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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Dem Staat einen Steuerhinterzieher stiften

| 178 Lesermeinungen

Offensichtlich hat die deutsche Politik ein massives Problem, die Sorgen und Nöte der sie besitzenden deuitschen Oberschicht zu verstehen. Es kann und darf absolut nicht darum gehen, irgendwelche Steuerhinterzieher davon kommen zu lassen. Man würde so nur dazu beitragen, dass unsere Dümmsten und Unfähigsten reich bleiben, nicht vorbestraft und damit nicht diskriminiert und geschnitten werden können, und weiterhin hässliche Protzkisten in unsere Viertel bauen. Das geht nicht an. Und wenn schon die Politik nicht tut, was brauchen, müssen wir es eben selbst tun.

Vergessen wird nur wer als Feigling stirbt; dem tapferen Soldaten,
dem wahrhaft Tüchtigen ist die Krone des Ruhmes, der Ehre gewiss!
Francesco Maria Piave, Die Macht des Schicksals

Mal unabhängig von der Frage, ob Herr Schäuble damals von Herrn Schreiber wissen wollte, ob jenes ominöse Geld im Umschlag nicht aus noch ominöseren Quellen stammt, als die Daten deutscher mutmasslicher Steuerhinterzieher, wegen deren Ankauf sich die Koalition gerade so ziert – und auch unabhängig von der Frage, ob nicht doch auch der ein oder andere Hartz-IV-Empfänger mit linken Neigungen aus Angst vor der Verarmung sein Vermögen den Genfern gab, um es den deutschen Sozialbehörden zu entziehen – unabhängig sogar von der Überlegung, warum es eigentlich keinen Straftatbestand der Verharmlosung von Verbrechen gibt, anzuwenden auf jene Politiker, die banale Datenmissbraucher als „Kriminelle“ beschimpfen, aber Steuerkriminelle als „Steuersünder“ verharmlosen – unabhängig von diesem Klein-Klein der Parteilichkeitspolitik wirft die Frage des Ankaufs von Schweizer Daten über deutsche mutmassliche Steuerhinterzieher eine ganz andere, wichtige und kulturgeschichtlich bedeutende Frage auf. Nämlich: Darf der Staat, der vor allem uns Vermögenden und Wohlsituierten gehört, unseren edelsten Sport kaputt machen? Steuerhinterziehung ist schliesslich nicht nur ein Delikt der Kavaliere, sondern jenseits des schnöden Mammons und der paar Kröten für den Staat, die man auch anders vermeiden könnte, vor allem eines: Nervenkitzel.

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Ist man nämlich erst mal vermögend und gut situiert, fallen viele andere Aufregungen weg: Die geschiedenen Laborbetreibertöchter werden einem von Mama frei Haus geliefert, man fährt unsichere Oldtimer, um dem elenden Gefühl in der S-Klasse zu entgehen, dass man alles überleben würde; man kommt immer irgendwie durch, das Netzwerk hilft schon und irgendein Arzt kennt sogar im schlimmsten aller Fälle jemanden, der den spektakulären Selbstmord aus Langeweile zum banalen Herzstillstand erklärt. Die ganze Welt ist dazu da, einen abzufedern und abzufangen, der Staat ist, von oben betrachtet, eine einzige Knautschzone: Prima, wenn man dahinter sitzt. Davor sitzen sicher auch welche, aber die wurden einem nicht vorgestellt.

Nachdem andere kriminellen Tätigkeiten stets mit Schmutz, echter Arbeit und wenig vorzeigbarer Kleidung verbunden sind, ist die Steuerhinterziehung das ideale Mittel, um diesem Überdruss an Sicherheit und Fürsorgestaat zu entgehen. Natürlich möchte keiner damit aufkommen, niemand mag Besuch von Steuerfahndern, die das Meissengeschirr nicht zu würdigen wissen, auf dem man ihnen Kuchen anbietet. Was man jedoch durchaus schätzt, ist das ständige Gefühl der Bedrohung, dass da draussen ein Staat ist, der einen ruinieren könnte, würde man ihm nicht elegant und geschickt auf der Nase herumtanzen. Es geht nicht um das grosse Konto, sondern um das kleine, süsse Geheimnis, um die Wette mit dem Verderben, um das Wissen, dem Staat ein Schnippchen zu schlagen, besser und klüger zu sein, eine Art Robin Hood und verwegen wie Errol Flynn. Wenn ich etwa in die Schweiz fahre, liegt auf  dem Beifahrersitz immer der Aktenkoffer von Louis Vuitton, in dem ich meine frischen Hemden transportiere, und ein paar Geldscheine schauen heraus. Immer denke ich mir, sie müssten jetzt doch… sie tun es nie. Bin ich dann in Graubünden, muss ich lachen. Es geht, kurz gesagt, um den Spass.

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Echte Steuerhinterzieher brauchen das Gefühl. Daheim sind sie Mittelständler, Firmenvorstände und Zahnärzte, sie müssen brave Reden halten und auf den Perserteppichen die Moral hochhalten. Immer. Jederzeit. Aber an der Grenzkontrolle können sie noch einmal ein Mann sein, Mut beweisen, etwas wagen, eine Ahnung bekommen, wie es war, als sie noch jung, dumm und risikofreudig waren. Wenn Essen der Sex des Alters ist, dann ist Steuerhinterziehung in der Schweiz die wüste Demo des Alters. Wer alt und reich ist, kann nicht „Feuer und Flamme für diesen Staat“ rufen und Fenster von Behörden einwerfen; der Schwarze Block der reichen Alten kann aber über die Transferleistungen des Staates und seine Verschwendung schimpfen und gleichzeitig wissen, dass sein Geld in Sicherheit ist. So wirft man Pflastersteine auf eine verhasste Gemeinschaft, wenn man sich nicht mehr bücken kann.

Wer jemals mit Vertretern der Autonomen zu tun hatte, jenen Brüdern im Geiste der Steuerhinterzieher, weiss auch um deren perverse Lust am Rennen, am Tränengas und den Wasserwerfern, von denen sie alle Details wissen. Eine Krawalle ist nur wirklich schön, wenn die Staatsmacht dagegen hält. Der Autonome fühlt sich nicht durch den Steinwurf mutig, sondern durch das Wissen, den Staat zu provozieren und seine Freiheit aufs Spiel zu setzen. Würde man die Autonomen einladen, ihre Krawallen auf einem Schrottplatz bei Vockerode abzuhalten, mit Transfer, Freibier und Zerstöre was Du kannst – es würde ihnen keinen Spass machen. Das elende Gewinsel rechtsliberaler Politiker um etwaige Rechtsprobleme zeigt nur, dass sie nicht verstanden haben, wie das Spiel funktioniert: Steuerhinterziehung macht den grössten Spass, wenn man damit trotz aller Risiken als Einzelner gegen das System durchkommt. Und es statt dessen den Nachbarn, dumm wie er ist, in seiner protzigen Marmorvilla derbröselt. Steuerhinterzieher lieben die Fahnder, wenn sie ein Haus weiter fahren. Das ist der ultimative Kick. Und um den soll man wegen lumpiger zweieinhalb Millionen und Waschweibergewäsch betrogen werden? Meine Klasse siegt an der Schweizer Grenze nicht, weil sie klug und gerissen ist, sondern weil der Staat nach dem Abgang von Finanzminister Steinbrück eine zahnlose, heulende Memme geworden ist, kein Zerberus, dem man im Sportwagen entkommt, sondern ein hechelndes Schossköterchen?

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Es tut keiner Gattung gut, wenn ihr die natürlichen Feinde fehlen. Man wird fett, faul und dumm, man regt sich nicht mehr geistig, und eine Abtrennung der Dummen und Unfähigen findet auch nicht mehr statt, man verfault innerlich und endet vielleicht mit der Tochter eines Schönheitschirurgen vor dem Traualter. Echte Elite kann nur überleben, wenn sie jeden Tag neu bestehen muss und nachgeschliffen wird; und es ist ein Unding, dass der Staat seiner Elite diesen Ausleseprozess verweigert, indem er auf die Verfolgung unserer ungeschickteren Mitglieder verzichtet. Sollte es wirklich so weit kommen, müssen wir eben selbst Sorge tragen, dass unser Stahl nicht rostet: Es sind 1500 Namen und 2,5 Millionen Euro Forderung. Es sollte ein Leichtes sein, eine Stiftung – Liechtenstein vielleicht? – zu gründen, in die jeder, der sich der Qualitätssicherung unserer Klasse verpflichtet fühlt, 1700 Euro einbezahlen kann. Dann kaufen wir das Paket und schenken es unserem Staat. Dazu gibt es ein Denkmal mit Gravur am Grenzübergang Konstanz und eine Website, auf dem jedem Mitglied ein Name zugeordnet wird, etwa so:

Don Alphonso Porcamadonna

 stiftete dem Deutschen Staat 2010

den Steuerkriminellen Dr. Schnoin-Dreiba

 aus Vierharting am See und

1,2 Millionen Einnahmen.

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Sie müssen nachzahlen, damit wir leben können. Und als Elite beweisen wir uns, indem wir es nicht den Büttel tun lassen, sondern selbst Hand anlegen. Danach wäre die Menschenjagd in den Bergen wieder richtig spannend. Ein Sport für echte Männer, die es darauf ankommen lassen. Etwas, von dem man später den Enkeln erzählen kann, wenn es geklappt hat. Oder man kann mit gutem Gefühl von der Welt gehen im Wissen, dass man gewagt und verloren hat, und es immer noch besser beim Staat aufgehoben ist, als bei diesen Erben, die es ohnehin nur für Escada an ihren Frauen verprassen würden. Und nie wissen werden, wie es sich anfühlt, wenn der Zöllner einen Blick auf die Tafelpapiere neben dem Koffer wirft und einen trotzdem durchwinkt, und man, dem elenden Schweizer Tempolimit Hohn sprechend, über Pässe und Kurven Graubündens preschend das Schicksal verlacht.

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178 Lesermeinungen

  1. Don, welch feine und amüsante...
    Don, welch feine und amüsante Schelte der „armen Millionäre“ und ihren Schoßhündchen im Bundestag.
    Sie können übrigens davon ausgehen, dass wirklich reiche Leute andere Hobbies haben und gerne mal 25% Abgeltungssteuer zahlen (denn das bedeutet, dass sie Gewinn gemacht haben müssen; keine Selbstverständlichkeit mehr heutzutage).

  2. Habe die Nachricht über diese...
    Habe die Nachricht über diese Liste eben gelesen und finde den Artikel daher sehr gelungen! :) Ich bin wirklich gespannt, welchen Lauf diese Geschichte nehmen wird. Es gab ja bereits in der Vergangenheit eine solche Liste, die auch diverse Konten im Ausland aufgeräumt hat. In Deutschland gibt es leider genug reiche Menschen, die auf unterschiedlichste Art und Weise an der Steuer vorbei rutschen. Denen wird diese Liste garantiert nicht schmecken. Mal sehen, ob dem Staat das 2,5 Millionen wert ist.

  3. Der Staat als...
    Der Staat als Sparringspartner. Und da sage noch jemand, alles als Markt zu organisieren sei die größte, gegenwärtige Bedrohung des Politischen. Vielleicht ist es der Sport?

  4. *pruuuust* jetzt hats mich...
    *pruuuust* jetzt hats mich fast verrissen vor Lachen!

  5. Nun man sollte auch die...
    Nun man sollte auch die wesentlichen Nachteile ersehen, die dem Staat und deutschen Steuerzahler entstehen, wenn die Daten nicht angekauft werden. Damit würden Steuerhinterzieher im großen Maßstab weiterhin gedeckt, deren Erkennung und Verfolgung verhindert. Daher sollte man die Daten ankaufen, gleichzeitig und im Anschluss jedoch die Ermittlungen gegen den Datendieb führen. Das schiene mir der optimale Weg im Sinne aller Interessen zu sein.

