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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Der Bank Run allein reicht Eliten nicht

| 162 Lesermeinungen

Natürlich kann man das Geld von der Bank holen, und mit etwas Glück ist man schneller als Iren, Spanier, Banker in Frankfurt und Portugiesen, ja sogar schneller als eine Milliardenschirmzusage auf aller Bürger Kosten. Aber dann muss das Geld auch irgendwo hin. Historische Erfahrungen zeigen, dass man dabei mindestens so viele Fehler wie bei der Wahl hilfloser Politiker machen kann - also wirklich sehr viele Fehler. Was in Zeiten zusammenbrechender Währungen wirklich helfen kann, gibt es vielleicht sogar umsonst.

Ich habe diesen Krieg in mir längst gehabt.
Paul Klee in seinem Tagebuch, 1915

Manche verstehen sicher nicht, warum man als junger Mensch bewusst wieder in genau das Haus einzieht, in dem der eigene Clan schon die letzten 150 Jahre durchgehend hauste, zumal, wenn es genug Alternativen gibt. Irgendwann, mag man sich denken, muss es doch reichen, jede Generation die immer gleichen Mauern von der Geburt bis zum Tod, die gleichen Stuckdecken und Türen, durch die alle gegangen sind, bis sie nie wieder kamen, ein Haus, wenn man so will, voller Sterbezimmer, denn früher kam der Tod noch persönlich ins Haus und lungerte nicht in der Geriatrie herum, wo man die Sterbenden abzuliefern hat. Da drin, denke ich mir, wenn ich hinunter gehe, starb d’Tant’Theres im ruhigen Schlaf, und im Hof, wo mein Auto steht, fand man die eingeschneite Leich‘ von der oid’Bichlerin, die in der Nacht traumwandelnd aus dem Fenster ganz oben gefallen war, aber keine Sorge, meine Damen, die war nur angeheiratet, bei uns ist genetisch alles in bester Ordnung, keine Sorge, das hat ein anderer Clan abbekommen – und überhaupt, es geht mir ja um das alte Haus und seine Geschichten, nicht um die Partnersuche durch diese exzellente Zeitung.

Bild zu: Der Bank Run allein reicht Eliten nicht

Die Geschichten hinter den Türen sind natürlich oft genug böse, so eine Familie hat in diesem Zeitraum mit all den Brüchen und Wandlungen einiges durchzustehen, aber, wie meine Grossmutter, stets recht habend, so treffend bemerkte: „Selten ein Schaden, wo nicht ein Nutzen dabei ist.“ Und natürlich entging man auch nicht denm grossen Schaden der Inflation. Mein Urgrossvater jedenfalls hatte irgendwann genug vom Glauben an die Wertbeständigkeit von Papier, holte alles Geld von der Bank, drückte allen Familienmitgliedern ein paar Bündel davon in die Hand und sagte, sie sollten so schnell wie möglich alles kaufen, was sie finden könnten, und einen Wert behalten würde.

Bei diesen Noteinkäufen müssen auch all die Messingschrauben gewesen sein, die man nach der Krise nutzte, um die damals 320 Jahre alten Holzbalken der Küche mit Linoleum zu versehen: Dadurch wurde der Küchenboden zwar schön warm, aber ich hatte vor 4 Jahren das Vergnügen, all die Schrauben wieder herausdrehen zu müssen, denn unsere neue Zeit mag alte Hölzer: Es waren gute Balken und gute Schrauben, es war fest zusammen, und tagelang hatte ich Schwielen an den Händen. Die Küche war gross, aber der Vorrat an Schrauben war grösser, alle 15 Zentimeter eine. Glauben Sie mir, ich weiss, was für ein Irrsinn eine Hyperinflation bedeutet, wenn das Geld kaputt wird und man Schrauben für eine gute Investition hält. Mein Urgrossvater hat rechtzeitig den Bank Run gemacht, aber suboptimal war die Antwort auf die Frage, was man danach tun soll.

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Heute nun müssen wir davon lesen, dass der Rettungsschirm aus unserem Euro grösser werden soll, dass eine Massenflucht aus spanischen Anleiehen in unserem Euro stattfindet, dass die Staatspleiten als realistische Szenarien gelten und Bankster in London erpressen fordern, dass sie beim Retten der Staaten keinesfalls beteiligt sein möchten. Solidarität und Gemeinsinn ist etwas anderes, und natürlich darf man fragen, warum man denn den Banken trauen sollte, wenn die schon den Staaten – also uns – nicht mehr trauen. Spätestens, wenn eine Regierung sagt, dass sie keine Hilfe braucht, und andere Regierungen betonen, dass es keine Alternative zu ihren Plänen gäbe, darf man mit Fug und Recht vermuten-

dass man sich an das schöne, englische Weltkriegsmotto keep calm und carry on halten sollte. Oncarryen: Zum Beispiel das Geld. Keep calm, ruhig bleiben, nachdenken, Schrauben sind nicht alles, ein schöner Perserteppich macht auch warm. Aber generell ist so ein Blick zurück gar nicht so dumm, denn im Gegensatz zu den mehr oder weniger hilflosen Panikkäufen war die grundlegende Idee „was mit Häusern“ auch nicht so schlecht: Immobilienbesitzer nämlich waren in den zwei grossen Geldentwertungen der 20er und 40er Jahre jeweils auf der Gewinnerseite, oder wenigstens „Nicht-Verlierer-Seite“, was angesichts eines umfassenden Niedergangs auch eine Art Sieg ist. Ich will hier natürlich keinesfalls aufrufen, die Banken zu stürmen und sich nach Betongold umzusehen: Der Umstand, dass ich mich ab Januar intensiv um die Restaurierung unseres Hinterhauses kümmern werde, ist auch nur Zufall, mindestens so sehr wie die 6000 zusätzlichen Page Impressions, die in den letzten Tagen bei meinem letzten Beitrag zum Thema Bank Run und Staatspleite auf wundersame Weise von Google angespült wurden.

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Nun bin ich kein Ökonom und, wenn überhaupt, gerade mal Kulturhistoriker, ich kann schlecht rechnen und strategische Investitionen sind auch nicht meins – was sich aber zumindest für mich aus den Erzählungen ergibt, ist ein gewisses Schema, das sich als sehr hilfreich erwies: Da gab es diesen grossen Klops von einem Haus, der wie ein Schneepflug krachend durch alle Wirrnisse brach. Die Gewinne in diesen Zeiten waren mau, die Möglichkeiten begrenzt – aber es war nachher noch genau so da, und es wurde weiterhin für ein Grundbedürfnis gebraucht. Es gab unter diesem Dach etwas, über das ich mich in dieser kleinen Kolumne oft genug lustig mache – generationenübergreifend einbetonierte Clanstrukturen, auf die man sich verlassen konnte, als auf den Staat und die Banken kein Verlass mehr war. Und darüber hinaus wohl so eine Art Standesbewusstsein, das mit anderen Clans dieser Art ein Netzwerk formte, mit dem man der Entwürdigung durch Schwarzhändler und andere Profiteure der Krise entging. Nicht, dass man deshalb zum Wilddieb oder zum Steuerhinterzieher geworden wäre – aber nachdem der Staat sich nicht mehr kümmerte, gab man das in die Gewehrkugel gelaufene Reh nicht ab, und wenn die eine Tochter etwas Selbstgenähtes verschenkte, verschenkte die andere eben Butter. Neben dem Lob für das Haus, das alles beschützte, erzählte meine Grossmutter nie etwas von den verfluchten Drecksschrauben im Küchenboden, aber sehr viel vom Zusammenhalt dieser schlechten Zeiten.

Vermutlich würde in der dummen, kleinen Stadt im schlimmsten Krisenfall wieder etwas ähnliches passieren, man würde zusammenrücken, von den Reserven überleben, sich gegenseitig stützen und warten, bis bessere Zeiten kommen. Das – und nicht die Antwort auf die Frage, ob statt der Schrauben nicht vielleicht ein Barockgemälde werthaltiger gewesen wäre – hat man durch die Erzählungen aus der Zeit gelernt. Das macht noch keine Krisengewinner, aber sehr wohl Krisenübersteher. Der schnellste Bank Run in Frankfurt und all die Übung beim J.P. Morgan Corporate Challenge Lauf wird auch den Bankmitarbeitern wenig bringen, wenn sie danach nicht Strukturen haben, die auch dann noch helfen, wenn das Geld nicht mehr hilft. Den Berlinern könnte es bei ihrem weitgehenden Nullbesitz vermutlich egal sein, aber ich wage zu bezweifeln, dass ein Macbook Air, ein iPhone oder ein Starrgangrad in dem Unfang aufwerten, wie das Geld abwertet. Häuser und Clans haben keinen Wert, sie sind einfach da.

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Nein, wirklich, ich möchte nicht heiraten und mein Clan ist gross genug – und ausserdem ist es jetzt ohnehin zu spät, die Krise wartet beileibe nicht auf das Aufgebot oder Hochzeitsglocken. Feste soziale Bindungen, so spiessig sie auch sein mögen, brauchen ein paar Jahre der Entwicklung und nicht ein Hinzufügen als „Friend“, wenn sie solche Halbjahrhundertverwerfungen überstehen sollen. Nicht immer mag es mir gefallen, wenn andere heute noch genau wissen, welchen Skandal meine Grossmutter 1930 in dieser Stadt verursachte – aber dafür weiss ich auch, warum bei den anderen der Vater seinen Käfer Anno 52 ruinierte. So funktioniert nun mal Gesellschaft selbst in Zeiten, da Geld, Banken und Staaten angeblich nicht in der Krise sind und ansonsten keine Alternativen haben. Ein Dach über dem Kopf und Sozialstrukturen, die nicht auf Basis monetärer Verbindlichkeiten errichtet sind, lassen sich nicht beziffern, und folglich auch nicht entwerten. Vielleicht muss man irgendwann schnell zur Bank laufen, aber am Ende ist es nur entscheidend, dass man danach wieder an einem Ort ankommt, wo es sich aushalten lässt.

Und diesmal bitte: Keine Schrauben kaufen. Ein Barockgemälde und ein Nagel für die Wand, da hat die Nachwelt auch 80 Jahre mehr davon, als Schwielen an den Händen.

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162 Lesermeinungen

  1. Naja, passt eigentlich besser...
    Naja, passt eigentlich besser hierher:
    Was ist davon zu halten?
    http://golemxiv-credo.blogspot.com/2010/11/who-bankrupted-ireland.html

  2. Eine Geschichte mit einigem...
    Eine Geschichte mit einigem Gebrauchswert. Dafuer bedanke ich mich ganz herzlich. Ihre Ueberlegungen stimmen groesstenteils mit meinen Vermutungen ueberein.
    (Vor einpaar Stunden beendeten wir das letzte Gefecht mit einer NL-Systembank erfolgreich. Vorlaeufig.)
    .
    Bleibt die Frage „und nun?“

  3. Wo Sie die Geschichte so...
    Wo Sie die Geschichte so schön erzählen, frage ich mich mal wieder, ob das Blattgold auch in einer ähnlich sonderbaren Kaufaktion auf die Messingtürbeschläge gekommen ist. Oder vorher oder nachher. Also jedenfalls finde ich Blattgold auf Messingbeschlägen befestigen, damits nicht wegkommt, eine ähnlich seltsame Idee wie möglichst viel Schrauben im Linoleum.

  4. Familiärer Zusammenhalt und...
    Familiärer Zusammenhalt und Schutz haben schon viel für sich; wenn das einmal aufgebrochen ist zerfleddern die Generationen immer weiter. Und die Besitztümer auch.

  5. Sie drucken Geld rund um die...
    Sie drucken Geld rund um die Uhr und immer noch herrscht Deflationsgefahr?
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    Das steht jedenfalls täglich in der Wirtschaftspresse.
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    Könnte mal einer rausfinden, wo Paul Krugman privat sein Geld anlegt?

  6. Moment mal. Das sind doch...
    Moment mal. Das sind doch Kreuzschlitzschrauben. Die gab es damals schon?
    Achso, Symbolbild. Alles klar.

  7. colorcraze, Sie Hausbesetzerin...
    colorcraze, Sie Hausbesetzerin und Renovierspezialistin, ich hab da mal ’ne Frage: dass man Tapeten an die Wand zu nageln versucht, gehoert zu meinen eigenen tristen Erfahrungen. Bei meinen Grosseltern war das Linoleum geklebt, haben die da was falsch gemacht? Kann ja sein. Sie kamen vom Land und fanden bei Leuna Arbeit. Da kann man natuerlich nicht alles wissen.

  8. Schulbub, vielen Dank für den...
    Schulbub, vielen Dank für den Link, sowas suche ich schon die ganze Zeit.

  9. @Filou: jetzt sitzen wir im...
    @Filou: jetzt sitzen wir im eigenen abbezahlten Haus und heben immer ein paar Scheinchen mehr ab, als wir zum Essen brauchen, für den Fall von Turbulenzen.

  10. @Filou: Linoleum, das nach WK2...
    @Filou: Linoleum, das nach WK2 verlegt wurde, kenne ich auch ausschließlich geklebt. Hier in der alten Küche muß es aber irgendwann zwischen 1910 und 1940 auch genagelt worden sein, allerdings mit diesen kleinen schwarzen Eisennägeln („Blaustift“?). Von genagelten Tapeten habe ich nur gehört (evt. bei Schloßbesichtigungen mal welche erblickt, wohl nicht aus Papier), sonst kenne ich die nur mit Kleister (bis ca. 1950 auch Knochenleim) geklebt, in Mietwohnungen gern auch als Schwarte (d.h. mehrere Schichten übereinander).
    @HansMeier: weil nix bei den Leuten ankommt, und das neugeschaffene Geld nur ganz oben rumrotiert, wo man sich den Schwarzen Peter zuschiebt. Banken, Staaten, …. und ihre Großgläubiger.

