Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Moderne und Absolutismus 1: Die Staatsmätresse

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Das Bürgertum hat den Feudalismus mit Stumpf und Unarten auszurotten versucht, nach dem Sieg die wenigen Reste unterdrückt und unter die Fuchtel seines moralischen Diktatur gestellt. Nur um inzwischen nicht weniger moralisch verwerflich Ehen zu scheiden, anderen Frauen Kinder zu machen und am Abend Pr0n-DVDs oder Talkshows privater Sender anzuschauen. Inzwischen ist kein Amt und keine Würde mehr vor unbürgerlichen Sexualpraktiken und seinen Anwendern mehr sicher, und so muss man sich fragen, ob denn wirklich alle Einrichtungen des Feudalismus so schlecht waren - schliesslich konnte man früher mit einer Staatsmätresse viele emotionale Probleme des Amtes in kleine Schlösser und zu amüsanten Frauen auslagern.

Eine Hure am Abend ist genug für Sie, mein Herr.
Die Mätresse Nell Gwyn zum englichen König Karl II., als er sie bat, eine andere Frau, die ihm auch zusagte, zu einer Party einzuladen.

Es sind schlechte Zeiten für solide, bürgerliche Vorurteile im Süden. Früher wusste man, dass die Geschiedenen, die Bastarde, die gschlamperten Verhältnisse entweder in den schlechten Vierteln vorkommen, oder im Norden, wo die einzig wahre Partei und die einzig wahre Kirche nicht dafür sorgen, dass die einzig wahre Wahrheit der wahren Familie durchgesetzt wird. Heutigentags – heutigentags sind sintemalen der eigenen, dieser Region entstammenden Führungsschicht mit Berliner Nebenfrauen und Bischöfen dieser Region, über die man Schlimmes liest, auch im erzkatholischen Bayern die guten Tage des bösen Skandals der Anderen gezählt. Noch nicht mal über die privaten Verhältnisse und gescheiterten Ehen der Bundespräsidentenkandidaten kann man sich allzu laut äussern, schliesslich ist Scheidung heute auch hier nicht mehr selten. Also sagt man eingedenk der eigenen Schwächen nicht, was man sich denkt, was einige harte Worte der hiesigen Mundart beinhalten würde, als da wäre „Zuaschtänd wia bei de“ und dann ein schlimmes Wort.

Man sagt es nicht.

Man kann es nicht sagen.

Jogreizgruzinesnbianbamundhollaschtaun. Sagt man es halt anders: Es isa Schand, eine echte Schande, und man muss sich wirklich nicht wundern, wenn die Ehen und die Familien nicht mehr halten, wenn die da, dedoh in Berlin Leute für das höchste Staatsamt vorschlagen, die selbst nicht dem Familienideal gerecht werden, das in der Verfassung steht. Und es stimmt natürlich, denn § 6 sagt:  „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“ Zusatz in Bayern: Gschiedne und gschlamperte Verhältnisse stehen deshalb unter besonders übler Nachrede. Aber wie, meine Damen und Herren, fragt man unter Kirchenportalen und in Konzertpausen, soll das gehen, wenn selbst das Oberhaupt dieses Staates keinen Bund für das Leben mehr praktiziert?

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Und hier nun wäre der Moment, da man sich grundsätzliche Gedanken darüber machen muss, ob das Bürgertum überhaupt noch der Moderne gerecht wird, oder der Kern des Übels nicht das geschäftstüchtige und strebsame Bürgertum selbst ist, das sich zwar in den letzten 200 Jahren an die Macht putschte, und nun nicht bereit ist, die Folgen dieser langfristigen Emanzipation hinzunehmen. Der Sauhirte des 18 Jahrhunderts wollte genau so aus der Leibeigenschaft entlassen werden, wie nun die Tochter aus besserem Hause keine Lust mehr hat, als Putzfrau ihres Mannes herzuhalten, wenn der Tennislehrer der Tochter so hübsch anzusehen ist. Die bürgerliche Moral, die dem entgegen steht, war im vorletzten Jahrhundert nötig, um den Bürger zumindest moralisch dem verkommenen Adligen gleichzustellen. Heute jedoch zeitigt das gleiche Bürgertum eben jene Sittenlosigkeit, und schlimmer noch: Nach 22 Uhr sind im Fernsehen Dinge zu sehen, die kein heimlich in Amsterdam gedruckter und nach Frankreich geschmuggelter Sexroman je hätte öffentlich vorstellen können. So ätzt die bürgerliche Moralinsäure im Inneren der besseren Kreise ob der liberalen Möglichkeiten, die in Form beischlafbereiter, jüngerer Frauen oder gar Männer quer durch alle konservativ-bürgerlichen Führungsschichten anzutreffen sind. Das Bürgertum ist wieder auf dem sittenlosen Niveau des Adels angekommen, und es gibt diesmal keine Schicht, die von ihm Zurückhaltung fordern würde.

Und so stellt sich die Frage, ob man auf dieses Problem der neuen Eliten nicht vielleicht mit einer Lösung der alten Eliten antworten sollte, die ebenfalls gezwungen waren, private Sittenlosigkeit mit öffentlicher Tugend zu verbinden. Ehen wurden in Zeiten des Feudalismus nicht aus Zuneigung, sondern aus dynastischen Interessen heraus geschlossen; Liebe, Sex und Zuneigung war dagegen meist anderen Damen und Herren vorbehalten, die man bei Bedarf nahm, absägte oder vielleicht sogar doch irgendwann heiratete. In Frankreich gab es dafür sogar einen halboffiziellen Beruf bei Hofe: Die „Maîtresse-en-titre“, die oberste Geliebte, die im Schloss des Herrschers eigene Räumlichkeiten zugewiesen bekam. In wahrer jakobinischer Verachtung kann sich der heutige Bürger eigentlich nichts Schlimmeres vorstellen, als einen staatlich finanzierten Bundespräsidenten, der sich im Damenflügel von Schloss Bellevue eine staatlich finanzierte Geliebte hält – und dennoch darf hier der zurecht empörten Leserschaft ein kleines Gedankenspiel unterbreitet werden.

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Denn es ist doch so: Natürlich waren all die Mätressen der Herrscher zu ihrer Zeit Anlass für öffentliches Ärgernis. Ludwig XV. sorgte für einen Aufschrei, als er Diane-Adélaïde de Mailly-Nesle nicht nur zur Nebengeliebten machte, sondern sie auch mit ihren beiden älteren Schwestern, äh, empfing. Der gleiche Herr hätte heute einen Rücktrittsgrund erster Güte, würde man ihn derzeit mit einer 14-jährigen Marie-Louise O’Murphy im Bett erwischen. Und der Umstand, dass sich die Marquise de Montespan die Zuneigung von Ludwig XIV. mit vergifteten Liebestränken erhalten wollte, die bei schwarzen Messen gemischt wurden, entspricht auch nur bedingt dem angemessenen Empfinden heutiger Bewahrer guter Sitten. Selbst die liebevollsten und aufrichtigsten Verteterinnen der Zunft konnten intrigant, verschwendungssüchtig und heimtückisch werden, wenn sich dazu der geringste Anlass bot, kurz – es ging zu wie bei einer Gesprächsrunde zum Subventionsabbau im Kanzleramt.

Auf der anderen Seite musste – und muss man bis heute – die Vorteile dieser Regelung sehen. Sie erlaubte es dem Fürsten tatsächlich, sich im Fürstenberuf auf seine Herrschaft zu konzentrieren. Er konnte eine öffentliche Fassade wahren, er konnte eine offizielle Frau vorweisen und einen Nachkommen zeugen, er musste sich nicht scheiden lassen und diplomatischen Ärger riskieren, und alles Emotionale wurde keine Belastung für die eigentliche Aufgabe. Und hier nun sind wir wieder bei unserem Bundespräsidenten angekommen, der, egal wie die Wahl ausgehen wird, durch seine vorherige Trennung genau jenes Signal der Beständigkeit nicht aussendet. Vielmehr muss man sogar damit rechnen, dass sie auch diesmal, nach den Scheidungen mit neueren und jüngeren Frauen angetan, eine joschkafischrige Wankelmütigkeit unter Beweis stellen. Bei uns in Bayern wird Geschiedenen generell nicht mehr getraut, wir wissen schon, warum das so ist.

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Insofern wäre es nur natürlich, wenn man unter diesen nicht wirklich schönen Zuständen Vorsorge träfe, dass es wenigstens bei dem einen, schon geschehenen Scheidungsdebakel bleibt. Ein Bundespräsident muss sein, seine Gattin sollte sein, und für alles andere wäre eine offizielle Staatsmätresse als Amt mit eigenem, kleinen Stab einzurichten, das dann vom Staatsoberhaupt je nach Neigung und Laune zu besetzen ist. Das garantiert dem diplomatischen Corps und der Politik ruhige Verhältnisse und eine sichere, repräsentative Erste Dame, die dann auch konsequent die öffentliche Moral vorzeigen kann, Kinder küsst, kluge Reden beim Landfrauenbund hält, und vom Papst gerne empfangen wird. Die Staatsmätresse, die dagegen von den offiziellen Feierlichkeiten fern gehalten wird, kann derweilen genau den Pomp und  Freigeist verbreiten, den solche lockeren Damen zu allen Zeiten garantierten – schliesslich müssen sie den Liebhaber nach all den öden Empfängen, Reden, Preisverleihungen, Eröffnungen und Arbeitsessen mit Frau Merkel zeigen, wie schön das Leben doch sein kann.

Natürlich wäre es fein, wenn die Staatsmätressen nicht den alleruntersten Schichten entsprängen und nur geldgierig wären. In Frankreich erwählten sich die Herrscher zumeist gebildete junge Damen des niedrigeren Adels, was, auf unsere bürgerliche Herrschaftsform übertragen, in etwa der besseren Bürgerstochter mit niedriger Beschäftigung entspräche -WasmitMedienJournalistin, PR.-Fachfrau, Marketingassistentin, Verlegenheitsbetriebswirtin. Gerade Frauen, die jene modernen Aspekte der Bürgerlichkeit repräsentieren, könnten auch Verständnis bei älteren Herrschaften finden, deren Kinder ähnlich sinnlos durch ihr Leben treiben, und damit eine wirklich akzeptable Chance haben, moralisch akzeptabel „afgrrammt“ zu sein, ja, vielleicht später sogar, nach dem Ende des Amtes, zur nächsten Frau eines Bundespräsidenten a. D. mit Pensionsansprüchen aufzusteigen. Nicht alles, was unmoralisch ist, muss auch schlecht sein. Sollte die Staatsmätresse dann aber durch eine andere ersetzt werden, kann man ihr immer noch einen Versorgungsposten und Nachehemann anbieten und sie nach Brüssel schicken.

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Wie man sieht: Einige Bestandteile einer Staatsmätressenlösung wären schon in einer Art vorhanden, wie man sie im Rokoko nicht besser hätte gestalten können. Zudem könnte eine Staatsmätresse auch ein angenehmes Gegengewicht zur Bleischwere der Berliner Republik sein, Freigeister an ihren Hof holen, den ein oder andere hungrigen Literaten zu ihrem Kammerherrn bestellen, rauschende Gartenfeste geben, deren Notwendigkeit jeder versteht, der einmal im Biergartenkeller der Bayerischen Landesvertretung empfangen wurde. Kurz, die Staatsmätresse wäre vielleicht sogar etwas wie ein Gegenentwurf zur traurigen Realität Berlins, eine Förderin der Künste und der Moden, ein menschliches Antlitz eines steifen Amtes, ein Ausrufezeichen hinter der real existierenden Bürgerlichkeit des Landes, und zugleich eine Garantie dafür, dass keiner in einem bayerischen Kirchenkonzert nachfragen muss, was denn diese Patchworkfamilien sind, mit denen sie nun auch ganz an der Spitze des Staates konfrontiert werden.

(Das Schöne an unbesetzten Ämtern ist, dass man vor den nicht existierenden Amtsinhabern keinen Respekt haben muss)

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171 Lesermeinungen

  1. Werter DA, ist das alles nicht...
    Werter DA, ist das alles nicht doch ein bisschen arg böse –
    andererseits wär es schon spannend mit welchen in schwarzen Messen gemischten“vergifteten Liebestränken“ schwarz-gelb sich die Zuneigung des „Souverain“ erhalten möchte.

  2. Also lieber Don, der Vorschlag...
    Also lieber Don, der Vorschlag ist durchaus entwicklungsfähig, zumal das im repubikanischen Frankreich wohl auch so praktiziert wird (Da sieht man den Wert von Traditionen.) und findet meine Zustimmung. Aber ich befürchte, daß unser Perfektionswahn der Sache entgegensteht. Da müßte die Verfassung – also das GG – geändert werden, unter dem geht es ja gar nicht, da gäbe es Besoldungsgruppen und Repräsentationsfonds zu spezifizieren, da reicht eben nicht die maitresse en titre, sondern auch die Anzahl der Vertreterinnen wäre festzulegen usw. usw. – also in Summe schon ein echtes Konjunkturprogramm.
    Lieber wäre mir ein interfraktionelles Arrangement, die Einrichtung dieser Position einfach durch konkludentes Handeln zu bewerkstelligen. Im Laufe der Jahrhunderte wird doch jede Partei davon profitieren. Also: Zurück in die Zukunft!
    Grüße aus dem sonnigen Norden K

  3. <p>Interessanter und zugleich...
    Interessanter und zugleich bissiger Artikel. In frankreich werden immer noch „unbescholtene“ Supermodels herangezogen, um kleinen (eine zwanghafte Ähnlichkeit zu Napoleon mal abgesehen) Staatspräsidenten zu neuem Glanz zu verhelfen.

