Home
Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Mitleid an den Goldküsten

| 169 Lesermeinungen

In der Schweiz können Kantone und Gemeinden bei den Steuern mit üppigen Spielräumen für die Abgebenzahlern agieren. In die gleiche Richtung geht auch ein aktueller Vorschlag des Bundesfinanzministers, was den schon existierenden Goldküsten des Landes durchaus gefallen könnte. Auch wenn man dort sicher viel Mitleid mit den weniger Glüücklichen hätte.

So, so you think you can tell heaven from hell.
Pink Floyd, Wish you were here

Ach ja, die Armen. Das ist so eine Sache.

Prinzipiell wird man in meinen Kreisen ja so erzogen, dass man Mitleid mit den Armen hat. Früher äusserte sich das in Mildtätigkeiten, aber in Zeiten der Globalisierung geht das fördernde Geld eher in CO2-Ablasshandlungen, die Dritte Welt, zur Exfrau vom Sohn mit Kind in Berlin, oder gleich in irgendwelche nachhaltige Baumfonds, die das Gewissen beruhigen und Rendite bringen. Also steht zumindest im Prospekt. Für die Armen bleibt dagegen schon das Mitleid übrig. Gern gehört wird momentan der Spruch: „Also, eigentlich müssten wir von unserer Position her FDP wählen – aber das kann man doch nicht tun. Nein, wirklich nicht.“ Das ist eine treffliche Aussage, distanziert sie einen doch von der Umverteilung und wenig populären Politikern, und überlässt es anderen, sich dafür zu entscheiden, und in der Folge für Umverteilungen zu sorgen, die man nicht ablehnt – weil: Man wurde ja überstimmt. Mitleid kann man immer noch haben.

Bild zu:  Mitleid an den Goldküsten

In gewissen Grenzen. Es gibt aber auch Fälle, in denen das Mitleid blanker Verständnislosigkeit weicht. So geschehen in den letzten Tagen, als die Idee des Bundesfinanzministers publik wurde, den Gemeinden Spielräume bei der Einforderung ihres Anteils an der Einkommenssteuer zu überlassen. Da eröffnete sich für die Gemeinden ein weites Feld, sich zu kleinen Steuerparadiesen in Deutschland zu entwickeln, und für die Gesamtgesellschaft, noch ein wenig ungleicher zu werden. Und da versteht man die Benachteiligten wirklich nicht: Warum solche Pläne der Benachteiligung ohne öffentliche Aufschreie hingenommen werden.

Bei der normalen, bessergestellten Familie wäre das natürlich etwas ganz anderes. Grob geschätzt kann so ein Clan den formalen Standort relativ frei zwischen mindestens drei verschiedenen Städten wählen, denn da sind die eigenen Häuser am Wohnort, die Wohnungen der Kinder in Universitätsstädten, meist noch irgendwas, das bei einer Erbschaft übrig blieb, und nicht zu selten auch noch eine Ferienwohnung. Es wäre absolut kein Problem, sich einen neuen Hauptwohnsitz in der steuerlich günstigsten Region eintragen zu lassen.  Es gäbe einen Wettbewerb um niedrige Steuern für mobile Reiche, und es würden sich nach Schweizer Vorbild schnell Goldküsten bilden, wo ohnehin schon die Reichen sind. Zehn niedrig besteuerte Multimillionäre bringen dem Kämmerer trotz Steueroptimierung immer noch mehr, als tausend hochbesteuerte, in die Schwarzarbeit abgedrängte Habenichtse, und Erstere haben nun mal die Gewohnheit, sich an bestimmten Punkten zusammen zu rotten, oder rottachen, wie das bei uns am Tegernsee heisst. Die Regionen mit den Reichen könnten billig bleiben, die Regionen mit den Armen müssten an der Steuerschraube drehen – im Kern ist der Vorschlag eine Aushebelung der Steuerprogression durch die Hintertür.

Bild zu:  Mitleid an den Goldküsten

Und es gäbe jede Menge Anlass für neues Mitleid, würden Focus und Bild die Top 100 der steuerlich teuersten und  billigsten Kommunen veröffentlichen, und das auch noch zum Lebensstandard in Bezug setzen: Denn die einen können sich den Umzug leisten, und die anderen hätten keine Alternative. Solche sozialen Wanderungen haben immer auch steigende Immobilienpreise an steuerlich günstigen Orten zur Folge – was den dort lebenden Armen zum Verderben gereicht, kann den Immobilienbesitzern eigentlich nur gefallen. Den Armen bleibt es dann natürlich überlassen, sich zu den anderen Armen in schlechteren Regionen zu gesellen. „Ach Gott, der hat seinen Wohnsitz in Soundso“, könnte man mitleidsvoll sagen, und sich wundern, warum er so viel abgeben muss, obwohl dort nicht jeden Tag der Reinigungsdienst von Ausserhalb den Park oder was sie dafür halten säubert. Schlimm, schlimm, könnte man seufzen, aber da könne man doch nicht wohnen… und sich wieder an den Kachelofen wohlig kuscheln, weil es hier ganz anders ist. Dank Schäuble. Der nicht zu den satten Weicheiern gehört. Dem man die Sachen mit dem Pressesprecher und der Spende eines Waffenlobbyisten und der Bundeswehr im Inneren und was da sonst noch war nicht verübeln kann, wenn er seine Knochen für diese Wohltaten hinhält.

Natürlich, könnten jetzt manche einwerfen, die das Grundgesetz gelesen haben, gibt es darin so eine Aufforderung an den Bund zur „Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Bundesgebiet“ im Artikel 72, früher gar „Einheitlichkeit der Lebensverhältnisse“, aus der heraus sein Recht erwächst, Bundesländern etwas vorzuschreiben. Aber andere können darauf verweisen, dass es der Bund ja selbst ist, der das vorschlägt, und der wird schon wissen, was er tut. Und das hat bisher auch nicht die Vermögenderen dieses Landes davon abgehalten, die Mehrheit des Vermögens dieses Landes zu besitzen. Die Goldküsten gibt es schon. Die Frage ist nur, ob man sie auch in Sachen Steuern so privilegieren soll, wie sie schon bei Tempo-30-Zonen, Parks, sauberen Strassen und niedriger Kriminalität privilegiert sind.

Bild zu:  Mitleid an den Goldküsten

Und bei allem Mitleid für jene, die nicht einfach umziehen können, sind die Neigungen der Behörden, den Menschen alles – aber wirklich alles zu nehmen, wie man in Rottach sagt – sind diese Neigungen also natürlich auch durch den Bedarf definiert. Nicht fehlen wird es deshalb an Einwürfen, dass so eine flexible Steuer natürlich auch ein Zeichen der Effektivität einer Kommune sei, wie gut und günstig sie ihre Arbeiten verrichten liesse, und es geht rein rechnerisch auf: Wenn in so einem Ort nur noch Reiche wohnen, die ihren Kulturbedarf in der nächsten Grossstadt decken und alle, die der Gemeinde zur Last fallen könnten, sich das Leben dort nicht mehr leisten können, kann man die Steuern vielleicht noch ein wenig senken, und immer noch gut damit leben. Konsequent zu Ende gedacht wäre die beste Lösung, die Reichen kauften sich einfach eine Kommune mit minimaler Verwaltung und niedrigen Steuern, und beschäftigten einen Bürgermeister, der das als Beitrag zur Steuerehrlichkeit preist – dann müsse nämlich keiner mehr in die Schweiz zu den dortigen Goldküsten. Schliesslich stehe man in einem globalen Wettbewerb. Mitleid könne man sich da nun mal nicht leisten, und der Rest könnte doch froh sein, dass das Geld hier und nicht in Zürich ausgegeben wird.

Dass Schäuble mit seinem Vorschlag wenig Erfolg vergönnt war, ist dagegen der Mehrheit der Kommunen zuzuschreiben, die bei dieser Veränderung vermutlich die Verlierer wären – aber nicht den Armen, denen es reichlich egal zu sein scheint, ob andere solidarisch sein müssen, oder dem Zwang entfliehen können. Vielleicht, könnte man sich an der Goldküste überlegen, sind sie ja auch ganz froh, wenn die Reichen verschwinden, in der Fabriksiedlung, im sozialen Wohnungsbau haben sie nichts von der Existenz eines Westviertels, vielleicht ist es ihnen egal, oder es interessiert sie nicht. Vielleicht hassen sie die Vorstellung, Reiche halten zu müssen, die ihnen die Ungleichheit jeden Tag vor Augen führen, vielleicht sehen sie neue Chancen, wenn die Elite geht, niedrigere Mieten vielleicht oder mehr billige Geschäfte – man weiss es nicht. Man kennt die ja nicht. Die wohnen ja schon woanders.

Bild zu:  Mitleid an den Goldküsten

Wenn die Putzfrau kommt, die man fragen könnte, ist man ohnehin beim Einkaufen. Ausserdem wollte man ja noch wissen, was mit der Frau vom G. jetzt ist und ob es stimmt, was man da gehört hat, und ausserdem sollte man Arme ohnehin nie merken lassen, dass sie arm sind. Man kann wirklich schlecht fragen. Ausserdem kommt es ohnehin nicht, denn die FDP würde lieber die Gewerbesteuer abschaffen, und den Schäuble, hört man allenthalben, vielleicht gleich mit, wenn sich die Gelegenheit den böte, das in Westviertelmanier halbwegs dezent zu tun. Dann aber auch gern mit einer gehörigen Portion Mitleid, die nirgends grösser als an den Goldküsten sein wird, die ihn für seinen Plan noch lange, mindestens bis zur Schweizer Grenze oder gar bis zur ersten UBS-Filiale, in ehrendem Andenken halten werden.

0

169 Lesermeinungen

  1. Wobei es sich in der Schweiz...
    Wobei es sich in der Schweiz auch jenseits der Goldküsten recht kommod lebt, wie mir scheint und wie es der enorme Zuzug aus aller Herren Länder zu bestätigen scheint.

  2. Don! Ja, Du bist von...
    Don! Ja, Du bist von prophetischer Gabe und wenn die Armen sich erheben , geht es den Reichen schlecht: Nur, wenn man schon von solchen Dingen schreibt, muss man ein wenig Stellung beziehen. Das haben Klassenkampf und Sex gemeinsam.

  3. Der Herbst ist in Deutschland...
    Der Herbst ist in Deutschland und in der Schweiz gleich schön zu fotografieren.

  4. Ach was, keine Umstände; der...
    Ach was, keine Umstände; der Koch kann doch das Schwarzgeld mit der Hauspost schicken. Das wissen sogar die Armen, wenn sie Frontal21 geschaut haben.
    .
    Es wäre jetzt an der Zeit, Herrn Kirchhof wieder aus der Versenkung zu holen.

  5. ich glaube nicht dass sagen...
    ich glaube nicht dass sagen wir mal ein Clan aus Düsseldorfer Halbhöhenlage sich zu fünft (die Großmutter im steuerlich relevanten Souterrain und die beiden abgebrochenen Söhne aus erster Ehe inbegriffen ) sich in der Tübinger Studentenbude anmelden würden, die momentan noch vermietet ist.
    Man hätte zuviel Angst vor den Ämtern, aussdem könnte man sagen, wenn man bleibt, schaut mal, wir halten die Stellung.

  6. Don Alphonso, sind Sie...
    Don Alphonso, sind Sie wenigestens dem vom Mövenpick bedrohten Bläßhuhn zur Hilfe geeilt? Oder reicht das Mitleid nicht so weit?

