Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Bildung als Investition

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Erstaunlicherweise gilt Bildung nicht nur als Tugend, sondern auch als beständiger Wert gegen die Unwägbarkeiten der Zeitläufe. Investitionen in Bildung gehören untrennbar zu jeder politischen Sonntgagsrede, aber heute ist Dienstag, und da sei es erlaubt, ein paar kritische Gedanken über den Realwert der angeblichen Wissenschätze vorzutragen.

Ich verstand keine Silbe von dem, was sie sagten, aber es ergriff mich doch.
Bernhard Kellermann, Ein Spaziergang in Japan

So schnell hat uns die Krise wieder: Mag auch das deutsche Bruttoinlandsprodukt steigen und der bayerische Wähler gar nicht merken, was seine Landesbank über Töchter für Geldtransaktionen mit absonderlichen Gestalten auf dem Balkan tätigte, so vermelden doch die amerikanischen Hausmarktbeobachter, dass es schrecklich um die Immobilien in den von China abhängigen Protektoratsgebieten steht. Derweilen ist die Arbeitslosigkeit in Amerika hoch und das Einkommen niedrig, die giftigen Papiere bleiben giftig und der Staat macht neueste Schulden, kurz: Es ist ein Elend, das sich über kurze oder lange Positionen hier auch in Deutschland wieder uneingeladen zum Tee anmeldet. Schnell möchte man das Vermögen verstecken, damit es dem Elend nicht in die gierigen Pratzen fällt, und nach den Debakeln mit Gold und Immobilien in den deutschen Slumregionen mag sich mancher denken: Ich investiere in Bleibendes, das mir keiner nehmen kann – in Bildung. In meinen Kopf.

Bild zu: Bildung als Investition

Das ist, verglichen etwa mit Völlerei, sehr lobenswert, denn Bildung gilt als positiv, richtig und in gewissen sozialen Schichten auch als unverzichtbar. Ich selbst nicke zu solchen Einlassungen reflexhaft und ermutigend, und verweise gern auf meine eigenen Bemühungen, mehr als die World of Interiors zu lesen, wenn ich am Tegernsee auf meiner Terrasse liege. Aber dann fällt mir ein, dass es in ein und demselben Land und zu ein und derselben Zeit arbeitslose Akademiker und bezahlte Kolumnisten bei Spiegel Online gibt. Es gibt ausgebildete Musiker ohne Engagement und den Springerkonzern. Es gibt Werbetreibende, die in Restaurants nicht die Abfalleimer durchwühlen müssen, und Studienkollegen, die sich eine halbe Stelle eines befristeten Vertrages teilen. Vielleicht nicke ich zu reflexhaft.

Dieses Wochenende war eine Bekannte zu Besuch, die den Wunsch äusserte, mit mir eine Radtour über die Juraanhöhen zu unternehmen, über Gefälle in Täler zu schiessen und kurvige Anstiege zu erklimmen. Rennräder sind hier genug vorhanden, aber es mangelt mir an Helmen. Also suchte ich ein Fachgeschäft auf, um eine passende, sichere und notfalls kopfrettende Bedeckung zu erstehen. Jahrelang hat sie studiert und gelernt, Erfahrungen gesammelt und viel gelesen: All das steckt in ihrem hübschen Kopf. Ein Investitionsgut, so teuer wie eine gute Wohnung am Tegernsee. Da sollten einem ein paar Euro zur Absicherung nicht zu viel sein. Also her mit dem guten Modell, und sich gewundert über jenen Herrn, der für seine Dame einen Helm suchte, der vielleicht 10 Euro weniger kostet. Denn wenn man es schon bei der Ausstattung des Rades krachen lässt, kann man bei der Ausstattung des Kopfes ein wenig sparen.

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Diese Vorstellung ist so ganz falsch nicht, denn Bildung hat in jedem Fall die unerfreuliche Eigenschaft, mit dem Ableben ihres Besitzers restlos zu verschwinden. Dem Besitzer kann es egal sein, aber die Nachkommenschaft hätte vielleicht doch lieber still und andachtsvoll die Patek eingeschoben und die Tafelpapiere in der Schweiz verkauft. Alle gelesenen Bücher, alle Ausstellungen, jeder Opernbesuch und Städtereisen ohne Ausnahme: Weg, ausgelöscht, nicht einmal Staub und Asche bleiben zurück. Es ist unabänderlich, nichts wird es je aufhalten, sei es nun durch den banalen Tod oder seinen schrecklichen Vetter, die Demenz noch zu Lebzeiten, die alle Beteiligte nicht die Banalität des Daseins, sondern auch die Nichtigkeit der Bildung vor Augen führt. Natürlich kann man sich davor flüchten, das Wissen niederschreiben und es weitergeben, aber auch dann braucht es wieder einen, der bereit ist, es aufzunehmen, und von neuem den Weg ins Vergessen anzutreten.

Und der Willige ist gar nicht so einfach zu finden, denn Wissen und Bildung strengen nicht nur an, sie veralten auch. Es mag nicht so schnell gehen wie bei der Erinnerung an die Viertplatzierte einer Fernsehdemütigung, nicht jedes gelesene Buch ist so banal und zurecht Anlass zur Verdrängung wie all die Versager, die den Mitteroman schlechthin schreiben wollen – wer ausser Slumbewohnern interessiert sich schon für die immer gleichen Slumprobleme? Aber die schiere Menge der Bildung, die aus der Gegenwart hereinbricht, schwemmt das alte Wissen weg in die Irrelevanz. Bürgers Schutzschild und kleinster gemeinsamer Bildungsnenner ist der Kanon dessen, was jeder kennen sollte, aber das macht alle Gruppenmitglieder lediglich gleich. Zum Nachweis von Bildung gehören nun mal weniger Gebildete, die den Glanz der überlegenen Geistesschätze mal neidvoll, mal begeistert anerkennen müssen.  Man entgeht nur schwerlich der Pflicht, zumindest in einem Teilbereich ohne Stottern und Nachdenken Dinge sagen zu können, die dank anderen nicht geläufigen Fachtermini unverständlich und deshalb plausibel klingen.

Bild zu: Bildung als Investition

Hier vom deutschen Feuilleton lernen heisst jedoch nur schal siegen lernen, denn Formulierungen wie „Wagner schrieb ja in den Wesendonkbriefen“ und andere Programmhefteinbildungen kommen nur begrenzt gut an. Nicht nur das Wissen, auch die Rezeption hat sich geändert: Man möchte sich nicht mehr demütigen lassen. Eine Verwertung im Sinne einer geldwerten Rendite ist ohnehin nicht zu erwarten. Ganz im Gegenteil: Neue Bücher und ihre Schränke, Reisen und Unterkünfte, Konzerte und neue Abendkleider wollen auch bezahlt werden, denn Bildung braucht Gelegenheiten, um hell wie die Kerze in der Finsternis der Bestsellerlisten zu erstrahlen. Oder…

Das obige Ex Libris klebt in einem Buch, das ich am Sonntag aus einer Kiste auf dem Antikmarkt zog und kaufte. Es ist nicht irgendein Buch, sondern ein wunderbares Beispiel für die Sinnlosigkeit dieses ebenso edlen wie sinnlosen Bildungsbestrebens: „Ein Spaziergang durch Japan“ von Bernhard Kellermann, zuerst erschienen 1910, hier die dritte Auflage von 1920. Kellermann war seinerzeit einer der meistgelesenen deutschen Schriftsteller, und das Buch erzählt Kluges und Wissenswertes über den fernen Osten in einem angenehmen Plauderton. Heute ist Kellermann trotz seiner früheren Popularität weitgehend vergessen. Die Besitzerin hat das Werk damals noch mit einem exzentrischen Privateinband versehen lassen, ein Zeichen echter Wertschätzung, könnte man meinen, und hätte sie es gelesen, würde sie heute vielleicht noch sehr fremdartige Dinge von einem Japan erzählen können, das nichts, gar nichts mit dem krisengeschüttelten Land der Gegenwart zu tun hat. Verständnislos würde man sie anlächeln und das Thema wechseln. Sie hat es jedoch nicht getan, nicht ihre Belesenheit vorgetragen. Das Buch ist ungelesen und völlig unberührt, nicht alle Seiten sind ganz aufgeschnitten, aber es sieht sehr hübsch aus und macht einen äussert guten Eindruck.

Bild zu: Bildung als Investition

Kurz, es verhält sich wie Bildung, es erfüllte in dieser Form scheinbar achtlos auf dem Teetisch liegend sicher auch Konvention und Zweck, ohne andere mit Gschaftlhuberei seiner Besitzerin zu belästigen, und hat – im Gegensatz zur Bildung der Besitzerin – sogar noch nach 90 Jahren einen Restwert weit über den Kriegsanleihen seiner Zeit und unseren toxischen Verbriefungen. Vielleicht lese ich es sogar. Es ist zwar 100 Jahre zu spät, aber so zweckfrei und ohne Aussicht auf Rendite ist es wenigstens ein Luxus, wie jede Beschäftigung mit sinnlosem Tand.

Und vielleicht reicht es schon, wenn die Sinnlosigkeit der Bildung nicht so dumm wie die Sinnlosigkeit der Werbung, der Springerpresse und der Kolumnen von Spiegel Online ist.

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334 Lesermeinungen

  1. Ist Bildung nicht das, was...
    Ist Bildung nicht das, was uebrig bleibt, wenn man alle Fakten vergessen hat?

  2. "Und die Bildung, ja die...
    „Und die Bildung, ja die Bildung,
    Kann man gar nicht übertreiben:
    Ja, das Fernsehen hilft uns sehr,
    Film und Funk sogar noch mehr,
    Nur das Lesen und das Schreiben
    Fällt uns noch manchmal recht schwer…“
    .
    (G. Kreisler, Gelsenkirchen)

  3. Bildung ist eine Form von...
    Bildung ist eine Form von Prestigekonsum.
    Bildung brauchen wir nicht, aber wir brauchen unbedingt
    Elite-Unis, den Wettbewerb der Höchstbegabten Beststudenten und eine Beschleunigung der Brillianzproduktion.
    Und wer dafür nicht geeignet ist und nach zwei Semestern abbricht, kann hinterher immer noch für Spiegel oder Focus eine Uni-Ranking-Bundesligatabelle zusammenstellen.

  4. Und es stimmt auch nicht, dass...
    Und es stimmt auch nicht, dass Bildungskapital nicht vererbt werden kann. So ein Abschluß in Oxford oder Harvard kann auch noch den Enkeln zugute kommen.
    An Angelsächsischen Elite-Universitäten haben die Kinder von Alumnis bessere Chancen auf Erhalt eines Studienplatzes.

  5. Werter Don,
    ich stimme hier...

    Werter Don,
    ich stimme hier durchaus mit Ihnen überein, würde den Schwerpunkt jedoch etwas anders setzen:
    .
    – Bildung geht zwar mit dem Tod des Inhabers verloren, im Gegensatz zu Immobilien, Gold und anderen Investitionen ist dies aber wirklich das einzige, was Bildung etwas anhaben kann. Man kann Bildung insbesondere weder stehlen oder enteignen noch verkaufen.
    – Wahre Bildung veraltet nicht. Ich weiss, dass den Bachelor-Studenten heute jeden zweiten Tag die Mär von der kürzer werdenden Halbwertszeit der Bildung aufgetischt wird (nach dem Motto ‚husch husch, werdet schnell mit dem Studium fertig und nehmt einen schlecht bezahlten Job an bevor ihr euch mit eurer Bachelor-Arbeit nur noch den A**** abwischen könnt). Wirkliche Bildung im Sinne von nachhaltigem Verständnis ist etwas Zeitloses. Ich denke, dass auch Ihr Kellermann in diesem Sinne noch viel Nützliches enthält obwohl sein Alter ja über die biologische Verfallsdauer individueller Bildung hinaus geht. Richtig ist, dass Bildung wie eine Immobilie der regelmäßigen Pflege bedarf, um Ihren Wert zu erhalten.
    – Wie Sie ja schon angedeutet haben, ist heute mehr denn je das Vortäuschen von Bildung in Mode. Und eigentlich ist es nur für den, der Bildung vortäuscht, wichtig, dass die Übrigen ungebildet sind und so die Fassade nicht durchschauen. Wer über wirkliche Bildung verfügt, kann von der Bildung seiner Mitmenschen eigentlich nur profitieren.

  6. Ja Don Alphonso, nur würde...
    Ja Don Alphonso, nur würde ich es Genuß, Lust, nicht Luxus nennen, dieses Buch ganz zweckfrei zu genießen. Ich hoffe für uns Deutsche in der Mittelschicht, daß es auch unterhalb der Stützen noch lange nicht Luxus ist, zweckfreies tun zu können. Gleich ob Kolumnen über den Tegernsee lesen, wandern oder Scamorza-Kürbis-Olio-Tartes nachzubacken. Danke auch für charmante Rezepte und Bilder.

  7. Da Exlibris ist mit einem...
    Da Exlibris ist mit einem schönen Zauberspruch verziert, aus einem Gemälde von Rembrandt. Angeblich ein Anagramm, das nie gelöst wurde. Vielleicht von einem Leser dieses Blogs?

  8. Werter Don! Trotz meiner...
    Werter Don! Trotz meiner Ablehnung solcher Unzier des Hauptes: Ganz Ihrer Meinung. Nur eine kleine Randbemerkung: Bei Kellermanns Buch resp. Ihrem Exemplar handelt es sich mitnichten um einen exzentrischen Privateinband. Das Buch wurde genauso vom Verlag ausgeliefert mit großzügig unbeschnittenem Buchblock.

  9. @ Don Alphonso: Schon im Buch...
    @ Don Alphonso: Schon im Buch Ecclesiasticus wir- auch- die Weisheit und das Streben nach ihr als vergeblich beschrieben…
    .
    Im fruehen und mittleren 20. Jahrhundert aber war Bildung- oder deren Anschein- noch mit Sozialprestige verbunden (nicht nur im Eichstaetter Mortuarium).
    .
    Eine nette Anekdote aus den wohl spaeten 40ern: Meine Mutter, die sehr gut Klavier spielte, wurde von neureichen Nachbarn gebeten, auf deren Konzertfluegel zu spielen- damit bei geoeffnetem Fenster die anderen Nachbarn die Musikalitaet dieser Familie bewundern koennte.
    .
    Damit nicht genug- meine Mutter war maechtig beeindruckt von den wunderschoenen lederinbaenden in der grossen Bibliothek, auf denen die Namen der Klassiker zu lesen waren. Innen allerdings war blankes Papier…
    .
    Anekdoten beiseite: eine neue Art der Bildung- sie muss unmittelbar praxisrelevant sein- wird von den meisten Regierungen heute gepredigt, denn wir leben in eine „knowledge based economy“.
    .
    Daher der Wunsch, moeglichst alle Menschenskinder studieren zu lassen.
    .
    Haetten die grossen Planer nur selber mal besser aufgepasst, als die Grundlagen der Statistik gelehrt wurden: der Begriff des Durchschnitts waere besser, vielleicht sogar der der Normalverteilung verstanden worden. Und dann ginge das vielleicht auch mit der Planung etwas besser…
    .
    Letztlich, ob Elite oder Unterschicht, findet sich zumeist doch Gleich und Gleich zusammen. Und dann gilt wirklich: Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts!

  10. Vielleicht ist Bildung doch...
    Vielleicht ist Bildung doch etwas zweckfreies (abgesehen von der beschriebenen Möglichkeit, andere damit zu beeindrucken).
    Beim Lesen dieser Zeilen muß ich zuerst jedoch an Themen von Abituraufsätzen denken, die vor einem halben Jahrhundert und noch früher geschrieben wurden. Gelegentlich wurden diese Fragen von Senioren mit stolzgeschwellter Brust vorgetragen. Dabei handelte es sich um Erörterungen sogenannter „Standardwerke“, deren Fragestellungen heute bestenfalls als gewagt angesehen würden. Ob explizit erwähnt oder nur zwischen den Zeilen in den Raum gestellt war immer, die Jugend habe keine Bildung. Haben wir wohl, nur auf anderen (aus unserer Sicht weniger fragwürdigen) Ebenen.
    So kennen wir die Topographie und das Klima Sumatras nicht nur aus dem Unterrichtsfach Erdkunde, sondern auch von eigenen Reisen und wissen aus persönlichen Gesprächen um die Befindlichkeiten lombardischer Arbeiter. Auch durch den heute üblichen Erwerb mehrerer lebender Sprachen können so Goethes Italienische Reiseberichte in einen ganz anderen Bezug gestellt werden, als das vor zwei Generationen möglich war.
    Ein bestimmtes Grundlagenwissen sollte aber Allgemeingut sein: Lesen, schreiben, rechnen, Grundsätze der Demokratie sowie ein grober Überblick in den Themen Chemie, Erdkunde, Geschichte, Physik.
    Hier schließt sich der Kreis: Bildung ist das, was über Ausbildung hinausgeht.

  11. piperigranum, tatsächlich?...
    piperigranum, tatsächlich? Das war schön von Cassierer, ich hätte das nicht gedacht.

  12. @HansMeier555
    @DA
    das Projekt...

    @HansMeier555
    @DA
    das Projekt Hochschulreform beschlossen in Gütersloh von Frau Liz Mohn, ausgeführt dann in der gemeinsamen konzertierten Aktion in CHE http://www.che.de/ (Hochschulen und bertelsmann) ist ja vorbei. Entnehme ich Ihrem Artikel, dass ein neues Projekt bevorsteht. Das Löschen/Reglementierung der Schulbildung mittels Chipkarte bei der Unterschicht
    @HansMeier555
    Fündig geworden bei der genannten Fragestellung?

  13. Bildung als...
    Bildung als Portfolio-Diversifikation – ist das ein Marko-Witz?

  14. Bildung stirbt nicht mit dem...
    Bildung stirbt nicht mit dem Tod.
    Sie vererbt sich weiter durch die Vorbildfunktion von Eltern auf die Kinder.
    Wenn ich als Papa eine Hausarbeit im Rahmen meines Zweitstudiums anfertige,
    dann kann es nicht so übel sein auch die Schulaufgaben zu machen.
    Der Nachahmungseffekt gerade bei kleinen Kindern ist enorm.
    Ganz profan gedacht, wird zumindest ein voller Bücherschrank vererbt.
    .
    Mein Luxus-Zweit-Studium an der Fernuni macht mir richtig Spaß; es ist völlig zweckfrei ohne den Zwang schnell fertig zu werden und ein Fach das mich schon immer interessiert hat.
    Die Kosten sind überschaubar, Fernsehen ist überflüssig geworden, man lernt freundliche und gebildete Menschen kennen.
    Den nächsten Urlaub werde ich wohl als Austauschstudent im Rahmen des Erasmus-Programms an einer ausländischen Partner-Universität verbringen.

  15. "Sie vererbt sich weiter durch...
    „Sie vererbt sich weiter durch die Vorbildfunktion von Eltern auf die Kinder.“
    .
    Den Eindruck habe ich nur begrenzt.

  16. @ Don Alphonso 9:37:
    Es geht...

    @ Don Alphonso 9:37:
    Es geht um Spiegel-Neuronen. Nicht Spiegel-Online-Neuronen.

  17. Ihre handgeschnittenen...
    Ihre handgeschnittenen Lederfolianten passen alle vorzüglich in meinen kindle. Und in jeder meiner Ferienwohnungen liegt auch ein ebensolcher. Falls ich Lust auf Bildung habe. Der gesparte Platz fürs Regal ist eine breite Projektionswand für den beamer. Damit ich die Bilder von spiegel-online (oder der Bundesliga) besser sehen kann.

  18. bildung ist eigentlich das...
    bildung ist eigentlich das letzte, was uns noch von einem indischen baumwollsammler oder einem chinesischen kuli unterscheidet. was an bildung erforderlich ist, um die verblödeten horden bei ihren stumpfen tätigkeiten zu beaufsichtigen, wird an eliteeinrichtungen ausschließlich denen vermittelt, deren vorgänger sich im bisherigen ausleseprozeß dadurch auszeichneten, daß sie es ‚zu etwas gebracht haben‘. womit ausschließlich finanzieller erfolg gemeint ist. denn es gibt ja inzwischen nur noch einen einzigen maßstab für glück und erfolg: den markt.

  19. HansMeier555, der Plural von...
    HansMeier555, der Plural von Alumni ist Alumnisse, nicht Alumnis.

  20. Werter Don,

    vielen Dank für...
    Werter Don,
    vielen Dank für diesen wunderbaren Exkurs über Bildung zu einer Zeit in welcher letztere nur noch als Ausbildung verstanden wird.
    „Kellermann war seinerzeit einer der meistgelesenen deutschen Schriftsteller“
    Wissen Sie evtl wo sich nachschlagen lässt welche Schriftsteller in welcher Periode des vergangenen Jahrhunderts populär waren ?
    Freundliche Grüße

  21. tolles remake: deus ex...
    tolles remake: deus ex machina. Schon wieder Mountain View. faz-online forever.

  22. @Don
    Woher haben Sie die Ihre?...

    @Don
    Woher haben Sie die Ihre?

  23. @Oxbridge
    Wer wie ich seine B....

    @Oxbridge
    Wer wie ich seine B. zu 2/3 frühkindlicher Mickymaus-Lektüre verdankt, möchte am liebsten nur noch den Erikativ gebrauchen.
    Bild!

  24. Camford & HansMeier555,

    warum...
    Camford & HansMeier555,
    warum ihr nix sprekken gutt latein

  25. Die Einbandfrage kann ich auch...
    Die Einbandfrage kann ich auch so bestätigen, Don Alphonso. Steht bei mir auch im Bücherschrank, da sind wir schon drei. Ich hab es damals (zu DDR-Zeiten) auch vornehmlich wegen des Drucks und des Einbands genommen (der wirklich sehr seltsam ist). Das Buch ist ein gutes Argument, warum elektronische Bücher bestenfalls halbe Bücher sind. Kellermanns Text liest sich übrigens sehr vergnüglich. Mir immer noch erinnerlich ist die Episode, als Kellermann in vertrautem Kreise einen musikalischen Beitrag leisten soll und ihm nichts besseres einfällt als „Die Wacht am Rhein“. Er ist selbst sehr verlegen darüber.
    Im übrigen ergibt sich schon aus dem Begriff „Bildungsinvestition“, daß es sich dabei nicht um Bildung, sondern bestenfalls um Ausbildung handeln kann. Ich staune übrigens immer bei unseren Azubis, wenn die Rede auf ihre Freizeittätigkeiten kommt. Derzeit haben wir einen Amateurboxer, eine Opernsängerin (leider mit abgebrochener Ausbildung), eine Dressurreiterin und eine Leadsängerin in einer Rockband. Das ist von klassischer Bildung entfernt, aber auch völlig konträr zu dem derzeitigen Medienbild des vorgeglühten Handy-Schluffis, der nicht bis drei zählen kann. Bildung ist eben von Bildungspolitik so weit entfernt, wie Japan von Deutschland.

  26. ich verstehe Bildung als...
    ich verstehe Bildung als Orientierungswissen – was einem über den Weg läuft, zumindest grob einordnen können, über das eigene Bescheid wissen als auch über einiges fremde. Ohne Ausbildung geht es freilich nicht, aber auch die gelingt besser und umfassender, wenn eine gewisse Bildung vorhanden ist.

  27. Resignier. (Überdenk.)...
    Resignier. (Überdenk.) Schulterzuck.

  28. Lieber Don Alphonso,

    Bildung...
    Lieber Don Alphonso,
    Bildung – sie weht dahin wie der Inhalt der Gelben Säcke im Wind, die ja auch immer dünner werden! Lieber schwarze furzende Hunde und einen kräftigen Bären aufgebunden bekommen, während ich mich beim Lesen bilde, als den letzten Rest in der Birne von Schwachmathikern wie D.Bohlen und seinesgleichen ausknipsen zu lassen.
    Es gibt nur noch wenig Hoffnung, aber wir arbeiten daran!
    Wie immer viel Spaß beim lesen gehabt. Gebildete Grüße aus einer (norddeutschen) Bildungswüste!

  29. @ Don Carlos: Sie schreiben:...
    @ Don Carlos: Sie schreiben: „bildung ist eigentlich das letzte, was uns noch von einem indischen baumwollsammler oder einem chinesischen kuli unterscheidet. was an bildung erforderlich ist, um die verblödeten horden bei ihren stumpfen tätigkeiten zu beaufsichtigen, wird an eliteeinrichtungen ausschließlich denen vermittelt, deren vorgänger sich im bisherigen ausleseprozeß dadurch auszeichneten, daß sie es ‚zu etwas gebracht haben‘. “
    .
    Dem kann ich nicht unbedigt zustimmen. Ein gewaltiger Unterschied liegt darin, dass ganz oft bei diesen asiatischen Unterschichtlern die Bildung hoch im Kurs liegt, oftmals alles Geld draufgeht, den Kindern ein Studium zu ermoeglichen.
    .
    Interessanterweise auch bei Migrantenfamilien in Deutschland, im Gegensatz zur herkoemmlichen Meinung: http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,713229,00.html

  30. Danke fuer diesen Beitrag :-)...
    Danke fuer diesen Beitrag :-)

  31. Würdiger Don, wer trat Ihnen...
    Würdiger Don, wer trat Ihnen auf den Zeh? Ihre Spiegelfresserei bekommt fanatische Züge. Warum?

  32. was ich vergessen habe:...
    was ich vergessen habe: furzende Hunde und Bären werden uns natürlich wieder einmal im neuesten Buch von john Irving präsentiert – damit alle Interessierten sich dort „weiterbilden“ können.

  33. @Savall: sehr erfreulich, wie...
    @Savall: sehr erfreulich, wie es den jungen Leuten doch immer wieder gelingt, sich Bildung zu erkämpfen.
    @Mondry: danke für Nennung der Studie, die mal wieder aufzeigt, daß eben auch Migranten mit anderer Muttersprache und von weiter weg vor allem eins sind: ganz normal.

  34. @Camford
    Bild aus....

    @Camford
    Bild aus.

  35. HansMeier555: "Bild"? Grübel....
    HansMeier555: „Bild“? Grübel. Nichdraufkomm. AnZeitungdenk?
    .
    grimaldeli, wie wars mit Fiffi am Strand?

  36. Reiterjunge, ich stimme Ihnen...
    Reiterjunge, ich stimme Ihnen voll zu.
    Don, natürlich ist es mitunter anstrengend seinen Kindern ein gutes Vorbild zu sein. Mein Sohn fordert jedenfalls allabendlich seine Gute-Nacht-Geschichte ein, ohne kann er nicht einschlafen. Seine Bibliothek umfasst mittlerweile über hundert einschlägige Kinderbücher, die zum Teil bereits über drei Generationen vererbt wurden. An der Sorgfalt mit der er gerade auch die älteren Exemplare behandelt, lässt sich seine Wertschätzung hierfür ausmachen. Allerdings, insofern pflichte ich Ihnen bei, habe ich zu meinem Bedauern oft genug sehen müssen, wie Kinder vor den Fernsehapparat oder Spielecomputer gesetzt werden, damit die Eltern ihre Ruhe haben. Da versagen nicht nur Mittelschichtler, sondern häufiger sogar die vermeintlichen Stützen unserer Gesellschaft. (Diese These darf gerne diskutiert werden.)

