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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Selbstverteidigung gegen die Beschleunigung

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Im Laufe der letzten Jahrzehnte musste sich die bessere Gesellschaft von allerlei Gewissheiten verabschieden: Religion, bürgerliche Parteien, Wagnerinszenierungen und der Bund für das Leben - das alles ist nicht mehr, was es einmal war. Reichlich spät erfolgt nun auch die Trennung vom Götzen der Geschwindigkeit. Das war mal eine heisse Liebe, aber nun will man nur noch weg, oder wenigstens zurück in die Zeiten, da es noch schön war.

Tut mir leid, mein Lieber, ich habe keine Zeit.
Luigi Pirandello, Mahnung zur Pflicht

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Es gibt ein Foto eines lange verstorbenen Verwandten im Radsportverein, aufgenommen um 1900: Seine Bekannten haben Rennräder, aber er sitzt bereits reichlich stolz auf einem Motorrad. Dieser Vorsprung lässt sich in den Familienalben fortführen, da sieht man Adler-Automobile und später auch den ein oder anderen Mercedes, es sind immer Autos, die nicht jeder hat, und sie sind immer schneller als viele andere. Nach dem Krieg ist da auch auf zwei Rädern eine Norton 500 zu sehen, eine schwere BMW und anderes Gerät, das reichlich gefährlich aussieht. Und immer gab es in besseren Kreisen einen, der es übertrieb und dabei auf der Strecke blieb, sich nach der Kurve am Zaun den Kopf abriss oder kurz vor dem Brenner einen Abhang hinunter stürzte. Es änderte nichts daran, dass ein paar Jahre später alle wieder schnellere Autos hatten. Angefangen bei dem Moment der bürgerlichen Emanzipation im frühen 19. Jahrhundert, da es so etwas wie Reisefreiheit gab, ist der Anstieg der Geschwindigkeit im Gleichschritt mit dem Aufstieg des Bürgertums, und hier besonders des besseren Bürgertums, zur letzten verbliebenen Klasse, die unsere westlichen Gesellschaften dominiert.

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Natürlich gibt es bei dieser Überlegung einen Haken, und der ist gross, braun und unerfreulich: Besonders um die Beschleunigung verdient gemacht haben sich die totalitären Regimes der Dritten Reiches und des italienischen Faschismus, deren Maschinen auf der Mille Miglia letzte Woche wieder zum Leben erwachten. Einige totalitäre Wegbereiter wie der Futurist Marinetti und der Dichter d’Annunzio definierten die Geschwindigkeit Anfangs des 20. Jahrhunderts noch als neue Schönheit, die sie auch wegtragen sollte, vom der Verhärtung der verschnarchten Bürgerlichkeit. Doch auch diese langweiligen Zeitgenossen achteten nicht auf die exklusiven Wünsche der Futuristen, blieben nicht stehen, und gaben ordentlich Gas. Geschwindigkeit verkleinerte Reisewege und enthob der Mühsal, immer an einem Ort bleiben zu müssen, sie machte den Menschen gefühlt zum Herrn über Raum und damit auch Zeit, sie galt per se als „gut“, genauso wie Langsamkeit zum Kainsmal wurde.

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Die Geschwindigkeit wurde zum Motor der Veränderung: Aus dem Taschenuhren, die mühsam aus den Westentaschen hervorgekramt wurden, entwickelten sich die Armbanduhren, Viertel und Städte wurden im Hinblick auf schnelle Durchfahrbarkeit entwickelt, und genauso wurden die Schnitte in den Filmen schneller, die Einstellungen wechselten dauernd, die Musik der Jugend zog auf 120 bpm an, und in den Ministerien überlegte man, wie man sie ein Jahr schneller zum Abitur jagt. Es ist ein ziemlich weiter Weg von den tollkühnen Rennfahrern in unsicheren Automobilen, die mehr als 130 Kilometer pro Stunde über staubige Landstrassen Italiens fuhren, bis zur Scheinwelt der allgemein üblichen Spielkonsolen, in der jedes Verweilen keine Option mehr ist, und ständig Reaktionen verlangt werden. Früher war Geschwindigkeit ein Privileg. Heute ist sie Stress, Zwang, Druck, Ideologie. Für alle. Geschwindigkeit ist kein Privileg mehr, sondern Pflicht.

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Es ist nicht so, dass es dagegen eine Rebellion geben würde. Aber spätestens mit dem achtstufigen Gymnasium machte sich in besseren Kreisen allgemein die Erkenntnis breit, dass man für die Beschleunigung zur Kasse gebeten wird. Andere Aspekte hatte man eine Weile neutralisieren können; die Strassen der Westviertel sind immer verkehrsberuhigt, oder wie bei mir am Tegernsee, gleich Anlieger- oder Privatstrassen. Geschwindigkeit wird ausgelagert und anderen zugemutet, wenn sie denn überhaupt noch praktiziert wird: All die Mütter, die vor meinem Haus auf die Töchter in der Schule warten, zeichnen sich eher dadurch aus, dass sie schon eine halbe Stunde vor Schulschluss im absoluten Halteverbot vor meiner Einfahrt stehen.

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Folglich kann man mit Geschwindigkeit auch niemanden mehr wirklich beeindrucken. Autos werden bei 250 abgeriegelt, die Concorde fliegt nicht mehr, ICEs sind bestenfalls im Fahrplan, und Schiffe konkurrieren nicht mehr um blaue Bänder. Geschwindigkeit muss nicht mehr um jeden Preis sein, die Frage ist eher: Was macht man mit der Zeit, die man durch Geschwindigkeit gewinnt. Oder auch: Ist man eine der bedauernswerten Gestalten, die schnell sein müssen, um die Zeit im nächsten schnellen Vorgang einem Leben ohne Rast zu opfern. Ist man noch Herr der Geschwindigkeit, oder ihr Sklave.

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Darauf gibt es in einer Welt der hohen Geschwindigkeit wohl erst nach dem Ende der Verwendbarkeit im Altersheim eine klare Antwort, die dann auch nicht mehr viel bringt. Dem Rest wohnt zunehmend der Wunsch inne, in diesem System entweder eine Bremse zu finden, oder wenigstens einen Notausgang: Denn mit Blackberry und Weltmärkten gibt es keine Verzögerungen mehr, und kein Versteck vor der Agenda. Es ist bezeichnend, dass sich das Faszinosum der Geschwindigkeit genau in jener Epoche verflüchtigt hat, da man  nicht mehr einen Tag Zeit hatte, auf einen Brief zu antworten, weil es reichte, um die Antwort rechtzeitig zur Post zu bringen; in einer Zeit, in der man nicht mehr nachher konnte, sondern sofort musste. Internetesoteriker rufen gerade das Echtzeitweb aus, in dem es keinen Zeitunterschied zwischen realen Erlebnissen und deren Abbildung im Netz gibt, was wohl wirklich im Kommen ist. Aber wenn es alle tun werden und tun müssen, stellt sich eher die Frage, wie man sich davon distanziert und dem Zwang entgeht, denn Zwang ist immer Unterschicht.

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Als hätte es noch einen  bestimmenden Auslöser gebraucht, ist nur auch noch die beschleunigte Finanzwirtschaft so freundlich, auch die Besitzenden daran zu erinnern, wie schnell es mit der Währung und dem Vermögen vorbei sein kann. Sei es, weil der Stadtkämmerer das Geld der Bibliotheken mit kruden Derivaten verzockte, die gestern noch erstklassig waren, und heute verdampft sind, sei es, dass irgendein Programm in einem fernen Land in Bruchteilen von Sekunden entscheidet, hochvolatile Werte oder ganze Währungen abstürzen zu lassen. Die Finanzkrise ist nun schon im dritten Jahr, sie frisst sich rasend schnell durch alle Bereiche, und im Kern ist die Frage nach beständigen Werten, in die man flüchten kann, auch die Frage nach einem Ausstieg aus der Geschwindigkeit der Märkte.

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Wie immer gibt es da zwei Ansätze: Den der weitestgehenden Verweigerung und den der Suche nach dem ehemals richtigen Mass, eine Vita contemplativa und eine Vita activa, Weltflucht und Systemregulierung. Beides geht von der irrigen Annahme aus, es wäre möglich, sich vom Rest abzukoppeln – in Wahrheit ist es nur möglich, wenn man die nötigen Mittel hat, um diese Befreiung und ihre Nachteile auch zu bezahlen. Es ist deshalb ein reines Oberschichtenphänomen, mit teilweise erstaunlich effektiven Selbstsuggestionen.

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Da ist im Bereich der Entsagung der Kult um das langsame Einkaufen, Auswählen, Zubereiten und Verspeisen von Nahrung, angefangen beim kenntnisreich erworbenen tibetanischen Steinsalz über langes Garen bis zu überreich gedeckten Tischen, auf denen jedes Detail besagt, dass die Verantwortliche alle Zeit der Welt hatte, das alles zu bereiten. Die Slow Food Bewegung wäre nie so erfolgreich geworden, würde sie nicht den Essenden das Gefühl vermitteln, nicht effizient mit ihrer Zeit umgehen zu müssen. Es kann dabei als Bestätigung des Beständigen nicht schaden, Herrenjacken mit Lederflicken an den Ärmeln zu versehen, oder mit der Landhausmode die gute, alte Zeit zu beschwören, bevor Frauen Hosen trugen, um sich auf Motorräder zu schwingen.

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Die andere Alternative ist die Suche nach der alten Faszination der Geschwindigkeit, die irgendwann in den 90er Jahren verloren gegangen ist. Das sind die ewigen Verlierer gegen Rost und Fäulnis, die alte, stinkende Autos für Wertgegenstände und anfällige Mahagoniboote für stilsicher halten, es sind die Schwärmer, die am Achensee mit der Dampflock fahren, oder den Glacier-Express durch die Schweiz nehmen. Ganze Berufszweige tun nichts anderes, als von den aktuellen Geschwindigkeiten angeödeten Besserverdiendenden Traumwelten mit alternativen Realitäten zu erfinden, die natürlich nichts an der weiteren Beschleunigung und Hektik des Daseins der Anderen ändert, aber den Eindruck vermitteln, man könnte dem allen mit dem Umdrehen eines Zündschlüssels oder dem Winken nach einem Kofferträger entgehen. Es stimmt nicht. 

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Aber ich habe auch einen zweifarbig grünen Wagen von 1955, der oft stehen bleibt, zudem ein altes, ziemlich undichtes Faltboot, ich wohne in einem Kaff an einem Bergsee mit staatlich alimentierten Kühen auf der Weide vor meiner Terrasse, und ich koche gerne für Gäste zwei, drei Stunden in grob karieren Sakkos mit Lederflicken an den Ärmeln, und schon beim in Parma erbeuteten Pecorino mit Akazienhonig kann man wirklich vorzüglich all jene vergessen, die über diese Möglichkeiten zwischen Essen aus der Microwelle und Projektvorstellung für noch mehr Beschleunigung am nächsten Morgen nicht verfügen. Es ist mehr so, dass die Schnellen die Langsamen fressen. Die Langsamen warten, bis sich die Schnellen zu Tode gehetzt haben. Und fahren dann mit dem Sunbeam nach Südfrankreich.

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168 Lesermeinungen

  1. Don Alphonso, schöner Text....
    Don Alphonso, schöner Text. Mit „…denn Zwang ist immer Unterschicht“ bin ich schon einverstanden, aber nicht im soziologischen Sinn. Und die vita contemplativa ist als Grundhaltung schon eher Weltflucht, wie Sie schreiben, aber wenn diese als Insel in die vita activa eingebaut und dieser Wechsel auch mit umgekehrten Verhältnis gelebt wird, wird’s sozial-vital und genussintensiv. Wobei, und dies wird aktuell diskutiert, eine Entschleunigung der Zeit oder das Wiederfinden der Langsamkeit m.E. keine per se Qualität ist, wenn sich dies nicht mit grundlegender Sorgfalt verbindet. Und diese bedeutet wiederum Arbeit. Etwas, was gewisse Menschen für eine Ausgeburt des Teufels (oder des Kapitals) halten. Und diese Fraktion scheint jene, die das Thema Entschleunigung am Meisten beschäftigt.

  2. Werter Don Alfonso,

    ich...
    Werter Don Alfonso,
    ich möchte empfehlen den Sonnenaufgang mit einem Kaffee zu begrüßen. Man sitzt auf einem Stein, hat nasse Socken vom Tau, hinter sich den Wald im Rücken und vor sich ein Tal und gegenüber einen Hügel über dem die Sonne erscheinen wird.
    Einen Korb mit einer Tüte gefüllt mit Croissants die duften und darauf warten gegessen zu werden und Vögel die so laut zwitschern, daß man es fast Krawall nennen müsste.
    Wenn es dann noch einen Baggersee in der Nähe gibt, mit ausreichend warmen Wasser, dann hat man einen Tag begonnen, an dem einen nichts (aber auch garnichts) aus der Ruhe bringen kann.
    Ich arbeite sehr gerne nachts und für mich ist das ein perfekter Tagesabschluss.

  3. Südfrankreich - sehr...
    Südfrankreich – sehr schön.
    Aber bitte aufpassen; das Aufknacken von Touristenautos ist dort weit verbreitet.
    Das ist da eine echte Seuche, besonders auf Touristenparkplätzen wenn die Parkplatzwächter Feierabend machen.
    Die Südfranzosen sind in der Verarmung schon weiter fortgeschritten.

