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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Ein Kernreaktor für den Tegernsee

| 197 Lesermeinungen

Haben Sie sich nie gewundert, warum neben besseren Vierteln niemals Militärflughäfen, Giftmülldeponien, Autobahnen, petrochemische Werke und besonders keine Kernkraftwerke stehen? Ich muss zugeben, dass ich mir darüber auch noch nie Gedanken gemacht habe. Aber aufgrund eines Missgeschicks bem Radeln über idyllische Almwiesen geht mein Hirn gerade so schnell wie das Entziffern englischsprachiger Promiberichte bei manchen Mitarbeitern von Spiegel Online, und in diesem traurigen Zusatnd fallen mir sehr komische Fragen ein.

There are many things worth living for, a few things worth dying for, and nothing worth killing for.
Tom Robbins

Das mit der Atomkraft und der besseren Gesellschaft ist ja so eine Sache: Selbst die Befürworter in der zumeist konservativen Fraktion haben dazu ein Verhältnis wie zur Ostzone. Wir brauchten die Wiedervereinigung und wir brauchen billigen Strom, aber der Osten und die Kernkraft soll bitte nicht zu uns kommen, das passt hier nicht rein. Niemand wundert sich, warum Westviertel fern der Blocks, Mülldeponien und Durchgangsstrassen sind, und genauso verhält es sich mit den AKWs. Grafenrheinfeld, Niederaichbach, Ohu bei Landshut und Gundremmingen etwa sind seit jeher die strahlenden und dampfenden Haschibopperl der Bayerischen CSU, die  bei den verbliebenen Anlagen möglichst unbegrenzten Betrieb wünscht. Keines davon liegt in jenem oberbayerischen Teil Bayerns, den man gemeinhin vor Augen hat, wenn man von den bevorzugten Wohnlagen des Landes spricht.

Bild zu: Ein Kernreaktor für den Tegernsee

Das hier ist der den meisten Lesern dieses Blogs hinlänglich bekannte Tegernsee, eine der besten Wohnlagen in Bayern und, um es mit einem hier oft weilenden Ex-Ministerpräsident zu sagen, also im Grunde genommen ein das muss man schon sagen also ein riesiges Westviertel, Champions League sozusagen also. Man sollte schon schon Ex-Devisenbeschaffer der DDR sein, wenn man als Ossi hier dauerhaft wohnen will. Und der Strom für all die Halogenspots in den Zirbelholzdecken kommt bekanntlich aus der Steckdose.

Trotzdem wäre das hier ein famoser AKW-Standort. Nehmen wir nur die eher bescheidenen Wassertemperaturen des Tegernsees, der auch im Hochsommer wegen der Zuflüsse aus den Bergen empfindlich kalt sein kann: So ein AKW schafft locker 2 Grad mehr mit seinem Kühlwasserverbrauch. Hier ist es erdbeben- und terrorismussicher, denn die Araber machen hier Urlaub und nicht Glaubenskrieg. Den Atommüll könnte man gleich nebenan am Schliersee zwischenlagern, denn in Hausham sind noch alte Stollen vom Kohleabbau vorhanden. Gerade in Rottach etwa sehe ich noch viel Platz, auf halbem Weg zwischen dem Ort und dem Klausurgebäude der CSU in Kreuth, die damit ihre Nähe und den Willen zur Atomkraft eindrucksvoll unter Beweis stellen könnte. Sollte es einen GAU und Fallout geben, liegt im Westen und Süden die menschenleere Wüstnis der Tiroler Vorbalkans,  und Österreicher standen hier noch nie unter Artenschutz.

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Vielleicht, wer weiss, wenn man die CSU-Forderungen nach neuen Atomkraftwerken erfüllt, vielleicht spricht man hier beim Spaziergang auch über die neue Vermarktungsmöglichkeit der Immobilien, nämlich See-, Berg- und AKW-Blick. Tradition und Moderne vereint, kühne Architektur vor wildromantischen Bergen, ein Freeclimbingzentrum könnte man am Kühlturm einrichten – nein? Eher nicht. Es reicht vermutlich, wenn einige Immobilienbesitzer am See kräftig von den existierenden Anlagen profitieren, es reicht, wenn die Gewinne aus der Energie an den See kommen, und die weitern Gewinne des Emissionshandels, und die Atome andernorts gespalten werden – hier spaltet man lieber Scheite für Kachelöfen im Winter.

Man mag die Vorstellung eines Atomkraftwerks, eines Schnellen Brüters oder einer Plutoniumfabrik am Tegernsee erst mal für Satire halten, aber von diesen Extrembeispielen ausgehend kann man sich auch andere Gedanken machen. Eisenverhüttung? Niemals. Chemische Industrie? Kommt gar nicht in Frage. Firmenkomplexe? Gibt es. In Richtung Autobahn, beim schlechtesten Golfplatz der Region, wo nur Münchner sind. Man muss darum nicht kämpfen, es ist einfach so. Niemand versucht, den Westvierteln etwas zuzumuten, das sie nicht wollen. Nicht einmal von Rücksichtnahme kann man sprechen: Es wird einfach nicht in Erwägung gezogen. Man kann gerne an Demokratie und Gleichberechtigung aller glauben, aber bedrückende Baumassnahmen und unerfreuliche Bedrückungen finden immer irgendwo anders statt. Entschieden wird das von demokratisch legitimierten Politikern, und bejubelt von denen, die einen Arbeitsplatz und billige Wohnlagen in dessen Nähe brauchen. Jeder möchte Gewerbesteuereinnahmen, egal mit welchen Tricks sie minimiert wurden, ausser jenen, die auch durch das Minimieren so reich werden, dass sie es nicht brauchen.

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Entschuldigen Sie bitte, wenn ich derartige wenig gebildete Banalitäten und Selbstverständlichkeiten ausbreite, natürlich sind wir hier am See und andere woanders, natürlich ist bei mir die Alm vor der Terrasse und bei Ihnen vielleicht der Schlot, der Autobahnzubringer oder gar ein Stück Berliner Slumareal, dessen Bewohner noch weniger Tischmanieren als die Kühe bei uns haben, aber zu meinem Unglück bin ich auf ebenso einer vor Miesbacher Fleckvieh strotzenden Almwiese mit meinem Mountainbike in eine Regenablaufrinne geknallt und über den Lenker abgegangen. Es geht gerade alles etwas langsamer, auch das Denken und das Verdrängen, und dann merkt man erst, dass nicht nur mit den Rippen, sondern auch mit dem System etwas nicht stimmt. Ich konnte auf einer wunderbaren Wiese einen doppelten Salto machen und im weichen Gras landen, weil niemand beabsichtigt, hier etwas anderes als Wiese, Weg und gottver******* Regenablaufrinne sein zu lassen. In Garzweiler wäre ich in ein Loch gestürzt, in Neckarwestheim hätte ich einen Bogen um das AKW mit angeblich harmloser Reststrahlung fahren müssen, hier bin ich jedoch Mensch, hier darf ich sein, liegen und wieder aufstehen, solange der Lenker nicht zu tief eindringt. Ich bin gerade etwas dumm und mitgenommen und spreche in mir fremden Stoiberzungen, da dauert es etwas, bis sich die Selbstverständlichkeiten wieder als das präsentieren, was sie eigentlich nicht sind.

Jedenfalls wird es hier nie ein Atomkraftwerk geben. In gewisser Weise ist das auch eine Subvention, denn damit wird der Wert meines Besitzes gesteigert, wie die Regierung eben auch die Kernenergiewirtschaft mit verlängerten Laufzeiten anderswo subventioniert. Es ist ungleich, aber alle haben etwas davon, die geschmierten Gutachter und die Wartungsfirmen, die Konzerne und angeblich auch die Stromkunden, es ist alles in Ordnung, sage ich mir, als ich den Berg wieder nach oben strample, es ist nichts passiert, alles geht noch, auch wenn sie mich entsetzt anschauen, als käme da ein leibhaftiger Castortransporter von der Alm, und nicht nur ein blutender, dreckverschmierter Radler. Man kann Risiken nicht ausschliessen, und vielleicht finden Arzt und Nachkommen auch unerfreuliche Spätfolgen, aber es geht schon. Es ist von selber gekommen, es wird von selber gehen, ist die Devise meiner Familie bei Krankheiten und der Atomindustrie bei der Cäsium-137-Belastung anderer Leute.

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Aber die CSU und ich, wir sind ja alle am Tegernsee, und ich, da habe ich keinen Zweifel, werde keinen dauerhaften Dachschaden oder eine krankhafte Persönlichkeitsstörung davontragen. Ich werde wieder durch den Wald gehen und Blaubeeren essen, obwohl davor immer noch gewarnt wird. Nur auf den Wiesen, da werde ich mich an meine Kindheit zurückerinnern und an die Omeletts aus frischen Wiesenchampignons, die einzigartig schmecken, ganz anders als das Zuchtzeug, das ich heute nehmen muss, weil die echten Schwammerl auch nach all den Jahrzehnten nach Tschernobyl nicht gegessen werden sollen. Erstaunlicherweise war es nämlich der Gedanke, den ich vor dem Überschlag hatte: Da müssen tolle Pilze wachsen, in den dunkelgrünen Flecken auf der Wiese. Aber das geht nicht mehr, ganz im Gegensatz zu den Halogenspots in den Zirbelholzdecken am lieblichen Tegernsee.

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197 Lesermeinungen

  1. Werter Don, haben Sie das...
    Werter Don, haben Sie das dritte Bild im Fluge gemacht?

  2. Das ist ein Archivbild....
    Das ist ein Archivbild.

  3. ...gute Besserung, aber man...
    …gute Besserung, aber man soll es ja auch nicht übertreiben.

  4. Sie sehen also doch ein, dass...
    Sie sehen also doch ein, dass Champignons nichts wert sind! Gott sei Dank! Kaufen Sie Ihre Steinpilze in Italien, da ist die Strahlbelastung gering, oder noch besser, in Spanien. Die Katalanen importieren ihre roten Reizker neuerlich für teures Geld aus Polen, die ärmsten! Sie beschweren sich nur über den angeblich faden Geschmack, nicht über die Strahlungswerte. Aber die vielen anderen Sorten, die in Spanien wachsen, schmecken auch vorzüglich. Versuchen Sie doch mal fredolics, oder llanegas, oder setas del cardo, wenn Sie zufällig im mercado de la boquería in Barcelona sein sollten. Gleich am Eingang ist ein Stand, der verkauft ausgezeichnete Pilze (aber auchten Sie auf das Ursprungsland, nicht, dass die Ware aus Weißrusland kommt!) Einen guten Appetit wünsche ich Ihnen!

  5. @DA
    ist der schlechte...

    @DA
    ist der schlechte Golfplatz der in Eichenried in Sichtweite der Allianzarena. Aber dieser Landkreis ist doch der am stärksten wachsende oder?

  6. Ich bin ja seit langem dafür...
    Ich bin ja seit langem dafür das Endlager oberirdisch auf Herren- und Frauenchiemsee zu erichten und selbstverständlich habe ich nichts gegen AKW’s in Massen am Tegernsee. Nein, Quatsch beiseite niemand verdient ein Atomkraftwerk in seiner Nähe und Isar 1 dürfte ja bald durchgehen. Aber gerade deshalb und weil sie immer ja geschrieen haben ist ein Endlager in Bayern angebracht.

  7. eire77, bei Valley hat man...
    eire77, bei Valley hat man jetzt so ein Ding an die Bundesstrasse gesetzt, das zureisende Münchner in ihren Cafes als „beim Tegernsee“ bezeichnen und Tegernseer als „bei den Asozialen vor Neuperlach“.
    .
    Trias, geht schon wieder – und wäre es nicht passiert, wäre ich klettern und nicht schreiben gegangen. Es hat also jeder was davon.

  8. Klettern? In Bonn? Alle...
    Klettern? In Bonn? Alle Achtung!

  9. Gestern früh bis Nachmittag...
    Gestern früh bis Nachmittag war eigentlich klettern vorgesehen, ja. Bonn erst heute.
    .
    Pardel, danke für die Ratschläge. Italien (und hier die Abhänge der Alpen) sind mir schon länger als gute Quelle bekannt, und dort werden die Steinpilze auch getrocknet.

  10. gute besserung,...
    gute besserung, erstmal.
    .
    eigentlich erhoffe ich mir viel von der kommenden, rot-grünen allianz.
    .
    die grünen, na ja, manchmal ist die fehlende nähe zur industrie von vorteil, hinsichtlch dr unabhängigkeit der surteils und überhaupt. also, für die grünen kommt der öko-strom aus der steckdose, gemacht wird er in atomkraftwerken ausserhalb der republik, verkauft wird er etwas teuerer, öko eben, dem europäiscgen verbundsystem sei dank.

  11. Rheinländer, tja......
    Rheinländer, tja… Drachenfels und Stenzelberg waren zumindest mal zwei Möglichkeiten.

  12. Danke für die...
    Danke für die Qualitätskontrolle!
    .
    Jochen Hoff, die ganze Endlagerproblematik (was für ein verharmlosender Begriff) könnte man wirklich forcieren, wenn man den entsprechenden Profiteuren den Müll vor die Haustür stellen würde.

  13. Ach Don, die AKW sind doch...
    Ach Don, die AKW sind doch längst akzeptiert. Selbst die Alt-Linken feiern die großen Demos mittlerweile lieber wenn ein Bahnhof umgebaut wird.
    Hat jemand zufällig statistische Daten zu durchschnittlich zu erwartenden Todesfällen im Zusammenhang mit unterirdischen Großbahnhöfen vs. signifikant steigendende Mortilitätsrate im Umfeld von AKW? Unfallzahlen und garstige Krankheiten können natürlich auch als Diskussionsgrundlage dienen.
    Oder besser nicht, das wäre ja zynisch.
    @Rheinländer: Vielleicht Fassaden-Klettern in Bonn?!

  14. @Don
    hätte mich auch...

    @Don
    hätte mich auch gewundert. Beim vorbei radeln in Eichenried sehe ich viele auswärtige Kennzeichen.

  15. "... und Österreicher standen...
    „… und Österreicher standen hier noch nie unter Artenschutz.“
    Don, ist man in Bayern immer noch nachtragend wegen des Verlustes von Innviertel und Salzburg (1815)?

  16. @D.A.
    Zunächst gute...

    @D.A.
    Zunächst gute Besserungswünsche auch von mir, werter Don. Wen meinen Sie mit „Profiteuren“? Wollen Sie Herrn Gabriel und Herrn Trittin strahlende Aussichten verschaffen?

  17. pardon für meine...
    pardon für meine nebenstrang-nachfrage, geschätzter, lädierter, armer Don Alphonso, aber:
    „Man kann Risiken nicht ausschliessen, und vielleicht finden Arzt und Nachkommen auch unerfreuliche Spätfolgen, aber es geht schon. “
    .
    nachkommen?
    ?? – also doch?
    oder sind sie auch noch auf ihre … gefallen?
    .
    jetzt nicht lachen:
    .
    zwei schokoladen fallen eine lange treppe herunter.
    unten angekommen sagt die eine zur anderen:
    du, ich glaube, ich habe mir alle rippen gebrochen.
    die zweite:
    was glaubst du! ich bin voll auf die nüsse gefallen!

  18. Werter...
    Werter Don,
    „Erstaunlicherweise war es nämlich der Gedanke, den ich vor dem Überschlag hatte: Da müssen tolle Pilze wachsen, in den dunkelgrünen Flecken auf der Wiese“. Nun weiss ich endlich, wie Sie auf die Ideen zu Ihren Beiträgen kommen. Sie denken an’s Essen und dann schlagen Sie die eine oder andere Volte. Hoffentlich sind Sie bald wieder auf dem Damm; mit geprellten Rippen ist nicht zu spaßen.
    Ja, die AKWs. Die einzigen Kuppelbauten, die nicht in Reiseführern Erwähnung finden. Interessant finde ich die Sprachwahl in den Gazetten. Erst war nur die Rede von Restlaufzeiten, nun werden schlicht die Laufzeiten verlängert. Etwa restlos?
    Das Auslagern aller unschönen technischen Begleitumstände, welche die Verschönerung des eigenen Lebens überhaupt erst ermöglichen, hat in den besseren Kreisen natürlich lange Tradition. Gut, es gab den einen oder anderen neureichen Fabrikanten, der seine Villa in Sichtweise seiner Fabrik errichtete, doch im großen und ganzen war und ist der Mensch umso zivilisierter, je größer seine Distanz zur Industrie ist (Lofts in ehemaligen Fabrikgebäuden ausgenommen, denn da wird ja nichts mehr produziert).
    Früher reichte es natürlich schon, wenn man weit genug entfernt war, um die Fabrik nicht mehr zu riechen. Bei Atommüll (von einem GAU ganz zu schweigen) muss man sich natürlich mehr anstrengen.

  19. Respekt vor dieser sportlichen...
    Respekt vor dieser sportlichen Betätigung und gute Besserung. Das Thema verleitet, zu einer Lauftour (wie oben verlinkt) durch eine der schlimmsten Industriewüsten Deutschlands einzuladen. Danach scheint der Tegernsee gleich doppelt schön.

  20. Ach, Klettern am...
    Ach, Klettern am Drachenfels…allein der Gedanke (seufz)…
    Rennräder brauchen eigentlich nur die älteren Männer, die noch dynamisch wirken wollen. Wer auf die Straßen schaut, sieht auf Rennrädern (und in neonhässlichen Ganzkörperkondomen und lustigen Peter-Pan-Kappen) aderschwellend-angestrengte Gestalten im 6. Lebensjahrzehnt, selten im 5. Der Nutzen ist dennoch gering.

  21. Ich vergaß: ab und an fliegt...
    Ich vergaß: ab und an fliegt einer übers Lenkrohr – das ist nicht bedauerlich, sondern notwendig. Natura non facit saltus.

  22. Das liest sich, als ob der...
    Das liest sich, als ob der Artenschutz für Rheinländer auch bald löchrig wird.

  23. @Observator
    AKWs,...

    @Observator
    AKWs, Kuppelbauten? Hoffentlich bringe ich Herrn Sarrazin jetzt nicht auf dumme Gedanken. Aber so aus der Ferne könnte man so ein AKW doch glatt mit einer Moschee verwechseln. :-)

  24. Rheinländer brauchen keinen...
    Rheinländer brauchen keinen Artenschutz. Sie sind unkaputtbar. Ährlisch!

  25. Nur dort, wohin das...
    Nur dort, wohin das Lindenblatt fiel, lieber Don. Aber nun, mit dem Fallen kennen Sie sich aus… (freundliche Ironie, falls es bayerischen Lesern erklärt werden muss).

  26. @elbsegler
    Hach, eine...

    @elbsegler
    Hach, eine muselmanische Unterwanderung der Schlüsselindustrien! Vielleicht kann man ja Herrn Sarrazin damit dazu verleiten, über die Atom-Lobby zu hetzen; soll er mal auf die losgehen, die können sich besser wehren.

  27. also, lieber Don Alphonso,...
    also, lieber Don Alphonso, j’écoute! immer raus mit der sprache:
    was ist denn nun mit ihren nachkommen, hm?

