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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Wiedervorlage der karolingischen Teilung Europas

| 141 Lesermeinungen

Gerne spricht man ja von der europäischen Familie, und genau das knnte sich in Zeiten von Staatspleiten und ungenügenden Rettungsaktionen als Segen erweisen: Denn wie in jeder besseren Familie könnten auch in Europa Methoden der einvernehmlichen Trennung ganz wunderbare Ergebnisse zeitigen.

Wenn die D-Mark nicht zu uns kommt, gehen wir zur D-Mark
Leitspruch heldenhafter Revolutionäre, der schon einmal erfolgreich war

Meine Freundin I. ist, wie im Westviertel nicht selten, ebenso blind wie eitel. Eigentlich müsste sie eine Brille tragen, und Kontaktlinsen verträgt sie nicht gut – folglich stolpert sie lieber durch ein kaum erahntes, schwammiges Farbenmeer. Sie hat eine Brille, und sie lässt sich auch manchmal bewegen, sie zu tragen. Zum Beispiel von mir mit viel Flehen, in ihrem vollkommen übermotorisierten Wagen, ein Hochzeitsgeschenk ihrer gescheiterten Ehe. Aber auch dann ist sie immer noch eine miserable Fahrerin. Ich bin noch mittelalt, und ich würde nicht gerne jetzt schon sterben. Aber wie es aussieht, werde ich als Beifahrer einer blinden Frau am Steuer eines italienischen Sportwagens am Reschenpass in den verschneiten Abgrund stürzen. Es mag ein mondäner Tod sein – mir ist er noch zu früh. Deshalb würde ich gerne noch einmal auf meinen vor fast zwei Jahren vorgeschlagenen, karolingischen Teilungsplan für Europa zurückkommen.

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Es ist nämlich so, dass man bei uns momentan einen Dialog mit zwei knappen Wörtern führen kann, die alles sagen. Der geht so:
Ich: Eurobonds.
I.s Vater: Schweiz.
Denn jenseits vom Reichshauptslum, wo man vom Euro nicht viel merkt, weil die meisten ihn nicht haben und der Rest im Slumregierungsviertel nicht mehr Milliarden und Billionen unterscheiden kann, ist man vor der Lynchjustiz als Eurobondbefürworter nur kurz sicher. Nämlich so lang, wie es dauert, das Geld in Sicherheit zu bringen. Danach kümmert man sich gern um einen Platz für Dissidenten an der Laterne. Bis dahin ist man froh, wenn die Tochter den Weg über die Alpenpässe mit jemandem unternimmt, der schon mal mit dem LV-Koffer auf dem Beifahrersitz in Chiasso den Schweizer Zöllner nach dem Weg zur UBS fragte, und zur Antwort bekam, der Zöllner spreche nur Italienisch und Französisch.

Und wenn heute Abend schon wieder eine Rettung beschlossen wurde – fragt man sich natürlich auch, was “Rettung” im europäischen Kontext noch bedeutet. Normalerweise, wenn man etwa sein Vermögen vor dem Zugriff des Finanzamtes rettet, ist es gerettet. Heisst: Ist in Sicherheit und bedarf erst mal keiner weiteren Rettung. Retten heisst, dass Retten in der Eigenart als einmaliger Akt danach nicht mehr nötig ist. Heute haben die EU-Regierungschefs beschlossen, dass auch fröhlich weiter gerettet werden kann, wie schon die letzten zwei Jahre. Man kann sich auch zu Tode retten. Gleichzeitig gibt es aber auch Versuche, die Rettung für Privatpersonen bei 100.000 Euro pro Konto zu begrenzen. Mit Verlaub: Auf jedem Konto für die Dachsanierung eines unterdurchschnittlichen Stadtpalastes sind mehr als 100.000 Euro. Für 100.000 Euro bekommt man für ein studierendes Kind nicht mal einen Golf und eine 1-Zimmer-Kaschemme in Moosach. Vor dem Staatsbankrottsrettungsbankrott kommt erst mal die Zutoderettung von grösseren Vermögen. Also muss ich mit I. ins Auto, auf den Reschenpass und dann – es ist sicher sehr schmerzhaft, da hinunterzufallen. Und steinig.

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Und weil nun in zwei Jahren nichts besser wurde, sondern erheblich schwieriger, und weil entgegen aller Behauptungen und Versicherungen vier Mitgliedsstaaten mehr oder weniger pleite sind, und weil man sich doch ohnehin inzwischen politisch übelst Vorwürfe macht in der europäischen Familie – würde ich raten, es wie in jeder anderen besseren Familie zu machen, bei der sich nach einer Weile zeigt, dass das gemeinsam geerbte Anwesen eine verkommene Bruchbude ist, durch deren Dach es regnet, und im Keller der Schimmel grassiert. Wenn sich dann noch vier Parteien bei der Zündelei am Gashahn die Wände heraussprengen, sollte man einsehen, dass man sich bei Begräbnissen und Leichenschmausereien oft genug sieht, den anderen die runtrgekommene Bude hinterlassen und dann selbst in einen Neubau ziehen. So nämlich entstanden schon immer die besseren Viertel, und ich wüsste keinen Grund, warum man daraus nicht eine bessere Staatengemeinschaft machen sollte.

Mein Vorschlag, der neben dem guten, alten Westen der BRD auch Ostfrankreich, die Niederlande, einen Teil Belgiens, die Schweiz, Teile Österreichs, Norditalien und die Provence mit der einzig wahren Hauptstadt Bonn am Rhein umfasst, könnte der üblen Nachrede eines “nationalstaatlichen Alleinganges” allein entgehen, als er gleich eine Reihe von Nationalstaaten ignoriert und teilt. Durch einen Beitritt zum schon existierenden  Schweizer Franken würde man nicht nur sehr hübsches und international akzeptiertes Geld bekommen, sondern auch in Sachen Euro die Hände in Unschuld waschen – die anderen können den gerne behalten und nach Belieben ihren Bedürfnissen nach unten anpassen. Niederländisch käme allein noch als Sprache der neuen Gross-Schweiz dazu, und überdies hätte mnan mit einem Zusammenschluss der Wohlstandsregionen auch dem Gerede vom Wohlstandsgefälle einen wirksamen Riegel vorgeschoben.

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Politikern, die ja in der Regel aus weniger begüterten Schichten stammen und Politiker wurden, um dem Schicksal zu entgehen, sei an dieser Stelle auch die Erfahrung meiner Kreise mitgegeben, dass verarmte Verwandschaft auch auf Jahrzehnte und Jahrhunderte noch helfen mag, den Reicheren den Sinn von Sparsamkeit und ordentlichem Wirtschaften bildlich vor Augen zu führen. Und statt irgendwelche Haushaltskompetenzen an das Grosse Ganze zu übergeben, könnte man es doch auch so machen wie früher: Städtepartnerschaften mit Resteuropa, Schulklassen verschicken, Honoratioren treffen, auf kleiner Ebene zusammenarbeiten. Ja, es mag ungerecht sein, aber in der kleinen, dummen Stadt an der Donau hat das Weinfest der italienischen Partnerschaft mehr für die europäische Idee getan, als gefeierte Leistungen wie die Glühbirnenverordnung, der Rettungsschirm und die Fehltage von Silvana Koch-Mehrin zusammen.

So, wie es im Moment ist, erinnert es zu sehr an erzwungene Familienfeste. Es gibt viele Sorgen, Ärger, Probleme, und eigentlich will keiner den anderen sehen. Man ist zusammen, weil die Tradition es so will, aber eigentlich warten alle nur darauf, dass einer aufsteht und sagt: Es geht so nicht mehr. Damit man sich wieder in die Augen schauen kann, ist Trennung notwendig. Danach kann man wieder zusammenfinden. Das hat bei der DDR mit der PDS funktioniert, es gibt keinen Grund, warum es nicht auch unter Europäern klappen sollte, wie es auch hilfreich bei der Lösung von Familienkonflikten ist. Ein, zwei Generationen später renkt sich das schon wieder ein: Auch unser Clan, einst nach dem ersten Weltkrieg heillos zerstritten zwischen Königsgetreuen und Liberalen, hat das alles längst zur Familienfolklore verarbeitet. Es dauert natürlich etwas – schnell geht es nur in die Schlucht, wenn I. die Kurve nicht erkennt.

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Natürlich haben Sie recht, wenn Sie jetzt sagen: Niemand wird das tun. Niemand wird sich hinstellen, die Probleme ansprechen, die alle kennen und verschweigen, denn dieser jemand wird auf ewig das schwarze Schaf der Familie sein, das “den Zwirl do neibrocht hod”, der einen letztlich aus “dem Schlamassl aussebringt”. Niemand will derjenige sein, der das sagt, was man nie gesagt hätte, aber jetzt, da es draussen ist, kann man sich ja am Mord der europäischen Idee beteiligen, Nägel mit Köpfen machen und zusammenwachsen zu lassen, was laut Millionärsdichte zusammen gehört. Niemand wird das klaren Verstandes tun. Nun – das stimmt, aber auch dafür sehe ich zwei Lösungsmöglichkeiten.

1. Jeder schreibt das auf, was ihm an den anderen nie gepasst hat. Dann leaken wir alles zu Julian Assange, idealerweise noch mit ein paar Interna über den En.BW-Deal, Einschätzungen zu Berlusconis letztem Bunga-Bunga und ein paar Sexskandalen aus Paris gespickt. Das kann man später alles als Tratsch abtun, der die unverbrüchliche Freundschaft zwischen der Gross-Schweiz und der Rest-EU nicht gefährden wird.

