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Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Reichtumstrends für 2011: Begrünung, Berge und 1/2 Bildung

| 150 Lesermeinungen

Für Wohlversorgte wird 2011 sicher kaum weniger bedrohlich als 2010. In solchen schwierigen Zeiten tut man gut daran, überschüssige Gelder, Rückführungen aus der Schweiz und Gewinne so zu investieren, dass sie einem nicht genommen werden können.

Mei Vodda duad goa nix, mei Muada schaud zua.
Mei Schwesda reissd’s Mei auf und i pfleg de Ruah.
(trad.)

Sie kennen doch sicher alle das Elend der Frage: Was schenke ich denen, die schon alles haben. Das quält ein paar Wochen, irgendwann findet man einen Kompromiss, der beim Beschenkten nicht zu viel Platz in der Tonne wegnimmt, oder gar ein Jahr später weiterverschenkt werden kann. Diese Unerfreulichkeit sollten Sie sich noch einmal vergegenwärtigen, denn in besseren Kreisen ist das seit zwei Jahren der Dauerzustand. Die Frage ist natürlich nicht, was man anderen schenken soll, die schon alles haben, sondern wo man das Geld hintzun soll, wenn man ausser Geld schon alles hat. Und das geht rund um die Weihnachtskonzerte in festlichen Kirchen so:

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Iris: Du erinnerst Dich doch an Johannes?
Ich (Übles erwartend, nach dem Motto „Nächste Woche heiraten wir“ oder noch Schlimmeres): Natürlich.
Iris: Johannes hat vorletztes Jahr von seinem Grossvater den grossen Acker geerbt, der jetzt Baugrund ist.
Ich (Befürchtend, dass jetzt das kommt, was mir in Zusammenhang mit einer sehr lieben, aber nicht wirklich passenden Erbin eines Seegrundstücks im blauen Land auch immer wieder unterbreitet wird: Eine Zweckheirat zur Immobilienentwicklung, und glauben Sie mir, das ist in Altbayern nicht seltener als in Kalabrien oder Anatolien): Jaja, 4500 Quadratmeter, einfach nur durch Warten, dass die kleine, dumme Stadt an der Donau grösser wird.
Iris: Er hat verkauft und 400 Euro für den Quadratmeter bekommen, weil er sich nicht drum kümmern wollte.
Ich (der ich es gar nicht schätze, von Glosscheamviadlgschleaf* wie Johannes derartig mühelos abgehängt zu werden): Ach?
Iris: Er dachte halt, mit Geld wäre er sorgenlos, und jetzt
(Allseitiges Gelächter)

Denn man kennt das. Nach allen Regeln der Anlagekunst ist das Vermögen verteilt und bfreit aufgestellt, man hat in den letzten zwei Jahren vielleicht noch eine Immobilie in guter Lage dazugekauft, auf den Crash gewartet und die Ausgaben reduziert – statt dessen sprudeln die Einnahmen, und mit denen steht man nun nackt vor dem kippelnden Euro der Transferunion. Man ist schon überall dabei, und so kann man momentan eigentlich keinen Abend ausgehen, ohne die Frage zu hören: Wohin damit?

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Wenn es nicht gerade um Tegernseeimmobilien, den Schweizer Franken und englische Silberkannen geht (15%, 25% bzw 40% Buchgewinn seit Mitte 2008), halte ich mich ja zurück mit Ratschlägen zu Investitionen, und in meine drei Empfehlungen würde ich jetzt auch nicht mehr einsteigen – und schon gar nicht in mein Fernziel, eine Villa mit Weinberg in Meran/Obermais, da haben Sie gar nichts verloren, die gehört mir, also schleichen Sie sich Ihnen gefälligst. Ich denke aber, dass der grosse Besitztrend für 2011 das genau Gegenteil dessen ist, was man gerade empfindet: Ruhe, Zufriedenheit, Sorglosigkeit, Vergessen, Entspannung, Abwechslung. Drei Jahre lang haben die besseren Kreise erleben müssen, dass sie in einer Welt der Globalisierung bedeutungslos sind: Das will man alles gar nicht so genau wissen. Das will man vergessen und verdrängen. Und das wiederum ist eine Gelegenheit, um Geld zu investieren.

1. Man ahnt es, wenn man sas Aufkommen der Zeitschrift „Landlust“ mit dem Aufkommen der Krise vergleicht: Mit dem Niedergang von Banken und Staaten kam der Aufstieg vom natürlichen Leben am Busen der Natur und am offenen Kamin. Je schlimmer die Nachrichten von Rettungsschirmen und Spekulantenangriffen sind, desto angenehmer riecht das harzige Holz, das man am Haus aufschlichtet, steigende Benzinpreise machen Pferde relativ gesehen billiger, und sogar die Töchter, die ansonsten im Risikomanagament der Banken arbeiten, packen am Abend die Schüsseln raus und machten eigenen Sauerteig für das Brot. Es sind natürlich nur Trockenübungen eines natürlichen Lebensstils, die so lange Kurzweil bereiten, als man notfalls doch den Pizzadienst, das Taxi und den Tanklastzug rufen kann – niemand würde heute noch das Badewasser mit Holz heizen wollen. Aber das alles gibt das beruhigende Gefühl, auch wie Anno 1900 leben zu können, wenn man denn müsste. Für Hafnerkeramik, echte Dirndl, Trachtenstiefel, gut gepflegte Schrebergärten, Brennholz, alte Apfelbäume und all das vintage Küchenzeug, das man dafür auch braucht, kann man Vermögen ausgeben. Glauben Sie mir, ich war da in den letzten Jahren oft genug dabei: Wenn man das von den genagelten Schuhen über die Pferdeschlittenfahrt bis zur grossmütterlich gemachten Vorratskammer mit den selbst angebauten Dingen richtig machen will, kostet das. Landlust bestellen kann jeder. Danach und von Sorgen befreit leben und wie eine französische Königin das Landleben spielen – jo mei, das bleibt unsereins vorbehalten.

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2. Es sind hier, bittschön, sowieso zu viele Reiche in den Bergen, also bitte: Bleiben Sie in Frankfurt, Hamburg oder Berlin wohnen, und kommen Sie allenfalls im Urlaub hierher. Der Berg ist natürlich die ultimative Steigerungsform der Landlust, und man geniesst ihn anders, als  beispielsweise das Meer: Am Strand kommt irgendwann immer der Griff zu einem bedruckten Stück Papier, das 2011 auch weiterhin Schlimmes für das Vermögen künden wird. Als Bergbewohner bin ich ja fast jeden Tag oben, und da haben wir Biergärten mit Blick über andere Berge und Seen: Niemand liest da oben Zeitung. Es gibt auch keinen Fernseher oder ein laufendes Radio oder Krisengespräche. Man sitz da, findet es schön und sagt „Jo mei“ und „Mei is des sche“. Dann geht man wieder hinunter, in ein Gasthaus, isst noch etwas, und fällt ins Bett.  Am besten gleich ein paar Wochen hintereinander. Hier kann man übrigens auch die Ausrüstung für den ersten Punkt in Handarbeit herstellen lassen. Stetig fordert einen der Berg, immer ist da ein Kloster, das man sich noch anschauen muss, oder eine Barockkirche, oder ein uriger Bauernhof – es ist nicht so, dass man viel tut, aber man tut genug, um keine Zeit für die üblichen Nachrichten zu haben. Falls Sie sich doch hier einkaufen wollen:  Sie brauchen sich dann keine Sorgen um Ihr Geld mehr machen. Preise auf Anfrage. Jo mei.

3. Natürlich kommt man in Panik, wenn jeden Abend im fernseher mit spektakulären Angstthemen wie „Wo ist mein Geld noch sicher“ nach Quoten gejagt wird. Man kann sich allabendlich terrorisieren lassen. Jo mei. Man kann sich aber auch damit trösten, dass es anderes – und vor allem beständigeres – Wissen als die Beschaffenheit von Eurobonds gibt. Zudem muss man bedenken, dass die ständige Frage nach dem Verbringung von Vermögen ähnlich angenehm im Beisammensein ist, wie das Reden über die Pest 1350, das Gespräch über die Tulpenkrise im Jahr 1638 oder das miesepetrige Geschnatter des – in  dieser Zeitung mit einer das Geistestitanentum sicherlich unterragenden Vorgartenzwergenzipfelmütze abgelichteten – Sarrazin ab Herbst 2010. Netterweise haben Opern, Operetten, Ausstellungen und Bücher nur selten Weltuntergangsszenarien zum Thema, man kann sehr einfach fliehen, ein wenig Wissen mitnehmen und brillieren. Ich etwa habe mir nach der Bustelli-Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum angewohnt, auf die Wertstabilität alten Nymphenburger Porzellans hinzuweisen, und kann sagen: Es ist mir zu Weihnachten gar nicht schlecht bekommen. Zukünftige Erbinnen von mehr als nur 4500 m² fragen mich, ob ich dort nicht vielleicht führen könnte.

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Auf das Geld kann man immer noch alleine schauen, wenn es keiner merkt. Ansonsten sollte man sich 2011, wenn andere zittern und klagen, einfach den Luxus leisten, und zwischen den Bibliotheken von Admont in der Steiermark und St. Gallen in der Schweiz pendeln, ein paar Konzerte in Schloss Ambras besuchen, im Saxifraga bei Meran essen und im Hotel du Parc in Stresa nächtigen. Mieten Sie sich einen Pferdeschlitten in Kreuth und eine Loge in Wien, lassen Sie sich einen offenen Kamin einbauen, und besuchen Sie einen Kurs für das Einwecken und einen für die Zubereitung von Wild, pflanzen Sie Rosen, blättern Sie in Einrichtungszeitschriften, erwerben Sie neue, elegante Tonmöbel und alte, wohlbestückte Bücherschränke, und schenken Sie den minimalistischen Krempel Ihren Kindern oder den Kindern von Bekannten, die hinaus in den Ernst des Lebens müssen. Und wenn sie jemand vom Niedergang ansarrazint, sagen Sie einfach das, was man in der Natur, am Berg, im Stall und in den Pausen vom erlesenen Abonnementspublikum der Münchner Staatsopern lernt, wen es mit Alban Berg gequält wurde:

Jo mei.

* Abkömmlinge der Bewohner des billigen, niedrig gelegenen, sumpfigen und auch heute wieder von wenig erbaulichen Luxusrestaurants durchzogenen Teils der Altstadt.

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150 Lesermeinungen

  1. Jetzt klingt er aber schon...
    Jetzt klingt er aber schon sehr überfordert, wirkt direkt angestrengt die Selbstbehauptung gegen ein besseres Leben – und das Ausweichen nimmt fast schon groteske Züge an.

  2. Ausweichen vor was? Vor der...
    Ausweichen vor was? Vor der Krise? Der kann man nicht ausweichen, sondern nur das Beste daraus machen.
    Inzwischen ist es ja so, dass bei britischen Silberkannen das Aussehen und das Alter in gewissen Grenzen egal sind – wichtig ist nur noch der Materialwert. Damit definiert nicht mehr das Geld die Aufwertung von Silber, sondern Silber die Abwertung des Geldes. Insofern – sollte man Geld haben? Ich weiss nicht.

  3. Schönes Foto von einem...
    Schönes Foto von einem schönen PKW vor wunderbarer Aussicht. Und auch von einem Quattroporte Cabrio aus wäre sicher kaum mehr zu genießen.
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    Und sicher sind die Geschmäcker verschieden: Wir würden sicher ganz gerne auch dort hin- und wieder Alban Berg hören. Und es gut und richtig gesund und wohlhabend zu sein.
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    Und Todenhöfer bewegt uns immer wieder. http://www.faz.net/s/Rub642140C3F55544DE8A27F0BD6A3C808C/Doc~E3435E0D764874A3F8E195AA45EF23EB6~ATpl~Ecommon~Scontent.html http://www.faz.net/s/Rub642140C3F55544DE8A27F0BD6A3C808C/Doc~E3435E0D764874A3F8E195AA45EF23EB6~ATpl~Ecommon~Scontent.html http://www.ftd.de/lifestyle/:teile-dein-glueck-todenhoefer-will-die-welt-zum-guten-wenden/50207657.html

  4. Hallo,

    könnte man den per...
    Hallo,
    könnte man den per E-Mail versandten Bloginhalt bitte einmal einer gründlichen technischen Überprüfung unterziehen? Der per E-Mail versandte Text hat seit eh und je das Problem, dass alle paar Wörter ein Leerzeichen fehlt, s. nachstehendes Beispiel, direkt aus der Mail kopiert:
    Sie kennen doch sicher alle das Elend der Frage: Was schenkeich [sic] denen, die schon alles haben. Das quält ein paar Wochen, irgendwann findetman [sic] einen Kompromiss, der beim Beschenkten nicht zu viel Platz in der Tonnewegnimmt [sic], oder gar ein Jahr später weiterverschenkt werden kann. DieseUnerfreulichkeit [sic] sollten Sie sich noch einmal vergegenwärtigen, denn inbesseren [sic] Kreisen ist das seit zwei Jahren der Dauerzustand. Die Frage istnatürlich [sic] nicht, was man anderen schenken soll, die schon alles haben, sondernwo [sic] man das Geld hintzun [sic???] soll, wenn man ausser Geld schon alles hat. Und dasgeht [sic] rund um die Weihnachtskonzerte in festlichen Kirchen so…
    Vielen Dank bereits für die Reparatur dieses den Lesefluss doch stark beeinträchtigenden Fehlers.
    MfG Adminator

  5. Buhuuhuuu! Punkt 2 ist mir nun...
    Buhuuhuuu! Punkt 2 ist mir nun schon nach 2 Weihnachtstagen unerträglich, ich brauche was anderes! Und es waren wieder unsäglich viele Geschenke für die Kinder, sie haben 3x auspacken müssen, bis sie alles aufgerissen hatten. Diese Anschafferei hängt mir zum Hals raus. Ich will nur noch wenig kaufen, wenn dann was, was ich ein paar Jahre brauchen kann und nicht viel Pflegeaufwand ist. Ich will nicht Holz hacken und Zeugs einwecken (wenn ich es wollte, könnte ich die weißrussischen Eltern einer Freundin besuchen oder im Herbst im Kleingarten unserer Berliner Freunde aushelfen). Ich will nicht kleine Kinder hüten (2 Wochen im Jahr ist deutlich zuviel). Forschen, entwickeln, zeichnen, programmieren, Hirnchen bewegen – gern. Aber diese Häuslichkeit geht mir furchtbar auf den Geist.

  6. Eber-hard, bedaure, ich bin...
    Eber-hard, bedaure, ich bin für die Technik nicht zuständig, habe es aber weitergeleitet

  7. bezüglich technischer...
    bezüglich technischer Überprüfung des per e-Mail übersandten Bloginhalts sage ich nur:
    jo mei wo denn nu oiss … habt’s es koane oanan Sorgn zu de Feiertag … ;-))))

  8. @DA/Eberhard: wahrscheinlich...
    @DA/Eberhard: wahrscheinlich hackts Umbrüche einfach ab, statt Leerzeichen zu machen.

    Ächz. Morgen wieder ein Tag auf der Bahn (mal sehen, wie das wird, ich werde mich auf alle Fälle warm anziehen), dann endlich wieder zuhause und ~Ruhe~.

  9. Ich muss nachher auch noch an...
    Ich muss nachher auch noch an den See… hoffentlich haben die Münchner die Strassen freigefahren.
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    stola, Blogsklaven haben keine Feiertage.

  10. colorcraze, nun ja, ich will...
    colorcraze, nun ja, ich will eigentlich ja auch nur schreiben, aber andere, die das nicht können, brauchen vielleicht Abwechslung. Und ich finde das besser als, sagen wir mal, auf Nahrungsmittel zu spekulieren, betrügerische Fonds kaufen oder sich vom Steuerberater Unsinn aufschwatzen zu lassen. Kinderhüten ist aber auch mein Ding nicht.
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    perfekt!57, nun, das kann jeder halten, wie er will. Das Bild ist oberhalb von Innsbruck aufgenommen, zwischen Volders und Bergisel – hinter den Bergen läge Deutschland, aber da kommt man nicht durch.