  37. Das Thema Bildung und ihre...
    Das Thema Bildung und ihre Weitergabe scheint gerade angesagt zu sein. Auch Sarrazin beschäftigt sich damit und kommt zu pessimistischen Schlüssen.Vielleicht hat er ja recht und wir gehen einer längeren Zeit der Bildungsferne und Naturnähe entgegen.

  38. Besonders lustig fand ich...
    Besonders lustig fand ich immer die Initiative, den gymnasialen Lateinunterricht abzuschaffen, weil man diese Sprache ja „im Berufsleben nicht braucht, wenn man nicht Arzt werden will“.
    .
    Als ob man dort Spanisch oder Französisch oder sonst irgendwas bräuchte ausser einem Führerschein, Simple English und Windows-Office.

  39. ...
    @Camford:
    .
    Alümmel
    .
    Ölütöonüwörsütötsalümmel

  40. Heureka: Nur auf die...
    Heureka: Nur auf die Herzensbildung kommt es zukünftig an. Der defizitär geneigte deutsche PISA-Turm wird ja durch die Parallelaktion der deutschen Allroundministerin Frau v. d. L. wieder in den Senkel gestellt. Ein Implantat mittels, demnächst, Super-chip in des Adepten Neuronensystem wird Wunder wirken. Alt-u. Neophilologen samt Naturwissenschaftlern können sich danach wohlgemut systemisch auf ihre Kern-kompetenzen fokussieren. Deutschschprak kommt dann echt goil rüber, ey.
    ..
    Die Idiosynkrasien des Sign. D. A. gegenüber Berlin und Spiegel-Derivaten sollte man ihm gütigst nachsehen. Jeder patriotische Bayer leidet nun mal immer noch unter dem 1866-er-Syndrom gegenüber Allem was nördlich des Weisswurschtäquators lebt und webt. Das dauert noch Generationen ehe dieser Stamm davon geheilt ist….in Niederbayern sang man früher noch nach 45: De Preissn sand Krüppi, ghern gschlogn mit de Knüppi..

  41. Werter Don,

    ich stimme Ihnen...
    Werter Don,
    ich stimme Ihnen zu, dass Bildung mittlerweile nur selten eine Vorbildfunktion innehat oder ganzheitlich und individuell gepraegt an eine neue Generation weitergegeben wird.
    Ich stimme auch zu, was die veraenderte Rezeption von Wissen generell betrifft. Es scheint hoechstens noch eine Minderheit zu sein, die das Beduerfnis hat, sich auf ‚intellektueller‘ Ebene mit jemanden messen zu wollen, in einer ‚klassischen‘ Diskussion (vielleicht humanistisch angehaucht) dazuzulernen, sich die Zeit fuer das Verstehen und Revidieren von Wissen zu nehmen… – es wird praeferiert, ‚abzuliefern‘, moeglichst asap, ein weiteres Stueckchen ‚Leistung‘, das betitelt wird aber oft kaum erklaert werden kann. Die Neu-Uebersetzung der Ilias von Raoul Schrott beispielsweise, die in frueheren Jahren heftigste Wellen geschlagen und provoziert haette ueber Fachkreise hinaus, ist heutzutage gerade einmal ein Punkt von mehreren innerhalb einer talkshow spaetabends (was die ‚breite Oeffentlichkeit‘ mitbekommt, wohlgemerkt).
    Allerdings moechte ich dem anfuegen, dass ich dies vermehrt in Deutschland empfinde; im Vergleich zu London, wo sich mehr, oft spontan enstandene Kreise gezielter und unbeschraenkter mit Themen beschaeftigen wie Literatur, Geisteswissenschaften, Philosophie, Quantenphysik, Geschichte, denen in Deutschland, aus meiner Empfindung heraus gesagt, fast nur von ‚Fachkreisen‘ ernsthafte Wertschaetzung und Interesse entgegengebracht wird; und jene scheinen sich oft in einer (selbstgewaehlten?) Nische weiterzuentwickeln.
    Ist Bildung im weitesten Sinne nicht ein grundlegender Teil unserer Identitaet? War es vielleicht eine Facette der (immerwaehrenden?) Suche und Infragestellung des Selbst, was Sie verleitet hat, diesen Artikel zu schreiben?
    Fuer mich persoenlich sind die ‚falschen Goetter‘, inzwischen eher als materielle Gueter bekannt, die weitaus weniger verlaessliche Grundlage, durchs Leben zu gehen.

  42. Camford@:
    alumnus, alumni =...

    Camford@:
    alumnus, alumni = Sprössling, Zögling
    (Nominativ o-Deklination, Maskulin)
    Genitiv Singular
    Nominativ Plural
    (bin kein Lehrer)
    MfG P.

  43. Was viel zu oft "übersehen"...
    Was viel zu oft „übersehen“ wird: Bildung hat zuerst einmal nichts mit Bildern zu tun, schon gar nicht mit „Bild“-Zeitungen, sondern mit Sprache(rwerb), mit Lesen, mit Begreifen, um dann letztendlich „im Bilde“ zu sein.
    Von daher, liebe(r) V, ist die Kontinuität des abendlichen Lesens der beste Grundstock für eine solide Bildung – wie habe ich es geliebt, über Jahre hinweg (… „was heißt munden“ … „munden heißt gut schmecken“ … „dann das ja!“ / kleiner Bär und kleiner Tiger) – und was ist aus den kleinen Zuhörern geworden? Genau, wiederum Lesende, die „im Bilde“ sind. Der Fernseher hat somit in diesem Zusammenhang nichts zu suchen. Und dies ist genau die Verantwortung der Eltern, die ihren Kindern eine gute Bildung verschaffen wollen.
    Hugh, der Germanist hat gesprochen

  44. Japan 1910, das war noch was....
    Japan 1910, das war noch was. Damals bestellten die Brüder ihre Schlachtschiffe noch in England, bis 1913, und das letzte seiner Art tat dann bis 1944 Dienst und wurde erst von amerikanischen Torpedos versenkt. Aber Japan lernte schnell, sich mit allem selbst zu versorgen, jedenfalls alle Industriegüter selbst zu produzieren. Seitdem ist Japans Problem die Überproduktion: Wer kann sich den ganzen Ramsch: Autos, Motoren, Waffen, Chemie, Elektronik, überhaupt noch leisten? Und wer bezahlt ihn? Vom „krisengeschüttelten Japan“ zu reden, lieber Don, ist daher völlig richtig, und Kellermann ein erholsamer Kontrast. Aber die heutigen Staatsschulden von 200% des BSP (Rekord) hat Japan doch hauptsächlich bei sich selbst. Ergo wird der Währungsschnitt einfacher: Kurzer Schnitt wie mit einem Samuraischwert, eine ausladende Entschuldigung der Wertpapierhäuser, und weiter geht´s. Die Amis dagegen müssen sich erst noch mit den Triaden unterhalten…
    Zur Bildung: Die Lebensphase, in der deutsche BA-Studenten für den globalen Wettbewerb den Burnout üben, nutzen japanische Studenten zum Chillen. Die Uni verpflichtet zu nichts. Wer die Eingangsprüfung schafft, bekommt auch sein Abgangszeugnis. Das „funktioniert“ in dem Sinne, dass die Firmen 22jährige, junge, formbare und angepasste Kräfte erhalten, die sie selbst AUSbilden. Eine Donesque Vorstellung von Bildung: Haus am See, Buch mit Ledereinband, Kamin und Perser, gibt es in Ostasien nicht. Auch die Sammelwut reicher Japaner während der Bubble in den 80ern ist bekannt. Aber Bildung würde ich das nicht nennen. Die Frage ist, was Kellermann zum japanischen Bildungsbegriff vor 100 Jahren schreibt. Bitte berichten Sie!

  45. Werter Don, da haben Sie...
    Werter Don, da haben Sie wieder einmal hübsch sinniert und zum Glück auch nicht wertfrei.
    Einen gebildeten Menschen erkennt man daran, dass es ihm Vergnügen macht, sich zu bilden und das bedeutet notwendigerweise, dass er sich nicht auf ein vorgegebenes Curriculum beschränkt, sondern über Seitenwege flaniert. Vor allen Dingen fragt er nicht nach der Rendite der Bildung.

  46. Lieber Plindos, ich rege...
    Lieber Plindos, ich rege entgegen Ihrem vergnüglich zu lesenden Vorschlag an, die Köpfe der schuftenden Klasse in Richtung „Denkbeule“ in Erbsengröße zu züchten. Das wäre zwar ein herber Verlust für die Chip-Industrie, würde aber dem Bildungswesen eine spürbare Entlastung, vor allem auch in finanzieller Hinsicht, bringen.
    Als Ausgleich könnte man anbieten, dem Nachwuchs einen Minichip hinterm Ohr anzuzüchten (die Gentechnik macht`s bestimmt möglich), der bei der Geburt sofort auf den richtigen Provider eingestellt wird, was wiederum viele „Bildungsstätten“ überflüssig machen würde.

  47. Wehrter Don,
    diese Eure...

    Wehrter Don,
    diese Eure Textzeile spricht mir aus dem Herzen.
    “ in der Finsternis der Bestsellerlisten zu erstrahlen“
    Ich hoffe das Ihr die Zeit und den Luxus findet Eure neueste
    Errungenschaft zu lesen.
    Herzlichst P.

  48. opernbesuche dienen nur dem...
    opernbesuche dienen nur dem zweck, das neue kleid auszuführen und den begleiter anzugraben. und die angelegten steuergelder auszunutzen.
    .
    herrlich auch die versammelte kuckident-truppe bei der einführung in die oper: schwere lider und auf und ab wippende köpfe. das schnappartige grunzen beim wiederaufwachen.
    .
    kopfzerbrechen bereitet eher die unart, alle möglichen opern zu zitieren, aber nichts von dem, was da (und nicht zu vergessen: w i e – denn sonst könnte man auch einfach den cd-player anwerfen und dazu irgendeinen opernführer lesen) aufgeführt würde, irgendwie auch nur im ansatz zu reflektieren (ausser: „die giovanna war vorzüglich“), originell-intellektuell zu verarbeiten und – topos hin, bühnenbild her – für den eigenen alltag zu verwenden.
    .
    ich vermute schwer, es geht dabei v.a. um die bildungsanmutung.
    und wer wollte der hochtoupierten, schwer mit gold behängten und sherry abgefüllten erbtante schon wiedersprechen?

  49. @camford
    Singular:...

    @camford
    Singular: alumnus
    Plural: alumni

  50. @Plindos & Kronbergianer: I...
    @Plindos & Kronbergianer: I was kidding, I mention, just in case.
    @Don Alphonso: Gibt es Bildung in Bayern?

  51. @Camford almae materis...
    @Camford almae materis Alümmel:
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Erikativ

  52. Bildung bedeutet, jemandem,...
    Bildung bedeutet, jemandem, der widersprechen mit 4e schreibt, ein freundliches Lächeln zu schenken.

  53. @DA
    ist es nicht Zeichen der...

    @DA
    ist es nicht Zeichen der Moderne, dass sie unmodern werden kann und dass Bücher auch veraltern? Das Gegenteil davon wären doch ewige Wahrheiten, die tautologisch sind?
    BTW: nach Emmanuel Levinas sind alle Fragestellungen bis zum 4 Jh. abbehandelt:
    Lit: Vom Sakralen zum Heiligen. Fünf neue Talmud-Lesungen. Aus dem Französischen von Frank Miething, Frankfurt a.M.: Neue Kritik, 1998.

  54. Intelligenz wird nicht immer...
    Intelligenz wird nicht immer vererbt… von daher greifen auch Vorbildfunktionen nur bedingt. Und auch nur bis zu einem gewissen Alter.
    Ich kenne Kinder (aus allen Schichten), die durch Be- Schulformen geprügelt werden.. um vielleicht auf Unis zu landen, in denen sie eigentlich nichts zu suchen haben.
    Ich kenne Menschen, die „gebildet“, aber dumm sind.
    Folglich ist ein „gebildeter“ Mensch nicht automatisch intelligent, wach.. und bereit, zu wachsen.
    Bildung ist eine Frage des Geldes.
    Und Baumwollpflückern und Kulis in hiesigen Landen war und ist es von Haus aus oft nicht gegeben… sich einem Studium hinzugeben.

  55. oops, liebe donna marie, da...
    oops, liebe donna marie, da schlug wohl mal wieder die pechmarie zu: pardon, aber ichw ar abgelenkt: eines meiner elf wunder betrat zu unvermittelt mein boudoir, und ich erschrak, mal widder …

  56. Schreiben Sie anstatt...
    Schreiben Sie anstatt „Werbung“ jedesmal „Reklame“, das mögen diese überflüssigen Leute überhaupt nicht. (Hinweis: der Vorschlag stammt von Max Goldt)

  57. In Politiker-Sonntagsreden...
    In Politiker-Sonntagsreden macht sich das Wort „Bildung“ vorzüglich.
    .
    Grund: Weil alle im Autopilot nicken, witzigerweise aber jeder ein anderes Bild im Kopf hat. (Deswegen nicken se ja alle, das ist der Trick.) Es jedoch kaum differenziert auszudrücken wissen. (Dann würden sie rasch die Unterschiede merken, ob sie Bildung als blanke lexikalische Wissensanhäufung meinen, wie so oft Arbeitereltern tun, als Rendite-Objekt oder als Menschwerdungsprogramm).
    .
    Toll also: Alle nicken. Ob Rebell, Wertkonservativer, Geldhai oder Idealist.
    Das macht das Abstraktum „Bildung!“ als Forderung extrem beliebt. Damit ist der Redner immer auf der sicheren Seite. Und deswegen passiert auch kaum etwas. (Im Sinne von: Es geht kaum was voran. Das ist dann der schlimme Nachteil des wohlfeilen Bildung!-Gedönses.)

  58. Bildung, "was du ererbt von...
    Bildung, „was du ererbt von deinen Vätern, erwirb es um es zu besitzen“.
    .
    Wir haben hier einen wunderschönen Sommertag; den werde ich zum flanieren nutzen, vielleicht ein paar Photos machen, einen Kaffee trinken auf stiller Terasse;
    ach Welt, wie bist du schön!

  59. liebe/r Wasabi, es geht auch...
    liebe/r Wasabi, es geht auch umgekehrt: kinder, intelligenter – und schöner – als ihre eltern … zudem gibt es unter der elternschaft auch abschreckende bildungsvermeidungsbeispiele, was zuweilen enorm beflügelt.
    .
    m,enschen sind ja keine datenträger, die bei der konvertierung daten verlieren, eher finden sich im grossen cocktail noch weitere daten. aber das ist ein lotteriespiel.

  60. @ Donna Laura: Mancher geht...
    @ Donna Laura: Mancher geht aber auch in die Oper einfach weil er die Musik liebt, es aufregend findet, wie verschiedene Regisseure das gleiche Thema intrepretieren und es einfach Freude macht, einer gelungenen Live- Darbietung zuzuhoeren- zur Not auch direkt von der Arbeit kommend, zur Not auch in Jeans wenngleich ich elegante Kleidung im Konzert/ Oper vorziehe, aus Respekt den Musikern gegenueber- inner dreckisch Unnerwaesch kann man sich ja dann die CD anhoeren…

  61. Das Problem der Schulbildung...
    Das Problem der Schulbildung ist, dass faule Jugendliche sich dieser zu einfach entziehen können. Die Grundschule wird noch durchlaufen und dann werden fünf weitere Jahre gelangweilt und angenervt abgesessen – gut ist, oder eben nicht.
    Ein etwa fünfzehnjähriges Schulkind hat noch gar nicht das Urteilsvermögen einzuschätzen, was es sich mit einem Schulabgang in diesem jungen Alter verbaut. Daher sollte eine allgemeine Schulpflicht bis zur Vollendung des achtzehnten Lebensjahres eingeführt werden. In der Oberstufe bzw. bereits ab dem zehnten Schuljahr könnte gewählt werden zwischen Schwerpunkten in: Geisteswissenschaften/Künste, Naturwissenschaften/Ingenieurwesen/Technik, Kaufmännisches/Handel, Handwerk. (Da somit die Ausbildung an einer Berufsschule mit den beiden letztgenannten Schwerpunkten vorweggenommen wird, kann dann die eigentliche Berufsausbildung auf die rein betriebliche Ausbildung verkürzt werden.)
    Vorteil dieser Schulform wäre, dass in den Grundfächern Deutsch, Mathematik, u.a., der wichtige soziale Rückhalt des Klassenverbands und wohl auch Freundschaften erhalten blieben. Ein vom Kind tatsächlich so empfundenes frühes Abschieben auf eine Hauptschule, verbunden mit der bitteren (falschen) Erkenntnis „Aus mir wird eh nie was!“ würde vermieden können.
    Fazit: Erst wenn unsere Gesellschaft aufhört ihre Kinder so früh aufzugeben, erst dann wird Bildung alle Bevölkerungsschichten erreichen.

  62. Bildung finden Sie im Leseraum...
    Bildung finden Sie im Leseraum rechts neben dem Fernseher im Regal. Bitte die Bücher nicht im Park liegenlassen.

  63. Und doch ist es auch so: Wer...
    Und doch ist es auch so: Wer sich bilden will, hat es heute leichter als je zuvor.

  64. Japankompendium. Es gibt...
    Japankompendium. Es gibt Bücher, die sind trotz TFT//LED, habenswert, gut gemeint + gut gemacht, man kann sie haptisch wahrnehmen. Je nach intellektuellem Bedürfnis // Aufmerksamkeitsressourcen dann: auch lesen. Dem Karneval des Marktes // der Fabrikware der Natur // Schulsysteme// dem kollektiven Gedächtnis (Isn das?) am Aysch vorbei.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Perzyński
    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/dscn4074ensz5jiu.jpg
    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/dscn4076foz6s1bj.jpg
    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/dscn4077ke4y27zd.jpg

  65. Inneres Auge, schön, dass das...
    Inneres Auge, schön, dass das Vorlesen Ihnen auch Vergnügen bereitet hat. Übrigens übernehmen dies stets auch immer wieder gern die Großeltern. Neulich musste Oma sogar ein ganzes Liederbuch vorsingen – dem Kleinen hat es Vergnügen bereitet; ich habe mich allerdings in den Weinkeller verzogen.

  66. "Die Deutschen werden immer...
    „Die Deutschen werden immer dümmer“ (Thilo Sarrazin vor einigen Tagen im „Handelsblatt“ zitiert). Ich habe ergoogelt, doch keine Links gefunden. Also, hat Herr Dr Sarrazain recht? P.S. Ich weiss nur, dass er bei der Bundesbank Mitglied des Direktoriums ist.

  67. @Lutz_ohne_Helm:
    Ich möchte...

    @Lutz_ohne_Helm:
    Ich möchte zwar nicht behaupten, das Rätsel sei abschließend gelöst, aber zumindest bietet der folgende Aufsatz einen Überblick über sehr interessante Lösungsvorschläge:
    Brüggemann, Diethelm: Alchemie ohne Labor. Aufschlüsselung des Kryptogramms in Rembrandts Radierung »Sogenannter Faust«, in: Jahrbuch der Berliner Museen, staatliche Museen zu Berlin Preußischer Kulturbesitz (Hg.), Bd. 43, Berlin 2001, S. 133-151.

  68. an Zucki: Verraten Sie es uns?...
    an Zucki: Verraten Sie es uns?

  69. Uebrigens ich mag "hybrid...
    Uebrigens ich mag „hybrid words“ – wie Putzéquipe und étappenweise – surtout quand on les prononçe avec un accent français très fort.
    C’est le „gewisse etwas“ der Franzosen – par exemple „je t’adore“* i/v mit „ich ha Di gärn“.
    *traduit en anglais = „shut the door“.

  70. Ohne Geld oder Erfolg kann ich...
    Ohne Geld oder Erfolg kann ich mir auf meine B. immer noch was eindüngen.

  71. Hallo V,
    so ähnlich ist es...

    Hallo V,
    so ähnlich ist es schon Robert Gernhard ergangen (allerdings wegen der Kinder, nicht wegen der Oma). Zitat aus: Ein Vater spricht (gekürzt):
    „…Grausend wend ich mich zur Kneipe
    ata ata , tinki tinki“
    In diesem Sinne schöne Lese- und Sing-Abende!

  72. Applaus, donna laura ist...
    Applaus, donna laura ist wieder da (bitte mit e).
    .
    Und Plindos, Sie sprechen mit der Herzensbildung einen schönen Punkt an. Ich bin so frei und mach daraus eine Lebenserfahrung, die sich im Humanfall auch auf das individuelle Herz auswirkt.
    .
    V, der faule Jugendliche braucht die wohlmeinende staatliche Eintrichterung. Dies wie immer beiderlei Geschlechts. Wenn sich dies so realisieren lässt, wie Sie schreiben, also ohne Sigmatisierung von Kinderseelen und ohne von einer anspruchsvollen schulischen Basisvermittlung abzusehen, wäre es prima. (Nebenbei, dies war jetzt sehr schweizerisch gedacht. Aber selbst im Land der stillen und meist humanen Optimierung wird dies inzwischen ideologisch zermalmt).
    .
    Zur Eintrichterung und -na ja- Herzensbildung habe ich eine sehr persönliche Haltung. Ich war ein sehr schlechter Schüler (zwei Repetitionen), in den Fremdsprachen durchgehend ungenügend und sonst meist knapper Durchschnitt (mit Ausnahmen von Sport und Religion). Zur Uni benötigte es einen Churchill (blood, sweat and tears), die Sprachen kamen auf Reisen, längeren Aufenthalten und durch Sozialkontakte aber fast von selbst. Aber Beides wäre ohne die Eintrichterung, die subkutan ebenso wirkt, wie eine sorgfältige Kindererziehung, nicht möglich gewesen.

  73. fionn 14:58
    ob die Deutschen...

    fionn 14:58
    ob die Deutschen immer dümmer werden, weiß ich nicht. Ich würde sagen sie
    sind ein bisschen allgemein dumm – daher der Bildungshunger. ;-)

  74. ...und darunter versteht auch...
    …und darunter versteht auch wieder jeder etwas anderes ( Vroni 14:09) und
    alle sind nachher genau so schlau wie zuvor.
    Nach dem Spiel ist vor dem Spiel…

  75. Kann jemand davon berichten,...
    Kann jemand davon berichten, ob es z. b. in Japan ein Artikel mit dem Inhalt:
    die Japaner werden immer dümmer – in die Medien schafft?

  76. Ingolstadt und Umgebung sind...
    Ingolstadt und Umgebung sind auf allen Fotos brettflach. Und jenseits der Fotos haben die Bewohner offenbar manchen Taler. Vielleicht ist eine Dependence zu gründen? Residenz „Haus Feierabend“ mit Donaublick? Herr Alphonso könnte barrierefreie Kurzradtouren anbieten.

  77. In Holland schafft es das....
    In Holland schafft es das. „Opleiding vaak ondermaats, examens VWO te makkelijk, huisartsen moeten naar nascholing!“
    etc.

  78. fionn@:Herr Sarazin muss recht...
    fionn@:Herr Sarazin muss recht haben, sonst stünde es Ersten nicht im Printmedium Handelsblatt, und Zweitens generell. Schauns, der Taliban im Allgem. z.B. lernt alles vom Koran auswendig in seiner Medrese, er kann, auch wenn er´s nicht versteht, Hocharabsich lesen, aber nicht schreiben. Der Deutschman dagegen versteht kein Latein, kein Altgriechisch, bis, natürlich, auf die gebildete Elite hier im Blog und einiger Bewohner insularer Sprachinseln wie um Ingolstadt, München, Passau, Würzburg. .
    Er kann dagegen Pidginenglish perfekt sprechen, wie anhand mit willkürlich gewählten Beispielen nachstehend erläutert: Toppestens, Händy, OKe, Schärwär, Kardreiva, Bloggbasta, Käsch in de Täsch, Supa, Disco, fack, cuuul, gotit, gimifeif etc. Er kann auch fehlerlos seinen Namen schreiben z.B. Devin, Kevin, Mary, Chantal etc.
    Dagegen sonstige Fremdsprachen eher nicht wie: Ferme toi boite camembert p.e. ist allenfalls Pendlern aus dem Badischen geläufig.
    Will sagen, damit, und noch geschätzte einfache 400 Wortpartikel mehr, versetzen ihn in die commode Lage, vermengt mit einfachsten pronomina aus dem Deutschen unter Weglassung des Genitivs, dass er sich bestens überall durchschummeln, seiner fremdbestimmten Arbeit nachgehen kann. So verständigt er sich auch mit Türken der 2. u. 3. Migranten-Generation,
    die immer öfter Abitur haben und vereinzelt Landtagsmandatare sind….
    Mir ham wenigstens noch eine Bildung und ein Niwoh: Ich sage nur als Stichwörter „Wömbldohn“, oder „München Hbf im Vergleich zu Scharl de Gohl“.
    Prost!

  79. @HansMeier555,
    "Ohne Geld...

    @HansMeier555,
    „Ohne Geld oder Erfolg kann ich mir auf meine B. immer noch was eindüngen.“
    Das klingt ja so deprimiert, machen Sie sich munter und versuchen Sie etwas mehr Geld und Erfolg zu haben. Düngemittel: Tabletten, Alkohol? Ich erinnere an Lange-Eichbaum.