  11. Wie recht Sie doch immer...
    Wie recht Sie doch immer haben, verehrter Don!

  12. Don Alfonso sollte seine...
    Don Alfonso sollte seine Schrauben beim Juwelier untersuchen lassen. Sie könnten aus Gold sein, das, etwas angelaufen, gern mal wie Messing aussieht. Linoleum hat man im Allgemeinen nicht geschraubt.
    Dass Linoleum warm gibt, deutet auf historische Fussbodenheizung. Das fehlende Luftpolster – im Gegensatz zum Teppich – verhilft ohne zusätzliche Temperierung nicht zur Behaglichkeit.
    Bezüglich der Sicherheit von immobilem Eigentum mögen die besitzenden Bayern Vorteile bis heute haben. Was half das Eigentum an Grund und Boden einem deutschen Juden in den 1930er Jahren, oder Bürgerlichen und Nichtbürgerlichen in Schlesien, Ost- und Westpreussen nach 1944? Und was half es den Junkern in der SBZ, als dass sie es sich seit 1990 zurückkaufen können, falls sie andere Einnahmequellen hatten, als eben diese Immobilien?

  13. "all die Übung beim J.P....
    „all die Übung beim J.P. Morgan Corporate Challenge Lauf“ von den 60. 70.Tausend die das mitlaufen, sind bei weitem nicht alle Banker. Das ist doch eher ein volkssportliches Ereignis so die „Trimm-Dich“- Bewegung der 70er übersetzt in das Frankfurt des heute.

  14. @HansMeier - die Artikel von...
    @HansMeier – die Artikel von Paul Krugman verfolge ist seit vielen Jahren. Vor einiger Zeit traf ich ihn auf einer meeting in NYC und er wurde von vielen Teilnehmern nach seiner Anlagephislosophie gefragt. Spezifische Hinweise gab er nicht, aber die generelle Richtung war das Eigenheim in sehr, sehr guter Gegend, Aktien bekannter Firmen die seit Jahrzehnten ununterbrochen Dividenden zahlen, etwas Edelmetall besonders US Golddollars in kleinen denominations, und TIPS, Treasury Inflation Protected Securities. Persoenlich bin ich damit gut gefahren, und als licensed hunter horte ich fuer meine guns, eine 12 gauge shotgun und eine Browning rifle etliche Hundert Schuss Munition. Ausserdem befinden sich meine Fahrraeder in gutem technischen Zustand.

  15. @colorcraze
    Wenn das so ist,...

    @colorcraze
    Wenn das so ist, dann müssten eigentlich auch militante Keynesianer wie Krugman jetzt die Rückkehr zum entwickelten Feudalismus fordern — einfach, um den Elitenkonsum zu forcieren.
    Damit es oben nicht immer nur rumrotiert, sondern auch mal in der Realwirtschaft ankommt und bleibende Werte schafft: (Schlösser, Parkanlagen, Opernhäuser, prächtige Kleider (Brüsseler Spitze) mit passendem Schmuck aus Gold und Juwelen). Auf dem Markt wird auch fürs Volk was downtrickeln: Burgunderwein aus dem Springbrunnen und das Fett vom Ochsengrill.

  16. Jo jo, Freunde sind...
    Jo jo, Freunde sind unbezahlbar und verwandte wie Nachbarn kann man sich nicht aussuchen, aber zum einen ist Blut dicker als Wasser und zum anderen hat man als Nachbar ja doch oft ähnliche Probleme und Lösungen.
    .
    Bankenrun ………. naja ich denke nicht, dass man da laufen muss oder kann. Die Banken würden nicht öffnen und wenn man nach 3 Tagen oder einer Woche wieder rein kann, ist die Show schon gelaufen.
    Bargeld zu Hause zu haben, ist unsicher (Diebstahl) aber es macht bestimmt Sinn, für zwei oder drei Wochen ohne Bankbesuch zurecht zu kommen.
    Ich investiere ja zu gerne in Lebensmittel. Man kann sich ja kaum vorstellen, wie es wäre, wenn die Geschäfte auf einmal für eine Woche geschlossen wären.
    Es sind ja kaum genug Wren da um die Feiertage abzudecken, alles nur noch „just in time“ also ohne jede Reservehaltung.
    .
    Die Regierung spart auf die schwäbische Art. 302 Milliarden Haushalt und nur 48 Milliarden davon auf Pump. Gott sei Dank hat die Verschwendung endlich ein Ende ……..
    Am Ende werden es die Amis richten, wie schon so oft in den letzten 70 Jahren, holen die ein kaninchen aus dem Hut und alle alle werden staunen.
    Bin ja so gespannt .. und staune oft jetzt schon.
    Werter Don, Ihre Fotos schau ich mir jedes mal sehr gerne an. Sie sind immer etwas schwermütig oder drücken Einsamkeit aus, aber sehr schon anzusehen.

  17. Holly01, danke, ich versuche...
    Holly01, danke, ich versuche auch, so etwas wie eine eigene Bildsprache zu entwickeln. Wie es ist, wenn man keine Freunde hat, kann man übrigens beim Frollein Hauptslumkulturverwaltung des Verbandsblättchens vergrämter ostelbischer Exjunker nachlesen:
    .
    http://blog.zeit.de/filter/2010/11/17/sind-die-berliner-ignoranten/
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    Sollte ich dieses Jahr nochmal nach Italien kommen, lasse ich mir ein riesiges Stück Parmesan einschweissen. Ansonsten bin ich zum Glück genugsam, trinke nur Tee und habe eine gewisse Speisekammer mobil immer um die Körpermitte daheim.
    .
    HansMeier555, ich glaube nicht, dass Krugman das machen würde – das wäre nur der altbekannte „Trickle-Down“-Nichteffekt, den man unter Reagan schon mal versucht hat – und was letztlich zur grossen Geldblase führte. Oben wird nicht verschwendet, sondern weiter umverteilt.

  18. UOHP, ein Eigenheim ist nett,...
    UOHP, ein Eigenheim ist nett, aber besser ist nach meiner Erfahrung ein grösserer Komplex ab 500 m², in dem auch andere wohnen wollen. Am besten irgendwo, wo die Häuser nah zusammenstehen und die Wege kurz sind – auch das spart Kosten und Energie.
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    BertholdIV, mag sein, aber dennoch ist es eine Bank und in meinen Augen ein „Rat Race“. Den Nichtbankern meine Entschuldigung – dennoch ist beim Bankrun der der erste, der als erster beim Schalter ist.

  19. @DA
    Außerdem gab es jedes...

    @DA
    Außerdem gab es jedes Jahr beim JPMCCC ein schönes neu designtes Finisher-T-Shirt und einen großen Sportbeutel mit Geschenken (Müsliriegel, Rabatgutscheine etc.). BTW: Ihre so geschätzten RaiBas liefen da auch immer mit

  20. Beat, der letzte richtig...
    Beat, der letzte richtig kriegerische Einmarsch in Bayern war unter Napoleon, und selbst der ging glimpflich ab. Natürlich konnte man auch bei den Bomben Pech haben, aber Risiken gibt es immer, die Frage ist, wie man sie minimiert. Die Verschraubung habe ich mir mit den nicht ganz ebenen Bohlen darunter erklärt, daüber war irgendein Isoliermatierial wie Filz, dann verschraubtes Linoleum und darüber noch eine weitere Lage. Bei der sich dachte: Prima, die geht aber leicht runter, gleich kommt das Holz – war aber nicht so.
    .
    Filou, ich habe die alten Schrauben natürlich weggeworfen. Ich weiss, dass man früher Ledertapeten und Stofftapeten nageln musste, aber das war dann eher eine Wandbespannung denn Tapete, und die Arbeit für Spezialisten. Ich habe das mal mit Stoff probiert: Das Ergebnis war ziemlich schlimm.

  21. Ich frage mich - wo sind die...
    Ich frage mich – wo sind die USD-Trillionen von „Quantitative Easing“ (QE1 und QE2) geblieben? Bei den US-Banken? Also ich kann es mir vorstellen, diese massive Liquidität könnte ev. als Mittel für die Uebernahme fuhrender Dax Unternehmen verwendet werden – die sind m.E. immer noch unterbewertet.
    Leider besitzen die Deutschen nur einen sehr kleinen Anteil deutscher Aktien (4%) – es sind vor allem die Amerikaner sowie die Briten die deutsche Aktien in ihren Fonds/Portfolios haben. Man muss nur die Aktionärsstruktur der führenden Dax Unternehmen anschauen (unter „Investor Relations“ – Aktionärsstruktur). Aufpassen – die US Wirtschaft mag geschwächt sein, doch die US-Banken/Hedge Fonds/Private Equity schwimmen in Geld/Liquidität.

  22. Wow! Ich werde mal nachher in...
    Wow! Ich werde mal nachher in einen Baumarkt auf dem Kurfürstendamm gehen, dann in der Mitte des Verkaufssaales theatralisch die Arme ausbreiten und ergriffen schreien: ‚Eines Tages werden alle diese Schrauben und Dübel mir gehören…!!!‘

  23. Die Schrauben weggeworfen!?...
    Die Schrauben weggeworfen!? Haben Sie wirklich nichts von der Großtante gelernt? Verschwender!

  24. colorcraze, den schönsten...
    colorcraze, den schönsten Goldton hat meines Erachtens abgegriffenes Messing oder, wie im gezeigten Fall, Bronze. Und das Schloss hält jetzt seit mindestens 150 Jahren! Das war mal eine gute Investition, wie auch die Türen.
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    Foersterliesel, das stimmt natürlich: So ein Clan wächst nicht nach und ist in den modernen Zeiten auch kaum zu bewerkstelligen; dazu braucht es eben eine Tradition, die aber unter normalen Bedingungen keinen Wert hat. Mal ein Beispiel (über das ich auch schon lange mal schreiben wollte): In Berlin scheint kaum jemand sowas wie „Eltern“ oder „Grosstanten“ zu haben. Das passiert einfach nicht, das kommt nicht vor, höchstens mit genervten Blicken zweimal im Jahr. In der Prvinz wäre das vollkommen undenkbar, da ist der Clan immer irgendwie präsent und Teil des Alltags. Man ist dort eben nicht nur man selbst, sondern eben auch Teil der Familie und Teil des davon ausgehenden Netzwerks.

  25. Ist die Cheops-Pyramide nicht...
    Ist die Cheops-Pyramide nicht auch irgendwie ein Denkmal für Keynes?

  26. Das war jetzt...
    Das war jetzt böse.
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    Arbella, die meisten Schrauben hatten danach kaputte Köpfe, das Material war zu weich und die Balken zu hart.

  27. <p>fionn, ich frage mich, ob...
    fionn, ich frage mich, ob der Anstieg der Aktien nicht einfach auch an einer vorweggenommenen Hyperinflation liegen kann. Ansonsten halte ich KGV und KUV immer noch für Dinge, die man berücksichtigen sollte. Und wer so verrückt ist, Aktien von GM zu kaufen, dem kann man eben nicht helfen. Ich würde die deutschen Aktien nicht für unterbewerter halten, sondern den Rest für durchgeknallt.
    .
    BertholdIV, die von mir geschätzten Raibas sitzen in der bayerischen Provinz und können nichts für die Zentrale. Hier wird gearbeitet, nicht für den Bank Run trainiert.

  28. <p>Ich finde es übrigens...
    Ich finde es übrigens lustig, dass ein Feuilletonblog dieser Zeitung sich Gedanken über Worst Case Szenarien der Währungsrisiken, historische Erfahrungen und ihre Auswirkungen macht, und ein Wirtschaftsblog dieser Zeitung Wellness-Wohlfühl-Durchhalteparolen-PR verbreitet, nach dem Motto, wir sind eh die besten und die Leute verstehen die Abermilliarden beim Rettungsschirm sowieso nicht. Demnächst dann: „Schluss mit dem Nachdenken: Dann fällt uns keine Krise ein.“

  29. Genau solche Türen und...
    Genau solche Türen und Schlösser gab es auch bei uns zu Hause, in einem runtergekommenen Billigaltbau von um 1900.
    Nur eines versteh ich nicht: Warum hat man im frühen 20. Jahrhundert diese Schlösser immer so hemmungslos mit Farbe zugekleistert? Was man da zu kratzen hatte, bevor man die Schlüssellochklappe und den Riegel unten endlich wieder bewegen und das Zimmer geschwisterdicht machen konnte.

  30. Warum identifizieren sich...
    Warum identifizieren sich Wirtschaftsredakteure eigentlich immer so mit dem Geld?

  31. Die Tür im Bild ist erheblich...
    Die Tür im Bild ist erheblich älter als 1900, aber da änderte sich ja nicht viel. Gestrichen hat man sie aus Rostschutzgründen. Ich habe manche Türschlösser wieder gereinigt und schwarz gestrichen, aber so oder so ist es historisch „korrekt“.

  32. @ HansMeier555 :"Warum...
    @ HansMeier555 :“Warum identifizieren sich Wirtschaftsredakteure eigentlich immer so mit dem Geld?“
    *
    Warum sind Banken systemrelevant, aber die Demokratie nicht?

  33. @yast
    Wenn sie schon vom...

    @yast
    Wenn sie schon vom Geldhaben so fasziniert sind, warum wurden sie dann nicht Banker, Manager oder Anwälte?
    Wenn sie sich aber schon dazu entschlossen haben, stattdessen als Journalist zu vegetieren, warum gönnen sie sich dann nicht wenigstens hin und wieder Mal den bescheidenen Luxus von ein ganz klein wenig Gedankenfreiheit?

  34. Mit Schrauben kann man viel...
    Mit Schrauben kann man viel erreichen.

  35. DA re GM. Aus der NZZ/Zürich...
    DA re GM. Aus der NZZ/Zürich 19 Nov :
    >>GM Finanzchef Christopher Liddell „Wir waren früher eine Firma mit einem Schuldenberg von USD100Mrd und mit einem Pensionfonds, der Verpflichtungen von USD100Mrd trug, die noch nebenbei eine Autoproduktion betrieb. Das darf nie wieder so kommen“ << Dank dem Geld aus dem Going Public?

  36. Ich könnte Dir einen guten...
    Ich könnte Dir einen guten Architekten empfehlen, aber der hat immer zu tun, lebend von Würzburg nach München zu kommen.
    .
    Als ich volljährig wurde, traf ich einen Ingenieur, der mir empfahl, „nie etwas mit Schrauben“ zu machen. Das ist gar nicht so einfach.

