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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der exklusivste Ort der Welt

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Klassengrenzen kann man mit verschiedenen Mitteln ausdrücken, aber was wäre besser geeignet, was wäre definitiver als ein fast unpassierbarer Abgrund mit Gletschereis und Geröll, ein paar Kilometern Abstand und luftige Höhe? So ein hermetisch von normalen Sterblichen abgeschotteter Olymp für Reiche sollte tatsächlich vor einiger Zeit in der Schweiz gebaut werden, und es ist nicht uninteressant, sich des Projektes zu erinnern.

Die Felsen leben. Sie sprechen: Wir sind Organe der Gottheit Erde – aber ihr Würmer- ja- ihr seid es auch.
Bruno Taut, Alpine Architektur

Also, ich verlasse Davos mit seinen Wohnwürfeln und abwesenden Bessergestellten, und biege links ab, hinauf zum Flüelapass. Ich trage eine cremeweisse Baumwollhose, einen cremeweissen Sportfahrerpullover im Stil der 60er Jahre mit der dunkelbrauner Aufschrift „Monza“, darunter ein weisses Hemd von Féraud, dunkelbraune Wildlederhandschuhe mit cremeweisser Häkeloberfläche von Giovanni Cavalieri in Parma, eine alte Admiral von Longines, und dunkelbraune Norweger französischer Art von Sutor Mantelassi über englischen Socken, ebenfalls dunkelbraun mit cremeweissem Muster. Hinter den Sitzen liegt eine passende Glencheckjacke von Carlo Barbera. Ich bin unterwegs zum exklusivsten Ort der Welt.

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Nun mag mancher vielleicht denken, dass ich nur einen der vielen Alpenpässe fahre, die in ein eisiges Nichts führen, umrahmt von Bergen, die komische Namen haben und von Menschen bestiegen werden, die Funktionsjacken mit Logos und unförmige Hosen tragen, und Müsliriegel für Essen halten. Der Flüelapass liegt auch nicht in einem Land mit automobiler Zivilisation, sondern nur in der zutiefst autohassenden und unsportliche Strafzettel ausstellenden Schweiz, die anspruchsvollste Strasse der Europas ist drei Pässe weiter am Stilfser Joch in Italien, und um die schönste aller Strecken am Jaufenpass zu erreichen, müsste ich erst nach Meran. Jeder Opel kann sich am Füelapass von der ramponierten Südrampe die Federung ruinieren lassen. Es ist nur einer von vielen grandiosen Alpenpässen mit unfassbarem Licht, wenn das Wetter gut ist, und elend trüber Suppe, wenn die Photographen der Fremdenverkehrbüros nicht kommen.

Kein Grund also, warum ich mir meine Mantelassis im Altschnee und auf spitzen Steinen in 2383 Meter Höhe ruinieren sollte. Und trotzdem, in dieser lawinenbedrohten Einöde zwischen zwei Bergketten, wo sich Ende Mai der Schnee am Strassenrand bis über zwei Meter hoch auftürmt, ist die allerbeste Lage. Besser, viel besser noch als Davos, besser als Aspen, besser als alles, was man kennt, der Ort, gegen den der Rest der Welt abfällt, und sie teilt in diejenigen, die hier sind, und alle anderen, die keinen Zutritt haben. Hier oben im eisigen Nichts am Pass soll er beginnen und sich bis zum nächsten 3000er Gipfel ziehen, der nicht weit entfernt liegt. Der Gipfel heisst Schwarzhorn. Und die Firma, die ihn zur Weltsensation macht, ist die Hotel Schwarzhorn AG. Gewesen.

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Dieser mächtige, dunkle Felsstock ist das Schwarzhorn, und ganz oben, auf dem Gipfel, sollte das höchstgelegene Luxushotel Europas entstehen. Wobei „Hotel“ eine nicht ganz passende Umschreibung ist; geplant war nicht weniger als eine abgeschottete Welt der Reichen. Jeder kann nach Davos fahren und sich über die minderwertige Architektur lustig machen, auch höchste Preise retten den Millionär nicht vor den billigen Plastikkameras durchgeschleuster Chinesen, und manche billigeren Hotels bringen ein Publikum herein, an das sich offensichtlich im Ort die Plastiktaschenhersteller und Taschenmesserhändler wenden. Man kann Orte nur so weit verteuern, dass unerwünschte Subjekte mit weniger als 100.000 Jahreseinkommen gerade noch die Wahl haben, sich aufgrund des Rufes des Ortes als nützliche Idioten ausnehmen zu lassen, oder nur kurz zu bleiben und höhnisch zu lachen. Das Hotel auf dem Schwarzhorn dagegen verfolgte eine andere Idee: Hier hat nur derjenige Zutritt, der den Ansprüchen vollumfänglich genügt, sei es nun als Mieter oder Besitzer eines Appartments.

Denn so einfach kann man dort nicht hinaufgehen. 800 Höhenmeter geht es über Geröll, Steinbrocken und kleine Gletscherreste, und in den 80er Jahre glaubte man auch noch, man könnte hier ganzjährig Ski fahren. Der Zugang zum Hotel wäre nur über eine Standseilbahn möglich gewesen. Wer unten nicht vorgelassen wurde, wäre nie auch nur in die Nähe der Reichen gekommen. 800 Höhenmeter und vier Kilometer Luftlinie, näher wäre kein Unbefugter je den dort oben Lebenden und Entrückten gekommen, ihrem Gipfelhotel und ihren Vergnügungsorten auf dem Radontgletscher, der selbst wiederum durch eine kaum passierbare Schlucht von der Strasse der Sterblichen getrennt ist. Dort drüben aber hätte man Steinböcke schiessen können, wenn es einem langweilig geworden wäre.

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Die Erhöhung des Menschen durch seine Umsiedlung auf hohe Gipfel ist nicht wirklich eine neue Idee; ihr huldigten die Zikkurate der Zweistromlandes genauso wie der Olymp der Götter oder der biblische Bericht vom Berg Sinai. Entrückung, Überlegenheit, Weltenferne, das ist nicht nur das Selbstbild eitler Feuilletonisten, wenn sie, in ihren Büros eingesperrt, Bloggern mit ein paar zusammengestöpselten Halbbildungsbrocken aufgrund deren Hinwendung zum „minderwertigen“ Internet mangelnde Qualität bescheinigen; das spielte auch beim Architekten Bruno Taut eine wichtige Rolle, der aus einer ganz anderen Lage, der des verlorenen ersten Weltkrieges, und aus dem folgenden Elend heraus, das dem fettfaulen Journalismus noch bevor steht, das Ideal einer „Alpinen Architektur“ entwarf. Taut zeichnete Kristallkomplexe auf hohen Gipfeln und Eismeeren, die Berge in künstliche, bessere Welten verwandelten und den Menschen durch die Erhabenheit zu einem besseren Wesen machten. Allerdings dachte Taut dabei nicht nur an die Reichen, sondern an alle Menschen, er wollte ganze Städte in den Bergen und nicht nur die eine Siedlung, die antrat, alles andere in den Schatten der Inferiorität zu stellen, Unerwünschten den Zugang in kafkaesker Manier zu verneinen, und eine Welt der Wohlhabenden zu schaffen, in denen jeder nicht Wohlhabende lediglich dienende Zwecke besitzt.

Es wäre das Überdavos geworden, gekommen, um das bisherige Davos und seine durch die demokratischen Strukturen des Landes unvermeidlichen Nachteile zu beerben. Es war eine in sich logische Weiterentwicklung geworden und der neue Stupor Mundi, ein neues Castel del Monte und eine Absage an eine zu bürgerliche Welt, die jedem ein gewisses Mass an Zutritt erlaubt. Man gründete also eine AG und stellte auf dem Flüelapass Tafeln auf, die Durchreisende zur Beteiligung animieren sollte, man versprach eine einzigartige Gelegenheit, bis sich zeigte, dass es vielleicht doch nicht so einfach ist. Der Elan der 80er Jahre verschwand, und 1994 ging die AG in Liquidation. Es gibt kein Hotel und keinen Staat der Reichen auf dem Schwarzhorn, unerreichbar für normale Menschen, es gibt nur den Berg, das Licht und die Erkenntnis, dass der Berg früher oder später jedes menschliche Bemühen zertrümmert, abschüttelt, unter Schneemassen begräbt und zu kleinen Steinen zermalmt, denn vor dem ewigen Berg ist alles sterblich und nichts von Dauer.

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Und deshalb ist das Schwarzhorn wirklich der exklusivste Ort der Welt geblieben, noch exklusiver als das geplante Reichenkristall an seiner Spitze, einsam, gigantisch, ein kraftvoller Titan, nicht einmal die Reichsten der Reichen dürfen im Gegensatz zur Planung dort oben wohnen, sie werden ausgeschlossen und müssen weiter demütig wartend in Davos bleiben. Man kann ihn besteigen, aber wenn man nicht aufpasst, bringt er einen ohne Gnade um. Die Davoser überlegen jetzt, ob sie hier oben nicht vielleicht einen Windpark hinstellen, denn zu irgend was muss man den Ort ja verwerten und entweihen können, zumindest so lange, bis der Berg zurückschlägt und dem Wurm seine Bedeutungslosigkeit zeigt. Würde er mich mit einer Mur in den Abgrund schieben, meine Mantelassis würden genauso schnell vergehen wie Lobbs oder Deichmänner, meine Longines würde zertrümmert werden wie eine Breguet oder eine Swatch, dem Felsenbrocken wäre es egal, ob er nun einen Roadster zerquetscht, einen Aston oder einen Astra, und niemand würde je wissen, was da unter dunkelbraunem Geröll und cremeweissen Schneeresten verfault, und irgendwann hinuntergespült wird, sei es nun auf der einen Seite des Passes in den Inn und die Donau bis ins schwarze Meer, an dessen Gestaden sich die Ballermänner besaufen, oder auf der anderen Seite in das Rheintal Richtung Bodensee, wo jene Furchtsamen ihr Geld über die Grenze bringen, denen der Platz auf dem Schwarzhorn und der Traum eines Reichenstaates für immer verwehrt sein wird.

Ich aber lebe, und fahre weiter zum Ofenpass und ins Val Müstair.

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228 Lesermeinungen

  1. Puhh! Nochmal gut gegangen!...
    Puhh! Nochmal gut gegangen! Gute Reise, denn Geben und Bewahren ist seliger denn Nehmen.
    Also kehren Sie bitte wohlbehalten zurück und erfreuen Sie uns weiterhin.

  2. BITTE, Don! Kracht ist 10...
    BITTE, Don! Kracht ist 10 Jahre her. Schluss mit dem Labelgetue.
    Und ein GANZ KLEIN WENIG MEHR Männlichkeit bitte. Die Tortenschlachten, naja. Aber HÄKELHANDSCHUHE?????
    Und: BITTE kaufen Sie sich ein diesem Labelgetue und Kultiviertheitsdemonstrationszwang angemessenes Auto. Wie wäre es denn mit einem MB R107? Einem späten Jaguar XJS?

  3. Welch furiose...
    Welch furiose Schlußsequenz!
    Wunderbar die Wiederholung der Farben aus der Eingangspassage!

  4. Sehen Sie, genau dafür...
    Sehen Sie, genau dafür bräuchten wir eben feudale Verhältnisse. Damit man mal wieder wirklich etwas Großartiges schaffen kann und damit die Abdichtung von Drecklöchern in der Tiefsee nicht die größte menschliche Herausforderung bleibt.
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    Zumindest, wenn man sich dann auch noch zu schade ist, den Bärenschlepper zu benutzen.
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    Dieser Pfad aber führt nicht nach Rom:
    http://www.youtube.com/watch?v=3tfHXobSQNI

  5. Eine schöne geschichte, die...
    Eine schöne geschichte, die dunkel an ein dürrenmatt-werk erinnert, in dem die reichen in einem völlig kargen hotel bei wasser und brot zu horrenden preisen leben und sich diesen totalverzicht als den wirklich wahren luxus verkaufen lassen. Apropos Verzicht, sehr geehrter Don: Gibt es in Ihrer sehr wohlbestückten Welt Gegenstände, auf die Sie unter gar keinen Umständen verzichten mögen ? Sich auf Ihre Aufzählung freuend und grüßend, Ihr Gutesrecht.

  6. Keine Gestaltungsmacht...
    Keine Gestaltungsmacht nirgends.

  7. Mit Ihrem Kapital von 350 000...
    Mit Ihrem Kapital von 350 000 CHF hätte sich die „Hotel Schwarzhorn AG“ nicht mal die Seilbahn leisten können, um den Beton fürs Hotelfundament hochzuschaffen. Liquidation 1994. Offenbar waren die Reichen doch nicht so dumm, um sich bei diesem Projekt zu verzocken. – Und bei Ihrem Bekleidungsaufwand, werter Don, hätte ich mindestens ein Panoramafoto vom Gipfel des Schwarzhorn erwartet. Das letzte Stück ist auf bequemen Alluleitern zu erklimmen. Sie sind doch schwindelfrei?!

  8. Don Alphonso, im Landwassertal...
    Don Alphonso, im Landwassertal (also da, wo Davos liegt), gibt eben der Tourismus den Ton an, dessen Kriterien fast überall ähnlich bis gleich und masslos bescheiden sind. Da hatte Bruno Taut sicher Recht, obwohl er mit der Alpinen Architektur wohl mehr die Menschheitsmetapher des Sozialismus, weniger die Erhabenheit der Natur und ihrer Gewalt meinte. Gute Reise über den schönen Ofenpass. In Zernez gibt’s ürbigens interessante von Planta-Bauten, jener Familie, die das Unterengagdin während Jahrhunderten beherrschte.
    Nitz, ohne gehäkelte Handschuhe ist das sportliche Autofahren in heissen Sommern nicht ungefährlich. Für kuvenreiche Passstrassen sind sie praktisch, angenehm, und -da wir gerade aus dem „Zauberberg“-Country kommen- auch kleidsam.

  9. specilmarke, so wie mir die...
    specilmarke, so wie mir die Geschichte erzählt wurde von einem, der damals schon im Geschäft war, hat man vor der Liquidation den Zeichnern das Geld weitgehend zurückerstattet. Und wie im Text erwähnt – ich musste weiter ins Val Müstair für die nächste Geschichte, da blieb keine Zeit für Kraxeleien.
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    gutesrecht, ich glaube ohnehin, dass man die Schweiz kennen m uss, um Dürrenmatt und Glauser zu verstehen. Gesundheit und Bücher würde ich sagen, ich kann mich nicht von Büchern trennen, und würde meine Gesundheit gern behalten.

  10. Dies sind die Schrecken des...
    Dies sind die Schrecken des Eises und der Finsternis, die das merkwürdige Bestreben der Menschlein so schnell und spurlos zunichte machen. Gab es nicht in Aspen ein ähnlich vermessenes Projekt, das mittlerweile billig zum Verkauf steht? Wie auch immer, auch die Zikkurate versanken wieder in dem Schlamm, aus dem sie gemacht wurden. Es ist immerhin tröstlich, daß es solche Orte gibt, die sich der schnöden Nutzung durch Kneipenwirte (und seien sie noch so exklusiv) widersetzen. Auch die Bäume der happy few wachsen nicht in den Himmel.
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    Lieber Nitz, Sie scheinen das Ironiekonzept nicht so recht verstanden zu haben. Kein Grund, zu schreien. Und Herr Kracht ist da nur epigonal. Das Prinzip stammt von Bret Easton Ellis.

