Home
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
Weitersagen Kommentieren (196)
 

Das vergessene Löcherl

07.08.2010, 17:22 Uhr  ·  Manchmal sind es die kleinen Dinge, an denen sich die grossen Konflikte entzünden., die jahrelang unbeachtet und vergessen vor sich hinschwelten, bis sich eben Zunder bietet. Das muss kein Bürgerkrieg sein, oder der Hass der Ethnien aufeinander; es reicht schon eine normale Geschäftsbeziehung, die vorbei geht. Und Raum für schnelle Gewinne in letzter Sekunde lässt.

Von

Sieh nämlich Menschen wie in einer unterirdischen, höhlenartigen Wohnung, die einen gegen das Licht geöffneten Zugang längs der ganzen Höhle hat.
Platon, das Höhlengleichnis

Seit Jahren mühen sich Anlageberater ab, Menschen das Investieren in Immobilien auszureden. So ein  Haus liesse sich nicht einfach verkaufen, man wisse nie, wie sich die Lage entwickle, es bedeute viel Aufwand und Pflege, so ein Haus könnte auch hohe Kosten verursachen, wenn das Dach undicht wird, oder die Heizung einen Schaden hat. Ich kenne kaum eine Berechnung eines Vermögensverwalters, der einem normalen Haus eine gute Rendite bescheinigt. Statt dessen wird gemeinhin geraten, den Ärger irgendwelchen Dummköpfen zu überlassen, die einem ein schönes haus vermieten, und das Ersparte lieber in ihre sehr sicheren und lukrativen Anlagen zu stecken. Von den Kickbacks, die sie dafür erhalten, sagen sie natürlich nichts, denn im Gegensatz zum Makler wehrt man sich in dieser Branche noch gegen Offenlegungen. Aber natürlich haben diese Herren des schnellen Ertrags und der Provisionen in manchen Punkten recht: Häuser bedeuten Arbeit, und vermietete Häuser bedeuten Mehrarbeit für andere.

Bild zu: Das vergessene Löcherl

In anderen Punkten… natürlich ist der Mensch nicht durchgehend rational, aber ein Mieter wird sich trotz aller tollen Anlagen immer irgendwie unterlegen fühlen, wenn er sich mit Hausbesitzern vergleicht. Nehmen wir an, zwei Menschen verdienen nicht ganz schlechte 4000 Euro netto, der eine hat Anlagen und mietet für 1000 Euro, der andere besitzt eine Wohnung: Beim Mieter geht immer zuerst die Miete vom Gehalt weg, beim Wohnungseigentümer bleiben sie erhalten. Hat der Wohnungsbesitzer vielleicht noch eine Wohnung, die er für 500 Euro vermietet, liegt der Unterschied  schon bei 1500 Euro im Monat. Irgendwann lindern die Anlagen vielleicht manchen Schmerz und Neid, aber im Ergebnis versuchen enorm viele Mieter, Hausbesitzer zu werden, Und nur wenige Hausbesitzer verkaufen, um endlich wieder sorgenfrei zu mieten. Nicht nur wegen des angenehmen Gefühls, dass die Rendite monatlich auf die Konten sprudelt. Als Hausbesitzer weiss man auch, wie wenig angenehm es sein kann, im Eigentum anderer Leute zu leben.

Denn kein Mietverhältnis währt ewig, irgendwann kommt der Moment, da die Geschäftsbeziehung unwiderruflich endet, und keine Seite von der anderen noch etwas zu erwarten hat. Jede Freundlichkeit, jede Rücksichtnahme, jede Nachsicht ist nicht mehr monetären Interessen geschuldet; ganz im Gegenteil, kapitalistisch betrachtet geht es nun für beide Seiten darum, den Profit noch schnell zu maximieren. Der Vermieter möchte eine schöne, saubere, am besten besser als neue Wohnung wiederhaben, der Mieter, der in aller Regel den Umzugsaufwand unterschätzt hat, will endlich seine Ruhe und nicht noch einen Monat mieten, um dann in der Wohnung eines anderen zu schuften. Idealerweise bringt er einen Nachmieter, der einfach alles übernimmt und hofft, dereinst auch einen Nachmieter zu finden, was auch dem Vermieter das Liebste ist – kein Ärger, kein Streit, Kontinuität und Rendite, und die Flecke fallen eh keinem auf. Im schlimmsten Fall…

Bild zu: Das vergessene Löcherl

Es ist an dieser Stelle kurz abzuwägen, ob man als Mensch mit Vermieterblut öffentlich darüber reden sollte – eigentlich, so ist die feste Überzeugung, verschweigt man das besser. Denn auf der einen Seite sorgen solche Geschichten natürlich für Verbitterung und Vorsicht bei Mietern, die sich in Misstrauen  offen zeigen. Das kann den Fortgang des Geschäfts natürlich beeinträchtigen. Nur ist dann auf der anderen Seite die Frage, wo die Mieter sonst hin sollen? Irgendwo müssen sie mieten. Dann zahlen sie also weiter, wenngleich auch mit Angst. Oder sie wollen eine Immobilie kaufen. Das treibt den Wert der Häuser nach oben. So oder so: Man gewinnt. Man verliert nur, wenn sie sich einen hässlichen Toskanabunker in die bevorzugte Wanderregion setzen.

Der schlimmste Fall ist nach vielen anderen schlimmen Fällen der letzten Woche – religiös engagierte Zwischenmieter erpressen sich über religiöse Stiftungensvorstände in Wohnungen, deren Mieter gar nicht abtreten wollen, Vermieter vermieten doppelt, Facebook wird zur Spionage nach nicht genehmigten Herrenbesuchen benutzt – in einem nicht ganz so guten Viertel der kleinen, dummen Stadt an der Donau passiert. Dort endeten die Geschäfte durch eine Eigenbedarfskündigung zugunsten des Sohnes der Hausabesitzerfamilie, was für sich gesehen völlig rechtens ist. Die Mieter hingen nicht besonders am Haus und fanden ohne allzu grosse Probleme, wenngleich auch nicht ohne Eile und Hektik, eine neue, nicht schlechtere Bleibe. Dann brachten sie das Haus in Ordnung, sahen durch, ob alles passte, und übergaben die Schlüssel. Und hatten wohl, möglicherweise, irgendwo ein Löcherl in der Wand übersehen.

Bild zu: Das vergessene Löcherl

Nun ist das eine Standardsituation des Mietrechts, die eine der Wurzeln der Arbeitsüberlastung deutscher Gerichte darstellt. Mieter sagen dann meist, die durchgefaulten Decken hätten nichts mit ihrer übergelaufenen Waschmaschine zu tun, und Vermieter möchten für einen Fleck am Küchenboden am liebsten neu fliessen lassen. Es ist das kleine Beirut des deutschen, bürgerlichen Klassenkampfes, bei dem bis zum letzten Cent gestritten wird. Nur wurde diesmal nicht nur die Hälfte der Kaution wegen des Löcherls einbehalten – das Löcherl wurde auch entfernt. Mit allem, was sonst im Haus war. Denn das Haus wurde so umgebaut, entkernt, verändert und erweitert, dass es vollumfänglich den Renditehoffnungen dieser aufstrebenden Wirtschaftsregion ohne Sprayer, Arbeitslose und andere Berliner Internetfeunde entgegen kam. Hätte die Mieterin anstelle des Löcherl Opas Sammlung von Tretminen aus dem 2, Weltkrieg im Haus vergessen, hätte es für die verbliebene Bausubstanz auch keinen Unterschied gemacht.

Der Umbau jedoch geschah, ohne dass man den Mietern Zutritt noch gestattet hätte, um zu beweisen, dass das Löcherl mitsamt den Hausinnereien verschwunden war. Es folgten hektische Gespräche, Anwälte wurden ob des Löcherls bemüht, Indiskretionen machten die Runde, Informationen über den Fortschritt am Bau wurden erschlichen, und überhaupt war das kleine Löcherl eine Riesengaudi im grossen Sommerloch, das hier dieses Jahr mit unterdurchschnittlich wenigen Scheidungen ohnehin übergross war. Am Ende sprach das Gericht, und es meinte, dass man für ein Löcherl, das man mitsamt Hausinnereien ohnehin entfernen werde, nicht anderen Leuten die halbe Kaution abknöpfen kann. So aber kann es dem Mieter allein ergehen, denn, und das kann ich als Mensch mit Vermieterblut seit Generationen hier deutlich sagen: So, wie sich für jede Antiquität in einem alten Haus immer ein Fleckerl findet, findet sich beim Mieterwechsel auch ein Löcherl. Das, aber auch das sei hier vermerkt, dem neuen Mieter meist erst auffällt, wenn er schon eine Weile darin wohnt. Ausserdem, was bringen einem schon ein paar Euro Kaution, wenn man Gegenstand der altstädtischen Belustigung ist. Also gipst man schnell selbst drüber, im Wandschrank ist genug Farbe, und es ist besser so, als Angst zu haben vor dem nächsten Wirtschaftscrash, oder dem Besuch der Staatsanwaltschaft bei einem Anlageberater. Hatten wir hier dieses Jahr noch nicht. Es wird Zeit.

Bild zu: Das vergessene Löcherl

Ohnehin, der Sommer geht und der November ist schon da, es schwillt die Donau und leckt an den schönen, aber zu tief angelegten Uferwegen, und allgemein fürchtet man sich, flussauf, flussab, gerade wieder mehr vor dem Hochwasser, denn vor dem Raubmieter. Irgendetwas bedroht immer den Besitz, solange man ihn hat, und manchmal wüsste ich, wenn ich Türen streiche und Böden wische, nur zu gerne, was einem dieser Ruach, wie man in Bayern sagt, letztlich bringt. Nichts, vermutlich.

 
  Weitersagen Kommentieren Empfehlen Drucken
 

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Lesermeinungen zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 6000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung der Lesermeinung weisen wir am Beitrag den Klarnamen des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Lesermeinungen von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Lesermeinungen zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Weitere Artikel

Datenschutzerklärung

Allgemeine Nutzungsbedingungen von FAZ.NET und seinen Teilbereichen

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Lesermeinungen automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden
Lesermeinungen zu diesem Artikel (196)
Sortieren nach
0 Foersterliesel 07.08.2010, 17:34 Uhr

verehrter Don, die...

verehrter Don, die Immobiliengeschichten interessieren mich mehr als die (elektronischen) Liebesgeschichten; miese Häuser in mieser Gegend mit dementsprechender, schnell wechselnder Mieterschaft bringen bessere Rendite. Diese Mieter bekommen nix in besseren Gegenden, müssen aber in den schlechten "für nix" genausoviel zahlen.

0 Der perfekte Moment 07.08.2010, 17:56 Uhr

Ich hatte ein Fax vom...

Ich hatte ein Fax vom Straßenverkehrsamt bekommen. Auf meine Anfrage. Dann habe ich hinterhertelefoniert. Er wollte mir das noch per Post schicken. "Sparen Sie sich die Briefmarke!"

Mietrecht ist wirklich das...

Mietrecht ist wirklich das Allerletzte; dicht gefolgt vom WEG. Schon allein deswegen: Haus kaufen, selber drin wohnen, Feierabend. . Als ich die Überschrift las, dachte ich zuerst, Sie würden jetzt so eine Art Golf-Blog machen.

0 donna laura 07.08.2010, 18:23 Uhr

lieber Don Alphonso, aus...

lieber Don Alphonso, aus welchen gehäus entstammen ihre daguerreotypien? http://www.youtube.com/watch?v=5KwZL4gC56c&feature=related

Der "Ruach" privat geregelt...

Der "Ruach" privat geregelt ist durchaus ehrenhaft! Hausverwaltungen fehlt da meist etwas...

"Umzugsaufwand überschätzt"....

"Umzugsaufwand überschätzt". Meinten Sie nicht eher "unterschätzt"?

0 Da Jagerloisl 07.08.2010, 19:23 Uhr

Die vorbeiwandelnden Passanten...

Die vorbeiwandelnden Passanten vor dem Höhleneingang, die die Schattenprojektion an der Höhlenwand abbilden, ahnen ja nicht was für Dramen in so manchem/er Miets(-kaserne)haus trist sich verbirgt. Das ist halt die wahre Offenbarung, die Kernschmelze schlechthinig, wenns beim Löcherl offenhalten vice versa verschmiern um an Dirdari gehen tut. Der Supergau tut sich auf. Eine Rendite muss sein, mir samma koa Caritas net.... Dann mutiert das bürgerlich-zivle, bürgerlicher Bonhommie zugetane,stille Wesen zum anarcho-kapitalistischen fauchenden, knurrenden Raubtier in extremis. Dagen in des Mieters Hirnkastl, der wiederum sich kühl an den Mieterbund wendet oder sich ansonsten gemessenen Schrittes vom Acker macht, aprés nous la deluge, verschwindibus. Jeder Vermieter sei sein eigener, kompetenter Hausverwalter, da feit se nix. http://www.youtube.com/watch?v=Odztdbx1O0E

Ich stimme muscat 19.16h zu. ...

Ich stimme muscat 19.16h zu. Doch zunehmend in GB verursachen die sog. "neighbours from hell" Unmut resp. Unordung. Die einzige Lösung ist ein sog. ASBO (Anti-Social Behaviour Order) und die Polizei müssen für die Einhaltung sorgen. Ich mag lieber "moveables", Aktien (ein Kauf resp. Verkauf erfolgt innerhalb Sekunden), Bar i.e. Cash that you can carry :-). Erst nach ein paar Monaten habe ich heute wieder die Financial Times (London) durchgeblattert - die Immobilienpreise in der Beilage "House & Home" sind massiv gepurzelt. Das bedeutet "negative equity"...ein Desaster.

0 BertholdIV 07.08.2010, 19:56 Uhr

@DA ich war mal Mitte der 80er...

@DA ich war mal Mitte der 80er - also bevor man das Asylrecht adaptierte und man die Republikaner noch brauchte um den Volkszorn zu kanalisieren - in den Asyllagern in der mittleren Oberpfalz - Burg Wernberg mittlerweile ein zwei Sterne Restaurant - das waren bleibende Eindrücke wie Wohnungen aussehen können, leider kein fotohandy dabei damals. Zum Mietrecht: http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?tabID=3946&alias=wzo&lexikon=W&letter=W&cob=5353 leider ist es nicht auf youtube zugänglich das lied

Solche Fensterbilder könnte...

Solche Fensterbilder könnte ich gerade auch liefern. Und überlege, die herzurichten, weil die neu angebotenen nicht sehr schön sind.

0 Foersterliesel 07.08.2010, 20:01 Uhr

die Hausverwaltung versucht...

die Hausverwaltung versucht natürlich sowohl vom Mieter als auch vom Besitzer möglichst viel zu kassieren (es gibt eine Menge Konfliktstoff zwischen Immobilienbesitzern und Hausverwaltungen: z.B. die Hausverwaltung schaut weg wenn große Wohnungen mit billigen alten Verträgen vom Mieter gewinnbringend und illegal untervermietet werden, wenn dieser Mieter der Hausverwaltung ein anderes Objekt - dessen Kauf er durch die illegale Untervermietung finanzieren konnte - zur Verwaltung überläßt...)

@ muscat 19.16h Re Golf-Blog....

@ muscat 19.16h Re Golf-Blog. Pop-Up Golf ist da!! What next?? www.golfmountain.ch

0 Foersterliesel 07.08.2010, 20:26 Uhr

lieber BertholdIV, schöner...

lieber BertholdIV, schöner link! - Am Mietgesetz wird ja immer wieder novelliert: die befristeten Verträge, die Phantasiezuschläge zu den Richtwertmieten (z.B: für Parkblick, Lage im weniger dicht verbauten Gebiet - dabei geht dann der Blick auf eine Riesenkreuzung und das Haus steht an einem Drogen-hotspot) und die Subvention miesen Wohnraums durch öffentliches Geld: denn die hohen Mieten im schäbigen Altbau werden durch Mietbeihilfen für die Mieter (weil die hohen Mieten für die sonst unbezahlbar wären) subventioniert...

0 BertholdIV 07.08.2010, 20:54 Uhr

@foersterliesl Danke. Ich habe...

@foersterliesl Danke. Ich habe die CD zwei Ehemännern zur Hochzeit geschenkt in Sachsen. Die konnten den Text leider nicht verstehen - welch ein Jammer. ich bin erstaunt wie verbreitet die kenntnisse dieser Texte - z.b. Krüppellied oder dieses vom Hausherrn in Wien ist - generationenübergreifend.

0 X--Chromosom 07.08.2010, 21:44 Uhr

Berthold der Vierte, ich liebe...

Berthold der Vierte, ich liebe Andre Heller - schon wegen seines Bekenntnisses: "Ich schwöre, ich habe nie mit der Meute gekläfft"! Qualtinger war auch ein Original und Ihr erhaltet keinen Klick mehr von mir! PS: In meiner Bibliothek steht neben Enneagramm, Bestechen-aber richtig und einer Menge Ganghofer und Thoma nun auch noch : " So wehre ich mich gegen Manipulation!

0 BertholdIV 07.08.2010, 22:11 Uhr

@DA nicht dass die Ironie in...

@DA nicht dass die Ironie in meinem Eintrag untergeht. DA: Wie war das damals in der Nähe der "Staatspartei"? Da konnte man doch mit minimalen Aufwand - die Asylbewerber konnten sich ja nicht beschweren - maximales Geld verdienen . In der Wohnung die sie fotographiert haben, hätte es für locker 10 Asylbewerber gereicht. BTW: Ähnlich heftig war es damals in einer Schule in Nittenau. Das war Anschauungsunterricht fürs Leben. Wie erreiche ich maximalen Aufruhr in mittelkleinen Städten durch geschickte Verteilung der Asylbewerber und "Haltung" dieser in "nicht ganz optimalen" Wohnverhältnissen. Irgendwie doof mit jedem Ihrer Beiträge lassen sich unschöne Geschichten aus den 80-ern in Bayern verbinden und dabei ist doch jetzt alles so angenehm dort - noch eine Prise Erinnerung an die WAA-Zeit?

