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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Rad- und Bandscheibenwanderungen südlich von München

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Es liesse sich trefflich darüber streiten, ob sich etwas sich zurecht als "Ziviliastion" bezeichnet, wenn es gleichzeitig Zivilisationskrankheiten nach sich zieht. Hätte man den Menschen etwa entwickelt, um am Telefon zu brüllen und jeden Tag 12 Stunden auf einen Bildschirm zu starren, sähe er ganz anders aus - vielleicht wie ein Berliner Kreativer, ich weiss es nicht. Was ich aber weiss ist, dass ich im Sommer radeln gehen möchte, und zwar mit Freunden und Rädern, die jene nicht mehr brauchen, die sich dieser unserer Zivilisation mehr angepasst haben, als gut für ihren Rücken war.

Wir kommen in das Alter, da wir jeden Tag nach dem Aufstehen eine Tablette nehmen müssen.
Holgi “Die Welt ist klein mit Holger Klein” Klein dixit, bei Tee und Kuchen

In Mantua entdeckte ich vor ein paar Jahren den Charme des Gästerades. In meiner üblichen Bleibe, in der ich ab morgen wieder sein, über Kultur in Oberitalien berichten und die armen Leute in Leipzig lachen werde, gibt es ein paar Räder, die man einfach nehmen und damit in die Stadt radeln kann. In der kleinen dummen Stadt an der Donau, in der ich mitten in der Altstadt wohne, brauche ich das nicht, aber am eher dörflichen Tegernsee, wo die besten Konditorei, der schönste Biergarten und das Buchgeschäft entlang der Küstenlinie zwischen Finsterwald und Leeberg verstreut liegen, ist das Rad eine feine Sache, zumal, wenn sich die Unglücklichen aus München an der Promenade in ihren Autos stauen. Ein Rad habe ich, aber wenn Gäste da sind, wären ein, zwei andere Räder ganz nett, eines vielleicht für Damen und dann noch zwei richtige Bergräder, mit denen man auch auf die Neureuth radeln kann, zum Spitzingsee oder auch nach Venedig. Richtige Bergradl eben.

Bild zu: Rad- und Bandscheibenwanderungen südlich von München

Die sind naturgemäss nicht wirklich billig. Eine Neuanschaffung für Gäste würde sich kaum lohnen, und so suche ich ab und an im Internet nach guten Gebrauchträdern aus der Region, wo ich sie selbst abholen und eine Blick auf die Besitzer werfen kann – ich möchte nicht mit einem dereinst geklauten Rad angehalten werden. Die Wege führten mich stets ins Münchner Umland, in jenen ominösen Speckgürtel, wo alles irgendwie satt, zufrieden und sauber und jedermann am Telefon sehr höflich ist. 18 Uhr, gerne, man ist da. Die angegebene Adresse ist stets ein üppiges Haus, wie man das erwartet, wenn der Neupreis des Rades die Jahreseinnahmen eines Berliner Kreativen aus echter Arbeit ohne Tablettenverhökern weit übertrifft. Und ebenso sauber und gepflegt wie die Gärten sind auch die Räder.

Das ist ein wenig bedauerlich, denn das Reparieren von Fahrrädern gehört neben Erfahrungen im Leitungsbau zu den Fähigkeiten, die man von einem ansonsten eher nutzlosen, schlechteren Sohn aus besserem Hause, der seine Unarten als Kolumnist in dieser Zeitung verwertet, nicht zwingend erwarten würde. Ich würde gern Schaltungen einstellen und Lager fetten, Höhenschläge zentrieren und Federelemente justieren. Allein, die Räder, die ein paar Jahre nach dem Kauf nur noch ein Zehntel des Originalpreises kosten, wurden schon vor Jahren eingemottet und warteten in Kellern auf einen Einsatz, der nie mehr kommen sollte. Die Wirbelsäule der Besitzer hatte sich verabschiedet, eine Bandscheibe war vorgefallen, und das bis dahin ohnehin nur auf Feldwegen gelaufene Rad wurde sinnlos. Man sieht das an den makellosen Kettenstreben. Und an den langsamen Bewegungen der ehemaligen Besitzer, die froh sind, wenn das Teil und die Erinnerungen an jene Tage, da es noch anders hätte sein können, weg sind.

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Nun könnte man natürlich sagen, dass nur jene 35-50jährigen ihre alten Rennbergräder verkaufen, die sie nicht mehr fahren können, und all die anderen pflügen weiterhin froh durch Eis und Matsch; meine Auswahl sei zu klein und die Schlussfolgerung zu gewagt – aber tatsächlich ist das ein Muster, von dem ich recht häufig höre: Jene erfolgreichen Vorstadtbewohner aus den Speckgürteln, die sich die besten Sportgeräte und Fitnessclubs und trotzdem später die besten Ärzte für ihr Rückenleiden leisten. Frech wage ich hier zu behaupten: Das ist eine Zivilisationskrankheit einer Elite, die beruflich eine gewisse körperliche Stärke ausdrücken muss, und am Ende doch wieder 10 Stunden pro Tag, 70 Stunden die Woche vor dem Bildschirm sitzt. Es ist meistens der Rücken.

Früher hatte die Oberschicht ganz andere Leiden: Jagdunfälle in der Jugend waren ebenso normal wie die Gicht des Alters durch überzogenen Fleischkonsum, und dazwischen aufgrund der herrschenden Verhältnisse und Moralvorstellungen Geschlechtskrankheiten aller Arten, oder, falls es jemand mit der Eifersucht oder der Intrige doch zu ernst nahm, der Dolch zwischen den Rippen. All das fällt für die moderne Funktionselite aus, man darf kein Fett mehr essen, und die sexuellen Begierden werden auch nicht an Mägden vollzogen, solange man sie sich nicht im Internet herunterladen kann – und so sitzt man eben da, isst schmale Kost, weil man sich zu wenig bewegt, und bewegt sich wenig, weil alles über den Bildschirm kommt, das Vermögen wie auch die Selbstversicherung, unverzichtbar zu sein – bis der Rücken nicht mehr mitmacht und, die Bandscheibe ausspuckend, auf seinen Besitzer verzichtet.

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Rückgrat, so hört man in diesen unseren Zeiten oft, ist in der modernen Wirtschaft so förderlich wie die Milz oder ein Ekzem, und insofern ist es natürlich eine Ironie des Schicksals, wenn ausgerechnet dieser Körperteil mit so etwas wie Haltungsverlust auf sich aufmerksam macht. Es ist eine fiese Krankheit, schmerzhaft und nicht einfach mit ein paar Pillen zu bekämpfen; sie verleidet Beruf und Privatleben gleichermassen, und lässt wissen, dass die Zukunft auch nicht gerade besser wird. Kurz, der Bandscheibenvorfall ist die ideale Krankheit für mediokre Zeiten wie unsere, da Banken 2 Milliarden Verlust machen, weil sie 2 Milliarden Boni an die Verursacher ausschütten, und Länder wie Griechenland sich nicht mehr unbegrenzt durchschlängeln können. Es ist der perfekte Schmerz zum Lebensgefühl, dass es einem später mal nicht besser gehen wird.

Der Bandscheibenvorfall bleibt im Leben, egal wie es ausgeht, als dauernde Bedrohung erhalten wie die nächste Rezession, er lässt einen schmecken, wie sicher die Rente dereinst sein wird und all die Wertpapiere, die man sich zulegte, und in den Wochen, da man auf Reha ist, geht die Firma unverschämterweise auch nicht unter. Man gibt sich ja gern als Leistungsträger, aber in solchen Momenten muss man erleben, dass es auch andere können. Und jene jungen Söhne und Töchter, die schon während des Studiums in China waren, wittern vermutlich schon die Aufstiegschance, durch die sie noch mehr Leistung zeigen können, als der alte Mann mit dem Rückenleiden. Wäre man Honoratior gewesen, hätte man mehr als Leistung tragen können, hätte man auch in sich ruhend etwas ausgedrückt, hätte man auch mit kaputter Wirbelsäule weiter bestimmen können. Aber ein Leistungsträger, der nichts mehr trägt, ist für Leistungsgesellschaften überflüssig.

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Und so nimmt man eben Abschied von den anderweitig verpassten Gelegenheiten und räumt das Restleben auf. Begnügt sich mit dem, was noch geht, wahrt die Fassade, und entsorgt Störendes, an die eigene Schwäche erinnerndes im Internet an jene, die noch etwas damit anfangen können. Es ist zwar völlig normal, in einem Alter jenseits der 40 bei all dem Stress und der Rennerei zur Spitzenposition das ein oder andere Gebrechen zu bekommen, aber für Männer ist das ebenso inakzeptabel wie die Orangenhaut der Frauen. Es geht um Leistungsfähigkeit, um den Marktwert im System, und wenn der auf einem Feld nicht mehr zu bewahren ist, muss es eben aus den Bilanzen verschwinden.

Das ist schlüssig und kongruent, so verhält man sich systemkonform und ist in der Lage, sich weiterhin an eine Firmenmaschine anzudienen, zu der es kaum Alternativen gibt; für die man sich aber auch entschieden hätte, wenn es noch die Alternativen der alten, westdeutschen BRD gegeben hätte. Schliesslich wollte man ja weg vom langsamen Wachstum und Ausgleich, man wollte den Focus lesen und Entscheider sein, man wollte zu den Besserverdienenden gehören und nicht nur zu jenen, denen es egal sein kann, weil es für sie so oder so reicht. Wer denkt mit 30 Jahren schon an seine eigene Realität mit 50 Jahren.