  37. Grüass Eahna beianand,
    itza...

    Grüass Eahna beianand,
    itza hottas grad wieda bracht da Don Fonsi, ha, wos moanst?
    Oiso des Düarrkastnschlössl is wirkli supa. Selchane hom mi aa no bei uns dahoam. Wannst de Foarrb obakratzn tuast, nacha host mindestens finf Schichtn deitscha Lackgeschichte weggagnumma. Oba de Kreizmessingschraubn, a geh, des is a echta Schmarrn. Mia gangast. Vom Baumoarkt hotas hea gnumma.
    Mei Urgrovodda hot se fei scho im erschtn Wöldkriag vakalkliat: Zwegn dem scheena Boart vom Prinsregentn Rubrechd hot dea Grischpi Kriagsonlaihn kaft. Des warr a scho a moi a Run. Gschissn! Om Schpeicha hom mia noch a Kistn gfundn, voll mid Invladionsgöld. Packerl mid Millionen, Billionen. Af dene Notn scheht no kloadruggt:
    Wea falsche Notn in Umlauf bringa duat kriagt sounsovui Joahr Zuchthaus afbrummd. Des war aa wieda gschissn. Nacha hots uns dabatzt, wias dem Hitlagöld den Garaus gmacht hom. Wieda gschissn. Un itza, mitm Juro, wia mia de D-Mark valurn hom? Wia gehts nocha itza weida? Müassn ma halt bedn, dass uns net wieda dabatzn duad.
    Des Reserl, wos mei Schewsta is, hot scho amoi brophylagdisch a Wallfoahrrt na Altötting untanumma zwega dem. Des mia mid Haus un Hof nacha no davokemma, wanns brennt, wanns drauf okimmt. Wo de mid de Reddungs-Schiarm un de Milliarden grad aso ummanandawerfa in dera Moarktwiatschafd, dera Eurobäischn.
    Mei, aus is. Servus beianand.

  38. Don Alphonso@: Muß Sie leider...
    Don Alphonso@: Muß Sie leider korrigieren: Der letzte kämpferische Einsatz in Bayern fand 1866 (ausser 1945) statt, da sind die Bayern bei Kissingen und Würzburg von den Preußen überrannt worden. 1866 trat Bayern an der Seite des Deutschen Bundes und damit Österreichs in den Krieg zwischen Österreich und Preußen ein, der mit einer völligen Niederlage der beiden Bundesgenossen endete.
    Grüsse allerseits.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mainfeldzug

  39. hans meier,
    die redakteure...

    hans meier,
    die redakteure haben doch gedankenfreiheit und auch einen job, solange sie fürs blatt schreiben, was ins blatt passt. was das ist, entscheidet letztlich der eigentümer und dass das auch so bleibt, desderwegen hat jede zeitung einen chefredakteur und einen herausgeber.
    apropos eigentümer: laut spon will der junge neven-dumont nächstens ein webportal für medienkritik betreiben.

  40. "Des Reserl, wos mei Schewsta...
    „Des Reserl, wos mei Schewsta is, hot scho amoi brophylagdisch a Wallfoahrrt na Altötting untanumma zwega dem. Des mia mid Haus un Hof nacha no davokemma, wanns brennt, wanns drauf okimmt.“
    .
    wallfahrten, das ist es. und dann noch dem heiligen antonius eine kerze, dass die stadtleute, wenn sie in der schlechten zeit wieder (der grossvater wird schon noch wissen, wie es damals zuging) einen ehering für fünf pfund oder einen perserteppich für einen zentner kartoffeln geben, nicht am hof vorbeilaufen und den nachbarn reich machen.

  41. Frueher guckte man im Kino...
    Frueher guckte man im Kino Christopher Lee, heute hat man stattdessen ein Abo bei der FTD.

  42. @DA: Ja, die Speisekammer um...
    @DA: Ja, die Speisekammer um die Körpermitte herum sollte man nun unbedingt wieder anfüllen, es ist Winter und man braucht wieder eine Isolationsschicht.

    Zu Ihrem Link bzgl. „Künstler verlassen Berlin“: die Kommentare dazu sind ja einigermaßen erhellend. Ich wohne da ja nun schon etwas länger, und sehe das so: Berlin machte seit WK2 ein Teil seines Geschäfts damit, eine Spielwiese und ein Treffpunkt für Junge von auswärts zu sein, die Geld und Unternehmungsgeist mitbrachten. Und in Abständen machte die Stadt immer mal wieder international von sich reden und zehrte eine Weile davon. Im Kaiserreich und auch noch in der Weimarer Republik war es das nationale Zentrum und ein bedeutender Industriestandort, in dem Neues entwickelt wurde. Nach WK2 war das beides weg, darum dieses zähe Aushalten und periphere Flackern. Von den 60ern bis in die 80er zog man Studenten an, die jedoch in der Regel nach dem Studium wieder verschwanden, weil sie in der Stadt keine Arbeit fanden. Durch den Mauerfall wurde die Stadt dann international mal wieder ins Gedächtnis gerufen (mit der Fußball-WM 2006 suchte man das zu erneuern), was sich in einen Touristenstrom und erneute Attraktivität für illusionäre Junge, die meinten, als Künstler und DJs könnten sie leben (die Einheimischen organisierten die Veranstaltungen, vermieteten die Räume und verkauften die Getränke), ummünzen ließ. Dieser Zyklus ist nun ziemlich zu Ende, wie ich an der Kleidung der Touristen, die am Charlottenburger Schloß und in der U-Bahn meinen Weg kreuzen, selbst sehe, und nun eben auch an diesem Zeit-Blogbeitrag quasi in die Welt gespustet wird. Der Stadtverwaltung ist schon seit längerem aufgefallen, daß man wieder Industrie braucht, aber wie Sarrazin richtig erkannte, kann man die nicht künstlich herstellen, sondern ihr nur qua einfacher, schneller und bequemer Wege zu Ansiedlung und Aufbau das Tor weit aufmachen. Einstweilen versucht man F&E, was die Basis bildet, zu halten.

    „Nur im Feuilleton wird noch über Wirtschaft gesprochen“ – tja, es gibt da eben zur Zeit keine neuen Angebote, die man bekanntmachen müßte. Winter. Kondratieff-Winter, ich sags ja.

    @Holly: Lebensmittel lagere ich nicht ein, denn daß ich mal 2 Wochen oder länger nicht zur Bank kann, habe ich schon erlebt (Mauerfall ff.), aber Geschäfte sind hier so viel, die schaffen das schon, was herzukarren – selbst im dicksten Gewühl ging das, wenn auch mühsam (man muß dann halt immer eine Einkaufstasche und Bargeld dabeihaben und gegen Grapscher ggfs. handgreiflich werden).

    @Beat: ganz richtig, was Sie zu Immobilien sagen. Es wird an vielen Orten sehr viel Leerstand und Verfall geben, ist meine Einschätzung, weil einstweilen noch keine neue Welle dauerhafter Strukturen sichtbar ist und die jetzigen „Landnahmen“ oftmals flüchtig bleiben werden. – Ich denke, in Europa wird der strukturelle Umbau sich nicht so deutlich auf der Landkarte niederschlagen wie in den USA, die Strukturen sind doch etwas fester und zählebiger, aber schon sehr merklich. (Detroit ist inzwischen wohl weitgehend Acker)

  43. @auch-einer: *facepalm* oh...
    @auch-einer: *facepalm* oh bitte nicht diese Illusionisten erwähnen. Sie wissen doch, Boris Becker, und so.

  44. @Wimmerl:
    also, Sie bringen...

    @Wimmerl:
    also, Sie bringen mich ja glatt auf eine Idee. Man müßte Berlin als Wallfahrtsort aufbauen. Jetzt, wo der Papst kommt, könnte man das nutzen.

  45. Mauert die Kellerfenster zu...
    Mauert die Kellerfenster zu und nagelt den Perserteppich fest.

  46. von der in deutschland seit...
    von der in deutschland seit kurzem häufig erwähnten kritik der londoner city an den deutschen plänen zur beteiligung der gläubiger an der entschuldung bankrotter staaten ist in britischen zeitungen nichts zu finden. vielmehr große sympathie und bewunderung für die solidität deutschen wirtschaftens. das timing für die öffentlichen überlegungen zur beteiligung der gläubiger an entschuldungsmaßnahmen wird in nebensätzen als ungünstig bezeichnet, jedoch als berechtigt betrachtet. was in deutschen medien nicht auftaucht, ist die sorge der briten, daß nach portugal belgien als nächstes land finanzierungsprobleme erleiden wird. hierzulande ist neben portugal nur von spanien die rede, welches die briten nach rettung der belgier dann als nagel zum EU-sarg einschätzen. grund für dieses taktvolle schweigen zu den belgischen problemen ist möglicherweise die gedankliche verbindung ‚belgien – brüssel – EU‘. spekulation, aber es liegt nahe.

    wie gesagt, in britannien besteht großes verständnis für die deutsche position in der krise sowie die hoffnung, in deutschland einen wirtschaftlich und finanziell starken partner zu behalten, der sich nicht mit der rettung weniger leistungsfähiger EU-mitglieder verausgabt hat und sich zu sehr von den politischen interessen frankreichs leiten ließ.

    so, wie die briten überhaupt bedauern, sich im letzten jahrhundert zu stark mit den franzosen gegen deutschland verbunden zu haben, dem sie sich mental näher fühlen als den franzosen, die seit 750 jahren, obwohl stets erfolglos, so doch aber unverdrossen und penetrant immer wieder krieg gegen sie geführt haben.

    vielleicht war ja churchills „Wir haben das falsche Schwein geschlachtet“ eher auf die franzosen gemünzt gewesen denn auf die russen, was man aus ‚bündnispolitischen interessen‘ dann als auf den neuen gegner bezogen uminterpretiert hat…

  47. Axh, das muss man so verstehen...
    Axh, das muss man so verstehen wie kürzlich beim letzten Rülpser der verendenden Brontosaurier des Seeheimer Kreises: Die können froh sein, dass sie nicht hochkant aus der SPD rausfliegen, aber Spiegel Onschleim macht gleich eine Strategiedebatte draus. Genauso wird aus ein paar PR-Sprüchen mediokrer Figuren in den Augen gewisser Kollegen gleich die Londoner City. Peinliches Erregungsgewäsch.

  48. ...
    auch-einer@:
    HansMeier555@:
    Auro quaeque ianua panditur=Gold öffnet jede Tür. (vulgo)
    Weil de Caritas san mia fei no nia net gweng bei uns do herin, gölt. Dem Bappa sei Schpezi, dea wo im Voarschtand vo dera Raiba bei uns is, moant des aa. Und des bledi Gred vo deni gscheadn Hungaleida,de lumpadn, brauchan mia uns net oziagn, weils eh woahr is. Schpäda hams uns nimma ogschaugt wias wieda wos i deni eahna Wampn ghobt hom.

  49. @ colorcraze : Als die Mauer...
    @ colorcraze : Als die Mauer gefallen ist, hätte die Ost-Mark implodieren müssen. Wertverfall, Hyperinflation und Verlust der Möglichkeit auf dem Weltmarkt zu kaufen, es sei denn man kann in „harter“ Währung oder Tausch handeln.
    Diese Klippe hat die Regierung Kohl umschifft.
    Die Erweiterung der D-Mark auf die neuen Bundesländer war (im Nachhinein betrachtet) eine ziemlich geniale Lösung des Problems.
    Ich bin sicher ohne Zustimmung der EU-Partner wäre das nicht möglich gewesen. Da hat man uns Deutschen massiv geholfen (und sei es nur durch Stillhalten).
    Die gegenwärtige Krise ist eine der westlichen Industriestaaten. Die 45 Billionen Staatsschulden konzentrieren sich in den Staaten des anglikanischen Kernblocks und seiner EU/Welt Verbündeten.
    Die Finanzkrise konzentriert sich auf die gleichen Länder.
    Um es ganz klar zu sagen: der Rest der Welt hat nur das Problem, das die Wellen der Krise durch die Wirtschaften schwappen, aber die Industrie und das Verhältniss Wohlstandszuwachs/Wirtschaftswachtum stimmt dort weitestgehend.
    Die absehbare Lösung ist eine Währungskrise, die den US-Dollar vom Thron kippt.
    Genau betrachtet, ist das schon passiert. Problem ist nur, die Amis stehen für 50% aller Militärausgaben weltweit. Es kann also keiner daher kommen und sich aus dem Fenster lehnen. Das läuft ganz unauffällig und leise ab. Man wickelt die Geschäfte in Landeswährung ab oder tauscht Ware gegen Ware usw.
    Die Krise, wenn die Amis einen grossen Krieg anfangen und/oder kollabieren, weil sie die 2 Millairden täglich nicht mehr zusammen gebettelt bekommen (Aussenhandelsdefizit) wird aber weiter greifen. Da stockt der Handel ansich, denn die Grundlage, die Währungen werden neu bewertet.
    Da kann auch schon mal 2-4 Wochen der Handel und die Banken komplett aussetzen.
    .
    Nicht das ich denken würde das passiere morgen oder 2011, aber möglich ist es heute mehr als gestern und erheblich mehr als vorgestern.
    Wenn die Amis endlich jemanden finden würden den sie mal wieder schön zusammenbomben und dann mir Demokratie und Wiederuafbau beglücken können, löst sich das akute Problem und wir schieben alles wieder für ein paar Jahre weg …….. wie wäre der nordkoreanische Feind?
    China hat bestimmt kein Interesse an einem Krieg mit den USA und bei dem Krieg könnte man sie zur Aufwertung ala Japan zwingen und so zu dem Japanischen Schicksal mit verlorenen Dekaden und Deflation.
    Eine Klappe und 3 Fliegen klingt gut …… Obama klopft schon auf den Zylinderrand und sagt simsalabim ……

  50. Der Seeheimer Kreis regiert(e)...
    Der Seeheimer Kreis regiert(e) ja hauptsächlich via Spon, oder? Deutschland „brauchte“ ja mal angeblich „kein zweites Nachrichtenmagazin“, als damals mal der Focus neu gegründet wurde. Inzwischen brauchte es dringend ein zweites großes Nachrichtenportal. Das ganze penetrante Agenda-Setting (etwa beim Sarrazin, den Spon groß raus brachte) und die intransparente, zwar wohl schon heterogene, aber doch oft doch ziemlich deutlich den jeweiligen Parteikreisen als verbunden wahrnehmbare Politikredaktion (SPD: pro Seeheimer Kreis, CDU: pro Merkel/urbaner Wirtschaftsflügel, Gründe: pro Neolib-Realos, Linke: contra in toto) bietet da alles mögliche, nur keine neutrale, ausgewogene Berichterstattung. Da liest man tatsächlich bisweilen bei der Online-Faz die kritischeren und informierteren Artikeln. Diese Spon-Kommentare mit immer der gleichen Schallplatte, die manipulativen Gefälligkeitsstücke wie vor Merkels Wahl, vor schwarzgrün in Hamburg, jetzt wieder bei Thomas de Maizière… Die ganzen Anti-Beck, Anti-Ypsilanti, Anti-Lafontaine-Kampagnen… Das Pingpong-Spiel mit der BILD… Selbst Bush haben sie damals raufgeschrieben und in den Himmel gelobt, ich kann mich noch gut erinnern. Obama dagegen fand ihr Gefallen nicht. Die Lektüre des unerfreulichen Online-Marktführers erinnert mich jedenfalls immer an eine Pressekonferenz irgendeiner IHK. Da fehlt ein Gegengewicht der gleichen Gewichtsklasse (Herr Dumont?). Oder ein Neuanfang. Selbst der gedruckte Spiegel ist da ja noch mal etwas anders, und nicht gar so plump.

