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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Das Westviertel, die Schweiz und die Steuerhinterziehung

| 157 Lesermeinungen

Die Schweiz hat bei Steuerhinterziehern eine lange Tradition. Die Schweiz hatte damit jüngst auch ein paar Probleme, und musste ein paar Zugeständnisse machen, aber das sind nur kurzfristige Verwerfungen. Langfristig zählt immer noch das, was an schönen, alten Westviertelgewissheiten in den Prospekten steht, die sich in Westvierteln in den Briefkästen finden. Lernfähigkeit war eben noch nie in der menschlichen Geschichte ein gutes Geschäftsmodell.

Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit,
Und neues Leben blüht aus den Ruinen.
Friedrich Schiller, Wilhelm Tell

Ein Deutscher kommt herein, ein Deutscher fährt hinaus. Trübe hängen die Fahnen in der sommerlichen Fastflaute auf dem See, den sparsame Schwaben äusserst schön finden, und dessen Gestade immer noch um Längen sauberer sind, als der Golf von Mexiko mit freundlicher Unterstützung von BP. Hier die Schweiz, dort Deutschland, dazwischen Wasser und sehr viele Boote. Wäre nicht gerade Feiertag, könnte man sich fragen, ob die Deutschen bei ihrer Anlandung nicht neben dem Kuchen auch Kontoauszüge in Romanshorn holen. In graubündnerschen Müstair sind die Banken in Richtung italienischer Grenze, in Romanshorn nicht fern des Bodensees. Und ich denke, dass es dafür auch weiterhin Gründe gibt.

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Ich mag Google Street View nicht besonders, aber andere sind da natürlich schon viel weiter. Vor zwei Wochen fanden sich in etlichen Briefkästen besserer Regionen Bayerns Sonderdrucke eines deutschen Verlages, der sich mit Vermögensverwaltung, so nennt man das dort, beschäftigt. Sie wussten, wo man das am besten unterbringt, und wo man gute Chancen hat, dass die Vorschläge gnädige Aufnahme jenseits des Werbungsstapels finden, der da der Verfeuerung im Kachelofen harrt. Es ist schon erstaunlich, mit was für einer Kumpelhaftigkeit hier „Mit euch reden wir, andere in anderen Vierteln sind für uns kein Thema“ das deutsche Westviertel bespielt wird. Man weiss, wo die potenziellen Kunden wohnen.

Und wie man sie im Jahre 1 nach den Schweizer CDs und den grossen Steuersünderskandalen ansprechen muss. Da ist nicht wirklich von Steuerhinterziehung die Rede, sehr wohl aber von den Vorteilen des Geldstandortes jenseits der deutschen Grenzen. Es gibt wohlmeinende Interviews mit Bankenvertretern, die in letzter Zeit auch deutlich weniger nette Anfragen kommentarlos ignorieren mussten. Es ist viel die Rede von Anlagezielen, und das Wort „nachhaltig“ soll wohl auch mehr bedeuten als „wir geben uns alle Mühe, dass kein armes Schwein aus der IT den Deutschen, Franzosen, Griechen, Briten, Amerikanern und den ausländischen Raubsteuerregimes aus allen Staaten minus die Schweiz CDs mit Daten verkauft“. Kurz, das Thema ist für diese Branche, zumindest in der offiziellen Darstellung, mehr oder weniger abgehakt. Dafür gibt es nette Bilder von einem Festakt in der Münchner Residenz. Schaut her, sagen diese Bilder, wir können immer noch mit der Politik. Unten sind vielleicht ein paar Staatsanwälte, aber wir reden in der Residenz über unsere Leistungen mit denen, sie anschaffen, über das Beste für Ihr Geld.

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Und in Romanshorn versteht man instinktiv, warum man sich in der Schweiz keine besonderen Sorgen über ausbleibende Finanzströme macht. Die ganze Schweiz ist eigentlich nichts anderes als ein verlängertes Westviertel, so sauber, so aufgeräumt, so korrekt und zufrieden. Sie ist, zumindest in den Ecken, da sie sich dem Betrachter präsentiert, fast eine Art Westviertel mit Staatsanhang und Recht, eigenes Geld zu drucken, und dieses Geld wiederum muss den Deutschen mit ihrer Inflationsangst wie die gute, alte Mark erscheinen. Keine SVP, keine Hetze gegen den Islam, deutsche Akademiker und umgekehrt alle, die deutsches Schwarzgeld in der Schweiz verfolgen wollen, wird daran etwas ändern. Es sind nur Petitessen, die weit jenseits der besonderen Beziehungen stattfinden, von denen Anlegermagazine so schwärmen.

„Wer jetzt noch in der Schweiz Steuern hinterzieht, dem ist nicht zu helfen“, hiess es noch vor ein paar Monaten in den Medien, aber da sind auch Gründe, die in den Augen von Anlegern dafür sprechen, und die gerne herausgehoben werden: Da ist die Sache mit der Sprache, denn Schweizer Berater kann man verstehen. Es kann sein, dass woanders vielleicht auch jemand Deutsch spricht, aber in anderen Fluchthäfen sind die Gesetzesbücher in Fremdsprachen abgefasst, und man sollte sich auch keine allzu grossen Illusionen über die Fähigkeiten der Angesprochenen machen, sich einer anderen Sprache als der zu bedienen, die im Westviertel gesprochen wird. Englisch ist zwar Geschäftssprache, aber dafür hat man Übersetzer. Und bei Kontakten, bei denen es in der Natur der Sache liegt, dass sie möglichst diskret sein müssen, ist es nun mal von Vorteil, wenn man möglichst wenig Unklarheiten langwierig ausräumen muss.

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Es ist eine kleine Welt geblieben, dieses Westviertel, und die Branche gibt sich auch alle Mühe, die Welt so klein wirken zu lassen, selbst wenn das Geld zum Arbeiten in globale Portfoliostrategien gesteckt wird. Das Eigentümliche beim Steuerhinterziehen ist der unausrottbare Glaube, man würde das Geld in diesen grundsoliden Modelleisenbahnstaat tragen, in dem alles so präzise wie in einem Uhrwerk läuft. Tatsächlich aber fliesst das Geld sofort weiter in möglichst profitabel scheinende Anlagen, und die sind gerade nicht an Schweizer Apfelbäumen oder in den Eutern Schweizer Ziegen zu finden: Dieses grundsolide scheinende Land ist nur die Startrampe für das Vermögen, das global einen Gewinndruck ausübt, der letztlich das Westviertel wieder trifft, wenn ihm übergrosse Einkaufszentren vor der Stadt seine eigenen Puppenstubengeschäfte in der Altstadt ruinieren.

Aber davon ist natürlich nicht die Rede, sondern von den Vorteilen eines Landes, das nur auf dem Papier die Heimat des Geldes ist: Friedlich sei die Schweiz, sie kennt keine militärischen Konflikte wie andere, die schon mal für Arbeitsplätze ihre Soldaten opfern, alles sei auf Stabilität und Sicherheit ausgerichtet, und man habe Jahrhunderte Erfahrung im Umgang mit einem Geschäft, das sich alle paar Monate und Jahre mit neuen, immer undurchschaubareren Produkten neu erfindet: Waren es vor ein paar Jahren noch CDS, synthetische CDOs und Wetten auf Rohstoffpreise, sind es im Moment die Währungsspekulationen, die gerade den Euro abwerten und die sichere Schweiz dazu zwingen, enorme Mengen Franken zu verkaufen, damit diese hübsche, heile Welt nicht am Währungsrisiko zu fast allen Nachbarländern krepiert, und weil sie nicht möchte, dass morgen auf einen Währungsschnitt beim Franken spekuliert wird.

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Aber immer noch schieben sich träge Boote über den grossen See, der Stau durch Bregenz reicht bis Lindau, und aus irgendwelchen Gründen glaubt immer einer, dass er klüger als der Rest ist, und Namen immer nur auf CDs zu finden sind, die keine Informationen über ihn tragen. Manche können auch gar nicht anders: Denn wenn nicht nur die Gewinne, sondern auch die Grundlagen schon nicht dem Finanzamt gezeigt werden können, bleibt nur das Ausland. Es muss gar keine Parteispende sein, oder ein Waffengeschäft. Es reicht schon ein Teil einer Erbschaft in Bargeld, Tafelpapieren, Gemälden und anderen Dingen, deren Angabe beim Nachlassgericht schmerzen würden. Macht man den einen Schritt, ist der nächste nur noch die logische Folge.

In den Medien hat die Goldhysterie etwas nachgelassen, an ihre Stelle traten die Schweizer mit all den schönen, neuen Konten deutscher Besucher, es ist eine Mode, wie generell die Welt des Geldes von Moden definiert wird. Es ist zudem eine verständliche Mode, die Schweiz strahlt die gleiche, polierte Sicherheit wie der Glanz des Goldes aus, und dennoch: So sauber ist das Bild, so unschuldig schimmernd wie die Perle, so sehr Westviertel, dass den echten Bewohnern des Westviertels auch Zweifel kommen müssten: Denn es ist die gleiche Anmutung; was läge als näher als der Verdacht, dass dahinter auch die gleichen Risiken und Verwerfungen lauern. Des Westviertels Scheidung mag die geplatzte Währungsspekulation mit hohem Hebel sein, die vertuschte Abtreibung nach der Freundschaft mit dem Tennislehrer der Tochter die Selbstanzeige, wenn man partout nicht jenen Besuch bekommen möchte, der einen im nächsten Umfeld unzweifelhaft dem Verdacht aussetzt, auf der nächsten CD dabei gewesen zu sein. Es ist alles so schön, so glatt, so sauber und so friedlich. Es könnte nur eine Täuschung sein. Und während die Vermögensverwalter 2011 dann vielleicht mit ihren Kontakten in Wiesbaden und Stuttgart angeben, schweigen andere, weiniger Glückliche, denen es bei ihren Geldtransaktionen an jenen Beziehungen und Vorsicht gebrach, die eigentlich essentielle Grundlagen jeder wichtigen Westviertelentscheidung sein sollten. Aber ewig schimmert die nasse Grenze im Sonnenschein.

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157 Lesermeinungen

  1. Hallo werter Don...
    Hallo werter Don Alphonso,
    beim halben Text hab ich mir ein Eis geholt, es schien mir ob der Fantasien passend.
    Wie wird man eigendlich Staatsbürger der Schweiz?
    Der EU zu entgehen (und ihrer uniformen Gesetzgebung) ist ja nicht mehr so einfach. Und bei Heidi und dem Almöi dem auch mit 132 noch keine Knie oder der Rücken weh tun scheint es ja reizend zu sein.
    Postkartenpanorama und eine Hütte (350qm²?) mit jedem modernen Komfort, das klingt doch nach Ruhesitz wie er sein soll.
    Den privaten Sessellift zum Bäcker am Ort (was sind schon 300 Höhenunterschied und 5km Fussweg), kann man auch als „natürliche“ Vorwarnzeit für ungebetenen Besuch betrachten. Es hat keine Strasse zur Hütten, nur ein Fussweg.

  2. Das mit dem Steuerhinterziehen...
    Das mit dem Steuerhinterziehen im Währungsausland ist doch nur ein Vorwand, um einen Grund zu haben, endlich mal wieder dort hinzfahren. Es hat so eine ähnliche Funktion wie der Schuhkauf in Verona. Immer mit der gleichen Illusion verbunden, es lohne sich sogar finanziell (wenn diese Lederschuhe 45 Jahre halten, sind sie nur halb so teuer wie wenn ich mir jedes Jahr neue Plastikschuhe kaufe), oder: Wenn wir die Zinsen für diese Summe die nächsten 20 Jahre nicht versteuern müssen, haben wir die Kosten für zwei Wochen Schweiz schon wieder drin…

  3. Und könnte BP jetzt nicht ein...
    Und könnte BP jetzt nicht ein bißchen Schadensbegrenzung betreiben, in dem sie die verschiedenen Lochstopfversuche im Fernsehen live übertragen, eine große Soap draus machen und immer wieder Werbung einspielen? Da hätten sie doch zumindest einen Teil der Kosten bald wieder drin.
    .
    „Tu schlechtes und berichte darüber — aber exklusiv und in Echtzeit“.

  4. Ich verstehe nicht, warum es...
    Ich verstehe nicht, warum es die Leute zwecks Geldanlage ins Ausland zieht. Das ist doppelt riskant, weil einmal auch die Schweizer Währung wertlos werden kann. Und dann natürlich die Eintragung auf diversen CDs droht. Gerade jetzt und in den nächsten Jahren- bis die Geldblase platzt- gibt es doch Gold. Man kauft anonym bis 15000 Euro und lagert es privat, möglichst nicht im Bankschließfach. Inzwischen scheinen wohl auch einige “ Westviertler“ diese Anlage zu favorisieren, hört man doch von Leuten, die für sechs-oder sogar siebenstellige Summen bei Banken und Goldhändlern bestellen, und dafür sogar auf die Anonymität verzichten.