  7. Es geht doch nichts über eine...
    Es geht doch nichts über eine gut sortierte Gedichtesammlung, das stammt vom 6. Juli 2010.
    *
    Sie bringen heimlich das Geld vom Fiskus weg,
    werden misstrauischer und immer geiz’ger.
    Deutsche sind so, können nichts dafür.
    Und wer hat’s erfunden? Die Schweizer!

  8. Ach, die Armen und ihre...
    Ach, die Armen und ihre Interessenvertretung! Das ist auch so eine Sache.
    Wer soll dafür bitte schön zuständig sein?
    Die SPD vielleicht?
    .
    Ich kann mir die Armenfüsorge nur so vorstellen, dass der große Herr sich um seiner höheren Ehre willen mit zahlreichem Gesinde umgibt und dieses dann auch ernährt.
    Und es mitnimmt an all die schönen Orte auf Gottes Welt, von welchen uns hier immer wieder so freundliche Bilder gezeigt werden.

  9. Und noch etwas:
    1. Hat jemand...

    Und noch etwas:
    1. Hat jemand der hochintellektuellen Edelfedern von Qualitätsjournalisten schon mal darüber nachgedacht, dass der (meiner Ansicht nach) äußerst verdienstvolle Wolfgang Schäuble auch deshalb so eine starke Stellung hat, weil Angela Merkel vor 1990 gar nicht Kohl’s Mädchen war? :-)
    2. Vielleicht wird jemand ohne Schwarzgeld und ohne Steuerhinterhinterziehung eines Tages so dastehen wie ein Deutscher 1945, der nicht nur sagen kann, dass er nicht in der NSDAP war, sondern sich auch sonst nicht die Finger schmutzig gemacht hat.

  10. Das Gedicht ruckelt ein...
    Das Gedicht ruckelt ein bisschen, aber gefällt!

  11. @ Jeeves
    *
    Das Leben ruckelt...

    @ Jeeves
    *
    Das Leben ruckelt ja auch ein bisschen…

  12. Er hat sich den Versfuss...
    Er hat sich den Versfuss verstaucht.

  13. Und noch etwas:
    Hat irgend...

    Und noch etwas:
    Hat irgend einer dieser deutschen, scharfsinnigen Universitätsprofessoren schon mal eine wissenschaftliche Arbeit mit dem Thema „Steuerhinterziehung – Fehlstrategien zur Bewältigung eines gesellschaftlichen Traumas“ in Auftrag gegeben? Oder wird so etwas einfach nicht mehr veröffentlicht?

  14. @DA: Danke für diese...
    @DA: Danke für diese treffende Beschreibung des „Steuerwettbewerbs“, in den die Gemeinden geraten, wenn es an Ihnen hängt, wie sie die Hebesätze gestalten (vor geraumer Zeit sah ich mir mal die Onlineausgabe der WIMRE Luzerner Nachrichten an. Da war in der ganzen Zeitung von nichts anderem die Rede als nur davon).

    Vor einigen Monaten quatschte ich mal wieder mit dem Stadtplaner (er ist jeglicher CDU/CSU-Nähe völlig unverdächtig), und der sagte, daß die jetzige Gemeindefinanzierung hauptsächlich qua Gewerbesteuer durchaus ein ziemliches Problem sei. De facto sei es nämlich z.B. im Umland so, daß an einem Ort die Betriebe säßen, in einem anderen jedoch die Leute mit ihren Kindern wohnten, und die Gemeinde mit den Betrieben hätte stets gute Einnahmen, die Wohnorte aber hauptsächlich Schulden, aus denen sie nicht herauskämen.

    Eine Gemeindeeinkommenssteuer mit unterschiedlichem Hebesatz allein ist jedenfalls ganz bestimmt nicht die sinnvolle Lösung. Als Zusatzinstrument könnte es in manchen Gemeinden aber vielleicht schon was bringen – wer geleckte Straßen haben will, soll halt für ständiges Straßenkehren zahlen. Ich sehe jedenfalls nicht ein, warum die Gewerbesteuer wegfallen sollte, schließlich müssen die Gemeinden ja einen Anreiz haben, Gewerbe anzusiedeln. Darüberhinaus wäre auch die Lastenverteilung für Opern, Universitäten, Geschäfte (Autoverkehr! Lärm! Weggeworfenes Papier!) mal gedanklich zu ergründen, denn auch die sollten eher was einbringen als reine Schuldenlöcher zu werden.

  15. Man nehme:

    Eine Gemeinde in...
    Man nehme:
    Eine Gemeinde in Ostdeutschland mit
    1) Autobahnanschluss,
    2) sehr überschaubarer Bevölkerungszahl,
    3) hoher Abwanderung,
    4) hohem Altersdurchschnitt,
    5) billigem, leerstehenden Wohnraum (z.B. Platte-Ost, gesamtdeutsch saniert),
    6) billigem Gewerberaum, am besten irgendwelche 3/4-leeren Möchtegerntechnologiezentren,
    7) und sonstigen, im Wiedervereinigungsrausch geschaffenen Überkapazitäten an Infrastruktur.
    Man spreche mit sorgenschweren örtlichen Verantwortungsträgern, biete an, die Gemeinde gemeinsam zu vermarkten. Bedingung: Die Gemeinde legt fest, dass sie dauerhaft nur das gesetzlich vorgeschriebene Minimum an öffentlichen Ausgaben tätigt, den Zuzug von Kostenverursachern phantasievoll erschwert und die niedrigstmöglichen Steuersätze erhebt.
    Dann rühre man einen bescheidenen Immobilienfond an (30 Mio?), Hauptindrigienz: Altbeton.
    Diesen garniere man mit € 1 Mio. für zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit an ortsungebundene Gutverdiener ohne aktuelle Kinder- Sylt- oder Tegernseeambitionen.
    Nun noch kräftig umrühren, auf den Multiplikatoreneffekt hoffen,
    und Voilá: Keine Goldküste, aus Ihrer Sicht, werter Don, vielleicht eher eine Silberkloake, aber immerhin: Ein Steuerparadies für Viele. Und eine nicht zu verachtende Wertsteigerung der Bausubstanz.
    Risiken und Nebenwirkungen: Sobald das Konzept einmal erfolgreich ist, wird es viele Nachahmer geben.

  16. Zürich ist keine Steueroase...
    Zürich ist keine Steueroase (siehe Link). Uebrigens, in Kanton Zug (pop. 111’000, „klein aber fein“ und als Steuerparadies weltweit bekannt) langweilt man sich nie – es gibt über 270 verschiedene Vereine.
    http://www.stadtzug.ch/de/gewerbe/steuern/

  17. anderl, jüngst las ich einen...
    anderl, jüngst las ich einen Beitrag über eines ex-bayerischen Milchproduzenten, der drohte, aus Zürch wegzuziehen, in einen anderen Kanton, wo man ihn und sein Geld lieber mag.
    .
    yast2000, meine persönliche Meinung ist, dass Schäuble wegen dieses Vorschlags die Axt an die Gemeinschaft der Menschen legt. Und deshalb eigentlich untragbar ist.

  18. M. Bircher, ich glaube, so...
    M. Bircher, ich glaube, so schnell komme ich nicht mehr in die Schweiz, aber Österreich ist auch nicht schlecht.
    .
    muscat, stimmt, der Kirchhof, der könnte auch mal wieder – aber ich glaube, dass der Koch in Zukunft wirklich bessere Ideen haben wird, wie das mit der Vermögensfürsorge laufen kann. Gerade, wenn man jüdische Vermächtnisse hat.

  19. die einzig sinvolle...
    die einzig sinvolle steuerreform ist, die nächsten fünf jahre lang überhaupt nichts zu änden, alles einfach so lassen, wie es sich hier und jetzt eben vorfindet.

  20. gheluveld, ich denke, in...
    gheluveld, ich denke, in Bayern ist das insgesamt lockerer, zumal das Land nicht gross und das Strassennetz gut ausgebaut ist. Hat man sich hier zwischen Stadt und Land gut aufgestellt, bekommt eigentlich keiner richtog was mit. Schlimmstenfalls muss man halt ab und zu Leute einladen, die in der kleinen Wohnung Leben vortäuschen. Ich bin mir sicher, am Tegernsee würden die alle mit den Steuern gnadenlos runtergehen. Gmund als allererster Ort, und alle anderen am nächsten Tag.
    .
    sterne, nein, ich habe die Berliner, die von oben an der Stelle die Vögel verbotenerweise fütterten und den Konflikt verursachten, ins Wasser geworfen, dann war genug für alle da.

  21. @ Don Alphonso:

    "...die Axt...
    @ Don Alphonso:
    „…die Axt an die Gemeinschaft der Menschen legt?“ Are you sure? Geht’s nicht ’ne Nummer kleiner? Die Verteilungskämpfe kommen sicher, aber sie liegen ganz bestimmt nicht in irgend welchen ortsbezogenen Steuern. Der Riss geht quer durch die Gesellschaft.

  22. Ist aber so, in beide...
    Ist aber so, in beide Richtungen. Die Reichen werden für unsoziales Verhalten klar belohnt und sind doof, wenn sie es nicht nutzen. Und den Ärmeren zeigt man deutlich, dass man es sich mit ihnen ja leisten kann – die können nämlich nicht fliehen. Man verdirbt also die „Eliten“. Und vergrössert die schon jetzt grotesk grossen Lebensunterschiede. Ich glaube nicht, dass das auf Dauer gut gehen wird. Wie sich das äussert – keine Ahnung. Es muss keine Revolution sein. Reicht ein vergiftetes Sozialklima nicht auch schon aus?

  23. Don Alphonso, die Zürcher...
    Don Alphonso, die Zürcher haben dem Milchproduzenten deutlich gesagt, wie sehr sie seine Drohungen beindruckt, nämlich gar nicht, und er hat es sich dann doch anders überlegt. Wie Fionn schon anmerkt, die Steueroasen in der Schweiz sind andere, trotzdem stirbt Zürich nicht aus, man muss sich dort nur einmal die Immobilienpreise und Mieten anschauen. Und so war das Stadtleben mit allem Drum und Dran wohl auch dem Milchproduzenten lieber, als irgendwo Kühe zu streicheln.

  24. Ja, das Gesetzt ist schon eine...
    Ja, das Gesetzt ist schon eine feine Erfindung, verbietet es doch Armen wie Reichen gleichermaßen unter Brücken zu schlafen und in der Öffentlichkeit zu betteln.
    Nur der Innenminister, der sollte lieber aufpassen, was er vorschlägt, sonst bauen die reichen Gemeinden, die mit der demnächstigen niedrigen Steuer, keine Radwege mehr, die man als Rollstuhlfahrer so dringend brauchen wird, wenn man nicht mehr von den üblichen Lakaien auf Händen getragen wird. Weil man wegen ebensolcher Vorschläge des Amtes verjagt wird. Hoffentlich.

  25. @ Don Alphonso:

    Und der Don...
    @ Don Alphonso:
    Und der Don will ernsthaft von einem Hochintelligenten wissen, warum das so ist? Glaube mir Don, dies willst Du nicht wirklich wissen! Das ist Herrschaftswissen, da ist ein vergiftetes ‚Sozialklima‘ das kleinste Problem…

  26. ... "zur Exfrau vom Sohn mit...
    … „zur Exfrau vom Sohn mit Kind“ ….
    Da muss die christliche Schutzgelderpressermafia mal wieder einiges geleistet haben. Nur mit einem Netzwerk aus korrupten Staatsanwälten, Richtern wird eine Hetzjagd auf diejenigen möglich, welche eben nicht an die ach so unschuldige Jungfrau aber mit Kind glauben, Vertreter nichtchristlichen Glaubens beispielsweise oder jeder der anstatt Erleuchtung genügned Substanz im Kürbis hat.
    Denn wenn es darum geht ans Vermögen fremder Familien zu kommen (und sei es auf dem Umwege der Verteilung über das Steuersäckel) glauben die Schlampen dann doch lieber wieder an den „Erzeuger“ und die „Erblehre“.
    Denn, so steckte ihr seinerzeit der Richter, wenn sie den Ruf des Erzeugers runieren wollen, sehen sie aus der Quelle schonmal kein Geld mehr. Da geht es dann an die gute alte NAZI-Sippenhaft(ung).