  11. Die Schönheit des...
    Die Schönheit des Scheiterns… Das ist fast gottesfürchtig, so wie Du es beschreibst.

  12. Diesen Bau hat Bruno Taut als...
    Diesen Bau hat Bruno Taut als Architekt verantwortet, fast gleichzeitig malte er seinen Bilderzyklus „Alpine Architektur und Auflösung der Städte“. Im ersten Weltkrieg hat er die Bauleitung für eine Schießpulverfabrik übernommen, fast gleichzeitig hat er Friedensdenkmäler entworfen, die es nur auf dem Papier gibt und Zeitgenossen wohl auch für Kriegsdenkmäler gehalten haben. – Er hat später auch etwas gefälligere Kanten hinterlassen, die überall in Berlin herumstehen, aber nicht unbedingt bemerkenswert sind.

  13. Savall, es gab in Aspen einige...
    Savall, es gab in Aspen einige derartige Objekte, aber das Bekannteste ist der Yellowstone Ski Club http://en.wikipedia.org/wiki/Yellowstone_Club und der ging 2008 pleite. Allerdings tat der so, als wäre man ein entzückendes, gemütliches Dörfchen in den Bergen und nicht der Gipfel der Welt.
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    Rosinante, ohne dem nächsten Beitrag vorgreifen zu wollen – das Val Müstair ist in jeder Hinsicht schöner als Davos und bringt eigentlich alles heute noch, was Davos nur verspricht, plus Weltkulturerbe plus eine Stunde nach Meran. Bruno Taut kam mir nur in den Sinn, weil der Berg an sich genau so ein Bruno-Taut-Berg ist, und das Projekt natürlich begriffen hat, was Taut auch selbst dachte, und dann die falschen Schlussfolgerunge daraus zog.

  14. Das Unvollendete, danke, ab er...
    Das Unvollendete, danke, ab er wenn man an einem Berg schon mehrmals umkehren musste, weil er Nebel spuckte, im Sonner beschneit wurde oder einem schon auf der Anfahrt einen Brocken auf die Strasse warf – dann weiss man einfach, dass die Berge gross sind, und der Mensch vor ihnen nichts.
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    specialmarke, man muss Tauts Anliegen auch aus der Zeit heraus sehen, die für Architekten nicht eben gut war: Weil es keine Aufträge gab, machte man eben Phantasieprojekte wie Dampferausrüstungen für Schiffe, die nie gebaut wurden, man plante schwimmende Plattformen im Atlantik für den Flugverkehr nach Amerika und beteiligte sich an Wettbewerben für Hochhäuser, die nie gebaut werden würden. Das Unmögliche wurde geplant, weil das Mögliche nicht mehr denkbar war.

  15. Wirklich tolle Photos !
    Ein...

    Wirklich tolle Photos !
    Ein wirklich schönes Reiseziel.
    Das Outfit ist gar nicht so wichtig; da oben sehen einen nicht viele.

  16. Don Ferrando, gern geschehen,...
    Don Ferrando, gern geschehen, nachdem es ja immer wieder Texte von Journalisten gibt, die den Bloggern jede schaffende Fähigkeit absprechen, wollte ich ein wenig fabulieren.
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    HansMeier555, und wenn man es dann hätte? Ich denke, man würde sich dort oben entsetzlich langweilen, aber der nächste Ort, der den Besuch lohnt, ist mindestens zwei Stunden Fahrt entfernt, und auch so ein Hubschrauberflug ist nicht immer ein Vergnügen. Die Geschichte ist voll von solche Ideen, wie etwa das Teehaus, das Bormann hat Hitler bauen lassen, und das er nicht haben wollte. Man stellt sich das nur immer so toll vor; nach einer Weile jedoch…

  17. milan, ich fahre froh und...
    milan, ich fahre froh und gelassen und nicht zu schnell, denn ich möchte mich ja noch weiter freuen.
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    Nitz, sogar das „Also“ spielt auf Kracht an, der ein wirklich feiner Mann ist, da darf man schon über 15 Jahre hinweg in eine Erinnerung verfallen. Ich habe gut 20 Paar Autohandschuhe, und wenn man im Sommer über hohe Pässe fährt, auf denen noch Schnee liegt, sollte man genau diejenigen mit der gehäkelten Oberfläche nehmen – auch wenn es, wie ich gern zugebe, vielleicht etwas seltsam aussieht, aber so bräunen die Hände gleichmässig. Einen Sunbeam von 1955 habe ich schon. Und die Barchetta ist nun mal seit 1995 in der Familie, so einen Wagen gibt man nicht einfach auf. Für Jaguar und Mercedes bin ich noch nicht fasttot genug.

  18. Der Mann vom Lande - ohne...
    Der Mann vom Lande – ohne Schwellenangst. Wie schön das wäre.
    Ingolstadt – douze points!

  19. Gut,
    dass unser Don in Cabrio...

    Gut,
    dass unser Don in Cabrio hat. Wie wir ihn kennen, schmuggelt er auf seiner geschichts- und kulturverbrämten Einkaufstour wieder schimmeligen Käse aus Gletscherspaltentälern in das Kontrollgebiet der EU-Kommission. Wann werden endlich die Haschischhunde auf Greyerzer umgeschult?

  20. @ Hansgeier333: Hunde finden...
    @ Hansgeier333: Hunde finden den schon, auch ohne Ausbildung; aber sie fressen den Greyerzer ohne Umstände auf und dann ist das Beweismittel weg.

  21. Hier ist nochmal die...
    Hier ist nochmal die Geschichte von Yellowstone – die so natürlich in der Schweiz nicht stattgefunden hat, auch wenn Credit Suisse dabei war.
    http://www.nytimes.com/2009/06/14/business/14yellow.html?_r=2&scp=1&sq=Tim%20Blixseth&st=cse

  22. Lieber Don,
    was meinen Sie...

    Lieber Don,
    was meinen Sie mit, „wenn man es hätte“?! Es gibt viele Schlösser, in denen der Bauherr nie gelebt hat. Doch heute wollten wir sie nicht missen.
    So Projekte sind eine Verpflichtung, eine Aufgabe — da geht es nicht vorrangig ums Vergnügen.

  23. Nun ja. Es gibt nun einmal die...
    Nun ja. Es gibt nun einmal die Notwendigkeit finanzieller Fallensteller, weil es eigentlich keine Religion gibt, in der finanzielle Gier gut geheissen wird.
    Mann kann ja trotz sich lustige Aufgaben ausdenken, so wie z.B. der Frau vom Fahrraddladen zwei Straßen weiter mitteilen, dass man gerne mit ihr kuscheln würde, weil sie richtig süß ist.

  24. Don - ja doch, das mit der...
    Don – ja doch, das mit der Barchetta in ehrwürdigem Familienbesitz (…) haben Sie uns schonmal erzählt. Ich trage doch auch nicht die BHs meiner Tante auf, nur weil sie „in Familienbesitz“ sind.
    So unterhaltsam Ihre Blogs sind, so sehr fremdschäme ich mich für Ihren tantenhaften Kuchenkonsum und Ihr Studentinnenauto.
    In den beiden relevanten Großstädten Hamburg und München (in MUC habe Sie doch studiert, oder?) fahren die etwas bessergestellten 30-40somethings, sofern mit etwas Kultur versehen und nicht ganz neureich, gerne was sportliches von Jaguar oder MB aus dem Youngtimersegment (70er/80er), entweder geerbt oder vom Youngtimerdealer für den geerbten Look erworben. Sowas würde Ihnen auch stehen. Barchetta ist ein typischer Klein/Mittelstadt-BWL-StudentINNEN-Wagen, den Sie als gestandener Mann bitte doch ganz langsam mal gegen etwas standesgemäßes austauschen.
    Sie tragen doch auch keine bunte Swatch (mehr)? Oder Benettonsweatshirts in lustigen Farben???

  25. Ich aber fuhr nur bis...
    Ich aber fuhr nur bis Brüssel, in einer Pauw Lederjacke und ohne gehäckelte Handschuhe. Statt Pässe gab es einen unendliche langen Stau, der mich am Ende des sehr langen Nachmittags vor den Palästen der Eurobürokraten ausspuckte (eigentlich wollte ich weiter zu den uns am nächsten liegenden Erhebungen, den Ardennen). Bei den Bürokraten am Robert Schumanplatz brannte nirgendswo mehr Licht. Ich aber lebe und fuhr wieder nach Hause.

  26. Lieber Nitz
    Sie haben recht....

    Lieber Nitz
    Sie haben recht. Der Don sollte das nächste Mal die Kasel anziehen, wenn er auf den Gipfel wandert.

  27. @der Tiger

    Hatten wir auch...
    @der Tiger
    Hatten wir auch lange nicht mehr, Ihre Brüssel“abenteuer“.

  28. ...und statt Fiat (rostet...
    …und statt Fiat (rostet schon im Katalog) wenigstens Opel (rostet etwas später)…

  29. ...es entfallen auch die...
    …es entfallen auch die Überhol-Zwänge auf den Pässen.

  30. Don Alphonso@: Haben der Herr...
    Don Alphonso@: Haben der Herr hoffentlich die langen Unterhosen nicht vergessen? Die von Bleyle oder so? Bitte nie das Zwischengas vergessen, sonst krachts im Getriebe. Bin übrigens nicht fasttot. Sind Sie überhaupt´s satisfaktionsfähig?
    Ja mei da Bruno, da Taut. Diese expressionistischen, visionär-futuristischen Skizzen, Gouachen, Federzeichnungen haben halt die damalige Bautechnik (bewusst nicht das Wort Technologie verwendet) überfordert, so ähnlich wie itzo die Angloamerikaner mit dem Schliessen des akuten Spundlochs.
    HansMeier555@:
    Wer weiss was uns da alles erspart blieb an überspannten Höhenflügen, obwohl und so. Der Werkbund-Pavillon 1914 in Köln muss allerdings Klasse gewesen sein. Bruno und sein Bruder Max Taut, ebenfalls Architekt, waren Mitglieder der A-Gruppe „Gläserne Kette“ so um 1922.

  31. Rosinante@: Jürg Jenatsch...
    Rosinante@: Jürg Jenatsch lässt über Conrad Ferdinand Meyer grüssen, der MMR (90)hätte sicherlich an dem etwas zu begrummeln.

  32. Was ist mit dem Mond?...
    Was ist mit dem Mond?

  33. lieber Plindos,
    haben Sie...

    lieber Plindos,
    haben Sie heute das köstliche Interview mit MRR in der FAS gelesen? (Frau von Adorjan hat’s auch gut gemacht). Nun, ich bin natürlich nicht sicher, aber bei Jenatsch, wenn ihn MRR durch C.F. Meyer kennt, wird ihn sicher grummelnd stören, dass er sich (ich glaube, im Kloster Thusis) so blöd um die Ecke bringen liess. So sterben nur Helden. Für ein James Bond-Drehbuch wäre dies zu banal und zu wenig unterhaltsam.
    Ihr Rosinante

  34. zum exklusivsten ort der welt....
    zum exklusivsten ort der welt. sehr schön.
    fehlt nur noch die berühmte begleitmusik:
    http://www.youtube.com/watch?v=e6tJWY2Vaz4

  35. Und ist die "Exklusivität"...
    Und ist die „Exklusivität“ eines Ortes überhaupt ein Vorteil? Unterm Strich bringt das nur ein erhöhtes Risiko, jemandem wie Gloria TT oder Stefan Raab zu begegnen.

  36. @ HansMeier555 : Exklusivität...
    @ HansMeier555 : Exklusivität bedeutet man darf sich überschätzen und gegen Geld spielt die Umgebung das ganze mit und lacht nur im Hinterzimmer.
    Exquisit bedeutet, es gibt welche die sich für wichtig halten und über die Exklusiven auch offen lachen.
    Abgehoben bedeutet ; jeder lacht über jeden (im Hinterzimmer).

  37. @HansMeier555
    .
    über die...

    @HansMeier555
    .
    über die beiden würde ich mir ja noch weniger sorgen machen, als um neureiche Russen.
    .
    grundsätzlich haben sie jedoch recht. die die schon lange Geld haben und sich dessen auch bewusst sind, könnten dort auf die treffen, die zwar das Geld haben, aber das zugehörige benehmen vermissen lassen. solchen aufsteigern kann man nichtmal mit überhöhten Getränkepreisen in den Vergnügungslokalitäten begegnen.
    .
    vlt hilft auf dauer nur der intensive einsatz von kammermusik im gediegenen ambiente um solcherlei volk fern zu halten …

  38. Vielleicht aber auch nicht so...
    Vielleicht aber auch nicht so simpel.
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    Solchen Sonnensteinen und Zauberbergen wohnt noch ein anderes Begehren inne. Es geht nicht nur ums Abgrenzen von den Niemanden, sondern auch ums Zusammensein mit den Auchauserwählten. Abschotten kann man sich mit Geld überall, an anderen Orten wohl noch zuverlässiger und bequemer. Aber auf so einem Gipfelhotel trifft man mit anderen Vertretern der eigenen Schicht zusammen, die dort topographiebedingt einem auch nicht so leicht aus dem Weg gehen könnten.
    So ähnlich wie vor 100 Jahren auf dem Luxusdeck des Atlantikdampfers. Damals fand die Gesellschaft ihren Mittelpunkt noch im Ballsaal.
    Und genau daran dürfte das Projekt letztlich gescheitert sein. Die heute Elite ist keine Gesellschaft mehr und wäre vom Zwang, sich in einer solcher zu bewegen und zu benehmen, genervt, gestresst und überfordert.

  39. @HansMeier: nun ja, ich kann...
    @HansMeier: nun ja, ich kann schon verstehen, daß Leute wie Bill Gates oder andere nicht immer die lästige Security um sich haben wollen (die verlinkte Yellowstone-Geschichte). Ein Naturell wie Louis XIV, der zeitlebens ein Hofzeremoniell um sich hatte, haben heute die wenigsten, selbst der Nachkomme von Wilhelm II äußerte sich in einem Interview mal sehr erleichtert darüber, daß ihm das erspart blieb. Ich glaube, das ist schwer auszuhalten. Da muß man quasi noch im Schlaf und auf dem Klo Präsenz zeigen, und das auch noch lebenslang. –
    @DA: es gab doch auch mal diese Idee von einer Reicheninsel „Atlantis“, die mal wer auf Teneriffa bauen wollte, WIMRE auch aus den 1980ern. Davon hat man auch nie mehr was gehört. Ob aus Dubai mehr wird wie eine Geisterstadt in 50 Jahren?