  6. ...
    treffend…Steuerhinterziehung, als letztes Abenteuer der
    extrem langweiligen Neuzeit / des Alters.
    Es ist aber sonst auch alles so abgepuffert, gepudert und mit rosa Watte ausgelegt.
    Neulich sagte jemand zu mir: Das allgemeine Gefühl der Gegenwart entspricht dem Gesicht der Kanzlerin. Kein Wunder also, wenn der ein oder andere graumelierte „Alltags-Seriösler“ da mal zum Errol Flynn werden möchte.
    .
    Eben eine gute & lustige Hypothese…wenngleich ich die schlichte, dumpfe Gier dieser Menschen als Motiv nicht unterschätzen würde.

  7. ROFL Heute haben Sie sich...
    ROFL Heute haben Sie sich selbst übertroffen werter Don! Ja sehr genial geschrieben, ich möchte mich vor lachen auf ihrem Perserteppich rollen. Eine gute Erklärung, warum man Steuern hinterzieht!!
    Mich wundert allerdings der Louis Vuitton Koffer in Ihrem Besitz, ist der nicht zu gewöhnlich für Sie, zu mainstream? Da würde sich der grüne Krokodilkoffer Ihrer charmanten Begleitung doch viel mehr anbieten, da würde der Zöllner vielleicht eher Stopp rufen.
    Und meine Meinung ist: Lasst den Staat die lumpigen 2.5 Mio zahlen und die Schweiz den Datendieb dann jagen. Wir hingegen jagen dann die Steuersünder. Und 100 Mio sind immerhin 0.42 Tage weniger an neuer und von Scheuble geplanter Staatsverschuldung. Das heißt genau 10 Stunden ohne Neuverschuldung, wenn das nicht beruhigend ist, was dann?

  8. "Das elende Gewinsel...
    „Das elende Gewinsel rechtsliberaler Politiker um etwaige Rechtsprobleme“
    .
    Ja ist schon schlimm mit den Rechtsliberalen. Ist ja nur einfacher Datenmißbrauch. Am besten läßt man Onlinedurchsuchungen bei Bloggern von Hackern machen und Wohnungen der Tegernseebewohner von Arbeitslosen Fernmeldern verwanzen.
    Denen kauft man dann die Daten ab; spart den ganzen dummen Richtervorbehalt.
    Alles nur harmloser Datenmißbrauch. Kann ja wohl keiner was dagegen haben.
    Der Zweck heiligte ja schon immer die Mittel!

  9. Sehr geehrter Don Alphonso, in...
    Sehr geehrter Don Alphonso, in allen Punkten gebe ich Ihnen Recht. Nichtsdestotrotz wundert es mich ein bisschen, warum die im Fadenkreuz stehenden ‚Sünder‘ (übrigens ein schönes, durch die Debatte sich wiederbelebendes Wort der Moralphilosophie) nicht umgehend zusammen legen und eine Partei kaufen. Sagen wir – weil es da so schön geklappt hat jedes Mal in der Vergangenheit – die FDP. Die setzt sich dann qua Justizministerium und Außenministerium dafür ein, dass zukünftige Igitt-CD ROMs nie wieder auch nur das Licht der Welt erblicken. Oder ist die FDP schon verkauft?

  10. Herrlich!

    Aber die Affäre...
    Herrlich!
    Aber die Affäre wurde doch schon versaut. Schon ist bekannt, von welcher Bank die Daten stammen (außer es ist Desinformation). Schon atmen die anderen auf. Zufall, no na.
    Und abgesehen von Zumwinkel, dem bouc emissaire, wieviele Leute wurden im Liechtensteinfall verknackt? Haftstrafen bisher Null, Geldstrafen? Wie viele? Wie hoch? Man hört so wenig. Aber die Fahndung ist personell ja so unterbesetzt, dass bei den meisten Schuldigen eh Verjährung eintritt, und das ist so gewollt.
    Das Risiko bleibt viel zu gering für die Elite. Das fängt schon bei der Flasche Cognac zuviel beim Zoll an. Nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung lohnt sich der Schmuggel immer.
    Ab und zu muss mal ein Multimillionär eine Million Strafe bezahlen. Na und? Ist in der Risikokalkulation längst eingepreist.
    Nehmen wir mal an, jemand hinterzieht eine Million. Wird er erwischt, müsste er das Hinterzogene plus Zinsen nachzahlen, plus eine halbe Million Strafe (und das wäre schon hoch). Wer ganz nett, reumütig und kooperativ ist, kriegt immer Bewährung.
    Damit sich die Hinterziehung nicht lohnt, müsste das Risiko des Erwischtwerdens bei etwa 50% liegen. Tatsächlich liegt es vermutlich unter einem Prozent. Wer keine Ehefrau oder Geliebte ins Vertrauen zieht, keine Dokumente aufbewahrt und auch sonst kein Volltrottel ist, riskiert noch weniger.
    Ein Sport für echte Männer? Von wegen.

  11. Kenne den Kitzel. Wir haben...
    Kenne den Kitzel. Wir haben kürzlich eine uralte Nähmaschine mittels S-Bahn von Ost- nach Westberlin verbracht. Nun gut, es war vor mehr als einem halben Jahrhundert und nun gut, wir sind ausgestiegen und haben dem Fortgang der Sache über die Grenze aus dem Folgewaggon zugeschaut.
    Nun gut, die Verwandtschaft hat uns ganz sicher beschissen, aber es war trotzdem eine ordentliche Stange hartes Geld, die herumkam.
    p.s. Hätte ich damals um Don Alphonsos geografische Vorlieben und Abneigungen gewußt, hätten wir das Gerät sicher auch auf einen Flohmarkt in der Nähe des Tegernsees transportiert. Oder der Schalck hätte es auf seinen Exportfahrten mitgenommen.

  12. Wo kann ich die 1.700 Euro...
    Wo kann ich die 1.700 Euro einzahlen? Ich fühle mich zwar nicht der Qualitätssicherung verpflichtet, aber den Spass würde ich mir gönnen.

  13. Nunja, ist schnöder Verrat...
    Nunja, ist schnöder Verrat denn noch sportlich, literarisch ja, aber sportlich? Vergeht’s dem gemeinen Steuerhinterziehungsathleten denn nicht bei dem Gedanken, dass einfach einer im System ein paar Datensätze kopiert hat und jetzt für lächerliches Kleingeld feilbietet? Was will man da noch kleverer sein? Ihre Stiftung ist natürlich zu unterstützen. Und all die neuen Datenschützer muß man sich auch merken, wenn sie mal wieder gegen Autonome und solche die sie dafür halten vorgehen wollen, selbstverständlich mit aller Härte…

  14. Darf ich der erste sein? Dann...
    Darf ich der erste sein? Dann „Danke“ für diesen Beitrag und die Empfehlung, die 2010er Vignette noch heute aufzukleben. Der Zöllner blickt sozusagen nur bis einen Millimeter hinter die Windschutzscheibe, das schöne Köfferchen auf der Beifahrerseite entgeht ihm. Vielleicht absichtlich.

  15. Hatten wir diesen Beitrag...
    Hatten wir diesen Beitrag nicht mehr oder minder schon einmal, im vorigen Jahr? „Menschenjagd in den Bergen“? Ansonsten, man sollte die griechische Regierung die 2,5 Millionen zahlen lassen, denn die Griechen streichen die 100 Mios (und noch ein paar Scheine mehr) ja ohnehin ein.

  16. Da kann ein Tiger nur grinsen,...
    Da kann ein Tiger nur grinsen, denn besser könnte er die Situation nicht beschreiben.

  17. Wie sieht eigentlich so im...
    Wie sieht eigentlich so im Allgemeinen die Gesetzestreue bei den Trägern der Gesellschaft aus – mal von der unleidlichen Steuerhinterziehung abgesehen? Was ist mit Tempolimits, Bauvorschriften, Denkmalschutzauflagen, und was es sonst noch so an unkommoden Bestimmungen gibt?
    Eigentlich könnte man ja davon ausgehen, daß die doch eher… belächelt werden – aber dann ins Gerede kommen, wenn man, was Gott und die CSU-Mitgliedschaft behüten mögen, Opfer eines übereifrigen Polizisten wird…. Haben Sie da Informationen, die Sie gefahrfrei der geneigten Leserschaft mitteilen können?

  18. Die hundert Millionen Euro,...
    Die hundert Millionen Euro, die der Staat jetzt mit diesem Deal einfahren möchte, sind ein läppische Summe, verglichen mit den viertausend Millionen, die man noch vor kurzem den Russen und Magna einfach schenken wollte. Geld ausgeben ist nicht schwer, Geld verdienen jedoch sehr.

  19. Umgekehrt wird ein Schuh und...
    Umgekehrt wird ein Schuh und Spass daraus: Dem Staat einen SteuerFAHNDER schenken.

  20. Hallo allerseits,
    zu diesem...

    Hallo allerseits,
    zu diesem mutigen Vorschlag hat es anscheinend allen die Sprache verschlagen, oder studieren die geneigten Blog-Teilnehmer Ihre HSBC-Kontoauszüge?
    Sonst kommen die Beiträge doch fixer…
    Gruß K

  21. und wenn ich noch so viel Geld...
    und wenn ich noch so viel Geld verdiente meine Deviese lautet nachwievor:
    30% Steuern von allen 30%Investition 30% rücklagen und 10% bleibt für den Eigenbedarf. Das Mindesteinkommen = Hartz IV bleibt davon unberührt Es tut mir
    leid wenn ich hier nicht wohnen will dann gehe ich doch bitte ins Ausland es gibt auch andere Steuersätze und arrangiere mich mit denselbigen. Den Nervenkitzel
    Steuerhinterziehung finde ich dreistblöd wenn ich etwas ändern will mische ich halt
    tatkräftig in der Politik mit. Die aktuellen Steuerhinterzieher werden wohl soweit
    Gewissensbisse bekommen dass sie freiwillig zurückkommen andernfalls werden
    sie sowieso Patienten für die Herzspezialisten, so verdienen die wenigsten auch noch was dran. Und derjenige der alles für 2,5 Mio verscherbeln will soll
    bei seinen kleinen Betrügerein bleiben und sich schämen.

  22. Ps: I don't walk away...
    Ps: I don’t walk away

  23. Ausgezeichnet, wie alle Ihre...
    Ausgezeichnet, wie alle Ihre Beiträge, habe herzlich gelacht, dann kamen die Tränen

  24. Mich wundert, dass die bessere...
    Mich wundert, dass die bessere Gesellschaft seit dem Wochenende noch Zeit findet, hier zu parlieren.

  25. Herrlicher Text!...
    Herrlicher Text!

  26. ich mag die HSBC. Die hatten...
    ich mag die HSBC. Die hatten vor einem Jahr einen sehr schönen Abend über emerging markets in Palais Coburg in Wien. Es gab dann einen guten chinesischen Wein in einer eigenen Holzkiste als give away. Die Kugelschreiber sind Klasse, liegen sehr schwer in der Hand. Ich glaube, wenn man sich die Werte auf der CD ansieht – 1 Mio Nachzahlung per Kopf – es geht um das untere Quantil. Eine Bank die erlesenes Publikum sucht muss dieses Fußvolk loswerden, notfalls über die Steuerfahndung.

  27. es war nur eine Flasche, nicht...
    es war nur eine Flasche, nicht das jemand neidig wird. Wenn ich mich recht erinnere war es sogar ein Weingut der Rothschilds – muss noch mal nachsehen. Die Rebsorte war auch besonders, so eine Rekultivierung / Marktwiedereinführung einer alten Traube.

  28. ...und zur Belohnung für die...
    …und zur Belohnung für die ganze Mühe überweist die Schweiz der Bundesrepublik aufgrund Doppel- bzw. Zinsbesteuerungsabkommen einen Betrag, der über den in Deutschland zu zahlenden Steuern liegt (können ertappte Steuerzahler da eigentlich mit einer Rückerstattung rechen?).
    Wahrscheinlich sind die Grenzkontrollen deshalb so lasch.

