Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Sylvester 2025, Berlin Mitte, Neobiedermeier

| 143 Lesermeinungen

Fraglos machen die besseren Kreise momentan zwischen Steuerhinerziehung und Dienstmädchenprivileg nicht eine ideale Figur. Wir sahen schon mal besser aus, und die Banken lachen über uns. Allerdings frage ich mich, wie das erst in 15 Jahren sein wird, wenn die Kinder dieser Generation in die Pubertät kommen

Man soll den Teufel nicht an die Wand malen

Aber genau das habe ich beim letzten Beitrag getan, und als ich dann gestern beim Rodeln war, kam der Teufel. Heute übrigens auch, in Form einer sehr adrett aussehenden, flirtwilligen, alleinerziehenden Mutter mit gar nicht so terroristischem Kind in der Hütte am Tisch neben mir, vade retro satanas. Aber der Teufel, von dem ich erzählen will, war der Teufel von gestern, und der bestand aus zwei Berliner Ehepaaren und ihren vier Kindern. Und sie alle waren am Berg, an meinem Berg, wo Preissn eigentlich nichts zu suchen haben. Hinten ein dickes, junges Ehepaar, nennen wir sie Johanna und Florian, und vorne ein dürres Ehepaar, sagen wir mal Nele (die hesissen wirklich so da oben) und Patrick. Dazwischen das übliche in überteuerter Kindermode steckende TabaeaThorbenTheresiaTheodor-Elend (TTTT). Und weil Nele und Patrick die Sache sportlich angehen wollten und Johanna und Florian zu viel in der Anwaltskanzlei sitzen, weitete sich zwischen ihnen der Abstand. Ihr nichtswürdiger, übergewichtiger Blogger war zwar etwas schneller, aber doch so langsam, dass er ein paar Minuten in den Genuss der gebrüllten Konversation in Waldesruh kam, worüber der Himmel feinen Sprühregen ergoss.

Bild zu: Sylvester 2025, Berlin Mitte, Neobiedermeier

TTTT: Wäh kalt heim Fernsehen Playstation essen wie weit ist es denn noch.
Johanna: Das wird schon nicht mehr so weit sein.
Ich (wie der Meuchelmörder von hinten kommend): Griass eana God!
Florian: Guten Tach. SagenSe mal, wie weit ist es denn noch auf den Berg zu dieser Hütte?
Ich: Jo mei, es san scho no, mei, oiso i brach a Schtund fei scho bis zum End vo da Rodlschtreckn, und nochad no a hoibe bis gonz auffi.
TTTT (Die Münder so weit offen wie jenes Krokodil, das ihre Mützen eingestickt haben): WÄHHHHHHHHHHH!
Johanna: Nele! Patrick!
Nele, Patrick: (stiefeln weiter)
Johanna (wütend): NEEELE!
Nele: JA?
Johanna: DER HERR HIER SAGT, ES IST ZU WEIT!
Patrick: ACH WAS! DAS GEHT SCHON!
TTTT: Wäh mag nicht mehr kalt bäh
Johanna: (schaut Florian böse an)
Florian: PATRICK! BITTE WENIGSTENS NICHT SO SCHNELL!
Patrick (der geborene Dynamik-Coach): DAS SCHAFFEN WIR!
Johanna und Forian (Begreifend, dass es etwas anderes ist, mit den Freunden Nele und Patrick im Gasthaus Alt-Wien in Berlin zu essen, als an der Neureuth wahlweise zu erfrieren, von TTTT in den Wahnsinn getrieben zu werden. oder sich von den Dynamikern zum Herzinfarkt bringen zu lassen): NEEEEEEEELE!!!!!!

Den Rest, so unterhaltsam sich der vielleicht auch im Warmen mit einer guten Tasse Tee lesen lässt, erspare ich Ihnen jetzt. Ich hörte den Streit der Ehepaare an, ausgetragen über weite Distanzen mit grosser Lautstärke, und mit dem Ergebnis, dass TTTT, Florian und Jahanna zurück in das Hotel fuhren und Nele und Patrick weiter ihre Funktionskleidung dem Regen aussetzten.

Bild zu: Sylvester 2025, Berlin Mitte, Neobiedermeier

Nun ist das grosse Thema dieses Blogs die Frage, wie sich die besseren Kreise von Beginn des 19. Jahrhunderts an geformt haben, und wie diese Kreise mit den radikalen Veränderungen der letzten 30 Jahre fertig wurden. 30 Jahre, in denen sie ihre Bedeutung umfassend an die Globalisierung und die Konzerne verloren, in denen sich die Massenkultur vollkommen von ihrem Kulturbegriff abkoppelte, in denen nur das Neue zählte und die Traditionen langsam verschwanden. Dieses Blog erzählt von der Gegenwart und einer neuen Generation, die Scheidung und das Alleinerziehen von Kindern nicht mehr als Makel begreift, die Ehen als vorübergehende Flausen begreift, und die Ausbildung der kommenden Generation als Investment in Leistungsträger für den globalen Markt. Niemand käme heute noch auf die Idee, dem Kinde zu sagen: Für Dich reicht es, und wenn Du keinen Fehler machst, wirst Du bis an Dein Lebensende alle Berufstätigen auslachen können, such Dir eine passende Frau, wir haben es ja. Beziehungen werden fragil und Freundschaften ein Knopfdruck bei Facebook, die Defaulteinstellung für das Leben, meinte eine Mitbloggerin einmal, sei „it’s complicated“. Und es wäre für meine Eltern vollkommen unvorstellbar gewesen, sich mit anderen Eltern im Urlaub öffentlich zu streiten. Das wurde schon im Vorfeld durch genaues Überlegen und Planen ausgeschlossen.

Diese Gegenwart ist für mich, der ich eine gute, klassische Erziehung habe, ein Stupor Mundi, gerne würde ich Eltern, die ihre Kinder in der Stadt mit einer Bierflasche in der Hand antreffen, einen schweren, frischen Eichenprügel reichen, mit dem sie wenigstens die elektronischen Gerätschaften des Nachwuchses zertrümmern. Mir ist durchaus klar, dass Bergurlaub im Regen nur begrenzt angenehm ist, und wer wäre ich, dass ich die Defizite bei Florian, Johanna, Nele und Patrick ändern wollte – die sind eben so. Aber, und das treibt mich nicht erst seit gestern Abend um: Wie werden die in 15 Jahren sein, wenn es Sylvester ist, und TTTT kommen von den katholischen Internaten heim in die bis dahin entstandenen Patchworkfamilien (bei Florian und Johanna sicher, aber auch bei Nele würde ich wetten, dass sie 2013 den Rappel bekommt, wenn sie Patricks Okcupid-Profil findet), um endlich ihre Pubertät mal richtig krachen zu lassen?

Bild zu: Sylvester 2025, Berlin Mitte, Neobiedermeier

Es war früher recht einfach und harmlos, gegen geordnete Verhältnisse zu revoltieren: Ein paar abwertende Worte über die Ehe, ein paar ausschweifende Feste, die Wahl eines Orchideenfachs beim Studium und 15 Semester, bis man doch Jura machte, ein Totalschaden, eine Freundin aus einem nicht ganz westlichen Viertel, deren Eltern den Bonzenzögling nicht mochten. Wie aber revoltiert man gegen ein „Neobiedermeier“, in dem die Kinder zwar Geigenunterricht und die erste Fremdsprache schon im Kindergarten bekommen, aber die Eltern beim Besten für das Kind keine stabile Beziehung im Auge haben? Wie empört man sich gegen einen Vater, der schon drei Frauen weiter ist, wie setzt man sich gegen eine Mutter und ihr optimiertes Profil bei Elite Partners ab? Wie setzt man die Unbeständigkeit und Unverbindlichkeit von Leuten noch eins drauf, die noch nicht mal ihr eigenes Leben so im Griff haben, wie es der Geigenunterricht für die die Kinder suggerieren soll?

Es ist nicht zu bezweifeln, dass TTTT darauf angemessene Antworten suchen und finden werden, und es wird sicher nicht ein wenig Gemotze aus Designerkleidern sein. Es wird etwas sein, worauf die Berlinschwaben keine angemessene Antwort haben: Weil das geordnete Neobiedermeier mit seinen Konzertbesuchen, angesagten Pop-CDs, Galerien, Alt-Wien, Dauerjugendlichkeit und Zwangsattraktivität nur die Fassade für ein Leben ist, in dem der globalisierte Leistungsdruck und die private Neigung zu den unverbindlichen Gelegenheiten die eigentliche Messalliance des Lebens eingehen. Das kann und wird man ablehnen, und die Ablehnung wird all das Verlogene dieser Lebenskonzepte in sich tragen. Vielleicht sollte man sich den Geigenunterricht doch sparen?

Bild zu: Sylvester 2025, Berlin Mitte, Neobiedermeier

Sie sehen, ich beende 2010 mit einer Frage. Ich habe eigentlich auch keine Antworten, ich weiss es nicht, es ist nicht mehr meine Welt, und wer weiss schon, was ich 2025 mache, wenn TTTT den Gashahn aufdrehen und

Vermutlich rodeln gehen, nehme ich an. Weit, weit weg. Hier am Berg in Oberbayern ist das alles ohnehin noch etwas anders. Alles andere weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass ich sehr herzlich Danke sagen möchte für all die freundlichen, spannenden und angeregten Debatten hier bei den Stützen der Gesellschaft; und vielleicht denken Sie ja 2025 dann auch zurück an die gute, alte Zeit, als sich noch jemand ärgerte, weil das Gschleaf mit Bierflaschen in der Hand durch die Strassen zog. 2011 geht es dann weiter.

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143 Lesermeinungen

  1. TTTT wird möglicherweise...
    TTTT wird möglicherweise Spiesser. Zwei Kinder, Haus, Garten, Ehe.

  2. Wo sollen sie das lernen?...
    Wo sollen sie das lernen?

  3. (Und warum sehe ich die...
    (Und warum sehe ich die Originalbilder aus Berlin nicht?)

  4. Geigenunterricht solltte man...
    Geigenunterricht solltte man sich auf alle Fälle sparen!! Erstaunlich, wie schlecht man auf eine guten Geige spielen kann.

  5. "Sie sehen, ich beende 2010...
    „Sie sehen, ich beende 2010 mit einer Frage.“ Schon? Mein Lieber, ich erwarte einen krachenden Silvesterbeitrag, wahlweise besinnliches vom Berge.

  6. Ich würde so gern was Kluges...
    Ich würde so gern was Kluges dazu sagen, aber ich kann nur den Dank erwidern. Das geht mir schon seit zwei Jahren so, und bei der Blogbar schon länger.

  7. Wir verneigen uns vor dem...
    Wir verneigen uns vor dem großen Don, dem kein Abgrund zu tief, kein Abhang zu steil und keine Absonderlichkeit zu weltfremd ist, um daraus einen bebilderten blog zu mischen, der das Blut zur Wallung und das Zwerchfell zur Beschallung animiert. Möge er den Jahreswechsel unfallfrei gestalten und sein Fell vor den Preissen aus dem Bundeshauptslum, deren TTTTs und Eichenprügeln retten! Nach ihm die Sintflut!

  8. Also Don, ich bin da anders....
    Also Don, ich bin da anders. Ich würde nie an den Tegernsee oder eine Ballermann-Gegend fahren, wo solche Leute Urlaub machen. Das wäre, mein liebes Stützlein, einfach nicht mein Stil!
    *
    Apropos: Hab‘ ich schon erzählt, dass ich mit einem alten VW-Bus letztes Jahr in Marokko war? Und in Dubrovnik? Und in Graubünden? – Dort trifft man nur nette und interessante Leute… :-)

  9. Ich sehe das alles nicht so...
    Ich sehe das alles nicht so negativ. Erstens sind Kinder sehr widerstandsfähig und waren schon zu früheren Zeiten in der Lage, sich trotz sehr schwieriger Bedingungen, gut zu entwickeln. Vielleicht haben TTTT auch eine Tante, die ihnen im Zweifelsfall mit Rat und Tat und – wenn nötig – auch mit Geld zur Seite steht. Das ist gar nicht so unwahrscheinlich und abwegig, wie es für Sie, sehr verehrter Don, klingen mag.
    .
    Damit verabschiede ich mich für dieses Jahr und wünsche Ihnen und allen Blogteilnehmern alles Gute und spannende Unterhaltung für 2011.