  40. Mein letzter...
    Mein letzter Dienstort:
    http://www.youtube.com/watch?v=Wb7K_KUJqoQ

  41. @ dervorstadtprolet...
    @ dervorstadtprolet :
    Filmzitat : Er: Das ist klassisch oder ? // Sie: Ja. // Er: Hab ich sofort gehört ….. kein Gesang ……. //
    Wie Sie die Augen nach innen dreht, kann man leider nicht per Text beschreiben.
    Wo immer eine/r ist der wichtig ist, sein könnte oder auch nur werden könnte, er/sie hat ihre „Umgebung“ dabei, wie der unabgedeckte Frühstückstisch die Stubenfliegen. Das ist menschlich, also quasi genetisch.

  42. Schon Goehte brach seinen...
    Schon Goehte brach seinen Versuch der literarischen Gestaltung einer „pädagogische Provinz“ ab, weil sie sinn- und inhaltsleer ist. Es gilt immer die ganze Welt zu gestalten.
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    Und was „Rand“ ist und was „Mitte“ ist oft auch mindestens ambivalent. Was ist „Moskau“ im Vergleich zu „Jasnaja Polnaja“ sozusagen?
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    Bleibt außerdem noch die Frage, wie einer umgeht mit dem Begriff „Hermetik“ … ? Gesellschaftlich aufgeklärt und ganzheitlich denken wir doch; also unreflektierte, bzw. unfreiwillige H. ablehnend. Spielerisch soll das Leben sein, bestenfalls meistens bis immer häufiger.
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    Es gilt aber wohl auch: „Your peers are your natural allies“. Für die Meisten zumindest. Deswegen machen auch „Rentner-Sonderkolonien“ in Florida für manche Sinn. Z. B. weil sie sich und ihre (gewesene) Welt da bruchlos selber wieder sehen und wirkliche Persönlichkeitsentwicklung (auch weiter) nicht verlangt ist. (Und zählt nicht „Fisher-Island“ auch zu diesen Orten, lediglich teurer?)
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    Danke für den netten Bericht unbedingt und die schönen Fotos also!
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    Wie gesagt: „Hermetik“ ist für Doofe. Hier: http://www.fisherislandclub.com/club/scripts/section/section.asp?GRP=6149&NS=PA Wer will oder muss denn da wohnen oder leben, „wenn ihn nicht die Selbstentfremdung völlig verinnerlicht hat?“ .
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    Don macht also alles richtig. (Nebenbei: Wann hat er eigentlich das letzte Mal Kerouac gelesen „on the road“? Und klar lesen wir immer alles mit kritischem Genuss … . (Leider fühlt man sich genötigt, Trivialitäten solcher Art immer häufiger anfügen zu müssen) Die silberne Schönheit von Dons Wagen findet sich eben auch bei Kerouac. Und unter blauem Himmel. Und als „blau-silberne Schönheit“ eben auch schon in der Dichtung. Und für manche im Besteck des Morphinisten, also den Drogen verwandt. Freiheit kann eben auch Rausch sein. (Man muss es heute wohl dazu sagen: Wir hatten nie Probleme mit Drogen, wissen nur bildungsweise davon, logo.)
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    Und immer schließen sich die Kreise, wenn man will (aber ungefähr nie unbemerkt): Wir hätten noch eine Buchempfehlung dazu: „Das Buch „DROGE FAUST PARSIFAL“ geht so: Eine Einar Schleef genannte Figur sitzt in einem tiefen, gewaltigen Steinbruch, und um sie herum türmen sich die lebens- und arbeitsbestimmenden Themen wie hohe Felsen … “ liest man banalerweise dazu.
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    http://www.amazon.de/Droge-Faust-Parsifal-Einar-Schleef/dp/3518408623 Man kann die Berge auch in die Ebenen holen und in die Köpfe konzentrieren – und dies auf die Bühne bringen.
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    „Über Schleef urteilte die österreichische Schriftstellerin Elfriede Jelinek in einem Nachruf: „Es hat nur zwei Genies in Deutschland nach dem Krieg gegeben, im Westen Fassbinder, im Osten Schleef.““ http://de.wikipedia.org/wiki/Einar_Schleef — Schleef wäre, glaube ich, hin- u. wieder auch eine gute, ergänzende Reiselektüre.

  43. 'tschuldigung fuer den...
    ‚tschuldigung fuer den unqualifizierten Einwurf von 21:20 Uhr, aber es wollte ja nichts passieren hier.
    Jetzt geht’s ja weiter.
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    Forgeth my fate (unplugged Dido)

  44. Und natürlich war wohl von...
    Und natürlich war wohl von 100.000 im Jahr ohne arbeiten zu müssen die Rede, „ohne die Fron eines Brotberufes“, nicht wahr?
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    Wie die Zeit vergeht – und wie weit wir aus der alten Bundesrepublik in den letzten Jahren schon in eine neue, andere BRD eingetreten sind, lässt sich, wie ich finde, z.B. am Roman „Winterspelt“ von Andersch gut nach empfinden, bzw. wird beim Wiederlesen deutlich: Die gesamte alte BRD hatte eine ziemliche „Hermetik“ so zwischen den Blöcken. Und fühlte sich wohl da. Und war viel Selbstbetrug und Beschönigung an diesem Zustand in toto. („Ich weiß nichts! Sie wissen nichts! Wir alle wissen – nichts!“ – der berühmte Ausspruch Wehners, mit welchem der sagen wollte, dass die Weltpolitik in Washington und Moskau gemacht wurde. Und von den Deutschen hier – gerade auch in der Bonner Politik – wusste das aus sich selbst heraus fast keiner, war eher nicht bereit, das wahrzunehmen, anzuerkennen.)
    .
    „Ab 1958 lebte Andersch im entlegenen Valle Onsernone im Tessin (seine Nachbarn waren Max Frisch und Golo Mann). Sein Umzug war auch ein Protest gegen die politische, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland (1972 nahm Andersch sogar die Schweizer Staatsbürgerschaft an). Er lebte als erfolgreicher freier Schriftsteller und ging mit seiner Frau auf ausgedehnte Reisen, über die er Bücher schrieb.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Andersch
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Winterspelt_(Andersch) „Ähnlich wie in seinen früheren Romanen greift Andersch auch hier wieder sein persönliches Grundthema auf, die Freiheit, und die Freiheit und Macht des unabhängigen Gedankens.“
    .
    Eigentlich spielt der Roman ja im Weiler Hemmeres bei Winterspelt. Man kann da auch heute noch über die „Grüne Grenze“ auf einer Weidebrücke nach Belgien fahren, unter den überwucherten Brückenresten der früheren Bahnlinie hinweg. Hochromantisch sozusagen. (Eigentlich: Leider hochromantisch). Und es ist alles Europa. Gibt keine grünen Grenzen mehr. Sehenswert. Erlebenswert. Heute vielleicht fünf Wagen die Woche wo im Herbst 44 Deutsche und Amerikaner sich lange Zeit schußlos gegenüberlagen, „schußlos“ damit es im Heeresbericht mal wieder heißen konnte „im Westen nichts Neues“. Und sich wortlos aber sprachverständig die Ufer der Our aufteilten: „Wenn wir heute ungestört hier fischen, dann dürft ihr morgen dort drüben. Und sehen beide so lange weg.“.
    . http://de.wikipedia.org/wiki/Hemmeres – Die „Anschlussstelle Winterspelt“ der A 60 ist die erste auf deutscher Seite.

  45. Exklusiv sind auch die Hell's...
    Exklusiv sind auch die Hell’s Angels.
    .
    Lieber Don, schreiben Sie mal was über Anwälte (Schwerpunkt Strafverteidiger)?

  46. ja ! geschafft ich gehör...
    ja ! geschafft ich gehör dazu, mehr als100 tsd. ist das leben schön

  47. Vor oder nach Steuern?...
    Vor oder nach Steuern?

  48. knapp danach...
    knapp danach

  49. Die Exklusivität der...
    Die Exklusivität der Milliardäre und deren Schwierigkeiten im sozialen Umgang miteinander wird sehr schön auch von Jules Verne in seinem Roman „Die Propellerinsel“ dargestellt. Die Projektbeschreibung des Autors würde sich wohl auch heute noch für ein Prospekt einer zu gründenen Aktiengesellschaft eignen, die vielleicht ein wenig erfolgreicher wäre als die „Hotel Schwarzhorn AG“. – Ein durchaus lesenswerter und amüsanter Roman.

  50. dafür muss ich auch jeden tag...
    dafür muss ich auch jeden tag die massen ertragen und kann nicht wie Sie alpine Eremitenorte aufsuchen

  51. Der exklusivste Ort für...
    Der exklusivste Ort für Milliardäre…

  52. Hell's Angels exklusiv...alles...
    Hell’s Angels exklusiv…alles quatsch!!!

  53. also, was die frage Vor oder...
    also, was die frage Vor oder nach Steuern? angeht: sind steuern eigentlich legitimiert?

  54. liebeder Autor dieses Blogs...
    liebeder Autor dieses Blogs hat richtich die menschliche Nichtichkeit erkannt, ohne uns Felsen haeten diese Menschen jene Orientierungslosigkeit an den Tag gelegt, welche an flachen Gestaden des MittelOstmitteleuroasiens dominierend erscheint. Fuer erhabene Betrachter jedenfalls ist es leicht zu uebersehen. Gruesse aus Wolke 1

  55. @ anwalt: nein. (applaus und...
    @ anwalt: nein. (applaus und freude bei gheluved.)

  56. anwalt, dass steuern legal...
    anwalt, dass steuern legal sind , reicht doch, sehen sie es doch so: das land / der fürst/ die gesellschaft schenkt ihnen einen sack gold und sie geben 2 taler zurück

  57. so habe ich es mir immer auch...
    so habe ich es mir immer auch vorgestellt, bin beruhigt es nicht mit machen zu muessen, ha

  58. Der exklusivste Ort für...
    Der exklusivste Ort für Milliardäre… ist der Knast vor oder nach steuern ist egal

  59. 2 taler? auf einen Sack - wo...
    2 taler? auf einen Sack – wo verweilen denn Sie derzeit. Saudiarabien?

  60. es kommt immer darauf an,...
    es kommt immer darauf an, wieviele taler im sack sind. wenn der sack drei taler enthält und ich muß zwei davon herausrücken, dann bin ich nicht in saudi-arabien.
    @ anwalt: auch ein gefängnis ist eine gated community und sicher eine seeehr cortisol- und adrenalinaufschäumende gesellschaftsinsel für milliardäre. was für ein abenteuer!

  61. Werter Don: Sie sehen das...
    Werter Don: Sie sehen das schon recht – der exclusivste Ort ist der an dem man mit sich oder seinen (wahren*) Freunden ungestört ist. Es kommt allein darauf an sich die Zeit zu nehmen (manch einer würde gar stehlen sagen) um dies zu geniessen.
    .
    Grüsse aus der Tretmühle !
    .
    * die Ouzo Clique sind die Waren-Freunde – das sind die, die über die nächste 20 Jahre ihren Q7 abstottern.

  62. Werter Don, toller...
    Werter Don, toller Artikel,
    gehöre leider nicht dazu, mit 100 K vor Steuern, bitte untertänigst um Erlaubnis weíter mit lesen zu dürfen. Warte auf den Erbfall, dann ist der Drops gelutscht.
    Schöne Grüße aus dem Norden,
    Moritz

  63. Lieber Don, das Fabulieren war...
    Lieber Don, das Fabulieren war spätestens bei der Erwähnung der wiehiessdasnoch „Socken“ klar.
    @nitz 15:08: Warten wir es ab. Der Don hat ja eine britische und eine italienische Seite, und wieviel Kunstfigur da reinspielt sei mal dahingestellt.
    Ich vermute folgendes: Sobald der (englische) Sunbeam bezwungen ist, dürfen wir uns auf eine „Neu“anschaffung auf der italienischen Automobil-Linie gefasst machen. Mit dem Sunbeam hat er zumindest die emotionellen Grundlagen für eines der größten Abenteuer, die die italienische Automobilwirtschaft hervorgebracht hat und welches gleichzeitig noch „leistbar“ ist: einen Maserati Biturbo Spyder von vor 1987.
    Wären Sie damit zufrieden? Very 80s, aber was den einen bei Mountainbikes heute noch anzieht, kann man dort auch finden.

  64. @ moritz: es kommt wie immer...
    @ moritz: es kommt wie immer auf die basis an.
    wenn villa, autos, ferienwohnungen, boot, ausstattung bezahlt und noch piepen übrig sind, kann ich auch mit kleinem geld, d.h. < 100k, weiterkommen, weil dann 'nur' noch die laufenden kosten zu gerappen sind. / wenn ich die dhh noch 10 jahre abbezahlen muß, sind 100k mager, weil ich die bank mit durchfüttere. der neue corsa kostet, der bmw erst, urlaub ist teuer, die nervige blockflöte und das fh-studium der kinder auch. das leben ist ein echtes casino, die bank gewinnt immer. / hoffen wir für sie, daß das gekrähe von der erbschaftssteuer nicht lauter wird. aber wer braucht schon eine yacht oder so? http://www.youtube.com/watch?v=ns1cOTbrbBc

  65. Nächste Woche wird Spanien...
    Nächste Woche wird Spanien gerettet und in zwei Jahren sind wir alle Millionäre.

  66. HansMeier555 - und die...
    HansMeier555 – und die Inflation macht anschliessend aus der Währung wertloses Papier…

  67. @Filou: Kirsten Flagstad oder...
    @Filou: Kirsten Flagstad oder Janet Baker?

  68. Soweit wird es nicht kommen,...
    Soweit wird es nicht kommen, die machen vorher sicher einen Währungsschnitt. Dann hat man zwar nur noch die Hälfte, aber trotzdem keine Millionen.

  69. Bester Don Alphonso
    Ich wollte...

    Bester Don Alphonso
    Ich wollte Ihnen wieder mal zu Ihrem Stück gratulieren. Schönes Beispiel zum Unterschied zwischen denkbar und machbar.
    .
    Und die Bremse hält?

  70. ... bin ja gespannt, ob diese...
    … bin ja gespannt, ob diese Krise etwas mit dem zu tun hat, was Oma und Opa
    so erzählt haben…

  71. wenn ich Butterbrote kaufen...
    wenn ich Butterbrote kaufen will und sie mit Gold bezahle, nehmen die auch
    Zertifikate?

  72. Was heisst das genau,...
    Was heisst das genau, Währungsschnitt?
    So eine Reform wie 1948, wo alle Guthaben um 90 Prozent (oder diesmal nur 50 Prozent) abgewertet werden, um die Tilgung der Staatschulden zu finanzieren?
    Und das halten Sie für politisch-rechtlich durchsetzbar? Ich meine, da fehlen einfach die rauchenden Trümmerlandschaften um uns herum. So ein blöder isländischer Pleitevulkan reicht doch nicht.