  4. <p>Zuerst mal: Entschuldigung...
    Zuerst mal: Entschuldigung für das Hin und Her, ich habe den Beitrag versehentlich freigeschaltet, als er noch nicht fertig war und ein Link noch fehlte.
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    minna, ach, was ist schon böse… Scheidungen sind böse. Vieles in Berlin ist böse. So eine Mätresse ist dagegen wirklich eine nette Spielerei.
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    Kalchas, ich befürchte, dass man dafür eine Expertenkommission einberuft, einen Unterausschuss imj Bundestag, ein paar Beamte abstellt, und all das muss die Mätresse erst genehmigen, und am Ende ziehen zwei Parteien und frustrierte Staatsrechtler vor das Verfassungsgericht, um eine andere Mätresse durchzusetzen – so ist das hier.

  5. Danke wieder einmal, werter...
    Danke wieder einmal, werter Don, für dieses wunderbare Capriccio!
    Kennen Sie „Liebe, Lust und Kapitalismus?“ Wenn laut Sombart das aktuelle System, das uns derzeit als lupenreiner Stamokap so greislich um die Ohren fliegt, ursprünglich auf dem Luxusbedürfnis renaissanter Kurtisanen entstand (für mich die charmanteste Herleitung und viel origineller als Marxens „Kolonialismus“, LeGoffs „Wucherer des Mittelalters“ oder Webers altbackener „Protestantismus“) – welches neue System könnte dann aus den demokratisch sanktionierten Luxusbedürfnissen dieser neuen Staatsmätressen hervorgehen?

  6. +++++++ Wichtiger Hinweis am...
    +++++++ Wichtiger Hinweis am „detektei Hannover +++++++++
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    Ich dulde hier keinen Linkspam. Nie. Unter gar keinen Umständen.
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    Werter Besucher, es war mir ein Vergnügen, nichts zu danken. Das Buch, danke für den Hinweis, fehlt mir noch, aber wenn ich auf die Bienenfabel von Mandeville hinweisen darf – die hat wohl einen ähnlichen Ansatz. Was immer auch aus einer neuen Einführung entstehen würde – ich glaube, ich will es gar nicht erleben. Ja, ich denke auch, dass es schwer sein wird, eine wirklich gute Mätresse zu finden.

  7. Keine Schlechte Idee. Aber die...
    Keine Schlechte Idee. Aber die Wahl der Dame dürfte dann keinesfalls allein dem Präsidenten allein vorbehalten bleiben. Man sieht ja, was dabei herauskommt, wenn die Herren mittleren Alters fern der Heimat in Berlin auf die Pirsch gehen: Damen, die unter Diskretion ein Interview mit Klatschzeitungen verstehen oder öffentlich über ihre Tätowierungen plaudern. Nein, da muss schon eine nach Parteiproporz besetzte Findungskommission her, die ein gewisses Niveau gewährleistet.
    Aber selbst dann – wenn man sich nur die Bilder Diane de Poitiers, der Fürstin Teschen oder Alice Keppels anschaut, weiß man, dass wir dieses Niveau definitiv nicht erreichen werden und für jede „Verlegenheitsbetriebswirtin“ (danke, danke für die Wortschöpfung!) dankbar sein müssten.

  8. Ach, warum immer nur...
    Ach, warum immer nur Frankreich. Auf der Insel, wo sie jetzt ausgelassen die Niederlage der Deutschem beim Fußballspielen feiern, hat der heutige Kronprinz seine offizielle Mätresse sogar semikirchlich geheiratet. Wie widernatürlicher kann man noch sein! Da hatte sogar der alberne König, der sich einst der Vorfahrin dieser Mätresse bedient hatte, noch einen besseren Stil.

  9. Hallo Don Alphonso,
    würden...

    Hallo Don Alphonso,
    würden Sie dann auch für das männliche Gegenstück der Kanzlerin Stellung beziehen ?

  10. Wer hatte denn früher die...
    Wer hatte denn früher die Entscheidungsgewalt darüber, wer Mätresse des Königs wurde? Der König selber? Oder glaubte er es nur, diese zu haben, denn es wurden ihm nur passende Exemplare unter die Nase gehalten? Wenn ja, von wem?
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    Und heute – würde die Person durch das Parlament bestimmt? Oder nur gewisse Eigenschaften/Fähigkeiten vorgeschrieben? -> Tja, ich glaub, das gibt eine parlamentarische Extrasitzung !

  11. Don, Sie haben recht: Eine...
    Don, Sie haben recht: Eine Staatskrise, wie seinerzeit in den USA (Clinton) wegen ein paar Liebkosungen unterm Schreibtisch, können wir in unserem Lande wirklich nicht brauchen – und in Italien und Frankreich herrschen diesbezüglich auch keine idealen Verhältnisse. Doch auch Bundeskanzler, Aussenminister und andere exponierte Personen bis hin zum Vorsitzenden einer bayerischen Splitterpartei könnten Bedarf und Notwendigkeit anmelden. Dürfen Mätressen auf Verlangen auch männlichen Geschlechts sein und muß die Findungskommission entsprechende Wünsche auch berücksichtigen? Soll hier dem altmodischen Bild der Nachwuchs zeugenden Familie Rechnung getragen werden, selbstverständlich mit einer entsprechenden Pflicht, oder sind Sie letztlich nur am seelisch ausgeglichenen, da sexuell versorgtem Staatsrepäsentanten interessiert? Oder wollen Sie in Wirklichkeit nur das Amt des Ersten Bürgers ein wenig aufwerten, damit es künftig nicht mehr so leicht und ohne Not weggeworfen wird? Das wäre wahrlich vernünftig…

  12. ...hm, also das gibts doch...
    …hm, also das gibts doch schon alles, die Ehefrau, die ehelichen Kinder, die maitresse en titre, die mitunter dem Herrn Direktor/Vorsitzender/Intendant Neue und Jüngere zuführt, dabei aber alles unter Kontrolle behält und die Ehemalige, nun Leiterin der Buchhaltung („dieses Armband hat Er mir geschenkt“ pflegte sie, die mir gleich in meinem ersten Job begegnete, zu sagen und zeigte ein mickriges goldenes Bettelarmband vor, das sie stets trug; ich hatte großes Mitleid mit ihr, denn sie, eine Bürgertochter aus der Provinz, hatte das alles für Liebe gehalten und auf Scheidung gehofft )… der Herr Direktor/Vorsitzender/Intendant trug eine dicke Brille mit im Bügel integriertem Hörgerät und wenn ich zu ihm beordert wurde um väterlich ermahnt zu werden, nahm er diese Brille ab „kein Widerwort, ich höre nichts!“ – „und sehen kannst Du auch nichts“ , dachte ich mir und nahm mir stets einen von den schönen Kulis mit, die nur der Direktor/Vorsitzende/Intendant geschenkt bekam. Zurück in meinem Bürokämmerchen nahm ich dann immer eine seiner alten Reden/Vorträge aus dem Archiv, zündete sie an und ließ sie langsam auf den moosigen Grund des Lichtschachtes auf den das Fenster führte, flattern…

  13. holly
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    oder das des herrn...

    holly
    .
    oder das des herrn aussenminister.

  14. lieber Don Alphonso, ein...
    lieber Don Alphonso, ein thema, geschrieben wie für mich. leider habe ich zurzeit kaum zeit. daher nur kurz:
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    wulff würde ihnen von ganzen herzen zustimmen. denn erfahrung mit pr-fachfrauen hat er ja. jetzt hat er die besten argumente, sich nochmal dasselbe (wieder mal, beckenbauerlike) zuzulegen. mit staatsgeld! aber gerne doch.
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    gejubel und zustimmung bei den kollegen des grossen deutschen autobauers seines jetzigen regierungssitzes? sie buchen gerade die flüge nach südamerika, einfach hin, zweifach zurück…

  15. Groooßer Sport! Danke, werter...
    Groooßer Sport! Danke, werter Don.
    Sehr gespannt bin ich nun noch auf HansMeiers Kommentar. Rückkehr feudaler Strukturen usw.
    Nichts Neues unter der Sonne also!

  16. Das ist sicher betrüblich...
    Das ist sicher betrüblich für HansMeier555, wenn der Absolutismus in D
    scheitert, weil es niemanden gibt, der ihn inzsenieren kann.

  17. Doch. Der Seehofer hat´s...
    Doch. Der Seehofer hat´s inszeniert. Vom Feinsten.

  18. ...und nur mit Schwarzbrot?...
    …und nur mit Schwarzbrot?

  19. Es genügte doch schon...
    Es genügte doch schon völlig, das Amt des Bundespräsidenten einfach in neuem Geiste zu beleben, Schwerpunkte neu zu setzen, die Amtsführung einfach luxuriöser zu gestalten, den Protokollen eine, nun ja, sagen wir etwas individuellere Note zu verleihen, den Dresscode auf Empfängen und das Programm etwas freizügiger zu gestalten, das Ganze natürlich mit der notwendigen Dezenz und Diskretion nach außen hin.
    Schon hätten wir eine ganz andere Republik, auf deren Spitze das Volk mit insgeheimer Bewunderung und nur schwer verhohlenem Neid blicken könnte, aber auch mit Stolz, und in Bayern würde man raunen „joa, hols der Deifi, Hund sans scho!“… Es wäre eine Lust zu leben in einem Lande, in dem rauschende Feste gefeiert würden, denn wo man zu leben versteht, da versteht man auch etwas vom Leben…
    Man könnte das Besetzungsverfahren für dieses Hochamt auch kostensparender gestalten, ein relativ einfaches Casting sollte genügen. Deutschland sucht die maitresse de titre, via Televoting ließe sich sogar ein Einnahmeüberschuss erzielen. Anstelle von aufwändigen Reisen könnte man aufwändige Empfänge setzen, das sollte sich eigentlich von selbst verstehen…
    Kurz, ein wenig hier, ein wenig da – voilá, das altväterlich-muffige Amt erstrahlt in frischem fürstlichem Glanz.

  20. muscat,
    ich glaube nicht, daß...

    muscat,
    ich glaube nicht, daß diese Inszenierung den Ansprüchen genügt.
    Es fehlte schon mal die Designer-Sänfte!

  21. @ muscat. Vom Feinsten war das...
    @ muscat. Vom Feinsten war das bei Hr. Seehofer nun wirklich nicht. was gibt es denn bitte Peinlicheres, als eine Ex-Geliebte, die sich nicht entblödet, ganz Deutschland via Klatschblatt die eigene Naivität (übersetzt: Dummheit) zu demonstrieren? Und das arme Kind auch noch mit aufs Titelbild zu zerren? Vor allem wenn man vorher noch zu Wahlkampfzwecken die heile Familienwelt vorgegaukelt hat? Das hatten Ludwig IVX. oder August der Starke wesentlich besser im Griff. Die wussten, dass man die abgelegten Mätressen entweder großzügig abfinden oder gleich lebenslang einsperren musste. Was die Frage aufwirft:
    @ D. A. Wie regelt man das für die Bundespräsidenten-Mätressen? Bundesverdienstkreuz und Pensionsanspruch basierend auf Besoldungsgruppe B 4?

  22. "joschkafischrige...
    „joschkafischrige Wankelmütigkeit“
    Chapeau, werter Don!

  23. Lieber Don,
    dazu fällt mir...

    Lieber Don,
    dazu fällt mir jetzt nichts mehr ein.

  24. Das ist ja mal was ganz was...
    Das ist ja mal was ganz was Neues. (Schade irgendwie)
    .
    tiberiat, gern geschehen.

  25. Der Mut zur Staatsmätresse,...
    Der Mut zur Staatsmätresse, macht das den Staatsmann aus?
    Nun haben wir an der Spitze des Staates zwei Männerparteien, die in hell erleuchteten Tagungsräumen nächtliche Hinterzimmertreffen imitieren und sich kokett und burschenschafthaft dabei fühlen, die Anwesenheit von Geliebten ihnen hingegen zu viel Courage abfordern würde.
    Elitäre Männergesellschaften muten feige und weltfremd an, Affären mit Büroleiterinnen und jugendlichen Blondinen mit Perlenkette nicht weniger bieder als Treue bis zur Diamantenen Hochzeit.
    Entsteht der Vertrauensbruch nicht schon vor der ersten Scheidung, wenn die Schatten des Kabinetts stets nur die Jugendliebe und willfährige Gattin präsentieren können, die hinreichend illustriert, dass der Herr der Konstellation einer gleichberechtigten Partnerschaft nicht gewachsen ist? Dass er erst recht einer Mätresse nicht Herr werden könnte, allenfalls einem Edel-Callgirl oder der Praktikantin, die noch an den Erfolg des sich Höherschlafens glaubt.
    Wie gerne sähe ich eine echte Staatsmätresse.

