Home
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
Weitersagen Kommentieren (130)
 

Oligarchie macht man nicht

21.12.2010, 14:17 Uhr  ·  Allein ihre Existenz ist schon eine Herausforderung, bei der einem ordentlichen Westviertelbewohner der Atem stockt: Russen und Chinesen kommen nicht, wie im kalten Krieg befürchtet, in Uniform, sondern als Oligarchen mit Geld und jeder Menge Einfluss. So war das aber nicht gedacht, als wir denen den Kapitalismus bringen wollten.

Von

“Lady, Sie können den Ruf meiner Freundin ebensowenig ruinieren wie die Schweizer Flotte versenken”
Anita Loos, Blondinen bevorzugt

Teil 3 der kleinen Weltbetrachtung, die im wünschenswerten Kerneuropa begann, Amerika einen Besuch abstattete und nun die neuen Mächte China und Russland betrachtet.

Hoch flog die rote Schirmmütze durch die italienische Frühlingsluft. Der Oligarch hatte einen Moment nicht aufgepasst und den Kopf zu sehr gehoben, der Fahrtwind lupfte tückisch, und schon war der Oligarch barhäuptig. Der Oligarch sass in einem kleinen, offenen Sportwagen, und für sein mehr als nur schütteres Haar – der Oligarch war schon etwas älter, und mitoben auch etwas kahl – wäre es nicht gut gewesen, hätte der Wind von dieser Landstrasse unterhalb von Assisi bis nach Rom an ihm gezerrt. Also bremste er. Zu seinem Glück stand justament an diesem Ort eine Reportin, genauer, meine Copilotin. Sie hob die Mütze auf und brachte sie dem Oligarchen, der sich sehr höflich bedankte, und weiter nach Rom raste, sorgenfrei, gut bemützt und die Oligarchin neben sich.

Bild zu: Oligarchie macht man nicht

Bei der Mille Miglia, während der sich dies ereignete, gibt es mannigfaltige und auch sehr faltige Teilnehmer, keiner ist dort arm, aber die russischen Oligarchen fallen besonders auf: Sie haben oft russische Fahnen an den Fahrzeugen, was, nun ja, wie soll ich sagen: Also, ich würde das nicht tun. Aber als russischer Oligarch muss man sich vermutlich wenig Gedanken darüber machen, was andere davon denken. Die Massstäbe und Verhaltenscodices westdeutscher Westviertel reichen auf dem Kontinent zwischen Petersburg und dem chinesischen Meer nicht mal aus, um ein Hotel zu behalten: So geschehen meinen Eltern, die meinten, sich Russland ansehen zu wollen, und sich eines Tages nach einem Spaziergang unvermutet erst im Bus und dann in einem Hotel an der finnischen Grenze wiederfanden, weil so ein Oligarch beschlossen hatte, jetzt, sofort, auf der Stelle das ganze Luxushotel in St. Petersburg für sich und seine – nennen wir es mal Begleiter – in Beschlag zu nehmen.

Das tut man nicht, aber wie man sieht: Es wird getan. Weil sich der Oligarch dergleichen Benehmen nicht nur leistet, sondern auch leisten kann. Mehr noch, im Gegensatz zu den normalen Reichen des Westens basiert dieses Oligarchentum auf einer gewissen, offen zur Schau gestellten Fähigkeit, etwas tun zu können, ohne auf andere Rücksicht nehmen zu müssen: Ein Hotel in Österreich zu kaufen, um es entgegen den gesetzlichen Regelungen de facto zu einer Privatwohnung zu machen. Eine Yacht in Auftrag geben, und dann nicht zahlen und über den Preis feilschen. Verträge nicht einhalten, Projekte platzen lassen, Partner in Joint Ventures ziehen und sie dabei auszunehmen wie eine Weihnachtsgans. Das fängt beim von russischen Investoren verlassenen Gelände des ehemaligen Krankenhauses in Tegernsee an, geht über irrwitzige Prozesse in den Nachfolgestaaten der UdSSR, und erreicht mit enormen Abschreibungen für ausgeweidete Tochterunternehmen das Reich der Mitte. Der Oligarch muss Judikative und Exekutive nicht schmieren, sie gehören schon ihm, solange er mit den Mächtigen gut steht.

Bild zu: Oligarchie macht man nicht

Kurz, der Oligarch ist ein alter Bekannter: Der Neureiche, diesmal aber in Übergross und Übermächtig, und damit auch genau das, was man normalerweise so nicht werden lassen möchte. Im Osten jedoch, bei den möglicherweise aufstrebenden neuen Supermächten nach dem Niedergang der USA, hat man darauf nicht nur verzichtet – man hat auch gar keine Strukturen, die dergleichen wie in Deutschland bewerkstelligen können. Beim Übergang vom Kommunismus zum oligarchischen Kapitalismus hat man sich nicht die ein, zwei Jahrhunderte Zeit gelassen, die man für den Aufbau besserer Kreise braucht. Die aber könnten im Notfall regulierend eingreifen und so einen nassforschen Porscheleaser mit Aufgaben betrauen, an denen er zwangsläufig scheitern und als mittleres Management zugrunde gehen muss. Bei uns muss der Neureiche dankbar sein, wenn er eingeladen wird. In Russland und China ist das Ziel nicht die Akzeptanz, sondern der Durchmarsch an die Spitze, wo die anderen Oligarchen sind.

Nun haben die Regimes der Volksrepublik China und der UdSSR nicht gerade einen Nährboden für grossbürgerliche Zufriedenheit hinterlassen; beide Länder haben ein sehr hässliches 20. Jahrhundert hinter sich, und man wird dort sicher sagen, dass man zum Aufbau neuer Strukturen Macher und Anpacker braucht, die sich nicht mit dem Gesellschaftsfinger und höchstens ein Stück Zucker im Tee aufhalten. Der Oligarch ist demzufolge ein notwendiges Übel, um die Hinterlassenschaften von Misswirtschaft und Kulturrevolution, von maroden Staatsbetrieben und Schlendrian zu bekämpfen. Alternativlos sei die Ordung, die sich unter ihnen etabliere, immerhin würden sie einen gewissen Wohlstand fördern, und ohne sie wäre alles noch viel schlimmer; gerne macht man auch Geschäfte mit ihnen, mag ihre Investitionen und vertraut auf ihre Möglichkeiten, bei lupenreinen Demokraten und aufgeschlossenen Parteikadern Türen zu öffnen.  Man hat sich damit abgefunden, wie man sich mit Jelzin abgefunden hat, mit der chinesischen Internetzensur, mit den korrupten Strukturen auf dem Balkan. Immerhin haben die Oligarchen ein Interesse an guten Beziehungen zum Westen, kaufen unsere Audis und liefern pünktlich Gas, billige Schuhe und Aluminium, was man von anderen – Nationalisten, Stalinisten oder Schlimmeres – nicht behaupten kann.

Bild zu: Oligarchie macht man nicht

Das mag alles stimmen; vielleicht geht es dort nicht anders, und der Oligarch ist ein unvermeidliches Übel: Gleichzeitig aber ist er ein Hohn westlicher Überzeugungen wie Demokratie, Wettbewerb, Markt und Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz. Die Theorie besagt, dass Stabilität und Wohlstand am besten erreicht wird, wenn alle frei wählen können, es einen Wettbewerb um die besten Ideen und Produkte gibt, alle im Denken und Handeln frei sind, und der Staat dies alles auch garantiert. Der Oligarch ist, mitsamt seinen Fussballclubs, Fabriken, Yachten und Arbeitern ohne Alternativen der beste Beweis, dass es auch anders geht. Und absolut nicht instabil sein muss: China hatte Bankenkrisen und Spekulationsblasen, Russland einen Währungscrash und ein Dauerproblem auf dem Heimatmarkt – die Oligarchen waren vorher und nachher da, und wenn sie zu viele Schulden hatten, machten die Staaten eben die Geldschleusen auf. Die Rettung des Oligarchen ist im Osten so alternativlos, wie im Westen die Rettung der Banken.

Insofern ist auch die stille Hoffnung, es möge den Oligarchen gerechterweise bei seinen Spekulationen derbröseln, ein wenig kindisch: In Oligarchien ist er der letzte, der betroffen ist. Da muss es schon den ganzen Staat betreffen, da müssen erst alle anderen gelitten haben, damit es die Oligarchen aus dem Sattel wirft. Anzeichen sind natürlich vorhanden, und es gibt keinen Grund, warum Immobilienblasen den Chinesen und Rohstoffblasen den Russen nicht auch weh tun sollten. Aber höchst unwahrscheinlich ist es, dass eine Krise diese Herrschaften hinwegfegt, und daraus dann ein System nach den Idealen des Westviertels entstünde. Der Oligarch überlebt Ungerechtigkeiten, Verteilungskämpfe, Intrigen und Systemwechsel – es steht zu befürchten, dass er auch Krisen besser übersteht, als unser System, und es ihn nicht rührt, was unter ihm geschieht. Er ist nicht eiungebunden in ein Viertel, und wenn die eine Stadt, der eine Staat pleite ist, wird er weiterziehen.

Bild zu: Oligarchie macht man nicht

Mancher ist übrigens auch schon im von mir präferierten Kerneuropa angekommen, sei es, dass er am Tegernsee Villen kauft, sei es, dass er an der Mille Miglia teilnimmt. So gesehen ist der Oligarch eine stete Mahnung und eine Herausforderung – nur der Oligarch, dem bei Assisi die Mütze vom Kopf flog, dieser spezielle Oligarch, der hat, wie ich der Presse gerade entnehmen darf, gerade andere Sorgen, denn offensichtlich hat er den Rückhalt bei den wahrlich mächtigen, lupenreinen Demokraten verloren. Hoffen wir also, dass seinen Platz nicht ein Sohn eines chinesischen Parteifunktionärs einnehmen wird, der Tausende in Südchina für den globalen Markt schufften lässt, sondern

also, wenn ich unbescheiden sein darf, wie wäre es mit einem gewissen schlechteren Sohn aus besserem Hause, wohnhaft am Tegernsee und tätig bei dieser Zeitung? Gestern um Null Uhr endete die Registrierung, und jeder Oligarch weniger ist eine Chance mehr für mich und das westdeutsche Westviertel.

 
 

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Lesermeinungen zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 6000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung der Lesermeinung weisen wir am Beitrag den Klarnamen des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Lesermeinungen von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Lesermeinungen zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Weitere Artikel

Datenschutzerklärung

Allgemeine Nutzungsbedingungen von FAZ.NET und seinen Teilbereichen

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Lesermeinungen automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden
Lesermeinungen zu diesem Artikel (130)
Sortieren nach

Dann wünsche ich ihnen mal...

Dann wünsche ich ihnen mal viel Glück, dass sie einen Platz bekommen. Aber wenn sie den Platz haben, wie geben sie sich dann als westdeutscher Westviertler zu erkennen, der die Fahne hochhält? Ich dachte ja immer das geeignetere Autorennen für den Oligarchen wäre Gumball.... gruß Kaktus

0 donalphonso 21.12.2010, 14:41 Uhr

Ganz einfach: Die FAZ liet auf...

Ganz einfach: Die FAZ liet auf der Hutablage, und ich trage natürlich keine Kappe! . Stimmt, dieses andere Rennen da habe ich ganz verdränt, aber das ist auch nicht mein Ding.

Ich drücke Ihnen die Daumen...

Ich drücke Ihnen die Daumen für eine Teilnahme an der Mille Miglia! Für mich haben die Oligarchen etwas von unserem Adel, natürlich nur den Schwarzen Schafen....

Na, mal sehen, wie lange der...

Na, mal sehen, wie lange der Käfer durchhält. Schlimmer als mit dem Sunbeam kann es ja schon nicht mehr kommen. . Der durchschnittliche Ami hat Essstörungen; der durchschnittliche Russe säuft, wenngleich die Russen dafür aber auch häufiger Schachweltmeister waren. So, was ist nun besser? Eben. Man könnte doch mal was über Japaner schreiben (gern auch zu Weihnachten).