0 donalphonso 07.08.2010, 22:23 Uhr

Die Gentrifizierung der...

Die Gentrifizierung der Altstadt geht hier schon recht weit zurück, und die Asylbewerber hat man vor der Stadt untergebracht, ähnlich wie in München, wo es im Norden ein paar Baracken gab.

0 donalphonso 07.08.2010, 22:25 Uhr

Ansonsten bitte ich mir die...

Ansonsten bitte ich mir die lahmen Reaktionen und das späte freischalten nachzusehen.
.

.
Ich war radeln.
.
Und es stimmt natürlich: Es muss heissen "unterschätzt". Danke!

0 VEB Druckhaus 07.08.2010, 23:01 Uhr

"Vergiss alles, was Du gelernt...

"Vergiss alles, was Du gelernt hast" (Ich liebe Menschen, die mit diesem Satz beginnen) "Mit Immoblien läßt sich kein Geld mehr verdienen, hm Supermärkte 4% Rendite, sonst vergiss es!". Ich war grade als Student auf Wohnungssuche, mein Gegenüber war Makler. Die Jahre ab 1989 sollten ihn Lügen strafen, aber sonst....

0 wessinger 08.08.2010, 03:40 Uhr

Sehr schönes Bild, vermutlich...

Sehr schönes Bild, vermutlich vom auf der Wiese liegen ins Bild gekomen und aufgenommen...

Eine ungemuetliche Geschichte....

Eine ungemuetliche Geschichte. Fuer einen, der seit dem Verlassen des Elternhauses nur noch drei mal umziehen musste (die Lebensumstaende waren nun mal guenstig), bleiben zwei Erinnerungen: eine "renovierte" Altbauwohnung vom Anfang des 20ten Jhdt., deren neue Fenster zogen wie Hechtsuppe, mit zu kleinen Heizkoerpern an der falschen Stelle, mit einer Klingel fuer zwei Parteien (eine davon fuer ein tuerkisches Ehepaar, das Besuche zu seltsamen Zeiten bekam), sowie einem kombinierten Heizung/ Warmwasser-Geysir, der enormen Vebrauch zeitigte. Die Gespraeche mit dem Vermieter verliefen stets freundlich und fruchtlos. Bei der naechsten Behausung kam der Vermieter auf die wunderbare Idee, staatliche Subventionen fuer Waermeisolierung in kleine Polysterol-Kuegelchen der Firma Shell zu investieren. Es wurden die Kuegelchen in Hohlraeume gepresst, neue Fenster eingebaut und-wer haette es gedacht-Kaeltebruecken fuer grandiose Schimmelkulturen geschaffen. Die Gespraeche mit dem Vermieter verliefen stets freundlich und fruchtlos. Dann entschloss man sich, das eigene Haus im Zentrum selbst zu bewohnen, dort wo man wegen der asozialen Zustaende niemals hin wollte. Drei Mieter hatte man in der Zeit erlebt. Die Renovierung des Hauses kam beinahe, aber wirklich nur beinahe, einem Neubau gleich. Die Gespraeche mit dem letzten Mieter verliefen erwartbar freundlich und fruchtlos. . Was man auch macht, der Aerger bleibt. Langsam entwickelt man grosse Sympathien fuer Nero, der, so erzaehlte man mir, ein grosses, heruntergekommenes Viertel Roms in Brand stecken liess um etwas Neues zu schaffen. Die Anschaffung einer Lyra wird bei uns diskutiert. . Wieso bin ich gegen meine Gewohnheit so frueh wach? Ach ja, es gab wieder mal zwei heftige Explosionen in der Nachbarschaft. Nichts weiter. Ganz normal fuer ein Dorf voller imbeziler Inzuchtbetreiber. Die meisten Leute hier haben sechs Finger an einer Hand. Aber sonst sind sie nett und haben wenigstens keinen Kropf.

Die Ungerechtigkeiten lauern...

Die Ungerechtigkeiten lauern wirklich überall. http://www.uli-wirth.de/blog/?p=847 Schönen Sonntag noch!

0 Reiterjunge 08.08.2010, 06:25 Uhr

Mit meinen Mietern hatte ich...

Mit meinen Mietern hatte ich bisher immer ein gutes Einvernehmen, auch beim Wechsel der Bewohner.. Ich stehe im Ruf ein "freundlicher Vermieter" zu sein. Vielleicht gelingt es mir nicht immer den letzten Cent aus den Leuten herauszupressen; dafür habe ich in der Regel sehr wenig Leerstand zu beklagen. Sehr viel anstrengender empfinde ich den Umgang mit den Miteigentümern der Eigentumswohnanlage, in die ich damals jung und dumm investiert habe.

Die Radnabe vor dem...

Die Radnabe vor dem Sonnenuntergang finde ich sehr schick. Mieter/Vermieter Geschichten haben wir nur ein Jahr genossen. Kaufen war die bessere Entscheidung, würde ich heute sofort wieder tun.

Nur allzu gerne wird beim...

Nur allzu gerne wird beim Immobilienkauf auf Grundlage emotionaler Eingebungen entschieden. Standards sind hier: Zinsen sei besser als Miete zahlen. Moralisch muß das jeder für sich entscheiden, ob man den stets aufrichtigen und ehrlichen Bankern den Status finanziert oder einem Löcherlabkassierer die Kohle überweist. Besser grundsätzlich ist, man hat Bares. So sind die Zinshaie außen vor. Unbedingt empfehlenswert: http://www.faz.net/s/RubD0AD9A6D94EE4658B9DDDAEB8EE726B0/Doc~EB5DDD5085599449ABECA3B6AA0A0D798~ATpl~Ecommon~Scontent.html http://www.faz.net/s/RubD0AD9A6D94EE4658B9DDDAEB8EE726B0/Doc~EB5DDD5085599449ABECA3B6AA0A0D798~ATpl~Ecommon~Scontent.html Der Finanzanalytiker aus Reutlingen beleuchtet schonungslos und vor allem emotionslos alle Facetten der Geldanlage. Insbesondere bei der Eigenutzung und Anlage als Alterssitz - im Alter will man keine Miete zahlen - treten ernüchternde Erkenntnisse zutage.

0 donalphonso 08.08.2010, 07:29 Uhr

nico, genau dieser Herr ist so...

nico, genau dieser Herr ist so einer, bei denen ich wirklich nicht verstehe, wieso einem derartig durchsichtigen Immobilienfeind das Terrain überlassen wird. Gewisse Aspekte blendet er vollkommen aus, wie so ziemlich alle in diesem Bereich. Mich schüttewlt es jedesmal, wenn ich sowas lese. Als hätten andere Anlagen in den letzten Jahren so tolle Renditen gebracht, als wären sie sicher gewesen.

Geehrter Don, genau diese...

Geehrter Don, genau diese anderen Anlagen hinterfragt er ebenso, meine ich. Ich verfolge diese Beiträge seit Jahren in der Druck-FAZ, kann aber keine übertriebene Parteilichkeit feststellen. Bei selbst genutzten und auch vermieteten Immobilien sind Renditen ein zweischneidiges Schwert, denn hier wird der Eigenanteil an Arbeit oft unterbewertet. Wenn man in eine Immobilienanlage investiert, muß man im Grunde in vielen Berufen wie Architektur, Betriebswirtschaft, Handwerk, Finanzwirtschaft, Mietrecht, fachverständig sein. Und das sind wohl die wenigsten. Der Erfolg hängt eben an vielen Faktoren.

0 donalphonso 08.08.2010, 08:09 Uhr

Ach, Eigenarbeit... das ist...

Ach, Eigenarbeit... das ist diese typisch deutsche Haltung zur Arbeit, einerseits totgal leistungsgeil, andererseits völlig negativ vorbelastet, weil Arbeit etwas zwanghaftes ist. Arbeit am eigenen Haus ist etwas ganz anderes. Etwas, das "finanzanalytisch" nicht zu verstehen ist.

Nun, Don, da bin ich mit...

Nun, Don, da bin ich mit Ihnen, finanzanalytisch ist das nicht zu verstehen, den Garten zu pflegen oder mal zu streichen, den Freund zu bitten - er ist ja Tischler -, die Tür zu restaurieren. Man kann sich auch einem steten workout hingeben und so mit dem Hause verwachsen. Bei Wohnungen und dem Streit in der Gemeinschaft sieht das Identifizieren ungleich negativer aus. Und vermietet der Nachbar die Wohnung umtriebiger Gesellschaft, so kann Eigentum schon auch zur Last werden. Und es geht ja auch, wie Sie schreiben, um Anlagen und die Folgen daraus. Sehen Sie, es gibt hier unheimlich viele Bootsbesitzer, die nur noch zum Schiff fahren, um dort Kaffee zu trinken, die Liegegebühren zu entrichten, es winterfest zu machen.......Man kann auch leihen und danach einfach abgeben. Besitzdenken nimmt viel Zeit in Anspruch, die man auch andernortes investieren kann. Die Freiheit hört beim zweiten Paar Schuhe auf, hat mir mal jemand gesagt. Für nicht so Seßhafte die idealere Form, meine ich.

0 X--Chromosom 08.08.2010, 08:56 Uhr

Wie schön Don, ich sehe...

Wie schön Don, ich sehe gerade, jetzt sind Sie wieder ganz entre nous wenngleich auch ganz entre demi Deutschland. Aber langsam bringeln Sie mich ins Grübeln - vielleicht ist die Gesamtschule doch nicht so schlecht wie Ihr Ruf! Wo bleibts Niveau?

Es ist wie bei allem im Leben....

Es ist wie bei allem im Leben. Glück gehört dazu. Wenn man die richtigen Partner hat, a bisserl Glück dazu, dann ist die selbst genutzte Eigenheim-Immobilie durchaus möglich, genau wie beim anmieten einer Wohnung. Ein paar Grundsätze gelten wohl für beide Formen des wohnen´s. Eigenheim/Miete: - Nette und ruhige Nachbarn, die nicht jeden Abend "Trallafitti" machen. - Keine asozialen Verhaltensweisen der Nachbarschaft (also ... Flasche Bier aus dem Fenster werfen, etc.). Eigenheim: - Korrekte und durchhaltbare Finanzierung (dauert ja meist 30 Jahre). - Glück bei der Zinssatzbindung (Hellsehen ist da oft schwierig). - Keine Arbeitslosigkeit, denn dann dürfte es eng werden (habe mal vor kurzem gelesen, dass es d.J. bereits schon 20.000 Zwangsversteigerungen gab). - Immobilie bedeutet auch wenig mobil zu sein. (Hatte mal zwei Jahre in Spanien gelebt und gearbeitet. Bei einer Mietwohnung wird einfach gekündigt und gut ist). Miete: - Korrekter Mietvertrag und keine ständig steigende - jährliche - Mieterhöhung. - Netter Vermieter, der in Problemfällen auch ansprechbar ist, bzw. handelt und Probleme löst. - Korrekte Abrechnung der Nebenkosten. - Schnelle Auflösung des Vertrages, wenn nötig. - Gefahr, da der Vermieter ja auch kündigen kann. Ich denke mal, dass solche Überlegungen von jedem selbst entschieden werden müssen. Nur weil es gerade "in" ist, würde ich niemanden zum Kauf oder Bau einer Immobilie raten. Das muss dann schon wirklich alles passen und sich rechnen lassen. Viele Grüße Tom2010

0 perfekt!57 08.08.2010, 10:12 Uhr

Wir hätten schon fast was...

Wir hätten schon fast was überlesen, übersehen. Im Blog, im Link zumal. . Die ganz wichtige Abschreckungswirkung, die von falschen und dummen Vorbildern ausgeht. Gut, dass Don sie öffentlich macht und brandmarkt: . " “I took on the biggest bank in the world and brought them down, and I took on the biggest government in the world and exposed their corruption, and I’m being rewarded with jail,” he said, squinting his deep blue eyes. Still, he added, “I would do it again.”" . So schreckliche, unbelehrbare Dummköpfe kann und wird es in Mitteleuropa eben nicht geben. . Mal was anderes: . Zu Teilen hatten wir Nachgeborenen noch nie verstanden, wie man, das Beispiel Marcel Reich-Ranickis vor Augen, nicht ganz praktisch (anteilig) eben auch in die MRR-Nachfolge (es gibt so viele Nachfolgen, die postmodern jeden Tag neu konzertiert sein wollen) eingetreten sein konnte. Eben nur ohne dessen Pflichten: Nicht in eine Redaktion zu müssen, nicht öffentlich übers Gelesene (und bei Bären von geringen Verstand möglicherweise am Ende bloß Halb-Verstandene) schreiben zu müssen, nicht ins Fernsehen zu sollen zu Frau Löffler "und Herrn Durchschnitt", etc. etc. . . Einfach nur so leben wie der: Eben - nach Maßgabe eigene Wollens und Mögens - als nicht-öffentlicher Homme de Lettre. (Soweit so etwas "trotz des Lebens" gelingen kann) - Sich jeden Tag darüber freuend, dass alle öffentlichen Entwicklungsmöglichkeiten zum Glück schon durch Ältere erschöpfend besetzt. Das Beste aller Leben führend. Und sehr wohl ganz ohne Lohnausgleich. Ein schuldenfreis Haus, eine tasse Tee, die gute Bücherwand und kein Telefon machten viele immerhin schon sehr zufrieden. (Und die eigenen Kinder noch dazu) . Und Lord Weidenfeld lebte in London wohl auch nicht viel anders. Immer wieder verwunderlich nur, dass auch weiterhin so viel mehr Leute am Gelde Interesse haben, als am Wort. . Die MRR-Nachfolge also, "denn es führt kein anderer Weg nach Belesenheit". Noch nie und nie nicht. Wie eben die Anti-Landvögte der Literatur- und Schauspielfraktion wohl sicher ewig zu wissen glauben - und sind bestimmt auch hierin im Irrtum! . Lesen! nur erwirbt die Kenntnis über Geschichte und gestern, nicht wahr? (Lemminge aber sollen unbedingt unbelesen sein und bleiben: "Jeder Schritt ist neu!" Und es werden ja täglich mehr Lemminge gebraucht.) . . Und über "Hermetik" (im psychologischen Sinn) könnte man reden. Warum nur ganz Duisburg samt Volk und Regierung auf einmal "so hermetisch wirkt" . Der Tunnel, die Massen, der Veranstalter, der Oberbürgermeister, die Polizei nebst Polizeigewerkschaft, die CDU, die NRW-Politik, der "Hilfe-Bund": Sie allesamt wirken wie ge/befangen in einer (anscheinend völlig unreflektierten) Hermetik. Umgeben von Kreisen des/der (kollektiven?) Ichs. Fast kein Außenkontakt mehr sicht-, fühlbar. (Wahrscheinlich jedenfalls auch von den Tegernsee-en aus.) . . Und Reiseempfehlungen gibt es ja zur zeit im Dutzend billiger. Heute zum Beispiel Sizilien. Sizilien ja immer mal wieder so wichtig für den Norditalien-Reisenden. "Zwecks antipodischer Gesamtheit" sozusagen: . Wie allgemein gesagt wird, ändert sich ja Italien von Nord nach Süd, nimmt ab, nimmt zu, je nach dem: Über Mailand, Florenz, Rom, Neapel geht es über Messina bis nach Palermo. Und für Unbedarfte heißt: geht es hinab, wird es wilder. Wobei Sizilien für den Ungereisten meist unüberlegte Homogenität darstellt. Gefühlt und unerfahren jedenfalls. Dabei ist es auch dort so, wie weiter nördlich: Je weiter weg man vom Norden kommt (selbst wenn dies dort unten dann geographisch um die kurve nach Westen heißt), desto stärker die Zunahme der Abnahme. Daher ... Neapel, Messina, Palermo. Und damit noch nicht Schluss: Der westlichste Weste Siziliens, größte Entfernung zu Meran und Bozen banaler Weise, das ist Trapani. . Daher auch empfehlen wir geneigten Reisenden mit Ausstattung und Ausstattung zu Möglichkeiten mit irgeneiner Ryanair oder so ganz gezielt und gesucht direkt und gegensätzlich nach Trapini-Birgi (ab Karlsruhe-Baden oder Münche-Memmingen oder...) zu fliegen, dort, wie ein Jet-Pilot des Kalten Krieges von Westen kommend, zu landen, so man dort noch nicht hatte/war. . Dort, wie ein Jet-Pilot des Kalten Krieges von Westen kommend, zu landen, evtl. nachmittags, die Sonne im Rücken. Und der Flieger fliegt im Anflug einen Bogen, so dass man - den Anblick gespeichert habend, auch im Verkehrsflieger den Blick meist überwiegend seitlich, ganz die Übersichtsaussicht eines Jet-Piloten nach vorne und überall voraus aus sich selbst reproduziert für den Moment. . Und Trapani hat was. Ist Erfahrung: Fast ganz wie die Landung auf dem Müllplaneten. Ganz "italienisch Bulgarien". Man bereite sich vor, sei gefasst. Größere Entfernung auch "von Bozen, Berlusconi und Brüssel" kann man sich kaum vorstellen. Und von D keine 2 Stunden. 3-4 Tage von dort aus auf Sizilien reichen dem geneigten Seher und Reisenden: Es handelt sich ja um Hinzufügen. . Z. B. Europcar in Birgi-Airport vermietet zuverlässig PKW. Und was man evtl. weiter mal wieder anschaut, weiß man ja; Palermo und Ätna, Agrigent und den welligen Süden, welcher Roms Kornkammer war, auch heute von fleißigen Händen ein blühender Garten. Und die Villa del Casale (man meint u. u. Sigfried und Roy hätten schon vor 1700 Jahren schon mal gelebt, so sieht es da aus.) Die Villa, das Landgut eines Tierimporteurs für wilde Tiere und wirklich wilde Tiere en gros u. u. aus Afrika (für den Circus). Wohlstand, wie fast offensichtlich nur mit einem quasi Monopol zu erreichen. "Leistung durch Leidenschaft". Oder so. Und die erste Darstellung des Bikinis gibt es da, wie bekannt, zu sehen. Lebensgroßes Fußbodenmosaik im Sqash-Raum. . " 1997 erklärte die UNESCO die Villa Romana del Casale zum Weltkulturerbe mit der Begründung, ... dass die Villa del Casale bei Piazza Armerina das hervorragendste Beispiel einer römischen Luxusvilla ist, das bildlich die vorherrschende soziale und ökonomische Struktur ihrer Zeit veranschaulicht. Die Mosaiken, mit denen sie dekoriert ist, sind außergewöhnlich in ihrer künstlerischer Qualität und ihrem Erfindungsreichtum sowie in ihrer Menge. Der Gebäudekomplex der Villa del Casale bedeckt etwa 1,5 Hektar. Es sind heute noch etwa 45 Räume erhalten. Der Boden fast aller Räume des Anwesens ist mit Mosaiken aus farbigen Tesserae bedeckt, die insgesamt eine Fläche von rund 3.500 m² bedecken, mehr als in jedem anderen bekannten Gebäude des römischen Reichs. ... Der Stil der Mosaiken verrät den Einfluss nordafrikanischer Künstler, die möglicherweise die Arbeiten auch ausführten. ... Jeder der vier Bereiche der Villa liegt wegen der Hanglage des Grundstücks auf einer eigenen Ebene und verfügt über eine eigene Richtungsachse. Trotz der offensichtlichen Asymmetrie im Grundriss ist die Villa das Ergebnis eines organischen und einheitlichen Projekts. ... In den letzten Jahren haben Ausgrabungen gezeigt, dass der Besitz solch beeindruckender Wohnungen mit besonders repräsentativem Charakter ein weit verbreitetes Phänomen und in der römischen Aristokratie nichts Besonderes war." ( http://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Romana_del_Casale) . Wie gesagt, wir sind ja zwar nicht behütet, fühlen uns aber gut geschützt: Sizilien von Westen, so finden wir, bleibt eine geneigte Ergänzung. . http://de.wikipedia.org/wiki/Arch%C3%A4ologische_St%C3%A4tten_von_Agrigent - Und man kann bis weit in den Oktober hinein baden.