  80. Bildung beginnt mit Neugierde....
    Bildung beginnt mit Neugierde. Man töte in jemandem die Neugierde ab, und man stiehlt ihm die Chance, sich zu bilden.
    Neugierde ist der unersättliche Wunsch zu erfahren, was es in der Welt alles gibt. Sie kann in ganz verschiedene Richtungen gehen: hinauf zu den Gestirnen und hinunter zu den Atomen und Quanten; hinaus zu der Vielfalt der natürlichen Arten und hinein in die phantastische Komplexität eines menschlichen Organismus; zurück in die Geschichte von Weltall, Erde und menschlicher Gesellschaft, und nach vorn zu der Frage, wie es mit unserem Planeten, unseren Lebensformen und Selbstbildern weitergehen könnte. Stets geht es um zweierlei: zu wissen, was der Fall ist, und zu verstehen, warum es der Fall ist.
    Die Menge von dem, was es zu wissen und zu verstehen gibt, ist gigantisch, und sie wächst mit jedem Tag. Sich zu bilden kann nicht heißen, außer Atem hinter allem herzulaufen. Die Lösung ist, sich eine grobe Landkarte des Wissbaren und Verstehbaren zurechtzulegen und zu lernen, wie man über die einzelnen Provinzen mehr lernen könnte. Bildung ist also ein doppeltes Lernen: Man lernt die Welt kennen, und man lernt das Lernen kennen.
    Dabei entstehen zwei Dinge, die gleichermaßen wichtig sind. Das eine ist ein Sinn für die Proportionen.
    Man braucht, um gebildet zu sein, nicht die genaue Anzahl der Sprachen zu kennen, die es auf der Erde gibt. Aber man sollte wissen, dass es eher 4000 sind als 40. China ist das bevölkerungsreichste, aber bei weitem nicht das größte Land. Es gibt nicht Hunderte von chemischen Elementen. Die Lichtgeschwindigkeit ist weder zehn noch eine Million Kilometer pro Sekunde. Das Universum ist nicht Millionen, sondern Milliarden von Jahren alt ist. Das Mittelalter begann nicht mit Jesu Geburt und die Neuzeit nicht vor hundert Jahren.
    Zu diesem Sinn für Proportionen gehört auch, dass man die Bedeutung von Menschen, Leistungen und Ereignissen richtig gewichten kann.
    Louis Pasteur war für die Menschheit wichtiger als Pelé, die Erfindung des Buchdrucks, der Glühbirne und des Computers folgenreicher als diejenige des Regenschirms, des Rasierapparats und des Lippenstifts.
    Das zweite, was im Zuge der Weltorientierung entsteht, ist ein Sinn für Genauigkeit: ein Verständnis davon, was es heißt, etwas genau zu kennen und zu verstehen: ein Gestein, ein Gedicht, eine Krankheit, eine Symphonie, ein Rechtssystem, eine politische Bewegung, ein Spiel.
    Es gibt niemanden, der mehr als nur einen winzigen Ausschnitt der Welt genau kennt. Doch das verlangt die Idee der Bildung auch nicht. Aber der Gebildete ist einer, der eine Vorstellung davon hat, was Genauigkeit ist, und dass sie in verschiedenen Provinzen des Wissen ganz Unterschiedliches bedeutet.
    In diesem Sinne … und viele Grüße Tom2010

  81. Nietzsche vor 135...
    Nietzsche vor 135 Jahren:“Diese Macht, diese Gattung von Menschen will ich bei Namen nennen — es sind die Bildungsphilister. Das Wort Philister ist bekanntlich dem Studentenleben entnommen und bezeichnet in seinem weiteren, doch ganz populären Sinne den Gegensatz des Musensohnes, des Künstlers, des echten Kulturmenschen. Der Bildungsphilister aber — unterscheidet sich von der allgemeinen Idee der Gattung „Philister“ durch Einen Aberglauben: er wähnt selber Musensohn und Kulturmensch zu sein.“

  82. Bildung ist der unbegründete...
    Bildung ist der unbegründete Glaube, dass keine Bildungslücken im eigenen Dachstübchen existieren. Sie wirkt als blinder Fleck, schafft ein geschlossenes Weltbild, das nach abgestandener Stickluft mieft, und führt zu Arroganz. Die klare Einsicht in die Lückenhaftigkeit des eigenen Wissens heißt Weisheit.
    Kurzum: „Gebildete Menschen sind die witzloseste Erscheinung unter der Sonne“ (Bettina von Arnim).

  83. Rosinante, ja, ich bin fest...
    Rosinante, ja, ich bin fest überzeugt, man kann mit viel gutem Willen und überreichlich Lob, Lob und nochmals Lob für die noch so kleinsten Dinge Kinder motivieren und deren Selbstbewusstsein stärken. Es muss ja nicht gleich jedes einE FreidenkerIN werden.
    (Meine Gedanken schweifen gerade ab zum „Club der toten Dichter“ – der Don als John Keating).

  84. @Tom2010
    Das haben Sie nett...

    @Tom2010
    Das haben Sie nett gepostet, aber leider – ich weiß nicht mehr wo – bei jemandem abgeschrieben, denn das habe ich bereits schon einmal irgendwo gelesen. War es Dietrich Schwanitz? Oder Peter Bieri, der Berliner Philosoph?
    Helfen Sie mir!

  85. Sokrates benutzte für das...
    Sokrates benutzte für das Bildungsideal seiner Zeit den Begriff „kalokágathos“.
    Kalokagathie bedeutet nicht nur Bildungsfetzen und Auswendiggelerntes brav von sich geben zu können, sondern dies mit Wortwitz und Sprachgewandtheit (oder nach Knigge: Geschmeidigkeit) zu verknüpfen.
    Dann sind gebildete Menschen auch nicht witzlos, und insoweit mag ich Bettina von Arnim widersprechen.

  86. 'Gescheit, gescheiter,...
    ‚Gescheit, gescheiter, gescheitert‘, so lautet die Erkenntnis der heutigen jungen Leute.
    .
    PREISGÜNSTIG ABZUGEBEN:
    Abitur, großes Latinum, Alt-Griechisch, humanistische Bildungsideale, ein Gewissen und einige akademische Titel.
    .
    DRINGEND GESUCHT:
    sehr spitze Ellbogen (möglichst selbstschärfend).

  87. @ Kronbergianer,
    natürlich...

    @ Kronbergianer,
    natürlich war es von Peter Bieri, dem berliner Philosophen! Schön, dass es einer bemerkte … und viele Grüße Tom2010

  88. Oder vielleicht so:
    Bildung...

    Oder vielleicht so:
    Bildung ist ja zunächst einmal: eine Tätigkeit. Das Sich-Bilden eben, wie Bewegung das Sich-Bewegen ist. Ein bewegter Mensch ist keiner, dessen Bewegung bereits abgeschlossen ist, sondern einer, der sich bewegt. Ein gebildeter Mensch ist keiner, dessen Bildung bereits vollkommen ist, sondern einer, der sich bildet.
    .
    Oder mit Meister Kong:
    Lernen und es von Zeit zu Zeit üben, ist das nicht auch eine Freude?

  89. "die Erfindung des Buchdrucks,...
    „die Erfindung des Buchdrucks, der Glühbirne und des Computers folgenreicher als diejenige des Regenschirms, des Rasierapparats und des Lippenstifts“. Tom2010, beim Lippenstift wäre ich nicht so sicher.

  90. @donna marie
    25. August 2010,...

    @donna marie
    25. August 2010, 18:30
    Aber bitte das rot von Paloma Picasso!

  91. Ægopodium, wie schön und...
    Ægopodium, wie schön und treffend formuliert …!
    .
    Mondry/ zu oper: ach nein, wirklich?
    .
    lieber Rosinante: was meinen sie bitte mit „(bitte mit e)“?

  92. Wir sind doch immer noch bei...
    Wir sind doch immer noch bei den Stützen?
    Sind mit dem dümmer werden auch sie gemeint bzw. das Westviertel?
    Wie sehn da die Zukunftsinvestionen aus? Das müßte man wissen, wegen
    der Orientierung und so und wo bleibt der STATUS?

  93. Ja, es ist schon sehr traurig,...
    Ja, es ist schon sehr traurig, wenn B. erst als „Investition“ definiert werden muss, um ihre REchtfertigung zu erhalten.
    .
    Die B. hilft uns, im 3. Jahr1000 mit Chinesen und Japanern mitzuhalten, und das ist ihr Zweck!
    .
    In manchen US-Bundesstaaten erhielt ein paar Jahre lang jedes Neugeborene eine CD mit Mozart vom Staat geschenkt. Irgendjemand hatte statistisch bewiesen, dass Kinder, die schon als Säuglinge Mozart hören, später intelligenter werden und mehr Geld verdienen. (Sobald sich herausstellte, dass dies gar nicht der Fall war, wurde den Babies die CD wieder gestrichen.)
    .
    Tja, das arme Bürgertum. Früher mal kultivierte es seine B., um sich gegenüber Adel und Arbeitern moralisch aufzuspielen. Dann aber verschwand der Adel, stattdessen regierte die CDU, während sich die SPD in eine abscheuliche Gymnasiallehrerpartei verwandelte. Damit war B. vom Angeber-Fetisch zum Stigma geworden.
    .
    Aber wenn sich jetzt herausstellen sollte, dass wir mit Hilfe unserer B. die Asiaten dazu bringen können, auch weiterhin immerfort für uns die billige Dreckarbeit zu machen, dann sollten wir uns jetzt natürlich soviel Elite-Brillanzbildung zulegen wie möglich.

  94. Ægopodium, die Kunst des...
    Ægopodium, die Kunst des Scheiterns war mal sehr angesagt. Dann kam Fördern und Fordern.
    Sind aber eh alles Pattitüden, Attitüden. Das auch:Wichtig scheint mir zu sein, daß man den richtigen Umgang mit sich selbst & mit Leuten sucht und pflegt. Ohne DSL-Anschluß, aber mit selbstschärfenden Ellenbogen unterwegs, klappt das aber sowieso nicht, da kommt nur der Notarzt.

  95. Paul Cassirer oder Paul...
    Paul Cassirer oder Paul Cassierer Verlag? Verehrter Don, das ist ein Unterschied. Der erstere machte vor wie nach dem 1.WK reichlich bibliophile Ausgaben (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Cassirer), der zweite war ein Verlag der auch Bestseller der damaligen Zeit verlegte. Ich habe die Vermutung dass die beiden Verlage zusammen hingen und die andere Schreibweise eher der damaligen Rechtschreibung und der Trennung von Kunst und Kommerz diente. Wirklich exklusive Werke der Buchkunst erschienen ohnehin im Imprimatur der PAN-Presse Cassirers.

  96. Filou,
    stand da ausdrücklich:...

    Filou,
    stand da ausdrücklich: Wir. die Niederländer ….

  97. ...ich kann mir das nicht mal...
    …ich kann mir das nicht mal in den USA vorstellen. Eine Medienkampagne:
    Wir die Us-Amerikaner werden immer dümmer – dicker ja, aber dümmer.
    Obwohl das durch die Bevölkerungsverschiebung und Migration eher sein könnte.

  98. minna, ich versteh' die Frage...
    minna, ich versteh‘ die Frage nicht (Bildungsdefizit).

  99. liebe donna laura, mein...
    liebe donna laura, mein „wieder“ und „bitte mit e“ war eine Art persiflierende und bewusst wohlmeinende Ergänzung Ihres trefflichen Satzes: „Bildung bedeutet, jemandem, der widersprechen mit 4e schreibt, ein freundliches Lächeln zu schenken.“

  100. Filou,
    wohl kaum; mich...

    Filou,
    wohl kaum; mich interessiert nur, ob es in anderen Ländern auch möglich ist, die
    gesamte Bevölkerung zu denunzieren, weil man ein „Ziel“ durchsetzen will.

  101. Kurioserweise läßt das...
    Kurioserweise läßt das Impressum die Frage offen, prince Matecki. Es steht da: „verlegt bei Paul Cassirer Berlin“, bei mir in der dritten Auflage 1920. Es ist aber definitiv kein Pressendruck und bis auf die Titelvignette ohne Illustrationen. Allerdings hat man mit dem luxuriösen Satzspiegel, dem unbeschnittenen Buchblock und dem ungewöhnlichen Halbledereinband schon versucht, ein hochwertiges Buch zu machen. Ich stelle übrigens fest, daß ich 1984 dafür 24 DDR-Mark bezahlt habe. Das war nicht wenig, bei einem Einkommen von irgendwas um die 500 Mark. Ist aber jede Mark wert gewesen und die DDR, sie ist nicht mehr. Soviel zur Werthaltigkeit von Bildungsgütern materieller Art.

  102. @ V: In deinem Sinne wäre...
    @ V: In deinem Sinne wäre ‚Bildung‘ schlicht die Fähigkeit zum ‚Selbstdenken‘ als Aufbruch aus selbstverschuldeter Unmündigkeit. Dafür benutze ich lieber das eingeführtere Wort ‚Intelligenz‘, als Fähigkeit, „zwischen die Zeilen“ eigene Gedanken hineinzulesen (‚intellegere‘). Gebildete Menschen – also die, die sich auf ihr stabiles Buchwissen gern etwas einbilden – die nennen solche Leute mit einem leicht mokanten Unterton dann gern ‚Querdenker‘. Was zeigt, wes Vaters Kind der Bildungsbegriff all unserer ‚Nichtquerdenker‘ ist: Der Gebildete ist zumeist auch ein Konformist.
    Faktisch ist Bildung im allgemeinen Sprachgebrauch also gar nicht „kalokagathisch“ gemeint: Entweder ist sie ein Haufen toten Wissensstrohs, mit dessen Hilfe man in einer Quizsendung zwar bis zur 10.000-Euro-Frage vorstoßen oder den Verhandlungspartner beim Business nach allen Regeln der Verkaufe über den Tisch ziehen kann, trotzdem nur ein Strohhaufen, der beim kleinsten Witzwort, beim erstbesten Paradox oder bei einem unerwarteten Problem zu nutzloser Asche zerfällt.
    Meistens aber ist sie schlicht eine soziale Zuschreibung, gestützt auf Schulabschlüsse oder Titel, die sich ‚bessere Leute‘ im Vollbesitz ihrer Dummheit selbst zuschreiben, damit sie sich vom ‚Pöbel‘ abgrenzen können. Bildung wäre dann so etwas wie ein Resultat von Benimmschulen, um dort zum Beispiel zu lernen, beim festlichen Diner nicht „Scheiße“ zu sagen oder der Tischdame in den Ausschnitt zu starren. Das ist der Bildungsbegriff all unserer ’seriösen Schlipsgeraderücker‘. Gebildet wäre man denen zufolge dann, wenn man in guter Gesellschaft nicht dumm auffällt, also mit den anderen in der Herde brav ‚Iaaah!‘ blöken kann oder das Buch der Saison gelesen hat – oder zumindest eine Besprechung darüber …

  103. minna, wer denunziert wen zu...
    minna, wer denunziert wen zu welchem Zweck (Ziel)?

  104. Cassirer: Der Name ist...
    Cassirer: Der Name ist Programm. Hauptsache Goldschnitt, Büffellederrücken und Bütten handgeschöpft. Was drin steht, interessiert den Snob von Welt nicht im geringsten. Im Gegentum: Hauptsache ungelesen, dann bringt´s mehr beim Wiederverkauf, nach der artgerechten Haltung im geölten Regal.

  105. @Savall Dann würde ich davon...
    @Savall Dann würde ich davon ausgehen dass es der bei wikipedia erwähnte Verlag ist, und nur die Vertippser bei Autoren von Bibliographien zum doppelten Verlagsnamen führten, vielleicht auch gewollte camouflage als es für jüdische Verleger in Deutschland gefährlich bis lebensgefährlich wurde. In der Tat, auch ich habe einige schöne alte Bücher aus antiquarischen DDR – Beständen, allerdings über einen West- Antiquar der sie im Osten bei Schalck oder anderswo zu kg – Preisen (!) kaufte und dann im Westen verkaufte, zuweilen nicht ohne die Frage „Brauchen Sie ne Quittung“ . Warum gerade die Bibliothek des ZK der SED zunächst alte Gothas aus dem 19. Jahrhundert besaß und dann in den 70ern gen Westen verkaufte…? Die Stempel sind noch drin.

  106. Filou,
    Sie selbst haben auf...

    Filou,
    Sie selbst haben auf Herrn Sarazin aufmerksam gemacht. Wenn ihm in den Print-
    medien jetzt soviel Raum eingeräumt wird, eingerahmt von ergänzenden Beiträgen, dann ist das für mich eine Kampagne.
    Der Zweck wurde hier im Block mehrfach angesprochen, nicht Bildung, sondern verwertbares Wissen für „die Märkte“, die auch die Kriterien aufstellen.
    Vielleicht bin ich überempfindlich; aber wer die Behauptung aufstellt: Die Deutschen
    werden immer dümmer, meint alle – auch die Deutsch-Türken , außerdem unterstellt
    er, daß sie auch vorher schon dumm waren und sich selbst attestiert er, daß er es ist, der das beurteilen kann.

  107. "Ich verstand keine Silbe von...
    „Ich verstand keine Silbe von dem, was sie sagten, aber es ergriff mich doch.“
    Beim Versuch, die Sache über ein Jahrhundert hinweg zurechtzubiegen, entstand: Sie ergriffen mich, und, doch, ich verstand jede Silbe, die sie nicht sagten.
    (Wollte, einfach so in der Hand, ein leeres Glas mitgehen lassen, das mit ca. 5 Esslöffel Wasser gefüllt 2,70 Euro aus meiner Tasche in BIP und Aufschwung verwandelt hat. Freiluftlokal, Selbstbedienung. Gute Lage. Ehemals Soffjettzone)

  108. prince Matecki, Savall, die...
    prince Matecki, Savall, die Verwirrung, so diese denn eine ist, hängt wohl mit den Cousins Bruno und Paul Cassirer zusammen. Ersterer war recht ausschliesslich, Letzterer auch als Verleger tätig. Lesenswert -auch kurzweilig- ist dazu Peter Paret: Die Berliner Secession, Berlin 1981, S.103ff.

  109. @Don Alphonso
    Ich lese dieses...

    @Don Alphonso
    Ich lese dieses Blog schon seit langer Zeit und bin sehr froh darüber, dass es existiert. Die allermeisten hier angesprochenen Themen interessieren mich auch außerhalb des Internets und es ist erfreulich, dass diese Themen hier im Internet ein Forum gefunden haben. Sie sind ein Glücksfall für die FAZ.
    Eine Bitte habe ich: Das Thema Bildung könnte auf jeden Fall noch viel weiter vertieft werden und ich fände es gut, wenn Sie sich dazu bald wieder – ausführlicher – äußern. Z.B. zu dem Unterschied zwischen Bildung (es geht um die Vervollkommnung der eigenen Kräfte) und Ausbildung (auf den Beruf vorbereiten). Beides ist meiner Meinung nach wichtig. Oder um die Elemente klassischer Bildung, und was davon heute noch übrig bzw. wünschenswert ist.
    @egopodium
    Humanistisches Gymnasium mit großem Latinum und Altgriechisch, beides natürlich als Leistungskurs, durfte ich auch genießen. Natürlich mit Sondergenehmigung aus München, denn es gab nur 7 Leute an unsrer Schule, die sich für diesen Weg entschieden haben. Irre ich mich oder sind Sie der Ansicht, dass es für die Karriere förderlicher sei, spitze Ellenbogen zu haben als über einen gewissen Fundus von – selbstverständlich auch im Verhalten verinnerlichten – Bildung zu verfügen? Ich bin da anderer Meinung. Zwar sehe auch ich es als vorrangiges Ziel von Bildung an, die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln und eben nicht auf die ökonomische Verwertbarkeit dieses Wissens und dieser Haltung abzustellen. Doch weiß ich aus meiner eigenen Erfahrung – die natürlich keiner statistischen Überprüfung standhält, klar – dass – zumindest die Mitkollegiaten aus meiner Umgebung mit dem gleichen Bildungshintergrund- allesamt auch sehr gute berufliche Lebensläufe vorweisen können und ihre Bildung damit auch in den beruflichen Bereich positiv ausstrahlt, zumindest bis jetzt, denn wir sind erst um die 27 Jahre alt. Wie ist die Meinung der Blogteilnehmer dazu? Bringt einen Bildung voran oder ist sie nur ein kultivierender Zeitvertreib?
    Auch interessant: Über welchen Bildungsbegriff wird hier gesprochen, was sind die Inhalte dieser Bildung? Eigentlich müssten wir erst darüber sprechen.

  110. ... und um meine...
    … und um meine Überempfindlichkeit noch weiter zu strapazieren; die jungen
    Leute, die diese Investion in Bildung/Wissen leisten sollen, für sie darf es sich
    materiell nicht lohnen – das ist nicht vorgesehen.

  111. @ minchen
    In einer Republik,...

    @ minchen
    In einer Republik, in der ein Finanzsenator eines Pleite-Stadtstaates kurz vor der Rente noch zum Bundesbank-Vorstand avanciert und dann die gestammelten Erkenntnisse seines verpfuschten Politikerlebens in die Bestsellerlisten spuckt, kann Bildung nur ein Rückzugsort ein, sich von solchen stümperhaften Lümmeln aus- und abzugrenzen. Hatte Rambo nicht auch etwas mit dem Auge?

  112. Also dass es eine Verwechslung...
    Also dass es eine Verwechslung der beiden Cassirer ist bezweifle ich, weil einfaches googlen über google scholar genug Fundstellen aus Bibliographien gibt, die den Verlag wechselnd mit „Paul Cassirer Berlin“ und „Cassierer zu Berlin“ angeben. Paret kenne ich, er hat auch reichlich als Militärhistoriker geschrieben, u.a. Clausewitz and the state zur Frage wie weit Cl. mit der preußisch- deutschen Staatstheorie nach Hegel verknüpft ist. Zu Fragen der Secession auch Morton A nervous splendor (wenngleich sich das überwiegend mit Wien und der Epoche kurz vorher beschäftigt, aber oft genug auf vergelichende Entwicklung abschweift).
    .
    Bildung definierte mein Vater etwas selbstironisch zu besten Zeiten als die „solide Halbbildung die es erlaubt das ZEIT -um die Ecke gedacht – Kreuzworträtsel in deutlich unter 2 Stunden zu lösen.“

  113. Einen Klassevater hatte...
    Einen Klassevater hatte princeMatecki.

  114. Wieder da aus dem...
    Wieder da aus dem internetfreien Raum – aber ich sehe, man hat sich gut ohne mich unterhalten.

  115. minna, wir leben in einer...
    minna, wir leben in einer Demokratie. Es herrscht Meinungsfreihet. Meinungsfreihet auch dann, wenn man gegen den Mainstream anredet. Es gibt begabte Menschen, die wissen komplexe Sachverhalte zu komprimieren. Es liegt am Empfaenger, die Botschaft moeglichst verlustfrei zu dekomprimieren. Wenn man so will, ist es das JPEG/ MPEG-Prinzip. So sollte man die verkuerzten Aussagen von Sarrazin begreifen.
    Ich habe ein Beispiel zur Verdummung aus eigener, sehr alter Erfahrung anzubieten, voila:
    .
    Vor elend langer Zeit sass ich in einer Klasse von Mitschuelern, die eine Strafe fuer jeden Lehrer waren. Mit den Jungs war nichts vernuenftiges anzufangen. Alle kamen aus recht schwierigen Verhaeltnissen; die Vaeter waren tot, oder in Sibieren, oder abgehauen. Es gab niemanden, der fuer sie mit Autoritaet wegweisend haette sein koennen. Die Burschen waren die reine Hoelle und machten jeden Lehrnversuch zu Null. Es war demotivierend.
    Meine eigenen Leistungen entsprachen den Verhaeltnissen: die Mehrheit der Idioten bestimmte meine schulischen Leistungen. Und die waren Mist.
    .
    Als ich einigen Aerger mit dem Rektor, dem Klassenlehrer, der Pionierleitung bekam, wurde beschlossen mich auf eine Schule zu schicken, deren Schueler wunderlicherweise (DDR!!!), zumindest in meiner neuen Klasse, aus den Kindern von hoeheren Beamten unnd Akademikern bestand. Und siehe da: nach einiger Zeit wurden die Leistuneg besser. Sie wurden besser, weil das gesellschaftliche Kleinklima vorteilhaft fuer mich war.
    .
    Das meinte der Sarazzin mit der zunehmenden Verdummung in Deutschland. Erweiterte Interpretation ist erwuenscht. Ich wuerde meinen Sohn nicht in eine Schule von Kindern alleinerziehender Muetter aus Prenzlberg mit Weledahintergrud und altachtundzechziger Lehrern mit kryptokommunistischen Ideen schicken wollen. Das sieht nur fortschrittlich aus, ist aber pures Vorchristentum.

  116. steelydan,
    Sie haben Recht....

    steelydan,
    Sie haben Recht. Wenn man zur Überempfindlichkeit neigt, sollte man sich nicht
    auch noch fremdaufregen.

  117. Das gefällt mir wieder....
    Das gefällt mir wieder. „Wissen“, nicht „Bildung“ ist etwas selbst erarbeitetes aber auch flüchtiges, vor allem etwas individuelles. „Humankapital“, also die fehlende Variable in den Gleichungen der Nationalöokonomen, soll ja einen Produktionsfaktor ausdrücken. So was gibt es natürlich auch. Aber diese ganzen Modelle, Kompetenzen, also verwertbarers Wissen messbar zu machen, erklären niemandem etwas, außer Bildung könnte ganz gut sein. Eher noch die falschen Schlüsse: Wir bringen im Sinne des Effinzienzkriteriums genau das bei, von dem wir meinen, es wird heute gebraucht. Von Morgen wissen wir nichts, können also keine fundierte Entscheidung über das zu vermittelnde Wissen treffen, fundiert ist der heutige Bedarf. Schweinezyklus in der Bildungsproduktion.

  118. Salzmann, Vorbild der...
    Salzmann, Vorbild der Pädagogik:
    „Ich bin nicht gesonnen, meine Zöglinge zu Romanhelden, sondern zu Menschen zu erziehen, die in der Welt, so wie sie ist, glücklich und brauchbar sind.“
    1784 Eröffnung des Philanthropins in Schnepfenthal bei Gotha, in dem er mit seinen Schülern familienähnlich zusammenlebt und sie durch Anschaulichkeit, körperliche Tätigkeit und moralisches Vorbild auf ein schöpferisches Leben vorzubereiten versucht.
    Hinweis: Im Thüringer Wald, nicht (!) Odenwald.

  119. schusch 22:59
    möchte mich...

    schusch 22:59
    möchte mich bedanken. Konnte es nicht so – für mich – auf den Punkt bringen.

  120. Viel zu viel Aufmerksamkeit...
    Viel zu viel Aufmerksamkeit für ein Wannabee, der über zu viel Tagesfreizeit verfügt. Wer jemals Montaigne gelesen hat, haut so ein Zeug ohne geringste Skrupel in die Tonne.

  121. @Kronbergianer
    "Irre ich mich...

    @Kronbergianer
    „Irre ich mich oder sind Sie der Ansicht, dass es für die Karriere förderlicher sei, spitze Ellenbogen zu haben …“
    Diese hässliche Lebenswirklichkeit lässt sich unter keinen noch so großen Perserteppich kehren.
    .
    Wie schrieb S. Hakelmacher vor 14 Jahren trefflich und amüsant in der F.A.Z. (‚Oft im Irrtum, nie im Zweifel‘, 1996):
    „[…] Höhere Führungskraft kann man durch eigene Leistung, durch die Behauptung großer Fähigkeiten oder durch Beziehungen […] werden. Bei der ersten Alternative ist die Konkurrenz am geringsten, aber der dauerhafte Erfolg kaum zu garantieren. […] Unternehmensberater werden aus Verzweiflung zu Topmanagern berufen, Funktionäre aus Fürsorge oder Unschuldige aus Versehen […]“.

  122. karl, und wer ihn zwar...
    karl, und wer ihn zwar gelesen, aber nicht verstanden hat, setzt wenig geistreiche Kommentare unter solche Beiträge.
    .
    schusch, da kann ich ja zugeben, dass ich reine Orchideenfächer studiert habe, die viel über die Vergangenheitg berichteten und dennoch keinen Blick in die Zukunft erlaubten.

  123. Huuh (rrah), fein...
    Huuh (rrah), fein geformt!
    .
    Kronbergianer, danke für das Lob. Ich wollte ohnehin mal was zu Orchideenfächern machen. Über Ausbildung kann ich nichts sagen, ich bin reiner Autodidakt und habe keine Ahnung, wie das gehen soll. Aber wenn ich sehe, was für ein Fliessbandmüll aus Journalistenschulen kommt, finde ich es auch gar nicht so tragisch, dass es so ist.

  124. Es ist immer wieder schoen, zu...
    Es ist immer wieder schoen, zu erleben dass die Leute statt selbstgedachtem, gar selbsterlebtem, sich auf grosse Geister zitierend sich beziehen.
    Das ist die ganz grosse deutsche Bildungsoper! Das ist das Elend dieses Landes.

  125. Zu Cassi/e/rer: Es steht drin...
    Zu Cassi/e/rer: Es steht drin „verlegt bei Paul Cassirer Berlin“, was eine feine Sache ist.

  126. @ minna
    Mein maghrebinischer...