  5. Bester Don Alphonso
    Natürlich...

    Bester Don Alphonso
    Natürlich hat das Westviertel recht mit seiner Vermutung: Die Schweiz exisitert nicht!
    .
    PS: Wie geht’s der Bremse?

  6. Man wird sehen bei den 7...
    Man wird sehen bei den 7 Pässen des Tages. Es wird dennoch freigeschaltet!

  7. "weil einmal auch die...
    „weil einmal auch die Schweizer Währung wertlos werden kann“
    .
    Mir scheint, der Franken wird schneller steigen als der Meerespiegel.
    Und man kann ja auch legal in der Schweiz Geld bunkern.

  8. Was Passendes dazu aus der...
    Was Passendes dazu aus der heutigen NZZ:
    http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/neue_liebe_zur_schweiz_1.5781252.html
    .
    noch Fragen?
    .
    Inzwischen steht Heidi ja am Bankschalter und der Alpöhi zählt seine Goldvreneli.

  9. Etwas mehr Substanz, wenn ich...
    Etwas mehr Substanz, wenn ich bitten darf. Die Grossen zwei (UBS, CS) haben 20-50 Mrd. CHF Einlagen verloren – die Kantonalbanken, die Postfinance und die Raiffeisenbank können sich vor Neukunden nicht retten. Einfach weil diesen Instituten hochspekulative Finanzprodukte verboten sind. Uns falls Sie wirklich davon nähere Kenntnis hätten, wüssten Sie dass es heftige Diskussionen in der Schweiz über die Verstrickungen zwischen der SNB, der Politik mit den Grossbanken gibt. Einlagen in der Schweiz werden gerade nicht als Startrampe für das Finanzkasino getätigt, sondern meist, um sein Vermögen gegen Verluste durch Zockermärkte und zu sichern.
    Eloquent vorgetragene Pauschalisierungen vom Heidiland.

  10. @Holly01
    Schweizer...

    @Holly01
    Schweizer Staatsbürger zu werden ist eine Kunst für sich. Ich persönlich würde jedoch darauf wetten, dass die Schweiz eher EU Land wird als Sie Muße finden, sich mit den Einwanderformularen zu beschäftigen. Die Schweiz steht schon heute außenpolitisch unter enormen Druck. Wenn jetzt auch noch die Welt in größerem Maß mit dem Franken zu spekulieren beginnt, werden die Bewohner des kleinen Landes unter dem Brüsseler Mantel Schutz suchen (müssen).

  11. "Dieses grundsolide scheinende...
    „Dieses grundsolide scheinende Land ist nur die Startrampe für das Vermögen, das global einen Gewinndruck ausübt, der letztlich das Westviertel wieder trifft, wenn ihm übergrosse Einkaufszentren vor der Stadt seine eigenen Puppenstubengeschäfte in der Altstadt ruinieren.“
    Genau!
    .
    Gedanklicher Horizont der Westviertler beim Thema Schweiz, Gold, etc.: Von der Wand bis zur Tapete.

  12. ....und was ist, wenn im...
    ….und was ist, wenn im Notfall, niemand auf Gold als Zahlungsmittel reagiert? Quasi so eine Art König-Midas-Effekt. Schlimmer noch: Im Westviertel gedeiht praktisch in den Gärten der Villen nur Rasen. Nutella, Müsli- und Schokoriegel sind verdammt schnell aufgebraucht.
    Und im Ernstfall zieht sich die Schweiz auf ihr museales Reduit zurück, kommandiert von Oberst Ackermann: Mr gäben nüs.

  13. Aah, schöne Seebilder. Die...
    Aah, schöne Seebilder. Die verlängern die Erholung über Pfingsten noch ein wenig. – Das dauerhafte Image der Schweiz haben Sie gut herausgearbeitet. Ja, es ist so ein wenig der Traum vom deutschen Westviertel, wie es gerne wäre. Auch das Stirnrunzeln über die noch verborgenen Verwerfungen ist sehr berechtigt, denn mir sind in den letzten Jahren vermehrt alte Hütten, Riesenramschläden und Monsterlogistikhallen aufgefallen. Von der Fluktuation der Bevölkerung (Speckgürtel Zürich, sonst eher Entleerung) mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Immobilien, immer noch zunehmendem Lastautofernverkehr, Suburbanisation bis zum überall zu beobachtenden Nebeneinander von ärmlich und edel ist eigentlich so ziemlich alles dabei, was in den umliegenden Ländern auch zu sehen ist. Andernseits gibt es noch „konservative“ Zonen, in denen die Zeit seit 1980 stehengeblieben scheint, wie Schaffhausen, die in D mW flächendeckend erodiert sind. Vom Anblick letzterer geht wohl der enorm nervenberuhigende Effekt aus. –
    @HansMeier: Sie haben völlig recht, daß der Marketingabteilung von BP das immer noch nicht eingefallen ist, spricht sehr gegen sie und rechtfertigt eine Gehaltskürzung.

  14. @gernot: das hat, wie Don...
    @gernot: das hat, wie Don Alphonso in einem früheren Beitrag recht schön ausführte, sportliche Gründe, keine langweilig vernünftigen.

  15. @ plindos .. in solchen Zeiten...
    @ plindos .. in solchen Zeiten werden sie erstaunt feststellen, wie schnell der englische Rasen auch im vorgarten der schwarzen scholle weichen muss.
    .
    hunger und geiz machen aus jedem westviertler einen subsistenzlandwirt …

  16. Da ist es noch schöner als am...
    Da ist es noch schöner als am Ternsee. Nur stressiger wegen der Staus.

  17. Ich kann mich da nur den...
    Ich kann mich da nur den kritischen Stimmen anschliessen. Es ist zwar derzeit noch um einiges angenehmer in .ch aber wer regelmaessiger einen Blick in NZZ und Tagi wirft merkt schnell das die Probleme jenseits der Grenze sehr aehnliche gelagert sind.

  18. wo wir gerade bei den Franken...
    wo wir gerade bei den Franken waren … beim wem stehen eigentlich letztendlich die faulen Frankenkredite in OME und vom Balkan in den Büchern? Die Deutschbalkanesen and der „Landstraße“ waren ja sehr groß im verleihen dieser Währung an Leute die sich des Risikos dieser Anlageform nicht so ganz bewusst waren …

  19. Selbst wenn die Schweiz ein...
    Selbst wenn die Schweiz ein Hochsteuerland wäre, würde sie mir besser gefallen als…

  20. @vorstadtgartenprolet
    Stimmt!...

    @vorstadtgartenprolet
    Stimmt! Eine Schweizer Westvierteldame hat mir einmal sehr anschaulich erzählt, wie im zweiten Weltkrieg nicht nur in den Vorgärten, sondern auch in den Parks von Zürich Kartoffelbeete angelegt wurden.

  21. Werter Don, das ist ja...
    Werter Don, das ist ja hoffentlich keine Anstiftung zu einer Straftat. Und mich bringen Sie zusätzlich in die Klemme, weil ich gar kein Louis-Vitton-Köfferchen habe, das ich mit diesen immer wertloser werdenden Scheinen füllen könnte. Bis ich über den Bodensee bin, lachen mich die Schweizer Banker nur aus und empfehlen mir am Ende, mir damit wenigstens den Hintern zu wischen. – Und dann denke ich an Schäuble. Wir machen es dem Mann nur unnötig schwer. Am Ende muß er sein eigenes Gehalt noch kürzen. Und die Rente von Frau Merkel ist zum Schluß dann auch nicht mehr sicher. – Also ich erwarte Ihren patriotischen Aufruf an die Westviertel, künftig ordentlich ihre Steuern zu bezahlen, damit Deutschland nicht zugrunde geht. Und die Schweiz ist ein Sündenpfuhl! Die haben uns schon in der Nachkriegszeit über den See gelockt, um ihren Kaffee und ihre Schokolade zu kaufen. Und waren sowas von unfreundlich zu uns (das sind die persönlichen Erfahrungen eines Bodensee-Anrainers).

  22. Glaubt hier einer an...
    Glaubt hier einer an „persönliche Gründe“?!
    .
    Ich vermute eher, da will sich jemand in chinesischer Manier ans Flussufer setzen.

  23. Die Schweiz:...
    Die Schweiz: Modelleisenbahnlandschaft im Maßstab 1:1

  24. specialmarke, demnach müssten...
    specialmarke, demnach müssten Sie auch so an die 100 sein… Ad multos annos!

  25. lieber Don Alphonso, die ganze...
    lieber Don Alphonso, die ganze Schweiz als Westviertel ist ein äusserst liebenswürdiges Vorurteil. Made in Switzerland ist auch eine sehr kritische, unternehmerische Stimme zur nationalen und internationalen Finanzmarktpolitik, die einer nationalökonomischen Fakultät gut stehen würde: http://www.wegelin-anlagekommentar.ch..
    PS. Lieber Don, ich weiss nicht, ob Sie dies freischalten dürfen. Aber aus inhaltlichen Gründen wäre es jederzeit zu rechtfertigen.

  26. @ specialmarkr : Manche Leute...
    @ specialmarkr : Manche Leute sind aber auch echt empfindlich. Kaum haut man denen so 10 oder 12 mal mitten ins Gesicht schon sind sie sauer.
    Alles Weicheier.

  27. specialmarke 12:58
    Ich glaube,...

    specialmarke 12:58
    Ich glaube, dass die Schweizer völlig zu recht unhöflich sind zu allen, die nicht (durch Geburt oder sonstigen Erwerb) ihrer Nationalität sind. Denn schliesslich ist Schweizer sein das beste, was man auf der Welt erreichen kann. Alle andern sind selber schuld!

  28. Sprecher des Kantonssenders:...
    Sprecher des Kantonssenders: Ein unbekannter Fahrer eines älteren silberfarbenen Cabrios von der Straße abgekommen. Rettungsmanschaften bargen einen nicht jundendfrei fluchenden Herrn mit Bauch und mehrere Koffer mit Schwarzge.. äh Schweizer Käse.“

  29. @Schwab: und außerdem sind...
    @Schwab: und außerdem sind die Wartelisten für Bootsliegeplätze zu lang und der Verkehr zu dicht. Dampferzone. Macht kein Spaß zu fahren. Höchstens wannseewochenendegewöhnten Westberlinern (Überquerung trockenen Fußes von Boot zu Boot möglich) kann man den Bodensee als „Auslauf“ verkaufen.

  30. Schweiz-TV (Bilder vom...
    Schweiz-TV (Bilder vom Bodensseeufer, einige Schafe im Mittelgrund, Stimme aus dem off): Der unbekannte Fahrer eines älteren Cabrios, der nach seinem Unfall ins Kantonsspital eingeliefert werrden sollte, ist Richtung Bodensee entkommen. Er wolle „heimschwimmen“ und „Alle doof außer mich“, soll der Mann, mutmaßlich ein Bayer mit größerem Appetit, noch gerufen haben. Passanten beobachteten, dass der schimpfende Unbekannte auf mehreren Koffern mit Schwarzge… äh Schweizer Käse Richtung deutsche Küste rudert.

  31. (Polizei-Meldung): "Das...
    (Polizei-Meldung): „Das amoklaufende Teichhuhn, vor dem wir gegen Miitag warnten, erwies sich als harmloser Ruderer auf einem selbstgebastelten Boot aus alten Koffern. Gefahr für die Seeschifffahrt besteht nicht, da der Mann von weitem zu hören und…äh… zu riechen ist.“

  32. Du hast die 2,5 schönen Ecken...
    Du hast die 2,5 schönen Ecken von Romanshorn gut abgelichtet. Schlechter (zubetonierter) sieht es nur noch in Rorschach aus. Die einzig (nur meine Meinung) annehmbare Seestadt der Schweiz am Bodensee dürfte Arbon sein. Da ist wenigstens der Stadtkern am See noch ok. Ach nein, Rorschach wird noch deutlich getoppt durch Kreuzlingen, „äxgüsi“. Die Fähre nach Friedrichshafen muss man aber einmal genommen haben. Die Überfahrt auf dieser liebevoll in Schuss gehalten Uralt-Fähre ist schon eine rechte Zeitreise… :)

  33. Es fühlt sich einfach besser...
    Es fühlt sich einfach besser an, in der Schweiz einen Teil des Vermögens zu wissen.
    Allein deswegen, es ist solider, gerechter, demokratischer dort.

  34. Lieber Tiger,
    .
    haben Sie...

    Lieber Tiger,
    .
    haben Sie schon diese Überschrift gesehen?
    .
    http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E3328E31B52AA4DAB897F27957ECAB2DD~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  35. "Dann klauen wir gleich die...
    „Dann klauen wir gleich die ganze Bank“? Einer meiner Liebsten!
    Don, ich war im Museum.
    Das Wasser hatte einen Marmorkörper geschliffen, ich stand davor. Sie sagte, Komm berühre mich, küsse mich, bums mich.
    Und? Ich habe widerstanden!
    Den Rest der Zeit, mußte ich irgendwie an eine Frau denken, deren Eltern in Paris studiert hatten und die mich seit zwanzig Jahren richtig heiß macht. Ich befürchte, sie und ihre Freundin wollen was von mir.
    Aber unter 7 Jahren zickenfreie Ehefrau bin ich nicht zu haben.

