Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Esel beim Geschlechtsverkehr

| 119 Lesermeinungen

Einen Partner für das Leben sucht man schon lange nicht mehr. Wenn es eine Weile gut geht, ist schon viel erreicht, und wenn nicht - sucht man sich eben jemand anderen, auch in Kreisen, die man früher für die Besseren gehalten hat. Und weil ein Unglück selten allein kommt, geht es bei der Suche dann oft auch nicht mehr um jene Beständigkeit, die hier durchaus im Angebot des Heiratsmarktes ist, sondern um Dinge, die die Partner nicht würdevoll wirken lassen.

Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht.

So müssen sich zwei Esel beim Geschlechtsverkehr anhören; nichts Menschliches ist im gleichzeitigen Schreien, das die Gassen der Altstadt erfüllt. Es ist mir mehr als nur peinlich, aber selbst, wenn ich der Verursacher bin, so bin ich nicht schuld; das perverse Duett entspringt zwei gleichzeitig betätigten Bremsen, die sich auf das Schreien verlegen, statt das zu tun, was man von ihnen verlangt. Meine Bekannte, die sie zusammen mit einem Rad erworben hat, hat generell ein schlechtes Händchen bei der Auswahl fahrbarer Untersätze, aber während die Reparatur ihres Autos stets ein Vermögen kostet, ist der Preis für eine Fahrradeinstellung ein Telefonat und ein freundliches Lächeln in meine Richtung. Ein Lächeln, das gequält wirkt, wenn sie die Eselsbrut hört. Es ist kein Rad, mit dem man positiv auffällt, selbst wenn es ansonsten den Ansprüchen an ein  Gefährt der Oberklasse entspricht: Es hat ein Körbchen mit Spitzendecke, einen Echtledersattel, eine altmodische Farbe und bei jedem Anhalten den perversen Klang eines Eselfreudenhauses.

Bild zu: Esel beim Geschlechtsverkehr

Während ich die Bremsbeläge einstelle und die Züge justiere, plaudern wir über die farblose Saison, in der nichts passieren will; Alte Paare scheinen es noch bis zum Herbst miteinander aushalten zu wollen, neuere Paare sind selten geworden, und ansonsten – tut sich wenig. Der zweite Heiratsmarkt leidet ein wenig an Nachschub, und die anderen Kombinationen, die denkbar wären, sind aus diversen Gründen nicht machbar: Sie zu reinlich und er zu verkommen, er zu berufsfixiert und sie zu besitzergreifend, generell: Zu viele Forderungen bei geringer Leistungsbereitschaft. Ohne echte Marktteilnehmer kann kein Markt funktionieren. Allerdings, gebe ich zu bedenken und wundere mich über den Mangel an Lagerfett zwischen den Schrauben und Muttern, gibt es, also zumindest hört man, dass ein gemeinsamer Bekannter nun…

Ja, sagt die Fahrrad- und Eselsorgienbesitzerin, das hat sie auch schon gehört, und schlimmer, den Anlass auch schon im Vorfeld zu sehen bekommen. Der Anlass kommt aus einem anderen Bundesland und hat hier keine Familie, auf deren Ruf sie achten müsste, und hat sich zielstrebig in Richtung derer orientiert, die beste Möglichkeiten boten, und sich dort entsprechend offensiv dargestellt. So, wie man es vielleicht aus dem Fernsehen kennt, oder aus der Werbung. Aber nicht so, wie man das gerne sehen möchte. Nicht so, dass man von allgemeiner Waffengleichheit sprechen kann: Sehr sexy, aber auch ungeniert. Oder anders gesagt, sie hat öffentlich auf Mittel zurückgegriffen, die allenfalls nichtöffentlich denkbar wären.

Bild zu: Esel beim Geschlechtsverkehr

Denn es ist, und da hat meine Bekannte recht, eine deutliche Diskrepanz zwischen der unverblümten Dreistigkeit, die allgemein in Sachen Annäherung abgebildet, vorgeschlagen und vorgezeigt wird, und dem, was man tun würde und sollte, wenn man nicht mehr 19, aber dafür klüger und erfahrener durch gescheiterte Beziehungen ist. Nur, weil ein Vorgehen wie hemmungsloses Ranschmeissen tatsächlich bei mittelalten Herren nach langweiligen, gescheiterten Beziehungen funktioniert, heisst es nicht, dass man es tun sollte. Nicht alles tun, was geht, sondern nur das tun, was sich schickt, ist die oberste Maxime bürgerlicher Sitte und Moral. Es gibt danach genug Betriebsunfälle der bürgerlichen Beziehung, mit denen man sich das Gerede einfangen kann, man muss nicht gleich zu Beginn sexuelle Annehmlichkeiten in das Zentrum der Partnersuche stellen.

Werber, Frauenzeitungsartikelschreiber, Talkshowstoryerfinder und Filmer haben dagegen nur begrenzt Raum und vermutlich noch weniger Lust, Beziehungen in ihrem komplexen Entstehen zu zeigen, wie das in früheren Epochen der Bürgerlichkeit noch üblich war, von Jane Austen über Heinrich Heine und Balzac bis zu den seinerzeit als skandalös geltenden Werken von Pitigrilli. Da räkelt sich das Modell auf dem Bild ohne Vorspann in Wäsche auf dem Sofa, da hat keiner Zweifel, dass der andere in den nächsten 10 Minuten zu küssen und anschliessend zu beschlafen ist, und Attraktivität hat nichts mehr mit Bildung, Gemessenheit und guten Manieren zu tun, sondern allein mit sexuellen Codes: Blicke, Posen, Aufforderungen, dauernde Bereitschaft. Nichts jedenfalls, was einem die Erziehung im Westviertel frank und frei mitgeben würde. Niemand muss deshalb ein zartes Mauerblümchen sein, aber die kurzfristig effektivere und allgemein akzeptierte, weil verbreitete Variante der „on Demand“-Verfügbarkeit, der Dienst- und Leistungsgesellschaft macht klar das Rennen. Der Lustschrei hat zu kommen, wie das Quietschen der Bremse: Bei leichtester Betätigung. Alles eine Frage der Einstellung.

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Und genauso, wie sich die miserable Werkstattarbeit verbreitet – weil es geht, bequem ist und alle anderen es genauso machen – verbreitet sich damit auch das Ranschmeissen anstelle der sorgfältigen Sondierung des Angebots auf dem zweiten Heiratsmarkt. Man sollte meinen, dass Menschen jenseits erster Fehlversuche gelernt haben, bei der letzten grossen Chance rationale Erwägungen zur Grundlage eines Handelns zu machen, dem mittelfristig aufgrund des körperlichen Niedergangs so oder so kaum mehr als eine gute Zweckgemeinschaft entspringen kann. Wer das erreicht, schafft zumindest eine Fortführung der bürgerlichen Art in seiner Beziehung und vielleicht sogar noch in neu entstehenden oder als Familienresten verbliebenen Kindern. Das backfischhafte Ranschmeissen und Anhimmeln, das Erfüllen von medial als normal dargestellten Praktiken mag generell der Neigung entgegenkommen, die eigene Jugendlichkeit bis zu einem Alter jenseits der 40 zu betonen – Erwachsen werden, Reifen ist vermutlich etwas anderes.

Mit etwas Glück wird es sich vielleicht etwas einbremsen, wie Felgen und Bremsbeläge. Vermutlich jedoch werden der Öffentlichkeit immer neue Offenheiten nahegelegt; man muss davon lesen, dass sich Menschen im Osten des Landes beim Sex filmen und dergleichen online stellen, ohne ein Schamgefühl, und allgemein verbreitete Konsumerwartungen sind einen langen Weg vom Fresskorb über das Mäntelchen bis zum Partyurlaub auf Mittelmeerinseln gegangen. Ein Weg, an dessen Rande die Zufriedenheit ausgesetzt wurde, weil sie nur bei neuen Bedürfnissen stört, man hört so gar nichts mehr von ihr, nur noch das bremsengleiche Gekreische nach immer neuen Sensationen, die man sich im Alter mehr wird leisten können, solange sie nicht das erfordern, was im Alter verlustig geht. Und dann, bestenfalls, der Hilfe des Schönheitsquacksalbers bedarf.

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Das alles ist heute so möglich wie das öffentliche Bekenntnis zu Swinger Club und Peitsche, man gilt fast schon als spiessig, wenn die eigenen Interessen den virtuosen Umgang mit dem Kochlöffel im Topf höher als Verknotungen asiatischer Herkunft schätzen, wenn man fünf Gänge und nicht drei Partner decken möchte. Laut muss man sein wie schlecht eingestellte Bremsen und dreist wie ein Verkäufer strassenuntauglicher, aber schön blinkender Räder, und am Ende muss sich ein anderer mit den Trümmern auseinandersetzen und zu richten versuchen, was kaum passen mag, so billig und schäbig ist das Konstrukt, und immer wird es schräg klingen, als hätten Esel Geschlechtsverkehr. Zu alte Esel. Nicht guter Geschlechtsverkehr.

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119 Lesermeinungen

  1. Das degeneriert hier ja zum...
    Das degeneriert hier ja zum Hell-A-Magazine. Ist hier jemand sexsüchtig? Der mäßig restaurierte Sunbean erinnert fatal an einen ungepflegten Porsche.

  2. Hellmuth Karasek sagte neulich...
    Hellmuth Karasek sagte neulich in einem Talk, bei dem es um junge Frauen und ältere Männer ging: Er wolle sich nicht mehr unbedingt beim Sex zuschauen wollen.
    Danke, Don Alphonso..für diesen gelungenen Beitrag.
    Ich hielt mich schon für antiquiert.
    Umso mehr erfreut es mich an diesem verregneten Sonntag, dass es wirklich noch Menschen gibt, die ähnlich denken, wie ich.