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Und so verkaufen sie dann, und ich kaufe. Es macht mir nichts aus, wenn die Räder ein Kilo mehr wiegen oder nicht die neueste Modefarbe haben; wenn man damit 2002 auf den Berg kam, schafft man es 2010 auch, und meine Gäste sind nicht am See, um sich in Grenzerfahrungen abzurackern. Am Ende ist ein Gipfel und darauf ein Biergarten und ein Koch, der Spinatknödel mit Butter und Parmesan bereitet. Da müssen wir hinkommen. Das ist ein Ziel, für das es sich zu strampeln lohnt. Damit erobert man natürlich keinen Weltmarkt und auch keine Bewunderung in der FDP, aber es macht Spass. Und das Rad wird endlich seiner richtigen Bestimmung zugeführt.

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101 Lesermeinungen

  1. Aha, auch am Tegernsee wird es...
    Aha, auch am Tegernsee wird es Sommer. Rodel in den Keller und das Radl raus. Auch gut!

  2. vielleicht liegt es am...
    vielleicht liegt es am frühling, aber heute hat mir die lektüre hier besonders spaß gemacht. das appetitliche ende stimmt mich irgendwie optimistisch.

  3. Viele Jahre bin ich ebenfalls...
    Viele Jahre bin ich ebenfalls diesem merkwürdigen, modischen Trend Mountainbike gefolgt. Das Radeln war eigentlich immer schrecklich damit: Der Sattel viel zu hart, die vorgebeugte Haltung wahnsinnig ungemütlich, und von der Umgebung hat man auch nicht viel gesehen. Jetzt fahre ich wieder ein schönes, bequemes Hollandrad – was für ein Genuß!

  4. Herzlichen Glückwunsch zum...
    Herzlichen Glückwunsch zum Radl – und damit fahren Sie dann tatsächlich bis zur Neureuth hinauf? Kaum vorstellbar, für mich wenigstens. Nachdem das Wetter so warm ist, daß ich einen meiner Sportwägen mit dem Batterypack zum Leben erweckt und mit meiner Frau in ihrem Auto bereits das Verdeck aufgemacht habe und es nicht zu kalt war, daran merke ich: das mit dem Rodeln wird schön langsam schwierig.
    Daher wollte ich demnächst mal das alte Bavaria Rennrad meines Vaters aus den 70er Jahren wieder reaktivieren, das schon zu Zeiten meines Studiums sehr “old school” war: geklebte Rennreifen, klassische Campagnolo-Schaltung, gelbe Lackierung. Ich bin mal gespannt, wie sich das auf Vordermannbringen läßt. Ich habe da nämlich zwei linke Hände… Vielleicht haben Sie ja eine Idee, Don Alphonso? Beste Grüße!

  5. Schöner Rücken kann auch...
    Schöner Rücken kann auch entzücken.
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    Selbst wenn ich kein Velo-Fan bin – antizyklische (Kauf-)Strategien haben mir schon immer gefallen.

  6. Sehr schöner Artikel. Bei den...
    Sehr schöner Artikel. Bei den Deutschen ist es der Rücken, bei den Franzosen eigentlich immer die Leber.
    Nur, Herr Alphonso, dass Leistungseliten tatsächlich Focus lesen, daran kann ich nicht glauben. Mit diesem platten nicht-Nachrichtenmagazin, quasi einer seichten Mischung aus Bild, Brigitte und Power Point, kann doch ein erfolgreicher, vielbeschäftigter Mensch nicht seine Restfreizeit vergeuden.

  7. Lieber Don! Dieser Beitrag tut...
    Lieber Don! Dieser Beitrag tut meiner Seele sehr gut. Vielen Dank! In meinem kleinen dummen Dorf gibt es jede Menge Porsches, Maseratis, dicke BMWs, Mercedes’ und Jaguars, und jedes Mal wenn ich einen Ferrari sehe werde ich besonders melancholisch. Wenn ich statt diesem Gott-verdammten Rechtsfall eine angemessene Abfindung erhandelt hätte, könnte ich mir so ein fabelhaftes Gefährt leisten. Doch dann versuche ich mich immer damit zu trösten, dass ich mir sage: auf meinem leicht angerosteten Miata im Hollandstil habe ich immer frische Luft und bestimmt bin ich viel gesünder bin als all die Nobel-chase-fahrer.

  8. Don Alphonso, Sie mästen die...
    Don Alphonso, Sie mästen die Damen mit perfiden Zwischenmahlzeiten. Dann erstehen Sie antizyklisch ein Bergradl. Nun müssen die Damen es wieder runterstrampeln. Sie sind kein Teufel ! Sie sind ein Sadist ! Meine Hochachtung.

  9. Werter Don ein Satz der mich...
    Werter Don ein Satz der mich schmunzeln lässt:
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    wie unsere Banken 2 Milliarden Verlust machen, weil sie 2 Milliarden Boni an die Verursacher ausschütten.
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    Gut gefällt mir in all Ihren Blogs, dass Sie sich stets auf dem Gebrauchtmarkt tummeln. Viele halten den Erwerb von gebrauchten Waren und Wagen ja geradezu für unmöglich. Ich sehe das anders, zum Neuerwerb kann jeder schreiten der genug Geld mitbringt. Die Kunst des Gebrauchtkaufs ist es, möglichst viel Geld wieder mit nach Hause zu nehmen, zudem muss der technische Zustand eingeschätzt werden, der dem Neukäufer per Garantie gesichert wird. No Risk no fun gilt nicht nur in den Handelsräumen der Banken.

  10. mhh ne xtr gruppe, dann kanns...
    mhh ne xtr gruppe, dann kanns wirklich kein so ganz schlechtes radel gewesen sein, wobei die vbrakes dann doch schon etwas verwundern. wer sich ne xtr leisten konnte, sollte doch auch keine probs mit hydraulikbremsen gehabt haben (egal ob felge oder scheibe).
    gibt es auch eine totale vom velo? bin ja doch etwas neugierig. wenn nicht hier dann vieleicht auf einer der anderen Feldpoststellen?

  11. Werter Don,
    ein löbliches...

    Werter Don,
    ein löbliches Unterfangen, das Radeln – ich aber bin faul dazu und ziehe einen Motorroller ( @125, Honda, kann man mit den alten 3er fahren ) vor.
    Wissen Sie, jetzt kommt wieder die Zeit in der es für Dinge zu heiß ist, für die es im Winter zu kalt war.
    Gruß Hanskarl

  12. Kennt noch jemand SOLEX? Das...
    Kennt noch jemand SOLEX? Das mit den kleinen Raedern? Mit dem Schnurrimotor?
    Dafuer habe ich mein Motobecane (mit Campagniolo) sausen lassen, Es hat meinem Ruecken gut getan.

  13. Don Alphonso, bevor ich es...
    Don Alphonso, bevor ich es vergesse. Die nun doch wirklich arg strapazierten Bankster mit ihren Boni sind langweilig. Solche Ausführungen werden in jeder mittelmäßigen Publikation ausgebreitet. Warum hier ?

  14. Hmmm. Schaltung und Dämpfer...
    Hmmm. Schaltung und Dämpfer scheinen erheblich älter zu sein als die Kurbeln…. Die sind doch nicht schonmal ausgetauscht worden? Hat der Vorbesitzer möglicherweise einen Neoprenüberzug über der Kettenstrebe gehabt?

  15. Zitat: "Die nun doch wirklich...
    Zitat: “Die nun doch wirklich arg strapazierten Bankster mit ihren Boni sind langweilig.”
    Nö. Kann man immer noch oft genug drauf hauen. Immer wieder. Da ja das mit den Laternen irgendwie nicht mehr so zeitgemäß ist, haut man gerne immer wieder drauf. Das mit den Laternen fänd ich aber interessanter, weil dann würden diese Leute sich auf einmal fragen, warum man gerade sie jetzt an der Laterne haben will. So kommen sie ja nicht dazu: Bonus stimmt, Masarati bestellt, alles richtig gemacht. So ein Hanfstrick vom wütenden Pöbel vor die Nase gehalten könnte ja die ultimative Aufforderung zur Reflektion sein. Passsiert aber nicht. Und wenn das meine Genugtuung ist, als Freund italienischer Automobile ja keinen gebrauchten Maserati, der jemals in eine Frankfurter Zulasung hatte, zu kaufen, dann habe ich es irgendwie auch nicht allen gezeigt.

  16. Booooster, der Vorbesitzer hat...
    Booooster, der Vorbesitzer hat es über weite Strecken aktuell gehalten – und ist ansonsten kaum damit gefahren, und ansonsten auch nur Feldwege.
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    Filou, ich habe nicht den Eindruck, dass ein rennrad schlecht für den Rücken wäre – mir hat das immer gut getan.

  17. Wiesbadener & schusch, wenn...
    Wiesbadener & schusch, wenn ich hier stets jedem nach dem Mund schreiben würde… ich fand es an dieser Stelle berechtigt, das Verhalten solcher Leute ist ein einziger Schmerz für die umgebende Gesellschaft, und wenn ihn schon keiner mit der Methode Volcker operiert, dann muss man eben wenigstens darüber reden. Lesestoff ist hier:
    http://www.finpolconsult.de/mediapool/16/169624/data/D_Kapitalexport_Finanzmarktsteuerung_3_17_10_AD.doc

  18. vorstadtnichsoproll, an meinem...
    vorstadtnichsoproll, an meinem eigenen Rad – Cheetah MFR – habe ich Hayes Downhill und muss sagen, ich kann sie einfach nicht leiden. Und wenn ich ehrlich bin, haben schon die ganz alten XT-Bremsen oder Dia Compes prima gezogen. Ich halte Scheiben für komplett überflüssig.
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    Hanskarl, auf dem berg ist es schattig und nicht so warm, und ich persönlich gebe mir auch gerne Mühe, wenn es in einem angenehm anstrengenden Rahmen bleibt. Und da, wo ich hinwill, darf nichts Motorisiertes fahren.