  10. Das müssen sie nicht...
    Das müssen sie nicht unbedingt bei den eigenen Eltern lernen. Ich sehe oft, gerade in letzten Jahren, dass Kinder die Lebensentwürfe der Eltern ablehnen, wenn sie zu extrem werden. D.h. wenn man Eltern hat, die sehr „modern“ leben, ist es nicht unwahrscheinlich, dass deren Kinder wieder sehr spiessig werden.

  11. Verehrter Don, trug der Teufel...
    Verehrter Don, trug der Teufel aus der Eröffnung dieses schönen Blog – Eintrags wenigstens Prada? (Unter der Annahme dass diese Marke auch Winter – taugliches macht).
    Ansonsten soll man die Hoffnung nicht aufgeben, wer weiss über was einer / eine aus der TTTT Truppe in 25 Jahren bloggen wird, wenn es dann noch blogs gibt.
    Für alle Fälle schon einmal einen Guten Rutsch und ein erfreuliches Jahr 2011.

  12. Die unerquicklichen...
    Die unerquicklichen vorgestrigen Begegnungen lassen sich doch getrost vergessen, wenn man heute bessere macht! ausserdem bedarf es immer der Vorbilder, die einem zeigen, wie man selbst n i c h t werden will. Ohne das negative Beispiel meines eigenen Vaters oder einiger Lehrer hätte ich wahrscheinlich nie die rechte Orientierung für den notwendigen Prozeß der Selbsterziehung erlangt. Und Erziehung ist – das lernt man, wenn man selbst Vater ist – trotz allen einschlägigen Wissens keineswegs ein rationaler Prozeß. Es besteht also kein Grund zur Suizid-Progrnose für TTTT. Auch für Amok muß nicht der Weg bereitet sein. TTTT wird ein stinknormaler Controler in einem international aufgestellten Unternehmen und hat gelegentlich eine Beziehungskrise…die wird es allen Fortschritts zum Trotz wohl weiterhin geben.

  13. Schöne Kinderwagen. Hättest...
    Schöne Kinderwagen. Hättest Du nicht einen klauen und mir mitbringen können, statt sie nur abzulichten? Für solche Klötze braucht man natürlich noch einen Hiwi, der sie die Treppe zur renovierten Altbaudachgeschoßwohnung hochträgt. Oder die Neureuth hochschiebt, im Sommerurlaub.

  14. etwas Zeit is s halt scho...
    etwas Zeit is s halt scho ,aber werd no da sein und ob TTTT oder Pipapo alle meine Freunde könns mi au später noch fragen.
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    Guten Rutsch 2011!

  15. Wenn Spezialmarke recht hat,...
    Wenn Spezialmarke recht hat, suchen sich Kinder ihre Vorbilder selbst. Auch zufällig vorbeistreichende Passanten kommen in Frage, da kann man sich nie sicher sein, selbst am Tegernsee nicht.

  16. Nach dem schönen, schnellen,...
    Nach dem schönen, schnellen, heutigen Rodeln mit dem Autor wünsche ich ebenfalls allseits einen guten Rutsch ins neue Jahr.

  17. Geigen und Häßlich geht doch...
    Geigen und Häßlich geht doch (die Originalbilder aus Berlin meine ich nicht)http://www.youtube.com/watch?v=l4H9yZBjgSI&feature=related

  18. Kinder sind schon nervig. Wenn...
    Kinder sind schon nervig. Wenn man all die Verhaltensweisen, die einen an den Miterwachsenen immer so stören: dieses egozentrische Gequengel, das Losflennen bei jedem Anlass, das gegenseitige Geschubse, die plumpe Angeberei und hinterhältige Petzerei, das wütende Aufstampfen, wenn man all das dann plötzlich auch bei seinen eigenen Kindern wieder beobachten muss, dann ertappt man sich schon mal dabei, dass man sich die Sinnfrage stellt.

  19. Ein Flickenteppich bleibt ein...
    Ein Flickenteppich bleibt ein Flickenteppich, etwas gammelig, und zerschlagenes Porzellan ist selbst fein geklebt abgewertet. Daß das Verhalten der „neuen Generation“ wegen Eigendefinition als makellos angesehen wird, bezweifele ich. Der wiedererstarkende Feudalismus spielt nach alten Regeln und sucht neue Dienstboten, gerne auch gefallene Engel besserer Kreise. Der Schaden im Stammbaum bleibt. Viele werden erst aus Schaden klug, dann ist es zu spät.

  20. "Wie empört man sich gegen...
    „Wie empört man sich gegen einen Vater, der schon drei Frauen weiter ist, wie setzt man sich gegen eine Mutter und ihr optimiertes Profil bei Elite Partners ab?“
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    Man empört sich über so was nicht. Und muss sich auch nicht absetzen. (Wie kommt er überhaupt auf die Idee, eine Beziehung zu haben zu solchen und hier davon zu schreiben, anscheinend unreflektiert ob des vorhandenen Beziehungscharakters? (Denn wo keine Beziehung, da kein Statement.) (OK, aus Mitleid)) (— „Elite Partners“ – was ist das?)
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    Das untere Foto zeigt Deutschland heute, wie es vielfach aussieht. Fehlt noch die „Schuldenverteilungskarte BRD“, die diese Woche hier im Blatt war. (Bayern und Württemberg sind doof, „dass sie noch alles in grün haben“, hätten sie „röter“ („mehr schuldig“) als z.B. Köln oder Bremen oder Berlin, ginge es ihnen besser: Köln & BB müssten an sie überweisen, nicht umgekehrt – aber das kommt noch?!)
    .
    Und ich war heute vor einer Woche in Foutainebleau (Foutainebleau, Frankreich) und kam auch mal wieder am guten alten INSEAD vorbei – fast sah es da (in und um Foutainebleau mehr als auf der Strasse vorm INSEAD) auch schon aus, wie auf dem unteren Foto. Und wir hatten eigentlich erwartet, ein Örtchen nach Art und Qualität von Foutainebleau, Frankreich, wäre nicht so ganz globalisierungsbetroffen – aber weit gefehlt. (Und auch den französischen Wäldern, den gutne alten Eichenwäldern, zumal auch rund um F., sieht man sie inzwischen auch an, die Folgen von Werteverfall und Globalisierung, „Trümmerwüsten, ungepflegt“ – Wie gesagt rein subjektiv und sicher nicht von allen Seiten nur mit Zustimmung versehen, diese Aussage. Und es geht nicht ums Werten: Jedes Volk hat das gute Recht, seine „Work/Live-Balance“ zu legen, wie es will. Sogar „nach uns die Sintflut“ kann völlig legitim und demokratisch sein. Gewundert haben wir uns allerdings schon. Und „anale Fixierungen“) (Wie bekannt: http://www.insead.edu/home/ ) (Wie da der gute zukünftige Managementnachwuchs ausgebildet werden soll, wenn die Haltestellen gleich gegenüber … , und der Obeliskenplatz …. — Aber vielleicht ist das auch alles richtig? Bereitet vor aufs perfekte Leben in einer Gated Community – „Verlassen des Campus empfohlen nur in Limousine mit abgedunkelten Scheiben?“ „Und setzen Sie eine möglichst dunkle Sonnenbrille auf, bis sie in Ihrem Club oder Ihrer GC angekommen sind, und wenden Sie am besten den Blick zusätzlich auf den extra für Sie auf der Rückseite des vor Ihnen befindlichen Fahrersitzes ungefügten Monitor – und genießenen Sie die Börsenkurse oder einen unauffällig realitätsfreien Spielfilm“) So sah es in besseren Zeiten mal aus? (http://www.waymarking.com/waymarks/WM4VX5_loblisque_de_Fontainebleau_dit_de_Marie_Antoinette)
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    Und außerdem ist 2025 zu weit, oder nicht weit genug.
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    „Aber der Teufel, von dem ich erzählen will, war der Teufel von gestern, und der bestand aus zwei Berliner Ehepaaren und ihren vier Kindern. “
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    Ein- oder mehrere Teufel im schiefne Bild – die können alle nix dafür: Und jemand hat wohl das Leben nicht recht begriffen: Leben heißt Entwicklung: Und die Konflikte sind notwendige Auseinandersetzung: Um Selbstbehauptung und Erkennen der Ich-Wünsche, und der der anderen und aller Verschiedenheit und wechselseitigen Bedingtheit. Und zu erwarten, dass alle das schon immer konfliktfrei mitbrachten (gar qua Kinderstube) wäre naiv resp. Projektion.
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    Und klar machen am besten alle, was sie möchten – und zwar alleine/selbstständig.
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    Und Blogger wie alle Homme de Lettre sollten die Territorialverteidigung („mein Berg“) auf ein Minimum beschränken. Eigentlich auf ein Nichts plus Gebet.
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    Und ich sage immer wieder „tut was!“ – aber keiner kann oder will oder macht. (ok, wenige und auch bloß anscheinend) Hier: In die nächste, durchaus abseits gelegene kleine Muttergotteskapelle gehen und nach guter alter Art eine Kerze anmachen, wie sich das gehört, Wünsche für die anderen absetzen, nach oben, Komma Gebetsform. -( „… denn es gibt einen, der hat alle Macht. Mögest Du/sie ihn jetzt finden …“)
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    Es gibt immer so viel zu tun: „Wegen Obszönität waren die entsprechenden Ausgaben des Little Review mehrfach vom United States Post Office beschlagnahmt worden. In einer zensierten Fassung verlegte 1922 erstmals Sylvia Beach, Besitzerin der Buchhandlung Shakespeare and Company (Rue de l’Odéon 12) in Paris, das ganze Werk.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Ulysses
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    „Sylvia Beach eröffnete im November 1919 die erste englischsprachige Leihbücherei und Buchhandlung in Paris, Shakespeare and Company, zunächst in der Rue Dupuytren Nr. 8. Schnell wurde die Buchhandlung zum Treffpunkt besonders für Amerikaner. 1921 zog das Geschäft um in die Rue de l’Odéon Nr. 12, gegenüber der französischen Buchhandlung ihrer Lebensgefährtin Adrienne Monnier. Berühmt wurde Sylvia Beach, als sie 1922 James Joyces Roman Ulysses veröffentlichte, nachdem der Autor erfolglos versucht hatte, das Buch in einem englischsprachigen Land zu publizieren. …
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    Während der Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren geriet die Buchhandlung in wirtschaftliche Schwierigkeiten und überlebte nur dank der Freigiebigkeit ihres Freundeskreises. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Sylvia Beach interniert. 1944 wurde das Geschäft symbolisch von Ernest Hemingway persönlich befreit …“ http://de.wikipedia.org/wiki/Sylvia_Beach
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    Miss Beach hat den Ulysses, wie bekannt, ganz einfach auf eigene Kosten drucken lassen und sich damit um die Menschheit verdient gemacht, so einfach.

  21. "Ich weiss nur, dass ich sehr...
    „Ich weiss nur, dass ich sehr herzlich Danke sagen möchte für all die freundlichen, spannenden und angeregten Debatten hier bei den Stützen der Gesellschaft; und vielleicht denken Sie ja 2025 dann auch zurück an die gute, alte Zeit, als sich noch jemand ärgerte, weil das Gschleaf mit Bierflaschen in der Hand durch die Strassen zog.“
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    ich habe mich zu bedanken.
    zuallererst beim hausherrn, dann bei allen andern.
    und auch bei der faz. die das möglich gemacht hat.
    fürs neue jahr wünsche ich alles gute.