  29. <p>Jaja, eine Million...
    Jaja, eine Million Nachzahlung pro Kopf, und die 5 Betroffenen wurden noch gar nicht unterrichtet. Das sind doch lächerliche Nebelkerzen. Wie will man das so einfach feststellen?
    Und insgesamt sollen es bei 1500 Leutchen dann doch NUR 100 Mio Nachzahlung werden? Das wären dann 66666 pro Nase. Please, das sind doch Peanuts.

  30. @ anderl + dunnhaupt
    ihren...

    @ anderl + dunnhaupt
    ihren ausführungen ist nur zuzustimmen. die öffentlichkeit ist erst einmal mit aufregen und dem simplen abwägen von zwei möglichkeiten beschäftigt und hat keine kapazitäten mehr frei, sich zusätzlich mit den zur zeit wesentlich aufregenderen und komplexeren themen für den euroraum zu befassen.
    .
    geschätzer, lieber lon valphonso: der koffer schmerzt.

  31. Es gibt eben keine echten...
    Es gibt eben keine echten Strafen mehr. Ich vermute, dass ein Zíttern der Sorge nicht existiert. Das Wissen, gute Anwäte bezahlen zu können, schafft ein Ruhekissen. Die Angst sollte, wenn schon denn schon, vergesellschaftet werden. Danke für Ihre Distinktionen.

  32. Ist das auf dem Foto etwa der...
    Ist das auf dem Foto etwa der LV-Koffer den Karlheinz Schreiber auf der Titelseite der Faz vom 19. Januar in der Hand hält?

  33. Nein, mein eigener....
    Nein, mein eigener.

  34. Don Ferrando, wer hier jubelt...
    Don Ferrando, wer hier jubelt und feixt hat die Dimension dieses staatlichen Vorgehens ohnehin nicht verstanden. Strenge Beweisverwertungsverbote (wie in den USA) dienen dazu, die Polizeibehörden im Zaum zu halten. Sobald man es bejaht, dass für einen wie auch immer gearteten Zweck, der Staat auf halblegalem Weg Beweise beschafft, öffnet man eine Tür, die man nicht mehr schließen kann. Die einzig richtige Position nimmt daher DIE LINKE in Person ihres rechtspolitischen Sprechers, des ehemaliger Richters am Bundesgerichtshof Wolfgang Nescovic, ein: „Im Rechtsstaat heiligt der Zweck nicht die Mittel […] Es ist doch widersinnig, wenn der Staat den Datenklau unter Strafe stellt, dann aber selbst einen Markt für Datendiebe schafft, indem er solche Daten ankauft.“

  35. Berthold IV 14:17
    .
    ...

    Berthold IV 14:17
    .
    Wunderschön Ihr Beitrag. Auch für die Selbstauslese hat man seine Leute.
    Da kann man wirklich nicht sagen, das mit dem Kapitalismus funktioniert nicht.
    .

  36. Lieber Don Alphonso, einige...
    Lieber Don Alphonso, einige Ihrer heute geschriebenen Sätze würde ich mir am liebsten ins Hirn tätowieren lassen, wenn ich nicht so eine Abneigung gegen Tattoos hätte. Gülden, wirklich gülden, mein breites Grinsen hat selbst engste Kollegen verschreckt. Leider möchte ich aber auch noch einmal zu dem LV-Koffer zurückkommen. Sie fahren ein oder mehrere alte Autos, wissen sich selbst beim Rodeln entsprechend zu kleiden, auf einem Foto konnte ich dann noch klassische Lederhandschuhe für das Holzlenkrad entdecken…und dann dieser unsägliche Koffer, der an einem Samstag auf der Kö gekauft wurde? (Sorry!) Was ist Ihre Verbindung zu diesem Monument?
    Herzliche Grüße

  37. Foul is fair Sie haben das mit...
    Foul is fair Sie haben das mit dem Koffer noch gar nicht verstanden – Psychologie
    speziell Tiefenpsychologie geht eben ganz tief hinein, sie krabbelt in ein Gehirn
    hinein und beißt sich dort fest

  38. Die Idee mit der Stiftung ist...
    Die Idee mit der Stiftung ist genial. Sehr honorige Lösung. Stiftungsmitglieder sollten übrigens eine Steuerhinterziehung in beliebiger Höhe alle fünf Jahre frei haben. So weit so lustig. Aber: ich habe nichts übrig für Steuerhinterzieher (weil ich dazu zu dumm und ängstlich bin). Mir ist im Hinblick auf die Täter auch wurscht, wie man sie erwischt. Es erstaunt aber doch nicht wenig, dass eine Politikerkaste (von rechts bis links), die sonst den Datenschutz als geradezu zentrales Anliegen unseres demokratischen Staates ansehen und jeden, der sich ein Paar Anschriften kauft, um den Adressaten irgendeinen Tand aufschwatzen zu können, als Schwerverbrecher abstempelt, der sich gegen die Grundfesten unserer Gesellschaft vergeht (Übertroffen nur noch vom Kinderpornographen) alle Skrupel fallen lässt sobald es gegen den Steuerhinterzieher geht. Da schickt ein Mitglied einer Partei, die inzwischen glaubt, unsere Bundeswehr stünde in Afghanistan dem Frieden im Weg, auch gerne mal die Kavallerie in die Schweiz. Mich würde mal interessieren, wie die Diskussion verliefe, wenn es nicht um den gemeinen Steuerhinterzieher und Vater Staats Geld ginge, sondern um die illegale Beschaffung von Beweismitteln gegen Rauschgifthändler. Don Ferrando (01. Februar 2010, 11:54) hat leider recht.

  39. Ja das mit dem Verwanzen hin...
    Ja das mit dem Verwanzen hin und her das absolute Gehör hört sowieso jeden
    Missklang sofort heraus der Körper läßt sich nicht täuschen (aber das zeichnet ja bekanntlich den guten Arzt aus9 und der Rest ist Geschummel per Computer)jund
    so kommt man ja auch jeder Fehldiagnose sofort auf die Schliche

  40. Blackjack, Donna Laura, Foul...
    Blackjack, Donna Laura, Foul is fair: Der Hausherr hängt an dem schmerzhaft gewöhnlichen LV-Koffer. Er hat sich von mir schon unsagbar viel Gespött anhören müssen. Jedes Mal kontert er dann, er sei sehr, sehr billig gewesen, und solange man für Monogrammscheiß nicht elend viel Geld hinlegt, stimme die Relation wieder. Ich lenke dann ein, bestehe aber darauf, so tun zu dürfen, als gehöre der Kofferbesitzer nicht zu mir.

  41. Seit 2002 sind 125 000...
    Seit 2002 sind 125 000 Deutsche in die Schweiz (mehrheitlich in die Deutschschweiz eingewandert.
    http://www.ch.ch/schweiz/00157/00173/index.html?lang=de
    Was ist so kriminell daran, weniger Steuer zahlen zu wollen?

  42. Werte Frau Diener, nichts...
    Werte Frau Diener, nichts anderes habe ich von Ihnen dann erwartet und nichts anderes gezeimt sich zur Show zu stellen. Ich stelle mir vor, wie Sie mit Edelkoffer an einer Rezeption in Südtirol stehen und der Don verschämt dahinter mit LV Monogram.
    @ Don A: lassen Sie doch mal ein paar 500er Scheine sehen, dann merkt vielleicht der Zöllner etwas oder ist er Schweizer grinst er nur umso breiter.

  43. elbsegler, wohin das führt,...
    elbsegler, wohin das führt, dass man es in Deutschland mit Beweisverwertungsverboten nicht so eng sieht, hat im vergangenen Jahr das Bundesverfassungsgericht aufgezeigt: „Auch Beweismittel, die bei einer rechtswidrigen Wohnungsdurchsuchung gewonnen worden sind, können grundsätzlich gegen den Verdächtigen verwendet werden.“
    http://blog.beck.de/2009/07/31/bverfg-beweismittel-koennen-auch-nach-rechtswidrige-wohnungsdurchsuchung-verwertet-werden-wichtig-in-erster-linie-sin
    Dagegen haben in anderen Fällen Oberlandesgerichte entschieden, dass Ergebnisse von Blutproben nicht als Beweis verwertet werden durften, die dem Betroffenen illegal (d. h. ohne richterliche Anordnung) abgenommen wurden.
    Nun kann sich jeder selbst fragen, was ihm als rechtsstaatliche Vorgehensweise erscheint. Und welcher Position wohl der Ankauf gestohlener Daten von Bankkunden entspricht.

  44. Liebe Inge, genau deshalb habe...
    Liebe Inge, genau deshalb habe ich ja gefragt…

  45. Werter Don,
    was ich an so...

    Werter Don,
    was ich an so einer Geschichte immer wieder faszinierend finde ist, dass die Berichterstattung solche Daten wie die der hypothetischen 1500 Steuerhinterzieher immer materialisiert, zum Beispiel in Form einer CD. Unabhängig davon, ob sich eine solche Liste besser in einer anderen Form an den Empfänger bringen lässt, scheint mir, dass der typische Journalist oder der Fernsehzuschauer und Zeitungsleser dies braucht, um sich den Vorgang überhaupt vorstellen zu können.
    Nur gut, dass man im Finanzministerium ja – wie Sie bereits erwähnt haben – an oberster Stelle über Erfahrung im Austausch materieller Geldkoffer gegen mehr oder weniger materielle Gegenleistungen verfügt.
    Und bei den Fernsehsendern arbeitet man vermutlich schon an der Verfilmung, bei welcher CD und Geldkoffer dramatisch in Szene gesetzt werden…

  46. Andrea, jedenfalls aber ist...
    Andrea, jedenfalls aber ist der Koffer ein wunderbarer Hintergrund für Geldscheine.

  47. Werter Don,
    sind nicht Ihre...

    Werter Don,
    sind nicht Ihre Vorfahren zum sagenhaften Reichtum Ihres Hauses durch ebendiese Verfolung der Steuersünder Schrägstrich Verbrecher gekommen?
    Beste Grüße aus der matschigen Alster
    MvB-B

  48. Was der Deutschschweiz fehlt...
    Was der Deutschschweiz fehlt ist eine eingene „Bessere Gesellschaft“.
    Wir haben das nötiges Geld doch es fehlt uns „good taste“ und ich frage mich z.B. warum die SchweizerInnen mit ihrem hohen Durchschnittseinkommen immer wieder Teppiche ausgerechnet bei IKEA kaufen? Einfach peinlich! Shocking!

  49. @Frau Diener: ich kann Ihr...
    @Frau Diener: ich kann Ihr Distanzbedürfnis zu _so einem_ Koffer nachfühlen. Entweder richtig verkleiden (Barbie-and-Ken-mäßig) dazu oder anderer Koffer.

  50. Woher stammen die Bankakten? ...
    Woher stammen die Bankakten?
    http://www.ch.ch/schweiz/00157/00173/index.html?lang=de

  51. In Berlin ist für solche...
    In Berlin ist für solche Prollsymbole wie Label-Koffer oder Semi-90er-Kultautos ohnehin kein Platz. Schwarzer Anzug, unscheinbare Tasche und viel im Hirn dominieren hier den andernorts üblichen platten schnöden Statusfetisch.
    Aber zum Thema guter Beitrag.

  52. "Sie müssen nachzahlen, damit...
    „Sie müssen nachzahlen, damit wir leben können. Und als Elite beweisen wir uns, indem wir es nicht den Büttel tun lassen, sondern selbst Hand anlegen.“
    Ich fragte mich ja schon, ob die bessere Gesellschaft zusammenlegen würde, um die CDs zu erwerben, um sie den Steuerfahndern zu übergeben. Würde die bessere Gesellschaft „selbst Hand anlegen“?
    Wenn nur jeder Hartz-IV-Bezieher 1 € geben würde, sie können drei CDs kaufen.