  4. Don Alfonso, Du bist echt n...
    Don Alfonso, Du bist echt n cooler Typ, mit deinem Stil und so!
    Weiter so, von Dir kann man viel lernen!

  5. William Blake wird das Zitat...
    William Blake wird das Zitat gutgeschrieben: „Der Weg des Exzesses führt zum Palast der Weisheit. Denn wir werden nie wissen, was genug ist, bis wir wissen, was mehr als genug ist.“ Im Sinne der Geschwindigkeit also ein weiser Blog-Post. Im Sinne des sozialen Weltbildes noch nicht, aber das kommt noch. Der Autor ist ja auf einem guten Weg.

  6. die beschleunigung des daseins...
    die beschleunigung des daseins entsteht meiner meinung nach – schlimm wie es sich anhören mag – erst durch das demokratische wahlrecht und den dadurch erzeugten wechsel der regierungsparteien. wechselt die regierung alle vier jahre (was durchaus von vorteil sein kann), wird auch der staat alle vier jahre umgestaltet. jeder neue minister wechselt seine staatssekretäre gegen ihm hörige aus. und diese tauschen die nächstniedere hierarchiebene aus. so wird ein großer teil der bisherigen hierarchie ausgewechselt und damit ändern sich alle staatlichen institutionen alle vier jahre grundlegend. nehmen sie ihren gestaltungsauftrag ernst, ändert sich unser aller leben alle vier jahre. somit ist keine völlige planungssicherheit mehr möglich. alles ist in ständiger bewegung und unter anpassungsdruck. die frage ist vielleicht eher: reagieren wissenschaft und technik auf einen bestehenden bedarf nach höherer geschwindigkeit oder erzeugt die möglichkeit zu höheren geschwindigkeiten einen bedarf, sie zu nutzen?

  7. zur Entschleunigung:
    - Gerade...

    zur Entschleunigung:
    – Gerade bei großen Finanztransaktionen haben schon unsere Urväter erkannt, daß man besser nochmal in Ruhe nachdenkt, bevor man zur execution der transaction schreitet: Damals waren das Grundstücksgeschäfte, und dazu mußte man zum Notar gehen (damals oft wirklich per pedes apostulorum). Das war eine im „Workflow“ fest installierte Entscheidungs-Bremse. Da denkt es dann schon noch mal nach in manchem Hirn. Ich kenne den einen oder anderen, der den Notartermin dann abgesagt hat – was der realtime transaction exection natürlich ein Graus ist.
    .
    – Und ganz im Kleinen: Man kann auch beim Buchhändler in der Stadt seine Bücher bestellen, dabei schmökern und finden, was man im Netz der Netze vielleicht nicht fände, mit Menschen statt Maschinen reden – und man kann sich dafür etwas Zeit nehmen und geniessen. Ist das jetzt schon Luxus, oder gar ein kleiner Akt des Widerstandes? Ist Widerstand schon Luxus?
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    "Wer geduldig am Fluss...

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    „Wer geduldig am Fluss wartet, wird die Leichen seiner Feinde vorbeitreiben sehen“
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    Chinesisches Sprichwort

  9. "Und fahren dann mit dem...
    „Und fahren dann mit dem Sunbeam nach Südfrankreich.“ Sicher. Auch Träume entschleunigen.

  10. Don Alphonso - vielen Dank...
    Don Alphonso – vielen Dank für die wertvolle und nachdenklich stimmende Vorlage. Das Thema ist natürlich unerschöpflich.
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    Wie Rosinante verdienstvollerweise schon erwähnte, denke ich, dass wir alle einen Filter brauchen, um:
    – Wichtiges vom Unwichtigen zu trennen
    – Und dabei auch das Tempo zu drosseln lernen, auf dass es wieder auf den Menschen zugeschnitten ist (Aber Achtung: Jeder Jeck ist anders!)
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    Mir schwant, dass es doch immer auch um die Glücksfrage geht: Wann ergibt sich mir ein – sagen wir mal – begnadeter Moment (ohne religiöse Konnotation)? Bei viel Adrenalin im Temporausch, beim Finden einer passenden Fussbekleidung? Bei Sonnenaufgang mit Vogelgezwitscher und Hirschwechsel? Beim ersten Biss in einen drei Jahre lang gelagerten Almkäse? ….!!! Alles natürlich – solange man mit offenen Sinnen durch das Leben wandert und sich nicht allzu sehr von den Zwängen des Alltags einkreisen lässt.
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    Insofern – bester D.A. – ein schönes Plädoyer von Ihnen für das Leben !
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  11. Wenn ich liegen bleibe, habe...
    Wenn ich liegen bleibe, habe ich es wenigstens versucht.

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    "Wenn du schnell sein...

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    „Wenn du schnell sein willst geh langsam“
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    noch ein chinesisches Sprichwort

  13. Yo, wenigstens. Da schließt...
    Yo, wenigstens. Da schließt sich die Hoffnung. Aber nun, der Kreis ist das Ziel. Und der Weg stirbt zuletzt.

  14. "Die Liebe ist die...
    „Die Liebe ist die Gegenspielerin des Chronos. Sie verwandelt die leere Zeit in erfüllte Zeit und den Verlauf der Stunden in eine gemeinsame Geschichte.“

  15. Nur Mut Don, das wächst sich...
    Nur Mut Don, das wächst sich irgendwann aus.
    Es sind die typischen Probleme eines Autos, das jahrelang zu wenig bewegt wurde.
    Das wächst sich irgendwann aus.
    Spästestens bis die letzte Dichtung und der letzte poröse Kühlerschlauch ersetzt wurden.
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    Außerdem hilft es zu entschleunigen wenn man ab und zu mal liegen bleibt.

  16. Nach Südfrankreich! Mit dem...
    Nach Südfrankreich! Mit dem Sunbeam! Im Wortsinne heißt dies natürlich erstmal Eulen nach Athen tragen, denn die Sonnenstrahlen sind ja geradezu in Südfrankreich beheimatet.
    Mich peitscht der Neid. Obwohl…. wenn ich es mir recht überlege, dann möchte ich nicht mit einem englischen Auto in Frankreich liegen bleiben. Wer weiß, wie gut die Grande Nation mit Abgesandten der deregulierten Finanzmärkte umgehen können. Und nur als solcher kann man mit einem englischen Oldtimer verstanden werden. Meine Sorge gilt also der Unversehrtheit des Fahrers.
    Bon Voyage!

  17. Was sehen meine entzündeten...
    Was sehen meine entzündeten Augen … einen roten Plastikbomber auf dem Hänger …
    Rally der Poser + Blender?

  18. Ich frage mich ernsthaft, ob...
    Ich frage mich ernsthaft, ob es vor der großen „Beschleuningung“ ein angenehmeres Leben war. Sicher, alles war gemütlicher – zumindest aus heutiger Sicht. Man müsste mal die Leute fragen, die vor 150 Jahren oder so nach einem Leben Knochenarbeit mit 50 gestorben sind.
    .
    Im Prinzip, und obwohl ich es genauso empfinde, dürfte es sich lediglich um ein Luxusproblem unserer Gesellschaft handeln. Wir wollen unser Leben geniessen, vor 150 Jahren war das anzunehmenderweise weit weniger möglich, man lese sich nur mal eine „Bureauordnung“ von damals durch oder überlege sich, wieviele Kinder eine einzige Familie durchfüttern musste. Es ist wohl in erster Linie abhängig von der eigenen Persönlichkeit.
    .
    Daß das positive Gefühl der Beschleunigung Mitte der Neunziger Jahre verloren gegangen ist empfinde ich genauso. Es könnte sich aber auch einfach um einen psychologischen Effekt des Alterns handeln: wir wachsen in eine gewisse Geschwindigkeit hinein, steigern diese inklusive Lustempfinden noch deutlich, bis zum maximal möglichen Maß relativ zu unserer Ausgangsbasis. Ab diesem Zeitpunkt empfinden wir dann keine Lust mehr, sondern nur noch Streß, denn wir haben unsere persönliche Grenze überschritten. 20-jährige empfinden das womöglich ganz anders, nämlich genauso wie wir damals.

  19. Lieber Don Alphonso!...
    Lieber Don Alphonso! Natürlich finde ich Ihre Autogeschichte wieder einmal wunderschön. Das tröstet mich über das echte Leben hinweg, zum Beispiel meinen Ärger über den letzten Satz des Google Artikels im Wirtschaftsteil heute: ‚Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger( (FDP) sagte in München: „Google hat jetzt ein Glaubwürdigkeitsproblem.“ Die Verbraucher „sollten jetzt ihre Macht demonstrieren und sagen: Mit uns nicht“ .‘
    Wozu haben wir eigentlich Politiker, wenn die nur sagen, wir sollen uns als Verbraucher wehren, wenn in unsere Privatsphäre eingegriffen wird? Oder sollen wir aus Frau Ministerins Bemerkung schließen, dass gewissen Leuten bekannt war, was Google macht, nicht nur bekannt sondern gewollt, weil sie eine ganz bestimmte E-Mail Adresse ausfindig machen wollten? Pech gehabt, schon vor einiger Zeit hat mich die holländische Polizei auf sehr amüsante Weise von der Google Funktion informiert. Seitdem weiß ich genau, was passiert, wenn ich google oder Leuten mit Google-Addressen schreibe. Jetzt wird es öffentlich, dumm gelaufen für Google, vor allem da die gesuchte Quelle nicht in Deutschland sitzt, sondern in den Niederlanden. Man braucht sie auch gar nicht geheim zu suchen, die Quelle äußert ihre Meinung ganz offen in einem Blog, und der FAZ ist ihre volle Adresse einschließlich Telefonnummer wohl bekannt.

  20. Bemerkenswert auch, wieviele...
    Bemerkenswert auch, wieviele Businessleute lächerlich kurze Strecken heute fliegen, statt in der Bahn zu sitzen – auch wenn man da mit seiner Zeit viel mehr anfangen kann, als bei der Hetzerei vom Taxi zum Schalter, zum Wartesaal, zum Boarding, zum Taxi… . Unterschiedliche Vorstellungen von Sinnhaftigkeit und Status, nehme ich an.
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    Südfrankreich, ja? Biete mich als Dolmetscherin an, und das Reisetempo ist mir egal. Je langsamer, desto länger, desto lieber.

  21. @DA: schön, daß Sie mal...
    @DA: schön, daß Sie mal längere Linien zeichnen bezüglich des Verhältnisses zur Geschwindigkeit oder Beschleunigung über mehrere Generationen. Die immer schnelleren Vehikel aus dem Familienalbum sind da treffende Illustrationen. Für die heutige Situation wären vielleicht Stau und Maut qua Transponder und der von Ihnen erwähnte abgeregelte Motor ein deutliches Bild. – SlowFood würde ich mit dem Verweilen, dem Frau Diener in Ihrem Text über die Parkbank so ein schönes Angedenken widmete, zusammenbringenwollen. – Rant: was ich nicht mehr hören kann, ist „Entspannung“. Die ist inzwischen so fortgeschritten, daß die Leute den aufrechten Gang verlernt haben und vor lauter Herumfläzen schon ohne Alk untern Tisch rutschen.

