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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Mit dem schlechten Gewissen auf den Berg

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Sorgenfrei ist ein schönes Wort, dessen Anwendung jedoch allenfalls temprorär sein kann: Ein kleiner Zahnarztbesuch, und der Reiche wimmert schon vor Angst, eine Voruntersuchung, und schon befragt man Google nach günstigen Sargmachern. Und wenn alles gut und schön ist, trifft man unvermutet im Sonnenschein auf das kleine, schlechte Gewissen, das auch froh ist, endlich mal in bester Gesellschaft mit viel Zeit vor Traumlandschaft wirken zu können.

Zu wissen, dass es Leidenschaften gibt, und sie nicht zu empfinden, das ist schrecklich.
Boris Vian, Der Herzausreisser

Das schlechte Gewissen hat es nicht ganz einfach, nach oben zu kommen. Das schlechte Gewissen muss erst über München und die Oberlandbahn an den See anreisen, und dann jemand finden, der sich darum kümmert, es muss sein luftiges, korrektes Stadtkleidchen eintauschen gegen Bergschuhe und dicke Jacken, denn im Tal geht es erst los zum Tatort. Es muss hinaufsteigen durch einen Zauberwald und eisige Wege, es muss aus der Bahn springen, wenn Rodler hinabsausen, und sich über einen Schlussanstieg zum Gipfel quälen. Das schlechte Gewissen kennt dergleichen nicht aus Städten, wo es den Lift in die Büros nehmen kann, oder neben den Toiletten lungert und auf Besoffene wartet, und in der klaren Luft wird es sich ab und an die Existenzfrage stellen und dabei fast verschwinden, denn was könnte falsch sein hier oben, wo kein böses Wort fällt, da alle ergriffen sind von der Natur, dem Blitzen des Lichts auf Eis und Schnee und den buttrigen Wolken über dem Tal und dem Land, das sich nach Norden erstreckt, immer unter Wolken und voll mit jenem Eis, das sich hier oben gerade in der Wärme – 14 Grad in der Sonne an der Hauswand – mit kräftigen Hieben des Hüttenwirtes auflöst.

Bild zu: Mit dem schlechten Gewissen auf den Berg

Das schlechte Gewissen hatte enorme Pläne, als es sich auf den Weg machte, aber nun sitzt es, von Licht und klarer, silbriger Luft besoffen, auf der Holzbank und ruht sich etwas aus. Die Arbeit, ein nicht mehr ganz junger Mann mit wenig echter Beschäftigung und viel Zeit, sitzt daneben und läuft nicht weg, denn hier ist der Gipfel und die Bedienung, die ihn sogleich erkennt und fragt, was sie Gutes für ihn und das schlechte Gewissen tun kann. Der nicht mehr ganz junge Mann, gewissermassen das Rollenbild einer Generation, die immer weich fallen wird, aber nie ein Interesse hatte, dagegen zu rebellieren, und diese nicht eben spannende, aber doch sehr angenehme Existenzform als gegeben und normal betrachtet, bestellt einen Topfenstrudel und einen Tee. Er ist nicht dumm und nicht gefühllos, das schlechte Gewissen kann sich etwas Ruhe leisten, denn es weiss, wo es anpacken kann.

Nicht unbedingt bei den einfachen Phrasen mütterlicher Fürsorge, etwa an die hungrigen Kinder in Afrika zu denken, oder immer der Gefahr bewusst zu sein, dereinst von Federn auf Stroh zu kommen und deshalb endlich etwas für die Rente zu tun. Wo das mit der Rente endet, weiss man in jenem Zwischenalter nur zu gut in leicht zynischer Vergnügung, und Afrika hat der Westen, erschüttert von hausgemachter Finanzkrise und ugandischen Staatsdefiziten, ohnehin an die Chinesen verkauft. Auch nicht all die Mahnungen diverser Politiker nach Leistung, mehr Leistung für den globalen Wettbewerb. Wer heute, an einem Werktag hier oben ist, hat auf die ein oder andere Art längst mit dem Leistungsdruck der Globalisierung abgeschlossen. Die ist da irgendwo rechts unten, unter dem Weiss, München, Berlin, Frankfurt, Brüssel, weit weg, gut weit weg.

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Wie auch viele Freunde und Bekannte. Mitunter nämlich ist da auch die Frage, wer eigentlich sonst noch kommen könnte. Die P.? Ist gerade in Therapie nach ihrem Bandscheibenvorfall. Der K. würde es sicher auch gern noch mal probieren, nachdem er im letzten Jahr auf halber Höhe aufgab, aber die Zeiten sind schlecht, und er muss um seine Arbeit kämpfen. Die V. sagt nun schon seit zwei Jahren, dass sie gern kommen will, egal ob Rodeln im Winter oder Baden im Sommer, aber immer ist ein Schriftsatz im Weg. Wenn es mal jemand hierher schafft, dann nur mit noch grösseren Mühen als das schlechte Gewissen, es sind wahre Expeditionen, die zwischen all den Anforderungen des richtigen Lebens minutiös geplant werden müssen, als ginge es um die Verteidigungsstellung eines Grossverlages und diverser Helfer zur Rettung eines Plagiats vor dem Verriss. Es ist nicht so einfach, wenn man viele normale Leute kennt.

Und die klassische Lösung des Tegernseer Tals, die Randlage der Republik und die grosse Entfernung zu nutzen, um die einen Freundeskreise auslaufen zu lassen und die neuen Kreise mit ähnlich sorgenfreien Anwohnern zu konstruieren, ist auch kein echter Ausweg. Bei jedem Umzug bleiben Bekannte zurück, das Problem kennen all die jungen, mobilen und dynamischen Menschen, die unabhängig von Orten denken und sich nach oben orientieren. Aber nicht alle sind so. Viele Freunde bleiben erhalten, mit dem erstaunlichen Ergebnis, dass sich die Welt aufteilt. Da sind jene Kreise, denen man qua Geburt nicht entgehen kann, von den alten Tanten bis zu jenen Klassenkameraden, die einen unbedingt in ihr berufliches Karrierenetzwerk einbinden wollen. Und die anderen Kreise, die durch die heute unvermeidlichen Jahre der Wanderung entstehen. Kreise, die nicht mehr nach den Regeln der Abschottung von Regionen und Klassen funktionieren, aber deshalb auch nicht die Möglichkeit haben, heute hier oben zu sein. Oder morgen. Oder in zwei Wochen.  Die vielleicht nie den Genuss eines Topfenstrudels am Berg kennen lernen werden.

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Viel, meldet sich dann das schlechte Gewissen eher beiläufig zu Wort, und putzt einen Krümel des Kuchens von der Jacke, viel wird ja über die Einsamkeit an der Spitze geschrieben. Über all die Vielverdiener, die in jedem anderen Manager einen potenziellen Feind sehen, über die reichen alten Männer, die von Erbschleicherinnen umgarnt werden, und von den Fussballern da unten in Bad Wiessee, die eine Karriereleiter für unfähige Ansagerinnen der TV-Trashs, aber keine Partner mehr sind. Dass Geld und Vermögen die Angriffspunkte für Neid und Missgunst sind, die jene an der Spitze umwabern wie die Inversionsschicht den Berg, für die da unten gleichermassen undurchdringlich und unschön, aber ebenso unvermeidlich. Tatsächlich aber ist es der banale Umstand, irgendwo zu sein, wo nicht jeder ist, an der Sonne und wärmer, zugleich aber auch etwas, nun, einsam?

Dann lehnt sich das schlechte Gewissen an die dunkle Holzwand, schliesst die Augen und bräunt etwas in der Sonne, denn so angenehm wie hier ist auch sein Beruf nicht immer; durchgemachte Nächte an hässlichen Designerbetten Frankfurter Banker und die Ungewissheit der Armen, ob sie sich nun noch diese Packung Zigaretten und Vergessen leisten können, sind weniger erfreuliche Momente des Berufslebens. Aber natürlich hat es recht:  Man kann  sich nur begrenzt vereinzeln, ohne nicht ab und an einsam zu sein angesichts all der Freunde, denen es nicht allzu gut, aber auch nicht schlecht geht, und auf diese Normalität, oder in ihren Augen Luxus, verzichten müssen. Und das schlechte Gewissen, wie es gegenüber an der Wand lehnt, ist nur begrenzt ein amüsanter Reisebegleiter. All das ist ungerecht, es ist wie die Widmung zu „Brideshead revisited“, die auf „for the happy few“ lautet und einen Roman voller Einsamkeit eröffnet, was nützt es, auf der richtigen Seite zu sein und die, die man schätzt, auf der falschen Seite zu wissen, verstrickt in Zwänge und Verpflichtungen, die auch nicht die Wochenenden unberührt lassen, und im Urlaub – nun, da werden sie regelmässig krank.

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Dergestalt privilegiert und alleinstehend, von einem schlechten Gewissen und mit jenem Unwohlsein gesegnet, das sich immer einstellt, wenn man alles hat, aber davon keinen rechten Nutzen ziehen kann, folgt die rauschende Abfahrt, die heisse Jagd durch die Kurven, doch immer ist jene Verunsicherung dabei, die erst im Flachstück oberhalb des Abhangs hinunter nach Ostin verschwindet – dann nämlich, wenn man in leichter Unzufriedenheit den Rodel mit dem Fuss anstubst, und der ein wenig, wie man selbst in seiner Selbstzufriedenheit, vom Weg abkommt, eine Wurzel streift, noch etwas schräger weiterrutscht, auf den Abgrund zu und dann hinabkippt und über den Schnee, wie verhext Bäume vermeidend, nach unten saust, und man selbst, natürlich stets durch den Firn brechend, wie ein Wildschwein hinterher prescht und grunzt, um sich dann, den Rodel letztlich gefunden habend, 50 Höhenmeter über den Abhang nach zu kämpfen und zu japsen, gänzlich befreit von kleinen Sorgen und den baldigen Asthmatod fürchtend.

Niemand aber zahlt Nichtstuern Krankengeld und Kuren in Davos, und das schlechte Gewissen ist schon mal ins Tal vorgefahren, und trinkt eine heisse Zitrone.

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147 Lesermeinungen

  1. Ach...
    Ach

  2. Wieso ein schlechtes Gewissen?...
    Wieso ein schlechtes Gewissen? Einsamkeit ist das Los!

  3. Ich wollte schon lange mal was...
    Ich wollte schon lange mal was über die Life-Life-Balance schreiben.

  4. Ein einsamer Wolf, der...
    Ein einsamer Wolf, der Vegetarier ist. Wie süüüß!

  5. Ein schöner Text, der zu...
    Ein schöner Text, der zu meiner heutigen Befindlichkeit ganz gut passt.
    .
    Eine Empfehlung für Begleitmusik wünschte ich noch dazu!

