Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Vom Sexualleben jenseits der sozialen Ordnung

| 226 Lesermeinungen

Das ist ein freies Land. Jeder kann tun, was er will. Es gibt keine Pflicht, kaputte Ehen fortzusetzen, und kein Gesetz, das einen zwingt, die Lustbarkeiten nur in der eigenen Klasse zu betreiben. Also, nur zu, keine Hemmungen, geniessen Sie Ihre Freiheiten, kümmern Sie sich nicht um Schichten und Stände, niemand hat das Recht, Ihnen das zu verbieten. Tut auch keiner. Woher denn. Vertrauen Sie ganz auf die Diskretion und Zurückhaltung der besseren Kreise.

Die Sätze: Andante, allegro assai, molto vivace, presto, andante ma non troppo.

Sie tragen den Pyjama, den Ihre Frau Ihnen ausgesucht hat. Es ist Samstag. Draussen ist es sonnig, aber Sie haben nicht vor, das Haus so schnell zu verlassen. Vielmehr planen Sie, den Pyjama, den Ihre Frau Ihnen ausgesucht hat, demnächst abzustreifen, denn Sie haben genug geschlafen, und haben vor, die Freuden des Lebens zu geniessen. Der Pyjama, den Ihre Frau Ihnen ausgesucht hat, ist dabei etwas hinderlich – noch aber hinderlicher wäre Ihre Frau selbst. Denn Sie haben vor, die Freuden des Lebens mit, an und in einer Frau zu geniessen, die Ihre Frau Ihnen ganz sicher nicht ausgesucht hätte: Die Frau nämlich, die neben Ihnen in Ihrem Piyama, den Ihnen Ihre Frau ausgesucht hat, im Bett liegt, und die nicht Ihre Frau ist. Zumindest nicht Ihre Frau im Sinne von der Frau, der sie versprochen haben, mit ihr bis ans Lebensende auszuhalten und sich von ihr die Pyjamas aussuchen zu lassen.

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Wir, die wir natürlich wohlerzogen genug sind, nicht Ihre Verrichtung an dieser besagten Frau zu imagnieren – wir möchten an dieser Stelle übrigens betonen, dass es nicht ästhetischen Gründen, sondern allein der Diskretion geschuldet ist, denn an Ihnen und der Frau ist rein äusserlich nichts auszusetzen – wir überlassen Sie Ihrem Tun und Trachten und wenden uns dem Wochenmarkt in der dummen, kleinen Stadt an der Donau zu, wo wir uns bei der Geisenfelder Schmalzbäckerei anstellen und schon von Ferne Ihre Frau auf uns zukommen sehen. Die Frau, die Ihren Pyjama aussuchte, an dem die Frau, die gerade schon fast auf Ihnen ist, die Knöpfe aufnestelt. Es ist natürlich reine Geschmackssache, welche der beiden einem besser gefallen mag. Sie präferieren jene, deren Lippen sich den Ihren nähern; wir jedenfalls schätzen den aufrechten Gang Ihrer Frau, den eleganten, dunkelgrauen Kurzmantel, das gepflegte Gesicht, dem man keinesfalls mehr als 40 Jahre und auch keine 2 Jahre Elend im Kampf mit Ihnen ansieht, die Nase, oben klassisch gerade und unten spitz, keck und fast etwas zu hoch, die sehr gepflegte Gesamterscheinung einer Frabrikbesitzerstochter aus den besseren Kreisen, und nicht zuletzt ihr scheues, aber bestimmtes Lächeln, als sie sich zu uns gesellt, um ebenfalls dort einzukaufen. Wir schleppen schon üppige Tüten und fühlen uns neben ihr mit ihrem halbleeren Körbchen fett, aufgedunsen, zügellos und obendrein viel zu unrasiert. Ihre Frau will keine Pyjamas mehr aussuchen, sie will eine Wucht sein, und ist es auch.

Uns liegt es fern, weltenfern, die sich zu Ihrer Körpoermitte verlagende Hand der Frau neben Ihnen zu umschreiben, aber genau von so etwas können wir nicht umhin auszugehen, denn Ihre Frau kennt, nachdem wir uns ein wenig unterhalten und eingekauft haben – drei Kichweihnudeln ich, ein Rosinenbrötchen sie – wenig Erbarmen mit Ihnen und Ihrem Frauengeschmack, der sich noch übler als Ihr Geschmack bei Pyjamas darstellt: Schliesslich haben Sie die Fabriksbesitzertochter mit der Sekretärin betrogen, die Sie als Manager in eben jener Fabrik erst ein- und dann zu unsagbaren Dingen in deren Bett überstellten. Ihre Frau hält die Frau, die gerade zum Ehehygieneartikel aus Latex greift und die Verpackung mit den Zähnen aufreisst, für so eine, wie man bei uns in Bayern sagt, und damit Ihnen durchaus für angemessen.

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Wir puhen dazu unverfänglich und hoffen, dass wir damit genau im richtigen Fahrwasser zwischen Anteilnahme und Diskretion sind, denn nie würde es sich an dieser Stelle ziemen, eine geschmacklose Bemerkung zu tätigen. Der Eintausch einer laut Papierform idealen Ehefrau gegen eine aufreizende Büromitarbeiterin wirft ein paar sehr unschickliche Fragen auf, die zu bekräftigen oder gar öffentlich zu diskutieren nicht ratsam ist. Die Frage etwa, was alles an so einer idealen Frau falsch sein muss, dass sie am Ende weniger als eine nicht standesgemässe Affaire wert ist, und folgerichtig zurückgelassen wird. Statt sich einfach damit abzufinden, kreisen die hübschen, leicht verzogenen Bürgerstöchterköpfe um genau diese Frage: Alles hat gestimmt. Alles hat gepasst. Man hat den Partner geprüft und sich seiner versichert, man hat ein Angebot gemacht, das nicht abzulehnen war – und dann rennt er mit so einer davon. Frau die den Pyjama aussucht minus Frau die das mit dem Kondom so leidlich beherrscht ist gleich die eigene Fehlleistung und das Versagen, woran sich Monate und Jahre gepflegt verzweifeln lässt.

Der Tausch einer standesgemässen Beziehung gegen eine Mesalliance mag für den Tauschenden so logisch und selbstverständlich wie die Vereinigung von Mann und Frau sein – für die Zurückgelassenesteht plötzlich der ganze Wertekanon in Frage. Es ist nicht mehr wie früher, da die Umwelt auf mangelnde Kochkünste, einen unsauberen Haushalt oder aussereheliche Verfehlungen tippte; die sexuelle Befreiung hat eine Vielzahl anderer Möglichkeiten gelassen: Das Altern, das Aussehen, ehedem undenkbare Gründe wie Überdruss und Langweile. Es könnte daran liegen, dass der Gemahl innerlich Konzertbesuche verabscheute und mit der ganzen Familie, die man in diesen Kreisen immer mitheiratet, nicht zurecht kam. Man darf nicht nur davonlaufen, man darf es tun, ohne sich um die Konventionen für den Bruch zu scheren. Man darf es in einer Art und Weise tun, die den anderen nicht nur als Partner, sondern auch in der sozialen Stellung trifft. Das Durchbrennen mit der Erbin eines alten Vermögens mag auch nicht nett sein; es drückt aber etwas ganz anderes, bei aller Schäbigkeit des Verhaltens immer noch Respektvolleres aus, als der im Bad einer PR-Fachfrau aufgestellte Zahnputzbecher.

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Und so, wie die linke Befreiung von 68 diesen soziale Schichten ignorierenden Wechsel erleichtert, erschwert der kapitalistische Rückschlag der 90er Jahre die Verarbeitung für die Verbliebene: Ehen werden geplant und durchgerechnet, auf Lebensversicherungen und Renten angelegt, mit Perspektiven auf Häuser und Karrieren entwickelt, bei allen Gefühlen sind sie auch wirtschaftliche Einheiten. Als solche haben sie beim Scheitern Abschreibungsbedarf und Resteverwertung, und Anlass zur Überlegung, warum mit der anderen trotz schlechterer Angebote die Leistungserbringung so viel einfacher zu sein scheint. Warum das Geschäftsmodell einmal in die Brüche geht, und an anderer Stelle mit einem anderen Partner floriert. Warum die finanzielle Stabilität kein Kriterium mehr ist. Warum andere es schaffen, die geforderten Leistungen zu erbringen, und sich nicht mit den Folgen einer Beziehungsinsolvenz herumschlagen müssen – nur mit der Frage, wie man als erfolgreiche Familienunternehmer nun mit dieser Pleitenfrau umgeht, die hoffentlich nicht auf die Idee kommt, andere funktionierende Geschäftsmodelle aufzubrechen. Wo sie nicht mal ihren eigenen Mann gegen so eine halten konnte. Wenn Sie eine Opernsängerin oder wenigstens eine Familienministerin genommen hätten…

Wären Sie nicht gerade schwer beschäftigt – und es liegt uns fern, Sie dabei zu stören – würden Sie vermutlich auf den Umstand verweisen, dass Sie gar keine Alternativen hatten. Im Alter um die 40 ist es heute nicht leicht, eine reiche Erbin zum Durchbrennen zu finden, die sind meistens schon vergeben, und obendrein hatten Sie das schon, und es war nicht so toll. Sie würden ausserdem darauf verweisen, dass die Frau, die Ihren Pyjama herausgesucht hat, jetzt schlecht gelaunt ist, aber schon früher war es mit ihr und ihren Vorstellungen nicht leicht. Vielleicht würden Sie auch versuchen, uns mit Hinweis auf Ihre Mittlebenskrise abzuwimmeln und in den Raum zu stellen, dass es nicht zwingend vorbei sein muss, man sieht in einem Jahr vielleicht weiter, sie kann sich die Selbstzerfleischung genauso wie die Mitgliedschaft in der Elitepartnersuche sparen – und ausserdem sollte sie, wir hätten sie doch gerade selbst bewundert, überhaupt kein Problem haben, einen neuen Partner für ihre Vorstellung des häuslichen Miteinanders zu finden.

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Und dann würden Sie hinzufügen, dass wir im Schlafzimmer der Frau, die weder Ihre Pyjamas noch Ihr persönlichen Umfeld oder gar Museen voller unverständlicher Kunst heraussucht, trotz unserer herausgehobenen Stellung im Sozialsystem dieser Stadt nichts verloren haben – womit Sie natürlich im Recht wären. Dennoch halten wir es für geboten, auch bei tadeligem Verhalten auf untadelige Beachtung der natürlichen Gesellschaftsschichten Wert zu legen. Eine Frau mag irgendwann vergeben und Trost in den Armen eines anderen finden, der vielleicht auch hintergangen wurde, oder gar eine Mutter für das ihm zugefallene Kind braucht, die Zeit heilt alle Wunden und näht die Patchworks zusammen – aber die Gesellschaft ist ewig und vergisst nichts. Wir glauben, dass Sie es in dieser dummen, kleinen Stadt auf Dauer nie mehr so leicht haben werden wie damals, als Sie sich um Ihre Pyjamas nicht kümmern brauchten. Natürlich sind unsere Überlegungen rein gesellschaftstheoretischer Natur, und  an der Vollstreckung würden wir uns ebenso wenig beteiligen, wie wir uns Ihr nicht gesellschaftsfähiges Sexualleben vorstellen würden. Wer sind wir denn. Doch nicht so welche.

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226 Lesermeinungen

  1. Puh, Gänsehaut. Was für ein...
    Puh, Gänsehaut. Was für ein nervenzerreißender — aber gelungener Drahtseilakt, werter Don.

  2. Pyjama? Der Mann von Stil...
    Pyjama? Der Mann von Stil streift sich das Nachthemd über. Der Rest ist Schweigen.

  3. "Pyjama tonight, Manana...
    „Pyjama tonight, Manana tomorrow“ (spanisches Sprichwort). DA hätte diesen Beitrag auf französisch (oder griechisch oder italienisch) schreiben müssen.

  4. Schön geschrieben. Zusammen...
    Schön geschrieben. Zusammen mit dem gestrigen Artikel über erfolgreiche Frauen, die Schwierigkeiten bei der Partnerfindung haben, auch potentiell Material für DEN Roman der Zehnerjahre…

  5. Nanu, den habe ich gar nicht...
    Nanu, den habe ich gar nicht gesehen?
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    fionn, ich bin froh, dass der Beitrag nach einer schweren Nacht überhaupt gekommen ist.

  6. Ooch, das war ja total brav....
    Ooch, das war ja total brav. Fast noch braver als das Beiersdorf-Produkt neben der Dior-Flasche. Zu meinem Vergnügen nicht zu überhören bzw. zu übersehen (letztes Foto) – der drohende Unterton.

  7. Adminator, ich kam auch oft...
    Adminator, ich kam auch oft genug ins Staucheln.
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    steelydan, mit Nachthemden kann ich, da ich sowieso den halben Tag im Pyjama auf der Terrasse liege und dabei sichtbar bin, wenig anfangen.

  8. muscat, Sie wissen doch, dass...
    muscat, Sie wissen doch, dass ich ein wohlerzogener, nicht mehr ganz junger Mann bin. Beim Geschlechtsverkehr der Esel ging es ja auch nicht um solche.

  9. Werter Don,
    danke für diesen...

    Werter Don,
    danke für diesen Text, Sie haben mich eben gerade davon überzeugt, dass die Erbin weiterhin die Pyjamas aussuchen darf und ich den Avancen widerstehen werde.
    Alles andere wäre einfach unwürdig, und nach den verschwitzten Nächten bleibt doch nach ein paar Jahren auch wieder nur jemand, der einem Pyjamas aussucht und dann aber womöglich zu Hause in Unterschichtenfreizeitkleidung rumsitzt.
    Schöne Grüße aus dem Norden,
    Moritz

  10. Noch dazu scheinen Sie ein...
    Noch dazu scheinen Sie ein frierender Mann zu sein. Kein Wunder bei Leinen in dieser Jahreszeit. Eine GUTE Frau greift da zu Flanell. So muss sich der Alte dann auch nicht an einer Office Managerin wärmen.

  11. Ich möchte zwar, dass alle...
    Ich möchte zwar, dass alle Menschen so seien wie ich (nämlich ehelos), aber jeder hat seine eigene Gnadengabe (Charisma) von Gott her, der eine so, der andere so.

  12. verehrter Don,
    sehr, sehr...

    verehrter Don,
    sehr, sehr hübsch und gelungen, wiederum! Auch die letzten Beiträge (Schäuble etc..)! Danke!!!!
    Vielleicht ist unsere Ernsthaftigkeit unser Pech: wir wollen alles perfekt machen, die Kindererziehung, die Ehe. Mißlingen ist dann eine zerstörerische Kränkung.

  13. Im Nachthemd wären sie bei...
    Im Nachthemd wären sie bei Ihren morgenländischen Nachbarn noch angesehener, natürlich ohne Zipfelmütze. Mit Silberkannen hat es ja angefangen. Vielleicht traut sich dann auch einmal eine Muselfrau in Ihr Boudoir.

  14. lieber geschätzter Don...
    lieber geschätzter Don Alphonso, herzlichsten dank für einen text, der sie wohl einiges, ausser an frivolen worten, gekostet haben wird – ‚eine schwere nacht‘?
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    soso, ein pyjama im kosmos der sdg: die p h i l o s o p h i e i m p e i g n o i r.
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    da beginnt bereits der fehler der dame – und des herrn.
    solcherlei bekleidungsstücke besser nur im krankheitsfall, denn sie sind verhinderer des ansonsten recht unausweichlichen – und für den don unaussprechlichen – falls, da man im angesicht der voll entfalteten schönheit des partners doch an vergnüglichere themen denkt, und vielleicht sogar danach handelt, als zum beispiel an die kirschlorbeerhecke, die am nächsten tag vom gärtner neu aufgebaut werden muss.
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    weniger wichtig erscheint es mir, dass der sog. betrügende der mann und nicht die frau ist; letzteres ist so selten jedoch nicht, das darf ich ihnen, lieber don, als recht gut vernetztes weibliches wesen, so mitteilen.
    nein, wichtiger erscheint mir, dass aufgrund von triebabfuhrgeschichten ganze lebensentwürfe – hier abseits der ökonomie – in den orkus katapultiert werden, wenn nicht alle beteiligten besonnen vorgehen.
    die ‚tat‘ an sich ist in ordnung, die frage ist nur, was die beteiligten daraus konstruieren. misslingen kommt nicht von selbst, da gehören noch einige quentchen herabsetzungen dazu.
    ist es die so heraufbeschworene neue grosse liebe, die den anderen zur abgelegten und schliesslich zur verbitterten socke macht?
    ist es das, was es ist, und nichts weiter: ein kleiner ausflug, der aufgrund wohlbedachter planung auch geheim bleibt, so dass man sich weiterhin beide der vollen gesellschaftlichen bewunderung ob des tadellosen lebenswandels erfreuen dürfen?
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    denn worin besteht treue?
    was möchte man vom leben?
    was möchte man vom partner?
    und wieviel haben der mann oben im text und die dazugehörige frau selbst dummerweise zerstört, denn es gibt worte, die den point of no return darstellen. im prinzip muss die jeder erlernen, damit er sie nicht anwendet. natürlich kann man nicht etwas wollen, was der andere nicht mitzutragen bereit ist.
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    der partner ist das wertvollste im leben eines menschen, und so wie man mit dem partner umgeht, so geht man mit sich selbst um.
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    geht es nicht im leben, das begrenzt ist und das man nur einmal leben kann, auch um absolute verlässlichkeit und wertschätzung der einzigartigkeit des anderen, um zuverlässigkeit,
    so dass der partner weiss, nie, aufgrund keines fehlers, den er als ein verantwortlich agierender partner begehen könnte, verliert er sein zuhause, seine heimat und seinen sinn, die jeweils letztlich m.e. immer im anderen bestehen.
    dass immer jemand, den man liebt, für einen da ist – geht es nicht darum?

