Home
Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Über Verhältnisse leben oder Frau Merkel kam nur bis Ottobrunn

| 417 Lesermeinungen

Politiker haben so einen absurden Hang, Worte wie "alle" oder "wir" zu benutzen, wenn es am Ende doch wieder nur darum geht, dass dass die einen zahlen und die anderen bekommen. Besonders ärgerlich ist es, wenn dieses "wir alle" auch noch mit Anwürfen und schlechten Nachrichten verbunden ist, die nun wirklich niemand hören möchte. Vor allem nicht, wenn sie den Kern des Selbstverständnisses der besseren Kreise in unanständiger Weise berühren.

Sed dux malorum femina: haec scelerum artifex.
Lucius Annaeus Seneca

Alle in Deutschland, wir alle, also Sie, der Sie das vielleicht in einer weniger begüterten Region lesen, wie ich, der ich das an den Gestaden des Tegernsees verfasse, der Obdachlose unter dem Mauervorsprung, die Putzfrau in der Reinigungskolonne des Bankenturms, auch deren müllproduziernder Arbeitsbeschaffer und, ja, auch Frau Merkel selbst, wir alle haben über unsere Verhältnisse gelebt. Und auch ohne Frau Merkels Friseur- und Konfektionskleidungsrechnung zu kennen, würde ich nicht bestreiten wollen, dass man diesen Vorwurf machen kann, der eben jenem Kanzlerinnenmund entsprang und in die Mikrophone schlüpfte. Man kann es allen vorwerfen, aber nicht den besseren Kreise dieses Landes. Denn über die eigenen Verhältnisse leben, das macht man nicht. Und wenn man etwas nicht macht, dann kann auch eine Kanzlerinnenaussage nicht bewirken, dass man es getan hätte.

Bild zu:  Über Verhältnisse leben oder Frau Merkel kam nur bis Ottobrunn

An dieser Stelle, vor weiteren Ausführungen, muss man Frau Merkel zuerst einmal prinzipiell in Schutz nehmen. Gesagt hat sie das im Rahmen eines Sparpakets, das den Bundeshaushalt zusammenstreicht. Wenn wir davon ausgehen, dass diemal nur diejenigen bestraft wurden, die über ihre Verhältnisse lebten, kann sie die Menschen hier am See gar nicht gemeint haben. Vorhin etwa war ich auf dem Berg radeln, als wieder so ein unsäglicher Kampfjet über das Tal knallte. Wenn dafür weniger Geld da ist, ist das nur in meinem Sinne. Der Nichtbau eines preussischen Schlosses für irgendwelche Berliner ist ebenfalls nichts, was uns stören könnte, schliesslich haben wir Bayern ziemlich entblödet unser Wittelsbacherschloss in Tegernsee nicht im Vormarschweg des Russen gebaut. Kürzungen von Elterngeld spielen bei einem Altersschnitt von 50+ keine besondere Rolle mehr, wir müssen hier auch nicht in Urlaub fliegen, nachdem wir hier im Urlaub für immer wohnen, und bei der Bankensteuer wird es so sein wie immer: Je weniger ein Kunde hat, desto mehr wird er prozentual dafür beitragen müssen. Und zur Grenze nach Österreich, weiter Richtung Schweiz, sind es nur 20 Kilometer. Der Umstand, dass manche noch immer nicht ihre Hunde in den Grünanlagen anleinen, ist hier ein drängenderes Problem als Hartz IV.

Nicht nur, dass all die Massnahmen also an diesem schönen Land vorbeigehen – die Banken werden weiter gestützt, es gibt also keine allzu schlimmen Einschnitte in den Depots, es kommt keine Vermögenssteuer, keine höhere Erbschaftssteuer, kein höherer Spitzensteuersatz, und auch der Steuerberater kann steuermindernd angegeben werden. Auch die Milchbauern werden unterstützt, behalten ihre Kühe, treiben sie auf die Almen, wo sie idyllisch verweilen und mit ihrem Glockenbimmeln jene Atmosphäre schaffen, die man hier so schätzt. Krise, die ist anderswo. Jedenfalls, die Verhältnisse bleiben hier, wie sie sind, nichts ändert sich, und deshalb darf man auch davon ausgehen, dass man nicht von Frau Merkel gemeint wurde. Vielleicht kennt die das Tegernseer Tal auch gar nicht. Das wird es sein. Weiter als bis Ottobrunn wird sie nie gekommen sein. (Zur Betroffenensicht übrigens hier und hier entlang, bitte)

Bild zu:  Über Verhältnisse leben oder Frau Merkel kam nur bis Ottobrunn

Trotzdem sind solche Einlassungen allein schon ehrabschneidend. Niemand würde das, was Frau Merkel in ihrer typisch direkten, norddeutschen, oder auf bayerisch gesagt, gscheadn Art da vorgetragen hat, im Süden so öffentlich aussprechen. Denn dieser Vorwurf hat zwei scharfe Schneiden, und beide zielen zusammenlaufend in das Herz des bürgerlichen Selbstbewusstseins. Auf der einen Seite besagt der Anwurf, dass man eigentlich zu wenig hat. Dass es eigentlich nicht reicht, dass man nicht vermögend genug ist. Und auf der anderen, dass die Selbstdarstellung von sich selbst nicht gerechtfertigt ist: Blender, Angeber, Schuldenmacher. Merkel zieht der Bürgerlichkeit die Damasttischdecke unter dem Teeservice weg, und sagt dann über den Scherben auch noch, dass das Geschirr geklaut oder bestenfalls erschlichen ist. Sie stellt sowohl die bürgerliche Tugend als auch den bürgerlichen Besitz in Frage.

Dabei steht vollkommen ausser Frage, dass die besseren Kreise fraglos über den Besitz, auf welche Art auch immer, wirklich auch verfügen. Das reiche Drittel der deutschen Bevölkerung besitzt den grössten Teil des Volksvermögens, nicht zuletzt dank einer enormen Sparquote, hinter der heute längst kein Sparbuch mehr steht, sondern ausgebuffte Anlagevehikel genau jener Bankmanager und Vermögensverwalter, von deren Chefs sich Frau Merkel so gerne beraten lässt, wenn es um wirtschaftliche Fragen geht, etwa die, wie man die besonders Bedrohten jenes Drittels des Landes, das so gut wie nichts hat, im Winter ohne Heizkostenzuschuss frieren lässt, damit mehr Geld zur Stüzung von Banken da ist, die beim Kauf maroder Hauskredite tatsächlich über ihre Verhältnisse gelebt haben.

Bild zu:  Über Verhältnisse leben oder Frau Merkel kam nur bis Ottobrunn

Natürlich kommt es mitunter vor, dass man auch in besseren Lagen den schlimmen Begriff „über seine Verhätnisse leben“ öffentlich verwendet. Das jedoch geschieht eigentlich stets post factum, wenn also am schlimmen Ausgang der Sache nicht mehr zu deuteln ist. Dann jedoch ist es immer noch ein Euphemismus, eine eigentlich ungerechtfertigte Beschönigung, die etwas höchst Peinliches zu verbergen hat; der Fall einer recht bekannten Geschäftsfrau meiner kleinen, dummen Heimatstadt etwa wurde darunter abgeheftet, auch wenn sich hinter der blossen Einschätzung eines nicht den Einnahmen entsprechenden Lebensstils so unschöne Rechtsfragen wie Steuerhinterziehung, Insolvenzverschleppung und Schwarzarbeit verbargen. „Über seine Verhältnisse leben“ ist ein ölig changierender Begriff, schleimig und weithin fliessend, es kann vieles bedeuten, und gerade deshalb ist man damit eher vorsichtig, oder nimmt gleich die schlimmste Bedeutung an.

Um sich dem Vorwuerf erst gar nicht auszusetzen, gibt es eine Reihe von Entschuldigungen, warum man hier und da doch etwas mehr ausgibt, als man eigentlich sollte. Als Dorfarzt wird man vom Bauern nur ernst genommen, wenn man Mercedes fährt. Als Vermögensverwalter muss man eine gute Adresse haben, egal was es kostet – es kommt schon wieder rein. Das Haus hat 150 Quadratmeter mehr, als man eigentlich braucht, aber so ist es wenigstens zukunftssicher. Der theoretische Preis eines Kleinwagens für  Lautsprecher ist nicht wenig, aber sie waren praktisch reduziert und man hat davon mehr als von Gold, das nur rumliegt (meine Ausrede. Funktioniert aber nur mittelgut. Aber sie waren wirklich sehr reduziert.). Bei den aktuellen Silberkursen ist allein das Material meiner Kannen mehr wert, als ich gezahlt habe (warum ich dennoch so viele brauche, ist eine andere Sache). Könner schieben dann noch seufzend und mit leichter Abscheu in der Stimme hinterher, dass es eigentlich ein Luxus sei. Damit der Andere weiss: Hier weiss einer, was die Verhältnisse sind, und kann sich danach richten. Der Andere sagt dann, aber, aber, und berichtet davon, dass der 3er BMW für seine Tochter zum Abitur auch nur wegen der Sicherheit gekauft wurde, und verschweigt den grossen Motor und das Cabriodach.

Bild zu:  Über Verhältnisse leben oder Frau Merkel kam nur bis Ottobrunn

Man lebt nicht über seine Verhältnisse, man geht höchstens aufgrund äusserer Zwänge Kompromisse ein, die einen eher belasten denn erfreuen. Man kann also diesen Kreisen nicht nachsagen, dass sie sich nicht bemühen, erst gar nicht den Eindruck entstehen zu lassen, sie könnten je um ihre Verhältnisse vergessen sein. Und letztlich könnten sie auch, wenn sie wollten. Eben weil sie auf der sicheren Seite sind, und seit ein paar Jahrzehnten durch alle Regierungen wenig getan wurde, um daran etwas zu ändern. Es ist nicht schwer, unterhalb der Verhältnisse zu lebem, wenn die Verhältnisse so blendend sind, wie sie sich hier nun mal darstellen. Es ist nur die Fortschreibung der Tradition, wen die Regierung hier alles so lässt, wie es ist. Warum dann aber alle pauschal beschuldigt werden, diese wichtigen Werte nicht mehr zu kennen, warum man diese idyllische Region mit dem sicher nicht problemfreien Rest in einen Topf wirft, sind Fragen, die sich die Chefstaatsdienerin, wenn sie schon für einen arbeiten möchte, vielleicht einmal stellen sollte. Aber bitte nicht am See. Da sind ohnehin schon zu viele Münchner und Ottobrunner unterwegs, die in ihren SUVs und BMWs tatsächlich so aussehen, als lebten sie über ihre Verhältnisse. 

0

417 Lesermeinungen

  1. Lieber Don Alphonso,
    Sie haben...

    Lieber Don Alphonso,
    Sie haben journalistischen Spürsinn, und dieser Eintrag wird nicht wenige Kommentare erhalten. Die NZZ berichtet in Ihrem Sinn (http://www.nzz.ch/nachrichten/international/angeheizte_stimmung_in_deutschland_1.5994881.html), und ich gönne es Ihnen, dass Sie sich auf den Hochsitz zurückziehen können. Ich habe lange über meine Verhältnisse gelebt. Jetzt tue ich es im Einklang. Aber ich bin auch verschweizert.
    Einen angenehmen Tag wünscht
    Ihr Rosinante

  2. Also gut, die Bayern leben...
    Also gut, die Bayern leben nicht über ihre Verhältnisse, die Preußen schon. Insbesondere zahlen jene ihre Schlösser, die Neuschwanstein heißen und geschickt außerhalb militärischer Aufmarschrouten placiert sind, aus der Portokasse.
    Als Bewohner einer alten Stadtrepublik kann mir das allerdings auch einerlei sein.
    Das Seneca-Zitat nur in der Originalsprache zu zitieren ist in meinem Sinne, hoffentlich versteht es im Westviertel auch jeder.
    Gruß K

  3. Na, das hatten wir doch schon...
    Na, das hatten wir doch schon mal so ungefähr und zwar heißt das nicht manchmal auch wieder neudeutsch „Gier“. Über die Verhältnisse gelebt ist
    doch eine spießbürgerliche Attitüde auf verschlafene und wenig lenkendes
    politisches Verhalten und der Kölner würde dann zunächst sagen „et hät noch
    emmer jot jejange“.
    die Finanzierung muss doch grundsätzlich stehen, dann lässt es sich gut über
    die Verhältnisse leben. Interssanterweise scheint das eine sehr mediterrane
    Kunst zu sein, leben und leben lassen, nur nicht nachfragen was es kostet.
    Die biederen und verschlagenen Bayern mit ihrer Doppelmoral, einerseits
    Tradition andererseits „sollts scho was hondfestes sein“, gehen mit ihrer
    Leutseligkeit immer von einer gewissen Rechtschaffenheit aus, mit dem aus
    dem süddeutschen gewichtigen Schwerpunkt des „Schaffens“.
    Während im Norden klaglos die Lage wie auch die schwierigeren wirtschaftl.
    Bedingungen akzeptiert werden, lässt man’s im Süden schon mal eher krachen
    und lebt dann mal so über die Verhälntisse. Das neidet dann zur gegebenen
    Zeit eben mal auch ein Nordlicht aus MeckPom. Aber Leute, Leute, wir haben
    ja alle über unsere Verhältnisse gelebt. Und das Volk hat der Politik zuviel
    abverlangt, denn nicht die Regierungen sind Schuld sonder ganz klar wir
    das Volk, haben wir uns doch viel zu viel erlaubt. –
    Die Mutter der Nation redet viel Blech und als Mutter den Kindern (Volk) ins
    Gewissen. Gebt nicht mehr soviel Geld aus, bleibt zuhause und schaut
    doch TV, denn wir Politiker sind doch die eigentlichen Stars in der U-Branche
    und die Journalisten hoffieren uns und schreiben jeden Mist…..
    Tschulidung kleiner Exkurs, ich bin schon weg.

  4. Werter Don,
    eigentlich sollte...

    Werter Don,
    eigentlich sollte Frau Merkel der besseren Gesellschaft ja dankbar sein, wenn sie ‚über ihre Verhältnisse‘ lebt und durch exzessiven Konsum auf Kosten Ihres Vermögens die Wirtschaft fördert. Der Vorwurf lässt sich – egal ob beim Eigentümer eines Hauses am Tegernsee oder bei der Putzfrau – eigentlich nur dahingehend verstehen, dass die Betreffenden über ungerechtfertigten Wohlstand verfügen und diesen nicht freiwillig an den Staat abführen weil dieser nicht in der Lage ist, dies geregelt und zwangsweise zu tun.
    Wie dem auch sei – auch wenn die Putzfrauen und die noch schlechter Gestellten jetzt geschröpft werden, die bessere Gesellschaft dürfte unbesorgt weiterleben – egal ob über oder unter ihren Verhältnissen. Das eigentliche Problem beim Frau Merkels Sparpaket ist weniger, was es enthält, sondern vielmehr, was es nicht enthält…

  5. 2009: Abwrackprämie,...
    2009: Abwrackprämie, Konsumgutscheine, Konjunkturpaket, Bankenrettung.
    2010: „Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt“.

  6. Ganz fein, werter Don.
    Was...

    Ganz fein, werter Don.
    Was waren denn das für Lautsprecher? Vielleicht stellen Sie die mal vor dem Kanzlerinnenamt auf und lassen
    http://www.youtube.com/watch?v=nIycIlenxRw
    auf Anschlag laufen.

  7. "Merkel zieht der...
    „Merkel zieht der Bürgerlichkeit die Damasttischdecke unter dem Teeservice weg, und sagt dann über den Scherben auch noch, dass das Geschirr geklaut oder bestenfalls erschlichen ist.“ (DA)
    .
    Das weiß ich eben nicht. Gestern las ich in der „Qualitätspresse“, dass Gutverdienenden ihr Elterngeld bleibe, während es Hartz4-Eltern gestrichen werden solle. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Hartz-4-Betroffene über ihre Verhältnisse lebten oder gelebt haben, so mit Heizöl-Ferrari (Mercedes), Damasttischdeckchen, iPad und so.
    .
    Dieses „Wir“ in dem „Wir haben über unser Verhältnise gelebt“ ist anscheinend ein besonderes „Wir“: Es meint in der blanken Sonntags-Rhetorik zwar „Alle“, in der praktischen Ausführung mutiert jedoch dieses „Wir“ zu den Gruppen, die sich am wenigsten wehren können, wenn ihnen das geflickte Baumwolldeckchem unterm Nichtsilber weggezogen wird. Um bei Dons Bild zu bleiben.
    .
    Dabei ist das Elterngeld-Beispiel (wenn es stimmt) wüster: Es betrifft nicht angenehme Lifestyle-Vorstellungen, sondern Essenzielleres. Ich vermute in Politikkreisen die bekannte gutbürgerliche Abneigung gegen“nach unten“: „Dieser Abschaum“ soll sich piddeschön nicht vermehren. /sncr/

  8. "Nur die Verhältnisse, die...
    „Nur die Verhältnisse, die sind nicht so“. (Bert Brecht)

  9. Danke für den Klartext. Für...
    Danke für den Klartext. Für mich ist dies einer der besten Beiträge, die Sie hier geschrieben haben.

  10. Eine äusserst treffende...
    Eine äusserst treffende Bescheibung, die mich wieder sehr amüsiert hat! Ob das meine Plagiate auch so beurteilen würden, weiss ich natürlich nicht.

  11. tl;dr...
    tl;dr

  12. Guten Morgen lieber Don...
    Guten Morgen lieber Don Alphonso! Wieder ein schöner Artikel über unsere herrliche Heimat und über diese gräßliche Person. Ich muß sagen, daß ich unsere Rodelausflüge auf die Neureuth vermisse. Dafür bin ich über’s Rodeln tatsächlich zum Rennradfahren gekommen, und das als eingefleischter „Petrolhead“ und „Racer“! Aufgrund des angsteinflößenden Rahmenflatterns meines 30 Jahre alten BAVARIA „Italia Super“ in Südtirol hat mir meine Frau nun eine moderne Maschine eines italienischen Traditionsunternehmens in der Farbe „celeste“ geschenkt, natürlich mit Komponenten des dazu infragekommenden italienischen Herstellers.

  13. ...schade, dass der Tiger die...
    …schade, dass der Tiger die Krallen eingefahren hat…
    Unsere Grosseltern ruhen (hoffentlich weiterhin sanft) gleich um die Ecke von Ottobrunn (mit der S-Bahn nur drei Stationen entfernt !) in Hoehenkirchen auf dem Friedhof…. , …wenn die wuessten was sich bei Euch so tut, wuerden sie, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, derart rotieren, dass das als Erdbeben auch in Berlin ankommt.

  14. @Kalchas - ich verstehe das...
    @Kalchas – ich verstehe das Zitat leider nicht, da ich auf einem naturwissenschaftlich / neusprachlichen Gymnasium war. Vielleicht könnten Sie ja die Übersetzung liefern.

  15. Vorbild zählt, werter Don!...
    Vorbild zählt, werter Don! Die Lautsprecher lassen wir mal weg – das riecht nach „product placement“, aber daß Sie Ihren angejahrten Fiat weiter fahren, ist schon ein richtiges Signal von einem Vertreter der besseren Kreise. Verschrotten Sie jetzt den „Sunbeam“ oder warten Sie mit der Generalinstandsetzung auf den richtigen Zeitpunkt, wenn es darum geht, die demnächst wahrscheinlich einbrechende Konjunktur wiederzubeleben?

  16. @DerTiger
    sehr schön wieder...

    @DerTiger
    sehr schön wieder zu hören. Und bei den Plagiaten, halten Sie es wie im NT, dort hat man sogar die Plagiate/Pseudepigraphie kanonisiert. Man muss bedeutend sein um plagiatisiert zu werden.
    Aber was ist, wenn Sie gar nicht der echte DerTiger sind?

  17. oh, der Tiger lebt noch !! --...
    oh, der Tiger lebt noch !! — hat sich auf leisen Pfoten wieder eingeschlichen ….
    Chapeau !!

  18. "die in ihren SUVs und BMWs...
    „die in ihren SUVs und BMWs tatsächlich so aussehen, als lebten sie über ihre Verhältnisse“
    Beim Anblick der Karossen (bzw. der Größenordnung ihrer Preise) meiner Mitmenschen frage ich mich seit fast 30 Jahren wie weit die tatsächlichen Verhältnisse oberhalb der jeweiligen Verkündung liegen.

  19. Oder, Don, warten Sie auf die...
    Oder, Don, warten Sie auf die „Abwrackprämie 2.0“? Sie könnten sich dann ein Produkt aus Ihrer dummen kleinen Stadt zulegen mit Wlan an Bord und mit 200 Sachen über die Autobahn preschen, während Sie über Ihren neuen „Eipott vier“ unsere Blog-Beiträge freigeben.

  20. Haben wir als Land über...
    Haben wir als Land über unsere Verhältnisse gelebt? Ja, unbestreitbar.
    Muss daran etwas geändert werden? Auf jeden Fall.
    Ist der „kleine Mann“, der Arbeiter, Angestellte oder der Mittelständler(sofern es den noch gibt) an dieser Misere Schuld? Höchsten durch seine Wahlbeteiligung in den letzten 40 Jahren, schliesslich waren es vor allem durch Lobbyismus getragene politische Fehlentscheidungen, die zu diesen Schulden geführt haben. Trotzdem ist es wieder (eigentlich wie immer) dieser Personenkreis, der die Last des Schuldenabbaus tragen soll. Es ist an der Zeit für ein deutliches J’accuse, aber das einzige, was man hört, ist ein großes Gelaber aller Betroffenen und Verschonten, die Mobilmachung zur Wahrung des Besitzstandes.
    Ich glaube bei einer Streichung aller Subventionen, einer Streichung aller Abschreibungmöglichkeiten im Steuerrecht , der aus letzterem resultierenden Verringerung des Personals der Finanzämter und der Reduzierung der gesetzlichen Krankenkassen auf -von mir aus- eine pro Bundesland hätten wir soviel Schuldenabbau, daß wir nicht mehr wüssten, wohin mit dem Geld.

  21. ...vielleicht war mein...
    …vielleicht war mein Enthusiasmus verfrueht…. ein ECHTER Tiger haette sich nicht (faelschlicherweise) ueber eine ‚Bescheibung‘ beklagt….
    „Tiger, bist du es, oder Dein Borg ??“ moechte ich Dir zurufen…. antworte bitte mit Asimov und/oder Schroedinger.

  22. @mawu:
    Gerne doch, ich...

    @mawu:
    Gerne doch, ich übersetze mal etwas frei, aber kontext-sensitiv: Aber die Anführerin der Bösen ist immer eine Frau, sie ist die Ursache aller Niederträchtigkeiten.
    Naturwissenschaftlicher Zweig ist natürlich auch völlig OK, neue (romanische) Sprachen ohne Latinum hängen meiner Meinung nach etwas in der Luft. Die Mischung macht’s wohl … so wie man auch mal seine finanziellen Grenzen überschreiten darf, wenn man in Summe solide ist und die Bank einen läßt.
    In diesm Sinne K

  23. @ Der Tiger: Schön, daß Sie...
    @ Der Tiger: Schön, daß Sie hier wieder angekommen sind. In diesen harten Zeiten des Sparens brauchen wie Sie dringender denn je.
    .
    COMPUTARE NECESSE EST!! (Eigenbau, bin kein Lateiner)

  24. ...falls jemand im Zweifel...
    …falls jemand im Zweifel sein sollte: „Die Weisse Frau“ empfiehlt sich durchaus als Lektuere, selbst im Computerzeitalter.

  25. @bloggoergosum
    ich glaube...

    @bloggoergosum
    ich glaube auch, dass dies nicht der derTiger ist, in den Paulusbriefen sind die falsch in denen die Authentizität behauptet wird (anektoten, wie ihc habe meinen Mantel bei Dir vergessen etc.). man könnte es lösen über textkritik.
    Ich denke derTiger von heute ist ein Plagiat

  26. Schöner Blog. Sehr treffend....
    Schöner Blog. Sehr treffend. Etwas ungewöhnliches Deutsch, aber für einen Don allemal passend.

  27. Guten Morgen,
    Um 0:00 letzte...

    Guten Morgen,
    Um 0:00 letzte Nacht, kam im DLF die Nachricht heraus, dass die Abgeordneten von CDUSPDFDP im niedersächsischen Landtag eine Erhöhung ihrer Bezüge beschlossen haben.

  28. Grenzgänger, man muss eben...
    Grenzgänger, man muss eben dafür sorgen, dass der Abstand zur Einkommensentwicklung des näheren Umfeldes – da gibt es etwa Bankster, Steuerberater, Anwälte von Steuerhinterziehern – nicht zu gross wird.
    .
    grippner, danke, es war mir ein Vergnügen.

  29. Eine Anmerkung zu den...
    Eine Anmerkung zu den erwähnten Schlössern: Eine Finanzierungsquelle für Ludwigs bayerische Schlösser waren Zahlungen in Höhe von ca. 6 Millionen Goldmark – überwiesen aus Berlin.
    .
    Erkauft wurde mit dieser Summe die Zustimmung Bayerns zur Reichsgründung von 1871 (vgl. Kaiserbrief). Das Geld floß aus Bismarcks „Reptilienfonds“, unkontrolliert von Parlament und Monarch. Ebenso diskret erfolgte die Abwicklung der Zahlung über, der geneigte Leser ahnt es, Banken in der Schweiz.
    .
    Honi soit qui mal y pense.

  30. Aut bibat, aut abeat!...
    Aut bibat, aut abeat! (Cicero)
    Don Alphonso@: Genau kenne ich die Texte von Teheran, Jalta und Potsdam der damaligen Alliierten AD 1944/45/46 nicht, oba oans is gwiss, dea Omerikaner hot net ummasunst af Mingga un Bad Tölz mit seim General Patton higlangt. Zwegn dem gibts hoit in dera Gegend allderweil a reinrassige bajuwarische Mischlingsreminisz .
    http://www.br-online.de/bayern2/zeit-fuer-bayern/zeit-fuer-bayern-sexuelle-gewalt-marsen-ID1271683014917.xml
    Neuschwanstein hat der Bismarck fürn Kini Ludwig (Wiggerl) aus dem Reptilienfonds finanziert, zwegn der Zustimmung zum neuen II.Reich, verkündet in Versailles après la guerre franco-allemand 70-71. De Preissn san scho gscheade Hund.
    Der Tiger@: Als Netzbekannter Devotissimus Ihnen gegenüber, meinen ehrerbietigen Gruß zu Ihrer allseits ersehnten & erfolgten Rückkehr, hoffend und harrend der endgültigen Absolution. Ad astra!
    ego@: Der Besitzstände sind zu viele, zumal die der staatserhaltenden Kräfte. Somit:“Basta!“ (G. Schröder o. Martin Walser) Ansonsten s.o.

  31. Kalcheas, ich sehe in Latein -...
    Kalcheas, ich sehe in Latein – obwohl ich es im Studium wirklich gebraucht habe – einen generell eher verzichtbaren Luxus. Hätte ich Kinder, würde ich ihnen zu französisch raten. So führt es dazu, dass ich zwar meine Jesuitica in Originalausgaben lesen kann, aber nicht meinen Voltaire. Das ist ärgerlich.
    .
    ego, die Verinfachung des Steuerrechts würde wenn dann für jene kommen, die sowieso nicht aus können. Für die Besserverdienenden wird es immer welche geben, die ihnen entsprechende Lösungen basten,, selbst wenn der Spitzensteuersatz bei nur noch 25% liegen sollte. Ich mache mir da wenig Hoffnung, sehe das Problem aber weniger in den Beamten als vielmehr bei den Profiteuren der Steuervermeidung.

  32. "Masshalten", mahnte Ludwig...
    „Masshalten“, mahnte Ludwig Erhard 1963 (in Worten: neunzehnhundertdreiundsechzig). Was hat die damalige Republik in ihrer Gesamtheit darueber gelacht und gejohlt…
    .
    …NEUNZEHNHUNDERDREIUNDSECHZIG.

  33. Griechisch tut not.
    Für...

    Griechisch tut not.
    Für Vulgärsprachen wie Italienisch, Französisch, etc. gibts doch die Volkshochschule.

  34. fridericus, ich sage ja: Man...
    fridericus, ich sage ja: Man besticht die Staatspartei nicht, man pflegt Traditionen!
    .
    specialmarke, ich fahre meinen Wagen, solange es geht, und wenn er kaputt ist, wird er hergerichtet. Ganz einfach.

  35. @BertholdIV: Ja, wo bleiben...
    @BertholdIV: Ja, wo bleiben bloß die Krallen? Ich habe noch keine Krallen gesehen. Tiger ohne Krallen sind zahnlose Tiger…

  36. Don Alphonso, vielleicht muß...
    Don Alphonso, vielleicht muß ein Steuerrecht bloß konsequent sein. Die Frage ist allerdings, weshalb es noch nicht vereinfacht wurde, meines Wissens hatte in den letzten 4 Wahlperioden doch jede Partei dieses Ziel- inhaltlicher Konsens bei zeitlicher Diskrepanz.

  37. fridericus:
    Nachtrag:..... die...

    fridericus:
    Nachtrag:….. die Kohle kam aber direkt wieder rein aus den französischen Repationszahlungen in Goldfrancs.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Reparationen
    Die ziemlich schnelle aktuelle Ausladung der o. a. Grande Dame, ausgesprochen gegenüber ihrem präsidialen Kollegen S., Vorstand einer bekannten benachbarten Republik, zeigt wozu der furor teutonicus fähig ist! Reizet mir die Deutschen nicht!

  38. P.Seudonym, ich bin da...
    P.Seudonym, ich bin da natürlich auch gespalten – nur sehr ungern betrete ich Züge und öffentliche Verkehrsmittel. Ich bin ganz klar ein Freund des Automobils, solange es nicht überfettet ist, oder aus München, den Rüsselsheimer Strassenblockadewerken oder da wo dieses Ford ist kommt.
    .
    Guten Morgen, mawu! Diese Woche und Teile der Nächsten bin ich noch arbeitend verhindert, aber ich denke, wir können danach ja eine kleine Runde ins Auge fassen. Von Gmund aus an den Schliersee und dann hinter zum Spitzingsee in einen Biergarten, und dann zurück vielleicht? Andere können sich gern anschliessen.

  39. @fridericus 10:50 Uhr. In der...
    @fridericus 10:50 Uhr. In der Tat, damit hatte Bismarck die Zustimmung Bayern zum „Deutschen Kaiser“ („Was soll mir das Neutrum, dieser Charaktermajor“ soll Wilhelm gesagt haben) erkauft. Ob die Zahlungen über die Schweiz abgewickelt wurden kann ich hier mangels Handbibliothek nicht so nachvollziehen. Gemanagt wurde das aber über einen vertrauten Banker, Gerson Bleichröder. Über den hat Fritz Stern eine schöne Studie verfasst, die in meiner US-Originalausgabe mit „Gold and Iron“ betitelt in hübscher Analogie zu „Blut und Eisen“ ( Bismarck: „..denn die großen Fragen der Geschichte werden nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse entschieden, sondern durch Blut und Eisen!“).
    Gesagt hat Bismarck das übrigens im selben Haus in dem Mutti derzeit ihre Regierungserklärungen abgibt.
    Die Aussage, „wir“ hätten über unsere Verhältnisse (welche?) gelebt hat uns allerdings in der Arbeit des Haushaltsmittel – Beschaffens zum Beispiel für die Behandlung traumatisiert zurückkehrender Jungs aus Afghanistan unangenehm berührt. Man vermeidet mit Mühe das epitheton „zynisch“.

  40. Des Kleinbürgers Hals in des...
    Des Kleinbürgers Hals in des Kapitals Garrotte
    .
    „Über die Verhältnisse zu leben“, das ist die Bedingung für die Existenz des Finanzkapitals, einem Kapital, das den Mehrwert nicht mehr direkt aus der Produktion von Gütern und Dienstleistungen zu erwirtschaften sucht, sondern aus den Schulden, die eine solche Produktion, sozusagen im Nachtrab (als Nebenwirkung) erzwingt. Man führt Kriege, damit durch den Wiederaufbau ein Hype erzeugt wird, der indirekt das Konsumklima verbessern soll, einen Konsum, den die Leute sich nicht wirklich leisten können, es sei denn, in der Hoffnung auf bessere Zeiten – durch Kreditaufnahmen.
    .
    So geschehen auch mit der Abwrackprämie u.a. Dingen (HansMeier555 erwähnte es). Nun scheint die Wirtschaft in Schwung gebracht, der Export – der äußere Markt angekurbelt -, sodass man glaubt, es sich leisten zu können, den inneren Markt wieder abzuwürgen (den Produzenten und heimischen Kunden auf Diät zu setzen). Denn: wir haben ja über unsere Verhältnisse gelebt! Über die Hinterhältigkeit einer solchen Taktik will ich selber nicht reden, ich verweise da stellvertretend auf jenen wundervollen Beitrag in den Tagesthemen, habe ihn auch der FAZ-Leserschaft, vermutlich ohne Erfolg (denn auch dort plappert man gedankenlos die bürgerlichen Aporien nach) vorgestellt ((„Ganz sicher wird (dieser Staat) unter seinen Möglichkeiten regiert“, http://blog.herold-binsack.eu/?p=912)).
    .
    Der Markt schafft ein perfektes perpetuum mobile, so zumindest stellt sich die offizielle Ideologie dar. Dass dem mitnichten so ist, erfahren wir immer wieder spätestens in den periodisch eintretenden Krisen, so wie jetzt wieder mal. Und doch erfüllt diese ideologische Annahme ihren Zweck, denn sie ermöglicht dem Kapital den Zugriff auf Profite, nämlich die Maximalprofite, solchen, die anders nicht mehr einzuheimsen wären. Dass das zu Lasten der übrigen Marktteilnehmer geht, also des Gesamtkapitals, muss nicht sonderlich erwähnt werden, aber doch vielleicht, dass das natürlich den Klassenkampf anheizt, denn dieser ist die unterste Lage in diesem Geschehen.
    .
    Alle Marktteilnehmer, auch die wirtschaftlichen Verlierer – gerade die -, suchen ihren Schaden wiederum nach unten abzuwälzen – auf den Produzenten von Gütern und Dienstleistungen, den Lohnarbeiter und Massenkonsumenten. Stimmen die Einnahmen nicht mehr, werden die Ausgaben gekürzt. Dieser Logik folgt auch die Regierung getreu einem Kapital, dem die Innovation, nämlich die Vermehrung des volkswirtschaftlich erwirtschafteten Reichtums nicht mehr gelingen, sodass der relative Reichtum (der nur deswegen im Verhältnis zum Absoluten steigt, weil letzterer in seinen Möglichkeiten verhindert wird, substanziell besehen – zerstört wird) der Reichen zu schützen ist.
    .
    Der Produzent (der Lohnarbeiter), der ja auch der innere Marktkunde ist, soll diese Güter und Dienstleistungen möglichst billig herstellen, damit der Anteil am Mehrwert, um den die Kapitalisten sich balgen, zunehmen kann. So wird erstens der innere Markt, die eine Möglichkeit der Verwertung des Werts, abgewürgt und zugleich der Wert der Arbeit, der abstrakte, welcher nicht nur den Wert der Ware bestimmt, sondern sich auch im Lohn ausdrückt, gedrosselt. Die Werte schrumpfen, das relative Kapital nimmt zu, was dann die perfekte Grundlage für die nächste zu platzende Blase wäre. Erhöhung des Profits auf Kosten der Massen ist somit gesamtwirtschaftlich betrachtet Selbstmord auf Raten, Autokannibalismus, wie Robert Kurz zu sagen pflegt. In diesem Sinne lebt das Kapital – auch das, welches sich auf einem Berg von Silberkannen sicher fühlt, und schon über 50 ist – ständig über seine Verhältnisse. Es begreift es nur nicht.
    .
    Ein solcher Kampf um den jeweilig höchsten Anteil am relativen Wert, am Mehrwert, verzehrt den gesellschaftlich geschaffenen Gesamtreichtum (will heißen: zerstört in letzter Instanz die Existenzbedingungen der Massen, die an diesem Mehrwert nur in Form von Lohn Teil haben, also bestenfalls nur ihre Reproduktion auf immer niedrigerer Grundlage gesichert sehen), anstatt diesen zu mehren (die Blasen vermitteln allerdings den gegenteiligen Eindruck, so als würde die Summe aller Werte zunehmen, bzw. der Lebensstandard der Massen sich stetig bessern).
    .
    Da zunehmend erkennbar wird, dass die Blasen die ganze Wirklichkeit sind, wird er nicht mehr lange nur von oben geführt werden. Von den Aporien wie auch von dem immer notwendig seienden Klassenkampf scheint die Physikerin noch weniger eine Ahnung zu haben als der Bourgeois. Rechnen kann sie vielleicht, aber die Zahlen sind getürkt, die Algorithmen ideologisch begründet. So macht sie die Rechnung ohne den Wirt.
    .
    Das nun aber ist des Kleinbürgers Schicksal. So strampelt er sich, gehetzt von den Marktkräften, bzw. von den ihm immer fremd bleiben werdenden Klassen, um sich selber drehend, bis ihm die, von der Bourgeoisie verliehenen, Ratskette, zur würgenden Garrotte geworden ist. Frau Merkels Halsschmuck möchte ich wirklich nicht tragen.