Amerikaner-Bashing,...

Amerikaner-Bashing, Chinesen-Bashing, Oligarchen-Bashing; und nur weil alle ihre Vorzeige-Dissidenten haben, die entweder im Knast sitzen oder auf englischen Anwesen. Dass in Deutschland harmlose Wettermacher in stalinistischen Schauprozessen von ebenso durchgeknallten wie sexuell verwirrten Staatsgehilfen (Neue Geliebte aufgetaucht! Was weiß 'sie' über seinen Schniedel???) vorgeführt werden, zählt gar nicht?

In den USA gab es auch eine...

In den USA gab es auch eine Zeit der Wild-West-Manieren - endete diese Unartigkeit mit der 'Buffalo Bill's Wild West Show'? - geben wir den Russen also einfach noch rund 120 Jahre. Gut Ding will ja bekanntlich Weile haben.

0 donalphonso 21.12.2010, 15:12 Uhr

yast2000, wenngleich das Thema...

yast2000, wenngleich das Thema durchaus was hat - es passt nicht in dieses Blog. Und ich habe weiss Gott überlegt, wie ich thematisch die Kurve kriege. . Das mit dem Käfer wird schon werden, da bin ich zuversichtlich.

@ Don Alphonso * Na ja, war ja...

@ Don Alphonso * Na ja, war ja auch nur ein ironischer Vorschlag zur Güte... Warten wir halt ab, bis Wikileaks zu diesem Prozess die Dokumente veröffentlicht; geklaut von einer lesbischen Jungstaatsanwältin, die ihrer lesbischen Oberstaatsanwältin eins auswischen will, weil sie in der falschen Partei ist. Besonders die Kostenrechnung des Prozesses wird sicherlich spannend, für diesen Betrag hätte man vermutlich allen Schulkindern in Deutschland ein Jahr lang ein warmes Mittagessen spendieren können. Aber was tut man nicht alles in einem Sozialstaat, um einem Wettermann eins auszuwischen, nur weil er nicht an die Klimakatastrophe glaubt!

Ich würde ja eher mit dem...

Ich würde ja eher mit dem hier fahren: http://de.wikipedia.org/wiki/Mazda_110_S_Cosmo

Für abgehalfterte Oligarchen...

Für abgehalfterte Oligarchen und andere Liegengebliebene mit und ohne Auto gibt´s noch preiswerten Wohnraum, immerhin in der Keimzelle Gross-Schweiz. Kann man weicher fallen? http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/zug_hat_als_erste_schweizer_stadt_zonen_fuer_preisguenstigen_wohnraum_1.8801596.html

0 HansMeier555 21.12.2010, 15:55 Uhr

Danke für den Artikel, ein...

Danke für den Artikel, ein würdiger Abschluß der Trilogie. . Die Existenz dieser Oligarchen ist ja auch einer der Gründe, warum ich fest mit der Wiederkehr feudaler Strukturen rechne. Aber sie werden, wie ja auch aus dem Artikel hervorgeht, noch den einen oder anderen Stilberater brauchen. (So wie sich die russischen Magnaten schon im 18. Jahrhundert französische Philosophen als Hauslehrer kommen liessen und sich die Grosse Katharina einen Voltaire als Spin-Doctor engagierte). . Und sehen wir es einfach mal andersrum: Das Fehlen von Rechtssicherheit hat nicht nur Nach- sondern auch Vorteile. Es ganz neue Möglichkeiten für Leute, die die nötige Risikobereitschaft zeigen und sich im Zweifelsfall nicht auf den Staat verlassen. Sowohl innerhalb Russlands wie auch - gestützt auf die Strukturen der russischen Staatsmafia - hier bei uns. . So manch schlechterer Sohn aus besserem Hause könnte es da womöglich weit bringen, wenn er sich rechtzeitig einfühlt, anpasst und dann den Strohmann, Türöffner, Schlüsselagenten spielt. Der dafür sorgt, dass der Termin bei Mappus nicht nur zustande kommt, sondern auch im gewünschten Sinne verläuft. Je besser er in die gute Gesellschaft des Voralpenraums integriert ist, umsö grösser die Möglichkeiten. . Aber trinkfest müsste er sein und dürfte auch nicht den Spielverderber machen, wenn es darum geht, mitten im Naturschutzgebiet aus dem Hubschrauber heraus mit der Kalaschnikow auf geschützte Hirsche zu schießen...

0 zonebattler 21.12.2010, 15:55 Uhr

muscat,   ein ganzes...

muscat, ein ganzes Dutzend dieser höchst außergewöhnlichen Gefährte habe ich letztes Jahr unweit des Dons Landresidenz erspäht, siehe das zweite Bild von unten in: http://www.zonebattler.net/2009/08/30/drei-laender-zwoelf-tage-und-1400-kilometer-8/ Ob das wirklich nur ein Zufall war?

0 elbsegler 21.12.2010, 16:04 Uhr

@D.A. Haben Sie sich das auch...

@D.A. Haben Sie sich das auch gut überlegt? Sie wollen die Stelle des in Ungnade gefallenen Oligarchen einnehmen? Da sind Sie nun wirklich nicht der geeignete Kandidat. Kindern aus den Westvierteln der süddeutschen Provinz dürfte so gut wie alles fehlen, was ein erfolgreicher Oligarch braucht.

0 Wergwohlverleih 21.12.2010, 16:07 Uhr

HansMeier555, in einer...

HansMeier555, in einer feudalen Gesellschaft wären Sie der Schuhabtreter.

@yast2000, Hahahaha. Grunz!...

@yast2000, Hahahaha. Grunz!

...und für Die FAZ- Community...

...und für Die FAZ- Community noch eine beruhigende Nachricht.. http://www.silicon.de/management/wirtschaft/0,39044010,41542982,00 . /wikileaks_app_fliegt_aus_dem_apple_store.htaucf für den Restoligarchen gibt´s noch Restrisiken, die nicht jeder hat. http://www.wienerzeitung.at/default.aspx?tabID=3941&alias=wzo&cob=532972

0 Der Tiger 21.12.2010, 16:38 Uhr

Sehr beehrter Don! Ich hatte...

Sehr beehrter Don! Ich hatte gerade untentehenden Kommentar für Ihren letzten Beitrag geschrieben, da wurden alle FAZ Seiten vor Beliebtheit nicht mehr aufrufbar. Vielleicht hatten einige russische Oligarchien auf einmal ein starkes Interesse an dem klugen Kopf, der immer dahinter steckt. . @Windsbraut – es gibt in jedem Land nur zwei Arten von Menschen: konstruktive und nicht konstruktive. Das gilt auch für die USA. . @Filou – Wenn man nicht von der Volksarmee aufgegriffen wurde, konnte man immer noch in den Guantanamos des kalten Krieges landen, das heißt in einem rechtsfreien Raum unter amerikanischer Verwaltung in Deutschland. Eines davon war gewissermaßen im Hintergarten des Hauses, in dem ich in der Nähe von Frankfurt aufgewachsen bin. Irgendwann als ich so ungefähr achtzehn Jahre alt war, kam einmal der lokale Bürgermeister zu Besuch und deutete an, dass da und auch in einem Lager im Nachbarort gefoltert wurde – ‘das Grundgesetz gilt da nicht’, sagte er sichtlich beunruhigt. Diese beiden Minibananenrepubliken wurden nach Ende des kalten Krieges aufgelöst, die Militärbasis Ramstatt gilt es aber noch. . @Devin08 - Nach einem langen Wochenende, an dem ich für meinen uralten Vater und 8 Gäste nicht nur 2 Gänse gebraten, sondern auch – des Schnees wegen – mit allen Zutaten und 5 Flaschen Wein durch Kronberg den Berg hoch geschleift habe, fühle ich mich trotzdem noch nicht als ein unterjochte Frau. Und Privateigentum von irgend jemanden war ich auch nie.

@elbsegler Nunja, ohne die...

@elbsegler Nunja, ohne die Oligarchen ist es vllt weniger amüsant. Niemand mehr dabei der versucht die Polizei zu bestechen, wegen zu schnellen fahrens oder der sich ins Hotel ein paar Amüsierdamen kommen lässt die, dem alter nach seine Tochter sein könnten. Vorrausgesetzt der Oligarch reißt ohne Begleitung. Denn hat er eine Begleitung dabei, kann sich der Westviertler oder seine Frau meist auch herzhaft über diese amüsieren. gruß kaktus

0 Giannozzo 21.12.2010, 17:01 Uhr

Habe ich das gerade richtig...

Habe ich das gerade richtig verstanden? Kachelmann steht nicht vor Gericht, weil er sich mit seiner Freundin gebalgt hat, sondern weil die grünlinke Meinungsmafia einen mutigen Streiter gegen die Klimalüge plattmachen will? Wow. Demnächst in B*ld: "Fatima (14): Thilo S. wollte schmutzige Kopftuchspielchen - Anklage!"

Nach Ihrer weltpolitischen...

Nach Ihrer weltpolitischen Rundschau bin ich nun wirklich neugierig auf Hinweise zur Außen- und Verteidigungspolitik der künftigen Groß-Schweiz.

zonebattler, da haben wir...

zonebattler, da haben wir offensichtlich beide einen außergewöhnlichen Geschmack. Nein, kein Zufall.

0 elbsegler 21.12.2010, 17:05 Uhr

@Kaktus das mag ja sein, aber...

@Kaktus das mag ja sein, aber D.A. als Nachwuchsoligarch? ich glaube nicht, dass er das mental durchhält.

kaktus, Oligarchen reißen...

kaktus, Oligarchen reißen nicht. Außer an sich.

0 Wahlschweizer 21.12.2010, 17:42 Uhr

Geehrte Gemeinde, es gibt nur...

Geehrte Gemeinde, es gibt nur ein Fahrzeug, das MM Tauglichkeit mit dem intellektuellen Anspruch des Don verbindet: http://www.streetfire.net/video/bbc-top-gear-saab-rally-cars_31648.htm Gruss aus dem Mittelland

HansMeier hat schon recht: im...

HansMeier hat schon recht: im Gegensatz zu unseren oft verdrucksten Kleinbürgeroligarchen, die sich nie die Mühe machen, ihre Geldspeicher per Konsumexzess einmal ordentlich durchzulüften und stattdessen lieber Strukturiertes kaufen, tut der Oligarch im Westen nachweislich etwas für die Belebung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage.

pPS Dafür, dass sie vor 20...

pPS Dafür, dass sie vor 20 Jahren noch alle in Gummistiefeln herumliefen ist das Benehmen so schlecht gar nicht.

0 Foersterliesel 21.12.2010, 18:20 Uhr

verehrter Don, das...

verehrter Don, das Amerikabashing war ein wenig traditionell, aber heute: wieder sehr hübsch, sehr gelungen! Da die Oligarchen sich auch gegenseitig verfolgen und ggf.abmurksen (lassen), mögen die Westviertler sie nicht so gern als Nachbarn. Herumgeknalle, Leichen und Plutoniumtee sind noch lästiger als die rustikalen Sitten und die herzlichen Einladungen sich von den Dämchen ein paar auszusuchen und doch mitzumachen.

0 Wergwohlverleih 21.12.2010, 18:34 Uhr

Besucher 18:53: Köstlich....

Besucher 18:53: Köstlich.

Was sollen wir diesbezüglich...

Was sollen wir diesbezüglich eigentlich von Nicolas Sarkozy & Cie halten?