  6. freunde, zeit und geld sind...
    freunde, zeit und geld sind wahrer reichtum. den meisten fehlt ja eines.
    .
    mein lieber Don Alphonso, sie sprechen ein problem, das ich schon so oft ähnlich empfunden habe, recht stimmig an. man muss sich schon sehr auf zur arbeit
    gehen müssende freunde einstellen, will man überhaupt nochmal ihre nasenspitze sehen.
    und dann sind sie auch am wochenende noch abgehetzt, was wenig verwundert, wenn man sich die arbeitsbedingungen ansieht.
    dafür kann ich unternehmungen (ohne freundesbegleitung) antizyklisch ansetzen, und stehe damit noch nicht einmal im stau (an der grenze, an der tränke …) oder muss lange auf die saaltochter warten.

  7. Wie oft wurde das unterste...
    Wie oft wurde das unterste Foto bereits in beiden Blogs benutzt? Es ist aber auch schön.

  8. Lieber Don,

    sehr fein, ist...
    Lieber Don,
    sehr fein, ist doch wunderbar, wenn man ohne die Netzwerker und Emporgekommenen seinen Topfen und Tee verspeist. Einsamkeit –
    oder wollen wir es nicht selbstgewählte Zurückgezogenheit nennen- ist doch der schönste Luxus, den man eben nur mit jenem Hintergrund bewahren kann,
    der auf altem Geld und Unabhängigkeit zurückzuführen ist. Karriereheißdüsen
    aus Beratung und Bewerbung würden weder diese EInsamkeit, noch das Vergnügen am Topfen und schon gar nicht die wunderbare Wintersommer im Gesicht zu schätzen wissen – das erledigt auch der Proletengrill. Denen ziehe ich jedes meiner alten Tantchen vor …

  9. sagichlieber nicht, ich mache...
    sagichlieber nicht, ich mache die Bilder immer frisch, und das ist nagelneu – auch wenn sich die Bilder manchmal ähneln.
    .
    Und noch ein allgemeiner Hinweis in Richtung jener Kommentare, die hier nicht freigeschaltet werden: Ich bin hochgradig allergisch gegen Aufdringlichkeiten und beabsichtige auch nicht, privat in Erscheinung zu treten.

  10. Vielen Dank übrigens für das...
    Vielen Dank übrigens für das Brideshead-Vorwort. In den heute zumeist publizierten revidierten Fassungen von 1959 beschränkt man sich auf „To Laura“ und die unglaubwürdige Selbstbezichtigung „I am not I: thou art not he or she: they are not they“

  11. Don Alphonso 20.36h und um...
    Don Alphonso 20.36h und um 21.13h
    1. Work-Life-Balance, ja – aber Life-Life-Balance ist mir unbekannt.
    2. Abstand nehmen. Keine Duzis machen.

  12. Der Kuchen als...
    Der Kuchen als Gebirgslandschaft: Sehr nett drapiert.

  13. Mein Neid ist Ihnen gewiss!...
    Mein Neid ist Ihnen gewiss! Die Fotos sind wunderschön und ich kann nur grob erahnen, was für einen Spass Sie beim Rodeln – wenn auch allein – haben.

  14. @ebs
    Von wegen allein! Wenn...

    @ebs
    Von wegen allein! Wenn Sie sich da mal nicht taeuschen.
    Die Photos sind sicher von einem Profi.
    Und ist Ihnen noch nicht aufgefallen, dass da nie jemand ins Bild laeuft. Ich nehme an, dass die Leute vom Sicherheitsdienst der FAZ Don Alphonso gekonnt abschirmen.

  15. Vor einer Stunde sagte ich:...
    Vor einer Stunde sagte ich: noch zwei solche Jahre, und ich werde Eremit, irgendwo in den Bergen.

  16. one ought to weep at the idea...
    one ought to weep at the idea of being happy alone.

  17. Donna Laura, es ist ja nicht...
    Donna Laura, es ist ja nicht so, dass das nur Arbeitende und nicht-Arbeitende betraefe – auch die Arbeitenden untereinander sehen kaum die gegenseitigen Nasenspitzen. Ich habe Freunde, die ich seit Monaten oder sogar Jahren nicht gesehen habe. Das ist wohl die Grundlage des Erfolges von Facebook und aehnlicher Netzwerke – man hoert wenigstens IRGENDWAS voneinander.
    Was die Work-Life Balance angeht – das mache ich jetzt seit etwa zwei Jahren, nur meinen Regelstundensatz zu arbeiten, der Rest ist Freizeit. Und obwohl ich einer der produktivsten Mitarbeiter bin, sind meine Vorgesetzten zunehmend irritiert. Warum will ich nicht weiter berufsbegleitend studieren? Weil ich nach einem geisteswissenschaftlichen Doktorat und einem draufgesetzten Juristenabschluss meine, genug studiert zu haben. Wo sehe ich meine Karriere in fuenf Jahren? Ich bin sehr ausgefuellt von dem, was ich jetzt mache, danke sehr.
    Einfach nur die Arbeit gut machen, fuer die man bezahlt wird, geht heutzutage offensichtlich nicht mehr, besonders ohne Familie. Sich Freizeit freizuhalten, um persoenliche Interessen zu pflegen, ist regelrecht obszoen geworden. Wenn das so sein sollte: Es lebe die Obszoenitaet! In diesem Sinne schicke ich gute Gedanken zum Don, zwecks Abschirmung vom schlechten Gewissen, und Rodeln Sie bitte weiter fuer uns alle!

  18. Lieber Don, neben Ihrem...
    Lieber Don, neben Ihrem Konterfei blinkt so schön ein iphone 3G für ein Euro! Muß ich ein schlechtes Gewissen fürchten, klickte ich darauf?

  19. "Und noch ein allgemeiner...
    „Und noch ein allgemeiner Hinweis:Ich bin hochgradig allergisch gegen Aufdringlichkeiten und beabsichtige auch nicht, privat in Erscheinung zu treten.“
    .
    Dann bitte ich Postkarte und email zu entschuldigen!

  20. Don Ferrando, das war...
    Don Ferrando, das war definitiv nicht so gemeint und bezog sich allein auf eine ganze Serie von Kommentaren, die seit ein paar Tagen jede Distanz vermissen liessen, und deshalb auch nicht freigeschaltet wurden.

  21. Diese Art von schlechtem...
    Diese Art von schlechtem Gewissen kenne ich.
    Als verwahrloster Student in Berlin, der für richtige Urlaubsgestaltung zu arm und (dank des kleinen, von einer lieben Tante lange vor ihrem Verscheiden angelegten Sparbüchleins) dabei fürs Arbeitenmüssen auch wieder zu gut versorgt war, verbrachte ich auch die Werktage mit Bücherlesen und Kneipenbesuchen, und musste, wenn ich gegen Mittag die Croissants holen ging, im Hinterhof jeweils zweimal an den fleißig arbeitenden Handwerkern (Ofensetzern) vorbei.
    Was die sich dabei gedacht haben weiß ich nicht. Da hätten wir ja erst ins Gespräch kommen müssen, und mein Kachelofen hat ja immer gut funktioniert.
    (Im Unterschied zum Dach, wo es auch mal reingeregnet hat, sogar direkt in die dreckigen Töpfe auf dem Gasherd).

  22. Hach ja, man wacht eben auch...
    Hach ja, man wacht eben auch ohne einen Wecker recht glücklich auf :-)
    .
    Es gibt da diese zwei Seiten einer Tür. Auf der einen Seite steht sichs wollig warm…wenn auch mit zunehmendem Alter immer ein wenig einsamer. Wobei es allerdings auch daran liegen kann, dass man nur auf dieser „gepuderten“ Seite der Tür überhaupt die Zeit & Musse findet, um Einsamkeit als Gefühl überhaupt wahrzunehmen & evtl. sogar zu geniessen…während es auf der anderen Seite schlicht um´s pure Überleben geht.

  23. "Überhaupt ist das Bedürfnis...
    „Überhaupt ist das Bedürfnis nach Einsamkeit ein Zeichen dafür, dass in einem Menschen Geist ist und der Maßstab dafür, was an Geist da ist“ (Sören Kierkegaard)

  24. ego, das ist ein sehr schönes...
    ego, das ist ein sehr schönes Zitat, und das Tagebuch des Verführers nehmen wir uns hier auch einmal vor.
    .
    miner,es geht da noch nicht mal ums Arm sein – oft ist es ja auch die überzogene Arbeitswut, denn etwas weniger Geld könnte mehr Lebensfreude bedeuten.

  25. HansMeier555 ich denke, als...
    HansMeier555 ich denke, als Student durfte man das früher, und es ist sicher angenehmer als das, was heute an Unis normal ist. Lieber ein netter, nichtstuender Menschenfreund, als ein drängelnder Turbostudent.
    .
    Nico, jeder ist für seine Taten selbst verantwortlich, aber ich würde raten, eines ohne Vertragsbindung im europäischen Ausland zu erwerben.

  26. Don Ferrando, da muss ich Sie...
    Don Ferrando, da muss ich Sie leider auf Freitrag/Samstag vertrösten.
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    donna laura, am Schlimmsten sind dann jene, die einem mit Mühe einen Termin geben, und dann auch noch absagen, weil irgendwas wichtiger ist. Schlimm. Aber man kann ihnen nicht den Kopf waschen, weil es ihnen sonst noch schlechter geht und sie das Elend fühlen.

  27. Den Grund für die...
    Den Grund für die grassierende Arbeitswut habe ich nie richtig verstanden. Mag sein, dass es sich um eine Art Weglaufen vor der befürchteten Armut ihres Lebens handelt…denn nach so einem 16 Stunden Tag gehen viele dieser neuzeitlichen Wirtschaftssklaven ja auch noch einmal 1-2 Stunden Joggen. Vielleicht ist es aber auch einfach nur ein schlimmer, bakterieller Infekt der diese Menschen zu ihrem übertriebenem Tun antreibt…hoffentlich nicht ansteckend.

  28. Ich würde gerne einmal...
    Ich würde gerne einmal beobachten, wie Du Deine eigenen Rodel-Photos machst. Da scheinst Du eine gute Technik mit langem Arm entwickelt zu haben. Mein Tip: Nicht zu nah an nebenstehende Bäume fahren….

  29. Werter Don, ganz wunderbar...
    Werter Don, ganz wunderbar geschrieben. Und Ihre Wortkreation, Life-Life-Balance, gefällt auch.
    .
    „es geht da noch nicht mal ums Arm sein – oft ist es ja auch die überzogene Arbeitswut, denn etwas weniger Geld könnte mehr Lebensfreude bedeuten.“
    .
    Das ist sicher eine große Herausforderung, da eine gewisse Ausgewogenheit zu erreichen, mit der man nicht nur selbst gut leben kann, sonder z.B. auch die Familie. Im Zweifel wäre ich aber gerne in der Lage, mir da einfach ein schlechtes Gewissen leisten zu können, womit die Sache dann ausgestanden ist.