  19. egghat, man muss nehmen, was...
    egghat, man muss nehmen, was man kriegen kann!
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    Sandman, das ist schön, und es wird in Italien sicher nochmal viel schöner, dann allerdings wieder mit mehr Kultur. Aber auch essen. Morgen um diese Zeit komme ich heim von der Cantina Canossa.

  20. evm, ich würde das auch nicht...
    evm, ich würde das auch nicht jedem empfehlen – aber da, wo ich wohne, käme man mit einem Hollandrad nicht besonders weit. Und mich lockt nun mal ewig der Berg.
    Mawu, die Neureuth von Gmund aus ist nur begrenzt spassig, weil zu steil, aber der klassische weg führt auf den Riederstein, dann auf die Baumgartenschneid und hintrücks auf die neureuth, und von da aus nach Gmund hinab. Die Idee mit dem Rennrad ist sehr lobenswert, da habe ich auch eines äh zwei rumstehen, eines in alt und eines in neu. Und ich schau gern, was sich an altem Zeug noch machen lässt.

  21. Don, die Fotos der Raeder ...
    Don, die Fotos der Raeder zeigen schlechte Schweissnaehte. Sie sind doch oft in Italien, dort koennen Sie sicher ein Cinelli kaufen. Ich habe meins seit 30 Jahren, wird bei schoenem Wetter immer benutzt und sieht immer noch super aus.

  22. lieber Don Alphonso, Sie haben...
    lieber Don Alphonso, Sie haben ein lustvolles Plädoyer für die innere Ästhetik des Radfahrens (Athletik und Mechanik) geschrieben. Ihre Bandscheiben-Schadenfreude finde ich prima. Vielleicht nur eine der Deformationen, mit denen sich die Jungs und Mädels der elektronischen Zukunftsfront beglücken? Bekommt diese bald Gesellschaft von brillenförmigen Sehhilfen mit opaken, robusten Gläsern? Und wie reagiert die Mode darauf? Fragen über Fragen. Ich wünsche warme Frühlingstage in Mantua.

  23. Don Alphonso, das mit dem...
    Don Alphonso, das mit dem Rennrad war, wie gesagt, während des Studiums schon so lustig: alle hatten diese High-Tech Maschinen und ich kam mit dem gelben Ding daher. Das hat auch an den Pedalen noch so Metallschlaufen. Nur leider hat eines der Räder nun einen leichten Achter. Ich werde es demnächst mal genauer inspizieren und ggf. melde ich mich dann. Mit Fahrrädern kenne ich mich ja überhaupt nicht aus…

  24. @Don, sehr schöner Beitrag...
    @Don, sehr schöner Beitrag für einen, der schon zahlreiche Berge erklommen und Alpenquerungen durchgeführt hat. Manchmal fragten wir uns, machen wir das jetzt, um uns dann der Schlemmerei unbesorgter widmen zu können oder war es umgekehrt. Ja, wir hatten all diese High-End-Geräte, allerdings wurden sie auch bauartbestimmt genutzt, und die Feldwege waren eben nur die Wamlaufphasenwege vor dem Anstieg. Auch in Andalusien, auf den Pico Veleta, durch beeindruckende Fauna und Flora, sah man äußerst viel von der Umgebung – ja, man kann ein Land sehr gut auf diese Weise erfahren -, und von dort downhill ist eine wahres Erlebnis. Und es braucht dazu ein solches Velo, welches Sie, wehrter Don, fach – und sachverständig aussuchten. Mit XTR sogar.
    Vom Rücken indes merke ich bis heute nichts. Auch nach 60TSD Km Rennrad nicht, denn die Mär über das achso bequeme Holland ist für Rückengeplagte schon garnix.

  25. @Der Tiger; gebrauchte...
    @Der Tiger; gebrauchte Ferraris sind gar nicht so unerschwinglich.
    Zum Neupreis eines Golf ist da schon was drin.
    Auch hier kann man sich antizyklich verhalten.
    Es muß ja nicht unbedingt das Topmodell oder rot sein.

  26. muscat und Herbert, bitte,,...
    muscat und Herbert, bitte,, gern geschehen. Das mit dem Focus war tatsächlich eine Zeit eine Modeerscheinung für die, denen der Spiegel zu links und zu schwer zu lesen war, aber dann kopierte der Spiegel den Focus und wurde rechts und gossenlastig, und passte sich so den Gegebenheiten an. Kein Wunder, wenn ich antizyklisch einkaufe (Faltboote und Bergradl im Winter ist ja auch so eine Sache.
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    Der Tiger, in dieser Welt ist es nun mal so, dass ein zusammenrostender und anfälliger Wagen, der dauernd in reparatur ist, mehr Sozialprestige verheisst, als ein Wohneigentum. Dumm, aber es ist so.

  27. Wiesbadener, natürlich bin...
    Wiesbadener, natürlich bin ich ein Teufel, daran habe ich nie Zweifel gelassen – aber einer, dessen Freunde keine Rückenprobleme bekommen und gut leben.
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    Köstlich, im Viertel meiner Eltern ist es üblich, sich gegenseitog vorzutrumpfen, was man irgendwo günstig erstanden hat. Von den reichen Leuten kann man immer noch das Sparen lernen. Und mich ärgert diese Haltung der Moderne, alles Neue automatisch für so gut zu halten, dass alles Alte mindestens 26% schlechter wird, und das jedes Jahr. Unfassbar, dass ich trotzdem schon in den späten 80er Jahren auf einem Rad bis nach Südfrankreich kam! – werden diese Leute sagen. Aber so viel hat sich einfach nicht getan. Und das Entscheidende ist immer noch zwischen Lenker und Sattel.

  28. HenryPetersen, nun, die alten...
    HenryPetersen, nun, die alten Cinellis waren ja auch gelötet und aus Stahl – heute wird dort auch mit Alu geschweisst. Nachdem ich bei diversen Marken ein paar hässliche Macken in der Verspachtelung der Nähte gesehen habe, bin ich eigentlich ganz zufrieden, wenn ich einfach die Nähte habe. So wichtig ist mir das alles gar nicht, Hauptsache es fährt.
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    Rosinante, was ich durchaus erkenne, ist die extreme Eintönigkeit der Mode, seitdem man im Büro nur noch auf den Rechner und kaum mehr auf die anderen starrt. Da hat sich tatsächlich etwas getan. In Mantua ist das noch anders, aber über die Büoeffektivität der Italiener zu reden, ist vielleicht auch nicht gerade ein Akt der Höflichkeit.

  29. mawu, auf dem Rennrad kann ich...
    mawu, auf dem Rennrad kann ich mit Clickpedalen auf weite Strecken fahren, aber haken und Riemen sind mir immer noch lieber – Gewohnheitstier, das ich bin. 8er kann ich machen, das geht ganz schnell.
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    Nico, eigentlich geht es zuerst mal nur um das Heranradeln an die Berge hinter Rottach und die flacheren Feldwege bis zu den besseren Passagen – der Hirschberg etwa wird erst ab der Mitte wirklich gut. Dann die Runden zwischen Tegernsee und Schliersee, und dann vielleicht auch mal bis nach Österreich zum Rofan – aber alles ohne jeden Ehrgeiz, man will ja auch seinen Spass haben und geniessen. Aber es ist schon gut, wenn auch das Gastrad ausreicht, falls einen das Thema Transalp doch mal zu sehr reizen sollte.

  30. lieber Don Alphonso, in Mantua...
    lieber Don Alphonso, in Mantua haben Sie die Gonzagas, die eigentlich immer noch strahlend über allen zeitgenössischen Bürolisten stehen. Also, in Italien arbeiten, Nein danke. Mit “Italien” arbeiten muss lohnend sein. Die Zusammenarbeit mit Institutionen erfordert viel Masochismus und mit Privatpersonen empfiehlt sich Vorsicht, wobei wie immer die Ausnahmen die Regel bestätigen. Aber amici sind auch amici.

  31. Rosinante, ich würde da...
    Rosinante, ich würde da sicher nicht arbeiten wollen, aber der Reis mit dem Gonzagawappen ist dann doch zu gut für Risotto geeignet. Ansonsten – der Fluch des Landes ist mannigfaltig, und wäre es nicht so schön, es wäre unerträglich.
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    Reiterjunge, trotzdem würde ich die Reparaturkosten für so ein Ding nicht tragen wollen. Sondern lieber fahren. Und davon hört man ja wenig Gutes.

  32. Wahnsinnsbursche! ;-)))
    Auf...

    Wahnsinnsbursche! ;-)))
    Auf dass Ihr Rücken niemals krumm werde! Auch nicht im übertragenen Sinne … bitte weiter so!

  33. Ich wünsche guten Appetit....
    Ich wünsche guten Appetit.

  34. @Der Tiger 21:53: Seien Sie...
    @Der Tiger 21:53: Seien Sie froh, keines von diesen Dingern zu haben! Ich gestehe – ich habe auch keins, und das leiste ich mir. Dafür ein Gebrauchsrad. Inzwischen habe ich die Bequemlichkeit des Nicht-Auto-Fahrens entdeckt. So ein Ding braucht ja ständig Pflege: Benzin, Winterreifen, regelmässige Wartung, TÜV, möglicherweise sind Kratzer und Parkschäden zu beseitigen; es braucht Platz, egal wohin man es mitnimmt….
    – und so kümmert es mich wenig. Hingegen habe ich den Fahrplan von Bahn/Bus im Kopf (Gedächtnistraining!). Und wenn diese zu spät kommt, ist es deren Problem – und nicht mehr meins.
    Und Sie haben Recht: Es gibt eine gewisse Gelassenheit und ein leichtes Gefühl der Überlegenheit. Weil wir’s nicht mehr nötig haben.

