Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Mann braucht Frau und Kontrolle

| 362 Lesermeinungen

Schlimmer als alle Schmerzen beim Unfall ist der Moment, in dem einem jeder sagt, er hätte es ja schon immer gesagt. Und mehr noch, zur Stunde der Rechthaber kommt dann auch noch die Woche der Entmündiger dazu, die aus dem Recht haben das Recht ableiten, das Leben des Autors dieses Blogs nach ihren Vorstellungen und unter Anbietung einer geschiedenen Tochter zu reformieren.

MEDIA VITA IN MORTE SUMUS
Notker I. von St. Gallen

Auch wenn das pseudowissenschaftliche Rassenforschertum im 21. Jahrhundert meint, im Rückgriff auf populäre Thesen des mittleren 20. Jahrhunderts Gene bemühen zu müssen – was tut man nicht alles für einen wohldotierten Vorruhestand – so bietet sich meines Erachtens doch eher die familiäre Prägung als Grundlage allen Handels an. So gibt es Bayern bei allen massiven Clanstrukturen nur einen zuverlässigen Vorgang, der dazu führt, von der Verwandtschaft so selten wie nur irgend möglich aufgesucht, ja gar geschnitten zu werden: Indem man Arzt wird. Der Arzt, so die gängige Meinung, sieht einen beim Totenschein noch früh genug, und Krankheiten, die von selber kamen, werden auch von selber wieder gehen. Zahnschmerzen, und ich rede da aus eigener Erfahrung, werden lieber wochenlang ertragen, bevor man es einen Onkel wissen lässt, der es dem Zahnarzt sagt, der dann anruft und zu hören bekommt, es gehe schon wieder, aber, na gut, wenn er unbedingt meint… Zum Arzt geht man so selten wie möglich, und das schliesst auch Familienmitglieder mit ein. Es gibt kein Gen, das einen zum Familienarzt ziehen würde, aber sehr viel Prägung, dass der Tod gar nicht so schlimm ist, im Vergleich zur Spritze.

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Nach dieser zum Erhalt meines Rufes als schmerzresistentes „Bummerl“ unverzichtbaren Darlegung meiner Grundüberzeugung kann ich nun sagen, dass ich mich nach dem unfreiwilligen Abgang auf die Almwiese über den Lenker meines Rades am schönen, atomkraftwerkfreien Tegernsee mit brutaler Gewalt zu einem Arzt geschleift und mich dort heldenhaft gegen jedes Ansinnen verteidigt habe, mich zur weiteren Beobachtung in ein Krankenhaus zu stecken, weil, was von selbst gekommen ist… Der Arzt kennt das, er kennt die Familie, er weiss, dass es sinnlos ist, und gab mir nach den üblichen Ratschlägen, die mir nicht mehr einfallen, Folgendes mit: Wenn es morgen besser ginge, sei ich noch jung, wenn es dagegen schlechter ginge, würde ich merken, dass ich alt werde. Es ging natürlich besser. Ich konnte sogar schon wieder zum Bäcker humpeln, und wenn ich genau richtig atmete, konnte ich sogar aufrecht sitzen.

Also war ich doch noch jung, und junge Menschen brauchen keinesfalls die Woche Bettruhe, die ihnen angeraten wird. Junge Menschen können schon nach ein paar Tagen wieder auf den Wochenmarkt und sich in der Öffentlichkeit zeigen. Sie können auch schon wieder dumme Witze über den verlangsamten Denkvorgang machen und darüber, dass man die Politik gar nicht so schlimm findet, wenn das Gehirn nur mit 25% Auslastung läuft – haben Sie je einen Dackel über die CSU meckern hören? Hat sich je eine Amöbe beschwert, dass die SPD Sarrazin für seine widerlichen Rülpser nicht den Tritt gegeben hat? – und sich so in das Verderben reden. Denn mitnichten ist es so, dass man dafür als „jung“ gilt, auch wenn man es nach ärztlicher Definition noch ist. Es gibt in diesen Kreisen eigentlich nur zwei Haltungen der Beurteilung für das Alter der Söhne. Nicht „jung“ oder „alt“. Sondern entweder noch zu jung, um etwas schon zu tun, oder schon zu alt, um etwas noch zu tun.

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Dazwischen gibt es nichts, und wenn ich den Einlassungen Glauben schenken darf, habe ich diesmal die Grenze zwischen den Altersstufen durchbrochen. Denn die allgemeine Meinung neben der Empfehlung, nun doch endlich mal die Rennräder zu verkaufen und die Anschaffung eines Elektrorades, das Gadget 2010 schlechthin im Westviertel anzudenken, lautet: In meinem Alter bräuchte ich endlich eine Frau, die auf mich aufpasst. So gehe das nicht weiter. In diesem Alter muss man vorsichtig sein, und wenn man es selbst immer noch nicht ist, muss eben jemand her, die das für einen besorgt. Der Subtext solcher Anwandlungen: Der hat sein Leben nicht mehr im Griff, der braucht jemanden, der das für ihn tut. Bislang war die Argumentation eher andersrum: Der hat sein Leben noch nicht im Griff, der braucht jemand, der das noch für ihn macht. Ich denke, der Zeitraum, in dem ich erwachsen und selbstständig war, begann mit dem Verschlagen des Lenkers und endete mit dem Aufschlag auf der Almwiese.

Nun ist Fürsorge der Mitmenschen natürlich eine feine Sache, zumal sie sich nicht nur in Verboten äussert, sondern auch gleichzeitig wohlriechende und mit zarter Haut verschönerte Alternativen anbietet: Für einen Ü-40-Tanzkurs, so ist allgemein bekannt, besteht grosser Mangel an tanzwilligen Herren, die sich der Damen erbarmen, die keinen Partner mitzubringen in der Lage sind. Das ist auch Sport, aber dafür brauche man keinen Helm und sehe auch nicht aus wie, Zitat, „Presssack in Plastik“. Auch die Sache mit dem „Studentencabrio“ sollte ich mir mal zugunsten eines vernünftigen Autos überlegen, das bislang unbekannte Tugenden wie Zuverlässigkeit, ein wasserdichtes Dach und eine Heizung, die nicht nur im Sommer funktioniert, in mein Dasein schleppt. Ein Dasein, das bislang mit einem Ladekabel, einer Plastiktüte für die Sitze und einer Schöpfeinrichtung trefflich funktionierte. Und wenn nicht, nehme ich halt solange das Rad.

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Weitere Angebote des kleinstädtischen „Lebensfortschrittsmanagements“ umfassen die Schrecknisse einer Putzfrau, deren Dienste ich früher in Anspruch nehmen sollte, weil ich nie richtig putzen gelernt hätte; heute jedoch scheint es an der Zeit zu sein, es endlich in kompetente Hände zu geben, statt mich damit „noch“ abzutun, zumindest solange, bis ich die Arme wieder heben kann, und dann wird man sehen. Früher galt es, auf das jugendliche Gewicht zu achten, jetzt heisst es: Vorsicht von Zucker und Cholesterin, nicht zu viel Fett, denn in diesem Alter müsse man auf die richtige Ernährung achten.

Und so, wie sich die Ansprüche ändern, ändern sich auch die negativen Beispiele. Erzählte ich früher vom letzten Anstieg auf den Leonhardstein, berichtete man mit von irgendeinem Onkel, der in jungen Jahren am Berg geblieben war. Fuhr ich schnell ein paar Pässe, wusste man immer von einem jungen Verwandten zu berichten, der bei sowas mindestens das elterliche Auto verschrottet hatte. Das waren noch Zeiten! Heute heisst es eher, dass irgend ein Onkel auch lange nicht mehr laufen konnte und nach Neuburg – nach Neuburg, das muss man sich mal vorstellen, zu den Barbaren! in die Reha musste, als er vom Rad gefallen ist, so mit 77 oder 78. Ob ich Medikamente bekomme und sie auch ja genau dosiert vor dem Essen einnehme – damit ist nämlich nicht zu spassen, wenn man erst mal alt wird, irgendeine Grosstante  wurde deshalb tablettensüchtig, während ein Uropa vermutlich noch drei Jahre gelebt hätte, wenn er nur die Anweisungen der Ärzte genau befolgt und die Dosis nicht aus dem Fenster gekippt hätte, wenn keiner aufpasste. So oder so ist man im Leben vom Tod umfangen, aber mein Tod ist nicht mehr Skeletthüpfer der des jugendlichen Leichtsinns, sondern der morsche Knochenhaufen der Altersschwäche, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung.

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Ich konnte deshalb heute nach dem Konzert nicht umhin, mich auf mein Rennrad zu schwingen und demonstrativ noch einmal an jenem Cafe vorbeizufahren, wo sich die guten personifizierten Ratschläge aufhalten. Einmal mit überhöhter Geschwindigkeit in die eine Richtung und dann, langsamer, zum freihändig Winken in die andere Richtung. Es hat weh getan, und das Schnaufen geht deutlich schwerer, denn man sitzt sehr gekrümmt an der Stelle, wo die Ripperl ans angesäuerte Lüngerl reiben. Aber das sind eben die Opfer, die man in all den kleinen, dummen Städten bringen muss, um Haltung zu zeigen und den Ruf zu wahren.

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362 Lesermeinungen

  1. Gerade habe ich das erwähnt,...
    Gerade habe ich das erwähnt, schon schicken Sie uns weiter. Sie sind ein Arbeitstier, Don, bitte keine falsche Bescheidenheit.

  2. Wohl geschrieben werter Don,...
    Wohl geschrieben werter Don, wie üblich. Sie sind aus einen noch ganz andrem Grund jedoch noch nicht alt. Denn ab einem gewissen Alter lernt man, dass die Meinung der Anderen nicht das eigene Glück beeinflussen und man sich getrost darüber wegsetzen darf. Das ist dann Teil der Alters- oder Jugendweisheit, je nachdem, wann man sich zu dieser Erkenntnis durchringt. Also lassen sie die Anderen getrost reden und leben das Leben, das Ihnen gefällt. Viel Sßaß beim radeln und echte Männer müssen nun einmal wenigstens im Leben männlich markant vom Radl steigen ;-)

  3. Wohl wahr - Haltung haben Sie...
    Wohl wahr – Haltung haben Sie gezeigt (auch mit den netten kleinen Anspielungen auf Herrn S.). Dafür und für die anderen erheiternden Anekdötchen rund um den lädierten Körper des bayerischen Indianers mein Dankeschön!

  4. Tut`s noch weh? - Nee, nur...
    Tut`s noch weh? – Nee, nur wenn ich lache!

  5. "... ab einem gewissen Alter...
    „… ab einem gewissen Alter lernt man, dass die Meinung der Anderen nicht das eigene Glück beeinflussen und man sich getrost darüber wegsetzen darf.“
    Das klingt aber jetzt verdammt nach Altersstarrsinn, Blackjack.
    ;-)

  6. Das klingt nach der am...
    Das klingt nach der am schnellsten überstandenen Midlifecrisis aller Zeiten, Glückwunsch!

  7. Warum meinen Sie eigentlich...
    Warum meinen Sie eigentlich immerzu, dass die Ratschläge welche man Ihnen kostenlos erteilt, alle so idiotisch und abwegig seien? Oder bereitet es Ihnen Freude die Ochsenstirn zu bieten? Meine Erfahrung mit derartigen kolportierten Wahrheiten sagt mir, dass entgegen Ihrem krachledernen Ansichten hypochondrisches Blut in Ihren Adern wallt.

  8. Echte Sportler sind mehr fürs...
    Echte Sportler sind mehr fürs Sein als für den Schein und gießen den Rahmen des Drahtesels mit Blei aus. Dann wissen sie wenigstens sicher, dass es nicht an ihnen liegt, wenn die Jugend vorbeirauscht….

  9. @V:
    Nö finde ich nicht,...

    @V:
    Nö finde ich nicht, sondern nach Freiheit. Aber so ist das, was der eine als Freiheit des Seins definiert, ist für den anderen Altersstarrsinn. Ich nehme mir die Freiheit Ihnen Ihre Meinung zu lassen und nach meiner zu leben ;-)

  10. Diese Bonmots von wegen...
    Diese Bonmots von wegen hinfallen und wieder aufstehen mal beiseite: Respekt für die Café-Fahrt.
    Das Erwachsensein als unkontrollierte Flugphase zwischen Schreck und Schmerz ist auch hübsch.

  11. Touché!
    "... hier mus ein...

    Touché!
    „… hier mus ein jeder nach Seiner Faßon Selich werden“, wohlan, in diesem Sinne, Blackjack.

  12. Mercie V, genau in diesem...
    Mercie V, genau in diesem Sinne. Schade dass wir Menschen das so selten beherzigen, viel Unsinn könnte vermieden werden, wenn wir alle danach lebten.
    (Ich gestehe, auch ich bin oft nicht frei von vorschnellen Bewertungen Anderer, doch versuche ich das bewusst zu bekämpfen, zuerst bei mir und dann durch leichte Hinweise bei anderen)

  13. Weiß die Weltliteratur von...
    Weiß die Weltliteratur von einem anderen Radstürzlein, das so intensiv betextet wurde?

  14. nnier, von wegen schnell. Das...
    nnier, von wegen schnell. Das geht hier seit Jahren so.

  15. Don A.
    No comment, bis Sie...

    Don A.
    No comment, bis Sie wieder bissiger, schärflicher geworden sind. Sie scheinen sich
    doch ärger in der Rekonvaleszenz-Phase zu befinden, als Sie uns hier weismachen wollen….der Sturz in die normative Kraft des Faktischen hinterlässt Spuren. Fesch samma net, oba dopfa, wie der Rheinländer so treffend zu sagen pflegt.

  16. Die Debicyclation vom...
    Die Debicyclation vom Tegernsee. Das erfordert natürlich einen Gedenkstein, mitten im Weg (oder besser eine Gedenkrinne?).

  17. @ Don Alphonso: OK, diese...
    @ Don Alphonso: OK, diese spezielle Kaffeefahrt war sicher noetig- beide wohl, damit Sie gesehen wurden. Dennoch kam ich nicht umhin zu denken: „Guck mal, ganz ohne hende“ – „Guck mal, ganz ohne Haende und Fuesse“ – „Guck mal, ganz ohne Haende, Fuesse und ganz ohne Zaehne auch!“
    .
    Hoffe also, alles noch dran.
    .
    So die bayern sich mit Litigationsklagen ebenso wie mit Arztbeuschen zurueckhalten, muesste der Freistaat wohl das Paradis sein fuer die Aerzteschaft: Patienten mit gesundem Menschenverstand, und dann genug Geld, um den Versuch der Grundsanierung zu zahlen…

  18. Spontan fallen mir nur...
    Spontan fallen mir nur Fensterstürze ein…

  19. nnier,
    .
    Überstanden würde...

    nnier,
    .
    Überstanden würde ich nicht sagen, das hört sich doch eher nach ganz akut an.
    Don Alphonso hätte doch (ohne akute MLC) eine Aktion, wie im letzten Absatz beschrieben, niemals nötig.

  20. Defenestration, haben Sie...
    Defenestration, haben Sie darüber schon geschrieben, werter Don?
    .
    Kann man die Fenster im Kanzleramt eigentlich öffnen?

  21. Das ewige Rad der Niederkunft....
    Das ewige Rad der Niederkunft.

  22. Don schön ihre Cafe-Fahrt...
    Don schön ihre Cafe-Fahrt aber warum???????
    Ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt man ungeniert.
    mfg

  23. Camford, Sie haben mich ans...
    Camford, Sie haben mich ans Grübeln gebracht. Zum einziges Ergebnis bislang, das weiss G-tt nichts mit Weltliteratur zu tun hat, habe ich die Webseite angegeben.

  24. V., nein, das ist in...
    V., nein, das ist in Deutschland, soweit mir bekannt, auch nicht legal, wie auch so manches andere – und eine Abwahl, nehme ich an, ist noch demütigender.
    .
    Atomfried, einem Mann, der ein Mapei Colnago und das passende Trikot hat, sollte man auch sonst besser alles zutrauen.

  25. Plindos, sage ich nicht!...
    Plindos, sage ich nicht! Tapfer, aber sexy – das ginge.

  26. Aber lieber Don Alphonso, sie...
    Aber lieber Don Alphonso, sie meinen es doch nur gut.
    („Ich hab‘ doch schon immer gesagt, daß das passiert…“).
    .
    Habe derzeit selbst wieder eine dieser Situationen in der Familie, allerdings nicht bezüglich Sport und verheiratet bin ich ja auch schon. Aber in etwa läuft dies alles ja auf das Gleiche hinaus. Und es ist wirklich zum Haare raufen…

  27. Hhm, stürzt nicht Don Camillo...
    Hhm, stürzt nicht Don Camillo vor den Augen des Peppone vom Fahrrad? Oh, die grauen Zellen. Hat jemand Giovannino Guareschi gelesen, oder die Verfilmung mit dem einfach g-ttlichen Fernandel gesehen?

  28. Don Camillo! Don Camillo!!...
    Don Camillo! Don Camillo!! Danke, V, ich habe mich immer gefragt, woran mich Don Alphonso erinnert. Beide etwas verschmitzt, sehr klerikal und mit einem Hang ins Autoaggressive… Und dann die Optik. Perfekt!

  29. Da ging wohl gerade ein...
    Da ging wohl gerade ein Kommentar verloren – sei’s drum. Hier nochmal die Webseite.
    Camford, keine Weltliteratur zwar, aber ich bemüh‘ mich weiter.

  30. Und ich meinte nur ganz...
    Und ich meinte nur ganz harmlos die MLC als den kurzen Moment zu bezeichnen, in dem man weder zu jung noch zu alt ist und der hier ja in Flugsekunden zu messen ist …

  31. Entschuldigung, ich habe b eim...
    Entschuldigung, ich habe b eim Freischalten geschludert.
    .
    nnier, wenn es das schon gewesen sein soll, wie soll ich später mal eine Beziehung zu einer Abiturientin und zu einem Ferrari erklären?

  32. Mir kommt da nur der...
    Mir kommt da nur der Briefträger in den Sinn bei Tati’s ,,Schützenfest“: Rapidité, rapidité! http://www.youtube.com/watch?v=HV5mBY2Oaow

  33. Rheinländer@:Nit Ihr sid...
    Rheinländer@:Nit Ihr sid jemeent jewest, et wor jo ad nuar de Rheinlände an sisch jemment, de so jet jedaach, jesacht haben könnt!

  34. Ferrari? Hui, die FAZ zahlt...
    Ferrari? Hui, die FAZ zahlt nicht schlecht.

  35. Als DA uns vor einigen Tagen...
    Als DA uns vor einigen Tagen über seinen Unfall informierte, habe ich ihm „Night Nurse“ (Beechams, bei jeder Apotheke erhältlich) empfohlen. Offenbar hat er meinen Ratschlag nicht ernst genommen? Leidet er nun an Selbstmitleid – hat er sogar Wahnvorstellungen :-) ?

  36. Tati: Auch der ist gut, von...
    Tati: Auch der ist gut, von der Statur und Eifer dem Don sehr ähnlich…
    http://www.youtube.com/watch?v=0WWftEnFjYY&feature=related

  37. My dear Camford, it was...
    My dear Camford, it was undoubtedly the German master Herr Heidegger;
    Conan Doyle, „The Adventure of the Priory School“.

  38. Wenn man wirklich Eindruck...
    Wenn man wirklich Eindruck schinden will, dann prescht man von hinten heran und tritt dann beim Überholen rückwärts – das ist noch deprimierender als Kacques Tati.
    .
    V. es gibt einige Szenen zu dem Thema, Don Camillo wird explizit als Rennradfahrer vorgestellt.

  39. mawu, es gehört wohl irgendwo...
    mawu, es gehört wohl irgendwo zum System, Männern keine Ruhe zu lassen, aber wo stellt man dieses System ab?
    .
    Finanzieren muss ich den Ferrari anderweitig, aber nachdem die FAZ auch nicht SPiegel ONschleim ist, wird es auch nichts mit einer Kampagne zu einem zusammengeschmierten Buch mit Bestsellerhoffnungen (glückjlicherweise, denn ich habe ja auch noch Selbstachtung). Abgesehen davon sind gebrauchte Wald- und Wiesenferraris jetzt nicht so arg teuer, da kostet ein Mittelklasseaudi mit guter Ausstattung oft schon mehr.

  40. Hm, eine Frau zum Aufpassen,...
    Hm, eine Frau zum Aufpassen, meint die liebe Familie.
    Dann wird demnächst wohl ein Tandem für Sie bereit gestellt.
    Die Gattin nimmt zuvürderst Platz, das reduziert zugleich den schädlichen Fahrtwind. Beim unfreiwilligen Frontalabstieg fallen Sie dann weicher, bis sehr weich,
    auch daran wird die fürsorgliche Verwandtschaft bei der Wahl der Auserwählten denken.
    Jetzt dürfen Sie Ihre Zustimmung durch lautloses Nicken (die Wirbel knacken doch nicht mehr) kundtun.

  41. Camford, gern geschehen. Nun...
    Camford, gern geschehen. Nun ja, die Optik – wirklich?
    (Wir wollen besser nicht riskieren nicht mehr freigeschaltet zu werden. Momentan bereitet die Plauderei ein zu grosses Vergnügen.)

  42. ..oiso, i hobs gnau gsegn, der...
    ..oiso, i hobs gnau gsegn, der Mo, dea wo üba sein Lenka vo seim Rennradl gfoin is, dea in de Reibn bei da Seewiesn neigfahrrn is wiara Narrischa, dea hot mit dera Vordaradlbremsn bremst, weil mit da ondan, da linkn „Hand hatte er ein Handy bedient“. Des Drehmoment hatte nacha sein Übriges getan. A so hob i´s zu Brodokoll gebn. Halberts bwusstlos im Choc hot a allerweil gruafa:“…Abiturientin, Abiturientin..!“.

  43. Mondry, ich fürchte nur...
    Mondry, ich fürchte nur Regenablaufrinnen, und mehr als einmal schmeisst es mich nicht pro Jahr. Ausser in den Jahren, in denen es mich mehrfach schmeisst.
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    Giannozzo, in den USA hätte es sicher eine Gedenkklage für den Rinnenanleger gegeben.

  44. Ach ich liebe Don Camillo, die...
    Ach ich liebe Don Camillo, die Bücher und besonders die Filme. Ich eriinnere mich das der gute Don C öfter mit dem Rad unterwegs war, aber an einen Sturz vom Rad in den Filmen?? Das nicht.
    Und wie weiland Don C mich religiös erweckte so erweckt Don A die Lust am Schelmentum in mir!
    Mercie V für den Gedanken an Don Camillo und die Po Ebene. Ach wär ich jetzt doch da und nicht im grausig verregneten München

  45. Werter Don, zunächst einmal...
    Werter Don, zunächst einmal wünsche ich Ihnen schnelle und guteGenesung. Ich gehe davon aus, dass Sie gut behelmt waren und auch nicht an der Helmqualität gespart haben. Wieder mal ein sehr lesenswerter Beitrag über die vielen Fremd-Belehrer aus Leidenschaft, bei denen man sich unwillkürlich fragt: Woher leiten die ihr belehrungsrecht eigentlich ab ? Und: Haben die ihr eigenes leben schon derart toll bestellt, dass es da rein gar nix mehr zu tun gibt? Oder ist denen einfach nur (ihr eigenes leben) fad und langweilig? Oder fürchten sie bald nicht mehr gehört und sodann vergessen zu werden ? Fragen über Fragen, in guter erinnerung an Ihren blogbeitrag über das fehlende selbstbestimmungsrecht, mit bestem gruße aus dem gerade eben sonnenblitzenden HH.

  46. Don Alphonso, es hat wohl in...
    Don Alphonso, es hat wohl in erster Linie etwas damit zu tun, daß man für die ältere Generation nach wie vor „Kind“ ist. Ich befürchte, das kann man nicht abstellen, ich versuche es derzeit zu ignorieren.

  47. Ah nah, dös hent i nia ned...
    Ah nah, dös hent i nia ned dabai, wos soi i mim Heendi?
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    Ah ja, da haben wir es, bei 1:00 Minute:
    http://www.youtube.com/watch?v=J2FwKMEQxTI&feature=related
    Don Camillo auf dem Rennrad.

  48. Der Sarrazin rülpst...
    Der Sarrazin rülpst inzwischen erstaunlich laut. Und er rülpst nicht allein. Auch wenn man es gern anders hätte. Und um mal beim Thema zu bleiben. Brauchen die alle einen Arzt? Oder Magentabletten? Doch man sollte nicht vergessen, die Heilung von nicht vorhandenen Krankheiten ist nicht möglich.

  49. Lieber Mawu, das tue ich auchm...
    Lieber Mawu, das tue ich auchm und die neuen Rennräder verstecke ich im Speicher!
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    Gutesrecht, ich denke, die halten das sowohl für Naturrecht als auch für einen Liebesdienst am Nächsten, zumal der dann auch besser in die Raster passt: Ist da erst mal ein Kind, ist da kein Platz mehr für Spinnereien, siehe auch hier:
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    http://campagnolodelta.blogspot.com/2010/08/wanderings-of-ebay-troll.html

  50. Apropos Helm - Don, vielleicht...
    Apropos Helm – Don, vielleicht gefallen Ihnen diese etwas exzentrischen Kopfbedeckungen.

  51. Werter Don, "Naturrecht" und...
    Werter Don, „Naturrecht“ und „liebesdienst“ dürften wohl u.a. die antreiber bei denen sein, vielleicht auch deren zunehmende alterung und irgendwelche furcht, was wohl (eher falsche) freunde denken könnten, sähen sie denn den zu Belehrenden…..ich muss da gerade sponntan an die ärzte und ihr lied „Junge“ denken…..um so schöner zu sehen, was Sie antreibt (danke für den link zu dieser schönen schmiedekunst) und Sie sehr reizvoll vom „rechten weg“ abzubringen scheint…..bitte weiter so, mit angemessenem widerstand.

  52. Unser D.A. passt in keine der...
    Unser D.A. passt in keine der vorgeschlagenen Schablonen und bildet seine eigene Kategorie.
    Herr S. wird eine schmerzliche Erfahrung machen, in Deutschland sind diese Themen tabu und das Kind wird mit dem Bade ausgeschuettet. Man „muddelt“ sich so durch und spricht nicht aus, was gedacht wird.

  53. V, sicher, der jüngere Don...
    V, sicher, der jüngere Don ist, wenn irgend möglich, sogar noch schöner als der ältere…

  54. Hallo Camford,
    mindestens...

    Hallo Camford,
    mindestens genauso gut wie Don Camillo auf dem Fahrrad ist die Szene aus dem Film „Willkommen bei den Sch`tis“, in der der Filialleiter zusammen mit seinem Austräger per Fahrrad Post verteilt, bis zum bitteren Ende, nämlich dem Sturz, allerdings nicht über einen Rinnenanleger sondern volltrunken vor einem Lokal.
    Ich will unserem Don Alphonso beileibe keine Volltrunkenheit unterstellen, aber wenn bei der FAZ dereinst einmal alle Stricke reißen, bitte Bewerbung an die „berittene“ Post!
    Aber meiner Meinung nach geht es in diesem Beitrag von Don Alphonso ja nicht nur um`s Fahrradfahren, sondern ebenfalls um die ihm angetragene Bitte, sich darum zu kümmern, dass ihm eine Frau bei des Tages Mühsal zur Hand gehen soll, damit das Leben leichter zu ertragen sei, zumal mit seinen aktuellen Blessuren. Macht er nicht geradezu tollkühne Anstrengungen in dieser Richtung, wenn er nach Konzerten freihändig !!!! trotz aller Blessuren an Cafès vorbeidefiliert, um eventuell anwesenden Kandidatinnen zu imponieren?
    Ich kann nur mit einem Bekannten und dessen Äußerung von solchen Absichten abraten: Solange ich zwei gesunde Hände habe, kommt mir keine Frau in`s Haus!

  55. Don, vielleicht hat der...
    Don, vielleicht hat der Fahrradhersteller ja eine Filiale in den USA? Dann könnte was gehen. Kann schließlich niemand ahnen, dass man in bestimmte Richtungen nicht absteigen darf.

  56. Andere werfen sich aus voller...
    Andere werfen sich aus voller Fahrt absichtlich in den Dreck und krakelen, sowas müsse in diesem Land ja wohl noch erlaubt sein. Das nennt man dann „eine öffentliche Debatte anstoßen“.

  57. Inneres Auge, bringen Sie den...
    Inneres Auge, bringen Sie den hiesigen Don nur nicht auf dumme Gedanken! Eine Frau würde ihm die Flausen nehmen, das Radfahren, das fette Essen und das Bloggen sowieso. Wer könnte das wollen?

  58. Hallo Camford, nichts liegt...
    Hallo Camford, nichts liegt mir ferner, als den Don auf dumme Gedanken zu bringen, es wäre ein bitterer Verlust, wenn er das Bloggen einstellen würde – ich wollte ihm nur Anteil geben an Lebenserfahrung, auf dass er gerade die Dummheiten sein läßt!
    Apropos fettes Essen: ordentlich Butter und Speck muss an die Pilze, damit sie zusammen mit einem guten Glas Wein etwas auf die Rippen bringen, um den nächsten Sturz nicht nur am Kopf (siehe Helme!), sondern auch an anderen wichtigen Stellen etwas abzumildern!
    Das Verhältnis hierbei nach einem Ratschlag einer sehr guten Köchin: ein Drittel der Flasche an`s Essen, zwei Drittel in den Hals. Für alle, die noch nicht gegessen haben. Mahlzeit!

  59. ...schafft sich ab....
    …schafft sich ab. (Mindestens zu 50 bis 80%). Muß nach Notre Dame das Fontaines, mal was schönes sehen. Bleiben Sie brav und vererben Sie Ihre Intelligenz nicht leichtfertig!

  60. Camford - wie kommen Sie...
    Camford – wie kommen Sie darauf, Radfahren und Bloggen ist doch ok, über das Essen könnte man reden.
    mfg

  61. Werter Don,
    dass nach dem...

    Werter Don,
    dass nach dem Radschlag die Ratschläge kommen, liegt natürlich so nahe wie dieser Kalauer. Aber Sie machen das schon richtig; Flagge zeigen und die Begluckungen höflich ins Leere laufen lassen. Vor allem: Lassen Sie keine wohlmeinende Tante an Ihr Krankenlager! Tanten haben einen unheimlichen, siebten Sinn für Schwächen, das wusste schon Bertie Wooster.