  30. Menschen die aus den Fugen...
    Menschen die aus den Fugen geraten sind trifft man häufig in der Schweiz. Es gibt eine Gemeinde im Kanton Genf wo kein Haus für weniger als CHF10M zu haben ist (von aussen sehen sie alle angeblich wie Hochsicherheitsgefängnisse aus) obwohl ein Kilometer weiter die Hauspreise 50% tiefer sind.
    Ich habe eine FOAF (Friend of a Friend) die CHF20’000 pro Monat dort als Immobilienhändlerin verdient : die Kundschaft sind v.a. Bankers/Hedgies aus London die keine Ahnung von dem Immo-Markt haben dafür aber viel Geld und wollen unbedingt im besten Viertel wohnen. Und wenn sie einmal rodeln möchten, dann unbedingt in Verbier :-)

  31. War Ihr Aloysius denn mit...
    War Ihr Aloysius denn mit rodeln?

  32. Aber nein, das da oben ist...
    Aber nein, das da oben ist viel zu kalt für wohlerzogene Luxusbären. Aloysius blieb in der Barchetta.

  33. @ D. A. Gibt es den Strudel...
    @ D. A. Gibt es den Strudel auch als Großbild?

  34. Splitter
    Ja, nun passt es ja...

    Splitter
    Ja, nun passt es ja endlich mal, einen vielleicht abschließenden Beitrag in diesen netten Blog der reichen, betroffenen und mit wohlig grausigem Gefühl auf prekarianische Verhältnisse herabblickenden Bessergestellten hinzuzufügen.
    Ach, was ist Bayern doch schön. So nette reiche Leute , die mit solchen, wie mit uns hier unten, denen man vor einigen Jahren die Bezeichnung >Prekariat< anhing, sicherlich nichts zu tun haben möchte. So ganz vermag ich jedoch immer mehr nicht zu glauben, dass Sie nicht zu den Reichen gehören möchten. Wenn Sie wenigstens einmal so etwas ähnliches geschrieben hätten wie: >I live uptown I live downtown I live all around I had money I had none I had money I had none But I never been so broke that I couldn´t leave town< (Jim Morrison >The Changeling< ) dann würde ich Ihnen Ihre Einsamkeit ja vielleicht glauben. Ja , hier unten gewöhnt man sich an die Einsamkeit, die so aussieht, das man sich nicht auf einen Berg begeben kann, um Kuchen zu futtern und über ein schlechtes Gewissen nachzudenken das einen befällt, sondern eher so, dass man beständig bestrebt sein muß die paar Kröten zusammenzuhalten, die einem geblieben sind, nachdem man erkennen musste, dass die Arbeit, der man nachging von anderen günstiger ausgeführt wird, und man selbst, trotzdem der Versuch gestartet wurde diese Herausforderung anzunehmen, auf Grund des doch etwas fortgeschrittenen Alters scheiterte – ja scheitern musste. Die Einsamkeit ergibt sich dann von ganz allein, denn wer will schon jemanden besuchen, dessen Räume so durchschnittlich auf 14-16° C geheizt sind, vom sogenannten Bad wollen wir mal ganz schweigen, ich möchte die hier anwesenden Damen nicht erschrecken. Die Einsamkeit nimmt um so mehr zu, je mehr man es wagt sich zu beklagen, beispielsweise über den EU - Wahn der Erweiterung um jeden Preis. Ganz aus ist es, wenn man die Frage stellt, ob wir als Deutsche eigentlich auch noch ein Recht auf Eigenständigkeit und beispielsweise ein Recht auf Arbeit im Land haben. Aber wie heißt es doch bei Ihnen dann so schön. >Abschaum.< Richtig, eines Ihrer Lieblingswörter, wenn es um die Nation geht. Wie hier unten, müssen uns sagen lassen, dass wir doch im Ausland arbeiten sollten, obwohl wir gar nicht aus unserem Land wegwollen, aber wir , der Abschaum, haben ja gefälligst Platz zu machen, damit unsere zugereisten Freunde hier Raum und Arbeit finden. Wie formulierten Sie doch gleich die Geschichte damals mit Sazzarin? So etwas sagt man nicht oder so ähnlich, in jedem Fall haben Sie ihn gehörig abgerügt, so dass die Mehrheit der hier anwesenden Salonsozialisten, die mit Sicherheit nie auf die Idee kommen würden jemanden einen Generationskredit zu Minimalzinsen in Höhe von sechshunderttausend Euro zu gewähren, Ihnen begeistert Beifall zollte. Hier unten war niemand, der auch nur annähernd irgendetwas gegen die Formulierung des von Ihnen so beklagten Herrn hatte, sodenn die Geschichte überhaupt in den Köpfen Platz fand; haben die meisten hier doch genug damit zu tun, sich um den täglichen Überlebenskampf zu kümmern. Was da bleibt ist allenfalls der Blick in die berühmteste Tageszeitung. Da kommt dann jeder auf seine Kosten, auch der kleine Innenausbauer, der vollmundig über das faule H4 Pack herziehen kann, dieses arbeitsscheue Gesindel. Von Ackermann der von der Merkel eingeladen wurde haben die nur am Rande gehört, ist auch ziemlich egal, ob der nun zum Geburtstag auf Steuerkosten eingeladen wurde, schlimmer ist schon die Geschichte mit der Hs was weiß ich Nordbank. Sie hatten ja im Zusammenhang mit dem Geburtstag sogar das Umfeld moniert. Nun, ungefähr zur gleichen Zeit, als Sie sich damals über den Geburtstag, die Räumlichkeiten und die Einladung ausgelassen hatten, lief auf Arte ein Film über den Oberabschaum, besser gesagt über die baulichen Vorhaben derselben. Dort konnte man die Reichskanzlei bewundern was sicherlich ein würdigerer Rahmen für Herrn Ackermann gewesen wäre. Nebenher wurde auch gezeigt, was so ein – ja ich muß es deutlich sagen – verrückter französischer Architekt in Paris vorhatte. Riesige Pyramiden wollte der in die Stadt setzen. Widerlich sah das aus, dagegen hatte das, was der Oberabschaum so in Berlin vorhatte doch richtig Stil, abgesehen vielleicht von dem riesigen Kuppelbau für einhundertachtzigtausend Menschen. Wo war ich stehen geblieben? Richtig, die Formulierungen eines gewissen Herrn Sarrazin. Nein, die meisten hier unten fanden das sogar eigentlich recht harmlos, hier unten werden deutlichere Ausdrücke bevorzugt. Und, wie ich bereits erwähnte, die meisten haben genug damit zu tun, sich um ihre verbliebene Arbeit zu kümmern oder damit, sich die Zeit mit Ämtern wegen Gewährung von Almosen zu kümmern, die wenigsten haben Zeit, Muße und – nun - wohl einige auch den Intellekt, um mit sich mit Dingen wie den angesprochenen ernsthafter auseinanderzusetzen. Das haben dann Sie und Ihre treuen Blogmitstreiter um so mehr.... Dabei fällt mir ein... Böses Buch. Richtig, Spengler, Sie erwähnten das irgendwann einmal in Ihren so trefflich formulierten Beiträgen. Dazu passt das hier: ...Griechische Seele und römischer Intellekt – das ist es. So unterscheiden sich Kultur und Zivilisation. ... Der Übergang von der Kultur zur Zivilisation vollzieht sich in der Antike im 4; im Abendland im 19; Jahrhundert. Von da an fallen die großen geistigen Entscheidungen nicht mehr wie zur Zeit der orphischen Bewegung und der Reformation in der >ganzen Welt< , in der schließlich kein Dorf unwichtig ist, sondern in drei oder vier Weltstädten, die allen Gehalt der Geschichte in sich aufgesogen haben und denen gegenüber die gesamte Landschaft einer Kultur zum Range der Provinz herabsinkt, die ihrerseits nur noch die Weltstädte mit den Resten ihres höheren Menschentums zu nähren hat. ... Statt einer Welt eine Stadt, ein Punkt, in dem sich das ganze Leben weiter Länder sammelt, während der Rest verdorrt; statt eines formvollen, mit der Erde verwachsenen Volkes ein neuer Nomade, ein Parasit, der Großstadtbewohner, der reine, traditionslose, in formlos fluktuierender Masse auftretende Tatsachenmensch, irreligiös, intelligent, unfruchtbar, mit einer tiefen Abneigung gegen das Bauerntum (und dessen höchste Form, den Landadel), also ein ungeheurer Schritt zum Anorganischen, zum Ende – was bedeutet das? Frankreich und England haben diesen Schritt vollzogen und Deutschland ist im Begriff, ihn zu tun. Auf Syrakus, Athen, Alexandria folgt Rom. Auf Madrid, Paris, London folgen Berlin und New York. Provinz zu werden ist das Schicksal ganzer Länder, die nicht im Strahlenkreis einer dieser Städte liegen wie damals Kreta und Makedonien, heute der skandinavische Norden. ... Die Weltstadt bedeutet den Kosmopolitismus an Stelle der Heimat1, den kühlen Tatsachensinn an Stelle der Ehrfurcht vor dem Überlieferten und Gewachsenen, die wissenschaftliche Irreligion als Petrefakt der voraufgegangenen Religion des Herzens, die >Gesellschaft< anstelle des Staates, die natürlichen statt der erworbenen Rechte. Das Geld als anorganische, abstrakte Größe, von allen Beziehungen zum Sinn des fruchtbaren Bodens, zu den Werten einer ursprünglichen Lebenshaltung gelöst. ... Von hier an ist eine vornehme Weltanschauung auch eine Geldfrage.2 Noch Tee? Das war doch einmal eine Ihrer rhetorischen Fragen. Ist leider ausgegangen, jedenfalls einer, der Ihrem Standard angemessen wäre. BIO Lingia eine erlesene Darjeeling Sorte, leider nicht mehr von uns hier unten leistbar. Das einzige womit ich noch DIENEN könnte, wäre ein chinesischer weißer Tee, ein Yin Long >Silver Dragon< Davon ist noch ein kleiner Rest aus besseren Zeiten für anspruchsvolle Gäste übriggeblieben. Nur die Temperaturen sind nicht so angemessen, aber auch da habe ich ein schönes Stück Text. They say a snow year´s a good year filled with the love of all who lie so deep. Snowbound >Genesis< Einen schönen Tag noch. Auch wenn Sie es nicht freischalten und stattdessen meine IP wegen möglicherweise zutage tretender Systemkritik an DDR 2.0 weiterleiten. Dergleichen hatten Sie ja auch irgendwann einmal in der Vergangenheit angedroht. 1 Ein tiefes Wort, das seinen Sinn erhält, sobald der Barbar zum Kulturmenschen wird, und ihn wieder verliert, sobald der zivilisierte Mensch das >ubi bene, ibi paria< zum Wahlspruch erhebt. 2 Aus Oswald Spengler >Der Untergang des Abendlandes<

  35. Grossartig geschrieben....
    Grossartig geschrieben.

  36. Ariadne, gerne, nach den...
    Ariadne, gerne, nach den Pflichten, so in 3 Stunden.

  37. Damit beschäftigt man sich...
    Damit beschäftigt man sich also am Tegernsee – Animierte die UBS zur Steuerhinterziehung?: http://www.tagesschau.de/inland/steuerhinterziehung126.html

  38. @Don Alphons
    Da ich selbst...