0 donna laura 21.12.2010, 18:53 Uhr

lieber don, wieso der oligarch...

lieber don, wieso der oligarch tut, was er tut: weil er es kann. . wie hier bereits angedeutet wurde, auch wenn sie selbst dies so nicht äusserten: gehülfe zu sein, dies muss nicht wirklich automatisch zum erhöhten spassaufkommen beitragen. wehe, der knecht fiele in ungnade. dann spürte er den wohlerzogenen gummistiefel im verlängerten rücken. (versuchen sie es doch mal als kofferträger in der politik, nur so zum üben, wenn sie sich schon zu quälen intendieren - stichwort: dummer, aber empfindlicher und bissiger bürgermeister). . um es vorsichtig auszudrücken: es ist nicht gerade russische folklore, gemeinsam mit sekretär, köchin und diener zu speisen oder sonstwie zu verkehren (gut, in bezug auf das verb mit vielleicht einer ausnahme, doch nur im notfall). denn es ist mehr als sehr gut möglich, dass letztere, doch nicht nur sie, vorwiegend als funktionsgeräte, nicht als menschen wahrgenommen wahrgenommen werden. . unser geschätzter gastgeber als funktionseinheit für reibungsloses internet, in dessen system kommentare und vielleicht auch kommentatoren auf ominöse weise verschwinden, nur um wieder aufzutauchen, für das mützchenhinterhertragen und schlimmeres, nur um die herabfallenden krumen abzubekommen - also nein. das geht nicht. tun sie sich das nicht an. ersetzen sie ihn lieber bei der mm, wie geplant. . lieber Giannozzo: herrlich!! herrlich!!!

0 HansMeier555 21.12.2010, 19:01 Uhr

Dürrenmatts alte Dame war zu...

Dürrenmatts alte Dame war zu fürchten, die hatte was zu rächen. Aber diese Oligarchen begegnen z.B. der Schweiz ohne alles Ressentiment. Deren Bild von Europas mondänem Leben geht unmittelbar auf die russischen Literaturklassiker und damit so in etwa auf die Zustände der 1860er zurück. Nicht jeder Bürgermeister heruntergekommener Mittelgebirgskurorte hat damit ein Problem.

Um die Themen der letzten...

Um die Themen der letzten Artikel mal zu verbinden: Die Oligarchen der USA lebten im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert und wurden (rückblickend) als "robber barons" bezeichnet:

Bester Don, mein Fazit vorweg:...

Bester Don, mein Fazit vorweg: China ist das pure Gegenteil von diesem erbärmlich mittelalterlichen Russland. Bei Oligarchen und anderen Russen (und Russinnen) bin ich ganz Ihrer Meinung: Je weiter weg, desto besser. Noch besser wäre eine Art Chinesische Mauer von Finnland bis Venedig. Dafür würde ich sogar eine Mauersteuer bezahlen. Ausser dieser Wunschmauer weiss ich aber nicht, was Russland mit China zu tun haben soll. Das sind - und waren immer schon - zwei Welten, sogar zwei Planeten! Ich hatte von China keinen Schimmer Ahnung, bis ich das Riesenreich ausgiebig bereist habe. Jetzt habe ich einen Schimmer Ahnung, mehr nicht. Dieser Schimmer sagt: Chinas Potenz ist für Westviertel-Westbürger unvorstellbar gigantisch. Dort entsteht - dank unvorstellbar perfekter Verwaltung - eine Weltmacht, wie sie unser Planet noch nicht erlebt hat. Meine Lieblingsstadt New York ist dagegen ein Schrebergarten. Und ebenso erstaunlich: Die Normalchinesen auf der Strasse sind harmonisch, zufrieden, gutgelaunt und motiviert. Freilich habe ich nicht alle 1,5 Milliarden Chinesen gesehen; das sind so viele Menschen wie auf dem europäischen und amerikanischen Kontinent zusammen... Zwar würde ich als älterer Alteuropäer dort nicht leben können, empfehle aber jedem Westviertler eine ausgiebige (!) und klimatisch bedingt strapaziöse China-Reise - zum Staunen. Und auch zum Verstehen, warum die Chinesen schon vor tausend Jahren eine gigantische 12.000 Km lange Mauer an der "russischen Grenze" gebaut haben ;-))

0 donna laura 21.12.2010, 19:28 Uhr

wenn der oligarch etwas nicht...

wenn der oligarch etwas nicht mehr tut: weil er nicht mehr kann. (weswegen er auch tut, solange er kann.) hehe, sagt sich jetzt das westviertel, und sinniert weiterhin über käufe von alten leinwänden und karaffen und auch wieder über reservierungen in bestimmten gastronomischen betrieben nach. . denn es ist schon sehr ärgerlich, wenn man sich auf einen entspannten abend mit seinen lieben im nächsten, wirklich besten restaurant gefreut hat, und man dann feststellen muss, dass der betreiber offensichtlich gewisse abhängigkeiten an den tag zu legen pflegt. dies kann im südlichen frankreich, in dem kleinen, besonders im hochsommer äusserst beschaulichen fischernest, das ich zuweilen frequentiere, ganz gut vorkommen. manchmal geht es dem friseur auch nicht anders. . nur noch die vermeidungsstrategie verbleibt dem westviertel, das so hoch seinen strahl nicht justieren kann: dann eben nicht die restaurants besuchen, die 400 g kaviar mal eben als vorspeise anbieten. oder champagner mit duschgel verwechseln (immerhin lockt dies wespen, hehe, denkt sich der geneigte wohlstandsbürger). und vom friseur gibt es dann wenigstens einen café mit törtchen und einen neuen termin zum trost. . (man sollte aufpassen dabei: denn man kann seinen termin auch verkaufen. für ca. € 100 - 300, je nach anstehender festivität. man wird zwar nicht reich dabei, und ich habe mir sagen lassen, dass man sich dabei auch reichlich *ähem* bescheuert vorkomme. nachvollziehbar. - dies zu den krumen.)

Sorry, da liegen dem Modell...

Sorry, da liegen dem Modell wohl unzutreffende Annahmen zugrunde: http://de.wikipedia.org/wiki/Schweizer_Hochseeschifffahrt Wieso errinnert mich das an die Hypothese von den effizienten Finanzmärkten? Rätsel über Rätsel...

0 BertholdIV 21.12.2010, 19:37 Uhr

@Giannozzo wie schon mal...

@Giannozzo wie schon mal gesagt vor gut einer woche. m.e. ist der prozess mit der aussage von herrn schwenn, dass er frau furtwängler nicht in den zeugenstand holt und nach einer kolpotierten freundschaft (tagesanzeiger zürich) befragt, entschieden. sowas nennt man zeigen der folterinstrumente. der burda und s.o. der springer konzern rüßten ab, der staatsanwalt wird bald folgen. heute war ja die aussage des gerichtsmediziners schon sehr aufschlussreich @DA mich hat eines ihrer bilder an das erinnert. waren sie auf der ausstellung? http://www.artnet.de/magazine/hof-fur-die-pachteinnahme-in-der-schirn-kunsthalle-frankfurtmain/ btw: die zeitung aus hamburg in konzern des verlegers aus stuttgart versucht auch zu bloggen: http://community.zeit.de/user/xu-pei/beitrag/2009/11/12/schirn-kunsthalle-frankfurt-stellt-die-l%C3%BCge-quothof-f%C3%BCr-pachteinnahme

0 BertholdIV 21.12.2010, 19:40 Uhr

@DA der...

@DA der "enthüllungsjournalist" aus der sz schreibt wieder: http://sueddeutsche.de/politik/rheinland-pfalz-cdu-affaeren-etwas-zu-schlau-1.1039066 Welch ein thema...

0 Foersterliesel 21.12.2010, 20:01 Uhr

die Wiener Grünen leaken...

die Wiener Grünen leaken verdienstvollerweise auch: http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1305

0 Giannozzo 21.12.2010, 20:17 Uhr

Gut, ich versuch's nochmal:...

Gut, ich versuch's nochmal: Der Kachelmann hatte was mit der Furtwängler und droht das publik zu machen, deshalb nehmen Burda und Springer jetzt ihre Angriffe zurück, Kachelmann wird freigesprochen und enthüllt, dass er in Wirklichkeit Julian Assange heißt, Alice Schwarzer outet sich als schwedische Staatsanwältin, während der richtige Kachelmann in GB unter Hausarrest steht, was die Amis längst mitbekommen hätten, wäre Muntermacher Mentzer nicht inzwischen gefeuert worden, weswegen Wikileaks schuld daran ist, dass die USA demnächst einen unschuldigen Meteorologen und Kämpfer gegen die Klimalüge wegen Landesverrat einsperren werden. Ganz schön clever, die Ökomafia.

Naive Frage in die Runde: Was...

Naive Frage in die Runde: Was haben Kohl und Kachelmann mit Russen und Chinesen zu tun...? Der deutsche Kohligarch wird sicher noch in die (Euro-)Geschichte eingehen; wenn auch nicht in seinem Sinne. Die Wetterkarte ist nicht WikiLeaks; gehört wohl eher ins Kapitel Brot-und-Spiele-fürs-Volk. Sollte es anders sein, dann gerne an anderer Stelle... Über Russen scheinen wir (zum Glück!) wenig zu wissen. Über Chinesen (leider!) auch. Obwohl alle Welt von "Menschenrechten" faselt, die hier bei uns zu Hause längst mit Füssen getreten werden...

Sehr geehrter Herr...

Sehr geehrter Herr Alphonso, es scheint mir, als sei in ihre sonst so politisch korrekte Bibliothek ein Bändchen Spengler gerutscht. Bringt dem Blog aber eine neue Würze. Über Sexuelle Eskapaden zu schreiben oder die Verlogenheit der Begüterten ... na ja, unterhaltsam zumindest. Aber hier blitzt eine neue Schärfe der Gedanken auf, die Zündstoff birgt. Die Despotien Asiens gegen die abendländische Kultur. Allein es ist nunmal die Wasserscheide, spätestens seit den Perserkriegen. Wo hat sich den im Orient überhaupt mal der Begriff des Rechts als autonome Größe unabhängig von Macht und Geld gebildet? Natürlich war er auch hierzulande immer eng damit verwoben, aber die Idee, dass Können und Dürfen auseinanderfallen und letzteres den vorrang haben soll, die ist nunmal genuin von dieser Seite des Bosporus. Schön, dass dieser Gedanke nun auch an den Tortentischen der Republik angekommen ist.

0 Foersterliesel 21.12.2010, 21:07 Uhr

lieber Tillmann, was Kohl und...

lieber Tillmann, was Kohl und Kachelmann mit Russen und Chinesen zu tun haben? Nun, wie am Teetisch auch, mäandert die Konversation hier ein bißchen; ist doch nett, nicht?

"nassforscher Porscheleaser"...

"nassforscher Porscheleaser" (!)...mal wieder toll auf den Punkt gebracht! Gratuliere!

0 donalphonso 21.12.2010, 21:12 Uhr

Ja, der schöne Herr Grasser -...

Ja, der schöne Herr Grasser - da bin ich aber gespannt, ob der einfährt. Oder ob Österreich mal wieder beweist, dass es die Hardcoreversion von Kroatien ist.

OT: Die FDP ist bei 3%...

OT: Die FDP ist bei 3% angekommen. Bei der nächsten Bundestagswahl wird Frau Merkel eine absolute Mehrheit benötigen. Einen Koalitionspartner wird sie nicht mehr finden. Dann haben wir auch eine lupenreine Demokratie.

0 colorcraze 21.12.2010, 21:31 Uhr

[Zwischenmeldung aus dem...