  51. Was die Berliner Galerien...
    Was die Berliner Galerien angeht: Die wollen sicher nicht hören, dass es da eine Kombination aus massivem Überangebot und – gerade im Winter – Unterversorgung an zahlungskräftiger Kundschaft gibt. Man hat versucht, eine Art Cluster zu bilden, der zum Selbstläufer wird – das hat nicht funktioniert, also kommt jetzt die Marktbereinigung. Aber das hört man dort nicht gern. Weil man ja Kunst macht, und das Geld bitte einfach so kommen soll.

  52. Die Betriebsmittel-Schraube:...
    Die Betriebsmittel-Schraube: Lässt sich essen (bei guten Zähnen), macht süchtig und es endet in den Armen der Tochter des Wirts (Dulcinea)…
    Das Leben könnte so übersichtlich sein…
    .
    Ich habe dem dritten Tornado mal Winkel auf den Gas-Container geschweißt. Nichts passiert. So unter Kollegen…

  53. Es müssen ja nicht unbedingt...
    Es müssen ja nicht unbedingt Schrauben sein! Mein Großvater arbeite in der Physikalischen Reichsanstalt in Berlin (wo auch Einstein zu Beginn des letzten Jahrhunderts ein paar Jahre tätig war) und in den fünfziger Jahren wurde in meiner Familie folgendes kolportiert: Als Hitler an die Macht kam, wurden die jüdischen Mitarbeiter entlassen, und die, die den Zeitgeist richtig verstanden hatten, wanderten aus. Mitnehmen durften sie natürlich fast nichts, und da kam einem oder mehren der Physiker die geniale Idee, von ihrem ehemaligen Arbeitgeber das Uran zu stehlen, das zum Zwecke wissenschaftlicher Untersuchungen bestellt worden war oder das sie, als sie noch konnten, extra dafür bestellt hatten. Daraus machten sie Kleideraufhänger, die aussahen wie solche aus Eisen und die sie ohne Probleme mit nach Amerika nehmen durften.
    .
    Wenn die Geschichte stimmt, dann kann man daraus nicht nur schließen, dass Physiker auch in Vermögensfragen sehr genial sein können, sondern auch, dass außer deutschen Physiker, deutsches Uran bei der Entwicklung der ersten Atombombe eine Rolle gespielt hat.

  54. danke für die...
    danke für die wortschatzerweiterung mit „oncarryen“, steht in meinem Archiv jetzt neben verhackstücken und verkasematuckeln

  55. "Ein Dach über dem Kopf und...
    „Ein Dach über dem Kopf und Sozialstrukturen, die nicht auf Basis monetärer Verbindlichkeiten errichtet sind, lassen sich nicht beziffern, und folglich auch nicht entwerten.“
    .
    Ein Schlüsselsatz, den man gar nicht oft genug betonen kann, wobei die Sozialstrukturen fast noch wichtiger sind, als das Dach über dem Kopf, wie die Verwandten aus Ostelbien nach 45 feststellen konnten !

  56. angesichts der drohenden...
    angesichts der drohenden inflation sollte man oncarryen, in russlandstocks long zu gehen.

  57. @ ghleuveld 19:14 : Ich setze...
    @ ghleuveld 19:14 : Ich setze ja eher auf Polen, schon weil die Ostseeenklave der Russen früher oder später Freihandelszone und Transfergebiet wird bzw. schon so genutzt wird.
    Polen gehört zur EU und als direkter Nachbar mit Potential bei Produtkivität und Qualität ist da auch Gewinn zu erwarten.
    Russland hat noch einen längeren Weg heraus aus seinem Stolz und der daraus resultierenden Willkür gegenüber ausländischen Geldgebern…….

  58. "Ein Dach über dem Kopf und...
    „Ein Dach über dem Kopf und Sozialstrukturen, die nicht auf Basis monetärer Verbindlichkeiten errichtet sind, lassen sich nicht beziffern, und folglich auch nicht entwerten.“
    .
    Es soll auch Leute geben, die die Gesellschaft dergestalt organisiert sehen wollen, weil nicht jeder das Glück hat, einen Familienclan, wohlgeratene Sprößlinge, oder wohlhabende Eltern, oder überhaupt noch Eltern zu haben, oder weil man die selbstgewählten Bande denen des Blutes vorzieht (wie absurd sich dieses archaisch-ideologische Postulat „Familie über alles“ außerhalb von Krisenzeiten auswirken kann, führte etwa Loriot gerne vor). Mancher liebt die Charade und den Smalltalk, die Familienmythen und Sonderbarkeiten, andere wiederum grausts davor, und sie sehen eine Errungenschaft der Neuzeit darin, all dem entfleuchen zu können.

  59. ey alda
    jetz glaub mal...

    ey alda
    jetz glaub mal nich,nur ihr provinzheinis habt das problem,nach dem grätsche machen von den alten probleme mit der anlage von kohle zu haben!
    auch als langjähriger berliner sternisäufer
    (dönerfresser hat m M n einen zu grossen rassistischen unterton-auch bin ich blätterfresser)
    steht man vor dem problem,nur nen sack buntes papier
    bekommen zu haben,von dem man jetzt erzählt bekommt,man könne in nen paar jahren nur noch seinen kohleofen mit anfeuern.
    so steht man vor der frage,ob einem das scheissegal sein soll,da wir uns zutrauen,euch wohlstandsweicheier bei der kommenden krise von den mülltonnen wegklatschen zu können,oder ob wir durch die kohle so verseucht werden werden,dass wir in nen paar jahren ohne bilder der klassischen moderne nich meh leben können?
    aba gucken wir mal-vielleicht schnösele ich in ein paar jahren hier in den kommentaren auch so rum,wie Sie das hier so unnachahmlich können.
    p.s.:
    habe meine patek-fälschung doch nich verkauft.
    es wird immer hochkriecher geben,die so doof sind,sie mir als echt abzukaufen(-ein schnäppchen-so ein SCHNÄPPCHEN!)

  60. Der Tiger@:
    Gestatten Sie: Da...

    Der Tiger@:
    Gestatten Sie: Da war aber in der FAZ 2005 schon mal eine etwas andere Version dargestellt bezüglich der Kernwaffenentwicklung im sog. III. Reich, wenn auch mit vielen Fragerzeichen.
    http://www.faz.net/s/Rub9D1EE68AC11C4C50AC3F3509F354677D/Doc~EA288A3EBA4D44A86A123435C92335C50~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  61. "man würde zusammenrücken,...
    „man würde zusammenrücken, von den Reserven überleben, sich gegenseitig stützen und warten, bis bessere Zeiten kommen“
    .
    sagen wir ja doch immer: genau darum investiert mutter natur in nachwuchs, kidner, junges leben und nicht in geformten steinbunt , bearbeitetes holz, gammlige leinwand oder gußeisen. nur leben überlebt.
    .
    und ein kind braucht eine mutter die auf ihren knien „hopsa“ mit ihm macht und einen treuen, tüchtigen lieben vater. und ein dach über dem kopf. und holz. und viele leute die singen, deren stimmen es lauschen kann.
    .
    manche schweizer firmen hatte ansonsten die beste investition aus den wk, bilanziell zumindest. http://de.wikipedia.org/wiki/Oerlikon-B%C3%BChrle http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:3D.chart.-.swiss.weapon,.ammunition.and.detonator.exports.in.WW2.1940-1944.jpg&filetimestamp=20091217020313
    .
    ansonsten waren global natürlich die usa die siegernation, lösten sie doch england als weltführungsmacht ab. (wenn es nicht zynisch wäre könnte man sagen „so gesehen haben sich die weltkriegsanstrengungen der usa für sie selbst viele hundert mal amortisert.)
    .
    gerade auch von daher sind die pazifistischen grundströmungen in vielen bayrischen herkunftsfamilien (trotz martialischer andersbehauptungen) so hoch einzuschätzen: die „saupreiß“ mussten ein deutsches reich schmieden (mit „blut und eisen“ etc., diesem ganzen schund), die bayern hätten – grantelnd zwar – aber weiterhin lieber gut und gerne ein königreich für sich alleine bleiben wollen und sehr gut können – und zwar „ohne gebietsansprüche an tschechien oder die schweiz oder timbuktu oder alaska“.
    .
    „man würde zusammenrücken, von den Reserven überleben, sich gegenseitig stützen und warten, bis bessere Zeiten kommen“ – genau deswegen handeln „die“ ja so, die so handeln: es steckt durchaus viel politisches resp. politisch-soziales kalkül darin.
    .
    (wem ich was wegnehme, der muss sich wehren: dadurch lerne ich ihn a. kennen (und er mich) und b. er die selbstverteidigung. also ist wegnehmen a. stark sozial förderlich und b. persönlichkeitsstärkend und selbstbewußter machend. kluge feststellungen, nicht wahr?)

  62. holly 1: ganz russland wird...
    holly 1: ganz russland wird freihandelszone. russland fühlt sich dem abendland zugehörig. das chinesiche, indische, islamische ist russland fremd.

  63. @Holly: so wie Sie es...
    @Holly: so wie Sie es beschreiben (und ich halte Ihre Sicht für sehr realismushaltig), wäre Nordkorea logisch. Ich möchte hinzufügen: sobald eine Einigung mit China erzielt wird, wie es hinterher laufen soll. Ob Frau Clinton das hinbekommt? Allerdings schätze ich, daß das erst in Obamas 2. Amtszeit (ich gehe davon aus, daß er wiedergewählt wird, wenn auch knapp – TINA but Fallobst) passieren kann, weil erst Irak finished sein muß. Und eben, überhaupt, die Chinesen erstmal dafür gewonnen werden müssen, daß es auch ihnen was bringt – bei denen könnten noch ganz andere Motive eine Rolle spielen, – ich phantasier jetzt mal – denn denen pressierts ja nicht – etwa funktionierende AKW-Anlagen zu übernehmen, kurz bevor die Ingenieure verhungern. (Ist aufgefallen, wen ich nicht dabei erwähnt habe?) – Sonst im Groben denke ich auch, daß Asien sich wirtschaftlich wieder auf das alte Größenverhältnis vor der Industrialisierung zubewegt. – Haushalt D: mir sträubten sich die Haare, als ich 48 Mrd Neuverschuldung las. Neuverschuldung! Herrgott, wo wollen die das auftreiben?

    @DA: soso, „die City“ plagt die Sehnsucht nach Hämbörg? Belgien, sakra, das fehlt uns gerade noch, daß wir die verarzten müssen. Dann wird der Großraum Brüssel eben kleiner und der Norden wird den Holländern aufgehängt und der Süden den Franzosen. Basta. Wer nicht will, hat gehabt. – Bronze: ja, schönes Material. – Kastenschloß: hamwa anne Speisekammer. – Galerien: der Perser bei uns ist raus, jetzt murkelt so eine 1-Frau-Werbeagentur da rum. Der Immobilienmensch im Nachbarhaus hat mal ein paar gefällige Aquarelle gehabt, da habe ich mal ernsthaft überlegt, ob ich mir eins zulegen soll. Habs dann aber doch gelassen, denn es gefiel mir nur 90%ig. Was ansonsten die letzten Jahre zufällig mein Auge getroffen hat – von 2, 3 Ausnahmen abgesehen indiskutabel. Weswegen ich es in keiner Weise unverständlich finde, warum die Berliner selber das Zeug nicht kaufen.

    @Tiger: solcherart sind echte Berliner Rumore.

    @Schulbub: beim Spiegel fehlt irgendwie die ordnende Hand, im Vergleich zu früher. Vielleicht auch ein paar Nasen aus meiner Generation, die man etwas sagen ließe. Die 100ste Naziabkoche ist einfach nur beschränkt. (Die Onlineausgabe zu kommentieren erspare ich mir)

  64. @gheluveld: ach, Träumereien....
    @gheluveld: ach, Träumereien. Rußland funktioniert völlig anders als Amerika. Die werden auch in 100 Jahren nur einen kleinen Privatsektor zulassen. Und wenn sie mal wieder meinen, der wird zu groß, wird es abgemurkst.

  65. entschuldigung für die...
    entschuldigung für die übersehenen fehler. u.a.
    .
    sagen wir ja doch immer: genau darum investiert mutter natur in nachwuchs, kinder, junges leben und nicht in geformten stein, bunt bearbeitetes holz, gammlige leinwand oder gußeisen. nur leben überlebt.
    .
    und oerlikon-bührle hat hervorragende gewinne gemacht am hochpreisigen verkauf ihrer waffen während wk II.
    .
    man kann sich ggfls. eben so oder so positionieren im leben … http://www.buehrle.ch/collector.php?lang=de
    .
    „Der Hauptkunde im Zweiten Weltkrieg war das Deutsche Reich, welches zwischen 1941 und 1944 jährlich ein Auftragsvolumen von jeweils 120 bis 180 Millionen Schweizer Franken auslöste; die Alliierten dagegen konnten nicht beliefert werden, da die Schweiz in dieser Zeit von den faschistischen Staaten (Italien, Deutsches Reich) und faschistisch-besetzten Ländern (Österreich, Frankreich) eingeschlossen war. Die USA und Grossbritannien produzierten die Oerlikon-Bührle-Geschütze aber in grosser Stückzahl auf Lizenzbasis.
    .
    Nach dem Zweiten Weltkrieg geriet Oerlikon-Bührle in die Verlustzone. Mit dem Aufkommen des Kalten Kriegs waren die Kanonen aber wieder gefragt. 1947 strichen die USA Bührle von der Schwarzen Liste, weil die Navy Flugabwehrraketen bei ihm ordern wollte.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Georg_B%C3%BChrle

  66. @Schwarzbrenner und Colorcraze...
    @Schwarzbrenner und Colorcraze – ich habe nichts von Kernwaffen im dritten Reich geschrieben und es war auch keine Berliner Rumore, sondern eine Episode im Familienrahmen. Mein Großvater war ein echter Physiker, der nur etwas gesagt hätte, wenn er einen Beweis hatte, und von ihm muss die Geschichte stammen. Mein Vater hat sie mir erzählt als ich so ungefähr 10 Jahre alt war mit dem pädagogischen Hinweis, wie schlau Physiker eben seien (er ist auch Physiker). Vor ein paar Jahren sprach ich ihn darauf an, wobei ich ihn auf die Konsequenzen hinwies. Aber da hat er die Episode abgestritten.
    .
    Früher hatte mein Vater einen Eisenquader von ungefähr 8 cm Seitenlänge als Briefbeschwerer auf seinem Schreibtisch liegen, von dem eine Ecke abgehauen war. Davon hat er mir erzählt, dass ihn die Reichanstalt bekommen hätte, um zu testen, ob es Uran wäre. Es war aber kein Uran, sondern Eisen. Als ich vor einigen Jahren diesen Quader als Erinnerung haben wollte, behauptete mein Vater, er fände ihn nicht mehr.

