Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Vom Niedergang der Perlenketten

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Es gibt typische, ehemals grossbürgerliche Insignien, über die man kaum ohne Vorurteile reden kann. Der Niedergang der Perlenkette und der Ruf, den sie mittlerweile besitzt, ist beispielsweise öffentlich schwerer zu besprechen, als all die als normal geltenden Sexualpraktiken, ohne die man heute nicht mal mehr in einen Container von RTL II kommt. Angesichts der grossen Geschichte, die Perlen jedoch im Vergleich zum kümmerlichen Vegetieren der Glotze haben, ist es dennoch eine traurige Geschichte, die ich in weissem Satin zu erzählen mich nun anheischig mache.

Die Welt ist meine Auster
Shakespeare, Die lustigen Weiber von Windsor

Und dann naht die Stunde des Aufbruchs, und mit ihr der prosaische Teil des Geschehens. Es ist dem Menschen zueigen, das Ausziehen zu einem Fest der Leidenschaften zu machen, das sogar öffentlich aufgeführt werden kann; das Anziehen jedoch hat immer etwas Lustloses an sich, das dem Vorgang fast jeden Reiz rauben kann. Es gebricht dem Anziehen an einem unvermeidlichen Ziel, mal abgesehen vielleicht von einem Zug, der erreicht werden muss, oder einem einzuhaltenden Termin, es muss sein, aber es muss nicht sein wie die Hingabe und die Erfüllung, die die Nacht davor durchglühten und jenes Schlachtfeld der in meinen Kreisen stets exquisiten Kleidungsstücke hinterliess, in dem nun nach den Trümmern des gestern so verlockenden Äusseren gesucht wird.

Bild zu: Vom Niedergang der Perlenketten

Mit etwas ebenfalls meinen Kreisen vorbehaltenem Glück jedoch ist der erste Griff gar nicht zur Kleidung, sondern zur sorgsam neben dem Bett deponierten Perlenkette, die erst ganz zum Schluss gefallen ist, da sie naturgemäss nicht wie anderes in diesen Momenten störte, und nun ist es ganz am Betrachter, die Gedanken schweifen zu lassen zu den nackten Sphinxen im Rokokogarten von Veitshöchheim, deren Brüste unter dem in vielen Reihen fallenden Perlenschmuck hervorquellen, und zu die Nackten von Giulio Romano, um die sich Perlenketten winden, und zu all den anderen Frauen durch Welt- und Kunstgeschichte, denen die Perlen das Wichtigste waren, so wichtig, dass sie sich nur mit Perlen bekleidet, und sonst nackt malen liessen. Dass auch die Mönche die goldenen Buchdeckel ihrer lustfeindlichen Schriften mit Perlen verzierten, kann einem immer noch einfallen, wenn man sich am Bahnhof Lebewohl gesagt hat, und der Zug in der Ferne verschwindet. Gleich nach dem Erheben jedoch ist die Perlenkette für ein  paar Momente das einzige Kleidungsstück, und in diesen delikaten Augenblicken, wo das Weiss der Muschel auf der Haut schimmert und dem Hals schmeichelt, ist die alte Kontinuität des Luxus der Perle der Frau wieder vorhanden. Dann findet sie einen Schuh – wo ist denn der andere? – und die Illusion zerstaubt ins Nichts der Banalität.

In jene Banalität, in der sich die Fehlentwicklungen meist asiatischer Muscheln schon etwas länger nach menschlichem Ermessen befinden. Neben Gold, Silber und einigen wenigen Edelsteinen haben Perlen die längste Geschichte in der erstaunlichen menschlichen Eigenart, Status und Besitz durch das Selbstbehängen mit dergleichen auszudrücken. Mehr noch als Edelmetalle war die Verfügbarkeit der schimmernden Kügelchen in Europa begrenzt, und erst mit dem Fernhandel der frühen Neuzeit wurden sie so zahlreich, dass man daran gehen konnte, sie zahlreich an Frauen zu hängen. Im Rokoko waren sie dann überall: In den Haaren, an den Armen und Gewandsäumen, eingenäht im Stoff und in grossen Tränen an dem Ohren. Dann kam die bürgerliche Revolution und das Biedermeier, der Prunk verschwand, aber zumindest die Perlenkette blieb. Bis in meine Jugend.

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Dann waren die Perlen dank Zuchtmethoden wirklich überall verfügbar. Auch am Hals von S., die von ihrer dünkelhaften Mutter in einen aussichtslosen Karriereversuch als Eiskunstläuferin getrieben wurde. Oder am Hals von H., die in Passau BWL studieren ging, weil sie reich werden und eigentlich nicht als die mittelmässig erfolglose Betreuerin eines Mütternetzwerks enden wollte, die sie nun ist – immer noch mit Perlenkette auf dem Bild ihrer Webseite. Attraktiv und begehrenswert ist, wenn man die kunstgeschichtliche Bedeutung nicht kennt, etwas anders. Und wenn man die Geschichte kennt, sind die billigen Glasperlen an den Hälsen von nicht wirklich besseren Töchtern auch nicht die Erfüllung einer historischen Mission.

Die anderen, vom Adel übernommenen Insignien des grossbürgerlichen Reichtums – Ice Cubes an den Fingern der Frauen, Silber in den Schränken und Gold in Schweizer Tresoren – haben sich praktisch bruchlos erhalten, aber die Perlenketten sind herabgesunken zum Geschirr der kleinen, weiblichen Packeseln des globalisierten Geschäftsbetriebs, die willig ihre Überstunden durch das Jahr mitschleppen und an der Rezeption auch dem unangenehmsten Gast ein Lächeln schenken. Schwarzes Kostüm und Perlenkette geht immer irgendwie, von der Präsentation bis zum Sushi, vom ICE bis zu jenem Moment, da sie zum Pulli greifen und Sendungen der Privaten betrachten, während die Microwelle das Kochen übernimmt. Da liegt kein Luxus mehr um den Hals, sondern ein Identitätsmerkmal der zur Erwerbsarbeit Verdammten, keine Reinheit, sondern LassmichinRuhe, keine Verschwendung, sondern die Ökonomie des Nützlichen.

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Der Bedeutungswandel macht nicht bei den einzelnen dezent schimmernden und möglichst nicht auffallenden Kugeln halt, er kommt erst bei ihrer gleichförmigen Aufreihung zum Tragen: Uniformität, Monotonie, Angepasstheit, nur ja nicht vom Mittelweg abweichen, das sagen die immer gleichen Perlen, ein ideales Symbol für all die gesichtslosen Funktionsfrauen in Büros und Etagen, die alle auf ihre Figur achten, ihre Arbeit gut machen, die Einkommensnachteile schlucken und so freundlich sind, ihre Krankheiten, solange es nicht Magersucht ist, im Urlaub auszukurieren. Im Rokoko, als die Perlen noch mühsam ertaucht und unermesslich teuer bezahlt werden mussten, sagten gleichförmige Ketten etwas ganz anderes aus: Sehr her, wir können es uns leisten, unter den seltensten Reichtümern immer noch jene auszusuchen, die wirklich passen, wir sind selbst hier noch wählerisch, wir müssen keine Kompromisse eingehen. Was sich üppig durch die Frisuren des Rokoko schlang, war das glatte Gegenteil der verhuschten Aussage, die heute mit den traurigen Resten dieser Mode einhergeht.

So gesehen müsste der frühere Ausweis von hemmungslosem Luxus heute schon fast von der Steuer absetzbar sein, denn nicht einmal mehr Grossmutters Gier und Launen wohnt im inne, mit denen Grossvater bewogen wurde, den Juwelier aufzusuchen und dergleichen zu verschenken, zu seiner eigenen Seelenruhe. Eine – zugebenermassen schmuck-, schuh und abendkleidsüchtige – Freundin  nutzt den Paradigmenwechsel in diesen Familien, um bei den Enkelinnen jene Ketten abzuholen, die sie aus dem Nachlass bekommen und doch nie tragen, weil sie ihnen gar zu spiessig vorkommen – vielleicht, weil sie nichts von den Dramen und Verführungen ahnen, mit denen die alten Damen in jungen Jahren bekamen, was sie wollten. Jeder grossmütterlichen Perlenkette wohnt so mehr Auflehnung und Erregung inne, als dem büromodischen, allgegenwärtigen BWL-Accessiore.

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Natürlich gibt es auch eine andere Sicht der Dinge: Dass dieser Wandel mit der Emanzipation einher geht, dass Frauen nicht nur Lustobjekte sind, die man mit Tand für Wohlverhalten behängt, oder Tauschgegenstände der Clanstrukturen, deren Schmuck lediglich eine Falle für anderer Familien Söhne ist. Der Sinngehalt der Perle, das Reine, Unberührte, Saubere, das in den tiefen der Muschel unschuldig schlummert, ist in Zeiten des allgegenwärtigen Sex mehr als nur überholt. Mit etwas Glück ist die Perlenkette immer noch ein Statussymbol, und damit ein Ausweis der besseren Tochter und ihrer moralischen Disposition, von der man keine Piercings, sondern allenfalls eine verhängnisvolle Neigung zu Opern von Wagner zu befürchten hat. Und was früher, vor vielen Jahrzehnten und Jahrhunderten an Grandezza, Verschwendung und Arroganz der Klasse einst gewesen sein sollte, kann sich der geneigte Betrachter beim Aufstehen immer noch selbst suggerieren, wenn durch ein  gnädiges Schicksal für ein paar Momente doch wieder die barocke Verruchtheit der Perle als einziges Kleidungsstück erschimmert

Der andere Schuh ist unter dem eigenen Hemd, dessen Emporhalten nun signalisiert, dass es Zeit ist, sich ebenfalls zu bekleiden. Nun denn.

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188 Lesermeinungen

  1. Don Alphonso, schöner...
    Don Alphonso, schöner Szenenwechsel. Bei einer einreihigen, schlanken Perlenkette am Hals eines schönen Wesens oder dem perlmutschimmernen Kleinod an der Ohren einer Dame schaue ich immer hin, einfach so. Eine Form schlichter Eleganz, die angehenden, jungen Damen keinen ältlichen Charme geben muss und die keine Altersgrenze kennt. Die Perle als Schmuck mag ich mehr denn die Perle als Kleidung. Eine Funktion, die sie bei der Ganzkörpernacktheit der Frau in Barock und Rokoko eher zu haben scheint.

  2. Das ist eine sehr interessante...
    Das ist eine sehr interessante und lehrreiche Betrachtung, ich werde immer daran denken muessen wenn ich eine Perlenkette sehe. Wenn ich wieder mal eine verschenke, werde ich ein schlechtes Gewissen haben – aber auch ein wenig Hoffnung.

  3. Die Suche nach Eigentum kann...
    Die Suche nach Eigentum kann wirklich zum Verlust führen. Der morgendliche Leser erhält dafür einen wunderbaren Text. Danke!

  4. Macht das allgemeine und...
    Macht das allgemeine und augenscheinlich natürliche Vorhandensein von Hälsen den Hals unnötig. Doch wohl eher nicht, obwohl in gewissen zurückgebliebenen Gegenden Deutschlands die Halslosigkeit zumindest ein männliches Stammesmerkmal ist.
    Es ist die Halsigkeit an sich die nach der Halskette schreit. Als wir vom Jäger und Sammler zum nomadisierenden Viehzüchter wurden, geschah dies nur weil wir uns den Hund untertan machten und diesem zum Zeichen seiner Untertanheit ein Halsband verpassten. Wir dachten das Umlegen des Halsbandes oder der Kette mache uns zum Herrn und heute wo der Mensch nur der Typ mit dem Dosenöffner ist, der regelmäßig dazu aufgefordert werden muss Gassi zu gehen, ist dass wahre Herrschaftsverhältnis wohl klar.
    Das gleiche gilt für die Halskette der Damen. Weg vom schweren Golde hat sie sich in Leichteigkeit entwickelt. Nicht mehr Zuchtmittel sondern Angel an deren Haken zum Schluß der Mann hängt, der sie kaufte um zu bezwingen. Halsigkeit und die Übergänge zu den weichen Hügeln, sind ein Vogelleim der fast jeden Vogel fängt.
    Die natürliche Perle als Tautropfen der ewigen Verführung gehört da hin. Aber sie gehört auch in ihrer kurzen Form, wohl eher als Stachelhalsband gedacht, nicht an die Uniformen des Alltags. Übrigens ist auch die künstliche Perle ein natürliches Produkt. Da war nur der Erreger künstlich.
    Es gibt allerdings Leute, für die muss eine Sache nur in geringen Mengen verfügbar sein, um begehrenswert zu bleiben. Sie müssen sich über Besitz definieren, weil es ihnen sowohl an Geist als auch an Charakter mangelt. Aber die werden die Schönheit der Perle auf nackter Haut doch nicht erkennen.
    Sie werden nie erfahren, dass die Perle, die Halsigkeit und jene morgentliche Unentschlossenheit nicht das Ende einer Nacht, sondern der Beginn eines verspielten Tages sein können und sollten.