  26. mätressen... und ich dachte,...
    mätressen… und ich dachte, der erfolg der christlich geprägten kultur beruhte auf sublimierung…

  27. @ ellia. Werden Sie aber nicht...
    @ ellia. Werden Sie aber nicht sehen. Für jemanden mit Qualität, sprich Aussehen und Grips, gibt es doch keinerlei Anreiz, Staatsmätresse zu werden. Oder finden Sie die Aussicht auf einen ca. 20 Jahre älteren Herrn mit Bauchansatz, meist schlecht gekleidet, permanentem Termindruck und einem überschaubarem Einkommen so verlockend? Außerdem muss man ständig damit rechnen, dass er den Koch oder Rüttgers macht und dann in Filzpantoffeln zuhause auf dem Sofa sitzt und lästig fällt…

  28. @ auch-einer : Dem Herrn...
    @ auch-einer : Dem Herrn Aussenminister würde ich seinen Herrn schon gönnen, naja oder wenn er mag seinen Jungen.
    .
    Im päpstlichen Gesetzt steht (dem Vernehmen nach), daß die zu Benutzenden nicht jünger als 14 sein sollten.
    Ich denke, man sollte sich da mal Gedanken über die Zeiten der Pensionsansprüche machen. Es kann ja nicht sein, daß ein alter Knacker von z.B. 70 über 4 Jahre im Amt seine 4-8 Mätressen durcheiert und die Mätressen dann mit ihrem Lebenswerk fertig sind.
    Kann man da nicht eine Art „Hackordnung“ einführen, um festzulegen wer an wen weiterreichen darf oder muss.
    Das mit der Auswahl ist auch so eine Sache. Ausbildung der Probanten/innen ist eine andere Sache (nein Filou, nicht jetzt schon melden, der Job existiert noch gar nicht).
    Fragen über Fragen.
    .
    Die Moral der Regierungen war schon immer von der Veröffendlichung abhängig. Ein Altkanzler hat mutmaßlich Jahrzehnte seiner Frau nicht nur Argumente um die Ohren geschlagen. In die Presse kam das genau so wenig, wie die Tasache. daß der Betreffende angeblich nur gute Reden hielt, wenn er mit mindestens 5 atü Druckbetankung daher kam.
    Ein Kollege von ihm soll in Moskau eine Flasche Wodka in 1h getrunken haben, nur um zu zeigen, daß er das Spiel noch aus dem 2. WK kannte. Spricht auch nicht für einen Abstinenzler.
    Hinweise auf den stattlichen Kanzler verbieten sein leider, ob des wirklich üblen Endes. Ansonsten hätte man da auch einiges zu tratschen.
    Am Ende hängt es nur von der PR ab, wer ein Hecht im Karpfenteich ist und weil als Breitmaulfrosch endet.
    .
    Es gab im Übrigen auch eine Zeit lang glaubhafte Berichte über MAD Mitarbeiterinnen, die unsere Politiker bei Auslandsreisen nachts warm gehalten haben. Nur um zu verhindern, daß andere Geheimdienste sich die Mühe machen.
    Humor ist wenn man das lachen nicht verlernt.

  29. TRESSE: der Zopf ...
    TRESSE: der Zopf
    .
    MÄ: von Mon oder Ma = mein, meine

  30. Holly 01 (21:06), das hab' ich...
    Holly 01 (21:06), das hab‘ ich jetzt nicht verstanden.

  31. @ Filou : Da ich Sie als...
    @ Filou : Da ich Sie als schnellen und entschlossenen Blogger sehe, hatte ich vermutet, Sie könnten sich aus Ausbilder für Meträssen in spe´anbieten.
    Ich entschuldige mich ausdrücklich, wenn ich voreilig war.

  32. Köstlich,
    "Zuaschtänd wia...

    Köstlich,
    „Zuaschtänd wia bei de“ Hottentotten hätte meine Großmutter gesagt.
    Ich verkneif mir mal eine Wertung.
    Vielleicht hätte dieses Amt einen positiven Einfluss auf die bundesdeutsche Fruchtbarkeit ( Lustbarkeit).
    Mit mehr Sinnesfreuden müsste doch der Geburtenrate in D auf die Sprünge geholfen werden. Der Kindersegen bei Seehofers & Co. spricht dafür.
    Der derzeitige mediale Overkill in Sachen Sex ( darf man das hier schreiben ?) hat zur Folge das sich die Verlegenheitsbetriebswirtin oder Mediensch affende mehr oversexed und underfucked sind. In diesem Sinne: seid furchtbar und mehred euch

  33. Kennt jemand denn die Höhe...
    Kennt jemand denn die Höhe von Seehofers Abfindungszahlung?

  34. Bin gerade vor Lachen vom...
    Bin gerade vor Lachen vom Stuhl gerutscht :
    http://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/:monsterrechnung-diekmanns-teures-missvergnuegen/50131884.html
    Das scheint der also auch nicht zu können …………

  35. donna laura
    21. Juni 2010,...

    donna laura
    21. Juni 2010, 19:17
    Diese evtl. First- Dame ist eine „Dame“ mit Tatoo…!!!
    Nein, ds geht nicht, auch nicht fuer ein so runtergewirtschaftetes Land, wie die BRDDR!

  36. @ariadne welchen typ mann...
    @ariadne welchen typ mann präferieren dann die damen mit grips und aussehen?
    als frau mit verstand und aussehen halte ich persönlich den mätressenstatus für eine klügere wahl als das korsett der ehe. in den ersten reihen des staates finden sich derzeit traurigerweise nur männer, dessen intellekt einem geistigen korsett gleichkäme – vielleicht der grund, warum die staatsmätresse für diesen moment nur triste konnotation erfährt.

  37. Don, wie soll es jetzt laufen?...
    Don, wie soll es jetzt laufen? Die Dame aus Nürnberg eignet sich die?

  38. ...wird die Ehefrau des...
    …wird die Ehefrau des Gegenkandidaten auf ihre älteren Rechte pochen?

  39. ...auf die Gefahr hin, daß...
    …auf die Gefahr hin, daß ich nerve, werter HansMeier555: läßt sich Absolutismus
    in bürgerlichen Kathegorien denken?

  40. Maîtresse-en-titre, das war...
    Maîtresse-en-titre, das war einmal. Heute heißt das Schmuckdesignerin.

  41. Ist das die neue Vorgabe des...
    Ist das die neue Vorgabe des FAZ-Feuilletons den HansMeier-Feudalismus-ist-schön-Gedanken weiterzuspinnen?
    Mit konservativen Regierungen mag ich mir sowas noch vorzustellen, aber bei einer gedachten SPD-Regierung z.B. H. Kraft und Claudia Roth als Koalitionspartnerin ist der Gedanke soooooo was von unkorrekt, geradezu mega uncool…

  42. Wenn das hier so weitergeht,...
    Wenn das hier so weitergeht, haben wir demnächst eh eine Scheherazade als Kanzlerin. Ein Präsi-Kandidat hat eine solche ja schon im Gefolge. Dann ist es bis zur Einführung des Harems auch nicht mehr weit. Die Frage ist, wer dann zum Eunuchen gemacht wird.

  43. @ ellia. Jedenfalls nicht das,...
    @ ellia. Jedenfalls nicht das, was hier so im Angebot ist. Fragen Sie sich doch einmal selbst: Möchten Sie einen von denen geschenkt haben?
    @der Gärtner. Mit Claudia Roth an der Regierung müssen wir die Schleierpflicht einführen, dann können wir auch gleich noch einen Schritt weitergehen und den Staats-Harem schaffen.

  44. @ Der Gärtner : Sie...
    @ Der Gärtner : Sie schliessen vom äusseren Eindruck auf den Menschen. Die genannten haben sicher auch sexuelle Bedürfnisse, welche es geschickt und staatstragend zu bedienen gälte. Es wäre auch interessant, wenn diese teflonbeschichteten Politprofis Bedürfnisse dieser Art artikulieren müssten.
    Der Wunsch nach einem Kommentar des HansMeier555 ist durch viele gern gelesene offensichtlich hart erarbeitet. Sie freuen sich auch über ihr Blumenbeet, also lassen Sie anderen das ihre.
    .
    @ hansgeier333 : Südländische Damen haben ihre ganz eigenen Reize. Da wird Nordländer diese nicht tagtäglich vor Augen haben, ist das, wie mit den Kirschen in Nachbars Garten.

  45. Ich denke, es ist vor allem...
    Ich denke, es ist vor allem eine Chance für Abenteurerinnen klassischen Zuschnitts.

  46. Abenteuer hat etwas mit Mut...
    Abenteuer hat etwas mit Mut und Risikobereitschaft zu tun. Bei den Damen, die sich an den Bastamännern hinaufschlafen, ist doch wohl eher das Gegenteil der Fall.

  47. Oder für die Hexen von...
    Oder für die Hexen von Eastwick. Ha!
    (Ich träume nur so ein bißchen vor mich hin.)

  48. Sind wir schon so weit, dass...
    Sind wir schon so weit, dass wir Namen nennen können?
    Oder sollten wir doch besser Stefan Raab für die Auswahl engagieren.
    Man könnte so natürlich auch alle 2. Plätze aus DSDS wieder aufwerten…. aber ob das dann qualitätsmässig hinhaut, wage ich zu bezweifeln.
    .
    Nächste Frage: Was dürften die, äh, Dingsens denn kosten? Ich denke, dass man sich da nicht lumpen lassen sollte – denn bei genügend Pomp wird es sicherlich eine touristische Attraktion, und damit alsbald ein Selbstläufer.

  49. Eine großartige Idee!
    Die...

    Eine großartige Idee!
    Die oberste Staatsmätresse könnte ja auch dem einen oder anderen digitalen Bohemien ein iPhone oder eine UMTS-Flatrate (oder eine Döner-Monatskarte?) sponsern [sic!] – das würde doch prima passen!

  50. Der zukünftige...
    Der zukünftige Maitressen-Inhaber sollte doch auch ein Mitspracherecht haben, oder? Der BP muß ja mindestens vierzig sein… darf die BP-Maitresse dann maximal 40 sein? Und wo gibt es Verlegenheitsbetriebswirtinnen mit Interesse für die schönen Künste?

  51. Flusskiesel, ein wenig...
    Flusskiesel, ein wenig vorzeigbar und uinzauselig sollte der bunte Hof der Mätresse schon sein. Also wenigstens geduscht.
    .
    Elitesse, es ist nun mal ein Gruindprinzip, dass es da einen enormen Altersunterschied gibt. Aber es ist doch egal, ob die nun Jüngere heiraten oder als Mätresse nehmen. In Frankreich gab es ja auch die Mätressenzuführer, die Intriganten, die können sich dann mit der Auswahl der Verlegenheitsbetriebswirtinnen beschäftigen. Ich kenne da übringens auch welche mit tiefem Verständnis für Musik, ja, doch.

  52. Eine Personalie sehe ich...
    Eine Personalie sehe ich diesem offenen Spiel mit Staatsführern und Mätressen jetzt schon. Die FAZ legt sich eine neue Redaktion zu „Stützen der Gesellschaft“ zu und die Berichte aus den Boudoirs stammen vom Unverantwortlichen Society-Redakteur Don Alphonso.

  53. Man könnte die neue Redaktion...
    Man könnte die neue Redaktion natürlich auch „Schürzen der Gesellschaft“ nennen…

  54. In den deutschen Ausgaben von...
    In den deutschen Ausgaben von Henry Miller hießen solche Damen immer „Pritschen“…

  55. Auf solche Berufe würde ich...
    Auf solche Berufe würde ich ja eher verzichten wollen, da landet man sehr schnell in Ungnade. Ein Mätressenwechsel, und man kann auf die westindischen Inseln ziehen.
    .
    Kopfgeburt, angesichts der positiven Vorbildfunktion unserer Staatsoberhäupter würde ich eine jährliche Zuwendung im niedrig-einstelligen Millionenbereich vorschlagen. Aber für alle Mätressen!

  56. Ata, ick liebe Dir!
    Die...

    Ata, ick liebe Dir!
    Die Physiker auf dem Berg hat das YAK geholt, deswegen heute Grillparty beim Hausmeister.
    Dein „Brüderchen“
    PS: Zu Ehren der Hohen Dame war vor 20 Jahren bei Innsbruck ein Lamm geschlachtet worden.
    PSII: Wir waren auf dem Etna tanzen. Keine Reaktion

  57. Aber Don, Westindische Inseln...
    Aber Don, Westindische Inseln ist doch wie Tegernsee mit Hausberg. Allerdings, Paßstraßen wie in den Alpen gibts wahrscheinlich nicht. Aber preiswerte Mätressen…

  58. Bester Don
    Dazu aber ein...

    Bester Don
    Dazu aber ein Wohnrecht in einem schönen Schlösschen (mit Busparkplatz vornedran – für die Touristen). Und eine Jahreskarte 1. Klasse der öffentlichen Verkehrsmittel. Und ein paar Gutscheine für den Limousinenservice.
    Daneben eventuell noch ein paar Hunderter zweckgebunden für Sozial-kulturelles Sponsoring (Danke Flusskiesel für die Idee). Aber nicht zuviel! Einiges weniger natürlich als der/die offizielle Gatte/Gattin zur Verfügung hat. Da besteht ganz klar eine offizielle Rangordnung!

  59. specialmarke, der Weise hält...
    specialmarke, der Weise hält sich von den Mächtigen fern, und selbst, wenn es nur mächtige Favoriten sind.
    .
    Kopfgeburt, man soll den Geist der Verschwendung in diesem Kontext nicht unterschätzen, denn das kann eine Konjunkturbelebujng nach sich ziehen. „Das sieht ja aus wie bei der Staatsmätresse“ kann eine Einkaufswelle auslösen! Wenn dagegen alle mit dem Bus fahren, und das in Berlin – wp kämen wir denn da hin.

  60. Da werde ich Kammerherr !
    Das...

    Da werde ich Kammerherr !
    Das Staatsoberhaupt hat ja nicht immer Zeit.
    Und dann die Hofdamen…..