  3. Wieder einmal wunderschön...
    Wieder einmal wunderschön komponiert. Verbindlichsten Dank.

  4. Wer braucht hier noch blaue...
    Wer braucht hier noch blaue Pillen, will sagen via gra tiam agere? Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!

  5. Das Rokokogemälde mit den...
    Das Rokokogemälde mit den beiden Mädchen darauf ist entzückend! Welchen Titel trägt das Bild und wer hat es gemalt?

  6. Geniesen, schweigen,Blicke...
    Geniesen, schweigen,Blicke weckseln,zusammensein,nennt man es noch Liebe?

  7. Lieber Don, eine schöne...
    Lieber Don, eine schöne Parabel von den Bremsen. Pharisäerhaft schätze ich mich glücklich, dass ich ein Pferd bin.

  8. Werber,...
    Werber, Frauenzeitungsartikelschreiber, Talkshowstoryerfinder und Filmer haben dagegen nur begrenzt Raum und vermutlich noch weniger Lust, Beziehungen in ihrem komplexen Entstehen zu zeigen – wollte ich schon unterschreiben, aber da fiel mir Fassbender ein.

  9. Heribert? Heribert Fassbender?...
    Heribert? Heribert Fassbender?

  10. Beim Radfahren entsteht das...
    Beim Radfahren entsteht das Eselsgeschrei also beim Bremsen, im Leben hingegen in Folge von Beschleunigung. Vermutlich liegt der Grund darin, das heute eben auch die, die eigentlich weder Zeit und Geld dafuer haben, ein Player sein wollen, anstelle dem Buergertum dabei zuzusehen (falls ueberhaupt möglich) wie man’s gebildeter und in angebrachtem Tempo macht. Wenn selbst die Provinzelite nun aber teils so handelt, dann hat der Teil halt mehr Geld als Hirn geerbt, soll’s geben, Typ Goldesel.

  11. verehrter Don,
    sehr schön!...

    verehrter Don,
    sehr schön! Sehr gelungen.
    lieber Rosinante,
    die Pferde äußern sich auch, naturgemäß mit kraftvoller Stimme, aber eben vorher (wenn der andere geahnt und gewittert wird) und freudig-aufgeregt, es klingt nicht garstig.

  12. Steelydan, man kann es so und...
    Steelydan, man kann es so und so lesen (habe jetzt wieder vorerst Internet=

  13. Die Tochter einer Freundin und...
    Die Tochter einer Freundin und ehemaligen Kollegin ist Dressurreiterin. Sie fragte mich, an der Galerie eines Hotels stehend, ob ich wisse, warum Mädchen so auf Pferde stehen.Auf meine Verneinung hin beschrieb sie mir so einen Hengst, der hinter einer Stute her ist und daraufhin ergossen wir beide den Inhalt unseres Kaffees aus unseren Nüstern in die niederen Sphären der Hotellerie

  14. sehr treffend beobachtet,...
    sehr treffend beobachtet, verglichen und beschrieben … bravo
    diese on-demand-verfügbarkeit ist auf allen gebieten der lustkiller nr.1 … herzenswünsche sollten nur nach angemessener anstrengung erfüllung finden ;-)) … dies erhöht den wert, trainiert den strebenden und motiviert immer wieder …

  15. Werte Foersterliesel, ich...
    Werte Foersterliesel, ich vergass völlig, dass Sie mich und meine Pappenheimer so gut kennen. Und, danke für die akkustischen Informationen zur Pferdebalz.

  16. @steelydan,.. da ist auch ein...
    @steelydan,.. da ist auch ein Gebuesch.
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    Was die Bremsen zur Verzweiflung bringt, ist dem Keiler, sorry, Esel willkommen. Im Norden sagt man: je oller desto doller.

  17. lieber don, sehr treffend...
    lieber don, sehr treffend beobachtet, verglichen und beschrieben … bravo … herzenswünsche sollten generell nur nach entsprechender hingabe erfüllung finden ;-)) … alles andere ist bloße tändelei … nicht wert, gesehen, besprochen und beurteilt zu werden.

  18. Diese Ruhe! Vor uns liegt das...
    Diese Ruhe! Vor uns liegt das Meer und rauscht nicht. Die Muecken summen. Wie immer haben sie an Madame ihre Freude. Italien kann so schoen sein. Es ist Herbst.
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    Eine Frau kommt angeklackert. Gefuehlte Groesse zweimeterzehn nach oben,
    achtzig Zentimeter nach vorn, tiefrote Haare mit blonden Straehnen, grosse Sonnenbrille, sie verschwindet im Strandbungalow.
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    Ein Angeber-Auspuff bruellt. Danach Stille. Ein Maennchen kommt vorbei. Hundertsechzig Zentimeter gross, knapp sitzender Anzug, Krawatte, die Schuhe genagelt. Klack, klack, klack. Der Duce mit Handy am Ohr. Der Duce verschwindet im Strandpavillon. Wichtige politische Gespraeche mit der Contessa wahrscheinlich.
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    Diese Stille! Die Muecken haben ein paar Freundinnen gerufen. Madame scheint sehr lecker zu sein. Das Meer rauscht immer noch nicht.
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    Haaaaaaaah, hach, haaaaaaah, ohhhhhhh, haaaaaaaach! Ha, ha, ha! So geht das nun seit Stunden. Natuerlich nicht, es fuehlt sich nur so an.
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    Ein Windchen kommt auf, das Meer kraeuselt sich. Diese Stil….
    Haaaaaaaah, hach, haaaaaaah, ohhhhhhh, haaaaaaaach! Ha, ha, ha!
    Aha, zweite Runde. Revanche?
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    Der Duce kommt vom Strand. Die Schuhe klackern, das Handy am Ohr quaekt, die Contessa laeuft hinterher, den Blick stolz nach vorn gerichtet.
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    Ein Angeberauspuff bruellt. Madame dreht sich zu mir: „Aus uns beiden wird
    heute auch nix mehr. Komm wir gehen Essen!“
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    (Lido delle Sirene, 2002)

  19. Wasabi, hier in Meran ist das...
    Wasabi, hier in Meran ist das Wetter pfundig, und tatsächlich denke ich auch, dass man irgendwann einsehen sollte, dass man nicht mehr 18 ist. Entweder dann Sport oder Genügsamkeit, alles andere ich auf Dauer lächerlich.
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    wazzerpfärd, das war tatsächlich so, insofern reiche ich den Dank gern an die Null von Monteur weiter, die das Rad demnächst vor die Füsse gepfeffert bekommt. Inzwischen hat das Hinterrad nämlich auch einen Höhenschlag.

  20. Habenichts, das ist irgendwo...
    Habenichts, das ist irgendwo aus meinem Fundus barocker Gemäldeansichten, da müsste ich mal in Ruhe nachschauen. Ich gleube, irgendwelche Wittelsbacher.
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    aus norden, was man so hört – ich habe ja keinen Fernseher – ist genau dieser Zugang französischer Liebesfilme einer, der heute als nicht mehr darstellenswert gilt. Was ich sehr schade finde.

  21. Werter Don,

    was die Bremsen...
    Werter Don,
    was die Bremsen betrifft- raten Sie doch mal der Dame zu hydraulischen Felgenbremsen und passenden Alu- Hohlkammerfelgen. Mit den richtigen Belägen entsprechend diskret und zupackend.
    Was das andere Betrifft- hier wähne ich unsere bürgerliche Gesellschaft in einer Zwickmühle: die jenseits des Bürgertums stehenden (Adel, Hochadel, Künstler die es „geschafft“ haben etc.) haben sich um bürgerliche Moralvorstellungen nie geschert (Frauenzeitschriften leben von diesbezüglicher Berichterstattung- offensichtlich gibt es sogar im Bürgertum Abnehmer dieser Geschichten). Und das Prekariat empfindet unsere Vorstellungen ebenso lästig, spieß- bürgerlich eben …
    Wie man(n) dem zweiten Heiratsmarkt (und der davor nötigen, möglicherweise ruinösen Trennung) entkommt: bis ca. Mitte / Ende 30 läßt man(n) es richtig krachen, auf allen Kontinenten und nach allen Regeln der Kunst. Danach Heirat mit einer passenden Kandidatin, die sich ihre Hörner ebenso abgestoßen hat (sollte ich sagen- abstoßen hat lassen ?). Dann zwei, drei Kinder, Gemeinde, Musik- & Balletschule, Sportverein (wer gut ist, kann es da sogar weit bringen, z. B. Olympiateilnahme), die übliche Schullaufbahn sowieso. Dieser Prozeßablauf empfiehlt sich, weil man bei oben erwähntem „abstoßen“ der Hörner hier und da auch mal so danebengelangt hat, daß man in der Ehe keine weiteren Eskapaden mehr braucht.
    Aber auch hier empfiehlt sich der Mut, die (spieß-)bürgerlichen Vorstellungen rechtzeitig (allerspätestens mit Studienbeginn) zu verlassen, um sich mit Eheschließung knapp 20 Jahre später ihnen wieder anzuschließen.