  53. @fionn: Nichts. Aber man muss...
    @fionn: Nichts. Aber man muss dafür eben auswanderungswillig sein.
    .
    100 Mio. € sollen dabei herausspringen? Leute, wir haben doch ganz andere Probleme.
    Angie und Wolfgang, guckt Euch lieber mal bei den Amis ab, wie man die Statistik fälscht:
    http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/:das-kapital-unbegrenzte-moeglichkeiten/50068126.html

  54. Berichtigung.

    Woher stammen...
    Berichtigung.
    Woher stammen die Bankakten?
    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Woher-stammen-die-Bankdaten/story/30869770

  55. @ muscat 16.13h . "Aber...
    @ muscat 16.13h . „Aber man muss dafür eben auswanderungswillig sein“….
    Natüüürlich.. „Ubi bene, ibi patria“

  56. Maxi, was soll das heißen, in...
    Maxi, was soll das heißen, in Berlin sei kein Platz für Statussymbole? Berlin IST das Statussymbol.
    (Entschuldigung. Zurück zum Thema.)

  57. Nein Andrea, Berlin ist nur...
    Nein Andrea, Berlin ist nur real und echt, wer das als Statussymbol für sich nutzen möchte, den ehrt es natürlich, deshalb fühlen sich dort auch viele so wohl.

  58. @Tom
    Alternative: Alle Hartz...

    @Tom
    Alternative: Alle Hartz IV-Bezieher Berlins geben jeweils 5 Euro. (Verzeihung, doch ich war nicht diejenige, die mit Berlin angefangen hat…)

  59. @minna
    Danke. Das Palais...

    @minna
    Danke. Das Palais Coburg gehört m.W. BTW auch einem Fondverwalter…
    Aber sehr schön. Aber natürlich sollte man beim Aussuchen seiner Bank wie beim Anwalt immer schauen, dass er auch auf der Seite des Klienten steht…
    Wäre mal interessant, die Häufigkeit von Zwangsversteigerungen von Bauernhöfen iin dem Gebiet das Bayern genannt wird bei Bankkunden der örtlichen Raíffeisenbank zu eruieren…
    @Andrea Diener
    Danke. Bitte heute nicht schon wieder eine Diskussion über Berlin

  60. fionn, natürlich ist an...
    fionn, natürlich ist an niedrigen Steuern grundsätzlich nichts kriminelles. Die Ausgewanderten erkaufen sich diesen Vorteil durch weniger Bürgerrechte. Wer diese Entscheidung für sich getroffen hat – i.O..
    Ich habe für meinen Teil entschieden, da Steuern zu zahlen, wo ich auch die rechtsstaatlichen Ansprüche wahrnehme. Und solange die Gesetzgebung einigermaßen rechtsstaatlich zustande kommt, habe ich damit kein Problem. Wie nahezu weitere 98% der Deutschen – die teils mangels Masse, teils mangels Gelegenheit ebenso handeln. Dass natürlich von dem Gezahlten ein nicht unwesentlicher Teil durch fehlerhafte Organisation oder nicht wahrgenommener Verantwortung verschwendet wird, macht mich auch rassend.
    Was nun das Vorgehen mit der CD betrifft, die restlichen 2% sollen sehen, dass sie sich nicht ihre eigene Welt stricken können. Ich bin da eher auf der Steinbrück-Seite: das Rauschen vergeht und die möglichen Einnahmen sicher in der Tasche und kompensiert die Ausgaben durch Verschwendung für dieses Jahr.

  61. nein Frau Diener, bitte noch...
    nein Frau Diener, bitte noch nicht zurück zum Thema:
    mich interessiert jetzt doch, von welchen Substanzen die Berliner viel IM Hirn haben sollen. Bitte klären Sie uns auf, Maxi.

  62. fionn, dass mit der "Besseren...
    fionn, dass mit der „Besseren Gesellschaft“ in der Deutschschweiz stimmt schon, aber in der Romandie, wo man und insbesondere frau oft geschmäcklerisch nach Paris schielt, steht es mit dieser Gesellschaft auch nicht gerade rosig. Was den „Taste“ betrifft, so besteht wirklich ein auffallendes Missverhältnis zwischen Kapital und Praxis. Aber das allgemeine Qualitätsbewusstsein halte ich dennoch für erfreulich und vorbildlich. Und, weil der Reichtum ausser in Zürich nirgends protzt, bleibt auch die Linke leise, wenn sie motzt.

  63. @andrea diener
    ... sich von...

    @andrea diener
    … sich von Don A. nur wegen so einer Koffermarotte zu distanzieren,
    erscheint das nicht etwas peinlich, im rechten Licht gesehen?
    Louis Vuittong-Koffer sind nicht billig,
    wenn dann moeglicherweise ein g u e n s t i g e s Schnaeppchen, und da hat er nu‘ mal zugeschlagen, und den LV mitgenommen, damals in den grossartigen Wirtschaftswunderzeiten, so neben einem Perser haette ich auch nichts stehen lassen wollen, genau dann eben, ja Sie wissen schon.

  64. Die Vorschläge gefallen...
    Die Vorschläge gefallen mir.
    Alles auf einmal an den Staat verkaufen, da hab ich doch keine Lust zu.
    Und hey, der Staat darf das ja gar nicht von wegen Datenschutz oder so. Dann
    verhökere die Sünder lieber einzeln auf Ebay, jeder kann mitbieten. Und das Beweismaterial dem Staat dann einfach schenken, anonym und privat. Denn anonym zugespielte Informationen darf die Steuerfahndung ja benutzen. Wenn sie nicht gerichtstauglich sind, was macht das schon. Sobald die Fahnder wissen, was Sache ist, können sie sich das Material ja (per Razzia) nochmal ganz legal beschaffen.
    (Dazu werde ich auf Basis von Google-Maps eine interaktive Web-Grafik einrichten, damit Sie die Steuersünder in Ihrer Nähe leichter finden).
    Ich gründe eine Stiftung (transparency horizontal) und stell Ihnen eine Spendenquittung aus. Das können Sie dann von der Steuer absetzen.

  65. ...und was das Leben von...
    …und was das Leben von Steuerhinterziehern betrifft, ich finde das grossartig, dieses Verhalten, es ist so unsagbar souveraen, so generoes, man kann sich doch nur gluecklich schaetzen, solche, *moeglicherweise* Nachbarn zu haben, die auf einen herabschauen, und sich im Gefuehl sonnen, unantastbar zu sein, und deren Glueckseligkeit nach aussen strahltE, dass es einen beinahe umbrettertE, aber denen nun dermassen die Hosen schlottern, weil es ja eventuell ums zusaetzlich Eingemachte geht, und die Peinlichkeit des moeglichne Absturzes auf den Boden der Tatsachen oder vielleicht auch bis ganz in den tiefsten Abgrund, wird sie schwitzen lassen, diese Bagage, oder vielleicht koennte man etwas schaerfer reden und es als Gesindel bezeichnen, uns betruegend und fuer dumm verkaufend, uns in die Gesichter lachend, honi soit qui mal y pense.

  66. Warum ich kein Mitleid...
    Warum ich kein Mitleid habe?
    Schauen Sie, diese Meschkpoke hat es nicht besser verdient.
    Das will eine „herrschende Klasse“ sein, und kann sich nichtmal von der Steuerpflicht befreien lassen.
    Da war der alte Adel doch von anderem Kaliber.
    .
    Was wir jetzt brauchen, ist eine sieghafte Aristokratie, die feudale Verhältnisse wieder aufrichtet. Dazu braucht es aber Mut, Entschlossenheit und kreative Zerstörungswut — den Bürgerkrieg von oben. Komischerweise hat das außer mir bisher nur Peter Schloßteich erkannt.
    Ja, es kostet viel Mühe und Anstrengung, um den faulen Bürger in sich selbst zu überwinden.

  67. Für Berlin ist so eine CD ist...
    Für Berlin ist so eine CD ist ein doppelschneidiges Schwert. Erst wird groß herausposaunt, dass es da ein Liste gibt, die die Regierung aber noch nicht gekauft hat. Offensichtlich soll irgendjemand sehr Gesuchter – vielleicht sogar ein HartzIV Emfänger mit Schweizer Spardose – aufgefordert werden, sich endlich beim Finanzamt zu outen – wishfull thinking. Dann erzwingt der öffentliche Druck den Kauf…. und jetzt stehen wir vor der spannende Frage, welcher Zumwinkel ist dieses Mal auf der Platte.

  68. Werter Don, sehr, sehr...
    Werter Don, sehr, sehr lesenswerter Beitrag. Es bleibt ein lachendes und ein weinendes Auge…
    .
    Für mich dreht sich bei diesem Thema und der angesprochenen Klientel vieles um die gute, alte Moral…
    .
    Aber hätte ich das nötige Kleingeld, wer weiss…

  69. Interessant wäre etwa eine...
    Interessant wäre etwa eine Stiftung „Steuerehrlichkeit“, die mit ihrem Kapital extra solche Beträge für Daten steuerkrimineller Bürger bezahlt und die Daten dann an die Strafverfolgungsbehörden für Ermittlungen unentgeltlich weiterleitet. Wie sähe es da mit dem Stiftungszweck aus, ob das gründungsfähig wäre, schön jedenfalls schon.

  70. Interessant wären auch die...
    Interessant wären auch die Fälle, ein Dritter, vielleicht wissentlich selbst Betroffener, kauft die Steuer-CD und lässt sie a) verschwinden oder b) versucht kleinere Beträge bei den Finanzkriminellen widerum kriminell einzutreiben. Der Name des Steuerdiebes ist wohl inzwischen bekannt und in den Tagesmeldungen der Massenmedien zu lesen. Hat der Staat somit nicht auch weiterhin eine Pflicht zur Verhinderung dieser möglichen Straftaten und damit zunächst dem CD-Ankauf (Abgesehen davon verhindert er mit dem Ankauf auch weitere Betrügereien der Steuerhinterzieher in folgenden Veranlagungszeiträumen)? Auch vor dem Hintergund dieser Abwandlungen wäre den Bürgern ein Erwerb durch den Staat sicher sehr Recht, warten wir nun die politische Entscheidung ab.

  71. Bester Don,
    das war wirklich...

    Bester Don,
    das war wirklich köstlich. Ich sehe gar den Würgeengel um die Ecke blicken. In dieser an echter Erheiterung so armer Zeit: ein Lichtblick. Danke.
    Booooster

  72. Entschuldigung: - zum neuen...
    Entschuldigung: – zum neuen Adel – war in dieser Woche nicht von 654mio harte DM die Rede, die, „aus Mangel an Beweisen“ nun ungestraft von der Ostsee an die Weser flossen? Großer Sport, was? Aber unkommentiert, soweit ich sehe.

  73. Lieber Booooster, aber bitte...
    Lieber Booooster, aber bitte doch, mit dem grössten Vergnügen.
    .
    Crispinus, ich habe nichts mitbekommen. Worum geht es?

  74. Bertram,an Erpressung könnte...
    Bertram,an Erpressung könnte man auch denken, und ich vermute, dass da ohnehin viel gemacht wird. Was man immer wieder hört, sind Fälle von Frauen, Geschäftspartnern etc., die es erst mit Erpressung versuchen und sich erst danach an die Behörden wenden. Aber das wäre ein wenig, hm, neureiches Verhalten, oder?
    .
    Maxi, sicher, aber mir geht es natürlich auch darum. das alles öffentlich zu machen. So ein Urteil und eine Nachzahlung ist nichts gegen den ganzen Vorgang, von allen einsehbar, im Internet.

  75. gleissentaler, ach, Moral, mit...
    gleissentaler, ach, Moral, mit Moral wird man ohnehin nicht reich.
    .
    Der Tiger, amüsant ist ja die Liste der verdächtigen Banken mit der CS am Ende. Da haben jetzt viele ganz umsonst gezittert und sich vielleicht selbst angezeigt. Hihi.

  76. Crispinus: Hennemann, 1996?...
    Crispinus: Hennemann, 1996?
    .
    Neureiches Verhalten, dz.
    Sagen Sie uns, lieber Don, wie ein alter Westviertelmensch mit Informationen stilvoll umgeht.