  27. @Yast2000:
    .
    .
    Hat irgendeiner...

    @Yast2000:
    .
    .
    Hat irgendeiner dieser deutschen,
    scharfsinnigen Universitätsprofessoren
    eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema
    „Steuerhinterziehung –
    Fehlstategien zur Bewältigung
    eines gesellschaftlichen Traumas“
    in Auftrag gegeben?
    .
    Oder wird so etwas
    einfach nicht mehr veröffentlicht?
    .
    .
    Noch ein Gedicht,
    holpert nicht…

  28. Bert Brecht, Buch der...
    Bert Brecht, Buch der Wendungen (zitiert nach Andrea Nahles): Die Armen sind auf Gerechtigkeit angewiesen, die Reichen auf Ungerechtigkeit…

  29. @ Don Alphonso:
    "Eliten"? in...

    @ Don Alphonso:
    „Eliten“? in Deutschland? Wo?

  30. Geschätzter Don,
    Ihre in...

    Geschätzter Don,
    Ihre in letzter Zeit auftauchenden Österreich-Freundlichkeiten (Spazieren in Tirol, z.B.) überraschen.
    Immerhin ist hier der Spitzensteuersatz auf Einkommen 50%, mehr als in Griechenland (40%), Italien, Spanien oder gar D. Nur für Reiche aus D gelten ausgeprägt reduzierte Steuersätze, wie die Herren Beckenbauer, Schumacher et al. sie geniessen, nicht aber der normale „Einheimische“ – so es den überhaupt noch gibt.
    Natürlich wurden Erbschafts- und Schenkungssteuer kürzlich abgeschafft – aber für wie lange? Davon haben Sie derzeit eigentlich keinen Vorteil, da Sie ja noch locker ein halbes Jahrhundert laut Großtantenprophezeiung zu leben haben.
    Und die von den Roten abgeschaffte Vermögenssteuer wollen selbige Rote nebst anderen – üblicherweise Habenichtsen – wieder einführen.
    Eine capital gains tax haben wir trotz heftigem Protest aus den üblichen Ecken grad´bekommen, weil es das in D ja auch gibt.
    Deshalb ungefragt meine Empfehlung: kommen Sie sehr gerne auf Besuch, aber an Tegernsee und den beiden Städten an den Flüssen werden Sie sich hinsichtlich Wohnstatt sicherlich wohler fühlen.

  31. "Der erste Single - Jesus, der...
    „Der erste Single – Jesus, der Familienfeind“
    .
    „Was ist nicht schon alles hineininterpretiert worden in den historischen Jesus! … Im Aufstand gegen die Familie haben auch ein Franz von Assisi oder ein Sören Kierkegaard zu ihrer christlichen Identität gefunden. Am deutlichsten drückt es Teresa von Avila aus: »Das Schrecklichste, was es gibt, ist die eigene Verwandtschaft.« Wie aber passt das zu der von den Kirchen gepriesenen Lebensform der Familie?
    .
    Hans Conrad Zander untersucht ein in der Tat fragwürdiges Phänomen und präsentiert in seinem neuen Buch eine wahrhaft erlösende Nachricht für all jene, die heute als Singles leben: Archetypisch bietet die Single-Existenz die weitaus besten Voraussetzungen für ein religiöses Leben. Selbst wenn er an gar nichts glaubt, leistet der Single einen kostbaren Beitrag zur dringendsten christlichen Aufgabe unserer Zeit: Gottes Schöpfung zu bewahren vor der Zerstörung durch Übervölkerung.“
    .
    „Es ist ein linder Maientag im Jahr 1244. An der Straße, die von Rom nach Mailand führt, lauert eine der edelsten Familien aus dem Königreich Neapel, verstärkt durch ein paar Kriegsknechte, waffenstarrend hinterm Strauch. Wen will diese edle Familie brutal überfallen? Ihren eigenen jüngsten Sohn: Thomas von Aquin. Es kommt in den besten Familien vor, dass einer geboren wird, der anders ist…“
    .
    „Persönlich halte ich es mit dem Archetyp Antonius: Alleinsein als ungezähmtes Abenteuer, Religion als elementare Begegnung mit einem Älteren, der im sokratischen Umgang mit sich selbst etwas mehr Erfahrung hat als ich. Hätte jeder von uns, gelegentlich, in seiner Nähe einen »Abba«, einen etwas erfahreneren Menschen, der kolossale Betreuungsbetrieb der christlichen Kirchen wäre so überflüssig wie der uferlose Jahrmarkt esoterischer Sinntiefe.“
    .
    http://www.bol.de/shop/home/artikeldetails/der_erste_single_jesus_der_familienfeind/hans_conrad_zander/ISBN3-641-05063-4/ID24646787.html
    http://www.hans-conrad-zander.de/zurperson.shtml
    http://www.randomhouse.de/webarticle/webarticle.jsp?aid=25849

  32. Sind Staat und Gemeinden arm...
    Sind Staat und Gemeinden arm geworden, oder aber glauben nicht reich genug zu sein, empfiehlt sich fuer Deutschland der Einstieg in den halblegalen Drogenhandel.
    Es gibt ein europaeisches Land, das damit sehr erfolgreich sein BIP steigert und sich mit diesem Handeln auch noch mit dem Schutz der Jugend vor Kriminalitaet bruestet.
    Jeder profitiert: Der Staat durch Sonderabgaben, die organisierte Kriminalitaet, die Gemeinden verdienen auch an der Halblegalisierung-und nicht zuletzt der Buerger, der vollzufrieden vollgekifft die daemlichsten TV-Programme des gesamten Unversums (nach Italien) beglotzt.

  33. "Immodium-Akut (geistig)"...
    „Immodium-Akut (geistig)“ hilft bei Logorrhoe.

  34. @Filou
    Geht aber auch mit Alk...

    @Filou
    Geht aber auch mit Alk

  35. Unnötig daran zu erinnern,...
    Unnötig daran zu erinnern, welche soziale Ordnung die ausgefeilteste Steuertopographie hatte.
    .
    Immunitäten, sage ich nur, Immunitäten.

  36. was haben Sie da fuer tolle...
    was haben Sie da fuer tolle Ideen eingebaut Baeckerei (vom letzten Mal noch wegen der Journalisten Julia soll eine Konditorenlehre machen) dann Oesterreich wegen des jued. Vermoegens der Krimi kann nicht besser laufen Vergangenheit und Zukunft unter einem Hut und mit Kirchhof war ich auch immer einverstanden und ganz zu schweigen vom Eingangszitat

  37. @HansMeier, Alk ist nicht so...
    @HansMeier, Alk ist nicht so ertragreich. Auch das Mitverdienen an Alk ist fuer lokale Politikgroessen nicht so einfach.

  38. @perfekt: jetzt haben Sie mich...
    @perfekt: jetzt haben Sie mich zum Lachen gebracht. Aber was das mit der Gemeindenfinanzierung zu tun hat, müßten Sie schon noch selbst erklären.

    @DA: und wenn Sie sich auf den Kopf stellen und Ihren Ärger an freilaufenden Stadtbewohnern auslassen, Bayern wird eben doch von Berlin aus regiert, und dagegen kann es garnichts machen.

    @Filou: naja, solange die BASF noch ihre Monopolstellung hält und noch diverse andere Chemiebetriebe die Chemiker einstellen, wird da nicht so viel passieren. Aber wenn das auch noch zerfällt, können Sie sicher sein, daß eine XTC- und Sonstwas-Schwemme von D aus Europa durchzieht. Mit dem Gärtnern habens die Deutschen denn doch nicht so arg, wenn auch hie und da mal einer einen Schrank auskleidet oder eine Oma ein Feld bewirtschaftet.

    @auch-einer: möglicherweise haben Sie recht. Das würde wenigstens für ein kleines bißchen Planungssicherheit sorgen.

  39. Als die innerpreussische Mauer...
    Als die innerpreussische Mauer gefallen ist, war der Jubel in Bayern verhalten.

  40. @DA: Ja. Und für das Ergebnis...
    @DA: Ja. Und für das Ergebnis war das ohne Belang.

  41. Haben die Bayern ueberhaupt...
    Haben die Bayern ueberhaupt gewusst, dass es die Mauer gibt? Das war naehmlich sogar in Koeln fast unbekannt.

  42. Es ist das Wesen des...
    Es ist das Wesen des Sozialismus,
    es ist das Wesen des Kapitalismus,
    dass man hinter Mauern vergammeln muss,
    dass man sein Glück bezahlen muss.

  43. so erzogen, dass man Mitleid...
    so erzogen, dass man Mitleid mit den Armen hat
    mit denen, die man nicht kennt
    mit denen, die ja woanders wohnen
    man könnte ja die Putzfrau fragen, aber
    .
    gewogen und für zu leicht befunden

  44. In des Goldes dunklem...
    In des Goldes dunklem Schatten,
    Liegt ein Mensch ermattet da,
    Schmatzend fressen ihn die Ratten,
    Das Kapital singt Lu-Lu-Ja.
    .
    (Aus Saengerkrieg auf der Feste Ingolsstadt unter Aufsicht
    des Monsignore Alfonso, selbiger in die Arme des Heils zurueck fand)

  45. @ filou: wer naemlich mit h...
    @ filou: wer naemlich mit h schreibt, ist daemlich, hiess es mal …
    (nirdrigste stufe herrschaftswissen)

  46. anni, darauf habe ich gewartet...
    anni, darauf habe ich gewartet als ich noch mal las.
    (Ihre letzte Zeile: Furor?)

  47. Des Deutschen Seele wird...
    Des Deutschen Seele wird bitter und roh,
    manche ist sogar mit Rache bestückt!
    Herbst ist in diesen Breiten so,
    als wäre der Sommer tödlich verunglückt.

  48. Man könnt es ja mit...
    Man könnt es ja mit Shakespeare sagen,
    in etwa, ‘Wie es Euch gefällt’.
    In Wahrheit müsst Realität ihr wagen,
    also ‘Orpheus in der Unterwelt’

  49. D.A., Ihre Argumentation - die...
    D.A., Ihre Argumentation – die Begüterten seien mobil und könnten sich den passenden Wohnort aussuchen, die weniger Begüterten könnten das nicht – wird von der Geschichte nicht bestätigt. Sowohl die drei großen Auswanderungswellen des 19. Jh. als auch die Auswanderung nach 1945 erfolgten ganz überwiegend aus wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit. Politische und religiöse Gründe waren für die Masse der Auswanderer weniger, um nicht zu sagen unbedeutend – im Gegensatz zu den Emigrationen des 18. Jh. und zuvor. Die Geschichte lehrt uns also, das Prekariat ist durchaus mobil, wenn es nur genügend prekär wird. Aber davon sind wir heute weit entfernt. Wäre die deutsche Armut mobil und suchte ihr Heil jenseits der Grenzen, würde sie schnell feststellen, was es in anderen Ländern heißt, arm zu sein. Nein, nein, solange die Armut in Deutschland so wohl gepampert daherkommt, wird sie immobil bleiben. Dieser Luxus ist indes nicht für alle Ewigkeit in Beton gegossen.

