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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der Krieg in unseren Dörfern

| 312 Lesermeinungen

Man will ja nichts sagen, aber. Also, man ist ja weltoffen, aber so, also das ist doch schon. Natürlich ist es so, wie es ist, aber man muss doch noch fragen dürfen, ob. Hört man in Kneipen und Sendungen zur Integration, beim Thema Islam und Integration. Und überdieht leicht, dass sich an diesen Aussagen gar nichts ändert, wenn nicht von Neukölln, sondern von oberbayerischen Seen die Rede ist.

Und es gibt nichts, von dem Wir keine Schätze hätten; aber Wir senden es nur in bestimmtem Maß hinab.
Mohammed, Der Koran

Wir haben die Räder genommen, sind den Hügel hinab gebraust, schnell über die Strasse geschlüpft, auf der sich die eine Hälfte Münchens Richtung Süden staut, während die andere Hälfte gerade noch im Stau auf der Autobahn steht. Auf dem Parkplatz im Ort ist heute Flohmarkt, sie können nicht bleiben und ergiessen sich Richtung Tegernsee und Rottach, aber wir radeln auf einem kleinen Weg in eine andere Richtung, hinter ein paar Schilfgürteln vorbei, bis die letzte Villa verschwunden ist und sich einige kleine Buchten zum See hin öffnen. Ein paar Bäume spenden Schatten, und am Übergang zwischen Kiesstrand und Wiese sind die Steine fast so fein wie Sand. Dort breiten wir die Decken aus, ziehen das Porzellan behutsam aus meinem Schweizer Militärrucksack, der für das Gepäck dieses Tages gerade so genug Platz hat, nehmen etwas Tee, und was sich sonst noch findet. Von der anderen Seite dringt das monotone Rauschen des Verkehrs herüber, aber hier ist es still. Wir sind früh genug gekommen, für den kleinen Traum vom grossen Sommertag am See.

Bild zu: Der Krieg in unseren Dörfern

Es ist so friedlich hier und still, die Buchten sind so klein, dass jeder eine für sich haben kann, und durch die Flora so getrennt, dass man für sich bleibt. Wer hier liegt, kommt auch zumeist von hier, denn dieser Teil des Sees ist noch wenigen bekannt, und schon gar nicht jenen Massen, die der Verderbnis durch Mückenschwärme und Wüstenhitze nur für ein paar Wochen am See entgehen wollen. Die treffen sich dann weiter unten im Süden, wo es dem Fremdenverkehrsverband gefallen hat, Wellnessangebote und einen Sandstrand zu offerieren. Dort zeigen sie dann die mässigen Erfolge ihrer Erziehungsarbeit und neueste Kinderwägen vor, reden über den neuen Kindergarten, in dem ab dem 4. Lebensjahr Englisch unterrichtet wird, und schwimmen den trötenden Ausflugsbooten in die Fahrrinne. Aber hier ist es noch friedlich, ab und zu kommen Hundebesessene vorbei, ein paar alte Tanten oder andere Radler. Sehr fein, das alles, sollte man meinen.

Irgendwo, vermelden Nachrichten, bringen Araber einander oder Soldaten aus dem Westen um, in grossen Städten regiert Gewalt die Strassen, verkündet eine falsch verstandene Religion Hass und Unterjochung, muss sich der neuzugezogene Berliner Bürgerlichkeitsbürger unter hohen Kosten den Wohnraum in Kreuzberg und Neukölln gegen türkischstämmige und den Mieterverein bemühende Alteinwohner ergentrifizieren, und dann sind da noch die blanken Muslimhasser, die sich bald im Jahr 9 des Weltkriegs des angegriffenen Westens gegen die islamistische Bedrohung wähnen. Niemand sieht dagegen das Drama, das unter der Stille am See tobt, der Konflikt zwischen Orient und Okzident, der sich an diesen Gestaden auftut und alle, die hier wohnen, im Wesenskern trifft. Es mag wie ein friedlicher, oberbayerischer See wirken, aber längst toben auch hier Kämpfe um Verteilung und Räume. Gerade hier.

Bild zu: Der Krieg in unseren Dörfern

Denn aus irgendwelchen vollkommen unverständlichen Gründen wurden nicht nur in meiner Heimatstadt Immobilien in Dubai als Wertanlage angepriesen. In fernen Wüstenreichen muss es auch die Absurdität von Vermögensverwaltern geben, die den dort lebenden Reichen von diesem See erzählen, seinem angenehmen Klima, und nicht von all den Regentagen, die hier bald nach Mittag mit tiefen Wolken und hellen Blitzen heran dräuen. Der Bayer als ein solcher, müssen sie erstaunlicherweise behaupten, sei gar kein schlechter Mensch, man könnte gut mit ihm auskommen, was vielleicht sogar stimmt, wenn man als Bezugsgrösse einen Tiroler FPÖ-Wähler daneben stellt. Die Landschaft sei lieblich, der Sommer angenehm, die medizinische Versorgung bestens und gar nicht voll von fettabsaugenden Silikonpfuschern, und zudem seien die Immobilienpreise recht günstig, wenn man sie mit Moskau, Tokio und anderen Destinationen vergleicht. Kurz, es muss so gelogen werden, wie beim Verkauf von Dubai als weltoffener und angenehmer Ferienregion, nur eben auf arabisch. Und es funktioniert, wie man eben auch Menschen aus Pfaffenhofen Häuser auf Palmeninseln andrehen kann.

Nur sind die im Meer aufgeschüttet. Hier am See wird der Bestand international verkauft, und diese Klientel hat genug Geld, um sich nicht mit Petitessen wie Preisvergleichen oder drohenden Enteignungen wegen eines Wegebaus am Ufer zu scheren. Diese Klientel kauft, kommt ab und zu, macht dies und das, vor allem aber: Sie hebt die Preise an. Man kann erheblich mehr verlangen, sollte Opa sterben und eine Villa am See hinterlassen. Dem Makler ist die Herkunft der Käufer egal. Der globale Markt gibt das her. In Berlin können die Ausgebooteten, die weniger Vermögenden, die Ärmeren in andere Viertel mit Wohnungsleerstand ausweichen, und dort auf den nächsten Gentrifizierungsschub warten, der vielleicht nie bis zum Wedding kommt. Hier jedoch ist das Tal zu eng, die Neubauten zu selten. Die weniger reichen Deutschen werden in Lagen mit noch unreicheren Menschen abgedrängt. Der normale Millionär etwa kann sich ein Ferienhäuschen mit Seezugang und kleinem Park gar nicht mehr leisten. Sitzt am Sandstrand in Tegernsee und sieht, wie auf der anderen Seite in Rottach die Verschleierten ihre neue Teilzeitheimat besichtigen. Wenn nicht gerade mal wieder der vollverhagelte Hochsommernovember ausbricht, das Pendant zur quallenverseuchten Gluthitze in Dubai.

Bild zu: Der Krieg in unseren Dörfern

Für das Opfer der arabischdominierten Reichengentrifizierung kann es kein Trost sein. Es gibt nichts, was man dagegen tun kann, der Kapitalismus ist bei der Festsetzung von Preisen nicht freundlicher als alle anderen Arten der Gewaltherrschaft, der man sich mal freiwillig, mal erzwungen, unterwirft. Es trägt nicht vollumfänglich zur Verständigung der Kulturen bei, es folgt einer unbarmherzigen Logik und weniger den Gepflogenheiten einer guten Nachbarschaft, und gerade die Legalität dieser Veränderung hinterlässt ein bitteres Gefühl der Machtlosigkeit. Andernorts ist man längst dabei, die Konsequenzen zu ziehen: In Tirol bringt man Gesetze und Verordnungen gerade in Urlaubsregionen gegen kaufwütige Piefkkes Deutsche in Stellung. In Meran gibt es bei ein und derselben Immobilie niedrige Preise für Einheimische und hohe Preise für Deutsche. Aber hier, am See, ist man den Marktgewalten zugunsten Anderer schutzlos ausgeliefert. Gerecht ist das nicht. Wären die Häuser hier doch wenigstens so schnell und billig zusammengeklatscht, wie das, was andere in Dubai erwarben, dann wären sie bald unbewohnbar, und das Problem wäre durch einen schlechten, preismindernden Ruf gelöst.

Und so zieht man, unfähig, der arabischen Gegenbewegung Paroli zu bieten, weiter in andere Orte, die das internationale Anlegerkapital noch nicht gefunden hat, kauft sich dort ein, und blickt von der Ferne herab auf Orte, die so gar nichts mehr zu tun haben mit dem, was den See eigentlich ausmachen soll. Fein, so denken sie, wäre es, wenn man die Globalisierung aufhält, wo sie raubt – an den Ufervillen, erworben mit diktatorischen Petrodollars – und dort fördert, wo sie Gutes tut – bei den sicher demokratiefördernden deutschen Exporten von schluckfreudigen Autos nach China.

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Und während der Zuckerschock hinter den eigenen Gardinen über die übelste Verstimmung angesichts der Unmöglichkeit einer Reconquista hinweg hilft, überlegt sich vielleicht schon ein leitender Angestellter einer globalen Maklerfirma, wie er den See dem chinesischen Geschmack zuträglich machen könnte, denn mit der Aufwertung der kommunistischen Währung hat man im Reich der Mitte ganz andere Möglichkeiten. Nicht so gut wie die Araber vielleicht, aber es gibt am See ja auch noch andere Orte, die nur darauf warten, für internationales Geld erschlossen zu werden. Und im Vergleich zu den Spekulationsblasen in Fernost ist es hier immer noch billig. Bis zur nächsten Angebotsverknappung und Preissteigerung, natürlich.

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312 Lesermeinungen

  1. Jetzt will ich nicht hämisch...
    Jetzt will ich nicht hämisch werden, aber was ist daran so neu?
    …erst Großindustrielle, dann Nazis jetzt Araber morgen Chinesen; da bleibt der
    Bayer doch flexibel, lohnen tut es sich auch – sonst wär der Bayer ja nicht so
    flexibel.
    Ein globales Theater vor Ort!
    Vielleicht auch noch innerhalb der 50km Zone – und dann die kleinen feinen
    Buchten zum relaxen.
    Baierisches Herz, was begehrst du mehr!

  2. den See sehen und sterben;...
    den See sehen und sterben;

  3. Sind die Westviertler halt mal...
    Sind die Westviertler halt mal wieder ausgebootet. Gut, dass es Barchettas gibt. Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis. Und manch silberne Teekanne lässt sich mit wenig Aufwand zur Wunderlampe aufrüsten. Und neben manch Zwiebelturm ein Minarett in Fertigbauweise stellen. Sound-Equipment inclusive.

  4. Erster! ENDLICH mal wieder ein...
    Erster! ENDLICH mal wieder ein richtiger Don! Araber und Bajuwaren und international, einfach Spitze! Ich stimme unumwunden zu. Ging der Sommertag jedenfalls froh zuende? Es fällt mir schwer, einen schwachen Punkt zu finden. Vielleicht soviel: Ich bin ein Kind vom Rhein, die Uferbebauung ist, wie man sich vorstellen kann, ziemlich eng. Die Araber geben dann den Rest. Das wäre ein Grund zu großen Solidarität zwischen Jupp und Sepp. Aber in unserem föderalen Deutschland schaffen wir das nicht. So sind wir schutzlos. Und reden über Schulreformen, die uns – heute – den Rest geben. Don, genießen Sie und vor! Ich folge blind … P.S. Gottcha. In der taz war ein Eintrag über die geschiedenen Mütter vom Kollwitzplatz. Armut zweiter Ordnung, sehr deprimierend. Lieber Don, wie kann ich meine Ehe retten? So tief will ich keinesfalls sinken!

  5. Diese Entwicklung tut mir Leid...
    Diese Entwicklung tut mir Leid für Sie, lieber Don. Aber die Text-Idee ist originell: Die Gentrifizierung der Stadt im Licht der Dubai-Ifizierung des Tegernsees. Das Picnic mit stilvollem Mise en Place (nach Rucksacktransport auf Fahrrad) macht Eindruck. Und die Wassertemperatur war hoffentlich derart, dass sie (kein Tippfehler) ausgiebig schwimmen konnten.

  6. Verehrter Don Alfonso,
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    Nur...

    Verehrter Don Alfonso,
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    Nur nicht jammern ! Auch in der Bronx werden heuer die einheimischen Farbigen oder Latinos von angesagten Geistern der Intellektuellenscene, sonstigen Dinks und jugendlichen Börsenmaklern vertrieben. Die Keller der Gettogangs werden zu vegetarischen Restaurants oder Gucci – Retailstores umgebaut. Die Tortillabude an der Ecke muß einer Sushibar weichen.
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    Auch wenn Großvater’s Weinkeller zu einer arabischen Dampfgrotte umgebaut wird … nicht jammern, denn alles das vollzieht sich nach Regeln, die in den Westvierteln erstellt wurden.
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    Und sein wir doch mal ehrlich: Das einzig wirklich Wertbeständige in unserem Dasein sind die Fahrradtouren mit Picknick am See, in einer romantischen Bucht, in angenehmer Gesellschaft (… durchaus auch in Form von: einem guten Buch, Bleistift und Papier oder einem Laptop mit herausfordernder Programmieraufgabe).
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    Darum werden Sie alle Scheichs in Tegernsee beneiden falls sie jemals so frei sein sollten gemeinsam mit ihrer Entourage einer Ihrer Geschichten von 1001 Fahrradtour zu lauschen.
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    Doch dazu brauchts kein Vermögen, sonder nur einen alten Drahtesel, eine gute Vesper und die jeweils angenehme Gesellschaft. Solche Tage stehen für Lebensqualität, die man nicht kaufen kann -> Real Life !

  7. Wer sein Familiensilber so...
    Wer sein Familiensilber so vernachlässigt, wie es das schöne Photo oben dokumentiert, braucht sich nicht wundern, wenn seine kleine feine Welt von Strebsameren aufgekauft wird.

  8. @ "Und sein wir doch mal...
    @ „Und sein wir doch mal ehrlich: Das einzig wirklich Wertbeständige in unserem Dasein sind die Fahrradtouren mit Picknick am See, in einer romantischen Bucht, in angenehmer Gesellschaft (… durchaus auch in Form von: einem guten Buch, Bleistift und Papier oder einem Laptop mit herausfordernder Programmieraufgabe). Darum werden Sie alle Scheichs in Tegernsee beneiden falls sie jemals so frei sein sollten gemeinsam mit ihrer Entourage einer Ihrer Geschichten von 1001 Fahrradtour zu lauschen. Doch dazu brauchts kein Vermögen, sonder nur einen alten Drahtesel, eine gute Vesper und die jeweils angenehme Gesellschaft. Solche Tage stehen für Lebensqualität, die man nicht kaufen kann!“
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    Dem kann man nur zustimmen. Kluge Meinung, wie wir finden. Sehr kluge Meinung. Und so richtig
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    @ „Der Kapitalismus ist bei der Festsetzung von Preisen nicht freundlicher, als alle anderen Arten der Gewaltherrschaft“. Klasse. Und richtig nett gesagt. Und klug gesehen. Aber die Araber, die kommen, sind doch Klasse: Gebildet, tolerant, aufgeklärt, weltmännisch, weltmännischer als viele Tegernsee-er am Ende, und heben den Standard, genau wie Don richtig schreibt. Was hat er also dagegen? gegen Auffrischung von außen? Wer nicht verkaufen will oder muss gewinnt doch nur. Und selbstverständlich kommen die Chinesen demnächst auch. Und dem Wedding und leipzig ist das egal. Oder man applaudiert dazu.
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    @ Die weniger reichen Deutschen werden in Lagen mit noch unreicheren Menschen abgedrängt.“
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    Genau. Das aber Drama nur für die Dummen (oder Ungebildeten oder gering Unterrichteten), so gesehen. Denn wenn das Trend wäre, und global und wir sagen mal zu Untersuchungszwecken gedacht unumkehrbar, „ginge ich dann nicht am besten prozyklisch hinein?“, sperrte mich nicht gegen den Trend „because the trend can be your friend, seeing things the right way?“(*g*) — Nur wenn ich vorausschauend, die ohnehin kommenden Trends anticipierend, meinen Lebenstandard schneller senkte, als vom Trend gefordert, früher weiter weg nach unten zöge, weniger wollte/verlangte/erwartete (als Radpicknick am See z.B.), schaufelte ich Energien frei, statt sie – im Beispiel vergeblich standhaltend – in eben vergebliche Versuche von Bewahrung zu vergeuden.
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    Genau so zu leben müsste man, wie evtl. anzunehmen wäre, a. einsichtvoll und gebildet genug sein und solches unabhängiges durchaus akademisches Denken an geeigneten Orten früh genug erlernt haben, und b. auch Person mit den dazu vorfindlichen Eigenschaften sein. (Wir kennen solche, die haben es genau so gemacht, schon vor gut 1,5 Jahrzehnten, und exakt einsichtsvoll und wissend)
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    Und Tegernsee ist heute überall. Nein Wedding. Wir haben uns bloß versprochen.
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    @ „im Jahr 9 des Weltkriegs des angegriffenen Westens gegen die islamistische Bedrohung“
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    Klasse Satz, wir applaudieren, fast schon genial. Denn vor allem das Einfache ausgesprochen ist oft so. Unser Danke dafür. (Der simple sprachliche Aktiv-Passiv-Tausch bringts oft eben ans Licht. Das Verborgene. Z.B. die Wahrheit auch.)
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    Hier: Spangdahlem Airbase hat einen neuen Kommandanten bekommen. Kommandanten sind in aller Regel Oberste und bleiben immer zwei Jahre. Der Scheidende hat sich herausragend um die Base verdient gemacht. Und es wurden in seinen kurzen zwei Jahren hier auf der Base ca. 150 Millionen Dollar investiert. (Der geneigte Deutsche vermutet, dass es sich noch um bereits zur Zeit von Georg W. Bush Jr. beschlossene Investitionen (against the axis of evil) handelte, die zu Ende durchgeführt wurden. Allerdings wurde jetzt auch
    eine ganze Staffel F16 wegverlegt. Auch da vermutet man: Zurück in die USA. Der andere junge Mann, Barak macht wohl ernst mit sparen, notwendigerweise. Aber nur am Rande)
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    Im Foto 1. links der General, welcher die Übergabe begeleitete und rechts der neue junge Oberst (37?), welcher nun Herr der Base und Atomwaffen: http://www.spangdahlem.af.mil/news/story.asp?id=123213213
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    Hier im Film „These are challanging and demanding Times for a nation … and now more than ever, we need …, anywhere anytime…“ Gut reden kann er, der junge Mann, merkt man sofort. Wirklich intelligent und klug. Daher auch beförderungs- und verantwortungsfähig.
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    http://www.spangdahlem.af.mil/shared/widgets/popup.asp?url=http://www.spangdahlem.af.mil/shared/xml/rssVideo.asp?mrsstype=2&id=113&cid=74&cnt=15&pos=1
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    Warum ich mich aber darauf beziehe ist, weil es darüber hinaus auch noch ein nettes Interview gibt, in dem der neue Kommandant sagt, dass er nicht (nur) rot bluten würde, falls man ihn schnitte, sondern dass er sich in so hohem Maße als Patriot seiner Nation fühlen würde, daß er in den Farben der Landesfahne bluten würde, also eben rot-weiß-blau, falls er geschnitten würde. (Letzter Absatz des Interviews. Und zum Glück gibt es auch weiterhin tüchtige Leute überall, die fühlen, wenn sie gerufen sind.)
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    „I’m the first military member in my family, and I just wanted to serve my country. I’m a patriot. I get choked up when I hear the national anthem, and if you cut me I bleed red, white and blue. I don’t know where it came from, but I felt a calling …“
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    http://www.spangdahlem.af.mil/news/story.asp?id=123213201
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    Noch ein bißchen Tee?
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    (Im übrigens war Klaus Graf Schenk zu Staufenberg selbstverständlich im Alter von 37 auch Oberst. Normales Alter durchaus, wie man weiß. Beste Tradition.)

  9. Stimmt ja alles. Aber warum,...
    Stimmt ja alles. Aber warum, Don, wollen Sie auch unbedingt am Tegernsee wohnen? Ich jedenfalls kenne keinen (jungen) Münchner, der freiwillig seine Freizeit dort verbringen würde. Eben weil er schon seit Jahren den Ruf hat: verbaut, touristisch, veraltet und teuer zu sein. Hingegen gibt doch in Oberbayern noch wirklich viele andere entspannte und schöne Flecken und Seen…

  10. @DA
    wo ist das Problem?...

    @DA
    wo ist das Problem? Schreckt Sie die Islamisierung. Um wieviel ist das schlimmer als eine Rekatholisierung durch Maximilian im 17 JH? Als Oberpfälzer muss ich mit Nixon? sagen: der Feind meines Feindes…
    BTW: Das ist Sure 15, Vers 21, vielleicht sucht ja jemand anders noch die Stelle.
    Auch wenn es von der deutschen Bischofkonferenz heraus gegeben ist:
    http://www.cibedo.de/

  11. Die US-Amerikaner haben es...
    Die US-Amerikaner haben es übrigens zum Glück begriffen: „Hegemonie ist kein Kinderspiel“. Hegemonie des Rechts und der Demokratie etwa. „We are the good guys!“ Das immerhin steht, wie gesagt, zum Glück schon mal fest.

  12. Ein absolut geniales Buch aus...
    Ein absolut geniales Buch aus dem Jetzt, eines, welches man unserer Meinung nach unbedingt gelesen haben sollte, bevor/damit man richtig urteilt, es handelt vorgeblich vom Umzug, der Umsiedlung eines schweizer Journalisten und Fernsehmachers (kluger Mensch, wirklich, und so nett, richtig gute Gesellschaft, zu jedem Tee) von der Schweiz in die Mark Brandenburg (direkt an einen ehemaligen Rotarmee-Flughafen übrigens). Sollten so gelacht, geschmunzelt, sich köstlichst amüsiert. Selbstironie kann doch so gelungen sein. Ist wirklich das Einzige.
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    Wer das nicht kennt, kennt also das Jetzt nicht. Nicht wirklich. Oder so.
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    http://www.youtube.com/watch?v=7n5vB-nz7HE

  13. waiwai, Silber ist dazu da,...
    waiwai, Silber ist dazu da, benutzt zu werden.

  14. Die Erbschaftssteuerreform...
    Die Erbschaftssteuerreform läßt grüßen – schon gemerkt? Dem Makler ist die Herkunft der Käufer egal. Der globale Markt gibt das her. Wer nicht verkaufen will oder muss …..

  15. Nun, bei der Ertbschaftssteuer...
    Nun, bei der Ertbschaftssteuer wird es erst die nächste Generation voll< treffen - falls sie nicht nach Österreich oder Italien geht, wo das alles einfacher ist. . perfekt!57, man darf hier gern den Titel und den Autor nennen.

  16. Darf man darauf hinweisen, das...
    Darf man darauf hinweisen, das das Bürgertum, als es in Mode kam in die Sommerfrische zu fahren, dasselbe mitd en Bauern gemacht hat die vorher dort wohnten, ausgebootet mittels höherem Einkommen? Und das das Spiel jetzt dank Globalisierung einfach immer und überall geht, bald auch in unseren Städten? MIt den neuen Mitspielern?
    .
    Darf man darauf hinweisen, das es in Toronto Chinesische Straßenschilder gibt, da die Chinesen die im Commenwealth bleiben wollten aus Hongkong vor der Übergabe an China nach Kanada geflohen sind? Die, die genug Geld gescheffelt hatten?
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    Im omnipräsenten Wettbewerb wird der, der in unserem Tümpel ein Wal war, im neuen internationalen Gewässer zur Sprotte-und damit zu Futter.
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    Merke: es ist immer einer besser, größer, schlauer, reicher als Du…
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    Bescheidene Grüße,
    RealMash

  17. Am Ende des Videos.
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    Und...

    Am Ende des Videos.
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    Und hier: http://www.amazon.de/Was-nicht-haben-brauchen-arschlochfreien/dp/3499624753

  18. "perfect" meint den Herrn...
    „perfect“ meint den Herrn Dieter Moor, der neuerdings andauernd auf dem TV-Schirm zu sehen ist und mehr und mehr nervt.