  61. Werter Herr Alphonso, die...
    Werter Herr Alphonso, die Mätressen der französischen Adelsrepublik waren doch nur ein Nebenerzeugnis des feudalen Erbrechts – und nicht des (neudeutsch) Image. Oder glaubt heutzutage wirklich jemand ernsthaft, dass sich irgendeine Machtelite um Fragen der Etikette scheren müsste? Und genau weil es heute nicht mehr das Erbrecht des männlichen Erstgeborenen gibt und die Herrschaftselite immer noch vorgeben darf, was en vogue ist, benötigt man keine Mätressen mehr. Schließlich dürfen sich ganz öffentlich Fitnesstrainer ins Schloss schlafen und die seriellen Ehebiografien unserer Partei’granden‘ wirken doch eher wie ein Machtprädikat. Allein zur Schau wird Promiskuität der in irgendwelchen Werten verfangenen Mittelschicht zum Fraße und zur Ablenkung vorgeworfen.

  62. Lieber DA: Ist die ganze...
    Lieber DA: Ist die ganze Diskussion nicht obsolet: Ihr Eheverständnis ist das des CIC v 1917 also eine Konsenstheorie. Die SJ hat gute Arbeit geleistet an Ihnen.
    de falso quod libet….

  63. Ich wohne ja in einem...
    Ich wohne ja in einem Jesuitenseminar, das färbt ab.

  64. Reiterjunge, beliebt waren...
    Reiterjunge, beliebt waren auch Posten als Gärtner, Mundschenke – da findet ein jeder ein Platzerl.
    .
    Ephemeride, mir ist die bedauernswerter Haltung der Berliner Politikkaste durchaus ein Begriff, aber das färbt massiv ab, und wenn die sich schon nicht an die eigenen Parteiprogramme halten, sollten sie wenigstens versuchen, den Schein zu wahren. Oder die Unionsparteien lösen sich gleich selber auf, wie man will. Natürlich spielen heute dynastische Erwägungen keine Rolle mehr, aber dier Herrschaft, die von Personen auf Ideale übergegangen ist, wird damit stark zerrüttet.

  65. BertholdIV: wo Sie so über...
    BertholdIV: wo Sie so über den Weg laufen, eine Frage: Hatten nicht auch Päpste und Bischöfe Mätressen, auch wenn sie nicht zugleich weltliche Herscher waren, die aus dynastischen Gründen der Sexualität nicht ganz entsagen konnten?

  66. Grüssts enk beianand!

    Es...
    Grüssts enk beianand!
    Es geht geht halt nix über eine ordentliche Seduction. Will sagen, konnte wirklich bei dieser vollsaftigen Thematik nicht widerstehen.
    Schaugn ma uns halt amal unser Wiggerl premier o, den bavaroise de wittelsbach. Im Nymphenburger Schloss in Minga hängt a ganze Galerie voll von dene damaligen top girlies seiner entourage.
    Der guade Mo hats halt schpäda übertrieben mit sana grande mistresse ou maitresse en titre, der Lola Montez, es kam wie es kommen musste, zum Supergau mit dera P…….en: Zur bayerischen Staatskrise und Krise der Monarchie schlechthin. Ja mei, aus is! Dös war a Gaudi gweng!
    Für Geschichtsaficionados weiteres hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_I._(Bayern)
    Henri quatre, ja genau der wo den Franzosen so viel Gutes gönnte:(„Si Dieu me prête vie, je ferai qu’il n’y aura point de laboureur en mon royaume qui n’ait les moyens d’avoir le dimanche une poule dans son pot!“). War ja auch nicht ohne:
    http://www.henri-iv.com/mistress-d.htm
    Leider hatte Ravaillac ihm das Wamserl zerstochen und so verblutete er elendiglich zu Paris.Ja so warns die oiden Ritterleut.
    In Konstanz erinnert eine grosse Plastik, die Imperia, eine allzu üppige Kurtisane. an das Konstanzer Konzil (5. November 1414–22. April 1418) , danach wurde der arme Theologe Jan Hus (wortbrüchig) aus Böhmen verbrannt. Auf jeden Fall hatten halt die damaligen Prälaten, Bischöfe, Rittersleut, der König Sigismund höchstpersönlich etc. nach Feierabend sintemalen sehr an der Einsamkeit gelitten. Dem wurde von vielen Mägdelein abgeholfen. Lt. Honorè Balzac (contes drastique) tat sich eine obgenannte Dame ob ihrer hochgerühmten Fertigkeiten besonders herfür. Jener ist das Denkmal in würdiger Form gedacht und zugeeignet worden.
    Definition:
    Courtisane« die »Dame demoiselle« oder »Chaperonnière« bezeichnend, die dem Hof (cour) eines Fürsten folgte, also die »mulier cohortalis«.
    Staatsfrage:
    Wo soll man jetza in anara Demogradie a Schtaatsmätressen hernehma, wo mir Anno 1918 dene Monarchen samt Höfen (Berliner Stadtschloss gschprengt) den Laufpass geben ham? Es gibt ja gar koa richtigs Ambiente mehr! I sogs allawei wieda, a Restauration dat halt not! A Kini muass her, so oda so!

  67. Zru Wiederherstellung der...
    Zru Wiederherstellung der staatlichen Ordnung muss jetzt das Bundesmätressenamt her. Präsidentin: Heidi Klum. Die Bundesmätressen werden basisdemokratisch im Rahmen einer die Grundversorgung der Bevölkerung sichernden Fernsehsendung im ZDF „DSDBM“ Deutschland such die Bundesmätresse bestimmt. Moderiert wird dieses neue Flagschiff der Abendunterhaltung von erfahrenen Personen, also Otfried Fischer und Michel Friedman. Die Jury, bestehend aus Gerd, Joschka und Herrn Dr. Wedel garantiert spannende Unterhaltung. das ist ein echter politischer Kompromiss: Wenn wir schon Bundeskanzler und Bundespräsident nicht direkt wählen könne, dann doch wenigstens deren Mätressen. Wir müssen auch die Gleichberechtigung für Bundeskanzlerinnen und Bundespräsidentinnen herstellen. Fehlt nur noch die passende Bezeichnung: Maitre oder Cortigiano?

  68. @Plindos: Ich empfehle zur...
    @Plindos: Ich empfehle zur Lektüre die ‚Recueil des lettres‘ der Madame de Sévigne an ihre Tochter. Mit allerlei Tipps, wie man sich gesund erhält und wie man sich so recht an des Königs astralischen Leib heranwanzt. Die Briefe lassen zwar erahnen, dass dem heißgeliebten Töchterchen der Marquise die letzten ehrenvollen Wonnen in Ludwigs Schlafgemach vorenthalten wurden, aber das Grundmuster ist doch hübsch authentisch ausgebreitet.
    .
    @specialmarke: Wieso ‚hatten‘? Wenn es in unserem Kulturkreis noch einen Zwang zur Mätressenwirtschaft gäbe, dann doch in kirchlichen Kreisen. Allerdings heißen sie dort ‚Haushälterin‘.

  69. Nicht zu vergessen der...
    Nicht zu vergessen der Klassiker aller Klassiker: Kurtisanengespräche von Aretino. Auch nicht schlecht, gerade in Sachen der Vorbeugung gegen Geschlechtskrankheiten: De Sades Philosophie im Boudoir.

  70. Welche Kriterien würde man...
    Welche Kriterien würde man für eine Zertifizierung und das entsprechende Qualitätsmanagement dazu auswählen bzw. vorschlagen?

  71. @specialmarke
    Also erstens...

    @specialmarke
    Also erstens setzt sich das Papsttum erst einige jahrhunderte n.C. durch. Und der Absolutismus darin nimmt immer mehr zu. Anfangs streiten etliche Apostel/“Kreis der 12″ Standorte um die Vorherschaft: Rom, Jeruslaem, Kleinasien…
    Ansonsten ja klar, war aber auch nicht so ein Problem. Zölibat vor allem für den niederen Klerus ist Entwicklung des MA zur Sicherung der Kirchengüter (jetzt nicht negativ gemeint – ein durchaus legitimes Ziel) und wird dann theologisch sublimiert

  72. @Plindos
    das Wortbrüchig...

    @Plindos
    das Wortbrüchig bezieht sich auf Ferdinand oder: Das ich diese Ehrenrettung des großen Böhmischen Theologen Hus aus Ihrem Mund….

  73. @Don Alphonso: Sehr gut und...
    @Don Alphonso: Sehr gut und zum zweimal Lesen: „…aber die Herrschaft, die von Personen auf Ideale übergegangen ist, wird damit stark zerrüttet.“ Auf die Personen bezogen jedoch, die ja im Zweifel in einer zerrütteten Ehe weiter zu leben gezwungen wären, weil es das Zeitgeistliche so fordert, könnte es dennoch günstiger sein, dem Fischer-Schröder-Modell zu folgen. Vor allem wenn diese Personen die Repräsentanten der Berliner Republik sind. Denn wollen wir, das Volk, wirklich so arme Würstel als unsere Vertreter, die im Dauerclinch mit ihren Ehe-Damen oder Ehe-Männern liegen und dadurch entsprechend nur sauertöpfisch das Regierungszepter schwingen können?

  74. escalera_de_caracol, Auftreten...
    escalera_de_caracol, Auftreten wie Sophia Loren, intelligent wie Christine de Pisan, verschwendungssüchtig wie ein Landesvertetungschef, liebenswürdig wie die junge Sissi und das Aussehen von Romy Schneider, dann wäre Deutschland zufrieden.

  75. @Holly 01 (22:10), wie sagte...
    @Holly 01 (22:10), wie sagte der Gutsbesitzer im Roman von Fielding:
    „Was soll die ganze Aufregung um die Weiber, wenn man eine Horde guter Jagdhunde hat!“ (Zitat unplugged)
    .
    Aussderdem: Ich habe eine gewisse Vorstellung von schoenen, geistreichen, gebildeten Frauen in eleganten Kleidern. Dieses Idealbild stelle ich jetzt im Geiste an die Seite eines unserer politischen Tuefffeltoffel (Wehner). Die macht den den doch glatt zu Muell.

  76. @specialmarke
    bitte nicht...

    @specialmarke
    bitte nicht immer die römisch katholische Abspaltung für die ganze Kirche nehmen. Für alles müssen die Lutheraner auch nicht büßen, haben ihre eigenen Fehler…

  77. Hach schön. Mätressen nach...
    Hach schön. Mätressen nach Brüssel schicken, wenn sie ausgemustert sind. Gute Idee. Auch die Berufe gefallen mir gut: Verlegenheitsbetriebswirtin. Herrlicher Artikel.

  78. Bester Don (13:41)
    Ich muss...

    Bester Don (13:41)
    Ich muss Sie leider korrigieren. Richtig heisst es wohl:
    „….dann wäre Deutschland annähernd zufrieden.“

  79. Herr Filou,
    ist Ihnen eine...

    Herr Filou,
    ist Ihnen eine namentlich bekannt (schön, geistreich, gebildet,…) oder phantasieren Sie noch wie ich?

  80. @egghat: Wieso 'gut Idee'? Ich...
    @egghat: Wieso ‚gut Idee‘? Ich dachte, die ausgemusterten Mätressen wären schon in Brüssel und all das längst gängige Praxis? Ich weiß zwar nicht, warum ich ausgerechnet jetzt beispielsweise an die Außenbeauftragte der EU denke, aber…
    @Don Alphonso: Können Sie eine bestimmte Ausgabe der Kurtisanengespräche empfehlen? Und haben Sie einmal in seinen Briefen gelesen?

  81. Das passt zu unserem Präsi:...
    Das passt zu unserem Präsi: Erst schon nichts zu sagen und dann auch noch das Betthupferl vorgeschrieben kriegen. Da lob´ich mir den Kaiser. Der hat wenigstens zur Weihnachtszeit seine Freud´: „Jo mei, is denn scho wiada Wimbel, Don?“

  82. Gebt sie frei, die armen...
    Gebt sie frei, die armen Luder
    Aber irgendwas passt hier nicht. Ich denke gerade, was hätte da so eine Staatsmätresse beim Bundespräsidenten zu suchen? – doch bestenfalls nur was als Pflegekraft.
    Unser Politikgeschäft ist doch nur noch an seinen Hinterausgängen frivol (oder in irgendwelchen nichtsagenden Grenzregionen). Wenn da nicht ein gewisser Friedman, der Michel, gewesen wäre, hätten wir gar nichts davon erfahren. Was die Moderne diesbezüglich so anrüchig macht, ist doch nicht der Geruch der freien Liebe, sondern dessen gänzliches Fehlen, die diesbezügliche Sterilität zwischen allen Betten. Und natürlich die Berechenbarkeit, um nicht zu sagen Berechnung von Lust. Ein Marquis de Sade will mir daher immer noch als der diesbezügliche Protagonist erscheinen. Nicht so sehr in Bezug auf seine philosophische Grundlage, die des modernen Nihilismus, die ist ehe obsolet, soweit es sich um eine Überzeugung hierbei handelt, nein, was mir an seinen Erzählungen am heftigsten aufstieß, waren doch nicht die wahllosen Stöße in gleich welche Körperlücken, sondern das pedantische Zählen dabei. Der Krämer im Lustrock, ist in etwa sowas wie eine Krähe im Gefieder einer Amsel. Und daher bitte, keine Mätressen an die Höfe, gebt sie frei, die armen Luder, lasst sie fliegen!

  83. hansgeier333, ich gebe die...
    hansgeier333, ich gebe die Hoffnung nicht auf. Doolittle machte aus einem Blumenmaedchen auch eine feine Dame. Man braucht nur einen Doolittle, dann klappt’s auch mit der Nachbarin. Es gruent die Hoffnung, sie gruent so gruen…

  84. steelydan, man will sich doch...
    steelydan, man will sich doch im Präsi wiedererkennen!