  35. @D.A. für mich wäre so ein...
    @D.A. für mich wäre so ein Ferrari auch nichts, aber wenn es doch jemand mag !?
    Ich wäre für so ein Auto zu groß, da würden sich meine Rückenprobleme noch verstärken. Ich denke das ist eher etwas für kleine Italiener mit festgewachsener Sonnenbrille.
    .
    Für den lädierten Rücken ist es gut hin und wieder einmal das halbe Wochenende unter dem Auto liegend zu verbringen und Körperhaltungen einzunehmen auf die man sonst nie kommen würde. Anschließend kann man dann der Werkstatt erklären wie es geht.

  36. Don, Sie wahren die aeusseren...
    Don, Sie wahren die aeusseren Erscheinungen, fuer eine reine Kosten/Nutzen Betrachtung sind weder Silberkannen noch M9 geeignet. Im letzten Jahr machte ich trotz meines hohen Alters eine Radtour durch Bayern und kaufte dafuer ein Koga Miyata Rad. Die Bewunderung anderer Radwanderer fuer das Koga machte das Treten in die Pedalen so viel einfacher.

  37. Bewegen, gebraucht kaufen,...
    Bewegen, gebraucht kaufen, Rückgrat bewahren – wie löblich all das! Falls der Rücken doch schmerzt: strecken, dehnen, Yoga und Rotlicht helfen und täglich ein Mokkalöffel Agar-Agar mit viel lauwarmem Wasser hält die Bandscheibenpölsterchen und die Gelenkskapseln schön glitschig-weich und feucht.
    Wegen des Hundes (Hunde die neben dem Rad herrennen und nicht der Nase nach stromern können, langweilen sich, oft ist der Straßenbelag auch sehr schlecht für ihre Pfoten) wird nicht radgefahren, sondern spazierengegangen.
    Sie schreiben bitterböse-treffend: “die Jahreseinnahmen eines Berliner Kreativen aus echter Arbeit ohne Tablettenverhökern weit übertrifft” Nun, diese Ergänzung niedrigster Einkommen mit Illegalem läßt sich auch hier beobachten: 15 Stunden angestellt, bringt eine Kranken -und Sozialversicherung und kostet den Arbeitgeber fast nix, und wird mit Escort Service ergänzt. Traurig.

  38. Das historische Mantua der...
    Das historische Mantua der Gonzagas war gar nicht so anders als das heutige Mantua mit seinen Gonzagawappenrisotti. Die Situation war auch damals schon stets hoffnungslos, doch nie wirklich ernst. Wie eine neue Statistik erst kürzlich feststellte, haben Deutschland und Griechenland je siebenmal in ihrer Geschichte finanziellen Bankrott gemacht, Italien jedoch überraschenderweise nur einmal. Irgendwie lawiert man sich dort offenbar besser durch alle Krisen hindurch als sonstwo. Wir freuen uns auf die oberitalienischen Reportagen.

  39. @Foersterliesel, danke für...
    @Foersterliesel, danke für die Tips.
    Ich habe allerdings soeben gelernt das Agar-Agar unverdaulich ist.
    Wie kommt es dann vom Moccalöffel zu den Bandscheiben ?
    Spritzen lasse ich mich noch nicht.

  40. Ja die Neureuth... kommen auch...
    Ja die Neureuth… kommen auch jene mit Bergrädern aus Wasserrohrrahmen vom Discounter bemerkenswert, da rasend schnell hinauf. Weil sie das halt 7 mal in der Woche machen um nach dem Vieh zu schauen… Dafür haben die wahrscheinlich keine Zeit für ein Fitnessstudio in welchem man am liebsten nur die Sauna nutzt…

  41. jede Menge Porsches,...
    jede Menge Porsches, Maseratis, dicke BMWs, Mercedes’ und Jaguars, und jedes Mal wenn ich einen Ferrari sehe
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    denke ich mir, ätsch, meiner ist nur ein kleiner, aber dafür das, was eure nicht sind: bezahlt.

  42. @ auch-einer, ad abs.2:...
    @ auch-einer, ad abs.2: täuschen sie sich mal nicht!

  43. @ No5,

    Es halten sich ja...
    @ No5,
    Es halten sich ja auch hartnäckige Gerüchte, das am Ende nur die strammen (gacherln??) Waden des Fahrers einen maßgeblichen Einfluss auf die Geschwindigkeit des Radls ausüben.
    Hier im Flachland stehen Bergräder nicht ganz so hoch im Kurs, aber für einen entsprechenden Carbonrenner kann der geneigte Mittfünfziger mit Plautze genauso viel Geld ausgeben wie für Alu aus Taiwan. Naturbedingte Sattelüberhöhungen werden durch Spacertürmchen ausgeglichen, in dem alter kann man dann doch net mehr ganz so krumm. Am Ende sind die Herren dann nicht viel schneller am Landgasthof als ihre besseren Hälften auf dem Hollandrad.
    Für die Herren gibts dann das Radler (oder 2) und für die Damen nen ordentliches Stück Torte (mit nem extra schlacks sahne)

  44. gabs auch bei Aldi gute...
    gabs auch bei Aldi gute Fahrräder.

  45. @Filou / 18. März 2010,...
    @Filou / 18. März 2010, 22:46
    SOLEX? Sowas hatte ich mal vor tausend Jahren. War ein schoenes Teil.
    Heute gibt es uebrigens eine Electro-version im gleichen Design. Aber mit round-about 1600 euro etwas teuer.
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    @Don Alphonso
    Bei meinen Raedern bleibe ich meinem alten handgefertigten Eddy Mercks aus den 80ern mit Campagnolo-Componenten und nur 14 Gaengen und meinem VTT V-900 von Cannondale In gelb. Die sind beide nach wie vor Spitze und zeigen, ganzjaehrig gut genutzt, minimale Veschleisserscheinungen.
    Bei dem Strassenrad habe ich eine “Sitting-Bull-Feder” unter dem Sattel eingebaut, um die Stoesse auf den Ruecken abzufedern.
    Die Profis lachen vielleicht ueber sowas, aber da steh ich drueber. Die Gesundheit geht vor!!

  46. @auch-einer / 19. März 2010,...
    @auch-einer / 19. März 2010, 16:07
    Bei uns gibt es diese roten Fahrzeuge “en masse”!
    Und es gibt ein wichtiges Unterscheidungsmermal zwischen den Leih-Ferraris und denen, welche vom Eigentuemer gesteuert werden:
    Die Leihwagenfahrer haben die Mundwinkel nach oben gezogen, die Eigentuemer die Mundwinkel nach unten.

  47. @Grimaldeli: Echt? Muss ich...
    @Grimaldeli: Echt? Muss ich mich mal drum kuemmern. Habe ich sehr geliebt, das Teil. Mit fliegenden Haaren und Bluemchenjacket ueber Koelner Bruecken-und auch mal besoffen auf die Fresse fallen. Naja, ist tausend Jahre her.

  48. lieber Reiterjunge,
    ja der...

    lieber Reiterjunge,
    ja der Großteil des Agar Agar ist für unseren Körper Ballaststoff, also gut für die Verdauung. Aber diese Algen enthalten eine besondere Mineralkombination die vom menschlichen Körper resorbiert wird, ebenso wie Teile der großkettigen Zucker.
    Da kein Biochemiker, kann ich Ihnen nicht erklären wie das vonstatten geht. Sie können stattdessen auch viel Schweinesulz, Kalbsknorpel, Schweineohren, Rindermaulsalat, gelierte Obsttorten, Gummibärchen oder Glucoaminsulfatpräparate zu sich nehmen. Agar Agar ist halt billig und vegan.

  49. @Filou/19. März 2010,...
    @Filou/19. März 2010, 19:47
    Man kann ja Stuetzraeder dranhaengen.
    Ich hab mir vor 3 Jahren ein Dreirad von Piaggio gehlt. Das ist fuer unsere Gegend das optimale, um z.B. kurz nach XX-miglia auf den Markt zu fahren. Jetzt soll das Teil als Hybrid rauskommen! Muss ich testen!

  50. @Filou
    19. März 2010,...