2. Irgendjemand, der impulsiv, launisch, ohnehin schon beschädigt und leicht ersetzbar ist, hält es mit gutem Zureden für eine gute Idee, sich populistisch an die Spitze dieser Bewegung zu stellen, nur um dann von der Umwälzung gefressen zu werden. Wer könnte sich nur für so einen spätrömisch-dekadenten Plan…

 

 

An Herrn Westerwelle haben jetzt aber Sie gedacht.

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141 Lesermeinungen

  1. Ach, DA, falls das mit der...
    Ach, DA, falls das mit der Gross-Schweiz nix wird, versprechen Sie I. die Ehe, setzen sich selbst ans Steuer, retten Ihr Leben und die 2 Mio unter der Fussmatte, Einer muss ja vormachen, wie´s geht. Sie sprechen doch italienisch?

  2. längst überfällig; danke!...
    längst überfällig; danke!

  3. Schöne Abwandlung der Idee...
    Schöne Abwandlung der Idee der SVP, die mit der “erleichterten Integration grenznaher Regionen als Schweizer Kantone» einem Teil der EU den Beitritt zur Schweiz andienen wollte (die Bayern sollen allerdings nicht dabei sein):
    http://bazonline.ch/schweiz/standard/SVP-will-der-Schweiz-Nachbargebiete-einverleiben/story/23529806

  4. Nun ja, Don: Vermögen heißt...
    Nun ja, Don: Vermögen heißt Vermögen, weil man etwas damit vermag. Wenn man nichts vermag, ist es einfach nur Geld. Will sagen: Wenn Geld so dermaßen die Welt regiert, wie wir es gerade erlebt haben, und die Chinesen mit ihrer Halbdiktatur so erfolgreich sind, dass sie die anderen wirtschaftlich dominieren, muss man langsam mal umdenken. Das Leben in der Schweiz hat übrigens auch seinen Preis.

  5. Gut an diesem Vorschlag finde...
    Gut an diesem Vorschlag finde ich ja, dass so das Land, in dem ich wohne, endlich mal ein paar vernünftige Weinanbaugebiete bekäme….

  6. ....und wenn wir schon dabei...
    ….und wenn wir schon dabei sind könnten wir doch auch noch Skandinavien, Kanada und Neuseeland mit einladen, dabei zu sein.

  7. Ich wußte nicht, dass so ein...
    Ich wußte nicht, dass so ein neuzeitlich-bürokratischer Begriff wie “Wiedervorlage” zu Deinem Vokabular gehört.

  8. Wo wir schon dabei sind. Der...
    Wo wir schon dabei sind. Der Japanische Yen ist auch eine stabile Währung und außerdem hätten wir dann die Sache mit dem Zuzug qualifizierter Fachkräfte auch gelöst.

  9. Ich sehe die Möglichkeit,...
    Ich sehe die Möglichkeit, einen neuen Spiel (etwa wie Monopoly) zu entwickeln, nämlich Europoly. Wer auf GR oder Irland landet muss für 5 Minuten aus dem Spoiel ausscheiden… Wer auf die Schweiz landet bekommt eine “Get out of jail free” Scheine geschenkt. Wer auf “Rettungschirm” landet muss eine dicke Summe bezahlen. It would be fun!!!

  10. Charmant geschrieben und ein...
    Charmant geschrieben und ein wirklich schöner Traum. In einer halbwegs homogenen Gemeinschaft leben, die größer als Klein- oder Großdeutschland ist und sich auf gemeinsame Werte einigen kann. Da sind dann auch die 20% Zugewanderten gut zu integrieren.
    Träumen gehört zum Leben.

  11. Aha, und die DDR soll dann...
    Aha, und die DDR soll dann auch wieder auferstehen? – Wünschen tun sich das ja manche, auch im Osten…Kriegen die dann wenigstens ganz Berlin?

  12. Ich wäre eher für das...
    Ich wäre eher für das Heilige Katholische Reich Westfälischer Nation…
    Die Schweizer sind mir einfach zu stieselig. Und die Holländer – nu ja.

  13. Ist I. vielleich die ominöse...
    Ist I. vielleich die ominöse Inge(=Arabella)?

  14. Bitte. Es war eine Kurze Nacht...
    Bitte. Es war eine Kurze Nacht mit viel Schnee und zu wenig Gorgonzolasauce und Schlaf – nicht gleich am Morgen Verdächtigungen.
    .
    muscat, was sind denn die Vorteile von Westfalen?

  15. Die USA drohen der EU mit...
    Die USA drohen der EU mit Isolationism! If anybody is interested:
    http://www.guardian.co.uk/world/2010/dec/16/us-ally-eu-foreign-policy

  16. Auf die Gefahr hin,...
    Auf die Gefahr hin, rechthaberisch zu wirken… Es war doch gereimt, oder?
    Kommt die D-Mark blei-ben wir
    Kommt sie nicht gehn wir zu ihr.
    Oder so.

  17. Lebenskluge Menschen....
    Lebenskluge Menschen. Unaufgeregtheit. Beständigkeit. Wohlstand. (Nein, ich zitiere hier keine CDU-Wahlplakate…)
    .
    Ach ja, Radfahren geht auch prima, vor allem in der “Reichshauptstadt”.

  18. Wieviel Prozent vom Transfer...
    Wieviel Prozent vom Transfer kriegt man denn so als Schleuser in das Land der Taschenmesser?

  19. also wenn die Leutchen, die...
    also wenn die Leutchen, die von Kassenpatienten die nicht ewig lang warten wollen/können kassieren – selbstredend einfach so – Geld verlieren, tut mir das nicht leid. Und gestern erst dachte ich an eine alte, längst verstorbene Tante, deren selbstzufrieden-stolzen Satz “in Wien sind die Leute an Auszehrung gestorben, bei uns nicht” ich als Jugendliche nur ekelhaft fand; die Tante fiel mir ein, als ich Mittelständler einen 5,- Euro-die Stunde-Asylanten-Bautrupp empfehlen hörte…

  20. lieber don, ich habe mir...
    lieber don, ich habe mir berichten lassen müssen, dass die westfalen zuweilen den mund voller zähne hätten – sprich: sie seien schweigsam. also erwarten sie keine antworten.
    .
    die schweiz vergrössern? so sehr sind sie, die schweizer, derzeit noch nicht in wirtschaftlichen schwierigkeiten, dass sie wirklich einen impetus hätten, dies tun zu wollen.
    nein, vielmehr wird es so sein, dass sie zunächst einmal ihren voluntaristisch basierten konkordanzbund absichern.
    danach haben sie vermutlich furchtbar viel zeit nachzudenken, ob sie eines ihrer identitätsmerkmale, den franken, tatsächlich einem solchen risiko aussetzen wollten, mit zeitaufwendigen diskussionen und volksentscheiden.
    .
    ausserdem: wer möchte sich schon vom nördlichen kanton (in politischer hinsicht) plattmachen lassen?
    denn das wäre das ende der schweiz. sie wissen das: man kauft sich die innovationsfähigkeit und die fachkräfte ein, und bekommt so etwas wie mme. merrkel, das rote dickerchen oder gar tritt-ihn.
    .
    denn die deutschen i.a. haben nicht wirklich ein talent für vorsichtige annäherungen und konsensuale vorgehensweisen, in der tat nicht, sie lustwandeln eher mit der keule aus dem teutoburgerwald…

  21. specialmarke, eine ehrenhafte...
    specialmarke, eine ehrenhafte Erwähnung in den Annalen des 2. Heiratsmarktes meiner Heimatstadt.
    .
    Und was die Schweizer angeht: Die dürfen den Namen abgaben und ihre komischen Bräuche und Rechtsextremisten behalten, aber mia san den Mehran und werden denen schon zeigen, wo der Barthel den Most holt. Nach dem Beitritt wird niedergestimmt.

  22. Tja, der dumme Krieg 1618/48....
    Tja, der dumme Krieg 1618/48. Ohne den müssten wir jetzt nicht von neuen Grenzen träumen.
    1848 hätte man einiges korrigieren können, wenngleich natürlich mit einer Ost-Verschiebung verbunden; Berlin als Hauptstadt eines dt. Bundes(-staates) und Wien als Hauptstadt für eine mittel-und-ost-europäische Union; Habsburger und Hohenzollern, die die Kaiserkrone/das Präsidentamt alle 5 Jahre tauschen, konstitutionelle Monarchie und so. Währung natürlich in Gold.

  23. Foersterliesel, ich kenne...
    Foersterliesel, ich kenne ganze Legionen von PR- und Werbeagenturen, in denen die Frauen alle so aussehen, als bräuchten sie ein Welternährungsprogramm. Aber die können nicht nur nicht anders, die wollen auch genau so.
    .
    Booooster, so genau erinnere ich mich nicht, ich nahm die deutsche Entteilung erst mit Agonie und nach Rostock-Lichtenhagen mit Bauchgrimmen hin, aber das war sowieso wo ganz woanders.

  24. fionn, ich werde dieses Jahtr...
    fionn, ich werde dieses Jahtr nochmal was Amüsantes über den Niedergang der USA schreiben. An deren Stelle hätte ich eher Angst um meine eigene Isolation.
    .
    specialmarke, nix DDR. Restnichtschweizdeutschland kann gerne bleiben, wie es ist – und wenn man hinschaut, bekommen sie ja auch massenhaft Westdeutschland dazu, von Köln bis zur Küste, diesen Hamburger Hafen da für chinesische Billigimporte, massenhaft Regionen, von denen ich nicht mal den Namen kenne, Teile Hessens… und Berlin weiterhin als Partymeile! Das ist doch nicht unschick, und dann brauchen sie auch nicht weiter über dumpfe Bayern herziehen.