  73. Danke, Kopfgeburt, es ist vor...
    Danke, Kopfgeburt, es ist vor allem der Unterschied zwischen „wir machen das“ zu „das wurde dann doch etwas komplexer“, der mir in diesem Fall sehr zusagt. Die Bremsen sind bestens in Ordnung, kein Grund zum Klagen auf allen 10 Pässen.
    .
    minna, ich bin mir da n icht so sicher – wir haben weitaus bessere Verhältnisse heute, als damals. Aber dass es Probleme geben wird, bei denen die Banken besser profitieren als alle anderen, halte ich für ausgemacht.

  74. Hansmeier555, die Franzosen...
    Hansmeier555, die Franzosen hatten das auch nochmal in den 50ern, wenn ich mich richtig erinnere, es gab das auch in der Schweiz. Man kann es als kündtliche Abwertung sehen, oder auch als massiven Schnitt – gemeinhin geht das ja paralell mit einer ohnehin drohenden Abwerung oder einem Totalverlust durch die alte Währung, da greift man zu, weil man das alte Geld lieber ganz weg hat, bevor es nichts mehr wert ist. Es kommt also nur darauf an, die Panik und Angst entsprechend gross genug werden zu lassen. Ich darf auch darauf verweisen, dass wir während der grossen Bankenkrise enorme Gewinne bei der FDP sahen – es muss nicht logisch sein. Warum auch.
    .
    Greenbowlerhat, letztes Jahr stand so ein Maserati bei St. Leonhard in Passeier zum Verkauf an der Strasse – und der sah schon von aussen schlimmer als mein Sunbeam aus. Es ist ja nett, dass man sich um meinen Stil solche Gedanken macht, aber man hat hier die Wahl zwischen einem Charakter, der ist, wie er ist, oder einem marktkompatiblen, wieselartigen Styling. Demnächst würde dann einer fordern, ich sollte etwas über Fussball oder den Abschaum der Glotze als Retter des Nationalgefühls jubilieren.

  75. Kurze Frage an den...
    Kurze Frage an den Automobilisten:
    Braucht man da oben noch Winterreifen? Habe vor, in gut zwei Wochen über Timmels- und Stilfser Joch, die zwar noch geschlossen sind, aber wenn dann: Ja?

  76. schusch, nein, es geht auch...
    schusch, nein, es geht auch mit Sommerreifen, kein Proglem. Ich würde gerade in dieser Jahreszeit aber oberhalb von 2000 Metern und gerade am Timmelsjoch und in den ersten Kehren des Ofenpasses Richtung Zernez runter sehr genau nach Felsbrocken schauen, die auf die Strasse kullern. Gerade nach diesem Winter.
    .
    rob in chains, ich denke, es wird die ein oder andere Art von reichensteuer geben, und da bietet sich die Erbschaftssteuer als langfristiges Instrument fraglos an. Ich bin da nicht allzu begeistert, aber man kann nicht immer nur unten die leute schlechter und schlechter stellen. Generell aber denke ich eher, dass man die banken gnaddenlos für ohr Versagen heranziehen sollte. Und es ist ein Elend, dass die Politik dazu zu feige ist.

  77. minna, ganz bestimmt hat die...
    minna, ganz bestimmt hat die Krise etwas damit zu tun, nur läßt sich das Problem leider nicht mit altbewährten Rezepten lösen.
    Unserer Vollkasko-Gesellschaft fehlt der Mut zu klaren Entscheidungen und dementsprechend wählt sie sich ihre Vertreter.
    Denken Sie mal über die Bedeutung des Wortes Krise (κρίσις) nach.

  78. Echt, auch in der Schweiz?...
    Echt, auch in der Schweiz? Ohne Rücksicht auf meinWeltbild?

  79. Kein Elend, sondern feudale...
    Kein Elend, sondern feudale Logik.

  80. Siehe Eingangszitat...
    Siehe Eingangszitat

  81. muscat, Jessye Norman....
    muscat, Jessye Norman.

  82. 1936 wurde der Schweizer...
    1936 wurde der Schweizer Franken unter Aufgabe der Goldparität um 30% abgewertet. Das ging ein wenig in den restlichen Geschichtsläufen unter, aber die Rentenmark war 45 Kaputt, und die USA hatten enorme Inflationsraten. Wegen der Überbewertung blieb den Schweizern damals nicht viel anderes übrig.
    .
    Werter Moritz, bei mir schaut es auch nicht anders aus, leider, aber ich habe ein paar andere kleine Aspekte zur daseinsverschönerung – ich wohne in eigenen Wohnungen, beispielsweise, das macht gleich einen massiven Unterschied zu Mietern.

  83. Danke. Dann hoffe ich Mal auf...
    Danke. Dann hoffe ich Mal auf ein stabiles Hochdruckgebiet.

  84. schusch, aber beachten Sie zur...
    schusch, aber beachten Sie zur Sicherheit den Wetterbericht. Am Sonntag wurden wieder ein paar Pässe beschneit….
    .
    Apropos „Komplexität“ (D.A. 10:05): Ich habe sowieso das Gefühl, dass es uns immer weniger gelingt (wenn das überhaupt jemals der Fall war), die Systeme im Griff zu behalten, seien dies nun Finanz-, Ölpump- oder Verkehr-. Der weiteren Beispiele gäbe es viele.
    .
    HansMeier555 (10:22): Tja, da haben wir den Salat: Auch die Schweiz ist nicht perfekt. Das ist hart, was!?

  85. bezüglich der bankenkrise bin...
    bezüglich der bankenkrise bin ich mir zur zeit nichteinmal sicher, welche art der feigheit hier zum tragen kommt … die angst vor den bankern oder die angst etwas falsch zu machen. den hartzies die bezüge um 10 -XX % zu kürzen erfordert keinen großen sachverstand, EFFEKTIVE bankenregulierungen durchzusetzen eine ganze menge.
    .
    klar, grob wissen inzwischen auch die leser der Welt, was zu tun wäre. Transaktionssteuern, eigenkapitalquoten anpassen, außerbilanzielle geschäfte einschränken, abekehr von einer expansiven geldpolitik, 2 big 2 fail verhindern.
    .
    aber sowas in konkrete gesetze gießen, die auch mindestens auf europäischer ebene abgestimmt sind, oder besser noch .. ein internationales regime ? well das dauert und hinzu kommen die ganzen nationalen egosimen. der Finanzplatz London taugt zwar gut als Blitzableiter, aber in Frankfurt wird auch ordentlich mist verzapft (der größte Bremser in der europäischen Bankenregulierung der letzten 30 Jahre ist … surprise surprise die BRD (neben den Cityboys natürlich).
    .

  86. Filou, ernsthaft? Ich fand die...
    Filou, ernsthaft? Ich fand die Rolle passte irgendwie nicht zu ihr.
    Schöne Musik, aber harter Tobak für den Einstieg in die Woche.

  87. Weiter hinten in den Bergen...
    Weiter hinten in den Bergen kam uns am Sonntag ein Audi-Cabrio entgegegen, gesteuert von einem Grauhaar im dritten Frühling, der Platz für die Begleiterin im Alter der Enkelinnen des Fahrers war leider unbesetzt. Überhaupt schließen sich Proll-Cars, also Audi, BMW, Daimler für Menschen mit Verstand, jedenfalls aber für Menschen unter 50 vollkommen aus.
    Aber, lieber Leser, liebe Leserin, was nun? Welches Automobil fährt der Mensch in Alphonens Alter? Mädchenbarchetta nicht, Zweit- oder Drittfrühlingsprollauto noch weniger. Und Youngtimer? Gott bewahre!. Also: Que faire?

  88. schusch, auf der...
    schusch, auf der Alpensüdseite ist das Wetter prächtig, nur im Norden ist es schlecht.
    .
    vollstadtprolet, niemand hat gesagt, dass es einfach ist, aber das, was man zu dem Thema hört, ist vor allem Banksterpropaganda, die es darauf anlegt, es komplex erscheinen zu lassen. Es gibt für viele geschäfte einfach keinen anderen Grund als die Eigenspekulation von Banken. Diese Spekulation ist schädlich. Wenn man sie hier verbietet, machen sie es sicher woanders, wo man dumm genug ist, sich bestehlen zu lassen. Eigenkapital rauf, Eigenhandel einschränken, Derivate verbieten, und ich habe kein Problem damit, wenn die Deutsche Bank nur 2% Rendite pro Jahr hat. Absolut keines.

  89. Zu den Staatsschulden, die in...
    Zu den Staatsschulden, die in D im Vergleich doch eher bescheiden sind, geht es
    um die, oder geht es um die übernommenen Bürgschaften – die Rettungsschirme –
    die 1:1 bezahlt werden müssen?
    muscat, Vollkaskomentalität, wo ist sie am ausgeprägtesten: in der Bevölkerung
    oder bei den Banken?

  90. Solander, bei mir waren die...
    Solander, bei mir waren die Strassen sehr frei von derlei Erscheinungen, aber ich will auch nicht wissen, was man von mir denkt, wenn ich um die kurven schlenze und meine Umwelt mit Haydn bedröhne.
    .
    Köstlich, danke, vor allem kommt es darauf an, an einer Stelle zu sein, wo die anderen gerade nicht sind. Der kleine Luxus, sich das aussuchen zu können.

  91. robin son crusoe, es ist wie...
    robin son crusoe, es ist wie überall: Einnahmeseite möglichst erhöhen, Ausgabenseite möglichts abgabenfrei gestalten. (Flohmärkte besuchen)
    .
    Greenbowlerhat, ich wollte nicht noch tiefer gehen und dachte, Socken sind intim genug.

  92. Lieber Alphonso,
    Sie sind auf...

    Lieber Alphonso,
    Sie sind auf MEINER Strecke angekommen aber zunaechst zu weit gefahren! Um das wahre Vergnuegen zu erleben, haetten Sie in Klosters bleiben sollen, beispielsweise, um in der Chesa einen Hauch von Audrey Hepburn einzuatmen. Auch ist die Marktkapitalisierung der Firmen der Expats und Saesonals (einschliesslich des Walisers von der Insel) dort um einige Nummern hoeher einzuschaetzen, als in Davos, welches fuer unsereinen nur zum Kurzbesuch taugt. Davos ist Klosters ‚Proxy‘, wenn Sie verstehen, was ich meine. Was soll ueberdies der Gipfel, wenn man einen Huegel mit Alpenblick sein eigen nennt und zum Anforderungsprofil des Butlers erweiterte Personenschutzkenntnisse gehoeren? Der wahre Geniesser staehlt seine Muskeln beim Langlauf oder Wandern und laesst sich nach getaner Arbeit von wirklichen Pferdestaerken zum 300 Jahre alten Holzhaus zurueckziehen.
    Uebrigens faehrt man in Davos ‚rechts‘ zum Flueela.
    Ich hoffe Sie waren auch in Zillis (hinter der Via Mala)? Weiter gute Fahrt!
    MS

  93. muscat, ich habe noch eine...
    muscat, ich habe noch eine Aufnahme, Vinyl, auf dem Dachboden. Die ist richtig gut (und von 1979, Erato). Mir faellt der Name des Mezzospranes (Sorceress, Wayward sisters) nicht ein. Da stellen sich einem die Nackenhaare auf. So ein toller boeser Geist aber auch.
    Stimmt, die Norman ist dafuer etwas zu volumineus in der Stimme.
    Es wird nachberichtet.

  94. Solander, 70er Ente (hatte...
    Solander, 70er Ente (hatte noch die Kurbel) , Sonderausfuehrung mit Ledersitzen, keine Ruecksitze, dafuer Tortenbuffet, sowie an den Seitenwaenden Regale mit den 100 wichtigsten Buechern, die waehrend einer Reise unbedingt gelesen werden muessen. Weiters: kleiner Anhaenger mit Samowar und Tassenschrank.

  95. Haydn-Dröhnung. Schlage vor:...
    Haydn-Dröhnung. Schlage vor: Die Jahreszeiten.

  96. Rosinante@: Ehe Sie mich wg....
    Rosinante@: Ehe Sie mich wg. der Heldentodpose von Jürg Jenatsch in einem Kath. Kloster im Epos von C.F.Meyer niederreiten, bedenken Sie doch den Hintergrund des Sonderbundkrieges innert der Schweiz, wie die Liberalen, Ultramontanen in der Schweiz zwischen dem 3.11.1849 und dem 29.11.1849 militärisch aneinander-geraten waren. Das war halt auch so eine Art Vergangenheitsaufarbeitung von C.F.M. mit lit. Mitteln.
    Jo, da MMR is scho a oider Grantler, oba a Gscheader Austeiler isa aa, immerhin hatte er ja zeitweilig zum Polnischen Arkanwissen Zugang.
    anwalt@: So abwegig ist das nicht mit den Thalern, es ist noch nicht allzulange her, da wurde in den Basaren (so um 1950 maybe) von Oman, Saana bis nach Mekka und Medina hin, noch mit Säcken voll Maria-Theresia-Thalern Geld gewechselt, anstandslos. Bares lachte sibrig schelmisch. Das war noch wahre Hartwährung und keine windigen Petrodollares à la Dubai oder so.
    Don Alphonso@…..aber nur diesfallsig geerbt, sobald noch eine Finanzierung auf dem Gesamtbudget mitlastet, schaut die Welt nicht mehr so rosig aus.

  97. den eigenhandel...
    den eigenhandel einzuschränken gehört zugegebenermaßen mit in meine kurze liste. mit der ernennung von Volcker bestand auch kurzzeitig die Hoffnung, dass die USA da mal wieder die vorreiterrolle übernehmen könnten, aber im mom scheint die Zeit des „money talks and nobody listens“ wieder um zu sein.
    .
    so der eigenhandel stillgelegt wird könnten die banken jedoch ihr Rolle als intermediäre stärker betonen. höhere gebühren reichen vieleicht nicht für 25%, aber mit 2% wird sich so schnell niemand zufrieden geben. Das Risiko trägt dann der Hedge fonds, der die Leistungen der Bank in anspruch nimmt und die gebühren berappen muss. die verschärften eigenkapitalregeln aus Basel II führten ja auch nur zu all den außerbilanziell gehandelten „Innovationen“. solche externen effekte meine ich mit mangelndem fachwissen der regulatoren ( das sie sich aber aneignen könnten so sie wollten). Die hier in den comments angesprochene „whitelist“ wäre natürlich auch ein probates Mittel um das herumwieseln um die Regeln einzuschränken. Wenn das dann so endet wie REACH, kann mans aber auch gleich lassen.
    .
    aber um mal diesn mit dem letzten beitrag zu verknüpfen, ein paar Steine auf Davos zur richtigen Zeit könnte sowohl das Architektur als auch das Banksterproblem entschärfen. Die Erbauer von elitären Luftschlössern sind im Tal ja nicht unbedingt sicherer als aufn berch.

  98. "American Psycho ist ein Roman...
    „American Psycho ist ein Roman des US-amerikanischen Autors Bret Easton Ellis.“
    Werter Don,
    als konsequenter und gut unterhaltener Leser ihrer sehr schönen Artikel möchte ich sie mit obigem Zitat auf die unschönen Folgen eines übertriebenen Markenbewustseins aufmerksam machen.
    Um mir in meinem Hamsterrad von Bureau weiterhin die Freuden der Autopasivität an ihren Passfahrten und Rodelunternehmungen zu erhalten bitte ich um Beachtung.
    Mit den besten Wünschen
    ein Preuß

  99. muscat, hab versucht mich...
    muscat, hab versucht mich wegen der „Krise“ schlau zu machen, aber da hat man
    auch die Qual der Wahl und frag mich jetzt auch „welche Krise“.
    Wenn ich nicht mal weiß welche Art Krise ich jetzt genau habe, dann ist jede an
    mich verschwendet.