  28. Meine Rippen schaut sich der...
    Meine Rippen schaut sich der Arzt an.
    Die allgemeine Verstrahlung schauen sich die Nachkommen der Gegenwartmenschen an.
    Und mir ist das egal, weil ich keine habe.

  29. Nüchtern vom Fahrrad...
    Nüchtern vom Fahrrad gefallen? Dann doch lieber in Neukölln drei von Sarrazins Antimenschen den Turban von der Fontanelle gerammt.

  30. Dös war scho net schlecht, a...
    Dös war scho net schlecht, a so a saubere Enerschie wie des mitm Atom do im Landl, is a guad fier unsan Dourismus. Balma a no zukunftsfähig bleibn muass wia mia mei Schpezi, da Hintermooser Dimpfl, der wo Redaktör vo unsam Onzeignbladdl is, gsogt hot. Wei dea hot a sear guadi Konnektschion in den Landtog in Mingga eini. Is jo scho klar, de von dene Roden sand jo insgheim a dafieri. Mir san mia und olli woi ma lebn. Mo ko heitzutog wundaboar a so an Meila diaf in de Eadn einibaun und mit extensiva Begrünung obideckln. Ökoloschie un Ökonomie müassn koane Gegnsätz imblitzian, hot da Rudi, dea wo bei da Baywa ogsteit is, gsogt, und des mitm sauban Wossa fier de Kiehlung vo dem Supa-Meila vom Tegernsee des is a sear guade Idee vom Don, des is scho a gscheida Hund dea, des sog i da. De Kuppi dat scho a no a so obidecklt in unsane Möränen – Landschaft passn. Do braucha mia uns vo so an gscheadn Breissnbazi, wia dea Sarazin oana is, nix sogn lossn. Unsane Tüarkn san ganz brav, schtad un hoitns Mäu.
    Mi leckst. Weis eh woahr is. Oiso, gema an Döner essn.
    p.s. Oana fliagt scho amoi übas Kuckucksnest, ha, ha.

  31. @Observator
    Die "Atom-Lobby"...

    @Observator
    Die „Atom-Lobby“ ist doch nur noch eine Chimäre. Die Grünen brauchen die AKWs zur Widerstandsfolklore und schwenken zur Sicherheit schon mal auf Stuttgart 21 um. Alles andere sind Rückzugsgefechte. Die Kanzlerin hat die AKWs nun auch noch als neue Geldquelle entdeckt. Die Betreiber dürfen sich als Höhepunkt zum Gelächter der Politik auf eine Selbstverpflichtung zur Zahlung einigen. Wenn die „Atomlobby“ jetzt tatsächlich auf eine Laufzeitverlängerung verzichten würde, stünden die Damen und Herren Merkel, Röttgen und Schäuble schön im Regen. Aber das Leben wird noch ein bisschen surrealer. Wir fahren ja schon Auto für die Rente (Ökosteuer!), demnächst laufen auch die AKWs für einen guten Zweck, wenn die mehr oder weniger freiwillige Abgabe zur Förderung der neuen Energien kommt. Da wird sich die Windradlobby freuen und schon mal neue Geldzählmaschinen bestellen. Wann muss die Autoindustrie endlich mal ´ne Abgabe zur Förderung von Fahrradmanufakturen leisten? Wie wärs mit einer Bestatterabgabe zur Förderung von Fitnessstudios? da ist noch viel drin!

  32. @DA
    Weil's so gut passt:...

    @DA
    Weil’s so gut passt: Fahrradspeichenfabrik im Taxöldner Forst…

  33. Was sind die Plagen der...
    Was sind die Plagen der Provence?
    Die Rhone, Mistral und die Durance!
    .
    Les Angles bei Villeneuf-les-Avignon, 1964, 300 meter nord-westlich hinter der Bruecke begann die Wueste. Die holprige Strasse nach Nimes war gesaeumt
    von verlassenen Bauernhaeusern. Man konnte sie fuer wenig Geld erwerben,
    und je laendlicher die Gegend wurde, um so billiger waren die kleinen Gehoefte. Elektrizitaet gab es, 110 Volt, wenn Gott wollte. Und Gott wollte sie nicht ueberall. Und in den verlassenen Doerfern sowieso nicht.
    .
    Die Rhone, ein unbezwungener wilder Strom, der katastrophale Hochwasser verursachte, furchtbar verdreckt war und vor dem die badenden Kinder
    gewarnt wurden, lag im Sommer ganz harmlos in seinem unsicheren Bett. Erst
    weiter suedlich, dort wo die Durance einmuendet, konnte er richtig tueckisch
    werden, dann, wenn es in den Bergen kraeftig gewitterte, konnte das Hochwasser in Tarsscon und Arles sehr gemein sein.
    Die Gegend war arm und unansehnlich, nur der Fremde fand sie pitoresque.
    .
    2010. Die Rhone ist kanalisiert und in einKorsett gebracht.Sauberer ist sie auch geworden. Die Staedt und Doerfer sind ansehnlich. Die Haeuser renoviert und nicht mehr so preiswert. Wenn man kann (viele koennen) hat man einen Pool am Haus. Es gibt ausreichend Strassenbeleuchtung, und Kuehlschraenke, und Fernseher und Internet, und Klimaanlagen, ach was gibt es nun alles, was es vor 40 Jahren nicht gab. Der Wohlstand ist unuebersehbar.
    .
    Zwischen Lyon und Arles stehen 4 Kernkraftwerke. Honi soit qui mal y pense.

  34. elbsegler@. Dat hätt ming Mam...
    elbsegler@. Dat hätt ming Mam ooch adens ümma jekallt. De Lück vo Bayern han jo kee blasse Aahnung vo uns Lewensaad, eh die sisch de Aasch beweje don, do sin mia adens scho em Sebbejebirsch midem Räd´sche vum Käth´sche. Öwerhaupts: De Schtrom kütt bey os vo dä Braunkohl, do bruche mia key Atoohm.
    Adschüss.

  35. Filou, igitt! Und da macht...
    Filou, igitt! Und da macht jemand Urlaub???

  36. @elbsegler
    Was die Chimäre...

    @elbsegler
    Was die Chimäre angeht, gebe ich Ihnen völlig Recht; Geldkühe werden dringend gebraucht und nichts legitimiert das Melken so gut wie Umweltschutz. Wir könnten eigentlich auch echte Kühe ökobesteuern, denn die geben zuviel Methan an die Umwelt ab.

  37. @ donna laura...
    @ donna laura w/Nachkommen
    Unser Don wird es wie Darwin halten. Die Cousine wegen der Mitgift geheiratet, anschließend privatisiert und bahnbrechende Bücher geschrieben.

  38. lieber don, besten dank für...
    lieber don, besten dank für die freundliche aufklärung meiner zuzugeben etwas zudringlichen nachfrage.
    .
    ich will nicht enervieren, und tue es ob beharrlichkeit doch: dunkel, aber exakt entsinne ich mich ihrer ‚versehentlichen‘ erwähnung der anlage k irgendwann im frühen frühjahr …
    [ei, es gab schon derer viele, die bei der steuer das kap [horn] umschiffen wollten und zerschellten, jaja. nun.]
    .
    aber sie brauchen ja keine kinder in die welt zu setzen; statistisch gleiche ich sie locker aus.
    aber noch ein weiteres? nein.
    [[weit nach hinten gedreht, spricht die dame mit zärtlichem, warmem unterton in den raum: nein, habe ich gesagt, wirklich nicht, es reicht …]]
    .
    hoffentlich hat man ihre schmerzenden rippchen nicht zu sehr verstrahlt. darf man ihnen den tee an ihre chaiselongue reichen? einen keks dazu?
    .
    lieber elbsegler, sie laufen ja zur hochform auf! gratulation und danke!
    .
    cher Filou, die gegend war nachgerade einsam, die gebäude unwirtlich.
    .
    die frage ist, wer nach den verhandlungen strahlende und wer lange gesichter haben wird…

  39. Die Atomindustrie hat keine...
    Die Atomindustrie hat keine Lobby. Nur 40 gute Kumpels, denen es einfach Spaß macht, der Bundesregierung per Annonce die Energiepolitik zu diktieren.

  40. @donna laura
    Danke für die...

    @donna laura
    Danke für die Blumen! Aber unsere Demokratie muss nicht nur am Hindukusch, sondern auch hier im heimischen Absurdistan verteidigt werden.
    @Et Jüppche
    Leven Jott, Jüppche, Pass opp, dä Don es zwa ewich am schempfe, aver wenn drop ahnkömmt, es dä Bayer dä einzije Mensch, dä zählt! Prost!

  41. @Rheinländer, doch dat jeht....
    @Rheinländer, doch dat jeht. Wer Koelle kennt, is ueberall joot uffjehobe. Dae Dom, de fehlt, un de Frueh, un de Karneval, un de Floens…
    …un sons no jet.

  42. @Gianozzo
    Die 40 guten Kumpels...

    @Gianozzo
    Die 40 guten Kumpels hätten das aus dem Geld Schiffchen falten und die dann den Rhein runterfahren lassen sollen. Das hätte mehr Spaß gebracht und wäre billiger gekommen. Denn jetzt erhöht Angie die Preise.

  43. Irre ich mich, oder mögen es...
    Irre ich mich, oder mögen es die (wenigen) Ureinwohner am Tegernsee ganz besonders, wenn gerade Zugezogene mit Eigentumswohnung von „wir“ reden?

  44. In Stuttgart ist gerade ein...
    In Stuttgart ist gerade ein Bahnhofsprojekt übrig. Der Bahnhof von 1920 dort soll durch einen Neubau in der Formensprache von 1980 ersetzt werden (irgendwer hat den Schwaben erzählt, das sei modern). Wie wärs denn, wenn das 1980er Modell am Tegernsee gebaut würde? Allen wäre gedient, und da es am Tegernsee keinen Gleisanschluss bräuchte, wäre das Ding dort auch billiger. Sogar für Radfahranfänger gäbs ein paar spannende Stellen für Lenkerakrobatik…

  45. Madame Laura, glauben Sie mir;...
    Madame Laura, glauben Sie mir; lieber strahle ich in Frankreich, als dass ich zwischen oekologischen Spargeln (nachhaltigen) im Slalom hinter unwilligen Maedels herrenne.
    .
    (Und wenn ich in diesem Zusammenhang an Kuenast und Roth denke, dann bleibe ich dabei: lieber verstrahlt in F. als von denen biologisch gewaermt)

  46. Niedriger Wirkungsgrad, hoher...
    Niedriger Wirkungsgrad, hoher Ausbeutungsbedarf
    Ich würde den Begriff der Atomlobby auch nicht so ohne weiteres verwenden, denn er verkürzt die Problematik. Es geht um die Energiemafia, in Deutschland den großen Vier (E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall, http://globalenergyclub.com/energiebranche/energiebranche-energieunternehmen.html) genannt. Diese Mafia ist natürlich auch (fast) identisch mit der Atomlobby. Ob Kohle oder Atomkraft, beides verbraucht mehr an Energie als dabei produziert wird, was letztlich der Hauptgrund auch dafür ist, dass die Umwelt darunter leidet. Denn je niedriger der Wirkungsgrad, desto höher die Ausbeutungsnotwendigkeit von Natur und selbstredend Mensch. Dieser Zusammenhang ist es, der gerade die Energiewirtschaft zu einer reaktionären Seilschaft hat verkommen lassen. Der hohe technische Aufwand, der wohl auch den Wirkungsgrad geringfügig hat verbessern lassen, wird in erster Linie dazu benutzt um Monopolmacht und somit Monopolpreise („Etwas verkauft, was nicht bezahlt ist“, http://blog.herold-binsack.eu/?p=1037) durchzusetzen, und eben nicht alternative Energieproduktion.
    Das ist der Grund, warum die Atomlobby so verbissen reagiert, wenn es ihr nur geringfügig an den Profit geht.

  47. in den Österreichischen...
    in den Österreichischen Gazetten gibt es jede Woche den Aufschrei über Pilzdiebe aus Italien (schon wieder 170 kg in einem Transporter). Wenn ich Sie richtig verstehe @DA ist das eine Entsorgung des radioaktiven Abfalls?
    Weiß jemand im Blogg die Exposition mit CS137 in Bql /m2 nach den Atomtests in den 50-ern? War das höher oder niedriger als nach Tchernobyl?

  48. @Rheinländer, ich fuehle mich...
    @Rheinländer, ich fuehle mich dort sauwohl. Beim Haesslichen halte ich es so, wie es auf der Durchreise durch Bayern halte: In Bayern blende ich die Bevoelkerung einfach aus.
    (An der Rhone die Kanalisierung)

  49. @Filou
    27. August 2010,...

    @Filou
    27. August 2010, 18:36
    Entwarnung:
    http://www.darvins-illustrierte.de/newsimg/2120-falschmeldung.jpg

  50. @Devin08
    Das war ja...

    @Devin08
    Das war ja wohlwollend. Die Kanzlerin und Herr Grossmann spielen bad cop – good cop. Ein Megadeal für die Atomwirtschaft. Alte, unsichere, abgeschriebene kernkraftwerke dürfen billig weiterlaufen. Die Rückstellungen für die Abwrackung werden erhöht und die Bevölkerung demonstriert gegen tschechische Atomkraftwerke, die unsicher sind. Mit Verlaub: geht’s noch dümmer?
    Das ist lesenswert:
    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/581883/index.do
    Darin:
    Hat Österreichs Kampf gegen das Atomkraftwerk Temelín Ihrer Ansicht nach auch irrationale Elemente?
    Und ob. Es ist zum Beispiel völliger Unsinn zu behaupten, Temelín sei ein Schrottkraftwerk. Seltsamerweise regt sich niemand über die bayerischen Atomkraftwerke auf, obwohl sie viel älter sind und auch in einer ungünstigeren Windrichtung liegen. Doch das ist dann deutsche Qualitätsarbeit.

  51. @Grimaldeli, hatte ich...
    @Grimaldeli, hatte ich rechtzeitig wissen muessen. Hab‘ vom Umbau noch ein paar Brocken ueber.

  52. puh; die Kadenz, mit der Sie...
    puh; die Kadenz, mit der Sie die Beiträge heraus bringen überfordert mich;
    Sie werden neuerdings doch nicht nach Blogs/Woche bezahlt?

  53. Apropos Garzweiler....
    Apropos Garzweiler. http://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Hambach. Eine gute Gesundheit und etwas Geduld vorausgesetzt gibt es auch im Rheinland bald ein paar Ufergrundstücke mehr…

  54. Sehr geehrter Don, schon...
    Sehr geehrter Don, schon länger bin ich schweigend bei und sehr oft mit Ihnen, wohl aber möchte ich heute auf dem Präsidenten – welcher Gattung auch immer -keinen casus verschwindibus sitzen lassen.

  55. Grimaldeli & Filou, richten...
    Grimaldeli & Filou, richten Sie den Kumpels in Chile schöne Grüße aus? Bei dem Niveau, meine ich.

  56. Lieber Don, ja sind Sie denn...
    Lieber Don, ja sind Sie denn schon mal mit dem Geigerzähler über diese vermaledeite Regenablaufrinne drüber? Vielleicht hat das Cäsium137 auch schon Ihren schmalen Reifen aufgeweicht? Strahlung ist doch sehr demokratisch, die trifft alle. Immerhin damit hatte Ulrich Beck schon in den 80er recht. Risikogesellschaft! Ob bei bet&win oder beim AKW, ohne Risiko kein Spaß! Die erdbebenerprobten Japaner haben sich ja auch mit AKWs eingedeckt und zelebrieren gelegentlich den blauen Blitz wie ein Sommerfeuerwerk. Aber Strom für die Pachinkohallen wird immer geben. Wäre das mal was für den Tegernsee?

  57. Also hier in Berlin/Potsdam...
    Also hier in Berlin/Potsdam steht am schönen südwestlichen Ende Berlins ein kleiner Forschungs-Atomreaktor des Hahn-Meiner Instituts. Ein Informationsheft über die Einnahme von Jodtabletten für Notfall gab es schon…
    Joop, Jauch und Mathias Döpfner, etc. dürften diese Info auch bekommen haben – … aber wahrscheinlich erst nach ihrem Einzug.

  58. Gianozzo, tut mir leid. Aber...
    Gianozzo, tut mir leid. Aber jeder hat so seine Feindbilder. Als alter Gruenenwaehler fuehle ich mich von denen verraten, weil ich deren Energiepolitik fuer voellig borniert und realitaetsfern halte.
    (Und noch einiges mehr.)

  59. Da faellt mir was ein. Kann...
    Da faellt mir was ein. Kann sich jemand noch die gute Luft im Kohlenpott erinnern, an die truebe Atmosphaere der Braunkohle-Kraftwerke der alten DDR, an die stinkigen Dampflokomitiven, die Dieselloks (Taigatrommeln) im Gesamtosten?
    Ganz realistische Frage: Wo soll der ganze Strom wohl herkommen?

  60. Die Windrichtung kann sich...
    Die Windrichtung kann sich jederzeit ändern
    @Bertold IV: Nicht das schlechteste Statement aus dem Munde eines Rechten. Ganz offensichtlich geht das aber gerade deshalb noch mal gut, weil die Tschechei wohl ein unerträglich rassistischer Zwergstaat ist, aber eben deswegen keine Großmacht. Der größte Unsinn kann da noch charmant daher kommen (deswegen wurde ja auch der Haider so oft unterschätzt!). Und selbstredend ist es Unsinn in Bezug auf Atomkraft binnenpolitisch zu argumentieren. Mal abgesehen davon, dass die Windrichtung in Bayern oder auch in Tschechien sich jederzeit ändern kann.
    Ich wiederhole: Das Thema ist längst nicht mehr nur die Atomkraft, sondern sämtliche Energieträger die die Umwelt zerstören/einen viel zu niedrigen Wirkungsgrad haben und daher menschliche Arbeitskraft über alle Maßen ausbeuten.
    Hätten wir keinen Kapitalismus mehr/und hätten wir nicht einen solch fürchterlich absurden „Sozialismus“ hinter uns bringen müssen, wäre die Ära der Energieproduktion aus fossilen Brennstoffen längst erledigt, dessen bin ich mir sicher. Die ganze Profitwirtschaft hängt doch nur noch an diesen seidenen Fäden: Erdöl, Gas, Kohle, Kernkraft.
    Die Krise der Wissenschaft, nämlich einer Wissenschaft, die nicht vom Fleck kommen will, zeigt das recht deutlich. Ebenso wie die Finanzkrise übrigens. Die Kernkraft ist da definitiv ebenso die falsche Richtung wie der Versuch das Weltall zu erobern.
    Und wenn sich das nächste Mal die Windrichtung ändert, die politische meine ich, wird dieser ganze Abschaum definitiv in den Orbit geblasen.

  61. "Ob Kohle oder Atomkraft,...
    „Ob Kohle oder Atomkraft, beides verbraucht mehr an Energie als dabei produziert wird…“ Wat soll dä Käu?
    Wieso, Devin08, kommt dann bitte überhaupt noch Strom aus unseren Steckdosen? Ich mach‘ besser jetzt den Rechner aus und lese mein Buch weiter…
    … bei Kerzenschein. Sicher ist sicher.