  15. Warum musste ich beim Lesen...
    Warum musste ich beim Lesen dauernd an Seehofer im Pyjama denken?

  16. Respekt, mein guter Don! Ich...
    Respekt, mein guter Don! Ich würde es gern neidlos anerkennen, aber ich bin doch ein bisschen auf diesen Text. Es ist wohl an der Zeit, selbst loszulegen…:-)
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    Immer wenn du Dinge tust,
    für die du dich sonst schäm’,
    du es trotzdem richtig finden musst,
    dann bist du im System.

  17. Ich hatte mir gerade einen,...
    Ich hatte mir gerade einen, für eine 61 Jahre alte Dame reichlich unpassenden Kommentar überlegt, da poppte Donna Lauras auf. Nach so vielen gutbürgerlichen Gedanken einer echten Donna, wäre mein Kommentar noch unpassender gewesen und so habe ich ihn schweren Herzens wieder gelöscht (und bin jetzt wieder die wohlerzogene Tochter aus Kronberg).

  18. Männer sind...
    Männer sind Schweine
    zumindest arme Schweine, wenn sie sich nicht trauen mit ihrer Frau über Wünsche und Sehnsüchte offen zu sprechen. Und was Frau nicht (auch nicht später) erfüllen kann oder will, sollte sublimiert werden können oder Kopfkino bleiben oder mann trennt sich auch von einem wunsch. Das neue Scheidungsrecht von Merkel/Zypries sollte mann jedenfals nicht schamlos ausnutzen, falls man anders als in der Geschichte des Don der wirtschaftlich stärkere ist.
    Die Dame soll ihn jedenfalls in der Firma arbeiten lassen und mit 50 dann feuern..

  19. Werter Don,
    ein wirklich...

    Werter Don,
    ein wirklich gelungener Überblick zu ‚Ehehygiene und Beziehungsinsolvenz‘. Ich gehe davon aus, dass das skizzierte Bild Ergebnis diskreter Recherchen in den besseren Kreisen ist – frage mich daneben aber dann doch, wie verbreitet das umgekehrte Szenario auch auftritt (Frau mit natürlich selbst ausgesuchtem Pyjama und Klavierlehrer/Gärtner/etc.).

  20. cher Tigresse, nein, nicht...
    cher Tigresse, nein, nicht doch, werden sie ungezogen!

  21. Die neue Gespielin im eigenen...
    Die neue Gespielin im eigenen Pyjama, den einem die eigene Frau ausgesucht hat – ein psychologischer Abgrund tut sich auf. Ihr Protagonist ist ein armes Schwein. War ihm die angetraute Unternehmertochter zu stark? Zu gleich? Brauhct er endlich auch privat ein klares Unterordnungsverhältnis, so wie in der Firma? Der peinliche Drang alter Männer noch einmal jung nachzuheiraten, ist nicht nur für die Gesellschaft der dummen kleinen Stadt ein Problem. Man läßt sich nichts anmrken, denn man ist ja liberal, manch anderer Mann vielleicht sogar neidisch auf den Mut des anderen, aber Mesalliance bleibt Mesalliance, auch heute noch. Auch hier fehlt, wie bei vielen Fragen guten Benehmens nur ein einigermaßen verlässliches Regelwerk im Umgang mit solchen Konstellationen. Den schwierigsten Part hat die Neue. Sie muss sich mit viel Geschick einen Platz in der Gesellschaft erarbeiten oder sie scheitert.

  22. @Chris
    Das umgekehrte...

    @Chris
    Das umgekehrte Szenario: Junge, schöne reiche Frau verliebt sich in alten, bestenfalls mittelmäßig aussehenden armen Mann erlebt man, vorsichtig ausgedrückt, eher selten. Häufiger: Die verblühende aber vermögende Schönheit verliebt sich in den Tennis-/Klavier-/Yogalehrer, weil der Gatte so viel im Büro zu tun hat – mit wem auch immer. Geld allein macht eben auch nicht unglücklich.

  23. lieber elbsegler, immerhin ist...
    lieber elbsegler, immerhin ist es die eigene geliebte im eigenen pyjama, wohlgemerkt nur letzterer ausgesucht von eigener frau – hach, alles meins!
    .
    um nochmal auf mein prolegomenon zurückzukommen: für meine holde, ungeheuer gesittete wenigkeit gilt folgendes:
    http://www.youtube.com/watch?v=wrMh3xSxP1A&feature=related
    (man beachte bitte die eleganz, das bezaubernde lächeln und die in sich ruhende sehr selbstbewusste art – so etwas musste man gleich vom fleck weg heiraten!)
    erhält seit vielen jahren unterstützung durch: http://www.youtube.com/watch?v=3SUADDhUMk4,
    der nicht nur an den oldtimern herumschraubt oder am schreibtisch ewigkeiten imaginiert.
    vergessen wir nicht meinen begleiter durch die welt der kunst: http://www.youtube.com/watch?v=rCH3w_LnmHE&feature=related.
    .
    na?
    wenn die rollen klar sind, dürfte es kein chaos geben.
    denn es gilt, dass der erste der schönste, der liebste (http://www.youtube.com/watch?v=lcLf2TD_CjA) ist: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,717505,00.html
    .
    [pardon, lieber don, für die zahlreichen links, deren gebrauch mir auch nicht immer schmeckt, doch nutze ich das medium voll aus.]

  24. Wie war das doch noch bei Lady...
    Wie war das doch noch bei Lady Di? Der Reitlehrer?
    .
    Der Adel hatte da wohl ein wesentlich ungezwungeneres Verhältnis zu den Fehltritten der menschlichen Natur. Wahre Abgründe tun sich aber jedesmal auf, wenn man beginnt, über die Geheimnisse der Partnerwahl zu sinnieren. Frisch und glücklich verliebt wird man darin nur das Beste, Schönste, Reinste und Wertvollste des menschlichen Daseins erkennen, einen Zauber, ein Glück, und alles andere nur der Neid zu kurz Gekommener. Betrachtet man die Angelegenheit jedoch distanziert, kühl und melancholisch, und zieht man die Wissenschaft zu Rate, so ergibt sich das traurige Bild eines Liebes-Marktes, auf dem jede/r Suchende seine und ihre Haut zu Markte trägt und mit den jeweiligen Bonussen für sich wirbt. Dort zählen einerseits die Vorzüge und Nachteile, die Mutter Natur so ungnädig verteilte, körperliche Anziehungskraft und ebenmäßige Gesichtsszüge, sowie die Proportionen div. Körperteile, bei denen immerhin der Chirurg zur Hilfe eilen kann – inzw. bei Männern wie Frauen. Andererseits eben aber auch die materiellen Vor- und Nachteile, Geld, Macht und Status (immer wieder tauchen in den Klatschspalten steinreiche Greise auf, die sich 20-jährige Gespielinnen halten, welche in die Kameras von den menschlichen Vorzügen und der Erfahrung ihres „Neuen“ flunkern. Umgekehrt eher seltener).
    .
    Aber diesem Mißverhältnis steht ein anderes Tabu gegenüber, niemals mehr haben viele Frauen auf diesem häßlichen Markt der Liebe einen größeren Marktwert als im Alter zwischen 20 und 30; kommen Stil und Weltgewandtheit, Bildung und Einkommen noch dazu, entwickelt sich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage hier zum Flaschenhals, sie werden umworben und begehrt von Jung und Alt und haben die freie Auswahl, anders als viele ihre männlichen Altersgenossen, die entsprechend häufiger in einem Single-Dasein enden (das aber neuesten Forschungen zufolge auch so schlecht nicht ist). Diese Frage, warum denn junge Frauen oft so viel mehr Erfahrungen gesammelt haben als die Männer, und wer denn dann eigentlich ihre Partner sind und waren, und wie viele Erfahrungen diese kleine Gruppe von Frauenbeglückern wiederum selbst gesammelt hat (Casanova sagte man tausende nach), ist ebenso ein Tabu, wie die Frage, warum denn Frauen (hier anders als Männer) oft besonders verrückt nach denjenigen potentiellen Partnern sind, die offensichtlich auch von vielen anderen Frauen begehrt und umschwärmt werden. Es hat wohl irgendwie mit (eigenem) Prestige zu tun, manche sagen auch mit jeweiligen Hormonen, oder Ringfingerlängern, ich aber wiederhole mich einfach, und sage nur noch einmal: Abgründe, fern der Logik und des gesunden Menschenverstands. Vielleicht sollte aber Tabubrecher Sarrazin sich diesem unpopulären Thema einmal zuwenden, auch auf die Gefahr hin, dass er dadurch einen Teil seiner Anhängerschaft damit wieder vergraulen würde.
    .

  25. immerhin verdankt die Welt den...
    immerhin verdankt die Welt den von mir eben skizzierten Ungerechtigkeiten und Mißverhältnissen, die ja auch viel an Tragik, Unmut und Einsamkeit mit sich bringen, wohl auch viel Engagement in kulturellen, sozialen und politischen Fragen. Sollte man also nicht die Tabus Tabus sein lassen, und gnädig den Vorhang wieder zuziehen, durch dessen Spalt wir hier solche, mit Vernunft kaum erklär- oder heilbaren, Verhältnisse erblicken? Wohin soll das führen? Sind es doch banalste Bedürfnisse: Anerkennung, geliebt und begehrt sein, seinen Platz haben, sein Glück finden, die hier auf die eine oder andere Art gestillt werden, und in der Form der Sublimation die menschliche Zivilisation gelegentlich den einen oder anderen Schritt voranbringen.

  26. Signora laura

    Euer...
    Signora laura
    Euer prolegomenon ist weit mehr, eine Rutsche mitten ins Herz der Ursachenforschung zu den invarianten, jahrhundertealten Modellen der Suche nach Freude und Abwechslung im selbst gegossenen kalten Stahlbeton der standesgemäßen Verbindung.
    Daher propagiere auch ich laut und aktiv die Exklusivität im Moment, das Leben als König und Königin eines Abends oder einer Nacht gepaart mit ebenso aristokratischer Diskretion. Contenance der Zunge. Keine Knitterfalten im Mantel. Und _definitiv_ niemals nicht im Ehepyjama.

  27. ...und die Schoenheit der...
    …und die Schoenheit der Braut erst, hach!
    http://www.youtube.com/watch?v=CluHwsAeNik

  28. ...es endet wie immer alles...
    …es endet wie immer alles bitterlich.
    http://www.youtube.com/watch?v=rCyA9t-k8vA

  29. Naja, ein arg braver Beitrag...
    Naja, ein arg braver Beitrag zum Thema. Umgekehrt wärs mutig gewesen (Episödchen einer neben´naus gehenden Gattin eines wohlhabenden Mannes). Leider traut sich da der Durchschnittsblogger nicht ran.

  30. @donna laura
    Ja, "alles...

    @donna laura
    Ja, „alles meins“, alles ICH!

  31. In I-Stadt passiert derlei...
    In I-Stadt passiert derlei notwendig. Schon aus Langeweile. In Ehingen dagegen ist es viel schöner, sind die Menschen zufriedener und die Paare glücklicher.

  32. DA (@09.26h) hat einen (eher...
    DA (@09.26h) hat einen (eher trockenen) Sinn für Humor (+ 20 points). Nun muss ich den Beitrag lesen.

  33. Episödchen einer neben´naus...
    Episödchen einer neben´naus gehenden Gattin eines wohlhabenden Mannes – das stellt man sich vielleicht so vor, aber auf so etwas kann man länger warten, und wenn es dann passiert, ist es auch keine besonders spannende Sache. Wir haben hier weder Darkrooms noch Orgien, und an den Haken in meiner Decke hängen auch nur Kronleuchter.

  34. @vroni 11:36-vielleicht,weil...
    @vroni 11:36-vielleicht,weil Sie an ihn ohne Pyjama nicht denken wollen :).
    .
    Don, leider benutzen Sie eine Formulierung( “ er verrichtet die Sache an ihr“),
    die sie zur Schlampe degradiert; statt festzustellen,dass er seiner Angetrauten
    nicht würdig ist-zu schlapp für Elite würde ich sagen.

  35. Huch. Was habe ich denn da...
    Huch. Was habe ich denn da für Phantasien geweckt. Wenn das die die weibliche Variante sein soll, bleiben Sie besser brav. (Ich bin auch gar nicht sicher, ob alle Frauen immer nur Sadomaso wollen. donna laura & Tiger, übernehmen Sie!)

  36. Mich muss man da nicht fragen,...
    Mich muss man da nicht fragen, Kunstfiguren haben keinen Unterleib (glücklicherweise).

  37. Kunstfiguren, die in fremden...
    Kunstfiguren, die in fremden Schlafzimmern spannen, haben Unterleib genug.

  38. "2 Jahre Elend im Kampf mit...
    „2 Jahre Elend im Kampf mit Ihnen“ und „ihr scheues, aber bestimmtes Lächeln, als sie sich zu uns gesellt“ dürften miteinander zu tun haben, wie sich ja auch herausstellt.
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    ungefähr vorher noch las man es eher so http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc~EA111325711B24DA49A7609F29919803B~ATpl~Ecommon~Scontent.html:
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    „Anders als xxx stammt yyy nicht aus der behüteten, weltfremden, zu Unerschrockenheit und Ignoranz neigenden Welt der britischen Oberklasse“
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    und fremdgeher sind die pest. als gösse man gift an eine rose, die doch blühen will, soll.
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    und nein: die zeit heilt nicht. darum auch vergißt die gesellschaft nicht.
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    bestimmte enttäuschungen fügt ein herr einer dame nicht zu, wenn er einer ist. nie nicht.
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    und zwar egal, wie die zeiten sind.
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    und eigentlich müsste ihr vater oder bruder oder onkel hingehen und ihn fordern. (man meinte fast, der punkt bliebe unerwähnt, weil dem Autor solch männer-/ väterstandpunkt, wie auch immer, eher noch fernliegend)
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    und es fehlt, was fehlt: warum geht sie in unserer geschichte hier nicht beichten, also da reden, wo es hingehört? (weil man glauben muss, um überhaupt schon die möglchkeit zu erwägen?) und so was gehört ins ohr eines intellektuellen, eines von format, also eines gläubigen intellektuellen, eines jesuiten also, eines wirklichen,wahrhaftigen älteren, gereifen jesuiten, welchr seines ordens vollkommen würdig, nicht wahr? und nicht in die dumme faz.)
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    und die beiden letzten sätze waren evtl. nicht ehr nötig. man hatte verstanden.
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    and thx for sharing!
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    und außerdem gibts da evtl. noch mehr, we wir alle wissen:http://www.emotionsanonymous.de/
    .
    „Die meisten von uns sind in Lebenskrisen, wie Trennung, Verlust eines Menschen, schweren Konflikten am Arbeitsplatz, Schwierigkeiten in ihrer Beziehung oder in der Familie zu EA gekommen“
    .
    Auch Fabrikantentöchter gehen da selbstverständlich hin. Muss ja nicht direkt in der dummen kleinen stadt sein. und töcher wissen, wie man sich wo kleidet, sind auch in meetings ganz sie selbst, und zwar gewohnt dezent und soziale unterschiede achtend.
    .
    und grüße.
    .
    (http://www.emotionsanonymous.de/emotionalkrank.html (auch wenn im bespiel, sowie es aussieht, noch niemand krank ist))

  39. Mit Pyjamas, sozialer Ordnung...
    Mit Pyjamas, sozialer Ordnung usw wird alles nur kompliziert und zu zerebral. Hier haben wir mit einer „Less is more (sexy)“ Situation zu tun. The first step: Take a shower together.

  40. ...
    http://www.emotionsanonymous.de/emotionalkrank.html soeht der link.
    .
    und vor allem auch frau donna spricht uns aus der seele: warm, klug, beziehungs-, liebes- u. selbsterfahren. und eben auf höchst gelungene, runde art und weise.
    .
    woran es nicht fehlt, sind angebote, es gibt eben sehr wohl auch die, wo wir uns fabrkantentöchter gut vorstellen können. http://www.jesuiten.org/seelsorge/glaubensorientierung.html
    .
    und z. b. in berlin gibt es „sekis“ http://www.sekis-berlin.de/
    .
    http://www.nakos.de/site/ueber-uns/ http://www.nakos.de/site/grundlagen-und-erfahrungen/

  41. Sieh an, die Blogger haben es...
    Sieh an, die Blogger haben es in der Onlineausgabe mal auf die Titeleseite geschafft mit dem Thema PID, wobei das meines Wissens nach, und ich bilde mir ein politisch informiert zu sein, überhaupt kein Thema ist, wohl aber seit Jahren das Thema Sorgerecht, nachdem ein Kinde genau einen Vater hat, nämlich, logisch, den biologischen, und sonst keinen.
    Veim Vorposter (… emotionalkrank.html ) sehe ich mal wieder prima Sektenwerbung.