  85. BertholdIV,
    ich habe gerade...

    BertholdIV,
    ich habe gerade ein wenig im Internet gestöbert und folgende Geschichte gefunden: Der spätere Papst Paul III. hat demnach seine Schwester Giulia Farnese (siehe Bild) an den damaligen Papst Alexander IV. verkuppelt und wurde dafür mit 26 Jahren zum Kardinal ernannt. Die Skulptur ist jedoch nicht Bestandteil des Grabs Alexanders IV., sondern der Grabstätte von Paul III. – Ob man jedoch die Farnese als Mätresse des Papstes bezeichnen kann, halte ich dennoch für fragwürdig…Sie werden das wahrscheinlich auch nicht wirklich klären können. Es ist wahrscheinlich eher ein schönes Beispiel für Ämterkauf…

  86. Devin08,
    Klasse!...

    Devin08,
    Klasse!

  87. @Devin:...die armen Luder, die...
    @Devin:…die armen Luder, die wollen nicht fliegen, frei sein usw., aber das Leben als Schmuckdesignerin, Werbepraktikantin oder PR-Dame ist ja auch nicht lustig und das Bedingungslose Grundeinkommen weiter entfernt denn je…
    .
    @Cornelius I:Was sagt die opd zu Ihrer Aussicht auf eine Mätresse, falls Sie nach Köhler König von Deutschland werden sollten, vielleicht als Überraschungskandidat in letzter Sekunde…(Diese Ihre politische Position muß sehr genau bedacht werden, denn das Web vergißt bekanntlich nichts)

  88. @specialmarke
    Sorry, Da bin...

    @specialmarke
    Sorry, Da bin ich leider schwach in der Papstgeschichte v.a. dieser Zeit.
    Aber das größere Thema ist natürlich Ämterkauf, Versorgung der Verwandschaft…
    @devin08
    Sehr sehr gut,
    mit dieser Ansicht hätten Sie es damals fast auf das alte Regensburger Bistumsblatt gebracht ;-).
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45589462.html

  89. @ Filou
    OK, Frankenstein, wir...

    @ Filou
    OK, Frankenstein, wir haben das Blumenmädchen: Uschi Obermaier.
    Nur wessen Hirn nehmen wir dazu???

  90. @Devin, wohin sollen sie denn...
    @Devin, wohin sollen sie denn fliegen ?
    Die armen Luder denken doch selbst, sie können nichts anderes.
    Was sollen sie denn sonst tun ?
    Sie können nur in einem anderen Gewand auftreten.
    Zum Beispiel als DSDS-Model, als Fußpflegerin eines alten reichen Knackers oder Geliebte eines russischen Oligarchen, Fußballergattin etc…

  91. hansgeier333, mit...
    hansgeier333, mit verschrecktem Gesicht schlossen eben die Nachbarn die Fenster, so laut bruellend musste ich lachen.
    Wer, bitte schoen? Uschi O.? Diese inzwischen zur Menopausenschabracke verkommene Schmockdesignerin? Das arme Luder. Ok, die kriegt der Ramsauer.
    Aber, Uschi O? O? O, war da mal nicht mal was mit einem Scherz, der sich zum literarischen Skandal weitete? Irgendwie l’education d’O, oder „Rudelbumsen als Vorbereitung zur Weltrevolution“ frei nach Honorée de Binsac?

  92. Lieber Don Alphonos,
    gerne...

    Lieber Don Alphonos,
    gerne lese ich Ihr blog seit über einem Jahr.
    Aber leider sind Ihre ewigen Prügel auf CDU und FDP oft etwas zu platt.
    Da hilft auch kein Alibi Seitenhieb auf Joseph Fischer!
    Sie könnten es beser! Es wäre ein Gewinn!

  93. @Reiterjunge, die...
    @Reiterjunge, die Bundesanstalt fuer Arbeit gibt Fortbildungskurse:
    1. Flittchen I+ II
    2. Spielerfrau (Kurse: Kreisliga, 2te Liga, Bundesliga, Schiedsrichterwitwe)
    3. Oligarchenschnatze (nur Arbeitsamt Wladiwostok, Panzerfuehrerschein Voraussetzung)

  94. @hansgeier333 (16:12) und...
    @hansgeier333 (16:12) und filou:
    ein paar Vorschläge für das Hirn:
    – Maggie Thatcher
    – Jacqueline Kennedy
    – Oscar Wilde
    – Wolfgang A. Mozart (von wegen Musik)
    – Charlotte Stein
    – Juliette Gréco

  95. Huch nein, was geht es hier...
    Huch nein, was geht es hier verrucht zu! Jedes Tabu brechen hier die Phantasien der kommentierenden Altherren. Teufelskerle!

  96. Werter Herr Don,
    meine...

    Werter Herr Don,
    meine überschaubare Biblothek kündigt den indischen Gott Shiwa (Wichtig: Männlich!!!) an, der alles zertanzt, was nicht auf Liebe gewachsen ist.
    Die Schwedenprinzessin hat insofern wenig zu befürchten, ihr Frau Mama ehr (dazu später), sollte aber grade noch durchgehen.
    Sehr zum Leid von Wulffs Ex, ist es bei der Haarfarbe von Bettina normal, dass diese sich den chefigsten Typen angelt. Doch ich glaube, die lieben sich.
    Alle anderen, die meinen dyniastisch oder austriakisch Heiraten zu müssen, werden sich vor Shiwa rechtfertigen müssen.

  97. @Kopfgeburt, nicht die Greco....
    @Kopfgeburt, nicht die Greco. Die nicht. Die ist mein. Seit sie sang „Deshabillez moi“. Nein, nein, nein! Finger weg!

  98. @Filou: Die Obermeier, das...
    @Filou: Die Obermeier, das sind halt Reminiszensen eines alternden HansGeier, der vielleicht mal die Pinups von konkret in den 70ern bewundert hat. – Ich habe als junger Kerl in „Zur Sache Schätzchen“ die andere Uschi gesehen. Süßes Mädchen damals, aber heute sind mir diese Gefühle angesichts ihrer späteren Lebensäußerungen irgendwie entsetzlich peinlich. – Ich glaube, aufs Aussehen kommt es nicht so sehr an: der richtige Body-Mass-Index und den Rest machen Visagisten, Schneider, Friseure und Redenschreiber. – Filou, die könnten Sie ja schreiben…

  99. @Filou: Ich warne...
    @Filou: Ich warne ausdrücklich vor dieser Dame, die sie zu ihrem Besitz erklärt haben. Ich hatte mal beruflich mit ihr zu tun. Ihre Laune ist – mit Verlaub – eine sehr kapriziöse Angelegenheit…

  100. @specialmarke, j'aime les...
    @specialmarke, j’aime les femmes capricieux. Hab‘ mein ganzes Leben damit zu tun. Ich glaub‘ die sind alle so.

  101. @specialmarke, Uschi O. war...
    @specialmarke, Uschi O. war die von der Kommune 1. Die andere ist die Glas mit dem missratenen Sohn. Die kann man ruhig verwechseln. Is eh‘ wurscht. Will mich mal einer nach Claudia Cardinale fragen? Die Cardinale ab 30? Bitte fragt mich. Hm, wieviel Platz bekomme ich hier eingeraeumt?
    Die Cardinale! Hach!

  102. Ich komme in Fahrt. Noch 'ne...
    Ich komme in Fahrt. Noch ’ne Klassebuechs: Angie Dickinson (oder Maureen O’Hara). Lasst die mal an Ministersseite auftreten! Die Presse wird Kopf stehen. Alle Welt wird Deutschland lieben. Aber wie war’s denn bisher? Da traeumte man von Claudia, und was bekam man? Die Roth!
    Deutschland ist in einer tiefen Krise.

  103. @Filou: Ich habe das nicht...
    @Filou: Ich habe das nicht verwechselt mit den Uschis…und daß Sie die Obermeier als „Menopausenschabracke“ abtun, ist wirklich nicht nett. Bei der anderen Uschi wäre solch eine Bezeichnung vielleicht verständlicher. – Und übrigens, die Greco ist 83 und sieht durchaus auch so alt aus. Sie lieben ihre Chansons, aber wohl nicht die Dame… Also, Sie wollen, daß man Sie nach der Cardinale fragt. Erzählen Sie!!!

  104. Hier ist sie, die Cardinale!...
    Hier ist sie, die Cardinale!

  105. Schnurpelchen@: Nehmen Sie...
    Schnurpelchen@: Nehmen Sie bitte diese Teufelskerle nicht zum Nennwert. Und bedenken Sie bitte, die Herren sind hier alle nicht ausgelastet, weder im Brotberuf noch dahoam, sonst würden sie sich nicht hier im Net so breit bei diesem Thema herumsuhlen.
    Interessanterweise ist der Cortegeano nach wie vor ein Höfling geblieben, dagegen eine „Höflingin“ oder Hofdame zu einer Kurtisane mutiert, falls sie nicht anderweitig im chambre de lit du roi ou prince……Selbst deutsche Fürsten und Duodezfürsten hielten sich eine Dame zur Linken.
    So 1540 schloss der Landgraf Philipp I. von Hessen in Rotenburg eine morganatische Ehe mit Margarete von der Saale (1522–1566). Es handelt sich um eine Zweitehe mit einem Hoffräulein, da die Ehe mit seiner ersten Frau weiter Bestand hatte. Der Reformator Philipp Melanchthon war bei der Vermählung anwesend. Damit handelte sich Philipp I. politisch weitreichende Schwierigkeiten ein (Schmalkaldischer Krieg), obwohl er durch Martin Luther selbst auf solche Konsequenzen hingewiesen wurde. Allerdings hatte Luther diese Eheschließung von seinem religiösen Standpunkt aus gebilligt. Emanzipierte heutige Damen aus dem Westviertel können darüber noch nicht einmal mehr lächeln.
    BertholdIV@: Nepotismus ist bei heutigen Gepflogenheiten vordergründig sehr schwer durchzusetzen, selbst die Hinterzimmer zum Auskungeln sind nicht mehr das was sie einmal waren. Ois so a fada Schmöh.

  106. @specialmarke, die Greco...
    @specialmarke, die Greco bleibt in meinem Herzen ewig jung. Schluchz.
    Die Obermeier ist ein ganz reizendes Maedchen. Aber ja doch. Und auch die Glas blieb mir nach ihrem Miederauftritt bei den Bullen auf der Netzhaut haengen. Aber wie sagte damals ihr Partner Enke: „Es wird alles boese enden“.
    Ich bin der O. auch nur deshalb boese, weil sie damals mit dem Hendrix rumgemacht hat. Da bin ich nachtragend. Das kann ich nicht leiden. Echt wahr.
    .
    Ich geh‘ jetzt in die Dankpause wegen der Ode ueber Claudia Cardinale. Oh, Du Schoene, hausest im Penthouse oben ueber der Piazza d’Espagna, laesst minnend mich stehen, trotz langen Klingelns, grausame Kallipygos nicht eingedenkend der Enge meiner Ho..Aehem…
    So in dem Stil. Es wird boese enden (Enke).

  107. @ specialmarke: Nein, bitte...
    @ specialmarke: Nein, bitte nicht auch noch ermutigen! Gnade! Der macht das wirklich!

  108. Don Alphonso @: They had to...
    Don Alphonso @: They had to lead the goodness of his HM the King Charles II inclusive the dubious lady Nell Gwynn. An exhaustive insight into the customs of that time living in London offer the diaries of the secretary of the royal fleet, The honorable Esq. Samuel Pepys. The former chanceller Mr. Helmut Schmidt was very amused when reading this book.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Pepys

  109. Nich nur der....
    Nich nur der.

  110. filou@: In eroticis haben Se...
    filou@: In eroticis haben Se sich wirklich aber auch das Allerbeste im Kosmos des leichten Seins als Schutzpatronin ausgesucht. Wenn das Ihre Erstfrau erfährt, oh, oh!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Aphrodite_Kallipygos

  111. Über den guten, alten Sam...
    Über den guten, alten Sam Pepys müsste man hier vielleicht auch mal was schreiben.
    .
    Avvocato, das geht doich gleichermassen gegen alle beide Kandidaten fast aller Parteien, die beide eine Trennung hinter sich haben, und die dritte Person, bedaure, aber die hat sich doch selbst, also, ich mein, wirklich.

  112. @Don Alphonso, Pepys? Oh ja....
    @Don Alphonso, Pepys? Oh ja. Bitte!

  113. @specialmarke (18:41), wie...
    @specialmarke (18:41), wie uncharmant!

  114. Lieber Filou,
    wir sehen immer...

    Lieber Filou,
    wir sehen immer der Realität ins Auge. Nur die neuesten Fotos!!! Wollen Sie noch die von Angie Dickinson oder Maureen O’Hara? – Die Greco ist bis vor kurzem aufgetreten. Davon gibt es auch Fotos. Ich habe es bei der Bemerkung bewenden lassen, daß sie 83 Jahre alt ist und auch so aussieht. Das ist nichts ehrenrühriges; aber ich hatte dennoch das Gefühl, auf Ihre Psyche etwas Rücksicht nehmen zu müssen. Ein Glas Bordeaux wird helfen, oder sind die zwölf Flaschen schon weg?