  25. verehrter Don,
    "Auszehrung"...

    verehrter Don,
    “Auszehrung” war die häufigste Todesursache auf den Totenscheinen der Wiener Armen, meine wienfeindliche ländliche Tante war stolz auf rundliche Dienstboten.
    Und eine andre Verwandte (Hans Meier555 wird sich über sie freuen) hat jedem Häuslermädchen das zur Arbeit ins Haus kam und wieder herausheiratete, zur üblichen Aussteuer eine Nähmaschine dazugegeben, weil sie beobachtet hatte, daß die Männer sich versoffen und die Frauen dann mit Kindern und ohne Einkommen dastanden; so konnten sie wenigstens nähen und es entstand eine kleine Weißnäherinnengruppe.

  26. ... und: wahrscheinlich...
    … und: wahrscheinlich hätten WKI und II nicht stattgefunden.
    .
    Das ehemalige Staatsgebiet der DDR, Mitteldeutschland, wäre immer noch Heimat der führenden Industrieunternehmungen, München daher ein Dorf, und das restliche Bayern nicht der Rede wert. Kühe und so.

  27. westfälischer frieden...
    westfälischer frieden revisited…
    .
    sehen sie mal, lieber kirschenpickender don/11.01 u, sie sagen es selbst, und deswegen werden sie mit ihren politisch inspirierten fantaisien in recht begrenztem rahmen reüssieren… netter versuch.
    .
    dann legen sie, die schweizer, doch lieber weiter die drainage an den rohstoff, den dieser komische kanton da irgendwo im norden zu bieten hat. und dieser rohstoff kommt gerne zu ihnen – er muss aber die keule zuhause lassen, sonst wird er rausgeworfen.
    osmose mit sog. selektiver permeabilität eben.

  28. Die Deutschschweiz ist ein...
    Die Deutschschweiz ist ein Land der Vereine. Wer (wie ich) Bridge spielt lernt sofort die ganze Bessere Gesellschaft kennen :-) darunter viele AusländerInnen.

  29. A propos DA's Vorschlag: Doch...
    A propos DA’s Vorschlag: Doch die einzige erträgliche Möglichkeit wäre Option (1)
    1. Heaven is a place where:
    The lovers are Italian
    The cooks are French
    The mechanics are German
    The police are English
    The government is run by the Swiss
    2. Hell is a place where:
    The lovers are Swiss
    The cooks are English
    The mechanics are French
    The police are German
    The government is run by the Italians

  30. in Westfalen haben wir ...
    in Westfalen haben wir auch unser eigenes Bier, sehr guten Schinken
    und Wurstwaren etc…. “Käse” müssen wir aber importieren. mfG T.

  31. Wunderbare Vorstellung!
    .
    Nur...

    Wunderbare Vorstellung!
    .
    Nur hat’s bisher immer einen großen Knall und exzessiven Blutverguss gebraucht. Schön wär’s, wenn diesmal die Pfählung eines Dummschwätzers oder institutionalisierte Indiskretion genügen würden.
    .
    P.s.: Glückwunsch zu den historischen Spielkarten, sehr charmant.

  32. Lega Nord für ganz Europa?...
    Lega Nord für ganz Europa?
    Na ja, ich gehe ja eher von einem Großbrasilien mit gemäßigtem Klima aus, wenn ich so zwanzig Jahre weiter denke.
    Die Fähigen und Begüterten werden den Stolz auf ihre Schweinchenschlauheit, mit der sie sich schon heute von ihrem verwahrlosten Nachbarn abnabeln irgendwann zurecht als geschichtliche Normalität einordnen und wenn es irgendwann billiger ist, einen Wachmann am Eingang des Westviertels aufzustellen, als per Hartz IV Geld in die übrigen Viertel zu pumpen, wird man eben diese Lösung wählen.

  33. @ specialmarke: Schon sind wir...
    @ specialmarke: Schon sind wir zu dritt!

  34. Do hob i mi grad amoi...
    Do hob i mi grad amoi higflaggt un i dengg ma nix Arges. Geht dea gscheade Lackl do hi un vakaaft ois fier an Semi-Euro an den Franzos. Jo wo san ma dann do herin? Mi leckst, oba mia hom ja no des ongschtammde Erbe vo Straubing-Niederlande nocha gibts be dera Erbausandersedsung no a gonz a richdige Gaudi, mei de Madln do heruntn in dene Pay Bas sand scho resch & fesch beianand ozschaugn. Un de Belgier megn se aa nimma so recht, nocha kenna mia ois wieda zruckkriagn. Aus is. Ois fier an Quarter-Euro…..und pfeilgrad de Pfalz, Gott erhalts, aa an Bayern zruck.

  35. @ hansgeier333: Wer wird...
    @ hansgeier333: Wer wird diesmal das Opfer?

  36. eine recht 'bärtige' liste,...
    eine recht ‘bärtige’ liste, liebe fionn, aber immer wieder nett, diese kleinen gehässigkeiten im rahmen der grossen völkerverständigung…
    .
    1.a. wird hier längst praktiziert. für 1.b. sorgen die wurzeln meiner famille. allerdings ist hier der italiener auch der hobby-mechaniker – punktabzug?
    .
    hehe, für 2.a. wird ihnen sicher nochmal die hölle angewärmt werden, chére fionn…
    .
    doch, sagen sie, haben sie nicht irische wurzeln, hm?

  37. fies, so mit den hoffnungen...
    fies, so mit den hoffnungen und wünschen der menschen zu spielen. und das in der weihnachtszeit. wärst du doch in oggersheim geblieben…

    wahrscheinlich würde die notenbank der ddr jetzt stützungskäufe für den euro tätigen, damit die ostdeutsche exportwirtschaft durch die starke ostmark nicht zu sehr beeinträchtigt würde.

  38. @trias: Müssen wir nicht....
    @trias: Müssen wir nicht. Denken Sie an die ostwestfälische Käsetradition! Da fehlen zwar industrielle Großkäsereien schweizer Art, aber jedes Dorf hat eine kleine Käserei mit idR köstlichsten Produkten. (Mir selbst sagen die kleinen Dorfbrauereien allerdings ebenso zu…)

  39. lieber Don Carlos, stichwort...
    lieber Don Carlos, stichwort sächsische schweiz…

  40. Man könnte stattWesterwelle...
    Man könnte stattWesterwelle (der verschwindet sowieso) auch diesen Herrn ins Gespräch bringen (s.o.)

  41. Es lebe das geteilte...
    Es lebe das geteilte Europa…der Guten!

    „Es ist seltsam mit dem Alter;
    wenn man dreizehn und noch ein Kind,
    weiß man glasklar, dass das Alter
    so um zwanzig rum beginnt.
    Ist man aber selber zwanzig,
    denkt man nicht mehr ganz so steif,
    glaubt jedoch, genau um dreißig
    sei man für den Sperrmüll reif.
    Dreißiger, schon etwas weiser
    und vom Lebenskampf geprägt,
    haben den Beginn des Alters
    auf Punkt vierzig festgelegt.
    Vierziger mit Hang zum Grübeln
    sagen dumpf wie ein Fagott:
    Fünfzig sei die Altersgrenze
    und von da an sei man Schrott.
    Doch die Fünfziger, die Klugen,
    denken überhaupt nicht dran,
    jung sind alle, die noch lachen,
    leben, lieben, weitermachen.
    Alter fängt mit hundert an!“
    (Unbekannt)

  42. Herrlich!, lieber Don...
    Herrlich!, lieber Don Alphonso. Aber auf das Bundeshauptslum & Co. würde ich dankend verzichten, die können ja dann bei Griechenland usw. bleiben…

  43. wenn kommunismus bedeutet,...
    wenn kommunismus bedeutet, daß aufgrund der hohen produktivität alle versorgt sind und gleichzeitig arbeit zum privileg für wenige wird, dann wäre die beschriebene großschweiz ein kommunistischer staat, in dem sich die arbeitsgeilen versammeln, um den rest der welt zu versorgen. nur zu!

  44. Don Carlos, so oder so...
    Don Carlos, so oder so ähnlich hatte ich mir das auch gedacht:
    http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2010/11/14/er-sie-es-beisst-nicht-der-neue-feminismus-im-netz.aspx
    (Eintrag 16.11., 12:14 Uhr)

  45. Paulchen P., vor allem sind...
    Paulchen P., vor allem sind die Karten unbespielt. Das macht den Sammlerwert aus. Anscheinend waren Aktienspiele im Haushalt unbeliebt.

  46. Am Rande: Auf dem...
    Am Rande: Auf dem Weihnachtsmarkt von Malaga mit seinen rund 568.000 Einwohnern war überhaupt nichts davon zu spüren, dass irgendetwas zusammengehörte. Außer dem vielleicht, was schon immer Nation war. http://www.youtube.com/watch?v=Ctkr2Yi4pDk (Ton eher leise stellen)
    .
    (OK, so ein paar dumme Zahlungsmittel heißen jetzt Euro, damit auch andere mit bezahlen dürfen, aber was macht das schon? Wirklich nur gut gekleidete, nette und zuvorkommende, höfliche und geduldige Menschen dort getroffen, frei von jeder Krisenstimmung. Und Weihnachtsmärkte bei tags 22 und nachts 14 Grad lassen sich tasächlich gut aushalten; die (billig) Besoffenen und der Glühwein und der Gestank fehlen überhaupt nicht. Und vieles andere “Mitteleuropäische” auch nicht.)
    .
    (“Nation”? Ja, wir wissen, Andalusien ist alles andere als “rein” – und doch versteht man es dort auch weiterhin, sich sinnvoll abzugrenzen. “Der lateinische Name Andalusiens lautete Hispania Baetica, benannt nach dem Großen Fluss Baetis (auch: Betis), dem Araber später seinen bis heute bestehenden Namen Guadalquivir gaben.
    .
    Zu Zeiten der römischen Herrschaft in Hispanien lernten die Andalusier schnell die lateinische Sprache und vertrugen sich recht gut mit den römischen Legionären. Die in Hispanien stationierten Truppen überwinterten mit Vorliebe in diesem wärmsten Teil der Iberischen Halbinsel. … ” http://de.wikipedia.org/wiki/Andalusien – Kultureller Reichtum wird auch weiterhin teils als angenehm empfunden.)