  22. Guten Tag,
    Schmunzel,
    ich...

    Guten Tag,
    Schmunzel,
    ich habe ja zuerst überlegt, ob ich hier oder doch lieber im Beitrag davor, worauf sich die Antworten beziehen, hineinschreibe.
    Habe mich für hier entschieden, ist erstens aktueller, zweitens kann ich dem Verfasser ein Lob aussprechen für DIESE wirklich guten Bilder, im Gegensatz zu denen von gestern, dessen Urheber er wohl nicht war.
    Und drittens wird sich mein Beitrag hinsichtlich der Beschleunigung auch spätestens durch meine Darstellung des >Besuchs in Moskau<, wenn auch auf einer anderen Ebene wohl doch erschließen. Viertens meine ich, dass einem wie mir hier unten sicherlich gefolgt werden kann. @ Holly. Deutscher Staatsbürger kann doch jeder werden, unter bestimmten Voraussetzungen. Mir will sich der Vorteil einer doppelten Staatsbürgerschaft nicht erschließen, ich denke eher, man muß (sollte) sich entscheiden. Gern lese ich etwas, was mich evtl. anderer Meinung werden lassen würde. @ auch einer. Was mich sowieso wundert, ist, dass man den Osten (ob EU-Ost; Osteuropa, oder Russland, was ja in zwei Kontinenten beheimatet ist) je weiter man nach Osten schaut, um so weniger kritisch betrachtet. Die stärkste Kritik richtet sich, wenn man sich die öffentlichen Meinungen anschaut, immer gegen den Westen. @ Devin. Zugeben muß ich, dass es beachtenswert ist, wie Sie sich hineinknien, und ich stimme Ihnen zu, was gerechtere Verteilung, angemessenes Einkommen usw. betrifft. Meine Tendenz folgt da eher dem Beitrag von CORNELIUS. Aber Klassen, Herr Devin, Klassen wird es doch immer geben und zwar nicht nur aus unterdrückenden Maßnahmen, (die bsplw. doch recht anschaulich unter Stalins aushungernden Maßnahmen gegenüber den ukr. Einwohnern dargestellt wurden und deren Gewinn vielleicht ganz zutreffend von Churchill beschrieben wurde, nachdem er von einer Reise am 10.08.1942 aus Moskau zurückkehrte. Er schrieb: Alles war mit totalitärer Verschwendung vorbereitet.... Durch ein geräumiges Empfangszimmer führte man mich in ein Schlaf- und ein fast ebenso großes Badezimmer. Starkes, beinahe blendendes elektrisches Licht zeigte die fleckenlose Sauberkeit auf. Es gab kaltes und warmes Wasser. Nach der langen, heißen Reise sehnte ich mich sehnte ich mich nach einem warmen Bad. Es wurde augenblicklich zubereitet. Ich beobachtete, dass das Wasser nicht aus einem Heiß- und einem Kaltwasserrohr eingelassen wurde und das die Waschbecken keine Stöpsel besaßen. Das Wasser kam aus einem einzigen Rohr, genau auf die gewünschte Temperatur abgestimmt. Auch wusch man sich Hände nicht in dem Waschbecken, sondern im fließenden wasser. Ich habe dieses System in bescheidenem Rahmen bei mir zu Hause eingeführt. Falls es nicht an Wasser mangelt, ist es bei weitem das beste.) sondern auch aus naturgegebenen Eigenschaften der Menschen, die doch recht unterschiedlich sind, sowie auch dem Glück des Einzelnen. Was halten Sie eigentlich von der Idee dem Geld (Zahlungsmittel) ein Verfallsdatum beizugeben, wie es Silvio Gesell einmal formulierte? @ D.A. Ich hoffe, Sie nehmen es mir nicht übel, dass ich über Ihre Äußerungen hinsichtlich Ihres bereits gestern angebl. neuen Beitrags bezüglich der Mille Miglia teilweise in recht breites Schmunzeln verfiel,- indes, es ist nicht boshaft oder schadenfroh gemeint, sondern, da Sie Ihren Ärger auf eine Weise ausdrücken, die mich an eine gelassene , aber doch bestimmt ausdrückende, gewissermaßen aristokratische Art erinnert, ist es eher die Freude an der Sprache. Wenn Sie wissen was ich meine Herr Alfonso, würde Sam Gamdschie jetzt sagen. In diesem Sinne, noch einen netten, blauen Montag....

  23. Rosinante, das alles ist...
    Rosinante, das alles ist natürlich mit einer dem Klosterdasein sehr fremden hedonistischen Sphäre ausgestattet, aber dennoch: es ist die gleiche Weltabwendung. Im Absolutismus war es übrigens durchaus so, dass mit der Reduktion der Zwänge der gesellschaftliche Aufstieg einher ging. Und ich denke, teilweise ist das noch immer so.
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    Holly01, danke, aber leider ähnelte meine Nacht absolut nicht meinen Idealen, da war einiges anderes dagegen gerichtet, und ich meine damit nicht diesen Beitrag. Aber bald sitze ich auch wieder auf einer Wiese und freue mich, keine Frage. Allerdings mit bayerischem Backwerk und dem Tegernsee, der ja nur von einem Gletscher ausgeleckt und nicht gebaggert wurde.

  24. Reiterjunge, ist das...
    Reiterjunge, ist das inzwischen so? Ich habe da eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Und von „Aufknacken“ kann man beim Sunbeam kaum sprechen, die Schlösser sind doch recht alt.
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    Don Carlos, bei uns hat sich eigentlich durch keine Regierung irgendwas geändert, aber ich sehe natürlich auch das Problem der dauernden Veränderung in zunehmend kurzen Phasen. Soweit ich das aus manchen Bereichen kenne, entseht die Geschwindigkeit durch die Technik, und das Marketing muss dann versuchen zu erklären, warum das, was letztes Jahr noch super war, heute schon ersetzt werden muss. Zufriedenheit wäre der Tod des Kapitalismus.

  25. Deutschland ist ein herrliches...
    Deutschland ist ein herrliches Land ! Man kann reisen wohin man will, es ist (fast) überall schön oder man kann es sich zumindest schön machen.
    Tegernsee? Ja, warum auch nicht, auch eine schöne Gegend.
    Ich würde Bayern mögen, nur manches Landvolk ist nicht von meinem Schlag, ich bevorzuge ruhrgebiets Offenheit, norddeutsche Freundlichkeit oder rheinländische Ausgelassenheit, gelegentlich sogar berliner Mauligkeit.
    Wenn ich kein Deutscher wäre würde ich hier hin auswandern.
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    @ Grenzgänger : mehr als eine Meinung zu einem Thema ist immer gut. Sich gegenseitig zur Intelligenz und Weitsicht zu gratulieren ist langweilig.

  26. Holly01, natürlich ist...
    Holly01, natürlich ist Deutschland ein schönes Land.
    Aber weswegen gerade hierhin auswandern? Ist etwa Island weniger schön? Oder Südafrika? Oder Costa Rica? Es gäbe doch genauso viele Gründe DORThin auszuwandern, wenn man nur die Schönheit betrachtet. Und einen Menschenschlag zu treffen, der einem passt, das – behaupte ich jetzt einfach mal – findet sich auch des öfteren wieder!
    .
    Nun, wie sagten Sie so schön: „Mehr als eine Meinung zu einem Thema ist immer gut.“

  27. Don, unsere letzte Reise ist...
    Don, unsere letzte Reise ist jetzt auch schon wieder ein paar Jahre her.
    Jedenfalls wurde uns in Carcassone das Auto komplett ausgeräumt.
    Dem anschließenden Gespräch auf der Gendamerie konnte ich entnehmen, daß dies in der Gegend öfter passiert.

  28. @ Google-Gate
    ‘Google hat...

    @ Google-Gate
    ‘Google hat eine Grenze überschritten. Konnte bisher jeder Mensch selbst entscheiden, die Dienste der Suchmaschine anzuklicken, dringt Google mit seinem Dienst „Street View“ direkt in die Privatsphäre der Menschen ein. Man geht also nicht auf die Google-Seite, sondern Google kommt. Das ist ein großer Unterschied.’
    Von Holger Schmidt (actualler FAZ.NET Kommentar)
    Mit Hilfe von Google ein bestimmtes Haus mit Madonna zu finden ist auch ein Teil der oben genannten Google Function, außerdem das Google Buch. Wenn jemand in mein Haus eindringt, in die Küche spaziert und meine Weihnachtsplätzchen aufisst, ist das ein klarer Rechtsbruch. Kein Mensch käme auf die Idee zu behaupten, dass ich nur dann entschädigt werde, wenn ich schriftlich beim Dieb Einspruch erhebe. Das Google Buch Konzept sieht aber genau das vor. Bücher jeglicher Art werden von Google gescannt, um ins Internet gestellt zu werden. Nur wenn man sich meldet, kriegt man was ab.
    Vor ein paar Jahren habe ich einmal eine private Kleinausgabe von meinem Fall zusammengestellt, als Weihnachtsgeschenk für meine Freunde. Von den übriggebliebenen habe ich Bill Clinton eine Kopie geschickt. Dem Google Geist nach könnte eine eingescannte Kopie davon jederzeit im Google Buchkatalog auftauchen – ohne dass ich gefragt werde.
    Und wenn die Google Leute mein Buch aus ihrem Mail-Provider fischen, ins Internet stellen und ich mich daraufhin beschwere, werden sie sicher auch nur sagen: ’Sorry, ein kleiner Fehler, wir wussten nicht wem das gehört. Wir wollten ja nur Weltwissen allgemein zugänglich machen.’

  29. "Wenn ich die Menschen gefragt...
    „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt: ‚Ein schnelleres Pferd!'“ Henry Ford

  30. na_logo: ich trainiere...
    na_logo: ich trainiere täglich. Alles wegen Henry.

  31. @ Tiger : Ich spitze mal den...
    @ Tiger : Ich spitze mal den Bleistift. Meinie Meinug ist nämlich eine ganz andere.
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    Google tut nur das offensichtlich, was schon seit jahren funktioniert. Alles was ich in I-Net schicke ist für jeden anderen öffendlich. Ob ich im Chat sitze oder ob ich im Forum schreibe, jedes „Enter“ ist ein Schuss und die Kugel kann überall landen. Im I-Net über beliebig lange Zeit überall landen.
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    Die Rechteindustrie schränkt die demokratischen Rechte ein und Geld zu verdienen. Politikeridioten helfen für ein paar Euro indem sie jedes Gesetz dazu unterschreiben.
    Google bricht diese Front auf. Wissen, also das allgemein zugängliche Wissen aus muss viel verfügbarer sein und wieder werden.
    Wer den American Patriot Act anschaut, bedenkt, das per routing praktisch jedes Datenpaket des I-Net über die USA läuft begeht schon mit dem reinen nutzen eines Routers einen Rechtsbruch.
    -> So etwas finde ich unerträglich <- Wir hatten nicht 200 Jahre Aufklärung und 1000 Jahre schmerzhafte Trennung von Kirche und Staat damit ein paar Geldgeile Idioten das Wissen zu ihren Eigentum machen und in ihren Türmen verstecken. Über Bertelsman, seine Thinktanks und den Einfluß auf die deutschen Medien und die deutsche Politik will ich nur sagen : so etwas dürfte nicht gehen. Dagegen ist selbst Bild ein Fanal der Ehrlichkeit. Da sieht jeder wie dumm die Meinungsmache aufgezogen wird. Der Journalismus hat es nicht leicht und in Zeiten wo jeder Twittert und jeder Puups sofort mit Foto/Video online ist, mag es schwer sein gute Arbeit zu leisten. Aber die Gleichschaltung in Deutschland würde das dritte Reich vor Neid grün einfärben. Google macht verfügbar. Google macht öffendlich. In Zeiten wie diese finde ich das höchst notwendig.

  32. @Holly01, und wann macht...
    @Holly01, und wann macht Google endlich den Quellcode seiner Suchmaschine öffentlich ?
    Das dürfte dann doch kein Problem sein, wenn man für allgemein zugängliches Wissen eintritt.
    Warum machen die das doch nicht ?
    Merkste was ?
    .
    Es geht Google einfach nur darum Inhalte billig abzustauben und selbst viel Geld damit zu machen !

  33. @ Reiterjunge : Google macht...
    @ Reiterjunge : Google macht seine Algorithmen nicht zugänglich, damit sie nicht manipulierbar sind.
    Wären wir Softwarehersteller könnten wir sie jederzeit haben. Es würde uns nur die Unterzeichnung einer Nichtverbreitungserklärung kosten, die eine Strafe in exorbitanter Höhe enthält.
    Google ist eine Firma mit wirtschaftlichen Interessen, gar keine Frage.
    Die Diskussion in Deutschland ist von (nicht weniger materiellen) deutschen Interessen geprägt und teilweise nicht ganz aufrichtig.

  34. Ich frage mich auch immer, was...
    Ich frage mich auch immer, was die Drängler im anthrazitfarbenen A6-Dienstkombi und den 210 kmh plus Lichthupe mit der 1 Minute und 38 Sekunden anfangen, die sie vor mir am Frankfurter Kreuz ankommen…
    .
    ‚Vita activa‘ – Die Beschreibung eines Pendler-Alltags im nächsten ADAC-Magazin.

  35. @Tiger/Holly: Google MACHT vor...
    @Tiger/Holly: Google MACHT vor allen Dingen mal was, während andernorts die Archivare und Bibliothekare die Hände ringen, wie sie wohl jemals ihr Zeug digitalisiert bekommen könnten, und sich keiner rantraut. Da finde ich es gerecht, wenn ihr Unternehmensgeist nicht durch allzuviel zünftlerische Bedenkenträgerei ausgebremst wird, sondern gesagt wird, class action, sammeln wir die Fälle und handeln sie summarisch ab. Es ist ja jetzt schon so, daß Google D Bücher nicht zeigt, die man in Kanada oder USa sehen kann, wegen dieser Hampeleien. Dies führt dann halt dazu, daß man diese Bücher in D weniger zur Kenntnis nimmt. Wir haben in Europa keine solche Firma, die die Digitalisierung vorantreibt, weil wir keine richtigen Internetfirmen haben, allenfalls Hoster und kleine Krauter, und weil hier nur alle auf ihren „bewährten“ Geschäftsmodellen sitzenbleiben wollen und Internet als gefährliche Spielerei erachten, aber sich nicht um neue Geschäftsmodelle bemühen.

  36. @Reiterjunge: Quellcode?? Das...
    @Reiterjunge: Quellcode?? Das dürften wohl eher X Rechenzentren voll Datenbanken sein, die ständig aktualisiert werden, die Skripte sind gewiß weniger komplex als ein ausgewachsenes Windows.

  37. Reiterjunge 19:31
    .
    ...ein...

    Reiterjunge 19:31
    .
    …ein riesiges globales Schleppnetz mit trillionen Stichlingen, wegen ein paar Edelfischen?

  38. @Holy01, okay:
    Google darf die...

    @Holy01, okay:
    Google darf die Fassaden meiner Immobilien abfotografieren und meine WLAN-Internetprotokolle haben.
    Natürlich nach Unterschreiben einer Nichtverbreitungserklärung, bei exorbitant hoher Strafzahlung an mich nach Verstoß gegen die Erklärung.