  115. Filou,
    wir vertrauen der...

    Filou,
    wir vertrauen der Zukunft. Die Damen werden geklont und in der Zeitmaschine in das von Ihnen gewünschte Alter befördert. – Ich bewundere unseren Daniel Düsentrieb, der macht das schon…

  116. BertholdIV@: Natürlich war...
    BertholdIV@: Natürlich war nicht der böhmische Prediger Jan Hus wortbrüchig geworden, sondern die Konzilväter samt dem König Sigismund, späteren Kaiser. Man hatte J. H. freies Geleit zugesagt. Über den Reizen der schönen Imperia vergassen die Herren halt so manches gegebene Gelöbnis.
    Man denke nur als „gesuchte“ Parallele an die Dame Rosemarie Nitribitt aus Frankfurt in den 50igern und ihr berühmtes Notizbuch, das zu einer cause célèbre mancher Bonner Würdenträger wurde.

  117. Als Vater habe ich meine...
    Als Vater habe ich meine Tochter zum Altar geführt.
    Es folgte die Feier des Jahrhunderts.
    Am nächsten Morgen verabschiedete ich mich von der neuen Prinzessin.
    Mein Kind, für Dich bin ich nur einfacher fränkischer Bauer, ich könnte aber auch Wirth, Kamprad oder Bosch sein. Was meinst Du, wie alt ist der goldene Mörser und seit wann ist er in der Familie?
    Mein Vater, ich weiß alles. Er ist, äh, also, äh…
    Siehst Du meine Tochter, Du bist nicht weise.
    Was wird geschehen, Herr Vater?
    Wir werden Seife herstellen. Aus Frauen, die Pelz, Diamanten und Hunde mögen. Und denen, die Pferde oder Weltkugeln aus Edelstahl schätzen.
    Aber, aber: Es gibt doch keinen Stößel!
    Meine Tochter, manchmal bist Du liebenswert!
    Oh, Vater, Du bist Krabat.
    Krabat 13.
    Du hast ins Buch geschaut!
    Bitte sag, dass Du ins Buch geschaut hast!!?!
    Bitte, bitte, sag es!

  118. na hier geht ja die Post ab....
    na hier geht ja die Post ab. Da kommen die O. und der de Sade zu ungewohnt öffendlichen Ehren, in einem ganz und gar unverdächtigen Medium.
    Nun ja, so mancher Politiker würde es zu einem „Dreist ohne Manieren“ schaffen und auch manche Politikerin mag da nah dran sein.
    Ansonsten den Herren ein : zeigt Rückrat, sonst haben die Damen den Eindruck sie hätten Angst vor starken Frauen auf Augenhöhe.
    Die Damenwahl nenne ich eher klassisch. Da bin ich mit meinem Baujahr anscheinend eher ein jüngerer in diesem Kreis.

  119. De Sade ist in der Hinsicht...
    De Sade ist in der Hinsicht nun mal eine Referenz, das kann man drehen und wenden, wie man will.
    .
    Filou, mal schaun. Ich habe noch so viele andere Themen auf Halde.

  120. Lesender Arbeiter, nun, von...
    Lesender Arbeiter, nun, von der Leyen, Albrecht, das ist so ein Clan, der schon recht lange mitspielt, und da kann man auch was Dynastisches vermuten, aber in aller Regel ist man heute als Kind doch eher auf der Suche nach Selbstverwirklichung, sollte man meinen. Und Politik ist doch nur was für Lehrer, Rechtsanwälte und Physiker aus der vierten Reihe.
    .
    Ephemeride, ich habe die Inselausgabe der Kurtisanengespräche, die ist mitsamt Anhang recht gut, wenngleich auch für heutige Zeiten etwas unsaftig formuliert.

  121. Nur um ein Missverständniss...
    Nur um ein Missverständniss ganz und gar auszuschliessen : Das D-o-m war natürlich nicht auf den Hausherren gemünzt. Der Don ist schliesslich weder dreist noch fehlen ihm Manieren.

  122. Don Alphonso, Sie haben sicher...
    Don Alphonso, Sie haben sicher recht mit den Berufen und Politik, aber
    es sollte nicht vergessen welch furioses juristisches Ballett Herr Müntefering
    und Herr Schröder aufgeführt haben um Neuwahlen durchzusetzen.
    Ich fühlte mich blendend unterhalten.

  123. Minna, da meinte ich auch den...
    Minna, da meinte ich auch den Tanz der Höllengeister von Offenbach im Hintergrund zu vernehmen.
    .
    Oh, Holly01, und natürlich kann ich auch dreist sein, wenn es der Sache dient.

  124. ...und ob sehr bekannte...
    …und ob sehr bekannte Physikerinnen nichts von Kernschmelze verstehen,
    muss man abwarten.

  125. Mir sieht das alles ja eher...
    Mir sieht das alles ja eher nach Fäulnis aus – haben die einen Biologen im Haus?

  126. @ minna : Mir hat die Varinate...
    @ minna : Mir hat die Varinate mit dem männlichen Sextoy für die Kanzlerin besser gefallen xD.
    Die Amis haben einen weiteren Flugzeugträger aus dem Mittelmeer Richtung Iran geschickt.
    Sieht aus als plane der Iran einen Angriff auf den Westen.

  127. Die Selbstgefälligkeit...
    Die Selbstgefälligkeit ablegen
    .
    @specialmarke: Also die Uschi, die Obermeier, sie ist ja jetzt mehrfach erwähnt worden (wie kommt es nur, dass alle bei einem bestimmten Stichwort an dieselbe denken? Da hat jemand reichlich Eindruck gemacht, auf uns Herren der Schöpfung, die wir da so lästern) soll heute eine „erfolgreiche Schmuckdesignerin“ sein, so zumindest laut FAZ, in den USA, das ist doch was. Nun nach ihren Tagen in der Kommune war sie so was wie ein Groupie, eine, die mit den Stones, na ja, die Vögel gezählt hat (wen wundert’s, nach dem Leben mit dem Spießer Langhans). Ein bisschen dumm muss sie schon gewesen sein, zumindest wenn man glaubt, was sie selber über sich erzählt („Buchstaben sind mir zu unattraktiv“, und der Langhans?, Spiegelinterview 2007/ http://de.wikipedia.org/wiki/Uschi_Obermaier). „Fliegen“ gelernt hat sie aber dann doch, später, nachdem die Stones sich mit noch jüngeren Dingern zu Bett gelegt haben. So ist sie meiner Meinung nach doch noch eine interessante Frau geworden (und es ist ja nicht ganz falsch Buchstaben für unattraktiv zu halten). Ich sehe sie gar nicht so als „Menopausenschabracke“ (Filou).
    .
    (Apropos Filou: – „Honorée de Binsac“ – , haben Sie sich da verschrieben, oder darf ich mich geschmeichelt fühlen? Balzac, wenn sie den meinten, ist übrigens mein Lieblingsschriftsteller.)
    .
    Also will das Mädel von heute wirklich die Mätresse so eines alten Politfracks sein, oder ein Supersternchen auf Ewig-Diät? Ist das alles, was nach 68 übrig geblieben sein soll (nach der Obermeier, die ja diesbezüglich nie ein Vorbild hat sein wollen)? Das will ich nicht glauben! Dass mir das keiner falsch versteht. Es geht nicht um den Spaß, den Frau da nicht haben soll – wenn es denn welcher ist -; sie soll ihn haben! Und wenn es tatsächlich nur mit einem Mätressendasein gehen soll (in der Antike war das auch nicht anders, nur war das damals die einzige Möglichkeit eine gebildete Frau zu sein, wo die Hausfrau doch die erste Sklavin im Staat war – irgendwie ist sie das bis heute geblieben), aber bitteschön.
    .
    Nur das können die wenigsten (ich kenne persönlich nur eine, die das richtig hingekriegt hat, ob sie allerdings noch lebt, weiß ich nicht, sie war Hure aus Leidenschaft – vor dem Aidszeitalter), auch Starfußballer kann nicht jeder werden.
    .
    Also, was wollen wir jetzt den Frauen erzählen? Dass wir nicht mehr an sie glauben? Nur weil halt der reiche Langweiler dem armen Langweiler vorzuziehen ist? Ist der Arme denn per se der Bessere? Mit Maugham, am fiktiven Beispiel eines Malergenies, das auf Gauguin passen könnte (Silbermond und Kupfermünze, http://www.dieterwunderlich.de/Maugham_silbermond.htm), wissen wir, dass das nicht stimmt. Erst wenn reich u n d arm (als Einheit im Gegensatz) überwunden sein wird, kann man auf „Bessere“ hoffen, bis dahin mag gelten, was Brecht, leicht abgewandelt, dazu meinte: es gibt nichts Gutes im Schlechten. Und wenn es einem Robbie Williams zugeschrieben wird, was ich da mal anlässlich einer Konzertkritik gelesen habe, nämlich dass er nur ein Gebot Gottes kennt: du darfst Gott nicht langweilen, dann zielt das ganz sicher auf das weibliche Publikum. (Der Gute, seine Musik ist nicht unbedingt die meinige, fühlt sich da durch die Seele einer Frau. Nur was ein wahrer Poet ist, dem ist die Allegorie alles.) Und wie langweilig kann Armut sein, vor allem dann, wenn sie mit Selbstgefälligkeit einhergeht. deswegen sollten wir uns nicht über so viele Uschis erheben!
    .
    Wenn wir die Käfige nur richtig aufmachen, dann treibt sie der Wind schon von alleine raus, die Vögel. Und dafür mag die Vitae einer Uschi Obermeier stehen, selbst wenn sie sich nicht als Vogel sieht.
    .
    Nun genug der Belehrung, ich „gebe sie jetzt weiter“ (Oskar Wilde).

  128. @specialmarke (20:36), legen...
    @specialmarke (20:36), legen wir den gnaedigen Mantel der schoenen Erinnerungen ueber die Angelegenheit. Dumm ist nur, dass ich in der gesamten Medienwelt nichts vergleichbares finde.
    Gluecklich ist, wer verfrisst, was nicht zu versaufen ist.(Zitat unplugged Lustige Witwe oder mein Onkel Heinz-Werner (oder wie der hiess)).

  129. @Devin 08, lieber Herold,...
    @Devin 08, lieber Herold, fuehlen Sie sich ruhig geschmeichelt. Es war kein Verschreiber, es war eine Eingebung bei der ich mich ueber mich selbst freuen durfte.
    Was die Uschis betrifft: die sehe ich mit der Gelassenheit des Uninteressierten. Diese Zeiten habe ich miterlebt, gesellschaftlich, musikalisch und-aeh-erotisch. Es ist interessant im Nachhinein festzustellen, wie wenig Einfluss das alles auf mich hatte, die marxistische Schwulenkommune (Nachbarschaft), das Hippietralala, die sogenannte Freie Liebe, der SDS, die Roten Zellen, das ewig unpassende Karl-Marx-Zitat. Irgendwie schoene Zeiten im Niemandsland. Den burgerlichen war man zu links, den Linken war man zu buergerlich.
    Vielleicht ist das Freiheit, wer weiss…?

  130. @plindos
    Habe mir gerade die...

    @plindos
    Habe mir gerade die Statue der Imperia angesehen: sehr schön. Über die Abbildung des Papstes gibt es ja neuerlich Ärger – Statue in der Touristinfo Konstanz: http://www.peter-lenk.de/html/frame.htm
    Ein guter Künstler kann jeden Skandal recyclen

  131. Holy01, wenn man das eine will...
    Holy01, wenn man das eine will muß man das andere nicht lassen.

  132. ...ich hätte ihr immer gerne...
    …ich hätte ihr immer gerne ne Affäre mit Putin angedichtet;-)