  11. @stola: doch, da gibt's...
    @stola: doch, da gibt’s genügend andere Sorgen (auch bekannt unter dem Begriff „weihnachtliche Verwandtschaftspräsenz“) — daher wenigstens EINE Sorge an dieser Stelle abgearbeitetsozusagen stellvertretend ;))

  12. Ich darf in diesem...
    Ich darf in diesem Zusammenhang vielleicht auf meinen bisherigen Favoriten der Zeitbeschau verweisen:
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    http://modeste.twoday.net/stories/froh-und-munter-i/

  13. @colorcraze, man sagt auch:...
    @colorcraze, man sagt auch: Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reih`guter Tagen. Und ist man zu oder man hat Besuch, ist`s wie beim Fische: Nach 3 Tagen fängst an zu stinken. Hört sich bayuwarisch sicher geil an.
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    Mit dem Edelmetall wird es wohl so weitergehen. Don, ich erinnere an den Abgesang des Goldes, den ich in gewisser Weise ebenso intonierte, doch die Verschuldungsstory nimmt weiter groteske Züge an – so daß, nun, ich froh bin, etwas dergleichen als täglichen Gebrauchstgegenstand mein eigen weiß – gleichwohl mir diese Inflationsszenarien mächtig auf den Kekes gehen. Habe ich doch diverse Kunstsammler im Freundesbestande. Und sie haben natürlich Recht, denn nichts ist so unvergänglich wie mit Verstand ausgesuchte Kunst. Manchmal muß man eben nur alt genug werden, um einen Aufwärtstrend zu erfahren – oder umgekehrt. Immobilien sind da die deutlich bessere Wahl, meine ich, obschon hier viele Vehler im Forfeld gemacht werden. Aber dies ist ein zu ernstes Thema – heute. Genießen wir den Blick in die prächtigen Bergpanoramen, die uns Don Alphons zur Verfügung stellt. Im Hintergrund lausche ich Stan Getz mit Bossa Nova.

  14. Ich gstanzl das amoi:
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    Wonn...

    Ich gstanzl das amoi:
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    Wonn dei Eidan dean kemma iwa de Feiaddog hinaus
    nochad brenn d’Hittn und mid’m Eam is a glei aus.
    (Sollten es Deine Eltern präferieren, uns über die Feiertage zu beehren, ist es leider nicht ganz von der Hand zu weisen, dass etwaige atmosphärische Interferenzen sich später auch in einem Notarsbesuch niederschlagen könnten.)

  15. Der Tariflohn für...
    Der Tariflohn für Brandenburger Friseusen liegt, so sagt man, bei drei Euro pro Stunde.
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    Warum investieren die Stützen da nicht einfach mal in großem Umfang in Hauspersonal? Wenn sie das als Ausbildungsberuf anmelden (Silber putzen, Unkraut jäten, etc.), dann gibt es womöglich noch Förderung?

  16. Verehrter HansMeier,...
    Verehrter HansMeier, Hauspersonal wird doch gefördert, Stichwort „Dienstmädchenprivileg“ hinsichtlich der Absetzbarkeit. Für die Sozialabgaben gibt es das sogenannte „Scheckverfahren“ für die vereinfachte Abwicklung, solange das Mädel nicht zu viel verdient. Aber die wollen lieber im Friseusalon mit den anderen und den KundInnen tratschen und nicht als „Dienstmädchen“ arbeiten.
    Und wirklich gut ausgebildetes Hauspersonal das auch arbeiten will und diskret ist liegt jenseits von gut und böse, in der Größenordnung wo die kleineren Beraterfirmen anfangen mit den Tagessätzen. Oder Sie winken mit dem Gärtnerhaus, mietfrei (muss aber als „geldwerter Vorteil versteuert werden, also draufrechen!) und dem separaten, auch privat nutzbaren Auto.

  17. Da habe ich auch etwas für...
    Da habe ich auch etwas für Sie:
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    http://www.youtube.com/watch?v=-WYKhwiiaIA
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    Was schon die Grosstante erfreute, mag auch heute vielleicht wieder zu gefallen.

  18. lieber don, treffend...
    lieber don, treffend geschrieben, der artikel von modeste. gleich sind sie alle, alle sind sie gleich! bah!
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    den mund zu halten, ohren auf durchzug zu stellen, ermüdet zu lächeln und notfalls das dritte stück torte zu empfangen, ist eindeutig besser, als sich im nachgang die haare zu raufen. im prinzip ist doch das geschenkefest etwas für (gross-)eltern und für kinder.
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    wie gerne würde man einfach ermattet auf dem fauteuil vor sich hin dämmern, das feuerchen knistern hören und den hunden beim dösen zusehen – mais non: schneeschaufeln lassen, in die autos steigen, den stau diskutieren und la famille beglücken.
    heute habe ich dieses weinnachten ein viertes parfum, einen dritten seidenschal und eine zweite handtasche bekommen, von der entfernten verwandschaft, die sich nicht wirklich hat lumpen lassen! achtzehn weinflaschen! die gleichen entzückensschreie wie vorgestern konnte ich noch an den tag legen, doch nicht ohne meinen cognac aus der hip flask mit meinen initialen.
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    was den ausblick auf das nächste jahr anbelangt, verbleibt dennoch ein deutlich unbehagliches gefühl, bei aller absicherung, die man seinen vereinigten besitztümern angedeihen liess.
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    in unserem fall bedeutet es ein unangenehmes mass mehr an so etwas kuriosem wie arbeit, und vermutlich deutlich mehr umsichtigkeit und bedachtsamkeit als noch dieses doch recht unbequeme jahr.
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    denn selbst wenn die schäfchen im trockenen geglaubt werden, kann doch immer ein überraschendes ereignis diese annahme zunichte machen helfen.
    der teufel ist ein eichhörnchen und steckt im detail.
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    doch bis dahin gleissen der kniehohe, pulvrige schnee und die mit raureif überzogenen zweiglein in der orangenen sonne ganz wunderbar! bei der traditionellen schnellballschlacht nach dem langen spaziergang im tiefen schnee blieb diese weihnachten kein auge, kein erbe, kein hund trocken (die tanten waren nicht dabei – das wäre ein einseiffest gewesen – nur im traum, leider!).
    gleich wird der kamin befeuert!
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    lieber HansMeier555, wieso fragen sie – das wird doch schon längst gemacht. ganz legal und offiziell: haushaltsnahe dl. natürlich reicht die förderung hinten und vorne nicht. könnte man aufstocken.
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    hm, geschätzter HansMeier555, sie sagen, €3/h?
    d’accord!
    denn wir benötigen noch einen geistreichen witzbold mit charme und charakter zu allg. tantenbespassung.
    bitte richten sie ihre aussagekräftige bewerbung (die gehaltvorstellung ist abgehakt) an *rausch.genuschel.knister.piiiep*
    merci beaucoup! ich freue mich!

  19. qed...
    qed

  20. Vielleicht bin ich ja als...
    Vielleicht bin ich ja als eingeborener Berliner und damit Großstädter nicht so empfänglich für die das gemächliche Verblöden vor einem knisternden Holzkamin oder für eine Schlittenfahrt in Kreuth, aber eines weiß ich sicher: Die von mir herausgegebene Zeitschrift hieße nicht ‚Landlust‘, sondern ‚Landdepression‘. Die Artikel würden außschließlich von Leuten handeln, die den Existenzialismus neu defineren. Also etwa: ‚Holzscheit, wer bist Du? – Grundformen der Reinkarnation aus Sicht des Kohlendioxids‘

  21. lieber Hans Meier555,
    diesmal...

    lieber Hans Meier555,
    diesmal trifft es wirklich zufällig Sie, also bitte nicht persönlich nehmen, aber ich muß widersprechen:
    das machen die Leut schon. Man gründet einen Verein und Azubis mit etwas Betreuungsbedarf renovieren dann gefördert das Haus. Oder,
    neben Ihrem überragenden Journalistengenie haben Sie der Welt auch noch eine Therapieausbildung zu schenken; gründen Sie wieder einen Verein, lassen Sie Bekannte den Inhalt von Taschenbüchern referieren und und den Friseusen, die auf Nanny umlernen wollen, zahlt den Schmonzes das Arbeitsamt. Sie können dazu auch dem zuständigen Ministerium Studien anbieten, eine Studie nobilitiert Ihr Werken und Wirken; und in einem geschickt abgefassten Werkvertrag (Psychologinnen arbeiten ja ganz billig) legen Sie den Verzicht auf Autorenschaft fest. So kommen Sie auch zu einer volksbildnerisch so furchtbar wertvollen und ministeriell finanzierten Publikation, die Sie bekannt machen wird, denn sie wird im Verantwortungsbereich des Ministeriums gratis verteilt. Warum die doofe Psychologin das nicht selber macht? Sie ist keine Journalistin, kennt den Pressesprecher der Frau Minister nicht persönlich und kann auch kein positiv menschelndes Interview für die Frau Minister bewerkstelligen; Pech halt.

  22. Verehrteste Altessen,
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    wenn...

    Verehrteste Altessen,
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    wenn Hausarbeit es längst gefördert wird, warum gibt es bei den Stützen dann so wenig Hauspersonal? (Die Putzfrau und das Kindermädchen, die zwei oder dreimal die Woche vorbeikommen, zählen doch nicht).
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    „Wir können kein geschultes Personal finden“, so heisst das ewige Mantra, das ich einfach nicht mehr hören kann.
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    Meine hochverehrten Elitessen und Relevanzen, dann müssen Sie das Problem eben mal strategisch angehen und für Nachwuchs und zugleich beim eigenen Nachwuchs rechtzeitig für die entsprechende Nachfrage sorgen (durch trendsetting marketing, hype life style promoting, etc. pp.).
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    In vielen deutschen Städten, (nicht nur DDR, sondern auch NRW etc.) gibt es ganze Schülerjahrgänge, die direkt bei Hartz IV landen, weil ihr Kindertraum, beim örtlichen Lebesmitteldiscounter eine Lehrstelle zu erhalten, nun mal nicht realisierbar ist.
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    Warum suchen die Stützen da nicht ein paar Monate vorher das Gespräch mit dem verzweifelten Schuldirektor und Sozialamtsleiter, und engagieren sich gleich ein Dutzend Jugendliche gleich von der Schulbank weg? Die dann in einem gepflegten adligen oder großbürgerlichen Haushalt von der Pike auf all die Fähigkeiten lernen dürfen, welche Sie bei dem sonst verfügbaren Personal immer so vermissen.
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    Wenn wir es wollen, ist es kein Traum.

  23. lieber HansMeier555, dito: das...
    lieber HansMeier555, dito: das wird gemacht – die jungs kommen in die holz-, die mädchen in die hauswirtschaft. schliesslich lassen wir fegen. wo ist das problem?
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    doch muss meine zarte wenigkeit wert auf die korrekte anrede legen: nicht ‚ihro rebsorte‘, sondern ‚ihro systemrelevanz‘, wenn ich bitten lassen dürfte…

  24. Haben kommt von Halten....
    Haben kommt von Halten. Liegenschaft kommt von Liegenlassen.
    In meinem Teil meines geliebten Realitätenhandels (Bürotürme, Warenhäuser, Hotels, etc.) stört mich allein das notwendige Übel, mich bei der Hälfte der Käufer mit dummdreisten Finanzfuzzis beschäftigen zu müssen. Diese Herrschaften ignorieren so ziemlich alles; von alten Bauernregeln bis zur reinen Physik. Dank solcher Bänker, die ausser Prozentrechnen nicht mal rechnen können (oder wollen?), haben wir die Krisen die wir haben.
    Soll heissen, werter Don: Ich beneide Sie um Ihre Immobilien-Idylle am See und auf der Alm…!!

  25. ...ich grüble, wer ist nun...
    …ich grüble, wer ist nun eher verschwunden, die Dienstmädchen oder die
    nur „Hausfrauen“.

  26. Engel ,kiff und neue länder;...
    Engel ,kiff und neue länder; gammler, zen und hohe…B
    ..als ich das gelesen habe, hab´ich nur die hälfte verstanden; wahrscheinlich ; gottseidank!.
    ist wenigstens die assoziation zum titel richtig????

  27. Ich denke, das Problem mit den...
    Ich denke, das Problem mit den Hilfen für größere Haushalte und berufstätige Mütter besteht tatsächlich. Es ist sehr schwer verlässliche Hilfen zu bekommen, vor allem in der Großstadt. Es gibt ein Überangebot an Schwarzarbeit, vor allem hier in Ostösterreich, das auch gern angenommen wird; auch von Leuten die mehr zahlen könnten und von Leuten, von denen man es nicht erwarten würde. Der Rest drängt sich um verläßliche Kinderfrauen und Putzfrauen mit gutem Ruf. Der Dienstleistungsscheck wurde nicht angenommen, beiden Seiten ist offenbar Schwarzarbeit genehmer. Der Arbeitsmarkt für einfache Dienstleistungen ist ethnisch scharf segregiert; große Hotels und Restaurantketten nehmen keine Migranten vom Balkan, sondern nur Philippinos und Asiaten „because they are honest and dont talk back“ wie mir eine britische Hotelmanagerin vor kurzem erklärte. Muslimische Migranten arbeiten nicht im Haushalt, die Frauen nur im Büro-Putztrupp und sie tendieren außerdem zur (klein)gewerblichen Selbständigkeit.

  28. Also, ich hätte da eine echte...
    Also, ich hätte da eine echte Perle, aber die ist auch vollkommen ausgebucht.

  29. Jo mei, Sie fahren ja immer...
    Jo mei, Sie fahren ja immer noch diesen unsäglichen Fiat ….

  30. Man wird nicht reich, wenn man...
    Man wird nicht reich, wenn man alle 3 Jahre das Fahrzeug wechselt.

  31. Scheint Ihnen ja mächtig...
    Scheint Ihnen ja mächtig unangenehm zu sein, dass Sie sich in Gesellschaft von Merkel und Wulff befinden: Buch nicht gelesen aber sich fürchterlich darüber zu echauffieren !
    Jo mei !

  32. Kann man so nicht sagen: Die...
    Kann man so nicht sagen: Die 12. Auflage habe ich mir ausgeliehen, angelesen, fand sie ganz entsetzlich schlecht geschrieben, dieses aufgeblasene Geseier eines Systemkarrieristen, der sich für was sehr viel Besseres hält, dann zu Kapitel 8, wenn ich mich recht erinnere, Kopf geschüttelt, weggelegt, beschlossen, dass ich nicht alles lesen muss. Und wenn ich jetzt häre, dass er sich im TV-Gerät als Multimillionär produziert – jo mei.
    .
    Der Mann kann sicher hetzen, aber er kann nicht schreiben.

  33. @Tillmann: Immobilienidylle,...
    @Tillmann: Immobilienidylle, schön und gut.
    Ich werde alsbald mich nicht mehr vor GPS gestützten Vermessungsarbeiten drücken können, für das neue Stück Wald das uns statt des alten bei der Zusammenlegung wurde.

    Da darf ich dann im winterlichen Wald herumstapfen (keine Belaubung und darob besserer Satellitenempfang) und mein neues GPS benutzen. Das alte das ich meinem Vater vor Jahren schenkte (bevor ich mir selber so etwas leistete), ist eben nicht ganz so genau. Und Meißel an den strategischen Stellen im Grund versenken, die sich mit einem Metallsuchgerät leicht wiederfinden lassen, so der heimtückische Nachbar die sichtbaren Grenzsteine frechlich verschiebt.

    Was die Finanzfuzzis betrifft: Ich habe nach einem halben Jahr Schweizer Bank in Zürich Monate gebraucht bis ich wieder im Ursache-Wirkung statt in Bullshit-Wunsch Relationen denken konnte.

    Leider ist es in anderen Industriezweigen nur bedingt besser.

    @DonnaLaura: Und wie wollen sie die nur eingeschränkt an höherer Sittlichkeit interessierten Kreise von ungewollter Reproduktion abhalten? Sonst sind sie alsbald die Patin von einem Dutzend Bankerte (ob daher Bank kommt?). Und müssen die auch noch erziehen. Eaton Place live gespielt. Und ob nicht ein gewisses fraternisieren von Upstairs und Downstairs vorkommen möchte, wäre nach vorgenanntem Beispiel auch die Frage. Ich denke so ein Robot Staubsauger macht da erheblich weniger Ärger.
    http://www.youtube.com/watch?v=LQ-jv8g1YVI&NR=1

    Cheers,
    RealMash

  34. Foersterliesel, das Wort...
    Foersterliesel, das Wort Schwarzarbeit mag ich nicht.
    Wofür sollte man Personalhändler, Steuereintreiber und Gewerkschaftler bezahlen? Von deren Geldabzocke könnte man dem Personal bequem ein akademisches Studium finanzieren. Was zwar nicht der Sinn der Übung ist, allerdings: „Hauswirtschaft“ halte ich für weitaus komplexer und delikater als „Einzelhandelskaufmann“ (Putzfrau bei Aldi) oder „Hotelkaufmann“ (Kellner bei Hilton), die aber systemrelevant als Lehrberufe gelten.
    Nota bene: Ebenso wenig mag ich das Wort Schwarzgeld und ähnliche Unwörter wie Steuerflucht, Steuerparadies und Steuersünder. Weil ich kein Steuerfetischist bin und unseren Staatsapparat um mindestens drei Viertel zu gross halte, hoffe ich auf die baldige Einführung der realistischen Gegenwörter: Steuerfaschismus, Steuerhölle, Steuerwucher, und so weiter…

  35. Tillmann 22:02,
    was mich an...

    Tillmann 22:02,
    was mich an Ihren Ausführungen stört ist das kleine Wörtchen „könnte“ man
    bequem finanzieren…ja könnte man, aber tut man es?