    @Don Alphons
    Da ich selbst einer dieser Workoholics war, kann ich, gerade nach meiner Wandlung, mir diese Zeit erklaeren.
    Es war die Freude, einen Betrieb aufzubauen und Erfolg zu haben.
    Das ging in de Regel um 6 Uhr los und endete manchmal nachts um 2 nach langer Autobahnheimfahrt noch mit einem kurzen Besuch in der Produktion bei unserer Nachtschicht. Meine Mitarbeiter haben gesehn, dass der Chef auch noch schafft und das hat wiederum die Belegschaft moderiert. Bei uns gabs deshalb auch keine Streiks.
    Die andere Seite der Medaille ist weniger schoen. Private Bindungen bleiben auf der Strecke. So schoene Dinge, wie Museen etc. werden in den Urlaub verschoben. Auf die Dauer geht sowas nicht. Spaetestens mit 40 sollte man das merken.
    Ich bereue diese Vergangenheit nicht, aber heute, ohne den ganzen Stress bin ich ruhiger, ausgeglichener und auch zufriedener.
    .
    So, und jetzt geh ich, obwohl es regnet , noch eine kleine Runde mit meiner Princesse am Meer spazieren. Der Schnee ist uns erspart geblieben.

  39. Don Alphonso, meine Mutter hat...
    Don Alphonso, meine Mutter hat für meinen Aloysius (allerdings kein Teddybär) einen Skianzug, eine dicke Winterjacke und Lammfellschuhe gekauft. Er friert nun nicht mehr. Vielleicht bedenken Sie Ihren Aloysius damit zum Valentinstag?

  40. @Don Alphons
    Grimaldeli
    11....

    @Don Alphons
    Grimaldeli
    11. Februar 2010, 11:49
    Ich meinte natuerlich „motiviert“ nicht moderiert.
    .
    Das kommt davon, wenn man tippt, telephoniert und gleichzeitig noch Café trinkt

  41. Im vorigen Blog wurde mit...
    Im vorigen Blog wurde mit Veränderungen operiert die vor fast einem halben
    Jahrhundert stattgefunden haben; heute noch wird ein Kommentator (Stephen5:16) mit Fragen konfrontiert ,die gut und gerne 1/4 Jahrhundert auf
    dem Buckel haben. Kann mir jemand sagen, wer da eigentlich wann die Zeit an-
    gehalten hat?

  42. Die Fotos sind doch alle...
    Die Fotos sind doch alle gefotoshoppt … (red ich mir ein, damit ich nicht zuuu neidisch werde)

  43. Ach,
    werter Don Alphonso,...

    Ach,
    werter Don Alphonso, seien Sie doch froh, die Prinzenrolle seit Ihrer Kindheit
    bewahrt haben zu dürfen, eine vom Schicksal selten gewährte Gnade.
    Und aus der Watte, in die Sie ab Werk gepackt wurden, werden Sie glück-
    licherweise wohl kaum jemals vom Leben vollständig ausgepackt werden.
    Aber manchmal drückt ja gerade das scheinbar weich gepolsterte nach einiger
    Zeit viel mehr als die ehrliche Härte, kenne ich jedenfalls vom Fahrradsattel.
    „Ich hätte da gerne mal ein Problem“?
    Reicht doch wenn sie selbsbestimmt rodeln, gar nicht nötig, sich darum zu
    bewerben, daß das Leben jetzt auch noch mit Ihnen Schlitten fährt.
    Bei rational entschiedener Unvernunft sich eine Nebenhöhlentzündung winters
    im offenen Cabrio erfahren, sicher edler erworben als die saisonale
    Lungenentzündung des salariatsbezogenen Entsorgungsfahrzeugbegleiters.
    Mit etwas Bescheidenheit wird es Ihnen auch noch gelingen, den Luxus des
    schlechten Gewissens den professionellen Hamsterradläufern abzutreten.
    Wie schon sooft, ist Ihr Text wieder einmal auf eine geradezu hinterhältige Art
    amüsant.

  44. ein reizender Text, wie immer...
    ein reizender Text, wie immer wohltuend. Als Bewohner des Berchtesgadener Landkreises durchaus nachvollziehbar.
    Aber, so frage ich mich, ist denn die Rede vom schlechten Gewissen in Ihrer Situation nicht doch ein klein wenig vermessen, beinahe zynisch im Angesicht all jener die in der morgendlichen Dunkelheit ihr Auto freikratzen müssen um den Frondienst bei Siemens und Co anzutreten?
    Müssten nicht gerade Sie, lieber Don, all das reuelos und umfassend genießen, Ihren Blick dem Horizont und nicht dem nebligen Tal zugewandt und müssten Sie nicht aus Respekt gegenüber jenen „dort unten“ das Gewissen getrost ignorieren?

  45. werter don, könnte es sein,...
    werter don, könnte es sein, dass sie eine reizende gemahlin, 5 kinder und 1 oder
    2 hunde ihr eigen nennen und ihr wundervoller text ihre geheimsten sehnsüchte
    ausdrückt? hoffe, nicht distanzlos gewesen zu sein.

  46. Werter Don,
    wie schön, dass...

    Werter Don,
    wie schön, dass wenigstens das schlechte Gewissen Sie ab und zu besucht. Unsereiner ist schon glücklich, wenn sich das Grau überm gegenüberliegenden Bürostandartungetüm um ein paar Grade erhellt. Ich finde es jedoch wichtig, ein Ideal zu haben, auf das man hinarbeiten kann. In diesem Sinne, weiter so. Und wenn es sich zu oft aufdrängt, das schlechte Gewissen, dann schicken Sie es jemanden, der es wirklich gebrauchen kann z.B. Josef Ackermann, Roland Koch oder wen immer Sie wollen, die Auswahl ist groß.
    Und auf dem Schreibtisch türmt sich Arbeit für zwei und man hat eigentlich keine Zeit zum Lesen, und muss doch.

  47. Ein schlechtes Gewissen hätte...
    Ein schlechtes Gewissen hätte ich nur dem Topfenstrudel gegenüber, dem man erst die Schönheit der bayrischen Winterbergwelt vorführt, um ihn dann ohne weitere Zeremonien zu verspeisen.

  48. Eine Frage die sich mir schon...
    Eine Frage die sich mir schon lange aufdrängt, da Männer meist andere Themen haben, als Silberteekännchen und stylische Retroköfferchen, ist der Don schwul?

  49. Georg XXXVIII., nein, nur kein...
    Georg XXXVIII., nein, nur kein stinkender, ungebildeter Halbaffe (was in Zeiten wie diesen ja offensichtlich schon für solche Vorstellungen reicht).
    .
    Avantgarde, ich habe ihn mit einem Bild geehrt und in die FAZ gebracht. Mehr kann man für einen Topfenstrudel kaum tun.

  50. donna laura - wahrer Reichtum...
    donna laura – wahrer Reichtum ist wohl in erster Linie Einstellungssache.
    .
    Was die anderen so machen, ist allein deren Sache. Einigen Freunden meint man noch „helfen“ zu müssen, aber das fruchtet auch so gut wie nie.

  51. windsbraut, mitunter habe ich...
    windsbraut, mitunter habe ich den Eindruck, dass gerade diese Enormvielarbeiter auf vollkommen schräge Ziele hin, wie irgendwelche Zahlen, einfach gern etwas Abstand zwischen sich und dem Nachdenken legen wollen. Ich gönne das denen, es muss Leute geben, die Banken leiten, Trash-TV besprechen und sich an Werbung verkaufen. Nur könnte ich damit nicht glücklich werden.
    .
    francesca, ich habe drei teddybäfren, zwei Automobile und eine Reihe von Bekannten, denen ich früher sehr viel näher stand, als ich es heute tue. Das ist nichtsdestotrotz sehr angenehm.

  52. Georg XXXVIII: Ging mir und...
    Georg XXXVIII: Ging mir und meiner Frau auch schon so.
    Don: Sie wollten doch sicher nicht etwa die Schwulen vermaledeien (stinkender, ungebildeter Halbaffe)?
    Ansonsten sehr schöne Bilder vom Berg.

  53. Grimaldeli - tippen,...
    Grimaldeli – tippen, telefonieren, Café trinken? Ich dachte, Sie seien ruhiger geworden…?
    .
    Ich kann gut verstehen, daß einem Arbeiten Spaß macht, speziell, wenn man Erfolg hat. Es ist sowiso eine Frage der Definition, was Arbeit eigentlich ist. Denn solange es Spaß macht, ist es keine Arbeit. Oder anders gesagt: auch exzessives Segeln kann „Arbeit“ sein.
    .
    Mein Vater hat auch ein schönes Unternehmen aufgebaut. Aus einer Unternehmerfamilie stammend hatte ich natürlich Motivation – aber die Zeiten haben sich sehr geändert. Schade, hat aber auch seine guten Seiten. Vorgestern habe ich meine fünfjährigen Zwillinge überrascht: ich habe sie früher aus dem Kindergarten geholt und bin mit ihnen zu ihrer ersten Ballettstunde gegangen. In Schwabing ist ja alles vor der Haustüre. Mein Gott, haben die sich vielleicht gefreut…

  54. @ mawu - glückwunsch zur...
    @ mawu – glückwunsch zur lizenz! + trefflich gesprochen.

  55. Vielleicht sollte man mal...
    Vielleicht sollte man mal wieder den „Zauberberg“ von Thomas Mann lesen. Spielt in Davos und beschreibt die Lebensgewohnheiten besseren Kreise vor dem Untergang der bürgerlichen Gesellschaft durch den 1. Weltkrieg. Und im Roman geht es auch immer um die da unten im Tal und die da oben auf dem Berg. Also, so neu ist das hier Beschriebene alles nicht … Und Oswald Spenglers „Der Untergang des Abendlandes“ ist ja auch schon kurz nach dem Ende des 1. Weltkrieges erschienen.
    Schöner als in diesem Blog wird übrigens in dem Roman „Der Leopard“ von Lampedusa der Niedergang des alten Euorpas erzählt – ohne Arroganz und Blasiertheit – und auch der Film mit Claudia Cardinale lohnt sich immer noch anzusehen.