    @Filou
    19. März 2010, 19:47
    http://www.motorradonline.de/de/motorraeder/news/elektro-solex/99575

  51. Ja, so ist das nun mal, Don...
    Ja, so ist das nun mal, Don hat nun mal das beste Leben. Paul McCartney z.B. träumt auch schon seit Jahrzehnten davon, wie er erst kürzlich den Mut fand öffentlich zu bekunden, einfach nur mal wieder so wie früher durch Liverpool streifen zu können und in Mülltonnen und Sperrmüllhaufen interessantes und vielleicht noch brauchbares zu finden, eben dem zu frönen, was er gerne macht: Träumen und Pläne machen. Gerne auch aus Schrott. Wozu debris eben genauso taugen, wie anderes.
    .
    A propos: Auch bei den High-End Fullys made in USA (Trek, Specialized) wurde schon 2002 und früher der Kunde (“die Zielgruppe”) in bester Marketing-Manier ausgenommen. Genannte “Manier” natürlich nicht neu, sondern schon verschiedentlich gerade in Don’s Blogs angeschnitten: Na klar kam es eher weniger auf die tatsächlichen inneren Werte des Rades an (gemessene Torsionsteifigkeit des Rahmes oder der Hinterrradlagerung im Rahmen, Seitensteifigkeit der Laufräder, Bremsweg auf Asphalt (Wirtschaftsweg) aus 70 km/h an 7% Gefälle, etc.), als auf die solcherart bloß geglaubten, eben über die bekannte Vermittlung von Wertigkeit durch (auch noch in Japan bloß zugekaufte!) Rangordnung á la “XTR ist highest” – sondern auf die Gewinnspanne, und auch darum wurden für die Lenkerbefestigung bei solchen Rädern der 4000,- oder 6000,- Euro-Klasse die selben blöden billigen Pofel-Schrauben verwendet mit bloß einem Hauch von Chrom drauf, der nach zweimaligem Lösen- u. Anziehen der Lenkerbefestigung durch war, so dass sich in der Sechskantverteifung derselbe Rost bildete (wie man schön sieht), wie an jedem Kaufhaus-Bike für 399,- : Das aber der Zielgruppe aus dem Speckgürtel egal: A. sah die das nicht wirklich und B. ging es ja vor allem auch darum, sich über den Preis die anderen (berechtigterweise) vom Leibe zu halten zu können: Wer weniger hat, als ich, mit dem muss ich ggfls. nicht reden, Schraubenkopf hin oder her. Und c. muss das Leben auch irgendwo mal Spaß machen. Und wenns beim kaufen ist. Und ärgerlich ist der Teilbetrug den ganz sicher die oben genannten Marken solcherart u . u. ungefähr über die gesamte Modellpalette begingen, schon. Besseres erhofft für sein Geld hätte sich der Speckgürtel schon. Auch verdient. Bleibt aber für manche evtl. ein Trost: Wahrscheinlich haben die genannten Firmen das geld auch nicht mehr. Hatten es für die Zukunft irgendwo sicher angelegt.
    .
    Wir kaufe übrigens genauso, logo. Und je älter wir werde, um so unbekümmerter, genau was wir mal ausprobieren mögen. Egal aus welchem Range. Wenns Spaß macht (uns und der Familie) ists ok.
    .
    (Z.B. Motorradreifen: Für die üblichen 900derter oder 1000sender gab es z. B. von Bridgestone BT010, BT012, BT014, BT015, BT016 seit 2002. Klar habe ich die alle gefahren (und auch viele von Michelin): Ebay machts möglich. Und gerade den Gebrauchtreifen “mittels 140 PS und Gashand wieder rund zu machen” wenn er vom Vorbesizter zuvor fast nur geradeaus gefahren wurde kann mehr verantwortete Erfahrung vermitteln, als schnöder Neukauf. Das aber nur am Rande. (Wobei man von vollkommen idiotischen “Eisdielenreifen” doch lieber Abstand nehmen sollte, *g*, http://cgi.ebay.de/Bridgestone-BT016-180-55-ZR-17-TOP_W0QQitemZ300406709135QQcmdZViewItemQQptZKraftrad_Reifen?hash=item45f1a29b8f)
    .
    (Chrom deckt erst ab ca. 40 müh Schichtdicke der Verchromung rostsicher ab, wenn mans recht erinnert: Das Chromatom ist fett, H2O deutlich “schmaler”, daher. “Verchromt” siehts aber schon mit 10 müh aus. Kann man dann 4x soviele Schrauben “verchromen” mit, mit einem teuren Chrombad … . Eigentlich bloß “teuren”.)
    .
    Und außerdem hat es wohl nicht nur mit den Rücken zu tun, sondern auch mit Moden: Das Überangebot ohne Käufer ist halt riesig, eben wohl weil die Hype solange zurückliegt, das jetzt alle entrümpeln. http://sport.shop.ebay.de/Fahrrader-/33502/i.html?LH_Auction=1&_nkw=Specialized&_catref=1&_fln=1&_sc=1&_sop=16&_trksid=p3286.c0.m282
    .
    Unsere erinnernde Musikempfehlung für heute: http://www.youtube.com/watch?v=q9cd_RLThLo .
    .
    (Leider bringen mich die Stellungnahmen immer um meine eigenen Blogs (grrr, *g*). Man könnte tatsächlich leicht Hunderte schreiben. Sich dem eigenen Projektsvorwurf etwas weniger aussetzen, auszusetzen. Anyway … . Als Teilhabe, Teilnahme also gemeint. Und Grüße)

  52. @Grimaldli: Stuetzraeder...
    @Grimaldli: Stuetzraeder haetten da nix gebracht. Ich fuhr nach einem Maianstich unter einer Bruecke durch. Oben war viel Feuerwehr (viel Licht, viel Musik,grosses Tatuetata) Das musste ich sehen-tja, da stand ein Pylon im Weg. Mademoiselle war schon mal mit dem Taxi vorausgefahren und machte sich grosse Sorgen. Als ich schwerverletzt ankam sagt sie nur: Typisch!

  53. @Grimaldeli, betr. Link: Muss...
    @Grimaldeli, betr. Link: Muss ich haben. Unbedingt. Muss es nur Madame erklaeren (Mdm. ist fuer mich das, was fuer die Ossis die Stasi war, haha). Ich sehe mich mit Borsalino und Missoni-Schal auf diesem Ding…ich seh’ mich, und komme ins Traeumen.

  54. Kurze Bemerkung noch. Es ist...
    Kurze Bemerkung noch. Es ist halt alles, wie es ist: Don’s “Reichtum”, so wetten wir, hat vor allem eine Herkunft: Die unbedingte und überreichliche Liebe der Mutter, der Eltern, der ganze Familie. Liebe, Kümmern, Interesse, Anteilnahme, welche immer da waren, unbedingt. Without any doubt. Man spürt es, kennt es, wenn man es selber auch hatte. Denn das ist genau der Reichtum, welcher durchs Leben trägt. Alles andere ist/bleibt am Ende bloß Zutat. Added value höchstens.
    .
    Und wers kennt, weiß wie es ist: Goethe ist nun mal das bekannte Beispiel in Deutschland dafür seit über 200 Jahren, eben weil er der “Hätschelhans” war; man eben sein Kind, wie Mutter Aja, ein Kind, nie zuviel lieben kann. Nie.
    .
    (Und Goethe war klug genug, darüber bis ins hoher Alter nicht zu reden, sich allfälligen Hass und Ablehnung von Zeitgenossen, die solche Kindheit leider nicht hatten, dies nicht auf den Lebensweg mitbekamen, höchstens “aus sich selbst heraus im Laufe des Lebens selbst zu kompensieren leidlich gelernt hatten, worauf man am Ende auch stolz sein kann”, nicht vorzeitig zuzuziehen.
    .
    Wissen tun es heute viele: http://www.bz-berlin.de/archiv/mama-goethe-und-ihr-haetschelhans-article2238.html . Aber auch dafür ist “dank Finanzkrise” immer weniger Platz. (Goethe löste sich später vollkommen, besuchte seine Mutter als erwachsener Mann oft jahrelang nicht, reiste wie bekannt systematisch um Frankfurt herum: Um erwachsen sein/werden zu können, nicht mehr Kind sein zu sollen, vor allem für die (auch hochintelligente) Mutter)
    .
    Was also so alles passiert: Habe heute meinem 16,5-jährigen Sohn diese http://cgi.ebay.de/Churchill-Memoiren-1951-1954_W0QQitemZ180478889083QQcmdZViewItemQQptZSach_Fachb%C3%BCcher?hash=item2a05614c7b Bücher geschenkt, wissend, dass das für den das Richtige und eine Freude. (” Als erster Baustein für Deine Bibliothek” – im Scherz und ganz ernsthaft.) Blickt der Kerl vom Laptop hoch (von irgendwo aus den Tiefen von Wiki auftauchend) und sagt “hat der nicht sogar mal irgendwann den Literaturnobelpreis bekommen? Anfang der 50ger?” Und so Sachen nebenbei haun einen voll um: Von mir hatte ers nicht. Und von der Schule (neunte Klasse der Wicht) bestimmt auch nicht. Also aus sich selbst. Und könnte ansonsten höchstens noch was mit Vorbild und Familie zu tun haben, nicht wahr? Gehe rum und frage x-beliebige 16-Jährige nach Churchill, was die wissen, wer das ist, war. Und wieviele von denen wissen dann aus sich selbst vom LNP für den? Und wir wetten: Der Sohn liest den auch. Im Laufe der Zeit. Mit Interesse und Gewinn. Und kommt fragen, einsortieren. Will mehr. Und passt ja auch.) (http://www.literatur-nobelpreis.de/1953-sir-winston-leonard-spencer-churchill-1874-1965/) Wie gut also, dass wir vor allem eines machen: Dem Sohn liebend vertraun.

