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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die Schule der Arroganz

| 263 Lesermeinungen

Gerne gibt man sich in besseren Kreisen - wohl abgeschottet und in bevorzugten Wohnlagen - dem Sozialutopismus hin, und überlegt, ob es denn wirklich gerecht zugeht auf dieser Welt, und ob jene, die noch reicher sind, als man selbst, nicht mehr zur Gerechtigkeit beitragen sollten. Die Antwort ist nach einem Besuch eines Weihers in Gerolfing, einem unbedeutenden Dorf nahe der Kleinstadt Ingolstadt in einer hübschen, aber rückschrittlichen Region Namens Oberbayern ganz klar: Nein.

Staat und Gemeinde sind berechtigt und verpflichtet, der Allgemeinheit die Zugänge zu Bergen, Seen, Flüssen und sonstigen landschaftlichen Schönheiten freizuhalten und allenfalls durch Einschränkungen des Eigentumsrechtes freizumachen sowie Wanderwege und Erholungsparks anzulegen.
Die Verfassung des Freistaates Bayern

Lass uns, sagt sie, doch einfach zum Baden fahren. Lass uns die alten Räder nehmen, über Wiesen und Feldwege zu einem hübschen See, mit einsamen Buchten, grünem Wasser und sattem Gras. Und Ameisen und schreienden Kindern und hoffentlich nicht zu vielen Scherben im Wasser, könnte man anmerken, aber es ist heiss, die Altstadt ist stickig, und draussen im Auwald, unter mächtigen Eichen, reihen sich entlang der Donau die Seen und Altwasser aneinander. Er ist eine ganz eigene Schönheit, dieser naturbelassene Wald, und unten im Wasser grundelt der Waller, bis zu vier Meter lang und 80 Jahre alt, ein urtümliches Tier, und anderes, das man in überfüllten Freibädern für Eintritt nicht zu sehen bekommt. Und so pumpe ich Reifen auf, stelle ihren Sattel ein, und schnell haben wir die Stadt, den Lärm und die schlechte Luft hinter uns gelassen.

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Der Weg führt durch das Westviertel, ich zeige auf Häuser und erzähle die Geschichten ihrer Bewohner, der Apothekertöchter und Unternehmersöhne, die heute in alle Welt verstreut sind, ich berichte von früher und dem Altern, und dann biegen wir ab in den Wald, wo es nur noch Natur, den Fluss und den Feldweg gibt. Keine Klassen mehr, keine Frage nach PS und Preis, nur noch sirrende Speichen in der Sonne. Das Westviertel mit seinen Standesunterschieden fällt zurück, und am Ende wartet nicht der Tegernsee mit seinen Topwohnlagen am Wasser auf uns, sondern nur ein grosser Weiher ohne Anwohner, aber dafür mit vielen kleinen Buchten zwischen Schilf. Zwei Menschen auf dem Rad auf dem Weg zum See, das ist alles.

Alles andere ist in diesem Augenblick unwichtig. Die Herkunft, die Erziehung, die Karriere, die man zu machen gedenkt, oder auch nicht, die Marke der Schuhe und Reisepläne für ein grosses, wohlgebildetes Vielleicht, wenn man eine passende Zeit für Beide finden sollte. Nut zwei Radler in der Natur, so wie jeder, es ist eine simple Freude und jeder, der entgegenkommt, scheint sie auch so zu empfinden. Auch darf jeder an den See, was man erst zu schätzen lernt, wenn man in einer Gegend wohnt, wo der Zugang trotz anderslautender bayerischer Verfassung teilweise verwehrt wird. Fast könnte man sozialromantisch werden, und sich freuen über die Freiheit von irgendwelchen Klassen und Grenzen, die überall trennen, nur hier, am See, am Samstag nicht, da kann jeder, niemand muss, und alle haben nur die Fläche des Badetuches als ihren geliehenen Besitz.

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Man sucht sich einfach sein Platzerl, es ist genug für alle da, manche mögen es eben mit Trubel, andere möchten nicht gestört werden, der See hat für alle genug zu bieten, fast wie eine ideale Gesellschaft. Man liegt, man liest, man tut niemandem etwas zuleide, die Sonne scheint für alle, und so könnte man natürlich auch auf Ideen kommen wie: Mehr Allgemeineigentum. Vielleicht auch: Mehr Chancengleichheit. Wenn jeder zum See kann, warum sollte nicht auch jeder reich oder gebildet werden können? Theoretisch geht es schon jetzt, aber man sieht allenthalben, dass der Staat zur Oligarchie verkommt, man spottet der Aufsteiger und achtet nicht der Mittelschichten Ängste, dass es wieder wie 1929 wird. In den folgenden Sommern waren hier am See auch viele Leute, die ihre Wohnungen nicht mehr bezahlen konnten und hier draussen kampierten; das war weniger schön, und es sollte schon so bleiben, wie es ist.

Ausserdem, diese unerträgliche Arroganz, die man mitunter für Angehörige anderer Schichten empfindet: Was ist denn schon der Unterschied zwischen uns? Jeder hat so seine Vorurteile, jeder möchte seine Eigenheiten behaupten, aber hier am See sieht man doch, dass es auf der untersten Ebene des Wohlbefindens sehr gut geht, das Wasser ist bacherlwarm, und freundlicherweise halten sich auch alle an das Gebot, im Auwald nicht zu grillen. Leben, leben lassen, die eigenen Dünkel ob der eigenen, klassischen Bildung bleiben genauso zurück wie der tiefergelegte Golf der anderen am Parkplatz. Ab und an geht jemand vorbei, alle sind zufrieden, Badende, Radler, und oh, da halten ja auch welche an. Am Weg hinter der gut 20 Meter breiten Bucht, neben der noch eine andere wäre. Sie haben Transportanhänger an den Rädern, laden ein Zelt ab, und dann kommt ein vielleicht 18-jähriger zu See und stellt keinen halben Meter von meinem Handtuch entfernt seine Angeln auf, mit einem hochtechnisierten Alugestell, und wirft sein Blei direkt neben mir ins Wasser.

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Er, lässt er mich feixend wissen, gedenke nun das ganze Wochenende hier zu bleiben und genau hier zu angeln, er gedenke auch nicht wegzugehen, denn er habe d’Fisch ogfuadad, und wir könnten schon schwimnmen, ihm sei das egal, er würde dann einfach über uns hinwegwerfen. Mit welchem Recht? Nun, natürlich gar keinem, hier ist Baden und Angeln gleichermassen erlaubt, aber es ist eine schöne Bucht, und es ist offensichtlich seine Absicht, mit seinem Freund hier zu bleiben. Der feixt von seinem Klappstuhl, den er in den Weg gestellt hat, und raucht. Sie sind offenkundig der Meinung, dass es ihr See ist. Und dass wir stören.

Es gehört nicht viel Phantasie dazu, wie sich diese Leute das Leben hier vorstellen, denn sie haben alles dabei, was man nach ihrem Ermessen für einen angenehmen Abend braucht: Ein Hackl zum Fischetotmachen, Plastikstühle, ihre lächerlichen Gameboyangeln, jede Menge Bier und vermutlich auch einige Lacher, wenn sie erzählen, wie der Anführer hier den See von Anderen gereinigt hat. Dreist, rücksichtslos, ohne falsche Bescheidenheit oder jeden Anflug von Höflichkeit. Ich weiss nicht, ob alle Mitglieder des Anglerclubs von Gerolfing so sind. Vielleicht liegt es am Sport, an den Eltern, am TV-Konsum, an der Schicht, ich weiss es nicht.

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Aber ich weiss, dass jeder Einzelne bei uns im Westviertel massivste Probleme bekommen hätte, wenn wir uns jemals so benommen hätten wie diese, dem Aktivwortschatz nach zu beurteilen, Angehörigen der nicht Allerbesten Kreise. Über dem Sirren der Speichen zurück nach Hause muss ich mir wirklich Mühe geben, mir zu sagen, dass es dennoch ein paar sehr schöne Stunden am See waren, dass nicht alle so sind, dass sie nichts dafür könn – nein, das kann ich wiederum nicht. Natürlich können die was dafür. Und natürlich bin ich froh, dass es Regeln, Immobilienpreise, gesellschaftliche Ächtung und Chancenungleichheit gibt, die dafür sorgen, dass ich normalerweise nur mit Leuten zu tun haben, die ihre Schlechtigkeit, wenn sie denn vorhanden ist, zumindest verbergen müssen. Dass ein Bewusstsein für das da ist, was man tut, und was nicht. Arroganz als Lebenskonzept ist ohnehin eine simple Lösung für alle Fragen gesellschaftlicher Ungerechtigkeit, und wie leicht, wie spielend leicht könnte man sich bei jeder Gelegenheit diese Angler vorstellen und sich denken: Sollen sie doch mehr Steuern zahlen, wenn sie sich solche Angeln leisten können. Sollen sie doch bis 75 arbeiten, dann stören sie auch nicht als fiese Frührentner. Man muss an sich arbeiten, um all das wegzuschieben. Es ist nicht leicht, es ist so schwer, wie der Sommertag davor schön war.

 Unten im See aber treibt der Waller dahin, und träumt von einer Anglerwasserleiche, aufgequollen, violett und butterweich.

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263 Lesermeinungen

  1. Don Alphonso, "Es könnte so...
    Don Alphonso, „Es könnte so einfach sein, ist es aber nicht“ oder „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben,…“ Es wäre schön, wenn sich alle auf ein Leben-und-leben-lassen einigen könnten, aber das liegt nach meiner Erfahrung nicht in der Natur des Menschen. Die meisten sind egoistisch, und sie wurden/werden dazu erzogen, oder wie soll ich einen Slogan eine Bank „Unterm Strich-zähl ich“ interpretieren. Das schlimme ist, daß es keine Gegenwehr gibt ohne sich auf das gleiche Niveau zu begeben.

  2. Ich würde mir manchmal...
    Ich würde mir manchmal wünschen, Sie würden diese oft so umwerfenden Texte veröffentlichen, d.h. lesbar machen für solche Momente am See oder am Meer, bei denen einem die Begegnung mit solchem Gesindel – im Spanischen existiert das schöne Wort „gentuza“ dafür – erspart bleibt. Aber wo wäre ein Meer dafür!
    Das heißt: ich würde das gerne einst in Buchform in der Hand haben. Ein Lesecomputer gleich welcher Art reicht da nicht und niemals heran. Und: ich hoffe auf die subtile Rache des Wallers, auf die natürliche, beiläufige Korrektur und damit die Ermöglichung eines Leben und Leben lassen. Dies ist die wahrste und erstrebenswerteste Utopie von allen. Gruß aus Wien.

  3. Hallo Don,
    in Ihrer Gegend...

    Hallo Don,
    in Ihrer Gegend sind die Manieren noch gepflegter. Das geht leider noch viel dreister.
    Vielleicht hatten Sie Glück das es nur 2 waren.
    Frech kommt weiter, frecher kommt noch weiter. Diese Lehre bekommen wir doch jeden Tag vorgeführt.Also immer noch einen drauf setzen.
    Die Gesellschaftsdesigner von Heute arbeiten doch genau zu diesem Ziel hin. Wenn sich die Leute schön gegenseitig an den Hals gehen, dann ist es für die Führung nicht so stressig.
    Falls Sie sich die Gesichter gemerkt haben, dann werden Sie früher oder später sehen, die liegen auch regelmässig vor ihrem Haus herum „voll wie ein Pisspott“.
    Aber wie stand hier im letzten Thread : die unterscheiden sich nur durch Augen- und Haarfarbe.
    Ich habe mich informieren lassen das es ein Spiel in diesen Kreisen gibt : „Fresse klatschen“ (heisst wohl wirklich so….). Da trifft man sich um „spontan“ eine Massenschlägerei zu veranstalten. Ein beliebter Treff ist an der polnischen Grenze, mit den Intelligenzbestien der drübigen Gesellschaft (jo, die scheinen auch solche zu haben), jeweils am Wochenende.
    Die Polizei fährt dann bei Morgengrauen durch den Wald (mal deutsche Seite mal polnische) und schaut ob einer ganz liegen geblieben ist.
    Es gibt sogar Regeln.
    Keine Schusswaffen und nur Holz als „Schläger“.
    Es lebe der Sport……….. war das von Fendrich ?

  4. Werter Don, schöner letzter...
    Werter Don, schöner letzter Satz! Angestaute Wut kann die Phantasie mächtig anregen, gell?

  5. Ja, diese Oberschichtsblagen...
    Ja, diese Oberschichtsblagen san einfach lästig. Erziehungsverwahrlost, grob. Erfolgreich auch, denn frech kommt weiter.

  6. Gameboyangel ist...
    Gameboyangel ist schoeeeeeeeeeen! Anglerwasserleiche ist noch schoener.
    Haben Sie nicht noch weibliches Fettfleisch oben ohne aber mit Kofferradio vergessen?

  7. Mein ganzes Mitgefühl ! Der...
    Mein ganzes Mitgefühl ! Der Waller taucht ab und wird schön alt und der radelnde Seebesucher sucht sich ein neues Platzerl und kann sich seines vorhandenen Be-wusstseins, fur das was richtig oder falsch ist, sicher sein. Übrigens kann man ähnliche Szenen auch mit Älteren erleben, meiner Erfahrung nach sogar häufiger.

  8. Lieber DA
    gut 50 km nördlich...

    Lieber DA
    gut 50 km nördlich rund um Schwandorf gibt es ausreichend aufgelassene Braunkohlengruben, die jetzt Seen sind. Ihr See scheint ja eine ähnliche Vorgeschichte…?

  9. ego, nun, was mich anging, so...
    ego, nun, was mich anging, so habe ich beim Heimfahren die ghanze Breite des Weges in Anspruch genommen, so dass der Herr im Stuhl wegrutschen musste. Ich denke, Selbstbehauptung ist in Ordnung.
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    Curzio, vom Waller lernen heisst gedulden lernen. Auch in´Sachen Buch – nur fände ich es irgendwie weniger gut, Onlinekolumnen einfach abzudrucken.

  10. Holly01, ich weiss, hier ist...
    Holly01, ich weiss, hier ist man noch halbwegs sicher wie der Waller im Trüben. Nicht absolut, aber es genügt mir das Wissen, dass die es in ihrem Dasein nie besonders weit bringen werden, denn DRängler gibt es immer uzu viele. Überangebot zahlt sich im Kapitalismus nicht aus.
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    FS, ach, Wut… eher Resignation und die Hoffnung auf ein Schicksal, das nicht nett ist, aber auch noch nicht mal Angler als Wurmn wieder auf die Welt kommen lassen muss.

  11. Schnurpelchen, von Oberschicht...
    Schnurpelchen, von Oberschicht war da nichts zu merken.
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    Filou, ich sehe es mit einer gewissen Befriedigung, dass bei diesen Leuten keine Partnerin zu finden war, die einer Löschúng ihrer Anlagen aus dem menschlichen Genpool entgegen stünde.

  12. milan, nach meine n...
    milan, nach meine n Erfahrungen sind Angler sehr oft Revierangeber. Ich war mal mit meiner Liebsten und dem Hund an der Donau spazieren, als einer von denen nur bei unserer Erscheinung wegen dem nun wirklich lieben Bernhardinermischling seine Machete zückte und damit herumfuchtelte. Da musste sich dann die Polizei drum kümmern.
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    BertholdIV, bei uns sind es abgeschnittene Altwasser der Donau, also weitgehend natürliche Gewässer. Ab und an natürlich ausgebaggert, aber normalerweise selten tiefer als 4 Meter.

  13. @Don Alphonso,...
    @Don Alphonso, Hahahahahahahaha! Ist ein Trost, was?

  14. Ach, danach hat es ziemliuch...
    Ach, danach hat es ziemliuch geregnet, ich glaube nicht, dass die grossen Spass hatten. Aber ich war im Trockenen mit angenehmer Begleitung, und das Gratin schimmerte im Kerzenlicht.

  15. Werter Don,
    ich kann Ihre...

    Werter Don,
    ich kann Ihre Aggressionen gut verstehen, es will einem einfach nicht in den Kopf warum die elementarsten Umgangsformen nicht in den Kopf mancher Menschen wollen. Mein eigener Eindruck ist dass die Toleranz (nach Harald Schmidt: Mischung aus Ekel, Verachtung und Mitleid) im Alter eher abnimmt, und man einfach nicht mehr gewillt ist, diesen Unflat hinzunehmen. Ich versuche immer zu beherzigen, dass meine Grenzen da sind, wo die des anderen anfangen, damit fahre ich ganz gut. Auch bei uns zu Hause wäre dieses Verhalten nie gebilligt worden. Zur Beruhigung sagt ein Freund immer: Lass doch, die lachen über uns, wir lachen über die, aber zuletzt werden wir lauter lachen.
    Schöne Grüße aus dem Norden,
    Moritz

  16. Nun, als Bergwanderer möchte...
    Nun, als Bergwanderer möchte ich aber zum Beispiel dem Autoren auch nicht auf seinem Mountainbike begegnen, wenn er von seinem Hausberg den schmalen Pfad herunterprescht und mich zum Satz in die Büsche zwingt, oder als Opelfahrer auf den Pässen, wenn ich die ewigen Bauwerke des HERRN bewundere, und von einem gen Italien preschenden Don Alphonso fast ins Schotterfeld gezwungen werde, weil er die Serpentinen so toll anschneidet, das meine Fahrspur plötzlich weg ist. Da bleibt nur der Trost, daß vor Gott und dem Verkehrsrichter im wesentlichen noch Gleichheit herscht.

  17. Wenn mir sowas passiert, bin...
    Wenn mir sowas passiert, bin ich immer ganz hin- und hergerissen. Einerseits sage ich mir, daß das im Großen und Ganzen doch eine Bagatelle ist. Dann denke ich mir, daß es irgendwie an Gewaltanwendung seitens dieser unerzogenen Menschen grenzt und ich drücke meine Abscheu doch ungehalten aus, denn man kanns ja nicht so hinnehmen, oder? Das wächst sich sonst zum Terrorismus aus. Und dann komme ich mir vor wie ein Spießer. Es scheint, daß man diesen Kampf nicht gewinnen kann.

  18. Heute gehört uns das...
    Heute gehört uns das Westviertel, und morgen die ganze Welt! Weiter westlich, in Kanada, sollen sie noch ein paar freie Buchten haben, wo unser Don nebst Gespielin etwas Romantik und mehr in freier Natur geniessen könnte. Chillen am See in der BRD. Köstlich! Dabei kann unser Don noch von Glück sagen, dass seine ihn abblitzen lassenden Mitbürger ihn in der hier noch verbreiteten Muttersprache abgewimmelt haben. Willst Du eine in die Fresse, he, Alter, was guxxdu, zieh Leine, sind doch die freundlichsten Grüße von Neubürgern aus den gelobten Ländern. Irgendwo geht eine Schere auseinander, sagen die Experten. Ich fürchte eher, da klappt ein Messer auf.

  19. specialmarke, nachdem ich auch...
    specialmarke, nachdem ich auch meistens als Fussgänger im Berg bein, fahre ich da stets besonders rücksichtsvoll, und habe immer die Hand an der Bremse. Sc´hliesslich hat niemand etwas davon, wenn die Berge unsicherer werden. Und die Pässe sind ohnehin meist recht opelfrei, wenn ich fahre.
    .
    sylvia, ich denke, man sollte denen schon dasd Gefühl mitgeben, dass es nicht unwidersprochen geht.

  20. Höflichkeit und...
    Höflichkeit und Rücksichtnahme – wer das nicht kennt hat wohl keine Kinderstube nie nicht besessen….
    .
    Die Frage ist doch: Wie erziehe ich meine Umwelt – entweder dazu – oder sonst so, wie ich es für richtig halte. Keine einfache Sache, das stimmt. Haben Sie sich, bester Don, in irgend einer Weise gegenüber diesen Kinderchens dahingehend geäussert? Manchmal braucht es ein freundliches jedoch deutliches Wort.
    .
    Natürlich nur, wenn keine körperliche Gewalt droht (siehe HG333) – dann ist Rückzug schon aus Selbstschutz sicher weiser.

  21. Werter Don,
    mein Mitgefühl...

    Werter Don,
    mein Mitgefühl für diese Begegnung mit solch unerfreulichen Zeitgenossen. Aber es könnte schlimmer sein – Sie erwähnten zum Beispiel nichts von batteriebetriebener Beschallung….
    Ich denke, Sie haben Recht, wenn Sie da eine Art Revierverhalten erkennen – solche Leute treten meiner Erfahrung meist konzentriert an gewissen Stellen auf – anderswo ist man weitgehend davon verschont (wobei das rücksichtslose Rauchen schon ein leider sehr globales Phänomen ist).

  22. Werter Don, Danke für Ihre...
    Werter Don, Danke für Ihre Rücksichtnahme, aber warum sind die Pässe opelfrei, wenn Sie fahren? Vielleicht traut man sich nicht mehr, als Opelfahrer…
    Der Mitmensch ist der größte Feind des Menschen. Amsterdam ist so schön, wenn nicht die ganzen Touristen da wären. Wie schön wären die Dolomiten, wenn sie nicht gleichzeitig von Scharen fetzigst gekleideter Italiener bevölkert wären, die von einem Wanderführer mit Megafon in die Bergwelt eingeführt werden. Die Waldluft röche würziger, wenn nicht dauernd Scharen schweißstinkender Jogger an einem vorbeikeuchen würden. Das Klackern der Nordic-Walker, ich kann es nicht mehr hören. Und mein Hund ist nicht einmal mehr auf landwirtschaftlichen Wegen sicher, auf denen irgendwelche Zeitgenossen mal wieder einen Streckenrekord hinlegen wollen, im Auto natürlich. Ist nicht Fußballirgendwasmeisterschaft? Es gibt so viele Schwerhörige, die die TV-Übertragungen auf ihrem Balkon genießen wollen. – Ich genieße mit…oh Achtsamkeit, wo bist Du geblieben?

  23. Gibts auch ein Foto von der...
    Gibts auch ein Foto von der Picknickdecke aus Damast mit Silberkännchen oben drauf?

  24. Don Alphonso, ´s war ;-) nur...
    Don Alphonso, ´s war ;-) nur ohne erklärendes Ikon.
    .
    Reizvoll wären Gedanken zum Umgang mit ungezogenen Menschen, z.B. Trinker vor dem eigenen uralten Haus oder Rotzlöffel am See. Knigge hatte im „Umgang mit Menschen“ so seine Gedanken (höflich ausweichen, wenns nimmer geht aber auch: Verachtung spüren lassen), die heute aber nicht mehr taugen. Den Rotzlöffel ansprechen oder gar tadeln – das könnte die Gesundheit gefährden. Die eigene. Also was tun?

  25. hansgeier333, wenn ich...
    hansgeier333, wenn ich gelegentlich Abends hier am Fluss die Leute grillen sehe muss ich jedoch sagen, dass die mit Migrationshintergrund – oft mit Kind und Kegel – sich meist wesentlich zivilisierter verhalten, als die Einheimischen.
    Ist natürlich immer eine Frage, in was für einer Gegend man sich gerade befindet…

  26. Guten Tag (Oder soll ich Petri...
    Guten Tag (Oder soll ich Petri Heil sagen?),
    Angeln verbinde ich immer mit schweigsamen älteren Herren, die still am See/Fluß sitzen und geduldig warten, ob was passiert. Rechts die Würmer für die Fische, links die Brotdose für den Angler. Ansprache sei nicht ratsam, hab ich als Kind gelernt. Fliegenfischen geht glaubich anders, kenne ich aber nur aus 3. Hand. In dieser ‚Sportart‘ hat es also scheint’s einen sogenannten Paradigmenwechsel gegeben. Wenn die von Ihnen beobachtete Erscheinung typisch sein sollte, wird nicht mehr die Ruhe gesucht, sondern der Krawall. Und es wird nicht mehr bei Sonnenaufgang gefischt, sondern in der prallen Sonne. Hoffentlich greift dieses Phänomen nicht auf die Jäger über.
    Gruß vom breiten Fluß K

  27. Obwohl ich nicht für sozial...
    Obwohl ich nicht für sozial segregiertes Leben bin, gehe ich mit dem Hund nur noch in Gegenden die fest in bürgerlicher Hand sind spazieren. In dem von öffentlicher Hand hübsch angelegten Freizeitgelände mit Badeteichen (Ziegelteiche, da lebten die tschechischen Ziegelarbeiter der Ringstraßenzeit in Erdlöchern, der jüdische Arzt und Sozialdemokrat Dr. Viktor Adler kümmerte sich um sie) wurde ich schon zweimal mit gezücktem Messer um Geld angegangen, zu den Teichen, in denen auch mein Hund gern schwimmen würde, habe ich mich gar nie getraut, weil dort den ganzen Tag die Junkies und Sozialfälle mit ihren Kampfhunden lungern. Auch inden Grüngebieten in denen viele türkische Familien grillen ist man mit Hund nicht gern gesehen, und es gibt bereits Gerichtsurteile zu „ortsüblichem“ Verhalten, die besagen, daß Klavierspiel in bürgerlichen Bezirken geduldet werden muß, nicht hingegen in Arbeiterbezirken, weil „nicht ortsübliche“ Musik. – Als Waldbesitzer in Tourismusgegenden ärgert man sich über Biker-Rotten, die das Wild aufstören, unverrottbare Abfälle
    (Aludosen von Energydrinks und kleine Klingen mit denen die scientistischen Jogger sich anritzen um einen Belastungstest an sich vorzunehmen) hinterlassen , Leute die ihren Hund nicht daran hindern frischgesetzte Kitze zu reißen und jene die gern im Wald Feuer machen.