    @ minna
    Mein maghrebinischer Bildungshintergrund hört gerade Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd als Gossarah seinem Freund Kara Ben Nemsi Effendi die Gepflogenheiten des Morgenlandes in Sachen Sarrazin erläutern: Die Köter bellen, die Karawane zieht weiter.

  127. Ich bin erstaunt, dass selbst...
    Ich bin erstaunt, dass selbst im Kreis der hochgeschätzten Kommentatoren Bildung vorwiegend unter dem Gesichtspunkt der ökonomischen Verwerbarkeit und des Status abgehandelt wird. Bildung ist doch vor allem insofern ein Privileg, als es einen Fundus für intellektuellen Genuss bereitstellt. Darf ich einfach mal die provokante These aufstellen: Denken, auch ganz zweckfrei, kann unglaublich viel Freude bereiten, ist auch“Leben“ – und „Sinn“, sofern erfülltes Leben seinen Sinn in sich selbst trägt.
    „Bildung“ ist ein sensibles Instrumentarium, an dem kontinuierlich gearbeitet werden muss, wenn es diesen Namen verdienen will. Der Ertrag ist, um im ökonomischen Vokabular zu bleiben, eine Rendite, die einem niemand nehmen kann.

  128. Lieber Don,

    Bildung hat vor...
    Lieber Don,
    Bildung hat vor allem etwas mit Humor zu tun, der heiteren Souveränität über die Unbill des Lebens. Und wie man, – bei einer Tasse Earl Grey aus der Silberkanne -, Kolumnisten von SPIEGEL Online standesgemäß hops nimmt, sei hier demonstriert.
    http://stephan-bender.de/wordpress/2010/08/14/der-spon-artikel-aus-poetologischer-sicht/
    Viel Spaß!

  129. Kann jemand davon berichten,...
    Kann jemand davon berichten, ob es z. b. in Japan ein Artikel mit dem Inhalt:
    die Japaner werden immer dümmer – in die Medien schafft?
    Durchaus, durchaus, minna. Yoro Takeshi mit „Baka no kabe“ und „Choubaka no kabe“ (Ochs vorm Berg bzw. Noch groesserer Ochs vorm Berg) klagt, dass Japaner zu richtigen Kellermaennern werden.

  130. Verehrter Don...
    Verehrter Don Alfonso,
    .
    vielen Dank für diese erbaulichen Ausführungen zum Dauerhaftigkeit der Ergebnisse von Ingenieurskunst und Handwerk.
    .
    Bleibt doch eine alte unbenutzte Kanone in der Maginotlinie ein paar Jahre länger erhalten als Aus- oder -Bildung im Kopf der Ingenieure und Metallwerker, die sie errichtet haben. Selbst die Tropfsteine die in den betonierten Wandelgängen der Befestigung die Wände zusammenhalten können aber nichts daran ändern, daß die Anlage nur noch vielleicht 200 Jahre begehbar sein wird (vorausgesetzt die intensiven Wartungsmaßnahmen können noch von den Fremdenverkehrsvereinen der Kommunen bezahlt werden.)
    .
    Es ist wunderbar, in Japan ein historisch altes Haus zu bewohnen, auch wenn man mit dem Nachteil leben muß, daß ständige Schmerzen von der Herrumrutscherei auf den Tatamimatten plagen und Kakerlaken, Mukaden und Riesenspinnen ständige Mitbewohner sind. Immer noch besser als im Plastik-HighRise mit 30 Jahren Lebensdauer für viel Geld gemeinsam mit 5000 Mitbewohnern gesiebte Luft zu atmen und trotzdem im Winter zu frieren.
    .
    Wie Sie richtig aufzeigen: auch die Höhere Bildung – wer hätte es gedacht – verpufft wie ein CDS ins Nichts spätestens wenn der Geist ausbleicht.
    .
    Best Case „PURGE“ meistens „DELETE *.*“
    .
    Die Entropie steigt an bis sämtliche Unterschiede ausgeglichen sind. NATURGESETZ … gilt auch für Bewohner von Westvierteln, selbst in Bayern und Tegernsee ;-)
    .
    Viele Grüße von Yakushima

  131. Endlich schreibt ein...
    Endlich schreibt ein Gebildeter in koholetischer Manier, dass Bildung auch nur Windhauch ist. Und es ist ja wahr, Bildung hat uns nicht vor Hitler bewahrt, Bildung bewahrt nicht vor einem wirtschaftlichen Niedergang, was wir spätestens seit den Buddenbrocks wissen, Bildung bringt nicht näher zu Gott, Bildung ist einfach nur Teil dessen, was Leben ist. Jeder Mensch ist als Mensch gebildet und daher gebildet, irgendwo, irgend wo gebildet, am besten im Menschlischen und dazu braucht es keiner Universität, sondern meist nur ein gutartiges Vorbild und den Willen, sich aus dem schöden Menschlichen erheben zu wollen, vielleicht werden wir ja alle noch kleine Nietzsches???
    In diesem Sinne besten Dank für Ihre Gedankenerhebungen, Danke.

  132. @ Kronbergianer: "Wie ist die...
    @ Kronbergianer: „Wie ist die Meinung der Blogteilnehmer dazu? Bringt einen Bildung voran oder ist sie nur ein kultivierender Zeitvertreib?“.
    .
    Stamme aus einer Akademiker- und Musiker familie, die aelteren Generationen wuerden sich sicher als „Bildungsbuerger“ bezeichnen. Zusaetzlich wurde ich zeitweilig auf ein idealistisches Internat geschickt.
    .
    Mein fazit: Im Beruf waere ich mit weniger Bildung und mehr Korpsgeist/ Untertanentum vermutlich wesentlich weiter. Karrieremaessig habe ich mein Potential nicht ausgeschoepft: klassische Bildung, noch dazu Musikliebhaberei (Hallo Donna Laura!) ist eh verdaechtig, und eine eigene, noch dazu gut fundierte und begruendete Meinung zu haben, das ist fast schon fatal.
    .
    Dafuer schaeme ich mich nicht, wenn ich mir beim Rasieren ins Gesicht schaue.

  133. Mit dem Verlagsimpressum war...
    Mit dem Verlagsimpressum war man vor den Zeiten von ISBN wohl eher lax, prince Matecki. Insofern herrscht im eigentlichen Sinne keine Verwirrung, Rosinante. Beziehungsweise könnte ich sie wieder herbeiführen, indem ich noch Ernst Cassirer in die Debatte werfe, der aber mit dem Verlag nun gar nichts zu tun hat. Was den Gotha in den ZK-Buchbeständen betrifft, so denke ich, daß man das wohl als eine Art Proskriptionsliste betrachtet hat. Das ZK der SED und sein Umfeld muß man ja eindeutig zu den bildungsfernen Schichten zählen. Da ist der eine oder andere Irrtum verständlich. Herr Sarrazin übrigens hätte sich in der SED sicher unter Gleichgesinnten befunden. Vielleicht wechselt er ja noch zur Linken. Als ich das Feuilleton heute las und die Kunde von religiös induzierter genetischer Minderwertigkeit vernahm, samt gefährlicher rassischer Überfremdung des Volkskörpers, da mußte ich dann doch, vorsichtig ausgedrückt, staunen. Dazu noch ein philosemitisches Mäntelchen drübergehängt, man faßt es nicht. Ich möchte an dieser Stelle dann Max Liebermann zitieren.

  134. Pardon, was bitte qualifiziert...
    Pardon, was bitte qualifiziert den Akademiker zum Akademiker? „Arbeitslos“ und „Akademiker“ schließt sich — abhängig vom Begriff der „Arbeit“ — entweder gegenseitig aus oder ist synonym.
    .
    Da Akademiker und Arbeiter ein Gegensatzpaar bilden mögen, ist der Akademiker entweder immer arbeitslos oder nicht als Akademiker im Einsatz.
    .
    In der anderen Sicht ist der Akademiker nur dann Akademiker, wenn er sich selbständig mit Arbeit versorgt. Die Frage, ob seine Arbeit auch Lohn und Brot generiert, ist unakademisch, arbeiterklassig.

  135. Bildung wird in D natürlich...
    Bildung wird in D natürlich wie alles als kindischer Wettbewerb verstanden, als eine Gelegenheit, andere effektvoll zu übertrumpfen oder sich zu blamieren. Das Gespräch über B. löst daher zwangsläufig Angebereien, Affektiertheit und Unbehagen aus.
    Die Deutschen begreifen Bildung als individuelles Kapital, das dem einzelnen (vielleicht) hilft, sich gegen Konkurrenz zu behaupten.
    B. ist ein Ausgrenzungsmechanismus, und wer zuviel davon hat, ungefähr so beliebt wie ein Porschefahrer.
    Eben darum gilt es weithin als ungehörig, eigene Bildung erkennen zu lassen und dadurch seine Gesprächspartner zu beschämen.
    .
    Leider sehr schwach entwickelt ist hierzulande die Vorstellung von B. als einem ferment, das Gesellschaft und Öffentlichkeit erst begründet. Die Idee, dass gerade die Bildung der anderen mir das Leben angenehmer machen wird. Der große Luxus eines Umfelds, wo geistreiche Andeutungen verstanden werden und wo man anspruchsvolle Gedanken elegant und kurz formulieren kann.

  136. @Camford
    25. August 2010,...

    @Camford
    25. August 2010, 11:51
    grimaldeli, wie wars mit Fiffi am Strand?
    .
    Danke der Nachfrage! Anstrengend, comme d’hab…
    Wenn man keinen Tennisarm hat, vom Baellchen werfen bekommt man ihn.
    Aber meine Kleine (http://www.fotos-hochladen.net/uploads/cimg27779t8b0n3q.jpg) mit ihren 32kg ist kein Fiffy. Fiffies sind, bei uns „port d’fenetre“ genannt, kleine Bastarde.

  137. In einem Gespräch mit Seneca...
    In einem Gespräch mit Seneca zu einem ähnlichen Thema sagte er einmal zu mir: ‚Etwas wird durch den Fehler der uns Unterweisenden versäumt, wenn sie uns zu diskutieren lehren, nicht zu leben; etwas durch den Fehler der Lernenden, die den Vorsatz an ihre Lehrer herantragen, nicht ihre Seele zu entwickeln, sondern ihren Verstand. So ist das, was die Philosophie war, zur Philologie geworden.‘

  138. Chat Atkins,
    Sie haben da...

    Chat Atkins,
    Sie haben da etwas fehlinterpretiert. Nein, ich meinte nicht die Intelligenz eines Menschen, sondern dessen Bildung. Gewiss haben Sie aber insofern Recht, als dass beide Begriffe nicht eindeutig definiert sind. Und was ein Mensch mit seiner Intelligenz und/oder Bildung anzufangen vermag, das hängt von seinem Wesen ab. Ein humorvoller Mensch mit Esprit wird von seinem Umfeld natürlich positiver wahrgenommen als ein Angeber oder ein Griesgram, der maximal zum Lachen in den Keller geht. Ich habe aber die Hoffnung noch nicht aufgegeben auch Humor sei erlernbar.
    P.S.: Bitte prüfen Sie doch die Rechtschreibung der von Ihnen angeführten Webseite – möglicherweise fehlt da ein T zwischen A und K.

  139. savall
    .
    "Herr Sarrazin...

    savall
    .
    „Herr Sarrazin übrigens hätte sich in der SED sicher unter Gleichgesinnten befunden. Vielleicht wechselt er ja noch zur Linken.“
    .
    korrekt.
    wenn ich heute mich vollmundig zur arbeiterpartei deklariere, muss ich mir darüber im klaren sein, dass ich den sozialen besitzstand meiner klientel nur durch scharfe abgrenzung gegenüber denen erreiche, die die löhne drücken. praktisch setzt das schon die npd um, die zu wahlen „deutsche arbeit für deutsche arbeiter“ plakatiert.
    .
    die linke, da wo es die alten sed-bonzem mit dem karrierknick von anno ´89 sind, loben öffentlich die schulpolitik der ddr und im kleinen kreis deren ausländerpolitik, in der ddr wussten vietschis und briketts*). wer sie waren und wo sie das waren und was sie dort zu tun hatten und was nicht.
    wobei bei die linke eigentlich zwei parteien umfasst: eien virtuelle linke in der aussendarstelliung, jung, dynamisch, erfolgreich, auf der höhe der zeit und an der spitze des fortschritts und dann die analoge linke, da von der wende überraschte sed-funktionäre, unterstützt von den rentnern aus der sed-nomenklatura und der ddr-intelligenz, dort die üblichen sektierer, die ihre polirischen sozialisation in den h-gruppen erfuhren und abgelutschte gewerkschaftler, die in der die linke ihre zukunft sehen, weil dort in zukunft mehr posten und pöstchen zu haben sind. wobei bei denen intern auch schon die parole gilt, ostposten für ostkader, ausnahmen ordnet die parteileitung an.
    .
    scharfe abgrenzung ist für bedrohte schichten typisch, landwirte, kleingewerbe, kleinhandel und inzwischen auch facharbeiter.
    .
    in dem zusammenhang hat die bessere gesellschaft hamburgs ja auch ihrem bürgermeister verklart, dass sie auf die besserstellung ihrer kinder gegenüber kindern anderer leuten bei aller hanseatischer liberalität nicht verzichten will, womit auch ein eleganter schlenker zum thema vollzogen ist.
    .
    was von herrn sarrazin zu sagen ist: die fallbeschreibung mag noch stimmig sein, die analyse nicht. die ausländer gibt es genauso wenig wie die deutschen oder die deutschen übersiedler aus der ehemaligen udssr (die in den entsprechenden untersuchungen auch als immigranten oder mit immigrationshintergrund geführt werden). werbung und reklame in eigener sache hat er gut drauf, das muss man ihm lassen, von daher wäre er in einer werbeagentur am besten aufgehoben. vielleicht weiss der hausherr noch ein paar namen ebenso qualifizierter schaumschläger für ein joint venture.
    .
    —–

    *) vertragsarbeiter aus vietnam und angola. vgl hierzu die gastarbeiter in den sechziger jahren der bonner republik, deren aufenthalt auch nur ein begrenzter sein sollte. wie überhaupt sich die ddr in der ausbeutung als deutlich geschickter erwies als die wolfsgesellschaft des imperialistischen adenauer-staates.

  140. Das ist sehr...
    Das ist sehr schade:
    http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E1D333200C3D849AC9EB0B09F73086FB3~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    Der klügste geht, mal sehen wo er wieder erscheint

  141. No. 6@:...bei biologischen...
    No. 6@:…bei biologischen Systemen ist das noch nicht ausgemacht, ob hierbei das „Entropiegesetz“ so ohne weiteres aus dem mikrokospischen Bereich physikalischer Betrachtung (Thermodynamik) übernommen werden kann. ((griech.)Entropie=Änderung der Entwicklung) siehe auch Negentropie.
    Somit könnte man sagen, Bildung als Teil-Phänomen selbstorganisierender, hochkomplexer Systeme sprengt in gewisser Weise den Theorierahmen der Thermopdynamik (Das „Ärgernis“ der drei Hauptsätze, S. Nicolas Léonard Sadi Carnot). Der Mensch ist m. E. keine Dampfmaschine, s. Feuerzangenbowle!
    ..
    Es bestehen demnach noch Chancen für das Westviertel, solange sich die hehre Wissenschaft diesbezüglich noch balgt um Sein oder Nichtsein!
    ..
    Wer möchte auch schon in so einem Bunker der Maginotlinie (die ihren Zweck völlig verfehlte) leben, es geht in der Tat nichts um Holzhäuser, lebe selbst in einem, allerdings ist es ein Neubau.
    ..
    Und immer wieder: Schrödingers Katze miaut irgendwo noch.
    http://www.wissensnavigator.com/interface4/management/endo-management/buch/hab212.pdf
    http://de.wikipedia.org/wiki/Thermodynamik

  142. Es wäre nicht schicklich,...
    Es wäre nicht schicklich, hier meine Wünsche des Auftauchortes dieser Person zu formulieren.

  143. Don Carlos, Seneca hat es auf...
    Don Carlos, Seneca hat es auf den Punkt gebracht. Theoretisches muss in die Praxis umgesetzt, gelebt und vorgelebt werden; zum Leben gehören aber auch immer Herz und Seele.

  144. Bleiben Sie zu Hause und...
    Bleiben Sie zu Hause und bloggen Sie recht viel! Das hilft der Rekonvaleszenz und ist auch gesünder.

  145. Berthold@:
    Das wäre doch noch...

    Berthold@:
    Das wäre doch noch ein diskussionswerter Teil des dasigen Bildungsdiskurses, lt. dem angeführten Interview mit dem politischen Jungrentner R. K. Habe seine Einlassung so verstanden: Die BW als Bildungserlebnis weitester Kreise der Gesellschaft. Sollte es eine Berufsarmee werden, was ist´s dann mit der Zukunft unseres Nachwuchses und dessen Bildung und ev. Auslandsreisen? Historisch obsolet danach die Frage: Hamse überhaupts jedient?

  146. Camford, ein paar Seebilder...
    Camford, ein paar Seebilder müssen sein!

  147. <p>(Ich kann das nicht,...
    (Ich kann das nicht, einfach nur rumliegen und warten, bis es besser wird. Ich will nicht krank sein, ich will raus und das Leben geniessen, und dazu ruft auch noch der Berg und ich kann nicht!)

  148. Don Alphonso@:
    Mit den besten...

    Don Alphonso@:
    Mit den besten Genesungswünschen zugeeignet.
    Ihr P.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Berg_ruft

  149. Die Evidenz des...
    Die Evidenz des Aberglaubens
    @Don Carlos: Sehr schön! Doch Seneca selber war ein Schönredner, einer der Bildung schon zu seiner Zeit zu einem echten Kulturgut hat werden lassen, mehr Gut als Kultur dabei aber. (Ich empfehle hierzu Massimo Finis „Nero“. http://www.amazon.de/Nero-Massimo-Fini/dp/3404613848/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1282812201&sr=1-2). Und so ist es geblieben. Eine Bildung, zu dem Zweck erworben, wie HansMeier555 ihn zutreffend beschreibt, somit nur ein Haufen, also „Gebildung“, noch nicht mal Verbildung, muss als Last verstanden sein, nämlich dann, wenn sie keine Profite mehr abwirft. Also weg damit!
    .
    In dem Sinne folgt der Bachelor der Bildung der Zeit. Bildung auf Zeit, könnte man auch sagen. Dass das letztlich nur angehäuftes Wissen, wenn nicht gar bloßer esoterischer Glaube, ist, stört dabei niemand. Vorausgesetzt die anvisierten Gewinne treten ein. Sowieso werden die zukunftsträchtigen wissenschaftlichen Innovationen – ein großes Wort hierfür! – nur noch in abgeschirmten Zirkeln getätigt werden, so abgeschirmt, dass die Wissenschaftler nicht mehr wirklich in den exoterischen Diskurs einsteigen können, alles Topsecret, somit ihr Wissen nur noch Esoterik sein kann. Geheimwissen, Logenwissen, Wissen darüber wie man die Menschen manipuliert, wie man vorgeblich Zusammenhängendes konstruiert und wieder zerstört. Die Postmoderne kommt dem entgegen.
    .
    Die Scholastik feiert fröhlich Urständ, wobei die Scholastik der Antike noch den Zielen einer Bildung untergeordnet war, und so nebenbei wenigstens die Logik noch weiter entwickelte. Was uns heute allerdings bevorsteht ist weniger Logik als schiere Pragmatik. Jedes Wissen, jede Bildung ist genehm, Hauptsache profitabel ist sie. Es wird irgendwann schwer sein, zu unterscheiden zwischen Gebildeten und Nichtgebildeten, denn es unterscheidet uns nur noch das jeweilige „Gebilde“ dessen, was wir für Bildung halten dürfen. Vielleicht als einziger Maßstab dann: wer Erfolg hatte, muss gebildet (gewesen) sein.
    .
    Die Folge wird Aberglaube sein. Denn der Mensch bedarf der Bildung oder des Aberglaubens, zwecks Orientierung. Liefert die Bildung nur noch kurzfristig gültige Orientierungen, folgt der Aberglaube für die längerfristigen Ziele. So abergläubisch wie die im Käfig gefangene Maus, wird dieser Mensch sein, eine Maus, die man solange manipuliert, bis sie am Ende glaubt, dass, wenn sie sich dreimal um sich dreht, ihr der leckere Käse nun endlich zur Verfügung steht. Von da bis dort, dass man sich vielleicht nun fünfmal umdrehen muss, ist dann nur noch ein logisch nach zu vollziehender Schritt, somit im wissenschaftlichen Sinne wohl wieder evident.

  150. denken ist die geilste droge,...
    denken ist die geilste droge, ja, lieber ghostwriter, das meint auch dionysos.
    .
    (zu risiken und nebenwirkungen fragen sie ihren shrink, das schwach verbrämte regulativ des genormten mainstreamdenkens, das mit bunten pillchen dem bürgertum das mystische austrieb. man denke an hildegard von bingen: welche rezepte wären uns da erspart geblieben … )*
    .
    * [für hastige leser: eironeía]
    .
    köstliches amüsement, wenn zum bleistift politiker das wort bildung ausrufen, weil
    1. dies voraussetzen muss, dass sie selbst welche haben (s. Punkt 2), in analogiie zur these, dass wer lobt, selbst auf höherer erkenntnisbasis angesiedelt sein muss, wer erkennt somit dito;
    2. bildung wohl abgeschlossene ausbildung gemeint, und dann stimmt 1. ja meist, aber nicht immer;
    3. sie das wort kanon nicht in den mund nehmen, ausser auf der kultusministerkonferenz und im kontakt zur gew et al., und dann auch nur mit ehrfurcht – und furcht, selbst nach inhalten der inhalte des kanons befragt zu werden;
    4. manche die strandlektüre der abridged version of machiavelli works als umfassende bildung ausgeben.
    .
    und, liebe runde, wer legte diesen kanon der bildung fest (ausser universitäten, die durchaus taugliche lektürelisten parat halten)?
    was ist mit den nebensträngen, die bei recherchen zu entdecken der grösste spass sind?
    ist bildung dann nicht für glückliche auch befähigung (als grundlage) zum selbstdenken und freude haben an erkenntnisprozessen, wie holperig diese auch immer verlaufen? irrtümer gehören zur bildung zwingend dazu.
    aber wer will sich noch irren? .
    .
    und: http://www.youtube.com/watch?v=DoOIliCmC7U
    .
    der – nicht nicht so glückliche – mensch i. a. ist so konzipiert, dass er recht haben muss -qed-, denn es könnte ja sein, das das mitdisputierende gegenüber nicht recht hat, was sich zuweilen erst später herausstellt, und dann will man nicht aus rhetorsichen grmünden zurückgesteckt haben … achja.
    .
    bester HansMeier555, sie haben recht. waren sie schon mal mit dem schweizerischen lamborghini-club unterwegs?
    .
    lieber Grimaldeli, bitte, bitte, ich flehe sie an: hören sie auf, diese photos hochzuladen, bitte!
    deren hintergrund, den grund meiner träume, sehe ich, und spüre jedesmal, und es zerreisst mich schier: viel zu selten bin ich dort. viel zu selten. auch wenn ich gerade von dort komme … bescheidenes bauwerk pied dans l’eau … (mit momentanem baubedarf, weswegen meine wenigkeit beauftragte der famille ist, zum glück …)
    photos von unserem familientreffen gefällig?
    http://www.youtube.com/watch?v=g4e9L70_JPw

  151. @mondry
    Waren Sie auch einmal...

    @mondry
    Waren Sie auch einmal in St. Blasien?
    Einige Aspekte, über die ich nachgedacht habe:
    – Vielleicht kommt es auch auf den Beruf an, ob einem Bildung bei der Karriere behilflich oder hinderlich ist. (Unsere Professoren an der Uni waren immer sehr beeindruckt, wenn sie erfahren haben, dass man Altgriechisch hatte. In einem Call-Center könnte diese Sprachkenntnis eine andere Wirkung erzielen).
    – Es hört sich abgedroschen an, aber möglicherweise muss man einfach die Balance halten zwischen individueller – ich sage mal: privater – Bildung und einem dem beruflichen Fortkommen dienenden Verhalten. Mir fällt es auch nicht immer leicht, bei einigen Äußerungen von Mitarbeitern den Mund zu halten, aber ich mache es dann einfach, solange es keine ausländerfeindlichen Sprüche oder dergleichen sind. Ich finde es zwar schade, aber ich habe für mich persönlich entschieden, anspruchsvolle Umgangsformen und Gespräche, die über die aktuellen Fußballergebnisse hinausgehen, ins Private zu verlagern. Gebildeter Umgang findet bei uns nur noch in der Familie und in der Verwandtschaft meiner Freundin statt.

    Mondry, seien Sie froh, dass Sie diese Seiten Ihrer Persönlichkeit Aufmerksamkeit widmen, und denken Sie bloß nicht an das Geld, auf das Sie möglicherweise verzichtet haben. Mir hängt es zum Hals raus, Geld auszugeben, und mit dieser Meinung bin ich nicht alleine. Man weiß ja manchmal gar nicht mehr, wohin mit dem Geld, und gibt es für irgendwelche Dinge aus, um die man sich dann auch wieder kümmern muss. Viel wertvoller ist es doch, wenn man ein Instrument spielen kann, wie Sie z.B. Ich habe das leider aus jugendlichem Trotz mit 15 Jahren aufgegeben.

    Ich persönlich mag außerdem den Umgang mit solchen Leuten viel lieber, die gegenüber vielen Dingen aufgeschlossen sind, als mit solchen, die nur übers Geld verdienen und Geld ausgeben sprechen!

  152. lieber Plindos, dienen kann...
    lieber Plindos, dienen kann man auch einer ’nährenden mutter‘.
    .
    geschätzter gastgeber, gute genesung! (theater schadet nicht: http://www.youtube.com/watch?v=GoX8v1DZv9k) wo zwickt es denn?

  153. <p>Danke. Wie gesagt, ich bin...
    Danke. Wie gesagt, ich bin schon so klug, nicht gleich wieder hochzurennen. Erst Mal Tee am Tegernsee.
    .

    .
    Ansonsten habe ich gerade gemerkt, dass der Kellermann auf Bütten gedruckt ist. Es dürfte vermutlich doch eine Vorzugsausgabe sein (zumindest ist das in Bezug auf ein anderes Buch von Kellermann (Japanische Tänze) bei 100 Stück Auflage im Buch so vermerkt)

  154. Danke, Donna Laura. Sagen wir...
    Danke, Donna Laura. Sagen wir so: Das rechte Knie fühlt sich noch relativ gut an. Unerfreulich sind die Rippen, ich darf nicht reden, lachen, husten und am besten nicht atmen, sonst tut es heftig weh. Deshalb ist jede Bergsteigerei gerade auch undenkbar.

  155. Das ganze Unglück des Don...
    Das ganze Unglück des Don rührt allein daher, daß er nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermag.

