Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Nah am Wasser gebaut

| 186 Lesermeinungen

Die besten Freunde des Archäologen sind Brände und Überschwemmungen, denn in deren Schichten findet man von jenen Dingen am meisten, um die sich die Besitzer in der Not nicht kümmern konnten. Umgekehrt versuchte der Mensch der Vergangenheit, Exzessen von Feuer und Wasser so gut wie möglich vorzubeugen, und je mehr Besitz er hatte, desto besser gelang ihm dies. In unseren Zeiten jedoch verbrennt man sich in besserren Kreisen mit Aktien und Derivaten die gierigen Hände, und möchte partout dort wohnen, wo das Wasser ab und an in den Keller drückt. Erstaunlich.

  „Und was macht dein Daddy so?“ „Zahnarztsohn.“ „Hey! Sehr schön.“
Die Stehkrägen

In der Archäologie kennt man den Begriff der Ortskontinuität. Darunter versteht man die Neigung von Sozialsystemen – und hier besonders Städten – gewisse Einrichtungen immer am gleichen Ort zu errichten. Hat man also eine barocke Kirche, kann man davon ausgehen, dass sie auf den Fundamenten des gotischen Vorgängerbaus steht. Die alten Handwerkerviertel finden sich stets dort, wo auch heute noch Handwerkerhäuser stehen. Die Stadtverwaltung ist immer am gleichen, zentralen Platz. Und die Reichen –

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sind weg. Haben ihre Häuser in aller Regel nahe des Wassers errichtet. „Westviertel“ sind fast immer „Seeviertel“, wenn ein stehendes Gewässer in der Nähe ist. Man überlässt keinen See den Armen. Baute man in allen Zeiten als Reicher gemeinhin direkt an den Hauptstrassen möglichst hohe Häuser, und galt im 19. Jahrhundert sogar das grosse Haus an der Eisenbahnstrecke als erste Adresse, verabschiedeten sich die Reichen mit dem Einsetzen der Industrialisierung aus ihren angestammten Gebieten, und zogen, soweit möglich, ans Wasser, wo zuvor nur Fischer, Gerber und arme Schlucker Angst vor dem nächsten Hochwasser hatten. Ausgerechnet die Stützen der Gesellschaft entflohen nach über einem Jahrtausend der urbanen Dominanz an einen Ort, wo bis dahin eigentlich keiner sein wollte.

Auf der Strecke bleibt dabei natürlich der offensichtliche Herrschaftsanspruch im urbanen Raum, der Prunk für alle, und mitunter auch die gezielte Anmassung von öffentlichem Raum in der Stadt mit Erkern über dem Gemeinschaftsbesitz der Strasse. Mit der Entflechtung von Kapital, das angelegt und ortsfremd um den Planeten getrieben wird, und dem realem Besitz der Klasse sind diese lokalen Machtbeweise überflüssig geworden. Das Piano Nobile, das Stockwerk der Hausbesitzer wurde aufgegeben und mit etwas anderem aufgefüllt, und dessen Besitzer zogen an das Wasser: Schwanenwerder bei der Berlin, der Starnberger See und der Tegernsee bei München, der Lago Maggiore nahe Mailand und die Goldküste bei Zürich, ja sogar der schnöde Baggersee in der kleinen, dummen Stadt an der Donau. Vielleicht ist noch eine Anwaltskanzlei oder eine Praxis in dem alten Haus in der Stadt. Das Leben jedoch findet am See statt. Man hinterfragt das nicht mehr, es ist einfach so.

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Natürlich nur solange kein Hochwasser kommt, die Seen aus ihren Betten drückt und den besseren Vierteln einen Besuch abstattet, typischerweise durch die Kellerwände oder dort unten eingebauten Schwimmbecken. Mitunter sitzen dann die Westviertel auf kleinen, künstlichen Inseln im ehemaligen – und jetzt wieder entstandenen – Überschwemmungsgebiet, und das beschauliche Leben weicht hektischer Betriebsamkeit. Das sind die Momente, da sich so mancher wieder der Gründe erinnert, warum früher die armen Schlucker am Stadtbach vegetierten und die Reichen die Hochufer besiedelten. Aber das passiert nur alle fünf Jahre einmal, danach verflüchtigt sich das Wasser wieder, die Keller werden ausgepumpt, und die Honoratioren sorgen für einen besseren Damm auf Gemeinschaftskosten.

Es ist dennoch nicht leicht, diese Veränderung hinreichend zu erklären. Der Trend zum See nämlich stammt noch aus einer Zeit, als man so gut wie nichts mit dem Gewässer anfangen konnte: Als das bayerische Herrscherhaus etwa im vorletzten Jahrhundert auf Sommerfrische an den Tegernsee zog, gab es dort keinerlei Badebetrieb. Noch heute ist der See so bitterkalt, dass man allenfalls zwei, drei Monate schwimmen gehen kann, ansonsten ist es eben nur ein mit Wasser gefülltes Tal, an dem jeder sein will, ganz ohne Planschen oder Segelboot. Auch ich gehe täglich zum See. Warum? Weil man das so macht. Ein sinnloses Gewässer treibt die Immobilienpreise auf das Doppelte dessen, was man 10 Kilometer weiter nördlich bezahlt. Man akzeptiert das trotzdem, selbst wenn man wegen des Preisunterschiedes jedes Jahr den Rest des Lebens vier Wochen am Meer sein könnte. Weil es ja am Tegernsee ist.

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Man denkt darüber nicht nach, es ist einfach so, als wäre es eine Tradition – die es offensichtlich nicht ist, ganz im Gegenteil, es ist ein klarer Traditionsbruch – und ganz sicher ist es nicht rational. Der Mensch sitzt auf einer Bank am Wasser, wendet sich von der Landschaft in seinem Rücken ab, und empfindet offensichtlich Täler voller Wasser schöner als banale Täler. Vielleicht ist es einfach die Distanz, die das Wasser schafft: Alles andere erscheint auf den ersten Blick sehr weit weg, der See hält Lärm, Hässlichkeiten und andere Ausdrucksformen der Menschen so weit weg, dass sie erträglich erscheinen. Der See ist ein Gegenentwurf zur Realität, gerade weil er so gut wie nichts darstellt, und nichts ausser Wasser ist. Eine Einladung zum Vergessen einer Welt, an deren relativer Spitze man steht, wenn man hier wohnt.

Es hilft, selbst wenn man nicht hier ist: In unschönen Situationen beruhigt der Gedanke, dass man bald wieder am See stehen wird. Es ist gleichermassen Ideal und eine Falle für Reiche, denn mit dieser Idee ist das krisengeschüttelte Dubai berühmt geworden: Die bekanntesten und im Ausland gern gekauften Objekte sind Inseln mit direktem Zugang zum Wasser und Hotels inmitten des Meeres. All die Gegenden mit dem Titel „Riviera“ funktionieren nach diesem Prinzip, die Heiligendamms dieser Welt und die abgeschlossenen Viertel bei Potsdam. Die Geschäfte des Grauen Kapitalmarkts laufen am besten, wenn sie in Tagungshotels am See offeriert werden. Mit dem Bild der Seen wird für Fonds geworben, und der See darf in keiner besseren Heimatserie fehlen. Er ist Nichts, und gerade deshalb so gut zur Identitätsstiftung für Menschen geeignet, deren Identität gerade von der Globalisierung von Wirtschaft und Kultur weggefegt wird.

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Vielleicht aber ist es auch die Kontinuität der von dieser Klasse gewünschten Eigenschaften, die Innenstädte heute nicht mehr bieten können, wo Reifen geschlitzt und Bäuche mit billigem Fusel werden. Zudem hat der See den unschätzbaren Vorteil, ähnlich begrenzt zu sein wie die besseren Lagen der Städte – es wird nie genug für alle geben, es wird immer eine Mehrheit geben, die hier nicht sein kann. Es ändert sich nach einem Jahrtausend in den Städten und dem kurzen Irrweg des Hauses an der Bahntrasse die Lage, aber nicht der Anspruch an die Lage. Und in ein paar Generationen ist das alles so selbstverständlich, dass man sich nur noch darüber Gedanken macht, wenn die Tochter von jemandem schwanger wird, dessen Eltern nicht an einem See wohnen. Oder der See durch die Klimakatastrophe so unfreundlich ist, öfters uneingeladen vorbeizukommen, den Weinkeller zu durchwühlen und als Gastgeschenk den nicht gesellschaftsfähigen Schimmelpilz zu hinterlassen.

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186 Lesermeinungen

  1. Wieder ganz faszinierende...
    Wieder ganz faszinierende soziologische Beobachtungen. Da ich selbst am Seeufer lebe, ist mir längst bekannt, dass Ufergrundstücke im Immobilienhandel immer gefragt sind, da ihre Zahl naturgemäß begrenzt ist und sich nicht vermehren lässt.
    Interessant finde ich auch den kuriosen Brauch der Frühindustriellen und Aufsteiger des späten 19. Jahrhunderts, ihre riesigen Villen direkt auf dem Fabrikgelände unmittelbar neben dem Fabrikgebäude zu errichten. Einige meiner Bekannten leben heute noch so, buchstäblich mit Güterbahnanschluss am Haus. Villa Hügel war ja auch nicht weit von den Hochöfen. Offenbar war es damals weltweiter Usus, denn dasselbe ist mir auch in Chicago begegnet. Seit Erfindung des Autos ist’s jedoch bekanntlich umgekehrt.

  2. Lieber Don Alphonso, die nicht...
    Lieber Don Alphonso, die nicht mehr existierende Kontinuität der von Ihnen beschriebenen Klasse beschränkt sich nicht nur auf den Wohnort. Es ist eine Elite geworden, die sich von den Prinzipien der alten Bourgeoisie losgesagt hat und die nicht zuletzt aus Interesse- und Verantwortungslosigkeit von der Stadt an den See drängt. Sie identifiziert sich nicht mehr mit dem Ethos der Arbeit und der Verantwortung für erarbeiteten Wohlstand, sondern mit einer Weltanschauung, die Hedonismus und Selbsterfüllung als höchste Werte erkennt. Diese Klasse verwaltet zwar weiterhin ihr Privateigentum. Aber es ist nur noch Unternehmenseigentum oder Geldeigentum, kein Unternehmereigentum mehr. Und was im am enttäuschendsten finde. Diese Klasse ist überhaupt nicht mehr autoritär.

  3. Der Trend zum Wasser ist...
    Der Trend zum Wasser ist nichts neues, sondern seit Jahrtausenden im menschlichen Gehirn eingebrannt:
    http://www.br-online.de/br-alpha/geist-und-gehirn-manfred-spitzer-gehirnforschung-ID1222184261929.xml

  4. Werter Don,
    ich glaube, Sie...

    Werter Don,
    ich glaube, Sie kommen den Gründen für die Wahl der Lage am Wasser ziemlich nahe, wenn Sie die Leere des Sees betonen. Es ist zu großem Teil der verlässliche Mangel an potentiell inkommoden Nachbarn, wenigstens auf einer Seite, der die Lage am See attraktiv macht, insbesondere da beim Tegernsee die Gefahr von Verlandung oder – gottbewahre – Trockenlegung eher gering ist.
    Ähnliches lässt sich übrigens auch an vielen Teilen der Mittelmeerküste beobachten – beispielsweise Südfrankreich. Die besten Lagen liegen natürlich auf Halbinseln, wo man sich gegebenenfalls durch eine recht kurze Mauer/Zaun und Tor von den weniger Begünstigten abgrenzen kann, welche im Reihenhausstreifen zwischen Uferstraße und Meer unterkommen müssen und dort eventuell sogar am Uferstreifen den Durchgang von Touristen zu dulden haben.

  5. dunnhaupt, ich denke, diese...
    dunnhaupt, ich denke, diese Fabrikantenvillen haben ihren Ursprung einerseits im Paternalismus und andererseits im Fortschrittsglauben, dass alles gut sei, was man da baut und macht. Über die Ursachen von TBC wusste man noch nicht so viel. Aber nach ein, zwei Generationen entwickelte man sich eben weiter. Man sagt auch, dass die „Westviertel“ dadurch entstanden, dass man vor die Abluft der Industrien kommen wollte. Der See ist dann natürlich das ideale Westviertel, durch die Auslöschung der Industrie.
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    Ernst Wilhelm, nun ja, für die Authorität hat man zwischengeschaltete Stufen wie das mittlere Management und Hefgs Fonds. Ich denke, den Wandel kann man sehr schön in Louis Aragans sehr zu Unrecht unbekanntem Buch „Die Viertel der Reichen“ nachlesen. Ich sehe nicht, dass es in der Welt weniger Druck und Zwang gäbe. Das ist es ja auch, was bessere Eltern so erstaunt zurücklässt: Dass sich ihre Kinder in solchen Strukturen kaputt machen lassen.

  6. Psycho, ach, ich weiss nicht:...
    Psycho, ach, ich weiss nicht: Direkte Lagen am Wasser hat man vor dem 19. Jahrhundert nur aus Schutzgründen bei Wasserburgen gehabt, und später bei ein paar Jagdschlössern und speziellen Repräsentationen. Mir fällt auf die Schnelle nur in Portugal etwa mit Estoril ein, wo eine Schlossanlage bewusst nahe des Meeres gebaut wurde, und das war dezidierte Seefahrernation; im barocken Bayern gabe es sowas mal eine Zeit lang am Würmsee, heute Starnberger See. In Bayern lässt sich der neue Trend zum See exakt mit jenem Moment festlegen, da 1817 von König Maximilian I. Joseph die Reste des Kloster Tegernsee gekauft und zum Schloss umgebaut wurden – auf Betreiben seiner Frau. Das war in Bayern der Startschuss für den grossen Wettlauf an die Seeufer. Erst der Tegernsee, dann der Starnberger See, der Ammersee, und später dann das Blaue Land und der Chiemsee.
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    Chris, so eine Halbinsel – eigentlich Insel mit schmaler Landanbindung – hat man auch in Schwanenwerder bei Berlin. Das muss man allerdings mögen. Ich war da mal und fand es, nun, ich will ja nichts Schlechtes sagen, aber mir war das zu viel. Wie eine Wasserburg. So abgeschottet, dass es einem gleich wieder bewusst wird. In meinen Augen ist es „ideal“, wenn solche Lagen abgeschottet sind, ohne dass man es merkt. Sobald irgendwo „Privatstrasse“ steht, ist der Druck schon wieder da, den man vermeiden möchte.

