Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Wem die Stunde klingelingelingt

| 138 Lesermeinungen

Schon in meiner Zeit als Berater war es üblich, die miesesten Nummern in Sachen Kündigungen, Betriebsverlagerungen und Nutzung von Synergien zu einem Zeitpunkt zu machen, da sich andere schlecht dagegen wehren können. Gerade in der Zeit um Weihnachten herum ist das Vorgehen zwar besonders hinterhältig, aber auch sehr effektiv. Ich war dabei, und deshalb denke ich, dass man jetzt darüber nachdenken kann, ob es sinnvoill ist, nochmal zu Glockenklangzeiten dabei zu sein, wenn Spanien und der Euro vor die Hunde gehen.

By the pricking of my thumbs, something wicked this way comes.
Shakespeare, Macbeth

Ist es nicht eine feine Zeit, dieser weisse Winter? Jeden Tag neue, seichte Politikunterhaltung aus dem Kommödienstadl des State Department, ein wenig wilde Hatz alter, keuchender Politiker hinter schnellen Wikileaks her, Jagdszenen aus Washington und den Einkaufszentren, dazu die üblichen Weihnachtsschlager und der neueste Hit. Der lautet:

Alles ist sicher, wir haben alles unter Kontrolle,
macht Euch keine Sorgen, der Euro ist ne tolle
Sache und die Probleme bekommen wir geregelt,
die paar Milliarden werden in Irlands Schlund gesegelt,
und dass deren Banken vor ein paar Monaten
noch den Stresstest bestanden und faule Tomaten
auf unfassbare Weise trotzdem geworden sind,
sagt nichts über Spanien, mein liebes Kind,
oder den Euro, zu dem es keine Alternative gibt,
auch wenn das Bankstertum damit Billionen einschiebt.
Alles ist sicher, wir haben alles unter Kontrolle…“

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Ausser den Quellen, die berichten, dass unsere Kanzlerin Ende Oktober, als man gerade nicht mehr alles unter Kontrolle hatte und sich mit Griechenland um die Stabilität der Währung zoffte, etwas Bemerkenswertes bemerkte:

„If this is the sort of club the euro is becoming, perhaps Germany should leave,“ Merkel replied, according to non-German government figures at the dinner.

Nun ja, kann man sagen, der Wunsch, den Euro zu verlassen, wurde bereits in Berlin dahingehend dementiert, dass der Regierungssprecher dazu erst nichts sagen könnte, und dann alles für erfunden erklärte. Ausserdem schreibt das eine britische Zeitung, die für ihre eurofeindlichen Lesern auch die Flöhe das Lied vom Gemeinschaftswährungstod keuchhusten hört. Wenn es doch so war, war Merkel vielleicht einfach wütend, es ist ihr so rausgerutscht, irgendwie muss man den undankbaren Griechen zeigen, wo ihre Bartel im Zweifelsfall den Most nicht mehr holen, und ausserdem gibt es Wichtigeres für deutsche Medien: Ein Unfall bei einer TV-Show und die Beteuerung, dass alles im Griff ist, zum Beispiel. Nur jene vielleicht, die aus schmerzvoller Familientradition auch dazu neigen, Finanzmarktflöhe räuspern und zum Ausgang streben zu hören – die könnten neben der Frage, ob es zu, freundlich gesagt, grösseren Turbulenzen kommt, auch mal die Frage stellen, wann es denn so weit sein könnte.

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Das ist natürlich ein Paradigmenwechsel, denn wer bei uns in den begüterten Regionen schon über derartige Zeitpunkte nachdenkt, setzt stillschweigend voraus, dass etwas passiert. So, wie man nach einer Weile über das Aufgebot für länger liierte Kinder nachdenkt, und das passende Studienfach der danach folgenden Enkel, genauso kann man jetzt auch trefflich spekulieren, wann diese Regierung nicht umhin kann, unerfreulichen Tatsachen der Finanzmärkte unerfreuliche Massnahmen folgen zu lassen. Ein Zusammenbruch der spanischen Banken etwa, die die Stresstests so mühelos wie ihre irischen Kollegen bestanden haben, ist beispielsweise nicht ganz absolut ausgeschlossen, wie auch Probleme des spanischen Staates, seine Schulden an Investoren zu verkaufen.  Und was tun, wenn Schutzschirme dann nicht ausreichen, keine Garantien aller für alle abgegeben werden können, und zudem viele Partnerländer auch keine Lust haben, sich nach deutschen Vorgaben zu verhalten?

Dann müsste etwas geschehen. Etwas, das reinen Tisch macht und die übliche, dem Markt untertänige präsentierte Systemrettung am Wochenende ablöst, bis die Börsen wieder öffnen und unzufrieden rummaulen. Man könnte auch fragen, ob es nicht gerade diese hastig zusammengebastelten Hilfskonstrukte sind, die immer neue Krisen nach sich ziehen, weil sie immer nur kleine Brandherde – wie die ein oder andere Staatspleite- verhindern. Und nicht den grossen Schnitt wagen, der die Währungskrise dort beendet, worin sie begründet liegt: In besagter Währung. Auf der, und hier sind wir als Wohlbesitzende natürlich hart betroffen, so ziemlich alles basiert. Die Anlagen, die Mieteinnahmen, die Altersvorsorge, die Finanzierung des Studiums der Enkel – wer immer an der Währung herumbaut, baut auch an der Zukunft der Besitzenden herum. Und als Besitzender würde man es eigentlich präferieren, diesem Eingriff in die eigene Welt zu entgehen. Nichts wäre in diesen Tagen normalerweise wichtiger, als die genaue Kenntnis der Anreise der Kinder, damit der Braten zum richtigen Zeitpunkt in den Ofen kann – aber noch lieber wüsste man 2010, wann dieser grosse Knall droht. Um sich davor rechtzeitig aus der Affaire der dann hoffentlich anderen ziehen zu können. Seien wir ehrlich: Wer nichts hat, merkt doch gar nicht, wenn ihm davon die Hälfte genommen wird. Dem Nachbarn, der sein Vermögen verliert, hilft es nichts, wenn man selbst sein Vermögen verliert.

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Man kann sich ja mal überlegen, was man als Vollstrecker so einer Zwangsmassnahme braucht:

1. die Behauptung, dass es keine Alternative gäbe, und jede andere Option noch viel schlimmer wäre, und man so wenigstens sicher sein könnte, dass damit alles ausgestanden ist. Das sollte zu machen sein.

2. Ein  wirklich schlimmer Schreckensszenario. Ein Blick nach Spanien, Portugal, Belgien: Das passt.

3. Einiges an Zeit, damit man eine durchgreifende Lösung auch halbwegs sicher machen kann, die Gremien mit einbezieht, die Folgen durchrechnet, notfalls mit Hilfe externer Spezialisten von Banken – also schon mehr als ein Wochenende. Zwei Wochen wären fein.

4. Idealerweise eine Zeit, da niemand so genau hinschaut, die Märkte mehr oder weniger geschlossen sind, die Menschen andere Interessen als Nachrichten haben, und damit die Reaktionen allenfalls gedämpft ausfallen.

5. Wirklich wunderbar wäre es, wenn sich dabei auch der Protest in Grenzen hielte – sei es, weil es draussen für das Demonstrieren zu scheusslich ist, oder in den Redaktionen eine unerfahrene Notbesetzung reines Unterhaltungsprogramm macht.

6. Und das alles am besten EU-weit, so dass sich die äusseren Störungen in Grenzen halten.

Oha, mag sich der geneigte Leser denken, das gibt es tatsächlich, diese Zeit: Feiertagsdurchtränkt und voll mit Ablenkung, Festessen und Familie, geschlossenen Märkten und Bankstern in St. Moritz, die Reichen in ihren Ferienwohnungen oder weit weg, wo es warm ist, mit unterbesetzten Banken und anderen wichtigen Aufgaben, wie etwa das Einkaufen gegen die Hungersnot am 24. und den folgenden Feiertagen, und das Umtauschen danach, das alles zwischen dem 23. Dezember und 9 Januar des kommenden Jahres, da es kalt ist, und an eisigen Laternenpfählen jeder Strick abrutschen muss. Oha, wird sich der geneigte Leser aber auch denken, das ist aber bald, und natürlich sehe ich das auch so, das ist sehr bald, keine Frage. Aber selbst eine kleinen Lösung, wie die von der Europäischen Zentralbank gewünschte Garantie der Schulden aller EU-Länder mit dem gemeinsamen Geld seiner Einwohner oder ein billionenschwerer Schutzschirm – und hier besonders mit dem Geld derer, die es haben – kann man es ja an den Tagen nach Weihnachten in kleinen Zirkeln durchdenken, danach beschliessen und am Rande des Neujahrskonzerts einfliessen lassen. Es ist einfach nicht die Zeit, in der man davon hören will. Auch wir am Tegernsee möchten eingentlich mal eine Weile nicht an die Sorgen wegen der Aktien denken, oder weiter zu all den Staatsanleihen, die in den Portfolios unserer Zusatzrentenversicherungen hektisch umhergeschüttelt werden.

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Danach würden die Märkte kommen und irgendwie reagieren, und am Ende würd es so sein, dass jemand bezahlen muss. Aber wer am Ende wieviel verliert, in welcher Währung es sein wird, und ob man dafür nicht auch eine elegante Lösung findet, bei der die einen froh sind, dass sie die anderen endlich los sind, und die anderen sich freuen, endlich ihre Zweitwährung abwerten zu können, während das gute Geld in Scheinen unter dem Teppich gehortet wird, so, wie man das in der schlechten Zeit mit dem Schweizer Franken machte – wie das am Ende aussieht, weiss natürlich keiner. Noch nicht. Erfahrungsgemäss hat jeder endgültige Schnitt dann auch noch so ein paar nicht endgültige Folgen, aber wichtig ist es im ersten Moment, dass nicht alle zur Bank rennen und Kurs auf Lausanne, St. Gallen, Müstair und Lugano nehmen. Stille Nacht sollte über dem Vorgehen sein, alles sollte schlafen, einsam wacht die Task Force, wenn es denn so weit kommen sollte. Aber vielleicht sind die Märkte auch gnädig, vertrauen Spanien und dem Willen zur Gemeinschaftswährung, und es wird ein angenehmes, krisenfreies Fest – solange die Bratzen nicht zu spät kommen und der Braten zu trocken wird, denn das sind dann die echten Katastrophen, die auch beste Familien schlimmer zur Explosion bringen, als so eine Währungsreförmchen, das gar nicht weh tut. So glühweinnarkotisiert, wie man in jenen Tagen ist.