  156. Yoshi,
    Sie ---Schlimmer! ;-)...

    Yoshi,
    Sie —Schlimmer! ;-)

  157. Die Deutsche Wiedervereinigung...
    Die Deutsche Wiedervereinigung habe ich erlebt, damals an einer UNESCO-Modellschule in Bonn, zusammen mit politisch ziemlich unterschiedlichen Kindern dieser Erde… Leider gibt es diese Schule nicht mehr, nach der Wende konsolidisert mit einem benachbarten Gymnasium um Geld zu sparen. Deutschland hat mir beigebracht, die Verantwortung fuer die eigene Geschichte zu tragen und sich zu wehren, wenn unsere Machthaber den anderen – insbesondere den schwaecheren und den schwaechsten – Unrecht tut. Wo sind wir heute angelangt? Was wird in 10, 100, und hoffentlich 1000 Jahren aus uns werden?
    Natuerlich muss Japan fuer jedes einzelne Verbrechen in seiner monstroesen Geschichte zur Rechenschaft gezogen werden, ausserhalb und auch innerhalb der heutigen Grenze – denn die Geschichte verjaehrt nicht. Wie koennen wir sonst noch darauf hoffen, einmal in Freiheit und Frieden leben zu koennen, zusammen leben zu koennen? Was ist es wirklich, was wir zu verlieren haben? Wir alle lieben unsere Freiheit, unsere Kinder, nicht wahr…

  158. grimaldeli, wie werden Sie...
    grimaldeli, wie werden Sie denn mit diesem Riesentier fertig?

  159. Devin08, gewiss wird Seneca...
    Devin08, gewiss wird Seneca von Nietzsche u.a. als Schönredner abgetan. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass er neben Schopenhauer auch sehr viele andere prominente Fürsprecher hat. Ich möchte das hier nicht ausbreiten, sondern nur noch zusätzlich die Stichworte Humanismus (NL) und Reformation (CH) geben.

  160. Mayumi Watanabe, da können...
    Mayumi Watanabe, da können Sie lange warten, fürchte ich. So wie die koreanischen Zwangsprostituierten: Japan wartet da genüßlich die biologische Lösung ab – bald werden die letzten Überlebenden japanischer Bestialität tot sein…

  161. Gute Besserung, DA. Am Sonntag...
    Gute Besserung, DA. Am Sonntag war es an deinem geliebten See übrigens sehr angenehm. Es war meine bisher größte Tour dieses Jahr, von München über die Westroute zum See, einmal drum rum und über den Anfang des Mangfalltals und Holzkirchen wieder zurück. Die Hitze war danke einer leichten Brise und dem Fahrwind gut erträglich.

  162. lieber Don Alphonso, sie...
    lieber Don Alphonso, sie ärmster, das klingt nach einem malheur. wie ist ihnen denn das passiert? waren sie im fight club?
    .
    nicht lachen? da hätte ich etwas für sie: http://www.youtube.com/watch?v=AoVmBpPZgWI&feature=related

  163. Angesichts der Forderung von V...
    Angesichts der Forderung von V nach einer allgemeinen Schulpflicht bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs fiel mir flugs folgende Stelle aus dem 4. Teil der
    Buddenbrooks ein (die 48iger Revolution ist „unter den Fenstern des Sitzungssaales angelangt“):
    „Je, Herr Kunsel“, sagte Carl Smolt ein bißchen eingeschüchtert; „dat is nu Allens so as dat is. Öäwer Revolutschon mütt sien, dat is tau gewiß. Revolutschion is
    öwerall. in Berlin und in Poris…“
    „Smolt, wat wull Ji nu eentlich! Nu seggen Sei dat mal!“
    „Je, Herr Kunsel, ick seg man bloß: wie wull nu `ne Republike, seg ick man bloß.“
    „Öwer du Döskopp…..Ji heww ja schon een!“
    „Je, Herr Kunsel, denn wull wi noch een!“
    Vollzeitschulpflicht besteht je nach Bundesland bis zur 9. oder 10. Klasse. Berufs-
    schulpflicht besteht bis zum Ende der Berufsausbildung oder dem Erreichen des
    18. Lebensjahrs ( für Bayern sei an die berüchtigten Jungarbeiterklassen erinnert);
    für Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen endet die Schulpflicht mit dem Besuch des 12. Schuljahrs.
    Allen Akkreditierungsingenieuren und Bildungsstandardsfestschreibern zum Trotz:
    Es gibt keinen, wirklich keinen Standard, der nicht unterschritten werden kann und
    immer pausenloser unterschritten wird – da mag man im kollektiven Verwechslungs-
    wahn von Quantität und Qualität die Schulpflicht ad infinitum verlängern. Schul-
    pflicht und wie auch immer definierte „Bildung“ scheinen immer inkompatibler zu
    werden.

  164. Mein Vater, der in den 80-er...
    Mein Vater, der in den 80-er Jahren aus dem Iran als Kriegskorrespondent berichtet hat, wurde von seinem Vorgesetzten hinter die laufende Kamera geschickt, da er keine Krawatte und keinen Anzug trug – und seine kinnlangen Haare in alle Richtungen standen, da er keine Zeit mehr gefunden hatte sich fuer die Fernsehzuschauer zurecht zu machen.

  165. Ja, Don Alphonso, was ist denn...
    Ja, Don Alphonso, was ist denn passiert? Hatten Sie einen Unfall mit dem Rad?

  166. Über das Vorderrad und in den...
    Über das Vorderrad und in den Lenker hinein bergab abgestiegen, weil das vordere Rad in einer Regenablaufrinne verschlagen ist. Aber nichts Gravierendes, nur Sofa/Liegestuhlruhe und Tortendiät.

  167. @plindos
    Zustimmung. Die RTL...

    @plindos
    Zustimmung. Die RTL II Seher kommen gar nicht mehr mit anderen Bevölkerungsschichten in Berührung und Auslandsreisen geht so und so nicht. Ich erinnere mich an die erste Zeit der Wochenendtickets vor ca. 15 Jahren (10 DEM und eine ganze Familie). Bürger (so würde die FDP das hier nicht gebrauchen), die es sich zum ersten mal leisten (können) Bahn zu fahren.
    Erweiterung der Chipkarte für Wochenausflüge mit der Bahn – Frau von der Leyen

  168. @Werter Don,
    auch von mir die...

    @Werter Don,
    auch von mir die besten Genesungswünsche aus dem Norden. Sehen Sie, jetzt haben Sie doch Zeit sich dem oben vorgestellten Buch zu widmen.

  169. Danke! ich werde mir jetzt...
    Danke! ich werde mir jetzt erst mal was für die Völlerei beschaffen. Nachdem Lenker die Rippen reingedrückt hat, wird die Torte innerlich wieder rausdrücken.

  170. Interessanter Verlauf der...
    Interessanter Verlauf der Diskussion, der aufzeigt, wie schwierig es ist, einen Begriff wie „Bildung“ für alle in einen allgemeingültigen Begriff zusammen zu fassen. Es macht mich bisweilen aber auch traurig, wie „wir Deutschen“ so ganz ohne Not viele Dinge einfach wegwerfen oder vernachlässigen, nur weil es zu schwierig wird oder weil die Ansprüche immer weiter gesenkt werden, damit auch ja „jeder mitkommt“. Auch in diesem Blog ist zu beobachten, wie wenig Wert an mancher Stelle auf so etwas Unwichtiges wie Grammatik oder Rechtschreibung gelegt wird – ist das wirklich nur dem Medium Computer und der Schnelllebigkeit geschuldet? Warum so achtlos? Für mich bedeutet Bildung auch, einen gewissen Respekt solchen Kulturtechniken gegenüber zu haben, damit wir uns nicht wieder zurückentwickeln! Frommer Wunsch!
    Kleiner Merksatz für den Mitblogger (gibt es das Wort überhaupt?) weiter oben, der bedauert, dass der Genitiv am Verschwinden ist, mit dessen Hilfe man denselbigen üben kann:
    „Wohin des Weges, du Mann des Feuers?“
    „Zum Herd des Feuers, du Loch des A…..s!“
    In diesem Sinne, freut Euch des Lebens, es ist alles was wir haben!

  171. Ah, so war das! Wie gut, dass...
    Ah, so war das! Wie gut, dass Sie nicht so rumliegen meussen:
    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/poet3l8xenhv.jpg
    .
    Sportunfaelle ehren den Mann. Glueckwunsch!

  172. Herrschaft bis zur besonderen...
    Herrschaft bis zur besonderen Begabung
    .
    @V: Über Seneca müssen wir uns ehe nicht streiten, das ist wahrlich Schnee von gestern, äh: vorgestern, der Antike nämlich. Aber wie schon die Widmung Finis in seinem Werk zu Neros Rehabilitation meinte: für die Jugend sei das Werk, denn die soll aus den Geschichtslügen von gestern was lernen, bzgl. derer von heute (aus dem Gedächtnis zitiert, habe das Buch gerade nicht vorliegen), so möchte auch ich mit meinem Statement darauf verweisen, wie wenig Zitate, gerade bzgl. dieses Themas aus dem Munde gleich welches Intellektuellen, da was sagen. Ist es doch ein Kennzeichen eben unserer Bildungskultur, unserer Kulturbildung, sich immer von der schönsten Seite zu zeigen.
    .
    Das was die Alten früher immer als die wahre Bildung bezeichneten, die von Innen nämlich, kommt definitiv da nicht zur Geltung. Sie zeigt sich weder in Versen noch in Prosa, noch im ethischen Anspruch oder moralischen Diskurs, ja überhaupt in keinem Diskurs, sondern einzig und allein in der gesellschaftlichen Praxis wohl.
    .
    Wenn ich mir anschaue, was da gerade mal wieder als gesellschaftliche Praxis vorgeführt wird, zum Beispiel in Folge eines gewissen Sarrazins neuesten Pamphlets, nachzulesen in der FAZ.net von heute , vgl. mein Beitrag: Die „Elite“ reibt sich die Finger (http://www.faz.net/s/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~EE2D543295E12432A8CFFBDA3CE51C3D2~ATpl~Ecommon~Scontent.html…), dann weiß ich genau wessen Geistes Kind eine Bildungspolitik sein wird, in der es ausschließlich um die Niederhaltung der Konkurrenz geht.
    .
    Die gesellschaftliche Praxis, die da gewissen Kultusministerkonferenzen folgt, und dies nun schon seit Jahrzehnten – ungebrochen -, ist eben eine solche, dass ein Sarrazin schon auftauchen musste, um deren Proklamationen endgültig ad absurdum zu führen. Da inszeniert sich eine Kulturelite in Eliteschulen solange und offenbar auch unangegriffen, bis das alles durch gewisse Skandale desavouiert wird. Die Eliteschulen sind wohl mal für den Moment obsolet, sodass ein Proletariat, gleich welcher nationalen Herkunft, mit brutaleren Mitteln als eben nur Ausgrenzung nieder gehalten werden muss, und zwar dies solange, bis das Malheur beseitigt, bzw. Ersatz gefunden ist (in diesem Sinne gebe ich dem Geyer – siehe oben – sogar recht: eine gewisse Orientierungslosigkeit ist da wohl mit bei!)
    .
    Der Klassenkampf ist es, der dort tobt, der reinste, der vielleicht auch verzweifelste. All das Gerede von Bildungschips und dergleichen soll davon ablenken. Es geht um genau das Gegenteil: um die Verschärfung der Differenz.
    .
    Die Krise der Bourgeoisie war nie so deutlich. Doch die Bildungsschranke macht es eben möglich, dass sie politisch weitestgehend wirkungslos bleibt. Und genau deswegen ist der Kampf für eine Bildung, eine Breitenbildung, der Massenbildung, einer solchen, die ihren Weg von Innen nach Außen zu finden hat, so wichtig.
    .
    Solch innere Werte, und das sind alles andere als eben jene konservativen, die da nämlich nichts anderes als Klassenborniertheiten zum Besten geben, erkennen wir daran, wo sie Bildungsprivilegien durch praktische Politik unmöglich machen.
    .
    Das heißt heute: Aufgabe der Trennung zwischen den verschiedenen Schulen, zwischen sog. Begabten und sog. Minderbegabten und damit letztlich auch zwischen theoretischer und praktischer Bildung, zwischen Gymnasium und Hauptschule. Inclusion heißt das Stichwort, und doch sagt das nur zu einem Teil des Problems was aus. Denn so wie die besondere Begabung nur einer besonderen Theorie, will heißen einer besonderen Trennung der Theorie von der Praxis folgt, so verfestigt sie die schlechte Position der in der Konkurrenz zu Unterliegenden, den sog. Minderbegabten, den Kindern des Proletariats. Denn die Begabung ist das Privileg der Herrschenden, derer die die Herrschaft eben bis zur besonderen Begabung betreiben.

  173. @DA
    Gute Besserung. Sehen Sie...

    @DA
    Gute Besserung. Sehen Sie der Helm, gut dass Sie einen aufhatten, so schnell hätt’s geh’n könna und das bisserl lwb’n – in unser’m Alter fällt man nimma so leicht-

  174. lieber rekonvaleszierender Don...
    lieber rekonvaleszierender Don Alphonso, also geprellte rippchen? das dauert. was machen sie auch für sachen! wir brauchen sie doch!
    man hat sie gefilmt: http://www.youtube.com/watch?v=J6LXTu97T_8

  175. Nordlicht, schön, dass Ihnen...
    Nordlicht, schön, dass Ihnen Buddenbrooks in Erinnerung geblieben ist, und griffbereit in der Nähe zu stehen scheint – Thomas Mann sollte in einer gut sortierten Bibliothek natürlich nicht fehlen.
    Ihren Gedankensprung von Schulpflicht zur Revolution kann ich leider nicht nachvollziehen. Und bitte, es geht mir selbstverständlich um die Qualität, und darum, dass die Schüler nicht aus ihren sozialen Strukturen (Klassenverband, Freundschaften) gerissen werden. Sie zeigten ja bereits auf, wie derzeit auf die verschiedensten Schultypen umverteilt wird.

  176. Bildung oder Unbildung, das...
    Bildung oder Unbildung, das ist auch eine Frage der Redaktionsrichtlinien. Wieviel B. darf beim Leser (nicht) vorausgesetzt werden?
    Darf dem Leser /Kinobesucher zugemutet werden?
    .
    Ich bin sicher, dass viele Anstrengungen zur B-Vermittlung da im Ansatz unterbunden werden, nach dem Motto: Nein, das geht nicht, für unser Publikum ist das viel zu anspruchsvoll…
    .
    Zumal die Allgemeinbildung des jeweiligen Chefredakteurs den goldenen Maßstab darstellt: Wer weniger hat, ist ein Trottel, wer mehr hat, ein weltfremder Pedant, also auch wieder ein Trottel.
    .
    Dafür gibt es in den Medien lustige Zwischenhändler, die eine Masche finden, wie sie (a) dem Publikum die Richtigkeit aller vorhandener Vorurteile bestätigen und diese dann auch noch (b) mit den Weihen der höheren B. versehen.
    .
    Solche Leute werden von den Medien gehätschelt und erreichen mühelos die Bestsellerlisten.

  177. @Inneres Auge: Ihre Klage...
    @Inneres Auge: Ihre Klage über die schwindende Rechtschreibung bestätige ich. Sie schreiben: „dass der Genitiv am Verschwinden ist“. Richtig muss es heißen: „dass der Genitiv am Verschwinden dran ist“.

  178. @Devin, da hat der Herr Geyer...
    @Devin, da hat der Herr Geyer genau das gelesen was er lesen wollte. Die naechste steile These waere noch, Sarazzin der neue Julius Streicher, Sarazzin will Den Stuermer neu auflegen lassen etc.
    .
    Am besten war die Frage „Warum unterbindet das keiner?“. So spricht ein Vertreter der Meinungsfreiheit.
    .
    Wie schade, dass das Sommerloch bald geschlossen wird. Wieviel Freude hatte ich noch haben koennen am Geheule der Falschversteher, der fluechtigen Leser.
    .
    Nicht zu Unrecht wird gerufen „Wehret den Anfaengen!“. Ich rufe mit.

  179. das gesamtbild macht es doch:...
    das gesamtbild macht es doch: was nützt einem im umgang mit menschen alle bildung, wenn er einer dame nicht ordnungsgemäss die tür aufhält, die seife meidet, der fäulnis huldigt und der misanthropie ein frommer messdiener ist?

  180. Sehr verehrter...
    Sehr verehrter Camford,
    erwischt!
    Der Beispiele gibt es viele – eines der schöneren, wenn es um den leider ebenfalls aussterbenden Konjunktiv geht:
    – Täte ich einen Thaler besitzen, täte ich mir eine Tüte kaufen und täte auf der Tüte so lange tuten, bis die Tüte nicht mehr tuten täte –
    bitte an alle bekannten Sportreporter weitergeben.
    War ein Lieblingsspruch meines Vaters, Sie sehen, ich komme aus einem gebildeten Hause!
    Dies entspricht auch dem mehrfach geäußerten Wunsch, dass etwas mehr Humor der Sache dienlich sei.

  181. Maniriert, Mitleid heischend...
    Maniriert, Mitleid heischend und einäugig geschrieben.

  182. Werter Filou, sagen Sie es...
    Werter Filou, sagen Sie es doch einfach, wenn Sie der Auffassung sind, dass man die Zuwanderung von Muslimen nach Deutschland begrenzen oder gar stoppen sollte. Es ist nicht verboten, darüber zu diskutieren. Es gäbe allerdings den einen oder anderen Artikel unseres Grundgesetzes, der in diesem Zusammenhang beachtet werden sollte.
    Das wäre mir weitaus lieber als die vermeintlich wissenschaftlichen Scheingefechte, die ein Kommentator des Interviews mit Herrn S. in der online-Ausgabe der „Zeit“ treffend wie folgt enttarnte:
    „Je öfter man in diese seit Jahren ewig gleichen Debatten hineinliest, desto stärker gewinnt man den Eindruck, dass das Medien-Projekt „Sarrazin“ in erster Linie das Doppel-Ziel verfolgt, einem gewissen Teil der Öffentlichkeit Ventile zu schaffen, um bestimmte Dinge gegen die Inquisition der Politischen Korrektheit sagen zu dürfen, und zugleich von den wirklich wichtigen Vorgängen in diesem Land abzulenken.“

  183. Um Gottes Willen, gute...
    Um Gottes Willen, gute Besserung, werter Don.

  184. Danke, ist schon wieder...
    Danke, ist schon wieder besser.

  185. Was ist denn, lieber Filou, an...
    Was ist denn, lieber Filou, an Dummheit so schlimm?
    .
    Je mehr der Bevoelkerungsanteil von analphabetischen Moslems anwaechst, umso besser die Karrierechancen fuer schmalspurgebildeten Buergerkinder wie uns…

  186. Und was sollen die dann...
    Und was sollen die dann werden? (Bitte nicht „FAZ-Blogger“ sagen.)

  187. Was sie wollen.
    Nie gab es in...

    Was sie wollen.
    Nie gab es in D-land so viele Genies wie zu der Zeit, als 80 Prozent der Bevoelkerung nicht lesen konnte.
    Kaum war die allgemeine Schulpflicht da, herrschte ueberall nur noch Mittelmass.
    .
    Ich versteh auch nicht genau, warum das so ist, aber es ist so.

  188. Lieber Don, es wird nur sehr,...
    Lieber Don, es wird nur sehr, sehr langsam bessser. Und vor allem nachts ist es kaum erträglich. Jede Bewegung – ein Stich, und was für einer. Man möchte – und kann nicht. Eine höllische Situation. Aber ich bin sicher: Sie schaffen das!

  189. @DA
    Wenn die Schmerzen zu...

    @DA
    Wenn die Schmerzen zu groß werden. Hanfanbau leider nicht erlaubt in bayern
    http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EFF79B2FDB05747A4B77C97134365A1C5~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    also ab in die tschechische Republik? Brno ist sehr schön

  190. Es ist von selber gekommen, es...
    Es ist von selber gekommen, es wird von selber gehen, sagt man bei uns in Bayern.

  191. @Hoppla, wenn die hier...
    @Hoppla, wenn die hier gemeinten Bevoelkerungsgruppen Sinn und Inhalt des GG wenigstens so ansatzweise wie ich (also rudimentaer) kennen und beherzigen wuerden, waere ja schon mal einiges anders. Ich freue mich ueber jeden, der ‚was Schoenes kann und tut. Dann ist es mir egal, welchem Propheten er hinterherlaeuft.
    .
    HansMeier, werter Scherzkeks! Dummheit ist prima. Ich selbst profitiere taeglich von der durch Dummheit verursachten Schmerzfreiheit. Aber besonders unter Dummen ist der Konkurrenzkampf extrem hart. Mit zunehmendem Alter bemerke ich, dass man mir nicht mehr glaubt, wenn ich sage „Guckst du? Mach dich platt! Und deine Christenschlampe auch!“
    Das ist das Karriereaus.

  192. Bin gespannt wann es endlich...
    Bin gespannt wann es endlich Fahrräder mit Airbag gibt.
    Gute Besserung.

  193. Ich habe gerade noch ein Trek...
    Ich habe gerade noch ein Trek OVCL erstanden, das baue ich dann hin, und dann kippt gar nichts mehr.
    .
    Danke.

  194. Filou, natürlich glaubt Ihnen...
    Filou, natürlich glaubt Ihnen keiner. Sie imitieren zu schlecht. Wie wärs mit „Gukstu!? Isch mach diesch Krankehaus!! Und deine Christenhure auch!“ Außerdem wärs besser, wenn Sie das „Sie da, junger Mann, einen kurzen Augenblick bitte“ vorher wegließen.

  195. dummheit soll ja schmerzen...
    dummheit soll ja schmerzen (normativ gemeint). zum glück für den don funktioniert der umkehrschluss nicht.
    .
    ein grosser, starker, viriler, eigentlich intelligenter freund von mir – nein, nicht so einer – hat sich in jugendlichem überschwang tatsächlich in einen fight club begeben,
    weil er mal seine seit kindheit betriebene kampftechnik, die im übrigen sehr eindrucksvoll aussieht und in deren verlauf er bereits leichen von boxsäcken und herausgerissenen deckendübeln seinen weg pflasterten, ausprobieren wollte.
    ergebnis:
    sechs wochen keinen koitus (hat er mir jammernd erzählt), weil riesenschmerzen im brustkorb.
    gewichtsverlagerungen sind in diesem zusammenhang ein hervorragendes mittel gegen schmerzlinderung.
    sein veilchen war nichts dagegen und verblühte nach zehn tagen …
    .
    stilvoller ist es natürlich, vom pferd zu fallen.

  196. Vielleicht ist es so: Bildung...
    Vielleicht ist es so: Bildung verliert an Wert, wenn nichts mit ihr angefangen wird.

  197. Übrigens besteht man heute...
    Übrigens besteht man heute das Abitur bereits, wenn man in zwei Hauptfächern eine Fünf hat… Allerdings erschließt sich mir der Sinn eines solchen Abiturs nicht.

    @ HansMeier555
    Der allseits beliebte Oswald Spengler hat auf diese Frage die Antwort geliefert: Unsere Kultur wurde im Barock vollendet. Bis dahin wurden alle naturwissenschaftlichen Entdeckungen, zu denen unsere Kultur fähig ist (sowohl in den Möglichkeiten als auch den Grenzen) gemacht. Alles Darauffolgende ware nur Weiterentwicklunge/Präzisierung/Nachweis dieser Entdeckungen. Unsere Möglichkeiten sind also ausgereizt. Schlecht für potentielle Genies.

  198. Don, gegen geprelltes...
    Don, gegen geprelltes Rippenplagen hilft besonders gut Diclac (Dicloferon-Präparat). Wenn nichts mit dem Magen vorliegt (dagegen spricht der Tortenkonsum), hilft das sehr gut. 1 x täglich (ca. 18:00 Uhr) eine Pille – das langt.

  199. zum glück für seine bildung...
    zum glück für seine bildung ist der don ja nicht auf den kopf gefallen.
    John Dean, sie sind hier der x-te, der der nützlichkeit das wort redet. bildung als selbstzweck, als hirninterner spass (der folgen haben darf, aber nicht muss), das hat doch etwas.

  200. Ach, liebe Leute, den Unfall...
    Ach, liebe Leute, den Unfall hat der Don Alphonso nur fingiert, um nicht bei dem Ausflug nach Walsrode mit zu müssen. Stöhnen tat er tüchtig – im Speisesaal und im Leseraum, aber kaum sah keiner hin, klaute er wieder ein Tortenstück. Ein Filou wie der Filou von Zimmer 212.

  201. DA soll krank sein? Maybe he...
    DA soll krank sein? Maybe he needs a rest? Darf ich „Night Nurse“ empfehlen?

  202. @Don Carlos, Hauptfächer tot,...
    @Don Carlos, Hauptfächer tot, aber im Zeichnen ganz ordentlich.
    http://www.youtube.com/watch?v=-MTnmTQAhWI&feature=related

  203. Bildung, Bildünger, am...
    Bildung, Bildünger, am bildümmsten….

  204. HansMeier555 16:23
    Kann es...

    HansMeier555 16:23
    Kann es sein, daß es was mit der Regelungswut = Sicherheit zu tun hat?
    .
    Möchte an einen ehemaligen IWF Präsidenten erinnern der bekannte, die
    Hütchenspiele der globalen Finanzwelt trotz aller geistigen Anstrengung nicht
    zu verstanden zu haben. Gleichzeitig sich entschlossen zeigte dafür Regeln
    aufzustellen – global gültige natürlich.
    Vor Ort erregte er wohl eher Heiterkeit; zuhause war ihm der Beifall sicher.

  205. Kuchen bah. Apfel lecker. Viel...
    Kuchen bah. Apfel lecker. Viel Apfel viel lecker.
    Bah gâteau. Apple Delicious. Apple beaucoup plus délicieux.
    שטויות העוגה. מעדן תפוחים. הרבה יותר טעים תפוח.
    Ба торт. Delicious яблоко. Гораздо более вкусными яблоками.
    .
    Wozu Bildung, wenn’s Google gibt.

  206. HansMeier555,
    .
    sorry,...

    HansMeier555,
    .
    sorry, Kalauer:
    .
    Ein US-Milliadär, der seine Verträge immer mit drei Kreuzchen unterschrieb,
    wurde von einem mutigen Angestellten gefragt: was hätte aus ihnen werden
    können, wenn sie auch noch lesen und schreiben könnten.
    Darauf der Milliadär, das kann ich ihnen sagen, Tempeldiener in Wien.

  207. @Don Alphonso
    26. August 2010,...

    @Don Alphonso
    26. August 2010, 14:10
    Ich hoffe, Sie haben das roentgen lassen. Wenn es eine Splitterfraktur ist und etwas wandert…! Nicht so schoen.
    Absteigen will gelernt sein. Mein letztes Mal war es vom Pferd in 1996. Eine Enduro knatterte durch unseren Wald und meine Kleine scheute. Ich, als alter Judoka hab mich gekonnt abgerollt, aber unter dem Gras waren groessere Steine. Resultat: 3 Rippen durch und da einen cm neben der Wirbelsaeule. War ne schoene Zeit in der Klinik!
    Sie sollten derzeit auf ballaststoffreiche Nahrung, etc. verzichten. Besser
    leichte Bruehen u.ae.
    Ihr Gastrointestinaltrakt wird es Ihnen danken. Ich weiss von was ich rede.
    Gute Genesung!
    .
    @donna laura
    26. August 2010, 10:54
    Desolais, mais c’est ma vie! Fade, n’est-ce pas?
    .
    @Camford
    26. August 2010, 11:53
    Neben mir wirkt sie zierlich!

  208. @Filou
    26. August 2010,...