  36. lieber RealMash, alora, no,...
    lieber RealMash, alora, no, verbrüderung mit angestellten findet nicht statt. es sieht nur so aus, um sie zu motivieren. ergo werde ich gewisslich nicht patin. und ob bei dem gehalt so viele blag-äh, nachkommen in die welt gesetzt werden würden? unbeweifelbar zweifelhaft.
    .
    allerdings wäre solch ein staubsauger amüsant, v.a. wenn serienmässig eine katze obenauf montiert sein sollte. unsere beiden hunde wären hellauf begeistert, unsere versammelte erbenschaft dito, sogar gary cooper und ich.
    wie schnell wird so ein ding?
    .
    bester Tillmann, sie machen einem spass. denn natürlich gibt es einen hydrocephalischen staat, und in etwa so gut funktioniert er auch. der myxematose helfe ich jedoch nicht ab, indem ich mich und andere strafbar mache.
    vielmehr erhöhte man damit den baldrianbedarf (womit man wieder bei den katzen gelandet wäre).

  37. lieber Tillmann,
    das alles ist...

    lieber Tillmann,
    das alles ist in der Tat sehr sehr komplex; bestimmt aber mögen Sie auch keine Leute, die verunglückte und nicht krankenversicherte Bauarbeiter im Wald hinter der Grenze oder humanerweise doch vorm Krankenhaus ablegen (und schnell verschwinden). Oder Eigenheimbesitzer in der Nähe eines Asylantenheimes, die sich gern Tschetschenen um 5,- € die Stunde holen, oder Restaurantbetreiber die Küchenhilfen gleich mal die Papiere abnehmen, oder Bauleitungen die kriminelle Subfirmen mit Schwarzarbeitern beschäftigen…

  38. Nun, @Don Ferrando, das...
    Nun, @Don Ferrando, das verhaelt sich mit dem Urteil ueber Sarrazins Buch so als haette man vom „Candide“ nur den Waschzettel gelesen und sich daraus dann ein Urteil gebildet.

  39. minna, das "kleine Wörtchen...
    minna, das „kleine Wörtchen könnte“ ist schon richtig am Platz, weil: das ist „nicht der Sinn der Übung“… Tut Aldi das? Oder Hilton oder die Zeitarbeitsverleiher oder die Gewerkschaften oder sogar der „Staat“ mit seinen gewaltigen Steuereinnahmen…??
    Wenn ich mich im Bekanntenkreis so umsehe und das langjährige und geförderte Stammpersonal betrachte (in Haushalt und Betrieb), dann geht es dem viel besser als so manchem „Direktor“ in einem Konzern.

  40. Lieaba, pardon, lieber reich...
    Lieaba, pardon, lieber reich und gesund, als arm und krank, pflegte schon mein Großonkel, der Kommodore, zu sagen. In diesem Sinne, auf eine Hambuger-freie Zeit in den Bergen !

  41. donna laura, im Vertrauen und...
    donna laura, im Vertrauen und zugleich öffentlich: Ich habe mich noch nie „strafbar gemacht“, weil ich deutsche Steuerbeamte ignoriere. Zum Glück gibt es Nachbarländer mit logischen Steuergesetzen, über die von ihren Bürgern und Steuerzahlern selbst entschieden wird.
    Wo ein Wille ist (oder ein Unwille!), da ist ein Weg.

  42. Bei den Zustimmern fragt auch...
    Bei den Zustimmern fragt auch keiner, ob sie das Buch wirklich gelesen…
    .
    Blasen und Schäume: Sprech-

  43. In Fortführung von 18.35 Ein...
    In Fortführung von 18.35 Ein berühmter Althistoriker lud seine Studenten einmal zum Blockseminar in das von ihm kurz zuvor erworbene stark renovierungsbedürftige Herrenhaus irgendwo im Brandenburgischen und realisierte dort das Ideal vom Gleichgewicht zwischen geistiger und körperlicher Arbeit. Das war vor knapp zwanzig Jahren. Vorher hielt man sich Hilfskräfte zum Sortieren der häuslichen Bibliothek, die in nicht wenigen Fällen mit der Seminarbibliothek in eins verschmolzen war.
    Ich habe „meine Leute“ nur auf Zweitausender gejagt bevor ich sie zum Nachdenken und zu Wort kommen ließ. Selbst die letzte Bastion des Feudalismus ist brüchig geworden.

  44. @HansMeier, die Leute haben...
    @HansMeier, die Leute haben sich schon aufgeregt, bevor die Schwarte in den Regalen lag. Man litt unter vorauseilender Empoerung.
    Schwamm drueber. Gehoert ja nicht hierher.
    Lustig ist es trotzdem.
    (Es gab sogar Leute, die sich beim schiefen Gesicht des Autors ein Urteil ueber das Buch glaubten erlauben zu muessen. Erinnert uns das nicht ein wenig an Schmulchen Schiefelbeiner*? Hae?)
    .
    *siehe Wilhem Busch

  45. @HansMeier555
    26. Dezember...

    @HansMeier555
    26. Dezember 2010, 17:57
    Tariflohn bei drei Euro pro Stunde
    Das ist sicher nicht schoen fuer die Friseusen.
    Nur, fuer 3 Euro Personal einstellen, ist , wie die Aufforderung zum Diebstahl.
    Ein Mensch, der so wenig hat, muss einfach stehlen.
    Hauspersonal ist nicht gleich Betriebspersonal. Da gehoert eine noch vielviel groessere Menge von Vertrauen dazu.
    Ich meine nicht nur das normale, wie Verschwiegenheit, Freundlichkeit und Verbindlichkeit.
    Bei einem 3 Euro-einkommen duerfte ich wohl nicht meine Brieftasche auf dem Schreibtisch liegenlassen oder das Wechselgeld in der „Silberschale“ im Eingangsbereich.
    Aber ich zahl auch keine Stundenloehne, ich zahle Festgehalt mit gewissen Vorgaben. Das funktioniert wunderbar. Und ich habe keine permanente Fluktuation!

  46. Zu Sarrazin: Inhaltliche...
    Zu Sarrazin: Inhaltliche Auseinandersetzungen sind sicher ehrenwert, ob sie
    auch fruchtbar sind, wäre meine Frage.
    Die Überschriften mit denen das Buch in den Medien angekündigt wurde und der Titel selbst, haben mir jedenfalls
    die Laune verdorben; diese Überheblichkeit im Heruntermachen.

  47. bettelbaron, so einen kenne...
    bettelbaron, so einen kenne ich auch noch. Nur machte der das mit seinem Besitz in Suedfrankreich. Das fand ich schaebig. Und weil er das wusste, mochte er mich nicht. Inzwischen bin ich weiter gekommen als er. Wir haben noch guten Kontakt. Nur weiss er nicht, dass ich mich heimlich an seinem Altersverfall erfreue. Das ist zwar auch schaebig, aber Rache ist Blutwurst.

  48. @Donna Laura:
    Wenn man die...

    @Donna Laura:
    Wenn man die Referenzgeschwindigkeit als 1 Turtle einstellt (wie hier exemplarisch gezeigt)
    http://www.youtube.com/watch?v=EC3hRVz36Yc&feature=related
    dann kommt man als Einsatz einer Cleaning Fortress, bekatzt wie hier
    http://www.youtube.com/watch?v=vf9wHkkNGUU
    auf etwa 2,5 TTS (TurTleSpeed).

    Die Wachkatze hier
    http://www.youtube.com/watch?v=5sAF8gMN9c0
    muß allerdings auf ein derart nützliches Angriffsfahrzeug verzichten.

    Hier die Geschichte der Reigungsroboter
    http://www.robotstore.de/geschichte_der_haushaltsroboter.htm
    wieder ein Fall wo frühe Europäische Überlegenheit verspielt wird (siehe Kärcher).

    Der Roomba ist zwar funktional, aber etwas primitiv, er benutzt keine Strategie um die Räume abzusaugen, sondern ein heuristisches Verfahren das ich als dem drunkards walk nachempfunden vermute. Er findet zur Ladestation zurück anhand einer Bake, kann aber den Schmutzbehälter nicht selbständig leeren.

    Ein VP bei der Schweizer Bank, hat mittels der verbilligten Einkaufsmöglichkeiten (Ja, die tun nicht nur cremig was an der Einnahmenseite, sondern bei den Mitarbeiter auch auf der Ausgabenseite, z.B. auch bei Maßkonfektion…Fondues, Rechnern im bunten rosa-Look für die Damen etc.) einen Roomba 531-Pet erworben, um bei sich und seiner Frau die mittels Katzen verstreuten Haare aufzusammeln. Soll dem Vernehmen nach exzellent funktionieren.

    Auch entsprechnde Tests mit Blumenerde um starke Verschmutzung zu simulieren sollen durchaus erfolgreich absolviert worden sein.
    Cheers,
    RealMash

  49. Ruhe, Zufriedenheit,...
    Ruhe, Zufriedenheit, Vergessen,
    Cabrio, Landleben, Pferdeschlitten ?
    Da findet sich etwas auf der Landstrasse kurz hinter Admont:
    http://www.youtube.com/watch?v=Jo8fZqD1Jn0&NR=1

  50. ich goenne dem autor sein...
    ich goenne dem autor sein vermoegen und sehe, dass er versteht es zu geniessen. jedoch sollte der mann erwaegen, einen teil seiner reichlich vorhandenen freizeit dem studium der deutschen syntax zu widmen.
    „…das miesepetrige Geschnatter des – in dieser Zeitung mit einer das Geistestitanentum sicherlich unterragenden Vorgartenzwergenzipfelmütze abgelichteten – Sarrazin…“
    „Zukünftige Erbinnen von mehr als nur 4500 m² mich, ob ich dort nicht vielleicht führen könnte.“
    sprichsu deusch?

  51. Geht es auch ohne aufgeblasene...
    Geht es auch ohne aufgeblasene Pedanterie?

  52. @Donna Laura:
    Zur...

    @Donna Laura:
    Zur Reproduktionsfrage, ich denke der Ausdruck „Déjeuner des Pauvres“ ist Ihnen ein Begriff? Ja, korrekt, es bezieht sich im weitesten Sinne auf den petit mort. Beides nicht durch Leo zu verifizieren. Zut alors!

    Man hat sich von Seiten der Regierung entschlossen Hartzer(innen) die Pille zu bezahlen, weil eben jene Gruppe von Menschen, die sich nicht beruflich engagieren, offenbar doch Möglichkeiten gefunden haben, sich eine nette Zeit zu machen, ohne größere monetäre Aufwände zu treiben.

    Mit entsprechenden Konsequenzen, die im Vertrauen auf weitere Fürsorge wohl in Kauf genommen werden.

    Und wenn die nicht „Herrschaften“, die man dort unterbringt, aus eben jenen Schichten mit einer lückenlosen, mehrere Generationen langen, Unerwerbsbiographie stammen…

    @staff aureus: Haben Sie die Nachrichten über misshandelte/ausgesetzte/zu Tierfutter verarbeitete Pferde in Irland verfolgt?

    Hat nicht Gandhi gesagt, man erkenne den Zustand einer Gesellschaft, an der Art, wie sie ihre Tiere behandle?

    Sich vom Pferd betrunken nach Hause fahren zu lassen ist da fast schon clever.

    Wie oft denke ich auf der Autobahn das da mehr Intelligenz unter der Haube als am Steuer sitzt…
    Ciao,
    RealMash

  53. Weihnachten war schön.
    Nur...

    Weihnachten war schön.
    Nur die Haut meiner Ente war nicht ganz knusprig.
    .
    Nachher werde ich mir ein wenig Bewegung verschaffen, ein paar Holzscheite zerkleinern und mir damit ein warmes Bad bereiten.

  54. @ HansMeier555 Re putzen. ...
    @ HansMeier555 Re putzen. Ich habe einmal einen Kurs „Modernes Haushalten“ in Luzern besucht – die Unterlagen sowie das Kursbuch („Haushalten mit Pfiff“ – Lehrmittelverlag des Kantons Zürich) habe ich immer noch. Zu meinem Erstaunen waren Männer in der Mehrheit (Geschiedene, Rentner und Junggesellen).

  55. Auch ich beneide Sie, werter...
    Auch ich beneide Sie, werter Don. Auf „Geistestitanentum“ und „Vorgartenzwergenzipfelmütze“ wäre ich im weihnachtlichen Fresskoma (das Ananas-Basilikum-Sorbet kam sehr gut an) niemals gekommen.
    .
    Ein durch´s Fasten geschwächter Body könnte beim Rodeln übrigens von Nachteil sein.

  56. @ Grimaldelli
    Hauspersonal?...

    @ Grimaldelli
    Hauspersonal? Ich bin schwer dafür, dass jeder seinen Bockmist udn seien Wollmäuse selber wegräumt :-) Verursacherprinzip.
    .
    Wer zu wenig zahlt, das ist nicht Aufforderung zum Diebstahl, nein, der nimmt jemandem etwas weg.
    .
    @ all: Ansonsten gerne weiter mit dem feudalen Geplauder. Man gönnt sich ja sonst nix. :-)

  57. Gerne, Ich bin heute zwar...
    Gerne, Ich bin heute zwar immer wieder mal weg, zwengs Rodeln und Freunde treffen, aber es wird freigeschaltet.
    .
    muscat, vielleicht liegt es daran, dass in der Sache immer noch eine Menge Wut im Bauch ist, von der ich weiss, dass sie früher auch mal gerne genetisch definiert wurde, siehe „Jude von Malta“.

  58. fionn, nach Erzählung meiner...
    fionn, nach Erzählung meiner Mutter gab es an ihrem Gymnasium sogar einen Kurs für Haushalten und Saubermachen. Der sogar eecht effektiv ist, wenn ich sehe, wie sie die Bilderrahmen prüft. Zu effektiv, vielleicht.
    .
    staff aureus, das liegt am verdammten Strohrum, den die unzivilisierten Österreicher saufen. Bei uns trinken sie nur den wasserähnlichen Obstler!

  59. Lieber Filou,
    .

    Auch die...
    Lieber Filou,
    .
    Auch die S.-Unterstützer haben ja immer unterstrichen, dass es ihnen gar nicht um bestimmte Fakten geht, sondern um die Diskussion als solche.
    Darum ist es m.E. auch legitim, genau auf dieser Ebene Kritik zu üben.
    .
    Das Buch ist nur eine Sprechblase, Anlaß und Vorwand, um mit den Thesen in die Medien zu kommen.

  60. Mein Mondamin ist alle
    Die...

    Mein Mondamin ist alle
    Die Küche sieht so traurig aus
    Zwei schöne Kutschen stehn bei mir im Hinterhof
    Kommt denn Herr Rothschild bald nach Haus
    Zwei Pfund Ampfer für die Hengste
    Dreißig Bibeln machen fromm
    Meine Kanonen sind gewiss zum Böllern schön
    Falls Herr Rothschild heut noch kommt
    Blaues Blut
    Herr Rothschild kommt nach Haus
    Und der Knecht macht schon im Stall die Notbeleuchtung aus
    Es wird spät
    Bei der Lady brennt noch Licht
    Und wenn der Schinderhannes sagt, ich komm heut Nacht vorbei, dann kommt er ? sicherlich nicht
    (…)
    Rainald Grebe

  61. @Vroni
    27. Dezember 2010,...

    @Vroni
    27. Dezember 2010, 09:53
    Ich hab das nicht gelernt, Wollmaeuse weg zu rauemen und bleib daher als Schuster lieber bei meinen Leisten.
    Gruss aus MC mit Sonne bei nur 4°

  62. Tegewrnsee: Leicht bewölkt ,...
    Tegewrnsee: Leicht bewölkt , 4 Grad. Minus!

  63. Grimaldelli, das muss man...
    Grimaldelli, das muss man nicht gelernt haben. Das kann jeder.
    Ährlich. Den Besen ins eine Ärmchen, die Schaufel ins andere Ärmchen.
    .
    (Den Spruch machen Männer gerne ausgerechnet vor der Waschmaschine. Seltsamerweise können sie aber ihre HiFi-Anlage wie im Schlaf bedienen. Haben sie auch nicht erst bei einem HiFi-Hauswirtschafter gelernt. Was sagt mir das.)
    .