  62. Quasi beliebige Einsprengsel...
    Quasi beliebige Einsprengsel aus der Werkstatt des postmodernen Polyperspektivismus könnten sein und lauten:
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    In den letzten Tagen verschiedentlich ein wenig Musik gehört. Nichts Anspruchsvolles, nur ein bißchen Jay Ess Back.
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    http://www.amazon.com/Bach-Goldberg-Variations-J-S/dp/B000SQJ2X2
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    Auch gegeneinander montiert: http://www.youtube.com/watch?v=5LTY7MLuzC8&feature=related (in unserer Sonic-Music-Einspielung auf CD)
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    Ein Eindruck verfestigte sich: „Mrs. Dinnerstein plays Bach very well. Mr. Gould is music.“
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    A propos Tasteninstrumente: Wie schön, eine beliebige Fingerübung sein zu können.
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    Und Bach, jaja, dieser primitve Selbstbeschäftiger. Häufig ist er ja wohl kaum von der Orgel und von der Feder wegzubewegen gewesen. Und alle haben darunter zu leiden gehabt. Wahrscheinlich ist er häufig auch meist nur bei Nacht zu Hause gewesen. Weil er tagsüber total egoistischer Weise viel zu viel für sich alleine an dieser verdammten Orgel gesessen hat. Wahrscheinlich ist eben deswegen er häufig auch meist nur bei Nacht zu Hause gewesen. Daher auch die vielen Kinder. Leider hat nie einer frühzeitig seinen Erektionswinkel gemessen. Wahrscheinlich war auch der von Anfang an zu steil.
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    Und leicht falsch: „China, das Land der aufgehenden Sonne. Die USA, das Land des untergehenden Kapitalismus.“ (Aber der Kapitalismus geht da ja nicht unter. Sondern nur das Volk.)
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    Und natürlich beklagt Don Bayern und die Welt zu Recht, und alle unsere zu Ministern und Ministerien versammelten Alten.
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    Und dabei macht er ihnen doch ein fortlaufendes Vertragsangebot. (Oder war es ein Fortfahrendes?)
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    Und die auch FAZ macht sich vielfach abhängiger Berichterstattung schuldig, daher auch die unabhängigen Erfolge der Blogs.
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    Und wir sind auch weiterhin gespannt, wie die Vereinigten Staaten demnächst Rot China zur Demokratie zwingen werden. (Wie auch immer müsste das, wenn überhaupt, höchst wahrscheinlich so schnell wie möglich erfolgen, denn wenn RotChina erst einmal pro Kopf genauso viel Geld (in US-Dollar gerechnet) ausgäbe, wie die VS, dann stünde es ja bei ca. 1500/300 Mio Menschen x 670 Milliarden US-Verteidigungsausgaben pro Jahr = 3.250 Milliarden Dollar für China so, dass RotChina pro Jahr 3.350 milliarden Dollar für Rüstung und Verteidigung ausgeben würde, und die VS nur 670 Milliarden Dollar pro Jahr. Daher käme dann die Not der Eile. Dem Überflügelt-Sein zuvorzukommen. Notwendiger Sieg der Demokratie.)
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    Und wieviel selbsttragende Aufschwung RotChina eigentlich generieren könnte, durch solch ein Invest in Militärtechnologie? (Man muss ja am Ende sicher nicht so weit gehen, dann die Rüstungsprodukte irgendwo außerhalb zu erproben.)
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    Und die Aussage „Nicht der Terrorist ist pervers – sondern die Welt in der er lebt“ ist heute höchst wahrscheinlich nicht einmal Zwecks einer unaufgeregten und unabhängigen geisteswissenschaftlichen Debatte auf einen eventuellen Wahrheitsgehalt hin möglich. (Neiun, niemand möchte das führen, oder ist T..)
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    Die Welt bewegt sich, und unser Don ist eine kleine Begleitmusik.
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    Und Gott hat die Menschen deshalb geschaffen, damit er eine fortwährende Freude am Jetzt hat.
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    Und mit vorliegendem Blog hat Don den Kern der Fragestellung mal wieder bereits sofort entlarvt. Was uns sofort zu der allseits abwegigen, aber immer wieder naheliegenden Frage bringt: Was hat Mutter Theresa eigentlich immer damit gemeint, wenn sieso häufig öffentlich erklärend gesagt hat „Gott ist mein Bankier“ – und sollen wir auch darin ihr Vorbild akzeptieren?
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    „Ich will wissen, wie lang das Messer ist, das ich zwischen den Zähnen halte, und wie schwer, nicht wie nass das Wasser ist“. Das ganz und gar falsche und überholte Klischee vom Kampfschwimmer.
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    Desweiteren: Ja, so ist das. „Hilfe, ich bin ein Blog – holt mich hier raus“ wird es wohl demnächst auch noch öfter heißen.
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    Natürlich wird die Geschichte mit der Waffe der Zeit auch den Generationen der 68ger das Leben aus den Hände schlagen. (Die Frage ist nur, welche Stabilität kommt danach?)
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    „Je kleiner die Jungs, desto größer die Bagger“ Im Radio die verzweifelt resignative Feststellung eines – offensichtlich bürgerlichen – Demonstranten am Stuttgarter Hauptbahnhof.
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    „Die Auswahl der Meldung ist schon Kommentar“. Wo das her ist (wohl aus grauer Vorzeit) wußte auch schon gestern keiner mehr.
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    Die Welt des Sozialen bedarf der Kontrolle. Die Welt der Kontrolle bedarf des Einzelnen. Die Kontrolle des Sozialen ist Welt des Einzelnen.
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    Über Leonardo da Vinci: „Du bist doch bloß der Techniker in der Familie“, sagten die bloß Belesenen zum Genie.
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    „Wer zu wem parasitär ist, das Volk zum Staate oder der Staat zum Volke, das steht mal wieder noch nicht fest in dieser Zeit“. (Was dabei herauskommt, wenn man Begriffe sinnvoll mit „oder“ verbindet).
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    Glenn Gould? Wird sicher eines Tages möglicherweise auch noch als das erkannt werden, was er war, betrieb: Frühe, erste nahezu vollständige Virtualisierung eines genialischen Ich lange vor dem PC. (Was wäre erster, im Rahmen des speziellen und allgemeinen Überlebens der Menscheit vollständig unsterblicher Künstler“. Oder so. (Nein, man soll so etwas nicht anstreben. Und außerdem ist es falsch).
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    „Ein Genie weiß eben oft schon vorher, was passieren wird, soll. Schließlich hat es dazu von Alters her (oder oder mjuss man sagen: von Jugend auf?) Einblicke in diese Wurmlöcher des Gedankentransports im vier-dimensionalen Raum-Zeit-Kontinuum, die es vorab informieren.“ Was Friedrich Schiller den jungen Piccolomini im Wallenstein heute auch noch sagen ließe. „Eine passive Tugend übrigens“, wie er sicher noch anfügen würde, „man kann an sie nicht immer die Leiter anlegen“.
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    Wie so oft gehören für manche abwegige Gedanken eben in Zeilenräume gestellt. Zum Beispiel die von Don und seinem Strahlensee. (Wir sollten eine Oper konstruieren, genau dieses Namens) (Und nein, wir haben nicht gesagt „… in Zeilenräume gestellt und mit Wortfetzen behangen“. Sein Blog ist erstklassig.)
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    Wir kennen das von klein-auf: Physik-Abitur. Wahlleistungsfach Physik. Und schon immer und von Anfang an immer nur die eine, dringliche Frage: „Was ist das, ein Genie? Wo kommt es her, und wie äußert es sich?“ (Was man möglicherweise bei einer Tiefenanalyse von besonders intelligenten Physikern ganz innen finden könnte. Und Physikerinnen.)
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    Und es bleibt dabei, Don hatte Recht mit einem seiner früheren Blogs: „Es sind schon Menschen für viel geringere Summen umgebracht werden, als für bloß 4000 Milliarden Euro Staatschulden.“ So oder so ähnlich hatte er ja wohl verlautet lassen.
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    Tegernsee, das sind, wie schärfste Analyse butterzart zeigt, zwei Dinge, das ist ein Gefühl und eine Frage: „Romantik muß man sich leisten können? – Jawohl – und wir werden Hochleister bleiben!“
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    Und Don hat sowieso recht: Zweiter werden kann jeder.
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    Und es ist nämlich so, als wenn Schumi Rennstrecke und Kurs locker auf seinen Ferrari abstimmte – und dann erwartete, dass all die anderen von der Tribüne genauso gerne wie er dieselben Rundenzweiten fahren würden und leicht. Dabei passen viele ins Cockpit.
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    Speziell heute wäre es evtl. so, dass sich die möglicherweise auch als nahezu häufig unreflektiert-negativ eingeschätzten Energien von hunderttausenden von Staatskleinbürgern ätzend auf die Gesellschaft projezierten. (Nein, nicht auf den T-See-Ausschnitt. Den kennen sie nicht.) Was S-Sief also auch nicht mehr in Bayreuth inszenieren wird.
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    Welche Ungerechtigkeiten und Kriegsgräuel ausübende Armeen auch schon mal aus Versehen begehen (tatsächlich), ist aus möglicherweise übergeordneter Sicht nicht so wichtig, solange die Reihenhäuser landauf-landab sich noch selbst verteidigen.
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    „Gespräche mit Menschen bringe mich nicht voran. Gespräche mit Gott schon.“ Was evtl. jeder Papst weiß.
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    Und wenn Glenn Gould LKW fahren würde (naheliegend aber abwegig einmal mehr), würde dann auch gelten: „Viele fahren LKW. Mr. Gould aber ist Fahren?“ Und das verhielte sich zu Beuys: „Jeder ist Künstler.“
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    Die 68ger haben sich alles, was sie ereichten, erkämpft. Kluger Weise – und möglicherweise aus Gründen sich abzeichnender Vergreisung – können sie anscheinend vom einst erfolgreich erlernten und gut verinnerlichten Prinzip nicht ab. (Wenn man so will war auch der Vorgang „Innenminister zu Überwachungskameras“ schon dieser Psychologie geschuldet – wer am Ende sehr weit weg vom Volke angekommen, muss vielleicht wieder mehr Druck nach außen ausüben, um endlich wieder Gegenkraft zu erfahren: Natürlich nur, um die gewohnte Ich-Stabilität zu erhalten. „Die Gesellschaft“ liefert dazu u. u. möglicherweise nur den Vorwand.) Und jetzt können und möchten evtl. die Jahrgänge 1939-44 anscheinend nicht abtreten, ohne zuvor noch Lob und Anerkenung für ihre geleisteten Kämpfe zu erfahren. Und das sie es weiter so halten. Aller Ehren wert. Aber das aber heute wohl beobachtbar anders (time marches on): Auch Lob ist Kosten. Aufwand. Anstrengung. Die „Generation Don“ aber ist anderes, Besseres gewohnt. Sie will das ganze Erbe ganz. (Wir fragen also: Atmen seine Blogs also nicht von dem Geist?) Alle Republik. Alle Verträge, Bodenschätze, Fabriken, Strassen, Auslandsvertretungen, Bücher, Patente, Museen, Ansprüche, Berge, Ausblicke, Sonnenstunden. Alles eben, mit allem was drin und dran ist . Und völlig umsonst. Also ohne jede Kosten. Alles ohne jeden Aufwand. Und möglichst bald: Generationenunterschiede sind auch weiterhin möglich. Und nicht menschengemacht.
    .
    Anderer Text, andere Sache. Entferntere Stellungnahmen könnten evtl. auch lauten: „Wir sollten Alaska zur Präsidentin machen helfen, damit wir zukünftig leichteres Spiel hätten.“ (Schließlich versteht es sich von konservativ zu konservativ auch besser, oder nicht? Hat in diesem Falle noch keiner gesagt. Bis jetzt jedefals, soweit wir wissen.) (Und keiner hat „leichtes Spiel“ gesagt)
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    Und der Überbau: Am liebsten sind wir alle in Gesellschaft. (Wobei anscheinend immer mehr wissen: Am liebsten sind wir alle in guter Gesellschaft. Aber auch das steht manchmal noch nicht ganz sicher wirklich fest. Wird sicher noch erweisen. Auch dazu ist man guter Hoffnung.)
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    Nachwurf: Gelegentliche Unterhaltungsempfehlung für heute: „Schlüsselblumen“. Fernsehfilm über eine Selbsthilfegruppe aus dem Hessischen Landesamt. http://de.wikipedia.org/wiki/Primeln
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    Schönen guten Abend.

  63. @Devin08
    ich würde...

    @Devin08
    ich würde Schwarzenberg nicht als rechts einstufen und auch die tschechische Republik weiß G-tt nicht als rassistisch und das Wort Tschechei führt normalerweise bei mir zu einer Wirtshausrauferei. Die Tschechen sind einfach zu oft von Aut, D etc. drangsaliert worden. Was mit den Roma dort abgeht gefällt mir nicht und Benes Dekrete…
    Trotzdem: warum glauben eigentlich die Bewohner in der BRD oder in Aut, dass die Uralt-Kernreaktoren in Bayern oder Biblis sicherer sind als die neuen tschechischen?

  64. Nein wir müssen nicht...
    Nein wir müssen nicht schreiben. Hier leidet niemand. Und auch unser großer, lange ausgewachsener Mirabellenbaum im Garten hinter dem Haus leidet nicht unter seinen Früchten im Herbst.

  65. noli me tangere, sagen die...
    noli me tangere, sagen die Brennstäbe, klar und deutlich -und doch müßte
    der Bevölkerung auch mal erklärt werden, wie das mit dem Hören von Informationen funktioniert. Der Herr Musikateur Rihm (dem ist nichts zu schwoer), weiß ja wie´s geht, fordert aber kein Verständnis (compréhension). Wie die übrigen ÖffentlichRechtlichenAuftragsInformateure, deren Botschaften ebenso dynamisch wie frei zum aufhorchen einladen. Verstehen muß keiner nix.
    http://www.youtube.com/watch?v=YxGdkHe8fRc&feature=related
    Die Synapsen verschalten sich doch recht ulkig. Vielleicht aus Angst vor (nicht) leicht überschaubaren Konsequenzen? Immerhin gibt es da ja nun mal die stets pünktlich eintreffenden Stromrechnungen, die ihrerseits pünktliche Zahlung -klar und deutlich- einfordern. Voraus eilender Gehorsam eines irgendwie intuitiven Gehörs, alles andere ist infamös!, sagt dann auch noch der mit der Schwalbenmütze.

  66. " wo soll der ganze Strom wohl...
    “ wo soll der ganze Strom wohl herkommen?“
    Vom Wasser wie vorher auch, daran mangelt es hier nicht.
    Mir am liebsten: die Kraft langsam fließenden Wassers.
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    Die verschiedenen Flut- und Hochwasserkatastrophen haben mich, was diese Kraft angeht, sehr beeindruckt.
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    …und an was die Biochemiker so alles forschen, möcht ich zu dieser späten Stunde erstmal nicht wissen.

  67. cher Filou, wieso die klagen...
    cher Filou, wieso die klagen über die luft: in bitterfeld sei sie hervorragend, habe ich mir berichten lassen müssen. die landschaften blühen, die schmetterlinge flattern.
    .
    was die herbe kargheit um avignon anbelangt: ich sprach mit strahlendem lächeln von früheren zeiten… der papstpalast ist so einschüchternd und wuchtig, aber immerhin vom material her hell. aber zugig, wissen sie.
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    wissen sie eigentlich, dass manche dieser kühltürme wie die 70er jahre joghurtbecher von danone (nicht wie die unserem lieben freund Grimaldeli) aussehen? zwei hulahoopringe und dazwischen konkav geformt.
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    die schlagende idee für die strom- und steakerzeugung: hinten in die kühe schläuche reinpinnen und sie pupsen lassen. irgendwie muss sich das vermaledeite zeug doch im strom umwandeln lassen… never give up!

  68. ...und Uran haben wir nicht,...
    …und Uran haben wir nicht, im Gegensatz zu den Franzosen.

  69. Nichts gegen unser...
    Nichts gegen unser Kernkraftwerk Isar II will ich hier hören, dessen wunderbare Dampffahne ich jeden Tag sehen kann ( 2.600 MW in die Luft, 1.200 ans Netz ).
    Ohne Isar II hätte Bayern lange nicht erfahren, dass Radioaktives fern aus der Ukraine am 30. April 1986 heruntergeregnet war, denn die Warnmelder in den Schleusen schlugen damals an, als die Arbeiter IN den Reaktor gingen – gedacht waren zur Warnung bei Verstrahlung, wenn der Reaktor verlassen wird ( Isar I hat wahrscheinlich nicht mal Warnschleusen )
    Da wusste man auch in Bayern, irgendwas war los.
    Ich selbst war zu der Zeit beim ABC-Zug des Katastrophenschutz in diesem gesegneten Landkreis Landshut, und wir durften unsere Geigerzähler und Contamaten ( beste Gerätschaften, reagierten sehr sensibel auf die Veränderung radioaktiver Strahlung in der Umwelt ) ausprobieren – das haben wir aber bald sein lassen, denn die waren fast durchweg nicht mehr brauchbar, denn die Skalen reichten nicht mehr aus.
    Bei einigen Geräten konnte man aber die Skalen ( in logarithmischen Stufen ) vergröbern – so liessen sich auch Gullilachen und Wasserpfützen wieder messen.
    Bei allen Geräten liess sich der nervende Warnton ausschalten, auch das war hilfreich.
    Das Isotop Jod 131 war der Hauptverursacher , das hat aber eine kurze Halbwertszeit, so daß nach einigen Tagen unsere Geräte wieder einigermassen normal anzeigten.
    btw: ich las mal, daß die Gesamtmenge der radioaktiven Isotope aus Tschernobyl , die über Bayern niederging, etwa 20 Gramm betrug.

  70. Ich dachte, man kann Uran in...
    Ich dachte, man kann Uran in Thüringen durchaus schürfen:
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wismut_%28Unternehmen%29

  71. "Solange die Dummen ihre...
    „Solange die Dummen ihre Sicherheit hatten, durften auch die Intelligenten ihre Literatur haben. Haben aber die Dummen keine Sicherheit, hat auch die Intelligenz keine Literatur.“ Höchst fragwürdiger Widerspruch das. (Und was wohl Savonarola dazu gesagt hätte?) Und es gibt keine Dummen. Nur unterschiedliche Neigungen. Und Fußball ist auch hoch intelligent. Es kommt nur auf den Blickwinkel an.
    .
    Und interessanterweise sind unter meinen Bekannten, die sich – nach eigenem Bekunden klug, überlegen und rechtzeitig – mit Kind und Kegel nd der ganzen Familie ud Sippe und allemann frühzeitig und schon immer „in den öffentlichen Dienst abgeseilt haben“ („für was anderes waren wir nicht dumm genug“ – leuchtender Triumpf im Blick!) überhaupt keine, die das Prinzip (humaner Weise) gleichberechtigt auf alle ausgedehnt haben wollten: „Öffentlicher Dienst für alle“ eben. Ganz selbstverständlich. Nicht Mal: Öffentlicher Dienst für alle – das wäre schön“. Nein überhaupt nicht. Plan- und Staatswirtschaft ware schon immer schlecht. Sogar auch für sie.
    .
    Und „Präkerier Achtung! – Die FAZ-Redakteure wollen Euch Eure Stellen auf Euren Gabelstaplern wegnehmen!“ – ist am Ende kein Scherz. Nicht je dichter man dran ist am Stapler. Oder sich mühsam entfernt hält. Deswegen Vorsicht.
    .
    Und am liebsten arbeitet man gern.

