Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die europäische Krise in San Gimignano

| 201 Lesermeinungen

Es ist wirklich begrüssenswert, dass wir nicht mehr in jenem finsteren Mittelalter leben, das man in San Giminiano betrachten kann: Diesen Ort nämlich haben interne Konflikte und bornierte Streitereien inkompetenter Patrizier so nachhaltig ruiniert, dass am Ende nicht mal mehr das Geld da war, um sich etwas Besseres als die alten Geschlechtertürme zu leisten. Statt dessen haben wir ja die EU, den Euro, einen Stabilitätspakt und vorzügliche Politiker in allen Hauptstädten, deren einziges Begehr das Wohlergehen der gemeinschaftlichen Interessen ist. Heisst es zumindest-

Solo für einen Ort, sieben Autos und viele Regierungschefs

Hinter jedem der Autos, die in ihrer Gesamtheit des Klassikerrennens der Mille Miglia das eigentliche Ziel dieser Reise sind, lugt  Italien hervor.

Bild zu: Die europäische Krise in San Gimignano

1000 Meilen in drei Tagen sind auch 1000 Gelegenheiten, an denen man nicht angehalten, einen Schlenker gemacht oder etwas besichtigt hat, das man gesehen haben müsste.

Bild zu: Die europäische Krise in San Gimignano

Und während die Karawane weiter zieht, vorne dran röhrende Klassiker und hinten dran absurde Promotionteams in hässlichen PS-Monstern, hat die Toskana hinter dem Jaguar XK120 einmal zu oft hinter den Autos hervorgelächelt und geblinzelt.

Bild zu: Die europäische Krise in San Gimignano

Jetzt belässt sie es nicht mehr beim dezenten Lächeln. Ach komm, sagt die Toskana in den Kurven Richtung Florenz, und räkelt sich mit ihren Hügeln, du bist noch nicht mal in Rom richtig angekommen, da hast du Siena schon wieder verlassen, der Campo war nur eine Kulisse für Fahrzeuge, und die Ausstellung über die Frührenaissance hast du ignoriert.

Bild zu: Die europäische Krise in San Gimignano

Statt Lorenzetti an der Wand liegenbleibendes Blech. Nach Brescia zum Ziel ist es noch weit, durch die Nacht und die Poebene, aber San Giminiano ist von Siena aus schnell zu erreichen. Du kannst natürlich weiterfahren und noch mal 300 Bilder machen, noch mal die gleichen Wägen abzüglich derjenigem, die jetzt noch liegen bleiben, nur zu – sagt die Toskana, und sie lächelt im Sonnenglanz. Und denkt sich: Du Depp. Sie hat ja recht. Kommt gut an, Ihr anderen.

Bild zu: Die europäische Krise in San Gimignano

Und eh man sich versieht, kurvt man durch Hügel, erzählt der Copilotin, dass man San Gimignano unbedingt gesehen haben muss, so etwas gibt es kein zweites Mal. Denn im sehr viel weniger berühmten, weil nur in der vorzivilisatorischen und vorböhmischen Oberpfalz liegenden Regensburg haben sich die mittelalterlichen Geschlechtertürme der Patrizierfamilien sehr viel besser erhalten, und deshalb liegt dieses Provinznest in der Toskana deutlich auf Platz zwei der besten Orte, um einen Eindruck vom absurden Willen seiner Bewohner zu bekommen, im Inneren einer Gemeinschaft Befestigungen gegeneinander anzulegen. Und den Folgen, die dergleichen haben kann.

Bild zu: Die europäische Krise in San Gimignano

Das Mittelalter ist nämlich theroretisch eine ganz und gar mauernfeindliche Zeit. De iure waren innerstädtische Befestigungen wie in San Gimignano ebenso wenig vorgesehen, wie den Bankrott eines Landes der Eurozone, oder dessen Rettung durch mehr oder weniger maulende Regierungschefs. In den Städten durften laut Gesetz Mauern so hoch sein, dass ein Reiter auf dem Pferd mit ausgestrecktem Arm die Spitze erreichen konnte. Ziel dieser Regelung war es, allen Bewohnern die gleichen Rechte für eine begrenzte Einmauerung ihres Besitzes zu geben. Wer mehr wollte, musste sich spezielle Rechte bei den Mächtigen beschaffen. Betrachtet man San Giminiano mit seinen hohen Türmen, kommt man nicht umhin zu erkennen, dass die Regelungen ähnlich trickreich und dennoch offensichtlich umgangen wurden, wie die Haushaltskriterien der Eurozone. Denn wie in Europa gab es im republikanisch verfassten San Gimignano niemanden, der ein echtes Interesse an der Einhaltung der Regeln gehabt hätte.

Bild zu: Die europäische Krise in San Gimignano

Im Gegenteil war es so, dass sich in der Bürgergesellschaft, grob gesagt, zwei Gruppen herausbildeten, die sich aufs Heftigste befehdeten. Typischerweise sind Städte im Mittelalter Italiens von inneren Kämpfen geprägt, bis die eine Partei die andere vertrieben hat, wonach sich aus ihrer Mitte in der Regel ein Diktator aufschwingt und alle anderen unterjocht: Die Scaliger in Verona, die Sforza in Mailand, die Este in Ferrara, die Malatesta in Rimini, und, ja, auch die Medici mit der gelungenen Kultur-PR sind Beispiele für einen einigenden Prozess, an dessen Ende es den Einen gibt, der anschafft, und die anderen, die gehorchen. In San Gimignano jedoch musste man den Druck der äusseren Feinde aushalten, was die Familien bei allen Differenzen vereinte. Man hatte eine starke Mauer um die Stadt gegen die Gegner draussen. Und hohe Türme im Inneren, um sich gegenseitig zu bekriegen. Das Gleichgewicht war fragil, aber es hielt bis in die frühe Neuzeit. Dante ist nur einer der vielen Beamten, die vergeblich versuchten, das Elend innerhalb der Geschlechter beizulegen: In San Gimignano verliess man sich lieber auf noch ein Stockwerk auf den Türmen, hohe Eingänge und hochgezogene Leitern, falls die Nachbarn aufkreuzten und etwas haben wollten, das über Exkremente, Steine und kochendes Wasser hinausging. Und wenn der Nachbar noch ein Stockwerk auf seinen Turm setzt, blieb man selbst auch nicht eine Antwort schuldig.

Bild zu: Die europäische Krise in San Gimignano

Solche Ressourcenverschwendungen hält kein System ewig aus. Die Besonderheit an San Gimignano ist nicht, dass es einfach so vor die Hunde ging, sondern dass es in diesem verhärteten Zustand der inneren Uneinigkeit geschlossen vor die Hunde ging. Während in den meisten Städten irgendwann ein aufgestachelter Mob hellenischer Machart kam, um die Türme der gegnerischen Seite zu schleifen und aus dem Stadtbild zu beseitigen, klebte man in diesem Nest weiterhin an seinen Türmen, auch wenn der Ort selbst zunehmend in Hintertreffen geriet. Denn während andere Städte in jener Zeit wuchsen und profitierten, zeigte sich im späten Mittelalter, dass der exportbasierte Reichtum der Stadt – sie lebte vor allem vom Verkauf eines teuren Färbemittels für Tücher – nicht von Dauer war. Man konnte sich innerhalb der Mauern, von Turm zu Turm natürlich weiterhin die Schädel einschlagen, und wenn es nicht mehr mit den modernen, teuren Waffen ging, konnte man auch Steine, Kochtöpfe, Sonntagsreden der Kanzlerin, und was sonst noch schwer und stumpf war, benutzen. Es änderte aber nichts am Umstand, dass dieses reizende, pittoreske Städtchen irrelevant wurde, weil die Einigkeit seiner Bewohner nur auf dem Pergament der Bürgerurkunden existierte. Ansonsten ging es zu wie beim Konflikt in der EU zwischen jenen Ländern, die noch etwas haben, und jenen anderen, die jetzt oder bald etwas brauchen. Die Idee, dass manche Länder freiwillig pleite gehen und dem Rest damit helfen, ist vermutlich ebenso realistisch wie die Erwartung in San Gimignano, ein verarmtes Geschlecht würde seinen maroden Turm abreissen und die alten Fehden beiseite legen, denn in den Urkunden des Ortes steht über die Zulässigkeit von Strassenschlachten ebensoviel, wie in den Maastrichtkriterien von Bilanzfälschung und Vertuschung von Defiziten mit Hilfe von Goldman Sachs.

Bild zu: Die europäische Krise in San Gimignano

Letztlich lagen einem der eigene Clan, die eigene Klientel und das Wohlergehen der eigenen Gefolgsleute doch immer näher, als die Vorstellung eines Gemeinwesens, das von selbst lief, solange man nur Geld erwirtschaftete und verteilen konnte. Die inneren Uneinigkeiten gingen immer weiter, bis der Ort zu einem drittklassigen Kaff herabgesunken war, der sich am Ende selbst dem Herzogtum Florenz unterstellte, wohin all die Wirtschaftskraft der Region gegangen war. Natürlich war Florenz alles andere als gesellschaftlich überlegen oder gar ein Ort, wo man unterschiedliche Meinungen vertreten konnte; entkleidet man das Medicifürstentum von seiner eigenen Propaganda, bleibt nur eine zynisch durchkalkulierte Oligarchie übrig, deren aus der Republik übernommene Strukturen so demokratisch wie der chinesische Volkskongress sind. Die Märkte jedoch konnten damit mehr anfangen, als mit dem zerstrittenen Örtchen nahe Siena, dessen Produkte man auch andernorts kaufen konnte. In Florenz baute man keine Türme mehr, sondern Kuppeln und Uffizien, Paläste und Parks, Handwerkerviertel und Bankhäuser, Galgen und Waffen für Söldnerheere. San Gimignano blieb ein Monument der eigenen, turmbewehrten Dummheit und der Interessenspolitik seiner Geschlechter und Patrizier.

Bild zu: Die europäische Krise in San Gimignano

Aber es ist sehr pittoresk und neben Regensburg einzigartig, und durch die Gassen schlendern Abertausende von Touristen, denken sich Italien! Toskana! Kultur! Türme! Und kaufen ein, Schuhe, Alabasterfrüchte, Kissenbezüge (die sind allerdings wirklich sehr schön, mit Bommeln), es gibt auch noch Ascotkrawatten, die so praktisch sind, wenn man offen durch die Toskana fährt. Sie machen sich einen schönen Tag, es ist Urlaub, die Kreditkarte sitzt so locker in Hand wie ein Brandsatz in Athen, und was morgen ist, ist doch egal, unsere Politiker werden mit ihrem Krisentreffen und ein paar Milliarden mehr das Kind schon schaukeln, in unserem einigen Europa, und mit den Chinesen und Amerikanern werden wir allemal fertig. Wir sind doch nicht von gestern. Oder vom Mittelalter.

0

201 Lesermeinungen

  1. weil sie die dumme Stadt an...
    weil sie die dumme Stadt an der Donau erwähnen. Ist die auch nicht ähnlich runter gekommen. von einer Bischofstadt aus der Prag gegründet wurde mit einer der ältesten jüdischen Synagogen (Neupfarrplatz) zum Befehlsempfänger eines Dorfes an der Isar, dessen Name ich als Oberpfälzer gar nicht erwähnen möchte. BTW: Regensburg ist natürlich nicht die Oberpfalz, die beginnt in Stadt am Hof und das ist nördlich der Donau

  2. Naja, der erste Verkauf an das...
    Naja, der erste Verkauf an das Herzogtum Bayern-München war ja schon 1485, und auch das aus freien Stücken, weil die Stadt schon damals pleite war. Aber genau das beweist ja auch, dass es Oberpfalz sein muss: Pleite, versklavt und zurückgeblieben.

  3. Die Frage, lieber Don...
    Die Frage, lieber Don Alphonso, warum sich die kapitalkräftigen Bauherrn des Mittelalters solch hohe Dinger ohne Lift zumuteten, muss endlich geklärt werden. Reiner Masochismus ohne Heizung. Und hätten wir Sigmund Freud nicht gehabt, wüssten wir über diese pha*** Gebilde noch weniger. Da ist es wohltuend, wie sie diese Merkwürdigkeit in der finanzpolitischen Gegenwart einbetten und deutlich machen, wie dankbar der europäische Mensch der Aufklärung und ihren Folgen sein sollte. Der schöne Text liest sich wie eine toskanische Hügelkette in der Abendsonne.

  4. iebe Rosinante, da muss man...
    iebe Rosinante, da muss man differenzieren. Einerseits war das, was uns heute geschlechtlich anmuten würde, damals keinesfalls so unüblich und negativ gebrandmarkt. Zum anderen muss man differenzieren zwischen Wohn- und Verteidigungstürmen. Wohntürme gibt es in Regensburg und in anderen mittelalterlichen Städten sehr wohl, aber die haben nichts mit den meist als Symbol und Verteidigungsanlagen gedachten Geschlechtertürmen in Italien zu tun, die im Inneren vor allem die Treppe hatten, und daneben einen normalen Anbau. Französische Donjons sind nochmal eine ganz andere Sache.
    .
    Abgeshen davon glaube ich generell nicht an die Lernfähigkeit des Menschen, womit Geschichte niemals endet.

  5. Soso, das war also die erste...
    Soso, das war also die erste mißglückte Hochhausvariante. Stehen nicht in Mals im Vinschgau auch noch welche? Rosinantes Fragen sind auch meine: wie lebte man in so einem Ding ohne Lift? Wo bekamen die ihr Wasser her? Gab es da auch so eine Stockwerksordnung wie im Jemen, ganz unten Vorräte, dann Vieh, dann Küche, dann nach oben hin Wohnräume? Und wo, um alles in der Welt, sind die Fenster, damit man was sieht?

  6. colorcraze, da kann man keine...
    colorcraze, da kann man keine einfache Antwort darauf geben. Nur ein Teil der Türme waren wirklich bewohnbar; es gibt aber in Aachen den Granusturm, der schon in karolingischer Zeit heizbar und mit repräsentativen Räumen ausgestattet war. Frühe Steinhäuser in Städten sind zudem auch oft „turmartig“, und eine gewisse Rolle spielt auch schon damals der verfügbare Platz, der manchmal zur Höhe zwingt – das sieht man sehr schön in anderen Städten der Toskana, die auf Bergkegeln sitzen und sich nicht ausbreiten können, oder eben auch Regensburg vor den Stadterweiterungen im Westen und Osten. In San Giminiano kann man aber sagen, dass die Wohnfunktion im Turm relativ begrenzt war.

  7. Monsieur, Sie gestatten eine...
    Monsieur, Sie gestatten eine Detailfrage. Kann man diese Türme von innen betrachten? Das deutsche Bürgertum faßte sein Selbstbewußtsein im späten Mittelalter in eine Form der Treppe, den Treppenturm, die Eleganz mit freudianischer Größe und Macht verband. Man findet diese Wendeltreppen in allen relevaten Bauwerken, zuerst in den Kathedralen, u.a. in Köln, später an Brücken und schließlich in Fernsehtürmen. Dadurch bekommen diese Bauwerke eine öffentliche, d.h. politische Dimension. Sie die Treppen in Giminiano auch so gestaltet? Oder bloß finstere, überirdische Kerker für bedrohte Töchter. Offenbar sind auch die Fenster rar. Dagegen ist unser Rapunzel-Märchen eine echte Befreiung. „Abseilen“ ist schließlich die politische Paradigma unserer Zeit.
    Cordiali saluti dal Nord!

  8. Und die Türme der Frankfurter...
    Und die Türme der Frankfurter Banken-Meile: das reinste Plagiat!

  9. Vielen Dank für die...
    Vielen Dank für die Erinnerung an unsere Klassenfahrt nach Florenz im Jahre 1970 mit Abstecher nach San Gimignano. Zu einer Zeit, als Klassenfahrten noch einen kulturellen Hintergrund haben sollten, und nicht lediglich dem Trinken gepanschten Alkohols in Gemeinschaft dienen sollten. Schön wäre es, wenn Sie den vielzitierten Ortsnamen richtig in „San Gimignano“ korrigieren würden.

  10. Ups, pardon, es war eine kurze...
    Ups, pardon, es war eine kurze Nacht (Ankunft Mantua um 2 Uhr Nachts, arbeiten an den Bildern bis 5). Bei uns war Rom und Neapel auch nicht dem Alkohol geweiht.