  36. @ Schwab: Ihre Rechnung stimmt...
    @ Schwab: Ihre Rechnung stimmt nicht ganz. Anfang der 50er Jahre sind meine Eltern aus der kleinen dummen Stadt mit Zeppelin und Maybach (das wäre ein Auto für den Don, die alten Typen meine ich natürlich, allerdings ist nicht jeder Schweizer Paß Maybach-tauglich) mit mir öfter mit dem alten Raddampfer „Hohentwiel“ über den See in die Schweiz gefahren. Damals konnte ich schon Schokolade essen.
    @ Hollo1: So etwas würde ich nie tun – und damals habe ich nur Schulkameraden verprügelt, die mich geärgert haben.
    @ Kopfgeburt: Also die Schweizer – und nicht nur die – hatten in den 50er und 60er Jahren schon einen gerechten bis selbstgerechten Deutschenhaß. Mein Vater bekam damals eine Stelle als Ingenieur in einem schweizer Unternehmen angeboten. Der Personalchef hätte ihn gerne genommen, sah sich allerdings auch verpflichtet, ihn davor zu warnen, daß er in der Belegschaft mit sehr viel Ablehnung zu rechnen hat, weil er Deutscher ist.
    Heute liegt die Ablehnung eher in der Tatsache begründet, daß sie uns so schlecht verstehen, die Schweizer, weil wir nicht richtig deutsch sprechen. Außerdem gibt es neuerdings die Überfremdungsgefahr durch die im Ländli arbeitenden Deutschen.

  37. Das grosse Missverständnis...
    Das grosse Missverständnis ist Teil einer Legende, von der ich eigentlich nicht glaubte, dass der Don sie noch ernsthaft glaubt: die Legende davon, dass die Steuern in der Schweiz niedriger seien.
    Warum wohnen denn die ganzen Namen auf den CDs im angeblichen Hochsteuerland Deutschland, anstatt längst in die Schweiz übersiedelt zu sein, wozu sie ja gar nicht Schweizer, sondern nur reich sein müssen, was sie ja wohl sind, wenn sie Überschüsse von 1 Mio Euro im Schnitt anlegen können?
    Tatsache ist: In der Schweiz muss man als Gutverdiener ohne Wenn und Aber 9,5% Sozialversicherung ohne Beitragsbemessungsgrenze und 20% Steuern abführen, also mindestens 29,5%.
    Das klingt viel, aber diejenigen, deren Namen auf den CDs stehen, haben in Deutschland Null Prozent Sozialabgaben und 5-15% Steuer bezahlt.
    Kurz: die Hälfte dessen, was sie in der Schweiz bezahlen müssten.
    Nicht die Schweiz, Deutschland ist ein Steuerparadies, wenn auch nur für reiche Selbständige. Arbeitnehmer dürfen gerne 70% abgeben. Beamte immerhin noch 50%.
    Interessant ist, dass darüber weder in Deutschland, noch in der Schweiz gesprochen wird. So, wie sich nämlich SPD und Grüne für das Steuerparadies Deutschland schämen, dessen Aushebung sie noch nie gefordert haben, schämen sich konservative Schweizer SVP-Politiker und Banker für die hohen Steuern. Sie befürchten, diese könnten den Kapitalnachschub behindern.
    Zu Unrecht: Die Legende vom Steuerparadies Schweiz ist nicht auszurotten.

  38. @Alexander Dill: Danke für...
    @Alexander Dill: Danke für den Hinweis. Ich durfte ebenfalls gelegentlich 25% Steuern entrichten, aber in der Schweiz sind ja alle reich, so glauben manche präpotente Autoren.
    @Der Tiger,@vorstadtgartenprolet: stimmt, das war ungefähr zu der Zeit, als die Teutschen halb Europa abgebrannt und ausgeplündert haben. Ja, da gab es Rübli im Stadtpark.
    @Don Man muss sich immer wieder schämen für solche Landsleute wie Sie. Sie merken es selbst: man kann ihre Schreiberei ja nicht ernst nehmen.

  39. mhh
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    mir fällt es...

    mhh
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    mir fällt es zugegebenermaßen schwer die „steuerflucht“ in die schweiz nur mit dem inneren Rebellen und Adrenalinjunkie gutsituierter älterer Herren zu erklären. Denn das würde bleiben, wären die vereinigten Kantonate tatsächlich so ein hochsteuerland.
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    der Facharbeiter lässt seine schwarz erarbeitet Kohle lieber auf Malozze als am Gardasee.

  40. Lieber Don, haben Sie in der...
    Lieber Don, haben Sie in der Schweiz bei Ihrem Bankenbesuch eine CD-Rom erstanden, wo der Name „Roland Koch“ draufsteht?

  41. specialmarke,
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    ja, die kleine...

    specialmarke,
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    ja, die kleine stadt am see, in der die lichter erst am abend ausgingen.
    .
    die aussicht von dort in die schweiz ist wesentlich besser als umgekehrt.

  42. @HansMeier555
    Vielen Dank für...

    @HansMeier555
    Vielen Dank für den Link. Ich habe laut gelacht, vor allem weil gewisse Leute in EADS den echten Tiger (sehr gut) kennen. Was die Beurteilung der Liefersituation betrifft, kann ich nur den Leitsatz aus meiner Zeit in der Industrie (in einer kanadische Firma) zitieren: ‘You are only as good as your customer.’ Offensichtlich fehlt im Verteidigungsministerium ein Beschaffungstiger mit der notwendigen Verhandlungs-und Managererfahrung.

  43. @auch-einer: Ich hatte schon...
    @auch-einer: Ich hatte schon früher mal geraten, daß auch-einer von der kleinen
    Stadt am See stammt. Aber heute kann man da wirklich nicht mehr leben. Diese vielen Münchner überall, die sich auf allen Seegrundstücken eingekauft haben! – Fast wie am Tegernsee!

  44. @ specialmarke, 25. Mai 2010,...
    @ specialmarke, 25. Mai 2010, 12:58
    Schäuble wird sein Gehalt nicht kürzen, darauf können Sie wetten. Andere werden es tun. Die vollen Diäten wird es irgendwann nur noch geben, wenn Germanien ein Wirtschaftswachstum von über 2 % aufweist. Und die Rente (Ruhegehalt) von Frau Merkel wird ganz sicher um mindestens 50 % gekürzt – irgendwann, weil es gute Gründe dafür gibt!

  45. Holly01, entsprechendes...
    Holly01, entsprechendes Vermögen vorausgesetzt, übernehmen gewisse Schweizer Banken den ganzen Hickhack. Kostet nur eine Unterschrift (und vielleicht auch ein paar Millionen, je nach Performance). Für mich wäre es nichts, aber ich war heute in Davos und mache morgen was dazu (Schweizer Wochen).
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    HansMeier555, ich habe heute Würste gekauft, 4 Stück für 32 Franken. Zwei Wochen Urlaub sollen rauskommen? Niemals!

  46. gernot, auch beim...
    gernot, auch beim Goldeinkaufen ist die Schweiz führend. Gold kommt aus Löchern in Afrika und geht in Löcher in der Schweiz.
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    Kopfgeburt, nach 6 Pässen zwischen Bodensee und Müstair und zurück kann ich sagen: Prima! Aber fragen Sie nicht, wie es den entnervten Schweizern geht, die mich kurz im Rückspiegel sahen.

  47. "...und sein Lachen war so...
    „…und sein Lachen war so tief wie die Schlucht, in die Barchettas fallen.“
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    (Zitat unplugged v. Peter Hacks)

  48. @ Alexander Dill
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    Das Gras...

    @ Alexander Dill
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    Das Gras ist eben immer grüner auf der anderen Seite …. und wenn dann auch noch Greyerzer Käse oder „Erd- und Himbeeren mit Sahne (ungeschlagen so dick + fest wie geschlagen und wunderbar fett)“ daraus gemacht wird …. dann schlägt man sich gerne das Loch voll. Einfach nach Gruyere fahren ein paar Fränklis berappen und probieren – oben im Chalet.

  49. @specialmarke: wie ich gehört...
    @specialmarke: wie ich gehört habe, haben sich die Möbelgeschäfte und ein paar Handwerker im deutschen Grenzgebiet inzwischen neutrale Lieferwagen angeschafft, damit sie nicht angemotzt werden, wenn sie mal wieder in die Schweiz liefern.
    @DA: bah, für eine rechte Wurst ist das doch nicht zuviel. Schauen Sie sich mal die Obst- und Gemüsepreise an im Vergleich zu D, diese Unterschiede fallen wirklich in Gewicht. Kein Wunder, daß die nicht so reichen Grenzschweizer denn doch gerne mal einen Wochenendeinkauf in D machen (und als Extraguzzi gibts am Zoll noch die Mehrwertsteuer zurück).

  50. Kopfgeburt, man darf nicht...
    Kopfgeburt, man darf nicht übersehen, dass diese Zuneigung auch schnell wieder vorbei sein kann.
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    G. Antenbein, nun ist es aber leider nun mal so, dass die angesprochenen Vermögensverwalter gerade nicht die RaiBa sind und wenn doch, dann die spekulierenden Töchter in Österreich. Niemand tut sich den Ärger zu den lächerlichen Zinsen der Postbank an, wer das macht, will auch Rendite.

  51. muscat, das war schon immer...
    muscat, das war schon immer so. Systembedingt.
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    Plindos, ich würde der Schweiz auch nur so weit trauen, wie ich sie werfen kann, und ein Schrebergarten ist in Zeiten wie diesen auch nicht dumm.

  52. colorcraze, ein Becherl...
    colorcraze, ein Becherl Schmand 1,90 Franken! 1,90! Da gehe ich ja lieber selbst melken. Und bringe aus Italen Carepakete mit.
    .
    Filou, da fällt gar nichts.

  53. Lieber Don - 7 Pässe? ich hab...
    Lieber Don – 7 Pässe? ich hab nur 2 ;-) Staatsbürgerschaften – meinich. Reicht – meinich. Man solls dann ja auch nicht übertreiben, ¿verdad?

  54. Alexander Dill, Sie vergessen...
    Alexander Dill, Sie vergessen bei Ihrer Argumentation, daß z.B.Herr Zumwinkel auch Arbeitnehmer war.

  55. Don Alphonso, für Fr. 1.90...
    Don Alphonso, für Fr. 1.90 kaufen Sie sich lieber einen Rex-Sparschäler bei der Migros. Dies ist nach nachhaltigste Design-Produkt (Entwurf Alfred Neweczerzal, 1947), welches die Schweiz in den letzten 60 Jahren hervorgebracht hat.

  56. @DA: in den 1970ern waren...
    @DA: in den 1970ern waren Milchprodukte in der Schweiz billig, aber keiner wollte sie kaufen. Die Molkereien verfielen dann etwa Anfang der 80er auf die Marketingidee, die Milch teuer zu machen, um ihr ein besseres Image zu verschaffen. Das funktionierte. (Man könnte es den „Svarovsky-Effekt“ nennen: Veredelung des Produkts über den Preis.)-
    Ich weiß nicht, wie es jetzt ist, aber in den 1980ern gab es in der Schweiz vor allem diese UHT-Milch, die mir nicht schmeckte, die in D erhältliche pasteurisierte fand ich wesentlich besser. Das schreckte zusätzlich vom Milchkauf in CH ab. Rohrzucker hab ich hingegen gern im Migros gekauft, denn den gibt es dort auch in gemahlen, so daß man ihn gut für Süßspeisen und Gebäck verwenden kann, und das damals zum halben Preis wie in D.

  57. Aber sagen Sie Don,
    muß nicht...

    Aber sagen Sie Don,
    muß nicht schon allein der Umstand, dass die Schweiz weniger als D zur Stuetzung der Staatshaushalte der PIG-Staaten verpflichtet ist, den Franken langfristig nach oben druecken? Ich meine, da kann keine Zentralbank ewig dagegenhalten, irgendwann kommt die Aufwertung doch bestimmt?
    .
    Ich glaube ja auch nicht, dass sich der Euro einfach so in Luft auflöst (dafuer waren die US-Erfahrungen mit einer defizitgestuetzten Weichwaehrung einfach nicht schlimm genug), aber gegenueber dem Franken wird er die naechsten 10 Jahre doch sicher an Wert verlieren. Oder ist diese Ueberlegung falsch?

  58. Ja gibt es in St. Gallen denn...
    Ja gibt es in St. Gallen denn keine Dönerbuden? Aber in Rohrschach doch bestimmt.