  7. Don, Hedgefonds als...
    Don, Hedgefonds als Autorität? Da lachen ja die Hühner.
    Mittleres Management? Wird zurzeit radikal abgebaut. Ob´s hinterher besser wird weiß ich allerdings auch nicht.
    Das Seevölkchen der Schweizer hat gerade bewiesen, dass es sehr wohl im Stande ist, sich gegen vermeintliche Eliten und Autoritäten, wie oben beschrieben, durchzusetzen.

  8. Interessante Beobachtungen,...
    Interessante Beobachtungen, aber sie widersprechen eklatant der Empirie in meiner kleinen dummen Stadt – schon allein dadurch, daß jemand wie ich direkt am See wohnen kann (zwischen meinem kleinen Garten und dem See liegen ca. 100 unverbaute Meter – und glücklicherweise 10 Höhenmeter). Okay, es ist nicht der Starnberger See, sondern nur ein innerstädtischer Baggersee. Aber er liegt im Westen der Stadt, was hier allerdings auch nichts heißt: Die Gesellschaftsstützen wohnen im Osten der Stadt am Hang, was mit den lokalen klimatischen Verhältnissen zusammenhängt – der regelmäßig vom Schwarzwald kommende Ostwind bläst den Gestank der Stadt in die Rheinebene hinaus.
    Die wirklich gar nicht so schlechte Stadtplanung (http://www.freiburg.de/servlet/PB/menu/1217756_l1/index.html) hat dafür gesorgt, daß in der Nähe des Sees, zu dem dank einer Landesgartenschau ein Park gehört, einerseits Sozialwohnungen, andererseits auch viele Eigentumswohnungen für jüngere Familien mit etwas, aber nicht allzu viel Geld gebaut wurden. Komplettiert wird das dann noch durch Studentenwohnheime. Von beschaulicher Ruhe am See ist deshalb, außer an Regentagen, nicht allzuviel zu bemerken. Das Seeufer erfreut sich großer Beliebtheit sowohl bei Studenten wie auch Großfamilien mit Migrationshintergrund. Den Kleinfamilien mit etwas, aber nicht allzuviel Geld ist das natürlich ein ständiger Dorn im Auge, aber mir gefällt’s (meistens).

  9. Herrenchiemsee: Dort wurde das...
    Herrenchiemsee: Dort wurde das Grundgesetz ausgeknobelt.
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    Wannsee: [….]

  10. ...
    http://www.zugersee-schifffahrt.ch/content-n126-i1292-sD.htm
    Bei uns wird auch nur mit Wasser gekocht.
    P.S. Deutsche Männer sind begeisterte Hobbyköche, oder? („Kuchenschlacht“, Tim Maelzer et al…) …Dennoch „Der Schweizer Mann und die deutsche Frau bilden auf dem Schweizer Heiratsmarkt die Trend-Konstellation der Stunde“ (NZZ am Sonntag 29. Nov).

  11. @dunnhaupt
    Die Villa Hügel...

    @dunnhaupt
    Die Villa Hügel liegt durchaus mindestens 10 km südlich der alten Hütten und Hochöfen – in einem großen Park auf einem (sic) Hügel, direkt an und mit Blick auf einen (sic!) See! Allerdings an einer Bahntrasse, sogar mit einem eigenen Bahnhof…insgesamt wohl doch eher typisch für den vom geschätzten Don beschriebenen Traditionsbruch als kurios…

  12. Die Straße, die auf...
    Die Straße, die auf Schwanenwerder einmal rundum geht ist keine „Privatstraße“. Einige der Grundstücke auf der Fast-Insel beherbergen sogar städtische Kindererholungs-Stätten. Und das Aspen-Institut hat dort ebenfalls ein Grundstück.

  13. @Chris, Don: Ich würde so...
    @Chris, Don: Ich würde so eine Wasserburg, allerdings nur im Münsterland, sofort kaufen. Man bekommt aber leider keine.

  14. Unternehmer zu sein ist...
    Unternehmer zu sein ist heutzutage doch viel zu mühsam.
    Vor 150 Jahren mußte sich niemand mit Umweltauflagen herumärgern, Land auf der grünen Wiese war kein Thema, Arbeitskräfte waren spottbillig, Gewerkschaften gab es keine, mit einer simplen technischen Idee und einem minimalen Startkapital konnte man reich wie Krösus werden.
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    Wer heute ein gewisses Kapital hat steckt es doch lieber in Immobilien, Kunst oder Zertifakate.
    Alles andere ist zu anstrengend.

  15. Wenn man in der Provinz im...
    Wenn man in der Provinz im Tortenkoma abdämmert kann es natürlich schon mal passieren das man den aktuellen Tend, nämlich zurück ins urbane Zentrum, wieder mal verpaßt hat.

  16. muscat, erfahrungsgemäss sind...
    muscat, erfahrungsgemäss sind gerade jene, die unter Druck stehen, auch jene, die am meisten Druck weitergeben. Ich könnte da gerade Geschichten erzählen, aber das wäre indiskret, selbst wenn ich nicht betroffen bin.
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    Alter Bolschewik, da kann ich nur sagen: Vorsicht vor der Gentrifizierung! Das dauert zwar Dekaden, lässt sich aber je nach Stadtverwaltung und den dortigen Effizienzfetischisten wie ein Geschwür kaum bremsen.

  17. Der Trend der Wohlhabenden zum...
    Der Trend der Wohlhabenden zum Bauen am Wasser (und in heißen Ländern bergauf, wo die Luft kühler und frischer ist) hängt mit der lange verbreiteten Miasmenlehre zusammen, die annahm, daß die damals noch gefährlichen und oft unheilbaren Infektionskrankheiten durch „Dünste“ übertragen und begünstigt würden.
    —- Auch die Armut und das älteste Gewerbe kennen Ortstreue, wie Leute hier in Wien feststellen können, die sich eine teure Neubauwohnung in einem angeblich sanierten schlechteren Viertel gekauft haben und von ihrer niedlich und geschmackssicher bepflanzten Terrasse zusammen mit ihren Kindern auf die Lämpchen von „Studio 13a“ oder das Schild „Frische Asiatinnen“ blicken können.

  18. Guten Morgen, genau das...
    Guten Morgen, genau das wiederum ist der Kern des Folgebeitrags. Abgesehen davon sitze ich gerade im innerstädtischen Baudenkmal, in das ich schon vor über anderthalb Jahrzehnten zurückgezogen bin. Das eine schliesst das andere nicht aus.
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    Reiterjunge, mit der Verlagerung der Produktion in ein ostasiatisches Mörderregime ist das doch auch heute alles kein Problem mehr. Und die Containerschiffe für den Import fördert der Staat mit Steuervorteilen.

  19. Klaus, die Privatstrasse bezog...
    Klaus, die Privatstrasse bezog sich auf den Tegernsee, und dass Schwanenwerder mit enger Zufahrt und, wenn ich mich recht erinnere, Brückchen nicht die offenste aller Siedlungen ist, passt auch ganz gut ins Bild. Nicht, dass ich deshalb prinzipielle Bedenken hätte. Es ist mir nur zu viel.
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    muscat, ich empfehle Frankreich, die dortigen Donjons sind sehr robust und gerade in Nordfrankreich alles andere als selten anzutreffen. Auch mit Burggraben.

  20. HansMeier555, Tegernsee: Nacht...
    HansMeier555, Tegernsee: Nacht der langen Messer, auch bekannt als Gmund (Heimat von Himmler) vs. Bad Wiessee (Clubspa der SA). Die Seen können nichts dafür.
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    fionn, man fragt sich natürlich, warum die Schweizerin, die den Schweizer kennt, nicht möchte. Ist da vielleicht ein Makel?

  21. Werter Don,

    hier im (vor dem...
    Werter Don,
    hier im (vor dem letzten Krieg noch ‚goldenen‘) Mainz ist es ganz und gar nicht so, dass die bessere Gesellschaft direkt am Rhein wohnte (okay, die wohnt in Wiesbaden), sondern wenn schon in Mainz, dann in einigen peripheren Villengegenden deutlich höher gelegen. Offenbar ist hier der Leidensdruck durch’s Hochwasser höher als im Tegernsee. Gerade bei Hochwasser (mehr noch als sonst) dürfte das aber auch den dreckigeren Flusswasser geschuldet sein – und der dummen Angewohnheit Vater Rheins mit besonderer Vorliebe im kalten Winter über die Ufer zu treten (-> Höhere Folgeschäden durch Frost).
    Im Übrigen finde ich interessant, dass Sie nun so realistisch-kühl über die Naturempfindungen der Romantik schreiben, sich aber freiwillig in einem ähnlich sinnlosen Dekorationsgeschäft aufhalten…. Aber deshalb zieht es Sie ja dann doch täglich zum See – irgendwas ist schon dran ;-)
    Gruß,
    T.I.M.

  22. Das bestreite ich nicht, Don,...
    Das bestreite ich nicht, Don, ich sage lediglich, dass diese Manager-Spezies demnächst aussterben wird. Wir werden es wieder vermehrt mit kleineren Unternehmen zu tun haben, denen solche Strukturen fremd sind bzw. die eine derartige Vorgehensweise nicht nötig haben.
    .
    Reiterjunge, Ihr Tippfehler(?) bei „ZertiFAKate“ kreierte eine durchaus treffende Beschreibung für diesen Finanz-Müll.

  23. In Zentraleurasisches...
    In Zentraleurasisches Ural-Schwerindustriegebiet alle Mettallurgisches Fabriken schon seit Peter dem Grossen immer am See gelegen wegen Wasserkraft.
    So auch in 20 Jahrhundert bei Stalin, Magnitogorsk:
    Gefallen Euch, ja?
    http://www.developmentandtransition.net/img/11.%20Magnitogorsk_340.jpg

  24. @ Don Alphonso (Vorsicht vor...
    @ Don Alphonso (Vorsicht vor der Gentrifizierung!)
    Wohl wahr, denn hier lauert die größere Gefahr. Am Wasser mag es zwar erbaulich sein, es ist aber auch langweilig.
    „In England bezeichnete man mit gentry eine Schicht des gehobenen Bürgertums und des niederen Adels. Der Gentry gelang es, einen Teil der öffentlichen Weiden – der Allmenden – durch Einhegungen in ihren Besitz zu bringen.“
    http://www.blog1.institut1.de/gentrifikation/
    Auch unseren Städten droht die Privatisierung des öffentlichen Raumes.

  25. Verehrter "Guten Morgen",
    Sie...

    Verehrter „Guten Morgen“,
    Sie schreiben „den aktuellen Tend, nämlich zurück ins urbane Zentrum, wieder mal verpaßt hat“ –
    wenn in Ihrem urbanen Zentrum keine stadtmarketinggestützte Bewirtschaftung der historischen Altstadt mit den Nebeneffekten ständiges Geplärre und Geschrei, Scherben, Erbrochenes und Alkoleichen hinter Punschhütten stattfindet und wenn Ihre Stadt westlich genug liegt um keine Heerscharen von Taschendieben, Einbrechern
    und Ladendieben anzuziehen – ja dann gratulieren wir Ihnen.

  26. Das Haus am See, das...
    Das Haus am See, das Ufergrundstück, mit Bootshaus und Anleger. Ein Wohntraum. Ist der See noch so klein, ist die Flucht aus der Wirklichkeit des Landlebewesens auf den See ein reizvoller Gedanke.
    Wo das haus nicht zum See kommen kann, kommt der See zum Haus. In Form des Gartenteichs, der in konfektionierter Form in jedem Baumarkt als Bausatz zu erwerben ist.

  27. @ T.I.M.: Danke für das...
    @ T.I.M.: Danke für das Kompliment, dass Sie als Mainzer den Wiesbadenern machen! Dort ist man -obwohl 1.300 Jahre weniger Weisheit vorhanden sind- natürlich wie im Aurea Moguntia zu der Einsicht gelangt, dass man am besten in der Halbhöhenlage weitab vom grimmen Vater Rhein residiert. Am alten Hafen baut man jetzt wie in Mainz pseudoschicke In-Wohnungen für Ortsfremde, während die Autochthonen warten, bis dort das Hochwasser reinläuft ;-)
    .
    Ach so, die Wassergrundstücke: Die hat man dann vorzugsweise auf Sylt oder in Südfrankreich.
    .
    Helau!

  28. @muscat, das war wohl eine...
    @muscat, das war wohl eine Freudsche Fehlleistung meinerseits.
    Aber es passt.

  29. @Klaus Gerade um die...
    @Klaus Gerade um die Grundstücke des Senats für die Naherholung tobt derzeit ein Streit in Berlin: Der Bezirk will sie möglichst teuer verschachern, denn Jugendliche sind da schon lange nicht mehr, nachdem ein Kind durch einen maroden Baum erschlagen wurde. Wie das dann aussieht, was gebaut wird, sieht man auf der Insel: Hässlich, protzig, geschmacklos, teuer. Und in der Tat, den Anwohnern wäre es lieb, wenn sie bald unter sich wären.
    Kleine Geschichte am Rande: Bei einer Begehung des Senats konnte sich keiner der Anwesenden erklären, wie ein Hässlichkeit wie das Gebäude von Würth überhaupt genehmigt werden konnte … . Berlin halt.
    Das Aspen-Institut als besonders zugänglich für die Allgemeinheit darzustellen … eher nicht.
    Wohnen wollte ich auf Schwanenwerder allerdings nicht unbedingt: Gerade im Sommer ist das Wasser drumherum laut, Prollschiffer sind unterwegs und am anderen Ufer befindet sich noch so eine dröhnende Ost-Disko. Und Mücken hat’s auch :-)

  30. Wer am See wohnt, hat jeden...
    Wer am See wohnt, hat jeden Tag, jede Stunde eine neue Aussicht.

  31. Der Mensch liebt den freien...
    Der Mensch liebt den freien Ausblick, insbesondere den unverbaubaren. Ob am Seeufer oder am Hang ist da zweitrangig, zumindest seit man den Wasserstand im Griff hat. Der Stadt den Rücken gekehrt haben die Reichen, weil das Auto kam und dadurch a) die Luft immer schlechter wurde und b) man pendeln konnte.
    Ich habe heute meinen nüchternen Tag. Das liest sich dann auch nicht so schön wie hier …

  32. Don A 11.30h Aucune idée. ...
    Don A 11.30h Aucune idée. Ich hatte einmal ein Schweizer (Zürcher) Chef. Der war ein Tüpflischisser* par excellence.
    * Pedant, Korinthenkacker, Erbsenzähler
    (aus dem Wörterbuch Schw.-Deutsch
    Sfr5.– 58 Seiten
    ISBN 3-9522460-3-4 (Ausgabe 2005)

  33. egghat 13.03h
    Der Mensch muss...

    egghat 13.03h
    Der Mensch muss essen, muss seine Fmailie ernähren können – deshalb lebt er seit der Steinzeit gern am See wo er fischen kann – m.M.n.