  28. Lieber Don, ich verstehe Ihren...
    Lieber Don, ich verstehe Ihren Ärger zutiefst, aber glauben Sie mir: die Westviertelgesellschaft mag in Ihrer Generation noch zu Anstand und Rücksicht erzogen worden sein. Wo aber auch diese Generation völlig versagt, ist bei der Erziehung ihrer eigenen Kinder zu diesen Tugenden. Gehen Sie mal in ein Restaurant und geben einer Westviertel-Familie mit zwei Kindern zu verstehn, dass diese zu laut sind und vielleicht besser nicht um die Wette rennen sollten – da ist auch in dieser Schicht ganz schnell Schluss mit Rücksicht und guter Erziehung.

  29. Das mit dem...
    Das mit dem Allgemeinheitsgebot ist eben eine zweischneidige Machete. Einerseits verhindert es die Starnbergisierung mancher huebscher Seen, andererseits geht es dann halt auch auch vor Ort bisweilen doch recht „gemein“ zu. Die Uebernutzung oeffentlicher Gueter (von Wert) ist ein wirtschaftswissenschaftliches Prinzip, siehe Link. Gleiches gilt auch fuer Universitaeten, die unterbegabte Westviertelbewohner teilweise auch gewaltig verstopfen – sich dabei vorzugsweise wie Herr Vorstand persoenlich mit ihren Verbindungsluftschlangen um die Wampe auffuehrend – und dabei die Intelligenz im sozialen Aufstieg behindern. Das waere auch mal was fuer den Waller, allerdings schwimmt Fett ja leider oben, kommt er dann nicht mal ran. Wie man so schoen sagt, der Fisch stink halt oft doch vom Kopf zuerst, die Angler auf dem Weg ins Nirvana sind u. U. nur Plagiateure („…here we are now, imitate us!“)?

  30. Lieber Don Alphonso,
    ich, als...

    Lieber Don Alphonso,
    ich, als sogenannte Tochter der gehobenen Mittelstandes, wohne und bewege mich ausschließlich in „meinen“ Kreisen und höheren. Von gutem Benehmen sehe ich da allerdings auch nichts. Es ist ein Irrglaube, zu meinen, dass mit Wohlstand und sogar Studienabschluss auch proportional Anstand und zwischenmenschlicher Respekt steigen….Leider! Ich war mit den reichsten Kindern der Stadt auf dem privaten Gymnasium: Neureichen sowie Adelsfamilien. Am besten benommen haben sich die polnischen und jüdisch-russischen Emigrantenkinder. Der Rest war zu 70 % menschlicher Abschaum.
    Gutes Benehmen und würdevoller Anstand sind in Deutschland schon längst kein anerkannter, gesellschaftlicher Wert mehr. Und Bildung? Nur noch schick auf saturierten Parties. Fahren Sie mal nach Polen oder Tschechien. Dort sehen Sie auch bei der „Unterklasse“ noch große Gesten und wirklich verinnerlichte Höflichkeit.
    In Deutschland ist das schon längst „out“.

  31. einer Ihrer besten texte bis...
    einer Ihrer besten texte bis jetzt…werde gleich mal sehen,wie ähnliche aktionen hier bei uns im münsterland funktionieren…meine freundin wirds zu schätzen wissen…und Ihr letzter satz ist im geist von baudelaire…les fleurs du mal…hochachtungsvoll

  32. hansgeier333, nur, weil die...
    hansgeier333, nur, weil die Leute da nur des Bayerischen mächtig sind, heisst es nicht, dass sie nichrt auch ähnliches vonb sich geben, wenn sie bezecht sind, leider. In der Konsequenz geht man dann eben an den Tegernsee und schaut, dass man alleine bleibt.
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    Kopfgeburt, natürlich wollte ich wissen, warum gerade hier und nicht 20 Meter weiter, aber das war denen offensichtlich egal. Es war alles genau so an der Grenze, aber wir wollten ohnehin bald heim. Ich hofe, sie versuchen das irgendwann mal bei einem Herrn, dessen Rockerfreunde gerade noch im Anmarsch sind.

  33. wir wurden einander zwar noch...
    wir wurden einander zwar noch nicht vorgestellt,
    ich erlaube mir dennoch Ihnen als Dank für den schönen Beitrag ein Haiku zu schicken;
    der See
    ein Frosch
    das Geräusch

  34. Lieber Don,
    ihr Stil ist...

    Lieber Don,
    ihr Stil ist wirklich gut, das muss ich mal sagen, Sie haben eine sehr angenehme „Schreibe“.
    Aber meinen Sie wirklich, dass Dreistigkeit schichtenabhägig ist? Kennen Sie das Wort „Schnösel“ und sind Sie einmal Schnöseln begegnet? Ob sich jemand schlscht benimmt oder nicht, hat etwas mit Erziehung zu tun, nicht mit der Herkunft. Geld in der Familie gleich gute Erziehung ist ja wohl ein Trugschluss.
    Vielleicht ist meine Toleranz mit Schnöseln auch etwas überstrapaziert worden in den letzten Jahren (sollte ich „Semestern“ sagen?) , aber mir begegnen Schnösel wesentlich häufiger als dreiste Ostviertel- oder Talkinder.

  35. @ mark singhofen : Ich...
    @ mark singhofen : Ich schätze es bräuchte eine halbe Stunde und es würden sich ein paar finden, die mal nachschauen gehen, was für ein Pöbel sich da breit machen will. Die Handygeneration im Münsterland ist fix.

  36. Ein schöner Text. Er animiert...
    Ein schöner Text. Er animiert dazu raus zum Baggersee und selbst erleben, was da steht geschrieben. Denken Sie sich nichts. Viele glauben, Gerolfing wäre durch die Regentschaft von Hermann R. so geworden. Alle irren sie. Die Gerolfinger, immer schon ein seltsames Volk. Selbst wenn man leicht bierduselig vom Barthelmarkt mit dem Sonderbus gen Stadtmitte fährt, ein Gerolfinger ist immer dabei: noch betrunkener, noch frecher, noch arroganter.

  37. Anna Karenina, Sie haben...
    Anna Karenina, Sie haben recht, es existieren tatsächlich in der polnisch-slowakisch-tschechischen Ecke einige Gegenden, wo sich die traditionelle kaiserlich-königlich-österreichische Unterwürfigkeit noch erhalten hat. Die Unterklasse küsst den Herren heute noch die Hand, wie es sich dort gehört. Doch die Geschmäcker sind halt verschieden. Was Sie als „große Gesten und verinnerlichte Höflichkeit“ beeindruckt, halte ich für ordinäre Speichelleckerei.
    Chacun à son goût.

  38. @hansgeier333: In Kanada...
    @hansgeier333: In Kanada können Sie aber auch nicht mit dem Fahrrad vom Westviertel zum nächsten entlegenen See fahren. Auch dort gilt: wo viele Menschen sind, ist man nicht alleine. Und Idioten gibt es überall, auch dort.
    Es gibt ja auch in Deutschland Gegenden, wo sie in Ruhe baden könnten, ohne irgendwelche Angler befürchten zu müssen. Nur: da ist eben auch weit und breit nichts.

  39. Werter Don,
    wieder fein...

    Werter Don,
    wieder fein beobachtet und fein formuliert.
    .
    Ich hatte ein ähnliches Erlebnis, ohne Freundin, aber mit Hund ( kräftiger Boxerrüde ), der angesichts der „Zuwanderer“ heftig knurrte und bellte – vor allem da er angeleint war.
    .
    Man war per PKW so nah wie möglich rangefahren. Man sah sich um, man überlegte ( ich dachte nicht daran, den Hund zu beruhigen ). „Ist der immer so“? „Nein, nur wenn man ihm zu nahe kommt“. „Man wolle jetzt hier angeln“. „Das würde ihm wohl nicht so sehr gefallen“. – Man überlegte. Man trollte sich.
    .
    Wie sagte Jaspers: „Es gibt kein Machtvakuum“.
    .
    Gruß Hanskarl

  40. liebe sylvia, diese drängler...
    liebe sylvia, diese drängler sind die wahren spiesser, und jeden alters.
    .
    liebe Anna_Karenina, wissen sie eigentllich, wie sehr sie recht haben? gerade mit polen habe ich uneingeschränkt die besten erfahrungen gemacht, was manieren anbelangt. und formvollendete handküsse (und nicht etwa die hand mit feuchter pranke umfassend und dann ausgiebig abschlabbernd), wahnsinnig herzlich, nur die – m.e. ohnehin gebotene – distanz sollte man auf alle fälle wahren.
    .
    lieber Don Alphonso, als gemeine abwehrwaffe gegen die angler wäre eine stulle mit ganz viel harzer käse obenauf (wenn s i e so etwas herunterbekämen, ich nie)
    – oder eine akustische gitarre mit klassischen stücken und gesängen, gerne kirchlich, und vielleicht ein wenig falsch, dafür durchdringend gesanglich begleitet, musikalisch untermalt von einer klarinette.
    oder freejazz als reissleine.
    oder die ortsgruppe von peeta, die die würmer befreit und die fische beruhigt.
    .
    in der münchner u-bahn-station odeonsplatz wissen sie schon, wieso sie klassische musik aufspielen lassen.
    .
    ein meeresstrand im hochsommer ist auch so etwas feines: kommt kein frisbee angeflogen, ist es ganz sicher ein paniertes kleinkind oder ein sand schleudernder berner sennenhund.
    .
    lieber Filou, sie ärmster, das geht ja schon seit tagen so. da ich ihnen keinen korken vorschlagen möchte, lieber folgende rezepte zum aufbau der – ähem: d4rmschl€imhaut (da sie wohl die absoluten reistage schon hinter sich haben werden): gedämpftes gemüse (keine möhren oder zwiebeln!), etwas gedämpfter fisch (nicht der aus dem obigen tümpel), wenn er schon schmeckt, oder nur ganz leicht angebratenes hähnchenfleisch ohne haut, in etwas wasser gar gekocht, nur salz, pfeffer. zwieback, wann immer echter hunger aufkommt. morgens zwieback mit marmelade und tee. dann allmählich hocharbeiten auf fettarmes krankenrisotto.
    wenn man merkt, dass es hilft, schmeckt sogar diese diät.
    und es gibt hoffnung: im genesungsfall gibt es reiswein! und calvados! en vlees kroketten! ca ira!

  41. Geehrter DA, schön, dass sie...
    Geehrter DA, schön, dass sie über die Freuden der kleinen Leute schreiben, das können wir im Westviertel gar nicht mehr.
    Wir könnten uns hier auch mal über die Vorzüge der einfachen Frauen unterhalten.
    Namentlich die Westvierteldame schlittert doch zusehends in die Krise.
    Widerspruch? Bitte gern.

  42. Soso, nun sind auch schon die...
    Soso, nun sind auch schon die Angler papageiisiert (nach den Mountainbikern) und drängeln sich zu den Schwimmern. Ich hoffe, daß dieses Grüppchen ob seiner Aufdringlichkeit beim nächsten Mal mindestens seines Bierkastens verlustig geht. Auch die Würmer könnten vielleicht ein wenig Freischwimmen üben, und die Boilies schmecken den Fischen sicher auch aufs Mal.

  43. Ein Lob der Hoeflichkeit. Vor...
    Ein Lob der Hoeflichkeit. Vor vielen Jahren war ich Ostdeutschland mit einem ehemaligen Studienkollegen aus Nahost unterwegs. Abends gab ich die halbgegessene Mahlzeit dem Kellner zurueck, weil’s wirklich das Allerletzte war. Ich gab sie zurueck mit einer meiner charmantesten Ausreden (normalerweise empfehle ich, den Koch zu erschiessen).
    Studienkollege: Das war jetzt aber sehr nett gesagt. Sehr hoeflich. Ungwoehnlich fuer dich.
    Ich: Wenn ich sehr, sehr hoeflich bin, bin ich stocksauer. Das ist Arroganz.
    .
    Tja, und irgenwann kriegte ich mit seiner Mutter Theater. Da war ich wieder sehr hoeflich. Ende einer langen, langen Freundschaft.

  44. Mann muss nur lang genug am...
    Mann muss nur lang genug am Fluß sitzen, dann schwimmt die Leiche deines Feindes vorbei.
    In diesem Sinn wünsche ich entspanntes warten an den heimischen Gewässern.
    Der Waller macht es vor.

  45. Da sehen Sie mal, lieber Don,...
    Da sehen Sie mal, lieber Don, wie wichtig es doch wäre, über ein gut durchtrainiertes Gesinde zu verfügen. Einen Butler mit dem schwarzen Gürtel.
    .
    Sie immer mit Ihren Bürgerlichen Tugenden. Ein Bürger ist jemand, der von klein auf dazu erzogen wurde, körperlichen Konfrontationen unter allen Umständen aus dem Weg zu gehen.

  46. Klassenzugehoerigkeit drueckt...
    Klassenzugehoerigkeit drueckt sich auch in der Wahl der richtigen Unarten in der Adoleszenz als. Baden im Springbrunnen im alkoholisierten Zustand und das Anpoebeln der Spiesser die frueh zur Arbeit muessen ist garantiert stilvoller als das Angeln am See mt einer Kiste Bier und Indiaktor eines hoeheren Durschnittseinkommens in der spaeteren Erwerbsphase.
    Das Stereotyp des gewaltbereiten bildungsfernen Rocker (Bikers)
    trifft so nicht ganz zu. Ein Beispiel ist Bikers Against Child Abuse.

  47. frage an den Hausherren ......
    frage an den Hausherren … wie würdens reagieren, wenn die angler morgens an ihrem privatstrand sitzen würden ?
    .
    @ expat … deswegen differenziert man vermutlich auch zwischen bikern und rockern. den midlifekriselnden apotheker mit der fatboy unterm hintern würde ich auch niemals als „Rocker“ verbuchen. das ist den netten herren mit dem „red light crew“ patch vorbehalten (und was es da noch so alles gibt)

  48. Das Stereotyp des...
    Das Stereotyp des gewaltbereiten bildungsfernen Rocker (Bikers)
    trifft so nicht ganz zu. Ein Beispiel ist Bikers Against Child Abuse.
    .
    das sehe ich in letzter zeit öfter auf heckscheiben und es sind keine kleine wagen:
    .
    todesstrafe für kinderschänder!
    .
    expat, sie wollen mir sagen, das sind spektabilitäten und magnifizenzen?

  49. donna laura@:Der richtig...
    donna laura@:Der richtig „angebrachte“ Handkuss ist lediglich eine Art Darüberbeugen,
    noch nicht einmal der Atem darf die Dame tangieren. Distanzdifferenzierungen müssen grundsätzlich der Dame vorbehalten bleiben. Freiherr von Knigge liess es in seinem Buch „Über den Umgang mit Menschen“ eher beim Allgemeinen bewenden, sodass „Mann“ sich auf seine natürliche Contenance besinnen sollte.
    Dieser Aufkärer hatte übrigens kein direktes Benimmbuch geschrieben wie fälschlicherweise angenommen wird.
    Der Kavalier selbst ist einfach von Haus aus distinguiert, zumindest Damen gegenüber, ob diese nun vom Herkommen adlig, bürgerlich oder Arbeiterfrau sind, spielt keine Rolle…..
    orgeLoma@:Vor solchen Namen wie Monteverdi, Schütz, H.I.F. Biber, Purcell wird alle schnöde bräsige Arroganz von dickbäuchigen Bierdeckeln zu Nichts.
    HansMeier555@: In der Tat, man muss auch schon mal, aber nur wenn es nicht anders geht, Farbe bekennen (aus der Zeit als der Soldat noch Feldbinde trug) und zur rauhen Tat bereit sein. Dazu bedarf es keines Stellvertreters mit schwarzem Gürtel. Selbst seiner Lordschaft ist ein Butler nicht immer zuhanden.
    Ansonsten grossen Bogen um Pack machen, das ist kein Akt der Feig-sondern der gebotenen Klugheit. S. o. Freiherr von Knigge, dazu seine Epistel „Über den Umgang mit Schurken“

  50. Es freut mich von...
    Es freut mich von Anna_Karenina und Donna Laura zu hören, daß sie so gute Erfahrungen in Polen gemacht. Seit ich umstruktureriungsbedingt öfters in unserem östlichen Nachbarland geschäftlich zu tun habe, erlebe ich ebenfalls sehr oft das erwähnte höfliche Verhalten. Es scheint in Polen nicht nur Form, sondern auch Haltung zu sein. Es hilft natürlich, wenn man sich selber etwas zu benehmen weiß.

  51. Die Kernfrage des...
    Die Kernfrage des Westviertlers lautet: Wie verhält man sich gegenüber nicht Satisfaktionsfähigen? Einfach über den Haufen schießen geht nicht mehr, und die eigentlich zuständige Ordnungsmacht versagt zusehends. Auf schimpfliche Flucht ist er aber nicht programmiert. So muss er die Beleidigung seines anerzogenen Besitzerstolzes innerlich bis zum nahenden Herzinfarkt demütigend hinnehmen und tagelang grollen und verwünschen, hoffend, dass höhere Mächte wie der Wettergott späte Rache nehmen.
    Den Vorfall kreislaufschonend abzutun wie Vogeldreck verbietet ihm aber seine humanistische Erziehung. So bleibt er in seiner kleinen spätbürgerlichen Weltanschauung gefangen und ärgert sich tot.

  52. Die nicht Satisfaktionfähigen...
    Die nicht Satisfaktionfähigen lässt man von der Dienerschaft verprügeln.
    .
    Was für lausige Zeiten, wo selbst die Welfen solch elementaren REgeln nicht mehr beherrschen.

  53. Das mit den Prügeln besorgt...
    Das mit den Prügeln besorgt man heutigentags in schlechteren Kreisen oft genug selbst, da muss man nicht nachhelfen.
    .
    yaq12, stimmt, aber Polen ist halt auch noch etwas anders organisiert: Familie, Kirche und so weiter.

  54. Liebe Donna Laura, Sie haben...
    Liebe Donna Laura, Sie haben wirklich Herz. Hiermit sind auch Sie in mein Nachtgebet aufgenommen. Leider mit Punktabzuegen: Vlees, Kroketten! Wer glauben Sie, dass ich bin?
    Heute entdeckte ich in einem Geschaeft, dessen Namen ich nicht zu nennen wage, einen leichten, milden Bordeaux. Ich befinde mich gerade in der Experimentierphase und bin-nach dem jetzigen Stand der Forschung-sehr angetan. Die Gebrueder A. koennten noch meine Freunde werden. Kuess‘ (stilecht) die Hand Madame.
    .
    PS. Die Normandie ist momentan ein sehr fernes Land. Oder hat es bereits das Schicksal von Bielefeld ereilt?

  55. Werter Tiberiat:
    Haben Sie...

    Werter Tiberiat:
    Haben Sie wirklich erwartet mit Ihrem „Haiku“ Don hinter dem Ofen hervor zu locken?

  56. lieber HansMeier555/22.24:...
    lieber HansMeier555/22.24: genau!
    .
    cher Filou, schön zu hören, dass es mit ihnen wieder aufwärts geht. ihre sympathiebekundungen werden lächelnd, leicht errötend und mit geneigtem köpfchen goutiert.
    nun, ich glaube, dass sie sehr wohl wussten, was sie taten, als sie nach holland zogen, auch kulinarisch.
    und hutspot wollte ich ihrer schleimhaut noch nicht zutrauen, der erfolg wäre wohl noch etwas zu durchschlagend, da sind die krokettjes sicher noch der bessere korken (anwendungsort bleibt ihrem gusto überlassen).
    finger weg vom alkohol: lassen sie ihn sich von madame (beste grüsse!) einflössen.
    .
    ach, lieber Filou, meinten sie im vorigen beitrag ganz unten bzgl. jeff koons mich? der künstler gibt an, dass diese darstellungen, auf die sie sich wohl beziehen, wenig vom ihm preis geben, mithin keine pornographie sind – wohl aber die inflatables, die seien obzön…

  57. @auch einer: googlen, sie...
    @auch einer: googlen, sie haben eine Webseite.

  58. Madame Laura, haeem! Wegen der...
    Madame Laura, haeem! Wegen der kulinarischen Vielfalt bin ich ganz sicher nicht nach Holland gezogen, obwohl mir Einfacheit nicht nur beim Essen, sondern auch geistig sehr zusagt. Aber wem erzaehle ich das?
    Zu Herrn Koons: das Objekt welches damals auf der Dokumenta gezeigt wurde, ist das voellige Gegenteil dessen, was auf der Zeitung des von HM erwaehnten Studenten vorgefunden worden sein soll. Es waren mehrere dieser Wesen, lakoonisch verschlungen, schimmernd alabastern, und fuer eine junge Dame aus den laendlichen Gebieten der immer noch (teiweise) puritanischen Niederlande ein rechter Grund, traeumerisch die Phantasie auf’s andere Ufer schweifen zu lassen.
    Es ist eine Frage der Dignitaet, Damen verschaerfte Komplimente in auesserst subtiler Form zu machen. In dieser Kunst uebte ich mich sehr lange. Es ist wie Kunstflug: Figuren fliegen, dicht ueber dem Boden dahingleiten, wieder aufsteigen, mehrere Loopings in Herzform (fuer die Kitschanfaelligen), atemberaubende Sturzfluege, sich wiederauffangen, um dann sanft zur Landung zu kommen. Applaus, Applaus!
    Ein Freund von mir ist diesbezueglich Directapproacher. Er wurde schon mehrmals vom Feind abgeschossen. Na gut, es soll ja Frauen geben, die moegen Helden. Selbst wenn sie einbeinig sind.

  59. Genug Kies zu haben, ist stets...
    Genug Kies zu haben, ist stets hilfreich im Leben, erst recht neben einem Angler.
    Regelmässig kleine Steinchen ins Wasser werfen, gleich neben den Schwimmer:
    da beisst kein Fisch mehr, höchstens der Angler. Hilfreich wäre auch, ein Exemplar des Wachturmes mitzunehmen zum See-Ausflug. Den Nachbarn ein Gespräch aufdrücken zum Thema „Kommen schlechte Menschen in die Hölle?“ . Oder vom Materialdienst des Bistums Augsburg die Predigten und Hirtenworte des Bischof Mixa downloaden, und missionarisch in den Bierkasten stecken. Der Herr sei mit Euch…

  60. Lieber Don,
    radeln Sie doch...

    Lieber Don,
    radeln Sie doch -wie weiland Jakob Wassermann- einmal an den einzigartigen Altausseer See; Sie werden von geschilderten Unsäglichkeiten verschont bleiben- und vielleicht dort sogar tiefe Wurzeln schlagen…es gibt sie noch, die Postmeisterstöchter..!
    Kurzfristig hilft die Beschallung dieser unliebsamen Zeitgenossen, etwa mit
    http://www.youtube.com/watch?v=5YaN73d05mk
    Immer, Grüss Sie

  61. by the way: diese Zeitung...
    by the way: diese Zeitung berichtet aktuell in der Rubrik Motorsport: „Jedes Jahr zelebrieren zehntausende britische Autofans das 24-Stunden-Rennen im französischen Le Mans. Sie richten sich auf einem Campingplatz nahe der Rennstrecke ein und feiern mit reichlich Bier – sich selbst und die Autos.“
    Oh darling, ist das die feine englische Art ? Ein britischer Ferrari-Oldtimer von 1973, neben vielen leeren grünen…
    http://www.faz.net/s/Rub8C6F3503328B4FC2843206F67CB1BB67/Doc~E1EDB0E7D877D4C618C58AAEC3DD4EDF2~ATpl~Ecommon~SMed.html
    (vor dem FAZ-Video erhielt ich stilecht stylischen Coffee aus behelmten Plastikbechern, als kostenloses Werbe-Beigabe-Add-On)

  62. Oh ! Es wird immer besser, in...
    Oh ! Es wird immer besser, in diesem Etablissement:
    .
    http://www.faz.net/s/Rub1A09F6EF89FE4FD19B3755342A3F509A/Doc~E86A952118C91487EAB3FDECBAE89719F~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    .
    „Badehose und Trikot statt Schlips und Kragen: Weil Bewerbungsgespräche oft ziemlich steif ablaufen laden Ingolstädter BWL-Studenten Bewerber und Personalverantwortliche zum Kennenlernen auf den Sportplatz ein.“
    „Willkommen zur WFI Summer Challenge.“

  63. @JorgeLoma, Guten Abend mein...
    @JorgeLoma, Guten Abend mein Bester. Meine Katze ist unruhig. Sie streift um meinen Sessel, denn geht sie zur Tuer. Sie will damit sagen, wenn du jetzt nicht langsam zu mir ins Bett kommst, haare ich dir das Kopfkissen voll.
    .
    Was will uns das sagen? Es sagt, JorgeLoma geht morgen zu Gott Fitzliputzli und fordert folgende Gleichschaltung: Gleichheit aller Uhrzeiten der Welt, gleiche Hutkrempenbreite, gleiche Flaschenpegel.
    Also bis morgen frueh, wenn sie schon wieder muede sind, und ich (leider) schon wieder wach sein muss.
    Das die Erde rund ist, ist schon ein Elend. Und das sie sich dreht ist eine Frechheit sondersgleichen. Aber echt.
    .
    Buenos noches (komt mir sehr spanisch vor).