  59. Bester Don Alphonso
    Wenn Sie...

    Bester Don Alphonso
    Wenn Sie tatsächlich in der Schweiz Schmand erwischen, dann können die auch jeden Preis verlangen!! Gibt’s nämlich da sonst höchst selten.
    .
    Und ja: hat irgend jemand einmal behauptet dieses Ländli sei eines der billigeren? Dann muss es ein Norweger gewesen sein! Nein, ganz sicher nicht, denn Unhöflichkeit ist teuer.
    .
    Dass die Deutschen dieses herzige Land „überfluten“ ist ja wohl ein Witz! Es ist eher so, dass (dem Klischee zu folgen) die Eingeborenen eine Abneigung haben gegen alles, was von aussen kommt (könnte ja die Sicherheit beeinträchtigen) und insbesondere alles Deutsche (die können ja besser Deutsch. Und dann sind es auch noch so viele), denn da kommt noch ein Minderwertigkeitskomplex dazu.
    .
    Lieber Don: Am besten ist, Sie sprechen einen möglichst breiten bayrischen Akzent. Dann gilt das obige alles wieder nicht…. ;-)

  60. Werter Don: Na ja, wenn Sie so...
    Werter Don: Na ja, wenn Sie so schnell fahren, dass Sie die Bremse eh nicht brauchen…. ;-)

  61. Auch die Schweiz wartet immer...
    Auch die Schweiz wartet immer noch auf ihren Alarich. Und damit meine ich nicht Steinbrueck.
    Streng genommen waren die Schweizer ja selber vor knapp 1800 auch nur so eine Art Vandalenvolk, das eine roemische Provinz erobert hat. Und was damals Recht war, kann ja heute nicht Unrecht sein.
    Vielleicht sollte man einfach eine Internationale Ausschreibung orgnaisieren. Wer kolonialisiert uns die Schweiz am billigsten? Wuenschenswert waere natuerlich eine selbsstragende, oder gar profitabwerfende Eroberung.
    Das hat zwar im Irak 2003 nicht so geklappt wie geplant, aber das kann man ja auch nicht mit Mitteleuropa vergleichen.
    Das ganze waere dann ein Modellversuch, der im Erfolgsfall auch auf beim uebrigen Europa oder Nordamerika wiederholt werden koennte.
    .
    Erste Maßnahme der Kolonialmacht: Die Schweizer zu zwingen, ihre Orthographie ihrer Aussprache anzupassen.

  62. Don Alphonso@ Insofern sind...
    Don Alphonso@ Insofern sind die Leutchen aus der Nordstadt besser dran, sie sind halt noch die harte Maloche am Spaten gewöhnt. Schon Goethe hatte in seinem Weimaraner Gartenhäus´chen Schwiergkeiten Kohlpflänzchen hochzubringen.
    Auch Lavatern in Züri wusste keinen Rat. Halt alles ein Sächli der langwährenden expérience. Hab mal in der Bahnhofstr. incognito versucht am Boden sitzend im Käppli Räppli zu sammeln. Aussichtslos, die Leute brachten alles Geld gnadenlos in die gegenüberliegende UBS. Wers Räppli nit ährrt isch es Fränkli nüt weärrt.
    Grüezzi wohl mitänand & uffwiädäluege.

  63. Mein Tipp ist ja, dass der...
    Mein Tipp ist ja, dass der gute Roland Koch von der SVP abgeworben wurde.
    Und es hat den Anschein, als würden eine Vielzahl der FAZ-Kommentatoren wohl auch gern so eine Partei wählen, wenn es sie in Deutschland gäbe. Von der Politik in Hessen die letzten 11 Jahre haben diese Leute wohl offenbar wenig mitbekommen.

  64. Nun Don Alphonso,

    die...
    Nun Don Alphonso,
    die Existenz dieser Steuerhinterzieherdatensammlung ist von der Bankiervereinigung noch immer nicht bestätigt. Es gab wohl auch nur eine Hausdurchsuchung im süddeutschen Raum. Mehr hat man davon eigentlich nicht gehört; nur eine beträchtliche Zahl von Selbstanzeigen. Ich zweifle da wie Konrad Hummler (Wegelin & Co.) an der Existenz dieser Datensammlung. Wahrscheinlich ist es ein riesiger PR-Gag der deutschen Steuerverwaltung. Jedenfalls spricht im Moment nichts für die Existenz.
    Der Vermögenstransfer in die Schweiz ist nicht illegal, er ist sogar ausdrückich erwünscht (immerhin wirkt die Kapitalverkehrsfreiheit der EU auch zugunsten von Drittstaaten). Nur ist die Schweiz eben kein Schnüffelstaat, der jedes Finanzamt freien Einblick auf das Konto lässt. Bis vor ungefähr 15 Jahren war das in Deutschland auch der Fall. Da gab es keine Abgeltungssteuer und keinen automatischen Informationsaustausch.
    Wie Sie vielleicht der Zürcher Sonnzagszeitung entnehmen konnten, ist die aktuelle Krise der Eurostaaten mal wieder grandios für die Schweizer Banken. Und beweist vor allem mal wieder eines: Populismus verspricht allenfalls kurzfristige Erfolge. Langfristig entscheiden Fundamentaldaten. Da hat die Schweiz nach wie vor das Ass im Ärmel. Zudem ist das Geld nun auch noch versteuert.
    Man muß sich auch gegen den ewigen Vorwurf wehren, die Schweiz hätte Schwarzgeld geradezu angezogen. Bleiben wir einmal auf dem Boden der historischen Tatsachen. Einen ersten Boom erlebten die Schweizer Lebensversicherungsgesellschaften nach der 23er Inflation. Wer –vor 23 waren das nur sehr wenige- zuvor sein Geld im Franken hatte, der hat die Inflation unbeschadet überstanden. Die Geschichte wiederholte sich dann 45. Wieder ein Totalverlust des Papiergeldes. Wer in Franken, uns insb. in Lebensversicherungen, investiert hatte, der hatte leichtes Spiel in den jungen Jahren der Bundesrepublik. Er fing nicht bei Null an. Diese Totalverluste waren in den Knochen der Anleger. Wer in den 50er – 70er Jahren wieder zu Geld kam (und zwei solcher Verluste erlebt hatte) der legte ganz automatisch im sicheren Hafen Franken an. Steuern zu sparen war da nur eine angenehme Begleiterscheinung.
    Ganz nebenbei sollte man die Debatte um die Steuerhinterziehung etwas versachlichen. Ich hatte vor ca. 6 Wochen ein Gespräch mit einem ehemaligen Richter am BFH (es war an einem Leichenschmaus). Der erzählte mir vom Normalfall Steuerhinterziehung bis zum Anfang der 90er Jahre. Jeder der konnte hinterzog irgendwie Steuern. Eine Art geduldeter Volkssport. Nur er, der Arme, konnte die Gelder aus seinen privaten Publikationen und Vorträgen nicht hinterziehen.
    Es stammt also dummerweise ein Großteil des Schwarzgeldes aus einer Zeit, als Steuerhinterziehung unproblematisch war. Dumm ist nur: man hat dieses Geld noch. Da unterscheidet man sich vom Schwarzarbeiter (der letztlich nichts anderes tut). Der hat alles ausgegeben, es ist also nichts zu finden.

  65. Nun noch eine Frage Don...
    Nun noch eine Frage Don Alohonso, sind Sie im Begriff zu verarmen? Oder warum debattieren Sie den Preis von Milchprodukten? Einmal dürften Schweizer Milchprodukte von allerhöchster Qualität sein (die Kühe atmen saubere Luft, haben überall eine phantastische Aussicht, gesundes und saftiges Gras). Zum anderen hätte ich Sie eigentlich auch in der Biofraktion vermutet. Insbesondere bei Milch- und Fleischprodukten kommt mir fast nichts anderes in den Korb. Gibt es hier demnächst ein Loblied auf den deutschen Discounter?
    Dipsy (fragend schauend und zugleich schockiert)

  66. Dipsy, ich möchte da mit...
    Dipsy, ich möchte da mit einer Anekdote antworten: Mein Ururgrossvater war Besitzer einer grossen Bäckerei, die für die Militärbauprojekte in meiner Heimatstadt lieferte. Wenn der Getreide kaufte, verlangte er von den Bauern zu all den Säcken auch noch immer einen Hut voll Getreide extra. Und es hat ihm und seinem Ansehen nicht geschadet. Ja ich kann mich über Preise aufregen, die sich später mal summieren und meinen Reichtum peu a peu in Taschen schieben, wo er nichts verloren hat. Und ja, das fängt damit an, dass der Schmand in der Schweiz im Supermarkt mehr kostet, als der beste Schmand am Viktualienmarkt. Ich würde das schon zahlen – aber nicht im Supermarkt.

  67. Also, nun wirklich nichts...
    Also, nun wirklich nichts gegen Sparsamkeit. Allerdings besteht ein erheblicher Unterschied bei den Produktionskosten. Ob nun diese Milchprodukte in einem Großbetrieb im Güllegürtel oder auf einer kleinen Alm produziert werden, schlägt sich letztlich schon im Preis nieder. Die Exposition und Größe der Höfe und die höhren Lebenshaltungskosten der Bauern spielen da durchaus auch mit rein. Und Heidi, die die Kuh streichelt will am Ende auch ein paar Franken zum leben haben. Zudem sollen die EU-Subventionen für Milchprodukte astronomisch sein.
    Sie dürfen auch nicht die Tatsache übersehen, daß die Schweizer Lebensmitteleinzelhändler höchst soziale Arbeitgeber sind (man sagte mir einmal –natürlich nicht unter Berücksichtigung der Lebenshaltungskosten- die Jogurtgeraderückerin in der Migros mehr verdient als ein deutscher Arzt im Angestelltenverhältnis) und das soziale Engagement ist ausgezeichnet. Die Migros verwendet ein Prozent der Umsätze (Kulturprozent) für soziale und kulturelle Produkte. Womöglich haben Sie auch ein Produkt der Pro Montagna Linie von Coop erwischt. Die Produkte werden ausschließlich in Berggebieten produziert, garantieren den armen Bauern ein Mindesteinkommen und im Kaufpreis ist ein Beitrag an den Pro Montagna Fonds enthalten (zwischen 5 und 50 Rappen).
    Also sparen schön und gut. Es gibt aber auch noch so etwas wie eine soziale Verantwortung der Konsumenten. Und eine Verantwortung für die Kulturlandschaft. Der ewige Fingerzeig auf die bösen Konzerne vertuscht doch letztlich selbst nur den Unwillen Verantwortung übernehmen zu wollen.
    Achso, Sie müssen mir meine lange Abwesenheit nachsehen. Gelegentlich studiere ich auch noch.

  68. Kurz für Dummies: Was war...
    Kurz für Dummies: Was war denn nun der Sinn der Schweizfahrt?

  69. Dafür ist doch das Benzin...
    Dafür ist doch das Benzin viel billiger (oder inzwischen nicht mehr?).

  70. Der Sinn war, die Schweizer...
    Der Sinn war, die Schweizer bemerken zu lassen, wie es so ist, wenn man noch nach der kleinen, dummen Stadt an der Donau kommt. Heiute Abend dann: Davos.

  71. Hä?...
    Hä?

  72. Da wo's hustet....
    Da wo’s hustet.

  73. Dipsy, wie gesagt: ich habe...
    Dipsy, wie gesagt: ich habe kein Problem damit, für gute Leistung gut zu zahlen, aber gestern in Müstair habe ich in einer Hofkäserei 100 Gramm geräucherten Ricotta für 3.90 Franken bekommen, und das war etwas anderes als ein Plastikbecherl aus der Milchfabrik. Mein vollstes Verständnis für gerechte Preise, ich zahle gern mehr, wenn die Kühe auf der Weide sind, was in Graubünden so normal ist, wie in Appenzell nach meiner Beobachtung eher nicht – aber an die preisliche Notwendigkeit von 1,90 für 1 Becherl glaube ich einfach nicht. Ansonsten ist das Blog ein langfristiges Projekt – man kann sich durchaus eine Weile ausklinken.

  74. lieber HansMeier555, keine...
    lieber HansMeier555, keine Sorge, die Dönerbude gibt’s von Rorschach bis St.Gallen und von Mailand bis Thailand. Alarich hat übrigends schon längst eine Zweitwohnung in Gstaad, und was die Fremdenfeindlichkeit betrifft, so würden alle -na,ja, fast alle- Kommentatorinnen dieses Blogs mit offenen Armen empfangen. Qualität ist Ehrensache, und ich hoffe, dass Herr Steinbrück hier nicht mitschreibt. Was schliesslich die Verschriftlichung der Mundart betrifft, so empfehle ich Ihnen Berner Rock (Mundart-Pop-Musik aus dem Umfeld der Bundeshauptstadt) und Schnitzelbängg der Basler Fasnacht. Nur zu.

  75. Ist der Don voll der...
    Ist der Don voll der Pro-Montagna-Linie aufgesessen…Ob es die schweizer Jogurtgeraderückerin mit dem Gehalt eines deutschen Krankenhausarztes wirklich gibt? – Dann geht der Deutsche doch künftig besser in die Schweiz, nicht um Schwarzgeld anzulegen, sondern um weisse Becher gerade zu rücken! Wunderbar!