  22. Ich bin ja immer fürs...
    Ich bin ja immer fürs Nachprüfen vorher, manchmal auch, bevor ich literarische Bilder verwende.
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    Wie hören sich also Esel bei genannter Tätigkeit an? Hat einer evtl. einen Link? „Youtube“ oder so?
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    „man gilt fast schon als spiessig“ Hmm, bei wem? Den bekannten Westvierteln? Und die meisten heutzutage sind ja auch in aller Regel für die fortlaufende „Über-Ich-Inventur“. Woher kommen sie also her, meine Normen, meine Handlungsanweisungen?
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    Der Link ist zwar überflüssig, aber … http://de.wikipedia.org/wiki/Über-Ich
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    „Wenn ein Mensch zu denken beginnt, geschieht dies bereits unter dem Einfluss des Über-Ichs und der darin enthaltenen grundsätzlichen Wertvorstellungen. Da er diese als seine ureigenen empfindet und er seine persönliche Identität aus ihnen bezieht, kann er sich durch rationales Denken nur sehr bedingt von ihnen distanzieren oder emanzipieren.
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    Das Über-Ich fungiert in der menschlichen Psyche nach Freud als eine Kontrollinstanz, deren Ziel es ist, durch Selbstbeobachtung das eigene Verhalten in Übereinstimmung mit dem Idealbild zu bringen. Bei – durch die Erfüllung der Lustbedürfnisse des ES – bedingten Abweichungen von diesem Ideal wirkt sich das Über-Ich auf den Menschen in Form des Verspürens von Schuldgefühlen aus.“ …
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    Wie sagt: Alles ist gut.

  23. Er hat natürlich recht: GV...
    Er hat natürlich recht: GV hat ja auch in aller Regel viel Unnütz-Verklebtes, Heftig-Unreines, Praktisch-Unkeusches und Verschwitzt-Keuchendes, eben Überflüssig-Schwieriges. Und dann die Folgen: Bindungsgefasel und Schwellbäuche bestenfalls. Und die Kosten des Zusammenhaltens. Und nach 60 Jahren sehen zwei aus wie eines, wie dumm.
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    Und das in aller Regel viel Unnütz-Verklebte, Unreine, Unkeusche und Verschwitzt-Keuchende, eben Überflüssig-Schwierige kannte vor allem der Vatikan schon so sehr lange. Und gut. Daher wohl auch griff sinnvolles Reglement ein: „Nur zum Zwecke der Zeugung!“
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    Also ca. 1x alle drei-vier Jahre. Macht 6-10 Kinder in 25-30 fruchtbaren Jahren.
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    Aber wahrscheinlich wird sich das demnächst auch noch zum Unguten ändern, wenn im Vatikan erstmals auch Heterosexuelle zugelassen sind.
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    Ausschnitte aus dem „Jüngsten Gericht“ hätten sich u. u. ja auch geeignet, wie wir nebenbei spontan empfanden. Weil es eben so dramatisch ist. Die einen steigen, die anderen fallen. Auch wenn damals noch keine Bremsen quietschten. Wie bekannt hatte ja der schwule Papst dem ebenfalls schwulen Michelangelo ein paar „Lustknaben“ untergeschoben.
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    Die dem Michel Liebe heuchelten, „sie täten es nur für ihn“, dabei waren sie von nämlichem Papst vorauserlegt, welcher Bericht wollte und bekam, den Michel-Angel zu erpressen: „Mal mir die Kapelle – oder Du brennst!“ Und also malte der Michel. Wenn auch mit brennender Sorge. Denn er sah sich nicht als Maler. Wie überhaupt „malen“ für ihn etwas völlig Banal-Primivites und absolute Zeitverschwendung war. Wo doch die Blöcke ihm sagten, was ihn ihnen vorborgen wäre. Wenn nur „die Hand käme, hineinzulangen und herauszuholen, was inwendig vorbestimmt, die Tageslichte zu erblicken“.
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    Und aber dieser der Papst war noch Herr, wie beliefert: Nach getaner Arbeit ließ er Signore Angelo nicht nur fürderhin ungepresst laufen, sondern bezahlte ihn auch noch fürstlich und fügte zum Abschied noch die Bemerkung an: „Na siehste, warum nicht gleich so, ging doch.“ Die in deutscher Übersetzung später auf uns kam.
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    Und Michelangelo unterschrieb seine Briefe aus Rom – aus der S-Kap. (sprich „ess-käpp“) wie ma weiß mit: „Michelangelo – Bildhauer aus Florenz“. Soweit kann Widerstand gehen.
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    Und Fahrräder gab es damals wohl auch schon. Zumindest in der zunütz blühenden Phatasie eines gewissen Leonardo.
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    http://de.wikipedia.org/wiki/Mit_brennender_Sorge
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    „Ehrwürdige Brüder! Gruß und Apostolischen Segen! Mit brennender Sorge und steigendem Befremden beobachten Wir seit geraumer Zeit den Leidensweg der Kirche, die wachsende Bedrängnis der ihr in Gesinnung und Tat treubleibenden Bekenner und Bekennerinnen inmitten des Landes und des Volkes, dem St. Bonifatius einst die Licht- und Frohbotschaft von Christus und dem Reiche Gottes gebracht hat.“ Amen
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    Statt des Umgangs mit Esel und Eselinnen haben wir uns stattdessen allerdings schon mal praktischer Weise des abends beim Toreschluss von übersehenden Aufsehern in genannte Kapelle einschließen lassen, Wand und Himmelwölbe alleine zu haben. Und gelang. (Man lege sich sodann am besten rücklings mitten auf das Steinzeug: so sieht man am besten.) Wenn wir auch nach relativ sehr kurzer Zeit von innen klopften, bevor Strom zu Alarm wurde, und auch gehörig herausgelassen wurden; man bedauerte das Versehen. Und gerade noch rechtzeitig. …
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    Jaja, die Maler und die Esel. Und das Geschrei der Gassen. Und Rom bei Nacht.

  24. In memoriea der weiland gantz...
    In memoriea der weiland gantz Europa in schröckliche Molest und Bestörzung brachte, gedachter affaire l`amoreux entre la princesse de celle- luenebourg
    et le pauvre comte Philipp Christoph de Koenigsmarck en la ducale electoral du hannover 1694. In dero hochgerühmten woechentlichen gazetten „Die Zeit“ wurde sintemalen in intimo wohlgesetzeten phrases 1994 en detail sexuell obgedachter affaire nit von ohngefaehr ein hochwohlloeblicher Epitaph lit. gesetzet. Moral der historio: Mesdames lasset Euch nie ond nimmer nit mit den officiers der gardes du corps (wahlweis Hauslehrer, Friseure, peruqiers, Kerzelmacher, Programmierer etc.) eyn.
    ..
    http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Christoph_von_K%C3%B6nigsmarck

  25. Es sind ja nicht nur die...
    Es sind ja nicht nur die Bremsen, auch die Klingel hat Lust.
    Radtourmusik nicht nur für verhangene Bergwege:
    http://www.youtube.com/watch?v=wb5CVQn4kvw&feature=related
    War es nicht Voltaire, der ein gutes Wort für Esel einlegte: „sie tragen immerhin die Lasten auf mühsamen Wegen.“

  26. lieber Rosinante,
    hoffentlich...

    lieber Rosinante,
    hoffentlich bin ich nicht übereifrig (und belehrend) gewesen, einen spontanen Sprung konnte ich erst einmal beobachten (beim Züchten wird ja oft künstlich befruchtet, und für den sogenannten Natursprung stellen nicht alle Züchter ein Paddock zur Verfügung, wo die Tiere sich zuerst frei bewegen und annähern können, wenn sie es aber können, gibt es längere Präliminarien: Laufen, Sprünge, schnuppern, knabbern, Finten und Herausforderungen) es war ein ungeplanter (und unerwünschter) Weidesprung, der zu einem hübschen Mischlingsfohlen führte.
    lieber perfekt !57
    beim Über-Ich gibts auch Komplikationen (ein sadistisches Über-Ich aus der oralen Phase, nach Melanie Klein, etwa, das seinen „Inhaber“ schrecklich plagt);
    aber zum Eselsgeschrei: Pferde werden zumeist gemeinsam gehalten, der Esel aber, das arme Lasttier der Armen, fast immer allein. Die brünftigen Esel schreien aus Sehnsucht nach Artgenossen lange, laut und vergeblich.
    Dazu ein schönes Eselprojekt, Symbiose und Synergie für Mensch und Esel, dazu weiche, sich dem Eselkörper anpassende Wasserbehälter, die den Tieren das Tragen der Last ohne Schmerzen ermöglichen
    http://www.esel-initiative.de/eritrea_abgeschlossen.html

  27. Rosinante, bitte, von Tieren...
    Rosinante, bitte, von Tieren erwartet man ja automatisch, dass sie tun, was sie für richtug halten, und damit gibt es auch keinen Fauxpas.
    .
    TDTF, bei der allergrössten Mehrheit kann man das durchaus so sagen, besonders, wenn sie noch lebt.

  28. perfekt!57@:Und Ihr ,der Hwg....
    perfekt!57@:Und Ihr ,der Hwg. Herr, so wohlbeflissener Historiograph sattelfest in allen Zeyten und Morales hat sich en passant selbsten gezeuget? Oder ist es, oh
    miraculum, nochmalen zu eyner zweyten hominiden parthenogenesen bey Ewrer Hochwohlgeboren kommen?

  29. <p>Rebound, ja, darauf hofft...
    Rebound, ja, darauf hofft natürlich jetzt der moralisch überlegene Teil der Gesellschaft, allein: Ich kenne auch Fälle, da wurde das Goldeseltum gezielt gesucht und angesteuert. Die Trophäenfrau mit Trophäen überhäuft. Und das alles öffentlich. Was soll man da noch tun?.
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    Foersterliesel, gerne dargebracht, mit vollstem Vergnügen meinerseits (nur etwas schnell zu Meran geschrieben.
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    Torte lähmt Hirn.