  47. Das Spiel bedarf einer eigenen...
    Das Spiel bedarf einer eigenen Würdigung: Alter, alter Westen.
    .
    Don Carlos, ich würde nicht zu sehr auf Trickle-Down-Effekte hoffen – am Ende sind die Silberkannen bei den einen, und die anderen kaufen immer noch bei Aldi und Wal.Mart.

  48. (Ach so, und: Mache ich den...
    (Ach so, und: Mache ich den Eindruck, ich würde mich überarbeiten?)

  49. @sterne: dankeschön, aber ...
    @sterne: dankeschön, aber richtigen Käse habe ich gar nicht gemeint. T.

  50. muscat, Sie meinten aber, daß...
    muscat, Sie meinten aber, daß die anderen zuhause bleiben, weil sie ‘gerade mal krank sind oder keine Lust zum Arbeiten haben’. das geht aber an der realität vorbei, daß – neben den faulen und kranken – auch andere zur erhaltung des künstlich hochgezüchteten wohlstands einfach nicht mehr benötigt werden.

    man muß sich doch das mal überlegen: ohne daß deutsche banken der halben welt kredite aufgedrängt hätten, von denen sie wußten, daß die kein mensch je würde zurückzahlen können, wären diese ganzen staaten doch überhaupt nicht erst auf die idee gekommen, die fragwürdigen erzeugnisse teutonischer gruppentherapie zu kaufen, für die kein mensch verwendung hat, der nicht seine schulden abzahlen muß, die jedoch nur dadurch entstanden, daß er dieses unsinnige, technisch überzüchtete und viel zu teure produktionsmittel gekauft hat, das sich nun rentieren muß. und womit würden sich dann die produzenten dieser technischen großspielzeuge die zeit vertreiben?

  51. Separatisten aller Länder -...
    Separatisten aller Länder – vereinigt Euch!

  52. DA - es war arbeit im sinne...
    DA – es war arbeit im sinne von produktiv sein gemeint. Sie philosophieren, wie es sich für einen freien bürger gehört. arbeit ist für unfreie.

  53. @trias: ;-)...
    @trias: ;-)

  54. Sozialismus: Du verleihst...
    Sozialismus: Du verleihst Werkzeug, bekommst es beschädigt wieder und streitest dich.
    Kommunismus: Du verleihst Werkzeug, bekommst es beschädigt wieder, schüttelst den Kopf und reparierst es.

  55. @muscat ja die westfalen sind...
    @muscat ja die westfalen sind so unaufgeregt,das man ihnen im laufen die pumpernickel-schuhe neu besohlen kann,wie wir in köln sagen.

  56. singhofen, dafür halten bei...
    singhofen, dafür halten bei uns die Stadtarchive länger.

  57. Don Carlos, wie, was? Konsum...
    Don Carlos, wie, was? Konsum ist also keine Arbeit?? Sie bringen mich aus dem Konzept.

  58. singhofen, passen "Sie in...
    singhofen, passen “Sie in Köln” lieber etwas besser auf Ihre Archive auf! Die Westfalen haben schon genug zu tun, das zu retten, was Sie an Schätzen in Ihre U-Bahn-Baustellen werfen.

  59. Schön zu sehen, dass auch...
    Schön zu sehen, dass auch anderswo die grössten Verbrecher im nächsten Kuhkaff wohnen!

  60. Ein kleiner Hinweis, warum ich...
    Ein kleiner Hinweis, warum ich zensiert wurde, wäre nett.

  61. @singhofen: ist doch ...
    @singhofen: ist doch schön, daß der Westfale inzwischen so gutmütig
    und tolerant ist und die drei Käfige in Münster leer bleiben. mfG T.

  62. Naja, Bayern ist, was das...
    Naja, Bayern ist, was das angeht, natürlich unschlagbar. Aber Köln – ein guter Zweiter.

  63. ich werde gerade warm, in ...
    ich werde gerade warm, in Bezug auf Köln übrigens nicht ironisch oder
    im übertragenden Sinne gemeint :
    das Schönste an Köln ist doch das es zwischen Bonn und Düsseldorf liegt. Ich wünsche noch eine fröhliche “Westfälische Weihnacht”. mfG.T.

  64. silberkannen binden sie hier...
    silberkannen binden sie hier bei hochzeiten hinten an die autos…

  65. Lieber Don Alphonso, darf ich...
    Lieber Don Alphonso, darf ich vorschlagen, Katalonien mit ins Bund zu nehmen? Die sind alles in allem auch recht zivilisiert, haben gutes Essen, Wein, Berge, Meer, und die derzeit beste Fußballmannschaft der Welt. Im Gegenzug, wenn es denn sein müsste, könnte ich auf HH, NRW, Hessen, Teile Norditaliens oder auf die Provence verzichten…

  66. Ach, wenn die Politiker nicht...
    Ach, wenn die Politiker nicht nur Probleme hätte, Milliarden von Billionen zu unterscheiden … Es hört schon bei den Millionen auf. Und wenn man genau hinschaut, schon bei 5stelligen Zahlen …
    http://www.diewunderbareweltderwirtschaft.de/2010/12/zahl-des-tages-131210-3014237.html
    Über die Nummer bin ich immer noch nicht hinweggekommen … Immerhin haben es jetzt fast 200.000 Leute gesehen …

  67. perfekt57, Softwareproblem...
    perfekt57, Softwareproblem beim Freixhalten, keine Absicht.

  68. jetzt mache ich mich ...
    jetzt mache ich mich richtig beliebt : man denke nur an die Plörre, die
    dort liebevoll “Kölsch” genannt wird. Reicht das ? Vielleicht sollte ich noch erwähnen, daß selbst in Duisburg besseres Bier gebraut wird.mfG.T.

  69. ah, non, pardel, bei der...
    ah, non, pardel, bei der aufzählung nicht auf die provence verzichten – niemals!
    doch haben sie acht,
    bei ihren zahlreichen ausschlussangeboten handelt es sich hier im roten salon um allseits geliebte lande, so dass man sich eher geneigt sehen würde, auf einen der kuriosen anteile – äh – spaniens zu verzichten, um keine exklave zu bilden, doch gewisslich nicht nur deshalb, pardon…
    (abgesehen davon, dass das vorhaben unseres gastgebers ohnehin so nicht umgesetzt werden würde).
    .
    lieber egghat, man hat sehr gelacht (wobei man über kranke natürlich nicht lachen sollte) und sehr gerne den link per mail weiterversandt.
    .
    lieber Trias, schwer zu vermuten steht, dass die drei leeren käfige hier bei so manchem kommentator zeitgenössische assoziationen aufscheinen lassen; man bedenke nur ‘teeren und federn’ sowie ‘vierteilen’ und ‘streichhölzchen’ und… pardon!
    .
    wer wäre ein geeigneter insasse eines solchen käfigs – vesterwave ist doch eine zu schmale nummer, n’est-ce pas?

  70. Die heutige Nachricht von der...
    Die heutige Nachricht von der Börse: Euro auf neues Rekordtief abgesackt. Die
    Einigung der EU-Staaten, ein dauerhaftes Sicherheitsnetz für pleitebedrohte Staaten wie Griechenland aufzuspannen, hat die Devisenmärkte wenig beeindruckt. Die Flucht in den Schweizer Franken hält an. (Seit 52 Wochen hat der Euro gegenüber dem Schweizer Franken 14,61 % eingebüsst….) Heute, Freitagmorgen war der Euro mit 1,2720 Franken zweitweise so billig zu haben wie noch nie. Der CH-Franken gewann auch genüber dem Dollar weiter an Wert.
    Der “Greenback” wurde noch für 0,9559 Fr. gehandelt….Die SNB Schweizer Nationalbank und die schweiz. Politik wird jetzt handeln müssen. Die Exportwirtschaft (wie in der BRD wichtigster Wirtschaftszweig) wird schwierigen Zeiten entgegengehen. Man darf gespannt sein, was für Massnahmen in der kleinen Schweiz getroffen werden und wie die schweiz. Wirtschaft den turn-around anpackt. Bestimmt liegt unser Vorteil darin, dass wir nur auf eine Volkswirtschaft Rücksicht nehmen müssen. Die grosse Sorge der Schweizer gilt Europa!! Jeder Bürger/-in hier weiss, wie wichtig der Markt von Europa auch für unser Land wichtig ist. Wir leben vernetzt. In dieser Welt der Globalisierung
    gibt es keinen besonderen Rettungsring…..FG Bruno

  71. Eine frohe Weihnachtszeit...
    Eine frohe Weihnachtszeit allen, auch den Rheinländern, Bayern und Bewohnern anderer Kultursteppen!
    (Nach Diktat verreist.)