[Zwischenmeldung aus dem Grenzgebiet. Es gibt hier ein Internetcafé. Darin darf man immerhin rauchen, weil es als Spielsalon ab 18 firmiert. Dafür gibt es keinen Alkohol ~ätz~. Nunja, Schwarztee vom Beutel...] - @donna laura: Also, ich konnte nun die Schneefräse in Aktion aus nächster Nähe begutachten. Für 10 cm Pulverschnee und große Flächen (Parkplätze, längere Einfahrten) sehr empfehlenswert, am Sonntag waren wir schnell fertig damit. Man braucht sehr viel weniger Zeit als von Hand, und mit dem Gerät herumzurangieren traue ich Ihnen bei Ihrer Kostitution zu (da Sie mal gesagt hatten, daß Sie auch die toten Tiere selbst aufbrechen). Bei angetautem Schnee fängt es allerdings an, sich zu räuspern, und bei nassem Schnee versagt es völlig. - Sonst ist der Wechsel der Weltmächte nun auch hier angekommen, Lokalzeitung Südkurier widmet „dem Drachen, der die Zähne zeigt“ heute immerhin Seite 2 und 3. Frau Ashton wird zitiert (hört, hört! Sagt die auch mal was.) im Sinne von Europa müsse sich zu China verhalten und seine Beziehungen sortieren oder so ähnlich. Der Artikel läßt sich weiters darüber aus, daß die transatlantischen Beziehungen nicht mehr dominierend sind und zitiert das Wall Street Journal, in dem es wohl sinngemäß hieß, daß die Chinesen machen, was sie wollen, und die Amerikaner nur hinterherlaufen können. - Gestern in der Kneipe ließ sich ein mittelalter Tresengast über Wikileaks aus (im Sinne von Assange, „die Schweinereien kommen ans Licht“). - In meiner alten Grundschule gab es ein Schülergedränge. Ein übereifriger Erwachsener alarmierte die Feuerwehr mit dem Stichwort „Massenpanik“, wodurch läppische Prellungen zu Krankenhausadel aufgeblasen wurden. Als ob Kinder Porzellanpüppchen wären. Meine Güte. Nun sind Übungen im In-die-Schule-Laufen angesagt. - Die Kantone Schaffhausen und Aargau sind gegen Endlager auf ihrem Gebiet. Na, da werden sich die Landkreise Waldshut und Konstanz ja gerne anschließen. Das Gestein, daß bei der Probebohrung für eine neues Pumpspeicherkraftwerk zutage trat, ist stark arsenhaltig. Die Umweltschützer sind gegen das Pumpspiecherkraftwerk. Ich nehme deshalb an, daß die Grünen die nächste Landtagswahl sicher nicht gewinnen. Man kann im industrialisierten Süden nicht gegen jede Art der Energiegewinnung sein, zumal wenn sie eh „öko“ ist. - Gestern war von einer „Bürgermeisterstudie“ eines Herrn Wehling die Rede. Demnach legen vor allem die kleineren Gemeinden in Württemberg wert auf einen Bürgermeister von außerhalb. In Baden wäre es auch zunehmend so. Ansonsten hätten sie am liebsten Verwaltungsmenschen. Sie können auch in einer Partei sein, aber: von einer Partei empfohlen zu werden sei absolut tödlich, das sei der 100%-Wiederwahl-Killer. - Deckt sich mit meinen Beobachtungen: in meiner Kindheit waren es noch die Alteingesessenen, die den Ort regierten, dann entfernte es sich immer weiter.

0 colorcraze 21.12.2010, 21:59 Uhr

@schoepka: nun, die Schweizer...

@schoepka: nun, die Schweizer Armee, die wird kaum noch als Bergwacht taugen, wenn man dem vorgestrigen „Bund“ (Bern, lag in der Kneipe aus) glauben darf. - Russische Oligarchen, nunja. Die gab es vor Stalin und seit Jelzin wieder. Staatswirtschaft war das immer. Und jeder Oligarch konnte jederzeit blitzschnell in Ungnade fallen, und dann war nix mehr mit kaufen, kaufen, sondern es gab nur noch Wassersuppe in Sibirien. China hat eine andere Struktur. Das ist nicht vor allem Fläche, sondern vor allen der kopfstärkste Staat der Welt. - @DA: viel Glück bei der MM, bleiben Sie nicht liegen!

0 BertholdIV 21.12.2010, 22:16 Uhr

@Giannozzo Sie verraten ja...

@Giannozzo Sie verraten ja alles, das sollte doch morgen erst in der bild erscheinen.Außerdem muss frau schwarzer noch ein buch (beilage für die nächste bams) zusammen mit herrn dieckmann fertig stellen: nutzung des mediums der bildzeitung zur verankerung feministischer ideen. da herr dieckmann auch gesellschafter der taz ist (zumindest stand es so in einem der letzten gesellschafter mitteilungen) wird die taz die zweitverwertung übernehmen. offen bleibt jetzt noch die frage, ob einer der nächsten tatorte aus hannover, das thema behandeln soll. vermutlich erst wieder, wenn herr tuckur die letzten 30 jahre der brd abgearbeitet hat. @Försterliesel im blogg im standard geht es ja gerade wieder richtig rund zum thema khg. knappe 2000 postings innerhalb eines halben tages... http://derstandard.at/1292462323124/Falter-enthuellt-Telefongefluester-Grasser-Abhoerprotokolle-veroeffentlicht

0 Grimaldeli 21.12.2010, 22:22 Uhr

Uns nerven diese Novaritch...

Uns nerven diese Novaritch einfach nur noch. Und das Problem besteht, dass ein Novaritch das Haus neben einem kauft. Gottseidank bekommen nicht alle in MC ein Wohnrecht. Manchmal duerfen aber auch diese Oligarchen Lehrgeld zahlen: http://www.whatsonxiamen.com/news10682.html Es hat mich fuer Madame Safra sehr gefreut, zumal sie das Geld auch noch gestiftet hat.

0 bertholdIV 21.12.2010, 22:23 Uhr

@DA "Hardcoreversion von...

@DA "Hardcoreversion von Kroatien" chapeau! Wie verhält sich prälat seipl zu erzbischof stepinac in der art?

Grimaldeli, auf Ihren Beitrag...

Grimaldeli, auf Ihren Beitrag habe ich wirklich gewartet. Eigentlich wollte ich Sie dazu auffordern. Erzaehlen Sie mehr, bitte. Ich habe nur die Yachten von denen in St. Tropez gesehen. Eigentlich waren die Leute unauffaellig. Nur die Boote waren klotzig. Bitte erzaehlen Sie aus dem Naehkaestchen. Wie gehts sonst? Hoffentlich gut.

@Grimaldeli Das sagt...

@Grimaldeli Das sagt Wikipedia zu ihrem fast Nachbarn: "At a Christmas party for the Russian rich at the French Alpine resort of Courchevel in January 2007, he was arrested for allegedly arranging prostitutes for his guests.[10] After four days he was released without charge."

Giannozzo h 21.l7 an ...

Giannozzo h 21.l7 an manchen Tagen sind Sie einfach unschlagbar, bewunderswert. mfG. T.

0 DerMersch 22.12.2010, 06:25 Uhr

@Tillmann Um zu beurteilen, ob...

@Tillmann Um zu beurteilen, ob China das Gegenteil von Russland sei, kenne ich Russland zu wenig. Aber eine "unvorstellbar perfekte Verwaltung" in China ausgemacht zu haben, verrät einen sehr kreativen Geist, lieber Tillmann! Mit dem gebotenen altchinesischen Respekt vor schütterem alteuropäischen Grauhaar (durch MM-Mütze geschützt oder nicht!) erlaube ich mir, eine Gegendarstellung zu lancieren: Die "Normalchinesen", mit denen ich "normalerweise" zu tun habe, sind unharmonisch, unzufrieden, missgestimmt und demotiviert. Aber vielleicht bin ich ja selbst ein düsterer Geselle, ein verbockter Misanthrop, der sich hartnäckig weigert, in diesem Chinesenlande, in dem ein äußerst ungesundes gesellschaftliches Klima herrscht, die scharfe Brille des Schwarzsehers gegen das rosarote Designermodell der Marke KPCh zu tauschen. Vielleicht sollte ich zwecks Perspektivenwechsel wieder einmal als Tourist durchs Land reisen, dem Publikum von auswärts scheint ja einiges geboten zu werden. Andererseits könnte ich Ihnen in einem Punkte wirklich Ihre Angst nehmen: es gibt liebliche Orte in China, an denen Sie gerade als älterer Alteuropäer ganz fabelhaft zu leben wüssten, vorausgesetzt, Sie verfügten über möglichst inflationsresistente Geldbestände, was sich derzeit weltweit als schwierig erweist. Je älter übrigens, desto besser: eine möglichst überschaubare Restlebenszeit immunisiert Sie nämlich gegen die unabweislichen "gesellschaftlichen und globalen Verwerfungen", die da in bzw. aus China kommen werden, aber das weiß ja schon jeder halbbegabte Augur.

Also lieber Don, die lustige...

Also lieber Don, die lustige Oper 'Ein Westviertler möchte Oligarch werden' ist noch nicht geschrieben. Wenn Sie das Libretto übernehmen, findet sich vielleicht auch ein Notensetzer. Nun sind nach meinem Verständnis die finanziellen Verhältnisse im Westviertel so, daß man dort zwar eine gewisse Unabhängigkeit von den Wechselwinden der Märkte erlangt hat, aber doch noch nicht komplett über den Dingen steht. Und die Herkunft des Familienvermögens beruht in der Regel eher nicht auf Betrug oder Diebstahl, sondern auf dem langandauernden Betrieb eines Fabrikskens, Zugehörigkeit zum Beamtenadel über mehrere Generationen (wobei ein früherer Vertreter nicht etwa 90000 Goldmark in Kriegsanleihen angelegt haben darf, Gold gab ich für Eisen, das ist schwer wieder aufzuholen) oder vielleicht auch der Besitz einer Apotheke in guter Lage. Auf jeden Fall ist im Westviertel noch das Wissen (und der Wille) vorhanden, daß man auf Dauer nicht mehr ausgeben kann als man einnimmt. Letzteres braucht der Oligarch nicht zu bedenken, er kann nicht soviel ausgeben wie er einnimmt. So schnell bauen sich Yachten nicht und malen sich Picassos nicht. Also gibt es da in Ihrer Erziehung ein mentales Hindernis auf dem Weg zum O. Entscheidend für das völlige Mißlingen Ihres Vorhabens aber ist Ihr gestörtes Verhältnis zum Alkohol. Glauben Sie mir, ein Russe, der nicht mehrmals hintereinander einen Zahnputzbecher voll Wodka hinunterstürzen kann, der ist ein Nichts, der kommt nicht mal ins Vorzimmer der Macht. Das verbindende Band der Amis ist die Liebe zum Schießzeug, bei den Russen ist es der Trunk. Ein Abstinenzler als Oligarch, das wäre so wie ein schwuler Schreihals als deutscher Außenminister - völlig unvorstellbar. Auf Ihre kürzlich erfolgte Häme der Frohen und Hansestadt gegenüber werde ich bei anderer Gelegenheit replizieren. Gruß und frohe W K

@Filou Die Yachten, die Sie im...

@Filou Die Yachten, die Sie im Hafen sehen, sind uninteressant (sogenannte Bügeleisen) und gehören nicht den wirklich Reichen. Die Dinger, die bei BuV und Lürssen gebaut werden (ab 300 Fuß), liegen draußen auf der Reede. Da brauchen Sie ein Fernglas. K

0 Ernst Wilhelm 22.12.2010, 07:14 Uhr

Lieber Don, das sind doch...

Lieber Don, das sind doch Krokodilstränen. Auch die Westviertel verdienen mit und an den Oligarchen. Nur ein Beispiel. Googeln Sie doch mal, welches Unternehmen aus Bayern eine dreidimensionale Rekonstruktion der Geschichte des Moskauer Kremls finanziell unterstützt hat. Und was hat dies Unternehmen dafür bekommen?

0 Ernst Wilhelm 22.12.2010, 07:20 Uhr

Lieber Tillmann, statt durch...

Lieber Tillmann, statt durch China zu reisen, sollten Sie lieber dort eine Weile arbeiten oder mit Chinesen arbeiten. Die Chinesen betreiben eine moderne Sklaverei mit ihrer eigenen Bevölkerung. Die Russen haben ihre Kaukasier und Zentralasiaten. Mehr Gemeinsamkeiten als man denkt? Und der Verkehr in Moskau ähnelt sehr dem in Shanghai.