  30. Rubeus, das kann passieren!...
    Rubeus, das kann passieren! Morgen kommt übrigens ein „Wie benehme ich mich im Hotel“-Beitrag.
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    stola, vor allem der Druck, dem man dadurch ausgesetzt wird… vermutlich redet man sich dann gegenseitig ein, das so knallig gestalten zu müssen. Nichts gegen Bemühen um den anderen, aber das Leben war weder eine Kitschromanze in den 50ern, noch ist es heute ein Muskelpr0no.

  31. Filou, ja, so geht das...
    Filou, ja, so geht das inzwischen oft zu, aber das passt beiu uns noch weniger als in Italien. (Überhaupt, Meran ist gerade voll mit Italienerinnen, die Brieftaschen mit 10 Kreditkarten offen rumliegen lassen, nicht gerade dezent)
    .
    Weltenbummler, das kam so: Sie sah es und kaufte es und fragte mich erst danach, ob es Sinn macht.
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    Ansonsten bin ich ja der festen Überzeugung, dass man als Junggeselle in jedem Alter passend auftreten kan, ohne lächerlich zu wirken. Kinder jedoch, die sollte man eher früh bekommen, damit man noch was vom Leben hat, wenn die ausser Hause sind. Oder es eben gleich einsparen und als Paar es so machen, wie die Hamburger im Doppeleinkommensminicabrio am Flüelapass hinter mir: Alles selber verputzen. Aber das sehen andere natürlich aus besten Gründen anders (stehen gerade neben mir, ich, also)

  32. Don Alphonso@: Moege Euch die...
    Don Alphonso@: Moege Euch die Tarten wohlgemundet haben, so es allhiero permanent regnet seyd Ihr doch sehr zu beneyden.
    ..
    So dancket alle dem Höchsten, dasz in pluralis der menschliche Zoo noch immer inbeyderley Hetero-Geschlechtlichkeit zu Nutz und Freud, so der Schoepfer&HERR es gewollt, vermehret dero frawlich/mannlich zum Aergernusz der Emanc.,Lit. Alice Negro et. al. sed atque hochwohlloeblicher & beruehmbter Gubernatores Germaniae.
    ..
    postscriptum: Arno Schmidt hatt obgedachter affaire d`etat en L`europe seym Roman „Das Steinerne Herz“ werckausgabe edition stiftung arno schmidt im haffmann verlag pagina 127 gar sehr ehrfuehrchtig gedencket. So auch allda die „Stellen“ citieret, an- awerst nit ausgefuehret seynd.

  33. liebe Foersterliesel, die...
    liebe Foersterliesel, die Sache mit dem Mischlingsfohlen traf, glaube ich, bei mir einst auch zu. Sie schildern das sehr anschaulich.
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    Don, das höhere Säugetier dankt der Nachsicht.

  34. perfekt!57, das mit der...
    perfekt!57, das mit der Spiessigkeit und deren Wahrnehmung ist ein spezielles Kapitel. Generell mutiert es zum Kampfbegriff, selbst wenn jene, die es trifft, das allenfalls nach extremen Ansichten sind. Man sieht das sehr schön in der Debatte um das Internet bzw. die sozialen Netzwerke:
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    http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2010/08/13/so-nah-und-doch-so-fern.aspx
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    Wer nicht mitspielt, existiert gar nicht, wird geschnitten und abgelehnt in Ingroups. Das ist wie mir Twitter: Wer sich da reinhängt, bekommt dort drin Resonanz; wer es nicht tut, bleibt aussen vor und wird einfach nicht beachtet. Ohne Anbiederung keine Aufnahme in die Gruppe.Und die Gruppe grenzt sich dann, wenn sie modern sein will, entsprechend ab.

  35. Candidatus Molitor univ. et...
    Candidatus Molitor univ. et semp. viv., immerhin brachte das dem Schwesterlein eine üppige Karriere ein, nachdem sich jemand mit ihr eingelassen hat – und da muss man sagen, dass sie es auch nicht gerade zurückhaltend betrieben hat.

  36. Stimmt mit der...
    Stimmt mit der Konfessionsverteilung nicht mehr aber trotzdem
    http://www.youtube.com/watch?v=U0kJHQpvgB8

  37. Nun, Don Alphonso, wenn es...
    Nun, Don Alphonso, wenn es allmorgendlich nicht bei mir selbst ansteht, dann restauriere ich mein Kommödchen…..
    Oder Mara Elisabeth und ich verbuddeln unsere Füße im Sand.
    @ perfekt!57
    (Man lege sich sodann am besten rücklings mitten auf das Steinzeug: so sieht man am besten.)
    Das geht heute mit der Hilfe der Pfeiltasten einfacher.
    http://ht.ly/1FT3k

  38. @habenichts
    die Dame auf dem...

    @habenichts
    die Dame auf dem zweiten Bild rechts sieht aus wie Theresia Benedicte, die nicht viel älter geworden ist, als auf dem Bild dargestellt.

  39. Ja, Zufriedenheit und Reifen...
    Ja, Zufriedenheit und Reifen und Erwachsenwerden, genau das ist die wahre Baustelle. Ansonsten verlängert der Text mein heutiges Leiden an diesem, tja, wie soll ich sagen, Sportler- und Stadthüpferpublikum, das Hektik verbreitet und nie ganz da und bei sich ist. Dieses Jahr ist irgendwie nichts mit ruhigem Zeitungslesen im Café (es hat wieder auf, mit anderer Bewirtschaftung), immer ist etwas zuviel, zuviel Lärm durch zuviel Straßenfeste, zuviel Touristen, zuviel Kälte, Hitze, Regen, zuviel geschwätzige Menschen. Zuviel Undistanziertheit, zuviel Auf-einmal-Wollen.

    Das Tortenfoto mit den freien Plätzen tröstet etwas.

    Was perfekts ersten Beitrag angeht, gibt der durchaus eine Unterströmung richtig wieder. Weltenbummlers Rezept hat gute Chancen, zu funktionieren, sofern den Leuten rechtzeitig der oder die Richtige über den Weg läuft.

  40. Vielleicht liegt es am Alter,...
    Vielleicht liegt es am Alter, oder an der Urlaubsträgheit und der Weigerung kompliziert zu denken, den Beitrag habe ich jedenfalls nicht verstanden.
    Na ja, ich muss ja nicht alles verstehen.
    Vielleicht ist es beim nächsten Beitrag ja wieder besser.
    Das Stück Himbeertorte macht es auch nicht besser, macht auf mich nur eine protzigen Eindruck. Wo ist Ihr Sinn für Maß und Schönheit geblieben, Don Alphonso?
    Morgen mache ich mich auf Neuland zu entdecken und statte der Insel Reichenau einen Besuch ab. Mal sehen wie die seinerzeit das Thema „Maß und Schönheit“ verstanden haben. Also, bis dann!

  41. Zu 21.10: Ein Buch von Don...
    Zu 21.10: Ein Buch von Don Alphonso zum Thema „Junggesellentum im Jahr 2010“ stünde auf meinem weihnachtlichen Wunschzettel…

  42. @DA
    ich habe den Beitrag auch...

    @DA
    ich habe den Beitrag auch nicht „verstanden“, gut es waren Polemiken gegen den ehemals „demokratischen“ Staat im Osten, aber sonst.
    Ein Theologe jetzt an der Goethe Uni sagte immer: auch Fehler bringen einen weiter (in der BRD machen wir zu wenige Fehler?)
    Die römische Teilkirche kennt auch das Thema der Geheimehen für solche Fälle bitte selber jetzt im CIC nachsehen. @DA Sie sind römischer als Rom.
    Ansonsten ceterum censeo kann ich die Entvölkerung Oberbayerns nur begrüßen. Die Altersrentner, die nachziehen bringen da keine Linderung.

  43. @perfect 57
    Danke nochmal für...

    @perfect 57
    Danke nochmal für die schöne Auslegung der Offenbarung des g-tt-s n-m-ns in Beitrag im lezten Blogg. Das tetragramm ist wert in aller Tiefe studiert zu werden
    http://www.tetragramm.de/

  44. Pardon, bei Eseln muss ich...
    Pardon, bei Eseln muss ich immer an Salami denken. Eine nicht minder obszöne Assoziation.
    Essen ist der Sex des Alters.

  45. Liebens"werter" Don Alphonso,...
    Liebens“werter“ Don Alphonso, vielen Dank für diesen Beitrag. Es hat doch auch sein Gutes, wenn man nach der Sturm- und Drangphase nicht mehr so hormongesteuert durch die Gegend staksen und sich zum Narren machen muss. Wir haben gestern unsere nächste einwöchige Fahrradreise geplant. Gemütlich und beschaulich soll sie wieder werden. Die nachmittäglichen Kaffeepausen mit „Himmelbeeren-Torte“ sind Belohnung und Pflicht zugleich. Und das durchdringende Eselsgeschrei besorgt die Reibung meines Rollendynamos bei entsprechender Feuchtigkeit.