  41. @BertholdIV
    To be or not to be...

    @BertholdIV
    To be or not to be – the real Tiger. Of course, I know and I can only grin.

  42. Seit Jahrzehnten werden die...
    Seit Jahrzehnten werden die wahlberechtigten ÜIVLs durch entsprechende Geschenke für ihre „Lebensleistungen“ belohnt. Da Leistung als Arbeit pro Zeiteinheit definiert ist, hat der H4er eine Null im Zähler, bringt also keine Leistung. Somit braucht er auch kein Elterngeld, Rente über H4 oder Heizung im Winter. H4 ist ein Konjunkturprogramm, da der H4er ja alles sofort wieder im Inland ausgeben muss. Der H4er ist quasi der abgewrackte Überflüssige, der die Abwrackprämie auf seine Restlebensdauer verteilt erhält. Physikalisch alles richtig?

  43. @specialmarke
    ja richtig...

    @specialmarke
    ja richtig beobachtet, das ist nicht der derTiger.
    BTW: Sie definieren die Essenz über ein Attribut. Mutter Kirche hat bei der Transsubstationslehre gesagt, dass die Essenz ausgetauscht werden kann bei Beibehaltung der Attribute. Vielleicht näheres bei DA, der eher ein Freund der Jesuiten ist, oder vielleicht auch ein Freund von Thomas von Aquin, eines „halb seriös arbeitenden Filosofen‘

  44. @ steelydan
    Dann wäre Hartz...

    @ steelydan
    Dann wäre Hartz IV eine versteckte Subvention für die Discounter, denn im selben Geschäft einzukaufen wie das Westviertel ist dem Hartz-IV-Bezieher verwehrt. Wenn man da etwas abschöpft, nennen wir es analog zur Kapitalmarktabgabe die Konsummarktabgabe, dreht sich das Rad von selbst.

  45. wer bestimmt nicht über seine...
    wer bestimmt nicht über seine verhältnisse gelebt hat,ist mit sicherheit Prof. Dr.Dr. Richard Schröder von der stiftung zu errichtung des stadtschlosses.
    da die von ihm eingenommenen spenden nicht zweckgebunden sind,hat der erst mal ausgesorgt.
    die bürgerlichen auch nur deppen.

  46. BertholdIV@:...auf das...
    BertholdIV@:…auf das sämtliche Hussiten, Utraquisten, Taboriten mit Feuer und Schwert über Sie kommen mögen. Diese haben schon einmal die gesamte Obere Pfalz etc. zwegn der Frage des Abendmahls ›sub utraque specie‹ verheert. Wollen Sie dies noch einmal riskieren? Es langt eh schon das dieserhalb Jan Hus in Konstanz verbrannt wurde.
    Da wären ja schon die Albigenser , die Gnostiker nicht, in solch subtilen Fragen weiter gwest.

  47. "Da Leistung als Arbeit pro...
    „Da Leistung als Arbeit pro Zeiteinheit definiert ist, hat der H4er eine Null im Zähler, bringt also keine Leistung.“
    Intelligenzfreies Gewäsch von solchem Inhalt nicht nur in den sog. Qualitätsmedien, sondern auch noch hier ertragen zu müssen, ohne dabei zum angewandten Islamismus zu konvertieren, ist ganz klar eine geistige Leistung, die erst mal erbracht sein will. Also wirklich…

  48. HansMeier555@:
    Psalter 1
    1 1...

    HansMeier555@:
    Psalter 1
    1 1 Μακάριος ἀνήρ, ὃς οὐκ ἐπορεύθη ἐν βουλῇ ἀσεβῶν
    καὶ ἐν ὁδῷ ἁμαρτωλῶν οὐκ ἔστη
    καὶ ἐπὶ καθέδραν λοιμῶν οὐκ ἐκάθισεν,
    2 ἀλλ᾽ ἢ ἐν τῷ νόμῳ κυρίου τὸ θέλημα αὐτοῦ,
    καὶ ἐν τῷ νόμῳ αὐτοῦ μελετήσει ἡμέρας καὶ νυκτός.
    3 καὶ ἔσται ὡς τὸ ξύλον τὸ πεφυτευμένον παρὰ τὰς διεξόδους τῶν ὑδάτων,……..
    1 1 Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen /
    noch tritt auf den Weg der Sünder
    noch sitzt, wo die Spötter sitzen,
    2 sondern hat Lust am Gesetz des HERRN
    und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!
    Übersetzung: Dr. M. Luther….ob sich der Rat der Weisen unter der allbekannten Pastorentochter daran gehalten, darf füglich bezweifelt werd. Aus is und a Graus, de Preissn wieda! wie der Bayer (Seehofer ?) zu sagen pflegt.

  49. @DA
    In Sachen Latein muß ich...

    @DA
    In Sachen Latein muß ich Ihnen heftig widersprechen.
    Gerade wegen meiner Lateinstudien konnte ich Französisch und Italienisch leichter erlernen. Daß grundständiges Latein auch sehr bei Deutsch hilft, ist ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt.
    .
    @ DA & mawu
    Ist Voraussetzung des Biergartenbesuchs die gemeinsame Anreise per Fahrrad?
    Ich würde gerne mit den Herren über die Schwarzweißphotographie sprechen, allerdings schaffe ich diese Radtour nicht!
    Ggf. benachrichtigen Sie mich per emaíl.
    Gruß
    DF

  50. Einfach Hartz IV auf Null...
    Einfach Hartz IV auf Null reduzieren, die ostdeutschen Stundenlöhne von 6 Euro auf 3 Euro halbieren, und die Wirtschaft läuft wieder rund.

  51. @Plindos,
    wissen Sie wie die...

    @Plindos,
    wissen Sie wie die alten Frauen in der Oberpfalz Gänse hüten, also mit welchem Spruch: Hussa hussa
    Da können Sie schon Recht haben, aber Thomas v. Aquin ist ein „Dünnbrettbohrer“ als Filosof (Lesen Sie z.B. Kurt Flaschs Sprachkritik anderTranssubstationslehre…)
    Wie sagte brox immer, was ist denn das est im hebräischen ;-)

  52. HansMeier555 12:44, da mir...
    HansMeier555 12:44, da mir nach Ihrem Erguss schlichtweg die Worte fehlen, antworte ich mit John Rawls: „Ungleichheit ist nur gerechtfertigt, wenn Sie auch denen nützt, die ganz unten stehen.“

  53. @ FinMike
    Beim Barte des...

    @ FinMike
    Beim Barte des Propheten! Hab´ doch nur die regierungsamtliche Sichtweise nahebringen wollen. Dass es hier humorfreie Muselmänner gibt, die bei Karikaturen gleich in die vollen gehen, also wirklich…

  54. @ego
    Rawlsens Bedingung wird...

    @ego
    Rawlsens Bedingung wird ja erfüllt (s. dritter Halbsatz).
    P.S.: Das war Ironie.

  55. @Devine 08: Eigentlich hatte...
    @Devine 08: Eigentlich hatte ich gehofft Ihre überlangen Triraden hier nicht mehr lesen zu müssen und eigentlich sind Diese auch keinen Kommentar wert, aber diesmal kann ich nicht anders:
    Eine derartig unlogische Verknüpfung von Halbwahrheitern mit falsch interpretierten Schlagworten wie „Markt“oder „Mehrwert“ zu einer Argumentationskette ohne wirkliche Aussage ist schier unglaublich und fast schon amüsant würde man nicht erkennen das es ihnen damit Ernst ist!
    FS

  56. HAnsMeier555, ich bin...
    HAnsMeier555, ich bin beruhigt.

  57. Lieber Don Alphonso, eine...
    Lieber Don Alphonso, eine Runde mit dem Rennrad kommende Woche ist gar keine schlechte Idee. Bin heute auch wieder ca. 1 Std. durch den Olympiapark gefahren – von wirklicher Fitness kann bei mir allerdings absolut noch keine Rede sein, ich hoffe, daß ich das auch durchstehe…

  58. mawu, was kostet so´n...
    mawu, was kostet so´n Bianchirad?

  59. "Defizite spielen keine Rolle"...
    „Defizite spielen keine Rolle“ (Willy Brandt)

  60. Ironieblinker einschalten nie...
    Ironieblinker einschalten nie vergessen!

  61. Filou@: Zu Le figaro und...
    Filou@: Zu Le figaro und Rigeur: Es gilt halt die germanische Strenge, und diese ist zu einigem fähig samt resultierenden Folgen. Siehe: Charles Marx gebürtig aus Trier (l`Allemagne).
    Devine08@: Ihre ML-lectures sind leider ziemlich abgestanden. Versuchen Sie doch mal selbst so etwas auf die Beine zu bringen, etwa in der Art wie Marx es hinbekommen hatte, und möglichst den heutigen Gegebenheiten gerecht wird.
    Das Proletariat in der Form des 19. Jhdt. samt dessen Abhängigkeit von den Produk-tionsmitteln gibt es nur noch sehr bedingt, z. B. noch in der Bau-, Chemie-, Logistikindustrie, Handelsketten. Ah ja und in der Presse,TV>>>>Don Alphonso et al.
    Falls Sie den Versuch wirklich wagen sollten, dann bitte in sehr knappen Stil, in etwa angelehnt an Oxbridge.
    Pfundig wärs auch im altbaierischen Idiom.

  62. @HansMeier555 re Griechisch -...
    @HansMeier555 re Griechisch – meine ich zumindestens ernstlich, dass Latein und Griechisch hilfreich sind.
    Damit kann man sich Französisch, zumal das relativ klare von Voltaire, immer noch später selbst aneignen. Insofern gibt es keine Ausrede für einen Lateiner, noch dazu einen so viel Besseren als mich, um Voltaire, wenn Er es denn will, im Original zu lesen.

  63. @Plindos
    meine verehrung für...

    @Plindos
    meine verehrung für das zitieren meines lieblingspsalms.

  64. @Plindos
    nichts gegen Martin...

    @Plindos
    nichts gegen Martin Luther und seine Übersetzung aber Gesetz würde ich hier doppelt übersetzen mit Gesetz/Torah also auch diese Konnotation mitnehmen – ich weiss konotation ist ein doofes Wort
    Was ist der griechische Text – die Septuaginta ? – ;-)

  65. Ein schöner Text. Vor allem...
    Ein schöner Text. Vor allem der Hinweis auf die Lautsprecher mit ihrem theoretischen Preis, doch zum Glück drastisch reduziert. Besser könnte auch ein Keynesianer unsere wirtschaftliche Lage nicht zum Ausdruck bringen. Ein Bekannter von mir macht gerade etwas zu Richard Koo. Dem werde ich das mitteilen.

  66. Na, die Herren Radler schau...
    Na, die Herren Radler schau ich mir gern an.

  67. Da ich vom Fremdsprachenfach...
    Da ich vom Fremdsprachenfach bin, hier meine äußerst fundierte Rangliste (zu welchen Fremdsprachen man also jungen Leuten raten sollte):
    1. Englisch
    2. Englisch
    3. Englisch

    10. Englisch
    .
    Auf den nachfolgenden Rangplätzen kann man dann je nach persönlicher Vorliebe folgende Sprachen verteilen:
    französisch-spanisch-russisch-chinesisch (bzw. mandarinisch oder wie das heißt)-arabisch..
    Das reicht dann aber auch. Ach ja, und lateinisch, na dafür ist immer noch Zeit, wenn die jungen dann mal irgendwann in Rente sind …

  68. @reichundgesund
    Englisch...

    @reichundgesund
    Englisch sollte man als Muttesprache haben, dann braucht man ueberhaupt keine Fremdsprachen.
    .
    Wenn mich junge Leute fragen täten, was sie sonst noch lernen sollen, würd ich antworten: Windows Office.
    Das ist das einzige, was man im Beruf braucht. Und einen PKW-Führerschein natürlich.

  69. BertholdIV@: Knappes Ja. Wobei...
    BertholdIV@: Knappes Ja. Wobei ich dem Dr. M. Luther als Super-Elch auch nicht so recht über den Weg traue bezügl. der Übersetzung, eher war´s wohl der Philipp Melanchthon. Der war ein ausgewiesener Graecist. Hatte auch in seiner stillen Art für die deutsche Unversität soviel getan wie später A. Humboldt. Mit 13 Jahren auf der Uni!
    Übrigens hatte der Dr. M. Luther ehemals im Fränkischen, heutiges Bayern, auf der Coburg Tage verbracht. Finde Konnotation ist doch ein praktisches Wort.
    HansMeier555@: Hab mich kundig gemacht bezügl. Raw, dabei bin ich auf folgendes gestossen: Zitat:>Van Parijs behauptet, daß dies eine unfaire Behandlung der Surfer nach Rawls‘ eigenen liberalen Grundsätzen sei. Deshalb will er auch diesen Personen ein Grundeinkommen garantieren. Er möchte dies begründen und die Vorteile aufzeigen.< Das wär doch eine Gaudi, wenn wir hier als Quasisurfer auch noch von FAZ oder der Allegemeinheit entlohnt würden für unseren merkwürdigen Talk, den wir hier im virtuellen Ort miteinander pflegen. D.A.: "Her mit die Patte! Soforti!"

  70. Werter Don,
    .
    "wann lügen...

    Werter Don,
    .
    „wann lügen Politiker? Wenn sie den Mund aufmachen.“ ( Autor ist mir unbekannt ).
    .
    Merkel und Konsorten sind schlicht unverschämt.
    .
    Gruß Hanskarl

  71. @ reichundgesund:
    Aufwand,...

    @ reichundgesund:
    Aufwand, Englisch (10 mal) und die meisten anderen Sprachen zu lernen nach 5 jährigem Lateinunterricht: 1 Monat im Lande bis babbeln, 6 Monate im Lande bis ordentlich. Sonst, je Sprache, mehrjähriger Unterricht plus 1 Monat im Lande bis babbeln und 6 Monate bis ordentlich. Das ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung.
    Fazit: Latin’s the best deal.

  72. reichundgesund@: Sie haben...
    reichundgesund@: Sie haben bedauerlicherweise Pidgininglish, Kanakerdeutsch, das Baskische und das Gälische vergessen. Gerade letzterem kommt durch die Bankenkrise eine enorme Bedeutung zu!
    Finde auch altbaierisch sollte Pflichtfach werden p.e.: „Die F.. is a gescheade Wuidsau, a wuidige“ Hochaktuell!!!!

  73. @ reichundgesund:
    Da gebe ich...

    @ reichundgesund:
    Da gebe ich Ihnen völlig recht. Allerdings ist Latein auch nur bedingt als „nur Fremdsprache“ zu sehen. Latein gehört einfach zum Bildungskanon dazu, wie Deutsch, Mathematik und Naturwissenschaften.
    .
    Und dann lernt man Fremdsprachen sprechen auch nicht in der allgemeinbildenden Schule. Nicht umsonst hat sich ja schon der terminus technicus „Schulenglisch“ herausgebildet.

  74. @ reichundgesund
    Im...

    @ reichundgesund
    Im Westviertel wird Englisch schon im Kindergarten beigebracht und Latein als Sprache ohne „isch“ und groß geschrieben, Sie Experte.

  75. Leistungsträger haben einen...
    Leistungsträger haben einen 16-Stunden-Tag. Mindestens. Das Anstrengende darin sind die Intrigen und die Entscheidungen. Und natürlich die Sorge: kann ich mich halten? Wie komme ich an mehr? Bei dem ganzen Streß möchte man schon, daß ordentlich was übrig bleibt. Gut, man könnte aussteigen oder sich aussteigen lassen und es etwas ruhiger angehen. Der Vertrag ist gut. Wie bei meinem Sparkassendirektor oder meinem Bundespräsidenten. Aber das Ego, das verdammte. Wer soll dann Deutschland retten? Beziehungsweise meine Sparkasse? Wer kann das außer mir? Also, ich möchte schon, daß anständig was übrig bleibt.

  76. @Plindos
    ich finde es klasse...

    @Plindos
    ich finde es klasse diese Spielwiese hier vor allem, wenn man weiss, in wessen Haus wir das tun. Vor zwanzig Jahren wären wir von der FAZ für solche Bemerkungen exorziert worden. Diesmal macht Mutter FAZ es geschickter.

  77. Eins ist klar, eine...
    Eins ist klar, eine Fremdsprache ist schon das Mindeste. Englisch bietet sich da an, schon wegen der weltweiten Verbreitung, dem staendig erweiterten grossen Wortschatz und der Kuerze. Schwer zu schlagende Eigenschaften.

  78. ego, stimme ihnen in den...
    ego, stimme ihnen in den Grundlagen zu. Hinzu käme noch die Nivellierung der MWST-Sätze(ca. 20 Mrd.). Außen vor bleiben sollte allerdings, all die Dinge, die direkt mit Bildung und ev. Gesundheitsprävention zu tun haben, Bücher, Sportangebote, Zeltlager etc. Das wäre eine direkte Subvention für die Untertanen. Wie sie erwähnten soll dies alles, nicht auf einem Bierdeckel, so zumindest aber auf einer DinA4-Doppelseite zu bewerkstelligen sein. Das würde m.E. helfen.
    Anderes Beispiel: Sozialdienst für Harz4-Empfänger. Hatte mal bei unserer Arbeitsagentur nachgefragt, ob es welche mit Übungsleiter- oder Trainerschein oder Jugendleiterlizens gibt! 1. die Arbeitsagenturen hatten keine Ahnung, wird nicht erfasst, 2. wir könnten allein in BaWü ca. 2000 solcher Leute gebrauchen und 3. das wäre deutlich sinnvoller, als Schneeschippen und Straßenfegen. Natürlich reicht das vielleicht nicht aus um grundsätzlich über die Runden zu kommen, aber als Zuverdienstmöglchkeit ist es allemal eine gute Sache. Ich hoffe also, dass ich meine freien Stellen auch so besetzen kann.
    asta

  79. @Devin08, ich danke für den...
    @Devin08, ich danke für den Link zum Kommentar von Ueberbach in der Tagesschau: Ich habe Ihn meinen ehemaligen ARD-Kollegen, gemailt mit der Bemerkung: „Wohl die Stimme des Predigers in der Wüste -aber wenigstens einer reißt das Maul mal ein ny weit auf in der ARD.
    Hoffentlich wird das ganz schnell konsensfähig, dann bewerbe ich mich
    vielleicht auch noch mal beim rbb.“

    In der ARD weiß ja bekanntlich die eine Hand nicht, was die andere tut.

  80. Don Ferrando (09. Juni 2010,...
    Don Ferrando (09. Juni 2010, 16:12), neben Schulenglisch gibt es noch Filoufranzoesisch.
    Sie wissen ja, wenn einer so g’scheit deherredet, dass ihn keiner versteht, gilt er jebildet.

  81. Zerlina, sie waschen sich...
    Zerlina, sie waschen sich gegenseitig.

  82. @Filou+Plindos, haben sie denn...
    @Filou+Plindos, haben sie denn abgestimmt im Figaro?

    Latein und Griechisch sind immer gut. Mit Latein kann man fast überall zumindest die Speisekarte deuten…das griechische oder davon abgeleitete kyrillische Alphabet ist schon eine andere Nummer. In meinem ev,. Theologiestudium bin ich endgültig aber am Häbrärischen gescheitert. Eigentlich hat mich aber sowieso nur die systhematische Th. interessiert.

  83. steelydans Beobachtungen...
    steelydans Beobachtungen (H4ler als stabiler sicherer Markt für die Diskonter)
    halte ich auch für instruktiver als die überlangen Marx-Pastiches, aber man kann ja scrollen

  84. Nachtrag: H.W.H "Ode an den...
    Nachtrag: H.W.H „Ode an den Westwind“

  85. Zerlina, muss man, anders...
    Zerlina, muss man, anders kommt man nicht auf die Ergebnisseite. Ich stimmte mit NON.
    (Glauben Sie bloss nicht, dass ich 100x die Seite geklickt habe. Ne ne, ich bin Patriot, weiss nur nicht die Nation)

  86. Zerlina, fuer das...
    Zerlina, fuer das Entschluesseln von griechischen Strassennamen sind 5 Jahre Russisch sehr nuetzlich. Aber nur dafuer. Es sei den ich wollte in Almaty Wodka saufen.

  87. Nein, nein Foersterlisel,...
    Nein, nein Foersterlisel, lassen Sie sich nicht von der Länge abschrecken. Mir ist das auch passiert. Dann fing ich als Exempel an ein Stückchen aus dem „Sprachgelehrten Affen“ von Paz zu lesen, den ich 12 Jahre nie zuende gelesen hatte, obwohl es so ein dünnes Bändchen ist. Man muss Geduld haben.

  88. Statt Devin08/15 kann man auch...
    Statt Devin08/15 kann man auch einfach ein bißchen im Telefonbuch lesen – fördert mehr vergnügliche Assoziationen zutage…

  89. @Schnurpelchen - Eigentlich...
    @Schnurpelchen – Eigentlich bin ich auf den Bianchi Laden auf Empfehlung wegen meines Oldtimers BAVARIA „Italia Super“ gekommen, da ich neue NISI Felgen benötigte und die sich mit den alten Dingern super auskennen. Preise und Modelle kann man zum Beispiel hier nachlesen: http://www.bianchistore.de/

  90. Don, very good story,...
    Don, very good story, congratulations. Meine Radtour mit dem Koga durch D habe ich beendet, zuviel Regen, jetzt ich bereite mich auf meine Abreise nach good old USA vor.
    Komisches Land, alles wollen alles und sind nicht bereit dafuer zu zahlen. Die Steuern hier sind zu gering, und mit den Zahlungen an alle Welt erwuenscht ihr euch Freunde, leider klappt es nicht, everybody hates the Germans. Ein Investment in aircraft carrier groups waere erfolgreicher als die moslemische Welt zu alimentieren. Christopher Clark mit seinem Buch PREUSSEN wuerde sogar HansMeier555 erfreuen, interessant wie sich unsere Vorfahren politisch und wirtschaftlich unter preussischer Fuehrung an die Spitze bringen konnten. Intellektuell lebt keiner von euch ueber die Verhaeltnisse. TV und Radio sind grauenvoll, ohne BBC haette ich die Zeit kaum ueberleben koennen. Selbst in den USA ist NPR Klassen besser als das hiesige Angebot. Uebrigens, Don, die NYT schrieb kuerzlich eine gute story ueber Ihren Tegernsee, Sie koennen unter NYT.com den Artikel in der NYT search engine finden.

  91. Zerlina@: Frage: Wie kommt...
    Zerlina@: Frage: Wie kommt man mittels der systematischen Theologie zum Gottesglauben, so etwa wie Seuse oder Meister Eckardt?

  92. Oh Filou, da erinnern Sie mich...
    Oh Filou, da erinnern Sie mich an etwas, was ich neben dem mittlerweile aufgerauten Rotenvorrat noch im Keller habe und ganz vergessen hatte. CAMUS.
    http://www.camus.fr/

    Sieht aus wie ein Parfumflacon.

  93. Zerlina! Sie sind ein fieser...
    Zerlina! Sie sind ein fieser Sadist. Ich sitze hier mit einer Gastritis! Und Sie kommen mit sowas…
    .
    Ansonsten: Eine sehr schoene Anregung. Vielen Dank. Ich verdanke Frankreich sowieso ziemlich viel.
    .
    Als echter Banause finde ich, dass es mir wohler tut Camus zu trinken statt zu lesen. Die Hoelle sind immer die anderen Flaschen.

  94. Henry go home. Besides, wir...
    Henry go home. Besides, wir investieren in submarines, ja verschenken sie sogar an Bedürftige. Die torpedieren aircraft carriers kaputt. Guxxdu Paukenschlag. Eure preussische Verwaltung hat sich perhaps a little bit too much schmieren lassen, von den schmierigen Engländern. Vielleicht nehmt Ihr jetzt einen aircraft carrier und setzt ihn verkehrtrum auf das Loch im Golf von Mexico, damit dieses Elend endlich ein ENDE hat!

  95. @HenryPetersen - Toller...
    @HenryPetersen – Toller Artikel über Tegernsee in der NYT, vielen Dank!

  96. Es schmeckt wie 4711.Brrr......
    Es schmeckt wie 4711.Brrr…

  97. @Filou: Flaschen, sind was,...
    @Filou: Flaschen, sind was, weiß man, was man will. Sucht euch zwei aus, eine ist zu viel. (frei nach Baal, B.B.) Wenn ich gewusst hätte, würde ich nicht mit dem CAMUS angefangen haben. Bitte um Verzeihung, jetzt kann ich nciht mehr zurück. Es ist wie CO2. Lassen Sie uns handeln.

  98. Dear Mr. Geier333, thank you...
    Dear Mr. Geier333, thank you for your smart private settlement offer, we are thinking about. Yes, we can sink A Lot.

  99. Oh ja, die Marxisten, die den...
    Oh ja, die Marxisten, die den Marx nicht verstehen,
    .
    das ist so neu nicht, und in aller Regel nicht besser begründet als Ihre Ausfälle hier, @FS/Spezialmarke: „Halbwahrheiten“/“Telefonbuch“! Ja dann bitte, bringen Sie doch die „ganzen Wahrheiten“ und diese gleich in den „richtigen Zusammenhang“ einer richtigen Theorie. Wer von den Leuten weiß schon, was im Kapital zum Beispiel steht, ich wäre Ihnen dankbar für jede Unterstützung diesbezüglich. Oder sind Sie auch so faule Kritiker, die glauben, weil die Leute ehe nichts verstehen, sie können sich auch die Lektüre sparen? Mir verraten Sie hier Ihre charmante Hoffnung, dass ich mich durch solche oberkluge Bemerkungen einschüchtern ließe, mehr nicht vorerst. Bitte füllen Sie nicht nur die Reihen derer, die sich (besonders wieder in diesen Tagen, anlässlich des nicht enden wollenden Krisenkaters, bzw. der Neuwahlen zum Bundespräsidenten) mit kaum noch zu überbietenden Hasstiraden gegen Linke, nämlich gerade hier in der FAZ, nur zu profilieren suchen (siehe auch unten, das Beispiel, in meiner Antwort an Zerlina).
    .
    @Zerlina: Oh, bitte, es gibt da die erste offiziöse (eigentlich indirekte) und als solche superdemagogische Reaktion der FAZ zu diesem Beitrag, nicht zu dem meinigen, mich zitiert man vielleicht mal vor den Innenminister, aber ganz sicherlich nicht in FAZ-Artikeln, obwohl ich schon Stichworte in Beiträgen gefunden habe, die direkt von mir sein könnten (wenn sie es nicht gar waren), was ich bzgl. einer FAZ als Fortschritt betrachte (http://blog.herold-binsack.eu/?p=918).

  100. @hansgeier333 - Oh diese...
    @hansgeier333 – Oh diese Toene, I am looking forward to going home. Sie sind schlecht informiert, kein US aircraft carrier wurde jemals von einem submarine beschaedigt, in fact, die US Navy hat verschiedene deutsche UBoote geentert und erobert. Eins davon liegt in Chicago.

  101. Sorry Gentlepeople, ich hatte...
    Sorry Gentlepeople, ich hatte nicht früher Zeit auf die diversen Kommentare einzugehen, i.e. während meiner mittlerweile schon Jahrzehnte währenden Projektleiterzeit habe ich mich immer an folgenden Grundsatz gehalten: 90% der Zeit sollte man äußerst höflich und idealerweise sogar sehr freundlich sein. Seine Krallen hingegen sollte man höchsten in 5-10% der Zeit zeigen … sonst werden die stumpf.

  102. Echt? Keine...
    Echt? Keine Vergleichsmoeglichkeit. 4711 noch nie getrunken. So so, Sie wissen das?
    4711 kenne ich nur von der Literflasche einer Kommilitonin, selbige die Witwe eines beruehmten Kuenstlers war. Getrunken, das weiss ich, hat sie’s nicht.
    .
    Rasierwasser soll auch lecker sein.
    .
    Ach, der Kuenstler und der Rausch. Was fuer ein Thema. Absinth ist auch nicht mehr das was er einmal war. Die Gruene Fee ist auf Rente. Wir werden alle nicht juenger.
    .
    Gruesse aus dem Riopan-Becken bei Ikea.
    .
    Wissen Sie, was ganz furchtbar in die Fuesse zieht? Ich sag’s Ihnen: Drei Stunden Rameau und eine halbe Flasche Cointreau (geht auch mit Mondonville).

  103. Toller Artikel, geschätzter...
    Toller Artikel, geschätzter Don!
    Nach dem Eingeständis von Merkel und Westerwelle, über die Verhältnisse gelebt zu haben, hätte das Sparpaket mit der unverzüglichen Reduzierung sämtlicher Politiker-Diäten und Staatssekretärsbesoldungen um wenigstens 30 % eröffnen sollen. Das wäre angekommen! Das wäre gerecht und ausgeglichen und fair. Bringen die nicht, die Charakterzwerge. Bei sich anfangen, mit dem Sparen. Das wäre ein Signal …
    .
    Filou, heute schon gewählt? Was stand denn auf der Karte? :-)

  104. @HansMeier555 12:44: um bei...
    @HansMeier555 12:44: um bei der Ironie zu bleiben an der ja immer auch ein Stück Wahrheit ist:
    .
    Wo bleibt eigentlich die Revolte ob der schrecklichen Sparanstrengungen? Hartzer sind wohl selbst für eine Demo zu faul. Die merkens erst im Winter wenn sie Holz hacken statt Heizkostenzuschuss beantragen müssen.
    .
    Merke(l): Da geht noch was am unteren Rand!

  105. Für die Lateiner!
    Aus eigener...

    Für die Lateiner!
    Aus eigener Erfahrung: für das Romanistik-Studium wurde seinerzeit das Gr. Latinum verlangt. Da ich auf einem naturwissenschaftlichen Gymn. war, habe ich das kleine und das große Latinum nachgeholt – und dabei hat mir das Französische und das Italienische geholfen beim Lernen und Verstehen… Hab aber das Latein gleich wieder vergessen. Geht also auch so. Besser ist neben Franz. und Englisch Spanisch lernen.
    @DA: Vorschlag für Voltaire etc.: lassen Sie sich von einer hübschen Französin (oder Schweizerin wegen den Banken-Beziehungen) helfen. Das eröffnet neue Horizonte. Ich verstehe Ihre Sehnsucht!
    Frage: reicht die FAZ-Redaktion Zusendungen an Sie weiter?
    E.S.

  106. Ich stelle mal einfach ein...
    Ich stelle mal einfach ein paar Hythesen auf:
    Latein ist relativ einfach zu erlernen:
    1. Es wird so gesprochen, wie es geschrieben wird und umgekehrt im Gegensatz zum Englischen
    2. Es gibt keine Akzente. Diese sind ein Problem, an dem die Leute in entsprechenden Akzentländern echt herumkauen.
    3. Ich finde die lateinische Grammatik nicht schwerer als andere.
    4. Eigentlich sprechen und schreiben wir Heutige eine Dialektisierung der sogenannten toten Sprache, nicht nur in den Wissenschaften.
    5. Das Erlernen einer europäischen Fremdsprache ist mittels Lateinkenntnissen einfacher.
    6. Warum findet man z.B. in Deutschland immer wieder die Fächerkombination Latein mit Mathematik?
    7. Ohne Latein- und (rudimentäre) Griechischkenntnisse und ohne die teilweise Nüchternheit bis Exaktheit kämen wir nicht aus.
    8. Die Lateiner waren Ingenieure (ihre architektonisch-technischen) Erfindungen: Beton, Aquaedukte (Pont du Gard), Straßenbau, Theater (Orange), alle Arten von Maschinen etc.
    9. Von den Griechen übernahmen sie die Künste und latinisierten sie: Malerei, Skulptur, Theater und Literatur. Meine heutigen Studenten lassen sich von Horaz, Vergil, Cicero etc. auch musikalisch begeistern, natürlich auch Homer.
    10. Das laienhafte Gerede von den „toten Sprachen“ datiert aus der Unkenntnis ihres Werts. Fragt man Leute, worin denn der mangelnde Mehrwert bestehe, geraten sie ins Stottern. Bittet man einen Touristen scheinheilig, einem doch das Datum (in lateinischen Zahlen) der Erbauung selbst eines wichtigen Gebäudes (Altes Museum von Schinkel) noch im 19. Jahrhundert zu „enträtseln“, erntet man allzu oft – Schweigen. Auch „Luxus“ ist Lebenswert.
    11. Die römischen Zahlen kennen keine Null: Wieviele Nullen kennen wir!
    >
    Wer sagt mir die Wahrheit? Kannte der Dr. auf der Wartburg Hebräisch?
    >
    @To whom it may concern:
    Selbst der nüchterne Bürgerkönig FW II. gab Schinkel Aufträge, obwohl Preußen noch schlimmer als heute in der Misere steckte. Die Heutigen bringen sich vor lauter Jammerschreie um ein Symbol des Muts und der Zuversicht Trotz des Versprechens, an der Bildung nicht zu sparen, wird das Humboldtforum (!) als internationale wissenschaftliche Begegnungsstätte und als Begegnungsort mit den Kulturen der Welt (Islam, Asien, Afrika etc.) mit Europa auf den St.Nimmerleinstag verschoben. Statt dessen werden Autobahnkilometer dagegen aufgerechnet, und sogar Teile des Westviertels applaudieren dazu. Daa wird einem der Rahm sauer.

  107. erinnert an die Queen, mit...
    erinnert an die Queen, mit ihren farbigen Kostümchen;
    wird wieder lustig sein wenn sie ihre Ärmchen jubelnd hochschmeist,
    beim public viewing;
    allein, der Blick macht depressiv, dagegen müsste es doch ein Kräutlein geben, vielleicht von einer Bergwiese?
    der König müsst’s finden und zuteilen, wir wären gerettet, nur, wo ist, der König?
    Guidooooooooo, Guidooooooooooo ……..

  108. @Zerlina
    und Hildegard von...

    @Zerlina
    und Hildegard von Bingen und Jakob Böhme. Ach ja, letzter wurde ja von seinem Gemeindepastor vom Abendmahl dispensiert. Sehr evikathogelisch!

  109. @Filou
    Beste Besserung. Woran...

    @Filou
    Beste Besserung. Woran lags? Achja!

  110. eine Fremdsprache ist auch auf...
    eine Fremdsprache ist auch auf der Flucht von Vorteil, wenn hier mal wieder ein Westviertel Ego die Massen anstachelt, und dabei das Fahrrad für konspirative Treffen in unüberwachten Gebieten nutzt. Jeder König findet sein Volk… Es wird immer günstiger.
    .
    Übrigens eine ganz hervorragende Tour, welche Ihr da vorhabt. Der selbstgefällige Teil der Kommentatoren sollte mitfahren und die Spitzingseeabfahrt ohne Bremsen genießen, bis er sich des Mensch sein errinert und den armen Hund derer Arbeit er vielleicht sogar mitgeholfen hat zu exportieren, die Butter auf dem Brot zu gönnen o’fangt…
    .
    Wers überlebt, wird bestimmt vom Polt am Schliersee empfangen.

  111. @HenryPetersen
    Kennen Sie den...

    @HenryPetersen
    Kennen Sie den Artikel von Pier Paolo Pasolini über den Guardian (die Fussballberichte sind gut beim Guardian – soviel zur Ehrenrettung). ich glaube nicht, dass die BBC nennenswert besser ist, aber vielleicht hat ja die Times eienn Qualitätssprung nach vorne gemacht unter Ruppert Murdoch, wer weiss
    http://www.zvab.com/pages/pierPaoloPasolini.jsp
    mein homiletiklehrer – jetzt prof in münster – hat uns immer petrolio von PPP empfohlen. Ich habe nach hundertfünfzig Seiten entnervt aufgehört, aber eine tolle leseerfahrung

  112. @JorgeLoma, woran liegt's? Die...
    @JorgeLoma, woran liegt’s? Die Musik (Charpentier, David et Jonathas), der Wein (die Oper ist lang, die besten Stuecke 20x wiederholt), die kurzen Naechte…
    …die unerfuellte Sehnsucht nach Schoenheit und Harmonie.
    Zack, hat man’n verkorksten Magen (und Internet vom iPod auf’m Klo (stimmt nicht, ist aber eine gute Idee)).

  113. @Cornelius, ich darf nicht...
    @Cornelius, ich darf nicht waehlen, bin immer noch Teutsch. Madame wahlte nicht Balkenende und nicht Wilders und nicht die Sozialdemokraten. Es blieb genug Auswahl.
    Ich durfte typisch deutsch bleiben: nixtun und meckern.