  72. Atomkraftwerke: es wird immer...
    Atomkraftwerke: es wird immer wieder behauptet , Deutschland habe die sichersten Atomkraftwerke der Welt.
    Das ist natürlich Quatsch, denn es gibt überhaupt keine unsicheren Atomkraftwerke.
    Wer das nicht glaubt, der sollte mal einen Franzosen fragen, wo seiner Meinung nach die sichersten Atomkraftwerke der Welt stehen.
    Oder einen Engländer.
    Oder einen Japaner.
    Sogar der Kraftwerksleiter von Tschernobyl sagte einige Jahre nach dem Unfall, die sichersten Atomkraftwerke der Welt stünden in der Ukraine, der einzig unsichere Block 4 sei ja 1986 in die Luft geflogen.
    Allerdings hats im sicheren Block 3 1991 gebrannt, der musste daraufhin dann auch stillgelegt werden. Der letzte Tschernobylblock ging 2000 vom Netz.

  73. Da muß einer meiner...
    Da muß einer meiner Kommentare abgesoffen sein.
    Ich wollte Filou so gerne mitteilen, wo der Strom herkommen soll.
    Nämlich daher, wo immer schon – aus dem Wasser.
    Schade!

  74. Tut mir leid, ich komme gerade...
    Tut mir leid, ich komme gerade mit dem Freischalten kaum nach und übersehe ab und zu auch was – jetzt ist er da.

  75. Und was Don noch sagt - man...
    Und was Don noch sagt – man spüre dem nach: „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.“ Und Berlin ist nicht für ihn. Meint er zu spüren. Daher ist er auch nicht für Berlin.
    .
    Oder anders: „Wer nicht für mich ist, gegen den muss ich sein.“
    .
    Oder wie die moderne Philisophie weiß: „Postmoderne? Das ist Dekonstruktivismus. Es gibt keine Zusammenhänge. Zusammenhänge gehören entlarvt. Als bloße Behauptung bloßgestellt, eben als rein-gestrige Denkschemata enttarnt.“
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    Oder noch anders: „Außenpolitik? Das ist das Individuum. Außenpolitik, das ist überall. Außenpolitik? Das sind die Zwischenräume zwischen den Menschen.
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    Eben zwischen Menschen. Da ist alles Außenpolitik. Zwischen Staaten gibt es so etwas nicht mehr (Westerwelle ein perfektes, wenn auch volkommen unbewußtes Beispiel dafür). Außenpolitik ist noch das Bühnenspiel im TV.
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    Denn Außenpolitik fängt an der Hautoberfläche an. Von innen nach außen gedacht. Und besteht nur noch aus temporären Allianzen.
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    Ein Sohn, 22, Abitur, Student, kannte gestern Francois Mitterand nicht. Einfach so, kannte er nicht. Und man war echt verblüfft. Und interessiert. Schließlich ein historischer Vorgang. Trotz eines ständig und über fast alles redenden Elternhauses. Und eines (mal wieder) schlagartig klar: Die Unterschriften der 40 von dieser Woche kennen in 15 Jahren die Jungen überwiegend auch schon wieder nicht mehr.
    .
    Und Debatten über Kernenergie für heute 20-Jährige sowieso alles Brille: „Schalten wir eh ab, sobald wir können.“ Und sie können bald. (Manch einer von den Unterschreibern wird doch schon die erste Laufzeitverlängerung nur mit schwerer Mühe erleben. Wenn es sich recht überlegt. — „Wir führen mal Buch über die mit der Liste die nächsten 20 Jahre“, haben sowieso sicher viele jetzt gedacht die Woche.)

  76. Cher Donna, die Trauer moechte...
    Cher Donna, die Trauer moechte mich schier ueberwaeltigen, denke ich an die Zeiten, da Villeneuf-les-Avignon ein trostloses sonnengeplagtes Kaff war. Ich war zwar kein Kind mehr, als ich dort mich aufhielt, aber ein Jugendlicher war ich auch noch nicht geworden. Ein neugieriger Abenteurer war ich wohl.
    Wie oft verabschiedete ich mich heimlich von der YMCA-Herberge in Les Angle um die lange heisse Strasse zum Tour Philippe le Bel zu laufen. Irgendwo auf der Strecke lag ein mueder Hund im Schatten, die Rolladen der Haeuser waren verschlossen, kein Mensch auf der Strasse. Der Durst wurde gross und eine Cola war teuer.
    Das Kloster in Villeneuf (Villeneuve?) war eine leere Ruine. Ein Studienrat fuehrte seine Tochter durch Hoefchen und Straesschen. Er erklaerte ihr alles Moegliche, aber so leise, dass ich, der kleine einsame Filou nichts hoeren konnte. (Das hab’ich jetzt aber gut hingekriegt). Stille. Wilde Rosen, ein paar unmutige Katzen, ein geschlossenes Café, eine englische Schuelergruppe mit wenig huebschen Maedchen, die sich trotz ihrer hoffnungslosen Haesslichkeit nicht fuer mich interessierten, denn was hatte ich schon? Eine Pepitahose und zerschlissene Cordschuhe, ein leeres Portemonnaie. Und irgendeinen diffusen Traum von einer Prinzessin. Reich sollte sie schon sein. Keine Geschwister sollte sie haben. Vollwaise waere Ideal. Akademischer Abschluss eiserne Bedingung.
    Nun ja…
    (Anbei, und nur entre nous, ein Portait des Kuenstlers in jungen Jahren:
    http://www.youtube.com/watch?v=I2aj79ql9iY&feature=related.
    Da war er aber schon etwas aelter. Die Abbildung sei sehr aehnlich. Behauptet ein sehr alter, leidgepruefter Freund.)
    .
    Nun aber ist Villeneuve das geworden, was jedes bessere franzoesische Dorf mit etwas Tradition werden moechte: Eine ordinaere Touristenfalle. Das Kloster beherbergt das uebliche Kunsthandwerk: einen Malermann, eine Toepferine und noch so einiges andere, das mir auch sonstwo begegnen wuerde und um meine Aufmerksamkeit barmt.
    Es ist alles sehr traurig. Gleich werde ich mich in mein Kissen wuehlen und erst dann wach werden, wenn es von meinen Traenen trieft.
    Soll ich mich morgen erschiessen? Was meinen Sie?

  77. Wie wär´s mit einem...
    Wie wär´s mit einem radioaktiven Zwischenlager im Tegernsee? Einfach ein paar Fässer reingekippt wie in die Asse, und die weiland Umweltministerin und nunmehr Handlungsreisende in Sachen Energiekohle stellt sich daneben und murmelt wieder: Das isso sischer wie die Rente. Da strahlt sogar der See-Hofer.

  78. Ich habe schon die Kohlegrube...
    Ich habe schon die Kohlegrube Hausham vorgeschlagen, die ist fraglos auch den Ansprüchen der BRD genügend, und den Rest besorgt das Grundwasser.

  79. Danke D.A.
    .
    Jetzt hab ich auf...

    Danke D.A.
    .
    Jetzt hab ich auf FAZNet doch noch was schönes gefunden:
    .
    Das Kaiserreich der Karteileichen.
    .
    Bekräftigt mich in der Vorstellung, daß bei hiesiger Energiediskussion auch
    noch jeder Rente aus polit./wirtschaftl. Altanlagen ziehen möchte.;-)

  80. Ein See ist besser. Dann gibt...
    Ein See ist besser. Dann gibt es mutierte Riesen-Waller größer als das Ungeheuer von Loch Ness.

  81. "Soll ich mich morgen...
    „Soll ich mich morgen erschiessen? Was meinen Sie?
    .
    Ja, und warum nicht drei bis sieben Mal? Wir empfehlen abwechselnd 22 lfB, 5,65, 7,65, 9 mm, 9 mm Parbellum, 357 Magnum und 12,7 mm Flugabwehrgeschütz mit Doppellauf. Aber bitte nicht schon wieder alles blutig machen. Und nur mit Schalldämpfer. Wegen der Nachbarn. Und der Ohren.

  82. @perfekt!57
    "Was uns sofort zu...

    @perfekt!57
    „Was uns sofort zu der allseits abwegigen, aber immer wieder naheliegenden Frage bringt: Was hat Mutter Theresa eigentlich immer damit gemeint, wenn sieso häufig öffentlich erklärend gesagt hat „Gott ist mein Bankier“ – und sollen wir auch darin ihr Vorbild akzeptieren?“
    Excellent sehr scharf, ob wir den DA nicht langsam um den Blogg bringen?
    Insbesondere das „auch“ im letzten Halbsatz? Die medizinische Versorgung in Ihren Zentren war ja, wie wir wissen sehr gut, deswegen auch der Friedens-nobelpreis. G-tt sei Dank wird Indien langsam selber reich.

  83. Mr. Perfect, warum gehen Sie...
    Mr. Perfect, warum gehen Sie nicht ins Wasser? Das ist geräusch-und geruchlos, und da Sie biologisch abbaubar sind, hat die Umwelt auch noch was davon. Nicht erst morgen. Am besten gleich. Tschüssie!

  84. Ich sehe da keine Gefahr - die...
    Ich sehe da keine Gefahr – die kommt wenn dann durch mich selbst.

  85. Erstmal Lob an D.A., das ist...
    Erstmal Lob an D.A., das ist mal wieder ein Artikel nach meinem Geschmack, weil leicht unbotmäßige, gleichwohl eventuell durchaus sinnvolle Überlegungen anstellend. Die Zeitungsannoncen hätten sich die Herren Vorstände sparen können, so wie sich die eine pikierte Nachbarin anfangs zu D.A.s Blog ihre Empörung hätte sparen können – eh klar, daß das nicht wirkt.
    @minna: schön wärs ja, wenn Hydroenergie in D noch weiter ausbaufähig wäre, ist aber nicht so (Ich komme ursprünglich aus dem Staustufen- und Pumpseen-Ländle.). Allenfalls das Meer und die Ebenen verknattern mit Windrädern (vor den Dampfmaschinen gab es auch schon mal viel Mühlentechnik). Dann noch bissel Agrarreste verwerten (Kompostgärung anzapfen?), aber das ist nicht so einfach, denn es soll möglichst keine Konkurrenz zu Nahrungspflanzen sein.
    @Filou: Ach nein, nicht erschießen.

  86. Was? Wer beschwert sich über...
    Was? Wer beschwert sich über diese banale Plauderei?

  87. @Minna: das mit den...
    @Minna: das mit den japanischen Karteileichen werden wir bestimmt auch noch bekommen, wenn die 50jährigen keinen Job mehr haben und nur noch von Mamas/Papas Rente leben. Aber spätestens am 100sten fliegts auf, denn dann kommt jemand von der Stadt zum Gratulieren und läßt sich nicht abwimmeln.

  88. @DA: ganz zu Anfang war mal...
    @DA: ganz zu Anfang war mal was, ich hatte vor einiger Zeit mal die älteren Beiträge nachgelesen. Ist aber schon lang her, und die Dame beruhigte sich schnell.

  89. "wissen sie eigentlich, dass...
    „wissen sie eigentlich, dass manche dieser kühltürme wie die 70er jahre joghurtbecher von danone aussehen? zwei hulahoopringe und dazwischen konkav geformt.“
    .
    Ja natürlich: Von denen stammt die Form auch ab. Und genauso modern.

  90. "hat die Umwelt auch noch was...
    „hat die Umwelt auch noch was davon“
    .
    Na, „die Umwelt“ zunächst eher nicht. Da sei die Thermodynamik vor. „Bioverfügbares“, wesendes Körpereiweiß z.B. ist ja zunächst, genau so wie Körperfette, hochenergetisch. Da bedient sich zunächst die ganze Cascade nach unten daran. Und dann erst kommt „die Umwelt“. (Wenn man so will, g.)

  91. ...
    http://www.ewi.uni-koeln.de/Aufsaetze.102.0.html
    Früher wurden Kernkraftwerke von Physikern beurteilt, heute geschieht das in
    anderen Fakultäten…

  92. wer hat eingentlich...
    wer hat eingentlich verbreitet, dass die zusätzlichen für die laufzeitverlängerung von den energieversorgern aufgebracht werden?

  93. Geehrter Don, schönes Thema,...
    Geehrter Don, schönes Thema, dessen Sie sich annehmen. Pilzwuchs und AKW`s und deren Zwischenfälle hängen doch eng zusammen – Korrelation oder gar Kausalität? Nach 1986 konnte man in Schweden enorm viel Steinpilze finden, ein Freund aß sie täglich dort im Urlaub. Schweden lag ja ungünstig im Winde nach Tschernobyl, hingegen die BRD – laut damaligem Innenminister Zimmermann (CSU) – Glück hatte. CSU interpretiert man seither auch mit: Cäsium Sorglos Union.

  94. perfekt!57, was wissen Sie...
    perfekt!57, was wissen Sie über prekäre Gabelstaplerfahrer? Insbesondere jene die in der Asse oder die in Stuttgart für das neue Projekt rekrutiert werden?
    Und was über das Ende des Scherzes, -wie dicht, oder fern am Stapler auch immer. Auch das mit der Dummheit, schwurbelt und schwindelt vorm lesenden Auge. Alle die ich nicht verstehe können bei mir den Rasen mähen! Auch die, die den Antonin Artaud gelesen haben.
    http://www.youtube.com/watch?v=i97dPSFLHZo&feature=related

  95. perfekt!57 - Glenn Gould. "Und...
    perfekt!57 – Glenn Gould. „Und immer wieder die Goldbergvariationen“. Heute gibt es mal eine Buchempfehlung zur Musik: Thomas Bernhard, Der Untergeher. Äußerst amüsant. Falls Sie das nicht ohnehin bereits kennen.

  96. @Don Alphonso
    "......

    @Don Alphonso
    „… Wiesenchampignons, die einzigartig schmecken …“
    .
    Das ‚einmalige‘ Aroma einiger Wiesenchampignons rührt daher, dass es manchmal Knollenblätterpilze sind. In der großen hässlichen Stadt liegen deshalb schon wieder 6 Pilzsammler aus der Zone auf der Intensiv.

  97. Die Unterschiede haben uns...
    Die Unterschiede haben uns meine Eltern damals schon beigebracht. Ausserdem, no risk, no fun!

  98. Einen hab' ich...
    Einen hab‘ ich noch!
    .
    Kuppelbauten und ein politischer Amokläufer mit literarischen Ambitionen?
    .
    G rößter
    A nzunehmender
    U nfall
    .
    Weiterführende Wortspiele verbieten sich hier leider (Godwin’s law).
    .

    .
    „Ausserdem, no risk, no fun!“
    Das Thema Essen/Nervenkitzel wird mir wohl ein ewiges Rätsel bleiben, siehe auch Japan und der Fugu.

  99. Wir wollen ja die mächtigen...
    Wir wollen ja die mächtigen Ton-Flöze bei euch im schönen Bayernland nicht vergessen, die heute schon vielen Experten als sicherste Einlagerungsmöglichkeit für Atommüll gelten. Auch ein Endlager würde sich hervorragend in die Landschaft fügen. Oben nur ein kleiner Fahrstuhlschacht, darunter aber eine dauerhaft solide Erwärmung, wie sie beim Zerfall radioaktiver Isotope entsteht. Die Bewohner könnten sich glatt die Kosten für eine Fußbodenheizung sparen …

  100. Auch Kerzen sind...
    Auch Kerzen sind Energieverschwender
    .
    @Bertold IV: Genau an diese entsetzlichen Sinti und Roma Verfolgungen habe ich gedacht als ich vom tschechischen Rassismus sprach. Und ich sagte es ja: in Bezug auf das, was er über die Atomkraftwerke sagt, ist es – in sich betrachtet – nicht so verkehrt. Aber wie kann etwas im Detail richtig sein, wenn es im Ganzen schon falsch ist. Und hier wären wir wieder beim Thema:
    .
    @V: Nichts gegen Kerzen und Bücher, aber auch Kerzen sind Energieverschwender, und Bücher erst! Wie viel Holz und damit potentielle Energie wird da vergeudet? Aber Scherz beiseite. 20 % Wirkungsgrad, und ich glaube, das ist so eine aktuelle Zahl bezüglich dessen, was die Stromwirtschaft da gegenwärtig leistet, mit der Kohle zum Beispiel, bedeutet, dass 80 % vergeudet sind. Und bei der Kernkraft gehen etwa 70 % verloren (vgl. diesen wunderbaren Artikel der Konkurrenz aus der Solartechnik, verwiesen sei auch, was da zum Thema „Risikokapital“, was im Prinzip auf eine höhere Vergeudung verweist, steht: http://www.eurosolar.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=514&Itemid=26O), oder habe ich mich da verrechnet?
    .
    Das heißt natürlich nicht, dass wir den Wirkungsgrad verbessern können, bei alternativer Energie, so von heut auf morgen, aber wir versuchen es ja nicht einmal. Nämlich solange nicht, solange billige Rohstoffe, willige Arbeitskräfte, sowie wohlfeiles Kapital (wofür die anderen bezahlen, http://blog.herold-binsack.eu/?p=1037) bereitstehen.

  101. @ Aegopodium:
    Wer zu doof ist,...

    @ Aegopodium:
    Wer zu doof ist, einen Knollenblätterpilz von einem Champignon zu unterscheiden, sollte nicht mal Äpfel pflücken gehen.
    Generell würde ich empfehlen, die ersten Male mit einem erfahrenen Pilzsammler loszuziehen, der zeigt einem dann die echten Gefahren auf.
    Persönlich bin ich von der Pilzzucht angetan. Nicht die Industrielle, wo auf Mineralfasern mittels Nährlösung relativ geschmacksneutrale Masse erzeugt und rausgerotzt wird, sondern die kleingewerbliche Öko-Fraktion, wo mit verschiedenen Untergründen und Nährstoffen experimentiert wird.
    Ein eigener Zuchtversuch war zwar von (wie ich finde) Erfolg gekrönt, nur ist der Ertrag im Verhältnis zum Aufwand zu gering ausgefallen.

  102. perfekt 57 "Und es gibt keine...
    perfekt 57 „Und es gibt keine Dummen“
    .
    wenn es keine dummen gibt, kann es keine gescheite geben.