  46. Werter Don,
    dankeschön für...

    Werter Don,
    dankeschön für diesen Artikel, ich muß zugeben, dass es durchaus reizvoll erscheint nach langen Jahren Ehe mal wieder dem Werben nachzugeben, das tatsächlich inzwischen teilweise recht offensiv angegangen wird.
    Aber was bleibt vom Tage oder vielmehr der Nacht übrig? Ein schaler Nachgeschmack, die Erkenntnis, dass es so schlecht auch nicht ist und man lieber dem Verstand den Vortritt hätte lassen sollen.
    Sexuelle Annehmlichkeiten mögen zwar kurzfristig reizvoll erscheinen, aber als eine Basis für eine Beziehung irgendwie ein bißchen dünn. Wahrscheinlich sollte man hier auch einfach nicht zwei Ansätze vermischen, für eine kurzfristige Liaision (2 Stunden in den Dünen von Kampen z.B.) mag das reichen, aber für länger? Mein Vater hat mich auf jeden Fall immer davor gewarnt, bei längerfristigen Beziehungen den ääähhh also nicht den Verstand entscheiden zu lassen. Bislang bin ich damit gut gefahren…
    Zumal eine Kürbissuppe mit Liebe gekocht auch was Erotisches hat, aber naja, Essen ist nun mal der Sex des Alters, Golf spiele ich auch, Zeit mal an den letzten Umzug zu denken fürchte ich.
    Schöne Grüße aus dem Norden,
    Moritz

  47. @muscat: Sorry, wollte keine...
    @muscat: Sorry, wollte keine Wiederholung bringen, habe Ihren Beitrag nicht gesehen – obwohl ich sonst immer genau auf Ihre Kommentare achte.
    Schöne Grüße aus dem Norden,
    Moritz

  48. Estimado Don, es ist bekannt,...
    Estimado Don, es ist bekannt, dass dieses Land Nord/Süd und Ost/West geteilt ist, daher muß dieses nicht noch extra betont werden. „Tennisplatzsex“ gibt es auch im Westen und nach 1,5 Jahren liegen jetzt Unterschriftenlisten zur Wiedereinführung der Hexenverbrennung aus.
    (Anderefalls Stoppuhr und Zeiten veröffentlichen) (In Wehrkirchen war das normal!)

  49. Lese ich recht!? Die...
    Lese ich recht!? Die Bavariabuche stirbt, vor Ihren Augen, und Sie schreiben über Esel!?

  50. Habe ich das richtig...
    Habe ich das richtig verstanden: Die These ist, dass Lautstärke beim Sex antiproportional zu dessen Qualität ist? Hm…
    Oder geht es nur darum, bei wem man sich beim reziproken Anthropomorphismus bedienen darf? Esel geht gar nicht, aber Pferd is‘ o.k.? Was sagt der Knuddel-Knigge zu Waldohreule, Alpenmurmeltier oder Okapi? Und wieviel Stil hätte Nashorn?

  51. Lieber Don Alphonso,
    reden Sie...

    Lieber Don Alphonso,
    reden Sie bitte nicht so respektlos über Kinder (15. August 2010, 21:10);
    Sie können Ihren Blog auch nur schreiben weil Ihre Eltern nicht alles selbst verputzt haben und ihr Geld nicht oder nicht nur in ein „Doppeleinkommensminicabrio“ sondern auch in Sie und Ihre Ausbildung investiert haben (von Liebe und Sorge mal nicht zu reden)
    So ist Ihren Eltern hier noch zu danken, wenn Sie mir das gestatten (ansonsten kürzen Sie das bitte ganz nach Belieben raus).
    Nun aber ab auf die Reichenau. Adieu!

  52. @tiberiat: Reichenau - das...
    @tiberiat: Reichenau – das klügste, was man tun kann! Viel Vergnügen!

  53. Don Alphonso@: Je nun, man...
    Don Alphonso@: Je nun, man musz damit leben avec souveraineté et coutoisie, zwegn der Ausgrentzerey etc.
    ..
    Das/der Tiberiat hat Euch allerdings mit Recht die angehend Platte gar artig geputzet.
    Meyne ehedem und immer noch desfallsig gar liebwerten Plagen habens uns/mir auch nie nit Undanck vergolten, dasz die ihnen angedeiheite Paedagogick schon eynmal etwan rauh worden ist ;-)
    ..
    Dasz Ihr in Historia wohlbewandert seyd, noetigt doch würcklichen Respeckt ab!
    Man schwencket den Hut mit allertiefster Referentia..
    Besagter hochgestellter Dame, Aurora de Koenigsmarck, ist nachzusagen, dasz ihr hochwohlgeborener amoreux roi du pologne et duc l`électeur du saxe ihr die gehabten Liebeswonnen nit gar so infam wie der abgelegeten Graefin Kosel entgolten und er ihr die sinecura als abatissima de Stift du Quedlinburgh verschaffet hat. War derer beyden gezeugeter Bastard auch nit von ohngefaehr ein hoches Thier worden in la douce france: Der maréchal Maurice de Saxe, eyn Strateg von Gnaden. Vom père, August der Starke, im Genom reych versorget, ward auch er eyn begnadeter Weyberheld.

  54. Candidatus Molitor univ. et...
    Candidatus Molitor univ. et semp. viv., was sagen Sie zu Stuttgart 21?

  55. Meine Vorschulkindheit...
    Meine Vorschulkindheit verbrachte ich einer Art süddeutsch-katholischen Bullerbü, wo man Milch und Eier beim Bauern kaufte, wo alle Katzen Muschi hießen und die Mädchen beim Gummitwisthüpfen Reime aufsagten wie:
    .
    „Peter Alexander,
    Beine auseinander,
    Beine wieder zu,
    Und raus bist Du!“
    .
    Esel gab keine, nur einen Ponyhof.

  56. Der Ponyhof scheinbt hier in...
    Der Ponyhof scheinbt hier in der Region jedenfalls auch vorbei zu sein, und unsere Mädchen hätten das nie gesagt. Allerdings fanden wir Mädchen auch doof, weshalb wir uns mit anderen Dingen beschäftigten, wie etwa Rennrädern.
    .
    tiberiat, um es mal zu erklären: Der Beitrag spricht sich gegen allzu gerade, direkte Wege aus, und nimmt deshalb einen bogenförmigen Weg, um indirekt die Delikatesse des Themas darzustellen, ohne sie explizit zu benennen. Niemand hat diue Absicht, hier andere als Esel zu bezeichnen.

  57. Maedchen fand ich nie doof....
    Maedchen fand ich nie doof. Ausserdem war ich zu arm um mir eine Fahrrad zu leisten. Daher die Maedchen.

  58. Ach Don,
    die hätten es auch...

    Ach Don,
    die hätten es auch nie gesagt, wenn sie gewusst hätten, was es bedeutet. Die hatten das in aller Unschuld aufgeschnappt.
    Das war, wie gesagt, in einem Dorf, aus dem wir weggezogen sind, als ich 6 war.

  59. ferry, Klingel, Schutzbleche,...
    ferry, Klingel, Schutzbleche, Licht, Reflektoren, Ständer und andere Teilnehmer des Klapperkonzertes werden nach meiner Auffassung schnellstens abgebaut, die haben am Rad nichts verloren.
    .
    BertholdIV, ich denke, das ist heute eher Sache der Evangelikalen, aber man sollte besser still sein, weil:
    http://www.malte-welding.com/2010/08/16/jetzt-beschimpfe-ich-auch-noch-bekenntnisse/
    Taliban international…

  60. Filou, das hat sich bei mir...
    Filou, das hat sich bei mir auch irgendwann geändert, aber nicht in Zeiten der Hüpfspiele.
    .
    HansMeier555, das ist aber beruhigend. So garstige Sachen kamen in dieser Stadt erst mit dem Jugendchor auf, Typus „Einst ging ich am Ufer der Donau entlang“.

  61. Filou, ein Kaugummi hätts...
    Filou, ein Kaugummi hätts auch getan.

  62. Don, nix Taliban. Die hätten...
    Don, nix Taliban. Die hätten ihre Fatwa gleich ausgeführt. Natürlich sind Christen doof, das weiß jeder Maulheld. Aber immerhin: die respektieren das Gewaltmonopol. (Deshalb macht so ein Malte ja auch schlechte Witze über Christen – und nie einen dort, wo er Mut bräuchte.)

  63. <p>Es geht nicht um Mut,...
    Es geht nicht um Mut, sondern um die Grenze, ab wann man Mut braucht. Und solche Aktionen haben nun mal einen unschönen Anschein a la: Kostet mioch nur einen Brief an den passendes Staatsanwalt, und dann hast Du massenhaft Scherereien. Die Logik des religiösen Druckes ist überall die gleiche – und das,. obwohl es hier nicht um Bekenntnisse geht, sondern um eine hauseigene, christliche Darstellung, die etwas unglücklich ist. Da ist noch nicht mal ein Witz gemacht worden.

  64. Candidatus Molitor univ. et...
    Candidatus Molitor univ. et semp. viv., gerade das mit der Fortpflanzung will in diesem Land nicht mehr richtig funktionieren – und Schuld, wenn man mich fragt, sind nicht die Libertins, sondern die schweirigen Verhältnisse für Arbeitnehmer, die in dauernder Unsicherheit und in Reallohnverlusten gehalten werden.
    .
    Wasabi, das mit der Kommode steht mir auch noch bevor, aber zum Glück habe ich jemanden, der mir die Deckplatte gerade biegen kann (so hoffe ich).

  65. Kaugummi kam aus dem Westen....
    Kaugummi kam aus dem Westen. Fahrraeder waren fuer die Nomenklatura. Die Maedchen der Reisekader waren nicht verfuegbar, die restlichen wohl.
    (Man hatte ja nix und musste selbstgenuegsam mit dem Mitmenschen sich zufrieden geben. Jaja, so war’s.)