  22. O Graus! Ich bin nicht die...
    O Graus! Ich bin nicht die Menschheit, woher soll ich wissen, wer sich um sie
    verdient macht und wer nicht.

  23. An Alle. Ich hoffe das...
    An Alle. Ich hoffe das vergangene Jahr war gut und wünsche, daß das Neue noch viel besser wird.

  24. Cher Don, da icke in einem...
    Cher Don, da icke in einem eher westlichen Viertel im damals freien Teil der geteilten ehem Reichshauptstadt aufgewachsen bin, in dem schon in den 80er Jahren letzten Jahrhunderts die Scheidungen, nachfolgend Flickenfamilie, Kinderläden und Beinharte Antiautoritäre Erziehung fröhliche Urständ feierten, habe ich an Alterskamaraden gedacht und die, von denen ich bis jetzt etwa den Lebenslauf verfolgen kann sind (i) entweder vom Beruf verschlungen immer noch ledig oder (ii) in irgendeiner Variante von Ehe, zwei Kinder, Haus und Auto. Nun gut, die Ehe ist vielleicht eine wilde, das Haus eine Wohnung, vielleicht verdient sie mehr als er, aber soweit ich es verfolgen, kann ist es beständig seit 10, 15 Jahren. Man kann auch von negativen Beispielen lernen.

  25. Schon Freud erkannte, dass...
    Schon Freud erkannte, dass Eltern die Alleinschuld tragen, wenn aus den Kindern nichts wird. Da sind die Amerikaner vernünftiger als unsere bessere Gesellschaft. Der Milliardär Buffett sagt, er gäbe seinen Kindern nichts als eine gute Erziehung mit auf den Weg. Den Rest des Wegs müssen sie allein gehen. Seine Milliarden schenkte er der wohltätigen Stiftung von Bill Gates für afrikanische Kinder.

  26. @DA: zu solchen Szenen braucht...
    @DA: zu solchen Szenen braucht es keine Berliner. Sowas können inzwischen auch Schweizer und Allemannen. Bei „default complicated“ stellten sich meine Haare zu Berg, denn vor wenigen Tagen hat mich meine Mutter (75) damit genervt, daß sie „das heutige Leben kompliziert“ fand. Die hat kein Internet und liest nur Regionalzeitung.

    @icke: ja, ich rechne auch damit, daß TTTT zumindest sowas Ähnliches wie „Spießigkeit“ anstreben. Sie werden es sicher nicht perfektionieren können, aber eine Sehnsucht nach Idyll und heiler Welt wird ihnen bestimmt vorschweben.

    Apropos Bilder: man beachte beim untersten das abstechend saubere Wartehäuschen. So sahen die zu meiner Jugend nie aus (egal wo), sondern eher wie die Tür dahinter. Die Wartehäuschenfinanzierung qua Werbung ist so ziemlich das einzige Beispiel für eine echte Verbesserung durch Privatisierung.

    @perfekt: warum erwarten Sie, daß es in Fontainebleau besser aussieht als in Berlin Wedding an der TFH? Das Elend ist immer und überall.

    @specialmarke: Selbsterziehung, ja. Auf den Trichter kommen wahrscheinlich die meisten irgendwann. Ich selbst beschloß zu Jugendzeiten, im weiteren Leben möglichst das Jammern zu unterlassen, weil mir das Gejammer meiner Großeltern so auf den Wecker ging. Obs mir gelungen ist, müßten andere beurteilen (nein, nicht Schreiber, Leute aus dem RL).

    @minna und andere, die morgen nicht da sind: allseits einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr!

    Ach ja, dieses Jahr fahren wir nicht quer durch die Stadt. Wir bleiben in unserem Block und fallen danach gleich ins Bett. Die Wurstverkäuferin hat gesagt, macht sie dieses Jahr auch. Immerhin haben wir derzeit die höchste Schneehöhe seit Wetteraufzeichnung. Und Streusalz ist eh aus.

  27. @HansMeier: im besten Falle...
    @HansMeier: im besten Falle treibt dieser Spiegel einen dazu an, sich vorbildlicher verhalten zu wollen.

  28. Lieber Don,
    liebe...

    Lieber Don,
    liebe (virtuelle)Gemeinde,
    (und was für ein Skandalträchtiger herrlich wilder engagierter Ort wäre das, wäre er nicht nur virtuell, möglicherweise wäre er auch nicht völlig ungefährlich auf die eine oder andere Art),
    ich bedanke mich meinerseits für viel gehörtes, manches verstandene, und das wenige das ich in mein ärmeres Leben übernehmen konnte.

    Wie oft hat mir diese Blog die geisttötende Arbeit (gesprochen Arbeijd, verstanden wie im Mittelhochdeutsch) erträglich gemacht, weil ich mich herrlich ärgern oder beeindruckt sein konnte, oft vom Don, ebenso oft von den anderen Mitpostern, die sich hitzig ins Getümmel warfen, oder als verbale Scharfschützen listig aus dem Gebüsch verschwurbelter Argumente Aussagen oder Kommentatoren nach Walhalla schickten.

    Ein gepflegtes Vokabular (auch aktiv) war nötig, und mehr und breitere Bildung, als man sie im täglichen Überleben braucht. Auch wenn ich nicht bei jedem ausschließen kann, das wir hier nur eine Larve sehen, die geschickt zur Stütze der Gesellschaft aufgehübscht wurde, denke ich doch, das zumindest einige hier tatsächlich jenes Klientel repräsentieren, das der Don vorgeblich anspricht.

    Jedenfalls ist es ein schönes Gefühl, das im Tal der Hirntoten noch jemand über Dinge nachdenkt, und Lösungen, oder zumindest Standpunkte sucht.

    Die Hölle sind immer die anderen, und wenn man sich ansieht wie sich Menschen ohne Not in eine Beziehung begeben, wie die im Blog thematiserten, Menschen die alleine nicht klarkommen, und annehmen, zu zweit würde das besser, und wenn sie dort auch versagen, noch weitere Mitspieler zeugen- das ist erbärmlich.

    Die Versuchung, die der Don thematisiert, die Hoffnung, diesmal möge es passen, das ist die Hoffnung die einen davon abhält eine Abkürzung zur Bewertunsgsstelle (obs nun Noten gibt oder nicht) zu nehmen. Und die Hoffnung besteht zu Recht-nur wahrscheinlich ist die Erlösung eben nicht. Aber die Chancen, das gerade wir entstehen würden, war auf Ebene der Spezies wie des Individuums schon so gering, das selbst diese unwahrscheinliche Wunder möglich wird.


    Ich wünsche allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr, ob es nun dem Geld und Gut heranschaffen oder verballern gewidnet wird,
    so möge jeder den größten Erfolg und Spaß dabei haben.
    Möge jedem, der im nächsten Jahr ein Wunder braucht,
    ein solches zu Teil werden,
    RealMash

  29. @ RealMash
    "das ist...

    @ RealMash
    „das ist erbärmlich.“
    .
    Nein, das ist einfach nur: menschlich.
    Und es menschelt halt viel. Eigentlich immer. Menschne sind schwache Wesen.
    .
    „… wenn man sich ansieht wie sich Menschen ohne Not in eine Beziehung begeben, …“
    .
    Sollte man sich denn MIT Not in eine Beziehung geben? :-)
    .
    Oder noch anders gesagt: Wir sollten diese nicht so hart be- und verurteilen. Wie war das noch mit dem Topos Erbarmungslosigkeit aus den Beiträgen des grade letzten „Stützen“. Ich wünsche dem Hauswirt hier und allen einen guten Rutsch. Aber brecht euch nicht die Hälse. Für Don ist dieser Wunsch zusätzlich wörtlich gemeint.
    .
    Und ich wünsche mir für 2011 mehr altersreife Milde.
    Pfiad ei.

  30. Silvester ist ein Ereignis und...
    Silvester ist ein Ereignis und keine Comic-Katze…

  31. Und zum Neuen Jahr wuensche...
    Und zum Neuen Jahr wuensche ich mir, dass ich endlich lerne, wie man „Silvester“ richtig schreibt. Wahrscheinlich aber ist die Orthographie im Jahre 2025 ohnehin obsolet.

  32. Merci bien, werter Don,...
    Merci bien, werter Don, dafuer, dass Sie poltern und krachen, Staub aufwirbeln und anecken, arriviert unbequem sind und die werte Leserschaft auch nach daran teilhaben lassen. Ein Gaenger zwischen den Welten, gestern – heute- morgen, durchaus bereit auch ‚mal das Ventil zu sein fuer den Gegenwartsfrust Ihrer werten Leserschaft. Ein gutes neues Jahr 2011!

  33. Und ich dachte immer,...
    Und ich dachte immer, Silvester sei ein Papst. Sei es drum. Bei uns gibt´s heute abend Grillhexe mit Vernidot.

  34. Don, Sie sind gegen US...
    Don, Sie sind gegen US Eigenschaften, deutsche Kinder, Berliner aller wirtschaftlichen Schattierungen und unterstuetzen im Gemeinderat sicher das Ruhegebot von 10 Uhr bis 18 Uhr. Kein Wunder, dass es in Deutschland wenig Kinder gibt, denn sie werden einfach nicht gelitten. Ok, US Kinder fallen auch mir oft auf die Nerven weil sie einfach alles duerfen, doch sind die Amerikaner grundsaetzlich kinderfreudiger als die Bayern. Don, Happy New Year from Long Island, and keep up the good work.

  35. Sylvester? Stallone? Ich...
    Sylvester? Stallone? Ich feiere Silvester.

  36. Wow, gleich das erste Wort der...
    Wow, gleich das erste Wort der Überschrift wurde falsch geschrieben…
    Der Silvester-Tag ist näcmlich keine Sylvester-Katze!

  37. @Don Alphonso
    ... kam der...

    @Don Alphonso
    … kam der Teufel … in Form einer sehr adrett aussehenden, flirtwilligen, alleinerziehenden Mutter …
    irgendwo, in den Ritzen des alten Jesuitenkollegs wird noch ein Gebet sein,
    suchen Sie es, kratzen Sie es raus, lassen Sie es gen Himmel steigen; es wird helfen gegen die Teufel dieser Zeit;

  38. Vielleicht werden es auch...
    Vielleicht werden es auch Faschisten. Sie errichten ein faschistisches Regime und sperren Ihre Eltern in Besserungslager. Wo sie das lernen?
    In der Schule (Geschichte) und im Fernsehen und natürlich im Internet.
    Alternativ könnten sie auch zum Islam konvertieren oder zum Kommunismus am besten aber beides.

  39. Werter Don, was ich längst...
    Werter Don, was ich längst schon einmal schreiben wollte: Ich lebe heute, aus kleinsten, wenn auch ehrenwerten, Verhältnissen und von hinter den sieben Bergen stammend, im älteren westlichen Viertel besagter kleiner Stadt – und finde das ziemlich vergnüglich (wenn man sich die blonden Strähnen und Flatterkleidchen aus München schenkt). Die von Ihnen beschriebenen Vollpfosten gibt’s übrigens in allen Schichten :-) Herzlichsten Gruß

  40. Es guets Nüüs Joor...
    Es guets Nüüs Joor allersiits!
    To our Gastgeber Don Alphonso „a very big thank you“.
    I’ll be back ….next year.

  41. Ich so: Danke, liebe...
    Ich so: Danke, liebe Leser!
    Pedanten so: Da muss aber ein i statt y!
    Ich so (zur Seite): …

  42. Nun, da jetzt immerhin schon...
    Nun, da jetzt immerhin schon der 31.12. ist:
    Ihnen Allen einen guten Rutsch und nebst dem Unspezifischen, dass uns die Gastfreundschaft des Herrn Bloggers und wir einander erhalten bleiben mögen.