  62. MLC: den englischen...
    MLC: den englischen Eisenhaufen noch nicht zum Laufen gebracht, aber schon die italienische Diva im Hinterkopf. Die Rekonvaleszenz muss auch geistig geschultert werden.

  63. DA, zumindest das mit dem...
    DA, zumindest das mit dem „Studentencabrio“ stimmt haargenau!
    Sie habe’s ja eigentlich schon selbst erkannt und den Sunbeam angeschafft.
    2012 können Sie dann mit dem zur Sonntagsmatinee!

  64. D.A.@: Entgegen meinem urspr....
    D.A.@: Entgegen meinem urspr. Vorhaben, ich wollte Sie doch nicht allein lassen:
    Stilvoller wäre als Helmerstausstattung eines dieser herrlichen Stücke, damit im Triumph an der alten Anatomie vorbeigerattert, das wär´s doch
    http://www.kayserstuhl.de/altertum_helme.htm
    Inneres Auge@:Recommandation: Bewerbung an Fa. Thurn&Taxis, Regenschburg, Postregal, Abt. Berittene senden.

  65. Well done, congrats!
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    Und mal...

    Well done, congrats!
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    Und mal so etwas wie ein Bezug (aber kein plaid):
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    Er hat ja Recht. Ohne Schreibtisch fällt einem nichts ein. Darum auch ließen schon Alexander und Dschingis mit Eilrädern ihre Schreibtische vorraus. (Brav warteten diese sodann vor den Mauern, bis ihre Herrn und Meister kamen sich zu setzen und erste Pläne zu fassen.)
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    Es gibt so Grundsätze des Diktats, die Buchstaben zu üben, allgemein schon in den niederen Klassen: „Das Volk begehrt nichts weiter, als eine Regierung.“ Na gut, vielleicht auch noch, damit das Volk es nicht vergisst.
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    Normal ist doch nur, wenn der kreative Prozess rasend schell vorbei will und dann rasch die Heilung kommt.
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    Das Problem mit den Türken ist doch bloß, dass sie keine abendländischen Räder haben, Herr Damaszen.
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    Und Sarazin: Ein Abgesang fast sich selbst zusammen.
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    Wenn 70+12=82 und 70+20=90 dann passt doch alles.Ganz sicher für die „Generation Clement“ z.B.: Dann darf der Paradigmenwechsel auch ruhig kommen. Und es wurde auch nichts über Gebühr verlangt. Man lehne sich also ruhig zurück und sehe den AKW’s solange bei der Arbeit zu.
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    Meiner Meinung nach waren schon immer die die besten Pedaleure, die das Gefühl hatten, sie gingen einer persönlichen Freude nach. Und es würde sich fördern.
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    Der Nachteil des vollständigen Künstlertums ist seine absolute bürgerliche Unmöglichkeit. Oder war es der Vorteil?
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    Mehr Rad fahren? Deutschland muss dazu bereit sein. Anders geht das nicht.
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    Was sehr gut sein soll.Wird zur Zeit wieder gelesen: http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-312-00445-4
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    Natürlich, leichtflüssig-leichtfüssig springt die Quelle zu Tal.
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    Auch wenns ums Rad fahren ging, nahmen die Besten schon immer nur Steak und Gegner blutig. Aber andere legten auch schon mal ein Salatblatt auf. (with a smile)
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    Ich sags ja immer von unserem Don: Die anderen haben ja alle kein politisches Talent. Die können Wahlen gewinnen und sonst nichts.
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    Nicht der Radfahrer ist pervers, sondern die Bedingungen, unter denen er schreibt.
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    Was haben Biergartensportler und evtl. Sarah Palin gemein? Kaum meint man, dass die Dummheit einen solch starken Durchbruch hat.
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    Man sollte eine neue Gesellschaft zur verstärkten Verwendung des „und“ gründen: Denn meist macht doch nur die Verwendung des sammelwütigen Integrals reicher.
    .
    Warum man besser keine Dichter liebt? Na wer weint schon gerne in Bücher?
    .
    Unser Bayernland? Beilage zur Globaliserung? Nein nicht wirklich, nur sein Vermögen.
    .
    Fahrrad? Na sicher. Eben weil es die genetisch fixierte Aufgabe des Menschen ist, bei Energieüberschuss die ganze Welt auszumessen. Lob der Körner und des Öls also. (… und!)
    .
    Männer müssen arbeiten. Fauen können lieben. Darum auch ist die Welt perfekt aufgeteilt. Und in manch südlichen Landstrichen muss es genau anders.
    .
    Das Volk geht arbeiten, Mehrwert entsteht so von selbst.
    .
    Wir erwarten weiter nichts als eine Regierung. Das sind unsere Fehler.

  66. Am Rechner sitz' ich...
    Am Rechner sitz‘ ich ruminierend,
    Die Welt ist rund, die Welt ist voll,
    Sie wartet auf die grosse Weisheit,
    Die von mir wohl kommen soll.
    .
    Auch des Googels ganze Last,
    Trage ich in meinem Kopf,
    Dass ich voll sie hab‘ erfasst,
    Merkt wohl jeder Tropf.
    .
    Sinne hier und sinne da,
    Manchmal muss ich pieseln,
    Ringe mir die Zeilen ab,
    Draussen tut es nieseln.
    .
    Denke über diese Welt,
    Sie erscheint mir komisch,
    Was das Ganze mir bezweckt,
    Ist mir wurscht, ich bin perfekt!
    .
    Zart streicht Frau mir übers Haar,
    Und dann sagt sie bänglich,
    Was du schreibst, mein Schatz, scheint wahr,
    doch es ist sehr länglich.

  67. Was noch auffiel:
    .
    Und wir...

    Was noch auffiel:
    .
    Und wir dachten einen Moment lang „Fallingwater“ wäre ein Haus.
    .
    Dabei wird auch das noch anders: „Wenn Bungee-Jumper zu Wasserfällen kommen – oder „gläserne Fußböden in die Tiefe stürzen“.“ (3. Bild von oben, links und Text)
    .
    http://rafaa.ch/rafaa/rio_de_janeiro.html
    .
    „The project consists of a solar power plant that by day produces energy for the city respectively the Olympic village. Excessive energy will be pumped as seawater into a tower. By night, the water can be released again; with the help of turbines, it generates electricity for the night. The electricity produced can be used for the lighting of the tower or for the city. On special occasions, this “machine building” turns into an impressive wonder of nature: an urban waterfall, a symbol for the forces of nature.
    .
    A retractable platform for bungee jumping is located on level +90.5. Long distance observation can be done from the observation deck on level +98.0. The urban balcony is situated at the top of the tower 105 meters above sea level. Here the visitor has a 360° view of the landscape and can experience the waterfall while walking over the glass sky walk.“
    .
    Was für einen dämlichen Pseudomist mal also alles machen kann „mit Wasser, Solar und Bewegung“ … .
    .
    (Man weiss: http://de.wikipedia.org/wiki/Fallingwater )

  68. Normal ist doch nur, wenn der...
    Normal ist doch nur, wenn der kreative Prozess rasend schell vorbei will und dann rasch die Heilung kommt. (*g*, so wars gemeint)
    .

  69. Werter Don,

    mein alter Herr...
    Werter Don,
    mein alter Herr hat sich letztens vom Rennrad geschmissen, sah sehr lädiert aus, hat es auch gerne erzählt, wie lädiert er war, also schon, aber bei ihm doch nicht, nur hier und und da, schön blau und aua, aber nix passiert, das bisschen doch nicht… Meine alte Mutter, also seine Frau, sie hat es seufzend zur Kenntnis genommen, wie immer. War ja nicht das erste Mal.
    Wird auch nicht das letzte Mal sein. Nur solange er sich noch mit dem Rennrad hinwirft und nicht mit dem Rollator, ist noch alles bestens.

  70. "Es stimmt nicht, dass, wie...
    „Es stimmt nicht, dass, wie Frau Merkel meint, Sarrazins Buch nicht „hilfreich“ ist. Es ist sehr hilfreich und wird einen Wendepunkt markieren. Es ist hilfreich, um wirklich zu verstehen, was auf dem Spiel steht.“
    .
    Es markiert einen Wendepunkt. Für absolute Aussagen ist es noch zu früh. Die Bedeutung des Wendepunkts hängt vom Lebensalter und vom Millieu ab.
    .
    Ob ich 70, 50 oder 30 bin (oder 10) oder Türke oder Deutscher oder Arbeiter oder Akademiker macht den Unterschied, wie immer – und völlig banal.
    .
    Warum sich die Gesellschaft bloß davor drückt, festzustellen, was bekannt, das wer heute 70 ist nur noch knapp 14-15 Restjahre Lebenserwartung hat im statistischen Durchschnitt.
    .
    Deswegen werden möglicherweise auch viele Jüngere sagen: „Was geht mich dessen Gschwafel an über seine als besser erinnerten Zustände von gestern? Die sind doch eh tot und weg, und ich habe sie auch nie kennengelernt. Und wenn auch er demnächst erst mal tot ist, verfrühstücke ich auch noch seine Lebensleistung mit, das ist für mich Fakt.“
    .
    Schlimm ist doch u. u. bloß, wenn man diese Haltung zu einseitig kritisiert: Genau genommen wäre auch sie erlaubt – im Rahmen der FDGO, nicht wahr? Und es geht auch um Neid: Eben auch darum, dass die Jüngeren jünger sind – und können mit dieser Republik demnächst machen, was sie wollen, im Rahmen der FDGO. „Und sie werden es, schlimm genug“ – muss man sich die Aussage anziehen?.
    .
    Und es geht auch um Neid: Viele aus der Generation Sarazin haben halt genau genommen eben doch nicht so gelebt, wie sie es gerne gewollt hätten. Und können nichts festhalten und werden es nicht und haben ihre eigene Endlichkeit vielleicht auch nicht früh genug begonnen wirklich wahrzunehmen und auch zu bearbeiten. (Und was am schlimmsten wäre: Und genau dies alles womöglich auch noch später und weniger erfolgreich als viele – in dem Punkt womöglich klügere – junge Migrantenkinder?)
    :
    Was machen viele Frauen,die von ihrem Mann, der sich „tot gearbeitet hat“, einen Gewerbebetrieb erben? Sie verkaufen schnellstmöglich – „endlich weg die verhasste Last“ – und leben. (Viele, manche, nicht alle: Und die haben wir nicht kritisiert)
    .
    Und was wäre einzuwenden gegen einen jungen, so gesehen – sozial klugen – Migranten, der das Beispiel hautnah miterlebte und für sich die Konsequenzen zöge? Auch gleich lebte „statt später“?
    .
    Jedes Werturteil sagt nur etwas aus über den Urteilenden. Hier geht es, so denken wir, nur um eines: Um Möglichkeiten und Grenzen einer/seiner (Sarazins) Generation. Krass gesagt: Ein 22-jähriger Türke, der höchstens halbtags im Gemüsegeschäft aushilft und dabei den Mädchen nachschaut, kann er, Sarazin, nicht mehr werden. Das mit – und unreflektiert – scheint vor allem sein Problem.
    .
    Und feige, dumm und unerfahren mit der eigenen Endlichkeit wird das „Ich“ aus dem Mittelpunkt genommen – wo es in diesem Falle hingehört – und stattdessen billiger, viel billiger „Gesellschaft“ gesagt. Und das – diese Dummheit nämlich, ist eigentlich schon alles. Und das es sich um „Anale Fxierung“ handelt: „Kontrolle“ – am besten noch mit der Rückversicherung: „Weil Du es bist für Dich, nur für Dich, auch noch hundert Jahre über Deinen Tod hinaus! … wird sich hier nichts verändern, denn eigentlich ist Euer Deutschland so wie früher doch am besten gewesen“: So und dann, unter Bedingung stirbt er leichter, der Gottlose.
    .
    Und wenn wir „Dummheit“ sagen, dann meinen wir das auch so: Wie oft hat einer wie Sarazin Karriereauszeit genommen, mal 1-2, 5 Jahre Angehörige zu pflegen, mit allem was dazu gehört, bis über Tod und Trauer hinaus?
    Die Generation Sarazin hat also in aller Regel durchgängig viel arbeiten müssen. Das macht ihre Erfahrung und – erneut – auch „Dummheit“ aus. Und viele Moslemväter wollen – gut begründet – solche, gestrige soziale Identitäten nicht, z.B. für ihre Söhne.
    .
    Oder noch anders: Wer in sozialen Umverteilungssystmen mehr arbeitet als der Durchschnitt wird bestraft. Zur Freiheit der FDGO gehört aber auch die Freiheit relativer Positionierung. Und der Schutz des Gesetzes auch dieser Freiheit. Und zwar weiter für alle. Sogar wenn dadurch Durchschnitte sinken würden. Auch das hat Herr S. wohl ncht begriffen oder vergessen.
    .
    Vollkommen ernst gemeint: Was Herrn .S auch noch fehlt (und Jüngere ganz leicht praktisch machen würden) einfach mal – im Sinne praktisch auf sich selbst angewandter Verhaltenstherapie – mal hingehen und 6 Monate leben – genau unter diesen. „Jung bleiben durch wirklich was kennen lernen.“
    http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E1E30FB65E1E44794BFFEB5A2B73DE7EA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  71. Zart streicht Frau mir übers...
    Zart streicht Frau mir übers Haar,
    Und dann sagt sie bänglich,
    Was du schreibst, mein Schatz, scheint wahr,
    doch es ist sehr länglich.

  72. Man könnte manches Wort...
    Man könnte manches Wort abschneiden
    und ganze Halbsätze ausweiden
    doch läuft der Dichter gerne aus
    man mach den Reim sich selbst daraus.

  73. Ich flog zum Mond und hin zum...
    Ich flog zum Mond und hin zum Stern,
    Den Don, den mag ich richtig gern,
    Er grummelt, donnert und hat Charme,
    Was fühlt sich meine Seel‘ doch arm.
    .
    (Wir sehen uns auf der Wartburg zum Sängerkrieg? Vorsicht, ist im Osten!)

  74. @ Don Alphonso 16.50: Zum...
    @ Don Alphonso 16.50: Zum Glueck nicht am Tegernse, anderswo aber fuerchterlich sind auch eingelassene Strassenbahnschienen, gewissermassen Regenrinne zum Quadrat.
    .
    Und fuerchterlich (peinlich) auch der Plausch an der Ampel, mit eingerasteten Schuhen ans Cabrio nebenan gelehnt. Und dann auf Gruen geschaltet, das Cabro faehrt an und und bein ersten Heruntertreten merkt man, dass man erstens zu nahe am Bordstein stand und zweitens selbiger fatalerweise gleichzeitig zu hoch (zum Durchtretetn) und zu tief ist (zum Abstuetzten)…
    .
    Und letztlich, in grauer Jugend beim Probefahren auf dem Rad eines Freundes mir selbst passiert: bei einer ganz rasanten Bremsung zu merken, dass der als Linkshaender die Bremshebel seitenverkehrt angebracht hat….
    .
    Bei der Lektuere und den Photos, selbst eingedenk der Unfaelle (wenigstens war die Wiese weich, hoffe ich), werde ich richtig nostalgisch…

  75. Bei aller Kritikwürdigkeit an...
    Bei aller Kritikwürdigkeit an Sarrazin’s Genthesen: Verdrängt der Don hier vielleicht, daß er auch deshalb am Tegernsee wohnt, um den Rütlischülern nicht zu begegnen?
    Und ist der Ärger mit Ingolstädter Alkoholisierten nicht vergleichsweise harmlos verglichen mit dem Ärger, den Strenggläubige dem Don wegen dessen ungläubigen Lebenswandel machen könnten, wenn sie in seiner Nähe ein Glaubenshaus betrieben?

  76. "Die Torheit begleitet uns in...
    „Die Torheit begleitet uns in allen Lebensperioden. Wenn einer weise scheint, liegt es daran, dass seine Torheiten seinem Alter und seinen Kräften angemessen sind. (François de la Rochefoucauld)

  77. enidfan, letztes Jahr haben...
    enidfan, letztes Jahr haben zwei Schüler als „Mutprobe“ in Miesbach eine alte Frau von hinten überfallen und fast umgebracht. Einfach so. Die Probleme sind überall. Ansonsten war ich zu der damals so übel abgeprangerten Zeit oft in genau dem Neukölln neben Rütli unterwegs, und hatte nie irgendwelche Probleme. Ich denke, da wird doch sehr pauschalisiert.
    .
    Mondry, ich muss ehrlich sagen, dass ich in München die Lust am Rennradfahren soch erheblich verloren habe. Man muss da schon einen gewissen Kampfgeist mitbringen, aber das Leben ist mir dann doch zu wertvoll gewesen. Meine Rennräder habe ich folglich erst nach und nach, nach meiner Berliner Zeit wieder ausgepackt.

  78. alter ego,
    unser Don fürchtet...

    alter ego,
    unser Don fürchtet Gott, sonst niemanden auf der Welt. Es ist der Snobismus des Westviertels, der ihn an die Gestade des Silberkannensees drängt. Die dortigen Turbanisten und Kopftuchmädchen verachtet er nur wegen deren unziemlichen Garderobe, während er im Mappei-Dress die Sahnetortenverschlinger schockiert.

  79. Wer war nochmal dieser Gott,...
    Wer war nochmal dieser Gott, von dem man heute wenig hört?
    .
    perfekt!57, ich denke, Sarrazin wird nur begrenzten Erfolg haben. Einmal steht der Islam zu sehr im Mittelgrund, das Problem der Anpassung hat man aber auch (und in der öffentlichen Wahrnehmung besonders) bei Inhabern deutscher Pässe mit Wurzeln in Russland und auf dem Balkan. Und ganz generell gibt es so eine männliche Jugendunkultur, die nicht begrenzbar ist. Die letzten Autozertreter vor meinem Haus, die man erwischtg hat, waren deutsche Bundeswehrsoldaten im Vollrausch. Vor allem aber gleube ich nicht an einen anhaltenden Erfolg – man darf nicht übersehen, dass die Unterstützerszene blendend organisiert ist, und wenn Sarrazin meint, die Deutschen stünden hinter ihm, muss er nur mal in den braunen Netzsumpf schauen, um seine Gefolgsleute zu sehen, die das alles organisieren.

  80. @Don Alphonso: "Das Wort Gott...
    @Don Alphonso: „Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden.“ (Albert Einstein)

  81. Er sitzt auf einem Stuhl und...
    Er sitzt auf einem Stuhl und hat in der rechten Hand ein Buch.

  82. Sowas hatte ich vermutet....
    Sowas hatte ich vermutet.

  83. Wer war nochmal dieser Gott,...
    Wer war nochmal dieser Gott, von dem man heute wenig hört? – Gestatten, er heißt Allah, und man hört schon eine Menge von ihm, wenn man ihn überlebt: Er verbreitet eine Bombenstimmung!

  84. "Gott ist tot"...
    „Gott ist tot“ (Nietzsche)
    „Nietzsche ist tot“ (Gott)

  85. Allerverehrtester Don...
    Allerverehrtester Don Alphonso: Sind obigen diversen meisterhaften Reimereien die preisgekrönten Mitbringsel von den Erlanger Poetentagen? Motto: „Am Schönsten is et, wenn et schön is“. Hatten Sie vielleicht vorgehabt die Strecke über die Fränkische Alb nach E. mit dem Radl ab zu fahren?
    Das Altmühltal ist ja streckenweis von berückender Schönheit. Die dort ansässigen Pappenheimer als Reichserbmarschälle waren im MA übrigens ausdrücklich vom Kaiser als Schutzherrn der deutschen Judenschaft bestellt. Wenn Herr S. wenigstens diesen historischen Schlenker sich erlaubt hätte ohne in irgendwelche gentöpfischen Spintisiereien zu geraten, dann wäre sein Buch möglicherweise der Renner der Saison geworden.

  86. Inneres Auge, sehr...
    Inneres Auge, sehr schön!
    Vielleicht hatte Einsteins Freund Kurt Gödel ja doch recht?
    http://www.nzz.ch/2006/04/19/ft/articleDYBVP.html

  87. Ich glaube, Gott ist eine...
    Ich glaube, Gott ist eine schlecht gelaunte Grusstante mit bayerischen, griechischen und jüdischen Vorfahren.

  88. Da gibt es ein Thema, das die...
    Da gibt es ein Thema, das die Welt wirklich bewegt: Wie geht es dem Verehrten Don nach seinem spektakulären Fahrradsturz? und auch er glaubt am allgemeinen Sarrazin-Bashing teilnehmen zu müssen. Während es Mut braucht mit full speed über die Wiese und die Regenrinne zu brausen (es zumindest zu versuchen), ist das verbale Trommelfeuer auf Herrn Sarrazin eher wohlfeil. Es gehört sich so. Wir haben zwar Meinungsfreiheit, aber diese Meinung dulden wir nicht. Wer ist eigentlich Herr Sarrazin, dass sich diese Aufregung lohnt? (Auf jeden Fall für ihn, auflagenmäßig). Angeblich steht uin dem Buch nichts neues. Glaubt man, was Frau Kelek gestern im Faz.net veröffentlichte, besteht auch nur begrenzt Grund zur Aufregung. Nein, es besteht gar kein Grund zur Aufregung und verbalen Seitenhieben bei jeder Gelegenheit. Wollen 13-jährige mal richtig Aufregung verursachen, schmieren sie (gerne auch seitenverkehrt) ein Hakenkreuz aufs Trafohäuschen. Herr Sarrazin muss da schon etwas mehr Aufwand treiben. Ich habe das Buch (wie die meisten) nicht gelesen, habe es auch nicht vor. Was so an Zitaten rumschwirrt, teilt das Schicksal jedes Zitats, aus dem Zusammenhang gerissen und gezielt ausgesucht worden zu sein, maximale Wirkung zu erzielen. Herr Sarrazin und seine Generation war seit Jahrzehnten damit beschäftigt, die gesellschaftliche Situation, die sie jetzt lautstark beklagen, selbst herbeizuführen. Die Konservativen, haben das Thema Zuwanderung unter der Überschrift „Gastarbeiter“ versteckt und geleugnet, die links-alternative Szene hat auf Multikulti gemacht und auf andere Weise das Problem auszusitzen versucht. Schuld sind nicht die Migranten, die sich nur wirtschaftlich sinnvoll verhalten, sondern eine Politik, die bis heute nur unwillig der Wahrheit ins Auge sehen will. Mit der mangelnden Integration bestimmter Zuwanderergruppen schaffen sich bestimmte Kreise ein Potential von ausbeutbaren Arbeitskräften. Für mich eine neue Art der Sklaverei. Menschen ohne Ausbildung und Bildung, die weder hier noch in ihren Herkunftsländern selbstbewußt leben können. Denen weitgehend die Fähigkeit abgeht, Ihre Menschenrechte einzufordern und deshalb in Abhängigkeit von Ausbeutern oder Gutmenschen leben müssen. Nicht der Herr Sarrazin von heute ist das Problem, sondern die Politik, die seinesgleichen betrieben haben. Nicht umsonst heult Herr Gabriel am lautesten.

  89. Hamza, und seine Anhaenger...
    Hamza, und seine Anhaenger sind immer ganz schnell beleidigt, ganz furchtbar beleidigt.

  90. Regenablaufrinne? Kann...
    Regenablaufrinne? Kann passieren. Andere (junge!) stürzen beim Zeitfahren bereits beim Start, etwa bei 0:35 min:
    http://www.youtube.com/watch?v=LIslEGylGu0

  91. Letztendlich wird doch nur ein...
    Letztendlich wird doch nur ein Begriff mißbraucht, um Geschäfte machen zu können. Eigentlich ist uns allen doch die ganze Scheinheiligkeit bekannt – zumindest gibt es keine Ausrede („…wir haben nichts davon gewusst!“), wenn man nur ein wenig hinschaut. Jeder kann und soll doch an den Gott / Gottesbegriff glauben, an den er will, aber warum muss man dann den Anderen, der eine abweichende Meinung hat, verachten oder bedrohen, ja vernichten wollen? Dies hat mit Religion nichts zu tun!
    Einen Gott, den ich fürchten muss, möchte ich ersetzen durch einen Gott, der Verständnis hat und der nicht mein Feind ist! Vielleicht erkennen wir dann, das vieles von dem, was an Schlimmem in der Natur, in der Gesellschaft, in der Wirtschaft usw. geschieht, nicht „gottgewollt“ sondern von Menschen verursacht wird. Ein prima Ansatzpunkt für positive Veränderungen.

  92. Ich glaube, dass der hier...
    Ich glaube, dass der hier gepflegte menschelnde Vulgäratheismus einfach lächerlich wirkt.

  93. elbsegler, ein extempriertes...
    elbsegler, ein extempriertes Randthema , das ist alles.

  94. anderl, recht viel weiter bin...
    anderl, recht viel weiter bin ich auch nicht gekommen.

  95. @Inneres Auge, muscat: aber...
    @Inneres Auge, muscat: aber nur eine dieser Aussagen ist beweisbar, sollte uns das zu denken geben? Nur Probleme bei diesem Thema:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee

  96. @Don Alphonso
    Ja, ein...

    @Don Alphonso
    Ja, ein Randthema. Aber muss man über jedes Stöckchen springen, dass einem andere hinhalten?

  97. Don, was meinen Sie mit dem...
    Don, was meinen Sie mit dem Wort „Diskurs“? (Ernsthafte Frage, da Wort ausgelutscht; vielleicht haben Sie ja eine Vorstellung.)

  98. Et verbum caro factum est...
    Et verbum caro factum est

  99. @ Don Alphonso: Radfahren in...
    @ Don Alphonso: Radfahren in der Stadt, solange es Autos gibt, ist die Hoelle. In die Strassenbahnschienen bin ich das eine erste und letzte Mal geraten, als ich dachte, 15 km zur Uni seien ein Spass… habe mich gerade noch abfangen koennen, bevor ich vom Studenten zum Patienten mutierte.
    .
    Ich glaube, entscheidend ist vor allem, ob man in Kinder- und Jugendjahren „ernsthaft“ Rad gefahren ist (also z.B. zum Kindergarten/ Dorfschule schon) oder es nur pro forma lernte und spaeter erst nutzte.
    .
    Die beste Ehefrau von allen, die zum Glueck nie diese Zeilen lesen wird, gehoert zur letzteren Kategorie. Als Studentin dann kamen all die Stuerze, die bei mir im Alter von unter fuenf ein sanfter Rasen oder der herr Papa abfing. Allerdings auch ein Ausflug (nuechtern!!) direkt in einen der Flusslaeufe, die ihren Studienort durchziehen…
    .
    Um auch kurz auf das ernstere Thema, Herrn S.‘ Sozialkritik, einzugehen: mir gefallen meherere FAZ Artikel, die Herrn S. kritisieren, gleichzeitig aber auch klarstellen, dass er den Finger auf eine durchaus existente wunde Stelle legt.
    .
    Sarrazins Ausfluege in die Genetik sind in typisch laienhafter Weise („laienhaft“ schliesst die Mehrzahl der medizinischen Hobbyforscher und -publizisten mit ein, wie es im professionellen Freundeskreis so heisst) versimpelt. Als Folge dann koennen Thesen fuer den Stammtisch aufgestellt werden, die nur noch beschaemend sind.
    .
    Was in diesem Zusammenhang vielleicht auch einmal gesagt werden sollte: Deutschland ist im internationalen Vergleich gar nicht so attraktiv, dass man sich grosse Sorgen machen muesste. Eine kuerzlich veroeffentlichte Gallup Umfrage zeigt, um wieviel Prozent die Bevoelkerung eines Landes wachsen oder schrumpfen wuerde, wenn jeder der wollte dorthin/ dorther einwandern/ auswandern duerfte. Deutschlands Bevoelkerung wuerde nur um 14% zunehmen; Spitzenreiter ist Singapur, dessen Bevoelkerung um 219% wachsen wuerde: http://www.gallup.com/poll/142364/Migration-Triple-Populations-Wealthy-Nations.aspx . Auf der zweiten Seite dieses Artikels findet sich eine recht komplette Liste; Deutschland liegt nur auf dem 25 Platz, uebrigens direkt hinter dem Libanon… und 13 andere europaeische Staaten liegen vor Deutschland…
    .
    Daher mein Fazit: ja, Bevoelkerungen aendern sich, gut beobachtet, Herr Sarrazin. Ihr Familienname belegt, dass so etwas geschieht. Und in Deutschland hat sich der Prozess langsam (ueber mehr als 40 Jahre) und friedlich vollzogen.
    .
    Und wenn es so weitergeht, dann werden in Deutschland rund 20- 25% der Einwohnerschaft eine nicht- deutsche Herkunft haben. Historisch gesehen so wie der herr Sarrazin: vermutlich Hugenottenfluechtling als Vorfahre, also Franzose; wobei der Name dann darauf hinweist, dass die Familie vormals in Frankreich schon als, au weia, muslimischer Einwanderer galt.

  100. elbsegler: Nein. Aber ich...
    elbsegler: Nein. Aber ich hatte gerade Lust dazu.
    .
    sterne, ich bin da recht offen und möchte nicht geschmäcklerisch urteilen, wann Plauderei in Diskurs übergeht. ich bin ein grosser Freund einer leichten Konversation, und wenn sie intelligent und geistreich ist, ist es gut. Auf deutsche Schwere und Tiefe und besonders fäuletonistische Wissensvortäuschung („Wie ir ja alle wissen, hat Wagner in den Wesendonkbriefen ein für alle mal…“) kann ich da gerne verzichten.

  101. Mitten im Leben sind wir vom...
    Mitten im Leben sind wir vom Tod umgeben…
    Individualität hat ihren Preis. Vor allem, wenn man nicht in die gängigen Rollenklischees passt.

  102. @Don Alphonso
    Nun ja, ich bin...

    @Don Alphonso
    Nun ja, ich bin dann ja auch gesprungen ….
    @Hamza
    Allah verbreitet keine Bombenstimmung. Das können nur Menschen, die seinen Namen mißbrauchen. Darin sind sich Menschen völlig unabhängig davon, welchem Glauben sie anzuhängen vorgaben über die Jahrhunderte sehr ähnlich geblieben. dass die Hassprediger Heuchler sind kann man schon daran erkennen, dass sie sich als erste in die Luftsprengen müßten, wenn das denn so erstrebenswert und gottesfürchtig ist. Mein Gott, was hat das jetzt eigentlich mit einem Fahrradsturz zu tun?