  5. Um 3:53 sollte man doch lieber...
    Um 3:53 sollte man doch lieber mit Perlen spielen, als Blogs zu schreiben. Aber ehrlich gut gelungen!

  6. Bei Icecubes wird das...
    Bei Icecubes wird das ähnliche einsetzen; abgeseh davon, wenn die Begräbniskultur weiter so verkommt und jeder seine Ahnen in dieser Form als Schmuckstück bei sich hat

  7. Armer Don,
    wohl Beute eines...

    Armer Don,
    wohl Beute eines Cougars geworden. Nichts wie ab in die Barchetta und vollgas gen Süden!

  8. Über Geld, Religion und Sex...
    Über Geld, Religion und Sex schreibe ich zwar aus generellen Westviertelerziehung nicht, aber die Erinnerung an die Rolle der Perlenkette (und Perlen im Ohr) hat die alte Dame sehr erfreut. Vielen Dank junger Mann!

  9. Amant et porcelli bacas....
    Amant et porcelli bacas.

  10. Schon wieder hat hier noch...
    Schon wieder hat hier noch kein Schwein irgendwas kommentiert, während ich den schönen Erguß hier oben lese und ich frage mich, soll ich tatsächlich Perlen vor die…… Oder nicht?

  11. " Oder am Hals von H., die in...
    “ Oder am Hals von H., die in Passau BWL studieren ging, weil sie reich werden und eigentlich nicht als die mittelmässig erfolglose Betreuerin eines Mütternetzwerks enden wollte … . “
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    Manche haben es eben nicht begriffen: So sieht es aus, das ganz große Glück.
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    (Denn was ist das „reich werden“? Doch offensichtlich die Verkennung der Tasache sowieso schon immer reich gewesen zu sein. Reich an Herkunft, in der es an nichts fehlte z.b.. Aufmerksamkeit und Liebe der Eltern als Hauptzutat.
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    Ich habe mir heute früh einen frischen „Waschlappen“ aus meinem Schrank genommen. Und erstaunt festgestellt, dass der fast 20 Jahre alt ist. Auf sehr verschossenem blau prangt ein gelber Tabaluga. Glück ist eben auch, die abgelegten „Tabaluga-Waschlappen“ der Kinder aufzubrauchen (wortwörtlich) – und zwar ohne (an den Dingen!) gemerkt zu haben, wie die Jahre vegingen. Und ohne sich dafür zu genieren.
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    „My home is my castle“ – wers nicht versteht, oder nicht auch so erlebt hat, nachsichtig-glücklich also mitlächeln kann – „jaja“ – der kommt nicht rein (und kann das gerne umwandeln in „will er ja auch gar nicht“ – wir wissen es besser).
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    Erfolg? Von höherer, von wirklich hoher Warte ist es die Normalität. „Schwanger zu werden, weil man Eisprung hatte“ also. Und nichts „irgendwie Höheres“ dafür tun musste. Und es gerne wurde, direkt lustvoll gar. Die wesentlichen Eigenschaften hat der Mensch als mensch mirtbekommen, voraussetzungslos. Vor allem die Fähigkeit erefolgreich zu lieben. Und sich selbst zu überwinden. Und zwar Jahrzenhtelang. Geduld zu haben mit kindern und Enkeln. Sich selbst zu sehen dabei – in Gelassenheit:
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    Manchmal lenkt die Perlenreihe dabei nur ab – manchmal ist sie aber auch Vorausschau – also Selbstvergewisserung der Identität im Jetzt: „Mögen die Kids mir im Moment auch ruhig Brei draufschmiern, auf Brust und Hals – ich bleibe von Herkunft, die die ich bin“. Und genau das sieht und mag man. Da hat er sehr Recht..
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    Und klar ist uns abends Konzert die „38-jährige Perlenreihe“,die , für uns erkennbar, nebst Ehemann bis zum letzten Augenblick vorher zu Hause noch mit Brei und Windeln beschäftigt, leicht abgehetzt erscheint, lieber, als jede „fruchtlose Selbstbeschäftigerin“. Das aber nur am Rande. (Gesteigert: „… fruchtlose Selbstbeschäftigerin in Perfektion“, gar „… in ausgeruhter Perfektion“, gar: … in ausgeruhter und unabgenutzter Perfektion“. Darum auch empfahlen wir einmal http://cgi.ebay.de/Walsungenblut-1-Audio-CD-Thomas-Mann-/110528015053?cmd=ViewItem&pt=Belletristik&hash=item19bbfbaacd

  12. kein Schwein, ich habe einfach...
    kein Schwein, ich habe einfach geschlafen und konnte solange nicht freischalten.
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    Rosinante, das „Grossmütterliche“ an Perlene habe ich nie verstanden, sie sind mehr als jeder andere Schmuck jenseits der Zeit, aber vielleicht wird es deshalb so wahrgenommen.

  13. Wolff, man muss ja seine...
    Wolff, man muss ja seine Absichten dabei nicht gleich auf der Zunge tragen – und wenn doch, es gäbe wahrhaft Schlimmeres.
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    milan, gern geschehen, es war schon lange auf meiner eigenen Wunschliste, das alles niederzuschrieben.

  14. Jochen Hoff, die...
    Jochen Hoff, die Keinhälsigkeit wäre in Bayern zual gar kein Problem, wo man das Kropfband in seiner realen Funktion – der Hinterbindes des Kropfes – wirklich noch brauchen könnte, besonders in der Landespolitik bei allen drei Geschlechtern.
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    Wolfbartels, das sind nur ferne Erinnerungen. Ich selbst bin alt, fett und wirklich nicht mehr bettwertig.

  15. Perlen sind gut geeignet für...
    Perlen sind gut geeignet für ganz junge Mädchen, die sagen wollen, daß sie jetzt auch schon reif und erwachsen sind und genau wissen, was sie tun.

  16. Stimmt, sie können etwas...
    Stimmt, sie können etwas älter und vor allem erwachsener wirken lassen.
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    BertholdIV, bei Ice Cubes sehe ich offen gesagt kein erlahmendes Interesse, sondern eher den Neid der Jungen, die so etwas sehr schick finden, auf die Alten, die es sich leisten können und noch nicht vererben wollen. Das jedoch wäre ein ganz eigenes Thema, denn Ice Cubes müssen eigentlich der Tante von der noch warmen Hand gerissen werden, sonst haben sie keine Geschichte.

  17. Der Tiger, ich schreibe auch...
    Der Tiger, ich schreibe auch nicht über Sex, sondern nur das Danach, und es freut, wenn es gefällt.
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    perfekt!57, die betreffende Person war ein ganz eigener Typ, intrigant und auf die Art zielstrebig, der man nur ungern im Weg sein möchte, ohne Rücksicht auf Verluste und vom Wunsch beseelchent, alle anderen später mal auslachen zu können. Genau der Typ, bei dem es einen nicht wundert, dass er aus einem gescheiterten Lebensentwurf sofort wieder ein Geschäft zu machen versucht.

  18. hmmm. Mir sagt eine...
    hmmm. Mir sagt eine Perlenkette an einer jungen Frau vor allem, dass sie, herkunftsunabhängig, mit dem Klischee höherer Töchter spielt.
    Sie forddert dazu auf, ihre Leidenschaft langsam, zunächst förmlich und doch charmant, aus ihr ihrer kalten Hülle zu befreien.

  19. Danke.
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    Und was anders dazu:...

    Danke.
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    Und was anders dazu: Es tut sich was im Staate Dänemark. Im aktuellen Falle in England: Da wird frau demnächst auch wieder und sogar am hellerlichten Tag selbstvergessen ihre geliebte Perlenreihe tragen können. Ohne Angst vor mißliebigen Überwachungskamerablicken also will das sagen.
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    „Die jungen Torries wie bei uns die Piraten“ spitzt der Spiegel ungefähr zu: „Von so einem Regierungsprogramm träumt in Deutschland allenfalls die Piratenpartei.“
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    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,696094,00.html
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    Wird auch Zeit den ganzen Quatsch top-down zu beenden. Schluß mit der „Pudelei“ und her mit der Freiheit (in Verantwortung).

  20. Don, vielleicht erfreut auch...
    Don, vielleicht erfreut auch einige der vollständige Westviertel-Lehrsatz: ‚Über Geld, Religion und Sex redet man nicht – man hat es.‘

  21. "Kalte Hülle?" "Getarnter...
    „Kalte Hülle?“ „Getarnter Vulkan“ doch wohl eher. Wer’s kennt, weiß, wie es ist.

  22. Interessanterweise bleiben...
    Interessanterweise bleiben wirklich viele Frauen der Perlenkette treu, obwohl die meisten Männer – so meine Beobachtung – bei Frauen lieber originelleren, ausdrucksstärkeren Schmuck sehen. Auch wenn dieser nicht unmittelbar grossen Wert demonstriert.

  23. @evm: Sie meinen die...
    @evm: Sie meinen die berühmten (inneren) Werte? Also ich ziehe immer nur an, was mir gefällt – einschliesslich von eigenem Geld gekaufter Perlenkette. Wenn den Männern das nicht ausdrucksstark genug ist, ist das deren Problem.

  24. @evm: das kommt doch wohl auf...
    @evm: das kommt doch wohl auf den Mann an, oder? Einen Investmentbanker wird man wohl kaum mit afrikanischem Holzschmuck oder selbst-gesammelten Muschelketten gewinnen können.

  25. Don Alphonso@:...hach wie sie...
    Don Alphonso@:…hach wie sie da, blondgelockt, der Muschelschale entschwebt, die Hände züchtig vor Busen und Schoss hält, die Perlen denke man sich dazu, das ist sie, die wahre Renaissancekunst. Was wollen sie da mit dem heututage hinge-täuschten Budenzauber, ick sache nur Botex. Botticelli, Raffael, Leonardo sind u.a. nach wie vor die klassischen Messlatten.
    Besseres gibt es. Wo? Darüber schweigt der diskrete (chauvinistische) Dandy. Für´s
    après empfiehlt sich doucement un vin du coq à la bordelaise.
    Don Alphonso@: entre nous: Dank der Fa. Pfizer, USA, könnte ihnen womöglich, noch, geholfen werden. Deren Aktientitel halten sich immer top.

  26. Don, kann man eigentlich...
    Don, kann man eigentlich Perlen von BASF bzw DuPont von echten unterscheiden? Auf meiner Radtour durch Deutschland faellt mir der US Einfluss in Sachen Mode besonders auf. Jeans, T-Shirts und Sneakers, die Leute sind immer QRV (eine ham radio Abkuerzung fuer einsatzbereit). Bei dem jetzigen schoenen Wetter fehlt mir das Pinarello.

  27. Schön frauenfeindlich der...
    Schön frauenfeindlich der Beitrag. Es bleibt die Frage, wie erniedrigt sich der Mann im heutigen Business?

  28. HenryPetersen, deshalb greift...
    HenryPetersen, deshalb greift man ja möglichst zu alten Exemplaren. Ich trug heute auf dem Wochenmarkt jedenfalls nur Tweed und zweifarbige Longwings – die vom Entwurf her auch amerikanisch sind, aber anders.
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    Plindos, es gibt eines Unterschied zwischen körperlicher Potenz und körperlicher Attraktivität, der nur hier nicht in mein Übergewicht fällt, dieweilen alles virtuell ist. Aber wenigstens nicht künstlich! Museumsbesuche sind mit gutem Essen fraglos der Sex des Alters.

  29. Frauenfeindlich? Niemals. Nur...
    Frauenfeindlich? Niemals. Nur verwundert über den Abstieg von Göttinen in das Grau des Berufslebens.
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    Elitesse, Bankster huldigen oft und verständnislos ihrer inneren Imelda mit John Lobb und anderen Dingen, auf denen sie dann herumtreten.

  30. JvdP, das sei ihnen...
    JvdP, das sei ihnen unbelassen, zumal es zu wenig höhere Töchter auf dieser Welt gibt, als dass man eine übergrosse Auswahl haben würde. Ich wurde unter besseren Töchtern gross, es herrscht da immer ein Mangel – ausser an Verrückten und jenen, deren Clans unerträglich sind.
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    perfekt!57, ich würde den Tories so weit trauen, wie ich Thatcher in ihrem Daimler werfen kann.