  50. Es sei ihnen unbenommen, dass...
    Es sei ihnen unbenommen, dass sie zwischen im Elend van A nach B zoehen – aber hierher ziehen sie nicht. Da hilft die ganze Mobilität wenig.

  51. @ Dom: Solange der Reichtum in...
    @ Dom: Solange der Reichtum in Deutschland noch weiter gepudert wird, ist dieser Luxus nicht für alle Ewigkeit in Beton gegossen. Wie man vernimmt, sind kaugummifreie Straßen nunmehr erste Wahl für vaterlandslose Gesellen und deren steueroptimierte Dukaten. Gut, dass der A 380 so einen großen Laderaum hat. Wieviele Silberkannen da wohl reinpassen? Die erste Wasserleiche im Tegernsee wird nicht die letzte sein. Vielleicht steckt ihr ein Berliner im umgedrehten Hals.

  52. Keinen Cent und keinen...
    Keinen Cent und keinen Euro
    Zahl ich dem Finanzamt nicht
    Diesen Schwur werd ich erneuern
    Bis die Schweiz ihr Schweigen bricht

  53. @Filou: (Mauer) Hm, ein sehr...
    @Filou: (Mauer) Hm, ein sehr berechtigter Einwand, mindestens 2 derer, die mich in den 1980ern beim Trampen über längere Strecken mal mitgenommen haben, waren völlig überrascht (Ja. Wirklich. Nicht gespielt.). – (Alk) Vor allem macht Alk aggressiv, Kraut hingegen läppisch, logorrhoetisch und infantil. Macht also das Vegetieren einfacher, wenn auch nicht das Ertragen.

  54. @Dom Perignon: es ist ja nicht...
    @Dom Perignon: es ist ja nicht die Mobilität als solche – jeder Mensch ist mobil, solange er 2 Beine hat -, es sind mehr die unterschiedlichen Möglichkeiten, sich an mehreren Orten in gemachte Nester zu setzen oder eben jedesmal erst mühsam ein Nest bauen zu müssen.

  55. "Es gibt aber auch Fälle, in...
    „Es gibt aber auch Fälle, in denen das Mitleid blanker Verständnislosigkeit weicht. So geschehen in den letzten Tagen, als die Idee des Bundesfinanzministers publik wurde, den Gemeinden Spielräume bei der Einforderung ihres Anteils an der Einkommenssteuer zu überlassen.“
    .
    wenn schon, dann richtig:
    die vorsteher der finanzämter werden ermächtigt, mit einzelnen steurpflichtigen eine pauschalbesteuerung zu vereinbaren. die bezüge des amtsvorstehers sind an die steuereinnahmen, die boni an das jährlich erzielte mehrergebnis gekoppelt.

  56. Da könnten Sie sich, lieber...
    Da könnten Sie sich, lieber Dom Perignon,
    aber täuschen!
    Ausgewandert sind im 19. Jh. v.a. Leute mit Ausbildung und Startkapital, die schon vorher genau wussten, was sie in den USA wollten. (Z.B. eine Brauerei gründen).
    .
    Dann gab es noch die Praxis der Gemeindefürsorge, den Prekariern eine Schiffsfahrkahrte in die Hand zu drücken (die sie sich selber niemals hätten leisten können). Dann war man sie los und hatte von ihnen weder Kriminalität noch Volksaufstand zu befürchten.

  57. Womit man wieder bei den...
    Womit man wieder bei den Ungeltern des 18. Jahrhunderts wäre. Vielleicht sollte ich dann auch umschulen.
    .
    Filou, es gab da die Legende vom antipreussischen Schutzwall… im Ernst, es war eine veritable Möglichkeit, das dahinter liegende Grauen zu beschreiben, und so toll war es ja auch wirklich nicht.

  58. es soll einmal in den späten...
    es soll einmal in den späten 60ern bei einer hamburger demonstration ein transparent „keine telefonüberwachung!“ gezeigt worden sein.
    was hamburger werftarbeiter mit „we heff keen telefong“ kommentierten.
    .
    so ähnlich ist es auch mit der einkommensteuer, die den armen eher weniger betrifft. für ihn gibt es deshalb auch die umsatzsteuer (tabak-, mineralöl- und branntweinsteuer, um die drei geisseln der arbeitenden klasse zu nennen) und hier bewahrheitet sich wieder, dass das steuerrecht recht ungerecht, aber so kompliziert ist, dass das nicht weiter auffällt. die erörterung der steuersätze und welcjhe lieferungen und sonstige leistungen nun den ermässigten und welche dem regelsteuersatz zu unterwerfen sind, ist, kaum dass sie begonnen wurde, schon wieder beendet.
    .
    was eher verwundern könnte, ist, wie ruhg die kundschaft der argen und agenturen die an ihr vollzogene leistungsverwaltung hach sgb zwo hinnimmt. wie man hört, soll die wohnraumbeschränkung etwas schärfer durchgezogen werden. dies wird über mitelfristig oder lang zu entsprechenden bewegungen in die städte führen, die sowohl passenden wohnraum wie auch öpnv haben.
    das sind gute nachrichten für erben aus vermögendem elternhaus und auch sonst menschen mit reichlich geld und sonnigem gemüt: slumlord wird so zur ernstzunehmenden berufsperspektive, die auch den vorteil hat, nicht an bildungsvorausstzungen gebunden zu sein.

  59. Werden die Reichen massenweise...
    Werden die Reichen massenweise die Schweiz verlassen? Auch Marc Rich denkt über einen Wegzug nach London (siehe Link). Uebrigens, the eponymous Mr Rich ist offenbar einer „who works the room“ in a restaurant – er kam rüber zu unserem Tisch einmal in einem (expensive) Zuger Restaurant, uns die Hand gab und sagte „How are you?“ . Das war das erste Mal das ich ihn je gesehen hatte.
    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Drohungen-der-Reichen/story/23533148

  60. @fionn: mpf, massenhaft doch...
    @fionn: mpf, massenhaft doch nicht. Anderswo ist es entweder nicht so angenehm oder auch nicht billiger (so ziemlich alle Staaten brauchen zur Zeit Geld von den Reichen).

  61. Auf welcher Mülldeponie der...
    Auf welcher Mülldeponie der Metrolpole eines Entwicklungslandes sind Sie denn aufgewachsen, Dom Pérignon, wenn Sie 359 Euro/mtl. für „wohlgepampert“ halten?

  62. Die Idee, aber mit allem was...
    Die Idee, aber mit allem was dazu gehört, ist schon lange Wirklichkeit in CH, auch wenn für D noch so neu. Doch Vieles fehlt noch (in D) – der Finanzausgleich, die Erhebung der Steuern durch die Gemeinden, die Hohheit des Souveräns…

  63. Na mal sehen, ob die Deutschen...
    Na mal sehen, ob die Deutschen es noch einmal friedlich hinkriegen… :-)

  64. BertholdIV:
    warum sollte Wulff...

    BertholdIV:
    warum sollte Wulff auf eine solche D r o h u n g wohl eingehen?

  65. Ich finde die Problematik der...
    Ich finde die Problematik der Kernkraft auch für zu wichtig, als dass man sie der PR eines drittklassigen TV-Mülls überlassen sollte.

  66. @Vladimir: D ist...
    @Vladimir: D ist größenordnungsmäßig die Mitte zwischen Schweiz und Indien. Ob man die jeweiligen Regelungsprinzipien so einfach 1:1 skalieren kann?
    @BertholdIV: Igitt, nicht wieder sowas Unappetitliches wie Pickel und Herpes.

  67. @Sehrgeehrte Frau...
    @Sehrgeehrte Frau Roche:
    Lassen Sie sich nicht verwirren von der Aussage des Hausherrn DA
    Wenn ein Energiewirtschaftliches Institut der Universität Köln (EWI) – keine Physiker etc. sic! – eine Laufzeitverlängerung „wissenschaftlich untermauern ist Ihre Aktion weit seriöser m.E.

  68. @DA
    in dieser Sache war aber...

    @DA
    in dieser Sache war aber ARD/ZDf, FAZ weit schlechter als der „drittklassige Müll“. Selten so wenig Rückfragen nach der Qualität der GA und der Sicherheit der Kernkraftwerke gehört wie in diesem Fall

  69. Na bitte, da kommt die...
    Na bitte, da kommt die fragwuerdige Roche wieder mal mit einer Nullansage in die Oeffentlichkeit, und schon erhebt sich eine Debatte.
    .
    Seien wir mal ehrlich: wenn wir uns beklagen, dass die Regierung am Buerger vorbei administriert, hat die Regierung da vielleicht nicht Recht?
    .
    Ein Volk von BILD-Lesern, RTL-guckern, Konsumenten von Schrott-Medien, und Restkulturrezipienten kann man doch nicht mehr ernst nehmen. Das sind eben Kinder, denen man den Weg zur KiTa zeigen muss.

  70. <p>Ein Volk von BILD-Lesern...
    Ein Volk von BILD-Lesern und eine Regierung so was von nah am Buerger, weil – vorzugsweise am Wochenende – immer wieder gern zu Gast in diesen „Redaktionstuben“.

  71. Auch hier ist der Blick des...
    Auch hier ist der Blick des Westviertels auf die Wirklichkeit anders, gemaess dem Motto „ueber Jobs redet man nicht, die hat man“. Ein Freund hat eine KFZ Werkstaff im Osten. Weniger Steuern waeren fuer ihn eine erhebliche Erleichterung sein Geschaeft mit etwas mehr Toleranz ueber dem Existenzminimum fuehren zu koennen. In strukturreichen Regionen geht es darum, die Gewinne zu verstecken, anderswo um’s Ueberleben. Aber auch Kleinbetrieben koennte diese Variabilitaet nuetzen in der Konkurrenz gegen Billiglohnlaender, die ihre Waehrung und Steuern niedrig halten. Eine variable Einkommenssteuer koennte den Ausverkauf einer Firma durch Heuschrecken verhindern. Den grossen Firmen gibt heutzutage jede Region Zuschuesse und Steuererleichterungen als Anreiz den neuen Standort im eigenen Gebiet zu eroeffnen, warum sollen es die Kleinen schlechter haben. Hier in den USA diskutiert man (nicht der Heiland, sicherlich) ernsthaft eine Reduzierung oder Abchaffung der Gewerbesteuer als Mittel um Jobs zurueckzuholen. In einigen Bundessstaaten gibt es keine Lohnsteuern, dafuer saftige Grundstueckssteuern, da der Reichtum einen besseren Masstab fuer gerechte Besteuerung ergibt. Das macht vor allem Sinn in Staaten mit einem gewissen Anteil informaler Wirtschaft, wie z.B. Texas oder New Hampshire. Beide sind predominant rural. Wenn dann im Winter der Schnee die Landschaft begraben hat, erwarten die Kommunen auch weniger Hilfe von ausserhalb, sondern es wird davon ausgegangen, dass die meisten Truckbesitzer Schneepflugvorsatze haben und frueh um 5 Uhr die Strassen raeumen. Wie auch in der Schweiz man in den Bergen sich nicht auf Hilfe von aussen verlaesst. Das ist schon in Ordnung so und um Milton Friedman sprechen zu lassen: “Is it really true that political self-interest is nobler somehow than economic self-interest? You know I think you are taking a lot of things for granted. And just tell me where in the world you find these angels that are going to organize society for us?”