    @Filou
    26. August 2010, 19:43
    Ich kann gerade noch erkennen, das es hebraeisch ist. Apel kann ich auch noch entziffern, aber der Rest ist fuer die Augen eines alten Mannes zu klein.
    Wie stellt man nur die schrift groesser. Das muss doch irgendwie gehn. mer..!

  209. Der Don isst kein Fleisch,...
    Der Don isst kein Fleisch, Fisch, nur manche Gemüse, dafür Kuchen und viel überbackenes Getreidezeug. Die folgen dieser Mangelernährung werden sich u.a. in der Knochendichte und dann bei den nächsten Stürzen vom Radel oder Rodel bemerkbar machen. Mit Kalziummangel ist nicht zu spassen. Da helfen auch keine urigen bayrischen Sprüche, um medizinische Tatsachen beiseite zu wischen.

  210. Hä? In Käse ist massenhaft...
    Hä? In Käse ist massenhaft Calcium.

  211. Vielen Dank Filou... George...
    Vielen Dank Filou… George Orwell lese ich auch gerne.

  212. Grimaldeli, beim IE ist unten...
    Grimaldeli, beim IE ist unten rechts eine Lupe. Aber machen Sie sich keine Muehe, fuer das bisschen Google-Schabernack (Google-Uebersetzer).
    BTW: Einem Freund in Tel-Aviv schickte ich einen YT-Link, mit googelscher Ivrit-Uebersetzung (Original: Lass Deine Frau den Film sehen). Empoerte Reuckmeldung: Du schreibst, ich soll meine Frau verlassen?.
    (Eigentlich ’ne gute Idee)
    .
    Mayumi Watanabe, nanu? Orwell? Ich? Google-Russisch vielleicht? Moeglich waere es. Haha!

  213. Anmerkung: die eine Sprache...
    Anmerkung: die eine Sprache ist eine vergebliche Liebe (F), die zweite (RU) hab‘ ich jahrelang lernen muessen und sofort vergessen, die dritte (Heb) begann ich zu lernen und gab verzweifelt auf.
    .
    Soviel ueber Bildung.

  214. @Filou
    26. August 2010,...

    @Filou
    26. August 2010, 21:51
    Bei uns kommen im Metropole, dem Einkaufparadies neben dem Casino, seit Jahren die Durchsagen auch auf russisch. Ich bedaure, das ich den Kurs in meiner Schulzeit nach einem halben Jahr fuer einen Kunstkurs geschmissen habe.
    Hebraeisch und griechisch hab ich damals gehasst, aber es gehoerte auf den altsprachlichen Gymnasien eben dazu.

  215. bonsoir, Grimaldeli, wie...
    bonsoir, Grimaldeli, wie schön, dass ihnen so fad ist. wie geht es ihrem ‚joghurtbecher‘?
    .
    wo wir uns gerade treffen: ist das l‘escale ihr ernst? für meine begriffe hat sich joseph zu sehr breit gemacht … und vorne im turm gibt es kalten fisch! stylish serviert, toller blick wie seit vielen jahren, aber kalt! und eine hektik wie im schnellrestaurant! also wenn ich an die bourride des alten betreibers denke: henkersmahlzeit, sage ich nur …
    .
    nun, mein leben: heute hier, morgen dort – ich ziehe im wahrsten sinne um die häuser. aber jede/r braucht sein hobby. das darf auch mal nerven. und mein kleines unpraktisches autochen bekommt immer mehr km.
    .
    soso, was lässt denn ihre lab so zierlich erscheinen? ihr wonneproperes herrchen? gab es moelleux au chocolat? also, ich liebe schwere desserts (solange sie der hüfte fern bleiben)!

  216. Calcium im Käse?
    @Don...

    Calcium im Käse?
    @Don Alphonso: Ich muss Sie enttäuschen. Da im Käse auch Phosphor ist, es ist nun mal ein tierisches Produkt, und dieser das Calcium „verzehrt“, ist der Calciumgehalt im Käse sogar negativ. Das meiste Calcium ist übrigens in der Petersilie enthalten. Erheblich mehr als in den calciumreichsten Käsesorten. Außerdem sind die Mineralien aus pflanzlicher Kost besser zu verstoffwechseln als aus tierischer, bzw. auch dann aus Nahrungsmittelergänzungen. Was letztere angeht, da könnte man ehe gleich Steine fressen, das hätte dann wohl denselben Nährwert wie in den gängigen Mineralienzusätzen. Gelesen habe ich das in einer ganz ordinären Schrift der Schulmedizin zur Behandlung von Osteoporose. Der Witz am Rande: Trotz dieses Wissens ob des Negativgehalts von Calcium im Käse, bzw. überhaupt in Milchprodukten, folgt am Ende dann doch der Ratschlag an den nun völlig irritierten Leser, nämlich dass Milchprodukte trotzdem nicht schaden. Dieser Tipp ist dann wohl eher einer kränkelnden Milchindustrie gewidmet.

  217. Eins meiner interessantesten...
    Eins meiner interessantesten Bildungserlebnisse war der Hinweis, dass der Begriff „Bildung“ aus Genesis 1, 27 stammt: „Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn.“ Bildung wäre demnach vielleicht das Wissen, dass wir Ebenbilder Gottes sind. Aber vielleicht noch nicht mal das, vielleicht werden wir ja auch gebildet, ohne es zu bemerken.
    Es geht also bei Bildung nicht um totes Wissen, sondern um eine innere Haltung zur Wirklichkeit und auch zum anderen. Und es geht auch um Ordnung. Ich habe mal gehört, dass in der Antike die Juden aus pädagogischer Sicht um ihren Kultus beneidet wurden, in dem sich alles um den einen Gott sammelte und gliederte! Den Gedanken fand ich auch bemerkenswert. Vielleicht stand das sogar irgendwo bei Seneca(???)
    @Don Alphonso: Vielleicht könnte man hier die „Bibliothek der Aufklärung“ gelegentlich einflechten?

  218. Don Alphonso krank? Wie kann...
    Don Alphonso krank? Wie kann denn eine Kunstfigur krank sein?
    Nee, die jungen Leute heutzutage.
    .
    Spass beiseite, gute Besserung, Don Alphonso!
    .
    2002 hatte ich diese besondere Abstiegstechnik über den Lenker auch ausprobiert, der dabei zugezogene Milzriss kostete mich erst mein Blut, dann fast mein Leben, dann die Milz; die Ärtze kratzten mich in letzter Stunde noch vom Blech. Was sind da ein paar Rippen? Halten Sie durch!

  219. Passt schon, zum Schreiben...
    Passt schon, zum Schreiben brauche ich ja weder Füsse noch Rippen noch Hirn – und klaue trotzdem nicht einfach Inhalte, um sie ins Blog zu klatschen, wie es andernorts scheinbar üblich ist.

  220. Schwere Desserts sind wie...
    Schwere Desserts sind wie Faillissements, die treffen jeden irgenwann. Und genau an der richtigen Stelle.
    (Mich nicht. I hob nix)

  221. Grimaldeli, das Russisch sitzt...
    Grimaldeli, das Russisch sitzt so tief, dass ich sicher bin, innerhalb angemessener Zeit, wieder ziemlich flott zu sein. Das ist wie Radfahren. Oder Schwimmen. Schwimmen kann ich auch nicht gut.
    Bei Franzoesisch war die Lehrerin das ekelhafteste. Lehrer haben mich nie gut leiden gekonnt, aber die hat mich gehasst. Dabei war (und bin) ich ein ganz Lieber. (Wie wir alle wissen)

  222. Vielen Dank Don Alphonso. Ein...
    Vielen Dank Don Alphonso. Ein ehmaliger Mitschueler von mir – ein Sportreporter in Japan – wurde wegen eines angeblichen Plagiats vor wenigen Jahren suspendiert. Wenn der Vorwurf ueberhaupt stimmt, dann frage ich mich, warum er diese Entscheidung einmal getroffen hat. Was stimmt hier nicht?

  223. @Filou
    26. August 2010,...

    @Filou
    26. August 2010, 22:54
    Es mag seltsam klingen, aber im Franzoesischen bin ich Autodidact.
    1. Fremdsprache war Latein, 2. Englisch, dazu dann Hebraeisch und Griechisch.
    Mein Latinum hat mir beim Lernen des Franzoesischen spaeter aber sehr geholfen.
    Und heut traeum ich sogar in der Sprache…
    Wo die Liebe hinfaellt, pardon hinfiel..

  224. @donna laura
    26. August 2010,...

    @donna laura
    26. August 2010, 22:10
    Bonsoir madame,
    Dem Joghurtbecher gehts gut, solang er 2 fuss Wasser unterm Kiel hat.
    Heut waren wir bis zum Cap Ferrat mit wenig Wind (Bft 2-3).
    .
    Vom L’Escale hoere ich dieses Jahr nicht die erste Kritik. Mein letzter Besuch war letztes Jahr und es war ok. Und voll war es schon Ende der 70er dort.
    .
    Meine kleine Princessin ist ein Labrador de chasse. Das ist die kleinere Ausgabe, eigentlich fuer die Entenjagd gedacht.
    Also nix wg. Wonneproppen. Halte meine 90, obwohl ich jeden Tag mein Eis mit Sahne und mein kuehles Blonde geniesse.
    .
    Das Ramatuelle-Video: Schoene Fahrzeuge, aber fuer unsereins nichts besonderes. Die stehn bei uns en masse an jeder Ecke. Da drehen sich nur noch die Touristen nach um und mieten kann
    man sie jeder noch dazu.
    Unterscheidungsmerkmal: Ferrari gemietet=Fahrermundwinkel nach oben / Ferrari Besitzer=Fahrermundwinkel nach unten!
    Das ist so aehnlich, wie bei den Damen mit den Porschebrillen. Da gehoeren die nach unten gezogenen Mundwinkel wohl serienmaessig dazu.
    Bonne nuit!

  225. und ich muss noch arbeiten......
    und ich muss noch arbeiten…

  226. @Don Alphonso
    27. August 2010,...

    @Don Alphonso
    27. August 2010, 00:05
    Ce ça Le commerce!

  227. Toll zu sehen, wie sich in der...
    Toll zu sehen, wie sich in der Kommentarspalte unter Geyers Artikel über Sarrazin der rassistische Mob austobt.
    .
    Und dieser Mob, das sollte jedermann klar sein, besteht zum großen Teil aus Bildungsbürgern, sicher auch viele aus dem Westviertel.

  228. Nein, bei einem bekannten,...
    Nein, bei einem bekannten, rechtsextremen Blog werden solche Mobs losgelassen. Es ist sicher auch ein Problem des Community Managements, dass solche Strategien nicht erkannt und bekämpft werden.

  229. Von welchem rechtsextremen...
    Von welchem rechtsextremen Blog sprecht ihr eigentlich?

  230. "Die Brennnessel war die...
    „Die Brennnessel war die wichtigste Textilpflanze in Nordeuropa. Ihr Stængel enthælt næmlich feine, starke Blattfasern, die zur Herrstellung von Garn auf æhnliche Weise wie Leinen behandelt werden. Nesseltuch als Textilprodukt læsst sich zwischen Baumwolle und Leinen einordnen“.

  231. Der Autor verwechselt Bildung...
    Der Autor verwechselt Bildung mit Ausbildung und zieht daher falsche Schlüsse. Es ist simpel: Ausbildung dient dem Geldverdienen, Bildung ist etwas ganz anderes.

  232. hans...
    hans meier,
    .
    ausgrenzungsstrategien werden von denen befürwortet, die ihren status, ihren sozialen besitzstand bedroht sehen, früher waren das kleingewerbetriebende, heute sind das nicht nur landwirte, sondern facharbeiter, genauer, die, die nach den rationalisierungswellen der letzten zwanzig jahre unentbehrlich sind.
    .
    eine partei, die diese klientel bedienen will, muss diese stimmung nicht nur berücksichtigen sondern bedienen, die npd hat das begriffen und zumindest in griffige parolen umgesetzt, der saarländer bogenpisser war auch schon auf dem weg in idese richtung.
    .
    schauen wir einmal, was passiert, wenn diejenigen, die sich für den gehobenen mittelstand halten, weil sie managementposten im mittleren bereich halten, merken, dass sie die nächsten sind, die entbehrliche sind, weil sie ausgesourct und wegrationalisiert werden können, schließlich will die it-branche ihre rechner verkaufen.
    .
    das derzeitige projekt der staatstragenden medien ist die hetze gegen bezieher von sozialleistungen. das ist natürlich kein rassismus, weil man gleichermassen gegen alle ist, die nicht so glücklich und von den umständen begünstigt sind, wie man selber. ist ja auch ein sarrazin´scher vorwurf, immigranten würden mehr kosten, als sie bringen, da lässt der unmensch grüssen, weiss er am ende auch noch die schweigende mehrheit hinter sich.

  233. HansMeier: Im Feudalismus...
    HansMeier: Im Feudalismus pflegte man die sonderbare Gewohnheit, die raren aber dennoch vorkommenden Salon-Neger nach dem Tode auszustopfen und zur besseren Anschauung auszustellen.
    Da sind doch die durchaus berechtigten Einwände einiger Kommentatoren in der FAZ zu Herrn Sarrazin doch richtig gesittet.

  234. Werter Don Alphonso,
    Da wär...

    Werter Don Alphonso,
    Da wär ich mir nicht so sicher. Die nicht, die Sie kennen, aber so homogen wird
    das Westviertel nicht sein.
    Ohne Unterstützung, wenigstens Duldung – oder, mal sehen was daraus wird –
    der Westviertel und Bildungsbürger läuft das in D nicht.
    Wir haben nicht nur Verlierer im obersten unten und untersten oben, das zieht
    sich durch; auch wenn es sich nur um Bedeutungsverlust/Statusverlust handelt.
    Sie beschreiben ihn oft.
    Die verinnerlichte Haltung: wenn Dir einer auf linke Wange schlägt, halte ihm die
    rechte hin, unterstelle ich da nicht.

  235. Sarrazin sagt doch eigentlich...
    Sarrazin sagt doch eigentlich nur, daß die Deutschen mehr Kinder zeugen sollen als die Immigranten. Also eine sozusagen hedonistische Neuauflage des ‚Zwei Kiele gegen einen!‘ der deutschen Flottenrüstung gegen England vor 1914, die ja eine Schufterei auf den Werften bedeutete. Und die Reaktion darauf ist, daß Befürworter und Gegner seiner Meinung stundenlang diskutieren, anstatt zur Tat zu schreiten! Ist es denen so zuwider, ihre Frauen zu schwängern? Die Deutschen haben sich ja schon zu vielem überreden lassen, aber ausgerechnet bei ‚Rammeln für Deutschland‘ Widerstand zu leisten, gibt ein schwaches Bild. Oder sind die damals schon lieber nach Stalingrad marschiert, als zur angestrebten Vierkindehe beizutragen…?

  236. hans meier,
    .
    warum von den...

    hans meier,
    .
    warum von den bildungsbürgern aus den westvierteln mehr erwarten als von den parteien, die sie wählen und den anderen parteien mit?
    .
    interessant doch die reaktion der politischen klasse auf diese provokationen:
    .
    entweder haben die grenzenlose angst oder sie sind nicht nur so blöde und dazu noch so fernab von allem, dass ihnen die naheliegendste lösung nicht einfällt: tiefer hängen.

  237. Guten Morgen Der Gärtner -...
    Guten Morgen Der Gärtner – wenn Sie hier Angst verbreiten wollen, wird es nicht funktionieren. Wir haben damals gelernt, dass es falsch ist, die schwaecheren zu mobben… oder? Moment – stimmt nicht ganz: Ausser dem Lehrer sprachen wir am Anfang noch kein Wort Deutsch, aber trotzdem haben wir miteinander kommuniziert und sind Freunde geworden – wie Kinder eben sind!

  238. sarazin und konsorten? eine...
    sarazin und konsorten? eine moralisch-intellektuelle katastrophe, aber eine wie immer raffiniert inszenierte; biedermänner als brandstifter – aber unterschätzen? niemals! der mensch i.a. benötigt immer einen, auf den er herabsehen kann, das muss man wissen. besser macht es das nicht.
    .
    bonjour, lieber Grimaldeli, wie ist das wetter bei ihnen? hier gab es gemütliche gewitter und genug wasser für den garten. der herbst zieht ein, aber er kann eine wundervolle jahreszeit sein.
    .
    das l’escale sieht schon einige jahre so aus wie es jetzt ist, recht geschmackvoll.
    meine stilistischen zweifel bezieht sich v.a. auf den um sich greifenden joseph-hype (ungf. zeitgl. mit d. aufkommen der russendiscos), der aus dem ehemaligen leï mouscardins, das mal im turm vorne an der mole beheimatet war, ein weiteres in-restaurant für die generation 50+ gemacht hat, ohne die küche zu verbessern, aber mit verhektisierung des services. die aussicht kann man ja nicht beeinträchtigen.
    aber naja, vielleicht empfinde ich das auch nur so, weil ich früher dort mit namen begrüsst wurde, wenn ich einfach nur so vorbeiging … vielleicht die erste alterserscheinung?
    der fisch im joseph-turm (nicht im l’escale) war trotzdem so kühl wie er zeit seines lebens war.
    .
    aber sie haben recht: die wägelchen sind wie golf gti. ein geschlossener bentley ist im vgl. zu einer neuen e-klasse recht erschwinglich, nur würden die nachbarn zuhause dann auf die schnappatmung umschalten, weswegen man es wohl hier krachen lässt: man ist unter sich. und schwarz ist langweilig. ein schwesterschiff zu meinem gefährt habe ich hier in all den jahren nur einmal gesehen, in: schwarz.
    .
    bis vor einigen tagen noch konnte man auf der halbinsel eine geschäftige junge dame mit ‚ihren‘ heruntergezogenen mundwinkeln gesehen: überall diese touristen, das ewige in zweiter reihe parken müssen, dauernd wird man angegraben, dann noch die hausumbauüberlegungen, und wo, verflixt, bringe ich all den wein unter, den ich heimnehmen möchte … käse wäre da kompakter.
    .
    aber das sind probleme …
    .
    alle achtung, 90! aber bei dieser physikalischen masse sind sie doch nicht etwa vertikal herausgefordert? zum vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Partielles_molares_Volumen
    ein hundchen für die entenjagd? das ist gut weil:
    eine börsianerin erklärt ihrer tochter die börse. „es ist wie auf dem bauernhof: du kauft ein paar hennen und einen hahn und die fabrizieren weiteres geflügel.“ – „einfach so?“ – „naja, dann kommt ein hochwasser und spült die ganze chose weg.“ – „ja, und dann?“ – „nichts ‚und dann‘: enten hättest du kaufen müssen.“
    – demnächst wieder in diesem kino …
    .
    pardon, lieber don, für die evozierten bilder. und die lange ausführung. es gilt: eine frau, viele wörter …
    arbeiten sie schön, werden sie gesund und trösten sie sich damit, dass auch mein brotloses hobby jetzt in echte arbeit ausartet und sie jetzt ohnehin nicht wasserskifahren wollten …

  239. Von einigen schlimmen...
    Von einigen schlimmen Kommentaren (ganz selten) abgesehen , fand ich bei den Geyer-Kommentaren, keinerlei rassistischen Mob. Es haette mich auch sehr verwundert-wir sind hier bei der FAZ bitteschoen.
    Falls ich doch etwas zu blind auf dem rechten Aug sein sollte, bitte ich um eine Definition des Begriffes „Rassistischer Mob“. Ich bitte zu beruecksichtigen, dass ich hinsichtlich des rassistischen Mobs der Nazizeit bestens informiert bin. Man braucht also beim Erklaeren nicht von ganz vorne zu beginnen.

  240. ...und den "Märkten" wird es...
    …und den „Märkten“ wird es egal sein. Wenn der eine ´mainstream`schwächelt,
    bedient man sich eines anderen.

  241. Lieber Filou,
    haben Sie auch...

    Lieber Filou,
    haben Sie auch gesehen, wie die ganz seltenen Kommentare bewertet werden?

  242. grimaldeli, ich werde auf...
    grimaldeli, ich werde auf einen Riesen mit Riesenhund am Strand achten (September in Cannes, aber vielleicht schaue ich kurz nach Sanremo herüber…)

  243. ...leider Filou 11:15,kann ich...
    …leider Filou 11:15,kann ich jedenfalls, Ihnen da nicht weiterhelfen.
    .
    Von der aus meiner Schulzeit stammende Verwunderung, daß alle
    Lehrer davon ausgingen, diese Art der Bedrohung käme immer aus der
    selben Ecke und hätte immer das selbe Schürzchen um und Hütchen auf,
    habe ich mich bis heute intelektuell nicht erholt.

  244. "Heißt man zum Beispiel Thilo...
    „Heißt man zum Beispiel Thilo Sarrazin, wie der streitbare Bundesbank-Vorstand und Ex-Finanzsenator, stammt man wahrscheinlich aus einer sabäischen Familie, die über Afrika und Spanien nach Frankreich gezogen war. Mit dem französische Wort „sarrasin“ (arabisch-syrische Stämme) wurde im Mittelalter auch die zugewanderte moslemische Bevölkerung bezeichnet…Die Sabäer stammten aus dem Jemen, sie handelten mit Weihrauch. Da kommt man viel herum. Wahrscheinlich hat Herr Sarrazin auch Verwandte bei den Ägyptern, Karthagern, Tuareg und Spaniern.“
    aus „Die Presse.com“, 23.8. 2010
    .
    Über den IQ von T.S. möchte ich nicht spekulieren, über die Frage, ob der Mann über Bildung verfügt, schon, obwohl er den Nachweis führen kann, daß er ein humanistisches Gymnasium besucht und ein Studium der Volkswirtschaftslehre abgeschlossen hat. – Wieder mal einer, der die überlegene germanische Rasse retten will… Ach ja, wenn wir Glück haben, wird auch bald der Nachweis geführt werden,
    daß A.H. von Juden und Berbern abstammt (siehe Link)…Und die USA sollten endlich mal ihre Neger außer Landes schicken, nicht wahr…

  245. Eine Demokratie sollte...
    Eine Demokratie sollte unterschiedliche Ansichten und Meinungen, die mir ja nicht alle gefallen müssen, verkraften können. Vielleicht nutzt die ganze aktuelle Diskussion sogar, weil öffentlich, denn was bringt es, wenn bestimmte Themen immer unterm Tisch gehalten werden.
    Republik = res publica = öffentliche Angelegenheit; nur zur Erinnerung.

  246. P.S.: Ich bin überhaupt kein...
    P.S.: Ich bin überhaupt kein Freund von sogennanten Totschlagargumenten (Arbeitsplätze, Rassismus, etc.) mit denen immer wieder jegliche Diskussion plattgemacht wird.

  247. Rassistischen Mob konnte ich...
    Rassistischen Mob konnte ich auch beim besten Willen nicht erkennen, eher die blinden Flecke bei unseren Multi-Kulti Freunden in diesem Blog.
    Nase,Ohren-Abschneiden (bei Frauen) und Steinigung gemäss Scharia (auch komischerweise un-gebranntmarkt von gemässigten Muslimen) ist ja sooo weit weg vom ,,Westviertel“.

  248. Lieber Gärtner,
    Würde man...

    Lieber Gärtner,
    Würde man den Gedanken von Sarrazin zuende denken, dann würden Menschen- und Bürgerrechte nicht mehr a priori gelten, sondern jedem in Abhängigkeit von der jeweiligen ethnischen oder religiösen Gruppe gewährt werden, der man angehört bzw. von den eigenes Vorfahren.
    .
    So ähnlich war es auch zu feudalen Zeiten, und doch gibt es einen wesentlichen Unterschied: Damals haben sich die herrschenden Dynastien selber wenigstens noch klar und deutlich zum Christentum bekannt.
    Und ein christlicher Herrscher sah seine eigene Aufgabe zunächst mal darin, für Seelenheil seiner Untertanen zu sorgen, in dem er Kezter, Häretiker, Fremdgläubige und Irrlehrer von den ihm anvertrauten Schäfchen fernhielt.
    .
    Der heutige rassistische Mob beruft sich dagegen auf angebliche „wissenschaftliche Fakten“ und „Statistiken“, welche seine designierten Opfer „doch erst einmal widerlegen sollen“.
    .
    Der Sarrazin-Mob selber hat (im Unterschied zu christlichen Monarchen wie auch zu den heutigen Moslems) schlicht keine Religion. Auch Humanität, Menschenrechte und Bildung sind für ihn ja immer nur Mittel zum Zweck.

    [Die von Ihnen angesprochene Praxis des Ausstopfens war ein häßlicher Nebeneffekt der Aufklärung. Nachdem das gotteslästerliche Leichensezieren sich (im Namen der Wissenschaft!) erst mal eingebürgert hatte, gab es keinen Grund mehr, warum man nicht auch Afrikaner präparieren sollte. Auch das geschah im Namen der Bildung, sozusagen als anschauliche Völkerkunde]

  249. Die Menschenwürde steht hier...
    Die Menschenwürde steht hier nirgendwo zur Disposition, nur ist es sicher nicht hilfreich, rassistische Vorurteile durch unzulässige Verallgemeinerungen zu schüren. Hier sagt ja aus besten Gründen auch keiner „Katholik = Kinderschänder“.

  250. minna, dazu haette ich eine...
    minna, dazu haette ich eine Geschichte anzubieten, die zu meiner zweiten Zwangsabschiebung zu einer anderen Schule fuehrte. Mein Diskriminierungsnerv ist schon immer aeusserst empfindlich gewesen.
    .
    Hans Meier, nee, habe ich nicht. Uebersehen. Werde nachher noch mal nachschauen. Wundern teate s mich nicht, wenn da meine Lieblingsidioten mitlasen und den Knopf drueckten. Mehr auch nicht, denn einen zusammenhaengenden Gedankengang (sofern vorhanden) in Worte zu fassen ist deren Sache nicht so recht.

  251. Während hier theoretisiert...
    Während hier theoretisiert wurde, konnte ich in den benachbarten Hochtechnologieunternehmen vier Frauen nordeuropäischen Typs im gebärfähigen Alter mit akademischem Titel auf dem Namensschild und vielversprechender Ausgangsposition im Menstruationszyklus davon überzeugen, ‚Für Deutschland!‘ gegen den demografischen Wandel sexuell aktiv zu werden. Es wurde schon schlimmeres von einem Patrioten verlangt…

  252. specialmarke (ich muss gleich...
    specialmarke (ich muss gleich wieder in die Muehle der Selbstausbeutung, daher nur kurz), Sie haben nicht recht, wenn Sie auf die Ueberlegenheit der germanischen Rasse abheben. Es wuerde das heissen, dass die Niederlaender (nein, nicht Wilders) und die Franzosen (nein, nicht Le Pen) eine aehnliche Ueberlegenheit beanspruchen wuerden. Tun sie aber nicht. Das Thema ist allerdings das gleiche.
    Ich klinke mich bis heute Abend aus.

  253. Don Carlos / HansMeier555,...
    Don Carlos / HansMeier555, danke! Endlich angemessene Reaktionen auf diesen übelriechenden Furz aus dem Sommerloch.