  64. Hallo Don und andere...
    Hallo Don und andere Schwätzer,
    jetzt habe ich mir in diesem fast vergangenen Jahr ’10 doch einige Blogs und Beiträge, reingetan und bin mal angetan mal naja, eher kopfschüttelnd, wie
    man sich auf eine gewissen alt- und hausbackenen Form so festzurren kann.
    Wird doch der Besitz und das Geld als Solches immer wieder mit den entsprechenden Gütern oder Besitzern in Szene gesetzt („Westviertel“ & Co), so bedient man sich des einfacheren Lebens aber auch Denkens, den
    kleinen und geheimen, natürlich gewieften Tricks und lenkt geschickt
    das Portefeuille auf die Bergwelt mit ihren sinnlichen Genüssen und
    einer alten Trojka, die immer wieder das Panorama wechselt.
    Aber materiell muss es schon sein, entweder es wird gut gegessen oder
    Silberkannen angeschafft oder mit dem Klappercabrio durch die Gegend
    gegurkt. Dazwischen etwas Belehrung mit Historie und Moral gewürzt,
    natürlich mild verfeinert oder burlesk daher herzählend, durch Ingolstadt
    fallend, erzürnt, verwundert und entzaubert, über so viel Schlechtigkeit
    in der Welt und deren bitterer Lauf. Wie toll war doch die Welt früher und
    ach liebe Leute, wie ist es heute bitte schön und dann nach ein paar Minuten
    bauen sie, die Blogger weiter, zunächst das Salz der Erde geleckt aber
    dann, nein, aus diesen materiellen Baustoffen, lässt sich doch ein Himmelreich
    der Wünsche, Erinnerungen und Phantasien bauen:
    Denn das, was sie kennen, wissen, schätzen – sind doch: Die Säulen der Erde.
    Aber die Welt dreht sich weiter und Steuern werden alle immer zahlen, schade
    eigentlich, habt ihr da keine bessere Idee, Don, schreib doch mal was zu möglichen Alternativen, Schlaraffia oder so….

  65. mais non, lieber Tillmann, mit...
    mais non, lieber Tillmann, mit ’strafbar‘ waren doch nicht sie gemeint. noch leben wir in freien ländern und man kann noch einigermassen walten, wie es einem beliebt, je nach adrenalinanforderung und nervenkostüm.
    „Zum Glück gibt es Nachbarländer mit logischen Steuergesetzen, über die von ihren Bürgern und Steuerzahlern selbst entschieden wird.“ – dann gehe ich mal davon aus, dass sie in einem südlichen, idyllischen bergland leben. gibt es dort keine travail au noir? denn das wäre seltsam, doch ich lerne gerne dazu.

  66. Rauschgoldengel, soll ich die...
    Rauschgoldengel, soll ich die ironisch gemeinten Passagen mal kursiv setzen, damit darüber Klarheit besteht? Wie dick muss ich das eigentlich noch auftragen?

  67. Weihnachten war schön.
    Einmal...

    Weihnachten war schön.
    Einmal abgesehen von der Tatsache, daß die Haut meiner Ente nicht knusprig war.
    Insbesondere hat es mich gefreut meine Neffen und Nichten in die von mir geschenkten Bücher versunken zu sehen.
    Ich hatte darauf gepfiffen die empfohlenen I-Tunes-Guthaben zu verschenken.
    .
    Nacher werde ich ein paar Holzscheite zerkleinern um mir ein bißchen Bewegung zu verschaffen.
    Mit dem Brennholz werde ich mir dann ein schönes warmes Bad bereiten.

  68. Mag man das heute wieder, das...
    Mag man das heute wieder, das Badewasser mit Holz warm machen? So eine Apparatur steht bei uns noch im Hinterhaus, und fast war ich versucht, die als Deko zu erhalten.

  69. @Don Alphonso: Machen Sie das...
    @Don Alphonso: Machen Sie das lieber 80ies Style, also Kursiv, Grotesque und blinkend in Grell Neongrün.(Damals als alle die tollen neuen Möglichkeiten von DTP ausprobiert haben-zwanzig Schriftarten in neun Farben in einem Dokument! Wow!)

    Wird nicht helfen, aber amüsieren.

    Ciao,
    RealMash

  70. @D.A.: Nein, nein. Es ist nur...
    @D.A.: Nein, nein. Es ist nur so, daß ich im Heizungskeller sowohl über eine Ölheizung als auch über eine Heizung für feste Brennstoffe vefüge.
    Beide kann ich getrennt oder auch in Reihe geschaltet als Zentralheizung und/oder Warmwasserbereitung nutzen. Das ist nicht antik, sondern von 1980.
    Wenn ich zu Hause alleine bin und keine Rücksicht auf die Mieter oder die Verwandtschaft nehmen muß, heize ich bedarfsbezogen ausschließlich mit Holz, auch das Warmwasser.
    Es ginge auch mit Kohle oder Koks.

  71. @Vroni
    27. Dezember 2010,...

    @Vroni
    27. Dezember 2010, 10:59
    Ich weiss, wie man eine Waschmaschine bedient.
    Nur, in meinem bisherigen Leben habe ich hunderten von Menschen Arbeit gegeben.
    Da will ich doch auf meine alten Tage das nicht aendern. Oder soll ich unsere Femme de ménage (geschieden und alleinerziehende Mutter), den Jardinier (Vater von 3 Kindern im schulpflichtigen Alter) und meinen Sekretaer (53 Jahre) entlassen?
    Waere das die Loesung?
    Ich glaub, ich lass die Wollmaeuse, Wollmaeuse sein…..!
    Stehn die nicht eh unter Artenschutz?

  72. Taugt auch als...
    Taugt auch als Weihnachtsgeschenk: Ein wirklich zuverlässiges Kindermädchen, eine patente Köchin, ein Hausmeister und Gärtner und Chauffeur…

  73. lieber Grimaldeli, heissen...
    lieber Grimaldeli, heissen wollmäuse – wie profan – in unseren besseren haushalten nicht chinchilla?
    .
    lieber HansMeierr55, sehr gerne möchte ich ihnen bei der saharazinn-debatte beispringen:
    das erste, das jedesmal von im prinzip unlehrerhaften menschen gefragt wird, ist, ob man das buch etwa gelesen habe.
    schön + brav nachgeplappert, denn dies hat der autor auch so gehalten.
    .
    bei der antwort, man habe länger in einem solchen exemplar in der buchhandlung geblättert, wird immer schon so getan, als ob man seine hausaufgaben, welch ein blödsinn!, nicht richtig machte.
    .
    es ist doch so, dass man als halbwegs des lesens fähiger relativ rasch zur einer einschätzung anhand einleitung, schluss, den kapitelüberschriften sowie deren untertiteln, dem klappentext sowie der bibliographie gelangen kann. dann noch ein paar seiten zwischendrin studieren, man liest quer und sich fest, bricht dann ab – und es reicht. so wird auch wissenschaftlich gearbeitet.
    .
    die meisten, die sich in diesen tagen wechselseitig mit dem œuvre bedachten, haben dies ja auch noch nicht komplett lesen können – geschweige denn verstehen*).
    .
    diese masche von diesem hrrn, zum kauf seines blö*hüstel*nialen buches aufzurufen, weil man sonst seinen mund halten müsse, ist mehr als peinlich.
    .
    es stand zu hoffen, dass diese auf diese weise geführte diskussion endlich ein ende hätte.
    mais non, weihnachten lag das buch unter dem christ(sic !)baum, und die chose dreht eine weitere runde.
    wie praktisch: es gibt ja auch sonst keine probleme in europa.
    .
    [*) doch die eine hirnzelle ist noch mit dem öffnen der cellophanfolie um dieses machwerk geschäftigt, und kann gerade nicht.
    böse? ja. bittegernedoch.]

  74. Sehr verehrter Don - Das mit...
    Sehr verehrter Don – Das mit dem Baugrundstück gibt es in meiner Familie auch, aber da ich jetzt ein langes Weihnachten lang Familienfrieden gestiftet habe, hat mich der Rest Ihres Artikels dazu angeregt, es nachzumachen. Der Mercedes ist schon aus dem Schnee gekratzt, die Alpen sind etwas weit, aber der Teutoburger Wald ist auch nicht schlecht. Im Auto werde ich singen, aber keine Weihnachtslieder, sondern
    .
    Als die Römer frech geworden, simserimsimsimsimsim
    Zogen sie nach Deutschlands Norden, simserimsimsimsimsim
    Vorne mit Trompetenschall täteretetauto
    Ritt Herr General Feldmarschall
    .
    Meine Schlittschuhe nehme ich auch mit, denn vielleicht finde ich ein Wasserschloss, das ich auf ihnen umkreisen kann.
    .
    Einen langjährigen Freund und emeritierten Professor habe ich schon dazu animiert, eine fundierte Kunstführung zu geben. Und wenn ich Frau van Leyen mit ihren sieben Kindern irgendwo auf dem Pferd herumreiten sehe, werde ich huldvoll winken.

  75. Natürlich nicht, lieber...
    Natürlich nicht, lieber Grimaldelli. :-)
    Es darf mir jedoch die revoluziferische Idee erlaubt sein, wie es wäre, wenn jeder ein eigenes Stück Land hätte und nicht nur der Großfeudale. Dem man dann zu Diensten ist. Irgendwann muss das ganze Land ja mal verteilt worden sein.
    .
    Das so zu denken kommt wohl daher, dass ich aus einem kleinen Bauernhof stamme und es mir als Querkopf mit landwirtschaftlichem Migrier-Hintergrund eigentlich nicht anders vorstellen kann, als nur die eigene Kuh zu melken und die eigenen Entchen zu rupfen. Mittlerweile sitz ich aber in München. Und mein Mann hat sich zu Weihnachten schlapp gelacht, weil ich ein Menü bewusst ohne eine fürs Fest extra gekillte Bauern-Ente bereits als „vegetarisches Menü“ bezeichnete.
    .
    War es nicht, außer man nennt sich dann Seehechtvegetarier, öms.

  76. Don Alphonso: "soll ich die...
    Don Alphonso: „soll ich die ironisch gemeinten Passagen mal kursiv setzen?“
    Bitte nicht. Wem die Ironie verborgen bleibt, dem hilft auch kein Kursiv- oder Boldsatz. Und zu den Schriftschnitten heutzutage: Seitdem sich jedermann ein dickes Schriftmusterbuch aud den Bildschirm zaubern darf („DTP“), wird die Typographie gnadenlos vergewaltigt. Wer glaubt, mehr als 20 bis 30 ewige Klassiker verbreiten zu müssen, den halte ich für einen optischen Umweltverschmutzer…

    donna laura, Ihre elegante Kritik grenzt an die Kunst der Satire. Dennoch: Ob schwarz oder weiss, ist aus meiner Sicht eine Frage der Perspektive. Wo die Einen schwarz sehen, ist es den Anderen ein tugendhafter Lichtblick ;-))

  77. @Donna Laura
    Erst sind es...

    @Donna Laura
    Erst sind es Wollmäuse.
    Dann Wollratten.
    Erst wenn sie größer als Ratten sind, mutieren diese zu vornehmen Stuben-Chinchillas.

  78. liebste Vroni, dann haben wir...
    liebste Vroni, dann haben wir eindeutig chinchillas!

  79. lieber don
    da es auch in...

    lieber don
    da es auch in berlin so ab und an zu erbschaften kommt,ist mir die frage nach der anlage von geldvermögen nicht zur gänze unbekannt.
    nur,im gegensatz zu den gesprächen in westvierteln
    bekommt man hier auch gerne mal die antwort:du kannst doch mit nem teil was gutes für die welt tun.
    mein „neureicher“ kollege und ich(altarm) müssen dann immer lachen(ich aus opportunismus,da ich mir so noch n freibier erhoffe)
    doch bleibt ihm immer ein leicht schaler beigeschmack,dass es keine tupamaro rebellen mehr gibt,deren freiheitskampf man mit seinem blutgeld unterstützen könnte.
    und seltsamerweise berichtet der neubonze von erstaunlich geringer neidquote,obwohl sein anwalt(„so viel geld werde ich durch meine tätigkeit nie verdienen“)ihm einbläute NIE etwas davon verlauten zu lassen.
    der grösste neid lasse sich ihm nach bei kleingewerbetreibenden beobachten,die bei geld an eine neue richtbank/transporter/dach für die werkstatt denken-das sei seiner meinung nach aber auch verständlich.

  80. na pedanterie hin oder her......
    na pedanterie hin oder her… ich schreibe ja nicht diese verschwurbelten saetze. wenn schon, denn schon.
    wenn ich das lese krieg ich halt einfach den eindruck, das haette kein sohn aus besserem hause geschrieben, sondern irgendein lottomillionaer ohne schulabschluss.

  81. gegen chinchillabefall kann...
    gegen chinchillabefall kann man etwas unternehmen lassen, gegen caputiensis und andere bildungen anscheinend nicht. ei, nun denn.

  82. @Vroni: Und damit das nicht...
    @Vroni: Und damit das nicht passiert, braucht man Katzen, die überall drunterkriechen und alles an wachsendem Fusselnagetier ins Licht schleppen. Was gut ist. Es sei denn die Katze würde kurz unpässlich, oder hätte ein Protest-huhn mit Ihnen zu rupfen.

    Da fängt dann auch das Möbelrücken an, um der Olfaktorischen Schweinerei den Gar auszumachen. Da kann man dann auch gleich putzen und saugen, an Stellen wo man sonst nicht hinkäme, denn dann muß man.

    Eine Ex von mir sagte einmal: „Katzen und Kinder machen eine ordentliche Hausfrau!“. Und sie hatte Recht.

    Sie hatte übrigens Katzen.

    Donna Laura scheint übrigen am Robo-Sauger desinteressiert?
    Der säubert auch, nur ohne Hinterlassenschaften.
    Cheers,
    RealMash

  83. @kalle aus...
    @kalle aus Berlin:
    Herzensbildung ist eines der Dinge die unter anderem auch zum Bildungskanon der (groß oder klein) bürgerlichen Welt gehören(sollten).

    Derartige Äußerungen lassen die Ermangeleung derselben vermuten.
    Oder für Sie übersetzt:
    Berlinern Schnauze mit Herz setzt zur Akzeptanz Herz voraus, und mit Herz ist auch die Schnauze nicht vonnöten.

    Ciao,
    RealMash

  84. Auftrag: Ich wär an diskreten...
    Auftrag: Ich wär an diskreten fest montierten, zart vergitterten Ansaugstutzen unterm Sofa interessiert. Aber ohne dass sie Liebhaber, Hamster oder Katze ansaugen.

  85. (...)
    Wünsch dir Nougat,...

    (…)
    Wünsch dir Nougat, wünsch dir Nachbarn
    Der Sohn von Zorro bringt sie mit
    Der Torero küsst den Stier im Eiskanal
    Und sie reiten nach Madrid
    Magellan, Magellan, mein Fährmann
    Setz mich über nach Kaliningrad
    Wo die Silbermöwe schreit, ist das Wasser oft nicht weit
    Kommt jetzt das Adagio
    Komm Teekanne, zieh deinen Beutel aus
    Kurz hinter Koblenz liegt erschlafft ein Zeppelin
    Wer will jetzt noch hoch hinaus
    Blaues Blut
    Herr Rothschild kommt nach Haus
    Und der Knecht macht schon im Stall die Notbeleuchtung aus
    Es wird spät
    Bei der Lady brennt noch Licht
    Und wenn der Schinderhannes sagt, ich komm heut Nacht vorbei, dann kommt er ? sicherlich nicht …
    (R. Grebe: Blaues Blut, 2004)

  86. ...da kann man die...
    …da kann man die Lottomillonäre ohne Schulabschluß aber nur um ihre Bildung
    beneiden.

  87. lieber RealMash, so...
    lieber RealMash, so allmählich tut sich hier die mutmassung auf, sie stünden auf staubsauger, doch sicher nur wegen der faszinierenden technik. jedem tierchen sein plaisirchen, voilà:
    http://www.youtube.com/watch?v=JSlw7CPPh10 – die zahme intonierung bitte bei min 3.14; die fortgeschrittenere variante, die sicherlich besser gefällt, bei min 10.21.
    .
    liebe Vroni, ihre liebhaber lassen sich mit einem staubsaugerstutzen anlocken? respekt!
    meine nicht, da gelten andere gesänge, und die müssen sie noch selbst anstimmen.
    ein kleiner tipp zur haushaltsführung: meine perle zieht einen alten seidenstrumpf über die öffnung des *räusper* ansaugstutzens, natürlich nicht mit dem bereich mit defekten masche.
    denn diamantohrgehänge, die man bei gewissen innerhäuslichen aktivitäten zuweilen zu verlieren tendiert, sind so schnell eingesaugt.
    .
    entre nous soit dit, katzen saugen sich in toto nicht so schnell ein, bestenfalls wird deren schwanz kraftvoll durchgestriegelt und die tierchen lernen auf seltsame art, zu elektrischen geräten jeglicher art respektvollen abstand zu halten. bei chihuahuas wäre ich vorsichtiger – doch wie sagt die gastgeberseitige grossmutter so schön: am guadn schods ned, um an schlechtn is ned schad
    – grosses pardon für das miese bairisch und das stören der to(r)tenruhe.
    .
    was halten sie eigentlich von den beutellosen staubsaugern?