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Begleitmusik: Hören Sie besser gar nicht auf mich, ich bin ein schlechterer Sohn aus bessserem Hause und habe keine Ahnung von Wirtschaft; hören Sie lieber den Gassenhauer, dass alles unter Kontrolle ist, oder noch besser, auf Fra‘ Diavolo, „something wicked“ für beschauliche Tage, Strassenmusik des Barock aus Neapel, eingespielt von Accordone und gesungen von Marco Beasle – erschienen bei Arcana. (Und wenn Sie mir einen Gefallen tun würden – kaufen Sie bei einem mutigen Plattenhändler. Und nicht zwingend bei feigen Versendern, die auf politischen Druck hin Plattformen der Wahrheit von den Servern schmeissen)

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138 Lesermeinungen

  1. Gedankenübertragung. Habe...
    Gedankenübertragung. Habe gestern mehrfach „For Whom the Bell Tolls“ von Metallica auf der Wii gespielt (der ersteigerte Schlitten ist leider nicht rechtzeitig angekommen). Bis Silvester könnte ich den Profi-Modus noch schaffen…

  2. Bis Sylvester sollte man...
    Bis Sylvester sollte man aufpassen, dass vor allem mit uns keiner Schlitten fährt. Irgendwas ist diesmal anders. Ich bin ja der vertrauensseeligiste Mensch von der Welt, aber irgendwie bin ich auch froh, dass so viel in Immobilien steckt.

  3. Oh Don A is back, das ist...
    Oh Don A is back, das ist schön. Nur noch übertroffen durch den letzten Satz. Ich kaufe ab jetzt auch nicht mehr bei Amazon.
    Unglaublich, anstatt sich zu schämen, will man die Wahrheit unterdrücken und totschweigen. Zeiten sind das!

  4. Betrifft: Warenästhetik:
    J....

    Betrifft: Warenästhetik:
    J. Beuys verwendete einmal Alltagskonsumwaren mitsamt ihren Verpackungen aus dem volkseigenen Einzelhandel der DDR für eine Installation im Museum in Gent und lenkte den Blick damit auf die ästhetische, nämlich Verpackungseite einer Mangelwirtschaft.
    Die Christbaumkugeln im DDR-Karton hätten gut da hinein gepasst.

  5. Immobilien an sich machen...
    Immobilien an sich machen nicht glücklich, auch die muß man in der Schweiz haben. Und ich bin altmodisch und hänge an unserer hergebrachten Orthographie mindestens so sehr wie an der Goldmark, kurz Mark geheißen. Gruß K

  6. Ja ja, Keynes versucht uns...
    Ja ja, Keynes versucht uns doch fast Mut zu machen, dass Geld nicht verloren geht, sondern nur von einem zum anderen wandert. Meine Adresse habe ich schon hinterlegt!
    Und wenn es ankommt, dann Immobilien, Land- und Forstwirtschaft und vor allem, die einfachste, klarste und eindeutigste aller Lösungen: alles für die Kunst!

  7. Geehrter Don,
    es ist exakt...

    Geehrter Don,
    es ist exakt die Geschäftsideologie, die hinter Amazons Entscheidung zu den Wikileaks Servern steht, die überhaupt erst zur Entstehung besserer Gesellschaften führte. Das Vorläufermodell der besseren Gesellschaft beruhte noch auf Blut (dem eigenen in der Entstehungsphase 500 bis 100 n. Chr.). Die Nachfolger begnügten sich mit dem Geschäftemachen ohne Ansehen der Person, der Ideologie oder der Moral.

  8. Macht nichts. Mein Vermögen...
    Macht nichts. Mein Vermögen ist in guatemaltekische Tollkirschenfelder angelegt. Und in eine Reisstrohveredlungsfirma im Mekongdelta.

  9. in Bezug auf mutige...
    in Bezug auf mutige Plattenhändler und feige Versender:
    Erheiternd und von erstaunlicher Offenheit ist die sinngemäße Äußerung Murphys, die ehemalige FDJ-Sekretärin, falls nötig, weiterhin als „Teflon“, den Fallschirmspringer und Arbeitsvermittler als „schräg“ und den Noch-Vize als „überschäumend“ bezeichnen zu wollen, man aber in Zukunft mehr darauf achten wird, dass diese Bemerkungen nicht mehr so leicht an die Öffentlichkeit gelangen, um diesen Herrschaften die Peinlichkeit zu ersparen, vor ihrem Wahlvolk mit heruntergelassenen Hosen dazustehen.
    Interessant an der Diskussion um Wikileaks ist die zu beobachtende Machtverschiebung innerhalb des Industriezweiges „Informationsproduktion“, nämlich weg vom Verlagshaus und hin zu Firmen, welche in diesem hochgradig differenzierten und arbeitsteiligen Produktionsprozess nichts anderes als infrastrukturelle Vorleistungen erbringen.
    Also wenn plötzlich auf politischen Druck hin der Papierproduzent die Belieferung eines Verlagshauses mit der Begründung auf seine mehr als fragwürdigen Terms of Services, wonach bei Veröffentlichung eine Gefährung der nationalen Sicherheit nicht ausgeschlossen werden kann, einstellt.

  10. So ist es sicher, sagte 1928...
    So ist es sicher, sagte 1928 der Gutsherr, und kaufte 100 Hektar hinzu. In Nimmersatt.

  11. Kann es sein, dass der Gemeine...
    Kann es sein, dass der Gemeine Wirtschaftswunderidiot dem ideologisch verbrähmten Genossen aus der untergegangenen Zone in Nichts nachsteht?

  12. Ein französischer (was für...
    Ein französischer (was für einer auch sonst?) König soll opiniert haben, dass eine Staatspleite pro Jahrhundert Attribut der Souverainität sei. Hier in Frankreich ist nämlich auch Alles gaaaaaaaaaanz sicher. Nachtigall… Ich gucke schon mal Baumaschinen Kataloge durch.

  13. enTgültig gibt sehkrämpfe....
    enTgültig gibt sehkrämpfe. gleich zwei mal, damit’s für beide augen reicht

  14. .ich habe gerade meinen langen...
    .ich habe gerade meinen langen Beitrag zum blog einfach gelöscht(zu lang, doof unpassend.!.Thema!.sagt der Deutschlehrer, weil ich hier auch nicht weiter weiss..man hat sich (übergeordnet) verplant…und vieles scheint falsch..
    Vielleicht sollte ich mir meine eigenen Strassenfilmscenen aus Neapel ´nochmal anschauen………..feige- mutig.!…weiss der Teufel..?
    mit Hintergrundmusik vom. Guiliani, Bach..o. irgendeiner schrägen Hippiemusik o. selbst dazu spielen.

  15. Bezüglich Assange scheint...
    Bezüglich Assange scheint sich der Würgegriff der Homeland Security zu verstärken
    http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/postfinance_kuendigt_wikileaks_1.8579139.html
    Also: auch auf neutralem Boden ist man nicht mehr sicher.

  16. Wenns denn noch eine Taskforce...
    Wenns denn noch eine Taskforce gibt. Man sollte vielleicht Wuffli ins Boot holen.

  17. Monsieur A, nur kurz, aber...
    Monsieur A, nur kurz, aber dennoch muß es sein: Der Namenspatron für den 31.12. war Papst Silvester, so daß dieser Tag auch mit „i“ und nicht mit „y“ zu schreiben wäre. Selbiger Hirte wird zwar im Englischen mit „y“ geschrieben, aber dort heißt es auch „New Year’s Eve“. Habe die Ehre!

  18. Ich bin nun fest davon...
    Ich bin nun fest davon überzeugt, die Euromitgliedländer haben eine neue Strategie entwickelt, nämlich „confuse the enemy“. Frau Merkel hat gestern
    das Thema ECB-Bonds kommentiert, der belgische Minister X hat seine Meinung zum Thema „Rettungsschirm“ am Wochenende geäussert, und so wird’s weiter gehen… jeden Tag „conflicting opinions“ – das verwirrt die Märkte, die Spekulanten, die „bond vigilantes“ und …. DA auch?

  19. fred, wollen Sie mir meine...
    fred, wollen Sie mir meine Position streitig machen?
    Weil Advent ist, und der liebe Don noch in der Rekonvaleszenz, habe ich großzügig
    über „entgültig“ hinweggesehen.

  20. Die neuen Scheine liegen schon...
    Die neuen Scheine liegen schon bereit…Jetzt brauchen wir nur noch einen Wechselkurs Euro – DM. Ich fürchte, es wird nicht der alte sein. Vielleicht fürs Volk bis 20 000 Euro Sparguthaben 1 : 1

  21. Sehr geehrter Don! Es freut...
    Sehr geehrter Don! Es freut mich sehr, dass sie wieder schreiben (und die Rechtschreibefehler merk ich sowieso nicht). Ich hatte schon gefürchtet, ihr Schlitten Experiment hätte etwas mit Herrn de Maizières Tsunamiansage zum Ende des letzten Monats zu tun. Was den nächsten Tsunami betrifft, um den Sie sich Sorgen machen, könnte es sich natürlich auch nur wieder um eine Katherina von New Orleans handeln.

  22. Mich beschleicht bei den...
    Mich beschleicht bei den orthographischen Schmackerln unseres lieben Don eher leichte Ironie. Gansgültig geht ja nicht gar nicht, da muss die Ente herhalten, deren entgültig letztes Weitnachten gekommen ist. Genuss in Maßen oder in Massen ist ein Frage der Erziehung (oder der Deutschkenntnisse, die mit ersterem einhergehen sollten) und wenn die Muße zur Musse wird steht’s schlecht um sie.
    P.s.: Charmater Tip zur Begleitmusik.