  42. Kunstfiguren haben keinen...
    Kunstfiguren haben keinen Unterleib? Interessant. Warum nur? Wenn Sie einen Kopf haben dürfen, dann auch einen Unterleib. Nur nicht so mutlos!

  43. Pack, keine Ahnung, welche...
    Pack, keine Ahnung, welche Blogger da gemeint sein sollen – ich sehe nichts.
    .
    elbsegler, selbst wenn es so wäre: Würde ich es hier nicht ausleben. Die Zeit hatte mal ein Sewxblog, aber das war eher unsexy.

  44. "frau donna spricht uns aus...
    „frau donna spricht uns aus der seele: warm, klug, beziehungs-, liebes- u. selbsterfahren. und eben auf höchst gelungene, runde art und weise“ – perfekt!57, woher wollen Sie das wissen? Vielleicht ist donna laure eher eine drahtige, so eine Stockente mit 15 Runden im Park?

  45. Danke, bester Don
    Nach dem...

    Danke, bester Don
    Nach dem Lesen des ersten Abschnittes bin ich mir sicher, dass mir jedesmal beim Pyjamaanziehen ein kleines verschmitztes Lächeln unterkommen wird…
    .
    (Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Meine Pyjamas suche ich mir immer noch selber aus! Und auch wer sie trägt!)
    @Der Tiger: ich finde Sie äusserst hinterhältig: Zuerst kündigen Sie an, Sie hätten etwas Aufregendes in der Rückhand – und dann behalten Sie es für sich! Was mache ich nun mit meiner Neugier? Geben Sie mir ein Ziel, Madame !

  46. Wie gut, dass wir uns heute...
    Wie gut, dass wir uns heute auskennen, dankbare Nachgeborene sein dürfen:
    .
    „Das im August 2004 vorgelegte Gutachten kam zu dem Schluss, dass Mölders bis zu seinem tödlichen Flugunfall stets im Sinne der Kriegführungspolitik des NS-Regimes gehandelt und eine systemkonforme Haltung an den Tag gelegt habe. Er soll prototypisch dem leistungsorientierten, nicht mehr Standesgesichtspunkten unterliegenden, dafür aber Gefolgschaft beanspruchenden und erhaltenden Offiziers nationalsozialistischer Prägung entsprochen haben. Mölders selbst habe sich auf die mediale Inszenierung als „Held“ des NS-Regimes eingelassen.“ ( http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_M%C3%B6lders , letztes Drittel, „Gutachten…“)
    .
    es fängt ja immer schon damit an, das man keine gefolgschaft beansprucht. und eben, wie z. b. dr. don, beziehungsorientiert mehr ist, als leistungsorientiert. (und „demokratie“ ist kein „system“ ( – unternehmen können es zwar schon mal sein, aber …))

  47. @Don Alphonso 16.112.2010,...
    @Don Alphonso 16.112.2010, 17:49
    Ausleben sollen Sie es hier auch nicht. Das wäre schrecklich.Aber so ganz ohne „Unterleib“ funktioniert Ihr Text ja auch nicht. Sie haben genug Stil und Haltung, um auch als Kunstfigur mit Unterleib zu funktionieren. Ein FAZ-Sex-Blog wäre so mit das letzte, was die Welt braucht. Die waren Abenteuer sind im Kopf – und da sollten sie auch bleiben.

  48. Ich meinte - um 0920 - diesen...
    Ich meinte – um 0920 – diesen Beitrag: http://www.faz.net/s/Rub867BF88948594D80AD8AB4E72C5626ED/Doc~EA694EB539B8844AD9A956825445BC0C8~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    Gestern hatte ich noch mit meiner Frau diskutiert, wer die tragischeren Figuren sind: die in dem Beitrag geschilderten Frauen, oder die Häme ausschüttenden Kommentatoren. Traurige Gesellschaft, der jedes In-Sich-Ruhen fehlt, das mir die Figur Don Alphonso sympathisch macht.

  49. Viel lustiger sind doch die...
    Viel lustiger sind doch die Geschichten, wo die junge Frau den reichen Mann betrügt.
    .
    Und Urlaub macht im fernen Land.

  50. Münchhausen, Frauen lassen...
    Münchhausen, Frauen lassen sich selten erwischen und prahlen noch seltener mit ihren Eroberungen. Insofern gibt es wohl wenig aus erster Hand zu berichten.

  51. liebe fionn, liebe Vroni, a...
    liebe fionn, liebe Vroni, a shower – jetzt ohne pyjama, aber mit seehofer? brrrr *schüttel*, showerhaft…
    .
    liebes Tabu, frauen sind konkurrenzwesen.
    wenn ein mann eine partnerin sucht, und keine findet – so wie ein freund von mir, ‚a perfect ten‘, wunderschön, lustig, lieb, klug etc. (ich berichtete vor einigen wochen) – so machen wir es so: wir gehen gemeinsam aus.
    und schwupps – die anderen weibchen sagen sich, hm, der muss ja ganz okay sein, zumindest kein psychopath, der ist interessant, aber die da, die ist viel zu hübsch, die müsste ich jetzt mal wegbeissen, auch, wenn das nicht so einfach ist. dann verlasse ich kurz den raum – und sie traben an. später, bei wechselseitigem gefallen, stellt sich dann heraus, dass ich ’nur‘ eine langjährige brave, verheiratete freundin bin.
    .
    ich persönlich bin hinsichtlich meines heissgeliebten gemahls gary recht entspannt. ich freue mich immer ohne ende, wenn er von etwas ansprechendem angegraben wird (und nicht nur von männern, die gleichwohl ohne chance sind), denn das bestätigt mir meine wahl nocheinmal, neben meinen ohnehin so häufigen blicken in diese wunderschönen augen, auf die bezaubernde gesicht mit den zarten wangenknochen, auf … ach *anhimmel*.
    ceterum hat sich das gegenseitige anhimmeln im laufe der jahre verstärkt.
    .
    münchhausen, was möchten sie denn hören?
    bei mir geht es recht munter zu.
    caro ilnonno, ich brauche gar nicht erwischt zu werden, weil wir dies ja intern-offen leben; prahlen, naja: mir ist eher daran gelegen aufzuzeigen, dass der mensch viel mehr verträgt als mamapapakindkind, und dies dann – verantwortlich – auch leben darf, wenn er es möchte.
    .
    lieber Don Alphonso/16.10 u, sehr löblich, was da bei ihnen von der decke hängt, aber sie wissen immerhin, was man da sonst noch so alles daranhängen könnte.
    .
    lieber don, sie sind recht scheu, n’est-ce pas? und schämen sie sich rasch? kein unterleib! und was macht unser geschätzter gastgeber, wenn er zuviel tee getrunken hat? verdunsten?

  52. liebe donna Laura, gerade eben...
    liebe donna Laura, gerade eben bin ich ganz froh, dem ganzen emotionalen Trübel entgangen zu sein. Nachher Rodel abschleifen, ein Bad in etwas Felgenreiniger, und ich bin wie neu!

  53. "In Ehingen dagegen ist es...
    „In Ehingen dagegen ist es viel schöner, sind die Menschen zufriedener und die Paare glücklicher.“
    .
    in den kleineren ortschaften im oberen schwaben ist es schön, und vieles sieht wie ein idyll aus, weil man die leute, und das, was ihnen nachgesagt wird, halt nicht kennt.
    am ende gibt es in ehingen auch noch so eine siedlung mit einfamilienhäusern die an ihren grossen wohnzimmerfenstern kenntlich sind, und die dem passanten zeigen sollen, dass das wohnzimmer tadellos aufgeräumt ist.
    .
    dann gibt es im oberland noch die fasnet, wo auch manches öffentlich wird, was bis dahin verborgen schien. ansonsten, ätere frauen untereinander wissen das ganze jahr über die indiskretion zu wahren.

  54. lieber don, emotionaler...
    lieber don, emotionaler trubel? sie erwähnten bereits, dass bei ihnen seit einigen wochen etwas unordnung herrscht.
    sie sind doch nicht etwa in schwierigkeiten involviert, mein bester?
    .
    und der wohlgeborene unterleib des gastgebers, für den sich offensichtlich nicht nur münchhausen und elbsegler interessieren?
    rodel abschleifen, felgenreiniger, so nennen sie das also …
    mit dem *husträusper* rodel können sie sich, so poliert wie er sein wird, auf jeder piste sehen lassen…
    .
    o tempora o mores!

  55. Wenn man sich um mich Sorgen...
    Wenn man sich um mich Sorgen machen müsste, würde ich Meldung geben, aber solange es turbulent ist, könnte es sehr viel schlimmer sein.

  56. [dann ist zum glück alles in...
    [dann ist zum glück alles in bester ordnung, so dass man sich wieder beruhigt in den weichen ledersessel fallen lassen kann.
    turbulent ist m.e. eigentlich nie schlecht, zumindest ist dann ned fad.
    aus meiner diesjährigen erfahrung allerdings: und siehe, es kam noch schlimmer…]

  57. Gemäß eines von Dons...
    Gemäß eines von Dons Blogthemen, Indiskretionen zu erzählen, wenn sie weit zurückliegen, fällt mir eine Erzählbare ein. Als rothaarige Studentin in Wien mit grünen Augen hatte ich viele Verehrer, aber nur abzählbar viele hatten Erfolg. Einer war ein Starprofessor unseres Faches; aber es war nicht mein Doktorvater, sondern der wissenschaftliche Widersacher meines Doktorvaters mit einer Professur in Deutschland. Mein Wiener Doktorvater wäre sicherlich so schockiert gewesen wie ein türkischer Vater, wenn er davon gewusst hätte. Auf diese Weise habe ich angewandte Wissenschaftstheorie gelernt, die eine Version im Bett, die andere im Hörsaal; und wenn mein Doktorvater über seinen Konkurrenten ablehnende kritische Bemerkungen machte, grinste ich amüsiert – aber die im Bett erworbenen Gegenargumente behielt ich für mich.

  58. @donna laura: unser...
    @donna laura: unser geschätzter Gastgeber schwitzt. Sehr viel. Rodeln. Radeln. Schlaflose Nacht letztens. The works.

  59. Jetzt dann: Kochen. Immer,...
    Jetzt dann: Kochen. Immer, wenn ich koche, geht es mir gut.

  60. auch-einer, in Bayern könnte...
    auch-einer, in Bayern könnte garantiert keiner den Mund halten. Man muss sich nur mal mich anschauen.
    .
    tberger, in meinem Umfeld gelten solche Anbahnungsdinger im Internetn als eher wenig erbaulich. Erstens funktionieren sie nur in wirklich grossen Städten, zweitens soll der Ton da mitunter recht rüde sein. Und Not bringt sie alle zusammen. Dabei gab es auch schon früher welche, die einfach zu hohe Ansprüche an andere hatten, ohne selbst gerade einfach zu sein. Das ist dann zumeist eine schlechte Kombination, besonders, wenn es ökonomisch nicht den allergeringsten Grund gibt, bei einer suboptimalen Partnerschaft zu bleiben. Das Problem an sich – das asexuelle Dasein weiter Teile der gut ausgebildeten mitteljungen Leute – ist durchaus erfasst, aber nachdem ich mit diesen Kreisen sehr viel zu tiun habe, wüsste ich auch etliche Einwände zu formulieren. (Wäre mal ein gutes Thema…)

  61. Ok, ich nehm das zurück. Es...
    Ok, ich nehm das zurück. Es gibt Frauen, die nicht prahlen.

  62. Felgenreiniger ist gut gegen...
    Felgenreiniger ist gut gegen Bremsspuren, aber schlecht fürs Gummi. Und auf dem Rodel jodeln ist auch nicht ganz ungefährlich, wegen den Abflußrinnen unterm Schnee.

  63. Ich nehme an, dass momentan...
    Ich nehme an, dass momentan viele bei ARTE gucken: Themenabend zur Privatisierung der internationalen Telekombetriebe, unter anderem mit der Dokumentation ueber die verbrecherischen Managementmethoden der FranceTeleKom.
    (Irgendwie fiel mir dabei Tigresse ein, vermutlich sitzen da bei EADS aehnliche Typen)

  64. @Don Alphonso
    ja, aber was ist...

    @Don Alphonso
    ja, aber was ist nun mit dem Schrei?

  65. lieber Schluchten-Ossi, meinen...
    lieber Schluchten-Ossi, meinen sie das schwitzen kompensiert den fehlenden unterleib? dann müsste er wirklich permanent in seinem saft sitzen (nur womit?). windeln gehen ja nicht.
    .
    lieber don, schön, dass es ihnen gut geht. kochen sie, aber essen sie nicht zuviel, sonst geht hinsichtlich des nicht existenten körperteils gar nichts mehr.
    .
    zu einem beitrag zum thema asexuelle mittweissnichtwasse hätte ich aus anschauung einiges beizusteuern, was mich allerdings zu indiskret sein liesse, halte ich doch so gar nichts von skurrilen, oigohoiinduzierten erotischen eskapaden in too bright rooms unter den augen der entsetzten öffentlichkeit, an die sich alle nur mit missbilligendem kopfschütteln erinnern.
    solcherlei leuten reisst man in kleinem zirkel recht gerne verbal die hose herunter, die sie bereits unten haben, und die anderen deuten dann amüsiert auf die petitessen und lachen ausgiebig. spass muss sein.
    .
    wenn ich an ‚a perfect ten‘ denke, so asexuell lebt er gar nicht (verglichen mit einer glücklichen partnerschaft schon), doch es sei nie die ‚richtige‘ dabei. dann macht er sich eben einen schönen abend mit den ‚falschen‘, zuweilen aus dem zwischennetz. dass er damit nicht sonderlich zielgerichtet verfährt, wurde bereits bemängelt. dabei hat er das gar nicht nötig. er schaut allerdings nach zu jungen frauen, die ihn dann nicht wollen, da sie a) blöd sind und b) ihn zu alt finden. mr.wow ist 41, sieht aber deutlich jünger aus, benimmt sich auch so, und sie wollen ihn trotzdem nicht! tja.
    .
    liebe Der Tiger, anekdoten, fein! ihr techtelmechtel dürfte ihnen recht viel vergnügen beschert haben.
    .
    lieber ilnonno, auch für sie: auch mir fällt eine geschichte ein, aus meinen sturm-und-drang-tagen. dennoch muss ich enttäuschen, da ich sie beim besten willen nicht über die tastatur bekomme, denn es ist mir gar zu peinlich, mit wem (!*) ich mich eingelassen hatte; der name dürfte allgemein geläufig sein.
    nein, dies war sicher kein ruhmesblatt, und es gilt hier: de nobis ipsis silemus.
    ich bereue! noch immer! aufrichtig!
    (* hint: es war nicht der bürgermeister, immerhin.)
    .
    merkwürdigerweise fällt mir niemand ein, den ich nicht hätte auslassen wollen.
    komisch, nicht?
    .
    seit jeher hat mir mein supervisor auch in aller öffentlichkeit komplimente gemacht, die nurmehr mit den geschlechterrollen spielten, auch wenn sie nicht einer gewissen aufladung entbehrten, die wir beide screwballcomedylike augenzwinkernd und distanzwahrend zugleich genossen. im übrigen teilen wir beide sehr ähnliche auffassungen von partnerschaften.
    im prinzip hätte er ja gerne gewollt, wenn er dürfte und man ihn liesse, aber wer würde dies nicht?
    also besteht die übersprunghandlung in gegenseitigen besuchen mit den beiden grossen familien…
    .
    ach, bin ich etwa geschwätzig? das muss am thema liegen,
    und daran, dass gary nicht zuhause ist,
    ciccio über seinen papieren schwitzt und
    der terminator eine angebrochene rippe und reichlich gejammere vorweisen kann,
    und die kleinen in der falle selig schlummern.

  66. Die Ausweitung der...
    Die Ausweitung der Kampfwichserzone

  67. @DA
    wieso habe ich jetzt...

    @DA
    wieso habe ich jetzt Assoziationen zu Pressesprecherinnen eines Herstellers von Teilen eiens Autos.
    Mein Urgroßvater aus der nördlichen Opf. sagte immer: Wer einmal handelt, handelt öfters.
    Aber da wären wir wieder beim Thema, wieso hat die RKK eine „zeitgeistige“ Lebensform allen Ernstes als Sakrament ausgebaut….

  68. @derTiger: Superb Ihre...
    @derTiger: Superb Ihre Bemerkung: „aber es war nicht mein Doktorvater“. Wir wissen ja es gibt andere Fälle und den Personen soll es weiss G-tt nicht geschadet haben

  69. @DA
    Themenwechsel, aber weil...