  88. Also, weiter mit dem feudalem...
    Also, weiter mit dem feudalem Geplauder.
    Re Butler and cook-housekeeper. Wenn immer meine Eltern in London had a Saturday night dinner for 12 (d.h. 3 tables for Bridge after dinner) standen die Aubreys auf Abruf zur Verfügung. Er war pensionierter Butler, sie Cook-Housekeeper. She called him „Aubrey“ and he called her „Mrs Aubrey“.
    Beide mir haben mir wertvolle Tipps gegeben z.B. wie man Silbergegenstände polieren soll…
    In English upper-class houses, in the dining room the crystal decanters (usually filled with sherry, whiskey, brandy etc) are kept in a wooden tantalus fitted with a KEY… for „security reasons“ (!). Is it the same in Germany?
    http://www.worthpoint.com/worthopedia/old-wooden-locking-tantalus-with-key-antique

  89. Die meisten, denen das...
    Die meisten, denen das Christkind das Werk des Herrn S. bescherte, werden es nicht lesen. Es dient ihnen aber dazu, argumentativ die Reihen der eigenen Klasse gegen die unteren Schichten zu schließen. Mir als eher nationalkonservativem Menschen sind die Thesen alle nicht neu, Volkmar Weiss beispielsweise hat das schon vor 15 Jahren alles ähnlich formuliert. So pauschal, wie in ab den 60ern soziologische Schriften zur Zerstörung einer meines Erachtens sinnvollen konservativen Ordnung genutzt wurden, so pauschal wird nun S. genutzt zwecks Rollback. Wobei dieser Rollback nicht das Ziel hat, allen Bevölkerungsschichten ein würdiges Leben , wie es in den 60er bis 80er Jahren der Bundesrepublik ansatzweise existierte, zu ermöglichen. Sondern es geht darum, die Pfründe der Oberen gegen und auf Kosten der da unten zu sichern.
    Allerneuste Erkenntnisse der Intelligenzforschung reduzieren übrigens den Einfluß der Genetik. Die Zwillingsstudien haben nämlich den Fehler, daß die Zwillinge meist in mittelschichtige Elternhäuser kamen . Schickt man sie in sehr unterschiedliche Elternhäuser, verliert sich der genetische Einfluß deutlich.

  90. Ivor Spencer's School for...
    Ivor Spencer’s School for butlers in London – Reportage aus den deutschen Medien.
    Doch muss man m.M.n. zuallererst ein paar Jahre als „footman“ dienen d.h. eine Art „Lehre“ machen.
    http://www.abendblatt.de/vermischtes/journal/thema/article890310/Butler-Die-hohe-Schule-der-feinen-englischen-Art.html
    P.S. Es herrschte grosser Andrang in Harrods heute (auf ARD TV) – Ausverkauf!!

  91. "liebe Vroni, ihre liebhaber...
    „liebe Vroni, ihre liebhaber lassen sich mit einem staubsaugerstutzen anlocken? respekt! “
    .
    Ne, Donna Laura,
    die verstecken sich, wie es sich für die Zierden ihrer Rasse gehört, im Schrank oder unterm Sofa. Noblesse oblige.

  92. liebe Donna Laura,
    der...

    liebe Donna Laura,
    der Seidenstrumpf überm Ansaugstutzen: da haben Sie aber wirklich eine Perle!
    Ich hab leider keine und finde die Staubsauger mit den Papierbeuteln zum Wegwerfen viel besser, der (reichlich teure) Plastiksauger (an dem Teile immer wieder abbrachen, man konnte sie zwar nachbestellen, und das gratis, aber die Lieferung dauerte und der Krempel war inzwischen unbenutzbar) wird nicht mehr benutzt, das Ausleeren des Staubgefässes war lästige, langwierige Plackerei, denn Staub staubt und Staub mit Wasser klumpt….
    lieber RealMash,
    danke für die unterhaltsamen technischen Erläuterungen !
    verehrter Don,
    wenn Sie eine Perle haben, dann sorgen sie für richtige soziale Fassung derselben! Als die ersten, beruflich erfolgreichen, Altersgenossen stolz „ich habe eine Putzfrau“ verkündeten, taten sie es in einem Ton, der sie für mich fortan jeden Appeals beraubte. Am Umgang mit (notwendigen) Hilfen zeigt sich
    der Charakter. Hunde-und Putzfrauentest für Beziehungskandidaten!
    liebe Fionn,
    bei uns gabs keinen Tantalus, aber Korken mit Silberkopf. Und eine pensionierte Köchin half mir bei Gästen: sie trank dabei gern Likör, ich machte den Küchenjungen und schnippelte nach Anleitung, sie behielt den Überblick und bekam auch das Lob und den Dank der Gäste

  93. "Am Strand kommt irgendwann...
    „Am Strand kommt irgendwann immer der Griff zu einem bedruckten Stück Papier“ – nun, dann kann man noch „AUF das Meer“, das hat dieselbe Wirkung, wie das über den Wipfeln den Blick schweifen lassen.
    http://www.ring2.de/archives/sommer-in-strande-segeln-auf-der-kieler-forde/

  94. Telefonischer Bericht aus...
    Telefonischer Bericht aus Godorf: Bei Ikea ist der Andrang ebenfalls sehr gross.
    .
    Es gibt Moebelgeschaefte, die verkaufen Schraenke komplett mit versteckten Liebhabern.

  95. liebe Vroni, trägt ihr...
    liebe Vroni, trägt ihr geheimes schätzchen dann einen chinchillamantel?

  96. @ realmash

    hier in diesem...
    @ realmash
    hier in diesem blog von herzenbildung zu sprechen ist lustig…ist es doch getragen von einer ostentativen „was geht mich fremdes elend an“ haltung.
    @minna
    what bildung are you talking about my dear. der geistige horizont des autors endet doch an der naechsten bergkuppe.

  97. Jo mei....
    Jo mei.

  98. @Donna Laura:
    Ich hab im Beruf...

    @Donna Laura:
    Ich hab im Beruf mit derart viel Technik zu tun, das ich private Kontakte mit Ihr nur aufs nötigste limitiere, und mitnichten zweckentfremde.

    Ihre Vermutung hätte aber eher zum letzten Beitrag gepasst.

    Zu 6:12: Dies habe ich letztens erst Live in einer Lesung von Jazz und Lieteratur gehört-Weihnachtsthemen.. Nicht das einzige Stück dieser Art.

    @Vroni: Verstehe, so was gibts eigentlich schon(bis auf das Filter), aber bevor ich wieder von Donna Laura wegen unnötiger Staubsagerfixierng in die Ecke des letzten Beitrages geschubst werde…

    Das Roboterding könnte den versteckten Gespielen wenigstens die Zeit vertreiben, beim Losfahren hab ich es in Demos schon die Melodie von „Close encounters“ spielen hören. Mit der richtigen Software und einem Kopfhörer könnten sich die Herren, bis sie wieder von Nöten sind oder der Rückzug frei ist, komponierend vertreiben, so ein kleines selbstkomponiertes Menuett schmückt doch ungemein.

    Das Staubsaugerthema bleibt-irgendwie hat dieser Thread eine Sogwirkung entwickelt. Ich nehme jetzt mal an, das Donna Laura auf den Dyson anspielt (Techniker der ich bin). Meines Wissens ist der nicht sonderlich gut, gerade mit Tieren sind HEPA Filter zu empfehlen. Und die hat der Dyson nicht. Alle anderen Interpretationen sind mir nicht zugänglich.

    Ich hoffe der Kampf der Geschmeidigkeit gegen das große Maul, wie im Clip, hat Ihr Wohlgefallen gefunden?

    Ciao,
    RealMash

  99. Ein Gegenentwurf zu Sara Z. s...
    Ein Gegenentwurf zu Sara Z. s Thesen scheint übrigens diese Buch zu sein
    http://www.welt.de/kultur/history/article11694727/Warum-Deutschland-einflussreicher-als-England-war.html
    Überhaupt denke ich, das man von unseren Englischen Freunden einiges über eine gute, distinguierte Lebensführung und die Ansprüche an das Individuum lernen kann. Ich habe sie als absolut stressresistente, stets humorvolle Kollegen kennenlernen dürfen.
    Cheers,
    RealMash

  100. vroni, meiner Erfahrung nach...
    vroni, meiner Erfahrung nach war der Vorteil des Militär(!)dienstes, das mann dort bügeln, waschen, putzen lernte (und jetzt geh‘ ich in Deckung?!)

  101. @donna laura
    27. Dezember...

    @donna laura
    27. Dezember 2010, 15:42
    Auf die Frage:was halten sie eigentlich von den beutellosen staubsaugern?
    Super!!! Fuer Allergiker gibts nichts besseres:
    http://www.dyson.fr/store/product.asp?product=DC32-ANIMALPROEXTRA
    Ich bin (Gottseidank) nicht selbst betroffen, aber einige meiner Besucher….
    .
    Die Robots haben wir getestet, aber die scheitern an den Sammlern von Teppichen.
    Zusaetzlich macht es die Hunde und Katzen kirre. Nur unsere Tortue Herman, genannt Max la Menace stoerte sich nicht daran. Der Robot touchierte sie und sie blieb ohne Reaction.

  102. [Endlich wieder zuhause,...
    [Endlich wieder zuhause, zuhause! ~Traumhafte Ruhe~]

    Bahnfahrt war völlig i.O. In Basel kam der Zug 10 Min zu spät und wie jedesmal falsch gereiht (was immerhin auf dem Display angekündigt war), wodurch ich zu einer verlängerten Rauchpause kam, was mir recht war, allerdings war es sehr kalt, kälter als in Berlin. Er sammelte dann immer mehr Verspätung auf, weil er wohl nicht so schnell fahren konnte wie im Fahrplan vorgesehen, aber mir ging es gut, Süppchen wurde freundlich auf meinen Einzelplatz (sehr gute Sache) gebracht, der Wagen war nicht überfüllt und angenehm geheizt, die Entscheidung für „Handyzone“ hatte sich als goldrichtig rausgestellt – nach der Folter letztes Jahr durch schreiende Kinder und am allerschlimmsten stundenlanges Familien- und Erbgequassel wollte ich dieses Jahr auf keinen Fall in der sog. „Ruhezone“ sitzen. Als der dritte Schaffner kam, fragte ich ungläubig „ja wollen Sie mir denn einen Drittstempel geben?“. Er antwortete: ja, „nicht nur bei den Fahrgästen gerät heute einiges durcheinander, es kommt bald noch der vierte Schaffner.“ Soso. Normalerweise sind es ja nur 2. Ich versuchte ihn zu trösten, daß zumindest für mich alles ganz problemlos und völlig zufriedenstellend verlaufe. Meine Mampftüte (mit Rehbrot – manchmal ist Resteverwertung ja wirklich lecker) habe ich nicht leerbekommen, da die Zugfahrt lediglich eine Stunde länger ging. Wie es sonst im Zug aussah, weiß ich nicht, als ich einmal einen Tee holen ging, war der Speisewagen mit Laptops und Koffern belagert und die vordere Ausgabe recht voll.

    @DA (Modeste, „Froh und munter“): Oh ja, eine gute Beschreibung. In dieser Beziehung ist es ein wahrer Fluch, ein Einzelkind zu sein. – Straßen freifahren, jaja. In den Städten müßte man den Schnee aufladen und rauskarren. Er stört hier sehr.
    @Nico: das mit den 3 Tagen hat was für sich.
    @RealMash: Na, in etwa einem Jahr bekomme ich die Dinger vermutlich live zu Gesicht. Mein Bruder wollte sowas anschaffen. Mein Befürchtung ist, daß sie mir im Weg rumfahren und ich mich deshalb über sie ärgere.
    @donna laura: wie, was, _Ihnen_ hat man Sarrazins Buch geschenkt? Da bin ich jetzt doch etwas überrascht.

  103. @Kalle aus Berlin:
    Ich...

    @Kalle aus Berlin:
    Ich fürchte, da lesen Sie noch nicht lange genug mit, wenn es hier heiter zugeht gehts gerade ums fremde Elend. Auch wenn das auf höchsten Niveau leidet-jedenfalls besitztechnisch gesehen.

    Und verzeihen Sie, wenn Sie in der BRD von Elend reden, dann tuen Sie das besser nicht in der Nähe von Ausländern, Z.B. Kroaten die den Krieg dort mitbekommen haben. Da hat eine Dame die ich als Kassiererin asu dem Supermarkt, mit erlesener Herzensbildung, kennen gelernt habe, bittere Tränen vergossen.

    Und reden Sie ebenfalls nicht mit einer Russin, was die Kultur Ihres Landes angeht. Die hat auch geheult wie ein Schloßhund.

    Auch unser Elend spielt auf höchsten Niveau. Der arme Mann der in Trier letzte Nacht erforen ist wurde _neun_ mal gefragt, ob er nicht in eine Unterkunft will. Entweder sind die so, das man lieber erfriert (naja), oder da hat jemand seine persönliche Freiheit bis zur Neige ausgekostet.

    Fragen Sie mal einen Afrikaner nach unserem Elend, der lacht Sie aus!
    Selber bei einem unserer Hiwis erlebt, die Afrikaner können nicht glauben was bei uns los ist.

    Und wenn Sie mir schlüssig erklärt haben, warum wir unseren Arbeitsunwilligen eine Teilhabe am kulturellen Leben ermöglichen müssen, wenn wir für das Geld ein ganzes afrikanisches Dorf versorgen können, dann können Sie mir hier noch mal mit Hartherzigeit kommen.

    Was Sie hier erleben werden, und daran muß man sich auch mal gewöhnen, sind einige Leute, die finanziell soweit vom normalen Leben weg sind, das Sie kaum eine Brücke bauen können. Ich habe meine letzten Schuljahre die Bank mit einigen Milionärssöhnchen etc geteilt. Der größte Versager sitzt jetzt für die *** in Brüssel, der eine übernimmt so langsam die Leitung in einem Milliardenkonzern, der dritte war Jugend Karnevalsprinz in Köln, sein Vater eines der Urgesteine des Kölner Karnevals, reich geworden durch den verkauf eine Pharma Konzerns.

    Es war ein Kulturschock, und was man bemerkt, ist das Geld ab einer gewissen Summe wie ein Vergrößerungsglas auf den Charakter wirkt, es verstärkt das was da ist, im guten wie im schlechten.

    Das fällt mir hier zuzeiten auf.

    Soll ich Ihnen sagen das ich eine Kroatin die deprimierende Leistungen abgeliefert hat beschäftigt habe, um Ihre Abschiebung zu verhindern? Ich Wette (und Sie bestimmen den Einsatz) das hier Leute noch einiges mehr getan haben, um Menschen zu helfen. Im Gegensatz zu mir reden die nur nicht drüber. Ist halt altes Geld.

    @Colorcraze:
    Man kann die Uhrzeit wann die aktiv werden festlegen, man macht das normalerweise wenn man außer Haus ist. Aber wenn man als Hausgast da ist, können die sicher nerven, kann ich mir vorstellen.

    @grmaldeli: Gut das sie’s geschrieben haben, ich hätte gedacht das es auch im französischen Tortoise heißt, aber tortue. Gut, gut, die sind ja auch als Katzentransporter geeignet.

    @icke: Und das in Deckung gehen und abseilen lernt man dort auch…
    Dumm nur das ich das Talent entwickelt habe immer dort zu sein, wo das größte Getümmel war ;-) Zum Glück hat man zu meiner Zeit noch mit Platzpatronen aufeinander geschossen, Heute ist das ja wohl etwas herber im Abgang.
    Wünsche eine angenehme Nachtruhe,
    RealMash

  104. @Kalle aus berlin:
    Entweder...

    @Kalle aus berlin:
    Entweder ich verstehe Ihre Ironie nicht (wahrscheinlich) oder Sie lesen dieses Blog nicht richtig.
    Der Hausherr ist doch intensiv in fast jedem Eintrag um das Elend der anderen bemüht.
    .
    Grimaldeli sorgt sich um die Arbeitsplätze Alleinerziehender und ältere Arbeitnehmer.
    .
    Der Tiger ficht einen Kampf gegen sexuelle Nötigung in den EU Behörden.
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    Berthold IV thematisiert laufend die Verbrechen der Katholischen Kirche an den Elenden!
    .
    Ein altruistischeres, am Elend der anderen teilhabendes Blog gibt es nicht!
    .
    Qui habet aures audendi audeat!