  43. Lieber Don, ich schließe mich...
    Lieber Don, ich schließe mich den schönen Zeilen und Danksagungen der anderen gerne an.
    .
    Um TTTT braucht man sich keine Sorgen zu machen, für die gibt es genügend social networkss, in denen sie sich auskotzen können bei ihren imaginären Freunden. Wer weiß, wie weit man 2025 ist. Und in Berlin gibt es genug Seelenklempner, die, wenn sie nicht bei ihren Kollegen auf dem Sofa sitzen, auch mal Zeit für Nele, Joshua und TTTT haben. Nirgends, außer bei den Porteños in Buenos Aires gibt es mehr davon. Sie sollten auf online-Besprechung umstellen oder sich bei facebook &Co. gegen Entgeld zuschalten dürfen, wie: „Nele, ich schalte meinen Guru zu, ist das ok für dich?“

  44. Stimmt, da gibt es ja auch...
    Stimmt, da gibt es ja auch noch den aufsteigenden Wirtschaftszweig der Geistesgeraderücker. Aber ob der ausreicht? Inzwischen bin ich ja froh darum, das alles nicht als Jugendlicher mitmachen zu müssen, und kann nur den Kopf schüteln über Leute, die sich mit 40 noch nicht zu alt für Popmusik empfinden.Würdelos,
    .
    diefürswebschreibt, ich gebe zu, dass ich in meiner Zeit in Berlin, die ich in Mitte zubrachte, das Spektakel zwischen Bertelsmannstiftung und Bergstüberl als Sozialporno gesehen habe, dessen genuss aber immer vom Gefühl vergällt war, dass es vielleicht die Zukunft des Landes ist. Da gab es so Projekte wie „Redesign Deutschland“, deren Mitglieder nicht mal das Innere meines Abfalleimers hätten redesignen dürfen.

  45. Erst mal Dank für das...
    Erst mal Dank für das Bushaltestellenbild, Don Alphonso. Tja, so sieht’s hier mancherorts aus, aber nicht überall. Und so wird es auch mit den Kinderlein sein. Es gibt solche und solche. Ich glaube aber als pessimistischer Optimist, der immer das schlimmste erwartet, aber das Beste hofft, daß die TTTT-Blagen nicht unsere Zukunft sein werden. Ich denke da eher an eine junge Dame, die ich kenne. Sie hat bei uns in der Firma gelernt und ein Jahr befristet gearbeitet. Als sie nicht weiterbeschäftigt werden konnte, hat sie kurz entschlossen studiert. Jetzt winkt ihr ein Job in einem der angesehensten Unternehmen unserer Branche. Ich bewundere immer, mit welcher Energie und mit welcher frechen Fröhlichkeit sie ihr Leben in die Hand nimmt. Überdies ist sie eine Büchernärrin. Nein, mir ist nicht bange, solange es solche Menschen gibt.
    .
    Nun noch einmal einen Gesamtdank an Sie, Don Alphonso, und an alle werten Kommentatoren für die vielen hochinteressanten Stunden in diesem Jahr. Möge es im nächsten Jahr so weitergehen.

  46. Ansonsten bin ich über...
    Ansonsten bin ich über psychotische TTTT gar nicht so unglücklich, schaffen sie doch etwas, das keine Mauer verhindern könnte: Sie nehmen so viel Zeit und Pflege in Anspruch, dass ihren Eltern weniger Zeit bleibt, die Verhältnisse in Deutschland zu ändern. Gewissermassen rotten sie die Generation Golf im öffentlichen Leben ein klein wenig aus, und das kann nicht schlecht sein.

  47. Savall. ich denke auch nur,...
    Savall. ich denke auch nur, dass es nulla spes vor allem in dem gibt, was bundesweit von Journalisten als Zukunft des Landes vorgestellt wird: Eben jenes Prenzlhainer Babywunder im Windschatten der Schaffung von Arbeitsplätzen für Politikschmarotzer und Politikschmarotzermitesser und Politikschmarotzermitesserdienstleister – also das übliche Anwalt-, Berater-, Galeristen-, Journalisten-, PR-, Kreativbranchen- und IchmacheinenLadenfürsoZeugumfeld. Vulgo: Transferleistungsempfänger.
    .
    Peter Perlich, Islam ist einfach nicht locker genug, Faschismus an der Spitze in den korrupten Strukturen schon eher. Ich würde eher aber auf einen Haiderschen Feschismus tippen, der dann auch gefördert werden kann, wie weiland in Österreich.

  48. tiberiat, kurz vor der Abfahrt...
    tiberiat, kurz vor der Abfahrt kamen und drei Mäderln entgegen, eine schöner als die andere, mit diesem gesunden Teint der Oberlandlerinnen und einem Lachen fern der Bitternis – das war schon in Ordnung so.
    .
    prince Matecki, der Teufel hatte grosse, schöne Augen, einen Kussmund und ansonsten sollte man da nicht so genau hinschauen, der Aufstieg ist nicht wirklich für Fashion geeignet. (Ausserdem, mag mir scheinen, haben junge Mütter immer so einen Trend zum Funktionalen).

  49. Arabella, auch der...
    Arabella, auch der nichtswürdige Blogger hat mal ein Recht auf eine Pause, wo er allein und ohne Kommentare die Welt hassen darf.
    .
    Elitesse, also, ich denke, neben Babynahrung ist ein Kinderwagen das letzte, wonach es mich gelüstet. Ich kann aber gerne sagen, wo es sie gibt: Am Helmholtzplatz. Wahlweise zum Kaufen oder zum Klauen bei unanchtsamen Müttern (aber bitte ohne Inhalt).

  50. Vereherter Don (10:21Uhr) man...
    Vereherter Don (10:21Uhr) man muss immer genau hinschauen, wie sollte man sonst erkennen ob es lohnt der Versuchung zu widerstehen? (Ansonsten passende Bachkantate: „Widerstehe doch der Sünde, sonst ergreift dich das Gericht“ BWV 54, z B hier http://www.youtube.com/watch?v=7Y-SnYKvvQw)

  51. Ich sammle für einen Beitrag...
    Ich sammle für einen Beitrag gerade Erfahrungen mit Elitepartnervermittlungen, und ich denke, dass eines der Hauptproblem dieser Dinger gerade das genaue Hinschauen und die Vergleichbarkeit ist Ich gehöre ja eher zu denen, die das Leben nehmen, wie es kommt, und man kann sich ja auch mal von anderen Lebenswegen überraschen lassen (solange man seinen nicht in einer Sackgasse mit Ehe und Kindern beendet).

  52. "... der Schaffung von...
    „… der Schaffung von Arbeitsplätzen für Politikschmarotzer und Politikschmarotzermitesser und Politikschmarotzermitesserdienstleister – also das übliche Anwalt-, Berater-, Galeristen-, Journalisten-, PR-, Kreativbranchen- und IchmacheinenLadenfürsoZeugumfeld. Vulgo: Transferleistungsempfänger.“
    .
    danke. das ist schön gesagt.

  53. Erfahrungen mit...
    Erfahrungen mit Elitepartnervermittlungen
    .
    lässt man sich an besten von anderen berichten.
    .
    es wäre ein interessantes forschungsthema: änderungen gesellschaftlicher einstellungen belegt anhand von inseraten zur eheanbahnung.
    so wie bei den stellenanzeigen ist da für die gebildeten stände die zeit obligatorisch, für die gestopften stände die faz, beide blätter haben ein archiv, die primärquellen sind verfügbar. es ist höchste zeit, inserate zur ehevermittlung könnten bald vom internet verdrängt sein, heir gibt es keien archive.

  54. Lieber Don, alles Gute für...
    Lieber Don, alles Gute für 2011! Vor allem Gesundheit!
    *
    Summa summarum: Der Don Alphonso ist zwar ein Spießer, aber ein aufgeklärter Spießer. Er erinnert sich mich ein bisschen ein bisschen Holden Caulfield, der sich mitten in der Pubertät seiner Probleme völlig bewusst ist, ohne sie wirklich lösen zu können. Aber wo bliebe das Leben, wenn wir alle Probleme lösen würden? :-)

  55. Auch von meiner Seite vielen...
    Auch von meiner Seite vielen Dank für die schönen Texte, die mir (‚dem es täglich schwerer fällt auf dem hohen Niveau seines blauen Porzellans zu leben‘) oft eine Stütze sind. Gerade als Berliner aus der SBZ freut man sich ja vom anderen Ende des Landes zu hören.
    Auf ein gutes, neues Jahr!

  56. Vielen Dank für die vielen...
    Vielen Dank für die vielen unterhaltsamen Texte in den letzten zwölf Monaten. Ich wünsche ein frohes Jahr 2011.

  57. Lieber D.A.!
    Vielen dank fuer...

    Lieber D.A.!
    Vielen dank fuer den Blog und die Photos. Es ist erfrischend wenn Sie gegen den Stachel der Gesellschaft und des Staates loecken. Es macht mir Mut wenn unabhaengige Geister das Leben betrachten und mich aus dem Trampelpfad
    draengen. Auch die Kommentare in Mundart sind sehr erfrischend.
    Happy New Year!

  58. Redesigndeutschland fand ich...
    Redesigndeutschland fand ich genial. Alles schön viereckig! Die ultimative Logischmachung der Grammatik: „Sein erlenbar in wenig stundes“.
    .
    Bestimmt alles ehemalige Waldorfschüler.

  59. Don, hier kommt mein ganz...
    Don, hier kommt mein ganz großartiger Plan für Ihr Jahr 2011: Springen Sie über Ihren Schatten, und begeben Sie sich noch einmal für 2 Monate in die Höhle des Löwen – also nach Berlin! Schreiben Sie in dieser Zeit Ihren langerwarteten und -gefürchteten Berlin-Abrechnungsroman! Dieser wird garantiert ein Bestseller, und mit gut gefüllter Kriegskasse können Sie dann entspannt in Norditalien bei Tee und Torte die Füße hochlegen….

  60. Lieber Don Alphonso,...
    Lieber Don Alphonso, vielleicht sehen Sie sich die Sackgasse mit Kußmund auf der Neureuther Alm im kommenden Jahr noch mal an. Wie auch immer – ich wünsche Ihnen auf jeden Fall ein schönes neues Jahr und weiterhin viel Vergnügen mit Ihren von mir doch sehr geschätzten „Stützen der Gesellschaft“. Als ich seinerzeit den ersten von mir wahrgenommenen Beitrag las – er handelte von einer Rodelabfahrt von ihrem Tegernseer Hausberg – dachte ich spontan „Was für ein arroganter Kerl“. – Ich bitte um Nachsicht dafür…

  61. verehrter don.
    .
    der...

    verehrter don.
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    der helmholtzplatz ist mir noch in erinnerung. um die ecke war ich immer mal zu besuch. wir scheinen zur selben zeit in berlin gelebt zu haben. ich hege die gleiche skepsis gegenueber den multiples, die sich so gern en famille geben. hoffe, die bilder stammen von damals, es muss doch in einem halben jahrzehnt etwas entwicklung moeglich sein.
    .
    ich stiess auf Ihr blog als mein pakistanischer newsagent mit frankfurter akzent, den er aber auch immer an mir auslassen muss, hier im west end vulkanbedingt einen faz engpass hatte und sehe nun desoefteren mal in die online ausgabe. aus zeitgruenden eher mitlesend. auch war ich zu der zeit von schlimmem heimweh geplagt, was mich fast zur rueckkehr bewogen haette. [ich muss heute noch ein schweres telephonat fuehren, um meiner gestrengen frau mutter beizubringen, dass aus 2012 vorerst nichts wird.] Sie waren da immer mal ein netter trost, mit Ihrer sehr bajuvarisch-teutonsichen denkungsart, obwohl ich manche Ihrer themen haarstraeubend finde. dass sich ansonsten vernunftbegabte menschen in so ein buergerliches korsett einschnueren. huch. nun ja, aber Sie wissen sich gut auszudruecken. auch wenn ich manchmal denke, was koennte der junge mann schreiben, wenn er sich nicht so einengen wuerde auf diese figur.
    .
    als virtueller heiratsschwindler werden Sie also demnaechst unterwegs sein. da ich im naechsten jahr auf zwei hochzeiten zum tanzen und zum brautjungfern bestellt bin, die bei guardian soulmates ihren anfang genommen haben, hoffe ich, Sie kommen ungeschoren davon, so wie sie sich das vorgenommen haben. those beasts are scary marriage traps. beware. wobei natuerlich in ultraurbanen gegenden wahrgenommene inanspruchnahmen dieses dienstes sozial anders verstanden werden muessen als in Ihrer provintz. vergessen Sie bitte nicht, authentisch zu bebildern.