  39. Erst neulich hab ich mich...
    Erst neulich hab ich mich wieder gefragt, warum der Don eigentlich nicht Motorrad fährt. Das hätte Stil. So eine Barchetta ist im Grunde auch nur ein Manta für Leute, die massenhaft unbenutzte Schuhe und Fahrräder horten.
    .
    In den 80ern führten notorische SPD-Länder wie Hessen einen Großversuch „Tempo 100“ auf Autobahnen durch und fast jeder zweite PKW hatte einen Aufkleber: „Freiwillig: Tempo 100 auf der Autobahn und Tempo 80 auf der Landstraße.
    In dieser Zeit entstand auch sehr intelligenter und hübscher Bildband namens „Albtraum Auto“, darin fand sich auch das Zitat: „Man wird überall hinfahren können, aber es wird sich nicht mehr lohnen, dort anzukommen“.
    .
    Mit dem Sportwagen über die Alpenpässe zu kurven ist natürlich ein tolles Vergnügen, aber das Ankommen ist ja von vornherein nicht der Zweck. Im Grunde ist es ein Echtzeitcomputerspiel.
    .
    Es ist ja nicht so, das Autoraserei mir nie im Leben Spaß gemacht hätte, nur gibt es keinen realen Ort, dem man dadurch näher kommt. Im Gegenteil, man entfernt sich von allem.
    .
    Wer wirklich Freiheit und Freizeit und Unabhängigkeit genießt, der geht zu Fuß oder fährt allenfalls mit dem Fahrrad.
    .
    Lieber Don, neulich haben Sie andernorts um Reisevorschläge gebeten. Laufen Sie doch mal (nicht nur auf Wanderwegen, sondern auch auf normalen Verkehrswegen) von Ingolstadt in die Oberpfalz (und im extremfall über die Grenze nach Böhmen, machen Sie Fotos, reden Sie mit den Leuten und berichten Sie uns.
    .
    So was würd ich selber gern machen, hab aber leider keine Möglichkeit dazu.

  40. @Minna; Für Google sind die...
    @Minna; Für Google sind die Inhalte im Grunde egal.
    Es geht um die Klickzahlen all der Leute die nach irgendetwas suchen.
    Dazu reichen die paar Edelfische als Köder.
    .
    Das macht Werbung auf diesen Suchseiten lukrativ, darum geht es.

  41. @ minna : Was glauben Sie was...
    @ minna : Was glauben Sie was die angehenden Doktoren dumm schauen werden, wenn Sie festestellen, das ihre inhaltlich, sprachlichen Anleihen (oder die ihrer Ghostwriter) alle nachweisbar werden.
    Da kommt eine intellektuelle Generation, die tatsächlich wieder selbst Texte aufsetzen muss.
    Bisher haben ja Firmen gut daran verdient Übersetzungen zu nutzen, um „sensationelle“ Neuheiten als „ihre“ Weisheiten auszugeben.
    Öffentlichkeit ist als Regulator nicht zu übertreffen.
    Ein Patentantrag kann bald mit der Veröffendlichung im Internet (Timestamp) hinterlegt werden.
    Der Patentdiebstahl ist auch kaum zu verbergen. Das werden harte Zeiten für viele etablierte Schmarotzer.

  42. Igel oder Hase sein.
    .
    Wer...

    Igel oder Hase sein.
    .
    Wer will schon von sich sagen lassen, daß er immer zu früh kommt.

  43. Ich versuche es einmal...
    Ich versuche es einmal andersherum: Meine erste grosse Radtour führte mich mit zwei Mitschülern, Gymn. Mittelstufe in eine Jugendherberge nach Adenau , am Nürburgring.
    Bei der (auch)ersten möglichen Excursion(Witterungsbedingt) erlebten wir ein GT-Training ziemlich hautnah: Porsche , Jaguar, Corvette, Alphas und Ferraris>(es war Mitte der Siebziger) ..ich sollte noch einige Rennen/Grosse Preise dort erleben.
    10 Jahre später erfuhr ich am eigenen Leibe Tempo, Beschl.Dynamik und das ganze Drumherum bei einem Luftsportlehrgang; mein Fahrrad hatte ich dabei und damals schon den Wunsch, damit unbedingt eimal die Alpen und ähnliches zu bereisen..
    Und die Erfüllung >es war tatsächlich eine, stellte sich dann in reiferem Alter ein , als man Zeit und auch die Freiheit hatte, einmal 1000km u/o mehr km mit dem Nötigsten im kleinen Rucksack draufloszufahren…
    .kleiner themat. Sprung: Ihre Fotos und auch der textl. Zusammenhang erinnern mich an ein/dieses Motorradbuch“Zen und die Kunst…“
    und diese Assosation ärgert mich , weil sie an dem, was ich nachher erfahren habe, vorbeigeht;“es ist vorbei“ !..es zieht ein wenig runter..
    wahrscheinlich ist es auch nicht dass, was mit der mille miglia geschichte bezweckt werden soll, aber die Verwandtschaft ist gegeben…
    ..lieber Don Alphonso, wissen Sie, was ich meine?
    wenn ich mich in der Schweiz oder Italien bewegt habe, bin ich fast jedes Mal in eine regionale Rennveranstaltung miteinbezogen worden; ob es das Fiat 500 Meeting in

    Aquila war, ebendort die Oldtimerrally oder der Ferrariclub( o.ä.) am col de la Croix.
    Es war meist interessant, aber zu spät, um wirklich emotional zu partizipieren..die haben mehr Spass an mir als ich an ihnen..vielleicht…
    Grüsse!

  44. Wirklich ein sehr schöner...
    Wirklich ein sehr schöner Text eines wichtigen und allseits gegenwärtigen Themas. Gerade in der wohl schnellsten Stadt Deutschlands, Berlin, ist eine derartige Hektik üblich, dass man wahre Ruhe, abgesehen von der Scheinwelt des Latte-Schlürfens in P-Berg, nur im Umland Berlins findet. Meine Gelassenheit ist hier in der Innenstadt anscheinend immer ein eyecatcher, da die vielen Mitte-Projektler dafür schon längst das Gefühl verloren haben oder aus einer Scheingelassenheit argwöhnisch ihr Umfeld beobachten um jederzeit ADS-aktiv zu werden. Meine Entspannung hole ich mir etwa bei Yoga und Meditation, kann ich allseits sehr empfehlen. Auch nach der Beschleunigung beim Joggen im Park ist man ganztags wunderbar souverän und gelassen. Der entspannte Start in den Tag mit einem aufwendig kreierten und gesunden Frühstück erlesenster Bio-Zutaten trägt ebenfalls sehr dazu bei. Dazu gehört etwa auch Zeit für das halbstündige Abkochen von Wasser, da durch dessen warme Aufnahme nach Ayurveda das Verdauungsfeuer angeregt wird, was mir anscheinend auch außerordentlich gut bekommt. Auch eine gewisse Grundattraktivität und Sportlichkeit trägt sehr zur Gelassenheit im Alltag bei, sich eine solche zuzulegen und zu erhalten, ist daher ebenfalls sehr ratsam. Darum auf nun und schnell ans Werk. ;-)

  45. Reiterjunge, Holy01,
    ...fühl...

    Reiterjunge, Holy01,
    …fühl mich jetzt schlauer;
    wenn es tatsächlich so sein sollte, daß die Leute wieder mehr selbst schreiben,
    machen müssen – etwa so wie D.A. -, trägt das auch sehr zur Entschleunigung
    bei und reduziert den Ausstoß.
    Sicher ist Öffentlichkeit ein Regulativ, ich werde nur den Verdacht nicht los: an wen
    schon bisher Information und Tranparenz verschwendet war, dem wird google u.Co. auch nicht helfen.

  46. lieber HansMeier555,...
    lieber HansMeier555, offensicht reicht bei Ihnen ein verregnetes Wochenende, um aus einem Pathetiker einen Peripatetiker zu machen. Sie beweisen damit jene Flexibilität, die eine krisengeschüttelte Gesellschaft braucht. Schon die alten Griechen gingen meistens zu Fuss, ebenso Napoleon, Konrad Adenauer und Jane Fonda. Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Ihr gutgemeinter Rat birgt jedoch die Gefahr, dass Sie unserem Gastgeber einen freundvoll produktiven Zahn ziehen, denn er ist bereits ein kosequenter Verbraucher von Bio-Gemüse.

  47. Liebe Rosinante:
    "Er ritt hin,...

    Liebe Rosinante:
    „Er ritt hin, und sein Pferd ging zu Fuß hin“.
    (Jean Paul)

  48. wahrscheinlich entsteht diese...
    wahrscheinlich entsteht diese empfindung der geschwindigkeit durch die völlige abwesenheit von langeweile. es gibt ja jede menge möglichkeiten, sich die zeit zu vertreiben. der fluch des überflusses. insofern bieten mangelgesellschaften zumindest eines im überfluß: zeit. und wer mal zeit zum nachdenken hätte, bekommt behördenpost, um weiter auf trab gehalten zu werden. vielleicht beinhaltet die auf uns alle zurollende welle der materiellen verarmung ja gleichzeitig diesen vermißten reichtum an zeit, muße und kontemplation. wir werden zeit und gelegenheit erhalten, zu erleben, wofür gestreßte menschen unmengen geldes ausgeben und ihre wertvolle urlaubszeit verschwenden – zen. konzentration im sinne von beschränkung auf das notwendige. wer bisher selbst nicht die kraft hatte, sich den zumutungen des alltags zu entziehen, wird vielleicht durch die zunehmende zentrifugalkraft aus ihm herausgeschleudert und feststellen, daß es garnicht so unangenehm ist, sich den kraftaufwand sparen zu können, der erforderlich ist und immer weiter zunimmt, um sich auf der immer schneller rotierenden scheibe unserer materiell bestimmten scheinwelt zu halten.

  49. @Filou
    Ich werde ein Deibel...

    @Filou
    Ich werde ein Deibel tun und zu dieser Google Seite gehen. Dann registriert nämlich Google, dass ich genau das zu dem und dem Zeitpunkt mache. Was auch bedeutet, dass ich ein Alibi habe, wenn zu dem und dem Zeitpunkt unter meiner E-Mail Adresse irgendeine kompromittierende E-Mail verschickt wurde, und die holländische Polizei hier auftauchen sollte, um mich dafür zu verhaften. Nun weiß allerdings die holländische Polizei längst von diesen kompromittierenden E-Mails unter meiner gefakten Adresse, womit sich diese blöde, von Ihnen initiierte Übung von selbst ergibt.
    @Holly01
    Sie haben den Kern des Problems nicht verstanden. Meine Gedanken sind nicht frei verfügbares Gut nur weil sie elektronisch leicht in der Welt herumgereicht werden können. Selbst was ich in diesem Blog schreibe, darf nur im Rahmen der dafür anzuwendenden FAZ Rechte vervielfältigt werden.

  50. Nicht wahr, Don Carlos, so wie...
    Nicht wahr, Don Carlos, so wie Sie denken inzwischen viele, die garnicht mal wissen, dass sie so denken. War es frueher eine irre Ideologie, welche die Menschen zu wahnsinnigem Verhalten trieb, so ist es heute der ideologiefreie Rausch der inneren Leere, der uns in Flugzeuge, Musikdampfer und/ oder Idiotenfleiss treibt.

  51. Liebe Der Tiger, wie Sie lebe...
    Liebe Der Tiger, wie Sie lebe ich in NL. Nicht besonders ungern, aber auch nicht gerne. Als DDR-Kind, das ich bin, verfuegt man ueber einen gelassenen Fatalismus. Eins muss ich allerdings anerkennen: im Vergleich der Staaten BRD vs. NL kommen die Niederlande hinsichtlich Rechtssicherheit und Fairness verdomme goed uit de bus.
    Was ist die Ursache fuer Ihr Verhalten, das ich fuer leichten Verfolgungswahn halte?
    Diese Frage ist sehr ernst gemeint.

  52. Interessant dass noch niemand...
    Interessant dass noch niemand bisher Hesses „Glasperlenspiel“ zitierte: „…wir sollen nicht aus der Vita contemplativa fliehen, noch umgekehrt, sondern zwischen beiden wechselnd unterwegs sein, in beiden zuhause sein, an beiden teilhaben“.
    Nur, gäbe es nicht auch die Möglichkeit eines Zwanges zur bewussten Entschleunigung? Könnte man auf seine Auszeiten nach Südtirol, Parma und Südfrankreich ebenso verzichten wie Andere auf ihre Playstation? Am wahrscheinlichsten wäre: „warum sollten wir“? Aber das sagt die ihren Zwängen nachhängende Unterschicht sicherlich auch (wenn auch nicht im Wortlaut).

  53. Mein Jean Paul Erlebnis war:...
    Mein Jean Paul Erlebnis war: wir tuschten uns alle drei die Wimpern,die eine Schwester schnell,mittel ich,langsam die andere Schwester-und alle drei saßen wir gleichzeitig auf unseren Theaterplätzen.
    Geschwindigkeit ist doch keine Tugend,höchstens lebensrettend.Und natürlich das Gegenteil.
    Ich finde das schwierigste ist, die Zeit im Griff zu haben,bevor die Zeit einen im Griff hat.