  11. Leider werden Schuldenberge...
    Leider werden Schuldenberge nie materialisiert, sonst wäre es praktikabel, dass sie nur so hoch sein dürfen , „dass ein Reiter auf dem Pferd mit ausgestrecktem Arm die Spitze erreichen“ kann und in der Fläche von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gemächlich umritten haben muss. Aber das wäre ja dann schon wieder Regulierung. Schön, dass Sie auf die Toskana gehört haben. Ich höre sie auch noch sagen, bleibt nur noch, es lohnt nicht heimzufahren: Daheim beschäftigt man sich mit der nachrangigen Frage, ob Herr Rüttgers als Fischereikomissar nach Brüssel geht, oder zu EON wechseln wird.

  12. Und es ist wieder Asche in der...
    Und es ist wieder Asche in der Luft. München, Wien und Friedrichhafen! werden betroffen sein. Diese Vulkane auf Island sind andererseits einfach zu weit weg für gelungene PR-Manöver. Das beste, was den europäischen Staats-und Regierungschefs passieren könnte wäre zweifellos, wenn der Vesuv ausbräche. Wie schnell wäre das Schuldendebakel (für ein paar Tage) vergessen. Wie einfach wäre die Welt (für ein paar Tage) wieder zu vestehen. Vesuv, alter Freund, Das war jetzt nicht ernst gemeint.

  13. Driver, die Türme in San...
    Driver, die Türme in San Gimignano sind von der innen leeren Sorte ohne echte Gewölbe, aber mit Brettern und Wendeltreppen und sehr hohen Einstiegen. Ein Tumr ist zugänglich. Ansonsten gab es einen gewissen Treppenkult auch im Barock und Rokoko, der auch eine gewisse Rolle gespielt haben könnte.
    .
    specialmarke, der Mensch hat nun mal ein Bestreben zu Höherem, egal wie niederträchtig seine Ziele sind.

  14. Zerlina, hier dafür...
    Zerlina, hier dafür interessiert man sich für die Frage, ob die Raserei bei der Mille Miglia nicht zurückgekehrt ist, weil diesmal auch der Innenminister mit von der Partie war. Es ist überall das gleiche, fürchte ich. Auch hier sind die Flughäfen wohl bald zu, aber ich bin mit dem Auto unterwegs.

  15. Werter Don Alphonso,
    Marode...

    Werter Don Alphonso,
    Marode würde ich die seit mehr als einem halben Jahrtausend Wind, Wetter, Erdbeben und weiteren Unbilden trotzenden Türme nicht nennen – andere Türme hielten nicht einmal dreißig Jahre.
    Der aus der Gegend stammende Herr Buonarotti hat im Kindesalter mit der Arbeit begonnen und ist mit 89 Jahren mit dem Werkzeug geradezu noch in Händen gestorben – was hätte der als gleichsam Staatsbediensteter zu einem griechischen Pensionsalter mit 50 gesagt?
    Und noch ein spätes herzliches Dankeschön für den Elefanten sopra Minerva.

  16. .... und wird wohl angesichsts...
    …. und wird wohl angesichsts dieser netten Reise der GT-Blog reanimiert? Es würde freuen….

  17. Montgolfière müsste auch...
    Montgolfière müsste auch noch möglich sein. Aber da hat man ja kaum noch die Möglichkeit zu steuern, wohin man möchte. Unser Innenminister vertritt jetzt eben mal unseren Finanzminister, der die bittere Medizin nicht vertragen hat. Ich höre bei ministerieller Raserei insofern auch laut den opernhaften Nebensinn (Wahn) mit. Safrangelbe Seide ist auch so eine Raserei, aber irgendwie schöner.

  18. lieber Don Alphonso, werter...
    lieber Don Alphonso, werter colorcraze, werter Schluchten-Ossi, ich muss Sie um nachsichtige Verzeihung bitten, da sich meine Ironie offenbar missverständlich mitteilte. Ich teile, D.A., Ihre Meinung von der Lernunfähigkeit des Menschen und dem Unfug eines Ende der Geschichte ganz und gar. Es ist mir bewusst, dass auch vor rund 1000 Jahren keine derart aufwendigen Architekturen wie Türme zum Selbstzweck gebaut wurden, sondern aus entweder verteidigungs- und wohnpolitischen Gründen. Und wenn an Westerwelles spätrömischer Dekadenz etwas dran ist, und wir uns derzeit noch im urbanen Luxusstadium Spätroms befinden, dann bekommen wir mit dem kaum durchfensterten Wohnturm oder Donjon des Mittelalters, wo der Eingang über eine einziehbare Leiter erreichbar war, vielleicht eine Vorstellung unserer künftigen Wohnkultur. Und es ist schliesslich ein Glück, dass in Oberitalien während des letzten Krieges keine nennenswerten, kriegswichtigen Güter produziert wurden, und so von den Bomben der Allierten verschont blieb.

  19. lieber Don Alphonso, lieber...
    lieber Don Alphonso, lieber Rosinante, was soll an pha//!$&%en gebäuden negativ sein? und wie wäre dann das atrium zu bewerten?

  20. Test...
    Test

  21. @DA
    von den drei Attributen,...

    @DA
    von den drei Attributen, würde ich das mittlere gelten lassen. 1 und 3 trifft, glaube ich auf (Ober-)Bayern auch zu. Das gibt es ja das Zitat von der Geschichte Bayerns als die der verpassten Möglichkeiten. Und später, Sie kennen ja das Buch von Herbert Riehl-Heyse, über die Generierung eines schönen Republik durch eine „Staatspartei“. Aber Regensburg, war damals 1485 nicht Oberpfalz, das passiert zwar Ihrem Arbeitgeber, der FAZ, auch immer, dass Sie z.B. von Kroatien zur Zeit Yugoslawiens sprechen, aber…
    Aber nochmal zum ersten Punkt: Auch wenn die Rückeroberung der oberen Pfalz im 30-jährigen nach der Trennung im Hausvertrag von Pavia den „münchnern“ gelungen ist und es mit der oberen Pfalz berab ging, hat Bayern danach wirklich eine große Rolle gespielt. Die Könige, die es hatte waren unbedeutend und vergleichen Sie: im Mittelalter gab es einen Ludwig den Bayern, der traute sich sogar den Papst anzugreifen.
    Ein Literaturtip: Purcell, Brennan C. (2003), The Winter King: Frederick V of the Palatinate and the Coming of the Thirty Years‘ War, London: Ashgate, ISBN 0754634019
    Purcell hat auch ein sehr gutes Buch über BXVI geschrieben haben

  22. Buona prosecuzione di viaggio...
    Buona prosecuzione di viaggio e buon divertimento.
    Geppetto

  23. Grandios.
    .
    Das letzte, was...

    Grandios.
    .
    Das letzte, was die Welt braucht, ist eine weitere Großmacht namens Europa.
    .
    Auch Griechenland war irgendwie viel attraktiver und produktiver, als es dort noch 100 korrupte Stadtstaaten gab und nicht nur einen.

  24. also, eben gerade wurde von...
    also, eben gerade wurde von einem mind. € 500 bn hilfspaket berichtet. das riecht nach brötchen für € 21.000. oder ziemlich hohen türmen, in denen man sich besser warm anzieht.

  25. Angela und ihre Mannen haben...
    Angela und ihre Mannen haben einen Plan, und der geht so:
    Wir spannen einen Rettungsschirm über den Euro und weil wir den Schirm zum größten Teil bezahlen ( 500 Mrd.€ – ja richtig gelesen! ) , bestimmen wir auch wer zu welchen Bedingungen unter den Schirm darf.
    Floskeln wie “ strenge Haushaltsdisziplin“ und ähnlicher Schwuch müssen durchgeführt werden. Griechenland wird sich kaputtsparen und dann folgen Portugal, Spanien, Italien usw.
    Wann geht der Pastorentochter aus der Uckermark mal auf: Milchmädchen kaufen keine deutschen Exporte, denn Milchmädchen und ähnlich situierte haben in der Regel kein Geld zum Shoppen, denn : Sie müssen sparen !
    Nur das die uns dann den Umsatz ( Euroexportanteil der dt. Wirtschaft 60%) wegsparen.
    Na dann : fröhliche schwäbische Hausfrauen und Lemminge müssen gemeinsame Gene haben!

  26. schluchten-Ossi, gern...
    schluchten-Ossi, gern geschehen, nach der MM an der Engelsburg habe ich mich sogar noch zu einem anderen Obelisken geschleppt – nur Rom für Autos zu besuchen, wäre ein Frevel gewesen. Und das kommt auch noch.
    .
    Zu der Zeit von Michelangelo gab es keine Pension – oder zumindest keine sichere Pension, wenn man nicht gerade seinen Kardinalshut verkaufte. Die Menschen hatten also gar keine andere Wahl. Wobei ich den Zwischenweg präferieren würde. Rente mit 65 ist ja auch noch schön.
    .
    Asper, irgendwo müssen ja die Zilliarden Bilder landen.

  27. Rosinante, wie man es nimmt -...
    Rosinante, wie man es nimmt – das Loch im Palazzo della Pelotta, das rund ein Viertel der ehemaligen Substanz ausmacht, kommt von den alliierten Bombern. Generell aber dienke ich, dass die Mauern diesmal rund um die Reichenviertel genügen werden; intern ist man sich ja weitgehend einig.
    .
    Zerlina, ja, es ist schon ein Tollhaus, das alles. Man darf es eigentlich gar nicht laut sagen, aber so ist das mit den Regierenden. Eine Buffokommödie.

  28. donna laura, ich bezog das...
    donna laura, ich bezog das mehr auf andere Dinge, wie etwa die Mode der Schamkapseln. Bei Türmen überwog sicher der rein parktische Zweck. Beim Atrium würde ich differenzieren wollen, schliesslich ist es bei frühchristlichen Kirchen zwar der Eingang, aber trocken, und in der römischen Architektur mit dem Becken in der Mitte feucht, aber abgeschlossen. Ich wüsste bessere Analogien aus dem Gartenbau, aber die wären hier nicht schicklich.
    .
    BertholdIV, bis 1485 war es natürlich freie Reichsstadt, keine Frage. Und was Ludwig den Bayern angeht: mei, so war damels eben die Zeit. Der Papst war damals so angreifbar wie heute wieder.

  29. einen papst anzugreifen ist...
    einen papst anzugreifen ist wahrscheinlich immer noch besser als ein pontifikat, wie das letzte in dem der papst als mediebstar gilt und kurz vor der seligsprechung steht aber unter seinem pontifikat, was weiss ich alles vertuscht wrd…

  30. Berthold IV,
    Sie als Insider...

    Berthold IV,
    Sie als Insider können uns ja vielleicht sagen, was dran ist an den neuesten Gerüchten über Bischof M.

  31. Genau besehen begann auch in...
    Genau besehen begann auch in Deutschland der ganze Schlamassel mit der Reichseinigung 1870.
    .
    Weg mit den Bismarcks, es leben die Metterniche.

  32. Was Europa jetzt braucht, ist...
    Was Europa jetzt braucht, ist ein vernünftiger Wiener Kongreß.
    Auch die (von der Lega Nord ja angestrebte) Neuafteilung Italiens könnte da wieder aufs Tapet kommen.
    .
    Es lebe das Europa der Regionen!

  33. Wären es nicht Sie, der über...
    Wären es nicht Sie, der über die MM als Aufhänger zum aktuellen EU-Fiasko und seine Parallelen zur Vergangenheit berichtet, es würde mich nicht für 5 Pfennig interessieren. So aber war es mir wieder mal ein Vergnügen, die vielen kleinen Sticheleien in den Nebensätzen zu lesen.
    .
    Sind Türme nicht immer auch der Versuch einer hochmütigen Annäherung der Menschen an das Göttliche?

  34. @HansMeier: haben Sie sich...
    @HansMeier: haben Sie sich schon als Gärtner bei MvB beworben?

  35. @HansMeier555, colorcraze:Man...
    @HansMeier555, colorcraze:Man könnte das als Live-Krimi an eine Sendeanstalt
    verkaufen „Das Ende des Dünkels“ vielleicht? Oder, HansMeier555, Sie fahren fort, die Welt nach Ihren Vorstellungen neu zu ordnen. Es treibt Sie offenkundig sehr um. Aber der Gärtner-Job wäre schon ein Anfang.

  36. dann könnte HansMeier555 die...
    dann könnte HansMeier555 die unschicklichen analogien aus dem gartenbau … äh-

  37. muscat (09:56)
    Weltliche...

    muscat (09:56)
    Weltliche Türme sind dies sicherlich (besonders im Wettstreit) – der Verweis gilt sicherlich dem biblischen Turmbau zu Babel.
    Bei sakralen Bauten glaube ich das allerdings nicht.
    Don Alphonso, Ihre Spezialität, mehrere, auf den ersten Blick unvereinbare Sachen zu vergleichen und Analogien zu ziehen, hat wieder einmal treffend funktioniert. Danke!

  38. Abseilen ist doch gut....
    Abseilen ist doch gut.

  39. Sehr sehr wunderbarer Text!...
    Sehr sehr wunderbarer Text!

  40. @donna laura: ...anbringen,...
    @donna laura: …anbringen, ja, anbringen! An passender Stelle.

  41. Vielleicht könnten ja...
    Vielleicht könnten ja demnächst auch die Bundesländer anfangen, eigene Währungen einzuführen.

  42. Irgendwo sind sicher noch die...
    Irgendwo sind sicher noch die Vorlagen für DDR-Mark.
    .
    egghat, gern geschehen.

  43. @colorcraze, spezialmarke,...
    @colorcraze, spezialmarke, donna laura: Sie sind mit HansMeier und dem Gärtner wirklich gemein. Zumal MvB hoffentlich nicht über ein Gewächshaus verfügt. Aber ohne eine Orangerie geht nix. Nicht einmal Feudalismus.

  44. Gärtner ist ein schöner...
    Gärtner ist ein schöner Beruf,
    am liebsten kreire und pflege ich politische Landschaften.

  45. HansMeier555,
    kleiner Hinweis:...

    HansMeier555,
    kleiner Hinweis: kreiere, nicht kreire, oder kenne ich die Bedeutung von kreire nicht?

  46. Erst einmal muss Helge...
    Erst einmal muss Helge Schneider ECB Präsident werden (wenn die FED ihn weg lässt). Und dann muss Chauncey Gardiner 1. Consul der Europäischen Union werden. Ben Rand wird 2. Consul und bekommt das europäische Superministerium für Außen, Innen,Verteidigung, Agrar,Wirtschaft, Finanzen, Frauen und Stabilität. Das ist mein Vorschlag.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Willkommen_Mr._Chance
    Eigene Währungen für die Bundesländer ist auch gut. Vielleicht die Nirosta-Recycled-Rupie (NRR) als weltweite europäische Transferwährung. „Wir schützen das Geld in Deutschland.“
    Fehlt noch die Europäische Ratingagentur. Da schlage ich folgendes vor:
    http://www.gummibaerchen-orakel.ch/home.html
    Wenn das alles keine Stabilität bringt, dann weiß ich auch nicht weiter.

  47. @Lehrerin
    Fäähla absicht...

    @Lehrerin
    Fäähla absicht Sind.

  48. @Lehrerin - kreire ist die...
    @Lehrerin – kreire ist die Latinisierung eines Anglizismus (to cry – krei), ich glaube i-Konjugation, kreio, kreiebam, kreivi, kreiam

  49. Und morgen wird durch eine...
    Und morgen wird durch eine Indiskretion ans Tageslicht kommen, wie viele welcher Staatsanleihen die ECB in ihr Schrottfolio zu nehmen beliebt.

  50. Zerlina, das problem ist, dass...
    Zerlina, das problem ist, dass es nicht wirklich viele Alternativen gibt – ausser vielleicht das, was die Franzosen andenken und die Deutschen blockieren: Ein Ausbremsen der Märkte mit Verboten von nackten CDS und anderem Teufelszeug. Die momentane Politi erinnert eher an den Niedergang von Brügge, wo man auch alle Probleme in die Zukunft verlagerte. Mehr Schulden bei anderen Leuten helfen niemandem weiter.
    .
    HansMeier555, solange man nicht Rüben abhackt, ist es in Ordnung.

  51. An San Gimignano erinnere ich...
    An San Gimignano erinnere ich mich nur noch als eine von Touristen total überlaufende Stadt.
    Aber an einen Nachmittag bei einer Bäuerin bei Casole d’Elsa(wir saßen dort nach einer Wanderung bei einem Gewitter fest) und aßen Honig, tranken Honigwein und kosteten uns durch wunderbare Olivenöle, erinnere ich mich als wenn es gestern war und nicht fünf Jahre her.
    Danke für das Aufrütteln schöner Erinnerungen.
    Wunderbare Fotos, wie immer.