  77. Seh' ich die Marmorstütze, so...
    Seh‘ ich die Marmorstütze, so denk‘ ich an:
    Samson, Samson,
    Das blinde, dumme, Richtervieh.

  78. Das Zottelige....
    Das Zottelige.

  79. @Don: von allen...
    @Don: von allen Zeitungsbeiträgen, die ich heute gelesen habe, war Ihrer auf jeden Fall der erheiterndste. Die von Ihnen angezogene Ähnlichkeit von Geldschmugglern und Autonomen hat durchaus was, es sind mir im Leben schon beiderlei übern Weg gelaufen, die sind so. Die Schlagzeile „Für Selbstanzeigen ist es noch nicht zu spät“ auf dieser Zeitung um diese Zeit brachte mich nochmal zum Lachen. Alldieweil der Tagesspiegel meint, sie kaufens nicht. Damit steht er sehr allein da, aber das ist egal, weil hier in Berlin mutmaßlich eh keiner im Rennen ist.

  80. .....Echte Elite kann nur...
    …..Echte Elite kann nur überleben……………….Sollte es wirklich so weit kommen, müssen wir eben selbst Sorge tragen, dass unser Stahl nicht rostet.
    Don, für solche Wortschöpfungen schätzen wir Sie.
    Anstatt der 1700€ gebe ich gern einen Perser – bin gerade nicht flüssig -, er ist weit mehr wert, wie wir Kenner ja wissen. Qualitätssicherung ist mir wirklich wichtig. Wo kommen wir sonst hin, man schämte sich gar auf den Teppichen der Vorfahren.
    In der Einleitung habe ich den Bimbes-Altkanzler vermisst, dem das Ehrenwort doch so wichtig war, dem die Beugehaft erspart blieb und für 300.000 letztlich schwieg.

  81. ja köstlich gelacht nach all...
    ja köstlich gelacht nach all den Kommentaren, das ist halt so als wenns’t in Ameisenhaufen neistichst – in diesem Fall der Computer sie laufen alle wild durcheinander und kannst sie dann in ihrem Chaos beobachten und hast jeden
    Tag „Frischtheater“ (alles war mal als Grundschulbuch konzipiert dabei stellte sich
    heraus 1 Seite taugt für die Angsthasen also gerade die angesprochenen steuer-
    hinterzieher ein Allrounder sozusagen)

  82. Je höher (punitive) die...
    Je höher (punitive) die Steuersätzte, je mehr Steuerhinterzieher?
    http://en.wikipedia.org/wiki/Tax_rates_around_the_world

  83. ja also das nicht senden die...
    ja also das nicht senden die Uhrzeit zeigt ja wieder einmal alles ganz klar (ich habe
    ja ein bißchen später geschrieben – aber so war das mit dem Tohuwabohu auch
    es braucht halt scho arg lang Zeit bis das Gehirn alles kappiert aber macht nichts
    schließlich hat das Herz ja auch noch ein Wörtchen mitzusprechen und wenn beides
    auf gleicher Höhe ist dann ist die Stufe 8 erreicht

  84. eure Uhren gehen 1 Stunde...
    eure Uhren gehen 1 Stunde nach- ich habe hier MEZ und es ist jetzt 9:39

  85. anderl, Don Ferrado, elbsegler...
    anderl, Don Ferrado, elbsegler – Daß ausgerechnet „die Linken“, als SED Nachfolgepartei, als einzige die Rechststaatlichkeit verteidigen, empfinde ich als eines der größten Armutszeugnissen in der Geschichte der Bundesrepublik. Ich bin ehrlich gesagt mehr als sprachlos.
    .
    Und dieses „Jubelgeschrei“ à la Bild schockiert mich noch viel mehr. Ich frage mich, wie es wäre, wenn es nicht um die „Reichen“ ginge, sondern beispielsweise um Raubkopierer von Musiktiteln aus dem Internet oder diejenigen, die DVDs auf ihre Festplatte kopieren unter Umgehen des Kopierschutzes (Straftatbestand!). Da hier gestohlen und nicht gekauft wird, hätte ich gerne die Höhe der Ausfälle an MwSt. usw. gewusst.
    .
    Man könnte bspw. diejenigen belohnen, die solche Straftaten verpetzen!

  86. Meyer-Don,

    Hennemann ist doch...
    Meyer-Don,
    Hennemann ist doch nur der Strohmann, den kann man getrost vergessen/übersehen haben, selbstverständlich, sicherdoch Schneevongestern. Verzeihung nochmals

  87. Und ausserdem packe ich nun...
    Und ausserdem packe ich nun meinen Rodel und fahre zum Tegernsee. Morgen soll es, zumindest hier in der Stadt, ja wieder tauen. Vielleicht schaffe ich’s ja heute endlich mal bis zur Neureuth…

  88. @Don Ferrando, da die...
    @Don Ferrando, da die Informationen nicht per „Daten-Schleppnetz“, sprich Vorratsdatenspeicherung ermittelt wurden, sondern es sich um begründete Verdachtsfälle handelt, ist die Verwendung absolut legitim.
    Die Schweizer Banken machen sich der Mittäterschaft zur Steuerhinterziehung schuldig und geniessen daher auch keinen Schutz ihrer Daten mehr.
    .
    Jede Politesse bekommt ein Gehalt aus öffentlicher Hand, um dafür Verkehrsteilnehmer zu denunzieren.
    Da kann man auch grundsätzlich ein „Honorar“ von 2,5 Mio für diesen speziellen „öffentlichen Dienst“ akzeptieren.
    Der Datenhändler bekommt eben einen „Beratervertrag“ mit der Finanzverwaltung. Das gibt es ja auch schon in anderen Branchen, in denen es um den Austausch interner Informationen geht.
    .
    Ein sehr amüsanter Artikel.

  89. Auch Vulkane sind schon...
    Auch Vulkane sind schon ertrunken, versunken.

  90. mawu, gebe dir absolut recht....
    mawu, gebe dir absolut recht. der zweck heiligt eben nicht alle mittel und obwohl ich kein jurist bin, sehe ich in dieser geschichte die rechtsstaatlichkeit mit füssen getreten.
    .
    andererseits schreit auch mein gerechtigkeitsgefühl auf; ich muss meine steuern auch bezahlen, und wer es nicht tut so wie er müsste, der ist ein straftäter und gehört gefälligst auch so behandelt.
    .
    Und nun?

  91. Liegen Sie im Clinch mit dem...
    Liegen Sie im Clinch mit dem Steueramt? Mood-Musik für die Bessere Geslleschaft.
    http://www.youtube.com/watch?v=ZFYxCIr-Byo

  92. Den armen Steuerhinterziehern...
    Den armen Steuerhinterziehern einen FAZ-Presse-Sammelverfahren-Pflichtverteidiger Joachim Jahn zum Nulltarif der Selbstanzeige-FAZ vom
    2.2.2010 stiften :
    Man könnte meinen, die armen Steuerhinterzieher wären aufgrund ihrer
    Schwarzgeldkonten-Verbindlichkeiten dermaßen illiquide, dass sie sich nicht
    mal mehr eine gebührenpflichtige anwaltliche Rechtsberatung oder
    Steuerberatung leisten können und deshalb auf die Sebstanzeigen-Beratung
    durch den Sammelverfahren-Pflichtverteidiger der FAZ, J.Jahn, zum Nulltarif
    für Billigheimer und Steuersparbrötchen angewiesen sind.
    Merkelet also: Wer beizeiten spart ohne Not mithilfe der Sparbüchsen-Presse
    der FAZ, der erspart auch noch dem Anwalts- und Steuerberaterstand
    dessen Überlebensbrot.
    Wer wie die FAZ kübelweise all sein Mitleid und seine Jahn-Tränen über die armen und durch die CD verwirrten Häupter der Steuerhinterzieher-Schwarzgeldkontenpfleger auskippen und verschwenden muss, der hat naturgemäß keinen Mitleids-Tropfen mehr übrig in seinem FAZ-Eimer für die Hartz-IV-Ausgebeutelten, die in der sozialen Renommee-Press-Kälte Tag für Tag vor sich hin zittern dürfen wie vom Utopie-System der „sozialen und solidaren Moderne“ der Ypsilanti-Thinktank-Tagträumereien Abgehängte.
    Gott vergelts ihnen, würde da der wahrhaftig konservative C(auch)DU-Christ zu seiner MoralRechtfertigung sagen.

  93. Querdenk, nun, das Mitleid mit...
    Querdenk, nun, das Mitleid mit dieser Form der Kriminalität ist weit verbreitet und kommt in aller Regel zusammen mit dem Gejammer über den Spitzensteuersatz daher. Da darf man sich nicht wundern, wenn das Ansehen der Wohlsituierten in unserer Gesellschaft so miserabel ist. Auch wenn nicht alle so denken.
    .
    nsonsten würde ich allen, die von „Hehlerei“ reden, sich mal mit den kronkreten Gesetzen zu beschäftigen. Nicht mal die Schweiz würde das so sehen, hier zieht nur § 47 des Bankengesetzes, und nicht Hehlerei. Aber mein Vorschlag wäre ja auch eine Stiftung, die die Daten verschenkt, dmit wären die Probleme so oder so ausgeräumt.

  94. mawu, viel Spass, ich komme...
    mawu, viel Spass, ich komme vielleicht am Wochenende nach.
    .
    Nico, ich möchte einen schönen Tag haben, und nicht die Leser mehr als nötig an solche Betriebsunfälle des Rechtsstaates erinnern.

  95. colorcraze, danke, aber es ist...
    colorcraze, danke, aber es ist doch tatsächlich so: Der Staat ist der Feind, von dem die einen gern die Stütze und die anderen gern die verbilligten Opernkarten nehmen, aber ansonsten nimmt und klaut man ihm, was eben geht. Und fühlt sich dabei auch noch auf der richtigen Mission, es den anderen – den faulen Autonomen und den reichen Säcken – mal richtig zu geben. Vermutlich hat mancher von denen 68 auf der anderen Seite begonnen von jener, wo er heute steht.
    .
    silvousplait, gemeinhin geht man in solchen Fällen zum Anwalt, und der weiss durchaus zu beruhigen. So schlimm ist das alles nicht, jeder Ladendieb hat sicher – relativ betrachtet – mehr Unannehmlichkeiten. Für die Summen, um die es da geht, ist die Behandliung solcher Leute mehr als nur fair. Leider. Und das, obwohl es auch in Deutschland genug legale Alternativen gäbe.

  96. Natürlich hat mich Lektüre...
    Natürlich hat mich Lektüre amüsiert – bis auf den schnöden Vergleich des Steuerhinterziehers mit dem Autonomen. Als Autonomer i. R. möchte ich betonen, daß der jämmerliche Kick, den der Steuerhinterzieher beim Grenzübergang verspürt, doch wohl nicht mit dem Adrenalinausstoß vergleichbar ist, wenn man in Wackersdorf von der Staatsmacht durch den Wald gehetzt wird. Schließlich kann der gemeine Steuerhinterzieher sich auf das Verständnis, wenn nicht gar die aktive Unterstützung einer Regierungspartei verlassen, Und falls er doch einmal erwischt wird, dann zahlt er halt nach und zieht sich auf sein Schloß am Gardasee zurück. Nein, der Steuerhinterziehung als Form praktischer Gesellschaftskritik fehlt einfach die existentielle Dimension, die es erlauben würde, daß der Steuerhinterzieher dem Autonomen auf Augenhöhe begegnen könnte.