  67. @Der Tiger - Leicht...
    @Der Tiger – Leicht disfunktionale Familienverhältnisse, nicht war? Unangenehm so ältere Herren, ja. War aber früher teils so. Man ist heute anders.

  68. @Tiger: a) die Assoziation zu...
    @Tiger: a) die Assoziation zu „Kernwaffen im drittem Reich“ ist Ihre, nicht meine. b) als was soll man es denn sonst bezeichnen denn als „Berliner Rumor“, wenns in Berlin spielt? c) es ist normal, daß sich der Mensch nur zu verschiedenen Zeiten und in bestimmten Situationen an bestimmtes erinnert. d) auch mir ist ein Erbstück durch die Lappen gegangen, das ich gerne gehabt hätte – die Schulabschlußurkunde meiner Großmutter. – Marie Curie fing bereits vor WK1 an, an Radium zu forschen, in Wikipedia wird dabei die Standard Chemical Company in Pittsburgh erwähnt, die Radium herstellte. D.h. auch außerhalb Frankreichs war Radium 1920 bereits verfügbar. Was also soll daran sonderbar sein, daß es 1933ff. auch in Berlin in der Reichsanstalt Radium gab? Und was soll daran sonderbar sein, daß jemand, der flüchten muß, möglichst was kleines, wertvolles und durch den Zoll Schmuggelbares mitnimmt?

  69. Bei der gegenwärtigen...
    Bei der gegenwärtigen Finanzkrise, der „Grossen Rezession“ oder wie wir auch immer diese Veränderung nennen möchten, wird einem doch immer wieder bewusst, wie dass, was wohl im Hintergrund abläuft nicht dem entspricht, was die Öffentlichkeit zu sehen (serviert) bekommt.
    Da mag es Goldman Sachs verschmerzen, dass sie als gebrandmarkt Ganoven wurden, solange nur die Konkurrenz ins Gras beisst.. Oder aber diese ganze Bond, nein nicht James Bond, Geschichte, wo kapitalstarke „market player“ (triffts ganz gut, der Bezug zum Casino bleibt erhalten) mit An- und Verkäufe die Kurse steuern und damit die „Kreditwürdigkeit“ Griechenlands, Irlands und all der anderen „Schweine“unterminiert. Auch der daraus resultierende „Sparkurs“, der denen aufgezwungen wird, scheint eher das Ziel zu verfolgen, diese handlunsunfähig zu machen und gleichzuschalten (Ups, war das ein Freudscher Versprecher?)
    Thema in meinem Kommentar ist also das Konstruieren der Geschichte.. Geschichte ist nicht etwas passives für uns, sie wird aktiv gestaltet.. Der Gewinner schreibt sie, wie wir wissen, und diese Binsenweisheit führt mich wieder zu Ihnen und Ihrer Familiegeschichte. Sind Sie sich so sicher, dass die eingeschneite oid’Bichlerin „traumwandelnd“ aus dem Fenster gefallen war oder hat sie doch nur einer der Ihnen blutsverwandten Hedgefond Manager aus dem Fenster geworfen?
    P.S.: Unterstellungen sind natürlich nicht „persönlich“ zu nehmen und verzeihen Sie die Anführungszeichen, ist halt „Samstag“..

  70. Nehmen wir mal an, der Quader...
    Nehmen wir mal an, der Quader war ein Würfel, da ein Quader mit der Angabe einer Kantenlänge nicht hinlänglich beschrieben ist, ein Würfel aber schon, und dieser Würfel mit einer Kantenlänge von 8 cm (ergo 8^3=512 cm^3) wäre aus Uran gewesen, dann wöge er 10,035 kg, ein gleich großer Würfel aus Eisen aber nur 4,031 kg. Ein Unterschied, der kaum übersehen werden kann. Viel zu testen ist da nicht, eine Kartoffelwaage reicht. Aber in jeden Fall war es ein gewichtiger Briefbeschwerer und eine formidable Waffe, wenn sie aus dem oberen Stockwerk auf den das Portal des Stadtpalais stürmenden Mob geworfen wurde.

  71. Wieviel wiegt denn das...
    Wieviel wiegt denn das Bikini-Oberteil von Dons Schwester? Nach den Grundsätzen der Netzwerkerei hat das Gewicht doch Relevanz für die Übersetzung des Hinterrades seines italophoben Gurkenrads, wenn er sich auch regelmäßig damit den Unterkiefer schabt. Hallo Inge, auch schon wach?

  72. Das Dach über dem Kopf halte...
    Das Dach über dem Kopf halte ich für nicht so wichtig wie ein Netzwerk langjähriger tragfähiger Beziehungen. Ganz konkret zum Bankran: dieser sollte in Richtung Edelmetalle gehen, da sollte auch kleinteiliges Silber dabeisein wie Münzen und Besteck. Für den entsprechenden Bankrun muß man nicht mal das Haus verlassen, alles gibt es online.
    Ich hab zwar auch Immobilien, halte die aber für nicht so entscheidend, da der Staat die Immobilienbesitzer in der Krise angreifen kann. Von Gold-und Silbermünzen weiß er nichts, meines Erachtens werden die Gold-und Silberbugs die Krise am ehesten anständig überleben.

  73. @DA ach glauben's doch nicht...
    @DA ach glauben’s doch nicht des G’red, dass die Raiba kein Konzern ist sondern subsidiär „buttom up“ gestaltet.. Das braucht man doch nur um als alternative Bank bei Basel III Sonderkonditionen zu bekommen.

  74. @Don Dumbo – Mit Ihrem...
    @Don Dumbo – Mit Ihrem Gewichtsvergleich setzten Sie voraus, dass es sich um reines Material handelt. Der Job meines Großvaters bestand aber darin, festzulegen, wie viel von einem gewissen Element in einer Legierung war. Meistens ging es dabei um Gold, also darum, ob ein DEGUSSA Goldbarren dem Reinheitsstandard entsprach und der Stempel auf ihm berechtigt war.
    .
    Über die Frage, um was für eine Uranlegierung es sich bei den Kleiderbügeln gehandelt haben könnte, habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Ich wollte sogar einmal einen erfahrenen Nuklearphysiker fragen, bei dem ich in Los Alamos zum Abendessen eingeladen war. Aber da herrschte gerade unter den Eingeweihten dort große Aufregung, wie mein Schwiegervater mir erzählte, der da früher gearbeitet hatte. Eine größere Menge Uran oder Plutonium oder irgend ein anderes strahlendes Material war aus dem Lab verschwunden (später wurde verbreitet, nur die Records wären schlampig gewesen). In der Situation fand ich es zu riskant, die strahlende Kleiderbügellegierung mit einem nach der Wende aus Russland eingewanderten Nuklearphysiker zu besprechen.

  75. Lieber Don,
    "d'Tant'Theres,...

    Lieber Don,
    „d’Tant’Theres, starb in ruhigem Schlaf,“ und die Aufzählung weiterer verblichener Vorfahren liessen den Gedanken aufkommen, dass Ihrem Domizil eine energetische Reinigung mittels geweihtem Wasser, Weihrauch und dazu passenden Gebeten gut tun könnte.

  76. Das dort auf dem Bild sind...
    Das dort auf dem Bild sind Spax-Schrauben – die gab es damals noch nicht.

  77. Der Tiger@:Verehrteste, mir...
    Der Tiger@:Verehrteste, mir schoß da so ein vager Querschläger durch mein Caput.
    Bevor ich ihn erläutere & beschreibe, was ich nachstehend zum Ausdruck bringen möchte: Bitte nehmen Sie es nicht persönlich. Hänge es nur an dieser „Physiker“-Story von fast Dürrenmattschen Dimensionen auf.
    Könnte es nicht sein, vorsichtig gefragt, dass „wir“, dessen Bewohner, des christlichen Abendlandes, samt seinen wunderbaren Klosterschulen, Universätsgründungen (Padua, Montpellier, Hdbg. etc.) unter Berufung auf die antiken Wurzeln, ein unglaubliches Phantasma erschaffen haben? Eine absurde Pathologie, die von griechisch-jüdisch-arabisch-christlichen Supergehirnen in Traditionsfolge, angerichtet wurde? Auf dieser Basis erzählen wir uns nun mitels diesem und ähnlichen Blogs gegenseitig kommentierend (s. auch die Story von Neven Dumont jr. im FAZ-Print) in Bruchstücken was da in 2.500 Jahren so abgelaufen, schief des öfteren, hin zu dem was wir schaudernd, staunend nunmehro in Realität, Echtzeit quasi verblüfft betrachten.
    Was wahr und was Falsifikation können wir nach jeweils zehn, zwanzig Jahren kaum oder gar nicht mehr auseinanderhalten. Es gerinnt zur Legende, wenns hochkömmt zum Mythos. Sowohl in der Familie wie im Staat.
    Neben der Kernwaffenproduktion, auf der Basis der Relativitätstheorien I u. II, ist nicht minder „erhebend“, aus der Sicht eines Normalschafes (Citizen) die Entwicklung der
    Finanzinstrumente. Diese abstrakte Schein-Alchemie, deren Adepten behaupten nur so könne das Wohlergehen der Gattung per automatisierter Gewinnmaximierung garantiert werden. Obwohl seit dem Japancrash der Achtziger längstens um Potenzen, von der in sich schon irrsinnigen, realen Warenproduktion-Dienstleistungs-maschinerie abgehoben bzw. abgekoppelt.
    Man entschuldige die Kleist´schen Sätze und die Unausgegorenheit des schwurbligen Denkansatzes. Bestimmt wird geballtes Denkvermögen des hiesigen Blogs den Gedanken zu Ende spinnen bzw. schlußfolgern.

  78. Netzwerk, natürlich....
    Netzwerk, natürlich.
    Akkulturierung in einer nicht zu exotischen Glaubensgemeinschaft – denke da an die Photos aus den Alben meiner Grossmutter aus den 50er Jahren, da die Herrschaften aus Leipzig, dem Altvatergebirge, Schlesien und ich weiss nicht wo noch, am Sonntag nachmittag um den Pfarrer geringt in einem Garten im Oberfränkischen Blockflötenmusik spielten: Ob man nun an den lieben Herrgott glaubt und wie man das mit der Auferstehung des Fleisches hält, kann man ja für sich behalten, die Geschwister im Herrn sind nun mal ein guter Anlaufpunkt. In der Heimat ist einem das vielleicht nicht so klar, im Ausland wird es einem dann schon offenbarer.
    Was können (nein, nicht unbedingt Schöngeistiges, aber Bauen, Kochen, Kranke behandeln: sowas braucht man immer. Wie sang doch Reinhard Mey: auch in den grössten Nöten gibt es immer was zu löten). Herr Icke würde sein Geld wahrscheinlich in vernünftiges Werkzeug stecken, oder was er dafür hält. Ist auch transportabel und wer ein Schweissgerät hat, hat auf einmal auch viele Freunde.

  79. Don Dumbo@:
    Der Tiger@:...

    Don Dumbo@:
    Der Tiger@: …..s´wird halt mit Eisenauflage camoufliertes Blei (Gold?) gewesen sein, aus dem der omniöse Würfel bestand. May be?
    Also irgendswie dazwischen vom Gewicht her gesehen, wenn´s einem auf den Zeh fällt, wird der Unterschied differenziert wahrnehmbar….
    Dichtenvergleich:
    Gold:19,32 g/cm3
    Uran:19,16 g/cm3
    Blei:11,342 g/cm3
    Eisen:7,874 g/cm3

  80. Sirius, da bräuchte man mehr...
    Sirius, da bräuchte man mehr Weihwasser, als die EZB Geld drucken kann – denn hier waren vor uns die Jesuiten!.
    .
    icke, ich denke, jede Zeit hat ihre eigenen Formen der Hilfe. Ich finde es nicht spiessig, meinen Bekannten, die es nicht können, die Bremsen an den Rädern einzustellen. Es ist gerade nicht nötig, das in einem grösseren Rahmen zu kultivieren, aber zu wissen, dass es ginge, ist sehr angenehm.