  114. Danke @Henry Petersen.
    Warum...

    Danke @Henry Petersen.
    Warum hat sich denn der Kaiser von Amerika nicht vorher so realistisch informiert.
    Ich, Ihr südlicher Nachbar, folge vorher der deutschen Tugend der Organisation, eben auch per Internet. Ihre hochgelobten Wahllandsleute treffe ich oft genug hier am Pazifik – im Vielfachpack. In den Wein schütten sie Zucker. Der Coffee Americano könnte ein schwacher Tee sein. Die übergewichtigen Texaner (?) und ihre Gattinnen mit einem Oberschenkelumfang wie meine Taille und ihren Mickymousestimmchen: „Where do you come from?“ (vernehmlich bis Feuerland und Alaska) wimmeln auf den Pyramiden (einst Opferstätten) und rutschen auf ihren … herunter, wenns noch geht. Am zauberhaftesten ist die Garderobe mit Elfriedefrisur.
    Aber diese Begegnungen lassen sich manchmal nicht vermeiden. Eines tages:
    „Where do you come from“? – „Germany“. – „Oh, Hitler. Very good boy! And emperor William“? – „Dead“. Eine Träne stahl sich ins blaue Aug.
    Der Größte war Mr. Billy Price! Als ich ihn davor warnte, „Originale“ des Anstreichers aus Braunau zu kaufen und er tatsächlich besch…. wurde, erlag er fast einem Infarkt. Ein Anderer besuchte mich zuhause. Nach längerem Aufenthalt in meinem Bad verabschiedete er sich umgehend. Meine halbvolle Flasche Rasierwasser war leer. Und so könnte ich weiter plaudern
    Eine mir angenehme Begegnung war der 2. Mann meiner Tante aus Bayern, Automechaniker aus Springwale/ Maine. Er versuchte erfolgreich, die Hunnen zu verstehen. Liebenswürdig!

  115. Lieber Don,
    ich freue mich...

    Lieber Don,
    ich freue mich für Sie, dass Ihre bayrische Westviertelgesellschaft vom Sparpaket der Bundesregierung so ungeschoren gelassen wird. Das lässt Ihnen ja dann die berühmte sloterdijksche Freiheit der freiwilligen Gabe, denn Sie werden doch nicht wollen, dass man bei der Rettung des Landes und Europas auf Sie verzichten kann? Im Übrigen sitze ich gerade über Edward Tylors „Primitive Culture“ von 1871 – dort wird das „Entsagungsopfer“ (also die Dreingabe von Etwas, auf das man eigentlich nicht verzichten mag, höherer Ziele wegen) als die höchste Stufe der Kulturentwicklung gepriesen. Könnten Sie das?

  116. Was immer von diesem...
    Was immer von diesem TV-Filosofendarsteller kommt, ist nur wert, in die Tonne getreten zu werden. Vollkommen überschätzter Zausel, schlecht gekleidet, sollte erst mal zum Friseur, bevor er den Mund aufmacht.

  117. Dohoooon, bitte, es fehlt...
    Dohoooon, bitte, es fehlt schon wieder ein Kommentar, so ca. 22.00 Uhr. Ich weiss, er handelt von Dingen, die Sie nicht moegen…
    …trotzdem, ja?

  118. Henry Petersen,
    wie schön,...

    Henry Petersen,
    wie schön, dass Sie so dynastisch denken. Die Abstammungsmanie ist grade das, was mir an den Amerikanern so gut gefällt: Roots.

  119. @ henry
    8. Juni 1942, USS...

    @ henry
    8. Juni 1942, USS Yorktown torpediert von I-168 (battle of midway). Wozu hat man Freunde?

  120. @HenryPetersen (NYT-Artikel):...
    @HenryPetersen (NYT-Artikel): soso, einem Preußen verdankt Tegernsee also, daß es 45 nicht pulverisiert worden ist.
    @JorgeLoma: ich konnte mein großes Latinum eigentlich jahrzehntelang nicht gebrauchen und hakte das einfach unter „Interesse für längerfristige Entwicklungen“ ab, denn man wird dadurch ja auch mit der Geschichte und politischen Struktur von vor 2000 Jahren konfrontiert. Ich finde nicht, daß es fürs Fremdsprachenlernen was hilft; die paar Vokabeln – geschenkt. Aber dann fing ich an, Software zu entwickeln, und plötzlich merkte ich, wie mir das beim Lateinübersetzen Antrainierte – eine kontrollierte Phantasie zu entwickeln, was hier passen und gemeint sein könnte, auf die genaue Syntax und Grammatik zu achten, präzise sein – tatsächlich weiterhalf. So daß ich nun nach 30 Jahren einen praktischen Nutzen davon erlebt habe, den wohl keiner erwartet hätte.
    @Devin08: da es heutzutage wurscht ist, aus welcher Ecke eine Idee kommt, Hauptsache sie ist einleuchtend und umsetzbar, sind Ihre Chancen garnichtmal so schlecht, auch mal zitiert zu werden – falls Ihnen was überzeugendes einfällt.
    @Tiger: daß Sie samt Bild, Autograph, Unterschrift und Familiennennung zu googeln sind, hat mich überrascht.

  121. Filou, stimmt, Auswahl gab es...
    Filou, stimmt, Auswahl gab es genug. Meine „härtesten“ Genesungswünsche an Ihre Magenschleimhaut! :-)
    .
    Die soll sich gefälligst benehmen!

  122. @Filou
    Bei den Voraussetzungen...

    @Filou
    Bei den Voraussetzungen hätte ich auch gern eine. Ich weiß Sie in guten Händen. Ich huste gerade die letzten Brocken meiner 14-tägigen Grippe aus dem Hals. Morgen letzte Vorlesung, dann …
    Kaum macht sich der Tiger rar, schon lechzen wir. Aber Sie Glücksvogel wohnen wenigstens ums Eck. Schöne Grüße!

  123. @ der Tiger: Vom 'Zeigen'...
    @ der Tiger: Vom ‚Zeigen‘ alleine werden die Krallen bestimmt nicht stumpf und ausserdem ist es ja wohl eher so, dass sie durch Gebrauch geschaerft werden, bzw. falls durch Uebermaessigen stumpf geworden an einem (z.B.) Kratzbaum nachgeschaerft. Ich rufe hiermit: „Borg komm raus, du bist umzingelt!!“
    ….Mal ganz bloed gefragt: Welches Zahlensystem hatten denn eigentlich die alten Griechen ?? Arabisch, roemisch oder ganz was anderes ?? Hab ich (nach ueber 30 Jahren) echt vergessen !! Trotzdem konnte ich den gestrigen Plindos 11:26 immerhin noch lesen, wenn auch nicht verstehen…. mit Latein haette ich auch weitermachen sollen, dann waere mir bestimmt ein noch besserer Name eingefallen und ich koennte mehr als die Jahreszahlen an Kirchen lesen. Aber gut, dass ich Englisch Leistungskurs hatte, das hat schon ein bisschen geholfen in der Welt zurechtzukommen (selbst in Frankreich !!).
    Gute Besserung an ALLE die da kranken,

  124. @colorcraze
    "eine...

    @colorcraze
    „eine kontrollierte Phantasie“ bei der Software. Was für eine schöne Selbstbeobachtung. Und Denkdisziplin auf Gund der Syntax und Grammatik! Genau das wollte ich ausdrücken.
    Mit Unilehrer brauche ich permanent etwa 6 Sprachen. Wenn ich eine z.B. spanische Vokabel nicht kenne, wende ich ein paar Tricks mit Rückformungen des Worts z.B. ins Lateinische oder Französische an, ähnlich wie im Mittel-französischen zurück zur Muttersprache Latein. Der große Dichter Chretien de Troyes (e mit accent circonflex) heißt im Mfrz. Chrestien (accent = ehem. s); u = l-haltig, sagte mein alter Französischtyrann: aucun = alguien, au = al.
    Lateinfreunde hier auf diesem Kanal kennen noch die alte Grammatikmerksprüchelust und zitieren grinsend.
    Eine hübsche Anekdote: In einem Lateinkurs an einer hiesigen TH übersetzten wir den lateinischen Asterix ins Spanische und verglichen dann: Aha! Einem Schüler mit einer Brieffreundin in Deutschland übersetzte ich deren Brief und schrieb mit ihm die Antwort. Eine hübsche Erfahrung.
    Ich selbst liebe die Rezitation in allen möglichen Sprachen. Im Flüstertheater in Orange (100 n.Chr.) stiegen meine Freunde und ich bei Nacht über den Zaun und rezitierten Ovid: „Aurea prima satast aetas …“mit tanzenden Hexametern. Wir unten, die oben und umgekehrt. Den Rest der Nacht verbrachten wir auf der Gendarmerie mit den „Catulli carmina“ und – Filou, Plindos, Don Alphonso et alii – bei einem herrlichen Rotwein und unzähligen Gauloises. Franzosen lieben das. Praktisch, de veras?

  125. @Don Alphonso
    Es spricht für...

    @Don Alphonso
    Es spricht für Ihre Kultur, dass Sie dem Tiger unseren Tank belassen. Ich habe bei Ihnen schon Anderes erlebt: Mönsch bleim (Ruhrpottdeutsch), übrigens ein humoriges Völkchen da oben, zu Recht Kulturhaupstadt: Kathedralen aus dem frühen Mittelalter und Folkwang – und natürlich Seen, Parks und sonstiges, was Sie lieben! Aber vielleicht trage ich Eulen nach Athen, und Sie machen sich über uns Nordlichter nur lustig, worauf wir gelegntlich reinfallen.

  126. @Köstlich
    Hartzer, Arbeits-...

    @Köstlich
    Hartzer, Arbeits- und Einkommenslose sind zu 95 oder 98 Prozent unpolitisch. Sie haben sich daran gewöhnt, dass sie keine Lobby habben. Und die Blogger-Twitter-Existenzgeld-Initiativen werden vergessen sein, bevor sie jemand zur Kenntnis genommen hat.
    .
    Die Reaktion wird anders sein: Mehr Bettelei, mehr Kriminialität, mehr Schwarzarbeit, mehr Prostitution, mehr prekäre Subsistenzwirtschaft. Leute, die ein Haus geerbt haben und dort nur ein Zimmer heizen. Mit dem Gemüsegarten und dem gelegentlichen Verkauf von Einrichtungsgegenständen kommen sie gerade so über den Winter.

  127. @BertholdIV - 1989 war ich im...
    @BertholdIV – 1989 war ich im Norden Canadas, wie immer mit einem Transceiver. Waehrend des Mauerfalls brachte BBC ausfuehrlichste Info, die Deutsche Welle dagegen die volkstuemliche Sendung „Rund ums Auto“. Meine Mutter hoerte waehrend des Krieges BBC, daher meine Vorliebe fuer diesen Sender.
    @JorgeLoma – ich stelle nur Leute ein die wie Gisele Buendchen und Pele aussehen, Dicke, Raucher, Trinker werden gnadenlos entlassen, denn sie belasten meine bottom line.
    @HansGeier555 – Die Yorktown wurde von japanischen Bombern waidwund geschossen und von der Besatzung verlassen (abandon ship) , spaeter durch einen Torpedo versenkt.

  128. Lieber Henry,
    manche kommen...

    Lieber Henry,
    manche kommen halt erst spät drauf.
    http://www.nytimes.com/2010/06/10/opinion/10kristof.html?hp

  129. @HenryPetersen
    ich habe mir...

    @HenryPetersen
    ich habe mir bei den letzten Parlamentswahlen in England das via live stream auf bbc verfolgt (Guardian hat dann immer auf bbc geforwarded). die berichte waren sehr gut. Aber ansosnten würde ich das Loblied auf die englische Presse auch nicht mehr singen, selbst der Guardian ist für mich nicht herausragend.
    Mutter FAZ – auch wenn schwarz bis unter die Fingernägel und das weiss man ja, insofern kann man schon filtern beim lesen – kann da auch mithalten…

  130. @ Henry:
    Am 27. 06., 16:00 Uhr...

    @ Henry:
    Am 27. 06., 16:00 Uhr deutsch-südafrikanische Zeit BBC einschalten: Sieger Gruppe D – Zweiter Gruppe C: es wird spannend werden. Wetten, dass wir mehr Leute in der Mannschaft haben, die wie Pele ausssehen als Ihr! Und über Neuers bottom line wird kein einziger Ball rollen.

  131. Erstes europäisches...
    Erstes europäisches ökonomisches Treffen in Münster
    Wir Katholiken können nicht anders! Ihr müsst uns retten.
    Wir Protestanten: Nee, äh, so war das nicht abgemacht!
    Wir Schwaben: Wir können alles, aber diesmal hat es selber erwischt.
    Münster reloaded.
    Party in Münster. Völlig naiv saß ich in meinem Kombi, als zwei junge Damen sich zu mir setzten und behaupteten, dies wäre nun ihr Wagen.
    Wir haben dann belanglose Geschichten erzählt, sie von den Villen ihrer Eltern, die leider zuviel arbeiten müssten, von ihren Ponys, den Geigenstunden und dass sie wegen den vielen Nachhilfestunden aber fast keine Zeit mehr hätten.
    Ich habe von dem Tag erzählt, an dem die B52 wiederkommt, von brennendem Glas und Stahl einer Bausparkasse, dem Geruch von verbranntem Fleisch…
    Nach ein, zwei Stunden haben sie dann aufgegeben.

  132. BertholdIV, danke für das...
    BertholdIV, danke für das Lob, aber das mit dem Filtern sollte auch die Sache von Journalisten sein.
    .
    N°5, man könnte ja damit anfangen, dass alle Nicht-Campagnolo und Nicht-Sachs-Bremsen abgeschraubt werden müssen. Wir machen im Sommer ohnehin mal ein richtiges Kommentatorenradeln mit Picnic am See. (Für die Überlebenden)

  133. @hansgeier, bottom line ist...
    @hansgeier, bottom line ist hier vielleicht nicht so bekannt, sie steht fuer den Firmengewinn.
    @hansmeier555- der US President hat doch die Stellung von King George eingenommen. Weitere Koenige sich nicht notwendig. By the way, haben Sie den Artikel MORGENTHAU PLAN auf Wikipedia gelesen, auf deutsch und in english? Ihr fachlich geschaetzter Kommentar zu der kontraeren Auslegung ist erwuenscht.

  134. Plakatgucker, Münster ist ja...
    Plakatgucker, Münster ist ja ohnehin eine ziemlich, wie soll ich sagen, surreale Stadt.
    .
    Ich bin mir gar nicht so sicher, ob die Armen unpolitisch bleiben, wenn sie im Winter die Heizung nicht mehr zahlen können. Anschläge auf Grundbedürfnisse gingen noch nie gut aus,

  135. Es ist ausgesprochen...
    Es ist ausgesprochen lächerlich wie die Chose um das Stadtschloß der Hohenzollern in Berlin behandelt wird. Als Ulbricht das in seiner Ruinengestalt noch beeindruckende
    Bauwerk samt den Schlüterschen Reminizenzen in den 60igern in Schutt und Asche legen liess, hatten die Polen in Warschau ganze Straßenzüge, Plätze und Palais wiederaufgebaut (zumindest als Fassade). Die Republik/Nation Polen unter (national-?)kommunistischer Herrschaft war damals immer noch ausgeblutet bis auf die Knochen, aber sie war eben nicht verloren.
    Sogar bereichert um Schlesien, Teile Pommerns und Ostpreußens, konnte sogar M.R.R. unverdientermaßen, unversehrt am Leibe weniger an der Seele, an uns zurückgeben. Anyway. Aber wir, die Wirtschaftslokomotive Europas kriegen noch nicht mal diese Hütte wieder hin. Vae Germaniae! Schande über uns!
    Was haben wir eigentlich für lumpige, lächerliche, geschichtsvergessene Politdar-steller? Wahrscheinlich haben wir sie deswegen verdient, weil wir zu sehr mit emsigen Geldverdienen, TV-glotzen, Shopen, irgendwelchen Provinzwahlkämpfchen, Grillen und Rasenmähen beschäftigt sind?
    Leute lasst Euch die Gymnasien, samt Latein, nicht unterm Arsch wegstehlen, der technokratische Ungeist gleich welcher Couleur wähnt sich an der Spitze des geistigen Fortschritts, wenn er sie eliminiert. So wie wir die Synagoge rasiert haben, so amputieren wir auch noch unser Hirn. Die Deutschen waren und sind zu vielem fähig, im Guten wie im Bösen.
    Wollte das schon immer mal los werden.
    BertholdIV@: Wird sie nicht als Tante FAZ apostrophiert? Was das Schwarz anbelangt, selbst in meiner linkesten Phase hab ich immer, wenn manchmal auch verstohlen, dieses erstklassige Blatt gelesen. Zwegn dem bin ich ja auch so klug, he, he.
    Don Alphonso@: Wenn 1866 nicht schnellstens der Friede von Nikolsburg nach der, für den Verein „kuk Austria“ verlorenen Bataille von Königsgrätz, abgeschlossen worden wäre, so wären die Saupreissn dank Moltke d. Ä. über Kitzingen hinaus glattestens durchgestossen bis zum Tegernsee. Unausdenkbar die Folgen bis heute: AM ad Mingga ante portas!

  136. Don Alphonso@: "....so die...
    Don Alphonso@: „….so die Armen kein Brot haben, so sollen sie doch Kuchen essen!“
    Dieser Ausspruch, so ähnlich, wird Marie Antoinette, Tochter Maria Theresias und Königin von Frankreich, zugeschrieben. Das Finale ist allseits bekannt.

  137. @Henry,
    Könige sind schon...

    @Henry,
    Könige sind schon notwendig. Sonst könnte ja jeder Präsident werden, wollen wir das?

  138. Der Morgenthauplan...
    Der Morgenthauplan interessiert mich auch nicht.
    Aber De-Industrialisierung halte ich für eine gute Sache. Solange der Konsum schon rund läuft, braucht man keine Industrie.

  139. Es gibt einfachere Formen der...
    Es gibt einfachere Formen der Heizmaterialbeschaffung als die Organisation von politischem Druck.
    Man kann hinterm Haus Kartoffeln und Marihuana anpflanzen und irgendwo Kleinvieh halten. Oder Abmahnungen verschicken.

  140. HenryPetersen@: Hier der Link...
    HenryPetersen@: Hier der Link des Morgenthauplans im Original in english language. Die Realisierung dieses Plans wurde nur partiell vorgenommen. Annexionen sind selten von Dauer und bringen selten das reine erhoffte Glück für den Okkupanten. Siehe z. B. das Elsass vor und nach den sog. Reunionskriegen (1633, 1697, 1714).
    http://docs.fdrlibrary.marist.edu/psf/box31/t297a01.html
    Don Alphonso@:Zur Ehrenrettung Münsters: In dieser surrealen Stadt wurde immerhin der 30-jährige Bürger/Fürstenkrieg in Deutschland mit zum Ende gebracht. Vor diesem unseligen Krieg pries Michel de Montaigne in seinem Essay die Kultur und den Glanz des Reichs, sogar das Essen.
    Apropos Essen: Das Essen in D. wäre doch eines grossen Kommentars Ihrerseits würdig, der Erbprinz oder so?

  141. @DA
    Die Frage ist, was ist...

    @DA
    Die Frage ist, was ist schneller:
    1) Das Absinken der Lebenserwartung durch schlechtere medizinische Versorgung – Die Lebenserwartung reicher und armer Männer weicht massiv (es gibt vermutlich Literatur dazu von den Aktuarvereinigungen DAV, AVÖ SAA oder den Versicherern etc.. – ich muss mal nachsehen -) – besonders effektiv ist Reduzierung der Zahngesundheit.
    2) Der Ärger, wenn die Heizung ausfällt
    Einen ähnlichen Effekt haben Sie doch, wenn sie das Wahlrecht an einen Wohnort koppeln, schon gibt es eine hunderttaussend? Wähler weniger für die FDP ;-)

  142. BertholdIV, ich habe mal einen...
    BertholdIV, ich habe mal einen Urlaub in Italien mitgemacht, den eine Kaltrfont erschwerte. nach drei durchgefrorenen Nächten – das Hotel hatte keine Heizung – hätte ich auch Robbenbabies totschlagen können. Das wirkt auch politisch. Zuverlässig. Und ich mein: Das hier ist eines der reichsten Länder der Welt, es ist eine verdammte Schande, wenn hier Menschen frieren müssen.

  143. @DA
    mich hat mal eine Firma in...

    @DA
    mich hat mal eine Firma in Nordbayern gefragt ob ich nicht mit eigenen Sterbetafeln für sie rechnen möchte, da (mir wurden dann Presseartikel der örtlichen Presse vorgelegt) die Lebenserwartung so viel geringer als in z.B. der ungenannten Stadt an der Isar ist.
    Dann sehen Sie ich die Einkommen und die medízinische Versorgung dort s.o. an und dann können Sie manches erklären, dass wirkt schneller als ein kalter Hintern Ärger verursacht

  144. Werter Don (12.23), ganz Ihrer...
    Werter Don (12.23), ganz Ihrer Meinung!! Und zu dem Schloß in Berlin: da kann ich gut drauf verzichten, wäre meiner Meinung nach besser gewesen den Palast der Republik zu sanieren und als geschichtliches Denkmal einer Epoche zu erhalten!

  145. ich habe noch nie...
    ich habe noch nie Heizkostenzuschuß bekommen oder beantragt

  146. @colorcraze/09. Juni 2010,...
    @colorcraze/09. Juni 2010, 22:47
    Es würde mich eher wundern, wenn ich nicht zu ergoogln wäre. Im übrigen steht es in der Macht von Google, ob man ergoogl- oder nicht ergooglbar ist. Das können die sogar von Search zu Search anpassen, das heißt mein Suchergebnis braucht keineswegs Ihr Suchergebnis zu sein. Darüber hat ein Benutzer überhaupt keine Kontrolle.
    @Bloggoergosum/10. Juni 2010, 04:42
    Ich bin keine Katze auf Mäusefang. Meine Regel gilt für den Umgang mit Menschen.

  147. @Plindos, nur kurz, mit wenig...
    @Plindos, nur kurz, mit wenig Sachkunde, jedoch mit Aplombe:
    Auch Ruinen gehoeren zur Geschichte eines Landes. Und „wat fott is, is fott“. Das Berliner Stadtschloss ist weg, wie die Wilhelminische Zeit weg ist. Dafur blieb das offenere und schoener Sansoucci erhalten.
    Warum diese langweilige Fassade wieder errichten? Es bleibt Fassade ohne geschichtlichen Inhalt. Warum die Staatsfinanzen mit einer inhaltslosen Sache belasten?
    .
    Der Tulerienpalast wurde von den Parisern selbst ruiniert. Eine barbarische Tat, oder eine patriotische? Wiederaufgebaut wurde er nicht. Man hat ja auch noch schoenere Sorgen.
    .
    Auch Sie sind sicher einmal aussen um den Louvre gelaufen. Nur so, ohne den Blick auf eventuelle architektonische Besonderheiten zu richten. Das sind insgesamt 850 Meter dunkelbrauner Oednis. Kein Mensch laeuft da freiwillig lang.
    .
    Die Simulation der Fassade des Berliner Stadtschlosses lassen eine aehnliche Situation befuerchten.
    .
    Den Louvre fuer die Kunst, Versaille und Potsdam fuer die Geschichte. Ein Foto von der Stadtschlossruine zur Mahnung. Muss reichen.

  148. @Plindos - Das Zitat ist zwar...
    @Plindos – Das Zitat ist zwar inhaltlich korrekt wiedergegeben, wird aber seit 200 Jahren gerne aus dem Zusammenhang gerissen, um die Abgehobenheit/Realitätsferne/Arroganz „der da oben“ (Adel/Kanzler/Kommunistendiktator – you pick your enemy) darzustellen.
    Sofern Herr Don gestattet, kläre ich gerne auf, sogar mit Literaturnachweis.

  149. Don (11.31 Uhr), ich muss doch...
    Don (11.31 Uhr), ich muss doch sehr bitten. Münster eine surreale Stadt?
    Was der Plakatgucker sich wohl für Plakate anguckt…

  150. Es gibt da einen...
    Es gibt da einen Bundesbankvorstand, der setzt auf Wollpullover gegen gefühlte Kälte. War mal Finanzsenator in einer Stadt mit kaputtem Stadtschloß. Warum wird dieses Universalgenie nicht Präsident? Wie ein König benimmt er sich doch schon.

  151. Solange wir noch genügend...
    Solange wir noch genügend Geld haben, um zur Selbsbeweihräucherung drittklassiger Politiker überflüssige Prestigeobjekte zu bauen, ja selbst nur zu planen – schließlich kostet ja schon die Projektierung- kann es mit dem „Gürtel-enger-schnallen“ nicht allzu ernst sein. „Ich kenne die Weise, ich kenne denText,…“

  152. Inge, 12.50 Uhr.
    Endlich...

    Inge, 12.50 Uhr.
    Endlich weiss ich was ich vergessen habe, Heizkostenzuschuss beantragen. Danke
    härtestens.
    Inge, bei Bedarf bin ich hierin auch gerne behilflich, bei nahendem Winter dann.

  153. mawu, danke für den...
    mawu, danke für den Ladentipp. Die Räder sehen beunruhigend schnell aus. Eher etwas für Waghälse. Wie kommt Celeste bei den Bestaunern Ihres Rades an? Dezent ist die Farbe ja nicht (?).

  154. ein hübscher artikel, und ich...
    ein hübscher artikel, und ich pflichte ihnen, werter Don, sehr bei: auch ich habe mich nicht angesprochen gefühlt, als es hiess, wir hätten über unsere verhältnisse gelebt – weder finanziell, noch amourös.
    .
    was mir in den letzten tagen verstärkt auffällt:
    merkel klammert sich, getrieben von einer blut riechenden journalistenmeute mit scharfen zähnen, an ihr floss fest.
    die fpd darf auf einmal dinge tun, die merkel letztlich hätte verhindern können, wenn sie es gewollt hätte, z.b. einsparungen auch bei fdp-geführten ministerien.
    merkwürdigerweise hat die fdp ‚gewonnen‘, als sie, wie in der politik normal und letztlich okay, die treppe von oben kehrte.
    leider war die fpd nicht so poltisch klug, wenigstens ein bisschen freiwillig einzusparen, damit sie nicht den schwarzen peter bekommen, wenn – trara – die koalition platzen sollte.
    merkel könnte immer noch sagen, dass man so keine politik machen kann. nun dasselbe spiel um opel.
    .
    falls etwas dran sein sollte an dem gerücht, dass merkel gauck lieber im präsidentenamt sehen möchte, wäre ein brechen der koalition gar nicht so übel:
    die fdp wählt aus lauter ärger gauck, der zum präsidenten gewählt wird (gut, ich hatte keine zeit, die stimmen der lager nachzuzählen)
    – und wulff, einer der potenziellen nachfolger und konkurrenten merkels ist deutlich beschädigt. (von der lyen ist es jetzt auch, als sie kürzeren zog, nachdem sie zuvor recht präsidial sich benahm).
    .
    merkel muss es zuvor nur so drehen, dass man ihr diesen verlust nicht negativ anrechnen kann (à la: die tage der kanzlerin sind gezählt …). evtl. schiesst vorher wulff noch einen bock bzw. merkel drückt ihm angesichts eines zwölfenders mit unschuldsmine das gewehr in die hand.
    .
    um ihre macht zu sichern, könnte merkel dann mit der spd koalieren:
    sie bliebe kanzlerin, was aus ihrer sicht natürlich super wäre,
    gabriel wäre vizekanzler aus seiner sicht besser als nichts, die spd wieder an der macht
    (nahles fluchte, hätte sie doch noch ein paar jahre zeit gehabt, bis sie gabriel hätte in seine politischen einzelteile zerlegen können).
    .
    achja, warum rotrotgrün momentan schwierig wäre: die linke hat sich bei der präsidentenfrage dummerweise etwas ins abseits geschossen.
    deswegen wäre die medienkakophonie ohrenbetäubend, wenn sich die spd überwände, doch mit den linken zu reden.
    .
    immer schön das chaos noch hochzoomen und nebelkerzen werfen, liebe frau dr. merkel. dann klappt es auch mit dem machterhalt.
    und eine grosse koalition ist doch gemütlicher.
    .
    chapeau, madame: menschenschach können sie.
    achja, kleine (nervige) zwischenfrage: macht ja, aber wozu?
    .
    schöne grüsse aus der strategenecke.
    .
    und das private: auf der terrasse mit aussicht schmeckt das zitronensorbet herrlich!

  155. Filou@: la Palais des...
    Filou@: la Palais des Tuileries (Ziegelei) ehem. durch Flügel mit dem Louvre verbunden, ist in den Kämpfen der Kommune (commune) gegen die Versailler Regierung unter Thiers 1871 in Brand geraten. Glaube nicht daß das Abfackeln des Palastes, unbedingt dem fureur des masses contre le palais du ancienne roi geschuldet war. Mit Hilfe und Duldung der Preussen unter Bismarck (Belagerungs-armee) durfte eine Armee von über 100.000 Mann (ehem. Kriegsgefangener) gegen die 30.000 der aufständischen Pariser antreten. Es dauerten die Kämpfe fast einen Monat. Danach ein Rachemassaker/Massenerschiessungen mit über 20.000 Toten als Folge. Karl Marx sah die Niederlage voraus.
    Bei dem Berliner Stadtschloss geht es zum Einen um die riesige städtebauliche Lücke
    im Berliner Stadtgefüge und zum Andern…da würde ich mich wiederholen und bin da auch weiterhin unbelehrbar, von mir aus auch erzreaktionär. Im Übrigen haben andere Schlösser in vergleichbarer Lage in Europa ähnliche Dimensionen.

  156. filou@: Nachtrag eben im Net...
    filou@: Nachtrag eben im Net bezüglich der Tuilerien gefunden:
    >Seit 2002 gibt es einen Verein der, ähnlich wie beim Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses, für eine komplette Rekonstruktion plädiert. Da alte Fotografien der königlichen Gemächer existieren, wäre eine Rekonstruktion theoretisch möglich. Mit einem Wiederaufbau wäre die traditionelle Sichtachse wieder hergestellt und die Raumkapazität des Louvre-Museums zum Teil erweitert.< Den Fotos nach dem Brand ist zu entnehmen, da das Schloss mit seiner ausge-brannten Hülle noch längere Zeit gestanden haben muss, so wie das Berliner Schloss, dieses aber an die 20 Jahre. Es geht überhaupt nicht bei einer Rekonstruktion um irgendwelche Politikerfürze sondern um unser Bewusstsein von Geschichte, wir sind schliesslich keine Lemuren, wie man auch diesem Blog entnehmen kann.

  157. Schnurpelchen, heute sind die...
    Schnurpelchen, heute sind die meisten alles andere als dezent. Man muss es nicht schön finden.

  158. Don Alphonso@: ....wir haben...
    Don Alphonso@: ….wir haben verstanden und versprechen, geloben Besserung!

  159. Werte Donna laura, Ihre Sicht...
    Werte Donna laura, Ihre Sicht der Dinge gefällt mir zusehends!Sehr amüsant! Denke gerade über den Zwölfender für Herrn Wulf nach!? Vielleicht doch ein Rotkäppchen?

  160. Plindos, ich meinte die...
    Plindos, ich meinte die Rennräder, die sind nicht dezent – nicht die Kommentatoren!

  161. Hier in Frankfurt stehen vor...
    Hier in Frankfurt stehen vor dem Dom noch die Reste einer fränkischen Kaiserpfalz herum. Ich fordere den sofortigen Wiederaufbau! Überhaupt muss alles, was irgendwann irgendwo gestanden hat, wiederaufgebaut werden, damit unsere elende Gegenwart vom Stolz auf auf eine glorreiche Geschichte erleuchtet werde. (Frage: Führen wir dann auch das Spießrutenlaufen wieder ein? Und dürfen die Veteranen aus Afghanistan vor dem Stadtschloss betteln?)

  162. hat mir gerade ein Freund aus...
    hat mir gerade ein Freund aus Straubing (sic!) zugesandt
    http://blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2010/februar/kriegsjustiz-durch-die-hintertuer

  163. Don Alphonso, stimmt....
    Don Alphonso, stimmt. Kommentatoren dürfen dezent sein, Räder müssen es.

  164. liebe donna laura, das...
    liebe donna laura, das Zitronensorbet hat Sie sicher angenehm gekühlt und im Duo mit der Aussicht auch freudvoll gestimmt. Nach Ihren präzisen Blick und den treffenden Kommentaren auf die Berliner Politik wäre Ihnen dies von Herzen gegönnt.
    .
    Als pointiert feminine Stimme unter den Blogkommentatoren hätte ich aber gerade von Ihnen einen rhetorischen Blick auf Don’s einführendes Zitat
    „Sed dux malorum femina: haec scelerum artifex“ (Lucius Annaeus Seneca) erwartet, welches Kalchas schön übersetzte: „Aber die Anführerin der Bösen ist immer eine Frau, sie ist die Ursache aller Niederträchtigkeiten“. No comment?

  165. Noch erhaltene Teile der...
    Noch erhaltene Teile der Altstadt in Kabul werden durch einen Fonds des Aga Khan restauriert, abenteuerlustige Restauratoren könnten dabei mitmachen. Afghanistan hat sehr schöne Landschaften ( schön fotographiert von Luke Powell http://avalon.unomaha.edu/afghan/index.htm ) und die traditionelle Kleidung der Frauen ( bunt, blumig, bestickt, die Hippiekleider waren ja eigentlich nicht indisch sondern afghanisch) die nach wie vor so untem Tschador getragen wird , aber auch die der Männer (eine pludrige Hose, ein langes Hemd, darüber ein Sakko und einen Schal/Turban) ist sehr ästhetisch. Auch die traditionellen Schuhe (Pumps) sehen gut aus. Die Frauenkleidung wurde ja schon mal importiert, wie wäre es jetzt mit einem Import der Männerkleidung ?

  166. Ganz dezent gefragt: Welches...
    Ganz dezent gefragt: Welches Rennrad empfehlen die Fachkommentatoren?

  167. Berthold IV, die Diskussion...
    Berthold IV, die Diskussion vom „Staat im Staate“hat es bereits in den 60ern gegeben. Mir wird da ganz anders. Aber keine Armee der Welt will ohne auskommen.

  168. @Plindos, und was ist mit St....
    @Plindos, und was ist mit St. Cloud? Zur selben Zeit zerstoert. Auch wieder aufbauen?

  169. Die Idee, das Berliner...
    Die Idee, das Berliner Stadtschloss wieder aufzubauen, während im ganzen Land der Wind durch altersschwache Schulfenster pfeift und Regen durch Dächer in Lehrräume und Sporthallen prasselt, kann ja nur von Spatzenhirnen kommen. Sorry, liebe Hausspatzen, die ihr da gerade zwitschert, ihr steht bald auf der roten Liste wie jene mit Spatzenhirnen, aber nur letztere sollten wirklich aussterben, weil sie selbst im Jahr 2010 noch nicht den notwendigen Unterschied zwischen investieren und konsumieren verstanden haben.

  170. @Plindos et al.
    Warm soll das...

    @Plindos et al.
    Warm soll das geschichtsverlorene Berlin nicht genießen, was München (Cuvillierstheater, Residenz), Würzburg (Kiliansdom., Residenz), Frankfurt am Main (Römer), Dresden etc. ohne lange Diskussion (außer Ffm) schon lange genießen: Rekonstruktion und Variation ihrer Geschichte?
    >
    Ich schlage vor, die alte Bezeichnung zu streichen und nur noch vom Humboldtforum zu sprechen, verdanken doch die Meisten von uns ihre Bildung den Brüdern Humboldt: der eine eine Art Universalwissenschaftler, der Andere der Organisator eines evolutionären Bildungssystems, dem wir an die 80 Nobelpreise verdanken, nur die USA haben mehr.
    >
    Zur Fassade: Sicher hat niemand etwas gegen Schlüter einzuwenden; seine Nachfolger (Goethe und Böhme) mögen weniger genial gewesen sein, sie haben sich bemüht, aber was hätten sie auch anderes tun können, da ja zu ihrer Zeit kein anderer Fassadenstil existierte? Darüber hinaus: Man muss diese Stadtlandschaft von Zeughaus, Altem Museum, Dom und – damalig – Schloss insgesamt betrachten, Berliner und europäische (Architektur)Geschichte zu verstehen: Barock bis Wilhelminismus (Dom!).
    Das Innere dieses über 500 Jahre immer wieder modernisierten Gebäudes spiegelte anders als andere Schlösser Kunstgeschichte in jeder Variation. Große Namen wie Schlüter, Schinkel, Langhans, Erdmannsdorff waren daran gebunden.
    >
    Halten Sie es nicht auch für Barbarei, dass jener Sachse ein derartiges Kulturdenkmal aus einer heute unverständlichen Ideologie einfach mal so sprengen ließ, statt vielleicht den marxistischen (!) Fortschritt abzuwarten? WU ließ noch anderes in Potsdam, Leipzig etc. abreißen – so mal eben. Selbst die Reiterstatue Friedrichs, Vorbild für unzählige Kopien auch hierzulande, verbannte er nach Potsdam. Dass er ein Fanatiker war und sich nur eine Generation später überlebt hatte, sieht man an der langsamen Rückkehr vieler Kunstschätze sogar in den öffentlichen Stadtraum.
    >
    Das Humboldtforum soll Wissenschaftszentrum werden, nicht etwa Rekon-struktion preußischer Teil-Glorie. Die beachtliche Landesbibliothek und die Sammlungen aus dem maroden Dahlem (das wohl drittgrößte ethnologische Museum, das Indische und Ostasiatische Museum) sollen in diesem Forum eine neue Heimat finden: vom Bode-Museum bis hierher die wohl geschlossenste Ausstellung aller wichtigen Weltkulturen in erster Qualität.
    >
    Was hat das alles noch mit dem so einseitig gescholtenen Preußentum zu tun, das in manchem weltoffener war als manches andere Deutschland: Archäologie ( R.Borchardt), Kunstgeschichte/ Indologie (Heinrich Zimmer, Max Müller) etc.pp.
    Die Staatsbibliothek!
    (Das ist das, was mir gerade so einfällt) und im XX. Jahrhundert: Literatur, Malerei, Architektur, Museologie, Musik etc.pp.
    >
    Summa summarum: Gerade der Wiederaufbau eines Gebäudes, das gerade kein „Schloss“, sondern ein Zentrum mit neuartigen Funktionen des XXI. Jahrhunderts wäre ein Symbol des Antrotzens gegen die Krise. Typisch für unsere verlotterte Politik des Westviertlertums ist der Vergleich mit Autobahnkilometer,. Und das ausgerechnet von einem Mann, der für sich in Anspruch nimmt, aus einem Kulturraum zu stammen.
    >
    Mit freundlichen Grüßen und dem Wunsch, die Faxen zu lassen!
    von jemand, der es wissen muss.