  72. @Filou: Ja, leider. Und wenns...
    @Filou: Ja, leider. Und wenns dann mal einer tut, sind sie beleidigt, daß er nicht noch 2 Tüten Zuckerplätzchen dazu spendiert. – Ansonsten, Kernkraft: ich denke, das einzige ist dabei noch die Frage, kippt man das Zeug in den mutmaßlichen Gorlebener Siff (die Asse, eine Grube mit wohl ähnlicher geologischer Beschaffenheit, bei Salzgitter, also nicht weit weg, in der bis zu mittelradioaktiver Abfall eingelagert wurde, säuft quasi ab), oder sucht man nochmal neu, und dann wirds wohl an den Konstanzern hängenbleiben. Bis auf das ist das Thema eigentlich durch – die Technik läuft in D aus.

  73. Colorcraze, da hab' ich die...
    Colorcraze, da hab‘ ich die Frage, was machen eigentlich die Franzosen mit dem Muell? Das ganze Land ist voll mit AKW’s, ehemals arme Gegenden florieren fantastisch durch die Elekrizitaet, besonder der Midi. Nehmses mir nicht uebel, aber dort ist es ein Segen.

  74. @sceptic: naja, _irgendwer_...
    @sceptic: naja, _irgendwer_ muß dafür zahlen, daß die Grundfunktionen der Gemeinde laufen – die Frage ist halt wie immer: wer wieviel. Ich meine ja auch, daß die Gemeinden eine relativ breite Grundlage (also diverse Einnahmequellen) brauchen, weil die Verhältnisse eben sehr unterschiedlich sind (Abwanderung an manchen Stellen, Zuwanderung an anderen, verschiedene Bevölkerungs-, Nutzungs-, Sozialstruktur). In D gibt es bis jetzt die Grund- und Gewerbesteuer, an denen die Gemeinden drehen können, ansonsten das weite Feld der Eigenbetriebe und Müllgebühren, alles weitere ist SIW auf der nächsten Ebene (Bundesland, verteilt aus einem Gemeinschaftstopf Zuweisungen an die Gemeinden) oder darüber (Bund) angesiedelt.

  75. @Filou: was die Franzosen...
    @Filou: was die Franzosen damit machen, habe ich aus den Augen verloren. Zuerst wollten sies in La Hague aufarbeiten zu neuem Brennstoff SIW, die Briten in Sellafield wohl auch, ob sie das dort jetzt (noch) tun, oder nur noch konfektionieren (transportfähig machen), weiß ich nicht. Die Schweizer wollen jedenfalls endlagern irgendwo zwischen Schaffhausen und Konstanz, so wies aussieht. In den USA lagert man das Zeug wohl oberirdisch und denkt nicht ans verbuddeln. Die Briten sind relativ sorglos, wenn was ins Wasser gerät, ob Radioaktivität, Öl oder Klärschlamm, die Deutschen regen sich darüber ziemlich schnell auf. Nein, wie die Franzosen es handhaben, weiß ich nicht. Vielleicht lassen sie das Zeug auch einfach auf alle Ewigkeit neben den AKWs stehen, dann weiß man wenigstens, wo man suchen muß, wenn einem doch noch was einfällt, was man damit machen könnte. (Die Gemeinden der entfernten Hotzenwälder Verwandtschaft profitieren bis heute von der Anfang 20.Jdt. angelegten Elektrizitätserzeugung qua Pumpspeicherwerk. Dabei fällt allerdings kein strahlender Müll an.). – Ich meine mal gehört zu haben, daß bereits in den 90ern keine neuen Ings/Techniker für AKW mehr ausgebildet wurden, weil die Technik bereits auf der Abschußliste stand. Aber das ist Hörensagen, ohne Gewähr.

  76. Komme leider schon seit Wochen...
    Komme leider schon seit Wochen nur noch auf eine Lösung, wenn ich mir die Entwicklung der letzten 20 Jahre auf’s miserable Brot der Gerechtigkeit schmier: Generalstreik. Besser 2011 als 2012. Und wenn es unbedingt sein soll, halten wir auch einen bewaffneten, außerparlamentarischen Flügel aus…
    Bin gespannt, wann Politiker endlich anfangen, sich von der Industrie zu emanzipieren und sich an so etwas wie das Gemeinwohl in ihrer Gesellschaft erinnern. Die Geschichte lehrt mich, dass die herrschende Klasse und ihre wohlfeilen Marionetten dazu manchmal ein paar unbequeme Übungen absolvieren müssen.

  77. sceptic, ich bin nicht sicher,...
    sceptic, ich bin nicht sicher, ob man jemanden zitieren oder ihm in irgendeiner weise bedeutung geben sollte, der seine ‚ökonomischen theorien‘ mit hilfe von militär, geheimdiensten und folter bewiesen hat

  78. @soldatenkind: und wie bitte...
    @soldatenkind: und wie bitte sollen die generalstreiken, die eh zuhausehocken? Rausgehen auf die Straße, einfach mal mit allen quatschen, so wie am 9.11.1989? Hat man allmählich wg. zuviel die Nase voll von.

  79. Filou, auch für nigerianer...
    Filou, auch für nigerianer sind französische kernkraftwerke ein segen, denn durch diese werden ihre arbeitsplätze in der uranförderung gesichert. wodurch die bergleute sogar der sorge um ihre alterssicherung enthoben werden, denn die strahlung befreit sie bereits im alter um die dreißig von vielen sorgen, über die im weltnetz zu philosophieren Sie sich gedanken um die versorgung mit billigem strom machen müssen.

    auch wird bei der propagierung der ‚emissionsfreiheit‘ selbst von den grünen ein weiter bogen um die auswirkungen der förderung und aufbereitung des uranerzes gemacht. das uran wird mit säuren aus dem gemahlenen gestein herausgewaschen, die dann der einfacheit halber in der umgebung der aufbereitungsstätte entsorgt werden und dort nicht ohne wirkung auf die umwelt bleiben dürften.

    radioaktive strahlung dürfte ebenfalls als emission bezeichnet werden dürfen. es ist unbegreiflich, wie jemand diese emission der von kohlendioxid vorziehen kann, welche sich immerhin mit bäumen abbauen läßt.

    die auswirkungen des urans auf die mortalität der mit seiner gewinnung beschäftigten menschen und auf die umwelt in der umgebung ihrer förder-, aufbereitungs- und endlagerstätten müßten bei nichtzynikern jegliche sympathien für die damit verbundene form der energieerzeugung – und, bei einem wirkungsgrad von 2%, energiergieverschwendung – zum erlöschen bringen.

  80. @colorcraze
    Ich verstehe die...

    @colorcraze
    Ich verstehe die Suche nach einem Endlager nicht. Ich würde es eher beim AKW lagern und halt warten bis mir, was gutes einfällt. Verbuddeln in einem Salzstock, der mir dann s. Asse einbricht und ich nicht weiss, wo das Zeug ist…
    Aber warum darf Frau Roche nicht diesen Scherz machen? Der BP macht Urlaub auf dem Anwesen des AWD-Gründers und keine Sau störts. Als politisch anarchische Aktion finde ich das Angebot von Frau Roche erstklassig: Gratulation dazu

  81. @Don Carlos: ich nehme an,...
    @Don Carlos: ich nehme an, Filou sind die Umstände der Urangewinnung wohlbekannt, denn er kommt ja aus einer Gegend unweit von Aue (dort wurde für die SU wohl bis 89/90 Uran abgebaut).

  82. @DA
    warum wollen Sie das Thema...

    @DA
    warum wollen Sie das Thema Atom nicht „verum ridentem dicere“…
    Als alter WAA Gegner kann ich nur sagen, das ist der richtige Ansatz. Erinnern Sie sich: die Kanzlerin reist in Ihren Herbstferien zu den AKW’s und präsentiert dann der Bevölkerung einen vernünftigen (fast hätte ich hilfreich gesagt, aber das geht nur für Bücher) Zeitraum für die Verlängerung. Und in den öffentlich rechtlichen Anstalten wird hart diskutiert, ob 5, 8 oder 20… Jahre unseren Wirtschaftsstandort retten..

  83. man beachte den passenden...
    man beachte den passenden Farbton des Hosenanzugs der Kanzlerin:
    http://sueddeutsche.de/politik/gefechtsmedaille-fuer-bundeswehrsoldaten-orden-zur-unzeit-1.1023679
    Ich glaube, wenn Sie nicht mehr Kanzlerin ist – in sagen wir 32 – Jahren kommen einige der Hosenanzüge in das Haus der Geschichte in Bonn. Vielleicht wir ja auch unsere Zeit nach diesem Kleidungsstück mit den 3 großen Knöpfen benannt – vgl. das Viktorianische Zeitalter –

  84. Muss Berthold IV...
    Muss Berthold IV zustimmen.
    .
    Dieses Mädel kämpft mit den Waffen, die ihr zur Verfügung stehen, und darüber ist niemand von uns erhaben.

  85. @Filou: Yeah, der Drogenhandel...
    @Filou: Yeah, der Drogenhandel kommt in Schwung – wurde gerade von einem Werbebanner für „Sedariston – Neue Kraft für Nerven und Seele“ über dieser Seite begrüßt. Wird ja auch Zeit für Ersatzstoffe, wenn man den Leuten den Alk wegnimmt.

  86. BertholdIV, ich muss gestehen,...
    BertholdIV, ich muss gestehen, schon länger wälze ich das Thema „Wenn die Atomkonzerne mehr verdienen, wer zahlt das dann und womit“ in meinem Kopf herum. Habe aber noch keine abschliessende Würdigung gefunden. Generell muss ich sagen, dass ich nur wenig Feuilletinistisches in einem AKW sehe. Und das ist der Haken.

  87. @DA
    Sie haben doch mal in der...

    @DA
    Sie haben doch mal in der Finanzwelt gearbeitet? Bilden die Konzerne Rückstellungen für den Rückbau der Kraftwerke. Wenn ja, wer kann diese Rückstellungen bewerten und damit – Steuerschlupfloch für die Gewinne..
    Aber vielleicht sind die Atomkraftwerke unserer Zeit ja die Biogasanlagen und der dazu gehörenden Palmöl und Maisanbau
    Wie sagte ein GF eines sehr großen Privatvermögensverwalters: Er legt auch in Rohstoffen an: Energie – Wasser (sic!).
    @HansMeier555
    Sehr wahr gesprochen von Ihnen. Frau Roch kämpft mit ihren Mitteln und wer will gegen solch ein Vorgehen sein.

  88. @Don Carlos: ich nehme an,...
    @Don Carlos: ich nehme an, Filou kennt die Begleiterscheinungen des Uranabbaus von Kind an vom Hörensagen, denn er kommt wohl ursprünglich aus einer Gegend nahe Aue (wo bis ca. 89/90 Uran für die SU abgebaut wurde).
    @BertholdIV: wir können uns ja schonmal überlegen, wie wir diese Zeit nennen wollen, vielleicht findet einer unserer Vorschläge Anklang… „die dreiknöpfige Zeit“? – Egal, das hellgrau scheint mir jedenfalls neu. (Frauen haben immer noch das Privileg, wenigstens farblich nicht so arg eingeschränkt zu sein – wodurch sie aber auch wählen müssen zwischen einpassen und auffallen).

  89. Das Kernproblem ist die...
    Das Kernproblem ist die Grösse dieser Konzerne, die praktisch wie Staaten im Staat agieren. Ähnlich wie bei der Rüstungsbranche ist da der Zug längst abgefahren, der „Wettbewerb“ ist da komplett ausgehoben – mit Wissen und Billigung der Politik. Da sind Petitessen wie Steueroptimierung wirklich nur Kleinkram.