0 Der Gärtner 08.08.2010, 10:33 Uhr

Ich lese auch schon seit...

Ich lese auch schon seit Jahren mit Genuss die Rechenexempel von Herrn Lohmann in der FAZ vom Samstag. Das Besitzen vernebelt sicher Vielen die Rechenfähigkeit. Fürs Herzblut, welches durch die eigene Immobilie pulst, bezahlt man halt gerne ein wenig mehr..Habe gerade drei Wochen auf unserer Denkmal-Baustelle verbracht, im Osten, wo viele schöne alte Häuser auf neue Besitzer warten. Wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten sicher einen Wettbewerb um Standorte in Deutschland geben, der sicher noch Ueberraschungen bereithält und an heute scheinbar fest Gebautem mächtig rüttelt. Warum sollte z.B. erfolgreiche Industrie nur in West- und Süddeutschland funktionieren? Wenn die freie Niederlassungsmöglichkeit in Deutschland im Rahmen der EU kommt, warum sollten dann polnische, tschechische, etc Handwerker und Ingenieure weit nach Westen und Süden ziehen und weiterhin die Autobahnen Ost-West zum Wochenende verstopfen wie heute? Die fahren sicher auch gerne nicht so weit von zu Hause weg. Dann könnte Industrieansiedlung in Ostdeutschland wieder richtig Sinn machen, wegen Preisvorteil.

0 colorcraze 08.08.2010, 10:44 Uhr

Mittelalte Hausbesitzer, die...

Mittelalte Hausbesitzer, die vor allem keinen Leerstand wollen und sich selbst ums Haus kümmern, das in der Nähe ist, so daß sie auch stets erreichbar sind, sind für ein langfristiges Mietverhältnis wahrscheinlich die verträglichsten. Illusionen über den Zustand der Wohnungen bei Auszug geben sie sich nicht mehr hin, nur die Wartungsintervalle haben sie noch nicht so raus.. @DA: also das Fenster müssen Sie gründlich machen lassen, sonst ist es hin, wenn es überhaupt noch zu retten ist. Das muß in kürzeren Abständen gestrichen werden, anscheinend ist das dort eine arge Wetterecke. Das ist Außenbereich, also Ihre Zuständigkeit! Die schlampigen Fußleisten - naja, Mietwohnungsstandard, da kommt es auf den Nachmieter an, wie der es haben möchte, ob ihn das stört oder auch garnicht, weil er eh einen Teppichboden reintun und einiges verändern will.

fionn, danke für den Tipp....

fionn, danke für den Tipp. Aber ich würde ja noch nicht mal bei Regen spielen gehen...

0 donalphonso 08.08.2010, 11:02 Uhr

Das Fenster mache ich gerade,...

Das Fenster mache ich gerade, das wurde dummerweise bei der letzten grösseren Massnahme übersehen, aber es ist solide und hält schon was aus.

0 specialmarke 08.08.2010, 11:04 Uhr

Nun wollen wir...

Nun wollen wir Immobilienbesitzer die Hälfte davon den Armen spenden, damit ein jeder Immobilienbesitzer werde. Das Wort "Mieter" wird anschließend aus unserem Sprachschatz eliminiert...

0 donalphonso 08.08.2010, 11:22 Uhr

Fotos aus dem Ostblock der...

Fotos aus dem Ostblock der späten 80er Jahre zeigen, wie sinnvoll das wäre.
.
Ich hol schon mal beige Farbe raus.

0 specialfarbe 08.08.2010, 11:26 Uhr

Na ja, Ingolstadt ganz in...

Na ja, Ingolstadt ganz in beige. Ich würde es dann mal wieder besichtigen...

0 HansMeier555 08.08.2010, 11:40 Uhr

Beim Vergleich, was günstiger...

Beim Vergleich, was günstiger ist, Geldanlage oder Immobilie, muss man auch berücksichtigen, das der Normalmensch seine Wunschimmobilie meistens nur über Kredite finanzieren kann. Von deren Konditionen hängt dann auch ab, ob man wirklich besser fährt. In den neunziger und nullziger Jahren haben sich da manche Leute um ihr Vermögen gebracht, die ausserdem auch noch Steuern sparen wollten. . Und wenn man es macht wie die Angelsachsen unter Wachstumsillusion, dass man Immobilien sofor wieder mit Hypotheken belastet, dann wird die Idee des "Eigentums" ad absurdum geführt. Im Grunde gehören die Häuser dann der Bank und die Ratenzahlungen werden zur Miete. Da die Schulden ja nie wirklich getilgt, sondern immer nur umgeschuldet werden, hören die Zahlungen ja auch nie auf, genauswenig wie Mietzahlungen.

0 colorcraze 08.08.2010, 11:48 Uhr

@Tom: Tja, was für einen...

@Tom: Tja, was für einen lebensgeschichtlich sinnvoll und finanziell machbar wäre, ist nie so recht vorhersehbar.. als Mieter ist man flexibler, wenn man oft umziehen muß und noch nicht weiß, wo man sich dauerhaft niederlassen kann. Haus oder ETW verkaufen dauert auch in gesuchten Lagen ein halbes Jahr mindestens, in weniger interessanten auch gern mal anderthalb oder zwei.

0 donalphonso 08.08.2010, 11:55 Uhr

No. 5, das hängt ganz vom...

No. 5, das hängt ganz vom Ruach ab, und der ist meistens unangenehm in schlimmster Art. . donna laura, das ist das Haus, in dem ich wohne.

0 donna laura 08.08.2010, 12:33 Uhr

oh, glückwunsch, lieber...

oh, glückwunsch, lieber gastgeber, dann wird ihnen nicht langweilig. . auch unsere burg ist so ein analoges tamagotchi: kaum ist man mit dem einen ende fertig, gehts am anderen ende wieder los. eigentlich wohnt man in seinem hobby. . . liebe colorcraze, meine immobilien verkaufen sich recht rasch, zu für mich guten preisen innerhalb kurzer zeit (max. vier monate). allerdings habe ich sie vorher (lange) in der mangel gehabt, und sie sind komplett einzugsfertig. man sollte es nicht glauben, wie viele menschen, mit dem wunsch ein haus zu besitzen, an jeder hand fünf linke daumen haben. und kaum einen hauch von phantasie. dann schlägt meine stunde. hehe. . die ausführungen von HansMeier555 kann ich nur bestätigen. so einige verdrängen, dass sie sich unter einem massiven joch befinden und fühlen sich als grossgrundbesitzer ... aber faites vos jeux, die bank gewinnt immer.

0 colorcraze 08.08.2010, 12:35 Uhr

@HansMeier: vielleicht sollte...

@HansMeier: vielleicht sollte man diese Art der Bewohnung bankengehöriger Häuser eher Häuserleasing nennen. Die eingefleischten Arten des Besitzes oder der Nutzungsart von Immobilien sind ohnehin in jedem Land etwas anders. Eine südkoreanische Studentin erzählte mir vor X Jahren, in Korea gäbe es eine Art Pachtsystem, so recht habe ich es allerdings nicht verstanden, wie. Im Iran wäre es auch so, sagte sie. Jedenfalls müsse man, wenn man eine Wohnung beziehen wolle, so 10-30.000 DM hinlegen, auch Arbeiter. Wenn einer umziehen müsse, müsse die ganze Familie zusammenlegen. Mietwohnungen wie in D gäbe es praktisch nicht. Hier im Blog sagte ja mal wer, die teuren Wohnungen in Mayfair seien Mietwohnungen, war ich auch erstaunt.

0 zonebattler 08.08.2010, 12:40 Uhr

  Um hier mal eine...

Um hier mal eine Gegenposition zu vertreten: Unsereiner wohnt seit elf Jahren in der gleichen Wohnung gut, geräumig und überdies preiswert zur Miete und ist um den Erhalt der prachtvoll-gründerzeitlichen Bausubstanz nicht minder bemüht, als wenn es um das persönlich erworbene Eigentum ginge. Wie könnte ich auch anders, schließlich is my home my castle, unabhängig davon, wessen Name im Grundbuch genannt ist. Die Vermieter wiederum wissen das Haus ihrer Großeltern und Eltern in aufmerksamer Obhut. Mit Eigenbedarf von ihrer Seite ist nicht zu rechnen, mit möglichen Problemen bei Mieterwechsel vielleicht schon eher: Eine stablie Win-Win-Situation also für alle Beteiligten. Wenn ich dermaleinst aus Altersgründen die 66 Stufen raufwärts nicht mehr aus eigener Kraft schaffe, dann wird sich das Ende des Vertragsverhältnisses aller Voraussicht nach mit Anstand, Würde und unter beiderseitigem Bedauern vollziehen. Auch sowas gibt es also. Haltung, Stil und Respekt sind nicht zwangsläufig nur auf der einen Seite zu verorten. Was ich damit beweisen will? Gar nichts, denn meine persönlichen Erfahrungen und Präferenzen sind ebensowenig generalisierbar wie die meiner VorrednerInnen hier. In diesem Sinne: suum cuique.

0 donalphonso 08.08.2010, 12:53 Uhr

donna laura, nein, langweilig...

donna laura, nein, langweilig wird es einem wirklich nicht, man hat immer was zu tun. Immer.

@ colorcraze, ich kann dem...

@ colorcraze, ich kann dem oben genannten zustimmen, will aber gerne ergänzen und anmerken, dass uns gesellschaftlich ein (Ideal-) Bild gezeichnet wird. Das geht in etwa so: Gute Schulbildung durchhecheln (finde ich richtig), am besten mit Abi (finde ich heute extrem wichtig), Auslandsaufenthalt und-/oder Studium (finde ich ebenfalls gut und richtig), Berufsstart (ganz viele ? und sprengt jetzt und hier den Rahmen), Heiraten (???), Kinder (sollte eigentlich sein, denn was wäre unsere Welt ohne Kinder) und dann ... eigene Immobilie! - Oh je und wie viele sind dabei bereits erfolgreich in übelste Fallen verstrickt worden. Ich bin heute fast 48 Jahre alt und kenne beides. Zur Miete und eigenen Grund und Boden mit entsprechender Immobilie drauf. In der heutigen Zeit - So seit ca. 20 Jahren - würde ich keine Immobilie mehr erwerben. Keine flexible und schnelle Handlungsfreiheit mehr möglich. Nicht mehr mit meinem Job und wahrscheinlich nicht mehr in meinem Leben. Vielleicht einen kl. Altersruhesitz? Vielleicht? Viele Grüße Tom2010

0 donalphonso 08.08.2010, 13:10 Uhr

Naja, Handlungsfreiheit -...

Naja, Handlungsfreiheit - wirklich weg möchte ich von hier allerhöchstens eine Tagesreise mit dem Auto Richtung Süden, also maximal grob Vicenza, Mantua, Lago Maggiore, idealerweise: Obermais/Meran oder Gardasee. Nichts, von wo man aus Umstände hätte, die heimat zu erreichen, wenn was ist. Ansonsten sind Immobilien mitg den richtigen Mietern Selbstläufer.

@ Don, das freut mich, lieber...

@ Don, das freut mich, lieber Don Alphonso, denn es scheint ja dann so auszusehen, dass Sie persönlich einen Fleck Heimat gefunden haben. Da macht ja dann u.U. auch eine eigene Immobilie Sinn. Dies - ihr eigener Lebensentwurf - ist aber nicht auf andere übertragbar. Da mag es sein, dass es für Sie gut passt - für mich passt er nicht! Viele Grüße Tom2010

0 donalphonso 08.08.2010, 13:55 Uhr

Nein, alles andere wäre ja...

Nein, alles andere wäre ja auch schlimm (auch für Vermieter). Es ost in Deutschland nur so, dass das land eine enorm hohe Mieterquote hat; in Italien etwa wird fast nur gekauft. . Zonebattler, nichts gegen Mieter, wenn alle nur besitzen würde, gäbe es auch keine Vermieter mehr, aber das Geld für die Immobilien müsste anders investiert werden - und das wäre auch nicht gut.

0 staph.aureus 08.08.2010, 14:11 Uhr

Wenn schon in Immobilien...

Wenn schon in Immobilien investieren, dann in wirtschaftlich starke Städte mit hohem Bevölkerungswachstum, gerne mit Automobilbau, wie in der dummen kleinen Stadt an der Donau, auch wenn´s ein wenig teuer ist. Das hat bunte multikulturelle Zukunft, im Unterschied zum überall nur grauen Osten. Eine gute Idee war sicher auch eine Investition in die wachstumsstarke City Detroit, damals 1970. Oder vielleicht doch nicht ?

@ Don Alphonso, möglich,...

@ Don Alphonso, möglich, dass es in Italien bedeutend anders ist. Soweit ich weiß, ist es fast weltweit anders! In Holland ist es ja auch so, dass fast alle (weit mehr als 80% Eigenheime) haben. Aber zu welchem Preis? In Holland finanzieren die Banken so, dass eine mietähnliche Monatsbelastung ansteht. Getilgt wird nicht, so gut wie nichts. Dies bedeutet, dass die Banken die größten Immobilienbesitzer wurden. Ganz Holland - fast - gehört den Banken. Nun ja und gut finden muss ich das auch nicht. Wenn es in "bella Italia" auch so gehandhabt wird - nun denn, dann dürfte es ähnlich wie in Holland sein. Prima! Wenn ich mir "bella España" ansehe (Immobiliencrash - ohne Ende) mit ca. 4 Mio. Wohnungsleerstand und fast nicht zu bezahlende Mieten, dann bleibt nur noch gute Nacht über ... Die Hintergründe mögen vordergründig noch gut ausschauen, aber es sollte immer lohnen zu graben um sich ein rundes Bild zu verschaffen. Viele Grüße Tom2010

Wer soviel Geld hat, um sich...

Wer soviel Geld hat, um sich sowieso keine Sorgen machen zu muessen, der ist ein schlechter Ratgeber fuer die Allgemeinheit. Die meisten Menschen koennen nicht nur an Geldanlage denken, sie muessen gleichzeitig Arbeiten (um davon leben zu koennen, nicht zum Spaß fuer "Taschengeld") und investieren, falls was uebrigbleibt. Das sind andere Nerven, die man da braucht, als wenn alles nur ein "Hobby" ist. Deswegen die Miete, und die Kinder auch lieber in die Realschule (6y), auch wenn sie klug genug fuers Gymnasium sind (15y, inkl. Studium). Alle, die eh schon oben sind, haben natürlich Immobilien - ja, vielleicht nicht genug - das sind doch die Tatsachen. Ich kenne persoenlich jemanden, der seiner Familie wirklich etwas von null "aufgebaut" hat, Job, Neubau-Eigenheim in guter Gegend, zwei Kinder, Herzinfarkt, Ende (mit Anfang/Mitte 30), Irgendeinen Tod stirbt die Familien-Mittelschicht ohne Reallohnerhoehung in 5-10 Jahren, evtl. halt bisserllangsamer, auf (Miet-)Raten.

Don, in Spanien auch. Es wäre...

Don, in Spanien auch. Es wäre der Moment gekommen - dank 1,5Mio unverkaufter Immobilien - in den Vermietungsmarkt einzusteigen; Besitzer aber wollen dies nicht, sie lassen lieber leerstehen, denn Mieter rauszukriegen ist in Spanien äußerst schwer. Deshalb gibt es eigentlich keine Mietangebote im Verhältnis zu Deutschland. Madrid und Barcelona haben keine bezahlbaren Mietwohnungen, so es denn überhaupt welche gibt. Die Zöglinge wohnen alle, solang es irgend geht, bei den Eltern. Solche Portale sind erst seit 2007 entstanden: http://www.idealista.com/pagina/portada Und hier noch was für die Alterssitz-Suchenden: http://www.faz.net/s/RubD0AD9A6D94EE4658B9DDDAEB8EE726B0/Doc~E85F4E1E5C90543F7995700E8F015034C~ATpl~Ecommon~Scontent.html Grundsätzlich bin auch für die Immobilie als Anlage - irgendwie. Nur der Einstandskurs muß schon der erste Treffer sein. Vielleicht noch ein Schmankerl zu Vermögen generell: http://www.faz.net/s/RubD0AD9A6D94EE4658B9DDDAEB8EE726B0/Doc~E9810AA29F3AE4BDCABC6B3796AA9E5E0~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Don, in Spanien auch. Es wäre...