  64. nun, nun. wenn schiere...
    nun, nun. wenn schiere ungehoerigkeit zu solch guter lektuere fuehrt, dann war sie wenigstens zu etwas nuetze. der vorfall an sich tut mir leid. ich hoffe, Sie bleiben in zukunft von so etwas verschont. der begriff der arroganz ist zu milde fuer solches benehmen. leider kann ich mit keinem besseren aufwarten.
    ein weiteres gutes hats: gut zu wissen, dass kavaliere um uns sind. ich gestehe, ich muss mir in meinem recht heterogenen umfeld, ja auch westviertler sind darunter, solche, bei denen die gute erziehung gefruchtet hat, kaum gedanken machen um manieren und die gefahr, unverschuldet in unflat zu geraten.
    die damenwelt ist Ihnen in jedem falle hold, verehrter don, und es ehrt Sie, dass Sie sich nicht zum helden stilisiert haben. ich nehme an, Sie haben Ihrer begleitung, die ueber den vorfall sicher noch schockierter war als Sie selbst, einen glimpflichen ausgang beschert. das waere das einzige itzchen sinn an der ganzen sache.
    auch ich kann im zusammenhang mit guten manieren die polen empfehlen. ich wurde einmal von einen polnischen herrn in schutz genommen. er haette sich allen ernstes duelliert, faustweise, weil er meine ehre aufgrund einer zote in den schmutz geworfen sah. man fuehlt sich recht geschmeichelt, auch wenn man aufgrund von unzeitgemaessheit die pflicht hat, den herrn von solchem vorhaben abzubringen. auch die tschechen sind in diesem zusammenhang erwaehnenswert. ich hatte vor ein paar tagen einen solchen in meinem bureau und sowohl ich als auch meine assistentin, die eine halbe generation juenger ist, waren angetan. der herr hatte mir zu gefallen ein paar rudimentaer angelegte floskeln im deutschen herausgeholt. in solchen momenten, eigentlich auch sonst, pfeift man auf die gesamte emanzipation. es gibt nicht besseres als ‚gnaediges fraeulein‘ geheissen zu werden. dies jedoch moechte man nur von herren mit schneid. etwas, das diese anglerruepel weder genetisch noch durch erziehung mitbekommen haben. man meide die konfrontation, anderswo ists auch schoen. es gibt sicher noch weitere malerische tuempel in Ihrer gegend.
    ich dachte bei Ihrem letzten satz nicht an monsieur b, ich fand ihn eher vonnegutesque, jedoch nicht weniger gelungen.
    nb. es ist dies wohl ein proto-haiku, geboren aus begeisterung. nach 5-7-5 haetten Sie, verehrter tiberiat, schon mal die mittelzeile in: ‚oh-ang-ler-was-ser-lei-che‘. man ist gespannt.

  65. @Filou, es gibt von Zeit zu...
    @Filou, es gibt von Zeit zu Zeit, kleine Überraschungen bei den Gbrd. A. Wenn es sich lohnt, und aussichtsreich erscheint, versuche ich immer gleich 3-4 Fläschchen im Keller einzulagern. Nachher ärgert man sich, dass man nicht nehr hingelegt hat – für schlechte Zeiten. Aber es hält sich ja leider auch nicht alles. Ich hab‘ so Sehnsucht nach F. und wenns die Charente wär.

    @ DA, die Unachtsamkeit gegen Lebenwesen und Dinge ist wirklich unerträglich geworden. Ich glaube wie einige Mitdiskutanten auch, dass dies eine schichtübergreifende schlimme Gesellschaftskrankheit ist. Wenn ich in mein Inneres höre, sagt da eine Stimme, siehst du, du forderst jetzt Tugenden ein, wie sie die Alten gefordert haben, als du selbst auf dem Unbürger-Trip warst und nicht verstehen konntest, warum die Alten so auf die Beachtung gewisser Regeln zu pochen pflegten. Und auch ich kann heute wie sie nur konstatieren, es ist wirklich alles viel schlimmer, viel roher; viel entnervender ist der simple tägliche Umgang miteinander.

    Hinzu gekommen sind Entsolidarisierung und eine wirklich erschreckende Bildungsferne im Durchschnitt, die alle Verbindlichkeiten innerhalb über Klassengrenzen hinaus entsetzlich schwierig macht. Kaum, dass man jemand träfe, der Gelassenheit zu den Notwendigkeiten seiner inneren Agenda zählte, Tugenden wie Fairness, Zuhören können, sich Zeit nehmen zum Erklären.

    Natürlich sind dies auch alles Verrohungsfaktoren, deren erkannte Tendenzen wir dreißig Jahre lang nicht widersprochen oder sie zumindest hübsch ignoriert haben, weil sie uns nicht zu betreffen schienen. Und nun sind wir selber schon ein wenig altersgaga, wie uns die Alten damals ja auch erschienen, und wissen auch, dass sich mit Höflichkeit, Rücksichtnahme Respekt und Achtung voreinander viel schöner auskommen lässt zusammen- klassenübergreifend!

    Es gab ja die ganze Zeit über immer die Klassengesellschaft, wer nicht gepennt hat, konnte das gegen anders lautenden Unsinn bemerken. Und jetzt, wo die zeitweilig weghalluzinierte Chancenungleichheit wieder laut und roh auftrumpfen darf, ist es zuende mit den „tugenden für Mädchen“; und an den Kanten wie in der Mitte beten nicht wenige heimlich und wieder ganz offen um’s „Stahlgewitter“, um Reingung und Katharsis, Stärke und den starken Mann, um Auflösung der inneren Widersprüche, weil die äußeren aufzulösen kaum noch machbar scheint. Wahnsinn!

    Der Zug scheint wohl abgefahren. Und gerade deshalb ist es Pflicht, wo und wann immer es geht, selbst freundlich zu sein und zu bleiben, Interesse aneinander zu behalten und zu zeigen, anstatt zu deklinieren und abzuschreiben- es ist schwer, es ist nicht immer zu machen, aber es gehört sich einfach so; und schon bei der nächsten Konketisierungsmöglichkeit muss es wieder hart gegen inneren und äußeren Widerstand erkämpft werden.

  66. @ Specialmarke (13:51):
    Sie...

    @ Specialmarke (13:51):
    Sie fragen, warum die Pässe opelfrei sind, wenn der Don sie befährt? Nun, ich denke aus dem gleichen Grunde, aus dem die Forstwege frei von allen Menschen sind, denen DAS hier http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1596034/ (2. Bild) einmal entgegengekommen bzw. -geschossen ist.

  67. Der Westviertler ist doch kein...
    Der Westviertler ist doch kein Aristokrat. Seine Dienerschaft beschränkt sich allenfalls auf eine wöchentlich zweimal für zwei Stunden erscheinende Putzhilfe und den Boy an der Tanke, der ihm samstags nach der All-Inclusive-Wagenwäsche das Auto von innen aussaugt. Die Spesensätze professioneller Body-Guards können sich doch nur noch staatsalimentierte Würdenträger des öffentlichen Gemeinwohls leisten, wenn nicht gleich die GSG 9 für deren Rundum-Betreuung sorgt. Und Muskelprotze schwingen sich eher hinter einen Ape-Hanger als auf einen Fahrrad-Rennsattel. Vielleicht hat ja die faz einen eigenen Sicherheitsdienst.

  68. @Kalchas 15:13 ...
    @Kalchas 15:13 16.0610
    Fliegenfischen ist eine sehr ruhige und weitab anderer Menschen ge
    übten Tätigkeit mit der man niemanden belästigen sollte und solange
    man „catch and release“beachtet auch nicht allzugroßen ökologishen
    Schaden anrichtet. Die Forellen denken da sicher anders.
    MFG Trias
    c chen ist eine sehr entspann

  69. Jetzt reicht es aber mit ...
    Jetzt reicht es aber mit der Satisfaktionsfähigkeit für alle, wieviele
    Partien haben denn die meisten Teilnehmer dieses Diskurses hinter
    sich? Vor sich wohl keine ! Trotzdem herzliche Grüße, Trias

  70. Geehrter Don, so etwas muß...
    Geehrter Don, so etwas muß man um diese Uhrzeit zweimal lesen:…keine Partnerin zu finden war, die einer Löschúng ihrer Anlagen aus dem menschlichen Genpool entgegen stünde…Köstlich! Ich indes glaube, daß gerade diese ungehobelten Vögel es mit den vorzugsweise Blondinen, – um das Klischee zu bedienen – recht leicht haben, denn es gibt genug Pendanten wie bspw. Beckengeweihträgerinnen, die beim shoppen und Alex-Cafe-Besuchen mit Vollverdrahtung gern den Besteiger am Weiher wissen. So einer stört nur im Tagesgeschäft, da unterhält man sich über Handy-Täschchen, die letzten Mario Barth-Auftritte oder dergleichen. Feingeister haben es doch eher schwerer, gelten als arrogant, lachen und brüllen sie nicht über jeden Mist.
    Jeder outdoorerlebnisplanung heutzutage, geehrter Don, liegt eine Prüfung möglicher eintretender Störfaktoren zugrunde, um einer latenten Dünnhäutigkeit vorzubeugen. Kein Tag, an dem einem nicht herumlaufende, schmutzende und zu allen Tageszeiten kleffende Hunde den Weg vermiesen. Der Nachbar, der die Tapeten vom Baumarkt schonen will, und deswegen zum Rauchen auf den Balkon geht – den Lungen tut es ja nix -, dabei ignorierend die Architektur des Hauses, die den Rauch dieses mit Chemikalien getränkten Papiers dieser alle 10 Minuten wiederkehrenden Sucht in meine, mit großen Balkontüren versehenden Wohnung strömen lässt – lies. Ein Freudenfest der Tag, an dem ich bei ihr Umzugskartons dort stehen sah. Die Neue hat nun eine Mutter Gottes im Fenster. Sicher droht von da kein Ungemach mehr. Nun, bei Lichte betrachtet, macht sicher jeder irgendetwas, was anderen aufstößt. Nur natürlich wir nicht.

  71. Ach naja. Und was ist mit der...
    Ach naja. Und was ist mit der Loden-Frey-gedressten, fussballerblondinenfarbigen Rechtsanwaltsgattin oder Kunsthändlerstochter, die ihren Audi- oder BMW-SUV irgendwo in der Nähe des Odeonsplatzes halb auf dem Radweg parkt und dann, als in dem Moment, als sie die Tür öffnet, ein radfahrender Student auf dem Weg zum nächsten Nebenjob vorbeikommt, sich erst einmal über den Kratzer ärgert, statt zu fragen, ob sich jemand verletzt hätte, während auf dem Rücksitz ihre zwei kreischenden Blagen mit schokoladenverschmierten Gesichtern im eingebauten Fernseher irgendeine Kinder-Konsumverdummung anschauen.
    Die ist genau so ein Klischee wie der Unterschichten-Bierkasten am Baggersee, und beide gibt es wirklich, aber die Manieren unterscheiden sich nicht wirklich.

  72. Wieder eine tolle Geschichte...
    Wieder eine tolle Geschichte die Ihr misanthropisches Naturell da hervorgebracht hat; Feinde auf dieser schlimmen Welt gibt es gar nicht genug. Entweder kommen sie auf der Brennsuppe daher oder als Leiche den Fluss hinunter, mal randalieren sie vor dem Haus, fahren gar im Opel auf der Strasse, oder parken das SUV vor Ihrer Tür. Jetzt fehlt aus gegebenem Anlass nur noch die passende Fussball-Hassgeschichte. Ich würde diesbezügliche dem Bürgermeister von Ingolstadt public viewing in der Altstadt als belebendes Element vorschlagen wollen. Allein die Geschichte die wir dann hier zu lesen bekämen wäre es wert.

  73. Lieber HansGeier,
    Der...

    Lieber HansGeier,
    Der Westviertler ist kein Aristrat. Eben. Sondern nur so ein Kuponschneider. Da soll er sich auch nicht so haben und halt mal beiseite rücken, wenn er angemöbelt wird. Oder fürs Ufergrundstück sparen. Die Muskeln trainieren oder sich einen Kampfhund anschaffen.
    .
    Aristokraten aber haben eine livrierte Suite um sich herum, der man die Karatekenntnisse nicht sofort anmerkt. Nachdem ich dreißig Jahre lang täglich in der Zeitung lesen durfte, dass die Reichen immer reichen werden, würde es mich schon wundern, jetzt zu erfahren, dass sie es sich nicht leisten können, ein paar junge ostdeutsche Männer aus dem Sumpf zu ziehen. Inzwischen gibt es bestimmt passend zur Livrée herrlich leichte Sommerperücken, die auch im Sommer nicht zu heiß sind.

  74. @Rebound - Vielen Dank für...
    @Rebound – Vielen Dank für den hochinteressanten Link zur „Tragik der Allmende“. Es bestätigt doch wieder das auf eindringliche Weise, was man immer schon wusste, im Großen und im Kleinen. Im Umkehrschluss ist dieses Gemeineigentum für den Einzelnen praktisch wertlos (obwohl der Einzelne in der Allgemeinheit ja meint, er hätte etwas davon). Also ich bin zumindest sehr froh, daß ich am Wörthersee Mitglied eines sehr schönen Yachtclubs bin und mich nicht zum Volk wie die Sardinen ins Strandbad legen muß – allerdings befinden sich auch dort äußerst unangenehme Personen die einem fürchterlich auf die Nerven gehen…
    .
    @Anna_Karenina – Es ist ganz klar, daß unangenehmes und anstandsloses Verhalten nicht nur in unteren, sondern genauso in den oberen Klassen vorkommt. Ich würde aber doch behaupten, daß zumindest das durchschnittliche Alltagsverhalten in den oberen Klassen leichter zu ertragen ist – zumindest und besonders für uns als Mitglieder dieser Gesellschaftsschicht. Mal abgesehen vom Thema Gewalt, das wohl insbesondere ein Unterschichtsproblem darstellt (Ausnahmen bestätigen die Regel: gewisse degenerierte Adelige aus Hannover, auch „Prügelprinz“ genannt).
    .
    @Don Alphonso – Gestern habe ich nun meinen neuen Renner in Empfang genommen. Jetzt muß ich mich noch ein bisschen einfahren und üben, daß ich mit den Klicks an der Ampel nicht umfalle, und dann können wir gerne mal gemeinsam attackieren und den Tegernsee unsicher machen.

  75. Ich bin schwer begeistert vom...
    Ich bin schwer begeistert vom überspannenden Handlungsboden des grundelnden Wallers, der von Anglerwasserleichen träumt – das hat fast schon Benn’sche Qualitäten :-)
    Mit ist ähnliches letzte Woche in der Altstadt widerfahren, als ich mit einer Freundin ausgegangen war. Die Altstadt (besteht dort ja eigentlich nur aus zwei Straßen) war ziemlich voll, wir saßen zu zweit an einem Vierertisch. Da bewegte sich auf uns ein möchtegern-distinguierstes älteres Paar, ich schätze so um die 60 zu, er deutete auf die zwei noch freien Stühle an unserem Tisch „Ist da noch frei? Aber ist mir eh egal was Sie sagen, wir setzen uns da jetzt einfach hin“. Sprachs, legte meine Handtasche weg vom Stuhl auf den Boden, ließ sich auf selbigen fallen, bedeutete seiner Gattin das gleiche zu tun und grinste mich dann auch noch an.
    Wenn er nett gefragt hätte, hätte ich selbstverständlich nichts dagegen gehabt, aber so… meine Freundin und ich haben das Problem (da wir keine Lust auf lange Diskussionen hatten) so gelöst, dass wir uns ausführlich und laut genug zum Mithören über die Vor-und Nachteile verschiedener Verhütungsmethoden und deren Zusammenhang mit anschaulich geschilderten Menstruationsbeschwerden unterhielten. Nach 10 Minuten angeekelter Blicke waren wir wieder alleine :-)

  76. @Sylter123 - Tja, Sie bringen...
    @Sylter123 – Tja, Sie bringen es leider auf den Punkt: jeder stört sich an irgendeinem Verhalten seiner Mitmenschen, das Problem ist unlösbar.
    .
    Man kann ja die Fischer aus Don Alphonsos Artikel irgendwie verstehen, die möchten dort eben gerne fischen und Don Alphonso ist ihnen genauso im Weg, wie sie ihm. Praktisch alle meine Hobbys sind in Deutschland gesetzlich stark eingeschränkt, in großen Teilen sogar strafrechtlich verboten. Ich fühle mich hier ganz und garnicht „frei“, sondern eher wie in einer Kontroll- und Verbotsgesellschaft. Obwohl sie mir nicht gefallen, kann ich diese Regeln ja zumindest verstehen. Und trotzdem ist es frustrierend.
    .
    Die einen sind eben Rodler, die anderen Spaziergänger, um Ihr Beispiel aufzunehmen. Aber in einer per Definition freien Gesellschaft muß man eben auch Rodeln können – das ist das Dilemma.

  77. Werter Don
    Eine ganz andere...

    Werter Don
    Eine ganz andere Strategie der Vertreibung ist die „freundliche Umarmung“ – in der man den Gegner quasi erdrückt. Sie braucht allerdings ein wenig Zeit (die Ihnen ja diesmal erklärterweise nicht zur Verfügung stand).
    .
    Es geht darum, den/die Kontrahenten unverfänglich in ein freundliches Gespräch zu verwickeln, Kekse anzubieten, sich zu interessieren, was sie denn da so vorhaben, zu erzählen, wie es früher war (Angeln nur am Abend; früher war das Bier besser), Tee anzubieten (und anschliessen gefühlte anderthalb Stunden über Tee zu plaudern), usf usw. – also eigentlich geschickt und nett die Leute so zu langweilen, dass sie freiwillig Abstand suchen. Manchmal wirkt’s. Manchmal sind die Personen dann auch ein wenig beschämt, dass sie so eine nette Person disturbiert haben….

  78. Die Arroganz (arrogantio...
    Die Arroganz (arrogantio superbia) dient dem Zwecke der Distanzierung
    zu Angehörigen der als niedriger empfundenen gesellschaftlichen Stände.
    Die dazu angemessene Frage:
    „Sind Sie jemand oder beziehen Sie Lohn?“

  79. Werte Kopfgeburt,
    Ihr Klarname...

    Werte Kopfgeburt,
    Ihr Klarname beginnt nicht zufällig mit Johannes B.?

  80. escalera_de_caracol, ich...
    escalera_de_caracol, ich beziehe Lohn, aber ich bin ja auch nur eion Blogger und damit Diener der Leser.
    .
    Kopfgeburt, das ist eine feine Idee, allein, der junge Mann war ausgesprochen maulfaul und auch nicht so, dass man ihn hätte länger anschauen mögen. Ihre These setzt eine gewisses Grundlage an menschlichen Regungen voraus, die ich ihm und seinem Hackl nicht zutrauen würde.

  81. mawu, wie gesagt - es waren...
    mawu, wie gesagt – es waren ein paar hundert Meter freier Buchten vorhanden. Das Konzept „Rücksicht“ war denen einfach nicht bedeutsam, ganz im Gegenteil. Und wenn wir rodeln, fahren wir ja auch einen Bogen um die Aufsteigenden.
    .
    unellen, tatsächlich habe ich auch mit meiner Begleitung ein wenig über die Nachteile mancher Hobbies geredet, und ähnliche Spitzen abgeschossen, aber natürlich haben Sie recht – das ist keine Art, absolut nicht, und es ist keine Sache von Gerolfing allein.

  82. @unellen: Haha, so kanns...
    @unellen: Haha, so kanns gehen. Mitunter gibt es doch Abschreckungsformen, die funktionieren.
    @Kopfgeburt: so in etwa, ich dachte an eine Art Mr.-Bean-Variante, die mit zielgerichteter Trotteligkeit Chaos im Wurmtopf verbreitet. –
    Ansonsten kannte ich Angler bisher eigentlich als eher stille Gesellen, die entweder frühzeitig ihren Platz mit Stuhl markieren oder Abstand zu potentiellen Fischvertreibern halten. Von einem derartigen Auf-den-Pelz-Rücken wie hier hatte ich bis dato noch nichts gehört.

  83. Mawu, das ist mir letzte Woche...
    Mawu, das ist mir letzte Woche auch passiert. Ich wurde immer langsamer, zog nach hinten, noch langsamer, und batz – da lag ich.
    .
    Der Gärtner, ich werde mir das vielleicht mal anschauen und berichten, was da los ist, aber eigentlich denke ich mehr an Flucht auf einen Berg nach.

  84. iva, keine Fraga, das würde...
    iva, keine Fraga, das würde ich gar nicht bestreiten wollen, und ich bin auch der Meinung, dass andere Schichten den sozialen Druck aus sich selbst heraus verstärken müssen.
    .
    Nico, bekanntlich findet ein jeder Topf seinen Deckel, aber 1. klagen die Anglerclubs sehr oft über Nachwuchssorgen und 2. ist die Nacht am See mit Ameisen und Stechmücken nicht so toll, wie manche vielleicht glauben. Hobbies, die zu über 95% von Männern ausgeübt werden, sind nun mal geplagt von einer gewissen Unlust des anderen Geschlechts. Deshalb halten sie ja auch ihre grossen Fänge in die Kamera – weil sie sonst anderweitig wenig kriegen.

  85. Werter Don,
    ich kann Ihren...

    Werter Don,
    ich kann Ihren Ärger verstehen, leider gibt es wie bereits oben erwähnt nicht mehr die Möglichkeit dieses anmassende Pack von der Dienerschaft verprügeln zu lassen. Mir fällt es auch immer schwer, ob solcher Auswüchse nicht ausfallend zu werden, aber letztendlich sage ich mir, dass mir meine Gesundheit lieber ist als die Zufriedenheit es diesen Typen mal so richtig gezeigt zu haben. Leider gibt es under diesem Pack ja welche die ob einer anerzogenen oder bereits genetisch vorhandenen Disposition keinerlei Beiss- bzw. Zuschlaghemmung haben und selbst vor Kopftritten nicht zurückschrecken. Das ist es nicht wert, denke ich. Habe mir aber in einer ähnlichen Situation am Wochenende schon überlegt, die Bockdoppelflinte aus dem Kofferrraum zu holen und dem Betreffenden das Knie zu zerlegen, aber auf die Scherereien hat ja auch keiner Lust. Könnte sich evtl. auch negativ auf die Zuverlässigkeitsprüfung auswirken. Letztendlich lachen die über uns, und wir lachen über die, das ist wenigstens gerecht verteilt.
    Die Wut verstehenden Gruß aus dem Norden,
    Moritz

  86. Moritz, wer schrfeibt, der...
    Moritz, wer schrfeibt, der bleibt, und dike anderen beleiben in Gerolfing.
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    Zerlina, meine persönliche Antwort auf dieses Problem – und ja, ich komme mir dabei auch vor wie ein Opa – ist es, mir selbst Freiräume zu schaffen und ansonsten zu hoffen, dass es irgendwann eine Einsicht der Mehrheit gibt, die so etwas einfach nicht haben will. Ich glaube nicht, dass so ein Verhalten durchgängig konsensfähig ist, ich glaube auch, dass es Ausreisser sind, aber es sind zu viele und man muss sich schon fragen, was aus denen mal wird. Vielleicht wird einfach die Arbeit dafür sorgen, dass sie lernen: So geht es nicht, zumindest nicht in Bereichen, in denen alle auf einer Stufe stehen.

  87. Sich deutlich abgrenzen ist...
    Sich deutlich abgrenzen ist das Zauberwort. Hilft bei Unbill von gscherten Anglern wie auch bei andern Gscherten.
    .
    Was das klare Abgrenzen in deren Sprache („Ja, verdammte Axt! Sagen Sie mal, wie sind SIE denn drauf?….“) aber so schwer macht ist die sogenannte gute Erziehung: Sie sieht ein deutliches Retournieren auf der Ebene des Gscherten einfach nicht vor. Man hat da keine „Tools“ von zuhause mitbekommen, kein auch noch so elendes Handwerkszeug, wie das geht. Es war ja kaum nötig.
    .
    Und jetzt hat man ein Problem, man windet sich und zuckt wie ein Aal und möchte gern der Waller sein. Um beim Angelbild zu bleiben. Ich habe das gleiche Problem derzeit mit feierfreudigen Anwohnern, die es als unlustige Feier betrachten, wenn die Polizei nicht mindenstens dreimal da war wegen Ruhestörung. (Nein, ich bin kein Polizeianrufer – doch langsam weiß ich mir nicht mehr zu helfen, denn schlichte Appelle sind wirkungslos oder gar kontraproduktiv.)

  88. @Moritz
    Mit der Flinte? Das...