  103. Was unseren Don also erkennbar...
    Was unseren Don also erkennbar auszeichnet, dass ist – offen sichtlich – dass er auch nie wirklich eine Arbeitsstelle anstrebte. Sondern eine Bildung. Das er, wenn man so will, seiner Bildung und seinem Wunsch entsprechend leben konnte. Und mit Glück auch sind ihm die Möglichkeiten zugefallen. Nicht musste er sie sich schaffen. Eher nicht.
    .
    Und es ist nicht Fehler der Anderen, wenn sie nach Anderem überwiegend strebten. Geld z.B. eher in den Mittelpunkt von Aufmerksamkeiten stellten. Oder Sicherheit. Oder Beziehung. Oder so. (1)
    .
    Und es war und wird wohl immer Fehler der somehow Zu-Kurzgekommen sein und bleiben, dass sie – z.B. vorrangig das Geld in Händen – anderen – und sei es im Nachhinein – die gehabte Lesezeit neiden – die sie auch hätten haben können, aber nicht wollten … .
    .
    Und klar ist auch, dass derjenige der bei Gelegenheit eher mehr liest, dafür ja viele andere Defizite haben muss. Z.B. bei „Biehung“ oder „Sicherheit“. (Dabei schaft Lesen Sicherheit aus sich selbst (und das ist eben gerade keine verdächtige Behauptung)). Die Abwertung anderer aber in aller Regel nur Selbstschutzbehauptung und narzistische Homöosthase – Selbstregulierendes Ich für solche, die keine anderen Möglichkeiten haben oder grundsätzlich überfordert sind. Soll es auch geben.
    .
    Wie verlässt man eine Arbeitsstelle und betriftt das Leben? „Ich kündige“ – zwei Worte. Ja, und auch bzgl. Arbeitstellen gibt es Dialektik. Auch in AKW’s und auch am Tegernsee.
    .
    „Was unseren Don also erkennbar auszeichnet, das ist – offen sichtlich – dass er auch nie wirklich eine Arbeitsstelle anstrebte. Sondern eine Bildung. Das er, wenn man so will, seiner Bildung und seinem Wunsch entsprechend leben konnte“, genau das schätzen und bewundern wir an ihm am Meisten. Und freuen uns – es ist erlaubt – auch weiterhin, dass wir uns seiner und seines Blogs erfreuen durften, dürfen und sollen.
    .
    (1) Meine Werturteile sagen immer nur etwas über mich. Sie zeigen den Urteilenden. Dewegen braucht man ja auch keine Sorge zu haben, man selbst zu seín und viel zu schreiben.
    .
    Nur Dumme schreiben wenig. Oder Kluge. Oder Übervorsichtige. Oder Redner. Oder Schweiger.
    .
    Und da sind wir wieder beim Thema. Endlich, würde ich meinen, ist z. B. Dr. Don Rede- und Meinungsfreiheit das kostbarste Gut. Auf anderes kann er leichter verzichten.
    .
    Was unseren Don also auszeichnet – und auch dieser Blog ist mal wieder Beweis, dass ist eben, dass er ausgezeichnet ist. Eine Bildung erstrebte. Und sie auch bekommen hat. Und deshalb auch kann er wohlwollend sein. Und mutig.
    .
    Und natürlich hat das Wurzeln. Ist sehr wohl auch wertkonservativ. Vielleicht in etwa so: http://www.amazon.de/Gl%C3%BCck-Wohlwollen-Versuch-%C3%BCber-Ethik/dp/3608915567/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1282993884&sr=8-1
    .
    „Spaemann gilt als Vertreter einer aristotelisch geprägten Naturphilosophie. In seinen Beiträgen zur Rechtsphilosophie betont er die „Aktualität des Naturrechts“. In dem Streit um das Naturrecht erkennt er kein Argument gegen, sondern eines für dieses Recht. Denn „gäbe es kein von Natur Rechtes, so ließe sich über Fragen der Gerechtigkeit gar nicht sinnvoll streiten“. Die Existenz dieses Rechts bedeute nicht, dass es für jedermann offensichtlich ist, sondern „dass in der Richtung, die dieser Name bezeichnet, sinnvollerweise etwas zu suchen sei“. Das Naturrecht lasse sich nicht mehr als ein Normenkatalog beziehungsweise eine Art Metaverfassung verstehen. Eher sei es eine Denkweise, die „alle rechtlichen Handlungslegitimationen noch einmal kritisch“ prüfe. Für Spaemann bildet die Vernünftigkeit des Glaubens an Gott den Mittelpunkt seiner Philosophie. …
    .
    Für Spaemann ist die Spur Gottes in der Welt der Mensch, der nach seinem Ebenbild geschaffen wurde, „im Gegensatz zu Nietzsches Menschenbild vom findigen Tier“. Gottesebenbildlichkeit des Menschen bedeutet, dass der Mensch als freies, endliches, aber wahrheitsfähiges Wesen geschaffen wurde. …“
    .
    Argumente? Finden wir immer gut.
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Spaemann

  104. @ perfekt!57 : Die Antwort auf...
    @ perfekt!57 : Die Antwort auf die Frage, warum Mutter Theresa meinte, Gott wäre Ihr Bankier. Das ist nämlich eine wirklich saukluge Aussage.
    Geben und Nehmen, Haben und sein
    ******************************
    ….
    Du wirst mir etwas geben,
    beraubst mich meiner Seligkeit,
    da hab ich was dagegen,
    geb’s zurück und hab die Ewigkeit.
    Die nun zahl ich ein auf’s Konto,
    und lebe in den Tag hinein.
    Manchmal schreibt die Bank mir Briefe,
    ‘Sie werden immer Kunde sein!’
    Sieht so aus, als wär die Liebe,
    die ich hätte geben solln,
    kapitalisiert im Kriege,
    und fange langsam an zu schmolln.
    Ist es denkbar, hier und jetzt,

    Link: http://stephan-bender.de/wordpress/2010/06/29/geben-und-nehmen-haben-und-sein/

  105. @Ægopodium,
    der Fugu ist ein...

    @Ægopodium,
    der Fugu ist ein ueberaus gut schmeckender Fisch. Kein Mensch isst ihn wegen irgendeines Nervenkitzels.
    MfG
    G. S.

  106. eben colorcraze, es wäre...
    eben colorcraze, es wäre schön!
    Sie haben die Entwicklung der Hydroenergie von der Mühlentechnik bis zu den
    Staustufen aufgezeigt.
    Zu Zeit der Mühlentechnik wußte man nichts von den Pumpseen und wenn ,
    war der Bedarf nicht da.
    Warum sollte mit der Weiterentwicklung Schluß sein?

  107. Der Einsatz von Kernenergie...
    Der Einsatz von Kernenergie zur Stromerzeugung senkt laut Verbraucherschützer den Strompreis für den Privatverbraucher praktisch nicht, da dadurch für den Bürger die monatlichen Stromkosten im Schnitt nur 50 Cent im Monat billiger würden (berechnet für Deutschland);[37] dabei sind die vom Steuerzahler zu tragenden Zwischen- und zukünftig anfallenden Endlagerkosten noch nicht eingerechnet.(wikipedia).
    .
    Bayern: auch mit Endlager, strahlend schön.
    .
    Ich finde man sollte aus den Wiederaufbereitungsanlagen,den Zwischenlagern und den bald gefundenen Endlagern unbedingt Aktiengesellschaften machen-
    anders ausgedrückt,es dürfte kein Endlager geben,ohne dass die Befürworter der Kernenergie, durch den Kauf von Aktien ihre Risikobereitschaft unter Beweis stellen.
    .
    Es kann darüberhinaus nicht angehen,dass die Hersteller von Atomkraft zwar durch den Verkauf Geld verdienen, aber keine Müllgebühren zahlen müssen.
    Jeder Haushalt MUSS Müllgebühren bezahlen, und darf nicht einfach behaupten,er hätte seinen Abfall bestens im Stadpark vergraben.

  108. @auch- einer, so einfach ist...
    @auch- einer, so einfach ist das mit den Dummen und Gescheiten nicht:
    es gibt Doofe mit Zeit und der Rest sind die Übrigen.( Doofe mit Zeit, ist ein mir hängengebliebener Ausdruck einer anderen Person)

  109. Danke für den Link Yast2000 -...
    Danke für den Link Yast2000 – Recht hat der Mann: Auch seine Stimme verdient Gehör!

  110. Mich würde mal interessieren,...
    Mich würde mal interessieren, in wieweit der ganze Rohstoffhunger ein Erbe
    des Kolonialismus ist und dem Wettlauf um die besten Kolonien; der uns diese
    Ewigkeitslasten (Kohlebergbau) und Atommüllendlager eingetragen hat.

  111. Und natürlich bleibt die...
    Und natürlich bleibt die Wahrheit – gerade auch zu finden in einem FAZ Blog (und nicht nur bei Stern und Spiegel und FTD) – auch weiter so wichtig.
    .
    Hier: Zwei gesichtsgehobene Damen. Gut aussehend. Aber … . Aber es kann sich am Ende doch wohl keiner wirklich vorstellen, das z.b. Tegernsee-Eltern sich solch Leben und Schicksal für die eigene Brut wirklich wünschen würden? Nein, alles würden sie unternehmen, Hebel zu Bewegung setzten, dass denen all das ud genau solch Leben erspart bliebe.
    .
    http://www.bunte.de/stars/julia-roberts-und-angelina-jolie-die-zwei-schoenheiten-hassen-sich_aid_19581.html
    .
    „Mein Gott Kindchen, wie hast Du Dich denn zurechtschnippeln lassen?“ würden geneigte Großmütter vermutlich fragen – und ebe nicht „klug schweigen“. Denn den Eigenen sagt mans halt. Eben nur nicht öffentlich. „Und Du sahst vorher so gut und natürlich aus, und die paar kleinen Fältchen rund um Deine herrlich strahlenden (Bezug zu Blog – gemerkt?) Augen standen Dir so gut – schließlich bist Du im besten Alter von Anfang Vierzig und keine dumme Pute von 24 oder 28 mehr.“ Nicht wahr? Genau so.
    .
    Und weil das so ist und man es so gut versteht, eben genau darum liest man es hier auch so gerne. Und möchte, dass es a.) gesagt wird, und b.) das es auch weiterhin gesagt werden kann.
    .
    Hatten wir folgende Grundsatzerklärung schon ausgeführt? Schon oft, ja: Eigentlich hat die Republik mit Dr. Don ihren größten Patrioten und Verfechter.
    .
    Nein, nicht „eigentlich“. Sie hat. Und es ist mehr: Es ist nicht die Republik. Solche können leider ggfls. kommen und gehen. Es ist mehr: Es ist Deutschland.

  112. Was evtl. noch zu diskutieren...
    Was evtl. noch zu diskutieren wäre:
    .
    Wenn man recht erinnert, waren zwei der drei kürzlich in Afghanistan ums Leben gekommen Fallschirmjäger vorher Kriegsdienstverweigerer gewesen. Man hatte aber ihre Talente erkannt und sie „umgedreht“ wie berichtet wurde.
    .
    Meiner Meinung nach ist das ein Fall, der der Republik am ende möglicherweise so nicht einfach „durchgehen“ sollte.
    .
    Schließlich könnte man argumentieren, dass hier u. u. ein Mißbrauch von Fähigkeiten und einer Wissenschaft, der Psychologie nämlich, vorliegen könnte.
    .
    Von Fähigkeiten von ausgebildete Psychologen nämlich – und erkannbar latent vorhandenen Fähigkeiten bei den Kriegsdienstverweigerern besonders hohe Leistunge bringen zu können und zu wollen: Eigentlich ist bei vielen jungen Männern dann fast nur noch die Richtung zu ändern, eben auf gewünschte, erwünschte Ziele hin. „Vektor als solches sind sie ja schon“. Eben weil Junge noch was wollen und wollen müssen. Jedenfalls diejenigen die solches Talent haben. Nicht einfach dumm sind oder Phlegma. Also haben Ältere mit psychologischen Kenntnissen u. u. leichtes Spiel. Können das einfach. Dauert u. u. nur ein paar Stunden: Positive Bilder setzen, appellieren, wiederholen, nachsetzen, dranbleiben, Entgegenkommen/Teilzustimmung einholen, so Terrain gewinnen, appellieren, wiederholen, programmieren.
    .
    Und wären Überlegeungen dazu möglich, rein theoretisch natürlich nur:
    .
    1. Hier fehlte ein definierter Prozess. Also wer so was macht, muss es ankündigen. Und vorher erklären. Und die Zielpersonen bekommen vorher Aufklärung. Was Ziel des Gesprächs ist. Und werden immer routinemässig schriftlich mit aufgefordert, zu solchen Gesprächen eine Begleitperson hrer Wahl mitzubringen (aus naheliegenden Gründen). Und genau wie beim Optionsscheinverkauf ist das Gespräch mitzuprotokollieren. „Formblatt für alle.“
    .
    Und 2. wären evtl. die (Militär-?) Psychologen ausfindig zu machen, die das genau bei den beiden Betroffenen gemacht haben. Klar ist ja: Es ist niemandes Schuld, außer der Taliban. Bleibt aber Tatsache: Wenn man sie nicht „rumgedreht“ hätte, wären sie noch am Leben. Wenn auch möglicherweise mit der Konsequenz, dass sie immer noch „nur dumme Kriegsdienstverweigerer“ geblieben wären. „Auch vieles anderes Positive nicht erlebt hätten.“
    .
    Und man könnte evtl. die Hinterblieben dazu befragen, ob sie nicht gerne die „Rückeinsetzung in den vorherigen Stand“ gerne hätten, falls möglich: Wie auch immer die anderen „Verlustkonsequenzen“ wie z.B. weniger Sold, weniger gehabte Kameradschaft etc..
    .
    Wie gesagt: Da besteht möglciherweise gesellschaftlicher Nachholbedarf. Bzw. grundsätzliche Gesellschaftsentwicklung. Für die Zukunft.
    .
    Man dürfte natürlich am Ende nicht so weit gehen, die genannten Psychologen (wir nehmen mal an, es waren welche) direkt persönlich ausfindig (und betrunken also besser zugänglich) zu machen und das Gesprächsergebniss dann zu Youtube zu stellen (wenn auch mit verpixelten Gesichetern), nein das wäre großes Unrecht.
    .
    Aber evtl. könnte man auch diskutieren, ob nicht „zwecks Katharsis“ genau die nun ihrerseits „ruzmzudrehen“ wären, eben so, dass sie von sich aus und freiwillig mit allem, eben auch dem sicher empfunde schlechten Gewissen und dem möglichen Bewußtsein einer evtl. so gefühlten Doch-Mitverantwortung etc. an die Öffentlichkeit gingen.
    .
    Wie gesagt: Ich finde, da fehlt uns noch was.

  113. Und jetzt hatten wir...
    Und jetzt hatten wir vergessen, noch geneigte Selbstverständlichkeit auszführen, eben dass unser Dr. Don hier eben ganz sicher zu denen zu zählen ist, die eben keiner (mehr) „rumdrehen“ könnte.
    .
    Auch das schätzt man – ausgesprochen – sehr. Und wahrscheinlich – wenn auch bislang eher unreflektiert – die ganze Gemeinde hier auch.
    .
    Und wäre noch anders, viel mehr: Dr. Don zeigt alle Talente zum Fels in der Brandung – Hurra!
    .
    Und er ist, wie auffiel, noch nicht alleine. Hier z.B.
    .
    http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E61F37ED90D864454A1CA9590424B160D~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    .
    setzt einer am Ende auch weiterhin ganz klar und vollkommen unmißverständlich „Kapitalismus“ und „soziale Marktwirtschaft“ u. u. antipodisch: Möge auch das so bleiben!
    .
    „Sechstens: Die Krise hat Fehlentwicklungen des Kapitalismus offengelegt. Aber weil die Soziale Marktwirtschaft ein offenes, freiheitliches Modell ist, geht sie aus solchen Krisen gestärkt hervor. Ohne Soziale Marktwirtschaft würde es in unserem Land nicht den Wohlstand und die soziale Sicherheit geben, die wir erhalten werden. Daher dürfen wir weder eine Ökonomisierung aller Lebensbereiche zulassen noch den Markt als „notwendiges Übel“ wahrnehmen und das Soziale auf Umverteilung reduzieren. Es geht um grundlegende Prinzipien und Tugenden wie persönliche Haftung, Übernahme von Verantwortung, langfristig angelegtes Wirtschaften. So verstanden wird sich die Soziale Marktwirtschaft auch in Zukunft als überlegene Ordnung erweisen.“

  114. Ich bin in der angenehmen...
    Ich bin in der angenehmen Lage, dass fähige Blogger ein rares Gut sind, und obendrein muss ich keine Kompronisse machen: Schlimmstenfalls mache ich den Rest meines Lebens Urlaub, mehr kann mir nicht passieren, wenn ich zu frech bin. Kurz, ich kann einen Versorgerchef wie jeden anderen Lakaien aus meinem Hof treten.

  115. cher Filou, zum glück, sie...
    cher Filou, zum glück, sie leben. ich würde ja bestenfalls für desserts sterben.
    ihr erinnerungsmodus wird offensichtlich geteilt:
    http://www.youtube.com/watch?v=TqWtI9OQ8Sw&feature=channel
    .
    geschätzter gastgeber, gibt es ärger?
    .
    so furchtbar dissident sind sie, lieber don, doch gar nicht.
    .
    es kommt als medium darauf an, sich zu biegen, um nicht zu brechen. nur, wer das kontroverse integriert, bleibt stabil. und für weitere kreise interessant.
    ein gutes argument für die nächste redaktionsrunde, dass für sie spricht. ach ja, luhmann wars (systemtheorie).
    .
    nicht, dass man ihnen den strom hier bei der faz abdreht.

  116. Nein, alles bestens bei mir,...
    Nein, alles bestens bei mir, kein Grund zum Klagen. Ich höre nur ab und zu, dass manche denken, irgendwann würde ich so über die Stränge schlagen, dass es zum Knall kommt – aber ich mache das hier ja nicht, um mich zu verbiegen.

  117. (Abgesehen davon ist...
    (Abgesehen davon ist „verbiegen“ im Moment nicht gut für meinen Rücken.)

  118. Dackelblick und Übernahme von...
    Dackelblick und Übernahme von Verantwortung: “ Manchmal bezichtige auch ich mich als dumm, besonders wenn ich mich doof ausgedrückt habe, ich ein blödes, weil unkorrektes, Wort habe einschleichen lassen, wo die Aussage plötzlich albern falsch düpiert, obwohl ich gar nicht verstrahlt bin. Äh…, meine Freundin sagt mir eben, ich bin nicht allein, Dackelblick stimmt nicht, zu sowas wäre ich unfähig.“
    .
    Don Alphonso, bleiben Sie in der angenehmen Lage und schonen Sie Ihre Rippen.

  119. ((beachten Sie bitte auch den...
    ((beachten Sie bitte auch den Gast im Seitenprojekt: http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2010/08/28/ansichten-eines-codierknechts.aspx ))

  120. dann ist ja ois isi, lieber...
    dann ist ja ois isi, lieber don. ach was, stränge. und brechen sie sich nichts.