  66. "Ole gehörte nicht zu den...
    „Ole gehörte nicht zu den albernen Jungen, die mit Mädchen nicht spielen wollten. Auch wenn die anderen ihn dafür neckten, er spielte trotzdem mit ihnen. Auch Lasse und Bosse spielten mit Mädchen, taten aber so, als ob sie es blöd fanden“.
    (Lindgren, Bullerbü, S.22-23).

  67. Ausserdem waren die besser in...
    Ausserdem waren die besser in Mathe und Fremdsprachen, sahen auch immer besser aus. Mal hatten wir Maedchen einer Mossadeq-Familie in der Klasse. Die waren huebsch, aber rannten immer weg. Sehr scheue Rehlein.

  68. HansMeier555, manchmal muss...
    HansMeier555, manchmal muss man eben eine Weile etwas sein lassen, um daran Gefallen zu finden (trifft allerdings nicht auf Frau Lindgren zu, ich bevorzugte Mark Twain).
    .
    Filou, es gibt in der Vorgeschichtsforschung die Theorie, dass die Ausbreitung der menschlichen Rasse im Neolithikum vielleicht auch etwas mit Langweile und dem Mangel anderer Beschäftigungen in einem von relativem Nahrungsüberschuss geprägten Umfeld zu tun hat, das recht lange Ruhezeiten ohne rechte Beschäftigung kennt.

  69. DDR und Noelithikum? Gefaellt...
    DDR und Noelithikum? Gefaellt mir, der Gedanke.

  70. Na, Tom Saywer und Peggy...
    Na, Tom Saywer und Peggy Thatcher?

  71. Nun könnte man ja bei der...
    Nun könnte man ja bei der ganzen, hier aufgeworfenen, Thematik ein Quasi- Toleranzedikt von Nantes einführen. Das scheitert, scheint mir, an mehreren Umständen. Zum Einen hat die, unter dem Eindruck von Woodstock (mit allem Drum & Ddran) und der „sexuellen Revolution“ seit 1968 begonnene Libertinage weitester Kreise nicht das gebracht , was sich die Menschheit so erhofft haben mag. Hinzu kommt die Amalgamierung mit der etwa zur gleichen Zeit auf den Markt geworfenen Pille, die scheinbar dem freien Sex Vorschub ohne Risiko versprach. Die Debatte kostümierte sich auch noch mit der Abtreibungsfrage. Die demographischen und damit hochpolitischen Folgen, zeugen von einer alternden Gesellschaft (der Nachköm-mlinge der Babyboomer) die mit sich überhaupt noch nicht im Reinen und Klaren ist, sprechen Bände.
    Zum Andern sind die tieferliegenden Schichten in den Bewußtseinslagen der Menschen hinsichtlich der moralischen und kulturellen Gewohnheiten und Traditionen in einen folgenschweren Clash geraten, der noch immer in den Gemüts-und Seelenlagen der Geschlechter rumort, rumpelt und pumpelt. Vermutlich, so meine ich, als gealterter Frauenversteher ;-), (hach Herr Filou, das waren noch Zeiten, arm aber glücklich waren wir, was?) sind es eher die weiblichen Protagonisten, dieses Haupt-und Staatsdramas, die am wenigsten davon profitiert haben. Gerne liesse ich ich mich eines „Besseren“ belehren. Die Verführer, die sich an den Verpflichtungen gegenüber
    den geschwängertern Gespielinnen (wohl nicht aufgepasst) vorbeidrücken, zeigen die kläglichen Zahlen und das Elend Alleinerziehender Mütter. Es darf hierüber noch eingehender als über die electronische Revolution diskutiert werden.
    Noch ein Wort zum Gockelgehabe älterer „Herren der Schöpfung“: J.W.v.Goethe ist ja schon ein markantes Beispiel dafür, wie man(n) sich blamieren kann. Das just Martin Walser dieses sein Altersproblem in seinem Alterswerk dem werten Publikum präsentiert, gipfelnd in seinem Goethe in Karlsbad und dessen Werben um Ulrike v. Leventzov, ist in Beider (Goethes und Walsers Scheitern) ist ein Beispiel dafür wo´s hinführen kann, alle Begabung schützt davor nicht. Mir scheint, das die holde Weiblichkeit eher vor solchen „süssen, späten“ Dummheiten geschützt ist.
    http://www.welt.de/kultur/article1740320/Martin_Walser_verhebt_sich_nun_an_Goethe.html

  72. Ja, so ein richtiger Witz wars...
    Ja, so ein richtiger Witz wars wirklich nicht. Eher das Bekenntnis, die Formensprache der Ikonen nicht zu kapieren.
    Gegen kenntnisfreie Witzlein ist übrigens gar nichts zu sagen. Nur etwas Fairness würde ich mir von Malte dem Mutigen wünschen, z.B. nach dem Modell: „Wenn ich mich nicht traue, den mageren Witz zu machen, wo er mich in Gefahr bringt, mache ich ihn auch nicht über Christen.“

  73. Lieber Plindos, arm ist...
    Lieber Plindos, arm ist richtig. Aber gluecklich? Gut, dass Sie ein Smilie verwendeten.

  74. Kann sich einer noch an die...
    Kann sich einer noch an die Grass’sche Peinlichtkeit von 2003 (verm.) erinnern?

  75. HansMeier555, dieses abstruse...
    HansMeier555, dieses abstruse Psychogramm von Jungs ist ganz typisch für Schweden. Für Bayern und in Gegenden weiter südlich gilt das nicht.

  76. Rosinante, das versteh' ich...
    Rosinante, das versteh‘ ich jetzt nicht. Das mit dem Psychogramm.

  77. Ha nui, Stallbursch, der Don...
    Ha nui, Stallbursch, der Don Alphonso hat Recht! „Es geht nicht um Mut, sondern um die Grenze, ab wann man Mut braucht.“ Drum hat´s soviele Jesuswitze. Die brauchen keinen Mut – und sind doch sinnvoll: als Würstchenzeiger.

  78. Oettinger@: Des Volckes Will...
    Oettinger@: Des Volckes Will ist seyn Himmelreych, die verkappt reraesentativ-konstitutionell Monarchia dero Parteyen in den Parliamenten in denen Communen & Etat gegenwaertiger Zeytlaufft sollt dem doch gebuehrlich Rechnung tragen.
    Es muesz doch nit ohnbedingt zu solch Aufflaeuf kommen, wegen dem Bimmlebaehnche, dasz gar die Militia & Politzey Wuerttembergs allhie eynschreytend etwan schluszendlich wircken sollt, um der Rechthaberey in justiam genug satisfactio zu thun sey.
    Don Alphonso@: Die Zeyten waren gar nie so gwest, dasz sie allzu sehr der Fortpflantzung geneyget. Mr hett schon ümmer allzeyt knauserieren mueszen. Es seynd nur faule Ausred was mangelnde Labores, Amunition undt Menasch angehet um der Fondation eyner Familia willen zu entgehen…..Frisch auff ond gewaget.

  79. Filou, das Psychogramm bezog...
    Filou, das Psychogramm bezog sich auf Ole, Lasse und Bosse (HansMeier555 19:06)

  80. Ach was, Schweden.
    In einem...

    Ach was, Schweden.
    In einem Kaff mit nur sechs Kindern bleibt einem doch gar nichts anderes übrig.
    Und die Kinderbuchautoren, wer kann sich die schon frei aussuchen? Für Don Sawyer sind die Vierjährigen eh noch zu klein.

  81. @plindos
    haben sie das buch...

    @plindos
    haben sie das buch von Walser gelesen? Ich finde es ganz gut.
    Aber ich denke@DA sie haben recht. Eine der stärksten Korrellationen ist die Unsicherheit in finanziellen Fragen und Arbeitsrecht/-platz und Familiengründung.
    @DA Seit wann ist denn der Paragraph G-tt-slästerung abgeschafft und durch verspottung religiöser Überzeugungen ersetzt. So wie das aussieht hat sich nicht viel geändert? Ein schönes G-tt-sbild haben die Leute da, wenn man ihn so einfach lästern kann

  82. @DA
    mir fällt auf Sie...

    @DA
    mir fällt auf Sie reagieren auf die Plindosschen Versuche das Thema Abtreibung zu diskutieren überhaupt nicht…

  83. Rosinante, lieber, entwerfen...
    Rosinante, lieber, entwerfen Sie fuer mich das abstruse Psychogramm? Damit ich’s verstehe.
    Lassen Sie sich Zeit. Ich muss jetzt Vernsaehen.
    Noch ein Haendchen Hafer?

  84. BertholdIV, ich habe da gerade...
    BertholdIV, ich habe da gerade noch ein paar andere Dinge zun tun, schröcklicherweise – und Urlaub fühlt sich ansonsten meist anders an. Allerdings glaube ich nicht, dass das, was man in Woodstock andachte, das ist, was bei der heutigen Sexualmoral herausgekommen ist. Man übersieht da vielleicht die verborgene, aber vorhandene Tradition von Pornographie und Prostitution.

  85. @Candidatus Molitor univ. et...
    @Candidatus Molitor univ. et semp. viv.
    schrieb: „affaire d`etat en L`europe“
    Aua!
    http://fr.wikipedia.org/wiki/Apostrophe_%28typographie%29

  86. @DA: diese...
    @DA: diese Vorgeschichtsforschungstheorie klingt ja spannend. Bitte mehr davon.

  87. @DA
    ich sage ja nicht, dass...