    @Moritz
    Mit der Flinte? Das ist aber auch sehr unwaidmännisch! Und aus der Entfernung? Wäre da nicht die Saufeder das Mittel der Wahl? In Begleitung einer geschulten Deutschen Dogge (Saupacker!) kein Problem.
    Wir sehen uns beim Halali K

  89. So so, Anti-Personen-Minen an...
    So so, Anti-Personen-Minen an deutschen Badeseen sind also verboten? War mir nicht klar. Auf´s Prügeln hatte ich keine Lust.

  90. das zweite Bild ist das...
    das zweite Bild ist das Schönste – ein gerupftes Gänseblümchen oder ist es erst am Aufblühen eine einsame Libelle und ein Klee

  91. @mawu: Glückwunsch zum neuen...
    @mawu: Glückwunsch zum neuen Renner. Auch wenn das Wetter gerade nicht so sehr zur ersten Ausfahrt einlädt. Aber wie sagt man: es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. In diesem Sinne – gutes Gelingen.

  92. Bei Leibe verhalten sich nicht...
    Bei Leibe verhalten sich nicht alle Angler so!
    ich könnte aber wetten, dass es „eingebürgerte 7übergesiedelte Mitbürger/Angler“ der untersten sozialen Schicht waren…………..
    Die sind uns ordentlichen anglern selbst ein Dorn im Auge.

  93. @Vroni
    Besser mit 'du': Hey,...

    @Vroni
    Besser mit ‚du‘: Hey, wie bist du denn drauf? Am besten wäre das ‚er‘ ohne Anredefloskel: Was macht er hier? Was hat er hier zu suchen? Aber ob das überhaupt noch mit all seinen Implikationen verstanden würde?
    Gruß K

  94. Bischof Mixa ist vor 2 Tagen...
    Bischof Mixa ist vor 2 Tagen wieder in seine alte Dienstwohnung eingezogen und wie ich eben lese, erwägt er die „Vorgänge“ um ihn vom päpstlichen Gerichtshof in Rom untersuchen zulassen. Er sei zum Rücktritt gedrängt worden, zu Unrecht ,versteht sich. Ist das jetzt Arroganz oder fehlt ihm das Bewusstsein für das was man tut oder eben nicht?

  95. .
    Alle festgefahren und jetzt...

    .
    Alle festgefahren und jetzt drehen die Räder im Sand…

  96. ... egal wohin man kommt....
    … egal wohin man kommt.

  97. Da ich zeitweilig einen...
    Da ich zeitweilig einen (braven und kinderlieben) Dogo Argentino betreute, weiß ich, daß man so „bewaffnet“ auch no go areas passieren kann. Das weiß auch die Mehrzahl der gar nicht braven Halter dieser armen Hunde. – Den Stadtförstern
    die no go areas (z.B. eine Wiese im Wienerwald auf der tagsüber gegrillt und abends dann Hundekämpfe, auf die gewettet werden kann, abgehalten werden) zu betreuen haben allerdings, nutzt weder Hund noch jagdliche Waffe.

  98. @annasethe
    Schade, dass...

    @annasethe
    Schade, dass tiberiat zu Ihrer wunderbaren Steilvorlage anscheinend nichts einfällt. Mir hat sie die Mittagspause erheitert. Hier mein Versuch:
    Dahin dein Fürwitz
    Oh Anglerwasserleiche
    die Donau hinab

  99. @Kalchas
    Zum Begriff Saufeder...

    @Kalchas
    Zum Begriff Saufeder aus Wikipedia: „Der Aspekt der Gefährdung der eigenen Gesundheit und des eigenen Lebens beim Nahkampf mit einem wehrhaften Tier darf nicht vergessen werden.“ ;-)

  100. nun ja... wir leben ja auch in...
    nun ja… wir leben ja auch in einem rechtsstaat… soll angeblich heißen, daß die errungenschaft darin besteht, daß das menschliche handeln nicht mehr nach moralischen maßstäben bewertet wird (die ja ideologiebelastet sein könnten), sondern ausschließlich nach gesetzlichen maßstäben. insofern handelt es sich bei der beschriebenen situation um einen ausschnitt aus dem rechtsstaat, der alles zuläßt, was nicht verboten ist. schließlich leben wir ja nicht mehr in einer kultur, die noch durch emotionale oder moralische elemente gekennzeichnet wäre und von denen viele hier noch stark beeinflußt sind (ich selbst auch), sondern in einer zivilisation, in der rein verstandesmäßig, moralfrei gehandelt wird. und wir stehen erst am anfang…

  101. Ich glaube, Dons Blutdruck hat...
    Ich glaube, Dons Blutdruck hat sich wieder im Normalbereich eingependelt angesichts der breiten Empathie weiter Leserkreise. – Ein eigener Blog ist eben erste Wahl bei derartigen Mißhelligkeiten des Daseins. Von der therapeutischen Dimension des Bloggens hat hier wohl nicht nur der Don, sondern auch Filou profitiert. – Filou, man kann Sie wohl wieder unter den Lebenden begrüßen?! Trinken Sie ruhig weiter Ihren Rotwein, aber lassen Sie die Zigarillos weg…

  102. schlimm ist es, wenn man vor...
    schlimm ist es, wenn man vor dem Haus eine öffentliche Grünanlage hat. Wo früher das Betreten des Rasens verboten war, wird heute dazu animiert. Der hohe Preis der mit der „guten Wohnlage“ verbunden ist, bietet keine Garantie mehr für ungestörtes Wohlleben. Es kommt vielerorts zu einer beklagenswerten Ballermannisierung. Treffend klagte schon 1883 F. Nietzsche: Das Leben ist ein Born der Lust, aber wo das Gesindel mittrinkt sind alle Brunnen vergiftet.

  103. Zugegeben, das Verhalten der...
    Zugegeben, das Verhalten der Angler entspricht nicht dem, was man üblicherweise erwarten würde und auch mit „Gameboyangeln“ habe ich nicht viel am Hut. Wenn man aber – womöglich über mehrere Tage hinweg – an einer bestimmten Stelle „ogfuadad“ hat, ist die Aussicht, gänzlich woanders angeln zu müssen auch nicht so toll. Insofern können einem diejenigen, die an der (vorher) bezogenen Angelstelle ihren Badeplatz einrichten, ihre Hunde baden, Steinchen werfen etc. auch die Freude an einem schönen, ruhigen Tag am Wasser schon verleiden.
    Im konkreten Fall hätte ein wenig Kommunikation sicher nicht geschadet, aber da sind wir wieder beim Grundproblem.
    Am Ende ist ja aber nichts passiert, also wozu aufregen?

  104. Ob die FAZ weiß, welch...
    Ob die FAZ weiß, welch subversivem Tun sie hier Raum gewährt?
    Schon bei „Mit Stil und Würde den Trunkenen begegnen“ merkte man auf. Nun: „Die Schule der Arroganz“. Es gelingt unserer von Vielen so verehrten Kunstfigur, ihr Publikum zu Kommentaren zu verführen, von denen man einige mit Unbehagen liest. Da bleibt kaum Hoffnung, alles sei nur Spiel. Gratuliere, R.M.!

  105. Das nächste Mal den Mixa...
    Das nächste Mal den Mixa mitnehmen.

  106. Begegnung mit Radlern vor...
    Begegnung mit Radlern vor kurzem: Sie verhalten sich, zumindest in Rudeln auftretend, wie eben dieser Anglerproll beim Don. In einem schönen abgelegenem Ausflugslokal sitzt man, niemand da, ruhig, den Gedanken nachhängend, den Tag resümierend, mit sich im Reinen, und plötzlich erscheint eine zur Rast anhaltende Seniorenschar mit Getöse, das wie eine Axt in die Beschaulichkeit schlägt, in opiatähnliche Düfte getränkte Fahrradkluft, die durch starke Herzkadenzen noch betörender wirkt. Es war wie ein Überfall. Der Ohnmacht nahe die Flucht.

  107. unellen, die Art, wie Sie und...
    unellen, die Art, wie Sie und Ihre Freundin sich gegen freche Aufdringlichkeit gewehrt haben, finde ich grossartig.

  108. Na sowas, da hat sich der...
    Na sowas, da hat sich der bayerische Verfassungsgeber aber einen schweren Lapsus geleistet, indem er den Zugang zu den diversen Gewässern der Allgemeinheit zugebilligt hat und ihn nicht auf die Bewohner der diversen Westviertel beschränkt hat (wie man hört, erdreistet sich die Allgemeinheit im Beitrittsgebiet sogar, solche Rechte gerichtlich durchzusetzen).
    Da Angeln immer noch per Definition das Fangen von Fischen umfasst, ist es auch nachvollziehbar, daß die Angler eben da angeln wollten, wo sie (aufgrund vorherigen Anfütterns) die Fische vermuten durften. Die von Ihnen gesuchte Sonne hat dagegen vermutlich auch in der benachbarten Bucht geschienen.
    Hätte es aus Ihrer Sicht eigentlich einen Unterschied gemacht, wenn die Neuankömmlinge auch nur ein Sonnenbad hätten nehmen wollen und Tee im Silberkännchen statt Bier mit sich geführt hätten?
    Was den Waller betrifft: Dem wäre es vermutlich ziemlich egal gewesen, ob die Wasserleiche von einem Angler oder einem Schwimmer stammt. Wahrscheinlich hätte er dem Schwimmer den Vorzug gegeben, da weniger Plastikverpackung enthaltend.

  109. @Zerlina!!!! A. Nord,...
    @Zerlina!!!! A. Nord, einfaches weisses Etikett, mit stil. Lilie (gold), „Grand vin de Bordeaux“ (wer’s glaubt), 1,99 (prix grand classe pour la budget modeste).
    12 eingelagert. Nicht uebel. Wirklich nicht.

  110. Apropo Rüpel und arroganz....
    Apropo Rüpel und arroganz. Ich hab da gerade einen Artikel auf FAZ online gelesen. Da sagt mal einer klar und offen worauf die Rüpel aus Übersee spekulieren :
    http://www.faz.net/s/RubBA38892BD32C4247883F32A9066B139A/Doc~EE2CC40CBDBE54492A7FF1B49C03A1901~ATpl~Ecommon~Sspezial.html
    .
    Die wollen nicht weniger als die EU auseinander brechen. Scheint ja noch spannend zu werden, dieses Jahr.
    .
    @ Don : Ich hätte für das nächste Treffen mit diesen Rüpeln drei Vorschläge : Johann (ala Graf Lukner, oder wie der damals hiess), einen Teaser (die „Betroffenen“ sollen sparsam aus der Wäsche gucken) und als letztes Pfefferspray.
    Der Verstand sagt ja (ähnlich wie bei Vergewaltigungen), nicht provozieren und nicht den Ärger anmerken lassen.
    Die Hormone lassen aber doch schnell das Fell wachsen und automatisch werden dei Arme länger und die Beine kürzer. Ein temporärer Rückfall in die gute alte Zeit, als eine Keule noch Argument hiess, ist für einen feinen Herrn in dieser Art aber kaum akzeptabel, daher die Helferlein.
    @ Filou : 1,99 ? na da muss der gut sein ……….. xD
    @E.R. Nest : Von der Beschreibung her, ist „anfüttern“ für die Betreffenden einer Dame Alkohol einzuflössen. Sie sollten die vielleicht weniger als Angler sehen ….
    Die sind eher wie Hundebesitzer im Park, die keine Leine benutzen und aus 100m Entfernung brüllen „der will nur spielen“.

  111. Die Zeugen-Jehovas-Idee ist...
    Die Zeugen-Jehovas-Idee ist erste Sahne. Man stellt sich hinter den Angeler, tippt ihm auf die Schulter: „Aeh, Guten Tag! Ich moechte gerne mit ihnen ueber Jesus sprechen.“
    Muss funkionieren. Mit Fischen hatte der Mann es ja, uebers Wasser konnte er laufen, und Wasser in Bier verwandeln (oder wars umgekehrt?) konnte er auch.
    Dann ist an der Zeit, genuegend Gleichnisse zu finden: Lots Weib am Baggersee, die Vuvuzelas von Jericho, die Schrift im Sande (Menetekel…), und dann, from The First Edition, die Vertreibung aus dem Paradies mit dem gruenen Gabriel (nicht Siegmar) in der Hauptrolle.

  112. @Holly01, am Wein ist nichts...
    @Holly01, am Wein ist nichts zu bemaengeln, hoechstens an meiner Grammatik:
    budget [] m Budget n, Staatshaushalt m, Etat m, Haushaltsplan m; (persönliche) Mittel n/pl.

  113. Lieber Filou,
    das kann nach...

    Lieber Filou,
    das kann nach hinten losgehen. Was ist, wenn der Kerl tatsächlich mit Ihnen über Jesus reden will?

  114. @ Filou : War nur gefrotzelt....
    @ Filou : War nur gefrotzelt. Man kann durchaus Wein finden, der den persönlichen Geschmack trifft und der nicht die Welt kostet.
    Es ist nur leichter die gleichbleibende Qualität vom immer gleichen Erzeuger zu beziehen.
    Viel Spass mit dem guten Tropfen.

  115. Wenn der wirklich über Jesus...
    Wenn der wirklich über Jesus reden will (Menschenfischer!) kann man ja immer noch auf die Briefe von Ambrosius ausweichen, die Patristik ist glücklicherweise übervoll mit heute nicht mehr vertretbaren Positionen.

  116. @Holly01:
    Die von D.A....

    @Holly01:
    Die von D.A. beschriebenen hatten das Wort „Anfüttern“ in der Dialektvariante benutzt, aus dem Zusammenhang ersichtlich auf Fische bezogen. Die Tatsache, daß es auch in anderen Zusammenhängen benutzt wird (außer Ihrem Beispiel auch im Zusammenhang mit der Korrumpierung von Amtsträgern) ändert nichts daran, daß es ursprünglich aus der Anglersprache kommen dürfte.
    Kann man sich auch in Bezug auf rabiates Personal darauf berufen, daß dieses nur spielen will?
    Im Übrigen meinten Sie sicherlich die Serienfigur des Graf Yoster. Graf Luckner war ein Seeheld aus dem ersten Weltkrieg.

  117. Ambrosius? Dat jeht misch ze...
    Ambrosius? Dat jeht misch ze wick. Dann muss man eben improvisieren. Wenn der Kerl wirklich was darueber weiss: ah, interessant, erzaehlen sie mir mehr davon…
    Ich glaube aber nicht, dass man beim Angeln einen Kanoniker trifft. Sollte es so sein, waere das Problem sowieso geregelt.
    Ehrlich bleiben.

  118. Holly01, da wir gerade in den...
    Holly01, da wir gerade in den unendlichen Tiefen der Schrift angeln: Wein. Wer suche, der findet.

  119. @DA
    "die Patristik ist...

    @DA
    „die Patristik ist glücklicherweise übervoll mit heute nicht mehr vertretbaren Positionen.“
    aber doch wohl vertretenen… – ich meine jetzt nicht Selbstentmannung bei Origines und ähnlichen Schmuddelkram

  120. @milan
    Was Mixa da tut ist...

    @milan
    Was Mixa da tut ist ganz normales kirchliches Recht – CIC. Handlungen unter Zwang haben nicht existiert: Z.B. bei der Heirat aber auch bei Rücktritten…

  121. BertholdIV, nun ja, in den...
    BertholdIV, nun ja, in den besagten Briefen befürwortet Ambrosius das Niederbrennen anderer Leute Gotteshäuser – davon ist man inzwischen in Mitteleuropa doch etwas abgekommen.

  122. @ E.R.Nest : Sie haben mich...
    @ E.R.Nest : Sie haben mich als unaufmerksamen Leser entlarvt. Die Ihrige Mundart ist nicht die meinige.
    Zu dem Grafen darf ich hoffendlich als Ausrede benutzen, daß ich da wirklich noch arg jung war. Sein Fahrer, Diener, Freund war jedenfalls allgegenwärtig und schlagkräftig. Täusche ich mich auch darin oder hat der Graf meist mitgeprügelt ?
    Na wie auch immer, der Don kann sich ja einen ähnlichen Herrn zulegen oder zu den entsprechenden Kampf beendenden Mitteln greifen.

  123. @DA
    Ambrosius ist das nicht...

    @DA
    Ambrosius ist das nicht der, durch dessen Predigten eine gewisser Augustinus v. Hippo sich bekehrt hat (der hat aber so oft seine Meinung geändert, dass er am Ende selber nicht mehr wusste, was er wirklich glaubt, Manichäismus, Neuplatonismus…) und ist mit Kurt Flasch nicht: Das Abendland verstehen heißt Augustinus kennen. Ist da wirklich bessere Einsicht….Ist Gotteslästerung (theologisch ein interessante These) noch ein Straftatbestand?

  124. @ BertholdIV : Ist der Papst...
    @ BertholdIV : Ist der Papst nicht unfehlbar und nahm er nicht das Gesuch in seiner Weisheit an? Müsste Druck nicht unmittelbar wirksam sein? Das Gesuch weilte einige Stunden, Tage gar beim Papst.
    Ich denke der schlechte Mixa hat etwas anderes vor. Er mag nicht alleine gehen und will mitnehmen wen immer er unterwegs zu fassen bekommt.
    Unkatholisch will ich meinen, gar regelrecht evangelisch täte ich sagen.
    Man sollte ihn die Glocken läuten lassen … den Kopf als Klöppel.

  125. BertholdIV, tatsächlich...
    BertholdIV, tatsächlich lüften sich, wenn man die Civitas Dei gelesen hat, einige Schleier über der Erkenntnis – aber da ist kein grosser Unterschied zu anderen extremen Autoren mit Macht und ohne Skrupel. Mir wird immer elend, wenn ich Augustinus lesen muss, und ich frage mich, wie es wäre, wenn das Heidentum…
    .
    vermutlich auch nicht viel anders, aber mei.

  126. @Holly01
    Es gibt den bösen...

    @Holly01
    Es gibt den bösen Scherz, dass das Vat I nicht rechtmäßig beendet wurde und damit nicht gilt, also auch das Unfehlbarkeitsdogma…
    Unter JPII wurde das natürlich auf fast jede Äußerung ausgedehnt, also nicht nur Glaubensaussagen etc…
    Ich sehe nicht ohne Freude, dass Herr Mixa den Bischöfen Marx und Herrn Zolitsch vors Schienbein tritt

  127. Die Gewaltfantasietäter hier...
    Die Gewaltfantasietäter hier empfinde ich nun doch als sehr verstörend, ob sie mit Saufeder oder Teaser angreifen wollen, spielt kaum eine Rolle. Für dieses Klientel hielt die US-Filmindustrie in der Vergangenheit mit der Ikone Charles Bronson („Ein Mann sieht rot“) die passende Identifikationsfigur bereit, heute kann man sich vermutlich bei den digitalen Ballerspielen, bei denen ich mich nicht auskenne, Luft verschaffen. Wer aber den alten Werbespruch dieser alten Elitezeitung, der wir diesen Blog verdanken, etwas beherzigt, wird doch hoffentlich nicht zu so rohen Waffen greifen. Bekehrungsversuche à la Filou können sehr effektiv sein, Gespräche über Menstruationsbeschwerden im Einzelfall vielleicht auch, Haikus helfen auch, wenn man sie selbst verfasst, aber nur danach. Ich könnte noch vorschlagen, Gespräche über das Fischen zu beginnen und sich als ausserordentlich interessierter und wissbegieriger Mitmensch zu erweisen. Damit kann man vielleicht vertreiben, aber vielleicht auch Verständnis entwickeln, warum die ausgerechnet hier und heute ihre Angeln reinhalten müssen. Vielleicht würde man sogar befriedigt weichen, im Gefühl, den anderen einen Gefallen getan zu haben. Unerschrockene Kommunikation hilft in den heikelsten Situationen weiter als man denkt. – Notfalls hilft auch der Dünkel: Man hat die Freundin bei Kerzenschein und ein leckeres Gratin! Mit einer derart erfreulichen Übersprungshandlung kann man auf die Eisenstange doch getrost verzichten.

  128. @DA
    Sorry, das ich da immer...

    @DA
    Sorry, das ich da immer rumreite, aber ich habe bei Brox viel über Augustinus gehört…
    Kurz: Sie haben Recht – ja mei – auch was die Lesbarkeit von Augustinus betrifft
    Ja mei, besser wäre man hätte Augustinus nicht als Kirchenlehrer, aber man hat auch den Vater von Opus Dei heilig egsprochen, was solls..
    In der FAS vom letzten Sonntag steht sehr interessantes über die Zunahme der Heiligsprechungen in Südamerika – jetzt geht’s den Freikirchen “ an den Kragen“

  129. specialmarke, dirty Harry...
    specialmarke, dirty Harry nicht vergessen!
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=yyQ295GRZss

  130. @ Berthold
    .
    in bayern...

    @ Berthold
    .
    in bayern bestimmt … und wenn auch das weltliche gericht seine hände in unschud wäscht, der mob wird sich ihrer schon annehmen und den willen des herrn vollstrecken.

  131. Don, Sie uneinsichtiger Kerl!...
    Don, Sie uneinsichtiger Kerl! Ihnen gehört erine Kugel…

  132. Holy01,
    Ihr Link: es sollen...

    Holy01,
    Ihr Link: es sollen wohl mehere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden.
    Man braucht doch eine billige Werkbank in Konkurenz zu den Chinesen – feine
    Sache für die Strategen.
    Europa ist für die USA die Weide des 21.Jhdt. – Aussage einer US-Pensionsfondmanagerin vor einiger Zeit in dieser Zeitung.

  133. @Wallerfreund: wie, Fische...
    @Wallerfreund: wie, Fische _tagelang_ anfüttern? Ich dachte, vielleicht 4 h vorher?! Funktioniert das denn jemals mit Anfüttern über mehrere Tage, wenn schönes Wetter und entsprechend Badebetrieb dazwischenkommen?

  134. Ok folks, your saviour is...
    Ok folks, your saviour is near. Ganz nah. Noch naeher:.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=JTcx_IaI8BY

  135. @Filou: THanks, thanks,...
    @Filou: THanks, thanks, thanks…

  136. ... wie es scheint haben die...
    … wie es scheint haben die USA die Eigenheiten der bayr.Verfassung für
    sich neu interpretiert.

  137. @ Verehrter Don Alphonso, in...
    @ Verehrter Don Alphonso, in solchen Fällen ziehe auch ich mich als Feigling zurück: Erfolgserlebnis viererseits.
    Die Vorschläge unserer Bloggosophen sind ehrenwert gemeint. Geholfen hätte vielleicht auch (nicht) barschen preußischen Tons nach dem Angelschein zu fragen. Vielleicht hötten die Beiden so gelacht, dass ihnen das Angeln um jeden Breiß vergangen wäre? Ebensowenig, Augustinus auf Griechisch (Verwechslung mit Türkisch oder Heberäisch?) oder gar preußisch zu lesen (s.o.).
    Und überhaupt: Wenn die Beiden schon tagelang vorher „angefüttert“ hatten, hätten Sie sie mit „Augustinus“ und „Ambrosius“ anreden sollen von wegen der 2000 Jahre. Vielleicht mit mixalydischem Himmelsblick (s. Fotos). Und dann: Niedergekniet zum Gebet, sonst setzt es was aufs Popöchen (vulgo Ä….).
    Wenn ich so intensiv nachdenke, könnte ich mir noch Anderes vorstellen: Welche weiche Decke hatten die dabei, die Unschuldslemminge?
    Sie haben, ohne unversehens beim Wassersprung über den Bierkasten und die Wurmdose zu stolpern und dann die Übernahme der Unkosten + Schmer-zensgeld zu erwähnen, das Heil im Hasenpanier ergriffen. „Der Klügere .. fällt inn Bach“. sensitivität wird belohnt.
    Es ehrt Sie, dass Sie die beiden Bürscherl nicht angezeigt haben!
    Mea culpa: So lässt sichs keicht dahinplaudern. Auch Schwejk ist ein Held.
    Felicidades!

  138. Bayrischer Wald, Gewitter,...
    Bayrischer Wald, Gewitter, 380Volt, 250 Ampere, Wassertropfen, eigentlich überall.
    Ein Einheimischer spricht Dich an: Da macht es richtig Spaß.
    Bingo. Der Versuch zu Sterben durch Unfall, Ungeschicklichkeit oder Provokation.
    Und?
    Nunja, da waren schon einige richtig gute, aber irgendwie klopft jedes Mal jemand auf deine Schultern und sagt: Du bist ältester männlicher Familienzweig!
    Ich: Ich habe keine Pflicht!
    Sie: Das hat Nina auch gedacht!

  139. Heute vor 30 Jahren hatte der...
    Heute vor 30 Jahren hatte der Film „The Blues Brothers“ in Chicago Premiere.
    Jeder, der diesen Film NICHT gesehen hat, ist erwachsen geworden.
    Die anderen nicht.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=JTcx_IaI8BY

  140. @ specialmarke
    "Damit kann man...

    @ specialmarke
    „Damit kann man vielleicht vertreiben, aber vielleicht auch Verständnis entwickeln, warum die ausgerechnet hier und heute ihre Angeln reinhalten müssen.“
    .
    Paradoxe Intervention? Schlau.
    .
    Eine andere Möglichkeit nach alter Väter Sitte gefällt mir auch sehr gut:
    Tauchen und dem Proll-Meister einen alten Stiefel an den ausgeworfenen Haken hängen. Mehrmals. Wenn Stiefel aus, dann alles was man entbehren kann und was schön schwer ist. Der angelt da nicht mehr.