  56. donna laura - danke. Ja, das...
    donna laura – danke. Ja, das war wirklich ein hartes Sück „Arbeit“, das kann ich Ihnen sagen…

  57. Odyss, Belesenheit ist eine...
    Odyss, Belesenheit ist eine Zier!

  58. Geschätzte Damen, werte...
    Geschätzte Damen, werte Herren,
    man muss nur lange genug umziehen, um wieder auf vergangene Bekanntschaften zu treffen. Da alle wie Flöhe durch die Gegend hüpfen, stößt man im globalen Dorf zwangsläufig wieder auf sie. Die Erde ist schließlich doch eine Kugel. Und im Zweifelsfall einfach mal wieder den Status bei Facebook, asmallworld oder dergleichen an seine 524 Bekannten senden.
    Oder doch nicht? Es gilt: „Den Wert eines Menschen erkennt man zuverlässig daran, was er mit seiner Freizeit anfängt.” – Karl Heinrich Waggerl
    Etwas weniger „höher, weiter, schneller“ und Schluß mit dem pharisäischen Leistungsexzess! Mehr Bekenntnis zu eigenen sozialen Bedürfnissen! Derzeit wird die Leistung nur noch quantifiziert und dazu gehört die netto am Arbeitsplatz verbrachte Zeit. Und wer ist daran schuld? Wir selbst: Fernsprechgerät auch ausschalten, keine drei Verabredungen zeitgleich, Silvestertermine bereits im Juni bestätigen und nicht aus Angst etwas zu verpassen erst am 31.12. Ich votiere für eine Entschleunigung und die Rückkehr zur Arbeit für’s Leben und nicht für das Leben für die Arbeit – und für die Entschleunigung der eigenen Freizeit, die bei vielen Yuppie’s bereits ebenfalls dem Leistungsexzess unterworfen wurde. Dann würde man auch ein paar Tage Zeit für eine schöne Hüttengaudi haben. Verzicht als Treibstoff für mehr Erfüllung.
    „Wer innerlich nicht frei ist, der hat auch keine Freizeit.” – Manfred Rommel
    Mit besten Grüßen von einem extrem entspannenden Krankenhausaufenthalt,
    SG

  59. Odysseus- vor 90 Jahren? Ein...
    Odysseus- vor 90 Jahren? Ein Thema so zäh wie die alten Tanten.

  60. Es tut mir, dass Sie Probleme...
    Es tut mir, dass Sie Probleme mit Ihrer life-balance hatten, weil es so schwer ist, wenn Ihre Freunde workaholics sind und keine Zeit für Ihren Blog haben. Ab morgen werde ich mir Mühe geben, wieder vorbeizuschauen. Jetzt aber bin ich noch viel zu k.o. für einen geistreichen Beitrag.

  61. Ja, danke für diesen Text,...
    Ja, danke für diesen Text, hilft mir auch zu verstehen, dass ich womöglich doch Ihre Schuldgefühle ausgenutzt habe die ganze Zeit. Schade. Ich als Leser, im Gegenteil kann mich schon richtig anlehnen an was sie schreiben.
    Übrigens, ja, ich denke täglich bei der Arbeit, im Büro an diese Sätze von den letzten Beiträgen, eben dass man sich nicht ausnehmen kann, dass einem wirklich was genommen ist, unwiederbringlich. Ich versuche es mit einem Mittagsspaziergang zu kompensieren, es ist aber wirklich überhaupt nicht dasselbe wie ihr Lebensgefühl. Obwohl, wie ich schon sagte, man kann schon einiges aus Ihrem Lebensstil übernehmen. Die Unversehrtheit, die sie weit oben auf dem Berg haben, hat der Normalo in seiner Nichteinmischung in wichtige Themen, wo sie andererseits durchaus die Hand ins Feuer legen.

  62. @Don Alphonso / 11. Februar...
    @Don Alphonso / 11. Februar 2010, 15:08
    Damit muessen wir leben!
    Wenn ein grosser, gutausehender Mann den Finger beim Cafétrinken abspreizt, dazu noch gute Kleidung traegt, gute Manieren hat, ueber 40 ist und dazu noch einen offenen Sportwagen faehrt, dann faellt er automatisch bei einigen Kleinbuergern in diese Schublade.
    Wie oft ich das in meinem Leben gehoert habe…
    Was waere das Volk ohne seine Vorurleile? Lassen wir sie ihnen!

  63. Grösse, Grimaldeli, das hat...
    Grösse, Grimaldeli, das hat Grösse!

  64. lieber Don Alphonso, schöner...
    lieber Don Alphonso, schöner Text, alles prima bis auf die ungewollte Einsamkelt. Hiermit plädiere ich für den 10. Februar als „Topfenstrudelday“ (unomässig worldwide!). Zudem muss an diesem Tag die Wolkenbildung verboten werden (wegen der Fernsicht).

  65. Auch ich habe einen...
    Auch ich habe einen Teddy-Bear. Mein Braunbär Jahrgang 1990 („1990“ bestickt unter einer Pfote) mit einer dunkelröten Schleife und er ist 35cm hoch, von Harrods in London. Jedes Jahr gibt’s einen Weihnachtsbär im Harrods Weihnachtskatalog, jedes Jahr ein neues Modell!
    Was das schlechte Gewissen betrifft, ich bin wie Edith Piaff – Je ne regrette rien.

  66. @ Grimaldeli - vorsicht: eine...
    @ Grimaldeli – vorsicht: eine solch verlockende beschreibung verursacht jagdassoziationen bei der holden weiblichkeit.

  67. @donna laura
    Ich kann nichts...

    @donna laura
    Ich kann nichts dafuer! Es sind die Gene!

  68. Das ist eigentlich das...
    Das ist eigentlich das Schönste am Rodeln, speziell im Vergleich zum normalen Skifahren (abseits der Piste ist es natürlich etwas anderes), ist diese absolute Ruhe, wenn man alleine den Berg im verschneiten Wald hinaufgeht. Es ist so einfach, und so schön…

  69. @Don Alphonso
    "Ich wollte...

    @Don Alphonso
    „Ich wollte schon lange mal was über die Life-Life-Balance schreiben.“
    .
    Das andere Konzept, die Work-Life-Balance, ist ohnehin eine große Lüge, siehe Matt Roussel (‚the great lie‘):
    .
    http://mattroussel.cgsociety.org/gallery/471533/
    .
    da sollte man es in der Tat lieber mit der Life-Life-Balance probieren.
    .
    Auch die vier Fotos sind wieder einmal wunderschön. Ich missdeute sie aber möglicherweise als
    .
    1. kleinen SeitenHIEB auf die Unfähigkeit der großen hässlichen Stadt, mit den eisgepanzerten Gehwegen zu Rande zu kommen.
    2. souveräne Antwort auf den verzweifelten Versuch der großen hässlichen Stadt, eine schöne Aussicht zu haben (‚the Berg‘).
    3. wer nicht arbeitet, soll wenigstens Kuchen essen. Ich höre schon ein Rumpeln und Grollen aus Richtung der Kremlmauer und von ‚San Paolo fuori le mura‘ her.
    4. Freizeitpark Deutschland. Die dazu passenden blühenden Landschaften befanden sich bis vor kurzem etwas weiter südwestlich:
    .
    http://www.flora-helvetica.ch

  70. Obwohl ich selbst Mutter (und...
    Obwohl ich selbst Mutter (und Stiefmutter) bin, finde ich es langweilig wenn Eltern ständig über ihre Sprösslinge plaudern und dies besonders wenn ledige FreundInnen anwesend sind (bei einer Drinks-Party oder einem Abendessen). Schwierig, ich weiss, doch man muss sich wirklich die Mühe machen.

  71. @mawu/ 11. Februar 2010,...
    @mawu/ 11. Februar 2010, 20:44
    Ich glaube, ich muss mich mal umhoeren, wo es solche Teile bei uns gibt!
    Beim Anblick der Bilder bekommt man Lust aufs Rodeln!
    Aber als Belohnung wuerde ich eine „Tarte Tatin“ vorziehn.
    Am Col de Turini gibt es da ein …
    Das Ende lass ich mal offen!

  72. @ Grimaldeli
    ich doch auch...

    @ Grimaldeli
    ich doch auch nicht! es sind auch die gene!
    .
    holen sie schon mal ihren rodel, am mittelmeer fährt sich’s schon auf 3 mm zarter schneeschicht …

  73. @donna laura
    Seit heut...

    @donna laura
    Seit heut nachmittag schneit es tatsaechlich bei uns. Ich komme grad aus Menton und die Strassen waren weiss.
    Seit 5 Jahren der erste Schnee.
    .
    3mm Schnee bei uns? An der Kueste, ja,
    Aber ein paar km ins Hinterland und Sie sind sofort auf 2000m und hoeher.
    Der Col de Turini, gut 40 km von hier gelegen und in ca 45 min zu erreichen, ist nicht ganz so hoch, aber 1700 Hoehenmeter sollten ein paar mm mehr Schnee gewaehrleisten.
    Col de Turini

  74. Lieber Grimaldeli - beim Col...
    Lieber Grimaldeli – beim Col de Turinifällt mir eher das hier ein:
    http://www.youtube.com/watch?v=DCN4xgzpm2s
    Beziehungsweise das für Fortgeschrittene:
    http://www.youtube.com/watch?v=hAO1VcFNP0s

  75. @mawu
    Ja, die Historique haben...

    @mawu
    Ja, die Historique haben wir grad wider hinter uns. Diesmal hat auch das Meteo mitgespielt.
    Von 2009 hab ich ein Video, welches ich bei Regenwetter im Fahrerlager unten am Port Hercule aufgenommen habe.
    .
    Wir fahren beim ersten Schnee aus Tradition unsere Runde ueber den Turini. Das erste Mal bin ich Ende 70 auf diese Strecke gefahren. Heut kenne ich jede Kurve ohne Handbuch und Beifahrer. Ausserdem ist der Belag in sehr gutem Zustand.
    Uebrigens, auf dem 1. Video gleich vorn rechts in dem Haus, dort gibts die gute „Tarte Tatin“!

  76. Hier ist der gewünschte...
    Hier ist der gewünschte Topfenstrudel in 1600 x 1100 Auflösung:
    http://faz-community.faz.net/cfs-filesystemfile.ashx/__key/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/stuetzen.Bilder14/topfenstrudel.jpg

  77. Don Alphonso-wer sich so...
    Don Alphonso-wer sich so fühlen kann,kann auch Sehnsucht empfinden-
    das ist doch schön.

  78. @Don Alphonso/ 11. Februar...
    @Don Alphonso/ 11. Februar 2010, 22:28
    Fuer mich ist das Bild die reinste Folter!
    Ich bin seit Montag auf „Regime“ und mein Frigo hat kein Zeitschloss, wie die Teile in den USA

  79. Ich hätte gedacht, es ist ein...
    Ich hätte gedacht, es ist ein Streuselkuchen mit Puddingfüllung. Aber im Anbetracht dessen, dass heute Weiberfasnacht ist, könnte es sich natürlich auch um einen verkleideten Apfel im Schlafrock handeln.

  80. Hier gibt es heute Nacht noch...
    Hier gibt es heute Nacht noch die Reste meiner Kürbistarte mit viel Scamorza im Kerzenschein unter Stuck und Kronleuchtern, aber ich denke, das Bild erspare ich der Leserschaft.

  81. ... also von der Kuerbistarte...
    … also von der Kuerbistarte haette ich, ohne aufdringlich sein zu wollen und nur wenn es keine Umstaende bereitet, gern ein Photo gesehen; habe jetzt ja bereits den Apfelstrudel wieder auf die heimische Speisekarte gesetzt, und Kuerbisse wachsen in allen Variationen und Groessen im Garten; bin ja nebenbei auch Hobbygaertner, koennte ganze Supermaerkte damit und mit anderem begluecken.
    Gruss
    G.S.