  52. Geppetto, mille...
    Geppetto, mille grazie.
    .
    Hartmut, von der Exportfixierung bekommt man dieses land nicht mehr weg, und schon gar nicht in Richtung eines Binnenmarktes mit starken Teilnehmern – dazu müsste man nämlich genau dorthin umverteilen, wohin die akteulle Regierung nicht möchte. Im Kern aber denke ich, dass dieser „Schirm“ in de3r Hoffnung angeschafft wurde, dass er von selbst die Wolken vertreibt. Wer immer in den letzten Wochen mit nackten Ausfallversicherungen spekulierte, hat jetzt ein Problem.

  53. Na dann, ganz viel Spass mit...
    Na dann, ganz viel Spass mit dieser Disziplin, man findet in diesen Zeiten so wenig Ver-
    gnügliches, nicht wahr HansMeier555?

  54. Zerlina, das...
    Zerlina, das Gummibärchen-Orakel ist wirklich ganz große Klasse und es stimmt – hundertprozentig. Bei der Kategorie „Liebesorakel“ kam bei mir der Typus
    „de Sade“ heraus.

  55. Brügge, genau....
    Brügge, genau. Steuererleichterungen für Gastwirte und das Teufelszeug als Konjunkturmotor ausgeben.

  56. Der Euro hat wieder gewonnen....
    Der Euro hat wieder gewonnen. Ist das jetzt der Moment, um russische Rubel zu kaufen?

  57. muscat, gottseidank ist hier...
    muscat, gottseidank ist hier nicht facebook.

  58. Ich bin Pfadfinder des...
    Ich bin Pfadfinder des Herzens.

  59. Liebe Lehrerin,
    seit der...

    Liebe Lehrerin,
    seit der Rechtschreibreform nehm ich das alles nimmer so ernst.

  60. BertholdIV, es sind meist die...
    BertholdIV, es sind meist die scheinbar grossen Männer, die die grössten Risse überdecken. Dem Neuen fehlt es klar an Sendungsbewusstsein, und dann haben sich die zeiten auch definitiv geändert. Das merkt man erst jetzt, wo man beginnt, belanglos zu werden.
    .
    muscat, das freut mich sehr, wenngleich ich aber nicht glaube, dass jemand daraus lernt. Ich glaube nicht, dass man mit diesen Türmen mehr als einen sicheren Platz in unsicheren Zeiten haben wollte – aber das war ja schon einiges. Ausserdem kann man leichter Verbrechen begehen, wenn man einfach so fliehen und die Leiter einziehen kann.

  61. @ HansMeier555- Goldrubel...
    @ HansMeier555- Goldrubel verkaufen(Gold – 16.5 USD) davon ganz viel CO2 Zerttifikate kaufen und CDS drauf.

  62. liebe muscat, de sade also....
    liebe muscat, de sade also. löblich. ich sei ein vampir. naja, 2 buchstaben weniger, dann stimmt’s.
    .
    brügge ist sehr hübsch. wenn wir pleite gehen, werden wir dann auch so hübsch und haben so umwerfend gute pralinen im kofferraum?

  63. @Lehrerin: ja.
    @HansMeier:...

    @Lehrerin: ja.
    @HansMeier: ich wußte doch, daß Ihnen das Freude bereitet.
    @Zerlina: Ach, Goldzertifikate – da kann man auch gleich beim Papiergeld bleiben und es sich an die Wand nageln, wie alte Fränkli und Briefmarken, weil die künstlerisch was hermachen. Bis meine neue Einkaufstasche fertig ist, geht es noch 2, 3 Wochen, ich hoffe, eventuelle Trageaktionen sind bis dahin nicht nötig.

  64. Wann kommt denn nun die...
    Wann kommt denn nun die Währungsumstellung? Und kommt sie überhaupt?Man munkelt “ im Internet“, dieses Wochenende am Freitag halte Frau M. eine große Rede, deren Inhalte unmittelbar umgesetzt würden. Ich bin noch skeptisch, habe aber schon seit zwei Jahren den wesentlichen Anteil meines Vermögens in Gold und Silber umgetauscht, bin also bestens vorbereitet. Ich hoffe, die Mitleser sind es auch.

  65. Beim Lesen des Artikels und...
    Beim Lesen des Artikels und der Kommentare musste ich an den oben verlinkten Text zu Griechenland denken, die Meisten kennen ihn vermutlich schon. Im Falle Italiens, so denke ich mir, waere der ideale Kaeufer wohl ein historisches Museum. Ist’s nicht heut schon so: sehr schoen fremdzuerleben – dank EU-Steuerzahler – aber im Kern „finito“?

  66. .. mit dem echten Gold kommt...
    .. mit dem echten Gold kommt man so schlecht die Leitern hoch – da sind Zertifikate doch viel leichter mitzunehmen. Pralinen würden sicherlich auch gehen (vor allem hat man dann auch gerade die Notverpflegung dabei!)

  67. Don, habe mir mal erlaubt,...
    Don, habe mir mal erlaubt, auch für Sie das Gummibärchen-Orakel zu bemühen. Und siehe da…(leider mit Rechtschreibefehlern):
    .
    Ein rotes, ein gelbes, zwei weisse, ein oranges Bärchen
    .
    „Sie sind Troubador!
    Ah, wunderbar! Dass Sie hier sind! Wie schön, dass es überhaupt noch jemanden gibt wie Sie! Ein Genie des Minnesangs! Der Tradition der Troubadore! In Ihnen ist nicht nur die Leidenschaft zu Hause, sondern auch Poesie! Das ist romantisch, verehrungswürdig, staunenswert – und auch ein bisschen tragisch. Aber nur ein ganz kleines bisschen. Sie erinnern sich doch an Ihre intensivste Inkarnation? Damals, als Sie immer unten an der Burgmauer standen, unterm Balkon jener Schönheit, die Sie verehrten? Was hatten Sie damals dabei? Helfen Sie uns: Ihre Harfe oder Ihre Leier oder Ihr Gummitwist-Band? Jedenfalls haben Sie hübsche kleine Melodien gezupft, und dann haben Sie Ihre wohl tönende Stimme dazu erhoben, um der Schönheit da oben zu gefallen. Mit eigenen Kompositionen und eigenen Versen. Und wenn Sie lange genug gesungen hatten, trat die Schönheit auch mal auf den Balkon und winkte oder warf eine Blume herab. Es sei denn, die griesgrämige Mutter trat heraus und leerte einen Kübel voller – nun ja, schweigen wir davon. Die Mutter war nicht besonders musikalisch. Sie erinnern sich? Nun, Sie brauchen Ihr Gedächtnis nicht anzustrengen. Drehen Sie es nicht um Jahrhunderte zurück. Sondern um ein paar Jahre. Im Grunde reichen ein Monat oder Wochen. Denn es ist immer noch so. Sie stehen unterm Balkon, Sie schicken all Ihre Liebe nach oben, und manchmal kleckert von oben was runter. Das ist das Tragische an dieser Kombination. Sie kommen eigentlich nicht zusammen. Sie und Ihre grosse Liebe. Sie bleiben in verehrender Distanz. Und inzwischen haben Sie sich auch damit arrangiert. Eigentlich finden Sie das sogar schön. Wer von ferne verehrt, braucht seine grosse Liebe schliesslich nicht dem Test des Alltags auszusetzen. Vor allem muss er sich selbst nicht testen lassen! Diese zwei weissen Bärchen hier, die Bärchen der wolkigen Illusion, die sagen das über Sie. Sie haben obendrein das rote Bärchen der Liebe, das orange der Kreativität und das gelbe Bärchen der liebenden Tätigkeit, des Glanzes – es ist alles beisammen, was Sie benötigen zum Glücklichsein. Und dieser leise Schmerz der ewigen Distanz, der gehört inzwischen dazu. Der hat eine Süsse, die Sie gar nicht mehr missen mögen. Wozu sollen Sie zusammenkommen? Sie halten sich an das berühmte Wort von Sophia Loren: „Mein Mann und ich waren zwanzig Jahre lang glücklich. Bis wir einander trafen.“ Also, wenn Sie weiter die Menschheit erfreuen und Kunstwerke aus Liebe erschaffen wollen, dann bleiben Sie so. Wenn Sie dagegen den Schmerz Ihrer grosse Liebe durch die Ehe heilen lassen wollen, oder wenn Sie das schon getan haben, dann schweigen Sie. Dann singen Sie besser nicht mehr. Denn dann sind Sie keine Troubadora mehr und kein Troubador, dann sind Sie nur noch ein Troubadix, den man knebeln und fesseln muss, damit er das Fest nicht stört. Na, was sind Sie? Wen verehren Sie? Wem gilt Ihr Gesang? Wer soll auf den Balkon treten? Jetzt?“

  68. @Kopfgeburt: _das_ nenne ich...
    @Kopfgeburt: _das_ nenne ich mal eine sinnvolle Investition. Allerdings werden die bei Wärme schnell weich und die gute Alkoholfüllung verdunstet nach einiger Zeit. Aber man könnte ja auch Mehl, Feigen und Baklava horten, das hält sich etwas länger. Und überhaupt: kauft Zigaretten! Nur die gelten auf dem Schwarzmarkt!

  69. donna laura, die Lehrerin...
    donna laura, die Lehrerin verführt ein fehlendes e, und Sie verführen, indem Sie zwei blutrünstige Buchstaben galant in die Ecke stellen. Da muss John Wayne aber eine harte Nuss haben, und die Jungs von „Bonanza“ wären hoffnungslos überfordert. Sind Sie ein Naturtalent?

  70. Grund und Boden!
    Wenn es...

    Grund und Boden!
    Wenn es wirklich kracht, dann nützt einem Edelmetall auch sehr wenig.
    Meine Eltern wußten mir zu berichten, wie man 1946 Gold gegen Butter tauschte.

  71. Nach Luhmann jetzt Habermas?...
    Nach Luhmann jetzt Habermas?

  72. @Rebound "They have Aristotle,...
    @Rebound „They have Aristotle, we have Mickey Mouse. But you’ve got to innovate.“ Daran dachte ich auch. Wir hätten für einen knalligen Themepark da noch…. nein vielleicht lieber doch nicht, vielleicht lieber Schiller. Ach und Dänemark:
    „Helsingors Stadtverwaltung hat beschlossen, im Hafen die Metallstatue eines nackten Jünglings aufzustellen, der in der Pose seines weiblichen Pendants (Kopenhagen)auf einem Felsen kniet.
    Das hat die Staatliche Schlösserverwaltung Dänemarks auf den Plan gerufen. Ein Sprecher sagte, die Figur werde das historische Panorama Helsingors zerstören und damit den Status als UNESCO-Kulturerbe gefährden.“ Quelle: D-Funk, heute
    Pah. Diese Ignoranten. Das ist doch die Grundlage für das Radio Vatikan „Family television network.“

  73. Sag ich doch, Luft, CO2...
    Sag ich doch, Luft, CO2 Zertifikate

  74. colorcraze, Sie müssen die...
    colorcraze, Sie müssen die hübsche Tragetasche (Design-Dederonbeutel) nur auffällig genug neben sich auf den Beifahrersitz drapieren und den netten Beamten fragen, wie es zur nächsten UBS geht, fragen Sie DA.

  75. "Das ganze Unglück der...
    „Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, daß sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen.“ Blaise Pascal

  76. ..ich sende gerade einige...
    ..ich sende gerade einige Fotos an Leute u.a. in der Molise , bei denen ich im letzten Herbst gewohnt (und fotographiert) habe.
    Ihre(>Don Alfonso) Oldtimer sind hübsch, aber bei meinen Erinnerungen dominiert die Stille<>da helfen mir auch die Türme nicht weiter.
    Das lauteste Erlebnis war eine Sturm und Gewitternacht im Freien bei Assisi..
    oweioweiowei……
    …Kann es sein, dass solche Türme, so wie hier dargestellt, irgendwie einwenig langweilig sind/sein sollen……??
    ….Stilmittel….

  77. @HansMeier555
    Danke der...

    @HansMeier555
    Danke der „Ehre“, aber …
    Die Idee mit dem Wiener Kongress ist nicht schlecht. In der anderen „dummen Stadt an der Donau (zitat DA)“ steht das Priesterseminar am Bismarckplatz…
    Theologisch ist das Problem schlimmer. Hätte Bismarck die Ultramontanisten nicht so angegriffen, wären Sie selber in sich zusammen gefallen. und hätte man den Kirchenstaat 1870 nicht attakiert, wäre das Vat I nicht plötzlich beendet worden und man hätte Zeit gehabt manches noch zu korrigieren.
    Die publizistische Gegenmacht saß 1870 in Augsburg, diesmal waren die Augsburger erfolgreicher

  78. Donna Laura! Sie wurden...
    Donna Laura! Sie wurden beobachtet:
    http://www.youtube.com/watch?v=tezjznL9NzM

  79. lieber Rosinante, naturtalent...
    lieber Rosinante, naturtalent … hmjain … wie ist denn ihre meinung?
    [john wayne hat das sogar im doppelpack.
    die bonanza-boys sind auch nicht wirklich meine zielgruppe.]

  80. lieber HansMeier555, den...
    lieber HansMeier555, den Habermas’schen Strukturwandel haben wir eigentlich zur Genüge. Wer bei Luhmann bleibt, schätzt das Klassische. Möglicherweise liegt hier die Habermas’sche Tragik, denn an Fleiss, Volumen und präziser Intelligenz fehlt es ja nie. Aber war J.H., wenn auch auf hohem Niveau, nicht immer nur zeitgeistig?

  81. @muscat
    10. Mai 2010, 17:45
    So...

    @muscat
    10. Mai 2010, 17:45
    So funktionieren Tests aber nicht, Mein(e) Beste(r)!
    Sie koennen auch nicht fuer jemand anderes einen Rorschachtest machen! ;-)

  82. Zwei mal sind die Heere um die...
    Zwei mal sind die Heere um die Stadt gezogen und zwei mal haben sie in die Hörner geblasen.
    Fünf Runden werden noch folgen.
    Dann fallen alle Mauern ein und die Welt wird eine andere ….. naj oder auch nicht.

  83. Lieber Don,
    danke für den...

    Lieber Don,
    danke für den schönen Text; wenn`s (auch) um Türme geht, komme ich nicht umhin, auf den rätselhaften JUNGFRAUENTURM in Baku hinzuweisen; wäre doch mal eine Reise wert!?
    http://www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_detail/article/5676/
    Grüss Sie

  84. Ich war auswärts....
    Ich war auswärts.

  85. liebe donna laura, die Frage...
    liebe donna laura, die Frage des Naturtalents lässt sich in der Distanz und der personalen Unschärfe des Blogs naturgemäss nur andeuten. Und da ich unter Natur nicht die liberale Unschuld des Wachstums, sondern die engagierte Förderung des kreativen Zweifels verstehe, bleibt jede Erkenntnis nur Vermutung. Also, Ihre Wortschöpfungskompetenz ist lustvoll, humorig und sympathisch destruktiv. Sie haben die Gabe der vertiefenden Kurzweiligkeit und der Pointe (eine Art Nachbarschaft zu HansMeier555). Und Sie haben einen Mann mit akzeptiertem Hausfreund, einen Schatten nebst reichhaltigem Nachwuchs. Das Naturtalent scheint bei Ihnen ein Präfix zu sein.

  86. Guten Morgen,
    Es hat mich sehr...

    Guten Morgen,
    Es hat mich sehr gefreut, etwas über die Gegend um Siena in Italien zu lesen, war das doch die Gegend, wohin mich eine meiner ergiebigsten Reisen führte, als die Zeiten noch besser waren. Den Dom in Siena bewunderte ich sehr und ich hoffe, dass ich den Baumeistern und Handwerkern damit Ehre erwies, dass ich die Arbeit und die Kunst und die Zeit für die wundervollen Steinarbeiten noch würdigte, als ich schon wieder lange zu Hause war.
    Die Zeit….. Unglaublich wenn man bedenkt, dass Goethe mit Pferd und Wagen Italien bereiste und erst DANACH wieder zurück in seiner Heimat darüber schrieb, während Sie gewissermaßen in >Echtzeit< berichten. In Erinnerung habe ich noch die Stimmung, als ich die Toskana wieder verließ. Zwei Bekannte noch zu dem Flughafen in Florenz gebracht und dann Richtung Bologna zwischen den Bergen hindurch, begleitet von Donnergrollen und einem letzten Blitz und gewaltigen Donnerschlag, bei >Fascination< von Everything but the Girl. Leider habe ich kein Video bei You Tube gefunden, aber ich denke Musikfreunde werden das Stück kennen. Einen bewölkten nordischen Morgengruß noch.