  171. @Plindos et al.
    Ich hätte...

    @Plindos et al.
    Ich hätte Ihnen gern aus meiner umfangreichen Sammlung Abbildungen des ehem.Schlosses attacht, aber ich weiß nicht, wie das technisch geht.

  172. wie hieß das doch damals so...
    wie hieß das doch damals so schön: Kernkraftgegner überwintern ohne Strom mit kaltem Hin…. leicht umformuliert hat der Slogan nichts von seiner brachialcharmanten Poesie verloren Hartz 4 bezieher überwintern…… gern auch in der Mietskaserne unweit Gorleben, der politischen Hinterlassenschaft eines gewissen Altministerpräsidenten, der sich an nichts erinnert und seine (Tochter Deckname „Röschen“) auch nicht. Derweil sich in der Platte das Kondenswasser sammelt, die Wand wird schwarz, schimmelt und sieht nicht nur nicht schön aus, was nun wirklich kein Grund ist, Heizkostenzuschuss zu zahlen, nein gar nicht, sondern eher ein Grund, weiter zu streichen, denn der in seinen schimmligen Wänden verstaute H4ler würde aufgrund kleinerer Gesundheitsprobleme ganz von selber sozialverträglich frühableben, man müßte nur noch dafür sorgen, dass die Praxisgebühr erhöht wird. Kann ja nicht jeder ein Gewinner sein in diesem Land! Wünsche noch einen schönen Sommer.

  173. @et alii
    Ich möchte nicht...

    @et alii
    Ich möchte nicht wissen, wie laut das Bloggemurmel wäre, würde man auf den Schlossplatz einen Glaspalast stellen, ähnlich wie den „Palast der Republik“.
    Wer von Ihnen war überhaupt mal dadrin? Es gibt umfangreiche Entwürfe der 90er Jahre zu einer Neugestaltung des Areals. Nichts davon war dem Ort würdig.
    Glauben Sie mir!

  174. JorgeLoma, kommt es Ihnen...
    JorgeLoma, kommt es Ihnen nicht seltsam vor, dass die Preußen damals keinen Gedanken daran verschwendet haben, irgendwelche längst verrotteten Gemäuer, sagen wir: aus der Gotik, wieder aufzubauen? Sie haben im Sinne ihrer Zeit modern gebaut, und einer damals zeitgemäßen Funktion angemessen. Was hindert uns daran, das Gleiche tun? Und wenn es an Geld, guten Entwürfen und sinnvollen Nutzungen fehlt, wartet man halt ein paar Jahre und sonnt sich so lange auf dem Rasen. Es gibt Schlimmeres.

  175. @filou
    Sie haben Recht, hätte...

    @filou
    Sie haben Recht, hätte mir den text genauer ansehen sollen

  176. @ Jorge Loma: Also, ich habe...
    @ Jorge Loma: Also, ich habe die Dahlemer Sammlungen in den 70ern sehr geschätzt, als ich noch an der verfemten FU arbeitete. Wenn ich meinen Fußweg zur U-Bahn-Station Dahlem-Dorf machte, konnte ich – gewissermaßen als Abkürzung – bei der Gemäldesammlung den Gebäudekomplex betreten (damals Eintritt frei), ein par Canalettos, ein paar französische Impressionisten betrachten, vorbei an Marmorskulpturen der klassizistischen preussischen Schule, hinüberwechseln in die Völkerkunde – dort, was das Herz begehrt – riesige Südseeschiffe, die Gemeinschaftshäuser der Jungmannen von Bali, Indianermasken und vieles mehr. betrachten und dann den Komplex in der Lansstraße verlassen und in die U-Bahn hinuntersteigen. – Das zum Beispiel hat mir an Berlin gefallen, und jetzt soll das in einen Betonklotz mit vorgeklebter Stadtschloßfassade weggesperrt werden. – und für diese unendliche Verschlechterung des Zugangs zu den Kultursammlungen sollen dann noch meine Steuergelder verplempert werden? – Ich sage (mit der Kanzlerin) NEIN!

  177. @JorgeLomas, a) es ist die...
    @JorgeLomas, a) es ist die Intention die verdaechtig ist, b) allein die Diskussion, wie das Unterfangen angegangen werden sollte, liess grosse Zweifel an der Wertigkeit aufkommen. Immerhin, soweit ich weiss, war die Idee des Humboldtforums ein spaeter Kompromiss. Davor sah alls nach einer Wiederbelebung „glorreicher“Zeiten aus. Unter Umgeheung (Ignoranz) jener 12 Jahre.
    c) Die Fassade soll im alten Stil wiederhergestellt werden. Wenn wenigstens noch Rudimente stehengeblieben waeren. Aber nichts ist mehr da. Nennt man das nicht „Eklektizismus“? Sie muessen es wissen, lassen Sie mich teilhaben.
    d) Das Argument, mit der zu fuellenden Bauluecke…naja.
    e) Schloss weg, Lampenladen weg, also Neuanfang in Wuerde. Es soll ja noch Architekten geben die das koennen.
    f) Eine Simulation ist eine Simulation. Was soll uns die Fassade denn sagen? „Guckt mal, so toll waren wir mal?“. Wir waren nur verdammt kurze Zeit so toll. Seitdem sind wir doch nur noch strebsam bemueht weil unsere Tradition fuerchterliche Brueche erleiden musste.
    .
    Ich bleibe dabei: Es ist der Geist, welcher hinter der Idee des „Stadtschlosses“ steht, und sie suspekt macht.
    .
    Ihnen, lieber Loma, zaehlt das Geistige, der Intellekt und seine Verdinglichung in Kunst und Wissenschaft. Verteidigen Sie das mit Haenden, Fuessen und Musketen!
    Diese Republik hat aber auch massive, sehr banale und basale Probleme. Um die muessen wir uns JETZT kuemmern.

  178. @Schnurpelchen - Don hat...
    @Schnurpelchen – Don hat leider einen grausamen Geschmack bezueglich Fahrraeder, ungeschliffene Schweissnaehte und aehnliches. Ich als oldtimer fahre ein Cinelli bester Ausstattung (30 Jahre alt, es faehrt as if God is pushing you) und ein neueres Pinarello, ebenfalls mit Campa Ausstattung. Fuer den Alltag stehen bereit ein Koga Miyata (mit dem ich gerade meine jaehrliche Deutschland Tour beendete) und ein Fuji, fuer den Strand und offroad ein Cannondale, fuer die Reise mit der Bahn/Bus ein Bickerton. Ich bin gut ausgestattet, als President bin ich mir das schuldig.

  179. @HenryPetersen: Und der Fahrer...
    @HenryPetersen: Und der Fahrer Ihres Hummer reicht Ihnen dann das jeweils passende Zweirad vom Dachständer runter?

  180. Hat euch schon jemand gesagt,...
    Hat euch schon jemand gesagt, was für eine gequirlte Scheiße ihr redet?

  181. @ all
    Mir ist es ehrlich...

    @ all
    Mir ist es ehrlich ziemlich egal ob das Berliner Stadtschloss wieder aufgebaut wird, historische Bedeutung hin oder her. Ich habe nur etwas dagegen, dass dies mit Steuergeldern geschehen soll, angesichts leerer Staatskassen. Bitte schön, wer den Kasten haben möchte, der kann sein Scherflein zu oben genannter Stiftung beitragen, dann kommt der nötige Betrag vielleicht auch anders zusammen.
    @Plindos
    Verweigern Sie mir jetzt die Existenz als Halbäffin oder als (Römischer) Geist?
    „ … und auf die Lippen der Galionsfiguren
    tritt unverhüllt das Lächeln der Lemuren.“ Na, von wem ist’s?:)

  182. Ist dieser aufgeblasene Fatzke...
    Ist dieser aufgeblasene Fatzke noch immer nicht daheim? Das Westviertel endet endgültig am Atlantik. Auf der europäischen Seite. Der Typ fährt bestimmt noch mit seinem Hummer aufs Klo. Sonntags mit der Strecht-Limo.

  183. Irgendeine Schnapsdrossel aus...
    Irgendeine Schnapsdrossel aus dem Land der Schluchten, das unserem Don die Sicht aufs Mittelmeer versperrt (siehe Seneca)

  184. Gottfried, windsbraut......
    Gottfried, windsbraut…

  185. ich korrigiere: Ingeborg...
    ich korrigiere: Ingeborg wars…

  186. Guten Abend,
    anlässlich der...

    Guten Abend,
    anlässlich der Diskussion um das Berliner Stadtschloß möchte ich kurz meine Meinung darstellen, obwohl mich niemand darum gebeten hat.
    Ich sage ein bedingtes Ja zum Wiederaufbau des Gebäudes. Bedingt deshalb, weil ich es mir in der Tat als originalgetreu wiederaufgebaut vorstelle und nicht mit einer vorgeklebten Fassade.
    Sollte man die Variante bevorzugen, dann sollte man gleich etwas neues aufbauen, allerdings in Anlehnung an Baukünstler, wie Schinkel, Schlüter, Nering, aber auch Dallin, der bsplsw. das Eutiner Schloß in etwa in seiner noch heutigen vorhandenen Form plante.
    Wenn ich mir zum Beispiel den Neubau in Hamburg anschaue, die Elbphilharmonie, so will mir da keine rechte Begeisterung aufkommen.
    Ich finde eher, dass Stile wie Barock oder Klassizismus ganz einfach mehr Ausstrahlung haben.
    Ich verstehe auch das Argument nicht, bezüglich des Zusammenhangs mit unserer Vergangenheit. Muß deswegen alles kalt und ohne Ausstrahlung sein?
    Und angesichts von Milliarden, die an die EU gezahlt werden, Milliarden, die an Griechenland geleistet werden, Milliarden, die als Sicherheiten für marode Banken geleistet werden, Millionen, die für einen Krieg ausgegeben werden, der nie ein Natofall war, des weiteren ein paar läppische U- Boote die verschenkt wurden, angesichts derartiger Großzügigkeiten sollte doch wohl ein angemessener Bau in Berlin möglich sein.
    Und was Preußen und Prügelstrafe angeht, so habe ich mal gelesen, dass in Preußen (beim Militär) derartige unwürdige Strafen schon längst verpönt waren, als in England noch immer fleißig geprügelt wurde.
    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass eine nationale Erneuerung notwendig ist.

  187. Giannozzo, die kriegen einen...
    Giannozzo, die kriegen einen Gewerbeschein fuer Drehorgelspielen. Das Geraet selber wird von der Arbeitsagentur gegen Entgelt ausgeliehen. Es gibt eine schoenes Gedicht (unplugged: Kaestner) ueber den Dank des Vaterlandes.
    .
    „Wenn irgendein Typ in deine Kneipe kommt und sucht Freiwillige fuer’s Vaterland, dann mein Sohn, geh’pinkeln. Du pinkelst so lange, bis der Kerl wieder weg ist.“
    (Irischer Autor, weiss aber nicht welcher)

  188. Giannozzo, die duerfen sich...
    Giannozzo, die duerfen sich dann auch von Zille zeichnen, oder von Grosz malen lassen.

  189. Lieber Don! Ich habe mir noch...
    Lieber Don! Ich habe mir noch einmal den Leitgedanken Ihres Beitrags durch den Kopf gehen lassen. Frau Merkels Meinung, wir hätten alle über unsere Verhältnisse gelebt, trifft auf mich nicht zu, aber hätte Frau Kanzlerin sich vielleicht gewünscht. Denn nur weil ich jahrelang unter meinen Verhältnisse gelebt habe, kann ich mir den Rechtsfall gegen sie leisten.

  190. Filou, das haben Sie sehr...
    Filou, das haben Sie sehr schön getroffen: „Ihnen, lieber Loma, zaehlt das Geistige, der Intellekt und seine Verdinglichung in Kunst und Wissenschaft. Verteidigen Sie das mit Haenden, Fuessen und Musketen!“
    .
    „Diese Republik hat aber auch massive, sehr banale und basale Probleme. Um die muessen wir uns JETZT kuemmern.“
    .
    Meine Verbeugung!
    .
    Diesen zentralen Platz, an dem das Berliner Stadtschloss wieder aufgebaut werden soll, hätte ich für ein architektonisches Highlight von Daniel Libeskind (o.a.), das weltweit für Aufsehen sorgt, reserviert. Ein Leuchtturm der Moderne, eine Charakterschule, in die jede Führungskraft, jeder Politiker und jeder Beamte dieses Landes, mehrere Seminare in Lebensführungskompetenz und sozialer Marktwirtschaft absolvieren muss, bevor die sich am Schicksal von Menschen und dem Gedeihen unseres Landes versuchen dürfen. Das wäre eine sinnvolle Investition, die Früchte tragen würde.

  191. @steelydan
    Oh, das ging ja...

    @steelydan
    Oh, das ging ja schnell. Aber „Schnapsdrossel“, ich muss doch sehr bitten. Und eigentlich war sie auch Österreicherin.
    @specialmarke
    Leider daneben: Ingeborg Bachmann
    Wünsch wohl zu ruhen!
    Gute Nacht!

  192. Vonwegen Schloß: JorgeLoma...
    Vonwegen Schloß: JorgeLoma hat ganz recht, daß was anderes auf die Ecke dort (es ist eine der schönsten, die Berlin hat) einfach nicht paßt. Moderne neben dem Dom hatte man ja mit Erichs Lampenladen, nun abgerissen (von mir aus hätte man ihn noch 10 Jahre stehenlassen können, aber Töpfer wollte ihn wohl unbedingt weg haben), so quasi als Verlängerung der Rathausplatzes, der ja auch nur noch die alte Marienkirche und das rote Rathaus als Vor-Wk1-Gebäude aufweist und ansonsten mit eigentümlichen Hochhäusern umbaut ist, die aber nicht allein DDR-Hauptstadt-spezifisch sind, denn letztes Jahr habe ich neben dem Mailänder HBf ganz ähnliche gesehen, auch mit derselben 2-hohe-Geschosse-unten-Aufteilung. Also, man hatte mit dem „Ballast der Republik“ (die Befürchtungen, daß der Dom Schaden nimmt, wenn sein Gegengewicht auf dem Matsch weggenommen wird, waren da, habe die Sache aber nicht weiter verfolgen können, ob da jetzt was zu merken ist) ja reichlich lange Zeit Anschauung, wie sich ein modernes Gebäude da so macht. Störend. Wenn man vom Zeughaus Richtung Dom läuft, sehr störend. Paßt nicht. Wenn man vom Rathausplatz kam, grüßte der Palast nach einer Weile als Verlängerung des Rathausplatzes hervor. Aber nur auf einem ganz bestimmten Weg (der zu Ostberliner Hauptstadtzeiten gewiß der Hauptweg war), auf den anderen, nun eher bevölkerten Wegen ist es wieder anders, weil dort seit den 90ern neue Häuser gebaut worden sind, die zu 70er-Jahre-Moderne nicht passen. Also, das Schloß in der alten äußeren Form, mit Skulpturenfassaden und Kuppel, da wieder hinzustellen, ist ein Stück Stadtreparatur. In Hektik ausbrechen mit dem Bau braucht man nicht – es muß eh erst die U-Bahn gebaut werden-, es wäre mir lieber, man machts handwerklich solid als Rohbau (zu dem Architekten Stella habe ich da mehr Vertrauen wie zu den Computerbildklonern, die es gerne übernehmen wollten) und komplettiert es dann nach und nach mit Kuppel und Skulpturen. Aber dazu muß es schon völlig durchgeplant sein. Stellas und seiner Subunternehmer Arbeit zu bezahlen wird ja wohl noch machbar sein. Das ist erstmal das Wichtigste. Man muß erstmal entwerfen, und das geht nicht von heute auf morgen. – Die Dahlemer Sammlungen wird man wahrscheinlich erstmal in Dahlem sichern müssen, sie sollen sich in einem ziemlich maroden Zustand befinden. Nicht daß sowas passiert wie mit dem gefundenen ältesten Boot der Ostsee in Stralsund, das sie haben vergammeln lassen aus Trantütigkeit, weil man eben keinen danebengestellt hat – war ja zu teuer, jemand einen Vertrag über 5 Jahre zu geben. – Und dann wird man das Humboldtforum konkretisieren müssen bzw. wie man das räumlich aufteilt. Auch da ist wieder viel entwerfen gefragt. – Schätzungsweise paßt garnicht alles aus Dahlem ins Schloß. Weshalb man im Schloß vielleicht eher so eine Art Schaufenster nach Dahlem haben sollte, und Dahlem gründlich renovieren.

  193. Cornelius, ich kann Ihnen nur...
    Cornelius, ich kann Ihnen nur komplett widersprechen, man hat diesen Unfug seit 45 massenhaft betrieben, und solcherart kaputte Innenstädte finden Sie zuhauf, wenn Sie mal ein wenig durch Westdeutschland fahren. Ich bin verdammt froh, daß sich „Eisenschädel“ Stimmann in den 90ern in Berlin durchsetzen konnte und er sowohl der Eitelkeit als auch der Monotonie Grenzen setzte.

  194. Das Stadtschloss muss...
    Das Stadtschloss muss eindeutig wieder aufgebaut werden – damit sich die „durchschnittlich dümmste Stadt der Republik“ daran erfreuen kann (Danke an den Bundesbankvorstand für diese ehrliche Bestandaufnahme!).
    .
    PS: Altes erhalten ist gut – Altes neu wieder aufbauen ist langweilig + mutlos!
    .
    Gute Nacht D!

  195. @HansMeier555: Wer ein Haus...
    @HansMeier555: Wer ein Haus erbt ist ja bereits besser (als ich ) gestellt – er kann es immerhin noch verkaufen und in den sonnigen Süden ziehen – ich muss dafür noch weit schuften !
    .
    Warum sind die „unteren Schichten“ blos so antriebslos ? Wer keine Lobby hat muss sich eine schaffen – die französischen Bauern schaffen es schliesslich auch immer wieder.
    .
    Nur Deutschland versinkt in der Tränensacklethargie seiner Staatsführung.
    .
    Vive la Sarkozy et la madamme Bruni!

  196. @ der Tiger: Egal ob sie der...
    @ der Tiger: Egal ob sie der echte oder der falsche Tiger sind … das „mein Rechtsstreit – Geplänkel“ nervt (mich). Warum können Sie die Vergangenheit -sei sie auch noch so unschön empfunden worden- nicht einfach hinter sich lassen … Anwalt abbestellen … Akten schliessen … und nach vorne schauen … dann wird vieles leichter.
    .
    Ein Versuch ist es wert … sehen sie z.B. Frau Bruni an, die musste auch so einiges hinter sich lassen … jetzt ist sie premiere dame! Vive la Sarkozy et la Bruni !

  197. @ DA :
    Dieses "Wir" ist etwa...

    @ DA :
    Dieses „Wir“ ist etwa so zu verstehen wie die Frage „Wie haben „wir“ denn geschlafen“ oder das ärztliche „“Wir“ sollten aber etwas abnehmen“.
    Genau da haben Sie nach meiner Meinung den Finger in die Kanzlerwunde gelegt. Sie sagt „Wir“ und meint „Ihr“, wobei der Personenkreis durch die Gegenmassnahmen gekennzeichnet wird.
    Die Merkel hat nach der Wende fasziniert festgestellt : Die CDU ist genau wie die SED. Nach vorne kuscheln, nach hinten Intriegen, ausgrenzen und mobben. Die Umstellung war marginal und das Vokabular ist/war kein Problem, ihre Reden werden ihr ja geschrieben.
    Deutschland als ganzes hat mit nichten über seine Verhältnisse gelebt. Um es auf den garstigen Punkt zu bringen :
    Deutschland hat seine Menschen beschäftigt. Das Problem sind etwa 8 Millionen zu viele Erwerbsfähige. Die Erwerbsfähigen teilen sich also den Teil der dem Faktor „Arbeit“ zukommt. Dieser Teil könnte größer sein, aber „Arbeiter“ haben keine Lobby, nur Sonntagsredner aus Politik, Gewerkschaft oder Medien, welche höchst austauschbar und meist mehrfach einsetzbar sind.
    Schmidt hat das schon Mitte der 70er auf den klaren Punkt gebracht: die Massenarbeitslosigkeit wird erst durch das sinkende Bevölkerungswachstum abgeschafft.
    Damit das System funktioniert, hat man Kinder zum Armutsgrund Nummer eins gemacht (hat geklappt) und man hat dafür gesorgt, dass Arbeitslose wirklich arm sind (hat auch geklappt).
    Die Wirtschaft hat mit diesen Gesellschaftspolitischen Vorgängen nichts zu tun. Das Wachstum und die Erfolge haben mit dem Faktor „Arbeit“ nichts zu tun, auch mit der Verteilung nicht, diese Punkte sind fixiert.
    Ausnahmen gibt es nur in Bereichen mit direkter Vergleichbarkeit zum Ausland und entsprechender Flexibilität (Piloten und Banker mit der Arbeitssprache British z.B.).
    Das ganze System ist erst gekippt als Kohl ging. Schröder hat sich in seiner Anbiederung an die besseren Kreise noch einmal aufgerafft und die Argenda 2010 aufgelegt (Gesetze die wirksam werden wenn er schon lange weg sein würde), aber Schröder war nur ein Übergangskandidat und wusste das auch selbst gut genug.
    Die Merkel hat das nie kappiert. Die Merkel scheint zu denken Deutschland wäre eine Art Bruch, bei dem sich alle anstellen und dann nehmen was auf dem Tisch liegt. Die Küche wird schon nachlegen.
    Die Merkel hat tatsächlich in bester SED Manier reagiert : Problem kleinreden und reagieren indem man nichts tut. Nachher Geld reinpumpen und sich Kredite von den doofen Investoren holen. Die haben es ja und brauchen es nicht.
    Allen Versprechungen machen, dabei gut aussehen und die Kosten in die nächsten Jahre strecken ist Merkelpolitik.
    Wir haben über die Verhältnisse gelebt meint bei Ihr : ich muss ein paar Versprechen in Luft auflösen und bissel etwas für die Kulisse machen (Arme schröpfen).
    Es sollte aber meinen : Wir Politiker haben nun 8 Jahre echt Mist produziert und müssen den Ballast der Reden von gestern loswerden.
    Lobbyisten mögen es aber garnicht, wenn sie erst dick schmieren, dann ihre Zugeständnisse bekommen und diese später kassiert werden, bevor sie wirklich wirksam werden.
    Die losgelassenen Sozialpädagogen mit ihren 28 Schulsystemen für 16 Bundesländer und Sozialsteuerung nur und ausschliesslich mit Geld sind als Gesellschaftsdesigner finanzieller Overkill. Die Merkel macht aber jeden Mist mit und unterlegt den Unsinn mit Unmengen Geld.
    Die Gesellschaftsdesigner sind unser aller und urdeutsches Problem. Weder die Wirtschaftskrise noch der Masrkt können uns kaputt machen, aber die dummen Polis mit ihren „ach so enga-gier-ten Beratern“.
    Die hatten schon einmal unter SPD-FDP eine Hochzeit, in der sie „SChweinchen Dick“ wegen der Inhalte und Gewalt verboten haben und Pipi Langstrumpf auf den Index gesetzt haben, wegen der gesellschaftszerstörenden Wirkung.
    Dieses Mal haben die Sozaidesigner mal kurz die Republik ruiniert.
    .
    Danke an alle die wegen schlechten Noten nur So-Päd studieren konnten und es in der Regelstudienzeit von 90 Semestern geschafft haben. Ihr seit meine großen Vorbilder.

  198. 'So führt es dazu, dass ich...
    ‚So führt es dazu, dass ich zwar meine Jesuitica in Originalausgaben lesen kann, aber nicht meinen Voltaire. Das ist ärgerlich.‘
    Verehrter Don. Was fuer ein wunderbarer Satz, man moechte Sie dafuer, hm, herzen.
    Ich verstehe Sie sehr gut. Dem Franzoesischen ist auf dem Blatt schnell beizukommen, wenn man ueber das Lateinische verfuegt so wie Sie, vielleicht versuchen Sie es fuer den Anfang mit einer zeitgenoessischen zweisprachigen Ausgabe zB des ‚Zeitalter Louis XIV‘, sobald Ihnen das Deutsch darin bloedig vorkommt, haben Sie’s und koennen auf Ihre Erstausgaben zurueckverfallen. Alles leichter als Sie denken. Ich selbst lese Frz. fliessend, radebreche in Paris aber nur mit meinem Austernhaendler, wohl, weil er so grossartig lachen kann.
    Vielleicht finden Sie Gelegenheit, Ihre Ansichten zu Ihren Jesuitica in einen kuenftigen Ihrer Beitraege einzuflechten?
    Das ginge sicher sehr gut in Verbindung mit Einlassungen ueber das politische Geschehen in DL, insbesondere Frl Merkel. Ich selbst habe an dieser Aera nur zwei Wochen teilgenommen und wurde dann auf eine Insel verschifft. Vielleicht ist es beruhigend zu wissen, dass die Dame von aussen viel weniger ernst genommen wird als Sie es alle vermuten wuerden. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn sie sich in Dreistigkeiten versteigt. Das Politische liegt mir nicht, weshalb ich dazu lieber schweigen will. Immerhin vermeine ich, Ungehoerigkeiten wahrnehmen zu koennen in diesen so unangebrachten Worten, die der Lage sicher nur bedingt gerecht werden. So gesehen ist Ihre Sicht der Dinge recht frisch und von durchaus gesundem Menschenverstand.
    Diese Merkelsche Aeusserung erinnert mich an die Gruende, die mich in die Ferne schweifen liessen. Man vergisst solche nach einer gewissen Zeit und es setzt Verklaerung ein. Im Moment folgt auf jeden Besuch in der Heimat wochenlanges Heimweh, dem nur sehr schwer beizukommen ist. Es ist jedoch wohl eher die wunderbare deutsche Geisteskultur, die einem fehlt, nicht so sehr der realpolitische Alltag.
    Drum: Vielen Dank fuer Ihr blog, auf das ich vor ein paar Tagen stiess, es lindert mein Heimweh. Ich werde nun wohl oefter hereinsehen, wenn ich darf.
    Ergebenst
    a.s.

  199. ...sorry D.A., aber das...
    …sorry D.A., aber das beschaeftigt mich wirklich, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zuzugehen scheint…
    @der Tiger (alias dessen ‚Borg‘): Nach wie vor glaube ich nicht es mit dem echten Tiger, sondern mit einem Kopisten/Klon oder eben ‚Borg‘ zu tun zu haben. (- Der ECHTE Tiger wuerde, a) besser in gewohnter Laenge, b) besser entsprechend geschliffen, und c) ohne Rechtschreibfehler geantwortet haben.
    Vor allem haette er/sie es nicht noetig sich ueber einen Rechtsfall auszulassen, den er/sie zu ‚gewinnen‘ glaubt, welcher ihn/sie in 1. Linie gar nicht betreffen sollte. — Ausserdem warte ich immer noch auf eine Antwort des ECHTEN Tigers auf die Identitaetsfrage (wie gesagt) im Sinne von Asimov (…speziell im Zusammenhanng mit ‚I Robot‘), bzw. Schroedinger und dessen Katze.
    Auch wenn Deine Krallen Menschen verschonen wollen, bleibst DU fuer mich ein „Stuben-„Tiger, solange bis der ‚Echte‘ wieder auftaucht.
    Lass jucken Kumpel….

  200. ...
    Huboldtforum
    @Giannozzo
    HUMBOLDTforum! nicht Wihelms (II)- oder Preußenforum/schloss (s. meinen Exkurs: Absatz: „Wir alle unsere Bildung…Nobelpreisträger); der Kölner Dom und die Restaurierungen der brandenburgischen Klöster: Chorin? und Schinkels Friedrichswerdersche Kirche? Nur um die wichtigsten Denkmäler zu nennen. Sie wissen, dass der Kölner Dom 800 Jahre als Chorruine mit Turmstümpfen dastand. Und heute? Andere Schlösser und Kathedralen (Speyer, Köln. Würzburg, Dresden. Danzig, Warschau, Wien etc.etc.) hat man wie vor der Zerstörung gehabt, restauriert bzw. neugebaut: fast originalgetreu: Sehnsucht nach den Wurzeln der Geschichte nach deren Zerstörung: Innen modern, außen historisierend.
    @specialmarke
    Da haben Sie etwas mit Fontane gemeinsam. Erst WII versperrte die Passage, und nach WII konnten Sie das Schloss als Museen, Büros etc. jederzeit begehen. Sie kennen die aktuelle Planung (s. Tagesspiegel etc.): freie Passage. Die Dahlemer Museen sind als Gebäude total marode: Man müsste nach Schätzungen Parzingers mindestens die Hälfte der Baukosten des HF und mehr investieren, hätte also doppelte Kosten. Die Bestände der Ethnologie harren zum größten Teil in den Depots (etwa drittgrößte Sammlung der Welt) und sind eben wegen der Marodität extrem gefährdet. Die Dahlemer Museen müssten für die Restaurierung jahrelang geschlossen werden. Die Gemälde- und Skulpturensammlung befinden sich auf dem Kulturforum. Die byzantinischen Objekte (Elfenbein, 3.Jh.) hatten immer nur bescheidenen Platz Letztlich war Dahlem immer nur ein Provisorium.
    Sie müssten mich damals (1971) öfter in den Dahlemer Museen getroffen haben.
    @Aber Filou!
    Was haben die 12 Jahre und die „glorreichen“ Jahre W.II denn mit einem über 500 Jahre alten Bauwerk zu tun? Soweit bekannt, hat Hitler das Gebäude nie betreten. Es wäre ihm wohl zu bescheiden gewesen. Von den Kaisern/ Königen haben nach dem Soldatenkönig nur FWIV. und WII. das Schloss bewohnt. Es diente die meiste Zeit als Repräsentations-und Bürogebäude. Muss ich gerade Ihnen sagen, dass Künste an sich unschuldig sind und schuldig gemacht werden. Es sind durchaus sehr zahlreiche originale Bauelemente vorhanden. Gerettete Inneneinrichtungen können Sie in den diversen anderen Schlössern besichtigen.
    Vergessen Sie bei den Resten nicht die historischen Fundamente im westlichen Teil, die spätmittelalterlichen wurden mit dem Bau des „Ballast der Republik“ in bekannten Deponieen entsorgt . Ein weltweit spezielles Faktum ist, dass schon im 19.Jh. die Fasaden durch mehrere Kameras (betr.Schattenwurf) sozusagen 3-dimensional fotografiert wurden und der heutige Nachbau eine einmalige Herausforderung ist und von Bildhauern, deren traditionelles Handwerk fast ausgestorben ist, seit Jahren nachvollzogen wird. Wie Sie wissen, ist das Erlernen der Bildhauerei äußerst schwierig: Das Endprodukt bereits im (unbehauenen) Block zu kennen, etwas anders als im Guss.
    @Windsbraut
    Wem gehören die beiden Grundstücke: dem Bund und dem Land Berlin. Von den 4 Fassaden sollen nur 3 im Schlüterbarock rekonstruiert werden. Und auch hierzu ist nicht das letzte Wort gesprochen. Ein aufgemauertes Gebäude mit darein integrierter statt einer Betonkonstruktion mit vorgehängter Fassade wäre vollends unbezahlbar, abgesehen davon, dass auch die jüngste Moderne zweitere Methode praktiziert: „vorgeklebt“ ist übrigens technisch unrichtig.
    @Cornelius I
    Sie haben durch Filous Zitat den Kern getroffen. Kunst ist in ihren besten Exemplaren Ausdruck einer Zeit. Mit Ausnahme der Barockfassade hat dieses Schloss bis zu seiner Sprengung rd. 600 Jahre durch Umbauten sich beständig aktualisiert, so dass Sie schon in der 2. Hälfte des 19.Jh. sogar eine primitive Heißdampfheizung unter dem Weißen Saal (NW-Ecke zu den Linden) hatten.
    Tja, Berlin ist voll von modernster Architektur (auch mir scheint das Jüdische Museum ist außerordentlicher Glücksfall zu sein!). Angesichts Ihrer Forderung hat man ja zwei Alternativen: modern oder kritische Rekonstruktion. Berlins Zentrum zwischen Spree und Pariserplatz ist im Grundriss eine Barockstadt! Außen haben Sie das Regierungsviertel, den Potsdamer Platz, das alt-moderen Zeitungsviertel, den Alexanderplatz, das Scheunenviertel (Hackescher Markt) und den neuen Hauptbahnhof. Die Barockstadt behielt ausdrücklich die Traufhöhe des ehem.Schlosses. Ist Mainhattans Skyline in einer mittelalterlichen Stadt eine Bausünde? Köln wurde fast der Status des Weltkulturerbes abrekannt, als man höher als die Domtürme bauen wollte. Stellen Sie sich einen Wolkenkratzer neben der Münchener Frauenkirche (auch in Dresden) vor.
    >
    An alle besorgten Rechner: In 1 (einer!) Berliner Tageszeitung wird eigentlich erstmals öffentlich die durchaus moderate stufenweise Finanzierung p.a. des Humboldtforums durch die öffentliche Hand vorgestellt. Die Anteile des Bundes, des Landes und das private Spendenaufkommen durch die Bürger sind bekannt. Die Verteuerung von Projekten durch Zeitverschiebungen dürfte Ihnen bei Ihren privaten Immobilien bekannt sein. Ist möglicherweise auch beim HF nicht ausgeschlossen.
    Übrigens: Die Maffiastrukturen der Berliner Architekturszene hat trotz illegaler Absprachen letztlich beachtliche Leistungen hervorgebracht (z.B.Pariser Platz).
    >
    Endlich: Ich hätte mir bei dem Sparpaket auch mehr Gleichgewicht vor allem im sozialen Sektor gewünscht. Aber habe ich den realen Überblick?
    Über das deuitsche Selbstmitleid hinaus hätte ich mir gewünscht, dass ein Symbol der Tradition aus der Tiefe der Geschichte in die Zukunft (HUMBOLDTFORUM) gesetzt wird! Weniger Kleinmut und Verzagtheit!
    Ein bisschen bin ich enttäuscht über den Krämerseelenton, vor allem aber manche faktischen Unkenntnisse und manche bare Motzerei, die wiederum dem Ernst der aktuellen Lage – trotz beteuernder Besorgnis – nicht entspricht.
    Zu allerletzt: Es gibt auch eine abgespeckte Version des Projekts: Ohne Fassade und Kuppel oder mit Minikuppel. Und übrigens muss das Sparpaket noch den Bundestag passieren!

  201. @specialmarke: Wie denn sonst?...
    @specialmarke: Wie denn sonst? Schnallen Sie selbst vom Dach?
    @HenryPeteren: Danke.

  202. @DonAlphonso

    "Über die...
    @DonAlphonso
    „Über die eigenen Verhältnisse leben, das macht man nicht.“
    Richtig, eigentlich schreibt man darüber in unseren Kreisen aber auch nicht und schon gar nicht echauffiert man sich über eine solche Kanzlerinnen Aussage, denn man weiß, was sie gemeint hat und kann über solche Worte nur milde lächeln, wenn Ehegattinnen aus gewissen Kreisen mit ihrem übergroßen Einkaufskorb – SUV genannt – durch die Gegen brausen. ;-)
    Man denkt sich seinen Teil und weiß, dass alles im Leben irgendwann einmal bezahlt werden muss.

  203. @Cornelius I
    Wenn man von...

    @Cornelius I
    Wenn man von Preußen spricht, fallen einem als Zerrbild immer nur Spießrutenlaufen, Imperialismus und Musketen ein und WII. Hitler kam aus Braunau/ Österreich! Er hasste Berlin. Von Preußen und seinen Offizieren könnte man auch einiges sagen (Kreisauer), wobei ich nicht Faulhaber undsoweiter vergesse. Das Sozialsystem des preußischen Junkers/Lotsen wurde hier kopiert zumbesten des Landes. Wer hat es ins Ungleichgewicht gebracht (Rentenversicherung)? Ein Preuße? Ich erinnere zudem an die Ruhrbarone mit ihren Waffenschmieden. Noch mehr politische und soziale und kulturelle Leckerbissen?
    Oberfranken: Ansbach und preußisches Barock?
    Bayern: Friedrichs Portrait neben dem Hausaltar?
    Rheinland: Kölner Dom?
    Amerikaner: Steuben?
    Hamburger: Bismarck-Denkmal?
    etc.pp.
    Im reaktionären Preußen entstand 1810 eine Reformuniversität: Humboldt, Hegel, Marx, Heine, Hardenberg, Stein, Weber, Fontane, Meinecke, Einstein, Planck, R.Koch: 28 Nobelpreisträger, Brecht, Grass, Heiner und Herta Müller, Brandt, Weizsäcker. Moses Mendelssohn und seine Kinder und Enkel, Lessing, Nicolai, die literarischen Salons, 2. Aufführung der Matthäuspassion nach 100 Jahren. Ja, ich weiß: Zugereiste! Gegenbeispiele: Bach, Mozart, Goethe, Schiller, Gauss, Storm, Adenauer.
    Ich selber bin gar kein Berliner, sondern komme aus einer Hansestadt! Aber wat is, dat is!