  72. Ich meine ja, unsereins als...
    Ich meine ja, unsereins als angestellter Galeeren-Sklave („Rudere gut, Nr. 41!“) hat ja in derart herrschaftlichen Zusammenhängen nichts zu sagen. Es ist schließlich dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen. Aber dennoch kann ich dem Alphonsinischem Plan etwas abgewinnen. Wie war es denn einstmals? Als die Westgrenze noch bei Merseburg verlief, lagen wir Slawen gemütlich auf der Bärenhaut, löffelten unsere Kascha und süffelten unseren Birkenwein und liebten unsere Frauen. Leider Gottes hat Jehova den fränkischen Herren Hummeln im Hintern beschert, so daß sie nicht anders konnten als immerfort Lebensraum im Osten zu erobern. Wären sie doch nur in ihrem Frankenreich geblieben. Aber nö, immer noch dickere Pferde, immer noch silbernere Teller, immer noch goldenere Statuen. Und wer schafft an? Der gemeine slawische Sklave. Letzten Endes beruht doch alles Übel darauf, daß die Menschen nicht still in einem Zimmer sitzen können. Wie löst man dieses Problem, Don Alphonso?

  73. Ja, donna laura, solche...
    Ja, donna laura, solche Figuren gibt´s leider. Ohne die wäre die Welt ein besserer Ort.

  74. Also Trias, Trias,...
    Also Trias, Trias, Trias…
    …tsss, da schlaegt der Chauvinismus des schlechten Geschmacks durch. Koelsch ist keine Ploerre. Ist es nicht, basta!
    Aber, gewissermassen als Unschuldsvermutung Ihnen gegenueber, Koelsch darf man niemals aus der Flasche trinken. Koelsch muss vom Fass ohne Kohlensaeureantrieb gezapft werden. Koelsch schmeckt nur, wenn es vom Fass kommt, lieblos in kleine Glaeser abgefuellt wird, und in verqualmten, stinkigen Bierschwemmen in rauhen Mengen zu sich genommen wird.
    Uber die Soziographie Koelnischer Brauhaeuser muss man gesondert sprechen. Aber eines kann ich Ihnen sagen: Es gibt unangenehmere Orte als die von ALLEN Bevoelkerungsschichten geliebten Abfuellstationen.
    .
    @Schnurpelchen: Sie duerfen sich jetzt beschweren.

  75. Je weiter die Provence...
    Je weiter die Provence draussen bleibt, ma chère, umso billiger ist der Urlaub dort.

  76. Was noch mit reinnehmen?...
    Was noch mit reinnehmen? Singapur? Hong Kong? Schanghai?

  77. Liebste donna, "teeren und...
    Liebste donna, “teeren und federn” ist nunmal eine amerikanische Unart wie das “waterboarding”. Nur was für Pöbel und Geheimdienste. Wir im jüdisch-christlichen Umfeld killen nach Gestez und Recht! Immerhin hat die Schweiz die Todesstrafe für Landesverrat vor achtzehn Jahren abgeschafft. Vielleicht kennt unser Don ja einen Weg für Herrn Assange dorthin.

  78. Sie haben mich durchschaut,...
    Sie haben mich durchschaut, donna laura, die zahlreichen Gegenangebote waren eine Provokation. Und Sie sind als einzige darauf eingegangen. Dafür vielen Dank. Ein Teil Kataloniens liegt ja durchaus in, äh… Frankreich, auf den Weg in die Provence. Ein Bißchen schieben, ein Wenig drücken, schon wären wir keine Exklave mehr. Ohnehin ist die Provence, wie große Teile Norditaliens, eine ehemalige Kolonie (hiessen nur damals nicht so). Wenn wir Katalonien weit genug fassen (in der Zeit wie im Raum) könnte man problemlos Mallorca einschliessen. Ob das dem roten Salon genehm wäre?

  79. Also, ohne Cote d'Azur geht es...
    Also, ohne Cote d’Azur geht es gleich mal gar nicht. Oder will hier jemand ernsthaft allein mit Genfern bleiben?

  80. Ohne Cote d'Azur geht es...
    Ohne Cote d’Azur geht es nicht. Nur die Strandpromenaden muessen weg.

  81. Allein mit Genfern bleiben?...
    Allein mit Genfern bleiben? Eben das war doch, lieber Don, im Kern Ihr Vorschlag.

  82. Nichts gegen ein paar Genfer,...
    Nichts gegen ein paar Genfer, die dann die Rechnung für Rousseau kassieren und nichts mehr zu melden haben – aber man braucht schon ein grosses Neuschweiz, um Altschweiz auf Linie zu bringen.
    .
    Erste Volksabstimmung: Atommüll bringen wir nach Liechtenstein.

  83. Und die Filiale der Credit...
    Und die Filiale der Credit Agricole in Bayonne (ist nicht in der Provence) muss gesprengt werden. Und der Neubau des Palais de Justice in Versailles auch. (Der eingegliederte Monoprix darf bleiben.)

  84. Und die blaue Maria in Lourdes...
    Und die blaue Maria in Lourdes auch. Weg damit.
    Und La Defense. Weg damit.
    Und die Z.I. noerdlich von Tours. Weg damit.
    Und alle Restaurants von L’Arche. Fort, fort, fort.

  85. watt wolln Se denn von...
    watt wolln Se denn von Frankreich? Finsterste Ecke und Staatshaushalt im Argen.

  86. Wie wär´s mit einem IQ-Test...
    Wie wär´s mit einem IQ-Test für Staatsangehörige? Schönen Gruß an Ingebella.

  87. ßa ira!...
    ßa ira!

  88. Also, unsere Milliarde ist...
    Also, unsere Milliarde ist doch eine englische Billion? Muß man da noch was unterscheiden? Versteh’ ich nicht.

  89. Der Kettenraucher aus der...
    Der Kettenraucher aus der Freien und Hansestadt hat sich die Ehre gegeben und Ihnen ueber die Presse geantwortet.

  90. @hansgeier333 : 20:35 ...
    @hansgeier333 : 20:35 das find ich super, danke.

  91. Werter Don,
    überlege gerade...

    Werter Don,
    überlege gerade hier in der Senator Lounge am Frankfurter Flughafen wo ich seit Stunden festsitze Ihren Vorschlag mit den ebenfalls gestrandeten Schweizern zu diskutieren, leider sind wir alle schon so knülle, dass nichts Vernünftiges dabei rauskommt…schade, der Vorschlag ist nämlich echt gut.
    Aber die Skandinavier hätte ich gerne dabei, ich weiß, dass Sie mit denen nix anfangen können, aber ich würde das vor allen Dingen aufgrund der dort ansässigen Damenwelt sehr begrüßen, hach das wäre schön.
    Auf dem Weg in den Norden,
    schöne Grüße,
    Moritz

  92. Ach filou, wolln Se mich in...
    Ach filou, wolln Se mich in den deprimierenden, in Versailles auch noch schummerigen, salles des pas perdus des alten Justizpalastes verbannen? Wie gesagt, verstehe nicht, was der verehrte Herr Alphons mit dem Osten Frankreichs möchte (bis wohin geht denn das?), ausser er meinte damit den Elsass (ohne Lothringen, noch so ein Zonenrandgebiet im Niedergang) und, vielleicht noch Lyon – das auch als kleine dumme Stadt durchgehen könnte (dabei mag ich es)

  93. Hans Meier: warum wollen denn...
    Hans Meier: warum wollen denn gerade Sie les aristocrats à la lanterne hängen?

  94. @donna Laura h: l7:51
    so ...

    @donna Laura h: l7:51
    so war das nun wirklich nicht gemeint mit den Käfigen, ich möchte dort
    niemanden sehen, nicht einmal einen Kölner . Zur Wiedergutmachung möchte ich auf den westfälischen Frieden hinweisen. mfG. T.

  95. lieber Filou, daß hat mit...
    lieber Filou, daß hat mit chauvinismus nichts zu tun und das Sie Kölsch
    mögen ist prima, da bleibt genug Export, Helles, Altbier und Pils für mich.
    Guiness spare ich auf für einen langweiligen Tag. Abgesehen davon, daß
    ich die in Ihrem zweiten Absatz erwähnten Umstände selber gerne mag
    freue ich mich besonders darüber, mit so einem mickerigen Kommentar
    Ihre Aufmerksamkeit erregt zu haben. Seit mindestens einem halben Jahr
    versuche ich doch hilfreiche Ratschläge bezüglich Calvados aus Ihnen herauszulocken. Vergeblich, wer ist der Chauvie jetzt ? mfG.T.

  96. @icke
    Ja das Elssass, da wo...

    @icke
    Ja das Elssass, da wo die Huegel hochgehen gehts ja noch (da gibt’s Wein, der ist fein). Uber die Bergspitzen hinweg (da gibt’s Bier, das ist nicht schnier) erfasst mich DDR-Nostalgie. Verlassen, vergessen wie…
    …furchtbar, Saint-Marie-aux-Mines bei Regen im Spaetherbst. Geben wir’s der BRD? Zum Aufschmuecken? Wie in alten Zeiten gibts dann eine Zonenrandgebiet-Zulage? In St.-Die hat’s schoene Plattenbauten.
    Nuja, aber in Versailles (wenn ich es recht weiss)-einmal rechts um die Ecke, dann ist die Duesternis vergessen und strahlend stehen die Reisbusse in der Sonne des Koenigs (dahinter ist das Schloss, falls Sie es noch nicht wussten), dort wo grinsende Neger (falsch: alternativ gefaerbte Neubuerger) bunte Flattervoegel zum Kauf bieten…
    Was haben Sie gegen Lyon? Hat man Parte-Dieux im Ruecken, ist es doch ganz nett, hat man Parte-Dieux vor sich, ist man Ruck-Zuck in Paris. Sowas muss man in Deutschland erst mal koennen. Koennte man ja. Aber neue Bahnhoefe scheinen ein Problem zu sein; die Baeume, die Hunde, der Park, die Lebenerwartung der Anwohnenden, der Juchtenkaefer, der gemeine Stadthamster, der Neckarbiber, der Trollinger (komische Hunderasse), der Leonberger (seltene Weinsorte).
    Die Akademie fuer deutsche Sprache hat das Wort des Jahres gefunden. Taeteraetaetae: es ist der “Wuerzburger” (oder “Wutbuerger”?)-ich weiss es nicht.
    Wie kam ich jetzt darauf? Ist auch egal. Es ist spaet. Ich mag Frankreich. Gerade bereichere ich einen Winzer aus Burgund. Er wird es mir nicht danken. Es ist ihm wurscht. Er ist Franzose.