  19. @perfekt57: Sie Molluske, Sie!...
    @perfekt57: Sie Molluske, Sie! Nicht einen Knochen Rückgrat im Leibe! Von wegen auf den Rücken rollen und machen lassen!
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    Ich gebe Ihnen mal ein Beispiel aus dem Leben.
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    Ich hatte die Freude um 3:30 aufstehen zu dürfen, da ich um 09:00 ein Meeting bei Thales in Paris hatte. Die deutsche Truppe war, natürlich, zu füh da.
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    Und während wir da so warteten, das die Franzosen sich bequemten ins Büro zu kommen und uns in der Lounge beim Empfang abzuholen, kam da so ein Franzose mit einem Bollerwagen rein, darauf einen von diesen Monster-Tröten Lautsprecher wie man sie im lokalen Fußballstadium beim vorbeifahren sieht.
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    Und dann kamen da noch ganz viele Franzosen rein-die hatten da nämlich im Foyer Ihres Arbeitgebers eine Demo.
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    Ungewöhnlicher Ort und irgendwie ineffizient würde man denken. Doch weit gefehlt. Die haben dann – im Detail- aufgelistet, was jede Abteilung im vorigen Jahr mehr verdient hat, und wie wenige Prozente davon sie selber bekommen haben. Und wir konnten zuhören.
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    Das wäre in D schon ein starkes Stück-aber wir sind in Frankreich, und die Franzosen sind clever. Just in dem Moment, als sich ein kleine asiatische Gruppe aus einer Nebentür (alles Schlipsträger!) heraus auf den Ausgang zubewegte, vollig fassungslos aufgrund des Tohuwabohu in das sie gerieten, wurde „zufällig“ der Punkt einer Übernahme durch nicht französische Konsortien besprochen. Mein Lieber, da kochte die Emotion!
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    Also ich habe von solchen Dingen nichts mehr gehört-würde mich auch wundern, wenn so ein paar halbhohe Investoren sich das danach noch antun.
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    Will sagen, wenn man nur Cochones wie Kokosnüsse hat, dann kann man eben doch den Trend umkehren.
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    Viele Grüße an alle Wirbellosen,
    RealMash

  20. Nochmal, bevor wir weg sind:...
    Nochmal, bevor wir weg sind: Es ist halt so: Wenn ich beispielsweise nächstes Jahr 4% weniger Einkommen/freies Einkommen haben würde und deshalb einsichtsvoll und kampflos meinen Standard direkt und probehalber um 8% senkte, nicht mehr erwartete, damit glücklich auskäme (u.a. auch dank „global sourcing for everybody“ (through ebay for instance) preiswerter einkaufte), denn schaffte ich mir 4% mehr Freiraum für Glück und Freizeit. Mit einfachsten Mitteln.
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    Wenn ich aber gegen die Senkung ankämpfe und loskeule, mir keine Ruhe gönne, keine minus 4% zu haben, habe ich geloost: Denn ich bin in den Kampf verstrickt. Muss evtl. 30 oder 40% mehr Energie investieren für die Erhaltung von 4% – welche dann bestenfalls/möglicherweise eben ein Jahr später weg sind – bei vorgegebenem globalem Trend.
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    Meiner Meinung nach das u. u. alles mittleerweile bekannt und sich längst eingestellt habende gesellschaftliche Realität:
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    Um was der Kampf, wenn man so will, längst geht, ist eher, wer das darf: Im Beispiel klug und vorrausschauend auf 8% zu verzichten um 4% mehr zu haben. Die breite Masse soll das eher wohl nicht so dürfen. („Denn wenn das alle machen wollten …? Wo kämen wir da hin…?!“)

  21. Ungegangene Wege gehen …...
    Ungegangene Wege gehen … Welch bemerkenswerte und kluge Idee, bei ein und derselben Immobilie niedrige Preise für Einheimische und hohe Preise für „Fremde“ zu verlangen. Hut ab! Da leben Entscheidungsträger, die ihre Heimat und Werte vor dem Ausverkauf bewahren.
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    Was für ein Bild, ganz oben … *Seufz*

  22. Man lese die FAZ......
    Man lese die FAZ…

  23. Ah, die globale...
    Ah, die globale Ferienhausblase also auch am Tegernsee. In Südengland, dort wo die Landschaft besonders schön ist, sollen sich inzwischen auch ein Haufen Reiche eingekauft haben, so daß die Orte völlig verödet sind. Kein Laden, keine Kneipe mehr. Wenn Leuten die Häuser gehören, in denen sie sich nur wenige Wochen im Jahr aufhalten, wird aus einer Gemeinde ein saisonaler Campingplatz. Vermieten, so daß wenigstens das halbe Jahr wer anwesend ist, wäre eher dazu geeignet, die Gemeinde zu erhalten.

    Die Richtungen Italien und Österreich sind von Bayern aus geographisch logisch.

    Worüber ich gerne mehr wüßte, ist die Lebensweise der Leute, die mehrere Häuser und Wohnungen haben. Wie nutzen sie die? Stadtwohnung und Sommerfrische allein wirds wohl nicht sein, denn das wären ja nur 2 Häuser. Was also mit dem Rest? Dumm rumstehen lassen, vermieten?

    @perfekt: bitte Namen und Titel nennen. Brandenburg und Sachsen-Anhalt, die Toskana der nächsten Generation?

  24. RealMash, man darf auf diese...
    RealMash, man darf auf diese fragwürdige Verdrängung durchaus hinweisen, aber die Bauern, die jetzt noch da sind, haben keinen Grund zum klagen.

  25. Ein Chirurg graviert uns ein Y...
    Ein Chirurg graviert uns ein Y auf die Hand (Arbeitsunfall), mit einem Y-Auto fahren wir zur Arbeit und dort ein Y-Projekt zu bearbeiten. Abends bumsen wir mit einer Y-Freundin, zahlen Alimente für unsere Y-Ex und unsere Y-Töchter, welche mit Plastikspielzeug aus einer Y-Zeitschrift spielen. Ein Y-Tanklastzug kommt uns wochenlang an der selben Stelle entgegen und dies wäre doch ein schöner Y-Tod. Schwarzer-Alice fordert mehr Y-Gerät für Frauen, emails bitten andererseits um Unterstützung für feurige Y-Liebhaber. Wir übernachten in Herbergen vom Y-Verein und füttern unsere Y-Fische. Bei Problemen müssen wir zum Y-Arzt. Alles wird Y.
    (Lese es gäbe zu viele Apotheker. Früher gab es so was nicht. Feiglinge.)
    (Hübsches Kuchenstück hast Du da abgelichtet).

  26. Da bleibt dem Westviertel ja...
    Da bleibt dem Westviertel ja nichts anderes übrig als die neuen Besitzer/Besetzer zu bajuwarisieren…. Das geht schon, man muss nur dran bleiben! Aber schlussendlich sollte es sich lohnen, spätestens dann, wenn die B/Bs wieder zurück in ihre angestammten Ländereien gehen/ziehen und die inzwischen gewonnenen Einblicke und Einflüsse weiter verteilen.
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    Aber es braucht dazu natürlich Geduld.
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    Bester Don: Sie könnten ja mal jemanden aus dem B/B-Kreis zu einer Radtour einladen. Ein Kulturschock kann auch positiv ausfallen….
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    ….oder ein Tee – wäre jetzt auch nicht schlecht.

  27. Die "Verschleierten von...
    Die „Verschleierten von Rottach“ — ei du liebs Herrgöttle von Biberach!! Es übersteigt einfach meine Vorstellungskraft, sie mit ihren Bergstöcken den Wallberg erklimmen zu sehen. Da lobe ich mir die traumhaft schöne Bergwelt Kanadas!

  28. @specialmarke: Ja, das was der...
    @specialmarke: Ja, das was der Dieter Moor da macht, ist sehr sinnvoll. Er ist nicht der Einzige, der im Berliner Umland regional-saisonale Bioprodukte erzeugt. Das ist ein richtiger Trend dort.
    @RealMash/perfekt: beides hat seine Berechtigung und kann je nach Fall zu erwünschten Ergebnissen führen.

  29. evm, die Antwort liegt doch im...
    evm, die Antwort liegt doch im ersten Bild: ein unverbauter Blick, nix touristisch, menschenleerer Uferabschnitt … Und wenn es anderswo nur halb so teuer oder sogar billig wäre, schmeckt doch der mitgebrachte Tee mit dieser Aussicht besser. „Die Ruhe ist der Jahrmarkt des Geistes“ H.H.

  30. das sommerloch ist auch...
    das sommerloch ist auch anderswo weit und gross, der standard (aus wien) lässt gerade abstimmen, auf welches bundesland österreich verzichten kann, nachdem die vorarlberger wieder zur schweiz möchten.
    .
    interessant da der leservorschlag, das salzkammergut an bayern abzutreten – vielleicht wäre das die lösung.
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    und wien gleich an die emirate, den türken zum possen, die haben es ja auch zweimal probiert. wer aber will kärnten?

  31. Ich muß mich korrigieren:...
    Ich muß mich korrigieren: Mein Vergleich hinkt. Die Großindustriellen und Nazis
    wußten noch was sie wollten; das dumme globale Geld weiß nichts mit sich
    anzufangen. Kauft vergangene Pracht und hinterläßt Ödnis.

  32. Gelegentlich begegnet man auch...
    Gelegentlich begegnet man auch noch unverschleierten Damen in Rottach-Egern am schönen Tegernsee. Bei „Bachmair am See“ traf ich eine junge amerikanische Jüdin. Gerade zurück von der obligatorischen Stippvisite ins Heilige Land, und noch ganz unter dem Schock des Erlebnisses, sagte sie: „Also wissen Sie, ich verstehe diesen Moses nicht. Warum ist der nicht damals in ein hübsches grünes Land wie Deutschland gezogen?“

  33. @all: Übrigens gibt es eine...
    @all: Übrigens gibt es eine leichte Methode um schnell ein Wort oder eine Wendung auf russisch oder chinesische nachzuschlagen
    http://dict.leo.org/
    Für Englisch oder Französisch gibts das schon lange, Italienisch ist neuer, und Spanisch brauchte ich gerade, da ich-ich bitte um Pardon- die Cojones im letzten Posting falsch geschrieben hatte, mir kamen da eben so Zweifel dran…
    .
    Wenn man wirklich harte technische Termini in eine europäische Sprache zu übersetzen hat, sei auf
    http://iate.europa.eu/iatediff/SearchByQuery.do
    hingewiesen. Da ist Leo oft zu schwach.
    .
    @Don Alphonso: D’accord.
    Timing ist das halbe Leben. Die Lebensweise der Bewohner wird aber ohne deren Zutun stark verändert-wie das auch bei der Gentrifizierung in Stadtvierteln der Fall ist.
    .
    Da ich das dörfliche Leben eben wegen seiner Abgeschlossenheit und
    Provinzialität verlassen habe wäre das für mich kein Nachteil.
    .
    Man kriegt zwar den Jungen aus dem Dorf, aber das Dorf nie aus dem Jungen, ich hasse daher diese durchgestylten Hotelbunker, und nehme meine Wohnung lieber in einer kleinen Pension in Fahrweite vom Projekt, auch wenn da nicht alles perfekt, ist und ich Nachts nicht an der Bar abhängen kann.
    .
    Wenn mir danach ist trinke ich lieber einen gepflegten Wein in einer Kneipe. Und da findet man immer was-im Gegensatz zur Frankfurter City-die Sonntags Nachmittags und nach Geschäftsschluss nahezu menschenleer ist…
    .
    @perfekt!57:
    Von wegen Selbstbeschränkung. Ich hatte gerade einen gemütlichen 2,5 Tage die Woche Job. Immer zehn Stunden, weil es eigentlich ein 4,5 Tage Job war, aber was solls-zwei oder drei Tage extra Zuhause-herrlich.
    .
    Jetzt nehme ich noch ein zweite Position in dem Projekt wahr-weil man einfach nicht an die Spezialisten kommt, die man braucht und meinen Vorschlag Nachwuchs auszubilden nicht annimmt (ich hätte die Leute gesucht, bei mir angestellt und auf eigene Kosten ausgebildet und, zugegeben, auf Dauer gut dran verdient)-man will mich weil ich schon eingearbeitet bin, und für das Nachfolge Projekt auch, da kommt jetzt gemaule weil ich nicht zu 100% verfügbar bin-ich muss die Altlasten ja noch abschließen.
    .
    Das ist ein Sonderfall, bedingt durch einen sehr engen Markt.
    Ist mir absolut klar.
    .
    Was machen Sie aber ab 2014, da fehlen uns schlicht Arbeitskräfte, da ist nix mehr mit Altersteilzeit, da wird jede Adresse abgeklappert die nicht auf dem Friedhof liegt (was jetzt schon für Cobol oder RPG-Programmierer gilt).
    .
    Einfach nachgeben und sich mit weniger Bescheiden ist nicht-meine private Altersvorsorge brennt lichterloh, ich muss diversifizieren, nach schießen damit ich den Kindern der Donna Laura nicht per Altersarmut auf der Tasche liege-und das möchte ich wirklich nicht.
    .
    Insofern(!) ist Ihre Idee richtungweisend-die Qualität vor die Quantität zu stellen, die Freiheit zu sagen das ein Idiot ein Idiot ist (was allerdings „Fuck-You-Money“, siehe Cryptonomicon, voraussetzt).
    .
    Wir sollten eine Landwirtschaft haben, und die EU entsprechend umbauen, bei der die Preise für höchste Qualität, und nicht für Menge ausgegeben werden, Milch mit geringer Schadstoffbelastung, wenig Stresshormonen und keinen Antibiotika resten sollte höherpreisig angekauft werden als billige Industriemilch.
    .
    Ich möchte eigentlich nur noch dreiTage die Woche arbeiten, davon lebe ich sehr, sehr gut. Aber aus Pflichtgefühl mache ich mehr, ich „kann die Jungs ja nicht hängen lassen“.
    .
    Auch wenn deren Verwaltung mich eiskalt abserviert wenn ich die Leistung nicht mehr bringe. Was auch klar ist.
    .
    Wie aber schon geschrieben, ab 2014 haben wir das Problem _ALLE_!
    .
    Und wenn man sich dann noch mit sinkenden Löhen abspeisen lässt…nun ja.
    .
    Ich habe gesehen wie Engländer, Inder, Franzosen arbeiten, jede Mentalität hat Ihre Vorzüge und Stärken. Schneller waren aber immer die Deutschen (gut, wir hatten echt nicht so viel Spaß dabei, das sei zugegeben.Engländer sind völlig Stress resistent, Inder machen geradezu phantastisch viel Arbeit, Franzosen haben ein unglaublich dickes Fell was Wahnsinn von oben angeht…Polen sind sehr freundlich und ausgleichend im Projekt, Ungarn sind sehr höflich und analytisch…ich möchte am liebsten ein Projekt haben wo alle an Ihrem perfekten Platz stehen…aber das werde ich wohl nie erleben..)
    .
    Und das wissen die Firmen ganz genau. Sonst hätten wir keine Exportquote von 45%. Und darum sollte man, was den Lohn betrifft, sich nicht ins Boxhorn jagen lassen.
    .
    Man muss nicht kämpfen, sondern einfach da hin gehen, wo der Kunde so verzweifelt ist, das er einen braucht und bezahlt was man will. Und da wird man dann auch durchaus angenehm behandelt.
    .
    Völkerverständigung!
    RealMash

  34. Warum kommt denn kein Makliger...
    Warum kommt denn kein Makliger auf die Idee, die blühenden Landschaften im Beitrittsgebiet an die Turbanisten zu verhökern? Der Dicke wäre doch die ideale Galionsfigur dazu. Saumagen und Blackout, das ist doch die perfekte Kombination für irgendwas mit Medien.

  35. Einfach alles streichen, was...
    Einfach alles streichen, was nicht „jugendfrei“ ist.
    Nur der Satz mit dem Kuchen, der ist wichtig.
    Danke

  36. ... es wäre zugegebenermaßen...
    … es wäre zugegebenermaßen wahrscheinlich besser, wenn doch mehr Leute nach Brandenburg gehen würden; sie könnten sich das lehrreiche Geschwätz dorten anhören, bei MOOR den MOHR kaufen, danachsilv den VAE-Bewohnern etc. die notwendigen Infos für den großen Landstrichkauf weiterleiten, und somit den Tegernsee links liegen lassen, diese Idylle in Bayern; damit wäre allen gedient in unserer Dienstleistungsgesellschaft

  37. Geehrter Don, was sollen da...
    Geehrter Don, was sollen da bspw. die Mallorquiner oder später Spanier sagen; nicht diejenigen, die Grundbesitz hatten und richtig reich wurden, nein, die ohne, aber mit ganz normalem Supermarktjob. Für die ist Eigentum gänzlich unerschwinglich geworden, und dazu brauchte es nur viele Deutsche. Und mit Zapatero kam dann die Einsicht, Spaniens Immobilienhausse – letztlich burbuja – durch Einwanderer aus den vor 500 Jahren eroberten Ländern Amerikas nun richtig voranzutreiben, sie willkommenzuheißen (wenn sie schon mal da sind), um sie dann einzubürgern – was richtig gut gelang. Leider wollen diese jetzt nich wirklich zurück. Für den Tegernsee hinkt der Vergleich ein wenig, andererseits ist lediglich der Migrationsgrund ein anderer. Eingeladen hatte man die Latinos nach Spanien anfangs ebensowenig wie die Araber an den Tegernsee. Die einen wanderten der Arbeit des Geldes wegen nach, die anderen mit Geld der Schönheit, geehrter Don. Und wir alle wissen doch: Das Schöne ist erst richtig schön, kann man es teilen. Insofern etwas Nachsicht. Auch die Angst vor der Islamisierung kann man teilen und ist dadurch besser erträglich – z. B. mit den Spaniern.

  38. ...neben den Latinos habe ich...
    …neben den Latinos habe ich die große Schar Afrikaner unterschlagen, die es nach Spanien oft mit Draufgabe ihres Lebens (mit Schleuserbanden) zog…für ein wenig Wohlstand.

  39. steelydan,
    aus der idee...

    steelydan,
    aus der idee könnte man mehrere lokalpossen machen.

  40. @steelydan: Wieso sollten die...
    @steelydan: Wieso sollten die das kaufen, Wüste haben die doch schon?
    *SCR*
    Ob das nun arabischer oder märkischer Sand ist…
    up, up and Awayyy(Autobahn),
    RealMash

  41. @wolkigeZukunft: naja, als...
    @wolkigeZukunft: naja, als Konzernsmitglied mag es manchen auch noch in Zukunft vergönnt sein, ein solch abgeschottetes Leben als Inzuchtgewächs zu führen.
    @RealMash: auf die Entwicklungen, die Sie in Ihrem „Völkerverständigung!“-Beitrag anreißen, hoffe ich auch. Endlich mal ordentlich aufschlagen und in die Rentenkasse einzahlen können. Gerade habe ich den polnischen Dielenschleifer in der Kneipe gesehen, offenbar hat er Anschlußaufträge. Gut so! (1. arbeitet er recht und 2. sind die einheimischen Dielenschleifer praktisch komplett ausgestorben)
    @steelydan: wozu verhökern, wir produzieren dort Lammwurst und verkaufen die dann denen. Schafft mehr Arbeitsplätze! Und wenn uns langweilig ist, fahren wir nach Aleppo, um dort in einem schattigen Innenhof Kirschsaft zu trinken.

  42. Werter Don,
    .
    hätten die ...

    Werter Don,
    .
    hätten die Bayern statt über ein Rauchverbot nicht besser über ein Burkaverbot abgestimmt?
    .
    Gruß Hanskarl

  43. Tödlich ist der...
    Tödlich ist der Orient,
    Tödlich ist der Okzident
    .
    Gruesse vom Quai de Mont-Blanc…

  44. Araber, Araber:
    Hauptsache,...

    Araber, Araber:
    Hauptsache, keine Preißn.

  45. .. und dann könnten sie all...
    .. und dann könnten sie all das in ihrer Kutsche mitbringen, was wir am Wenigsten haben, das Know-how des Bauens und der dortigen Kultur:
    Moscheen, Fliesen und Glas ( Sand gibt es auch hier genug ); alles Andere wurde nämlich dorthin exportiert, da nicht vorhanden, und um es nicht zu vergessen, auch noch das Rad und die Mathematik

  46. Hanskarl,
    das mit der Burka...

    Hanskarl,
    das mit der Burka ist mir ein Rätsel.
    Ich meine in den Herkunftsländern dieser Damen und bei den dortigen
    klimatischen Verhältnissen ist das sicher teintschonend und vielleicht gibt es
    auch viele Fliegen und nicht viel Gelegenheit zum waschen und ist sicher auch preiswert für die Ehemänner- aber hier?
    Was soll das! Man kommt doch hierher um zu prosperieren.
    Es sollte doch auffallen, das man in einer Weltgegend gelandet ist in der es
    unüblich ist mit einer Decke über dem Kopf herumzulaufen

  47. Irgendwann gibt es das...
    Irgendwann gibt es das Holodeck mit Gefahrenfilter. Für die Privilegierten. Bis dahin hab ich noch ein Zitat von Peter Koller (Architekt//Stadtplaner) in petto: Überall, wo Macht ist, ist Gedränge, Konkurrenz, Wettbewerb, Kampf. Daraus folgt Ballung, Verdichtung, Bedrängnis. Halt wie Am Winterfeldplatz in Schöneberg wo es mal ein Lokal gab, mit zwar groben Interieur, aber feinem Strandsand auf dem Fußboden, -„Sansibar“ hieß das, wenn ich mich richtig erinnere.

  48. Geschätzte minna,
    .
    man kann...

    Geschätzte minna,
    .
    man kann herumreden wie man will, es ist und bleibt „Unterdrückung“.
    .
    Ich bin beileibe keine „männliche Emanze“ – und doch kann ich mir nicht vorstellen, meine Partnerin als bessere Sklavin zu halten.
    .
    Auch ist es beschämend die halbe Menschheit knechten zu wollen, nur weil einige Herren ( mit Verlaub ) ihren Schw…. nicht beherrschen können.
    .
    Gruß Hanskarl

  49. Es gibt doch viele...
    Es gibt doch viele Möglichkeiten zu prosperieren. Radlkurs für Scheichs, Ganghofers Werk in Bütten auf Arabisch, die Bühnenstücke von Ludwig Thoma als Volksstücke mit arabischer Übersetzung, Rodeln mit Don im Winter mit Statements zur Weltwirtschaftslage, Schuhplattler mit Burka. Das Leben geht immer weiter. Wie man sieht, war Don auch nicht der erste Radler am Tegernsee…

  50. <p>Einkaufen und Bestellen ist...
    Einkaufen und Bestellen ist sowieso das beliebteste Hobby in Rottach unabhängig von der Religion.

  51. Echt?
    Und was machen sie dann...

    Echt?
    Und was machen sie dann mit dem gekauften Zeug?
    Und macht das die glücklich?

  52. ferry, das Holodeck gibt es...
    ferry, das Holodeck gibt es schon, und es heisst „Gated Community“ oder´auch Privatstrasse. Nur sind da die Plätze enorm begrenzt.
    .
    Nico, ich denke, meine innere Distanz zu solchen Einstellungen wird überdeutlich: Verdrängt wird immer, auch an der früher bitterarmen Riviera, oder in den armen Schweizer Bergdörfern. Nur möchten die Verdränger jetzt nicht mehr verdrängt werden.

  53. Werter D.A.,
    Hand aufs Herz,...

    Werter D.A.,
    Hand aufs Herz, wurde am Tegernsee schon mal eine Burka gesichtet?