  100. minna, die Mentalität bei den...
    minna, die Mentalität bei den (Groß-)Bankern verhält sich im Prinzip spiegelbildlich zur Mentalität in der Bevölkerung. Wobei das Spiegelbild mittlerweile zur Fettleibigkeit in Kombination mit einem schmierigen Dauergrinsen neigt.

  101. nee, sonnenklar: ziel der...
    nee, sonnenklar: ziel der regierungen, die von banken ‚beraten‘ werden, ist das chaos möglichst gross und die lage möglichst verzweifelt aussehen zu lassen, damit alle erleichtert sind, den euro loszuwerden wie die krätze.
    neuwahlen? jetzt? da war schröder ja noch schlauer.
    /
    dann gehts auf zum lustigen nationalismus. menschenrechte? ejal!
    demokratie ist höchst hinderlich beim erzielen möglichst hoher renditen für ein paar wenige.
    der rest, das sind wir, wird kaum noch eine wahl haben, als für junk zu schuften oder mehr schlecht als recht inflationsschutz zu betreiben. ejal!
    und wenns dann schiefgeht, gibts halt irgendwo krieg oder vergleichbares. nutzt der rüstungsindustrie, den großen familien. europa wird zur kolonie, deren wissen man noch ausbeuten kann, und dann wieder einen währungscut. und давай!
    hey, super woche: dax noch 18,39 p im plus!

  102. Filou,

    die Alten berichten...
    Filou,
    die Alten berichten mir, dass die Ente ihnen in ihrer Jugend viel Mühe machte und zudem nicht oft oder weit fuhr. Und schon gar nicht eine Steigung, und am wenigsten noch mit Anhängerli.
    Tja, ein Auto für den Don: Ich schlage vor, wir machen hier ein Autocasting: Ich erbitte eine Autoliste von Ihnen, liebe Weisen, und dann geben die Kommentatoren Punkte. Und das Ergebnis verschaffe sich der Don Alphonso zur Zufriedenheit aller.

  103. Solander, stimmt nicht. Selbst...
    Solander, stimmt nicht. Selbst in halbgepflegtem Zustand war sie ein problemloses Auto.
    Stimmt, am Berg war sie etwas muede. Aber die Landschaft ist reizend und will mit Musse betrachtet werden. Raserei ist Suende wider Gottes schoene Natur.

  104. Lieber Plindos,
    danke für den...

    Lieber Plindos,
    danke für den Hinweis auf den Sonderbundskrieg. Von dem weiß man einfach viel zu wenig. Ich mag Sonderbünde.

  105. "Über dem Westviertel kommt...
    „Über dem Westviertel kommt nix mehr“.
    Mal schau’n.

  106. Was soll das Gewese um...
    Was soll das Gewese um Finanzkrise, Banken, all die C-Papierchen, wann rein, wann raus etc.. Man lese „J.R.“ von William Gaddis, US-Autor. Im Dauermonolog erfährt SIE/ER alles wissenswerte wie et esu läuff. Nur die Schweiz darinnen nicht vor.
    HansMeier555@:
    Nachtrag: Hatte mich leider vertippt, dieser besagte Sonderbunds-Kriech lief 1847. Sie Sonderbündler, Feudalkaste wa?

  107. Solander, hier meine...
    Solander, hier meine Vorschläge:
    1. Smart cdi Cabrio (deflationäres Szenario, also das wahrscheinlichste)
    2. Mercedes-Benz SL Roadster Pagoda (Stagflation)
    3. Maserati Ghibli 4.7 Spider (inflationäres Szenario)

  108. muscat 11:50
    .
    ... wie in...

    muscat 11:50
    .
    … wie in einer Geisterbahn?

  109. @Plindos
    Politischer...

    @Plindos
    Politischer Katholizist. Das geistige reduit braucht eine topographische Basis.

  110. Das einzig denkbare Auto ist...
    Das einzig denkbare Auto ist natürlich ein Toyota Hilux BJ. 1988
    http://www.topgear.com/uk/videos/killing-a-toyota?VideoBrowserMode=categories&VideoCategory=Tests

  111. @Filou: Gut, am Berg sehr...
    @Filou: Gut, am Berg sehr gemütlich, aber nach der Paßhöhe hätten wir mit der Ente jede Barghetta überholt. – Werter Don, seit ich diesen Blog lese, drängt sich mir immer mehr die Vermutung auf, daß „barghetta“ das italienische Wort für Brötchen oder Bötchen (Verkl. von Boot) ist. Ich kann nichts dafür, keine böse Absicht, wahrscheinlich nur eine Assoziation. – Ich muß jetzt wirklich mal mein Italienisch-Wörterbuch suchen.

  112. Mein Vorschlag für Don:...
    Mein Vorschlag für Don: Toyota Celica Liftback 1976. Von dem träume ich immer noch. Fahrrad, Schi, Schlitten, alles passt hinter rein und weg ist man. Meiner ist leider im Dienste der Kinderbetreuung kaputtgefahren worden und eine alte Dame fährt natürlich Mercedes.

  113. @ minna,
    welche Krise?...

    @ minna,
    welche Krise? globale Systemkrise, wenn Ihnen das irgendetwas sagt.

  114. .
    "Einnahmeseite möglicht...

    .
    „Einnahmeseite möglicht erhöhen, Ausgabeseite möglichst abgabenfrei gestalten
    (Flohmärkte besuchen)“
    Don Alphonso ich möchte nicht lästern, aber dies nicht genau das, was Berlin
    z.Z. versucht.

  115. @specialmarke:
    Ganz richtig,...

    @specialmarke:
    Ganz richtig, Barchetta ist der Diminutiv von Barca!

  116. liebe muscat, mit verlaub, da...
    liebe muscat, mit verlaub, da haben sie aber üble krücken zur auswahl gestellt.
    auf platz 1 das gnadenlos untermotorisierte schlaglochsuchgerät mit hoppelgetriebe? (ich weiss, wovon ich rede.)
    nicht für unseren werten gastgeber, da kaum metall oder stuck und v.a. fast ungefedert. so gepolstert ist er auch wieder nicht.
    die pagode schlägt seine barchetta doch um längen, was superfeminisierung anbelangt, nur teurer.
    und mit dem maserati m u s s man doch liegenbleiben.
    mit meinem italiener bleibe ich auch gerne liegen, aber doch nicht auf offener strasse, wenn er qualmt, was das zeug hält, und seine aufgabe nicht erfüllt.
    .
    ich würde ja meinen trockenen wiesmann empfhelen.
    aber vermutlich wäre der ein zu junges, zu flottes, vielleicht zu männliches, immerhin aber recht barockes früchtchen für unseren harold unter den autofahrern, der es eher mit temperamentarmen inselbewohnerinnen hat.
    sein motto lautet vermutlich: immer her mit den alten engländerinnen. nicht wahr, lieber don?
    qualität ist ja irgendwann kein ausschlaggebendes kriterium mehr, hauptsache, die silberkanne fällt weich. solange es kein british elend ist.
    .
    ich hatte mal auch mal einen grauen 53er 2cv, 9 ps. sagenhaft und unvergessen, das ewige gehupe hinter mir. sehr zuverlässig, sparsam und prinzipiell mille miglia-tauglich.
    .
    da ich über meine zeit frei verfügen kann, zuckelte ich am liebsten in urlaubszeiten an wochenenden auf die hügelige küstenroute. ich mag ja trubel.
    toll, wenn dann ein trecker vor mir auftauchte, der seinerseits den radler nicht überholen konnte, bei dem gegenverkehr.
    es gab es einen wunderbaren stau und hinter uns jede menge falling downs.
    john wayne und ich hatten einen heidenspass und viel flair für kleines geld. neulich haben wir uns vor dem cheminée die alten daguerrotypien angeschaut und uns prächtig amüsiert.

  117. Ein Fahrzeug aus der kleinen...
    Ein Fahrzeug aus der kleinen dummen Stadt, aber angeblich MM-tauglich, wie wäre das?

  118. Haha, schon wieder eine...
    Haha, schon wieder eine Vakanz.
    Und jetzt? Koch?

  119. Oder Günter Nooke?...
    Oder Günter Nooke?

  120. Merz, Koch, Köhler: Nur noch...
    Merz, Koch, Köhler: Nur noch Heulsusen an der Staatsspitze, die beim ersten fiesen Spruch gleich losflennen.
    Heimweh nach FJS.

  121. Die Auswahl ist groß..Lauter...
    Die Auswahl ist groß..Lauter ehrenwerte Persönlichkeiten hier im Blog. Neulich sogar einer, der gerne König in Deutschland wäre…Bitte melden.

  122. Abzüge in der Haltungsnote,...
    Abzüge in der Haltungsnote, aber man kann jetzt nicht mehr sagen, dass der Mann alles falsch gemacht hat.

  123. Vielleicht nehmen sie ja jetzt...
    Vielleicht nehmen sie ja jetzt diesen zweibeinigen Müllausscheider aus der Glotze, dieser Raps oder wie der heisst.

  124. ... Männer sind ja so...
    … Männer sind ja so verletzlich…
    .
    Stefan Raab wäre der ideale Nachfolger, dann käme ein bissel Schwung in die Gipfeltreffen.

  125. Werter Herr Antonio,
    B`itte,...

    Werter Herr Antonio,
    B`itte, eine globale Systemkrise?
    `Systeme organisieren und erhalten sich durch Strukturen`; wo können Sie
    Strukturen erkennen – gar globale, die z.B. das „Finanzsystem“ unterfüttern.
    Handelt es sich nicht eher um die Vortäuschung eines Systems, dem jede Struktur
    fehlt und jetzt alles daran setzt sie einzuklagen?

  126. Oder wir starten eine...
    Oder wir starten eine Massen-Untershriftenaktion, wo Millionen Schulkinder, Studenten und Werktätige den Horst ganz lieb bitten, doch bitte bitte noch mal weiterzumachen und er soll doch nicht traurig sein wenn die blöden bösen Journalisten so fieses Zeug schreiben. Und jeder schickt ihm ein Blumenbukett, und wir singen alle: Horst, wir lieben Dich! Du bist unser Präsi of the hearts!
    .
    Dann weinen wir alle zusammen und er macht doch noch weiter.
    Das ist es bestimmt, was er jetzt will. Knuddel.

  127. Don, ich bitte Sie. Köhler,...
    Don, ich bitte Sie. Köhler, der höfliche ältere Herr (ohne Cabrio), hat die Stelle für Lena freigegeben. Das Volk rief lange genug danach.

  128. Es ist wie in einem...
    Es ist wie in einem Grossbetrieb. Sagt mal einer die Wahrheit (Brunnenbauen, Schulmaedchen, Freiheit Deutschlands, Bankenethik: alles Kokolores), wird er weggemobbt
    Ich wuerd‘ auch gehen. Mit dem Spruch des letzten saechsischen Koenigs: „Macht eiern Dregg alleene!“.

  129. lieber HansMeier555,
    jetzt...

    lieber HansMeier555,
    jetzt hat der bp auch ein bohrloch eingerissen.
    .
    wie wäre es mit präsi seeeehofer. der wäre so gern einmal alles gewesen: politisch dermassen tot – und dann das stehaufmännchen in berlin und münchen. ausserdem könnte merkel ihm auf diese weise die klappe abdichten.
    es gibt im südwesten noch die mappus-show zu besichtigen … mal abwarten, was das kerlchen langfristig zu bieten hat (aber nicht als bp). dicklich ist es ja, der hals fehlt ihm auch … hm, an wen erinnert mich das? hmm …?
    .
    wer bitte ist raaps?
    .
    filou, mein freund, ich las, sie vermissten mich? wie entzückend! jetzt bin ich ja wieder da. und falle unserem umschwärmtem gastgeber wieder auf die e-nerven. jaja. darauf heute abend einen calvados!
    .
    und solander: sie haben ja ideen. ich und ein bolschewik!
    .
    ich muss rob peter and pay paul recht geben: das chaos bekommt die politik schon ganz gut hin. hatten sie informationen?

  130. Der Tiger@:
    Gnädigste, hier...

    Der Tiger@:
    Gnädigste, hier im Blog wird man schon mal von links nach schräg beurteilt, als Daimlerfahrer/in laufen wir unter dem Rubrum scheintot…es gibt auch Herrschaften die sollen Steyr-Puch bevorzugen. Der Blogherr hatte sich leider bis heut noch nicht von dieser Aussage distanziert. hm, hm.

  131. Ich fasse die Vorschläge für...
    Ich fasse die Vorschläge für ein neues Alphonsomobil in einem Wort zusammen: bäh. Es bleibe also, nur zur Vermeidung von noch schlimmerem, beim Bötchen. Ad multos annos.

  132. Der exklusivste Ort der Welt...
    Der exklusivste Ort der Welt ist die Erinnrung. Proust lesen ist recht schön.
    Komisch, ich habe bei Ihren Artikeln immer so ein zwiespältiges Gefühl. Einerseits gefällt mir Ihre sprezzatura , andererseits haben Sie sowas Banales. Vermutlich ist das Ihre Absicht.

  133. Danke, Solander.
    .
    Josef, zur...

    Danke, Solander.
    .
    Josef, zur Wahrung meiner Privatexistenz als einer solchen schreibe ich das hier kunstfigürlich, und ich denke, die Texte vermitteln ganz gut die Haltung meiner Klasse und ihrer Banalität. Ich persönlich bin recht anders, zum Glück.

  134. Guten Tag,
    Beim Blättern im...

    Guten Tag,
    Beim Blättern im Internet stieß ich auf die Gegend, in der sich der Corno Nero, das Schwarzhorn befinden soll. In der Hoffnung, dass es nur ein Schwarzhorn gibt, gehe ich davon aus, dass dieses von Ihnen genannte, sich tatsächlich im Monte Rosa Massiv befindet und somit ein beachtlicher 4000 er ist. Nachdem ich ebenso geschaut hatte, wo denn nun Davos eigentlich genau liegt, fand ich noch zwei bemerkenswerte Begebenheiten, nämlich erstens, dass 1936 in Davos der NSDAP Landesgruppenleiter der Schweiz >Wilhelm Gustloff< von David Frankfurter erschossen wurde, und zweitens finde ich es beachtlich, dass Sie innerhalb von zwei Tagen von Davos bis zu diesem Massiv gelangen, nebenher noch Beiträge verfassen, Kommentare gegenlesen und freischalten. Schlafen Sie auch irgendwann ? Ansonsten ein Montag, der es in sich hat, wie schon das gesamte Wochenende, an dem von rivalisierenden Gruppen aus dem Kosovo (mit über 5000 beteiligten Menschen) berichtet wurde, und heute nun die 19 Todesopfer auf den Schiffen vor der israelischen Küste, sowie nun der Rücktritt von Horst Köhler, der erste zurücktretende deutsche Präsident. Nun ja, jetzt spricht Anette Schavan, in NRW wird’s rotschwarz und spätestens nächstes Jahr Neuwahlen auf Bundesebene. Bewölkten Gruß aus Schleswig Holstein.