  97. We in USA have Johnny Cash,...
    We in USA have Johnny Cash, Bob Hope and Steve Wonder!
    Änd wi in Tschörmenie häw no cash, no hope änd wiff Merkel änd Westerwelle is sis no wonder!!!

  98. Lieber Trias, das mit dem...
    Lieber Trias, das mit dem Calvados ist bei mir so eine Sache. In die Geheimnisse desselben bin ich noch nicht eingedrungen. Er dringt in mich. Er ist eine Herausforderung. Besonders fuer die Leber. Die aber waechst mit ihren Aufgaben (baertiges Bonmot sehr alter Mediziner).
    Naechstes Jahr werde ich im Calvados sein, mir an Camemberts den Magen verderben, kleine Brennereien besuchen und apfelbaeckige Maiden kosen. Wenn ich wieder nuechtern zu sein glaube, werde ich mit Madames fuersorglicher Begleitung (“Nicht hier, Schatz, das Urinoire ist da hinten”) ein Blumenbukett am Denkmal der Invasionstruppen ablegen.
    Ohne Scherz: Das ist mir ein Beduerfnis. Ich bin diesen tapferen Menschen so unendlich dankbar dafuer, dass sie mir es ermoeglichten in einer Welt der freien Gedanken und Taten aufwachsen zu duerfen.
    Danach gehe ich ein Crepe-Grand-Marnier essen und mich mit einem Glas Cidre in Tagesform bringen.

  99. Don, suedlich der Elbe beginnt...
    Don, suedlich der Elbe beginnt der Balkan.

  100. Moin.

    Die Kommentare zu den...
    Moin.
    Die Kommentare zu den Westfalen sind hier etwas unsachlich. Wir sind der einzige Volksstamm, der sofort von der Schweiz eingemeindet werden könnte. Denn: bei uns hat auch jeder die Knarre im Haus. Die Schweizer vom Militär, wir vom Schützenverein. Nur zur Information: Wir tragen keine “Pumpernickel-Schuhe”. Die adäquate Fußbekleidung sind Klompen, hochdeutsch Holzschuhe. Die brauchten wir wegen der gegenüber normalen Schuhen doppelten Boden-Aufstandsfläche. Die wiederum ist nötig, um sich am Moor oder auf abgesoffenen Wiesen einigermaßen bewegen zu können. Leider haben uns die Niederländer vor 200 Jahren beigebracht, wie man mit Windmühle und Wasserpumpe Moore trockenlegt. Das verzeihen wir denen bis heute nicht. Denn dadurch wurde es möglich, gerade Straßen zu bauen. Und dann kamen diese vielen Fremde nach 45, “totrokken volk und dann noch lutters”. Wir haben hier noch Wahlkreise mit CDU > 60 % Marktanteil. Das mit dem wenig Reden der Westfalen hat zwei physikalische Ursachen. Der Westfale hat einen Kopfumfang von mindestens 60 cm. Das bedeutet aber kein größeres Hirnvolumen: Die Schaltzeiten sind einfach länger. Außerdem reden wir nicht, weil uns unser eigener DIN-Nieselregen (der mit Tropfengröße 0,1 mm und Aufprallgeschwindigkeit von etwa 50 km/h) bei geöffnetem Mund zu ertränken drohte. Deswegen haben Westfalen auch von Adern zerfurchte Backen. Das liegt an dem vom Nieselregen abgefrästen oberen Hautschichten.
    gruß fb

  101. "Warum haben französische...
    “Warum haben französische Panzer Rückspiegel?” “Natürlich damit die Besatzung die Front im Auge behalten kann” – Dem jungen Mann, der uns das neulich sagte, haben wir dann aber das Lied von der heldenhaften Tapferkeit des franz. Soldaten gesungen.
    .
    Und was hat man gegen Orte die “… – aux-Mines” heißen? Da gibt es doch oft die nettesten und natürlichsten Leute. (Und tüchtige Rennradfahrer kommen auch meist von da)
    .
    Der knackige Anstieg vom Moseltal bei Cattenom rüber über die “Cote” nach Volmerange-les-Mines z.B. wird auch von der TdF immer wieder gerne genommen. http://www.volmerangelesmines.com/
    .
    Gleich nebenan gibts übrigens das “Kaff” Maizieres-les-Metz (“Welschmaacher”),
    von wo wohl auch int. tätiger Landadel herstammt. http://de.wikipedia.org/wiki/Maizi%C3%A8res-l%C3%A8s-Metz
    .
    Und das bekannte “Rodemack” (“Da seine mittelalterliche Substanz weitgehend erhalten ist, wird Rodemack auch das kleine lothringische Carcassonne (frz. La Petite Carcassonne Lorraine) genannt. Rodemack zählt zur Vereinigung der schönsten Dörfer Frankreichs (frz. Les plus beaux villages de France)” http://de.wikipedia.org/wiki/Rodemack).
    .
    Und gut essen und trinken soll man wohl wirklich, wenn man reist, auch mit dem PKW, gerade auch als Besucher des “Mittelreiches”. http://www.restoclub.fr/restaurants/lorraine/moselle/57100/manom/1128-restaurant-les-etangs-page-description.html http://restaurantlesetangs.fr/
    .
    Und die Welt bleibt klein. http://de.wikipedia.org/wiki/Abtei_Pr%C3%BCm . “Für Pippin waren die Sandalen sehr nützlich. Er hatte vor, die Abtei Prüm, ein kleines, rund 30 Jahre zuvor gegründetes Kloster in der Eifel, aufzuwerten. Also überließ er der Abtei riesigen Grundbesitz (Prümer Urbar) und zudem, wiederum auch zur Legitimation, die Reliquie. Die Abteikirche von Prüm erhielt daraufhin den Namen Sankt Salvator (Heiliger Erlöser), und das Kloster wurde in der Folge die bedeutendste Abtei und das Hauskloster der Karolinger.” http://de.wikipedia.org/wiki/Sandalen_Christi – In säkularisierter Form http://www.rsc-pruem.de/index.php?id=rsc-racing – Wie so echte Karolinger-Nachfahrn halt sind. Oder noch anders: “The Frew – The Proud” http://www.marines.com/ )

  102. lieber Filou, danke für ...
    lieber Filou, danke für die Antwort, vielleicht melde ich mich ´mal zurück
    mit eigenen Forschungsergebnissen in Sachen Calvados. Leber ist noch
    gut, Lunge lasse ich lieber nicht untersuchen. Dann wünsch ich Ihnen
    einen schönen Aufenthalt an Frankreichs Atlantic-Küste im kommenden Jahr,
    Ihr Vorhaben finde ich gut und der Cidre wird Sie wieder aufmuntern.
    mfG. T.

  103. Aachen als Hauptstadt....
    Aachen als Hauptstadt. Kaiserdom und Pfalz sind noch da. Mehr bruacht man nicht zum Regieren.

  104. das problem ist nicht der...
    das problem ist nicht der euro. das problem ist, wie lange sich china den usd leisten will oder leisten kann.
    —-
    das schwyzer fränkli ist auch kein problem. solange sich dort kleine bankangestellte mit rechnerzugang ein zubrot verdienen können.
    .
    dagegen gibts für die bänker dort nur eines: eine angeblich unabhängige datenbank ins netz stellen und dann die daten der parteien, parteimitglieder, der parteien nahestehende organisationen, die bei den chaiben schwaben immer so viel von steuerehrlichkeit schwätzen und kriminelle zu ihren taten bestimmen, veröffentlichen, immer nur veröffentlichen.

  105. Der Vorschlag ist zu...
    Der Vorschlag ist zu radikal,ja wahrhaft “revolutionär” – man sollte mit
    “Wiederholungsvorlagen” vorsichtig sein.Ein erster Schritt wäre die
    Rücknahme des “Reichsdeputationsauschuß” von 1803,dann des Westfälischen
    Friedens und anderer neuzeitlicher Vertragswerke.
    Auf dem Weg der “Verschweizerung” Europas ist diese Kolumne ein deutliches
    Zeichen.
    Wie war es früher doch besser,als jede Freie Reichstadt eine eigene Währung
    und ein eigenes Zollsystem hatte..

  106. Die Schweizer wollen der EU...
    Die Schweizer wollen der EU nicht beitreten.
    Theoretisch wäre eine Gross-Schweiz möglich, doch warum muss Norditalien dabei sein? Der ohniberlusconi Kanton Ticino
    http://www.ticino.ch/de/
    anstatt Norditalien wäre akzeptabel, nehme ich an? Autos werden selbstverständlich auch auf den Trottoirs überall im Ticino parkiert.