  105. Nun.

    Die Eltern des hier...
    Nun.
    Die Eltern des hier schreibenden Einzelblags haben noch nie irgendein Gewese wegen derselben weihnachtlicher Absenz veranstaltet. Ganz im Gegenteil, die alten Herrschaften genießen den Abend entweder mit einem seit Jahrzehnten befreundeten Ehepaar, oder, was in manchen Jahren auch vorkommt, sehr entspannt allein. Ich war seit 20 Jahren zu Weihnachten nicht mehr in der alten Heimat, und zuvor beschränkte sich der Besuch stets auf den Nachmittag und frühen heiligen Abend, *vor* dem Kirchgang der alten Leute, man aß gemeinsam vom obligatorischen Choucroute Royal und hatte eine eigentlich immer schöne Zeit. Ich wurde und werde stets mit von Muttern selbstgebackenen Plätzchen, Christstollen und Früchtebroten im Übermaß versorgt, weiters erhalte ich zudem noch alljährlich feinste wollene Wintersocken für den Gatten und moi und obendrein immer eine große Tafel Weihnachtsschokolade von Lindt & Sprüngli.
    Derweil höre ich ringsumher von den teils sehr anstrengend klingenden Dingen, die anscheinend nahezu alle Freunde und Bekannte während dieser „Familientage“ erleben. Bezeichnend finde ich, daß selbst Menschen, die seit über 20 Jahren in Berlin leben, davon sprechen, „nach Hause“ zu fahren ohne den tieferen Inhalt solchen Ausspruchs zu gewärtigen. Ich bin dankbar, daß mir derlei erspart blieb und meine Eltern den Anstand besitzen, meinen von dem ihren abweichenden Lebensentwurf ohne jammernde Einrede und seniles Gewinsel auch an den Feiertagen zu achten.
    Die Landliebe nun ist eine schöne Zeitschrift, über deren städtische Leserinnenschaft jede ernstzunehmende Landbewohnerin bzw. Landabstammende nur herzhaft schmunzeln kann. Wenn man halt von der Mutter im Haushalt und vom Vater im Garten (wahlweise umgekehrt) nichts gelernt hat, muß man die Dinge erst nachlesen, nicht wahr? Die Heile Welt wird flott real, wenn man die noch warme Sau im Familienverbund auseinandernimmt, nachdem dieselbe zuvor im Hof geschlachtet und ausgeblutet wurde. Oder wenn man morgens um fünf Uhr vor der Tageshitze auf den Acker geht, um Spargel zu stechen, den die Landfrau als leckeres Gemüse, grob geschnitten, in weißer Sauce mit Eierpfannkuchen serviert (bis es dem Landmann zum Halse heraushängt), weil die guten Teile der Ernte längst in der Genossenschaft abgegeben und an die Städter verkauft sind, die einen absurden Haufen Geld für das Zeug bezahlen.
    Die tütenlose Staubsaugerin taugt sogar mit den nordamerikanischen, wüst haarenden Waldkatzen im Haushalt bestens. Man muß halt nur wissen, wie man dat Ding trickreich und staubsicher entleert.
    Der Tag, an dem ich Personal brauche um den Haushalt und den Gatten in Schuß zu halten ist der Tag an dem ich vor Altersschwäche nicht mehr selbst kann, möge er fern sein! So lange aber teile ich die Privatheit meiner Wohnstatt mit keiner fremden Seel‘. Dienerschaft ist für Menschen mit althergebrachtem Waldbesitz und Ländereien oder für Menschen mit zu viel jungem Geld und, daher rührend, zu wenig Kraft und Zeit. Ich bin da altmodisch und von hinterm Berg für derlei Unsinn.
    Elend? Eine Schande, davon zu sprechen. Die Vorratskammer ist voll, die Zähne ebenso neu wie die Brille, das Konto wird beackert bzw. steht auf dem Teetisch und in der Bibliothek, hängt an der Wand und liegt auf dem Parkett. Alles besser, als Toilettpapier bei der Bank zu halten und irgendwelchen Hasardeuren Im Anzug den nächsten Bonus zu finanzieren. Inflation/Zusammenbruch/Krieg/Umsturz/ können kommen. Schaunmermal, was am Ende von der Materie und der Geisteshaltung über bleibt und bis dahin wird die Würde gewahrt und Ruhe gehalten, wie sich das gehört. Die Großmutter hat es ja schließlich auch aus Ostpreußen heraus geschafft mit neun Kindern, ohne Mann und ganz ohne Antidepressiva, aber dafür *mit* dem Silberbesteck!

  106. Das Roboterding könnte den...
    Das Roboterding könnte den versteckten Gespielen wenigstens die Zeit vertreiben, beim Losfahren hab ich es in Demos schon die Melodie von „Close encounters“ spielen hören.
    .
    das mit der musik habe ich verstanden. kann man damit auch telefonieren?

  107. icke
    ja, gehorchen nicht...

    icke
    ja, gehorchen nicht vergessen, abseilen und vor allen dingen ttv – tarnen, täuschen und verpissen – die königsdisziplin, militärischer triathlon, sozusagen.

  108. Hauspersonal zu beschäftigen...
    Hauspersonal zu beschäftigen war früher für jede Arztfamilie oder im gehobenen Bürgertum alltäglich. Heutzutage reicht es in diesen Schichten höchtens für eine Haushaltshilfe ein paar Stunden die Woche oder ein Au Pair.
    .
    Die soziale Angleichung ist einfach zu stark geworden, die Ansprüche zu hoch, und auf der anderen Seite die Einkommen der potentiellen Arbeitgeber zu gering.
    .
    Grimaldeli, ich weiss nicht recht, wie die Lage in Frankreich ist. Die Haushaltshilfe im Ferienhaus eines meiner Bekannten in Cannes wohnt auch dort, entsprechend vglw. gering ist das salaire für ihre „Vollbeschäftigung“. Und ab einem gewissen Vermögen stellt sich die Frage ohnehin nicht, das ist klar – nur spreche ich ja von „gehobenem Bürgertum“.
    .
    Don Alphonso, wie sieht’s denn aus mit Rodeln? Ich stehe in den Startlöchern…

  109. @mawu
    28. Dezember 2010,...

    @mawu
    28. Dezember 2010, 09:04
    So wie meine „Haushaltshilfe“ aussieht, moechte ich nicht, dass sie bei mir wohnt.
    da kaeme ich evtl. nach ein paar Glas Bordeuax abends auf andere Gedanken!
    No, ein Scherz, ist nicht moglich bei meiner selbstlosen Disciplin, aber sie sieht verteufelt gut aus. Ich mag es mit gutaussehenden Menschen zusammen zu arbeiten.
    Madame wohnt in Beausoleil in einem meiner 3P-Appartements mietfrei, ein Teil ihres Salaers und short way fuer sie.

  110. Landlust auf Grenada hätte...
    Landlust auf Grenada hätte sich auch gelohnt:
    http://www.ftd.de/finanzen/:agenda-warum-die-muskatnuss-so-viel-kostet-wie-nie-zuvor/50209093.html
    Soll außerdem ein schönes Segelrevier sein.

  111. Don Alphonso geht Rodeln und...
    Don Alphonso geht Rodeln und geniesst den Winter!
    Es gibt also noch normale (!) Menschen in den deutschen Medien, deren perverses Geplärre über Schneewalzen und Eiszeit man schon als Publikumsbeschimpfung empfindet.
    Offenbar weigert sich das Wetter, sich den Deutschen anzupassen. Konsequenterweise sollte man Weihnachten in den Sommer verlegen, wie im südlichen Teil der Erdkugel. Zumal die Leute im August ohnehin Ferien machen und der Herdenauftrieb dann nicht sonderlich ins Gewicht fällt.
    Natürlich ist es im Sommer wieder „tödlich heiss“ und die böse Bahn hat dann wieder nicht mit Schwimmbad-Waggons und Gefrier-Abteilen vorgesorgt. Aber Weihnachten im Sommer hätte den Vorteil, dass man dem Wettergeplärre nur einmal im Jahr ausgesetzt ist.
    Alternativ bietet sich die Zusammenlegung mit Ostern an. Wie schon im Sommer, würde man sich auch im Frühjahr die Weihnachtskosten für bezahltes Nichtstun sparen. Und das Wettergeplärre in den Medien. Es denn, zu Ostern regnet es. Dann droht die Sintflut aus dem deutschen Blätterwald…
    Bis dahin empfehle ich, die Boulevard-Presse von Spiegel über Welt bis Zeit einfach zu zensieren. Das geht schneller als die Terminverlegung für das Weihnachtswetter; per Löschtaste dauert das nur den Bruchteil einer Sekunde.

  112. @mawu,
    .
    sorry, aber da sind...

    @mawu,
    .
    sorry, aber da sind Sie auf dem Stand der 80er Jahre. Wie gesagt, Brandenburger Frisösen kriegen 3 Euro die Stunde. Da sollte selbst bei Praxisärzten und anderen Berufen der unteren Mittelschicht noch was gehen in puncto festangestelltes Hausmädchen (natürlich mit Krankenversicherung).
    .
    Wirklich in der Pflicht wäre aber das aufgestrebte Bürgertum. All diese abgefundenen Manager, diese Boniempfänger, Ihre Exzellenzen unsere Systemrelevanzen.
    .
    Und die sollten Hauspersonal nicht einfach haben, „damit jemand Arbeiten macht“, sondern auch zur Repräsentation, als Statussymbol, damit auch der unangemeldete Besuch in den Salon und mit einem Drink bewirtet werden kann — nicht von einem Kopftuchmädchen, sondern von einem Diener mit Livree, Perücke, Handschuhen und Gesichtsausdruck.
    .
    Ich würde mir ja das so vorstellen, dass die Herrschaft sich ein armes Dorf ausguckt und dort gleich ganze Familien rekrutiert, die dann abwechselnd im Stadthaus Dienen dürfen. Dann ist immer Ersatz da im Fall von Krankheit oder Schwangerschaft oder so. Und wenn es einen Diebstahl gibt, dann kann man gleich alle miteinander entlassen, denn irgendwo muss es ja bei denen in der Familie geblieben sein.
    .
    So könnten wir uns endlich wieder die Unterschicht heranziehen, die wir brauchen: Wohlerzogen, patriarchal, fromm, fleissig, sauber, anspruchslos.

  113. lieber auch-einer, natürlich...
    lieber auch-einer, natürlich kann man mit einem bebeutelten staubsäuger alles mögliche machen, toast bereiten zum beispiel oder zum mond fliegen.
    .
    liebe Frau Jott, ’seniles gewinsel‘, prima – ich liege schon unter der tastatur vor lachen!
    .
    lieber mawu, der rückgang des bestands des hauspersonals sowie das hochschnellen der preise ist eine entwicklung, die zu beobachten nicht besonders viel spass bereitet.
    insbesondere habe in den 30ern ein fahrer soviel gekostet wie die miete einer garage (nun gut, nur zum vergleich, denn wer hat damals schon eine garage gemietet), der wagen selbst war in signifikanten bruchteilen des bewohnten hauses anzusetzen.
    .
    dies ist nichts, wohin man zurückmöchte – doch es zeigt die nivellierung sehr deutlich. man hat zwar seine kuriosen helferchen, wie katzenbewehrte bodenreiniger, muss sich im prinzip aber selbst darum kümmern, denn die hilfe kommt erst übermorgen, und bis dahin krustet das besteck ein.
    man stelle sich von goethe vor, wie er mit dem staublappen in der hand die fensterbänke abfeudelt!
    .
    wir lassen nicht nur schaufeln und fegen, sondern auch wohnen und fahren. platz ist genug da, und es sieht sogar einigermassen feudal aus. zumindest ist die aussicht aus der zur verfügung gestellten behausung absolut bestechend. die fluktuation ist ziemlich niedrig.
    .
    lieber HansMeier555, familienverbände werden auch im hauspersonalbereich immer seltener, doch schlecht ist es nie, jemanden zu engagieren, der/die einen guten ruf zu verlieren hat.
    und die frommheit – auf die (wasserpest) können wir alle miteinander warten, die zeiten sind danach.

  114. @aucheiner: Ich denke nicht,...
    @aucheiner: Ich denke nicht, aber da wir ja Gehäuse und Lautsprecher sowie Energeispender haben…

    So ein Telefonchip in höchster Integration kann nicht mehr als, sagen wir mal, fünf bis zehn Euro kosten. Antenne, Verdrahtung, micro, seien wir groszügig, nochmal zehn Euro

    GPS-Chip, billig ist mit Antenne auch unter zehn Euro, da gabs mal ein Modul das die Amis massenweise in ihre Autos eingebaut haben, so fünf bis zehn Euro

    Also in der Großserie kostet das so ca. 30 Euro extra in der „Hausfreund“ Edition.

    Und wenn man die großen bewohnbaren Ländereien hat (Herrenhaus) wie einige Herrschaften hier, da kann ein Hilferuf über GPRS mit der über GSM bestimmten Funktion, wo das Ding sich nun festgefahren hat, und welcher Liebhaber nun unter welchem Sofa in welchem Flügel liegt, zur besseren Verwaltung verwendet werden.

    Eine PDA Application („Amour dangereuse“ oder so) um die Geräte und die anhaftenden Gespielen zu verwalten können wir dann sicher dazugeben.

    Zur Beurteilung der Kundinnen Zufriedenheit werden wir uns allerdings vorbehalten anonymisierte Nutzerinnenstatistiken abzurufen.

    @feldpredier schmelzle: Wo haben Sie denn gedient?
    Ich selber biete NachschubKp 340, 34PzBrigade.

    Und mit dem militärischen Triathlon haben Sie recht- wobei Komasaufen und Essenbunkern noch fehlt. Aber das war nicht kanonisch.

    Was hab ich mir bei minus fünfzehn Grad draußen das Ballettröckchen abgefroren…Nachts, auf dem Hügel bei Wind…
    Mit freundlichem Gruß,
    RealMash

  115. Reichtumstrends. Wohin mit...
    Reichtumstrends. Wohin mit dem Geld?
    Ich bin Volkswirtschaftlerin (Uni/postgrad LSE).
    The economic cycle is an accepted, proven fact (Keynes and Schumpeter) Ich kaufe und verkaufe möglichst genau antizyklisch sowie gezielt nur deutsche Aktien (DAX, ev. MDax) resp. schweizerische Aktien (SMI). Investment opportunities on my permanent list are:
    – New entries in the Dax and in the SMI
    – IPOs / Privatisations (but I avoid any IPOs of companies previously
    acquired/owned by hedge funds who possibly have „creamed off“ the assets
    before the IPO).
    – Turnaround/Recovery stocks
    – Outperformers (leaders in their sectors)
    – Big dividend increases
    – New industries / Trends e.g. energy, pharma, Facebook (imo v risky now –
    another Internet bubble ready to burst?)

  116. @all: Da wir es hier doch...
    @all: Da wir es hier doch recht häufig mit den besseren Häusern haben, ein Link von einem Freund über den lieben Freiherren zu Guttenberg (vulgo: „Gutti“), dessen Vater ja als Dirigent reüssiert.
    http://www.zeitgeist-online.de/exklusivonline/dossiers-und-analysen/230-das-guttenberg-dossier-teil-1.html

    Ich finde das, gelinde gesagt, leicht verstörend.

    Ich werde wohl auch weiterhin in Land, und zudem nach des Dons Beispiel, in Silberkannen investieren.)
    Beunruhigt,
    RealMash

  117. @ nicke
    "vroni, meiner...

    @ nicke
    „vroni, meiner Erfahrung nach war der Vorteil des Militär(!)dienstes, das mann dort bügeln, waschen, putzen lernte“
    .
    Das weiß ich, dass die Kerle dort das lernen, auch wie man Betten baut/überzieht und wie man Hemden faltet. In der Regel ist aber nur das Hemd, das im Spind zuoberst liegt, perfekt gefaltet. Darunter aber siehts aus wie bei Hempels unnerm Sofa.
    .
    Und natürlich werden sie von einer gemeinschaftlichen Generalamnesie (endemisch) darüber befallen, wenn sie die grüne Firma verlassen haben.

  118. liebe colorcraze, ich las...
    liebe colorcraze, ich las gerade eben erst ihre wortmeldung, und wollte ihnen gerne noch antworten.
    – nein, natürlich hat man nicht mir dieses seltsame gebinde überreicht.
    .
    wobei in meinem näheren familiären umfeld vermutlich nicht registriert wird, wie ich wirklich denke – m.e. auch eine art der diskretion. insofern hätte es sein können.
    diesmal habe ich die fehlenden ‚reste‘ von thomas mann bekommen, jetzt dürfte ich alles komplett haben – wenn nur meine bibliothek nicht so zwischen den orten zerrissen wäre!
    und mal wieder einzelteile der – wie bereits beschrieben leidenschaftlich verabscheuten – roten rose 1. wahl, die mein ältester gerade in seine umzugskiste für die erste studentenbude packt, wobei man ihn dann vermutlich für schwuler als meinen zweiten, der sich nicht entscheiden mag und vielleicht auch nicht wird (denn es eröffnet doch deutlich mehr perspektiven), gehalten werden wird. doch das wird er nach kräften widerlegen, so wie ich ihn einschätze.
    .
    ballettröckchen! haha! das hätte ich gerne an ihnen gesehen, lieber RealMash!
    was die app zur wiederauffindung abgelegter liebhaber anbelangt: meine haben einen wortmelder eingebaut. ausserdem lasse ich nichts herumliegen.