Don, in Spanien auch. Es wäre der Moment gekommen - dank 1,5Mio unverkaufter Immobilien - in den Vermietungsmarkt einzusteigen; Besitzer aber wollen dies nicht, sie lassen lieber leerstehen, denn Mieter rauszukriegen ist in Spanien äußerst schwer. Deshalb gibt es eigentlich keine Mietangebote im Verhältnis zu Deutschland. Madrid und Barcelona haben keine bezahlbaren Mietwohnungen, so es denn überhaupt welche gibt. Die Zöglinge wohnen alle, solang es irgend geht, bei den Eltern. Solche Portale sind erst seit 2007 entstanden: http://www.idealista.com/pagina/portada Und hier noch was für die Alterssitz-Suchenden: http://www.faz.net/s/RubD0AD9A6D94EE4658B9DDDAEB8EE726B0/Doc~E85F4E1E5C90543F7995700E8F015034C~ATpl~Ecommon~Scontent.html Grundsätzlich bin auch für die Immobilie als Anlage - irgendwie. Nur der Einstandskurs muß schon der erste Treffer sein. Vielleicht noch ein Schmankerl zu Vermögen generell: http://www.faz.net/s/RubD0AD9A6D94EE4658B9DDDAEB8EE726B0/Doc~E9810AA29F3AE4BDCABC6B3796AA9E5E0~ATpl~Ecommon~Scontent.html

0 Foersterliesel 08.08.2010, 15:18 Uhr

liebe(r) Rebound, wer seine...

liebe(r) Rebound, wer seine Immobilie mit tatächlicher Arbeit verdient, ist nicht zu beneiden; deswegen versuchens die Schlauen ja auch anders: Provisionen, kickbacks, Mitschneiden, Mitverrechnen - so hievt man die Nachkommen leichter und nachhaltiger (die Skandale sind dann ja alle schon vergessen) in die nächste Sozialschicht.

@Tom2010, in Spanien ist es...

@Tom2010, in Spanien ist es exakt so, wie Sie es sagen. Vielmehr noch: Die 10 größten Bauunternehmen haben 150Mill. offenen Kredite, weil nix seit der burbuja verkauft wurde. Es gibt dort Versteigerungen, wo die pisos zum Kreditwert unter den Hammer kommen. Nur Geld zurück. Preise im freien Fall. Man hat bisweilen die Darlehen auf 40Jahre gesteckt, um den Zinsabtrag überhaupt zu ermöglichen, seitdem die Zinsen kletterten; Und man hat den vermeintlichen Wertzuwachs der Immobilie als Eigenkapital gewertet und somit Null-Anzahlung mit VARIABLEN-Zins finanziert. Eine Zeitbombe. Jetzt aber kann man mit Bargeld Schnäppchenjagd gehen. Wer aber will in diesen Betonburgen hausen, wo überall se vende steht und das Geld zur Erhaltung fehlt. Nur gut zum Kasse machen. Abgesehen avon, waren die Preise total überzogen, teils Hamburger Niveau in Olivenplantagenlandschaft. Dummheit ist eben der größte Feind des Menschen.

@ nico, ich bin nur wegen...

@ nico, ich bin nur wegen der Menschen in Spanien traurig und die Immobilienentwickler und Heuschrecken dort lassen mich kalt. Ich hatte ab 1995 bis 1997 in Barcelona gelebt und gearbeitet. Wir wohnten auf der Avinguda Paral.lel nahe dem Plaza España in einem wunderschönen kernsanierten Altbau so aus 1890 herum. Damals zahlten wir für 120 qm 650 DM und da ich heute noch sehr viele Freunde in Barcelona habe, weiß ich von Ihnen, das solch eine Wohnung heute 1.800 €uro kostet. Die Menschen dort haben uns hervorragend, freundlich und liebenswert aufgenommen. Wir waren ja Ausländer, spürten es aber nicht. Ganz anders wie es so oft in Deutschland vorkommt. Da ich heute noch regelmäßig die Online Ausgabe der www.lavanguardia.es lese, weiß ich darum, dass es einmal gesellschaftlich „den“ spanischen Traum gab, dessen Inhalt darin bestand, dass jeder Spanier möglichst ein Eigenheim besitzt oder zumindest eine Etagenwohnung. Dieser Traum ist auf´s schrecklichste geplatzt und hat eine ganze Generation von jungen Spaniern in den Ruin getrieben. Die mittlerweile hohe Arbeitslosigkeit tut heute den Rest dazu! Viele Grüße Tom2010

0 Weltenbumler 08.08.2010, 16:39 Uhr

Beim Thema Eigenimmobilie gibt...

Beim Thema Eigenimmobilie gibt es einen Sack voller für und wieder, wie der "Thread" zeigt. Danke Don Alphonso für das anregende Thema. Steuer: die Aktienerträge muß ich versteuern, mein Gehalt auch. Meinen Mehrertrag durch die (bezahlte!) eigengenutzte Immobilie nicht. Wer in "teuere" Lagen und gute Projekte investiert, findet ggf. auch schnell wieder einen Käufer und macht ordentlich plus (z.B. hochwertige Objekte in entsprechenden Münchner Lagen). Nur selbstgenutzte Eigentumswohnungen- das ist so ein Thema für sich: Es herrscht die Illusion vor, man habe Eigentum. Daß man de facto aber nur Verwalter eines Gemeinschaftsanteils ist, merken die Opfer erst, wenn eine (aus des einen Sicht notwendige) Investition in der Versammlung nicht durchkommt (z.B. neue Sateilitenanlage, damit man endlich HDTV ansehen kann), oder ein anderes Thema durchgesetzt wird, dessen Sinn sich einem nicht so recht erschließen will.

0 Der Gärtner 08.08.2010, 16:57 Uhr

D.A. Schön wenn Sie von...

D.A. Schön wenn Sie von braven Mietern Honig saugen können. Tun Sie's, solange es noch geht in Ihrer Region, denn Änderungen kommen schneller als gedacht! ...Im Sommer 1989 hätte die SPD zum Beispiel noch gewettet, dass das sozialistische Weltreich betonfest im Boden steht, sogar Mitterand ist nach Ostberlin gedüst.... Auch Danke für den schönen Vermerk zu Detroit weiter oben! * Meine Frau und ich haben noch einen Harz IV-Mieter in Privatinsolvenz, das Amt zahlt seine Miete (125 Euro), die Kosten nach Auszug werden gewiss grösser sein als der Ertrag, war jedenfalls die letzten 10 Jahre immer so. Deshalb setzen wir auf Autarkie in unserem Schloss, es wird kein Mieter mehr gesucht, sind wir daheim, dann wird abends der Riegel vorgelegt und wir können in unseren 500 qm wie die Affen durch den Dschungel toben.

0 donalphonso 08.08.2010, 17:03 Uhr

Was den Vergkleich mit Detroit...

Was den Vergkleich mit Detroit angeht: ich glaube auch nicht an die Zukunft von Autostandorten. Aberr ich glaube sehr wohl an die Zukunft von individuellen Mobilitätskonzepten. Wer nicht daran gleubt, soll in Berlin mit der U-Bahn fahren. Deutsches Detroit sind Ruhrgebiet und Rüsselsheim. . Und die behauptuing, dass das alles sterbe, ict auch nicht neu: 1999/2000 musste alles, was irgendwie als AAA-Lage gelten wollte, in den New-Economy-Regionen liegen. Danach brach der Münchner Markt für Büros vollkommen ein. Insofern, wir haben viel gesehen. Warten wir ab.

Beim Streichen von Fenstern,...

Beim Streichen von Fenstern, Türen und Wänden habe ich gute Erfahrungen mit musikalischer Begleitung gemacht. Wände: Wayne Shorter "Ju Ju" http://www.youtube.com/watch?v=bkUULYE-LAA&feature=related Fenster: C.P.E.Bach "Hamburger Cembalokonzerte" http://www.youtube.com/watch?v=k083i_KpNy0&feature=related Türen: Buffalo Springfield "Again" http://www.youtube.com/watch?v=FMKAC0V9FDQ&feature=related

Autostandorte sind der Agonie...

Autostandorte sind der Agonie geweiht. Und deren Städte ebenso. Sindelfingen hat in den Achtzigern noch 150 MIo. Gewerbesteuer von DB kassiert. heute geht das andersrum. Die neuen Produktionsstätten enstehen ohnehin in Asien. Büromärkte wie auch in Frankfurt waren immer volatil, da niemand weiß, wie sich was entwickelt, und die Planung dauert eben min. 5 Jahre. Das Investorengeld muß einfach weg.

0 specialmarke 08.08.2010, 18:09 Uhr

Der nordbayerische Raum gilt...

Der nordbayerische Raum gilt als Entleerungsgebiet. Die Geburtenrate ist auch in den katholischen Teilen des Landes eher deprimierend, sodaß zur Flucht der jungen Leute in Regionen mit Arbeitsplätzen noch die negative Bevölkerungsentwicklung durch das Sterben der Alten kommt. In manchen Landstrichen - die eigentlich landschaftlich sehr reizvoll sind - werden die unglückseeligen Erben irgendwann die alten Häuser in den kleinen Dörfern abseits der Regionalzentren für ein Handgeld abgeben, wenn der neue Beseitzer nur die Grundsteuern bezahlt. - Wohnen kann sehr preiswert sein, doch arbeiten muß man leider auch...

0 donalphonso 08.08.2010, 19:37 Uhr

"Autostandorte sind der Agonie...

"Autostandorte sind der Agonie geweiht." . Warum? Solange die Welt ist, wie sie ist, werden Menschen pendeln und reisen wollen. Um wirklich mobel zu werden, hat der Mensch in den Industriestaaten bis in die Zeit um 1970 gebraucht, und auf diese Mobilität wird er nicht verzichten, Und die, die bislang nicht mobil sind, erst recht nicht. Dafür braucht es aber ständig neue Lösungen, und die haben weder Opel noch DB.

0 donalphonso 08.08.2010, 19:49 Uhr

Der Gärtner, sowas kann...

Der Gärtner, sowas kann passieren, aber da mus man eben aufpassen. Hier ist es ja so, dass die Leute unaufgefordert den gehaltsnachweis mitbringen, oder Eltern für ihre Kinder suchen. Und an den Kronleuchtern kann man auch aus 120 Quadratmetern schwingen, wenn man alleinstehend ist.

0 colorcraze 08.08.2010, 19:52 Uhr

@Nico: Sindelfingen, ach...

@Nico: Sindelfingen, ach Quatsch. Das ist eine Vorstadt von Stuttgart, wenn da Daimler wegginge, käme irgendein anderer Maschinenbauer nach. Stuttgart dümpelt zwar wie Frankfurt, die Dynamik ist südlicher, aber Sindelfingen liegt nicht irgendwo in der Pampa wie Wolfsburg. @Tom2010: ja, die Idealbilder, es wurden uns ja auch Idealbilder von festem Job nach Studium gezeichnet, z.B. nach einem Ingenieursstudium, oder man glaubte auch, mit einer Versicherungslehre hätte man quasi ausgesorgt. @specialmarke: ja, die Dynamik ist südlicher, aber nicht in Passau. @donna laura: offenbar können Sie den Bedarf der Zielgruppe einschätzen und kommen an die gut ran. Darf ich fragen, in welchen Gegenden? @Gärtner: hm, ja, klingt ja schon fast wie Pfadfindertreff...

Opel und DB sind die...

Opel und DB sind die Ozeanriesen der Autohersteller, sprich bewegungsunfähig. Die Lösung heißt Elektromobil und solare Energienutzung. Anders kann es nicht gehen. Nur fünfzehn Prozent aller Dächer haben bis jetzt Solaranlagen. Hätten bspw. alle Unternehmen solche, könnten die Beschäftigten ihre Fahrzeuge tagsüber dort laden, an Tankstellen und ihrem Zuhause etc. Der Normalbürger fährt eh nur 50Km am Tag. Deutsche Automobilunternehmen verpennen aber diese Antriebstechnologie, indem sie sich immer schwereren fossilverbrennenden Motoren verschreiben. Hier und da wird sich eingekauft bei Batterieherstellern, aber sonst? BP und: Wo ist das Öl? ist schon fast vergessen. Don, schönes gerade verspeichtes Vorderad haben Sie da mit (Mavic) Felge?!

Mit alten Häusern ist es...

Mit alten Häusern ist es ähnlich, wie mit Menschen..die mir lieb und teuer sind. Man muss sie lieben. Wenn man sich es leisten kann. Kompromisslos. Sonst wird das nix. Ich kenne Beides. Eigentum und Mietwohnung. Unterlegen habe ich mich als Mieter nie gefühlt. Vielleicht aber fühlen sich auch Hausbesitzer manchmal überlegen... Ab dem nächsten Frühling gehöre ich wieder zur Fraktion der Mieter. Und ich bekomme ein Rundum-Sorglos-Paket. Meine Kinder sind aus dem Haus... ich kann mir die Ausstattung der Wohnung selbst aussuchen. Und einen netten Vermieter bekomme ich auch. 10 Jahre Eigentum bedeuteten für mich als alleinerziehende, hart arbeitende Mama einen enormen Kraftakt. Diese Eigentumswohnung war als Alterssitz gedacht. Das ich nebenbei auch an den Kosten für Reperaturen des gesamten Hauses beteiligt war, habe ich nicht einkalkuliert. Und so folgte Herausforderung auf Herausforderung. Irgendwann habe ich kapituliert. Leicht ist mir der Entschluss nicht gefallen. An lauen Sommerabenden habe ich manchmal draußen gesessen.. und die Wehmut packte mich, als ich auf mein selbstangelegtes großes Blumenbeet schaute. Ich wühle gern in der Erde..und die Rosen, den Lavendel und die Buchsbäume zurückzulassen, das schmerzt schon ein wenig. Wenn man so will, so bin ich (erfolgreich) gescheitert. Denn ich habe gut verkaufen können. Ich bin wieder flexibler, kann wieder beruhigt schlafen gehen, ich füttere die Bank nicht mehr mit meinen Zinszahlungen.. und ich bin in Zukunft vor bösen Überraschungen gefeit. Leben ist nicht planbar. So meine Erfahrung... Und das ist auch gut so.

@ nico Elektromobile und...

@ nico Elektromobile und solare Energienutzung, sowie sämtliche weiteren Formen der alternativen Energiegewinnung (Wind- und Wasserkraft, Thermoenergetische Anlagen, Erdwärme, etc.) sind wünschenswert und werden sicher auch die Zukunft unserer Welt bedeuten. Aber … solange Milliarden $ pro Geschäftsjahr mit Gas, Öl und Kohle zu verdienen ist, werden erst einmal alle diese Ressourcen ausgeschöpft und „verheizt“. Erst wenn das erledigt und abgearbeitet sein wird, werden die Konstruktions- und Entwicklungspläne der neuen Energien aus den Schubladen geholt, um dann als marktreife Produkte verkauft zu werden. BP ist eher ein ungewollter und bereits abgearbeiteter Unfall … Weitere werden noch folgen und es bleibt folgenlos. Das nennt sich Leben in der Wirklichkeit. Hier, Jetzt und heute. - Leider! Viele Grüße Tom2010

Eine Arbeitskollegin (Britin)...

Eine Arbeitskollegin (Britin) hat mir einmal folgendes erzahlt: Vor ca. 25 Jahren bekam sie eine Stelle bei einer Bank in Zürich, fand sogar eine passende Mietwohnung: doch unter den Bedingungen (der Vermieterin) "Keine Haustiere und keine Herrenbesuche". War sowas auch in Deutschland damals gang und gäbe?

Wasabi spricht da etwas an,...

Wasabi spricht da etwas an, das mich waehrend der Diskussion heimlich bewegt: Der emotionale Wert des Wohnens, gleich ob unter einem gemieteten oder eigenem Dach. Ich lebe nur einmal. Wenn mich nicht extreme Umstaende (Krieg, Verfolgung, Seuchen) zwingen zu fluechten, will ich doch einfach nur leben. Moeglichst ungestoert leben. Ein Haus, eine Wohnung nur unter merkantilen Gesichtspunkten zu sehen, ist kein Genuss. Aber ich merke gerade, dass diese Debatte irgendwie an mir vorbei geht. Ich lebe in einer unguten Gegend, aber in einem guten Haus. Es kostet Geld. Das ganze Leben kostet Geld. Das Haus ist mein Eigentum. Seht her, ich bin Hausbesitzer! Ich besitze! Es ist meine Frau, es ist mein Kind, meine Yacht, meine Mitgliedschaft-bei meinem letzten Seufzer wird mir das alles piepegal sein. Meinen Tod kann mir keiner nehmen. Der ist wirkich mein.

@ Wasabi, meinen aufrichtigen...

@ Wasabi, meinen aufrichtigen Glückwunsch verbunden mit den besten Zukunftswünschen für Sie. Alles hat seine Zeit und so fängt etwas "Neues" für Sie an! Viele Grüße Tom2010

@ Filou „Meinen Tod kann...