  141. Ehrlich, Brueder und...
    Ehrlich, Brueder und Schwestern, wann haben wir zum letzten mal die Sau rausgelassen?
    One, two, three…
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=HCTJeT2i9QU

  142. @filou
    sehr sehr gut, danke,...

    @filou
    sehr sehr gut, danke, aber bischöfe ohne wohnsitz. der vatican war schneller:
    http://www.partenia.org/

  143. @Berthold IV
    Nicht wahr, Herr...

    @Berthold IV
    Nicht wahr, Herr Mixa ist trotz seiner Erinnerungslücken der glaubwürdigste aller Patronen, Kunstkenner, Sponsoren, Kinderstreichler etc. Seine Intransingenz kämpfen. Das war zu erwarten. Die Schlesier sind eigene Köpfe: Verteidiger gegen Barbaren aus dem Asten und aus dem Innern(68er) und gegen den kollegialen eigenen Stadl. Unser wiederauferstandener FJS, bloß ein Stück dööfer und tumber und witzloser. Dieser Komödienstadl wird uns noch viel zu lachen geben. Das tröstet uns über die Krise hinweg.

  144. Na? Spuerst du wie Keulen noch...
    Na? Spuerst du wie Keulen noch zucken? Heh?
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=qE41YPdPuis
    .
    Rente mit 67? Watten fuer’ne Rente?
    Mutti sitzt in Berlin und bruetet. Und Guido macht das Stumpelriltzchen. Und wir?
    Wir laden uns am Wochende ein paar Irre ein.
    .
    GUTE NACHT. Alles wird gut.

  145. @Filou
    Sie leben im Paradies!...

    @Filou
    Sie leben im Paradies! Gabriel I. ohne Schwert trägt Ihnen die 1,90-Püllchen womöglich noch hinterher. Auferstanden aus dem Hades und der Zukunft zugewandt … Gratulamur! Murr!Murr!
    >
    Aber gleich Kanonen (s.o.)? Hmmm: Lots Weib am Baggersee. Das wirds sein.

  146. @Plindos, 15.06.
    Trage ich -...

    @Plindos, 15.06.
    Trage ich – wenigstens im Kopf – immer mit mir herum. Neulich war ich in der Sala Netzahualcoytl (Akzent auf o): Cantus Köln. Meine Nachbarin stieß mich (un)sanft an, und ich wechslte nach der Pause den Platz, um mitbrummen zu können.

  147. @Filou, ich weine, Thanks!!!!...
    @Filou, ich weine, Thanks!!!! Those will not rot in hell, who are laughing! Morgen Gebr. A. Danke für den Tip!

  148. Aus dramaturgischen Gruendenn...
    Aus dramaturgischen Gruendenn muss ich einen verbesserten Kommentar bringen. Der gehoert ganz oben hin. Alaora!
    .
    Heute vor 30 Jahren hatte der Film „The Blues Brothers“ in Chicago Premiere.
    Jeder, der diesen Film NICHT gesehen hat, ist erwachsen geworden.
    Die anderen nicht.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=YHa_jqxnn4o

  149. @ Filou: Da gab es neben Jake...
    @ Filou: Da gab es neben Jake und Elwood noch andere Filme derentwillen ich nie erwachsen werden will! Ferris macht blau z.B. mit Ferrari im Rückwärtsgang!
    .
    Nachdenklicher darf man durchaus werden:
    .
    http://m.ftd.de/;special/finanzen/maerkte/marktberichte/:das-kapital-verbloedung-durch-intellektualisierung/50128530.html?mode=simple&page=2

  150. Ich möchte die unangebrachte...
    Ich möchte die unangebrachte Arroganz und Selbstüberschätzung der Angler bestätigen. Ich gehe mit meinem Hund (wie viele andere das auch mit ihrem Hund tun) jahraus jahrein an einem traurigen städtischen Rückhaltebecken vorbei. Wenn es warm genug ist, darf der Hund darin baden. Wenn die Angler kommen (während etwa 5 % aller Tage im Jahr) bedrohen sie die Hundebesitzer in unverschämter Weise, was zur Folge hat, dass die Hundebesitzer nicht hingehen, wenn ein Angler da ist. Ich bin nicht bereit, mich bedrohen zu lassen, nur weil da ein Angler sitzt, der glaubt, die Welt gehöre ihm. Ich habe einen großen (sehr friedlichen- aber das wissen die ja nicht) Hund und ich, die sich noch nie eines Vergehens schuldig gemacht hat (vergessen wir mal das Parken entgegen der Fahrtrichtung), ich ergreife mir, wenn ich da Angler sehe, einen großen Stein, nehme tief Luft und gehe dann hin und lasse meinen Hund baden.
    Das hat bisher geklappt, ich weiß nicht, ob es der Stein oder der große Hund ist aber wir sind die einzigen, die dorthin gehen und baden, wenn Angler da sind.

  151. aber wenn dort doch...
    aber wenn dort doch angefüttert war …

  152. Aber sie wäre es doch...
    Aber sie wäre es doch gewesen, Mrs. Smith?!?
    Wir waren perfekt. Amore und Tagezählsex. Nur eben fünf Jahre zu früh und halt Teufel und Teufelinnen überall. Und, wie bekannt, ist es schwer eine Mrs. Smith zu lieben. Falsche Firma.
    Hat sie also gewonnen?
    Was willst Du einen abgetriebenen Kind über das Leben erzählen? Die wo-Frage? Die wann-Frage? Die Nord-Frage? Die oben-Frage? Die viele-Welten-Frage?
    Du liebst den sauren Regen?
    Ja, gerne und viel davon!
    Was ist auf der Erdschicht über uns?
    Atomare Wüste! Darüber übrigens auch!
    Überlebende?
    Ruhe jetzt! Liebt Euch, seid zufrieden mit dem, was da ist. Ich bin Rettungstechniker.

  153. also was höflichkeit und...
    also was höflichkeit und empathie angeht, bin ich schon seit meiner frühen kindheit von der jungen „germanischen“ elite total schockiert. einfach zum kotzen diese geballte emotionale dummheit. ich glaube der deal ist: dafür das wir uns so korrekt in den formalen dingen verhalten, kauft uns das in den emotionalen bereichen narrenfrei. dieses non-stop rennen nach status-totems wird bezahlt durch eine balkanisierung der sitten und gepflogenheiten. und wie vorher schon erwähnt wurde: der fisch fängt vom kopf an zu stinken. ich habe das gefühl, das der begriff „zivil gesellschaft“ in keiner genügend großen anzahl von bürgerköpfen aus der generation golf verankert ist. wer zu behaglich geworden ist, sich um seine vom schicksal anvertrauten unterschichten hinreichend zu kümmern und alle verbindungen kappt ist der adligen position unwürdig und wird eben….
    große teile der nicht-unterschicht-schichten sind so eine fatale schande, die die demut mit füßen treten, dass sie ganze grabfelder von wahren gesellschaftsstützen zum beben bringen. feiges bildungsgesindel, die sich in ihren geschlossenen lebenspfaden verstecken und die wichtigsten machtgrundlagen und -pflichten verselbstwirklichen.
    herzlichste grüße an euch placeboeliten, die ihr samt eurer vorgänger und nachkommen soviel leid, schmerz und hass in diese welt bringt: macht hin, damit dieser 500-jahre-kurze satz in der geschichte seinen punkt findet.
    ich bin westviertel und ghetto in einem. bin das kind aus dem märchen, das als bettler einschlief, um als prinz aufzuwachen, der die großen denker und aufklärer wie voltaire und einstein verehrt. kunst ist meine seele, ratio meine waffe und die frauen meine leidenschaft. nein! ich bin agnostiker!! nix moslem!!!

  154. et.al.: wer mit Würmern ...
    et.al.: wer mit Würmern fischt ist sowieso keiner Erwähnung würdig, und
    sollte dem Waller als Futter dienen: plebs.
    MFG Trias

  155. Der Artikel allein hat mir...
    Der Artikel allein hat mir größtenteils gefallen. Ich habe ihn als Satire gelesen.
    Doch die Kommentarbeilage widert mich stellenweise an.
    Selten wurde mir ein selbstgerecht-elitärer Bürgerlichkeitschauvinismus derart deutlich vor Augen geführt.
    Die Reaktionen scheinen problematischer als das Problem selbst. Oder anders gesagt: Schuld lässt sich nicht durch Schuld entschuldigen.
    Schön, dass die Richter im Sinne des eigenen Urteils schuldig sind.
    Ein Hoch auf die Schulen der Arroganz!
    Leben und leben lassen? Sicher. Aber wie heisst es doch: Meine Freiheit ja, deine Freiheit nein.
    Oder in den Worten eines verstorbenen Junkies:
    You’re in the High-School again.
    PS: Ja, ich kenne das „Problem“. Ja, ich kann es als Problem nachempfinden. Nein, ich bin weder Angler noch unterpriviligierter Badeseeterrorist.

  156. Sehr geehrter Filou, "Blues...
    Sehr geehrter Filou, „Blues Brothers“ ist zwar lustig, aber doch nicht un-
    bedingt lebensbestimmend. Aber ich freue mich für Sie, daß es Ihrem
    Magen wieder besser geht und ich lhnen nicht meine brutalen 52%en
    Hilfsmittel empfehlen darf , die Ihnen vielleicht auch nicht geholfen hätten.
    Gut geschlafen hätten Sie schon, MFG, Trias

  157. @Berthold IV, 16.06.
    Das...

    @Berthold IV, 16.06.
    Das könnte doch manchen eminent interessieren: Der böse Scherz, dass VAT I „nicht rechtmäßig“ beendet wurdee und damit …
    Geben Sie bitte eine Quelle an. Oder fassen Sie sie bitte kurz zusammen.

  158. @Trauriger Don Alphonso,
    ich...

    @Trauriger Don Alphonso,
    ich glaube, dass Sie zwei Dinge genervt haben:
    1. die direkte Nähe (1/2m) und
    2. der agressive Ton und das entsprechende Verhalten.
    Hätten Sie Ihrer Art unentsprechend reagiert, wäre das
    zu Ihrem eigenen Schaden für Sie ausgegangen: Sie hätten
    sich selbst Vorwürfe gemacht, und das hätte die wunder-
    schöne Melancholie Ihres Essays gestört.
    Danke!

  159. Hähä, ich glaube zu wissen,...
    Hähä, ich glaube zu wissen, @wertester Filou,
    warum Sie nur ein (1) oder zwei Fläschlein dieses Bordeaux
    gekauft haben.
    1. Sie wissen, dass Ihr Leiden bereits ein Ende hat.
    2. Zwei lassen sich leichter verbergen, glauben Sie.
    3. Madame hat Ihnen diesen Lebensunterhalt gekürzt.
    4. Sie auferlegen sich selbst diese Fastenzeit.
    5. Sie wollen das Ende der Fastenzeit umso ausgiebiger
    – zelebrieren und ohne Bedauern mit der 2. Flasche Ihren
    – Rasen und Zwergeiche (?) wässern.
    6. Sie haben nur noch den schäbigen Rest des Sonderangebots
    – erhascht, weil in Ihrem „Kaff“ urplötzlich eine Epidemie aus-
    – gebrochen war.
    7. Ihr Magen hat Ihnen einen bitteren Warnruf gehickt.
    8. Sie verschweigen uns etwas Entscheidendes.
    9. Sie haben nicht lange überlegt.
    10. Die beiden Fläschchen sind Ihnen bereitwillig ins Körbchen
    – geschlängelt.
    11. „Kann denn Liebe Sünde sein“?
    12. Sie wollten die Genesung anderer befördern und sie vor
    – den Verlockungen schützen.
    13. Sie wollten diese Preziose mannhaft überhaupt nicht zu
    – sich nehmen und Madame und sich beweisen, dass Sie auch
    – resistent sein können: ein Held.
    14. Der Supermarktleiter hat Sie so traurig angeblickt. Oder die
    – kokette Kassiererin?
    15. Sie wollten in Ihrer Destillerie einen Versuch machen, wie Sie
    – Wein zu Rotwasser verwandeln können.
    16. Ihre Gnädigste brauchte ein wenig Rotwein für den Rotkohl.
    17. Sie haben das edle Gewächs verwechselt. Bloß womit?
    18. Habe ich schon genannt.
    19. Sie wollten Ihrer Gnädigsten einen charmanten Abend machen
    – und statt elektrisch Licht den entweichenden Alkohol entbrennen
    – wie eine blakende, süßduftende Petroleumlampe wie einst im Mai.
    20. Ihr Goldhamster verschmäht alles außer Rotwein.
    21. Sie mussten Bacchus ein Trankopfer darbringen.
    22. Sie wollten Ihre Inspirationen schärfen.
    23. Sie wollten nur mal Ihre Seelenstärke erproben und beweisen (sagte ich schon).
    Ich wette, die Flaschen stehen jungfräulich am originalen Platz.
    Ich wollte Ihnen mit diesem fragmentarischen Katalog der Ausweichungen Seelen(ab)gründe zu Füßen breiten per omnia saecula saeculorum.
    Gehaben Sie sich noch besser als bisher! Guidense, joven!
    Guten Morgen und Tag und Abend, lieber Filou!

  160. Ich denke ja man sollte der...
    Ich denke ja man sollte der ganzen Wahrheit ins Auge schauen :
    Die Kinder werden als potentielle Opfer dargestellt, aber die haben die Schule ja irgendwann verlassen.
    Die Bischöfe beachtet keiner, aber die haut der wahrscheinlich immer noch ……. und nun will der zum Papst fahren ….. und keiner tut was dagegen.
    Ob die Schweizer Garde helfen kann ?

  161. Fast hätte ichs...
    Fast hätte ichs vergessen:
    @Filou
    Uner Dichterfürst goutierte (mindestens) 3 Flaschen pro Tag und wurde
    82. Einem E.T.A.Hoffmann konnte er damit nicht das Wasser reichen, erst recht nich einem Grabbe.
    >
    2 Anekdoten aus besseren Zeiten: Goethe bezahlte seine Weinlieferungen
    aus Bremen nie. Der Wirt: „Ach ja, der Herr Geheimrat. Es ist mir eine Ehre!“
    Und. Als Hoffmanns Weinschulden ins Unermessliche angestiegen waren und der Dichter (aus Scham) woanders pokulierte, leerte sich das Lokal des Ersteren und füllte sich das des Zweiteren schlagartig. Aus Verzweiflung wandte sich ersterer Wirt an den drögen Bürgerkönig FW III., der – ausnahmsweise lächelnd – die halbe (!) Rechnung per Kabinettsorder berappte.
    Aber Grabbe (O-Ton seiner Geburtsstadt, deren Bürger ausgewanderte Schotten sind: O-Ton), Sohn des Gefängnisdirektors (O-Ton seiner Geburtsstadt)? Ich fotografierte seinen Grabstein und fiel in Ungnade, auch weil ich mittags statt Schnitzel lieber in einem Cafe Kaffee pokulierte und dem Berliner Dr.h.c.W.Hansen (R.I.P.), Museumsdirektor, Hochdeutsch plauderte und unter den dortigen Reformierten zu lachen wagte.
    Schröder-Sonnenstern bezahlte seine Rechnungen in der „Kleinen Weltlaterne“ mit Buntstiftskizzen und -zeichnungen. Bald war die Wirtin Hertha Fast-Millio-närin.
    Das waren noch Westviertel.
    Gute Nacht meinerseits. Freuen Sie sich minütlich auf bessere Zeiten.

  162. Deutschland muss Europa aus...
    Deutschland muss Europa aus der Krise führen. Darum: Jede Flasche Bier zählt. Jede Angel, jeder Haken. Schwimmer zählen nicht, sie schwimmen. Schwimmen verbaucht nichts und ist deswegen nachgerade wirtschaftsschädlich und europafeindlich.
    ATh, Vorsitzender des Vereins Angler gegen Ausflügler e.V.

  163. @JorgeLoma
    wie Sie sagen: sehr...

    @JorgeLoma
    wie Sie sagen: sehr gute Unterhaltung und ein Abbild großer Bereiche der ganzen Institution

  164. Moin moin ,
    im "normalfall"...

    Moin moin ,
    im „normalfall“ würde ich solche Zeilen wie hier geschrieben gänzlich überlesen ,
    doch wurde ich darauf aufmerksam gemacht und muss „Netterweise“ lesen das es mal wieder Menschen giebt die anscheinend ein „Miteinander“ in der guten alten Schule nicht gelernt haben. Gerne lese ich solche kommentare wie hier geschrieben.
    „ICH gehe täglich mit dem Hund “ “ ICH liege da als ERSTES “ usw. ABER , der ANgler ist ja schuld. Ich binn Deutscher , ich habe hier zu erst gelegen also ist dieses MEINS . Mein Hund darf Baden ( und auch für die Kiddis schön dahinscheissen). Angler sind schlimm und egozentrisch bla bla bla…. mir fehlen noch so Sätze wie : „Da hat ein Kind geplärt das störte mich , da haben sich welche in der öffentlichkeit geknutscht „. Natürlich wäre es einfach mal NETT MITEINANDER zu reden , evtl. mal ein Miteinander zu versuchen . Aber wo bleibt dann die Anerkennung? Da isses doch einfacher über ALLES UND JEDEN herzuziehen. Wir haben ja hier sonst keine Probleme. Das ein grosser Teil der Gewässer heute nicht mehr zum Baden geeignet wären ohne Angler und viele Fischarten schon verschwunden wären steht NATÜRLICH Nicht zur debatte. Das Angler sich Ihre freizeit AUCH einteilen um Gewässer von Unrat zu befreien ect.
    Ich binn ANGLER / Hundebesitzer / Vater und somit wohl einer der Verachtenswertesten menschen der Welt.
    mfg

  165. Es ist ein schöner, sonniger...
    Es ist ein schöner, sonniger Sommer-Samstagmorgen. Ich sitze auf meinem Balkon geniese den frischen Kafee, den herrlichen Schlossblick und das Rauschen des Windes in den Bäumen. Es ist etwa 9 Uhr. Plötzlich wird die Stille durch unerträglich laute Discomusik unterbrochen. Meine Nachbarn, aus dem Haus gegenüber, haben mal wieder zur großen Sommerfeier geladen (Kleine gibt es fast wöchentlich). Um 11 Uhr schwanken einige unterhakt aus dem Haus und übergeben sich erst mal auf den Bürgersteig. Danach scheint es nichts lustigeres zu geben als sich an den dort geparkten Autos zu erleichtern. Sie stützen sich gegenseitig, da komplett volltrunken und schwanken weiter. In ihrem Suff haben einige leider vergessen ihre Männlichkeit wieder in der Hose zu verstauen.
    Es sind Verbindungsstudenten – zusammen mit den „alten Herren“, die auch gleichzeitig die Sponsoren und zukünftigen Förderer im Beruf sind.

  166. @Jorge Lomma
    Ich hatee das...

    @Jorge Lomma
    Ich hatee das Argument aus einem kontroverstheologischen Seminar in Zaitzkofen (Priesterbruderschaft St. Pius). Die Zaitzkofener haben mit einer analogen Figur gegen das Vat II argumentiert (obwohl Sie damit die besondere Struktur des Vat II nicht verstanden haben) allerdings auch nicht wirklich der Anwendung auf Vat I wiedersprochen. Ausführlichere Darstellung folgt.
    Kurz: Es geht darum, dass bestimmte „Formalien“, die man sich selber gegeben hat (wer beruft ein Konzil ein…) selber nicht einhält. Wie gesagt. Ausführlichere Darstellung folgt

  167. @specialmarke 16.6. 20.53...
    @specialmarke 16.6. 20.53 Uhr
    @der deutsche marokkaner
    @Ein Rad im Meinungsgetriebe
    Da hier, unter anderem, schon die Wahl der Waffen diskutiert wurde, sind Ihre Kommentare nur allzu verständlich.
    Heute 17. Juni – war da mal was?

  168. Holly01 (07:18)
    Die...

    Holly01 (07:18)
    Die Schweizergarde hilft bestimmt nicht (ausser der Pabest in personam gäbe die Order)! Die liess sich schon früher lieber heldenhaft (also: dumm) für die Mächtigen hinmetzeln, als dass sie wusste, was gut für sie war.
    Tja, tut mir leid, beste/r Holly, Ihnen diese Enttäuschung bereiten zu müssen.

  169. @ Ein Rad im Meinungsgetriebe...
    @ Ein Rad im Meinungsgetriebe :
    Sie machen da , meine bescheidenen Meinung nach, einen Fehler, Sie nehmen die Inhalte zu ernst.
    Viele Beiträge müsste man mit einem Augenzwinkern versehen. Es ist ein ablästern auf etwas höherem Niveau als : boah, sind die doof ey ……

  170. Das letzte und vorletzte Bild...
    Das letzte und vorletzte Bild kommen mir bekannt vor ..

  171. @judyw:

    Wenn ihr Fiffi...
    @judyw:
    Wenn ihr Fiffi irgendwann mit 2 oder 3 schicken Piercings, in Form von 8/0er Drillingen in der Jacke, wieder aus dem Wasser kommt werden sie vielleicht Ihre steinewerfende Arroganz, die Sie so gar nicht von der EINIGER Angler unterscheidet, überdenken!
    @Don Alphonso
    Was eigentlich war ihr Problem mit dieser Koinzidenz? Die „Angler“ haben Ihnen doch ein Miteinander angeboten. Auch wenn das natürlich unter Ihrem Niveau gewesen wär, aber Sie hätten weiter schwimmen und sonnenbaden können.
    Der halbmetrigen Distanz zwischen den aufgebauten Angeln und Ihrem Handtuch unterstelle ich mal dramatisierenden Charakter. Selbst der niveauloseste und unerfahrenste Petrijünger egal welcher Nationalität würde dies nicht tun.
    Und der Rest Ihres „Reiseberichtes“ beruht, Ihrer eigenen Aussage nach, nur noch auf vagen Vermutungen und düstersten Fantasien.
    Noch zur Information: Angler bezahlen zum Teil viel Geld dafür, ihre Angeln in Ihren Badesee schmeissen zu dürfen. Die Bereiche pro See in denen dann geangelt werden darf sind häufig auch noch eingeschränkt.
    Trotz allem Dank für den erheiternden Schreibstil.
    In diesem Sinne, Petri Heil…
    PS: Silurus glanis in gewünschter anglerwasserleichenfressender Größe sind leider Fantasiegebilde ;-)

  172. Werter Don Alphonso,

    vielen...
    Werter Don Alphonso,
    vielen Dank für diesen treffenden Bericht. Sie sind mit solchen Erfahrungen nicht alleine, beileibe nicht. Und gerne möchte ich einige beispielhafte Begebenheiten aus eigenem Erleben anhängen.
    Im Fürhjahr trafen wir uns mit etwa 40 Freunden am See. Nicht um uns zu erholen, sondern um den Erholungswert dieser Gegend aufzuwerten. Viele Stunden verbrachten wir am Seeufer und, teilweise, bis zu den Hüften im flacheren Wasser um die Hinterlassenschaften früherer Erholungssuchender zu entsorgen. Mehrere Dutzend prallgefüllte Müllsäcke, zwei Fahrräder, ein Mofa, und eine Vielzahlunterschiedlichster Dinge, von denen man sich nicht vorstellen kann, wieso sich jemande die Mühe macht, dies überhaupt hier an den See zu tragen, waren unsere Beute.
    Pfade zum Wasser wurden freigeschnitten und auch die Stege repariert und ausgebessert. Ein paar Dutzend Nistkästen haben wir aufgehängt, weil der Umgebende Wald ja leider Regelmäßig von Totholz und kranken Bäumen gesäubert wird. Nun ja, es war viel Arbeit, und die haben wir gerne getan.
    Heute aber wollte ich auch einmal nur genießen. Also führte mich mein Weg in aller früh ans Wasser. Schnell war der Platz gefunden, die Angelruten aufgebaut und ins Wasser gelegt. So also harrte ich der Dinge die da kommen sollten, genoß den Sonnenaufgang und das Erwachen der Natur.
    Leider war es mit dem Genuß bald vorbei. Es erschienen Mann und Frau, jeder mit einem wirklich schönen Labrador an der Leine, herrliche Tiere. Nun ist der See recht groß und hat sehr viele Zugänge zum flachen Wasser. Dennoch schien genau mein Angelplatz der einzig richtige Platz, die beiden Hunde zu Wasser zu lassen. Natürlich wurden Stöckchen geworfen und genauso natürlich sprangen die Hunde hinein um diese begeistert zu Ihren Besitzern zurückzubringen.
    Ich mag Hunde, wirklich. Nicht zuletzt deshalb bat ich die Beiden, mit Ihren Hunden doch ein Stück weiter zu gehen. Dorthin, wo weit und breit kein Mensch am Wasser saß. “ Wir können unsere Hunde ins Wasser lassen, wo wir möchten „. “ Sie haben uns gar nichts zu sagen „. “ Das ist nicht Ihr See “ und weitere Argumente in dieser Richtung durfte ich mir anhören. Ich habe dann zuerst einmal die Angeln eingeholt, damit sich nicht einer der unschuldigen Hunde gar in der Schnur verfängt, und mein Frühstück zu mir genommen. Die beiden verloren alsbald auch die Lust und zogen weiter.
    Ich könnte ähnliche Begebenheiten Berichten, die von Badegästen berichten, von Modellbootfahrern, von Picknickern, von pubertären Jugendlichen und oft sogar von scheinbar gutbürgerlichen Kleinfamilien, die sich einen feuchten Kehrricht um andere Erholungssuchende scheren. Die Ihren Müll einfach in die Büsche werfen und mit dem Finger auf mich zeigen und zu ihren Kindern sagen “ Schau mal, das ist ein Tierquäler „.
    Ich kann Ihnen sagen, werter Herr Don Alphonso, das ficht mich schon lange nicht mehr an. Man stumpft mit der Zeit ab, nimmt einfach hin und wartet. Man genießt die Zeiten zwischen den Störungen, man wird bescheiden.
    Halt, nein. Es gibt eine Ausnahme, etwas was mich selbst heute noch nach all den Jahren wirklich ärgert.
    Bei den vielen Arbeitseinsätzen, die wir Angler am Wasser durchführen um es von den Hinterlassenschaften anderer Erholungssuchender zu befreien, habe ich nie, niemals einen der Verursacher helfen sehen.
    Leider habe ich auch noch nie einen Don Alphonso getroffen, der bereit gewesen wäre seine Freizeit dafür zu opfern.
    Einen guten Rat möchte ich Ihnen aber dennoch mitgeben. Überlegen sie bitte demnächst, ob nicht grade diejenigen, die Sie in Ihrem Bericht über einen Kamm scheren, nämlich die Angler, genau diejenigen sind denen Sie es zu verdanken haben, dass Sie sich am Seeufer in Gras und Blumen setzen können, anstatt zwischen Pampers und Einweggrill.