  34. Verehrte...
    Verehrte Foersterliesel,
    machen Sie sich bitte um mich keine Sorgen, ich rede von München, das Zentrum ist groß genug um der „stadtmarketing gestützen Bewirtschaftung“
    (welch schöne Umschreibung), aus dem Weg zu gehen.

  35. Ogott, ich habe eine Wohnung...
    Ogott, ich habe eine Wohnung mit Flussblick… Lieber Don, kennen Sie einen Link, der über die Wahrscheinlichkeit der Überschwemmung Aufschluss gibt? Ich finde es ja sonst ganz nett, wenn die Autos wegschwimmen. Schafft Arbeitsplätze und so. Und ein Auto habe ich nicht und wohne im 4. Stock. Was soll ich sagen, wenn die Bourgeoisie aus dem Piano Nobile nach oben aufrücken will? Nach Diktat verreist?
    Früher fuhren am Rhein ja noch die schwimmfähigen Autos rum. Kommt alles wieder!! P.S. Damit wären wir wieder beim Thema. Kennen Sie nicht ein seetaugliches altes Modell?

  36. Ein Haus am See ist also eine...
    Ein Haus am See ist also eine Alm, nur mit mehr Wasser ;-)

  37. @YAG12: keine Ahnung, ob das...
    @YAG12: keine Ahnung, ob das ein Kompliment für Wiesbaden sein sollte. Vermutlich eher nicht. Und so lange, dass ich mich als richtiger Mainzer fühlte, lebe ich auch nicht hier (und werde es wohl auch nicht), so dass ich es eher als objektive Beschreibung bezeichnen möchte.
    Südfrankreich ist natürlich reizvoll – dann hat man eine Weiß- und eine Rotweinresidenz! … Da sage noch einer, Geld mache nicht glücklich.
    Narrhallamarsch!
    T.I.M.

  38. [sinngemäß]: "Man steht an...
    [sinngemäß]: „Man steht an der Spitze der Welt, wenn man am Tegernsee wohnt.“ Ihr Snobismus kennt keine Grenzen. Ihre „bessere“ Gesellschaft ist nicht die meinige. Und in Ihre Gesellschaft würde ich mich nach Möglichkeit auch nichts begeben. Ich verspüre Ablehnung denjenigen gegenüber, deren Elitenbegriff bloß auf materiellen Kategorien fußt.
    Ich habe dieses Projekt nun einige Zeit verfolgt, fand es anfangs sehr amüsant, mittlerweile ein wenig armselig. Ich möchte Sie nicht persönlich angreifen; gewinne aber doch den Eindruck, dass Sie sich vor allem persönlich profilieren wollen über die Anghörigkeit einer Klasse, zu der sie nichts beigetragen haben. Blogger aus dem Internet haben auch Ihre bessere Gesellschaft nicht geschaffen. Wenn Sie sich ihres (geerbten?) Wohnsitzes am Tegernsee rühmen wollen, dann trauen Sie sich, Ihren Namen zu veröffentlichen, schreiben Sie für eine Zeitung, und leisten einen echten Beitrag.

  39. Hier im Saarland ist Wohnen am...
    Hier im Saarland ist Wohnen am Fluß auch eher unbeliebt, aus ähnlichen Gründen wie von Zentraleurasier geschildert:
    http://freenet-homepage.de/br494/index-Dateien/huette1937.JPG
    http://img.fotocommunity.com/Technik-Industrie/Industrielandschaft/Kraftwerk-Ensdorf-a18185832.jpg
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8c/Saarstahl-Burbach.jpg
    Und die Saarbrücker Stadtautobahn (A 620) wird schonmal gerne als Nebenfluss der Saar bezeichnet, weil sie wohl so oft unter Wasser steht (habe ich aber noch nicht erlebt). Ein Teil der A 8 führt ebenfalls an der Saar entlang, gleich gegenüber am anderen Ufer dann die B51. So sieht man, was Infrastruktur alles anrichten kann…

  40. Vielen Dank für diesen...
    Vielen Dank für diesen Beitrag zur rechten Zeit.
    Anscheinend läuft auch bei der Wohnungswahl vieles unterbewußt ab.
    Habe ich mir doch bei meinem kürzlichen Umzug in eine Wohnung in Seenähe gar keine Gedanken über diese Seenähe gemacht!

  41. @Driver,
    Seetaugliches altes...

    @Driver,
    Seetaugliches altes Amphibienauto: Amphicar
    Im Prinzip handelt es sich um einen abgedichteten Triumph Herald mit Schraube.
    Wurde in den 60er Jahren recht erfolgreich verkauft.
    http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Amphicar-stuttgart-2005.jpg

  42. @...
    @ Zentraleurasier
    Магнитогорск, безусловно, один из самых странных город в мире. Я могу лишь рекомендовать всем посетить это место один раз в своей жизни.
    Привет из Алматы
    Эрнст Вильгельм

  43. Zum Bürgertum und zur...
    Zum Bürgertum und zur Autorität. Ich habe als Kind das Bürgertum noch als Autorität wahrgenommen. Diese Art von Autorität scheint durch die irrationale Autorität von scheinbarem Expertenwissen ersetzt worden zu sein. In diesem Zusammenhang nur mal einige Stichwörter: Homöopathie, Feng Shui, politische Korrektheit und Esoterik. Alles Dinge die vor allem im Bürgertum beheimatet sind. Wie soll das bloß noch enden? Das Bürgertum macht sicher eher selbst kaputt, ohne Druck und Zwang von außen.

  44. Der Urgroßvater meines...
    Der Urgroßvater meines Au-pair Mädchens verkaufte, als er um die Jahrhundertwende in Ehren aus der Stellung als Adjutant eines Habsburger Prinzen entlassen wurde, einen guten Teil des Grundes auf dem man sich heute um den Wörthersee tummelt. Mit dem Geld kaufte er sich Grund in Bled (Veldes – Slowenien), baute eine Villa, wurde nach dem ersten Krieg enteignet, und heute geht man nur noch wehmütig am Wörthersee oder am Bleder See spazieren. Die Villa steht noch und trägt noch Ihren Namen, wenigtens etwas.

  45. Ernst Wilhelm, bin total...
    Ernst Wilhelm, bin total ueberfordert: Was moechten Sie dem Herrn empfehlen? Das ist gefuehlte 1000 Jahre her. Алматы=Alma Ata? Puhhh!

  46. Don, "Die Stehkrägen" - ...
    Don, „Die Stehkrägen“ – gerade eben erst lese ich das Zitat richtig…
    Wunderbar!

  47. ...
    @ErnstWilhelm
    Магнитогорск?
    Reine Neugier: Haben Sie dort Urlaub gemacht oder war das wegen des Berufes?
    In so eine Gegend wuerde ich wohl nur unter Zwang aufsuchen.
    Aber vieleicht taeusche ich mich ja…

  48. ErnstWilhelm
    A ja zhivu v...

    ErnstWilhelm
    A ja zhivu v Chelyabinske, eto rjadom, no bolee prijatno.
    „Aber Nischt so kultig“, sagen deutsches Freund.

  49. Wir kommen grad von der See,...
    Wir kommen grad von der See, nicht vom See.
    5 Stunden nur ein paar Meilen vor der Kueste….
    Da ist befreit von allem Druck der Welt!

  50. @ErnstWilhelm
    Sie haben das...

    @ErnstWilhelm
    Sie haben das B-tum als Autorität wahrgenommen: von außen?

  51. Geflutete Weinkeller im...
    Geflutete Weinkeller im Westviertel.
    .
    Vor ähnlichen Zumutungen sind aber auch die niederen Stände nicht gefeit. Zum Beispiel die armen Schucker in Eigenheimsiedlungen rund um ehemalige Industriegebiete. Kein wasserverbrauchendes Gewerbe mehr, alles in China, der Grundwasserspiegel steigt, die Keller verwandeln sich in hübsche kleine Privatgrotten mit überraschenden Wasserspielen. Das Treibgut dürfte sich aber von dem im Westviertel unterscheiden.
    .
    Ansonsten ist es sehr angenehm hier am Seeufer: Kühlere Sommer und mildere Winter.

  52. Ernst Wilhelm 14.31h aus...
    Ernst Wilhelm 14.31h aus Almaty.
    Shto eto? Können Sie nur russisch?

  53. @Reiterjunge
    my sincere...

    @Reiterjunge
    my sincere thanks. Auf dem Photo hat der Triumph ja sogar das Lenkrad rechts!
    http://www.amphicars.com/acfaq.htm
    Aber mit 70mp/h highspeed koennen wir dem Don nicht den hoehergelegten Auspuff zeigen. Haben Sie noch Loetblei uebrig? Best D.

  54. @Debütant:
    Wer "zu dieser...

    @Debütant:
    Wer „zu dieser Klasse beiträgt“, gehört ihr nicht an und umgekehrt.
    .
    Diese Klasse ist überflüssig wie ein Goldkropf, das sind einfach nur Durchschnittsbürger mit Geld.
    .
    Vor einer echten, sieghaften Aristokratie hätte ich allerdings Respekt.
    Aber vor diesen Seegelbootkapitänen und Privatiers?

  55. Reiterjung, muskat, keine...
    Reiterjung, muskat, keine Fehlleisung, eine differance

  56. Am See wohnen ist sicher eine...
    Am See wohnen ist sicher eine schoene Variante zu den Bergen.
    Vergessen wir aber auch nicht die Gefahren!
    Wasser kann sehr zerstoererisch sein. Und da meine ich nicht ein kleines Hochwasser.
    Ein Unglueck dieser Art in PACA vor 50 Jahren.
    http://www.nicematin.com/ra/diaporama/222519/50-ans-apres-retour-en-images-sur-la-catastrophe-de-malpasset-a-frejus

  57. @Debütant
    Wir kennen doch den...

    @Debütant
    Wir kennen doch den richtigen Namen von unserem Gastgeber.
    Don Alphonso ist ein Phantasiename, so wie, sagen wir „Debuetant“ oder Grimaldeli. Und schreiben Sie für eine Zeitung?
    Seltsam, ich denke, das tut er schon ziemlich lange.

  58. @T.I.M: Ich empöre mich über...
    @T.I.M: Ich empöre mich über die Behauptung, nein, die Unterstellung, auch nur EIN Mainzer wäre JEMALS freiwillig nach Wiesbaden gezogen!!!
    Schnaubt der HH.

  59. A = Adel
    B = Bürgertum
    C =...

    A = Adel
    B = Bürgertum
    C = Canaille

  60. Aber es romantisches See auch...
    Aber es romantisches See auch gibt in Zentraleurasien:
    http://img-2007-07.photosight.ru/01/2173253.jpg

  61. A²+B²=C²...
    A²+B²=C²

  62. Debütatant, Sie müssen das...
    Debütatant, Sie müssen das nicht mögen, aber der Unterschied zwischen den ökonomisch sorglosen Menschen in den 4, 5 deutschen Reichtumsregionen – und der Tegernsee ist da für sich genommen so gut dabei, dass es müssig ist, jetzt den absoluten Spitzenreiter festzustellen – und allein den ärmeren Regionen des Landes sind so enorm, dass ich nicht sagen würde, dass es ein und das gleiche Land ist. Es hat eine identische Aussengrenze. Gegenüber anderen Regionen der welt…. das sagt noch nichts über die ethische Dimension der hier Wohnenden aus, aber Sie sollten sich mit dem gedanken anfreunden, dass es in Deutschland eine extreme Klassengesellschaft gibt, hochgradig undurchlässig und besitzdefiniert. Ich persönlich halte das ganz sicher nicht für den Idealzustand, aber wenn man darüber reden will, ob es gut so ist, oder ob Änderungen nötig sind, muss man erst mal kennen, worüber man spricht. Das tut man normalerweise nicht. ich mache es durchaus – wäre es Ihnen lieber, ich würde statt dessen bei einem Kapitalmarktfonds anheuern und Prospekte für das Texten fünf mal so viel bekommen, wie die FAZ zahlen könnte? Dann wäre ich natürlich schön still wie die anderen auch. Nehmen Sie es einfach als Einblick in eine Welt, die das nicht unbedingt möchte. Und nehmen Sie das nicht alles so schräg, wie man es hindrehen kann, wenn man schlecht gelaunt ist.
    .
    Foersterliesel, ja, das kann auch nochmal ganz anders zurückschlagen: Vor ein paar Jahren wurde das Westviertel der dummen, kleinen Stadt panisch nach Kampfmittelresten abgesucht, weil dort bis zum Ende des 2. Weltkriegs Geschütze eingeschossen wurden, und noch manches andere mehr. Das war ein ziemlicher Schock – allerdings wurde nichts gefunden, und die Quadratmeterpreise durften weiter steigen.

  63. T.I.M., ich habe nie einen...
    T.I.M., ich habe nie einen Zweifel daran gelassen, dass ich in der Ornithologie unter der Gattung „Vogelus Schraegus“ geführt werde. Flüsse sind in der Tat ein anderes Thema, mit denen hat man sich noch nicht überall richtig angefreundet. In Regensburg hat man auf einer Donauinsel die alten Fischer- und Bootsbauerhäuser einmal sauber durchrestauriert und dann zur teuersten Wohnlage gemacht – prompt kam die Jahrhundertflut. Seen und Auwälder bei Flüssen sind da etwas weniger riskant, und ideal sind natürlich Bergseen mit geringem Zufluss. Trotzdem hat es uns im letzten Winter die Achenpassstrasse mal weggespült – was nicht von unten kommt, kommt im Berg oft mit Steinzinsen von oben. Ist erschlagen besserr als ertrinken?
    .
    muscat, der Trend zu kleinen, effektiven und selbst verwalteten Einheiten klingt toll – allerdings habe ich das in der New Economy miterlebt, und wenn es zu Problemen komt, ist es überall wieder das gleiche. fiese Rattenrennen.
    .