  82. Lieber Don Alphonso,

    zu Ihren...
    Lieber Don Alphonso,
    zu Ihren tiefgründigen Betrachtungen in schönster Natur fällt mir ergänzend Benns Gedicht „Was schlimm ist“ ein. Dort heißt es:
    „Sehr schlimm: eingeladen zu sein,
    wenn zu Hause die Räume stiller,
    der Café besser
    und keine Unterhaltung nötig ist.“
    Bitte, erfreuen Sie mich und die FAZ-Community weiter mit Ihren Streiflichtern. Sie sind wohl das Schönste, was es momentan im deutschsprachigen Raum zu lesen gibt. Schön, lieber Don, dass Sie auch Spitzenreiter der Blog-Statistik sind. Danke!

  83. Der Topfenstrudel in noch...
    Der Topfenstrudel in noch höherer Auflösung: Einfach genial. Schwebt der auf seiner Untertasse?

  84. Ach, lieber Don, ich möchte...
    Ach, lieber Don, ich möchte doch glauben, Sie entdecken sie noch,
    die DOBOSCHTORTE … und schreiben einst darüber ein reizendes Capriccio…

  85. Nolte, unser Gastgeber hat den...
    Nolte, unser Gastgeber hat den Teller mit dem Topfenstrudel auf einen kleinen Schneehügel gestellt (dazu gibt es das Photo wo rechts der Hund zuschaut), sodass der Teller über dem Wald zu schweben scheint.

  86. Scamorza? Kenne ich nicht. ...
    Scamorza? Kenne ich nicht.
    Here it is.
    http://www.alnatura.de/de/scamorza
    Ich schlage ein Stück Stilton vor.
    Auf diesem Blog fühlt man sich wohl. Dank Don Alphonso, hier tickt die Uhr anders – slow food and good mood inbegriffen.

  87. @ D. A. Vielen Dank für das...
    @ D. A. Vielen Dank für das Bild, gibt einen wunderbaren Bildschirmhintergrund. Ich gestehe, dass ich den Blog (auch!) wegen der schönen Bilder kulinarischer Köstlichkeiten lese. Ich bin leider seit einiger Zeit (fast) nur noch von Kollegen umgeben, die küchentechnisch völlige Analphabeten und darauf auch noch stolz sind.

  88. @fionn
    Scamorza affumicato ist...

    @fionn
    Scamorza affumicato ist wirklich ein wunderbarer Käse.
    Am besten in Bergdörfern Lukaniens direkt beim Hirten gekauft.
    Dazu einen kräftigen Malvasia! Schon ist work-life balance im Gleichgewicht!

  89. Das ist ja hier zum...
    Das ist ja hier zum Ausrutschen bei so viel ausfliessender Bedürftigkeit..

  90. Don Ferrando, ginge vielleicht...
    Don Ferrando, ginge vielleicht auch ein Amerone? Da kommt nur die work-life balance rasch in Unordnung.

  91. Don: Sie geben mit Ihrem Blog...
    Don: Sie geben mit Ihrem Blog eine wunderbare Projektionsfläche für all‘ das Nichtgelebte, Verschüttete.
    Sie sollten dem Hüttelwirt vielleicht die Schanklizenz abschwatzen, dann könnten Sie auf dem Berg Wohlfühlseminare abhalten. Der Erfolg wär Ihnen sicher!

  92. meint, daß der Topfenstrudel...
    meint, daß der Topfenstrudel keineswegs schwebte, sondern weich und cremig und schwer im Magen lag und sicherlich die Abfahrt beschleunigt hat.

  93. @Rosinante
    Gewiß, es geht was...

    @Rosinante
    Gewiß, es geht was schmeckt. Und das ist zum Glück sehr subjektiv!
    Bloß nicht sich von irgendwelchen Wichtigtuern aufschwätzen lassen, was angeblich total hype ist.
    Gerade bei Essen und Trinken gilt „de gustibus NON est….“
    .
    Auch wann die work-life balance in Unordnung ist, sollte man sehr subjektiv betrachten.
    Für mich sollte life mindestens 2/3 und work höchstens 1/3 betragen. Und dazu kann eine guter Schluck Amarone nicht schaden!

  94. Liebe(r) fionn,
    excellent Ihr...

    Liebe(r) fionn,
    excellent Ihr Beitrag. Ich habe DA auch schon mal auf alnatura hingewiesen, insbesondere gibt es jetzt einen am Dachauer Platz in Regensburg, also für DA erreichbar.
    Den Stilton kaufe ich auch sowohl mit Schwarzbeeren als auch mit Aprikose. Er ist wunderbar. Allegemein ist die Käsetheke bei Alnatura einen Besuch wert. Talegio ein sehr guter Rohmilch-weichkäse aus Belgien Fleu?..

  95. @Don Alphonso
    Entweder, man...

    @Don Alphonso
    Entweder, man fuehlt sich wohl in seiner Haut, oder nicht! (11:22)
    Ich geh jetzt ans Wasser zum Mittagsschmaus.
    Und es stehen wieder tausend Sonnen am Himmel!

  96. Grimaldeli - wie ist denn die...
    Grimaldeli – wie ist denn die Historique so? Ich kenn mich da unten ja gar nicht aus, habe mir aber immer mal wieder die Website angesehen. Es beginnt ja wie in den 60er Jahren mit einer Sternfahrt aus diversen europäischen Städten nach MC. Ich dachte allerdings, man fährt die Wertungsprüfungen auf Bestzeit (mein Auto hat einen FIA Wagenpass nach Anhang K), aber Gleichmäßigkeit ist auch okay. Macht aber einen tollen Eindruck!

  97. Berthold und fionn,
    für...

    Berthold und fionn,
    für Oberländer absolut zu empfehlen der Tölzer Kasladen. Von Gmund natürlich ein Katzensprung.
    Hat auch eine Verkaufsstelle in München oder webshop!

  98. Die Kürbistarte mit Scamorza,...
    Die Kürbistarte mit Scamorza, wer wollte Kürbistarte?
    .
    http://faz-community.faz.net/cfs-file.ashx/__key/CommunityServer.Blogs.Components.WeblogFiles/stuetzen.Bilder14/kuerbistarte.jpg

  99. Und auch, wenn es Kreuth, der...
    Und auch, wenn es Kreuth, der Ort der Verdammten ist:
    .
    http://www.käsealm-kreuth.de/
    .
    Unsere Käserei ist auch zu empfehlen.

  100. Das schlechte Gewissen irrt,...
    Das schlechte Gewissen irrt, es war wunderbar, und wegen des Absturzes und des Wiederaufstiegs war der Strudel auch gleich wieder verbrannt.

  101. ... vielen Dank fuer das Bild...
    … vielen Dank fuer das Bild von der Kuerbistarte. Werde es gleich morgen in der Kueche abgeben.
    MfG
    G.S.

  102. Die Banalität dieses Blogs...
    Die Banalität dieses Blogs ist ja bald nicht mehr zu überbieten. Aber so weiss man endlich, dass die Oberflächlichkeit der sogenannten besseren Kreise sich auch nicht vom Rest der Gesellschaft unterscheidet.
    .
    Wie hat Westerwelle heute so schön formuliert: „Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt ein zu spätrömischer Dekadenz.“

  103. Wehrter Don,
    sehr schöne...

    Wehrter Don,
    sehr schöne Bilder, habt Ihr ausser Eurem Rodel immer die
    Kamera dabei?
    Herzlichst P.

  104. danke, mein lieber don, sie...
    danke, mein lieber don, sie ist ja ausgezeichnet, ihre tarte.
    .
    wenn nicht gar zu aufdringlich ist, andererseits schmeichelt es ihren verführungskünsten: würden sie das rezept veröffentlichen? gute lebensart sollte um sich greifen …
    .
    Grimaldeli kann ja mal fünf minuten wegsehen (Grimaldeli: hmm, erst ein sean-bart, dann auch noch abnehmen: haben sie etwas vor?)

  105. Don Ferrando, wie Sie so...
    Don Ferrando, wie Sie so schön schreiben: de gustibus non es disputandum. Und dies gilt ja für die work-life balance wie die Wahl des Rotweins. Bitte keine Sorge, auf Wichtigtuer bin ich immun. Aber aus Ihrer Bemerkung schliesse ich, dass der Amerone derzeit stark beworben wird. Dies wusste ich gar nicht.

  106. mawu / 12. Februar 2010,...
    mawu / 12. Februar 2010, 12:27
    Die Historique ist ein Traum. Dieser Gang durchs Fahrerlager ist fuer mich immer wieder pure Nostalgie. Dort treffe ich alle meine alten Wagen wieder, vom Alfa bis zum Volvo. Es ist ein Gefuehl, als waere die Zeit stehn geblieben.
    Nur, selbst teilgenommen habe ich an solchen Veranstaltungen noch nie.
    Meine Fahrzeuge sind zu meinem Privatvergnuegen. Und das hab ich mit den schoenen Strecken im Umland das ganze Jahr ueber.
    Ich habs nicht so mit Clubs und Vereinen.
    Da bin ich mehr der Typ „Solitaer, Clarity if“.
    Und solche finden dann auch ihresgleichen, wie mein Freundeskreis zeigt.
    Hier noch der link:
    http://www.acm.mc/rmch/rmch_main.php
    .
    Bei all dem Sonnenschein heute gibts doch etwas negatives von hier unten:
    Auch hier gibts die Narrenzeit!
    Carnival in Nice, 77ème Fête du Citron in Menton und wir mitten drin.
    Das geht von heute an bis 3.Maerz.
    Narrenkappen und Froehlichkeit auf Kommando!
    Ich werd sooft es geht nach Peymeinade fluechten!
    Bonne soirée!
    http://www.feteducitron.com/#4

  107. ...Chefköche oder was? Taugt...
    …Chefköche oder was? Taugt nicht, Jungs.

  108. ...was versteht ein Odysseus...
    …was versteht ein Odysseus von spätrömischer Dekadenz…soviel wie Herr Westerwelle etwa…

  109. Grimaldeli - unterschätzen...
    Grimaldeli – unterschätzen Sie es nicht, im Rahmen eine Oldtimerrallye zu fahren. Natürlich ist es auf der eigegen Hausstrecke weniger interessant, aber auf nicht so bekannten Strecken ist es Fahrspaß pur. Man kann sich voll und ganz auf das Fahren konzentrieren und muß keinerlei Streckenentscheidung treffen, die sind schon ausgesucht und meist bildschön. Ich kann Ihnen nur empfehlen: nehmen Sie einen Freund oder Ihre Principessa, zeigen sie, wie man mit mechanischen Stoppuhren umgeht und erleben Sie einfach eine sehr schöne und ein bisschen aufregende Zeit!

  110. @mawu
    Ich glaub, ich werd...