    @DA
    ich sage ja nicht, dass Sie Unrecht haben das nicht zu thematisieren. Aber der Ansatz mit der verdeckten Pornographie gefällt mir. Wäre da nicht eine Verbindung zu ja und nein der Bilderstürmerei. Also Jan Hus et al. als Kämpfer gegen die Pornographie unter dem Mantel sakraler Kunst. Dann ist auch klar, warum deren Projekte scheitern mussten.
    Anderes Thema: Wie wäre es mit Hinblick auf den hereinbrechenden Herbst und die Allerweltskirchweih (auch so ein interessantes Staats-Kirchenthema) über Kirchweihgebäck – muss ja nicht immer Kürbistarte oder Torte sein

  88. @ Don Alphonso,
    ... "tiberiat,...

    @ Don Alphonso,
    … „tiberiat, um es mal zu erklären: Der Beitrag spricht sich gegen allzu gerade, direkte Wege aus, und nimmt deshalb einen bogenförmigen Weg, um indirekt die Delikatesse des Themas darzustellen, ohne sie explizit zu benennen. Niemand hat die Absicht, hier andere als Esel zu bezeichnen“.
    … sicher richtig, aber das wird wohl das „Grundübel“ dieses Beitrags gewesen sein. Wäre es ein direkter Weg der „Beschreibung“ gewesen, hätten sicherlich ca. 1.100 User sich echauffiert – vielleicht noch viel mehr -.???
    Manchmal lohnen Umwege sich einfach nicht … Schade! … aber oft so! Dennoch gilt; nix ärgern und wir lernen tagtäglich alle miteinander dazu! Viele Grüße Tom 2010

  89. Tom2010, es ist ein Leichtes,...
    Tom2010, es ist ein Leichtes, leicht verständlich so zu schreiben, dass es enorm viele Kommentare zieht, aber ab und an habe ich Lust, es auch mal anders zu probieren. Gegen das Echauffieren hätte ich nichts, aber ich will vor allem meinen Spass beim Schreiben haben, und mal 1 kleiner Umweg – die Literatur ist doch voll davon! Mehr Zeit! Mehr Ruhe beim Lesen!

  90. Colorcraze, dummerweise gab es...
    Colorcraze, dummerweise gab es damals noch keine irgendwie nachweisbare bessere Gesellschaft, das kommt erst später – und ich weiss nicht, ob Chriustleinstufen der Merowingerbestattungen jetzt so ein spannendes Thema sind.
    .
    BertholdIV, ich kann ja mal bei meiner Schmalzbäckerei vorstellig werden. Es gibt jedenfalls eine amüsante Sache – dass nämlich Prostitution im Mittelalter sehr offen und mit Erlaubnis der Obrigkeit und Kirche stattfindet, und mit der Reformation und dem Kampf um die härtere Bigotterie dann aus den Stattbildern verdrängt wird. Aber sie war und ist immer da, und deshalb sehe ich Youpr0n auch nicht als Kind der 68er an, sondern als Weiterführung ältester Begierden, deren Deckmantel 68 unabsichtlich mit lüftete.

  91. @ Don Alphonso,

    hmm ... o.k....
    @ Don Alphonso,
    hmm … o.k. und „without comment“ verstanden und akzeptiert. Irgendwie gefällt mir sogar Ihr Ansatz, jetzt nachdem ich die Chance bekam, Ihre Motivation zu begreifen.
    Viele Grüße Tom2010

  92. So ein vertrockneter Quatsch,...
    So ein vertrockneter Quatsch, Herr Alphonso. Es gibt Urgewalten (Liebe, Tod, Teufel, Schicksal etc.) und es gibt bürgerliche Moral. Von der Liebe zu schreiben ergibt Sinn. Zu behaupten, das bürgerliche Verhalten sei der sich Bahn brechenden Liebe irgendwie gewachsen ist zumindest vorschillerischundgoethisch. Oder altdeutsch: Wo die Liebe hinfällt, und wenn sie auf’n Mist fällt. Wenn es anders wäre, wäre es ungleich langweiliger und es gäbe NOCH weniger zu tratschen…

  93. lieber Filou, mein sogenannt...
    lieber Filou, mein sogenannt „abstruses Psychogramm“ (männliche Kinder in Lindgrens Bullerbü) hat HansMeier555 20:52 schon in seine banalen Zutaten aufgelöst (danke).
    .
    Ich biete mal den Versuch, die Metapher der drei Jungs auf die Politik zu übertragen. Ole geht in Richtung Bill Clinton. Lasse und Bosse findet man und pferd bei Otto Schilly und Guido Westerwelle. Die Varianten gehen nun ins Unendliche: ein Prinzip, welches Dr. Kimble gut kennt.
    .
    Übrigens: Hafer ist gut, Rindfleisch ist besser.

  94. Doch, Merowingerbestattungen!...
    Doch, Merowingerbestattungen!
    Bitte.

  95. Puh, da müsste ich mich...
    Puh, da müsste ich mich nochmal etwas einarbeiten. Christleinstufen und ich, das war keine Liebesbeziehung.
    .
    Ansonsten: Kommentare mit unflätigen Bemerkungen werden hier einfach nicht freigeschaltet.

  96. Aber ist dieses...
    Aber ist dieses Ranschmeissverbot für Frauen nicht auch ein total, total patriarachales Konzept? So nach der Vorstellung, dass Mädchen niemals die Initiative ergreifen dürfen, ohne Schande über sich und ihre Familie zu bringen?
    WEswegen sie ja auch beim Ball immer sitzen und warten müssen, bis sie aufgefordert werden?
    .
    „Die moderne standesamtliche Ehe, die auch ohne Zustimmung der Eltern gültig ist, ist eigentlich nichts als Brautraub“, hat mir mal jemand gesagt und meinte das voll im Ernst.
    .
    (Unsere Nachbarsfamilie auf dem Dorf hatte übrigens neun Kinder. Rurale Unterschicht, wenn sie so wollen. Aber das waren andere Zeiten…)

  97. ...
    http://www.fpoe.at/fileadmin/Content/portal/PDFs/2010/48bogen_wienerblut.pdf
    Das gibt’s in Wien zu sehen…
    Die Justizministerin musste vor Ihrer Angelobung das Urteil gegen den Bawagvorstand noch fertig schreiben.
    Die Raiffeisen hat den Stresstest mit 7,8% bestanden bei 8% Basel III Quote?
    http://www.giebelkreuzregime.at/index.php?sid=item&iid=16&cid=6
    Das ist sehr interessant hier

  98. @stola
    _-Lustkiller-..auf/in...

    @stola
    _-Lustkiller-..auf/in einem grösser angelegten, zweitägigen Seminar-vor etwa einem Jahr wurde das Lustprinzip diskutiert und in Beispielen beschrieben.
    Unter der Zuhörerschaft >viele bekannte Gesichter der Stadt.
    Aus Sport und Kultur; Erzieher, Übungsleiter , Trainer, bekanntes Hochschulpublikum.
    Seminarleiter u. Referentin war eine symphatische Professorin und Autorin aus NRw.
    Es ging um Körper und Bewegungserfahrung im Sport bei >vor allem KINDERN.
    Ich erinnerte mich an vieles aus meiner Kindheit, stellte aber auch fest, dass die Grenzen sich verschoben haben. In Adaption, im Break..das Kennenlernen, Kontakten (bei der Beobachtung grösserer Menschengruppen(jetzt Jugendlicher) unwissensch. erfasst!) ist ungemein Erfolgs/zielorientiert geworden.Schnell und effizient muss es sein.
    ..der Leitsatz am Ende des Seminars betont, “ es ist alles erlaubt, was Lust macht“> Animationsschwerpkt.!
    …Ursache des Ganzen: die Kinder werden zu träge , passiv , motorisch inkompetent, oft aufgrund eines Zeitmangels der Eltern..>>>Selbstisolation
    Und aus den Kindern werden Erwachsene..
    ..bei den Auseinandersetzungen(zwischengeschl.!!) der Halbwüchsigen muss ich zunehmend öfter in der Aufsicht „dazwischengehen“ und sagen“ nicht so hart , nicht so fest!!!“
    ..ich selbst verwende Scheibenbremsen(einfach und gut) und mehrere ältere Campas

  99. und sie nimmt zu... Von den...
    und sie nimmt zu… Von den Canterbury Tales und Boccaccios Dekamerone bis zu den heutigen Ablehnungen des bürgerlichen Zwanges und schnellen Verfügbarkeit des Seitensprungs vergnügen sich die Leute lieber in ihrer Freizeit, als dass sie sich da auch noch plagen. Der Esel scheint verwechselt worden zu sein… ;-)

  100. "affaire d`etat en...
    „affaire d`etat en L`europe“
    Aua!
    fr.wikipedia.org/…/Apostrophe_%28typographie%29
    adriaan de ruyter: je ne trouve pas que le problème des espaces soit traité dans cet article pourtant excellent. D’ailleurs, je crois que Candidatus Molitor le fait exprès en imitant quelque vieille affiche. Ses styles typographique et orthographique ne sont pourtant pas homogènes, tout amusants qu’ils puissent être.