    a propos de ueberzeugte junggesellen: am letzten tag des jahres schliesse ich nun also mein bureau, sitze ausnahmsweise mal selbst auf dem stierblutroten chesterfield mit einer tasse lapsang und sehr exzentrischen patisserien. grad eben kam der bote mit der post. und was finde ich da? eine verspaetete weihnachtskarte aus schottland. von einer rein menschlich gesehen grossartigen ausnahmeerscheinung. quote: photograph taken from my bedroom window. hope you are still thinking of coming up north sometime. unquote. herren, die zu solchen saetzen faehig sind, kommen ueberall hin. dieser hier sind 80+, waren nie verheiratet und hatten aehnliche allueren wie Sie. vor einiger zeit hat er mir seine lebensgeschichte erzaehlt, ueber mehrere stunden hinweg. ich war recht angetan. und das passiert mir selten, weil ich recht viele stories zu hoeren kriege. wohl dem, der so sein leben fuehren kann. nun ja, ob ich 2011 zeit haben werde, nach schottland zu fahren, mal sehen. aber immerhin, gut zu wissen, dass man a la don alphonso auch im alter noch freude findet. vergessen Sie bitte nicht 2025 zu bloggen, wem Sie dann eine solche karte schreiben.
    .
    und damit: shall we kiss where we please and please where we kiss.
    ein fohes und gesundes 2011 an Sie alle.
    es gruesst vom thames
    a.s., occasional dropper-inner

  62. Kinderszene Nr. 1: Von fernen...
    Kinderszene Nr. 1: Von fernen Ländern und Menschen…

  63. Und da Sie nun schon, lieber...
    Und da Sie nun schon, lieber Don, dazu übergegangen sind, Ihren Blog an Gastautorinnen auszuleihen, darf ich Sie vielleicht bitten, an Ihre hochverehrte Frau Mutter unseren Wunsch weiterzugeben, sich hier auch einmal etwas länger zum Thema „Kinder und die Folgen“ schriftlich zu äußern?
    .
    Mit den allerbesten Sylvesterwünschen für die ganze Familie —

  64. Zu dem Thema TTTT fiel mir...
    Zu dem Thema TTTT fiel mir noch etwas ein. Ich habe da ein größeres Problem, nämlich mit NNNN, meinen vierköpfigen Nachbarsfamilien. Die meisten meiner Nachbarn (hauptsächlich Expats) sind anerkannte Stützen, aber auf der einen Seite wechseln alle halbe Jahr die Bewohner – trotz oder wegen der horrenden Miete (und konsequenterweise Mietabzahlung). Immer wieder zieht ein anderes Expatpaar mit zwei Kinder ein. Zur Zeit wohnen dort welche, die dekorieren ihren Garten wie einen Slum. Die Fahrräder und anderes liegen auf dem Boden herum und für eine Weile hing eine riesige weiße Plastiktüte im Baum. Über Weihnachten hat der Schnee gnädigerweise die Unordnung abgedeckt, aber jetzt schmilzt sie wieder zu Tage und da fiel mir ein, dass ich den Blog der Stützen um Vorschläge bitten wollte. Kann man die dunkelhäutigen Nachbarn um etwas mehr weiße Ästhetik bitten, oder ist das politisch unkorrekt? Ist es gesellschaftsfähig, nachts über den Zaun zu steigen, um eine hässliche Plastiktüte wegzustehlen?

  65. Bedanken möchte ich mich bei...
    Bedanken möchte ich mich bei unserem geschätzten Gastgeber und commentatores für die Plaudereien des fast vergangenen Jahres.
    Wish y´all a Happy New Year

  66. verehrter Don,
    wirklich...

    verehrter Don,
    wirklich herzlichen Dank für die hier genossenen exquisiten Lesefreuden, Sie sind ja unglaublich produktiv! Auch den KommentatorInnen Dank und alles Liebe und Gute fürs Neue Jahr!
    Liebe Tiger,
    naja, wenn der Plastikfetzen im Baum nicht auch noch kreischt würde ich ihn einfach übersehen, auch diese Nachbarn werden wohl wieder umziehen. Versuchen Sie indessen sich an den vollen Stimmen Ihrer Nachbarn zu freuen, I love black voices and I miss them!
    Sehr interessieren würden mich aber die Allüren von Hans Meiers555 Nachbarn, vor allem da er ihnen, wie er schrieb, Zeit zu widmen bereit ist.
    liebe colorcraze,
    Dank für ihre soziologischen Betrachtungen über ihre Familie, die sehr interessant sind!

  67. Danke für ein amüsantes und...
    Danke für ein amüsantes und abwechslungsreiches Stützen-Jahr.
    Mit den besten Grüßen von meiner Insel im Norden (wo jetzt auch so langsam der Schnee taut, trösten Sie sich). Alles Gute für 2011!
    m.

  68. Das kommt davon, wenn man bei...
    Das kommt davon, wenn man bei der abschreibungsoptimierten Seniorenresidenz die full-option-Lösung gewählt hat: Der Bretterzaun zur nachbarlichen Mietnomaden-Kaserne wächst nicht nach, beginnt sogar zu faulen und lässt sämtliche optischen, olfaktorischen und natürlich auch akustischen Reizschwellenüberschreitungen durch. Da helfen legal nur Pillen oder illegal die Moscow-connection.

  69. Nun denn bin ich an der Reihe,...
    Nun denn bin ich an der Reihe, mich beim Gastgeber herzlich zu bedanken. Dies gilt auch fuer die Damen und Herren Mitkommentatoren, von denen mir sogar manche ans Herz gewachsen sind.
    Ihnen allen wuensche ich ein Gutes Neues Jahr. Wir sehen uns sicherlich wieder bei tiefem Ernst und/oder Schabernack.
    .
    (Nun wird es Zeit, mich in mein Kostuem zu zwingen. Madame und ich sind eingeladen zu einem Fest unter dem Motto „Vorchristliche Dekadenz“ bei einem etwas exzentrischen Gastgeber: http://www.youtube.com/watch?v=cQEPzV1shcQ
    Auf dem Rueckweg muss Madame das Kamel fuehren, denn ich habe schon zuviele Schriftzeichen auf meiner Tonscherbe.)

  70. @ Don
    "Sie nehmen so viel Zeit...

    @ Don
    „Sie nehmen so viel Zeit und Pflege in Anspruch, dass ihren Eltern weniger Zeit bleibt, die Verhältnisse in Deutschland zu ändern. “
    .
    Gn. Hast du eine Ahnung.
    .
    SIE rennt in Elternversammlungen der Waldorf- oder Steinerschule ihrer Wahl (ist dort sogar Elternpflicht, sich aktiv zu beteiligen, sie müssen sogar in die Eurythmiekurse und selber rumtänzeln, nicht nur die Kinder…) und in Bürgerinitiativen.
    .
    Und er ist garantiert in irgendwelchen Firmen- oder politischen Ausschüssen. Zumindest aber im Elternbeirat des Kindergartens. Macht sich supergut bei Männern.
    Nur sehr wenige Kerle frönen in ihrer freizeit ausschließlich ihrem Motorrad o. a.
    .
    Da ist schon noch Energie übrig, keine Sorge. Ich kenne solche. Manche sind nicht einmal unsympathisch. Wer Kinderaufzucht betreibt, ist oft genau so o
    oft engagiert im sonstigen privat-politisichen Bereich. (Ich weiß auch nicht, wie sie das wuppen.) Ich gebe zu, ich wäre zu faul dazu. Ich lese dann lieber, anstatt mich basisdemokratisch zu prügeln.

  71. Liebes Försterliesl,
    kommen...

    Liebes Försterliesl,
    kommen Sie doch mal einfach so auf eine Tasse Kaffe vorbei. Nur rufen Sie bitte 5 Minuten vorher an, damit wir für Sie vom Eingang bis zum Wohnzimer einen kleinen Laufpfad zwischen den pädagogisch hochwertigen Holzspielzeugmüllbergen freischaufeln können…

  72. lieber HansMeier555,
    Sie haben...

    lieber HansMeier555,
    Sie haben Kinder?
    Waldorfpapa mit strahlenresorbierender Torfweste?
    http://endstation-dornach.de/c5/index.php?cID=80
    PS: unsere Nachbarn trinken vom katholischen zum orthodoxen Weihnachten durch

  73. @DA stupor mundi. ich rate mal...
    @DA stupor mundi. ich rate mal wieder zu einem ausflug nach palermo. wunderschöne stadt und fantastisches süßgebäck in der via della liberta.
    ein gutes 2011 und danke für die möglichkeit so anregende gespräche zu führen

  74. @Försterliesl
    .
    Die meiste...

    @Försterliesl
    .
    Die meiste Zeit spiele ich selber damit.
    .
    Sie wohnen hoffentlich nicht in Baden neben dem Casino?

  75. Ich hatte das mit den...
    Ich hatte das mit den Rocklängen ja so gelernt:
    Kurze Röcke = Krise = Zeit für Kinder.
    Aber es scheint so zu sein:
    Kurze Röcke = Zeit für Sex
    Lange Röcke = Zeit für Kinder.
    .
    Ich wünsche allen ein abwechselungsreiches neues Jahr!
    (Nach Diktat verreist).

  76. Herzlichen Dank für ein...
    Herzlichen Dank für ein hochamüsantes und interessantes Blogjahr und ein gutes, glückliches und gesundes neues Jahr!

  77. lieber Hans Meier555,
    selber...

    lieber Hans Meier555,
    selber spielen? Sehr gut!
    Kennen Sie schon die Greiflinge Urfisch und Allbedeut? Ein nettes Geschenk für Herrschaften mittleren Allters die schon alles haben.
    http://spielzueg.ch/produkte/karo/kuekelhaus.htm
    Baden? Leider nein, aber водка водка водка водка

  78. <p>Ich bin schon gelaufen -...
    Ich bin schon gelaufen – auf den Berg.
    .

    .
    Alles Gute!

  79. Für den guten Rutsch bin ...
    Für den guten Rutsch bin ich ja wie üblich zu spät, aber ich möchte
    dem freundlichen Gastgeber und den überaus interessanten Kommen-
    tatoren ein glückliches, zufriedenes und vor allem gesundes Neues
    Jahr wünschen. Auf viele neue Beiträge freue ich mich schon.
    Mit den besten Wünschen, Ihr T.

  80. Cher Don!
    Meilleurs voeux pour...

    Cher Don!
    Meilleurs voeux pour la Nouvelle Année!
    Nach einer zu kurzen Nacht,vom Hundespaziergang zurueckkommend, kann ich nur das Résumé ziehn, dass von Krise hier keine Spur war.
    Ich hatte eher das Gefuehl, dass es mehr Menschen waren als in 2009, welche feierten. Und puenktlich um Mitternacht waren alle Wolken weg fuer ein grandioses Artifice.