  173. "Ich war aber zuerst da", das...
    „Ich war aber zuerst da“, das unterste Bild ist von meinem Handtuch aus aufgenommen, aus dem Liegen, mit 28 mm Weitwinkel – Sie ahnen vielleicht, wie nah das war. Doch, DIESER Petrijünger machte das. Und das „Miteinander“ war, dass er seinen Köder einfach über uns hinwegwerfen würde. Für Weiteres kontaktieren Sie einfach den fraglichen Anglerclub, die werden Ihnen dann schon erzählen, wie sie das an diesem See sehen.

  174. der deutsche marokkaner@:...
    der deutsche marokkaner@:
    Womöglich eine Unhöflichkeit ist es eine Suada loszulassen und auf Groß-und Kleinschreibung zu verzichten?
    Holly01@…dazu gehört auch das, einem halbwegs Denkenden schlicht sich verbietende, in Mode gekommene Kirchenbashing allenthalben samt der unsäglichen Mißbrauchsdebatte. Die Hetzjagd auf den Bischof Mixa von allen sich selbst Berufenen halte ich persönlich für absolut widerlich und infam. Zumal sich immer mehr herauszuschälen beginnt, dass grob gegen die Unschuldsvermutung verstossen wurde. Es gilt prinzipiell immer noch das Fairnisgebot der uralten Sentenz: In dubio pro reo. Verzeihen Se mir meine arrogante Haltung.
    JorgeLoma@:
    Vielleicht lernte Grabbe nie eines der besungenen hübschen Mädchen in der wunderschönen Residenzstadt Detmold kennen? Aus Verzweiflung darüber sich dem Suff ergebend.
    Habe während dreimaliger Besuche in D. mehrmals ohne Schaden laut lachen dürfen (gebe zu, es waren Andersgläubige in der Nähe). Hätten Sie wirklich Wein anstatt Kaffee pokuliert, so wären Sie womöglich von den Bakkchen durch den Teutoburger Wald gejagt worden. Vorsicht, Dionysos verzaubert überall.
    http://www.google.de/search?sourceid=navclient&aq=0h&oq=&hl=de&ie=UTF-8&rlz=1T4ADFA_deDE351DE351&q=bakkchen

  175. Ralf D., an unserem See gab es...
    Ralf D., an unserem See gab es einen Surferbereich, den man sich schwer erkämpfen musste. Das heisst nicht, dass wir da allein waren – Angkler waren auch dort. Und die sahen es absolut nicht ein, diesen Teil zu reinigen, weil da doch die Surfer alles kaputt machen. Also machten wir das selbst. Kein Drama. Es wäre auch kein Drama gewesen, wenn die an dieser langen Bucht einfach an eine andere Ecke gegangen wären. Aber es war unsere Ecke. Ein halber Meter weiter die Angeln, auf der anderen Seite das Gebüsch.
    .
    Wie gesagt: Alle sollten rücksichtsvoll sein. Und ich sehe immer noch erhebliche Unterschiede zwischen Benehmen, Stören und Vertreiben. No fisherman was harmed for this unpleasent behaviour.

  176. ++++++++ Wichtiger Hinweis...
    ++++++++ Wichtiger Hinweis +++++++++
    .
    Liebe Leser, die von diesem Thread aus kommen:
    .
    http://www.anglerboard.de/board/showthread.php?t=193258
    .
    Wenn ich dort solche Kommentare lese
    .
    „Ich hau mich weg ^^
    Habe gerade einen kommentar geschrieben , und was kommt dann beim absenden? :
    Vielen Dank, dass Sie uns Ihre Meinung mitteilen! Bitte haben Sie etwas Geduld, falls Ihr Feedback nicht sofort erscheint: Alle Kommentare werden vor Freigabe gegengelesen.
    LOOOOL, Zensierung inbegriffen oder warum liest mann nach?
    OMG“
    .
    Dann weiss ich wieder, warum die FAZ generell alle, aber wirklich alle Kommentare vor dem Freischalten prüfen lässt. Es ist nicht meine Entscheidung oder gar Zensur, ich habe hier alle Kommentare schnell wie möglich gebracht (dass es bei allen etwas dauert, liegt daran, dass ich gerade auf Reisen bin), und eigentlich versuche ich ein Verständnis dafür zu erzeugen, dass die Vorprüfung eigentlich nicht sein müsste, und man vielleicht einfach mal ein Wagnis eingehen kann. Aber durch solche Threads vergeht mir dann auch wieder die Lust dazu. Dann möchte ich Sie wirklich ersuchen, sich andernorts wegzuhauen. Flamewars wird es hier nicht geben.

  177. Zu allfälligen Erbauung in...
    Zu allfälligen Erbauung in christlicher Demut allen Petrifischern/jüngern und deren Gegnern zugedacht, insbesondere und speziell dem im mexikanischen Exil lebenden
    und dorten ausharrenden Senhor JorgeLoma@:
    http://www.youtube.com/watch?v=y28ZRYF9Q-4
    Pfüat Eich!

  178. @Don Alfonso: "Flamewars wird...
    @Don Alfonso: „Flamewars wird es hier nicht geben.“
    Tja, wie man in den Wald reinruft… Sie übertragen das durchaus nachvollziehbare Fehlverhalten eines Einzelnen auf eine gesamte Gruppe von Menschen, die im übrigen schichtenübergreifend verbunden ist, nutzen dabei jedes erdenkliche Klischee um diese mit einer negativen Konnotierung zu behaften, und wundern sich dann allen Ernstes, wenn Sie nun von Angehörigen ebenjener Gruppe kritisiert werden…
    Ist doch wirklich albern…

  179. Warum woanders? Passen die...
    Warum woanders? Passen die bisher fundierten und sachlich vorgebrachten Gegenmeinungen nicht in ihr Weltbild vom „gemeinen Angler“?
    Vielleicht sollten sie Kommentarfunktion deaktivieren. Geht nicht?
    Dann ist das Internet vielleicht doch nicht der Raum für ihre Postulate.

  180. @JorgeLoma,
    es sind 12 (in...

    @JorgeLoma,
    es sind 12 (in Worten: zwoelf) Flaschen. Gewesen.
    .
    Meine Religion verbietet das Trinken von Wasser. Kaffee muss, Tee kann, Wein darf, Apfelsaft nur bei Musik, anregenden Gespraechen (so wie hier) und der Verkuendung provisorischer Wahrheiten (kommt fast nie vor).
    .
    Gestern erwischte ich Madame mit einem Filzstift am Flaschenregal. Was das wohl wieder zu bedeuten hat?
    .
    Das war jetzt OT. Weiter mit dem Anglerkrieg.

  181. A., ich schreibe nicht gegen...
    A., ich schreibe nicht gegen „DAS ANGELN“, sondern über Vorurteile und Einstellungen und wie sie entstehen, anhand eines Beispiels. Ich hätte mich auch inkommodiert gefühlt, wenn neben mir ein Rudel Jogger verküdet hätte, dass sie jetzt hier drei Tage Aerobic machen, wenn nebenan elend viel Platz dafür ist.
    .
    „Ich war aber zuerst da“, so können Sie gern im Anglerforum reden, aber hier nicht. Ich habe hier jeden Tag so an die 100 Kommentare, und meine Zeot ist mir zu kostbar, sie mit Leuten zu verschwenden, die hier und dort ein doppeltes Spiel treiben. Nochmal: Die FAZ hat diese Kommentareinstellungen, alle, die hier kommentieren, leben damit. Sogar ich selbst, wenn ich bei anderen kommentiere.

  182. Pardon, ich muss noch eben...
    Pardon, ich muss noch eben etwas OT leisten.
    .
    @Zerlina, bitte erst testen, sonst krieg ich’s von Ihnen geschschimpft>
    Ich mach‘ das immer so: ich kaufe eine Flasche, gehe damit zum Parkplatz, nehme mein Schweizer Taschenmesser, ziehe den Pfropfen, nehme einen Schluck. Wenn ich nach 5 Minuten noch keine Genickstarre bekommen habe, ist der Tropfen gut. Manchmal kommt die Polizei zum Mittrinken.
    .
    Ende der Durchsage.

  183. Nachdem sich nun DA über das...
    Nachdem sich nun DA über das fehlende Benehmen und die Angler über ihre Nöte ausgelassen haben, möchte ich doch mal noch das unterstreichen, was mir an der Sache zuvörderst zuwider war: die Distanzverletzung. Man kennt unterschiedliche Situationen, die unterschiedlich eng ablaufen: leerer Zug, voller Zug, Treffpunkt und Schwemme zwischen U-Bahn und Schlachtensee, Grüppchen auf der anderen Seite des Sees, sich füllendes Straßencafé und dergleichen mehr. Der erwähnte Surfplatz scheint auch eher voll gewesen zu sein. Im Allgemeinen ist es so, daß man Enge bei vollen oder sich deutlich füllenden Plätzen erträgt, wenn aber viel Platz ist, macht eine unterschrittene Distanz sehr aggressiv, denn man empfindet dieses unnötige Auf-den-Pelz-Rücken als übergriffig und aufdringlich. Dem kann nur durch Wahlfreiheit lassendes Anfragen (ein Schwatz, der vielleicht Nähe herstellt) abgeholfen werden.

  184. Ein wunderbarer Text,...
    Ein wunderbarer Text, interessante Kommentare (vom geklauten und verstümmelten Haiku mal abgesehen), aber was wird nun mit uns Anständigen? Was so aggressiv macht ist die Hilflosigkeit, die man gegenüber solchem nordkoreanischen Benehmen gegenüber empfindet. Jede adäquate Reaktion hieße, sich mit dem Pöbel auf eine Stufe zu stellen. Selbst wenn man dem Herrn Prügel anböte könnte man nicht mehr sicher sein, ob er sich nicht noch darüber freuen würde. Manche Zeitgenossen scheinen zur Triebabfuhr regelmäßig eine Keilerei zu brauchen. Fünfundsechzig Jahre Frieden bekommen leider nicht jedem. Es gibt aber auch die Sorte, die sich bei Gegenwehr verkrümelt. Leider weiß man erst, wenn es zu spät ist, mit welcher Sorte man es zu tun hat. Diesen Leuten mit subtilen Bemerkungen klar zumachen, welch Geistes Kind sie sind, ist mangels Verstandes auch vergebliche Mühe.

  185. West-Ost-Viertel-Hintern
    Auf...

    West-Ost-Viertel-Hintern
    Auf Kawasaki
    180 PS-Gedröhn
    Taube Hirsche im Tal

  186. @Don Alphonso

    Ja, Sie...
    @Don Alphonso
    Ja, Sie offenbaren Ihre eigenen Vorurteile und Einstellungen. Sie suchen einen Gruppenbezug, wo keiner besteht. Sie sind es auch, der ein Schichtenphänomen vermutet und dichten einer Gruppe von Menschen Böswilligkeit an –> „vermutlich auch einige Lacher, wenn sie erzählen, wie der Anführer hier den See von Anderen gereinigt“. Mir persönlich ist es völlig schnurz, ob und wie Sie sich von sozialen Umwelt gestört fühlen und wie Sie damit umgehen.
    Was mir aber wichtig zu betonen scheint: Wenn Sie Ihre gerade neu entstandenen oder alten Einstellungen in der Öffentlichkeit pflegen wollen, sollten Sie sich nun wirklich nicht über selbst herbeigerufene Geister beklagen. So funktioniert Öffentlichkeit nun mal. (Brand-)rede und Gegenrede.
    Auch in Anglerforen ärgert man sich über solche Gesellen, wie er da von Ihnen beschrieben wurde, und welche in der Tat zu negativen Einstellungen Anlass geben. Hier aber ärgere ich mich als Angler, Bader, Wein aus der Navarra-Trinker, Pilzsucher, Politikinteressierter, Akademiker, Rennmaushalter, Fahradfahrer, Weltreisender, wenn billige Stereotypen in eine anheimelnd romantische Verpackung gequetscht werden und das Ganze womöglich als gelungene Glosse daherkommen soll. Das sie das bei Weitem nicht ist, wie Sie es auch einer Reihe von nachfolgenden äußerst bedenklichen und in das selbe Horn blasenden Kommentaren entnehmen können. Und nein, Sie wurden da auchnicht mißverstanden, denn genau in dieses Horn bliesen Sie auch, wenn man es denn der schmückenden Verpackung entledigt…

  187. .
    ...irgendwie hab ich Mühe...

    .
    …irgendwie hab ich Mühe damit, mich noch zu wundern…

  188. ;... aber die Rettung naht;...
    ;… aber die Rettung naht; Überschrift bei faznet:
    Merkel: „Verursacher der Krise stärker zu Kasse bitten“
    .
    selten so gelacht!

  189. Moinmoin,
    das Problem steckt...

    Moinmoin,
    das Problem steckt ja man auch in der figelinschen Konstelaschion zwischen Mann un Frau. Neulich steh ich lang bei unserm Händldealer und war fast anne Reihe un ich seh noch eine Frau, die sich immer weiter neben mich postiert. Un mit einem Mal steht die vor mir. Was tun als wohlerzogenes Küstenkind? Ich fragte folglich, wie es denn käme…? Na, entgegnete sie, sie stünde dort schon alleweil. Na, denn hätte ich sie wohl sehehn müssen. Ja, hätte ich, dreht sich um und bestellt. Die anderen Anwesenden schauen pikiert zu Boden. Na, meinte ich, dann müsse sie ja wohl eine Dame sein,dass ich sie vorlassen müsse. Und zuletzt wünschte ich ihr einen guten Heimwech. Mannmannmann. Eigentlich ballte sich eim ja die Faust in der Hosentasche, aber anschreien geht nich, haun geht auch nich, wegschubsen taugt nich, also was tun. Solche Leude wissen, dass mna nix tun kann und nutzen das aus. Die Angler am See, die linken Krawallmacher in Hamburch und die dicke Proletin am Händlwagen. Aber vielleicht doch anschreien. Is keine Tätlichkeit, kennen die Proleten auch nich mehr und enthält den Überraschungseffekt. Das Schreien an sich lässt einen Menschen feuerrot anlaufen, was zu einer dollen Optik verhilft. Japanische Kriegermönche des 12. Jahrhunderts konnten das dermassen gut, dass der andere für einen Augenblick paralysiert war udnschon hatte der Opponent wohl eine stecken. Der angebrüllte Angler, dem seine Sachen ins Wasser geworfen werden und sich anschliessend auf seinem Stuhl gemütlich gemacht würde, die weggeschrieene Händldränglerin und der von der Polizei zusammengeschrieene linke Randalierer. Wer weiß, wofürs nütze wär….
    Mast un Schotbruch vonne Küste
    Der Gute Norddeutsche

  190. @D.A.: Ich denke, die Angler...
    @D.A.: Ich denke, die Angler sind zu Wort gekommen, die Gewaltfantasietäter auch und die Rechtschreibpedanten (Plindos, verteidigen Sie hauptamtlich die deutsche Sprache, so als Lehrer?) ebenfalls. Gleich melden sich die Jogger und Aerobicer und werden ihr Unverständnis darüber äußern, daß sie als potentielle Störenfriede gebranntmarkt wurden.

  191. dunnhaupt, Sie verkennen dass...
    dunnhaupt, Sie verkennen dass Höflichkeit darin besteht, einander wie Herren zu behandeln. Wenn das für Sie speichelleckerisch aussieht, verwechseln Sie vielleicht auch Selbstbewusstsein mit Rücksichtslosigkeit.

  192. A. und Boedchen:

    Ich bin auch...
    A. und Boedchen:
    Ich bin auch Angler. Ich kann Euch versichern, dass Don Alphonso nicht mich gemeint hat und Euch wahrscheinlich auch nicht.
    Zensur ist, wenn der Staat mir verbietet, etwas zu veröffentlichen. Wenn Kommentare in einem Forum gesiebt werden, dann ist das Redaktion, aber keine Zensur. Wir sind hier immer noch bei der Zeitung.

  193. @ Plindos : Es lohnt sich...
    @ Plindos : Es lohnt sich nicht in dieser Sache ein Faß aufzumachen.
    Ich habe wenig Respekt vor der Institution Kirche als Inhaberin der Wahrhaftigkeit. Ich habe auch wenig Respekt vor den Ämtern die die Kirche vergibt.
    .
    Ich habe höchsten Respekt vor Menschen die als Seelsorger in verschiedensten Religionen für ander Menschen da sind. Sterbebegleitung, moralischer Beistand oder einfach nur da zu sein, ist eine hohe menschliche Leistung.
    Ich habe höchsten Respekt vor unentgeldlicher Hilfsleistung von (wahrscheinlich) Millionen von Menschen die diese Leistungen im Rahmen und auch im Schutz von Kirche tun (egal on katholisch, evangelisch oder islamisch).
    Ich habe höchsten Respekt vor Menschen die Jugendarbeit leisten.
    Ich habe höchsten Respekt vor Menschen die ander schützen ohne an sich oder an die Belohnung zu denken.
    .
    In diesem Sinne (hoher Respekt) gebe ich Ihnen Recht, das Kirche bashen all zu oft bei denen landet, die es sicher nicht verdient haben. Das Kirche bashen etwas abwertet, das unser aller Leben durchaus lebenswerter macht.
    .
    Die Demontage der Exvorsitzenden der EKD und die direkt danach betriebe Hetze gegen katholische Würdenträger ist politisch. Ganz klar ebenfalls politisch ist das schüren von Misstrauen und Hass gegen alle nicht christlichen Religionen.
    .
    Wenn es hundertausende Menschen gibt, die ihre Freizeit damit verbringen in Seelsorge und Jugenarbeit mit jungen Menschen zu arbeiten dann ist ein Prozentsatz von 0,1% der sich als faule Äpfel herausstellen ansich klein. Wenn man diese Fälle aber systematisch falsch behandelt hat (von Seite der kirchlichen Amtsinhaber), dann macht eine Aufarbeitung Sinn.
    .
    Mixa kenne ich weder persönlich, noch kann ich seine Arbeit beurteilen. Es steht für mich nur darum als „Funobjekt“ zur Verfügung, weil sein verhalten so schrecklich dumm ist und dieses schrecklich dumme Verhalten öffendlich breit getreten wird.
    Wenn Sie so wollen, dann bashe ich das Zerrbild dessen was von Herrn Mixa in der Öffendlichkeit präsentiert wird. Bestehend aus :
    a) Halbherzige Anklage er hätte geschlagen
    b) massiver Widerspruch er habe nie geschlagen
    c) mehrere die sagen er hat geschlagen
    d) Eingeständniss er hat vielleicht ein bisschen geschlagen
    e) Anklage er hat Geld zweckfremd ausgegeben
    f) massiver Widerspruch er habe Geld nur zweckgemäss ausgegeben
    g) mehrere Beispiele für Zweckentfremdungen
    h) Eingeständniss er habe vielleicht doch anders gehandelt als es gedacht war
    .
    .
    .
    Nun wie auch immer die Wahrheit aussieht, ich denke jemand von der Hierachieebene sollte wissen, wann er zur Belastuung wird und keine konstruktive Arbeit mehr leisten kann. Das ist der Punkt wo einer mit Charakter sagt, „danke und servus“.
    Er sagt „danke und servus“, sitzt aber ein paar Tage später in der alten Residenz und heult herum er will das Amt zurück.
    Entschuldigung aber Kirchenmann hin oder her, das ist so grotesk das es zur Satire quasi herausfordert.
    Wenn er der Mann wäre der in dieses Amt gehört, würde er sehen wie vielen Menschen er damit Schaden zufügt und das lassen.

  194. In Wien traf ich noch nie...
    In Wien traf ich noch nie einen freundlichen Angler, ich weiche ihnen stets aus. Das Angeln an den Wiener Gewässern ist kein Bürgervergnügen (der Arbeiterfischersportverein beschenkt zu Weihnachten die roten Ministerkabinette mit Karpfen, womit nicht alle Beschenkten furchtbar glücklich sind, ablehnen darf mans selbstverständlich nicht) und die Leute brauchen dafür eine Karte, für die eine Gebühr zu entrichten ist. Manche versuchen meinen (sehr freundlichen und zutraulichen) Hund zu attackieren, wenn er vorbeiläuft, und ich sage ihnen dann, daß ich Jurist bin. Das hat immer noch gewirkt. – Es gibt aber auch die kleinbürgerliche Konkurrenz ums öffentliche Grün: Wege die als Mountainbikertour ausgezeichnet sind, da rauschen die in erster Generation studierten Grobiane zu Tale, und auf den flach verlaufenden Wegen wird gejoggt. Vor allem im Frühjahr, mit Übergewicht, guten Vorsätzen und kurzem Atem. Wie die klugen Wildschweine ziehen der Hund und ich uns dann tiefer ins Unwegsame zurück. Die bei Regen und Wind trainierenden Marathonläufer hingegen sind alle reizend und hundefreundlich.

  195. Zitat Don Alphonso

    A., ich...
    Zitat Don Alphonso
    A., ich schreibe nicht gegen „DAS ANGELN“, sondern über Vorurteile und Einstellungen und wie sie entstehen, anhand eines Beispiels.
    Nun ich muss gestehen, Ihren Beitrag nicht als Realsatire empfunden zu haben, Danke für die Aufklärung. Die Art und Weise, wie Sie das geschehene schildern und die Schlussfolgerungen, die Sie daraus ziehen, zeigen allerdings überdeutlich wie Vorurteile entstehen.
    Und zumeist sind es diejenigen, die ernten wollen ohne gesät zu haben.
    Einen Vergleich zu Ihrem “ Ich war zuerst da “ in Verbindung mit einem Handtuch zeigt mir darüber hinaus auf, woher die Vorurteile gegen Sonnenliegen besetzende Deutsche Pauschalurlauber kommen.
    Ich werde weiter bemüht sein, Sie ernst zu nehmen.

  196. Mit Verlaub, mich nerven alle...
    Mit Verlaub, mich nerven alle Menschen am See. Die Pfeifen, die mich angeln wollen, die Seepinkler und der ganze überflüssige Rest der Lungenatmer.

  197. Es scheint dass es Hobbies...
    Es scheint dass es Hobbies gibt, die einfach raeumlich nicht miteinander vereinbar sind. Auch mit Hoeflichkeit und Respekt fuereinander nicht (ohne vorher genanntes birgt es natuerlich gar explosives Konfliktpotential). Gerade Angler vs. Schwimmer oder Taucher (wobei ich vor allem letzter Gruppe angehoere) besteht gegenseitige Ruecksichtnahme aus raeumlicher Trennung. Speziell ausgewiesene Tauch- Angler- und Schwimmgebiete koennen in Talsperren und Baggerseen ein Segen fuer den Frieden sein. Hier wird zwar in gewisser Hinsicht die Freiheit von allen Parteien beschnitten, aber alle gehen zufriedener nach Hause. Wer schonmal einen Blick darauf erhaschen konnte, was mit Angelhaken und Schnueren passiert, wenn Sie irgendwo haengen bleiben, weiss wovon ich rede. Jaja die Gefahr die von den widerhakenbestueckten Anglerutensilien und beinahe reissfesten Schnueren ausgeht ist nicht gebannt, wenn der Angler seinen Platz verlaesst … wer schoneinmal hereingetreten ist, der weiss wovon ich rede, vom Umweltschutzaspekt noch garnicht gesprochen.

  198. Hm, tja.... sieht so aus, als...
    Hm, tja…. sieht so aus, als hätte der gründelnde Wels doch Speise bekommen. Angefüttert schon gestern – heut´ ist schwups! der Blogger fort…

  199. @ DA ..
    .
    Sie behaupten, so...