  23. Ich hatte da ein paar HA...
    Ich hatte da ein paar HA Mondland. Ein Geschenk.
    Hiermit weiterverschenkt.

  24. <p>ß ist bei mir immer ss, da...
    ß ist bei mir immer ss, da bin ich Überzeugzungsbastardanutzer,
    .
    Und bis Weihnachten gibt es öfters Musikempfehlungen.

  25. Dem...
    Dem Überzeugzungsbastardanutzer (ich hoffe, ich habe es richtig falsch geschrieben) sei gesagt: eine Gehirnerschütterung sollte man ernst nehmen. Ruhe und Entspannung sind jetzt nötig – und keinesfalls aufregen wegen des dummen Euros; der vergeht von alleine..

  26. Paulchen P, ganz ehrlich, als...
    Paulchen P, ganz ehrlich, als Fegetatier gilt mir kein Vederfieh etwas, egal ob Ende oder Ganz.
    .
    Der Tiger, ich dagegen finde es ja immer ganz nett, mal was anderes zu machen und zu sehen, wie andere mit diesem Blog zurecht kommen. Nicht dass es zur Dauereinrichtung wird, aber es hat mich sehr gefreut, das hier mal in anderen, guten Händen zu sehen.

  27. @Don Alphonso
    Durch den...

    @Don Alphonso
    Durch den Zusammenprall mit der Eiche hellsichtig geworden?
    @muscat
    Helicopter Ben spielt lieber „Fight Fire With Fire“ – nicht nur auf der Wii.
    @Sophie von Maltzahn
    Keynes war kein Ökonom, er war Theologe. Aber Hayek, aahhh, Hayek ist eine Göttin. Ihre Argumente sind ebenso formvollendet wie durchschlagend. Ich bete sie an.

  28. specialmarke, beim Spiegek...
    specialmarke, beim Spiegek wird ja ein Schuldenschnitt gefordert, den man auch als Währungsschnitt durchziehen könnte – ich würde mal vermuten, dass man in so einem Fall einen gewissen Freibetrag (Aufstandsbremse) einführen würde. 20.000 erscheint mir da fast etwas wenig: 100.000 würde ich annehmen, und obendrein Zwangshypotheken auf Immobilien.
    .
    fionn, ich glaube, d9ie Märkte sehen in Europa dummes, aufgescheuchtes Federvieh, das unbedingt überleben möchte und dafür sehr viel zu tun bereit ist. Natürlich sind die Anleihenaufkäufe der EZB ein gutes Mittel, um Spekulanten weh zu tun, aber schön ist die Lage dennoch nicht.

  29. Hotzenplotz, für die...
    Hotzenplotz, für die Hellsicht reicht der Wodka allein.
    .
    specialmarke, erstens würde es Beschwerden geben, wenn ich nicht mehr schriebe, und zweitens leben wir auch bei kleinen Restwerten in geschichtlich grossen Zeiten, da will ich mitmischen.

  30. Es bereitet mir eine Freude,...
    Es bereitet mir eine Freude, dass sie schreiben! Ob mit oder ohne Fehler ! Durch Zufall, habe ich heute darüber gelesen, was sich bei den Journalisten in Leipzig tut. Sehr amüsant ;-).
    Gruß vom Kaktus

  31. Endlich mal wieder...
    Endlich mal wieder Begleitmusik! Extra zum Nikolaus. Wie lieb von Ihnen.

  32. Eigentlich wäre dies...
    Eigentlich wäre dies überhaupt der richtige Zeitpunkt, das dumme Bargeld ganz abzuschaffen. Wir bezahlen mit dem elektronischen Personalausweis und alle Geldbewegungen werden zentral gespeichert und jeder bekommt regelmäßig online seinen Finanzstatus übermittelt. Steuererklärung wird automatisch ausgeführt nach neuen, zeitgemäßen Regeln, der Steuerabzug auch. Wenn sie keinen Verfügungsrahmen mehr haben, erfahren Sie das vom Buchhändler oder der Marktfrau mit der guten Marmelade. Dann müssen Sie ganz schnell eine neue „Stütze“ schreiben, ist doch kein Problem!

  33. Nun, wen nicht die Gnade der...
    Nun, wen nicht die Gnade der späten Geburt ereilt hat, dem ist auch in deutschen Landen schon ein Währungsschnitt vorgekommen. Mich stimmt da der liebevoll hingekritzelte „EVP“, vulgo „Endverbraucherpreis“ von 2,85 Mark der DDR melancholisch. Jetzt geht es also wieder los? Die Halbwertszeit von Währungen ist auch nicht mehr das, was er mal war. Immerhin wird es von Vorteil sein, daß man nicht mehr handwagenweise Papiergeld mit sich herumschleppen muß. Sämtliche Konten werden vom Computer 1:10 umgestellt und gut ist’s. Wohl dem, der in Silber investiert hat. Apropos: zur Beschaffung der Silberschätze bin ich nicht auf einen amerikanischen Großhändler angewiesen. Ich nehme lieber http://www.jpc.de. Klein, aber fein. Und weil mir bei der Fra‘ Diavolo-Bestellung auch noch eine Box meines Namenspatrons vorgeschlagen wurde, gebe ich den Tipp gern weiter: Espana Antigua, 8-CD-Box mit mittelalterlicher spanischer Musik. Die Box lohnt sich schon wegen des phänomenalen „Llibre Vermell de Montserrat“.

  34. Savall, schön, dass diese...
    Savall, schön, dass diese kleine ironie am Rande aufgefallen ist.. Allerdings denke ich, dass man einen Haircut nicht so drastisch und vor allem nicht für alle Vermögen gleich machen würde, um Ungerechtigkeiten zu vermeiden.
    .
    specialmarke, leider wäre das der beste Anlass für die Wiedereinführung des Schwarzmarkts. Aber auch da hat meine Familie einen icht kleinen Erfahrungsschatz – und Skrupel wären mir da fremd!

  35. HansMeier555, bei mir hat sich...
    HansMeier555, bei mir hat sich viel angesammelt, was es in den nächsten Wochen hier auch geben wird.
    .
    kaktus, oh bitte, das Vergnügen ist ganz meinerseits.

  36. @DA: Schwarzmarkt, ja das wird...
    @DA: Schwarzmarkt, ja das wird spannend. Ich stelle mir schon vor, wie Sie auf dem Markt den ausgelesenen Malaparte gegen die gute Marmelade einzutauschen versuchen. Sie müßten wohl doch ein silbernes Zuckerzängchen opfern, das Sie sicherheitshalber noch schnell in die Hosentasche gesteckt haben…

  37. Deutschland profitiert am...
    Deutschland profitiert am meisten vom Euro und es stimmt mich sehr hoffnungsvoll, dass unsere uneigennuetzigen Freunde aus Europa (Juncker und vor allem die Belgier, denen wir soviel Anschauungsmaterial verdanken, was die praktizierte nationale Solidaritaet angeht), es so gut mit uns meinen. Als ob heute schon Weihnachten waere.

  38. Wollen Sie nicht auch mal Paul...
    Wollen Sie nicht auch mal Paul Krugman als Gast bloggen lassen?

  39. D.A. es ist sicher kulant von...
    D.A. es ist sicher kulant von Ihnen, andere ans Steuer zu lassen, aber das bestätigt nur, dass Sie im Blogschreiben und -dirigieren eine unschlagbare Begabung haben.

  40. Der Tiger, Sie würden das...
    Der Tiger, Sie würden das nicht sagen, wenn Sie dne 2. Blogeintrag meines Lebens gelesen hätten. Und wie der Gast nach 10 Jahren Erfahrung wäre? Ich denke, man kann es schlecht vergleichen..
    ,
    HansMeier555, ich würde Krugman eher verlinken. Jeder spielt auf seinem Platz.

  41. Reshields, gewisse Bereiche in...
    Reshields, gewisse Bereiche in Deutschland profitieren davon. Wer nichts hat, profitiert kaum. Und vielleicht ist es ja auch nur ein Scheinprofit, dessen Rechnung nicht gestellt wurde.
    .
    Specialmarke, der Schwarzmarkt wäre in so einem Fall sicher nur ergänzend, nie aber die Regel. Vpr allem bei Dungfen mit unklarer Preisgestaltung.

  42. Leinesegler, ich kenne da...
    Leinesegler, ich kenne da jemand, die am liebsten Strohsterne an ihrem Südtiroler Bergbauernmädchentraum hat. Gerade weil die Armut aus ihnen spricht, und die Fähigkeit, etwas daraus zu machen.
    Kalchas, ja, die Schweizer Immobilie – ich glaube aber, dass das Leben in der Krise erst dann gut ist, wenn man das Geld aus der Schweiz hat, und in Regionen ohne Schweizer Geld einkaufen kann.

  43. Sehr geehrter Don! Meinen Sie...
    Sehr geehrter Don! Meinen Sie damit, ich hätte schreiben sollen:
    ‘Blogschreiben, -dirigieren und -trainieren’?

  44. Es war einmal vor unsäglich...
    Es war einmal vor unsäglich langer Zeit, so im Frühjahr, vor oder um Griechenland, da haben Sie, werter DA, auf diese Seite der FT hingewiesen: http://ftalphaville.ft.com/
    .
    Ich habe den Fehler gemacht, dort einmal nachzuschauen, und bin seitdem zu meinem ständig steigenden Missvergnügen regelmäßiger Leser. Dort wird der Euro etc. in allen Szenarien ja recht fachkundig durchgespielt, und wenn man dummerweise fachlich versiert genug ist, um das zu verstehen, verdirbt es einem die Laune bis hin zu körperlichen Beschwerden
    .
    Dennoch besten Dank für den Hinweis. Bin dadurch klüger geworden, wenn auch nicht froher.

  45. @DA
    Sehr schön, dass Sie...

    @DA
    Sehr schön, dass Sie wieder unter den Lebenden weilen. Auch wenn ich wieder als Lobhulder der db bezichtigt werde. Sie haben sehr schön erkannt, dass das nächste Schlachtfest die Lebensversicherungen sind. Da werden Zinsversprechen nachträglich wieder rückgefahren werden.