  54. kleinerberg, das ist wohl ein...
    kleinerberg, das ist wohl ein kampf, den man dauernd bestehen muss.
    .
    Designori, Hesse ist nicht so wirklich das Meinige. Ich bin mir aber sicher, dass jede erzwungene Auszeit einen entsetzten Aufschrei diverser Lobbyisten zur Folge hätten, wir würden sofort hinter China zurückfallen.

  55. Marvin, ich sehe das mit dem...
    Marvin, ich sehe das mit dem Sozialen eher begrenzt als erfolgsversprechend, bedaure. Und eigentlich ist es ja auch ganz gut, wennjeder nach seiner Facon glücklich wird – ich glaube nicht, dass vielen mein Leben wirklich zusagen würde.
    .
    yaq12, ich kaufe aus Prinzip keine Bücher im Netz, und ein paar Nächte vor einem Kauf schlafen ist bei grösseren Anschaffungen mehr als nur sinnvoll, keine Frage.

  56. Kopfgeburt, gern...
    Kopfgeburt, gern geschehen.
    .
    Vadder Krause, da würde ich die etwas derbere, bayerische Variante mit dem nicht statthaften Treiben auf ander Leut Gräbern bemühen.

  57. Ich trete schon seit Jahren...
    Ich trete schon seit Jahren vehement für eine gesunde Entschleunigung ein – schließlich ist alles, was man in Hektik produziert von vornherein viel zu sehr „dahingehuddelt“ und daher fehlerbehaftet… und nur weil irgendein Trottel mal gesagt hat „Zeit ist Geld“ wird ja leider fast überall nur noch fabrikneuer Sperrmüll produziert – da muß man ja selbst nicht auch noch mitspielen… übrigens, sehr schöne Bilder wieder einmal :-)

  58. Reiterjunge, ich habe gerade...
    Reiterjunge, ich habe gerade ein Kit für das Thermostat und neue Radkappen bestellt. Wir kriegen das schon hin.
    .
    Booooster, kein Grund zum neid, mich treibt nir noch der Wille an, noch störrischer als der Wagen zu sein. Darum, nur darum geht es.

  59. In einer Kurzgeschichte von A....
    In einer Kurzgeschichte von A. Schnitzler gab es den Charakter des chinesischen Lesenden, der als einziger von der Hinrichtung entkommt und der davor einfach ein Buch liest, oder die Musiker auf der Titanik. Warum ist der heutige Künstler heute auch schnell, verdrahtet und warum sind Sie so radikal anders? http://rebell.tv/

  60. Nabend,

    @ D.A. Wenn >dem...
    Nabend,
    @ D.A. Wenn >dem Zwang nicht entgehen< immer Unterschicht ist, weiß ich ja gar nicht mehr, wo ich mich nun einordnen soll und kann. Ich nutze kein Facebook und derartige Dinge, habe noch nicht einmal eine bekannte Internetseite, twitter nicht, (außer manchmal in der Badewanne) und werde mit Sicherheit nicht am >Echtzeitinternet< teilnehmen, schreibe recht wenig im Internet.- tja...., ich hoffe doch, dass meine materielle Armut ausreicht, um mich weiterhin in der Unterschicht verorten zu dürfen. Neulich las ich in einer Anzeige folgendes >Das Elend schlechter Qualität währt länger, als die Freude über niedrige Preise<. Ich rieb mir die Augen, dachte ein wenig nach, so es, wenn auch nur bei mäßigen Verbrauch von noch mittelmäßigeren Unterschichtenwein noch möglich ist, aber ich meinte mich erinnern zu können, dass dieser Ausspruch von Ihnen stammt und zwar exakt in der Wortwahl und Folge. @ Holly 01 Diese Google Geschichte ist schon echt klasse. Sämtliche Straßenzüge mit allen dazugehörigen Häuserfronten werden frei verfügbar. Da spart das Militär doch enorm an Aufklärungsarbeit, wenn es denn zu irgendwelchen Auseinandersetzungen kommt, der bestimmt auch cybermäßig ausgetragen wird. Darüber hinaus finde ich schon, dass es etwas wie geistiges Eigentum gibt. @ Designori, Hesse, so las ich hier mal im Vorbeigehen, -en passant- heißt es wohl eher in diesen Kreisen, gilt hier als Verführer, ganz im Gegensatz zu anderen gewichtigen Gestalten der Geschichte, wie bsplw. Lenin, Trotzki und Stalin. Warum er als Verführer gilt, konnte ich allerdings nicht erkennen. Ansonsten wünsche ich eine angenehme Nachtruhe.

  61. Werter D.A.,

    die Fahrzeuge...
    Werter D.A.,
    die Fahrzeuge vom abgebildeten Rennspektakel, ob mit Reihen-Achtzylinder oder größer/kleiner sind nach meiner Ansicht nur die Fortsetzung des Verhaltens der kleinen Buben aus dem dummen Westviertel zu ihrer Sandkastenzeit. Nur müssen sie jetzt nicht mehr selber brüllen, das macht der Motor. Die Steißbein-Malträtierung (Federrate) wird in etwa der Ihrigen auf dem Rennrad entsprechen. Wie sich die Stützen der Gesellschaft um ihre Gesundheit bringen, ist mir persönlich völlig wurscht. Nur: es gab eine, dem diskreten Charme der Bourgeoisie absolut entsprechende Art der Fortbewegung. Die mittels Stickstoffkugeln und hydraulischem Ausgleich in der Citroen DS. Die miesen Straßen einer durch Militärausgaben ruinierten Staatswirtschaft wurden so technisch aufgehoben, weshalb man seinerzeit – ab 1955 – davon sprach, die DS „schwebe“. Genau so lässt das Westviertel heute unreparierte Frostschäden unter und hinter sich, nebst Drempel in 30 km/h-Zonen, indem sie elektronisch geregelte Luftfederungen fährt, deren Dämpfung ebenfalls lastabhängig ist. Sie vermeidet so die Auslagen für Physiotherapeuten. Und antizipiert den infrastrukturellen Niedergang des Gemeinwesens infolge Schuldenanhäufung schon heute. Und seit den hochaufgeladenen Dieselmotoren in ihren Panzern aus der dummen Stadt wird auch nicht mehr hörbar, dass sie Ölmotoren mit Drehmomenten auf Niveau von 10 Liter-Lkw-Motoren fahren. Sie leben das aus auf der Bundesautobahn linkester Spur (solange die nicht infolge Reparaturstau geschlossen wird).
    Wenn Sie unbedingt fahrerisch Leistung zeigen wollen, dann bitte nicht in diesen kleinen Blechbüchsen mit Brüll- und Zeter-Auspuffanlagen. Nehmen Sie einen Ford Transconti von 73 mit Cummins NTE-Diesel und unsynchronisiertem 13-Gang-Fuller-Roadranger – Getriebe. Das Teil gibt´s antiquarisch.
    gruß fb

  62. lieber HansMeier555, da hat...
    lieber HansMeier555, da hat Jean Paul bei Cervantes eine irrtümliche Goggle-Suchfunktion eingetellt. Ich kann den Trottel aus ökologischen Gründen ja nicht immer tragen. Er läuft dann häufig neben mir, bildet sich aber ein, er würde reiten. Sie können mir glauben, es war ein hartes Stück Arbeit, bis er diesen Algorithmus so verstanden hatte, dass dies nur zu seinem Vorteil sei.
    Kennen Sie übrigens die schöne Karikatur von Greser&Lenz „Das Wandern ist des Mullahs Lust“ (etwa vor einem halben Jahr in diesem Blatt)?

  63. Unterschicht ?
    Wer sagte noch:...

    Unterschicht ?
    Wer sagte noch: du musst nur lang genug am Fluss sitzen, dann schwimmt die Leiche deines Feindes vorbei ?

  64. @DA: Ihre Zuversicht bewundere...
    @DA: Ihre Zuversicht bewundere ich. Das FAhrzeug hat noch keinen TÜV und Keine Zulassung und fährt noch nicht und Sie bestellen neue Radkappen.
    .
    Aber genau das ist die richtige Einstellung beim Oldtimer: bono animo esse!
    .
    Ich freie mich schon auf Fotos im nächsten Jahr vom Sunbeam in Grasse!

  65. >don carlos;
    das kann man so...

    >don carlos;
    das kann man so fast unterschreiben; allerdings fühle ich mich nach allem, was mir am rande von sprachenlernen an zen („gar nicht mal dumm“) begegnete, nicht so sehr mit dieser philosophie verbunden.
    ein ehemaliger chef meinte mal zu mir, solche zustände bekäme man(gemeint ist die meditative versenkung), wenn man sich wirklich auf seine arbeit konzentriere. es sei alles nur handwerk.
    die arbeit bestand darin, mit der hand verblühte margaritenknospen abzuknipsen, hunderte, stundenlang> ein kleiner farbenrausch.
    erträglich wurde das ganze, indem ich chansons und u.a. folk dazu hörte(mini-disk).
    also alles ganz profan und gar nicht so(schein-)heilig…
    manchmal half einer unserer studenten mit; dann konnte man sich auch unterhalten;.. nein nicht(nur) über frauen, ….> vogelkunde , sport und betriebswirtschaft.

  66. Der Geschwindigkeitsrausch...
    Der Geschwindigkeitsrausch alleine ist noch gar nicht mal das Hauptübel (es machte mir als Teenager einfach Spaß mit dem Rad mit 80 km/h den Berg runerzudonnen), sondern die implizite Forderung, in der gleichen kurzen Zeit mindestens 3 Dinge auf einmal erledigen zu sollen.
    Das ist pervers.
    .
    Denn das kann der Mensch einfach nicht, braucht länger damit als wenn er die Dinge nacheinader erledigt. Er hat es aber noch nicht geschnallt. Vemutlich denkt er zu langsam, mit einem durchs Multitasky inzwischen komplett ausgedörrtem Gehirne .^^

  67. Don Alphonso, störrisch zu...
    Don Alphonso, störrisch zu sein hilft ungemein, unter anderem dann, wenn man gerade ein Differential aus- und wieder eingebaut hat (nebst allem, was sich drum herum im Weg befindet, alle (neuen) Teppiche und die aufgepolsterten Sitze wieder drin sind und dann pünktlich auf die Minute die Synchronisierung des Getriebes vom zweiten in den dritten Gang ihren Dienst versagt. Gut, dass der Mai dieses Jahr so verregnet ist.

  68. @Rosinante:
    Der Mullah von...

    @Rosinante:
    Der Mullah von Bullerbüh?
    herzliche Grüße auch an Herrn Pansa.

  69. @Filou (17. Mai 2010,...
    @Filou (17. Mai 2010, 23:2)
    Mein Arzt (Professor an der Universität Leiden) teilt Ihre Ansicht nicht, sondern hat mir versichert: ‚Obwohl Sie 10 000 Rechtsexperten und Billionen von Euro gegen sich haben, machen Sie einen sehr gelassenen Eindruck.‘

  70. @Filou
    vielleicht verstehen...

    @Filou
    vielleicht verstehen Sie meine sichtweise bloß nicht. vergleichen Sie die momentane situation der meisten menschen mit der eines kräftigen, aber ungeübten schwimmers: heftige arm- und beinbewegungen, die das wasser schaumig schlagen. roter kopf. hervortretende muskulatur. heftiger atem. im vergleich zu schwächeren oder faulen schwimmern deutlich schnellerer vortrieb, aber völlig lachhaft im vergleich zu einem geübten schwimmer – elegant-gelassene, fast gemächliche bewegungen, nahezu spritzerloses dahingleiten, deutlich geringerer kraftaufwand bei erheblich schnellerem vortrieb. und am ende des trainings reicht die kraft sogar noch aus, das becken elegant über den rand zu verlassen, statt mit zitternden gliedmaßen und fliegendem atem die leiter emporklimmen zu müssen. der deutsche mittelstand ist dieser plumpe schwimmer, der sich zudem noch vom ‚trainer‘ staat, medien und wirtschaftsverbänden zu noch größeren anstrengungen anstacheln läßt, dabei noch mehr energie aufwendet, um doch bloß langsamer vorwärts zu kommen und am ende wie ein nasser sack am beckenrand zu hängen, wo ihn sein ‚wohlmeinender trainer‘ abbergen muß. statt sich einfach mal an den beckenrand zu setzen, atem zu holen, andere schwimmer zu beobachten, von ihren erfahrungen zu profitieren, mal nachzudenken und anschließend den ‚trainer‘ ins becken zu stoßen oder eventuell auch in eine sportart zu wechseln, die ihm mehr liegt, läßt sich der deutsche mittelstandsschwimmer an den infarkt heranführen und gibt sich dabei der lächerlichkeit preis. bestenfalls erntet er ein mitfühlendes, aber resigniertes kopfschütteln. kurz: wirkungsgrad ist nutzen durch aufwand. unser nutzen stellt letztlich auch bloß das existenzminimum dar, wofür wir immer mehr aufwand betreiben (müssen). sofern wir unseren nutzen nicht damit steigern können (gewinn an lebensqualität, nicht an materieller quantität, worauf es jedoch momentan hinausläuft), erzeugt unser erhöhter aufwand lediglich einen schlechteren wirkungsgrad.