  103. Versammeltes Gutmenschentum...
    Versammeltes Gutmenschentum aus dem Westviertel: die zornigen jungen Gotteskrieger, die meinen es nicht so, die wollen nur spielen…

  104. ego, damit fängt es schon an:...
    ego, damit fängt es schon an: Das eine ist ein weltlicher Beweis (Nietzsches Gebeine im Grab); das andere ein mathematischer bzw. ontologischer.
    Welche Beweise lassen wir nun gelten?

  105. nn man das Wort "Gutmensch"...
    nn man das Wort „Gutmensch“ weglässt, tut man sich mit dem Reden leichter. (Wenn man will)
    .
    Mondry, ich denke, man soollte sich besser daran gewöhnen: Trotz meiner närrischen Liebe hzum Automobil gleube ich nämlich, dass Räder eher der Wachstumsmarkt der Zukunft sind. Vielleicht sehen sie dann anders aus, vielleicht dauert es etwas, aber das Elektro“rad“ ist sehr schwer im Kommen, das erste wurde sogar schon vor einer angesagten Bar gesichtet.

  106. "Versammeltes Gutmenschentum...
    „Versammeltes Gutmenschentum aus dem Westviertel: die zornigen jungen Gotteskrieger, die meinen es nicht so, die wollen nur spielen…“
    Ja, das ist wahr. Ebenso wahr, wie dass der Gärtner immer der Mörder ist.

  107. @ muscat: Alle und jeden,...
    @ muscat: Alle und jeden, sofern die Prämissen wahr und die Argumentation logisch ist, beim ontologischen Gottesbeweis ist die Prämisse zumindest zweifelhaft, denn bloss weil ich etwas denken kann, muß es noch lange nicht existieren („eierlegende Wollmilchsau“ zum Beispiel)
    Da gefällt mir die Pascalsche Wette viel besser.

  108. Also wie war das jetzt mit dem...
    Also wie war das jetzt mit dem Radlunfall?

  109. @ ego & muscat
    Es gab da ja...

    @ ego & muscat
    Es gab da ja mal einen Königsberger, der die Ansicht vertrat, man könne die Existenz Gottes durch die Mittel der Vernunft weder beweisen noch widerlegen. Gefiel mir eigentlich immer gut, diese Einsicht.

  110. ego, ja natürlich - die Wette...
    ego, ja natürlich – die Wette hat etwas für sich.
    Doch für ein Leben im Diesseits genügt mir eigentlich Kant. (Schadet dem Glauben nicht.)

  111. Wahrnehmungsdefizite...
    Wahrnehmungsdefizite allerorten im Westviertel. Weich gepackt zwischen Törtchen und Plüschsesselchen. World Trade ist ja dort nicht zentriert.
    *
    Perfekt57 00:03: schöne Analyse was die FDGO so alles möglich macht. Die sympathische Unterstellung, Sarrazin sei lediglich auf die Jugend des jungen Helfer des Gemüsehändlers neidisch mag ja stimmen. Es ändert aber nichts an den Resultaten seiner soziologischen Analyse. Nur wenn Deutschland eine innovative Nation und Exportmeister, also das Westviertel Westviertel bleiben will, müssen andere Weichen gestellt werden.

  112. @Observator:...
    @Observator: selbstverständlich läßt Gott sich nicht mit Vernunft beweisen, da er auf dem Glauben basiert, ein Vernunftbeweis würde so seine Existenzgrundlage ad absurdum führen, da nach diesem ein Glaube nicht mehr nötig wäre.

  113. @ Don Alphonso: Elektroraeder...
    @ Don Alphonso: Elektroraeder sind z.B. in China schon Standard; nur die Alleraermsten dort nutzen noch „normale“ Raeder. Die Kosten: umgerechnet ab ca. 200 Euro. Wenn ich das vergleiche mit dem Preis, den ich vor gut 20 Jahren fuer mein Rennrad gezahlt habe…
    .
    In machen Orten allerdings sollen Elektroraeder dort schon wieder abgeschafft/ verboten werden: zu leise sind sie, zu leicht koennen sich Handtaschendiebe anpirschen und dann schnell motorisiert aus dem Staub machen…

  114. Lieber Gundram...
    Lieber Gundram Maischendorf,
    wahrscheinlich wollte Don Alphonso nur Karl Valentin nacheifern (warum darauf bisher noch niemand gekommen ist??):
    „Damit ich bei Gegenwind leichter fahre, gestern in der Früh zum Beispiel ist so ein starker Wind gegangen, da hab ich die Steine nicht dabei gehabt, ich wollt nach Sendling nauf fahren, daweil bin ich nach Schwabing nunter kommen.“
    Dies als Erklärung für eine Ladung Ziegelsteine, die er auf dem Gepäckträger transportierte.
    Lesen wir statt ‚Steine‘ ‚Champignons‘, erschließt sich dem Leser, warum unser Don so plötzlich und unfreiwillig die Horizontale suchte. Champignons für das Abendmahl aus dem italienischen Vorbalkan eingeschmuggelt! Oder findet sich etwa an seiner edlen Rennmaschine (es kommt so nebenbei jetzt sogar schon der Ausdruck ‚Elektrorad‘ in die Debatte!) gar kein Gepäckträger? Dann wäre ich doch glatt vor die Wand gefahren.

  115. Ja, Inneres Auge, mit den...
    Ja, Inneres Auge, mit den neuen Elektrorädern kann einiges passieren, wenn man sie nicht beherrscht. Der Don sollte die Finger davon lassen.

  116. @observator
    Der Mann aus...

    @observator
    Der Mann aus Königsberg hielt nichts von den kosmologischen, teleologischen und ontologischen Gottesbeweisen seiner Zeit. Er verfocht einen „moralischen Gottesbeweis“: Für die praktische Vernunft ist es dennoch „moralisch notwendig, das Dasein Gottes anzunehmen“, denn das moralische Gesetz führt über den Begriff des höchsten Guts zur Erkenntnis aller Pflichten als göttliche Gebote. In seiner Kritik der teleologischen Urteilskraft tritt Kant schließlich einen eigenen moralischen Gottesbeweis an: „Folglich müssen wir eine moralische Weltursache (einen Welturheber) annehmen, um uns, gemäß dem moralischen Gesetze, einen Endzweck vorzusetzen; und so weit als das letztere notwendig ist, so weit ist auch das erstere anzunehmen: nämlich es sei ein Gott (zitiert nach Wikipedia). Vernunft und Glaube an Gott schließen sich eben nicht aus. Es bleibt aber die Frage, wie Gott es zulassen konnte, dass der edle Don Alphonso radlmäßig koppheister ging.

  117. Ich gebe es jetzt zu, bevor...
    Ich gebe es jetzt zu, bevor die Spekulationen endgültig ins Kraut schießen:
    ich war dabei und habe den sogenannten „Regenrinnenunfall“ gefilmt – es war tatsächlich ein Schild, gegen das der Don gerast ist – er sollte sich schämen
    Hier der Beweis: http://www.youtube.com/watch?v=wTn9rvBUMK0&p=F938FC11379BC817&playnext=1&index=23

  118. Und wenn dann alle...
    Und wenn dann alle Elektrofahrräder haben, stürzen Sie nicht mehr nur in Regenrinnen, die dann mit Mini-Wasserkraftwerken verbunden sind, sondern knallen anschliessend noch gegen Windradmasten bzw. in Solarzellenträger. Trotzdem wird Ihr Elektrofahrrad aber wahrscheinlich mit Atomstrom betrieben, eventuell sogar aus russischen Kraftwerken der Baureihe Tschernobyl 2.0.
    Das ist dann die gerechte Strafe für den sarrazinesken Biologismus gegenüberr Amöben und Dackeln.

  119. elbsegler, wenn das moralische...
    elbsegler, wenn das moralische Gesetz nun aber „nur“ Folge der Evolution ist? Weil einst Horden mit „moralisch“ handelnden Mitgliedern einen Überlebensvorteilhatten? (Übrigens ließ der Herr den Don nun wirklich
    milde „koppheister“ gehen, nur zur evolutiven Schulung…)

  120. @St. Augustin
    Der milde Unfall...

    @St. Augustin
    Der milde Unfall des Dons ist mir Gottesbeweis genug. Was hätte nicht alles passieren können. Weshalb ihm der Herr ein Zeichen geben mußte, weiß er und ER allein.
    Ansonsten halte ich es nicht für ersprießlich, hier im Blog mal wieder über die Existenz bzw. Nichtexistenz Gottes zu streiten. Ich glaube es einfach. Das reicht mir. Ich glaube auch, was mir Wundersames aus der Welt der Physik als derzeit wahr berichtet wird, auch wenn das die Vorstellungskraft meines in der newtonschen Welt lebenden Geistes weit übersteigt. An Gott zu glauben kann ja nicht schaden. Manchmal hilft es aber auch nicht viel, wenn man das Treiben so mancher Zeitgenossen betrachtet. Aber das ist ja nun wieder ein ganz anderes Thema.

  121. @Vroni: Oder der: Sohnemann...
    @Vroni: Oder der: Sohnemann spielt mit Radio und Papa tritt einfach nur aufs Gaspedal. Es ging um Schweröl-S-Klassen.
    (Ich huldige ja grade dem Volvo RM8)
    http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/autoindustrie/:man-hauptversammlung-stoppen-sie-den-eroberer-piech/50096045.html

  122. elbsegler, na, ganz allein...
    elbsegler, na, ganz allein nicht mehr. Seinem engeren Beraterstab legt er schon einiges vor. Und der „graislige Blogger“ (O-Ton St. Bonifaz) kommt dabei durchaus oft zur Vorlage.
    Für den Rest: Amen.

  123. Und mir ist heute eine Frau...
    Und mir ist heute eine Frau aufgefallen, die auch Rad fährt. Und Bücher schreibt. Sogar nach Italien.
    .
    „Müßiggang ist schöpferisch“, sagt sie. „Lieber sinniere ich fünf Stunden in der Hängematte und arbeite dann eine Stunde, als dass ich fünf Stunden den Buckel krumm mache und dann eine Stunde grüble, ob das wirklich nötig gewesen wäre.
    .
    Vereinfachte Lebensumstände sind es zum Beispiel, wenn Anne Donath im Urlaub nach Griechenland will, aber nicht das Flugzeug, nicht die Bahn nimmt – sondern mit dem Fahrrad fährt.
    .
    Die Umweltbewegten sind enttäuscht, weil Anne Donaths Haus einen Betonkeller hat und keinen Lehmboden. Die Vegetarier sind enttäuscht, weil sie bei Freunden Wurst isst. Die Autohasser sind enttäuscht, weil Anne Donath sich von der Freundin mit dem Auto nach Biberach zum Einkaufen mitnehmen lässt. Die Konsumverweigerer sind enttäuscht, weil sie sich ab und zu richtig teure Sachen kauft, Wanderstiefel etwa, für 215 Euro. Die Streitlustigen sind enttäuscht, weil Anne Donath zu ihren Nachbarn ein recht gutes Verhältnis hat; manchmal kommt die Frau von nebenan und bringt Kuchen. Eigentlich sind alle enttäuscht, weil Anne Donath weder gramgebeugt durchs Leben geht noch die viele Zeit, die sie hat, für große Taten nutzen will. Sondern einfach nur lebt.“
    .
    http://www.initiative.cc/Artikel/2008_02_17%20frau%20die%20nur%20lebt.htm
    .
    „Auf Dauer ist das Knöpfchendrücken doch langweilig“ mein sie. „Derzeit leben wir in einem Wettlauf: Wir versuchen, die anderen Dinge immer um eins zu überlisten.“ Das will Anne Donath auf Dauer nicht. So hat sie beispielsweise gemerkt, dass die Bauern in Afrika, die oft nur Primitive oder gar keine Hilfen haben, gleich lang arbeiten, wie die Landwirte in Deutschland mit ihren High-Tech-Geräten.“
    .
    http://www.zukunftsfaehig.de/ergebnis/1ldonath.htm
    .
    Die Fau arbeitet übrigens 3 Monate im Jahr und lässt sich 400/Monat auszahlen. 9 Monate im Jahr ist sie frei. Geht im Winter 3 oder 4 Monate zu den Berbern nach Marokko, wo es auch um die Jahreszeit keine Heizung braucht und erzählt sich einfach viel mit den Frauen dort. Angenehme Gesellschaft.
    .
    Machen auch immer mehr Pensionäre, wie man unterwegs erzählt bekommt.“Sidi Ifni“ auch so ein Ziel, 930 KM südlich von Gibraltar. Man muss es sich nur leisten, man selbst zu sein.
    .

  124. perfekt!57, neinneinnein! Wir...
    perfekt!57, neinneinnein! Wir Berber haben es längst satt, dass ihr Wohlstandseuropäer meint, auf unsere Kosten billig durch euren Winter zu kommen. Wir sind höflich, na klar. Und gastfreundlich auch. Aber wir machen jedesmal drei Halbmonde, wenn „Lady Do not“, wie sie bei uns heißt, endlich wieder verschwindet. Niemand braucht euch hier, niemand hier will euer Geschwätz. Verwechselt Duldsamkeit nicht mit Zustimmung. Bitte reizt uns nicht aufs Blut – und bleibt, insh´allah, wo ihr seid.

  125. Es war ja alles ganz anders,...
    Es war ja alles ganz anders, als Don Alphonso uns weismachen will!
    Zufaelligerweise war grad ein Tourist mit seiner Camera zugegen!
    Hier also „the truth“:
    http://www.youtube.com/watch?v=P_5l6rIUu4A

  126. Also, perfekt!57, das...
    Also, perfekt!57, das Blockhausleben Ihrer Gewährsfrau ist weder neu noch originell. Ältere Beispiele, mit dem gleichen trotzigen Überlegenheitsgefühl der Konsumverzichtler, bei Marianne Grönemeyer, „Die Macht der Bedürfnisse“, Darmstadt (WBG), 2. Aufl. 2009. Dort auch passende Analysen & Kommentare. (Der Ausstieg ins Blockhaus gelingt einzelnen, weil die anderen mitziehen und aushelfen. Die Hängematte mag bedürfnisarm klingen, trägt aber nur, solange andere für die Bereitstellung von Nahrung, Wärme, Sicherheit usw. sorgen.)

  127. @elbsegler, 14:53
    Lieber...

    @elbsegler, 14:53
    Lieber Elbsegler, zu der Frage, wie die Moral in die Welt kommt, habe ich eine etwas andere Ansicht als Kant, daher überzeugte mich sein moralischer Gottesbeweis nie so recht. Doch um das darzulegen, müsste ich das tun, was Sie und ich nicht wollen – hier über die Existenz Gottes streiten. Belassen wir es einfach dabei.
    Wieso der Don über das Lenkstängerl hüpfte, hat er ja vor einem (oder zwei) Blogs selbst zugegeben: Er hat an Pilze gedacht. Das wäre natürlich noch kein Grund für einen göttlichen Denkzettel. Fragt sich also: An welche Pilze? Den Pilz der Erkenntnis? Ach nein, das war ja ein Apfel.

  128. "Also ich weigere mich, das...
    „Also ich weigere mich, das Gute zu wirken.“ Was auch immer mehr denken – und manche sagen. „Eben weil ja das meine Gute vor allem dazu da zu sein scheint, damit die (Gier-)Löcher zu stopfen, die andere mit voller Absicht gruben.“ Begründung, Koma unbewußt, die aber anscheinend noch den wenigsten klar ist.
    .
    Wie sich die Natur meiner Seele vermählt, entbehrt nicht einmal jeder Körperlichkeit.
    .
    Wo Google ist, muss man auch erst einmal wissen.
    .
    Das Amt habe ich mir genommen, denn die Zeit taugt mir für den Job. Viele kommen da irgendwann mal hin.
    .
    Sarazin? Dies Buch sind doch seine „Betrachtungen“. Und weil er ein kleiner Sozialdemokrat ist (sorry, but…), kommen sie biographisch natürlich Jahrzehnte zu spät.
    .
    Sarazin? Er ist zu alt, sich mit diesen „Betrachtungen“ noch neuer Zukunft zuzuwenden, denn um „Katharsis“ handelt es sich ja wohl. So Rentnerkatharsis steht aber in Verdacht, manchmal direkt in Schüttellähmung über zu gehen.
    .
    Frank Schirrmacher? Sollte die Online-FAZ täglich auch auf türkisch online stellen lassen. Übersetzungsprodukt. Wandel durch Annäherung. Markt:120 Mio.. Stellt intelligente Türken ein. Dürfen auch viele Freiwillige sein.
    FrankSchirrmacher? Muss nicht laufend heulend zu „Mutti Merkel“ an die Schürzenzipfel laufen: „Mutti tu was!“ Er ist ein Mann.
    .
    Frank Schirrmacher? Lässt von der „Türkisch-Online“ Sonderdrucke exzerpieren. Geht selber morgens um fünf nach Dortmund-Huckarde. Steht zwischen Döner und Online-Shop. Verteilt. Lässt sich ansprechen. Lernt. Ist da. Beim Leser. Inkognito. Für 4 Stunden. Wenn CNN und AlJazeera Wind kriegen, kommen sie beim nächsten Mal von alleine. Es geht nicht um PR. Frontmans sind gefragt, keine Jammerlappen. (Ja, eine FAZ macht nur, was Geld bringt. Fürs Elend ist die BRD zuständig. Gewinne sollten immer privat bleiben.)
    .
    Also was ist „die FAZ“? Billig ein Erbhof? Fürstentum? Oder gleich dekadent maulende
    Kaiserresidenz? An deren Rändern der Merkel-Wallenstein kurzerhand die Drecksarbeit machen darf? (So lange, bis man gedenkt, kurzen Prozess zu machen, „Leistungen aber ungenügend?“)
    .
    Nein, man kann nichts machen. Handeln sollte immer nur der Staat.
    .
    Und manche Westviertel hätten lieber gar keine Regierung. Und wäre es Trieb und wider besseres Wissen. Aber da ist Merkel vor.
    .
    Und wenn sich die FAZ mir selbst nicht Rechenschaft gibt, dann tue ich es eben alleine. Für mich denken eben.
    .
    Und wir sind dankbar für Gastfreundschaft.

  129. @Toubou
    .
    Natürlich. Er hat...

    @Toubou
    .
    Natürlich. Er hat volkommen Recht. Und alles klar. Und weise, denn in anderen Kulturkreisen hat man wohl auch schon mal gesagt: „Der weisse Mann ist eine Pest.“
    .
    Wird wohl aber alles auch nichts nützen. Die vollkommen beabsichtigte Annäherung der EU an Marokko wird es bringen: In 30 Jahren jeden Winter 20 Mio Renter der 300 Mio EU-Bürger in Marokko. Alle die, die dann kaum noch 700 Euro Rente haben. Aber womöglich eher dumm und ignorant sind. Kaum wird man die Einheimischen noch erkennen. „Können doch froh sein, dass wir kommen und die mit unserem guten Geld und uns so gute Geschäfte machen. Früher, bevor wir kamen waren die doch hier so bettelarm und unglüklich“, wissen dann viele EU-Edelrentner.
    .
    In Torrevieja/Spanien bin ich vor ein paar Jahren mal kurz gewesen: Was ein Deutsch-Elend es da heute teilweise schon gibt … . (Die Spanier ziehen sich aber immer gut raus: Sind die viel bessere Hälfte einer Parallelgesellschaft.)
    .
    Und die Pensionäre heute in Sidi Ifni kommen u. u. mit 150.000 Euro-Mobilen, und extra-large TV-dish. „Muss man halt wissen, SI liegt ja schon weit südlich der Astra-Keule, sonst kriegt man kein Deutschprogramm.“ Für 3 Monate Winterlesen ohne TV täten wirs aber auch mal probieren. Einfach leben halt.
    .
    „Zwar müssten sich dann auch die Krabbenpulerinnen in Marokko darauf einstellen, dass sie ihren Job verlieren. Andererseits birgt die Entwicklung gerade für ärmere Länder eine große Chance.“
    .
    http://www.welt.de/wirtschaft/article756944/Krabben_nach_Marokko.html
    .
    http://www.torrevieja.de/index.php

  130. Sinne hier und sinne...
    Sinne hier und sinne da,
    Manchmal muss ich pieseln,
    Ringe mir die Zeilen ab,
    Draussen tut es nieseln.

  131. "An deren Rändern der...
    „An deren Rändern der Merkel-Wallenstein kurzerhand die Drecksarbeit machen darf? So lange, bis man gedenkt, kurzen Prozess zu machen: „Leistungen aber ungenügend?“
    .
    Oder weil die drohende Gefahr bestand, sie könnte sich am Ende doch noch zu sehr – und nicht nur zum Schein – mit dem „Prekariat-Schweden“ verbünden?“
    .
    Alle die, die dann kaum noch 700 Euro Rente haben, und damit immer noch die relativ Größten sind, „denn vielen geht es ja noch schlechter“. (Man muss nur die Denkrichtungen richtig programmieren. Und zuvor dafür sorgen, dass es solche, denen es noch schlechter geht, auch tatsächlich u. evtl. reichlich gibt. Wichtige Zufriedenheitsvoraussetzung). Und auch alles extrem gut „für die CO2-Ziele, die wir vereinbart haben“. Man beachte, wie schön und sinnvoll da eines ins andere greift: Die Zukunft wird gut! (Nur Toubou wurde nicht gefragt. Nicht wirklich jedenfalls, soweit wir wissen.)

  132. lieber don, wunderbar, danke....
    lieber don, wunderbar, danke. fallen sie ruhig öfter (zur abwechslung: mal vorsichtig) vom rad, wenn ihnen danach ist.
    .
    „nur zwei Haltungen der Beurteilung für das Alter der Söhne. Nicht „jung“ oder „alt“. Sondern entweder noch zu jung, um etwas schon zu tun, oder schon zu alt, um etwas noch zu tun.“
    .
    hahaha! ja!
    .
    wenn ich so etwas höre, und das ist nicht selten, denke ich mir immer nur ein papperlapapp dazu. die gedanken sind frei. und lächle.
    und häufe extrafreundlich der verwandten, denn die solches meinen, sind immer weiblich – und ältlich -, noch etwas vom kuchen auf den teller, zusammen mit extra viel gesüsster schlagsahne. [begleitet vom ausruf: oh nein, kind, nicht doch. fruchtet bei mir nichts. es sind kriegskinder…]
    .
    es ist dies eine verzögerte rache per höflichem tortenanschlag: das kalorienbömbchen geht erst mit zeitverzögerung auf den hüften, oder was man davon noch sehen könnte, ein.
    .
    den unreflektierte, aber komischerweise ernst gemeinte vergleich mit gut doppelt so alten gibt es also auch bei ihnen. herzig, nich?
    .
    ach, familie ist etwas herrliches: immer gibt es etwas zum einmischen ohne gegenwehr, zum einstecken ohne auszuteilen.

  133. In der dunklen Welt der...
    In der dunklen Welt der hanfumschmauchten Ideen,
    (das Kind liegt wie betäubt im Kissen) auf Samoa werden
    Kinder geschlachtet, Aber das wissen wir. Doch? Oder? Jedenfalls.
    .
    Queen Merkel steigt lachend über das Schlachtvieh. Wir haben
    es nicht anders erwartet. Klar doch. Was soll sie schon anders.
    .
    Die Perfektion des Intellekts ist unbestreitbar. So sagt sie, die
    Frau, die mir mein tägliches Tilidin verabreicht. Es macht schmerzfrei,
    so, wir wir es brauchen. Nicht wahr? Brauchen wir doch alle. Oder?
    .
    Dazu, aber nur wer es begreift, begreift aber jeder. Wenn wir es
    berreifen: http://www.tchibo.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/eCS/Store/de/-/EUR/TdTchStorefront-Start . Geht aber auch anders, nämlich (wer nämlich
    mit H schreibt ist dämlich) auf Gomera in der Hütte. Da liegt man nackt. Klar
    doch. Nur mit einem Korb Tomaten. Davon haben wir ganz viel. Manchmal
    auch weniger. Aber wir fahren dann mit dem Boot raus. Auf’s Meer. Wohin
    denn sonst? Gibt doch nichts Besseres. Oder?
    .
    Der S. sollte auch mal rausfahren. Fleur-du-Sel-Bauern bei der Aussaat gucken.
    Arbeit! Arbeit das ist es. Sagen wir doch immer. Auch meine Liebste sagt, dass
    Salzsähen einen auf den Grund bringt, gewissermassen auf die Erde. Da gehoren Wir doch hin, sagt ebenfalls Benoit der Xte. Volle Zustimmung…

  134. Zu Don & Ferrari: Teuer an den...
    Zu Don & Ferrari: Teuer an den roten Grazien ist nicht die Anschaffung sondern der Unterhalt. Ich habe mich daher für eine Ducati entschieden – > ist auch rot – eben der „Ferrari für Arme“.
    .
    Auch weiss ich wenn ich aufsteige, dass ich weder erwachsen bin noch eine Frau brauche um auf das Kind in mir aufzupassen.

  135. @Don Alphonso
    Bei allem...

    @Don Alphonso
    Bei allem herzlichen Mitleid mit Ihren Rippen! (Gott)seidank standen wohl zwei Engel zu Ihrem Haupte?
    Und Ihr Rennrad? Sie haben es doch wohl nach dem Unfall bildlich dokumentiert? So ein Rad ist schließlich auch ein Mensch! Schließlich sind Sie ja auch ein „Radflüsterer“. Ihr Foto zeigt welches Rad? Das schon wieder reparierte verunfallte? Oder das Ersatzrad für den nächsten Koppheister? Typisch Don.

  136. @köstlich
    Ducati! Göttlich!!...

    @köstlich
    Ducati! Göttlich!! Ich beneide Sie.
    @perfekt!57
    „Also ich weigere mich, das Gute zu wirken.“ Was auch immer mehr denken – und manche sagen. „Eben weil ja das meine Gute vor allem dazu da zu sein scheint, damit die (Gier-)Löcher zu stopfen, die andere mit voller Absicht gruben.“
    – Eine verschwiemelte Begründung des Egoismus. Nun ist der Egoismus die natürliche Grundform unserer Existenz. Die Kulturleistung des Menschen liegt darin, den Egoismus und „das Gute“ in Einklang zu bringen. Man wirkt immer nur „das Gute“, nur wenn es einem nützt. Nur, was ist „das Gute“ überhaupt?

  137. Eine Predigt zu Gott und...
    Eine Predigt zu Gott und seinem Fahrrad gefällig? http://www.predigtpreis.de/darstellung-einzelpredigt+M5ea142cd03f.html

  138. @Köstlich - Hm, so eine...
    @Köstlich – Hm, so eine Ducati ist wirklich etwas sehr schönes. Bisher habe ich zwar automobiles ausgereizt, mich aber von Motorrädern ferngehalten. Irgendwie habe ich da Bedenken…

  139. Nach dieser Predigt, liebe...
    Nach dieser Predigt, liebe Georgina Weizenkeim, bleibt mir nur noch zu sagen:
    Karl Soest – Prost!
    Und wenn nicht sofort Ruhe einkehrt, fange ich an zu beten

  140. Nach Rücksprache mit meinem...
    Nach Rücksprache mit meinem Gewährsmann beim Vatikan wird folgendes verkündet:
    Unser verehrter Don Alphonso wird in einem Schnellverfahren zum „Martyrer des Fahrrads“ erklärt, gleichzeitig erfolgt die Heiligsprechung. Sein Feiertag wird in Zukunft der 1.September sein. Die Kirchengemeinde Zöbigker hat auch in einem Eilverfahren bereits ein Konzept für die Errichtung einer Fahrradkirche erstellt:
    http://www.martin-luther-kirchgemeinde.de/Fahrradkirche/Konzeption.htm
    Heiliger Sankt Alphonso, bitte für uns!

  141. Berthold IV, falls Sie hier...
    Berthold IV, falls Sie hier noch mal vorbeischweben sollten::
    http://www.youtube.com/watch?v=EZ1noFE3y_0

  142. Mit dem noetigen Ernst...
    Mit dem noetigen Ernst werweise ich hiermit auf Predigtpreistraeger von 1978.
    (Damals ging man noch zu Fuss)
    http://www.youtube.com/watch?v=E2rgifLrNTQ

  143. Wieder ein wunderbarer Text! ...
    Wieder ein wunderbarer Text! Was mir ausserdem auffaellt, ist, wie geschlechtsspezifisch das alles ist: Nur Frauen koennen auf Maenner aufpassen. Zum Vergleich: der schwule Junggeselle mittleren Alters (z.B. ich) ist allen ein beruhigendes Bild des Zoelibats. Auf den Gedanken, zu was zwei ineinander verliebte Maenner mittleren Alters einander anstiften koennten, wird dann doch lieber verzichtet. Zu mir hat auf jeden Fall noch keiner gesagt: Du brauchst einen Mann, der auf Dich aufpasst! :-)

  144. lieber mawu, speziell eine...
    lieber mawu, speziell eine softail ist nicht so übel.
    .
    ein freund von mir fährt motorradrennen. zumindest weiss er, was er tut.
    jedoch nicht, was die verkehrsteilnehmer lieben langen tag sonst so vorhaben: unkonventionell aus dem acker in die landstrasse einbiegen und das motorrad dabei glatt übersehen, zum beispiel. ist einem flüchtigen bekannten passiert: nur der schnelle reflex rettete ihm sein rechtes bein, nur der reife mais rettete ihm das leben.

  145. „Was dem Manne sein...
    „Was dem Manne sein Orakel“
    Hierzu fasse ich mich, ganz provokant, mal kurz, denn ich kann da auf eine Ausarbeitung von mir verweisen: Der Mann braucht die Ordnung und die Frau, oder: „Was dem Manne sein Orakel“ (http://blog.herold-binsack.eu/?page_id=17).

  146. @I. Auge: muss ein Märtyrer...
    @I. Auge: muss ein Märtyrer und Heiliger nicht erst einen Tod erleiden?

  147. Inneres Auge, ist angemessen,...
    Inneres Auge, ist angemessen, durchaus.
    Es fehlt noch ein Choral für unseren Hl. Sankt Alphonso, einer mindestens.
    Für die Ausstattung der Fahrradkirche sollte großherzig gespendet werden, ausgediente,
    platte Reifen, unmelodische Klingeln, sind nicht vorstellbar. Der verbogene Lenker
    des Heiligen als Reliquie? einverstanden.