  133. moderne und absolutismus? das...
    moderne und absolutismus? das geht nicht. wegen der zeitalterlich bedingten kluft der raesongs von staat und moral. da koennen Sie sagen, was Sie wollen, verehrter don. die moderne ist fuer einen anstaendig durchgefuehrten absolutismus zu wischi-waschi. auch das buergerliche sittenkorsett ist dafuer zu lasch. es fehlt uns so recht an der attituede. ich bin dennoch gespannt, was diesem fulminanten auftritt an weiteren episoden folgen wird.
    zum thema maetresse sage ich trotz allem: hear, hear. es waer schon das beste, man fuehrte die so arg geschmaehte doppelmoral wieder ein und hoerte auf mit der politischen korriguiertheit. die hilft bei lichte besehen noch nicht mal dem karrierestreben. der hofstaat nimmt wiederum am lebensvollzug des potentaten und seiner gesetzlich geregelten familie teil, auch bis ins schlafzimmer. das war damals so und kann heute dank medien gesamtgesellschaftlich bewerkstelligt werden. und als ausgleich entlaesst man den armen nach getaner arbeit ins boudoir. allein schon wegen der mondaenen lebensweise.
    welcher politiker in fuehrungsposition leistet sich denn heute noch ein eigenes schlafzimmer? in den meisten faellen wird gut buergerlich ein ehebett geteilt. und dann gibt es terz, wenn dieses aus mangel an ausweichmoebel fuer die zweitdamen/ herren herhalten muss. ich glaube, das ist eine wichtige voraussetzung fuer neuerliches maetressentum: das getrennte schlafzimmer. ich weiss nicht, ob es nur mir so geht, aber, ich finde, wenn ich in sans souci die gemeinsame bettstatt von wilhelm zwo nebst kaiserin auguste sehe, dann offenbart sich mir der urgrund allen monarchieverlustes. wer als kaiser buergerliche rituale pflegt, muss sich nicht wundern, wenn das reich floeten geht. herrscherschlafzimmer haben gewisse funktionen, die man nicht so einfach mit pflicht und vorbildfunktion aus der welt schaffen kann. sehr schoen habe ich dies bei trudchen aretz beschrieben gefunden. wenn Sie mir nachsehen, dass ich hier nur eine uebertragene fassung habe:
    ‚For the ladies of the Rococo period the most important rooms in the house were the bedroom and the dressing room. At that time, when marriage in the higher classes of society was often a mere pretence, when the whole life of the woman of fashion was given up to flirtation and sensuality, the bedrooms of married couples were naturally placed as far apart as possible, not in order to preserve the freshness of married life, but to allow the partners freedom to pursue their adventures. A husband who asked to share his wife’s bedroom would have been laughed at. He was not even present at his wife’s levee. In the first place he was usually engaged elsewhere: in the second place his present would have been a disturbing element. The taste of the period did not require that one should be home-loving and respectable – still less was it desirable to seem so.‘ (The Elegant Woman, 1932)
    wir sind vielleicht ja nicht pruede, doch aber wohl sehr verkniffen und im hinblick auf unser frauenideal recht sehr banal, sehr viel mehr als herrschaften in maetressenzeitaltern. daran ist im grunde nichts auszusetzen, nur wird uns dadurch das maetressentum als lebensform nicht gelingen. ein anstaendiges konkubinat ist nur durch veraenderung der denkungsart moeglich. es fehlt an der politick des schlafzimmers. selbst unsere grossmuetter konnten das schon nicht mehr.
    ich traf mal einen herrn, der war im haus der lilly langtry aufgewachsen, eine der letzten wirklich grossen damen des faches. der war taeglich in champagnerlaune, hatte das ganze flair des hauses aufgesogen und lebte in diesem geiste. der verstand was von frauen und von politik. wie eduard sieben eben auch, zumindest, was die frauen anbetrifft. und der war ein sehr beliebter monarch, gerade, weil er sich einen dreck um publicity scheren musste. seine frau war notgedrungen tolerant.
    wenn es also in deutschland zu einer maetresseninitiative kaeme und eine akademie hochgezogen wuerde, in einem lustschloss mit grossem staatssaeckel, ich kaeme zurueck und gaebe den damen den richtigen schliff. von konversation bis menuett. man stelle sich das gehobene stilaufkommen vor bei einem staatsanlass. statt codiertem tratsch per blackberry, eine zunehmende unsitte bei oeffentlichen veranstaltungen, gaebs sublimes faecherrauschen. ach ja, und die juwelen an den haelsen der damen waeren auserlesen. bundeskanzlerinnen mit acrylharzketten in schrillen farben waeren in dieser welt undenkbar.

  134. @Filou
    nannte man dergleichen...

    @Filou
    nannte man dergleichen nicht „Salonsozialist“? Das war jeder, der nicht meiner Meinung war. Ich hab damals tief in mich hinein geschluchzt.
    >
    Ich tippe (s.o.) beim BP auf den Exulanten St.Oiber im Sinne von political correctness. Sein Ziehvater hats auch nie weiter als bis zum Außenminister gebracht (in Chile), wobei wir wieder beim Thema wären. Er lächelt jetzt so gereift. War da noch wer? Achja, der O-Ettinger nach einem Crash-Course in Deutsch. Er könnte ja noch ein paar lederne Manuskripte (GG?) verkaufen. Das Stadtschloss verlegen wir in den Stuttgarter Bahnhof. Kamen die Hohenzollern nicht aus dieser Region? Das ist die Rache, spricht der Herr.
    Eine Randbemerkung noch: Gibts da oben evtl. nicht zuviele Reformatoren? Machen wir doch eine Gegen.
    Mit den vorgeschlagenen Damen feiere der BP fröhliche Urständ. Wir können aber nicht alle paar Viagrastunden einen neuen wählen. Oder doch? Bis wir unseren Hindenburg wiederhaben, den Ersatzkaiser, und danach den Tapezierer. Der hätte den Euro schnell im Griff: „Vom Ural bis an den Tejo, von dem Po (Italien) bis an den P(r)ol“. Nochn Jedicht?

  135. Das Westviertel als geistiges...
    Das Westviertel als geistiges Altersheim mit starrem Blick zurück und ohne Perspektiven – beckmesserisch und besserwissend – nie war es so deutlich wie in diesem Blog. Danke, Danke, Danke!

  136. Es wäre doch viel schöner...
    Es wäre doch viel schöner wieder einen Kaiser zu haben. Erstens wäre ds viel pompiger als je ein Präsident daher gekommen ist. Könige haben andere (u.a. England, Holland) und da wir in Deutschland sind, wäre der Kaiser top of the top. Vorallem wenn sich so einer Mätressen hält, hat das einfach Stil. Hätte auch schon eien Vorschlag: Unseren Kaiser Franz B., denn der hat wohl insgesamt mehr für Deutschlands Ansehen im Ausland getan, als es all die Heerscharen deutscher Politiker je könnten und er hat uns allen vorbildlich bewiesen, wozu Kopierer noch benutzt werden können. Der Mann weiß, wie es geht, aber um Dir überragender Don Alfonso noch ein weiteres Argument zu liefern: Er ist Bayer! Sollte es denn doch „nur“ der Präsident sein, würde ich mich auch gerne zur Verfügung stellen. Als Repräsentant würde ich dafür stehen, die internationalen Beziehungen zu vertiefen und ich würde meine Mätresse(n) nicht verbeamtet haben wollen (ist so schwierig wenn man sie wieder los werden will). In diesem Sinne DN, weiter so!!!

  137. Ansich hat uns ja die erste...
    Ansich hat uns ja die erste Hygienewelle nach der Pest den Spass versaut. So weit ich mich in jüngeren Jahren informiert habe, gab es bis dahin öffendliche Bad- und Waschanstalten in ganz Mitteleuropa.
    Es sollen ziemlich morallose Orte gewesen sein. Aber die Kirche war ja schon länger auf dem sexlosen Weg für das Fussvolk, also wurde diese Institutionen geschlossen und geächtet.
    Die Leute waren lange der Meinung : Frau/Mann ist kein Stück Seife und nutzt sich nicht ab.
    Doppelmoral unnötig.
    Der König hat ja auch früher empfangen wenn er auf seinem (tja, mir fällt kein Wort ein das treffen und allgemeinverständlich wäre ausser ->) Kackstuhl sass.
    Der Donnerbalken hatte eine Tür, ja klar, aber verschlossen ? Das gab es nur beim Michel mit einem Haken von aussen.
    Die Verklemmtheit der heutigen Zeit stammt schon aus jüngsten Tagen. Wilhelminisch, Kalvinistisch und ein Sicherhitenetz der Aufklärung, um zu verhindern, daß die ganz kleinen beim Augen öffnen zu weit nach oben schauen und sehen, wie der König mit jedem Bein einzeln in die Hose steigen muss.
    Der Glanz der Oberschicht ist ja eine der letzten Reste der Klassengesellschaft schlechthin. Man täte dieses nicht und unterliesse jenes, man weiss sich zu benehmen und mit den edlen Dingen des Lebens umzugehen.
    Nun, bei den meisten ist es mit dem Wissen um die Reihenfolge des Gedecks schon am End.
    Ansonsten zeigt sich ja immer wieder, was man den anderen verbietet, tut man selbst am liebsten.
    So gesehen müsste das Meträssentum in Deutschland so gut organisiert sein, wei kaum in einem anderen Land.
    Die Bundeswehr bekommt jedenfalls alle 14 Tage ihren Meträssenbomber nach Afghanistan. Wenn das beim Kanonenfutter klappt, dann ist das in der Chefetage bestens geregelt.
    .
    @ minna : Ich fürchte, die hat sich das mit dem sex selbst abgewöhnt. Das würde ein paar mimische Bonbons erklären, die es ja in letzter Zeit so häufig in die Presse schaffen.
    Btw Putin ist Russe und die Russen wissen zu leben…….. Mangel hat der ganz sicher nicht.
    Sarko will sich nach nur 2 Jahren wieder scheiden lassen schweigt man herum. Ich hoffe der liest diesen Blogg (genau wie der Bobberle), dieses Gedankengut könnte bei der weiteren Lebensplanung sehr hilfreich sein. An die Damen, die sich ärgern, weil die Männer immer so auf das Dekoltee starren : Appetit holen dürfen wir uns überall, nur essen müssen wir zuhause.
    .
    In diesem Sinne einen herrlichen Tag bei angenehmen Temperaturen !!

  138. Die Kaiseridee (mit...
    Die Kaiseridee (mit integriertem Mätressentum) gefällt mir schon ganz gut (twt89). Denn wenn schon zur Hölle fahren, dann mit Pomp und Pracht!
    .
    Und dass dies die Bayern am besten verstehen, weiss man spätestens seit Ludwig II – da bin ich ebenfalls derselben Meinung.
    .
    Lieber mit Stil untergehen (sprich: Bankrott machen) alles das Gold und Geld den Banken hinterherschmeissen….

  139. Holly01, apropos Bundeswehr...
    Holly01, apropos Bundeswehr und „Meträssenbomber“ (nice) könnten sich bei Manuel Vargas Llosa: Pantaleon et los Visitadores (Der Hauptmann und sein Frauenbetaillon) inspirieren:

  140. @ Rosinante : Ich habe mal...
    @ Rosinante : Ich habe mal schnell die Rezession gegoogelt, sehr schön.
    Es gibt ein Buch im Englischen, dessen Titel mir leider komplett abhanden gekommen ist. Darin geht es um den Abstieg der Männer und den Aufstieg der Frauen nach der Verbreitung der Pille.
    Karikiert köstlich den freudschen Penisneid, indem die Männer sich als Hengste vor freunde zu Hause das T-Shirt vom Leib gerissen und ihren „Sieg“ (Flachlegen) gefeiert haben, während die Damen mit dem Geschäftsabschluss zur Zentrale eilten und untereinander knallharte Kommentare austauschten.
    Typisch british, schwarzer Humor prallt auf Männer die die letzten Evolutionsrunden verschlafen haben.
    .
    Nur ein weiterer Grund pro Meträsse, die würden das Thema Sex aus jeder Verhandlung raushalten.
    Hio weier, dann wäre ja nicht nur der BP sondern auch der Akkermann ein Aspirant für die hormonnelle Versorgung……

  141. verehrter Devin,
    "sie war Hure...

    verehrter Devin,
    „sie war Hure aus Leidenschaft “ – da sind Sie aber einer Selbstmystifikation auf den Leim gegangen, oder noch Schlimmerem

  142. Das "lever du Roi", par Louis...
    Das „lever du Roi“, par Louis IV, also das morgendliche Aufstehen des Roi-Soleil mit seiner Devise (fälschlicherweise):L’État, c’est moi! war immer eine Staatsangelegenheit von Rang. Tout le monde, also Höflinge, Ambassadeurs, eingeführte Glücksritter neben der Führung von Armee und Geheimdienst sowie Polizeiminister, standen gestaffelt nach importance um das große Prachtbett herum,
    hingen an den Lippen des Staatsgubernators, harrten gebannt der l´ordres d´or et ses paroles. Im Hintergrund, schon mal, Künstler und aufspielende Musiker vorgehalten für Propagandazwecke, gloire, fama etc..
    Die jeweilige maitresse en titre war je nachdem zugegen. Wenn es aber um die mignons et protegèes ging, stand sie ganz weit vorn in pole position. Das ist ein Naturgesetz, das für wichtige personalia und deren Abstufungen in der entourage gilt. Bei Kanzlers ebenso (sans des maitresses, aussi sans lever. Pah, die Moderne!).
    .
    de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_XIV
    Monsieur DonAlphonso@:
    Hier kann man die Meßlatte sehen!!!!! Was sind dagegen antike Heroen und ihre Hetären? Nur August der Starke, Roi de Pologne et Duc electorale de Saxe konnte da mithalten. Verschuldet waren die Potentaten natürlich alle über die Maßen, in etwa der heutigen Staatsschuld vergleichbar.
    Das ist die (ehemalige) geballte normative und faktische Kraft des abendländischen dynastischen Machtbewusstseins. Was ist dagegen das verschämt-verkniffene Anbaggern der jeweiligen Sekretärin etc.?
    Ses maîtresses et favorites
    On dénombre au moins 16 maîtresses au roi :
    Louise Françoise de La Baume Le Blanc, duchesse de La Vallière et de Vaujours (1644+1710),
    Françoise-Athénaïs de Rochechouart de Mortemart, marquise de Montespan (1668),
    Bonne de Pons Marquise d’Heudicourt (1665 ou 1666),
    Françoise d’Aubigné, marquise de Maintenon, veuve du poète Scarron dite „la belle indienne“ qu’il épousera en secret après le décès de la reine,
    Marie Mancini, nièce du cardinal de Mazarin qui deviendra Madame la Connétable de Colonna,
    Olympe Mancini, comtesse de Soissons (1655), sœur de la précédente,
    Lucie de La Motte-Argencourt (1657),
    Marie-Elisabeth de Ludres (1676 à 1677),
    Anne-Julie de Rohan-Chabot, princesse de Soubise (1674 à 1676),
    Mademoiselle de Thianges (1683)
    Lydie de Rochefort-Théobon
    Marie Angélique de Scoraille de Roussille, marquise puis duchesse de Fontanges (+1681), dite « Mademoiselle de Fontanges »
    Henriette Anne Stuart d’Angleterre, sa belle-sœur,
    Claude de Vin des Œillets, dite « mademoiselle des Œillets »
    Anne-Lucie de La Mothe-Houdancourt
    Catherine-Charlotte de Gramont, princesse de Monaco, épouse du prince de Monaco.
    Kopfgeburt@: Stossen Sie sich bitte bei Ihrer Fahrt nicht den kleinen Zeh an.