  64. Zentraleurasier, das könnte...
    Zentraleurasier, das könnte fast auch Garzweiler sein. Oder Bitterfeld nach der wende. Ich war da mal so um 1992 rum. Man bekam einen guten Eindruck von den ersten Kapiteln des Dante’schen Inferno.
    .
    Hartmut Dresia, das wird der zweite Schritt sein: Am See kapselt man sich ab, und wenn man in die Stadt zurückkommt, versucht man die Vorteile des Sees auf Kosten anderer Leute für sich selbst umzusetzen. Weil man es im gegensatz zu früher einfach ein paar Jahrzehnte nicht mehr gelernt hat, sich in einem System mit vielen Klassen einzufinden. Die schwäbischen Kinder in Berlin Mitte etwa.

  65. In Magnitogorsk Stahl wurde...
    In Magnitogorsk Stahl wurde geschmiedet für Panzer T-34 mit denen plattgemacht Faschismus. Nur damit Ihr wissen was der Ort für Bedeutung auch für Euch.

  66. elbsegler, es geht sogar noch...
    elbsegler, es geht sogar noch kleiner: Irgendso ein Berliner Sänger von so einer PR-Popgruppe singt denen dort eine Single mit dem „Haus am See“, und irgendwelche unterambitionierten und übergeförderten Filmleute drehten dort so einen Streifen namens „Immer nie am Meer“. Der ganz kleine Emotionskapitalbetrug im grauen Häusermeer.
    .
    sjuenger, ich darf in dem Kontext vielleicht noch auf dieses wirklich sehr feine Blog hinweisen, das sich (auch) mit den diversen Umbauten und Investorenprojekten in Stralau beschäftigt:
    http://www.stralau.in-berlin.de/blog/
    Überall das gleiche, sogar die Mücken.

  67. Zentraleurasier, das weiss ich...
    Zentraleurasier, das weiss ich doch. Blöderweise ist das bei meiner Familie nicht ganz so wie vielleicht bei anderen. Ein Hoch auf die russischen tankisti!
    .
    Avantgarde, stimmt, von den reinblauen Tagen abgesehen ist der See immer anders. Und wenn der Tag reinblau ist, ist das auch nicht langweilig.

  68. Don, logisch, die New Economy...
    Don, logisch, die New Economy hat ja auch größtenteils Produkte und Dienstleistungen verkauft, die keiner braucht. Wie die Finanzbranche in den letzten Jahren. Da wurden schöne dicke Wasserköpfe gezüchtet. Und die werden nun rollen.
    Bitter für manche, die jeden Tag minimum 14 Stunden voll auf Konzern-Linie abgerissen und davon die Hälfte nasepopelnd in irgendwelchen „steering committees“, „board meetings“, Projektplanungsrunden und sonst wo gesessen haben.
    Aber eine Wohltat für alle, denen das Pflegen der Orangenbäumchen (der Kunden) wichtiger ist als das Auspressen selbiger – denn das ist nun mal die langfristig bessere Perspektive.

  69. Dieser Blog ist ein zartes...
    Dieser Blog ist ein zartes Nichts, in dem wir 40-plus-Menschen und einander ein wenig bespiegeln und ergötzen. Als solches muss man ihn nehmen. Bitte nicht ernstnehmen oder schlechte Stimmung verbreiten, auch nicht von Don Alphonso.
    Wir haben nichts aufgebaut, aber auch nichts in die Binsen gesetzt, Klammern an die ererbten Immobilien. Hier und da ein paar Renovierungen oder ein Kredit umgeschuldet, ein paar indische Aktien, das wars.
    Wo sind unsere Leistungen ? Nicht vorhanden. In Architektur, Literatur: nichts. Die Bauten der nuller Jahre, oder: Wiederaufbau von Stadtschlössern, armselig. Literatur: Kein Roman der Generation: Ausnahme höchstens USA , infinite jest.
    Im Grunde kämpfen wir nur gegen den Bauchansatz. Wir geilen uns daran auf, wenn wir mitten in der Krise eine Schweizer Uhr kaufen und uns dann einbilden, wir hätten die Weltwirtschaft angekurbelt.
    Wer von Ihnen, geehrte Mitschreiber, hat etwas geleistet ? Bitte mit Beispiel.

  70. Gheluveld,
    Ich habe immerhin...

    Gheluveld,
    Ich habe immerhin in meinem Umfeld die korrekte Bezeichnung für unser Jahrzehnt geprägt: Nicht nuller Jahre, sondern, bitteschön: Nullziger Jahre.

  71. Ansonsten konnten wir gar...
    Ansonsten konnten wir gar nichts leisten, weil wir dieses Jahrzehnt komplett im Internet verbracht haben.

  72. Wenn hier Stralau genannt...
    Wenn hier Stralau genannt wird, sollte noch erwähnt werden, daß es die im Artikel beschriebene Entwicklung auch mit Verzögerung gibt: Stralau war bis ins 19. Jahrhundert Fischerdorf, bis hier und im angrenzenden Rummelsburg gerade wegen des Wassers die Industrialisierung einsetzte (Teppichfabrik Protzen, Weberei, div. Werften, Engelhardt-Brauerei, Glaswerk, die Agfa wurde in Rummelsburg gegründet).
    Erst seit ca. 15 Jahren entstehen hier nennenswerte Wohngebiete mit sozial recht homogener Bewohnerschaft.

  73. @gheluveld
    Gerne...

    @gheluveld
    Gerne gheluveld!
    Der rer.nat ist nicht gekauft, der Adeltitel erst recht nicht.
    Ich kenn die Familie auswendig bis 1200 Schnee;
    Der Dienst bei der Luftwaffe war kurz.
    Das Studium eigentlich umsonst.
    Die Erbschaft war klein.
    Die Firma fuer Industrial Design wurde mit Venture Capital von „Freunden“ gegruendet.
    Den Einsatz mit Zinsen zurueckgezahlt.
    Fuer die namhaftesten Grossunternehmen der Welt gearbeitet.
    Mehrere Patente.
    Nach Krebsdiagnose alles verscherbelt um noch ein bissel zu leben.
    Und ich soll mir ans Bein pinkeln lassen von irgendwelchen Halbakademikern oder Meiers und Gaertners.
    Naja, andererseits, da faellt mit ein Spruch von meinem Stiefsohn ein:
    „An manchen Leuten geht das Leben vorbei!
    Bei anderen hat es sich direct aufs Gesicht gesetzt!“
    Schoenen Abend an die Meiers und Gaertners eurer Republik.
    Vieleicht wuerden sie gern einen Stern an meine Brust heften um mich auszugrenzen und mich in ein Arbeitslager stecken, wie ihre Vorfahren es mit meinen Vorfahren taten.
    Desolais, die Zeiten sind vorbei!

  74. @gheluveld
    Richtig. Die...

    @gheluveld
    Richtig. Die Generation 40+ in der BRD soweit sie nicht wie die neue Ministerin (telegener als Jung ist sie wohl; von Gutenberg und Köhler die CDU kann die Gala alleine bestreiten) in die CDU wegen der historischen Verdienst im Umfeld des Mauerfalls in die CDU eingetreten ist, hat politisch ganz ganz wenig erreicht. Man sucht sich halt Nischen um nicht zu verzweifeln an der eigenen Wirkungslosigkeit. Aber literarisch wäre das doch aufzuarbeiten.
    Ich habe in meiner Nische Hebräisch gelernt, kenne die Kirchengeschichte der ersten 8 JH ganz gut, habe gegen die WAA demonstriert…. und kann toxische von nicht toxischen Finanzpapieren unterscheiden.
    Reicht das ?

  75. Ich kenne einen, der kam von...
    Ich kenne einen, der kam von ganzarm zu arm. Macht 100% plus. Zaehlt das?

  76. @gheluveld

    Es geht primär...
    @gheluveld
    Es geht primär ums überleben, oder? Wie während der French revolution 1789.

  77. @gheluveld
    Entschuldigen Sie,...

    @gheluveld
    Entschuldigen Sie, wenn ich das jetzt so salopp sage, aber das klingt nach gelangweiltem Geblubber. Wohin kucken Sie denn, wenn Sie gute Architektur sehen wollen, oder etwas Gutes lesen? Auf die gesammelten „Must“-Medien, die auf Ihrem Bauchansatz liegen? Da gibts doch nur etabliertes Mittelmaß politisch korrekt bis in die letzte Pore.
    Sie haben natürlich Recht, dass vieles armselig ist, auch in der Literatur, aber ob es einen Generationen-Roman 40+ braucht? Mich schüttelts immer noch, wenn ich an die paar Seiten „Generation Golf“ und ähnliches denke … ne, das muss nicht sein. Und genau so armselig ist die Entwicklung, die in unserem Städtebau stattfindet, und die Verantwortung haben dort vielfach gediente 40+-Karrieristen mit Bürokratenhirn.
    Gute (moderne) Architektur gibts übrigens, man muss sie nur finden, weil es eher nur regional bekannte Bauten sind.
    Wenn ich es mir genau überlege, so ganz unrecht haben Sie mit vielen 40-plus-Menschen nicht (nichts aufgebaut, nichts ruiniert, aber bei einigen, die ich kenne, kommt das noch), doch die 80/20-Verteilung gibts hier doch auch.
    Für „infinite jest“ hatte ich bisher keine Zeit …

  78. @gheluved
    ich denke, ein paar...

    @gheluved
    ich denke, ein paar wenige ossis haben vor einiger zeit was riskiert & geleistet.
    auch wenn diese wohl eher immer noch keine schweizer uhr oder immobilien besitzen. aber irgendwas ist ja immer …

  79. Apropos Stralau und...
    Apropos Stralau und Bonzenwerder (hieß wohl so in Schwiegervaters Jugendzeit)…
    Stralau dünkt mich so eine Art halbfertige Bauruine – da sollte groß was hin (Wasserstadt Spandau war ein noch größerer Flop), aber es hat sich nicht belebt, keine Wirtschaft, kein Laden, alles muß man ankarren wie in der Pampa. Zumindest in dem alten Haus, in dem unser Bekannter wohnt, ist der Blick aufs Wasser mit den vorbeiziehenden Binnenschiffen allerdings schon nett, und der Fußgängerweg ist mit gut bewuchertem Gartenstreifen auf Abstand gehalten. –
    In Schwanenwerder wird man an sonnigen Sommertagen wenig Freude am Wasser haben, denn der Wannsee ist dermaßen überlaufen, daß nur wenig fehlt, um ihn trockenen Fußes überqueren zu können. –
    Die Mücken, jaja, die sind natürlich eine wahre Plage, aber die trauen sich leider sogar hier in mein Winkelchen am nassen Dreieck. Vermutlich brüten sie im Schloßpark und schwärmen dann aus, wenn zuwenig Touristen zum Aussaugen da sind. –
    Hier stehen übrigens auch ein paar alte Villen erratisch mitten im Stadtgebiet herum; die Villa Oppenheim wurde um 1900 der Stadt verkauft, in Heringsdorf gibt es auch eine – aber in Heringsdorf werden die ja wohl nur im Sommer gewesen sein?; dann die Villa „hinterm Rathaus“, wo heute das Standesamt drin ist – auch die wurde wohl um nämliche Zeit an die Stadt verkauft. Ich habe noch nicht mitbekommen, wohin die Besitzer seinerzeit umgezogen sind. Wahrscheinlich wurde es ihnen zu voll und zu laut, denn ab 1900 wurde hier gebaut auf Teufel komm raus. –

  80. @gheluveld

    Das zarte Nichts...
    @gheluveld
    Das zarte Nichts ist die Leistung. Gelassenheit gegenüber der Aufregungsindustrie. Skepsis gegen große Zeiten.

  81. Wer Donjon sagt, muß auch...
    Wer Donjon sagt, muß auch Dragon sagen. Spontigruß.

  82. Magnitogorsk, kommen Sie,...
    Magnitogorsk, kommen Sie, sehen Sie und staunen Sie. Ich habe vor drei Jahren die gesamte Region von Jekaterinburg bis Magnitogorsk bereist. Schönes und schreckliches. Was den Aufenthalt am See betrifft so empfehle ich http://www.porogi.ru/. Unter фотогалерея finden Sie Photos eines Turbinenhauses mit einem Siemens-Generator aus dem Jahre 1906. Der Maschinist war ziemlich betrunken und führte uns gern herum. Leider ist der Besuch dieses Ortes nur Russischsprachigen oder in Begleitung Russischsprachiger zu empfehlen. Englisch Fehlanzeige.

  83. colorcraze, ich denke, Berlin...
    colorcraze, ich denke, Berlin hat das spezifische Problem einer zu grossen, armen Stadt mit zu wenig Seefläche in der Nähe. Da muss man eben nehmen, was man kriegen kann, und andere ziehen dann eben an die Seen nach Potsdam. Man muss dort eben nehmen, was man kriegen kann. Und wenn es einen nicht stört, dass man in Europas scheusslichste Grossstadt muss, um in eine Stadt zu kommen, soll es ja auch ganz nett dort sein. (Allerdings, keine Berge, kein Aushalten, sog i.)
    .
    stralau, man darf davon ausgehen, dass die grösseren Probleme deshalb trotzdem kommen, und das bei der typisch niedrigen Lernquote in diesem stadtplanerischen Sektor.

  84. gheluveld, nun, ich fand mein...
    gheluveld, nun, ich fand mein Leben zwischen 1999 und 2003 dermassen aufregend, dass ich im Rückblick ganz froh bin, wenn es jetzt etwas ruhiger verläuft. Ich muss auch sagen, dass ich es gar nicht so schlimm finde, wenn hier keine Weltzerstörer und Erneuerer rumlaufen, das geht meistens schief. Von Generationenbüchern halte ich gar nichts, denn „meine“ Generation ist mir weitgehend fremd, und ich möchte mich da auch in nichts pressen lassen.