  148. @elbsegler - "Wenn jeder an...
    @elbsegler – „Wenn jeder an sich denkt, ist auch an jeden gedacht“.
    .
    @donna laura – Harley Davidson in Ehren, die Maschinen sind wirklich wunderschön, jedoch passen sie m.E. eher nach Texas als mit Rocker-Zahnärzten besetzt nach Schwabing. Selbiges empfinde ich auch für amerikanische Sportwägen (und ich kann diesbezüglich sogar aus Erfahrung sprechen).
    .
    Motorradfahren hat mich immer gleichzeitig gereizt und abgeschreckt. Bisher habe ich es nur bis zum 1b geschafft, lächerlich, aber vielleicht auch gut so. Sonst hätte ich sicher bereits eine Ducati. Und ich bin, äh, nicht gerade für’s Langsamfahren bekannt…

  149. Mit Motorrädern konnte ich...
    Mit Motorrädern konnte ich noch nie was anfangen. Bei Rennrädern mag ich vor allem den Umstand, dass alle Sinne offen und frei sind, und nichts einen stört.

  150. Muss es immer ein Ferrari...
    Muss es immer ein Ferrari sein? *
    Mein Vater hat einmal (in a minute of madness bei einem Car-Auction) ein Jensen Interceptor gekauft und ich durfte es ab und zu fahren.
    *Alternative: Maserati, Bugatti, Porsche (für Menschen die nicht auffallen wollen), Morgan (décapotable).

  151. Irdi@ In diesem Falle genügt...
    Irdi@ In diesem Falle genügt die Nahtoderfahrung unseres Don, da in der heutigen Zeit die Heiligen sehr selten geworden sind und sich die Kirche über jeden Kandidaten freut.
    lauren@ Meines Wissens muss die Reliquie vom Heiligen selbst stammen, damit sie gültig ist, vielleicht findet sich an der Unfallstelle ja noch ein ausgeschlagener Zahn.

  152. Bei Rennrädern mag ich vor...
    Bei Rennrädern mag ich vor allem den Umstand, dass alle Sinne offen und frei sind, und nichts einen stört.
    .
    Gar nichts? War da nicht etwas?

  153. Die Regenablaufrinne,...
    Die Regenablaufrinne, ok.
    .
    Fionn, darf ich fragen, was daraus wurde, oder steht der immer noch in einer Garage und wartet auf den Frühling?

  154. I.A. @na dann .... freue ich...
    I.A. @na dann …. freue ich mich auf den nächsten Beitrag von D.A. (evtl. über Nahtoderfahrun)

  155. Nix gibt's! Ich schreibe schon...
    Nix gibt’s! Ich schreibe schon über Rasse und Zucht mit dem Thilo und dem Don.

  156. Devin08, ich bin jetzt, nicht...
    Devin08, ich bin jetzt, nicht nur ob der Kürze Ihres Kommentares, sondern auch wegen nur elf Seiten, und dazu noch in Großschrift, tatsächlich…
    … sprachlos.

  157. Rasse, Zucht, Thilo und Don?...
    Rasse, Zucht, Thilo und Don? „Das wird ein Gemetzel“ (Obelix erfreut angesichts einer Uebrzahl Roemer.)
    .
    Ich bade schon mal im Zaubertrank.

  158. Ich werde dem Manne so recht...
    Ich werde dem Manne so recht geben, dass er sich wünscht, er hätte nie recht gehabt!

  159. "Verleihnix, gib mir mal...
    „Verleihnix, gib mir mal deinen Fisch!“

  160. Filou, das verträgt sich...
    Filou, das verträgt sich nicht mit Ihren Herztabletten!

  161. @V: Nur Mut. Kritik ist...
    @V: Nur Mut. Kritik ist erwünscht!

  162. Filou, seien Sie bitte...
    Filou, seien Sie bitte vorsichtig – auch in dem kleinen gallischen Dorf ist man sich nicht immer einig – es fliegen schon mal Fische und dergleichen.

  163. @fionn - Jensen, nach der...
    @fionn – Jensen, nach der Ausschlachtung von Aston Martin und Bentley fehlen die eigentlich noch. Als ich vor Jahren mal einem Freund sagte, ein DB Mk III würde mich interessieren und ihm Fotos des herrlichen aber unrestaurierten Gefährts zeigte, sagte dieser nur: „Mei, is halt a oid’s Auto“.
    .
    Don Alphonso, für mich ist der Unterschied zwischen Rennrad und Motorrad ist gar nicht so groß. Ich fahre sogar explizit Rennrad, da mir eben Auto- oder Motorradfahren auf den total verstopften Straßen bei rigiden Tempolimits und drakonischen Strafen einfach nur noch auf die Nerven geht. Beim Rennrad hat man wenigstens Fahrspaß – und den werde ich jetzt auch gleich wieder haben…

  164. Werter Don,
    stehe gerade in...

    Werter Don,
    stehe gerade in Bangkok in der Compuerabteilung eines Kaufhauses und lache mich krank (eben gings noch). Nur bei dem Studentencabrio stutze ich noch- waehnte ich doch jenes eher in den Haenden unserer geschaetzten Frau Diener… . Insofern gebe ich natuerlich Ihrer geschaetzten Verwandschaft recht, da gehoert mal was richtiges her- vielleicht ist der offene DB9 eine Spur zu uebertrieben und ein DB6 oder ein TR6 nicht mehr so ganz das richtige fuer die Bandscheiben, aber neulich fuhr ich in einer Giulietta Spider, so etwa 10 Jahre aelter als Sie und auch italienischer Provinienz- das waere doch was, zumal der Fahrkomfort aeusserst manierlich und die Fahrleistungen dem „Boetchen“ ebenbuertig sind- und, keine Ersatzteilprobleme- es gibt alles!

  165. Ich werde nie vergessen, wie...
    Ich werde nie vergessen, wie wir zu Schulzeiten in einer kleinen Gruppe auf Radwanderung waren. Einige von uns fuhren auf Klapprädern (sind heutzutage wieder schwer im Kommen) oder auf alten Fahrrädern der Eltern. Auf einer langen Steigung überholten wir irgendwann unter großem Gejohle Preßwurst-Opas auf ihren blinkenden Tret-Maschinen, um diese dann weit hinter uns zu lassen. Das war der absolute Hammer!

  166. @Georgina Weizenkeim...
    @Georgina Weizenkeim 10:07
    Danke für den Link. ich hatte schon mal davon gehört….Manche theologen sind sich für nichts zu schade. Ich hatte bei Prof. Müller gehört, jetzt in Münster: http://www.uni-muenster.de/FB2/philosophie/
    Anständiger Theologe und wusste noch was sich für einen Theologen gehört

  167. @ DA cc: mawu. Re Jensen. ...
    @ DA cc: mawu. Re Jensen. Vom Anfang an war das Jensen sehr neurotisch – immer wieder musste es zurück zum Jensen dealer. Einige Monate später war das Jensen plötzlich weg – wohin weiss ich nicht.

  168. Zeitlicher Bezugspunkt im...
    Zeitlicher Bezugspunkt im Präsens in Verbindung mit Plusquamperfekt – ich mag mich irren, aber ich mache mir ernsthaft Sorge um Sie, BertholdIV. Sie sind doch nicht bereits verstorben?

  169. ???
    Wie viele Möglichkeiten...

    ???
    Wie viele Möglichkeiten habe ich auf diese Frage zu antworten?

  170. Sehr geehrter Don!
    Gute...

    Sehr geehrter Don!
    Gute Besserung wuenscht Ihnen aus Vancouver
    Der Tiger

  171. @fionn - Weg? Wie ist das zu...
    @fionn – Weg? Wie ist das zu verstehen? Der oder das Jensen erinnert mich an die oder das Viper. Wie kommen Sie denn auf den sächlichen Artikel? Man sagt ja auch etwa „der“ Jaguar.

  172. BertholdIV, geben Sie es doch...
    BertholdIV, geben Sie es doch endlich zu:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Berthold_IV._(Z%C3%A4hringen)
    Ich dachte, dass ‚Die drei ???‘ auch schon tot seien. Oder kam da nach 1987 noch was?

  173. @Devin08: Ich habe mir Ihre...
    @Devin08: Ich habe mir Ihre PDFs durchgelesen, die Sie hier verlinkt haben. Sie sind ein gebildeter Mann.
    @DA/filou: ich bin gespannt.

  174. Die ??? sind quicklebendig....
    Die ??? sind quicklebendig. Und ihre Stammhörerschaft hat das Alter des Don. Also noch…äh…fast…

  175. @muscat: Wegen des anhaltenden...
    @muscat: Wegen des anhaltenden Erfolgs im deutschsprachigen Raum wurde die Reihe im Jahre 1993 zuerst von der österreichischen Autorin Brigitte-Johanna Henkel-Waidhofer weitergeführt; nach 16 Büchern übernahmen verschiedene deutsche Autoren die Fortführung der Serie. Die Geschichten basieren somit seit Folge 57 (Hörspiel-Nummerierung) nicht mehr auf amerikanischen Vorlagen.

  176. @colorcraze, gemach, gemach,...
    @colorcraze, gemach, gemach, ich sehe das als Gedankenaustausch. Gepruegelt wird nur bei Beleidigungen, Drohungen und herablassender Haltung.
    Ansonsten gilt das olympische Prinzip: Dabei sein ist wichtig. Mein Sportlehrer hat mich immer verachtet, weil ich alles als Spiel sah. Der Mann gab nebenbei auch noch Biologie; das sind die Uebelsten im Lehrkoerpers.

  177. Solange der Don an seiner...
    Solange der Don an seiner gnadenlosen Abrechnung mit Herrn S. aus F. arbeitet (da steckt der richtig Geist und vor allem Zeit hinein), nutze ich die wartende Untätigkeit der Kommentatoren und frage:
    Hat wer ein Bianchi-Rad? Und wenn, taugt das was?

  178. colorcraze, Karl Marx und...
    colorcraze, Karl Marx und Gustav Schwab, beide bisschen angestaubt, aber immer noch interessant nachzuschlagen.

  179. "Der Radler und der...
    „Der Radler und der Tegernsee“, oder ähnlich. Gustav Schwab.

  180. Genau: Was soll das...
    Genau: Was soll das schließlich für ein Paradies sein, in das Du da kommen könntest? Ohne Breitbandversorgung und WLAN ist heut nicht mal mehr 4-Sterne geschweige denn großspurig „Paradies“ genannt.

  181. @Filou - Anscheinend sehen Sie...
    @Filou – Anscheinend sehen Sie immer noch alles als Spiel und haben nicht erkannt, dass hinter dem Gedankenaustausch von Donès Anhaengern sehr harte Realitaet steckt.

  182. Donè, die Pfeife, ist tot....
    Donè, die Pfeife, ist tot. Hihi.

  183. Ah was....
    Ah was.

  184. @Donna Laura, mawu et alt.
    ich...

    @Donna Laura, mawu et alt.
    ich bin ja bekennender HD Fahrer, war damit aber noch nie in Schwabing.
    bei meiner ältesten (Bj 1941) braucht man auch alle Sinne und auch Muskeln, von denen man vorher nicht wusste, dass man sie überhaupt hat.
    Das ist nichts für RUB!

  185. Sport und Biologie!
    Der Lehrer...

    Sport und Biologie!
    Der Lehrer mit dieser Kombination war auch bei uns die größte Pfeife im Lehrkörper. Kein Zufall, bestimmt nicht.

  186. filou & HansMeier555: Auch bei...
    filou & HansMeier555: Auch bei uns! Teufel, das hat System!

  187. sterne, Bianchi ist etwas...
    sterne, Bianchi ist etwas veraltet, oder? In unserer süddeutschen Großstadt bald mit ohne Bahnhof hats an jeder Ecke einen Cannondale-Dealer. Nicht schön, aber modern.

  188. Meier, komm in meine Arme....
    Meier, komm in meine Arme. Calvados nach 20 Uhr?

  189. @Don Alphonso,:doch,...
    @Don Alphonso,:doch, ja.
    @Fidel C.: Sei nicht so respektlos. Der nächste bist Du.

  190. Aufklärung, Demokratie,...
    Aufklärung, Demokratie, Menschenrechte, Gleichheit für alle — das waren halt mal so Fieberträume aus dem späten 18. Jahrhundert. Jetzt geht der Spuk allmählich wieder zu Ende.
    Nun wissen wir es besser: Die Menschheit ist aufklärungsresistent und empfindet das Gleichheitsgebot als eine unterträgliche Zumutung.
    Offen bleibt nur die Frage, wie wir die Ungleichheit gestalten. Ich denke, die feudale Ordnung des christlichen Abendlandes hält da die ästhetisch und moralisch besten Lösungen bereit.
    Jedenfalls trotz allem besser und humaner als die angelsächsischen oder hispanischen Kolonialpraktiken, und auch sicherlich besser als alles, was wir im Nahen Osten derzeit so betrachten können.
    .
    Feudalismus oder Barbarei — das ist die Alternative, vor der wir jetzt stehen.

  191. @filou 11:10 danke sehr sehr...
    @filou 11:10 danke sehr sehr schön
    @Köstlich: Ducati was sonst: Dann sind Sie ja sicher öfter in Bologna:
    Mir blutet das Herz:
    http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~EDD5F0160B0B349AAA2A8785BF9644BAA~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    zum trösten:
    http://www.lasorbetteria.it/

  192. @HansMeier555
    ja auch, aber...

    @HansMeier555
    ja auch, aber auch noch Sport und Erdkunde

  193. @Berthold IV
    .
    Sport und...

    @Berthold IV
    .
    Sport und Religion nicht zu vergessen.
    (Bei uns durfte er nur noch Sport unterrichten, nachdem er zum zweiten Mal eine Abiturientin geschwängert hatte.)
    .
    Wenn man sich ansieht, wie die FAZ-Leser-Kommentare dem Sarrazin zujubeln, dann fällt es allerdings schwer zu glauben, dass die ihre Dummheit nicht von ihren Grosseltern geerbt haben. Vielleicht ist das bei uns Deutschen ja auch irgendwie genetisch bedingt.

  194. Werter HansMeier555 Sie fanden...
    Werter HansMeier555 Sie fanden wieder einmal die Lösung. Da es im Feudalismus keine Fahrräder (nicht einmal Hubschrauber) gab, gab es auch keine Fahrradunfälle.

  195. Zur Vorbereitung fuer Leute...
    Zur Vorbereitung fuer Leute die in der Kueche einen Bild-Radio-Empfaenger besitzen:
    Heute, 21.45 Uhr, ARD, Hart aber Fair mit Thilo S.
    .
    (Das wird ein Gemetzel)

  196. lieber Don Ferrando,...
    lieber Don Ferrando, löblich.
    lieber mawu, wenn ich schnell fahren will, was ich meistens tue, nehme ich lieber meinen wagen. vier räder sind stabiler als zwei, und zu früh möchte ich meine erbengemeinschaft nicht vor der unvollendeten stehen lassen.
    .
    geschätzter HansMeier555,
    mit ihrer meinung zum ende des aufgeklärten zeitalters, dessen maxime in der masse nie richtig fuss gefasst haben, stehen sie nicht alleine.
    es ist zum verzweifeln, wie wenig die mehrheit der individuen ihre seinsverfasstheit und ihren persönlichen oder apersonalen umgang mit dem anderen reflektiert, sie zeigen nicht einmal interesse.
    schafe auf der schlachtbank, und die lämmer verstummen vor ihrem scherer.
    .
    eine entwicklungsmöglichkeit der staatsform lässt sich anhand der lupenreinen demokratie beobachten.
    eine wahl zwischen oligarchie und ochlokratie?
    eine wahl zwischen pest und cholera.
    und am ende siegt die diphtherie.
    .
    cher Filou, und morgen maybritt illner. sarrrazin bis zum erbrechen. könnten sie noch einen faulen fisch erübrigen?

  197. Scherer geht ja noch....
    Scherer geht ja noch. Schaechter ist aerger.

  198. Jetzt wird es bei Ihnen, liebe...
    Jetzt wird es bei Ihnen, liebe donna laura, aber Doppelmoralig: Schafe auf der Schlachtbank. Entwicklungsmöglichkeiten der Staatsform. Sarrazin bis zum Erbrechen. Den Text von Schirrmacher in der FAS fand ich interessant. Gleiches galt für jenen von Frau Kalek am Montag im FAZ-Feuilleton und gestern -oh Wunder- auch den Bericht zur Buchvernissage in der SZ (Evelyn Roll). Das nahezu gehässige Bashing Sarrazins verdeckt für mich einen nicht unversehentlichen Sachverhalt: seine Zivilcourage. Dafür gibt’s in D und auch in CH nicht viele Beispiele.

  199. Was hat Borniertheit mit...
    Was hat Borniertheit mit Zivilcourage zu tun? Der Typ reißt doch erst richtig das Maul auf, seitdem ihn keiner mehr feuern kann. Wo war denn vorher seine Zivilcourage? Plötzliche Erleuchtung als Bundesbanker?

  200. @sterne - ich habe letztens...
    @sterne – ich habe letztens ein Bianchi gekauft (Coast-2-Coast Via Nirone 7 Alu mit Campagnolo Veloce in Celeste). Bisher bin ich sehr zufrieden damit, ist ein wahnsinnig schönes Ding, könnte ich mit ins Bett nehmen. Ein Kumpel von mir hat vor Begeisterung auch gleich zugeschlagen. Dieses C2C ist etwas auf Komfort abgestimmt und dämpft die Vibrationen. Sehr angenehm zu fahren, macht irre Spaß.
    .
    Georgina Weizenkeim – Cannondale fertigt seit neuestem in China, soweit ich weiß.
    .
    @Don Ferrando – fahren Sie ruhig nach Schwabing, warum nicht. Sind ja tolle Maschinen, vor allem die alten natürlich. Ich habe nicht mal etwas gegen Harley fahrende Zahnärzte, es ist nur gleichzeitig so eine extreme Modeerscheinung. In Daytona war ich mal aus Versehen bei so einem riesigen Treffen, dort waren vielleicht Typen! Völlig fertige Vietnam Veteranen und dergleichen.
    .
    So, und nun höre ich noch ein bisschen in der Miles Davis „Big Fun“…

  201. steelydan, der Mann hat schon...
    steelydan, der Mann hat schon als Finanzsenator von Berlin sein Maul aufgerissen.

  202. [cher Filou: den fisch her,...
    [cher Filou: den fisch her, schnell bitte… nach gebrauch retour, versprochen.]
    .
    lieber Rosinante, doppelmoral?? wo? wer selbstverschuldet unmündig bleibt, ist ein schaf.
    .
    sarrrazinn ist ein typischer fall:
    e r s t – gemeinschaftlich zwar, aber verantwortlich – v e r b o c k e n,
    dann darüber jammern,
    dann schwarte schreiben und
    marketing per mediensau betreiben.
    .
    einen keil zu treiben, ist keine zivilcourage (danke steelydan!).
    eher für den ‚mut‘ der spiessbürgerlichen dämlichkeit, weil zu kurzfristig applausheischend gedacht.
    .
    seine orthographie muss nicht das einzige sein, das bei ihm richtig ist (vermutlich stimmen sogar ein paar zahlen).
    a b e r: er kanalisiert das aus zahlreichen quellen gespeiste unbehagen in der gesellschaft, aber in welche richtung!
    .
    die ganze diskussion steht von beginn an auf tönernen füssen (das liegt an der vorlage) und führt nicht weiter, weil jeder über andere aspekte diskutiert.
    weiss er mit einem argument nicht weiter, kramt er irgendeine statistik heraus, mit der er nebelkerzengleich ablenkt.
    bei d e n talkshows, die wir haben, ist es kein wunder, dass diese praxis funktioniert.
    und dass diese dann alle für eine tolle diskussion hielten: s. bitte HansMeier555 und das ende des aufgeklärten zeitalters (weiter oben)! der faule fisch ist auch für den moderator…
    .
    to cut a short story short: der stil ist ressentimentgeladen und -schürend, der inhalt in all seinen verdrehungen und verkürzungen grob fahrlässig und die ornamentik – nicht nur zu zeiten der wirtschaftskrise – feuergefährlich, dazu noch unkritisch-eklektizistisch zusammengestellt wie der gemüse- und obstladen, vor dem er angst hat.

  203. Donna Laura, der Mann heisst...
    Donna Laura, der Mann heisst Verleihnix. Nomen es omen. Mein Fisch, mein Vorurteil, meine Frechheit und mein Starrkopf.

  204. Liebe Donna Laura, die...
    Liebe Donna Laura, die Diskussion ist inzwischen so hitzig, dass ich fuer mich beschlossen habe, jede emotionale und in jeder Form bevorurteilte Reaktion zu unterlassen. Sie werden das merken, wenn ich mich in DA’s Beitrag melde. Ob ich allerdings witzlos werde-tja, ich weiss es nicht. Aber eins schwoere ich zu versuchen (!): sachlich zu bleiben. Der Herr sei mit mir.

  205. Ich bin ja sehr gespannt, was...
    Ich bin ja sehr gespannt, was aus dem Don’schen Kreißsaal krabbeln wird…
    Ich verstehe nicht, wieso Sarrazin Zivilcourage attestiert wird. Seine Thesen zeugen von Inkompetenz, nicht von Mut oder ähnlichem. Von allen Seiten wird Hosianna geschrien, dass jetzt endlich jemand unbequeme Wahrheiten ausspäche. Welche noch nie gehörten Wahrheiten sollen das denn sein? Dass Intelligenz genetische Anteile habe?
    Das ist wissenschaftlich überhaupt nicht strittig. Es geht um die Konsequenzen, die er daraus zieht und die auf veralteten und falschen Modellanahmen beruhen. Er versteht nichts von Verhaltensgenetik. Prozentangaben beziehen sich nicht auf Individual-IQ-Werte, sondern nur auf die Anteile der Gene an den durchschnittlichen IQ-Unterschieden zwischen Individuen (Varianz). Intelligenz wird nicht durch ein einzelnes Gen bestimmt und nicht nach den mendelschen Regeln vererbt. Niemand kann Regeln für die Intelligenzvererbung angeben, da die biologischen Korrelate viel zu komplex funktionieren und größtenteils unbekannt sind. Der Prozentsatz der Erblichkeit liefert überhaupt keine Unterstützung für Sarrazins Behauptungen, da er sich nicht auf den IQ, sondern auf die Varianz bezieht. Man kann (wegen des Fehlens eines dominant-rezessiven Erbgangs) keine Rechnung aufmachen, bei der eine Population mit Durchschnitts-IQ von 90 über Generationen hinweg stabil bleibt oder schlechter wird. Bildung mit dem IQ gleichzusetzen, ist ohnehin abenteurlich. Seine Vorstellung von Bevölkerungsgruppen, die qua Intelligenzvererbung immerzu dumm bleiben und vorhersehbar dumme Kinder kriegen, die uns irgendwann überrollen, ist durch nichts in der Verhaltensgenetik gerechtfertigt. Ich kann es langsam nicht mehr hören, dass er unliebsame Wahrheiten ausgesprochen habe. Wenn man die biologische Ahnungslosigkeit und die von ihm erfundenen Statistiken wegnimmt, bleibt der Befund, dass es Migrantengruppen gibt, die sich nicht integrieren wollen. Meine Güte, das ist jetzt aber wirklich etwas Neues! Schön, es sollte öfter gesagt werden. Aber warum braucht es dafür diesen pesudowissenschaftlichen Mumpitz?

  206. Lieber Mawu, ich habe auch...
    Lieber Mawu, ich habe auch stets Respekt. Vorsichtig muss man vor rasenden Autos (insbesondere SUVs) sein. Mit der Rennmaschine bedächtig zu fahren – das ist stets eine Herausforderung. Eigentlich traute ich mir nur die Harley zu …. bis ich die rote Herausforderung für meine Selbstbeherrschung sah!
    .
    Werter Don, Motorrad fahren ist bergauf so schön wie Rad oder Ski bergab. Es hat
    -speziell mit einer Ducati Rennmaschine- eine Dynamik die mit 4 rädrigen Gefährten nicht erreichbar ist. Ein unauffälliger deutscher Sportwagen steht seither in der Garage und wartet auf das H Kennzeichen nur mein Bauch wird leider immer dicker.

  207. Liebe donna laura, Sie...
    Liebe donna laura, Sie replizieren mit der gewohnt eleganten und intelligenten Wort- und Gedankenkaskade, die ich insgeheim erhoffte. Dafür Dank.
    .
    Ich kann und will Ihren Argumenten nicht widersprechen, weil ich das Buch nicht kenne und Deutschland seit 30 Jahren nur von Aussen erlebe. Aber ich erlebe die Schweiz, deren Entwicklung mit dem Land im Norden stark verbunden ist. Und ich bin ein antizipierender Medienkonsument.
    .
    Ganz sicher ist, dass Sie nicht zu den Schafen der selbstverschuldeten Unmündigkeit gehören. Aber sicher ist auch, dass Ihr Leben von den Entscheidungen dieser Schafe mitbeeinflusst wird. Und dies durch Faktoren, die Sie hilflos beklagen müssen (was ich ja auch tue).
    .
    Ich kenne Herrn Sarrazin nicht persönlich und stehe zu ihm oder seiner Entourage in keiner mir bekannten Beziehung. Und wenn es ihm nur um seinen Ehrgeiz und die personale Profilierung geht, so sind die Beweggründe so minder, dass steelydan Recht hat. Aber seinen Aufwand mit Borniertheit wegzuwischen, ist mir zu einfach. Und die Situation scheint mir (und bitte, ich blicke von Aussen) so verfahren, dass ein Fortgang einen Clash benötigt.
    Auch in diesem Blog, dessen regelmässige Kommentatoren m.A.n. sämtlich nicht zu den „Schafen“ gehören, ist häufig eine Art Vorbürgerkriegsstimmung zu spüren. Und, wenn sich diese in zivilisierten (d.h. unblutigen) Bahnen ausleben kann, umso besser. Wenn Sarrazins Auslassungen hierzu ein initialer Mosaikstein sind, betrachte ich diese bei aller Hilflosigkeit, die diese haben mögen, letztlich als zivilcouragiert.

  208. bemerkenswert, wie meinung...
    bemerkenswert, wie meinung gemacht wird.
    o-ton s., im nebensatz; 22.44 uhr/ard: es sei satire.
    aha.
    .
    cher Filou: and thanks for all the fish!
    werden sie sich das schriftwerk zulegen? mir reichen die vorabdrucke, zu mehr habe ich keine zeit und angesichts der sachlichen tiefgangs auch keine innere motivation.
    mal sehen, was unser gastgeber dazu zu sagen haben wird.
    .
    lieber Observator, in aller kürze schön dargelegt. sie haben recht, eine frage bleibt: cui bono.

  209. Wer Bildung fordert, muss den...
    Wer Bildung fordert, muss den Klassenkampf fördern
    .
    @colorcrace: Danke, ich fühl mich geschmeichelt. Doch wäre ich ein Vollidiot, würde ich mir darauf was einbilden. Denn gemessen am Stoff, den wir heute zu bewältigen haben, ist das bestenfalls Halbbildung, wenn auch hoffentlich nicht ganz so im üblichen/üblen Sinne des Wortes.
    .
    Ich suche verzweifelt den Ansatz, um am Thema Neurowissenschaften, ich will den Ralf Singer widerlegen/zerlegen, dort anzusetzen, wo es gelingen könnte, den dialektischen Materialismus/die materialistische Dialektik auf die Höhe der Zeit zu bringen. Denn ich spüre nicht nur die enorme existenzielle Gefahr, die von diesem Gebiet aus der Menschheit droht, Stichwort: Wünsche, Anmaßungen und Manipulationen der Biotechnologie, denn Singer ist ihr Knecht, sondern auch die wissenschaftliche Anforderung im Zusammenhang mit der Wiederbelebung /der Neuinszenierung des politischen Klassenkampfes.
    .
    Und so wie der „Geist der wichtigste Rohstoff der Zukunft“ (Frank Schirrmacher) ist, so ist das Hirn die aktuelle Hauptsphäre im Kampf um den Mehrwert, im Kampf um die Abschaffung von Markt, Kapital und Klassengesellschaft. Das revolutionäre Subjekt kann sich nur, aufgewertet um eine neue, denn revolutionäre, nämlich von Prekarisierung bedrohten, wissenschaftlich-technischen Intelligenz formieren. Der Reiz für eine solche Intelligenz liegt in der Möglichkeit ihrer Aufwertung im Kontext eines solchen Klassenkampfes, denn im Kapitalismus ist sie von permanenter Abwertung bedroht.
    .
    Das Industrieproletariat alten Stils ist zurzeit definitiv enthauptet. Und kommunistische Kader können aus einem solch enthaupteten Proletariat nicht gebildet werden. Ich werbe daher massiv für eine neue revolutionäre Sammlungsbewegung. Einer solchen, die die Theorie der revolutionären Praxis zuliebe nicht hoch genug schätzen kann, ohne sich in eine solche aber zu verlieben.
    Ohne hier nennenswert weiter gekommen zu sein, kommt der proletarische Klassenkampf nicht vom Fleck.
    Aber nicht nur, dass mir das wissenschaftliche Rüstzeugs dazu fehlt, sondern auch und gerade die Zeit. Ich bin ein geknechteter Werktätiger. Und heutzutage steckt man unsereins nicht mehr 10 – 50 Jahre in den Knast, oder verbannt ihn nach Sibirien, wo man dann endlich Zeit hätte, in Ruhe seiner Arbeit nach zu gehen, sprich: Bücher zu schreiben/die Revolution vorzubereiten.
    Das muss heute anders gehen. Auch auf Seiten der Revolution müssen sich endlich Synergien einstellen, sonst wird die revolutionäre Bewegung immer nur eine Nachtrabbewegung sein, oder mäßig potente Theoriezirkel.
    .
    Was ich zeigen möchte, gerade auch dieser wissenschaftlich-technischen Intelligenz, ist, dass gute theoretische Arbeit geleistet werden kann, sogar von einfachen Werktätigen. Und dass sie geleistet werden muss, um der Abwertung seitens der Bourgeoisie zu entfliehen. Beides zusammen erschließt eine neue Weltsicht, eine solche, die der Ignoranz, Arroganz und bodenlosen Dummheit der Herrschenden eine aufgeklärte Masse entgegen setzt. Es schafft die Basis für eine neue Vorhut, aus wissenschaftlich interessierten Werktätigen und wissenschaftlich-technischer Intelligenz. Und genau diese ist die Voraussetzung für den Kampf gegen Ausbeutung und Prekarisierung, gegen Kapital und Lohnarbeit, gegen Armut, Arbeitslosigkeit und Entwertung, gegen die reaktionären Bestrebungen der kapitalistischen Biotechnik, die Menschmaschine, das jetzt schon automatische Subjekt, durch ein völlig automatisiertes, nämlich subjektloses Etwas zu ersetzen. Es geht um Sein oder Nichtsein, im ultimativen Sinne des Begriffes.
    .
    Wer Bildung fordert, muss den Klassenkampf fördern.