  119. So ein sächsischer...
    So ein sächsischer Stollenbäcker kostet weitaus weniger als die Miete einer Züricher Garage.
    .
    Lieber Real Mash, es freut mich, was Sie über die feine englische Art zu sagen haben. Wirklich denke ich, dass da auf den Inseln ein enormes Feudalisierungspotential brach liegt, von dem ganz Europa ungeheuer profitieren könnte.
    Denn das ist es doch, was das christliche Abendland in Wirklichkeit ausmacht: Der Klassengesellschaft und den ewig unvermeidlichen Herr-und-Knecht-Verhältnissen eine humane Form zu geben.
    .
    Nur Ihr Name (bitte nehmen Sie mir das jetzt wirklich nicht übel) erinnert mich entfernt an das pampige Karftoffelzeug, das man in England plötzlich vorgesetzt bekommt und welches mich tatsächlich schon einmal dazu brachte, Heimweh nach Berliner Dönerbuden zu empfinden.

  120. fionn, Sie meinen also billig...
    fionn, Sie meinen also billig kaufen, teuer verkaufen? Respekt, für eine VWlerin schon mal nicht übel. :-)

  121. @Donna Laura
    .
    So so, das wird...

    @Donna Laura
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    So so, das wird immer seltener? Dann müssen Sie was tun! Vor Polen noch kommt Pommern, und südlich davon liegt Brandenburg.
    Rufen Sie dort bei den Schulen, JobCentern, Gemeindepfarrern und Sportvereinen an, fragen Sie was los ist, fahren Sie mal hin und schauen Sie den armen Menschen in die hoffnungsvollen Augen, schütteln Sie die arbeitlsosen Hände!
    Man könnte doch eine Art „Patenschafts-Modell“ entwickeln, Rekatholisierung der im 16. Jahrhundert verketzerten Landesteile nicht ausgeschlossen.
    .
    Dann würden Sie allen nur Gutes tun: Sich selbst den Haushalt verschönern (sind nicht junge Menschen der schönste Schmuck, den es geben kann?), der Jugend eine Hoffnung geben, das Ausbildungsniveau erhöhen und letztlich auch dem Seelenheil ihrer Schutzbefohlenen nicht direkt im Wege stehen.

  122. lieber, bester HansMeier555,...
    lieber, bester HansMeier555, sie ärmster, um himmels willen! heimweh nach berli-*husthusthust*?!?!?!

  123. @HansMeier555:
    Der Mash kommt...

    @HansMeier555:
    Der Mash kommt von dem Film (nicht die Serie) und den Nick habe ich als einer der ersten zehn Leute die in Deutschland IRC (ohne Client auf dem gehackten Server einer anderen Uni, vielen Dank übrigens dafür) benutzt habe.

    Die Maximalzahl der IRC Nutzer war damals unter fünfzig. Das Real kommt, weil ich den Nick nicht überall durchsetzen konnte, und mal ein Jahrzehnt nicht recht zum chatten kam.

    Und meine erste Lochkarte habe ich so vor ca. 41 Jahren kopiert.

    Allerdings konnte ich damals weder lesen noch schreiben ;-)

    Daher musste ich meine Computerkarriere erst mal unterbrechen um Schuhe binden, lesen, schreiben, Differentialrechnung und Motorradfahren zu lernen.

    Da mein Nick vermutlich älter ist, als Ihre Computererfahrung, assoziieren Sie ruhig was Sie mögen, prior art und so…

    Was nun die Engländer betrifft, so ist es die innere, aufrechte Haltung, die urdemokratische Einstellung, die erst den Service möglich macht. Und diese Haltung ist im Umgang sehr angenehm. Die brauchen sich Ihren Wert nicht zu beweisen, sie sind fest davon überzeugt. Und das macht einige der ganz blöden Spielchen ebenso überflüssig wie sinnlos.

    Ich habe mich im Zug einmal sehr lange mit einem pensionierten Schweizer Banker unterhalten, der war ganz anders als das Gschwerl das mir dann später in der Schweiz unterkommen sollte, und der hat den Unterschied zu den Deutschen mit: „Die Deutschen wollen nicht dienen.“ umschrieben. Das ist das plus der Schweizer Banken.

    Auch angenhem fand ich die Einstellung in der Steiermark-da kriegst Du den besten Service, aber auf Augenhöhe und in gegenseitigem Respekt, das servile Wienerische…naja. Steiermark war Klasse.

    @Donna Laura: Sie hätten nur mitten in der Nacht auf einem eingezäumten Gelände unterwegs sein müssen, da hätten Sie es schon gesehen. Hätte ich Sie allerdings gesehen, dann hätten wir Sie, sehr höflich, mit sehr unkommod vorgehaltener Waffe ins Wachhäuschen gebracht. Das ist der Vorteil wenn Du eine Knarre dabei hast-niemand macht sich ungestraft lustig über Deine Klamotten.

    Das Sie nichts herumliegen lassen, ehrt Sie. Und wenn die sich selber melden (Signalisierung active High) ist das ungewöhnlich-Männer signalisieren Probleme gewöhnlich mit active Low-will sagen, wenn Sie nichts hören knackt er gerade an einem Problem. Sie haben Ihre in diesem besonderen Fall wohl umgepolt. Wenn Sie den anderen Damen das Geheimnis verraten, wie Sie das hingekriegt haben, sind die sehr dankbar. Ein Ratgeber würde sich nicht unbeträchtlich verkaufen, Sie können dann vom Erlös sogar Ihre gesamte Bibliothek immer mitnehmen, damit es Ihnen in der anderen Wohnung nicht an just dem Buch gebricht, auf das Sie gerade Lust haben.

    Cheers,
    RealMash

  124. @RealMash
    .
    Das hätten die...

    @RealMash
    .
    Das hätten die Deutschen dann mit Lucifer gemeinsam, dem Lichtbringer.
    .
    Die gesunde feudale Grundeinstellung als „urdemokratisch“ oder „liberal“ zu bezeichnen halte ich allerdings eher für kontraproduktiv. Die Zeit ist gekommen, das alles etwas offensiver zu kommunizieren.
    .
    Was halten Sie von meinem Vorschlag: Wenn die Deutschen nicht dienen wollen, dann bringen wir es ihnen eben mal wieder so richtig bei? Diese Aufgabe darf man nicht den Sachbearbeitern auf dem Sozialamt überlassen. Da muss schon die Elite persönlich voran in die Schlacht ziehen, genau wie früher Ritter und Herzöge.
    .
    Warum nicht so: Eine Millionärsfamilie übernimmt eine „Erziehungspatenschaft“ über ein brandenburgisches Dorf oder, je nachdem (die härtere Variante) einen Wohnblock in Hamm-Uentrop?!

  125. HansMeier555 - das mit den 3...
    HansMeier555 – das mit den 3 Euro für die Friseuse mag vielleicht in Brandenburg zutreffen, keineswegs jedoch für Haushaltshilfen in München. Da müssen Sie schon mindestens 10 Euro berappen, und das ist der unkomplizierte Barpreis. Wenn Sie auf 400 Euro Basis beschäften, müssen Sie nochmals 25% drauflegen, plus Sonstiges, Urlaubsanspruch (!) und einer Menge Papierkram. Und das entspricht dann ja noch lange keinem „Hauspersonal“, sondern lediglich 40 Std. pro Monat. Festanstellung ist dann in Summe nochmals wesentlich teurer, dazu kommen dann in etwa nochmal soviel Arbeitgeberanteile etc.

  126. @ RealMash. Das mit dem...
    @ RealMash. Das mit dem pensionierten Schweizer Banker, das treffende Sprichwort heisst „Zunächst dienen, erst später verdienen“.
    @muscat 11.02h Re IPOs / Hedge Fonds. IPOs front-loaded with debt – haben Sie von solchen Fällen schon gehört….?

  127. @mawu
    .
    Dann müssen Sie halt...

    @mawu
    .
    Dann müssen Sie halt mal politisch was machen. Oder eben die brachliegenden brandenburgischen man power Reserven anzapfen. So einen Shuttleservice (Finsterwalde-Augsburg) einrichten.
    .
    10 Euro in der Stunde? Also bei 40 Stunden pro Woche wären das rund 1.800 Euro brutto im Monat.
    (Wenn man mal alle Möglichkeiten ausser acht läßt, Preise zu drücken, etwa durch die Bereitstellung von Kost, Logis, Naturalien, Kleidung, etc.).
    Bei 10 Angestellten 216.000 Euro im Jahr oder die Zinseinnahmen von 10 Millionen (sehr konservativ gerechnet)?
    .
    Ist das wirklich zuviel für die aufstrebende Mittelschicht?
    .
    Ich glaube, die wollen einfach nur nicht ihrer Verantwortung gerecht werden. Und natürlich verlassen sie sich als gute Deutsche immer auf den Staat, anstatt selber die Initiative zu ergreifen.

  128. mawu
    28. Dezember 2010,...

    mawu
    28. Dezember 2010, 13:2
    Eine Hausangestellte bei mir moechte mit einem Oberarzt in BRDDR sicher nicht tauschen

  129. @ RealMash 10.46h Sie würden...
    @ RealMash 10.46h Sie würden in Silberkannen investieren? Kennen Sie sich im Silberkannenmarkt gut aus? Zu undurchsichtig, würde ich meinen. Zudem ist jeder Silberkanne different from any other – the maker, when it was made, the style and the condition (perfect or damaged?). Im Gegensatz zu Aktien – a Siemens Aktie is a Siemens Aktie.

  130. lieber RealMash,
    (nursery...

    lieber RealMash,
    (nursery food? mash&sausage, mmhhh, wir Cousinen kochen einander noch manchmal unsere – sehr schlichten – Kinderspeisen, mmhhh)
    Sie sehen die Wiener richtig, eine ehemalige Haupt-und Residenzstadt mit Lieferanten und Domestiken.
    liebe Frau Jott,
    hoffentlich lesen Sie noch mit?! Verraten Sie mir larmoyanter Person doch WIE Sie das mit dem Entleeren des Staubbehälters hinkriegen, bittebitte!!!

  131. Lieber HansMeier555, Sie...
    Lieber HansMeier555, Sie meinen wohl rund 1.800 Euro netto im Monat für die Haushaltshilfe, das ergäbe dann Brutto plus weitere Arbeitgeberkosten eher 4.000 Euro im Monat – wofür „die Mittelschicht“ vor Steuern dann etwa 8.000 Euro pro Monat verdienen müsste (ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, wie das mit der Absetzbarkeit aussieht, bis zu einem bestimmten Betrag könnte das funktionieren). Und dann haben wir ja erst einen Hausangestellten.
    .
    Die Tatsachen sprechen leider nicht gerade dafür, daß sich eine, selbst halbwegs gut verdienende Mittelschicht, Hausangestellte leisten könnte.

  132. fionn, IPOs front-loaded?...
    fionn, IPOs front-loaded? Klingt nicht gerade so, als hätte man da was verpaßt.

  133. @Hans Meier555: Das...
    @Hans Meier555: Das Faustische, die Bandbreite zu höchstem und niedrigsten Handeln im deutschen ist Geschictlich hinreichend belegt (und fragen Sie mal in Afrika nach den Franzosen udn Belgiern in den Kolonien),

    Was Schlachten betrifft, mein lieber, da hat sich seit dem Teutoburger Wald was getan. Einen General muss man im hohen Alter mit der Axt umbringen, die sind so weit hinten, denen passiert nichts. Desgleichen der Adel, bei dem degenerietren Gesocks wären sie doch Schweizergardefutter. Wie die Habsburger ja bemerkt haben. Die mit der Lippe.

    Und was wollen Sie denen noch beibringen-die sind doch mit Ierer „Ich nehm vom Amt was ich kriege“ Mentalität ganz unten, Sie müssen denen doch nur das Prinzip Versorgung gegen Leistung aufdrängen, und das macht man ja ohnehin schon-da gibts nix mehr zu tun.

    Zudem-ein guter Domestik kann vorausschauend planen und nimmt seinem Herren Arbeit ab. Ich kann Ihnen aus leidvoller Erfahrung sagen, es gibt einen verdammt guten Grund, warum die Menschen da sind, wo sie sind. Die sind innerlich eben nicht in der Lage proaktiv zu handeln (warum auch immer, mangelndes Selbstbewußtsein, Intelligenz, an etwas zerbrochen – die Liste wäre lang). Wenn Sie das beheben, und das müssten Sie, um die effizient einsetzen zu können, dann hätten die es auch nicht mehr nötig sich von Ihnen oder mir oder sonstwem, rumkommandieren zu lassen.

    Sie sehen-ein Teufelskreis. Aber da waren wir ja schon.
    Zudem-ich hatte das-ich mach das Theater nicht noch mal mit. Nie wieder. Niemals mehr Angestellte die der AOK versichert sind (die sind völlig unkooperativ, ich habe einmal zu spät bezahlt da es nach der Schwangerschaft wiederanlaufprobleme gab und ich die Daten zu spät bekommen habe, ich habe den nächsten Monat gleich im voraus mitbezahlt-Strafegebühr. Die sind draußen), nie wieder Frauen (Ist schwanger geworden und hat das absichtlich verheimlicht, das mit dem Unfall nehme ich ihr nicht ab. Riskiere ich nicht mehr), niemals Leute ohne eine sehr gute Ausbildung, die ich auch mal unbeaufsichtigt lassen kann. Ist die Mühe nicht wert. Sollte sich eine Dame zu dem Thema beschweren wollen-ich handle aus Erfahrung. Beschwert Euch bei Eurer Geschlechtsgenossin-ich reagiere nur auf ein Verhalten.

    @fionn: Wenn sie „später“ durch „ein paar Sekunden später“ ersetzen, dann sind Sie bei modernen Schweizer Banken richtig. Ich habe ein Projekt betreut, da hat ein Kauf eines Kunden, lassen Sie mich schaune ob ich’s noch zusammenbekomme, so ca. fünf Buchungen ausgelöst. De Kauf (intern in der Bank verschoben), die Option auf den Kauf bei Ablauf, dann noch eine Verkaufsoption und eien Versicherung gegen Ausfall. Ach ja, die Kohle vom Kunden sofort abgebucht, das Produkt einen oder ein paar Tage später eingebucht, hatte irgendwas mit Rücktrittsoptionen zu tun.

    „High Speed Trading“-sagt Ihnen das irgendwas? Da wird durch nähe zur Börse win Laufzeitvorteil von Informationen gewonnen, was dazu führt das Sie bei limitierten Käufen _immer_ den teuersten verkaufspreis und bei Verkäufen _immr_ das untere Limit erhalten.

    Da ist zwischen Order und Abzocke weniger als eine fünftel Sekunde.

    Und zu Siemens gäbe es gar manches zu sagen, bin gespannt wie sie sich in meinem neuen Projekt schlagen. Wenn ich Sie ggf. vor einem erwarteten Knall warnen würde, wäre das ja schon Insiderhandel, oder?

    Zudem kann man den Silbergehalt einer Kanne bestimmen lassen-die Bilanz eines Ladens wie Siemens ist kaum sicher zu beurteilen. Auch könnte man bei einem Besuch in der Schweiz ja das eine oder andere Täfelchen mitnehmen, gute Schoggi, blankes Silber. Aber die Kanne des Dons hat einen gebrauchswert und man kann sie anschauen, der Silberbarren hat nichts davon. Insofern ist der Don mal wieder ganz weit vorne.

    @Foersterliesel: Österreich war für mich verwirrend. Einerseits sind die Menschen wirklich lieb und geradeheraus. Wenn Du angefrotzelt wirst (Ösi an mich: Ihr geht doch schier unter mit Euerer Wiedervereinigung, Deutschland reißt doch nichts mehr…Ich: O.k.-dann macht vor, Wiederverinigung Österreich -Ungarn, zur Info, die haben 10 Millionen Einwohner, Ihr acht. Zum sehen…Entsetztes Gesicht, schallendes Gelächter, das Thema kam nie wieder auf, und ab da war ich akzeptiert…hätte ich jetzt rumgenörgelt, und die großen Leistungen Deutschlands…das wäre nicht gut angekommen, denke ich.) frotzle zurück, und alles ist gut.

    Und das Essen ist besser, die Zutaten die Du im Supermarkt bekommst sind besser (seit der Glykol Krise, denke ich). Alles lecker, alles frisch, viel aus der Region (Steiermark: Jede Menge Äpfel…).

    Andererseits habe ich mitbekommen das einige so was von provinziell und engstirnig sind, man möchte ihnen links und rechts…

    Österreich scheint mir extremer, die lieben Menschen sind lieber, die Idioten bekloppter..