Tillmann, sehr schön. Mir...

Tillmann, sehr schön. Mir wird zu häufig von "den Chinesen", "den Russen", "den Amerikanern" geschrieben, aus der Froschperspektive, im eigenen Teich sitzend.

Re Grimaldeli 21.12 ...

Re Grimaldeli 21.12 22.22h Wir mussten einmal in MC ein Jahr verbringen. One morning I was in a butcher's shop early at 07.00h and next to me in the queue was a man around 55-60 years old. He looked at me and said "You are American?" Me "Non" ( I was not in the mood for a conversation with a stranger at 7 am in the morning). He said "You are from Canada or Australia perhaps?" Me "Non". But he persisted "You are German?" Me "Non". Then he became impatient "What you are then?" he asked. "Me "Swiss". Then he said "My daughter is married with a Swiss and they are no good in bed". Ich war sprachlos.

0 Der Tiger 22.12.2010, 10:41 Uhr

@fionn - Sprachlos zu sein,...

@fionn - Sprachlos zu sein, ist die höfliche Variante, ich hätte geantwortet: 'May be it's a problem of your daughter.'

Das war ja nur eine...

Das war ja nur eine unverbindliche kleine Konversation. Es ging da um nichts, denn Schweizer vermehren sich ungeschlechtlich. Das weiss doch jederIn.

Was heute Oligarch heißt, war...

Was heute Oligarch heißt, war früher der Adlige. Insofern sollten wir ganz dankbar sein über dieses adlige Oligarchentum beziehungsweise diesen oligarchen Adelsstand. Denn worüber sonst hätte Leo Tolstoi geschrieben und uns seine so wunderbaren Werke hinterlassen? Was würde man sich heute in Petersburg anschauen außer ein paar Sümpfe? Gegen wen sonst hätte man die Revolution führen können? Machen wir uns doch nichts vor. Die Stutzer und Neureichen und sich adlig gebenden Schmarotzer (von Königen bis zu Freiherrn abwärts) gab es schon immer und wurden nie geliebt. Aber aus den von ihnen in Auftrag gegebenen Hinterlassenschaften trinkt heute Don Alphonso seinen Tee und so mancher ruinöser und eher geschmackloser Bau wird heute als Märchenschloss bestens bei Heerscharen asiatischer und amerikanischer Touristen vermarktet. Und 150 Jahren wird's ähnlich sein. Der durchschnittliche Malocher wird wenig Spuren hinterlassen haben. Die russischen Oligarchen (leider) schon. Und sei es nur mit überdimensionierten Rennbootyachten und kitschig ausgebauten Datschen.

Ach, was soll´s - wenn schon...

Ach, was soll´s - wenn schon die frommen Padres den Diktatoren und Umweltverschmutzern aus "BRIC" die Kohle ins Hinterteil schieben: http://www.faz.net/s/Rub645F7F43865344D198A672E313F3D2C3/Doc~EB41928361FFF424E9C8E56C5B0B7AE8A~ATpl~Ecommon~Scontent.html . 10% sollten es schon sein. Ist klar, Alter.

Lieber Ernst Wilhelm,...

Lieber Ernst Wilhelm, DerMensch und anderl, nur keine Aufregung, meine Herren, ich kann Sie beruhigen: China ist nicht das Land meiner Träume, wohl aber ernster zu nehmen als alle Übersee-Gefilde zusammen; die USA inklusive. Vor gut 30 Jahren habe ich mir geschworen, Europa nie wieder zu verlassen, weil lange Reisen zurück ins Mittelalter meinen Horizont nirgendwo erweitert haben. China war eine Ausnahme, weil ich wissen wollte, was zum Teufel sich dort wirklich anbahnt. Deshalb wiederhole ich meine Empfehlung, besonders an jüngere Leute, sich die bald wohl alleinige Weltmacht aus nächster Nähe anzusehen. Eine andere "Ausnahme" von meiner Unlust auf Dritte Welt ist meine Lieblingsstadt New York und die New-England-Staaten bis Kanada; in der Tat ja eher idyllische Old-England und Old-Europe-Provinzen... Bis die Firma "George W. & Co." den Heimatschutz erfunden hat; seitdem ist auch dieser kleine Rest an US-Zivilisation für mich tabu. Zu allem Überfluss an Mittelalter in Übersee hat uns (mich jedenfalls) jetzt auch in Europa die Dritte Welt eingeholt; konkret in Gestalt von EU und Euro. Weshalb ich Don Alphonso für seine Idee der Gross-Schweiz aufrichtig dankbar bin; wenn auch viel zu schön, um wahr zu werden. Ich war 20 Jahre lang in Südeuropa zu Hause und stelle fest: Der einzige lebens- und liebenswerte Fleck auf der Landkarte ist tatsächlich diese kleine Gross-Schweiz zwischen Alpen und Nordsee und zwischen Paris und München. Privat wie geschäftlich. Südlich von Barcelona und östlich von Mailand beginnt Schwarz-Afrika. Mag sein, dass diese "Weltsicht" auch eine Altersmarotte ist. Aber ich bilde mir ein, mir diese Marotte mit vielen Auslandsjahren verdient zu haben ;-))

0 Grimaldeli 22.12.2010, 11:29 Uhr

@Filou 21. Dezember 2010,...

@Filou 21. Dezember 2010, 23:38 Da koennte ich viel zum Besten geben, nur das ueberlass ich doch lieber Herrn Graeter. Sie fallen einfach nur negativ auf, diese Novaritchs. Aber nicht nur die. Die deutschen Neureichen sind keinen Deut besser, wenn sie sich im weissen Lacoste-Outfit mit dem teuersten Montblanc in der Aussentasche des Oberhemdes unter dem sichtbar ein T-Shirt rausschaut, in Slingpumps mit weissen Arztsocken (so hiessen die damals tatsaechlich bei METRO) aus ihrem SL oder aehnlichem quaelen. In dem Look sehen die eher aus, wie Paketcontroller bei UPS. Wer traegt sonst seinen Stift in der Hemdtasche spazieren? . @kaktus 22. Dezember 2010, 01:19 War bekannt, diese Geschichte. So was nennt man wohl russische oder arabische Naechte. Aber da muss man nicht in den Schnee von Courchevel gehn. Das soll In Deutschland von grossen Malern, grossen Schauspielern und Talkmastern unter Zunahme von Schnee in letzter Zeit auch schon praktiziert worden sein. . @Kalchas 22. Dezember 2010, 07:46 Ce n'est pas correct! Wir haben Platz an der Digue fuer Yachten bis 300m und solang sind auch die Dinger dieser Oligarchen nicht. Darueber hinaus liegt man auf Reede. http://www.ports-monaco.com/lang-fr/le-port-hercule.html . @fionn 22. Dezember 2010, 11:03 Welche Tochter spricht mit ihrem Vater ueber die Sexualpraktiken des Ehepartners? I'm speechless! . Allen Kommentatoren und dem Hausherrn wuensche ich ein besinnliches Weinachtsfest und alles Gute fuer das neue Jahr!

0 donalphonso 22.12.2010, 11:37 Uhr

Danke, aber ich werde wohl...

Danke, aber ich werde wohl durcharbeiten.

0 Don Ferrando 22.12.2010, 11:46 Uhr

@grimaldeli Ihnen auch alles...

@grimaldeli Ihnen auch alles Gute. Schön, dass Sie wieder kommentieren.

Wenn ich im Bette lieg',...

Wenn ich im Bette lieg', gehudelt, und sogar ganz leise schnarch, und neben mir die Quelle sprudelt, dann bin ich ein Oligarch!

0 donalphonso 22.12.2010, 12:04 Uhr

Sehr schön!...

Sehr schön!

Und wenn ich über...

Und wenn ich über Repressionen klage die Führung hat den Fortschritt glatt verpennt, und ich mosegleich die Wahrheit sage, dann bin ich ein Dissident!

muscat, der Grünselm ist...

muscat, der Grünselm ist schon eine schillernde Figur. Danke fürn link.

@ Grimaldeli. 11.29h I...

@ Grimaldeli. 11.29h I think you perhaps jumped to the wrong conclusion. I think probably the unhappy Monegasque daughter married to the Swiss man told her mother about her sex problem and then the mother told her husband / the daughter's father. The French are so totally different from the Allemanics. I shared an office with a senior French trader for a few months and he told me all about his teenage son's sexual escapades. P.S. Re die Russen. Mein erster deutscher Boss hat mir einmal gesagt (als er sich über den Big Boss am Hauptsitz in den USA geärgert war) "Americans are so stupid - I wonder how we lost the war". Ich habe ihm die Antwort gegeben "Hitler made the same mistake as Napoleon - he invaded Russia. Nobody can beat the Russian winter". " I t h i n k (long pause) maybe you are right" replied my boss.

@Grimaldeli Ich bin Deutscher...

@Grimaldeli Ich bin Deutscher und deswegen rechthaberisch: Es war von St. Tropez die Rede! Und ich bezweifle, ob sich diese Schiffsart in einem Hafen wohlfühlt. Ihr Lebensraum ist wirklich die Reede, dafür sind sie gebaut. Nicht für den Hafen und nicht für die Hohe See. So wie der Albatros für die Luft gebaut ist, nicht für Land oder Wasser. Oder das SUV für die Innenstadt. Die Oligarchen wissen das und verhalten sich entsprechend, sie haben ja auch einen Komment. Wenn der Pott erst die Bauwerft verlassen hat, kommt er nur noch zum Kalfatern zurück. Die Kommunikation mit dem Land erfolgt über Beiboote oder Hubschrauber. Glaub ich jedenfalls. Gruß K

0 donalphonso 22.12.2010, 13:03 Uhr

fionn, ich habe mal einen...

fionn, ich habe mal einen amerikanischen Kampfpiloten interviewed, und der meinte, sie hätten gewonnen "because the Germans ran out of Nazis".

0 Der Tiger 22.12.2010, 13:12 Uhr

D.A – Dass Sie Weihnachten...

D.A – Dass Sie Weihnachten durcharbeiten, finde ich sehr nett von Ihnen. Ich hoffe, einige Kommentatoren tun das auch. Den Übrigen wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest.

0 BertholdIV 22.12.2010, 13:26 Uhr

@muscat den artikel habe ich...

@muscat den artikel habe ich auch im haus verteilt. wo anselm recht hat, hat er recht. geldanlage bringt mehr als arbeiten. und man sollte immer wissen wo man sein geld anlegt. besser direkt in bric als über eine lv auch in bric oder was weiss ich wo

Weiguny: "Womit verdienen Sie...

Weiguny: "Womit verdienen Sie mehr Geld: mit Geldanlage oder Büchern?" Grünselm: "Ich sage es nur ungern: Natürlich mit der Geldanlage." Weiguny: (schweigt). Guter Interviewer würde kontern: "Angeber! Passt solche Koketterie zum Christentum?"

@ Grimaldeli in MC. From the...

@ Grimaldeli in MC. From the Blvd de Belgique where we lived I used to walk all the way downhill to the centre and then walk back up the hill with the shopping. In the Hotel de Paris, the rich Brits and the London Greeks (mostly shipowners) used to sit at the bar waiting for "The Sporting Life" to arrive late-morning then they would study the form and phone Ladbrokes to place their bets.

BertholdIV, Grüns Aussagen...

BertholdIV, Grüns Aussagen mögen ehrlich sein (was ungewohnt ist für Anleger aus dem kirchlichen Umfeld), für nachahmenswert halte ich seinen Ansatz deswegen noch lange nicht. Er scheint sich genauso prozyklisch wie viele andere Marktteilnehmer zu verhalten.

0 donalphonso 22.12.2010, 14:03 Uhr

Wegen BRIC: Man soll nur...

Wegen BRIC: Man soll nur kaufen, was man versteht. Und bei BRIC kauft man, nach allem, was ich verstehe, geradewegs in die nächste Blase mit enormen Risiken hinein.