  135. So, Freunde, Horst Köhler hat...
    So, Freunde, Horst Köhler hat seinen Stuhl geräumt! Ich wäre zwar in 10 Monaten MP von Sachsen-Anhalt geworden, aber so wie es das Schicksal will, kann ich nun doch etwas früher König von Deutschland werden :-)

    Ich nehme die Wahl an!

    Und bitte: jetzt nicht anschleimen.

  136. @donna laura, ich kenne sogar...
    @donna laura, ich kenne sogar einen ehem. engen mitarbeiter des bundeskö, will aber nicht den tiger geben.
    dax über 41 p im plus. hey!
    /
    wiesmann also. hätte ich von ihnen nicht gedacht. nicht schlecht und nicht bäh, solander. ich fahre offen und englisch, aber gewiß kein elend, eher wie wiesmann nur besser. don alphonso: bugatti?

  137. Josef (15:16)
    Sind wir nicht...

    Josef (15:16)
    Sind wir nicht alle irgendwie einfach banal ?

  138. @Josef: ich habe mein...
    @Josef: ich habe mein Italienisch-Wörterbuch immer noch nicht gefunden. „Sprezzatura“ ist das Spreizkunst oder so was?

  139. Werte donna laura, ich spreche...
    Werte donna laura, ich spreche auch aus Erfahrung. Welche besagt, dass das Gefährt je nach Ziel der Reise und Zustand der Strecke ausgewählt werden sollte. Oder eben nach der Wirtschaftslage. Und da ist der Smart nun mal allererste Sahne. Kinder fallen als Kostenfaktor ebenfalls weg, weil sie nur bis zum Alter von ca. 2 Jahren in den Kofferraum passen.
    Platz 3 gefällt dem Hausherrn auch nicht, schon klar, aber zumindest für jemanden, der sich in erster Linie vor Inflation fürchtet – 250.000 € muss man für einen gut erhaltenen Ghibli berappen. Ich mein ja nur.

  140. Der exklusivste Ort der Welt...
    Der exklusivste Ort der Welt ist der Gaza-Streifen. Jedenfalls gibt es dort keinen Hunger.

  141. @specialmarke,...
    @specialmarke, http://de.wikipedia.org/wiki/Sprezzatura

  142. Und ohne Einladung darf man...
    Und ohne Einladung darf man nicht rein.

  143. HansMeier555, kippen Sie ihren...
    HansMeier555, kippen Sie ihren Müll woanders aus, bittschön. Ich will hier weiterhin Qualität lesen. (Sorry, Don, und mit Verlaub.)

  144. @Cornelius, Heil sei dem Tag,...
    @Cornelius, Heil sei dem Tag, Heil sei der Stunde…
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=KzacoNLZSXM

  145. BREAKING NEWS der...
    BREAKING NEWS der spreewaldnachrichten:
    ballack hätte zeit und würde es machen. merkel brachte ihn von ihrem aus dringlichen gründen doch durchgeführten besuch bei der truppe mit. köhler trainiert mit sofortiger wirkung die elche.

  146. Geschätzte minna 31. Mai...
    Geschätzte minna 31. Mai 2010, 09:58 und 31. Mai 2010, 10:02
    .
    wie Sie wissen, ändern die Menschen sich nicht und haben sich nie geändert – daher glaube ich an die Erzählungen von Oma und Opa.
    .
    War es nicht Gandih, der sagte: „Die Geschichte lehrt die Menschen, daß die Geschichte die Menschen nichts lehrt.“
    .
    Papier jedenfalls, werden die Butterbrotbesitzer wohl nicht nehmen wollen, egal, wie es bedruckt ist. Wenn unserer derzeitige Ordnung durch eine andere ersetzt werden muss ( und davon gehe ich aus ), dann wird diese Welt trotzdem nicht untergehen – es sind wohl die Polithansel, die dann Laternenmasten meiden müssen. Die Menschen aller Völker wussten sich zu allen Zeiten letztlich zu helfen, auch wenn häufig viel Blut geflossen ist.
    .
    Sollten Sie etwas älter an Jahren sein und sich Vermögen erworben haben, dann werden Sie sich fragen, wie schütze ich mich und die meinen und Sie werden auch fragen wie kann ich mein Eigentum ( oder wenigstens einen Teil davon ) an meine Lieben weitergeben? Hier hat sich Gold seit tausenden von Jahren als geeignet erwiesen, unabhängig davon was heutige „Finanzexperten“ so meinen – und warum sollten die Menschen sich in diesem Falle umorientieren?
    .
    Gruß Hanskarl

  147. Plindos, aber nein, warum...
    Plindos, aber nein, warum fürchten Sie, niedergeritten zu werden? Ich bin ein alter, klappriger Gaul. Etwas, was Jürg Jenatsch kaum interessiert hätte. Das C.F. Meyer dieses Kapitel Bündner Geschichte vor dem Hintergrund des Innerschweizer Konfessionskrieges literarisierte, wusste ich nicht. Danke.
    .
    donna laura, schön, wieder von Ihnen zu lesen. Ich dachte mit aber, dass die emphatischen Nachrufe auf Dennis Hopper, Sie und John Wayne wieder an die Oberfläche spülen würden.

  148. specialmarke@:
    Der Begriff...

    specialmarke@:
    Der Begriff Sprezzatura wurde von Baldassare Castiglione als Fähigkeit beschrieben, auch anstrengende Taten leicht und mühelos erscheinen zu lassen.
    Es gibt ein Buch Namens „Libro del Cortegiano“ 17. Jhdt. Kgr. Spanien(deutsch Das Buch vom Höfling).Vom Philosophen Arthur Schopenhauer ins Deutsche übersetzt, unter dem Titel „Das Handorakel“ preiswert als Reclambändchen erhältlich.
    Hierin beschreibt Baldassare Castiglione
    die Sprezzatura als wesentliche Eigenschaft eines perfekten Höflings und empfiehlt stets „eine gewisse Art von Lässigkeit anzuwenden, die die Kunst verbirgt und bezeigt, dass das was man tut oder sagt, anscheinend mühelos und fast ohne Nachdenken zustande gekommen ist“.
    Etwa das, was man wohl unter Schülern als cool definiert, sonst im mittleren Sprachgebrauch eben als lässig bezeichnet, z. B. im offenen Oldtimer-Cabrio über den Flüela zu brettern, so wie unser Sign. Don A.

  149. erfahrungswerte, liebe,...
    erfahrungswerte, liebe, verehrte muscat, nehme ich ihnen ab.
    geldanlagen in kunstwerte, die letztlich nicht als rohstoff verwendet werden können, bleiben per se immer spekulativ, wobei vermutlich ein braque seinen wert kaum verlieren wird; es gibt aber auch millionenwerte ferraris.
    im prinzip haben sie recht: ein chinese eyes wäre auch nicht schlecht. und wäre sogar british.
    .
    doch unser don ist ein zarter, ganz bequemer, der schnelligkeit und durchgeschütteltwerden und nägelbeissen angesichts
    italienischer schrauben-in-öl-haufen nicht benötigt, aber ganz viel sänftengefühl. klar, bei dem kuchenverbrauch.
    im übrigen sollte man im fortgeschrittenen alter, vermute ich mal fern jeglicher erfahrung diesbezüglich, in einem smartie besser implantate besitzen und keine lockeren dritten.
    und die zunge retten, sowie das nächste schlagloch naht, dero wir viele haben.
    .
    apropos lockere dritte:
    rosinante, unser aller hochgeschätztes neugieriges pferd, ist sicher bis zum platzen gespannt, wie es mit meinem schönbewimperten schatten als dritten im bunde so läuft.
    ich hoffe, befriedigende auskunft geben zu können: drei wochen aushäusig, weil wohlbeschäftigt kein vermissen, jagd demnächst wieder aufnehmend.
    das hohe wecken, das sammeln der jäger, der aufbruch zur jagd haben sie ja mitbekommen, es fehlt nur noch die aufmunterung zum treiben.
    über das halalihalali werde ich unterrichten – vielleicht.
    aber gemach gemach, ich habe ja zeit, das hübsche füchschen rennt nicht davon.
    .
    danke, lieber rob ot, wer versteht schon mein faible für das grenzwertige rasen in der kurve? sie fahren am, nicht wahr? wenn ja, beneide ich sie!

  150. Weitere Wetten: Rüttgers...
    Weitere Wetten: Rüttgers wirds, die Kraft darf dann die große Koalition führen; dafür muß die SPD für Rüttgers stimmen.

  151. Jawoll, Filou, Fidelio's...
    Jawoll, Filou, Fidelio’s Finale, wie passend! „Heil sei dem Tag, Heil sei der Stunde“, … (an dem unser Vaterland von wirklich Weisen regiert wird!)

    Sie sind doch hoffentlich ein Bewerber für mein Kompetenz-Team, lieber Filou :-)

    Solander, ein bisschen Satire belebt den Geist; und die katholische Kirche, wenn’s Titelbild gerade nicht passt.

  152. Cornelius tritt als...
    Cornelius tritt als parteiloser Aussenseiter auf, da die opd nicht einverstanden ist…

  153. Erst gab es...
    Erst gab es Vergeltungsschläge, dann Präventivkriege, und jetzt halt präventive Vergeltungsschläge. Eigentlich logisch.

  154. "Dabei hat Israel zu Recht...
    „Dabei hat Israel zu Recht argumentiert, in Gaza gebe es keine humanitäre Katastrophe. Die Lage in dem Küstenstreifen ist für die allermeisten Palästinenser sicher alles andere als angenehm, weil Israel viele Güter nicht ins Land lässt: Aber hungern muss in Gaza keiner.“
    .
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,697774,00.html

  155. Werter Don,
    bei all' den...

    Werter Don,
    bei all‘ den schönen Worten und der wohltuhenden Distinguiertheit, mit der Sie für uns schreiben- Barchetta geht überhaupt nicht (siehe Vorredner).
    @ NitzDas mit dem R 107 (hat jeder, der nach was aussehen will) oder einem XJS (Halbwelt, hat unser Don nicht verdient) teile ich nicht. Pagode (s.o.) ist O.K., 190er Cabrio ging auch. XJ 150 und E-Type gehen natürlich auch.
    @ Tiger: Wenn 76er Toyota Celica, dann nur Coupe. Was soll unser Don denn in einem Liftback? Kinderwagen transportieren?
    Wie wäre es denn mit einem DB 6 Volante (paßt perfekt zur Villa am See), einer ’63er Giulia Spider oder- wenn es denn neuer sein muß, einem MX 5 (erster Roadster nach den spaßbefreiten 80er Jahren, geht wie die Giulia auch mit ETW)? Ein TR6 käme natürlich auch richtig gut- Engländer sind aber was für Schrauber…

  156. ich hoffe es gibt keinen, dem...
    ich hoffe es gibt keinen, dem dieser Name zu ähnlich ist (bin als ermahnter FilouA ein gebranntes Kind).
    @ Solander: Was wollen Sie mit Ihre Verbalattacke uns und unserem hochverdienten HansMeier555 zu verstehen geben, vielleicht, dass Sie ihn – so wie auch ich – nicht immer verstehen? Aber, aber ….

  157. liebe/r (?) spezialmarke,...
    liebe/r (?) spezialmarke, 17:38: ich befürchte, sie sind ein hellseher.
    .
    ja, lieber Rosinante, furchtbar, dennis hopper war einer der letzten zeitgenössischen cowboys fern der historizismen. zu seinen ehren sind wir mit der heritage softail einmal um den hausberg.
    immerhin: clint eastwood weilt noch unter uns.
    diese sorte männer hat etwas.
    .
    aber dass ich wieder zurück bin, hat andere gründe. man kann ja nicht überall online sein.
    ausserdem gilt es noch einen fuchs zu erjagen. der ist kein cowboy, oh nein. eher eine art terminator. genausowenig weibliche anteile eben.

  158. Lieber Plindos, ich...
    Lieber Plindos, ich beckmessere ungern. Aber da wir uns hier quasi auf jesuitischem Territorium aufhalten ist zu bemerken, daß das „Handorakel“ nichts mit Castiglione zu tun hat, sondern von Baltasar Gracian stammt.

  159. solander, ihr wunsch nach...
    solander, ihr wunsch nach qualitätslektüre ist mir anweisung:
    .
    Nachfolge-Debatte: SPD bringt Käßmann ins Spiel
    .
    (exclaimer: ich wars nicht. spon wars.)

  160. volltreffer, liebe donna...
    volltreffer, liebe donna laura, sie sind ein soul-mate!

  161. Werter HansKarl,
    ich kann nur...

    Werter HansKarl,
    ich kann nur sehen, daß der hohe Goldpreis bisher nur den Indern nützt;
    wäre ich eine indische Landfrau, hätten mich meine paar Armreife zur wohlhabenden Partie gemacht. ;-)

  162. ...
    http://www.mankell.de/index.php/2010/05/mankell-sagt-erste-stationen-seiner-lesereise-ab/#more-450.
    Nicht „nur“ zwei (linke) Bundestagsabgeordnete sind auf der Marmara, auf der es 12 Tote gab. Heute gefällt mir das dialektische Talent von HansMeier555 ganz besonders.
    Mal sehen, wie Mankell das dann im nächsten Wallander (der ja der letzte sein sollte) beschreibt, was da war in internationalen Gewässern- wenn er noch lebt. Leitet der Generalbundesanwalt jetzt ein Ermittlungsverfsahren ein gegen die israelische Einheit ein, die da gewütet hat? Müsste er ja wohl.
    Ich sage ja immer: Wir gehen dämlichen Zeiten entgegen…. Pah. Köhler, wen interessiert das?

  163. @ HansMeier555, Sie könnten...
    @ HansMeier555, Sie könnten richtig liegen mit dem Hobby-Nudisten Nooke, das sind des Bundespräsidenten neue Kleider.

  164. specialmarke, sehr...
    specialmarke, sehr unwahrscheinlich, weil … *hüstel*

  165. lieber rob bery, ich gilbe!...
    lieber rob bery, ich gilbe!

  166. Ich habe es den Hobby-Nudisten...
    Ich habe es den Hobby-Nudisten verwechelt. Es war nicht Nooke von der CDU sondern der SPD-Mann Thomas Krüger. Aber auch die ostdeutsche Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld hätte sich mit ihrer Dekolleté- Kampagne für das Bürgerpräsidentenamt qualifiziert.
    „Lothar Dombrowski“ tippt auf Rüttgers – vonwegen der Parallele mit Rau. Georg Schramm würde Margot Käsmann favorisieren. Wir hätten aber auch noch Lena….ich bin für Harpe Kerkeling – natürlich nur als Königin in Kostüm und Ornat – lebt Karl Ludwig Rehse noch?. Nun ja, in 30 Tagen wird man ja hoffentlich das GG so ändern können, dass der Inthronisierung von Königin Harpe I. nicht mehr im Wege steht.