  54. Heute in Rottach....
    Heute in Rottach.

  55. Burka – ist das der...
    Burka – ist das der Ganzkörpervorhang vornehmer Damen, die zuhause statt eines Fensters nur einen Sack vorm offenen Zelt haben?

  56. Sommer in den Dörfern .... in...
    Sommer in den Dörfern …. in früheren Zeiten.
    Das Dorf im Gebirge. (Hugo von Hofmannsthal)
    „Im Juni sind die Leute aus der Stadt gekommen und wohnen in allen grossen Stuben. Die Bauern und ihre Weiber schlafen in den Dachkammern, die voll alten Pferdegeschirrs hängen, voll verstaubten Schlittengeschirrs mit raschelden gelben Glöckchen daran, voll alter Winterjoppen, alter Steinschlossgewehre und rostbnlinder, unförmlicher Sägen. Sie haben aus den unteren Stuben alle ihre Sachen weggetragen und alle Truhen für die Stadtleute freigemacht….“ Nostalgie pure.
    P.S. Den Sommergästen aus Indien und den Golfstaaten, die jedes Jahr wochenlang in Genf in ***** Hotels weilen, ist es dieses Jahr viel zu heiss (ca. 35°) am Genfersee.

  57. ...da bin ich platt......
    …da bin ich platt…

  58. Neben Garmisch ist der...
    Neben Garmisch ist der Tegernsee (sowie München) für Touristen aus arabischen Ländern eine bekannte Grösse, aber eben auch für Käufer. Da gibt es eben Verschleierte neben Trachtengruppen.

  59. fionn, das war einmal, vor...
    fionn, das war einmal, vor langer Zeit… heute war es am See übrigens sehr frisch, und auch sonst wird es nicht allzu heiss.
    .
    Driver, die beste Rettung der Ehe ist es, sie erst gar nicht anzufangen. Was die Abwehrmethoden angeht: Soweit ich die Lage kenne, kann man selbst im engen Regelwerk der EU etwas tun, aber auf jeden Ausgebooteten kommt eben auch ein Bootanbieter, der hohe Preise und Wertzuwachs schätzt, selbst wenn es nur auf Papier ist.

  60. HansMeier555, Sie werden die...
    HansMeier555, Sie werden die Preußen noch schätzen lernen! Mehr noch, lieben werden Sie die Preußen. Wir sprechen uns wieder. Irgendwann :-)

  61. Ich werde meinen Onkel fragen,...
    Ich werde meinen Onkel fragen, ob er die FAZ übernehmen will. Dann gibt’s hier rambazamba vom Feinsten. ;-)

  62. Steelydan,
    Der...

    Steelydan,
    Der Ganzkörpervorhang der vornehmen Damen in Rottach entspringt schon
    der Gewohnheit deren Urgroßmütter im Zelt.
    Sie als Trägerinnen/Vermittlerinnen einer arabischen Hochkultur zu sehen, ist
    mehr als freundlich.
    Bei Wiki konnte ich nachlesen, daß die Entwicklung dieser Tracht (Burka) etwa zum
    gleichen Zeitpunkt wie die arabische Hochkultur zum Stillstand kam.

  63. Wo sind die Tränen von...
    Wo sind die Tränen von gestern abend,
    Wo ist der Schnee vom vergangenen Jahr?

  64. Ich erinnere mich schwach...
    Ich erinnere mich schwach daran, dass die Damen der deutschen höheren Gesellschaft selbst Gesichtsschleier mit so einer Art Noppen als letzten Modechic liebten, wenn auch leicht durchsichtiger. Und die Trümmerfrauen Kopftücher. In Mitteleuropa, bitte. Erinnert sich noch jemand?
    >
    Aus hautnahen Erzählungen kann man entnehmen, dass die Burka einen vielfältigen Schutz der pakistanischen Frauen darstellt nicht nur gegen die viel aggressivere Sonne und stechende Männeraugen. Schon mal die verbrannten Körper im Orient trampender Skandinavierinnen gesehen, auch in einheimischen Krankenhäusern? Eine alte Freundin (Finnin) kaufte sich eine Burka und war seitdem gegen alle Fährnisse geschützt. Heute trägt sie sie im Fasching, aber nicht in Frankreich, der Heimat der sarkozyschen Toleranz.

  65. Ach nee ... dann lieber ein...
    Ach nee … dann lieber ein Wasserschloss in der alten Heimat, auch wenn´s da bestimmt häufiger regnet als am Tegernsee.
    Wenn die ‚Moros‘ kommen, ziehe ich die Brücke hoch.

  66. Sicher ergibt sich manchmal...
    Sicher ergibt sich manchmal eine nette Ferienwohnung, letztlich empfinde ich diese Ferienhäuser allerdings eher als Belastung. Der damit verbundene Aufwand, und auch die Kosten, sind extrem. Da kann man wochenlang in einem 5-Sterne-Hotel residieren und es kostet immer noch nur einen Bruchteil und man muß sich um nichts kümmern. Natürlich nerven „die scheiß Ausländer, die einem die Plätze auf der Wiesn wegfaxen“ (Zitat Polt) – tun sie das nicht, sind die Zelte komischerweise trotzdem voll und man bekommt einfach keinen Platz. Ein zu knappes Angebot regelt sich nämlich auf zweierlei Weise: entweder über hohe Preise, oder über eine lange Warteschlange…
    .
    Lieber Don Alphonso, ich trainiere fleissig mit meinem Renner, immerhin bringe ich nun schon 40km Distanzen mit einem guten Schnitt hinter mich. Wir sollten nun also wirklich mal gemeinsam am Tegernsee attackieren…

  67. JorgeLoma,
    Kopftücher! Das...

    JorgeLoma,
    Kopftücher! Das macht mich echt sauer. Ich find die, a la Grace Kelly, chic und
    bei Wind so angenehm, besser als das Kapuzenzeug – und jetzt?
    Trau ich mich?

  68. Es sei denn, sie spielen mir...
    Es sei denn, sie spielen mir ein Ständchen:
    http://sz-shop.sueddeutsche.de/mediathek/shop/catalog/ZoomVP.do;jsessionid=25E5FD73403C5F0D33E4B9F85E03F9B9.kafka:9009?pid=5807844
    Vielleicht wird es alles gar nicht so schlimm.

  69. Am arabischen Wesen soll die...
    Am arabischen Wesen soll die Welt genesen!
    .
    Ich glaube, dass die Araber das einzige Volk sind, gegen das ich definitiv was habe – ja, ich gestehe es, ich bin ein klein wenig rassistisch, in diesem Punkt -, denn hab sie mal als Nachbarn: die sind so laut, dass man meint, sie stünden dir direkt in der Wohnung. Das muss von der Wüste kommen, der fast unbewohnten, da hat man wenig Nachbarn; und wenn man nicht laut redet, merkt man nicht, dass man überhaupt irgendwo ist.
    .
    Ernst beiseite: jetzt gibt’s aber doch hoffentlich bald eine Palmenhalbinsel im Tegernsee?! Ansonsten sollte Bayern nicht so unpatriotisch sein, und soll seine romantischen Destinationen endlich der Welt vererben. Wer soll den die Deutschen retten, aus der Krise? Der Export geht nach China, und der Import nach Arabien, Araberimport. In der Türkei sollen die an einem Tag so viel Geld ausgeben, wie so mancher Deutscher in einer Woche, selbst die Russenmafia kommt da nicht mehr mit, las ich kürzlich hier in der FAZ (nicht das mit der Mafia, so was schreibt die FAZ nicht).
    .
    Also Ihr Deutschen, das ist mal ein Knaller: Am arabischen Wesen soll die Welt genesen!

  70. @JorgeLoma

    aha, die Burka als...
    @JorgeLoma
    aha, die Burka als praktische Alltagskleidung. Da freue ich mich schon sehr auf die Maennerburka. (Oder ist das – hier kann ich den Spezialisten ja mal fragen – sowieso ein UNISex Model?)

  71. Kara Ben Nemsi Effendi trug...
    Kara Ben Nemsi Effendi trug jedenfalls einen Zweiteiler.

  72. Vom Politischen und...
    Vom Politischen und Religieusen mal abgesehen (ich mag diese Religion und ihre Auswirkungen ueberhaupt nicht), in heissem Klima unter brennender Sonne ist eine Djallabye (richtig geschrieben, das richtige gemeint?) das ausgewiesene Kleidungsstueck. Die Burka ist der Extremfall bei Frauen. Weite, lange Gewaender, die fuer ein ertraegliches Makroklima sorgen, sind eine vernuenftige Loesung. Stattdessen sehe ich bei Hitze die unwuerdigsten Greise in kurzen Hosen und aermellosen Shirts neben ihren nicht weniger unwuerdigen weiblichen, in enge Sachen eingekneteten Kartoffeln herumlatschen.
    .
    Wir muessen nicht Sexismus, Politik und Zweckmaessigkeit vermischen.
    Die leidige Kopftuchdebatte fand ich schon immer sehr daneben. Daneben? Quatsch, ich finde sie bloed!
    .
    Uebrigens: Maenner, schaut mal genau in ein Dekolletée, das 35 Sommer lang durch die Sonne geschoben wurde…
    …frueher gab es gegen solche Folgen das Brusttuechlein, nicht wegen der augenblicklichen geilen Blicke, sondern, um spaeter auch noch ‚was Nettes zu erschauen.

  73. War am Wochenende kurz in...
    War am Wochenende kurz in München, Sendlinger Tor, Marienplatz usf. Keine Burka, aber Dutzende Araberinnen im „großen Schwarzen“ mit Gesichtsschleier, der nur einen Augenspalt lässt. Die Szenerien übrigens wie in jeder Familie: Die Frau(en) stürmen jeden Edelnippesmodeklunkeretc-Laden, die Kinder quengeln nach „Erdbeereis“ (ihr erstes deutsches Wort?) und die bärtigen Stammesväter verdrehen die Augen.

  74. So eine Burka taugt prächtig...
    So eine Burka taugt prächtig als mobile Umkleidekabine für alle Badestellen.
    .
    Herzliche Grüsse an die Reisenden in fernen Ländern…

  75. Das wär doch mal eine tolle...
    Das wär doch mal eine tolle Selbsterfahrungsaufgabe für den Ethikkurs 11. Klasse: Einen Vormittag lang mit afghanische Burka durch die Fußgängerzone zu laufen. Und dann einen Aufsatz drüber schreiben.

  76. Filou, aber...
    Filou, aber Altersdiskriminierung geht immer, nicht wahr?

  77. "Burk' me up before you go go...
    „Burk‘ me up before you go go … “

    … habe gerade die Maennerburka gefunden:
    http://blogs.taz.de/meineguete/2010/07/16/holland_hat_die_maenner-burka/
    JorgeLoma – Ihr Auftritt!

  78. HansMeier555, die...
    HansMeier555, die „Selbsterfahrungsaufgabe“ ist schon recht alt. Jede Journalistin, die auf sich hält, hat sie schon ausgeführt. Und dann über die Nachteile der Burka geschrieben. Oder, wenn sie regelrecht mutig sein wollte, über die Vorzüge der Burka. In den „Ethikkurs 11. Klasse“ gehört die Burka-Übung so selbstredend wie Rawls in die Suada eines FAZ-Lesers.
    Kurzum, von 10 Burkaträgerinnen einer durchschnittlichen Fußgängerzone sind 5 Journalistinnen und 6 Schüler der 11. Klasse.

  79. Man lernt ja nicht aus:...
    Man lernt ja nicht aus: Bislang dachte ich immer, die Bayern wären der erste arabische Volksstamm, der es geschafft hat, sich nördlich der Alpen festzusetzen.

  80. Nie trägt ne Burka...
    Nie trägt ne Burka Sarkozy.
    Nie!
    Nur nimmt er Geld von Betencourt.
    Nur!
    Sarkozy und Berlusconi
    ohnie!
    >
    Ballade I
    Der Burko spielt am Tegernstrand
    im importierten Havelsand
    mit seinem deutschen Dirndl
    und ihrem Dingsdabumsdabirndl.
    Sie dialektisch juchzte: „Mei o mei“,
    und ihr entfloh ein Freudenschrei.
    Doch gschamig-schlau fragt sie ihn leis:
    „Bist leicht a Neger, goar a Breiß“?
    Am Samstag sie zum Pfarrer schlich
    und schluchzte ihm herzinniglich.
    Er: „Schatzerl, bet drei Kyrieleis!
    Dem Himmi dank! s is koa Breiß!“
    Der Burko lacht sich scheckigbunt:
    „Ich Migrationshintergrund!
    Ich Taliban“. Sie wispert: „Jo, i woaß.
    Du, mei Berliner! O, du mei Broaß-
    enland! Kimm, Wüstensand gibts a im Havelland.
    Kimm! Kimm! und moch mit do gesand“!
    Burko, der preußsche Taliban, zog seine Hose hoch hinan:
    „I bin der heilge Florian. Du bleede Kuah! Zünds Pepperl an“!
    Der Burko spielt am Havelstrand
    im glühend wüsten Tegernsand.
    Er denkt noch manchmal an die Cenzi.
    Und Cenzi? Ach, was denkt sie?

  81. lieber HansMeier555, Ihre Idee...
    lieber HansMeier555, Ihre Idee mit dem Burka-Ethik-Selbsterfahrungs-Aufsatz in der 11. Klasse finde ich prima. Aber in der 11. Klasse sind die Kids ja fast schon erwachsen und die Vorurteile nahezu irreversibel. Ein pränatales Eventkonzept wäre möglicherweise erfolgversprechender.

  82. Ich bin für Burka-Pflicht......
    Ich bin für Burka-Pflicht…

  83. Nachbemerkung: Es ist keine...
    Nachbemerkung: Es ist keine Frage der Altersdiskriminierung, oder Frauendiskriminierung. Es ist eine Frage der Wuerde, des Pragmatismus, eine Haltungsfrage.
    Machen sich viele Menschen nur deshalb haesslich, damit sie perfekt in ihre haesslichen Stadte passen?

  84. Hach, das war ja schon ein...
    Hach, das war ja schon ein alter Hut.
    .
    Aber vielleicht stimmt es ja: Statt die Burka zu verbieten, sollte man sie zur Pflicht machen. Für alle, auch für die Männer. Ausser natürlich bei politischen Demonstrationen.

  85. @Filou, Devin09:
    Irgendwas...

    @Filou, Devin09:
    Irgendwas muß der Islam dem Christentum aber schon voraus haben.
    .
    Wenn man nur mal vergleicht, wie bedenkenlos die Christen ihrer Religion den Rücken kehren und wie zäh die Moslems an der ihren festhalten.

  86. @minna
    Trauen Sie niemand...

    @minna
    Trauen Sie niemand über 30. Mal in einem Bildband über die Zeit geblättert? Ein dergleichenes Kleidungsstück ist bei aktueller Sonneneinstrahlung höchst schutzreich.
    @Don Masterfood
    Gedankenübertragung? Ich nenne ihn Burkus.
    @Filou
    Worum drehte es sich gleich? Was haben die Kopftücher der Trümmerfrauen mit den „inkriminierten“ zu tun? Burka? Burka! Wo lesen Sie hier Sexismus, Politik und sonstwas heraus?
    Auch mir sind aus ehemaliger täglicher Anschauung Mini-Saries lieber. Die Hitze dort ist nicht minder als in Pakistan und in sonstigen verwandten Breiten. Das äußerst knappe Oberteil wird ergänzt durch das fußlange Unterteil, das einen breiten Raum für den Bauch und Hüften lässt. Diese – bei den Jüngsten glatt, bei den Reiferen mit drei Krishna-Wülsten. Das Wundersamste aber ist der kreiselnde Hüftschwung, der von klein auf täglich geübt wird durch das Balancieren eines Gegenstands auf dem Kopf während des Gehens, wobei die absolute Ruhehaltung des Oberkörpers gewährleistet bleiben muss. Besonders liebreich ist dieses Wedeln und Winken mit dem Schulterteil, das (un)gewollt herabrutschen kann. Das ist ganz einfach schön! Honi soit qui mal y pense.
    Nachmachen? Ich meine das Balancieren.

  87. Falsch verstandene Religion:...
    Falsch verstandene Religion: (ich zitiere mal eine Theologie-Lehramtsanwärterin, der genau diese Äußerung in der Folge ein Buchgeschenk zum Thema Traumdeutung nach C.G. Jung einbrachte)
    „Ich habe geträumt ich hätte Sex mit dem Papst.“
    Die ganze 9/11 Choose hat durchaus einen Religionskrieg Hintergrund was die Rolle des Mannes und Vaters angeht.
    Ungefähr wie: „Alleiniges Sorgerecht weil es laut christlichem Religionsverständnis keine Väter als erzeuger gibt“
    Irgendwo hab ich mal gelesen Otto Schily habe sinngemäß gesagt die Sorgerechtsfrage sei geeignet einen dritten Weltkrieg auszulösen.
    ICH GEBE IHM DA RECHT. Wer VATERSCHAFT an Ehe (eine Erfindung der Religion) koppelt erklärt die Hälfte der Menschheit aus religiösen Motiven heraus für menschlich minderwertig. Dem folgt ja auch das Dogma der „Mutter Gottes“.
    Daß sich die Männer weltweit das nicht gefallen lassen DÜRFEN ist wohl klar.
    Beseitigt die Religionen bevor die Religionen weiter Zwietracht in die Brüderlichkeit der Menschen tragen.
    Wer den „Da Vinci Code (Film)“ genau analysiert wird feststellen, daß das eigentliche Thema des Films ist nachzuweisen, daß auch dieser Revoluzzer nur ein Werk (allzu menschlicher) Triebe war, wie jeder andere auch. Dieser Nachweis würde jeglichen religiös motivierten Terror und Krieg sofort beenden.
    Alleinerziehende Mütter (wie die heilige Jungfrau) haben keine Halbgötter, sie LÜGEN lediglich was die Abstammung betrifft.
    So sehen das zumindest europäische Gerichte. (Des Weltfriedens wegen)

  88. Herr Alfonso, dein Haus mir...
    Herr Alfonso, dein Haus mir gefallen. Wieviel du wollen? 2 Millionen ok?
    Ich kommen morgen, du bringen Notar, ich bringen Geld für Übernahme.

  89. Eher Gesundheitswahn,...
    Eher Gesundheitswahn, Eitelkeit, Angeberei und Solipsismus – und auch ne Menge mehr in den unergründlichen Tiefen des FrauVampSeins/ MannHeldSeins.
    Ists nicht der Strand
    tuts auch ne Bank.
    Sand und/ oder Bank
    macht mich krankkrank.
    Trägt Nini
    Mini und Bikini,
    bin i der Kini.
    Aber Nini!

  90. Palmeninseln auf dem Tegernsee...
    Palmeninseln auf dem Tegernsee find ich richtig gut, um im eigenen Land nachhaltig diskriminiert zu werden. Hier einige Standards: Strandbegehung für alle nur in Burka, bei Männern reicht das natürl. Aussehen. Anfahrt nur im weißen X6 o. ä., große Entourage, auschl. Verkostung durch arab. eingeflogene Köche.
    .
    Über Satelitenschüsseln -und Schächtungsrechtrecht für Zugewanderte redet ja schon lange keiner mehr.

  91. @ Devin
    Ob andere...

    @ Devin
    Ob andere Volkssstämme laut sind (und man sie akustisch im eigenen Wohnzimmer stehen hat) oder nicht, liegt weniger an Wüstenherkunft oder nicht, sondern an ihrer Schichtzugehörigkeit, vermute ich. Hatte jahrelang eine liebenswerte Familie aus Kuweit mit 2 Söhnen (der inzw. verst. Mann war TV-Regisseur in Kuweit, bevor Krieg dort ausbrach und sie hierher zogen. Jetzt sind sie in Amman) und ein Pärchen, wovon sie (dt.) Kinderärztin war, er (liban./syrischer Abstammung) Mathematiker und Druckfachmann. Liebenswürdigster Umgang, null Lärm. Alle laizistische Menschen, null hyperreligiös, null Burka. Ich bin dem Druckfachmann heut sogar noch dankbar, weil er mir einen Selbstbewusstseins- und Durchsetzkurs gegenüber unserem damaligen deutschen Wohnungsverwalter gab, der ein ziemliches Ekelpaket war. Und wg. Geldungereimtheiten und Veruntreuung nach Südafrika floh, die Polizei ihm nach…
    .
    Unter Lärm leide ich heute als Eigentümer wg. deutscher Mitbewohner und deutsche Kneipenbesucher im Glockenbach. Ganz schlimm ein TexMex in der Nähe mit Tequila-Druckbetankung, manche jungen Menschen direkt unter unserem Fenster und reden so laut, dass man hilflos ihre Schlussmach-Geschichten (Standard, er: „ich bin irgendwie noch nicht so weit, mich zu binden… Standard, sie: heul.) mitkriegt, die sie dort lange austragen und am Morgen die Fluppen und Bierflaschen vom Fensterbrett wegräumen muss. Jetzt schlafen wir nicht mehr vorne, sondern hintenraus, aber hilftnix: Am schlimmsten sind aber derzeit liebe Mitbewohner und Miteigentümer, die feierfreudig lautstark den Innenhof beschallen. Die habe ich Party mitten in meinem Zimmer. Manchmal bis 2 Uhr.
    .
    Die Burka hat wenig mit dem Krach zu tun, sie dämpft ja sogar :-)
    Manchmal möchte ich Dämpfburkas unseren männl. und weibl. Feierfreudigen verpassen.^^ Unser gesellschaftliches Problem heutzutage überall auf dem Globus ist eher, dass man sich rücksichtsloser gibt, weil jeder „sein Ding machen will“, sich“verwirklichen“ will, was auch immer.
    .
    Dazu passt der sich offen ungehobelt gebende Kapitalismus (früher gab er sich dezenter), dazu passt auch die internationale Gentrifizierung des Tegernsees. Ob Warren Buffet oder Trump sich dort was kaufen oder reiche Saudis, ist doch wurschtegal: Gescheit is recht. Kriegen die Großkopferten am Tegernse noch mehr Großkopferte über sich drüber. Damit sie nicht übermütig werden.
    .
    Und wenn der Kapitaldruck oder der Überfluss, der manche dazu bringt, sich in einem bayerischen Eck hyperteuer einzukaufen, wieder nachlässt, sind sie auch wieder weg. Nickolas Cage hat auch seine teure fränkische Burg wieder verscherbelt.

  92. @HansMeier555, besser späte...
    @HansMeier555, besser späte Einsicht als gar keine, auch in der Religon. Der Mensch ist eben geneigt und gewillt, an die Lüge zu glauben, und je größer die ist, desto mehr laufen ihr nunmal hinterher. Das Festhalten hängt wohl im Wesentlichen von der Indoktrination ab, und die funktioniert bei den einen noch besser, meine ich.

  93. @JorgeLoma, da ham sie mich...
    @JorgeLoma, da ham sie mich falsch verstanden. Bei der Kopftuch-Burkadebatte wird gerne Religion, klimatisch angepasste Kleidung, Frauenunterdrueckung und Politik vermischt. Das meinte ich. Es wird viel Bloedsinn verzapft.
    .
    Vorige Woche in Paris bei 36 Grad ein paar gelassen grinsende, hochgewachsene Westafrikaner gesehen. Gut gekleidet in lange, goldbortenverzierte bunte Gewaender. Passende Kleidung eben.
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    Andererseits, um der Debatte etwas Lustiges hinzuzufuegen: Ein als Frau verkleideter Selbstmordattentäter zündete in unmittelbarer Nähe zu der Moschee in der Stadt Zahedan einen Sprengsatz. Anschließend explodierte noch eine zweite Bombe (Reuters).
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    In meinem Kaff hat ein Afghane einen Shoe-Repair auf gemacht. Er fabriziert auch Guertel..
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    Vor vier Jahren kaufte ich fuer Madame in Siena ein Kopftuch von Kenzo. Ist das schon der Anfang einer heimlichen Islamisierung?
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    Aber darum gings ja nicht. Das Thema war der Verkauf der Weisswurschheimat an reiche Araber. Besorgnis erregend ist das nicht. Die Bayern haben noch jeden Fremdling weggeekelt. Wenn die Menschen bergreifen dass die liebliche Landschaft im krassen Gegensatz zur Volksseele steht, werden die Wohnungen wieder frei.