  97. "Der Staat ist der Feind" -...
    „Der Staat ist der Feind“ – der Staat als solcher nicht unbedingt, aber das Finanzamt. Es ist ja quasi eingefleischte Selbständigenfolklore seit Generationen, daß der Fiskus immer zuviel und immer das falsche will, und daß man erfolgreiche Steuerumgehung eher bewundert und beneidet als schlecht findet. Das war wohl schon immer so, man denke nur an den Barockarchitekten Schlüter, der vor dem preußischen Fiskus nach Polen flüchtete und dort weiter Schlösser baute. Teilweise halte ich eine solche Mentalität für notwendig, um das Geschäft zu verstetigen (das ja immer auf und ab geht, und man braucht einfach Liquidität, um Löhne und Investitionen vorzustrecken; bei den Banken ist sie zu teuer, also eher Finanzamt um seinen Teil bringen), aber teilweise ist es auch einfach nur ein kindischer Affekt. –
    Ich bin ja an der Schweizer Grenze aufgewachsen, und so begleiteten mich Erzählungen zu Kurs und Zoll von Kind an. Was dort immer mal wieder für Lacher sorgt, sind besonders doofe Schmuggler. Geldscheine in ausgehöhlten Brötchen, und die dann vor dem Zöllner aufgeregt auspacken und reinbeißen etwa. Filmreif. –
    In Berlin gab es auch das:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Schwarz-Gelb-Tiergarten;art270,2929389
    Wenn ichs 2 Tage vorher gewußt hätte, hätte ich ein Transparent mit der Kontoverbindung der klammen Stadtkasse gemalt und draufgeschrieben „schwätzt nicht, überweist!“.

  98. Werter Don, ein vortrefflicher...
    Werter Don, ein vortrefflicher Beitrag! hab mich köstlich amüsiert! Zur Diskussion: Wäre die Rechtsstaatlichkeit nicht mehr in Gefahr wenn man die Daten nicht kauft? Würde bei nichterwerb nicht der (berechtigte) Eindruck entstehen bzw. bekräftigt „die kleinen hängt man und die Großen läßt man laufen?“ das ist wäre meiner Meinung nach verherender als der nicht wirklich haltbare Vorwurf der Rechtsbeugung durch Datenmisbrauch bei Kauf dersdelben.
    Grüße FS

  99. D.A. 10:52
    Danke. Ich vermute,...

    D.A. 10:52
    Danke. Ich vermute, daß nur die – legalen Alternativen – einen Staat wirklich in
    Bedrängnis bringen können. Sie sind „zum Glück“? mühselig und aufwändig.
    Vielleicht auch ein Kriterium für Auslese.

  100. @Alter Bolschewik: naja, komm,...
    @Alter Bolschewik: naja, komm, existentielle Dimension ist auch ein wenig übertrieben. Mehr als blutige Beulen haben wir nicht abgekriegt.

  101. @colorcraze: Ein bißchen...
    @colorcraze: Ein bißchen Nostalgie und Überhöhung des eigenen jugendlichen Tuns muß schon sein. Außerdem war’s für die Pointe notwendig.

  102. z.B. Bankraub:
    Wenn ein...

    z.B. Bankraub:
    Wenn ein Bankräuber vor Gericht steht, dann dürfen die Aussagen der Komplizen natürlich nicht verwertet werden. Denn die sind ja auch nur auf illegale Weise in den Tresorraum und damit an ihr Täterwissen gelangt.

  103. Reiterjunge - der Unterschied...
    Reiterjunge – der Unterschied zwischen einer Politesse, einem Polizisten, Finanzbeamten oder Zöllner ist aber, daß dieser aus gutem Grunde Beamter ist. Und nicht ein gewonnorientierter Dieb.
    .
    gleissentaler – es ist ja nicht so, als würde nichts gegen Steuerhinterziehung unternommen werden. An den Grenzen, bei Steuerprüfungen oder Denunzierung durch ehemalige Ehepartnerist man ja relativ erfolgreich. Wenn man wollte, dann könnte man außerdem bspw. mehr Finanzbeamte einstellen, es heißt ja immer, daß zuwenig geprüft würde. Seltsamerweise passiert dies nicht, obwohl es sich doch rechnen müßte. Ich halte das mit diesen CDs für einen ausgemachten PR-Coup, nicht umsonst steht immer gleich dabei, wie man sich selbst anzeigt.
    .
    Ich bin kein Jurist, aber ich erwarte vom Staat ein „rechtsstaatliches“ Handeln. Genauso, wie man keine Privatpersonen durch Belohnungen zu Spitzeln gegen Bagatelldelikte macht (hatten wir ja schon alles in verschiedenen Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts), sondern dies staatlichen Organen überläßt, erwarte ich das auch auf allen anderen Gebieten. Ich weiß garnicht, was es da zu diskutieren gibt. Ginge es nicht um die „Reichen“, sondern um bspw. Raubkopierer, wäre das Geschrei vermutlich ein anderes.

  104. Was ich eigentlich nicht...
    Was ich eigentlich nicht verstehe, ist das ‘entweder oder’, das heißt nur in den zwei Kategorien, Daten kaufen oder nicht kaufen, zu denken. Man könnte das Ganze auch intelligenter angehen, so wie das bei Entführungen mit Lösegelderpressung gemacht wird. Ein Tiger würde die Datendiebe in eine Falle locken, sich die CD geben lassen, die Diebe überführen und damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Aber leider gehören weder Frau Merkel, noch Herr Schäuble, noch all die anderen Berliner Leistungsträger zur Klasse der Tiger.

  105. Verschärfen wir doch die...
    Verschärfen wir doch die Spielregeln. Und nehmen die Option der Selbstanzeige heraus!

  106. Make love, not taxes....
    Make love, not taxes.

  107. das problem ist nicht der...
    das problem ist nicht der rechtsstaat, sondern seine grenzen, in diesem falle zur schweiz. wer einfach meint, steuergesetze gälten für ihn nicht und kriminell hinterzieht, und wer sich dann noch von anderen staaten bei seinen straftaten helfen läßt, der muß eben mal damit rechnen, daß irgendwer die omerta durchbricht. warum soll der betrogene staat seine regeln einhalten, während der kriminelle (= den kriminellen helfende) staat sich nicht drum schert? die schweiz hatte ja nun auch lange genug zeit, in sich zu gehen.
    und von wegen „politesse = beamtin“. den datendiebstahl betreiben die staaten selbst doch mit leidenschaft, von den handyverbindungen bis zum nackscanner. warum so schamhaft? mit diktatoren und kronzeugen macht er auch gute geschäfte, nur der „steuersünder“ gilt als kavalier.
    die beihilfe zur kriminellen organisation ist eben nicht mehr tolerierbar, weder im inland, noch auf den cayman inseln oder auf jersey.

  108. <p>Woher wissen wir denn...
    Woher wissen wir denn überhaupt, dass die Daten gestohlen wurden?
    Vielleicht hat die der Dr. X von Y einfach nach dem alldonnerstaglichen Puffbesuch auf dem Perserteppich liegenlassen. [Edit: Bitte keine Namen. Don]

  109. mawu 14.47
    .zu ihrem 3....

    mawu 14.47
    .zu ihrem 3. Absatz: wenn das Rezept für den Machterhalt nach eigenem Bekunden
    aber lautet- Keiner darf sich sicher fühlen?

  110. mawu, bei Reiterjunge geht so...
    mawu, bei Reiterjunge geht so einiges durcheinander.
    Begründeter Verdacht? Es ist doch eher nur eine Liste mit Kontoinhabern. Die Bank weiß doch garnicht, wer davon Steuern hinterzieht.
    Bloß weil Reiterjunge einen PC und Internet hat, besteht doch nicht ein begründeter Verdacht, daß er Kinderp0rnos sieht. Wäre aber nach seiner Logik so!
    .
    Wahrscheinlich spielt auch wieder Sozialneid eine Rolle.
    Wenn der StA eine DVD zum Kauf angeboten würde, auf der Videoaufnahmen von Kassiererinnen zu sehen sind, die Pfandbons unterschlagen, würde das von Reiterjunge sicherlich nicht bejubelt werden.
    .
    Als jemand, der schön brav seine Steuern zahlt, möchte ich auch, daß Hinterzieher entlarvt werden und nachzahlen müssen. Aber bitte rechtsstaatlich.

  111. Ein durchaus gelungener...
    Ein durchaus gelungener satirischer Beitrag Don. Warum bleibt mir das Schmunzeln doch auf dem Gesicht gefroren? Unsere Familie hat im Laufe der letzten 90 Jahre den Staat bzw die Staaten in denen wir ansässig waren eben nicht nur als treulich sorgenden Sozialstaat erlebt. Weder die Polnische Republik von 1919 noch die Weimarer noch das was danach kam waren belastbare Rechtsstaaten mit Respekt vor Minderheiten. Da war das Konto in der Schweiz eben auch Daseinsvorsorge. Schlimm genug dass es „Reichsfluchtsteuer“ gab und andere Dinge. Auch reichlich Denunziation. Und natürlich nach den Beschlagnahmen oder der Inzahlunggabe von Sachwerten ergiebige Versteigerungen, bei denen Gemälde, antike Möbel oder hübsche Perser günstig erworben werden konnten. Leider hat meine Familie nicht viel retten können und hatte kein Nummernkonto in der Schweiz. Dafür haben einige nicht mal ein Grab. Sie haben ein Grab in den Lüften, da ruht man leicht oder wie auch immer Celan das beschrieb. Und die wunderbare Integrationspolitik in einigen dummen kleinen Städten an brandenburgischen Nebenflüssen von Havel, Spree und Elbe zeigt doch dass jegliche Besorgnisse in dieser Hinsicht völlig aus der Luft gegriffen sind.

  112. Ironie auf das...
    Ironie auf das Kapital
    „Echte Elite kann nur überleben, wenn sie jeden Tag neu bestehen muss und nachgeschliffen wird; und es ist ein Unding, dass der Staat seiner Elite diesen Ausleseprozess verweigert, indem er auf die Verfolgung unserer ungeschickteren Mitglieder verzichtet.“
    So habe ich Spencer bisher noch nicht gelesen – als Ironie auf das Kapital.

  113. HansMeier555, ich glaube, Sie...
    HansMeier555, ich glaube, Sie haben die richtige Spur. Aber der Donnerstag? Melina Mercury („Never on Sunday!“) hat ja dankenswerterweise die kriminalistischen Möglichkeiten schon eingeschränkt. Und der Samstag käme wegen des vorangehenden Freitags eigentlich auch nicht in Betracht. Aber es verbleiben zusätzlich die drei ersten Werktage. Und der Donnerstag wackelt. Donnerstags bietet die Firma „Hygoclean“ (69 Filialen in sechs Ländern) ihren Spezialrabatt für Teppichreinigungen an. Ich tippe deshalb auf den Mittwoch.

  114. Der Name war doch frei...
    Der Name war doch frei erfunden.

  115. Dann muss ich mich...
    Dann muss ich mich entschuldigen – er klang so echt.

  116. Okay, er war, sagen wir,...
    Okay, er war, sagen wir, „erfunden“.

  117. Lieber Prince Matecki,
    Wer das...

    Lieber Prince Matecki,
    Wer das Königreich Preußen vor 1918 als „treulich sorgenden Sozialstaat“
    erlebt hat, gehörte vermutlich einer „respektierten Minderheit“ an.
    .
    „Belastbare Rechtsstaaten“ hingegen müssen hin und wieder auch der Mehrheit ein bissel Respekt bezeugen. Natürlich ist das eine Fehlentwicklung.

  118. Keinen Cent und keinen...
    Keinen Cent und keinen Euro
    Zahl ich dem Finanzamt nicht
    Diesen Schwur werd ich erneuern
    Bis daß die Bank ihr Schweigen bricht

  119. Das Rodeln war übrigens nicht...
    Das Rodeln war übrigens nicht schlecht heute, aber glatt und schnell. Der Weg war frisch geräumt. Allerdings nicht auf dem 30 min Weg zur Neureuth… andere Schlittenfahrer sagten mir, ich solle einfach den Wirtschaftsweg weitergehen.