    @DA
    Themenwechsel, aber weil ich gestern in Frankfurt war. Das Bistum Limburg hat ja wirklich den Totalschaden erlitten: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,729402,00.html
    Vgl. das Interview des Stadtdekans am Mo in der FAZ als Gegenposition.
    Diese Bischofsernennung würde ich jetzt unter katholischer Klamauk für Betschwestern und Betbrüder subsummieren oder: Franz-Peter Tebartz-van Elst die Sarah Palin der RKK

  70. Die Einheit von Liebe und...
    Die Einheit von Liebe und sexueller Attraktivität kulminieren in der Hochzeitsnacht.
    Echte Liebe übersteht auch die schmutzigsten Eskapaden. Erst die Scheidung macht die m.E. fast zwangsläufige beiderseitige Heuchelei am Traualtar öffentlich. Ich schlage -zur Festigung der ehelichen Bindungen- die rückwirkende Besteuerung in Steuerklasse I vor.

  71. Ich mag das Präsens dieses...
    Ich mag das Präsens dieses Textes, es hat etwas Unschuldiges. Und dann sehe ich diesen durchaus jungen Lobbyisten, der heute in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz neben mir und seiner Freundin stand und sagte, er sei die „zahme Handtasche“ dieser Frau, in einem bordeaux-roten Satin-Pyjama, jedoch ohne Affäre. Denn Affäre und Schlafanzug will für mich in einem Bild nicht zusammengehen, oder ist es am Ende die dritte Frau? Die Wieder-und-wieder-Heirat ist ja mittlerweile gesellschaftsfähig, wenn nicht modern.

  72. Warum nur fällt mir zu diesem...
    Warum nur fällt mir zu diesem Thema denn immer der schwedische König ein ?

  73. @ donna laura 16.11 @ 18.19h....
    @ donna laura 16.11 @ 18.19h. Es gibt zwei Arten von Liebe (aus dem griechisch) – Eros (Philosophie). Ideal ist es wenn man/frau eine(n) PartnerIn findet, die/der eine Kombination von Eros und Philos bildet.

  74. <p>Derartigen Schwachsinn zu...
    Derartigen Schwachsinn zu verbreiten, ist einfach unglaublich. Haben Sie denn nix Besseres zu tun, als diese Gehirnf**** zu verbreiten

  75. Solange ich nicht mit solchen...
    Solange ich nicht mit solchen Komentaren auffalle, sehe ich das sehr entspannt.

  76. steelydan, Sie machen Ihrem...
    steelydan, Sie machen Ihrem Namen mal wieder alle Ehre.
    .
    HansMeier (23.45 Uhr) scheint mir allerdings nicht mehr ganz up-to-date zu sein.

  77. Verwirrt lese ich die...
    Verwirrt lese ich die Kommentare, welche sich – natürlich – nur auf das Wesen der Beziehung von Mann und Frau, Prinzipien und (eigene?) Erfahrungen stützen. Wie langweilig! Ist die Botschaft womöglich nicht angekommen?
    @Köstlich: Verstanden! Am Rande sei angemerkt, dass ich Ihre erste These nicht teilen kann. Zu viele Hochzeiten glücklicher Paare habe ich erlebt, in der das Wiedersehen lang nicht gesehener alter Freunde, die gesellschaftlichen Konventionen, Verwandschaft und Schwiegereltern nicht so dominierend waren, als dass noch Zeit für sie selbst und eine hieraus folgende Kulmination aus Liebe und sexuellen Verlangens gewesen wäre.

  78. Die Reichen sind ja doch nicht...
    Die Reichen sind ja doch nicht alle doof. Aber warum lenken sie dann unsere Gesellschaft so schlecht.

  79. laut Sz von heute morgen...
    laut Sz von heute morgen heisst die Bad bank der Hypo real estate: „FMS Wertmanagement“, ( mit einem Guthaben von minus 173 Mrd )
    dagegen ist der Wertverlust nach Scheidung in Halbhöhenlage doch gerade romantisch

  80. Wehrter Don,
    danke für...

    Wehrter Don,
    danke für diesen Artikel.
    Herzlichst P.

  81. gheluveld, angesichts der...
    gheluveld, angesichts der irischen Katastrophe bleibt es dabei nicht.
    .
    Paulchen, gern geschehen.

  82. „Es gibt keinen...
    „Es gibt keinen politisch-korrekten Sex“
    .
    Das Problem bei solchen Beiträgen ist, dass man dabei noch politisch korrekt bleiben soll. Es sei denn, man liebt die Provokation. Im Zeitalter der Gendergerechtigkeit, haben’s Sie’s bemerkt: wir reden nicht mehr von Gleichberechtigung, sondern von Gerechtigkeit, kann es einem schnell ergehen, wie mir zum Beispiel (vgl.: „Die gnadenlosesten Amazonen“, http://blog.herold-binsack.eu/?p=1222, meine letzte Frage an die genannte Dame, nämlich von welchen „Eiern“ hier eigentlich die Rede sei, wurde dann auch nicht mehr gesendet, stattdessen ein Beitrag von einer Geschlechtsgenossin –vermutlich -, die dies dann beizubügeln suchte, indem sie das in „Eierstöcke“ umbog, ohne dass sie eigentlich von meinem Nachhaken hätte etwas wissen dürfen, denn der wurde ja nicht gesendet!? – Merkwürdig!)
    .
    Frau kann dann ohne sich selbst der Verlegenheit unterziehen zu müssen zu argumentieren, die Keule der „Frauenfeindlichkeit“ schwingen. Das ist Gerechtigkeit, nämlich wenn Ignoranz gleichberechtigt sein darf, mit überlegter Argumentation, gendergerecht, der sprachlichen Sterilisierung unterworfen (Männer lasst euch bloß nicht sterilisieren!). Das übrigens ist für mich ein wesentlicher Grund warum ich gewisse Damen für nicht attraktiv halte. Denn ich halte es da mit Zizek, der da völlig zu Recht abstreitet, dass es politisch-korrekten Sex gäbe. Denn wer das will, der will das S p i e l der Unterwerfung auf die U n t e r w e r f u n g reduzieren. Und der verbirgt seine Aggression. In der Liebe, beim Sex, wie im Leben, sind die Geschlechtspartner nicht einfach nur Partner, sondern auch Gegner, das sollte man nie vergessen! Und wo hätte es jemals Gerechtigkeit zwischen Gegnern gegeben? Gleichberechtigung, ja!- die erkämpfte selbstredend!
    .
    Und vielleicht ist das auch der Grund, warum ich diesem Beitrag die Pointe nicht entnehmen kann, das ist mir alles zu sehr umschrieben. – Schade! Aber hier ein Auszug aus Zizeks Interview, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.
    .
    „Nun, sprechen wir über sexuelle Belästigung: Natürlich bin ich gegen so
    etwas. Aber seien wir ehrlich: Sagen wir, ich bin einem Mann oder einer Frau
    leidenschaftlich verbunden oder verliebt und erkläre diesem Menschen meine
    Liebe, meine Leidenschaft. Das hat immer etwas Gewaltsames oder
    Schockierendes. Es klingt vielleicht wie ein Witz, soll aber keiner sein: Das
    Spiel der erotischen Verführung lässt sich nicht politisch korrekt vollziehen. Es
    gibt den Augenblick der Gewalt, in dem wir sagen: Ich liebe dich, ich will
    dich, und dieser gewaltsame Aspekt lässt sich nicht umgehen. Daher denke ich,
    dass auch die Furcht vor sexueller Belästigung in gewisser Weise eine Angst
    vor der zu offenen, zu gewaltsamen Begegnung mit dem anderen Menschen
    zum Ausdruck bringt. Aber es gibt noch eine weitere Sache, die mich am
    Multikulturalismus stört. Wenn Leute mich fragen, wie kann ich sicher sein,
    dass ich kein Rassist bin, antworte ich: Es gibt nur einen Weg − wenn ich mit
    Angehörigen anderer Gruppen Beleidigungen und schmutzige oder brutale
    Witze austauschen kann und wir dabei beide wissen, dass es nicht rassistisch
    gemeint ist. Dieses politisch korrekte Spiel hingegen − Oh, ich respektiere
    dich, wie interessant sind deine Gebräuche −, das ist invertierter Rassismus
    und ekelhaft. In der jugoslawischen Armee waren wir alle gemischter
    Nationalität. Wie habe ich dort Freundschaft mit Albanern geschlossen? Indem
    wir begannen, Obszönitäten, sexuelle Anspielungen und Witze auszutauschen.
    Der politisch korrekte Respekt aber ist, wie Freud es so schön nannte,
    „zielgehemmt“. Die Aggression gegen den Anderen ist dabei noch immer da.“
    .
    (Der Krieg und das fehlende ontologische Zentrum der
    Politik, http://www.novo-magazin.de/55/novo5512.htm, letzter Zugriff: 17.11.2010 – Sabine Reul und Thomas Deichmann im Gespräch mit dem Philosophen Slavoj Zizek)

  83. Es ist nicht nur wegen der...
    Es ist nicht nur wegen der Wortwahl oder wegen der an Stalkerei grenzenden Anzüglichkeit: Ich werde allein schon wegen der impertinenten Art keinen Kommentar von „Inge“ freischalten. Es nervt.

  84. have more than thou showest,...
    have more than thou showest, lend less tha thou owest, shakespeare, king lear, warum lassen wir irland nicht den bach runtergehen, wer nicht mit geld umgehen kann, muss bestraft werden.
    Mein Nachbar konnnte die raten auch nicht mehr bezahlen, jetzt steht das Haus leer

  85. Die Irland- und Eurokrise wird...
    Die Irland- und Eurokrise wird uns fast so lange wie die Sexkrise der 30- bis 40-Jährigen erhalten bleiben.

  86. gheluveld, das fragen Sie am...
    gheluveld, das fragen Sie am besten mal die großen deutschen Fondsgesellschaften und die Sparerlein, die so geil auf 2% mehr Rendite waren.

  87. Interessant finde ich ja, dass...
    Interessant finde ich ja, dass der Ehebruch im Westviertel leichter zu akzeptieren wäre, würde er denn mit dem richtigen Partner geschehen. Ich glaube aber, dass diese „Moral“ nicht bloss in diesen Kreisen verbreitet ist. Wer sich unter dem Niveau des Partnes verseitenspringt und affairt, der wird doch überall leicht abschätzig bewertet („Das kann doch nicht wahr- und ernsthaft sein, dass der/die den Partner gegen so jemanden eintauscht!“)

  88. Gut, die Frage ist natürlich,...
    Gut, die Frage ist natürlich, ob sich dann der Ärger nicht einfach ein anderes Ventil sucht, und die Unterklassigkeit nicht nur der einfachste Weg der Diskriminierung ist. Wobei es mir schon so scheint, als wäre so ein Verstoss gegen die Regeln auch eine gezielte, zusätzliche Demütigung. Ich kenne einen Fall, da wollte eine Tochter ihre Eltern mit so einem Mann demütigen, und hat ihn geheiratet – und es ging nicht gut aus.

  89. (Dass dieser Mann die...
    (Dass dieser Mann die beziehung dann nach „unten“, also zu seiner Herkunft hin gebrochen hat, wurde dann aber auch weniger bedauert)

  90. Bei allem Mäkeln an der...
    Bei allem Mäkeln an der dummen kleinen Stadt: Warum wird es eigentlich als so ganz besonders anrüchig betrachtet, wenn noch Unterklassigkeit zum öffentlich gewordenen Seitensprung dazukommt? Ist das verwerflich wenn man verwerfliche Dinge unterschiedlich verwerflich betrachtet? Vielleicht sollte man die Themen entkoppeln, denn sie haben meiner Meinung nach vom Prinzip her miteinander nur wenig zu tun.
    Mir scheint es vielmehr so, dass die unterklassige Verbindung an sich ganz erhebliche Probleme mit sich bringt, und zwar primär eben erst einmal nicht aufgrund von Vorurteilen oder Arroganz des sozialen Umfeldes. Verabschieden wir uns doch bitte von der Märchenromantik. Es hat seinen Grund, dass Seinesgleichen Seinesgleichen sucht. Humor, Auftreten, gemeinsame Themen, suchen Sie sich etwas aus. Selbst wenn das Bett geeignet ist, diese Dinge zu kompensieren (soll es ja geben): Es ergeben sich dennoch Folgeprobleme bei er Integration in Bekanntschaftskreise. Ohne starke Persönlichkeiten wird ein solcher Versuch scheitern, und zwar aus sich heraus. Es ist dann doch etwas unfair, den gesellschaftlichen Instinkt, der dies vorausahnt, immer wieder negativ zu conotieren.
    Don Alphonso, Ihr Beispiel mit der Tochter zeigt ja, eine gezielte Demütigung des Partners durch Wahl einer ganz und gar nicht passenden Liaison wird immer auf den vermeintlich Demütigenden zurückfallen. Auch da würde ich die entsprechende Vorbeurteilung durch die bessere Gesellschaft nicht unbedingt negativ bewerten wollen. Der Ex-Mann der Tochter könnte einem Leid tun, aber er ist selber groß und sollte nachdenken können.

  91. WZT?...
    WZT?

  92. Sowohl ausdruckstechnisch, als...
    Sowohl ausdruckstechnisch, als auch inhaltlich genau den richtigen Grad getroffen. Hervorragend! Den Pyjama als Synonym für ein aktuelles, gesellschaftspolitisches Problem zu verwenden, finde ich genial. (Es erinnert mich in der Tat stark an den Herrn der Ringe. Das die gesamte Gesellschaft von so einem unbedeutenden Gegenstand, wie einem Ring abhängt, zielt wohl auf eine ähnliche Idee ab).
    Weiter so!..und freundliche Grüße von der Insel Rügen…

  93. <p>Lieber Don (10:17), goennen...
    Lieber Don (10:17), goennen Sie uns allen den Spass und eroeffnen Sie eine Trollwiese wie es Stephan Löwenstein tat.

  94. Sollten bei mir jemals solche...
    Sollten bei mir jemals solche Abknallirren wie bei Löwenstein auflaufen, würde ich das tun. Allerdings sind die nicht auf der Trollwiese, und ich schreibe auch nicht wie besagter Herr.
    .
    Tomsen1990, gern geschehen – um ehrlich zu sein, ist der Pyjama im Bild mein eigener, und ich habe ihn nicht nur selbst ausgesucht, er hat meiner Liebsten auch nicht gefallen.

  95. Filou, dazu fehlt noch der...
    Filou, dazu fehlt noch der Teletubbie. Ist doch alles ganz harmlos hier.
    Im Vergleich, meine ich.

  96. zu 12:03: da fehlt 'ne Zeile....
    zu 12:03: da fehlt ’ne Zeile. Hmm. Naja.

  97. Don, die Bilder zum Artikel...
    Don, die Bilder zum Artikel sind das Beste, und da wir jetzt auch noch wissen, dass es sich um einen höchsteigenen Pyjama handelt, können wir daraus des Weiteren höchst amüsiert schließen, dass es bei Ihnen ganz alttägliche Latexqualität gibt, die (im Gegensatz zu Ihrem Ruf) nicht auf einem Silbertablett serviert wird.

  98. Es gibt, bedaure, einfach...
    Es gibt, bedaure, einfach Sachen, die ich nicht verlinkt sehen möchte.

  99. Der Tiger, was soll man schon...
    Der Tiger, was soll man schon von einem Bergburschen erwarten, der in Felgenreiniger badet und mit Aceton gurgelt.

  100. Das was hier beschrieben wird...
    Das was hier beschrieben wird ist wohl eher nicht der Diskussion ueber die soziale Ordnung und der Standes-Heirat zuzuordnen, sondern eher dem Phenomen der modernen Wegwerf-Gesellschaft. Ich erinnere mich da an ein Zitat aus einem Film: „When men know women are a certain age… Good bye love. Hello pop-tarts. „

  101. liebe fionn, wie sie sich...
    liebe fionn, wie sie sich vielleicht erinnern können, hatten wir bereits im januar über klassifikation über die liebe geplaudert. die zählungen (3, 4…) sind je nach prämisse und publikation unterschiedlich, aber so ist das eben in der philosophie: eros, sexus, philia und agape (hie und da sogar noch stoika), wobei jeweils nach maximum/grad und precipuum/qualität zu unterscheiden ist.
    .
    liebe Der Tiger, mutig, mutig,
    wie sie dem geschätzten gastgeber auf die werte pelle in xxl-grösse rücken,
    die gleichwohl nur in der emblematik des getrübten (!) spiegels gezeigt wird, und damit schönheit und verfall aneinander kettet: du siehst, wohin du siehst, nur eitelkeit auf erden.
    doch so genau möchte ich es gar nicht wissen, daher frage ich ihn lieber nach dem hersteller seines pyjamas: libeco?
    .
    lieber don, ihr satz, dass man ‚in diesen Kreisen‘ immer die ganze familie mitheiratet, gefällt ob der wahrheit, nicht ob der gehalts, der darin steckt; er ist leider nur zu wahr. im zweifel ist man sohn/tochter mit allen verpflichtungen ex rechte.
    den rattenschwanz an familiengegackere, falls affairen publik würden, nicht zu vergessen. weil der mensch i.a. seine nase nicht aus anderen angelegenheiten heraushalten kann.