  94. @JorgeLoma
    .
    da haben Sie es...

    @JorgeLoma
    .
    da haben Sie es angesprochen: Schon der Einbau der Wasserleitungen in die ärmsten Hütten brachte uns einen nicht wieder gutzumachenden ästhetischen Verlust.
    Man sollte das den Mädchen auch in den Alpendörfern speziell wieder antrainieren: Täglich ein großes Wassergefäß (oder auch kulturspezifisch ein Bierfaß) auf dem Kopf vom Getränkediscounter im Tal bis in die Ferienwohnung im Oberdorf zu balancieren.
    Das hält schlank und verleiht dem Gang eine Anmut, die eine etwaige Modelkarriere beschleunigen wird.

  95. Ich glaube, Monsieur S. stellt...
    Ich glaube, Monsieur S. stellt sich die Frage wie beim Schottenrock. Auch andere haben ausdrucksvolle Augen und wiegenden Gang.
    Ich wage, ganz nüchtern zu bemerken, dass etwa ein Kaminrock mit Abbildungstransparenz auch das Auge vielfach „entzückt“ (alter Medizinerwitz), dazu Handschuhe bis über die Ellbogen, Blüschen und Haar, Augen, Wangen, Nase, Lippen, Kinn und Hals frei, wie ein weiser Schöpfer sie schuf. Oder der Chirurg, Maskenbildner und Stylist des Vertrauens.
    Was sagen mir die Schühchen? Vor-sicht!

  96. @minna: Ja, Witwenschleier und...
    @minna: Ja, Witwenschleier und Grace Kellys Kopftuch sollte man nicht unterschlagen. Und übergroße Sonnenbrillen sowie Motorradhelme mit heruntergeklapptem Visier auch nicht vergessen. Daß die Finnin die Burka an Fasnacht trägt, finde ich allerdings passend, denn es ist halt ein sackförmiger Überwurf, der Europäer am ehsten an „Gespensterles“ erinnert. Eine derartige anonyme Gestaltlosigkeit nimmt man als Gegenüber nicht wirklich ernst, das ist Versteckspiel.
    @JorgeLoma: letzte Woche bei 39 Grad hab ich auch mein überweites 90er-Jahre-Ringel-T-Shirt ausgekramt, weil mir die neuen körpernäheren unangenehm klebig waren. Klima und Wetter spielen für Kleidung ohne Frage eine Rolle. Aber fast noch wichtiger ist die Dimension, daß man seinem Gegenüber damit etwas sagt und sich in ein wie auch immer lose oder fest zu definierendes Kollektiv einfügt. Letztere beiden Aspekte sind dermaßen wichtig, daß den Leuten die praktischen Auswirkungen mitunter völlig schnurz werden (man denke an die Laufprobleme durch Stöckelschuhe).
    @Porka: raus aus dem Schwabentor!!!

  97. ChatAtkins,
    das dachte ich...

    ChatAtkins,
    das dachte ich auch; Abkömmlinge fußkranker römischer Legionäre und
    syrischer Köchinnen.^^

  98. <<Schlussmach-Geschichten>>...
    < > für Fortgeschrittene: Diesen Unfug hör ich mir nicht an und vergiss nicht spätestens jedes zweite wochenende das Kind abzuliefern.

  99. Der „Methusalemkomplex“...
    Der „Methusalemkomplex“ und die Beurteilung von Religion ganz grundsätzlich
    .
    @HansMeier555„Irgendwas muss der Islam dem Christentum aber schon voraus haben“.
    Ich persönlich glaube nicht, dass irgendeine heute ausgeübte Religion der anderen etwas voraus hat. So zu denken, das entspricht meiner Meinung nach definitiv vormodernem Denken. Ich halte es ehe da lieber mit Marx, der da meinte, dass mit Feuerbach die Kritik an der Religion (die Beurteilung von Religion ganz grundsätzlich) „in der Hauptsache erledigt ist“ (Thesen über Feuerbach, jetzt mal aus dem Gedächtnis zitiert). Das Christentum ist schlichtweg die ältere Religion, und hierin finden wir vermutlich auch die wahren Gründe für die Entstehung eines „Methusalemkomplexes“ (Frank Schirrmacher), den Mangel an Charme solcher Kulturen: nämlich die Alterung der Kultur, die der Überalterung der Gesellschaft, wie dann auch der Menschen selber, in aller Regel voraus geht. Der Islam ist 600 Jahre jünger, insofern hat er noch den Charme der Jugend.
    .
    Und was die andere abrahamitische Richtung angeht, die jüdische nämlich, welche ja die Urmatrix auch für Christentum und Islam ist, da kann man nur festhalten, dass diese Religion ohne die Juden, die heutigen Israelis in der Hauptsache wohl, längst ausgestorben wäre. Und Minderheitenveranstaltungen dieser Art haben in etwa den Charme, den das Frankfurter Amt für Migration (und Inklusion, müsste man jetzt noch hinzufügen) wohl hätte, wäre es nicht in einem popeligen Exsozialamtsgebäude untergebracht, sondern auf der Südseite des Mains, in einer mondänen und ob des Schatten werfenden Flusses in künstlichem Licht getauchten Villa. (Komme mir jetzt bloß keiner mit Buddhismus, Hinduismus oder anderen noch älteren Religionen, denn erst der Monotheismus löst die Götterwelt endgültig aus ihrer magischen Vorzeit, trennt die Götter von den Geistern also, und wäre damit ein anderes Thema). Übrigens mein Nickname lautet: Devin08 (nicht 09)
    .
    @Vroni: Ich widerspreche nicht, bzw. nur ganz leise, indem ich annehmen möchte, dass die Reichen – gleich wo auf dieser Welt – die Lärm verursachenden Dinge von ihren Dienstboten erledigen lassen, und bzgl. der Araber dürfte gelten, dass in der Wüste ehe nur noch die Berber hausen, welche ja keine Araber sind, sondern sowas wie Wüstenvandalen (sagte mir mal ein Araber).

  100. Don, klasse Fährte. Der Koran...
    Don, klasse Fährte. Der Koran gilt vielen Muslimen als allwissendes Orakelbuch. Suchen wir im Koran nach Rottach, findet sich folgende Sure: „Und Wir haben vom Himmel gesegnetes Wasser herabkommen und damit Gärten und Korn für die Ernte wachsen lassen, und Palmen, hochragend und mit übereinander gereihten Blütenscheiden, als Lebensunterhalt für die Diener. Und Wir haben damit abgestorbene Ortschaften wieder belebt“ (50:9-11). Tja, neues, verschleiertes Leben am Tegernsee, wer hätte das noch glauben wollen…

  101. @Vroni // Don Alphonso: es...
    @Vroni // Don Alphonso: es gibt verschiedene Möglichkeiten in Isolationshaft zu geraten, Gated Community´s ist eine luxuriöse Variante (schon wieder Leipzig, da entsteht eine) oder, mit einem falsch geworfenen Anker in Form einer disparaten Immobilie. Holodecks haben aber doch auch Ausgänge, wenn es zu immersiv wird, man muß sie natürlich kennen bzw. suchen und finden.

  102. @minna (Atkins): hm, wenn man...
    @minna (Atkins): hm, wenn man sich die Fahrleistung der Autos und die regionale Küche so anschaut… vielleicht schon.

  103. @ferry: in Leipzig bunkert...
    @ferry: in Leipzig bunkert sich wer ein? Wer? Konzernmenschen? All-inklusive-Urlauber werdens ja eher nicht sein (wie in Bulgarien)?

  104. Lieber Devin08,
    .
    das hiesse...

    Lieber Devin08,
    .
    das hiesse also, dass spaetestens in 600 Jahren auch der Islam da hinkommt, wo die amerikanischen Christen heute schon sind. Das beruhigt einen ja.
    .
    Andererseits finde ich so eine lange Halbwertszeit auch wieder befremdlich. Denn Industrie, Technik, Wissenschaft, Elektrifizierung und Tiefkühltruhen existieren doch auch längst in allen arabischen Ländern.
    .
    Und es heisst doch: Das Sein bestimmt das Bewusstein“, und nicht: „Das Sein bestimmt das Bewusstsein der Ururururururuururururenkel 600 Jahre später“.
    Hmmmmm.

  105. Der Vergleich von Kulturen...
    Der Vergleich von Kulturen oder Religionen mit dem menschlichen Leben ist schon seit Jahrzehnten völlig out. Weil er aber das Denken vereinfacht, taucht er immer wieder einmal auf. Oder wird zu Werturteilserschleichungen genutzt („Jugend“ = gut, „Alter“ = schlecht).
    .
    Religionen sind keine Menschen, haben also weder Jugend noch Alter. Wer darauf bestehen will, kommt ins Stottern, wenn er die sehr jungen, „jugendlichen“ christlichen Kirchen in Asien und Afrika sieht. Oder hören muss, welche ernüchternden Worte Atatürk über Gesundheits- und Alterszustand des Islam fand – schon vor 100 Jahren.

  106. @Devin08
    Theologisch richtig...

    @Devin08
    Theologisch richtig ist aber: G-tt wäre ausgestorben ohne Juden, nicht die Religion

  107. "da kann man nur festhalten,...
    „da kann man nur festhalten, dass diese Religion ohne die Juden, die heutigen Israelis in der Hauptsache wohl, längst ausgestorben wäre.“ Mensch Devin08, ohne Ihre Kommentare wäre dieser Blog höchstens halb so komisch. (HansMeier555, Steilvorlage für Sie! Kontern Sie mit einem deftigen „da kann man nur festhalten, dass das Christentum ohne die Christen längst ausgestorben wäre.“ Oder so.)

  108. Wertes...
    Wertes Bürgertum!
    Langweiliges Bürgergewäsch. Sehr langweilig. Man muss in den hohen Norden auf eines unserer Güter kommen und kann im Umkreis von fast 200 Kilometern komplett auf arabische, chinesische oder russische Fremdeinflüsse verzichten. Es gibt sie einfach nicht. Nichts verschleiertes, nichts quakigrussisches nichts unverständlich ewig beleidigt aussehendes Asiatisches. Aber was hilft das?
    Nun hat man die mindestens 1,80 meter großen Blondäugigen im Garten arbeitend, an einem Schnellimbiss arbeitenden Menschen und vergleicht dies mit einem doch mehr internationalen Ort wie Hamburg. Da ist es weltoffener, spannender und vor allem zu meiner persönlichen Freude: alles viel schneller erledigt. Ordert man bei einem südeuropäischen Menschen eine Dienstleistung, kann man davon ausgehen, dass sie in sehr kurzer Zeit abgearbeitet ist. Egal welche Profession. Dagegen hier im Norden… Lahmarschig wäre noch glinde ausgedrückt. Wieviele Frühstücks-, Tee- oder Zigarettenpausen kann ein einzelner überforderter deutschstämmiger Gärtner einlegen? Antwort: Unzählbar viele…. Nehme ich dagegen auf meinen in Sclesien und Pommern gelegenen Liegenschaften deutschstämmige (vor 1945) oder schlesiche Menschen, dann kann man davon ausgehen, dass ich nur noch nachschauen muss, ob das Ergebnis sofort oder ganz schnell erledigt wurde. Wunderbare Menschen.
    Nun möchte man natürlich sagen, dass man auf einem Schloss oder in einem Gutshaus weit weg ist von alledem, und nun doch wieder nicht. Ich fände es spannend, wenn das benachbarte Gestüt von einem Araber gekauft würde, dann könnte man mal eine ganz neue Sicht der Dinge erfahren. Ist man nur unter den deutschen Piefkes, beginnt es ganz schnell ganz langweilig zu werden.
    Nicht umsonst haben meine Vorfahren immer über Landesgrenzen hinweg geheiratet, Fürsten, Herzöge, Könige und sogar einen Kaiser hervorgebracht. Um das Leben spannend zu erhalten.
    Ich wünsche dem Don nur krachlederne langweilige halbvermögende arme Bürger- Bayern um sich, die mit dem von uns abgegebenen Silberkrimskram überteuerte Gebäckstücke von gebrauchten verarmten Kleinbürgern ausgemusterten Steingutgeschirrteilen zu kratzen. Denken Sie daran: es gibt soooo viel Spannendes ausserhalb der kleinen abgeschirmten bürgerlichen Kreise. Lassen Sie sich ruhig mal darauf ein.
    Beste Grüße aus Meran beim Einkaufen
    MvB-B

  109. Plaudern wir noch ein...
    Plaudern wir noch ein bisschen, die Zeit verläuft so schneller
    .
    @HansMeier555: Sie haben natürlich Recht. 600 Jahre später in die Welt gesetzt, bedeutet nicht automatisch 600 Jahre später wieder aus dieser hinaus befördert. Natürlich verläuft die Zeit heute quasi schneller. So glaube ich auch nicht, dass der Kapitalismus noch einmal 500 oder gar 600 Jahre leben wird, vielleicht noch 50 (in der Zeitrechnung der nun abfolgenden Klimakatastrophe vielleicht, vielleicht noch 100, vielleicht maximal noch 150 Jahre (das wäre furchtbar lang, und vermutlich mit entsetzlichen Kriegen und Bürgerkriegen verbunden), und mit diesem dürften sich dann alle Religionen definitiv verabschiedet haben, einschließlich des Islams also. Das worüber wir also heute reden, ist Schnee von gestern, denn die, die heute geboren werden, haben eine gute Chance eine neue Geschichte aufzumachen, wenn sie nicht gar das Ende der Geschichte erleben.
    .
    Plaudern wir noch ein bisschen, die Zeit verläuft so schneller.

  110. Der Marxismus jedenfalls kann...
    Der Marxismus jedenfalls kann auch ohne Marxisten nie aussterben — dafür sorgt schon das eherne Gesetz von der Verneinung der Verneinung wie auch das Gesetz von der Einheit und dem Kampf der Gegensätze.
    .
    „Die Lehre des Marxismus ist unbesiegbar, weil sie wahr ist“ (J.W. Stalin).

  111. @Euer Durchlaucht:
    .
    Araber...

    @Euer Durchlaucht:
    .
    Araber haben nun mal einen stärkeren Antritt als Trakehner oder Hutzulis. (Sure Nr. 100).

  112. Herr von Bentheim-Burg, da...
    Herr von Bentheim-Burg, da verstehe ich nicht, warum Sie letztzen Monat solche Unsummen in Bayern investiert haben.

  113. @colorcraze: ein noch junger...
    @colorcraze: ein noch junger Absolvent eines gymnasialen Ethikkurses hat mir auf Nachfrage seine Sichtweise erklärt: „… eine ‽ornobrille, das ist eine mit großen Gläsern, mit oder ohne fettes Gestell, krass hardcore wie eine Burka.“
    @MarkusvonBentheim-Burg: Ihren Worten entnehme ich ja ohne weiteres, daß Sie ein recht nervösungeduldiges Dasein favorisieren, was Ihnen bloß nicht zum Verhängnis werden möge.
    Vor all der spannenden Aufregung geht da schnell mal das Gefühl für ein ideales Tempo, des Herzschrittmachers gar oder des Automobils verloren und eh man sich´s versieht besorgt ein Araber in Meran das Einkaufen für Sie.

  114. @devin 08 was zum...
    @devin 08 was zum lesen:
    http://www.hagalil.com/lexikon/index.php?title=Zvi_Kolitz
    aber zum thema dieses bloggs:
    http://www.kreuz.net/article.4819.html
    warum wird eigentlich“ bloß “ die npd überwacht und nicht solche sympathisanten der kirchen

  115. HansMeier555, << "Die Lehre...
    HansMeier555, < < "Die Lehre des Marxismus ist unbesiegbar, weil sie wahr ist" (J.W. Stalin).>>
    .
    Da mag der Wirtschaftshistoriker und Wirtschaftsprognostiker Karl Marx schon Recht haben. Dies wäre eine Kategorie der Ökonomie.
    .
    Aber die eigentliche Schlagkraft dieser Ideologie liegt bis heute in ihrem Anspruch auf universal-ethische Gültigkeit im Sinne einer menschenrechtlichen Grundannahme. Dies ist eine Kategorie der Philosophie.
    .
    Nun glaube ich, dass Sozialismus der ethisch begründete Sozialneid ist. Dies ist eine Kategorie der Psychologie.
    .
    Kann dann der Marxismus etwas Anderes sein? Und, ist der Marxismus wahr?

  116. Was soll man denn, bitte...
    Was soll man denn, bitte schön, in Meran einkaufen? Geräucherten Schweinehintern vielleicht…nichts für Scheichs.

  117. Rosinante,...
    Rosinante, HansMeier555,Devon08: Betrifft: Marxismus.
    Warten wirs doch ab. Wenn die Zeit angelaufen ist, machen wir das Türchen auf und gucken, ob Schrödingers Katze lebt – Überraschung: Schrödingers Katze trägt eine Burka!!!

  118. Messer bei Frasinelli,...
    Messer bei Frasinelli, Traubenstrudel (jetzt ist es bald wieder so weit), und massenhaft medizinische Leistungen. Allerdings ist das Problem von Meran mehr der deutsche Sandalenträger.

  119. @bertholdIV (18:54), der ...
    @bertholdIV (18:54), der uebliche Schwachsinn. Diese Leute koennen genauso gut der LINKEN beitreten.

  120. na ja, liebe specialmarke, es...
    na ja, liebe specialmarke, es gibt da die Anekdote des Polarforschers:
    „Ich trieb mutterseelenallein auf einer Eisscholle. Plötzlich sah ich eine Eisscholle mit einem Eisbären, die immer näher auf mich zutrieb. Schliesslich stiessen die Schollen aneinander. Der Eisbär sprang auf meine Scholle, und im letzten Moment konnte ich mich auf eine Palme retten“
    .
    „Spinnst Du, eine Palme auf einer Eisberg.“
    .
    „Also bist Du nun für mich oder den Eisbären?“

  121. Don, Don, Don! Messer gibts in...
    Don, Don, Don! Messer gibts in Solingen und Ihre Sandalenallergie kann man nachgerade als rassistisch denunzieren. Bei der Sandale handelt es sich um das weltweit meistgetragene Schuhmodell mit uralten Traditionen. Selbst bei Ausgrabungen in Vorderasien würden sie wahrscheinlich als erstes auf Sandalen stoßen. Es gibt eine großartige Vielfalt, die Schrägriemensandale aus Afrika, die Kreuzriemensandale aus Südamerika, die Zehenpflocksandale aus Indien. Und dann natürlich auch die Bäckersandale aus Europa, jüngster Abkömmlung davon die Kneippsandale aus Bad Wörrishofen. Und das Land südlich der Alpen, das Sie so lieben, deren Bewohner haben ganz Europa in Sandalen erobert: die Römersandale, vulgo auch Jesuslatschen genannt, hat sogar den Eisernen Vorhang überwunden und sich in der Blueser-Szene der DDR großer Beliebtheit erfreut; ein Zeichen, fast wie eine Burka (dies von mir, der Rest Wikipedia). –
    Kaufen Sie sich endlich mal ein paar gescheite Sandalen, Werter Don, damit Sie in Meran nicht aus dem Rahmen fallen…

  122. @Rosinante (19:37): Ja, ich...
    @Rosinante (19:37): Ja, ich kenne den Witz, allerdings mit der Schlußantwort: „Also, in meiner Lage war mir das einfach egal.“

  123. liebe colorcraze, schon...
    liebe colorcraze, schon hätten wir die Definition: Der Marxismus ist Schrödingers Katze als sandalentragender Eisbär. Und der Sozialismus ist Schrödingers Katze als sandalentragender Eisbär mir Palme.

  124. Ihre Begleiterinnen,
    lieber...

    Ihre Begleiterinnen,
    lieber Don,
    tragen im Hochsommer ja auch keine Gummistiefel, nehme ich an…

  125. <p>Doch, genau das bietet sich...
    Doch, genau das bietet sich im Voralpenland desöfteren an – letzthin sah ich sie sogar. Sie waren Braun und hatten Pepitastulpen.

  126. Darüber demnächst mehr?!...
    Darüber demnächst mehr?!

  127. @specialmarke: genau,...
    @specialmarke: genau, Sandalenzeit ist jetzt! Und zwar ohne Socken, wie sich das gehört!
    @Rosinante: Das geht vorbei, das sind nur tanzende Gespenster, die tun nix.
    @MvB: Tja, es hilft nix, da werden Sie selbst in die VAE fahren müssen und jemand Passenden finden, der nieselregenfest ist (vergessen Sie nicht, etwas Brandenburger Lammwurst aufzutischen.).

  128. @Don Alphonso
    19. Juli 2010,...

    @Don Alphonso
    19. Juli 2010, 21:14
    Das ist NOWARITCH-LOOK von Burberry!Gibts inzwischeauch fuer Kids, etc.
    Aber man kann alles toppen:
    Meine „Le Chameau“ sind echte Gummistiefel, aber innen mit Leder gefuettert. Ich glaub, ca. 20 Jahre alt….
    .
    Aber Sandalen sind ja nicht das schlimmste!
    Wie schon Filou schrieb, diese zuweilen verbrannteHhaut, welche mehr an eine alte Aktentasche erinnert… igitt!
    Louis Trenker mag das ja noch zugstanden haben („Der Berg ruft! auffi!!“)
    .
    Und immer wieder, auch in Restaurants, diese T-Shirts. Oder noch noch besser, „Muscle-Shirts“.
    Wenn ich das tragen wuerde, ok, aber Fiegengewichte mit Gammelfleischansatz.
    Und sowas sitzt dann in St.Trop im L’Escale am Tisch neben dir, wie last week. Da kanns einem vergehn…..
    .
    Burkas seh ich in MC uebrigens bisher nicht. Bei uns traegt man zuweilen Kopftuch, wobei das hier meist die Carrees aus den orangenen Schachteln sind, welche ich in meinem Leben auch schon sehr oft gekauft habe. Sie sind einfach schoen, und, pardon, mein Lab laeuft ab und zu auch mit soetwas um den Hals rum.

  129. @HansMeier: och nöö, nicht...
    @HansMeier: och nöö, nicht schon wieder Mode. Es war doch was über die Ununterscheidbarkeit von Arbeit und Freizeit versprochen.

  130. Sozialneid?
    .
    @Rosinante:...

    Sozialneid?
    .
    @Rosinante: „Kann dann der Marxismus etwas Anderes sein? Und, ist der Marxismus wahr?“ Sie versuchen den Marxismus zu einer scholastischen Selbstbetrachtung zu verführen. Dabei ist die Antwort – ohne Scholastik – relativ einfach, und von Marx längst beantwortet, bzw. von Lenin in diesem Fall, denn diesen zitiere ich hier:
    „Der Marxismus ist das System der Anschauungen und der Lehre von Marx. Marx war der Fortführer und geniale Vollender der drei geistigen Hauptströmungen des 19. Jahrhunderts in den drei fortgeschrittensten Ländern der Menschheit: der klassischen deutschen Philosophie, der klassischen englischen politischen Ökonomie und des französischen Sozialismus in Verbindung mit den französischen revolutionären Lehren überhaupt.“ (Marx-Engels-Marxismus, Dietz Verlag Berlin 1971, Einzelausgabe, S. 10).
    .
    Keine Frage, wenn man den Klassenkampf als Sozialneidbewegung denunzieren möchte, findet man auch entsprechende Stellen im Marxismus, denn der Marxismus ist ohne diesen Klassenkampf nicht denkbar, denn er ist wohl „Vollender der drei Hauptströmungen“, aber dies ist er nur in Verbindung mit der revolutionären Bewegung des Proletariats.
    .
    Im Übrigen würde ich Sie doch darum bitten, mir eine einzige Stelle zu zeigen, wo ich zum Beispiel, und ich beziehe mich auf Marx in geradezu jedem Beitrag, hier, wie überhaupt in der FAZ, bzw. in meinem Weblog, wo ich sozialneidisch argumentiere.
    Sollten Sie so eine Stelle gefunden haben, dann könnte man das von Ihnen hier als Argument stehen lassen, bis dahin ist es nur billige Polemik.