  87. Beispiele für Wandel gibt es...
    Beispiele für Wandel gibt es viele, in ganz Europa, nehmen Sie Krakau, Metz, Carcassonne, Rodemack (eine Art lothringisches Pendant im Dreiländereck von Schengen und Siercl-les-Bain), nehmen Sie Mühlhausen in Thüringen, oder Ulm, selbst Tangermünde, überall Zeichen einstiger Macht und vergangenen Wohlstandes, in denen wir rasten und innehalten können – gerade nur, weil sie nicht mehr die lärmenden, lauten Zentren der Welt sind, sondern im Schatten liegen. Überall auf der Welt mahnen uns doch gerade die archäologischen Grabungsstätten, von denen uns am Sonntag Abend Sendungen im zweiten Programm regelmässig neue Beispiele präsentieren.
    Ich erinnere mich, dass natürlich in Italien der Sinn geweckt, das Auge für die Schönheiten geweckt wurde (merkwürdigerweise auch auf einer Klassenfahrt, ich war damals 16, und dem teilkollektiven Besäufnis in Frascati habe ich mich entzogen und bin stattdessen allein über den Markt geschlendert, ausser Stande, mich des Staunens über diese Vielfalt der Farben und Düfte zu erwehren).
    In Vietnam, so erzählte mir eine Kollegin, gebe es kein Wort für Krise, sondern nur eines für Wandel. Erinnern wir uns an die Darstellungen vom Rad des Glücks, das sich ständig dreht und die Verhältnisse umkehren kann.

  88. pro luhmann. und ja, habermas...
    pro luhmann. und ja, habermas vergessen. dann lieber heidegger (wenn man den nicht versteht, weiss man wenigstens, dass man keine aktuelle debatte verpasst).
    .
    lieber Rosinante, danke für die zauberhaften e-blumen!
    sie bekommen einen kaktus von mir. ohne ihnen zu nahe treten zu wollen, sie werden ihren prof entweder lange nicht mehr gesehen haben oder ihn sehr nervös machen.
    m a n c h e n sätzen aus ihren charmanten beiträgen darf ich in sprachlicher hinsicht eine äusserste nähe zur heisenbergschen unschärfe konstatieren.
    demnach verhalten sich einzelne satzbestandteile manchmal wie schrödingers katze (zugleich tot und lebendig): mal hier zu verorten, mal da.
    – gut: das alles gilt auch für den e u r o.
    .
    auch wenn die zuweilen changierende grammatik für verwirrung sorgt: ich halte das für angewandte k o n k r e t e s p r a c h k u n s t, denn das gesamtbild ist hübsch [gnnn, immerhin habe ich keinen ugs. schatten (sie meinen den coronary thief, nicht?) und mein gatte keinen hausfreund.].
    [[wissen sie was, zuweilen könnte ich annehmen, dass sich hinter ihrer werten larve mein frecher gemahl verbirgt.
    der ist auch so genial missverständlich und kann sich klasse rausreden, wenn er erwischt wird.
    – aber so früh wie sie, lieber Rosinante, kommt der nicht aus den federn.]]
    .
    lieber Filou, ich will heute ja nicht zu kritisch sein (ich habe vorhin schon die filetiermaschine angeworfen, grosses pardon), allein das ergebnis zählt: man ist satt und hat den anderen im bett.
    .
    übrigens, der andere im film ist blaise pascal: wir haben seine vollkasko-wette ausgeknobelt. er hat verloren, hehe.

  89. zum letzten punkt noch eine...
    zum letzten punkt noch eine anfügung: der wetteinsatz: er musste sich ausziehen. nietzsche ist mein sekundant. und hat sehr gelacht.

  90. HansMeier, nein, streng...
    HansMeier, nein, streng genommen müsste es heißen:
    „Don´t believe everything you think.“

  91. @Soland: Ulm, oh ja, ich war...
    @Soland: Ulm, oh ja, ich war neulich vom Bahnhof beeindruckt. Sah aus wie seit Winter 1945 nicht mehr reorganisiert und in den 50ern das letzte Mal gefliest. Gefrorene, stillgestandene Zeit.
    @Zerlina: als eingefleischter Grenzbewohner werde ich gewiß nicht DA oder noch Grenzfernere zum Thema Schweizer Zoll befragen. (Am meschuggensten war mal der Akquiseanruf einer schläfrig-holsteinischen Sparkasse, die Geld in die Schweiz transferieren wollte. Was anders als „hab keins“ kann man da echt nicht sagen, wie soll man denen erklären, daß bei ihnen Hopfen und Malz verloren ist?).

  92. Jetzt ham se den Euro...
    Jetzt ham se den Euro zerdollart und die D-Mark endgültig begraben.

  93. Liebe Lehrerin,
    für Sie und...

    Liebe Lehrerin,
    für Sie und alle Liebhaber der Rechtschreibung noch folgenden hübschen Link:
    .
    http://www.redesigndeutschland.de/de/rededeutsch.htm

  94. Lieber D.A - mille grazie...
    Lieber D.A – mille grazie (mehr fällt mir nach einem langen arbeitsintensiven Wochenende nicht mehr ein)!

  95. liebe donna laura,
    ich liebe...

    liebe donna laura,
    ich liebe Kakteen nur ein kleines bisschen weniger als Rosen und danke herzlich. Allein die Idee ist entzückend. Sie haben Recht, meinen Doktorvater habe ich schon lange nicht mehr gesehen (er ist auch emeritiert), und dass ich ihn nervös mache, will ich doch hoffen. Bei der Heissenberg’schen Unschärfe (relation) muss ich ein Recht auf relative Deutlichkeit geltend machen. Ich war länger mit der Tochter eines Pauli-Schülers liiert (@Lehrerin, bitte beachten Sie das „e“) und habe so eine experimentalphysikalische Macke.
    .
    Aber ich appelliere ernsthaft an Ihren entschleunigten Leseblick. Nie habe ich Ihren Hausfreund zu jenem Ihres Gatten gemacht. Oder? Mir imponiert einfach Ihr Harem (in der prosaisierten Aufzählung).
    .
    Und, weil es unwichtig ist möchte ich noch erwähnen, dass mir an Heiddeger besonders imponiert, dass Frau Arendt ihn offenbar liebte. Ich schätze die Dame sehr.
    Herzlich, Ihr Rosinante

  96. donna laura, falls Sie mit dem...
    donna laura, falls Sie mit dem coronary thief den Herrn mit den Zwillingen meinen, ja.

  97. Rosinante, das war bestimmt...
    Rosinante, das war bestimmt nur eine romantische Ver(w)irrung der blitzgescheiten Frau Arendt.

  98. Lieber HansMeier555,
    mein...

    Lieber HansMeier555,
    mein kleiner Hinweis scheint Sie mehr als erwartet zu beschäftigen.
    Die Rechtschreibreform scheint ihr Ziel erreicht zu haben, siehe hier Kommentar 10.5. 14.31 Uhr.
    Herzlich
    Ihre Lehrerin

  99. Werter Don,

    was für ein...
    Werter Don,
    was für ein schöner Artikel. Herzlichen Dank dafür. Weiter so.
    Beste Grüße
    MvB-B

  100. lieber Rosinante, was bin ich...
    lieber Rosinante, was bin ich erleichtert, dass ihnen kakteen gefallen – dauergrün, dank- und haltbar, platzsparend und nett, solange sie einem nicht auf den fuss fallen.
    .
    dass sie bei meiner entourage ein wenig durcheinanderkommen, kann ich gut verstehen. wenigstens bringe ich das selbst noch auf die reihe: der herr, der den zwillingen zuweilen astronomie und mathematik erklärt, ist der italienische hausfreund, vater ist aber gut sichtbar john wayne. der vage schatten könnte der neuzugang sein.
    aber eigentlich haben sie recht: alle 3 sind coronary thiefs. männer sind richtig super. so, das musste mal gesagt werden.
    .
    ausser heidegger, da pflichte ich muscat bei. so blind sollte liebe nicht machen.

  101. @Estimado Don Alphonso,
    Sie...

    @Estimado Don Alphonso,
    Sie Glücklicher! Während wir von Euroklippe zu -klippe hinab.
    Vogelperspektivisch haben Sie von der Torre G. tower by tower geblickt.
    Wir, krötenperspektivisch in unseren Eurobunkern an einem gewissen See …
    Hätten Sie Lust, in dieser Stadt (!) eine der torres anzumieten, um unsere
    Goldreserven, Silberkannen und Schrottpapiere dieser eisenhaltigen Zeiten
    zu bunkern?
    Falls Sie auf des Turmesspitze mit Opernglas die weitere Entwicklung
    beobachten wollten, geben Sie uns je nachdem ein Feuerzeichen der
    Hoffnung oder ein Rauchzeichen der Desolation!
    Ihre so verführerischen (so dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen)
    Kulturpanoramen könnten Sie nach Frankfurt weiterfeuern bzw. -rauchen.
    Tu, felix Don Alphonso, nube! (Pardon das „tu“).

  102. Werter DA, Europa fährt noch...
    Werter DA, Europa fährt noch lange nicht in der ehemaligen Rally.
    Die USA als Führungsmacht sind ausgebrannt. Was sie benötigen ist ein „Bauernopfer“. Ein großer Marktteilnehmer muss so massiv einknicken, daß die USA sich als einzigen sicheren Hafen darstellen und die Kapitalflüsse an sich ziehen können.
    Die Krux liegt im Welthandel. Die Welt stellt sich als klein dar. Da sind keine weissen Flecken mehr, wo man Arbeiter für ein paar Cent rekrutieren kann. Fabriken hinstellen und über Qualitätsmanegement die Produkte vergleichbar und handelbar zu machen stößt an seine Grenzen.
    Alle Märkte ringen mit Überproduktion, Kaufkraftmangel und steigenden Stückkosten (weil die Ohnkosten steigen oder die Automatisierung Kapitalintensiv ist).
    Es gibt nur ein Problem : die enorme Agressivität mit der der Westen und vor allem die USA ihre Interessen vertreten haben. Gewalt und Druck die sich entspannen, womöglich sogar in ein Machtvakuum weil die USA sich schlagartig zurückziehen, sind immer ein hohes Wirtschaftsrisiko.
    Die Asianstaaten mögen wirtschaftlich (analaog zu der Einwohnerzahl) die größten Wirtschaftsmächte werden, aber was soll das Theater schon. Dann ist Europa ebend nur Nummer 2 oder nach den USA Nummer 3, es ist doch sowieso eine Wirtschaftsform die sich auflöst. Das schöpfen von Rohstoffen und veredeln zu Endprodukten ist ein endliches System.
    Die runde und auf Wiederverwendung basierende Wertschöpfung ist (Zwangsweise) das Ergebniss der Entwicklung.
    Da ist Europa um Jahrzente im Vorsprung, mit den östlichen Teilen Eropas, bis zum Ural) ist Entwicklungspotential genug da.
    .
    Die Renner der Milla sind einmalige Auslaufmodelle, Europa ist das nicht. Man sollte nur nicht so dumm sein, sich mit Keilen auseinander treiben zu lassen, die offensichtlich nur Streit und Reibungsverluste bewirken sollen.
    .
    Im Übrigen ist Bayern in Deutschland wichtig und die Lebensweise der Bayern bestimmen sie selbst. Ob Bayern in Deutschland seine Eigenheiten bewahrt oder in der EU ist doch egal. Die Grenzfragen innerhalb Europas werden sich in absehbarere Zeit in Luft auflösen. Die Fragen nach Kriegsschuld uns Kriegsschulden ebenso. Reparationen? Da kann man vielleicht einen Soli einführen.
    .
    Der Gewinner der Entwicklung ist in jedem Fall -Deutschland-. Das bedeutet nicht das der Rest von Europa verlieren müsste, es bedeutet nicht einmal, daß die USA Verlierer der Entwicklung sein müssen (ausser ihrer Eitelkeit in allem die Nummer 1 sein zu müssen).
    Es fehlt nur an Einsicht, aber das erzwingwn nun die Märkte.
    .
    In diesem Sinne sehe ich die Oldtimerrennen als das was sie sein sollten: Ausdruck von Schönheit, die ihrem Sinn (fahren) gerecht wird ohne an Stil zu verlieren.
    Stil wäre auch mal wieder schön. Es ist alles so zweckmässig geworden.
    .
    Wenn ich das nächste mal höre „Alternativlos, Perspektivlos“, dann werde ich an die Renner denken und versuchen zu verdrängen das die Lemminge des Marktes gerade durch ihr sauber aufgestelltes Gatter laufen um da herauszukommen, wo es schon immer sein sollte.

  103. @Lehrerin
    Sollten Sie die...

    @Lehrerin
    Sollten Sie die orthografischen Blogtippfehler, Eile und Erregung geschuldet und vor Bedienung der Sent-Taste entstanden, alle, alle korrigieren wollen, könnten Sie Ihren Unterricht hierher verlagern. Früher gab es auch an Zeitungen einen Korrektor, heute offenbar nicht einmal eine Korrekturfunktion. Oder doch?
    Ist Ihnen aufgefallen, dass das finale -n des Dativs Plural immer mehr in Vergessenheit/ Vergesslickeit gerät von der Etsch bis an den Belt?

  104. @Lehrerin: Offenbar hecheln...
    @Lehrerin: Offenbar hecheln gewisse Leser nach Don As. Texten. Mancher von uns kann sich nicht schnell genug über sein Schreibpult hermachen. Aber Geschwindigkeit ist auch Eigenschaft des small talks und Versprecher Teil des Dialogs.
    Oft ist das Bloggen eben keine Schreibe?

  105. Na Burgy, warum so zahm?...
    Na Burgy, warum so zahm?

  106. D.A.
    Im Anbetracht des...

    D.A.
    Im Anbetracht des Machtkampfs in NRW frage ich mich, wieviele Leute Ihren Blog immer noch nicht lesen. Insbesondere beziehe ich mich da auf all die Leute, die glauben ich sei links, sehr links, die Linke in Person, und als die Linke in Person hätte ich meinen europäischen Rechtsstreit gegen Schröder angezettelt.
    Aber die Gleichung Rot-Rot-Grün in NRW = Rot-Rot-Grün in der BRD
    wird mich nur noch mehr anstacheln, die Stützen der Gesellschaft zu verteidigen.

  107. Werter Don,
    eine interessante...

    Werter Don,
    eine interessante Reiseschilderung, vielen Dank dafür. Die MM ist durchaus reizvoll zur Abwechslung vom Charity-Golfturnier-Schaulaufen und nicht so auf Altruismus getrimmt wie der JP Morgan-Lauf, nichtsdestotrotz ein Pflichttermin. Ein paar Kilometer laufen um Abbitte zu leisten dafür, dass meine Kollegen und ich das Finanzsystem vor die Wand gefahren haben, irgendwie schräg.
    Habe eben mal das Gummibärchenorakel bemüht: Na, schön. Die Bärchen müssen es ja wissen. Dann sind Sie also ein Liebestalent, wie man es sich nur wünschen kann. Wenn es noch mehr Leute wie Sie gäbe, wäre diese Welt ein Liebesparadies! Nicht so spannend wie von muscat, aber immerhin. Mit diesen Gedanken kann ich jetzt beruhigt ins Bett gehen.
    Schöne Grüße aus dem Norden,
    Moritz

  108. Burgy? Hihi
    Heute wohl so...

    Burgy? Hihi
    Heute wohl so eine Art ungewohnter Transsubstantiation:
    Vom Bengelchen zum Engelchen.
    Sehr artig, aber vielleicht noch etwas ausdifferenzierbar.
    Petersen kann da sicher weitere Information geben.
    Nun ja, auch (gar übermäßig) verzehrte Gummibärchen
    können etwas bewirken, das fehlerbehaftet orakelhafter
    Kunde zugerechnet wird.