  102. Ich habe Angelina Jolie mal im...
    Ich habe Angelina Jolie mal im Fernsehen sagen hören: Treue ist, wenn man zu einem Partner immer wieder zurückkehrt.
    Für alles zwischendurch eignen sich meiner Meinung nach nur Menschen aus den eigenen Kreisen. Mit denen kann man sich ausführlich über dasselbe Diskretionsbedürfnis einig werden. Und die intellektuelle Zusatzbefriedigung durch so ein Gespräch sorgt für die Bereitschaft zur Einhaltung des Ehrenwortes. Natürlich nur in Verbindung mit der eigenen weiteren in allen äußeren Aspekten angemessenen Lebensführung.
    Dass man sich gegenseitig Ausflüge zugesteht finde ich ok, aber konkret etwas davon hören möchte ich niiiiiiiiemals. Weder vom Partner noch von irgendwelchen Leuten auf dem Markt.

  103. @ donna laura 12.28h Ich bin...
    @ donna laura 12.28h Ich bin der Meinung, wer einen Pyjama-Anzug im Bett trägt ist „over-dressed“. Entweder the top or the bottoms, but not both.

  104. liebe fionn, vielleicht teilt...
    liebe fionn, vielleicht teilt er ihn sich ja mit jemandem, so wie die anderen pretiosen auch (düfte teilt man ebenso wie essen, zu dessen zubereitung man messer benötigt; in der ungewissen hoffnung, jemand bemerkte die aposiopesis* an dieser stelle), denn er scheint ja ein freundlicher und freigiebiger mensch zu sein
    – doch, shush, ziehen wir den mantel der liebe und des schweigens über die szenerie…
    ——————————————
    * nein, das ist kein schweinkram.

  105. Großes Kino! XXL im doppelten...
    Großes Kino! XXL im doppelten Sinne.
    Gruß vom Kaktus

  106. Sehr verehrte Donna Laura –...
    Sehr verehrte Donna Laura – ich rücke unserem Gastgeber nicht näher als er dazu einladet. Und wie bei einem echten Rendezvous nehme ich gewisse Details zur Kenntnis, würde sie aber nie direkt anzusprechen – Größenangaben zum Beispiel.

  107. @Konfuzius – wenn ich die...
    @Konfuzius – wenn ich die Tigerbabies dazu noch auf ein anschauliches Beispiel hinweisen wollte, würde ich Clinton mit Monika nehmen. Dass dem Bill seine Angetraute manchmal etwas zu langweilig und steif war, ist nachvollziehbar. Aber dann hat der Herr Präsident nicht die richtigen Spielregeln angewendet (oder vielleicht nicht einmal gewusst), was die amerikanische Politik für zwei Jahre lahm legte und in jeder Beziehung äußerst peinlich war.

  108. teure Der Tiger, oh, ich...
    teure Der Tiger, oh, ich finde, besonders sie dürfen rücken, wohin sie möchten – dies ist ein freies land.
    vielleicht hat er ja den nachttisch im gästeappartement photographiert, wer weiss.
    nein, also, wenn jemand so eitel ist, dann verträgt er es auch, freundschaftlich auf den arm genommen zu werden.
    ciccio hat nicht gelacht. naja, italiener eben…
    .
    der markenname ist nicht auszumachen. duracell?

  109. schon mal daran gedacht, dass...
    schon mal daran gedacht, dass wer auf Augenhöhe mit dem anderen (und meinethalben auch gleichen) Geschlecht kommuniziert, vielleicht auch Affären auf Augenhöhe sucht. Und auch findet? Jemanden, der selbst in festen Händen ist – und ebenfalls den Extra-Kick sucht. Aber eben auch nicht mehr. Da kenn ich nicht wenige- allerdings überwiegend weiblichen Geschlechts.

  110. Kaninchen sagt man so manches...
    Kaninchen sagt man so manches nach.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=KGR0BriodkM
    .
    (Sublimierte Darstellung der „Sache“)

  111. Also bei mir geht das ohne...
    Also bei mir geht das ohne Batterie.

  112. Ich weiss. Aber ich habe ein...
    Ich weiss. Aber ich habe ein Pedelec.

  113. Heisst das in diesem Sektor...
    Heisst das in diesem Sektor nicht „Vibrator“?

  114. Kann sein. Hauptsache, ich...
    Kann sein. Hauptsache, ich kann dann noch in die Kneipe laufen um drei Bier zu trinken. Man kommt ja sonst zu nix.

  115. Hawedäre!
    Ja da schaug hea!...

    Hawedäre!
    Ja da schaug hea! Mei, da Filosof im Pudoar! Oiso, a so a raffiniats Luada hot amoi zu mia in Börlin (klarr, dorrten hob i aa Schpezis, zwegn de Agrarbreise un de Supfentionen vo da EU) af Preissisch zu mia gsogt: Des is a net allaweil a Sepperl wos do aus da Lederhosn schaugt…. un bei am Püdschama is net andersa, das das grad woasst du Dimpfl.
    De Oarbat mocht an Mo scho hi. Des muss i scho sogn. Megn dat a scho, oba kenna kon a halt nimma. Mei aus is. Bei mia feit si fei in dera Hinsichd do goar nix. Null Problemo. Danggesschreim vo Iebersee hob i sogoa, i meim Segredär, im Gheimfacherl, des wo mei Oidi (de Schloftableddn) net kenna duat. In Dailand bin i a scho mid meim Schpezi, dem Renftiger Loisl, gweng. Nix homa auslassa, hi, hi. Des sand halt die Schaddnseidn dea Klobalssiarung sog i allaweil. Die siddliche Veaderbnis schreiat do scho gegn an Himmi!
    Wos dea Bloghalda do so dahea red, mei, die Ingolschdäta! Dea hot jo koa Ohnung net. Wos woasn dea scho, dea hot ja no niemalls net ghoarat, Null Tscheckung, wos des diesfallsige Gfüi ogehn duat….ois trockene Theorie.
    S´is scho a so, ich meine dass selbst in den besten Kreisen bei uns in der Gegend, do herin bei uns moan i, die Gattinnen scho a moi net a so gans brav sand. Oiso do hab i amoi beischpielsweise in dem Moarktfleggn I……..g, scho a moi mid a so an Flitschal umanond gsiedelt. Aus is. Mei hot die an Hunga ghobt. Richti gschtaupt hots.
    Ein Herr schprichtd do net weida dodrüba, gelt. Offitsiell kenna mia aso eppes iebahaupts net. Mei, i miassat scho amoi wieda beichtn gehn.
    Servus beianand!
    p.s. Mei Bua, dea fangat itza aa scho o, dea kriagt zwoa Watschn wenna hoam kimmt.

  116. @ Der Tiger

    Und ich dachte...
    @ Der Tiger
    Und ich dachte schon das universitäre Leben sei beneidenswert übersichtlich und geregelt gewesen, als Unzucht mit Schutzbefohlenen noch strafbewehrt war.
    Herzlichen Dank für die Befreiung von einer weiteren Illusion.

  117. liebes Wimmerl d. Ä., weit...
    liebes Wimmerl d. Ä., weit davon entfernt, ihnen auf dem hohen ross zu kommen, doch müsste es nicht ‚drogkne deorie‘ heissen, wenn sie schon ‚Danggesschreim‘ schreim, äh, schreiben? ihr hochdeutsch irritiert mich so…
    .
    und grüsse an den sohnemann,
    der apfel fällt nicht weit vom stamm.
    das äpfelchen wird wohl gebraut
    zum safte, den filou so braucht.

  118. 'puedschama'
    so, verehrter...

    ‚puedschama‘
    so, verehrter don, und nur so koennte man das wort durchgehen lassen. so lange ein ‚der‘ oder ‚das‘ davorsteht, riecht es sehr nach gestuemper. egal, was der duden dazu zu sagen haette. ich verstehe Ihr festhalten an der westviertelkaste ja immer als stilmittel, wohl, weil ‚diese zeitung‘ dafuer zahlt. damit waeren die akteure da oben als fuer Ihre zwecke gedrechselt ueberfuehrt. dann passte ein ‚das pyjama‘ wiederum. trotz allem, als realperson fuehlen Sie sich doch hoffentlich einem ‚more taste than money‘ verpflichtet. dann waeren es, moeglichst im unbestimmten modus, ‚pyjamas‘, notfalls eben ‚die‘. nicht, weil ich durch und durch anglifiziert bin, sondern weil es nur so heissen kann. in den besseren kreisen. wenn Sie es wirklich ernst meinen mit dem ’sackleinen auf flokati‘ stilleben da oben, muss die frage gestattet sein, wie Sie einen hugh hefner day auf der terrasse ueberstehen. ich selbst verwende an solchen tagen welche vom herrenausstatter. aus gutem zwirn. es gibt hier in der savile row einen mann namens derek rose. dessen pyjamas wuerden zu Ihnen passen. ob selbst erworben oder per freundin, spielt keine rolle. ihre fabrikbesitzertochter wuerde sich ein paar hausfreunde zulegen, nur um mal wieder zur derek zu gehen. er ist ein wirklich herrlicher aelterer herr, den ich mal auf einem dieser lunchempfaenge traf. seitdem ruft er mich zuweilen an, um einen termin zu machen, weil er teile seiner memoiren bei mir unterbringen will. [nb. ich arbeite manchmal als berufsmuse.] er erscheint dann nie und ruft aeonen spaeter wieder an, um einen neuen termin zu machen. auch dann kommt er nicht. ich habe einmal den fehler gemacht, ihn zurueckzurufen. da hat er mich bloss angeblafft. und wochen spaeter wieder einen termin gemacht. nun ja, er wird schon noch vorbeischauen. knarzig, aber grossartig. und so sind diese pyjamas. darin koennten Sie sich dann einen bloggern usf. was den teppich anbetrifft, weiss ich leider keinen rat. der ist schlimm.
    .
    Ihre story hat mich an etwas erinnert, was der unsaegliche MRR mal in dieser zeitung kolportiert hat und zwar die vorgehensweise im hause rowohlt betreffend. jane, die ehefrau, pflegte des abends im hochmodischen fummel zum dinner zu erscheinen und, ihre gaeste empfangend, ihrem ehemann im foyer nachzurufen: ‚how now, ledig [i.e. rowohlt-ledig], are you going to the puff tonight?‘ ich glaube, mit so einer einstellung liesse sich obige konstellation wunderbar bewaeltigen. und die ist auch wirklichkeitsnaeher in westvierteln und aufwaerts.
    .
    [herr wimmerl, sir. Sie waren das nicht zufaellig? gestern gegen halb drei uhr nachmittags, burlington arcade? Sie phauchten in Ihren handkommunikator, in Ihrem distinktiven idiom (s.o.). gefuehlte 150 dezibel. die armen verschuchten englaender um Sie herum. es vertrieb sie en masse. immerhin, so konnte ich Sie sehr gut begucken. sakra! sagen Sie nicht nein. bitte. ich kann maennern alles verzeihen, auch ungelenke holperigkeit, wenn sie so den begriff ‚eye candy‘ verkoerpern wie dieser vermeintliche Sie. ich habe grad die tasche gepackt fuers lange wochenende. englische riviera. nettes apartment. ohne begleitung. aufgrund von verlagsdeadline. aber fuer Sie, fuer Sie, da wuerd ich dem lektor glatt eine white lie auftischen wenn ich ueberziehen muesste. Sie koennten in den pausen am anderen ende des schreibtischs sitzen waehrend ich arbeite und einfach nur schoen anzusehen sein. hach. originell zu sein oder zu reden brauchten Sie nicht. no pressure. ueberlegen Sie es sich. swimming pool, fourposter, fine dining. ich war die, die ihre makaronen fuer die teestunde abgeholt hat. und von der Sie glaubten, ich verstuende nicht, was Sie ihrem mitarbeiter ueber mich zu berichten haetten. egal, morgen, halb drei, selbe stelle, ple-hease.]

  119. filou, ich lach bis Ostern!...
    filou, ich lach bis Ostern! Mit einem Vibrator im Sektor drei Bier bestellen! Da dürfte das erste schon überschäumen! Ein stilles, tief gegründetes Wasser wäre wohl eher die erste Wahl.

  120. Vielleicht hilft es ja, wenn...
    Vielleicht hilft es ja, wenn ich jeden Tag unter den neuesten Beitrag schreibe, dass ich auf gar keinen Fall Kommentare von „Inge“ freischalten werde.

  121. Don, Verehrtester
    Vielleicht...

    Don, Verehrtester
    Vielleicht hilft es ja, wenn Sie einen Extra-Blog für Inge-Beiträge öffnen…

  122. lieber Wimmerl d. Ä., seien...
    lieber Wimmerl d. Ä., seien sie vorsichtig bei dem attraktiven angebot, muse werden zu dürfen.
    .
    aus eigener erfahrung darf meine grazile wenigkeit beisteuern, dass man nicht mehr wirklich ein privatleben hat, v.a., wenn die gesellschaft davon kenntnis gewinnen sollte, dass ausgerechnet sie die passende muse zu den literarischen ergüssen sind.
    vergessen sie nicht die literatouristen, die vor ihrer burg auf sie warten werden!
    .
    ciccio versucht sich bereits seit längerem an einer erotischen abhandlung, worunter die praxis manchmal leidet, wenn er mal wieder etwas neue- ach, schwamm drüber (einmal hat er es mit untermalung durch marschmusik versucht. es war ein desaster. die dame hat nur noch gelacht).
    .
    neben dem umstand, dass mir ja bereits seine indiskrete prosa schon einiges an begegnungen beschert hat, konnte ich bislang überzeugend anführen, dass sie
    erstens weder ausgereift, da mal über-, mal untertrieben, seien, also noch geübt werden müsse (s.o.), und dass sie
    zweitens besser in einigen jahren, wenn man seiner oder meiner ältesten das abnimmt, also mit 15, unter dem namen einer jungen dame veröffentlicht werden würden, ganz ohne rosa einband und pflaster.
    vielleicht legen wir eine packung einmaltaschentücher aus dem bioanbau bei.

  123. sehr schön geschrieben, sie...
    sehr schön geschrieben, sie erinnern mich oft an terry pratchet, auch wenn nu nicht gerade gesamtgesellschaftlich irgendwie relevant. andererseits:schön, dass auch wohlstandsblagen so ihre sorgen haben.
    und wer ist „inge“? ist die böse? oder prollig?

  124. Meiner bescheidenen Meinung...
    Meiner bescheidenen Meinung nach geht das in Richtung Stalking, und ich habe einfach keinen Nerv mehr, jeden Tag ein Dutzend derartiger Kommentare zu finden.
    .
    Nun, was die Blagen angeht: Wir leben zwar in einer Welt der Veränderungen, aber auch in einem medialen Umfeld der versuchten Verharrung, sei es „Landlust“ auf der einen oder das Auseinanderbreechen des Bürgertums bei Stuttgart21 auf der anderen Seite. Aber viele haben wenig Lust, sich auf diesem Terrain einen Schiefer einzuziehen – Veränderungen hinterlassen eben auch viele Verlierer. Ich kann mir glücklicherweise eine andere Haltung leisten.
    .
    donna Laura, ich finde ja, man sollte über Sex überhaupt nicht schreiben. Es reicht, wenn man weiss, dass da zwei etwas tun.

  125. lieber Don Alphonso, das ist...
    lieber Don Alphonso, das ist jetzt wirklich interessant.
    abgesehen davon, dass man eros und sex unterscheidet: wieso?
    .
    lesen sie nicht auch ebensolche literatur, wenn man an mirabeau und ds (dieser verbindet dazu noch ein schönes thema mit einem weniger schönen) erinnern darf?
    .
    doch keine sorge, expliziter als die historischen vorbilder wird ciccio vermutlich nicht werden.
    ——–
    (es soll da einen modernen autor geben, der, weil er zu mehr sich wohl nicht traut, bevorzugt über tunnel und züge schreibt; nur anfang amüsant (im prinzip kopiert aus den anfangstagen des films), danach wird es langweilig.)

  126. Der Kollege drüben bei Deus...
    Der Kollege drüben bei Deus Ex Machina tut das, und ich finde, durchaus anständig, aber es ist nicht meine Welt. Literarisch spannend ist die Annäherung und das Verlangen, der Rest – mei, immer das gleiche. Kein Mensch liest de Sade doch wegen der Sexszenen, es geht um die weltanschauliche Begündung.

  127. lieber don, herzlichst dank...
    lieber don, herzlichst dank für ihre antwort.
    mirabeau wird auch meist nur wegen der schönen vorhänge und spannenden familienkonstellation gelesen, je sais.
    .
    bei d.e.m. habe ich nichts gesehen, was in die richtung, die sie (sex), nicht ich (eros), meinen, ginge, ausser, das das grossthema überhaupt angeschnitten wird.
    .
    hauptsache, ciccio geht in die literaturgeschichte ein für die beschreibung einer umfassenden erfüllung einer vollkommenen liebe. bitte nur nichts halbes, das endet immer tragisch.