  167. Richtig lieber Ottoe,
    wer als...

    Richtig lieber Ottoe,
    wer als Unterlage für seinen Kürbiskuchen einen Imari-Teller nimmt, darf sich auch nicht zu schade sein, für sich selbst als fahrenden Untersatz eine japanische Reisschüssel zu wählen.

  168. .
    ...und wann schmeißt das...

    .
    …und wann schmeißt das „Volk“ den Bettel hin?

  169. auch-einer, ja, Frau Käßmann...
    auch-einer, ja, Frau Käßmann wäre ideal. Ihre Kalenderspruch-Religiosität trifft genau den Zeitgeist. Am besten gefallen mir folgende Zitate aus dem Buch „Käßmanns frommste Sprüche“:
    1 „Nichts ist gut in Afghanistan, solange dort die Bischöfinnen besoffen Auto fahren!“
    2 „Wen mein Phaeton von der Straße hebt, weil ich bei rot über die Ampel fahre, der kann nie tiefer fallen als in Gottes Hand“.
    3 „Moral ist so schön, dass ich immer zwei davon habe.“

  170. Also wenn hier MX5 und TR6 ins...
    Also wenn hier MX5 und TR6 ins Gespräch gebracht werden, dann ist die Barchetta schon vorne dabei.
    Ein Duetto wär da schon standesgemäß, aber den will ja ich haben.

  171. Lebt eigentlich die Luise...
    Lebt eigentlich die Luise Rinser noch? Die war doch auch schon mal vorgeschlagen. Frau Vollmer, preschen Sie vor!

  172. donna laura, Ihre...
    donna laura, Ihre Online-freie-Zeit hat Ihren Sinn für die Kunst der Übertreibung nicht getrübt. Bitte denken Sie an John Wayne und den bezwillingten Italiener (Typ Angelo Branduardi?) wenn Sie den Fuchs jagen, der ja ein Terminator ist. Übrigends Dank für den Seins-Report. Ihr Leben ist recht bunt.

  173. Werter Don,
    wenn ich mir die...

    Werter Don,
    wenn ich mir die aktuelle Entwicklung anschaue und interpretiere riecht es im Westviertel nach Prenzlauer Berg ……………….

  174. @Minna, "Wäre es da nicht...
    @Minna, „Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?“ BB

  175. Nö. Ist tot....
    Nö. Ist tot.

  176. Zurücktreten find ich blöd....
    Zurücktreten find ich blöd.

  177. Also Zurücktreten kann sie,...
    Also Zurücktreten kann sie, die Frau Käßmann, das muß man ihr lassen. Bei Cornelius I. (wie er sich schon nennt) wäre ich mir da nicht so sicher. Zurücktreten hat was, wie der heutige Tag gezeigt hat. Deshalb sollte man bei der Auswahl der Kandidaten darauf besonders achten. Womit sich damit natürlich der Koch wieder ins Spiel bringt. – Endlich verstehe ich, warum der zurückgetreten ist…

  178. Exklusiv ist auch...
    Exklusiv ist auch Empörungsmacht.
    .
    http://green.blogs.nytimes.com/2010/05/31/a-spill-afar-should-it-matter/?hp

  179. In der Süddeutschen Zeitung...
    In der Süddeutschen Zeitung ist Köhler inzwischen schon zum „Null-Bock-Horst“ abgesunken (Kommentar Kurt Kister).

  180. "Ich bedaure diesen Rücktritt...
    „Ich bedaure diesen Rücktritt auf das Härteste“, sagt die Kanzlerin. Sehr seltsame Formulierung für solch einen kurzen Satz. Sie tritt vor die Mikrofone und kann sich nicht einmal den Satz merken, den sie vorformuliert hatte. In der Stimme war aber kein Bedauern sondern eher ein unbestimmbares Grinsen.

  181. Herr Koch könnte doch in den...
    Herr Koch könnte doch in den Fußgängerzonen eine Pro-Horst Unterschriftensammlung organisieren.
    Vielleicht läßt der sich dadurch erweitern, doch noch weiterzumachen.

  182. @Plindos, 17:20: Habe Ihre...
    @Plindos, 17:20: Habe Ihre sehr interessanten und schönen Ausführungen zu „Sprezzatura“ erst jetzt entdeckt. Vielen Dank dafür. – Also lag ich mit der Freimaulübersetzung „Spreizkunst“ so ganz falsch nicht…

  183. Immerhin geht er wirklich und...
    Immerhin geht er wirklich und wartet nicht darauf, dass jemand kommt, um ihn zurück zu halten. Wir leben bekanntlich in Zeiten, da noch nicht mal mehr der Rücktritt vom Rücktritt in Ehren geschieht, siehe Thüringen.

  184. Ja, ja, Holly01, hüfthohe...
    Ja, ja, Holly01, hüfthohe Jägerzäune sind nicht mehr zu empfehlen, wenn der wütende Mob durch die Westviertel zieht. Koch und Köhler werden nicht die letzten sein, die in diesem Jahr, aber vor allem in 2011 ihre Plätze räumen. Es rüttelt an den Machtstrukturen des alten Europa: „Götterdämmerung“ in Böhmen … Mit einem historischen Stimmenverlust für die Volksparteien und dem Rücktritt von gleich vier Parteichefs hat Tschechien am Wochenende ein politisches Erdbeben erlebt.

  185. @DA
    Aber in Thüringen waren...

    @DA
    Aber in Thüringen waren die Wähler klüger und haben diese unerträgliche Posse beendet. BTW: Dort sah man wie nett unser südöstlicher Nachbar ist, der ihm ein wunderbares Gerichtsverfahren schneidert aus dem er ohne, dass er vorbestraft ist, rauskommt. mir ist heute aufgefallen, dass der mp von thüringen auf den bildern der zweiten wahl oft auftaucht… aber ich denke dieser ehemalige mp und skifahrer war wirklich ein parteigänger von mutti, der bp „only a pawn in her game“ (bob dylan)

  186. Was halt passiert, wenn altes...
    Was halt passiert, wenn altes Ostdeutschland im Balkan vor Gericht steht.

  187. Nabend,
    Äh, Ostdeutschland...

    Nabend,
    Äh, Ostdeutschland dazu noch altes im Balkan vor Gericht verstehe ich nicht. Kann mir jemand helfen?

  188. @specialmarke
    "Präsidialer...

    @specialmarke
    „Präsidialer Rohrkrepierer“ (FAZ) ist auch recht deutlich. Hoffentlich sieht er das nicht, sonst muss er wieder losflennen.

  189. specialmarke, kleine...
    specialmarke, kleine menschliche Fehler wie die von Käßmann oder Köhler sind aus meiner Sicht kein echter bzw. zwingender Rücktrittsgrund. Da muss schon mehr passieren. Ich denke, die Mehrheit der Deutschen sieht es in beiden Fällen ähnlich. Wie Sie schon richtig mutmaßen, wäre „Cornelius I.“ in beiden Fällen (vermutlich) nicht zurückgetreten, zumal es im Fall Köhler – aus meiner Sicht – egoistisch war. Köhlers Rücktritt schwächt die Regierung in einer besonders heiklen wirtschaftlichen Lage unseres Landes, Europas und der Welt. Koch wird es definitiv nicht. NIEMALS! Sie bekommen 500 € von mir, wenn ich da falsch liegen sollte. Und darauf gebe ich Ihnen mein Ehrenwort :-)

    Horst Köhler wird längst bemerkt haben, dass sein hohes Amt den größten Irrsinn nicht verhindern kann. Er war – in meinen Augen – auch nur ein Durchschnitts-Bundespräsident. Ein wirklich Weiser (mit Rückgrat) hätte längst die haushohen Schwächen unserer Demokratie analysiert, öffentlich gemacht und auf die notwendigen Änderungen gedrungen. Das brachte Köhler nicht, und auch kein anderer Berufspolitiker. Und darum wird unser Land, Europa und die Welt noch sehr schwer zu tragen haben …

  190. lieber Rosinante, klar wären...
    lieber Rosinante, klar wären die beiden etwas beleidigt, jedoch, sie sind beide auch ausser meiner holden wenigkeit beweibt, also was soll der terz.
    der zu erbeutende terminator ist übrigens auch kein single. könnte und dürfte auch gar nicht anders sein, bei diesem aussehen. sonst würde ich auch gar nicht zugreifen wollen, sondern würde psychopathetik unterstellen. aber so, hach. seufz. diese wimpern. dieses lächeln.
    .
    zur übertreibung: reine holzschnitzerei, irgendwie muss ich sie doch typisieren, ohne ihre anonymität zu gefährden. typisierung trifft aber oft eher den kern als eine exakte charakterstudie.
    .
    angelo branduardi? nie im leben. der ist doch nicht sexy. eher ein cary grant, nur dunkler und letztlich treuer. achja, und klüger: er hat an der uni verdient.
    .
    die autofrage auf mx5 et al. auszudehnen, ist langweilig. dann gebe ich den vorrednern recht, die eher die barchetta weiterhin sehen möchten. der aufwand wäre hinsichtlich des nutzens zu hoch.
    der volante war schon mal ein besserer vorschlag. oder wie gesagt, der chinese eyes, offen natürlich. die zuladekapazitäten für schlitten und schuhe sind sagenhaft. aber unsere lieber don will ja nicht. na, dann muss er auch nicht.
    .
    käßmann? ein schnapsidee.

  191. Die Gerichte im Balkan sind...
    Die Gerichte im Balkan sind lustig. im Moment gibt es ein „wunderbares“ neues Schaupiel. Ähnlich wie bei Tenessee Eisenberg in Regensburg (certerum censeo), G-tt sei Dank nicht so tragisch bis jetzt. junge Leute haben vor einem m.E. untere Mittelklassegeschäft gegen Pelze demonstriert, auf dem kohlmarkt haben sie sich nicht getraut… Daraufhin wurde ein mafiaparagraph – Bildung einer kriminellen vereinigung angewandt. Selbst diepresse wendet sich aber schon ab:
    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/569684/index.do
    oder auch auf facebook tierschutzprozess.at.
    Bedeutet das dann, dass die Richterin wie bei bawag von Herrn Konrad zum Essen eingeladen wird („ich kenne dieses lokal nicht ..“)? Welcher Posten ist denn jetzt frei (Justizministerin geht ja nicht)

  192. Ehrenwort? Hat schon einmal...
    Ehrenwort? Hat schon einmal jemand gegeben. Der endete in der Badewanne, in der Schweiz.
    Menschliche Schwächen? Die Margot hat wohl wirklich welche. Wer mit über 1,5 Promille noch fährt muß wohl Alkohol gewöhnt sein.
    Was den Köhler angeht: Wer weiß warum er wirklich zurückgetreten ist.

  193. hier noch ein besserer artikel...
    hier noch ein besserer artikel aus der (sic!) „rechten“ presse:
    Tierschützer: Österreichs skurrilster Prozess
    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/569747/index.do?_vl_backlink=%2Fhome%2Fpanorama%2Foesterreich%2Findex.do
    zitat: Kaum eine Frage der Verteidiger, kaum eine Frage der Angeklagten darf ohne Intervention durch „das Gericht“ gestellt werden. Der Zeuge Peter Graf, Geschäftsführer der Textilkette Kleider Bauer (sie war ab 2006 Ziel einer Anti-Pelz-Kampagne), wird von der Richterin gegen „nicht relevante“ Fragen abgeschirmt: „Herr Zeuge, es wird die Relevanz der Fragen geprüft, wenn Sie bitte abwarten und dann erst antworten.“ Der Zehntangeklagte ruft dazwischen. Und wird wegen ungebührlichen Benehmens „abgemahnt“ …
    Oder noch besser:
    Indessen kommt es beispielsweise zu diesem Dialog: Der Zweitangeklagte, dem ein Fragerecht zusteht, will wissen, ob Zeuge Graf die Budgetdaten des Konkurrenten Peek&Cloppenburg (P&C) beobachtet habe. Graf: „Ich kenne die Zahlen nicht.“ Ob dem Zeugen bekannt sei, dass diese Zahlen im Firmenbuch einsehbar seien, will der Angeklagte nun wissen. Der Zeuge bejaht. Nun fragt der Angeklagte im Stile eines geübten Verteidigers: „Hätten Sie also die Zahlen kennen können?“ Vom Zeugen kommt nun nicht das unausweichliche „Ja“, sondern: „Was hat das für eine Relevanz?“ Angeklagter: „Wollen Sie die Frage mit einer Gegenfrage beantworten?“ Richterin: „Die Frage ist beantwortet.“ Der Angeklagte: „Ich beantrage, dass die Frage beantwortet werden muss.“ Richterin: „Welche Frage? Stellen Sie die Frage noch einmal konkret.“ Angeklagter zum Zeugen: „Haben Sie die Zahlen von P&C beobachtet?“ Die Verteidigerriege, bestehend unter anderen aus Alexia Stuefer, Josef Phillip Bischof und Stefan Traxler, erklärt, der Angeklagte wolle darauf hinaus, dass P&C keine Umsatzeinbußen erlitten habe, obgleich auch gegen diesen Konzern eine Anti-Pelz-Kampagne geführt wurde.

  194. Die Richterin. Was trägt denn...
    Die Richterin. Was trägt denn die?

  195. ich sehe gerade Beckmann: Ist...
    ich sehe gerade Beckmann: Ist Ines Pohl Muttis U-boot bei der Taz? Ich habe mal Anteile bei der Taz gekauft und fordere immer die Absetzung von Frau Pohl. ich glaube ich muss das nächste mal auf die genossenversammlung

  196. Berthold IV, sehe ich auch....
    Berthold IV, sehe ich auch. Anteile der TAZ abstossen. Ich bin ueber die ganze Geschichte so stinkesauer. Diese ganze Journaille…
    …siehe Karl Kraus.

  197. @Liftboy Filou/30. Mai 2010,...
    @Liftboy Filou/30. Mai 2010, 21:20
    Aber Liftboy waren Sie da nicht, genausowenig wie Manuel!
    Das Fawlty Towers von Basil hatte keinen Lift, nur Treppen!
    .
    @donna laura/31. Mai 2010, 22:55
    Die Chinese Eyes sind rar, weil sehr rostanfaellig.
    Derzeit ist ein sehr schoener im Angebot, nur nicht grad um die Ecke von Don Alphonso;
    http://www.vantagemotorworks.com/en/PreOwned/CarDetail.asp?VehicleID=285
    Ich wuerde eher diesen Silver Cloud vorziehen, da er eine Alukarosse hat:
    http://www.vantagemotorworks.com/en/PreOwned/CarDetail.asp?VehicleID=289
    .
    Aber zuenftig waere auch ein Lotus Super Seven. Der hat Platz fuer Koffer, Schlitten und Beifahrerin. Nur Torten kann mann damit nicht transportieren! Die waeren nach ein paar Metern flachgeruettelt!