  90. Zur Frage, WARUM die armen...
    Zur Frage, WARUM die armen Leute sich gegen solche machination nicht wehren?
    .
    Ganz einfach. Unterhalb einer gewissen Einkommensgrenze denkt man nicht mehr wie ein Buchhalter oder Steuerberater, der zahllose Tricks, Formeln, Prozentsätze usw. mit sich herum trägt, sondern man fatalistisch, moralisch und folglich politisch.
    .
    Wer 30 Jahre lang auf 20 verschiedenen Jobs zwischen 3 und 7 Euro pro Stunde gearbeitet hat und dann mit 67 in Rente geht, der verlässt sich wohl einfach darauf, dass die ominöse Solidargemeinschaft ihn jetzt an der Backe hat und irgendwie finanzieren muss, dass es ihm letztlich egal sein kann, ob seine Operation und was er noch braucht aus der Renten- oder Sozialkasse oder sonstwoher bezahlt wird.
    .
    Es ist ganz einfach: Je mehr sich das Realeinkommen dem Existenzminimum nähert, umso weniger Angst hat man vor „Lohnkürzung“ oder „Steuerbenachteiligung“.
    .
    Solange es hierzulande als politisch nicht durchsetzbar scheint, Omas und Opas aus der Wohnung zu schmeissen oder ihnen medizinische Behandlung zu verweigern, solange man den Anblick von Senioren, die in der Fussgängerzone um ein Stück Brot betteln, nicht für normal hält, solange braucht sich die Arbeitsbevölkerung um solche Steuerreformen keine allzugrossen Gedanken zu machen. Mit der Frage, aus welchem Topf ihnen Nahrung, Wohnung, Heizung und Pflege nun finanziert werden, müssen sich dann die Fürsorgeämter der Gemeinden herumschlagen.

  91. Don Carlos, sehr erhellend,...
    Don Carlos, sehr erhellend, was Sie da schreiben. Da stellen sich mir natuerlich verschiedene Fragen:
    1) Warum erzaehlt mir das (ausser Ihnen) keiner. Und nicht nur mir. Bekannt ist mir nur die famose Rolle der Petroindustrie.
    .
    2) Wieso gibt deshalb keinen Aufschrei? Wir koennen uns sonst doch ueber jeden Dreck erregen.
    .
    3) Woher beziehen die Deutschen ihr Uran? (Wismut gibt es ja nur noch als Sanierungsfall. Apropos Wismut…
    .
    4) Beziehen sich die 98% Verlust auf die Erzeugung, oder Transport, oder beidem?
    .
    5) Glauben Sie wirklich, dass wir von verantwortungslosen Politikern und Wirtschaftsfuehrern in den kollektiven Tod geschickt werden?
    .
    Keine der Fragen ist polemisch gemeint.

  92. @DA: es muß ja auch noch eine...
    @DA: es muß ja auch noch eine Schicht von Oligopolen und Monopolen im Land geben, ts. Ein Land, in dem restlos alle dem Markt hinterherrennen müssen, ist ein armes Land (ein Land, in dem es keine Märkte gibt, ebenso).

  93. Nee colorcraze, ich komme aus...
    Nee colorcraze, ich komme aus Halle bei Leuna. Wir Kinder haben uns nur gewundert, warum wir im Sommer niemals Farbe bekamen, und warum die Frauen niemals bei Suedwind die Waesche zum Trocknen aufhingen, und warum die Herbststimmung so romantisch rot-gelb war. Aue war ganz weit weg. Im Rahmen einer nachwendischen Ortsbegehung war ich ein paar Tage im Wismut-Gebiet (Sommer 1990). Die muessen dort rasendschnell aufgeraeumt haben, denn es gab bis auf die Abraumhalden und einige Riesenteiche kaum Auffaelligkeiten. Komisch. Neben den Sperrgebieten der sauberste Teil der alten DDR. Nur in den Waeldern hatte der Neubuerger seine alten Shigulis, Trabbis, und Wartburgs endgelagert.

  94. @colorcraze: sorry, aber wenn...
    @colorcraze: sorry, aber wenn man sich in diesen tagen den generalstreik nicht mal vorstellen kann und einem dazu nur der 9.11. einfällt, dann würde ich jeder regierung „stubenhocken am pc“ dringend als schulfach empfehlen.

  95. Frau Merkels...
    Frau Merkels Dreiknöpfeanzüge amüsieren mich auch immer. Sie erinnern mich immer an meine selbstgehäckelten Puppenkleider. Die waren auch so plump, einfarbig und mit dicken Knöpfen aus Mamas Nähkästchen. Ich überlege mir dann, während ich mich über ihre Reden langweile, wer wohl auf die Idee kam, die deutsche Bundeskanzlerin im Puppenkleiderstil auftreten zu lassen.

  96. Warum die Armen in deisem Fall...
    Warum die Armen in deisem Fall nicht für Ihre Interessen aufstanden?
    .
    Szenario 1: Die richtig Armen zahlen gar keine Einkommensteuer. Ihre Perspektive ist auch nicht so, dass sich das absehbar ändern wird. Es gibt keinen konkreten Handlungsbedarf für sie. Warum wundert sich Don?
    .
    Szenario 2: Sie haben die Politik vollends abgeschrieben. Sich von ihr abgewendet, fühlen sich dank diverser Demütigungen (Hartz 4 zum Beispiel) nicht mehr als Bürger mit Mitspracherecht. Von ihnen wird nichts mehr kommen, außer wenn die blanke Not spricht.
    .
    Mein Ex-Chef polemisierte mal uns Mädls an (wir waren brav und pünktlich), als ihm beim Warten auf weitere Besprechungsteilnehmer langweilig war. Er sagte, er verstehe als Mann uns Frauen nicht, warum gingen wir nicht auf die Straße und forderten unsere Rechte ein? (Gleichberechtigung, § 218, Glass Ceiling). Also wenn das sein Bauch wäre, um den es ginge, er, ach alle Männer wären sofort draußen.
    Ja warum wehren die meisten Frauen sich nicht auf diese Art?
    Weil es nicht ihre offensive Art ist. Zumindest nicht der meisten.
    .
    Das kann auch bei Armen so sein.
    Jeder gibt alles, fast um jeden Preis, um nicht sofort als arm = Loser erkennbar zu sein. (Fachbegriff: verschämte Armut.) Dann noch auf eine Demo gehen?
    .
    Das Problem der Armen ist, das sie sich schämen und um ihre Scham wissen. Sie haben auch kaum Fürsprecher außer die Diakonien vielleicht.
    .
    Das Problem der Reichen ist, dass viele von ihnen schamlos sind.
    Und nicht um ihre Schamlosigkeit wissen.

  97. Aber aus der Geschichte und...
    Aber aus der Geschichte und fremden Kulturen (DDR) sind auch noch andere Tricks bekannt, mit denen die Armen sich irgendwann wehren.
    Ein bissel Sozialbetrug (Empfang von ALG bei gleichzeitiger Schwarzarbeit) wäre da noch das harmloseste.
    Interessanter wird es schon, wenn plötzlich überall die Kupferdrähte ausgegraben werden, weil die Rohstoffschrottpreise wieder so stark angezogen haben.
    .
    Ansonsten, fehlt uns, wie gesagt, eine dezente Weltklasse-Premium-Kurtisanenausbildung.
    Schwer zu begreifen, warum bisher niemand dieses Mega-Potential erkannt hat.

  98. @HansMeier555: Kurtisanen? Das...
    @HansMeier555: Kurtisanen? Das wuerde die Welt auf den Kopf stellen, denn dann kaeme das gesellschaftlich Original aus China, und das Abendland wuerde die Kopie stellen:
    http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,570451,00.html

  99. Sebastian Vettel - so jung und...
    Sebastian Vettel – so jung und so erfolgreich …. und schon mit Wohnsitz an der Goldküste (in CH-Thurgau). gemäss SF1 gestern. Und ich (silly me!) wusste gar nicht, dass Thurgau eine Steueroase sei. Bisher war Kt Thurgau für die besten Erdbeeren der Schweiz bekannt.

  100. Es soll ja schon mehr Hessen...
    Es soll ja schon mehr Hessen mit einen Präferenz für die steuerlich sichere Schweiz gegeben haben – aber das ist schon nett (und vielleicht auch mal Anlass zu einer BeckerwarnichtiMonteCarlo-Sache).
    .
    Über ein artverwandtes Thema zu den Kurtisanen schreibe ich gerade.

  101. tja, monseigneur filou, es...
    tja, monseigneur filou, es gibt sicher informationen zu diesem thema, die allerdings in der informationsflut unterzugehen scheinen oder vielleicht auch kalkuliert nicht aufgegriffen werden. wer wirklich gegen die nutzung von kernenergie ist, dürfte den menschlichen aspekt und den umweltaspekt bei der förderung und aufbereitung nicht so völlig ausblenden, wie das selbst professionelle institutionen wie greenpeace oder die grünen tun. zumindest unter heutigen technologischen und sicherheitstechnischen bedingungen der förderung, aufbereitung, umwandlung und endlagerung von kernbrennstoffen – sofern maßnahmen gefunden und angewendet würden, die gefahren der radioaktivität zu eliminieren, spräche ja nichts gegen die verwendung von kernbrennstoffen zu energieerzeugung. vielleicht ist es eine zynische spekulation, aber die daseinsberechtigung der gegenbewegungen lebt ja hauptsächlich davon, daß das objekt ihrer aktivitäten – die immerhin zahllose menschen in lohn und brot halten – überhaupt in der welt ist. ohne uranförderung keine gegenbewegung, ohne gegenbewegung kein lebensunterhalt, kein politisches objekt, kein politischer einfluß.

    aufgrund unserer partnerschaft in der EU dürfte deutschland sein uran aus frankreich beziehen. deutschland darf ja infolge des verlorenen krieges uran nur in abgereicherter form besitzen und anwenden, weshalb die wismut ein russischer betrieb war, denn eine deutsche förderung wäre nicht zulässig gewesen. aus den handelsbeziehungen vor der wiedervereinigung und auch aufgrund der konzentration von kernkraftwerken auf westgermanien ist stark zu vermuten, daß das abgereicherte uran von den franzosen geliefert wird. und das müßte hauptsächlich aus niger stammen.

    die erzeugung von strom aus kernbrennstoffen selbst hat einen wirkungsgrad von 2%. es entgehen den energieerzeugern technologiebedingt also 98% der im brennstoff tatsächlich enthaltenen energie. schon allein deshalb ist es fatal, diese energiequelle mit heutigen technologien und unter heutigen sicherheitsvorkehrungen zu verschwenden. möglicherweise könnten zukünftige generationen bedeutend größeren nutzen bei geringeren risiken aus dieser energiequelle ziehen. aber geld wird ja von entsprechend robusten naturen im hier und jetzt geschöpft, nicht in der zukunft.

    ‚verantwortungslos‘ vielleicht in dem sinne, daß sie für ihre entscheidungen nicht zur rechenschaft gezogen werden. möglicherweise sind sie ja von der sicherheit der kernanlagen überzeugt. es herrscht ja in weiten teilen der bevölkerung eine technikgläubigkeit vor, die nicht in der projektierung oder im betrieb komplexer technischer anlagen entwickelt worden sein kann. politiker dürften da keine ausnahme bilden.