  46. Lebensversicherung, was war...
    Lebensversicherung, was war das nochmal, das hab ich doch schon mal irgendwo – ach so, Schneeballsystem! Richt, bei den Endverbrauchten heisst das „Lebensversicherung“.
    .
    xsw23, in 10 Jahren wird man sagen können, dass man nicht nur dabei war. Sondern auch auf Alphaville. Ich lese keine Wirtschaftszeitungen mehr. Dort steht nur 6 Wochen später, was schin bei Alphaville war.

  47. Der Tiger, ich meine, man...
    Der Tiger, ich meine, man sollte einfach Dinge so nehmen, wie sie sind. Das war ein Experiment, weil ich glaubte, dass sie das mal ausprobieren wollte, und weil ich dachte, dass sie ihren Weg finden wird. Es ist nicht mein Weg, aber deshalb ist er nicht falsch oder richtig, er ist anders.
    .
    Sophie von Maltzahn, ich komme dann mit der Axt und klaue mir so einen Baum für den Eigengebrauch und sage, dass der Baum auch nicht weg ist – es hat ihn nur ein anderer im Ofen.

  48. @fionn: Ihr Wort in Gottes...
    @fionn: Ihr Wort in Gottes Gehörgang.
    @specialmarke: das wäre die ultimative Katastrophe.
    @DA: schön, daß sie wieder da sind. Frau Maltzahns Märchen fand ich zwar stimmungsvoll, aber so richtig in Märchenstimmung bin ich nicht. Ob der klassische 1920er-Trick nochmal hilft? Jedenfalls will die Schweizer Postbank Assange das Konto sperren, weil er nicht in Genf wohnt, das Gesetz dazu sei aber noch nicht so recht gültig, baut die NZZ Brücklein.

  49. Es mag vielleicht ein...
    Es mag vielleicht ein Allergiesteckenpferd von mir sein, aber wieso hockt die neoklassische Synthese immer noch auf allen Lehrstühlen? Ein Krugmann ist auch mit Nobelpreis nur Don Quichotte, wenn die Basis weiter systematisch verdorben wird.

  50. Kinderkrankheiten in der...
    Kinderkrankheiten in der Eurozone. Es ist sehr, sehr schwierig to get 16 ducks
    ( d.h. 16 Euromitgliedländer) to stand a line, all at the same time.
    DA – Swissies kaufen und in einer Teekanne aufbewahren.

  51. PS. vielen Dank für die Musik...
    PS. vielen Dank für die Musik und schnellstmögliche Besserung!

  52. 1. Shakespeare sollte nur dort...
    1. Shakespeare sollte nur dort zitiert werden, wo er auch passend ist.
    2. Das Gedicht / das Lied / der Hit – ist einfach nur schlecht dahingeklatscht.

  53. 1. Ob Macbeth oder ein anderer...
    1. Ob Macbeth oder ein anderer Schurke kommt – Hauptsache, er kommt.
    2. Natürlich! Es ist ja auch ein schlechtes Thema! Und wir werden auch dahingeklatscht.
    .
    Besucher, immerhin ist Krugman als Blogger recht unterhaltlich, was man von vielen anderen Ökonomen nicht sagen kann. Und mir geht es prima, nur ist mir gerade der Carport unter dem Schnee zusammengebrochen.
    .

  54. Ich hoere gerade in meinem...
    Ich hoere gerade in meinem Kuechenradio von einem Franzosen, der seine Landsleute zu einem gigantischen Flash-Mob am Bankschalter auffordert. Will heissen: jeder, der hat und kann, soll mal eben seine gesamten Kroeten vom Konto abheben. Soll am 7. Dezember stattfinden. Na, mal abwarten.
    Mir als Kryptoanarchisten gefaellt diese Idee sehr gut. Irgendwie.
    (Ist aber nichts fuer mich. Was soll ich abheben? Meinen Minussaldo?)

  55. Ein wunderbarer Text. Die...
    Ein wunderbarer Text. Die Musik vortrefflich gewählt.
    Darf ich dennoch kurz mit etwas werfen?
    Marco BeasleY – Das Y fehlte.
    Und Ihr Automobil ist hoffentlich nicht in besagtem Autohafen.

  56. lieber don....

    ja - ich liebe...
    lieber don….
    ja – ich liebe ihre wunderbaren blog-beiträge zwar erst seit kurzem (davor wusste ich gar nicht, dass es so genialen, wunderbar bebilderten lesestoff im netz gibt!!) – aber für ihren letzten satz liebe ich diesen blog (und damit logischerweise auch den verfasser) ganz besonders: das klügste, engagierteste und zugleich kürzeste statement zu diesem thema…. Ich werde meine Bücher ab sofort wieder bei dem klitzekleinen buchladen um die ecke mit den schönen namen „lesefutter“ kaufen… DANKE…. lieber don….

  57. ...
    http://krugman.blogs.nytimes.com/2010/12/02/ireland-agonistes/?emc=eta1
    Krugman wird oft genannt, hier ein sehr interessanter Artikel von ihm ueber Irland. Ich habe die url gelistet, denn selbst mit der NYT search engine ist er schlecht zu finden. Nur BBC berichtete, dass ca 45Personen Irland in den Ruin getrieben haben, 15Politiker, 15 Banker und 15 Bauloewen, aber davon hat weder Brussels noch die EZB etwas gemerkt.
    Don, ich bin Ihrer Meinung, es wird etwas aussergewoehnliches passieren, euromaessig und politisch, denn laut HAYEK befinden wir uns auf dem besten Weg in den Totalitarismus, denn jeder will nur mein Bestes, mehr Freiheit, mehr Gleichheit, mehr Gerechtigkeit. Btw,I don’t mind your typos.

  58. Verhindere bitte jemand den...
    Verhindere bitte jemand den JMStV, der im Januar an den Start gehen soll. Auf das es auch weiterhin freie Blogs geben kann in Deutschland & das deutsche Internet nicht ad absurdum geführt wird von Politikern, die selber zugeben, dass sie rein gar keine Ahnung von technischen Dingen haben & dies auch immer wieder eindrucksvoll unter Beweis stellen.

  59. Ultreia, Ultreia, et Suseia,...
    Ultreia, Ultreia, et Suseia, Deus, adjuva nos!

  60. @colorcraze - Märchen können...
    @colorcraze – Märchen können mehr als stimmungsvoll sein. Ich habe einmal den Tigerbabies das Verhältnis zwischen meinem letzten Boss und mir an Hand eines aus 1001 Nacht erklärt, leider zu lang für einen Blogeintrag. Aber mit großen und kleinen Schweinen habe ich halt ein Problem, sie sind – sozusagen – keine Tiere auf Augenhöhe mit einem Tiger. Normalerweise würde er sie einfach auffressen, aber wenn Sie privilegiert als Begleitung unseres Don Alphonsos daherkommen, gehört sich das ja nicht.
    @Filou – ohne Märchen, mit so einer Aufforderung das Konto aufzulösen, habe ich mich am Wochenende beschäftigt. Sie kam in Form eines Papierbriefs als wenn das Institut dazu selbst aufrief. Nicht nur mein Finanzberater war erst einmal reichlich geschockt.

  61. "according to non-German...
    „according to non-German government figures at the dinner.“
    Wer sind diese Leute. Solange es diese nicht oeffentlich bezeugen, bleibt es eine unbewiesene Behauptung. „Bild-Zeitung“ eben!
    .
    Das waere genauso, als ob der Donaukurier schriebe: “ Nach Angaben von nicht- Mitgliedern des Konzertvereins hat Don Alphonso nach der Matinee eine ganze Schweinshaxe verdrueckt und dazu 5 Goassn Mass getrunken“

  62. Das Währscheinlichste ist das...
    Das Währscheinlichste ist das bald eine „informelle“ Lösung, wie sie z.B. auf den Balkanstaaten üblich war (DM bzw. Euro) und in vielen Staaten Lateinamerikas/ Asiens noch immer besteht (US Dollar) kommt: Im täglichen Leben werden fremde Währungen (im Falle Deutschlands bietet sich z.B. der Schweizer Franken oder eine skandinavische Währung an) mehr und mehr integriert. Zunächst nur in grenznahen Regionen und in kleinen Geschäften, später im ganzen Land.
    Da können dann „die in Brüssel“ quatschen soviel sie wollen und mehr Schutzschirme aufspannen als die Bademeister in Rimini. Spätestens wenn der Vermieter in Kassel seinen monatlichen Obolus in Kronen verlangt ist der Euro wieder das, was er am Anfang war: eine in der Theorie tolle Idee.

  63. Filou, die Idee stammt von...
    Filou, die Idee stammt von einem abgehalfterten Fußballer. Das ist als ob ein GewerkschAfter die Rente mit 27 propagiert, damit wieder Vollbeschäftigung herrscht.

  64. @DA
    Dachte ich es mir doch,...

    @DA
    Dachte ich es mir doch, eine Ente, Ihr Schlittenunfall!
    Aber vielen Dank, für Ihre Einschätzung der Lage.
    *
    @Savall
    Auch mich stimmt der EVP von 2,85 melancholisch. Vor allem weil es so aussieht, als wären das die mundgeblasenen Weihnachtsbaumkugeln aus Lauscha.

  65. Existiert eine...
    Existiert eine Tapferkeitsmedaille für Helden, die Pech und Pannen ausstanden? Muss ja nicht aus Buntmetall sein. Oder eine Pechvogel-Ehrennadel? Wer so etwas kennt oder hat, reiche sie dem Don, gegen den sich nun die Dächer mit den Eichen verschworen.
    .
    (Oder es war wieder der Wodka – und das Dach brach nicht wegen Schnees, sondern wegen davorgesetzten Autos, hicks! Trotzdem her mit der Medaille!)

  66. wnsbraut: natürlich eine...
    wnsbraut: natürlich eine Ente. Bei einem echten Aua ist der Mann 10x klagsamer. Es war der coole, kein Mitleid heischende Gestus, der alles früh entlarvte.

  67. Alt und mundgeblasen sind sie...
    Alt und mundgeblasen sind sie auf jeden Fall – der Händler hat erzählt, dass es Restbestände aus dem Osten sind. Eigentlich wollte ich sie verschenken, aber sie fanden leider keinen Zuspruch.
    .
    Und natürlich war es eine Ente. Es klang nur sehr viel schöner als irgendwelche rationalen Erklärungen.
    .
    ridR, ich denke, dass eher in den Krisenregionen der Euro die informelle Währung wird, und man denen eine Art zweitklassiger Währung anbietet. Vielleicht mit einem gewissen Ausgleichsmechanismus und festgelegten Schwankungsbreiten, damit der Euro nicht voll entkoppelt durch die Decke geht.

