!! Den Spaßfaktor im Salon Angela fasst das heute in der SZ von Nico Fried wiedergegebene Wort Klaus-Dieter Lehmanns (Präs. Goethe-Institut und Geladener) zusammen: Die Kanzlerin habe „ein sehr interessantes und ertragreiches Gespräch über gesellschaftspolitische Positionenen zustande gebracht“.
    @ Don Alphonso: Weshalb unser bundesrepublikanischer Wohlstand so mausgrau wirkt… ist das nicht ein ziemlich lupenreiner Anwendungsfall des von Ihnen im Beitrag schon indirekt verarbeiteten Bonmots über die Kuckucks-Uhr als Gipfel eidgenössischen Kunstschaffens (aus „Der dritte Mann“)?
    @ D.A und Doctor Snuggles: Danke für die Repliquen in Sachen America – land of opportunity.

  125. Da können wir von den USA...
    Da können wir von den USA lernen
    .
    Gegen eine Wahlkampfspende durfte man mit dem Präsidenten essen.

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