  254. Don Carlos, hießen Sie...
    Don Carlos, hießen Sie früher Erwin Gernegroß?

  255. Ich muss selbst noch lernen zu...
    Ich muss selbst noch lernen zu kommunizieren. Es lag mir fern einen Pauschalurteil ueber die Erwachsenen zu faellen oder ueber andere Gruppierungen. Bitte Verzeihen Sie mir dafuer. Natuerlich liebe ich meine Eltern, fuer das, was Sie sind. Und das habe ich auch und vor allem Deutschland zu verdanken. Vielen Dank Don Alphonso und Filou.

  256. Filou, zu spät! Don Carlos...
    Filou, zu spät! Don Carlos hat schon alles abgegrast.

  257. lieber Don Carlos, ich möchte...
    lieber Don Carlos, ich möchte sie nur ungern in ihrem walde stehen lassen.
    .
    apropos unzulässige verallgemeinerung: ihre beschreibung entbehrt weder der drastik noch des androzentrismus.
    unter ‚die deutschen‘ müssten sie ebenso ‚die frauen‘ subsummieren (mengenlehre) – oder gilt bei ihnen: deutsch = mann, blond, blauäugig…? wenn ja, was ich ihnen nicht unterstelle, könnte man noch addieren: blöd.
    wäre man däm[!]lich, könnte man ebenso schreiben: die deutschen sollten sich von ihren männern schwängern lassen…
    .
    nichts für ungut. unsere gonosomen sind alle gleich gut. und jetzt bitte nicht auf pc-talk herumhacken, das wäre die sarazin-methode. sprachpolizei aus.
    .
    und wenn sie, lieber Don Carlos, dies beherzigen, dann kommen sie auch bei der holden weiblichkeit zum zug. die ist für emanzipationsbewusste männer (je jünger und gebildeter, desto eher) zu haben, fälschungen fallen aber unangenehm auf!
    und halten sie sich ran! gleich vier! sie gockel! retten sie ihre schwanzfedern!
    .
    mein italienischer hausfreund holt übrigens gerade unser berühmtes zitronensorbet ab, dem wolkenwetter zum trotz.
    .
    aber, lieber Don Carlos, auch wenn er seit neuestem, das muss die eifersucht sein, gerne eine kleine principessa von mir hätte: elf sind genug!
    .
    trotz des passes sind sie, was an unseren fröhlich zusammengewürfelten vorfahren liegt, nicht so teutonisch rein, wie so mancher sich das vorstellt (um himmels willen: damit meine ich k e i n e n der hiesigen kommentatoren!): da ist halb europa drin!
    .
    vermutlich kommt es bei der migration sehr darauf an, woher die einwanderer kommen, oder? und dann landen wir wieder bei der leitkultur. seufz. wir haben doch andere probleme als diese wagenburgmentalität!
    .
    mal wieder typisch: man erzeugt aus unfähigkeit die probleme*, die man später politisch für sich ausschlachtet (wie wenn man auf mauerschwamm draufspachtelt und herumpinselt und nach dem abplatzen das haus abreissen will: pfusch heisst das!).
    .
    durch fokussierung geniale ablenkung von den eigentlichen problemen wie schuldenberg, wohlstandslawine und pegelstand der sozialkassen (und s. wiederum *)! scheingefechte!
    aber was rede ich…
    .
    und demnächst gibt es wieder den double dip cheese burger…

  258. Don Alphonso,
    27. August 2010,...

    Don Alphonso,
    27. August 2010, 12:10,
    vielen Dank für Ihre differenzierte Sichtweise auf „die Katholiken“!

  259. Vielen Dank Don Carlos. Ich...
    Vielen Dank Don Carlos. Ich traeume davon meine Kinder genauso liebevoll aufziehen zu koennen wie meine Eltern mich. Aber wie Sie sehen, sollte ich noch viel mehr lernen – vor allem mich besser zu kommunizieren.

  260. lieber Camford, also, wenn es...
    lieber Camford, also, wenn es stimmt, was Don Carlos behauptet, und wenn er dabei gut war, dann dürfte er in nächster zeit beschäftigt sein und dürften wir in nächster zeit recht wenig von ihm hier lesen… mal schauen.

  261. Camford, ich hielt das für...
    Camford, ich hielt das für keine herausragende Tat, zumal es sich um eine freudebetonte patriotische Tätigkeit handelte, die ohnehin einen Urtrieb bedient. Natürlich nicht so heroisch wie sich die Beine und dazwischenliegende Organe von einer Tretmine abreißen zu lassen, weshalb auch kein Orden erwartet wird. Aber wenn selbst derartiges als Herausforderung und Zumutung betrachtet wird, weil man dafür die gewohnte Sublimierungstretmühle aus Arbeit, Verdrängung und Unterordnung verlassen muß, kann es mit der Überlegenheit unserer Rasse wirklich nicht weit her sein. Allein das entlarvt den ‚Anti-Terror-Kampf‘ als Dezimierungsstrategie gegen Völker, die uns kampflos besiegen würden, indem sie schlicht ihrem Hedonismus frönen und unsere intellektuell ausgereizte Kultur, deren einziger Antrieb nur noch Geld ist, in Grund und Boden vögeln. Noch nie wäre ein Sieg einfacher und sympathischer zu erringen gewesen. Allein, es kann sich keiner dazu aufraffen. Oder, um es mit Spengler zu sagen – tätig sein oder Sklave.

  262. Lieber Don, da ist noch ein...
    Lieber Don, da ist noch ein Kommentar (so zwischen 1200 und 12:30) von mir. Schieben Sie den noch rein, bitte? Ich fuehle mich sonst diskriminiert.
    .
    Ach hat’s der Grimaldeli wieder gut. Windchen 3 aus SW. Voll die Sonne, ey. Sanft gleitet der schoen geschwungene Bug ueber die See.
    (Hier schiffts, aus Eimern).

  263. Filou, bedaure, die Tücken...
    Filou, bedaure, die Tücken des CMS.

  264. Don, ich haette Priester...
    Don, ich haette Priester werden sollen, so gross bin ich beim Verzeihen. Danke

  265. Der beigefügte Link führt zu...
    Der beigefügte Link führt zu einem bereits älteren Interview mit Vural Öger.
    Was der Mann sagt, klingt glaubwürdig und sehr vernünftig.

  266. donna laura, das ist in der...
    donna laura, das ist in der Tat ein starkes Stück: Ich als Mann denke androzentristisch! Und Dank für den gynaikokratischen Tip. Wir wollen jetzt aber nicht darüber diskutieren, inwieweit es sich bei diesen emanzipationsbewußten, jungen und gebildeten (! Ist meine Rechtschreibung tatsächlich so schlecht…?) Figuren tatsächlich um Männer handelt und nicht um Knetprodukte aus feministischer Produktion, deren Überlebensfähigkeit ausschließlich durch zivilisatorische Errungenschaften gesichert wird, die weniger kulturvolle Exemplare dieser Gattung erst schaffen mußten.

  267. Und: der Kopf ist jetzt...
    Und: der Kopf ist jetzt jedenfalls frei. Mal sehen, was der Abend noch so bringt…

  268. Die Menschenwürde steht...
    Die Menschenwürde steht nirgendwo zur Disposition? Also ich kann micht gut an die Diskussion um die Folter erinnern, wie sie vor ein paar Jahren geführt auch in der FAZ geführt wurde. Und an die zugehörigen Kommentare des Mobs. (Natürlich auch in der FAZ, was denken Sie)
    .
    Das ganze ist auch die Kehrseite des postreligiösen bürgerlichen Produktivitätswahns: Ungebildete und unproduktive Menschen haben keinen Wert und sind nur Ballast. Menschenrechte gelten nicht universal, sondern sind ein Privileg, das man sich durch Integrationsbereitschaft und Leistungswillen verdienen muß.
    .
    Im übrigen verstehe ich nicht, warum der Hinweis auf geistige Vorläufer immer als „Totschlagargument“ bezeichnet wird. Die Nazis haben damals auch nicht alle so primitiv argumentiert wie Julius Schleicher. Nein, da waren auch viele seriöse Wissenschaftler dabei. Die fällten ihre Urteile nicht einfach so, sondern konnten sie ja auch durch zahlreiche Statistiken (über ostjüdischen Körperbau und polnische Volkswirtschaft) untermauern. Da wurden ganze Bibliotheksregale vollgeschrieben.

  269. Filou, Sie stehen nicht...
    Filou, Sie stehen nicht alleine, passierte mit meinen Kommentaren auch bereits zweimal. Zuletzt gestern. Don, ich hoffe, es lag nicht am Inhalt?

  270. holla, Don Carlos, schon...
    holla, Don Carlos, schon wieder aus ihren galanten diensten entlassen? nicht doch! immer munter!
    .
    ihre formulierung „Sublimierungstretmühle aus Arbeit, Verdrängung und Unterordnung“ riecht verdächtig nach meinem gatten, ganz seine rede, ganz meine zustimmung …
    .
    hätten alle mehr schönen sex, wären alle viel ausgeglichener und, wirtschaftlich betrachtet, wahnsinnig nutzlos: kein konsum, kein bürogezerfe, keine rempeleien.

  271. Es gibt Kommentare, die Don...
    Es gibt Kommentare, die Don Alphonso aus voller Ruecksichtsnahme nicht veroeffentlicht – vielleicht sind es nur meine. Bitte verzeihen Sie mir fuer meine Dummheiten. Ich habe Frieden gewollt, keine Kopnflikte. Offensichtlich bin ich noch viel zu gruen dafuer.

  272. @HansMeier555
    Vollste...

    @HansMeier555
    Vollste Zustimmung zum letzten Beitrag (13.46) insbesondere was die Folterdiskussion in der FAZ betrifft. Da war man im Westen und der USA ganz mächtig über dem Abgrund und das ist noch nicht ausgestanden. Über Utilitarismus ganz zu schweigen und dass man sich die Menschenrechte verdienen muss.

  273. HansMeier555, im möchte gerne...
    HansMeier555, im möchte gerne ein Missverständnis ausräumen. Der Hinweis auf die „Totschlagargumente“ bezog sich gewiss nicht auf Sie. Ihrer Argumentation kann ich zustimmen. Ich kann, weil Sie sich an der Diskussion beteiligen.
    Ich könnte aber auch dagegenhalten (tue ich nicht), wozu ich aber keine Gelegenheit hätte, wenn Sie Ihre Meinung nur am Stammtisch äußerten.
    .
    Ist meine Position nun ausreichend deutlich geworden?

  274. HansMeier Ihr Vergleich von...
    HansMeier Ihr Vergleich von Sarrazins Thesen mit Nazi-Ideologie sticht nicht.
    *
    Die Frage ist doch: Sollten wir dem Taliban, als DERZEIT extremste Form der islamischen Religionsausübung, mit seinem Gesellschaftsmodell, auch in Fragen Bildung, die gleichen Rechte einräumen wie unsereinem? Ist das die Menschenwürde von der Sie sprechen?

  275. tiberiat, diese differenzierte...
    tiberiat, diese differenzierte Sicht hatte der nicht immer. Hui, was fraß er die Papisten – lieber noch als Torten. Dank einiger Kommentatoren, die ihm keine Pauschalverurteilungen ohne Spott durchgehen ließen, scheint er zuletzt doch gelernt zu haben.

  276. lieber Don Carlos, ich sah...
    lieber Don Carlos, ich sah ihren neuen eintrag erst jetzt, und ich wusste nicht, dass sie sich beim stichwort ‚gebildet‘ als getroffener hund zeigen würden.
    pardon.
    .
    naja, knetprodukte.
    kneten schon, wenn es mal nicht so läuft, aber das gibt wohl eher bei den älteren (ich erwarte an dieser stelle eine welle empörten protestes!) oder eben kurz vor prüfungen.
    .
    einer vorherrschaft irgendeiner menschenkategorie über eine andere rede ich nicht das wort: wir alle sind gleichwertig. widersprechen sie?
    .
    sie meinen also, diese in ihrer jugend proteinreich ernährten 1,95 m-schwächlinge,
    sportlich, hübsch, gepflegt und aufmerksam,
    seien veritable zombies der feminismusindustrie
    und ruhten sich auf den lorbeeren müffelnder männlicher neandertaler aus?
    und was sind dann sie, geschätzer Don Carlos?
    .
    sollten sie nicht beschäftigt sein?
    und wie wollen sie einfluss nehmen auf die geartetheit ihrer nachkommen, wenn sie sich paradiesvogelgleich nicht intensiv um sie kümmern?
    so erzeugen men boys, zumindest wenn es nach ihnen geht, nicht wahr …
    .
    [abseits gesprochen:
    mein gatte schreitet als cowboy heldenhaft durch das leben, kein dreck ist ihm zu schmutzig, keine seife zu fern, kein blumenstrauss vor ihm sicher, um ihn nach all den jahren mir zu verehren,
    mein italiener ein latin lover und autoverrückt,
    und der neuzugang – ach, was für ein prachtexemplar von mann, dichte wimpern, helle haut, nach freundschaftlicher scheidung der eltern erzogen von einem alleinerziehenden vater… ]

  277. Ich veröffentliche generell...
    Ich veröffentliche generell keine Korrespondenzen.
    .
    Blogwotsch, ich denke, die meisten sind mit meinem Schaffen vertraut, und wenn Sie Belege für Ihre Unterstellungen haben: Her damit. Oder Sie benehmen sich, oder verschwinden, oder lassen sich dabei von mir helfen. Wie Sie wollen.

  278. es war doch in der...
    es war doch in der vergangenheitsform geschrieben, oder…? man sagt als ehepartner und angehöriger gehobener kreise übrigens nicht ‚mein gatte‘, ‚meine gattin‘. unschicklich. bitte jetzt nicht fragen, warum. warum hält man das messer rechts, wenn’s doch links genauso gut ginge? die fortgesetzt ironische kommentierung eines zwar angenehmen, aber durchaus alltäglichen ereignisses läßt übrigens vermuten, daß das emanzipationsbewußtsein italienischer liebhaber doch zu lasten anderer legendärer vorzüge ging. tip: wer den ganzen tag gemaßregelt und kontrolliert wird, entwickelt nicht die erforderliche lockerheit. es gilt, sich zu entscheiden – mann oder accessoire. oder eben jedes zu seiner zeit.

    ‚Warum kämpfen die nicht!?‘
    ‚Sie nennen es weekend…‘

  279. Ich würde ja gerne über...
    Ich würde ja gerne über Sarrazzin (von dessen Einlassungen ich bislang nicht sonderlich beeindruckt war) mitreden, habe das Buch aber nicht gelesen. Hatte es einer von Ihnen schon in der Hand?
    Falls der Mensch aber tatsächlich wieder einmal die These der Verdummung der Bevölkerung qua höherer Vermehrungsrate der Angehörigen bildungsferner Schichten breittritt, möchte ich mich erst gar nicht auf eine Diskussion einlassen. Diese These ist – wissenschaftlich betrachtet – unseriös und langweilt mich ebenso wie alle anderen Klone der Spenglerschen Kulturuntergangstheorie.

  280. Ganz ehrlich? Ich will den...
    Ganz ehrlich? Ich will den Mann und seine schleimige Rutscherei auf braunem Schlamm eigentlich nicht nochmal mit einem Beitrag versehen. Atomlobby reicht:
    http://faz-community.faz.net/blogs/73866.aspx

  281. Observator, yep - schade, dass...
    Observator, yep – schade, dass Sie nicht den Klappentext geschrieben haben.

  282. Lieber Gärtner,
    Kann ein...

    Lieber Gärtner,
    Kann ein Taliban (also ein Mensch) eine „Form der Religionsausübung“ sein?
    .
    Im übrigen bin ich nicht der Meinung, dass wir in D-land die Scharia einführen (oder ihre llegale Ausübung tolerieren) sollten — wenn Sie darauf hinaus wollen.
    .
    Trotzdem erstaunlich, wie schnell da alles in einen Brei verrührt wird. Die türkischen Gemüsehändler in Neukölln und die afghanischen Taliban am Hindukusch. Also über welche Gruppe reden wir jetzt eigentlich?

  283. Ja, ganz ehrlich. Diese...
    Ja, ganz ehrlich. Diese Verdummungsphantasie ist einfach nicht totzukriegen. Das letztemal habe ich mich damit herumgeärgert, als ein gewisser Hans Weiss in dieselbe Kerbe schlug. Ich habe mir geschworen, mich erst wieder aufzuregen, wenn daraus eine Gesetzesinitiative oder ein Referendum werden sollte. Auf zur Atomlobby!

  284. Über welche Gruppe reden wir...
    Über welche Gruppe reden wir eigentlich?
    .
    Ich habe das Geschwätz (der sogenannte Diskurs über Sarrazins Dünnpiff) der letzten Tage nicht verfolgt. Aber, das was bei mir hängen blieb, das war in etwa so:
    .
    Die Geburtenexplosion der Kopftuch tragenden, talibanischen Gemüsehändlertöchter erschüttert das heilige Deutschland in seinen Grundfesten, so sehr sogar, dass wir darum dem Untergang geweiht sind. Der Gemüsehändler trägt nichts zur Volkswirtschaft bei (außer vielleicht Tomaten), und schädigt diese durch seine Gurkenpreise sehr. Das muss einmal gesagt sein! Die lebensunwerten und zu 40 Prozent wirtschaftlich unproduktiven Muslime unseres Landes werden dafür sorgen, dass Deutschland schon in Kürze zum internationalen Talibanismus zu rechnen ist.
    .
    Und wenn Sarrazin nicht gestorben ist, dann brodert er noch heute.

  285. Sehr schönes Exemplar eines...
    Sehr schönes Exemplar eines Substantivs: Halbbildung. Gibt es auch eine Quartals- oder Viertelsbildung? Das Kapitel der gebildeten Schichten Deutschlands vor 1933-1945 führt uns zumindest Eines deutlich vor Augen, dass Bildung keineswegs vor Extremismus schützt. Psycho-pathologische Ängste von eventuellen, drohenden ökonomisch-sozialen Abstürzen ganzer Schichten spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Ethnische, religiöse Minderheiten werden schnell zu Sündenböcken in krisenhaften Situationen und gefunden zum Abreagieren. Minderheiten sind dann potientielle, hervorragend geeignete Opfer von verblendeten Demagogen & Extremisten.
    ..
    Sollte Herr Sarazin seinen Job verlieren, so kann er zumindest ganz ordentlich eine Weile von den Tantiemen seiner Tretmine leben. An seinen Thesen mag Einiges richtig sein, sein Buch hab ich nicht gelesen, sollten sich rassistische Partien darin isolieren lassen, so hat der Mann zumindest an dieser Stelle leider Einen gewaltig an der Waffel. Auch ein dann (Zu-)Spätgeborener.
    ..
    Was die Zuwanderung der Migranten, z. B. der Türken angeht, so muß man eindeutig differenzieren zwischen dem stattgefundenen Generationswechsel seit etwa 1960 und einer gewissen Abschottung. Viele haben sich assimiliert, viele ihrer Nachkommen sind gebildet, sind Deutsche geworden.
    ..
    Zur Erinnerung: Im Römischen Reich der Zeit um 340 n.Chr. dienten in den Legionen etwa folgende Ethnien: Ägypter, Nubier, Mauretanier, Armenier, Juden, Araber (Syrer) Gallier, Iberer, Dacer, Thraker, Germanen, Parther(?). Vom Hin- und Hergewoge der Zeiten (S. 30-jähriger Krieg, 7-jähriger, ein quasi Weltkrieg) bis just zur Gegenwart sind noch weitere fremdblütige Gene in das Konstrukt „Deutsche“ hineingeflossen, weil die Soldateska nun mal Bürger- und Bauerntöchter bei Ruhepausen und Durschmärschen vorfand und mehr oder „weniger“ lustvoll schwängerte.
    ..
    Was eigentlich an „den“ Türken stört, von denen es vom „reinrassigen“ Turkvolk
    auch nur wenige sind, S. obige Ausführungen in analoger Form, ist deren ähnliche Denkweise wie die von Exemparen des deutschen „Kleinbürgers“. Extremer Nationalismus, teilweise vermischt mit engstirniger Auslegung des Korans. Zusätzlich die Leugnung einer Phase der türkischen Geschichte, in die das Deutsche Reich im 1. WK unrühmlicherweise mehr oder weniger passiv mit involviert war, nämlich in die Armeniermassaker, und ab 1922 die eigenständigen Griechenmassaker. Allerdings, die Griechen waren 1920 bei der praktischen Ausführung ihrer Megalo Idea auch nicht gerade zimperlich gewesen.
    ..
    Was nun? Zumindest müssten in gebotener Sachlichkeit und Toleranz die Positionen neu definiert werden um ein einigermassen spannungsfreies, weiteres Miteinander zu ermöglichen und Ausgrenzungen zu vermeiden. Ein Zurückrudern der Geschichte ist nicht drin. (Hehre Worte zum Weekend)

  286. soso, lieber Don Carlos, mein...
    soso, lieber Don Carlos, mein bester, das ist ironische redeweise.
    im echten leben sieht das anders aus.
    .
    und auf meinen italiener lasse ich nichts kommen!
    flutschen sie doch mal mit der suchfunktion armiert durch die alten artikel. da kommen sie wohl schlechter weg.
    er ist weniger bloggeignet: als reiner schreibtischtäter kommt er nicht so drollig-pittoresk weg wie gary, der in seiner ungebremsten art mit seinen vielfältigen tätigkeiten neben dem schreibtisch und in der botanik zwangsläufig wesentlich mehr anstellt.
    zudem verlegt der hausfreund beim schrauben an den autos nie sein werkzeug. nie. haut sich nie auf die finger, wird nie dreckig. nie. der kann im neuen leichten kaschmirpullover, den er pur auf seiner gebräunten haut trägt, reifen wechseln. ein wunder, dieser mann; er muss mit nanotec ausgerüstet sein. absolut bedacht. reine charakterfrage.
    wollen sie auf pure liebe und perfektion mit ironie antworten? geht das? es geht nicht.
    .
    massregelt man sie? echt?
    und das lassen sie mit sich machen?
    glauben sie, eine frau hat nichts besseres zu tun, als männern schnatternd kommentierend durch den tag zu helfen?
    tsts, androzentrismus, sage ich doch … de weiber sin ja nur für die männers auffe erde.
    .
    mince alors, menschen soll man lassen (und lieben), wie sie sind. meine meinung.
    .
    es reicht.
    lassen wir es gut sein.
    chacun a son goût.
    .
    auf zur fettesten mediensau: klar, und ich gehe gleich in den buchladen und bereichere den vermutlichen urheber des unerträglichen, in den medien fleissig durchgehechelten gesabbels …
    ich will das nicht auch noch lesen müssen: zeitverschwendung! die diskussion ist ohnehin wichtiger als das buch, dieser stein, der das grollen brachte.
    .
    lieber Plindos, im schwäbischen, so habe ich mir berichten lassen, kennt man auch den halbdackel… weitaus schlimmer als der volldackel.

  287. Der rassistische Mob und die...
    Der rassistische Mob und die „Vertilität“ der Türken
    @Filou: Der „rassistische Mob“, von dem bei HansMeier555 die Rede ist, ist definitiv nicht als ein neonazistischer zu erkennen, jedenfalls nicht so ohne weiteres. Erstens gibt es immer noch Gesetze dagegen und zweitens herrscht in Deutschland die Political Correctness. Also kommen die Gestalten gemäßigt daher. Ihre Argumente sind dennoch rassistisch und eignen sich zur Mobilisierung eines Mobs. Die Angriffe gegen Geyer kommen im Übrigen fast immer von denselben Leuten. Es ist dies u.a. auch der gleiche Mob, wie wir ihn schon von der „Die Zeit“ her kennen (ich kenne sie jedenfalls). Also ein vagabundierender, dennoch bürgerlicher (sehr wahrscheinlich kleinbürgerlicher) Mob. Und die Klassenbezeichnung kleinbürgerlich scheint immer noch mit dem Mob von Rechts zusammen zu fallen. Daran hat sich sei dem Hitlerfaschismus wohl wenig geändert.
    .
    Es ist ein Mob, dem tiefe Zusammenhänge eben wegen dessen Klassenspezifität einfach nicht liegen. Sie bewegen sich erkenntnistheoretisch und damit argumentativ in etwa auf eines Sarrazins Ebene. Die Erscheinungen werden auf rassistischer Grundlage polemisch verallgemeinert. Inwieweit das den Tatsachen entspricht, oder gar den Hintergründen, ist dabei nicht von Interesse.
    .
    Ein Beispiel: Nehmen wir die „hohe Fertilität“ bei den Türken, wie so forsch auch bei Sarrazin behauptet. Mag sein, dass die erste und auch die zweite Generation der eingewanderten Türken noch kinderreiche Familien mit sich brachten, stammten sie doch oft noch von bäuerlichen Klassen ab. Aber schon in der 3. Generationen hat man begriffen, dass man da in Deutschland schnell unter die Armutsgrenze fällt. Abgesehen von dem Mangel an ausreichendem Wohnraum. Auch der Familienzusammenhang zwischen den Generationen ähnelt zunehmend dem der sog. „Gastgeber“. Alte Menschen werden in Alten- und Pflegeheime genauso selbstverständlich untergebracht (allerdings lässt unsere Heimkultur da noch einiges zu wünschen übrig Stichwort: Mangel an Kultursensibilität), wie junge Türken immer mehr Urlaub machen in typisch deutschen Urlaubsdestinationen, außerhalb der Türkei natürlich, vorausgesetzt, sie können es sich leisten. Um nur mal zwei, und ganz sicherlich nicht rein zufällige, Phänomene genannt zu haben.
    Ich weiß wovon ich rede, denn ich arbeite in diesem Bereich.
    .
    Linke machen Sozialstudien, beobachten die Veränderungen und versuchen sie vor dem Hintergrund geänderter Klassen- bzw. Sozialisationsstrukturen zu begreifen. Darauf aufgebaut organisieren sie den Widerstand gegen die kapitalistische Ausbeutung, wie auch gegen die rassistische Hetze, die ein Teil der Ausbeutung ist. Rechte sind fixiert auch die scheinbaren Nichtveränderungen, pfeifen auf eine anständige (Klassen-)Analyse und verbreiten bestenfalls Wahrheiten von gestern.
    Die Behauptung dass Araber, Türken und Schwarzafrikaner nur Kindermachen und Gemüseläden organisieren ist eine üble rassistische Hetze. Erstens stimmt sie nicht mit der Wahrheit überein und zweitens geht sie zudem an der Sache vorbei.
    .
    Ob Gemüseladen, oder Tabakladen, oder Taxifahrer, das alles sind Hinweise auf eine gewisse Klassenstruktur, die in großen Teilen der arbeitenden Migranten noch deutlicher ausgeprägt sind als bei uns, nämlich den kleinbäuerlichen, resp. kleinbürgerlichen ihrer Heimatländer, die dort den oft noch feudalen diametral entgegen gesetzt sind. Die beruflichen Prioritäten ergeben sich somit, wenn sie nicht ehe als Lohnarbeiter ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, ganz von selbst.
    .
    Die Sozialstruktur unseres Landes ist es im Übrigen, welche es den Migranten schwer macht die Klasse zu wechseln. Großbourgeois wäre da eine Option doch nur, wenn man als solcher schon ins Land gekommen ist, wie z.B. viele Iraner, die nach dem Sturz des Schahregimes, viele haben hier studiert und eben nicht malocht, hier geblieben sind (oder wieder gekommen, diesmal als politischer Flüchtling) und teilweise auf ein großes Familienvermögen zugreifen konnten. Natürlich gibt es dementsprechend weniger iranische Gemüsehändler, denn eben viele Teppichhändler – Basaris, mächtige Leute, nämlich die Bourgeoisie dort in ihrem Heimatland.
    All das und vieles mehr wird in einer auf Rassismus zugerichteten Hetze natürlich ignoriert.