  128. Don, in Ihrer anderen Welt...
    Don, in Ihrer anderen Welt ‚drüben‘ hakt es aber leider momentan etwas… fürchterlich profane IT-Probleme, schätze ich?

  129. Darf ich am Rande die werte...
    Darf ich am Rande die werte Leserschaft hier darauf hinweisen, dass es in Irland einen veritablen Bank Run gibt?
    .
    http://www.marketoracle.co.uk/Article24222.html
    .

  130. Jetzt geht es drüben wieder....
    Jetzt geht es drüben wieder.

  131. Huren und Geld
    Sind nur die...

    Huren und Geld
    Sind nur die halbe Welt.
    Auch Räuber und Diebe
    Suchen grosse Liebe.

  132. Was halten Sie eigentlich vom...
    Was halten Sie eigentlich vom Beau Finger?

  133. HansMeier, der weiß auch...
    HansMeier, der weiß auch nicht mehr als die anderen.

  134. "Vielleicht hilft es ja, wenn...
    „Vielleicht hilft es ja, wenn ich jeden Tag unter den neuesten Beitrag schreibe“ – Ach, das wäre etwas: jeden Tag ein neuer Beitrag. Oder ist nur gemeint, jeden Tag etwas „unter“ bemooste Altbeiträge?

  135. HansMeier555
    Entschuldigen Sie...

    HansMeier555
    Entschuldigen Sie bitte meine Unwissenheit über „Beau Finger“ – könnten Sie mich da aufklären?
    (Beau Brummell und Bilfinger – das kenn ich, wären vielleicht auch mal interessante Themen um hier oder anderswo zu verbraten).

  136. Lieber Don, es gehört zu den...
    Lieber Don, es gehört zu den amüsanten Seiten Ihrer Kunstfigur, dass sie jüngeres Alter und Altersstarrsinn vermischt: ein Mittvierziger, der sich durch keine Fakten irriteren lässt. Süß. Dennoch sei es ein Mal versucht: „Hier, schau, die Hostie und die Sündenvergebung, also gehe hin und bringe den Moslem um.“ Das ist Fantasie, bittere Realität ist dagegen, dass die Menschen die ihres Glaubens wegen getötet werden, zu 90% Christen sind – und die, die ihres Glaubens wegen töten, zu 10% Nichtmuslime. Ich verstehe Sie ja, lieber Don. Bei den Opfern nachtreten, ist leichter. Aber ist es auch gut?

  137. Lieber Don,
    das wirklich...

    Lieber Don,
    das wirklich unwürdige in dem Verhalten des Fremdgehers in Ihrer Geschichte ist gar nicht der Seitensprung, sondern die Blöße einer so schwachen Persönlichkeit, die er sich damit gibt: die ‚unwürdige‘, simple Empfänglichkeit für die Bewunderung seiner Sekretärin, die dem vorausging, während er für seine Frau immer auf Augenhöhe sein und Haltung zeigen musste und ihm das vermutlich nicht mal als Verdienst angerechnet wurde, sondern einfach als selbstverständlich. Ein bisschen wie bei Borchardt im „Unwürdigen Liebhaber“! Ihre Bekannte soll froh sein, dass sie diesen Schwächling los ist!

  138. Sehr verehrte Donna Laura –...
    Sehr verehrte Donna Laura – den Tigerbabies habe ich mal eine Lektion gegeben, die Sie sicher interessieren würde. Die Taufe meines (schon halbwüchsigen) Neffen fand im engen Familienkreis statt. Unerwartet während der Veranstaltung forderte mich der Pastor auf, als Patentante auch ein paar Worte zu sagen. Ich bin aber kein Redner von Natur aus, und mir fiel erst einmal nichts ein. Dann aber ging ich doch zum Taufstein, schaute meinem Patensohn, der länger war als ich, tief in die Augen und erklärte: ‘Hier eine Rede zu halten, fällt mir schwer, denn ich halte mich immer an den Grundsatz: ‘Über Religion, Sex und Geld spricht man nicht…. Man hat es.’ Der Pfarrer grinste, die Verwandtschaft guckte indigniert oder verblüfft, doch meine bereits erwachsene Tochter brach in vergnügtes, helles Lachen aus. Bisher hatte sie immer nur den ersten Teil der Regel gehört.

  139. Jaja, so quält sich der...
    Jaja, so quält sich der Mensch heute, verwirrt durch Rollenverteilungen die es einerseits nicht mehr gibt, andererseits unterbewusst stärker festzementiert werden als vielleicht je zuvor… es erstaunt doch immer wieder, wie klischeehaft solche Affärchen ablaufen, die respektable Ehefrau auf der einen und die züggellose Geliebte auf der anderen Seite.
    Ich bin da auch ein wenig ratlos, zur Zeit funktioniert bei meinem Gatten und mir der Spagat zwischen respektablem Ehepaar und freudigem Liebespaar (noch) ganz gut – wirds auch noch in 20 Jahren so sein? Werden wir auch dann noch frohgemut im Hochsommer halbnackend zu Hause rumlaufen oder werde ich meinem Mann dann auch die Pyjamas aussuchen?
    Fragen über Fragen…

  140. donna laura@:Mei, schaugn´S,...
    donna laura@:Mei, schaugn´S, wanna a Bayer hochdeitsch, quasi (P)breissisch daherredt, gelt, nacha redt dea sakrisch fei aso, ois wenna mitam Gankerl (Teufel)
    redn dat. Schriftdeitsch redn mia norrmal iebahaupts net im bersönlichn Umgong bei uns do herin, ham´S mi? Jo ha, da Bua kimmt gonts af mi aussa, des sand fei scho de Supa-Gene vo mia! Grodaus gfrogt: Kemman Sie scho amoi af Mingga zua, zwegn dera Dheoria etc., wann ´S wissen wos i moan?
    annasethe@: Wia hamas dann itza? Dodafüa hom mia koa Zeid net, vaschtehn´S mi?
    Da Hof schreit, de Küah un de Kredite aa, (mei dea neie Poasche-Draggtoa halt).
    Wenn´S mi unbedingd segn megn, nocha heit in Dreiteifi-Namen, hintam Brunner-Bräu am Schupfn linggs davo, heit um Achti af d´Nocht (wenn´S Eahna a so bressiat)? Passt scho! (Erkennungsparole: Irland)
    Don Alphonso@:Des vo dem schpinnaten deS un dem sei Wöldonschauung: Wia moanan´S des, dea schteht, so vui wiar i woas, afm Index?

  141. sterne, gerne auch "Hier ist...
    sterne, gerne auch „Hier ist die grüne Fahne, Allah ist gross,und jetzt geh hin und bringe Christen um“. Mir ist jede Art von Religion suspekt, wenn sie dazu aufruft, den anderen nicht in Ruhe zu lassen – aber für die meisten Leser ist der christliche Kontext halt der Vertrautere.

  142. "Der Volksmund sagt: Religion...
    „Der Volksmund sagt: Religion ist Opium für das Volk. Das ist irreführend. Opium ist eine bewußtseinserweiternde Droge.“ Volker Pispers

  143. sterne, auf die Gefahr hin,...
    sterne, auf die Gefahr hin, Ihr Weltbild durch Fakten zu stören: Die Opfer des islamischen Fundamentalismus sind zu ganz überwiegender Zahl selbst Muslime. Beispielsweise stammten nur 15 Prozent aller Al-Kaida-Opfer zwischen 2004 und 2008 aus dem Westen; für die Zeit ab 2005 ist der Anteil sogar deutlich einstellig. Alle anderen Opfer waren muslimischen Glaubens.
    .
    http://ctc.usma.edu/Deadly%20Vanguards_Complete_L.pdf
    .
    Ein Muslim könnte an dieser Stelle vielleicht auch auf die hunderttausend zivilen Opfer im Irakkrieg verweisen. (Ich verstehe schon: Dass dort Christen massenhaft Muslime ermordet haben, war natürlich kein Glaubenskrieg, sondern legitimer Krieg gegen den Terror. Kein Grund also, das in Ihre schöne Statistik aufzunehmen.)

  144. @sterne
    .
    Dass W. seinen...

    @sterne
    .
    Dass W. seinen Irak-Krieg als „Kreuzzug“ bezeichnet hat, dürfte Ihnen nicht entgangen sein.
    Glauben Sie wirklich, dass bei all den zahllosen Gewalttaten, die christliche Soldaten, Söldner, Polizisten und Geheimdienstler an muslimischen Zivilisten im Irak, in Afghanistan und teilweise auch auf dem Territorium westlicher Länder verübt haben, der religiöse Faktor keine Rolle spielte?

  145. Und so haengten die frommen...
    Und so haengten die frommen Maenner den Kindern Schlusselchen aus billigem Plastik um den Hals und sagten das seien die Schluessel zum Paradies. Damit gut ausgeruestet gingen die Kinder auf geheiss der Baertigen froehlich in die Minenfelder, welche die Kriegsparteien Iran und Irak trennten.

  146. Da ist man doch etwas vom Wege...
    Da ist man doch etwas vom Wege abgekommen, bei diesem Kreuzzug, denn das Himmlische Jerusalem ist ganz woanders. Dies musste auch nicht mehr befreit werden, war es doch schon seit langem in der Hand der boesen, boesen Zionisten.

  147. Ist jetzt nicht ganz das...
    Ist jetzt nicht ganz das Thema…

  148. Pyjama, dt. Schlafanzug, in...
    Pyjama, dt. Schlafanzug, in Kombination mit einem Hausmantel* – das mag vielleicht aktuell nicht so modern sein, man(n) ist aber stilsicher, weil elegant, gekleidet, nicht nur beim, allerdings bitte privaten, Frühstück.
    .
    * Nein, damit ist nicht der kuschelige Bademantel gemeint, aber auch kein Smoking Jacket à la David Niven.
    .
    Passend zum aktuellen Thema dieses Blogs findet sich eine sehr interessante Ausführung unter: http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF288DF93BB89F2D797/Doc~EE382F78A594147DDA468CE2F6F9229B4~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  149. Don, wer hat denn damit...
    Don, wer hat denn damit angefangen? Bank run… Pyjama run, das wär´doch mal was. Und hinterher die Furie im Nachthemd mit dem geschwungenen Kochmesser, beides aus Damast.

  150. Folgende Entschuldigung für...
    Folgende Entschuldigung für islamische Gewalt gegen Ungläubige liest man öfter: „Die Opfer des islamischen Fundamentalismus sind zu ganz überwiegender Zahl selbst Muslime.“ Giannozzo, mich stört eher die Logik: was wollen Sie denn aussagen? Darf ein Muslim also Christen töten, wenn er vorher genügend Muslime getötet hat? Klingt seltsam, was Sie da schreiben, oder?
    HansMeier555, sicher. Christliche Soldaten, klar. Und die haben sich mit einem „Gott ist groß“ in die Luft geprengt. Klar. Sie vergessen zu erwähnen, dass noch jüngst christliche Attentäter im Irak eine Moschee sprengten und hunderte Muslime töteten und verletzten. So war es, nicht wahr? Ihre Verärgerung erregen dürften auch all die christlichen Schulkinder in Indonesien, die dauernd islamischen Männern die Kehle durchschneiden. Und dann die Kopten, die in Ägypten die muslimische Minderheit misshandeln…

  151. Ich glaube nicht, dass hier...
    Ich glaube nicht, dass hier irgendwer irgendeiner Art von Terror das Wort redet.

  152. Orthographisch und sprachlich...
    Orthographisch und sprachlich ist jetzt auch alles egal, oder?

  153. Konkret?...
    Konkret?

  154. steelydan, beides aus...
    steelydan, beides aus Damaskus: Damast das Hemd, Damaszenerstahl das Messerchen. Die AK-47 aus dem Suk.

  155. War auch mal ein veritables...
    War auch mal ein veritables Busenblatt, bevor eine gewisse Meinhof die tagesschau-Berichte aus Vietnam darin kommentierte.

  156. Kleine Leseempfehlung:...
    Kleine Leseempfehlung: Matthäus 7, 3-5

  157. "Ich glaube nicht, dass hier...
    „Ich glaube nicht, dass hier irgendwer irgendeiner Art von Terror das Wort redet.“ Hätte das wer behauptet? Nein, das geschieht viel subtiler. Vor allem als Gleichsetzung der Opfer mit den Tätern. Oder als Verweis auf die gerechte Opferauswahl der Täter („Islamische Täter töten auch Muslime, also können sich die christlichen Opfer nun wirklich nicht beklagen.“) usw. Oder eben in Unterstellungen wie „Hier, schau, die Hostie, also gehe hin und bringe den Moslem um“ – so als würde in den Kirchen Hass gepredigt oder zur Gewalt aufgerufen.

  158. sterne, nicht Fox News und...
    sterne, nicht Fox News und auch nicht taz. Die Welt ist nun mal eine Grauzone: http://www.bpb.de/publikationen/CJADSX,0,Einige_Thesen_zum_Islamismus_als_globaler_Herausforderung.html

  159. Giannozzo, perfide Idee (auf...
    Giannozzo, perfide Idee (auf den Besitz des Matthäustextes steht in den meisten Ländern des nahen und mittleren Ostens der Tod).

  160. Man kann gern über solche...
    Man kann gern über solche Fragen reden – aber bitte nicht auf diesem Subniveau.

  161. Don, da wäre ich sehr...
    Don, da wäre ich sehr dankbar! „Hier, schau, die Hostie, also gehe hin und bringe den Moslem um“ – ist wirklich Subniveau. Das geht sicher besser. Nur Mut!

  162. @sterne
    Es kommt ja...

    @sterne
    Es kommt ja tatsächlich vor, dass christliche Schulkinder muslimische Familien ermorden. Vielleicht nicht in Indonesien, aber in Mölln oder Solingen.

  163. Liebe muscat, danke, toller...
    Liebe muscat, danke, toller Text. Sehr treffsicher vor allem:
    „Die Angst vor einem drohenden Sinnverlust ruft schließlich nicht selten Gefühle extremer Feindschaft hervor – derart, dass die Gläubigen bereit sind, die als Gegner empfundenen Andersgläubigen zu vernichten, um ihr eigenes Glaubenssystem und ihre Tradition bzw. ihre Höherwertigkeit zu garantieren.“ Und:
    „Es wäre der Realität angemessener, den Islamismus nicht als eine totalitäre Ideologie der extrem gewaltbereiten Muslime zu begreifen, die den Islam missbrauchen, im Unterschied zum Islam als der wahren Religion der sonst friedfertigen Muslime.“

  164. @ Falkenherz: Ich vermag den...
    @ Falkenherz: Ich vermag den Kulminationspunkt -ähnlich dem G-Punkt- nicht exakt zu bestimmen. Ich frage mich eben nur, weshalb bis zur Hochzeit freudiger Partnertausch zelebriert und der diskutierte Verwandtschaftsgrad selten über „Lochschwager“ hinausgeht. Warum soll diese dem Manne und dem Weibe eigene Triebhaftigkeit eigentlich mit dem Eheversprechen so plötzlich enden?

  165. Es ist eine traurige Tatsache...
    Es ist eine traurige Tatsache daß das Leben religiöser Minoritäten in islamischen Ländern sehr sehr ungemütlich ist, seien es nun Aleviten, Kopten, katholische oder andere Christen, Bahai, Juden.

  166. Wenn man schon die Frau ...
    Wenn man schon die Frau betrügt, der man ewige Treue versprochen
    hat, sollte man es absolut heimlich tun, und sich nicht im Schlafanzug
    zeigen den „die beste Ehefrau von allen “ ausgesucht hat.
    Kishon dreht sich im Grabe um. mfG T.

  167. http://www.fat-web.de/?p=2513...
    http://www.fat-web.de/?p=2513

  168. @DA
    wollen Sie nicht mal über...

    @DA
    wollen Sie nicht mal über Auswüchse der RKK schreiben. Mich hat gerade meine Mutter angerufen: Vergangenen Sonntag hat in einer Pfarrei westlich von Amberg, die erste die schon zum Bistum Eichstätt gehört der Pfarrer in der Sonntagspredigt eine Liste vorgelesen, wie der Vermieter (Pfarrhof wurde renoviert und er musste übersiedeln) ihn in diesem Jahr drangsaliert hat. Also eine öffentliche Demütigung eines Kirchenmitglieds.
    Da sehen Sie: Ich sage immer, die RKK ist gut und nett in Großstädten, aber in der tiefsten Provinz wird da immer noch die Sau rausgelassen.
    @HansMeier555/plindos
    Wie sehen Sie das eigentlich mit der Arkandiszipkin in den Kirchen? – selbst mein verehrter Lehrer Prof. Brox war m.E.n. nicht abgeneigt solchen Dingen

  169. sterne, es freut mich, wenn...
    sterne, es freut mich, wenn Ihnen der (ganze) Text gefallen hat. Ich hatte mich nicht getraut, einzelne Passagen herauszupicken. Die verkürzte Darstellung tut an dieser Stelle m.E. einfach nicht gut („Fox News“).