  55. @ perfekt

    nicht umsonst...
    @ perfekt
    nicht umsonst genießen trek (ist dreck…) und die speziellen ja heute auch einen eher “speziellen” ruf unter sportlern. wer sich sowas nur nach dem preis kauft um damit aufzuschneiden, dem kanns natürlich egal sein.
    mit etwas glück, kann man sogar mit einem wunschrad vom fachhändler günstiger fahren als mit den beiden genannten (gilt nicht nur für MTB’s)
    das sparen mit billigem verbauchsmaterial ist aber in der Tat ärgerlich bei solchen teuren rädern. mangels erfahrung daher mal die frage an leute, die sowas vlt fahren … wie sieht es in der absoluten high end liga aus, also cannondale und co ? auch 10mu chrom in verwendung oder doch schon titan?
    titan kann sich meiner einer nicht leisten und daher werden direkt nach radkauf konsequent alle schrauben durch edelstählrne ersetzt. zusatzgewicht nehm ich in kauf, gewichtsgewienern kann ich anfangen wenn ich auch mal bauch habe.
    gegenbeispiel. phil-wood naben (auch aus den staaten) werden ab werk mit edelstahlschrauben ausgeliefert. chrom würd eh ratz fatz runterbröseln

  56. Potzblitz, ein...
    Potzblitz, ein Bankscheibenvorfall!
    Und für alle: Das Hollandfiets gehört nach Holland. Nur artgerechte Haltung ist erlaubt, und da macht es dann höllisch Spaß. Ein Land, in dem Autofahrer und Fußgänger rechtlos sind. Was braucht man da Berge? Für den Rücken sollen diese Räder aber gar nicht so gut sein, aber noch ungesünder war es einst, nachts sein Fiets gegen marodierende Junkies zu verteidigen. War auch überflüssig, man konnte ja an der nächsten Gracht ein anderes kaufen. Alles nicht mehr: Heute sollen ja manche Fietsen in Amsterdam sogar gekauft sein!

  57. Nicht so viel akademischer...
    Nicht so viel akademischer Diskurs: ‘Blut & Schweiß’ ist das Gebot der Stunde!

  58. Reiterjunge, angesichts des...
    Reiterjunge, angesichts des typischen Einsatzes kann man ja auch ein Cabrio nehmen. Der alte Ferrari 456 war recht zurverlässig und geräumig, wenn das eine Richtschnur geben soll. Aber: Ich bin einfach zufrieden mit dem, was ich habe. Und ich hasse hohe Ersatzteil- und Wartungslosten.
    .
    HenryPetersen, für die M9 ist meine Copilotin zuständig – ich würde keine M9 wollen, dazu ist der Gewinn an Qualität zu klein. Ab einem gewissen Preis sind die Zugewinne einfach nicht mehr zu rechtfertigen. Bei einer Silberkanne dagegen hat man den Materialwerrt, und ein Koga wird auch eine Weile recht wenig verlieren. Aber alles, was elektronisch ist, ist einfach viel Geld nicht wert.

  59. Foersterliesel, meinem Rücken...
    Foersterliesel, meinem Rücken geht es auch nach 500 Kilometern an der frischen Luft bestens. Ansonsten gibt es eine grenzenlose Neigung, sich das Dasein schön zu lügen; ich erwähne hier nur die Hoffnung vieler der Besagten auf ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle.
    .
    dunnhaupt, Italien hatte halt nicht so viel Zeit, das als Nationalstaat zu tun, aber geldvermögen wurden heftig weginflationiert. In den diversen Staaten und Duodezfürstentümern fallen mir dagegen durchaus einige ein, die ihre Schulden nicht beglichen. Aber für solche Streitfälle hatte man ja Berufssoldaten.

  60. N°5, es geht gar nicht so...
    N°5, es geht gar nicht so sehr um den Weg nach oben, sondern um das heile Ankommen unten. Unabhängig davon ist die Neureuth mein täglicher Verdauungsspaziergang.
    .
    auch-einer, mir ist das eher gleichgültig – uch habe, was ich brauche, mein Leben ist schön, ich bin ein zufriedener Mensch (vom Heuschnupfen mal abgesehen).

  61. nichsovorstadtprolet, am Ende...
    nichsovorstadtprolet, am Ende geht es doch nur um den Spass, den man bei der Sache hat. Und wenn es, wie einem Nachbarn die Strasse runter, dem Besitzer eines 5000-Euro-Rades gefällt, nur damit zum Baden an den see zu radeln: Soll er! Es gibt wirkich schlechtere Arten, sein Geld zu verschwenden. Pelz für die Frau etwa.
    .
    Neulich, da muss man fragen, was “gut” ist. Wenn es um Qualität und Dauerhaftigkeit geht: Nein, sicher nicht. Wenn es billig war: Gut möglich, aber wer will schon billig?

  62. Grimaldeli, vor allem: Man...
    Grimaldeli, vor allem: Man kann es im Zweifelsfall mit handelsüblichen und kombinierbaren Teilen reparieren! ds ist heute nicht mehr so einfach, wenn man kein Experte ist.
    .
    perfekt!57, ich habe ja an einigen älteren Rädern zu schrauben, und ich muss sagen, dass nicht jedes High-End-Produkt nach 5 Jahren seinen Wert noch hat, aber durch einen Zufall hatte ich auch mit “Kaufhausrädern” zu tun, die ein paar Jahre auf dem Buckel hatten. Die Unterschiede sind schon gravierend; ich sehe wenig Sinn darin, so etwas nochmal zum Laufen zu bringen. Die billigen Exemplare sind einfach in keiner Hinsicht dazu entworfen, länger als 3, 4 Jahre zu halten, und dann gehen schwer zu tauschende Dinge unrettbar kaputt. Billigfelgen eta, Naben, Steuersätze. Lohnt sich nicht.

  63. @Don Alphonso
    20. März 2010,...

    @Don Alphonso
    20. März 2010, 01:41
    Da hab ich Gottseidank in Bordighera einen Spezi, der fuer meinen Pote, unseren Localmatador arbeitet! Und das fuer ein acceptable Salaer!! Ich bin bescheiden ich glaube, ich koennte es auch nicht…

  64. Erinnert mich daran dass ich...
    Erinnert mich daran dass ich waehrend der Blockade West-Berlin’s dort Radfahren gelernt habe. Es war Kindern verboten auf Raedern zu fahren, die waren der arbeitenden Schicht zugeteilt. Die Polizei, zu Fuss, jagte uns dann also. Lernen Sie mal Radfahren unter solchen erschwerten Bedingungen. Hoffentlich ist das Delikt schon verjaehrt sonst bin ich durch Selbstanzeige ge-outed.

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  66. Fehlendes Rückgrat und...
    Fehlendes Rückgrat und “Radfahren” gehören doch zusammen, hab ich immer gedacht.
    .
    Für Rollkofferhasser mit gesundem Kreuz hier ein Schnappschuß aus New York:
    http://www.nytimes.com/2010/03/20/nyregion/20homeless.html?hp

  67. Wolff, klingt nach einer guten...
    Wolff, klingt nach einer guten Geschichte. Mich setzte man aufs Rad und sagte: Fahr oder stirb. Und so fuhr ich.
    .
    Grimaldeli, bei all der Kopfarbeit ist es schön, ab und zu etwas mit der Hand zu machen und die Unmittelbarkeit der Tätigkeit zu fühlen.

  68. perfekt!57, tatsächlich ist...
    perfekt!57, tatsächlich ist es ein gutes Dasein, wenn man im Wissen lebt, dass es so etwas wie ein Netz gibt, das einen nicht fallen lässt. Man fällt zwar dann auch nicht, aber das Wissen an sich ist wirklich gut. Es kann nur bis zu einem gewissen Punkt schlimm werden, aber nicht schlimmer. So geht man, wenn man keine zu hohgen Ansprüche hat, leicht durchs Leben.
    .
    dernichsovorstadtprolet, ih glaube, die wahre Kunst besteht darin, das Rad mit sich wachsen zu lassen und stets das zu verbauen, was a) hält und b) hält und allenfalls c) ein Fortschritt ist, wenn man ihn wirklich auch fühlt. Und das ist oft keine Preisfrage. Vieles wird ja einfach ausgesondert, weil es keine Modefarbe mehr hat.

  69. HansMeier555, im übertragenen...
    HansMeier555, im übertragenen Sinn: Durchaus. Real: Sicher nicht. Rollkoffer würde ich eher unter Rückgratlosigkeit einsortieren.
    .
    Dein Doktor, das klingt nach spannenden Zeiten, aber als Freund guter Räder ist das mit den Junkies nicht so leicht, da ist man froh, wenn Eigentum Eigentum bleibt. Tatsächlich würde ich mir in Holland so etwas vielleicht auch zulegen – wer braucht dort schon eine Schaltung oder Bremsen? – aber bei uns am Berg herrschen andere Gesetze. Und die macht im Zweifelsfall der Wanderer und der Jäger, deshalb braucht man gute Bremsen und Manieren.

  70. <p>(Ich bin jetzt in Verona,...
    (Ich bin jetzt in Verona, aber es wird weiter freigeschaltet, und Abends bin ich wieder da.)
    .

  71. Ach so, und: Das Wetter in...
    Ach so, und: Das Wetter in Italien ist eher durchwachsen. Dafür . Jorge Lima, dafür bräuchte ich eher eine Lösug, denn meinem Rücken, dem geht es prächtig.

  72. Verona? Die heisst doch jetzt...
    Verona? Die heisst doch jetzt Naddel.

  73. "... wird weiter...
    “… wird weiter freigeschaltet”.
    .
    Blogansagen, die man nicht so gerne hört.

  74. Don, sorry, ich war sehr müde...
    Don, sorry, ich war sehr müde von einer sehr langen Autofahrt (Belgien, Luxemburg, Deutschland), ein kleiner Fehler meinerseits. Ich meinte Koga Miyata, mein 10 Jahre altes Fahrrad, nicht Mazda Miata, den ich allerdings auch einmal hatte. Als ich jedoch bei der europäischen Raumfahrtbehörde entlassen wurde, fuhr ich ihn so wenig, dass er mehr und mehr einrostete, und ich ihn schließlich an meine Autoreparaturgarage verkaufte. Jetzt besitze ich nur noch einen Familienmercedes, mit dem ich meinen Vater spazieren fahre und das Gerümpel meiner Tochter, wenn sie oder einer ihrer Freunde umziehen. Neben diesem scheußlich gediehenem Familiendienstfahrzeug kann ich mir weder einen gebrauchten noch einem neuen Ferrari leisten.