  198. @filou
    überlege ich wirklich....

    @filou
    überlege ich wirklich. Die Vorgängerin war eine tolle journalistin, aber Frau Pohl…
    Ich geh zur nächsten Genossenversammlung und frage Herrn Dieckmann ob er mit putscht

  199. Gruess Gott, lieber...
    Gruess Gott, lieber Grimaldeli. Welch Zufall; nach langer Zeit wieder von Ihnen zu hoeren (lesen), welch Zufall auch, dass gerade heute Donna Laura wieder auftauchte. Ein Schelm, wer Lustiges dabei denkt.
    .
    Das mit Falthy war ein peinlicher Bloedsinn von mir.
    .
    Ich hoffe, es geht Ihnen gut. Ich muss gleich meinen Zahnbleicher auflegen. Ekelhaft.
    „This elephant smoked to much!“(Victor Borge, seine Klaviertasten inspzierend)

  200. @HansMeier555
    das ist kein...

    @HansMeier555
    das ist kein Pelz, sondern, aber jetzt auf dem Bild…, ich weiss nicht. Sie ist sogar recht neu im Geschäft, tja so geht das…

  201. BertholdIV, Schlagzeile der...
    BertholdIV, Schlagzeile der ersten Dieckmann-TAZ: GEIL! TAZ ZEIGT GRUENE TITTEN!

  202. @filou
    ich will ja nicht dass...

    @filou
    ich will ja nicht dass er sie übernimmt, sondern nur dass frau pohl geht.
    aber die ganze nummer mit männlichen geschlechtsteilen auf der taz fassade.
    wenn das das ziel des projekts taz ist.. ein bisschen wenig oder?
    wenn man halt nichts zu sagen hat, macht man skandale, die vor 20 jahren in passau oder deggendorf noch jemanden aufgeregt hätten

  203. Viel Koch hat viel Brei...
    Viel Koch hat viel Brei gemacht und verdorben. Wenigstens hat der Herr Köhler sich nicht so peinlich-larmoyant verabschiedet.
    Herr Koch, niemand hat Sie gezwungen, in der Parteispendenaffaire den Kumpel abzugeben, im Zusammenhang mit Einbürgerung Nonnen zu einem neuen Kreuzzug zu animieren, bei Steuer-Weimar die Beamten nicht zu rehabilitieren und beim FS nicht zu intervenieren.
    Aber vielleicht findet sich ein Stühlchen bei Herrn Sarrazin oder in Brüssel.

  204. Als Gute Nacht-Kuesschen an...
    Als Gute Nacht-Kuesschen an alle:
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=KZ4ZNbiO15M&feature=related

  205. Zum nächsten BuPrä schlage...
    Zum nächsten BuPrä schlage ich Herrn Pofalla vor .

  206. Horst Köhler, war das nicht...
    Horst Köhler, war das nicht der Mann, der vor 5 Jahren gesagt hat:
    Deutschkand steht am Abgrund.

  207. Zerlina, ich kann mir auch...
    Zerlina, ich kann mir auch vorstellen, daß dies eine Situation, ganz nach
    Frau Merkels Geschmack ist.

  208. liebe donna laura, wenn ich...
    liebe donna laura, wenn ich Sie richtig verstehe, kultivieren Sie trois Ménage à trois in einer Art Bermudadreieck. Dies ist zumindest eine artistische Leistung. Compliments.
    .
    Meine holde Langweiligkeit ist erstmals mit dem Phänomen The Graduate (Sie wissen, Misses Robinson!) konfrontiert. In the very beginning. Jetzt muss ich mehr John Wayne lernen. Seufz.
    .
    Was halten Sie denn von Dieter Bohlen als bp?

  209. Söder hatte den richtigen...
    Söder hatte den richtigen Riecher, schon vor zwei Jahren die Nichtwiederwahl Köhlers angeregt.
    Dann sollen sie den doch mal fragen.

  210. @muscat - Also der Maserati...
    @muscat – Also der Maserati Ghibli gehört wirklich zu meinen absoluten Top-Favoriten. Ein völlig unterbewertetes Auto, speziell als Coupé, das Cabrio ist zwar exklusiver, hat aber die tolle Linie nicht.
    .
    @Grimaldeli – Der Rolls mit den Chinese-Eyes ist vielleicht etwas schwerfällig, zumindest für meinen Geschmack. Dann besser ein 330 GT 2+2, den gab es in der ersten Serie auch mit den modischen Chinese-Eyes. Ist allerdings auch ein ziemlicher Brummer, hatte mal ein guter Freund von mir bis er durch ein gebrochenes Ventil knapp am kapitalen Motorschaden vorbei ist. Dann hat’s ihm gereicht und nun fährt er ein sehr schönes, schlammgrünes E-Type V12 Cabrio.
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ferrari_330
    .
    Übrigens ist dieses Wochenende Bavaria Historic, Technische Abnahme und Start des Prologs ist am Donnerstag in Maxlrain. Sehr zu empfehlen, werde warscheinlich vorbeischauen. Die Wiese dürfte recht nass sein…

  211. HansMeier555,
    also doch noch...

    HansMeier555,
    also doch noch Stoiber; der hatte aber auch hingeschmissen, weil er nicht mit
    ihr konnte.

  212. @mawu/01. Juni 2010, 09:34
    Und...

    @mawu/01. Juni 2010, 09:34
    Und bei uns fahren die Maedels, d.h., sie werden am Freitag hier eintreffen!
    http://www.zaniroli.com/yacs/article-9516-le-parcours-2010-jour-5-vendredi-4-juin

  213. @Grimaldeli - Ja, süß...
    @Grimaldeli – Ja, süß irgendwie, die „Rallye des Princesses“. Meiner Frauch habe ich auch schon das Roadbooklesen beigebracht und es macht uns beiden viel Spaß – sofern wir mal dazu kommen… Ihnen wünsche ich auch viel Spaß, ist bestimmt nett zum Zuschauen! Am Fahrstil dürfte es den Damen ja nicht mangeln…

  214. filou, die frage (vom 31.05,....
    filou, die frage (vom 31.05,. 20;07) hat was für sich.
    .
    gegenfrage, was macht eigentlich frau dr. hc christa wolf? oder will die dahn nochmal ran?
    wer eigentlich wäre auf der nach oben offenen filou-skala für die peinlichste krampfhenne überhaupt für das höchste staatsamt geeignet?
    .
    welche krampfhähne könnten da noch mithalten? henryk m broder vielleicht?
    oder theo sommer? oder lieber dessen gegenpart gremliza? wäre etwa ein gewisser fritz „jotz“ raddatz (kuhauge) vorzuziehen? fragen über fragen.

  215. @auch-einer, Broder waere ein...
    @auch-einer, Broder waere ein verdammt guter Witz. Krampfhenne gesucht, eine, die man mit gutem Gewissen verachten kann? Kaessmann! Das ist es, was die Republik braucht. Jemand, von dem weiss: Gutmensch, professionelle Heuchlerin.

  216. @auch-einer, Nachlese. Mit...
    @auch-einer, Nachlese. Mit Dank an FAZ-Autor Richard Wagner.
    .
    Es folgt die Besetzungsliste der wichtigsten staatstragenden Ämter.
    .
    Bundespräsidentin: Hannelore Elsner
    .
    Im Präsidialamt, Deutschlands Botschafterin für Europas Jugend: Lena Meyer-Landrut
    .
    Bundestagspräsident: Giovanni Di Lorenzo
    .
    Bundeskanzlerin: Elke Heidenreich
    .
    Chef des Bundeskanzleramtes: Jogi Löw
    .
    Die Sonderbeauftragte für den deutschen Mezzogiorno: Andrea Kiewel
    .
    Regierungssprecher: Katrin Bauerfeind und Markus Lanz
    .
    Auswärtiges Amt und Reisewarnung: Maybrit Illner
    .
    Goethe-Institut und Menschenrechte: Herta Müller
    .
    Finanzen: Günther Jauch
    .
    Wirtschaft: Stefan Raab
    .
    Bildung und Forschung: Peter Sloterdijk
    .
    Familie und Gesundheit: Johann Lafer
    .
    Arbeit, Urlaub und Sozialstaat: Franziska Augstein
    .
    Inneres, Geheimdienste und Verkehrssicherheit: Peter Scholl-Latour
    .
    Justiz und Volkszorn: Frank Plasberg
    .
    Verteidigung und „Kanonenbootpolitik“-Frage: Michael Wolffsohn
    .
    Empörungskultur und Klimaschutz: Margot Käßmann
    .
    Migration und Männerrechte: Bushido
    .
    (Wer hier nicht genannt ist und trotzdem ein Amt anstreben sollte, kann sich für das Schattenkabinett der Opposition vormerken lassen.)

  217. @Filou: Ihr Ressortzuschnitt...
    @Filou: Ihr Ressortzuschnitt und die Besetzung haben was. Dochdoch, das haben Sie gut ausgesucht.

  218. @Filou
    Das ist mal ein...

    @Filou
    Das ist mal ein Vorschlag. Allerdings kenne ich nur Bushido und Johann Laber. Aber warum verlegen wir das Ganze nicht nach Brüssel: Da sind schon welche: in der Bayerischen Botschaft St.Oiber, O-Ettinger und so heiter. Wie gehts dann den anderen muttersprachlichen Exils-Kandidaten vom Rhein? Koch und Rüttgers?
    In Berlin? Völuspa!
    Ich gratuliere zu soviel politischer Bildung!

  219. @Nitz bravo! Bestenfalls...
    @Nitz bravo! Bestenfalls können Alfonsos Kleidungstipps als eine Art Stilkunde durchgehen, in einer Welt, die Bildung und des Wissens um Stil immer mehr entbehrt.
    Auch ich gehöre zu den Davos – Touristen, die sich an einfachen Spaziergängen und an der Schatzalp freuen können, oder an den köstlichen Abendessen. Im letzten Jahr war ich in Montreux, in einem sehr schönen alten Hotel am See in Sichtweite von „Lord Byrons Schloss“, aber beim Service stimmte nichts mehr dort. Der neue Eigentümer hatte offenbar verordnet: maximaler Profit bei minimalem Einsatz. Vorbei die kleinen Aufmerksamkeiten, die Listen mit den Gewohnheiten der Stammgäste… die Saaldiener kamen aus Lateinamerika und China, so dass ich gelegentlich trotz der Beherrschung von 6 Sprachen an meine Grenzen stiess. Die Stagiaires an der Rezeption waren nicht in der Lage, ein einkommendes Telefongespräch zu verbinden, offenbar funktionierte die neue Telefonanlage nicht.
    @ Don Alfonso Ihre Erläuterungen der 20er-Jahre-Architektur dürfen Sie ruhig vertiefen. Weiter so! (Wobei ich ja vermute, dass dieser Blog nicht mehr so lange weitergeführt wird.)

  220. zu Merkel: auf das...
    zu Merkel: auf das Allerhärteste…. die Bundeskanzlerin hat zu viel Eurovision geschaut und spricht so wie Lena Nazionale.

  221. Plindos, nun, auf den Dank der...
    Plindos, nun, auf den Dank der Westviertel für ihre Schonung lege ich keinen besonderen Wert, wie auch nicht auf Nachahmung meines eigentlich nicht vorhandenen Stils, der Nitz und Soland33 nicht umfassend zusagt.

  222. @Verehrter Don Alphonso,
    wer...

    @Verehrter Don Alphonso,
    wer Sie nicht versteht, der solls doch einfach lassen und schweigen.
    Ich muss Ihren Stil nicht für mich akzeptieren, aber ihn respektieren. Viele Namen und Produkte, die Sie lieben, kenne ich nicht: Autos, Schuhe, Spezialitäten. Das sind für mich alternative Vergleich zu meiner doch eher biederen Welt. Ich amüsiere mich, aber lasse Ihnen Ihre „Spleens“. Ich habe andere, über die Sie Ihrerseits lächeln würden.
    Dem Herrn soland33 mangelt es offenbar an Diversem. An sarrazinschem Takt, Architekturkenntnissen etc. Seine Kultiviertheit hätte IHM beim ersten Schritt ins Montreuxer Hotel signalisieren müssen: Na was wohl?

  223. JorgeLoma, ich weiss, es sind...
    JorgeLoma, ich weiss, es sind nur Spleens, und ich mag sie, gerade weil sie Spleens sind. Spleens sind weder modern noch Popkultur und auch nicht virtuell, und damit nicht Masse und deshalb eine feine Sache.

  224. @Don Alphonso
    Außerdem...

    @Don Alphonso
    Außerdem sollten Spleens individuell und originell zugeschnitten sein, etwas Liebenswürdig-selbstironisches ausstrahlen, das Ambiente amüsieren und den moralinsauren Spießern eine Nase drehen. Der wahrhaft Spleenige ist Artist: Pantomime mit einem clownesken Anstrich. Sein Kostüm fällt auf wie auch seine Gestik und Mimik durch eine leichte Überbetontheit, die dem grauen Werkeltag Farben verleihen. Frauen verdächtigen ihn des Leichtsinns des Abenteurers, was ja auch der Sinn ist. Aber er ist auch sein eigener Dornauszieher. Man darf ihn gelinde an sich erinnern, aber bitte, bitte nicht allzu offen. Seine Seele könnte verrutschen. Eben ein Melancholiker.
    Kennen Sie mehr Varianten, verehrter Don Alphonso?

  225. @Jorge
    Ihr Kommentar zeigt ,...

    @Jorge
    Ihr Kommentar zeigt , woran es Ihnen offenbar mangelt.

  226. @soland33
    Suum cuique.
    Mancher...

    @soland33
    Suum cuique.
    Mancher hat die kluge Abgewohnheit, erst einmal mit Steh-Aperitif ein wenig zu schnuppern, bevor er zum Speisen schreitet: Dabei erkennt man genug. Und schreitet weiter in froher Erwartung oder verlässt den Ort mit Grausen.
    Das wärs denn, Verehrtster.

  227. Vorsorgliche Mitteilung an Don...
    Vorsorgliche Mitteilung an Don Alphonso. Sollte es am Tegernsee noch nicht bekannt sein…..wieder wurde ein Bär im Münstertal gesichtet. Offensichtlich ist das Tier vom Vinschgau her eingewandert…..Gott segne und behüte ihn. – Die Imker wie die Bevölkerung bereitet sich vor. Es werden Bärensichere (!) Abfallkontainer aufgestellt. Bienenvölker werden mit grossen Zäunen umfriedet…etc. Der Bär wurde von einem Polizisten, der auch Jäger ist gesichtet…es gilt also als sicher, dass es sich bestimmt wieder um einen Bären handelt. Für Ihre nächste Fahrt mit ihrem hübschen Cabriolet ins Münstertal empfehle ich über ihren Kopf einen Gitteraufbau mit genügend dichtem Maschennetz sowie einem Schlagwiderstand von mindestens 100kg / cm. Viel Phantasie bei Ihrer Kreation….muss ja nicht versilbert sein…Wünsche Ihnen einen ganz schönen friedlichen Sonntagnachmittag. Herzlicher Gruss Bruno

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