  102. @DA: fuer diesen blog, oder...
    @DA: fuer diesen blog, oder anderswo? Im letzten Fall doch bitte verlinken!

  103. Das kommt hier. Preview:
    .
    Uns...

    Das kommt hier. Preview:
    .
    Uns liegt es fern, weltenfern, die sich zu Ihrer Körpoermitte verlagende Hand der Frau neben Ihnen zu umschreiben, aber genau von so etwas können wir nicht umhin auszugehen, denn Ihre F

  104. @Filou: Ach so. Ich dachte,...
    @Filou: Ach so. Ich dachte, das hätte weitere Kreise gezogen gehabt. Zu Leuna fällt mir folgender unvergesslicher Dialog ein (Radio DT64, Anfang 1990): „Und, tust Du auch was für die Umwelt?“ – „Ja. Jeden Morgen mache ich das Fenster auf und atme ganz tief ein.“

    @HansMeier, Vroni: Eben. Wenn man es eh immer nur mit dem Existenzminimum zu tun hat, sind Fragen wie Rente oder Steuer so weit weg wie die Alpen für zu Fuß gehende Flachlandbewohner. Man sieht sie nicht und bekommt es im Leben nie damit zu tun, also entwickelt man dazu auch keinerlei Vorstellungen oder Interessen.

    @fionn: Ich dachte, der Thurgau wäre Mostindien, oder liegt das noch woanders?

  105. P F U I !...
    P F U I !

  106. @soldatenkind: Streiks sind...
    @soldatenkind: Streiks sind ohne Organisation (idR von Gewerkschaften) nicht zu machen, ein Generalstreik bedarf einer Synchronisation verschiedener Organisationen. Organisation bilden sich am ehsten, wo Leute gleichartige Bedingungen erleben und sich täglich sehen: die zu Schichtbeginn durchs Fabriktor strömenden Massen des Industriezeitalters. Heutige Massenaufläufe sind flüchtig, oft nur einmalig („Events“) und/oder kompartimentiert (Verkehrsstau). Deswegen können sie auch nur ein Momentum liefern, keine durchschlagende Wirkung – denn für die ist Organisation die Grundlage.

  107. Sehen Sie den nackten...
    Sehen Sie den nackten Tatsacxhen ins Auge: Kein Beitrag wurde hier je besser geklickt als derjenige mit dem Titel „Esel beim Geschlechtsverkehr“.

  108. @ colorcraze. Maybe you are...
    @ colorcraze. Maybe you are right. Hat Thurgau sich neu positioniert – am Bodensee? A clever marketing move?

  109. @DA: Es gibt wohl nichts, was...
    @DA: Es gibt wohl nichts, was die Verachtung der Mittelschicht für die Oberschicht stärker vertieft als Konkubinat und freudige Nutzung der Prostitution.

  110. Der Neid der Besitzlosen und...
    Der Neid der Besitzlosen und Sparsamen, würde ich meinen.

  111. Das Irritierende daran ist,...
    Das Irritierende daran ist, dass es wahrscheinlich der Esel war, der für die Klicks gesorgt hat; „Frau Dr. XY beim Geschlechtsverkehr“ hätte mit Sicherheit weniger gezogen. So weit sind wir also schon. Ts.

  112. Ansonsten kann ich als...
    Ansonsten kann ich als Kontrastprogramm das hier empfehlen:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2010/11/14/er-sie-es-beisst-nicht-der-neue-feminismus-im-netz.aspx

  113. Den Test können wir gerne...
    Den Test können wir gerne machen. Allerdings hat Frau Dr. in dieser Geschichte keinen Sex, sondern der Dipl. Kfm. mit der Office Managerin.

  114. @DA: Nein, eher die Scham vor...
    @DA: Nein, eher die Scham vor der billig erzwungenen Gelegenheit im Vergleich zur selbstbestimmten Wahlfreiheit.

  115. Gern läs ich allmontagmorgens...
    Gern läs ich allmontagmorgens einen frischen, guten Blogbeitrag. Wer braucht das abgestandene Zeug der Vorwoche mit eseligen Kommentaren?

  116. Nun, ich bin keine...
    Nun, ich bin keine Schreibmaschine, die dauernd neue Texte ausspuckt. Ausserdem mag ich Kommentare.
    .
    colorcraze, das gälte es zu überprüfen – allerdings finde ich Sextourismus nach Asien wirklich widerlich, da ist vieles andere eine Banalität dagegen.

  117. Dachte ichs mir gleich, die...
    Dachte ichs mir gleich, die Kommentatoren sind schuld. Also wer mehr Don will, muss selber die Klappe halten. Noch heute fange ich damit an.

  118. Der Kämmerer der Gemeinde...
    Der Kämmerer der Gemeinde Pullach ließ sich vor einigen Tagen in einer nordfränkischen Tageszeitung unter der Überschrift ‚Glücklich im Speckgürtel‘ mit den Worten zitieren: „Wenn wir irgendwo eine Wasserleitung ausbessern, dann sanieren wir gleich die ganze Straße.“ 8.900 Einwohner gibt’s in Pullach, die Gemeinde hat keine Schulden, dafür 30 Mio Euro auf der Bank… da könnten sich einige, die sich mit Cross-Border-Geschäften und Spaßbadspinnereien aufgeblasen haben, ein Scheibchen abschneiden. Gleichwohl Pullach nicht einmal zu den wirklich reichen bayerischen Kommunen zählt. Das sind immer noch Grünwald und Unterföhring. Leider ist es da nicht allzu lebenswert. Dann lieber doch noch a Stückerl weiter unten im Süden in Fußläufe zum Geierstein und Rechelkopf…

  119. Oh, noch ein letztes: von...
    Oh, noch ein letztes: von „dauernd neue Texte“ war auch nicht die Rede. Es kann Ihnen wirklich niemand vorwerfen, dass Sie „dauernd“ etwas schreiben, geschweige „neues“.

  120. Ooch...! Don, würdest Du dann...
    Ooch…! Don, würdest Du dann auch diesesn Satz einbauen?

  121. @Don Carlos,sehr interessant....
    @Don Carlos,sehr interessant. Ich bin sicher, das es hier im Blog doch mal zu einer themenbezogenen Diskussion kommt. Dann sehen wir uns sicher wieder.
    Schoen, wenn wie jetzt eben, eine Sache ohne uebertriebene Schimpferei behandelt wird. A bientot.

  122. Der Dipl.-Kfm., der mit 50...
    Der Dipl.-Kfm., der mit 50 noch bei Mutti lebt und gerade Praktikum im Ministerium macht, meinen Sie den? Könnte ich mir ganz lustig vorstellen.

  123. @DA: Asien ist schon eine...
    @DA: Asien ist schon eine Weile her, die beschämenden Zustände an der tschechischen Grenze weniger lang. – Lassen Sie die Kommentare ruhig laufen. Schade daß es bei „Indiskretion“ so schlecht mir dem Freischalten geklappt hat, ich glaube, da wäre an Kommentaren sonst sehr viel mehr gekommen. (Ich hatte auch 2, 3mal Lust, was dazu zu schreiben, aber daß von den anderen immer noch nichts zu sehen war, hat mich „abgelöscht“).

  124. "Ansonsten, fehlt uns, wie...
    „Ansonsten, fehlt uns, wie gesagt, eine dezente Weltklasse-Premium-Kurtisanenausbildung.
    Schwer zu begreifen, warum bisher niemand dieses Mega-Potential erkannt hat.“
    .
    bester HansMeier555, vielleicht können sie sich noch entsinnen:
    wollten sie nicht ohnehin
    eine hohe schule für die ausbildung
    von
    mätressen (m/w)
    etablieren?
    schliesslich bringen sie die nötige motivation dafür mit…
    .
    lieber Don Alphonso, dann schreiben sie sicher auch über die ominös-demokratisch legiemierte ‚macht‘ der angetrauten politikergatten-/gattinnen, wie o’bama und die tätowierte dame…
    .
    ceterum sex sells
    – in einem vortrag zu aus meiner sicht nacktschlafender zeit ist mir einmal ein entsprechend anzügliches wort anstatt des tatsächlich gemeinten (s.o., hehe), wohl aber ähnlich klingenden herausgerutscht – und bingo: alle waren schlagartig wach und aufmerksam.

  125. Der Satz ist so aus dem schon...
    Der Satz ist so aus dem schon halbdfertigen beitrag rauskopiert.
    .
    Colorcraze, ich bin da, alles im allem, sehr ruhig. Ich empfinde Kommentare als Geschenke und Freundlichkeiten – und als solche bin ich froh, wenn sie kommen, aber ich möchte sie nicht verlangen.
    .
    sterne, natürlich ist dieses Blog thematisch begrenzt. Ich weiss. Und würde es nicht laufen, würde ich es einstellen.

  126. "Uns liegt es fern,...
    „Uns liegt es fern, weltenfern, die sich zu Ihrer Körpoermitte verlagende Hand der Frau neben Ihnen zu umschreiben, aber genau von so etwas können wir nicht umhin auszugehen, denn Ihre F“*piep* hat ausschliesslich die wohltuende und menschenfreundliche Absicht, Ihre *piep* mit der *piep* und der *piep* auf das angenehmste zu ver*piep*en-
    sagen sie werter don, sie planen wohl eine piepshow, hm?

  127. @Ephemeride: jaja, Pullach,...
    @Ephemeride: jaja, Pullach, die Altlasten der Bonner BRD (Beamtenpensionen werden dort verbraten). Das ist halt der Grund, warums dann in Berlin beim Neubau nur für leidensfähige Subsubsubunternehmer aus Hintertupfistan reicht.

  128. Ich bin schon sehr...
    Ich bin schon sehr gespannt…. nach so viel Vorspiel…..

  129. Werter Don,

    Ihr Kommentar vom...
    Werter Don,
    Ihr Kommentar vom 13. November, 15:47 drückt es treffend aus: Ein vergiftetes Sozialklima reicht aus, um das Miteinanderleben (inwieweit das schichtenübergreifend noch stattfindet, lasse ich mal dahingestellt) unerträglich zu machen.
    Schöne Grüße aus dem Norden,
    Moritz

  130. @perfekt!57: Du solltest Dir...
    @perfekt!57: Du solltest Dir eine Gans an den Kühlergrill nageln. Seit Jahrtausenden zuverlässige Wachtiere.
    (Die Löwin hat nämlich Stockholm-Syndrom, wie jeder sieht. )
    .
    Es ist wahrscheinlich der Tiefpunkt deutschsprachiger Unternehmenskultur, wenn ein Aufsichtsratsvorsitzender „seine“ Firma an eine „seine“ anderen verfüttert.

  131. Oder mal was über Kautabak....
    Oder mal was über Kautabak. Um das Rauchverbot zu umgehen.

  132. @nochmal Ephemeride: wenn...
    @nochmal Ephemeride: wenn Pullach die Konversion nicht schafft (was gut möglich ist; jedenfalls haben sie es noch vor sich und nicht schon hinter sich), werden die Erben der Häusle ganz schön fluchen, weil sie sie nicht loswerden oder noch für Abriß zahlen sollen.
    @Verleihnix: stimmt, zum Wacheschieben ist eine Gans auch gut. Aber ich mag sie eigentlich am liebsten gut gebräunt mit Äpfeln und Rotkraut.
    @Filou: der gekämmte Berg sieht ja richtig unecht aus. Aber wahrscheinlich ist er das nicht.