0 Grimaldeli 22.12.2010, 14:05 Uhr

@Kalchas 22. Dezember 2010,...

@Kalchas 22. Dezember 2010, 13:52 170 Fuss gehen auch in St.Tropez an die Pier, kostet in der Saison so ca 1300 Euro pro Tag. In Antibes hat man seinerzeit, ich glaub, es war fuer Koenig Fahd, eine extralange Pier gebaut Bei uns liegen die Megas, soweit Platz ist, im Hafen, da er einer der wenigen mit Tiefwasser ist. Wie und wo kann man sonst die ganzen Boliden entladen, welche man im Rausch naechtens in den Tunneln von MC crasht? Und diese Kollateralschaeden haben wir des oefteren.

0 Reiterjunge 22.12.2010, 14:09 Uhr

Ja, was war denn nun mit dem...

Ja, was war denn nun mit dem Sunbeam ? Irgendwann habe ich den roten Faden verloren. Ist der Wagen beim Schweißen abgebrannt oder kann man den eventuell noch käuflich erwerben ?

0 Grimaldeli 22.12.2010, 14:10 Uhr

@fionn 22. Dezember 2010,...

@fionn 22. Dezember 2010, 14:41 Today it's the same, in addition the people of the Eastern Bloc.....

0 BertholdIV 22.12.2010, 14:46 Uhr

@muscat: was ist an bric...

@muscat: was ist an bric schlecht? bzw: welcher versicherer z.b. investiert nicht dort. mir geht es um transparenz und ich möchte wissen worin ich investiere und lieber eine anleihe z.b. von brasilien als s.o. @DA warum brasilien eine blase sein soll, erschließt sich mir nicht sofort. weil sie weniger demographische probleme haben, wie die brd. pardon. generieren wir nicht gerade aktuarielle gewinne in der rentenkasse durch gesundheitsreformen. btw. unser adeliger minister hat ja gerade seine anteile am rhön klinikum verkauft fragen sie mal die leute in gießen marburg, was sie von dieser organisation halten. http://www.handelsblatt.com/finanzen/adhoc/rhoen-klinikum-ag;510883 btw: entschuldigung, dass ich das handelsblatt zitiere

Ich vermisse Harrods in London...

Ich vermisse Harrods in London z.B. Christmas crackers, obwohl Shopping in Lodnon wahnsinnig teuer geworden ist. http://www.harrods.com/harrods-own/christmas/crackers Und meinen Harrods Teddy Bear habe ich natürlich immer noch.

re. gruenselm - daimler hat er...

re. gruenselm - daimler hat er im Depot, den groessten europaeischen Ruestungskonzern. Frohe Weihnachten und Friede auf Erden.

0 donalphonso 22.12.2010, 15:20 Uhr

Es gibt Leute, denen man kein...

Es gibt Leute, denen man kein angenehmes publizistisches Umfeld schicken sollte, sondern statt dessen einen ordentlichen Säkularisierer.

BertholdIV, sorry, wenn das...

BertholdIV, sorry, wenn das die Begründung für Ihre Anlagetipps ist: "Welcher Versicherer z.B. investiert nicht dort", brauchen wir glaube ich nicht weiter zu diskutieren.

0 BertholdIV 22.12.2010, 15:38 Uhr

@muscat Das ist schon die...

@muscat Das ist schon die frage: es reicht halt nicht eine lv abzuschließen aber über bric herzuziehen...dann muss man halt dazu übergehen lv's abzuschließen, bei denen ich meine veranlagung wählen kann, sowas gibt es ja..und so muss man das mit allen seinen finanzveranlagungen machen. wobei ich immer noch nicht weiss, gegen welches land der brics es jetzt geht.

Mag sein, daß die...

Mag sein, daß die BRIC-Staaten wie auch Frankreich irgendwann weniger demografische Probleme haben. JETZT rollt erstmal eine Rentnerlawine, im Vergleich mit den letzten Jahrzehnten, auf sie zu. Die Bevölkerungsexplosion- Bevölkerungsaufbau - in diesen Ländern setzt ca. 1950 ein und die ersten Jahrgänge gehen jetzt in Rente. ...und das Gesundheitswesen in D kann man bei sinkenden Bevölkerungs-Patientenzahlen doch nur über massive Preissteigerungen teurer machen.

BertholdIV, wer redet denn...

BertholdIV, wer redet denn hier von LV abschließen? Ich bestimmt nicht. Hintergrund meines Einwurfs war die Frage, warum ein christlicher Mönch russischen, chinesischen und sonstigen Turbokapitalisten das Geld seines "Vereins" leiht und ob es sich dabei um eine nicht nur ökonomisch sondern auch ethisch verantwortliche Vermögensanlage handelt.

Huch, bedeutet das R in BRIC...

Huch, bedeutet das R in BRIC Rußland? Nun, dann muß ich meine Aussage auf BIC ändern.

Grünselm wirkt mit den 6-10%...

Grünselm wirkt mit den 6-10% Rendite nicht eben wie ein Genie. Das ist ja die Börsenentwicklung im langjährigen Mittel. Wird also auch ohne Könnerschaft erreicht, wenn man Standardwerte hat. . Grimaldeli, wie mehren Sie als reicher Mediterraner Ihr Vermögen?

0 Ras Putin 22.12.2010, 17:37 Uhr

minna, jo, Ruuussland! Aber...

minna, jo, Ruuussland! Aber ist sich där Räst harmlos: Belgien, Italien, Canada. Lupenraine Demokratien, garantiert.

0 Zeit zum Träumen 22.12.2010, 18:07 Uhr

Habe diesen Bericht jetzt zum...

Habe diesen Bericht jetzt zum wiedrholten Male gelesen, bin mir aaber immer noch nicht sicher, ob die US von Amerikka es damit auf Oligarchen abgesehen haben, denke eher nein. http://www.propublica.org/article/white-house-drafts-executive-order-for-indefinite-detention

0 Grimaldeli 22.12.2010, 18:43 Uhr

@Arabella 22. Dezember 2010,...

@Arabella 22. Dezember 2010, 17:47 Konservativ, sehr, sehr konservativ!

0 Grimaldeli 22.12.2010, 18:51 Uhr

@fionn 22. Dezember 2010,...

@fionn 22. Dezember 2010, 15:46 Und ich vermisse Brooksbrothers und Tiffany's. Wobei das Angebot in MC auch nicht gerade schlecht ist..... Es ist noch ueberschaubar

0 donalphonso 22.12.2010, 19:00 Uhr

Hier noch eine kleine...

Hier noch eine kleine Ergänzung inhaltlicher Art: In China blickt man gespannt auf portugiesische Schulden. . http://ftalphaville.ft.com/blog/2010/12/22/445246/clutching-at-the-chinese-portugal-edition/

Zu BRICs und Geldanlagen in...

Zu BRICs und Geldanlagen in ähnliche Spielkasinos lese ich hier mit Entsetzen, man möge dem "Beispiel" des deutschen Grossfinanzgewerbes folgen... Wohin folgen? In die Immobilienblase der letzten 10 Jahre oder in die IT-Blase just vorher? Ich darf Ihnen versichern: Das Grosskapital aus dem Rest der Welt (allen voran aus USA, Israel, Nahost) macht seit zwei Jahren genau das Gegenteil: Immobilien-Investitionen in Don Alphonsos Gross-Schweiz. Paris und die Schweiz sind leergefegt (Renditen um 5%). München, Hamburg, Amsterdam-Rotterdam sind ausverkauft (Renditen um 6%). In den Provinzen dazwischen werden solide Objekte (ca.7%) knapp. Weil es zwischen Alpen und Nordsee kaum noch Bestände gibt, beteiligen sich immer mehr Kapitalanleger bereits an neuen Projektentwicklungen. Derzeit fliesst mehr Geld von draussen ins Alte Europa, als es Immobilien gibt. Allerdings: Es wurde noch nie so scharf gerechnet; seit 2008 hat niemand mehr einen Euro zuviel bezahlt. Und das, obwohl die "Gross-Schweiz" vergleichsweise sehr billig ist. Ausser der Klein-Schweiz und Paris; dafür ist dort jeder Backstein sicherer als ein Goldbarren... Lieber Bricks als BRICs!

0 donalphonso 22.12.2010, 20:14 Uhr

Stimmt, bei den A-Lagen wird...

Stimmt, bei den A-Lagen wird es schon seit einer Weile enorm schwer. Zumal 2008/9 sehr wenig gebaut wurde, seitdem ziehen die Mieten an. Und die Abstände zu München werden in Bayern ziemlich klein.

Liebe versammelte...

Liebe versammelte Hobbyspekulanten, please keep in mind: http://www.myvideo.de/watch/1223146/The_Alan_Parsons_Project_What_goes_Up

Werter Tillmann, Sie machen...

Werter Tillmann, Sie machen mich traurig! Berlin, was ist mit Berlin ...kauft da keiner - wirklich NIEMAND?

@ muscat Zwischen Rock und...

@ muscat Zwischen Rock und Realitäten(handel) liegen Welten. Städte sind so alt wie die Menschheit; früher waren es nur Marktplätze, heute sind es immer noch Marktplätze. PS: Und wenn schon Rock, dann lieber die Altmeister Chuck Berry, Buddy Guy, B.B. King, usw ;-) @ minna doch doch, in Berlin kaufen Spekulanten. Die Preussen hatten noch nie richtige Freunde. Woran liegt das nur...?

0 donalphonso 22.12.2010, 22:02 Uhr

In Berlin sind die Risiken...

In Berlin sind die Risiken halt besonders hoch, wie auch der Leerstand, und es haben sich schon viele die Finger dort verbrannt. Wer sicher gehen will, geht in den Süden des Landes. Wenn man in meinen Kreisen sagt, dass man in Berlin Wohnungen hat, kommt oft die Frage: Ach, Sie haben sich das auch andrehen lassen?

0 colorcraze 22.12.2010, 22:08 Uhr

@Grimaldeli: ich kann mich...

@Grimaldeli: ich kann mich Filous Neugier nur anschließen. Auch ich tät gern wissen, wie man solche eher nervenden Nachbarn sich vom Hals hält. Wos doch hier im Blog genau um sowas geht – die subtile Besitzwahrung der Eingesessenen. - *Kicher*, Arztsocken und der Stift in der Tasche. Da hat das Maschinenbaustudium (Tennissocken, Jeans, kariertes Hemd, Stift in der Tasche) doch durchgefärbt, auch wenn ich annehme, daß die von Ihnen beschriebenen Leute damit wenig am Hut hatten. - Auch von hier aus schöne Weihnachten ans Mittelmeer! @Försterliesel: ich bin sehr traurig, Ihnen die Mitteilung machen zu müssen, daß ich hier im Internetcafé einfach die Falter-Links nicht aufbekomme. Die Anbindung ist wohl zu lahm. Schade, wo das balkanisch-italienische Air doch solch eigenartigen Blasen hervorbringt. @BertholdIV et alii: uaaah, bleiben Sie mir weg mit Gegendere. Das war Stellenbeschaffung für ein paar „Frauen-Frauen“ vor meiner Zeit. Da lese ich doch lieber Puschs „Alle Menschen werden Schwestern“, das hat wenigstens Sprachwitz. (Es gibt sinnvolle Differenzierungen und nicht sinnvolle. Auszuzählen, wieviele Frauen oder Männer im Verkehrsgeschehen mit Kinderwagen unterwegs sind, ist wenig sinnvoll. Als Kategorie festzuhalten, daß es „Personen mit Kinderwagen“ gibt, und wo und wann die vorzugsweise unterwegs sind, schon). @DerMersch: Sie sind offenbar mittendrin. Erzählen Sie mehr! Ich habe nur mitbekommen, daß die ca. 30-50jährigen wohl inzwischen ziemlich zynisch drauf seien. Kennen Sie Leute dieses Alters und Jüngere? Wie sind die so drauf? @Kalchas: „Bügeleisen“ ist gut. - Ach, Riva find ich immer noch nett, auch wenns klein ist, es ist – um es mit dem Popart-Comic zu sagen - einfach whrrrrrrrroooooaaamm. Bleifuß bzw. Schalthebel völlig nach vorne will man schon ab und zu mal erleben. @Fionn: ach, sagen Sie das nächste Mal, sie seien die einzige ehemalige Dauerbewohnerin von Antarktika, und vermehrten sich nach Bakterienart durch fusion totale. Ich weiß nicht, ob das die Ansprache zur Unzeit erfolgreich zur Ruhe bringt, aber probieren kann mans ja mal. Ich habe übrigens idR mit Spott und Gelächter dagegengehalten, wenn ich mit irgendwelchen Deutschenklischees konfrontiert wurde. Das können Sie auch. Oder einfach nur facepalmen und Augen zum Himmel drehen. @DA (Portugiesische Schulden): hmpf, heut lese ich gerade wieder in einem Lokalblättle (wars Badische oder Stuttgarter?), daß die Chinesen Piräus auf 35 Jahre geleast hätten als Handelshafen. Mir ist das nicht so recht geheuer. Wir sollten in Europa unsere Industrie schon ein wenig pflegen und nicht mit Riesenpaketen von Übersee abwürgen. - Wenn Sie Singleweihnacht vor der Kiste machen wollen, meinetwegen. Muß ja auch einen Ort geben, wo die Nichtfestler abhängen.