  204. @Cornelius I.: "Diesen...
    @Cornelius I.: „Diesen zentralen Platz, an dem das Berliner Stadtschloss wieder aufgebaut werden soll, hätte ich für ein architektonisches Highlight von Daniel Libeskind (o.a.), das weltweit für Aufsehen sorgt, reserviert. Ein Leuchtturm der Moderne…“
    .
    Klar. Aber nach 20 Jahren säh´s doch Sch…. aus.

  205. Auch die klassische...
    Auch die klassische Volks-Front-Regierung nach Frau Merkel wird daran nichts Grundsätzliches ändern. Warum sollte sie auch?
    Es gilt ja eigentlich nur, den ebenso klassischen Rechts-Ruck a la Niederlande, Ungarn, Dänemark zu verhindern.

  206. DerTiger,
    ich wünschte es...

    DerTiger,
    ich wünschte es gäbe recht Viele, die nicht über ihre Verhältnisse, insbesondere
    intellektuel gelebt haben, um sich einen „Rechtsfall“ gegen Frau Merkel leisten
    zu können.

  207. @Grenzgänger
    Ihre...

    @Grenzgänger
    Ihre Argumentation gefällt mir!Das sind konstruktive Alternativen.
    Der italienische Architekt versucht eine historisch-moderne, den neuen Funktionen angepasste Lösung, wobei etwa die unter Schlüter hochaktuelle Doppelwendeltreppe (Gigantentreppe) sowie der östliche Innenhof, die Paradekammern zum späteren (!) Wiedereinbau in dieser Planung vorgesehen werden sollen. Die Rekonstruktion des Schlüterschen Stucks und der Deckengemälde wäre (für später vorgesehen) ein besonderes Problem. Es existieren allerdings hervorragende Farbfotos (Publ. Wiesinger). Die älteste Renaissancefassade soll leider nicht in der ursprünglichen Gestalt wiederhergestellt werden. Aber es ist nicht aller Tage Abend.
    Die Zukunft ist gleichzeitig die Vergangenheit (Ich glaube Nietzsche).
    >
    Ich wage zu sagen, dass angesichts der Milliardensummen die 430 Mio. für den kritischen Wiederaufbau aus Steuermitteln des Bundes, also der Nicht-Berliner,
    letztlich – Entschuldigung: „Peanuts“ sind : neun (9!) Autobahnkilometer (Ramsauer). Der Rest der Summe kommt von Berlin und privat. Was geht das die westlich der Elbe an? Die zahlen die so lautstark inkriminierte Fassade sowieso nicht, höchstens freiwillig durch Spenden.
    Ich finde die z.T. flapsigen Kommentare (Invektiven will ich gar nicht sagen) dem Ernst der Krise nicht angemessen. Es wäre mir auch lieber gewesen, das Sparpaket vor allem im sozialen Bereich ausgewogener zu handhaben. Aber das alles muss ja noch durch den Bundestag.
    P.S.: Ich sähe es am liebsten, wenn eine Gruppe von (Frankfurter) Mäzenen/ neudeutsch aktuell: Sponsoren als für sie kleine Buße für ihre Anrichtungen und deren Reparaturen den Neuaufbau des HF zumindest in praktischen Betracht ziehen würde. Auch unter der Schirmherrschaft eines angesehenen Bundespräsidenten!
    Über Berlin und Kultur habe ich mich vorhin ausgelassen, übrigens nicht aus Protzentum, sondern als Respekt vor dieser durch ihre Geschichte gebeutelten Stadt

  208. lieber Rosinante, üblichweise...
    lieber Rosinante, üblichweise übergehe ich geflissentlich, was ich wenig goutiere, wenn es mich nicht zu sehr stört.
    .
    bez. des eingangszitats meine ich: nemo sibi tantummodo errat, sed alieni erroris et causa et auctor est.

  209. @et alii
    Wer von den eisernen...

    @et alii
    Wer von den eisernen Sparpaketrealisten könnte denn eine prophylaktische Kalkulation der durch den Bau entstehnden Arbeitsplätze und daraus folgenden Steuereinnahmen erstellen? BRD und Berlin könnten ohnehin Ihre vielfältigen Repräsentationsaufgaben in ihrem ohnehin gehörenden Gebäude wahrnehmen und sich die Mietkosten im Adlon etc. sparen. Den touristischen Effekt will ich gar nicht nennen. Was fällt uns noch ein?
    Achja, „Neu-Pullach“ kostet heute schon 700 Mio. und die Elbphilharmonie? Und der Stuttgarter Hauptbahnhof? etc.?

  210. orgeLoma@:
    Erstaunt reibe ich...

    orgeLoma@:
    Erstaunt reibe ich mir die Augen ob der Abreibung die Sie mir et al. freundlicherweise angedeihen liessen, vielleicht habe ich Sei ja auch bloss falsch verstanden, trotzdem sei mir nachstehende Anmerkung gestattet:
    1. Habe ich das Thema Berliner Stadtschloss mit Vehemenz hier im Blog angestossen.
    2. Bin ich absolut für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses, egal welches Etikett diesem Bau jetzt oder nachher angepappt werden soll. Die Verdienste der Brüder A. u. W. v. Humboldt sind eh unvergessen und bleiben ungeschmälert.
    (Vielleicht wird ja sogar die Zeit kommen, da man die Hohenzollern im Bewusstsein der Nation neu gewichtet, das hat nichts mit Gloria und Tschingderassabum zu tun, man denke nur an Prinz Louis Ferdinand, der bei Saalfeld a. d. Saale gefallen war gegen Napoleon, ein Komponist von Graden und Förderer des Kreises um die jüd. Schriftstellerin Rahel Varnhagen v. Ense).
    3. Für Preussens Klassik, seine Geschichte, die Wiedervereinigung Deutschlands habe ich in meiner bescheidenen Umwelt schon vor mehr als dreissig Jahren eingesetzt.
    Da hatten Günter Grass und Willy Brandt noch getönt, dass diese nicht in hundert Jahren wünschenswert und zu haben sei.
    Als Scheidemann die Republik vom Balkon des Schlosses 1918 ausrief, hatte er bestimmt nicht im Sinne gehabt, es dem späteren Kommunisten Walter Ulbricht gleichzutun, um genau dieses Haus abreissen zu lassen.
    Erwähnenswert wären noch Eosander v. Göthe (s. Portal am Schloss), v. Knobbelsdorff , F. Gilly, C. G. Langhans in Ihrer schätzenswerten Aufzählung von preussischen Architekten gewesen.
    Wir Deutschen haben in der Tat über unsere Verhältnisse gelebt, für die Kosten der sog. Verteidigung unserer Ostflanke am Hindukusch hätten wir mit links das Schlosss
    samt dessen „glänzender“ Fassade haben können (S. heutiges Feuilleton der FAZ) und wahrscheinlich auch die Reform des Bildungswesen samt Aufwertung der Geisteswissenschaften, obendrein.
    Ganz der Ihrige, Plindos

  211. Wenn erst mal wieder feudale...
    Wenn erst mal wieder feudale Verhältnisse herrschen, werden auch die Schlossneubauten wieder in die Landschaft sprießen.
    .
    Hauptsache, sie werden nicht mit Sozialklimbim und Kulturgedöns ausgefüllt, sondern sie bringen die politisch-finanzielle Potenz ihrer Eigentümer zum Ausdruck.

  212. liebe donna laura, Ihre...
    liebe donna laura, Ihre Antwort ehrt Sie. Vielen Dank. Aber den Höhepunkt (zumindest der Macht) erreichte Rom nicht im ersten (Seneca), sondern im dritten nachchristlichen Jahrhundert. On verra.

  213. @Liebeskind
    Wie oft streichen...

    @Liebeskind
    Wie oft streichen Sie Ihre Hütte? Wie es aussieht? Nichts über die Konstruktion? Wie sehen denn andere berühmte Gebäude – außer denen aus Klinker – nach 20 Jahren aus?

  214. @Filou
    das Geistige zähle...

    @Filou
    das Geistige zähle für mich. Nur für mich? Jedenfalls, lieber Filou, das Geistige scheint mir krisenfester, auch bei Gastritis.
    Wie gehts?

  215. JorgeLoma@:
    Bayern: Friedrichs...

    JorgeLoma@:
    Bayern: Friedrichs Portrait neben dem Hausaltar?
    Hängt mit dem Bayerischen Erbfolgekrieg von 1778 zusammen, preussischerseits „Kartoffelkrieg“ genannt und austriaseits „Zwetschgenrummel“.
    Fr d. Gr. intervenierte u. marschierte wieder mal in Böhmen ein. Die Bayern freuten sich darüber und dankten es ihm mit Votivtafeln etc.
    Ein Novum in Europa und seiner Kabinettskriege: Es gab nicht eine einzige Schlacht!
    So wurden die Tegernseer Buam wieder mal gerettet samt der regierenden Nebenlinie des Hauses Wittelsbach unter Kurfürst Karl Theodor v. d. Pfalz-Sulzbach. gratiam maria, regina bavariae, et fridericus rex.
    Don Alphonso@:
    Dafür sollten Sie unbedingt in memoriam mit Ihrem distingiuerten Velo eine Radler-Wallfaht nach Altötting absolvieren!!!!

  216. @ altamoda2010 am 10.9. 22.26...
    @ altamoda2010 am 10.9. 22.26 Uhr
    das ist doch weiter nichts als arrogante Hirnakrobatik. Mein Blick fällt eben auf
    „Protzentum“, wohl nicht zufällig.
    Allerdings erstaunt es, dass Don Ihren saftigen Kommentar frei geschaltet hat.
    Man ist eben tolerant, man kann sich das leisten.

  217. Lieber Köstlich,
    es wäre...

    Lieber Köstlich,
    es wäre natürlich besser, wenn man die humane Antriebsleistung beliebig steigern könnte. Vielleicht mit einem cleveren System, das in subtilen Dosen Strom-, Vitamin-, Kalorien- und Hormonstöße verabreicht, bis jeder seinen individuellen break even erreicht hat.
    Leider steht uns als sozialorganischer Botenstoff bislang nur „Geld“ zur Verfügung — ein zugegebenermaßen dummes, unspezifisches, langweiliges Medium.
    Daher müssen wir auf absehbare Zeit damit leben, daß manche Leute unter Druck nicht ihre Leistung steigern, sich nicht zusammenreißen, keine Lobbyarbeit beginnen und auch sonst nichts von dem tun, was ihnen nach den herrschenden Spielregeln ja durchaus erlaubt wäre — sondern sich einfach im Pennymarkt ein Sixpack holen und sich zusaufen. Oder sich in eine psychische Krankheit flüchten.

  218. @colorcraze
    Die Insel liegt in...

    @colorcraze
    Die Insel liegt in einem Urstromtal mit Fließsand. Das Alte Museum u.a. steht auf Eichenpfählen. Wehe, wenn einer fault. Kennen Sie die Tragödie des Schlüterschen Schlossturms, der immer wieder absackte, weil darunter wohl ein Loch ist?
    Aber keine Angst, die Fundamente des HF befinden sich auf einem flachen Geestrücken. Zudem wird eine Bodenplatte eingezogen.
    Sehen Sie sich die freiliegenen Fundamente des Westbaues an, vorallem des Portals III zum westlichen Spreearm: eine wahrlich lastige Konstruktion mit Kuppel noch dazu und gegenüber das ehem. Denkmal (WI). Man kann auch die Katakombe drunter besuchen.

  219. @Köstlich
    Ich habe überhaupt...

    @Köstlich
    Ich habe überhaupt kein Problem damit, Sie mit meinem Rechtsstreit zu nerven. Warum soll ich Sie besser behandeln als Frau Merkel?
    @Bloggoergosum/11. Juni 2010, 06:32
    Als ich noch ein kleiner Tiger war und meine Mutter meckerte, weil ich schon wieder nur ein ‘Ausreichend’ im Dicktat hatte, bekam sie als Antwort: ‘Wenn ich groß bin, hab ich sowieso eine Sekretärin.’
    @minna
    Danke!

  220. Ich lebe ständig über meine...
    Ich lebe ständig über meine Verhältnis, aber noch lange nicht standesgemäß. Wer auch immer diesen Spruch erfunden hat, er trifft auf uns und unseren Staat zu. Wir haben völlig aus den Augen verloren, dass wir uns das Leben von heute von den Bürgern von morgen bezahlen lassen. Seit „sparen“ in der Politikersprache nur bedeutet, das Defizit zu verringern, ist die Moral so verludert, dass manche das Schuldenmachen schon für den Normalfall halten. Es ist auch nichts dagegen einzuwenden, Sachinvestitionen mit Krediten zu finanzieren und so auch nachfolgende Generationen für etwas (mit-)zahlen zu lassen, was ihnen sonst geschenkt würde. Vater Staat macht aber Schulden auch für konsumptive Ausgaben. Und deshalb leben wir alle über unsere Verhältnisse. Der Empfänger von Transferleistungen erhält Geld, was noch gar nicht verdient worden ist und der Steuerzahler zahlt weniger Steuern als eigentlich zur Finanzierung des Staates erforderlich – vorausgesetzt, wir sind alle mit den Ausgaben in dieser Form und Höhe einverstanden. Die nicht gezahlten (gesparten?) Euros kann er dann anderweitig für die eigenen Belange einsetzen. Wir haben also zwei Möglichkeiten. Entweder wir ändern unser Leben, in dem wir es durch höhere Steuern den Verhältnissen anpassen oder wir ändern die Verhältnisse um nicht höhere Steuern zahlen zu müssen. Und dann gibt es natürlich noch unzählige Zwischenlösungen. Nur eine Lösung scheidet aus: Das „weiter so!“

  221. @Köstlich
    Mein Rechtsfall ist...

    @Köstlich
    Mein Rechtsfall ist natürlich nicht nur ein Alptraum für Frau Merkel und nervend für sie. Frau Bruni’s Ehemann nervt der genauso. Ich bin ja nur zufällig deutsch, letztendlich geht es aber um das Versagen aller europäischen Regierungen. Und mittlerweile wissen auch alle davon und müssen hilflos zusehen, wie sie Stück für Stück blamiert werden.

  222. Zur eigentümlichen Verwendung...
    Zur eigentümlichen Verwendung des Wortes „sparen“ in der Politik kommt noch ein schöner, ebenso farbiger Begriff: die „leere Staatskasse“. Dieser Begriff wird noch verstärkt in dem er häufig in der Kombination mit dem altertümlichen Wort „angesichts“ verwendet wird. Bei Bedarf kann jede Investition, gleich ob sinnvoll oder nicht zurückgewiesen werden – „angesichts leerer Staatskassen“ eben. Was ist eine „leere Staatskasse“ (wo man ihr ansichtig werden kann, wage ich nicht zu fragen)? Das Interessante an dem Argument der leeren Kasse ist ja, das die Kasse schon länger leer ist. Jedes Jahr wird von der öffentlichen Hand mehr Geld ausgegeben als eingenommen wird. Ständig wird also „angesichts leerer Staatskassen“ mehr Geld ausgegeben als man hat, ohne das darin bislang ein echtes Problem gesehen wurde. Die leere Staatskasse ist der teuflische Sachzwang in einer seiner vielen Erscheinungsformen. Man spart sich die sachliche Begründung indem man einfach auf die leere Kasse verweist. Die alltägliche Frage, die sich jeder Normalbürger jeden Tag von neuem stellen muss, nämlich „Was kann/will ich mir erlauben?“, ist im Bereich der Politik noch immer nicht opportun. azu brauchen wir wohl auch erst „griechische Verhältnisse“.

  223. Die echte Tante war die "Tante...
    Die echte Tante war die „Tante Voß“ die ungefähre Vorfahrin der jetzigen FAZ, Frankfurter Zeitung, hatte keinen Kosenamen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vossische_Zeitung
    http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Zeitung

    Lektüre gefällig? „Zetungsstadt Berlin“ von Peter de Mendelssohn, (bei Ullstein- noch so ein Name).

  224. Im Übrigen ist es mir...
    Im Übrigen ist es mir gleichgültig, ob jemand unter meinem Namen einen Kommentar schreibt. Ich fühle mich dann nur verpflichtet, die FAZ davon zu informieren.

  225. Der liebe Don scheint ins...
    Der liebe Don scheint ins Wasser gegangen zu sein. (in den See natürlich)
    Wasserdichten PC, gibt’s den schon?

  226. Ich schlage ein deutsches...
    Ich schlage ein deutsches Pendant zum Fort Knox anstelle des Stadtschlosses vor, ganz „sachlich“, aus Bunkerstahlbeton (der für Graffiti freigegeben wird). Vielleicht kann man es an Eidgenossen vermieten, für ihre bzw. eigentlich ja unsere Wertsachen. Wieso soll das mit den Wertsachen nicht genauso cool funktionieren wie mit dem Biogemüse?

  227. @JorgeLoma
    ISBN-13:...

    @JorgeLoma
    ISBN-13: 978-3640202546: Das Kurt-Eisner-Denkmal in der Kardinal-Faulhaber-Straße in München: Der Politstreit und die momentane didaktische Realität
    Ein schöner Witz oder? Im Moment läuft doch die Argumentation aufgrund der guten Wahlergebnisse in 1932 in Nichtkatholischen Gebieten, dass die Katholiken resistenter waren oder…

  228. @Domenq, tja früher waren die...
    @Domenq, tja früher waren die „großen Volksparteien“ öfter am rechten Rand schwammig, und jetzt sind sie es durch und durch.

  229. Ab und an habe sogar ich...
    Ab und an habe sogar ich Privatleben.
    .
    Holly01, man muss aber sehen, dass die Wirtschaft durch die ständig sinkenden Reallöhne surchaus von diesen Zuständen profitiert und auch froh ist, den Rest dem Staat überlassen zu können. Insofern geht das Hand in Hand.

  230. Das ehemalige Stasi-Areal in...
    Das ehemalige Stasi-Areal in der Normannenstrasse steht größtenteils leer.
    Mein Vorschlag wäre, dort jetzt BND, Verfassungsschutz und die GEZ unterzubringen und außen rum eine Schloßfassade anzupappen.

  231. @ Der Tiger
    Aus rein...

    @ Der Tiger
    Aus rein fachlichen Gründen bin ich sehr an Ihrem Rechtsfall interessiert; nachdem Sie ja hier häufig darüber berichten, bin ich an Genauerem interessiert.
    Vielleicht könnten Sie mir ja ( natürlich anonymisiert wenn Sie wollen) Details an DonFerrando@t-online.de senden.

  232. @JorgeLoma, der Film hiess mal...
    @JorgeLoma, der Film hiess mal „Tom Jones-zwischen Bett und Galgen“. Die 2010er Neufassung heisst „Filou zwischen Bett und Toepfchen“.
    .
    Kamillentee ist ein Produkt der Hoelle, oder des protestantischen Himmels.
    Danke der Nachfrage.

  233. wenn schon das Thema in diese...
    wenn schon das Thema in diese Richtung läuft:
    Was in den unendlichen Weiten niederbayerns und des bistums Regensburg vor gut 10 jahren noch ging – soviel zum Vegleich der beiden müllerbischöfe in Regensburg:
    http://www.judentum.org/judenmission/antijudaismus/hostie-0.htm
    BTW: hagalil.com auch einen blick wert, leider ist vor gut 5 Jahren in der alten form eingestellt worden:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Aufbau

  234. Ölütöonüwörsütöt...
    Ölütöonüwörsütöt

  235. Zerlina, zu Zeiten der...
    Zerlina, zu Zeiten der Vossischen gab es aber auch Leute, die den Mut hatten, Selbstgedachtes zu schreiben, das gut konnten und den Mut hatten dafuer Anfeindungen und Schlimmeres in Kauf zu nehmen. Die schmiegten sich nicht gern an die Herrschenden an-sogar zu des Kaisers Zeiten.

  236. HansMeier555, wie...
    HansMeier555, wie meinen?
    .
    annasethe, ich denke, und Kenner bestätigen mich darin, dass Franz Blei mit „Geist und Sitten des Rokoko“ den Ton und die Gedanken sehr gut getroffen hat, und auch meine Übersetzung der Liebschaften von 1910 scheint mir sehr fein zu sein. Die Jesuitika wären sicher mal einer eigenen Betrachtung wert, aber dazu braucht es immer einen Zugang, und der muss mir erst man auf meinem Lebensweg begegnen.

  237. Holy01,
    danke für den Begriff...

    Holy01,
    danke für den Begriff „Gesellschaftsdesigner“. Jetzt geht es noch um
    „design to cost“= Peter Löscher, SiemensAG.

  238. Um das Thema Stadtschloss zu...
    Um das Thema Stadtschloss zu einem gütlichen Ende zu führen, schlage ich vor, auf dem Areal ein Bundesfreilichtmuseum Preußischen Angedenkens einzurichten. Historische Kostüme an die Anwohner verteilen, Pferdewagen, schönen Zaun drumrum, 50 Euro Tageskarte, fertig. Täglich 14 Uhr Zwangsrekrutierung nach Art des Soldatenkönigs, 16 Uhr Spießrutenlaufen (sorry, JorgeLoma: das wurde erst 100 Jahre NACH dem Schlossbau abgeschafft; gehört also zum Zeitkolorit), einmal wöchentlich darf ein Kabinettsmitglied das Volk vom Schlossbalkon aus zu Anstand, Leistung und Disziplin aufrufen. Zahlreiche Zuverdienstmöglichkeiten für Bedürftige: Betteln, Aufwarten, Verprügelnlassen, Windhunde ausführen. Worauf warten wir?

  239. @Don
    Jesuitika jawoll, aber...

    @Don
    Jesuitika jawoll, aber bitte die Altersfreigabe beachten: FSK 18!
    @Giannozzo
    Das gilt analog für Ihre „langen Kerls“
    .
    Mit preussischkatholisch-ökumenischen Grüssen

  240. Gianozzo, in den umliegenden...
    Gianozzo, in den umliegenden Gastwirtschaft lauern dann Rekrutenwerber, die den Arglosen etwas Dope in die Bionade kippen. Nach Stunden werden sie in einer Transall wach, welche sie an die Neue Deutsche Grenze bringt.

  241. "Ab und an habe sogar ich...
    „Ab und an habe sogar ich Privatleben.“ Tja, Don Alphonso, so hat ein jeder seine Schattenseiten.

  242. Preussische Kadetten und...
    Preussische Kadetten und jesuitische Zöglinge — wer da wohl von wem noch was lernen kann?

  243. Lange Kerls? Dosenwuerstchen....
    Lange Kerls? Dosenwuerstchen. Bei Rewe 5 Stuck 2 Euro 90. Aktionspreis. Bei Teilsverbrauch Behaelter gut schliessen. Kurzfristig verzeheren.

  244. Ohne das jetzt in Beziehung...
    Ohne das jetzt in Beziehung zum Eingangszitat setzen zu wollen.

  245. Langsam platzt mir der Kragen....
    Langsam platzt mir der Kragen. Oh pardon, es sollte heissen: es fällt mir schwer, Contenance zu bewahren. Dürfte ich die Vetreter der „Masshalten“-Fraktion ersuchen, mir höflicherweise einmal zu erläutern, wie ein Land, dass deutlich mehr produziert als es selbst kauft (und folglich einen gigantischen Exportüberschuss erwirtschaftet), angeblich „über seinen Verhältnissen“ leben kann? Vorbild schwäbische Hausfrau: arbeitslos und ohne eigenes Einkommen. Nach Jahren des erfolglosen Masshaltens wird nun noch mehr Masshalten als Therpie verschrieben. Sollen sie doch aufs Oktoberfest gehen und da eine Mass halten!
    Das Wirtschaftsverständnis, das sich hier offenbart, ist das des Frühmittelalters. Und wenn das als Argument nicht überzeugt, hätte ich da ein noch besseres: es ist kleinbürgerlich!

  246. Ich würde darauf mit dem...
    Ich würde darauf mit dem Schlußzitat aus „some like it hot“ antworten.

  247. "...haben wir Bayern ziemlich...
    „…haben wir Bayern ziemlich entblödet unser Wittelsbacherschloss in Tegernsee nicht im Vormarschweg des Russen gebaut.“

    Nicht so laut! Alarich liest mit.

  248. @Filou: also das mit dem aufs...
    @Filou: also das mit dem aufs Klo flüchten hab ich schon probiert, das führt dann zu länglichen Klogesprächen mit anschließendem Sich-doch-irgendwie-Stellen-Müssen – funktioniert nicht wirklich. Aber das mit dem Kamillentee und dem verquälten Gesicht, das könnte vielleicht wirken.

  249. Filou 14:30
    ...werden sie...

    Filou 14:30
    …werden sie einer Transall wach, welche sie an die Neue Deutsche Grenze
    bringt…das ist gut! scheint Ihnen wieder besser zu gehen…
    .
    aber bei den deutschen Sparanstrengungen wird das All wohl schrumpfen müssen.

  250. Tiger, ob echt oder falsch, es...
    Tiger, ob echt oder falsch, es NERVT. Ist Ihnen Ihre Egozentrik schon einmal aufgefallen? Egal ob es hier um komische italienische Torten, Sakralkunst oder Besoffene geht – Sie beteiligen sich nicht am Diskurs, sondern murmeln ihre Privatprobleme vor sich hin in der Hoffnung, jemand nähme sich Ihrer an.
    BITTE AUFHÖREN!

  251. lieber HansMeier555, Sie...
    lieber HansMeier555, Sie überraschen mich mit der Tatsache, dass Alarich lesen kann. Au weia.

  252. H. Vonderinsel,
    Danke!...

    H. Vonderinsel,
    Danke!

  253. Nitz,
    würde mich...

    Nitz,
    würde mich interessieren, welchen NERV derTiger bei Ihnen wirklich trifft.

  254. Es gibt drei goldene Regeln...
    Es gibt drei goldene Regeln der Volkswirtschaft:
    .
    (1) Es gibt kein freies Mitagessen
    (2) Defizite spielen keine Rolle
    (3) Das alles regelt der Markt.
    .
    Wenn man sich daran konsequent hält, ist ewiges Wachstum garantiert.

  255. @Nitz: Danke für die...
    @Nitz: Danke für die Solidarisierung. Es klappt doch mit der Rotten- und Lobbybildung!

  256. Nachmittaegliches...
    Nachmittaegliches Delirium:
    .
    Oh, wie sie mich anlaecheln mit ihren schmalen Muendchen, wie einfach und schoen sind ihre Hauben, wie betaeubend ihr Atem. Welch Geist wohnt ihnen inne. Grazieuse Musen, ihr, vom winddurchtobten Grunde, dem so mancher Knecht sich sterbend ergab, den letzten labenden Trunk gierig in sich aufnehmend, besser als jede Salbung des sparsamen Priesters, der Oel nur in kleinsten Mengen hergibt und es sich teuer bezahlen laesst. Warum zuernet ihr mir, dem, der euch so liebt, dem kein Opfer zu gross, euch selbst in kleinsten Glaesern minniglich verehrte. Wendet nicht ab euch, singet mir so wie eure Schwestern einst dem seefahrenden Griechen mit suessen Stimmen ueber die Gefahren der tosenden Wellen halfen.
    .
    (Aus: Ode zur Wahl der Reine des pommes, 1234 n.C., von Jaques d’Ovides)
    .
    Nachtrag: Wer ein Rezept weiss, das mich innerhalb von 12 Stunden wieder vurrywurschtfaehig macht, wird eine Woche fluchlos in mein Nachtgebet eingeschlossen.

  257. Dann versuchen wir es doch mit...
    Dann versuchen wir es doch mit Mitmach-Web – so der Don dies duldet: Wem obiges Thema nicht gefällt möge bitte die Liste fortschreiben. Es geht nicht darum den Tiger zu vertreiben sondern seine Reviermarkierung:
    .
    Köstlich
    .
    mit der Bitte um Fortschreibung….

  258. @Tiger(falls Sies waren):...
    @Tiger(falls Sies waren): Google ist ja nur der Kellner, der das Essen auf den
    Tisch stellt. Daß Sie dem (sehr schönen) Kunstprojekt erlaubt haben, derlei doch recht identitäre Dinge zu veröffentlichen, war halt das für mich Auffällige. Ich verfolge halt lose das Thema „öffentliche Darstellung im Netz“, was sich ja mit jedem neuen „Ding“ anders darstellt. Dem Wired-Artikel über Facebook neulich verdanke ich den Begriff „compartmentalized Identity“, abgeteilte Identität. In einem Satz zu erklären mit: was ich dem Chef mitteilen möchte, ist was anderes als das, was ich der Nachbarin mitteilen möchte. Fand ich als treffendes Wort ganz brauchbar.
    @Holly, minna: finde Ihre Einwürfe bzw. Impressionen oft recht erfrischend.

  259. Na ja, Nitz, wenn Tiger doch...
    Na ja, Nitz, wenn Tiger doch der wichtigen Aufgabe verpflichtet ist, Merkel und Sarkosy
    zu erlegen, triumphierend ihre Pfote auf die am Boden liegenden zu halten,
    dann bedarf das einer gründlichen Vorabinformation an den Rest der Welt.
    Stimmen wir also das Hallalliii an.

  260. @Nitz
    Könnten Sie mir Ihren...

    @Nitz
    Könnten Sie mir Ihren Vorwurf ein bißchen klarer erläutern. Insbesondere, was verstehen Sie unter meinen Privatproblemen?

  261. @Verehrter Plindos
    Das...

    @Verehrter Plindos
    Das Erstaunen, dass Sie sich unter „et alii“ einreihen, liegt ganz auf meiner Seite.
    Ich hatte eigentlich gerade von Ihnen auf einen konstruktiven Beitrag gewartet, und ich wusste vorher, wie der ausfällt. Außerdem hatte ich ein klein wenig meine Contenance verloren. Alles ein bisschen unlogisch? Ich mag gebildete Menschen, also Fakten abwägende!
    >
    Eine kleine Korrektur: Vom Portal IV, jetzt als Kopie (!) im ehem.Staatsrats-gebäude, sprach – historisch sogar unsicher – Liebknecht. Scheidemann von einem Balkon des Reichstags.
    Ich werde schnurstracks suchen, wo Sie sich für das Gebäude eingesetzt haben.
    Dass die Architekten preußischer Provenienz einen guten Ruf ahtten , keinen wir in München beobachten: v.Klenze aus Braunschweig.

  262. da schreiben sich die...
    da schreiben sich die Kommentatoren die arthritischen Finger wund, und der Don hockt vor der Glotze, Fußball gucken. Es ist ein einförmig Ding um das Bloggergeschlecht…

  263. @H. Vonderinsel
    was Mutti hier...

    @H. Vonderinsel
    was Mutti hier erzählt ist m.E. ziemlicher Unsinn. Ähnliches hat z.B. Norbert Walter von der db immer erzählt – ich erinnere mich noch an seine Aussagen am Wahlabend 98 oder auch in halbpopulären theologischen zeitschriften (christ in gegenwart wofür er immer geworben hat) – theologische Aussagen ähnlich fundiert wie seine aussagen zur Wirtschaft. Die db hat jetzt mit Thomas Mayer wirklich einen guten Ökonomen und von dem habe ich das Loblied auf niedrige Löhne und Exportüberschuss nicht gehört.

  264. @ H. Vonderinsel :
    Wenn ein...

    @ H. Vonderinsel :
    Wenn ein Staat (z.B. Deutschland) seine Waren verkauft, indem man den Käufern verbilligte Kredit gibt, ist das ein Scheingeschäft.
    Scheingeschäfte erzeugen eine Scheinblüte. Schein = Geldschein
    Die Dummheit der Kundschaft auszunutzen ist hohe Handelskunst und sicher der Antrieb der Menschheit ansich.
    Den Kunden zu ermöglichen, daß die sich vollkommen überschulden damit die unsere Waren weiter kaufen ist einfach nur dämlich.
    Das bedeutet „über seine Verhältnisse leben“.
    Die Bücher weisen Kreditlinien aus und versprechen Gewinn. Die Industrie weisst Produktion aus und verspricht Gewinn. Der Verstand weisst Dummheit aus und verspricht eine Korrektur, die Gewinn kostet.
    Wir hätten Griechenland 40% der Schulden erlassen sollen und damit 60% auf gesunde Beine stellen.
    Haben wir aber nicht, weil es der breiten Masse nicht zu vermitteln gewesen wäre.
    Nun besteht die Gefahr, daß Griechenland einen Crash der bösen Art erlebt, nur weil das unserer breiten Masse leichter zu vermitteln ist.
    DAS ist alle Mal über die eigenen Verhältnisse leben.

  265. HansMeier555@: Es passt nicht...
    HansMeier555@: Es passt nicht in die heutige politische Landschaftspflege feudal-monarchistischem Gedankengut nachzuhängen, deshalb leben wir weiter über unsere
    Verhältnisse und freuen uns darüber dass auch 2025 Mutti gramgebeugt aaaaber rüstig diesssses unssser Land regiert. Russland und Afghanistan gehören dann ebenfalls zur EU, allfällige Staatsbankrotte per Parlamentsbeschluss durch Deckelung der Bürger abgewendet, Al Quaida ist als Truppe für Spezielles in die BW integriert.

  266. +++++++ STATEMENT...
    +++++++ STATEMENT ++++++++
    .
    Gdenerell finde ich auch (und ich habe das ja auch schon ein paar Mal gesagt), dass das Thema ESA hier wirklich genug Raum gefunden hat und in dieser Form nicht als aufpoppendes Dauerthema reinpasst. Ich denke auch, es wurde breit genug debattiert. Ich will hier aber auch keine Abstimmungen gegen Kommentatoren, und möchte deshalb allgemein zur Mässigung aufrufen – das schützt alle Beteiligten davor, dass ich hier mehr Ärger als nötig mit der Freischalterei habe.
    .
    Danke.

  267. Menno, ich war radeln und...
    Menno, ich war radeln und baden.

  268. Ach Don, könnte ja verstehen,...
    Ach Don, könnte ja verstehen, wenn Ihr Privatleben eifersüchtig wäre auf den Blog.
    .
    Liebe Rosinante,
    Wie alle echten Führungsnaturen ist Alarich selbstredend Analphabet.
    Aber in seiner Mannschaft gibt es ein paar Internetberater.

  269. @ Don : Die britische Königin...
    @ Don : Die britische Königin badet ZWEI mal pro Jahr……. egal ob es nötig ist oder nicht.
    Lassen Sie sich nicht ärgern. Nehmen Sie es british, also mit Humor.
    Ironie wirkt oft mehr als Argumentation … und es bleibt ja noch Zynismus.

  270. Plindos,
    Ihr Argument versteh...

    Plindos,
    Ihr Argument versteh ich nicht.
    Gerade das Über-die-Verhältnisse-leben ist doch schön feudal.
    Das Geld wird nur falsch ausgegeben, für dummen Sozialklimbim („Stadtschloss“) statt für eine ordentliche Residenz.

  271. das war würdig und recht....
    das war würdig und recht.

  272. Hier reifen die köstlichsten...
    Hier reifen die köstlichsten Geistesfrüchte, und der Herr pflegt sein Privatleben. Ts ts.
    .
    Wenn das einreißt, gehen wir rüber zum Seemann. Der hat sowas nicht.

  273. Die Petition war ein Versuch -...
    Die Petition war ein Versuch – der hiermit endet. Es ist der Wille des Hausherrs.
    .
    Danke

  274. Also, hier sind doch die...
    Also, hier sind doch die Räppelchen alle nicht klein. Da kräht ein Feudalist, dort grunzt ein Preuße usw. Man denkt an Waldorf & Staedtler und hat seine Freude an den winzigen Variationen des Erwartbaren. Selbst die, die es schlimm traf (und sich z.B. noch für die 35. Silberkanne begeistern), werden zum Glück mit nervöser Herzlichkeit geduldet ;-)
    .
    Übrigens, Cinelli gefällt.

  275. @altamoda
    Wer sind Sie denn?...

    @altamoda
    Wer sind Sie denn? Welches Pseudonym? Hier im Blog pflegen wir aus Netikette das Wort „Sch…“ durch „Sch…“ zu ersetzen. Sie haben einen grundsätzlich wertvollen Beitrag geleistet, indem Sie Ihren Unterbauch (vulgo Dickdarm) sprechen ließen, der bekanntlich vom Hirn einigermaßen weit entfernt liegt. Oder sind Sie gar Pygmäe. wies scheint?