  288. Devin, ich kann Ihnen wie...
    Devin, ich kann Ihnen wie immer nicht folgen. Es fehlt mir die Wissensbasis. Aber wir zwei kennen ganz gewiss unser Dolferl, das 12 Jahre lang in Europa wirkte. Der hat mal ein gutes Buch geschrieben, in dem deutlich gesagt wurde, was mit niederen Kreaturen zu geschehen habe.
    .
    Es gibt noch ein etwas aelteres Buch, geschrieben von einem gewissen Mohamed, einem Mann mit noch heute grossem Gefolge, in dessen Buch steht sehr deutlich, was der wirkliche Gefolgsmann von Andersglaeubigen zu halten habe.
    .
    Nun, zu Beginn der 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts sagten sich viele, dass das Dolferl nur sein Maul weit aufrisse, da waere wohl nichts weiter dahinter.
    Das wissen wir inzwischen besser.
    .
    Wollen wir das Experiment wiederholen? Wirklich? Gewissermassen Nachsitzen im Geschichtsunterricht?

  289. Julius Schleicher? Der Onkel...
    Julius Schleicher? Der Onkel von Schmidtchen Schleicher?

  290. Sehr geehrter Herr Grimaldeli,...
    Sehr geehrter Herr Grimaldeli,
    ich mache mir sehr grosse Sorgen, ob ich nicht viel zu spaet dran bin, aber ich bin mir ueber meine barbarischen Manieren immer bewusster geworden, und werde jetztanfangen zu arbeiten. Herzlichst – Ihre Mayumi Watanabe

  291. Ach Filou,
    also ist das Ihr...

    Ach Filou,
    also ist das Ihr Argument:
    Mohammed = Hitler
    der Koran = Mein Kampf ?!
    .
    Sehen Sie, das ist es eben, was mich so erschreckt. Dass diese Blut-und-Broder-Ideologie sich inzwischen auch in den europäischen Bildungsschichten (nun ja) so stark ausbreiten konnte.
    .
    Erlauben Sie mir die naive Frage: Haben Sie jemals das Alte Testament aufgeschlagen?
    Die Intoleranz gegen über Andersgläubigen ist für alle monotheistischen Religionen typisch und hat ihren geistigen Ursprung eben dort. Alle haben es von dort geerbt: Sowohl das „christliche Abendland“ wie auch das islamische Morgenland und neuerdings auch wieder die Tempelbauer von Jerusalem.
    Südafrikanische Protestanten (Ihre lieben netten Holländer, wenn Sie so wollen) haben von dort die Rechtfertigung für ihre Apartheidpolitik bezogen.
    .
    Und denken Sie auch mal über folgende Frage nach: Was kann schon dabei herauskommen, wenn sich Leute über islamische Religion und Geschichte verbreiten, die von ihrer eigenen Religion und Geschichte keinerlei Ahnung haben?

  292. Lieber Herr Meier, es ist...
    Lieber Herr Meier, es ist tatsaechlich etwas ungluecklich, dass sich ein begabter Polemiker wie Henryk M. Broder sich dieser Sache so ausgiebig annahm. Er liefert damit den Relativierern ein fassbares Feindbild. B. gehoert trotz seiner Haltung zum Diskurs. Eine wissenschaftlich gefuehrte Debatte findet kein Ohr in der Masse.
    .
    Sehen Sie, gerade weil wir erfahren mussten, dass religioese, ideologische Vernichtungsphantasien boese Realitaet wurden, sollten wir wachsam sein. Mehr nicht. .
    .
    Niemals, zu allen Zeiten, hatte die Mehrheit der Menschen umfassendes religieuses Wissen. Das umfassende Wissen gehoert, schoen arbeitsteilig, den Spezialisten, die mit ihrer Deutungshoheit gerne Schindluder trieben.
    Die Essenz des Religieusen landet allerdings in Folge der Sozialisation im Sediment der Seele und beeinflusst, ob im Guten oder Boesen das taegliche Tun.
    .
    Natuerlich schlug ich „jemals“ das Alte Testament auf. Zur Bibelfestigkeit reichte es nicht. Immerhin gibt noch andere wichtige Dinge zu erledigen.

  293. @Mayumi Watanabe
    28. August...

    @Mayumi Watanabe
    28. August 2010, 08:09
    私は何の意味を理解しないでください!

  294. Grimaldeli, ich fuerchte, der...
    Grimaldeli, ich fuerchte, der hoert fremde Stimmen (Radios in der Zahnplombe, Drahtkleiderbuegel als Spezialantennen, Ausserirdische…).

  295. @Filou
    28. August 2010,...

    @Filou
    28. August 2010, 18:37
    Isch asse devotes Sozialverhalten.

  296. Grimaldeli, schön gesagt....
    Grimaldeli, schön gesagt.

  297. Nach den Herren Sarrazin und...
    Nach den Herren Sarrazin und Broder betritt nun ein dritter die Bühne:
    Roland Koch!
    Er nimmt S. in Schutz hält ihn aber für rückwärtsgewandt.
    Die Situation verlange nach ´optimistischen Lösungen`.
    .
    Der Mann hat sich um mein Mißtrauen verdient gemacht.

  298. Grimaldeli, Rosinante, ich...
    Grimaldeli, Rosinante, ich merke immer alles zu spaet. Es handelt sich hier wahrscheinlich um eine junge Dame aus Japan, traditionell japanisch erzogen. Daher diese devote Haltung. Unsere Direktheit koennte sehr irritierend wirken auf Menschen, die gewohnt sind, ueber einen langen, vorsichtigen Weg Kontakte zu knuepfen.

  299. Oder es handelt sich um die...
    Oder es handelt sich um die Scherzkeksin Erna Schulz, um die sich nicht nur Rosinante so behulpzaam bemoeide.

  300. @John Dean, 27. August 2010,...
    @John Dean, 27. August 2010, 15:36:
    .
    „Das muss einmal gesagt sein!“
    .
    schon nicht schlecht. aber bei dieser phrase herrscht noch verbesserungspotential; es muss heissen:
    „das wird man doch wohl noch sagen dürfen!“
    vorgetragen im brustton der empörung, bitteschön, mit schnappatmung und allem was dazu gehört.

  301. ich vermute schwer:...
    ich vermute schwer: scherzkeksin.

  302. Es gibt Frauen, die machen mir...
    Es gibt Frauen, die machen mir Angst. Die sehen zuviel, hoeren zu gut und denken zu schnell.

  303. donna laura, Filou, ich habe...
    donna laura, Filou, ich habe neulich den Hafer mit dem Zitronensorbet und einem Scherzkeks zermalt. Etwas strange, aber ohne Nachwirkungen [A].

  304. @Filou
    28. August 2010,...

    @Filou
    28. August 2010, 20:07
    Meinen Sie die mit dem Geriatrie-Tick?

  305. Grimaldeli, Sie meinen die...
    Grimaldeli, Sie meinen die Rothaarige? Nee, ich meine das naive Erstsemster in Irgendwas, ein ratsuchendes Geschoepf im akademischen Dschungel.
    Aus reiner Freundschaft zu Rosinante und Loma will ich das nicht weiter beschreiben. Oder doch? Nein! Wir Maenner muessen zusammenhalten.
    .
    …und komm’n die Weiber hageldicht,
    Der list’ge Feind, der schlaegt uns nicht.
    Freiiiiiiiiiiiheit!

  306. Filou, danke für die...
    Filou, danke für die Nachsicht. Der Dreizeiler hat ‚was.

  307. Lieber Filou,
    .
    Sarrazin und...

    Lieber Filou,
    .
    Sarrazin und Broder gehören zu keiner wie auch immer gearteten „Debatte“, die diesen Namen verdient.
    .
    Es geht diesen Leuten definitiv NICHT darum, „unbequeme Debatten anzustossen“, sondern sie wollen im Gegenteil jegliche Debatte von vornherein durch ihre Provokationen zerstören.
    Für diese Leute steht ja von vornherein fest, dass Moslems nicht integrierbar sind. (Wer damit nicht einverstanden ist, wird als „naiver /dummer /feiger /totalitarismusaffiner /linker Gutmensch“ diffamiert.)
    .
    Die Gleichsetzung des Korans mit Hitlers Buch „Mein Kampf“ ist ein gutes Beispiel dafür.
    In den USA laufen massenweise evangelische Pfarrer mit der Botschaft herum, der Islam sei „eine Religion des Hasses“, etc. (während Judentum und Christentum immer nur die Nächstenliebe gepredigt und praktiziert haben…).
    .
    Ja, das ist überaus primitiv. Aber in einer so primitiven und so unaufgeklärten Gesellschaft wie der unseren (von den USA gar nicht zur reden) muss diese Strategie erfolgreich sein.
    .
    Diese Leute wollen nicht diskutieren, sondern mit aller Macht und aller ihnen zur Verfügung stehenden „polemischen Begabung“ (wie Sie sich ausdrücken) dem grossen Publikum eine einzige primitive Botschaft einhämmern:
    „Die Moslems sind unser Unglück“.

  308. Rosinante, und wenn der Feind...
    Rosinante, und wenn der Feind in der Ueberzahl ist, hilft nur die Flucht nach Vorn; heldenmuetig werfen wir uns dann ihm in die Arme, die offenen.
    .
    HansMeier, heute Abend die Antwort. Ist recht, gell?

  309. Filou, die Taktik finde ich...
    Filou, die Taktik finde ich gut, wenn keine Möglichkeit des Rückzugs mehr besteht. Aber der „Feind“ produziert mehrheitlich heisse Luft, ist nur bedingt gefährlich und mit aktiver Ignoranz -fast- genug bestraft.

  310. Lieber HansMeier (hier...
    Lieber HansMeier (hier herrscht Reformationstagwetter: es regnet, ist windig und
    ungemuetlich kalt).
    .
    Die Debatte gab es bevor Broder (wieso eigentlich immer wier der? Da war ja auch noch Ulfkotte u.A.) oder Sarrazin sich einmischten. Insgesamt herrschte seit Langem ein diffuses Unbehagen.
    (Ich kann mich noch gut erinnern als Portugiesen, Jugoslawen, Italiener,
    Spanier und Suedkoreaner (im Bergbau) in unser Laendchen einzogen. Sie wurden skeptisch betrachtet, spaeter akzeptiert, ein Teil wurde gesellschaftlich absorbiert, ein Teil verschwand wieder. Keine grosse Sache.
    Spaeter kamen die Tuerken ins Bild. Auch da gab es kaum grosses Aufsehen. Sie kamen um zu arbeiten, sie wurden wie viele andere auch, ausgenutzt und ausgebeutet, der Walraff und andere nahmen sich ihrer an. Als in Remscheid das Haus der tuerkischen Familie Genc angezuendet wurde, war die Empoerung bundesweit. Da war etwas passiert, das die Mehrheit der Deutschen mit Mitgefuehl erfuellte. Keine grosse Sache weiter.)
    .
    Die Gleichsetzung von Mein Kampf mit dem Koran werden Sie weder bei B. noch bei S. finden.
    Die Warnung vor gewaltverherrlichender Literatur (darueber waere zu reden) ist keine Gleichsetzung.
    Evangelische Pfarrer in den USA! In diesem Land laufen soviel religioese Irre rum, die rechtlich geschuetzten Gebrauch von der Religions-und Meinungsfreiheit machen, die koennen uns kalt lassen.
    .
    „Die Moslems sind unser Unglueck!“. Diesen Spruch habe ich ueberhaupt noch nicht gehoert.
    Das ist von Ihnen ein wenig polemisch gemeint, gell?
    .
    Was gern uebersehen wird: wir erleben momentan keine Religionsdebatte, sondern eine Debatte um die notwendige Einfuegung von Menschen eines anderen Kulturkreises in eine durchaus gemischtkulturelle Gemeinschaft. Im Gegensatz zu den Koreanern, Japanern, Spanieren, Indern, undsoweiter, scheint diese Integration doch problematisch zu sein. Wieso bloss?
    .
    Nachdem was ich aus dem Vorabdruck des Sarrazinschen Buches begriffen habe, handelt es sich um die Sicht eines Grossbuchhalters (Finanzsenators) auf die Kosten einer nicht funktionierenden Integration und die Ueberlegung, wieso ausgerechnet bei der Gruppe der Muselmanen es nicht so recht funktionieren will. S. kann schrecklich Unrecht haben. Die entstehende Diskussion wird das zeigen.

  311. Rosinante, ich hoffe, wir...
    Rosinante, ich hoffe, wir sprechen ueber denselben „Feind“. Es kann auch sein, dass er sich, trotz Uebrlegenheit in unsere Arme wirft.
    La donna emobile….
    (Josef Gruen)

  312. cher, Filou, ich fürchte,...
    cher, Filou, ich fürchte, unser aller (stecken)pferdchen hat da etwas verlwechsert.
    .
    aber machen sie ruhig ihre witzchen.
    der männerchor singt:
    alles vergängliche
    ist nur ein gleichnis;
    das unzulängliche,
    hier wird’s ereignis;
    das unbeschreibliche,
    Hier ist’s getan;
    das ewig-weibliche
    zieht uns hinan.
    .
    lieber Filou, ihre madame ruft… grüssen sie sie schön von mir!

  313. Ja, Filou, wir meinen...
    Ja, Filou, wir meinen Dasselbe. Und denken -könnte ich mir vorstellen- Beide an die Mondphasen.
    La donna e una persona admirabile.
    (Volksmund)

  314. Lieber Filou,
    die...

    Lieber Filou,
    die Gleichsetzung von „Mein Kampf“ und dem Koran fand ich weder bei Broder noch bei Sarrazin, sondern in Ihrem Posting oben (27.8., 22:17).
    .
    Oder habe ich das ganz falsch verstanden?

  315. Sie kommen mir gerade recht,...
    Sie kommen mir gerade recht, allerliebste Laura. Gerade gab es einen furchbaren Skandal, als Madame eilig, eilig eine neue CD auf ihren iPod spielen wollte. Nun sind 50 GigaByte haerterster Kopierarbeit hinweggefegt.
    Ich bin schuld.
    Hier ruft niemand mehr.
    .
    Die Katze schreit mich auch an.
    Es regnet.
    Es ist kalt.
    Dunkel ist’s auch.
    Mein Herz ist voll Groll. Tioll!

  316. Lieber HansMeier, da haben Sie...
    Lieber HansMeier, da haben Sie mich wirklich falsch verstanden. Es ging mir um eine Reihe von Verschriftungen, die ganz offensichtlich den Aufruf zur Vernichtung des anders Denkenden, Glaubenden, Aussehenden aufrufen.
    Im AT, soweit ich als nicht Bibelfester mich zu erinnern vermag, kommen jede Menge Kriege vor, aber habe ich da eventuell den Aufruf eines Propheten zur Vernichtung von Nichtjuden ueberlesen?

  317. liebe donna laura, ich liebe...
    liebe donna laura, ich liebe das zitierte Ende des grossen Dramas. Vielleicht ziehen Sie daraus einen zu leichtfertigen Schluss? Alles Grosse ist einfach.

  318. Lieber Filou,
    Die Ausmerzung...

    Lieber Filou,
    Die Ausmerzung der Vielgötterei sowie ihrer Anhänger ist im Grunde das einzige Thema im AT. (Bei flüchtiger Lektüre fällt das vielleicht nicht so auf?)

  319. HansMeier, der Zwang zur...
    HansMeier, der Zwang zur Unterordnung unter einem einzigen Gott, zu einem einzigen Koenigreich. Um eine verwirrte Herde von Schafen zusammen zu fuehren, damit sie behuetet seien. 1.200 v.Chr.!!!
    Und danach?

  320. HansMeier, Juden und alle...
    HansMeier, Juden und alle anderen, die nicht an Allah glauben sollen mit Feuer und Schwert vernichtet werden. 600 n.Chr!
    In dieser Zeit auch nicht ungewoehnlich. Als niedergeschriebener Aufruf, niemals widerrufen…!
    Interessant, nicht wahr?

  321. Ach Filou,
    .
    der Mohammed...

    Ach Filou,
    .
    der Mohammed wollte doch auch nur „verwirrte Schafe zusammenführen, damit sie behütet sind.“
    .
    Und in der Tat: Es war doch nicht die Schuld der Moslems, dass sich manche Minderheiten „niemals integrieren wollten“.
    .
    Und jetzt kommen Sie mir mit Widerrufen! Meinen Sie das ernst? Sollen Juden und Christen jetzt den Dekalog widerrufen und das erste Gebot so formulieren: „Du darfst ruhig auch ein paar andere Göttinnen neben mir haben“?
    .
    Oder soll im Buche Josue im AT in jedem Absatz eine Fussnote eingefuegt werden: „Die Behandlung der Nichtjuden durch Josue entspricht nicht den heute gueltigen Grundsaetzen der IDF?“

  322. Messieurs Chevaliers, merci...
    Messieurs Chevaliers, merci bien für Ihre teutonischen Liebeserklärungen an die „Rothaarige mit dem Geriatrie-Tick“, meine „devote“ Geschlechtsgenossin aus Japan und mich aus einem anderen Ausland.
    .
    Rosinante, Ihren Tip habe ich damals gern und mit viel Gewinn aufgenommen!
    .
    Aber der von Ihnen genannte Mix scheint Ihnen ebensowenig bekommen zu sein wie Ihrem Kollegen von der Calvados-Fraktion etc.
    Gehaben Sie sich allesamt sehr wohl! „Ohne Nachwirkungen“!

  323. Don Alphonso, Sie scheinen...
    Don Alphonso, Sie scheinen wirklich arg zu leiden!
    De tout mon coeur gute Besserung!

  324. Danke, ich war gestern schon...
    Danke, ich war gestern schon wieder auf einem Podium.

  325. Ansonsten hochverehrter Filou,...
    Ansonsten hochverehrter Filou, was ist denn in Sie gefahren? Wie war das doch gleich mit der Anerkennung der Buchreligionen durch den Islam? Was wurde denn von den anderen beiden Religionen widerrufen?
    Danach: Die vorliegende Redaktion des AT datiert aus dem -4. Jahrhundert.

  326. Medames et monsieurs,
    wenn man...

    Medames et monsieurs,
    wenn man Fragen der Integration diskutieren möchte, sollte man durchaus einmal eine sehr grundsätzliche Frage aufwerfen: Unter welchen Umständen ist eine Person eigentlich als integriert anzusehen? Diese Perspektive lohnt sich vor allem dann, wenn man, wie der Herr, dessen Name sich von den Sarrazenen herleitet, ausgerechnet arabischstämmigen Bevölkerungsgruppen pauschal Integrationsunfähigkeit/-unwilligkeit zuschreibt.
    Sehen Sie, es ist gar keine so einfache Sache, diese Frage zu beantworten. Soziale Systeme haben nämlich die Tendenz, komplexe interne Differenzen herauszubilden. Dieser Blog, beispielsweise, widmet sich seit Jahr und Tag der Diskussion sozialer und kultureller Unterschiede, die von den meisten Diskutanten als wohltuend und wichtig angesehen werden. Mit anderen Worten: Er ist der Segregation, nicht der Integration gewidmet. Dem hiesigen Diskurs zufolge darf man wohl mit Fug und Recht davon ausgehen, dass der größte Teil der Bevölkerung nicht in die durch diesen Blog repräsentierte Gruppe intergriert ist. Müssen wir die nun ausweisen? Oder an der Vermehrung hindern?
    Oder was ist mit Neonazis? Sind die integriert?
    Das logische Problem, auf das ich aufmerksam machen will, ist das Folgende: Um Integration/Desintegration festmachen zu können, braucht man Zugehörigkeitskriterien. Jede Gesellschaft enthält jedoch eine kaum zu überschauende Anzahl solcher Kriterien. Demnach hängt es allein von der Auswahl der Kriterien ab, wer nun gerade in Bezug worauf auch immer als intergriert angesehen werden kann. Streng genommen sind wir alle sowohl integriert als auch nicht integriert. Das macht letzten Endes unsere Individualität aus. Wenn wir aber von einem Menschen verlangen, dass er sich integrieren sollen, dann müssen wir erst einmal schauen, was das eigentlich im Einzelnen heisst. Bezüglich der Achtung von Frauen, Menschenrechten und Ähnlichem kann eine ehrliche Antwort eigentlich nur lauten: Kein Problem, es gibt genügend Deutsche der xten Gerneration und in den besten Familien, die das auch für vernachlässigbar halten.
    Ich möchte behaupten, dass auch ein „Kopftuchmädchen“ als integriert anzusehen ist, wenn es Leute mit Basecaps gibt, die als intergriert zu gelten haben.
    Die Kategorie „Religion“ ist ohnehin so eine Sache. Man kann aus AT & NT praktisch alles ableiten, den Schutz der Natur und deren Unterwerfung unter den Menschen, die Rechtfertigung von Kriegen und deren Ablehnung. Ist man nun in die Gruppe der Gläubigen integriert, wenn man für oder gegen Krieg ist? Die Antwort darauf lautet, dass die Kategorie „Christentum“ so stark binnendifferenziert ist, dass man die Frage auf dieser Ebene nur mit „Ja“ beantworten kann. Ich bin kein Islamist, doch nach allem, was ich so lese, scheint es „den“ Islam auch nicht zu geben. Dann sollte man doch bitte das Minarett im Dorf lassen und nicht die Existenz radikaler Islamisten mit der Gesamtheit aller Muslime gleichsetzen und glauben, dass die hier alle die Scharia einführen wollen.

  327. Man freut sich richtig, trifft...
    Man freut sich richtig, trifft man zufaellig auf eine fluechtig Bekannte, just als man von ihr redete. Nein, so ein Zufall aber auch! Selbst mit meinen verregneten Augen (ich hab‘ imer noch Zoff) konnte ich erkennen, dass Frau Schulz im Business-Outfit und einer alten Mandarina-Duck-Tasche (die schicke mit den Gummiriefen, Klassiker inzwischen) bei Sternthaler in ihren Apfelrechner griemelte. Gerne haette ich gewusst, was ihr da so diebisches Vegnuegen bereitete. Leider hatte ich es zu eilig; ich musste dringend in’s Sanitaetshaus, um meine Gehhilfe (Kruecke, Titan, mit Goldapplikationen am Griff) restaurieren zu lassen. Sie ging kaputt, als ich damit jemanden verkloppte. Titan, trotzdem kaputt, man denke!
    (Polizei war auch da. Das gibt noch Aerger!)

  328. Kaffeepause.
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    Lieber Herr...

    Kaffeepause.
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    Lieber Herr Meier, untalentierter Schlittschuhlaeufer der ich bin, habe ich mich gegen die eigene Erkenntnis auf’s religieuse Eis begeben, obwohl ich den Standpunkt eutlich machte, dass es hier nicht um den Koran, sondern um Integration geht.
    Nun, im Anhang werden Sie etwa finden, das mich von aus der Diskussion entlaesst, bevor ich verbissen einen Standpunkt gegen noch Verbissener vertrete.
    M.f.G. F.
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    http://eppinger.wordpress.com/2010/08/29/der-storenfried/

  329. Tres admirable Chevalier de...
    Tres admirable Chevalier de Filou, zur Zeit Ritter von der traurigen Gestalt (?),
    malheureusement verwechseln Sie mich mit jener Tobosanerin, die Sie mit dem von Ihnen aufgezählten Firlefanz ausgestattet haben. Ich trage Thirdhand, wenn überhaupt.
    Ihre Kostümierung erinnert mich an eine Comedie italienne-Rolle, die ich einst mit großem Vergnügen auf meinem College spielte.
    Klopfen Sie dreimal den Bühnenboden, Bajazzo!

  330. Guten Abend, Frau...
    Guten Abend, Frau Schulz,
    gerade humpele ich an Ihnen vorbei (die Gehhilfe musste man zum Hersteller schicken, das koennen die Leute inzwischen auch nicht mehr selber).
    Also, das war doch offensichtlich, dass Ihr Kostuem aus (mindestens) zweiter Hand stammt. Cerutti ist zeitlos, und die Mappe von Mandarina kommt in 20 Jahren sowieso ins Museum. Und ein Klappapfel ziert den Menschen. Ist doch klar.
    Hoerrensemal, also im anderen Blog nervt ein Ruminierer den Stammtisch. Ich bin weggelaufen. Der kommt mir vor, wie einer dieser enzyklopistischen Langweiler aus meiner Stammtischzeit in den 70ern. So einen konnte man mit schaerfsten Gesoeffen abfuellen, er blieb ein Laberphilosoph. Hat der Mann denn keinen Friseur?
    .
    Vorschlag zuer Guete: Sie klappen Ihren Rechner zu, dann gehen wir in mein Lieblingsbrauhaus-vier Koelsch, zwei Halve Hahn-sicherlich kommen noch ein paar Jungs von der Grabung vorbei und wir machen uns einen heiteren Abend unter dem Schutzgott Dionysos (falls Ihnen einer meiner Kumpels gefaellt, soll von mir aus Venus mitspielen). Mir doch wurscht! Na? Auf gehts!
    .
    Comedia del Arte? Koennte was dran sein. Etwa so?
    http://www.youtube.com/watch?v=PfpLDQe6rQw
    .
    Draussen regnet es wieder. Ich hoffe, Sie haben einen Schirm. Die paar Meter schaffen wir schon.

  331. Eingeschlagen, lieber Filou,...
    Eingeschlagen, lieber Filou, und guten Morgen und Tag,
    Cavalli: Musik mit Pantomime/ Ballett gefällt mir sowieso sehr!
    Also um 6 im Frueh? Verführerisch! Hmmm!
    Allerdings …
    Ihre Erna Sch.
    .
    P.S.: All diese Namen und Ruminierer kenne ich nicht. Was ist
    überhaupt ein Ruminierer? Was ist ne Halve Hahn? Ich bin
    Vegetarierin.
    P.S.P.S.: Bis zur hoffentlich heilen Rückkunft Ihrer Krücke wünsche
    ich Ihnen alles erdenkliche Gute! Sie werden Ihre Kaustik nicht
    einbüßen! Die macht mir sowieso immer wieder so viel Vergnügen.
    Lassen Sie Ihre Kumpels, wo sie sind.
    Also dann um 6?

  332. @Erna Schulz,
    rumination...

    @Erna Schulz,
    rumination (engl.)= Gruebeln
    Halve Hahn=Roeggelchen (Broetchen) mit altem Hollaenderkaese und Zwiebeln

  333. memo an mich selbst (28....
    memo an mich selbst (28. August 2010, 20:45):
    ich bin ein prophet:
    http://vert.blogger.de/static/antville/vert/images/dsc044451.jpg
    und wär doch so gern keiner.

  334. Also, ich denke, man sollte...
    Also, ich denke, man sollte bei Bildung immer den Unterschied in „Faktenwissen“ (also das Kennen von bestimmten Tatsachen, Büchern, etc.) und das „Methodenwissen“ unterscheiden.
    Wenn sich mehr Leute das Wissen und die Methoden aneignen würden, wie man eine erfolgreiche Firma aufbaut, hätten wir viel weniger Arbeitslose Akademiker.

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