  68. Weihnachten wäre sicherlich...
    Weihnachten wäre sicherlich die beste Zeit für einen großen Schnitt, die meisten Leute haben dann auch mehr Lebensmittel als sonst zuhause, so dass niemand hungern müsste.
    Logistisch sind neue Banknoten auch kein Problem. Es gibt ja die wunderschönen Alternativentwürfe zum Euro (vor einigen Jahren in einer Ausstellung der Buba gesehen), einige davon sind auch heute noch tauglich (und die EZB hat schon alle Rechte daran aus dem damaligen Wettbewerb):
    http://www.admirabledesign.com/rubrique.php3?id_rubrique=98
    Außerdem wird ja eh gerade an einer neuen Serie der Euro-Noten gearbeitet (verbesserte Sicherheit zum halben Preis?)

  69. Letzte Spitze vor der Ausfahrt...
    Letzte Spitze vor der Ausfahrt „Rodeln“: Nur Lebensmüde und beinharte Masochisten werden Mieter des Don! (Klasse aber die Geschichte der Großmutter, die den Mietern einen Wassererhitzer anbot, aber kein Waschbecken darunter. Eine Frau mit Schneid, ja mehr, mit wasserhellem Zynismus.)

  70. Pah, Hobbypsychologie! Und das...
    Pah, Hobbypsychologie! Und das mir, an dessen Badewanne der Felgenreiniger dort steht, wo bei anderen die Duschlotion ist.
    .
    Die Sache mit dem Dach ist ärgerlich, der Abbruch geht sicher in die Tausende. Und das Dach darüber wurde erst vor ein paar Jahren neu gemacht. Ärgerlich. Da muss so ein kleiner Blogger lange für schreiben.
    .
    Latifundius, ich denke, so einen nötigen Hair Cut könnte man am einfachsten elektronisch machen, und dann einfach mit dem Euro weiterbasteln. Das bisserl Bargeld spielt keine grosse Rolle.
    .

  71. @Der Tiger, ABN-AMRO?...
    @Der Tiger, ABN-AMRO?

  72. @arabellA: Kutschpferde waren...
    @arabellA: Kutschpferde waren auf dem Heimweg immer schneller als auf dem „Wegweg“. Ich hatte mal ein Auto, bei dem das auch so war. Hicks.
    (Schweiss schneller, es wird bald dunkel).

  73. "Carport". Hm. Das hätte ich...
    „Carport“. Hm. Das hätte ich Ihnen nicht zugetraut. Ich hoffte auf Garage. Oder Garagendach.

  74. Eigentlich: Überdachter...
    Eigentlich: Überdachter Innenhof.
    .
    Arabella, da war wohl ein Waschbecken schon vorher da – aber das haben die Mieter irgendwann ausgetauscht.

  75. Don Alphonso, Ihre silbernen...
    Don Alphonso, Ihre silbernen Kugeln sehen haargenauso aus wie meine, die ich von meiner Oma seelig habe, und die wurden in Lauscha hergestellt, der Wiege der Christbaumkugel.
    Also ich hätte mich über ein solches Geschenk sehr gefreut.

  76. UHOP und Rosa Maria, danke...
    UHOP und Rosa Maria, danke für das Lob. Auf dem Weg zum Totaltarismus sehe ich uns noch nicht, aber man merkt schon, dass die Freiheit auch im Westen nicht wirklich viel wert ist, wenn man sie benutzen will.
    .
    Don Ferrando, nun ist der Guardian eine respektable Zeitung und nicht die Sun, und die Drohung, den Euro zu verlassen, hört man seitdem gar nicht mehr so selten, auch nicht aus der Union. Ich sehe keine Schweinshaxe, aber fettige Finger.

  77. <p>Ich fand sie auch sehr...
    Ich fand sie auch sehr hübsch, mit Schneespitzen und Schneeflocken. Aber so ist es eben manchmal mit dem Schenken: Es muss ein Einvernehmen zwischen beiden sein. Und menschliche Beziehungen sind manchmal auch nicht beständiger, als Christbaumkugeln. Aber wenn sie hier die Leser erfreuen, ist es auch gut.
    .
    Ein Yps Ilon, danke für den Hinweis und das Lob!
    .
    Filou, ich denke, Schulden sind eine Art passiver Bank Run, wenn man sie nicht zurückzahlt.

  78. @Filou – bevor hier ein...
    @Filou – bevor hier ein falsches Gerücht entsteht – nein, es handelt sich nicht um ABN-AMRO. Es war auch nicht mein eigenes Konto, sondern ich bin nur um Rat gefragt worden. Um weiteren Fragen von Ihnen zuvorzukommen, ich habe nicht vor, den Kontobesitzer oder das betroffene Unternehmen zu nennen.

  79. Don, der passive bankrun wäre...
    Don, der passive bankrun wäre dann die Privatinsolvenz. Dauert in Frankreich ein Jahr, in Deutschland sechs Jahre. Außer man ist systemisch. Dann legt der Finanzminister noch einen drauf.

  80. Don, den Chinesen sind...
    Don, den Chinesen sind Menschenrechte egal. Wer für Menschenrechte eintritt, krepiert dort im Foltergefängnis. Und: Es ist auch ein Menschenrecht, nicht vergewaltigt zu werden.

  81. <p>@Arabella – Nicht nur...
    @Arabella – Nicht nur den Chinesen sind Menschenrechte egal, Frau Merkel auch. Europäische Institutionen sind immune gegenüber nationaler Polizei und Gerichtsbarkeit. Sie haben selbst aber keine Polizei und Strafjustiz. Wenn eine Frau in der EU Kommission, der EZB, dem europäischen Patentamt, der europäischen Raumfahrtbehörde usw. vergewaltigt wird, kann sie sich an keine Polizei wenden. Da ich die regelmässigen Leser dieses Blogs nicht mit diesem Thema langweilen will, schlage ich vor, sie lesen was ich in zurückliegenden Blogs darüber geschrieben habe, insbesondere in
    faz-community.faz.net/…/die-neuen-herren-und-die-alten-westviertel.aspx
    und
    faz-community.faz.net/…/davoser-kanten-fuer-bessere-kreise.aspx

  82. Die Wahrheit und das...
    Die Wahrheit und das Orakel
    .
    UOHP: Dass Verschwörungstheorien letztlich als Stütze für das System gedacht sind und eben nicht als dessen Zerstörer kann man wieder mal an dieser „Theorie“ erkennen. 45 Leute haben vielleicht die Insel in den Abgrund gekickt, doch haben sie dabei kräftig von hinten in den Hintern getreten bekommen, als eine Art Druckkraftverstärkung gewissermaßen. „Von Hinten“, damit ist das System selber gemeint, das aus Markt, Macht, Kapital und bürgerlicher Demokratie besteht. Wie eine solche Demokratie funktioniert, in solchen Zeiten, kann man auch an dem neuesten Deal zwischen Fifa-Qatar-Hochtief-Goldman-Sachs ablesen („Schiebung: Von Goldman-Sachs abwärts“, http://blog.herold-binsack.eu/?p=1264). Solche Geschäfte sind es, die das System wohl repräsentieren, doch sind auch solche Akteure – machtvolle – darin mehr Objekt als Subjekt („Wikileaks als Phantom“, http://blog.herold-binsack.eu/?p=1260) des Geschehens.
    .
    Und Krugmann ist ein Opportunist, ein Dummschwätzer, der soviel von der (Finanz)Wirtschaft versteht, wie ich von der Landwirtschaft und der Grundrente („Grundrente“ -, dass diese immer noch mein „blinder Fleck“ sein will, kommt vielleicht daher, ja ich gestehe es, dass meine Großeltern noch Bauern waren). Und Keynes mag ein Theologe (Sophie von Maltzahn) gewesen sein, was solls?, auch Darwin war einer. Letztlich war Keynes ein besserer Ökonom als all diese Kritiker (und Experten in Sachen Ökonomie heute). Er verstand wenigstens das Grundprinzip in dieser letzten aller Klassengesellschaften, nämlich dass diese eine Massengesellschaft ist, und dass demnach all jene Experten aus der Glaskugel lesen, wenn sie vorgeben, etwas von Zins und Zinseszins zu verstehen (wie gesagt: auch die Grundrente ist nicht so leicht zu begreifen, was wir dem Briefwechsel zwischen Engels und Marx zum Kapital entnehmen können – Marx-Engels, Briefe über das Kapital, Dietzverlag 1954, Sonderband).
    .
    Wir haben es heute mit Leuten zu tun, die an ihre eigenen – für die Massen fabrizierten – Verschwörungstheorien glauben, wo sie doch annehmen wollen , diese Massen ebenso betrügen zu können, wie ein Realkapital durch ein virtuelles. Was die Krise in Griechenland, noch mehr aber in Irland, zeigt, ist, dass jede Art von Spekulation, die verspricht aus Geld mehr Geld zu machen, so etwas ist wie der mystische Glaube an das Orakel von Delphi („Was dem Manne sein Orakel, http://blog.herold-binsack.eu/?page_id=17, PDF). Aber selbst wenn es damals noch möglich gewesen sein wollte, mithilfe eines Netzwerkes von Spionen , verteilt über die ganze damals bekannte Welt, einen Kriegsverlauf vorher sagen zu können (wir wissen, dass das nicht stimmt, den alle diesbezüglichen Orakel waren in etwa so formuliert, wie das Jahreshoroskop der Bildzeitung zum Jahreswechsel), so wäre das spätestens in der Epoche der Massengesellschaft ein hoffnungsloser Wahn.
    .
    Die Bewegungen der Massen, gleich ob als eine reale, nämlich als die von Konsumenten, oder gar von Klassenkämpfern, ist so wenig vorhersehbar wie ein rein virtueller Zins-Zinseszins-Algorithmus. Selbst die Gauner und Hütchenspieler sind am Ende die Verlierer. Wir wissen nur, was wir selber dabei veranstalten, in der Hoffnung, dass wir damit nicht all zu viel Gegenläufiges bewirken. Das gilt im Übrigen auch für die Revolutionäre Theorie, die ich selber vertrete. Schon auf der Ebene des Verständnisses derselbigen, müssen wir lernen, den aktuellen Verlauf der Massenbewegung mit einzubeziehen (soweit wir diese verstehen!), sonst kann sie niemals stimmen. Ein Beispiel: Ob der von Marx behauptete „tendenzielle Fall der Profitrate“ sich gegenwärtig bewahrheitet oder nicht (ein heftiger Streit im marxologischen Lager), hängt auch davon ab, ob der Klassenkampf scharf oder eher schwach verläuft, sodass die kapitalistische Konkurrenz ebenso schwach, bzw. scharf ausgeprägt ist. Inwieweit Marxens Theorien daher wissenschaftlich sind, also verifiziert, kommt oft dem Streit um eines Kaiser Bart nahe, denn was machen, ob einer Massenbewegung, die dem Kapital zu viel Handlungsspielraum lässt. In dem Sinne ist die marxistische Theorie eben nicht wissenschaftlich, denn sie gibt nicht vor, etwas zu sein, was unabhängig von der Bewegung der Massen stattfinden könnte. Das Verständnis dieser Massenbewegung, und damit die Teilnahme am Klassenkampf, ist daher die erste Voraussetzung um überhaupt was zu verstehen, gerade von der Theorie. Oder mit Marx gesprochen, sinngemäß seinen Feuerbachthesen entnommen: Die Teilnahme an der gesellschaftlichen Praxis macht das Wesen des Materialismus aus, eines dialektischen Materialismus, denn sie entscheidet darüber, ob wir die Wahrheit überhaupt erkennen können.
    .
    Und 45 Leute, die den Markt von einer bestimmten, ziemlich wahnhaften, Perspektive aus zu manipulieren suchen, und was deren ganze gesellschaftliche Praxis somit darstellt, und ein Opportunist, namens Krugmann, wollen so etwas wie die Wahrheit erkannt haben, an ihr irgendwie Teil genommen haben, sie gar entstellt haben?