  210. Madame Laura, nein, ich werde...
    Madame Laura, nein, ich werde das Buch nicht kaufen. Vermutlich wird es mir auch niemand schenken. Es gibt seit langer Zeit keine Schenker mehr. Ich bin hoechst unbeliebt in meinen Kreisen.
    Bei der Beurteilung von aktuellen Buechern greife ich gerne auf Zweitquellen zurueck. Die Interpretation eines „Werkes“ ist oft genug interessanter als das Werk selbst. Aus der Pro-und Contradiskussion laesst sich mehr Erkenntnis schoepfen als man allgemein glaubt. Im Gegensatz zu Rosinante, der wohl mehr der akademischen Vorsicht (Ruecksicht) verpflichtet zu sein scheint, kann ich es mir erlauben auch mal echten Unsinn zu reden; die Reaktionen darauf koennen mich eines besseren belehren-oder auch nicht. Ich bleibe in dieser Hinsicht Sportler.
    (Manchmal liege ich voller blauer Flecken erschoepft im Bett. Eine schoene Gelegenheit, sich der Primaerquellen zu bedienen)

  211. Nachtrag: und wenn Devin es...
    Nachtrag: und wenn Devin es mit der Genauigkeit nicht so genau naehme, haette ich viel Vergnuegen an ihm.

  212. @Der Tiger (01. September...
    @Der Tiger (01. September 2010, 18:14), es gibt mehrere Moeglichkeiten das Leben zu erleben: als Unbill, oder als vergnuegliche Herausforderung. Natuerlich kann es einen hart treffen, das Bestreben sollte dann allerdings sein, wieder in den Bereich des Vergnueglichen zu gelangen. Jeder lebt nur einmal. Es gibt kein Gesetz, das Leben als ewig fortdauernden Kampf zu betrachten. Das ist eine Idee derjenigen Manipulatoren, welche die Herrschaft ueber unseren Geist, unsere Seele und unser Geld zu erlangen suchen. Die Kirche schafft sowas. Leider.

  213. @ filou
    schwadroniert hat er,...

    @ filou
    schwadroniert hat er, von Wollpullovern und Kopftuchmädchen. Deshalb haben sie ihn ja zur Bundesbank abgeschoben. Früher wurden solche unliebsamen Typen nach Brüssel verbannt (Erich Mende, Rote Heidi, Oettinger, …), aber scheinbar war grad kein Platz frei.

  214. Ich habe mir gerade die...
    Ich habe mir gerade die Plasbergarena angesehn so beim Trainieren nebenbei.
    Frau Elsbeth Stern wurde darin mit einem Zitat aus der Zeit am 2.9.2010 zitiert. Die Zeit ließt man nicht m.E. auch wenn in der Verwertungskette des Holzbrinkkonzerns an erster Stelle. Aber das geht? Zitate, die sich innerhalb eines Argumentationsstrangs widersprechen. Da kann ja die Schlange im 1. Buch Moses (ich glaube man erkennt das nur am Hebräischen Text) oder die Transsubstantialisten im MA noch was lernen. Die ETH sollte mal die Berufungen in letzter Zeit überdenken und nicht nur die, die sich mit Verkehrsphysik befassen. Und dabei gibt es wirklich sehr sehr gute und sympathische Leute an der ETH (Delbaen, Embrechts…)

  215. @Devin08
    passen's bitte auf,...

    @Devin08
    passen’s bitte auf, wenn Sie Singer attakieren und tappen Sie nicht in die Augustinische oder Anselm’sche oder wer auch immer Falle: Wir brauchen einen freien Willen, sonst geht doch unser Rechtsystem, Menschenwürde etc. nicht. ..Die Frage nach dem freien Willen ist ein philosophisches Scheinproblem. Das wird eingeführt um spezielle gesellschaftliche Prozesse (Rechtsystem etc.) zu sanktionieren. Die Frage muss m.E. nicht gestellt werden. Das ist wie mit den alten Kirchenkonzilen. Norbert Brox hat uns immer erklärt z.B. Augustinus nach eienr Trinitätslehre zu fragen, ist schwierig, da zu seiner Lebzeit 354 – 430 (hoffentlich stimmt das jetzt aus dem Gedächtnis) die jetzt „gültige“ Lehre noch nicht entschieden bzw. ausformuliert war.

  216. @DA und alle gut...
    @DA und alle gut „vernetzten“
    Wen plant den die Kanzlerin in die Bundesbank auf den freien Stuhl zu setzen? jemanden von der Commerzbank? Blessing? Roland Koch? Erwin Huber? Ole von Beuss? Herr Metzger vielleicht um Schwarz Grün vorzubereiten? Oder darf da die SPD ran?

  217. Lieber Don,
    zur Linderung der...

    Lieber Don,
    zur Linderung der Folgen Ihres Sturzes könnte vielleicht das schöne Brecht- Gedicht beitragen:
    Die Ballade vom Wasserrad
    Von den Großen dieser Erde
    Melden uns die Heldenlieder;
    Steigend auf so wie Gestirne
    Gehn sie wie Gestirne nieder.
    Das klingt tröstlich und man muß es wissen.
    Nur für uns, die wir sie nähren müssen
    Ist das leider immer ziemlich gleich gewesen.
    Aufstieg oder Fall: wer trägt die Spesen?
    Freilich dreht das Rad sich immer weiter
    Daß, was oben ist, nicht oben bleibt.
    Aber für das Wasser unten heißt das leider
    Nur: daß es das Rad halt ewig treibt.
    Ach, wir hatten viele Herren
    Hatten Tiger und Hyänen
    Hatten Adler, hatten Schweine
    Doch wir nährten den und jenen
    Ob sie besser waren oder schlimmer:
    Ach, der Stiefel glich dem Stiefel immer
    Und uns trat er. Ihr versteht: ich meine
    Daß wir keine andern Herren brauchen, sondern keine!
    Freilich dreht das Rad sich immer weiter
    Daß, was oben ist, nicht oben bleibt.
    Aber für das Wasser unten heißt das leider
    Nur: daß es das Rad halt ewig treibt.
    Und sie schlagen sich die Köpfe
    Blutig, raufend um die Beute
    Nennen andre gierige Tröpfe
    Und sich selber gute Leute.
    Unaufhörlich sehn wir sie einander grollen
    Und bekämpfen. Einzig und alleinig
    Wenn wir sie nicht mehr ernähren wollen
    Sind sie sich auf einmal plötzlich völlig einig.
    Denn dann dreht das Rad sich nicht mehr weiter
    und das heitre Spiel es unterbleibt.
    Wenn das Wasser endlich mit befreiter Stärke
    Seine eigne Sach betreibt.
    Bertolt Brecht

  218. "Mann braucht Frau".
    .
    Dazu...

    „Mann braucht Frau“.
    .
    Dazu ein nächtlicher Lesetipp auf
    Emile Zola: „Fruchtbarkeit“.
    (mit einem Nachwort von Thilo Sarrazin)
    .
    http://www.nzz.ch/2007/04/11/fe/articleEYOF9.html
    „Vom Schrecken vor dem Kind zum Busen der Natur“
    .

  219. @BertholdIV02: Ich habe mir...
    @BertholdIV02: Ich habe mir auch die Plasbergarena angesehn – TS ist kein Demagoge sondern ein mit 50/80% Intelligenz vererbter Stammler. Noch peinlicher fand ich aber die keifende als Wunderkind gekorene Moderatorin.

  220. @DA
    auch im feuilleton der faz...

    @DA
    auch im feuilleton der faz scheint man das korrekte zitieren und textanalyse nicht mehr zu können oder anwenden zu wollen
    http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E95871FF12ADB4E70A8B6D198F632CF24~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    herrn minkmar sei ein proseminar in exegese empfohlen, da lernt man das.

  221. Dieser nette...
    Dieser nette sozialdemokratische Plausch der Eigentlichkeit mit gelegentlichen Empörungswallungen sollte vielleicht mal was zum Inhalt des Buches beitragen statt sich im Geschwurbel zu ergétzen.

  222. Devin08: Es gab da mal so...
    Devin08: Es gab da mal so einen kleinen Trompeter aus dem Saarland, der es mit solchem Hirngeficke bis an die Spitze eines Staates gebracht hat. Das Proletariat hat dann aber gottseidank noch ein Plätzchen in Chile für diesen Hutträger gefunden.

  223. @köstlich
    ja wieso ist die...

    @köstlich
    ja wieso ist die eigentlich ein Wunderkind? Ich halte TS nicht für dumm. Haben Sie das Zitat der Forscherin aus Hessen jetzt ETHZ gehört. Mit so etwas schaffen Sie es nicht einmal in ein Proseminar in Wirtschaftspädagogik…

  224. Hi Devin08,
    jeder Denkleistung...

    Hi Devin08,
    jeder Denkleistung geht eine Verknuepfung von im Gedaechtnis abgespeicherter Informationen voraus, die als Synapsenverschaltung empirisch fassbar ist und dafuer mitverantwortlich ist. Eine Denkleistung entsteht nicht voraussetzungslos und nicht im luftleeren Raum. Das war der Kern von Singers Argument in der Diskussion mit Habermas. Natuerlich kann man immer fragen, wem solche Einsichten nuetzen, wuerde in diese Betrachtung aber z.B. auch Gehirnkranke einschliessen, deren Krankheiten dank der neuen Visualisierungsverfahren besser oder ueberhaupt erst diagnostiziert und behandelt werden koennen. Ist ja noch nicht so lange her, dass Lobotomisten in den Koepfen solcher Menschen herumgestochert haben (z.B. Rose Kennedy).
    MfG
    G. S.

  225. Singer, der Alchimist der...
    Singer, der Alchimist der Postmoderne
    @BertoldIV: Singer zu entlarven ist philosophisch, bzw. auch sozial-ethisch, noch recht einfach, doch eben nicht neurophysiologisch. Für Singer ist der Mensch unfrei, somit zu unterteilen in „gesund“ und ungesund/abnormal. So ist ihm der Kriminelle ein „Abnormaler“/ein Kranker (Original so von ihm in einer Fernsehreportage). Wohin das führt, wissen wir all zu gut. Zu einer gewissen Eugenik. Soweit die ethischen Dimensionen. Philosophisch besehen ist Singer ehe ein hoffnungsloser Fall, nämlich ein klassischer Kantianer. Er denkt sich die Vernunft als den Inbegriff für den ontologisch und vereinzelt zu betrachtenden Menschen. Entweder er ist vernünftig, oder er ist nicht, Sein oder Nichtsein, steht für gesund oder krank. Philosophisch weiter tiefer betrachtet, wandelt er in den Spuren des Parmenides, dem antiken Begründer der Ontologie, dem das Sein nicht teilbar ist und nach außen absolut abgegrenzt, „rund wie ein Stein“/Parmenides (vgl. Kurt Vorländer, Philosophie des Altertums, Geschichte der Philosophie, Ro Ro Ro, 1963, S. 32 ff.).
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    Es geht aber um die Frage der Emergenz beim Wechselspiel Neuronen/Gliazellen/überhaupt, aber nicht nur als innerer geistiger und körperlicher Stoffwechsel, als isolierter des einzelnen Menschen in sich selbst, sondern als einer im Kontext einer ganz bestimmten äußeren Umwelt, also um den Stoffwechsels Mensch/Natur im gesellschaftlichen Kontext.
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    Der „freie Wille“ kann nur bedeuten, dass dieser Stoffwechsel etwas Neues generiert. Der menschliche Geist ist somit mitnichten auf den inneren Stoffwechsel zu reduzieren, sondern eben und vor allem das Ergebnis seines äußeren Stoffwechsels. Das ist etwas, was den Neurologen, Neuphysiologen nicht interessiert, so wie die ganze bürgerliche Wissenschaft nicht, und daher ihm die letzte Antwort eben verschlossen bleiben muss.
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    Soweit bin ich mit mir und meiner Kritik an Singer im reinen. Doch will ich wissen, wie dieser Stoffwechsel sich eben „stofflich“ darstellt, wenn er das tut. Und das macht ein riesiges Fass auf. Sämtliche, scheinbar geklärte, Fragen der Philosophie (zurück zum Apeiron des Anaximandros womöglich) werden hier noch einmal in den Raum geworfen und vielleicht anhand der neuesten wissenschaftlich zugänglichen Daten „endgültig“ geklärt.
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    Diese Fragen beschäftigen die Herrschenden natürlich ebenso (allein deshalb müssen die Unterdrückten sich dafür interessieren!), denn, und ich sagte es schon: Das Kapital kämpft um sein Überleben/um Neuerfindung seiner selbst, um den Mehrwert aus einem intellektuell derart angereicherten Proletariat (gleich der Anhäufung von Kapital als virtuelles Kapital, siehe die Metamorphose des Geldkapitals vom Gold der Antike bis zur Information der Gegenwart), dass der gesellschaftliche Zusammenhang zwischen Lohnarbeit und Kapital gefährdet ist (Stichwort: Prekariat) und daher neu begründet werden muss.
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    Um dem 2. Gesetz der Thermodynamik, der Zunahme der Entropie also, ein Schnippchen zu schlagen (welches vielleicht gar der Grund für des Kapitals Problem ist), sucht das Kapital nach dem Perpetuum mobilem, d.h. nach dem widerstandslos sich ausbeuten lassenden Lohnarbeiter, dem Arbeiter, der Energie in eine sich ins Unendlich sich steigern lassende Arbeitsleistung verwandeln lässt, durch sich, an sich.
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    Das mögliche Ergebnis wird nicht nur die Auflösung des Subjekts sein (die Objekt-Subjekt-Dichotomie wird philosophisch längst hinterfragt, das Konsumsubjekt wird nur noch durch Konjunkturspritzen am Leben gehalten, wie überhaupt das „Automatische Subjekt“ auch und gerade im Produktionsbereich um seine nackte Existenz/Subsistenz kämpft), also eines jenen gesellschaftlichen Konstrukts, ohne das ein Kapital hoffnungslos abstrakt bliebe, sondern eben auch gar die Infragestellung der menschlichen „Rasse“ (um mal den furchtbaren Begriff zu verwenden, aber hier in Abgrenzung zu allem Außermenschlichen). „Die Matrix“ erscheint da längst am Horizont.
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    Das ist die Stunde der Intellektuellen, der revolutionären Intellektuellen, oder es ist ihre letzte. Ein Singer mit seinen Gehirnforschungen spielt da das Zünglein an der Waage, den diabolischen Propheten und den Meister vor dem Herrn, nämlich den Alchimisten im Angesicht eines postmodernen Verwertungsprozesses des Kapitals.

  226. @Der Gärtner. Ich stimme...
    @Der Gärtner. Ich stimme Ihnen (diesmal) zu. Vielleicht hält man sich noch zurück, und wartet auf Dons nächsten Beitrag?
    @Devin08. Jetzt hab ich’s – Sie erinnern mich auffällig an einen guten alten Schulfreund: Den musste ich auch stets fragen, was er im Mittelteil eigentlich gesagt hat. Er hat es aber trotz aller gespielter Verzweiflung stets mit Humor genommen. Ernsthaft: Die Leute, die Sie für Ihre Revolution erreichen müssen, brauchen kurze, markige Sprüche, keine theoretischen Abhandlungen.

  227. Oh, meine Zustimmung bezog...
    Oh, meine Zustimmung bezog sich auf den Kommentar von 09:27.

  228. Nee, nee - dumm ist der Thilo...
    Nee, nee – dumm ist der Thilo nicht. Aber er hätte mal besser auf seine Oma gehört: „Banker, bleib bei Deinen Bilanzen.“ Oder so ähnlich.
    Ich fand seine Vorträge nicht schlecht. Da ging es aber noch um die Staatsverschuldung in der EUR-Zone, Geldmengenwachstum usw.

  229. Ich möchte die ganze...
    Ich möchte die ganze Diskussion um die Thesen des Thilo Sarrazin möglichst ruhig, distanziert, vorurteilsfrei und sachlich führen können.
    Allerdings beschleicht mich mittlerweile ein befremdliches Gefühl: ich empfinde Mitleid mit dem Mann. Darf man das haben?

  230. Apropos freier Wille.
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    Wenn...

    Apropos freier Wille.
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    Wenn ein Moslem eine Bombe legt, dann tut er das, weil er einer agressiven, bösartigen Kultur entstammt.
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    Wenn ein Dorfdödel aus Oklahoma ein Bürogebäude in die Luft sprengt, dann tut er das ganz bestimmt nicht, weil er ein rechtsradikaler rassistischer Waffennarr und Armeeveteran ist und auch nicht weil er einer Gegend entstammt, wo die Kinder zwischen Schiessereien aufwachsen. Nein, er handelt einfach aus seinem freien, individuellen Entschluss. So etwas passiert hin und wieder und niemand kann was dagegen machen.

  231. Köstlich - Respekt ist auch...
    Köstlich – Respekt ist auch angesagt. Ein Freund, Porsche Hobbyrennfahrer (und zwar garnicht schlecht), fing auch mal begeistert das Motorradfahren an. Und dann kam der erste Sturz mit anschließendem Krankenhausaufenthalt. Völlige Verblüffung: kein Zaubern wie beim Auto möglich, der Zustand „fahren“ geht instantan in „fliegen“ über. Danach verlor er schnell die Lust.
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    Im Münchner Umland ist mittlerweile derartig viel Verkehr und viele Strecken sind übrigens für Motorradfahrer sogar gesperrt (Kochelsee, Tatzelwurm, usw.), sodaß sich einfach kein Fahrspaß mehr einstellen will….

  232. HansMeier555, die Dorfdödel...
    HansMeier555, die Dorfdödel machen das vielleicht einmal im Jahr, wenn man die Amokläufe an Schulen mitrechnet. Gebombt wird beinahe täglich. Gibt das nicht irgendwie zu denken?

  233. Observator 1.09. 22:29: ...
    Observator 1.09. 22:29: Migranten wollen sich nicht integrieren? Ich bitte Sie, nur weil sie ihre Traditionen waren und die Muttersprache pflegen?
    Wie kann man sich hier integrieren, wenn man schon allein durch die Bezeichnungen (Migrant) ausgeschlossen wird. Selbst die nachfolgende Generation hat ja Migrationshintergrund, also was tun?

  234. @Devin08 10:11
    Vorsicht: Sie...

    @Devin08 10:11
    Vorsicht: Sie setzen krank gleich kein freier Wille anders zu entscheiden und dann Menschenrecht nur mit freiem Willem. Umgekehrt m.E. der freie Wille wurde eingeführt um eine Rechtsordnung aufzusetzen. Jemanden einen freien Willen zuzugestehen heisst nicht notwendig ihn zu schützen. Ex falso quod libet

  235. Die Muttersprache weiter...
    Die Muttersprache weiter pflegen und Deutsch lernen, irdi.

  236. HansMeier555,
    Ihr Feudalismus...

    HansMeier555,
    Ihr Feudalismus oder Barbarei und Ihre Einschätzung einer gescheiterten
    Aufklärung spiegelt mir das Bild Intellektueller immer auf der Suche nach
    „the power that be“ (Sibylle Tönnies) um gefördert oder abgelehnt zu werden.
    Ohne diese Frischzellenkur wird es öde, wenn man wie z.Zt. nicht weiß wo sie
    sich aufhält.

  237. lieber Rosinante, über das...
    lieber Rosinante, über das gesittete verhalten unserer gesellschaft im roten salon unseres geschätzten gastgebers mache ich mir keine so grosse gedanken.
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    aber wo sie das stichwort unblutig nennen – da schwingt immer das gegenteil mit:
    sorgen machen mir die zukunftsbefreiten und bornierten (spiesser-)schafe (insges. eine recht grosse und uneinheitliche truppe, die leider schon einmal im 20.jh. erfolgreich war), die ausgrenzen, damit in der rangfolge irgendjemand unter ihnen steht, und nur mal gerne wieder zuschlagen würden – verbal oder mit fäusten. es gibt genug prügelhansel, auf beiden seiten der von ssarazinn gezogenen grenze.
    wenn sssarazin ’nur‘ den stein ins (g)rollen brachte…, dann stellt sich die frage, ob der zweck wirklich die mittel heiligen sollte.
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    cher Filou, ich pflichte bei: s. sollte man nicht zu tantiemen verhelfen. auch ich halte die diskussion für interessanter als die vorlage. das mass der zustimmung, die er erfährt, bleibt jedoch irritierend.
    keine sorge, Rosinante ist gar nicht so wissenschaftlich exakt, wie sie glauben… eher ein fliehendes pferd, um es mal süffisant zu formulieren… viel mehr ist es so, dass er sich scheut, ross und – als pferd hat er gründe: – reiter zu nennen. (genug gefrotzelt.)
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    lieber Devin08, wenn kriminelle als krank deklariert werden (lasse mal alle weiteren implikationen beiseite), müsste fiskalpolitisch besehen ihre betreuung von den krankenkassen übernommen werden. dann hätten das ressort inneres wieder kapazitäten frei.
    und überhaupt klingt es so, als ob sie gerne auf staatskosten revolutionäre schriften verfassten. ein widerspruch?
    sie verlören ihre freiheit, die aus ihrer perspektive momentan doch nur eine inkomplette sein kann.
    es ist nur logisch, dass sie nicht verhaftet werden: 1. ernähren sie sich selbst, 2. haben sie desw. weniger zeit… das hat alles seinen sinn. gar nicht so blöd der kapitalismus. jaja.
    aber scherz beiseite: „das jetzt schon automatische Subjekt, durch ein völlig automatisiertes, nämlich subjektloses Etwas […]. Es geht um Sein oder Nichtsein, im ultimativen Sinne des Begriffes.“
    das hat etwas, danke.
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    ach ja: meine wenigkeit hat auch migrationshintergrund. man sieht es nicht, man hört es nicht, und wenn man es erfährt (spätestens bei namensnennung) man findet es klasse (- und die bunteleser finden es sicher wahnsinnig aufregend). es kommt wohl darauf an, woher herumgewandert wird.
    m.e.: ein wahrer sammler hat auch preziosen aus aller welt.
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    (nur der genauigkeit wegen: liebe/r irdi, ich will ja nichts sagen, aber Observator hat von m.-g r u p p e n gesprochen. sie und ich gehören sicher nicht dazu. kleiner tipp: einfach das beste aus allen kulturen weiterleben, das macht am meisten freude.
    also nicht marmite essen, sondern koalas streicheln, wenn man aussie ist.)

  238. "ist ein wahnsinnig schönes...
    „ist ein wahnsinnig schönes Ding“ – mawu, das ist es. Und danke für die ergänzende Einschätzung zur Tauglichkeit.

  239. Die „Lücke“ in seinem...
    Die „Lücke“ in seinem Bewusstsein – 2. Versuch
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    @Schoenbauer: Sorry, hab Ihren Beitrag erst beim posten gelesen. Nun, wie ich in meinem gerade geposteten Beitrag aufzuzeigen wünschte, unterschlägt Singer die gesellschaftliche Dimension. Der einzelne Mensch, so undenkbar er im Übrigen ist, hätte niemals ein solches Gehirn hervorbringen können, bzw. es wäre ihm niemals ein solches Organ mit gegeben worden. Dass die Denkleistung nicht voraussetzungslos zu denken ist, das ist eigentlich nicht das Thema, ich denke, das weiß der Dümmste. Das Thema ist, wie eine solch s p e z i e l l e Denkleistung, wie die des Menschen, zustande kommt. Also was sind die realen Voraussetzungen.
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    Ich will es mal so sagen: mache eine x-beliebige Spezies zum gesellschaftlichen Wesen, wie eben der Mensch es ist, und es mutiert ebenso zum intelligenten Wesen. Der Schlüssel ist somit die Gesellschaftlichkeit (die Frage nach intelligenten Lebewesen im All, wäre damit dem Grunde nach auch beantwortet: gibt es irgendwo Gesellschaft, dann gibt es Intelligenz). Ein Etwas was möglicherweise nicht als ein Solches erkannt wird, weil dem einzelnen Menschen nicht ansehbar, ihm als Eigenschaft, als Organ gar, nicht beigefügt. Die Gesellschaftlichkeit ist das gesuchte „Apeiron“, das Unendliche, das im Zenonschen Sinne zwischen dem „Endlichen“ ist. Das was dem Eleaten die Bewegung bewegungslos erscheinen lässt, das Sein unerschaffen und ewig, so wie dem Metaphysiker überhaupt als unbegreifbarer Fetisch, als mächtiges Ding, das kein Ding ist.
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    Sie ist das Hegelsche Abstrakte, das sehr wohl real ist, wenn auch nicht konkret. Das, und wenn man Kant rehabilitieren will, unerkannte „Ding an Sich“, die Quelle der Vernunft. Die Gesellschaft ist als etwas vom Menschen Geschaffenes, in ihm, zwischen ihm, um ihn, ja außer ihm, und: „vor“ wie „nach“ ihm. Sie ist der Äther seiner Zivilisation. Sie ist das unerschaffen Geschaffene. Sie ist der Strom, in dem die Kultur badet. Das Bett, in dem er ruht. Erste Bedingung, Grund wie Produkt seines Seins. Seine Verstandesleistung ist das unmittelbare Ergebnis dieser Gesellschaft wie zugleich deren Voraussetzung.
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    Alle Metaphysik, in allen Philosophien kommt daher, dass eben diese Gesellschaft nicht verstanden wird, denn sie ist des Menschen blinder Fleck, und das, obwohl er von nichts anderem zu reden weiß. Sie ist die Zeziksche „Lücke“ in seinem Bewusstsein, der Grundirrtum vor aller Wissenschaft und doch Gegenstand seiner permanenten Revolutionierung.
    @V: Die Leute, die das brauchen, werden einstweilen nicht gebraucht.

  240. HansMeier10:26 Genauso ist es....
    HansMeier10:26 Genauso ist es. Und gesponsert von Petromilliarden.

  241. Auf jeden Fall einen...
    Auf jeden Fall einen Italiener! ich habe hier ein Trek als Winterrad, enorm teuer und in der Kurve wie ein LKW. Die Krönung, zumindest nach meiner Vorstellung, ist natürlich das Colnago, allein wegen der Arroganz dieser Marke, aber Bianchi hat sich, was man so hört, durchaus von den weniger guten Zeiten der 80er und 90er Jahre erholt – damals waren sie für die durchschnittliche Leistung einfach zu teuer. In Italien sind die Räder übrigens erheblich billiger als in Deutschland, weil die Italiener nun mal gern Rahmen aus Fernost und Komponenten aus Japan kaufen. Aber das droht vielleicht auch bald bei Bianchi:
    http://italiancyclingjournal.blogspot.com/2010/07/all-bianchi-production-leaving-italy.html

  242. @irdi, "Tradition waren" und...
    @irdi, „Tradition waren“ und „Muttersprache pflegen“ bedeutet aber nicht, nach jahrzehntelanger Ortsansässigkeit in Deutschland immer noch mit Übersetzer beim Arzt aufzuschlagen und kein Wort Deutsch zu sprechen, wie das in der Sprechstunde meiner Frau häufig vorkommt usw. usf. Die türkischen Kollegen meiner Frau (ja, das gibt’s auch) fassen sich da genauso ans Hirn.
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    Integration in eine fremde Kultur ist natürlich nicht einfach, aber man kann sich doch hier assimilieren und trotzdem stolz auf seine türkischen Wurzeln und den Islam sein oder worauf auch immer. In meinem Bekanntenkreis klappt dies vorzüglich, Bildung steht dem aber natürlich nicht im Wege.

  243. Es geht auch ganz ohne...
    Es geht auch ganz ohne „freien Willen“
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    @BertoldIV: Ich tue das nicht, Singer tut das. Er hat das wie gesagt in einer Reportage so geäußert. Ohne „freien Willen“, aber vernünftig/gesund, dank der gesunden Gene, oder eben krank wie der Kriminelle. Das ist konsequent, sonst hätte der Kriminelle die Wahl. So ist er in seinem Elend nur als krank zu diagnostizieren, nicht als ein in seinem Willen irre Geleiteter. Nach Singer gehören alle Kriminelle wohl eingesperrt, aber zwecks Behandlung ihrer „Geisteskrankheit“.
    Wie gesagt, das stammt nicht von mir.
    @Donna Laura: Sie haben es erfasst, nur sind diese Krankenhäuser aus der Perspektive eines Singer wohl von anderem Format. Im Übrigen kommt die ganze angelsächsische Rechtsprechung ohne „freien Willen“ aus, die uns, wie immer, da was etwas voraus hat. Die Täter sind gemeinschädlich, gleich ob sie das „wollten“ oder nicht. Pech gehabt. Ich denke, dass dem Singer, so etwas auch schon genügen würde, würde man ihn danach fragen, nur wäre das in seinem Sinne nicht ganz konsequent. Er ist da schon deutscher.
    .
    Die konsequente Lösung wird da wohl die eugenische sein. Denn wofür wäre ansonsten die ganze Mühe wert gewesen? Sorgen wir also dafür, dass solche „Kranke“ erst gar nicht entstehen. Und darum geht es.

  244. Inakzeptabel, werter Don,...
    Inakzeptabel, werter Don, völlig inakzeptabel.
    Toitsche Drahtesel für toitsche Ä****e: Da lob ich mir mein „Vaterland“.

  245. "Zizeksche Lücke", muss es...
    „Zizeksche Lücke“, muss es natürlich heißen.

  246. Ein Rabeneick in Azzuro haben...
    Ein Rabeneick in Azzuro haben wir natürlich auch:
    http://rebellmarkt.blogger.de/static/antville/rebellmarkt/images/2jun2.jpg

  247. (Mein Mittagssenf)
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    Voellig...

    (Mein Mittagssenf)
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    Voellig richtig, mawu. Nachdem vor unserem Haus die Probleme mit erwachsenen Maennern der benannten Gruppe an Heftigkeit zunahmen, erklaerte ich unserem Revierbullen, ich wuerde jetzt beim Imam unseres Kaffs einen Termin machen, um mit dem mal die ganze Kiste un Ruhe durchzusprechen.
    Da hat der Polizist gelacht, lange und laut. Das waere eine nette Idee, prima-aber ich koennte das vergessen. Der Imam spraeche weder Niederlaendisch, noch Deutsch, noch irgeneine andere Sprache ausser Tuerkisch.
    Kannste nix machen.