  276. Liebe colorcraze, ich spreche...
    Liebe colorcraze, ich spreche von herausragender Architektur eines D. Libeskind, die selbst nach 50 Jahren noch jeden kultivierten Betrachter verzückt, und Sie nehmen das Wort „Monotonie“ in den Mund? Da fällt mir nichts mehr ein ;-)
    .
    Sie schreiben von „Erichs Lampenladen“ und setzen im gleichen Satz „Moderne“ in die Zeile? Modern wie Libeskind?
    .
    @ Köstlich. Wenn die Führungselite sich die wahren u. mutigen Worte von S. (u. a.) als Denkanstoß nehmen würde, stände D weit besser da.
    .
    Lieber Jorge, ob modern oder kritische Rekonstruktion, wie Sie es formulieren, uns unterscheidet eines: Das Nutzungskonzept. Sie sind vermutlich Wissenschaftler, ich aber ein Radikalreformer und Pragmatiker, der immer auch unternehmerisch denkt. In diesen dummen Zeiten, in denen die Welt von Hohlköpfen regiert wird, brauchen wir Charakterschulen für Führungskräfte, Politiker, Beamte, etc. Die Welt braucht keine Bücher mehr, die Welt braucht Helden, die das bereits geschriebene in die Tat umsetzen. In Krisenzeiten sollten wir auf neue Museen verzichten, das wenige Geld besser in Bildung, in Forschung und in Charakterschulen investieren. An einen Wolkenkratzer denke ich übrigens nicht, wenn ich von einem architektonischen Highlight schreibe. Der Bau sollte nicht höher sein als das alte Stadtschloss, aber raffiniert und aufsehenerregend.
    .
    Und weil Sie Preußen und die Geschichte ansprechen, lieber Jorge, die sollten wir mal schön beiseite lassen, weil es nur darauf ankommt, wie wir mit unseren heutigen Potenzialen die Zukunft gestalten können. Die regionalgeschichtlichen Zwistigkeiten sind in meinen Augen Kinderkram. Davon müssen wir weg! Gemeinsam an den Lösungen für unsere gesamtgesellschaftlichen Probleme arbeiten, das sollte auf der Karte stehen.

  277. Lieber HansMeier555, Dank...
    Lieber HansMeier555, Dank Alarich’s Analphabetismus fällt mir ein Stein vom Herzen. Eine schöne Nachricht zum Wochenende. Aber, dass Internetberater jetzt auch schon lesen können müssen, finde ich hart. Aber dies, so scheint es, gehört zur gnadenlosen Selektion des Feudalismus.

  278. @Pobrecito Filou
    Das Schaukeln...

    @Pobrecito Filou
    Das Schaukeln zwischen Skylla (Bett) und Karybdis (Töpfchen) vwrwandelt man hier in heilversprechendes Gebrumm und Zephyrlüfte, indem man Cola mit Salzstangen, Magnesium und ähnliches in Dosen (!) zu sich nimmt, wenn ich gar einen niedrigprozentigen Weichspülertequila. Oder mal einen erfahrenen Homöopathen an seine Lagerstätte ruft gegen Honorar einer Sainte-Marie de …
    oder Calvadöschen.
    Ihre „Ode an die Leiden“ beweist mir die Rückkehr an die Freude des Lebens.
    Gehaben Sie sich noch und immer besser
    Ihr Jorge Loma

  279. @Wertester Filou: En favor...
    @Wertester Filou: En favor Ihrer Lebensgeister! Geister!
    Ich stelle mir Ikaros vor, der diesmal von Daidalos vor dem Abschmelzen (Beuys) gerettet wird. Oder den Großen Kurfürsten, der aus dem westlichen Fenster blickt über Kleve und Holland hinweg bis nach Brussella, wo allerdings dieses lustige Hospital zum Heiligen St.Früh sich nicht finden dürfte? St.Eigelstein. ein berühmter Kurort an der Weineckestr.
    Im Vertrauen auf Ihre endgültige baldige Heil(ig)ung!
    Ihr Jorge Loma von der Grippe
    Wie wärs mit einem bruhigenden Mozart „Jeunehomme“, 2. Satz?

  280. orgeLoma@:
    Besten Dank für...

    orgeLoma@:
    Besten Dank für Ihre Replik. Sollten wir uns weiter (demi-)gebildet missverstehen und/oder offen nichtexistierende Schlosstore willentlich gegenseitig einrennen, so bleibt uns nur eins: Im Grunewald Morgens 6.00 h stehe ich gern zu Ihrer Verfügung, Säbel oder Degen ganz nach Ihrem Belieben? Pistolen machen zu viel Lärm. Als Sekundanten die Messieurs Don Alphonso et HansMeier555 gefällig? Monsieur filou, wie der Name schon sagt, ist einer, somit ausgeschlossen.
    Nehme an Sie sind satisfaktionsfähig?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Duell
    p.s.: Bois de Boulogne oder Englischer Garten ebenfalls agréable.
    Don Alphonso@:
    Da Sie Ottobrunn durch Ihren verdienstvollen Blog zu masslosem Ruhm verholfen haben, schlage ich vor, dass ausser der Ottosäule (Otto v. Wittelsbach, Abreise 1832 nach Griechenland (sic!) auch eine Fonsi- (Alphonssäule, ebenfalls dorisch) dorten aufgestellt wird. Der Heimat-u. Geschichtsverein, der örtl. Rad-u. Kinderwagenhandel sowie die Hotel/Touristikbranche haben meiner Petition an den Gemeinderat vorbehaltlose Unterstützung in Aussicht, wie offiziöse Kreise signalisierten, gestellt. Lediglich die Bürgervereinigung soll noch zögern. Sogar höhern Orts, in der Staatskanzlei, soll man wohlgefällig nicken.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ottobrunn

  281. JorgeLoma@: Meine Kreise sind...
    JorgeLoma@: Meine Kreise sind (wirklich!) zu unbedeutend als dass ich in grösseren Publikationen zu finden wäre. Machen Sie sich nicht unnötige Arbeit. Abgewunken: Möglicher alter Lorbeer längstens verwelkt u. mürbe.
    Holly01@:…hier auf demLande badete man früher 1x die Woche im Zuber aber darin die ganze Familje in derselben Füllung.

  282. @Holly01
    Queen wird noch...

    @Holly01
    Queen wird noch übertroffen von WI. Er schickte seinen Kammerdiener kurz vor Weihnachten gegenüber ins Hotel de Rome, das die einzige Wanne Berlins führte. War sie besetzt, wartete der „alte Kaiser W“ einmal mehr.
    >
    Um mal abzulenken:
    In meiner frühen Jugend badete man Samstags in einer Zinkwanne, der man warmes Wasseer zuschüttete, im Wohnzimmer als einzigem heizbaren Raum im Haus. Und Selbdritt, wenn man identischen Geschlechts war. Wenn nicht hintereinander nach Alter. Eine Generation früher in der Badehose. Trotzdem konnte das warme Wasser zur allgemeinen Freude nicht verhindern. Für spätviktorianische Eltern war das die Beulenpest, für meine Schwestern, die gelegentlich zufällig hereinschneiten, der Anlass lächelnd-scheuer Blicke und für mich das Liedchen: //:“Tief im Walde im einsamen Försterhaus /möcht ich so gern wieder sein!/ Eine Amsel singt im Baum,/ bringt einen Gruß zu dir./ Nachts bin ich im Traum/ selber dann bei mir“/:/ (Refrain). Fast historisch!

  283. @Plindos, ich habe Ihre Frage...
    @Plindos, ich habe Ihre Frage [09. Juni 2010, 19:12] übersehen, bitte um Vergebung! Systematische Thologie setzt den Glauben voraus und bringt ihn in Einklang mit dem Jetzt. Selbstverständlicj auf der Grundlage der texte. Ist also nicht immer förderlich für den Gottesglauben sondern bringt den Gläubigen Wissenschaftler oder Exegeten u.U. auch in Nöte. Sie beschäftigt sich bei den Randalierern, wie wir uns seinerzeit an der (ev.) Kirchlichen Hochschule in Berlin nannten,

    1. mit der Auslegung des Wortes (wobei Auslegung auch schon wieder zwei Dinge sind -nm. Exegese und Praxis der Verkündigung) und

    2. mit der sg Theol. Ethik, die, die Vielzahl christlicher Lebenshaltungen beispielhaft nennt.
    Hermeneutischen Fragestellungen (als Teil der Fundamentaltheologie) wissenschaftliche grundlegende Funktion stehen vor der ganzen Systematik.
    Bei den katholen ist die Fundamentaltheologie Bestandteil Sys.Teol.

    Leider habe ich keine Fachliteratur mehr, deshalb ist das jetzt sehr arg zusammen gestoppelt und bei unser aller internetlicher Septuagesimaersatz wikipedia nachgeschlagen. Also lieber noch mal nachlesen. Und im Übrigen: Lukas 13,6

  284. @Rosinante
    Alarich twittert...

    @Rosinante
    Alarich twittert (Praesens) feudal mit Henry, Kaiser von Amerika, von Ross zu Stahlross. Doch, ach, der eine aus dem Busento, der andere aus USArkadien. Nächster Hummer-Ausflug – über den kleinen und großen R(h)einfall – Atlantis oder Thule: Nichtorte.
    @Ihro Majestät, ergebenst würde ich zu Ihrer Liste noch Hartz4Immigranten, Homos und Lesbis rechnen und was da kreucht und fleucht zu Füßen des Pantokrator, byzantinische Pantoffeln küssend.
    @Feudalissime Alarich, und freie Knechte und Mägde in freier Wildbahn aus Schläsien Ober und der Tucheler Heide, die sicher lieber die Sklavenschaft am Mississippi oder an der Spree jubelnd begrüßten.
    Aber das ist wohl alles Utopie? Kartätschenprinz Georges W., ave!

  285. Der wahre Charismatiker liest...
    Der wahre Charismatiker liest nichts. Er schaut den Leuten in die Gesichter und vertraut seinen Instinkten.

  286. Alle Gebete wurden erhoert....
    Alle Gebete wurden erhoert. Also warf er die Kruecken von sich und rief: ich kann wieder sehen!
    JorgeLoma, dank fuer den Zuspruch. Die Erwaehnung Brussels erinnerte mich doch sehr meinen Zustand; Au Morte Subite heisst das lauschige Plaetzchen. Es wird moenchisches Bier aus Flaschen geschenkt, ein Getraenk, dass meine Madame ironisch Knickbier nennt. Sie redet wie jede Frau gerne in Raetseln.
    .
    Ist Ihnen aufgefallen, dass dieser schlagwillige Provokateur bei Ihrem Namen notorisch den Anfangsbuchstaben unterschlaegt? Mit so einem duelliert man sich nicht! So einen laesst man meucheln! Gerne bin ich Ihnen bei der Findung geschulten Personals behilflich. Ich kenne da so Leute.
    .
    Herr! Plindos! Bei dieser Art Ehrensache lehne ich es grundsaetzlich ab zu secundieren. Gleichwohl bin ich als Pistolenspezialist ein gern engagierter Secundant. Jeder weiss, dass ich die Pistolen so lade, dass am Ende keiner Schaden nimmt, schon garnicht an seiner Reputation.
    Mit einer Ausnahme allerdings. Da wollten sich zwei Herren um eine junge Dame schiessen. Diesmal nahm ich die Sache sehr genau und erfuellte bis ins Letzte meine Pflicht. Das Duell endete fuer beide Haehne letal. Die Dame nahm dann mich zum Gespons. Und wenn wir nicht gestorben sind, leben wir noch heute.
    .
    Bei Degen verzichtete man gerne auf mich. Ich bin Grobmotoriker und Bluter.

  287. Ohja, lasst uns...
    Ohja, lasst uns Anarchistenbande den Seemann knacken. Auf die Planche Kameraden! Fertig zum Entern? Gefangene werden nicht gemacht. Frauen werden geschont, Kinder verkauft.
    .
    Hohoho. Unne Buddel voll Rum! (Donald Duck und der sprechende Hund)

  288. @HansMeiier555, Hier mein...
    @HansMeiier555, Hier mein Lieblingscharismatiker, er ist genau wie Sie Ihn beschrieben haben.
    http://www.youtube.com/watch?v=Ek44tW0Dqig&feature=related

  289. "Haben Sie wieder mit Ihrem...
    „Haben Sie wieder mit Ihrem Internet gespielt“, fragt die Schwester als sie dem pensionierten Altphilologen die Bettpfanne entfernt. Naaiiin, gibt er prompt zurück und zieht mit meckerndem Lachen sein Netbook unter der Bettdecke hervor, sobald die arme Pflegekraft sein Zimmer verlassen hat.
    So geht das. Von morgens um 7 bis abends um 11.

  290. @Cornelius I.: Ich finde den...
    @Cornelius I.: Ich finde den Kumpel als Bubavorstand auch mutig – wir brauchen mehr Leute mit Seideneinstecktuch statt Ballonseiden-Leisuresuite-Larries. Die Mannheimer Boygroups verkaufen sich einfach wesentlich schlechter als U-Boote!
    .
    Bundesbankvorstand for Bundespräsident (überparteilich geächtet – besser gehts nicht)

  291. @ HansMeier555 : Ist sich ein...
    @ HansMeier555 : Ist sich ein Charismatiker nicht seiner Wirkung bewusst und vertraut weniger auf die Reaktion (beobachten des Publikums) als auf seine Agitation ?
    Unbeschadet dessen, lesen die wohl wirklich nicht viel, wozu auch. Sie (Charismatiker) haben ja eine Meinung und andere können diese (Meinung) teilen.

  292. @ der Tiger: Na, dann habe ich...
    @ der Tiger: Na, dann habe ich recht und Sie hiermit Ihre Ruhe.

  293. Holly 01 hat es auf den Punkt...
    Holly 01 hat es auf den Punkt gebracht, ich habe wenig hinzuzufügen. Die Mehrheit der Kommentatoren gehört sicher nicht zu den Bundesbürgen die dafür sorgen, daß wir Produkte konstruieren und produzieren die wir noch auf dem Weltmarkt verkaufen können. Arbeit gäbe es ja hin und wieder, aber dafür sind wir uns schon viel zu fein.

  294. @Plindos
    Jetzt haben Sie mich...

    @Plindos
    Jetzt haben Sie mich aber ganz schön schockiert!
    Wie wird aus gleich und gleich ungleich?
    Unser Rendezvous muss ich – trotz Satisfaktionsfähigkeit – rundweg absagen. Statt Grunewald hätte ich eh Hausvogtei oder Hackescher Markt empfohlen. Aber im Sommer 2011? Die Waffe sei schwerer Säbel! Mit den von Ihnen vorge-schlagenen Sekundanten wäre ich einverstanden, nur fehlt mir der Kaiser. Unter uns: Der Marquis Filou wird bis dahin sich aus seinem Himmelbett und vom Töpfchen erhoben haben: Ich habe ihm die Dren.Eisenbarth und Johannes Faustus empfohlen.
    @Plindos
    Statt Duell schlage ich Ihnen ergebensten Friedenvergleich vor:
    Herrn Scheidemann ans Fenster
    Herrn Liebknecht (das Foto ist zwar etwas unscharf) auf den Balkon von IV, wo schon WII sprach: „Gegen eine Welt von Feinden“ (1914). Über den Risalit lassen wir die Archäologen entscheiden. Um des Friedens willen.
    Wie angedeutet, verstehe ich aber nicht ganz das Problem, hätte aber gern eine Unterlage aus einem Archiv. War der gerettete Risalit bis 1964 eingelagert und konserviert und wurde dann abgeschliffen?
    Gelegntlich kann/ konnte man besagten Balkon betreten. Ich konnte mich weder mit der einen noch mit der anderen Persönlichkeit identifizieren, da ich zufällig die Texte der Ansprachen zu Haus vergessen hatte. Ich schwieg.
    >
    Welcher Lorbeer? Ich schöpfe meine Informationen, die übrigens keine Meinungen sondern Fakten bringen, aus der Broschüre zweier Bekannter (S.25 und hinterer Buchdeckel). Was an deren Lorbeer welk ist, haben sie mir nicht mitgeteilt.
    @Lieber Plindos, lässt sich so weiterleben?

  295. Welche Brennweite?...
    Welche Brennweite?

  296. Frau Dr. Merkel hat halt mehr...
    Frau Dr. Merkel hat halt mehr Überblick. Eben den Überblick, den auch die Herkunft aus dem Sozialimsmus vermittelt, eben „Überbau“ genannt.
    .
    Bundeskanzler a.D Schmidt hat ja in Davos bei den Weltforen auch seit spätestens Anfang der 1990 ungefähr jährlich vor dem andauernden Kapitalimport durch die USA gewarnt, den Folgen, weil es eben nicht ad infinitum so weitergehen könnte.
    .
    (Und dumme Banker haben dann zurückgefragt, was man dagegen machen könnte, und wie lange es denn seiner Meinung nach so weitergehen könnte. Und Schmidt hat richtigerweise immer dasselbe geantwortet, dass er das nicht wisse, da es nichts mit Wirtschaft, sondern rein mit Psychologie zu tun hätte, usw. . Und das die Amis seine drängenden Nachfragen immmer abgewiegelt hätten „jaja, wissen wir schon, aber das Problem ist jezt nicht dringend, jetzt müssen wir erst noch … , und dem Kapitalimport widmen wir uns schon nocht rechtzeitig später ….“ – man verfolgt es schließlich schon seit 20 Jahren.)
    .
    Und jetzt haben die Menschen in die USA alle miteinander 14.000 Milliarden Dollar Schulden. Und fragen sich, wie die zu tilgen. Ob durch eigene Arbeit oder ob man den Rest der Welt nicht dafür besser aufkommen ließe. Weil man eben die Lokomotive war. Für alle. Und demokratie ist.(Manche US-Amerikaner sehen das zumindest wohl so.) (Und im Geld-borgen gibt es große Unterschiede: demokratien dürfen das anders als Diktaturen. Große Demokratien ganz besonders. Die schulden chinesischen Wanderarbeitern und deren Staat weniger, oder nicht? Schon weil der Wanderarbeiter ja bloß viel gearbeitet hat, nicht wählen durfte, nes pas?)
    .
    Und selbstverständlich war in Boston, Philidepelphia oder New York keiner selbst schuld. Hat immer sparsam gewirtschaftet. Sehr sparsam sogar – im Rahmen seiner Verhältnise. Genau wie am T-See. Auch in Hyannis- oder Kennebankp. .
    .
    .
    Und klar war das dämlicher Kleinbürgerquatsch, den die Merkel da er zählt hat. Wir waren auch von den Socken, als der Unsinn im Radio kam. (Erstes: „Das glaubt die bloß, dass alle im gleichen Boot sitzen. Oder will es uns glauben machen. (Manche sind auch an Land. oder in anderen Booten.) Und außerdem bleibt weiter die alte Frage, wer rudert, die Kommandos gibt oder sich mit der Linken den nett Hut festhält, während die rechte das Champagnerglas hält.“ (Wir für unsere Teil rudern am liebsten, wiewohl wir leicht auch alles andere könnten … . Und Wahlfreiheit haben … (wie wir meinen, g.))
    .
    Aber alles was Don schreibt eh bloß die Oberfläche. Das Kräuseln darauf.
    .
    (In bloß knapp 11 Jahren von jetzt kann Missis Paulin am Ende ihrer zweiten Amtszeit stehen. Ich hoffe, man hat sie in der Zeit for appeasement-reasons auch mal an den T-See eingeladen. Sie wird eine starke Präsidentin gewesen sein. (Wenn sie im November 2020 nicht mehr füreine dritte Amtszeit kandidieren kann.))

  297. JorgeLoma 21:25, Ihre...
    JorgeLoma 21:25, Ihre freundliche Assoziationskette ist für mich zu kryptisch.
    .
    lieber HansMeier555,
    Ihre Festellung zum Charismatiker finde ich prima. Offenbar schwebt ihnen eine Art Schamane vor, womit ich Zerlina’s hochamüsantem Link (00:29) keinesfalls zu nahe treten möchte.
    .
    Was halten Sie von diesem Ansatz. Ein Bekannter aus New York (der dort gutintegriert lebt) erzählte, dass ihm Carlos Castañeda („Das Leben des Don Juan“, seine Bücher waren Bestseller) gebeichtet habe, er habe seinen Schreibtisch (in New York City) nie verlassen, um Mexico, die Stätten des Peyotl-Kults (häufiges Thema in der Büchern) oder andere, detailliert beschriebene Dinge persönlich zu besuchen. Castañeda ist also ein reiner Schreibtischtäter ähnlich wie Karl May. Aber Peyotl, Schamanismus, indigenes México, Don Juan zogen einfach umwerfend.
    .
    Doch zurück zum Charismatiker. War Karl May der letzte Charismatiker Deutschland’s, der die Idee des heldenhaften Friedens (Old Shatterhand mit dem indigenen Amerika/ Kara-Benem-Si mit den Völkern des Islam) in die Welt trug. Und, wenn diese Hypothese nicht verlacht wird:
    .
    -Sollte sich der neue Bundespräsident Karl May zum Vorbild nehmen?
    -Sollte man das Werk des Mannes aus Radebeul nicht in alle 182 Sprachen der UNO übersetzen?
    -Könnte mit der Verstaatlichung aller Rechte des Karl May-Verlages nicht der Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses finanziert werden?
    -Sollten Thomas Gottschalk und Günther Jauch nicht zu Spenden für ein neues May-Institut (Frieden aus Germany) aufrufen?
    Lieber HansMeier555, bitte sehen Sie mir die Langatmigkeit meiner Ausführungen nach, aber Ihre Vison des Charismatikers (der ja, trotz Seneca, durchaus eine Frau sein könnte) drängt nach Realisierung.
    Ihr Rosinante

  298. Lieber Holly,
    Charismatiker...

    Lieber Holly,
    Charismatiker antizipieren die Reaktion des Rudels, ohne sich dessen selbst immer bewusst zu sein.
    Man nennt es auch Inkarnation, Fleischwerdung.

  299. Er hat ja recht: Es scheint...
    Er hat ja recht: Es scheint auch weiterhin so, als ob die Masse der Menschen die anderen für dümmer hält, als sich selbst. Wir aber finde es auch weiterhin viel interessante und amüsanter, die anderen auch für Genies zu halten.
    .
    (Leider sind wir nicht in England. Daher kann man auch nicht davon ausgehen, dass verstanden ist, das man bei solchen Bemerkungen lediglich gerade seinen Peter-Sellers-Hut aufhatte. (Danke für den Link Zerlina, köstlich amüsiert!) .
    .
    Außerdem: Wer lieber (leicht) redet, statt (anstrengend) zu schreiben, der zählt eh nicht, oder? („Anstrengend“). Ich glaube viele Blogger verstehen das. Und Schriftsteller auch.
    .
    Erinnert: „Es müssen mächtig fein‘ Leut‘ gewesen sein, die so hart haben am Verbo gehalten“. Wie bekannt der (gewesene) Katholik ML im Brief an einen Dritten, sinierend/reflektierend über die Verfasser der hebräischen und griechischen Originaltexte. Und klar steht Don in der Tradition.)

  300. Werter Don Alphonso,
    nachdem...

    Werter Don Alphonso,
    nachdem ich Ihren Text und den Großteil der Kommentare gelesen habe, komme ich zu dem Schluß, das Ihre Präsentation, ausser der Befriedigung Ihres Narzissmus keinen weiteren Zweck zu erfüllen scheint. Ich verabschiede mich mit einem „solvitur ambulando“ & „solve et coagula“

  301. Rosinante,
    ich dachte zuerst...

    Rosinante,
    ich dachte zuerst an politische Charismatiker, solche wie Alarich.
    Karl May scheidet schon deswegen aus, weil er lesen konnte.
    .
    P.S. Welche Sure bevorzugen Sie?

  302. @Rosinante
    Winnetou...

    @Rosinante
    Winnetou vielleicht.

  303. Lieber Don,
    fuer Ihre...

    Lieber Don,
    fuer Ihre laufenden literarischen Projekte wuensche ich IHnen gutes Vorankommen.
    http://faz.net/-00xc3d

  304. dass Don Alphonso badet, ist...
    dass Don Alphonso badet, ist erquickend und heilsam, dasss er zu viel badet, verwahrlost aber den Kommentarbereich.

  305. Winnetou war schwul....
    Winnetou war schwul.

  306. Habe ich schon bemerkt, dass...
    Habe ich schon bemerkt, dass sich Charismatiker stets ausserordentlich gut auf Pferde verstehen?
    .
    Das Automobilunwesen hat uns und unsere Welt schaebig, haesslich und arm gemacht, innerlich und aeusserlich.

  307. @Filou
    .
    Und Linkshaender...

    @Filou
    .
    Und Linkshaender auch. Wie so viele Charismatiker.

  308. @perfekt57
    Die...

    @perfekt57
    Die Staatsverschuldungen sind doch notwendig, damit z.B. u. v. A. die Versicherer sinnvoll anlegen können. Mit den Aktiencrash ab 2001 sind dorch einige große beinahe baden gegangen (Allianz Standard Life). Nur zur Einordnung der Größe. AuM bei der Allianz ist über 2 Billionen Euro. Ich bin dafür,d ass die Amerikaner einen haircut machen bei sagen wir 80%, dann wissen wir Deutsche (betrifft ja überproportional die Stützen…) wenigstens, dass wir umsonst gespart haben

  309. Anonymer Sammler (Raum...
    Anonymer Sammler (Raum Tegernsee) sucht handgedengelte Vuvuzela aus Sterlingsilber. Angebote an die FAZ.

  310. JorgeLoma@:
    Bester Herr! Gerne...

    JorgeLoma@:
    Bester Herr! Gerne nehme ich das Friedensangebot an. War eh alles nur ein Missverständnis, Scheingefecht,-gefuchtel. Bei meinem allerliebsten Ehegespons komme ich nie durch mit Ihrer Fragestellung: Wie wird aus gleich und gleich ungleich? Es bleibt ungleich, immer, zu meinen Lasten. Insofern: Gewohnheitssache.
    Filou@: Sagt ich´s doch, Sie sind ein filou und mich auch noch meucheln! Wissen Sie eigentlich was Sie dann diesem blog und der Nation angetan hätten? Auch noch in diesen schweren Zeiten! Alle meine Freunde und Bekannten wären zu einem gnadenlosen Haberfeldtreiben
    http://de.wikipedia.org/wiki/Haberfeldtreiben
    gegen Sie aufgeboten worden, sofern ihr hundsmiserabliger, gscheader Anschlag „geglückt“ wäre.
    Vom Tegernsee bis Ottobrunn, ja bis Oberammergau wärns kemma! Da Jaga vom Fall, da Wuidarer Toni, da Hiasl mit seina Bichsn usw. und noch mehra! Jo mei, aus is, dös Nachthaferl, dös blede Kacherl, dös wo Sie allerweil untam Bett stengan ham, hätt ma unter Eanan wearrtem Oasch weggabatzt! Mea sog i net!
    Im Übrigen gehöre ich selbst zu Denen die sie zu kennen glauben, astaroschna!
    Zerlina@: Beste! Ihre theologischen Hinweise und Erläuterungen kamen zu spät, im Ringen mit dem Gankerl (=Teufel) hab ich doch den Kürzeren gezogen. Lukas 13,28
    Allgemeiner Aufruf an diesssen blog@:
    Auch Herr Wulff , the candiate in being, liest uns, die wir hier unter freiem virtuellen Himmel versammelt sind, die Leviten, nicht nur Frau BKin Dr. Angela Merkel: Wir Bürger liessen politsche Kultur vermissen, neigten zur Skandalisierung der Politik, Verschwendung und überhaupts! Leute so geht das nicht mehr weiter mit uns und unserer Verschuldungssucht. Wir müssen, urgent, an uns arbeiten und uns bessern, soforti!!!! Keine Gummibärchen mehr! Sonst lehnt er es ab unser Aller Präsi zu werden, so weit darf es nicht kommen. Weitere bissige, zynische, ironische Kommentare; die man hier ümmer allzu oft lesen muss, sollten um des LIEBEN Landesfrieden willen, zukünftig unterbleiben. SELBSTZENSUR TUT NOT!

  311. HansMeier555, da habe ich...
    HansMeier555, da habe ich jetzt wirklich Pech, dass Karl May lesen konnte.
    Ich bevorzuge übrigens Suure Gurke.
    .
    Filou, die Geschichte vom Schwulsein Winnetous ist eine Erfindung der Republikaner. Sarah Palin hat damit schon Wahlen bei den Eskimos in Alaska gewonnen.

  312. perfekt!57,
    Frau Dr. Merkels...

    perfekt!57,
    Frau Dr. Merkels „dämlichen Kleinbürgerquatsch“ halte ich schon für eine
    Steigerung ihres gewohnten sprachlichen Ausdrucksvermögens (solange sie
    nicht vom Blatt abliest oder auswendig aufsagt).
    Und so hatte die BK 5 Jahre Zeit das Bild Deutschlands (siehe annasethe 4.Abs.)
    in der Außenwahrnehmung zu prägen, oder sollte man besser sagen zu
    „entblößen“.

  313. Bla, bla, bla......
    Bla, bla, bla…

  314. ... nochmal; ihre begnadeten...
    … nochmal; ihre begnadeten Fähigkeiten als Menschenschachspielerin (donnalaura) wirken ausschließlich im Innern und auch nur bei denen, die sich
    auf ihr Schachbrett drängeln.

  315. Bitte, Plindos, bewahren Sie...
    Bitte, Plindos, bewahren Sie Contenance. Es war doch nur ein Vorschlag zur Guete.

  316. Und? Wie war Deine...
    Und? Wie war Deine Musterung?
    Eine Kriegserklärung!
    Und?
    „Ihr seid ungläubig“. Halbkreis mit Paps Kombi vor dem Kreiswehrersatzamt.
    Und jetzt?
    Komm Michele, schick die B52. Ich bin von schwer erziehbaren umgeben, besonders den Frauen.
    Und die Frauen, die du liebst?
    Kein Problem. Zeitstabil.

  317. Ja,ja....die bösen Deutschen...
    Ja,ja….die bösen Deutschen haben angeblich mal wieder über ihre Verhältnisse gelebt.Sagt die Hosenmutter mammi diesen Satz auch zu unseren Südeuropäischen Freunden,oder will man diesenangeblich doch so armen Ländern mal wieder nicht weh tun?????

  318. @Schnurpelchen - mir gefallen...
    @Schnurpelchen – mir gefallen einfach Traditionsprodukte. Letztendlich ist die Farbe zwar typisch, aber auch nicht auffälliger als andere Farben. Zumal sind die Rennräder anderer Hersteller auch nicht dezenter lackiert. Also bis jetzt habe ich jedenfalls nicht bemerkt, daß es besonderen Eindruck gemacht hätte.

  319. wäre schon mal die frage, wen...
    wäre schon mal die frage, wen diejenigen, die frau dr. und ihren schido in ihre ämter geschrieben haben, inzwischen favorisieren.
    gleich noch eine: wen wollen denn nun diejenigen, die schreiben lassen?

  320. liest man die Pseudonyme, ich...
    liest man die Pseudonyme, ich komme hier zufällig vorbei, kennt man die Klientel. Gütiger Gott!

  321. Ein neuer Stern wird...
    Ein neuer Stern wird aufsteigen.
    Ein Charismatiker der beweisst, dass Charisma mit Charakter eine Beziehung hat, wie Sanatorium mit Krematorium.
    Denn, (deutsche) Menschen lernen nicht. Auch nicht die Lenker und Verdenker.

  322. @Rosinante
    Jetzt sagen Sie mir...

    @Rosinante
    Jetzt sagen Sie mir bitte nicht, dass Sie Gurkensalat mögen.

  323. Wenn ich das ganze...
    Wenn ich das ganze intellektuelle Geschwafel lese, wundere ich mich , wie man bei soviel Intellenz im Lande einen solchen bedauernwerten Zustand erreichen kann.

  324. Argumente wären an dieser...
    Argumente wären an dieser Stelle auch mal nett gewesen.

  325. @ Dummer Ossi :
    Man muss sehr...

    @ Dummer Ossi :
    Man muss sehr klug sein um sich so dämmlich anzustellen und wenn sie schauen wie dämmlich wir uns in Derutschland anstellen … kann die Intelligenz nur noch Urfeste feiern.

  326. "Bildung ist eine Krücke, mit...
    „Bildung ist eine Krücke, mit der der Lahme den Gesunden schlägt, um zu zeigen, daß er auch bei Kräften ist.“ (Karl Kraus) Wo er recht hat, hat er recht!

  327. Tyler Durden (MUC), Don...
    Tyler Durden (MUC), Don unterhält vortrefflich und fördert den Gedankenaustausch auf einer Ebene, die hier vielen Freude macht. Manchmal fällt sogar eine Idee ab, die einem höheren Zweck dienen könnte. So hat mir vor einigen Wochen ein freundlicher Kommentator den Hinweis gegeben, ein Wertpapier für ein ganz bestimmtes Projekt herauszugeben. Aus diesem laxen Vorschlag ist die Idee für ein festverzinsliches Wertpapier – eine Zukunfts-Anleihe – geboren, die in den kommenden Wochen Gestalt annehmen dürfte, und am Ende der ganzen Nation dient.

  328. Plindos, als Secundant ist vor...
    Plindos, als Secundant ist vor langer Zeit auch dies vorgekommen:
    Ein Blinder und ein Tauber wollten sich mit Pistolen duellieren.
    Der Taube: Hat er schon geschossen?
    Der Blinde: wo isser, wo isser?
    .

  329. @Dummer Ossi/12. Juni 2010,...
    @Dummer Ossi/12. Juni 2010, 18:19
    Das ist doch ganz einfach zu verstehen:
    Die Dummen sind in der Ueberzahl in BRD/DDR; Spaetestens nach der Wende haben diese, die Metzger gewaehlt, welche sie abschlachten, nein, eigentlich schaechten! (das dauert etwas laenger bis zum krepieren). Muesste eigentlich auch ein „Dummer Ossi“ verstehn! Pas de Smiley aujourd’hui! Gruss aus MC

  330. ...leben auch so viele richtig...
    …leben auch so viele richtig vermögende Rentner. Diejenigen, die vor 15 Jahren mit 55 zu Traumkonditionen in Rente „entsorgt“ wurden. Sie geniessen eine Rente , die -Politiker und Manger abgesehen- niemanden je wieder bekommen wird, nachdem sie noch zuvor mir großzügige Kuren die damals prall gefüllten Rentenkassen plündern durften. Wieso spricht niemanden davon?
    Sie hatten Glück, das sei denen gegönnt.
    Aber jetzt sollen sie sich doch bitte schön ihr Beitrag auch abliefern, nicht wahr?
    Oder soll die jungen arbeitende Generation weiter ächtzen, damit sie weiterhin in Wellnesshotels und Traumschiffe ihre Gesundheit auf unsere Kosten pflegen?
    Aber nein, sie werden in Schutz genommen „Es wäre unfair, sie an der nationale Anstrengung zu beteiligen, sie können ja nicht mehr vorsogen“ so V.d.L.
    Das verschlägt einem die Stimme.
    Laszlo

  331. Nach über 330 Kommentaren...
    Nach über 330 Kommentaren (einsamer Rekord in diesem Blog und vermutlich auch einer der meistkommentierten Beiträge der FAZ, vielen Dank an dieser Stelle für die weitgehend faire Debatte), geht es hier weiter, weg vom Tegernsee, nach Fürth:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/63472.aspx

  332. Selbstverständlich hat der...
    Selbstverständlich hat der Bayer nicht über seine Verhältnisse gelebt. Weder der Landwirt, der seinen Mittelklasse-Traktor für 100.000 Euro zwangssubsubventionieren lassen musste, noch der Landesfürst, der das Ansehen unseres weißblauen Staates mit allerlei Überredungskunst physischer Form aufwerten muss.
    Der bayerische Wohlstandsträger weis, daß offene Kutschen zu Weltkriegen führen können. Es ist daher nur verständlich, daß den Repräsentanten unseres Wohlstandes jedes Recht auf steuerliche Erleichtung zusteht, die den Kauf eines sicheren Gefährtes ermöglicht. Zum Wohle aller.
    Des Dackels Kern ist aber, es gibt keinen Konsens, welche Verhältnisse anzustreben sind, über die man leben könnte. Alleine aus diesem Grund ist es schon unabdingbar unter seines Gleichen zu bleiben. Nur so kann man ein Gespür für Verhältnisse entwickeln und läuft nicht Gefahr, zu weit unter seinem Verhältnis zu habitieren, was unweigerlich einen Abstieg auf die Verhältnisse des nächsttieferen Niveaus führen würde.

  333. -Grimaldeli-

    Ich hab immer...
    -Grimaldeli-
    Ich hab immer noch Ladehemmung. Natürlich sind die Dummen in der Überzahl.
    Was nützt die Intellenz, wenn doch die Dummheit gewinnt.
    Dann is das ja hier nich anders als in der seligen DDR…
    Oder nimmt das mal denselben Ausgang?

  334. HansMeier555, ich habe Ihnen...
    HansMeier555, ich habe Ihnen bitte nicht gesagt, dass ich Gurkensalat mag. Aber der Sprung von der Sure zum Gurkensalat hat etwas Feudalistisch-Surrealistisches. Meinen Sie nicht?

  335. r in 67630
    .
    psst. leise....

    r in 67630
    .
    psst. leise. verraten sie nichts.
    die zeit ist noch nicht reif, in diese sozialen besitzstände
    .
    – ich habe doch in die rentenversicherung einbezahlt!
    – ich bin doch beamter!
    .
    einzugreifen. hoffen wir, dass es nicht dazu kommen wird.
    .
    ich glaube aber nicht daran. irgendwann werden die jüngeren etwas merken und dann wollen sie nicht länger die lastesel sein.
    .
    die kürzungen im sgb zwo / hartz-vier waren medial schon länger vorbereitet. vielleicht auch ein test, für wie lange und für wie blöd man den mündigen bürger verkaufen kann.