  81. @ Schwarzbrenner 12:01 :...
    @ Schwarzbrenner 12:01 : Zumindest bei den Finanzinstrumenten ist es weniger Mythos und mehr der Versuch der Staaten der Revision zu entgehen.
    Beispiel Derivate, also die Absprache ein Geschäft zu einem festgelegten Volumen zu tätigen, wenn bestimmte Parameter eintreten.
    z.B. Ich erwarte einen Brötchenkauf von Stückzahl 4 zum Zeitpunkt morgen früh, falls ich zur rechten Zeit bei der Bäckerei vorbei komme und teile das dem Bäcker mit.
    Der Bäcker schätzt aufgrund der Mitteilungen den Bedarf und bestellt die Rohmaterialien mit dem zu erwartenden Geld.
    Erscheine ich am Morgen im Laden dann tätige ich die Option zum fixen Preis des Vortages. Erscheine ich nicht, verfällt meine Preiszusage und der Bäcker könnte (je nach Absprache) eventuell eine kleine prozentuale Entschädigung für Aufwand und Abwinklung erwarten.
    Keine Magie.
    Es ist nur so, dass der Derivatemarkt inzwischen bei 900 Billionen US-Dollar schweben soll. Laufzeiten der Absprachen teilweise 99 Jahre, damit ist eine Billanzierung für, zum Beispiel die USA, praktisch nur Papier………. genau wie Gewinnmitteilungen der Banken, die ja auf Geschäften beruhen, die noch garnicht getätigt wurden, aber sicher erwartet werden. Getreu dem Motto, die Brötchen werden schon weggehen, die die warmen selbigen.
    Der sogenannte Kapitalstock der Staaten ist kaum noch einschätzbar, das gilt nicht nur für die USA sondern durchaus auch für Deutschland.
    Die Sicht auf Geschichte und Geschichten ansich, ist in Europa geprägt von dem was man erreichen will. Man nutzt Geschichte oft als Beispiel, Gegenwart zu prägen. Es gibt kaum eine Metapher die besser trägt als der Beginn …. schon der alte Dingensbummens hat um XXXX feststellen müssen, dass…….. und dann hat er…… aber es war zu spät. Das Ende von Dingensbummens kennen wir ja alle und wer will schon so enden?
    Imo ist Geschichte im besten Fall subjektive Wiedergabe, im schlechtesten Fall ein Mittel zum Zweck oder politisch motiviert.
    Die Kirche als Inhaberin der christlichen Geschichtsschreibung lässt nicht aus Zufall nur handverlesene Personen in ihre Archive.

  82. "Haeuser und Clans haben...
    „Haeuser und Clans haben keinen Wert, sie sind einfach da“, mit anderen Worten A A Adenauer (1. vorstufe zum neuen alten Feudalsystem?). Von irgendwo her kommt ein Lichtlein immer …http://www.independent.co.uk/news/business/news/adenauer-and-friends-seek-to-block-irelands-85bn-euro-bailout-2145535.html

  83. @Schwarzbrenner – Ich nehme,...
    @Schwarzbrenner – Ich nehme, was Sie schreiben, überhaupt nicht persönlich. Die Frage, wieweit meine Erinnerung stimmt, stelle ich mir natürlich auch. In dem Kleiderbügelfall handelt es sich um eine Episode, die mich seit meiner Kindheit als Beispiel einer genialen Idee begleitet hat. Als mein Vater sie vor ein paar Jahren abstritt, war ich baff. Ich bin sicher, dass ich sie nicht erfunden haben kann.

  84. Holly01@:Besten Dank für Ihre...
    Holly01@:Besten Dank für Ihre frdl. Ausführungen. Wir hatten allerdings schon vorher verstanden. Aber die Revision selber ist doch schon ein Mythos, es sei denn Sie meinten einen transzendenten Revisor. Wo haben Sie denn die markante Zahl von
    schwebenden 900 Billionen US-$ im Derivatemarkt gefunden?
    An Gold wären das, falls ich richtig gerechnet habe, an die 20.529.197 to bei aktuellem Fixing. Ui, ui!
    Ist überhaupt schon einmal je soviel auf Erden gefördert worden?

    Wo denken Sie hin? Keiner will enden. Prägestöcke hin oder her. Die Feier, das Event, die Party soll immer so weiter gehen. Frühere Alchemisten wurden von div. Potentaten nur damit beschäftigt das Unsterblichkeitselixier zu entwickeln….

    Ach ja, die berühmten Archive des Vatikans. Haben diese denn (noch) die Relevanz, den Ewigkeitswert, der ihnen unterstellt wird? Die Glaubensartikel selber dagegen sind von anderer Qualität.

  85. Der Tiger@:Vielen Dank für...
    Der Tiger@:Vielen Dank für Ihre frdl. & großmütige Prankengeste. Entspr. dem bewährten Designergrundsatz des verflossenen 20. Jhdts.: form follows function, müsste das ja eigentlich aufgefallen sein mit diesem merkwürdigen Kleiderbügel. Spätestens beim Zoll an irgendwelchen Douanen. Nein, ich zweifle keineswegs an Ihrem Erinnerungsvermögen. Aus eigenem weiss ich, dass man bestimmte Episoden aus der Kindheit nicht vergessen kann/will. Denken Sie nur an die sog. frühkindliche Prägung (s. o.).

  86. Höre ich hier Missklänge die...
    Höre ich hier Missklänge die Jesuiten betreffend heraus?

  87. Nein, ich hasse alle gleich....
    Nein, ich hasse alle gleich.

  88. @ Schwarzbrenner 17:43 : Ok...
    @ Schwarzbrenner 17:43 : Ok ok, ich habe masslos übertrieben. Es sind einmal 800 Billionen :
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31060/1.html
    und einmal sind es 863 Billionen :
    http://www.conserio.at/gezielte-angriffe-auf-die-geldwertstabilitaet/
    .
    es ist also alles nicht so heiss wie die übertriebenen Zahlen der Gold Werbeseiten behaupten, sry.

  89. Das bezweifle ich....
    Das bezweifle ich.

  90. Vielleicht menschenfreunde ich...
    Vielleicht menschenfreunde ich ja im Frühjahr wieder etwas mehr.
    Vielleicht sogar im Frühjahr 2014.

  91. @ DA : Menschen sind sonderbar...
    @ DA : Menschen sind sonderbar und sehr schwer einzuschätzen………. Frauen sind menschlicher …… oftmals zumindest. Ein gewisser Abstand kann oft selbsterhaltend sein.
    Es reicht mir der abgewandelte Filmspruch : Ich vertraue 2 Menschen, der eine bin ich und der andere sind nicht Sie!
    Es ist nur sehr schön wenn man neben sich selbst noch einen Menschen hat dem man vertraut.
    Ansonsten ist das Leben oft einfacher als es erscheint.

  92. Herr Don Alfonso, wer spricht...
    Herr Don Alfonso, wer spricht denn von spiessig? Nur weil icke bekennender Spiesser bin?

  93. @DA: warum so verstimmt?...
    @DA: warum so verstimmt?

  94. @schwarzbrenner: I beg to...
    @schwarzbrenner: I beg to differ. Gewiß, die allermeisten Geschichten sind die derer, die überlebt haben – also von denen, die keine so großen Fehler gemacht haben, als daß sie nichts mehr davon zu berichten hatten. Aber Spuren von unberichteten Katastrophen werden heutzutage durchaus mitunter als solche erkannt, insofern finde ich, daß zumindest die, die sich einem ernsthaften Wissenwollen nicht verschließen (Menschen tun dies aus unterschiedlichsten Gründen, viele müssen auch als Arten von Selbstschutz ernstgenommen werden), ein doch im Vergleich zu früher vollständigeres Bild abbekommen können.

  95. Sorry Don, kurz OT....
    Sorry Don, kurz OT. Maischberger zu Wikileaks. Die erste gekraeuselte Oberlippe (Dirk Niebel) bereits gesehen. Ich glaube das wird schoen. Hic et nunc.
    .
    Danke Don!

  96. @Filou: da braucht man...
    @Filou: da braucht man garkeine Koffer mehr zu bestellen, die Ablenkung kommt von selbst! Vielleicht hätten die Amerikaner nicht gerade jemanden namens Murphy nach Berlin schicken sollen, der unschmeichelhaft über Westerwelle spricht, wenn auch eigentlich hinter 4 Wänden – da erfüllte sich dann sein Namensgesetz, das lautet „was schiefgehen kann, geht schief.“

  97. Das war nicht ernst gemeint,...
    Das war nicht ernst gemeint, alles bestens (und neues Besteck habe ich auch gekauft).

  98. zum nicht erlaubten Thema im...
    zum nicht erlaubten Thema im Blogg:
    http://www.swr.de/blog/terrorismus/?p=2405
    http://www.faz.net/s/Rub510A2EDA82CA4A8482E6C38BC79C4911/Doc~E0D660DDEC9D14087AE2E8E6B80AAD609~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    Herr Tukur hat übrigens eine interessante Liste an Filmen. Erinnert sich jemand noch an den Skandal mit dieser – „Nullaussage“ von italienischer Schauspielerin als Jurypräsidentin in den Filmfestspielen von Berlin?

  99. "Anleiehen" Meinten Sie:...
    „Anleiehen“ Meinten Sie: Anleihen?

  100. Würden Sie uns am Skandal um...
    Würden Sie uns am Skandal um ihre Großmutter teilhaben lassen? So was macht sich midestens so trefflich wie das kostümierte Ehemaligentreffen unter dem Motto „Zuhälter“ dort wo das Europäische Bankenviertel seine Schatten hinwirft.

  101. Eher nicht, nachdem es für...
    Eher nicht, nachdem es für heutige Verhältnisse lächerlich war.

  102. Wikileaks: Glaube nicht, dass...
    Wikileaks: Glaube nicht, dass irgendwas von den Enthüllungen, was bisher in den Schlagzeilen auftauchte, irgendeinen Profidiplomaten empören wird.
    .
    Natürlich hat jedes Aussenministerium seine internen Personenlisten, und wenn man da nicht reinschreiben dürfte, was man wirklich denkt, dann könnte man es gleich bleiben lassen.
    Das einzige, worüber sich aufzuregen Niebel oder WW ein Recht hätte, wäre, dass die Amerikaner ihre Daten nicht besser geschützt haben.
    Andererseits wäre die Beschaffung ähnlichen Materials aus dem deutschen AA sicher ebensoleicht, nur macht sich keiner die Mühe. (Was Fischer über Bush dachte?).
    .
    Eine wesentliche Voraussetzung für solche Veröffentlichung ist schon irgendwie das Internet: Vor 20 Jahren hätte keine Zeitung oder Zeitschrift 250.000 Dokumente publizieren können, das ging ja rein technisch nicht. Man hätte sich ein paar Dokumente rausgesucht und daraus eine Geschichte gemacht.
    .
    Es gibt ein historisches Vorbild: 1917 haben die Bolschwiki die Akten des zarischen Aussenministeriums veröffentlicht, um „den Imperialismus der Entente zu entlarven“. Das gab auch eine Menge Ärger.

  103. Das eigentlich wirklich...
    Das eigentlich wirklich peinliche wäre, wenn es stimmt, dass irgendein deutscher Schlaumeier dem amerikanischen CD Personal Details aus den Koalitionsverhandlungen erzählt hat. Dass die das dann nach Washington weiterreichen, ist doch klar und gehört zum diplomatischen Geschäft!

  104. jenseits des Glamauks um die...
    jenseits des Glamauks um die Wikileaks-Veröffentlichungen, oder glaubt jemand, dass Guido ein Außenminister ist, genauso wenig wie sein Vorvorgänger.
    http://www.faz.net/s/RubB8A1F85C9BA549618318CE82246337B9/Doc~E69E863A34322452E9B03A5E4FE605A6B~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    Die FAZ beginnt die Meinung zu dem „Aufklärungsbuch“ das Amt zu korrigieren

  105. @Berthold IV
    Die Dutsche Bank...

    @Berthold IV
    Die Dutsche Bank und das AA verteidigen Sie immer, die Reiba und die RKK dagegen mögen Sie nicht so.
    Das wissen wir jetzt. Interessieren würde mich jetzt, wie Sie zu Greenpeace, zur Bafin und den Wittelsbachern stehen.

  106. In den Depeschen über Herrn...
    In den Depeschen über Herrn Alphonso, Undiplomat aus Bayern, lesen wir bei Wikileaks aber wirklich böse Sachen!

  107. Gehörte die scham- und...
    Gehörte die scham- und kopflose Person zur Familie? Oder nur ihre Nachkommen?

  108. @HansMeier555
    noch ein...

    @HansMeier555
    noch ein Raiba-Fan im Blogg hier? Aber Sie dürfen gerne Ihr Geld dort anlegen also ab unter’s Giebelkreuz. Ich gebe mein Geld nicht den „pechschwarzen“ Bauernbündlern.
    RKK? Ich bin Mitglied und glaube eher, dass manche Anhänger der Trientinischen Messe vielleicht nicht mehr dazu gehören. Aber das ist alles nicht mein Thema, ich möchte nur nicht, dass die RKK ganz in die Hände von Sektieren fällt, die Entwicklungen unter JPII reichen für die nächsten 500 Jahre.
    DB: Ich kann nur meine Beruferfahrung und manch anderes erzählen und da war die db immer ein sehr anständiger und professioneller Partner, wenn Sie andere Erfahrungen haben, dann schildern Sie das doch hier.
    Am Schluss verteidigt ja vielleicht jemand noch die Bank Ambrosiano
    Zum AA: Wenn die Geschichtsdeutung jetzt so geht, dass die Shoa im AA erfunden wurde und nicht bei der NSDAP, SS etc., dann verkommt das doch ein bisschen zum Geschichtsklamauk hier

  109. @HansMeier555
    was ist...

    @HansMeier555
    was ist Greenpeace?

  110. BertholdIV, och nö, nicht...
    BertholdIV, och nö, nicht schon wieder Heiligenschein für Joe A.
    Bitte…

  111. Das Schockierendste bei...
    Das Schockierendste bei Wikileaks ist doch die Tatsache, dass Assange exakt die Aufgaben macht, die eigentlich für die Medien in einer Demokratie vorgesehen sind.
    Titelvorschlag für eine mögliche Neufassung des „J´accuse“, gerichtet an die (Ausdruck von Thomas Bernhard einsetzen) Medien von heute: „Hunde, woll ihr ewig lügen?“

  112. @BertholdIV: ah. Ja. Zur...
    @BertholdIV: ah. Ja. Zur RaiBa: hängt die nicht an den Landesbanken oder der ominösen irisierten Depfa? Das ist eine echte Frage, ich weiß es nicht. Es wäre nur innerhalb meines Erwartungshorizonts. – Ansonsten, „Bauernbündler“: ich würde es ungern Anthroposophen geben.

    @Tiger: ja, das mit dem wichtigtuerischen Protokollanten fand ich auch sehr peinlich für die deutsche Politik. Ah my God, man muß doch nicht alles, was noch in der Mache ist, brühwarm weiterverzapfen, es reicht doch wohl auch, zu verkünden, was man ausgehandelt hat. Aber der Typ muß charakterlich ähnlich schlicht gestrickt sein wie der Bubi, der die Daten gestohlen und veröffentlicht hat. Ansonsten habe ich über die besten Lästerbemerkungen der Politiker untereinander (vonwegen Steigerung von Todfeind ist Parteifreund und so) und die idR treffenden Charakterisierungen durch die Botschafter ziemlich lachen müssen; etwas später tat mir dann der amerikanische Botschafter richtig leid, der sich einen solchen Schmarrn den ganzen Tag anhören muß. Ist ja schlimmer wie als Kneipenwirt amtieren.