  120. Wehrter Don,
    sehr amüsant und...

    Wehrter Don,
    sehr amüsant und anspornend für die Wenigen welche noch
    das Gefühl der Jagd lieben.
    Doch bei jeglicher Freizeitbetätigung wünsche ich Ihnen viel Spass.
    Herzlichst P

  121. Ich denke, die Schweiz ist...
    Ich denke, die Schweiz ist jetzt überflüssig geworden.

  122. Selbstverständlich gehörte...
    Selbstverständlich gehörte ein Konto im Ausland zur Daseinsvorsorge, auch ein Zweitpaß hat sich schon so manches Mal als lebensrettend erwiesen. Die Frage ist halt nur, wie man das heute im Zeitalter der personalisierten Konten und des automatisierten Datenabgleichs (ich sag nur: SWIFT) noch macht. Davon abgesehen kann man sich auf die Abschottung der Staaten untereinander auch nicht mehr verlassen.

  123. Wer auf diesem Blog hat selber...
    Wer auf diesem Blog hat selber versucht ein Bankkonto in der Schweiz zu eröffnen? Ein Cousin von mir (wohnhaft in der EU und bei einer internationalen Organisation tätig) wollte ein Bankkonto in Zug eröffnen. Ich habe ihn meinem Bankberater vorgestellt (ich war damals seit 15 Jahren schon Kündin bei dieser Bank) und mein Cousin musste eine Reihe von Fragen zunächst beantworten wie z.B. „What business are you in? How much money will come into your account each month? Where will the money come from?“ … usw.
    Tatsache ist, dass viel Geld (ob schwarz oder nicht) zunächst auf eine lange Reise über z.B. Osteuropa, Russland, Asien gehen muss und von e.g. Singapur endlich („bereinigt“) in die Schweiz „weisser als weiss“ landet. Diese „Reise“ kann Monaten oder sogar Jahren andauern. Believe me.

  124. @fionn: tja, in der Schweiz...
    @fionn: tja, in der Schweiz leben, arbeiten und Steuer zahlen, dann gibts auch ein Konto, sonst nicht so schnell..

  125. Werter Don,

    alle streiten...
    Werter Don,
    alle streiten darüber, ob der Staat mit Datendieben handeln, ob er die Früchte des verbotenen Baumes verwerten dürfe, über Moral und Rechtsstaatlichkeit –
    und niemand fragt, ob die CD überhaupt existiert. Was ist, wenn das ganze nur ein gut gemachter Bluff der Steuerfahndung ist? Ich bewundere den (oder maximal die zwei) Beamten, die sich das ausgedacht haben. Sie setzen eine Republik von Steuerhinterziehern eben mal ein Wochenende in Schockstarre, lachen sich wahrscheinlich ins Fäustchen – und aufgrund des Steuergeheimnisses wird es nie herauskommen, ob tatsächlich eine CD existiert. Eine filmreife Durchsuchung wie bei Zumwinkel würde man sich nicht wieder erlauben können. Und am Finanzamt um die Ecke darf sich jetzt beweisen, wer Mann ist und wartet, oder Memme, und sich selbst anzeigt. Ich wette: die Zahl der Selbstanzeigen wird in den nächsten Tagen dazu führen, dass es sich kaum noch lohnen wird, die vermeintliche CD noch zu erwerben. Es fragt sich nur, ob das ein gutes, oder ein schlechtes Zeichen für diesen Staat ist …

  126. Don Alphonso: dies ist ncht...
    Don Alphonso: dies ist ncht Ihre Sprache…zu hart, zu unironisch, seltsam kalt, bürokratisch – scheint niemand zu merken ?

  127. ... immer wieder schoen zu...
    … immer wieder schoen zu lesen, der Versuch des SZ-Reporter Tobias Timm, als Hartz IV-Empfaenger getarnt, in der Schweiz ein Konto zu eroeffnen: http://www.sueddeutsche.de/politik/357/397143/text/
    MfG
    G.S.

  128. Werter Kyrenaiker,
    .
    soweit...

    Werter Kyrenaiker,
    .
    soweit ich mich erinnere, wollten die geistigen Eliten in Deutschland eine „Kultur
    der Kälte“ installieren. Manchmal hat man eben Erfolg. Warum wundern Sie sich?

  129. Hier plauscht also die...
    Hier plauscht also die „bessere“ Gesellschaft? Ladies and gentlemen, keine falsche Bescheidenheit: Stilblueten und Grammatikfehler legen die Vermutung nahe,
    dass zahlreiche Mitglieder der erstbesten G. sich hier tummeln….

  130. Bitte klarzuhalten: das Konto...
    Bitte klarzuhalten: das Konto in der Schweiz ist weiterhin sicher, an das geld kommt niemand heran, auch der deutsche Staat nicht, und wenn die Gelder ordnungsgemäß versteuerte Einkommen sind, gibt es keine Probleme.
    Wenn sich aus den Kontodaten allerdings der Verdacht ergibt, dass Steuern hinterzogen wurden, dann gibt es eine Nachzahliungsforderung und ggf. ein gerichtsverfahren, das ganz normal durchgezogen wird.
    Da die Finanzbehörden eh‘ schon die deutschen Banken um Auskunft bitten dürfen, ist das Verfahren prinzipiell ok, und die Tatsache, dass hier mit Kriminellen gehandelt wird, ist seit der Kronzeugenregelung auch vom Tisch.
    Also: Geld erst versteuern, dann in der Schweiz sicherstellen!

  131. @Don Ferrando, Sozialneid...
    @Don Ferrando, Sozialneid ?
    Worauf ?
    Ich bin sozial sehr gut vernetzt.
    Mit niemandem möchte ich tauschen.

  132. @mawu, Politessen sind keine...
    @mawu, Politessen sind keine Beamte, sondern Angestellte.
    Sie liefern Informationen für Geld, nähmlich ihr Gehalt, und treten dann als Zeugen auf.
    Die Größenordnung der Einnahmen ist natürlich geringer, im Prinzip ist der Vorgang jedoch ähnlich.
    .
    In Deutschland wird neuerdings jedes Bankkonto durchleuchtet.
    Der Aufschrei der Empörung war ziemlich verhalten.
    Warum soll das jetzt in der Schweiz ein Problem sein ?

  133. ja die Schweiz ist jetzt auch...
    ja die Schweiz ist jetzt auch ganz entblößt irgendwann ist Schluß mit neutral

  134. @G.S. 3 Feb/ 00.09h

    Re: SZ...
    @G.S. 3 Feb/ 00.09h
    Re: SZ link – genial. Doch der armen deutschen Sau würde ich eher einen Konto bei der Post (CH) empfehlen d.h. bei PostFinanz (die Bahnhofstrasse / Zürich vermeiden wegen der Videoüberwachung / CCTV – closed circuit TV).

  135. Ist doch einfach, wenn der...
    Ist doch einfach, wenn der Staat jetzt nicht kauft, dann kauft irgendeine aus der Journaille. Oder die Mafia. Dann wird der Kitzel noch größer.
    Daten, die 100 Mio wert sind und 2,5 Mio kosten werden nicht lange beim jetzigen Besitzer bleiben. Also Staat, schütze unsere Steuerhinterzieher vor Bloßstellung und Erpressung. Kaufe jetzt!

  136. Apropos: "Brauchen wir die...
    Apropos: „Brauchen wir die Schweiz noch ?“
    Hat hier jemand das Schweizer Uhrwerk ETA-Valjoux 7750 in seinem Chronographen verbaut ?
    Taugt das was ?

  137. Reiterjunge, ich dachte, Sie...
    Reiterjunge, ich dachte, Sie wollten Hausmann werden und Kinder hüten. Wozu brauchen Sie dann noch einen Chronographen? Oder treiben Sie Handel mit den Dingern (quasi als Nebenerwerbsquelle)?

  138. @ Kyrenaiker 2. Feb...
    @ Kyrenaiker 2. Feb 23.38h
    Mit Verlaub, Don Alphonso gehört der Besseren Gesellschaft – also er muss sich von uns normalen Sterblichen distanzieren resp. Abstand nehmen, sonst wo bleibt sein „raison d’être“ , Angehöriger der BG (in Bayern) zu sein?
    Uebrigens, wer in Bayern BG-Mitglied ist, wird er/sie als Angehörige(r) der BG überall in Deutschland akzeptiert? In der Schweiz wäre es (fast) unmöglich m.M.n., als BürgerIn von Solothurn (z.B.) als ganzschweizerisches BG-Mitglied akzeptiert zu werden.
    Es gibt in GB zwei Menschenschläge:
    „U“ und „non-U“
    U = Upper Class, Non-U = Not Upper Class.
    (Ergooglen Nancy Mitford’s book)

  139. marty,
    in meinem Fall haben...

    marty,
    in meinem Fall haben sie recht. Ich kann mir die Schreibung nämlich auch nur
    über die´Eselsbrücke`merken.

  140. @muscat, den Chronographen...
    @muscat, den Chronographen benötige ich dringend zur Ausrichtung der Bobby-Car Rennen auf unserer Dorfstrasse.
    Spätestens im Frühjahr.

  141. marty,
    .
    .... hab`was...

    marty,
    .
    …. hab`was vergessen; bei rebellenohnemarkt wurde gerade die Weltverschwö-
    rung zur Rettung der Doofen aufgedeckt. Ich hoffe sehr, daß man mich nicht ver-
    gißt und es sich nicht wieder um eine dieser üblen Desinformationskampagnen
    handelt.
    mit hoffnungsvollem Gruß

  142. Reiterjunge, klingt...
    Reiterjunge, klingt einleuchtend. Nur das Beste für die Kleinen!

  143. Wer ueber diesen Artikel...
    Wer ueber diesen Artikel lacht, weiss nicht wieviel Wahrheit darin steckt.

  144. minna, die Doofen muss kein...
    minna, die Doofen muss kein Verschwörer retten. Die werden täglich mehr.

  145. Der Feuerwehr-Hauptmann...
    Der Feuerwehr-Hauptmann schländert langsam durch den Aufenthaltsraum zur Kaffeemaschine. Nimmt sich eine Tasse, macht sich nen Kaffee. Zucker, Milch, umrühren – schländert zu nem Tisch, setzt sich und macht es sich gemütlich. Nimmt nen Schluck Kaffee und sagt: „wenn Ihr ausgetrunken habt, macht Euch mal langsam fertig….“ „Was los Chef?“ „Och, das Finanzamt brennt…“

  146. Auch im Falle der Feuerwehr...
    Auch im Falle der Feuerwehr ist die Privatisierung längst überfällig.
    Man sollte die Feuerwehren in Aktiengesellschaften umwandeln.
    Ich könnte mir da ein paar gute Anlagemodelle vorstellen.

  147. manni
    Sie verstehen rein...

    manni
    Sie verstehen rein garnichts von Arbeitsmarktpolitik.

  148. Reiterjunge,

    habe für...
    Reiterjunge,
    habe für diverse Dreirad-Wettrennen, Mohrenkopfwettessen etc., sowie Gläschen/Fläschen erwärmen und wofür man sonst noch gut eine mechanischen Zeitmesser einsetzen kann, durchaus brauchbare Ergebnisse mit einem Chronographenwerk Kaliber 1861 der Fa. Omega erziehlt.

  149. @gleissentaler, danke für den...
    @gleissentaler, danke für den Tip. Ich werde mich weiter erkundigen.

  150. @Lord Mandelson: Im Gegenteil....
    @Lord Mandelson: Im Gegenteil. Die Erheiterung kommt daher, weil sich sonst jeder peinlichst hütet, derlei auszusprechen.

  151. Wär die korrekde anzahl an...
    Wär die korrekde anzahl an Reschtschreihbefelern in meinem Komentar nennt, kricht zur belohnung eine Steuerprühfung gratiss. Tärmin wird natürlich rechtzeitich im forfeld Bekannt gegebn!

  152. Gedankenstrich. japs, ich kann...
    Gedankenstrich. japs, ich kann nicht mehr!

  153. minnna, ich finde meine...
    minnna, ich finde meine Arbeitsmarktpolitik völlig ok.