  109. @jorgelomas von klippe zu...
    @jorgelomas von klippe zu klippe – ihr aber selige genien – achja!
    lieber alfonso. und also sprach der markt. was machen die silberkannen. und überreicht die silberrose von greggio (so ein krempel! aber – naja – ganznett. und why not? der euro gehorcht sowieso den bauernregeln – wenn der ökonom erzählt seinen – ähem m…. sinkt der euro oder er bleibt wo er ist – kauft, leute, kauft. sparen ist dumm und geiz grenzdebil, haut das geld raus)
    »Gott gnad‘ uns! wie es zuckt und dräut,
    Wie’s schwehlet an der Dünenscheid‘!
    Ihr Kinder, faltet eure Händ‘,
    Das bringt uns Pest und teure Zeit –
    Der Heidemann brennt!« –

  110. muscat, gegen Schwarzwald,...
    muscat, gegen Schwarzwald, Liebe und Ver(w)irrung scheint der Geist leider immun zu sein. donna laura nennt es Blindheit. Das letzte Wort hat wohl der Himmel.

  111. Habe ich recht gehört oder...
    Habe ich recht gehört oder ist das ein von Herrn … ausgestreutes Gerücht?
    Die Türkei hätte, hätten EU etc. nicht Griechenland gerettet, alle faulen Papierchen selbigen Landes in seine Bad Bank übernommen: Rache an Frau Merkel für bevorzugte Partnerschaft, Rache für Amselfeld und Renaissance einer groß-türkei a la osman/Osmin, dann Reconquista – das steht vielleicht noch an – des muslimischen Süd-Spanien. Schließlich Rache für das türkische Troja und – als Xerxes der Jüngere – Rache für die Thermopylen.
    >
    Schade:
    Jetzt laufen Pergamonaltar, Markttor von Milet, Trojaschatzkopien – halt: für die Originale müsste sich Herr… mit Herrn P. anlegen – usw. nicht mehr Gefahr, als Euro-Unterpfänder und -sicherheiten (von der Herrin der Ringe) bereitgehalten zu werden. In keiner Koalition mit G. dem Großen aus der Cyrenaika (Achtung: Schwarzkonten in CH!) und jenem musealen Bewahrer ägytischen Erbes können jene blamablen Schlachten vor Wien und Liegnitz zur Zeit nicht ausgewetzt und Nofretete heim ins großtürkische reich geholt werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Prinz Merkel als hanseatische (!) Preußin (und s.o.) hätte ansonsten gerade noch eine Chance gehabt: wegen eindeutiger Herkunft zur Muezzinin zu konvertieren. Selbst als Frau noch brauchbar! Naja, und die Louis IV.-Wiederauflage und sein Zwllingsbruder als ihre Lautsprecher. In Brüssel als Inklave des Rumpfreichs EU hätten wir noch etliche Chefsessel für Emigrantler aus Hessen und Ddorf und Ffurt und B (nicht Berlin) und BW und HH und NRW und SH und andere Bananer und Kondomer und … bereitgestellt
    Schade in diesem unsrem Neureich wäre die Sonne in Armenien auf- und Andalus untergegangen. Sacrum Imperium nationis turqueniensis.
    Wartet nur, balde ruhet ihr auch!

  112. @Estimada Malena
    Immer noch...

    @Estimada Malena
    Immer noch und wieder die bekannten seligen Genien (Hyänien) und die Apokalyptiker vom Westviertelsee.
    Erst die SteuerDVDler, dann die „Retours a la“ DM. Man hats immer schon geraunt: „Als wir Wirtschaftswunderkinder hier in Inferno eintraten, ließen wir unsere Ersparnisse nach UBS fahren“. Aber man leistet sich ja sonst nix, außer der Baracke am Silber(kannen)see (Carlos Mayo).

  113. @Werter Don Alphonso
    Die...

    @Werter Don Alphonso
    Die Lösung für Hellas: Entsenden wir doch wieder diesen/ einen Wittelsbacher mit Hella-Scheinwerfer. Durchs griechische Dunkel ans bayerische Licht!

  114. @HansMeier555
    Altbayern war...

    @HansMeier555
    Altbayern war ein Märchenkönigreich.
    Die Lotsen haben es verlassen und bayern brüsselnd vor sich hin.
    Ach, wohin, Majestät FJS & Cie., wohin seid ihr entschwunden?
    Vivant, crescant, floreant! (Sie lem, woxn, bleamerln om Huat!“).
    Da lob ich mir eine Prinz-Heinrich-Mütze.
    Ahoi!

  115. @Holly (Buddy?): naja, die...
    @Holly (Buddy?): naja, die Designer quatschen ja schon von „cradle-to-cradle-Prinzip“. Aber ich muß sagen, mein Bauch hat Aversionen dagegen. Vielleicht, weil ich eine offene Zukunft einer geschlossenen vorziehe. Und ich habe das Gefühl, daß sich das mit „Stil“ beißt. Es ist halt so, daß Luxus auch immer eine Art Ausprobieren von Neuem ist, und wenn man das abwürgt, werden wir doch arg byzantinisch (die haben diverse Kunsthandwerke über Jahrhunderte bewahrt, aber der Stil blieb auch sehr gleich). Zuviel Erstarrung gefällt mir nicht, Übertreibung auch nicht. Imgrunde müssen wir konsolidieren, bei der Bevölkerungszahl und der Wirtschaftsweise, und Europa ist dabei vorn, das sehe ich auch so, einfach weil Europa ja auch die Globalisierung angefangen hat vor 500+ Jahren. Aber man darf Hirn und Verstand bei der Konsolidierung nicht abwürgen. –
    Das Gummibärchenorakel ist ja lustig. Nur gut, daß es nur virtuelle Gummibärchen sind, essen mag ich sie nicht.

  116. Werte waskostet die welt,
    was...

    Werte waskostet die welt,
    was für ein schöner Kommentar. Wie gut Sie schreiben können. Sie sind eine wirkliche Bereicherung, meine Verehrteste. Bitte machen Sie weiter so. Ihre Grammatik sucht auch ihresgleichen. Wunderbar.
    Beste Grüße
    MvB-B

  117. Hallo!
    Ich bin hier gerade im...

    Hallo!
    Ich bin hier gerade im Ziel der Rallye Allgaeu-Orient angekommen und habe hier in Aqaba ein Internetcafe gefunden. Welch schoener Zufall als ersten Blogeintrag etwas ueber die Mille Miglia zu lesen.
    Was freu ich mich schon auf Deutschland und regelmaessige Zeitungslektuere. Bis dahin erfreu ich mich noch an der schoenen Landschaft, die ich jetzt die Zeit habe zu geniesse.
    Gruesse aus Jordanien.
    Jan Hartmann

  118. Also, lieber Don, bei der...
    Also, lieber Don, bei der nächsten MM treten wir zusammen an. Meine Kompetenz steht außer Zweifel, geeignete Fahrzeuge sind selbstverständlich vorhanden. Sie fotografieren, ich chauffiere!

  119. Wie rührend, lieber MvB-B....
    Wie rührend, lieber MvB-B. Bleibt zu hoffen, dass sich der liebe Don endlich er-
    weichen läßt. Zu bewundern sind Ihre Ausdauer, Ihre Ideen, unseren Gastgeber wieder für sich zu gewinnen. Viel Glück!

  120. Hi Burgy,
    das "Unterwürfig...

    Hi Burgy,
    das „Unterwürfig 2.0“ vom Petersen scheint ja eine ziemliche
    Dröhnung auszulösen. Unverträglickeiten und Nebenwirkungen
    haben sich bisher aber anscheinend nicht eingestellt.
    Petersen besitzt wohl ausreichend Erfahrung in der Dosierung
    und wird die angemessene Einstellung der Medikation höchst
    fürsorglich handhaben.

  121. Markus, haben Sie mit Ihrem...
    Markus, haben Sie mit Ihrem Unterseeclub wirklich Arafat alimentiert? Da müssts jeden echten Hanseaten schütteln.

  122. Sehr verehrter Signore Don...
    Sehr verehrter Signore Don Alphonso,
    gestatten Sei mir noch eine Ergänzung zu Ihrem kultivierten Artikel.
    auf dem Weg in die schöne Toskana haben Sie wahrscheinlich die Stadt Bologna,
    aus Gründen der neuen Bachelorverordnung vieleicht (?), rechts liegen gelassen. Dort gibt es immerhin noch 20 Geschlechtertürme von deren ehemals 180. Der Torre Asinelli ist stolze 97 m hoch, der Torre Garisenda weist immerhin noch 48 m auf, damit auch nicht gerade niedrig.
    Da ja aktuell so viel von Griechenland die Rede ist, in der Mani (Peloponnes) gibt es auch kleinere Geschlechtertürme, die noch teilweise in Betrieb sind.
    Bis vor dem letzten Krieg gaben sich deren Bewohner inbrünstig der Blutrache hin. Die aktuellen Zahlungsprobleme fanden damals wohl eine lokale archaische Lösung.

  123. @ colorcraze: Also ich bin,...
    @ colorcraze: Also ich bin, war und werde immer mit Variationen von Holly auftreten. Nicht jeder Holly stammt von mir, aber ich bin konsequent und weise darauf hin, wenn ich mal vorführe, was man mit Mehrfachnicks und Schreibstilvariationen so anstellen kann.
    .
    Im I-Net zählt nicht wer man ist oder woher man kommt, es zählt was man so schreibt. Und das ist auch gut so.
    Der Blog ist da erfrischend anders. Rollenspiele fand ich schon im Chat gut. Ich finde es immer positiv, wenn mal das seltene Vergnügen habe auf einen zu treffen der sich hinstellt und Selbstständigkeit zeigt.
    Auch wenn man mal Unsinn schreibt, sollte es zumindest der eigene sein.

  124. Die Griechen sind am siechen...
    Die Griechen sind am siechen und das muss auch erlaubt sein. Die Welt wäre auch mit einer Bankrotterklärung der Griechen nicht untergegangen. Es ist doch alles nur ein Verteilungskampf, den unsere schwächlichen Politiker nicht wagten bis aufs Blut der Deutschen Mark zu führen. Ich hätte die Griechen (analog Lehmann) in den Bankrott geschickt und dann geschaut was tatsächlich passiert – darüber kann man nach der „Rettumg“ nur theoretisieren!
    Wie die Dinge jetzt liegen dauert der Niedergang nur länger und betrifft alle (und nicht nur die die seit 10 Jahren in opulentem Saus und Braus leben)

  125. @ Köstlich : Ist Ihnen noch...
    @ Köstlich : Ist Ihnen noch immer nicht klar geworden, daß Deutschland der (Haupt-) Gläubiger dieser Schulden ist?
    Jeder Bankrott, jede Umschuldung, jede Abschreibung landet zu allervorderst in Deutschland.
    Schnellrecherche I-Net: Aussenstände deutscher Vermögensverwalter bei Staaten der Welt ca. 22 Billionen. Hauptakteur : Pimco als Allianz-Tochter.
    Die Bild mischt genau die Betondenker auf, die meinen mit ihren Sparplänen und Lebensversicherungen alles richtig zu machen.
    Wo diese Gelder investiert wurden lesen diese Leute anscheinend nicht.
    .
    Das macht das Verhalten der Merkel ja so unterhaltsam/belustigend. Immerhin 0.75 Billionen zur Absicherung von 22 Billionen, aber alle EU-Staaten zahlen mit. Ich kann das knirschen der Zahnprotesen quasi hören.
    Die Merkel hat garnicht so schlecht verhandelt.

  126. @holly: Ah, Chats, long time...
    @holly: Ah, Chats, long time no see. Mir liegt die asynchrone, längere Form mehr. Vor 12 Jahren war ich mal recht oft in einem Chat unterwegs, der immer größer wurde und irgendwann nicht mehr recht handhabbar (siehe Lovink 2004). Die betreiber kamen auf die komische Idee, süßlich-geschwätzige Begrüßungen einzubauen, die ich sehr unpassend fand, im Vergleich zu dem, was sonst so geschrieben wurde. Irgendwann reichte es mir mit diesem absurden Süßholzgeraspel und mit dem Geschwätz über verbotene Worte im Filter und ich meldete eine Drittidentität als Adolf Hitler an. Diese kam nur dazu, „Guten Tag“ zu sagen, irgendwer anders im Chat alarmierte nach wenigen Minuten die Administratorin (meine 2 anderen Identitäten unterhielten sich derweil ungerührt weiter und kümmerten sich nicht drum), und die schmiß den „Guten Tag“ gesagt habenden Adolf Hitler empört raus. Das Schwierige war dabei, Output für 3 zu produzieren, das setzt einen ziemlich unter Druck. Es sollte ja einigermaßen heterogen sein in Duktus und Thema, weil es sonst auffällt. Jedenfalls fand ich die süßlich-maschinelle Begrüßung für einen Adolf Hitler sehr bizarr, und den vergleichsweise plumpen Rauswurf ebenfalls. Es machte mir große Chats nicht sympathischer. Vielleicht hat Lovink recht, daß bestimmte Kommunikationsformen (Chat, Usenetgruppen, Foren, Blogs sind ja solche) nur bis zu einer bestimmten Teilnehmerzahl funktionieren, und die bei diesem Chat eben überschritten war und der Notbehelf „add virtual vanilla flavor“ plus Administratoren eben auch nicht wirklich hilft. – Die Kommentatorenschaft hier zu diesem Blog ist überschaubar, deswegen funktioniert sie auch wie Dorfstammtisch.

  127. @Holly: naja, die Allianz...
    @Holly: naja, die Allianz könnte ein Griechenland vermutlich verkraften, weil sie mehr in Indien hockt, aber das Gewackel mit den bereits verstaatlichten Banken ginge wieder von vorne los.

  128. @ colorcraze : Wir werden...
    @ colorcraze : Wir werden offtopic.
    Chat ist eine Welt die ich seit etwa 3 jahrennicht mehr betrete. Es ist irgendwann langweilig und man unterscheidet nicht mehr zwischen Menschern sondern Typen. Spätestens dann ist es Zeit zu Gehen.
    Dieser Blog wird von mir nur unregelmässig und die Beiträge werdennur „quer“ gelesen.
    Ich bin also weder gefühlt noch inhaltlich (konformer) Bestandteil des Blogs. Ich wünsche jedem seine Unterhaltung/Spass in der Form wie es angenehm ist.
    Mich kann man ignorieren, überlesen oder links liegen lassen.
    Mein Anspruch ist es (wenn überhaupt) etwas zu sagen, zuhören ist ein Luxus der selten ist und kaum vorausgesetzt werden kann. Ich setzte es zumindest nicht voraus.
    DA ist da eine leidende Ausnahme, er muss ja alles lesen, bevor er es freigibt.
    Also hf (have fun) und gl (good luck) und bitte nicht stören lassen, wenn da mal ein Quereinsteiger (Trainee ^^) einen Text reinstellt.

  129. @ Holly01: Das ist mir...
    @ Holly01: Das ist mir durchaus klar, ich hätte dieses Experiment aber gerne gewagt. Es hätte genau die getroffen, die sich wegen 0,5% oder 4% mehr Rendite die Staats-Anleihen der Hellenen ins Depot gelegt hatten.
    .
    Das Problem ist nur vertagt aber nicht gelöst. Vergessen Sie auch nicht, dass bei einer Staatspleite die privaten Schuldner noch immer zahlungsfähig sind.
    .
    Die EZB ist zum Selbstbedienungsladen für die faule + dumme (ich hätte politisch korrekt auch „weniger wettbewerbsfähig“ sagen können) europäische Süd-Peripherie und ihre Politiker geworden – das ist die Tragik der letzten Wochen.

  130. @holly: schon. Aber Gespräch...
    @holly: schon. Aber Gespräch lebt von Abschweifungen. Und funktioniert besser, wenn es nicht nach Maschinenraum riecht (wie im beschriebenen Fall). Kürbistarte ist da schon appetitlicher.

  131. @ Köstlich : Nein das Problem...
    @ Köstlich : Nein das Problem ist nicht gelöst. Die Amis legen nach, bzw sie lassen nicht locker:
    .
    http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:hoehere-ausfallraten-moody-s-stuft-griechische-verbriefungen-herab/50113726.html
    .
    Die wollen erst ein Euroland kippen und dann schnell noch 3 oder 4 hinterher.
    Danach …….. ist dann Deutschland dran.
    Das gibt ihnen dann Luft, um den Dollar noch 20-30 Jahre als Lei(d)twährung zu halten. Und die können später ja den nächsten Konkurrenten kippen.
    Experimente sind da extrem riskant, es ist ein Wirtschaftskrieg und da zählt am Ende nur was noch auf dem Tisch liegt. The winner takes it all.
    .
    @ colorcraze : Da haben Sie recht.