  75. "Rückgrat, so hört man in...
    “Rückgrat, so hört man in diesen unseren Zeiten oft, ist in der modernen Wirtschaft so förderlich wie die Milz oder ein Ekzem,”
    .
    Dieser Schlüsselsatz ist leider etwas untergegangen im Text. Aber genau genauso ist es.
    Und als Konsequenz daraus sollte man sein Rückgrat für seine privaten Vergnügungen nutzen: ob Radeln und Rodeln wie DA, Segeln oder Bergwandern oder sogar einen Weinbergrekultivieren.

  76. Die schönste Fahrraderfahrung...
    Die schönste Fahrraderfahrung bleibt bis heute die aus der Zeit, als das Fahrrad hartgummibereift oben am Autobahnrand lag. Dort kam etwa aller Viertelstunden ein DKW, ein Opel P 4 oder ein holzgasgetriebener LKW gerumpelt. Unterhalb des Dammes saßen wir auf den Kirschbäumen und taten uns gütlich. Ein noch größeres Vergnügen war dann, wenn der Obstbauer mit seinem Seitenwagenmotorrad auf dem Feldweg nahte. Voller Risikofreude ließen wir ihn gefährlich nah heran und erfreuten uns beim Sprung vom Kirschbaum noch an seinen Drohungen und Flüchen.
    Dann ging´s die steile Böschung hinauf zu den Rädern und nach zwei Kilometern Fahrbahnmitte auf der Autobahn zum Stadtrand und nach Hause.
    Ist schon ´ne Weile her.

  77. Sehr geehrte (meistenteils...
    Sehr geehrte (meistenteils maskuline, oderrr?) Herren, nehmen Sie mein Bekenntnis zur (geneigten) Kenntnis.
    Gebürtiger Dusseldorfer (Name geändert) wohne ich jetzt in Klon (Name geändert). Bisher habe ich gebrauchte Grabsteine gesammelt, etwa unseres vielgeliebten Hausdichters, äh, na Sie wissen schon: Pärlaschäs. Ihre Blogs haben mich voll überzeugt: Ab morgen fahre ich Hochrad, denn auch ich habe bewusste CD-Schmerzen. Diese lassen nicht mehr zu, dass ich mit meinem bewussten, sauer erbon(i)ten Altersvorsorgepäcklein (Sie wissen schon!), unauffällig im …täschli (hihi), zu meinem Schwitz (Name geändert) Bänkli fahre ko (niederrheinfränklisch). Aus dieser Hochradhöhe hab ich die totale Übersicht und handy meinen Kumpel von der … (Psst, Feind hört mit) klein mit Hut, falls er nicht …., wie neulich … (na, Sie wissen schon). Auch nachdem unser Stadtarchiv nun in den U-Bahntunnel endlich ausentsorgt ist und ich nicht mehr auf dessen Dach zum Dr.viel über mein Thema “Pecunia non olet. Kleinvieh ölt nicht.” mich promobilisieren in der Lage bin. Krauser Rede kurzer Sinn: Verarmt, wie ich nun bin, habe ich mich eigeninitiativlich den überlasteten Sachbearbeitern der Kfz-Steuerstelle entbehrlich gemacht und fahre hoch Rad.
    Wie in meiner Anzeige angekündigt, biete ich allerdings auch Laufräder (nicht für Westviertelbandscheibenhamster (s.o)) an, sondern auch Draisinen, nota bene besagte Hochräder und andere Fahrzeuge (Marke: Vinci).
    Mit kollegialen Grüßen
    Jorge Loma
    Westviertler

  78. @ huuh ...

    auch wenns vor...
    @ huuh …
    auch wenns vor ebene jener war, die nächste ölkrise kommt bestimmt…

  79. verehrter Don, Sie schrieben...
    verehrter Don, Sie schrieben “die Hoffnung vieler der Besagten auf ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle” —
    damit rechnen können die Leute natürlich nicht, aber die Idee ist schon mal sehr gut und nicht mehr ganz vom Diskurs-Tisch zu wischen. Allgemeine Kranken-und Rentenversicherung, Bildungsmöglichkeiten für alle, Frauenrechte, Kinderrechte waren auch mal genauso utopisch.

  80. vorstadtnichsoprolet: Sein Rad...
    vorstadtnichsoprolet: Sein Rad selber zusammenzustellen, mit dem Rahmen angefangen, oft auch eine sehr gute Wahl. Ergibt oft auch prima Produkte. Und viele Hersteller machen das ja eh nicht viel anders, kaufen halt geradeso bei Kinesis. (Cannondale wie bekannt nicht.)
    .
    Und kommt halt drauf an, was man will: Wenn ich als Freizeitsportller/Hobbyamateuer meine 800 Stunden per anno fahren will (denn 800 h p.a. ist noch Hobby nach heutiger gesellschaftlicher Konvention, Profis fahren/trainieren in Summa 1600-2000 h p.a.) dann kann auch die LX-Gruppe eine gute Wahl sein: Da weniger Leichtbau hält sie länger. Und ich will ja fahren, brauche die Stunden z. B. für die Grundlagenausdauer, und nicht schrauben.
    .
    Und morgens früh um 5 wenn einer seine ersten 2h trainiert, z. B. vor der Arbeit, sieht ihn ja eh keiner. Und wer da überhaupt was falsches sieht, ist eh nicht der Richtige. Und wenn einer unter der Woche 6 Stunden Ausdauer fährt von 5-11 (früher z.B. in der Kyllburger Waldeifel) sieht ihn eher auch keiner, denn die anderen sind ja an ihren Arbeitsstellen.
    .
    Interessanterweise kennen auch von den High-End-Bike-Besitzern anscheinend die wenigsten ihre persönliche Leistungsfähigkeit, wie sie z. B. eine Ergometerfahrt mit Atemgasanalyse sicher an den Tag bringt. http://www.leistungsdiagnostik.de/spiroergometrie.html
    .
    Verschientlich hatte ich bei Gesprächen vielmehr den Eindruck, dass der Fetisch Teuerrad offensichtlich so powervoll war, dass weitere 300 Euro aus eigener Tasche für die Eigenanalyse (welche eigentlich unverzichtbar) nicht mehr drin waren. (Eigentlich schon, aber … “es hätte ja rauskommen können, dass eh innendrin ein bloß tendenzielles Mickerherz schlägt”, Herzschlagminutenvolumen, VO2max, usw. quasi erst durch mehrjähriges “Vorab-Training” zu normalisieren … .)
    .
    .
    Und ich finde es weiter interassant möglichst vorurteilsgering die Gegenwart zur Kenntnis zu nehmen. Am Rande hier zwei Sachen, die mir kürzlich auffielen:
    .
    1. das seit einigen wenigen Jahren offensichtlich intensiv an einer Herausforderung geforscht wird, die sich den Gesellschaften praktisch stellt und die sich “The Quest to remove Battle from War” nennt. http://www.airpowerstudies.co.uk/newmastersdegree.htm (scrollen) und
    .
    2. das aktuell hohe und höchste militärische Führungskräfte z.B. über Themen nachdenken, mehr sich begeistern wie “The 2009 conference analyses a highly important but previously little-studied subject about which he feels enormous personal passion: the relationship between modern air power and environmental ethics.” Immerhin: “Gewinnung/Aufrechterhaltung militärischer Luftüberlegenheit im ökologischen Kontext” also, wenn man so sagen will. http://www.kcl.ac.uk/schools/sspp/defence/staff/air/jhayward.html Letzter Absatz. Und “Cranwell” ist nicht irgendein Ort: http://www.raf.mod.uk/rafcranwell/ .
    .
    Grüße nach Italien also.

  81. @ perfekt

    erster schritt auf...
    @ perfekt
    erster schritt auf dem weg zu umweltfreundlicher bombardiererei wäre vlt der verzicht darauf, tanklastzüge zu sprengen die in flüssen feststecken. Das war mit sicherheit eine grundwasserschutzzone. wenn da was ausläuft, …. gar nicht auszudenken sowas. Die folgen für Anwohner und Umwelt könnten katastrophal sein, wenn Treibstoffe in so großen Mengen in den Wasserkreislauf eingebracht werden.

  82. dernichtsovorstadtprolet, ja,...
    dernichtsovorstadtprolet, ja, so ist das: Die Waffen kosten, das Bombardieren kostet, die Beseitigung kostet, nur die Minister, die stellt der Staat preisgünstig zur Verfügung.
    .
    perfekt!57, eine Analyse des eigenen Könnens sieht man nict, aber ein teures Rad durchaus. Ausserdem schüchtert sowas schon im Stehen ein, und darum geht es sicher auch. Gerade vor den Eisdielen.

  83. Foersterliesel, das ist ein...
    Foersterliesel, das ist ein grosses Thema, allein, wenn ich sehe, wer das alles fordert – von Libertären bis zu unterbeschäftigten Webdesignern – habe ich meine Zweifel, ob das etwas bringt. Generell bin ich kein Feind eines gewissen Leistungsgedankens, und ich würde nicht darauf wetten, dass bei einem derartigen Konstrukt etwas sinnvolles herauskäme. Zumal die einen damit die gesparten Kosten gern zu sich umleiten möchten, und die anderen glauben, dass es eine Art sicheres Schlaraffenland wäre, in dem sie für die Gesellschaft tun, von dem sie glauben, dass die Gesellschaft es brauchen kann.
    .
    JorgeLoma, so ist es recht! Bravo!