  31. Der Tiger, ich bin nur ein...
    Der Tiger, ich bin nur ein mittelloser, agnostischer Sohn mit zu viel Fett.
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    perfekt!57, diese Variante gibt es natürlich auch. Ab und zu. Aber selten.

  32. @Elitesse: Also mal nur so...
    @Elitesse: Also mal nur so unter Frauen, wenn glauben Sie will Frau Merkel mir ihren kunsthandwerklichen Ketten gewinnen? Als Regierungsmanager würde ich mir solche Klunker nicht umhängen, sieht zu sehr nach Oberkindergärtnerin eines evangelischen Kindergarten aus.
    @Don: Meinen dicken Ice Cube trage ich auch manchmal und erfreue mich an dem eisigen Beobachterblick solcher, die mich sowieso nicht mögen. Er passt sehr gut zu meiner kleinen Tigerbrosche mit Augen aus Rubinen.

  33. Elitesse, wer will denn hier...
    Elitesse, wer will denn hier überhaupt einen Investmentbanker zum Mann haben? Mir ist in letzter Zeit keine Frau begegnet, die da scharf drauf wäre.
    Perlenkettenträgerinnen kenne ich hingegen zur Genüge. Da gibt es – wie immer- solche und solche. Der einen stehen Perlen, der anderen nicht. So einfach ist das.
    Eine dicke Süßwasserperlenkette im Sommer zur Seiden- oder Leinenbluse – warum nicht. Ich bevorzuge jedoch eher Jade. Oder das Gehäuse der alten goldenen Taschenuhr meines Urgroßvaters, verziert mit Korallen, an einer laaangen Kette. Ich brauche halt Auslauf.
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    Don, es hat ansonsten durchaus gefallen… Danke, dass Sie sich dem cougar geopfert haben (wie hansgeier333 schon treffend bemerkte).

  34. Don, good show, ich wuerde Sie...
    Don, good show, ich wuerde Sie sicher sofort erkennen. Selbst die business Leute sind halbherzig gekleidet, man merkt es an den billigen Schuhen. Mit meinem Radleroutfit falle ich hier angenehm auf, Hickey-Freeman Jacket, Hathaway Shirt, Allen Edmonds wing tips und knitterfreien dunkelblauen Levis werde ich ueberall aeusserst zuvorkommend empfangen und behandelt.

  35. Perlen sind piefig - keine...
    Perlen sind piefig – keine Klassefrau findet Perlen gut.

  36. Don...
    Don Alphonso@..Austriaca:…sche sa ma net oba dopfa. Oiso, gemma hoit heit a moi in´s Museum. Natürlich kann ich da mit Ihnen empfinden, bin, ehrlich gesagt. selbst nur ein alternder Antäuscher, nonvirtuell. Ehrlich währt am längsten sagte immer schon meine Omma, Gott hab sie selig.
    Der Tiger@:…. im Tank? (Parfum, Benzin, Diesel oder Bradley). Im Übrigen, hier würden Sie doch zweifelsohne von allen männlichen Exemplaren bestimmt nicht nur mit eisigem Blick gemustert.
    muscat@: Süsswassermuscheln stehen übrigens unter allerallerstrengstem Natur- & Artenschutz.

  37. Ein sehr hübscher Beitrag,...
    Ein sehr hübscher Beitrag, Don Alphonso!
    Kennen Sie die wunderschönen schwarzen Tahiti-Perlen? Das französische Protektorat (und somit EU-zugehörig) ist die Heimat dieser ausdruckstarken Schätze. Die dortige Regierung überreicht Staatsbesuchern noch heute als Gastgeschenk schwarze Perlen. Eine noble Geste, wenn man an die hohen Preise denkt.

  38. Über die Perlenzucht auf...
    Über die Perlenzucht auf tropischen Inseln gibt es eine tolle Donald-Geschichte. Demnechst mehr.

  39. ...aus halbgeoeffneten Augen...
    …aus halbgeoeffneten Augen sah er die sich Ankleidende; rasch, beinahe hastig, eilig, getrieben von dem Willen wegzueilen. Ihr Ruecken war ihm zugekehrt, keineinziges mal drehte sie den Kopf in seine Richtung.
    Sie nahm ihre Perlenkette, die neben dem Bett lag, warf sie wie einen Wattebausch in die Luft, fing sie laessig mir der halbgeoeffneten rechten Hand wieder auf und liess sie, ihre Schuhe mit der linken Hand greifend, beilaeufig auf
    den Nachttisch fallen.
    Dann verliess sie das Zimmer. Nach einer halben Minute hoerte er das Schlagen der Haustuer, dann den burschikosen Pfiff nach einem Taxi.

  40. Trotzdem. Er wird nicht...
    Trotzdem. Er wird nicht fahren. Oder nur ein kurzes Stück bergab.

  41. @ErnstWilhelm
    Die Frage, wie...

    @ErnstWilhelm
    Die Frage, wie sich ein Mann im heutigen Business erniedrigt, ist hoch-interessant. Mein Großvater arbeitete als höherer Beamter in Berlin. Jeden Mittag fuhr er raus nach Dahlem, um dort zu Mittag zu speisen, was Anna, die Köchin für die Familie zubereitet hatte. Im silbernen Besteck waren seine Initialen eingraviert, denn er hatte eine reiche Kaufmannstochter geheiratet. Heute steht der höhere Beamte in einer Schlange der Ministerkantine zusammen mit seiner Sekretärin und isst mit Blechbesteck, was irgendeine Großkantine drei Stunden vorher gekocht hat.
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    Auch zu Hause hat er keine erheirateten silbernen Löffel, denn wer würde seiner Tochter schon so eine Mitgift mitgeben, wenn die durchschnittliche Ehedauer sieben Jahre währt? Stattdessen muss er kochen – ob er mag oder nicht, denn ein schicker Mann muss schick selbst kochen – möglichst für und vor einem größeren freundes-kollegen-greis.

  42. @Plindos
    Tiger im Tank wäre...

    @Plindos
    Tiger im Tank wäre mir zu gefährlich. Schon metaphorisch erinnert mich das an den berühmt-berüchtigten Angriff der deutschen Soldaten in Afghanistan. Da saß wohl auch ein Tiger im Tank…. Aber nicht der, den sie gerne gefangen hätten.

  43. Ihr Freundesgreis hat sicher...
    Ihr Freundesgreis hat sicher noch etwas Silber bereit. Alter Schwede!

  44. Jochen Hoff: ..die...
    Jochen Hoff: ..die morgendliche Halsigkeit hatte la Reine Antoinette in Sachen Halsbandaffäre durch die Ungeschicklichkeit des Kardinals Rohan genau ihr perlmuttenes Häls´chen gekostet. Pauvre Reine.
    Filou@: Wos a Schmöh!

  45. Der Tiger@: Küss die Hand! ...
    Der Tiger@: Küss die Hand! Schnöderweise meinte ich den Exxontiger. Was das Kriegerische anbelangt: Mein Großväterchen hatte in der ersten Tankschlacht bei Cambrai, WW I, mit vollen Hosen, so erzählte er, den ersten Tank der Weltgechichte mit seiner Flachbahnkanone geknackt. Es muss grauenvoll gewesen sein, auch das Resultat.
    Würde mich hüten so plump auf Tigerfang gehen zu wollen, ausserdem viel zu gefährlich. Sogar mit Metaphern bewaffnet wäre es das.

  46. Nur grosse Perlen sind...
    Nur grosse Perlen sind wertvoll. Die auf dem zweiten Bild müssen ein Vermögen gekostet haben.

  47. frohes Pfingstfest!...
    frohes Pfingstfest!

  48. @ Der Tiger
    Danke für die...

    @ Der Tiger
    Danke für die lebhafte Schilderung der Vergangenheit. Deshalb arbeite ich im Ausland. Da kriegt man wenigstens noch etwas von dieser Art der Unabhängigkeit gepaart mit Ehrerbietung mit. Meinem Fahrer habe ich übrigens abgewöhnt mir die Tür zu öffnen. War das ein Fehler?

  49. Die Sunbeam-Radkappen ließen...
    Die Sunbeam-Radkappen ließen sich durch ein paar Perlen aufwerten. Man sieht sie am besten, wenn das Fahrzeug steht…

  50. @ErnstWilhelm, Wenn Sie Ihren...
    @ErnstWilhelm, Wenn Sie Ihren Fahrer nicht in seine Berufsehre gekränkt haben, sicherlich nicht.

  51. @Ernst Wilhelm
    .
    Nein, in...

    @Ernst Wilhelm
    .
    Nein, in Ihrem Fall war das noch kein Fehler. Sie sind noch nicht so weit. Versuchen Sie, sich innerlich so weit weiterzuentwickeln, dass Sie das GEfühl haben können, dass Ihnen so etwas zusteht, und dass Sie es ganz ungezwungen, mit Selbstverständlichkeit, geschehen lassen können.
    .
    Sich rundum bedienen lassen, ohne dabei hochmütig zu wirken, das ist es, was den Aristokraten auszeichnet.

  52. Lieber Don,
    Ihre Worte haben...

    Lieber Don,
    Ihre Worte haben mich sinnlich, warm und so vertraut umfangen.
    Ihre Freundin(nen) ist (sind) zu beglückwünschen.

  53. Wenn ich hier so einige...
    Wenn ich hier so einige Beiträge lese, könnte ich den Eindruck bekommen ein paar haben ein Andreaskreuz zuhause aber keine Spielzeugeisenbahn.
    Schöne Feiertage allerseits und eine (hoffendlich allseits) angenehme Zeit bis zur neuen Woche.

  54. Die Modefirma Hermes vermeldet...
    Die Modefirma Hermes vermeldet sie hätten die Prinzessin auf der Erbse, den Froschkönig (igitt) und das Blumenmädchen. Habt Ihr nicht!
    Das Blumenmädchen könnt Ihr im übrigen behalten – sie wollte doch unbedingt den schwarzen Gürtel.
    Ich ergoogle „La legend du poisson corail“. Doch ich glaube an das Gift der Koralle. Finde kein Märchen dazu, nur Gewebtes zum Preis von $375,-.

  55. "liebe ist kein teich, in dem...
    „liebe ist kein teich, in dem man sich immer spiegeln kann, joan. sie hat ebbe und flut. und wracks und versunkene städte und oktopusse und stürme und goldkisten und perlen. aber die perlen liegen tief.“
    ihrem beitrag nach zu urteilen, lieber d.a., wäre remarque heute gezwungen nach einer anderen metapher zu suchen. die frage bleibt nur, nach welcher?
    ps diesen beitrag mußte ich einfach kommentieren. benutzerinname vepflichtet.

  56. @don Perlen? Aber immer! An...
    @don Perlen? Aber immer! An den Ohren, im Haar, am Hals, an Badeschlappen, am Bikini und sonstwo ;-) Damit biste immer perfekt angezogen. Macht einen Superteint, Lippenstift, Seidentuch , Jacket, Minirock, Pumps und gut is. Klappt von 18 bis 80 ;-) Pech aber auch, dass man das Zeug heutzutage für schlappe 20 Euro pro Meter kriegt….. (und Silber? 25 Cent pro Gramm?) vielleicht sollten Sie mal einen Artikel zur Entwicklung des Zeppelin zur Bratfolie, zur Evolution des Seidenstrumpfs zum Nylon……. äh ja. Wert? Was ist das?

  57. @don peinlich wäre nach...
    @don peinlich wäre nach durchfeierter Nacht nur noch das C&A Schildchen, oder HM oder 42 ;-) also Ladies: raustrennen, wenn Ihr noch was vorhabt….

  58. Schmuck im Laufe der...
    Schmuck im Laufe der Geschichte
    Als ich im Spätsommer ein Museum für Frühgeschichte besuchte, fiel einigen Besuchern eine Halskette auf.
    Der Museumsführer sagte, wenn diese Kettenelemente poliert wären würde die Kette den heutigen Damen auch sehr gut gefallen.
    Ich hörte dann eine Bemerkung eines Besuches an (vermutlich ) seine Frau:
    „Da haben wir den Beweis – ihr Frauen habt Euch seit der Steinzeit nicht verändert“. Reaktion in der Umgebung: Gelächter und Empörung.