  76. Ja, Dipsy, PR-Gag, das war...
    Ja, Dipsy, PR-Gag, das war auch mein erster Gedanke, als diese Lawine gestartet
    wurde. Was wird uns als nächstes geboten, um weiterhin unsere Finanzen an
    irgendwelche „Südstaaten“ zu verschleudern? Wie traurig ist das denn?

  77. Sie sind heute Abend in Davos?...
    Sie sind heute Abend in Davos? Wollen wir auf einen Tee beim Schneider abmachen?

  78. Liebe Rosinante,
    eigentlich...

    Liebe Rosinante,
    eigentlich würde es reichen, das Mittelland zu besetzen, ich meine so den Streifen von Zürich/Zug nördlich am Viehwaldstätter See vorbei rüber nach Bern und dann runter nach Savoyen. Alles was dahinter (oder tektonisch gesehen obendrüber) kommt, die Urkantone, das Wallis, das Tessin und Graubünden, könnte man zu „Autonomen Räterrepubliken“ erklären und sich selbst überlassen.

  79. oh je, mir wird gleich...
    oh je, mir wird gleich schlecht, ob all der kommentare und vor allem wegen des berichtes. neid? nivaulos und einfach weit ab der realitäten..

  80. specialmarke 13:14, mich...
    specialmarke 13:14, mich deucht, Sie vergessen die Lebenshaltungskosten. Wenn eine Jogurtgeraderückerin zwar mehr verdient, aber trotzdem für ein Becherl 1.90 bezahlt, bleibt unter dem Strich dann doch weniger als beim Kassenarzt auf der anderen Seite der Grenze….

  81. Solander, der Don Alphonso...
    Solander, der Don Alphonso meint die Rangreihe seiner Wertschätzungen. Also erst der Don, dann die Wurst, dann lange nichts, dann die kleine dumme Stadt und dann, dann erst, die Schweizer. Gecheckt?

  82. @Rosinante: Bei der Mundart...
    @Rosinante: Bei der Mundart ist hinzuzufügen, dass dass man in DE durchaus auch Vergleichbares zu bieten hat. Man lese allein die Bandnamen die bei der Lööracher „Gugge Explosion“ teilnehmen. Wer schon immer mal Wörter entdecken wollte, die drei oder mehr Umlaute enthalten, ist hier an der richtigen Stelle. German Language at its limits.
    Auch gesprochen gilt nichts anderes: Ein früherer Kollege stammt aus Lörrach, und wenn der mal nach Hause mit Frau Mama telefonierte – nunja. Da könnte man glatt die These vertreten, Kisuaheli sei nur die postkoloniale Variante eines Lörracher Dialekts.

  83. HansMeier555, mein Freund....
    HansMeier555, mein Freund.
    Was wollen Sie denn mit Bern? Bern ist ein schweizerisches Berlin. Wirtschaftlich schwach, nur Bundesverwaltung. Eine Art Bäreneffekt (beide Mal ist ein Bär im Stadtwappen) ist dafür wohl verantwortlich. Bären sind langsam und faul und dick und gefräßig.
    Unterschätzen Sie Teile des Bünderlandes und vom Wallis nicht. Die Region um Chur ist wirtschaftlich äusserst potent (u.a. EMS Chemie von Bundesrat Dr. Blocher, da hier die SVP schon genannt wurde). Im Oberwallis hat Lonza einen der wichtigsten Chemiestandorte Europas.
    Sie dürfen auch das dort zu findende Steuersubstrat nicht unterschätzen. Da ist nicht nur St. Moritz, da ist auch Davos, Klosters, Arosa, Flims und Lenzerheide. Oder Zermatt, Saas Fee, Verbier und Crans Montana. Alles geliebte Steuersitz von Zürcher und Genfern.
    Nicht zu vergessen der Wein! Da sind einige Schätze zu finden.

  84. Also könnte es sein, dass...
    Also könnte es sein, dass diese ominösen CD´s nicht auch etwas was mit dem Prinicpauté Lichtenstein zu tun haben? Und weiters, sind diese CD´s so eine moderner Art von Winkelementen à la untergegangener DDR? Oder ganz fies, dass es es einfach nur ein Trick der Bundesregierung war, die Existenz dieser Dinger zu beahpten. Ich finde hier wurde durch die BR unnötiger Ärger in die weithin noch intakten Ehen der Westviertler getragen.
    HansMeier555@: Grüezi alter Stratege!
    Es heisst ja, dass die Schweizer Armee, damals, als der vorige Finanzminister so rumfuchtelte, eine geheime Teilmobilmachung erwogen habe, da ja die CH die Schutzmacht Lichtensteins ist. S. was das Mittel-u.Unterland betrifft, mein Hinweis auf das museale Reduit. Übrigens fällt mir ein, die CH hatte zeitweilig sogar in der Ära des kalten Krieges erwogen, Atomwaffen zu entwickeln. Wohl auch deswegen, weil einer der höchsten Schweizer Offiziere sämtliche Fortifikationspläne an die die damalige CSSR aus Geldnot verraten hatte.
    Don Alphonso@:
    Schmand im Plastikbecher zu erstehen ist einfach stillos, das ist keine Frage des Preises. Wollten Se so eine Vertrauenskrise mit Ihrem Geständnis herraufbeschören? Deutschland taumelt eh schon durch den Rücktritt des hessischen MPr. Koch am Abgrund.

  85. @ Kopfgeburt: Man muß...
    @ Kopfgeburt: Man muß pendeln. Schlafen in Friedrichshafen. Morgens auf die Fähre nach Romanshorn. Wurstbrot in der Tasche nicht vergessen!
    @ D.A.: Vorsicht, Tee bei Schneider kann sehr teuer sein; eigene Teekanne mitbringen.

  86. Die schweizer Weine; ich finde...
    Die schweizer Weine; ich finde den Umgang der Schweizer damit sehr unfair. Sie exportieren ihn nicht. Sie saufen ihn selber. Sie geben nichts ab. Sie schliessen ihn in Keller ein, wie die oestlichen Nachbarn die Jungfrauen. Ein gieriges Volk ist das. Unser Geld nehmen sie, ihren Wein behalten sie-nur der Kaese, der kommt ueber die Grenze. Kaese jedoch, Kaese haben wir genug. Hier ist ja fast alles Kaese.

  87. Lieber Dipsy,
    .
    danke für...

    Lieber Dipsy,
    .
    danke für Ihre Okkupationstips, aber das hängt auch von den Prioritäten ab.
    .
    Das ist doch grade das gute an Bärn, dass da wenig Industrie ist und es keinen Flughafen gibt. Wie erholsam! Geld ist ja nicht alles.

  88. @ Dipsy
    Der wesentliche Grund...

    @ Dipsy
    Der wesentliche Grund warum die Preise fuer Lebensmittel in der Schweiz so hoch sind ist weniger die unbestritten hohe Qualitaet, sondern politisch gewollter Einkommenstransfer hin zu den (vergleichsweise unproduktiven)Bauern, so werden im politischen System die Stimmen der kleinen Agrarkantone gekauft. Vor einiger Zeit gab es mal eine OECD-Studie, wonach knapp 70% des Einkommens Schweizer Bauern aus irgendeiner Art Subvention bestehen. Dies macht man schlauerweise so, dass durch Regulierung das Preisniveau viel zu hoch gehalten wird und das ganze nicht in der Staatsquote erscheint. So sieht die Statistik gut aus und man erweckt den Eindruck von Marktwirtschft in der Schweiz.

  89. Nabend allerseits,

    noch eine...
    Nabend allerseits,
    noch eine Bemerkung zur / zum JoghurtgeraderückerIn: natürlich verdient sie/er mehr als im grossen Kanton, hat aber auch höhere Lebenshaltungskosten, gefühlt ist es dann ungefähr vergleichbar,
    Allerdings ist die Schere zwischen besagter Dame oder Herrn und dem CEO des Grossverteilers längst nicht so gewaltig, zudem jener auch erheblich mehr Steuern zahlt als Spitzenverdiener in D mit Beitragsbemessungsgrenze und Containerfonds
    fazit. die Schweiz ist bei allem Kapitalismus und Calvinismus das sozialere und gerechtere System, allerdings mit der Verpflichtung des Individuums zur Selbstverantwortung.
    Der Zahnarzt wird von keiner Kasse gezahlt, also geht man in der Mittagspause in den Waschraum und betreibt Zahnhygiene, irgendwie mindestens so clever wie ricola oder das Schweizer Messer…
    PS eine Gebietskörperschaft wie der Kanton Bern hatte im Jahr 2009 (Viel Kurzarbeit, Konkurse und steigende Arbeitslosigkeit) einen AUSGEGLICHENEN HAUSHALT mit einigen Mio ÜBERSCHUSS!!!
    Der Fairness halber:
    i) Verlorene Kriege kosten viel Geld und vor allem Substanz
    ii) Reorganisation von neuen Bundesländern kostet noch viel mehr, in Deutschland eben die Reserven der SV Systeme, oder?
    Gruss aus Bern
    Zur Grenznah-Problematik (einkaufen bei Aldi in Lörrach und arbeiten in Basel):
    Die Physik lehrt, dass gradientenbehaftete Systeme, die mit permeablen Membranen abgetrennt sind, dazu neigen, einen Konzentrationsausgleich zu schaffen. Siehe 1. und 2. Fick’sches Gesetz der Diffusion,
    Irgendwo gelten nach meiner Vermutung einige Gesetze der Physik auch in der Soziologie oder Ökonomie…

  90. @HansMeier555
    Oho, kein...

    @HansMeier555
    Oho, kein Flughafen? Jeden Tag genügend Cityhopper ab Bern Belp nach München und von da in die weite Welt…
    Industrie gibts hier auch, nur gut versteckt… der Kanton ist voll von hidden Champions in der Maschinen- und Elektroindustrie, dazu kommt noch ein gewichtiger Medizintechnikcluster…
    Aber recht haben Sie, erholsam ist es.
    Gruss WS

  91. H Vonderinsel.
    .
    genau so ist...

    H Vonderinsel.
    .
    genau so ist es.
    .
    ein gewisser herr duttweiler (wer nicht bei migros an duttweiler denkt und bei duttweiler an migros, ruhig mal recherchieren, es lohnt sich. solche leute fehlen hier und jetzt) hatte seinerzeit sehr zu kämpfen, bis er kartelle und verbände des einzelhandels aufgemischt hatte.
    .
    die überlegung ist immer noch aktuell: will ich ein paar geiz-ist-geil-discounter, die kunden, lieferanten und angestellte besch. äh, ihre marktmacht ausnutzen, oder will ich kleine fachgeschäfte in der nachbarschaft, die dafür eben etwas teurer sind, oder will ich den grossmarkt, der nicht billig, sondern günstig ist und dabei kunden wie kunden und angestellte wie angestellte behandelt.

  92. @ HansMeier555 : Die Reiselust...
    @ HansMeier555 : Die Reiselust der Deutschen scheint zuzunehmen.
    http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57818?PHPSESSID=3iok46rokpkdogjee8qh8m1ps7
    Wnn Sie also marschfreudige Naturfreunde suchen die kommen, aber nicht wieder gehen ….. da geht was ^^.
    Sollte es zu einer „Schweinebucht“ kommen, kann man die immer noch als verwirrte Einzeltäter abtun.

  93. Landeskunde für nördliche...
    Landeskunde für nördliche Barbaren
    Unser Alarich ist Blocher I. der Große.
    >
    Und nun ein wenig Landeskunde für nördliche Barbaren:
    Wir sind zwar klein (und unser Herz ist rein), aber wir sind die großen Melker. Kommt so ein Eurodumper in unsere satten Täler, verfüttern wir ihn an unsere Kühe. Was kommt dabei „hinten raus“? (Zitat): „Pecus non olet“ (Zitat).
    Im Ernst: Unsere Währung ist nicht der von De-/Inflation bedrohte Franken, sondern der römische Denar. Allerdings: Barbaren werden zunächst in einem Schnellkurs, außer man kann das Große Latrinum nachweisen,
    in unserer Landessprache unterwiesen: Raetoromanisch. Anschließend eröffnen wir ein Konto für das Gelumpe aus Germania minor.
    Avete!
    G. Collis (hispan. Loma)

  94. So verrückt sich das alles...
    So verrückt sich das alles anhört, ganz ausschließen kann man so ein Szenario auch nicht.
    (Strategie der Zweideutigkeit).