  71. @ Don Carlos: Wir verstehen...
    @ Don Carlos: Wir verstehen uns prima, hab‘ schon kapiert.
    .
    @Rosinante, seien Sie froh, dass der traurig Gestaltete Ihnen nicht auch noch die Dulcinea aufludt. Den Windmuehlen-Accident bedenkend, fragt man sich, was man damals so rauchte, spritzte oder soff. Kann doch nicht allein an der Ritterliteratur gelegen haben? Wenn ja, muesste so mancher skeptisch vor seinem Buecherregal stehen.
    .
    Zu Jean Paul: In meiner Kindheit hatte jeder Akzidenz-Drucker ein Zettelkaestchen mit Paul’schen Zitaten, passend zu Bein- Herz- und Ehebruch.

  72. Lieber Don, werden Sie Ihren...
    Lieber Don, werden Sie Ihren „Sonnenstrahl“ aufschneiden lassen (Cabrio), oder wollen Sie bei der ersten provencalischen Panne den Hitzetod sterben? – Vielleicht doch einen Peugeot-Kombi (für die Einkäufe) mit Schiebedach und Mobilitätsgarantie mieten? – Könnte angenehmer sein und billiger kommen.

  73. specialmarke, ich habe ein...
    specialmarke, ich habe ein riesiges Schiebedach, das reicht auch.
    .
    anderl, mein Beileid. Hier geht es ganz gut voran, das Problem ist eher die Versorgung mit ein paar Ersatzteilen, aber wie schoin erwähnt: Endlich bekomme ich Radkappen! Und sie sind gar nicht mal so arg teuer.

  74. Lieber Don,
    haben Sie schon...

    Lieber Don,
    haben Sie schon daran gedacht, Ihren grünen Sonnenstrahl von 12 Eseln (oder bei Alpenüberquerungen von 4 stämmigen Ochsen) ziehen zu lassen?

  75. HansMeier555, richtig stilvoll...
    HansMeier555, richtig stilvoll wäre allerdings eine Kutsche, zB diese:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Gotthardkutsche.jpg
    .
    Den rayon de soleil könnte man ja in Einzelteile zerlegt mitführen – und ein Rad hätte bestimmt auch noch Platz obenauf…

  76. @Filou
    immerhin scheint Ihr...

    @Filou
    immerhin scheint Ihr kampf um die nackte existenz unter strandräubern und piraten genügend spielraum für die kommunikation in diesem forum zu bieten. insofern sind Sie sicher die falsche adresse für meine gedanken zur entschleunigung. auch die ständige bedrohung durch die natur, welche menschen empfinden, die unterhalb des meeresspiegels wohnen, lenkt bestimmt die sichtweise auf wesentlichere dinge und läßt einige gedanken, die in der sicheren, küstenfernen erhebung entstehen, banal erscheinen.

  77. Zwei Hornochsen sollte...
    Zwei Hornochsen sollte reichen: Ich und die Persona auf dem Beifahrersitz.

  78. Für die Alpenüberquerung...
    Für die Alpenüberquerung kommen nur Elefanten in Frage, würde ich meinen. Alles andere wäre doch nicht standesgemäß?

  79. Hannibal ist allerdings mit...
    Hannibal ist allerdings mit den Elefanten auch liegen geblieben und nicht nach Rom gekommen, das gilt es zu bedenken.

  80. Ist mir unverständlich. Auf...
    Ist mir unverständlich. Auf jedem Pass gab es damals doch eine Filiale von
    „Hamarubi‘ s Elephant Repair Service“.

  81. Stimmt. Aber die durften keine...
    Stimmt. Aber die durften keine Karthagischen Kreditkarten annehmen.

  82. So ein Sunbeam fährt ja...
    So ein Sunbeam fährt ja definitionsgemäß mit Lichtgeschwindigkeit.

  83. @HansMeier555: D. A. braucht...
    @HansMeier555: D. A. braucht keine Zugochsen, er hat ein Schiebedach…

  84. Auf jeden Fall werden wir in...
    Auf jeden Fall werden wir in den Genuß von exklusiver Erlebnisliteratur aus der Feder unseres Don kommen. Ich freu mich drauf.

  85. Ein Schiebedach ist eine...
    Ein Schiebedach ist eine Dachform, die das Schieben des Fahrzeugs für die beteiligten Personen erleichtert.

  86. @HansMeier555, nun, in der...
    @HansMeier555, nun, in der Karikatur von Greser&Lenz gibts einen ganzen Reisebus voll mit Mullahs. Jener von Bullerbüh war möglicherweise dabei. Er könnte mit dem neuen Easyjet-Destination Uppsala-Stuttgart gekommen sein.
    .
    Aber apropos Schweden. Die spanisch-schwedische Gesellschaft in Benidorm, hat EU-Ratspräsident Barroso gerade zum Ehrenmitglied ernannt. Aus gewöhnlich schlecht informierten Kreisen ist nun zu erfahren, dass Barroso den lezten Gipfel unter seiner Präsidentschaft im westschwedischen Öklund unter der Schirmherrschaft von Pippi Langstrumpf plant. Da Öklund nahe bei Bullerbüh liegt, könnte Pippi mit dem Fahrrad anreisen (CO2-Reduktion!), und unter der kundigen Führung der Damen Sarkozy und Merkel ist auch ein Besuch in der Villa Kunterbunt vorgesehen. Aber bitte, diese Informationen sind noch nicht offiziell.
    .
    Ach ja, fast hätt ich’s vergessen: Herr Pansa grüsst herzlich zurück.
    .
    @Filou, wenn Comptessa Dulcinea auf meinem Rücken sitzt, schalte ich häufiger den Turbo, was in La Mancha schon für arges Erstaunen sorgte. Über den iberischen Drogenkonsum im 16. Jh. gehen die Meinungen wie so häufig auseinander. Die Schule von Salamanca meint, dass das Gebet damals über den Teufel triumphierte. Pedro Domecq schmunzelt bei den Zahlen aus dem Firmenarchiv: der Umsatz an Wein und Jerez sei in den Jahren 1590 bis 1615 sehr erfreulich gewesen. Eingeschlagen hätte auch der Jägermeister, den man damals erstmals aus dem Fürstbistum Würzburg eingeführt habe.

  87. Rosinante, der Konsul von...
    Rosinante, der Konsul von Takatuka-Land hat auch zugesagt. wird sicher nett.

  88. Wen's interessiert: Greser &...
    Wen’s interessiert: Greser & Lenz: Das Wandern ist des Mullahs Lust, 2009, Nr.58

  89. Don Carlos, Sie Zorniger,...
    Don Carlos, Sie Zorniger, lesen Sie bitte nochmals meinen Kommentar. Sie werden erkennen, dass ich durchaus Ihrer Meinung bin. Nur, mein Realitaetshorizont reicht vom froehlichen Flachsinn bis zum Philosophiedilletantismus. Abhaengig vom Bildausschnitt wird mal das Eine, mal das Andere uebersehen.
    Macht aber nix.

  90. "Was die Erwachsenen einem so...
    „Was die Erwachsenen einem so erzaehlen, da fallen dir die Ohren ab!“ (P. Langstrumpf)

  91. Dagobert Duck bediente sich...
    Dagobert Duck bediente sich des Bärenschleppers.
    Was das ist, erkläre ich gleich, jetzt muß selbst erstmal in die Dusche.

  92. Werte Frau Tiger, was immer...
    Werte Frau Tiger, was immer sie öffendlich Äussern (öffendlicher Raum : jemand kann es hören, verstehen oder ohne weitere technische Hilfsmittel interpretieren) kann unter Quellenangabe weltweit und zu jeder Zeit zitiert werden.
    Fotos sind im deutschen Gesetz ausdrücklich ohne Erlaubniss des Besitzers der jeweiligen Besitztümer ERLAUBT. Man hat nur ein persönliches Recht auf Bild und Ton, soweit man erkannbar (sehr schwammig formuliert) ist. Dieses Recht verliert man, wenn man eine „Person des öffendlichen Lebens“ ist.
    Die meisten Menschen sind garnicht wichtig, sie denken nur sie währen es…………
    Bei annähernd 7 Milliarden Menschen gibt es kaum eine andere Spezies die man so sehr als Massenware bezeichnen könnte.
    BTW: aktuelle Satelitenfotos lösen in den Bereich von Zentimeter auf, da kann man sagen ob die Dame an der Bushaltestelle ein Höschen trägt oder nicht. Die brauchen ganz sicher kein Streetview.

  93. Also, zum...
    Also, zum Bärenschlepper.
    Dagobert und seine Neffen stehen in Alaska vor dem Problem, denn Anhänger mit der schwere Goldgräberausrüstung plus Marschgepäck auf die Paßhöhe zu ziehen, nachdem der Jeep den Geist aufgegeben hatte.
    Die Lösung — der Bärenschlepper.
    Tick, Trick, und Track wecken irgendwo einen hungrigen Bären, der sich naturgemäß gleich auf den armen Donald stürzt. Donald rennt in Panik die Paßhöhe hinauf, der Bär hinterher. In diesem Augenblick wirft ihm Dagobert das Lasso um den Hals, das mit dem Anhänger verbunden ist. So zieht der Bär — immer in Verfolgung des armen Donald– den Anhänger auf die Paßhöhe, wo beide — Bär und Donald — in ohnmächtiger ERschöpfung wieder aufgefunden werden.
    „So haben wir es schon 1899 gemacht“, sagt Dagobert.

  94. @HansMeier555: Bären könnten...
    @HansMeier555: Bären könnten ja am St.Gotthard-Paß ja an und ab mal vorkommen, aber wer – bitte schön – soll in unserem Fall den Dagobert spielen, und wer den Donald? – Gute Ratschläge sollten in der Praxis ja auch hilfreich sein.

  95. @specialmarke
    Der Bär ist die...

    @specialmarke
    Der Bär ist die Fiskus, Donald der dumme Mittelständler (mit 50.000 Euros Schwarzgeld in der Hemdbrusttasche) und Dagobert ist Dagobert.

  96. lieber Filou, wenn Ihnen wegen...
    lieber Filou, wenn Ihnen wegen der Langstrumpf jetzt die Ohre abfallen, finde ich dies eine unfaire Prävention vor dem gemeinsamen Zellenaufenthalt mit Paris Hilton.

  97. "Was die Erwachsenen einem so...
    „Was die Erwachsenen einem so erzaehlen, da fallen dir die Ohren ab“ (Pippi L) –
    zitiert nach „Filou“

  98. Mein Pippi-L-Zitat widme ich...
    Mein Pippi-L-Zitat widme ich HansMeier555.

  99. @Dan
    Hannibal, pffzt. Der war...

    @Dan
    Hannibal, pffzt. Der war so kultuviert und verweichlicht.
    .
    Alarich wusste, wie man einputtet. Und brauchte keine Elefanten dafür.

  100. "Mir ist es egal, ob jemand...
    „Mir ist es egal, ob jemand meine Emma für unnötig hält oder nicht“.
    (Lukas der Lokomotivführer)

  101. @HansMeier555: Da ich meine...
    @HansMeier555: Da ich meine gesamten volks- und betriebswirtschaftlichen Kenntnisse dem frühen und langjährigen intensiven Studium des Verhältnisses Dagobert – Donald – Tick, Trick und Track verdanke, kann ich mit Gewißheit sagen, daß Donald niemals Mittelständler war und niemals 50 000 Euro oder Taler in der Hemdtasche hatte, auch nicht als Schwarzgeld, höchstens als virtuelles Geld im Kopf. Er war ein klassischer Vertreter des Prekariats ohne bedingungsloses Grundeinkommen, gequält durch 1-Taler-Jobs, die ihm Dagobert aufgedrückt hat um das Polieren der Goldtaler kostengünstig über die Bühne zu bekommen. – Einzig das Detail stimmt: er ist öfters vor Bären davongerannt, die sich von ihm in ihrer Winterruhe gestört fühlten. – Also, ich kann mich hier Pippi L. nur anschließen.

  102. @Rosinante, sagte ich etwas...
    @Rosinante, sagte ich etwas ueber Ohropax? Ich sagte!

  103. Und diese Kriminellen hier...
    Und diese Kriminellen hier hatten es hat auch mal wieder extrem eilig:
    .
    http://www.cbsnews.com/stories/2010/05/16/60minutes/main6490197.shtml?tag=contentMain;contentBody

  104. Ich, als Verfechter des Alten...
    Ich, als Verfechter des Alten Donaldschen Testamentes in der Fassung von Dr. Erika Fuchs, der Lutherin des Donaldismus, schliesse mich vollumfaenglich Herrn specialmarke an. Wer andere Lehren verficht, ist ein elender Heraetiker und soll in den evangelischen Himmel kommen (gekachelt, ungeheizt, sauber, Engel in Reformkleidern).

  105. @specialmarke
    Da haben Sie was...

    @specialmarke
    Da haben Sie was nicht begriffen. Donald ist eben KEIN Prekariatsvertreter, schon gar kein typischer. Er ist ein Berufserbe, Neffe und Universalerbe des reichsten Mannes der Welt, dem nach allen Gewohnheiten der zivilisierten Welt für ein Leben als Dandy oder Playboy hätte zustehen müssen.
    .
    Frühzeitig traumatisiert wurde er durch den pathologischen Geiz und die kannibalische Selbstsucht seines Onkels, an dessen unerreichbarem Vorbild er stets gemessen wird.
    So kann er seine zweifellos vorhandene Talente niemals in die richtigen Bahnen lenken kann. Stets schwankt er zwischen Minderwertigkeitskomplexen und Größenwahn, auch sein bestes Beginnen endet unausweichlich in der Katastrophe.
    Natürlich hat er sich auch des öfteren als Mittelständler versucht, vorübergehend sogar mit Erfolg.