  85. muscat, da bin ich mir gar...
    muscat, da bin ich mir gar nicht so sicher. Finanzkonzerne geben nun mal gerne mit der schieren Grösse an, da herrscht ein echter Fetischismus mit der Gigantomanie, und leider hat man denen so viel Geld nachgeworfen, dass sie auch weiterhin gross und attraktiv sein können. Von innen heraus werden sie sich nicht zerschlagen. Und die Politik ist zu feige, das zu tun, und gibt der Strafverfolgung auch keine Mittel gegen den Bankerraub zur Hand. Unschön und dumm, bis zur nächsten Blase.
    .
    Driver, meine Sache, wie gesagt, wäre das Wohnen am Fluss auch nicht – aber nachdem das Seeviertel voll ist, entwickelt man in der kleinen, dummen Stadt an der Donau gerade Flussviertel zu enormen Preisen. Warum? Keine Ahnung. Der Fluss ist jetzt nicht wirklich überwältigend schön, aber wer zu spät kommt, nun, der muss kaufen, was übrig bleibt.

  86. Berlin, zuwenig...
    Berlin, zuwenig Seefläche?
    Das sieht in Paris, Rom oder Madrid natürlich viel besser aus.

  87. Rom hat das Meer, Paris die...
    Rom hat das Meer, Paris die Seinelandschaft und Madrid, nun, man könnte auch Bukarest anführen.

  88. @HansMeier555

    In der Tat von...
    @HansMeier555
    In der Tat von außen. Ich entstamme einer Bauernfamilie. Und ich kann man noch gut erinnern, als Kind dem Bürgertum in unserem Dorf so etwas wie Ehrfurcht entgegengebracht zu haben.

  89. Im Ernst: In Berlin ist die...
    Im Ernst: In Berlin ist die Wassersituation viel besser als in München, und Überschwemmungen gibt es auch nie. Wer zur Ostsee will, muß allerdings durch Brandenburg.

  90. unellen, es gibt meines...
    unellen, es gibt meines Wissens kein Westviertel, wo man sich nicht erfolgreich gegen Autobahnen zur Wehr gesetzt hätte. Das geht nun gar nicht. Und da will man auch nicht hin.
    .
    Don Ferrando, es stimmt schon, man macht das einfach, es ist „normal“, der See und diese Viertel hängen einfach zusammen, da passt kein Blatt Papier dazwischen.

  91. Werter Don,
    Ihre Berlin-Zeit...

    Werter Don,
    Ihre Berlin-Zeit muss Sie tief traumatisiert haben. Berlin und zu wenig Seefläche in der Nähe – das war mal wieder ein guter Witz.

  92. Aber nein - besuchen Sie...
    Aber nein – besuchen Sie München, und sehen Sie, was es bedeutet, ausreichend Seen zu haben. Berlin ist einfach zu gross.

  93. Don, Politik brauchts dafür...
    Don, Politik brauchts dafür auch nicht. Einfach nur Kunden und Investoren, die in Scharen weglaufen, weil man sie verschaukelt hat.
    .
    gheluveld, Generation 40+ geht ja gerade noch so (immerhin habe ich mit zwei von denen eine kleine profitable Firma aufgebaut); aber die Leute plus minus 30, die sind ein echtes Problem (da gibts mittlerweile auch ein Buch, sogar recht lesenswert).

  94. @Don
    Es kommt aber drauf an,...

    @Don
    Es kommt aber drauf an, wo man hier die grenze zieht. Als „Münchner Seen“ würde ich den Starnberger oder den Ammersee noch durchgehen lassen. Tegernsee und Chiemsee schon nicht mehr. Sonst müssen Sie für Berlin auch die Mecklenburger Seenplatte gelten lassen. Innerhalb der Stadtfläche hat das Wasser in München einen Anteil von 1,2 % in Berlin 6,8 %. Da die Stadtfläche Berlin knapp dreimal so groß ist wie die Münchens gibt es auch in absoluten Zahlen ausreichend Wasser. Was natürlich fehlt, ist das Alpenpanorama am Horizont. Der große Müggelberg is mit 114m über N.N. nicht so sonderlich stadtbildprägend. Das Alpenpanorama ist aber in Hamburg, Paris oder London auch eher enttäuschend.

  95. gheluveld & grimaldi

    Gerade...
    gheluveld & grimaldi
    Gerade an Ihrem rotürischen Leistungsfetischismus kann man doch sehen,
    was in Europa in den letzten 200 Jahren elitenmäßig falsch gelaufen ist.
    Sie verlangen Leistungen. Warum? Und was verstehen Sie überhaupt unter „Leistung“?
    Für mich ist das ein Terminus aus dem Schuhmacherhandwerk.
    .
    Die sieghafte Aristokratie nimmt ihre solemne Präsenz auf dem Schloßhügel der
    Gesellschaft als Selbstverständlichkeit.
    Wahre Aristokratie „leistet“ nichts.
    Sie bewahrt das Erbe mutig und in unverbrüchlicher Treue zu sich selbst. Offen und
    vor aller Augen genießt sie ihre gottgegebenen Privilegien. Vor allem aber erfüllt
    sie ihre vornehmste Pflicht: Die Rotüre, Bauern und Gescherr auf ihren Platz zu
    stellen und rackern zu lassen.

  96. geehrter grimaldini. Mein Dr....
    geehrter grimaldini. Mein Dr. ist auch nicht gekauft , aber wissenschaftlich wertlos.

  97. In Berlin ist mir der Mangel...
    In Berlin ist mir der Mangel an so manchem aufgefallen, aber Wasser-und Baummangel ganz sicher nicht.
    .
    Grimaldeli, nicht aergern. Hier gehts schon mal rauh zu. Erst wenn die ganz Feinsinnigen auftauchen, verlierts an Charme.

  98. geehrter hans meier 555, gute...
    geehrter hans meier 555, gute Eingabe, das mit dem Hocken im Internet, wir gleichen es dadurch aus, dass wir nicht fernsehen

  99. geehrte Swina, OK , 1989 haben...
    geehrte Swina, OK , 1989 haben die Sachsen was riskiert, aber danach, doch wieder die alte Beutestarre?

  100. geehrte Christina, Must-...
    geehrte Christina, Must- Medien darf man nicht ernst nehmen. Ein Blick auf den aktuellen Wohnungsbau oder Sportstättenbau genügt. Das Buch Gen. Golf ist nicht diskutabel. Ich meine so etwas wie die Blechtrommel. Was ist die 80/20 Verteilung?

  101. @elbsegler

    Doch, der...
    @elbsegler
    Doch, der Tegernsee ist ganz sicher zu den Münchner Hausseen zu zählen. Ohne Stau bin ich da in einer halben Stunde.
    Die meisten Münchner würden noch den Gardasee dazuzählen.

  102. @gheluveld
    Seitdem ich vor zwe...

    @gheluveld
    Seitdem ich vor zwe Jahren zufällig youtube entdeckt und mir damit prompt eine Nacht um die Ohren gehauen habe, bilde ich mir auch auf meine TV-Abstinenz nichts mehr ein.
    Es gibt Blogs, die sind weitaus schlimmer als Fernsehen, wenn Sie wissen was ich meine.

  103. @geluveld
    die gesammelten...

    @geluveld
    die gesammelten Untertreibungen von Matthias Beltz kann ich Ihnen empfehlen, obwohl die schon älter sind.
    Die „Generation Golf“ ist natürlich keine echte Literatur, aber als Sociology-Bestseller durchaus akzeptabel – das Buch enthält treffende Beobachtungen. Das ist bemerkenswert in einer Zeit, wo gerade der „echten“ LIteratur jeder soziologische Dimension fehlt.
    .
    Ach ja, einen Künstler gibt es doch noch: Reinald Grebe.

  104. @avantgarde
    nun ja, bei derart...

    @avantgarde
    nun ja, bei derart einnehmendem Wesen kann ein Berliner dann auch die Ostsee zum Hausmeer erklären. Ohne Stau sind es auch nur zwei Stunden.

  105. Henscheidt, Henschel, Goldt,...
    Henscheidt, Henschel, Goldt, Rayk Wieland?

  106. @gheluveld
    Ich wusste schon...

    @gheluveld
    Ich wusste schon was Sie meinten, aber manchmal kann ich mir Überspitzungen nicht verkneifen. Die 80/20-Verteilung ist meine vereinfachte Unterteilung der IQ-Normalverteilung: 80% unter 115. Ich meine damit aber nicht nur den IQ; es gibt unter vielen Aspekten immer ein paar (wenige), die sich von der Masse abheben.
    Ja, leider werden in meiner Stadt auch gerade ganz ätzende Karnickelstallanlagen mitten in die Innenstadt gestellt, aber es gibt nicht wenige, denen es so gefällt; ein Bekannter, der dort wohnt erzählte mir das jüngst. Und genehmigt wird sowas auch noch, aber was kann man erwarten, wenn es keine gscheite Stadtplanung gibt, weil die die Stadtwerke (mit ihren Technokraten) das unter den Nagel reißen.
    .
    Wie wärs mit Houellebeqc? (Nein, eine „Belchtrommel“ hat er nciht geschrieben.)

  107. ...
    …http://www.freeimmo.de/1972194
    oder doch besser: http://www.immonet.de/bayern/miesbach-gmund-mehrfamilienhaus-kaufen-107560c1131-1.html

  108. Houellebecq, ein von anderen...
    Houellebecq, ein von anderen hochgeschriebener Kampfwichser.

  109. christina, Houellebecq...
    christina, Houellebecq erscheint mir vorzugswürdig. „Plateforme“ fand ich drastisch, aber gut, ebenso wie „Ausweitung der Kampfzone“.
    Filou, Henschel? Och nö… Obwohl, für 40+ vielleicht tatsächlich besser geeignet. Bedaure, da kann ich nicht mitreden.

  110. geehrter Berthold IV,...
    geehrter Berthold IV, Hebräisch und Kirchengeschichte: selten, gebildet, weit über dem Durchschnitt.
    Aus der Nische? Vorschlag (genotypsch): jede Woche ein Gedicht schreiben, nach 6 Monaten im Selbstverlag veröffentlichen, jeder ist ein Dichter, Beitrag zur Kulturgeschichte
    (phänotypisch) : weisse Lederhandschuhe tragen oder ein orangefarbenes Auto zulegen, Mut zur Oberfläche.

  111. muscat, alles Bettlektuere,...
    muscat, alles Bettlektuere, draussen alles truebe, typischer grauer Sonntag, Kanne Tee am Bett-und ’n Stoss Fettbemmen. So macht Winterdepression spass.

  112. muscat, ich fand beide auch...
    muscat, ich fand beide auch ganz gut. La possibilite d’une ile hingegen fiel, meiner Meinung nach, gerade im letzten Drittel deutlich ab. Seine Gedichte sind übrigens auch lesenwert.
    .
    @HansMeier555
    Wenn Sie meinen.

  113. @gheluveld: Vorschlag...
    @gheluveld: Vorschlag (authentisch): Wenn man keine Ahnung hat, Fr… halten. Ansonsten im Zweifel seinen ureigenen Interessen nachgehen, selbst wenn das dann „Kampfgewichse“ ist, gell, HansMeier?

  114. Auch wenn und der schwedischen...
    Auch wenn und der schwedischen Akademie das nicht gefällt: Die beste Erzählliteratur scheint mir derzeit aus den USA zu kommen.
    Littell, Tellkamp, die können schon schreiben, aber Franzen gefällt mir besser. Und andere würden mir vermutlich noch besser gefallen, wenn ich Zeit und Mühe aufwenden würde, sie in ihren Löchern aufzuspüren.
    Das sind nur flüchtige Eindrücke eines Gelegenheitslesers. Erwarten Sie nicht zu viel Kompetenz von jemandem, der wie ich 70 Prozent seiner Bildung Walt Disneys lustigen Donald-Duck-Taschenbüchern verdankt.
    Was nicht wochenlang den „Perlentaucher“ beschäftigt, das existiert für mich einfach nicht.

  115. Da "Fr... halten" und...
    Da „Fr… halten“ und „Kampfgewichse“ doch ein bischen sehr special sind, blende ich mich hier aus! Viel Spass bei Ihrer Conversation!
    Brrr

  116. @Griamldeli
    Es tut mir leid....

    @Griamldeli
    Es tut mir leid. Die Erinnerung an die „Elementarteilchen“ war schuld.

  117. Allseits ein wenig Mässigung...
    Allseits ein wenig Mässigung fände ich ja ger nicht so schlecht, danke.

  118. "Von innen heraus werden sie...
    „Von innen heraus werden sie sich nicht zerschlagen.“ Planen tun die das bestimmt alle nicht. Aber wie gerade in letzter Zeit häufiger zu sehen, ist das aber häufiger als sie uns in diversen astrein formulierten Selbstbeweihräucherungsmitteilungen suggerieren. Ab einer gewisssen Größe geht das nur noch von innen heraus… Es ist nur eine Frage der Zeit.

  119. @Don Alphonso
    Mäßigung?
    Eine...

    @Don Alphonso
    Mäßigung?
    Eine anständige Wirtshausrauferei hat auch was für sich, ab und zu.

  120. N°5, Sie nehmen diese banale...
    N°5, Sie nehmen diese banale Plauderei viel zu ernst und zu wichtig. Lockern Sie sich mal ein wenig, das tut gut.
    .
    BertholdIV, die Mittel machen den Ton, und wenn wirklich die Fäuste fliegen, mache ich auch mit.
    .
    Nein, im Ernst: ich mag es, wenn das hier alles so bleibt, dass weitgehend alle ihren Spass und ihre Unterhaltung haben.

  121. @Don Alphonso
    war der letzte...

    @Don Alphonso
    war der letzte Satz jetzt ein Lob an die Blogger?
    Noch ein paar Monate gemütliches Bloggen mit dem Rücken am Kachelofen, abgeschottet vom bösen Herbstwetter draußen?

  122. Dabei kam ich mir vor, als...
    Dabei kam ich mir vor, als hätt‘ ich ihn nur zitiert. Und daß man mit solchen Worten heute noch schockieren kann… mon dieu!