  107. Beschweren, filou? Bei dem...
    Beschweren, filou? Bei dem Wetter? Danke, der Bergwald ruft. Mögen hansgeier und andere courtisans hier rülpsen. Frischer Luft finden Sie andernorts. Dahin Ihr Schnurpelchen

  108. Am schweizer Wesen soll die...
    Am schweizer Wesen soll die Welt genesen (aus dem SPON): Dass der durchschnittliche Bankangestellte nicht in Trainingshosen und ollen Wohnpullis am Arbeitsplatz zu erscheinen habe, ist klar. Der Dresscode aber, den die UBS-Bank all ihren Mitarbeitern im Privatkundengeschäft anempfiehlt und den die Genfer Zeitung Le Temps nun veröffentlichte, ist von solcher Strenge, dass man aus dem Stand Mitleid bekommt. 44 Seiten umfasst das Dokument, und es schreibt vom Scheitel bis zur Sohle, von der Anzahl der höchstens zu tragenden Schmuckstücke (sieben für Frauen, plus Ehering, drei für Männer, die Sonnenbrille zählt mit) bis zur Farbe der Unterwäsche alles minutiös vor: Die Mitarbeiter sollen alle vier Wochen zum Friseur gehen; Parfüm ist morgens aufzulegen, “direkt nach einer heißen Dusche, solange die Hautporen noch offen sind. Bitte vermeiden Sie, sich in der zweiten Tageshälfte nochmals zu parfümieren und probieren Sie auch keine neuen Parfüms in Ihrer Mittagspause aus”. Männer haben schwarze Socken ohne Muster und schwarze Schnürschuhe mit Ledersohle zu tragen, “die stets mit Hilfe eines Schuhlöffels anzuziehen sind,” Frauen sollten nie “neue Schuhe tragen, die Schmerzen bereiten, was Ihre Zuvorkommenheit den Kunden gegenüber schmälern könnte”. Überhaupt: die Frauen. Ihre hauptsächliche Aufgabe scheint darin zu bestehen, sich appetitlich zu verpacken. Sie dürfen keine blickdichten Strümpfe anziehen, sollten nichts in den Blazertaschen haben, damit diese nicht ausbeulen, und stets geschminkt sein. Und die Unterwäsche – bitte Mikrofasern, Baumwolle kann knittern – hat unter weißen Hemden fleischfarben zu sein.
    Was tun? Amnesty einschalten? In schlecht riechende Jutesäcke gehüllt vor der Firmenzentrale demonstrieren? Dem Unternehmen drohen, dass man die skandalöse Wahrheit in alle Winde trage? Zu spät, die Wahrheit hat UBS nämlich selbst gepachtet: Das Unternehmen erklärt, es wolle mit diesem Dressur-, Pardon, Dresscode “klarmachen, was wir unter den Begriffen Klarheit, Performance und Wahrheit verstehen”.
    P.S. Den Träumern hier sei gesagt, dem Zinskapitalismus, dem perfekten Ausbeutungssystem, kann sich langfristig niemand entziehen. Auch die Schweiz nicht. Selbst als Großschweiz nicht…es gibt kein Entkommen…

  109. Tschüss, Schnurperlchen, und...
    Tschüss, Schnurperlchen, und guten Rutsch. Hals- und Beinbruch! Die Lücke, die Sie hinterlassen, wird Sie ersetzen.

  110. Filou, ich sagte doch, ich mag...
    Filou, ich sagte doch, ich mag Lyon – könnte ich wäre ich dort. Das Problem sind die Lyoner (nein, nicht die Wurst). Herr Icke verzeiht ihnen nicht, dass man ihn beim Einstellungsgespräch gefragt, ob er Ramadan hält. Herr Icke ist Kreole.
    Und wasögen angeht: !vernunftehen halten länger.

  111. Darf ich mal einen Link...
    Darf ich mal einen Link unterbringen, der das Europa umgreift, das ich meine? Auch wenn es in Chicago liegt und nicht in Lotharingien oder Klein-Karolingien?
    http://gig.antville.org/stories/2036351/
    Die Damen sind es wert. Die eine wie die andere. I done my share.

  112. specialgeier, das miefige "Die...
    specialgeier, das miefige “Die Lücke, die Sie hinterlassen, wird Sie ersetzen” bekam, wie mich meine Urgroßmutter informierte, 1952, 1953 und 1954 in Folge die “Goldene Matschbirne” für den abgedroschensten Bürodummspruch. Aber irgendetwas müssen Sie in Ihrer Jugend ja gelernt haben.
    .
    Schnurpelchen hat Recht: Zeit ist kostbar, zu kostbar für das hier.

  113. Bitte. Danke....
    Bitte. Danke.

  114. Bitte nicht, Arabella. Es gibt...
    Bitte nicht, Arabella. Es gibt durchaus den einen oder anderen Typen, der Sinn für Ironie hat. Ein Geier vielleicht nicht, dafür ist er eben ein Aasfresser, nicht?

  115. Wir sollten wirklich nicht so...
    Wir sollten wirklich nicht so sein und von unseren Billonen(-schulden) auch mal denen was rüberschieben die im rating so sehr viel schlechter dastehn.
    Ex naturae imperio paratae sint iuvandis manus. (Sen.epist.95,52)

    Drum, lieber Don Alphonso, ehwürdiger Durchblicker in Sachen Europas Schwäche:
    Divide et impera!
    Salve

  116. Europa op äwig...
    Europa op äwig unjedeelt:
    Epistel I
    Es streiten sich ein Franzose, ein Engländer und ein Deutscher, wer die komplizierteste Sprache hat.
    Der Franzose: “Mon dieux, natürlich wir Franzosen. Wir schreiben ‘Monsieur’ und wir sagen ‘Musjö’.”
    Der Engländer: “Well, wir Briten erheben Anspruch auf den Titel, wir schreiben ‘Elevator’ und sagen ‘Lift’.”
    Der Deutsche: “Das ist einfach, natürlich sind wir Deutschen die Sieger. Wir schreiben ‘Entschuldigen Sie bitte, ich habe Ihren letzten Satz nicht richtig verstanden, würden Sie so nett sein und den bitte wiederholen?’ und wir sagen ‘Hä?’“

    Epistel II
    Was tut ein Deutscher, wenn er eine Fliege in seinem Glas findet?
    Er nimmt sie raus und trinkt ruhig weiter!
    Und was tut ein Franzose? Er bestellt sofort ein neues Glas!
    Und ein Schotte? Er fischt die Fliege raus, hält sie hoch und schreit außer sich vor Zorn: “Spuckst du wohl aus!”

  117. icke, beinahe haette ich...
    icke, beinahe haette ich gesagt, dass das mit dem Ramadan typisch fuer franzoesische Ignoranz sei. Beinahe. Dann aber fiel mir ein: so doof kann es eigentlich ueberall kommen.
    Da koennte man schoene Geschichten erzaehlen ueber positive und negative Vorurteile-die eigenen und die der anderen.

  118. Als das Letzte: political...
    Als das Letzte: political correctness
    Am Rande eines Chirurgen-Kongresses kommen ein deutscher ein englischer und ein russischer Kollege ins Gespräch.
    Der Deutsche: “Ich habe neulich eine Herztransplantation in nicht ganz 5 Stunden durchgeführt!” Erstauntes Kopfnicken der anderen.
    Der Engländer: “Ich habe letzte Woche einem Unfallopfer Herz, Niere und Leber in etwas mehr als 3 Stunden transplantiert!” Bewunderndes Schweigen der anderen.
    Der Russe: “Ich habe vorgestern einem Mann die Mandeln in nicht ganz 11 Stunden herausgenommen!”
    Meint der Deutsche: “Was soll das denn für eine Leistung sein, so etwas mache ich in nicht ganz 10 Minuten!”
    Der Russe: “Irrtum Brüderchen. Der Kerl war vom FSB, der durfte das Maul nicht aufmachen. Wir mußten rektal vorgehen!”

  119. ich habe heute noch gar...
    ich habe heute noch gar nichts gesagt.

  120. Als ich damals als eine der...
    Als ich damals als eine der ersten Frauen überhaupt in Genf studierte (meine Großmutter allerdings, und auch 2 Generationen vor ihr, so lange kann ich meine Familie schon zurückverfolgen, die hatten ebenfalls studiert, klar, aber ich meinte jetzt a ndere Frauen), da fiel mir die Mißstimmung unter den Einheimischen schon auf. Ich war zum Glück damit beschäftigt, mir eine Vielzahl von Verehrern vom Leibe zu halten (ich trug oftmals Glockenröcke, die aus dem Vorbesitz meiner erlauchten Familie stammten). Schon damals wurde mir klar, dass man es als Frau, zudem als kluge und offenkundig ansehliche Frau, in der modernen Welt nicht einfach haben werden würde.
    Später in Brüssel bestätigte sich dieses. Dort waren zwar wenig Schweizer, und die Frage eines Zentraleuropa wie von Don beschrieben, stellte sich nicht. Hingegen bemerkte ich zunehmend, wie mysteriöse Dinge passierten, Dokumente verschwanden, Vorboten eines EU-Big-Brothertums?? Ich dokumentierte jedenfalls diese Vorfälle und schickte auch Protokolle an unseren damaligen Bundeskanzler – Pustekuchen, was eine qualifizierte Antwort betrifft. Trotzdem (!) erhielt ich ein in meinen Augen anerkennendes Schreiben des Büroleiters, der natürlich chiffriert seinen Beistand mitteilte.

  121. Man muss fairerweise sagen,...
    Man muss fairerweise sagen, dass die Genfer Rousseau bei milder Kritik nicht gleich verbrannt oder gelyncht, sondern nur vertrieben haben. Man nennt es “calvinistische Toleranz”.

  122. Lasst die Deutschen doch raus,...
    Lasst die Deutschen doch raus, von der Etsch…von wegen Humorlosigkeit

  123. @ spezialgeyer 444. Ist auch...
    @ spezialgeyer 444. Ist auch besser so, der Sensenmann geht um. Gänse dürfen polemisieren und beleidigen, Geier nicht. Deshalb Abflug in freiere Gefilde. Die Schweiz täte gut daran, nur die Kohle von den nördlichen Nachbarn zu nehmen, nicht aber deren schäbiges vollmundiges Gehabe.