  133. @HansMeier: wah, Kautabak, wir...
    @HansMeier: wah, Kautabak, wir sind doch hier nich aufm Kutter. Ansonsten qualme ich meine Wohnung voll, wies mir paßt, und wer meint, seine Lunge wäre im Vergleich zu der seiner Urgroßmutter, die noch täglich mit offenem Feuer kochte und trotzdem 80 wurde, derart degeneriert, daß sie das nicht aushält, soll eben draußenbleiben.

  134. Wir in der Kleinstadt...
    Wir in der Kleinstadt verfügen inzwischen über einen höheren Schlüssel, Frisöre-Einwohnerzahl, als Lehrer-Schülerzahl. Nail und Tattoostudios rücken auf.
    Wer da an Gewerbesteuereinnahmen glaubt?
    Der Lack ist ab- bezieht sich vielleicht auf eine Pradahandtasche, aber eigentlich auch auf unsere Gesellschaft-Elite hin oder her.
    Genau die Elitenexklusivität wird das Kaugummidesign auf den Plastersteinen anwachsen lassen. Man müsste mal wieder anfangen, Geld in Qualität und Geschmack anzulegen, derart, dass alle davon etwas haben.

  135. wodurch die bergleute sogar...
    wodurch die bergleute sogar der sorge um ihre alterssicherung enthoben werden, denn die strahlung befreit sie bereits im alter um die dreißig von vielen sorgen, über die im weltnetz zu philosophieren Sie sich gedanken um die versorgung mit billigem strom machen müssen.
    .
    ich sage nur, wismut gmbh.
    .
    die bergleute bei der sdag wismut erhielten gutes geld, gute versorgung – von den südfrüchten bis zu eigenen krankenhäusern, und pflegen bis heute die bergmännischen traditionen des erzgebirges. die lebenserwartung, nun, es leben immer weniger von denen, die unter tage vor ort zugange waren.

  136. "ist stark zu vermuten, daß...
    „ist stark zu vermuten, daß das abgereicherte uran von den franzosen geliefert wird.“
    ,
    parbeu, das überrascht mich aber.
    ich dachte immer, das französiche geschäftsmodell (wie auch das ukrainische oder das russische) ist, deutschland „billigen“ atomstrom zu verkaufen.
    .
    von daher ist die ganze diskussion nichts anderes als das bekannte: heiliger sankt florian, verschon mein haus, zünd andere an. und eben dies kommt bei der grünen klientel besonders gut. richtig ist, dass sich die kundschaft der grünen ziemlich ausgedeht hat, schon die deutsche post und rewe werben dafür, grünen strom zu verwenden. währenddes die schnäppchenjäger weiter ihren strom aus der steckdose beziehen, gern von yello*), der ist billig.

    hinter yello steht die enbw, hinter der enbw steht die edf und das sind eben die, die zum grösseren ruhm der grande nation die energie nucleaire in französichen atomkraftwerken gewinnen. ein teil des dort entstehenden nuklearen abfalls geht (lt wikipedia) nach russland, was weder dort noch anderswo jemanden anhebt.

  137. hans meier,
    .
    die...

    hans meier,
    .
    die aristokratische und damit feudale form des tabakgensses war (und ist), ihn elegant und galant (von mir aus auch adrett und kokett) zu schnupfen.

  138. Werter Don,
    bin eben erst...

    Werter Don,
    bin eben erst über den halbfertigen Satz mit sich ankündigendem Bezug zu zwischenmenschlichem Tun gestolpert (eigentlich über das Pfui von muscat, der Ursache mußte ich auf den Grund gehen), da bin ich ja sehr gespannt. Vielleicht mal einen vorweihnachtlichen Beitrag um sich auf die arbeits- und dienstreisefreien Tage im Kreise der Lieben einzustimmen..und von heißen Nächten mit wechselnden Mätressen zu träumen.
    Schöne Grüße aus dem Norden,
    Moritz
    Moritz

  139. Richtig colorcraze, wer in der...
    Richtig colorcraze, wer in der Leuna-Zone das Atmen lernte, braucht sich vor Tabakqualm nicht mehr zu fuerchten. So einer ist immun.
    Und wer in der Saale das Schwimmen lernte, kann auch in Calvados baden. Champagner ist fuer Sissies.

  140. @Kleinerberg: diese Seuchen...
    @Kleinerberg: diese Seuchen sind bei uns seit 6 Jahren durch, vor 2 Jahren kam eine Physiotherapeutenwelle.

  141. @auch-einer
    .
    Da haben Sie...

    @auch-einer
    .
    Da haben Sie wohl Recht, Monsieur, aber manchmal muss man sich doch auch ein bisschen encanaillieren.

  142. Der Meier soll sich mal ein...
    Der Meier soll sich mal ein ordentliches Laster anschaffen.

  143. Heiratsschwindeln ab der...
    Heiratsschwindeln ab der Freifrauklasse.

  144. Dafür fehlen mir alle...
    Dafür fehlen mir alle Voraussetzungen.
    .
    Jetzt aber erst mal der versprochene Beitrag, in welchem das Wort „Praktikantin“ hoffentlich höchstens einmal vorkommt.

  145. @Don Alphonso...
    @Don Alphonso
    Heiratsschwindeln heißt heute bestimmt „Arglistige Täuschung über den Gen- und Sozialstatus zum Zwecke der persönlichen Bereicherung unter Verwendung unerlaubter Hilfsmittel zum Nachteil des Geheirateten und der solidarischen Sozialgemeinschaft in einem besonders schweren Fall“ – Die Sicherungsverwahrung des Delinquenten beim Ehepartner wird lebenslänglich angeordnet.

  146. Was die sich immer über...
    Was die sich immer über Rotlichtaffären aufregen. Soll man dabei etwa grünes Licht einschalten?

  147. @Filou (Schweizer...
    @Filou (Schweizer Hintergründe, Lieblingszitat): „Fragen Sie doch einfach mal den CEO zwei Straßen weiter einfach ganz direkt, das kommt immer gut an“.
    @yast: SIW ist das Risiko des gegenseitigen Beschisses innerhalb einer GbR ähnlich wenig geregelt wie innerhalb einer Ehe. Erst die Einkommensteuererklärung klärt den Status.
    @HansMeier: Augsburg! Augsburg!

  148. @ HansMeier555

    Das ist nur...
    @ HansMeier555
    Das ist nur Tarnung…! Es handelt sich um Blaulichtaffären.

  149. @Filou: bei mir wars nicht...
    @Filou: bei mir wars nicht Leuna, sondern Lonza und Lackiererei, die mein juveniles Lungengewebe prägten.
    @hansMeier: Blaulichtaffären?

  150. Sebastian Bull-Vettel hat den...
    Sebastian Bull-Vettel hat den Wörldwischn Car Contest gewinnt!

  151. Ich bin schon an der Formel...
    Ich bin schon an der Formel 0.8 gescheitert.

  152. Ich war in Mathe eine Null....
    Ich war in Mathe eine Null.

  153. Promille?...
    Promille?

  154. Und in Religion?...
    Und in Religion?

  155. wie wäre es mit einer...
    wie wäre es mit einer infrarotlichtaffaire für die fortgeschritteneren semester?
    http://www.youtube.com/watch?v=2KGl4hoOSrc&feature=related.

  156. @ donna laura:

    Dann schon...
    @ donna laura:
    Dann schon lieber eine saubere UV-Lichtaffäre mit einer putzwütigen Geliebten in ihrem Eigenheim: Da sieht man wirklich jedes Haar und jeden Fussel!

  157. Oh je, Infrarot? Werden jetzt...
    Oh je, Infrarot? Werden jetzt schon Heizdecken ausgegeben? Sollten wir nicht das letzte bißchen Ultraviolett auf die Haut lassen? Und wann wird das Löffelchen Ballistol gegen Husten verabreicht? Fragen über Fragen!

  158. Ballistol gegen Husten? Ist...
    Ballistol gegen Husten? Ist das nicht ein Oel zum reinigen von Waffen ?
    Soll ich mich jetzt unter der Heizdecke erschießen nur weil ich noch alt-
    modische Zigarretten rauche ? Aber der Revolver sieht gepflegt aus.
    mfG T.

  159. yast, nehmen Sie lieber...
    yast, nehmen Sie lieber schnell eine Überdosos viagra, damit die „Geliebte in ihrem Eigenheim“ überhaupt noch etwas zu sehen kriegt von Ihrem Fussel. Und das Ballistol können Sie vielleicht anderer gleitwirksamer Nutzung zuführen…

  160. Die Reichen die an den...
    Die Reichen die an den Goldküsten wohnen – wie vertreiben sie die Zeit?
    Viele sind immer noch geschäftlich aktiv oder managen selbt ihre Portfolios/Investments und spielen auch gern Bridge. Egal wie sie ihre Zeit verbringen, sie wollen immer herausgefordert werden – that stimulates the adrenalin.

  161. @Trias: das ist Baumsaft, der...
    @Trias: das ist Baumsaft, der ist gegen alles. Auch gegen Dackelhusten und Lederverhärtung.

  162. @Tiger
    Danke sehr gut Ihr...

    @Tiger
    Danke sehr gut Ihr Vergleich. Ich war Mo und Di auf der EuroFinance Week in Frankfurt, deshalb sehr spät meine Antwort. War sehr unterhaltsam dort:
    1) die Aussage von Herrn Ackermann, dass mit Staatsgeldern gerettete Banken nicht als Wettbewerbe rauftreten sollen
    2) die Ehrung von Herrn Ackermann als Banker of the Year und wer bei der Preisverleihung anwesend war und wer nicht
    3) und der m.E. unglaublich schlechte Vortrag des Herrn Asmussen (Staatssekretär im Finanzministerium). Anscheinend müssen selbst die Staatssekretäre Mutti nach dem Mund reden.
    nochmals Danke für den evrgleich mit den Puppenkleidern

  163. @BertholdIV: dem Herrn...
    @BertholdIV: dem Herrn Asmussen wird der Kopf rauchen von den neusten Schreckensbotschaften (Van Rompuy etc), für Lobgesänge ausdenken ist da keine Zeit – stell ich mir halt vor, wie es mir ginge in so einer Position…

  164. @colorcraze
    Noch ein ein paar...

    @colorcraze
    Noch ein ein paar Sager des Herrn Staatssekretärs.
    Deutschland leidet unter Biometrik, deshalb ist es auch gut, dass Handelsüberschuss besteht und das Geld im Ausland angelegt wird.
    Die G20 ist nicht die beste aller Welten, aber wir haben leider keine bessere.
    Vielleicht sollte BM Schäuble nicht nur seinen pressesprecher abschießen

  165. @BertholdIV: was Sie an der...
    @BertholdIV: was Sie an der Bemerkung über die G20 stört, verstehe ich nicht so recht – erwarten Sie, daß er zu so einem Anlaß Vorschläge für neue Zusammenarbeitsformen bringt? Will sagen, scheußlich finden nützt ja nichts, es ist nunmal so, wie es ist (bis auch das nicht mehr geht). Ich bin schon sehr dafür, daß auch auf Arbeitsebene internationale Kontakte bestehen bzw. die Leute sich untereinander kennen und ggfs. sich eine Kooperationsform ausbauen. Die soll dann auch von den Chefs abgesegnet werden. Aber so wie Sarkozys Spontanidee einfach 2 Konferenzen aus 2 Ländern zusammen in einen Raum sperren, funktioniert das nicht.
    Die Sache mit der Biometrik kann ich nicht einschätzen. Hält er das für eine Fehlentwicklung? (Ich verspreche mir davon nicht viel – ähnliche Geldverpuffung wie die ganzen Tomographen).

Kommentare sind deaktiviert.