0 colorcraze 22.12.2010, 22:11 Uhr

@DA: naja, Armenwohnungen kann...

@DA: naja, Armenwohnungen kann man in Berlin sicher mit geringer Rendite betreiben, die Segmente drüber sind mitunter sprunghaft, wenn man aber genügend Zeit und Polster hat, und die Gegenden etwas einschätzen kann, kann man es schon so auf 20, 30 Jahre planen, denke ich.

Und Dresden und Leipzig haben...

Und Dresden und Leipzig haben Zukunft; weil auch eine ehrenwerte Geschichte. Nur die Sprache ist für Gross-Schweizer noch gewöhungsbedürftig...

0 colorcraze 22.12.2010, 22:42 Uhr

@Tillmann: hm, das sind...

@Tillmann: hm, das sind Städte wie Freiburg - schön zum Wohnen, aber zum Arbeiten ~seufz~. Wenn man Geld mitbringt und sich mit den Einheimischen vermischt, könnte was Gscheits rauskommen, denn die Leute sind gut. Gewöhnungsbedürftigen Dialekt hat man so ziemlich überall. (Ich sag nur: Rheinländer!).

0 colorcraze 22.12.2010, 22:53 Uhr

Gerade in Wikileaks gelesen,...

Gerade in Wikileaks gelesen, daß Nasarbajew (Chef von Kasachstan) eine Wohnung in Alanya (Kloparole vor Jahren: "Alanya bleibt deutsch!" - dort wohnen diverse deutsche Rentner) haben soll. Jaja, die türkische Südküste, nicht zu unterschätzen, da treffen Deutsche, Russen und ein paar versprengte Engländer aufeinander. Ich selbst konnte bei einem Kurzurlaub auch ein paar Familien sehen, die sich die Teller sonderbar volluden, als ob Schlußverkauf wäre und es in einer halben Stunden nichts mehr gäbe. Und zwei Drittel ließen sie dann liegen. Konnten ihren Appetit anscheinend nicht recht einschätzen. Sehr seltsam.

colorcraze, so schwierig ist...

colorcraze, so schwierig ist das nicht. Man hoere auf den Sing-Sang, merke die sprachliche Melodie-und schon gehoert man ein Stuckchen mehr zu den Leuten. Das gilt fuer die meisten Dialekte. Ausser bayrisch. Die liebenswuerdigeren Idiome funktionieren allerdings wie beschrieben. Saechsisch sowieso. Man muss ja nicht immer mit Walter Ulbricht assoziieren.

liebe clorcraze, daß Sie ...

liebe clorcraze, daß Sie sich jetzt auch noch auf die Rheinländer stürzen, wenn auch nur in Klammern, nimmt mir doch die ganze Existenz- berechtigung in diesem Blog, besonders wenn es sich um Kölner handelt für die noch kleine aber feine Immobilien mit bester Aussicht in jeder Hinsicht im westfälischen Münster seit langem freigehalten werden. lch meine das nicht so ernst und möchte das eigentlich ernste Thema nur ein wenig auflockern. lhnen, allen anderen und selbstverständlich allen Kölnern wünsche ich ein frohes und geruhsames Weihnacchtsfest. mfG. T. P.S.: mit dem Gasfuß und dem Schalthebel im Boot sollten Sie vor Ihrer ersten Alleinfahrt vielleicht doch noch ein bißchen üben, Spaß muß sein, da Sie ja keine Frau-Frau sind. Guten Rutsch.

0 Der Tiger 23.12.2010, 08:36 Uhr

Hier ist die große Frage, die...

Hier ist die große Frage, die sich mir heute Morgen stellte: ‘Macht der Don nun noch einen Weihnachtsbeitrag oder nicht – und wenn er einen macht, was wird er machen?’ Das ist genauso spannend, wie Weihnachten als ich 10 Jahre alt war.

0 donalphonso 23.12.2010, 08:49 Uhr

Ich frühstücke gerade, aber...

Ich frühstücke gerade, aber dann. . colorcraze, der heisseste Tip für Oligarchen ist immer noch die albanische Küste - mit ganz vorzüglichen Steuersätzen und Finanzbehörden, die den Gerüchten zufolge noch nicht mal Fax haben.

@ Ernst Wilhelm Ich war mal...

@ Ernst Wilhelm Ich war mal kurz auf Ihrer Fleur-de-Lys-Seite. Da habe ich trotz schöner Symbolik beim Überfliegen aber wenig Reinheit und Unschuld verspürt. Mag auch daran liegen, dass ich Atheist bin; Gott seit Dank! Aber dafür verstehe ich jetzt besser, weshalb Sie die "moderne Sklaverei in China" monieren. Deshalb möchte ich Ihnen ein wahres Anekdötchen nicht vorenthalten: Bei einem der letzten Gipfeltreffen wurden wieder einmal pressewirksam die "Menschenrechte in China" eingefordert. Danach, im kleinen Kreis, hat Chinas Regierung ein sehr faires Angebot gemacht: "Mr. Obama, Frau Merkel, Monsieur le Président, wir schicken Ihnen gerne 100 Millionen Chinesen, auch 500 Millionen und mehr, die können Sie alle bei sich zu Hause mit Ihren Menschenrechten beglücken. Jederzeit!" Seitdem ist das Thema vom Tisch. ;-)) Dann habe ich auf Ihrer Web den "Top-Beitrag" über "Hautfarbe und Integration" gelesen. Ihr Fazit, dass "blonde und blauäugige Muslime" den Prozess vereinfachen würden, interpretiere ich vielleicht falsch. Aber vorsichtshalber empfehle ich Ihnen diese garantiert eindrucksvollen Video-Links zum Thema: A) Wo ist der Unterschied zwischen Chinas Pink Army und US-Cheerleaders? Siehe http://www.youtube.com/watch?v=S4DZQhfrl5Y&feature=related B) Wo ist der Unterschied zu Wiener Marschmusik und Preussen-Ballett? Siehe http://www.youtube.com/watch?v=9A9e1hlv1ro&feature=related Dasselbe in Rock-Pop-Version http://www.youtube.com/watch?v=_dLzgPa28Ds Und nun von Gelb zur Schwarz... C) Chuck Berrys Nachhilfestunde für einen verzweifelten Rolling Stone Siehe http://www.youtube.com/watch?v=PEA6gzAAPfc&feature=related D) Buddy Guy spielt die versammelten Stones an die Wand Siehe http://www.youtube.com/watch?v=15W7DrOIbCQ&feature=related Diese und ein Dutzend tiefschwarzer Altmeister sind heute über 80 und füllen weltweit noch weisse Konzersäle. ;-)) Nur bei der Integration in unserer heimischen EU, also unter Weissen, sehe ich schwarz. Und da fällt mir zur EU- und Euro-Lösung immer wieder dieser Satz von General Franco ein: "Lieber das erste Land Afrikas als das letzte Land Europas!" Nun war der blonde und blauäugige Schrumpelgeneral aus Nordspanien ja wirklich keine Intelligenzbestie; aber diese kluge Feststellung bringt uns der ersehnten Gross-Schweiz einen gewaltigen Schritt näher...

@ Don Alphonso Albanische...

@ Don Alphonso Albanische Finanzbehörden ohne Fax, womöglich ohne Computer? Das wäre doch endlich mal ein brauchbarer EU-Beitrittskandidat...!

@ Ernst Wilhelm Ich war mal...

@ Ernst Wilhelm Ich war mal kurz auf Ihrer Fleur-de-Lys-Seite. Da habe ich trotz schöner Symbolik beim Überfliegen aber wenig Reinheit und Unschuld verspürt. Mag auch daran liegen, dass ich Atheist bin; Gott seit Dank! Aber dafür verstehe ich jetzt besser, weshalb Sie die "moderne Sklaverei in China" monieren. Deshalb möchte ich Ihnen ein wahres Anekdötchen nicht vorenthalten: Bei einem der letzten Gipfeltreffen wurden wieder einmal pressewirksam die "Menschenrechte in China" eingefordert. Danach, im kleinen Kreis, hat Chinas Regierung ein sehr faires Angebot gemacht: "Mr. Obama, Frau Merkel, Monsieur le Président, wir schicken Ihnen gerne 100 Millionen Chinesen, auch 500 Millionen und mehr, die können Sie alle bei sich zu Hause mit Ihren Menschenrechten beglücken. Jederzeit!" Seitdem ist das Thema vom Tisch. ;-)) Dann habe ich auf Ihrer Web den "Top-Beitrag" über "Hautfarbe und Integration" gelesen. Ihr Fazit, dass "blonde und blauäugige Muslime" den Prozess vereinfachen würden, interpretiere ich vielleicht falsch. Aber vorsichtshalber empfehle ich Ihnen diese garantiert eindrucksvollen Video-Links zum Thema: A) Wo ist der Unterschied zwischen Chinas Pink Army und US-Cheerleaders? Siehe http://www.youtube.com/watch?v=S4DZQhfrl5Y&feature=related B) Wo ist der Unterschied zu Wiener Marschmusik und Preussen-Ballett? Siehe http://www.youtube.com/watch?v=9A9e1hlv1ro&feature=related Dasselbe in Rock-Pop-Version http://www.youtube.com/watch?v=_dLzgPa28Ds Und nun von Gelb zur Schwarz... C) Chuck Berrys Nachhilfestunde für einen verzweifelten Rolling Stone Siehe http://www.youtube.com/watch?v=PEA6gzAAPfc&feature=related D) Buddy Guy spielt die versammelten Stones an die Wand Siehe http://www.youtube.com/watch?v=15W7DrOIbCQ&feature=related Diese und ein Dutzend tiefschwarzer Altmeister sind heute über 80 und füllen weltweit noch weisse Konzersäle. ;-)) Nur bei der Integration in unserer heimischen EU, also unter Weissen, sehe ich schwarz. Und da fällt mir zur EU- und Euro-Lösung immer wieder dieser Satz von General Franco ein: "Lieber das erste Land Afrikas als das letzte Land Europas!" Nun war der blonde und blauäugige Schrumpelgeneral aus Nordspanien ja wirklich keine Intelligenzbestie; aber diese kluge Feststellung bringt uns der ersehnten Gross-Schweiz einen gewaltigen Schritt näher...

Tillmann, also ehrlich, die...

Tillmann, also ehrlich, die Stones ... gegen die sieht doch alles gut aus, was drei gerade Takte auf der Klampfe spielen kann... Ähnlich wie ein Vergleich Miles Davis vs. Stefan Mross oder so.

muscat, die Stones füllen...

muscat, die Stones füllen doch auch weiße Konzertsäle; muß man da nicht eher fragen, was füllt nicht weiße Konzertsäle und andere Hallen? . Die Globalisierung findet die eigentlich nur hier statt?