    @ DA ..
    .
    Sie behaupten, so ein Verhalten hätte ihnen am See der Besserverdiener massivstes Gerede eingebracht. Gilt das nur für Konflikte zwischen Stützen oder allgemein ?

  200. @Lieber Plindos
    Herzlichen...

    @Lieber Plindos
    Herzlichen Dank für dieses lupenreine Geschenk! Ich habe gleich meine Noten herausgeholt und meine Stimme mitgebrummt. Und beginne zu fliegen. Aber nichts geht über eine Aufführung in San Marco mit – wie im Original – in vier Gruppen kreuzweise aufgestellten Chören.
    >
    „Lippe-Detmold, eine wunderschöne Stadt, …“. „“…recht als engel sind diu wip getan“ (Walther von der Vogelweide, schon zu Beginn des 13. Jahrhunderts). Sie sehen, engelgleiche Frauen gabs zu jeder Zeit und überall.

  201. @St.Filoubold
    Das sieht Ihnen...

    @St.Filoubold
    Das sieht Ihnen ähnlich: 12 (s. Leonardo „Abendmahl“) incl. Judas, den Sie eine Zeitlang spielen mussten. Aber auch der arme Ischadiot (d!).
    Wie lange dauerte Ihre Wandlung aus dem zu dem und von ihnen zu sich? Pardon!
    Bacchus Gemeinde ist überall.
    Mein Credo: „Wasser trinkt das liebe Vieh …“. Tee: hm; Kaffee: hmmm
    Was, halten zu Gnaden, ist Apfelsaft? Oder, Sie Filou, Synonym?
    Danke: Kompliment ganz meinerseits; Wahrheiten: minütlich und pro Glas.
    Übrigens: provisorische Wahrheiten? Sie understatementer (oder so ähnlich).
    Madame wie gehabt: Sie sind nicht einsam. Auch hier gibts Filzstifte und – radikaler – Blumenbeete. Das ist ein Geblüüüh!
    >
    Angeln und Sachsen: Sachsen Sie nur tags?

  202. Ich spiele am liebsten Schach....
    Ich spiele am liebsten Schach.

  203. Ich war zuerst da!
    Hase und...

    Ich war zuerst da!
    Hase und Igel. Nur, wer ist hier Hase?

  204. Ich bin jedenfalls der Igel...
    Ich bin jedenfalls der Igel und habe drei vom Tonfall her unangebrachte Kommentare gelöscht. Hier geht vieles, aber nicht alles.

  205. Mixa. Jeder ist für seine...
    Mixa. Jeder ist für seine Taten und Worte verantwortlich, erst recht ein Mann dieser Position! Hatte er mal eben verdrängt und so. Entgleisungen dto.
    Ich schlage vor: Pensionierung.
    Im Übrigen: Glauben Sie nicht, dass der Papst, als Zögerer bekannt, sowohl Mixas Demissionsbitte, als auch seinen Widerruf in Erwägung gezogen hat? Auch den gemeinsamen Weg der Beiden?
    „In dubio pro reo“. Unschuldsvermutung! Klar! Deshalb hat das Gericht auch die Missbrauchsvermutung als unbegründet zurückgewiesen.
    Alles Andere aber sind Kinkerlitzchen? An meinem geistlichen Gymnasium ist niemandem die Hand ausgerutscht, und wir waren als Nachkriegskinder weiß Gott rabiat genug! Der Teppichpomp, die Weinrechnungen, der „Kunstwille“ aus der Kasse eines Kinderheims sind wohl nicht nur Kleindelikte, sondern sogar kriminell, vor allem aber Satire: Lachen tötet!
    Es ist aber der öffentliche Schaden und der über die aktuelle aufgeheizte Stimmung hinaus.
    So nicht abtreten zu wollen, ist persönlich verständlich. Aber geht es bei einer öffentlichen Person darum? Mag Herr Mixa beim Arbeitsgericht wegen Mobbings klagen. Auch bei anderen Gerichten wegen übler Nachrede. Sein Recht! Ob aber sein Dienstherr auf Mixas Wiedereinsetzung ins Bischofsamt verklagt und verurteilt werden kann, ist fraglich. Man zahle ihm eine Ablösesumme und lasse endlich wachsame Ruhe einkehren.
    Wer Recht sprechen wird, ist ohnehin die Geschichte.

  206. Mixa Menschenfischer ist die...
    Mixa Menschenfischer ist die Angelkarte entzogen worden. Also möge er sich vom Platz begeben und seinen ergaunerten Rotwein trinken…

  207. @ JorgeLoma :...
    @ JorgeLoma : Geschichtsschreibung schreibt immer die Geschichte der Sieger ……

  208. Wenn es meine Zeit erlaubt,...
    Wenn es meine Zeit erlaubt, gehe ich liebend gern zum Fischen. Der Fang ist dabei nebensächlich. Am Wasser kann man wunderbar abschalten, Eisvögel, Libellen und Ringelnattern beobachten. Biber schwimmen auch manchmal vorbei. Bevorzugte Plätze sind die, an denen nicht aller 10 Minuten ein Spaziergänger fragt: „Und, schon was gefangen?“ Die Geschichte vom Don kann ich sehr gut nachvollziehen. Reine Erziehungssache … Ist eine Lieblingsstelle am Wasser gerade besetzt, fragt man höflich, ob sich das Warten (in gebührender Entfernung) lohnt. Und wenn nicht, haben gerade solche Stellen, die man sonst garnicht besucht, als eine vortreffliche Alternative entpuppt.
    .
    Zum Unrat am Wasser kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass auch viele Angler u.a. ihre Maden- und Wurmdosen ins Gebüsch werfen. Da könnte ich einen Anfall bekommen. Manchmal war es mit dem Unrat so schlimm, dass ich mir eine Strategie überlegte, wie dem beizukommen wäre. Nun, die Fahrzeuge der Angler, die meine Lieblingsstelle so verdreckten, parkten alle hinter dichtem Buschwerk des kleinen Waldsees. Niemand konnte sein Auto vom Angelplatz aus einsehen. Da erzählte ich den Anglern eine Zeit lang einfach eine kleine Lügengeschichte: „Eh, schon gehört?“ Letztens erzählte mir irgend so ein radikaler Umweltschützer, der hier irgendwo in der Nähe wohnen muss, dass ihn die Hinterlassenschaften der Angler so sehr ärgerten, dass er jedem parkenden Auto, da hinter den Büschen, die Reifen zerstechen werde, wenn er noch eine Wurmdose hier am Ufer findet.“ Was soll ich sagen? Die Geschichte wurde schön weiter erzählt … Für einige Monate waren die 4 beliebten Angelstellen des kleinen Waldsees blitzsauber :-)

  209. Lustig - irgendwie wusste ich...
    Lustig – irgendwie wusste ich garnicht, daß Angeln ein so extrem emotionales Thema ist!

  210. liebe colorcraze,
    genau,...

    liebe colorcraze,
    genau, dieses auf die Pelle rücken, wenn doch genug Platz wäre, wird als sehr aggressiv empfunden
    lieber Cornelius 1,
    das war schlau!

  211. Ein Lob den Anglern. Nein,...
    Ein Lob den Anglern. Nein, keine erfundene Geschichte.
    .
    Bretagne. Sommer, Bucht mit Sandbank. Ablaufendes Wasser. Junger Mann, schoen wie der dritte Richard, will zur Sandbank schwimmen. Stroemung nimmt ihn mit. Treibt ihn weit hinaus. Gute Reise, misratener Apoll. Boot mit doesenden Anglern kommt immer naeher. Schraeger Apoll zupft an der Leine. Angler werden wach. Werfen ihre Ruten weg, werfen Motor an, nehmen Amerikaschwimmer an Bord.
    Die Welt ist wieder mal um mich reicher. Fische traurig. Lauf der Welt.

  212. @JorgeLoma
    Gespalten in...

    @JorgeLoma
    Gespalten in Personae.
    Mehrfach Ich.
    Viel Fuehrerschein ich hab‘.
    Wenig Weib bekam.
    .
    Jus des pommes.
    Erhitzter Geist der Verfuehrung.
    Vegiftet mit der Schlangen Neid.
    .
    Trinke mir die Maedchen schoen.
    Die Schenken auch.
    Nachts komt Medusa.
    Vielkoepfig lachend.
    .
    Das Leben ein Alptraum?
    http://www.youtube.com/watch?v=DScz0H7yjcA
    .
    Trost naht.
    Mercure in gut gespannter Hose.
    Der Frauen Liebling.
    .
    Madame pennt.

  213. @Holly01, 17.06.
    Ja, das sagt...

    @Holly01, 17.06.
    Ja, das sagt sich so dahin.
    Mixa betrachtete sich als Sieger über Kinder, 68er etc.
    Wird er Geschichte (über sich selbst) schreiben?

  214. @JorgeLoma
    als Einstieg, falls...

    @JorgeLoma
    als Einstieg, falls Sie keinen DS zur Hand haben:
    7. Jurisdiktionsprimat und Lehrunfehlbarkeit des Papstes nach dem 1. Vatikanum (1870)
    1) Der Jurisdiktionsprimat:
    Da durch das göttliche Recht des apostolischen Primates der römische Bischof der ganzen Kirche vorsteht, lehren und erklären wir, daß er oberster Richter der Gläubigen ist, und daß in allen zur Kompetenz der Kirche gehörenden Dingen man zu seinem Urteil Berufung einlegen kann; daß jedoch das Urteil des Apostolischen Stuhles, der keine höhere Autorität über sich hat, von niemandem kassiert werden kann, und daß es keinem erlaubt ist, sich als höhere Instanz über sein Urteil zu stellen. Deshalb irren diejenigen vom rechten Weg der Wahrheit ab, die behaupten, es sei erlaubt, vom Urteil der römischen Bischöfe an ein ökumenisches Konzil als an eine höhere Autorität zu appellieren. Wenn daher jemand sagt, der römische Bischof habe nur das Amt der Aufsicht oder Richtungsweisung, nicht jedoch die volle und höchste Jurisdiktionsgewalt über die ganze Kirche, nicht nur in den Dingen, welche Glauben und Sitten, sondern auch in denen, welche Ordnung und Leitung der über den ganzen Erdkreis zerstreuten Kirche betreffen; oder er habe nur den Vorrang, nicht jedoch die ganze Fülle dieser obersten Gewalt; oder diese seine Gewalt sei nicht ordentlich (kirchenrechtlicher Terminus für: dem Amt kraft eigenen Rechts zukommend! Der Übersetzer) und unmittelbar, sei es gegenüber allen einzelnen Kirchen, sei es gegenüber allen einzelnen Hirten und Gläubigen: der sei im Banne (DS 3063-3064).
    2) Die Lehrinfallibilität:
    Der römische Bischof besitzt dann, wenn er ex cathedra spricht, d.h. wenn er in seinem Amt als oberster Hirt und Lehrer aller Christen durch seine höchste apostolische Autorität eine Glaubens- oder Sittenlehre als von der ganzen Kirche festzuhalten definiert, durch den ihm im heiligen Petrus versprochenen göttlichen Beistand die Unfehlbarkeit, mit der der göttliche Erlöser seine Kirche bei der Definition einer Glaubens- oder Sittenlehre ausrüsten wollte; daher sind päpstliche Definitionen dieser Art aus sich, nicht aber aus der Zustimmung der Kirche, unabänderlich (DS 3074).
    Dies wurde von einem ökumenischen Konzil beschlossen…
    Zirkelschluss-Widerspruch in sich?
    Hier haben die Pius-Brüder recht, das können Sie nicht mehr rückgängig… machen. Sie können nur wie VatII explizit kein Dogma verkünden und damit die ganze Technik der Dogmen zwischen den Zeilen als Fehlgriff abtun
    Das ist aber noch nicht die „versprochene“ ausführliche Darstellung, des „schlechten Witzes“ warum das Dohgma des VatI s.o. generell nicht geht

  215. Der Leidensdruck auf unsere...
    Der Leidensdruck auf unsere Landsleute ist noch nicht groß genug. Den Deutschen sollte man noch mehr Reinigungsgebühren, Dosen- und Flaschenpfänder aufhalsen, damit sie endlich lernen, wie sie mit ihrem an sich schönen Land umgehen müssen. Es sollten Streifen durch die Städte und Länder fahren und die zur Sache finanziell vernehmen, die den Dreck verursachen oder ihn nicht beseitigen. Straßen, die durch ihre Verdreckung immer wieder auffallen, sollte man für einfach für die Autos der Anlieger sperren , bis sich die Vernunft durchgesetzt hat. Und sodann belohnen! Poltiker, deren Stimmbezirk durch Disziplinlosigkeiten aller Art auffallen, würde ich nicht wählen, darüber hinaus ihnen einen „Müllkippenorden“ öffentlich verleihen. Punktum! Singapur als Beispiel.
    In meiner fernen Jugend fühlte sich jeder Grundstücksbesitzer verpflichtet, den Bürger(!)steig vor seinem Anwesen sauber zu halten. Das ist sogar hier in diesem Schwellenland so, sofern es das mittlere+ Bürgertum betrifft. Es gibt sogar private Gruppen, die diesen Service gegen geringes Geld leisten, das tatsächlich auch von den Anliegern bezahlt wird.

  216. @Cornelius: well done.
    @mawu:...

    @Cornelius: well done.
    @mawu: aber ja doch. Das mag zwar unscheinbar aussehen, aber wenn es erstmal Thema wird, ist kein Halten mehr.

  217. "Wir sind Bauarbeiter. Keine...
    „Wir sind Bauarbeiter. Keine Samariter“.
    .
    (Donald Duck)

  218. @JorgeLoma, klasse Gedanke....
    @JorgeLoma, klasse Gedanke. Aber was soll man, machen, wenn inzwischen die Generationen nichts anderes gelernt haben als nach dem Staat, der Gemeinschaft zu rufen?
    Selbstverantwortung war doch schon in meiner Generation ein Begriff, der belaechelt wurde. Stattdessen, oh, das wissen Sie besser als ich, wurde von Raeterepublik und anderem gelabert. Die Leute, die diesen Mist opportunistisch glaubten und verbreiteten sind heute unsere Gesellschaftsdesigner (Hey, Holly), unsere Richter, und, noch viel schlimmer, unsere gewaehlten Politiker.
    Ein jeder kehre vor seiner eigenen Tuer? Hah, vor meiner Tuer ist’s dreckig. Staat hilf!

  219. Nachtrag: Und hilft man sich...
    Nachtrag: Und hilft man sich selber, kommt ein 68er Sesselpupser und erzaehlt einem, dass es verboten ist, sich selbst zu helfen.
    Wir muessen unsere supercodifiziertes System in die Muelltonne kicken.

  220. @Filou und JorgeLomas,
    noch ...

    @Filou und JorgeLomas,
    noch ein paar von diesen amüsanten Dia-Mono-logen, und ich
    gebe das Geheimniß meiner 52%-gen Wunderwaffe preiß,
    solange die Madame schläft, oder sich um nichts kümmert. MFG.

  221. @Lieber Filou, Sie...
    @Lieber Filou, Sie überraschen immer wieder!
    Sie meinen den König von W.S.? Sie Filou!
    Dann wäre ich Polyphemos oder Atlas.
    >
    Ich habe Fischer und ihre lateinische Filosofie niemals kennengelernt. Obwohl ich als Nordling alle Arten von Fischen in Speiseform liebe, dazu natürlich den rechten Wein, bin ich kein Wassermann, eher ein Trockenhorn (s.o.). Plätschern in Gewässern, Plaudereien und so weiter: hmmm!
    Aber ich kann Ihre Spaltung verstehen: Sympathie und – sollte man Ihnen zu nahe treten – Schneckenhaus. Liebe ich in mehrfacher Hinsicht!
    Ihr Gedicht? Kenne den Dichter leider nicht, könnte mich aber an den letztgenannten aus der Heide erinnern. Wie zitierten Sie doch so treffend?
    Madame … vom oftmaligen filzstiften? Ähm. Sie silenischer Tänzer (Erinnere Sie nochmals an athener schwarz- und rotfigurige Vasen).
    Ihr Königreich für ein Pferd? Neeee! Höchstens, um zur nächsten Tankstelle zu galoppieren. Wer von beiden ging des Lappens verlustig. Aber ein Pferd ist nicht strafmündig, passt auch in keine Hotelzelle. Ich bin unschlüssig, wer mir bloggt.

  222. @Berthold IV
    Danke für Ihre...

    @Berthold IV
    Danke für Ihre Mühe!
    Werde morgen mich mit Ihrem Text beschäftigen. Nach zweimaligem langsamem Lesen fiel mir schon allerlei auf. Ich möchte aber nicht dilettieren.
    Bin kein Kirchenjurist.

  223. Beim Schlusskorrekturlesen...
    Beim Schlusskorrekturlesen (nicht immer) meines letzten Blogs fiel ich mir als Rabiatling auf. Sorry! Dennoch.

  224. @Don Alphonso,
    wie weit sind...

    @Don Alphonso,
    wie weit sind die Milch- und Fladenspender von Ihrer Terrasse entfernt? Und wer ist zuerst da, wenn auf der Wiese die Gänseblümchen, Veilchen und Kroki (?) erblühn. Zeigen Sie dann auch die Löwenzähne? Und erst recht, wenn Liese Ihren Scarlatti interpretiert oder bei Pergolesi hineinbasst? Das traute Geläut von Kuhbimmeln ist mir in natura unbekannt, kenne ich nur aus Jutjub. Dagegen helfen auch Elektrozäune nicht.
    War nurn Scherz. Nichts für ungut!

  225. @ JorgeLoma : Wir Deutschen...
    @ JorgeLoma : Wir Deutschen haben uns ja um europaweite Ordnung bemüht. Eine Währung, eine Wirtschaftsregierung, Ordnung und Sauberkeit und sogar Beschäftigung für jeden. Wir hätten sogar die Verwirrung der politischen Systeme stark vereinfacht und alle auf eine Partei beschränkt.
    Wir haben den 2, WK verloren. Als Verlierer paßt man sich an die Gewinner an. Haben Sie schon einmal eine amerikanische Kaserne gesehen? Ein Saustall sondergleichen. Die Briten sind ordentlicher, aber mal ganz ehrlich, wenn die barfuss und nur in Turnhose an Hauptstrassen entlanglaufen, ohne je auch nur etwas Bräune von der Sonne anzunehmen, dann ist es schwer die ernst zu nehmen.
    Die Franzosen waren ja zumindest so nett Deutschland wieder zu verlassen, aber die reden ständig von der Leichtigkeit des Seins und Paris ist eine schmuddelige Stadt.
    Ich denke wir Deutschen kommen im Durchschnitt ganz gut weg, wenn es um Sauberkeit geht.

  226. Liebe Foersterliesel, danke,...
    Liebe Foersterliesel, danke, der Favorit meiner Überlegungen machte am wenigsten Arbeit und nahm mich selbst aus der Schusslinie. Zuerst dachte ich an die radikale Lösung, einen Angler samt Stuhl ins Wasser zu schicken, nachdem er seinen Müll in die Büsche geworfen hat. Habe ich schnell verworfen, weil justiziabel. Dann wollte ich einen Pflock mit laminiertem Hinweisschild (Text wie oben) einschlagen. Der wäre vermutlich ruck zuck rausgerissen und in den Büschen gelandet.
    .
    Lieber Filou, „schoen wie der dritte Richard“ haben Sie aber wunderbar zu Protokoll gegeben :-)
    Es gibt auch sehr viele gute Angler! Die meisten sind vorbildlich …
    .
    Liebe colorcraze, danke.

  227. @Werte hiesige...
    @Werte hiesige Blogteilnehmerschaft@:
    In diesem Blog hatte ich mich wirklich hervorragend amüsiert. Dem Blogwart Don Alphonso für äusserst gelungene und geistreiche Themenwahl sei herzlichster Dank ausgesprochen. Leider werde ich mich hier aus Gründen, die nichts, aber auch rein garnichts mit dem Blog des DA zu tun haben, verabschieden.
    Die eine oder andere Replik wäre ich allerdings gern noch losgeworden. Aber, jede Party hat bekanntlich ein Ende. Man sehe mir meine hinterlassenen, nicht immer ganz schlüssigen, oft gewundenen, womöglich unbequemen Beiträge nach.
    Apropos Angler und deren spez. Latein: Den grössten Wal der Weltgeschichte hatte H. Melville mit Moby Dick geliefert.
    Möge jeder/e Blogteilnehmer/in, wie weiland Jonas auch, im Leben aus dem grössten Walbauch (Schlamassel) wieder herausfinden.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wale
    Allfällige Danksagungs-Wallfahrten danach anempfohlen.
    Küsse den Damen artig und virtuell die diversen Händchen.
    Adieu. Plindos

  228. Filou 0:26,
    ich habe einen...

    Filou 0:26,
    ich habe einen hoffentlich tröstlichen Gedanken anzubieten:
    die „Gesellschaftsdesigner“, die dieses Geschäft seit ein paar
    Jahrzehnten vorangetrieben haben, sind jetzt die Zielgruppe
    ihrer Erben.
    Da diese nun Senioren sind, könnten leicht ein paar
    gängige Klischees einfließen und zum Design einladen.

  229. Hola Herr Don,
    noch drei...

    Hola Herr Don,
    noch drei Jahre, dann sind wir am Tegernsee. Vielen Dank für Ihren Blog zu Rottach!!!! Jetzt geht es Lo-os!!!
    Beste Grüße aus der Unternehmenszentrale
    MvB-B

  230. @JOrge Loma
    1.b2-b4...

    @JOrge Loma
    1.b2-b4

  231. Lieber HansMeier555, verraten...
    Lieber HansMeier555, verraten Sie JorgeLoma damit nicht Alarichs Eröffnung?

  232. So viel Anständigkeit in den...
    So viel Anständigkeit in den Kommentaren, und es fließt kein Blut.
    Aber wichtig ist auf dem Platz,oder wie war das?
    Hier fallen soviele Urteile ohne Gesetz, nur weil viele etwas mit Arroganz und
    Anständigkeit anfangen können-wozu Angler doch gut sind

  233. Werter Herr Don,

    ich habe zum...
    Werter Herr Don,
    ich habe zum ersten mal ihren Bericht gelesen und ja, ich stecke Sie sofort in eine Schublade. Sie sind einfach Spitze. Sie sind der einzige Mensch der anscheinend alles richtig macht. SIE baden richtig, fahren richtig die Bergstrassen herunter, beachten Wanderer und sind die Höflichkeit in Person und natürlich ein Geniesser und hoffnungsloser Romantiker der übrigens keiner Fliege was zu leide tun kann.
    Ist ihnen eventuell in den Sinn gekommen, dass andere Leute wochenlang diesen Platz angefüttert haben um dann dort zu angeln. Klar ist es dann ärgerlich wenn diese Personen eher rabiat dieses durchsetzen. Ich erlebe es aber leider oft auch genau andersrum und ärger mich über Leute die ignorant etwas tun obwohl offensichtlich ist dass sie damit meine Grenze überschreiten. Sei es gefährlich überholen oder bei 1000m2 See genau auf den 3m^2 baden zu wollen an denen ich angel.
    Aber es gibt immer 2 Meinungen. In ihrem Fall die ihre und die falsche Wahrheit.
    Sie sollten jedoch nicht der Meinung sein, dass alles was Sie sagen Hand und Fuß hat, alles andere aber falsch ist nur weil man die Hintergründe nicht kennt.
    Als Beispiel kann ich immer wieder beobachten, dass Leute die zu ihrer Studienzeit gekellnert haben immer mehr Trinkgeld geben als andere, da sie wissen dass dieser Job wahrlich kein Zuckerschlecken ist. Dies ist nur ein Beispiel von 1000en und als Aussenstehender kann man die Hintergründe, warum ein Angler gerade dahin möchte oft nicht nachvollziehen.
    Grüße
    Holger

  234. Holger, man kann das so oder...
    Holger, man kann das so oder so kommunizieren, etwa mit einem „Pardon, aus diesem und jenem Grunde müsste ich, und da wäre es wirklich nett, wenn Sie bitte…“ – das würde ich verstehen. Aber nicht so, wie es gelaufen ist. Mir sind Angeler ansonsten wirklich gleichgültig, aber wenn jemand, wie auf dem Bild ersichtlich, sich einfach neben mich pflanzt und dann meint, pampig sein zu können, bekommt er eben eine entsprechende Würdigung. Dass es ASngelern nicht gefällt – mei, vielleicht bringen Sie dxas Problem mal bei Ihrem Nachwuchs zur Sprache. Wenn es schon Eltern oder Schule nicht geschafft haben. Ansonsten bin ich in den meisten Fällen selbst Wanderer in den Bergen, was man hier auch nachlesen könnte, käme man nicht nur zum Raunzen vom Anglerforum.