  123. Es war ein Lob an die...
    Es war ein Lob an die Kommentatoren. Es geht hier wirklich sehr fein zu, finde ich.
    .
    Ansonsten: Nachdem ich gerade in Frankfurt bin (ich kann hier ja auch verraten, dass die Stützen von beiden Seiten erst mal auf ein Jahr angelegt waren, und nun zum gegenseitigen Einverständnis auch genau so weiterlaufen), wird es heute schon noch etwas garstiger. Frankfurt drückt immer auf meine Laune.

  124. Dabei ist FFM die Stadt, in...
    Dabei ist FFM die Stadt, in der Matthias Beltz lebte. Kein Argument? Göte ist ja weggezogen, als Aufbauhelfer in die Zone.

  125. betrachten Sie es als...
    betrachten Sie es als beiläufige Feststellung auch wenn es sich nicht mir Ihrer deckt…
    Einen wesentlichen Beitrag hat Ihre Generation dennoch geleistet. Das geerbte Vermögen und der damit einhergehende Habitus darf selbst ohne eigenes Zutun als selbstverständlich betrachtet werden. Der Nachwuchs weiß damit sogar schon im Kindergarten Alter umzugehen und verschwendet hoffentlich noch weniger Zeit mit Sinnfragen…

  126. Und überhaupt scheint mir...
    Und überhaupt scheint mir diese Bemerkung auch sehr ungalant, so weit ich das anhand der lückenhaften, von meinem IT-Arbeitsplatz aus recherchierbaren privaten Zusammenänge, beurteilen kann.

  127. @Grimaldeli: Noch mal 11:59...
    @Grimaldeli: Noch mal 11:59 gucken, buette, buette!

  128. @Don
    Das Politbüro hat Sie...

    @Don
    Das Politbüro hat Sie sicher auch gefragt, ob Sie sich daß zutrauen, nochmal 100 neue Themen zu finden, ohne sich irgendwann allzu offensichtlich zu wiederholen. Ewig kann man das doch gar nicht fortsetzen.

  129. @Nr.5
    Genau! Auch das Geld...

    @Nr.5
    Genau! Auch das Geld muß lernen, in Würde zu altern.
    Wer heute Abfindungsmillionen einstreicht, denkt dabei nicht nur Villen und Autos, sondern schon: An die übernächste Generation!
    Die Enkel, die über genau solche Neureiche wie ihren Opa, dem sie alles verdanken, das Näschen rümpfen werden.

  130. Deshalb hat das Politbüro ja...
    Deshalb hat das Politbüro ja auch mein Dekret des nächsten 1-Jahres-Plans mit allen Erweiterungen der fazialistischen Revolution und völkerverbindenden Freundschaft so, wie es war, abgesegnet. Ich wollte schon immer mal was über das Paarungsverhalten der Seepferdchen schreiben.

  131. aber der Wein schmeckt gut in...
    aber der Wein schmeckt gut in Frankfurt?!;-)

  132. Ach so, und zur...
    Ach so, und zur Datierungsproblematik zwischen Latene B3 und Latene C1a sollten wir auch mal ein wenig debattieren: Ab wann kann man keltische Führungsschichten mit unseren vergleichen? Man sieht: Themen ohne Ende!

  133. Würde ich welchen trinken,...
    Würde ich welchen trinken, sagte ich: fast so gut wie die falschen Hoffnungen derer, die eine Schicht am Ende wünschen, die sich famos aufs perpetuieren ihrer selbst versteht.

  134. Hauptsache nix über...
    Hauptsache nix über Sicherheitspolitik oder die GUS.

  135. Ich habe das Gefühl, am...
    Ich habe das Gefühl, am meisten bedrückt Sie an Ffm, daß in Griesheim ein halbfertiger Sunbeam steht, der eigentlich hätte schon an der Corniche langbrausen sollen!

  136. Nacht-Schicht....
    Nacht-Schicht.

  137. Die Autoperpetuierung...
    Die Autoperpetuierung funktioniert ordentlich, nur noch nicht in völliger Übereinstimmung mit der biologischen Reproduktion. Geschäft und Liebe, ein ewiges Thema. Der Feudalismus hatte auch dafür die bessere Lösung, die alleinseligmachende Kirche sowieso.

  138. @ N°5: welcher Wein? Meinen...
    @ N°5: welcher Wein? Meinen Sie den Äppler ??

  139. geehrter grimaldi
    Ludendorff...

    geehrter grimaldi
    Ludendorff März 1918: Wir hauen eine Bresche rein, der Rest wird sich finden, vulgo, wir treiben ordentlich die Sau durchs Dorf und gucken was passiert, so schreiben auch (selten)einige in diesem zarten Blog, von Kaviar bis Graupensuppe alles dabei, bitte nicht persönlich nehmen. Zu 33-45 d.v. JH, wir wissen alle Bescheid und tragen selber daran.

  140. @HansMeier555

    Zum Thema...
    @HansMeier555
    Zum Thema „Amerikanísche Erzähler“:
    Unbedingt Updike, vor allem die „Rabbit“-Reihe, insbesondere „Rabbit is rich“ ( „Bessere Verhältnisse“ ).
    Philipp Roth.
    Anne Proulx, „Weit draussen“ ( Kurzgeschichten, meisterhaft lakonisch, wird man süchtig danach ).
    Entschuldigung fürs name-dropping, aber wenn jemand Interesse für amerikanische Erzähler zeigt, bricht es aus mir heraus.

  141. @Don:"die Mittel machen den...
    @Don:“die Mittel machen den Ton, und wenn wirklich die Fäuste fliegen, mache ich auch mit. „….ich auch !!!, mit vollem Einsatz & einem Lächeln auf den Lippen….hab ich ja als junger Mann mal in Bayern gelernt :-)

  142. @Frankie
    Jawoll, die Proulx...

    @Frankie
    Jawoll, die Proulx kenn ich sogar schon, hat mir gut gefallen, die anderen nur vom Namen aus dem Feuilleton. Werd ich mal ausprobieren, danke.

  143. Don Ferrando, morgen früh...
    Don Ferrando, morgen früh gehe ich es besuchen und weine ein paar Tränchen.
    .
    Miner, ich finde es, wie gesagt, angenehm, so wie es ist. Es ist absolut nicht selbstverständlich, wenn KOmmentarstränge über 100 Kommentare ohne unerfreuliche Anschukdigungen laufen, und das würde ich wirklich gerne so beibehalten.

  144. Hallo Don,
    Vielen Dank für...

    Hallo Don,
    Vielen Dank für den Kommentar zu den Fabrikantenvillen in Fabriknähe (möglichst am Wasser). So einen prachtvollen Palazzo errichtete sich bereits jener Frühkapitalist, der in Pompejis Hafennähe die berühmte Fischsauce produzierte. Hunderte von Sklaven arbeiteten in seiner Saucenfabrik Wand an Wand mit der enormen Villa. Als echter Kapitalist baute er nach dem Erdbeben von Anno 63 zuerst seine Fabrik wieder auf, während Teile der Villa bis zum Vulkanausbruch Anno 79 noch nicht restauriert waren. Von hier aus belieferte er per Schiff das gesamte römische Reich, und noch heute findet man die Amphoren mit der Firmenmarke seiner Saucenfirma von Gallien bis Syrien. Keine Römerin konnte ohne diese pompejanische Sauce auskommen — sie was das Maggi des ersten Jahrhunderts nach Christi.

  145. elbsegler, in aller Regel ist...
    elbsegler, in aller Regel ist man dank Autobahn und freier Fahrt in der Regel schneller am Tegernsee, als wenn man sich durch Starnberg zum Westufer des Starnberger sees durchschlagen muss. Letzthin braucht ich am Abend 28 Minuten von Haustür Gmund bis Gesteig an der Isar. Der Wallberg am Ende des tegernsee gilt auch nicht umsonst als der Hausberg der Münchner. Und wenn man im Sommer den Stau von der Autobahn bis Rottach unter Nummernschildgesichtspunkten betrachtet…
    .
    gheluveld, Sprachakrobatik in allen Ehren, aber mehr als nur Schlagworte sollte es schon sein.

  146. Grimaldeli, ich hoffe, Sie...
    Grimaldeli, ich hoffe, Sie haben sich Ihres Aergers beim Fernsehen entledigen koennen, falls Sie 3Sat zu empfangen vermoegen. Da laeuft seit 22.15 Uhr die koestliche Kostuemschnulze „Der Koenig tanzt“, eine halbwahre Geschichte um Louis XIV, Lully und Molier.
    Die Frauen sind schoen, die Knaben ansehnlich, ja und die Musik, fuer die Musik mag ich keine Worte finden. Von den Kleidern moechte ich erst garnicht reden.
    Neben dem Erwerb eines Cembalos fuer Madame und dem Erlegen einer Cellistin aus rein sportlichen Erwaegungen, wird die Anschaffung eines Kostuems dieser Zeit ein immer dringender werdendes Anliegen.
    Mehr brauche ich nicht. Eine Exzessomaschine besitze ich ja schon und eine Segelyacht brauche ich nicht mehr, seit entschieden ist, dass ich mich vor dem Meer mehr fuerchte, als das Meer sich vor mir.

  147. Noch ein famoser...
    Noch ein famoser Nachtrag:
    http://www.lacitedufleuve.com/project.htm
    .
    Gefunden hier:
    http://damenwahl.blogger.de/stories/1540007/

  148. Wo rostet denn der Sunbeam...
    Wo rostet denn der Sunbeam ?
    Ist es diese hässliche Stelle am Rahmen im Bereich von Differential und Hinterachse ?

  149. Nein, es sind die Unterkanten...
    Nein, es sind die Unterkanten der Türen und die Ersatzradaufnahme. Wie eigentlich immer.

  150. Ooooch, das ist doch...
    Ooooch, das ist doch harmlos.
    Ich wollte ich wäre schon soweit.

  151. dunnhaupt, so richtig wichtig...
    dunnhaupt, so richtig wichtig nahm man es in der Fweriensiedlung wohl generell nicht mit der beseitigung alter Schäden, und wenn der Garumproduzent erst mal die Produktion wieder angefahren hat, während daheim der Saustall war – nun, dann ist da keine kleine Ähnlichkeit mit dem Verhalten des aktuellen Ministerpräsidenten. Und in Aquila schaut es ja immer noch schlimm aus.
    .
    Reiterjunge, darf ich fragen, an welchem Blech welcher Kiste Sie leiden?

  152. Hah, von wegen hier schreiben...
    Hah, von wegen hier schreiben nur Leute 40+! Ich bin noch unter dreißig und Dipsy (wo ist er eigentlich hin? Auf dem Flug nach Berlin abgestürzt oder im Zug nach Dresden am schlechten Russentisch aufgefressen worden?) vielleicht sogar noch unter 25…
    @HansMeier: Vielen Dank für Ihren Pythagoras :-) Und für den „Kampfwichser“ Hat mir den Morgen gerettet :-)
    @dunnhaupt: Um am Monte Testaccio findet man heute noch die Scherben der Fischsaucen-Amphoren…

    was Stralau angeht: Also ich fands nett da, habe in meiner Berliner Zeit in der Nähe gewohnt und bin dort oft Joggen gegangen. Im Winter konnte man manchmal auch in der Bucht Schlittschuh laufen oder Eishockey spielen, das war auch fein. Wenn jetzt das Wasser nur sauber genug wäre um drin baden zu können… aber ich persönlich glaube nicht daran, dass es mit dem „Spree 2011“ Projekt klappt. Leider. Den Wannsee und den Müggelsee fand ich ja auch immer schon grenzwertig (gut, bin da vorbelastet. Der Besuch der Vorlesungungen mit den harmlosen Titeln „Hygiene“ und „Einführung in die Mikrobiologie“ hat mit manche Vergnügen wahrscheinlich für immer verdorben. Unwissenheit ist manchmal besser…)

  153. Es handelt sich um einen...
    Es handelt sich um einen Triumph Herald Convertible Baujahr 68.
    Ein gemütliches kleines Cabriolet.
    Ich habe den Wagen im Herbst auf eigener Achse aus London überführt.
    Bis auf eine Reifenpanne auf der Fähre bei der Ankunft in Dünkirchen (so schnell habe ich noch nie ein Rad gewechselt) verlief die Rückfahrt ohne Probleme.
    .
    Die Inspektion über der heimischen Arbeitsgrube ergab in Bezug auf Korrosion die folgenden Mängelpunkte:
    Rahmen im Bereich der Hinterachse, Rahmenausleger vorne rechts, beide hinteren seitlichen Rahmenausleger, Kofferraumboden deformiert, Kofferraummulde schlecht geschweißt (wird rausgetrennt und nochmal gemacht),
    Bodenwanne schlecht geschweißt (wird neu gemacht), Türe links.
    Um alle diese Arbeiten vernünftig durchzuführen baue ich gerade die Karosse vom Rahmen ab.
    Es müßte Ihnen alles vom Spitfire bekannt vorkommen, dies war das ähnliche Nachfolgemodell.
    Der Wagen hatte gültige MOT, ich habe gelernt das man nicht allzuviel darauf geben darf.
    .
    Danach ist Neulackierung fällig. Diesen Spaß gebe ich mir auch selber. Vom Weihnachtsgeld kaufe ich mir einen richtig guten Kompressor.
    .
    Parallel nehme ich meinen Citroen DS als Winteroldie wieder in Betrieb (Ich mußte nach der Scheidung sparen, jetzt gehts wieder).
    .
    Also keine Langeweile im Winter.

  154. @dunnhaupt und Don...
    @dunnhaupt und Don Alphonso
    Endlich mal wieder einen Abschweifung! Der Garum-Produzent hat wohl weniger als „echter Kapitalist“ zuerst seine Fabrik und dann seine Villa wiederaufgebaut. Das ist Polemik von Leuten, die offenbar leben können, ohne Geld verdienen zu müssen. Vielleicht hatte er auch Beschäftigte, die froh waren, dass es mit der Fabrik weiterging. Hätte er sich entschlossen, erst einmal in Ruhe die Villa wiederaufzubauen und dann vielleicht auch mal die Fabrik, wären nicht nur die Hausfrauen ohne ihr Römer-Maggi unglücklich gewesen. Das hat also weniger mit Kapitalismus als mit verantwortlichem Handeln zu tun.

  155. Nun, Garumproduktion war ein...
    Nun, Garumproduktion war ein ziemlich ekliger Job und wurde gemeinhin von Sklaven ausgeführt, die sich das nicht aussuchen konnten.