  59. Perlen? Zuchtperlen? geb ich...
    Perlen? Zuchtperlen? geb ich meiner Tochter zum Spielen …..

  60. Der Beitrag hat mir mal wieder...
    Der Beitrag hat mir mal wieder die Klassenunterschiede vor Augen geführt, die mich vom Don trennen. Erinnerte er mich doch gut dialektisch ex negativo an das wunderbare Duett von Eddie Spaghetti mit Kelley Deal, Hungover Together: „I just lay here and watch you get dressed as I block the sun from my face. Working ain’t fair, so I’ll drive you there, ‚cause I ain’t goin‘ no place … And it’s always good to see you my friend and to wake up hungover together again.“ http://www.youtube.com/watch?v=GRTylOpODHc

  61. Sie hat immer diese Andeutung...
    Sie hat immer diese Andeutung des Lächelns um den Mund. – Ich will ein Kind von Dir!!! – Ich weiß! – Seit ich Dich das erste mal sah – Ich weiß!
    „Weißt Du“, sagt sie langsam, „ich bin Köchin. Und da gibt es das achte Gebot. Und dann das zehnte!“
    „Weißt Du“, sage ich langsam, „es gibt keinen vernünftigen Grund ein Theaterstück 78 Mal zu sehen. Fast keinen.“
    Ein Ministerpräsident würde gerne wissen, wer wir sind.
    Regie: Augsburg an Baal! Ergib Dich! Wir haben Dich – Never – Wir schicken eine Marionette – Habe ich gemerkt!!!

  62. Die weiße Perlenkette hat...
    Die weiße Perlenkette hat ihren Reiz mit der Massenproduktion aus Japan verloren. Aber es gibt ja noch die in grausilber- bläulichen Farben schimmernden Südseeperlen. Vorsicht bei unischwarz. Das kann auch schon wieder Massenproduktion sein.

  63. Tipp aus Australien: entspannt...
    Tipp aus Australien: entspannt euch mit South See oder Broome Pearls (nicht zu viele, weniger ist mehr!), und tragt sie zu Badeschlapfen und alten T-Shirts!!

  64. und wieder die geschichte vom...
    und wieder die geschichte vom gesunkenen kulturgut.
    .
    nylonstrümpfe für ladenmädchen (davor trugen damen seidenstrümpfe, halbseidene damen waren eiegentlich keine), zuchtperlenketten für kleinbürgerliche gattinnen (die herstellung von zuchtperlen ist eine japanische erfindung, eine durchaus beachtliche leistung).
    .
    von daher könnte die perlenkette im rahmen eines neoexistenzialismus (wir erinnern uns an das symbol des existenzialismus überhaupt, juliette greco mit dem schwarzen pullover. dazu passt eine schmale zuchtperlenkette), als ironisches zitat aber soch sowas von in werden.
    .
    was ist eigentlich aus dem nerzmantel geworden, seinerzeit das ultimative muttertagsgeschenk?

  65. Plindos, Schmaeh? Eigentlich...
    Plindos, Schmaeh? Eigentlich wollte ich die Dame die Kette wieder vom Nachttisch nehmen und stattdessen ein 5-Markstueck hinlegen lassen. Aber so billig sollte sie mir nicht davonkommen.

  66. auch-einer,
    die Nerzmäntel...

    auch-einer,
    die Nerzmäntel mußten alle bei greenpeace abgegeben werden…und dann waren
    da noch die schwarzen Persianerjäckchen.

  67. auch-einer,
    ...und wo ist die...

    auch-einer,
    …und wo ist die „Dame“ abgeblieben?

  68. minna, gute frage.
    vielleicht...

    minna, gute frage.
    vielleicht beim don?

  69. Sehr geehrter Herr Don,...
    Sehr geehrter Herr Don, nirgendwo gibt es – statistisch betrachtet – weniger Perlenkettenträgerinnen als in Berlin. Wäre das nicht mal wieder ein Anlass für Sie, unsere schöne Hauptstadt zu besuchen und mit der hiesigen perlenbefreiten Damenwelt ein veganisches Brunch im hippen Prenzlberg einzunehmen? Herzlichst Ihr Wowi

  70. @auch-einer
    Nerzmäntel gab es...

    @auch-einer
    Nerzmäntel gab es nie zum Muttertag. Mutti bekam bestenfalls einen Persianer zur silbernen Hochzeit. Nerzmäntel kaufte der reuige Ehemann aus dem Westviertel, wenn er Gründe hatte anzunehmen, dass seine Frau von seiner Fremdgeherei weiß. Mit dem Niedergang der Ehe sind auch Persianer und Nerzmäntel aus dem Straßenbild verschwunden (außer in St.Moritz).

  71. Filou@:...folgendes hat...
    Filou@:…folgendes hat überhaupt nix mit dem Ihnhalt Ihres letzten Beitrages zu tun: Sacht dea Mann für die Frau:“ Jib dat Kind kein Fisch“. Watt tut die Frau? Jib dat Kind Fisch. Watt tut dat Kind? Kotzt!
    Tja, das waren noch Zeiten, long time ago Amigo, als man für 5.-DeEm noch etwas geboten bekam.
    minna@: Meine Herzensdame wollte sich nur mit Luchs begnügen. Hatte was, kombiniert mit Perlen, man musste nur immer höllisch aufpassen, dass einem Eins von Dreien nicht abhanden kam. Kam aber wunderbarerweise nicht!!!
    Don Alphonso@: Ist dies Damenbildnis mit Perlenkette aus Ihrer werten Ahnengalerie entliehen? Oder ein Relikt/Ausschnitt aus dem Katalog Ihres letzten Museumsbesuches, wenn ja, von wem, wer, was, wo, wann?
    Aprpos Kette, die Form der Bögen der Sagrada Familia in Barcelona von Antoni Gaudi bilden eine umgekehrte System-Kettenlinie. Womöglich symbolisch zu verstehen, so wie es einem ergehen kann.
    HansMeier555:….ein Aristokrat erzählte anlässlich eines (ho-)netten Abends von seiner Familie in Elbien vor dem letzten Kriege, sobald deren Gespräch in trauter Runde delikat wurde, sagte der Chef des Hauses : „Ecoutez, …les domestique…!)“

  72. Der Tiger@: Schade, dass auch...
    Der Tiger@: Schade, dass auch im Westviertel der gegenwärtig zu beobachtende allgemeine Sittenverfall, o mores, um sich gegriffen hat. Das spätrömische Dekadenz zu nennen wäre nicht indezent? Wo bleiben da die Perlenketten ab?

  73. Durch Polen wälzt sich eine...
    Durch Polen wälzt sich eine Hochwasserwelle, aber nur die NZZ berichtet auf ihrer Webseite drüber.

  74. "Goldmann Sachs will mit...
    „Goldmann Sachs will mit Quelle fusionieren“.
    .
    Frau Schickedanz, wir haben Sie unterschätzt.

  75. Ihr Ex drückt mir eine...
    Ihr Ex drückt mir eine Bierflasche in die Hand. Seine Aktuelle: Caballero, warum tust Du Dir das an? Er: Ich habe ein Jahr gelitten. Der Drachen fängt an zu steigen. Und ich: fünf oder zehn. – Es war kein Jahr! Und auch keine 5.
    Die Spule nähert sich dem Ende. Thrill. Kein Knoten.
    Flieg mein Drache, Du bist frei.

  76. Werter HansMeier555, Seine...
    Werter HansMeier555, Seine Merkwürden Alarich haben mir eben per SMS mitgeteilt, dass Frau Schickedanz nun eine Perlenkette bekommt. Das finde ich pfingstlich.

  77. specialmarke: Die Radkappen...
    specialmarke: Die Radkappen mit den Perlen der seltsamen Freundin aufs Haupt gesteckt, den Sunbeam mit Geranien betopft neben den Weinstock vor die Tür, so bekäme das nutzlose Blech einen Sinn und manche Zier.

  78. Da hat Donald Duck seinem...
    Da hat Donald Duck seinem Onkel geholfen, eine Südeeinsel zu finden, wo in den Muscheln schwarze Perlen reifen — die „1000 mal wertvoller sind als weiße“. Nachdem Dagobert sämtliche Perlen eingesammelt hat, verkaufte er die Insel für eine Millionensumme an die Firma „Panz + Knack“.
    .
    Was Donald am Ende als Belohnung erhielt? Erraten: Eine Kette aus Muscheln (als Geschenk für Daisy). Kein Wunder, dass die daraufhin erstmal mit Gustav ausging.

  79. ...
    http://www.pressetext.de/news/100522008/meeresfische-koennten-bis-2050-verschwunden-sein/
    Nun ist die Auster ja kein Fisch. Doch die Fischstäbchen werden nach und nach ohne dass wir es mitbekommen aus den Kühltruhen der Supermärkte verschwinden. Scheinbar ist der Boden des globalen Fasses erreicht.
    „Besser im Hause das Gut, zum Verderb ists außer der Thüre.
    Wohl dir, nimst du von solchem, was da ist; wehe dem Herzen,
    Suchst du, was nicht da ist: dem nachzusinnen befehl‘ ich.
    Aus anhebendem Faß und endendem voll dir geschöpfet,
    Doch in der Mitte gespart: schlimm ist an dem Boden die Sparung.“
    Εργα και ημερα, Ἡσίοδος

  80. Zerlina@: Leistung muss sich...
    Zerlina@: Leistung muss sich wieder lohnen, altdeutscher Spruch von G. W. zwecks Hebung deutscher Leitkultur. Besser noch die Benediktinerdevise: Ora et labora. Damit´s richtig kneift. Mit ημερα is Sense, haircut grossflächig is angesagt.
    In heutigen Zeiten dauert´s wahrhaftig einfach zu lang eh in Muscheln oder Austern (?) Perlen reifen. Die Unterminierung des Westviertel-Ethos durch Zuchtperlen. Wie mag wohl M. R. R. das Alles finden? Was wir einmal missen werden!!!!
    Auch mit der Sause bei Platos Gastmahl ist´s vorerst zu Ende, werter Timaios.

  81. Aber, lieber HansMeier555,...
    Aber, lieber HansMeier555, wollen Sie damit wirklich andeuten, dass Daisy ein Synonym von Frau Schickedanz ist? Und, falls ja, wie ist denn jenes von Gustav?

  82. @ Klaus Wowereit
    Sehr geehrter...

    @ Klaus Wowereit
    Sehr geehrter Herr Bürgermeister, willkommen bei den Stützen der Gesellschaft! Mich kriegen Sie leider nicht mit veganischem Brunch nach Berlin. Ich stehe auf Steak. Der Mangel an Perlen in Ihrer Stadt ist bedauerlich, aber in unserem Klub hier bekannt und oft diskutiert. Ich hätte da aber noch eine Frage. Der Bürgermeister meines kleinen holländischen Dorfes hat eine todschicke goldene Amtskette. Leider bin ich deutscher Staatsbürger und es besteht keine Hoffnung, dass ich diese Kette je umgehängt bekomme. Womit schmücken Sie sich? Gönnt Arm-und-Sexy ihnen eine offizielle Kette a la Merkel-Klunker, oder müssen Sie bei offiziellen Anlässen Süßwassermuscheln aus brandenburgischen Gewässern tragen?

  83. "Das wirrrd ain schlächter...
    „Das wirrrd ain schlächter Pärrlenhärrbst!“

  84. Plindos 13:24
    tja, das hat...

    Plindos 13:24
    tja, das hat mann davon, wenn er über Geschmack und Urteilsvermögen
    verfügt.

  85. Plindos 13.24: Ich kenne das...
    Plindos 13.24: Ich kenne das als „Pas avant les domestiques!“, auch abgekürzt als „Pas avant!!, Pas avant!!!““.
    Nur, was sagt ein Franzose?

  86. Im Mittelalter hatten Perlen...
    Im Mittelalter hatten Perlen und Silber noch einen viel höheren Wert als heute. Inflation also auch hier!
    .
    Andererseits sind mittelalterliche Goldschmiedearbeiten heute mindestens so wertvoll wie zum Zeitpunkt ihrer Entstehung. Leider ist nicht viel erhalten, und wenn, dann meistens Kirchenschmuck.
    .
    Die Fürsten und Prinzessinnen mussten den ihren ja alle Nase lang wieder verpfänden oder einschmelzen lassen.
    .
    Auch hierin wird wieder mal deutlich, wer auf lange Sicht am längeren Hebel sass — und sitzt. +

  87. Werter Don,

    was haben Sie nur...
    Werter Don,
    was haben Sie nur immer gegen Wagners Opern? Ehrt euere deutschen Meister! ;-)
    Gruß

  88. Lieber Plindos, es dauerte...
    Lieber Plindos, es dauerte etwas, denn ich musste mich erst bei kenntnisreichen Freunden erkundigen. Diese sagten mir, dass es sich bei Ihrer Aeusserung um ein beruehmtes Zitat eines Mario Barth handele.
    Respekt! Breiter als breit kann Bildung garnicht mehr nicht sein. Dieses Zitat ins Lateinische, Griechische und Franzoesische uebersetzt wuerde mir hoechste Erfuhrcht eingeben, und endlich doch Eingang in die Weltliteratur finden. Dank Ihnen.
    Noch ein Glaeschen Calvados?