@ muscat ...was die Qualität...

@ muscat ...was die Qualität der Grossmeister ja nicht mindert. Dazu gerne eine Zugabe meiner Weihnachtslieder: -- http://www.youtube.com/watch?v=gsp4VCbVvn4&feature=related -- http://www.youtube.com/watch?v=F4OXrmxDp44&feature=related oder auch etwas Hardcore, passend zur Euro-Krise: -- http://www.youtube.com/watch?v=BIvka3SSv9Y&feature=related Ich wünsche allen ein vergnügliches Weihnachtsfest...!

0 donalphonso 23.12.2010, 15:15 Uhr

Danke. Man beachte trotzdem...

Danke. Man beachte trotzdem diese kleine 10-Milliarden-Verwerfung in Irland: . http://ftalphaville.ft.com/blog/2010/12/23/446616/epitaph-for-allied-irish-banks-the-statement/ . So macht man heute Bankenpleiten. Da kommt einem der Franken schlagartig wieder billig vor.

0 donna laura 23.12.2010, 15:40 Uhr

liebe colorcraze, dann versagt...

liebe colorcraze, dann versagt die schneefräse also ausgerechnet dann, wenn man sie am meisten benötigt: bei nassem, schwerem schnee. aufgrund gewisser trainiertheit in fremdmotivation werfen wir hier aber nicht die schaufel in den schnee und lassen weitermachen. wer braucht dann noch so ein blöd-äh: hochwertiges gerät paneuropäischer garteningenieurswissenschaft. . es sei also französische eigenart, die interessanteren themen im leben zwischen eltern und kindern zu diskutieren. nun, ein körnchen wahrheit könnte enthalten sein. insbesondere unser zweiter ist in dieser hinsicht ungeheuer interessant. vermutlich werden wir wieder etwas zum grinsen bekommen, wenn er mal wieder das fass aufmacht. purer luxus - um was sonst muss er sich schon kümmern als um *hüstelhüstel*! natürlich wird er nicht befragt, nein, das kräht er schon selbst in die welt (so schnell kann ich die kleinen gar nicht ins spielzimmer komplimentieren, mais bon), denn er sucht fachkundigen rat, und so erfährt man einiges… automatisch. natürlich wird dies nicht in die breite öffentlichkeit getragen. nie. . eu-europäisch wird bereits seit längerem das unbehagen eingeübt. da kommt noch etwas, und irland ist nur höllenkreis vier bis sechs. es bleibt zu hoffen - allein es bleibt eine hoffnung -, dass am ende des prozesses das empyrion empfängt. die stationen dazwischen kann man gerne auslassen - obwohl: so mancher bankster darf gerne durch das fegefeuer schleichen. der euro wird dennoch nicht die notwendige feuerfestigkeit erweisen. . liebe runde, auch meine wenigkeit möchte ihnen ein frohes und gelungenes geschenkefest wünschen, ein paar tage der ruhe, die kraft für die nächsten nervenzerfetzenden nachrichten schöpfen lassen. und mit folgendem song kann man sich beizeiten bei dem nächsten kanzler lieb kind machen: http://www.youtube.com/watch?v=HhAwXZ8eafU.

0 Frohes Fest wünscht 23.12.2010, 16:48 Uhr

Frohes Fest...

Frohes Fest

0 donalphonso 23.12.2010, 16:52 Uhr

Danke, aber trotzdem geht es...

Danke, aber trotzdem geht es gleich weiter mit Text.

0 prince Matecki 23.12.2010, 18:09 Uhr

Einerseits, meine wenigen...

Einerseits, meine wenigen Erfahrungen mit russischen Oligarchen, darunter einer der seinen Bruder als Kosmonauten für die PR nutzte (ein im All gewesener Generalleutnant macht sich immer gut), bestätigen allerdings in der Tat dass die Eintrittskarte in jeden Kreise eine bestialische Trinkfestigkeit ist. Un mittelbar nach einem schlichten aber reichlichen (und fettigen) Essen dass ich noch mit Wein überstehen konnte (Rheinwein, Riesling, nicht übel... wenn man immer das teuerste kauft ist auch ganz ordentlich trinkbares dabei) führte dann kein Weg an "sto gram" vorbei, jenen mittelgroßen zylindrischen Gläsern in die dre Wodka gefüllt wird und die beim Zuprosten doch tunlichst komplett zu leeren sind. . Ach ja, die großen Jachten... früher gab es noch deutsche Industrielle die sich so etwas leisteten und ein Marine-Kamerad von mir, der zwischendurch in der Handelsschifffahrt seine Patente gemacht hatte schipperte im Frühjahr und Herbst einen dieser grand old men (unter Nutzung unbezahlten Urlaubs "Unter Wegfall der Geld- und Sachbezüge") durchs Mittelmeer, mit einem Pott aus dem wir eine astreine Korvette hätten machen können - ohne Getriebeprobleme. . Nun, über Thema Nummer eins wird immer gern geredet, an Bord, im Einsatz oder sonstwo. Bei den französischen Kameraden vielleicht noch mehr als sonst. Übrigens, verehrte Donna Laura, nach meinen kindlichen Erfahrungen ist es sinnlos die Kleinen in ein anderes Zimmer zu komplimentieren wenn der Zweite loslegt. Solange es sie noch nicht wirklich interessiert könnten sie da bleiben, dann taucht höchstens das ein oder andere halb verstandene Wort beim nächsten Streit im Garten lautstark auf. Wenn es sie aber beginnt zu interessieren werden sie ihn so oder so anzapfen, er wird sich auch als "Großer" nicht lumpen lassen. . Ansonsten ein frohes Fest! Nasdrowje! (die dürfen dann am orthodoxen nochmal, aber doppelt hält besser und man soll die Feste feiern wie sie im Schweizer Bergdorf oder an der Cote fallen!)

0 donalphonso 23.12.2010, 18:22 Uhr

Wohl bekomm's! (Mir nicht, da...

Wohl bekomm's! (Mir nicht, da Abstinenzler.)

0 colorcraze 23.12.2010, 22:54 Uhr

@DA("because the Germans ran...

@DA("because the Germans ran out of Nazis"): das ist eine interessante These, an der könnte durchaus was Wahres sein. Ich entsinne mich, in den 90ern oder davor mal von einem Buch einer Frau gehört zu haben, die Französin und Jüdin und ausgesprochen neugierig und unerschrocken war – irgendwie so eine Mischung aus meiner Oma (tatkräftig, leidensfähig) und mir (neugierig, bei größeren Ereignissen auf eigenen Augenschein vertrauend), schien es mir, jedenfalls fand ich sie enorm mutig und sympathisch. Sie ließ sich, weil sie selbst nachsehen wollte, was da los war, von einer Funktionärsfamilie als Dienstbotin anheuern. Also, absolut lebensgefährlich, aber man will ja wissen, was los ist. Und die schrieb auch, sie hätte sich völlig gewundert, daß die überhaupt nicht überzeugt waren von dem, was sie taten und was ihnen die Regierung vorgab, sondern daß sie eher griesgrämig schauspielerten. Sie faßte ihren Eindruck WIMRE so zusammen, daß es enorm schwierig sei, irgendwelche „echten Nazis“, also wirklich überzeugte, zu finden. Es war echter Staatsterrorismus und echte Lebensgefahr und echte Hektik, aber es floß nicht zu einer Überzeugung zusammen, sondern war eher heftigste Agitation und Statuszwang und dergleichen. Ich finde den Bericht dieser Frau, deren Namen ich nicht mehr weiß, ähnlich spannend wie Wikileaks: ein Einblick in Bereiche, die sich sonst völlig der Beobachtung entzogen. @Trias: naja, Gashebel im Boot übt man durch Gashebel umlegen (ich habe das schon gemacht, dochdoch. Man muß das Maschinchen auch mal ausfahren.) – aber nur, wenn man weiß, vor einem sind keine Schwimmer und andere Hindernisse. Am Lago geht das (psst!!!). Der ist den Stuttgartern, Mailändern, Genuesen, Venezianern (die brettern lieber über die Adria, in umgekehrter Richtung ist der Verkehr aber stärker), Zugern und Zürchern zu weit. Zum Glück. @DA: daß albanische Behörden nichtmal Fax haben, glaube ich durchaus. Auch die Ausstattung so mancher hiesiger Justizdepartments et alii soll noch ziemlich in die Datensteinzeit zurückreichen, habe ich mir sagen lassen. @Tillmann: ah, selbst die Stuttgarter Zeitung würdigt heute Lemmys 65. Geburtstag morgen mit fast einer ganzen Seite 12 - „der Mann, der sich selbst immer ähnlicher wurde“. Und Pfarrerssohn soll er auch noch sein. Und Little Richard hoch, hoch, hoch halten. Ich war ja auch erst beruhigt, als ich vernahm, daß Fats Domino lebend aus den Fluten von New Orleans entkam. Aber ich trauere nach wie vor um diese Stadt, weil gerade die Ärmereren, die die Musikkultur getragen haben, jetzt immer noch völlig zerstreut sind. @donna laura: man kann eine Schneefräse nur brauchen, wenn man sie sofort einsetzen kann. Danach bleibts bei grobem Gerät (Schneepflug) oder Handarbeit. Aber ich fands schon nett, am Sonntagmorgen nach einer Stunde wieder an den Frühstückstisch zurückkkehren zu können, statt 4 h zu schaufeln. - Die Kinder und ihr Eigenleben: ich war da etwas überrascht, daß sich frz. Eltern so sehr in die eigenen Angelegenheiten ihrer Kinder einmischen sollen. Ich habe dazu mangels lebendiger Anschauuung keinerlei eigene Meinung, nehme das nur zur Kenntnis als „kenn ich so noch nicht“ (was nicht viel heißt, da ich immer damit rechne, daß es bei anderen anders ist). @prince Matecki: Trinkfestigkeit ist ein schweres Wasser, oh je... - Und alle: Ich wünsche einen friedlichen Heiligabend und ein angenehmes Weihnachtsfest mit gutem Essen und freundlichen Gesprächen.

geehrte colorcraze, ich ...

geehrte colorcraze, ich wünsche Ihnen allzeit gute und sichere Fahrt, war mit dem Lago eventuell ein Maggiore gemeint ? lch wünsche lhnen Frohe Weihnachten und ein gutes und gesundes Neues Jahr , auf dass man sich noch ein bißchen kabbeln kann. mfG. T.

0 donna laura 24.12.2010, 11:09 Uhr

liebe colorcraze, schweres...

liebe colorcraze, schweres wasser würde ich unter keinen umständen zu mir nehmen wollen... . ceterum mischt man sich selbstverständlich nicht in die angelegenheiten der erben ein - vielmehr ist es so, dass zumindest einer von diskretion nicht viel zu halten scheint. und dann ist es umso lustiger, wenn eine/r seiner gefährt/inn/en dann mit am tisch sitzt und so tut als ob nichts wäre. ich warte nur darauf, dass unsere grundschülerinnen mal locker eine frage stellen, die zu glühendrotem feuer im gesicht von adoleszenten führte... berti (der II.) würde sicher sehr laut lachen. frohe feiertage!

0 colorcraze 26.12.2010, 15:25 Uhr

@donna laura: nana, die...

@donna laura: nana, die Chemikertaufe wollen Sie nicht bestehen? - Ah so, die Halbwüchsigen bringen das auf. Ja dann können die Eltern nicht einfach den Mund halten, das geht nicht. @Trias: jaja, der größere See ist der passende. Wünsche auch schonmal vorsorglich Mast- und Schotbruch, falls man sich erst im neuen Jahr wieder liest.

ist eine Kunstfigur, die seinem Verfasser nicht vollkommen unähnlich ist.