@ Filou „Meinen Tod kann mir keiner nehmen. Der ist wirklich mein“. - Leider nicht mehr, denn seit die Gerätemedizin in unserem Gesundheitswesen Einzug gehalten hat, müssen Sie Ihren persönlichen Tod zukünftig - wirtschaftlich - teilen. Ein Beispiel: Eine gute Freundin war letztes Jahr an Lungenkrebs erkrankt. Wir sprachen aufrichtig und ehrlich miteinander und ich riet ihr keine Endoskopie machen zu lassen, da durch diese Gewebeentnahme - meiner Meinung nach - der Krebs „heiß“ wird, also so richtig loslegt. Gestreut hatte er sowieso schon kräftig und da etliche Metastasen bereits im Gehirn wucherten, dachte ich mir, dass sie - wenn sie nichts unternimmt - unter Umständen noch so sechs bis neun Monate ein selbstbestimmtes Leben führen darf und kann. Ich riet ihr, ihr Geld so zu verprassen, dass sie all das, was sie schon immer machen wollte, einfach jetzt tut und somit ihren persönlichen Horizont dahingehend erweitert, diese Erfahrungen für sich jetzt zu erleben. Sie entschied sich persönlich komplett anders und begab sich in die Hände der Gerätemedizin. Mit großem Erfolg, denn sie lebte noch 12 Monate. Ich konnte ihre Entscheidung akzeptieren, nachvollziehen konnte ich sie nicht. Das ist aber immer sehr persönlich geprägt. Bestrahlung, Chemo - nach Hause in´s Bett, Bestrahlung, Chemo - nach Hause in´s Bett, das ging 12 Monate so. Pro Monat fielen ca. 25.000 €uro an. Sie hatte eine KV und das wurde ja gut bezahlt … Eine nette Summe auf 12 Monate und kein Leben mehr. Zu schwach, zu kraftlos und 8 Tage bevor sie starb rief sie mich an: Es war ein Fehler, meinte sie und ich hatte ein Problem. Was hätte ich noch sagen können. Vielleicht sollte ich gesagt haben; auch unseren Tod teilen wir! Viele Grüße Tom2010

Wasabi, Filou und Tom - es ist...

Wasabi, Filou und Tom - es ist schon so - jedes Mal wenn ich Grundsteuer zahle, werde ich knütterig. Die Dame in der Stadt sagt, "Besitz ist Last", mein Steuerberater hat vorsichtshalber mal Einspruch eingelegt, weil ich ja keinen Gewerbetrieb betreibe aber wie immer, die Regierung bringts nicht! Lieber MWST-Verkürzungen im Hotelgewerbe. Was ich Euch noch sagen wollte - so als Häuslebauer-bzw. Renovierer hat man ja seine Verpflichtungen: Im Blog von Anne Will brennt noch Licht! "Besitz ist Last"!

0 colorcraze 08.08.2010, 22:40 Uhr

@fionn: bei Zimmermiete in...

@fionn: bei Zimmermiete in Schwaben vielleicht noch, aber bei Wohnungsmiete kann ich mir das nicht vorstellen.

@ Rubeus, entschuldigung!,...

@ Rubeus, entschuldigung!, aber das verstehe ich jetzt nicht! Was hat Grundsteuer mit Gewerbebetrieb oder Gewerbesteuer zu tun??? Ich würde da meinen Steuerberater sofort wechseln, denn das ist ja sogar für einen Laien klar! Viele Grüße Tom2010

0 Roskilde Museum 08.08.2010, 23:51 Uhr

@försterliesel "Mit einer...

@försterliesel "Mit einer jungen Frau ists wie mit einem Pferd auf Eis..." (Der Text ist schon einen Tag älter)

0 Köstlich 09.08.2010, 06:05 Uhr

Werter Don: An welche Konzepte...

Werter Don: An welche Konzepte denken Sie, wenn Sie schreiben:

0 donalphonso 09.08.2010, 06:35 Uhr

Die eine Seite ist, dem Fahrer...

Die eine Seite ist, dem Fahrer ein Gefühl zu vermitteln, dass er mehr tut als nur in der Karre zu sitzen. Die andere Seite ist, den Antrieb massiv zu optimieren. Und da sehe ich bei Opel und MB wenig Anstrengungen, sondern Beharren auf altem Denken. Selbst wenn ich den A3 als unangenehm empfinde, und den A4 als neuen Drängler-BMW, die Mehrheit sieht es anders. Diverse Auto"journalisten" können die Körpersäfte nicht mehr halten, wenn sie in die kleine, dumme Stadt an der Donau fahren dürfen.

0 Ephemeride 09.08.2010, 06:37 Uhr

@Wasabi, Filou: Oh wie wahr....

@Wasabi, Filou: Oh wie wahr. Manchmal darf man sich des Gefühls nicht erwehren, dass so einige vor lauter Renditeberechnungen das Leben verpassen. Der eine oder die andere sieht ja mittlerweile auch in den Kindern so eine Art Anlageobjekt, welches permanent zukunftsoptimiert werden muss. Das Zweijährige erhält Geigenunterricht nach Kawasaki, einen Madarinkurs neben englischsprachiger Grundausbildung und in den Ferien (!) darf sich der Spross spielerisch (!) mit moderner Kunst beschäftigen...

0 Frau Waldwuff 09.08.2010, 06:41 Uhr

Der Neid der Besitzlosen...

Der Neid der Besitzlosen läßt mich fragen, ob es wirklich erstrebenswert ist, ein Wohnobjekt zu erwerben? Abgesehen davon dass es trotz zweier guter Einkommen aus eigener Hände Arbeit, aber ohne Ererbtes ein Ding der Unmöglichkeit scheint, ein angemessenes Objekt erwerben zu können. Und ich seh nicht ein, nur um Eigenheimbesitzer zu sein, in einem schlechteren Objekt mein Leben zu fristen, als jetzt. Und so wohnen wir weiter zur Miete, in angenehmen Einvernehmen mit unserer Vermieterin. Genießen die Vorteile des im Grünen wohnens, ohne die Nachteile der ständigen Fron. Denn mit Ausnahme Ihres werten Falls, verehrter Don, gibt es doch keine Hausherren mehr, sondern nur Hausknechte.

0 BertholdIV 09.08.2010, 06:45 Uhr

@tom2010 mir der endoskopie...

@tom2010 mir der endoskopie habe ich jetzt so meine zweifel nachdem das bei der Mutter eines Freundes nicht so gut lief. Ich habe meinen Vater damals nach frankfurt "geschleust" hierhin, nachdem mir ein sehr renormierter bayerischer Onkologe - ich wohnte damals noch im Raum Frankfurt - dies empfohlen hat. Vielleicht braucht es ja jemand: http://www.onkologie-bethanien.de/front_content.php

0 bertholdIV 09.08.2010, 06:49 Uhr

@tom2010 nicht...

@tom2010 nicht veröffentlichte Statistiken von krankenhäusern sind auch so eine Sache. BTW: kennen Sie das. http://www.allianzworldwidecare.com/hospital-doctor-and-health-practitioner-finder?CON=Europe "funktioniert" nicht immer bzw. mache Adressen darin sind m.E. fraglich, aber ein guter hinweis allemal mit wem die PKV der Allianz Verträge schließt: Eine wichtige Dienstleistung der PKV's (in Aut wie in der BRD), dass sie ihnen das richtige krankenhaus raussuchen

0 Don Carlos 09.08.2010, 07:18 Uhr

'"Autostandorte sind der...

'"Autostandorte sind der Agonie geweiht." - Warum? Solange die Welt ist, wie sie ist, werden Menschen pendeln und reisen wollen. Um wirklich mobil zu werden, hat der Mensch in den Industriestaaten bis in die Zeit um 1970 gebraucht, und auf diese Mobilität wird er nicht verzichten. Und die, die bislang nicht mobil sind, erst recht nicht.' - wieder so ein paradoxon - wir müssen mobil sein, um immobil bleiben zu können...

@ BertholdIV, danke für den...

@ BertholdIV, danke für den Hinweis, jedoch kann das meiner Freundin nicht mehr helfen, denn sie verstarb bereits. Vielleicht hilft es einem anderen Menschen? Wer weiß? Viele Grüße Tom2010

0 donalphonso 09.08.2010, 07:28 Uhr

"wieder so ein paradoxon - wir...

"wieder so ein paradoxon - wir müssen mobil sein, um immobil bleiben zu können." . Sicher. Man muss das beste aus beiden Welten für sich finden. Bevor man übrigens mobil wurde, waren die Häuser und die Inneneinrichtung übrigens sehr viel prunkvoller und gesetzter, als es heute der Fall ist. Aber seitdem es Fluchtmöglichkeiten gibt, ändert sich das.

0 Rosinante 09.08.2010, 08:38 Uhr

Aus Gründen der Pietät...

Aus Gründen der Pietät möchte ich, lieber HansMeier555, auf den runden Geburtstag von Jim Knopf hinweisen. Der Jubilar wird heute 50. Es lebe Lummerland, Und das Löcherl wird dort von Frau Wasa mit Hilfe von König Alfons einfach zugegibst.

0 Aphrodieter 09.08.2010, 08:48 Uhr

Und hier nun Dank an eine der...

Und hier nun Dank an eine der tapfersten Frauen der Welt: Das Liserl. Als der Typ am Morgen gefragt hat, ob sie mit ihm schlafen möchte, hat sie nein gesagt und ist gegangen. Sie wird doch gemerkt haben müssen, dass Stunden zuvor etwas falsch gelaufen war. Und sie hat geschwiegen, weil drei Aussagen gegen eine gestanden hätten. Und als dann Bildmaterial aufgetaucht ist, ist sie über einen großen Schatten gesprungen und hat den Jungs das Handwerk gelegt.

Kurzer Sommerlöcherl-Alarm...

Kurzer Sommerlöcherl-Alarm für alle Calvados- und Ramazotti-Trinker: Das Alkoholverbot kommt! Der Don hat die Kollegen vom Fäuleton endlich überzeugen können. http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E37AB570FB71047F9A2F3883E029A7B9D~ATpl~Ecommon~Scontent.html

0 Bahnfahrer 09.08.2010, 08:51 Uhr

@Don: Wenn der Autovermieter...

@Don: Wenn der Autovermieter nicht zum Bahnhof kommt, muss der Bahnhof zum Vermieter!

Ich sehe da auch keinen...

Ich sehe da auch keinen Widerspruch - im Gegenteil. Beides braucht einander. Die Kernfrage aber ist doch, wie ist Mobilität in der Zukunft ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich zu realisieren, ohne zu stark einzuschneiden und um die Immobilie noch zu erhalten. Der Verschuldungsgrad, den der Normalo heute schon erreicht hat, obwohl es ihm eigentlich gut geht - man hat einen guten Job und Familie - , ist doch mit Haus- und Autofinanzierung derart hoch, daß kein Rädchen aussetzten darf. Zusatzaufwendungen für mediz. Versorgung und Rentenalter nichtmal eingerechnet. Man muß sich vorstellen: der Volkswagen war einst für Jedermann gebaut, doch was zahlt man heute für einen Golf, der schon für eine Familie zu klein ist: zuviel! Kaum ist er bezahlt/finanziert, so beginnt schon das Ansparen für den nächsten.

@muscat, ja, auch schon...

@muscat, ja, auch schon gelesen. Wie sagte einst Abraham Lincoln:"Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Leute ohne Laster auch sehr wenige Tugenden haben." Na denn.

0 donalphonso 09.08.2010, 09:12 Uhr

Na, damit kann ich ja wohl...

Na, damit kann ich ja wohl nicht gemeint sein. . nico, das ist richtig, aber zumindest hat man in deutschland bei Schulden kein gutes Gefühl. das ist in den USA grundsätzlich anders - und es macht dann auch den Unterschied. Nicht bei allen, aber im Kern sind die Deutschen immer noch ein Volk von Sparern.

0 Deutschlehrer 09.08.2010, 09:14 Uhr

Das kann den Fortgang...

Das kann den Fortgang des Geschäfts natürlich beeinträchtigt werden. Nur ist dann auf der anderen Frage, wo die Mieter sonst hin sollen? Profiblogger. Mein Gott, Herr, lass es endlich enden.

0 BertholdIV 09.08.2010, 09:17 Uhr

@Tom2010 Dafür habe ich es ja...

@Tom2010 Dafür habe ich es ja auch reingestellt. Es hilft nicht immer, aber vielleicht jemanden anderes

0 donalphonso 09.08.2010, 09:21 Uhr

Deutschlehrer, trotzdem danke....

Deutschlehrer, trotzdem danke.

0 escalera_de_caracol 09.08.2010, 09:38 Uhr

Oh, dachte ich mir, woher hat...

Oh, dachte ich mir, woher hat er unsere Renovierungsfotos? So haben wir auch angefangen und der Gipfel war eine mittels Rigipsplatte und viel Gips verspachtelte Türe zwischen Schlaf- und Wohnzimmer. Da wir keinen Maurer hatten, der uns die Wände komplett neu verputzt hätte, damit die Buckel verschwinden, haben wir - in mehrwöchiger Wochenend-Eigenarbeit - lasierte Wandpaneele angebracht. Das hat sogar Spaß gemacht und ich freue mich jeden Tag über "unsere" Wohnung.

Die selbstgenutzte Wohnung, ob...

Die selbstgenutzte Wohnung, ob Haus oder nicht, ob gemietet, gekauft oder finanziert, würde ich als Konsumausgabe sehen. Und so ist sie dann auch zu beurteilen: was kann oder will ich mir leisten, welchen Aufwand ist mir das wert; insbesondere, was langfristige Verbindlichkeiten angeht. . So wie manche sich eine teure Küche oder Wohnzimmereinrichtung kaufen, gerne auch auf 60 Monatsraten. Das ist für mich das selbe, beides würde ich persönlich nicht auf Kredit haben wollen. Dann lieber gar nicht, man kann Bücher auch in Obstkisten stapeln, wenn es gerade nicht anders geht. . Die meisten unterschätzen nebenbei den Einfluß von Schulden auf ihren Schlaf und ihr Familienleben. Gibt es eine Statistik, welcher Prozentsatz der Scheidungen aus Finanzproblemen folgt? Vermietete Häuser und Wohnungen sehe ich anders. Wer Spaß daran hat, kann das auch finanziert machen, sofern es halbwegs sauber gerechnet ist.

Biete 1/2 Erbanteil an...

Biete 1/2 Erbanteil an 3Familienhaus, 2Wohnungen seit 24 Jahren leerstehend. Mischpoke inclusive Berliner Maklersgattin muss mit übernommen werden. Hafte nicht für Unterschriftenfälschung, körperliche Übergriffe, Morddrohungen etc. Zahle gut......

0 donalphonso 09.08.2010, 09:57 Uhr

Die gemeinschaftliche...

Die gemeinschaftliche Erbengemeinschaft mit Berlinimmoblie, der Mühlstein für den grossen Bleientenfahrtenschwimmer im Vermietergewerbe. . ilnonno, ich hörte mal von einer Untersuchung über den Zusammenhang von Scheidungen und Privatinsolvenz, der soll ziemlich evident gewesen sein.

0 donalphonso 09.08.2010, 10:03 Uhr

escalera_de_caracol, da kann...

escalera_de_caracol, da kann sich der Vermieter später aber freuen, wenn es drin bleibt. Ich kenne aber auch einen fall, in dem Mieter für so eine Arbeit beim Auszug Geld verlangt haben; das ist dann eher unfreundlich. . Frau Waldwuff, das ist immer fallabhängig. Gerade aus München und anderen südlichen Regionen hört man immer wieder Geschichten von Mietern, die ich mir, offen gesagt, nicht antun möchte. Und da ist auch ein gewisser Trend zu roheren Sitten unverkennbar.

0 Der Gärtner 09.08.2010, 10:16 Uhr

D.A. natürlich ist es gut...

D.A. natürlich ist es gut wenn man von den verschiedenen Gewerken eine Ahnung hat und die Handwerker korrigieren kann, so erforderlich (oft nötig). Ihr Schluss, dass man dann am allerbesten die Dinge selbst erledigt stösst bei einer grossen Immobilie (auch bei kleineren Häusern schon) aber bald an seine Grenzen, vor allem wenn man arbeiten geht. Da bleibt der Abend und das Wochenende, die man mal vergnügt aber zusehends mehr beschwert für's Bricolieren opfern muss. Sie, ohne Bindung und nötigen Beruf, mag das unterhalten und zum Blog anregen. Mir als Beschäftigtem und Familienmensch ist das mehr und mehr zuviel.

@ smaug, und da kann man dann...

@ smaug, und da kann man dann nur noch hoffen, dass es keine eigene Realität hat. Viele Grüße Tom2010

0 Schnurpelchen 09.08.2010, 11:04 Uhr

Löcherl und Mierterl waren...

Löcherl und Mierterl waren nur ein Korrelationerl. Ein Klagerl, um daraus ein Kausalerl zu machen, ist so klugerl nicht.

0 Frau Waldwuff 09.08.2010, 11:13 Uhr

Wir leben nun schon seit acht...

Wir leben nun schon seit acht Jahren im Einvernehmen mit unserer Vermieterin (sogar in einem Haus). Wir fegen samstags die Straße, leeren täglich den Haussammelbriefkasten, renovieren alle drei bis fünf Jahre die Räume in unserer Wohnung und zahlen selbstverständlich pünktlich die Miete (mit zwei Beamten als Mieter trägt sie allerdings auch ein geringes Ausfallrisiko:-) ), nach 19:00 Uhr saugen wir keinen Staub, den Waschkeller benutzen wir nur bis 22:00 Uhr, außer sie ist im Urlaub. Sie erträgt dafür großzügig frühmorgendliches Treppenruntergerenne mit einem Kleinkind und gewährt uns ab und zu den Garten zu benutzen. Eine winwin-Situation. Natürlich sind auch mir Geschichten bekannt. Aber aus eigener Erfahrung kann eine Mietsituation für beide Parteien entspannend sein. Über ein Löcherl sollte man eigentlich nur lachen.

@Tom 2010 Besten Dank für...

@Tom 2010 Besten Dank für Ihre Wünsche. Ich hab mich darüber gefreut. @Filou Da bin ich bei Ihnen. Ich mein, was den letzten Seufzer angeht. Besitz, Vermögen oder Ansehen ist nicht mehr wichtig. Wenn ein Mensch in die verletzlichste Situation seines Lebens kommt... sind nur noch die Menschen wichtig, die er liebt. Und selbst diese können nur noch versuchen, ihm beizustehen.