  336. @Immernoch dummer Ossi/12....
    @Immernoch dummer Ossi/12. Juni 2010, 20:02
    Ich glaube, es wird nicht so unblutig ausgehen, wie 1989. Eure Armee wird in Afghanistan gerade geschult fuer das was kommt. Und fuer mich gilt: ich bin weit weg!

  337. immernoch ossi,
    diesmal nicht....

    immernoch ossi,
    diesmal nicht. kein grosser bruder in sicht, der und an der hand nehmen und ins wirtschaftswunderland führen könnte. oder ist da doch einer, der schon auf seine stunde wartet? einer, den einen herrn schröder gut bezahlt?
    .
    ansonsten sind die dummen wichtiger las die gescheiten, weil es ohne dumme auch keine gescheiten geben kann.
    .
    rosinante,
    einem herrn reis wird nachgesagt, mit dem satz: das pferd frisst keinen gurkensalat die sprachübertragung durch fernsprecher begonnen zu haben.

  338. Et moi? Je suis trop proche....
    Et moi? Je suis trop proche.

  339. @Werter Don Alphonso
    Man...

    @Werter Don Alphonso
    Man sieht, was bei 330 Beiträgen die Republik DA beschäftigt Herzlichen Glück-wunsch für IHREN Rekord! Denn Sie setzen ja das alles frei. Alii und ich genießen.
    Mit geziemendem Respekt
    Ihr Jorge Loma

  340. @Lieber Filou
    Von Herzen...

    @Lieber Filou
    Von Herzen begratulieert für Ihre Genesung. Entscheidend war Ihre Eloge: dionysisch! Hüten Sie sich vor einem Rückfall! Im übrigen: Ich habe jahrelang unter dto. gelitten, bis ein Internist mir bewies, dass es sich bei dgl. auch um eine Infektion handeln könne. Seitdem bin ich ein rechter Springinsfeld.
    Danke für Ihren inmeineSeiteSprung. Übers Jahr würde ich mich über ein lecker Frühchen freuen.
    Felicidades an Sie und Ihre tapfere Seite!
    Ihr Jorge Loma

  341. @Plindos
    Reichen wir uns die...

    @Plindos
    Reichen wir uns die Hand – zu weiterem Geflunker?! Und gehen wir auf, was Ihnen und mir behagt. Im noch virtuellen Schlüterhof Sarastros bessres Land? Auch die Damen werden sich augenzwinkernd verstehen.
    Ihr Jorge Loma

  342. Liebe Rosinante,
    nein, da ist...

    Liebe Rosinante,
    nein, da ist nichts Surreales.
    Manche Pferde lieben es, wenn ihnen Suren ins Ohr gefluestert werden, z.B. die Sure Nr.100.
    Aber Gurkensalat ist wirklich das letzte, was ein Pferd essen wuerde. Diese Erkenntnis ist mindestens so alt wie das Telefon.

  343. Wege und Straßen fast...
    Wege und Straßen fast verlassen
    allerdings siehts nicht sehr festlich aus.
    Nur die Sonne scheint noch unverdrossen.
    Waren’s Frauen welche haben Wegesränder
    bunt geschmückt?
    Oder warfen Männerhände schwarz-rot-goldne Dosen,
    und waren hernach sehr beglückt?
    Sollte jedoch oberes Zitaten
    vom alten Seneca tatsächlich
    zur Wahrhaftigkeit entrückt,
    so hatten wohl vor schon ein´ger Zeit
    ein Kamerad und ich sehr recht.
    Die Fahne weht so doch äußerst schlecht
    Der Urgrund muß nach unten rücken
    Der gold´ne Geist die Spitze jedenfalls entzücken.
    Vielen Dank an die Herren Plindos und dem nordischen Landsmann und Oberlehrer Jorge Loma, sowie natürlich an den Blogherrn ohne dem dies hier alles gar nicht möglich wäre.
    Denn nun, auf Grund dieses Blogs und einiger Kommentare von den genannten Herren weiß ich, dass ICH KEIN freier Mann bin.
    Wohin man doch gerät wenn man neugierig ist und wissen will!
    Filou, wie geht es ihrem Magen?
    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass eine nationale Erneuerung notwendig ist.

  344. "Sie stellt sowohl die...
    „Sie stellt sowohl die bürgerliche Tugend als auch den bürgerlichen Besitz in Frage.“
    Wem mit heutigen Informationsmöglichkeiten immer noch nicht klar ist, dass jedes Wort unserer Wirtschaftspressesprecher äh Regierung allein dem gerade aktuellen Zweck dient und der Wahrheitsgehalt sich gegen Null nähert, gehört wohl zur CDU-Stammwählerschaft 60+ oder der FTP-Wählerschaft, wahlweise IQ 70- oder Einkommen € 100.000+.
    http://www.youtube.com/watch?v=LhfSO1PCIOg&feature=related

  345. Geschaetzter JorgeLoma, in...
    Geschaetzter JorgeLoma, in schoenster und typischer Ichbezogenheit vergass ich, mich nach Ihrer Grippe zu erkundigen. Nun, sie befand sich sowieso im Endstadium, weswegen ich annehmen darf, sie ist dahin.
    Grippe und Mexiko (geraten) muss furchtbar sein.
    Bis demnaechst in den angesehen Bierhaeusern, Ihr Filou

  346. Grenzgänger, Danke der...
    Grenzgänger, Danke der Nachfrage. Noch ist schonender Ramadan angesagt. Der Wein schmeckt noch nicht, gleich werde ich mich kuehn probehalber meinem Apfelflaeschchen naehern. Ich fuerchte jedoch…
    .
    PS: in Berlin hat’s ja schon heute angefangen. Vermutlich aber auf dumme Art.
    PPS: Kriegen Sie BayernAlpha? Jetzt gucken.

  347. Ja, bekomme ich rein, ich...
    Ja, bekomme ich rein, ich schau gleich mal was Sie so empfehlen.
    Übrigens ein Tipp noch bezüglich Ihres Magen. Versuchen Sie es mal mit rohem
    Kartoffelsaft. Also : Kleine oder halbe Kartoffel raffeln, mit Löffeln und kleinem Sieb auspressen, etwas (1-2) Esslöffel heißes Wasser dazu, sodaß der Pressaft etwas verdünnt und lauwarm ist. Trinken. Guten Appetit Ansonsten ntürlich keinen Alkohol usw.
    Gruß.

  348. @Verehrter Plindos
    Zu Beginn...

    @Verehrter Plindos
    Zu Beginn unseres nun befriedeten Missverständnisses schrieben Sie, dass Sie sich schon vor 30 Jahren für den bedingungslosen Wiederaufbau eingesetzt hätten. Da müssten wir uns öfter zumindest gesehen haben. Bei den verschiedenen Bürgerinitiativen UdL und in den Fundamenten?
    Ich bin immer – auch mündlich und schriftlich – für die Rekonstruktion zumindest der 4 (!) Fassaden eingetreten: auch die Ostfassade, nicht unbedingt in allen Details, aber zumindest die so intime Erasmus-Kapelle mit Sterngewölbe, alle 5 Portale, den Schlüterhof mit Gigantentreppe und die anschließenden Parade-kammern von Schlüter, die Gemächer FWs.II., Friedrichs zauberhaftes Schreibkabinett, das Teezimmer Schinkels und Langhans Säulensaal. Das alles als Schaufenster Berliner Architektur und als allgemeine Nutzung von heute.
    >
    Mit dem neuen Konzept als HF kann ich mich anfreunden, sofern einige Grundstrukturen (s.o.) für spätere rekonstruierende Rückbauten vorgesehen bleiben.
    >
    Sie kennen die Diskussionen, Entwürfe, Dummheiten, Phrasen der ewiggestrigen Ulbrichtfraktion, das modistische Geschwätz auch gewisser Jungredakteure, die sich – obwohl bar jeder Ahnung – in nahezu jedem Artikelkopf über die Kosten aufregten, ohne sie anschließend ehrlicherweise zu differenzieren. Zeilerfüller in BILDmanier oder einfach Doofheit oder Infamie? Und derjenigen, die den Focus lesen und bei der Wiederholung einer wichtigen Meldung schon gelangweilt weiterzappen (manchmal auch hier im Blog). Für die Blogfuzzis gilt: „Ich bin im Prinzip gegen alles. Höhöhö“! Das Westviertel.
    Zu den Ewiggestrigen gehören auch die, deren Geschichtskenntnisse über Wilhelm und Walter weder rückwärts noch vorwärts hinausgehen. Da sind noch die Plattfüßler ohne eigenes Hirnschmalz Zuletzt die immer Besorgten und deutschen „Realisten“ mit ihren historischen Bezügen zu 1929ff., die nicht verstehen, dass wir Visionen dringend brauchen (Sogar Hitler hatte die, wenn auch größtenteils die schlimmsten). Das fehlt bei dieser Diskussion.
    Ich habe weiter oben den Gedanken geäußert und bleibe dabei, dass die Verursacher unserer Krise die Gesamtkosten des Wiederaufbaues samt Fassade als Mäzene aufbringen. Das wäre Größe, selbst unter Berliner Gespött mit Herz: einem entsprechenden Namen für das HF.

  349. @Lieber Filou
    Heben wir unsere...

    @Lieber Filou
    Heben wir unsere kleinen Pokale auf einen „wenzigen Schlock“ und, wenn es geht, auch drei. Letzteres Zitat von einem Salzburger Grabstein aus dem Barock:
    „Drum, liebe Seele, halte ein/ und lasse einen Seufzer fahren/ und (s.o.)“.
    Den Lieblingsepitaph meines Vaters habe ich vor längerer Zeit schon mal hier zitiert: „Hier ruht der Pater Beni./Bsessen hat er weni / an Maßkrug und a Kruzifix/ – sonst nix“.
    Kenne ich diesen dunkelschwarzen Humor nicht auch aus Ihrem Hause?
    Ja, richtig: sogar Distrito Federal-Blumenstadt

  350. @Lieber Grenzgänger,...
    @Lieber Grenzgänger, heute
    Ihre Nachdenklichkeit zeichnet Sie als freien Mann aus.

  351. @Plindos
    Wie...

    @Plindos
    Wie Berlinerisc:
    Langer Lulatsch, Schwangere Auster, Waschmaschine, Rache des Vatikans, St.Walter, Bierpinsel, Ballast der Republik … und morgen: Banksterpalace

  352. @Cornelius I
    Naja, nichts für...

    @Cornelius I
    Naja, nichts für ungut aber unter „höheren Zweck“ verstehe ich normalerweise etwas anderes als festverzinsliche Wertpapiere bzw. Zukunfts-Anleihen. Aber sollte es der Nation dienen…und nicht nur den obersten 100 der Republik wünsche ich damit viel Erfolg!

  353. @JorgeLoma, mir ist recht...
    @JorgeLoma, mir ist recht albern zumute: die Herren Waechter und Gernhardt zeichneten oft Menschen mit klitztklitzekleinen Glaeschen. Noch kleiner.
    .
    Dazu Robert G.:
    .
    Seht ihn da, den Dokter,
    An dem Bette hockt e,
    Trinkt sch einen und macht Krach,
    Legt die Krankenschweser flach.
    .
    (Das ich sowas auswendig kann, stimmt mich bedenklich)
    .
    Ueber das HF werde ich nochmal sehr lang und sehr tief nachdenken. Irgendetwas sitzt mir da quer.
    Distrito Federal-Blumenstadt? Koennen Sie die Anspielung so umarbeiten, dass ich mir nicht so doof vorkomme?

  354. Und: Tittengrabsche. (Zit....
    Und: Tittengrabsche. (Zit. Berliner Taxifahrer, wohin er immer den Lummer brachte)

  355. Filou,
    meinen Sie etwa die...

    Filou,
    meinen Sie etwa die Gewalteskalation in Berlin?
    Jedenfalls bin ich durch Ihre Bemerkung jetzt erst darauf aufmerksam geworden. Fürchterlich, aber diese Entwicklung sehe ich schon seit einiger Zeit auf uns zukommen.
    B.Alpha habe ich nur noch den Schluß mitbekommen. Schien interessant gewesen zu sein.
    Nachdem ich Ihrem Berlin Hinweis nachgegangen war, führte mich meine Neugier noch zu zwei weiteren Informationen.
    I. Horst Köhler hat in der Nacht in der er aus Afghanistan zurückkam, diesen 750 Milliarden Vertrag unterschrieben ohne somit Zeit gehabt zu haben diesen überhaupt prüfen zu können. Köhler kam am Abend des 21. Mai zurück und die Verkündung seiner Unterschrift erfolgte schon am nächsten Tag.
    II. Zur selben Zeit, als in Berlin das Sparpaket verkündet wird, verabredete Schäuble in Luxemburg eine Zweckgesellschaft, durch die Deutschland fremde Haushaltsrisiken übernimmt.
    So, Schluß für heute. Angenehme Nachtruhe.
    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass eine nationale Erneuerung notwendig ist.

  356. @Lieber Filou. mir auch!
    Ein...

    @Lieber Filou. mir auch!
    Ein Nasshorn und ein Trockenhorn,
    die gingen durch die Wüste.
    Da stolperte das Trockenhorn;
    das Nasshorn sagte: „Siehste“.
    (Stimmt mich nicht bedenklich, weil ewige Wahrheiten).
    >
    Meine weiter fort zu gewinnenden Bibelkenntnisse zum HF stammen aus dem Bandchen:
    Böhne, C.-G./ Ludwig,K.: Das Stadtschloß. Berlin: Giebel Verlag 1998, 96 S. (inzwischen für wenige Euros im Ramsch) oder evtl. bei Amazon oder in Ihrer Buchhandlung erhältlich. Ich habe sogar ein signiertes Exemplar. Falls Ihnen das zu teuer ist (hmhm!): Es gibt unter „Stadtschloss“ eine Website, die mir allerdings zu wenig saftig ist. Es fehlen hierdie Anekdoten (etwa S.19 oder Ws II.: Er lebte über seine Verhältnisse, Foto S.65; für Madame ein Farbfoto der Barberina).
    >
    D.F. oder Distrito Federal heißt die Hauptstadt, deutsch Blumenstadt/-ort heißt der südliche Vorort mit Seen und Parks (Weltkulturerbe), Blick auf den Popo etc. Ich weiß leider nicht, wie man hier im Blog mal n Foto attacht.
    Wie bekam Ihnen das Flüssigäpfelchen (oder 3)?

  357. Die wichtigste Aufgabe des...
    Die wichtigste Aufgabe des Sozialstaates ist es Armut zu verhindern. Ist dieses Ziel gesichert, kann ein Sozialstaat auch dazu beitragen einen bereits erworbenen Besitzstand zu wahren. Wer allerdings wie CDU und FDP immer die Eigenverantwortung stärken will, sollte eigentlich Doppelverdienern auch zutrauen, ihre Kinder in eigener Verantwortung zu finanzieren. Insofern widerspricht das Elterngeld in seiner derzeitigen und noch mehr in der geplanten Form der angeblichen Absicht der „bürgerlichen“ Parteien. Eine Sozialleistung die an Bedürftige überhaupt ncht, an gering Bedürftige teilweise, aber an nicht Bedürftige mit einem Betrag von 1800 Euro pro Monat gezahlt wird, ist reine Klientelpolitik, die in einem Sozialetat der seine wichtigste Aufgabe, Armut zu verhindern, nicht erreicht, nichts zu suchen hat.
    Genauso verhält es sich mit der Ausweitung des Schonvermögens, dass ebenfalls reine Besitzstandwahrung ist und somit ebenfalls nicht der Grundaufgabe Armut zu verhindern, dient.
    Sozialpolitik ist in den letzten Jahren immer stärker zu einer Besitzstandswahrungspolitik verkommen. Wer sozial bedürftig ist, erhält weder Kinder noch Erziehungsgeld da dies angeblich bereits in der Grundversorgung Hartz IV beinhaltet sei und somit kein Bedarf bestünde.
    In Wahrheit leben die Betroffenen von einem Leistungssatz der Kinderarmut nicht verhindern kann und zusätzlich in ständiger Angst auch diese Minimalleistung durch Behördenwillkür gekürzt zu bekommen.
    So wie es untersagt ist pflanzlichen Pizzabelag als „Käse“ zu bezeichnen müsste es den beiden Volksparteien verboten sein sich „Christlich“ oder „Sozial“ zu bezeichnen

  358. Ich kenne Fr.Dr.Merkels...
    Ich kenne Fr.Dr.Merkels Verhältnisse ja nicht, aber wenn Sie davon spricht, daß sie über Ihre Verhälnisse gelebt hat, dann ist ihr Geld wohl alle. Komisch. Ich habe noch, weil ich gespart habe.
    Und viele andere auch, bis auf die die gar nicht sparen können, da ihre Verhälnisse es nicht zulassen.
    Frage: Wer hat über seine Verhältnisse gelebt?
    Wenn Frau Merkel die Verhältnisse ihrer Regierungsgeschäfte meint ist das anders. Die werden ja mit unserem und nicht mit ihrem Geld abgewickelt. Ist dieses Geld extrem verknappt oder gar alle hat die Regierung im Taumel mehr ausgegeben als eingenommen. Also Fr.Merkel, dann haben Sie über unsere Verhälnisse gelebt.
    Nochmal. Die Regierung hat über unsere Verhälnisse gelebt.
    Aber bitte keine Unruhe aufkommen lassen. Alles zum Wohle der Bundesrepublik Deutschland.
    Äh, das sind doch wir, oder? Ich kann jetzt die Floskel „Wir sind das Volk“ nicht benutzen, weil daran sind die Rechte schon vergeben, aber ihr wisst ja alle was ich meine.
    Kein Wunder wenn man bedenkt, dass Fr.Dr.Merkel ja Physik studiert hat und die VWL ihr daher nicht so ganz liegt. Sonst käme sie gar nicht auf die Idee mit sehr vagem Einsatz großer Mittel so was wie ein „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ in die Welt zu setzen. Das ist einer der größten Leerverkäufe die je gemacht wurden! Da es nicht ihr Geld ist bricht hier die Experimentalphysikerin aus ihr heraus, jetzt wolln`wer mahl sehn was jetzt passiert.
    Nix. Schade, das Experiment war zumindest mal lehrreich.
    Nebenbei bemerkt, dass bei der Unterschrift unter dieses Gesetz unser Präsident als promovierter Ökonom saures Aufstoßen bekommt hat und sich das auch nachher mit den vielen Katastrophenmeldungen aus der CDU nicht geändert hat, kann man ihm nicht verdenken. Aber das nur am Rande.
    Die Hotels gehen jetzt auch besser, da man ja viel reist reicht jetzt endlich die Seife zum Duschen, das ist schön. Die Autobauer haben gevöllt und jetzt kommt der große Nachhunger und es ist nix mehr da weil der Markt satt ist. Zu Griechenland sah sie keine Alternative zur Ausgabe unserer Gelder. Nach dem Motto: Wenn`s nicht reicht bitte Nachdrucken.
    Man will als Denkmal in die Geschichte eingehen. Wird sie, wird sie.
    Nur ist das mit der Zeit eine vertrakte Sache. Gestern noch Denkmal heute schon Mahnmal.
    Und das zu Lebzeiten.
    Na so was!
    Hätten wir die Gelegenheit, besäßen wir doch die Kraft das zu ändern, oder? Schon aus der angestauten Wut heraus.
    Wen würden wir denn nehmen wollen?
    Herr von Guttenberg ist Anwalt und kein Ökonom. Populär, selbstdarstellerisch durchaus geeignet, na ja. Wurde ja wegen seiner Popularität rechtzeitig von Fr. Merkel mit den richtigen Infos versehen auf den heißen Stuhl gesetzt. Da es bisher noch nicht gelungen ist sich von ihm zu befreien kommt es nun zur abgesegneten Gegenüberstellung. Wenn er das überlebt ist er als Kanzler absolut geeignet.
    Herr Wulff hätte keine schlechten Chancen gehabt, aber wie das Schicksal so spielt hat Fr.Dr.Merkel Ihn ja schon für den Posten des Präsidenten reservieren lassen. Damit ist er als Kanzler nicht mehr möglich.
    Fr.Mekel hat da schon Pech. Immer die Leute, die sie hätten ersetzen können sind plötzlich nicht mehr greifbar oder verfügbar oder wollen oder können auch gar nicht mehr. Sie wurden wohl ob ihrer Größe von ihr wegen Überlastung in der Schusseligkeit totgetreten. Oder war das alles Absicht?
    Ich schlage vor wir lassen die Zeit darüber hinweg gehen und entscheiden wenn sie auf dem Sockel steht ob wir denken oder mahnen sollten.

  359. Grenzgänger, das Wort...
    Grenzgänger, das Wort „Nationale Erneuerung“ ist bei mir negativ belastet. Wenn ich das hoere, sehe ich goldbraune Farben und lauter Hausmeister mit kleinen Baertchen.

  360. Tyler Durden (MUC), wenn mit...
    Tyler Durden (MUC), wenn mit einer festverzinslichen Zukunfts-Anleihe die Wahlkampfkosten für die „beste Partei der Welt“ eingebracht werden können, und diese Partei in weniger als 10 Monaten erdrutschartige Wahlsiege bei einer Landtagswahl verbuchen kann, das ganze Land auf diese Wahl und diese Politik schaut, es dieser Partei nachtut, dann dient diese Anleihe wohl schon einem höheren Zweck, wie ich meine. Zustimmung?
    .
    So, und jetzt gucke ich mal rüber, zum neuen Schreibwerk vom Don.

  361. @JorgeLoma, Ubicado en la...
    @JorgeLoma, Ubicado en la nueva zona, Caseta de vigilancia (!!!!!), Areas verdes, Totalmente separadas, Privadas con alberca.
    .
    Si? Muchos denares!
    .
    Buchtitpp ist auf iPodTouch notiert. Fuer Gadgethasser: Das ist die (!) Kruecke fuer Menschen, die den Zettelkram in der Jackentasche satt haben, die keine Brieftasche mit Fotos rumschleppen wollen und die ein bisschen Spass haben moechten, wenn sie in einer Bullenzelle warten muessen, weil sie besoffen im Auto erwischt wurden (Nicht ich. Niemals! Nein! Echt! Ohne Quatsch!).
    Buchhaendler sind hier Fehlanzeige, ausser Bestsellerdistributionscentren. Fur sowas muss unsereins in die zweitheiligste Stadt des Reiches.
    Apropos et Architecture: Westseite WR (ehem.)-Museum, vis-a-vis Minoritenkirche, Neubau 50er, unten eine Galerie, Brutalismus. Mir gefaellt das. Besonders die trotzige Geste zur Kirche hin. Kennensedasjebeude?
    .
    Report vom Weltgetraenkemarkt: Wein schlecht, Calvados maessig, Kaffee akzeptabel, Nonnentees sehr gut. Markttendenz steigend aufnahmefaehig. Parkett insgesamt optimistisch. Spekulationsneigung gering. Ruhiger Geschaeftsverlauf. Wir schalten um auf den Dachgarten. Fuenf Quadratmeter Echtrasen wollen geschnitten werden.
    .

  362. Guten Tag

    Jorge Loma,
    vielen...

    Guten Tag
    Jorge Loma,
    vielen Dank für Ihre Worte.
    Ohne dass ich in Selbstmitleid versinke oder womöglich die Absicht hier vermutet wird, ich würde derartige Bemerkungen um der mitleidheischenden Selbstdarstellung willen benutzen:
    Ich weiß wo ich stehe.
    Trotzdem vielen Dank. Allein schon für die Aufmerksamkeit!
    Das ist mir etwas wert!
    Einen schönen Sonntag noch
    Un, igg kiek ook wer mol wedder in.

  363. @ realist ...
    .
    ich versteh...

    @ realist …
    .
    ich versteh irh problem mit dem rettungspaket nicht. würden wir unsere südlichen nachbarn nicht in der stunde der not alimentieren, müssten wir die kohle vermutlich etwas später in die hand nehmen, um hier banken und unternehmen am leben zu erhalten.
    denken sie sich deutschland doch als bank und fabrik in einem. man gibt kredit, damit der kreditnehmer bei uns sein zeug kauft. das geht ne weile gut, ungefähr bis irgendwem zweifel am wert der eigenheime in barcelona kommen.
    .
    wenn ihr sparvermögen aus den schulden ihrer mitmenschen besteht, stößt die realisierung ihrer buchgewinne irgendwann an gewisse grenzen …
    .
    zurück zu ersten satz, ein niedergang der eurozone kostet, eine alimentierung der griechenspanieritaliäneriren auch, ist aber vermutlich günstiger ( politische kosten und verstärkende effekte durch irrationales verhalten der marktteilnehmer bitte mit in die überlegungen mit einbeziehen)

  364. Lieber HansMeier555,
    Sie...

    Lieber HansMeier555,
    Sie haben wohl Recht: das Reale ist nicht das Surreale. Und meine Wenigkeit (also jene als Vierbeiner) empfindet die Sure Nr. 100 durchaus als potentielles Kompliment, aber -ob geflüstert oder gesungen- als zu unromantisch. Wir haben uns deshalb seinerzeit, der Autor und ich, auf das lieblichere Motiv des Feinbildes Windmühle geinigt. Diese Baugattung ist in den Stammlanden des Koran weitgehend unbekannt, da ihnen sonst sicher eine Sure gewidmet wäre.
    .
    Mit dem Gurkensalat haben Sie freilich ins Schwarze getroffen. Selbst ohne Telephon und Herrn Reis vergeht unsereinem alleine beim Geruch jeder Galopp.
    Ihr Rosinante

  365. @JorgeLoma, Fotos geht hier...
    @JorgeLoma, Fotos geht hier nicht. Da muessen Sie zu Flikker. Glaube ich. Dann Link senden.
    Ich aber meine: Never join any community!
    Dann muss eben die Phantasie Ersatz leisten.

  366. Bester Filou,
    senf nannte...

    Bester Filou,
    senf nannte Wallers Mutter die Farbe. Das Wort Gold nahm sie nur in den Mund, wenn es darum ging die Zustände zu beschreiben, in denen sie (noch) lebten.
    Aber eine Frage: Wie wollen Sie es sonst benennen, was erforderlich ist? Eine Truppe, die reihenweise zurücktritt, anscheinend keine Verantwortung übernehmen will haben wir schon.
    Ebenso, wie wir genügend von denen haben, denen es wichtiger ist, das es anderen woanders und auch unseren multikulturellen Zugereisten besser gehen soll oder besser geht, als den Einheimischen.
    Ich möchte ebenfalls keinen Extremismus und auch bei den Einheimischen gilt für mich >Odi profanum vulgus et arceo<, wobei das hassen falsch ist, ich würde eher, zumindest was meine Person angeht schreiben, ihn unerträglich zu finden. Ich sehe nur, dass es wenn es so weitergeht wie bisher, es genau dahin kommen wird und deswegen und um dem vorzubeugen bin ich im übrigen der Meinung, dass eine nationale Erneuerung notwendig ist. PS.Vielleicht knacken wir hier das erste Mal die 400 er Marke.

  367. Lieber Grenzgänger, wenn Sie...
    Lieber Grenzgänger, wenn Sie ernsthaft an einer politischen Erneuerung unseres Landes interessiert sein sollten, und zu den drängendsten Problemen auch die entsprechenden Lösungswege kreieren können, oder sich sonst irgendwie nützlich machen wollen, dann lade ich Sie – und jede/n andere/n Leser/in – gern auf eine Gastmitgliedschaft ein. Ein entsprechendes Kontaktformular ist vorhanden.

  368. @Filou: Ichole, que buen...
    @Filou: Ichole, que buen espanol, venerado caballero! Verde, limpio y tranquillo, pero nada mas que una vigilancia(!), no alberca, pero muchas lluvias: suficiente!
    Mit der finca is nüscht, nur Reihenpalacito! (Für die fehlenden Akzente bin ich en este momentito demasiado flojo). Tiene 23.32 de la noche.
    >
    Mein Zwillings-Ich löste sich leider etwas später von hier nach Berlin auf. Bis dahin waren wir recht eineiig. Das hat er nun davon.
    Leider bin ich leicht altmodisch und benutze weder iPod, Gadget oder Cellular. Wie sieht denn sowas Bestelltes dann aus?
    Zettelkram? Ich halte mich an meinen Heimatdichter: „Asmus semper omnia secum portans“.
    Keine Buchhandlung? Wie können Sie in einer solchen Wüstenei leben? Aber es bleibt der Kolpingplatz, den ich täglich mehrmals passierte als Pilgrim zu … im WR (nicht nur WDR). Sie raten es nicht! Wette: 3 Kölsch?
    An jener Galerie (1. Stock?) drückte ich mich aus Sentimentalität immer vorbei, nicht ohne daselbst gelegentlich zu verweilen. Ich behandelte mein ego brutalst.
    Dennoch: Beim heiligen K. ließ sichs gut ertragen, wenn die Temperaturen mir zu Kopfe gestiegen waren.
    Mit der Nagelschere? Nicht den Sombrero vergessen!

  369. @Werter Grenzgänger
    Gern...

    @Werter Grenzgänger
    Gern geschehen!
    Ist Ihr letzter Satz Hoch-Missingsch oder
    Flensburgerisch (wegen der Grenze)?
    Ich war lange nicht hier und dort, und Sprache spricht man!
    Sorry!
    >
    Mit der nationalen Erneuerung hätte ich so meine
    Schwierigkeiten aus tatsächlicher persönlicher Erfahrung.
    Heute versuch ichs wie Sie lieber mit dem „arceo“. Das
    „odi“ ist mir zu anstrengend. Ohnehin hält mich „profanum vulgus“
    für n büschen tüddelütt. (Herr Lehrer?).
    Aber im Ernst: Erneuerung? Wie? National? Wer? Die Vorbilder
    muss man suchen, weil sie sich zurückgezogen haben, wie schon
    immer. Auch mir ist es zu schrill!

  370. @Lieber Filou, schon auf?...
    @Lieber Filou, schon auf? Guten Morgen!
    Wenn Sie schon wieder grasen können, wenn auch nur 5 m2, dann können Sie auch wieder Ihrem Weltgetränkemarkt zu weiterem Wachstum verhelfen:
    Bene(lux) hat Problemchen. Der Dicke gleicht mir Falstaff, nur ohne Sekt, aber mit Kapaunen.
    Weiterhin frischen Wind um die Nase! Die Nase!

  371. Don Alphonso,

    Sie haben ja so...
    Don Alphonso,
    Sie haben ja so recht. Es ist betrüblich, welcher Grad von Realitätsferne sich inzwischen in der Wahrnehmung und den Äußerungen von Angela Merkel zeigt. Über die Verhältnisse gelebt, das haben Bundesregierungen, und das weitaus ausgabefreudiger und verschwenderischer, sorgloser und gedankenloser als die Bürger… Angefangen hat das schon unter Helmut Kohl, manche meinen freilich, sogar schon unter Helmut Schmidt, doch unerreicht und wohl kaum zu übertreffen ist die jetzige Regierungskoalition unter Kanzlerin Merkel. Einst hiess es, die Roten könnten nicht rechnen und nicht mit Geld umgehen. Nun wissen wir, es schmerzt, aber es muss gesagt werden: die Schwarzen und Gelben könnens noch viel weniger!

  372. @JorgeLoma, (nur kurz aus der...
    @JorgeLoma, (nur kurz aus der Mittagspause eines Selbstausbeuters): Danke fuer Kompliment. Ist unverdient, weil aus der Makleranzeige geklaut. Die Uebersetzung lieferte mir mein bastardisiertes Franzoesisch, mit gutem Gewissen, denn Spanisch ist auch nur bastardisiertes Latein. Ich bin sowieso ein Bastard, so bleibt alles in der Familie. Und die versteht sich bekenntlich viel zu gut (und interpretiert alles falsch).
    Den Fotos zufolge waren es keine kleinen Villas, sondern weisse Reihenhaeuser.
    Den Link, selbst sollte er falsch sein, wollte ich aus Diskretionsgruenden nicht senden.
    .
    Bei Spanisch, das faellt mir gerade ein, ist dieses Projekt der TU Chemnitz recht nuetzlich. Tja, ex oriente lux (Ende meines Lateins).
    .
    Ich meinte das Gebaeude ganz links (Ruecken zur Kirche), rechts daneben ist die Galerie, dann kommt dat „Oergelchen“.

  373. Guten Tag,

    sehr geehrter...
    Guten Tag,
    sehr geehrter Cornelius,
    ist Ihre Einladung auf die Internetadresse bezogen, die Sie angaben?
    Geschätzter Jorge Loma,
    Es sollte plattdeutsch sein, aber das >wer< war überflüssig. Dabei fällt mir ein: Un igg sech noch, Gäv dat Kind keen Fisch Un wat hebt se mog? Häbt dat Kind doch Fisch gäbn Un nu? Nu hät dat Kind Schubben Meine Schreibweise ist sicherlich eher ein Missingsch Mit Ihrem letzten Satz treffen Sie leider voll ins Schwarze.

  374. @JorgeLoma, pardon, der Link:...
    @JorgeLoma, pardon, der Link: http://dict.tu-chemnitz.de/

  375. @JorgeLoma, 2te Etage, PopArt,...
    @JorgeLoma, 2te Etage, PopArt, Wesselmann, Great A.N. #2 (oder 3)?
    Ich bei Tinguely. Bis heute.

  376. Für ein "über seine...
    Für ein „über seine Verhätnisse leben“ gibt es einen einfachen Rechenansatz: Die Ausgaben sind höher als die Einnahmen. Wer es verfeinern möchte, kann noch die Investionen und die Abschreibung berücksichtigen. Gemeint ist der Staat, gewählt und kontrolliert von uns Bürgern. Und wir sind jetzt alle befragt, wofür soll der Staat Geld ausgeben und wofür nicht und von wem soll er mehr Einnahmen abfordern.
    Die Antworten wären einfach, wenn es keine Nebenwirkungen gäbe.
    Erhalten die Armen kein Geld, gehen sie betteln vor unserer Haustür. Gebe ich ihnen dann Geld, kommen sie immer wieder, gebe ich kein Geld, gehen sie zum Nachbarn. Gibt ihnen niemand Geld, kommen sie wieder und werden laut.
    Was nützt uns die schöne Landschaft am Tegernsee, wenn wir sie nicht mehr aufsuchen können, weil dort Banden ihr Unwesen treiben.
    Es könnte der Augenblick kommen, wo die Blogs sich nicht mehr so Amüsant lesen wie heute.

  377. Lieber Grenzgänger, ja! Bin...
    Lieber Grenzgänger, ja! Bin dort im Bundesvorstand tätig.

  378. Nabend,

    Jorge Loma, eine...
    Nabend,
    Jorge Loma, eine Frage noch: meinten Sie mit zu schrill das offizielle politische Leben?
    Pardon, ich habe noch eine zweite Frage: Sie schreiben, Sie waren lange nicht hier und dort. Anscheinend habe ich etwas verpasst. Wo halten Sie sich denn auf? Ich hoffe nicht unverschämt mit dieser Frage zu sein.

  379. Guten Abend @ Filou, irgendwie...
    Guten Abend @ Filou, irgendwie vermisse ich etwas an Antworten.
    Wenn ich damit zuviel erwarten sollte lassen Sie es mich auch wissen.
    Cornelius, ich werde dann mal auf Ihre Seite schauen und lesen, was sich dort so verbirgt.
    Schönen abendlichen Gruß.

  380. @Grenzgänger, ich habe den...
    @Grenzgänger, ich habe den Eindruck, dass Sie sich in Hamburg reichlich ungemuetlich fuehlen. Leben Sie irgendwo zwischen Schulterblatt und Hafenstrasse, oder haben Sie das Unglueck in einem der Randbezirke mit hohem Migrationsanteil zu wohnen? Die Franzosen nennen solche Bezirke ZUS (Zone urbaine sensible). Wie Sie vielleicht wissen, lebe ich in einem niederlaendischen Kaff. Die Probleme hier sind bei Weitem nicht so gross wie in den grossen Staedten Amsterdam, Utrecht oder Rotterdam. Zur Stoerung des oeffentlichen Lebens reichen eigentlich die Eingeborenen voellig aus, die anderen sind dazugekommen-alle zusammen erzeugen eine reichlich explosive Mischung. Die Ursachen zu erkennen ist nicht einfach. Eindeutige Schuldzuschreiben waeren trotz scheinbarer Offensichtlichkeit zu simpel.
    Aber zu einer Gruppe gibt es einen prima Atikel in der FAZ. Er laesst an Deutlichkeit nichts zu wuenschen ueber.
    http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E130529FC08664FB18812BD5ACB586EB2~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  381. @Grenzgänger,...und dann gibt...
    @Grenzgänger,…und dann gibt es auch solche Idioten in Berlin:
    http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/draussen-wartet-die-wirklichkeit/
    Ja, es ist schon wieder die Taz, aber naja.

  382. @Grenzgänger, bleibt nichts...
    @Grenzgänger, bleibt nichts als dem Gedanken von Arno Schmidt nachzukommen:
    „Auf’s Land ziehen, doof sein und rammeln“.