  156. So genau kenne ich mich in der...
    So genau kenne ich mich in der antiken Garumproduktion nicht aus. Über die Alternativen der Sklaven bin ich auch nicht recht im Bilde. Es gab sicher auch noch Arbeiten, gegen die die Garumproduktion das reine Vergnügen war. Jedenfalls erscheint mir der Reflex, es handle sich um Kapitalismus, wenn einer erst ans Arbeiten und dann ans Vergnügen denkt, etwas einfach.

  157. In der Mecklenburgischen...
    In der Mecklenburgischen Seenplatte ist das das gar kein Thema. Da wohnt quasi jeder am See, denn man hat nirgendwo mehr als 20 Minuten Fußweg zu einem. Nungut im Sommer sind viele Berliner und Sachsen in der Gegend, aber die kann man ohne Probleme meiden. Da ist für jeden genug See vorhanden. Die schlimmsten Exemplare aus Berlin und Sachsen Fahren ohnehin weiter zur Ostsee oder ans Haff.
    .
    Ob ich jedoch da wieder wohnen möchte, bezweifle ich mit jedem Besuch mehr. Denn die Mitmenschen in der Region werden immer unangenehmer, oder man hat sich nach 10 Jahren Abstinenz selbst verändert (ich hoffe doch!).

  158. Stellt sich die Frage, ob die...
    Stellt sich die Frage, ob die Herstellung moderner Würzsaucen so viel weniger eklig ist … Abgesehen davon, dass die Prozesse heute weitgehend automatisiert sind: gegessen wurde es damals wie heute.

  159. HansMeier555, also Reinald...
    HansMeier555, also Reinald Grebe ist toll, passt aber nicht wirklich in die Kategorie der genannten Autoren/Künstler. Aus Grebes Kategorie finde ich Funny van Dannen noch besser.
    .
    Jetzt kommen wir aber sehr von der hier üblichen Begleitmusik ab. Aber Abschweifungen werden hier ja auch immer beliebter.

  160. Steven Pomp, ganz zu schweigen...
    Steven Pomp, ganz zu schweigen von der Hummerproduktion. Das ist wirklich hart. Da kann keine antike Bleivergiftung mithalten.

  161. Ja, die Becken zur...
    Ja, die Becken zur Garnelenproduktion könnten glatt für Klärwerke gehalten werden – wüßte man nicht, dass es in diesen Regionen keine Klärwerke gibt. Das Ergebnis wird dann für Luxus ausgegeben: solcher Dreck und ein „Gläschen Schampus“ im Stehen an irgendwelchen windigen Ständen in den Einkaufsmeilen …

  162. Meine erste ohne Kredit...
    Meine erste ohne Kredit gekaufte Immobilie mit Mitte 20 und damit die erste in einer Großfamilie von Besitzlosen war eine unsanierte Wohnung am Ostkreuz in Berlin. Hinte(n)rhaus ruhig und trotzdem an einem der geschäftigsten Bahnhöfe der Stadt. Stralau liegt steril und möchtegern 15 Fußminuten entfernt und wird von mir wasserseitig gelegentlich besichtigt. In der Rummelsburger Bucht kann ich hervorragend baden, es gibt irgendwo einen öffentlichen Holzsteg und der einzige im Wasser bin dort ich. So viel Exklusivität fehlt in Schwanen- oder, nicht zu vergessen, in Rauchfangswerder. Hier am Ostkreuz fehlen die Mücken.
    Nicht zu vergessen ist die Wertsteigerung, für die ich aber bislang das C²-Publikum ertragen musste: Berliner Hipster, (nicht mehr ganz) junge Lattemütter, die dämlich finanziell und sonstwie kastrierten Teddies von Vätern, spanische Prolls, Hostelhorden und Dreckpunks. Na gut, ich bin nicht Gentry, nur Gentrifizierer, deshalb habe ich keine Wahl, muss also selber an Handbier, Pizzapappe und Hund vorbei. Die Dachböden werden bei uns ausgebaut oder fertig gekauft – von 40+ Akademikerpärchen mit Kindern.
    Aber ich bin selten da. Nichts zu erben = nomadische Erwerbsarbeit. Denn mit 40+ will ich wie Don zwischen mehreren Immobilien pendeln und nicht zur täglichen Mühsal gezwungen. Dass ich damit nicht reich werde, ist mir bewusst, aber es reicht irgendwann. Wo soll ich die nächste Immobilie kaufen?

  163. Don, da hast Du leider recht....
    Don, da hast Du leider recht. Schade, daß es nicht gelungen ist, in hundert Jahren dazuzulernen. Hinzu kommt, daß die meisten Neubauten in Stralau zwar wegen Wasserlage teuer verkauft oder vermietet werden, aber eher den Eindruck minderer Bauqualität machen (es gibt allerdings schöne Ausnahmen) und vielleicht die nächsten Hundert Jahre gar nicht überleben werden.

  164. @kleiner Mann am Wasser: Sie...
    @kleiner Mann am Wasser: Sie baden in der Rummelsburger Bucht??? Mutig, mutig…

  165. Wunderschön. Und ein Beitrag....
    Wunderschön. Und ein Beitrag. Ein Beitrag zu Vielfalt auch.
    .
    Wo die evtl. auch noch wohnen möchten, es versuchen, versuchten, ausser in Dubai, die „ie es noch nicht an den T-see „geschafft“ haben?
    .
    Na hier z.B.: http://www.taylorwoodrow.es/plantillaZona.php?lang=de&id=11 An der Costa del Sol vielleicht. „Grossartige Ausblicke und Golf ab 180.000€“
    .
    Die Sachen sind, wie wir alle wissen, wirklich schön und nett, wenn man ein Faible für die spanisch-mediterane Art des besonderen neuzeitlich-globaliserten Bauens hat, also Estrich Komma nicht schwimmend, etc., dafür aber an min. fünf Stellen im Haus Platz für Plasma-Bildschirme von 1,2 Metern Diagonale, dazu Einbauschränke „garantiert mit Beschlägen nicht von Fa Häfele“ usw.. Evtl. dafür aber aus China. „Viel Glanz, viel Prospekt ist immer ganz wichtig – auch oder gerade fürs angelsächsichse Weltmarketing von Top-Immobilien. TW macht also alles richtig: Produkt und -gruppe und Ansprache passen perfekt zusammen. „Schnelles Geld von schnell Entschlußfähigen“ – eifrig gesucht und gerne gefunden. (Und klar denkt altes Geld dabei todsicher „und am Ende wie gewonnen, so zerronnen“.)
    .
    Wir raten also dem, der Zeit und Gelegenheitheit hat demächst unbedingt (mal wieder) zu dieser Reise, genau im Geiste unseres Don (soweit wir das, was das ist, beurteilen können natürlich nur). Mit dem Flieger also nach Malaga (z.B. Ryanair, g), dann mit dem PKW die bekannnte Route nach Marbella und Malaga; vor allem eben, weil es da wirklich schön ist und es sich angenehm fährt, mit tollen Ausblicken und Einsichten:
    .
    Also bloß nicht die Küstenstrasse durch Torremolinos und die anderen schrecklichen Orte dort („Banelmedane Casto“), sondern gleich hinter Malaga sofort auf die A7, auch wenn die Anfangs ein paar Euro Maut kostet – die die Masse der anderen Verkehrsteilnehmer zum Glück scheut, welche sich stattdessen „auf der N340 auch gut aufgehoben fühlen“, wenn wir das so sagen dürfen.
    .
    Und wer mag, der google mal vorher und gebe dort die Route „Malaga Airport“- „Puerto Banus“ ein. 58,4 Km lediglich. Und wirklich interessant zu fahren/erfahren, wie wir schon verschiedentlich fanden. Dort auch ist Talmi-Tegernsee, wie niemand wundert. Sozusagen „von Malaga aus zunehmend“. (Und „Puerto Banus“ selbst ist dann, wie bekannt, natürlich allerdings nicht für alle oder jedermann.)
    .
    Und entlang der Route ie Angebote der bekannten Firmen wie TW: Die soziale Entmischung (von England oder Deutschland oder .. ) wohl noch vollkommener als bloß Tegernsee. Angebote gibt möglicherweise für echte Tegernsee-er – neben dem, was sich mehr oder minder erfolgreich (siehe Blog) dafür ausgibt.
    .
    Wer keine Zeit hat in absehbarer Zeit zu fahren, dem hülfe Google möglicherweise wirklich, einen ersten Eindruck zu bekommen: „Naranjas Golf“, „La Cala Golf“, „Calanova Golf“, „Santa Maria Golf“, „Santa Clara Golf“, Balcon de Golf“, „Marbella Golf“, „Santana Golf“ und wie sie alle heißen nebst zu gehöriger Siedlungen direkt neben der vorgeschlagenen Google-Route gut zu sehen. Und das Internet: http://www.mijasgolf.org/ Auch da sind eben die, die nicht mehr hier sind.
    .
    Noch ein Beispiel von vielen: http://www.taylorwoodrow.es/de/immobilien-an-den-spanischen-kusten/costa-del-sol/los-robles-de-los-arqueros-marbella/1/19.htm Ggfls. auch die Bilder ansehen. „Der Erwerb einer Wohnung in Los Robles de los Arqueros ist die Gelegenheit, in einer Wohnanlage mit andalusischem Flair an einem der besten Golfplätze der Costa del Sol zu wohnen. Apartments mit 2 oder 3 Schlafzimmern in Luxusausführung mit großzügigen, hellen Terrassen, auf denen man die schönsten Sonnenuntergänge Andalusiens betrachten kann. Wohnungen im Stil eines mediterranen Dorfes, nach Süden und Südwesten orientiert, mit großartigen Terrassen und Gärten zum Golfplatz und zum Meer hin.“
    .
    Und am Ende tatsächlich mehr als Tegernsee: http://de.wikipedia.org/wiki/Puerto_Banus . Der bekannnte spanische Mittelmeerhafen mit dem guten Wetter. Wobei die Liegegebühr „von 500.000 Euro pro Quadratmeter“ wohl den Kenntnissen von Wiki geschuldet ist: Pro (laufenden) Meter Quai und Jahr muss es wohl heißen.
    .
    „Gute Reise“ also allen, die fahren.
    .
    P.S.: http://www.haefele.de/de/ueber-uns/haefele-gruppe/230.asp . „Seit über 80 Jahren auf neuen Wegen. Häfele wurde 1923 in Nagold/Deutschland gegründet und von den Inhaberfamilien Häfele und Thierer vom lokalen Eisenwarenfachgeschäft zu einem Weltunternehmen entwickelt. Die Häfele Unternehmensgruppe wird heute von Familienmitgliedern der dritten Generation geleitet. Die Rechtsform GmbH & Co KG ist ein weiteres typisches Merkmal für eine deutsche Gesellschaft im Familienbesitz.“ „Die Region mittlerer Neckar, das schwäbische Kernland, gilt als eines der wirtschaftlich erfolgreichsten Gebiete Deutschlands. In diesem Umfeld von Ingenieurskunst und Qualitätsbewusstsein …“
    .
    Es können ja nun wirklich nicht alle am mittleren Neckar sein oder bleiben. Es muss wahrscheinlich auch die geben, die anderswo Golf spielen. Welche Gnade also für den mittleren Neckar.

  166. @Filou/04. Dezember 2009,...
    @Filou/04. Dezember 2009, 00:20
    Lese erst jetzt Ihren Beitrag!
    Nein, TV sehe ich sehr, sehr selten!Wir haben zwar sogar einen separaten, sogenannten TV-Raum (ich nenn ihn Kino), aber der wird in der Regel von Kindern benutzt, welche mich mit ihren Eltern besuchen.
    Der G. war gestern mal aushaeusig mit einer schoenen Brunetten.
    Fuer das Leben allein bin ich nicht geboren.
    Veraergert moechte ich mein Verhalten auch nicht bezeichnen. Fuer eine konstruktive Kritik habe ich sicher immer ein offenes Ohr.
    Aber diese Querulanten, diese ewig unzufriedenen Sozialfaelle von Halbakademikern, da steigt dann doch zuweilen die Tension.
    Und jetzt grad hab ich eine Flasche Primeur geoeffnet, welche gar nicht so schlecht kommt dies Jahr. Will sagen: fruchtig, wenig Saeure; also eigentlich, wie immer.
    Und noch ein Satz zu den Segelyachten. Die fangen fuer mich bei 20 bis 30m an. Meine keine 10m alte Dufour hat nur Platz fuer mich, 3 Freunde, was zum angeln, zum lesen und fuer den Kuehlschrank(aber der ist wichtig)
    Bon soiree!
    G

  167. @perfekt!57
    04. Dezember 2009,...

    @perfekt!57
    04. Dezember 2009, 18:00
    „Grossartige Ausblicke und Golf ab 180.000€“
    Das ist halt der feine Unterschied:
    In MC kostet der Stellplatz fuer einen Golf ab 180.000€!
    Ich bin froh ueber jeden von diesen Menschen, die dort runterziehen und nicht zu uns.
    Bon soiree!
    G

  168. @Grimaldeli, bei aller...
    @Grimaldeli, bei aller Sympathie (die muss man sich erst mal erwerben), aber muessen Sie immer so schrecklich auf den Putz hauen?

  169. @Filou
    Das ist doch nicht mein...