  83. Das lustige an einer...
    Das lustige an einer Schuldenrestrukturierung ist ja, dass wir den Haircut eigentlich schon haben.
    Eine irische Anleihe mit 4,5% und knapp 10 Jahre Restlaufzeit kostet heute 80 Euro. Eine deutsche Anleihe mit 2,25% und ähnlicher Restlaufzeit kostet heute 95. Rechne ich beide auf ein vergleichbares Niveau hoch, kostet die deutsche Anleihe etwa 113. Das ist ziemlich exakt ein 30%iger Haircut. Damit sind bis jetzt alle klargekommen. Keine Bank ist Pleite. Keine Versicherung. Niemand. Sollen wir den 30%igen Haircut nicht einfach mal einbuchen?!?

  84. gemeinhin ist in schweden für...
    gemeinhin ist in schweden für einen mann die sexuelle nötigung einer frau ein sehr schwieriges vorhaben, weil er aufgrund des selbstbewußten, sexuell selbstbestimmten und zielstrebigen auftretens schwedischer frauen ganz einfach zu beschäftigt/ausgelaugt/eingeschüchtert ist (je nach persönlichkeitstyp und konstitution sinngemäß einsetzen), um noch über die zwangsweise durchsetzung unvorstellbarerweise unerfüllter wünsche nachdenken zu können. insofern müßte es zwischen herrn assange und seinen geschlechtspartnerinnen wirklich schwerste mißverständnisse auf einem ansonsten durch zahlreiche internationalismen, gesten und die hervorragenden englischkenntnisse der schwedinnen eingeebneten betätigungsfeld gegeben haben, weil eine (unwahrscheinliche) ablehnung durch eine frau unweigerlich innerhalb kürzester zeit dazu führt, daß man(n) in freier wildbahn einer anderen, attraktiven, durchaus intelligenten, selbstbewußten und vielseitig interessierten landesbewohnerin zum opfer fällt. eine solche kommunikative fehlleistung wäre in der tat unverzeihlich, weil völlig unnötig und deshalb auch unverständlich.

  85. @DA 06.12.22.22
    Nichts gegen ...

    @DA 06.12.22.22
    Nichts gegen Blogs, die „anders“ sind. Ich nehme sie auch hin, „wie sie sind“. Ihr Blog ist für mich aber ein Unikat, auf das ich nicht verzichten möchte. Schön, dass Sie mit dem großen Zeh oder womit auch immer wieder schreiben!

  86. Der Dank fuer die gute...
    Der Dank fuer die gute Tat:
    Mit meinem (!) Geld half ich Griechenland zu retten.
    .
    Eben mailte mir ein Freund Fotos von seinem Haus auf
    dem Karnel. Gerade als das Feuer ueber die Strasse greifen
    wollte, um das Haus meines Freundes G. zu verbrennen, kam
    ein GRIECHISCHES Loeschflugzeug und machte die Flammen
    nieder.
    Irgendwie versoehnt mich das.

  87. @fionn, apropos Geld. Ich war...
    @fionn, apropos Geld. Ich war heute bei meiner Bank, um zu efragen, was es kostet, einen fuer mich nicht unbetraechtlichen Betrag an Euros (fuer Kopper sind’s natuerlich Peanuts) in Fraenklis zu verwandeln. Man bot mir 1, 27 CHF. Das ist natuerlich eine Frechheit. Wissen Sie, was die Schweizer Banken anzubieten haben?

  88. Bester Filou
    ...um den Dreh...

    Bester Filou
    …um den Dreh 1.31 herum (meint die Zürcher Kantonalbank)…

  89. Hallo filou, über Umwege geht...
    Hallo filou, über Umwege geht es immer:
    1. Tauschen sie Ihre Euros gegen bulgarische firearms-Aktien.
    2. Beleihen Sie das Portfolio in jemenitische Denare.
    3. Tauschen Sie die Denare in iranische Datteln, Option zum 15. 12. 2010. (besser als Schweinebäuche in Chicago).
    4. Rufen Sie Lanz kocht im Zweiten an, dort werden Sie geholfen. Irgendein Koch- äh Backschischheini wird gegen schmale Gebühr Reklame für Datteln zur Weihnachtszeit machen. Und Sie den Riesenreibach.

  90. Agenda Neofeo....
    Agenda Neofeo.

  91. liebe fionn,...
    liebe fionn, nebelkerzenwerferei ist ein nicht mehr geheimes, aber umso beliebteres hobby der oligarchie und ihrer kofferträger. das weiss auch Der Tiger…
    .
    lieber Don Alphonso, wodka?
    http://sumpfnoodle.blogspot.com/2009/07/endlich-alkoholfreier-wodka.html

  92. Danke, aber ich habe mich...
    Danke, aber ich habe mich gerade für eine Rokokoprinzessin, die sich von der Religion spöttisch abwendet, meine Mittel erschöpft – Bank Run der besseren Kreise.

  93. @Filou:
    Never ever, ever EVER...

    @Filou:
    Never ever, ever EVER say „Fraenklis“. Alles wird per Diminutiv ver“lieht“, aber ganz sicher nicht der Franken.
    Und was erwarten Sie – Der Kurs steht bei 1,30irgendwas. Also der Mittelwert. 1,27 für Franken-Ankauf bzw. 1,33 für Franken-Verkauf klingt in dem Zusammenhang ziemlich plausibel…

  94. Sehr verehrter Don! Zeigen Sie...
    Sehr verehrter Don! Zeigen Sie uns ein Bild Ihrer neu-erworbenen Rokokoprinzessin?

  95. Ach, da kommt ja noch die...
    Ach, da kommt ja noch die Nostalgie auf bei diesen Frankenkurs-Gesprächen… ja, so war es immer, ein paar Prozent Unterschied zwischen An- und Verkauf.. ich gedenke hiermit wehmütig der Geldwechslerbuden vor dem Zoll in Lörrach in den frühen 1980er Jahren, wo ich ein paar DM in Franken wechselte, um mit der Tram nach Basel zu fahren… heutzutage hat man vielleicht noch auf dem Markt von Manavgat das echte „Kurs-spielt-eine-Rolle-und-Geld-muß-gewechselt-werden“-Erlebnis, aber an der Schweizer Grenze nicht mehr so recht. Die Geschäfte dort sind doch in höherem Maße euroerweicht. Und im Delhaize in Eupen konnte man in 3 Währungen zahlen… ach, was war das schön umständlich. Einen alten selbstgenähten Geldbeutel für mehrere Währungen samt einiger übriggebliebener Münzen diverser europäischer Altwährungen habe ich aufbehalten zur Erinnerung…

  96. carport gleich...
    carport gleich autohafen…
    gefällt mir..
    noch besser hätte es den Engländer getroffen..

  97. @Der Tiger (12:22) Es ist...
    @Der Tiger (12:22) Es ist immer wieder amusant zu erleben, wie Sie jemanden ansprechen, der dann hoeflicherweise gemaessigt interessiert reagiert.
    Und dann kommen Sie mir der Bemerkung „Eigentlich rede ich nicht darueber“.
    (Darf ich bei der Gelegenheit fragen, wie es Ihrem Ehegatten geht?)

  98. bester don, nie käme ich auf...
    bester don, nie käme ich auf die äusserst frivole idee, ihnen anderes als tee zu offerieren (wobei es selbstverständlich darauf ankommt, was man zur geschmacksverfeinerung hineingibt).
    .
    vielmehr machte sich blankes entsetzen breit: s i e trinken wodka?!? nicht doch…, sie fahren doch auch nicht gegen einen baum.
    .
    so nimmt es kein wunder, dass das vordach sich erschüttert und eventuell auch vor lachen bog. doch hauptsache, sie retteten ihr silbernes bötchen.
    (es ist wirklich ärgerlich, was alles an einer immobilie seine übliche funktionsweise aufgeben kann, seufz, und kein vermieter weit und breit, bei dem man sich beschweren dürfte. und schneeschaufeln festketten.)
    .
    danke für den artikel, lieber don; den von mademoiselle habe ich leider verpasst.
    bei all dem des-/organisierten chaos allüberall*), das sich schon seit geraumer zeit ankündigt, bei dem akteure nur teile des ganzen überblicken, nicht aber das ganze, ist auch hier der gedanke gereift, dass die zeit zwischen den jahren auch die zeit zwischen den währungen sein könnte und
    die chasse fantastique nicht nur in der schmutzwäsche der eu hängen bleiben könnte.
    .
    liebe runde, ziehen sie ihre wärmsten kaschmirpullover über, machen sie den kamin an, bleiben sie drinnen, aber vor dem pc.
    man kann sich angesichts der nachrichtenlage nur verwundert die augen reiben, wenn man sieht, wer seine restschäfchen nicht im trockenen hat… das halbe ‚westviertel‘.
    —–
    *) zur allg. ablenkung wäre mal wieder eine eisbärchengeburt fällig. namensvorschlag: yves.