    @mawu
    Ich glaub, ich werd alt.
    Wenn ichs im Sommer mal bis nach St.Tropez, ist das schon weit.
    Und abends muss ich dann unbedingt wieder zu Hause sein.
    In France wuerde man sagen : Comme un paysan!

  111. Es landet halt doch immer beim...
    Es landet halt doch immer beim Essen. Naja, das sollte ja auch eine gesellige Angelegenheit sein.
    @BertholdIV: also mit „Alnatura“ haben Sie mich jetzt richtig verschreckt, das ist auf meiner tiefschwarzen Liste gleich neben Appel, das ist ja nur schlimm.
    @Don: jetzt haben Sie schon so schöne Kuchenbilder gemacht, aber ich werd immer noch nicht so recht schlau draus: wie ist diese Zwischenschicht des Topfenstrudels gemacht? Welliger Teig mit Quark? Nur Quark? Quark mit etwas vermischt?
    Weil, für mich sieht der nämlich aus wie ein gefüllter Streuselkuchen.
    Ich kenne Topfenstrudel von halbverrückten Österreichern zubereitet, und das ist ein flacher Strudel, also ein hauchdünn ausgezogener, gewickelter Ölteig, mit ein wenig Quark als Füllung dazwischen. SEHR anders.
    Das Stückle auf dem Bild hat aber einen Hefe- oder Mürbeteig als Grund, dann eine Füllungsschicht, und obendrauf die urpreußischen Streusel, die sich wohl von Königsberg aus bis an Rhein und Alpen gekrümelt haben. Ich kann mir nicht helfen, aber das sieht mir aus wie die Konditorvariante des altbekannten Flüchtlingskuchens (als halbes Flüchtlingskind kenne ich den).
    Was mich in diesem Zusammenhang (regionale Verbreitung spezieller Vorlieben und Zubereitungen) auch noch interessieren würde:
    wie halten Sies mit Dill? Essen Sie auch ab und an mal was mit Dill?
    (Nach meinen bisherigen Beobachtungen ist der in Nord- und Osteuropa sehr beliebt, in D scheint die Dillzone mindestens bis Hamburg und Berlin zu reichen. Ungarn essen es auch, Russen und Ukrainer sowieso.)

  112. Ich bin im Zusammenhang mit...
    Ich bin im Zusammenhang mit der Widmung in Brideshead mal auf Jane Mulvaghs „Madresfield“ gestoßen. Damit nimmt die Widmung (leider) denn Charakter von „sämtliche Ähnlichkeiten mit der Lygon-Familie sind unbeabsichtigt …“ an. Aber wunderschön ausgedrückt.

  113. Bayern. Die Schweiz...
    Bayern. Die Schweiz Deutschlands?
    Da geht doch noch ein Artikel, oddr?
    .
    Zum schlechten Gewissen kann ich nur sagen:
    Blame it to the Erziehung: „Ora et labora!“
    So bin ich groß geworden und verfluche das jeden Tag.
    Die Lebefrau.
    (innerlich, im wahren Wesen)

  114. colorcraze, was ist ein...
    colorcraze, was ist ein Flüchtlingskuchen?
    Don, vielen Dank für die traumhaften Bilder, besonders der Topfenstrudel vor Schneekulisse ist einfach wunderbar.

  115. @sabine: da gibts verschiedene...
    @sabine: da gibts verschiedene Arten, bei den Schlesiern wars Mohnstriezel, bei den Ostpreußen stets und immer der besagte Streuselkuchen. Allerdings in der Ur- oder Hausfrauenvariante, aus Hefeteig, manchmal Kirschen oder Pflaumen (kann, muß nicht) und obendrauf eben dicht besetzte Streusel. In Berlin gibts den bei jedem Bäckergeschäft, in Südbaden war er ein Exot, dort konnte sich der Hang zum Streusel meines Wissens zumindest bei den alteingesessenen Bäckern nicht durchsetzen und die Konditoren (sie machen gern Mürbteig und hohe Cremefüllung – nicht so meins) haben ihn nicht adaptiert. War ihnen wohl zu grob.

  116. @colorcraze
    Bei uns wird Dill...

    @colorcraze
    Bei uns wird Dill des oefteren verwendet, wie z.B. zu Raeucherlachs oder bei Filetwuerfeln Kiever Art kommt er in die Sosse.
    Also scheint die Dillzone doch etwas weiter ueber Hamburg und Berlin hinauszugehn, denn icke wohne janz tief im Sueden.

  117. @donna laura / 12. Februar...
    @donna laura / 12. Februar 2010, 14:52
    Den Winterspeck gegen die Fruehlingsrolle tauschen, ist nicht.
    Bis zum Fruehjahr muss der V-foermige Luxuskoerper noch etwas gestaehlt werden!
    Schlafen Sie gut!

  118. Grimaldeli - ich vergaß...
    Grimaldeli – ich vergaß übrigens zu erwähnen, daß ich zwar notgedrungen in diversen Clubs Mitglied bin (ohne Golfclub etwa kann man ja schlecht Golf spielen), das „Clubleben“ aber, genauso wie Sie, zutiefst verabscheue. Da tun sich wirklich menschliche Abgründe auf.
    .
    Ihre Altersausrede im Bezug auf Fahren zieht bei mir nicht. Fahren Sie gerne? Höchstwarscheinlich. Und genau das geht bei einer solchen Rallye absolut formidabel, macht Spaß und ist entspannend. Aber natürlich ist es kein „Muß“, es ist nur nicht so anstrengend, wie Sie vielleicht denken. Ich zumindest habe mich mit meiner Frau als Copilotin immer dabei amüsiert.

  119. @colorcraze
    Was stört Sie an...

    @colorcraze
    Was stört Sie an Alnatura?
    Nicht weil ich selbe noch Landwirt bin und bei Bioland Mitglied: Mögen Sie lieber Lebensmittel aus konventionelle Ausgangsstoffen? Ich nicht.

  120. Hier wird entschieden zu wenig...
    Hier wird entschieden zu wenig über die Bedeutung des Kümmels für die bayerische Küche debattiert. Wer bei Dill stehen bleibt, ohne die Pastinaken zu erwähnen, greift viel zu kurz. Mehr Einsatz, bitte.

  121. Mundschenk, Kümmel auf...
    Mundschenk, Kümmel auf Kuppeln immer gern, ansonsten ist das ja eher was für Fleischesser. Mit Dill, colorcrace, kann ich nichts anfangen, Der Topfenstrudel jedenfalls besteht aus einen Butterteig unten, einer heftingen Quarkfüllung mit Ei, darüber eine feine Lage Ananas und obendrauf dick Streussel.

  122. sylvia, das ist eben das...
    sylvia, das ist eben das Problem: Wie beschreibt man einen Lebensstil, ohne jene zu beschreiben, die ihn praktizieren. Die werte Nancy Mitford war da bekanntlich weniger zimperlich in der Verwendung ihrer Familie.
    .
    minna, tatsächlich habe ich vor, etwas über diese Vergriffsverwirrung zu schreiben. Es ist halt immer ein Elend, ein entsetzliches Elend, wenn Menschen über die Klassische Archäologie sprechen, ohne Ahnung davon zu besitzen.

  123. Paulchen, danke, die Kamera...
    Paulchen, danke, die Kamera ist natürlich immer dabei, sogar beim Holzschlichten und in der Schweiz – aber nicht alle Bilder sind im Internet. Die schönsten Bilder gehören nur mir allein.
    .
    donna laura, gerne, im Laufe der nächsten Woche, wenn es recht ist? Es ist nicht weiter schwer. Aber ein grosser Spass für 2 Personen.

  124. @ Don Alphonso - und woraus...
    @ Don Alphonso – und woraus besteht die kürbistarte, ausser aus kürbis? im tausch könnte ich ein rezept für eine minestrone beisteuern, die auch ohne speck schmeckt. aber mit speck von rossi oder aus sterzing natürlich noch vorzüglicher.
    .
    @ Grimaldeli – die könnten sie auch geniessen und bald den ersehnten v-day zu erreichen. aber kleckern sie nicht auf den bart (kleiner scherz!).

  125. oh pardon, lieber don, danke,...
    oh pardon, lieber don, danke, gerne! damit haben sie meinen vorigen beitrag aufs schönste zur antiquität erklärt: ich vergass vor dem absenden zu aktualisieren. soll nicht wieder vorkommen.

  126. @ Don Alphonso
    Ist Ihre...

    @ Don Alphonso
    Ist Ihre Kuerbis-Tarte suess? Ich kann mich da an ein Rezept zu Grossmutters Zeiten mit karamelisierten Schalotten erinnern.
    Sehr gut kommt „Courge“ uebrigens auch als Sueppchen.
    .
    @donna laura
    Der Bart ist zu kurz, als dass da etwas hineinlaeuft.
    Und geniessen tue ich auch bei meinem „Regime“. Ich wuerde sagen, erst recht in solchen Zeiten!
    Gestern gabs z.B. Meeresfruechte (z.Z. mit Oursin) und heute war Salattag.
    Eine Freundin, welche heut in Puget Theniers auf dem Markt war, hat uns vorhin frische Truffe vorbeigebracht.
    Die werden in den naechsten Tagen als Paupiette zubereitet.
    Da nimmt man die ganze Truffe, zerschneidet sie nicht, umwickelt sie mit Jambon cru und ab in den Four. Die Truffe sollten aber mindestens 2 bis 3cm haben. Dazu eine Veuve Clicquot.
    C’est tellement bon, je pourrais me mettre dedans…..

  127. don alphonso danke. Man muss...
    don alphonso danke. Man muss wohl „Historiker“ sein, um ein Begriff von „Gegenwart“ zu haben.

  128. @BertholdIV: An alnatura...
    @BertholdIV: An alnatura stört mich der Geschmack. Irgendwas machen die bei der Zubereitung falsch. Jedesmal, wenn ich was von dieser Marke gekauft habe, bleibts nach dem zweiten Löffel liegen und kommt danach weg. Das ist mir in dieser Regelmäßigkeit bisher sonst nur bei der Fa. Appel passiert. Weswegen ich um diese beiden Marken dann wieder die nächsten 6 Jahre einen großen Bogen mache. (Es liegt definitiv nicht daran, daß mir Bioprodukte nicht schmecken.)-
    @Donna Laura: Minestrone, her damit!-
    @Grimaldeli: Ihren Äußerungen entnehme ich, daß Dill offenbar auch in Südfrankreich erhältlich ist; allerdings sind die angesprochenen Gerichte eben genau aus der Dillzone (Kiew-Ukraine, Graved Lachs-Schweden), die ich angezeichnet habe.. weshalb über seine Verwendung in Südfrankreich damit halt leider nicht so sehr viel ausgesagt ist. –
    @Don: Aha, kein Dill. Nicht mal an den Gurkensalat? –
    Der bayrische Topfenstrudel wird ja immer mysteriöser, nun versucht er auch noch Obstkuchen zu sein.

  129. @ colorcraze
    Da ich den Dill...