  106. HansMeier555, welch ein...
    HansMeier555, welch ein Glück, dass Sie den Bogen von Bullerbüh nach Lummerland schlagen. Dies nenne ich googleautonome, geographische Souveränität. Gegen Lukas, Pippi, Frau Wasa, Alfons555 (Viertel vor Zwölf), den Gugelhopf und verstärkt durch die Daltons käme Hannibal nicht einmal zum „Elephant Repair Service“ von Zoowärter. Von Mailand bis nach Thailand ein Friede und Eierkuchen.

  107. Treibt den Meier in die Ecke!...
    Treibt den Meier in die Ecke! Immer wenn er in die Defensive gerät, hetzt er eine andere Sau durchs Forum. Der Mann hat weder Haltung noch Meinung.

  108. Danke Filou, danke. Womit wir...
    Danke Filou, danke. Womit wir wieder bei der Frage wären: Wie kommt A.Ds. „Sonnenstrahl“ unbeschadet über die Alpen ins Land der schlechtgelaunten Franzosen, wenn HM555s Zugochsen und Bären nicht zur Verfügung stehen?

  109. @Holly01
    Ich habe mich...

    @Holly01
    Ich habe mich professionell mit der Entzerrung und Auswertung von Satellitenbildern schon beschäftigt als der Meister dieses Blogs noch in den Kindergarten ging. Aber eine Satellitenaufnahmetechnologie, die es ermöglicht einer Dame unter den Rock zu gucken, um herauszufinden ob sie schmutzige Wäsche trägt, ist mir nicht bekannt.

  110. Panzerknacker: "Virtuelles...
    Panzerknacker: „Virtuelles Geld? Evangelischer Himmel? Ein Taler-Job? Die Taler aus unserem letzten Raub haben wir jedenfalls klug anglegt. Hähähä.“
    http://aqua.agenturquerulant.de/2010/05/krisensicheres-steingut-investment/

  111. Dübbseli
    Du Käbbseli,
    Du...

    Dübbseli
    Du Käbbseli,
    Du bischt un bliibscht
    E Fötzeli…

  112. specialmarke, Don wird ueber...
    specialmarke, Don wird ueber die Schweiz nach Fronkreisch fahren. Falls ihm dort etwas passiert-ich kenne die Schweizer-wird man ihm freundlich, kompetent und teuer bis zur franzoesischen Grenze helfen.
    Ist er dann in F. ist mir um nichts mehr bange. Die Frogs lieben Exentriker. Sie werden das Auto bewundern, die exquisite Kleidung befummeln, sich hinsichtlich der Copilotin einige frivole Fragen stellen-und im Reparaturfall-einen Dorfschmied wissen, der seit dem 100-jaehrigen Krieg weiss wie man Englaender behandelt; naemlich gut. Sie werden ihn auf einen Pastis einladen, ihm eine Gauloise ins angeekelte Muendchen stopfen, sie werden ihm ein Broetchen mit Pate-de-Fois audraengen, am Abend einen Coque-au-Vin auf den Teller laden und ihnen etwas von meinem Calvados anbieten.
    Der Mann wird leben wie Gott in Frankreich. Zurueckgekehrt ins Land der Bayern, wird ihm jdes schlanke Maedchen Hungergefuehle verursachen. Es wird sein eine reeducation de jeune alphonse.

  113. Aber meine Herrschaften, ich...
    Aber meine Herrschaften, ich muss doch bitten…
    .
    Danke.

  114. @HansMeier555:Das...
    @HansMeier555:Das Entenhausener Erbrecht ist sehr verwickelt und hat keine Ähnlichkeit mit dem hiesigen BGB. Keiner in Entenhausen hat jemals Donald als Erben des Dagobertschen Vermögens gesehen. Vielleicht lag auch die Erbschaftssteuer bei 100 %. Und sicher hat es Donald auch mal mit einer Ich-AG probiert, aber ohne nachhaltigen Erfolg. Donald war und blieb zu meinem großen Leidwesen immer ein Zukurzgekommener.

  115. @ Auf der Fuchsjagd, da kennen...
    @ Auf der Fuchsjagd, da kennen Sie den Meier nicht. Seiner Donald-Analyse stimme ich i.Ü. voll inhaltlich zu. Und es ist vermutlich auch ihm zu danken, wenn Entenhausen niemals eine absolute Monarchie werden wird, und schon gar nicht konstitutionell. Kehrlinge auf den Mond!

  116. Statt Rau'scher Bibelarbeit,...
    Statt Rau’scher Bibelarbeit, Donald-Exegese. Wenn das der Papst wuesste.

  117. @Der Tiger: Rücksprache mit...
    @Der Tiger: Rücksprache mit Daniel Düsentrieb („Dem Ingeniör ist nichts zu schwör“)Er meint, das sei kein Problem. Sprach von Reflexion thermischer Strahlung, deren virtuelles Bild mit einem geeigneten Algorithmus zu einem 3-D-Bild hochgerechnet werden könne. Bei der weltweit vorhandenen Rechnerleistung rechnet er mit einem ersten „Höschen-Bild“ in ca drei Jahren, wenn diesselbe in Anspruch genommen werden kann. – Er bastelt schon in seiner Garage – und der Herr Seemann hat dort wohl auch schon mal durchs Fenster geguckt.

  118. Donald Duck ist Privatier...
    Donald Duck ist Privatier (für die Unwissenden http://de.wikipedia.org/wiki/Privatier ), wir kennen uns aus Monaco.

  119. ...wenn es so schwierig ist...
    …wenn es so schwierig ist den Sunbeam über die Alpen nach Südfrankreich
    zu fahren, kann man doch über Holland…?
    .
    …stilechter wäre b e a m e n !

  120. Es ist an der Zeit, den...
    Es ist an der Zeit, den Spekulationen Einhalt zu gebieten. Ausserhalb der meist nutzlosen Universitaeten, besonders der geisteswissenschaftlichen Fakultaeten, sollten wir unser Augenmerk auf die wahre und echte Soziologie Entenhausens und seiner hervorragenden Vertreter zu wenden.
    .
    Man beuge sich ehrfuerchtig vor der Forscherarbeit dieser Menschen. Wer Schliemann kennt, weiss welchen Rang dieses Werk einnehmen muss.
    .
    Voelker dieser Welt, seht auf diese Stadt!
    .
    http://www.donald.org/

  121. Der Seemann, ist das nicht...
    Der Seemann, ist das nicht der, der alle Höschen-Bilder ins Internetz gestellt sehen will?

  122. Genau der ist es....
    Genau der ist es.

  123. "...der Schwerpunkt der...
    „…der Schwerpunkt der Tätigkeit eines Privatiers (liegt) dabei auf finanziellen Transaktionen sowie auf Handelsvorgängen, die keine auf Dauer angelegten Gewerbe zuzurechnen sind, also keine lokale oder auf das Handelsgut bezogene
    Kontinuität aufweisen.“
    .
    Hurra!!! Wir haben ihn; er ist an allem Schuld-dieser global player privatier-, er hat uns das alles eingebrockt.
    .
    … und jetzt kommt´s: der Privatier…bezahlt aber sämtliche Steuer und Abgaben
    selbst – daß muß man sofort Herrn Schäuble mitteilen.

  124. spezialmarke,
    vielleicht ist...

    spezialmarke,
    vielleicht ist Herr Seemann ja im x-ten Rechenzentrum angestellt und hat Angst,
    daß ihm die Arbeit ausgeht. Was tut man nicht allles..wenn man Miete zahlen
    muß.

  125. Wenn mich morgen frueh meine...
    Wenn mich morgen frueh meine Katze kreischend weckt, wuerde ich es sehr schoen finden, wenn mich jemand ueber den mir unbekannten Herrn Seemann aufgeklaert haben moechte. Waere sehr nett.

  126. Hypefreudiger...
    Hypefreudiger Internetvormeiner, betreibt ein Blog namens CTRL-Verlust bei der FAZ. Ist aber trotzdem kein Kollege, sondern nur Anlass für komplettes Unverständnis.

  127. @D.A.
    was müssen Sie sich ...

    @D.A.
    was müssen Sie sich eigentlich alles bieten lassen, wenn es auch
    sehr lustig ist für den Außenstehenden. Das man den Sunbeam mit
    Schiebedach zum schieben nicht zur Lichtgeschwindigkeit bringt, sondern
    ihn mit Ochsen oder Elefanten über den Pass hieven muß grenzt m.E.
    an grobe Beleidigung, zumal der V-8 (besonders der short block) von
    Ford alles aushält was man ihm zumuten möchte, von der Wüste über
    sumpfiges Gelände bis in das hochalpine Terrain. Oel kontrllieren reicht(H2O)
    Bevor ich alle in Entenhausen zu Tode langweile ziehe ich mich wieder
    in meine Muschelkalkhöhle zurück. M.f.G.

  128. lieber Filou, bitte verzeihen...
    lieber Filou, bitte verzeihen Sie die indiskrete Frage, aber wenn Ihnen die Ohren abgefallen sind, wo platzieren Sie dann das Ohropax?

  129. Werter Don
    Die Frage bleibt:...

    Werter Don
    Die Frage bleibt: Wie bewegen Sie sich wieder zurück in die heimatlichen Gefilde? Doch ganz banal mit der Barchetta? Oder nehmen Sie zur Abwechslung mal den Besen um unter dem Ascheregen hindurchzufliegen?
    .
    Oder Sie sind – während wir immer noch am rätseln sind – heimlich auf eine Abkürzung gestossen und schon längstens wieder zuhause (bitte aber das Loch wieder zuschaufeln! Wir haben eh schon zuviele davon).
    Das würde allerdings dem Subjekt der Verlangsamung, das Sie hier ja ansprechen, widersprechen….
    .
    Ich habe ein hübsches Photo von Ihnen und Ihrer Rückreise gemacht. Sehen Sie nur: http://de.academic.ru/pictures/dewiki/75/Koller_Gotthardpost_1873.jpg
    Sie und Ihre Begleitung eingekutscht und eingerahmt von Hornochsen….

  130. Moin Don,

    Ihre Reisen in...
    Moin Don,
    Ihre Reisen in allen Ehren – aber kaufen Sie sich doch mal nen schönen GT oder eine Reiselimousine: Daimler Double Six, Bentley Mulsanne, MB W116 450SEL, MB W126 500 SEC….alles für überschaubare Kurse zu bekommen, ideal für Transeuropareisen, riesige Kofferräume…der Sunbeam ist ja drollig, bei der Barchetta dagegen denke ich an StudentINNEN, und nicht auf dem Bei-, sondern dem Fahrersitz. Das steht einem propperen kuchenessenden Enddreissiger schon lange nicht mehr.

  131. Stilechterweise müsste man...
    Stilechterweise müsste man mit dem Sunbeam dann auch konsequent im Rückwärtsgang von Brescia nach Rom fahren. Retro eben. Wenn schon, denn schon.

  132. zu Seemann....Lobo .. usw....
    zu Seemann….Lobo .. usw. :
    .
    „Wer geduldig am Fluss wartet, wird die Leichen seiner Feinde vorbeitreiben sehen.“
    .
    Und DA ist geduldig

  133. Dankeschön, so hatte ich...
    Dankeschön, so hatte ich meine Lieblingsbücher „Donald Duck“ noch gar nicht verstanden. Danke!
    Ich kannte mal einen, der immer nur im Bett Gedichte machte. Ich fragte ihn manchmal, was er im Bett macht. Er antwortete immer: „Ich denke“. Sein bester Freund reiste ununterbrochen und erzählte ohne Pause. Sie starben in derselben Stunde am Herzinfarkt. Die Gedichte lese ich immer noch, die Geschichten habe ich schon fast vergessen.
    Frage: Was ist dazwischen?

  134. Ich hatte mal ein Schukoauto,...
    Ich hatte mal ein Schukoauto, Cabriolet, weiß mit roter Sitzbank . Wer hat noch eines? Aber am liebsten fahre ich Trecker. In den 70er Jahren fuhren in der „Hauptstadt der DDR“ noch Adler 1939 herum. Es gelang mir nicht, einen zu exportieren bzw. nach West-Berlin zu importieren. Ich hätte auch ein Goggomobil dagegen eingetauscht. Oder das Auto, das heute in einem Museum steht: das mit Holzvergaser auf dem Hinterteil.

  135. Lieber Rosinante, es war doch...
    Lieber Rosinante, es war doch ein Zitat! Wuerden mir aber die Ohren abgefallen sein, waere die Situation mit dem Bergbau vergleichbar: Der Foerderturm ist weg, aber die Mine bleibt (gilt auch fuer Nasen).