  131. "Ununterscheidbarkeit von...
    „Ununterscheidbarkeit von Arbeit und Freizeit“ – das war mal, momentan ist alles nur Stress.

  132. Sogar an der Staatsspitze trug...
    Sogar an der Staatsspitze trug man Sandalen: Tutanchamons Schuhwerk für das Leben nach dem Tod…

  133. Grimaldi, Sie Snob! Bindet...
    Grimaldi, Sie Snob! Bindet seinem Hund ein Tuch von Hermès um! Na gut, Sie wohnen in einer teuren Gegend. Grinsen muss ich bei dem Gedanken schon. Die Vorstellung macht mir Spass.
    Vorige Woche quaelten Madame und ich uns bei unglaublichen Themperaturen ueber die Faubourg-St.-Honorée (angeblich die Strasse der unbezahlbaren Dinge. Stimmt aber nicht.) auf der Suche nach-igitt-schicken Sandalen fuer mich. Ich hatte mal vor langer Zeit ein paar sehr zarte, elegante in Tel-Aviv gekauft. Die waren richtig gut! Sechs Jahr hielten die. Sogar eine sommerheisse Wanderung hoch nach Akrokorinth, zurueck durch Disteln. Karmel-Wanderungen, Berlin-Erkundungen und was ich so alles zu Fuss machte…
    …Kurz: Ich fand keine mehr. Sandalen scheinen das Stiefkind der Fusskleidung geworden zu sein. Schade!
    .
    Der Rasenmaehertip. Im Weiteren werden Sie meine Heiterkeit verstehen: Der Dachgartenrasen besteht aus 4 Streifen a 40 cm x 400 cm, macht Summa 6,5 qm.
    Gekostet hat das Rasen 200 Euro. Plus 120 Euro automatische Bewaesserung (ein Witz)-und dann kaeme noch ein Maehroboter von ca. 1.500 Euro dazu…
    …mein Spieltrieb sagt: Ja. Die Vernunft sagt: Wieviel ist das in Cavados?
    .
    Also trinke ich jetzt einen auf Ihr Wohl!

  134. @DA: ja eben....
    @DA: ja eben.

  135. @filou
    nicht ganz. Ich glaube,...

    @filou
    nicht ganz. Ich glaube, dass eine Geisteshaltung wie im Syllabus (ähnliches gibt es im Protestantismus auch?) vor Augen tritt, eindeutig (explizit auch im Syllabus so aufgeführt) nicht mit unserer „demokratischen Grundordnung“ übereinstimmt. ich habe meine Zweifel ob man sich wirklich von solchen Ansichten entfernt hat, ob z.B. eine katholische Kirche einen wirklich guten track record als Verteidigerin der Menschenrecht hat. Ich glaube es gibt auch gute theologische Gründe für einen säkularen Staat.
    @Devin08
    „welche ja die Urmatrix auch für Christentum und Islam ist“da wäre ich vorsichtig, das ist ein säkularer Standpunkt, der m.E. teilweise weder den Juden noch den Christen gerecht wird. Außerdem sehen Sie sich die Kanonbildungen in diesen beiden Religionen an, wann diese statt finden; das ist m.E. komplizierter

  136. @Filou
    19. Juli 2010,...

    @Filou
    19. Juli 2010, 23:19
    Pardon, Filou, aber mit „sine nobilitete“ kann ich leider nicht dienen!
    .
    Zu dem „H“ fuer meinen Lab gibts eine kleine Geschichte:
    Ich hatte seinerzeit in XX-miglia auf dem Markt eine Contrefacon (20€) fuer meine Kleine gekauft. Nach 2 Tagen verlor sie am Hals ihr Fell und fing an zu bluten. Ich bin zu meinem Tierarzt…., Tests etc.
    Krebserregende Stoffe, welche Allergien ausloesen…
    Nie wieder so einen Sche….!
    Aber die echten „H“von meiner Ex, welche zum Teil, seltsamerweise noch in meinem Fundus sind, nehm ich, zum einen fuer meinen Lab und als Sitzbezug fuer meinen MP-3.
    .
    In der Faubourg-St.-Honorée ist uebrigens das Hauptgeschaeft von „H“.
    Da ist jeden Tag ein Andrang , als waere Schlussverkauf.
    Will heissen, Japaner, Amis und Araber keilen sich an wuehltischaehnlichen Abteilen um Tuecher etc.
    ich geh lieber in Cannes oder Strasbourg zu „H“. Dort ist es ruhiger und ich kenn das Personal.
    .
    Bei der Rasengroesse lohnt sich ja noch nicht mal ein Schaf, oder man zuechtet evtl. eine „Bonsai-Dolly“!

  137. @Filou
    19. Juli 2010,...

    @Filou
    19. Juli 2010, 23:19
    „Die Vernunft sagt: Wieviel ist das in Cavados?“
    .
    und der Calvados kommt in Prozenten, will heissen, er bringt die rendite mit!
    Cheers!

  138. @BertholdIV, ich bin sowieso...
    @BertholdIV, ich bin sowieso erstaunt ueber die Haltung beider deutscher Kirchen zu diesem Thema. Im privaten Gespraech wird kaum etwas verlautet, gleich ob Kath. oder Prot. Aus einer frueheren Freundschaft mit einem praktizierenden Protestanten erwuchsen mir staendig Irritationen. Aber was sind schon offizielle Verlautbarungen, und was wird hintenrum in die Wege geleitet? Ich habe mein Abonnement in beiden Opernhaeusern vor Jahrzehnten gekuendigt.
    .
    @Grimaldi, herjeh! Das mit dem Snob war nicht soooooo gemeint, sondern so. Prosit!

  139. @Devin08: …revolutionäre...
    @Devin08: …revolutionäre Bewegung des Proletariats… vollzieht sich gerade mal wieder auf den BABen, mit Navi, Klimaanlage und einer Zuversicht von der A. Kluge abends im Radio sprach, gen Süden oder so. Der Lust- und Nutzenfaktor wird dann im Hotel ausdiskutiert.

  140. @Filou 20. Juli 2010,...
    @Filou 20. Juli 2010, 00:06
    Ich nehms auch gelassen und bin aber immer wieder froh, wenn jemand „prosit“ und nicht „prost“ sagt! Also in diesem Sinne: „Es moege nuetzen!“
    Ich mit meinem Rosé und Sie mit Ihrem Apfeldingsbums…

  141. Werter Don!
    So wie Sie...

    Werter Don!
    So wie Sie schaffen, mach´ ich keinen Urlaub!

  142. BertholdIV,
    Sie warnen vor dem...

    BertholdIV,
    Sie warnen vor dem Syllabus,
    und schreien nach dem Verfassungsschutz!
    .
    Ceterum censeo Romam esse delendam…

  143. Devino08, "Im Übrigen würde...
    Devino08, „Im Übrigen würde ich Sie doch darum bitten, mir eine einzige Stelle zu zeigen, wo ich …sozialneidisch argumentiere.“ Werter Devin, die Tatsache, dass ich glaube, der Sozialismus sei pseudo-ethisch begründeter Sozialneid, hat nichts mit Ihrer Argumentation zu tun.

  144. @ferry
    20. Juli 2010,...

    @ferry
    20. Juli 2010, 00:45
    Gedankensprung, bevor ich aufs Meer geh:
    http://www.nachrichten.ch/kolumne/447597.htm

  145. Herzlich gelacht, besser als...
    Herzlich gelacht, besser als im Circus;
    wo, werter Don, finden Sie so ein Publikum?
    Da hatte der liebe Gott sicherlich viel Freude als ers erdacht.

  146. Um nochmal auf die Burka-Sache...
    Um nochmal auf die Burka-Sache zurückzukommen: Also meiner Meinung nach ist es ein himmelweiter Unterschied zwischen solcher islamisch beeinflusster Kleidung:
    http://www.hijabshigh.com/
    und Burkas. Und wetterangepasst bei Hitze kann man sich auch europäisch kleiden ohne dabei eine Burka bemühen zu müssen (in meinem Fall letztens auf einem Bummel in Brugge: ein wadenlanges, luftig geschnittenes Hemdblusenkleid aus dünner Baumwolle, flache braune Ledersandalen und ein Gesicht und Schultern beschattender Strohhut. Ich bin überhaupt dafür, dass die Leute wieder mehr Hüte tragen).

  147. @filou "Ich habe mein...
    @filou „Ich habe mein Abonnement in beiden Opernhaeusern vor Jahrzehnten gekuendigt“ – dito – die Vorstellungen sind einfach grottenschlecht und wer bezahlt schon gerne nur für die Dekoration.

  148. Der Eine
    .
    @BertoldIV: Es ist...

    Der Eine
    .
    @BertoldIV: Es ist immer alles komplizierter, als man es in Worten fasst. Doch ist der Urspruch geradezu „biblisch“ belegt. So kann man auch das alte Testament als die gemeinsame Bibel aller drei abrahamitischen Religionen bezeichnen. Aber natürlich kommen dann noch weitere Quellen – philosophischer wie historisch-politischer Provenienz – dazu. Welche da wären: die Rituale des Mitraskultes bei den Christen. So war Kaiser Konstantin oberster Priester des Mitraskultes (die Mitraskrone, die Bischofskleidung, all das und mehr, so stammt auch die „unbefleckte Empfängnis“ aus diesem Kult, haben die Christen von da übernommen, bzw. ist ein Einfluss zu spüren), aber auch die Friedenstaube, welche heute noch ein heiliger Vogel bei den Persern ist, dann aber auch, und nicht nur wegen Konstantin, kommt das nach nacharistotelische griechische Erbe hinzu, das von den Christen umgeschriebene, und nicht zuletzt das durch Saulus/Paulus hinzu gefügte römische (Macht-)Element. Schließlich und endlich wurde das Ganze noch einmal dem modernen Abendland angepasst, usw. usf., was dann zur Spaltung in katholisch-protestantisch und orthodox führte.
    .
    Der Islam hingegen entstammt politisch den Klasseninteressen der arabischen Händler- und Seefahrerklasse des frühen Mittelalters. Im Kern ging es um die Stellung der Frau (scheint heute noch das Thema zu sein!). Im vormohammedanischen Arabien gab es 2 Formen der Geschlechterbeziehungen, da gab es die Sadik(a)-Beziehung, was nichts weiter als Freundschaft bedeutet. Mann und Frau gehörten getrennten Familien/Gens/Sippen an. Die Frau konnte jeder Zeit den Mann verlassen und zu ihrer Familie zurück kehren. Bornemann führt diese Beziehung direkt noch auf matristische Ursprünge zurück (Das Patriarchat, vgl auch:„Der persische Hafiz, die (Homo-)Erotik und der Nihilismus“ – http://blog.herold-binsack.eu/?page_id=17).
    .
    Daneben gab es aber schon die Baal-Beziehung, den Vorläufer der modernen Ehe. Baal ist nichts anderes als Herr über Haus, Hof, Vieh und Frauen (wir kennen das vom goldenen Kalb, im Zusammenhang mit der Mosesgeschichte und den 10 Geboten, so beteten die untreuen Juden das goldene Kalb, gen. Baal an!). Die Frau in dieser Beziehung gehört somit zum Haushalt des Mannes, ist sein Eigentum und kann diesen nicht einfach verlassen. Die Araber in dieser Zeit hatten ein Problem. So waren Seefahrer zum Beispiel oft Jahre unterwegs, und als sie nach Hause kamen, war die Frau weg, in aller Regel mit allem, was ihm gehörte, oder eben beiden (nicht alle waren eben so treu, oder auch so blöde, wie eines Odysseus’ Penelope, die da mindestens 20 Jahre auf die Rückkehr des dann alt gewordenen Mannes gewartet haben muss). Die arabische Sadik-Beziehung kannte solche Verpflichtungen nicht, die Trennung war wohl eher die Regel. So war die erste mohammedanische Reform die Ehereform, sprich: die Abschaffung der Sadik-Beziehung.
    .
    Nun bekam die Frau als Trösterchen ein Brautgeld, das ihr zustand, sollte der Mann sie verstoßen (ach ja: das männliche Recht auf Verstoßen war Teil dieser Reform), und als kleine Garantie für die zukünftig zu erwartende Treue der Frau war die Mitgift gedacht, die verfiel, wenn die Frau den Mann (trotz allem) eben untreu wurde. Die theologischen Bestandteile dieser Reform möchte ich jetzt nicht näher erörtern, sie sind im Prinzip zu vernachlässigen (wie überhaupt bei all diesen 3 Religionen) dienen sie doch letztlich nur der Rechtfertigung des Patriarchats, wie in diesem Fall des mohammedanischen „Eheputsches“. Im Übrigen waren die Juden eines der ersten patriarchalischen Völker in dieser Region, und daher auch der Drang zum Monotheismus. Hirtenvölker waren oft früher als andere patriarchalisch, lebten sie doch in aller Regel im ständigen Streit mit den Völkern, durch deren Land sie ihr Vieh trieben, das wiederum begünstigt männliche Kriegsführer und damit männliche Macht überhaupt. Man kann auch sagen, dass mit dem Islam, die bis dato noch nicht patriarchalisch-durchorganisierte arabische Welt es jetzt wurde – patriarchalisch.
    .
    Der andere Weg zum Patriarchat ist der über die Landwirtschaft, genauer: über die Viehzucht und den Anbau von Landwirtschaft mit größerem Gerät. Auch hier führt das zu größerem Landverbrauch (und Wasserverbrauch!) und damit zwangläufig zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Diesen Weg gingen im Übrigen u.a. viele indogermanische Völker, wie z.B. auch die Germanen, die römischen Berichten zu Folge zur Römerzeit noch in matristisch-konnotierten Gens organisiert gewesen sein sollen (vgl. auch Engels: „Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates“, bezugnehmend auf Bachofen/Morgan), was ein Beleg dafür ist, wie außerordentlich langwierig dieser rein ökonomische Weg ist (vermutlich wäre er ohne das römische Recht auch so schnell nicht zum Abschluss gebracht worden).
    .

  149. Die Burka-Diskussion nervt. Es...
    Die Burka-Diskussion nervt. Es regt sich hier doch auch niemand mehr auf, wenn der Assistentin während der Vorstandssitzung die Moppen aus dem Oberteil fallen. Also, lasst die Leute machen, wenn sie sich so wohler fühlen.

  150. unellen, die Glücklichen mit...
    unellen, die Glücklichen mit Hutgesicht werden derzeit schlecht bedient.

  151. unellen, schön, dass Sie sich...
    unellen, schön, dass Sie sich als Frau persönlich und -wie ich meine- überzeugend zum Burka-Thema äussern.

  152. @tiberiat: non facturé....
    @tiberiat: non facturé.

  153. Der Eine
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    @BertoldIV: Es ist...

    Der Eine
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    @BertoldIV: Es ist immer alles komplizierter, als man es in Worten fasst. Doch ist der Ursprung geradezu „biblisch“ belegt. So kann man auch das alte Testament als die gemeinsame Bibel aller drei abrahamitischen Religionen bezeichnen. Aber natürlich kommen dann noch weitere Quellen – philosophischer wie historisch-politischer Provenienz – dazu. Welche da wären: die Rituale des Mitraskultes bei den Christen. So war Kaiser Konstantin oberster Priester des Mitraskultes (die Mitraskrone, die Bischofskleidung, all das und mehr, so stammt auch die „unbefleckte Empfängnis“ aus diesem Kult, haben die Christen von da übernommen, bzw. ist ein Einfluss zu spüren), aber auch die Friedenstaube, welche heute noch ein heiliger Vogel bei den Persern ist, dann aber auch, und nicht nur wegen Konstantin, kommt das nach nacharistotelische griechische Erbe hinzu, das von den Christen umgeschriebene, und nicht zuletzt das durch Saulus/Paulus hinzu gefügte römische (Macht-)Element. Schließlich und endlich wurde das Ganze noch einmal dem modernen Abendland angepasst, usw. usf., was dann zur Spaltung in katholisch-protestantisch und orthodox führte.
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    Der Islam hingegen entstammt politisch den Klasseninteressen der arabischen Händler- und Seefahrerklasse des frühen Mittelalters. Im Kern ging es um die Stellung der Frau (scheint heute noch das Thema zu sein!). Im vormohammedanischen Arabien gab es 2 Formen der Geschlechterbeziehungen, da gab es die Sadik(a)-Beziehung, was nichts weiter als Freundschaft bedeutet. Mann und Frau gehörten getrennten Familien/Gens/Sippen an. Die Frau konnte jeder Zeit den Mann verlassen und zu ihrer Familie zurück kehren. Bornemann führt diese Beziehung direkt noch auf matristische Ursprünge zurück (Das Patriarchat, vgl auch:„Der persische Hafiz, die (Homo-)Erotik und der Nihilismus“ – http://blog.herold-binsack.eu/?page_id=17).
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    Daneben gab es aber schon die Baal-Beziehung, den Vorläufer der modernen Ehe. Baal ist nichts anderes als Herr über Haus, Hof, Vieh und Frauen (wir kennen das vom goldenen Kalb, im Zusammenhang mit der Mosesgeschichte und den 10 Geboten, so beteten die untreuen Juden das goldene Kalb, gen. Baal an!). Die Frau in dieser Beziehung gehört somit zum Haushalt des Mannes, ist sein Eigentum und kann diesen nicht einfach verlassen. Die Araber in dieser Zeit hatten ein Problem. So waren Seefahrer zum Beispiel oft Jahre unterwegs, und als sie nach Hause kamen, war die Frau weg, in aller Regel mit allem, was ihm gehörte, oder eben beiden (nicht alle waren eben so treu, oder auch so blöde, wie eines Odysseus’ Penelope, die da mindestens 20 Jahre auf die Rückkehr des dann alt gewordenen Mannes gewartet haben muss). Die arabische Sadik-Beziehung kannte solche Verpflichtungen nicht, die Trennung war wohl eher die Regel. So war die erste mohammedanische Reform die Ehereform, sprich: die Abschaffung der Sadik-Beziehung.
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    Nun bekam die Frau als Trösterchen ein Brautgeld, das ihr zustand, sollte der Mann sie verstoßen (ach ja: das männliche Recht auf Verstoßen war Teil dieser Reform), und als kleine Garantie für die zukünftig zu erwartende Treue der Frau war die Mitgift gedacht, die verfiel, wenn die Frau den Mann (trotz allem) eben untreu wurde. Die theologischen Bestandteile dieser Reform möchte ich jetzt nicht näher erörtern, sie sind im Prinzip zu vernachlässigen (wie überhaupt bei all diesen 3 Religionen) dienen sie doch letztlich nur der Rechtfertigung des Patriarchats, wie in diesem Fall des mohammedanischen „Eheputsches“. Im Übrigen waren die Juden eines der ersten patriarchalischen Völker in dieser Region, und daher auch der Drang zum Monotheismus. Hirtenvölker waren oft früher als andere patriarchalisch, lebten sie doch in aller Regel im ständigen Streit mit den Völkern, durch deren Land sie ihr Vieh trieben, das wiederum begünstigt männliche Kriegsführer und damit männliche Macht überhaupt. Man kann auch sagen, dass mit dem Islam, die bis dato noch nicht patriarchalisch-durchorganisierte arabische Welt es jetzt wurde – patriarchalisch.
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    Der andere Weg zum Patriarchat ist der über die Landwirtschaft, genauer: über die Viehzucht und den Anbau von Landwirtschaft mit größerem Gerät. Auch hier führt das zu größerem Landverbrauch (und Wasserverbrauch!) und damit zwangläufig zu kriegerischen Auseinandersetzungen. Diesen Weg gingen im Übrigen u.a. viele indogermanische Völker, wie z.B. auch die Germanen, die römischen Berichten zu Folge zur Römerzeit noch in matristisch-konnotierten Gens organisiert gewesen sein sollen (vgl. auch Engels: „Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates“, bezugnehmend auf Bachofen/Morgan), was ein Beleg dafür ist, wie außerordentlich langwierig dieser rein ökonomische Weg ist (vermutlich wäre er ohne das römische Recht auch so schnell nicht zum Abschluss gebracht worden).
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    Und dieser wie jener Weg erfordert den einen Gott, anfänglich vielleicht noch antiken Sonnengöttern nachgebildet, immer mehr dann aber als Universalgenie, der eine Gott, der dreifaltige, der Eine: der Kriegsgott, der Friedensgott, der Liebesgott. Und letztlich liegt darin die Gemeinsamkeit aller drei monotheistischen Religionen. Das antike Element hierbei ist noch erkennbar: die „Liebe“, der Eros, als Metapher eben für die Beziehung zwischen Krieg und Frieden, Chaos und Ordnung, sprich: der Kriegsbeziehung zwischen Mann und Weib (eben nach Einführung des Patriarchats). Und die Weisheit des Mannes drückt sich aus in List, in Kriegslist, gestützt durch den Monotheismus als philosophische Matrix (Ausdruck der Entfremdung der Geschlechter schlechthin) und die Liebeslyrik zur Waffe, um diese Entfremdung zeitweise aufzuheben („Hafiz“).

  154. Für den 20. Juli ein bissel...
    Für den 20. Juli ein bissel Luft zum Atmen:
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    http://www.faz.net/-01dpqh
    .

  155. Ja wäre dann vielleicht die...
    Ja wäre dann vielleicht die Kombination von Feudalherrschaft und Matriarchat eine geeignete Antwort auf das Baal-Prinzip?

  156. Devin08, ich entdecke neue und...
    Devin08, ich entdecke neue und interessante Seiten an Ihnen. Toll!
    .
    By the way: Lange nichts mehr von Plindos gehoert.

  157. Devin08
    „ … nicht alle...

    Devin08
    „ … nicht alle waren ebenso treu, oder auch so blöde, wie eines Odysseus’ Penelope, die da mindestens 20 Jahre auf die Rückkehr des dann alt gewordenen Mannes gewartet haben muss.“
    Ich weiß es war nur ein Beispiel, trotzdem muss ich etwa zu Penelopes Ehrrettung einwerfen. So blöde war sie wahrscheinlich gar nicht. Von der Odyssee gab es viele unterschiedliche Versionen. Die Ilias und die Odyssee sind politisch moralisch bereinigt worden und zwar auf Staatskosten unter Peisistratos in Athen Ende des 6. Jahrhunderts v. Chr.
    Na ja, und dass die Herren nicht die Version der Geschichte propagierten, in der Penelope mit alle ihren 50 Freiern den Gott Pan zeugt, liegt ja wohl auf der Hand.(Die antike Quelle dieser Version ist meine Erinnerung nach zu finden in: Ranke-Graves, Robert von: Griechische Mythologie“) Aristarchos von Samothrake erstellte unsere „kanonische“ Fassung, die sehr wahrscheinlich der Athener Fassung entsprach. Also auch hier, alles patriarchale Propaganda.

  158. muscat,
    daß eine solche Dame...

    muscat,
    daß eine solche Dame bei Vorstandssitzungen anwesend ist – ist Kalkül.

  159. Lieber Devin08,
    das ist die...

    Lieber Devin08,
    das ist die Morgan-Engels-Version… Nun gut, so kommen wir zum Patriarchat. Aber wie kommen wir, angesichts der viehzuchtunabhängigen demographischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte, davon wieder weg?

  160. Es ist ein Hochgenuss, hier...
    Es ist ein Hochgenuss, hier die Wissenschaft des späten 19. Jh. fast lebendig serviert zu bekommen. Die Kommentarzone als Heimatmuseum, ein Fest.

  161. @HansMeier555
    nein, nach dem...