0 Don Carlos 09.08.2010, 11:47 Uhr

'doch was zahlt man heute für...

'doch was zahlt man heute für einen Golf, der schon für eine Familie zu klein ist' - wie groß soll der denn noch werden, der ist doch schon groß wie ein panzer...?! das war mal ein kleinwagen und ist heute grad mal vierzig zentimeter kürzer als mein ehemaliger amerikanischer 'dinosaurier' aus den neunzigern. verbrauch konstant und boshaft mindestens einen liter mehr auf hundert kilometer als das 'technisch überholte amerikanische produkt' mit doppeltem hubraum und vergasermotor (bei gleicher fahrweise, versteht sich). es gibt halt keine ingenieure mehr in deutschland, wir können nur noch überdimensioniert. - überdimensionierung ist die sicherheit des laien. wenn aber ingenieure mit teuren auslegungsprogrammen schon heillos überdimensionieren, wird klar, was wir alle teuer bezahlen: eine minderleistung, die wir für weniger geld besser haben könnten. und trotzdem benötigt unsere mentalität diese mangelhafte qualität, denn wir hätten sonst 70% arbeitslosigkeit. bei höherer qualität und niedrigeren preisen und ohne pendeln zu müssen. grausame vorstellung: man kann sich nicht mehr über seine (ineffiziente) arbeit und ständigen demonstrativen konsum (t. veblen) minderwertiger produkte definieren und hat zeit, über dieses sinnentleerte dasein nachzudenken.

0 herr rossi 09.08.2010, 11:49 Uhr

...

http://taz.de/1/leben/medien/artikel/1/die-methode-bertelsmann-1/

Tscha, und da hat der Don...

Tscha, und da hat der Don Carlos irgendwie recht. Hat eben auch was mit unseren Koepfen zu tun-und dem von allen Seiten zugeschriehenen: "Mitmachen! Mitmachen! Mitmachen!"

0 escalera_de_caracol 09.08.2010, 12:09 Uhr

Werter Don, es ist "unsere",...

Werter Don, es ist "unsere", sonst hätten wir es selbstverständlich nicht gemacht. Unsere frühere haben wir auch liebevoll renoviert und an Bekannte nicht allzu "ruachad" vermietet. Die haben sie inzwischen noch mit Fliesen und Küche noch gemütlicher gemacht, werden in Kürze ausziehen und alles so lassen, wie es ist. Eine kluge Mieterwahl, keine Gier und freundliches Einvernehmen haben sich für uns mehrfach "ausgezahlt".

0 perfekt!57 09.08.2010, 12:40 Uhr

Und die FAZ weiß auch was...

Und die FAZ weiß auch was dazu: . http://www.faz.net/s/Rub6F18BAF415B6420887CBEE496F217FEA/Doc~E71073054200447CCA174E75CFEDBFEC7~ATpl~Ecommon~Scontent.html . Und in Frankreich sieht es in der Fläche teilweise ganz genauso aus. Ich wollte auch schon mal fotografieren und wenigstens die Fotos online stellen, damit man sie wenigstens ggfls. verlinken kann. . "Glückliches Germanien, wenn es weiter keine Sorgen hat, als vergessene Löchelchen" möchte man ausrufen. Und nicht unübersehbare Löcher oder "Trümmermitten mit Rändern drumzu" gar. . "Die Vereinigten Staaten? Das ist "Kapitalismus mit Rändern"" - sagte Heiner Müller nach seinem ersten USA Besuch im Interview erklärend. Und wollte damit den Unterschied zu uns klarmachen, welcher ihm, so seine Aussage, aufgefallen wäre: Deutschland ist so eng besiedelt, dass der "Kapitalismus" nicht sichtbar wird, weil die Enge des Raumes Überschneidungen zur Folge hätte: Und deswegen wird ständig aufgeräumt, beseitigt, so dass von den Negativ-Erscheinungen nichts so leicht sichtbar bleibt. In USA wären aber die Distanzen so groß, dass dazwischen Raum bliebe. Daher keine Überscheidung der Randzonen einträte, daher man auch weiterziehen und liegen lassen könne. Was da eben dann sichtbar wäre, wenn man es sehe wollte, so Müller. . "USA gleich Kapitalismus mit Rändern" so also dessen Formel. Und anscheind gleicht Europa sich dem jetzt auch an. . Solange das noch anders war, durfte Herr Müller auch noch Bayreuth, war er leicht zu nehmen "als schmückendes Beiwerk ohne Gefahr". Jetzt aber? . http://www.youtube.com/watch?v=6pxn4xnNdUc

0 MarkusvonBentheim-Burg 09.08.2010, 13:16 Uhr

Guten Tag und...

Guten Tag und Moinmoin, vermieten macht nur in jungen Jahren Spaß, wenn man sich selbst um Defekte kümmern kann. Wenn man finanzielle Verpflichtungen gegen das Gemäuer hat, hat man in jungen Jahren auch mehr Lust dem nachzukommen. Im Alter verliert sich das. Der Aufwand erhöht sich subjektiv betrachtet. Das Thema Hausverwaltung kommt ins Spiel. Will man doch noch nach Steuern und anderen Kosten 10% an eine Verwaltung verlieren? Ja. Ganz deutlich. Das Ehrenwort, der Handschlag und die langjährige Treue von Mietern sind untergegangen. Früher haben wir 135qm Wohnungen Altbau in erstklassigen Lagen, nur leider ohne Aufzüge sofort und über Wartelisten vermietet. Das hat sich seit zirka 8 Jahren geändert. Es fällt schwerer. Und man hat auch weniger Lust, Kompromisse einzugehen. Zum Teil sind wir sogar dazu übergegangen, Häuser und Neuerwerbungen leer stehen zu lassen, bis sich ein Markt, eine Lage so verbessert, bis sie an gute Mieter, Nutzer, und zu einem anständigen Zins vermieten lassen. Speziell der Osten des Landes ist solch eine Schwebegeschichte. Flächen und Güter lassen sich sehr leicht zu günstigen Tarifen erwerben. Aber dann. UNGEKLÄRTE EIGENTUMSVERHÄLTNISSE. Eine vorher nicht aktenkundige Erbengemeinschaft aus NY. Ehemals jüdisches Eigentum, das zwar verkauft war aber nun doch zurückgefordert wird. Bodenbelastungen durch vorher völlig unbekannte Nutzungen. Etc. In meinem speziellen Fall stellt sich auch die Problematik, dass bei zu viel Eigentum die neudeutsch genannte Exitstrategie fehlt. Wer sollte, wollte man sich auf ein Gemäuer beschränken, den restlichen Bestand in einem Stück kaufen? Wer wollte schon alte, seit Generationen in Familienbesitz befindliche Güter, Schlösser und Stadthäuer verkaufen wollen-können? Zerschlägt man den Bestand? Man steckt tief, tief drin und freut sich, wenn man von verschrotteten Aktienbesitztümern hört und stellt sich vor, dass bei einem Crash, einem wirklichen Crash, noch Kartoffeln auf dem eigenen Acker wachsen. Nach Meinung vieler Experten bei uns im Club, gilt es, Immobilienvermögen zu halten und möglichst auch zu mehren. Beste Grüße aus Hamburg MvB-B

0 annasethe 09.08.2010, 13:43 Uhr

verehrter don. . wenn einem...

verehrter don. . wenn einem vermieter das loecherl ausgeht zum argumentieren, dann gibt es immer noch die methode Ihrer suedlichen nachbarn. man nehme ein wattestaebli und kontrolliere bei der auszugsbegehung die steckdoesli, ob sie denn auch ordentlich und nachmietergerecht mit einem tuechli ausgewischt wurden. sollte das nicht der fall sein, so reagiere man mit einem kautionseinbehaeltli, je nach verschmutzungsgraedli und dosenanzahl. allein der vorgang ist eine mordsgaudi, den erlebt zu haben ich unter den exzentrischen momenten meines lebens nicht missen wollte. . was meine haltung zu immobilien betrifft, so gibt sich diese betont unentschieden. ich selbst bin wie in allen lebenslagen fuer eine solide & kreative loesung. das dauert mitunter etwas laenger, ist dann aber um so schoener. im moment bin ich wohl mieter, habe aber keinen vertrag, sondern ein gentlemen's agreement. gilt dann die definition noch? hausbesitzer sein koennte ich familienhalber, habe das jedoch auf den bruder abgewaelzt, den langweilt das leben. und haben wuerd ich gern ein 'folly', das sind so tempel, tuerme, pavillons, wie sie gewichtigen anwesen anhaenglich sind. doch das hat noch zeit. ich haett noch gern ein paar jahre von diesem freien und schicken leben, denn von seinem folly, da moechte man dann nicht wieder weg. . nb. es ist sommer. alle anderen haben urlaub. weshalb ich nur sporadisch reinsehen kann. es sind Ihnen jedoch ein paar sommerpetitessen von einigem ansehen gelungen. Ihre einschaetzung der ostifizierung ist ganz richtig. da wird schlechter geschmack zum kult erklaert und wehe, man machte nicht mit. Ihr johannisbeerposting erinnerte mich daran, dass diese frueheren lieblingsverstecke im garten der grossmama den oenologischen versuchen meines vaters weichen mussten und liessen mich seufzen. und sprachlich ist der voltaire/wikileak beitrag ungeschlagen. nur eben Ihre analogien, die sind epigonal und hielten einer mikroskopbetrachtung nicht stand. aber ach, manchmal muss es einem egal sein, worauf die rocaillen angebracht sind. . vielen dank, im vorbeifliegen, a.s.

0 donna laura 09.08.2010, 14:08 Uhr

liebe colorcraze, in...

liebe colorcraze, in grossstadtnahen lagen finden sich, wenn man warten kann, objekte, die ihren reiz haben, der u.a. auch sich im niedrigen preis und guter substanz ausdrückt. achja, und in einem grossen haufen. arbeit natürlich. ob sich das auch gutverdienende, die sich das leisten wollen, noch leisten können, oder besser: leisten sollen? hm … . oft ist eine beschränkung des wünschens und wollens in den rahmen des könnens sinnvoll. wobei man vieles erst im nachhinein besser beurteilen kann. auf dieser welt gibt es nur zwei tragödien: wenn wünsche enttäuscht, und wenn sie erfüllt werden; das zweite ist viel schlimmer. http://www.youtube.com/watch?v=SveKM3tFUQU&feature=related . zuviel angst vor dem eigenverantwortlichen leben kann ganz schön teuer sein ... golf und konsorten sind überteuerter, pardon, käse (der touran sollte bereits nach 60k-km klappern und heulen), der herumpiept, wenn er mal wieder in die werkstatt möchte, die dann wieder ihren dispo auslotet. na dann doch lieber einen alten mercedes, den jeder freifliegende schrauber warten kann. bis in die 80er sind die sternträger echte qualität, nicht totzukriegen, ausser wenn ihnen tiefrote plaketten drohen und sie dann in kriegerischen weltgegenden mit einer bazooka angepeilt werden. . lieber Filou / 08. August 2010, 23:24 / et al., mein bester, klug beobachtet, sorgfältig formuliert, sprechen sie wichtige überlegungen an, die im grunde nie abschliessend beantwortbar sind: wie möchte ich leben? was will ich? was brauche ich (und welche mittel sind dafür notwendig)? dann in aller ruhe tun, was für individuell besehen das richtige ist (und was machbar ist), und sich von niemandem hineinreden lassen. . bin demnächst aus guten gründen mal wieder etwas beschäftigt (stellen sie sich einfach eine dame mit blaumann vor, dem sie sagt, was er tun soll; wie ich las, soll ja der flachmann demnächst von der eu verboten werden, aber gilt dies auch für den flachw!(&$3§?), aber, werte runde: http://www.youtube.com/watch?v=dAFVnkHBiPA&feature=related

0 Schnurpelchen 09.08.2010, 14:31 Uhr

Woher kommt nur die Anrede...

Woher kommt nur die Anrede "Werter", die hier fast alle Kommentatoren nutzen?

0 donna laura 09.08.2010, 15:46 Uhr

liebes Schnurpelchen, das...

liebes Schnurpelchen, das lässt das hintertürchen zum 'allerwertesten' frei ... gesellschaftliche reissleine eben. . dieselbige muss ich jetzt aber wirklich ziehen ...

0 donalphonso 09.08.2010, 15:49 Uhr

Schlechte Angewohnheit...

Schlechte Angewohnheit besserer Kreise, würde ich sagen.

Schnurpelchen, ganz klar -...

Schnurpelchen, ganz klar - weil wir´s uns wert sind!

0 Rosinante 09.08.2010, 16:11 Uhr

Aber den Link zum...

Aber den Link zum "allerwertesten" der verehrten -und werten- donna laura, finde ich schön. Dies ohne Reissleine.

@...

@ MarkusvonBentheim-Burg, eine sehr schöne und treffende Beschreibung von Ihnen wie Besitz verpflichtet, auch zur Last werden kann und last but not least dann doch noch angenehm sein darf. Viele Grüße Tom2010

0 auch-einer 09.08.2010, 16:33 Uhr

rosinante, apropos...

rosinante, apropos zugegipst . da war einer zu seiner schulzeit ein eben leidlicher schüler, und übernahm, nachdem er das klassenziel nicht erreicht und sein klassenlehrer gegenüber seinen eltern ganz entschieden die meinung vertreten hatte, der nicht, der ganz bestimmt nicht, die elterliche drogerie. . jahre später kam dann ebenjener lehrer in ebenjene drogerie ebenjenes seiner ehemaligen schüler und wünschte, gips zu kaufen. gips, so etwa hundert gramm, er hätte da etwas zu vergipsen. . - bittesehr, ich führe da einen alabastergips, allerfeinste qualität, den verwende ich selber gern für kleinere reparaturen. eine mark das viertelpfund. hier, bitteschön. moment, darf ich ihnen den gips gleich anrühren? . - das wäre sehr freundlich von ihnen, eigentlich, so recht weiss ich nicht wie... . - bittesehr, einhundertfünfundzwanzig gramm alabastergips, eine mark, gleich angerührt. den becher ist mit dabei, den können sie behalten. . - hier bitteschön, ihre mark, sehr freundlich von ihnen, danke sehr, auf wiedersehen. . und der lehrer zog seinen hut und ging, mit dem angerührten gips von dannen.

Herr Bentheim, das heißt...

Herr Bentheim, das heißt nicht "bei uns im Club", sondern "bei uns in der Residenz". Die hat zwar eine Warteliste, aber selbst reparieren müssen unsere lieben Alten nichts.

Angesichts der immer...

Angesichts der immer wiederkehrenden Ueberschwemmungen, wäre es nicht besser, in einer Berggemeinde zu wohnen?

@ Schnurpelchen 15.31h ...

@ Schnurpelchen 15.31h "Werter" - klingt so archaisch und steif. P.S. Darf ich Sie "Schnürpli" nennen?

0 donalphonso 09.08.2010, 16:47 Uhr

Da, wo die Muren abgehen, oder...

Da, wo die Muren abgehen, oder dort, wo die Hänge rutschen?

@ DA 17.47h Wie Donald...

@ DA 17.47h Wie Donald Trump (der amerikanische Immobilien-Czar) immer wieder behauptet "Location, location, location".

0 B.Heimrich 09.08.2010, 16:59 Uhr

"Werter" ist, wie...

"Werter" ist, wie "geschuldet", "Menschen" statt Leute oder Bürger oder Passanten ... und einiges andere, DDR-Deutsch, in diesem Fall als Anrede. "Werte Genossen!". "Unsere Menschen" ist ebenfalls Politruksprech. Weiter verbreitet hingegen schien mir die Form des Genetivs mit n, wie "diesen Tages". Ich erinnere noch den Zettel eines zornigen Fußgängers, dem ich damals in Leipzig offenbar seine Route zugeparkt hatte, an der Scheibe, mit der Überschrift: "Werter Fahrzeughalter!". Über die Sprache der Nazis gibt es sicher Bücher, oder jedenfalls die Sammlung Victor Klemperers unter dem Code "Lingua Terti Imperii". Also, wo bleibt die Dissertation?

0 Rosinante 09.08.2010, 17:02 Uhr

auch-einer, der Kunde war...

auch-einer, der Kunde war möglicherweise Alfons von Lummerland, der sich als Lehrer verkleidete.

0 die fünfte kollonne 09.08.2010, 17:05 Uhr

some...

some music? http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=104129585

Wo gipsen heute noch 'ne...

Wo gipsen heute noch 'ne Drogerie?

0 Rosinante 09.08.2010, 19:15 Uhr

Filou, Sie müssen nur an...

Filou, Sie müssen nur an drugstore dnken. Nur den Gips, gips dort nicht mehr.

0 Don Ferrando 09.08.2010, 19:43 Uhr

"stellt sich vor, dass bei...

"stellt sich vor, dass bei einem Crash, einem wirklichen Crash, noch Kartoffeln auf dem eigenen Acker wachsen." . Werter Herr von Bentheim, das ist die Schlüsselerkenntnis schlechthin! Denn was nützt die schönste Immobilie, wenn nicht ein paar Hektar Land dabei sind! Herr Alphons mit seinen ganzen Stadtwohnungen verlässt sich ja nach eigenen Angaben auf einen Onkel mit Landbesitz!

0 donalphonso 09.08.2010, 19:46 Uhr

Auf der Alm am Tegernsee...

Auf der Alm am Tegernsee gegenüber stehen genug Kühe rum.

Im Drugstore(*) auf dem Sang...

Im Drugstore(*) auf dem Sang Tschermain, So zwischen Bier und Aspirin, Soff sich Filou sich die Maedchen schoen, Sie sahen niemals zum hin, So fuellt' er sich das Hirn mit Gips, Stand dann im Regen mit 'nem Schwips. . (*) Gab es wirklich mal dort. Und noch einen weit oben auf den Camps. Bloede Laeden, darum sehr beliebt.

Don Ferrando, ich bin sicher,...