  136. Im 19. Jahrhundert waren die...
    Im 19. Jahrhundert waren die USA stolz auf ihren Egalitarismus, die soziale Gleichheit, durch die sie sich so vorteilhaft von verstaubten europäischen Monarchien (insbesondere dem inbrünstig gehaßten England) unterschieden.
    .
    Um 1900 war der (eigentlich banale) Befund, daß sich längst eine neue Aristokratie etabliert hatte, nicht mehr von der Hand zu weisen. Daß die relevanten Firmenbesitzer eben — im Gegensatz zum Mythos — keine Selbstmade-Millionäre mehr waren, sondern deren Kinder, Enkel, Neffen und Schwiegersöhne, war nicht leicht zu verdauen.
    .
    Donald Duck steht für diesen Übergang (der in seinem Falle aber nicht stattfindet). Onkel Dagobert steht für die Akkumulation des Raubtierkapitalismus im ausgehenden 19. Jh., Donald für die formierte Massengesellschaft des 20. Jh.s, auf deren Niveau er hinabgefallen ist.
    .
    Donalds permanentes Scheitern ist die Kehrseite des amerikanischen Traumes, die Sehnsucht nach einer rein leistungsdefinierten Welt, in der die Vererbung materieller Güter keine Rolle spielt und einem das Vermögen der Eltern keine sozialen Vorteile verschafft.

  137. Ich hatte auch einmal ein...
    Ich hatte auch einmal ein Schucoauto! Darauf war ich sehr sehr stolz. In unserem Westviertel bekam man so etwas auf Kindergeburtstagen, wo Geschenke aber normalerweise geschlechtsspezifische verteilt wurde. Ich weiss sogar noch wofür ich das Auto bekam. Die „besonders schwere“ Quizfrage war: wer hat zuerst alle zahlen von 1 bis 20 zusammengezählt. Es gibt da einen Trick und die Mutter des Geburtstagskindes war über die Geschwindigkeit meiner Antwort so verblüfft, dass sie mir das von allen anwesenden Jungen begehrte Schucoauto zugestand. Wenn ich an mein einziges eigenes Schucoauto denke, werde ich auch jetzt noch ganz melancholisch.

  138. @Don Alphonso: Schauns, wenn...
    @Don Alphonso: Schauns, wenn man heutzutage den Dandy gibt, und gar wo´s um die Beschleunigung geht, so ist zweifelsohne Paul Virilio – Fluchtgeschwindigkeit
    angesagt. Gewiss, auch J.W.v.G. ist per Kutsche Genitalien gereist und sogar fast unbeschädigt zurückgekomen, so munkelt man zumindest in gewissen gebildeten Kreisen. Aber das ist doch wirklich wahrer Luxus pur, die Langsamtkeit in solch extrem rasanten Zeiten zu lobpreisen. Wo doch Maschinen in Milliardstelsekunden Echtzeit den Vorteil des gewitzten Traders gegenüber Walen abzubilden vermögen.
    Wahres Dandytum ist halt immer noch etwas ganz und gar Besonderes. Noblesse oblige.
    Mit Schwung einen Grappa für zwischendurch gekippt und gaaaanz langsam den Lotus durchgestartet. Horrido, ganz der Ihrige.
    @Erna Schulz…halten zu Gnaden, es geht kaum etwas über Bettgeflüster-und sonstige geschichten. Mehr zu sagen verbietet die Diskretion. Das ist doch hier schliesslich keine Tratschkolumne. Wo samma denn?

  139. @Filou: Den missliebigen...
    @Filou: Den missliebigen byzantinischen Kaisern wurde die Nase abgeschnitten, danach waren sie nicht mehr Thronverwendungsfähig. Allerdings, Justinian II war ein ganz gewitzter Bursche: Er soll aus dem Exil mit einer goldenen Nasenprothese zurück gekommen sein….und Bingo.
    HansMeier555@: Sic transit gloria mundi. Es ist noch zu früh die Leit(-kultur-)figur des 21. Jhdts. auszurufen.
    Don Alphonso@: Hätte ein Mantrafahrer incl. Blondine eine Chance in die illustre Schar der MM-Teilnehmer aufgenommen zu werden?

  140. @HansMeier: bitte fahren Sie...
    @HansMeier: bitte fahren Sie fort mit Ihrer brillanten Donald-Exegese!

  141. Plindos, nur Fahrzeugtypen,...
    Plindos, nur Fahrzeugtypen, die bei der originalen MM dabei waren, dürfen starten. Dann aber auch Enten, Käfer und Pontonmercedes.
    .
    Und was den Sunbeam angeht: Man kann nicht gegen die Liebe argumentieren. Ich mag dieses Typ einfach.

  142. @colorcraze
    Das Prinzip Donald...

    @colorcraze
    Das Prinzip Donald heißt: Schadenfreude ist der bestimmende Affekt der leistungsorientierten Mittelstandsgesellschaft.
    .
    Erbärmlich, nicht?

  143. lieber Filou, vielen Dank für...
    lieber Filou, vielen Dank für die optimistischen Worte zum Bergbau. Glück auf.

  144. lieber HansMeier555, ich...
    lieber HansMeier555, ich möchte mich dem Wunsch von colorcraze (Donald-Exegese) anschliessen. Vielleicht kommt vor der Schadenfreude noch der Sozialneid. Mit erbärmlich konnotieren Sie präzise und traurig.
    .
    Was meinen Sie denn zu Daisy Duck?

  145. Moin,

    Meister des Blogs?
    Von...

    Moin,
    Meister des Blogs?
    Von wem, wen oder was- es kann nur einen geben!
    Tom Bombadil ist der Meister

  146. Liebe Rosinante,
    Sehen Sie,...

    Liebe Rosinante,
    Sehen Sie, das würde ich auch Sie gerne fragen. Was halten Sie von Daisy?

  147. Zum Glück ist bald...
    Zum Glück ist bald WM:
    http://ftalphaville.ft.com/blog/2010/05/19/236111/witz-des-tages/

  148. Mein Traum, meine Utopie: Die...
    Mein Traum, meine Utopie: Die Fußball-WM findet statt, und die Qualitätsmedien berichten einfach nicht darüber.

  149. lieber HansMeier555,
    über...

    lieber HansMeier555,
    über Geschlechtsgenossinen äussere ich mich nicht, weil mich sonst die Fatwa der Schlachthöfe trifft. Sie könnten einwenden, dass das Ross nur im Deutschen weiblich, im Französischen und Spanischen aber männlich dekliniert würde, und hätten damit selbstredend Recht. Und bitte, ich habe nichts gegen männliche Pferde und homosexuelle Enten.

  150. @HansMeier: ja, das ist so,...
    @HansMeier: ja, das ist so, daß die „es zu etwas gebracht habende“ Mittelklasse die ständig scheiternden „weniger tüchtigen“ Mitglieder nicht schätzt. Aber für mich ist Donald eine Identifikationsfigur. Ich leide mit ihm, wenn er wieder von seinen Neffen oder Dagobert gepiesackt wird. Sein Verhältnis zu Dagobert ist auch das Verhältnis eines kleinen Selbständigen zu seinem Kunden. Man versucht ihm immer was aus der Nase zu ziehen, aber er foppt einen.

  151. Rosinante, Pferd ist Neutrum....
    Rosinante, Pferd ist Neutrum. Dat Paed, dat Ross, der Gaul (masc.). Die Zosse (fem.), die Schindmaehre (fem.). Oder war ich, als das drankam, wieder vonn der Penne geflogen? Fragt Pegasus (mas.).

  152. @ Tiger : Interpolieren =...
    @ Tiger : Interpolieren = raten. Durch ein Prisma Aufnahmen machen und so ein Objekt mit 1/10 Pixelversatz aufnehmen bedeutet = 1 Pixel = bis zu 10 Farbinformationen. Das in verschiedenen Spectren. Danach ist Fuzzy.
    Wenn sie sich damit schon einmal beschäftigt haben, dann ist es verständlich und ansonsten ist es egal.

  153. HansMeier, tja, aktuell ist es...
    HansMeier, tja, aktuell ist es aber nun mal so, dass die Bild das neue Qualitätsmedium ist. Wie bedauerlich für Ihren Traum.

  154. Filou, Sie sagen es. Dies ist...
    Filou, Sie sagen es. Dies ist auch mein Problem, aber ich beharre auf meiner Weiblichkeit als einer Art wieherndem Urheberrecht.
    colorcraze, Donald Duck ist nicht (in HansMeiers Interpretaion) das „ständig scheiternde Mitglied“ der Gesellschaft, obwohl er dies auch ist. Er ist der tabsige Mensch, der sich aufgrund seiner materiellen Ressourcen jeden Unfug leisten kann und trotzdem immer wieder weich fällt. Der sympathische Nichtsnutz, der laufend Schaden anrichtet und immer Mitleid erntet, weil er es ja nur gut meint. Mit dieser erfolgreichen Masche wurde etwa Josef Fischer Aussenminister.

  155. Das ist...
    Das ist Donald:
    http://www.youtube.com/watch?v=Lzh0Ru1eIC8

  156. Lieber muscat,
    wenn FAZ, SZ...

    Lieber muscat,
    wenn FAZ, SZ und die kriegsgeile Wochenzeitung den irsinnigen Fussballhype boykottieren wuerden, waer ich ja schon vollauf zufrieden.
    Die BILD und Kicker, bitte, die sollen ruhig drueber schreiben.

  157. Und diesen elenden Grand Prix....
    Und diesen elenden Grand Prix. Und was da sonst noch an Niveaulosigkeiten rumrennt. Würde man das Glotzenzeug nicht wieder und wieder durchnudeln, wäre es ziemlich irrelevant.

  158. @ DA : Brot und Spiele. Spiele...
    @ DA : Brot und Spiele. Spiele werden hochgefahren, spricht für weniger Brot.
    @ Rosinante :
    Das Gegenteil von „gut gemacht“ ist „gut gemeint“, alter Spruch aus meiner Arbeitsumgebung.

  159. HansMeier, der Wind, der Wind,...
    HansMeier, der Wind, der Wind, das himmlische Kind!

  160. @Erna Schulz
    Hoffentlich...

    @Erna Schulz
    Hoffentlich enttäusche ich Sie jetzt nicht: Das Originalpaar zu Ihren Bekannten finden Sie in Gontscharows Roman „Oblomow“. Schlagen Sie in einem Lexikon das Schlagwort nach: „Oblomowerei“ oder gehen Sie in Wikipedia.

  161. Das Scheitern des MAI
    ...

    Das Scheitern des MAI
    http://de.wikipedia.org/wiki/Multilaterales_Investitionsabkommen
    .
    war ein erstes Anzeichen dafür, daß die Marktreligion ihren Zenit überschritten haben könnte.
    Aber damals, 1998, waren die Westviertel noch bedingungslos für den Markt und die MAI-Gegner nur ein paar gemeingefährliche Spiner.

  162. Plindos, danke! Ich merke mir...
    Plindos, danke! Ich merke mir erst einmal Ihre Wörter „Bettgeflüster“ und „Tratschkolumne“ als Wegweiser des Leiermanns.
    Aber was mache ich mit den „Inhaltsschwerblütigeren“? Soll ich die auch auf obiges Konto einzahlen? Oder auf „Melancholie“? Eine interessante Melange.
    Vorläufig bleibe ich aber Gast. Werde ich mich an den Ton (Brunnen) gewöhnen?

  163. Holly01, Vive la différence!...
    Holly01, Vive la différence!

  164. @HansMeier: ich weiß nicht...
    @HansMeier: ich weiß nicht mehr, ob es ein Teil von ebendiesem Vertrag war, aber irgendwann in den 90ern dachte ich mal, wenn die das machen, dann sind sie völlig irre – denn die Regelung war so, daß ausländische Investitionen derart umfangreich geschützt werden sollten, daß man quasi nur noch über die Grenze hätte gehen müssen, um dort seine eigene Bananenrepublik auszurufen, und der Staat hätte einen noch schützen müssen dabei. Es war krass abartig.

  165. ...es lohnt nicht,...
    …es lohnt nicht, anzukommen…
    Der Weg ist das Ziel, ist mir vermittelt worden.
    Beim Bergsteigen wie beim Reisen.
    Ich bevorzuge das Motorrad, der Weg vom Auto zum „großen Schiebedach“ bis über das Cabrio war mir immer zu weit.

  166. Vielleicht der wichtigste...
    Vielleicht der wichtigste Unterschied zwischen einer bürgerlichen und futuristischen Geschwindigkeit: Der Futurist gefällt sich auch noch dann, wenn er mit seinem Wagen im Straßengraben gelandet ist und das schmutzige Wasser des Abflußgrabens schlürfen darf („Ich schlürfte gierig deinen stärkenden Schlamm“), während die Öl- und Schlammflecken auf der Herrenjacke mit den Lederflicken fehl am Platz wären.

  167. Wenn der Herr die Person auf...
    Wenn der Herr die Person auf dem Beifahrersitz nochmals als Hornochse bezeichnet, werde ich mir erlauben ebenselbige zu entführen!
    1. Wenn ich eine schwangere Frau sehe, überlege ich, ob der Vater….
    Antwort: Zu 70%: Gratulation an der zukünftigen Vater.
    2. Ich habe mich jetzt mehrere Jahre mit der „Schönheit von Bürgertöchtern“ befasst. Das Ergebnis ist erschreckend.
    3. Falls Doppelhornochse bedeutet, dass Ihr Euch gefunden habt. Nunja, da wird der Herr Don über Erbfolgen nachdenken müssen.

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