  121. @perfekt!57 Woher haben Sie...
    @perfekt!57 Woher haben Sie denn diesen hübschen urbanen Mythos von den Zivis die zu Fallschirmjägern mutierten? Gibt es dazu quellenmäßige Belege?
    Ich wüsste nicht dass da etwas auf der Hardthöhe zu in den Unterlagen war. Falls es nur auf Selbstaussagen vor der Musterung beruht, die im Freundeskreis kolportiert wurden und hinterher an die Presse kamen, wäre ich sehr vorsichtig. Solche Aussagen 17Jähriger haben keine lange Haltbarkeit wenn man sie nach ein paar Jahren an den Fakten misst. Manchmal leider, manchmal Gott sei Dank.

  122. DA 28.8 10.12h "No mun, no...
    DA 28.8 10.12h „No mun, no fun“ (englisches Sprichwort – mun = money)
    Angesichts der Tatsache, dass DA nicht mehr der Jüngste ist, müssen wir ihm Zeit lassen, bis er wieder 100% einsatzfähig sei.

  123. @DA
    Als ich noch öfters in...

    @DA
    Als ich noch öfters in nürnberg unterwegs war und am sonntag abend meist hier
    http://www.st-klara-nuernberg.de/
    den gottesdienst besucht habe, wurde die stelle mit dem schilfrohr sehr schön ausgelegt
    http://books.google.at/books?id=YYzikMzh4twC&pg=PA29&lpg=PA29&dq=schilfrohr+herodes++m%C3%BCnzen+antipas&source=bl&ots=a0M6hxhnfo&sig=dVqGWYbhC6DcDM_PUHHC8G0QLgs&hl=de&ei=RFN5TMCOJJCLswaiw92yDQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CBUQ6AEwAA#v=onepage&q=schilfrohr%20herodes%20%20m%C3%BCnzen%20antipas&f=false
    Also Herodes Antipas wusste was er tat.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Le_Ch%C3%AAne_et_le_Roseau
    …uns wurde überleben im Sturm der Reaktion spätestens ab 1.10.1982 gelehrt. Aber das können Sie noch lernen….
    Im Stück Verlängerung der Reaktorlaufzeit scheint das Puplikum eingedöst und eingenebelt und man kann zur Tat schreiten…

  124. @G. Schoenbauer
    "Kein Mensch...

    @G. Schoenbauer
    „Kein Mensch isst ihn wegen irgendeines Nervenkitzels.“
    .
    Das muss eine Arbeit gewesen sein, wirklich alle Fugu-Konsumenten nach ihren Intentionen zu befragen. Möglicherweise wäre es ratsam, etwas vorsichtiger mit Wörtern wie ‚alle, keiner, immer, nie, schwarz, weiß, für uns, gegen uns‘ umzugehen. Die Anzahl der adrenalingesteuerten Grenzerfahrungs-Junkies auf diesem Planeten wird offenbar unterschätzt.
    .
    Richtig ist hingegen, dass es eher ein Nerven-Prickeln als ein Kitzeln ist, sobald das Gift seine Wirkung entfaltet.

  125. @DA
    Aus aktuellem Anlass - Tea...

    @DA
    Aus aktuellem Anlass – Tea Party bewegung in Washington zitiert martin Luther King
    Sehen Sie mal, was sich unter dem Deckmantel von Investmentmagazinen und Anhängern österreichischer Schule verbirgt:
    http://www.go-ahead.at/summit/
    Da wird in Investmentmagazinen für die tea party bewegung Werbung gemacht
    Sarah Palin ist in Bayern möglich..
    http://bavaria-for-ron-paul.blogspot.com/
    Wie die Vorredner sagten. das dauert nicht mehr lange und die FAZ gibt Muttis Drängen nach und das Licht wird hier ausgemacht..
    @DA mein Vorschlag: ab jetzt keinerlei politische Anspielung mehr.
    Ich habe mir gerade gekauft:
    Das Buch der göttlichen Tröstung
    Vom edlen Menschen
    Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch
    2007. 160 S.: mit 1 Abbildung. Gebunden
    C.H.Beck ISBN 978-3-406-56324-9
    Von Meister Eckhart. Übersetzt und mit einem Nachwort von Kurt Flasch

  126. Paff, der Urknall des...
    Paff, der Urknall des Spaltungspilzes hat sie alle ereilt in unserem politischen Gemeinwesen, was sag ich unserem, dem gesamten Hedge Fond mit Namen Gäa=Erde ;-) Eine gstudierte Physikerin zur Kanzlerin mutiert, beschaut sich was man mit der Relativitätstheorie und deren Folgen so alles anrichten kann und ein jeder hängt an ihren Lippen, hoffend es käme die Lossprechung von den drei thermodynamischen Hauptsätzen: Geldheckende, abgeschriebene AKW´s mit garantiertem Vollmehrwert, von…%: nunc et in eternitas.
    Hier nun etwas sehr leicht Verständliches zur Einstimmung in die dazu nötige Grundlagenforschung (attention please: 47 pages):http://www.physik.as/

  127. BertholdIV@: ...so nehmet...
    BertholdIV@: …so nehmet doch, oh bester Bruder Berthold, zu Meister Eckhardt noch seinen Schüler Heinrich Seuse noch in Euer Paradeis-Gärtlin hinzu. Seynd beyde mein Trost in schwierigen Zeyten hinieden.

  128. BertholdIV, ich sehe...
    BertholdIV, ich sehe eigentlich keine Basis für den ökonomischen Austrofaschismus, auch nicht bei beim lobbyfinanzierten Sanftrot-Grün mit schwarzen Lippenbekentnissen (former knoen as CDU). Man muss sich doch nur umschauen im Land: Der Konservatismus ist am Ende und durch machterhaltenden Opportunismus ersetzt worden. Früher war Atomkraft noch die Zukunft, jetzt ist es nur noch die Sicherung von Parteispenden.

  129. (Abgesehen davon glaube ich,...
    (Abgesehen davon glaube ich, dass das einzige, was sicher vor einem AKW auseinanderfliegt, diese Regierungssimulation ist)

  130. Don Alphonso@: Diese...
    Don Alphonso@: Diese Simulation war als eine experimentelle Versuchsanordnung mit extrem heisser Luft angelegt worden und sollte schon einiges beweisen und bewirken….

  131. Werter Don Alphonso...
    Werter Don Alphonso 21:59,
    …das fänd ich Klasse…

  132. @perfekt: Ich bezweifle doch...
    @perfekt: Ich bezweifle doch sehr, daß Psychologen in der Lage sind, eine solche Sinnesänderung zu bewirken. Soldaten mit einer gelebten hohen Verantwortungsethik schon.
    @BertholdIV: psst, das ist der hinterfotzige Versuch, die Amerikaner zu schwächen, indem man ihren heimischen Querbeschuß anheizt. „Könnte“ ja dazu führen, daß dann im Vergleich selbst der Balkansalat noch stabil aussieht und paar Euro für die notleidende Alpe Adria rausspringt.
    @Devin08: man kann den Wirkungsgrad drastisch erhöhen, indem man die Abwärme als Fernheizung gebraucht. Sofern das Kraftwerk in einer oft kühlen Stadt steht, wie bei den Berliner Stadtkraftwerken (ehedem BEWAG, jetzt Vattenfall) der Fall.

  133. Die Goldberg-Variationen? Ist...
    Die Goldberg-Variationen? Ist denn das nicht diese Musik für die Psychopathen? Wie solche, wie HL? Und war nicht auch Glenn Gould möglicherweise verdächtig, auch schon so einer gewesen zu sein?
    .
    Es wird hier möglicherweise bloß nicht immer zu Ende gedacht: Neueste Forschungsergebnisse könnten ja evtl. auch schon bald aufzeigen, dass in Eisenach zu Zeiten Bachs schon so ungeklärte psychophatische Mordfälle serienweise zu Hauf aufgetreten sind, die man bislang bloß noch nicht richtig abgeklärt hat, in die Tiefe verfolgt.
    .
    Bei Bach selbst zum Beispiel würde ja dann schlußendlich alles selbst am besten zusammenpassen, wenn man nur feststellt: Spielt nicht nur, sondern hat – zu Recht besehen – eine ganze Menge ziemlich viel ständig fast nur Goldberg-Variationen im Kopf, ist vorgeblich treusorgender Familienvater und reichlich fruchtbar kinderlieb (was u. u. auch auf einen relativ männlich ausgeprägten Testosteronspiegel schließen ließe):
    .
    Da passt doch im Grunde alles zusammen und höchste Vorsicht sollte geboten sein (Vielleicht ist er auch deshalb im Leben so oft umgezogen (Eisenach, Arnstadt, Weimar, Köthen, Leipzig), seine Spuren zu verschleiern?).
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Sebastian_Bach
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hannibal_Lecter
    .
    Es kommt ja schließlich am Ende nichts von ungefähr.
    .
    (Regierungssimulation? Nett … .)
    .
    Und man sollte – was ja nichts mit politischer Korrektheit zu tun hat, sondern nur mit reiner Klugheit – sich nun jetzt aber endlich doch ins Auge fassen, diese Serie notwendiger internationaler Symphosien und Kongresse anzuhalten: „Macht Bachs Musik meine Kinder womöglich schnell psychophatisch? Und: „Wie halte ich meine Kinder, meine Familie am besten von Bach fern?“ – So Fragen müssen jetzt schließlich dringend beantwortet werden.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=ftlQ7OYgN28&p=CFAD7A88EF6D5B34&index=33&playnext=3 Sie hat sogar ein Kind von Bach. Nein für Bach. Oder wegen.
    .
    (Nein, für uns. Und Schwangerschaft und Geburt haben ihr Künstlertum, wie sie selbst stolz sagt, nachhaltig befördert, waren nicht Initialzündung, aber Explosion. „Ohne die Explosion des Leibes werden Frauen nicht komplett. Befruchtung war und ist immer vorgesehen, unausweichlich gewesen durch die Jahrmilionen, daher. Kann es nie nicht anders gewesen sein. „Fräulein“ ist kein Durchbruch“, wie man wohl auch argumentieren könnte.)

  134. Ægopodium,
    Moeglicherweise...

    Ægopodium,
    Moeglicherweise haben Sie die Zahl der adrenalingesteuerten Grenzerfahrungs-Junkies auf diesem Planeten ja geprueft. Haben Sie eine Totalerhebung gemacht oder eine Stichprobe gezogen?
    Leichte Fugu-Vergiftungen aeussern sich uebrigens nicht in einem Nerven-Prickeln, wie Sie schreiben, sondern in Atembeschwerden und Laehmungserscheinungen. Ob im Fall einer Vergiftung autoerotische Asphyxie-Erlebnisse auftreten, weiss ich nicht. Vielleicht probieren Sie es mal aus und berichten darueber.
    Jeder, der einen Fugu aus dem Wasser fischt und ihn nicht an ein Fugu-Restaurant abgeben kann, wird ihn ins Wasser zurueckwerfen, natuerlich statistisch gesehen, Sie Schlaumeier. Die ein oder zwei Fugu-Toten pro Jahr erklaere ich mir als Feiertagsangler aus Tokyo oder Osaka, die den Fisch fuer einen Karpfen oder Forelle halten und zum Gegenstand ihrer Kochkuenste machen – eine Arbeitshypothese, die ich nicht weiter zu ueberpruefen gedenke.
    MfG
    G. S.

  135. Bach ist ja überhaupt...
    Bach ist ja überhaupt Reisemusik. Vom Seßhaften für nicht Seßhafte gemacht.
    .
    Die Aussicht auf Kraftwerke und geheime Großanlagen kann sein, muss aber nicht. Hier: http://www.youtube.com/watch?v=YcORENYiF_o
    .
    Vom Reisenden für Reisende. Und je höher man sitzt, desto besser hört man auch, nicht wahr?

  136. @perfekt: booah, so eine leere...
    @perfekt: booah, so eine leere Autobahn! „Merseburg“ meinte ich auf einem Schild zu entziffern. Da sprang mich ja glatt die Idee an, den Führerschein auszukramen, ein Auto zu mieten und da mal durchzubrettern…da kann man ja fast noch Landschaft gucken beim Fahren! (Völlig ungewohnt. Bei Autobahn denke ich an die Staus bei Karlsruhe, Frankfurt, den Brüsseler und Berliner Ring)

  137. @G. Schoenbauer
    "Kein Mensch...

    @G. Schoenbauer
    „Kein Mensch isst ihn wegen irgendeines Nervenkitzels.“
    „Haben Sie eine Totalerhebung gemacht oder eine Stichprobe gezogen?“
    .
    Ich habe, im Gegensatz zu Ihnen, keine absoluten Behauptungen aufgestellt.
    .
    „…, Sie Schlaumeier.“
    .
    Ich glaube nicht, dass ich mich auf ein so niedriges Diskussions-Niveau hinabbegebe. *Plonk*

  138. "Ich glaube nicht, dass ich...
    „Ich glaube nicht, dass ich mich auf ein so niedriges Diskussions-Niveau hinabbegebe.
    ——–
    … gute Idee, Ægopodium, ich glaube das naemlich auch nicht.
    MfG
    G.S.

  139. Die Seen in Bayern sind...
    Die Seen in Bayern sind Realsatire par excellence. Die eine Hälfte des See`s ist umlagert von Konsumtempeln, deren Erhalt langfristig durch Rentnerschwemme gesichert ist. Die andere Hälfte ist Privatbesitz. Der Normalbürger ist allenfalls noch Zaungast und Zulieferer für dieses Treiben.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass findige Geschäftsmänner ihre Grundstücke für ein AKW zur Verfügung stellen würden, für einen geringen Obolus von einigen Milliarden. Dafür kann man sich dann wieder Entscheidungen der CSU und FDP kaufen und das Hotelgewerbe boomt auch international.

  140. Warum bauen wir nicht so ein...
    Warum bauen wir nicht so ein Ding ins Regierungsviertel in Berlin, wo sie doch so sicher sind. Zwischen dem neuen Hauptbahnhof und dem Kanzleramt ist noch viel Platz. Und die Spree könnte auch noch ein paar Super-Waller vertragen. Irgendein Architekturprofessor wird für schmalen Lohn das Ding wohl städtebaulich integrieren können. Dürfte neben der Reichstagskuppel kein Problem sein. Und die Schweizer Botschaft würde gleich viel heller strahlen.

  141. Wie haben Sie einen derart...
    Wie haben Sie einen derart kernkraftkritischen Beitrag an der FAZ-internen Zensur vorbeigeschmuggelt, Don Alfonso? Dieses Blatt setzt sich ja immer schon derart vehement und mit derart dürftigen ARgumenten (ihre üblichen Ansprüche an TExtqualität über Bord werfend) für den Erhalt der Kernkraft ein, dass man glauben muss, es hinge am Tropf der „vier Großen“ …

  142. @veil of ignorance:
    Was...

    @veil of ignorance:
    Was qualifiziert dich zu dieser Aussage über bay. Seen? Wusstest du, dass in Bayern der freie Zugang zur Natur Verfassungsrang hat und der Freistaat Bayern ein Vorkaufsrecht an allen Seeufergrundstücken? Bei Eigentumsübergängen (die nicht Erbschaften sind) versucht der Freistaat daher einen öffentlichen Seezugang zu erreichen. Versucht, weil das bei den Kaufpreisen von Seeufergrundstücken nicht immer möglich ist.
    Im Ergebnis sind bayerische Seen exzellent zugänglich, der hier immer wieder als Beispiel herangezogene Tegernsee beispielsweise hat in allen Ortschaften großzügige Uferpromenaden und dazwischen unzählige öffentliche Seezugänge. Schau einfach mal bei Google Earth rund um den See.
    Das selbe gilt für Starnberger und Ammersee, den Chiemsee, die Fränkische Seenplatte und alle anderen bayerischen Seen.

  143. Ich schmiere die Zensoren...
    Ich schmiere die Zensoren besser als die armen Schlucker der Versorger. Nein, im Ernst, mir ist durchaus bewusst, dass die Auswahl der Nachrichten bei derr FAZ zu dem Thema eine andere als bei der Süddeutschen und anderen Medien ist. Aber 1. glaube ich nicht, dass die Leute zu dumm sind, einfach weiterzuklicken (und das ist nie gut für eine Zeitung, oder anders gesagt, ich sehe keinen Sinn darin, die Verbindungen von Gutachtern der Regierung und der Versoger kleinzureden, wir leben 2010 und nicht mehr 1980) und 2. hänge ich an meinem eigenen Tropf. Das hier ist Feuilleton und nicht Politik oder Wirtschaft. Ich bin finanziell von dem Job nicht abhängig, mir redet keiner rein, und wäre es anders, würde ich hier nicht arbeiten. Ich habe das nicht nötig.
    .
    Ausserdem glaube ich auch nicht, dass das Gerede vom Klimaschutz, das in dieser Zeitung so breiten Raum findet, auf grosse Resonanz stösst. Jeder weiss doch, was Versorger sind, und was sie treiben, und wie wenig sie von Liberalisierung halten.- Das ist das eigentliche Thema: der Machterhalt von vier staatsnahen Konzernen gegen dezentrale Lösungen.

  144. In Gmund ist der Seezugang...
    In Gmund ist der Seezugang sowieso an keiner Stelle ein Problem, und in Tegernsee selbst wird gerade darum gekämpft. Aber es stimmt natürlich, Rottach und in Teilen Bad Wiessee haben da schlechte Kartern.

  145. @G.Schoenbauer: Möchten Sie...
    @G.Schoenbauer: Möchten Sie gerne als „Schlauberger“ bezeichnet werden?

  146. Ist staatstragend dasselbe wie...
    Ist staatstragend dasselbe wie systemrelevant?

  147. Nein, denn systemrelevant ist...
    Nein, denn systemrelevant ist beispielsweise der Parteienkassierer, der illegale Spenden und Bestechungen in die Schweiz bringt, aber staatstragend ist der Politiker, der davon nichts wusste und brutals´tmögliche Aufklärung verspricht. Es ist der Unterschied zwischen Kloinhalt und Klodeckel.

  148. Wie behauptet sich eigentlich...
    Wie behauptet sich eigentlich eine Regierung, wenn sie über das zu regierende
    Land nur das weiß, was die Statistiken hergeben?

  149. Zugang zu Seen in Bayern? Nur...
    Zugang zu Seen in Bayern? Nur weil ich während der Völlerei des Analog-Käse und Gel-Schinkens, beim Blick über meinen Fresstrog, vorbei an den Böötchen des Besitzadels, ein Stück Wasser zu erkennen glaube, ist das noch kein Zugang zum See und fernab jeder Vorstellung von Natur.
    Das androgyne Schaulaufen des ansässigen Besitzadels ist eine Farce. Trotz des Anhäufens von schier unzähligen Gegenständen, bleibt doch die Gleichförmigkeit in ihrem Habitus das Einzige was Bestand hat. Der gemeine Besitzindividualist wird nie Interesse an Kollektivgütern haben, aufgrund des ,,Trittbrettfahrer-Syndroms,“aber auch nicht bemerken, dass der Machterhalt dieser Konzerne einzig ein Synergieeffekt seines Handelns ist.