  132. Freut euch doch, jetzt wird...
    Freut euch doch, jetzt wird die Eurozone zur Wachstumsgemeinschaft.
    .
    Wer die permanente Revolution liebt, sollte die permanente Geldentwertung nicht hassen.
    .
    Fiat money, fiat lux.
    .
    Man muß sich halt rechtzeitig davon trennen. Benachteiligt sind immer nur die, die die Qualität von Sachwerten (Silberkaseln, Lederkannen und Brokatschuhen) nicht richtig einschätzen können.
    .
    Töff töff bruummmmm…

  133. @holly0(12. Mai 2010,...
    @holly0(12. Mai 2010, 19:53)
    Glauben Sie ernsthaft, Frau Merkel hat etwas verhandelt? Natürlich wissen wir nicht, was genau in Brüssel am Wochenende passiert ist. Herr Trichet soll eine dramatische Rede gehalten haben, dass die Welt am Montag einen Angriff auf den EURO plant, und daraufhin wurde ein dramatisch großer Schutzschirm beschlossen. Ich könnte mir durchaus denken, dass Trichet Recht hatte, und er von einem Hedge-Angriff auf den französischen Staat vorinformiert war. Dann war der dramatische Schutzschirm wohl auch die richtige Lösung, aber verhandeln würde ich das nicht nennen. Frau Merkel mag von Fall zu Fall korrekt auf Probleme reagieren, aber sie ist nicht in Kontrolle ihrer Situation und kann folglicherweise auch nicht verhandeln.

  134. Geschätzter Don Alphonso,...
    Geschätzter Don Alphonso, soeben lief auf Preußen-TV (rbb) eine wunderbar bebilderte Doku (Toskana, Reiselust und Gaumenfreuden) über San Gimignano und seine berühmten Türme. Übrigens: Sehr schönes Schreibwerk, Ihr Artikel hier!

  135. Die durchgeführten...
    Die durchgeführten finanziellen Zusagen für überschuldete Länder sind nicht mehr
    als ein künstliches Mittel, um dem was sich im Dahinsiechen befindet, ein wenig
    Atem einzuhauchen.
    Zu allen „alten Dingen“ muss der Exitus kommen, abgenutzt und unhaltbar,
    wie es in unserer Ökonomie überall der Fall ist. Sie ist krank und wird mit einem
    gewaltigen Aufprall zu Boden stürzen.

  136. @HansMeier: bis jetzt habe ich...
    @HansMeier: bis jetzt habe ich noch keine großartigen inflationären Tendenzen bemerkt, eher habe ich den Eindruck einer leichten Deflation.
    @Tiger: und an dieser Situation des „Kontrollverlustes“ (um das durchaus passende Reizwort mal einzuwerfen) wird sich auch die nächsten Jahrzehnte kaum was ändern können in einer multipolaren Welt. Wer dabei noch so den Kopf behält, auf konkrete Probleme richtig zu reagieren, ist schon sehr gut.

  137. Verehrteste Eleonore,

    warum...
    Verehrteste Eleonore,
    warum so grob? Die EU, mit ihrer ins Gerede gekommenen Währung, wird, wie die Edelkurtisane in der Kameliendame, mit einem mehr oder minder sanften Ver-röcheln ihr, ach so kurzes, Dasein im Lotterbett beenden. Sic transit gloria mundi….
    Die nächste Mille Miglia werden wir „wohl“ (Im Rurpott-Klang) nolens volens mit Glühkopf-Traktoren auf Rapsbasis austragen müssen.

  138. Lieber Plindos,

    Grob? Es geht...
    Lieber Plindos,
    Grob? Es geht dabei nicht nur um die EU, die Ereignisse sind global, das wissen Sie.
    Die Umwälzungen werden der Gestalt sein, dass sie uns glauben machen, plötzlich in einer anderen Epoche zu sein. Dies kann durchaus als sehr grob erlebt werden.

  139. @colorcraze
    Ja, komisch...

    @colorcraze
    Ja, komisch irgendwie. Nichtmal Gelddrucken scheint heute noch zur Inflation zu führen. Vielleicht weil das neugedruckte Geld sich in den Händen derjenigen befindet, die damit ja doch nie im ALDI einkaufen, sondern es wieder anlegen wollen.
    .
    Die Eliten haben, wie es scheint, einen unglaublichen Kaufkraftüberhang angehäuft. Darum blubbern die Blasen schon seit 15 Jahren.
    .
    Trotzdem denke ich, daß die Inflation irgendwann kommen muß. Es ist wie 2007, als alle schon so lange vergeblich auf den großen Immobiliencrash gewartet hatten, daß sie ehrlich überrascht waren, als er wirklich kam.

  140. .
    Unsere Kanzlerin erinnert...

    .
    Unsere Kanzlerin erinnert mich immer mehr an die Erbtanten aus den West-
    viertel – in D.A.s Charakterisierung.

  141. Sch... auf die armselige...
    Sch… auf die armselige Portfoliotheorie!
    .
    Wer macht die ARBEIT? Wer DENKT noch nach?
    .
    Wer sind die neuen SCHULDNER?

  142. .
    ...und mit Frau Kraft geht...

    .
    …und mit Frau Kraft geht der Kampf der Erbtanten in die nächste Runde.
    .
    der Tiger, danke für den Hinweis, daß es um den französischen Staatshaus-
    halt geht.
    .
    muscat, niemand – es gibt nur Gläubige(r).

  143. @Minna
    Nur taktisch, denke...

    @Minna
    Nur taktisch, denke ich, geht es im Moment um den französischen Staatshaushalt. Die dahinterliegende Strategie ist die Zerschlagung des Euros und Schwächung der EU. Daran arbeiten national denkende Europäer und Nicht-Europäer zusammen.

  144. Die Frage aller Fragen lautet:...
    Die Frage aller Fragen lautet: Was trage ich persönlich dazu bei, dass wir nicht irgendwann von den hausgemachten Katastrophen überrollt werden? Jeder in seinem persönlichen Kosmos, D, die EU und auch die Welt …
    .
    Von Eseln und Schafen …
    .
    „Eine kleine Herde verblendeter Esel treibt eine riesige Herde – scheinbar – willenloser Schafe über ausgedörrtes Land. Greifbar nah, nur unweit vom ausgetretenen Weg – die saftigsten Wiesen.“

  145. Eleonore 11:56
    .
    ...zu den...

    Eleonore 11:56
    .
    …zu den „alten Dingen“ muss der Exitus kommen,…
    .
    Altersdemenz. Alzheimer, Oberschenkelhalsbruch?

  146. Schaut man sich an, wie in den...
    Schaut man sich an, wie in den USA die Immo-Kredite an Geringverdiener vertickt wurden, dann hat man schon den Eindruck, daß sich das große System hin und wieder ein zuckendes, erratisches Bestreben zeigt, das Geld spontan und dumm nach dem kommunistischen Prinzip umzuverteilen: Jeder nach seinem Vermögen, jedem nach seinen Bedürfnissen.
    .
    Wie ein warmer Golfstrom strömt das Geld vom dummen Investor zum dummen Konsumenten.
    .
    Das dies unter falschen Voraussetzugen geschieht (in der irrigen Annahme, den Kredit zurückzuerhalten bzw., im Häuschen wohnen bleiben zu dürfen), ist nur eine Kinderkrankheit.

  147. das gerücht mit den franzosen...
    das gerücht mit den franzosen hält sich hartnäckig, man spricht gar von einem „klandestinen“ treffen der hedgefondbosse letzte woche auf dem das ding geplant worden sein soll.
    es macht auch in sofern sinn, als dass spieler in dieser gewichtsklasse (es soll ja u.a der Herr Soros beteiligt sein) durchaus das Potential hätten, die Herde in Bewegung zu setzen. Portugal und Spanien stehen schon auf der Abschussliste, aber die Franzosen hatte zumindest die Masse noch nicht auf dem Schirm. Wenn man es schafft sich da an die Spitze der Herde zu setzen, sollten fette Gewinne winken.
    Ob die Gefahr nun real war lässt sich nun wohl nicht mehr nachweisen, aber plausibel wäre so ein Angriff auf jeden Fall gewesen.
    .
    Stellt sich mir nur die Frage, warum das Shortselling nicht mal wieder eine Weile ausgesetzt wurde? Bei Lehman war das ja scheinbar auch eine gängige Methode um den Absturz etwas abzufedern.
    .
    Die Verschwörungstheorie ließe sich auch von der anderen Seite aufzwirbeln. Die aktuelle Krise böte eine wunderbare Gelegenheit, die Antiinflationspolitik für den Euro aufzuweichen. Wenn ich das noch richtig erinnere, wäre den meisten europäischen Staaten da eine etwas flexiblere Geldpolitk lieber gewesen.
    .
    @ eleonore .. die ende der geschichte war man schon mehrfach auf der Spur, allein der Kapitalismus will nicht sterben. ich bin noch recht skeptisch ob sich das Proletariat nun endlich erheben will um die alte Ordnung hinwegzufegen. Bisher hat der Kap. sich als ausgesprochen anpassungsfähig erwiesen …

  148. @HansMeier - Sachwerte????? Wo...
    @HansMeier – Sachwerte????? Wo ist Sachwert? was die Motte gefressen, ist nicht Kasel noch Teppich Wert wert. Silber? Geht rauf, geht runter. Gabs da nicht diese entzückende Geschichte des versuchten Silbermonopols? Perlen? hihi – dank sagenhafter Überproduktion in China sind die Bobbele so derart erschwinglich, dass Zuchtperle nurmehr unter Modeschmuck läuft – und ich mir meine Badeschlappen damit besticke ;-) Barockmöbel? Sagen Sie’s dem Holzwurm nicht weiter. Rokoko? Biedermeier? Historismus? Art Nouveau? Art Deco? Bauhaus? Moderne? Eames? äh war da noch was „Sammelwürdiges“? Ich seh da irgendwie kein wirkliches Kriterium außer „selten“ und „museal“. „Rar“ und „begehrt“. Und in 10 Jahren? Wenn ichs wieder veräußern möcht oder muss? Gut möglich, dass ich nix dafür kriegt…… Modeartikel und so peinlich wie 43000 DM für echte Piranesi und gefälschte Kujaus. Es wird im Blog zwar gelegentlich behauptet, man könne ab einer gewissen kritischen Masse nicht verarmen, wers glaubt wird selig. Ich gehöre zu den Agnostikern.

  149. @ Der Tiger : F rankreich...
    @ Der Tiger : F rankreich ?
    Das überrascht mich. Italien und Frankreich hab ich schon wegen der guten Verbindungen zum „kreativen“ Großkapital aussen vor gesehen.
    Die USA, Frankreich und Italien haben schliesslich und endlich die gleiche starke (und offensichliche) Verbindung zwischen Politik und organisiertem Verbrechen. Die vermeiden Reibungsverluste dieser Art .
    Aber wissen werden wir als Zuschauer, mit mediengefilterten Informationen, solche Dinge nie.

  150. Frankreich macht sehr viel...
    Frankreich macht sehr viel Sinn; was sich da dynamisch entwickelt ist allein
    die Rentnerpopulation. Dies ist bei allen „Siegermächten“ des WWII
    der Fall – ausgenommen Russland – der Babyboom setzte in diesen Ländern
    1945 ein.
    R und D haben das schon hinter sich. In D begann diese Entwicklung 1990
    und klingt nun aus.

  151. Ach Minna, (15.48...
    Ach Minna, (15.48 Uhr)
    Ignoranz fehlt in Ihrer Aufzählung. Bitte gerne doch!

  152. @derherrsovollstadtprolet,...
    @derherrsovollstadtprolet, wenn es soweit kommen sollte, wie hier befuerchtet, wird es keinen Austand des Proletariats geben, eher eine stille Abrechnung des Buergers mit seinen unfaehigen Regierenden. Mit der Folge einer Parallelwirtschaft, sabotierender Verweigerung, all dem also das man tut, um seine eigene wirtschaftliche Existenz zu erhalten. Dann werden WIR Griechenland.

  153. Ach, ich vergass die Vermoegen...
    Ach, ich vergass die Vermoegen sichernden Sammlerstuecke. Es gibt Geschichten aus einer Inflation (Grosseltern) und einem Kriegsende (Eltern), da fand sich der Perserteppich beim Bauern, weil der die Kartoffeln hatte, und die Butter. Und den Sack Weizen.

  154. @filou - eben;-) Selbst auf...
    @filou – eben;-) Selbst auf die Perser ist kein Verlass.

  155. @ filou
    .
    die anspielung auf...

    @ filou
    .
    die anspielung auf den guten alten Karl war mit einer gesegneten Portion skepsis gewürzt. bin mir nichtmal sicher ob wirklich alles in die Binsen geht, oder ob wir es hier nur mit einem reinigenden Gewitter ala 29 zu tun haben. in den 30ern wurde auch fleißig vom Ende des Kapitalismus geschrieben, aber 89 durfte er dann nochmal über seinen größten ideologischen Widersacher triumphieren…
    .
    @ tiger, sehen Sie in der nun aufgeweichten (da inflationsfreudigeren) Geldpolitik einen Angriff auf den € oder eine Maßnahme zu seiner Verteidigung?
    .
    Das es nun soweit gekommen ist, haben sich die Mitgliedsländer auch klar auf die eigene Fahne zu schreiben. Die Defizitsünder waren bekannt, ihr Handeln wurde toleriert. Auf der anderen Seite sah der Exportweltmeister auch keinen handlungsbedarf bezüglich seiner unnatürlich moderaten Lohnpolitik. Da kommt eins zum anderen.

  156. "Stellt sich mir nur die...
    „Stellt sich mir nur die Frage, warum das Shortselling nicht mal wieder eine Weile ausgesetzt wurde?“
    .
    Darauf gibt es für mich nur einen Reim: Milliardengewinne aus Spekulationsgeschäften lassen sich gut absichern, wenn man einigen Dutzend Entscheidungsträger/innen zu gegebenem Anlass kleine Zettel mit Schweizer Nummernkonten zusteckt.

  157. Um einen deutschen Politiker...
    Um einen deutschen Politiker zu korrumpieren, bedarf es keines Geldes. Deren maessiges Standing kann man schon mit schlauem Gequatsche erschuettern. Diese Leute sind preiswert. Nee, die sind billig.

  158. malena: ja, ich gehöre auch...
    malena: ja, ich gehöre auch zu den Agnostikern. Weil mir meine Mutter schon zu Kinderzeiten erzählte, was in der „schlechten Zeit“ los war. Unvergesslich der Spruch, der von einem Bauern einem ehemals Besitzenden gegenüber ergangen sein soll: „Silber haben wir genug, Meißen haben wir schon, das einzige, was wir noch brauchen, ist ein Perserteppich für den Saustall.“. So ist das nämlich mit den Sachwerten: wenns an Lebensmitteln fehlt, sind die auch nichts mehr wert. Weswegen ich meine, daß man sich Sachwerte nur zur persönlichen Bequemlichkeit und aus Gründen des Menschheitsinteresses (wertvolles Kulturgut retten) zulegt. Aber nicht wirklich zur persönlichen Absicherung.

  159. @derherrprolet: naja,...
    @derherrprolet: naja, vielleicht ist ja eine leichte Versüdlichung Ds, also höhere Löhne und eine „weichere“ Geldpolitik der EZB eine Lösung. Weil das Entwicklung finanziert und nicht nur Rentner beschneidet. Denn wir brauchen Entwicklung, es kann nicht so bleiben. Und dazu muß man geschickt in die Köpfe der Kinder und Tätigen investieren. Es gibt z.Zt. gerade keine reife Technik, nur überreife (Auto), erneuerungsbedürftige (Strom) und halbverhungerte aber noch für Überraschungen gute (IT), sowie eine Reihe abgestorbene (Bergbau, Telekom). Die neue Welle kommt bestimmt, nur wie und wann. Und wie wird ihr Aufbau finanziert. Ich bin ja völlig einverstanden mit den Worten unseres Bremer Wirtschaftsimportsenators, der meint, wir brauchen eine bessere Gründerzeit und mehr Business Angels.

  160. Die Sorte, ob billig zu haben...
    Die Sorte, ob billig zu haben oder teuer erkauft, wird eines Tages ein stattliches Rudel Pit Bulls am Hintern haben.