  170. Berthold IV (23:07), gutes...
    Berthold IV (23:07), gutes Thema. Gut fuer eine ausgiebige Diskussion. Nur, glauben Sie nicht auch, dass das hier anwesende Publikum dafuer einfach zu jung ist? Das Thema treibt mich nicht jede Nacht um, aber es beschaeftigt mich. So wie mich ueberhaupt so manches aus der Vergangenheit der Republik sehr interessiert. Ich fuerchte einen Staat, der mit einem Uebermass von Luegen (auch Selbstbetrug) zu einem unlebbaren System wird. Es ist ja nicht nur die Sache Buback, die verdraengt wird-es ist so vieles. Verdraengung, Ueberkompensation, das Primat des Privaten, Hedonismus, unendliche Heiterkeit auf Pulverfaessern-da muessen wir uns nicht beschweren, wenn die politische Elite arrogant ueber den Buerger hinweg regiert. Wir entmuendigen uns selber. Wenn wir nicht aufpassen.
    Aber was soll’s; wir leben in der Zweiten Republik. Die Franzosen haben inzwischen die Fuenfte. Wir sollten ernsthaft sein, und nicht uns im Tiefsinn versuchen.

  171. filou, die Hälfte des...
    filou, die Hälfte des anwesenden Publikums, soweit es noch nicht ganz verwest ist, hat mit Johannes Heesters die Schulbank gedrückt oder ist zumindest musikalisch von ihm beeinflusst. Deshalb wird das vom Don initiierte Thema auch höchst tehoretisch behandelt, wenn nicht ganz in abendländisch-sarrazinistische Thesen abgeglitten wird.

  172. @filou
    So ganz alt bin ich...

    @filou
    So ganz alt bin ich auch noch nicht. Nein – worum geht es: Die RAF und Ihre Bekämpfung ist eine der großen Erzählungen der BRD. Und dann gibt es Gerichtsurteile in Italien, die darauf hindeuten, dass die Linken gar nicht den Bahnhof in Bologna in die Luft gesprengt haben…
    Wie wollen Sie als Bürger all die Terrorwarnungen glauben, wenn sie merken, dass damit schon einmal Schindluder getrieben wurde – gut jetzt kann man sagen, war kalter krieg, Italien drohte in die Hand der Kommunisten zu fallen…
    Das kann ja als Grund reichen, aber trotzdem haben sie den öffentlichen Diskurs mit so etwas versaut

  173. Liebes Foersterliesl,
    .
    mit...

    Liebes Foersterliesl,
    .
    mit dem, was Sie da sagen (21:11), haben Sie zwar vollkommen Recht.
    Trotzdem ist das mehr ein Thema für linke moralinsaure altkommunistischen Gutmenschen, kirchentagsverdorbene, weltfremde Pazifisten. Für Kulturrelativisten, die einfach nicht begreifen wollen, dass sich Fremde gefälligst an die Mehrheitskultur anzupassen haben.
    Und zu dieser Sorte gehören Sie ja wohl nicht?

  174. @Berthold IV
    Das...

    @Berthold IV
    Das Beichtgeheimnis wollen Sie jetzt auch noch abschaffen, Sie Urchrist, Sie?

  175. Werter Don:
    Ein immer...

    Werter Don:
    Ein immer wiederkehrender Vorwurf an Sie ist, dass Sie sich nicht mit den richtig wichtigen Themen dieser Welt befassen.
    Dahingehend habe ich mich bemüht, eine Liste der wichtigsten Fragen zu erstellen, damit wir hier endlich einmal etwas Erdenrundbewegenderes als Teekannen, Rodeln, Fahrräder und Passfahrten diskutieren und kommentieren können:
    – Gibt es Gott, und wenn ja, wieviele ist sie?
    – Was ist der Sinn des Lebens (und kommen Sie mir nicht mit „42“)?
    – War Stalin schlimmer als Hitler, oder hatte er einfach mehr Zeit? Und wo muss man Idi Amin einreihen?
    – Sind die muslimistischen Attacken eine direkte Folge der Kreuzzüge?
    – Gibt es Leben auf einem anderen Stern?
    – Gibt es vernünftiges Leben auf diesem Stern? Wenn nein, können wir Vernunft so umdefinieren, dass es doch welches gibt?
    – Während ich diesen Text schreibe, sterben gerade weltweit 345 Kinder an Unterernährung – ist es dann unmoralisch, diesen Text zu schreiben?
    .
    mit hochwohllöblichen Grüssen
    Ihr K.

  176. @HansMeier555

    "19. November...
    @HansMeier555
    „19. November 2010, 09:34 @Berthold IV
    Das Beichtgeheimnis wollen Sie jetzt auch noch abschaffen, Sie Urchrist, Sie?“
    nein es ging um Arkandisziplin, das hat nichts mit Beichtgeheimnis zu tun – ganz anderes thema

  177. Hallo Kopfegeburt, es gibt so...
    Hallo Kopfegeburt, es gibt so viele Götter wie Kopfgeburten
    Der Sinn des Lebens ist, herauszufinden, ob Hitler, Stalin oder Idi Amin mehr Zeit hatten.
    Die Kreuzritter waren Aliens vom Andromeda-Nebel, die den Muselmännern den Halbmond abnehmen wollten
    Nach der klassischen Statistik verlieren wir gerade zwei Kinder mehr in der halben Stunde, da in Haiti die Schwindsucht grassiert.
    Fraglich ist aber, wieviel Millionäre diesen Winter in St. Anton residieren werden und ob die Kaviarqualität bei steigendem Konsum aufrecht erhalten werden kann.

  178. Berthold IV
    .
    Sind Sie sicher?...

    Berthold IV
    .
    Sind Sie sicher? Wer sieht da schon durch.

  179. liebe Kopfgeburt, prak dürfte...
    liebe Kopfgeburt, prak dürfte die antworten auf alle ihre fragen auch nicht wissen, aber er weiss zumindest, dass er sie nicht weiss.
    42 wäre zumindest eine vernünftige antwort auf eine näher betrachtet skurrile frage.
    .
    hier eine literarische replik:
    Nein nein nein, immer alles zerschlagen, sagte ich, das Erreichte sofort immer wieder in Klump und kaputt und maustot schlagen, sonst hast du die $chei$$e. Ja, sagte Neger Negersen, dann hast du die Identität, die Stabilität, am Ende sogar noch einen sinn.
    .
    meine wenigkeit würde in aller ernsthaftigkeit dafür plädieren, in der liebe und in der liebe zum geliebten partner den sog. sinn des (kleinen menschen-)lebens zu suchen.
    .
    lieber hansgeier333, die kaviarqualität hat extrem nachgelassen, dafür sind die preise gestiegen. im dem kleinen französischen nest, das ich zuweilen frequentiere, gibt es seit einigen jahren kaviar in xxl-portionen zur vorspeise.
    neinnein, kaviar ist mir nun zu plebejisch.
    wenn dies anderen ebenso erginge, dürfte man vielleicht in drei (menschen-, nicht fisch-) generationen wieder veritablen urstör fangen können, wenn er nur mit dem öl und dem sauerstoffmangel umgehen könnte.
    .
    dass die diskussion um die sexualmoral sich verschämt in die büsche schlägt und man lieber über marodierende religiösitäten sich ereifert, was sagt uns das?
    dass die bürgerliche erziehung ganz wunderbar funktioniert hat, so dass man über den vorgang an sich nur mit gerötetem kopf und belegter stimme parlieren kann, und das blut im prinzip schon bei der diskussion heiss läuft.
    schade.
    das drama aus den zwischenmenschlichen beziehungen herauszunehmen, wäre schon mal ein anfang.
    .
    soit dit en passant, Wimmerl d. Ä., was wollten sie mich fragen?

  180. @Kopfgeburt 19. November 2010,...
    @Kopfgeburt 19. November 2010, 10:29
    „Werter Don:
    Ein immer wiederkehrender Vorwurf an Sie ist, dass Sie sich nicht mit den richtig wichtigen Themen dieser Welt befassen. “
    Ein immer wiederkehrender Irrtum besteht darin zu glauben, der Don wolle sich an dieser Stelle mit den sogenannten richtig wichtigen Themen dieser Welt befassen. Werch ein Illtum! Der Don kann schreiben, worüber er will. Es dauert nicht lange, dann sind die Kommentatoren bei den „richtig wichtigen Themen“ dieser Welt angekommen. Verliebt in die eigene Unfehlbarkeit schütteln wir dann abwechselnd die Köpfe über das Unverständnis der anderen. Mit viel Geschick wird so haarscharf aneinander vorbeidiskutiert, dass schmerzhafte Frontalzusammenstöße vermieden werden und gleichzeitig durch die Reibung die angenehme Wärme entsteht, die wir suchen. Die von Ihnen gestellten Fragen werden auf diese Weise in diesem Blog immer wieder neu gestellt und beantwortet.

  181. Vom Sozialleben jenseits der...
    Vom Sozialleben jenseits der sexuellen Ordnung.
    .
    Ach Donna Laura,
    wie Recht Sie doch haben. Aber so ist das Bürgertum. Zu faul und zu feige für den niveauvollen Seitensprung. Kein Duell nirgends, nur öde Scheidungsprozesse.

  182. So klug, elbsegler, hat hier...
    So klug, elbsegler, hat hier noch kaum wer evakuiert. Ich finde das überzeugend.

  183. Mein Hals ist gerade so...
    Mein Hals ist gerade so trocken… was trinken wir denn heute?
    Es sollte etwas Anregendes sein!

  184. Jaja, ich schreib ja schon....
    Jaja, ich schreib ja schon.

  185. So war´s doch gar nicht...
    So war´s doch gar nicht gemeint. Dennoch freue ich mich natürlich auf Ihren neuen Beitrag.
    Jetzt aber erst mal einen Bellini.

  186. kopfgeburt,
    .
    - Gibt es Gott,...

    kopfgeburt,
    .
    – Gibt es Gott, und wenn ja, wieviele ist sie?
    – – keine, eine, viele. gottheiten sind verspielt, das erklärt auch die schöpfung erschöpfend.
    .
    – Was ist der Sinn des Lebens (und kommen Sie mir nicht mit „42“)?
    – – zweiundvierzig ist die antwort auf die frage nach dem sinn des lebens. heilige bücher sagen das, egal wer da kommt und mit wem.
    .
    – War Stalin schlimmer als Hitler, oder hatte er einfach mehr Zeit? Und wo muss man Idi Amin einreihen?
    – – schreiben sie für für forbes oder lo- äh, focus? im falle focus kommt immer der an erster stelle, der mindestens zehntausend euro latzt. keiner der genannten drei kann das, ich gebe zurück an die redaktion für weitere umtriebe.
    .
    – Sind die muslimistischen Attacken eine direkte Folge der Kreuzzüge?
    – – die wollen nur spielen.
    .
    – Gibt es Leben auf einem anderen Stern?
    – – die meisten sterne sind zu heiss. auf den weniger heissen sternen sind die lebensformen sowas von durstig.
    .
    – Gibt es vernünftiges Leben auf diesem Stern? Wenn nein, können wir Vernunft so umdefinieren, dass es doch welches gibt?
    – – hier ist das ja nun eher ein planet, kein stern und an der intelligenz fehlt es auch. es fehlt hier überhaupt an allem.
    – – wir halten uns da an meinen landsmann, den hegel und sagen, alles was ist, hat zunächst die vermutung der vernunft für sich.
    .
    – Während ich diesen Text schreibe, sterben gerade weltweit 345 Kinder an Unterernährung – ist es dann unmoralisch, diesen Text zu schreiben?
    – – unmoralisch ist, was spass macht und dabei noch geld einbringt. also?

  187. Ich freu mich auch schon!...
    Ich freu mich auch schon!

  188. Hier war jetzt viel von "42"...
    Hier war jetzt viel von „42“ die Rede. Ich bin dumm geboren, werde wahrscheinlich auch so sterben, aber, bitte, sage mir einer/ eine, was ist „42“?
    Vielen Dank im Voraus.

  189. "Sollten bei mir jemals solche...
    „Sollten bei mir jemals solche Abknallirren wie bei Löwenstein auflaufen, würde ich das tun. Allerdings sind die nicht auf der Trollwiese, und ich schreibe auch nicht wie besagter Herr.“ Danke. Und stimmt genau. Schreibt er nicht.
    .
    @ donna laura 19. November 2010, 12:12 – Wir schließen Ihre Liebe in unsere Gebete mit ein.
    .
    Du sollst die Völker voranpeitschen wie Dich selbst. (Wie Affront und Allfront zueinander stehen.) („Und wo ist mein Lutscher?“ – kleine orale Apelle selbst gemacht.)
    .
    Ordnung ist beweglicher als Unordnung. Daher kann Ordnung befohlen werden.
    .
    Und Ostfront natürlich auch.
    .
    Die republikanische Epoche zerfällt also in drei Teile: Vor Schäuble, mit Schäuble und nach Schäuble.
    .
    Aus dem Neuen Buch der Selberdenker: „Hallo Ingmar, was machen die Szenen?“
    .
    Selbstherrlichkeit? Eine herausragende Eigenschaft, die den Meisten fehlt.
    .
    Mitleid habe ich nur mit mir selbst. Wie sich die wie bekannt Schwachen fokussieren.
    .
    Fortschritt kommt nun mal von unten. http://www.thetrevorproject.org/ („Immer mehr junge Homosexuelle in den USA bringen sich um“ – und zwar hier und heute in der Welt des Jahres 2010, junge, also solche im Alter von 12 und 20. Wg. des brutal zugenommen habenden Mobbings durch die anderen, „nicht Nicht-Homosexuellen“. Jan Tussing berichtete im Radio davon: „Kriegerischer Männlichkeitskult duldet nun mal keine „Schwachen“ und „Abweichler““.)
    .
    In eine schöne Laufbahn eintreten. Wie Dienst rekrutiert.
    .
    Wer sich immer neue Kindheiten erfindet, sollte sich an einen Profi halten. (http://www.amazon.de/Kindheitserfinder-David-Grossman/dp/3596157064/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1290190808&sr=8-1)
    .
    Der Krieg tötet bedenkenlos. Fiktiv ausgedacht bin ich oft bloß selbst.
    .
    „Wir haben begriffen“ – the world-class profilers dream. (Oder: „The truth“ – weshalb man nichts nehmen sollte – außer Wahrheit)
    .
    Ein kein Talent hingegeben, betrachten wir die Welt.
    .
    Welches der erste Fehler ist, der Mann oder der Krieg? (Was noch nicht so genau feststeht – oder warum Frauen so klug sind)
    .
    Man muss wie Adolf Hitler denken – um es zu lassen.
    .
    Wahlfreiheit muss man überall haben. Nur für die Liebe gilt das Gegenteil.
    .
    Und Sie wurden ein Staat. (Der ganze Refombedarf der Zukunft.)

  190. @Filou: ah, Sie kennen also...
    @Filou: ah, Sie kennen also nicht Douglas Adams‘ „per Anhalter durch die Galaxis“. Das war in den 1980ern schwerst Kult, und ist eigentlich auch eine recht intelligente satirische Beschreibung des damaligen Weltzustands. Wenn Sie zu den Glücklichen gehören, die sich leichte Klolektüre leisten können (meist scheitert es ja am Drängen der anderen), schaffen Sie sichs an (es ist eine Trilogie in 4 oder 5 Bänden – hm, ja. Eben.). Ist nicht ganz so versponnen und hintergründig wie der frühe Lem, aber mindestens so die Zeitgenossen aufs Korn nehmend (wenn mans denn merkt) wie „das Leben des Brian“. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie die ersten 20, 30 Seiten doof finden, lesen Sie weiter. Spätestens nach der 100sten oder 200sten Seite sind sie angefixt und können nicht mehr aufhören vor Lachen.

  191. @Filou: ach so, ich vergaß,...
    @Filou: ach so, ich vergaß, 42 ist der Sinn des Lebens, den die Erde samt Bewohnern, die eigentlich als großer Supercomputer zum Herausfinden des Lebenssinns geschaffen worden sind, schließlich ausspuckt.

  192. Staaten sind grundsätzlich...
    Staaten sind grundsätzlich immer nur von innen bedroht. (U. a. auch Richard M. und G. Walker gewidmet)
    .
    Normal ist eine Gesellschaft erst dann, wenn „Gesichtsmaske hinterm Steuer für alle“ grober Unfug ist, nichts weiter. (Vom anonymen Fahren)
    .
    Das richtige Leben fängt erst jenseits von DA an. Und schon oft waren Figuren durch einen Spiegel verbunden.
    .
    Man muss das Leben von Staaten aktiv mit dem Eigenen verknüpfen. („Schließlich bin ich der Staat – und der Staat bin ich“ – historisches Zitat, zum Verwechseln gern genommen.)
    .
    Dummer Mann plus Unternehmen? Drei mal Null war Null. (Warum manche Frauen Künstler lieben. Oder Männer.)
    .
    Auch der Klappspaten hat zwei Seiten. Warum Soldaten weise sind.
    .
    tbc

  193. @colorcraze, Danke, danke,...
    @colorcraze, Danke, danke, danke! Ihrem Rat folgend werde ich mir in den naechsten trueben Tagen (wahrscheinlich Buss-und Bettag) eine passende Darmgrippe verschaffen. Und das Buch. Klar doch.