  89. @Rosinante, 23.05
    Alarich der...

    @Rosinante, 23.05
    Alarich der Große?

  90. Lieber Solander, ich merke,...
    Lieber Solander, ich merke, Sie wollen mich ein weiteres Mal dazu verleiten, den Sunbeam durch den Kakao zu ziehen, aber ich werde das wohl vorläufig nicht mir tun. Sehen Sie, ich habe mir heute, dem Vorbild des Don folgend, auf einem Flohmarkt eine sehr schöne Silberkanne erstanden, aus der ich gedachte, meinen abendlichen Baldriantee zu trinken, und mußte betrübt feststellen, daß die Kanne nicht ganz dicht ist: sie leckt! Natürlich ist es ein Unterschied wenn ein Profi wie der Don das nach dem Motto macht „Jetzt kaufen wir mal billig eine undichte Silberkanne und zeigen dann, wie man die wieder hinkriegt, poliert usw“ – Aber ich habe den Eindruck, der Don würde mal wirklich ganz gern als Privatmann Rainer Meyer, mit diesem Sunbeam rumschrubben. Und bei diesem Gedanken habe ich mich dann sehr schlecht gefühlt angesichts meiner dauernden Sticheleien…
    Natürlich ist das ein ganz großes Problem, daß der Don oder Rainer Meyer die subtile Grenze zwischen Privatheit und Professionalismus nicht zu ziehen weiß. Er läßt uns nicht nur auf seinen Frühstückstisch, sondern auch in sein Schlafzimmer gucken – wenn auch durch Spitzenvorhänge. Also ich hätte als Perlenkettenträgerin dem Don mein Handtäschchen längst um die Ohren gehauen, aber das ist natürlich Sache der Perlenkettenträgerin. Die Nichtbeachtung dieser subtilen Grenze führt natürlich zu einer riesigen Menge von Beiträgen der verehrten Leserschaft, die alle anderen FAZ-Blogs grau aussehen lassen. Ich bewundere das und verstehe das: wer möchte schon in Herrn Seemanns Dönerbude gucken? – Aber ich bin schon wieder ungerecht: Vielleicht wohnt er in einer schicken Berliner Altbauwohnung mit Möbels im Bauhaus-Design und großformatigen Kunstdrucken an den Wänden. Wer weiß das schon. – Aber weil er das nicht zeigt, hat er auch keine Klicks. Er fürchtet sich wohl doch vor dem Kontrollverlust…

  91. Lieber Don, noch ein Erfolg:...
    Lieber Don, noch ein Erfolg: der Suchbegriff „Radkappen Sunbeam“ liefert bei Google 559 Ergebnisse. Die ersten drei Plätze hat Ihr Blog erzielt!

  92. T.I.M., leider nichts, was im...
    T.I.M., leider nichts, was im Rahmen der Kriegswaffenkontrollgesetze wäre.

  93. Irina, das freut mich sehr....
    Irina, das freut mich sehr. Meine Freiundinnen, nun, die meisten liegen in ander Männer Arme und das sehr viel besser als bei mir, wenn ich ihnen glauben schenken darf.

  94. lieber JorgeLoma, über die...
    lieber JorgeLoma, über die Körpergrösse von Alarich hat HansMeier555 leider noch nichts mitgeteilt. Ich kann deshalb nichts anderes tun, als Ihre hochinteressante Frage weiterzuleiten. HansMeier555, bitte melden!

  95. @Plindos
    Und Trimalchio? Wws...

    @Plindos
    Und Trimalchio? Wws Lieblingslektüre.
    @Der Tiger
    Uns Wowi schmiückt sich mit seinem goldigen Lächeln und allerlei Sprüchles. Wozu eine berliner Amtskette, wenn er schon in den Startlöchern klunkert!
    @HansMeier555
    „Eritis sicut Deus, scientes bonum et malum“ (Zitat allgemien bekannt).
    @Filou
    Zitate weisen wir nach. Also bitte!

  96. HansMeier555, JorgeLoma: ...
    HansMeier555, JorgeLoma: Alarich soll in dritter Ehe mit Yvonne, Prinzessin von Burgund, verheiratet gewesen sein. Dummerweise verpfändete er den grossen Silber- und Perlenschatz, den sie als Mitgift in die Ehe brachte, für die Finanzierung eines Kreuzzugs gegen die Hermaphroditen. Nach der Schlacht bei den Pyramiden blieb ihm nur das Leben, worauf Yvonne die Scheidung eingereicht, und die katholische Kirche den Zöllibat eingeführt haben soll.

  97. @specialmarke,...
    @specialmarke, 23.05.
    Gestatten, mein Name ist Rumpelstilzchen. Und der Ihre werte?
    „subtile Grenze“? „Man darf das nicht vor keuschen Ohren nennen, was keusche Herzen nicht entbehren können“ (goethe/Goethe/Göte/Gät (unterspanisch)).
    @ Irina
    Nur Sie?

  98. @JorgeLoma, wie soll ich etwas...
    @JorgeLoma, wie soll ich etwas finden, dass mir tiefster Schlamm, beinahe ekelhaftester Kot ist? Es reicht mir die Versicherung einiger Weiser dass es so sei.
    (Jessas, welch‘ Worte. Jedoch, ich sah gerade die Verfilmung der Wiederspenstigen Zaehmung eines gewissen Herrn Shakespeare. Ihn zu zitieren waere mir ein grosses Vergnuegen, wuesste ich nur was. Der Vorrat ist gross und mein Zitatenkeller ist klein. Zudem studierte ich weder Theologie, noch Alchemie, noch irgendetwas anderes, welches den Angeber ziert).

  99. Klar hat Alarich in Rom ein...
    Klar hat Alarich in Rom ein paar Perlen abgestaubt, aber das muss man nicht übertreiben. Ein Pfandhaus zu betreiben bringt auf Dauer mehr. Das war schon damals so.

  100. B.A.H.@:...leider war die...
    B.A.H.@:…leider war die Pluralbildung/endung nicht korrekt. Ansonsten muss ich leider passen. Aber wenden sie sich doch, Wertester, an den Deutschen Philologenverband oder so.
    Filou@: Weil Sie so chevalresk sind, gern. À la votre santè.
    JorgeLoma@ : Das Satyricon des Petronius Arbiter kannte ich nicht. Wusste gar nicht, dass es das gibt. Wobei Trogir ein hübsches Städtchen ist. Das der Hr. Wowereit so belesen ist ist mir neu.

  101. Perlenketten sind nicht das...
    Perlenketten sind nicht das Einzige, das aus der Mode kommt,
    http://www.zeit.de/2010/21/Justiz-Prozesse-Englisch
    .
    Rasante Entwicklungen :
    http://www.handelsblatt.com/meinung/essays/die-vereinigten-staaten-von-europa-geb-mai-2010;2585745
    .
    aber wer sagt das den Bayern ?
    http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E737917CDEC004844B9B8963B08CEAC33~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    .
    Ich kaufmeiner Frau am Dienstag eine Perlenkette, keine für 1,95 vom Discounter, sondern eine mit Wert (historisch, persönliche Wertschätzung und offensichtlich auch kulturell).

  102. @Rosinante@HansMeier555
    Ein...

    @Rosinante@HansMeier555
    Ein andere Quelle (Gugel) besagt, dass der nun zölibatäre Alarich der Große, vom perligen Busento Yvonnes entwöhnt, im Alaricus fluvius sein Heil suchte. Im Jahre 16.. n.A. wurde er von Papst HansMeyer dem 555. heiliggesprochen.

  103. @Plindos, lesen Sie es mal...
    @Plindos, lesen Sie es mal ganz durch, dann schauen Sie was sich hinter dem Link verbirgt und dann reden wir weiter.

  104. Rosinante, war da etwas in...
    Rosinante, war da etwas in Ihren Gitanes? Hermaphroditen wurden niemals bekaempft. Vielmehr waren sie begehrtes Menschengut auf orientalischen Sklavenmaerkten. Ich kann es den Damen und Herren damaliger Zeit keineswegs verdenken, wenn sie hoechste Preise dafuer bezahlten.
    .
    Sie haben, Sie armer Fernsehloser, heute Abend etwas versaeumt: ‚Der Widerspenstigen Zaemung‘, sehr frei nach Shakespeare von Franco Zefirelli. Ich sah es wie immer in der Wanne. Ginevra war die Luft ausgegangen, Madame uebernahm ihren Platz. Wir lachten Traenen. So schoen kann S. sein, wenn die Schauspieler ihrem Affen Zucker geben duerfen.

  105. Im Zusammenhang mit der...
    Im Zusammenhang mit der Widerspenstigen Zaehmung muss ich fragen, wo denn unser aller geliebte Donna Laura abgeblieben ist.
    Signora, schnueren Sie Ihr Mieder, kehren Sie zurueck!

  106. @ Klaus Wowereit
    Gerade fiel...

    @ Klaus Wowereit
    Gerade fiel mir da noch etwas ein. Letztes Jahr haben sie den Suhrkamp Verlag von Frankfurt nach Berlin gelockt. Für jeden, der ein kleines bisschen von betrieblicher Kalkulation versteht, hat das überhaupt keinen Sinn gemacht. Ist Frau Unseld-Berkéwicz auch so eine von Perlen befreite Dame, die nur fleischlose Kost zu sich nimmt?

  107. Sind Perlen letztendlich nicht...
    Sind Perlen letztendlich nicht einfach nur ein Sinnbild für unvergängliche Macht?
    Jeder will sie haben, aber niemand sonst darf sie gleichzeitig haben, sonst wird es zu gewöhnlich.
    So oder so: eine großartige und inspirierende Prosa. Danke.

  108. @HansMeier555
    Die Deutsche...

    @HansMeier555
    Die Deutsche Welle berichtet jeden Abend ausführlich über Polen. Auch zu meiner Genugtuung. Dobre!

  109. ICH habe leider nur BWL...
    ICH habe leider nur BWL „studiert“. Deshalb habe ich immer meinen Büchmann griffbereit. Ich bin halt auch kein Originalschenie.
    Mich interessiert übrigens, woher Sie das von den Hermaphroditen haben. Haben Sie eine „Adresse“?
    >
    Den Zefirellli fand ich so erotisch, dass ich ihn gleich kopiert habe.

  110. Lieber Filou, danke für den...
    Lieber Filou, danke für den wertvollen Hinweis. Also auch Alarich war nicht ohne Fehler (Hermaphroditen), was uns trösten sollte. Die Unsterblichkeit der Pfandhäuser (HansMeier555) wurde von ihm unterschätzt. Daran kann man die Tragik der Liebe zu einer Prinzessin erkennen. Frau Schavan sollte dies mehr in grundsätzliche, bildungspolitische Überlegungen einbeziehen.

  111. Chèr Don,
    Perlenketten kommen...

    Chèr Don,
    Perlenketten kommen nie aus der Mode. Und glücklichenweise sehen die Imitationen heutzutage so echt aus, dass man sie zumindest auf den ersten Blick kaum von echten unterscheiden kann (auf den herrlichen Lüster achten leider die wenigsten). Deshalb kann man die kostbaren Erbstücke (was wäre die Welt nur ohne all die reizenden kinderlosen Großtanten) auch gefahrlos tagsüber tragen. Meine Mutter sagte immer zu mir „Kind, kein Modeschmuck“ – daran halte ich mich bis heute.
    Allederings stehe ich den „Ice cubes“ etwas zwiespältig gegenüber: für meinen Geschmack etwas zu *bling bling* neureich Düsseldorferisch. Sollte man wohl gegegebenfalls nur homöopatisch dosieren.

  112. Lieber, lieber Plindos, da...
    Lieber, lieber Plindos, da haben Sie mich aber missunterstanden. Ich habe tatsächlich nur gefragt, wie das dann wohl die Franzosen sagen: auf deutsch? Englisch? Flämisch? Urdu? Damit die Domestiken es nicht verstehen?

  113. Lieber JorgeLoma, es gibt eine...
    Lieber JorgeLoma, es gibt eine Adresse. Im Louvre liegt so ein entzueckendes Exemplar, steinern, sehr steinern. Weisser Marmor von berauschender Glaette. Ich versank in minutenlanges Schweigen, bis mich Madame mit den Worte ‚Altes Ferkel, ich weiss, was du gerade denkst‘, in den naechsten Saal zerrte.
    Buechmann hab‘ ich auch. Da sich aber bei mir Dummheit und Faulheit aufs Gluecklichste vereinen, blieb er bis dato unbenutzt. Ich zitiere stets unplugged.

  114. @Filou
    Ihre Madame hat nach...