    @HansMeier: danke für den Hinweis auf die Veröffentlichung von Material aus der Zarenzeit durch die Bolschewiki, das ist doch überhaupt mal ein sehr interessanter historischer Ansatzpunkt. Im Guardian oder wo sagte jemand, in den USA gäbe es eine ausgeprägte Tradition des Hin- und Herspielens von Regierungsdokumenten, und erwähnte dazu die Pentagon Papers.

    Mal abwarten, bis die größeren Linien sichtbar werden und die amerikanische Position in den ganzen Interdependenzen und Spannungsfeldern deutlicher. Aber was ich bis jetzt schon daraus gesehen habe, ist, daß die Europäer langsam selbständiger werden müssen, sie können nicht erwarten, daß die USA weiterhin für sie regeln, sie müssen eine eigene Position finden.

    Ach so, ja, sowas ging _nur_ wegen Internet in diesem Umfang und dieser Tiefe (weil die USA ziemlich komplett auf Internet umgestellt haben). In D ist vermutlich die Kommunikation untereinander weitaus geringer (nicht nur absolut, sondern relativ) und die Technik vermutlich in weiten Teilen noch „altmodisch“. Das wird sich ändern, und dann wird sowas auch hier passieren – das Entsetzen des amerikanischen Botschafters über die Ahnungslosigkeit der Regierungsmenschen bezüglich Internet ist keineswegs nur sein Entsetzen, sondern wird durchaus vom internetgewohnten Teil der Bevölkerung geteilt. Davon abgesehen sollen US-Regierungscomputer eh schon lange von den Chinesen gehackt worden sein.

  113. BertholdIV@: Unterschätzen...
    BertholdIV@: Unterschätzen Sie die Jungs von der Raiba nicht.
    Siehe H. Eisler und sein „Lied von der belebenden Wirkung des Geldes“
    http://www.youtube.com/watch?v=JSem2zLUZko
    @@:
    Was die jüngste Geschichte anbelangt, so meine ich, dass man bei der Diskussion um das AA und seiner Rolle im III. Reich letztlich steckenbleibt. Egal von welcher Seite man sich in die oralen Bekundungen, filmischen und sonstigen Relikte, Lügen, Vertuschungen und papierenen Fakten vertieft. Die Dimension, die dieses entsetzlichste Unheil neben dem 30-jährigen Krieg über Deutschland brachte, kriegt man weder als Differential-noch als Integralrechnung gelöst. Will sagen, ab einem imaginären Punkt entzieht sich das Gesamtverbrechen rationalen und gewohnten moralischen Betrachtungsweisen. Eine Exculpation der kleinen und großen Täter und Mitläufer kann es nach menschlichen Maßstäben sowieso letztlich nicht geben. Das Schändliche fing im Übrigen leider schon lange vor 33 an.
    ..
    Das selbsternannte Gericht der Sieger zu Nürnberg mit seinen Urteilen konnte nur partiell und minimal Gerechtigkeit schaffen. Eine Nacht der langen Messer nach dem 8. Mai 45 war, bei der psychologischen Schockstarre in der sich die Restnation befand, nicht drin. Allenfalls Wegducken und Ärmel aufkrempeln. Die bohrende Frage die bleibt: Wie hätte man sich selbst in der historischen, lokalen Situation verhalten? Die Bekundungen von den Herren Fischer und Westerwelle zeigen bei aller Bemüht- und Betroffenheit nur die eine tiefere Hilflosigkeit auf, die fast Jeden in dieser Hinsicht erfasst.

  114. @muscat
    keinen Heiligenschein...

    @muscat
    keinen Heiligenschein für Joe A.? ich bin schon dafür, vor allem schon wegen der netten Händel, die er mit der Kanzlerin ficht.
    Aber vielleicht haben Sie Recht und wir sollten noch ein paar Milliarden der HRE,der Bayern LB oder der WestLB spenden, eine weitere Nothilfeaktion für die Allianz (Übernahme der Dreba durch die Commerzbank) organisieren und es finden sich sicherlich noch viele Bauern, deren Grund die örtliche Raiba zwangsvesteigern kann. Wenn ich da an die letzte in unserer Gemeinde denke (15 jahre her), die Gründe sind dann bei einem CSU-Mitglied gelandet und selbst die Kirchenstiftung hat mitgesteigert.
    Vielleicht setzen Sie sich mal in ein Dorfwirtshaus unter die Bauern und hören sich an, was man da so spricht über die örtlichen Banken. Wenn nicht, dann glauben’s gerne weiter die Erzählungen vom bösen Herrn Ackermann im gegensatz zur ethischen Geldanlage durch örtliche Genossenschaftsbanken etc.

  115. @plindos

    Sehr wohl gesagt...
    @plindos
    Sehr wohl gesagt Ihre Aussagen zum AA und III. Reich. Mich haben die Elogien auf „das Amt“ doch sehr verwundert in der FAZ, inclusive des Bogens in die Odenwaldschule, na ja.. Man merkt die Absicht (Protestantischer „Adelskreis“ als Ursache des/aller Übel(s))… Alles ein bisschen fad.
    Ich unterschätze die Jungs von der Raiba weiß G-tt nicht. Die sind sehr professionell und fachlich bewandert, auch deren Investmentgesellschaften. Mir gefällt nur deren Geschäftsgebahren am Land, das teilweise ihre Machtbasis ist, mit den ganzen riesigen Flächen auf die man Zugriff hat, überhaupt nicht.

  116. @colorcraze
    über die HRE und...

    @colorcraze
    über die HRE und die Depfa weiss ich aus dem Stegreif zu wenig. Außer, dass letztere eine schöne Villa direkt hinter dem Kurhaus in Wiesbaden besaß, wenn mich meine Erinenrung nicht trügt

  117. Nicht die Amerikaner oder die...
    Nicht die Amerikaner oder die Diplomatie ist blamiert. Dass die mit solchen Methoden arbeiten, überrascht ja niemanden, der selber der politischen Klasse angehört.
    .
    Blamiert ist die Journaille und auch die akademische Politolügie.
    Das Geschrei über Wikileaks zeigt, wie sehr sie sich selbst zur politischen Klasse dazurechnen und wie stolz sie darauf sind, dass sie nach deren REgeln spielen und damit, wie sie behaupten, verantwortungsbewußt und staatstragend handeln.
    .
    Sie sehen sich nicht als schäbige Nutten, sondern als eine Art Mittler-, Schlichter und Petitionsinstanz, die zwischen dem Hof und dem Volk für Ausgleich sorgt. Dem Volk predigt sie, dass der Herrscher ein guter Mann sei und allen nur das beste wünsche, und den Herrscher ermahnen sie hin und wieder daran, sich zwischendurch auch mal um die Nöte des Volkes zu kümmern.

  118. @Bert IV
    Warum so vergräzt?...

    @Bert IV
    Warum so vergräzt?
    Sie sind kein Schalke-Fan und ich hab nix Gutes über den BVB gesagt.

  119. @HansMeier555
    ref.: SO4 und ...

    @HansMeier555
    ref.: SO4 und BVB
    entscheiden muß man sich schon, beides geht im Pott nicht:-) mfG T.

  120. @HansMeier555
    - Die...

    @HansMeier555
    – Die Vergrätzung ist schon wieder weg…., Sorry
    – Das mit Wikileaks, was ist das eigentlich? Ich habe es noch nicht durchschaut?
    Eine Juxveranstaltung der Geheimdienste?

  121. Wikileaks ist ein grosses...
    Wikileaks ist ein grosses Ärgerniss, weil es Information veröffentlicht, die zwar (1.) völlig irrelevant sind und deren Kenntnis uns in keiner Weise klüger macht, deren Bekanntwerden (2.) aber trotzdem irreparablen Schaden anrichtet und folglich mit aller Macht unterbunden werden muss.
    .
    „Es stellt sich die Frage, ob Krieg unter solchen Umständen überhaupt noch als wünschenswert bezeichnet werden kann.“ (Loriot).

  122. BertholdIV, mein Privileg ist,...
    BertholdIV, mein Privileg ist, dass ich in Bezug auf die DB gar nichts glauben muss. Meine Berufserfahrung ist da einfach eine andere als Ihre.
    Und wer war das noch mal, der sich damals so vehement für die Rettung der HRE einsetzte?
    http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2009/0514/bank.php5

  123. Das nächste Opfer des...
    Das nächste Opfer des WikiLeaks wird ein „Mega US Bank“ sein – so hat Assange schon bekanntgegeben. Dies könnte ev. US.Bankaktien resp. der USD in Schwierigkeiten bringen, sogar ein Double Dip in den USA auslösen, da die US-Wirtschaft immer noch schwach ist und die Investoren nervös sind. Es gibt nichts schlimmeres als eine Krise im Banking/Finanzsektor.
    MfG fionn (Econ-o-Mist)

  124. @BertholdIV: Neenee, das ist...
    @BertholdIV: Neenee, das ist keine Juxveranstaltung, das ist einfach schlicht eine Begleiterscheinung des Mediums Internet bzw. Sichtbarwerden der Bedingungen, denen Diplomatie und Regierungshandeln heute unterliegen. Wikileaks (nicht zu verwechseln mit Wikipedia, dem Onlinelexikon zum Selbervervollständigen; das „Wiki“ in Wikileaks besteht hauptsächlich aus Marketinggründen; „Leak“=Loch, Leck) ist ein Internet-Publikationsportal für „brisante“ Nachrichtenquellen, also sozusagen graue Informationen. In mancher Hinsicht kann man es den Raubdrucken, Flugblättern etc. der 70er und 80er Jahre vergleichen sowie eben vor allem dem Weitergeben von Regierungsdokumenten an die Presse, wie man es vom Spiegel kennt, und in den USA sowieso immer wieder vorkam. Nur hat es eben, weil es Internet ist, eine ganz andere Durchschlagskraft und Breitenstreuung, was das Publikum bzw. die Öffentlichkeit angeht. –
    Die USA haben ihre interne Machtkommunikation praktisch ganz auf Internet umgestellt; wenn regulär 3 Mio Personen Zugriff auf dieses Intranet, in dem die als geheim klassifizierten Dokumente zu lesen sind, haben, heißt das, daß sie quasi einen eigenen „Regierungsdiskurs“ organisiert haben. Technisch läuft das so, daß jeder 2 Rechner hat, einen für Internet (draußen) und einen für Intranet (drinnen). Die sind nicht verbunden, aber wenn eine Flitzpiepe halt willentlich das Zeug vom Intranet kopiert und auf den anderen Rechner spielt, ist es natürlich in der Welt, for all to see. Das ist das generelle Problem mit der Flüchtigkeit von Daten, der Aufwand, die herumzuschieben und zu publizieren ist annähernd Null. Diesem Problem haben sich sämtliche Firmen, Institutionen und Privatpersonen zu stellen, üblicherweise tun sie es völlig schlampig oder verdrängen es. Es ist dadurch aber nicht weg, sondern holt einen irgendwann eben ein. Ich könnte mir z.B. vorstellen, daß irgendwann die Daten der Deutschen Rentenversicherung unter die Adresshändler fallen, wenn sie das nicht schon sind. Weil eben eine Flitzpiepe, die unbeobachtet vor sich hin kopiert, völlig reicht.

  125. gaudeamus redigatur-Man greift...
    gaudeamus redigatur-Man greift hier im Blog unmittelbar die sakrosankte
    Pressefreiheit und die mit ihr implizierte Wächterrolle im Staat in grobfahr-lässigen Ausfällen an. Das wird Folgen haben, unliebsame sogar. So nicht! Es werden die wunderbaren, alteingefahrenen Spielregeln unserer Demokratie verletzt. Bei aller Offenheit, es gibt Grenzen, die zu überschreiten nur exclusiv Wenigen gestattet ist. Wir haben Dossiers die manches offenbaren könnten-die Bücjhse der Pandora ist dagegen ein harmloses Nähkästchen, vae scriptores.

  126. Jetzt warte ich nur darauf,...
    Jetzt warte ich nur darauf, dass Wikileaks mal etwas aus den Giftschraenken der zahlreichen Diktaturen veroeffentlicht.
    Bis jetzt waren es nur Gratissensationen.

  127. Apropos Nordkorea,...
    Apropos Nordkorea, gegenwärtiger Stand ist wohl das:
    http://www.guardian.co.uk/world/2010/nov/29/wikileaks-cables-china-reunified-korea
    Den Arabern paßt das iranische Ausgreifen nicht, aber selber kommen sie damit nicht so recht klar:
    http://www.guardian.co.uk/world/2010/nov/28/arab-states-scorn-iranian-evil

  128. Tiger hatte ja schonmal...
    Tiger hatte ja schonmal angedeutet, wie sehr auf den oberen Ebenen gerudert wird, um Proliferation zu vermeiden, zum Teil kann mans nun jetzt wohl nachlesen, hier der Bereich, der den Iran betrifft:
    http://www.guardian.co.uk/world/2010/nov/28/united-states-iran-nuclear-weapons?intcmp=239
    Die Engländer stecken mehr Hirn in die Zusammenfassung der Berichte.
    http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-11/wikileaks-iran-golfstaaten
    fällt hingegen deutlich ab.

  129. @Filou
    Ja, und jetzt wollen...

    @Filou
    Ja, und jetzt wollen sie sich auch noch eine Bank vornehmen — als ob die nicht sowieso schon alle pleite wären und als ob uns nicht schon Bert Brecht gesagt hätte, was wir von denen zu halten haben.
    .
    Viel besser wäre es doch, wenn der Assange jetzt mal die geheimen Absprachen der Hells Angels, der Russenmafia und der mexikanischen Drogenkartelle publik machen würde.
    Aber das traut er sich ja nicht, der Feigling!
    Und so glaubt die Menschheit weiterhin daran, das seien ehrenwerte Gesellschaften.

  130. @muscat
    okay, dann haben wir...