  248. Irdi, ich sprach von...
    Irdi, ich sprach von Migrantengruppen, nicht von allen Migranten. Wie viele es überhaupt sind, die sich nicht integrieren wollen, weiss ich selbst auch nicht. Weder bin ich ein wandelnder Zensus, noch weiss ich so ganz genau, ab wann jemand eigentlich als integriert gelten kann. Ich denke, die Vorstellungen darüber dürften unter den Migranten ebenso weit auseinander gehen wie unter den Nicht-Migranten. In solchen Konstellationen kann man darauf wetten, dass es Menschen gibt, die die eine oder andere „Integrationshöhe“ nicht erreichen wollen. Daher wäre es weitaus vernünftiger, wenn sich die öffentliche Diskussion einmal in diese Richtung bewegen würde. Mir ist bspw. auch nicht so ganz klar, was man unter dem Begriff Parallelgesellschaften zu verstehen hat. Mich deucht, diese meisten Gäste dieses Blogs leben selbst in einer solchen und sind darauf sehr stolz.

  249. Donna Laura: sorry, das mit...
    Donna Laura: sorry, das mit den Gruppen ist mir entgangen. (einfach das beste aus allen kulturen weiterleben…), genau Sie haben recht

  250. die gesellschaftlich...
    die gesellschaftlich konstituierten machtstrukturen konstituieren subjekte, die eine gesellschaft konstituieren.
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    lieber Devin08, eine echte frage mit frdl. bitte um antwort: wie kommt da die ‚eugenische lösung‘ ins spiel? ist das ihre antwort auf die frage: was soll das/cui bono?

  251. Liebe donna laura, danke für...
    Liebe donna laura, danke für Ihre Schützenhilfe. Ich bin leider ein arg langsamer Tipper; Als ich für meinen letzten Kommentar anfing, war Irdis Beitrag noch der letzte in der Liste.
    Im übrigen würde ich auch die Beherrschung der deutschen Sprache als ein zentrales Integrationsmerkmal ansehen. Man muss ja nicht gleich über Goethesche Sprachgewalt verfügen und man kann auch nicht verlangen, dass man jedes in Beamtendeutsch gehaltenes Formular auf Anhieb versteht (das schaffe ich auch nicht), doch das Beispiel mit dem Arztbesuch trifft den Punkt.

  252. liebe donna laura, der...
    liebe donna laura, der Einzige, der in diesem Blog Ross und Reiter nennt ist der Gastgeber. Und dieses Verschweigen gehört hier -m.E.- zur Spielregel. Was die von Filou treffend insinuierte Wissenschaftlichkeit betrifft, so erspare ich Ihnen eine Publikationenliste. Da hätten Sie -falls es von Interesse ist- schon etwas Lesestoff.
    .
    Aber darum geht’s bei der hiesigen Plauderei, wie Don es nennt, ja nicht. Sondern um Kommentare zum Gegenwartsgeschehen aus subjektiver Sicht. Und, so sehr ich die bissige Pointe und den scharfen Aphorismus‘ liebe (auch bei Ihrer Prosa), so sehr drängt es mich bei komplexeren Sachverhalten zur Differenzierung.
    .
    Und die Debatte über den Islam in Mitteleuropa, die auch in meinem Land die Menschen ungewohnt emotionalisiert, ist -so scheint es- eine Art Lackmustest für die parlamentarische Demokratie. Ich Sachen Sarrazin heulen Sie mir zu sehr mit den Wölfen. Das steht ihrem anziehenden Selbstbewusstsein nicht zwingend gut. Ende keiner Frotzelei, und einen sonnig-angenehmen Nachmittag.

  253. @mawu: Na und? Schafft...
    @mawu: Na und? Schafft Arbeitsplätze – in der Übersetzerbranche ;-)
    Aber im Ernst, nur wenn man die deutsche Sprache nicht beherrscht, heißt es ja noch nicht, dass man ungebildet ist oder?

  254. Filou,
    ich weiß nicht recht,...

    Filou,
    ich weiß nicht recht, einer meier Altvorderen, Fischer in der SBZ und nicht sehr redselig, hat dem russischen Stadtkommandanten- in Platt- zur Rede gestellt,
    ihm gesagt was Sache ist. Er wurde verstanden und auch nicht ´abgeholt´.

  255. Der Listino Prezzi von Bianchi...
    Der Listino Prezzi von Bianchi (Italien) hat tatsächlich Preise, die unter denen der dt. Händler liegen. Vielleicht gehen die Händler in Italien sogar noch unter die „UVP“ von Bianchi? Dann wäre es ja originell, ein Via Nirone in Italien zu kaufen & es „heimradeln“.
    Colnago wirkt auf mich zu aufgeregt.

  256. minna, die Russen lieben die...
    minna, die Russen lieben die deutsche Sprache. Viel russische Offziere waren stolz auf ihre Belesenheit. In den oberen Etagen soll ein durchaus zivilisierter Ton geherrscht haben. Besonders wenn die Ehefrauen aus der SU nachkamen.
    .
    Ich sprach hier von einem tuerkischen Imam, der in Holland arbeitet, ein verbindentes Glied zwischen denen und den Hollaendern sein sollte. Er kann es nicht. Er spricht die Sprache seines Gast landes nicht. Nix. Nada. Parallelwelt!

  257. @Filou: Ich will auch mit...
    @Filou: Ich will auch mit Fischen werfen!
    Doch: Herr Professor Dr. P. hätte gern auch Ducatti gekauft.
    Ich habe grade nachgeschlagen: Die MAN ist knapp über 250 Jahre alt, aufgrund ihres ältestens Firmenteils. Die VW käme dann auf 119 Jahre (Vabis 1891).
    Dass so ein „junger Hüpfer“ sich an ein ehrwürdiges altes Konstrukt aus München (Wieso eigentlich München?) herantraut… Aber Geld ist ja wegen WW sowieso grad keins da. Alles Polemik.
    Ich würde ja mit den Schweden kein einziges COP-Teil starten, zumal beide Firmen ja grundsätzlich lukrativ sind.
    Herr P. gehört halt nach Ingolstadt (Was kein Nachteil sein muss).
    @ Don: Erzähl mal was über die Strecke zwischen München und Ingolstadt.

  258. Lieber Don A., falls Sie noch...
    Lieber Don A., falls Sie noch über mich schreiben wollen, tun Sie´s bald. Alle anderen haben schon – und morgen bin ich als Thema durch. (Puh!)

  259. @Rosinante
    ich stimme Ihnen...

    @Rosinante
    ich stimme Ihnen zu. Hier heulen zu viele mit den Wölfen. Mit Heine: manch neues und manch wahres, aber das wahre nicht neu…
    Aber unsere Kanzlerin schickt Ihre „Lakeien“ vor. Bei BXVI hat sie die Rüge noch selber ausgesprochen in einer Kurzansprache anlässlich des Staatsbesuch eines vorbildlichen Demokraten. Soviel Ehre wird TS nicht zu Teil. Was tut Herr Weber, wenn die Kanzlerin ihr Wort nicht hält und er nicht EZB Chef wird. Hat jemand mal seine Publikationsliste gelesen? Mir ist er noch nicht besonders aufgefallen als Finanzwissenschaftler.

  260. Herr Don, Ihnen wurde"Genesung...
    Herr Don, Ihnen wurde“Genesung gewunschen“? Oh. Und haben Sie auch Blumen geschonken gekrochen?

  261. Filou, ich will Ihr Beispiel...
    Filou, ich will Ihr Beispiel gar nicht in Abrede stellen, ich habe ähnliche Geschichten über Imame auch aus anderen Städten gehört. Ich möchte lediglich etwas über den Hintergrund wissen. Haben Imame tatsächlich diese Schnittstellenfunktion? Gehört das quasi zu Ihrer Arbeitsplatzbeschreibung? Das ist keine rhetorische Frage, ich weiss es schlicht nicht.

  262. Rosinante, nicht mal der...
    Rosinante, nicht mal der Blocher war damals so dämlich, mit dem Genetik-Gesülze anzufangen.
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    Mittlerweile sind wir beim „Märtyrer der Meinungsfreiheit“ angekommen(Kommentar Kohler) – ja, geht´s denn noch?

  263. @irdi - Bildung hat nicht...
    @irdi – Bildung hat nicht grundsätzlich etwas mit Deutsch sprechen zu tun. Aber wenn Sie oder ich in ein anderes Land auswanderten, dann wäre es doch (für uns Gebildete) völlig selbstverständlich, die dortige Sprache zu lernen – und sich soweit zu assimilieren, ohne Selbstaufgabe natürlich.
    .
    @sterne – wenn Sie etwas neu kaufen, was auch immer, kann ich Ihnen nur empfehlen, einen kleinen Laden in Ihrer direkten Umgebung zu wählen. Das mag zwar etwas teurer erscheinen, aber Sie haben immer einen kompetenten Ansprechpartner bei Fragen und Problemen. Beim Händler hier in München (15 Min. entfernt) ist man mir preislich entgegengekommen, hat alle meine Wünsche bez. der Ausstattung erfüllt und viel kostenlose Tipps und Service gegeben. Das bekommen sie im Internet oder weit weg nicht. Da macht es sogar eher Sinn, eine andere schöne Marke zu nehmen, da gibt’s ja einige. Oder Sie kennen sich eh‘ aus, wie Don Alphonso und machen alles selbst.

  264. Filou, tja, war das der Grund,...
    Filou, tja, war das der Grund, warum er nachdem die SBZ zur DDR mutiert ist,
    sich nach Westen aufmachte und gern mal hamburger Opernsänger, bewaffnet
    mit ein paar Bierkisten, auf See mitnahm.

  265. @observator: sehe ich auch so,...
    @observator: sehe ich auch so, danke
    und „bin dann mal weg“

  266. holla, ich muss ihnen zu nahe...
    holla, ich muss ihnen zu nahe getreten sein, was mir sehr leid tut, lieber Rosinante. ich habe sie mal wieder zum besten gehabt. sie lassen sich aber auch zu schnell hopp nehmen…
    .
    sie wollen mich ja schon wieder falsch verstehen:
    es geht hier bestimmt nicht darum, zu sagen, wer genau man ist – und das tut noch nicht mal unser lieber don – [sic – hoffentlich haben sie da nichts verbaselt …], um himmelswillen nein,
    sondern die statements – und ihre gemeinten = daraus gezogenen konsequenzen! – zu präzisieren,
    und nicht, wenn es argumentativ komplizierter wird, sich mit einem halben scherz unter den nüstern in die requisite zu verdrücken.
    das jew. argument changiert wie schrödingers katze: tot/nicht-tot = so/äh, anders.
    ihre persönliche, wie auch immer geartete nähe zur wissenschaft, die sie nicht müde werden zu betonen, wird ihnen doch nicht abgesprochen.
    publikationenliste. soso.
    dann haben sie ihr wohl mal gedient, der nährenden mutter…
    .
    mit welchen wölfen heule ich denn? die mehrheit der meute jault mit saharazin. und wenn ich sie recht verstanden habe (aber ich prüfe das jetzt nicht nach, keine lust): sie auch.
    .
    lieber Don Alphonso, wir haben hunger! hier reiten schon das feuerrote und das schwarze pferd in den hof!
    sie haben doch gestern bereits angekündigt, was sie heute auf der pfanne hätten…

  267. Fuer alle, die glauben etwas...
    Fuer alle, die glauben etwas versaeumt zu haben, hier das gestrige Ereignis bei Platschberg:
    .
    http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5301868
    .
    Es geht aber auch etwas schleimiger. Hier also der Beckmann. Man muss den nicht sehen. Niemals.
    .
    http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=5288784
    .

  268. Bis in die Urgründe der...
    Bis in die Urgründe der reinen menschlichen Existenz
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    @Donna Laura: Ich empfehle zur Lektüre Jeremy Rifkins „Die biotechnische Gesellschaft“. Rifkin stellt dar, wie die Interessen der biotechnischen Revolution einen neuen eugenischen Diskurs provoziert haben (und wie dieser im Übrigen auf die alten Diskurse referiert, ein Sarrazin ist diesbezüglich wohl längst fällig gewesen, allerdings greift der mit seinen Muslimenschmäh definitiv zu flach). Die anvisierte Möglichkeit auch den Menschen biotechnisch zu manipulieren, führt über die Kontrolle des menschlichen Gen Pools (und dessen dadurch herbei geführten Verarmung auch) zum sog. genetisch „gesunden“ Menschen. Über die Auslese des sog. genetisch Kranken wird ein Wettkampf um den schönen neuen intelligenten Menschen hervor gekitzelt, und die Lösung allein mit den Mitteln der genetischen Manipulation versprochen.
    .
    Gleich zu welchem Ergebnis das auch immer führt, unter den Bedingungen der Klassengesellschaft liegt hier die Gefahr, dass eben solch kontrollierte Mutationen die Spaltung des bisher noch gemeinsamen genetischen Erbgutes hervorruft. Es liegt doch auf der Hand, dass Klassenundurchlässigkeit sich dann als Rassenundurchlässigkeit manifestiert.
    .
    Wenn es jemals so weit kommt, dass „Intelligenz“ über den genetischen Code weiter gegeben wird, wird das nichts anderes bedeuten, als dass die menschliche Rasse sich da geteilt haben wird. Eine Entwicklung übrigens, die wohl noch ganz in ihren Anfängen steht, darin aber gerade jetzt umso deutlicher ganz anderen gesellschaftlichen Diskursen zuwider läuft. Genannt sei da vor allem der gegenwärtig aktuelle Diskurs um die Notwendigkeit einer Inclusion (anstatt wie bisher der geheuchelten einseitigen Integration) von sog. Behinderten in die Bildungssysteme. Während die Inclusionsdebatte (nun auch durch EG-Initiativen auch für Deutschland endlich bindet, http://www.inclusion-europe.org) eine gesellschaftlich fortschrittliche Initiative ermöglicht, eine die eigentlich schon seit Jahrzehnten schwelt, ist eben genau diese durch die Experimente der Biotechnologie aufs gemeinste gefährdet. Außerdem gibt es parallel dazu eine Inclusionsdebatte im Zusammenhang mit Migration, z.B. hier in Frankfurt am Main unter Federführung der Integrationsdezernentin (http://www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de/)
    .
    Hier zeigt sich recht deutlich wie tief der Klassenkampf heute schon bis in die Urgründe der reinen menschlichen Existenz hinein reicht. Die bisher rein ethische Debatte ist mehr dazu angetan, genau das zu verschleiern, als zu offenbaren. Es geht außerdem nicht darum, das Vorankommen der Technik zu behindern (sie ethisch einzuwickeln), das funktioniert ehe nicht, sondern endlich Ernst zu machen mit der gesellschaftlichen Veränderung. Bleibt die Klassengesellschaft, dann ist ein solch barbarisches Szenarium sehr wahrscheinlich. Der Klassenkampf führt daher nun zu ultimativen Auseinandersetzungen, die weit über das von Marx beschriebene Drama hinaus führen. Der Klassenkampf wird damit definitiv zur Triebfeder jeder weiteren gesellschaftlichen Entwicklung.

  269. Es gibt ja auch die explizite...
    Es gibt ja auch die explizite Aufforderung eines gewissen Erdogan sich in Deutschland nicht zu integrieren und das Türkentum zu leben. Man stelle sich mal eine vergleichbare Aussage von A. Merkel vor. Die hiesigen Blog-Gutmenschen aus dem SPD-Miljö hätten Schaum vorm Mund.

  270. Die früheren Ratschläge des...
    Die früheren Ratschläge des Herrn T.S. für ALG II – Bezieher (kalt duschen, 3.70 Euro für den täglichen Hunger) machen dem Rezipienten seines neuen Machwerks eigentlich hinreichend klar, wie man den ehemaligen Finanzsenator zu verstehen hat. Daß wir uns mit unseren „Gastarbeitern“ (so nannte man die früher) ein Riesenproblem eingehandelt haben, das nie ernsthaft bearbeitet wurde, weil dies ja eine Menge Geld kosten würde, ist eigentlich schon seit langem bekannt. Und Sarkosys Roma-Politik (Geld in die Hand drücken und rausschmeissen) ist ganz sicher keine Lösung für uns. Nach T.S. Verabschiedung bei der Bundesbank könnte er ja vielleicht ins Land seiner Vorväter zurückkehren und Herrn Sarkosy beraten… Sarkosy? – Wo kommt denn der eigentlich her? Daß uns da Herr T.S. nicht schon wieder ins Fettnäpfchen tritt….

  271. Etwa die Hälfte aller...
    Etwa die Hälfte aller Migranten ist unterdurchschnittlich intelligent.

  272. Wie wir aus rezenten Aussagen...
    Wie wir aus rezenten Aussagen der Herren De Maizière und Schäuble erfahren, handelt es sich beim Thema der fehlenden Integration usw. um ein TABUTHEMA, welches der Politik zwar bekannt sei, aber in der Oeffentlichkeit nichts verloren hätte. Na hört, hört!

  273. lieber Devin08, danke und -...
    lieber Devin08, danke und – umpfff. ich lerne gerne dazu.
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    menschlein werden hier aber noch ganz herkömmlich hergestellt, und sie sind recht neu, schön und intelligent auch.
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    sagen sie, wie stellen sich die macher die menschenproduktion vor?
    dolly hat ziemlich früh ins gras gebissen, wenn ich das mal so formulieren darf.
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    gesetzt den fall, das kriegen die in den griff, was aus der la mäng geht (krebs und herz-kreislauf-erkrankungen sind ja auch bereits besiegt, ähem),
    müssten doch zumindest die ersten generationen der fortpflanzungswürdigen bei der künstlichen fertilisation antreten.
    die psychischen begleiterscheinungen durfte ich mir im freundeskreis ansehen, die frau vollgepumpt mit hormonen und der mann ständig in der speziellen kabine. das geht ja auch so locker, wenn draussen der onkel doktor auf das gläschen wartet.
    zeitgleich griffen dann wohl sterilisationen. frage: wer selektiert die selektierer?
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    wenn man die gedanken zuende führt, merkt man, wie kompliziert die tatsächliche umsetzung ist.
    reden sie von ochlokratie?
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    relevanter ist eines: das gesellschaftliche klima, in dem solche gedanken diskutiert und positiv sanktioniert werden würden.

  274. Die eingewanderten Türken...
    Die eingewanderten Türken können gerne ihr Türkentum hochhalten, solange sie sich an die hiesigen Gesetze halten. Ich hätte jetzt beinahe geschrieben „… und an die Sitten und Gebräuche“. Dann ist mir eingefallen, dass die Sitten und Gebräuche hierzulande in einem Maße heterogen sind, dass ich nur auf meine alte Frage zurückkommen kann: Wieviel Brauchtum braucht es, um ein integrierter Deutscher zu sein? Ist ein türkischstämmiger Arbeiter, der sich an die Sitten der deutschen Arbeiter angepasst hat (Aus der Luft gegriffenes Zitat, kann gerne auch als Satire angesehen werden: „Meine Tochter braucht nicht auf die Uni zu gehen“) integriert? Oder ist er nicht integriert, weil er die Bildungsziele der Mittel- und Oberschicht ablehnt?

  275. Die Annahme war ja, dass sich...
    Die Annahme war ja, dass sich die Einwanderer aus primitiven und minderwerteigen Kulturen schon deswegen bereitwillig integrieren würden, weil unsere Lebensweise doch in jeder Hinsicht so viel angenehmer, humaner und fortschrittlicher ist.
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    Als der Schah 1979 gestürzt wurde, konnte sich kein Europäer ernsthaft vorstellen, dass an die Stelle seines feudalen Regimes keine fortschrittliche westliche Demokratie, sondern eine fundamentalistische Theokratie treten würde.
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    Ja, die Europäer hielten die Verwestlichung der Welt für einen Selbstläufer.
    Jetzt, wo sich herausstellt, dass das gar nicht stimmt, reagieren wir wie kleine Kinder, beleidigt und agressiv. Anstatt dass wir uns einmal ganz nüchtern die Frage stellen, was Türken und Araber an unserer Lebensweise so abstößt.
    .
    Und, ach ja: Natürlich kam von all den Europäern, die in den letzten 200 Jahren irgendwann ihren ständigen Wohnsitz in Asien oder Afrika wählten, kaum einer auf den Gedanken, sich in die dort angetroffene Kultur und Lebensverhältnisse „zu integrieren“. Schon alleine der Gedanke wäre so abwegig gewesen, dass man ihn gar nicht denken konnte.

  276. @DA
    Böse und Gut. Die SZ...

    @DA
    Böse und Gut. Die SZ traut sich doch noch was:
    http://sueddeutsche.de/medien/skandal-fotograf-toscani-die-bilder-zeigen-die-laecherliche-seite-guttenbergs-1.994601
    Die Bilder von KT erinnern mich an die 3-Wetter-Taft Werbung der 70er, gestern noch in Bayreuth, heute in Kundus und morgen in Berlin…die Frisur…

  277. In diesem Zusammenhang sei...
    In diesem Zusammenhang sei auch noch an all die Volksdeutschen erinnert, die überall in Osteuropa leb(t)en.
    .
    Die verschiedenen deutschen Regierungen des 20. Jahrhunderts haben tatsächlich immer versucht, diese zur Beibehaltung ihrer deutschen Identität anzuhalten. Selbstverständlich sollten die Wolga-Deutschen oder die Siebenbürgener Sachsen ihr Deutschtum pflegen und sich nicht etwa russifizieren oder rumänisieren.
    .
    Aus deutscher Sicht gab es daran auch nix zu erklären: Schließlich verkörperten die Deutschen dort ja die höhere, bessere, überlegenere Kultur und die unfähigen Balkanvölker mussten eigentlich froh sein, so tüchtige Menschen bei sich zu haben.

  278. auf sueddeutsche.de kommt noch...
    auf sueddeutsche.de kommt noch ein besseres Bild direkt. meine Kollegin meinte wie Top Gun. Könnte es sein,d ass tom cruise TK spielt? Das würde auch erklären, warum er die Hauptrolle in Salt abgegeben hat?

  279. Unsere Lebensart abstossend zu...
    Unsere Lebensart abstossend zu finden? Von mir aus! Aber die Leute sind ja nicht als Zwangsdeportierte hier. Die kamen freiwillig.
    Und was ist schon abstossend? Das hier keine Ehebrecherinnen gesteinigt werden? Das ist wahrhaft schlimm.

  280. HansMeier, da (15:40) bringen...
    HansMeier, da (15:40) bringen Sie wirklich einmal eine hochinteressante Perspektive in die Diskussion ein. D’accord!

  281. Der Kampf gegen die...
    Der Kampf gegen die allverbreitete Dummheit wird wahrlich nicht leichter
    @Donna Laura: „relevanter ist eines: das gesellschaftliche klima, in dem solche gedanken diskutiert und positiv sanktioniert werden würden.“ Das ist in der Tat der Punkt, da gebe ich Ihnen völlig recht. Über den Rest lässt sich natürlich spekulieren. Aber man kann natürlich Zusammenhänge herstellen, mögliche Szenarien diskutieren. Im Zusammenhang mit der zunehmenden Unfruchtbarkeit des männlichen Samens (Bryan Sykes, „Keine Zukunft für Adam“, siehe auch: „Die sieben Töchter Evas“), dürfte die Reproduktion der menschlichen Spezies ehe umgekrempelt werden. Bei dieser Gelegenheit könnte man auch an der Gene pfuschen. Und ein Pfusch wird es am Anfang auf jeden Fall. Dolly wird nicht die letzte arme Kreatur gewesen sein, die da verpfuscht worden ist.
    .
    Es ist auch weniger die Technik, die da geistert, sondern ehe der Geist der dahinter noch ganz anders werkelt. Es sind die philosophischen, ethischen, sozialen, politischen und ökonomischen Konzepte, die sich hinter den wissenschaftlichen, wie hinter den pseudowissenschaftlichen verbergen. Es ist das ideologische Großklima da so manifestiert werden soll, der allseitig verbreitete Chauvinismus und Dünkel der Herrschenden. Der Geist ist längst aus der Flasche – wer staunt da noch wirklich ob der Leserkommentare zu Sarrazin in der FAZ? -, nun soll der Klassenkampf (von unten, der ehe nur bestenfalls ein Abwehrkampf ist) definitiv an die Wand gefahren werden.
    .
    Der Kampf gegen die all verbreitete Dummheit wird wahrlich nicht leichter.

  282. tja, 1979 war ein...
    tja, 1979 war ein einschnitt…
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    lieber HansMeier555,
    „Anstatt dass wir uns einmal [gute idee:] ganz nüchtern die Frage stellen, was Türken und Araber an unserer Lebensweise so abstößt.“
    das ‚was‘ halte ich nicht so sehr für das problem, eher doch das ‚wieso‘.
    .
    man könnte auf allen seiten nach der devise verfahren: leben und leben lassen.
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    problematisch ist der angeknackste gesellschaftliche zusammenhalt, in welchem rahmen (d, eu …) auch immer.

  283. @ Silo Tarrazin 14.21h Es...
    @ Silo Tarrazin 14.21h Es gibt ein englisches Zitat „Even if I do not agree with what you say, I will defend your right to say it“.

  284. Also in D-land steinigen die...
    Also in D-land steinigen die Moslems keine Frauen, sondern Autos.

  285. @fionn: *Kicher*...
    @fionn: *Kicher*

  286. @obserbator, ob er die...
    @obserbator, ob er die Schnittstelle ist? Ich weiss es nicht, aber ich muss davon ausgehen, dass der Imam innerhalb der tuerkischen Gemeinschaft eine wichtige Funktion einnimmt.
    Ich waere auch nicht zu ihm gegangen um mich zu beschweren, sondern haette versucht bei einem Tee ein nettes Gespraech ueber das Verhaeltnis derer zu jenen zu fuehren. Ich kann sehr diplomatisch sein. Und sehr charmant. Eine gewisse Einsichtsfaehigkeit kann man mir auch nicht absprechen.
    Ohne gemeinsame Sprache gibt es kein Gespraech. Jammer dan!

  287. @Filou
    Im Ernst glaube ich...

    @Filou
    Im Ernst glaube ich auch nicht, dass die muslimischen Immigranten die westliche Kultur durch und durch ablehnen. Bestimmt wissen sie vielerlei sehr zu schätzen, geben es nur nicht so gerne zu.
    .
    Trotzdem haben sie uns gegenüber grosse Vorbehalte, und vielleicht kann man, wenn man sich in ihre Position hineinversetzt, diese teilweise auch nachvollziehen?
    Man denke nur an das Reizthema Fertilität: Wer sagt denn, dass die Ein-Kind-Familie die beste aller denkbaren Lebensformen sein soll? Was soll das für eine fortschrittliche Kultur sein, wo sich normale Mittelstandsbürger nicht mehr als ein Kind leisten können oder wollen?
    .
    Im übrigen muss man auch den Loyalitätskonflikt sehen. Selbst wer unter patriarchalen Verhältnissen leidet, kann aus ihnen nichts einfach so ausbrechen.
    .
    Das gilt sogar für den Autor dieses Artikels, wie Sie oben nachslesen können.

  288. liebes Silo Tarrazin, sie sind...
    liebes Silo Tarrazin, sie sind ganz schön fies.
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    liebe fionn, aus dem sprichwort spricht der geist, den ich absolut unterstütze.

  289. minna (02. September 2010,...
    minna (02. September 2010, 13:29), das hab‘ jetzt nicht verstanden. Bei Gelegenheit?

  290. @ Silo Tarrazin: Sie Schelm,...
    @ Silo Tarrazin: Sie Schelm, Sie Gaussianer!
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Normalverteilung

  291. Herr Meier, mit dem Thema...
    Herr Meier, mit dem Thema Geburten rennen Sie offene Tore ein. Allerdings muss ich zu bedenken geben, dass unsere deutsche Gesellschaft alles tut um ein normales Leben mit Kindern zu einem schikanoesen Slalom macht. Dies eben war einer der Gruende, ein Angebot in den Niederlanden anzunehmen. Ich haette auch Frankreich genommen, aber Holland war naeher, auch zu meinem Stammbrauhaus. Ich kann nichts dafuer; auch ich bin Deutscher geblieben. Bewusst wurde mir das erst nach laengerem Aufenthalt im Ausland.
    Und so lebt man im kulturellen Mischmasch. Es ist nicht immer leicht. Aber oft sehr amusant. Dieses Amusement teilen nur viele Hollaender nicht mit mir. Und was entsteht dann? Clash of cultures entsteht dann, hahaha.

  292. wenn wir hier die moral und...
    wenn wir hier die moral und all ihre auch juristischen implikationen der 50er jahres des 20. jh. implementierten, würde es die ablehnung der hiesigen und heutigen lebensform nicht geben (wenn man dazu noch den alkohol verbietet; dann trinkt man eben eau de cologne).
    genau betrachtet gewinnt der restaurative biedermeier an zulauf.
    .
    es ist egal, wenn die hiesige und heutige lebensform von anderen kulturkreisen, oder vice cersa, abgelehnt wird: man muss sie ja nicht schätzen, aber gewiss nicht draufhauen.
    .
    die gleichwertigkeit der menschen unterschiedlichster kulturen sollte aber wechselseitig akzeptiert werden, und zwar von allen:
    all men are created equal.
    1776.
    les hommes naissent et demeurent libres et égaux en droits. les distinctions sociales ne peuvent être fondées que sur l’utilité commune.
    1789.
    ach, da hatte man noch träume…

  293. @filou
    Ich würde Ihnen nie...

    @filou
    Ich würde Ihnen nie irgend etwas absprechen, schon gar nicht Charme.
    „Ohne gemeinsame Sprache gibt es kein Gespraech.“
    Völlig richtig. Ich habe inzwischen ein bisschen gestöbert und herausgefunden, dass die Imame vom türkischen Staat abgeordnet werden (und sogar Diplomatenstatus geniessen, wenn ich das richtig verstanden habe). Wieso man dann keinen Wert darauf legt, dass sie Kenntnisse der Sprache und Kultur ihres Ziellandes erwerben müssen, erschliesst sich mir nicht. Vielleicht wird da einfach die billigste Lösung gefahren.

  294. specialmarke 15.03
    Sarkozy,...

    specialmarke 15.03
    Sarkozy, frankisiert von sarkösi, sprich Scharkösi, von ungarisch Sar: Matsch, Dreck und Köz: Ort, sowie angehängtem i für : von her ( Budapesti: aus Budapest)
    also: Der aus dem Drecksort kommt

  295. @ Silo Tarrazin. Sie werden...
    @ Silo Tarrazin. Sie werden sicher viele Angebote aus den Medien weltweit bekommen. You are definitely the (Ger)Man of the Year. Und falls Sie schlimmstenfalls politisches Asylum suchen müssen, die Schweiz steht Ihnen (als EU-Bürger) offen.