Don Ferrando, ich bin sicher, dass in DA's Keller Champignon zu zuechten waeren. Auch in miesen Zeiten sehr begehrt.

0 Don Ferrando 09.08.2010, 19:56 Uhr

Werter Herr Alphons, wenn Ihre...

Werter Herr Alphons, wenn Ihre Prophezeihungen zur Hyperinflation eintreffen, dann werden Sie dem Bauern viele Silberkannen und Perser für Ihren Bedarf an Rahm geben müssen. Hat Ihnen Ihre verehrte Frau Großmmama nicht vom Tauschhandel 1945-48 berichtet? . Oder muß ich Sie so verstehen, daß Almwiese und Wiederkäuer Ihnen gehören?

0 Rosinante 09.08.2010, 19:58 Uhr

Ja aber, lieber Don, die geben...

Ja aber, lieber Don, die geben doch keine Kartoffeln.

0 donalphonso 09.08.2010, 20:00 Uhr

Es kann doch nicht so schwer...

Es kann doch nicht so schwer sein, sich von der Kuh ein Stück runterzuschneiden. Da gibt es sicher Anleitungen im Internet.

BILD: So ist die Krise!...

BILD: So ist die Krise! Pazifist schlachtet Kuh! Fotos vom Massaker hier!

0 Don Ferrando 09.08.2010, 20:11 Uhr

Höchst interessant, daß beim...

Höchst interessant, daß beim Thema Kartoffelacker und Nahrungsmangel, der Vegetarier Don Alphonso schon plant, sich durch Schwarzschlachtung mit Rinder Steaks zu versorgen !

0 donalphonso 09.08.2010, 20:13 Uhr

Kühe fressen Gras und können...

Kühe fressen Gras und können deshalb quasi als Salat betrachtet werden, wenn es hart auf hart kommt.

Fleischsalat gewissermassen....

Fleischsalat gewissermassen.

0 Don Ferrando 09.08.2010, 20:17 Uhr

Wahrscheinlich wollen Sie aus...

Wahrscheinlich wollen Sie aus den Kartoffeln Schnaps brennen, den Sie an die Nachtlokale in der Altstadt verhökern, mit es Samstag nachts nicht zu fad wird !

@ Don, klar gibt es die und...

@ Don, klar gibt es die und unter http://www.viceland.com/germany/v1n7/htdocs/eating.php dürfen Sie sich gerne selbst davon beeindrucken lassen. Viele Grüße Tom2010

0 Rosinante 09.08.2010, 20:18 Uhr

lieber Don, mit dem Salat und...

lieber Don, mit dem Salat und der Kuh argumentieren Sie in bester jesuitischer Tradition.

0 perfekt!57 09.08.2010, 20:20 Uhr

Wir hätten übrigens fast...

Wir hätten übrigens fast Sorge, dass Herr Don sich zukünftig einengen könnte. Das tut, wie wir meinen, u. u. nicht nur nicht not, sondern ganz im Gegenteil: . "Ein privater Irrtum von mir ändert nichts an der Stimmigkeit der Texte. Die Texte sind klüger als der Autor. " http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2004/01/09/a0172 Trifft ganz sicher auch auf den frühen, mittleren, späten und kommenden Don zu. Mehr noch: er tut Not. Und hat sich ja auch noch nie geirrt. . (Nachtrag: "Shakespeare lebte unter günstigeren Arbeitsbedingungen als ich. Das Theater war die Unterhaltung sowohl der Gebildeten als auch der Massen. Es hatte unter anderem die Funktion, die heute Pornographie und Horrorvideos haben. Die einzigen Vergnügungen, die es daneben noch gab, waren Hinrichtungen und die öffentlichen Irrenanstalten. Um diese Monopolstellung des Theater beneide ich Shakespeare." Auch im Link. Man muss die Wahrheit einfach nur sagen, dann wird sie auch sofort verstanden. Wobei "die Wahrheit" immer mehr schon politisch inkorrekt ist. Aber nicht gefährlich. Aber seis drum.) . Und Johannes Gross? Wahrscheinlich ein gewesener Journalist "vom mittleren Aphoristikertypus".

0 donalphonso 09.08.2010, 20:27 Uhr

Die Jesuiten wussten schon,...

Die Jesuiten wussten schon, wie man zu etwas ohne Sünde gelangt. Ich ws übrigens als Kuhsalat bezeichnen. Oder von mir aus auch Milchproduzentenprodukt.

0 colorcraze 09.08.2010, 20:30 Uhr

@herr rossi: Nanu, Herr Rossi?...

@herr rossi: Nanu, Herr Rossi? Sind Sie das, aus der Zweiten Hand seinerzeit? @Wasabi: ich glaube nicht, daß Sie das bereuen. Nachts gut schlafen können und seine Finanzen im Griff zu haben ist deutlich mehr wert als erst durch den Gong an der Wand aufzuwachen. @fionn/DA: Waldgegenden sind wohl jetzt auch nicht mehr beliebt - zuviel Rauch. Mal sehen, wann die Wüstengegenden auch noch ausfallen. @donna laura: soso, großstadtnah. Klingt für mich wie "Speckgürtel" (=neuere Agglomeration um die Stadt). Oder doch eher weiter draußen?

0 donalphonso 09.08.2010, 20:30 Uhr

Und komme mir jetzt bitte...

Und komme mir jetzt bitte keiner mit dem Teufelszeugt der Kausalität: . http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2010/08/09/wunsch-oder-wahrheit-die-statistik.aspx . Das stört hier nur.

Apropos: Meine Katze schaut...

Apropos: Meine Katze schaut mich muffelig an (wie ein gutgelaunter Tuerke): "Schon wieder Katzenfutter!"

0 Rosinante 09.08.2010, 20:34 Uhr

Sie fangen an, mir die...

Sie fangen an, mir die Vegetarier-Existenz schmackhaft zu machen.

@ Don, weiß ich jetzt gar...

@ Don, weiß ich jetzt gar nicht. Vieles von hier wäre es wert daraufhin untersucht zu werden. Viele Grüße Tom2010

0 donna laura 09.08.2010, 20:52 Uhr

liebe colorcraze, mit speck...

liebe colorcraze, mit speck fängt man mäuse ... und auch den don! immerhin besser als sein chili von beschwipsten schnecken. gips nich? doch! http://rebellmarkt.blogger.de/20100728/

0 perfekt!57 09.08.2010, 20:54 Uhr

Deutschland ruht auf vielen...

Deutschland ruht auf vielen Säulen. Und auch den Löchern neben den Säulen. Und die Westviertel auch. Mehr noch: Alles ist Säule! . "Die Bäume auf der Heimfahrt, schamlos grün" http://www.youtube.com/watch?v=3BbNAIShSBc&feature=related (Text eben. Gelebter Text. Gelebtes Leben. Verwandelter Text.) (Nur um Müller nicht allein stehen zu lassen: Wenn man Kinder, hat bleibt Leben.)

0 specialmarke 09.08.2010, 21:14 Uhr

@Don: So launig waren Sie...

@Don: So launig waren Sie schon lange nicht. Haben Sie zu Ihrem Rindersteak (Kuhsalat) Wein getrunken, am Ende gar alkoholhaltigen...

0 donalphonso 09.08.2010, 21:20 Uhr

Ich habe heute den Anstieg...

Ich habe heute den Anstieg nach Hitzhofen mit der Übersetzung 53x16 erstürmt, und hatte Ideen für zwei neue Beiträge, dumdidum. (Aber nur einer passt hier rein)

0 Plakatgucker 09.08.2010, 21:37 Uhr

Noch vor Ende meiner Amtszeit...

Noch vor Ende meiner Amtszeit muss geprüft werden, ob ein Staat, der so verwaltet und organisiert ist wie unserer, Bestand haben kann. (Sinngemäß aus der Antrittsrede von JFK. Hat jemand den Originaltext?? Ich finde den Zettel nicht mehr)

0 colorcraze 09.08.2010, 21:43 Uhr

@donna laura: "Möge die...

@donna laura: "Möge die Übung gelingen." - Ich kenne Sie ja nur von Ihren Äußerungen, und schätze Sie so ein, daß Sie Geschmack haben. Mir fällt nur gerade mein Leiden über den Umbau des alten Kriegsgerichts hier in der Nähe ein, da wohnen wohl Russen drin, die hohe Räume mögen, jedenfalls finde ich die angeflanschten Balkone gräßlich. @specialmarke: psst, es war Traubensaft! - Man hätte Zypern nicht in die EU aufnehmen sollen. Ein trojanisches Pferd, aus dem Kyprianou entsprang.

@ Plakatgucker, klar gibt es...

@ Plakatgucker, klar gibt es die ... und von dort aus lässt es sich zum Original gehen: http://www.performativ.de/antrittsreden-praesentationen-powerpoint.html Viele Grüße Tom2010

0 An Tagen, wie diesen 09.08.2010, 22:31 Uhr

Werter Don! Kellerglas bleibt...

Werter Don! Kellerglas bleibt Kellerglas. Und Russenkadett mit Dachgepäckträger in orange ist fast so blöd, wie Clio mit Feuerwehr-Schildchen 20 Jahre später.

Re "werter". Woran hat der...

Re "werter". Woran hat der werte Werther gelitten?

An Wertherfuehligkeit....

An Wertherfuehligkeit.

0 donalphonso 10.08.2010, 08:29 Uhr

An Wehrtverlust, letztendlich....

An Wehrtverlust, letztendlich. Totalabschreibung.

0 Schnurpelchen 10.08.2010, 09:22 Uhr

D.A.: Wehrtverlust? Hier?...

D.A.: Wehrtverlust? Hier? Wehrt den Anfängern! fionn: Schnürpli rahme ich mir ein. Ist das nett. Die allwissende Müllhalde wirft für "Werter" aus: "Werter...als Anrede ist veraltet und kann bei Gebrauch einen despektierlichen Eindruck vermitteln" und "unter Senioren noch gebräuchlich". Für das hier häufige "Wehrter" finde ich nichts, außer einen Tippfehler bei Goethe. Werther ist ein liebliches Städtlein im Westfälischen mit einem Wappen, das dem Don Ehre machte (allein die gekreuzten Streitkolben...)

0 Rosinante 10.08.2010, 09:26 Uhr

fionn, Filou, Don Alphonso,...

fionn, Filou, Don Alphonso, alles ok. Nur, hat nicht der mediale Erfolg des "Werther" Goethe die Anstellung in Weimar verschafft?

Die Planstelle hat der werthe...

Die Planstelle hat der werthe Wolfgang aber erst gekriegt, nachdem der werthe Vorgaenger himmlische den irdischen Werthen vorzog. . (Quelle: Bibliotheka Filusia Werthiana, Winsen a.d. Luhe, 1869)

0 Rosinante 10.08.2010, 09:45 Uhr

Schnürpli (mit Rahmen),...

Schnürpli (mit Rahmen), könnte es sein, dass die "allwissende Müllhalde" etwas voreilig entsorgt? "Despektierlicher Eindruck", nur weil in der DDR (B.Heimrich 09. August 2010, 18:59) das Wort offenbar frech antizipiert wurde?

0 Schnurpelchen 10.08.2010, 09:47 Uhr

Was lese ich da: "Der eitle...

Was lese ich da: "Der eitle Don Alphonso war immer schon der quälend langweilige Blindtextschwafler vor dem Herrn. Man versteht nicht, wieso der derart überbewertet wird. Seine hirnwichsenden Kommentatoren sind wahrscheinlich angeheuerte Lohnschreiber." Don, Sie haben mich rundweg reingelegt! Wo bleibt mein Lohn!? Weder haben Sie je für mich gekocht noch mir eines Ihrer Fahrräder abgetreten. Schandbube!

0 steelydan 10.08.2010, 09:57 Uhr

Kommt nicht noch ein "s" dran?...

Kommt nicht noch ein "s" dran?

0 perfekt!57 10.08.2010, 10:35 Uhr

Wie gesagt, das wömöglich...

Wie gesagt, das wömöglich Überflüssigste an Blogs des Jetzt sind Posts über Kram aus der Vergangenheit - am Ende noch selbstreferentiell - man weiß. Man sehe also nach, wenn wir, „da der Text immer mehr ist, als er von sich weiß“, noch mal ein paar Buchstabenverbindungen aus allerlei Zeit dazu setzen, und nehme uns evtl. ernst, aber diesen Beitrag lediglich als Ergänzung, nicht als Fundamentalkritik: „Das vergessene Löcherl“ also? Da bliebe möglicherweise weiter viel, was jetzt kaum schon angefangen wurde, weiter, tiefer zu nicht zu erinnern. Nicht zuletzt die eigene, die deutsche Bürgerlichkeit. . Es müssen ja auch weder Ratten noch Mäuselöcher sein, darin sich zu verkriechen oder entfalten. . Und auch nicht Stiegen in Gewölbe, also Bier- oder Weinkeller. Und schon gar nichts Faustisches. . Man könnte aber auch Geburtsstillstand haben, so nach ein paar Stunden der erweiternden Fortentwicklung, von Verbindungsgängen natürlich – nur von außen, neuerdings öfters auch männlicher Sicht, hat es diesen anderen Charakter, sehr vorsichtig gesagt, wie hier im Blogkopf angesprochen - das Köpfchen schon weit zu sehen, da dann plötzlich die Nabelschnur dreimal um den Hals. Und dann ticken innen die Sekunden (Zahlenstrahl, infinitesimal). „12, 18, 24, wo ist denn bloß diese dumme Zange, 36, hab’ sie, jetzt nur noch ansetzen, 44, haben wir noch Herztöne?, 52, kommt es? 58, noch nicht aber gleich, 63, ab wie viel noch mal irreparable Gehirnschäden?“ Dann hätten wir evtl. Nalec mit dem Tod in den Lüften anzubieten, historische Löchelchen, wir wissen, durch die man sich gerne (oder ungerne) warm hindurchzwängte, die Schultern ganz eng angelegt geht es hoch, sich hindurchschmiegend, zwängend, Freies, Weite zu gewinnen, Gas in den Höhen zu werden, den Kopf, das Hirn voraus. Gedanklich immer. . Und das Vorspiel, typisch deutsch, hat na klar auch damit zu Tun. Vorspiel zu vergessenden Vergangenheiten auch schon mal. Irrtümlich und beide – und irgendwie schuldlos. Und Himmelfahrt als Drittes eben ebenfalls, so gesehen; ja, die Gedanken gehen hoch vielfach, bei Tag und Nacht. Und hängt mit Erzählungen zusammen, Erzähltem „the way we were“ sozusagen, „Josef“ also, um diesen Namen hier auch gleich eingeführt zu haben, der junge Josef also blickt sofort tief hinab in die Röhre, welche auch ein Steigrohr ist. (Immer mehr vielen übrigens ein Liebes, diese kleine, leicht zu lesenden Miniatur auch). Und Mund heißt ihr Eingang. . Und aktiv und passiv sind ja im Deutschen so merkwürdig gemischt oft. Es war wohl auch ein gewisser Speer, freundschaftlich verbandelt, welcher – es war wohl an einem 23. April – morgens auf einem kleinen, noch fast kaum vorübergehend uneroberten Fleckchen Stadtlandes landete, sich zu verabschieden und freisprechen zu lassen (der Idiot und Parzifal), „Storch“ möglicherweise der Name des Fliegers des Fliegers, welcher sodann eilig eine Betonröhre flugs und zögernd betrat, hinabführend, fast wie sich selbst endgültig Lebewohl zu sagen (und nicht farewell), gar nicht wissend, das es schon anfing um „trans“ zu gehen – glückhaft angestrebte und erreichte Wandlung von Schuld, von verdientem Tod in ein erneutes „Hindurch“: Hindurch durch ein paar kurze und kurzweilige Jährchen Gärtnerhaft. … . (Und wir nehme Gelegenheit, uns uns ausdrücklich für die unzulässigen Verkleinerungen zu entschuldigen: certain things for sure are not funny – and never will be) . „Vergessene Löchelchen?“ Es würde uns im Team am Ende noch mehr einfallen können dazu, sicherlich Es war, so meint man zu erinnern, Elfriede Jelinek, die gesagt hat schon vor ein paar Jahren, dass sie das Schreiben einstellte. Weil eh keiner mehr verstünde („entschlüsseln könnte“), was sie schriebe, die jungen Schnösel vom Feuilleton im Alter zwischen 37 und 42, die allesamt blöde, ungebildet und unbelesen wären. Unrecht hat sie. Es geht nur voran, die haben anderes gelesen. Manchmal machen sich Zeiten eben frei von ihren Vergangenheiten. (Wer z.B. erinnerte noch Dr. Varian Fry?) Und ist nicht ihre Schuld, nicht wahr? . War eigentlich jetzt einer mal nach Trapani-Birgi geflogen? Ganz am Rande: Schon mal gedacht? … was MRR und Heiner Müller und andre halt auszeichnete, war ja wohl auch die Erfahrung, dass Buchstabe an Wasser und Brot die wichtigste Nahrung. (Nicht das irgendjemand an reflektierten oder unreflektierten Absperrungsphantasien, etc. litte, nein das nicht. (Und dämlicherweise muss man es – reiner Selbstschutz leider – heute immer dazuschreiben. Denn das Vergessen/Nicht wissen ja weit verbreitet. (Und Mit-Leser lernen immer soviel, wie der Mitfahrer vom Autofahren. Unsere Erfahrung.)) . „Unter den von Fry geretteten Personen befanden sich unter anderen Hannah Arendt, Ernst-Josef Aufricht, Georg Bernhard, André Breton, Marc Chagall, Marcel Duchamp, Max Ernst, Lion Feuchtwanger, Leonhard Frank, Konrad Heiden, Heinz Jolles, Wifredo Lam, Wanda Landowska, Jacques Lipchitz, Alma Mahler-Werfel, Heinrich Mann, André Masson, Walter Mehring, Otto Meyerhof, Soma Morgenstern, Hertha Pauli, Alfred Polgar, Hans Sahl und Franz Werfel.“ . http://de.wikipedia.org/wiki/Varian_Fry . Was also tragen die Tegernsee-e beitragen?