  154. @ G.S. heute um 00.09h ...
    @ G.S. heute um 00.09h
    Ich habe den Artikel der S.Z. nochmals gelesen – Dem Autor empfehle ich folgendes.
    1. Don’t go into any Swiss bank and introduce yourself with „Grüezi, ich bin eine arme Sau“. Speak English wie jeder Deutschschweizer auch….
    2. Die Einstiegssumme bei der Schweizer PostFinanz liegt bei NUR SFR50.–
    3. Ein Vize-Präsident ist amerikanisch und bedeutet nur „Assistant Manager“.
    4. Der Untergang der Schweiz hat schon stattgefunden und wurde
    schon 1999 gefilmt („Beresina oder die letzten Tage der Schweiz“).

  155. @Gedankenstrich,...
    @Gedankenstrich, megacool.
    .
    Bitte insgesamt nicht so despektierlich gegen die Schweiz, wo soll den sonst meine Tourbillon-Sammlung gewartet werden, wenn sie denn überflüssig erscheint. Und die Schoko. Legt das Bare in Uhren, Teppichen und Wein an, das Bare in der Schweiz oder anderswo war doch schon immer ne langweilige Beschäftigungstherapie.

  156. darf man diesem erlauchten...
    darf man diesem erlauchten kreis von müssiggängern ausnamsweise mal eine praktische frage ste,llen. muss man als deutscher wertpapier-umsätze, die man auf schweizer depot macht, eigentlich der bundesbank melden. sorry alles klein da nur eine hand frei…

  157. @fionn: der SZ-Autor war doch...
    @fionn: der SZ-Autor war doch zum Schluß bei der Postbank. Wo sonst sollte es ein Postgeheimnis geben?

  158. Die Schweiz muss bleiben. Shon...
    Die Schweiz muss bleiben. Shon wegen des Oltener Bahnhofes, oder.

  159. Schwargeldkopfjagd in den...
    Schwargeldkopfjagd in den Schweizer Alpen – ein netter Filmstoff eigentlich.
    .
    Die Schweiz muß bleiben, aber Rache für Sempach muß auch mal sein.

  160. @manni/Hansmeier: ooch, ich...
    @manni/Hansmeier: ooch, ich seh das alles ja mehr im Zusammenhang mit IT-Outsourcing. Gewiß, wenn man Kundendaten verkauft, ist man lebenslänglich aus dem Geschäft raus, aber wenn mans eh nicht weiterbetreiben kann…
    (leider finde ich den Artikel nicht mehr, bei dem ein Arbeitspsychologe auf die Frage „Möchten Sie diese Arbeit ihr Leben lang weitermachen?“ nur hysterisches Gelächter erntete, und er schließlich einsehen mußte, daß die Befragten am Rande des Nervenzusammenbruchs arbeiteten)
    Den Link von Herrn Leitners Blog (blog.fefe.de) möchte ich der versammelten Gemeinde aber nicht vorenthalten:
    http://blog.pantoffelpunk.de/wp-content/uploads/2010/02/steuersuendercd.jpg
    Das brennende Finanzamt für H0 ist schon Klasse.
    Und deutet nebenbei die Verbreitetheit dieser Fantasien an.

  161. Die Rachelegitimität,...
    Die Rachelegitimität, verehrter HansMeier555, muss verhandelt werden, weil Frankreich sonst das gleiche für St. Jakob (an der Birs) geltend machen könnte. Trösten Sie sich mit Italien, denn bei Marignano bekam die Schweiz wirklich auf’s Dach.

  162. Griechenland und die Schweiz...
    Griechenland und die Schweiz — geht da nix?

  163. einfach klasse. wenn ich mal...
    einfach klasse. wenn ich mal alt bin, will ich auch steuerbetrüger werden.

  164. Griechenland und die Schweiz?...
    Griechenland und die Schweiz? Schwierig. Die übliche Byron-Verehrung; der Handel mit geklautem, archäologischem Gut und ein paar „Griechen“ um die Ecke. Ach ja, der Architekt des neuen Akropolis-Museums ist Romand (der Vater war Mitbegründer der ETH-Lausanne). Als Athen und Sparta gegen die Perser zogen, lebte man hier in Pfahlbauten an Seen. Die „Moderne“ brachte dann Rom.

  165. HansMeier555
    Ja, die PIGS -...

    HansMeier555
    Ja, die PIGS – Portugal, Italy, Greece und ….Switzerland – is that what you want to say? Swine flu is sweeping through the finance markets and Roche has nothing in the pipeline to deal with it.

  166. von einem der mal reich war. ...
    von einem der mal reich war. ich werde jeden tag glücklicher. habe jetzt normale menschen um mich . keine fassadenfalschgrins..mein haus -mein auto- meine pferdepflegerinnen-dummdödel die selbigst alle den wert des lebens verkennen und sich in raum und zeit des wichtigseins verlieren. aus meiner s-klasse wurde ein
    15 jahre alter kleinwagen-aus meinem haus eine werkstatt mit wohnen – mein
    schweizer konto hab ich verschenkt – mein wichtigsein an der garderobe abgegeben-
    an meinem pc hängt ein zettel..arbeite nie wieder in deinem leben für dinge die du nicht brauchst-. ich brauch mich mit nichts und keinem mehr rumschlagen-weder mit
    STEUERAMTSMÄNNERN – WICHTIGZÖLLNERN – FINANZAMTSTEUERBERATERHELFER-
    RECHTSVERDREHER – MINIMALIQRICHTER……ich habe sehr viel freude am leben, bin ausgeglichen, absolut stressfrei, vollkomen locker, reales einfaches leben…..
    gaunerschäuble, überfordertmerkel, seeblödel, u.a. POprolitiker, ( selbigst alle fischfutter für den grossen knall, den die, die wissen was kommt, sind alle aus der schusslinie geritten) haben ihr haltbarkeitsdatum schon weit überschritten, schimmeln, stinken und gehören auf den müll der geschichte.
    scheiss was auf die kohle…scheiss was auf schweiztaler und lichtensteinbrain-alles nur geld.. unergiebiger schwachmattiger stresss.
    frieden, liebe und für andere da, ist 1000 x schöner.denn es bleibt dir nichts ..wenn du den deckel zuschiebst. NIX auch, wenn dir die ganze welt gehörte.

  167. Diese seltsame Ironie und die...
    Diese seltsame Ironie und die heiteren Kommentare kommen allesamt von Leuten, denen es immer noch sehr gut zu gehen scheint. Daß Steuerflucht Notwehr sein könnte, kann diese Klientel sich gar nicht vorstellen. Sagen darf man das in den Kreisen sowieso nicht. Aber der Tag ist vielleicht gar nicht fern, da diese hochmütigen Journalisten arbeitslos auf der Straße stehen und froh wären, wenn sie ihr Geld unter der Matratze versteckt hätten – oder in der Schweiz.

  168. Ja die CD existieren wirklich...
    Ja die CD existieren wirklich die sind auch in Frankreich an den Finanzminister
    mit Warscheinlichkeit Verkauf worden.
    JP FRANCE

  169. Güllen, nächster Halt...
    Güllen, nächster Halt Güllen.
    Und wer die alte Dame ist, brauche ich ja nicht zu verraten.

  170. Nach unten ist es aber auch...
    Nach unten ist es aber auch gut abgefedert.Es gibt nicht wenige die nie gearbeitet haben,dieses auch nicht wollen aber trotdem Hartz 4 bekommen.Es ist richtig das die Daten angekauft werden aber diese Doppelmoral kotzt mich an.Solche Artikel über Sozialschmarotzer wären auch mal ganz nett.Es ist aber einfach immer auf die bösen reichen enprügeln…

  171. Hans hat recht. Erst sollten...
    Hans hat recht. Erst sollten die Behörden das Schmiergeld bringen und dann bei der Datenübergabe zuschlagen und sich auch die geschmierte Kohle wieder zurückholen. Dann kann der Datenstehler wegen Erpressung belangt werden. Wenn jemand Mitwisser einer Straftat ist, hat er ja diese gefälligst anzuzeigen ohne sich dafür bezahlen zu lassen. Lässt er sich seine Information abpressen oder abkaufen, dann schützt er ja in gewissem Grade auch die Steuerkriminellen vor der Strafverfolgung. Es gäbe also sicher noch einige mehr Punkte, für die man ihn nach dem Verkauf der Daten belangen könnte.

  172. Meine Ehefrau bekommt eine...
    Meine Ehefrau bekommt eine Rente von 372,34 Euro !
    Davon muß sie den gesetzlich vorgeschriebenen Anteil VERSTEUERN !!!
    Ich kann diese ganzen Aufregungen nicht verstehen.
    Es stimmt doch alles in diesem Lande ! Oder sieht dies jemand etwa anders ???

  173. Es ist schon etwas verwirrent...
    Es ist schon etwas verwirrent begreifen zu müssen,daß ca.60000000 Millionen
    Saatbürger Deutscher herkunft noch nicht begriffen haben das wir eine der besten
    Bananenrepübliken der Welt sind .dagegen ist Lichtenstein-Schweiz und konsorten
    ein Pub.Aasgeier und Beamte die so etwas unterstützen vereinigt euch.

  174. also ich fand den letztens in...
    also ich fand den letztens in einer leserzuschrift geäußerten gedanken erwähnenswert, daß die daten hauptsächlich wohl deshalb gekauft werden, damit sie unter das steuergeheimnis fallen. es genügt also nicht, wahllos irgendwelche steuerhinterzieher anzuscheißen, denn die kennen die finanzämter mit sicherheit schon. beamte sind nicht ganz blöde, selbst, wenn sie nicht alles sagen, was sie wissen. und mal ehrlich: schäuble als aufklärer von schwarzgeld…!? mit einem derartigen angebot würde man sich beim finanzamt nur lächerlich machen und sich als jemand bloßstellen, der die spielregeln nicht begriffen hat. möglicherweise wird plakativ ein prominenter steuerhinterzieher öffentlich ans messer geliefert – historische kosten oder kollateralschaden genannt, pech für den einzelnen. das volk will unterhalten werden. und unser forum romanum ist die glotze. aber der rest wird nicht nachprüfbar sein. und genau darum geht es. denn ginge es wirklich um die ausrottung von schwarzarbeit und schwarzgeld, wäre die lösung doch extrem simpel: abschaffung des papier- und münzgeldes und zahlung nur noch per karte. technisch möglich, daß jeder ein eigenes bezahlsystem dabeihat. warum macht man das wohl nicht…?

  175. Sehr...
    Sehr interessant:
    „Protestbewegung in den USA – „Nehmt den Großbanken das Geld weg!“
    Während die mit Steuergeldern geretteten US-Finanzriesen ihren Top-Mitarbeitern Millionen-Boni zahlen, entsteht eine Gegenbewegung. Protestler rufen dazu auf, zu kleinen unabhängigen Banken zu wechseln.“
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/moveyourmoney100.html

  176. Sehr schön...
    Sehr schön geschrieben.
    Vielleicht könnte man noch anmerken, daß der Akt der Auslagerung der Steuern auch einen erzieherischen Charakter für das normale Volk hat.
    Natürlich berücksichtigt das gemeine Volk nicht, daß auch die Gelder im Ausland sich vermehren. Und diese Gelder sind es doch, die dann am Ende dem Volk zugute kommen können? Der HartzIV Empfänger gibt sein Geld gleich aus, der Staat auch. Dies mag dem Handel in einem Land förderlich sein, aber den Wohlstand mehren?
    Der Wohlhabende versteht es sein Geld vorübergehend vor Zugriffen geschützt im Ausland zu vermehren und führt es früher oder später wieder dem Volke zu.
    Dabei setzt er sich durchaus Risiken aus.
    Dies sieht der normale Bürger in seinem Unverstand nicht und ab und an mag sich der Zorn regen. Doch spürt der Bürger auch, daß er selbst nicht in der Lage wäre so weitsichtig zu handeln. Ihm wird bewusst gemacht, daß seine Aufgaben woanders liegen. Also ich sehe da durchaus einen erzieherischen Charakter.

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