  101. @HansMeier: kommt drauf an, an...
    @HansMeier: kommt drauf an, an wen sich die Frau ranschmeißt. Wenn an einen vergebenen Mann, wird sie von seiner Frau eine Kopfnuß abbekommen, so daß sie sich einen anderen sucht. Monogamie ist keine genuin patriarchalische Angelegenheit. – „Brautraub“ war einerseits rohe Gewalt, andernseits mit List auch für 2 Verliebte mitunter die einzige Chance, ihre Präferenzen durchzusetzen. Von alten Frauen aus Saudi-Arabien wurde berichtet, daß sie bei „Vergewaltigung“ zu kichern anfingen. Grund war der, daß dort die sonderbare Regelung bestand, daß der Vergewaltiger sein Opfer heiraten muß. Das hatten sie schlicht zur Durchsetzung ihres bevorzugten Mannes gegenüber ihren Eltern bzw. der Sippe genutzt. Wenn die Heirat der Kinder vor allem als strategisches Schachspiel der Sippen untereinander aufgefaßt wird, dem Individuum also seine Vorlieben und Entscheidungen beschnitten werden, bricht es irgendwann mit Macht aus seinem Gehäuse aus, weil die Entscheidung keine freiwillige war.- Ansonsten ist liegt mir bezüglich Brautraub oder Vergewaltigung die nordische Methode näher, den Entsprechenden hinterherzusetzen und ihnen ordentlich eins überzuziehen, so daß sie derlei künftig lassen.
    @DA: hm, Merowinger als Vorzeit? Ist das nicht büsken spät? Aber zu erklären, was Christleinstufen sind, werden Sie nicht drumrumkommen, denn Google findet einzig Sie mit diesem Wort. – Neinnein, indirekte Herangehensweise hat mitunter viel für sich, der gerade Weg ist mit Hindernissen vollgestellt.

  102. Das sind, grob gesagt,...
    Das sind, grob gesagt, Ausstattungsunterschiede bei merowingischen Gräberfeldern, zurückgehend auf den Archäologen Rainer Christlein, der in vier unterschiedlichen Zeithorizonten drei Qualitäten der Beigaben definierte (A bis C, später auch D für besonders üppige Befunde wie Pferdegräber, Helme und Goldfibeln). Grob, sehr grob gesagt dachte Christlein, dass Männer mit u. a. einem Langschwert (Spatha) der obersten Schicht angehörten, die mit einem Kurzschwert (Sax) der Mittelschicht und der Teil ohne Waffen der Unterschicht. Das widersprach der früheren These freier Germanen bzw Bajuwaren recht deutlich, ist heute aber auch teilweise nicht mehr Stand der Forschung, weil Beraubung, Jahreszeit der Bestattung etc. auch eine Rolle spielen könnten. Ich hatte mal ein praktisch beigabenloses Grab in Pettng, eine junge Frau, die sehr tief bestattet wurde, in einem Umfeld von Zeithorizont 3 nach Christlein. Ich war schon recht weit und hatte die meisten Knochen entfernt, und dann kam eine grosse, geschliffene Edelsteinperle, vermutlich aus Byzanz. Sonst nichts. Vermutlich eine junge Frau, die im Sommer gestorben ist, und der man nur das Wertvollste mitgab. Das wird bei den Christleinstufen das übliche Problem, wenn man versucht, reale Menschen mit Kombinationsstatistik zu erfassen.

  103. @colorcraze, ausserdem ist der...
    @colorcraze, ausserdem ist der diekte Weg wenig unterhaltsam und sehr spannungsarm.

  104. Lieber Don, danke fuer den...
    Lieber Don, danke fuer den wunderbaren, dezenten Beitrag zum Thema #1.
    Zu dem Bild mit den beiden Damen: Zwei preussische (?) Prinzessinnen die aus Protest zu den angeordneten Sparmassnahmen zu Hofe die Peruecken ablegten , das kurze Haar weiss puderten und sich ohne Hofstatt und den ueblichen Gegenstaenden der Macht und Position abbilden liessen. Ich glaube dass Gemaelde haengt in Berlin, Schloss Charlottenburg.

  105. Untreue? Es bedarf keiner Ehe...
    Untreue? Es bedarf keiner Ehe um einen Partner zu betrügen. Mit dem 21.07.2010 (neues Sorgerecht) wird das für Frauen auch nicht mehr (wie bei der Institution „Ehe“ früher problemlos möglich, so der Gatte deppert war oder eine seltsame Vorliebe für fremder Väter Kinder hatte) folgenlos bleiben, wie es seinerzeit der § 1592 (1) BGB regelte.

  106. @DA: danke für die...
    @DA: danke für die Aufklärung, habs nun nachgelesen. Die Einstufung nach Grabbeigaben ist schon sinnig, weil sie das Grabungsergebnis abbildet, aber daraus nun schließen…tschä, da sind viele, viele Fehler möglich.
    @Wolff: stimmt, das eine Gemälde sieht ziemlich watteauisch aus. Mir ist der ja zu süßlich.

  107. passt als Bettgeschichte zwar...
    passt als Bettgeschichte zwar besser in den neuen thread, aber dieses Zitat wird jetzt ganz indiskret hierhin geklebt. Wer hat´s gesagt ?
    „Die Blogosphäre ist so f*ickfreudig wie dasTanzhaus A9 in Lenting nach der Betonmass-Time. Es redet kaum einer drüber, aber wer länger dabei ist, weiss, wie es läuft. Weniger da, wo ich jetzt “ .
    .
    …schönen Urlaub noch …
    .

  108. Dös woar I....
    Dös woar I.

  109. @Wolff
    "Zu dem Bild mit den...

    @Wolff
    „Zu dem Bild mit den beiden Damen: Zwei preussische (?) Prinzessinnen“
    Wie gesagt: bayerische…

  110. "Dös woar I" ist sprachlich...
    „Dös woar I“ ist sprachlich nah dran am I a. In Preussen wird vermutet, die Bayern stammen von Eseln ab. Wer glaubt´s ?

  111. ---Werbung----
    sehenswert:...

    —Werbung—-
    sehenswert: http://www.kastenhof.landau-isar.de
    —weiter im Programm—

  112. @perfekt!57: Schreiben sie...
    @perfekt!57: Schreiben sie „Gewissen“, dann können sie sich auch den Link sparen.

  113. @Plindos: Meinten Sie...
    @Plindos: Meinten Sie diejenigen der Damen die nicht aufgepasst haben? (Aus dem Text „den geschwängertern Gespielinnen (wohl nicht aufgepasst)“ geht das nicht eindeutig hervor).
    .

  114. Was die Zeit ganz wie ebenbei...
    Was die Zeit ganz wie ebenbei auch neu macht:
    .
    Das man sich seine Lebensleistung eben auch unter dem Gesichspunkt eines „biographical footprint“ überlegt/verantwortet.
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    Hier: Albert Speer d. J. hat sich um die Architektur und als Arbeitgeber verdient gemacht. Möchten seine Söhne aber noch so viel „carbon footprint“ verantworten? (Als Folge einer Lebensleistung)
    .
    http://www.as-p.de/projekte/stadtplanung/
    .
    (Und nun kommen sicher viele und sagen, „dass ginge alles auch klmaneutral und umweltunschädlich“. Wir alle wissen, dass das Anpflanzen von ein paar Bäumen in einer Plantage etc. eher nichts derartiges ist. Tasächlich ist nur u. u. das Nicht-Bauen ökologisch. Sich direkt und ohne Umweg mit einem Buch auf die nächste Wiese legen. Möglicherweise auch besser mit Esel im Ohr als WalkMan)
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    „Man sieht nur, was man kennt“, oder was andere so beobachten: http://www.bestrussiantour.com/de/jet_flights/stratosphaerenflug_mit_dem_mig31_duesenjaeger
    .
    Auch Spaceshiptwo wird ja eine „sustainable strategy“ haben: Man saugt die Luft für die Klimaanlage für die Startbasis in Arizona durch ein unterirdisches Labyrinth an, um Stromkosten zu sparen. http://www.spaceshiptwo.net/page4.html Bild 10 von 26
    .
    http://www.spaceshiptwo.net/page4.html (Teil 1 u. 2 ansehen) Flug auf 120 KM Scheitelhöhe für Jedermann. M & M’s fliegen lassen in 120 KM Höhe ja auch sicherlich einzigartig. Und notwendige (Selbst-)Feier. Mal sehen also, wie der Einzelne solche Aktivitäten in seinen „lifelong footprint“ psychologisch zu integrieren bestrebt sein wird. Oder Gruppen.

  115. Bild 10 von 26 hier: "General...
    Bild 10 von 26 hier: „General … images“, http://www.spaceshiptwo.net/page3.html

  116. Hier endlich der direkte Weg...
    Hier endlich der direkte Weg zum Link: http://www.youtube.com/watch?v=t4h247PPOrY

  117. Peinlich, es ist der alte Ton...
    Peinlich, es ist der alte Ton des Geißelns und Bloßlegens, unlauter und korrupt. Man muss keine Freundin der schnellen Verrichtung sein, um diese billige Sexprotzerei im pseudobürgerlichen Gewand disgusting zu finden. Gibt es Leute über 15, die sich ernsthaft über die sexuellen Gewohnheiten anderer hämisch äußern? Besitzen sie Spiegel? Wenn nicht, es gibt sie in jedem Bauhausladen.

  118. @perfekt: Nun ja, Fürst...
    @perfekt: Nun ja, Fürst Pückler fuhr mit dem Ballon, das taten wir auch mal (empfehlenswert! Aber mit Wartezeiten versehen, da wetterabhängig.); fliegen ist inzwischen Pauschalurlaub; sicher kann man auch Stratosphärenflug und derlei ein wenig touristisch aufbrezeln und dadurch etwas Kosten einspielen. Ich wollts nicht machen, ich bin schonmal aus großer Höhe ins Wasser gehüpft, das reicht mir. Ich finde solche Überlegungen wie Carbon Footprint und derlei ja viel zu technizistisch, also völlig unausgereift – so wie man als Anwendungsentwickler ja seinen Kunden auch keine nackte Datenbank zum Rumwühlen vorsetzt, sondern eine Benutzeroberfläche davor.

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