  81. Danke! Hier war es bewölkt...
    Danke! Hier war es bewölkt und in Rottach hätte es sicher eine Frakshow gegeben, aber wenn, wäre ich auf die Neureuth und dann gerodelt. Habe es aber bleiben gelassen, weil ich weiterhin heile Knochen brauche.

  82. Oldhere: Liebe jetzt!, ich...
    Oldhere: Liebe jetzt!, ich kenne sowas eher bei der Ehe, wo sich die Haartracht von lang (vorher) zu mittelkurz (nachher) zu superpraktisch (schwanger, Kind) zu aufgeplustert + gefärbt (Scheidung) ändert.
    .
    bertholdIV, ab und zu schaue ich schon nach Flügen, aber gerade will es nicht so richtig passen. Dabei habe ich langsam einen Deutschlkandkoller.

  83. ein gutes und gesegnetes 2011...
    ein gutes und gesegnetes 2011 der gemeinde
    @DA
    wir sind damals vor einem jahr mit alitalia von fra nach catania geflogen (umstieg in rom). obwohl wir kurzfristig buchen mussten (der flug mit der lufthansa fiel wegen nebel im erdinger moos aus) war das nicht teuer und mit alitalia kann man m.e. auch fliegen.
    und in catania können sie auch noch auf den etna.., abstecher nach syracus

  84. Weter Don,...
    Weter Don,
    ´Deutschlandkoller´das bringt´s nicht. Wir können nicht alle auswandern;
    Wer nimmt uns?
    .
    Eine Frakshow? Wirklich! DA würde ich gerne Mäuschen sein.

  85. Sylvester 2025, Berlin Mitte,...
    Sylvester 2025, Berlin Mitte, Neobiedermeier
    .
    müsste es nicht „neonbiedermeier“ heissen?

  86. @alle: Ich hoffe, man ist gut...
    @alle: Ich hoffe, man ist gut reingerutscht und der Neujahrsschädel paßt gut durch die Tür! Bis zu den zu tätigenden Neujahresanrufen erstmal hier…
    Ich wünsche allseits Durchhaltevermögen mitsamt der notwendigen Dickfelligkeit, so daß der Zynismus ferngehalten wird, weil 2011 vermutlich nicht besser wird als 2010, und drücke die Daumen, daß die von Real Mash avisierten Wunder rechtzeitig eintreten.

    @Försterliesel: Au ja, der Urfisch! Ich kanns mir lebhaft vorstellen, wie mein Neffe das Ding greift und mit einem begeisterten Krähen gleich ausprobiert: blaues Auge für Mama *gong*. So wie ich mein Patenkind kenne, durchschaut es die Verkleidung eines Hammers zum Fisch sofort! (Den Unterschied zwischen Klopfen auf Holz und Klopfen auf Lebewesen muß er erst lernen.)

    @DA: ah, Deutschlandkoller? Hatte ich 1990, da mußte ich unbedingt ein paar Wochen raus. Zur Zeit nervts mich eigentlich nicht, da ich wieder zuhause Ruhe habe, und der Wunderfitz auf anderswo mich nicht zeckt. (Wenn ich zuviel Geld hätte und jemanden kennenlernen könnte, der die einheimischen Sprachen kann, würde ich mal nach Mali fahren. Was man so hört, kriegen dies dort ganz gut selber gebacken. Das fänd ich mal interessant.)

    Die Schneehäufen sind kleiner geworden, und von den Eiszapfen sind auch nicht mehr viele da. Die Pfützentiefe ist noch so, daß man mit dicken Sohlen durchwaten kann.

  87. @Foersterliesel (vom vorigen...
    @Foersterliesel (vom vorigen Jahr) – Sie haben Recht, ich sollte einfach mehr Geduld haben. Die Slumbewohner haben anscheint schon wieder gekündigt, denn am Zaun des Nachbarhauses steht schon wieder das Schild vom Makler mit der Ausschrift: ‘Te Huur’

  88. @all: Frohes...
    @all: Frohes Neues!

    @colorcraze: Ja, die Wunder…ich muss zugeben, ich habe mich eben bei dem Gedanken erwischt, ob man den Wundern nicht den Weg etwas freimachen sollte…ich meine, so ein Wunder ist ja auch nur ein Mensch, und muss sich ja nicht mehr als nötig anstrengen…

    …jedenfalls könnte man aufhören es den Wundern unnötig schwer zu machen.

    @Der Tiger: Sie könnten ja das Haus von Don Alphonso durch einen Besuch aufwerten lassen, und man würde zum dazugehören in diesen Club zu einem Auslandsmonat verpflichtet sein, und jeder hier muß mal für eine Monat…in die Niederlande? Oder Belgin?

    Belgien wäre schlecht-die denken dann wir machen mal wieder eine Invasion während sie keine Regierung haben…oder wie Jeremy Clarkson es so treffend gesagt hat: „Belgium is a country that has been invented, so that the British and the Germans have a place to settle their differences.“

    Sollte man die Belgier vielleicht mal dran erinnern, dann wäre ganz schnell Schluß mit dem Gezänk…

    @DA: Gute Idee mit dem Spaziergang, hier im Rheingraben ist es immer noch bedeckt…und inzwischen fast Dunkel.

    Ähm, auf dem Berg irgendwelche Versuchungen wiedergetroffen?
    Cheers,
    RealMash

  89. Ja,...
    Ja, Aprikosen-Quark-Streusselkuchen. Ziemlich viel davon. Ansonsten: Nur Wollken unten, nur Sonne da, wo ich war.

  90. Toll. Alle beneiden D.A. Die...
    Toll. Alle beneiden D.A. Die Sonne scheint auf sein einsames Haupt und die Streusselkuchen und schmachtenden Geschiedenen-Witwen um ihn herum. Welch ein Grund um zu leben!

  91. @RealMash - Das stelle ich mir...
    @RealMash – Das stelle ich mir fabelhaft vor, DA mit wechselnder Blogmanschaft als Nachbar für einen Monat. Dass wir hier in den Niederlanden sind, spielt keine Rolle. Nach Antwerpen ist es nur ein Katzensprung.
    .
    Life Diskussion ist so viel besser! Am Anfang der Woche war ich bei einem alten Freund, einem emeritierten Professor. Der hatte noch nie einen Computer – geschweige denn Internet. Wir haben uns von 11 Uhr morgens bis Mitternacht pausenlos unterhalten. Wenn wir eine Frage hatten, konnten wir nicht googeln, sondern mussten wir in alten Tagen in einem seiner vielen Lexika nachblättern. Einige Fragen ließen sich damit allerdings nicht beantworten, zum Beispiel das Alter der FAZ Herausgeber. Aber mein Freund meinte, so genau müsste er das schließlich nicht wissen.

  92. @Tiger: na sehnse. Geht doch...
    @Tiger: na sehnse. Geht doch vorbei. Die nächsten Nachbarn sind vielleicht wieder mehr Ihre Kragenweite. So wie der Antiknachbautenladen paar Häuser nebenan wieder mehr meinen Geschmacksnerv trifft wie die Videothek im freien Fall davor, die noch auf Google Street View festgehalten ist. (Ich überlege, wie man eine neuerliche Ablichtung unserer Straße beschleunigen könnte, weil sie 2 Schandflecken weniger hat wie vor 2 Jahren).
    @RealMash: „…jedenfalls könnte man aufhören es den Wundern unnötig schwer zu machen.“ Ja, gute Idee. Bin schwer dafür. Mein privates hab ich schon erlebt, ich bräuchte mal noch ein beruflich-finanzielles (nein, erben ist aus.).

  93. @Tiger: persönliche...
    @Tiger: persönliche Begegnungen sind zwangsläufig sehr anders als Schreiben. Daß Sie den Unterschied zwischen Belgien und NL aber so beiläufig kassieren, findet nicht so recht meine Zustimmung. Belgien ist abgründig, sozusagen das territorialisierte Unbewußte Europas. In Holland tritt hingegen Jegliches klar zutage.

  94. <auskunft>
    @auch einer:...


    @auch einer: nein, Neon ist aus, seit ca. 10 Jahren.

  95. colorcraze, sind nicht die...
    colorcraze, sind nicht die derzeit so gepriesenen, sog. energiesparlampen der sache nach gasentladungsröhren, also im grunde neonlicht?
    (was für ein aufwand, eigentlich habe ich das mit neon statt neo bloss falsch gelesen, des ergebnis gefiel mir trotzdem, gefällt mir noch immer, berliner neonbiedermeier hört sich doch viel beser an als berliner bionadebiedermeier)
    .
    ach so, ja, da gab es auch mal so eine zeitschrift, aber nicht lange, glaube ich.

  96. colorcraze, woher kommen diese...
    colorcraze, woher kommen diese niederländisch-belgischen unterschiede?
    gibt es erklärungen?

  97. @colorcraze: Ein Detroux kann...
    @colorcraze: Ein Detroux kann ohne Vorhänge, wie in NL, nicht vorkommen. Die Niederlande sind das Wikileaks des schauens, nehmen Sie noch die Schweden, da können Sie sehen was jeder an Steuern zahlt, und schon haben sie den gläsernen Menschen. Dem können Sie bis zur Unterhose und Brieftasche in die Seele gucken.

    Minority report für Anfänger.

    Irgendwie auch nicht attraktiv.

    Belgien dagegen, wo die sogar Schokoriegel frittieren…

    @Der Tieger: Also real ausleben von diesen Blog-wäre das so etwas wie die vornehmen Salons in Wien und Paris zum Fin de Siècle?

    Ist dies also nur eine alte Tradition auf einem neuen Medium?

    Kommt jetzt genau wieder jene Klassengesellschaft zum tragen, die die Technik überwinden wollte?

    Das futuristische Manifest?
    Cheers,
    RealMash

  98. @colorcraze, ich fang' meine...
    @colorcraze, ich fang‘ meine Anfrage mal so an:
    Also, wenn in unserem Kaff der Verband der Einzelhaendler mal so richtig angeben will, dann veranstaltet er einen „Tiroler Tag“. Gemietete Oesterreicher kraxeln dann an Seilen den Kirchturm rauf und runter, abends gibts im Gemeindehaus Schuhplattler bei Heinecken-Bier. Ganz ordentlich fuer ein Provinznest.
    .
    Auf meinem Kuechenradio sah einen Bericht ueber die Feier am Brandenburger Tor, dort soll ein Pol-Pot gesungen haben, ebenso ein David Hasselfeld. Hmmmmmmm!
    Wenn der Bericht wahr sein sollte, dann hat das Kaff in dem ich wohne dasselbe Weltniveau, wie das, welches Berlin fuer sich in Anspruch nimmt. Aber sicherlich ist der Kuechenradiobericht ein uebler Joke gewesen. Oder?

  99. Die Wandlungen, die dem Kind...
    Die Wandlungen, die dem Kind angeboren sind und das hausgemachte Chaos der Erwachsenenwelt
    .
    Oh ja, Kinder können nervig sein, sehr. Ich weiß wovon ich rede. – Doch meine beiden Kinder, wie schon gesagt: aus zwei verschiedenen Ehen, dürften bei weitem nicht so nervig sein, wie ich das wohl gewesen bin. Und: sind sie doch genau der Grund für das, was wir tun, zumindest wofür ich es tue. Außerdem sind sie da wo sie am nervigsten sind am interessantesten. Sie sind anstrengend, unbegreiflich, chaotisch, nicht belehrbar, voller Widersprüche und doch so voller Charme, denn immer voll der Überraschung und damit der Möglichkeiten, die da noch vor ihnen liegen. Und so ungefähr ist die uns umgebende Welt grundsätzlich auch: elegant doch nur in unseren mathematischen Formeln, allegorischen Bildern wie ästhetischen Wunschvorstellungen. Auch die Liebe ist so eine Wunschvorstellung, wo die Eleganz schon nach ersten Nacht entschwindet und uns ein Rätselraten bleibt statt begreifen: wofür das Alles?
    .
    Die Welt, die angeblich einer höheren Ordnung zustrebt, erreicht dabei jedesmal nur eine höhere Unordnung. Das ist es, was ich vom Kinde lerne. Die Ordnung, die wir da sehen, ist nur unser Zutun, das im Allgemeinen wenig zweckvoll ist.
    .
    Daher auch das Verzweifeln der Eltern am Kinde, wo sie doch nur an ihrem Zutun verzweifeln sollten. Und wo das nicht begriffen wird, ist das Chaos zudem noch ein hausgemachtes, nicht eines der Entropie geschuldetes.
    .
    Die Wandlungen, die es zu meistern gilt, sind dem Kinde angeboren, uns Erwachsenen aberzogen.
    So, das waren sie erst einmal, so ein paar Gedanken vor mir für das Neue Jahr.
    Guten Rutsch für euch alle. Es hat Spaß gemacht. Ich hoffe, es bleibt so.