  99. Guete Morge mitenand!

    Eine...
    Guete Morge mitenand!
    Eine Frage: Sind Teebeutel heute salonfähig?

  100. Eher nicht.
    .
    Aber ich habe...

    Eher nicht.
    .
    Aber ich habe mal eine Teekanne bei Ebay gekauft, deren Verkäufer ein recht angesehenes Handelshaus für Antiquitäten war. Die haben dann als kleine Aufmerksamkeit einen Brief und – Ihres Erachtens – sehr feinen Tee beigelegt. In Beuteln. Man sollte sich da keine Illusionen machen: Der Beutel dominiert die Welt. Und das Teesieb gilt vielen als unhygienisch.

  101. "Der Beutel dominiert die...
    „Der Beutel dominiert die Welt.“ – das wird die känguruhs way down under aber sehr freuen.
    und die windbeutel, die an der währungsstellschraube drehen!

  102. Die vermeintliche englische...
    Die vermeintliche englische Tee-Kultur ist keine. Die kaufen und trinken dort Tee, der nirgendwo sonst auf der Welt verkäuflich wäre. Waren die beigelegten Teebeutel aus dichterem Papier als die bei uns üblichen? Denn der größte Teil des in England verkauften Tees ist tea dust: Krümel, die beim Abpacken des richtigen Tees auf den Boden gefallen sind. Die globalen Marken verkaufen ihren Abfall nach England.

  103. Ich denke da eher...
    Ich denke da eher antizyclisch. Wenn alle im Kaschmirpullover vorm Kamin sitzen, mit dem Lab auf dem Schoß und ihre Anlagen herumschaufeln, gehe ich lieber raus. Zwischen den Jahren war ich einmal im Grand Canyon, mit etwas Schnee, sehr eindrucksvoll! Und als noch keiner einen Labtop auf dem Schoß hatte, ging ich in die Firma zum programmieren und genoss die einzige Zeit im Jahr, in der ich die gesamte IT Anlage für mich alleine hatte. Dieses Jahr allerdings sind die Zyklen so kurz, dass man noch nicht einmal jetzt weiß, was zwischen dem 25. und 31. Dezember antizyklisch sein wird.

  104. Ich habe mal einen spannenden...
    Ich habe mal einen spannenden Beitrag über Tee gelesen, in dem stand, dass
    .
    a) die grossen Gewinne im Geschäft tatsächlich mit Teebeuteln gemacht werden, ähnlich wie bei Nespresso mit den Prepacks und
    .
    b) gar nicht genug Tee da wäre, wenn alle wirklich Tee trinken würden. Die Preise für echten Tee sind nur bezahlbar, weil es Teebeuteltrinker gibt.
    .
    Und nachdem sie es zufrieden sind, und sie auch gar keine Lust auf das Teesieb haben – mei, warum sollte man sie zum eigenen Schaden bekehren (eigentlich müsste man mal was drüber machen).

  105. Ich kauf je gerne den Tee bei...
    Ich kauf je gerne den Tee bei Paul Schrader. Gerade erst hab ich eine schöne Kiste Phuguri geschenkt gekriegt. Die Kategorien auf der Seite sprechen für sich: Schwarzer Tee, Grüntee, Weißer Tee … Aufgussbeutel. Wer schonmal richtigen Tee gesehen hat weiß, daß das Zeug im Beutel eigentlich kein Tee sein kann. Aus pragmatischen Gründen muß ich in der Firma allerdings auch auf Beutel ausweichen. Aber ich würde das niemals als Teetrinken bezeichnen. Das ist eher wie Fünf-Uhr-Heißes-Wasser-Trinken, bevor die beiden Gallier nach Britannien kamen.
    http://www.das-teebuch.de/asterix.htm

  106. @DA: Sie haben „Carport“...
    @DA: Sie haben „Carport“ gesagt. Daran läßt sich Ihre heimliche unterschwellige Verostung ablesen!
    @donna laura: daß Sie nun auch so eine ähnliche Stimmung ergreift wie mich bereits, gefällt mir nicht so, denn es können nicht alle so tatenlahm durchs Leben schleichen, wie es mir bisher gelungen ist; ich habe mich zwar dem Schlechteren bisher immer verweigert, weil ich den Preis gerade noch zahlen konnte, aber leider auch nichts sonderliches zustandegebracht. Aber wie dem auch sei, man muß sich der Erosion jeglicher Organisiertheit entgegenstellen, allerdings ist das sehr schwer, wenn keiner recht weiß, was an Organisation zu bewerkstelligen sei.
    @fionn: ich würde immer noch „nein“ sagen.

  107. @Isidorus: Pff. Selbst der...
    @Isidorus: Pff. Selbst der billigste englische Teebeutel ist in der Lage, einen besseren Geschmack zu produzieren als viele Blätterbrühen. Ja, es ist Resteverwertung, aber was zum Kuckuck soll an Resteverwertung schlecht sein?
    @DA: ich habe gelesen, daß die Jemeniten so eine Art Nationalgetränk hätten, das aus Kaffeeschalen und Gewürz (Kardamom und noch was anderes) gebraut wird. D.h., die verwenden selber die Kaffeeschalen, nicht die Bohnen, die verwenden die Europäer. Und die Sachsen essen die übrigen Kokosstreusel auf (jede Afrikanerin und Inderin tippt sich an die Stirn, wenn ihr die vorgelegt werden).

  108. oh, liebe colorcraze, weit...
    oh, liebe colorcraze, weit gefehlt – die devise lautet doch nicht vorsätzliche tatenlosigkeit in tateinheit mit fahrlässiger faulheit.
    die findet sich eher im – auch vorzeitig – vergreisten teil des ‚westviertels‘.
    .
    neinnein, immer schön in bewegung bleiben, die augen und das dahinter befindliche hirn offen halten (aber bloss nicht das andere ende…*)), v.a. handeln und nicht das wichtigste verpassen.
    höchstens über silvester und neujahrstag könnte man ein wenig überraschen: vorher stundenlang friseur und kosmetik – anschliessend hering und salzplätzchen für den magen und kamillenteebeutel für die augen.
    .
    auch das nachfolgende wochenende wäre für aktionen nicht schlecht gewählt.
    das ergibt einen zeitraum vom 31.12 bis und mit 03.01.
    welche schalter wären da schon geöffnet, welcher server würde da noch funktionieren.
    .
    derzeit wird das folck schon an solche abstrusen aktionen wie serverblockieren et al. gewöhnt.
    .
    noch ein baldrian?
    —–
    *) oder ein witzchen mit bart gefällig?
    treffen sich zwei mitarbeiter im magen ihres chefs.
    fragt der eine: ’na, wo kommst du denn her?‘
    – darauf der andere: ‚oh, der chef hat mich gefressen. und du?‘
    – ‚äh, tja, ich komme vom anderen ende.‘

  109. Werte Donna Laura,
    ich werde...

    Werte Donna Laura,
    ich werde es wohl vorziehen, ihren Witz ausnahmsweise nicht zu lesen…Gute Besserung!

  110. @donna laura: meine Augen...
    @donna laura: meine Augen sehen vor allem immer mehr Frost und Rauhreif, mein Hirn sagt derzeit „halten, sonst Fragezeichen“, und mein Temperaturempfinden „heizen“. Unser Winterräumdienst funktioniert bisher verblüffenderweise. – Kamillentee für die Augen, das ist mal eine Anwendungsidee. Wenn ich ihn trinke, wird mir nämlich eher schlecht. Der Baldrian steht seit Jahren unangerührt rum, Kaffee, Kräutertee und 1-2 Glas Glühwein sind zur Zeit eher meine Diät.

  111. hehe, lieber specialmarke,...
    hehe, lieber specialmarke, dann war er doch zu etwas nutze.
    .
    himbeeren liegen auch hinter dornen.

  112. Re Antiquitaten (DA 07.33h). ...
    Re Antiquitaten (DA 07.33h). Set 10 Jahren sammele ich Posters (im Stil Art Dec, 1920-1940) der 21.Jht. Ein Trio von BMW Sports Activity Vehicle BMW X5 sind im Stil von Tamara de Lempicka (Art Deco Icon, Royal Academy of Arts London Exhibition May -August 2004, catalogue ISBN 1-903973-43-0 ) sowie 6 Posters (Serie „A Higer Glass“), Herausgeber Passugger Mineralwasser in Graubünden. Auch ein paar von St Moritz. Wer sammelt was unter uns Bloggers hier?

  113. @fionn: also ich sammle nichts...
    @fionn: also ich sammle nichts und ich konnte mich noch nie mit der Idee „sammeln“ anfreunden, bei mir sammelt sich nur was an. Selbstproduziertes und Selbstgekauftes, das ich weiteren Aufhebens wert finde, sowie Erbstücke diverser Art.

  114. Beste fionn
    Ich sammle gerne...

    Beste fionn
    Ich sammle gerne und fleissig Vorurteile!

  115. liebe fionn, menschen. autos....
    liebe fionn, menschen. autos. häuser. erfahrungen. gerne auch bespielt.

  116. fionn, Rothko-Originale, die...
    fionn, Rothko-Originale, die ich ein bißchen mit alten Bilderrahmen aufpeppe.