  150. Sehr gelungener vergleich,...
    Sehr gelungener vergleich, verehrter Don, der von inhalt und deckel.
    Gute besserung, ein stützendes orthopäd. korsett (weich, plastik und scaumgummi) kann guttun und schmerztabletten für die nacht (weil rippenprellungen im liegen am meisten wehtun) erleichtern die situation auch.
    hab bisher mitgelesen, die herrn mit embonpoint im japanischen restaurant kenn ich auch, o ja, und bildung ist selbstredend karrieregefährdend wenn man sie nicht zu kaschieren versteht.

  151. DA 09.07h "Hier ist...
    DA 09.07h „Hier ist Feuilleton und nicht Politik oder Wirtschaft“.
    Ein Blog mit Niveau – hier bin ich gern Feuilletonista. Komischerweise heisst „feuilleton“ auf französisch auch „TV soap opera“.

  152. Ja wos is´n nacha des? Itza...
    Ja wos is´n nacha des? Itza ham mir allaweil an Boarischen Defiliermarsch gschpüit,
    wenn da Schtoiba oda, in da guaden oiden Zeit, mit´m F.J.S. bei uns zua Fisitn bei de Oberländer Schützen eini kemma sand, balms wos fiers Vattaland doa ham, de Bolidiga vo unsana blauweissn CSU. Dableckn doans de gscheadn Hammi jetza, zwegn an Adohm, balm as a so nedig brauchan. Mia ham a veritable Enerschiekrissis, wo doch de systemrelevante preissische Goaß, de greisslige, a an Schulterschluss mit unsan Kreiz-Ass-Buam, dem Seehofer Horsti suacht um de brutalst möglie Gfahrr von unsam Volck un Vattaland abzuwändän. Wo mia eh scho Gfahr laufan völlig vo unsana Wehr und de Gasernen vo dera Gebirgsschützenbrischad entblesst weadn soin. Wo samma dann? Wos is wenn, da Daliban kemma dad? Der vo und zu Guttbeag foit uns a no inn Ruckn eini, der gscheade Bazi, dea gscheade. Warnung an alle die wo uns dableckn woin: De Reaktion maschiat, damit des amoi klarr is, Kreizdeifinoamoi! Mia lossan uns net ois bietn & gfoin. Basta! Landlerschützn bräsendiad den Schtutzn: Aaaachtung!

  153. ... vielen Dank fuer den...
    … vielen Dank fuer den Hinweis auf den wiki-Artikel, specialmarke; um ihm gerecht zu werden, kann ich nur sagen, dass er fuer mich nichts Neues enthaelt. – Zufrieden?
    Und um noch einmal auf den leidigen Fugu zurueckzukommen. Es las sich ja urspruenglich so: „Das Thema Essen/Nervenkitzel wird mir (= Ægopodium) wohl ein ewiges Rätsel bleiben, siehe auch Japan und der Fugu.“
    Also ich habe in meinem Leben schon eine Menge Fugu verdrueckt, erinnere mich auch an das erste Mal, vor rund 20 Jahren, als der Nervenkitzel oder das Nervenprickeln von mir u. meiner damaligen Frau ins Spiel gebracht wurde (Wer nimmt den ersten Happen? usw.), u. selbstverstaendlich haben die jap. Kollegen bei diesem Theater mitgespielt – freundlicherweise. Dass der Fisch Gift enthalten koennte, wurde von ihnen aber ausgeblendet, u. ich habe auch in spaeteren Jahren niemanden getroffen, der sich so gestimmt ueber sein Sashimi hergemacht haette; ist ja auch weit hergeholt, da es so gut wie keine Unfaelle gibt. Man ist ihn wie jeden anderen Fisch.
    Und was Verrueckte anlangt, die an gefaehrlichen Fugu-Inneren schnuppern und lecken, um den ultimativen Kick zu erfahren, wuerde ich vermuten, dass bei dieser Leidenschaft hin und wieder ein Kandidat ins Gras beisst. Ein solcher Fall ist mir bei durchaus aufmerksamer Zeitungslektuere aus den letzten Jahren aber nicht erinnerlich.
    MfG
    G.S.

  154. ...und jetzt nach 60-jährigen...
    …und jetzt nach 60-jährigen staatstragenden Handeln unserer Politiker,
    ist das Klo verstopft?

  155. Ja gibts des denn so wos aa?...
    Ja gibts des denn so wos aa? Eine solchene Sauerei in an so einen gebüldeten Salong
    do herin und selchane Sch…hausschprüch? Wa samma dann? De redn oplli af oa moi wia bei uns am Hof, wemma de Rindviecha und de Säu schtreicheln dat. Oba wos wuist macha, wanns brenna duat, konnst as Feier nimma mitm bissln löschn. Ja mei, aus is.

  156. <p>Nachtragend sind unsere...
    Nachtragend sind unsere Politiker ja alle und diverse Rachegelüste gegen die bayerische Traditionsregierung sind auch nichts neues. Aber die neuen Züge in der Atomdiskussion werden wohl in einer Fars enden. Langweilig!

  157. @Werter Don,
    ich bin...

    @Werter Don,
    ich bin entzückt. Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich hatte sehr gehofft, dass Sie sich des Themas annehmen würden.
    *
    @perfekt9728. August 2010, 23:14
    Bach aha, das erklärt doch einiges. Ich hatte mich schon gewundert, wieso ich in letzter Zeit so aggressiv bin und dies fälschlich auf die missliche Lektüre zur Laufzeitverlängerung geschoben. Aber jetzt wo Sie’s sagen, fällt es mir wie Schuppen von den Augen (Begleitmusik: Das Wohltemperiert Klavier gespielt von Jaroslaw Richter)! Und man bedenke ebenfalls meine gefährliche genetische Disposition (ich stamme aus Thüringen!
    Ich werde das gleich mal mit meinem Mitbewohner erörtern. Und wenn ich schon in den Keller gehen, kann ich ja auch gleich die Axt wieder mit nach unten nehmen Heheehe … . :)

  158. Es wqar mkir ein grosses...
    Es wqar mkir ein grosses Vergnügen, wie immer. Vielen Dank.
    .
    Jeff G. ich weiss ja, dass man Spammern nie zu viel Intelligenz zutrauen sollte, aber den Link Ihrer Webseite hätte ich auch wegen der „Fars“ gelöscht.

  159. D.A.@:...des homs no gar net...
    D.A.@:…des homs no gar net gschpannt, dea Mo red Farsi, des i am End woarrr hoit vagessn woarrn. Des wo Sie moanan, des ham mia scho a moi in da Wurscht drinna oda des gibts beim Prioll im Kabareh wann der scho amoi üba de glungne gouvermendale Adohmbolidig vo dera Simultanregierung drübaherziagn duat.

  160. windsbraut@: Die Axt im Hause...
    windsbraut@: Die Axt im Hause ersetzt den Hausfreund.
    ..
    Vor einigen Jahren hatte ich mal ein Interview im TV mit einem US-Musiker, so einen popanzigen Dusseltier, mitbekommen, der allen Ernstes bräsig behaptete, dass der J.S.B. doch von ihm noch einiges hätte lernen können, bezüglich der Setzung der Fuge etc….. Es gibt eben doch noch wirkliche Könner und Perfektionisten in unserer betörenden Gegenwart.
    ..
    Sie werden doch nicht das wohltemperierte Klavier zerhackt haben?

  161. Krauthofer, Schorsch jr....
    Krauthofer, Schorsch jr. 13:14,
    aber, aber : optimistische Lösungen sind gefragt.
    Da zieht man eben ins Leibgeding und bis der Neubau fertig ist, tut´s auch
    mal ein Eimer – feuerverzinkt natürlich.

  162. Lieber Herr Alphonso, ich las...
    Lieber Herr Alphonso, ich las gerade: „Früher war Atomkraft noch die Zukunft, jetzt ist es nur noch die Sicherung von Parteispenden.“
    Ein erstklassiges Bonmot, a la bonne heur! Trifft nicht nur auf die Energiepolitik zu, sondern in Abwandlungen auch auf den Rest der irgendwie unschönen Themen. Ein gut gemeinter Rat, sagen Sie das doch bitte nicht so öffentlich!
    Unter uns, was ich als besonders enervierend empfinde, sind die Fälle in denen man Parteispenden durch Schlagworte ersetzen muß, die die Bildzeitung einem dann wiederkäut. Um sich in solche Niederungen nicht selbst begeben zu müssen, ist es natürlich um so wichtiger ein ausreichendes Budget für Werbe-, Marketingagenturen und eifrige Parteigänger zur Hand zu haben. Die Wiederwahl unserer Seite ist ja leider nicht nur von Plakaten und Werbespots abhängig.
    Auch ich entschuldige mich für das Wiederholen banaler Selbstverständlichkeiten. Manchmal liegen Gedanken einem quer und drängen nach außen, wie Ärgernisse unschicklicher Körperfunktionen.
    I.D. A. zu E. und V.

  163. lieber Plindos, welche...
    lieber Plindos, welche eigenschaften eines hausfreundes bringt denn eine axt mit (es sei denn, sie vertippten sich und meinten in wirklichkeit: haufreund)?
    spaltpilz?

  164. "Das ist das eigentliche...
    „Das ist das eigentliche Thema: der Machterhalt von vier staatsnahen Konzernen gegen dezentrale Lösungen.“
    .
    Die erste Enquete-Kommission „Mögliche Wege zukünftiger Energieversorgung“ (ungefährer Name) war glaube ich 1979. Es wurden vier oder fünf Wege ermittelt. Wie man weiß ungefähr so: 1. Mehr Wachstum durch mehr Energieverbrauch, 2. Mehr Wachstum bei selbem Energieverbrauch (durch Effizienzsteigerung bei der Energieproduktion, 3. Mehr Wachstum bei gleichzeitig starkem Energiesparen durch Effizienzsteigerung plus Entwicklung alternativer aber bruttosozialproduktsteigernder Zusatzenergien (Solar, Wind) und 4. moderater Wachstumsverzicht bei Rest wie 3. .
    .
    Klar kam die Wahrheit der Tasachen raus: Für die Umwelt wäre 4. am besten gewesen mit massiv positiven Auswirkungen für CO2, Schadstoffe, Klima, etc.. Und empfohlen wurde als objektiv-bestmöglicher Weg 3.. Gemacht haben wir aber weitere fast 20 Jahre 2.
    .
    Es war wohl der große Wisenschaftler Max Plank der als alter mann als Ergebniss seier Lebenserfahrung im praktischen umgag mit der gesellschaft und der Wissenschaftscommunity gesagt hat, Paradigmenwechsel wären Generationswechsel. Weil Menschen zahlenmässig zu 99,999 % (und mehr) durch den Altersgang festgelegt wären. Gerade auch C4-Profs und Institusleiter. Und auch Politiker. („Bis zu meiner Rente reichts auch so noch“)
    .
    Von daher kriegen wir schon mindestens die 3. Generation in Folge keine dezentrale Energieversorgung hin – die ja mit Kraft-Wärme-Kopplung usw. ojektiv für Umwelt und Wirkungsgrad das beste wäre, sondern es bleibt auch weiter beim Oligopol.
    .
    Erst wenn eine junge Mehrheit von gut bis bestausgebildeten Konservativen nicht mehr offensichtlich bis insgeheim doch die Vermögen bildende Karriere beim Oligopol im Blick hat, sonder tatsächlich verstärkt auch so etwas wie Volkswohl und Umwelt, wird sich das ändern.
    .
    „Doch sauber ist Kernkraft nur solange nichts passiert. Und billig bleibt sie nur, solange allein von der Produktionseinheit Kernkraftwerk geredet wird statt vom ganzen Atomsystem.
    .
    Zum Atomsystem gehört außer dem Kernkraftwerk aber noch die Entsorgungswirtschaft und die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit.
    .
    Verglichen mit anderen Technologien ist die Kernkraft deshalb mit so vielen Absonderlichkeiten behaftet, daß sie in das System der industriellen Wettbewerbswirtschaft mit hoher Flexibilität nicht hineinpaßt. Es sei denn, ihr technisches Grundkonzept wird verändert.
    .
    Das atomare System ist beim gegenwärtigen Stand der Technik monopolistisch, zentralistisch und unflexibel. Es belastet die Gesellschaft mit zunehmenden und nicht mehr meßbaren Sozialkosten bis hin zu Polizeigewalt und einer latenten Lebensbedrohung für den Bürger. Es ist eine Apparatur, die eher zu totalitären Zentralverwaltungssystemen paßt als zu einer freiheitlich organisierten Marktwirtschaft.“
    .
    Quelle: der Spiegel 21/1986 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13518236.html
    .
    Wenn der Durchschnitt von sich sagt „klar bin ich refomfähig“ ist das objektiv reine Psychologie. Selbstglaube. Paradigmenwechsel sind Generationenwechsel. Menschliche Systeme sind aus Gründen des Arterhalts sehr überwiegend selbstreferenziell. „Hier-bleiben muss für 98% und mehr immer als besser empfunden werden, als weiterziehn“ – eben schon weil das für die Arterhaltung besser ist.
    .
    (Von daher auch waren Euthanasieprogramme schon immer vor allem eines: Zeigerpflanzen, Ankündiger zukünftiger Massenmärsche (an Ostfronten oder nach Süd-Mittelitalien oder Südspanien oder … denn Kranke und Sieche hindern nur Bewegung. Woraus folgt, das Kinder, Kranke und Sieche für die soziale Stabilität unverzichtbar sind.(Und jede kluge Frau weiß insgeheim auch so, dass es in aller Regel viel schöner und praktischer ist, gleich hier an Ort und Stelle verführt zu werden, anstatt vorher noch stundenlang sinnlos Autogefahren sein zu müssen. „Alles Umweg“ – Frauen sind sowieso die geborenen Energiesparer, „sieht man bei manchen auch an den Polstern“, das darf man aber nicht sagen))
    .
    Gefunden: http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2008/22015969_kw33_enquete2/index.html
    .
    „Die Politik reagierte: Im selben Jahr, am 29. März 1979, beschloss der Bundestag einstimmig die Einsetzung einer Enquete-Kommission, um die „zukünftige Kernenergiepolitik unter ökologischen, ökonomischen, gesellschaftlichen und Sicherheits-Gesichtspunkten darzustellen und Empfehlungen für entsprechende Entscheidungen vorzubereiten“. Ihr gehörten 15 Mitglieder an: sieben Abgeordnete und acht Energiewissenschaftler. Wie der CDU-Abgeordnete Adolf Freiherr Spies von Büllesheim hofften viele, der Bericht der Kommission werde zu einer „Versachlichung der Diskussion“ führen. Die Kommission werde keine „Hinterstubenkommission“, sein, versprach Reinhard Ueberhorst (SPD), sondern „das Ohr dort haben, wo Anliegen zwischen Mühlheim und Gorleben ausgesprochen werden“.“
    .
    Man sieht: Es ist und bleibt ein Generationenproblem. Seit 31 Jahren nichts Neues. (Man frage z. B. Wolfgang Clement (geb. 7.7.1940) oder andere der 40 Unterzeichner – und zwar natürlich unter sozio-psychologischen Gesichtspunkten)

  165. liebe donna laura, Sie...
    liebe donna laura, Sie unterschätzen die Axt. Und Plindos machte ja keinen Wink in Richtung Ihres Italieners (den mit den Zwillingen). Die Axt ist friedensstiftend, bringt widerspenstige Mitbewohner (windsbraut) zur Raison, und man kann diese dem Heimatmuseum vererben. Ach ja, für’s Cheminée-Holz braucht man sie auch. Gab’s heute schon Zitronensorbet?

  166. donna laura@:Sehr Verehrte,...
    donna laura@:Sehr Verehrte, nein, nein das hat schon alles seine Richtigkeit, es magelte höchstens an dem Einschub „früher“. Gewiss, es ist jetzt Schwammerl-zeit, da gedeihen sogar Spaltpilze. Der viele Regen treibt sie nur so aus den
    leider immer noch (ein wenig) verstrahlten Boden hervor.
    ..
    DA@: Nun hat ja auch so alles seine Richtigkeit, die Bundesfachfrau hat den unierten AKW-Betreiberin weitere 15 Jahre LZ zugebilligt. Das gibt Kohle für die Dividende. Die Energiereise hat ihr krönendes Ende gefunden. Der futuristische Albtraum eines AKW am Tegernsee kann ad acta gelegt werden.

  167. perfekt!57,
    das sind tolle...

    perfekt!57,
    das sind tolle Aussichten, wenn jetzt durch Langlebigkeit und Heraufsetzung
    der Pensionsgrenze die Prof´s, Institutsleiter und Architekten an ihrer
    eigenen Nachhaltigkeit arbeiten.

  168. perfekt!57,
    ...da können die...

    perfekt!57,
    …da können die Moslems als Gefahr für unseren zukünftige Entwicklung zuhause
    bleiben.

  169. perfekt!57@....zwegn dem ham...
    perfekt!57@….zwegn dem ham mia uns seit da Völkerwanderung gar nimma vom Fleck (Oarsch) weggrüahrt, bis af a Poaar Expeditionen pfeilgrad ins benachbarrde Ausland, wo mir oba a nie nix dafier kenna hobn, weil miia aller- weil vafiehrt worrdn sand. Mia san scho imma fier de Ökoloschie gweng, wanns um unsan Misthaufa ganga is und nix kost hot! Sustainable behavior at first, sogt da Dimpflmooser Loisl bei da Maß am Schtammdisch.

  170. Und der Dimpflmoser Schorsch...
    Und der Dimpflmoser Schorsch konnte das auch nur sagen, weil wegen seiner Bildung heimlich den Feindsender BBC gehoert hat. Im Kuhstall, zwischen den Perserbruecken, die ihm die Staedter fuer eine Tuete Mehl zum Tausch anboten. Der Dimpfelmoser, a Hund wor er scho. Und wie die Amerikaner gekommen sind hat er bei seinen Toechtern die Augen zugemacht. Nix hat er gesehen. Und die Nylonstruempf‘, jo mei, vielleicht hams hinten in der Scheune eine Strumpfweberei betrieben? Mer kann sich nicht um alles kuemmern, allein die Sorge, dass ihm das Vieh weggefressen wird ohne das die neger ihm a Geld gehm…

  171. der wirkungsgrad von...
    der wirkungsgrad von kernkraftanlagen beträgt übrigens nur 2%, nicht 30%. und der ostzonale uranbergbau befindet sich in sachsen, nicht in thüringen. was aber nebensächlich ist, denn geeignetes uran ist noch seltener als öl, weshalb es ziemlich dämlich ist, jetzt,wo alle welt auf den akw-zug aufspringt, dasselbe zu tun, denn uran wird recht schnell knapp und teuer werden. es werden also keine probleme durch den bau von akw gelöst. es wird nur dafür gesorgt, daß uran möglichst schnell in geld umgewandelt wird.

  172. Ach, ist das schön, die...
    Ach, ist das schön, die Kommentare zu lesen.
    Sie entwickeln ein Eigenleben, wie am Stammtisch.
    Aber warum gibt es diesen Beitrag?
    Weil der Herr Schreiber gleichzeitig zwei Dinge im Kopf hatte – oder nur eins: Essen und darum nicht mehr auf die „Regenablaufrinne“ achtete.
    Köstlich.
    Entweder sollte man ans leckere Essen denken oder auf den Weg achten.
    Nur weiter so.