  95. @Dipsy: den Vergleich Bern und...
    @Dipsy: den Vergleich Bern und Berlin muß man aber schon auf 1, 2 Parameter beschränken, wenn man ihn halten will – Berliner sind zwar brummig, aber flink bis hektisch, und so eine alteingesessene Gesellschaftsschicht wie die Berner Burger wird man in Berlin vergeblich suchen. Zudem ist der Stellenwert der Stadt Bern in CH eher mit Stuttgart oder Hannover zu vergleichen (nicht groß und etwas abseits), die wichtigste, größte und zentrale Stadt dort ist nunmal Züri und nichts anderes. –
    Was der Richter Ihnen über das Interesse des Fiskus am Schwarzgeld erzählt hat, erscheint mir zutreffend; die Forderung nach tatsächlicher Steuerehrlichkeit ist vergleichsweise neuen Datums, wie auch die Nichtabsetzbarkeit von Schmiergeld als nützliche Aufwendungen. –
    @HansMeier: Eine Schweizerin antwortete mal auf solche Ansinnen: Wenn einer droht, die Schweiz zu erobern, ruft sein Zürcher Bankberater bei ihm an und teilt ihm mit, daß seine Schweizer Konten gesperrt werden. Das schreckt deutlicher als Bomben. –
    Döner gibt es in CH in der Tat wenig, weil es dort nicht so viele Türken gibt (dafür mehr Albaner). Dafür gibts in Alice Springs mindestens einen, wenn nicht sogar zwei! –
    @GreenBowlerHat: das Lörracher Wiesentälerisch ist in der Tat bereits am Hochrhein, also wenige Kilometer weiter, kaum verständlich.
    @Vonderinsel: Ihre und Dipsys Darstellung schließen sich nicht aus. Milchvieh auf dem Berg ist nie so rentabel wie im Flachland. Also, was tun, wenn man das Vieh auf dem Berg halten will und der Handel so entwickelt ist, daß von etwas weiter weg günstigere Angebote gemacht werden können?
    @Wahlschweizer: nObig sait mä, das sollten Sie jetzt aber schon mal lernen. Und ansonsten mal hilfsweise in ihre Theorie einbeziehen, daß die Membran nie vollständig permeabel ist. Sag ich mal so als Nachkomme einer seit x Generationen grenznahen Familie, von der immer ein Familienmitglied in der Schweiz gelebt und gearbeitet hat.

  96. @Holly: nunja, daß...
    @Holly: nunja, daß Kongo-Müller irgendwann mal Nachfolger findet, war zu erwarten.

  97. Nochmal zum Thema...
    Nochmal zum Thema Lebensmittel: die Qualität von Japonais hat seit bestimmt 15 Jahren enorm nachgelassen, was mich sehr verdrießt. Die guten Meringuen gibts zum Glück aber noch im Migros. An sehr gute bin ich das letzte Mal in Etra, einem Museumsdorf in Bulgarien, gekommen, dort haben sie noch einen orginal alten Backofen gerettet und betreiben den auch zur Freude der Touristen. Von denen die meisten aber zu doof sind, das zu kaufen, weil sies nicht kennen.

  98. Also, ich würde die...
    Also, ich würde die Euro-Penunze aus diesem Land abziehen. Demnächst wird Ghaddafi den Krieg erklären.
    >
    Ein Weg des sicheren Geldtransfers wird überhaupt nicht erwähnt. Den Niederrhein, Oberrhein und Altrhein hinauf. Unterwegs kann man ja mal aus dem U-Boot in Bregenz aussteigen. Man vermeidet so den Stau bei Lindau, kann so aber nicht die lauschigen Wanderwege um den R(h)einfall mit dem Bollerwagen genießen.
    @HansMeier555: Vor 1800? Aber erinnern Sie sich doch an unseren Freund Willi Tell! Er bei Banken behilflich. Lauter Zwing Uris, wie man auch die Finanzämter im hohen Norden nennt.
    Zürich: Bahnhofstraße. Unter dem lustigen Musikanten gegenüber der UBS befanden sich auch damals reihenweise Depots allerwertigster Kunstschätze. Ein Schäufelchen genügte. Nicht mal ein Einstieg durchs Fenster, wie kürzlich gehabt.
    >
    Die Bauern im hochgelegenen Graubünden erhalten p.a. rd. 100.000 sF, um die sonst verödenden Landflächen als Kulturlandschaften zu erhalten. Sie tuns! Blühende Landschaften von Juni bis September. Kein Herzinfarkt, aber Leber- zirrhose allenthalben. Und viel Zwingli.
    >
    Die Via Mala soll übrigens der Deutschen Lieblingsstraße sein? Drunten läge so mancher Euro-Legionär, der den Schwank von den Wechselkursen nicht ertrug? Gerücht?
    Seit meinem letzten Aufenthalt dort trage ich an meinem Kropf. An der Grenze werde ich deshalb nicht kontrolliert. Er ist eben ein unauffälliges Versteck. Ähnlich ergeht es mir mit meinem Alphorn als Tarnung: Sollte einer dieser freundlichen Beamten (Sie tun ihre Pflicht) zudringlich werden, dann stoße ich einen Jodler aus. Sie sehen: Außer breitem Altbayerisch, das manchmal mit Mittelhochdeutsch verwechselt werden könnte, gibt es noch andere Wege. Wenn alles nicht hilft, versuchen Sies mit Holländisch: 2 Halskrankheiten.

  99. colorcraze, an Ihrer...
    colorcraze, an Ihrer Feststellung „die wichtigste, größte und zentrale Stadt dort ist nunmal Züri und nichts anderes“ ist die grösste Einwohnerzahl unbestritten.

  100. Die Straßen in Bern sind...
    Die Straßen in Bern sind schneckensauberer als in Berlin, weil soviele derselben drüber eilen. In Berlin sind sie kampf- bzw. witwenhundesauber. In Frankfurt am Main (an der Oder ist im Süden weniger bekannt) muss man minütlich die Echtlederschuhe wechseln, schon um unter den Plastikschuhen der nunmehr verkleideten Bankster aufzufallen. Neulich auf der Zeil: „Ham Se ma n Franken“? – „?“ – Ich sorge vor“.

  101. nee, nederlanders zijn berucht...
    nee, nederlanders zijn berucht voor hun prefentie voor zwitserland. Ieder douanier weet met wie hij het heeft te maken als het om een hollander gaat.
    .
    Daarvan afgezien investerrd de nederlandes bovenlaag in drugshandel. Heel subtiel.

  102. Wer kennt nicht Gustav...
    Wer kennt nicht Gustav Meyrinks lustige Geschichte vom Wildschwein Veronika, der Kropfeten. Andere desselben Autors sind vor Einreise in die Schweiz empfehlenswert (Lack Lehmann) und natürlich nach Österreich: „Die Erstürmung von Sarajewo“. Erzählt man sie an der Grenze, darf der Pass mit sonstigen Lesezeichen im Kropf steckenbleiben.

  103. @Rosinante: und der Rest des...
    @Rosinante: und der Rest des Abstreitens ist die gern gepflegte Lokalfolklore in der Restschweiz.
    @HansMeier: ja, Benzin ist immer noch billiger.
    @specialmarke: Die bedienen einen auch, wenn man eine eigene Teekanne mitbringt? (Wenn Sie das von Rußland erzählen würden, würde ich es ja unbesehen glauben, aber in der Schweiz?)

  104. @Filou: aber ja, Anfang der...
    @Filou: aber ja, Anfang der 80er kamen wir mal in Rom mit einem Straßenhändler ins Gespräch, und er kannte ganz genau die Lörracher Grenzwege, über die er ab und an ein paar Kilo brachte.

  105. @Meier555: Aus der Schweiz,...
    @Meier555: Aus der Schweiz, aus der Traum. Und: Vierwaldstättersee, nicht Viehwaldstättersee. Wissen Sie: Präzision. Und er ist herrlich schön, der See. Deshalb: Lieber den See im Land, als die Cedee in Geisterhand;).

  106. @Ausderschweiz
    Soso. Und dann...

    @Ausderschweiz
    Soso. Und dann ist das da wohl auch nicht der Rütli.
    .
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Suworow-denkmal.jpg&filetimestamp=20050926112222

  107. Vor vielen Jahren war ich mal...
    Vor vielen Jahren war ich mal Flugbegleiter. Da haben uns die Deutschen immer genervt wenn sie „Grüzzi“ sagten und uns fragten „wieviel Fränklii koschtet`s denn“. Heute ist dieses arrogante Getue dem nackten Neid gewichen, wie man diesem seichten, richtungslosen Artikel entnehmen kann. Warum bitte, sollte es verbrecherisch sein eine „Rampe“ zu sein um Geld international in Fonds u.a. zu streuen? Warum retten sich so viele Deutsche aus der Steuerhölle ins sog. Paradies? Und warum soll es dieses inkl. eigener, sehr, sehr stabliler Währung morgen schon nicht mehr geben? Dieser Kindergartenhochmut aus dem Norden macht mich unruhig und ich muss an Churchill denken. Seine Meinung über die Deutschen kann man googeln…ich habe in den Siebzigern, Achzigern viel Schönes über Deutschland und deren Einwohnern gelernt und gesehen, Schritt für Schritt ist dieses im Einklang mit dem Brüsseler Salat angefault worden. Und die FaZ? Eine schlecht moralisierende alte Dame der man nur ungern den Platz anbietet in der Strassenbahn…

  108. Ein internationaler...
    Ein internationaler (schweizer) Beobacheter flüsterte den Herren Tipke und Lang das Ergebnis seiner Beobachtungen der sozialistischen Steuerreform des Herrn Steinbrück zu: Sie käme ihm vor wie der Mauerbau der DDR, die konnten auch ihre Leute nicht im Lande halten. Die Herren hielten aber nicht viel von Geheimhaltung und nahmen das Geflüster in das Vorwort der 19. Ausgabe ihres „Steuerrecht“. Denn wo die DDR gelandet ist, wissen wir ja alle. Und hierzulande? Soll uns mal einer zwingen, den auf Pump finanzierten Sozialstaat wieder zu sanieren, der wird sich wundern!! Und wenn noch so viele CDs routieren, die Ethik des Geldes ist ein starker Schirm.

  109. Auch eine Schweiz-Reise......
    Auch eine Schweiz-Reise…

  110. Es soll ja Leute geben, die...
    Es soll ja Leute geben, die ungewöhnlich scharf darauf sind, ihr Eigentum – auch in Geld und Gold – jenseits von steuerlichen Erwägungen schlicht zu behalten.
    Und da ist es schon hilfreich, einmal in die Verfassung eines solchen auserkorenen „Tresors“ zu schauen, und mit der eigenen Verfassung und den daraus gewonnenen (1990) Erfahrungen zu vergleichen.
    Art. 26 Eidgen. Bundesverf. „Eigentumsgarantie“
    „1. Das Eigentum ist gewährleistet.
    2. Enteignungen und Eigentumsbeschränkungen, die einer Enteignung gleichkommen, werden voll entschädigt.“
    Anmerkung: „voll“ meint hier zum aktuellen Verkehrswert.
    Der geneigte Interessent blättern nun im GG und stößt auf den Roman des Art. 14 GG, dessen zitieren ich mir wegen Überlänge erspare. Ich kenne keinen größeren Freibrief zur Befreiung vom Eigentum, als diesen.
    Noch Fragen?

  111. oh der enttäuschte Schweizer...
    oh der enttäuschte Schweizer nationalstolz ist zu besuch, kommen sie doch herein meine Damen und Herren ( in fremden Häusern fällt es leicht großzügig zu sein und noch fremdere hineinzubitten ;)
    .
    zum Thema „uns kann nichts passieren“. da kann ich nur auf die Publikationen der SNB verweisen. Die sehen die Aufwertung der exportabhängigen Schweiz durchaus etwas kritischer. Die Aufwertung gegenüber € und Dollar stand eigentlich bereits vor 2-3 Jahren an, da intervenierte man aber noch fleißig (der Franken vs € soll nach gegenwärtiger Auffassung der SNB um 1,50 bis 1,55 gehandelt werden). Irgendwann werden auch diese Dämme brechen und der Teil der Schweiz, der von ehrlicher Arbeit lebt, bekommt ein Problem.
    .
    Die, deren geschäftsmodell auf der Beihilfe zur Steuerhinterziehung, die werden natürlich auch solange nicht arm, wie man erfolgreiche Steuerfahnder in die Klappse abschiebt.

  112. Süss, wie sich die Bewohner...
    Süss, wie sich die Bewohner des grossen Kantons zu Zehntausenden in der kleinen Schweiz tummeln und sich in ihren Mercedes-Limousinen über Joghurt-Becherli aufregen. Und wie die meisten voller Vorurteile über dieses kleine Land herziehen, das vieles falsch, aber einiges halt besser macht als die selbstgerechten Nachbarn.

  113. Lieber Fliegerklatsch'n,
    .
    wie...

    Lieber Fliegerklatsch’n,
    .
    wie sollte die Schweiz uns gleichgültig lassen? Das ist wie mit einer attraktiven jungen Frau im Designerkleid. Wenn die in den überfüllten Pendler-Vorortzug steigt dann verändert sich da doch gleich die ganze Stimmung.
    .
    Das war schon früher so. Schon Freidrich Engels hat sich abfällig über die Schweiz geäußert: Weil die so klein sei. Das Arguement ist blöd, gell? Aber die blödesten Argumente ziehen immer am besten.
    Wahrscheinlich hatte auch der Nikolaus von den Flöhen schon eine Meinung dazu.