  143. Den Höhepunkt erreichte...
    Den Höhepunkt erreichte dieses Verhalten erst unter Ludwig XV., der auch die letzten Hüllen des Anstandes fallen liess, und damit auch oft genug an die Grenzen des Verständnisses seiner Untertanen stiess. Man lese hierzu Diderots indiskrete Schatzkästchen. Der König wusste schon, warum er ihn dafür einsperren liess.

  144. Don, Du klingst, wie ein...
    Don, Du klingst, wie ein potentiell selbstmordgefährdeter Student aus der Stadt des freudlosen Bieres. „Albrecht von der Leine, an der Leine, in die Leine“ – das war gestern. Da gibts ein Zitat, wonach Krishna-Sex nur den Oberen zustehen sollte, Du müßtest ihn also sympatisch finden.
    Komm laß gut sein, das war gestern.

  145. Früher 'Garçon de piss',...
    Früher ‚Garçon de piss‘, heute fifty cents-voucher an der Autobahnraststätte Holledau:
    http://www.youtube.com/watch?v=7TakohIbPK4
    Und da denken Sie noch ernsthaft über Mätressen nach?

  146. Don Alphonso@: Ehrlich gesagt,...
    Don Alphonso@: Ehrlich gesagt, da hätte ich Sie doch für zynischer gehalten. Es ist die Frage, ob das damals eine des Anstandes und der Moral war, was die damaligen Potentaten in eroticis antrieb oder eher auch eine Art raison d`etat?. Quasi ein Agon auf der Ebene der Betten.
    Die gesamte barocke Prachtentfaltung samt dem Zeigen von Potenz drückte sich in allem aus, was damals den Staat von Rang repräsentierte: Architektur, Malerei, Musik, Theater, Dichtung, Militär, Diplomatie, Bevölkerungsdichte, Manufakturwesen etc..
    http://www.youtube.com/watch?v=0Tu_6VIT07g
    1789 kam die Quittung, obwohl alles was die Revolution als Errungenschaft anpries schon lange vorher schon im ancien regime existierte s. Alexis de Toqueville. Der Adel selbst war z. Z. Louis XV. nur noch mehr oder weniger Dekoration, das Westviertel hatte ihn schon überrundet.
    Die sog. Philosophen, eigentlich Schriftsteller, schrieben ja auch nur ihre Pamphlete, weil sie an die Fleischtöpfe wollten. S. der Aufstieg der 68er Generation in die Höhen der Macht, der hochgeschwurbelte Aufstieg von J. F. als Streetfighter bis zum Aussenminister. Allerdings hatte jener zeitweilig US-Pornos zur Alimentation übersetzt. Damit kommen wir homöpathisch approximativ der Staatsmätresse in der Moderne etwas näher.
    Was trieb z.B. Mr. W. Bush, former president of USA, um beim Anstand in Staatsfragen zu bleiben, wirklich an um im gesamten Iraq einzumarschieren, nach-dem Saddam Hussein aus Kuweit geworfen war? Die lächerliche Begründung von mass destruction weapons kann es ja wohl nicht gewesen sein.
    Immerhin wurde letzterer vorher noch gegen den Iran mit Subsidien hochgepäppelt. Allerdings zugegeben, eine Staatsmätresse spielte hierbei sicherlich keine Rolle.

  147. Lesender Arbeiter@:...
    Lesender Arbeiter@: Tschuldigung Meister aller Klassen, das Schreiben hier ist pures Vergnügen, wer´s zu Ernst nimmt ist selbst dran Schuld und nimmt womöglich Schaden an seiner proletarischen oder bürgerlichen Seele…..ausserdem war´s irgendwie unser Aller Geschichte, zumindest die unserer Vorfahren. Auch was hier schon mal ab und zu so verzapft wird. Gewisslich haben wir uns nicht selbst geschaffen. Der moderne Mensch glaubt irrigerweise dies des öfteren von sich.
    muscat@ dito

  148. @Plindos: Homöopathisch....
    @Plindos: Homöopathisch. Approximativ… näherkommen.
    Ja, ich überlege es mir mal.

  149. nur ganz beiläufig füge ich...
    nur ganz beiläufig füge ich hier ein zitat des berühmten earl of rochester (1647-80) ein, der sich in gewohnt spöttisch-obszöner weise über die oben erwähnte eleanor gwyn äußerte:
    „She was so exquisite a whore
    that in the belly of her mother
    she plac’d her cunt so right before
    Her Father fuck’d them both together“

  150. Dieses Fortschreiben der...
    Dieses Fortschreiben der Bildung ist es, was ich an Blogs so sehr schätze!

  151. Nun, der Autor mag mich...
    Nun, der Autor mag mich maliziös als eine jener Ewiggestrigen aus Bayern oder schlimmer noch, als Katholikenfundi titulieren. Für mich und jeden, der den Begriff der Ehe ernst nimmt (offensichtlich fast niemand) IST die „neue Frau an seiner Seite“ nichts anderes als eine Mätresse. Mag sie sich nach Scheidung und eventueller „Neuvermählung“ auch den Titel einer Ehefrau anmaßen.

  152. diotima64, ich finde den...
    diotima64, ich finde den Begriff Mätresse gar nicht schlimm, und ich mag auch den Beiklang. Generell aber denke ich mir, dass die Ehe an sich nicht allzu tauglich für die Moderne ist.

  153. don Alphonso - ich habe hier...
    don Alphonso – ich habe hier „Mätresse“ nur benutzt, um nicht dem Wortzensor zu unterfallen. Ich halte von der Ehe mehr als von der Moderne, es gibt sie nämlich deutlich länger und die Menschheit verdankt ihr unendlich mehr. Wer heute noch Loblieder auf die längst verstorbene Moderne singt ist auch anachronistisch – er merkt es bloß nicht.

  154. Ich bin da nicht so. Man kann...
    Ich bin da nicht so. Man kann das so oder so sehen, wie es beliebt, aber ich rede ja auch keinem ein, nur weil ich denke, dass eine Existenz bals Libertin auch seine Berechtigung hat.

  155. Wer redet hier wem in irgend...
    Wer redet hier wem in irgend etwas rein? Ich äußere eine Meinung. Dies tun zu dürfen ist doch (angeblich) eine der stolzesten Errungenschaften der so preiswürdigen (ja, klar) Moderne? (Tatsächlich gilt das natürlich nur – wie zu allen Zeiten – für die gerade angesagten Meinungen. Ich habe halt das Pech, dass meine Meinung vermutlich zu allen Zeiten das Gegenteil von angesagt wäre). Dem Libertin sein Recht, bittesehr – bloß soll er sich nicht als Apostel einer eigenen Moral aufspielen, wenn diese Moral genau darin besteht, keine zu haben.

  156. Bitte - nur zur Klarstellung:...
    Bitte – nur zur Klarstellung: Nichts was ich sagte ist irgendwie in Bezug auf irgendwen persönlich gemeint. Ich liege mit meinen Ansichten quer zu jeder Art von Zeitgeist… ab und an muß ich halt mal, nun ja, schreiben wie mir der Schnabel bzw. die Tastatur gewachsen ist.

  157. na dann, geschätzter don,...
    na dann, geschätzter don, auch gleich die entsprechende lektüre dazu:
    „John Wilmot. Der beschädigte Wüstling. Satiren, Lieder und Briefe, hrsg., übers. und eingel von Christine Wunnicke, Hamburg : MännerschwarmSkript, 2005“
    oder besser untranslated:
    „The complete poems of John Wilmot, Earl of Rochester, ed. by David M. Vieth, New Haven: Yale Nota Bene, 2002“
    viel vergnügen ;)

  158. @diotima64
    Fundamentalist ist...

    @diotima64
    Fundamentalist ist entstanden für wörtlich Bibelgläubige Christen, passt also nicht für Katholiken. Ansonsten empfehle ich s. 39ff des beiliegend digital einsehbaren Buches http://www.uni-potsdam.de/u/ikr/files/dpm2_full.pdf

  159. Ein wirklich gelungener und...
    Ein wirklich gelungener und amüsanter Artikel. Nach einem grauen Tag, haben mich Ihre Gedanken aufgeheitert und ein Lächeln umspielt meine Lippen. Staatsmätresse – herrlicher Gedanke!

  160. Nicht zuviel Frauen an die...
    Nicht zuviel Frauen an die Macht….
    da sonst der Giftmord Furore macht.

  161. Seegeist
    25. Juni 2010,...

    Seegeist
    25. Juni 2010, 12:09
    So etwas ist in oestlichen CIAs wohl ueblich, aber an was denken Sie wegen der FDJ-Dame aus Mec-Pom? Desolais, ich hab den IF-name vergessen. Aber der wird eh meist getilt!

  162. Heutzutage ist es doch eher...
    Heutzutage ist es doch eher das Weibsvolk welches hinsichtlich der „Erzeuger“ an Vergesslichkeit leidet …
    http://img718.imageshack.us/img718/1788/jamtanonbitch.jpg

  163. Wilhelmine Enke?...
    Wilhelmine Enke?

  164. Wilhelmine von Enkhausen. Das...
    Wilhelmine von Enkhausen. Das Dorf mit der praesidialen Zwergschule.
    (Gutes Bier, gute Leber-und Blutwurst. Hausschlachtung)

  165. @Filou
    und ihr "Huren"könig...

    @Filou
    und ihr „Huren“könig (nicht Berliner Schnauze, sondern protestantischer Enggeist)
    und Cellist und Architekturfreak (natürlich nicht Friedrichs Nachfolgertraum) könnten Protagonisten einer Berliner Romanze sein, die leider nur 10 Jahre dauerte. Umso zu herzengehender, weil gerecht, ihre Rehabilitation. Ich erinnere mich leider nicht, ob die zauberhafte Luise sich hierin gegen ihren manchmal etwas drögen Ehegesponster durchgesetzt hat, der vielleicht – wie man hier und anderswo erkennt – doch nicht so absolut dröge war,
    half er (Themenwechsel) doch auch dem klammen E.T.A.Hoffmann samt Trinkfreund aus der Bredouille (wobeim wir wieder beim Thema sind).

  166. "Natürlich wäre es fein,...
    „Natürlich wäre es fein, wenn die Staatsmätressen nicht den alleruntersten Schichten entsprängen und nur geldgierig wären. In Frankreich erwählten sich die Herrscher zumeist gebildete junge Damen des niedrigeren Adels, was, auf unsere bürgerliche Herrschaftsform übertragen, in etwa der besseren Bürgerstochter mit niedriger Beschäftigung entspräche -WasmitMedienJournalistin, PR.-Fachfrau, Marketingassistentin, Verlegenheitsbetriebswirtin.“
    .
    wenn schon, dann richtig.
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    die anjatanjas möchten bei ihren leisten bleiben und als assistenten der geschäftsführung ihr jämmerliches wesen treiben.
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    ich denke da an einen eigenen ausbildungsgang, ein name wird sich dafür auch noch finden, der diese angewandte staatskulturwissenschaftliche asthetik prägnant bezeichnet.
    den anfang macht ein schweizer institut, gern in der französichen schweiz, wo dann die matur abgelegt wird. weiter geht es dann mit einer privathochschule, die die künftigen zweitrepräsentantinnen in verschiedene länder europas führt, und deren ausbildung sowohl intellektuelle wie ästhetische belange umfasst (die kunstgeschichte käme nicht zu kurz).
    ziemlich viel aufwand, zugegeben, aber nur so erhält man heutigen tags, was die alten athener schon hatten, und perikles zu dem machten, was er war.
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    damit steigen auch die ansprüche an den staatsmann, und das mit absicht.
    .
    einer der in osnabrück geboren wurde, in osnabrück studierte, in oldenburg referendar war, um schliesslich in hannover den landtag zu schmücken, sollte seinen ehrgeiz zügeln und seine ambitionen nicht höher richten, als auf das amt des oberbürgermeisters von osnabrück. in münster wäre er schon fehl am platz. für solche sind dann auch anjatanjas richtig, und als frau gibts nicht gerade eine gänseliesel, aber eine handarbeitslehrerin.

  167. Eine derer: Empfang (durch...
    Eine derer: Empfang (durch ungelesenes Buch sich kenntnisreich gebend, wie mans so macht in höheren Kreisen): „Ah, Sie sind unser (!) Revolutionär“. – „?“ – „Sie lesen diesen Italiano Calwino“.

  168. @Kunstrat
    "... der noch...

    @Kunstrat
    „… der noch nirgends ist/hat gewest. Nur gesessen in seim Nest“ (altes Volkslied).

  169. Ah, der Erfinder des...
    Ah, der Erfinder des Celvinismus, der physikalischen Masseinheit, der hat ein Buch geschrieben? Weiss das der Radetzki?

  170. Ich lach mich schlapp!...
    Ich lach mich schlapp! „WasMitMedien“… Granate! Sie sind aber ein Gemeiner! Würde mir ganz und gar unbürgerlich auf die Schenkel klopfen, befände sich da nicht das obligatorische Laptop. (Denn ich lebe in Berlin und mach „WasMitMedien“, im weitesten Sinne. Darum stört mich an Ihrem saukomischen Bild auch nur, daß die angesprochene Damenzielgruppe qua Bürgerlichkeit so kein bißchen verrucht daherkommt – meiner ganz unbescheidenen Meinung nach. Was aber wiederum ganz prima zu Herrn Wulffs Nicht-Ausstrahlung passt. Perfekt!

  171. @Mimi
    Er hat so eine...

    @Mimi
    Er hat so eine Ausstrahlung wie na – na – na?

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