  296. @ Mondry: Es war mir eine Ehre...
    @ Mondry: Es war mir eine Ehre *sehr schmunzel*

  297. "Media vita in morte sumus"? ...
    „Media vita in morte sumus“? Ich mache mir Sorgen um DA – ist er ein niedergeschlagener Typ? Should I send the joke about the solid gold Ferrari and the train, or do you all know it?

  298. @fionn: Der Don hat vermutlich...
    @fionn: Der Don hat vermutlich dem Spruch „wer vom Pferd fällt, muss sofort wieder aufsteigen“ geglaubt und ist wieder losgeradelt – gleiche Stelle, neuer Sturz, nehme ich an.
    @fionn: Silo Tarrazin hat zumindest eines gezeigt: sobald das Wort „Migranten“ auftaucht, werden auch Sätze einfacher mathematischer Logik (es ist das Schicksal des Mittelwertes, das die Hälfte unter ihm liegt; auch bei Nichtmigranten) zu Empörungsgelegenheiten… Manche nennen das (fachlich falsch, aber doch schön gewählt) „reflexhaft“.

  299. @fionn
    Nein, ich glaube nicht,...

    @fionn
    Nein, ich glaube nicht, dass der Hausherr zu Depressionen neigt. Er tändelt mit der Melancholia, doch er ergibt sich ihr nicht. Please, tell me your joke, I’ve never heard of it.

  300. "Wonnst de dabreslt muasst...
    „Wonnst de dabreslt muasst glei weida foahn“ heisst das bei uns in Bayern

  301. @ Observator. Here's the joke...
    @ Observator. Here’s the joke (just for you). A mega-rich young Arab has arrived to study at a Swiss university, and his father has given him solid-gold Ferrari to run around in. The son mails his father to say that everything is just fine, and thanks for the solid-gold Ferrari, but says that his Swiss university friends travel around by train. The father mails back „I have sent 30 million dollars to your Swiss bank account so go and buy yourself a train“.

  302. fionn, thank's, very nice....
    fionn, thank’s, very nice.

  303. ... a golden one, I...
    … a golden one, I presume.
    Liebe fionn, den kannte ich wirklich noch nicht.

  304. @observator (02. September...
    @observator (02. September 2010, 17:58), tja, warum legte man keinen Wert auf Sprachkenntnisse der tuerkischen Imame? Ich spekuliere jetzt in der deutschen Seele seit 1945. Wir finden noch immer nicht ein reguliertes Verhaeltnis von normalem, selbstverstaendlichen nationalen Selbstbewusstsein im Rueckblick auf unsere Vergangenheit. Wir lassen lieber die Dinge laufen, bevor wir uns dem Ruf aussetzen, die ganz boesen Deutschen von 1933 bis 1945 zu sein. Diese ueble Zeit haengt uns nach. Es war eine boese Zeit. Wir wissen das, und unser Selbstbewusstsein leidet darunter. Wir sind uns unserer ethischen und moralischen Basis noch immer nicht sicher. Deshalb hueten wir uns vor sinnvollen Forderungen an Zuwanderer. Wir sind vorsichtig.
    .
    Aber, das sollten wir nicht uebersehen, der Rassismusvorwurf wird auch gerne instrumentalisisiert. Hier in NL z.B. nimmt ein Polizist einen Drogendealer fest (ich war dabei), und das erste, was der Dealer sagte, war „Biss du Rassis oder was?“.
    Tja, das ist natuerlich die ganz bloede und grosse Keule.
    .
    In einer aehnlichen Situation erlebte ich mal einen franzoesischen Bullen. Das war ein baumlanger Neger von etwa zwei Meter breite. Der schallerte dem Typen ein paar und die Kollegen grinsten breit. Und haben nichts gesehen.

  305. Hi Devin08,
    thanks fuer Ihre...

    Hi Devin08,
    thanks fuer Ihre Replik.
    Frueher ging es ja angesichts von Intelligenz nicht selten um eine nahezu ausschliessende Fragestellung: ererbt oder ein Geschenk der Umwelt; die Diskussion um die kompensatorische Erziehung in den USA in den sechziger Jahren (Jensen usw.) kann man so lesen. Die Verlagerung der Diskussion auf die Ebene des Gehirns kann man von daher als Fortschritt ansehen, weil kein Gehirnforscher die Bedeutung der „Umwelt“ verleugnen wuerde, auch Singer verleugnet sie nicht. Sie erklaert nun einmal einen hohen Anteil der Intelligenzvariation, was ja auch gut nachvollziehbar ist, wenn man sich vorstellt, dass von einem eineiigen Zwillingspaar (gleiche genetische Grundausstattung) der eine in einem Milieu von Rauschgiftsuechtigen heranwaechst, der andere in bildungsbuergerlichem Hause bei Klavierspiel und Harvardvorlesungen.
    Wenn Singer von der „Gesellschaft“ absieht, wie Sie es ihm zum Vorwurf machen, hat dies wohl einen einfachen Grund: Sie ist nicht sein Thema; ihn interessiert, wo, wie lange und wie intensiv bestimmte Hirnregionen „unter Strom“ stehen, wenn ich einen Brief schreibe, einen PKW steuere oder eine Frau vergewaltige. Ihr Vorwurf laeuft also strenggenommen darauf hinaus, dass er nicht das untersucht, was Sie interessiert.
    Noch ein Wort zur Groesse des Gehirns. Sie schreiben: „Der einzelne Mensch, so undenkbar er im Übrigen ist, hätte niemals ein solches Gehirn hervorbringen können, bzw. es wäre ihm niemals ein solches Organ mit gegeben worden.“
    Soweit ich sehe, ist die Gehirngroesse von Anbeginn der Menschheitsgeschichte gleich geblieben. Sozialisation ist kein Zuechtungsvorgang von Gewebe, sondern eine Frage der Ausschoepfung ungenutzter Gehirnareale.
    Und damit bin ich bei der aktuellen Diskussion angelangt. Man weiss, dass die Gene ASPM and Microcephalin fuer die Gehirngroesse von massgeblicher Bedeutung sind. Der amerikanisch-chinesische Biogenetiker Bruce Lahn ist nun in aeusserst kontroversen, empirisch-methodisch aber wohl einwandfreien Untersuchungen Veraenderungen in diesen beiden Genen auf die Spur gekommen, die er auch zu datieren wusste. Die eine fand vor rund 40000 Jahren statt, und zwar bei einem Menschen, der Afrika bereits verlassen hatte, (Out of Africa-These), die andere vor 6000 oder 7000 Jahren in derselben Population. Da es sich dabei um Phasen handelt, in denen sich der Mensch erstmals als „Kuenstler“ betaetigte (Hoehlenmalerei) bzw. die Schrift erfunden wurde, ueberlegt man einen kausalen Zusammenhang zwischen Genveraenderung und kulturellen Fortschritt. Dass sich die veraenderten Gene nur via Fortpflanzung verbreiten konnten (ein sozialer Vorgang, Gott sei Dank) und auch die damaligen Kulturen nur in einem guenstigen gesellschaftlichen Umfeld gedeihen konnten, liegt auf der Hand und wuerde wohl auch von keinem Hirnforscher bestritten werden, obgleich die empirischen Materialien, die diese gesellschaftliche Bedingtheit belegen, doch sehr duerftig sind, gerade im Vergleich zum vorliegenden Genmaterial.
    MfG
    G. Schoenbauer
    P.S.: Bin uebers Wochenende beim Segeln, kann bei Bedar also nicht zeitnah antworten.

  306. ... als Nachtrag, wenn es der...
    … als Nachtrag, wenn es der Don erlaubt, noch der Hinweis auf einen Artikel aus dem Wallstreet Journal, sicher Ihr Leib- und Magenblatt, lieber Devon08, in dem diese Diskussion grob umrissen wird:
    http://online.wsj.com/public/article/SB115040765329081636-T5DQ4jvnwqOdVvsP_XSVG_lvgik_20060628.html?mod=blogs

  307. Zitat FAZ von gestern: "Die...
    Zitat FAZ von gestern: „Die Bundesbank hat mit dem Abberufungs-Antrag auch ihre Aufgaben neu verteilt. Sarrazin war bislang für die drei Bereiche Revision, Risiko-Controlling und Informationstechnik zuständig. Die Revision bekam nun Präsident Axel Weber. Vizepräsident Franz-Christoph Zeitler erhielt das Risiko-Controlling, Vorstand Rudolf Böhmler die Informationstechnik. Bereits im Oktober 2009 war Sarrazin die Zuständigkeit für das Bargeld entzogen worden. Dafür ist nun der frühere FDP-Finanzexperte Carl-Ludwig Thiele zuständig.“
    – Der Präsident hat nun die Revision in seinem Bereich und das Risikokontrolling macht Herr Prof. Zeitler. Dies entspricht einer guten corporate governance (Fachliche und persönliche Eignung – vgl. z.B. Aktuar DAV e.V.), wie man der impliziten Zustimmung des dafür beauftragten Prof. Dr. Uwe Schneider entnimmt.

  308. ...
    http://www.igenea.com/docs/hagalil/hagalil.htm
    Dafür (hagalil.com) hat ein Ex-Freund von mir immer Werbung gemacht.

  309. Thema Sarrazin :
    These 1 : Die...

    Thema Sarrazin :
    These 1 : Die Politiker können ihre Schulpolitik nicht durchsetzen.
    Grund ist ein hoher Widerstand aus der Resterampe der 5%/20%/75% Gesellschaft.
    Die 75% kennzeichne ich mit : geht von „ansich gut Versorgt, aber ohne großes Vermögen oder Rücklagen“ bis zu „gelegendlich tatsächlich Hunger und kaum ein Auskommen mit dem Einkommen“.
    Die Schulpolitik wird zum Knackpunkt in der Gesellschaft weil :
    die Resterampe (75%) muss feststellen, dass der Fahrstuhl nach oben (zu den 20% mit Guthaben/Rücklagen und Topjob) nicht funktioniert, aber nach unten zu den Hungerleidern sehr schnell fahren kann.
    Bildung ist nur ein sehr beschränkter Schutz, aber es ist die einzige Chance es überhaupt in ein festes Einkommen zu schaffen.
    Der Rest landet in der Zeitarbeit und den befristeten Beschäftigungsverhältnissen.
    Die wirtschaftlich starken haben dagegen ein vitales Interesse die RR auf Abstand zu halten/bringen.
    These 2 :
    Die Medien sind gut überwacht und Raum erhält nur, wer diese Aufmerksamkeit auch bekommen soll (also im Sinne der Gesellschaftsdesigner).
    Warum erhält Sarrazin also Öffendlichkeit und Raum, zum Äussern seiner Meinung?
    Sarrazin soll also diese Dinge sagen, er soll diese Auftritte haben, er soll diese Meinung äussern, damit man die Argumente stigmatisieren und zerpflücken kann.
    Sarrazin vertritt eine Meinung die man als narzistisch kennzeichnen möchte. Die Argumente sollen so negativ belegt sein, dass keiner diese Argumente ernsthaft aufgreift.
    Resultat :
    Keiner kann ernsthaft die gleichmachende und gleichschaltende Staatsbildung angreifen ohne direkt als Nazi ausgemacht und blossgestellt zu werden.
    .
    Es war nur eine Frage der Zeit, wann nach dem Hamburger Volksentscheid die Gegenreaktion der Politik kommen würde.
    Die Art und Weise läßt erkennen, wie Rücksichtslos man mit den schwächeren der Gesellschaft umgeht und plant.
    .
    Nur meine 5Cent zum Thema …….

  310. 1) In der ZDF-Sendung "Maybrit...
    1) In der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“ sagte Broder, die Kanzlerin habe „den Ton der Debatte gesetzt“ und sich mit dem Kommentar, das Buch sei nicht hilfreich, schon als Literaturkritikerin betätigt, als das Werk noch niemand kannte. Wenn eine nicht für die Abgabe literarischer Urteile gewählte Kanzlerin ein Buch als nicht hilfreich bezeichne, grenze das „an die übelste Tradition der Reichsschrifttumskammer“.
    2) weiters wurde gestern gezeigt, dass die grünen nicht nur in bayern unter den rockschoß der schwarzen zurück wollen.
    3) sollte BXVI nicht auch zurück treten (pius X priesterbruderschaft – man erinnert sich). der jetzt katholische „bundespräsidentendarsteller“ würde die rücktrittsaufforderung der deutschen bischofskonferenz (zolitsch, lehmann) sicher unterschreiben. nach 1966 jetzt die revanche für 1077.
    disclaimer: Ich teile natürlich nicht alle ansichten von ts, mich stört aber das verkommen der politischen kultur, der öffentlichen ämter (bp, präsident der bp) und die allmacht der kanzlerin. und ich beobachte mit interesse was mit den risikopositionen in der bundesbank und anderen banken in nächster zeit passiert. die bundesbank hat ja auch aufsichtsaufgaben

  311. Das Gehirn ist die Probe aufs...
    Das Gehirn ist die Probe aufs Exempel, wie wenig wir über die (objektive wie subjektive) Welt verstehen
    .
    @Schoenbauer: Danke für die ausführliche Antwort. Zunächst noch ein Missverständnis: Ich rede nicht von der Größe des Gehirns, sondern von dessen Qualität, was ein gesellschaftliches Produkt ist.
    Zu Singer: Wenn die Neurowissenschaften Aussagen treffen, dass der Mensch keinen freien Willen habe, dann ist diese Aussage entweder wissenschaftlich falsch oder richtig. Eine Disziplin, die falsche Aussagen trifft, kann sich nicht darauf berufen, dass die richtige Aussage von einer anderen Disziplin getroffen werden kann, denn für ihren Bereich wäre die falsche Aussage eben eine richtige.
    .
    Hier müssen wir von der gesamten wissenschaftlichen Kompetenz ausgehen, also in dem Fall von allen Disziplinen, die an einer richtigen Antwort – zusammen – arbeiten können. Das ist kein privater Wunsch von mir, sondern objektive Notwendigkeit.
    So nebenbei zeigen sich halt hier auch die Grenzen bürgerlicher Wissenschaft, nicht nur in Bezug auf ihre Aufteilung, sondern auch auf ihre Arbeitsweise.
    Und es zeigt sich ganz deutlich, welche Konsequenzen die Aufrechterhaltung der Objekt-Subjekt-Dichotomie mit sich bringt. Das Gehirn kann man nicht behandeln wie ein Objekt, das von einem Subjekt betrachtet werden kann, das Gehirn betrachtet sich selbst und während es dies tut, arbeitet es weiter an seiner Objekt-Subjekt-Welt, die sowohl das Betrachtete, als auch den Betrachter verändert. Ich denke, es kommt nicht von ungefähr, dass uns die Quantenmechanik an ähnlichen Problemstellungen auflaufen lässt.
    .
    In der Quantenmechanik nähern wir uns dem Problem von der objektiven Seite, in den Neurowissenschaften von der subjektiven. Objektiv, subjektiv, das zeigt sich hier obsolet, in beiden Fällen. Unser Gehirn ist gewissermaßen so etwas wie ein Quantencomputer, aber einer, der sich selber geschaffen hat, und der sich selber verändert. Eingriffe von außen sind daher so schwierig, denn verändern sie immer das Ganze, den Werdensprozess, und eben nicht nur einzelne Teile oder gar die Summe der Teile.
    Am Gehirn zeigt sich, wie richtig die These ist, dass das Ganze immer mehr ist als die Summe ihrer Teile. Jeder Versuch hier nur eine jeweils spezielle Antwort zu geben, ist immer gleich sinnlos. Ein Singer kann daher wollen oder nicht, er gibt eine interdisziplinäre oder immer eine falsche Antwort.
    Und: Das Gehirn ist die Probe aufs Exempel, wie wenig wir über die (objektive wie subjektive) Welt verstehen.

  312. @devin08
    bitte das...

    @devin08
    bitte das erläutern:“In der Quantenmechanik nähern wir uns dem Problem von der objektiven Seite“ ich hoffe Sie vertreten nicht, das, was ich befürchte (Willensfreiheit aus der Unschärferelation etc..)

  313. Autochthone...
    Autochthone Bevölkerungskreise?
    .
    Es gibt da einen entsetzlich ignoranten Beitrag, einer gewissen Cora Stephen, den mir eine Freundin heute, via Kopie aus dem Deutschlandradio (ihr wisst schon, dieser Frontsender aus den Kalten Kriegertagen!) gemailt hat. Da diese Cora Stephen auch ein eigenes Blog hat, verlinke ich den Beitrag über ihr Blog, und hänge meinen Kommentar an, den ich auch dieser Freundin geschickt habe (der Stepehen blogge ich ihn auch noch), denn ich gehe davon aus, dass sie dieser Stephen auf den Leim gegangen ist: http://cora-stephan.blogspot.com/2010/09/von-zahlenmenschen-und.html
    „Was soll man denn davon halten? Die ganze halboffiziöse intellektuelle „Klasse“ fängt an mir auf die Nerven zu gehen. Es geht doch nicht um die von Sarrazin benutzte These, dass sich gewisse Migrantenkreise partout nicht integrieren wollen, das ist so unbestritten wie unwichtig. Denn die Hauptfrage ist die, ob der Begriff der Integration nicht schon ein Problem darstellt.
    Die Integrationskraft von Nationen ist längst vorbei. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen ist nicht nur ein verdächtiger Satz (gewesen), sondern ein vor allem völlig obsoleter. Der Punkt ist also nicht, ob sich gewisse Migrantenkreise integrieren wollen oder nicht, sondern warum sie das überhaupt tun sollen?
    .
    Mal abgesehen davon, dass selbst „autochthone Bevölkerungskreise“ (ein schöner Begriff, der nichts mehr sagt, denn: wer sind denn diese?) sich einer solchen Integration längst widersetzt haben, nicht nur die Migrantenviertel in Berlin, Köln, Hamburg, um nur einige zu nennen, bilden längst Parallelgesellschaften. Wie oft will man denn das Schanzenviertel zum Beispiel in Hamburg niedermachen, um endlich begriffen zu haben, dass sie längst erledigt ist, diese schöne Welt der bürgerlichen Klassenharmonie.
    .
    Es zeigt sich hier nämlich die Kehrscheite der Globalisierung: die Auflösung von Gesellschaftlichkeit, im Schlepptau des Niedergangs der Nationen und der Prekarisierung der Klassen. Die Klassen sollen natürlich nicht aufgehoben werden, nicht verschwinden, schon gar nicht im Sozialismus, sondern gewissermaßen durch Ignoranz und Prekarisierung in eine quasi virtuelle Welt transformiert werden.
    .
    Aus einer solchen Analyse ergeben sich ganz andere Schlussfolgerungen, nicht nur im Hinblick auf die Täter des Geschehens (der ganze Biologismus ist doch nur noch lächerlich), denn auch auf die Opfer, die natürlich die vor allem sind, von denen das Unmögliche nämlich gefordert wird, Integration in eine längst desintegrative Gesellschaft. In eine Klassengesellschaft, die selbst das nicht mehr ist. Wir haben eine herrschende Aristokratie, die glaubt, der Pöbel habe sich ihr unter zu ordnen, das ist der ganze Gehalt der Integrationsforderung.
    .
    Selbst der neue Begriff der Inclusion schafft da keine endgültige Ordnung ins Chaos, sondern bestenfalls nur Klarheit bzgl. der Obsoletheit völlig veralteter Vorstellungen. Vorstellungen, die, wenn sie nicht ernsthaft überwunden werden, durch klare Analyse und richtige politische Konzepte, revolutionäre, zu furchtbaren Verwerfungen führen.
    Dass die politischen Wissenschaften zu einer solchen Analyse nicht mehr fähig sein wollen, zeigt wie nahe wir diesen Verwerfungen sind.“

  314. Re ZDF gestern Abend / Re das...
    Re ZDF gestern Abend / Re das Gehirn / Re Neurowissenschaft.
    Mein Bruder (Tiefbauingenieur) war mehrere Jahre bei der Weltbank in Afrika – seine Theorie heisst „Diejenige Länder, die die Industrial Revolution nicht erlebt haben, sind rückständig gelieben“.

  315. "Der Punkt ist also nicht, ob...
    „Der Punkt ist also nicht, ob sich gewisse Migrantenkreise integrieren wollen oder nicht, sondern warum sie das überhaupt tun sollen?“
    Devin08, das ist eine sehr gute Frage. Gestatten Sie mir bitte eine ebenso einfache Gegenfrage – warum soll denn die zu den Migrantenkreisen komplementäre Menge Transferleistungen finanzieren?

  316. Cora Stephan ist nicht so...
    Cora Stephan ist nicht so dumm.
    Meine These, dass Krieg eigentlich das gleiche ist (bzw. sein sollte) wie Sport, habe ich letztlich von ihr übernommen (Buch: Regeln des Krieges, 1998).
    Dass sie sich jetzt beim Abschaum des Guten herumtreibt, ist traurig Was die dort machen, hat mit Fussball nix mehr zu tun.
    .
    Übrigens fand ich auch Sarrazin als Berliner Finanzsenator nicht so schlecht. Im dortigen Filzsumpf wirkte er geradezu als Lichtgestalt.
    .
    So was gibt es. Ein lieber Onkel von mir, den ich im echten Leben nie anders als einen sehr klugen und redlichen Menschen gekannt habe, wollte sich bis zu seinem Tod nicht von seinen Vererbungs- und Rassentheorien trennen, die er sich in seiner Jugend vor 45 angeeignet hatte.

  317. @Filou 23:37, ist 'Neger'...
    @Filou 23:37, ist ‚Neger‘ politisch korrekt?

  318. @DA
    vor gut zwei monaten hat...

    @DA
    vor gut zwei monaten hat das „einreihen“ in die letzten tage des herrn köhler als bp gut geklappt. wie sieht es mit einer wiederholung aus? der neue „darsteller“ ist ja vielfältig aktiv http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EB4A738CD199643A5A8E36D0CD5ADB8F3~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    noch ein vorschlag für den freien posten in der bundesbank: herr prof. rührup – erfahrungen bei awd…

  319. @V
    Worauf wollen Sie...

    @V
    Worauf wollen Sie hinaus?
    Dass Hartz IV künftig nur noch Personen bewilligt werden darf, die sich haben taufen lassen, jeden Sonntag in die Kirche und auch regelmäßig zur Beichte gehen?
    Das wäre allerdings ein konstruktiver Vorschlag. Genau das fordere ich ja schon seit Jahr und Tag, allerdings dann auch für die Autochtonen.
    .
    Und überhaupt verstehe ich nicht, warum es knapp 400 Jahre nach der bayerischen Gegenreformation immer noch Protestanten südlich der Donau rumtreiben. Können die sich denn nicht mal endlich integrieren?
    Die wirtschaftlich starken katholischen Regionen im Süden und Westen sollten den faulen protestantischen Transferleistungsempfängern im Norden und Osten endlich mal die Gelder kürzen. Soo geht es nicht! Erst die Klöster plündern und dann auch noch alimentiert werden wollenn…

  320. Diclac, Don, Diclac!...
    Diclac, Don, Diclac!

  321. Und auch das möchte ich...
    Und auch das möchte ich nachschieben:
    Schon in den 90er Jahren habe ich mich gewundert, warum deutsche Schüler oder Studenten so gut wie nie auf die Idee kommen, türkisch zu lernen, als dritte Fremdsprache oder so. Stattdessen wählen all diese Schulmädchen immer nur Spanisch und studieren dann an der Uni Spanisch auf Lehramt…
    Dann gibt es die Mode mit Chinesisch, Japanisch, Koreanisch.
    Aber Türkisch?
    An der Uni ist es das gleiche. All die Geisteswissenschaftler, die mal was mit Medien machen wollten. Türkische Sprache und Kultur existiert für die einfach nicht. Obwohl doch jeder Blinde hätten sehen können, dass sie für die deutsche Gegenwartsrealität von hoher Relevanz sind.
    Deutsche Ethnologen erforschen alle Völker der Welt bis in die Urwälder Borneos hinein. Missionare lernen ihre Sprachen, damit sie ihnen die Auferstehung Christi verkünden können.
    Aber die Türken in Berlin, über die glauben wir auch so alles zu wissen.

  322. fionn, die frage ist nicht nur...
    fionn, die frage ist nicht nur ob, sondern auch wie.
    .
    es spricht leider wenig dafür, dass industrialisirung demokratischer institutionen bedarf, in asien geht es auch anders.
    .

  323. fionn: Die Schweiz?...
    fionn: Die Schweiz? Rückständig??

  324. @Filou (2.September, das Jahr...
    @Filou (2.September, das Jahr schenk‘ ich mir, 23:37)
    Ich denke auch, dass wir da manchmal ein wenig zu vorsichtig sind. Ich betrachte es schon als eine große Leistung unseres Landes, dass wir aus unserer Historie gelernt haben. Wir haben die Gefahrensignale gründlich gelernt, nun müssen wir noch lernen, wie sie zu gewichten sind, um in unserem Handeln flexibel zu bleiben. Ich möchte es einmal mit einem Phobiker vergleichen, der anfangs auch nur echte, unmittelbare Gefahren vermeidet und schließlich handlungsunfähig wird, weil er alles und jedes vermeidet. Wir haben von allen Ländern, die ich kenne, die größte Angst vor unserem kollektiven „Ungesagten“, weil es halt einmal so unsägliche Folgen hatte. Wird Zeit, dass wir uns selbst etwas mehr vertrauen.
    Bei den Sprachkenntnissen der Imame haben offenbar nicht nur wir geschlampt, sondern auch die Niederländer und alle anderen. Als ich von der billigsten Lösung sprach, meinte ich, dass es für die türkische Regierung vermutlich die billigste Lösung ist, weil so Ausbildungskosten gespart werden und der Kandidatenpool größer wird. Da hätte man von der anderen Seite mehr Druck machen müssen. Ich verstehe jedoch zu wenig von den Interna der deutsch-türkischen Beziehungen, um wirklich zu wissen, wer da was verbockt hat. Jedenfalls kann es nicht so bleiben.
    Ein bisschen zu handfest für meinen Geschmack, der Sarkasmus Ihres Herrn Negers, aber die Rassismuskeule kann man nur mit einer Überraschung kontern ;-)

  325. Diplomat, noe, ist nicht...
    Diplomat, noe, ist nicht korrekt, aber als Bild sehr schoen und garnicht rassistisch gemeint. Da bin ich ganz unschuldig; Nigra sum sed formosa.

  326. Klasse gegen Klasse
    .
    @V: Weil...

    Klasse gegen Klasse
    .
    @V: Weil sie von diesen Migrantenkreisen ökonomisch wie politisch profitieren.
    .
    Vergessen wir nicht, um welche Migrantenkreise es hier geht, nämlich um die sog. Gastarbeiter/“Fremdarbeiter“, die nämlich das Deutsche Kapital in der Woge der ersten Energiekrise vor einer teuren Investition geschützt haben, und in Folge dessen auch den Klassenkampf der „autochthonen“ Proletarier durch deren Massenarbeitslosigkeit nieder zu halten geholfen haben. Mangels besseren Wissens und mangels eigener Alternative, und sicherlich auch wider Willen, das möchte ich ihnen zugestehen.
    .
    Die Unterhaltung dieser Migranten ist natürlich jetzt vielleicht teurer geworden (eben auch wegen der damals so noch nicht vorher gesehenen 3. industriellen Revolution, und der nun auch Massenarbeitslosigkeit unter den billigsten und willigsten Arbeitskräften) als es eine Investition vielleicht gewesen wäre, eine Rationalisierungsoffensive sozusagen (welche ja später doch noch kam, kurz vor Ende der Fließbandepoche), aber es ist immer noch zu hinterfragen, was billiger ist: Vollbeschäftigung oder Massenarbeitslosigkeit, incl. den damit notwendigen Transferleistungen.
    .
    Aber genau das ist der eigentliche Grund, warum diese Kreise sich nicht integrieren lassen wollen: sie sind enttäuscht ob der schlechten Aussichten in diesem Land, ob der nicht gehaltenen Versprechungen und auch: ob des Hasses, der ihnen ungebrochen entgegen schlägt. Die Antwort von unterlegenen Klassen ist immer dann der Rückzug. Vielen dürfte es mittlerweile kaum besser gehen als es ihnen zuhause ergangen war. Außer vielleicht, dass man sie nicht (noch nicht) bei jedem kleinen Widerstand ins Gefängnis steckt, oder meuchelt.
    .
    Natürlich möchte man die Transferleistungsbezieher gegeneinander ausspielen, um die Kosten zu senken, und genau das ist der Gegenstand der Debatte. Und das treibt diese Leute noch mehr in die Isolation. Und meine Forderung lautet daher: Klasse gegen Klasse! Und auch die Höhe der Transferleistung wird damit zum Gegenstand des Klassenkampfes!
    .
    Und last not least profitiert unser stockreaktionäres Kapital eben gerade von solch rückständigen Reflexen. Ist doch der „Islamismus“ willkommene Ablenkung und auch Möglichkeit. Unsere reaktionärsten Krieger aus den Reihen der Kirchenfürsten feiern doch fröhlich Urständ, ob diesen antimodernen Reflexen. Orthodoxe Katholiken und Ultrakonservative Protestanten proben schon mal Aufstände. Und ist nicht unser Benedetto XVI der erste Beleg für?, nämlich für den Erfolg eben genau solcher Bestrebungen!
    .
    Im Übrigen habe ich der besagten Freundin, da diese solchen Lockungen auch nicht zu widerstehen vermag, auf eine weitere Zuschrift noch mal geantwortet, was auch diese Runde hier vielleicht interessiert:
    „Ich habe die Diskussion um diesen Beitrag an Don Alphonsos Blog: Stützen der Gesellschaft, http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2010/08/30/mann-braucht-frau-und-kontrolle.aspx, weitergereicht. Gehe mal rein, und verfolge die Diskussion. Es wird auch für dich Zeit aus dieser kleinbürgerlichen Kleingartenperspektive auszusteigen. Eine Cora Stephen ist in dieser Minitaturwelt also eine Miniaturtheoretiker, will heißen: theoretische Kleingärtnerin. Sie bedient mit ihren raffiniert geschliffenen pseudokritischen, Beiträgen ein rechtsradikales Klientel, also einen Sarrazin zum Beispiel.
    Solche Leute beschäftigen ihr Publikum mit obsoleten Diskursen, nämlich aus längst vergangenen Zeiten und scheuen sich nicht mal die damals schon verdächtig gewesenen Begriffe zu verwenden. Die Stephen ist im Prinzip, genau wie die Kelek (eine türkische Soziologin, die den Sarrazin verteidigt, siehe: „Die Postmoderne und der blinde Fleck des Positivismus“, http://blog.herold-binsack.eu/?p=1069), eine politisch völlig entwurzelte Person. Ich weiß nicht einmal ob man solche Leute noch als politisch bezeichnen soll.
    Ihre theoretisch formulierte politische Kritik ist nichts anderes als eine rückwärtsgewandte Abrechnung mit der Postmoderne, oder um es anders auszudrücken: Als der Versuch des Kleinbürgertums die Macht an sich zu reißen. Die Krise auf dem Schiff des Kapitals ermutigt die subalternen Offiziere zur Meuterei. Die Mannschaften sind da noch weit von entfernt, auch weil sie diesen subalternen Offizieren berechtigterweise misstrauen. Das Kapital, die herrschenden Schiffsoffiziere, der Kapitän, sucht nun den unmittelbaren Kontakt zur Mannschaft, um dieser Meuterei zu entgegnen.
    Das bedeutet nun, dass die vorgegebenen Forderungen der Meuterer, nachdem die Meuterer selbst ausgeschaltet sind, auf die Interessen der Mannschaften hin abgeklopft werden. Und das erleben wir gerade.
    Und wir hatten das alles schon einmal, und wir wissen wo es endet: in der unmittelbaren, brutalen und „offen reaktionären Diktatur des Großkapitals“ (Dimitroff, VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale), dem deutschen Faschismus.
    So wichtig ist diese Auseinandersetzung.“

  327. eigentlich haben wir grund,...
    eigentlich haben wir grund, dem sarazin dankbar zu sein.
    .
    er hat mit verschiedenen irrtümern hinsichtlich
    – der befähigung von mitgliedern des vorstands der bundesbank,
    – der unabhängigkeit von bundesbank und bundespräsident,
    – der unabhängigkeit der medien,
    – der persönlichen befähigung von politikern der regierung und der opposition
    .
    gründlich aufgeräumt.
    .
    die causa sarrazin war in dieser hinsicht aufklärung über die tatsächlichen gegebenheiten im kant´schen sinn.
    wir sollten herrn sarrazin dafür (und nur dafür) dankbar sein.