  161. Die versammelten...
    Die versammelten Wirtschaftsweisen dieses Blogs sehen den Untergang des
    Euros/ Abendlandes voraus. Das macht mich bedenklich, weil es alle gute Laune abtötet und die Frozzelei abstirbt.
    Wir bemerken, dass sich etliche Kulinarier lange nicht zu Wort gemeldet haben.
    Was sagt das Gummibärchenorakel?

  162. Geht es denn überhauipt nicht...
    Geht es denn überhauipt nicht darum, erst einmal Europa als eine Einheit zu verteidigen? Martialisch: die Zähne zu zeigen. Hieß ein altes Wort nicht: Einigkeit macht stark?
    Jetzt gilt es, dass unsere Politiker den Abzockern paroli bieten.
    Diejenigen, die die maroden Staatsanleihen Griechenlands aufkaufen, tun nichts anderes als das, was einige Banken in ihre Bad Banks aussortieren, um jene spekulationsresistent zu halten. Haben die Zocker damit und mit der ansonsten – auch hier – als so unfähig verschrienen Politikerkaste gerechnet? Jetzt wird diese Mafia sich neue Tricks ausdenken. Ich halte dafür, dass wir den Vorwärtsdenkern den Rücken stärken. Mir stinkt dieser deutsche Berufspessimismus der allenthalben Bedenkenträger. Aber dieser Berufsmasochimus ist wohl nicht auszurotten? Die Deutschen zahlen mal wieder den Löwenanteil. Haben wir – auch an Griechenland – nicht auch den Löwenanteil verdient? Mit welchen Maßen messen wir eigentlich?
    In fast jeder Meldung zu einem größeren Projekt heißt es presse-unisono: „Wat kosts“? So wird alles zerredet, zerstückelt, zerstört: „Realismus“. Bah!

  163. Unter diesen realrealistischen...
    Unter diesen realrealistischen Aspekten ziehe ich den Hut vor jenen Träumerkönigen um die Mitte des 19. Jahrhunderts den Hut. Die besorgten Beamten entmündigten diese „Verschwender“. Heute ist etwa Neuschwanstein ein Gewinnbringer hohen Ranges.
    Sind wir denn solche Beamte?
    Man bitte um Konstruktives!

  164. Wenn ich mich G. oder Castel...
    Wenn ich mich G. oder Castel del Monte nähere muss ich immer singen:
    „Am fernen Horizonte erscheint wie ein Nebelbild die Stadt mit ihren Türmen, in Abenddämmrung gehüllt“.

  165. @JorgeLoma: mir geht das...
    @JorgeLoma: mir geht das nostalgische Geschwafel auch auf den Wecker, zur Zeit besonders das Zurück-zu-den-Kleinwährungen-Gejaule. Aw my God, selbst wenn Griechenland pleite geht, Kalifornien ist das auch, und das Leben geht dort weiter, also was solls.

  166. colorcraze
    Die Nostalgie der...

    colorcraze
    Die Nostalgie der Schwafler ist diesmal gefährlicher. Sie mischt sich mit einem
    Konservatismus (besser: Reaktionismus), Kleinstaatlichkeit (Provinzialismus), mit Larmoyanz, Destruktivismus mühsamer Aufbauarbeit eines gemeinsamen politischen und wirtschaftlichen Europa, wovon alle nur profitieren.
    So reagierte das Westviertel schon in den Krisenjahren vor 1933, dem immerhin der WK I, die Wirren der Weimarer Republik und 1929 vorangegangen waren. Das nostalgische Geschwafel, die destruktive Besserwisserei und Bedenkenträgerei gerade von Bloggosofen in besserer beruflicher Position, die Silberlampensammler, die sich die Führungsschicht dünkt, ist entweder sofistischer Masochismus um jeden Preis oder sarrazinistisches Dekadenzgeschwafel, worüber man sich vor kurzem noch aufregte, in jedem Fall allerdings – sollte es sich verbreiten und für bare Münze der sog. Wissenden genommen werden – destabilisierend.
    Kleinwährungen: Konsequent wäre, wie zu Gothes seligen Zeiten sich Goldmünzen einzustecken und an jeder Landesgrenze darauf zu beißen, ob sie die entsprechende Härte aufweist: „Außen Friedrich, innen Ephraim“? Für Papier wäre noch ein Verfahren zu entwickeln.

  167. @Wertester Don...
    @Wertester Don Alphonso,
    retten Sie Ihren Blog angesichts des Schweigens Donna Lauras und anderer amüsanter Plauderer!
    Jorge Loma

  168. Lieber JorgeLoma, die...
    Lieber JorgeLoma, die Bedenken, die hier und anderswo über die Zukunft des Euro und des Abendlandes geäußert werden, sind angebracht und berechtigt, nur müssten Taten folgen (von mir aus auch mit guter Laune). Zähne zeigen reicht nicht, es bedarf eines Aufstandes der Anständigen, die auch bereit sind, ihre Schwerter zu ziehen. Und dann macht Einigkeit auch stark. Unsere Altparteien, voran die Merkel, hätten es in der Hand, Abzocker in die Schranken zu weisen, die sind aber in einem eng gewobenen Netz der Lobbyisten und Profiteure gefangen. Allein schon bezeichnend, dass die Merkel sich mit der Grand Dame der Medienfaschisten, Friede Springer, im Kanzleramt zum Kaffeekränzchen trifft. Was soll von einer Kanzlerin erwartet werden, die solchen freundschaftlichen Umgang pflegt? Die Merkel ist keine Vorwärtsdenkerin, die ist nur an der Zementierung ihrer Macht interessiert.
    .
    Wie Sie richtig angerissen haben, bräuchte unser Land einen, der Beamte, wenn sie denn als Verschwender auftreten (sind ja nicht alle gleich), entmündigt bzw. für ihre Misswirtschaft persönlich haftbar macht. Aber wer soll es machen, wenn er wieder gewählt werden möchte? Richtig! Unser Land bräuchte einen Kanzler (oder eine Kanzlerin), der nach seiner Wahl (ohne Rücksicht auf seine persönliche Karriere) den Mut hat, die Axt rauszuholen, um alle staats- und zukunftsschädlichen Fehlentwicklungen zu zerschlagen. Wer diesen Mut aufbringt und eine wirklich kluge, nachhaltige und gerechte Politik kreiert, der wird NIE wieder abgewählt! Darauf würde ich alles wetten …

  169. @Cornelius: oh nein nein nein,...
    @Cornelius: oh nein nein nein, „nie wieder abgewählt“ kann mir wirklich gestohlen bleiben, das hatten wir schon. Auch halte ich ein solches Amt für dermaßen verschleißend in Zeiten wie den letzten 20 Jahren, daß ich da keine Leute in ihrer frühen Elternphase (wenn man an die Anwandlungen von Blairs Frau denkt) sehen möchte. Täglich ohne Pause unter Strom zu stehen hält man 8, vielleicht 10 Jahre aus, wenns länger wird, kommt Unaufmerksamkeit durch Gewöhnung und verbotene Abkürzungen dazu.
    @JorgeLoma: naja, ich als „early adopter“ bin ja gleich am 9.11.1989 an der ersten offenen Mauerstelle nach Ostberlin gelaufen (vorher hatten sie mich, wohl wegen der grünen Haare, nicht reingelassen, und verkleiden wollte ich mich nicht) und verstand auch erstmal nur soviel, als daß sich nun wirklich was geändert hatte, aber noch nicht, was (meine erste Reaktion war „Scheiße, ich hab noch nicht eingekauft. Morgen ist die Stadt voll.“ – also die kurzfristige Wirkung erkannte ich schon.). Die allgemeine Begriffsstutzigkeit danach ist mir in gedehnter Erinnerung, man wußte wirklich nicht, wie es weitergeht. Nur Kohl, ausgerechnet er, hatte die richtige Idee, die Hand unter den Apfel zu halten, der herunterfiel. – Sicher, Finanzkrise ist wieder anders, aber auch dabei wird wieder nicht verstanden, daß wir mit den anderen in einem Boot sitzen, und wenn das Boot leckläuft, selbst ebenfalls mehr als nasse Füße bekommen. Und durch warme Socken anziehen ändert sich daran nichts. – Allerdings ist es schwierig, eine klare Vorstellung aufzubauen, was genau getan werden sollte, denn größere Räder einzubauen kann unkalkulierbare Rückwirkungen haben. Insofern sehe ich das Zögern als eine Art Vorsicht an, aber zuviel Vorsicht kann halt auch ins Verderben umschlagen, wie es wildes Gefuchtel fast zwangsläufig tut.

  170. Ach ja, noch so als Eindruck:...
    Ach ja, noch so als Eindruck: der Mann der Frau, die mich als Kind hütete, hatte eine recht vollständige Notgeld-Sammlung. Bunt bedruckte Scheine aller möglichen Gemeinden Deutschlands aus den 1920er Jahren. Es war, wenn ich mich recht entsinne, auch ein Billiardenschein dabei. Macht einem schon nachdenklich, was Leute durchmachen, die eine Hyperinflation erleben müssen.

  171. @Liebe(r) Cornelius,
    Bedenken...

    @Liebe(r) Cornelius,
    Bedenken ja, aber keine Latrinenparolen, bitte!
    Eine merkelsche Gästeliste wäre schon sehr aufschlussreich … Sage mir, mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist.
    Wir hatten mal einen so einen Reichskanzler, den man damals als „vertrauens-
    würdig“ wählte. Sie wissen, was seine Äxte anrichteten.
    Sie kennen das Bamtenrecht. Früher hatte Preußen für solche, die nicht taugten, die Tucheler Heide oder Allenstein, Bayern wohl die Oberpfalz, die aktuelle BRD vielleicht Brüssel: St.Oiber, Oettinger etc.
    Könnte es eine Lösung sein, die Wahlversprecher und die trotz besseren Wissens an sie und daran Hängenden zu verlächern?
    Die schlimmste Clientel scheint mir ein spezielles Pack aus den 68ern zu sein: die Hipp-und-Hopp-Generation (nicht die Hipphopper!) mit ihrer moralischen Unverbindlichkeit der Zocker, eine gewisse Presse, gewisse Bloggosofen, Mehdörner … Ich kann die Gesöxe gar nicht alle aufzählen. Aber die kennen ja jeder, Sie natürlich auch!

  172. @colorcraze
    Wenn ich morgens...

    @colorcraze
    Wenn ich morgens auf dem Weg zum Dienst die Jünglinge uniformiert in ihre Bank „streben“ sah, konnte ich schon alles ahnen. Als ich dann einen davon kennenlernte und hören musste, dass er sich mit seinen permanenten Kontoüberziehungen und Ratenzahlungen für seinen Porsche brüstete und dasselbe über seine Kollegen, da wusste ich genug. Nebenbei hatte dieser Fachmann auch noch Aktien einer Zeppelinfirma in Berlin-Brandenberg, die wie erwartet prompt abstürzten. Ich musste sofort an jenen FDP-Mann in NRW denken und an seinen mobilen Nachfolger denken. Können Sie sich mehr Realitätsverlust vorstellen?
    Der durch die Gegenden rotierenden Kanzlerin wünsche ich mehr Zeit zum Nachdenken und ehrliche Freunde. Sie möge den Lobbyistenratten die kalte Schulter zeigen!

  173. @JorgeLoma: also wenn die...
    @JorgeLoma: also wenn die heute noch Brüssel als Entsorgungsstation verstehen, dann wären sie arg schief gewickelt. Das war mal, das kommt nicht wieder.

  174. Partdon, Cornelius, aber mein...
    Partdon, Cornelius, aber mein Blog von 22:46 sollte für Colorcraze bestimmt sein. Nichts für ungut!
    @Colorcraze. man kann eine Inflation auch herbeiunken.

  175. @JorgeLoma: ja sicher. Es wird...
    @JorgeLoma: ja sicher. Es wird ständig von Inflation geschrieben, aber ich habe eher das Gefühl von Deflation: Löhne und Preise gehen doch seit Jahren runter, allenfalls bleiben sie gleich. Ich habe mich schon seit Jahren nicht mehr gewundert, wie teuer etwas geworden ist, dafür öfters mal, wie billig (z.B. wenn ich die Kiste reparieren lasse). – Die Polen und Türken haben aktuellere Erfahrungen mit Hyperinflation als die Deutschen. Womöglich soll das Inflationsgerede in D ja nur über die reale Deflation hinwegtrösten. (Mein Bruder meinte schon vor Jahren: „wir brauchen endlich wieder eine mäßige Inflation, damit mal was vorwärtsgeht und die Leute nicht so am Geld kleben!“)

  176. @Colorcraze
    Einmal in dieser...

    @Colorcraze
    Einmal in dieser Blase, immer.
    Taugen die Leute nicht, lobt man sie hinweg, aber dorthin, wo es dem noch besser geht. Die Seilschaften sind überall und stark. Ich könnte Ihnen eine Reihe dieser Luschen aufzählen. würde aber vermutlich damit Persönlichkeitsrechte verletzen. Es sind gerade diese Führungs“eliten“. die man besser in Frührente/-pension schickte. Wodurch haben die sich qualifiziert? und womit rehabilitieren sie sich jetzt? Sicher, das war schon immer so. Denken Sie an Fontanes Adelsromane, bis der Dichter aus seiner Friedrich-Nostalgie ruckartig erwachte. Fontane beschreibt aber auch noch einen neuen bürgerlichen Adel: Herrn Treibel. Die Treibels sind überall in ihrer gefährlichen Banalität, und man hört auf sie, weil die Stillen im Lande sich angeekelt fühlen.
    Bei uns sind die Großsprecher unterwegs: die Smileys, die Bubis, die Glattrasierten, die Schlips- und Schleppenträger, die Walter Schreiber.
    Es läge nahe, erstmal diesen Sumpf auszutrocknen.

  177. JorgeLoma, keine Ursache, und...
    JorgeLoma, keine Ursache, und bitte, jetzt keinen Rückzieher machen, weil Ihnen im Nachhinein die Einlassung „Latrinenparolen“ unpassend erschien :-)
    Ist kein Problem … Wenn ich von Schwertern und Äxten schreibe, lieber Jorge, dann meine ich wohl im übertragenen Sinn eine entschlossen kreierte und hilfreiche Gesetzgebung, die den Scharlatanen endgültig einen Strich durch ihre Rechnungen macht.
    .
    colorcraze, wenn ich von „NIE wieder abgewählt“ schreibe, denke ich an ein glückliches und erfolgreich regiertes Volk, dass sich keinen anderen Kanzler mehr wünschen würde, weil die Zeit der Hohlköpfe, Egoisten und Versager noch gut in Erinnerung ist.

  178. @Cornelius: das ist statisches...
    @Cornelius: das ist statisches Denken und brandgefährlich! Denn die Zeit fließt weiter, und irgendwann ist auch der Papa, ders immer zur allseitigen Zufriedenheit gerichtet hat, ein Pflegefall, und dann MÜSSEN andere übernehmen! Die Regelung der Nachfolge war noch immer der schwierigste Knackpunkt jedweden Systems!
    @JorgeLoma: ach, man muß sich damit abfinden, daß, egal wo, die Leute eben durchschnittlich mittelmäßig sind. Wenn man ein Luftloch für Begabte schaffen kann, ist es gut, wenn man die ganz Unfähigen rauskanten kann, auch, aber die Mittelmäßigkeit kann man nicht abschaffen. Die ist immer und überall. – Tja, täglich mit Großsprechern zu tun zu haben, schlägt etwas aufs Gemüt. Das ist der Nachteil, wenn man den Leuten vormacht, sie dürften nicht mittelmäßig sein, dann werden sie verschmockt und unzuverlässig.

  179. Unfähige bilden halt leider...
    Unfähige bilden halt leider Netzwerke der Inkompetenz, da kann man gemeinhin wenig unternehmen. beispiel Journalismus: Im Internet sieht man ja, was gelesen wird, und manche müssten sich eigentlich selbst ein Berufsverbot erteilen – aber das juckt in der Regel gar keinen. Versager sind im Gegenteil bemüht, andere Versager zu rechtfertigen und zu schützen.

  180. @DA: mag sein. Aber...
    @DA: mag sein. Aber Extraordinaire lassen dafür meist nur Adepten, Epigonen und Apologeten zu, das ist dann meist auch ein klägliches Gezücht.