    @HansMeier555
    nein, nach dem verfassungsschutz schreie ich nicht. ich will doch nicht den Fehler von Bismarck wiederholen… Da drängen Sie die Leute doch nur mehr hinein in deren Ansichten…Aber warum man dann bei anderen so genau hinschaut….

  162. @devin08
    interessant ist auch...

    @devin08
    interessant ist auch das gemeinsame Textgut des Islam mit den Apokryphen des NT.

  163. @BertIV
    Quod licet Iovi....

    @BertIV
    Quod licet Iovi.

  164. Gibt es bei den Apokryphen...
    Gibt es bei den Apokryphen auch eine leistungssteigernde Sure Nr.100?
    1 PS, das kann ja viel bedeuten.
    Wenn das Pferd müde und bockig ist, dann sind das weniger als Null Kilowatt.

  165. Wahrlich eine Dichtung, im...
    Wahrlich eine Dichtung, im Wortsinne
    .
    @Windsbraut: Danke, werde der Sache nachgehen. Und es gibt da noch ein wunderbares Buch – von einer Frau – „Penelopiade“ (http://www.dtv.de/buecher/die_penelopiade_13612.html) genannt, welches da gewissermaßen die modern-feministische Sicht der Dinge zu gibt, und zwar aufgrund des feigen Meuchelmordes Odysseus an den 12 Mägdelein, die da die Unschuld Penelopes, so zumindest auch in diesem Buch noch unterstellt, verteidigt und sich den Freiern dafür geopfert hätten. Nach Ihrer Version hätte dann aber Odysseus mit seiner Annahme, nämlich dass dieses Opfer doch weniger ein Opfer gewesen sei – insofern nämlich die Frau schlechthin verdorben sei – als vielmehr ein schamloses Ausnutzen der Gelegenheit, vielleicht gar unter tatkräftiger Beteiligung seines Weibes (?), doch nicht so ganz falsch gelegen.
    .
    Im Übrigen gehe ich davon, vorausgesetzt die Geschichte mit Pan ist authentisch, und vieles spricht dafür, dass das eine ältere Version ist, die dann von den Nachgeborenen „Patriarchen“ ein wenig geschönt wurde, inkl. der dann nachgeschobenen Treueverpflichtung des Weibes. Also die ältere Version hätte dann weniger die merkwürdige odysseus’sche Sexualromantik im Sinne gehabt als vielmehr den Gründungsmythos um den olympischen Gott Pan, welcher da für den oft unvorhergesehenen Nachwuchs unter den Hirtenmädels eine einfache und solchermaßen jedermann einleuchtende Erklärung zu liefern wusste. Und dass dann ausgerechnet jene Schandmutter, nämlich Pans, zur gewissermaßen prächristlichen, protomonotheistischen Mutter und Ehefrau (von Göttermutter aber dann keine Spur mehr, den scholastischen Dreh von der unschuldigen Mutter Gotter schaffen erst wieder die Jünger Christis) degradiert wird, passt voll in das schamlose Programm patriarchalischer Dichtung. Wahrlich eine Dichtung, im Wortsinne.
    .
    @HansMeier555: Der Ausgang ist schwierig, wenn auch der Untergang der abendländischen Rinderkultur einer gewesen wäre. So habe ich immer noch jenen wunderbar-naiven Leitkommentar in der FAZ, vor Jahren, im Kopf, welcher sich damals über den Zusammenhang von BSE, Animal Peace und dem Untergang des Abendlandes so seine aufgeregten Gedanken machte. So sei BSE, diesem Kommentar zufolge, eine größere Gefahr für das Selbstverständnis/die Identität des Rinder haltenden und Rindfleisch verzehrenden Abendlandes als die tollkühnsten Aktionen einer gewissen Animal Peace.
    Eine schönere, da selbstentlarvendere, Selbstkarikatur eben dieses Rinder fressenden Patriarchats ist mir seit dem nie wieder vor die Augen gekommen.
    Es gibt offenbar mehrere Wege, manche mögen uns sehr überraschen, aus diesem Patriarchat, als selbst dem abgefahrendsten Marxisten dazu einfallen möchte. Halten wir die Augen nur offen.
    .
    @BertoldIV: Mann sind wir heute wieder gebildet. Ich kann mich gut an den Streit um den hessischen Preis um interreligiöse Verständigung erinnern, habe mich tatkräftig daran beteiligt (http://blog.herold-binsack.eu/?p=249). Jener Kermani hatte da überhaupt keine Probleme den Christen die Gnosis um die Ohren zu hauen, genauer, sich über deren Kreuzeskult so seine häretischen Gedanken zu machen. Ja, genau das ist der Punkt: alle wissen worüber sie reden, selbst wenn sie nicht immer wissen, woher ihr Wissen kommt.

  166. Rudolf Steiner!
    Von dem war...

    Rudolf Steiner!
    Von dem war hier noch gar nie die Rede. Komisch.

  167. Aus allerbesten Gründen....
    Aus allerbesten Gründen.

  168. @devin08
    ja super gebildet...

    @devin08
    ja super gebildet heute: tolle beiträge von ihnen – danke
    und immer dran – aber nicht zu stark sonst wachen wir auf – in welchem haus wir das hier tun
    @hansmeier555
    rudolf steiner, haben die nicht viel liturgie von uns katholiken aus dem 19 jh. „geklaut“. schon sind wir wieder beim thema…
    @devin08
    wie viele theologen sagen (brox, conzelmann…) die gnosis ist ja nicht notwendig ein gegensatz?. ist das johannesevangelium nicht ein werk der gnosis und nicht deswegen so gerne gelesen in der kirche?

  169. Ich meine ja nicht im Beitrag...
    Ich meine ja nicht im Beitrag da oben.

  170. Mal ganz ehrlich: 2009 war...
    Mal ganz ehrlich: 2009 war doch ein richtig übeles Jahr!
    Die Wirtschaft war im freien Fall und die Krise hatte die Köpfe und Mentalitäten erreicht.
    Die falschen Leute hatten den Zug genommen.
    Schweinegrippe.
    Ablenkung muss aber sein: Ab ins Theater.
    Im Dezember toppt der Theaterintendant alles: „Das Leben der Autos“
    §1: Versuche nicht mit mir über BWL und VWL zu diskutieren
    §2: Auch nicht über Autos, schon gar nicht nach Feierabend.
    §3: Okay: Denn jetzt also die Offenbarung
    §4: Und: Der Seyfriedsche Sprengsatz in Berlin
    §5: Und die Hölle: Ich kenne Minos! Persönlich!
    So: Die Fangruppe C-Kadett-Cabrio trifft sich, um einen Theaterintendanten an einen Karabau zu binden und nackt durch die Stadt zu schleifen!

  171. @BertholdIV: gute...
    @BertholdIV: gute Überlegungen, richtige Überlegungen. Angesichts des Artikels in dieser Zeitung http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~EC72912A3EFB0421EB3B7EBA0AEDDBA32~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    und etwas googeln nach dem, was der Herr Foschepoth bis jetzt so herausbekommen hat, stellt sich schon die Frage nach einem heute angemessenen Umgang des Staates mit den Bürgern, die gleichzeitig Freiheiten garantiert und auf der anderen Seite dem Staat Eingriffs- und Informationsmöglichkeiten gibt. Aber so recht zufriedenstellend ist der jetzige Zustand nicht wirklich. In USA und GB werden Akten seit einiger Zeit routinemäßig deklassifiziert und veröffentlicht, bei uns gibt es eine große Strömung, die da nicht wirklich ran will. Hat z.T. auch mit anderer Öffentlichkeitsstruktur und anderen Homogenisierungswegen zu tun.

  172. @HansMeier: Den vermißt hier...
    @HansMeier: Den vermißt hier keiner.

  173. @Grimaldeli: Die Galleria in...
    @Grimaldeli: Die Galleria in Mailand ist ja auch so eine Touristenschwemme. In solchen erwarte ich Versandqualität (ich habe im ersten Lehrjahr gelernt, wie man für Versand bescheißt). Gute Qualität eher in Fachgeschäften oder –abteilungen in Gegenden mit zahlungskräftigem und prätentionsresistentem (danke, Försterliesel) Publikum. Auf den meisten Märkten gibts Ramsch. Wenn Sie ein neues Seidentuch für 20 EUR erstehen, ist von Anfang an klar, daß das nicht erste Qualität sein kann (man spart am Stoff, man spart an der Farbe). – Apropos Mailand, die Wirtschaft neben der Galleria (die mit den guten Canneloni) hat ein bißchen nachgelassen, anscheinend hat der Sohn übernommen und verzettelt sich etwas zu sehr in Catering. Hoffentlich erholt er sich rechtzeitig von der „Kreativ“-Krankheit. – Für die 6,5 qm wäre vielleicht ein Lämmchen passend. Müßte halt jedes Jahr durch ein anderes abgelöst werden.

  174. Unklar ist auch, warum hier...
    Unklar ist auch, warum hier der Gral so wenig mithineinspielt. Immerhin ist gut geklärt worden, dass der Koran die Vorlage für die christlichen Schriften war. Das wird sonst gern vergessen.

  175. HansMeier555, ein Pferd wird...
    HansMeier555, ein Pferd wird dann „müde und bockig“ wenn die Rede auf Rudolf Steiner kommt. Überhaupt wäre das Goetheanum in Dornach bei Basel ein geeigneter Ort, um die soziale Verträglickeit der Burka für Frau und Mann zu testen. Insbesondere die Eurythmie könnte hier künstlerisch enorm profitieren.

  176. ...das war auch so ein...
    …das war auch so ein Blogger, obwohl er noch keinen Computer hatte. Er hatte seine Follower, die schrieben alles mit, was ihm über die Lippen kam und hinterließen es für alle Zeiten der Nachwelt…

  177. @colorcraze
    Zensur ist...

    @colorcraze
    Zensur ist eigentlich das falsche Wort bei Briefzensur.
    Da wird nicht die Öffentlichkeit kontrolliert, sondern es werden Privatleute überwacht. Der Staat verschafft sich Einblick in ihre private Korrespondenz.
    .
    Die logische nächste Frage wäre: Was hat der Staatsschutz weiter mit seinen Ergebnissen angestellt? Listen erstellt von unzuverlässigen Bürgern? Die vielleicht noch existieren? Operative Vorgänge eingeleitet?
    Oder sich prophylaktisch überlegt, was man mit den Unzuverlässigen am Tag X anstellen würde?
    .
    Das ist auch ein Grund, warum ich Gauck & Co. nicht mag: Die schneiden sich lieber die Zunge ab, als daß sie solche Fragen mal in Bezug auf den freien Westen thematisieren.

  178. Wirklich keine Steiner-Fans...
    Wirklich keine Steiner-Fans hier?!
    .
    Lieber Don, wie machen Sie sowas?

  179. Da frage ich mich nur, warum...
    Da frage ich mich nur, warum in meiner Zwischenheimatstadt soviele praktizierende Evangelen ihre Kinderlein zum Waldorf schicken.
    (Und mir auch sonst gerne vom Steinerschen Mystizismus erzaehlten. Irgenwann dachte ich an schlafende Kryptonazis.)

  180. Ich weiss nicht; ich denke,...
    Ich weiss nicht; ich denke, Steiner ist inzwischen und seit den späten 70er Jahren ziemlich unmodern geworden.

  181. @specialmarke, alles Opfer der...
    @specialmarke, alles Opfer der Lobothomie.

  182. Der Staatsschutz muss garkeine...
    Der Staatsschutz muss garkeine Listen anlegen. Kurz vor dem Tag X beschlagnahmt er die Bestelllisten bei Amazon. Daraus laest sich einiges ableiten. Tat die StaSi uebrigens auch. Der IM schaute harmlos in den Buecherschrank…

  183. dann ist es an der Zeit, eine...
    dann ist es an der Zeit, eine Vorliebe für die Schriften von Helmut Kohl, Friedrich Merz und Schäuble zu entwickeln, zumindest pro forma. Und den Rest im Geschäft zu bestellen, gerne auch in Österreich.

  184. ...und lesen tun wir im...
    …und lesen tun wir im Keller.

  185. Bald sind die Jünger...
    Bald sind die Jünger Rudolf-Steiners auch in der kleinen dummen Stadt an der Donau…

  186. @HansMeier: Silberkannen...
    @HansMeier: Silberkannen ziehen halt Leute mit Tassen im Schrank an.

  187. @filou: Briefverkehr und...
    @filou: Briefverkehr und Bücher sind heute nunmal nicht mehr die vördersten Informationsträger… also das Internet, falls das jemand kennt… also das Internet, das ist ziemlich eigen und bockig, um damit irgendwas steuern zu wollen.

  188. Das Ausleihe im deutschen...
    Das Ausleihe im deutschen Bibliothekswesen funktionierte früher auf der Basis von Leihzetteln und Lochkarten – nach der Rückgabe des Buchs war damit auch die Registrierung aufgehoben. Vor kurzem erwähnte ich gegenüber meiner Bibliothekarin, daß es mir mitunter passiert, daß ich Bücher mitnehme, die ich früher schon gelesen hatte. Manchmal dauert das beim Lesen, bis man es merkt. Sie bot mir daraufhin an, eine Liste aller Bücher auszudrucken, die ich bisher ausgeliehen habe, als Service gewissermaßen…Für den BND ist wahrscheinlich die Fernabfrage mit automatischem Abgleich der bedenklichen Buchtitel fest installiert. Neulich habe ich ein Buch über Autobomben als Mittel der assymmetrischen Kriegsführung gelesen…Ich hätte das wohl nicht tun sollen.

  189. Dorflaeden in Oesterreich!...
    Dorflaeden in Oesterreich!
    .
    Der Staat kommt ja ganz leicht an die Information. Die Frage ist nur, was er mit ihr dann anstellt. Es will ja nicht jeder spaeter Lehrer, Busfahrer oder Brieftraeger werden.

  190. Wenn einer Kohl, Merz und...
    Wenn einer Kohl, Merz und Schaeuble bestellt, wuerde ich den sofort observieren lassen.
    (Das KANN NICHT mit rechten Dingen zugehen…)

  191. ...deswegen bestelle (oder...
    …deswegen bestelle (oder leihe von den Bibliotheken) auch oft Bücher, die ich zuhause dann gar nicht lese (zB Kants gesammelte Werke, oder „Die wichtigsten Verschwörungstheorien aus aller Welt“ o.Ä).
    …oder ich gehe in Antiquariate…oder ich frage jemanden aus der Waldorfschule um Empfehlung und Tipps.

  192. Aber im Ernst:
    Natürlich...

    Aber im Ernst:
    Natürlich wussten die bundesdeutschen Staatsschüter bestens über die APOs, Maos, und sonstigen 68er-Aktivisten bescheid (wie auch über sämtliche ehemaligen Spartakus- und KPD-Aktivisten seit 1919), aber letztlich war es auch egal: Der Staat hat offenbar weitgehend darauf verzichtet, diese Informationen zur Repression zu nutzen.
    Aber die Versuchung muss schon dagewesen sein. Bestimmt gab es Überlegungen. Für die Schublade.

  193. colorcraze, ich stelle mir das...
    colorcraze, ich stelle mir das ganz naiv so vor: das Nutzerprofil hat Amazon. Nach der Werbung zu urteilen, mir der A. meinen Account zumuellt, koennte (!) das meine Vorlieben, Interessen und Denkrichtung praezise widerspiegen. Zack, da haste deine Datenbank! Dazu noch ein paar Referenzdateien, eine kleine Denunziation (bin DDR-Kind)…
    .

  194. Wenn man's weiterdenkt, kommt...
    Wenn man’s weiterdenkt, kommt sowas dabei heraus. Aber es gibt bereits heute bestimmte realisierte Varianten der Idee (kleinstaatlicher Nationalismus mit Sprachseparatismus)-die Versuchung ist immer da:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrenheit_451

  195. Filou, das sind die...
    Filou, das sind die Kommentator(inn)en hier alle. Ist nichts schlimmes.

  196. @DA
    vielleicht in Ingolstadt,...

    @DA
    vielleicht in Ingolstadt, Deggendorf und Vilshofen nicht, aber was kommt schon bis dorthin (o.k. der ICE von Wien fährt immer durch).
    Nein: Ein Freund von mir ist nach Freiburg gezogen damit seine Kinder in einer Waldorfschule unterrichtet werden. Das Unterrichtssystem finde ich nicht schlecht. Ich glaube Waldorschule ist besser als Gymnasium bei den Jesuiten e.g. Über diese ganze freie Christengemeinde (heißt das so?) kann man anderer Meinung sein.

  197. @Martin L. Eisenach, das...
    @Martin L. Eisenach, das DDR-Kind bezog sich auf die verhaengnisvolle Neigung zur Denunziation. Da lernte ich sie kennen. Spaeter lernte man vom 3ten Reich, von den Exilanten in Moskau, von denen in den Niederlanden waehrend der Besetzung, auch von der Hysterie im Kalten Krieg. Alles klar?

  198. minna (13.18 Uhr), vermutlich...
    minna (13.18 Uhr), vermutlich haben Sie Recht. Und das Kalkül ging auch – zumindest in Bezug auf mich – in solchen Situationen immer auf:
    Geschäftspartner mit dieser Sorte Assistentin konnte ich danach nicht mehr ernst nehmen.

  199. Schon klar, lieber Filou. Ist...
    Schon klar, lieber Filou. Ist aber Schnee von gestern, heute siegt der Silberlöffel übers Denunzieren. Der Blog hier, nennen wir ihn „Leifschteilberatung für Ossis“, führt uns alle in neue Welten eleganter Selbst- und Fremdgestaltung, die uns Jahrzehnte des Darbens und der Verkrampfung vergessen lassen. Entspannen wir am See. Noch etwas Sahne auf die Erdbeeren?

  200. Des Menschen...
    Des Menschen Chance
    .
    @BertoldIV: „ist das johannesevangelium nicht ein werk der gnosis und nicht deswegen so gerne gelesen in der kirche?“ Wau, was soll ich darauf sagen? In Religion war ich nur ab der 10 Klasse Wirtschaftsgymnasium freiwillig, da der alte Fuchs, ein evangelischer Pfarrer (bin katholisch auf die Welt gekommen) sein Predigtverbot jeden Tag neu zu begründen suchte. Sein Geschichts-, wie auch Religionsunterricht war für mich die wahre Offenbarung, danach war ich Marxist. Nun ja, Johannes, war das nicht der mit der Apokalypse? Ich denke alle Gläubige lieben diese, ist es doch die Hoffnung auf wenigstens letzte Gerechtigkeit (es soll auch Marxisten geben, die an so was glauben!). Wie will man auch die Versöhnung mit der (Ohn-)macht theoretisch begründen, wenn nicht theologisch. Hafiz hat diese Geschichte ziemlich gut recherchiert, für den Koran. So sollen die Menschen einen Pakt geschlossen haben, mit Gott, einen solchen der ihre Ohnmacht kompensiert, will sagen: ihre Unterwerfung ihnen nützlich macht. Die Unschuld ist es, die angenommene, angesichts der Schuld, ob des Wissens, seit der Vertreibung aus dem Paradies. Die Katholiken machen das konsequent, durch die Beichte. Danach bist du rein, wie ein frischgeborenes Lämmlein.
    .
    Wer an so was glaubt, und die Frühmenschen hatten keine andere Wahl, muss an eine letzte Gerechtigkeit glauben, sonst ginge die Welt nicht erst in 50 bis 150 Jahren vor die Hunde. Natürlich enthält eine solche Annahme auch ein gut Stück Selbstgerechtigkeit, denn der Gerechte ist man immer selber.
    .
    Wie auch immer: all dieser Glaube hat nicht viel genützt, wenn wir uns die gegenwärtige Lage anschauen. Die Apokalypse ist eine von Menschen gemachte, wenn sie denn eine ist (http://blog.herold-binsack.eu/?p=964). Auf jeden Fall ist sie aber so was wie eine Neurose, oder marxistisch ausgedrückt: Ergebnis der Entfremdung des Menschen, Produkt der Klassenspaltung, letztlich der Unwissenheit. Das Patriarchat konnte damit gut leben, mit all dem, der Kapitalismus bekommt da langsam Probleme mit. Somit versucht das Kapital das beinahe Unmögliche: die Vertreibung des Patriarchats aus dem Paradies (des Kapitals). Das dumme Hirn nützt ihm nicht viel (http://blog.herold-binsack.eu/?p=993), selbst wenn es ein armes ist.
    Das ist vielleicht des Menschen Chance, eine bessere werden wir jedenfalls nicht mehr bekommen.

  201. Im alten Westberlin galt es...
    Im alten Westberlin galt es unter den Studierenden allgemein als Grundtatsache, daß die Alliierten die Namen der Leser revolutionärer Literatur (bzw. was sie dafür hielten) aus öffentlichen Buchbeständen registrierten. Später wurde auch bekannt, daß die Alliierten bis in die 70er Jahre hinein das Telefonnetz überwachten und in großem Umfang Gespräche mitschnitten. Die Überwachung der Telefongespräche zwischen Berlin und Bundesrepublik war wiederum eine Domäne der DDR, in deren Archiven man ja auch eine Vielzahl von Gesprächen der westdeutschen Politikergarde einschließlich Helmut Kohls gefunden hat. Wenn ich mich recht erinnere gab es sogar einmal einen gerichtlichen Beweisantrag auf Offenlegung, dem aber nicht stattgegeben wurde.

  202. Es sind das oben, ganz leise...
    Es sind das oben, ganz leise sei’s noch angemerkt und völlig allgemein, natürlich eher so etwas wie „Aufnahmen bei Anfängern“: „Geschirr, Kies, Wasser und Räder. Und ein stehender See.“ So gesehen.
    .
    Wer’s auch macht (sorry), weiß, wie es geht, sieht es sofort: Was fehlt, ist das Grammophon. Man fährt nicht ohne. Und eher nicht Rad. Sondern mit dem Automobil. Zwecks „comfort“ und so weiter.
    .
    Topdown gedacht und gehandelt, aufgezählt, wenn auch evtl. etwas zu ausführlich: Mitteleuropa, Deutschland, Preußen (durchaus: leider), Der Rhein, Die Kohle, Der Stahl, Die Rüstungsindustie, Der Krieg, Die Deutsche Chemische Industrie. Die IG-Farben.
    .
    Leicht einsichtig, was das alles mit dem Rhein zu tun hatte. Und dem Grammophon und dem Kies: Top down gedacht und erlebt hat das alles für manche, wie bekannt, mit früher führenden und gestaltenden Unternehmern/Familen der DCI zu tun: Die Carl Bosch, Duisberg und ter Meer fuhren Julis vor und wohl auch wieder nach 14-18 mit Automobil, Silber, Porzellan, usw. durchaus an den Rhein, in Auen zu sitzen, zu liegen, zu schwimmenschmusen und zu hören ganz sicher; vielleicht so about 11-16 Uhr.
    .
    .
    Wir also hielten es daher schon immer und lange genauso: Julis an den Rhein. Zum Picknick mit Grammophon. In bewußter Nachfolge. Auch der Genannten. Den Rhein und die Industrie zu bedenken. Irgendwo zwischen Karlsruhe-Maxau und Dormagen findet sich immer ein passendes, nicht neues Plätzchen. Ungefähr genauso wie auf Dons Foto ganz oben. Niedrigwasser und die viel helleren Rheinkiesel in der Sonne. Oder bei Godesberg. Lauschig und verschwiegen. Aber am fließenden Fluß. Ganz entre nous. Tempus fugit.
    .
    Und das Grammophon variert. Manchmal darf – größte Distanz zu eigen – auch Wagner sein. Tristan & Lohengrin. Elsa und Tannäuser. Oder Wartburg & Hallenbrand. Oder man tanzt.
    .
    Und das Gesicht der geliebten Frau in Großaufnahme. In ihren Augen auf dem Grund ein Funkeln wie von Kieseln in den Tiefen eines Bergsees. Und alles ist rein.
    .
    Es gibt recht eigentlich viele Vorzugslagen überall, evtl. derart: Von den genannten Orten den Rhein rechtwinklig zu Stromes Lauf verlassen, bündelt es sich einerseits irgendwo, möglicherweise vielleicht sogar in der Eifel ländlichem Raum.
    .
    Was wir also sagten: Das Grammophon fiel auf.