    @Filou
    Ihre Madame hat nach Meinung meiner Madame nicht viel Stil. Wenn ich im Anblick von wohlgeformtem weißem Marmor in minutenlanges Schweigen versinke, sagt sie nie so etwas, sondern lächelt nur leicht amüsiert – so wie die berühmte Dame im Louvre.

  115. Lieber Don,
    lassen Sie sich...

    Lieber Don,
    lassen Sie sich umfangen in zarter Umarmung. (22.5. um 12.34Uhr)
    Zeigen Sie hier doch mehr von Ihrem tiefen Wissen, Sie Meister des Wortes.
    Es ist Ihre Aufgabe! Danke

  116. @ jorgeLoma, 23.5., 22.08,...
    @ jorgeLoma, 23.5., 22.08, ich habe nur meiner Empfindung Ausdruck verliehen.
    Sie gestatten? Danke!

  117. Ja, ja. Die Bayern sind schon...
    Ja, ja. Die Bayern sind schon arm dran.

  118. Zerlina@: ...seit Jahrzenten...
    Zerlina@: …seit Jahrzenten setze ich mich dafür ein, dass dieser giganteske Raubzug wider die Meere und sonstige Ökotope dieses einmaligen Planeten ein Ende findet, habe meistens nur höhnisches Gelächter oder die Schaffung neuer Paragraphen, Ausreden, Sinekuren und weiterer lächerlicher Bereicherungen, Komissionen, Ministerien geerntet, erlebt. Rühme mich deswegen meiner weisen Reden nicht, da ich auch nicht ohne bin. Sorry

  119. Anoinette@...das ist bei den...
    Anoinette@…das ist bei den Düsseldorferinnen in den Genen drin, erstere sind hinter ihrer schnoddrigen und manchmal aufgebrezelten Fassade äusserst liebenswürdig, auch verstehen sie zu gegebenen Anlässen züchtig ihre Perlen zur Schau zu stellen. Seien Sie dessen versichert.

  120. perfekt!57 22. Mai 2010,...
    perfekt!57 22. Mai 2010, 10:36
    Beifall, gefällt mir gut.
    Gruß Hanskarl

  121. Lieber B.A.H. Da Sie so...
    Lieber B.A.H. Da Sie so dringlich darauf bestehen zu erfahren, was die Franzosen
    in dem von Ihnen beschriebenen Fall wohl sagen und auch die letzten franko-
    philen Deutschen sagen sollten:“Pas devant les domestiques.“

  122. Lieber Filou
    das Geheimnis...

    Lieber Filou
    das Geheimnis einer fundamentalen Halbbildung besteht ja doch in Büchmanns Taschenbuch Dünndruckausgabe mit 2 Lesezeichen – gelegentlich wechselnd. damit es nicht auffällt. Unter den blinden Kollegen kann ich wenigstens Buchstaben lesen. Die nur Zahlen, ich nicht.
    >
    Vielen Dank für den Louvre-Tip. Ich befinde mich momentan in Saal 171. Ich eile zu Ihrer Empfehlung. (Trippeltrippel). Angesichts: Ah, Marmor, nicht Beuys! Und glatt! glatt!
    Schade, die Glasscheibe schadet dem Schimmer! Aber ich bleib!

  123. Irina
    meinte es ernst!...

    Irina
    meinte es ernst!

  124. B.A.H.@.....werde mich...
    B.A.H.@…..werde mich dieserhalb genauestes kundig machen, versprochen. Merci!
    Lesen Sie doch mal bei Marcel Proust nach: „A la recherche du temps perdu“
    Könnte mir vorstellen die Herzogin de Guermantes oder die Madame de Gallardon könnten so etwas leichthin gesagt haben. Wobei, zumeist deuten es
    einige andere Autoren so an, dass sich die Aristokratie, bevor sie „unger et metz“ kam oder sous lesr lanternes, gegenüber den servants ein völlig unbekümmertes Verhalten an den jour ou la nuit legten (moeurs legeres). Wie diese es mit den schimmernden Perlen auf alabastenren Busen hielten entzieht sich meiner momentanen Kenntnis. M.M.R. dürfte da gewiss nehr lit. Conaissance haben. Er antwortet gern in der FAZ-Am Sonntag.

  125. Liebe Tiger,
    es war natuerlich...

    Liebe Tiger,
    es war natuerlich nicht ganz so, wie ich es beschrieb. Wie ich es erzaehlte, war es mehr corriger la verite, um der Geschichte einen ironischen Stupser zu geben.
    „Nichts ist so interessant wie die Wirklichkeit“, sagte E.E. Kisch-und hatte oft recht.
    Aber manche Wirklichkeit ist so oede und banal, dass, um sie erzaehlenwert zu machen, eine gewisse Ueberhoehung (oder Untertunnelung) angewandt werden muss.
    Ohne das bisschen Schummelei kann kein Mensch wuerdig leben. Siehe Kino, Literatur und Oper. Oper besonders, besonders die franzoesische des 17ten und 18ten Jahrhunderts.

  126. Vermutlich war sie den...
    Vermutlich war sie den perlenden Äppelwoi satt, Frau Unseld-Berkéwicz steht nu uff Berliner Weisse. Aber warum wg. des Getränkewechsels so ein Aufstand? Es war doch alles so schön eingefahren, mitsamt den Autorenlesungen (Frankfurter Buchmesse) So geht/schmilzt er dahin der Goldene Westen. S. Westliches Viertel, seine Helden, die starken emanz. Ehefrauen, und seine Perlen. Apopos: Meine Suhrkamp-Bändchen-Sammlung muss ich doch gelegentlich stark ausdünnen. Vieles ist doch obsolet geworden. sic transit gloria mundi.

  127. @Der Tiger, haha, ich uebersah...
    @Der Tiger, haha, ich uebersah den Hinweis auf die Gioconda. Dazu sagte mein Lieblingslaesterer Arno Schmidt: „Poofbackiges Wesen“.
    (Zitat unplugged)

  128. Filou, ich vermute, donna...
    Filou, ich vermute, donna laura ist mit dem Alten Bolschewiken durchgebrannt. Essen in Parma lecker prosciutto und melden sich später vom Lago di caldaro.

  129. ...und der Don ist mit der...
    …und der Don ist mit der Irina zart über alle Berglein.

  130. Ich hänge gerade noch am...
    Ich hänge gerade noch am Bodensee und beschäftige mich mit Steuerhinterziehung.

  131. (Im Sinne von darüber...
    (Im Sinne von darüber schreiben natütlich)

  132. Bei Stein am Rhein kommt man...
    Bei Stein am Rhein kommt man bequem auf hübschen Wanderwegen über die grüne Grenze. Und wozu gibt es den Kanton Schaffhausen.

  133. Ich kam über den Stau bei...
    Ich kam über den Stau bei Bregenz.

  134. Wie langweilig....
    Wie langweilig.

  135. Selbst in Bregenz
    Nimmt das...

    Selbst in Bregenz
    Nimmt das Leben s
    einen Lauf

  136. ...
    @Rosinante
    Achmadinedschad@mullah.ir : „Al-Arich war mein n Opapa. Also ich Sandale. Spätaussiedler. Meine Perlen reichert jetzt mein Freund an.“.
    Pullach meldet: „A. Mietvertrag mit S.-G“.

  137. Ja, so ist das wohl, seit die...
    Ja, so ist das wohl, seit die Perlen Industrieprodukte wurden, war es vorbei mit dem Luxus. Und so sind sie heute wohl eher ein Ausweis der pflichterfüllenden Bescheidenheit als irgendetwas anderes.

  138. @HansMeier: aha, das Hirnchen...
    @HansMeier: aha, das Hirnchen arbeitet zuverlässig beim Karten lesen.

  139. Protestantische Ethik für...
    Protestantische Ethik für Fortgeschrittene.
    Das Kartenhaus einer mehrstündigen Besprechung mit den Stichworten Werkzeugkosten, Missbrauchsversuch und Lordose bricht zusammen: Plötzlich steht eine blonde Frau im Raum. Opps, falsche Tür.
    Viele Monate später: Achso, danke noch mal. Nee, ich bin die Schützenkönigin.
    Ja Prima! Dann bin ich Erfinder des ungedopten Fußballs.
    Und jetzt die Arschkarte: Jeder, der mich ärgert stirbt. Warum? Stahlbetonkirche!
    Fangen wir an, mit dem Mann der mich getauft hat. (Hugh, bist Du undankbar!!!)
    Die Bundeswehr: Ach, jetzt auf einmal? Vergiss es!
    Polizeistreife Weimar: Richtig! Du musst lernen, ohne uns klar zu kommen!
    Die Andacht beginnt. Ein Messer wirbelt durch die Luft. Und? Negativ, fehlende Übung.
    Über der Kirche explodiert eine Wasserstoffbombe. Und? Sorry, reicht nicht.
    Während der Predigt löst sich ein goldener Jesus von der Wand. Und?
    Da ist kein goldener Jesus.
    Ein Pfarrer tritt aus der Kirchentür, eine Straßenbahn überrollt ihn. Und?
    Da ist keine Straßenbahn.
    Ein Pfarrer schließt eine Bronzetür auf. Sie löst sich aus den Angeln. Blut, Fleisch und Knochensplitter mischen sich mit einem Türdesign.
    Ja, ja, ja. Der Türdesigner: Das ist gut. Meine tiefsten, verstecktesten Wünsche.

  140. JorgeLoma, mein...
    JorgeLoma, mein Pyramiden-Geflunker hat Alarich missverständlich platziert. Er ist, wenn ich HansMeier555 richtig verstehe, eine genuin christliche Erscheinung, mit selbstredend allen Nebenwirkungen. Wenn der Präsident des Irans damit hausiert, ist dies ebenso glaubhaft wie seine Holocaust-Leugnung.

  141. Die Queen trug heute ürigends...
    Die Queen trug heute ürigends eine zweireihige Perlenkette:
    http://www.nzz.ch/nachrichten/international/mit_2000_kronen-diamanten_fuer_sparsamkeit_geworben_1.5795444.html

  142. Rosinante
    A. war in der Tat...

    Rosinante
    A. war in der Tat eine genuin christarianische Persönlichkeit. Er verschonte die römische(n) Kirche(n) „mit allen Nebenwirkungen“. Daher die Heiligsprechung durch Papst (s.o.), obwohl A. ja Ketzer (Meine Unheiligkeit) war.
    Nepps Pyramidenausflug verdanken wir den Louvre und (wenn ich richtig nachdenke) auch Hawassens Nefertiti.
    Den Luciferus (Lichtträger) von Iran messen wir an seinen historischen Worten und Taten, die er bei seinem Tontafelstudium gewonnen hat. Die pullacher Meldung habe ich aus BILD, also glaubhaft.
    Wie Sie ahnen mögen, bin ich ein Nordlicht: Habe also die Wahrheit gepachtet, allerdings – was A. betrifft – auch Berliner (Krapfen) Absolvent einer gewissen HochTiefUniversität: Dipl.-Pipapologe.

  143. Rosinante, 25.05.
    Herzliche...

    Rosinante, 25.05.
    Herzliche Grüße an Sie und Yvonne II.!

  144. @License to kil
    ?...

    @License to kil
    ?

  145. JorgeLoma, YvonneII? Mein...
    JorgeLoma, YvonneII? Mein Lebensmotto ist: Never make the same shit twice.

  146. Ich mag Perlenketten, die sind...
    Ich mag Perlenketten, die sind wie Barbour Jacken, wie Meissen, wie VW Käfer – klassisch eben. Aber nicht jede kann sie tragen …

  147. @JorgeLoma heute unter...
    @JorgeLoma heute unter Umgehung meiner Calvadosflasche (leer): Man hat mal versucht, mir einen Hermaphroditen von Beuys zu verkaufen. Gefertigt aus niederrheinischer Winterbutter, mit Filzhut (original) im Schoss, in einer braunrostenden Wanne liegend. Mit Zertifikat. Als Bonustrack noch ein Tonband mit dem schoenen Lied „Mehr Sonne statt Reagan“, unter der Chorleitung von Antje Vollmer (im Hintergrund Salutschuesse von Gert Bastian und Schmerzensschreien von Petra Kelly), sowie einer Rhabarberrede von J. Fischer.
    10.000 Emmchen! Eigentlich kein Geld. Aber meine Kroeten waren bereits in ein kleines Grundstueck in Nordfrankreicht investiert. Aepfel! Ich kann sowieso nur raten: Investiert in Aepfel! Wunderbaren Schnaps kann man daraus machen. Ich schwoer’s.

  148. @Filou
    Boskop?
    @Beuys an...