  181. Es ist nicht unmöglich, den...
    Es ist nicht unmöglich, den Einfluss teuflischer Netzwerker auf ein unbedeutendes Maß herunter zu moderieren, wenn man denn als Regierungspartei das Rückrat und die notwendigen Mehrheiten dafür hätte. Beispiel Journalismus: Marcel Reich-Ranicki sagte einmal, dass das Fernsehen die Klugen klüger macht und die Dummen dümmer. Kommt eben darauf an, was man konsumiert. Ranickis Aussage könnte man natürlich auch auf die Holzklasse anwenden. Die Katastrophe ist ja, dass es für manchen Gossenjournalismus (z.B. Bild), der auch über Leichen geht, mehr Konsumenten gibt, als für Qualitätsjournalismus. Hätten wir unsere Bildungssysteme seit Jahrzehnten nicht so verlottern lassen, gäbe es heute vermutlich weniger Konsumenten für so manchen Mediendreck. Gewollt? Netzwerker im Spiel? Liegt nahe … Mit einer zur Verblödung und Konsumgeilheit erzogenen Unterschicht lässt sich so mancher Taler verdienen.

  182. colorcraze, ich sage es nur...
    colorcraze, ich sage es nur ungern, aber es sind schon manche an denen sie umgebenden Kriechtieren gestorben. Und gerade, wenn es um das echte Leben geht, braucht man keine falschen Kriecher.

  183. @DA: warum sagen Sie das...
    @DA: warum sagen Sie das ungern? Wäre es denn gerechter, wenn nicht? –
    Und jetzt alle:
    Das RÜCKGRAT
    (die Gräte im Rücken)
    Nicht:
    Rückrad (Reservereifen für Rückwärtsfahrer)
    Rückrat (vergeblicher Ratschlag für Vergangenes)
    Der STANDARD
    (die Norm, auf die man sich geeinigt hat)
    Nicht:
    Standart (Sorte von Marktständen)
    So, und das murmeln wir nun alle 3x im Schlaf.
    Irgendwann verbreitet es sich dadurch. So qua Meme und so.

  184. Erinnern wir uns an die...
    Erinnern wir uns an die Gausssche Kurve: 3-5 % = sehr gut, 3-5 % = mangelhaft, dazwischen = 2-4. Setzen!
    Welche Note wem? (Mit positiven und negativen Chancen).
    @Don Alphonso: Ja! Nur fällt man auf Kriechtiere, Speichellecker, A-kriecher, Radfahrer, Knickser, Hackenschläger gelegentlich herein: nicht nur zur Beförderung der eigenen Eitelkeit, aus bekannten menschlichen Schwächen oder weil manche manchmal cleverer als man selbst sind. Zum guten Ende aber gehts hoffentlich gerecht aus. Auch ich glaube, dass man auf die falschen Kriecher letztendlich verzichten kann, wenn man von der Klasse seines Projekts überzeugt ist. Unter den Ja- und Neinsagern sind mir letztere meist lieber, weil sie mich zwingen, mich mit mir auseinanderzusetzen. Manchmal aber .. Naja …
    Da hilft nur – Geduld mit sich selbst und ein Selbstlächeln: Humor genannt.
    >
    @Cornelius: Aus eigener Erfahrung mit den Drecksmedien würde ich manchem empfehlen, z.B. Interviews mit (un)bewusst inkompetenter Journaille rundweg
    abzulehnen. Ich kann auf diesen Applaus verzichten, selbst wenn mein „Image“ dan angekratzt scheint.
    >
    @Colorcraze: Mit den Papas ist das ein spezielles Problem. Manche Nachwüchse leiden buchstäblich: „Sind Sie nicht der Sohn/ die Tochter von …“? – „Ja, und?“ Schweigen.
    >
    @ Colorcraze: Das gescholtene Bildungssystem ist es nicht allein. Wer noch?

  185. JorgeLoma, kennen Sie das:...
    JorgeLoma, kennen Sie das: „Jetzt haben Sie die einmalige Gelegenheit, alles richtig zu stellen, dafür sind wir jetzt hier …“ Bei solch einer Durchsage – inkl. Dackelblick – lässt man sich schon mal verführen, aber ein zweites Mal sollte man dieser Versuchung nicht erliegen, oder definitiv nicht ohne einer zweiten vertrauten Person anrücken, die alles aufzeichnet. Gebrannte lassen jedes Interview autorisieren, weil sich einige „Journalisten“ oder Redakteure systematisch über jede Medienethik hinwegsetzen. Eine Frechheit, dass die meisten Interviewer nicht einmal ihre Visitenkarte rausrücken wollen. „Oh, ich hab jetzt keine dabei, aber ich rufe morgen noch mal zurück …“
    .
    Komisch, die meisten Politiker haben ähnliche Erfahrungen gemacht, wissen um die teils verheerenden Folgen unseriös arbeitender Medienhäuser, aber keine etablierte Partei ändert die Gesetze, damit solches Gebaren ausgerottet werden. Ein Witz, der Presserat. Saftige Geldstrafen müssen her, wenn Medienunternehmen systematisch lügen, entstellen oder hetzen … Die OPD ist wohl die einzige politische Kraft, die sich diesem wichtigen Thema angenommen hat. In den Programmen der etablierten Parteien ist zur Medienethik nur Wischiwaschi aufgeschrieben.

  186. @JorgeLoma: ja, solcherlei...
    @JorgeLoma: ja, solcherlei Nachwüchse lernte ich auch kennen, und sie taten mir einfach nur leid. Ich war da immer recht froh drum, daß ich fern von daheim eben ein Nobody war, den man sich als Individuum vornehmen mußte. Ich habs aber auch befördert, dadurch daß ich meinem Herkunftsdorf lange ferngeblieben bin (auf dem Dorf ist _jeder_ nur „Sohn/Tochter von..“), und inzwischen sind es nur noch wenige, die mich als Sohn/Tochter von… kennen, das ist jetzt auszuhalten.

  187. @Cornelius
    Ja, die Typen ohne...

    @Cornelius
    Ja, die Typen ohne Visitenkarte und die dahinter Schmarotzer kenne ich zur Genüge. Man erkennt sie schnell an ihrem äußeren Benehmen und „Dackelblick“ und daran, dass sie auf den einschlagen, auf den ich vorher „reingefallen“ bin, indem sie mich damit für „doof“ erklären. Diejenigen Politiker, die solchen Leuten Interviews andienen, leiden wohl an einer Profilneurose, obwohl ihnen das Resultat vorher bekannt ist. Andere stecken sich das Honorärchen nicht gerade widerwillig hinters Kavalierstaschentuch. Wieder andere (Hinterbänkler) wollen überhaupt mal ihren Namen im Tageblättchen lesen, um ihrer Klientel in Posemuckel nachzuweisen, dass sie „richtig“ gewählt hat.
    Sie sehen, wir brauchen weder Gesetze noch Geldstrafen. Wir brauchen Charaktere, aber siehe meinen Exkurs über die Gausssche Kurve.
    >
    @Colorcraze
    Unter den Nachwüchsen gibt es aber auch echte Opfer: Ein Sohn Mozarts wurde einfach Kaufmann in Mailand, der andere reiste mehr oder weniger erfolglos in Europa herum. Bachs Söhne, fern von Leipzig, machte die Wissenschaft zu Opfern. Goethes Sohn – oh je!. Das jeweilige Westviertel (Manns Lübeck) verdammte die Söhne, weil sie nicht in die väterlichen Fußstapfen traten und diese Engherzigkeit noch dazu verlächerten. Einer meiner Onkel war das schwarze Schaf der Familie, obwohl er für die Bayerische Staatsbibliothek etliche Forschungsarbeiten durchführte, Mitbegründer eines Volkskundemuseums war und zahlreiche (Klein)Publikationen zur bayerischen Volkskunde veröffentlichte.
    Das Problem der von Ihnen und mir gemeinten Nachwüchse ist vielleicht, dass die sich auf ihrem Namen ausruhen oder einfach nicht in der Lage sind/ sein wollen, sich zu emanzipieren und eine selbständige Leistung aufzubringen. Einer meiner Klassenkameraden war 8 Jahre älter als ich, Sohn eines berühmten
    Professors an einer berühmten Universität.
    Ein derartiges Volk sind auch die, die unter der sprichwörtlichen Kategorie laufen: „Wer nichts wird, wird Wirt. Ist ihm dieses nicht gelungen, geht er zu Versicherungen“. Und die Rolle der Presse? Unser Land wimmelt von Star-Architekten, Superstars und sonstigen, die besser verschwiegen würden.

  188. @Colorcraze
    Sie dürften sich...

    @Colorcraze
    Sie dürften sich an die FU-Clique erinnern, die sich eine Zeitlang als Berliner Politiker und Bankster gerierte. Und die aktuelle Protz-Clique (Elb-Filharmonie) der „Freien und Abrissstadt Hamburg“ und den Kölschen Klüngel und die Mosel-, Rhein- und Elbe-Brückenbauer und all die anderen Mehdörner und Mobilisten, die sich selbst ihre Arbeit noch lohnender machen.
    Bah!

  189. @JorgeLoma: sich auf dem Namen...
    @JorgeLoma: sich auf dem Namen ausruhen taten sie nicht mal groß, aber dadurch, daß sie eben in Vaters Firma tätig waren, lag immer dieser Schatten über ihnen. Selbst wenn sie besonders gut gewesen wären, hätte man es noch ihrem Vater zugeschrieben, und wenn sie mittelmäßig waren, gab es Häme. – Wenn Ihr recht umgänglich klingender Onkel das schwarze Schaf war, wie waren dann die weißen Schafe? – Umgang mit Journalisten: da muß man seine Pappenheimer kennen, wie wenn man dem örtlichen Tagblättle (Klatschbase) was erzählt. Daß es nie so rauskommt, wie man es sich vorgestellt hat, hat noch jeder, der jemals mit der Presse gesprochen hat, lernen müssen. – Supersuperstars: naja, irgendjemand muß den Kopf ja vor die Kamera halten und was sagen, die Macher und Geldverdiener sind eher ungesprächig und drängeln sich nicht vor.

  190. @Colorcraze
    Die weißen Schafe...

    @Colorcraze
    Die weißen Schafe waren durchaus honorige ungeschwätzige Glieder dieser Gesellschaft, die ihre Pflicht taten und darin sogar noch glücklich waren.
    Wegen der Supersuperstars: Wozu überhaupt die Kameras für die?Wäre es vielleicht richtiger, die RTLs für einen halben Tag seitens ihrer Redaktionen abzuschalten und die BILDs gelegentlich nur im halben Umfang erscheinen zu lassen wenn überhaupt?`
    Dante war entweder naiv oder zu gutmütig oder hat die gleich abgewunken.

  191. @JorgeLoma: ah, verstehe, sie...
    @JorgeLoma: ah, verstehe, sie hatten es zu was gebracht im Leben, der Onkel nicht (der wird dafür vielleicht noch in 100 Jahren zitiert). – Herrje, Bild und RTL sind halt leichte Adrenalindrogen, so wie Spätfernsehen ein leichtes Einschlafmittel ist. Fernsehen ist Unterhaltung, selten mal ein bißchen Information (die Kurzfilmchen bei Galileo über diverse heimische Firmen und physikalischen Blödsinn, moderiert von Ayman Abdallah, haben mir seinerzeit sehr gut gefallen, auch über den geschäftstüchtigen Bauunternehmer im Bullen von Tölz habe ich mich sehr amüsiert. So alle paar Jahre mal fällt denen schon was Sehenswertes ein. Aber Fernsehen ist eh nicht so meins, ich lese lieber im Web.). Eine so starke Synchronisationsfunktion wie früher hat es nicht mehr (man erinnere sich an die „Straßenfeger“ mit Edgar Wallace), einerseits durch die Aufsplitterung in so viele Programme, andererseits durch die Konkurrenz aus dem Web, aber als Rentner- und Kinderschlafdroge wirds immer noch gern genommen.

  192. So, nu isses ja angeblich...
    So, nu isses ja angeblich raus, daß Chicago, genauer ein Händler in Kansas, den Zacken in der Börsenkurve durch Großverkauf verursacht haben soll.

  193. @colorcraze, nicht E.W....
    @colorcraze, nicht E.W. sondern Francis Durbridge.

  194. @Filou: ah, richtig, richtig!...
    @Filou: ah, richtig, richtig! Ich hörte davon erzählen, anschauen durfte ichs nicht (was wenig störte, der Fernseher war so plaziert, daß ich ihn durchs Schlüsselloch meines Zimmers im Blick hatte).

  195. @colotcraze, ehrlich gesagt,...
    @colotcraze, ehrlich gesagt, Sie haben nicht wirklich etwas vermisst. Vor Jahren wurden die Filme wiederholt, meine ahnungslose Madame wurde zum Zusehen eingeladen. Es zeigte sich nach so viel Zeit, wie verschnarcht das Ganze ist.
    Lachhaft, wenn man bedenkt, dass die Kneipenwirte damals um ihre Existenz bangten, weil die ganze Nation vor der Glotze hockte.
    Spaeter, als ich im Archiv des WDR meine studentischen Finanzen aufstockte, durfte ich die damaligen Regionalberichte archivieren. Es war wirklich bizarr. Selbst die Kriminalitaetsstatistik sackte deutlich ein.

  196. @Filou: so manche...
    @Filou: so manche zeittypischen Filme kann man irgendwann gar nicht mehr sehen, und vielleicht 20 Jahre später dann allenfalls als bizarr. 50er-Jahre-Filme sind mir da schon als völlig daneben aufgefallen – soviel Schmalz, Deklamation, Männerstrumpfhosen und Frauenlippenstift kann man heute nicht mehr ohne Befremden ansehen. Mit dem Durbridge ist es wahrscheinlich auf andere Art ebenso. – Daß ich ihn mit Wallace verwechselt hatte, lag daran, daß Wallace vor einiger Zeit so ein bißchen ein Trash-Revival erlebt hat. – Manches guckt man aber auch nach X Jahrzehnten noch gerne oder mit Begeisterung an, oder eben wieder. Solche Fälle gibts auch.

  197. @Filou: ich bezweifle sehr,...
    @Filou: ich bezweifle sehr, daß sich heute mit Fernsehen noch so ein „Straßenfeger“-Effekt wiederholen ließe. Das geht wohl nur in den Anfangszeiten eines Broadcast-Mediums, das wenig Konkurrenz hat. Wie die Sache mit Orson Welles „Invasion vom Mars“ im Radio, das seinerzeit Tunnelstau in NYC auslöste.

  198. @colorcraze: das letzte...
    @colorcraze: das letzte Orson-Wells-Erlebnis hatte ich am 11. Septemeber 2001, als DLF im Autoradio seine Sendung unterbrach, um aufgeregt zu erzaehlen…
    …Rest ist bekannt.
    Da dachte ich: jaja, heute Abend gibt es ein spannendes Hoerspiel, und ihr bringt den Trailor.

  199. @Filou: ich erinnere mich,...
    @Filou: ich erinnere mich, damals saß ich bei der Arbeit und ein junger Arbeitskollege kam rein und verkündete „das World Trade center ist eingestürzt, das Pentagon steht in Flammen.“. Ich dachte auch erst, hä, is dasn fake, und fragte nach, woher er das hätte, er sagte, das meldeten alle. Ich bequemte mich dann auf spiegel.de, das unter der Anfragenlast schier zusammenbrach und erst nach einiger Zeit mal erreichbar war. Worüber ich mich furchtbar aufregte, war die Unfähigkeit vieler Reporter, zu melden. Sie heulten und schnieften vor sich hin, anstatt sich zu beherrschen und in Worte zu fassen, was sie wußten, sahen und hörten. Solcherart Infantilismus macht mich geradezu körperlich aggressiv. Leuchtendes Gegenbeispiel war ein vielleicht 17- oder 19jähriger, der mit seiner Mutter bei dem Tsunami nach Thailand geflogen war, um Angehörige zu suchen, und der äußerst instruktiv in die Mikrofone sprach über die Situation dort, also „Leute, kommt nicht her, es nützt nichts, hier ist alles überlaufen“ und ähnliche echte Informationen, aus denen man sich ein wirkliches Bild machen konnte.

  200. Aber mal ganz ab vom...
    Aber mal ganz ab vom Thema.
    Der ultimative Cyberwar wäre doch eigentlich, Google abzuschalten. Von einer Minute auf die nächste wären die Leute abgeschnitten von jeglicher Nachschau- und Recherchemöglichkeit. Egal ob Behördenseiten, Telefonnummern oder Kommerz, man fände nichts mehr.

Kommentare sind deaktiviert.