  117. Wertpapiere....
    Wertpapiere.

  118. schätze weiterhin, dass hier...
    schätze weiterhin, dass hier ein allseits beliebter und geschätzter kommentator äpfel und ihre produkte (ausser mus, kompott, gelee) sammelt und nach deren genuss dann die stufenfolgen hinunterpurcellt…

  119. Beste Fionn! Interessante...
    Beste Fionn! Interessante Bekanntschaften, Steine für meinen Garten, antike und neue Ideen, Pilze und Kamille, neue Anwendungen für alltägliche und obskure alte Gebrauchsgegenstände, ungewollte und begehrte Bücher, Beschäftigungen, die wenig oder nichts kosten

  120. @fionn,
    Ich sammle nur...

    @fionn,
    Ich sammle nur gereimtes Zeug, und dass auch nicht immer freiwillig, denn das Gross bleibt einfach so in meinem Hirn hängen, taucht Jahre später, auch gern unvollständig oder ohne Quellenangabe, wieder auf, und ich plage mich dann ab und gehe papierne Gedächtnisstützen kaufen.
    *
    Da ich gerade davon schreibe: Werte Rund ich suche seit geraumer Zeit den Urheber eines Haikus, den ich im Hirn habe aber auf Papier nicht finden kann:
    *
    Mondsilber überall
    Oh, wäre ich neu geboren
    Als Föhre überm Tal.
    *
    Jemand eine Idee?

  121. Komme gerade vom...
    Komme gerade vom Flaschencontainer zurueck. Donna Laura, erwischt! Ich sammele leere Flaschen, ganz leere Flaschen und total leere Flaschen (die sind dann ganz ausgewrungen).
    Ausserdem: schlechte Bilder ganz schlechter junger Kuenstler (der ewig unbekannt bleibenden), Moebel von Eames (gerne auch als italienische Faelschung) und die Erinnerungen an gescheiterte Liebesbeziehung (besonders die mit Marianne, beinahe ein Roman).
    Ach ja: Kontoauszuege mit Minus vor den Zahlen. Die besonders.

  122. windsbraut, das Haiku stammt...
    windsbraut, das Haiku stammt bestimmt von Tassilo, dem dichtenden Hofhund.

  123. Preßlufthammer...
    Preßlufthammer

  124. donna laura, der ist...
    donna laura, der ist Spiegeltrinker, da sehe ich keine Gefahr.

  125. W

    Was ist ein Spiegeltrinker?...
    W
    Was ist ein Spiegeltrinker?

  126. "Der Polarstern ist ein...
    „Der Polarstern ist ein tollwuetiger Hund, der fest an den grossen Wagen gebunden ist“. Irgendson Buch ueber die Behringstrasse.
    (PS: Ich rauche nicht!)

  127. Sehr schön. Wenn ich in den...
    Sehr schön. Wenn ich in den Bergen in den Nachthimmel blicke, empfinde ich ähnlich.

  128. ..die holde Schöne.
    Nach...

    ..die holde Schöne.
    Nach einem stillen Plätzchen hat sie mich.
    Ich liebe sie, doch sie kam nicht.
    Ich kraue mir das Haar, bin ganz verwirrt.
    ..chi shing -(Schule)-Gedicht/China/Liebesgedichte
    ..oft schlüpfrig, ..>eine Ausnahme!
    >Mondsilber..
    .ich glaube diesen Haiku mal ausgewählt zu haben als Ged.-Titel zu einem Linolschnitt.
    …Gefunden in einem Band über chin. Kunst/Epochen o. Gartenkunst (Biblioth./in meiner eigenen Sammlung war er -glaube ich- nicht)..ist es wichtig?? .aber mir gefiel er auch auf Anhieb!
    ..alt. :
    Ich betrachte den Wasserfall am Lu Berge.
    Der Gipfel des lu Berges erglüht im Sonnenlicht.
    Blauer Dunst schwebt über ihm.
    Nur unklar erkenn´ ich den Wasserfall, der sich
    in den Ch ien-ch uan (Fluss) ergiesst.
    Jäh stürzt das Wasser herab, dreitausend Fuss tief,
    Als ob der Himmelsfluss (Milchstrasse) aus den Wolken fiele.
    Li Po../Tang-Zeit… (ertrank..n. Flucht, Verbannung..)
    ..neben Liebe spielt Verzweiflung (polit.Vefolgung), Selbtmordgedanke (Angst) in diesen Gedichten eine gr. Rolle

  129. @di
    Ja, wichtig ist das schon,...

    @di
    Ja, wichtig ist das schon, denn in dieser Hinsicht bin ich dem Sammlerzwang verfallen, d.h. ich möchte die gereimte Zeilen gern in meinem inneren Katalog einordnen, mit Autor, Herkunftsland, wo zum ersten Mal gelesen etc.
    Und vielen Dank für die Zugaben!

  130. Ach, die Deutschen! Klar, der...
    Ach, die Deutschen! Klar, der Euro zerbricht. Und die Inflation kommt. Das ist zwar ein Widerspruch, weil in diesem Falle die Aufwerung der zukünftigen D-Mark die Importpreise senkt – aber so genau nehmen wir es ja nicht! Schon in den Achtzigern war der Atomkrieg ja abgemachte Sache und der saure Regen sollte bis spätestents 1995 sämtliche Bäume abtöten. Und am Neuen Markt wurden bekanntlich Zukunftsunternehmen gehandelt.
    Was ist eigentlich aus dem Endsieg geworden? Der wäre heute nötiger denn je, damit die Deutschen den Südländern (z.B. Irland) das Lotterleben austreiben!

  131. ..die Kiefer..das Gedicht...
    ..die Kiefer..das Gedicht begegnete mir um 2000 herum, Quelle war sehr wahrscheinl. ein Bildband aus den 90er Jahren aus der Stadtbibliothek. Ich hab´sogar Buch über meine Ausleihe geführt; find´ aber gerade nur: „die Schönheit Japans“; der Rest ist irgendwo im Keller.
    Es sind japanische, chin. Gärten und Landschaften, die Kultur Japans usw…
    ..wenn man selbst in diesen Quellen sucht, entdeckt man dort sehr viele solcher Gedichte und Ort/Begriffsdeutungen, Wabi, Sabi etc. , die sehr poetisch und interessant sind. Jap. haben eine tolle Bildsprache.,.d.h. die Recherche lohnt und jede gut sortierte B. hat diese Bücher!
    In der n.y.-times (jap. Ausgabe) gibt es eine Haiku-Gemeinschaft..
    Wenn man an die eine solche Frage richtet, ist die Chance groß, an einen wirklichen Fachmann zu gelangen, der schnell und präz. antwortet.
    ..meine eingesch. Gedichte haben die dort allerdings nie abgedruckt(!?)
    Stichwort: shou,..matsu.die Kiefer.
    ..asahi.com .haiku-English

  132. @di
    Vielen Dank! Dann mache...

    @di
    Vielen Dank! Dann mache ich mich mal auf die Suche.

  133. @Vonderinsel: es kann immer...
    @Vonderinsel: es kann immer alles schiefgehen!

  134. vielen dank für Ihre...
    vielen dank für Ihre gedanken.
    tja mal gucken was denn da so kommt/geht „in der stillen zeit“ und derweil tee trinken (ich bleibe beim kaffee ;)
    nur so nebenbei, was halten Sie denn von herrn jörn berninger ?
    besonders erfreut hat mich auch Ihr hinweis von wg. den „feigen plattformen“ (die beginnen für mich bei A und gehen z.zt. bis V).
    meine hoffnung ist ja, dass viele, nicht nur in usofa sondern auch in europa (gerade wir/die kaufkräftigen „bestäger“) und weltweit sich a la Daniel Ellsberg jetzt aufraffen, wenn nicht laut so doch „leise“ mittels kündigung und/oder umsatzentzug genau bei all diesen „feigen monopolbetrieben“ da nachhaltig etwas bewirken können.
    denn das, was jetzt mittels WL geschehen ist, betrifft m.E. alle, die im www unterwegs sind und weiterhin sein wollen.

  135. Lieber Don, wann...
    Lieber Don, wann sperren/löschen Sie endlich die obernervigen Verweise einer Autorin namens „Tiger“ bezüglich ihres „Rechtsfalls“?
    Bzw: Wann erbarmt sich jemand und FRAGT sie mal danach?

  136. Ich tue mich mit dem Lschen...
    Ich tue mich mit dem Lschen immer sehr schwer und mache es nur, wenn es gewichtige Gründe gibt. Das hat sich bislang als durchaus sinnvol erwiesen. Wenn ich einmal anfange zu löschen, wenn es jemandem nicht passt, habe ich bald die Hlle am Hals, denn dann wollen das plötzlich viele.

  137. Werter Don
    Auch ich habe mich...

    Werter Don
    Auch ich habe mich vor nunmehr 21 Jahren aufgemacht, in die weite Welt zu ziehen, um mein Handwerk zu erlernen. Auch und vor allem, weil es in der Gegend um Coswig in jeder Hinsicht recht grau war. Nun dachte ich, in der großen Stadt, in die Sie lieber Don nicht so gern reisen, gibt es so allerlei Möglichkeiten der Wissenserweiterung. 21 Lenze später muss ich sagen, nicht nur nach dem Lesen Ihres hervorragenden Artikels, es drängt sich hier und da doch der Verdacht eines Déjà-vu’s auf. Spannende Zeiten, nicht nur finanziell sondern auch innenpolitisch. Dann hoffen wir doch mal, dass alles tatsächlich so ist wie es scheint.

  138. Ich sprudele.
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    Und die...

    Ich sprudele.
    .
    Und die DDR-Christbaumkugeln waren tatsächlich auch gleich aufgefallen – mutmaßliche DDR-Kugeln wie gesagt (u. .a. von einem verewigten Nürnberger Versandhaus zwischen 1970 und 1987 hier feilgeboten?) – wobei wir, von einer gewissen statistischen Wahrscheinlichkeit gestützt, eben davon ausgehen, dass im „EVP-Karton“ (der DDR) eben wohl doch eher keine Westkugeln liegen werden. Aber Handarbeit war das alles schon, „Made in Erzgebirge“ wahrscheinlich. So wie Herr Don auch sagt.
    .
    Man muss immer nur dicht genug rangehen mit der Optik an seine einzelnen Preziosen, dann stört der Überblick auch nicht so.

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