  173. Und es ist wie mit dem...
    Und es ist wie mit dem Sarazin-Thilo (geb.12.2.45): Der kann auch so alt, intelligent, studiert, promoviert und berufserfahren sein, wie er will: Sein Buch (wir kritisieren es nicht) und was er dazu sagt, zeigen nur eines: Das er vom Leben keine Ahnung hat. Seine Bildung nicht vervollständigte. Und die vielen Diskutanden zeigen erkennbar ganz sicher auch nur eines: Dasselbe.
    .
    Es ist nämlich aus Überblick so: Er hat damit lediglich die Vergangenheit bis heute zusammengefasst. Damit es morgen gelöst weiter gehen wird. (Das der geschichtliche Zweck seines Buches. Und er irgendein Werkzeug. Sich selber nur aktiv fühlend. Wo er doch nur Zange war, Nagel zu ziehen. (Und schon war was runtergefallen: Ooch.)

  174. ...um nicht mißverstanden zu...
    …um nicht mißverstanden zu werden:
    ich respektiere jede durch eigene Lebensleistung und Zeit-Prägung fundierte Haltung.
    .
    Anders verhält es sich mit den „Platzhirschen“ und ihren gesellschaftlichen
    Ehrgeiz.

  175. @Plindos
    Sie werden doch nicht...

    @Plindos
    Sie werden doch nicht das wohltemperierte Klavier zerhackt haben?
    Nein, keine Sorge ich würde mich niemals an einem unschuldigen Instrument vergreifen, höchstens am Pianisten, denn mitunter hat man ganz schön zu leiden, wie Oswald Köberl so schön dichtet:
    *
    Wenn einer in die Tasten greift,
    entstehn im allgemeinen Töne.
    Nur klingts nicht immer ausgereift,
    wenn einer in die Tasten greift
    *
    Man weiß, daß er sich drauf versteift,
    er liebe alles Gute, Schöne –
    doch wenn er in die Tasten greift,
    dann hört man leider falsche Töne.
    *
    Und machen Sie sich keine Sorgen, ich bin musikalisch bei Ralph Vaughan Williams 2. Symphonie gelandet. Der erste Satz hat es in sich, beginnt leise, die Harfe spielt den Glockenschlag des Big Ben, dann trügerische Stille und plötzlich bricht ein Getöse los, als ob grad der Reaktor explodiert. Befreit ungemein.

  176. Habe mir heute die FAS beim...
    Habe mir heute die FAS beim mobilen Händler am Stefansplatz gekauft (40 Cent Aufpreis für Ausland) Seite 1-4, 4 Seiten Lobhudelei verpackt in der Form einer spannenden Sportberichterstattung der Helden der Arbeit Schröder, von der Leyen, zu Guttenberg, Röttgen im täglichen Kampf mit der Öffentlichkeit, Intrigen…; überschrieben auf Seite 1 mit „Neues Deutschland“. Zu wem halten Sie? Schröder oder von der Leyen? Wird zu Guttenberg Kanzlerkandidat der CDU? Lauter spannende Fragen…
    Heute hat uns Queen Merkel ( Mutti passt nicht mehr- stabilisiert wie ehedem „Birne Kohl“ nur das jeweils herrschende System) mitgeteilt im Blick auf das Gutachten der beiden Institute (http://www.prognos.com/) dass 15 Jahre sachlich gut sind.
    Zeitblende: in den 80ern wäre FJS für so etwas als Bayerischer Ministerpräsident gestürzt worden. Damals hat er (auf einer Demo in Schwandorf zu WAA-Zeiten) noch Heissenberg zitiert.
    Jetzt gelten GA zu AKW’s von Wirtschaftsinstituten….
    „Ausgscham’t“ sagt man in der oberen Pfalz, wenn jemand die Notlage anderer ohne Gewissen ausnutzt, das bewegt sich langsam m.E. in diese Richtung. Testet Queen Merkel, wie weit sie gehen kann?
    Ceterum censeo: Die größere Nummer geht ab im Sanieren der Rentenkasse mittels Kürzung der Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung…
    Anbei ein Vortrag sogar aus dem Umfeld der DAV, Uni Ulm
    http://www.deutscherueck.de/uploads/tx_dbdownloads/Vortrag_Rohde_Langlebigkeit.pdf
    oder Uni Bremen schon pointierter
    http://www.zes.uni-bremen.de/…/55_Helmert_Muessen_Arme_frueher_sterben.ppt

  177. @BertholdIV: ach, ich weiß...
    @BertholdIV: ach, ich weiß nicht, ob ich mit 90 noch rumjuckeln will… man ist doch meistens nicht mehr produktiv in diesem Alter.
    @perfekt: Ja, mit dem Aussterben des Paradigmas haben Sie wohl recht.

  178. "Es ist nämlich aus...
    „Es ist nämlich aus Überblick wohl so“ – sorry, einWort war vergessen.

  179. @ Don Alphonso: konservativ...
    @ Don Alphonso: konservativ wertorientierte Westviertler koennten ja doch selbst am Tegernsee versuchen, etwas dezentralisierte Energiegewinnung zu betreiben. A bisserl Sorlarzellen aufs Dach; so echt Erde an den Fuessen vorhanden, auch vielleicht etwas Windkraft; Regenwasser Zisterne.
    .
    Das ist nicht billig und auch laengst nicht so energieeffizient wie die Werbung es anpreisst. Aber das sind die anderen Grossanlagen ja auch nicht.
    .
    Man kann dann auf solcher Basis „keep up with the Joneses“ spielen; vielleicht gibt es dann bald die Solarzellen- Aequivalente zu Daimler und BMW.
    .
    Letztlich aber wird vermutlich jedes energiepolitische Um- Agieren nur und ausschliesslich auf finanzieller Basis geschehen. Im sonnigen Konsumland Singapur z.B. gibt es ein wachsendes Umweltbewusstsein, welches zu Veraenderungen fuehrt, die dann wiederum ueber deren finanzielle Vorteile massentauglich gemacht werden. Und das funktioniert; Verzicht predigen ohne Incentive wirkt bei den meisten Menschen nicht.
    .
    Nicht mal bei mir; hat man ja bei der Diskussion ueber Fleischkonsum hinlaenglich mitbekommen :-)

  180. Filou@:Normalerweis geh i af...
    Filou@:Normalerweis geh i af sölchane ausgschamten Frotzeleien net ei. Erschtens amoi is da Dimpflmooser Loisl mei Kousä. Zwoatensamoi woar des mei Votta wo dem dea Omerikaner die Millipitschen 45 hintam Stoi üban Haufn grennt hot wia dea mit dem Nega um mei Tantn umananderpoussiert hot. Drittns, Du zaundürra Goaslstecka, wos gehtn di des o, ha? Mit enckana Russnbagasch hobts ös no ganz andre Sachn gmacht, zwegn a schtinckaten Machorka oda Papyrossi, aus is.
    ..
    Mondry@: Bei uns do herin kimmt a Gselchts, Weisswürscht und a Kraut, als vegetarische Beilag, aufn Disch. Des andre Glump kenna mia net, allenfalls an ehrlchen Döner.
    Don Alphonsi@
    Ein Ruh hatts jetza mitm Adohm, balm ma eh woass, dass de Bolidiga olli an Hang fier de Energschie hom, wia dea Bazi, dea Schröder Gerhard, dea Lausa Joschi Fischer un jetza de meck-pomm- preissische Bundesfachfrau, de greislige. Mei, vastehn kommas scho, a jeda schaugt aufs Alta und af a nifogrechte Versorgung hi.
    Pfüat Eich beianand!

  181. Iwaras Oida gähz a im nexdn...
    Iwaras Oida gähz a im nexdn Beidrog gei.

  182. @ perfekt!57: Haben Sie...
    @ perfekt!57: Haben Sie bereits den Artikel von Frau Kelek gelesen? Mir gefällt besonders der sachliche und ruhige Ton. Und Sachverstand besitzt die Dame auch. (Hoffentlich erreicht der Artikel eine breite Öffentlichkeit.)

  183. Man kann über sowas reden,...
    Man kann über sowas reden, ohne gleich Rassentheorien zu bemühen. Wichtiger als „reden“ fände ich im Übrigen nein Ende der Gegeneinanderausspieler benachteilgter Gruppen durch privilegierte Angehörige der Oligarchie, die nichts dabei findet, von der Fraport Geschenke anzunehmen. Das gehört sich nicht.

  184. @Devin08: Ich stelle fest,...
    @Devin08: Ich stelle fest, dass Sie über einen sehr feinen Humor verfügen, und werde unter diesem Aspekt Ihre Kommentare demnächst noch aufmerksamer lesen. Ich entschuldige mich vorab für die eine oder andere Spitze meinerseits.

  185. Werter Don, wieder ein sehr...
    Werter Don, wieder ein sehr vergnüglicher Beitrag, de dennoch nachdenklich macht! Hoffe Ihre Genesung schreitet voran mit genug Torte und Tee!
    Grüße an den See
    FS

  186. Werter Don, meinen Sie den...
    Werter Don, meinen Sie den Parkgutschein?
    Zitat BZ-Berlin.de: „Sie wurden unaufgefordert übersandt, kamen per Post und haben einen Jahreswert von 2640 Euro.“
    Die Gutscheine, die ich erhalte, wandern bislang geschreddert in den Papierkorb. Sollte ich mir vielleicht zukünftig die Mühe machen diese (eventuell sogar per Einschreiben) zu retournieren?
    Sie haben gewiss recht, man kann ja nicht vorsichtig genug sein. Ich denke bei einer Tasse Tee darüber nach…

  187. FS, danke, gestern war ich in...
    FS, danke, gestern war ich in Erlangen, das war schon wieder etwas zu viel.

  188. Ich muss jetzt doch auch...
    Ich muss jetzt doch auch unbedingt noch meinen Senf dazugeben:
    phasenweise eine herrliche Diskussion, aber worauf läuft es hinaus? Ich habe in den letzten Jahren einiges von der Welt gesehen – teilweise schon etwas weiter als der Tegernsee! Und was habe ich gesehen? Eine oft bewundernswerte Geduld und Entspanntheit in Diskussionen wie in der Lebensart ganz allgemein, die sich in meinem (mir bekannten) Umfeld leider nicht einstellen will. Diskussionen arten oft in verbitterte Rechthabereien und Besserwissereien aus. Was hat Sarrazin und sein Buch noch mit dem Thema Atomkraft zu tun? Wieso entsteht bei diesem Thema eine fundamental-religiöse Diskussion? Warum bleiben wir nicht bei den Champignons und den leider hochgefährlichen Touren des verehrten Don Alphonso?
    So ganz nebenbei können wir dann vielleicht erkennen, dass bei einem feinen Essen und erst recht einem guten Wein auch ein so wichtiges Thema wie Atomkraft am Tegernsee in Ruhe hin und her bewegt werden kann.
    Im Übrigen wird sich das Thema Atomkraft ebenso erledigen wie das Thema Ozonloch, das im vergangenen Jahrhundert (jaaaaa, so lange ist das her!) beherrschend war – spätestens in ca 40000 Jahren.

  189. Es ist nicht so, dass ich die...
    Es ist nicht so, dass ich die Dinge suche. Die Dinge suchen mich. Nummer 865 ist zu klein, viel zu klein für mich, aber gerade richtig für meine Liebste.
    .
    Zu der die allerherzlichsten Glückwünsche!

  190. Danke für Ihren Hinweis,...
    Danke für Ihren Hinweis, Inneres Auge. Bildung war gestern. Heute ist es die wunderbar moderne Atomkraft. Ich glaube, wir haben uns da ein wenig verplaudert. Und tatsächlich sollten wir uns, solange uns der Don nicht schon wieder mit einem neuen Blog-Beitrag auffordert das Thema zu wechseln, wieder den Speisepilzen statt den Giftpilzen zuwenden.

  191. Ich habe übrigens gerade die...
    Ich habe übrigens gerade die Anweisung erteilt Gutscheine u.ä. ab sofort zusammen mit einem höflichen Ablehnungsschreiben zurück zu schicken. Hierüber ist Buch zu führen, welches ich einmal im Monat prüfen lassen werde. Soviel zum Selbstschutz – ist eigentlich simpel und darf gerne nachgeahmt werden. (Der Tee war übrigens leider ein bisschen zu bitter. Lag wohl am zu heissen Wasser.)

  192. Es bleibt bei Giftpilzen, in...
    Es bleibt bei Giftpilzen, in gewisser Weise:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2010/08/30/mann-braucht-frau-und-kontrolle.aspx

  193. das Kühlwasser eines AkaWes...
    das Kühlwasser eines AkaWes am Tegernsee würde die Wassertemperatur sicherlich positiv beeinflussen… und überhaupt man könnte ganz nette Volksweisen dichten wie: Am Tegernsee steht jetzt an Akawe und die Fische san auch mit zwoa Köpfe schee…

  194. @försterlisel: Auch wenn der...
    @försterlisel: Auch wenn der Herr Papa gutmütig ist, sollte dein Liebster nie vergessen, dass Mama Schönheitskönigin von Alaska war.
    @ donna laura: Ich hatte neulich mit einer jungen Goldschmiedin ein Gespräch über das Thema „Nachwuchs“. Ich würde dieses gerne mit Dir fortsetzen. Ort und Zeit, wie von Dir vorgeschlagen.

  195. @V 13:38 Danke für die...
    @V 13:38 Danke für die Klarstellung. Der Hausherr dieses Bloggs scheint ja in dieser Frage der Parkkarte ein bisschen sehr unbedarft zu sein. Meine Mutter sagt zu so etwas: Die/der glaubt ja noch ans Christkindl.
    Wenn es nicht nicht unbedarft und blauäugig war – die Meinung des Hausherrn – umso schlimmer…
    Zum thema Unbedarftheit: man vergleiche das Schicksal dieser beiden Personen
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jitzchak_Mordechai
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mosche_Katzaw
    und noch ein comic dazu:
    http://www.onejerusalem.com/wp-content/katzav_gila_peres.jpg

  196. Bischof Berkeley lässt...
    Bischof Berkeley lässt grüßen
    .
    @colorcraze: Ich weiß das, aber auch da sehe ich keinen besonderen Willen zum Fortschritt. Denn solange Energievergeudung (resp. die Vergeudung von Natur und menschlicher Arbeitskraft) mehr Profit abwirft, bleibt alles beim Alten. Erinnern wir uns: Mehrwert entsteht nur bei der Ausbeutung der menschlichen Arbeitskraft, dessen abstrakten Arbeit, und der Verbrauch der Natur, wie auch der Verbrauch von Arbeitsmitteln (sprich: der Einsatz von fixem Kapital) kann regelhaft (wenn der Konkurrenzdruck, sprich: der Markt, es zulässt) in die Preiskalkulation einfliesen. Und wenn wir bedenken, dass die vier Großen ein Monopol, resp. ein quasi als Kartell auftretendes Oligopol darstellen, lässt es sich leicht ausrechnen, wie da die fixen Kosten abgewälzt werden (die Lohnkosten spielen ehe kaum noch eine Rolle, also wird da auch kräftig an der Mehrwertausbeute der Konkurrenz gezapft), ohne von der Konkurrenz all zu sehr daran gehindert werden zu können.
    .
    Das ist im Wesentlichen auch der Grund dafür, warum der Fortschritt heute so schwierig ist. Wir haben eben nicht mehr die Marktverhältnisse, von denen immer behauptet wird, wie segensreich sie doch wären – für den Fortschritt. Aber eben auch nicht die Nichtmarktverhältnisse. Der Markt ist nur noch Beute.
    Und der Kapitalismus macht sich selber zum größten Hindernis.
    .
    Der Fortschritt steht definitiv unter dem Primat der Profitmaximierung. Und nur dort, wo das noch möglich ist, findet „Fortschritt“ noch statt.
    Man kann sich ausmalen, was für ein merkwürdiger Fortschritt das ist.
    .
    Das hat Auswirkungen auf alle Bereiche der Gesellschaft. Ganz besonders aber auf den Bereich der Intelligenzentwicklung, der Bildung, um auf das letzte Thema noch mal zu sprechen zu kommen.
    So wie der Fortschritt also gesteuert wird, von der Profitmaximierung, eben dann auch die Bildung, die Intelligenzentwicklung. Ein Sarrazin kann daher schreiben was er will, er kann recht haben oder auch nicht – in Bezug auf die Muslime wegen mir (eine Frau Kelek schenke ich ihm dazu, so wie sein jüdisches Gen auch, das sind doch alles Diskurse von vorgestern) -, in Bezug auf die Bildung und deren Probleme, liegt er völlig daneben. Ja, er ahnt nicht mal, wovon er schreibt. Er schwadroniert sich um Kopf und Kragen und bleibt dennoch völlig bedeutungslos.
    .
    Er sitzt mitten drin im Scheißhaufen und riecht ihn nicht. Das ist schon gewissermaßen ein Ergebnis einer solch gesteuerten Verblödung/verkümmerten Bildung. Er ist das erste Beispiel für.
    .
    Ich sage es mal ganz krass: Ich erfahre heute über die Wahrheit mehr, wenn ich die alten Griechen studiere, ich habe da gerade mal wieder den Vorländer (Philosophie des Altertums) vor mir liegen, als wenn ich die modernsten Spekulationen über die Stringtheorie zu begreifen suche.
    .
    Bei den alten Griechen komme ich noch auf Ideen, die sie selber vielleicht gar nicht hatten. Schön zu sehen, wie da Anaximander auf das Prinzip der Bewegung, des Apeiron, stößt, ohne es vorerst begreifen zu können, noch zu stark sind die Gedankenstränge aus der magischen Vorzeit, noch all zu sehr im Dunklen, die Dialektik. Aber zwei Menschenalter später findet Anaximenes heraus, wie einfach es doch ist, das Allgemeine im Besonderen zu finden, das Abstrakte im Konkreten, das Nichtstoffliche im Stofflichen, das Transparente im Intransparenten – die Luft, heute würden wir wahrscheinlich sagen: das Vakuum, das mitnichten Nichts ist, denn ist es doch erfüllt mit Materie, ohne diese zu füllen, allemal weniger/oder gar mehr als das pure Sein, nichtstofflich wie stofflich, die Zizeksche „Lücke“ gar. Wie weit ist da ein Brian Green (Das elegante Universum) von weg, auch wenn er glaubt der Weltformel auf der Spur zu sein. Lenin hatte verdammt Recht in seinem „Materialismus und Empiriokritizismus“: Das sind doch alles nur noch Agnostiker, moderne Metaphysiker, taube Nüsse, Bischof Berkeley lässt grüßen!

  197. N°5, da geht auch:

    In...
    N°5, da geht auch:
    In Wiessee strahlt das Schwein,
    in Gmund hat man drei Bein
    In Tegernsee das grüne Bier
    in Rottach krepiert jedes Tier.

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