    Aber für ein abschließendes Urteil müte ich mir viel mehr Zeit nehmen und herumreisen, darum ist das mit einem Sack Salz zu nehmen…

    Und was das Essen betrifft-Kalbsschnitzel in Marsala mit einer Kerbelcreme Vorsuppe sind auch drin im Repertoire, allerdinsg nur als Sturmgeschütze…wenn denn die Festung so gar nicht wanken will…roter Krimsekt ist dann die Waffe der allerletzten Verzweiflung…

    Habe die Ehre,
    RealMash

  134. "... Rekatholisierung der im...
    „… Rekatholisierung der im 16. Jahrhundert verketzerten Landesteile nicht ausgeschlossen.“
    .
    hans meier, respekt, das nenne ich ein projekt.
    .
    für die kommende elite jesuitenschulen, fürs volk busspredigten wie seinerzeit der pater leppich (der, von dem es basiskatholischerweise hiess: der flucht sogar von der kanzel herunter. ad majorem gloriam dei, sebstverständlich) und vorneweg natürlich, kichen bauen. der bischofssitz für die brandenburger preussen ist das erzbistum berlin, aber, die richtigen argumente und von denen reichlich in rom dargebracht, und dem neuen dom in potsdam (zweimal so gross wie erichs lampenladen, drei türme, so wie in köln ursprünglich geplant, jeder von denen höher als in ulm, das hat nicht nur etwas umfassendes, das ist auch für jedem lokalpatrioten dort eine freude, wenn der berliner dom aufs niveau betanstalt zurückgeführt wird. den unverbesserlichen atheisten, meistens alte lichtjahre von der nva, ist mit hinweisen auf die so geschaffenen arbeitsplätze und das weltniveau der potsdamer dombauhütte, echt gotisch, rasch und gründlich begegnet) steht nichts mehr im wege, wäre st. johannes-dom angenehm?
    .
    das ist nur der anfang, über brandenburg muss ein kirchenbau hereinbrechen, wie im süden deutschlands in zeiten von barock und rokkoko. tunlichst, obwohl die landschaft dort eher flach ist, in eben den genannten stilen, sachliche backsteinkirchen sind für dei proterstanten, die schon jetzt nicht wissen, wei sie die ihren erhalten sollen. geschieht den ketzern recht, soll doch die deutsche denkmalstiftung denen die restbestände verwalten. das ganze ergänzt durch wallfahrtskirchen und köster, wallfahrtskirchen für die wundersüchtigen laien, klöster für diejenigen, die ihre berufung entdecken, was bei den löhnen dort in reichem mass zu erwarten ist.
    .
    also so wie in hoffenheim, erst ein stadion, dann gute spieler, das publikum gewöhnt sich dann auch noch dran.

  135. lieber RealMash,
    mit Ungarn...

    lieber RealMash,
    mit Ungarn haben Sie sehr gut pariert, bravo! West-und Ostösterreich sind sehr unterschiedlich, eigentlich finden ja wir die Deutschen sehr angenehm gradheraus.
    Übrigens: da Sie die Steirer mögen, es gibt auch einen Habsburger, der Sie interessieren könnte: Erzherzog Johann.

  136. @mawu
    Natürlich brutto!
    Wo...

    @mawu
    Natürlich brutto!
    Wo leben Sie denn? Auf einem Wohlstandsplaneten? 1.800 brutto, davon bleiben dann netto immer noch deutlich mehr als bei Hartz IV.
    .
    Sagen Sie bloß nicht, das reiche nicht „bei den hohen Lebenshaltungskosten in unserer Gegend“. Sie haben auf Ihrem Anwesen einen Schuppen oder Container mit Wohnzellen, und da die Dienstboten regelmäßig zwischen ihrer Brandenburg-polnischen Heimat und dem Voralpenraum hin- und herpendeln, haben die sehr wohl die Möglichkeit, bei sich zu Hause im Lidl-Schlecker Großeinkauf zu machen. (Vielleicht auch gleich was für die Herrschaft mitnehmen?!?). Die müssen in Zürich nix ausgeben, die bringen alles mit, gerne auch die Äpfel aus dem ueckermärkischen Garten…
    .
    Und wenn man dann noch dazu bedenkt, dass sie hin und wieder Abgelegtes, Ausgewachsenes und Niegetragenes geschenkt bekommen, dann ist nicht einzusehen, warum sie mit dem doppelten Hartz-Tarif nicht zufrieden sein sollten.
    Wie gesagt: Fragen Sie nicht die Hausangestellten, die Sie kennen. Fahren Sie nach Schwedt und reden Sie dort mit dem Direktor der Berufsschule. Da gibt es jede Menge furchtbar netter 18jähriger Jungen und Mädchen, die dankbar sein werden über die große Chance, die Sie ihnen bieten.

  137. Liebe Foersterliesel,

    ich...
    Liebe Foersterliesel,
    ich habe schon mail von meinem Hotel bekommen, ob ich nicht wieder vorbeikommen mag?

    Ich hoffe die Hotelkatze Minka lebt noch.

    Mein Boss (ich) schwört mir (auch ich) schon seit drei Jahren, das man mal einen Monat Urlaub machen müsse. Vielleicht sollte ich nicht nur wie im Februar auf den Gletscher zum Autofahren, sondern auch mal im Sommer nach Österreich fahren, die Kollegen wiedertreffen und dem Erzherzog Johann mal in die Gebäude gucken.

    Auch was Arbeitstempo betrifft habe ich von den Österreichern gelernt. Wir hier in D starten ein Projekt immer mit großer Welle und wie ein Sprintrennen-voller Einsatz und los. Die Österreicher starten auch, aber mit Gemach und Überlegung-wie einen Marathon…

    Wenn sich das Projekt nun zieht, wie allgemein üblich, dann versauern wir Deutschen, und es müssen Leute ausgetauscht werden, und wir brauchen Pausen, die Geschwindigkeit nimmt ab…von hinten aber, langsam aber zäh, holen die Ösis auf.

    Ich würde behaputen, am Ende sind wir Deutschen etwas schneller-aber um welchen Preis an Aufwand und Verschleiß. Man braucht danach immer eine Pause zwischen en Projekten. Die Österreicher hingegen brauchen die weniger….

    So deprimierend es ist-in Summe sind die wohl schneller.

    Diese Lektion habe ich leider noch nicht verinnerlicht, lebe sie nicht.

    Aber ich arbeite daran…
    Mit den vorzüglichsten Grüßen,
    RealMash

  138. lieber RealMash,
    kein Hotel...

    lieber RealMash,
    kein Hotel war gemeint, sondern der steirische Prinz
    http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_von_%C3%96sterreich.
    Ich wünsche Ihnen Zeit für eine schöne Reise, wohin auch immer!
    lieben Gruß!

  139. Liebe Foersterliesel,
    --
    war...

    Liebe Foersterliesel,

    war mir schon klar ;-)

    Ich wollte einfach auf Tour gehen, das Hotel wieder bewohnen das ich durch meine Arbeit kenne, und mir die Zeugnisse seines Wirkens ansehen-da hatte ich in Graz damals nicht die Zeit dazu.

    Ich war auch nicht während der Öffnungszeiten auf der netten kleinen schwimmenden Insel die man sich im Fluss gebaut hat, und das futuristische Museum habe ich auch nur von außen angesehen.

    Es gibt übrigens einen außerordentlich gut mit englischen Büchern bestückten Laden in Graz.
    Da kann man gut schmökern, ich denke das es auf dem Kontinent kaum einen anderen Laden gibt, der so viele englische Bücher zum reinlesen bereit hält.

    In münchen kenne ich keinen solchen Buchladen.

    Und in der Stadt habe ich herrliche alte Läden gefunden, die noch Bakelit Klingelknöpfe und dergleichen hatten-aber nicht als Antiquität, sondern im normalen Verkauf!

    Der Flughafen ist auch nett (Nach Graz kann man nur fliegen, Zug und Auto dauern zum wöchentlichen Pendeln zu lange, wenn vielleicht ein paar neue Tunnel gebaut sind?), ich habe einmal miterlebt wie sich die Verbindung zum Militärgelände öffnete und österreichische Kampfjets über die Bahn starteten.

    Sehr Laut.

    Aber in Don Alphonsos Manier Barockkirchen abgefahren bin ich nicht. Mir könnte das Räderwerk eher gefallen.
    Ciao,
    RealMash

  140. @Försterliesel:...
    @Försterliesel: „Putzfrauentest für Beziehungen“ werd ich mir merken *ggg*. Überzeugt mich völlig. – Ein Weihnachtsessen mit einer routinierten Köchin, die noch Zeit zum Likörtrinken hat, zuzubereiten, klingt angenehm entspannt, ja, sogar nach Spaß am Kochen. Gefällt mir bisher von allen erzählten Weihnachtserlebnissen am besten. – Bei mir war es so, daß an Heiligabend, während ich gerade das Fleisch in die heiße Pfanne tat und gleichzeitig meinen hereinspazierten widerspenstigen 2jährigen Neffen sowie die ihm folgende und alles nachmachende 3jährige Schwester vom heißen Backofen fernhalten mußte, die, ähm, gesprächige von meinen Cousinen anrief, die partout meine Mutter sprechen wollte und mir anscheinend die blanke Wahrheit, nämlich daß meine Mutter gerade auf der Toilette verhindert war, einfach nicht glaubte (daß man es nicht _begreift_, daß abgeschlossene Türen aufbrechen und Telefon einer auf der Schüssel sitzenden Person reichen, sowie sie nachfolgend vor vollem Teller mit Geschwätz vom Essen abzuhalten, irgendwie nicht so ganz weihnachtlich ist, kann ich mir zwar arg schwer vorstellen, aber andernseits… wer geschlagene 3 Stunden braucht um eine sechsstündige Abwesenheit des Kindes inkl. Suche danach zu erzählen…). Jedenfalls verließ mich da denn doch ein wenig die Eleganz im Abwürgen, die ich mitunter aufzubringen imstande bin, und ich griff gar zum groben Mittel des Telefonauflegens.

    @Frau Jott: 9 Kinder inkl. vollzähliges Silberbesteck ist eine reife Leistung. Meine Großtante sagte, das Laufen sei ihr nicht schwer gefallen, denn das sei sie vom Acker gewöhnt gewesen, aber an der Oder durch den Sumpf sei es kurzzeitig brenzlig gewesen. Die Russen schossen aber wohl nur über ihre Köpfe und ließen sie sonst unbehelligt durch. Die, die später kamen, hatten weniger Glück.

    @donna laura: verzeihen Sie meine gräßliche Neugier, aber wie lassen Sie wohnen? In einem separaten Gebäude, einem anderen Stockwerk oder einem anderen Flügel? – „Rote Rose“ klingt wirklich schlimm. Naja, vielleicht mildert ers ab, indem er seine Bude „strictly 80ies“ einrichtet, so daß es nicht mehr so auffällt. Ich selbst habe eine Bildkachel mit einem Geiger und Rosen auf dem Kachelofen… man lebt halt damit… – Verstreute Bibliotheken sind etwas verdrießlich, aber als echte Leserin kann mans selten so strikt aufteilen, daß man einen Reiseteil und einen ortsfesten Teil hat.

    @Real Mash: der Link ist ganz gut. Verstörend finde ich es weniger, eher symptomatisch. Außenpolitik und Militär hat man halt jahrzehntelang geoutsourct, und nu fehlen Strukturen, in die Nachwuchs reinwachsen könnte, bzw. auch festangestellte Köpfe. Daher diese ganzen Hilfszirkel. Aber was die Stunde wirklich geschlagen hat, konnte man den cables über die Abstimmung im EU-Parlament zu SWIFT entnehmen: no pasaran.
    Aber Ballettröckchen, äh, nein, bitte nicht in meiner Gegenwart.

    @HansMeier: oh, in Alice Springs wurde mir angesichts der Dönerbude auch ganz heimelig.

  141. @colorcraze: Ein abgefrorenes...
    @colorcraze: Ein abgefrorenes Balettröcken ist hinterher weg.
    Und wenn Sie mit vorgehaltenere Waffe zum Wachlokal bewegt werden, sind optische Gemeinheiten Ihr kleinstes Problem.

    Wobei das noch ein optimaler Fall war, die haben mich einmal mit so einem Ramboverschnitt auf Streife geschickt. Wer kann so einen Problemfall im Griff halten? Klar und schon hab ich den deppen an der Backe…Das Problem war den am rumballern zu hindern. Und es war Eisglatt. Und die Waffe war vorschriftsmäßig durchgeladen. Und die dämlichen Blagen vom Assigehtto nebendran haben schon mal Böller uaf das Gelände geworfen.

    So, jetzt ist die Sache mit dem Ballettröckechen für den lieben RealMash schlagartig zweitrangig geworden, die Frage war nur noch: Wie kriege ich zwie Stunden Streife rum ohne das mir der hirnlose Idiot das Feuer auf verblödete Blagen eröffnet.

    Auch nett war das man ein paar Tage vorher von den späten Bader Meinhoff eine Kaserne überfallen hatte und die Waffen geschnappt hat. Zudem waren etliche Tausend Liter Sprit auf LKW’s palettiert, die hätten wenn man sie Fachgerecht hochgejagt hätte, den Assibunker nebendran mit flachgelegt. Und man hatte Schüsse gehört.

    Da ist Ihnen das TüTü sowas von Hupe…da lerne Sie weder waschen noch kochen, da machen Sie einen Schnellkurs im Sorgen machen…und neben Ihnen läuft ein bewaffneter Grenzdebiler…und Sie sind der Dienstältere, also automatisch Schuld wennd er Hirni losgeht…

    Nee, brauche ich nie wieder im Leben…

    Was waschen und kochen betrifft: Haben Sie schon mal von strategischem Versagen gehört?
    Cheers,
    RealMash

  142. @RealMash: diese Erfahrung mit...
    @RealMash: diese Erfahrung mit Aufpassenmüssen auf eine Zeitbombe auf 2 Beinen ist schon heftig. Aber danke, daß Sie es getan haben. – „Strategisches Versagen“ hängt gar hoch, worauf spielen Sie an?

  143. @colorcraze: Glauben Sie mir,...
    @colorcraze: Glauben Sie mir, das machen Sie nicht freiwillig.
    Und was will man in der LAge machen, man muß da durch…

    Strategisches Versagen: Mann soll Wäsche übernehmen, Mann mogelt rotes T-Shirt unter Waschmaschine mit weiblicher weißer Wäsche(gern auch Spitze)->
    Mann darf nicht mal mehr in die Nähe der Waschmaschine kommen …

  144. liebe colorcraze, neugier ist...
    liebe colorcraze, neugier ist menschlich, und alles menschliche sei ihnen gegönnt: man lässt sowohl separat wie auch in einem anderen stockwerk wohnen.
    .
    unterhalb des neuen artikels tummelt sich ja so einiges, das von seinen eltern gelernt hat, auf gewisse höfliche umgangsformen zu verzichten und stattdessen die tastatur vollzugeifern wie neulich immanuel seinen hafer, n’est-ce pas? das war bei dem thema zu erwarten.

  145. @RealMash: (a-Zeitbombe) Ich...
    @RealMash: (a-Zeitbombe) Ich denke, an irgendwelche quengeligen Überlegungen zu Freiwilligkeit würde ich da keinerlei Sekunde verschwenden, nur das ständige Echo „hoffentlich geht das gut!!!“ würde mir durchs Hirnkastel schallen. (b-Wäsche) Ja, ist so, die Fehlertoleranz ist da äußerst gering. Nachdem meine Mutter meinen Lieblingspullover zu heiß gebadet hatte, achtete ich lange Zeit peinlichst darauf, ihr keinesfalls meine Sachen zum Waschen in die Hände fallen zu lassen.

  146. Donna Laura, ich glaubte...
    Donna Laura, ich glaubte bisher, dass Pferde nur vor Apotheken kotzen.

  147. cher Filou, ich kenne die...
    cher Filou, ich kenne die story vom pferd so, dass philosophen den huftierchen mit dem grossen kopf mehr als entnervt um den hals fallen…
    .
    (ausserdem hat immanuel nur ein bisschen den sabber laufen gehabt, nicht gek0§&!. er kann nicht einmal rülpsen – gute erziehung!)

  148. @donna laura: ah, also so...
    @donna laura: ah, also so etwas wie Dienstmädchenzimmer einliegend in der Wohnung tun Sie sich und dem Hauspersonal nicht an. Was dem Hausfrieden gewiß zuträglich ist. – Weiß auch nicht, warum beim Thema „Kinder“ immer so schnell die Polemik hochschießt. Vielleicht, weil die meisten zu diesem Thema diverse Arten von sozialem Druck aushalten müssen, der sie zu Rechtfertigungsverrenkungen führt.

  149. Danke für den Hinweis, da ist...
    Danke für den Hinweis, da ist mir doch glatt Spam durchgerutscht.

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