    @ colorcraze
    Da ich den Dill frisch in Ventimiglia auf dem Markt bei den Bauern kaufe, gehe ich davon aus , dass er auch hier angebaut wird.
    Aber ich werd mal nachfragen. Etwas Geduld!

  130. @Grimaldeli: weil Sie Trüffel...
    @Grimaldeli: weil Sie Trüffel sagten, mußte ich wieder an die – ja, wie soll man sie nennen? Dummköpfe? – denken, die für viel Geld einen Riesentrüffel ersteigerten und den dann ausgestellt vergammeln ließen. Mir unbegreiflich sowas. Trüffel ist ein Lebensmittel und heischt Handlungsbedarf, weils sonst schlecht wird. Wenn man unbedingt ein Andenken will, macht man Photos oder beim Zahnarzt einen Abguß, und ansonsten trägt man das sofort in die Küche. –
    @Minna/Don Alphonso: habs grad gelesen und überlegte schon, es zu kommentieren, aber ich mag nicht nochn Paßwort rumschmieren. So wie hier, mit echt handbetriebener Kontrolle und Sofortzugang ist mir das doch lieber. Ich wundere mich jedenfalls darüber, daß er sich wundert, daß Testseiten eines Blogs gefunden werden. Was im Web stehet, ist nunmal öffentlich, und publiziert ist publiziert. Warens denn sein ersten Webseiten, so daß er das noch nicht erlebt hatte? Das war doch vor 10 Jahren auch nicht anders. Nur mußte man damals noch in den Logs graben, wenn mans wissen wollte, Kommentare fallen natürlich mehr ins Auge.

  131. @ colorcraze
    Da zerbrechen Sie...

    @ colorcraze
    Da zerbrechen Sie sich mal nicht mein Koepfen.
    Fuer heute abend wars eh zu spaet. Fuer morgen steht schon das Menue.
    Und wenn man weiss, wie man so etwas lagert fuer 1, 2 tage, braucht man auch kein Photo oder einen Abdruck zu machen.
    Am Montag muesten sie normalerweise am Abend auf dem Tisch stehn.
    Die sind so etwas von frisch und in dem Behaeltnis geht nichts vom Aroma verloren. Wir machen das ja nicht das erste Mal.
    Die letzten hatten wir Ende Januar auf die gleiche Art zubereitet und die waren wunderbar.

  132. @colorcraze
    ich kaufe auch...

    @colorcraze
    ich kaufe auch lieber die nicht alnaturamarken im alnatura Supermarkt, so ist das nicht; gerade bei der Käsetheke haben sie fast keine Eigenmarken. Mein erster Bio-Supermarkt, in dem ich eingekauft habe war Basic. Die hatten etwas weniger Eigenmarken als Alnatura. Aber das Desaster, das Basic mit dem Einstieg der Familie Schwarz erlebt haben, ist ja hinreichend bekannt, und bei Lidl einkaufen wollte ich damals nicht und jetzt glaube ich nicht, dass die nochmal auf die Füße kommen. Im letzten Jahr, auch nach dem Rückzug von Lidl habe ich nie mehr viel Kunden in den Basic-Märkten (in Frankfurt und in Wien) gesehen. Die Berater zu Corporate Social Responsibility CSR (zumindest unser Berater, alle Finanzinstitutionen haben schon solche; ethische Geldanlage auch so ein Megaseller; btw. DA könnte mal etwas schreiben über die gute Kooperation der Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH mit den Versicherern – Mikrofinanzkredite und Mikroversicherungen, da sind die ABS harmlos dagegen nach dem was ich bei einem Workshop bei der gtz mal gesehen habe) schätzen den Wert der Marke Alnatura weit höher als große DAX Unternehmen. Aber der Stilton bei alnatura (vielleicht gibt es diesen ja auch wo anders) ist wirklich eine Wucht.

  133. @Grimaldeli: von Ihnen hätte...
    @Grimaldeli: von Ihnen hätte ich auch nichts anderes erwartet, als daß Sie wissen, wie man mit den Knollen umgeht. SIW ist das bei Ihnen unten auch eine Trüffelgegend – da wird man sich schon damit auskennen. Ich habe zwar keine Übung darin, aber ich käme halt einfach nicht auf die Idee, einen Trüffel zu ersteigern, nur um ihn zum Anglotzen auszustellen, statt ihn zu essen. Das hat für mich was Unrechtes, so geht man mit Essen nicht um.

  134. @ colorcraze
    Man kann die...

    @ colorcraze
    Man kann die Truffe schon ein paar Tage in einem gut verschlossenem Behaeltnis aufbewahren. Wir hatten auch nicht damit gerechnet, dass unsere Freundin bei diesem Mistwetter nach Tignet gefahren ist, denn da oben hats eine Menge Schnee.
    Wenns ums gutes Essen geht, macht mir so schnell niemand was vor. Warum glauben Sie, ich bin seit letztem Montag mal wieder auf Diaet?
    Und seitdem redet wieder alle Welt nur vom Essen, von Striezel, Strudel Kuerbistarte, Cremefuellung…! und dann noch diese Photos…
    Es ist wirklich hart, aber 2kg hab ich schon weg.
    Bonne nuit !

  135. @BertholdIV: aha, danke für...
    @BertholdIV: aha, danke für die Hintergründe. Bei mir gibt es keinen Alnatura-Supermarkt, sondern 2 kleinere lokale Bio-Ketten, eine davon so halber genossenschaftlich organisiert. Im Supermarkt (auch eine kleine lokale Kette) gibt es ein kleines Regal Alnatura-Gläser und -Dosen, also wohl das, was Ihnen auch nicht schmeckt. Um Berlin herum versuchen sich viele Landwirtschaftsbetriebe mit Diversifizierung und Bio, oft in Direktvermarktung durch Händler, die sich als Einzelpersonen zu bestimmten Tagen auf den Markt stellen, z.T. nehmen kleine Läden derlei auch in ihr Sortiment auf. Es gibt hier Wachteleier, Straußeneier und Wildschweinschinken aus regionaler Produktion, Spargel sowieso. Aber die Vermarktung scheint mir noch nicht so ganz durchschlagend zu sein. Sie sollten vielleicht mehr mit den Kiosken, Zeitungsläden und Stehcafés zusammenarbeiten, um die Produkte unter die Leute zu bringen, denn davon gibt es weitaus mehr als kleine Läden mit Theke.

  136. @ Don Alphonso
    Derzeit ist die...

    @ Don Alphonso
    Derzeit ist die Startseite von Darvins-Illustrierte mit dem Konterfei Ihres, ich weiss nicht, ob ich ihn so nennen darf, „Kollegen“ verziert.
    Drôle:
    http://www.darvins-illustrierte.de/start.php

  137. @colorcraze
    noch etwas...

    @colorcraze
    noch etwas interessantes: Nestle(sic!) produziert kitkat für GB als fair trade. So weit geht der Druck zu ethischem investment / consum schon

  138. Grimaldeli - was ist denn mit...
    Grimaldeli – was ist denn mit dem „jambon cru“ zum Trüffel ganz genau gemeint? Geräucherter Schinken? Im Piemont werden Trüffel ja mit allen Variationen von Ei gegessen; Spiegelei, Ei im Glas,… Wiener Schnitzel (wegen des Eis in der Panade) ist übrigens auch ein Geheimtip, darauf braucht es aber Trüffel satt!
    .
    Gestern Abend hatten wir mal wider Käsefondue, für Sie und Ihr „Régime“ momentan sicher kontraproduktiv…

  139. mawu/13. Februar 2010, 08:18 /...
    mawu/13. Februar 2010, 08:18 / Golf
    Frueher war mein Handicap, dass ich keine Zeit hatte; Heute stehts immerhin noch bei 23. Ich bin dabei nicht richtig gut.
    Das letzte Mal war ich an der Algarve im Fruehjahr 2009 auf dem Platz. Das geht auch noch, wenn ich mal richtig alt bin. Ein Onkel, inzwischen 93, spielt immer noch 2 mal die Woche.
    .
    @ mawu/14. Februar 2010, 08:06
    Man wickelt die Truffe in duenne Scheiben von geraeuchertem Schinken, z.B. aus dem Aosta. That’s it!
    „Truffe satt“ ist immer gut. Ich schreib lieber nicht, wie hoch unser Pro-Kopf-Verbrauch im Jahr ist.
    Sie wissen sicherlich, dass Truffe auch ein hervorragendes Aphrodisiac sind.
    Kaesefondue, dazu ein guter Chablis und ein Kirsch. Ganau das richtige fuer Winterabende. Aber derzeit leider , wie Sie schon sagten sehr kontraproduktiv.
    Und Fondue „light“gibts ja noch nicht.

  140. Grmaldeli, die Kürbistarte...
    Grmaldeli, die Kürbistarte ist nicht einfach süss oder sauer, sie ist zwichen vielen Aspekten: Süss vom Muskatkürbis und salziig geräuchert vom Scamorza, scharf vom Pfeffer und mild von den Zwiebeln und vom Paprika. Sehr eigen. Wird aber von allen Gästen gern gegessen.

  141. @Don Alphonso/14. Februar...
    @Don Alphonso/14. Februar 2010, 10:59
    Klingt lecker, fuer mich vor allem die Variante Scamorza!!!

  142. Grimaldeli - tja, sehen Sie,...
    Grimaldeli – tja, sehen Sie, mein Handicap ist auch seit ca. 20 Jahren bei ca. 24. Turiere sind mir zu blöd, ich spiele am liebsten mit meiner Familie und meist nur im Urlaub… Das mit den Trüffeln hört sich gut an, werde es demnächst mal testen!

  143. @Grenzgänger: Sie haben...
    @Grenzgänger: Sie haben gemerkt, wie nach Ihrem langen und realitaetsnahen Beitrag der Gang der Diskussion weiter verlief?
    Nehmen Sie’als Zeichen.
    Hier versuchen viele sich selbst zu retten. Aber es wird ein Sturm kommen…

  144. @Filou: nein, da kommt kein...
    @Filou: nein, da kommt kein Sturm. Sowenig wie nach der Schlacht, wenn die Toten herumliegen. Man kann sich allenfalls berappeln, weiterzuleben, trotz allem.

  145. @colorcraze: warten wir's ab....
    @colorcraze: warten wir’s ab. Seit meinen Kindertagen haengt mir die letzte Strophe dieser Ballade in den Ohren, man ersetze den Bauern durch xxxx:
    Aufrauschte die Flamme mit aller Kraft,
    brach Balken, Bogen und Bande –
    ja, gnade dir Gott, du Ritterschaft:
    Der Bauer stund auf im Lande!
    (B. Freiherr von Muenchausen)
    .
    Irgendwann, irgendwann…

  146. Gewiß, Filou, gewiß, wenn...
    Gewiß, Filou, gewiß, wenn der Herr Münchhausen das sagt, wird es schon so sein.

  147. Gut, dass wir mal darueber...
    Gut, dass wir mal darueber geredet haben.

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