0 Rosinante 10.08.2010, 10:55 Uhr

wertes Schnurpelchen: Sie...

wertes Schnurpelchen: Sie vergassen grosszügigerweise die "hirnwichsenden Kommentatorinnen" zu erwähnen. Aber mein Lohn, werther Don, steht auch noch aus. . Filou, die poesia filousiensis wird nach Beendigung Ihres werthen, irdischen Daseins zur Aufstellung in der "Walhalla" vorgeschlagen. Neben Heini, dem werthen Heine.

0 donalphonso 10.08.2010, 11:03 Uhr

Ich warte immer noch auf das...

Ich warte immer noch auf das Schutzgeld der bayerischen Staatsregierung.

0 specialmarke 10.08.2010, 11:09 Uhr

@Schnurpelchen(11:22): Sehr...

@Schnurpelchen(11:22): Sehr gut recherchiert. Und da wir ganz gewiß nicht despektierlich klingen wollen, sind wir eben alte Leute, gell Werter Don...

0 perfekt!57 10.08.2010, 11:10 Uhr

Sorry für die paar nicht...

Sorry für die paar nicht stattgefunden habenden Absätze oben. . Und: "Und das Vorspiel, typisch deutsch, hat na klar auch damit zu Tun. Vorspiel zu vergessenden Vergangenheiten auch schon mal. Irrtümlich und beide - Vorspiel und zu vergessende Vergangenheiten – irgendwie schuldlos. Und Himmelfahrt als Drittes eben ebenfalls, so gesehen; Ja, die Gedanken gehen hoch vielfach, bei Tag und Nacht. Und hängt mit Erzählungen zusammen, Erzähltem „the way we were“ sozusagen, „Josef“ also, um diesen Namen hier auch gleich eingeführt zu haben, der junge Josef also blickt sofort tief hinab in die Röhre, welche auch ein Steigrohr ist. (Immer mehr vielen übrigens ein Liebes, diese kleine, leicht zu lesenden Miniatur auch). Und Mund heißt ihr Eingang. . . ("Vorspiel" heissts bei Richard Wagner; "zu vergessende Vergangenheiten" z.B. die Bildungs- u. Literaturberge, welche die Jahrgänge 1900 - 1945 angehäuft haben (und nicht nur die); Brundennmund na klar, man weiß, denn "tief ist der Brunnen der Vergangenheit, ..." ; und der Brunnenblick, welcher zu Brunnenfahrt wird, wandelt sich zur Himmelfahrt, typisch deutsch; ja, wir wissen: dieser Nachtrag (Brunnenmund) war unnötig) . (Man kennt es, braucht kein Zitat: "„Tief ist der Brunnen der Vergangenheit ... “. Mit diesen Worten beginnt das als „Höllenfahrt“ überschriebene Vorspiel der Tetralogie. Anhand der als Mythen bewahrten Menschheitserinnerungen nimmt Thomas Mann den Leser mit hinab zum Uranfänglichen und führt ihn anschließend hinauf in die Regionen der ... Schöpfung."

0 Don Ferrando 10.08.2010, 11:12 Uhr

Wieso Staatsregierung? Sagten...

Wieso Staatsregierung? Sagten Sie nicht an anderer Stelle, Schutzgeld bekämen Sie von Seeman und Lobo? Oder sind die jetzt zu Beratern von Seehofer und Söder avanciert? Würde mich nicht wundern !

0 Schnurpelchen 10.08.2010, 11:22 Uhr

@ Rosinante, ich kann da...

@ Rosinante, ich kann da nichts für. Ich finde auf der Halde nur: "wie der usus in den ehemaligen marxistisch leninistischen unterdrückungsgebieten heute ist weiss ich nicht, aber nach meinem sprachempfinden klingt sie herablassend bis an die grenze einer beleidigung und auch spöttisch gemeint nicht wirklich witzig" oder "Wer heutzutage Bewerbungsschreiben mit "Werter Herr Sowieso" beginnt, hat sich seine Absage schon selber geschrieben. Wenn man die Formulierung im Arbeitszeugnis hat, ist es eine ziemlich vernichtende Aussage". @ Rosinante, wer hier die Kommentatorinnen vergäße, nähme dem Blog die schönsten Zeilen. @ Don: die Ausrede zählt nicht. Ein Schutzgeld, auf das man warten muss, kommt nie. Und Lohn ist den Lohnschreiben sowieso unabhängig von Nebeneinkünften des Blogieros zu zahlen. Wollen Sie geizen, Don? Werter...Don?

0 donalphonso 10.08.2010, 11:30 Uhr

Wenn schon Lobo, Seehofer und...

Wenn schon Lobo, Seehofer und all die anderen nicht zahlen, lasasen'S mich den nächsten Beitrag schreiben, dann zahlt wenigstens die FAZ.

0 perfekt!57 10.08.2010, 11:31 Uhr

"Nach eigenem Zeugnis fand M....

"Nach eigenem Zeugnis fand M. in der kontinuierlichen Arbeit an den Büchern Halt und Stetigkeit in den blutigen Jahren des Zweiten Weltkriegs. Eine Parallele Josephs des Ernährers zu Franklin D. Roosevelt und seinem New Deal wurde zur Entstehungszeit des Romans in den USA durchaus gesehen und gewürdigt. Dass sich Mann ausgerechnet in der Zeit des Nationalsozialismus so ausdauernd mit einem Stoff der jüdischen Tradition befasst hat, trug wesentlich zu der Hochachtung bei, die dem Autor und seinem Werk im Staat Israel schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg entgegengebracht wurde. Manns überzeugende „textkritische“ oder „schriftstellerische“ Interpretation der Josephserzählung hat möglicherweise wiederum die theologische Forschung beeinflusst. Golo Mann, der den Wert mancher Werke seines Vaters, wie z. B. „Tonio Kröger“, skeptisch beurteilt hat, habe „Joseph und seine Brüder“ den Rang von „Ilias“ und „Odyssee“ zugesprochen. So Marcel Reich-Ranicki in Erinnerung an ein Gespräch mit Golo Mann, mitgeteilt in der TV-Sendung „Das Literarische Quartett“ am 17. August 2005. Die wenig gelesenen Josephs-Bände gelten namhaften Thomas-Mann-Forschern als dessen Hauptwerk." . ebenda. . Und sagen wir es ruhig: Gewisse Don, so scheint es, sind ein wenig auch wie Der Junge Josef, nicht wahr? Oder mehr. Liebling unter den Söhnen. Vorzugskind. Gehätschelt & verantwortlich. Zu Größerem, Höherem berufen. (Maximale Entgrenzungsphantasie in deutscher Sprache? "Du sollst ein Schicksal sein!" - man weiß) - Gewinnendes Wesen nebst Neigung zu Eitelkeit und Selbstbewunderung. Das er den Josef nicht kennt, nicht kennengelernt hat in seinem Umfeld?

0 perfekt!57 10.08.2010, 11:33 Uhr

...

http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_und_seine_Brüder

0 Schnurpelchen 10.08.2010, 11:37 Uhr

Meinen Anteil! Sonst schweige...

Meinen Anteil! Sonst schweige ich für immer!

Es ist eine Ungeheuerlichkeit,...

Es ist eine Ungeheuerlichkeit, den Kommentator eines Blogs neben einen grossen Dichter wie Heine stellen zu wollen. Ist dieser F. überhaupt ein Dichter? Nein sage ich. Er ist ein Trabant mit eiernder Flugbahn, ein betrunkener ferner Mond, den zu betreten jeden Astronauten grausen muss. Nun, bevor ich diesen Ort der Sechszehntel-Bildung verlasse, möchte ich Ihnen, werther Herr Alfons etwas auf den weiteren Weg geben: Nehmen Sie sich ein Beispiel an dem genannten Herrn Heine. Dieser verdiente in Paris das meiste Geld mit dem, das er NICHT schrieb. Nur so, lieber Herr, verdient man am Schutzgeld!

0 perfekt!57 10.08.2010, 12:39 Uhr

"Ich habe heute den Anstieg...

"Ich habe heute den Anstieg nach Hitzhofen mit der Übersetzung 53x16 erstürmt, und hatte Ideen für zwei neue Beiträge" . Hört sich schwer nach Rennrad an. MTB's haben vorne eher keine 53. Shimano Ultegra 9 oder 10-fach also. Und Hitzhofen ist keine 15 KM vom Zentrum der dummen kleinen Stadt entfernt. Ob er sich vorher woanders warmgefahren hat? Und "hoch" scheint schon etwas übertrieben, wie es scheint. Aber anders als flach wirds schon gewesen sein. Wobei 53x16 hoch schon ganz schön einstrengend ist. Für die Kette ganz sicher. Selbst mit 55 rpm an der Kurbel noch mehr als 35 km/h geschätzt. Wobei so niedrige Trittfrequenz bei hoher/höchster Kraft zwar Spaß macht, den Muskel aber auch früher ermüdet. . Don, der Übermensch: Gedacht, Ideen gehabt hat er dabei auch noch. . (Wobei es wohl gerade anders herum ist. In Ruhe kommen die Ideen langsamer, schlechter. Es gibt solche, gerade außerhalb von Büros, schließlich mussten Dschingis Khan und die seinen auch Reiten um dabei neue (Kriegs- u. Angriffs-)Pläne auszuhecken. Eher häufig der Vorgang also. Und häufig auch im Passat-Kombi auf der linken Spur: Vertreter blasen um Angriff auf die nächsten Umsatzbastionen.) . (Nachtrag: 53/16 = 3,31. Abrollumfang Rennrad ca. 2,02 Meter. Also 6,69 Meter Weg pro Pedalumdrehung. Also 367 Meter pro 55 Umdrehungen. Also 367 Meter in der Minute. Also 22,1 Kilometer pro Stunde: Ätsch, verrechnet! Es können auch 65 oder 70/min. gewesen sein. (70 gleich 28, ok. Gesunde 80 wären dann schon nette, trainierbare 32 km/h. Über seiner anaeroben Schwelle war das aber wohl schon.)

0 Rosinante 10.08.2010, 13:02 Uhr

"Meinen Anteil! Sonst schweige...

"Meinen Anteil! Sonst schweige ich für immer!", sagte Schnurpelchen in gewohnter Nonchalance. "Pssst" wieherte Rosinante, "sonst klauen dir noch Andere diese Idee".

0 donalphonso 10.08.2010, 13:08 Uhr

Das spart dann eine Menge...

Das spart dann eine Menge Arbeit.

0 donalphonso 10.08.2010, 13:08 Uhr

(Schöne Arbeit, natürlich)...

(Schöne Arbeit, natürlich)

0 Rosinante 10.08.2010, 13:31 Uhr

Die Teilnahme an der...

Die Teilnahme an der Globalgymnastik ist obligatorisch.

@Don Carlos: Zu Ingenieuren...

@Don Carlos: Zu Ingenieuren und Überdimensionierung: Das Fatale ist, dass wenn man sich an die Regeln hält es oft auch wieder nicht richtig ist - z.B. sieht die Bauordnung der meisten Kommunen vor, dass sich jeder Hausbesitzer gegen Rückstau aus dem kommunalen Abwasserkanal selbst zu sichern hat. Die technischen Richtlinien schreiben zudem vor, dass Abwasserkanäle nur so groß sein müssen, dass Regen einer 3-Jährlichkeit (das heißt so starke Regen wie sie alle 3 jahre vorkommen) ohne Überstau abgeführt werden - macht neben technischen Gesichtspunkten auch aus ökonomischer Sicht Sinn, würde man die Netze so bauen, dass jeder Jahrtausendregen abgeleitet wird würden das alles viel zu teuer werden. Sie finden aber immer irgendeinen Arzt, Polizisten oder Lehrer (pardon an Anwesende, es sind ja nicht alle so) der schon die Kommune verklagt, nur weil noch zwei Häuser mehr an den Kanal angeschlossen wurden. Ohne überhaupt jemals Wasser im Keller gehabt zu haben, einfach quasi prophylaktisch.

0 auch-einer 10.08.2010, 17:13 Uhr

!Ich warte immer noch auf das...

!Ich warte immer noch auf das Schutzgeld der bayerischen Staatsregierung." . mit der übermittlung der göttlichen ratschlüsse (durch einen gewissen engel aloysius) hat es auch nicht geklappt. vielleicht aus ähnlichen gründen? - ---- . und do iser gsessn und haot a mass trunga, a schweinshaxn gessen und no a mass trunga und no a mass und no a mass. und da sitzt er heit no, gnuag göld dafier hot er ja. die bairische landesregierung ist weiter ohne schutz, schutzlos den bairischen und ausserbairixchen elementen ausgeliefert, und man wird schon noch sehen, wozu das alles am end gar noch führen wird.

..unser altes grosses...

..unser altes grosses Haus(väterlicherseits) wurde verkauft seinerzeit/ursprünglich gastronom. genutzt)..für die Kinder war es zu gross und zu alt, umwirklich`homy´ zu sein.Ich besitze neben der Erinnerungen paar alte din a5 schwarz- weiss Fotos. >vom Haus und dem ebenso ziemlich grossen und schönen Ziergarten/alte Koniferen, Raritäten. Es entsteht auf den Fotos die Auflösung der innen-aussen Beziehung von Garten und wohnen. wie dem Charakter des Besitzers entsprechend, nahm der Garten einen sehr hohen Stellenwert ein, obwohl mit ihm direkt kein Geld verdient wurde und er nur sehr viel Arbeit machte. .die schönste Wohnform für mich entdecke ich selbst nach Jahren der ""Entbehrung""-ähem..in den Darstellungen der japanischen Minkas und Teehäuser-dort, das muss hinzugefügt werden, ist das milde Klima sehr günstig.. man lebt im Garten, die Aussenwand zur eigentlich bedrohlichen wilden Natur..Erdbeben ..Taifune .. ;oft nur aus Holz und Papier, wird einfach aufgezogen und man schaut in einen Garten.in der Anlage sanft und zurückhaltend komponiert und nie aufdringlich! ..um zu beenden, erwähne ich den bescheidenen Versuch, hier im mittelrheinisch, milden Klima auf meinem(Mietw.!) länglich gemessenem Balkon mit Rosen, Oleander Blüetenpflanzen, Gehölzen(üppig) und der Integration der weiten Blickperspektive..wohnen und Umwelt(Industrie und Rheinufer) in Beziehung zu setzen..

@ perfekt!57...der Datensalat...

@ perfekt!57...der Datensalat ist beeindruckend! nach >32/h Schnitt, durch Training ermöglicht und nachhaltig bestätigt- - verweise ich auf den Umstand, dass bei mir und auch bei weniger trainierten Freunden (RR und MB) In Gefühl und Anmutung(>`ich betrachte`) das Radfahren auf der Strecke bleibt. ..An der Aufhebung dieses Umstandes arbeite ich gerade..

0 Pedantpendant 11.08.2010, 08:54 Uhr

Bei "unterdurchschnittlich...

Bei "unterdurchschnittlich wenigen Scheidungen" gibt es aller Regel nach also wenige Scheidungen. Heuer ist die Anzahl der Scheidungen jedoch weniger gering als im Durchschnitt. Ergo, es gibt in diesem Jahr wie immer recht wenig Scheidungen, aber immerhin etwas mehr als üblich. Wie kann da Langeweile herrschen...

0 MarkusvonBentheim-Burg 12.08.2010, 09:03 Uhr

Werter Don, vielen Dank, dass...

Werter Don, vielen Dank, dass Ihnen meine Betrachtungen gefallen haben. Werte(r) Di, wir haben uns damals immer den Spaß gemacht Koniferen und Koryphäen durcheinanderzubringen und alle Zuhörer wahnsinnig zu machen. Werter Don, Kühe, Gras, Schwarzschlachtungen, Landbesitz. Das alles erinnert mich an mein neues Interessengebiet "Der Große Nordische Krieg". Zwischen Schweden, Polen, Sachsen und Russland. Spannende Zeit, zu der es kaum gute Bücher, noch Abhandlungen im Netz gibt. Hat man da einen Tipp für mich? Beste Grüße aus dem Club (of Rom) MvB-B

0 colorcraze 14.08.2010, 17:55 Uhr

@Di: Minka, ja, danke für das...

@Di: Minka, ja, danke für das Wort! @JorgeLoma: so nannte der Mensch in Hannover nämlich sein Gartenhaus. @MvB: tscha, wenn da http://www.google.de/search?tbs=bks%3A1&tbo=1&q=nordischer+krieg&btnG=Nach+B%C3%BCchern+suchen nichts dabei ist, halt mal in einer großen Bibliothek eine Anfrage nach Empfehlungen stellen - Hamburg sollte sowas doch haben.

0 anzugcase 16.08.2010, 17:05 Uhr

Ansonsten liegt die...

Ansonsten liegt die Scheidugsquote bei ca. 50% (0,46% zu 0,23% Bevölkerung p.a. wenn ich mich recht erinnere). Eheschließungen 2008: 238.287 Erstehen + 63.183 Wiederverheiratungen (welche Kategorien soll es denn noch geben) was laut meiner Rechnung 301.425 ausmacht, das stat. Bundesamt errechnet aber 377.055 Ehen Ehescheidungen 2008: 191 948 191Tsd * 2 macht 382Tsd ergo ca. (knapp unter) 50% http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Bevoelkerung/EheschliessungenScheidungen/Tabellen/Content50/ErstEhenWiederverheiratung.psml http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Bevoelkerung/EheschliessungenScheidungen/Tabellen/Content75/EhescheidungenKinder.psml

0 BertholdIV 17.08.2010, 10:30 Uhr

Wiederverheiratungen ist nur,...

Wiederverheiratungen ist nur, wenn beide zuvor verheiratet/verwittwet waren, Der Rest müsste unverheiratet + verheiratet/verwitwet sein. Aber das sind Quoten pro Eheschließung nicht pro Person, die jemals eine Ehe eingeht

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.