  383. @Lieber Filou, guten Morgen...
    @Lieber Filou, guten Morgen und gleichzeitig Gute Nacht hiesigerseits
    Tinguely? Das muss nach 1966 gewesen sein. Wie Sie wissen, zog ich in diesem Jahr nach Bembelhausen am Main gegenüber Frankfurt.
    Die Repros in Wikipdia sind wunderschön. Die Skulpturen, vor allem Basel und Jerusalem, sind so richtig mein Ding. Einer meiner Ex-TH-Schüler stellte seine Skulptur „VW en viento“ aus: einen Brunnen aus Teilen seines ausge-schlachteten VW-Käfers, die Kotflügel als Windschaufeln. Basels Tinguely könnte mich an DAs Fahrräder nach Abfahrt vom …berg erinnern.
    >
    Beim heiligen St.Kolping, ich erinnere mich (nicht) an meinen Rückweg an mein frühsches Nachgeburtsyndrom. Es ging nicht sehr liebevoll für mich aus. Nach der Übernachtung im „Hotel zur polizeilichen Fürsorgeprophylaxe“ (sagten die)
    musste ich noch auf die Sparkasse, um die klamme Kasse der Ordnungshüter aufzubessern. Die waren schon damals in der Krise. Ich auch! Heute? So what?
    >
    Soweit ich (nicht) weiß, wurde mein Haus noch nicht gegugelt, wohl aber die Häuschen etwa der „Blauen Cerrada“, wo die deutschen Beamten mit Mietzuschuss und Gefahrenzulage residieren müssen. Verständlich: zwischen Skorpionen und Vogelspinnen, die mehr Angst als Mexikoliebe haben. Ich wohne im Tal, wo es dergleichen nicht gibt. Blumenstadt, du hast es besser!
    Einen wunderschönen Tag! Schmeckts wieder?

  384. @Grenzgänger
    Schrill sind mir...

    @Grenzgänger
    Schrill sind mir die Gestalten vor DAs Haus (war selbst so eine: Hick!) und die in Berlin, die inzwischen keiner mehr hören kann außer die sich selbst>
    >
    Wo ich wohne? In Sombreroland (s.Filou), im angeblich schreckenerregendsten Schlamm/ Slum der westlichen Hemisphäre.
    Ihnen einen schönen Tag!

  385. Mahlzeit.

    Werter Filou,
    ich...

    Mahlzeit.
    Werter Filou,
    ich darf Sie beruhigen, DORT wohne ich zum Glück nicht, das würde ich auch nicht lange ertragen. Und ich darf Ihnen weiterhin versichern, dass meine hier dargestellten Meinungen aus eigenem Erleben, Beobachtungen und natürlich auch aus Erzählungen anderer, sowie verschiedensten Nachrichtenquellen hervorgehen, wie man es auch zum großen Teil aus meinen zurückliegenden Beiträgen erlesen kann. Lange habe ich mich gewehrt gegen verallgemeinernde Behauptungen und glaube auch noch heute, dass eine große Anzahl der Zugereisten auch nichts anderes will, als die meisten Einheimischen. Einigermaßen in Ruhe leben, genügend Arbeit zu befriedigenden Löhnen haben und sich dies und jenes leisten zu können.
    Nur scheint es meinen Beobachtungen und Erleben nach so zu sein, dass mind. die Hälfte durch sehr seltsame, unehrenhafte, unredliche bis unrechtliche Methoden zu Besitz und Wohlstand kommen.
    Das, was Sie mir da als Hinweis gaben ist ganz nett. In die Tiefe geht das hier: http://www.hss.de/fileadmin/migration/downloads/071207_VortragReusch_01.pdf
    Und wenn es Sie weiterhin interessieren wird, und der Herr des Reiches Blogomanien, es zulässt, kann ich Sie durchaus mit dem weiteren anschließenden Lebenslauf des Vortragenden beglücken.
    Mit den besten Wünschen für den Rest des Tages.

  386. @ Jorge Loma,

    wirklich in...
    @ Jorge Loma,
    wirklich in Mexico City? Du meine Güte, da stellen sich ja Fragen auf, dafür reicht der Platz hier zwar schon, aber ich denke,1. reicht meine Zeit nicht, 2. würde es sicherlich zu persönlich werden und 3. wäre es jedenfalls hundertmal schöner darüber etwas in einem persönlichen Gespräch zu erfahren. Nun,vielleicht sind Sie ja irgendwann noch einmal im schönen Land zwischen den Meeren.
    Gruß.

  387. Zum Thema in Bayern lebt man...
    Zum Thema in Bayern lebt man nicht über seine Verhältnisse: Meines Wissen wurden die Schlösser Ludwigs II. mit einem preussischem Kredit über 10 Mio. Goldmark und dem Verlust der unabhängigkeit Bayerns bezahlt;)

  388. Es genügt eben nicht,...
    Es genügt eben nicht, charakterlos zu sein, man muss sich auch richtig bestechen lassen.

  389. @Chris
    Ludwigs Schlösser...

    @Chris
    Ludwigs Schlösser überleben Preußen. Ein Trost: Die Schlitzaugen werden in das noch virtuelle Humboldtforum (vulgo Stadtschloss) umgeströmt werden. Dann is endlich a Ruah.

  390. @Grenzgänger
    "...zu...

    @Grenzgänger
    „…zu persönlich?“ Sie machen mich neugierig.

  391. Guten Morgen
    Sehr verehrter...

    Guten Morgen
    Sehr verehrter Herr Jorge Loma,
    ich mache Sie neugierig?
    Nun, ich würde beispielsweise fragen, aus welcher Gegend zwischen unseren zwei Meeren Sie stammen und was Sie bewog nach Mexico zu gehen. Ich würde Sie fragen wollen, ob Sie beabsichtigen jemals wieder zurück zu kommen. Mich würde interessieren, was genau Sie dort tun, ob Sie mit anderen Deutschen dort Kontakt haben, aus welchen Kreisen die stammen. Wie Sie mit den Einheimischen klarkommen. Ob Sie jemals etwas über den Kulturkreis der Tolteken vernommen haben. Haben Sie Familie?
    Also, Sie lesen – mir fallen so allerhand Fragen ein, und da denke ich eben, dass die für diesen Rahmen zu persönlich sind. Ich würde es jedenfalls so sehen.
    Einen netten neuen Tag wünsche ich Ihnen.

  392. Herr Filou,
    ich schrieb ja...

    Herr Filou,
    ich schrieb ja bereits vor einiger Zeit, dass ich irgendwo las: >Der Intellekt kommt aus den Städten, die Weisheit vom Land,< insofern kann ich mit Ihrem Zitat von Arno Schmidt nichts anfangen, war aber wohl auch ironisch gemeint. Machen Sie sich rar? Oder haben Sie den Bericht, den ich Ihnen empfahl noch nicht gelesen? Zu umfangreich? Nun, werter Filou, ich hoffe doch sehr, dass sie diesem Beitragsstrang noch beiwohnen werden. Einen sonnigen Gruß.

  393. @Lieber Grenzgänger,
    wies hat...

    @Lieber Grenzgänger,
    wies hat Hanseaten auf der Welt herumtreibt. Hat man die große
    weite Wkt mal erschnuppert und als synonym erkannt, kehrt man
    nicht mehr zu den Wurzeln zurück, weil diese sich – entgegen der
    Rückerinnerungsromantik – doch so (ich meine das nicht unbedingt
    negativ) verändert hat, dass man nach mehr oder minder langem
    Aufenthalt hierher zurücksehnt und abreist. Aber darüberhinaus:
    Das alte Sprichwort gilt: „Gott schütze uns vor Sturm und Wind und
    den Deutschen, die im Ausland sind“. Verzeihen Sie: Ich bin einer,
    der sein Eigenbrot genießt. Es gibt da gewisse Clubs: Kolonisatoren
    deutschen Wesens und kernigdeutscher Kultur, Clubs des neuen
    Adels deutscher Nation („Es ist erreicht“ Wilhelm II.), Clubs der
    unschuldigen PlauderInnener über die Themen KKK+). Sie sehen
    schon.
    Wie bei Ihnen gibt es aber auch wenige Leute, die gern seltsame
    Assoziationen zusammenspinnen wie z.B. die Muchacha gerecht
    zu entlohnen, abgelegene Regionen (Unhype) zu erkunden, mit
    den ursprünglich Einheimischen wenigstens ein paar Tage zu
    lebeen etc.
    Was wir hier tun? Laut Vertrag unterrichten und Mensch bleiben.
    Das ist viel Arbeit. Da ich auf einige umfangreiche Projekte fixiert bin,
    bleibt mir für Ausflüge in die mexikanissche Geschichte nicht
    allzuviel Zeit. Ich habe aber einige schöne Stücke der indigenen
    Kultur gesammelt. Hochachtung habe ich vor einer Kollegin, die
    mehrere vorspanische Sprachen spricht und deren Kultur vor
    dem Gringotum jeglicher Herkunft soweit es geht – zu beschützen
    sucht. Ich habe hier ein paar Lieblingsstädte in einer guten Mischung
    aller möglichen Kulturen.
    Alles andere können Sie in meinen Blogs nachlesen. Einen
    vergnüglichen Tag (+ Wochenreste)
    Ihr
    Jorge Loma

  394. Guten Abend,

    Werter Jorge...
    Guten Abend,
    Werter Jorge Loma,
    bewundernswert wie Sie schreiben. Gleichzeitig freundlich und mitteilend aber doch auch distanziert und abschließend.
    Erlauben Sie mir noch ein paar Fragen, vielleicht drei bis fünf?
    Ihre Abkürzung Wkt. bedeutet vermutlich Wirklichkeit. Könnte (Soll) mir Ihre Aussage sagen, dass die Welt überall, vielleicht nicht gleich, aber doch so ähnlich ist, dass der Mensch, der das erkannt hat, sich überall heimisch fühlen kann und das sich somit jedwedes nationale Gefühl (Identität, was ich als Herkunftsbezeugung mir übersetzte, was, ich gebe es zu, ein recht sperriges Wort ist.) erledigt hat?
    Ich wusste gar nicht von diesem Sprichwort und verstehe auch nicht so ganz den Sinn, denn es kommt darauf an, von wem es gesagt wird und selbst dann….
    Aber hier scheint es zu meinen, dass die Deutschen im Ausland auf Kosten anderer leben!?
    Seltsam, beim Versuch etwas über das von Ihnen genannte Zitat herauszubekommen (nicht im Internet, sondern in meinem bescheidenen Bücherbesitz, fand ich etwas anderes. Etwas, was ich mir angesichts der Lage hier und eines Buches, welches ich zwar nie gelesen habe, dessen Titel ich mir aber wohlweislich merkte – es hieß >German Angst< - stärker wünschen würde und es war ein Zitat von Bismarck das da lautete: >Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt!< Interessant daran war, dass vermerkt wurde, das dieses Zitat meistens mit >AUF der Welt< wiedergegeben wird, was schon einen anderen Sinn macht ,als IN der Welt. Die Clubs , die Sie nannten, bsplsw. >Clubs des neuen Adels deutscher Nation < die bestehen heute, und meinen im Besitz von Kolonien zu sein, während sich andere über Köpfe, Kultur, und Krieg unterhalten, wenn ich die drei K´s richtig gedeutet habe, sowie über (+) div. andere Themen? In der Hoffnung Sie nicht über Gebühr zu beanspruchen, verbleibe ich mit abendlichen Grüßen aus Schleswig Holstein.

  395. @Lieber Grenzgänger,
    die...

    @Lieber Grenzgänger,
    die ollen Römer kannten trotz aller vermeintlichen „Dekadenz“ das Leben: „Ubi bene, ibi patria“ – „Wos mir gut geht, da ist meine Heimat“. Was nicht bedeutet, dass man manchmal so ein kleines Zucken fühlt: Das Tuten der Dampfer im Herbstnebel, den Duft des Hafens nach Teer, die ersten Rückkehrer aus Afrika, die Kirschblüte im Alten Land oder – aber das wissen Sie selbst.
    Nationales Gefühl? Was ist das? (s.o.) Identität suche ich in meiner Arbeit.
    Die Landsleute sind mir zu oft zu laut und zu besitzergreifend und zu besserwisserisch mit ihrem ewigen „ABER“. Und zu selbstmitleidig. Aktuell: Sie nehmen in Anspruch, 1929 als einzige gelitten zu haben. Auf jeden Fall suche ich mein Identität in „Wir sind wieder wer“ (Bern, aktuell Südafrika) und bin auch nicht „stolz“ auf Beethoven oder Einstein als Landleute: ICH habe MEIN Ding zu machen! Und wenn ich das nicht mache, was taugt dann mein Pass undd Schwarz-Rot-Gold und so!
    Ja, der Herr von Bismarck war trotz sonstiger Größe auch ein Wehleider und Großsprecher. Ich erinnere mich allerdings nicht, ob Ihr Zitat nicht von seinem späteren Chef stammen könnte. Haben Sie mal die beleidigte Leberwurst (hier nicht Mixa) im Sachsenwald gelesen?
    Die breitbeinigen Herren der Clubs? Die deutsche Sprache wird als Komman-dogebell empfunden, was sie nun mal nicht ist. Wenigstens wird pünktlich entlöhnt, und auch sonst herrscht Arbeitsgerechtigkeit (Echo der Taxistas). Die Damen hängen in den Clubs, und wenn Sie nicht Partys geben, malen sie mexikanische Stillleben: Mexikaner mit Siesta, Tequila, Sombrero unter Bougainvillabaum über weißer Mauer. KKK heißt: Krankheiten x 3.
    >
    Der immer wieder schimpfierte Metrapolenmoloch verfügt über Massen von Parks und sonstiges Straßengrün, herrliche Architektur an fast jeder Ecke, breite parkartige Straßen, schnelle Verkehrsverbindungen (Metro. Metrobus. Stadt-
    autobahn, Vorortbahnen), reihenweise interessante Museen, x Unis, Musik überall, x Theater, Opernhaus, Kulturzentren, Ausstellungen, *****Restaurants,
    aber eben auch das genaue Gegenteil, wobei die Leute nicht etwa ähnlich griesgrämig dahertrotten in schwarzen stinkenden Plastikklamotten. Betrunkene sieht man kaum. Die Großstadtluft hat sich ausschlaggebend gebessert, seitdem die Abgassfilter streng kontrolliert werden. Bedenklich ist die Kriminalität. Dennoch ist uns in 20 Jahren nichts passiert. Die Umgebung der Stadt ist wunderschön und abwechslungsreich seitens der Natur mit Qualitätsausflugszielen zu moderaten Preisen. Zu den beiden Meeren sinds per Autobahn je ca. 4 Stunden. Die Städte sind seit rd. 400 Jahren architektonisch ursprünglich erhalten und höchstens an den Rändern wie überall verbaut.
    Essen und Trinken kann in der Vielfalt, nicht immer in der Qualität mit anderen Ländern mithalten. Geistige Getränke sind fast immer 1. Qualität.
    Das war ein ganz kleiner Ausschnitt eines Landes, das 5mal so groß ist wie Deutschland, die Stadt etwa flächenmäßig so groß wie Hamburg und Berlin zusammen.
    >
    Moin für Sie! Buenas noches für mich!

  396. @JorgeLoma: freut mich zu...
    @JorgeLoma: freut mich zu hören, daß die Luft in Mexico wieder besser geworden ist. – Ich störe mich im allgemeinen nicht an Deutschen im Ausland und halte mit ihnen durchaus gern einen Schwatz, wenn ich allerdings irgendwo länger verweile, würde ich nun nicht ausgerechnet meine Landsleute zu den bevorzugten Hauptkontakten machen wollen – man will ja schließlich in dem Land ankommen, in dem man ist, und was von dort mitbekommen.

  397. Guten Abend,

    Werter Jorge...
    Guten Abend,
    Werter Jorge Loma,
    dem von Ihnen zitierten >Ubi bene, ibi patria< vermag ich nur bedingt zuzustimmen. Heimat ist für mich doch mehr, als „nur“ wo es mir gut geht. Für mich gehört auch die Sprache dazu, insbesondere wenn man noch einen heimischen Dialekt versteht oder sogar spricht. Die vertraute Gegend in der man aufgewachsen ist, alte Wege, die man gegangen ist – und – ja konkrete Begebenheiten, wie ein fernes Hundegebell, in Baumkronen das Licht und den Wind im August oder das von fern näher kommende Geräusch einer einmotorigen Propellermaschine, was für Stunden der einzige Laut bleibt, der moderne Zivilisation anzeigt. Oder die lautlosen Himmelszigarren, die ich immerhin noch eine kurze Zeit sehen durfte. Und schon lande ich fast bei Oswald Spengler, der ja auch diesen Begriff, den Sie zitieren, benutzt, um den Begriff >Heimat< zu erklären und gleichzeitig sagt, dass derjenige, der ihn zum Wahlspruch erhebt, den tiefen Sinn des Wortes >Heimat< wieder verliert. Ich hatte irgendwann in den vorangegangenen Blogbeiträgen unseres Gastgebers etwas länger daraus zitiert. Das muß irgendwann im November des vergangenen Jahres gewesen sein. Das Sie ihre Identität in Ihrer Arbeit suchen, finde ich belobenswert, aber finden Sie die dort auch? Arbeit hat ja etwas mit Berufung zu tun; und schön wenn jemand das von seinem ergriffenen Beruf behaupten kann. Identität (Herkunftsbezeugung) setzt nach meinem Verständnis jedoch nicht nur dort an, sondern eben auch in der Herkunft, in der Sprache im Miteinander. Und stolz kann man meiner Meinung nur dann sein, wenn man auch Achtung besitzt, gegenüber sich selbst und gegenüber anderer, insbesondere, was die Werke angeht. Ich habe einige Bekannte oder Freunde, je nachdem, wie man es auslegen will, die genauso sagen, >ich mach´mein Ding< . Ich denke dann immer an einen Spruch aus dem Buch >Der Herr der Ringe< Frodo fragt Tom Bombadil wer er sei, und der antwortet:> Wer bist Du, allein und namenlos?< Das sind gleich zwei Dinge, die der Autor da zur Sprache bringt. Wer ist man allein, wie kommt man zurecht allein usw. Ich denke gar nicht, ich denke, dass ein Mensch allein nicht lange überlebensfähig ist. Das >namenlos< zielt noch viel tiefer. Sich 3fach über Krankheiten auszulassen erinnert mich irgendwie an das beschriebene Sanatorium von Davos im Zauberberg von Thomas Mann. Ach ja, was das >Aber< und Selbstmitleid angeht: Zunächst zu 1929: Sicherlich haben nicht nur Deutsche gelitten, nur denen war die Erinnerung an sehr schlechte Jahre !916 bis 1920 wohl etwas stärker in den Knochen. Was das >Aber< und das Selbstmitleid angeht gebe ich Ihnen immerhin recht, wenn es auf einem hohen Niveau stattfindet. Ansonsten denke ich, dass es gerechtfertigt ist, weil ich glaube, dass jede Befreiung oder Verbesserung von irgendetwas nur dadurch stattfand und stattfinden wird, weil es Leid gibt und Menschen, die das beklagen, egal, ob es ihr eigenes oder das von anderen ist. Es freut mich, dass bei Ihnen die Luft besser geworden ist. Sagen Sie: Die Ölgeschichte im Golf betrifft Mexico nicht?. Über die Kriminalität in Mexico, speziell die Drogenkriminalität, war neulich zu lesen, dass sich die mex. Regierung wohl doch damit arrangieren will. Hier war es am Mittwoch und Donnerstag schon recht warm, aber heute am Freitag hatte man fast das Gefühl eines Temperatursturzes. Gruß Grenzgänger.

  398. @Grenzgänger
    ab 1914 Belgien,...

    @Grenzgänger
    ab 1914 Belgien, Frankreich …?
    Für heute Gute Nacht (00:28)

  399. @colorcraze
    Nichts gegen einen...

    @colorcraze
    Nichts gegen einen Plausch mit netten Leuten, wenn man ihnen kurzzeitig begegnet. Wichtig, wenn sie Probleme haben und kein Spanisch sprechen: sofort.
    Aber das Land und auch meine Ruhe sind mir wichtiger.

  400. Guten Tag,

    Werter Jorge...
    Guten Tag,
    Werter Jorge Loma,
    Sie machen vielleicht Sprünge…
    Aber gut, ich nehme an, Sie wollen auf die Neutralitätsverletzung Belgiens durch das Deutsche Reich anspielen, wodurch dann, durch die Durchquerung der deutschen Armeen durch besagtes Land, allerhand Leiden über die Zivilbevölkerung hereinbrach?
    Mir ist allerdings nicht ganz klar, wie Sie das mit meiner Bemerkung hinsichtlich 1916-1920 verbinden
    Denn, soweit mir bekannt, wurde Belgien nicht durch ein, wie sagt man heute, Embargo, damals hieß so was Blockade, in der Versorgung stark eingeschränkt, wie es eben in den von mir angegebenen Jahren für die deutsche Bevölkerung der Fall war, wodurch Hunderttausende dem Hunger zum Opfer fielen.
    Und darauf wollte ich mit meiner Bemerkung hinweisen.
    Bewölkten, windigen Gruß aus Norddeutschland.
    Grenzänger.

  401. @JorgeLoma: ja, gut auf den...
    @JorgeLoma: ja, gut auf den Punkt gebracht. Mit Vergangenheitspflege und Krankheitsbesprechungen kann man derzeit doch eher wenig anfangen. Hat noch Zeit bis zum 80sten, in etwa.
    @Grenzgänger: hm, die Strömung geht wohl eher nach Irland (Golfstrom), weniger nach Mexico. Mit Pech killt es womöglich die Aale. In Florida sollen einige Leute unter 60 Meilen von der Küste mit Durchfall und Gestank geplagt sein, las ich gestern.

  402. @colorcraze
    Auch mit+/- 80...

    @colorcraze
    Auch mit+/- 80 braucht man diese Altersreminiszenzen und -leiden nicht zum (fast) ausschließlichen Themenpark zu machen. Es sind wohl einerseits persönliche Verluste, Einsamkeiten, unerreichte Ziele, Lieblosigkeiten, andererseits schon viel frühere Selbstvernachlässigungen, Chancenlosigkeit, Romantizismen, Wehleidigkeit, nunmehrige Machtlosigkeit und Heischen nach Beachtung, Hinterfotzigkeit etc.etc., die dahin führen. Allerdings: Ich kenne nicht wenige Ältere, deren Selbstkultur es nicht zulässt, andere mit dergleichen zu ennuyieren. Sogar Schwerstbeschädigte! Diese leisten soziale Dienste aller Art oder intellektuele Arbeit oder freuen sich ganz einfach, noch mit 90 Jahren aufs Fahrrad zu steigen und auf den Markt zu gehen und zu feilschen, im Keller zu basteln oder in ihrer Gemeinde die Bücher zu führen, d.h. am Leben teilzuhaben. Und lachen statt zu griesgramen. Und diese Einstellung zum Leben kostet nicht einmal allzu viel Geld. Auch offensichtlich Arme können das.
    Hat nicht Brecht eine wundervolle Parabel darüber geschrieben! In Berlin kannte ich eine Juso von 85 Jahren. Jeder liebte sie.

  403. @Grenzgänger
    Das ganze...

    @Grenzgänger
    Das ganze Unglück begann mit dem ersten Toten auf welcher Seite immer. Franz Marc fiel schon 1914. Und googeln Sie bitte z.B. George Grosz. In Berlin hängt etwa sein Bild „Stützen der Gesellschaft“.
    Wie Sie viwelleicht aus meinen vorigen Blogss wissen, bin ich eine Art Ahasver auf 3 Kontinenten mit sovielen schönen Erlebnissen.
    Mein Beruf hat mich mit so vielen Kulturen und deren Emanationen in Berührung gebracht, dass ich Ihnen vielleicht ein bisschen „abgehoben“ erscheine. Ich bin so glücklich, bei meinen Projekten total unabhängig zu sein, nicht mal eigentlich einen Chef zu haben. Und wenn ich Gottseidank mal eine Chefin hatte, habe ich micht mit ihr geradezu blendend verstanden. Die letzte knuddelte mich beei meinem Abschied hierher vor der versammelten Belegschaft: „Unser Paradiesvogel geht. Wasn Jammer“!
    >
    Hier ist die Ölpest noch nicht. Aber der Golf ist völlig unberechenbar.

  404. @JorgeLoma: ja, da haben sie...
    @JorgeLoma: ja, da haben sie recht. Um die Menschen, die andere nicht mit Heischen um Beachtung für ihre Wehleidigkeit quälen, ist man sehr froh. Es kann ja in allen Altersstufen auftreten. Mitunter fangen sie sich wieder und es geht wieder weg. Aber dazu muß man sie ab und an mit der Nase drauf stoßen.

  405. @colorcraze
    Nasestübern: Um...

    @colorcraze
    Nasestübern: Um Erfolg zu erhoffen, muss man aber fast schon gelernte Couch und Sterngucker sein. Man muss erahnen können, ob das Ganze nicht auch ein Trick sein könnte. Irgendwann kommts raus. Dann kommts auf die gute Nase an.

  406. @JorgeLoma: naja, ob Trick...
    @JorgeLoma: naja, ob Trick oder nicht, darüber mache ich mir nicht viel Gedanken. Ich versuche es eher von der Situation her zu verstehen, und was es für Möglichkeiten darin gibt. Ansonsten gehe ich auf Gejammer einfach nicht ein und bringe das Gespräch auf andere Dinge. Wenn keine Besserung eintritt, auch nach Konfrontation nicht, wird der Kontakt eben gestrichen.

  407. Guten Abend

    Werter Jorge...
    Guten Abend
    Werter Jorge Loma
    Ihren Empfehlungen bezügl. der von Ihnen angegebenen Künstlern bin ich ein wenig nachgegangen. Über George Grosz habe ich schon vor geraumer Zeit einmal eine Filmdokumentation gesehen. Die hatte es mir aber nicht so angetan und auch das, was ich jetzt bei meiner Suche im Internet über ihn herausfand, hat mich eher in meiner damaligen Haltung bestätigt.
    Eher konnte ich mit Franz Marc etwas anfangen. Gefallen ist der übrigens 1916.
    Angefangen hat unsere Unterhaltung hier, auf Grund meiner Bemerkung, dass ich im Übrigen der Meinung bin, dass eine nationale Erneuerung notwendig ist.
    Vor diesem I. Weltkrieg gab es auch schon Tote, ja man schreibt, das diese Toten, das Kronprinzenpaar, die Ursache für diese 4 Jahre waren.
    Ich habe den Gedanken der nationalen Erneuerung nur aufgegriffen, weil ich die Entwicklung, was die Entstehung neuer europäischer Staaten seit 1990 mit zum Teil sehr starken nationalen Befindlichkeiten angeht, beobachte und dabei feststellen musste, dass dies in der BRD nicht der Fall ist. Das hat mich bis Ende der 90 er auch nicht weiter gestört. Als ich aber feststellen musste, das der Preis für die europäische Erweiterung ein Einfrieren von Einkommen auf dem Niveau von 1998 für uns hier unten ist, vermag ich da nicht mehr so einfach drüber hinwegzusehen, zumal alles andere um einiges teurer geworden ist.
    Ich bin nur ein Bauarbeiter, einer , der mit seinen Händen, mit seinem gekrümmten Rücken, mit Füßen, die ständig in Arbeitsschuhen stecken sein Geld verdienen muß.
    Ich schrieb neulich hier etwas, was ich für mich als gültig herausgefunden
    habe. Da ich ein sehr neugieriger Mensch bin, in dem Sinn, dass mich immer wieder neue Wissensgebiete interessieren, und ich den Dingen gern auf den Grund gehe, soweit mir dies möglich ist, fand ich vor kurzem etwas, was mich in dem, was ich für mich herausfand, bestärkte.
    Tragisch (gut etwas übertrieben) fand ich nur, dass dieser Gedanke schon lange vor mir gedacht wurde, was mir dann plötzlich aufgehen ließ, dass es in vielen (wenn nicht in den meisten) Bereichen nichts NEUES gibt.
    DIESES HIER wars:
    Atqui vivere, Lucili, militare est.
    Itaque hi, qui iactantur et per operosa atque ardua sursum ac deorsum eunt et expeditiones periculosissimas obeunt, fortes viri sunt primoresque castrorum ; isti, quos putida quies aliis laborantibus molliter habet, turturillae sunt, tuti contumeliae causa.
    Seneca, Epistulae morales 96,5.
    Ich habe es absichtlich nicht in Deutsch zusätzlich geschrieben, weil Sie, im Gegensatz zu mir, so weit ich es beurteilen kann, der lateinischen Sprache mächtig sind. Sollte ich mich getäuscht haben, hole ich das Versäumnis natürlich nach.
    Ich werde mich in der nächsten Zukunft hier vermutlich ganz heraushalten.
    Ich habe mich meiner Kontemplation und Meditation über einige Dinge hinzugeben.
    Gern antworte ich jedoch, sollten noch Fragen da sein. HIER.
    GESCHÄZTE Colorcrace.
    Ich hatte den Eindruck, dass etwas, von dem, was Sie hier schrieben (seit 18.06. 20:09), mit Ausnahme, was direkt an mich ging, darüber hinaus an mich adressiert war. Wenn dem so war, lassen Sie es mich wissen.
    Ansonsten wünsche ich Ihnen für die Zukunft in diesem Blog, weiterhin viel anregenden Gesprächsstoff.
    Grenzgänger

  408. @colorcraze
    Doch vielleicht...

    @colorcraze
    Doch vielleicht oder wohl nicht: ein „Proseminar“ über die Physik des Sonnenuntergangs, über phantasievolle Wolkenbildungen, oder Sie sagen gar auf oder singen „Die Mondnacht“ (Eichendorff/ Schumann)? Oder Deutschlands Krisen seit Heinrich IV.? Oder „Neckermann als Stütze der Reisegsellschaft“. Oder Sie fangen zu berlinern? Ein Ohrenschmaus für Provinzdeutsche! Oder Sie fragen: „Sind Sie etwa auch Mitraucherin“ und ziehen eine Gauloise? (Verzeihung).
    Pech nur, wenn Sie mich treffen sollten. Ich: „Darf ich Sie zu … einladen“?

  409. @Grenzgänger
    Danke für Ihre...

    @Grenzgänger
    Danke für Ihre Korrektur: Ich meinte August MACKE.
    Jetzt muss ich heiagehen (4:30). Bis morgen!

  410. @Geschätzter...
    @Geschätzter Grenzgänger
    Lassen Sie mich über Seneca noch ein bisschen nachdenken!
    >
    Gibt es wirklich „nichts Neues unter der Sonne“? Naja.
    Sie vom Baufach haben vielleicht mal erstaunt festgestellt, dass die Römer ein sehr innovatives Volk waren: Staatskunst, Rechtswesen und – Architektur. Ebenso wie die Etrusker. Eine Romreise (der Neugier halber meinetwegen auch zum Vatikan) – nach ein paar gezielten Vorstudien über griechische Baukunst – über Verona und etwa Perugia sagt etwas über Innovation aus. Ein Abstecher nach Ravenna – die Peterskirchenkuppel im Hinterkopf – zeigt die Kunst der Kuppel und des Mosaiks, allerdings von Byzanz her beeinflusst.
    Wenn Sies so nicht mögen, kann ich Ihnen eine geführte (VHS) Studienreise von Xanten (Rekonstruktion römischer Bautechnik) über Trier nach Nimes, Orange zum Pont du Gard empfehlen, um die Technik des Rundbogens praktisch zu studieren. Natürlich immeer mit Skizzenblock etc. In Ihrem Garten oder Keller können Sie ein eigenhändiges Experiment machen, um dann in/ an Ihrem Haus etwas Römisches an/einzubauen.
    >
    Deutsche Erneuerung? Das ist historisch vorbelastet. Aber das meinen Sie ja nicht! Man selber stellt immer wieder fest, dass das Wichtigste schon einmal gedacht worden ist. Einerseits freut man sich (Stolz wächst auf einem bestimmten Holz), dass man seinen Gedanken bei einem Größeren wiedergefunden hat, andererseits geht einem auf, wie endlich man ist. Jetzt muss die Frage gestellt werden: Sind die eigenen mit den anderen Ideen identisch oder nur nahezu. Was unterscheidet sie? Und darf vielleicht doch auch feststellen, dass die Zeit ein wenig weitergerückt ist. Auf Ihrer Studienreise könnten Sie ein paar Krümel Beton rauben, den die Römer erfunden haben sollen: identisch mit dem, was Sie jeden Tag mischen?
    Sie lieben die Natur und gehen gern in ihr spazieren. Sie lieben die holsteinischen Knicks umso mehr (wie ich im Nachmittagslicht), wenn Sie die Mecklenburger Alleen, Potsdamer Sichtachsen, die beiden Teile des Jardin du Luxembourg (französisch/ englisch) oder auch in Muskau Fürst Pücklers Anlagen wissend visuell erfahren.
    Wissenschaft ist dem Willigen jederzeit zugänglich, verbiegt keineswegs den ursprünglichen staunenden Menschen, sondern vertieft ihn. Sie sagen ja, das Sie kontemplieren und meditieren.
    >
    Nationale Erneuerung? Bei uns ein in den letzten 100 Jahren ziemlich vorbelastetes Wort. Mehrmals sind uns „herrliche Zeiten“ und „blühende Landschaften“ versprochen worden. Die Realiäten? Also ist Skepsis geboten! Auch bei Fußballgewimpel. Wie nachhaltig ist das? Die Berner Aussage „Wir sind wieder wer“! oder „Papst“ oder wer/ was immer ist für mich Doping. Ich bin auch nicht „stolz“ darauf, Landsmann von Beethoven, Dürer oder Grass zu sein.
    Ich muss meine Aufgabe durchführen, und das ist nicht leicht! Ich sehe einfach nur, dass auch heute noch durch Leistung (!) einiges auch international Aufsehenerregendes aus Ihrem und meinem Land einen Beitrag für alle leisten kann. Haben Sie die deutschen Nobelpreise gegoogelt?
    Die Geschichte zeigt, dass alle Zivilisationen mit den mehr oder weniger gleichen Problemen zu kämpfen hat und das zu mehr oder weniger allen Zeiten. Sie können Utopien glauben (Marx, Spengler, Rosenberg etc.), wir alle müssten uns ungleichgeschaltet, also aus individueller (!) Überzeugung einverstanden erklären können! Angeblich vorwiegend friedliche Epochen gibt es nicht. Sie sind Konstrukte im besten Fall von Idealisten/ Illusionisten oder im schlechtesten Fall von Demagogen.
    Entschuldigen Sie: Meine persönliche Erneuerung besteht in der permanenten Neugier auf das Aktuelle und – wenn es in meiner Kompetenz liegt – Umsetzung nach meiner (subjektiven) Überzeugung. In meiner Arbeitspflicht, die ich mit Freude und Genugtuung verrichte, wenn ich Erfolg habe.
    Also kann ich kein Kulturpessimist oder -optimist sein, sondern ein Realist.
    >
    Ich habe in einem von Ihren früheren Mails schon mal Ihren Ruf nach nationaler Erneuerung gelesen, aber offenbar auch keine passende Antwort. Wichtig wäre glaube ich ein Katalog, was denn überhaupt zu erneuern wäre!
    >
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Jorge Loma

  411. @Grenzgänger
    Der 1. WK bahnte...

    @Grenzgänger
    Der 1. WK bahnte sich schon lange vor Sarajewo an. Etwa: 1871, als Bismarck die Franzosen dadurch demütigte, dass er zusätzlich zu ihrer Niederlage noch den deutschen Kaiser krönen ließ. Raten Sie mal wo? Lesen Sie zur Folgegeschichte vielleicht noch einmal Heinrich Manns „Untertan“ nicht als Einzelbeispiel Heßling, sondern als allgemeine deutsche Befindlichkeit. Andere waren auch nicht besser. Aber greifen wir erst einmal an unsere Nase.
    Dass das Leben teurer – und zwar für alle – geworden ist, hängt mit unseren Ansprüchen zusammen. Aber immerhin ist unser Standard hoch. Sie wissen, wo ich lebe. Meine Muchacha (Haushaltshilfe, 46 Jahre alt) hat jetzt glücklich ihr Examen als Alterspflegerin abgelegt und strebt nach neuen Ufern, indem sie Taubstummensprache als Betreuerin lernt. Können Sie sich ihre persönliche Glückserwartung vorstellen? Goethes Wort vom Streben habe ich ihr in spanischer Sprache auf einer Karte in die Hand gedrückt.

  412. @Don Alphonso
    Darf ich aus...

    @Don Alphonso
    Darf ich aus purer Neugier fragen, wo Sie exiliert waren?
    Ist Ihr nächstes Thema nach Mätresse und Fürst evtl. der Lakai in allen Synonymen? Oh, sorry!

  413. @Lakai
    Brechts Jasager und...

    @Lakai
    Brechts Jasager und Neinsager. Als Brechtfan (Geschichten vom Herrn Keuner?) und „Dieunwürdige Greisin“ kennen Sie sich aus:

  414. Letzte Mail natürlich vor...
    Letzte Mail natürlich vor allem an @Don Alphonso!

  415. Werter Herr Jorge Loma, ich...
    Werter Herr Jorge Loma, ich denke , ich habe ausreichend Geduld bewiesen, um Sie noch einmal anschreiben zu dürfen und zu fragen, wie Ihre Überlegungen hinsichtlich meines Seneca Zitats ausgefallen sind.
    Frdl Grüße .
    Grenzgänger

Kommentare sind deaktiviert.