  114. Von einem der Auszog um in der...
    Von einem der Auszog um in der Schweiz zu leben und zu arbeiten . . .
    1.) Die Schweiz ist besser!
    2.) Die Steuern sind viel niedriger
    3.) Die Sozialabgaben sind viel niedrieger (ca. 24% insgesamt)!
    4.) Die Krankenversicherung ist viel niedriger (Kopfpauschale ab 110 €), wenn die gleiche Leistung wie in Deutschand reicht, nur bei leeren Wartezimmern, pünktlichen Ärzten und freundlicher Behandlung)
    5) Die Schweizer sind ein höfliches Volk, dass aber Anpassung an ihre höfliche und freundliche Art erwartet. Preussisch zackig-laute Antworten und Rumgebrummel und -gemuffel ist hier nicht angesagt.
    6) Die Lebensmittel sind teurer, da es kaum Massenware gibt. Fleisch ist immer nur Bio, Eier und Milch auch. Da fällt es schwer, sich ungesund zu ernären und zu verfetten!
    7) Der gemeine Schweizer ist sportlich aktiv und selten vor dem Fernsehen oder dem Dauerchat zu finden.
    Was hält Sie davon ab, in die Schweiz auszuwander?

  115. Und Dänemark?!
    Niemand...

    Und Dänemark?!
    Niemand spricht von Dänemark. Dabei ist das Land soooo schön. Und ist vom wilden faszinierenden Meer umgeben.
    Und die Wilhelm-Tell-Sage kommt auch von da und ist gar nichts Schweizerisches (Wieland der Schmid schoss damals einen Pfeil zwischen den Kopf seines Kindes und einer Nuss (!!)).
    .
    Mann, Mann, Mann!!: ich glaube bald, das einzige was die Blogger hier noch interessiert, ist: Geld, Gold und deren Anlage.

  116. quer, Grundrechte können auch...
    quer, Grundrechte können auch in der Schweiz durch ein Gesetz eingeschränkt werden, solange der Kernbereich des Grundrechts dadurch nicht angetastet wird. Die Erfahrung zeigt, dass es dabei gewisse Interpretationsspielräume gibt:
    http://www.amnesty.ch/de/laender/europa-zentralasien/schweiz/stellungnahmen/downloads/argumentarium_minarette_d.pdf
    .
    Dipsy, Spaß muss sein.

  117. Oder lesen Sie doch einfach...
    Oder lesen Sie doch einfach mal das Graffiti auf dem Wappen des nordsavyardischen Uferrandkantons.
    .
    War das nun eine Revolution in den zwangszwinglianisierten Weinbaukolonien gewesen oder mehr eine „Nationale Befreiungsbewegung“?
    .
    Für Ordnung sorgen mussten wie immer die Russen.

  118. @Tempelstaat
    1) Zuviele...

    @Tempelstaat
    1) Zuviele Deutsche.
    2) Die Freundlichkeit ist mit der Erwartung verbunden, dass ich auch höflich sein soll. Soweit kommt’s.

  119. Tempelstaat, das frage ich...
    Tempelstaat, das frage ich mich auch. Ich tippe auf Bequemlichkeit und Geiz der fränkli-affinen Westviertler (wobei der Geiz sich erstaunlicherweise nicht auf die Gebührenverhandlungen mit den Schweizer Geldverwaltern erstreckt).

  120. @ Schangoschwiizer
    Schweizern...

    @ Schangoschwiizer
    Schweizern sind Selbstgerechtigkeit und Vorurteile (z.B. gegenueber dem grossen Kanton) natuerlich voellig fremd und scheinen auch in Ihrem Kommentar keinesfalls durch – oder sollte ich mich da irren?

  121. (Eigentlich geht es hier gar...
    (Eigentlich geht es hier gar nicht um die Schweiz, sondern um die Anfälligkeit mancher Deutscher für Schweizer Dienstleistungen und ihr Bild von diesem Staat)

  122. Wau, die Schweiz wird aber...
    Wau, die Schweiz wird aber angehimmelt! Wenn nur die Hälfte stimmt, muss man hin. Schon um all die Deutschen zu bestaunen, die auf keinen Fall Deutsche sein wollen. Schmunzel…
    (Frage an die weitgereiste Klientel hier unten: Wissen Sie von einem anderen Volk, das solche Qualen leidet, wenn es im fremden Land Landsleute sieht?)

  123. Die Verachtung der Landsleute...
    Die Verachtung der Landsleute ist meines Erachtens ein sehr gängiger Topos vieler Reisender.

  124. Bester Don, Sie glauben doch...
    Bester Don, Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass Sie an den Befindlichkeiten und (teilweiser) Humorlosigkeit der Schweizer so glimpflich vorbeikommen können. Und gerade erst recht nicht als Deutscher (während ja die Deutschen selber noch zwischen Preussen und Bayern zu unterscheiden wissen). Ungegachtet dessen, ob das Thema jetzt auch tatsächlich trifft.
    .
    PS: Ich glaube, die Schweizer sind ihren eigenen Klischees zum Opfer gefallen – und finden jetzt nicht mehr raus….

  125. Werter HansMeier555, Friedrich...
    Werter HansMeier555, Friedrich Engels hat sich abwertend über die Schweiz und lobend über Zürich geäussert. Jacob Burckhardt hielt von Engels‘ Urteil bekanntlich nicht viel.
    .
    Übrigens herzlichen Dank für die vertikale Kaskade von attraktiv und Frau zu Designerkleid und Pendlerzug. Aber dies ist wie die Bemerkung unseres Don’s, dass die ganze Schweiz ein Westviertel sei, ein liebenswürdiges Vorurteil. Der Blick aus Deutschland auf den südwestlichen Nachbarn pendelt zwischen Idealisierung und Stigmatisierung. Das kleine Land, welches in Fläche und Einwohnerzahl fast den Koordinaten des Bundeslandes Baden-Württemberg entspricht, ist in sprachlicher, topographischer und regional gelebter Vielfalt ein europäischer Planet. Am Klassenbesten beisst sich jede Schülergeneration vergeblich die Zähne aus.

  126. Muss ich diesen...
    Muss ich diesen deutsch-schweizer Schlagabtausch wirklich ernst nehmen.
    Nee, nich!

  127. Die spinnen, die Reisenden....
    Die spinnen, die Reisenden.

  128. Und, Don Alphonso, wie war bei...
    Und, Don Alphonso, wie war bei Schneider in Davos die Bündner Nußtorte? – Dazu doch hoffentlich einen schönen Schoggi… Berichten Sie uns doch vom Preis-Leistungsverhältnis.

  129. Da muss ich D.A. zustimmen. Es...
    Da muss ich D.A. zustimmen. Es betrifft nicht nur den deutschen Reisenden. Auch Niederlaender gehen sich im Ausland gerne aus dem Weg. Mit einer Ausnahme: wenn man, was schnell vorkommen kann, auf die Hilfe von Landsleuten glaubt angewiesen zu sein. Der Reisende-nicht der Urlauber-reist schon deshalb, um nicht schon wieder unter sich zu sein.

  130. @muscat,
    das angeführte...

    @muscat,
    das angeführte Beispiel berührte nicht im Entferntesten ein Grundrecht. Das Baurecht gehört grundsätzlich nicht dazu. Eine interessante Methode, vom Wesentlichen abzulenken. Und das übliche Unverständnis über die Rechte der Schweizerbürger, die immer eine Horrorvorstellung der politischen Klasse in Deutschland sind. Ein Grauen für jeden gelernten Untertan.

  131. Werter quer, gelernter...
    Werter quer, gelernter Untertan, zwar bin ich kein Experte für das Verfassungsrecht der Schweiz, aber das muss man auch nicht sein, um zu wissen, dass das Baurecht ein aus dem Eigentumsrecht (am Grundstück) abgeleitetes Recht ist.
    Freilich war die Bemerkung ansonsten eher scherzhaft gemeint und bezog sich auf eine Debatte, die an anderer Stelle in diesem Blog schon mal geführt wurde.

  132. Hat denn jemand das Thema...
    Hat denn jemand das Thema „freiwillige Sozialkontrolle der Bürger“ oder „Nachbarschaftsklatsch unter Einbeziehung der Behörden“ schon angesprochen?
    .
    Ich meine, zwischen Bürgertum und Freiheit verlaufen auch in der Schweiz mitunter Rösti- oder Bärengräben.

  133. Ich meine, in Berlin (Ost)...
    Ich meine, in Berlin (Ost) kann ich am Sonntag morgen um 11 fünfundzwanzig tiefe Löcher in die Wand bohren, um dort nicht mein Ikea- sondern OBI-Regal anzuschrauben.
    Ohne dass gleich die Polizei kommt.

  134. die daten der angeblichen...
    die daten der angeblichen steuersünder werden doch auch bloß gekauft, weil sie danach unter das steuergeheimnis fallen, um die darauf enthaltenen parteien und lobbyisten vor der öffentlichkeit zu schützen. ansonsten könnte der erpresser aus dieser angelegenheit keinen profit schlagen.

    denn was passierte, wenn die regierung sich desinteressiert zeigte, seine datensammlung zu kaufen und obendrein noch mit den schweizer behörden kooperierte, die mit ihnen gemeinsam datensammler faßte, ihn bestrafte und damit doch noch in den besitz der datensammlung gelangte!? ziemlich hohes risiko für den datensammler, welches er nur durch eine besondere sensibilität der daten mindern kann, die gleichzeitig den kaufanreiz für die regierung erhöht.

    als einziges druckmittel zur durchsetzung seiner preisvorstellungen könnte er nur die veröffentlichung androhen. welches interesse hätte jedoch der deutsche staat, deutsche steuerhinterzieher durch datenkauf vor veröffentlichung zu schützen, wenn da nicht namen aufgelistet sind, die als ’systemrelevant‘ betrachtet werden?

    insofern handelt es sich nicht nur um einen datendiebstahl, sondern gleichzeitig um eine erpressung. für die deutsche regierung besteht die win-win-situation darin, daß ihr unangenehme daten über schwarzkonten nicht an die öffentlichkeit gelangen und der dafür zu zahlende preis durch die ‚miteingekauften‘ steuerhinterzieher mitgetragen wird.

    jedoch wird das schauspiel auch von der schweizer regierung mitgespielt, die sich nicht auf die suche nach dem datensammler begibt, der mit sicherheit eine kopie seiner sammlung als lebensversicherung zurückbehalten hat. ergo: auch die schweizer regierung hat ein interesse daran, daß bestimmte namen auf den datenträgern nicht öffentlich werden, um bestimmte deutsch-schweizerische beziehungen nicht zu gefährden.

    und letzten endes haben auch die medien etwas davon, denn sie haben ein thema, an dem sich deutscher und schweizer plebs hochschaukeln kann, womit sich wiederum geld verdienen läßt.

    deshalb sollte man bei allen aussteigertendenzen und den überlegungen, wohin man bei all dem lug und trug denn flüchten soll auf eine fluchtmöglichkeit besonders setzen: in die intelligenz.

  135. @ quer
    .
    mit verlaub, die...

    @ quer
    .
    mit verlaub, die flucht des deutschen geldes über die grenze hat wohl eher weniger mit der stets präsenten Angst vor unmittelbarer enteignung zu tun…
    .
    Wie oft wird schon mal jemand wirklich „enteignet“, also inclusive beweglichen Besitzes usw. Enteignungen dürften in 1. Linie Landwirte treffen, deren Scholle Teil irgendwelcher Infrastrukturprojekte ist. Erstaunlicherweise verlaufen umgehungsstraßen und Landebahen nur ausgesprochen selten über ehemalige Westviertelländereien… Mit Verlaub, diese Angst zu unterstellen ist völliger Quatsch!
    .
    Im Moment ghet es wohl eher um Besitzsicherung in Krisenzeiten, was ja nicht unbedingt mit der Hinterziehung von Steuern verbunden sein muss, aber wo man schon einmal da ist…
    Portfolioumschichtungen in irgendetwas „hartes“ halte ich in der gegenwärtigen Situation für normal, die Diskussion wieviel Kilogramm Kartoffeln man für ein Kilo Gold kaufen kann, wenn man hungrig ist und auch so aussieht hatten wir bereits an anderer Stelle.
    Sollte es tatsächlich noch einmal so weit kommen, nützen einem auch die Anlagen in Franken nichts. Landwirte stehen Anlageformen, die extrvaganter als ein Sparbuch sind gemeinhin eher kritisch gegenüber. Für den Fall, dass es nur schlimm aber nicht katastrophal wird, kann man so die Krise natürlich bequem aussitzen mit der beruhigenden Gewissheit, dass nicht alles verloren ist.
    .
    Angst vor „enteignung“ müssen die Westviertel im Moment wohl nicht haben, sie werden höchstens über eine Inflation an den Kosten für die Krise beteiligt (siehe aktuelle Sparpläne, kommunismus sieht dann doch ein ganz klein wengerl anders aus)

  136. HansMeier555: Eine bessere...
    HansMeier555: Eine bessere Beschreibung Berlins in einem Satz habe ich noch nicht gefunden. Danke.