    @Filou
    Das ist doch nicht mein Putz.
    Ich hoer nur permanent von hoechpreisigem in D und E, dabei gibts doch noch eine gaenzlich andere Skala.
    Wenn ich den Neid auf Leute haette, die mehr haben, als ich, dann mueste ich hier unten nach einem Tag gaga werden. Hier liegen Boote von ueber 100 Mio Euro pro Teil mit Helicoptern drauf , etc. Da gibts Leute, die stellen ihre Wohnung mit 35 mio zum Verkauf. Letztes Jahr stand eine Villa zum Verkauf von „500 mio“, eine halbe Milliarde!
    Das sind nicht meine Zahlen, das sind Zahlen mit denen werd ich konfrontiert. Da haut mich ein Studio in Marbella weiss Gott nicht vom Hocker.
    Sehen Sie meinen Beitrag doch einfach als Info aus meiner Gegend!
    Wer sagts Ihnen sonst? Oder ueberlesen sies einfach.
    Das ist hier Realitaet. Ich will keinen neidisch machen, da steh ich drueber.
    Zu Frankfurter Verhaeltnissen kann ich heut nichts mehr sagen. Ich hab in den 70ern mal im Grueneburgweg gelebt. Das war waehrend des Studiums. Aber FfM kenne ich heut nurnoch vom Flughafen her.
    Und Berlin, da hatte ich einen Teil der Produktion meines Betriebes, ist heut nicht mehr das alte. Da zieht mich auch nichtsmehr hin.
    Der Satz, dass froh bin ueber jeden von diesen Menschen, die nicht hier runterziehen, das stimmt. Ich hab soviele von diesen Neureichen erlebt… da reichts irgendwann.
    Es spricht wohl auch fuer sich, das in meinem ganzen Freundeskreis nicht ein einziger Deutscher ist. Stop, ausser Madame P., aber das zaehlt nicht so richtig. Die ist mit ihren Eltern in den 60ern aus der DDR nach Canada gefluechtet und hat einen Canadischen Pass.
    Nun muss ich nochmal mit meiner Kleinen raus (Das ist das Los der Herrchen ;-))
    Bon weekend
    G

  170. @Grimaldeli: Ischa schon gut!...
    @Grimaldeli: Ischa schon gut! Nur manche Ihrer Bemerkungen klingen schon recht gallig) (nicht Gallois, hehe!). Dabei koennen Sie zwischendurch doch recht charmant sein. Darumque…

  171. @Filou
    Lassen Sie es doch...

    @Filou
    Lassen Sie es doch einfach unter empirischen Untersuchungen laufen. Dann liest es sich leichter. So hat man frueher auch erklaert, dass man Dallas angeschaut hat.
    Wer kann Ihnen auch sonst sagen, dass bei Frau G. die Razzia war und man 400000 euro im Tresor in cache fand, das aber nichts besonderes waere, das waere halt argent d’poche. (Seltsam, in Deutscher Presse findet man davon nichts)
    .
    Und ich war immer noch nicht draussen; permanent geht heut das Telephon
    Aber jetzt

  172. Grimaldeli: Tja, ich lese...
    Grimaldeli: Tja, ich lese jeden Tag den regierungsfreundlichen Figaro quer. Eine schwere Arbeit fuer einen, der fuer diese Sprache zu daemlich ist. Da hab‘ ich nix entdeckt. Le Monde lese ich nicht gerne; das ist eine fuerchterliche Bleiwueste.
    Nice-Matin ist mir dann zu regional. Die ganze Cote hat es sich mir in den letzten Jahren schwer verscherzt, so schoen sie auch sei. Ach ja, wie fand ich in meiner Jugend-lang ist’s her-die ganze Gegend so aufregend. Jetzt regt sie mich nur noch auf. Leider, leider.

  173. @Filou
    Ma mademoiselle wollte...

    @Filou
    Ma mademoiselle wollte gleich wieder rein. Ist ihr wohl auch zu kuehl, ich schaetze, wir haben heutabend nur 11°
    .
    Das im Figaro stand am 27.11. ziemlich weit unten:
    http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2009/11/27/01016-20091127ARTFIG00358-operation-mains-propres-sur-la-cote-d-azur-.php
    Es sitzen inzwischen jede Menge Leute ein. Und es soll um Korruption und Waschen von Geldern gehn.
    Also, dass es so etwas im wahren Leben wirklich gibt, das haette ich nie gedacht. Sarkasmus del

  174. Was fuer ein obszoener...
    Was fuer ein obszoener Sch…dreck! So gehts halt zu.

  175. Andererseits: Ist es nicht...
    Andererseits: Ist es nicht schoen, dass dann irgendwann, irgendjemand diesen Leuten auf die Finger haut? Gut, das mag eine naive Freude sein. Aber eine alte Freundin sagte mir mal, dass Naivitaet der beste Schutz und der beste Weg zur Redlichkeit sei.

  176. Bevor ich mich mit ien paar...
    Bevor ich mich mit ien paar Buechern fuer heute Nacht und den verregneten ganzen Sonntag ins Bett zurueckziehe: Mir daemmert da ‚was. Hat nicht Nizza sowieso seit beinahe ewigen Zeiten einen Sonderplatz in der Cronique Scandaleuse?

  177. @Filou
    Die Franzosen hoeren es...

    @Filou
    Die Franzosen hoeren es nicht gern, aber bis Nice war es Italien und irgendwie ist es das immer noch…
    Das mit den Italienern hier unten ist eine Geschichte fuer sich.
    In Menton ist dieser Zusammenprall der Kulturen besonders extrem.
    Aber ich muss da eigentlich still sein, da meine Vorfahren aus Italien kommen,genauer gesagt aus der Gegend von Bressanone.
    Bon nuit
    G

  178. Werter Don,
    auch bei uns in...

    Werter Don,
    auch bei uns in Hamburg wohnt man gerne am Wasser, auch arbeitet man hier gerne, allerdings nicht dort, wo man wohnt. Das geht so: die Binnenalster dient dem Arbeiten bei Reedereien, Banken und Handelshäusern, an der Aussenalster wohnt man mit Blick auf die Arbeit. Wunderbar, ein Prinzip, dem ich mich auch angepasst habe. Die anderen, mit denen wir Innenstädter nichts zu tun haben wollen, die aber auch irgendwie dazugehören sind die Elbvorortler. Man arbeitet als Reeder, Transporteur oder Kaufmann an der großen Elbstraße, weitergefahren wird daraus die Elbchaussee, deren erste Häuser von den nicht ganz so vornehmen oder reichen Menschen bewohnt werden, die aber gerne reicher wären. Weiter hinten, aber mit einem ungefähren Blick wohnen die, denen die Firmen an der Elbstraße gehören. Man wohnt in Blankenese oder Falkenstein. Dazu muss man wissen, dass es bis Blankenese von der Innenstadt aus betrachtet mindestens 40 Minuten Fahrzeit sind. Das führt zum Gedanken, dass Menschen mit solch langer Anfahrt nicht immer ganz pünktlich kommen müssen und sich somit auch Chef nennen könnten.
    Das Wasser an sich, egal ob es der verschlammte Tegernsee oder der von Neureichen und Medienfuzzis umlagerte Starnberger See ist, woher ich meinen ersten XJ bekam, oder ob es unsere wunderschön klare Alster ist, es ist ein Symbol des Lebens. Wir kommen aus dem Wasser und irgendwie werden wir wieder ein Teil des Wasser. Wir werden uns dieses Umstands bewusst, indem wir auf das Wasser starren. Starrnberg…
    Hier an der Ostseeküste, wo ich auch gerne bin, ist man sogar bereit Millionenbeträge in Immobilien zu investieren, deren Blick auf die Ostsee durch Düne und Baum eingeschränkt ist. Aber das Wasser ist ja dahinter. Also wird der quasi Blick mitbezahlt. Köstlich.
    Die Frage, wo die reichste Region ist, kann mit dem Faktum beantwortet werden, dass in Berlin geschätzte 70 Einkommensmillionäre und bei uns in Hamburg circa 490 wohnen und wirken. Wieviele mag es wohl in Müchen geben???
    Beste und erheitertste Grüße
    MvB-B

  179. Armes Hamburg!
    .
    "Mit rund 54...

    Armes Hamburg!
    .
    „Mit rund 54 Prozent haben über die Hälfte aller Einkommensmillionäre ihren Wohnsitz in Oberbayern, wobei allein 735 in der Stadt und im Landkreis München leben.“
    .
    http://www.np-coburg.de/nachrichten/regional/seite1np/art2477,819570

  180. Blauer Himmel, blaue...
    Blauer Himmel, blaue Wogen,
    Rebenhügel um den See,
    Drüber blauer Berge Bogen
    Schimmernd weiß im reinen Schnee.
    .
    Wie der Kahn uns hebt und wieget,
    Leichter Nebel steigt und fällt,
    Süßer Himmelsfriede lieget
    Über der beglänzten Welt.
    .
    Stürmend Herz, tu auf die Augen,
    Sieh umher und werde mild:
    Glück und Friede magst du saugen
    Aus des Doppelhimmels Bild.
    .
    Spiegelnd sieh die Flut erwidern
    Turm und Hügel, Busch und Stadt,
    Also spiegle du in Liedern,
    Was die Erde Schönstes hat.

  181. @elbsegler
    ... südlich des...

    @elbsegler
    … südlich des Ingolstädter Haussees noch den Trasimeno. Ich erinnere mich schwach. als Kimberteutone „Huch“ gejuchzt zu haben: endlich bei Silvio! Und den Mallorchinesen opferte ich meine HartIVpension. Wenigstens wissen die jetzt unser Hof-/Bürgergebräu zu brandschätzen! Und dann noch das ganze Mittelmeerische Planschbecken mit der Braven Küste, tja, und als Deutschebankaugustus gab ich lächelnd mein letztes Hemd für Rhodosien und Kretien (Kreti und Plethi), Europas Ostviertel, einen Kleinkredit bei Lehmann Gebrüder. Alles voraus ahnend, verscheuerte ich noch meinen schreitenden Giacometti (War das ICH oder nochn Anderer)? „Taler gab ich für Athens Hochstadt.“ Das neue Nationalmuseum transferiere ich an meinen dummen, kleinen Wannsee als Zinseszins und kleb schon mal jetzt den Kuckuck auf den Praxiteles. Vor allem halte ich den germanischen Zeigefinger – andere den Stinkefinger – (Netikette), und den Bundestagrat lasse ich im Dionysostheater abstimmen, ob die Taxifahrer meine sokratische Frage: „Wirds nu bald mit meiner Quittung für das Weddinger Finanzamt?“ jubelnd mit Ouso begießen, dass „Jahaha“. Die haben nämlich schnelle bei Goethens Deutsch gelernt. Mir fällt als Beutekunst noch Friedrichs Hochgrab und Benedikts Laokoon ein. Ersterer Kaiser der BRD (von der Mafia geräubert), zweitere Gruppe für Reichstag
    wahlweise deutsches Wirtschaftsführerquasselstrippenbankcityma(mein, mein, mein)inhattanschwellenlandentwicklungshilfezurselbstbedienungshilferostviertel (vgl. Donaudampfschiffahrtsgesellschaftskapitänspensionsrenditenanstalts….) nebst Tee-gern-Se-gern-Tee-Gartenlaube mit Teeblick zu Gnaden Thyssen-Batthyany-Party (siehe Tagesspiegel), heute ein bescheidenes (s. Grabplatte) Katakömbchen mit Blick auf den Komischen See. Ich für meine Froschperspektive, in meinem Trullo gleich am Castel del Monte um die Ecke hausend, unterbreite der Koalition Benitosilvio den Ratenankauf des Imperium Nostrum von Heil Selassie-Land über Netanjahucountry bis Hadrianswall, die Herkulesssäulen inbegriffen. Salve regine!
    @Sie, verehrter Don, sind als Exulant herzlichst in meinem Trullo willkommen!
    Sollten die obigen neuen Herren Ihnen trotz meiner Gastfreundschaft ihre Feigenblätter schamhaft herablassen, flüchten wir in Friedrichs von arabischen Talibans erbautes Castel und bewerfen sie von westvierteloben mit Schuhen, Trüffeln, Siena-Plätzchen, Early Grey und Silberkannen oder Brandenburger Toren aus Schweinewerder, made by Dr.J.Goebbels-Rheydt im Bayernwinkl.
    Pfüateanagod!
    Ihr Spreeulysses

  182. Moin, die Herren,
    Es ziemt...

    Moin, die Herren,
    Es ziemt weder einem Quiddje noch einem Südpreußen vulgo Bayern keineswegs über ihr Kleingeld hinter vorgehaltener Onlinehand.
    Ein echter Hanseat vom Feenteich trägt unauffällige Maßanzüge aus London, speist bei Jacobs und snackt niemals aus seiner Börse bei Wöwklicko und Kaviar um 11 oclock a.m. Das tun nur die drogenholländischen Flachländler mit niederrheinischem Migrationshintergrund: Ausländer mit Erbanspruch auf Jehnischs Villa und Park, die bescheidene Reihenhäuserzeile genannt Palmaille oder auf ein Kapitänshäuschen auf dem othmarscher Sülleverest, die Plebs mit einem Handwink aus dem Vorgarten übergebenst grüßend. Nennt man ein bescheidenes Anwesen sein Eigen, wo wohl viel Berg, aber wenig Wasser versammelt ist, St. Nimmersatt statt Chilehaus (einander nicht unähnlich, um des Don Gegenargument vorwegzunehmen) und Dr.F.B (s.o.) statt OvB am Haustürl prunkt, ja dann, dann mag es einem wohlfeilsein, ob man beim Herrenauss-tatter oder in Brixenbolognaparmapadua oder horribile dictu im
    Ka(rstadt)DeWe einkaufenbummelt.
    Tschüssing und Servus

  183. @ Don Alphonso
    Ätsch, die...

    @ Don Alphonso
    Ätsch, die Hamburger Millionäre berappen keine Steuern. Wie diejenigen, die in Südpreußen gerade willkommenen Besuch begrüßen.

  184. @Don Alphonso
    Wie bittesehr:...

    @Don Alphonso
    Wie bittesehr: München vulgo Minga? Nie jehört. Wohl aber: Heinrichslöwenstadt an der Salzbrücke. Stadt des Aufbruchs.
    Leuchtet vor lauter Milli-onären.
    Und die Tegernseele?

  185. Schön, dass man solche...
    Schön, dass man solche Probleme überhaupt haben kann.
    So wie ein Problem mit der richtigen Einrichtung eines Weinkellers.
    Oder ein Problem mit der schöngeistigen Beurteilung eines Fußabstreifers.
    Oder sonstwas pupsiges.
    Ciao. 1.1.2013.

  186. "Vielen Dank, dass Sie uns...
    „Vielen Dank, dass Sie uns Ihre Meinung mitteilen! Bitte haben Sie etwas Geduld, falls Ihr Feedback nicht sofort erscheint: Alle Kommentare werden vor Freigabe gegengelesen.“
    Oh je, Ihr armen Gegenleser, haben Euch denn die Kommentare Freude bereitet? Na ja, irgendjemand muss das ja machen, nicht.

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