  100. "...die Klassengesellschaft...
    „…die Klassengesellschaft die, die Technik überwinden wollte.“
    Das kann ich mir nicht vorstellen.
    Keine Gesellschaft kommt wohl ohne Ornungsprinzip aus…
    erstens, zweitens, drittens… und wie ist es in der Technik, in der Mathematik
    in der Informatik?
    .
    Einmal sind die Leitplanken enger, mal sind sie weiter gestellt.
    In den letzten 10-20 Jahren wurden doch versucht sie sehr eng zu stellen, mit
    Hinweis auf die neuen technischen Möglichkeiten.

  101. das foto ganz unten ist...
    das foto ganz unten ist übrigens ein ehemaliges schulgebäude in leipzig, das inzwischen abgerissen wurde… also um berlin mal in schutz zu nehmen, haha…
    ansonsten frohes neues.

  102. Kann gut sein, der Ordner, in...
    Kann gut sein, der Ordner, in dem die Bilder waren, ist 5 Jahre alt und entstand auf einer Reise durch Ostdeutschland, allerdings ist das meiste Berlin und die Bilder der schrumpfenden Städte sind austauschbar.

  103. @Filou: je nun, Berlin ist...
    @Filou: je nun, Berlin ist groß, auch wenn da an einem Ort eine Großveranstaltung rummst, hört man das keineswegs in der ganzen Stadt. Zum Glück. Sich am Brandenburger Tor die Füße abzufrieren und die Blase zu verklemmen überläßt der gemeine Berliner den Touristen, die begeistert stundenlange Fahrten auf sich nehmen, um sich ins Gewühl zu stürzen. Unsereins sieht das eher unter dem Aspekt „zu umkurvendes Verkehrshindernis“, und wenn mans einmal vom Logenplatz (Hochhaus mit freiem Blick drauf) aus gesehen hat, reichts. Es ist ja hauptsächlich für die Fernsehbilder. Feuerwerk zu Silvester am Brandenburger Tor gehört sich so wie Weihnachtsbaum mit Kerzen und Kugeln. Das hat was jahreszeitlich Gemütsberuhigendes, damit man die Hoffnung auf ein Wenigerwerden der Dunkelheit nicht aufgibt. – Es ist für mich als seit Jahrzehnten in Berlin unspektakuläre Silvester verbracht habende eingeheiratete Zugereiste ja immer mal wieder verblüffend, wer es alles ganz toll findet, Silvester in Berlin zu verbringen – eigentlich alle von auswärts. Die Nachbarn meiner Mutter z.B. waren schon da und schwärmen Jahre später noch davon (nun ja, sie gönnten sich auch ein Zimmer am schönsten Platz der Stadt – Gendarmenmarkt), unsere holländischen Bekannten wollten unbedingt, manche wollen über 3 Stunden aus Sachsen durch den Schnee Gefahrene gesichtet haben. Letztes Jahr, als wir mit der U-Bahn quer durch die Stadt fuhren und zwangsläufig die ersten Potsdamer-Platz- und Brandenburger-Tor-Anläufer drin hatten, hörte man viele aus weiterem Umland (Sachsen-Anhalt z.B.) neben den üblichen europäischen Provenienzen (spanisch, italienisch, paar verirrte Skandinavier).

  104. ach so. irgendwie dachte ich...
    ach so. irgendwie dachte ich automatisch, dass die bilder einen bezug zu berlin haben, obwohl es darum gar nicht geht.
    die skepsis oder abneigung gegenüber solcher familien und pärchen kann ich nachvollziehen. in meinem kopf singt dann immer rainald grebe „dreißigjährige pärchen“.

  105. @schubidu: ach! Ja, Sie haben...
    @schubidu: ach! Ja, Sie haben wohl recht. Wenn man das Design des Wartehäuschens ganz genau ansieht, ist es eigentlich nicht so ganz die in Berlin übliche Art, und die endenden Gehwegplatten sind auch etwas obskur. Aber so wirklich sicher bin ich nicht. Es erinnert mich so sehr an die TFH-Gebäude. Dort komme ich bald mal wieder hin (Flugsimulator fahren, höhö), vielleicht mache ich ein Foto zum Vergleich.
    @auch-einer: ach, ich bin doch 80ies youth. Ohne Neonfarben und Neonröhren (die althergebrachten) ging da garnichts. Also, entschuldigen Sie bitte meine etwas sentimentale Einstellung dazu, daß das für mich eine Stilangelegenheit geblieben ist.
    @Devin08: ach, so erkenntnisresistent, daß sie noch beim 30. Geburtstags ihres Sprößlings meinen, sie könnten ihn lenken, bleiben doch die Eltern eher nicht .

  106. [H*h*ff - Filou]
    Die...

    [H*h*ff – Filou]
    Die Beschallung ist und war schon seit X Jahren gruslig; ob sich da mal der ab und zu aufflammende Bürgerärger dransetzt, wird man sehen, Tagesspiegel hat für seinen Vorschlag „Berliner Philharmoniker“ immerhin 27% bekommen, als ich abstimmte. Nur: die Leute, die das gerne sähen, würden es mit Sicherheit nur im Fernsehen angucken, und für die 20jährigen, die wirklich hingehen, muß ja auch was geboten sein.
    [Belgien]
    @RealMash: das mit den Vorhängen ist schön zeichenhaft :-)
    @auch-einer: naja, wie erklärt man die Unterschiede zwischen Deutschen und Polen? Es ist immer gleich langwierig – Religion(en), Geschichte, Geschick und Verfaßtheit des Landes, Lebensweise der Landbewohner, und die daraus resultierende, sich ab und an wandelnde Mentalität…

  107. Also, was meine Nachbarn...
    Also, was meine Nachbarn betrifft, da habe ich viele amüsantes Erlebnisse, zum Beispiel dieses: Einmal wohnte da ein amerikanisches Ehepaar mit adoptierten russischen Kindern. Eines Tages klingelte Federal Express und bat uns vier riesige Pakete anzunehmen, die für die NNNN bestimmt waren. Ich bin ja sehr entgegenkommend und ließ Fedex die Riesenpakete in unseren Eingang parken. Als die Nachbarin am nächsten Tag kam, bot ich ihr meine Hilfe an und trug eines der vier Pakete in ihr Haus … da sah ich mit Erstaunen, dass aus ihnen Sand rieselte. Die Nachbarin, die behauptet hatte es handele sich um Weihnachtsgeschenke, wurde rot und sagte verlegen: ‚mein Mann hat manchmal seltene Wünsche.’

  108. colorcraze, mit anderen...
    colorcraze, mit anderen Worten: es war eine Veranstaltung von DER Wuerde, die der Wuerde des des deutschen Volkes entspricht?

  109. Nun, da das Jahr 2011 begonnen...
    Nun, da das Jahr 2011 begonnen hat: Allen ein frohes, gesundes, erfolgreiches Jahr, einen gesunden, inspirierten Don und weiteren Austausch von Kommentaren.
    Dieppe im Nieselregen hat auch seinen etwas herben Charme am 1.1.

  110. @Filou: Das Elend ist immer...
    @Filou: Das Elend ist immer und überall. Wissense doch.

  111. Icke, auch heute wieder: plus...
    Icke, auch heute wieder: plus 10 Grad und Sonnenschein. Heute aber absolut wolkenlos (ausser unten) und 200 Kilometer Fernsicht.

  112. minna, nach dem heutigen Tag...
    minna, nach dem heutigen Tag bin ich wieder versöhnt.
    .
    BertholdIV, mein letzter Versuch eines Flugs um diee Jahreszeit endete beim Rodeln, weil der Flug gestrichen wurde.

  113. @Filou – wollen Sie damit...
    @Filou – wollen Sie damit sagen, dass in den Riesenpaketen meiner Nachbarin die Würde des deutschen Volkes war? Sie enthielten offensichtlich nicht nur Sand, sondern auch Steine, vielleicht waren es Teile der Berliner Mauer.

  114. @auch-einer: ist in den...
    @auch-einer: ist in den Energiedingens -davon gibts ja auch mehrere Sorten -denn wirklich Neon drin? Oder was anderes? Ich denke, meistens was anderes, hab mich aber noch nie eingehend damit befaßt. Ich rümpfe nur die Nase über die Verbläuung, die die Dinger an der Lampe machen (ist ein Niederschlag, läßt sich wegputzen). Zumindest _diesen Mist_ hatte man mit Glühbirnen und Neonröhren nie! – Eine alte Energiedingenslampe aus den Mitt90ern, die wie eine gefaltete Neonröhre gebaut ist, schmutzt jedenfalls nicht und verrichtet seither klaglos ihren täglichen Nachttischlampendienst.

  115. Um auf das eigentliche Thema...
    Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen: Ich habe die letzten Tage mit zwei Bekannten telefoniert, die das haben, was man als „Migrationshintergrund“ abwertet. Beide mit Hochschulabschluss, gut verdienend, leitende Positionen. Die denken, dass Sarrazin durchaus der Auslöser für eine neue Bewegung hätte sein können, wenn er denn nicht als kulturchauvinistischer Neugöthespezialist aufgetreten wäre, sondern die Sache mit Spass verbunden hätte. Eine meinte, dass niemand, der den Hilferuf dieses Herrn in die falsche kehle bekommen hat, Ausländerwohnungen anzündet, weil seine Alternativen nach dem Beseitigen der Anderen nur das Auswendiglernen von Gedichten und kinderkriegende Akademikermonogamie sind. Vielleicht schafft es ja der nächste, seine eigenischen Ausfälle und die Spassgesellschaft zu vereinen – und dann die Jungen zu mobilisieren.

  116. icke, von Dieppe ist es nicht...
    icke, von Dieppe ist es nicht mehr weit bis zu meiner Lieblingslikeurfabrik.
    (Schlechter Trost, ich weiss.)
    .
    Hier war Glatteis. Voriges Jahr war noch der Coffieshop offen und es war uns allen ein Riesenvergnuegen, die deutschen Junkies mit ihrem Golfs gegen die Kirchenmauer brettern zu sehen. Alle 5 Minuten hoerten wir es krachen. Die Nachbarn schlossen Wetten ab, Stuehle wurden an die Fenster gerueckt. Es war herrlich. Nun, da der Coffieshop geschlossen ist, streuen wir die Strasse und passen auf, dass niemanden ein Leids geschieht.
    (Wie war das noch mit dem Humanismus?)

  117. Oha Don, den Spass koennen Sie...
    Oha Don, den Spass koennen Sie haben: http://www.youtube.com/watch?v=SLKAVKtFSc4&feature=fvst
    .
    Die Briten sind und bleiben mir eine Freude. Auch ohne Silberkannen und gruene Sonnenstrahlen.

  118. Bei TTTT fiel mir ein, dass...
    Bei TTTT fiel mir ein, dass dieser tollwuetige Staatsanwalt mit diesem DDR-Mopp auf dem Kopf, welcher den Kachelmann anklagt, ja auch „Thorben“ heisst.
    Zufall?