  235. Wenn es das/die Gewässer um...
    Wenn es das/die Gewässer um die kleine dumme Stadt sind, die ich vermute, dann ist das Füttern von Enten und Fischen laut deren Stadtverordnung sowieso nicht erlaubt. Der Anfütterer hat sich vermutlich sogar dem Risiko ausgesetzt zu einer Geldbuße bei 50 000 € verdonnert zu werden.
    .
    Bei vielen anderen Seen in Bayern, die als Badesee ausgewiesen sind, ist das so. Bei Seen, die Grundwasserseeen sind (Baggersee, Kiessee), ist Anfüttern von Fischen von vorneherein nicht drin. Angler haben da ihre Listen und wissen das eigentlich.
    .
    Detuschland, das Land der Gesetze und Verordnungen. Lässt sich trefflich lästern drüber. Und kein Naturfreund geht mit den Stadtverordnungen oder FFH- oder Landschatzschutzgebietsverordungen unterm Arm wandern, aber er weiß was sich gehört und schmeißt keinen Krempel in die Natur. Bin mir aber sicher, dass Angler von ihren Clubs wg. der Bestimmungen an Seen und Flüssen unterrichtet werden.
    .
    Man könnte – mit diesem Wissen jetzt – von diesem Knaben in aller Ruhe den Angel- und dann absolut cool den Gewässerschein verlangen. (Letzterer wird vom Gewässereigner ausgestellt. Wenn er keinen hat, muss er sich trollen.) Aber wer macht das in der Praxis, außer er fühlt sich als Hilfssheriff.

  236. HansMeier555: meine Antwort...
    HansMeier555: meine Antwort wäre R2D2
    .
    Allen Angler und sonstigen (Nicht-)Fischer verehre ich dieses Juwel:
    http://www.youtube.com/watch?v=qhCJTl7Rm5g
    …und jetzt einen Tee, bitte. James, ich denke, wir werden ihn in der Bibliothek zu uns nehmen…

  237. @JorgeLomas, mexikanischer...
    @JorgeLomas, mexikanischer Moserer, was halten Sie von Spektrum und Inspiration? Ich brauche keinen Loehns. Meinen kleinen Bedarf an lyrischem Unsinn schreibe ich mir selber. Was mir an Wissen fehlt, wird, da bin ich religioes, mit Phantasie ersetzt. Die notwendige Einsicht in die aufgezwungene Wirklichkeit wird mit eiserner Disziplin gehandhabt, so ermuedend es auch sei.
    Danach aber heisst es: ab ins Geblüüüh und hin zum Gedam. Leben als Kunst. Und Kunst zum Leben.
    .
    Ich gruebele noch ueber Ihre Anspielungen auf die griechischen Vasen. Ich weiss von verschiedenen Darstellungen. Es wird Sie nicht verwundern, dass die verfaenglichen mir die liebsten sind.
    .
    Prophylaktisch ist mir der Gang in den Apfelgarten noch verboten. Demnaechst aber bin ich in Versailles. Madame moechte dann endlich „Le Grand d’Eaux de Versailles“ sehen und hoeren. Ich vermute schrecklichen Touristenkitsch. Dann wird Dyonis mit dem Flachmann im Gewande zu Madame schleichen.
    „Was willst du mit der Flasche, sprich?“
    Fluestert giftig Frau Wueterich.
    „Den Geist vom Kitsch zu befreien“.
    „Du sollst mit Gastritis bereuen“.
    .
    Wie sagte doch der grosse Dichter Juergen von Manger? „Dat Laeben is kein Wunschkonzert, woll!“
    .
    Ich gruesse vom Plat Pays und schwenke meinen Sombrero. Es regnet.

  238. lieber Filou,
    Versailles im...

    lieber Filou,
    Versailles im Sommer wird Sie vermutlich ätzend machen, besser im Winter, allein mit Madame, im schönen Pariser Winterlicht und sich dazu die Geschichten aus den Tagebüchern des Duc de Saint Simon vorstellen. – Haben Sie Gastritis des Reimes wegen gewählt (aber Colitis, verschleppte Hepatitis hätten auch gepaßt) ?
    Mit Schonkost abheilen, brav und vernünftig sein! Wein nur in Form von Chaudeau!

  239. @Foersterliesel, liebe,...
    @Foersterliesel, liebe, Versailles ist seit Jahren ein fester Termin im Juli. Das Volk, so ist unsere Erfahrung, verlaueft sich im Park. Der Kitschtermin musste jetzt einfach mal sein. Ebenfalls der Besuch der koeniglichen Gemaecher etc.
    Fuer 2,90 ist man huschhusch in Paris. Das ist auch nicht schlecht. Wenn’s regnet gibt es da genug Museen. Ich mache mir stets das Vergnuegen, bei der Anfahrt zum Hotel, die Rue de Paris Richtung Schloss zu fahren. Den duesteren Louvre immer in Erinnerung, ist dann die Sicht auf Versailles eine Fahrt in die aufgehende Sonne. Naja, so hat sich Louis XIV die Sache auch gedacht.

  240. @ Kopfgeburt
    Meine...

    @ Kopfgeburt
    Meine Videoantwort wäre der Fish Slapdance:
    http://www.youtube.com/watch?v=xCwLirQS2-o

  241. HansMeyer555
    Ihre Glyphe...

    HansMeyer555
    Ihre Glyphe 1.b2-b4 bedeutet?

  242. @Filouis XIV
    Neid, ick hör...

    @Filouis XIV
    Neid, ick hör dir trapsen.
    Sonst fällt mir heute nichts ein. Bis morgen …

  243. Kopfgeburt, die zwei...
    Kopfgeburt, die zwei Volldeppen aus Ihrem empfohlenen Video – mit der Penny-Markt-Angelausrüstung – hätte man garnicht auf die Fische loslassen dürfen. Wie beim Jagen (die Foersterliesel wird es wissen) muss es auch beim Fischen waidgerecht zugehen. Wer auf Raubfische aus ist, muss auch einen ausgeklappten Unterfangkescher bei sich haben. War nix zu sehen … Und so wie die sich angestellt haben, hat auch keiner von denen jemals eine Raubfischprüfung abgelegt. Das Video ist ja nicht mal unter künstlerisch wertvoll abzuheften. Aber so unterschiedlich sind eben die Geschmäcker …

  244. Die Königin von England nimmt...
    Die Königin von England nimmt niemals Stellung zu Fragen oder Problemen ihres Volkes. Es sei denn, sie wurde darum gebeten, mehr noch: dazu aufgefordert. Udn auch dann nur vorsichtigst bis widerwillig.
    .
    Und: „Wo das eine Platz nimmt, muss das andere weichen“, heißt es einerseits. Und andererseits fährt es da fort „…. und will ich nicht Gewalt erleiden, muss ich selber Gewalt ausüben“. Und manche finden das falsch. Es ist auch nur ein General und Soldat, welcher da spricht. Schon ein blaublütiger Genral und Soldat, eben eben doch nur ein Emporkömmling, höchstes aus dem mittleren Adel eben.
    .
    Hochadel hält sich zu den Satisfaktionsfähigen. Und die es nicht sind (hochadlig & satisfaktionsfähig, sind eben so. Entweder ich habe eben meine corpsstudentischen Freunde dabei, die dem Frechling die flache Klinge klapsen, oder ich bin nicht an dem Ort. So wars früher zumindest.
    .
    Gerade heute aber achten wohl die meisten von uns schon psychologisch darauf, wo der Ort der Kontrolle ist: Wenn ich mich ärgere, liegt der Fehler bei mir. (Liegt er (weiter) bei den anderen, so machte ich was falsch. Könnte z. B. meine Einstellung ändern.)
    .
    Im Übrigen wolle die Machtlosen doch wie bekannt genau das: Sehen, dass ich mich ärgere. Weil sie dann halt die Macht haben.
    .
    Andererseits. Wichtig im Leben aber vor allem auch eines: Verständnis. Verständnis und Nähe. Ich lasse mir in so Fällen häufig haarklein erklären, wie die Angel funktioniert, hinterfrage die techn. Details, soweit bekannt. (Taktik statt Strategie will das Volk, ein eherner Grundsatz. Involviertsein, statt Überblick). Frage nach dem Preis. Und welche „Prominenten“ neuerdigs auch so Kram haben. Und wo die damit angeln, etc. (Grönland, Sexchellen?). Und am Ende wird alles Theologie: Gehet hin in Frieden.
    .
    Meistens schlafe ich gut. Gelingt mir das.
    .
    Und wir sind beim Zbg., Deutschland 1924, erzählte Zeit 1909: Hans Castorp ärgert sich bekanntlich über alle Massen über ein nicht mehr ganz junges Frauenzimmer „von hinter dem Ural“, welches immer scheppernd die Speisesaaltür ins Schloß fallen lässt. Pure Provokation mitteleuropäischen Aktivitätskommandos eben. „Eure Ordnung brauche ich nicht“. Und ärgert sich an selber Zeit und Stelle über die Leute vom „schlechten Russentisch“, die speisen können ganz ohne Körperspannung. Bis er es selber ausprobiert. Und feststellt, dass das Gehenlassen eine deutliche Entlastung der Becken- und Schultermuskulatur mit sich bringt. (*g*). Und es dann auch so macht. (*gg*)
    .
    Zauberbergmässig würde man Selbstherapie (sagen wir: Ergänzung statt Therapie) betreiben, in dem man sieben Jahre hinginge an den immer gleichen See, zu den immer selben Leuten. Denn sieben ist nun Mal eine runde, handliche Zahl, gerade auch für die Nicht-Anhänger des Dezimalsystems (*g*).
    .
    Soweit genug der Übertreibung. Und danke.
    .
    Und es war, wenn man recht erinnert, der Leiter des Feuilletons einer an sich völlig unbedeutenden, baer hin- und wieder trotzdem doch genommenen periodischen Print-Publikation aus dem Großraum Hanau-Offenbach, welcher wohl aus gutem Grund und dankenswerter Weise den Zbg. immer wieder empfahl. (Auch wenn Koopmann/Augsburg natürlich richtigerweise den gesamten „Josef“ als Hauptwerk des Autors feststellte.)
    .
    Ja, Don hat Recht: Auch weiterhin werden wohl die wenigsten aus innerem Grund und eigenen Trieb ein Leben führen wie ich oder ein genannter Kritiker: Ein Leben, in welchem es vor allem um eines geht: Möglichst oft mit der Gottheit im Bett zu liegen.
    .
    .
    (Das klingt nun für die relativ Ungebildeten relativ arrogant, ist es aber nicht: Nach der bekannten mittelalterlichen Definition vom Leben ist es wie folgt: Die Meisten verbringen ein Leben in der Mühle (Der Tretmühle des Lebens halt). Einige wenige schwingen sich auf zur Aufsicht und zur Gesetzgebung über die Mühler. Und nur die allerwenigsten verbringen ein Leben „mit der Gottheit im Bett“. Was nichts anderes heißt, als „Lesen“, bzw. „Theologie betreiben“. Denn „Lesen“ und „Bibel“ waren damals eines, wie wir alle wissen.
    .
    Was das weiß kann sich nicht ärgern. Und liest sechs Stunden am Tag, um zwei Stunden darüber zu schreiben. Und erfreut sich der finanziellen Vorraussetzungen dazu. Die er ggfls. sich selber geschaffen. Arbeit ist für die anderen. In dem Paradigma halt.
    .
    Okidoki?)

  245. Sorry, ich war zu apodiktisch....
    Sorry, ich war zu apodiktisch. Hätte noch allerhand zu bessern gehabt am Voranstehenden. Erbitte Ihre Verzeihung.

  246. perfekt!57, der Hochadel ist...
    perfekt!57, der Hochadel ist vor allem eins: Ein träger Haufen von Dummköpfen, Egoisten und Feiglingen, von denen sich keiner die Finger schmutzig macht, um unser Land – effektiv – auf den richtigen Kurs zu bringen. Obwohl ritterliche Tugenden heute nicht mehr mit Schild und Lanze eingefordert werden können, sollte man vom Hochadel doch wenigstens eine hör- und sichtbare Einmischung in das staatsschädliche Treiben charakterloser Rechtsanwälte und Lehrer, die vermehrt im Bundestag sitzen, erwarten können.

  247. @Plindos
    ich hoffe Sie lesen...

    @Plindos
    ich hoffe Sie lesen zumindest diesen Eintrag noch.
    Wenn Sie mir schon die Hussiten an den Hals „hetzen“ und was erzählen von „man war schon mal weiter…“. What aboutBerengar von Tours.
    Als Literatur: Kurt Flsch, Kampfplätze der Philosophie: grosse Kontroversen von Augustin bis Voltaire, Frankfurt a.M. 2008, p. 90 f Punkte 1 bis 5. Den Punkt 1 von Kurt Flasch würde ich umdrehen? (Ist Leib subjekt?).
    Was macht Thomas von Aquin in dieser ganzen Theorie: Er nimmt eine Theorie/Grammatik (Substanz, Akzidenz etc) und folgt den dort angegebenen Sprachregeln nicht. Mit dem Nichtfolgen der Grammatik beweist er die Transubstationslehre mit dieser Grammatik; Lösen des Zusammenhangs Substanz-Akzidenz, die Begriffe werden damit unbrauchbar neu definiert, trotzdem werden Sie verwendet zur Beweisführung aber jetzt in der ursprünglichen Definition.
    Mir geht es nicht darum, ob TvA Recht oder Unrecht hat mit seiner Transubstationslehre – ich glaube alle haben damals vom Leib Jesu gesprochen – nur er soll sauber arbeiten und nicht mit diesen Taschenspielertricks. Was darin weiter ist als bei den Hussiten, etc. erschließt sich mir nicht.
    Noch ein Wort zur Gnosis: Sie wissen, dass mit Bultmann der Wahrheitsgehalt s. Beginn des Johannesevangelium nicht dadurch gering anzusetzen ist, nur weil es Gnosis ist?

  248. @plindos
    ich glaube Hans Küng...

    @plindos
    ich glaube Hans Küng hat mal gesagt, dass die Nuntiaturen immer Denuntiaturen genannt wurden und, dass man einige Jahre nach dem VatII wieder Geheimakten gesammelt hat.
    http://sueddeutsche.de/bayern/bischof-walter-mixa-ich-brauche-deine-liebe-1.962509
    Armer Bischof Mixa, nicht mal das Schlafzimmer bleibt den blicken von Mutter Kirche entzogen

  249. @Sehr verehrter Plindos,
    warum...

    @Sehr verehrter Plindos,
    warum bloß Ihr so jäher Abschied?(rhetorisch gefragt).
    Sie werden vermisst werden! Einer, der veritables Wissen hat und uns daran teilnehmen ließ/ lässt. Danke!
    Alles Gute!
    Ihr Jorge Loma

  250. @Lieber Filou,
    die Reihe...

    @Lieber Filou,
    die Reihe Animositäten: Marokkaner etc. kenne ich aus meiner Familie und meinem engsten Bekanntenkreis. „Seltsamerweise“ bin ich bisher mit denen fast immer gut ausgekommen vielleicht, weil ich so viel herumgekommen bin.
    Offenbar anders ist das bei (un)berechenbaren Fanatikern auf beiden Seiten. Auch ich musste schon das Hasenpanier ergreifen. Er auch. Hähä!
    Im Übrigen sind Ihnen die Probleme bekannt Aber ein Sarrazin – entschieden nein! Hat er nicht doch ein bisschen Recht?
    Letztlich haben wir auch landsmannschaftliche (Erb)Feinde rund um unser Haus: im Süden Bayern, im Norden Berlin, unten die Ostviertel, hinten die Flüchtlinge, vorne die Bankster, „Mutti“ oder Ww. Und schließlich uns selbst: „Und wenn die Welt voll Feinde wär“ und „Wir Deutschen fürchten…“(angeblich Bismarck, wohl eher WII). Drei Finger zeigen oft zurück.
    >
    In den 70er Jahren lebte ich, wie Sie wissen, in Friedenau. Das ruinöse Bild Berlins hat sich mir tief eingeprägt, später dann Leipzigs sogar noch im schon teilrestaurierten Zentrum. Darum kann ich mir den Verfall in Halle sehr gut vorstellen. In Berliner Zeitungen finden sich Vergleiche vor 1990 und nachher.
    In den Blogs zu meinem bekannten Thema (Mitte Berlins) stelle ich die Heimatlosigkeit der Blogosofen erschreckt fest: prinzipielle Verweigerung von allem, was irgendwie nach Westen mit seinen veritablen Sünden stinkt. Es ist die Ulbricht-Ära, die da nostalgiert wird, ohne dass die -sopfen sich klar machen, was da eigentlich abging: Todesurteile, Bautzen, Mauer, Gettoisierung der sog. Russenkinder etc. In diesen Jahren (70er) fuhr ich oft genug auf der alten Bundesstr. Hamburg – Berlin. Auf dem Land war es noch schlimmer als in den Zentren. Und da ist auch noch der Anekdoten“schatz“. Man müsste den sammeln, allein wegen der Stimmung, wenn er auch oft verzerrt. Aber: Lieber die neuen Käfige in den alten Platten.
    >
    Über Ihre Ballade frei nach Friedrich mit dem Schiller habe ich spontan herzlich gelacht. Weiter bitte bis zur Anthologie!
    Wann Sie zu Louis fahren, werden wir hoffentlich nach zu Augen bekommen?
    Und eine Schilderung Ihrer Anreise nach Versailles und eine Beschreibung Ihres Fotos der Intimgemächer des Roi soleil und natürlich der Wallfahrt Madames und den Kampf Ihres Geistes wider den Kitsch.
    >
    Ich wette nach solanger Zeit, die ich Ihre werten Zeilen nicht genießen konnte, dass Sie den Apfelgarten auf dem Umweg über Bordeaux angepeilt gelassen haben: Gelassen? Dann: „Die Träne quillt. Den Apfel hab ich wieder“.
    2,90 = 1,5 bouteillen, wie das? Easyjet?. Ich hätte nicht gedacht, dass in Ihrem idyllischen „Kaff“ eine Landebahn ist.
    Madame als Ihre getreue Lotsin (s.o.) dürfte schon die Schrankkoffer gepackt haben.
    >
    (Ich fange schon an zu stauquasseln))
    Bonne nuit, mon cher.

  251. @Plindos
    Hier im Forum habe...

    @Plindos
    Hier im Forum habe ich bisher nichts über Ihr Stadtschlossengagement gefunden.
    Hier oder wo find ichs?

  252. @JorgeLoma, in grosser Eile:...
    @JorgeLoma, in grosser Eile: Mit dem Auto bis Versailles, dann Hotel (Accor 5* (bedeutet nix), lang vorgebucht, daher preiswert), an der Avenue de Paris, RER C-Bahnhof um die Ecke (keine 100m), 2,90 One way, 30 Minuten spaeter Station St.Michel-Notre Damel. Bienvenue à Paris. Hotel ist in der Naehe von Aspirin, Weinkeller, Tortenkitsch (die haben Feiertagstorten mit knieenden Kommunionsknaben in LSD-Farben!) und dem Schloss. Fussfauler, was willst Du mehr! Am Wochenende immer dasselbe Spektakel: Hochzeitsgesellschaften werden in Barock-oder Rokkokokostueme gesteckt, dann eilen sie ueber die Strasse zur Prefecture und lassen sich fotografieren. Toujours la même chose.
    .
    Gepaeck: kein Schrankkoffer, sondern-igitt- zwei Trolleys. Eine sauteure Edelmarke (Madame), einer von Tchibo (39,90) fuer mich. Diese Kombination loest immer wieder Verblueffung aus. Aber was macht man nicht alles fuer’s Volk?
    .
    Die Strassen sind laut, die Polizei macht immer viel Krach. Das Hotel ist Nichtraucher, man muss aus dem Fenster paffen und die Kippen in den Strassenbaum schnippen. Das ist asozial.
    .
    Guten Morgen nach Mexico!

  253. @Filou
    Schütt den Apfel in...

    @Filou
    Schütt den Apfel in den Tank oder …!
    Kommunionsknaben? Mixa schreiben! Ah!
    Wat is dat dann fürene Absteige? Kein Zelt dabei? Aber Baum glücklicher.
    Trösten Sie sich: Wie ich Sie zu kennen glaube: Filterflasche.
    Sie verblüffen mich nicht in diesem Fall, Edelmarke!
    Schöne Tage: Paris ist eine, 2,3 Messen wert!

  254. @JorgeLoma, noch bin ich nicht...
    @JorgeLoma, noch bin ich nicht weg. Danke trotzdem fuer die Wuensche. Habe momentan keine gute Laune, weil ich eben eine Mail aus Tel-Aviv wegstecken muss. Nichts privates Gotteseidank. Wieso verstehe ich mich immer nur mit Menschen, die nicht langweilig sind? Luxuselend nennt man das. Nun muss ich mich mit Haredin und deren merkwuerdigen Begleitumstaenden beschaeftigen. Die ham Sorgen, die Irren von Zion.
    Naja, die Welt war immer schon ein bisschen aus den Fugen.
    .
    Kommunionsknaben. Haha. Aus Schekulade geformt, aber im zuechtigen Anzug. Kann der Mixa in Streifchen abpeitschen. Die Phantasie zaehmend, verbleibt F.

  255. @Lieber Filou,
    ein züchtiger...

    @Lieber Filou,
    ein züchtiger Anzug eröffnet manchmal mehr als nicht gewollt. Das ist unser ewiges Problem.
    Warum sollten die Israelis weniger Luxuselend als die Hiesigen haben! Wer/Was ist Haredin? Der mit der Wunderlampe? Igittigittigit!
    Die Langweiler sind die Angepassten. Die kann mit leichter Hand regieren. Aber auch nichts erwarten. Und so lenken die Lenker die Regimenter (unsauberer Reim). Die Knessetlenker kommen mir allerdings auch langweilig vor, besonders aber der da von ultrarechts. Nur drehen die Langweiler manchaml auch durch.
    Ich kann mir Ihren Frust vorstellen angesichts der gelockerten Blockade. Dann schmeißen die da drüben mit Zementkügelchen von unserem in unser Land, das man uns abgezwungen hat.
    Ihre Geduld ehrt Sie, lieber Filou! Ich hätte sie nicht. Und doch …
    >
    Dass Sie erst im Julei zu den Schokoknaben aufbrechen werden, habe ich schon auf meiner cerebralen Festpaltte gespeichert Mir schmeckt Ihre Ungeduld, junger Mann.

  256. @JorgeLoma, hier! Viel...
    @JorgeLoma, hier! Viel Interna, die ich nicht kapiere. Viel Benjamin und ganz viel Orthodoxe, die eine Gesellschaftsgefaehrdung darstellen. Die Zeitung gilt als links, die Frau meines Kumpels ist ebenfalls links. Und weil der Israeli zu Hause ein Pantoffelheld ist, muss der Freund (kuschend) auch links sein. Ich sehe ihn einsam auf seinem Hausdach stehend ein verbotenes (das darf er auch nicht!!!) Rettchen rauchen.
    .
    http://www.haaretz.com/print-edition/opinion/the-world-acts-netanyahu-reacts-1.297578

  257. @Filou
    Es scheint sich um...

    @Filou
    Es scheint sich um einen alten Studienfreund zu handeln, mit dem Sie in der Dom-
    stadt gegenüber dem Früh fröhlichste Urständ gefeiert zu haben scheinen.
    Die Zeiten ändern sich, und „links“ ist nicht unbedingt Links nach links, und links ist manchmal bedenklich rechts oder nur links von rechts.
    Aber vielleicht liegt der Fall gar nicht links? Vielleicht ist es eine Pantoffeliade in einem aktuellen Akt wie sonstwo. Das kommt und geht wies Rettle ufm Dächle.
    Zu zynisch?
    Aber jetzt ganz ernst: Das eigentliche Problem scheinen mir nicht Benjamin Liebermann & Co(rthodoxe) zu sein. Das eingeklammerte „kuschend“ sagt vielleicht alles. Aber auch Ihre „große Eile“ (22.06.), und das „einsam“(23.06.).
    Weiter möchte ich niemand zu nahe treten.
    Ich steck mir gedankenvoll ein Rettle an aber beileibe nicht auf dem Dächle. Madame ist Gottseidank nicht linkst! Wiewohl auch besorgt um ihren Links!

  258. @Filou
    Ultras und Orthodoxe...

    @Filou
    Ultras und Orthodoxe sind nun überhaupt nicht mein Fall: da nicht und da nicht und nirgendwoanders. Die sind mir zu langweilig. Ich geh. Das ist mein Luxus hier. Aber da?

  259. @JorgeLoma, ich vergass, das...
    @JorgeLoma, ich vergass, das ironische Grinsen und den fast immer ironischen Seitenhieb anzudeuten. Wie stellt man Selbstironie dar?

  260. @Filou
    Ich hatte nicht...

    @Filou
    Ich hatte nicht aufgepasst bei dem vor – und letzten Satz (23.06.). Deshalb war mir die Selbstironie entgangen.
    Bis später.

  261. @Filou
    Alles in Ordnung?
    Jorge...

    @Filou
    Alles in Ordnung?
    Jorge Loma

  262. "Die Schule der Arroganz
    Gerne...

    „Die Schule der Arroganz
    Gerne gibt man sich in besseren Kreisen – wohl abgeschottet und in bevorzugten Wohnlagen – dem Sozialutopismus hin,…“
    Verflixt, da habe ich doch im ersten Moment glatt „Sozialbiotopismus“ gelesen…

  263. @Aribeert Deckers
    Bekanntlich...

    @Aribeert Deckers
    Bekanntlich sieht man aus der Entfernung manchmal mehr. Erfahrung und Teilhabe ist nicht immer alles: Deduktion oder Induktion.
    „Dichtung und Wahrheit“, also: Erlebtes und Reflexion.

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