  203. @BertholdIV: Die Steinerianer...
    @BertholdIV: Die Steinerianer haben die Wiedergeburt – weils so schön war, das Ganze noch mal. Das können die beiden anderen Opershäuser, um im Jargon Filous zu bleiben, nicht bieten. – Jetzt aber ersthaft: ich hatte meine beiden Söhne an einer Waldorfschule und habe erleben müssen, daß viele der Eltern, mit denen man am Anfang sehr gut zusammenarbeiten konnte, plötzlich von der Lehre angekränkelt wurden, zur Freien Christengemeinde konvertierten, und im weiteren Verlauf als Gesprächspartner nicht mehr genießbar waren…keine kritische Distanz mehr. Und die Waldorfpädagogik ist in ähnlicher Weise ein hermetisches System wie die Freie Christengemeinde als Glaubensgemeinschaft.

  204. Ach, es hilft Bücher in...
    Ach, es hilft Bücher in Antiquariaten bei zerstreuten lernenden Studenten welche gerade die Kasse bewachen gegen Cash zu kaufen. Und daheim habe ich schon aus Platzgründen in weiten Bereichen sowohl im Regal als auch im Bücherschrank zweireihige Stellung der Bücher. Wozu lernt mal als Soldat „tarnen und täuschen“?.
    Ich hole mal den Rosé d´Aniou aus dem Kühlschrank, damit ich den Abend in Bonn besser aushalte. Dazu KV 459 mit Brendel.

  205. Was wir als Gesellschaft über...
    Was wir als Gesellschaft über scheinbare und wirkliche, empfundene und ausgedrückte Zauber(berg)orte heute wissen – nicht zu letzt den Anstössen, die MRR immer wieder gegeben hat, ist es geschuldet – ist ja wohl bis auf weiteres gut dokumentiert – und sogar das Grammophon als Möglichkeit kommt vor (als psychologische Möglichkeit natürlich vor allem).
    .
    http://books.google.de/books?id=7ja-4dYGbPkC&pg=PA194&lpg=PA194&dq=zauberberg+grammophon&source=bl&ots=zs7gxqUgl1&sig=GXCPzauWRFIM-HWFrcsgAkHnudg&hl=de&ei=dtlFTNatJsjfsAbytbBg&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=3&ved=0CCUQ6AEwAg#v=onepage&q=zauberberg%20grammophon&f=false
    .

  206. @BertholdIV: Anthroposophen...
    @BertholdIV: Anthroposophen sind keine Christen, sondern esoterische Sektierer der 1910er/1920er. Was ich von Waldorfschülern und von je bei Anthroposophen gearbeitet habenden gehört und gesehen habe, hat meine tiefsitzende Skepsis jedesmal größer werden lassen.
    @muscat/minna: sag ich doch, hier sind die Leute mit den Tassen im Schrank. Nicht daß mans breittritt, nein. Man handelt einfach entsprechend.
    @Filou: So wie von 1984 (man denke an den Überwachungskamerawahn in GB) tauchen auch Elemente aus Fahrenheit 451 in mancher Hinsicht auf (Umstellung von Akten auf Digital, z.B.). Die Gängelungsmöglichkeiten sind aber, da eine andere Technik ins Spiel kommt, doch etwas anders als früher, und der Kampf darum ist nicht ganz geräuschlos (vgl. Vorratsdatenspeicherung, ELENA).

  207. [...] and
    Nothing is very much...

    […] and
    Nothing is very much fun any more.
    And I can feel one of my turns coming on.
    I feel cold as razor blade
    Tight as a tourniquet
    Dry as a funeral drum,
    Run to the bedroom, in the suitcase on the left
    You’ll find my favourite axe
    […] Text Roger Waters/Pink Floyd

  208. Das Gezeter um die...
    Das Gezeter um die Volkszaehlung 1983-87 erscheint mir heute weniger verständlich denn je.
    Und dann immer dieses falsche Überwachungssymbol der Videokamera. Als ob irgendwer so was auswerten könnte.
    .
    Die einzige Überwachung, die wirklich was taugt und wirklich gefährlich ist, ist die durch Nachbarn, Freunde, Bekannte: Die Einblick haben die Situation und fähig sind, nicht Datenmüll zu liefern, sondern genau die Information, die der Überwachende braucht.
    .
    So gesehen hat sich, trotz aller Technik, seit Metternichs Zeiten nix geändert.
    .
    Was für Bücher der Herr General im Regal stehen hat, muß den MAD nicht so interessieren, viel interessanter ist aber, was er über seine Vorgesetzen, den aktuellen VerMin und dessen Projekte denkt.
    .
    Da gibt es doch immer wieder die Situation, dass man als Dienstherr jemanden loswerden will (Vorruhestand) aber dafür braucht man einen Vorwand. Und dafür wiederum Leute, die wissen, wie man eine Intrige anzettelt.
    Ein paar Bände Marx oder Rudi Dutschke im Bücherregal oder auf der Amazon-Einkaufslisten der Zielperson leisten das definitiv nicht.
    Ich würde eher ein paar Journalisten schicken, die denjenigen zu dummen Interviewäußerungen provozieren sollen…

  209. @specialmarke: ja, so wars....
    @specialmarke: ja, so wars. Und die Hauptpost in FfM war auch ein Objekt des Interesses (wird da gebaut?), weil da die Telefonabhöranlagen der CIA waren. Bei Ferngesprächen innerhalb der BRD ging man davon aus, daß diese u.U. abgehört wurden, Ortsgespräche in der badischen Provinz weniger, West-Berlin von allen. Gerüchte über Knacken im Telefon machten die Runde. Allerdings nur unter den Interessierten, den meisten war das schlicht egal und kein Thema. –
    Je, gibts keine andere erträgliche Schule in der Nähe?

  210. @HansMeier: wahrscheinlich...
    @HansMeier: wahrscheinlich haben Sie recht. Der Nahbereich ist immer am gefährlichsten.

  211. hans meier,
    ja, früher war...

    hans meier,
    ja, früher war alles besser.
    .
    da langte es, wenn man einen general loswerden wollte, einen schwulen presssköter für kleine münze als zeugen aufzubieten, der loszuwerdende verkehre in homosexuellen kreisen.
    .
    geht heute nicht mehr, da verkehren heute ganz andere, die schon selber gehen müssen, um sie loszuwerden.

  212. Sie sprechen mir aus dem...
    Sie sprechen mir aus dem Herzen, princeMatecki. Vergessen haben Sie nur neben Tarnen und Taeuschen die wichtige Taetigkeit namens Verpissen. Wer kann, der soll. Wie immer herzlichst, F.

  213. gegen das datensammeln und,...
    gegen das datensammeln und, schlimmer, die verknüpfung der gesammelten daten, hilft wohl nur, möglichst wenig daten zu hinterlassen.
    .
    die andere hoffnung ist, dass irgendwann soviele daten da sind, dass sie die speicher sie nicht alle fassen können.
    .
    bis dahin danke ich den gästen den hausherrn für manchen hinweis und manche anregung.

  214. @auch-einer, gerade in der...
    @auch-einer, gerade in der Tagesschau: einen prominenten Deutschen gesehen, der befriedigt grinste. Hat der Karsai ihm einen Knaben gespendet?

  215. @auch-einer
    .
    Was ich an der...

    @auch-einer
    .
    Was ich an der Geschichte bis heute nicht begriffen habe: War der Wörner nun schwul oder nicht?

  216. specialmarke (19:12), ja, ist...
    specialmarke (19:12), ja, ist komisch. Als naemlich alle drei Waldorfsoehne in der sozialen Versenkung verschwanden (irgendwas mit Medien, Kunst etc), wurde der Her Vater sehr gallig gegenueber allen Menschen. Die Mutter allerdings log, wie ueblich alles schoen und verachtete auch weiterhin die Eltern, deren Kinder rechtschaffene Berufe mit gutem Einkommen ausuebten.
    .
    PS.: Kommt nicht mit Schily oder Dr. Groenemeyer.

  217. @Filou
    20. Juli 2010,...

    @Filou
    20. Juli 2010, 22:19
    Aber, aber mein lieber Filou!
    Der Mann ist vergeben und sicher auch treu, wie man es von jemandem seiner Partei wohl auch zu erwarten hat!

  218. Und Steiner hat nicht...
    Und Steiner hat nicht zufaellig auch eine Farbenlehre verfasst?

  219. @colorcraze, es geht nicht um...
    @colorcraze, es geht nicht um Gaengelung, sondern um Beherrschung. Der Staat ist der natuerliche Gegner des Individuums. Das ist eine Regel mit der man leben kann. Ein chaotischer Staat ist um seine Ordnung bemueht. Je weniger der Buerger diese Ordnung anerkennen will (die Gruende koennen z.B. Soziale sein), um so staerkere Mittel der Repression muss er anwenden.
    Wenn also diese Regierung mit dieser Kanzlerin die Perpetuierung der DDR, also ein Leben zu Lasten der Substanz, fortschreiben will (und sie kann als substantielle Ostdeutsche garnicht anders. Prosperitaet ist auf Grund ihrer Lebenserfahrung ein Fremdbegriff), muss diese Republik im Authoritaeren enden. Dann hammer den Salat.
    Wir sind die Opfer guten Willens und gleichzeitig unschuldiger Dummheit. Lauft weg, Leute! So ihr noch koennt!

  220. Werter Filou,...
    Werter Filou, Grimaldeli,
    …seien sie nicht so gemein; ist doch nichts neues, war schon unter Adenauer
    bei Außenministern üblich und wie sagte der „Alte“…

  221. ...man muß es mit der...
    …man muß es mit der kleinbürgerlichen Moral nicht übertreiben, oder
    stört es weil es jetzt kleinbürgerlich ist?

  222. @HansMeier555: R. Steiner war...
    @HansMeier555: R. Steiner war in Weimar Mitarbeiter der Großen Goetheausgabe und hat die „wissenschaftlichen Schriften“ Goethes editorisch betreut. Später hat er die Goethesche Farbenlehre in seiner eigenen Diktion für die Anthroposophie übernommen:
    * Grün ist der Pflanzenmantel, der die Erde bedeckt. Die Pflanze besitzt nebst ihrem «physischen Leib» einen «Ätherleib», und dieser macht ihr eigentliches Leben aus. Grün ist das tote Bild dessen, was in der Pflanze lebt.
    * Pfirsichblüt hingegen ist die «Farbe des menschlichen Inkarnats», der «menschlichen Hautfarbe». Diese Farbe verdeutlicht das dem Menschen eigentliche, seelische Moment, denn wenn es sich aus dem Gesicht zurückzieht, wird dieses grünlich. Somit, sagt Steiner, dürfen wir Pfirsichblüt als das Bild der Seele — genauer — als das lebendige Bild der Seele betrachten. Steiner unterstreicht, daß hinter dem Pfirsichblüt nicht etwa der Tod steht (wie bei Grün), denn wenn das Pfirsichblütenfarbene verschwindet, verschwindet das Animistische, nicht aber das Lebendige.
    * Weiß bezieht sich nicht auf ein Sein der äußerlichen Welt, sondern auf das Licht und — mittels kosmischer Erfahrung — auf die Sonne. Steiner beobachtet, daß zwischen dem Weiß, das sich als Farbe zeigt und dem Licht eine besondere Beziehung bestehen muß. Das Licht wird nicht auf die selbe Art wahrgenommen wie die Farben. Es ist vielmehr gleichermaßen Bedingung der Wahrnehmbarkeit von Farben und notwendig, um unser Ich zu erreichen: «Es hängt unser Ich, das heißt, unser Geistiges, mit diesem Durchleutetsein zusammen.» «Das Ich ist geistig, es muß sich aber seelisch erleben.» Weiß, oder das Licht, ist somit das seelische Bild des Geistes.
    * Schwarz ist die Finsternis. In der Natur bezieht sich die Erfahrung des Schwarzen auf die Kohle. So wie Weiß von der Art ist, unweigerlich auf Schwarz zu verweisen, so verweist die Kohle auf das Transparente, Durchsichtige. Die Kohle «kann auch hell und durchsichtig sein — dann ist sie allerdings ein Diamant». Malt man schwarz auf weiß, so wird die weisse Oberfläche vom Geist durchdrungen: «Schwarz stellt dar das geistige Bild des Toten».
    .
    Und nun kehren wir wieder in die rationale Weltbetrachtung zurück…

  223. specialmarke, gratuliere: Das...
    specialmarke, gratuliere: Das war gerade der 30.000ste Kommentar bei den Stützen!

  224. @Filou: naja, wir sind das...
    @Filou: naja, wir sind das schon gewöhnt seit den Kohljahren, daß das wirtschaftlich Neue verpennt wird, von Schröder, daß die alten Konzerne gehätschelt werden. Was die Wirtschaft angeht, waren wohl nur Erhardt und Schmidt wirklich am Puls der Zeit, Schröder hat nach langem Nichtstun dann schließlich mit der Agenda 2010 doch noch was geändert. Daß die Wirtschaft unter Merkel den französischen oder DDR-Weg geht, sehe ich eigentlich nicht, sie macht mir eher einen distanzierten Eindruck und mischt sich wenig ein. Das Gefühl von sinkendem Wohlstand und Arbeitslosigkeit begleitet meine (westdeutsche) Generation seit 1980, ist also nichts durch den DDR-Anschluß neu hinzugekommenes. Nein, Perpetuierung der DDR sehe ich nicht am Werk – wie auch, die ist hin. Und davonlaufen nützt eh nichts, weil es kaum wo groß besser ist.

  225. Don, da wäre eine Kiste...
    Don, da wäre eine Kiste Philipponnat für specialmarke schon mal angebracht.

  226. @specialmarke: Gerade wegen...
    @specialmarke: Gerade wegen dieser verschrobenen Farbenlehre ist mir Steiner so zutiefst unsympathisch. Sie widerspricht dermaßen meinem Empfinden, daß ich sie nur ablehnen kann.

  227. Andere warten auf Nr.225......
    Andere warten auf Nr.225…

  228. @Filou
    "Lauft weg, Leute! So...

    @Filou
    „Lauft weg, Leute! So ihr noch koennt!“
    Lieber Filou, die Frag ist nur: Wohin?

  229. An dieser Stelle: Ganz...
    An dieser Stelle: Ganz herzlichen Dank an alle, die sich hier so phänomenal beteiligen!

  230. Und ich find den Rudi trotzdem...
    Und ich find den Rudi trotzdem super.

  231. "specialmarke, gratuliere: Das...
    „specialmarke, gratuliere: Das war gerade der 30.000ste Kommentar bei den Stützen!“ Och je, wie eitel. Nun, Don Alphonso, zählen Sie weiter. (Hahahahahahahah…)

  232. Bester Martin L.Eisenach
    Wer...

    Bester Martin L.Eisenach
    Wer sich hier einträgt, IST eitel, vollkommen richtig gesehen. Aber gehört das nicht zum menschlichen Wesen?

  233. Die Sauregurkenzeit ist da. ...
    Die Sauregurkenzeit ist da.
    http://www.youtube.com/watch?v=F-10i8-mtCw&feature=player_embedded

  234. Herr Eisenach, auch Sie...
    Herr Eisenach, auch Sie sollten mindestens eitel genug sein, Ihrem angenommenen Namen ein wenig Ehre zu machen. Eisenach und die Eisenacher sind mir als bodenständige, gemütliche und gescheite Leute bekannt. Und nun Sie!!

  235. fionn, vom Feinsten! Die...
    fionn, vom Feinsten! Die Gürtelschnalle will ich auch haben!

  236. "Das Gefühl sinkendem...
    „Das Gefühl sinkendem Wohlstand und Arbeitslosigkeit begleitet meine Generation
    seit 1980.“
    colorcraze, und jetzt, jetzt wird alles anders: juuchhee!
    .
    Das haben die Stützen ganz allein geschafft – von wegen der Erfolg hat viele Väter!

  237. (Was war eigentlich nochmal...
    (Was war eigentlich nochmal das Ausgangsthema? ;-))
    Was das Datensammeln angeht, so gehen doch Gerüchte um, dass die amerikanischen Geheimdienste Material vorliegen hatten, dass die Planung der Anschläge vom 11.September enthielt, aber die Info einfach im Datenwust unterging… wenn ich Terrorist wäre würde ich diese automatisierten Auswertungen ja zur Legung falscher Fährten nutzen (zu dem Thema Daten, Überwachung und Sicherheit an dieser Stelle ein Buchtipp
    http://www.feedbooks.com/book/2466).
    Hier kommt ganz einfach das Paradoxon des falsch-positiven zum Tragen (in oben verlinkten Buch mit schönem Beispiel, Seite 106 ab dem letzten Absatz) das sehr schön darlegt weshalb die Massenüberwachung zu „Sicherheitszwecken“ nicht funktionieren kann. Diese Stelle würde ich ja am liebsten immer denjenigen als Pflichtlektüre geben, die davon faseln man müsse im Internet Reset-Buttons und elektronische Ausweispflicht einführen…

  238. „Auf dem Felsen da drüben...
    „Auf dem Felsen da drüben wird der Fotograph stehen“.
    Irgendwie war der Typ mir gegenüber richtig schräg.
    „Und etwas Pülverchen hiervon in ihren Drink,“
    „Vergiss es!“
    „Okay, das macht dann der Barkeeper. Aber ist ne Schöne und so ein bisschen turteln und so. Bist doch fast unwiderstehlich und macht Dir bestimmt Spaß“.
    „Du meinst, ich soll einfach ein paar Liebesszenen, wie im Kino…?“
    „Na für uns.“
    „Vergiss es! Auf Kommando verliebt tun? Also ich nicht!“
    „Dann suche ich mit jemand anders!“
    „Ja, tu das!“

  239. ...und SPON dreht sich gerade...
    …und SPON dreht sich gerade selbst eine Naahse!

  240. @unellen:
    Kommt in diesem Buch...

    @unellen:
    Kommt in diesem Buch Paul Watzlawick wieder zu Ehren: Die Lösung ist das Problem?

  241. @devin08
    Sie glücklicher....

    @devin08
    Sie glücklicher. Unser Pfarrer zu meiner Kindheit war Änhänger der Fokolari (Chiara Lubich). Ich könnte Ihnen Stories erzählen…Zumindest hatten Sie ja anständige Theologie in der Kirche gehört

  242. fionn, thank's, delicious!
    Don...

    fionn, thank’s, delicious!
    Don Alphonso: Gratulation. Schiebt Schirrmacher (sorry, Herr Dr. Schirrmacher) jetzt mehr ‚rüber?

  243. Norbert Bluem wird heute 75...
    Norbert Bluem wird heute 75 Jahre alt und im FAZ Internet auftritt habe ich dazu einen Eintrag zum 30.Geburtstag von Gisele Buendchen gefunden. Was war noch mal das Thema?

  244. BertholdIV
    .
    Fokolare und...

    BertholdIV
    .
    Fokolare und Chiara Lubich.
    Sie sind mir ja wirklich ein Feinschmecker.

  245. BertholdIV
    .
    Fokolare und...

    BertholdIV
    .
    Fokolare und Chiara Lubich.
    Sie sind mir ja wirklich ein Feinschmecker.

  246. BertholdIV
    .
    Fokolare und...

    BertholdIV
    .
    Fokolare und Chiara Lubich.
    Sie sind mir ja wirklich ein Feinschmecker.

  247. @unellen
    Genau das ist es....

    @unellen
    Genau das ist es. Besser als 10.000 abgehörte Telefongespräche ist ein einziger Verräter, der Einblick hat und dem man vertrauen kann.
    .
    Die Überschätzung der Technik als Herrschaftsmittel (Waffen, Produktion, Information, Überwachung) ist Teil unserer politischen Kultur. Am krassesten natürlich in den USA.

  248. @specialmarke
    Bei dem Freund,...

    @specialmarke
    Bei dem Freund, der seine Kinder in die Walldorfschule in Freiburg gegeben hat, gibt es auch katholischen Religionsunterricht….ja ja alles wird im großen magen des einen Opernhauses verdaut.
    Welches Opernhaus bietet denn die schöner Ästhetik. Ich bevorzuge da die entrümpelten Kirchen und gut AT/ET auch die Beerdigung der ganzen Gebeine….
    BTW: @DA: haben Sie den Link mit der Gründung einer Walldorfschule in Ingolstadt bemerkt…

  249. @BertholdIV: Watzlawick wird...
    @BertholdIV: Watzlawick wird zumindest nicht direkt erwäht ;-)
    Das Buch ist eher ein erschreckend realistischer Roman zum Thema „was würde in der amerikanischen Gesellschaft bei einem Terroranschlag auf die Bay Bridge passieren“, erzählt aus der Sicht eines 17-jährigen Computerfreaks, der mit überraschend einfachen Mitteln die verschärfte Überwachung ad absurdum führt (er ist der Held der ganzen Geschichte, natürlich gibts auch entsprechende Action dazu). Nebenbei gibts aber interessante, leicht verständliche Passagen zu Themen wie des Paradox des falsch-positiven, Psychologie von Stadtarchitektur, Verschlüsselungstechniken und der zugehörigen Mathematik und vielem mehr.

  250. @hansmeier555
    deswegen gleich...

    @hansmeier555
    deswegen gleich dreimal? Aber als Kind so etwas erlebt zu haben, hat schon seinen Reiz. Ein anderer Schulkollege ist nach diesem Kindheitserlebnis als Jugendlicher zu den Baptisten übergewechselt….

  251. Drei ist Eins.
    Und es heißt...

    Drei ist Eins.
    Und es heißt „Waldorfschule“. Mit einem ell.

  252. @berthold IV
    Und wann denn...

    @berthold IV
    Und wann denn sonst wenn nicht in der Kindheit.
    .
    Als Erwachsener kann man sich heute ja selber frei raussuchen was man glauben will und was nicht und kann daher eigentlich gar keine echten religiösen Erlebnisse mehr haben.

  253. @HansMeier555
    o.k. ein ell....

    @HansMeier555
    o.k. ein ell. Aber echte religiöse Erlebnisse nur aus Hineingeworfensein in die Umstände. Wir könnten auhc über das filosofishce Scheinproblem des freien Willens sprechen…
    @unellen
    Da habe ich nur das Buch von Simon Sigh gelesen, sehr interessant und tieferer Einstieg hatte ich keine zeit. Außerdem wollte ich schon länger was über Quantenkryptographie lesen… da wäre dann alles zusammen: verschlüsselung, unsicherheit mit einer prise filosofie…

  254. Wie sieht denn ein religieuses...
    Wie sieht denn ein religieuses Erlebnis aus?

  255. leider schon...
    leider schon vorbei:
    http://www.fam.tuwien.ac.at/listsdata/20100414T1929.pdf

  256. Test....
    Test.

  257. Gelungen. Gratuliere....
    Gelungen. Gratuliere.

  258. @DA
    wann kommt der neue...

    @DA
    wann kommt der neue Bloggbeitrag, in diesem ist das ganze Universum schon behandelt, wir müssen das auf einem neuen Pfad durchwandern
    in diesem Sinne:
    http://www.amazon.com/Quantum-Mechanics-Integrals-Richard-Feynman/dp/0070206503

  259. jaja, gleich, ich bin schon im...
    jaja, gleich, ich bin schon im Biergarten und schreibe eine Sommergeschichte, seicht und niveaulos.