    @Filou
    Boskop?
    @Beuys an Filou
    Pech gehabt, lieber Freund! Mein Gesamtkunstwerk befindet sich jetzt als Leihgabe (unbefristet) im Deutschen Reichstag. Mein Pech, ein gewisser Lokalpolitiker namens G. aus Tupfing hat die Butter einer Stelle unter Anhebung meines Filzhutes dem Verfassungsgericht auffigschmiert. DAS entlockt der von mir jedenfalls Hochverehrten diese Salutschussschmerzensschreie. Perdon: der A.V. Von Turnschuhfischers InAUgurationsrede verstand ich nur: „Barbara-rhabarber“! Offenbar Sie auch? Das Zertifikat fand ich später (Nettiperlenkette) – raten Sie wo? Im schwarzgelben Koalitions(Nette Kette).
    Ihr normandisches Apfelgärtlein? Die Äppel sind noch n beten lütt. Sorgenvoll frage ich an: Wie hoch überm Meeresspiegel? Langt Ihr Vorrat noch bis zur übernächsten Warmzeit? Falls nicht: „Herzliches Beinkleid!“! Sonst aber, lieber Filou: „Je vous souhaite bon plaisir“!

  149. Lieb Rosinante
    A. machte...

    Lieb Rosinante
    A. machte denselben Fehler 3mal. Kannitverstan.
    R.I.P.

  150. Beuys @ Rosinante
    Mein H steht...

    Beuys @ Rosinante
    Mein H steht jetzt im Deutschen Reichstag und schmilzt in der Hitze des Gefechts der Debatten dahin. Ob dann die Spree über die Koalitionspegel steigt? Das Zertifikat fand sich dort, wo die Schwarzgelben ihre Pausensalutschüsse nach rotgrünem Rhabarbergenuss Naja.
    Awe minge Hilfspaket han isch schon jeschnürt.
    Tschökes

  151. @Filou
    Nachbar, ich hab noch n...

    @Filou
    Nachbar, ich hab noch n Fläschgen. Auf Ihr Wöhlegen!

  152. Filou@Beuys, es ist arg wenn...
    Filou@Beuys, es ist arg wenn man schon etwas laenger tot ist. Das Gedaechtnis laesst nach und die unrepraesentative Wohnung, die man dann bekommt, laedt keinen zu Besuchen ein. Man ist sehr einsam.
    Haben Sie vergessen, dass Sie die Inhalte Ihrer Papierkoerbe an die Gebrueder van der Grinten verscherbelten? Ihr groehlendes Lachen darueber hallt heute noch ueber die Wiesen des Niederrheins, Sie Scherzkeks.
    Als meineMadame an einem kalten Januartag ein sehr, sehr billiges Parfuem auftrug, sah ich mich genoetigt, sie zum Auslueften in eine windige Gegend zu verbringen. So also fuehrte uns ein missguenstiges Schicksal zu Schloss Moyland, dorten Ihre Restkunst mit Unterstuetzung des Landes NRW aufbewahrt wird. Die ist aber nicht das wirklich Interessante, sondern die Berichte ueber Witwenquerelen, Kuratorengelaber und der jaehrlich vor dem Schloss stattfindente Weihnachtsmarkt. Der Weihnachtsmarkt lohnt sich wirklich.
    Und die Wuerstchenbude.
    Schoene Gruesse aus Banausien, Ihr F.

  153. Beuys @Filou
    Verehrtster...

    Beuys @Filou
    Verehrtster Filou, meine Reste wird man beim nächsten Würstchen-weihnachtsmarkt als Altfett verbrutzeln. Dann ist Schluss mit Moyland und Unterstützung. Wie die Kollegen G.G. und N.K. in Italien und Polen werde ich in ca. 500 Jahren (2510 n.B.) meine Auferstehung feiern. Das knurre ich jetzt aber mal so. Die Papierkörbe, die man jetzt über mich ausschüttet, garantieren mein Lachen über die Kuratoren Dr.Fritz Laber, im bürgerlichen Leben Fritz Wurst, Fa.Fett Gebr.
    Allerdings: Banausien? Ich staunien!
    Jupp Beuysien
    P.S.: Hier in Infernien isset auch im Januar schön warm. Nur all die Würstchen, die Würstchen. Oben anjekommen, rollen sie zurück inet Fett. Noch eemol. Noch eemol.

  154. Filou@Beuys, dat Fette tut Sie...
    Filou@Beuys, dat Fette tut Sie nicht rette. Sie sind wirklich vergesslich geworden. Verstaendlich, denn in Ihrem Appartement ist Bewegung, also Kreislaufanregung schwierig.
    Es sind, zu Ihrer Erinnerung, meistens nur Zeichnungen zu finden-Papierkorbinhalt eben. Damit laesst sich bestenfalls der Wurstgrill anheizen.
    Ihren Objekten, die sich in Sammler-oder Museumshand befinden, wird vorlaeufig nichts geschehen. Bis eines Tages ein Kind ruft „der Kaiser ist nackt“, dann wird Ihr Werk sterben. Wahrscheinlich aber wird man das Kind umbringen. Und dann kommen die Kardinaele der Art-Inquisition, die werden jeden der sich an der Verkuendigung der Kuenstlergenialitaet vergeht auf den Wuerstchengrill von Schloss Moyland legen.

  155. Beuys@Filou
    1. a parte: Alles...

    Beuys@Filou
    1. a parte: Alles Fett!
    2. Kaiser: Unter meinem Mark(t)enzeichen abwärts alles Fett!
    3. Kardinäle: Alles Fettern!
    4. Land: Alles moy!
    5. Grillfett? Schon am Moin?
    Moin!
    Ihr Jupp Beuyns
    Wirklich Landsmoynn?

  156. Beuys@Filou
    Marginalie:
    Mein...

    Beuys@Filou
    Marginalie:
    Mein Fettpapier (verso) geht bei der nächsten niederrheinischen Warmzeit wieder in einen anderen Aggregatzustand über: von flüssig zu fett.
    Warten Sie meine Auferstehung ab, un dä Hilliche Jeist en minge Päson selbdriett: Kind = Kaiser, wird Ihnen im milderer Jlorie erscheinen. Seien Sie Samariter und verbinden Sie meine blutenden Wunden – mit – naja – eben!
    Ihr dankbarer
    Fetter Jupp Beuys
    Moyn!

  157. Nachtrag: Auf ihre eigene...
    Nachtrag: Auf ihre eigene Weise leistet auch G. Pauli einen Beitrag zum Thema Niedergang der Perlenketten (durch Hypertrophie):
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,697172,00.html

  158. Ich bin zutiefst erschüttert...
    Ich bin zutiefst erschüttert und enttäuscht – nach einer hanebüchenen Arbeitswoche finde ich nun endlich die Zeit den werten Don wieder einmal zu lesen und dann sowas. Erst der Pelz (gut, das konnte ich noch verschmerzen) und jetzt die Perlenkette. War ich doch bei meiner Hochzeit soooo stolz, die meiner Mutter tragen zu dürfen, und tröstet mich der Gedanke, selbige einmal zu erben jetzt schon ein wenig über das irgendwann eintretende Ableben meiner Mutter hinweg…
    nein nein lieber Don, in dem Fall akzeptiere ich das einfach nicht. Ich finde Perlen wunderschön. Basta.

  159. Ich schätze Perlenketten...
    Ich schätze Perlenketten sehr, falls das nicht erkennbar sein sollte, aber nicht alle denken so.

  160. An die Beuys- und...
    An die Beuys- und Cidretrunkenen: Aber es gibt doch schon viel zuviel Äpfel, mehr, als alle Europäer essen mögen! Am Bodensee bauen sie inzwischen lieber Haselnüsse an. Die passen besser in die Zeit, die sind gut für die Nerven. Vielleicht kann man ja den Arabern Äpfel verkaufen…

  161. @colorcraze, Freunde jenseits...
    @colorcraze, Freunde jenseits des Flussen erzaehlten mir, aus Haselnuessen koenne man einen netten Likeur herstellen. Aber ich bitte Sie, wie saehe es denn aus, wenn der normannische Landmann statt kraeftig fluchend vom Trecker zu springen, einen Calvados hinter den Kragen kippt, taenzelnd ueber den Acker zum Chataeu’chen eilt, um ein cremiges Etwas zu geniessen?
    Dat jeht nich! Also Aepfel zu Calvados-und Nuesse in die Torte, und Araber in christliche Bierschwemmen mit bibelspruchverzierten Bierdeckeln!

  162. @Filou: hat ja niemand was...
    @Filou: hat ja niemand was gegen normannischen Cidre und Calvados, nichtmal die Radfahrerkneipe am Brandenburger Mückenbach, wo die auch ausgeschenkt werden. Aber Sie sehen: wenn damit sogar schon Brandenburg samt Touristen mitversorgt werden, dann ist wirklich die Sättigungsgrenze nah. Und es gibt trotzdem noch einen Haufen weitere Äpfel, die verarbeitet und gegessen werden wollen. Weshalb ich halt meine, man sollte den Arabern als weiteres Baklava Apfelkuchen schmackhaft machen. Die Neuseeländer haben es ja auch geschafft, ihre Kiwis in Europa zu verkaufen. Wir könnten in Äpfeln zahlen! Wir müßten denen nur ein besonders wertvolles Image verschaffen. Aber mit Staatsanleihen ging das ja auch.

  163. @colorcraze, wertvolles Image...
    @colorcraze, wertvolles Image geben, ist eine schoene Idee. Mit Aepfeln koennte es schwierig werden, mit Staatsanleihen koennte es klappen, mit Kunst (siehe weiter oben) funktioniert es vorzueglich: Ausreichende Produktion in gleichbleibender, also wiedererkennbarer Qualitaet, vorzuegliche Pressearbeit, breites Ego des Herstellers, grosse Gewinnmargen des Handels, und l.b.n.l. glaeubige Kaeufer. Glaube und Hoffnung sind sowie starke Triebkraefte des Marktes.
    Nur wie macht man das mit Aeppeln?

  164. "Eau de ...
    „Eau de Vie-lou“
    Bildlogo:
    Blondine mit Äpfeln

  165. @@JorgeLoma,so ist das nun...
    @@JorgeLoma,so ist das nun mal: der eine muss dem Johnson von oben auf die Flasche gucken, der andere saeuft sie leer.

  166. @Filou
    Klären Sie mich auf:...

    @Filou
    Klären Sie mich auf: Wer oder was ist Johnson? Von oben?

  167. @JorgeLoma, Sie erzaehlten...
    @JorgeLoma, Sie erzaehlten einmal, dass Sie waehrend Ihrer Studienzeit in Berlin von Ihrem Fenster aus den Schriftstellern GG und UJ bei der Arbeit zusehen konnten.
    Ich habe bei Nick Knatterton gelernt. Kombinierte: UJ=Uwe Johnson (bevor er nach Shaerness verzog).
    Lag ich falsch? Schade. Man haette aus diesem Bild noch soviel komischen Honig saugen koennen.

  168. @Filou
    Hätten Sie Uwe gesagt....

    @Filou
    Hätten Sie Uwe gesagt. Ein Johnson war …
    Die Beiden wohnten nebeneinander in der Handjery, bis UJ
    eines Tages verschwunden war. GG sagte nichts dazu.
    Ich begegnete UJ auch manchmal in der S-Bahn, manchmal in der
    Nicolaischen. Immer war er irgendwo weit weg, so dass ich ihn
    nicht ansprechen mochte. Warum auch? Seine Werke habe ich
    im Bücherregal. Biographien liegen mir nicht unbedingt. Wäre ich
    Paparazzo. No!
    Gratuliere, lieber Nick Knatterton! Einer meiner frühen Lieblings-
    comics: „Kombiniere, Filou“. und Prost!

  169. @Filou
    Niedstr. Sorry...

    @Filou
    Niedstr. Sorry

  170. @JorgaLoma, hab' vorhin Wiki...
    @JorgaLoma, hab‘ vorhin Wiki konsultiert, war mir schon aufgefallen. Achje, ist ja schon lange her. Hab‘ mal ’ne Weile in der Meinicke gewohnt, der Name faellt mir auch nicht immer ein. War in dieser Zeit immer schoen, von einem Freund in Koeln-Wahn abgeholt zu werden. Rheinlaender zu sein ist eine genetische Vorbestimmung, die sich mit Preussen schlecht vertraegt. Schon garnicht mit dem geteilten Berlin.

  171. @JotgeLoma, sehn'se,...
    @JotgeLoma, sehn’se, vergessen: Meinecke, nicht Meinicke. So gehts halt zu.

  172. @Filou
    Etwa aus Schloss...