  328. hans meier, 03. September...
    hans meier, 03. September 2010, 11:58
    .
    im prinzip schon richtig. im leben stehen sich da welten gegenüber, schon literarisch scheint der mit seiner sprache vertraute türke eher die lyrik*) als die prosa zu lieben.
    positiv formuliert: wer gleichermassen, vergleichbar einem muttersprachler, türkisch und deutsch sprechen kann, hat die möglchkeit, etwas daraus zu machen, gut für die türken, dass die deutschen das nicht kapiert haben.
    .
    —–
    ecevit, bülent, ich meisselte licht aus stein, stuttgart, klett-cotta, 1978.

  329. ich zitiere eine Leserbrief...
    ich zitiere eine Leserbrief aus der FAZ:
    „Wer Wulffs Frau mit großer Tätowierung und zu kurzem Rock [61]
    Michael Scheffler (Striesner)
    au einer Trauerfeier sieht, weiß, wes Geistes Kind diese Herrschaften sind. Politik interessiert da nur am Rande.“
    die kanzlerin kleidet sich bei papstbesuchen ähnlich deplaziert. man darf den papst schon kritisieren, aber anständig angezogen dabei.
    anscheinend gefällt der mehrzahl der teilnehmer hier im blogg diese politische kultur in deutschland – solange nur ein etikett gegen rechts drüber klebt – na ja oder ist das das schlechte gewissen diese kanzlerin gewählt zu haben. in so eienm fall wüde ich als busübung eine fusswallfahrt nach altötting vorschlagen

  330. @Filou (2.9., 20:42)
    Zu der...

    @Filou (2.9., 20:42)
    Zu der Zeit, zu der ich das hier schreibe, steht die Uhr in der Kommentarliste noch auf 12:01; keine Ahnung, was inzwischen alles an Kommentaren nachgeschoben wurde, doch zum Thema unserer kleinen Imam-Diskussion habe ich gerade etwas Interessantes gefunden:
    http://www.islamische-zeitung.de/?id=13025

  331. HansMeier555, Bayern war bis...
    HansMeier555, Bayern war bis in die späten 80er ein Nehmerland (und auch noch einmal 1992). NRW, Hessen und Hamburg mussten dafür ordentlich bluten. Das wird heute in politischen Diskussionen über den Länderfinanzausgleich gerne übersehen.

  332. HansMeier555, der von Ihnen...
    HansMeier555, der von Ihnen genannte Personenkreis ist übrigens lediglich eine echte Teilmenge der zu den Migrantenkreisen komplementären Menge.

  333. @Diplomat - Juhuu! Auf den...
    @Diplomat – Juhuu! Auf den Einwand bezüglich des ‚Negers‘ habe ich schon sehnsüchtig gewartet!!! Ich verstehe ja bis heute nicht, was am dem Wort ‚Neger‘ so negertiv sein soll…

  334. Klasse gegen Klasse, 3....
    Klasse gegen Klasse, 3. Versuch (gibt es ein Problem mit diesem Beitrag, von dem ich wissen sollte?)
    @V: Weil sie von diesen Migrantenkreisen ökonomisch wie politisch profitieren.
    Vergessen wir nicht, um welche Migrantenkreise es hier geht, nämlich um die sog. Gastarbeiter/“Fremdarbeiter“, die nämlich das Deutsche Kapital in der Woge der ersten Energiekrise vor einer teuren Investition geschützt haben, und in Folge dessen auch den Klassenkampf der „autochthonen“ Proletarier durch deren Massenarbeitslosigkeit nieder zu halten geholfen haben. Mangels besseren Wissens und mangels eigener Alternative, und sicherlich auch wider Willen, das möchte ich ihnen zugestehen.
    Die Unterhaltung dieser Migranten ist natürlich jetzt vielleicht teurer geworden (eben auch wegen der damals so noch nicht vorher gesehenen 3. industriellen Revolution, und der nun auch Massenarbeitslosigkeit unter den billigsten und willigsten Arbeitskräften) als es eine Investition vielleicht gewesen wäre, eine Rationalisierungsoffensive sozusagen (welche ja später doch noch kam, kurz vor Ende der Fließbandepoche), aber es ist immer noch zu hinterfragen, was billiger ist: Vollbeschäftigung oder Massenarbeitslosigkeit, incl. den damit notwendigen Transferleistungen.
    Aber genau das ist der eigentliche Grund, warum diese Kreise sich nicht integrieren lassen wollen: sie sind enttäuscht ob der schlechten Aussichten in diesem Land, ob der nicht gehaltenen Versprechungen und auch: ob des Hasses, der ihnen ungebrochen entgegen schlägt. Die Antwort von unterlegenen Klassen ist immer dann der Rückzug. Vielen dürfte es mittlerweile kaum besser gehen als es ihnen zuhause ergangen war. Außer vielleicht, dass man sie nicht (noch nicht) bei jedem kleinen Widerstand ins Gefängnis steckt, oder meuchelt.
    Natürlich möchte man die Transferleistungsbezieher gegeneinander ausspielen, um die Kosten zu senken, und genau das ist der Gegenstand der Debatte. Und das treibt diese Leute noch mehr in die Isolation. Und meine Forderung lautet daher: Klasse gegen Klasse! Und auch die Höhe der Transferleistung wird damit zum Gegenstand des Klassenkampfes!
    Und last not least profitiert unser stockreaktionäres Kapital eben gerade von solch rückständigen Reflexen. Ist doch der „Islamismus“ willkommene Ablenkung und auch Möglichkeit. Unsere reaktionärsten Krieger aus den Reihen der Kirchenfürsten feiern doch fröhlich Urständ, ob diesen antimodernen Reflexen. Orthodoxe Katholiken und Ultrakonservative Protestanten proben schon mal Aufstände. Und ist nicht unser Benedetto XVI der erste Beleg für?, nämlich für den Erfolg eben genau solcher Bestrebungen!
    Im Übrigen habe ich der besagten Freundin, da diese solchen Lockungen auch nicht zu widerstehen vermag, auf eine weitere Zuschrift noch mal geantwortet, was auch diese Runde hier vielleicht interessiert:
    „Ich habe die Diskussion um diesen Beitrag an Don Alphonsos Blog: Stützen der Gesellschaft, http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2010/08/30/mann-braucht-frau-und-kontrolle.aspx, weitergereicht. Gehe mal rein, und verfolge die Diskussion. Es wird auch für dich Zeit aus dieser kleinbürgerlichen Kleingartenperspektive auszusteigen. Eine Cora Stephen ist in dieser Minitaturwelt also eine Miniaturtheoretiker, will heißen: theoretische Kleingärtnerin. Sie bedient mit ihren raffiniert geschliffenen pseudokritischen, Beiträgen ein rechtsradikales Klientel, also einen Sarrazin zum Beispiel.
    Solche Leute beschäftigen ihr Publikum mit obsoleten Diskursen, nämlich aus längst vergangenen Zeiten und scheuen sich nicht mal die damals schon verdächtig gewesenen Begriffe zu verwenden. Die Stephen ist im Prinzip, genau wie die Kelek (eine türkische Soziologin, die den Sarrazin verteidigt, siehe: „Die Postmoderne und der blinde Fleck des Positivismus“, http://blog.herold-binsack.eu/?p=1069), eine politisch völlig entwurzelte Person. Ich weiß nicht einmal ob man solche Leute noch als politisch bezeichnen soll.
    Ihre theoretisch formulierte politische Kritik ist nichts anderes als eine rückwärtsgewandte Abrechnung mit der Postmoderne, oder um es anders auszudrücken: Als der Versuch des Kleinbürgertums die Macht an sich zu reißen. Die Krise auf dem Schiff des Kapitals ermutigt die subalternen Offiziere zur Meuterei. Die Mannschaften sind da noch weit von entfernt, auch weil sie diesen subalternen Offizieren berechtigterweise misstrauen. Das Kapital, die herrschenden Schiffsoffiziere, der Kapitän, sucht nun den unmittelbaren Kontakt zur Mannschaft, um dieser Meuterei zu entgegnen.
    Das bedeutet nun, dass die vorgegebenen Forderungen der Meuterer, nachdem die Meuterer selbst ausgeschaltet sind, auf die Interessen der Mannschaften hin abgeklopft werden. Und das erleben wir gerade.
    Und wir hatten das alles schon einmal, und wir wissen wo es endet: in der unmittelbaren, brutalen und „offen reaktionären Diktatur des Großkapitals“ (Dimitroff, VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale), dem deutschen Faschismus.
    So wichtig ist diese Auseinandersetzung.“

  335. @HansMeier: ja, ist so, auch...
    @HansMeier: ja, ist so, auch polnisch und französisch wird viel zu wenig gelernt.
    @Devin08: sie beschreiben die Auflösungstendenzen sehr gut. Sie führen zu völliger Anomie, mit Revolution ist da dann nichts mehr, nur noch mit Verdämmern der Menschheit.

    Man kann Sarrazin nur dankbar sein für seinen Mut, denn das stößt endlich mal eine breitere Debatte an, wie es weitergehen soll – weil man sich vielleicht endlich mal besser darüber klar wird, wohin man will. Er ist halt ein echter Berliner und Preuße – und womöglich Nachkomme von arabischen Einwanderern in die Schweiz im Mittelalter…

    Europa war noch seit jeher eine Weltwirtschaftsregion. Es liegt in Eurasien. Landwirtschaftlich-kulturell bedeutet das, daß hier eine spezielle, hier ausgetestete Ernährungsweise vorherrschend ist. Wenn wir nun qua Religionsübernahme – Islam mit seinem halal, Hinduismus/Buddhismus mit seinem Vegetariertum – und diese Religionen haben sehr einschränkende Speisevorschriften, anders als das Christentum – von dieser unserer Ernährungsweise abgehen, dann bedeutet das nichts anderes als Verarmung unserer bisherigen Vielfalt, weil die die hier mögliche und sinnvolle Lebensweise von vornherein scheuklappenmäßig einschränken. Was soviel bedeutet wie: als kleine, nichtmissionarische Minderheiten kann man diese Sorte dulden, aber sie dürfen nie die Mehrheit werden.

    Weiters muß der Mismatch, daß Männer und Frauen nicht zusammenkommen und zusammenbleiben wollen, um Kinder aufzuziehen, beseitigt werden. Es ist in Ordnung, wenn ein Teil der Leute keine Kinder kriegt, sofern die, die Kinder kriegen, genug davon in die Welt setzen. Es ist sowieso besser für Kinder, wenn sie mit Geschwistern aufwachsen.

  336. ...ist tot....
    …ist tot.

  337. Na prima!
    Da warte ich...

    Na prima!
    Da warte ich tagelang sehnsüchtig auf die Antwort der Gesellschaftsstützen auf die Eingebungen des zukünftigen ExBuBaVorstandes duch den guten Herrn Don Alphonso um nun festzustellen, dass dieses Thema schon hervorragend von den hochverehrten Kommentatorinnen und Kommentatoren dieses Blogs bearbeitet wurde.
    .
    Wie das mit dem Bloggen geht? Tja der Don machts vor. Er braucht nichtmal etwas schreiben und schon sind die wichtigen Gesellschaftsthemen in diesem Blog behandelt.

  338. @auch-einer
    sehr gut. das ist...

    @auch-einer
    sehr gut. das ist kein fall ts mehr sondern der fall einer kanzlerin, die m.e. jedes maß und ziel verloren hat und vom bp angefangen über prof. weber bis hinunter in jeden ortsverein komplette kontrolle ausübt. medienkonzerne v.a. holzbrink (zeit, handelsblatt..) springen als erfüllungsgehilfen bei. das geht m.e. in richtung komplette kontrolle aller gesellschaftsbereiche (ich erinnere immer daran, wie sie bXI an den ohren gezogen hat, das ist in der kirchengeschichte einmalig).

  339. @Dieser Blog ... ist...
    @Dieser Blog … ist tot
    Selbstverständlich. Ich weiss ja nicht, wie es Ihnen geht, aber ich bin schon lange tot. Meine Kommentare sende ich samt & sonders aus dem Jenseits (Abteilung Wiedergeburtsverbot)

  340. ...Don noch etwas in diesem...
    …Don noch etwas in diesem Blog? Derzeit übernehmen die Kommentatoren den Job. Tja, unbezahlt, die Deppen.

  341. Endpunkt der Entwicklung :
    Die...

    Endpunkt der Entwicklung :
    Die Frage ansich lautet : wie kann ein deutscher Grossindustrieller mit seinem chinesischen Gegenüber konkurieren.
    Antwort : Der chinesische Konkurent braucht einen Heimatmarkt zur Stabilisierung der Wirtschaft und wird (sehr moderaten) Lohnsteigerungen der für ihn relevanten Personen nicht abgeneiht sein. Der Rest der Bevölkerung (Landbevölkerung und Arbeitslose) werden abgehangen.
    Der chinesische Staat wird Transferleistungen minimal halten (grenzwertig zu Unruhen, welche die Produktion stören).
    Deutsche Reaktion : das System muss so optimiert werden, dass man auf der Kostenseit mithalten kann. Die Güterseite wird man schon hinbekommen.
    .
    Resultat : Die Transferleistungen in Deutschland müssen runter, auch wenn sich in den deutschen Transferkreisläufen am Ende nur die Armen gegenseitig stützen.
    Die Verdienste müssen massiv nach unten, damit man den moderat steigenden Löhnen bei der Konkurenz in einer Annäherung (Lohn/Produktivität = Stückkosten) die Stirn bieten und danach sogar diese unterbieten kann.
    Das Arme durch falsche Ernährung, schlechte Zähne und gesundheitsschädlichen Körpereinsatz eine kurze Lebensdauer mit oft unangenehmen Krankheitszeiten haben, muss man denen ja nicht vermitteln. Wenn die (ja das ist aus dem 3.Reich) bis 10 zählen können und knapp eine Unterschrift hinbekommen, dann reicht das alle mal.

  342. @ colorcraze 03. September...
    @ colorcraze 03. September 2010, 15:37 : Lassen Sie den Mismatch mal lieber so wie es ist.
    Um Deutschland zu transformieren braucht es vor allem eines, weniger Deutsche.
    Die Massenarbeitslosigkeit kann nur über den Bevölkerungsschwund reguliert werden.
    Die Zuzugdebatte verschleiert ein wenig die harte Arbeit der Soziologen/Politologen, um die Bevölkerung in eine Situation zu bringen, in der KEINE Kinder geboren werden, selbst wenn die Leute arm sind und zu Hause herum hängen.

  343. Oh oh, da ist aber jemand sehr...
    Oh oh, da ist aber jemand sehr neidig.

  344. colorcraze, und erst die...
    colorcraze, und erst die Musik, und die Malerei! Ich will in meinem Kulturkreis bleiben.

  345. Werter Devin08: Danke für die...
    Werter Devin08: Danke für die sehr ausführliche Antwort. Ich bin der festen Überzeugung, dass Sie ein aufrichtiger Mahner sind. Bleiben Sie bitte standhaft!
    In puncto Frau Kelek mag ich Ihnen dennoch nicht uneingeschränkt zustimmen, denn die Dame kann doch nur entwurzelt sein. Und zwar gesellschaftlich. Politisch würde ich sie auch nicht in die nationale Ecke stellen. Sie benutzt Sarrazin lediglich um ihr eigenes Ding voranzutreiben. (Damit steht sie übrigens nicht alleine. Der Mann wurde m.E. ganz ordentlich manipuliert.)

  346. @ colorcraze. Sie liefern mir...
    @ colorcraze. Sie liefern mir fast ein Stichwort für den nächsten Kreuzzug…
    … die Ernährung (dazu gehören auch Getränke).
    Wenn ich weiterhin Bier oder Wein trinken dürfte, könnte man über’s Konvertieren nachdenken. Wieviel Frauen darf man(n) dann haben? Naja, das mit dem Steinigen… muss man halt nicht hinschauen.

  347. Enttäuscht....
    Enttäuscht.

  348. Tja. Man soll es kaum für...
    Tja. Man soll es kaum für möglich halten, aber ich habe auch noch ab und zu etwas anderes zun tun. Doch ja.

  349. Barbarossa, sind wir dann mal...
    Barbarossa, sind wir dann mal wieder bei „Mann braucht Frau“?

  350. ...Kaiser Hadrian sagte einer...
    …Kaiser Hadrian sagte einer alten Frau, die ihn sprechen wollte: „Ich habe keine Zeit!“ Sie antwortete ihm: „So sei kein Kaiser!“

  351. Deshalb bin ich ja auch nur...
    Deshalb bin ich ja auch nur Blogger.

  352. War unser Don schon wieder auf...
    War unser Don schon wieder auf Ferrari-Probefahrt? Oder warum fackeln immer mehr von den Dingern ab?

  353. Ich habe die Lösung des...
    Ich habe die Lösung des Migrantenproblems, es ist ganz einfach und 100% wissenschaftlich untermauert. Zuerst muss ich natürlich etwas weiter ausholen.
    Es stimmt schon, der Deutsche fühlt sich nicht wohl, wenn er sich nicht in dumpfer Angst vor einem nahenden Untergang wähnen kann. Ich nehme mich davon natürlich keineswegs aus – ich pflege mit Hingabe meine IT-Krake-Weltübernahme-Visionen. Teufel auch, sonst fühle ich mich orientierungslos. Mit dieser Rückbesinnung auf meine eigenen Wurzeln ist mir klar geworden, dass es gar nicht so sehr die Religion der muslimischen Geburtskanonen ist, die Angst macht, sondern die Furcht, dass da eine Masse heranwächst, die sich tatsächlich auf dem aufsteigenden Ast zur dominierenden Spezies sieht. Das wirklich zentrale Integrationskriterium ist nicht die Sprache oder die Religion, sondern die Passung zu den urdeutschen Schwächefantasmagorien. Autogetönte Deutsche fühlen sich Leuten unterlegen, die ernsthaft an den Wert ihrer Herkunftskultur glauben. Völlig klar, dass wir solche Typen hier nicht brauchen können. Wir können nur Leute tolerieren, die uns schon 10 km vor der Grenze erklären, dass wir ihnen haushoch überlegen sind.
    Doch die Muslime haben Pech, ihre Überzeugungen und Geburtenraten nutzen ihnen rein gar nichts. Wie ich einer wissenschaftlich anerkannten Studie (die Autoren sind Havard-Evolutionsbiologen erster Kajüte) entnehmen kann, breiten sich Emotionen infektionsartig in einer Population aus.
    Alison L. Hill, David G. Rand, Martin A. Nowak & Nicholas A. Christakis: Emotions as infectious diseases in a large social network: the SISa model. Proceedings of the Royal Society B, published online 7 July 2010.
    Die Muselmanen mögen sich als die kommenden Sieger sehen, weil sie im Schnitt 4,78 Kinder oder so kriegen
    , doch bevor sie auch nur in die Nähe einer Mehrheit kommen, werden sie von unserer deutschen Angst angesteckt sein und an Schwung verlieren. Die sich auftürmende Welle des Dschihad wird am deutschen Rheine brechen – und zwar nicht wegen des Weins, sondern wegen des Weinens. Aber, meine Damen und Herren, das SISa-Modell setzt voraus, dass zwischen den Infektionsträgern (i.e. wir) und den Anderen genügend enge Kontakte herrschen. Sonst wird das natürlich nichts mit der Ansteckung. Logische Schlussfolgerung: Moslems in soziale Interaktionen zwingen und vernetzen, was das Zeug hält! Sprache ist egal, Emotionen kommen auch so rüber. So, das musste einmal gesagt werden.

  354. @ Der..... :
    Unimensa :...

    @ Der….. :
    Unimensa : Professoren an eijnem Tisch, ein Stdent setzt sich dazu. Prof : Seit wann fressen Adler und Schweine am gleichen Platz?
    Studi : Na gut, dann flieg ich halt weiter ……

  355. @Filou: eben. Wenn es überall...
    @Filou: eben. Wenn es überall gleich aussehen würde, wäre die Welt extrem langweilig.
    @Holly01: Ich weiß nur, daß die Chinesen jetzt über eine Lockerung der 1-Kind-Politik nachdenken, die werden eine ziemlich brutale Abbruchkante in der Bevölkerungsentwicklung bekommen. Wie man sich aus dem Zugzwang, eine komplette Fabrik samt Knowhow zu liefern befreien könnte, weiß ich auch nicht. Ansonsten denke ich, daß die Bevölkerung hier in Europa genug zurückgeht, krasser muß es nicht werden.

  356. @Observator: es funktioniert...
    @Observator: es funktioniert nicht, Jugendlichen nur was vorzujammern.

  357. @colorcraze
    SISa sagt, es...

    @colorcraze
    SISa sagt, es funktioniert doch. Wenn Sie wissenschaftlicher Excellenz nicht glauben, wieso glauben Sie dann andere Hochrechnungen, deren Modellannahmen nicht einmal das peer review überleben würden?
    Ich bitte Sie, gönnen Sie mir das bisschen Satire. Hier greift die Überfremdungsdepression um sich, das muss nicht sein. Dasa haben wir einfach nicht nötig (und wer weiss, wer weiss, vielleicht ist an SISa ja auch was Wahres dran?) Ich werde mich jetzt einer schönen Spätlese widmen. Schönen Abend noch!

  358. Und es hatte naürlich niemand...
    Und es hatte naürlich niemand „kein Licht bei Kerzenschein für alle“ gedacht oder gemeint. Unternehmerisch gedacht fanden wir aber die Möglichkeit für die Zukunft interessant rsp. erwähnenswert:
    .
    Wenn sich drei bekannt zuverlässige Arbeitnehmer, meinetwegen jenseits der 50 – und die das eine Zeit lang mögen – viermonatsweise eine Stelle teilen würden. 4 Monate arbeiten, Zeitarbeitskonto Komma gezwölftelte Auszahlung, 8 Monate frei. Wer also statt mit 36T mit 12x 1T brutto eine Zeit lang leben wollte, Ersparnisse, Mieteinnahmen dazu hätte, der wäre dem Arbeitgeber dankbar und sehr verbunden, meinen wir. Und die drei Leute bringen was. Und schon ab 2014/15 wirds enger auf dem Arbeitsmarkt.
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    Warum also nicht erfolgeich aufgreifen, was der Markt vorschlägt?
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    Aus einem eher unveröffentlichten Bühnenstück:
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    An Literatur ist doch heute nur wesentlich, was man weglässt, das Erbe der Vergangenheit nicht zu schmälern.
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    Was interesiert mich Imanuel, ich bin Königsberg.
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    Ich bin nur böse, sonst will ich keinem was. (Ein Held in schlechter Laune.)
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    Ich trage die Last der Welt, auch wenn sich Barak selber gerufen hat.
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    Zum Leben zu viel, zum Sterben zu wenig: Die Beamtenpensionen sind auch lange noch nicht hoch genug, Deutschland zu Grunde zu richten. Man sollte sie vervielfältigen.
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    Prekarier Achtung! Die Westviertel wollen Euch das letzte Hemd nehmen! Stopft vorher alle Löcher!
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    Ist man in Bewegung, kennt man die Welt. Sie heißt überall Name. Ist man in Ruhe, kennt man die Welt auch. Sie ist Gedanke.
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    Zwischen „Mutti gib‘ mir“ und selber Häuser bauen liegt die orale Phase.
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    Friedliche Co-Existenz ist immer dann möglich, wenn die Mehrheit sich dran hält.
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    Verhalten ist immer eindrucksvoll. Die andere Definition des „environmental impact“.
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    Kreuzzüge? Wer betet, wird ihn finden, hat er gesagt. Nicht war gemeint, in Palästina das Loch zu suchen und zu besichtigen, darin der Pfahl gestanden. Wie wohl schon wieder viele so tun, als gäbe es erneut so Löcher in unseren Moslemvierteln.
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    Ghetto? Bin ich dafür. Deutschland den Deutschen. Ausländer rein.
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    Innuit, Indianer, Deutsche und sonstige Randguppen sind heute stärker bedroht, denn je.
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    Zeitung für Deutschland? Was die wohl für Sprachen spricht? Naürlich am besten keine: Nur so bleibt der Wohlstand Geheimnis.
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    Dazu ist ja die Demokratie da, dass sie am Ende die Freiheit wegnimmt: Gefahren muss man schließlich vorbeugen.
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    Alles was das unproblematische Ich aussagt, ist Kitsch. Nur das problematische Ich gibt Auskunft über seine Zeit. Thomas Mann
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    Man muss vor allem immer davon ausgehen, das vor allem Dümmere nicht aus ihrer Haut können. Zum Glück sind ja Westviertel völlig anders.
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    Ich bin auch Minister Herr Dr. Schäuble. Allerdings in der Regierung meiner Frau.
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    Die herausragende Eigenschaft des Lebens ist, dass es jung ist und sich schwer tut. Und herausragende Alte bleiben so.
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    In der Schule heute? Was soll ich da lernen? „Wege zum Gymnasiallehrer?“
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    Westviertel! Wehrt Euch! Die Ostviertel haben jetzt vor, auch noch die Windrichtung umzudrehen!
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    Wandel durch Annäherung: Der Klügere geht vor!
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    Er hat Recht: Berlin muss man am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Durst haben sie schon.
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    Das waren noch Zeiten, als wir früher alle Mann mit Augstein immer stark getafelt haben! Dabei hat der ja so selten wirklich feste Nahrung zu sich genommen.
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    Die Zahnbürsten meiner Frau sehen immer so unnatürlich neu aus. Unsere dagegen werden immer zwei Jahre ordentlich eingeputzt, und dann erst kommt der Gebrauch.
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    Meine Fahrräder sind wie meine Armeen oder Staaten: Ich zernutze sie. And chinese wheels need to be yellow.
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    Die Westviertel werden wir auch nicht los. Am Ende bleibt so vieles erhalten.
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    Wenn Alte Junge reglementieren: Seid wann kann die Wüste der Oase Entfaltungsmöglichkeiten bieten?
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    Kampfpiloten! Obacht! Die Solarindustrie will in Eure schönen Jets neue Triebwerke einbauen!
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    Der katholischen Achse Paris-Warschau gehört die Zukunft, denn mit Deutschland bleibt es immer ein Kreuz.
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    Wagner ist deutsch. Verdi ist italienisch. Und was dazwischen liegt sind wir.
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    Ich glaube, die Masse der Deutschen geht gerne Döner essen. Sie will nicht immer nur Erbsenpüree mit Schlagsahne wie die Westviertel.
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    Schlußendlich hatte kein Königsberger je die Stadt verlassen, außer Kant.

  359. @observator,
    korrumpieren,...

    @observator,
    korrumpieren, korrumpieren, korrumpieren!
    Wein, Weib, Gesang.
    Mit Feundlichkeit zuschei**en.
    In den Arm nehmen, alles gut finden.
    .
    So kriegt man jeden und jede ‚rum.
    .
    Der Islam ist ein Papiertiger (Mao Tse Tung)

  360. Seht, wie er wieder kommt!...
    Seht, wie er wieder kommt!

  361. muscat, 02. September 2010,...
    muscat, 02. September 2010, 13:21, ich habe Sie völlig überlesen, sorry. Christoph Blocher ist ein Pfarrerssohn, da gehört, glaube ich, ein Genetik-Argument nicht zum Repertoire.

  362. @Observator: ich nehme an,...
    @Observator: ich nehme an, Frau Merkel denkt ähnlich wie die von Ihnen zitierte Studie, bloß keine Depressionen zum Vorschein kommen lassen. – Nein, ich habe keine Hochrechnungen gelesen. Interessieren mich auch nicht sonderlich, da sie eh nur lineare Fortschreibungen sein können, weil man nicht vorhersehen kann, wie sich das entwickelt. Nur Impressionen aus den Ostvierteln und was sonst so in der Stadt los ist. – Was die Leute zusammen und mit neuen Leuten in Kontakt brachte, war die Arbeit, von der man leben konnte. Davon ist nichts zu sehen, und entsprechend schlagen die Jugendlichen entweder die Zeit tot oder werden kriminell, weil sie einfach nirgends ankommen und ihre Eltern ihnen auch kaum ein gewisses Zähnezusammenbeißen schmackhaft machen können, weil sich das schon für sie nicht gelohnt hat. – Die Gastronomie leidet daran, daß die Leute kein Geld haben, und unter dem schlechten Wetter.

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