  119. Tigresse, Steine und Sand?...
    Tigresse, Steine und Sand? Ganz klar: Mormonen. Die erste Lieferung von Baustoffen zur Errichtung des ersten Tempels auf niederlaendischer Erde. Das Smith’sche Dogma befiehlt, dass die Grundsteine eines solchen Gebaeudes aus Utah zu kommen haben.

  120. Grimaldeli, keine Ahnung, in...
    Grimaldeli, keine Ahnung, in meinen Ohren kann sich kein Kemal so fremd anhören, wie ein Thorben. Thorben. Ts.

  121. Filou, ich kann mir nicht...
    Filou, ich kann mir nicht vorstellen, dass der Islam da so cool ankommt, wie beispielsweise schlitzen, Anorexie, stiefeln, Bierflaschen zertrümmern oderr was sonst noch so im Moment bei der Jugend beliebt ist – und das wird sich auch nicht so schnell ändern lassen, mit dieser Religion.

  122. Lieber verehrter Don Alphonso,...
    Lieber verehrter Don Alphonso, das Problem ist immer (und es ist auch mein Problem), dass man die Unsaeglichkeiten des taeglichen Lebens immer nur aus der eigenen Perspektive zu beurteilen geneigt ist. Einerseits regen wir uns ueber den himmelschreienden banalen Unsinn auf, andererseits uebersieht man-aus Gruenden der Wahrung eigener Seelenruhe-das eine Saatkoernchen, welches tatsaechlich zu wesentlichen, wenn nicht gar dramatischen Aenderungen einer ganzen Gesellschaft fuehren kann.
    Das Betragen der heutigen Jugend ist prinzipiell das Betragen aller Jugenden aller Zeiten gewesen. Es ist das Privileg der Jugend unseres Kulturkreises sich so zu betragen wie sie es tut. Ohne diese, mehr oder weniger robuste, Ausgelassenheit dieser Lebenphase waeren wir eine Gesellschaft von Totalfrustrierten. Mit allen Tendenzen zum Radikalismus. Unsere Freiheit zur altersgemaessen und zeitbegrenzten Normenverletzung hat zur Erweiterung des individuellen Lebenshorizontes gefuehrt.
    Wir haben ein Problem mit dem redlichen Umgang von Freiheit. Die anderen haben ein Problem mit geistiger und emotionaler Gefangenschaft.
    Ins Gefaengnis kommt man schnell, der Weg zur Wiedererlangung der Freiheit ist muehsam.

  123. Am kindischsten und nervigsten...
    Am kindischsten und nervigsten benehmen sich die Erwachsenen.

  124. Stimmt auch wieder.
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    Filou,...

    Stimmt auch wieder.
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    Filou, nichts gegen Augelassenheit und Freiheit und Party bis um 6 Uhr Morgen, aber ich sehe die Freiheit nicht, wenn man danach betrunken andere zusammenschlägt oder randaliert, weil die Freundin gegangen ist. Sonst erleben wir irgendwann tatsächlich die Unfreiehit von der anderen Seite, Restriktionen, Bürgerwehren, un so weiter.

  125. @Don Alphonso: Der Islam kommt...
    @Don Alphonso: Der Islam kommt bei männlichen Jugendlichen extrem gut an, weil er ihnen seit der Kindheit das Ausüben von Macht erlaubt. Und das ist in einem archaischen Sinn eben natürlich, denn nur die Gruppe junger Jäger konnte früher das Überleben sichern. Und bei den Frauen kommt er auch gut an, denn die Frau will scheinbar geführt werden. Wird sie es nicht, kommt es zu allerlei Seltsamkeiten, die die Herren Assange, Kachelmann und leider nicht zuletzt meine Wenigkeit gerade erfahren dürfen.
    Ich war früher extremer Islamgegner, inzwischen glaube ich, daß das Leben als Islamgläubiger oder überhaupt Gläubiger leichter und schöner ist. Mir fehlt aber die Grundvoraussetzung hinreichender Dummheit dazu. Sicher wird die Kommunikationstechnologie später mal zu einem Aufbegehren der gläubig sozialisierten Menschen führen, ansatzweise sieht man das ja im Iran. Das neue Mittelalter wird kürzer sein als das originale, aber es wird kommen. Und wer nicht gerade den Progrom erlebt, fühlt sich vermutlich glücklicher als die aufgeklärten Menschen.

  126. Naja, also: Auf so einen Trip...
    Naja, also: Auf so einen Trip kann man auch ohne komischen Kult kommen, da reicht es, sich mal die geistige Verfassung von Vorstandsassistentinnen anzuschauen. Viele glauben doch heute an Firma und System. wie man früher an Staat und Kirche geglaubt hat. Das Ausbrechen ist eigentlich das Gegenteil.

  127. Vorstandsassistentin kann aber...
    Vorstandsassistentin kann aber nicht jede werden, Gläubige dagegen schon. Und sei das Plätzchen in der Welt, das der Glaube bereithält, auch noch so elendig und klein: es vermittelt das berauschende Gefühl, zu einer großen Sache zu gehören.

  128. Oh doch, das System kann das...
    Oh doch, das System kann das alles ja entsprechend branden. Die grossen Sachen sind doch heute schon die Firmen.

  129. Mit den Firmen erreicht man...
    Mit den Firmen erreicht man aber nichtdas zahlenmäßig zunehmende Prekariat.

  130. Dafür hat man Kickboxen,...
    Dafür hat man Kickboxen, Fussball und Castingshows.

  131. Die Firmen und nicht zu...
    Die Firmen und nicht zu vergessen: die Institutionen.
    Der Tiger hat in früheren Kommentaren eindruckvoll geschildert, was mit einem
    passiert, wenn man entlassen wird und welche Folgen, dies im personlichen Bereich hat.

  132. für Filou
    (mit den besten...

    für Filou
    (mit den besten Wünschen)
    http://www.syberberg.de/Syberberg4_2011/2_Januar.html

  133. @DA
    das war doch dieser...

    @DA
    das war doch dieser versuch auf die britischen inseln… dann nehmen sie halt den nachtzug münchen-rom (Ferrovie dello Stato ist ja im vergleich zur db noch zuverlässig) und starten dann mit dem flugzeug von rom aus.
    friedrich der ii und der kampf gegen rom oder noch besser warum das italien als nationalstaat in der jetzigen form mit all den fusskranken nördlich von rom nicht funktionieren kann, wäre doch einen beitrag im blogg wert.

  134. Eine Religion ist mit...
    Eine Religion ist mit Ablenkungen wie Castingshows nicht zu vergleichen. Zwar braucht das Prekariat auch viel Ablenkung, diese übertönt die innere Leere aber nicht dauerhaft. Die Imagination, daß da ein persönlicher Gott lenkt, verhilft dieser Klientel -und auch Menschen höherer Schíchten- zu Lebensstabilität. Und sei es auf Kosten der gesamtgesellschaftlichen Lebensqualität.

  135. enidblytonfän,
    nur zu. das...

    enidblytonfän,
    nur zu. das projekt, brandenburg katholisch zu machen, braucht auch ihre unterstützung.

  136. @Försterliesel (Syberberg):...
    @Försterliesel (Syberberg): uah, „eine Poenitenz, das zu lesen“ (Max Weber)
    @enidblytonfan: so in etwa sieht Religion für heutige Jugendliche wohl aus, da sprechen Sie durchaus ein paar richtige Punkte an. Islamismus ist da momentan sicher der stärkste Stoff, der gängig ist, aber auch Wiedergeburtscharismatik und Fundamentalismus wird seit Jahren gern genommen.
    @Filou(@Tiger): BEWARE! Diese Irren und Ketzer auch noch?!

  137. liebe colorcraze,
    war für...

    liebe colorcraze,
    war für Filou bestimmt.

  138. @Försterliesel: Tschuldigung,...
    @Försterliesel: Tschuldigung, wollte nicht vorlaut sein. „Syberberg“ machte mich halt wunderfitzig, ich dachte es wäre was mit Theater.

  139. colorcraze, Sie kennen Woerter...
    colorcraze, Sie kennen Woerter „Poenitenz“! Keine Ahnung was das ist.
    .
    Liebe Foersterliesel,
    irgenwann im 2ten Semester dachte wohl ein Professor, mich etwas mehr ans Haus zu binden und fern von Kneipen und Maedchen zu halten. Er schenkte mir einen jungen blauaeugigen getigerten Kater. Das haette der Prof nicht machen duerfen. Ich wurde solider. Soweit das moeglich war.
    Das erste, so erzaehlt unser Sohn gerne, an das er sich erinnern koenne, waeren zwei grosse blaue Katzenaugen, die diesem Kater gehoerten und der unerlaubt auf dem Kinderbett lag.
    Der Sohn hat in seinem Haus inzwischen drei von der Sorte: einer getigert (Kumpeltyp), ein totalschwarzer (Appell an die Zaertlichkeit), und ein langhaariger Norwegerpulli. Alle kamen ueber die Mitleidsschiene einer Freundin in sein Haus.
    Witzig. Als mein Getigerter tot war, stand eines Tages eine voellig fremde Katze im Haus. Als diese nach einem Streifzug nicht mehr zurueckkam, fand sich eine andere Katze im Koerbchen. Die Biester muessen gut vernetzt sein, so a la: „Eh Macker, suchste ’ne Bleibe? Ich weiss da ’ne prima Adresse“. Auf diese Weise kamen noch mehrere in unser Durchgangslager.
    Tja.

  140. liebe colorcraze,
    cat content...

    liebe colorcraze,
    cat content und Syberberg (ich teile auch nicht alle seine Ansichten, aber ich liebe seine Bilder) sind nicht jedermanns Sache; Ihre Beiträge lese ich immer sehr gerne,
    voller interessanter Beobachtungen

  141. colorcraze, Sie kennen Woerter...
    colorcraze, Sie kennen Woerter „Poenitenz“! Keine Ahnung was das ist.
    .
    Liebe Foersterliesel,
    irgenwann im 2ten Semester dachte wohl ein Professor, mich etwas mehr ans Haus zu binden und fern von Kneipen und Maedchen zu halten. Er schenkte mir einen jungen blauaeugigen getigerten Kater. Das haette der Prof nicht machen duerfen. Ich wurde solider. Soweit das moeglich war.
    Das erste, so erzaehlt unser Sohn gerne, an das er sich erinnern koenne, waeren zwei grosse blaue Katzenaugen, die diesem Kater gehoerten und der unerlaubt auf dem Kinderbett lag.
    Der Sohn hat in seinem Haus inzwischen drei von der Sorte: einer getigert (Kumpeltyp), ein totalschwarzer (Appell an die Zaertlichkeit), und ein langhaariger Norwegerpulli. Alle kamen ueber die Mitleidsschiene einer Freundin in sein Haus.
    Witzig. Als mein Getigerter tot war, stand eines Tages eine voellig fremde Katze im Haus. Als diese nach einem Streifzug nicht mehr zurueckkam, fand sich eine andere Katze im Koerbchen. Die Biester muessen gut vernetzt sein, so a la: „Eh Macker, suchste ’ne Bleibe? Ich weiss da ’ne prima Adresse“. Auf diese Weise kamen noch mehrere in unser Durchgangslager.
    Tja.

  142. Foersterliesel, bevor vergesse...
    Foersterliesel, bevor vergesse zu sagen: Die Guten Wuensche fuers Neue Jahr gehen an Sie.
    Wenn meine alte Katze diese Welt verlassen wird, bekommt sie einen Elitejob als Chefin hier:
    http://ecx.images-amazon.com/images/I/511GB4JZN2L._SS500_.jpg

  143. Nicht Geige. Wenn schon, dann...
    Nicht Geige. Wenn schon, dann Cello.

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