  194. lieber Hans Meier555,
    fürs...

    lieber Hans Meier555,
    fürs Finden der kleinen dummen Schublade eine kleine Hilfestellung: ich sehe die Sache in etwa so wie Dan Diner in seinem Buch „Versiegelte Zeit“.

  195. Ja, öde Scheidungsprozesse....
    Ja, öde Scheidungsprozesse. Jetzt gibt es auch Online-Scheidung. Das Leben als -Aneinanderreihung von Eingabemasken. Das Leben der anderen.

  196. sehnt sich ebenfalls nach...
    sehnt sich ebenfalls nach neuem Beitrag unseres geschätzten Leit-Bloggisten.

  197. Komisch, dass man Ehebruch...
    Komisch, dass man Ehebruch nicht von der Steuer absetzen kann. Oder vielleicht doch?

  198. Früher ging da was mit...
    Früher ging da was mit Bewirtungskosten im Bordell, da wurde über Getränke abgerechnet.

  199. Bordell zählt nicht als...
    Bordell zählt nicht als Ehebruch.

  200. @DA: passen Sie auf, lassen...
    @DA: passen Sie auf, lassen Sie sich nicht versklaven. Es ist dann fertig, wenns fertig ist und paßt. Zudem ist das Kommentaregärtnern ein wichtiger Teil des Jobs, auch wenn der nicht auf der Rechnung stehen darf (es ist immer so, daß das wichtigste nicht auf der Rechnung stehen darf).

    @donna laura: ach, die Episode mit der angedrückten Hecke hat mir ein amüsiertes Schmunzeln auf die Lippen gezaubert – ja, so, genau so sollte es sein, wenn man es denn tut: lebensfroh.
    Sonst… bei aller Umsicht, die ich Ihnen an den Tag zu legen zutraue: mir wäre das Risiko zu groß, die Frau eines fest gebundenen Mannes zu kränken, denn von vornherein davon ausgehen, daß sie es nur als Kompliment für ihren Angetrauten und nicht als Herabsetzung ihrer Verbundenheit mit ihm nimmt, kann frau nicht. Weswegen ich mich stets nur an Singles gehalten habe – als ich Single war.
    Ich stimme Ihnen darin völlig zu, daß es in einer Ehe in vielerlei Hinsicht um eine Heimat geht, in die man zurückkehren kann. Aber ich bringe es nicht über mich, die Exklusivität dieser Beziehung aufzugeben – mir würde anhimmeln und vergöttern und dazu freies Spiel definitiv nicht reichen. Und ich finde auch, daß eine feste Beziehung oder Ehe der Marktkonkurrenz ein Stück weit entzogen gehört – mit Markt und Konkurrenz darf ich mich im Beruf den ganzen Tag rumschlagen, an der Heimatfront will ich das nicht auch noch, sonst fühle ich mich nämlich nicht beheimatet.
    Ihre Empfindungen sind da offenbar anders, was ich durchaus akzeptieren kann, da Sie ja offenbar viel Herzblut in das Stiften von Beziehungen stecken, ansteckende Lebenslust verbreiten und sich eventuelle Mitspieler mit Umsicht, Vorsicht und Bedacht ausgucken, so daß es möglichst keine Unfälle (nennen wir es mal so) gibt.

  201. Man muss die Ehe mit der Frau...
    Man muss die Ehe mit der Frau des Steuerberaters brechen. Eine Andere Möglichkeit sehe ich nicht.

  202. @BertholdIV: gibts eigentlich...
    @BertholdIV: gibts eigentlich einen Bereich völlig ohne Arkandisziplin? Meinjanur.

  203. @Dr. Hoinz: ist das jetzt der...
    @Dr. Hoinz: ist das jetzt der Selbstmord auf Finanziell oder wie soll ich das verstehen?

  204. @Foersterliesel: danke für...
    @Foersterliesel: danke für die Nennung von Dan Diners Buch. Das scheint den Rezensionen nach wirklich interessant zu sein, weil es den unterschiedlichen Umgang mit Sprache bzw. einer verbindenden Hochsprache beleuchtet. Und der „Arkanisierung“ (auf die Idee brachte mich ein ergoogelter Text einer Cottbusser Kirchengemeinde beim Nachschauen nach der von BertholdIV erwähnten“Arkandisziplin“) des Arabischen. So wirklich glauben mag ichs ja immer noch nicht, daß sich das Hocharabische in Jahrhunderten nicht verändert haben soll. Ein Tunesier sagte mir das mal, ich hielt das für völlig weltfremd – schließlich muß man in einer Sprache doch auch ausdrücken können, was einen heute bewegt. Aber anscheinend tun die Leute das nur in ihren Regionalsprachen, die sie aber ähnlich wie die Schweizer das Schwyzerdütsch (die Situation ist allerdings sehr anders, da die Deutschschweizer nur ein Teil des deutschsprachigen Gebiets sind) nicht verschriftlichen, weil sie weiterhin Teil der Hochsprache sein wollen. Aber die Schweizer tragen schon auch zum Hochdeutsch bei, wenn auch verhältnismäßig wenig; in den arabischen Ländern scheint das noch gehemmter zu sein, scheints ist da die Trägerschicht der Hochsprache fast nur der Klerus, sowas wie die Juristen und andere prekäre Stadtintelligenzler im europäischen Mittelalter beim Latein, die für eine Ausweitung und einen Anpassungsdruck sorgten, scheint kaum vorhanden zu sein.

  205. @elbsegler: das haben Sie sehr...
    @elbsegler: das haben Sie sehr schön gesagt.

  206. filou 20:07: Gut, dass Sie...
    filou 20:07: Gut, dass Sie noch ein Jahr leben, Sie Spätgeborener. Und „42“ ist das mutmaßliche Alter unseres Hochverehrtesten. Im Vergleich zu uns in Ehren Ergrauten und in Schlachten Gestählten ein Kind, das nicht weiß, was es tut. Lassen wir ihn weiterwursteln.

  207. @ Berthold IV, 19.11. 09.05:...
    @ Berthold IV, 19.11. 09.05: „Schindluder mit Terrorfurcht“- mal den Spiess umgedreht hat seinerzeit mein Vater (uebrigens auch ein Berthold).
    .
    In den 70ern auf dem Hoehepunkt der Hysterie wurde er winters bei der Einfahrt in einen Tunnel „geblitzt“ mit ein paar Kilometern ueber der erlaubten Hoechstgeschwindigkeit. Er verriss das Lenkrad und schlitterte- zum Glueck- in die letzte Ausfahrt vor dem Tunnel.
    .
    Er hat dann gegen den Bussbescheid protestiert und geschrieben: „Als es da ploetzlich blitzte, dachte ich, die RAF habe eine Bombe gezuendet, und bin vor Schreck von der Bahn geraten“.
    .
    Mit Erfolg: Das Bussgeld wurde erlassen, der zustaendige Regierungspraesident schrieb einen Entschuldigungsbrief, und seither wurde nie, nie mehr im Tunnel geblitzt!

  208. Was sind denn hier für welche...
    Was sind denn hier für welche unterwegs? Selbst unter dem Stammtischniveau scheint es ganze Welten zu geben.

  209. Guten Morgen, Bertram. Gut,...
    Guten Morgen, Bertram. Gut, dass Dein Stammtisch in Wolkenkuckucksheim steht. Schwebe weiter.

  210. @mondry

    Superb Ihre...
    @mondry
    Superb Ihre Geschichte: Danke

  211. liebe colorcraze, nicht dass...
    liebe colorcraze, nicht dass sie mich falsch verstünden, denn ich bin weit davon entfernt, durch die lande zu ziehen und die kälbchen zu reissen; niemand muss seinen holden vor mir wegschliessen.
    ausserdem bin ich wahnsinnig wählerisch, denn ich habe den einfachen geschmack von oscar wilde.
    .
    es ist vielmehr so, dass ich dreien treu bin, und sie mir (was bleibt schon übrig in zeiten von aids); nun, der letzte war ungeplant und fühlt sich sicherlich noch ein wenig als neuling. das wird sich geben. die eingemeindung in die famille dauert ein wenig, schreitet aber voran. ahnen sie, wie froh seine mit ihm verbandelte war, als sie die ‚erlaubnis‘ bekam, sich ebenso noch umschauen zu dürfen und, überhaupt, dass sie vorher gefragt wurde. ich bekam mit, dass sie auch einen weiteren im auge hatte, sich jedoch die reverie versagte, weil sie den terminator nicht verletzen wollte.
    ergo: reden muss man miteinander, was man wirklich vom leben möchte.
    denn man hat ja nur eines.
    .
    cher Filou, die anhalter in der galaxis rufen unterschiedliche stufen des ennui hervor, zumindest bei mir. geschmacksache, sicherlich.
    (wobei ich, um gemein zu sein, nicht weiss, was bei ihnen zuerst kommen möge, die darmgrippe und dann die lektüre oder vice versa.)
    witzig fand ich, dass zwei mauswissenschaftler den computer bedienten und dass eine äusserst aussagekräftige antowrt auf die frage aller fragen das resultat war.

  212. Liebe Donna Laura, im November...
    Liebe Donna Laura, im November ist mir eigentliche jeder Grund zur Bettlaegerigkeit recht, wenn man davon absieht, dass Darmgrippe nebenbei auch zu sitzender Haltung zwingt. Doch genug. Hochgelobten Buechern stehe ich in der Regel skeptisch gegenueber, erinnere ich mich doch einer Lausannegepflegten hoeheren Tochter, die staendig ‚was von Castenada und Motorrad mit sich herumtrug. Da hatte ich (auch aus anderen Gruenden) keine Chance des Anknuepfens. Dabei haette ich so gerne mit der ein Bierchen getrunken.
    Einen schlechten Scherz kann ich nicht lange fuer mich behalten; er muss trompetet werden. Sie erinnern sich sicher Bemerkung ueber schulterschauende Kinder, die dann das Wort Godemiche (Goudemiche?) buchstabieren lernen koennten. Keine Gefahr. Wer weiss schon, was das ist. Viel schlimmer waere es, die lieben Kleinen antworteten, befragt nach einer alten englischen Oper: Dildo and Eneas.
    Damit waeren wir ungefaehr wieder beim Thema (siehe weiter oben) nach Filou’scher Auffassung. So ist es eben: Alle Maener sind Schweine (Lysistratha/ Circe/ Schwarzer)!

  213. liebe, aufmerksame...
    liebe, aufmerksame colorcraze,
    ja, es reicht beinahe schon die kalligraphischen Schilde in osmanischen Moscheen zu betrachten, mit den auch formal absolut autoritativen Schriftzeichen.
    Ich habe sehr oft mit jungen Frauen zu tun, die nach 5 Jahren Schule noch 3 Jahre Medresa absolviert und dort Arabisch lesen, aber nur lesen, nicht sprechen oder schreiben, und natürlich auch nur im Koran lesen gelernt haben.

  214. cher Filou, meinten sie...
    cher Filou, meinten sie vielleicht den gouda-michel?
    .
    übrigens, hübsche, artige und geistreiche schweinchen aus der herde epikurs finden gefallen.
    herzlichste grüsse an Madame!

  215. Chere Laura, der Kaeseberg im...
    Chere Laura, der Kaeseberg im Wattenmeer?

  216. @Försterliesel: also demnach...
    @Försterliesel: also demnach ist Hocharabisch/Koran lernen wirklich so fremd für die wie Caesars Bellum Gallicum für uns – kein Verständigungsmittel. Hm. Können sie dann wenigstens die Schilder lesen in Mekka, wenn sie mal dort hinkommen?
    @Filou: hm. Möglicherweise.
    @BertholdIV: ach ja, der Papst will Berlin besuchen. Bin ja gespannt, wie sich der Berliner Unwille diesmal auswirken wird.

  217. liebe colorcraze,
    die...

    liebe colorcraze,
    die Pilgerreise nach Mekka ist keine romantische Angelegenheit mehr, sondern eine vorab gebuchte, arrangierte, geführte Gruppenreise. Aber auch der schärfste Drill kann den kombinierenden kreativen menschlichen Geist nicht abmurksen: die Frauen verstehen und erkennen arabische Worte und versuchen auch sich zu verständigen (obwohl es beim Drill eben nicht um Verständigung, sondern um reine Rezeptivität geht). Diese fragmentarische Kenntnis fremder Sprachen, das gute Hinhören und Nachsprechen und die Kombinationsfähigkeit sind auch typisch für den Orient, der ja ethnisch und sprachlich keineswegs homogen ist.
    lieber Filou,
    ohne Erdöl sähe natürlich alles anders aus; dennoch glaube ich daß solche Untergangsszenarien Desiderate sind. Maghreb, Iran und Türkei, aber auch Bosnien, Kosovo, der Sandschak und die Kaukasusregion: überall revival.

  218. Beste Foersterliesel, vor...
    Beste Foersterliesel, vor fuenf Jahren diskutierte ich mit einem Freund aus Nahost (falsche Fraktion) darueber. Am Ende kamen wir ueberein, dass sich der Islam verhaelt wie ein gewoehnlicher Amoklaeufer: alles was er lernte und glaubte, funkioniert ausserhalb seiner Welt nicht. Wie kann er scheitern, da doch Gott ihm hoechstpersoenlich versicherte, dass er auf dem rechten Weg sei? Er ist verzweifelt, sieht keinen Sinn in seinem Leben, gibt den anderen, denen die des Teufels sind, die Schuld. Er kann fuer sich nichts aendern. Er will aus dem Leben scheiden. Am besten nimmt er noch ein paar Feinde mit. Gott ist gross. M. ist sein Prophet. M. war ein Mensch. Und Menschen koennen viel Stuss in die Welt setzen. Atatuerk hat sich zu M. recht abfaellig geaeussert.
    Sicher ist der I. nicht die einzige Religion, die Psychopathen erzieht.
    Der I. sprengt sich selbst in die Luft. Wenn es tatsaechlich in den von Ihnen genannten Laendern ein Revival geben sollte, sollten wir hoellisch aufpassen. Moege der Sheitan mit uns sein. Der Teufel ist sowieso der zuverlaessigste Geschaeftspartner (Ironie).

  219. Hm. Türkei ist auf alle...
    Hm. Türkei ist auf alle Fälle anders als Arabien, weil Atatürk einen Säkularisationsschub gebracht hat und nicht irgendeine Kolonialmacht. – Seit ich mal gelesen habe, daß der Jemen zu römischer Zeit einen großen Wasserspeicher hatte, der die ganze Gegend bestens versorgte, und der dann aber später perdu ging, frage ich mich immer: warum bauen die das nicht wieder auf, wo sie doch jetzt so zunehmend mit Wasserknappheit zu kämpfen haben? Könnten die Golfis die da nicht ein bißchen bebürgermeistern?

  220. Schön. Danke....
    Schön. Danke.

  221. Ich dachte, ich äußere mich...
    Ich dachte, ich äußere mich mal, weil ich aufgrund meines Jobs immer eher die ‚Andere‘ bin als die Fabrikbesitzertochter. Diese wird hier so makellos und fehlerfrei beschrieben, dass es richtig schwerfällt, zu verstehen, warum der Mann sie ‚ausgetauscht‘ hat. Nach meinen Erfahrungen ist es aber gerade das, die Makellosigkeit solcher Frauen, die ihre Männer, die nunmal schwitzen und fluchen und gerne mal dem Es die Kontrolle überlassen, in die Arme von anderen Frauen treiben. Wir sind wie sie voller Fehler, aber auch voller reizvoller Gegensätze, die sie entdecken können. Wir sind gerne mal niveaulos und können das aufrecht gehen auch mal sein lassen. Uns fühlen sie sich nicht unterlegen und wir geben ihnen die Chance auf ein Abenteuer, was in der Welt von Frau Fabrikbesitzertochter gar nicht existiert. Kurz gesagt: Ich glaube, wenn die Frau mit der geraden, spitzen Nase die perfekte Fassade fallen ließe, würde sie den Mann mit dem Pyjama in vielen Fällen halten können.
    GloomyFox

  222. Zu viele Worte für ein...
    Zu viele Worte für ein Phänomen, dass man ganz einfach nur als feudalistisches Mätressen- und Konkubinensystem beschreiben kann und dessen Pervertierung in Kubricks „eyes wide shut“ sogar schon auf Celluloid gebracht wurden.
    Das dieses System heute das „Vorstandsassistentinnensystem“ genannt werden kann, stellt den konreten Bezug zu den realen Verhältnissen ab, weil ja diese „Vorstände“ eben jene saturierten und manierierten Besitzstandsprimaten sind, die als menschgewordene Bononbos weder über Esprit noch über die real-wirtschaftliche Leistungspotentiale verfügen, die eine unternehmerische, also eine mehrwertschöpferische Produktionswirtschaft bräuchte.
    Wir sprechen also von den realen Zuständen und Verhältnissen der Neuen Sozialen Marktwirtschaft nach der Definition, wie sie eine gewisse Frau Dr. Angela Merkel durch ihr realpolitisches Handeln, Entscheiden, Unterlassen und Ignorieren gesetzt hat.
    Getretener Quark wird breit, nicht stark.

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