    @Filou
    Etwa aus Schloss Wahn(fried), auch Niessenhütte genannt? (Hab grad keine Zeit, Herrn Niessens Orthographie in Wiki zu eruieren).
    Meinecke? Da hätt ich gern gewohnt. Im Sommer ist die Szene rund um den Savigny sehr beliebt. Für mich ein autobiographischer Ort: Fast wäre ich eines Sommersturms von einem herunterbrechenden Ast erschlagen worden. Fast gegenüber dem Canisius auch, wo ich niemandem „in die Hände“, weil ich da nicht war.
    Mein bester Freund aus der unsäglichen Stadt am linken Niederrhein behauptet unter liebenswürdigem Lächeln, Römer zu sein. Dann bin ich ein halber. Von hier aus kann man fast den norddeutschen Strand schauen, wenn mal freie Sicht herrscht. Oder lieber Amsterdam?
    Mein liebster Studienfreund stammte aus Marzahn während der Mauer. Wir genossen unsere Kölner Semester in der Dasselstr. bei Willi auf der Ecke. Daran sehen Sie, dass ein Preuße und ein Halbrömer/ halb aus Don-Alphonsoland, mit Wandsewasser getauft, durchaus harmonieren können. Wir hatten sogar eine Erkennungsmelodie.
    Kallen Sie inzwischen musspreußisch?

  173. @JorgeLoma, Dasselstr.? Klingt...
    @JorgeLoma, Dasselstr.? Klingt nach Sporthochschule, eins meiner tabuisierten 5-letter-words (Sport).
    Aber wenn Sie, wie Sie mal erzaehlten, sehr oft im Frueh koelschten, da muessen (!) Sie mir mal begegnet sein. So zwischen 71 und 76. Damals bosselte ich an meiner Diplomarbeit, also ich bosselte 71-72 daran. Danach war’s Kundenpflege. In Koeln, das duerfte Ihnen bekannt sein, tut man’s gerne informell.
    Wat is musspreussisch?

  174. @Filou
    Sport? Wat is dat?...

    @Filou
    Sport? Wat is dat? Zwischen Dasselstr. und der verehrlichen Alma Mater türmte floss ein Bahndamm daher.
    Ich bewundere Ihr mehrfach erprobtes Gedächtnis. Der/ Das Früh war unser Mittagspausentreff. Ich arbeitete damals schräg vis-a-vis in Kardinal Frings Märchenbude, nein nicht bei den 3 Morgenländern, wo es nach anderem als Kölsch duftete, sondern nach geistig-seelischem Goebbels-Gestank. Das war 66. Wo waren Sie in diesem Anno Tobac?
    Dann zog ich nach Oberrad bei Sachsenhausen, wo ich wieder die Plebs mit Bild-, nicht BILDgestank zudröhnte.
    Früh und Willi und Bembelhausen waren nach Randersacker und Berchtoldsdorrf bei Grinzing Hauptbahnhöfe meiner Lebenslust.
    Anno 68-70 begückte ich den großen Slum am Ganges universitätlich: City Quel cul tu as.
    Anno 71 war ich wieder in Berlin und machte aufmüpfige Hochschulschriften und kulturgeile Papieransammlungen, die kein Schwein las. Neulich entdeckte ich mein Gehirnschmalz bei Amazon.
    Um Sie nicht zu enttäuschen darf ich Ihnen mitteilen, dass möglicherweise doch noch ein späteres Frühtreffen hätte stattfinden können, vorausgesetzt Sie verkehrten noch 1976 ebenda. Da wohnte ich wieder am deutschen Fluss, wenn auch weiter nördlich (nein, doch nicht in Ddorf). Vorausgesetzt Sie wohnten noch beim Früh und pflegten Ihre Kunden und sich selbst auf kölsche Art. Et is offenbar jut jejange, wenn ich lese, dass Sie anjetzo zum St.Calvados de Normandie beten und ihm demnächst in Ihrer Apfelplantage eine unterkellerte Kathedrale errichten werden.
    Ich halte mich an St.Tequila gerade noch aufrecht, deen es ist erst 11.10. Sie haben sicher schon einmal „plopp“ gerufen. Nathan prost!

  175. @Filou
    Musspreußsch ist jener...

    @Filou
    Musspreußsch ist jener rheinselige Singsang mit Schunkelbegleitung. Stichwort (in keinem Wörterbuch): „Alaaf“, auch gern ganzjährig. Dirigent: St.Meissner. Gelegentlich mischen sich störend germanisch-barbarische Töne von „dä schäle Sick“ ein und treibt dä Jung un lecker Mädsche die Ruhr. Ich spreche Missingsch.
    Allet Jute!

  176. @JorgeLoma,...
    @JorgeLoma, Sainte-Marie-de-Calvados laechelt mir erst in ein paar Stunden. Dann bin ich bereit, der Braeutigam der Braut Christi zu werden. Menage a trois avec des fruits de la baum der erkenntnis. Bis dahin gehaben Sie sich wohl und zutzeln Sie noch etwas am Mescalwurm.
    Zwischen die Festtage setzte der HErr die Sklaventage. Und ich bin ein demuetiger Diener. Ja, das bin ich. Sehet zu mir hinunter und erkennet den wahren Menschen!

  177. @JorgeLoma, es ist 1966 und...
    @JorgeLoma, es ist 1966 und ich stehe mit dem Ruecken zum Frueh-Eingang. Ich sehe auf 10 Uhr den Westdeutschen Rotfunk, auf 12 Uhr die Rueckseite vom Dom-Hotel und auf 15 Uhr die Diozesanverwaltung (gabs die damals schon?).
    Auf 9 Uhr, neben dem UFA befindet sich die Lokaredaktion (Hier und Heute) vom WDR mit der unvergleichlichen Ursula Vossen, der Spezialistin fuer scheppernd vorgetragene Modekommentare.
    Hm!
    Frings’sche Maerchenbude? Ich glaube nicht, dass Sie bei den Pinguinen arbeiteten.
    66 diente ich bei des geteilten Deutschland Fahnen. Die endgueltige Silberpaspelierung meines Kleides wardt mir versagt; Wein (ging so), Weib (prima) und Gesang (sauschlecht)-so bleibt man Junker.
    76 verweilte ich noch an besagtem Ort. Mehr aber zog es mich zur Schwester Zion um die Ecke. In meinem Stammort war man einmel sehr boese zu mir, so dass ich ihn zur filoubefreiten Zone erklaerte.
    So, es wird Zeit fuer einen Traubensaft von den Feldern und Haengen der Garonne. A la votre…!

  178. @Lieber Filou!
    Nix nie am Hut...

    @Lieber Filou!
    Nix nie am Hut gehabt mit Pinguinen,deutschen Fahnen etc., aber 10 Uhr. Treffer! Märchenbude und Rotfunk waren für uns damals identisch, je nach Synonym. Wo ist denn da auch der Unterschied? Mir schmeckte zweitere Variante eher als Vorbote für meine Karriere nicht allzu weit von Turnschuh und Publikumsbeschimpfung. Mein Chef war Adornoschüler. Dort wars, wo ich meinen Freund, einen Altmarxisten reinsten Geistes und Blutes, verlor.
    Tststs! Was soll ich von dem Apostaten denken? Derartige Bankwechsel können erfreuen. Man kann seine Fahne hier oder dort erwerben. Aber Zionist sind Sie nicht geworden.
    Frühliches Wochenende mit (Sainte) Garonne in der Gemeinschaft der Heiligen unter Auferstehung des Fleisches!
    „A la votre“!

  179. Sionist (Brauhaus) auch nicht....
    Sionist (Brauhaus) auch nicht. Als Heinecken den Laden uebernahm, war’s Essig mit der rustikalen Gemuetlichkeit. Ich musste meinen Groll begrabenund kehrte zurueck in die Arme der wahren Kirche.
    Uber das Raetsel vom verlorenen Altmarxisten muss ich morgen noch mal nachdenken. Kenne ich da jemanden? Ich fuerchte nein.
    Schoenes Wochenende auch Ihnen.
    .
    Es lebe die Liebe und der Suff. Uff! (3tes Buch Filou, 22.11. f.f.)

  180. Gedankenkeller:...
    Gedankenkeller: Beuysbeaechter, Kalkutta, Dasselstrasse, Joschi, Handke, Berliner Hirnschmalz, Adornoschueler, Reinmarxist, Rotfunk…
    …Hm!
    .
    Nu sajennurnoch: Himmel und Hoelle, Monte Christo, La Päd, Plenum, Ost-West-Club, Kleine Glocke, Alt Koeln.
    .
    Wo ist meine Taschenlampe?

  181. Unsren Filou reibt nix uff ......
    Unsren Filou reibt nix uff … Getriebe. (Ihr berühmtes Prophetenbuch 3Fil.22.11 seq.) mit Goldschnitt und Leder steht in meinem Giftschrank neben – Raten Sie nicht: „Uns/mir ist so kannibalisch wohl, … „!
    „Bereue, und deine Sünde ist dir vergeben“! Da erkennen Sie endlich, warum 2000 Jahre!
    Nein, leider kannten Sie ihn nicht. Er war sehr hell und auch hell (Kölsch).
    „Utile cum dulce“! seis Panier.
    Ein angenehmes Wochenende!

  182. Ich war unten. Meine Madame...
    Ich war unten. Meine Madame Stasilette hatte bereits aufgeraeumt. Sogar meinen Bierpott aus Leipzig schmiss sie in den Burggraben. Still in sich hinein laechelnd, haekelt sie gerade Topflappen fuer die Dritte Welt. (Szene aus „Des Widerspenstigen Zaehmung“ von Notwilliam Notshakespaere).
    Demnaechst wird gegeben: „Die Ermordung des Fumeur Filou im burgerlichen Hospiz zu Charenton, dargestellt von Brusseler Gesetzeskloepplern unter Anleitung des Daniel Rouge“.
    Venceremos!

  183. Jener Reinmarxist stammte aus...
    Jener Reinmarxist stammte aus einer westviertlerischen Familie der Samt- und Seidenstadt, studierte Graphik in Berlin (auch Aschinger) in den 1920ern und geriet sehr viel später nach Off-en-bach. Ich habe schon einmal geschildert, wie er seine kackbraunen Karstadtschubladen öffnete, und heraus purzelten Andrucke von Miro bis Picasso. Eines Tages traf ich ihn am Bahnhof: „Ich muss schnell nach Paris. Anruf“. Er war mit Picassos Drucker verabredete. In O. zurück, packte er seine Beute aus: Die Augen gingen mir über.
    Die Samt- und Seidenstadt war in den 1970ern-90ern Exil und Kolonie für viele junge Maler: Georg Cadora, Max Müller, Pierre Roy, um nur 3 der Vielen zu nennen. Der erste Direktor des KW-Museums hatte u.a. Yves Klein gekauft und die Stadt der Seidenbaron-Witwen und „Weisen“ für Jahrzehnte in arge Etat-
    Verhältnisse gebracht.
    Der Adornoschüler war bitte mein Chef. Mir setzte man – nicht dass ich das verwehrte – AD 68 die Krone der Wissenschaft aus schwarzer Pappe mit Troddel auf mein durchaus müdes Haupt: Mein Hut, der hat 4 Ecken …
    Ihre weitere Liste ging dann an mir vorbei – Kalkutta, dann – wie gehabt – Berlin (s.o.).
    Dann wurde auch mein Bierpott entsorgt und gegen Tequila-basitos eingetauscht, aber sponte sua.
    Den Fumeur grüßt der Fumeur!
    Brüssel muss manchmal eine nette Löwengrube sein, sonst kenne ich noch den Daniel von Straßburg. Bitte, grüßen Sie mir sonst niemand!
    Ihnen zum Abschluss ein vorvorvorvorletztes Prösterchen vor Charenton, aber doch herzliche Glückwünsche an die tapfere Charlotte.
    Gleich kommt mein Charlottechen. Ich muss noch ein paar Röschen schneiden.

  184. @Filou
    Klar! Venceremos!...

    @Filou
    Klar! Venceremos!

  185. @JorgeLoma, ich habe mich...
    @JorgeLoma, ich habe mich tagelang um die Frage herumgedrueckt. Nun muss es der lieben Klarstellung halber sein: Was meinten Sie mit „…Zionist nicht geworden“?
    Das Thema ist fuer mich nicht von lebensbelang, gehoert allerdings ins Repertoire meines noch (hoffentlich noch lang) rebellischen Geistes.
    .
    Vorurteilsfreien Gruss aus dem Koenigreich.
    18.00 Uhr. Sundowner. Bordeaux mit Jeanne. Hier in der Neahe beginnt man uebrigens wieder mit Weinbau. Wie im Mittelalter.

  186. @Filou
    Sionist, klar! Sah...

    @Filou
    Sionist, klar! Sah heute in der DW euromaxx einr Kurzgeschichte des Kölsch, fehlte Früh. Da dachte ich gleich .

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