    @muscat
    okay, dann haben wir dann einfach verschiedene Berufserfahrungen.
    Aber seien Sie mir nicht bös: Das sind Infos vom WDR….., da kann ich gleich …

  131. @Filou: wahr gesprochen. Aber...
    @Filou: wahr gesprochen. Aber wie ich im Guardian zu Nordkorea gerade geschrieben habe, braucht man sich keinen Effekt auf diese erhoffen. Das kommt dort schlicht nicht an, weil sies nicht lesen. Es ist schon eine westlich-interne Frage, wie Pressefreiheit im Internet organisiert sein sollte. Was die hiesige Öffentlichkeit davon hat, ist ein Sittengemälde des Umgangs der Staatsspitzen miteinander, einige Bestätigungen von Einschätzungen, die in der Presse eh schon zu lesen waren, und einige Fragen zum Umgang miteinander (was soll das, von UN-Leuten Irisscans und Kreditkartennummern zu sammeln?!).

  132. BertholdIV, wo ist das...
    BertholdIV, wo ist das Problem? Der WDR hat in diesem Fall nur das wiedergegeben, was einzelne Beteiligte damals äußerten.
    .
    Die rosarote Brille sollte mittlerweile eigentlich jeder, der sich mit der Finanzbranche im Allgemeinen, und mit der DB im Besonderen auch nur annäherungsweise beschäftigt, abgelegt haben.
    Noch ein letztes Beispiel zu diesem leidigen Thema:
    http://ftalphaville.ft.com/blog/2010/06/10/257591/of-taunus-and-tier-1/

  133. Mei, wohea woas dea Assange,...
    Mei, wohea woas dea Assange, dea Hundling, dass mia do herin des Dhema drauf hon? Itza wiad de Megasau duach unsa Dorrf gescheicht. Aus is. passt scho!
    htmp: //www.n-tv.de/politik/Wikileaks-will-US-Grossbank-blossstellen-article2038046.html

  134. ...(traeumerisch): achja, da...
    …(traeumerisch): achja, da gaebe es so viele schoene Themen, die uns wirklich mehr angehen, als die Wiki-Wahrheiten, auf die man, ohne besonderes Nachdenken gar, selber kommen kann.
    (Dass ein Botschafter den WW fuer eine Knalltuete haelt-wat ’ne Nachricht!)
    .
    colorcraze, das mit den Kreditkartennummern ist ein Witz, der zeigt, wie daemlich die ganze Aufregung ist. Kreditkartennummern bekommt man, selbst wenn man den unfaehigsten CIA-Mann einsetzt, binnen Stunden heraus.
    Wiki-Leaks ist ‚was fuer 12-jaehrige Bravo-Leser.

  135. Diese eigenartige...
    Diese eigenartige Enthüllungsmania zeigt eher nur Eines auf, nämlich dass die Gouvernment-Apparate weltweit mit überbezahlten Wichtigtuern und Nieten besetzt sind. Auch bei uns im Ländchen Old Germany, da brauchen wir uns nichts vorzumachen. Es hängt mit den eigen(einzig-)artigen Strukturen und den inneren Gesetzmäßigkeiten von Bürokratien zusammen, die nicht Mehrwert aber Vergrößerung hecken. Sobald sie eine kritische Größe erreichen, fängt das (Cancer-)wuchernde Wachstum an. Man sehe sich nur mal das Verhältnis bei unserer schimmernden Wehr an: Bürokraten versus Frontschweinen.
    Ob das was Mr. Assenge da offeriert, Selbstheilung produziert, kann füglich bezweifelt werden. Es werden als Reaktion darauf nur noch mehr interne Watcher installiert….
    S. auch Niklas Luhmann zu diesem Thema: Aber gerade Bürokratie ist bekanntlich ein System mit sehr geringer Störempfindlichkeit.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrokratiewachstum

  136. "Wiki-Leaks ist was für...
    „Wiki-Leaks ist was für 12-jährige Bravo-Leser.“
    .
    Das mag schon sein. Aber warum dann die Aufregung?
    .
    Wobei auch Boulevardthemen ihre Sprengkraft haben. Wenn ich ans letzte Impeachement in den USA denke.

  137. @muscat
    Wenn's sein muss auch...

    @muscat
    Wenn’s sein muss auch die rosarote Brille.
    Ich glaube das gerede um die DB wird einfach fad, wenn sich einfach gar keine Anhaltspunkte für Kapitalbedarf etc. finden lassen…. Ansonsten ich kann niemanden abhalten das Handelsblatt zu lesen oder Monitor für hochwertigen Journalismus zu halten – war er vielleicht mal in den 80ern…

  138. @Filou: selbstmurmelnd hat...
    @Filou: selbstmurmelnd hat jedes Hotel die Kreditkartennummer und Haare auf den Betten. Paßwörter eher weniger. Also ich finde das schon ausgesprochen aufdringlich, die Leute derart auszuforschen.

  139. So, und nun, Ladies and...
    So, und nun, Ladies and Gentleman, sollten wir es machen wie diese Kanadier im Untergrund von Toronto.
    Schmeiss den Riemen auf’s Harmonium:
    http://www.youtube.com/watch?v=SXh7JR9oKVE

  140. BertholdIV, Sie haben recht....
    BertholdIV, Sie haben recht. 8,1 Mrd. … lächerlich.
    Genauso wie die Investmentperformance der Aktie über die letzten 3, 5 oder 10 Jahre. Aber daran ist bestimmt die Deutsche Börse schuld; die kann nicht rechnen und stellt immer die falschen Kurse in Xetra ein.
    .
    2 x 3 macht 4
    Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
    Ich mach‘ mir die Welt
    Widdewidde wie sie mir gefällt ….

  141. kurt westergaard (däne und...
    kurt westergaard (däne und mohammedkarikaturist) erhält schutz und auszeichnungen für seine schmähung des propheten. assange ist ein nestbeschmutzer wegen der schmähung unserer ‚propheten‘. oder so.

  142. Das ist mir auch schon mal...
    Das ist mir auch schon mal aufgegangen. Aber der Zeichner ist ja nur gegen andere.

  143. unsere 'propheten' haben ja...
    unsere ‚propheten‘ haben ja auch keine bombe im turban. die harmlosen. nur das wohl aller im sinn.

  144. @muscat
    sicherlich kein...

    @muscat
    sicherlich kein vergleich zur perf. der aktien der dreba, commerzbank oder der der deutschen börse? nun ja: den artikel habe ich nicht verstanden, die haben da das handelsblatt zitiert – zu schwierige zeitung für mich. Aber ich glaube, was da in die commerzbank reingeschossen wurde ist mehr und was dann jetzt das ergebnis ist, ist weniger.
    Aber langer Rede kurzer Sinn: Joe A hat gerade vor zwei Wochen den Preis Banker of the Year gewonnen und wenn ich sehe, wer danach beim Biertrinken alles da war, geht es der db gut und ich arbeite gerne mit denen zusammen.
    Ansonsten sollen halt bestimmte Zeitungen Auftragsartikel für die Commerzbank, die Kanzlerin oder wen auch immer schreiben und dabei die db angreifen. Wer das glaubt ist selber schuld

  145. @muscat
    bei Ihrem...

    @muscat
    bei Ihrem Rechenbeispiel ist das Zwischenergebnis falsch, ansonsten stimmt das in der üblichen Rechenarithmetik

  146. @Don Carlos: Mal sehen, ob er...
    @Don Carlos: Mal sehen, ob er zu den Banken noch was Substantielles ins Web stellen kann oder nicht; die 290 Items, die auf der Wikileaks-Seite zu sehen sind, wenn nicht gerade der Server zusammenbricht, sind jedenfalls nicht viel.

  147. Filou@:Gun Obend Härr Filou,...
    Filou@:Gun Obend Härr Filou, nu des woar oabar ne nedde Iddee fon Ihnen, med där Musigge vum Härrn eaus Halle, do mechd mer nu grad ooch med´nem Halleluja med einschtimm. Nu, do grieschd mer ä rischdischs Pfeffaguchnhärze newoahr! Giessn ma uns dozu jerührt ´n Bunsch uff de Lambbe.

  148. HansMeier555, wer regt sich...
    HansMeier555, wer regt sich schon auf? Die Presse, besonders der Spiegel. Der Einsatz von 50 Redakteuren hat viel Geld gekostet. Irgendwie muss das wieder reinkommen.
    Ansonsten, nach meinem bescheidenen Stand der Dinge (ich war heute noch nicht auf dem Klo und konnte daher den Spiegel nicht lesen) ist ueberall viel heisse Luft und Klatsch.
    Ja die Watergate-Affaire hat den Crook Nixon geschraegt. Der aber hatte schon so viel Wasser im Krug, dass dieser brechen musste.
    Es begann als Boulevardthema. Da haben Sie recht.

  149. Lieber Filou,
    ich weiss nicht...

    Lieber Filou,
    ich weiss nicht mehr wers war, aber irgendjemand sprach von „9/11 für die Diplomatie“ und davon, wie unverantwortlich das alles wäre. Andere wundern sich, warum Niebel, pardon, Assange noch lebt.

  150. Buy the rumor sell the news....
    Buy the rumor sell the news. Warum also noch was „Substantielles“ zu der ominoesen Bank ins Netz stellen“ (Bank und Substanziell? – no gefaellt mir auch nicht). Kann man in den USA noch Banken leerverkaufen? Dann versuchte ich es mal mit der Bank Of America.

  151. @Filou: ich hab jetzt ein...
    @Filou: ich hab jetzt ein bißchen was davon überflogen. Ich werde die nächsten Tage vielleicht noch in den Guardian schauen, da die dort anscheinend abgestimmt mit der Veröffentlichung die Themen zusammenfassen, der Spiegel ist so furchtbar gackerig. Für die ersten Lacher gut, aber mir steht der Sinn mehr nach comprehensive view von Regionen. Vom Thema Iran habe ich einstweilen genug.

  152. Lieber Meier, 9/11 fuer die...
    Lieber Meier, 9/11 fuer die Diplomatie! Um grosse Worte sind Angeber nie verlegen. Das einzig Bloede an der Sache ist, dass bekannt wurde: auch Diplomaten haben einen gesunden Menschenverstand. Was eigentlich recht troestlich ist.

  153. colorcraze, ist es nichts...
    colorcraze, ist es nichts substantielles, wenn ein außenseiter 250.000 geheime dokumente erlangen und veröffentlichen kann, die zeigen, von welch schlichten, aber rücksichtslosen charakteren mit welcher nonchalance das schicksal von millionen menschen gelenkt wird, nicht auf der basis von philosophischen überlegungen, sondern durch völlig unbeschwertes tätigwerden, welch geringen wert sie den auswirkungen ihres gedankenlosen wirkens beimessen, indem sie nicht einen hauch ihrer kraft für unmut auf ihre arroganten wie schluderigen gesprächspartner verschwenden, sondern lediglich ein ventil für ihre verunsicherung über die bloßstellungen bei jemandem suchen, der informationen aus vertraulicher kommunikation veröffentlicht, die sie selbst bei ihren untertanen sammeln oder illegalen datensammlern mit steuergeldern abkaufen…?

  154. Garmuffl, es iss nunema so:...
    Garmuffl, es iss nunema so: dos lehm is doch meestens dorum so driest, weil de meesten nur ons geld dengen. Do geht jede freide nom Oarsch. Gaehn mer ins gonzert, gwetschen wer uns inn sondachsanzug un gomm uns for wien affe uffem schleifsteen, von unsre ieschen wolln wer ieberhaupt nich reden. Drum is der goor do unden im fresssaal von Dorondo ooch so rierend. Zwee Tembotaschentiecher hobch nedtich gehobt. Wor nedd, nich?
    Wenn zufaellich der Blindos an Ihnen forbeihingd, griessensen von mir.

  155. Das, lieber Filou, erfand ich...
    Das, lieber Filou, erfand ich beklemmend: Die US-Diplomaten sehen die F.D.P. genauso wie ich.

  156. Wir alle, lieber Meier sind...
    Wir alle, lieber Meier sind irgendwie Amerikaner. Irgendwie.

  157. "Ein Dach über dem Kopf und...
    „Ein Dach über dem Kopf und Sozialstrukturen, die nicht auf Basis monetärer Verbindlichkeiten errichtet sind, lassen sich nicht beziffern, “
    .
    Er hat Recht. Und doch fürchtet man, dass das sich alles zu genau berechnen lässt. (Gibt es Gedicht nach Ausschwitz?)
    .
    Und der Ort bin ich selbst. (Auch für die anderen und ohne wichtig zu sein). Kann nur eine Ausnahme von dem Ort geben, bezechnet durch die Frage „Warum hast Du mich verlassen?“ – Der da aber ging ist nie fort, ist ewig. Just test.
    .
    Und bleibt der doofe CND. Man hätte so viele Möglichkeiten bekannt von der selben E-mail-Adresse zu schreiben, wie man weiß … . (Wie wärs mit „König Mark ‚N Windel“? Frei nach P. aus Richard W. – eine frühe Phase bezeichnend?)
    .
    „aber am Ende ist es nur entscheidend, dass man danach wieder an einem Ort ankommt, wo es sich aushalten lässt.“ Bei vielen Paaren gibt es das, findet sich der Zustandsort. Heißt „Sakrament“. Hat Eigenschaften.
    .
    Anyway-

  158. @Don Carlos: Millionen...
    @Don Carlos: Millionen Menschen? Das ist jetzt aber schon bissel untertrieben. Jedenfalls haben diese Berichte wohl regulär schon allein zwischen 800.000 und 3 Mio Leser. Das muß eine Zeitung erstmal schaffen! Ich hätte da gern mal die Zahlen von NYT, anderen großen Zeitungen der USA, und den großen englisch- und deutschsprachigen Zeitungen im ungefähren Vergleich. Was ich damit sagen will, die US-Regierung macht sich anscheinend ihre Zeitung selber, als Spartenkanal, wie Bloomberg.

  159. BertholdIV, für mich ist es...
    BertholdIV, für mich ist es jedenfalls keine Option, von den schlechtesten die am wenigsten schlechte Bank zu wählen. Ich wünsche frohes Erwachen am Tag X.

  160. Filou@: Nu, des woar ne nedde...
    Filou@: Nu, des woar ne nedde Iebbrraschung, dank ooch. Owerst, wer isn Blindos in
    däm Zusammenhange?? Genn wa nich. Griessn se mia ooch de scheen Ieschn.

  161. @muscat
    mit Ihrer letzten...

    @muscat
    mit Ihrer letzten Aussage kann ich mich sogar anfreunden

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