  260. Zugabe zum 30 000....
    Zugabe zum 30 000. Blogbeitrag:
    .
    Kosmische Kräfte am Hinterteil
    .
    „…Neben Darré werden Rudolf Heß, Heinrich Himmler, Fritz Todt und Alwin Seifert von Historikern zu den führenden Köpfen des »grünen Flügels« in der NSDAP-Leitung gezählt. Sie schwär­men nicht nur für biologisch-dynamische Landwirtschaft, sondern auch für regenerative Energien, Homöopathie und Heilkräuter. Ihr Einfluss auf Hitler ist erheblich, doch sie müssen mit anderen, mehr technikbegeisterten Nazigrößen um die Gunst des Führers rivalisieren. Der Verbindungsmann zwischen grünen Nazis und Steiner-Anhängern ist Erhard Bartsch, ein Freund von Seifert und Heß. Er ist in der anthroposophischen Bewegung der führende Landwirtschaftsexperte und gibt das Magazin Demeter heraus.
    Die grünen Nazi-Funktionäre betrachten Steiners Lehren nicht als feindliche, sondern als ver­wandte, aber konkurrierende Weltanschauung – und ähnlich sehen es auch manche Anthroposophen. Insbesondere Heß sympathisierte längere Zeit mit der Anthroposophie. Er war jahrelang Hitlers engster Vertrauter. Erst als er sich 1941 nach England absetzt, fallen die Steiner-Anhänger in Ungnade. Waldorfschulen und andere anthroposophische Institutionen werden geschlossen. Doch an der »lebensgesetzlichen Landbauweise« findet der Führer weiterhin Gefallen. Das bleibt auch nach der Absetzung Walther Darrés so (die nichts mit seiner grünen Gesinnung zu tun hat). Die anthroposophische Heil- und Pflegemittelfirma Weleda darf ebenfalls weiter produzieren und erhält sogar Staatsaufträge.
    Es gibt Trennendes, aber auch etliche Verbindungen zwischen den Nationalsozialisten und den Anhängern des biologisch-dynamischen Landbaus. Eine Gemeinsamkeit ist die Betonung des Regionalen, was den nach Autarkie strebenden Nazis gefällt. »Es ist eine Sünde«, sagt Göring 1936 im Berliner Sportpalast, »wenn man immer gerade das kaufen will und das haben will, was im Augenblick eben nicht durch die Natur hervorgebracht wird. Wir halten uns an das in erster Linie, was der deutsche Boden uns schenkt.«
    Himmler lässt 1938 im Konzentrationslager Dachau die größte biologisch-dynamische Heilkräuterplantage Europas anlegen. Die Arbeitsbedingungen dort sind äußerst grausam. Bei keinem anderen Kommando sterben zwischen 1938 und 1940 so viele Häftlinge wie beim Anlegen und Bewirtschaften der Bioäcker. Gartenmeister des Lagers ist der Anthroposoph Franz Lippert, zuvor Obergärtner bei Weleda…“
    .
    Aus: Jungle World 10/2008

  261. Natürlich schreibt man...
    Natürlich schreibt man Walldorfschule mit 2 ell. Wie denn sonst.

  262. @specialmarke
    Jungle World
    Das...

    @specialmarke
    Jungle World
    Das ist eine coole Zeitschrift…. Als ich noch in Wiesbaden arbeitete, wurde die von einigen Kollegen immer rumgereicht…, Ablasshandel in der Unternehmensberatung
    BTW: Unser jüdischer Kinderarzt empfiehlt auch Weleda. man kann alles übertreiben oder?

  263. @specialmarke: Das ist ja...
    @specialmarke: Das ist ja interessant, das wusste ich gar nicht (*notier-auf-die-Liste-der-Argumente-gegen-Homöopathie*)
    @Don: Im Biergarten? Sie Glücklicher… (in meinem Büro sinds grade wieder 31°C)
    @Berthold: wie gesagt, das von mir verlinkte Buch ist in erster Linie ein Roman, keine Wissenschaftsliteratur.

  264. Eigentlich wollte ich über...
    Eigentlich wollte ich über etwas anderes schreiben, aber mir kam da gerade eine andere Idee, eben besagter Biergarten…

  265. specialmarke, ah... sehr...
    specialmarke, ah… sehr schön. Dennoch: Ob wohl die Hipster-Mamis vom Prenzlberg, die mit den für teuer Geld erworbenen Weleda-Produkten Design-Babyärsche auf anthroposophisch korrekte Weise einschmieren, diesen Artikel gelesen haben bzw. lesen werden? Wohl kaum; schauen Sie sich nur mal die Umsatzentwicklung des Unternehmens in den letzten 12 Monaten an.

  266. Biergarten? Habe ich...
    Biergarten? Habe ich Biergarten gelesen? Wie schoen, wie erholsam. Aber kein Weleda-Bier! Das macht so steinerne Fuesse.

  267. ...
    @muscat
    @specialmarke
    @unellen
    im aufbau war mal ein bericht, wie sich die allianz ihre vergangenheit aufarbeiten lies (hat man die lv-verträge dann ausbezahlt?? oder in einen fond einbezahlt). was ist mit der dresdner zur finanzierung von vernichtungslagern?
    der bertelsmannkonzern vor ein paar jahren, und selbst die quandts haben jetzt zu guter letzt noch eine historikerkomission eingesetzt…
    was sagt uns das? die katholiken sind weniger antisemitisch, da in der wahl 1932 weniger für die nsdap gestimmt…..korrelation ist gleich ursache?
    @DA geht es in dem neuen Beitrag um Bier?

  268. @specialmarke
    autark = synonym...

    @specialmarke
    autark = synonym zu subsidiarität und das ist ein prinzip der kath. soziallehre (quadrogessimo anno, oder wo steht das ? plindos zu hilfe).
    dann ist diese mit nähe zur nsdap…. das sind m.e. zu viele analogien und folgepfeile,

  269. @Filou:
    .
    Das da ist ein...

    @Filou:
    .
    Das da ist ein Erweckungserlebnis:
    http://www.heiligenlexikon.de/Fotos/Paulus-Bekehrung1.jpg
    .
    Lieber Don, als furchtlos investigativer Feuilletonist dürfen Sie sich davor nicht drücken: Auch selber ein großes Maß zu bestellen…

  270. HansMeier555, ist mir noch...
    HansMeier555, ist mir noch nicht vorgekommen. Auf dem Weg nach Damaskus lockte mich eine israelische Grenzsoldatin mit der Versprechung von Wein in einen Kibbutz. Nach Klaerung eines Sachverhaltes durfte ich zurueck in mein Karmeldorf.
    (Dem Unchristen bleibt so manches unerlebt)

  271. @BertholdIV, eine...
    @BertholdIV, eine niederlaendische Untersuchung ergab, dass die groessere Anzahl von Denunziationen juedischer Mitbuerger an die Gestapo in protestantischen Regionen vorkamen. Was sagt uns das?
    (Bezieht sich auf NL)

  272. Oh ihr Schrumpfgermanen,...
    Oh ihr Schrumpfgermanen, Schwaben, Bayern und Ostgoten! Von den Ufern der Lippe weissage ich euch Niedergang, Schmach und Zwanziger. Den Mißbrauchern meines hohen Namens wünsche ich für ihre Tiegel und Töpfe ein Gschmäckle und rechte Winkel lebenslang.

  273. Dietmar Hopp, die...
    Dietmar Hopp, die „Walldorfschule“, die Sie meinen, bezieht sich vielleicht auf das Prinzip der „Wallung“. Wagner war davon stark inspiriert, aber insbesondere der Freiluftkult der Jahre um 1900. In der Eurythmie, der steiner-tänzerischen Befreiungslehre, ist das melodische Rudern mit der Armen, die bildhafte Sprache des üppigen Kleiderstoffs in der Drehung, Beugung und Hüpfung des Körpers ein Ausdruck der nach Glück strebenden Seele. Deshalb rege ich auch ein Burka-Pilotprojekt für beide Geschlechter im Goetheanum in Dornach an. Mit einem Burka-Obligatorium könnte sich hier die anthroposophische Bewegungsbefreiungslehre im interreligiösen Kontext bewähren.

  274. Und dazu stifte ich aus Madams...
    Und dazu stifte ich aus Madams oekologisch-biotischer Kernseifenzeit einen Satz Reformkleider. Garantiert chiquelos, farblos, formlos. Die Aura frueherer Monde steckt wahrscheinlich auch noch drin.

  275. @filou
    keine Ahnung. Was sagen...

    @filou
    keine Ahnung. Was sagen uns die besseren Wahlergebnisse für die NSDAP in protestantischen Gegenden. Dass das erste Ghetto dann doch nicht in „Italien“ war (bei der Eisengießerei in Venedig?). Dass die Länder die den Sieg gegen „Nazi-Deutschland“ errungen haben doch entgegen dem Anschein katholisch waren (England, UDSSR…)… Keine Ahnung

  276. muscat 10.41h

    Die...
    muscat 10.41h
    Die Gürtelschnalle – you liked it? How about a bolo too?
    http://www.guertelschnallen.com/shop/boloties.html

  277. @HansMeier555 /21. Juli 2010,...
    @HansMeier555 /21. Juli 2010, 12:58
    Und es heißt „Waldorfschule“. Mit einem ell.
    .
    D’accord, nur, wer ist Waldorf?
    Der rechte oder der linke?
    (Mon dieu, le soleil….! Coup de bambou?)
    http://www.youtube.com/watch?v=lhmjnYKlVnM

  278. @BertholdIV, hm, fuer einen...
    @BertholdIV, hm, fuer einen kleinen Religionskrieg bin ich nicht geruestet. Momentan sowieso nicht. Ein rotfunkelnder Sundowner schimmert im Glase. Sein Feuer waermt meine Vorurteile.

  279. @Grimaldeli, Waldorf ist nicht...
    @Grimaldeli, Waldorf ist nicht Ritz.

  280. zum Thema Weleda.
    Das nächste...

    zum Thema Weleda.
    Das nächste mal beim kinderarzt frage ich warum er als Jude Weleda empfiehlt, werde dann aus der praxis hinausgeworden, lande auf Seite 2 des Standard als pöbelnder rechter Deutscher Gastarbeiter in wien….
    Ist das sinnvoll oder sollte Antisemitismus nicht anders bekämpft werden?

  281. BertholdIV, stimmt auch...
    BertholdIV, stimmt auch wieder; das wäre in etwa genauso sinnvoll wie das Werfen von faulen Eiern (aus Öko-Freilandhaltung, versteht sich).

  282. @Filou/21. Juli 2010,...
    @Filou/21. Juli 2010, 17:44
    Ich habe ueber 1à Jahre mit einer Waldorferin mein Leben geteilt.
    Es war nicht die schlechteste Zeit meines Lebens!
    .
    @Filou
    21. Juli 2010, 17:40
    Bei mir im Glas siehts druebe aus.
    Liegt am Frischen O-Saft. Dazu ein Campari und das mit Veuve Clicquot aufgefuellet.
    Gut fuer den Kreislauf. Wir nennen das „Stress-cocktail“!
    Cheers!

  283. @ HansMeier555/21. Juli 2010,...
    @ HansMeier555/21. Juli 2010, 16:10
    „Lieber Don, als furchtlos investigativer Feuilletonist dürfen Sie sich davor nicht drücken: Auch selber ein großes Maß zu bestellen…“:
    .
    ich fürchte, der don wird sich wie gewohnt masslos halten …
    .
    vielleicht weiss er aber auch, was eine damenmass ist (okay, das macht es nicht besser).

  284. @minna: nun, seither hatten...
    @minna: nun, seither hatten wir Blasen. In D speziell die DDR-Übernahme-Blase (steuersparwütige Zahnärzte kauften Plattenbauten in schrumpfenden Gegenden), dann die Dotcom-Blase (da konnte man schonmal an Antilärm gegen das Dauergeschwätz, es sei alles anders, arbeiten), jetzt die Banken-Blase. Als nächstes vielleicht die Rohstoff- oder Goldblase. Wetten werden noch angenommen. Wetten sind ein erprobtes Mittel, sich zu entreichern, ein Uronkel soll das Haus verwettet haben.
    @unellen: ja, auch der Schuhsohlenbomber war angekündigt – von seinem besorgten Vater, der extra die Botschaft informierte deswegen. Unten weiß man nicht, was oben wichtig ist, und oben kann man nicht handeln, weil man nicht weiß, was von unten ansteht. Oder so. Bei den Flugzeugbombern hätte es aber wahrscheinlich auch nichts genützt, wenn es durchgedrungen wäre, das hätte einfach keiner geglaubt.
    @Rosinante: Ich sehe es geradezu bildlich vor mir. Gebe aber zu bedenken, daß keinesfalls schwarze Burkas verwendet werden dürfen, aus Rücksicht auf die zarten Anthroposophenseelen, sonst fürchten sie sich und schaffens nicht zur Wiedergeburt.
    @BertholdIV: sagen Sie ihm doch einfach, Sie wollen eine andere Marke, diese sei Ihnen unsympathisch. Das sollte als Begründung doch völlig ausreichen.

  285. Kein Alkohol. Ich muss...
    Kein Alkohol. Ich muss schliesslich schreiben und nachher auch noch was anderes tun (mein Tag bräuchte im Moment 40 Stunden).

  286. @Grimaldeli, Madame hat etwas...
    @Grimaldeli, Madame hat etwas aehnliches. Nur mit Sekt. Den Campari hat sie wegrationalisiert. Wir leben auch nicht in Monte. Lechaim!

  287. "grosses mass" ist wohl...
    „grosses mass“ ist wohl pleonastisch.
    .
    Sinn machen würde ja „Walddorf“ mit zwei d.
    .
    Die Waldorschule aber hat ihren Namen von der Zigarettenfabrik Waldorf-Astoria, wo der Rudi zum ersten Mal als Schulleiter auftreten durfte.
    Was ja beweist, dass er mit Himmler, Hitler und anderen militanten Nichtrauchern nix am Hut gehabt haben kann.

  288. @Don
    Verschieben Sie den...

    @Don
    Verschieben Sie den BEitrag auf morgen oder übermorgen und trinken Sie lieber mal ein Bier.

  289. Berthold-IV,
    .
    Wien? Dann...

    Berthold-IV,
    .
    Wien? Dann können Sie ja täglich in der Petrikirche Konzerte hören, sie glücklicher…

  290. Naja, der Bukowski konnte auch...
    Naja, der Bukowski konnte auch schreiben, wenn er total knuelle war. Nicht nur das. Der konnte dabei auch noch huebsche italienische Schauspielerinnen am Dachfenster vernaschen.

  291. Walldorfschule schreibt man...
    Walldorfschule schreibt man mit 3 ell, ihr Superklugis. Außerdem frage ich mich, was so ein Don alles tun zu müssen glaubt, um dem Tag 40 Stunden aufzunötigen. Apfelschorle im Biergarten, a weng Treppenstreichen, am Ende Passanten beschimpfen – dürfte in weniger Zeit zu schaffen sein.

  292. Beitrag schreiben... man wird...
    Beitrag schreiben… man wird das und anderes bald sehen.

  293. @HansMeier555 (16:10):...
    @HansMeier555 (16:10): Erweckungserlebnis bei Steiner (Goetheanum II)

  294. Meines Erachtens ist es unfair...
    Meines Erachtens ist es unfair DA unter Zeitdruck zu setzten. Er hat ein Recht darauf, ein oder zwei Bierchen zu geniessen und gleichzeitig to watch the world go by.

  295. @Filou: Ja, Ja, der B. hätte...
    @Filou: Ja, Ja, der B. hätte um den Steiner auch kein großes Buhei gemacht, sondern den Leuten bloß in den Eurythmiesaal geschissen…

  296. colorcraze,
    BKMerkel hat mein...

    colorcraze,
    BKMerkel hat mein Vertrauen: sie sieht kleine Wunder – ich etwas größere;
    überall wo ich dieser Tage hinkomme treff ich auf Ernüchterung, das ist die
    beste Voraussetzung.

  297. Das hier wäre nur halb so...
    Das hier wäre nur halb so lustig, wenn ich ein Schreibsklave wäre, der das hier tun müsste.

  298. @HansMeier555
    Ich gehe zur...

    @HansMeier555
    Ich gehe zur Messe immer in die Augustinerkirche. Die Predigt ist dort besser (natürlich besser für katholische Ohren, nicht vergleichbar mit einer Exegese eines Lutheraners, aber na ja so ist es) bzw. ich will einfach nicht den Opus Dei Filter in der Lirche einschalten müssen). Wann finden die Konzerte statt?
    @colorcraze
    Aber müsste ich ihn nicht über den Sachverhalt aufklären?
    BTW: jungleworld ist wirklich eine unterhaltsame Zeitung findet sich sogar in der bahnhofsbuchhandlung in Regensburg, wäre nur noch zu toppen durch die in Ingolstadt:
    ceterum censeo: immer noch keine Stellungnahme von DA zum thema Walll(3ell)dorfschule Ingolstadt

  299. Und wer unabhaengig ist und...
    Und wer unabhaengig ist und frei, kann sich dann auch 40 Stunden taeglich schinden, ohne sich dabei versklavt zu fuehlen.

  300. @specialmarke,...und dabei...
    @specialmarke,…und dabei seinen Namen getanzt. (Ok, ganz flauer Witz)

  301. Der Faschismus als...
    Der Faschismus als Sozialmodell ist eine urst katholische Angelegenheit (Italien, Oesterreich, Spanien, Polen, Frankreich (unter dt. Besatzung), etc.) aber der agressive Rassenduenkel, in Kombination mit dem Sauberkeits-, Tuechtigkeits- und Ueberlegenheitswahn eine eher protestantische.
    Der katholische Rassismus ist zufrieden, wenn er seine Ressentiments gemuetlich zelebrieren darf, der protestantische schreit immer gleich nach konkreten Massnahmen.
    Da die deutschen Kulturprotestanten schon um 1900, abgesehen von Militaerparaden, eigentlich keinerlei Religion mehr hatten, hatten sie weniger Hemmnisse, in die NSDAP resp. SS einzutreten.

  302. @Filou: Ich weiß, daß das in...
    @Filou: Ich weiß, daß das in Rudolf-Steiner-Schulen gelegentlich vorkommt. Es war natürlich niemals B., sondern ein Knäblein, das die Toilette nicht mehr gefunden hat. Der symbolische Charakter solcher Handlungen ist auch dem Lehrpersonal klar, schließlich stieß die Eurythmie immer auf einhellige Ablehnung der männlichen Schüler. – Solch eine Tat hat natürlich hohen Unterhaltungswert: man stellt sich die Lehrerin vor, wie sie ausschreitend da reintritt und unelegant auf die Nase fällt…
    .
    Aber keine niederen Gespräche mehr, D. A. steht kurz vor der Koda eines großen Sommerbeitrags. Ohne Alkohol geht das nur mit ganz großem Ernst.

  303. Einen hübschen Kommentar zum...
    Einen hübschen Kommentar zum Thema staatliche Überwachung (siehe die Diskussion weiter oben) hat heute ein Anwalt des Verfassungsschutzes bei der Gerichtsverhandlung über die Observation der Linkspartei gegeben. Ich zitiere die FAZ: „Die Frage des Vorsitzenden Richters, ob in den zwanzig Jahren der Beobachtung die Frage der Verfassungsfeindlichkeit der Partei nicht eindeutig zu beantworten gewesen sei, müsse anders lauten, trug der Anwalt der Behörde vor: Der ursprüngliche Verdacht sei von der Partei in zwanzig Jahren nicht widerlegt worden …“ – Also Herrschaften, ein jeder prüfe sich selbst: Habe ich in den letzten Jahren den Verdacht meiner Verfassungsfeindlichkeit nachweislich widerlegt? Nicht? Na, dann dürfen Sie sich über knackende Telefonleitungen nicht wundern.

  304. @HansMeier555
    Es gibt einen...

    @HansMeier555
    Es gibt einen neuen Blogg von DA. Verschieben wir den Streit, wer die Nazis „reingelassen“ hat – Rom oder Wittenberg?

  305. @BertholdIV: aufklären über...
    @BertholdIV: aufklären über was? Daß es in D Antisemitismus gibt, weiß er selbst, man braucht ihn nicht noch benerven damit.
    @Gianozzo: Ja, allmählich ist dieser ererbte Antikommunismus plus die Trampel rechts einfach ein Anachronismus. Ich meine, wir hatten ja schon Joschka Fischer als Außenminister. Und bei der NPD beschlich einen beim letzten Verbotsversuch das Gefühl, der Verfassungsschutz halte diese Partei quasi mit seinen Zahlungen aufrecht, so wie man sich da um Aussagen wand. Und nun wieder nichts bei den Linken, wie die Jahre zuvor. Man fragt sich wirklich, was die machen, außer Zeitunglesen. Das ist ja in Ordnung, irgendwer muß das ja tun. Aber brauchen sie dafür einen Auftrag, Parteien zu infiltrieren?

  306. Meine Agitation zur...
    Meine Agitation zur Wiederherstellung feudaler Verhaeltnisse ist ja auch nicht verfassungskonform.

  307. Ich bestehe auf meine...
    Ich bestehe auf meine Observierung.
    Ich glaube, wir sind alle nicht ganz verfassungskonform. Wer möchte das auch sein? – konform zur allgemeinen Verfasstheit! Ich bestehe auf meine Observierung, oder hat da jemand Einwände gegen?

  308. @Devin08: Sie beantragen also...
    @Devin08: Sie beantragen also Kulturschutz bzw. Künstlerstatus qua subventioniertem Publikum. Ja, reichen wir Ihnen denn nicht?

  309. "Der Faschismus als...
    „Der Faschismus als Sozialmodell ist eine urst katholische Angelegenheit“
    .
    hans meier spricht da, ganz en passant, ein thema an, mit dem andere ein ganzes wissenschaftliches leben bestreiten könnten.
    .
    ganz kurz und knapp: die auch als modernisierung bezeichnete gesellschaftliche veränderung in richtung zu einer unmittelbar auf den rationalen austausch von gütern und leistungen gerichteten gesellschaft konnte auch fehlschlagen.
    .
    der prostestantismus bot, aufgrund wirtschaftstauglicherer innerer zurichtung seiner subjekte zunächst bessere erfolgsmöglichkeiten als rückständige, auch eher ländliche gebiete, in denen die katholische kirche verwurzelt war.
    .
    das fehlschlagen der moderniserung in diesen gebieten kann den faschismus mussolinischer prägung hervorbringen. die these, dass der faschismus (oder gar der nationalsozialismus) ein katholisches projekt sei, ist eine volte. vielmehr handelt es sich dabei um das bestreben, den katholiszismus durch allerhand wippchen zu verdrängen um andere leute an den trog zu bringen.
    .
    die bezeichnung faschismus für jede form eines autoritäten staatswesens, ausser auf die sowjetunion und ihre vasallen ist der politischen propaganda, nicht dem wunsch nach erkenntnis geschuldet. richtig ist aber, dass eine der wurzeln der övp der ständestaat eines othmar spann und eines engelbert dollfuss sind. bernhard formulirt da noch viel prägnanter, sene äusserungen sind jedoch dem wort geschuldet.

  310. @auch-einer
    Ihre Ansicht ist...

    @auch-einer
    Ihre Ansicht ist m.E. heftig falsch und schon nahe an einer Verbrämung der römisch katholischen Fehlleistungen (n. B. katholisch ist etwas anderes als römisch-katholisch). Es gibt m.E. ein Versagen Roms im Thema Soziales. Die ganzen Enzyklyken „rerum novarum“, „quadrogessimo anno“ bis zu „labor exercens“ sind sehr defensiv, rückwärts gewandt..etc. Der Ständestaat war m.E. durchaus passend zu diesem System, vgl. das Problem mit gewerkschaftlicher organisation. Der Syllabus hat auch in diesen Enzykliken Spuren hinterlassen.
    Ich will die protestantische Leistungsethik nicht zu sehr loben, sie ist aber biblischer und wenigstens ein konstruktiver Beitrag zu ökonomischen Fragen und Problemen.
    Unter JPII hat man dann ja noch ganz andere Leistungen in diesen Gebieten gezeigt…
    N.B. BXVI weicht erstmals vom o.g. ab. Sehr gut die Besprechung seiner Enzyklika in der Wiener zeitung durch Prof. Streissler
    http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3946&Alias=wzo&cob=431248

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