  124. glockenröcke - da bekommt man...
    glockenröcke – da bekommt man ja richtig assiziationen… doch ich will nichts gesagt haben. das wäre auch nicht wohlerzogen.
    .
    cher pardel, da mein blut der provence entstammt, war mein angedeutetes entsetzen durchaus nicht gespielt. doch vielleicht können wir uns annähern.
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    im ansinnen unseres geschätzten gastgebers des roten salons sehe ich eine catena europea entstehen, von westen nach osten, quer über die alpen, dem gebirge, das hannibal mit seinen elefanten überquert haben wollte und das menschen gebar, die den franc svizzer erdachten. umfasst werden so kostbare karaffen sowie erlesene weine und käsesorten, doch auch rodel und strassenbötchen.
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    ceterum: nicht nur den schleiereulen gehen in dieser schneewitterung allmählich die mäuse aus.

  125. Filou, die Sache war für...
    Filou, die Sache war für Herrn icke doch dass er als Sohn, Sohnes Sohn usw. französischer Auswanderer nach französisch Übersee an sich eigentlich gar nichts hatte, was einen an Ramadan denken lassen könnte: nicht Namen noch Geburtsort noch Akzent. Nun, vielleicht ein Genkrümelchen einer mulattischen Urgrossmutter. Und dass er keinen der einigermassen qualifizierten Jobs gekriegt hat und es, wie er später erfahren hat, garantiert nicht an der Qualifikation gelegen hat.
    Im Pariser Grossraum ist das viel weniger schlimm.
    Kennen Sie Bar-le-Duc?

  126. Don, Tja, seit Calvin sind die...
    Don, Tja, seit Calvin sind die da verweichlicht

  127. <p>Seit 2 Jahren geht hier...
    Seit 2 Jahren geht hier eigentlich fast alles gut – wenn jetzt Leute unbedingt ihren Streit austragen wollen, der Null, Nichts mit diesem Blog zu tun hat, schlage ich vor, man tauscht Emailadressen und macht es unter sich aus.
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    icke, das liegt nur an dieser Aufklärung, ohne die würde man dort heute noch so streng andersdenkende Ausländer richten, dass es eine Freude der SVP wäre.

  128. Eines muss man dem Hochadel in...
    Eines muss man dem Hochadel in seiner Hochblüte lassen, er und seine descendants kümmerten sich nicht nicht um sogenannte Länder- oder Nationalgrenzen. Sie heirateten queerbeet unter sich, die Guisen nach Schottland, die Ungarn nach Brandenburg, die Braganzas nach Italien, die Habsburger nach Frankreich und so fort. Öfters ging es um Opportunitäten, eventuell zu erwartende Erbansprüche. Im Zweifelsfalle galt es sogar damit einen Kriegsgrund zu finden: Lieselotte von der Pfalz und ihre Allianz mit Monsieur le Dauphin, was zu dem Pfälzischen Raubkrieg führte. Die Bourbonen führte es nach Neapel und Spanien, Exportware aus Frankreich.
    Da wir seit 65 Jahren ein halbwegs gesittetes Leben (in Europa) führen, sollte man doch Mittel und Wege finden auf die “Wiedervorlage” zu verzichten, diese hat wie Talmi auch, nur einen etwas verführerischen Glanz, dem es für die Gegenwart an Bedeutsamkeit mangelt. Die Patte, Käse, Wein, Flugzeuge und Autos, die Sonne von Marbella allein können es jedoch wohl allein nicht sein, die Europa einen sollen? Was ist´s also, was diese Halbinsel von Asien gegenüber dem Rest der Welt in ihren Fundamenten ausmacht?

  129. Plindos, ich würde danken,...
    Plindos, ich würde danken, dass es einfach die Unvereinbarkeit mit anderen ist. Also eine Identität, die weniger aus der inneren Ähnlichkeit entspringt, sondern vor allem aus der Fremdartigkeit der anderen. Und in gewisser Weise auch der Umstand, dass die eigene Geschichte recht lang und eigenständig ist, im Gegensatz zu all den ehemaligen Kolonien da draussen.

  130. Don Alphonso, zu ihrem Beitrag...
    Don Alphonso, zu ihrem Beitrag von 21:42 denke ich, dass es da möglicherweise eine grundsätzlichen Unterschied zwischen den etablierten Kolonialmächten und den anderen gibt (Deutschland gehört zu diesen): Jene schwanken nämlich zwischen Zugehörigkeit zu Europa und zum Empire. Als Beispiel: bei der Debatte um das Wahlrecht ansässiger Europäer in Kommunalwahlen gab es in Frankreich eine nicht so margniale Strömung, die sich fragte warum denn Deutsche, die letztes Mal als Feind gekommen waren, wählen dürfen sollten und nicht z.B. Algerier oder Senegalesen die während WKII für Frankreich kämpften. Auch wenn de Gaulle gross und kräftig war, darf er nicht den Blick auf das Ganze verstellen. Könnte mir vorstellen, dass es in England (absichtlich) und möglicherweise Portugal oder Spanien ähnliche Ambivalenzen gibt.

  131. Na ja, die sog. Kolonien und...
    Na ja, die sog. Kolonien und deren Geschichte haben wir Europäer in unserem Dünkel nur nicht wahrnehmen wollen. Was wissen wir über die westafrikanischen Königreiche, über Timbuktu und was über die Geschichte Indiens vor Alex dem Gr.?
    Oder die Kultur Chinas vor Cäsars Zeiten? Die ägyptische Hochkultur war schon 4000
    Jahre alt, da waren die Germanen gerade mal bis an das heutige Polen von Osten her gekommen. M. E. ist uns etwas in den letzten Jahrzehnten gelungen, dass zwar die Welt nicht gerade verbessert, aber zumindest die Hoffnung gibt, dass es auch ohne Unterdrückung Andersdenkender oder -aussehender in der zukünftigen Geschichte zugehen könnte.

  132. icke, Bar-le-Duc. Kurzer...
    icke, Bar-le-Duc. Kurzer Besuch zu kulturellen Zwecken. Lange ist es her. Rein in die Mairie, raus aus der Mairie, ein paar Sachen erledigt in einem Nebengebaeude. Schluss.
    Bis auf Verdun kenne ich die Gegend nicht besonders gut, bekomme in Verdun auch staendig Depressionen. Und doch fahre ich hin. Irgenwas will ich dort in Erfahrung bringen, weiss aber nicht was. So hat jeder seine kleinen Obsessionen.

  133. icke, erinnere ich recht, Sie...
    icke, erinnere ich recht, Sie waren auch einige Zeit Outre-Mer taetig?

  134. icke, falls Sie es noch nicht...
    icke, falls Sie es noch nicht gelesen haben:
    http://faz-community.faz.net/blogs/frankreich/archive/2010/08/19/das-leiden-von-lyon.aspx

  135. Filou, herzlichen Dank für...
    Filou, herzlichen Dank für den Hinweis und Link, hatte ich übersehen.
    Es ist der Herr des Hauses der aus Outre-Mer kommt, wir haben uns so zu sagen auf halbem Wege kennen gelernt.
    Habe aber drei Jahre in Lyon studiert. Und eines in Nancy. Habe deshalb recht entschiedene Meinungen zu Sainte Marie Les Mines, Bar le Duc etc. Um Verdun herum ist es eigentlich eine ganz hübsche Gegend.

  136. Ich finde ihr intensives...
    Ich finde ihr intensives Eintreten für ein radikal-katholisches Resteuropa sehr, sehr bedenklich!
    Man hat Ihnen in ihrer Schulzeit zu sehr den Katholizismus eingetrichtert; das geht nicht mehr weg.
    Bitte berichtigen Sie mich, falls Sie entgegen meiner Vermutung nicht Erstkommunion, Firmung und katholischen Religionsunterricht bis mindestens zur 10. Klasse genossen haben!

  137. Naja, also: Niederlande,...
    Naja, also: Niederlande, diverse Städte wie Frankfurt, die halbe Eidgenossenschaft, die Franken weitgehend… und dann ist da schon ein Unterschied zwischen dem Katholizismus in Bayern, der genauso heissenden Naturreligion der tiroler Eingeborenen, dem Aberglauben der Norditaliener und dem Schweizer Glauben an Mammon.

  138. nach der "Sperrstunde" wird...
    nach der “Sperrstunde” wird es ja erst richtig interressant. mfG. T.

  139. Essen kommt von Arbeiten....
    Essen kommt von Arbeiten.
    Soviel hat sich sogar in der untersten Kaste (der des Politik- und Geldgewerbes) schon herumgesprochen. Freilich ist diese Kaste auf der untersten Evolutionsstufe angesiedelt, weshalb ihr die Feinheiten des Essens und des Arbeitens noch fremd sind.
    Zum Beispiel die Erkenntnis, dass das Leben nur dann ein Vergnügen sein kann, wenn auch die Arbeit ein Vergnügen ist. Weshalb sich Politiker und deren Nahrungskette noch mit dem primitiven “Scheffeln von Kohle” die Finger schmutzig machen; konkret mit dem parasitären Umschaufeln aus der Berliner Steuerkasse in die Brüsseler Sickergrube. Igittigitt.
    Verwunderlich ist nur: Die Bürger sind kompetent genug, jährlich Hunderte Milliarden Euro Steuergelder zu erwirtschaften. Aber dieselben Bürger sind (noch) nicht konsequent genug, ihren freiwillig gewählten Vermögensverwaltern über Nacht den Geldhahn zuzudrehen!
    Im richtigen Leben wirft ja auch niemand sein gutes Geld dem schlechten hinterher…

  140. Hahaha! "Schweiz-Lothringen"....
    Hahaha! “Schweiz-Lothringen”. Nönö.

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