  137. "Mann, Mann, Mann!!: ich...
    „Mann, Mann, Mann!!: ich glaube bald, das einzige was die Blogger hier noch interessiert, ist: Geld, Gold und deren Anlage.“
    Kopfgeburt, Sie vereinfachen. Hier geht es m.E. um echte Werte. Renditen, Mieteinnahmen, Sachwertsteigerungen, ab und an Dividenden. Alles solide.

  138. @Solander:
    Ich sag nur:...

    @Solander:
    Ich sag nur: Rütli-Schule.

  139. Thomas Bohrer-Fielding....
    Thomas Bohrer-Fielding.

  140. Zum Beitrag von Don Carlos...
    Zum Beitrag von Don Carlos (27. Mai 2010, 14:00), noch eben dies:
    .
    https://www.titanic-magazin.de/heftarchiv00-06.html?&f=0601%2Feditorial&cHash=1d448435b0
    .
    Don Carlos, den Bruedern und Schwestern ist alles zuzutrauen.

  141. Wehrter Don,
    was tritt Ihr...

    Wehrter Don,
    was tritt Ihr Block nur für Diskusionen los?
    Herzlichst P

  142. beim lesen der einiger...
    beim lesen der einiger statements, die eigentlch gar nicht mehr soviel mit dem ursprünglichen artikel zu tun haben, stellt man sich die frage, ob es das war.
    einzigartige Natur zum hohen Preis…..; sicherlich!
    …meine beinahe jedesjahr neu gemachten erfahrungen dort bestehen aus…:
    feinen jugendherbergen, interessante galerien, handwerk,
    kommunikationsfreudige gastgeber, auch selbst gäste im eigenen land;
    oft übergreifende freundlichkeit, beim sport;
    nieschen, die es zu finden gilt , in der gastronomie, beim èvent`>sonst wird´s wirklich oft(zu) teuer;
    ..ich bin dort manchmal stundenlang durch städte, altstädte, kleine parks..biel (seeland), ..-der/das jura-…lausanne,baden,.montreux..gewandert.unspektakuläres, hab´mir dabei hauptschulen-/ schulprojekte, (fachbez.) betriebe, von innen angeschaut, dort genächtigt(sport), abends mit familien zusammengesessen, die mir immer wieder versicherten, dass man auch mit halbtagsarbeit freude am leben in der schweiz haben kann…
    klar, die seen sind(schön) kalt aber ich schwimme jedes jahr im herbst darin;
    ..beim aufstieg am san bernardo,.. nebendran in den wäldern …ist gerade hirschbrunft..nicht mehr soweit bis zum genfer see..oben gibt´s kuchen…
    eher unscheinbar, kleine stücke ,aber manchmal sehr delikat..motorradfahrer bieten mir schokolade an..ich muss mich umziehen; es wird kalt bei der abfahrt…
    ..und einfach nur (gemalte) bilder gucken…
    darf es die schweiz eigentlich geben??
    die jugendlichen nehmen die gleichen drogen wie anderswo, manchmal sogar mehr…,
    die chem. und rüstungsindustrie ist dort(immer noch??) besonders tüchtig.
    die Bauern haben eine schwierige doppelf/mehrfachktn. zu meistern>landschaftsgestalterisch nicht (zer-)störnd, wirtschaftlich und dennoch mit hohem qualitätsziel zu produzieren..
    pestalozzi(..der von migros) starb einsam und das hat mich ein wenig geärgert, weil man von dem nämlich was über marketing lernen konnte und so…

  143. Noch 'ne Kohle nachlegen....
    Noch ’ne Kohle nachlegen. Jetzt wird’s kuschelig.
    .
    https://www.titanic-magazin.de/heftarchiv00-06.html?&f=0601%2Fschwarzgeld1&cHash=c83c441fedefe9a64eed6058b56eef58

  144. Liebes Paulchen,

    die...
    Liebes Paulchen,
    die Rechtschreibreform treibt üble Blüten.
    Was soll ich tun, ich bin nur noch überlastet.

  145. Paulchen, nun, man redet eben...
    Paulchen, nun, man redet eben gerne. Warum auch nicht.

  146. filou..;
    .....nicht nur...

    filou..;
    …..nicht nur eine..pardon, titanic…etc…
    aber was will man machen…./kuschelig.;……es war eher kalt(-besonders.).draussen;
    kohle ..;…..ja bitte!
    ..wie heisst dieses schöne alte, deutsche wort, das von den amerikanern so gerne verwendet wird ?. gemuetlich!schsch..sch.!

  147. ..designerkleid im...
    ..designerkleid im pendlerzug;
    der vergleich gefällt mir auch gut;
    ..der erste (hier strahlende) eindruck hat kraft.
    ..eine der abfahrten zum see;
    aus irgend einem grund warte ich;
    aus italienischer richtung.(von oben) kommt ein mann(arbeiter) im blaumann gelaufen , läuft an mir vorbei, den pass hinunter.. in den tunnel… minuten später, steige ich auf und fahre an ihm und einem stau vorbei, der in den tunnel führt; dort wird ein auf dem boden liegender(arbeiter) von vier personen abwechselnd wiederbelebt….;
    wie mir erzählt wird, hat ein von martigny kommender schwerlastzug, der nicht weit entfernt steht, ein tunnelgerüst falsch eingeschätzt in seiner höhe und dieses samt arbeiter ……….teileise eingerissen.
    ich darf weiterfahren, während der pass für die übrigen gesperrt bleibt.
    ..die eindrücke, ob gute oder schlechte, die man vor ort sammelt, bestimmen
    das urteil über dieses land, beeinflussen das gefühl, in welchem das urteil gebildet wird.
    ..ich hatte das gefühl-nicht nur bei diesem unfall(i.d. schweiz), das opfer ist schwerverletzt bzw. erlag….
    ….einzelschicksale
    .
    die erinnerung bleibt…und beeinflusst das gefühl..

  148. Filou, göttlich die zwei...
    Filou, göttlich die zwei Titanic-Links. Danke, solche Schmankerl hätte ich gern als gesammelte Werke für unsere Homepage.

  149. @ Rosinante
    Den Klassenbesten...

    @ Rosinante
    Den Klassenbesten mag meist keiner – zumindest brüstet sich keiner mit seiner Zuneigung!

  150. Es gibt viele Vorurteile:
    !:...

    Es gibt viele Vorurteile:
    !: Minoritäten fühlen sich durch Majoritäten durch was immer bedroht.
    2: Schon Bayerinnen hassen die Hochdeutschen, weil sie letzteres Idiom als
    hart und unmusikalisch empfinden.
    3: Österreicher empfinden die Piefkes „aus dem Reich“(sic!) als Invasoren
    besorgniserregend.
    4: Bayern empfinden sich insulär als von allen Möglichen umzingelt.
    5: Die Gringos und Argentinier samt Chilenen haben keine Kultur.
    6. Alle Arten von Westviertlern fliehen hinter ihre Eigenbarrieren vor den Restviertlern.
    7. Die Deutschen teilen eine Kollektivangst vor den Asiaten, die Polen vor ihren westlichen und östlichen Nachbarn. die Engländer vor den „deutschen Hunnen“, die Holländer vor ihren östlichen Nachbarn, die Berliner vor den Schwaben, die (um eine dem Thema näherliegende Variante zu erwähnen) Tessiner vor den Deutschschweizern, die Römer vor den „Barbaren, die Franzosen vor den „Boches“, die frz. Außenministerin vor dem „Exportweltmeister“. Ich vor den Neckermännern, die Neckermänner (auch der USA) vor den „Schwarzen“. Mein Nachbar (Akademiker) hier befestigt permanent sein Haus, sogar gegen mich. Ich habe vor seine Nase Blumen gepflanzt. Die Liste dieser (manchmal erklärlichen) Vorurteile ist nicht nur Ellen lang.
    >
    Wenns keine Vorurteile gäbe, wärs langweilig. Und wie manche Blogs hier schreiben: Es gibt durchaus private sehr gelöste beidseitige Bindungen. Ich habe bei meinen oftmaligen Tessiner und Graubündenaufenthalten viele nicht durch selbsternannte Einpeitscher verhetzte Schweizer angetroffen.
    Allerdings auch: Ein deutscher Verwandter, seit x Jahren in der Schweiz lebend, musste bei seiner Bewerbung nahe einer schweizer Großstadt erst nachweisen, dass er kein „solcher Deutscher“ ist. Er hat die Probe glänzend bestanden.

  151. Mancher Westviertler (o.ä.)...
    Mancher Westviertler (o.ä.) lässt Contenance vermissen. Auch Meyrink (Deutsch-Tscheche der Generation Kafka) schrieb im Simplicissimus saftige Satiren (Lack Lehmann) – zum Schmunzeln stilistisch leichthin (in Gutenberg.de). Ich mag das eine und das andere Idiom! Sogar Sächsisch und Berlinerisch, wenns funkelt und blitzt und sich selbstironisiert, weil man halt weiß, dass man keine Weltsprache spricht. Dann auch kann Provinz zur Welt werden.

  152. @Don Alphonso
    Verehrter...

    @Don Alphonso
    Verehrter Graubündenliebhaber, ich konnte im vorigen Jahr nicht nach Müstair. Ist Ihnen eine Aufnahme der Schwalbennestorgel bekannt? Odeer ist sie nicht mehr bespielbar?

  153. @ Filou
    irgendwie ist...

    @ Filou
    irgendwie ist ‚Titanic‘ auch bloß ein teil des gesamtsystems politik-wirtschaft-medien. genauso wie die zahlreichen öffentlich-rechtlichen satiresendungen, die nicht gerade zurückhaltend über politiker herziehen, welche über ihnen im medienaufsichtsrat sitzen. alles abgekartet, alles abgesprochen.

    selbst wenn ‚Titanic‘ tatsächliche vorkommnisse aufdeckt, tut sich das doch in einer derart grotesken art und weise, die zwar unterhaltsam und witzig ist, aber nicht wirklich ernstgenommen werden soll und auch wird. und genau damit wird die meinungsfreiheit durch politisch-wirtschaftlich-mediale manipulation entwertet und im sinne des systems entschärft.

    das ist wirksamer als jeder geheimdienst, dessen nachstellungen politisch andersdenkende bei systemgegnern sogar noch aufwerten, wodurch der drang zur gegnerschaft nur verstärkt wird. die medial kontrollierte totale meinungsfreiheit und damit meinungsgleichgültigkeit und -beliebigkeit zerfasert jede politische strömung in unendlich viele und damit für die mehrheitsbildung unerhebliche sowie leicht zu diffamierende einzelmeinungen.

  154. @Don Carlos, dem ist nichts...
    @Don Carlos, dem ist nichts hinzuzufuegen!

  155. Filou / Don Carlos, genau, weg...
    Filou / Don Carlos, genau, weg mit dieser Pseudo-Polit-Satire; ist doch gähnend langweilig, genauso langweilig wie die Akteure, die dort eigentlich aufs Korn genommen werden sollen. Da hat ja ein Fips Asmussen noch mehr Niveau.
    .
    Kunde in der Investmentbank: „Entschuldigung, wo sind denn hier die Toiletten?“
    Investmentbanker: „Gibt es keine – hier bescheißt jeder jeden.“
    .
    Schönes Wochenende allerseits!

  156. @Köstlich, und der...
    @Köstlich, und der Klassenbeste ist auch schwer erziehbar. Ich bin sprachlich und kulturell so assimiliert, wie es nur wenigen Nichtschweizern in vergleichbarer Zeit gegönnt ist, und muss das Land dauernd gegen seine Kinder verteidigen. Glücklicherweise habe ich einen Schädel aus Granit wie die Bündner, Walliser, Innerschweizer oder Appenzeller.

  157. Alles wird gut.

    Unser...
    Alles wird gut.
    Unser Bundesguttenberg hat zur besseren Verhütung von Sprengfallen-Mortalität 198 Mowag-Eagle IV bestellt, Stückpreis 534 Kiloeuro jeder. Damit wird die wirtschaftliche Beziehung zwischen CH und D auf eine neue Ebene gehoben: Wir haben weniger Tote dortselbst, deswegen weniger Hinterbliebenenrenten. Wir stützen zudem die italienische Ökonomie, denn die Motoren (Cummins ISB) werden dort produziert. Wir stützen die US-Ökonomie, denn die Motorenkonstruktion s.o. und die Automatgetriebe (Allison) kommen aus USA. Wir schädigen die österreichische Ökonomie, weil die dort hergestellten G-Benz-Allradler bei jeder Sprengfalle letztendlich ihre Insassen in den Zinkbehälter befördern. Wer noch eine Alternative sucht zur eingestellten Produktion des Hummer empfehle ich mowag.ch. Auch die vom deutschen Finanzminister geworfene Handgranate kann Sie beim Parken vor der USB nicht mehr beeindrucken.
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