  84. Don Ferrando, da bin ich in...
    Don Ferrando, da bin ich in Wirklichkeit anderer Ansicht – generell sollte man immer Haltung zeigen, wenn möglich. Nicht unbedingt des Stock im ALlerwertesten, aber durchaus eine gewisse Haltung. Wer sich immer gleich unterordnet, wird auch immer unterdrückt.
    .
    Huuh (rrah), ich kann mich noch an die autofreien Wochenenden erinnern, das war jetzt aich kein Drama, ganz im Gegenteil. Und in den Innenstädten sollten sowieso Räder den Vortritt haben.

  85. Der Tiger, man braucht...
    Der Tiger, man braucht letztlich immer nur sehr, sehr wenig, und mir reicht meine alte Barchetta auch völlig aus.
    .
    HansMeier555, es geht nicht anders.

  86. Im Prenzlauer Berg fährt der...
    Im Prenzlauer Berg fährt der Exilschwabe mit Rad und “Chariot”-Kinderhänger. Und zwar unter Missachtung, vollständig, der StVo…Merkwürdige Allianzen bilden sich.

  87. Mobiles Internet?...
    Mobiles Internet?

  88. verehrter Don,
    Sie meinen ...

    verehrter Don,
    Sie meinen “eine Art sicheres Schlaraffenland wäre, in dem sie für die Gesellschaft tun, von dem sie glauben, dass die Gesellschaft es brauchen kann” — unsere Gesellschaft mit ihrer Alters-und Krankenversicherung IST bereits ein kleines Schlaraffenland, verglichen mit Gesellschaften in denen einer ohne Geld schlicht vorm Krankenhaus verrecken darf und Menschen so lange arbeiten, bis sie überhaupt nicht mehr können.
    Sehen Sie, es ist schön, daß Sie Ihren Neigungen nachgehen können, uns Lesern damit Freude machen und sich nicht verbiegen müssen, weil Ihre Familie Ihnen Rückhalt geben kann. Aber auch andere, ohne familiären Rückhalt, hätten uns was zu geben und in Berlin leben gewiß nicht nur schmuddelige Internetfreaks, sondern kultivierte Prekäre anderer Art, die Sonnette schreiben, aus dem Lateinischen übersetzen und sich mit gut mit Barockdichtung auskennen, wie etwa diese Dame http://kalliopevorleserin.wordpress.com/

  89. Was mich noch intressieren...
    Was mich noch intressieren würde: wie kleidet sich der Mann von Format auf dem Rad?
    Und was tun gegen die grosse Abnutzung der Hosen im Schritt des Fahrradfahrens? Wären Lederhosen da eine Lösung? Ich habe schon öfter überlegt, aber es noch nicht gewagt.
    (Lederhosen und Dirndl wären u.U. für den Autor auch ein guter Gegenstand eines Sittengemäldes in diesem Blog.)

  90. "Was mich noch intressieren...
    “Was mich noch intressieren würde: wie kleidet sich der Mann von Format auf dem Rad?”
    Eine wirklich gute Frage, denn: angesprochene Mitt-50er sitzen gerne in voller Tour-de-France-Montur auf ihrer x-Tsd.-€ Rakete und fahren zum Bäcker. Wie DA schon sagte: wenn’s/wem’s Spaß macht. Ich persönlich fahre gern in Jeans, wenn’s warm genug ist auch mit kurzen, oben im T-Shirt und evtl. einer Jacke die Regen und Wind abhalten kann. Mehr braucht’s nicht. Es geht aber auch im Frack: http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrrad#Geschichte_des_Fahrrades_in_Bildern
    Zu den Jacken: wer auf die Wolfstatze verzichten kann schaue sich im Berufskleiderladen um. Meistens sind die Fetzen dort billiger, halten dafür aber länger. Auch robuste Hosen sind dort zu haben.

  91. auxtroisglobes, irgendwie muss...
    auxtroisglobes, irgendwie muss der ja auch dafür sorgen, dass die Weltbevölkerung durch den eigenen Nachwuchs nicht aus dem Gleichgewicht kommt.
    .
    HansMeier555, eine freundliche Hilfe eines freundlichen Menschen.

  92. Foersterliesel, natürlich...
    Foersterliesel, natürlich macht man sich ab und zu Gedabken, ob man sich schämen soll, weil man weitgehend ohne eigenes Zutun zu einer kleinen, sehr kleinen Schicht an der Spitze des reichsten Volks dieser Erde gehört. Irgendwann ist das aber auch egal, man kann es nicht ändern, und ob es andere besser machen würden? ich weiss es nicht. Ich gaube aber nicht daran, dass Armut die Menschen besser macht, nur gieriger. Nicht alle, nicht jeden, aber meine Erlebnisse mit Berlin gehen klar in diese Richtung. Und dafür auch noch zahlen? Also, ich weiss nicht. Nichts gegen Umverteilung, aber due Frage muss erlaubt sein, was man dafür bekommt. Einfach nur unverschämte Webdesigner, die nachher Steuern hinterziehen, weil ihre Projekte ja nur “Spass” sind, sollte dabei schon rumkommen.
    .
    manuel, ich trage normale Wanderkleidung – bietet sich auch an, wenn man die schwereren Passagen das Rad stehen lässt.

  93. Don Alphonso, was die Haltung...
    Don Alphonso, was die Haltung betrifft haben Sie ja völlig recht. Das ist schon wegen der Selbstachtung notwendig.
    .
    Nur muß man sich im klaren sein, daß man dann draußen ist.
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    Sie selbst haben sich ja auch anscheinend für Haltung und gegen einen vodafon-Werbevertrag entschieden!

  94. Mich hat ja auch niemand...
    Mich hat ja auch niemand gefragt!
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    Aber generell denke ich, dass man sich vor allem selbst gehören sollte, und sonst niemandem. Schon gar keiner Werbeagentur.

  95. Andererseits hat es keinen...
    Andererseits hat es keinen Sinn, die Entscheidung über Äxistenzgelt am Ende davon abhängig zu machen, dass es dann ja jemand kriegen könnte, den man nicht leiden kann.
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    Zu den Weisheiten meiner stockkatholischen Eltern gehörte auch der Grundsatz, dass es nicht gut sei, Arme reich zu machen. Ich weiss nicht, woher sie das hatten und warum sie uns davor warnten (also ob ich mit meinem mickrigen Taschengeld je die Möglichkeit dazu gehabt hätte) aber da waren sie wohl trotz allem klüger als die Brüder Grimm.
    .
    Aber schon reich sein, die Liebe nicht zu verschmähen und trotzdem niemals zu heiraten, das ist schon irgendwie asozial und wäre bei den Brüdern Grimm zu Recht undenkbar gewesen.

  96. Don, ‘man braucht letztlich...
    Don, ‘man braucht letztlich immer nur sehr, sehr wenig’. Selbst als ältere Dame bin ich immer wieder ganz erstaunt, mit wie wenig man viel Spaß haben kann. Anstelle eines richtigen Ferraris habe ich mir dieses Jahr einen großen Ferrarikalender gekauft. Der hängt in der Küche, wo in den Jahren zuvor Kalender mit den üblichen bürgerlichen Motiven hingen. Jetzt habe ich jeden Monat eine neuer Ferrari, und wenn der Monat vorbei ist, schicke ich das abgelaufene Ferraribild meinem Neffen nach Malaysia mit einem Sack Gummibärchen.

  97. ..reich sein und der Liebe...
    ..reich sein und der Liebe froenen, und doch nicht heiraten wollen…
    Warum nicht? Wer nicht will, soll nicht muessen. Das ist ein Stueck Freiheit. Wer liebt, und mit dem geliebten Menschen zusammenleben will, soll es tun. Auch das ist Freiheit.
    Wer will einem vorschreiben, wie man zu Leben hat, sofern man sich innerhalb der 10 Gebote bewegt? Die “Gesellschaft”? Irgendeine Mehrheit? Oh nein, diese Mehrheiten habe schon so oft ins Elend gefuehrt, dass es einfach besser ist, einen sozial vertraeglichen Anarchismus (bisschen das falsche Wort) zu leben.
    Ich bin ich. Ueber mir ist Gott. Der bestimmt mein Sein.

  98. @filou
    Nur eine Info fuer Sie...

    @filou
    Nur eine Info fuer Sie am Rande:
    http://www.e-solex.fr/fr/
    bonne nuit

  99. @Grimaldeli
    Merci mon chere....

    @Grimaldeli
    Merci mon chere. Es entwickelt sich hier darueber eine Diskussion mit dem BSF (Bureau de securité familiale), vulgo Madame. Ende offen.

  100. Filou
    22. März 2010,...

    Filou
    22. März 2010, 21:58
    Ich glaube, bei mit Zubehoer 1,7 rechnet sich eher eine echte alte Solex zum Liebhaberpreis mit allem Verschleiss und Sprit…
    Kalkuliern Sie mal den einsatz auf 10tsd km+zinsen etc.
    Umweltschutz o.k. aber fuer welchen Preis, selbst im Kleinen,! Da krieg ich ja merhr Subventionen fuer einen BMW hybride

  101. Grimaldeli, die Rechnung sieht...
    Grimaldeli, die Rechnung sieht niederschmetternd aus. Nur, mein Bester, frage ich mich, ob Sie nicht eventuell von meinem Privileg der kontemplativen Wanderung in der Normandie Gebrauch gemacht haben. Die klarsten Gedanken kommen einem an solchen Orten ;)!

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