Home
Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Wir bereichern uns zu Tode

| 224 Lesermeinungen

Mit der Semmel in der Hand in die U-Bahn und zum Mittag nur einen Apfel: Nicht nur die Ernährungsgewohnheiten mitteljunger Kinder aus besserem Haus lassen berufsbedingt zu wünschen übrig. Irgendwann sitzen sie dann bei mir auf dem Sofa und essen meine Torte weg, damit sie weiter machen können, beim Rennen ins Nichts und in den Untergang meiner Schicht.

Nackt stand sie vor dem Hintergrund aus grünen Bäumen
Jose Saramago, Vergeltung

Soll ich Kuchen kaufen?
Ja, bitte, ich habe noch nicht gefrühstückt.
Es ist der erste Januar, vier Uhr Nachmittags, ich komme gerade vom Rodeln zurück, eine Freundin ruft mich an und erzählt, dass sie auch am Tegernsee ist: Ihr Freund hat ihr unter anderem ein paar Gutscheine für den hiesigen “Wellnesstempel” am See mit Saunaschiff und allen Optionen geschenkt. Und nun hat sie genug vom Rumliegen und kommt zum Tee vorbei. Und sie will Kuchen. Weil sie noch nicht gefrühstückt hat. Wie sich danach herausstellt, ist der Grund dafür keine Verkaterung, sondern ein Projekt, das nochmal am Morgen überprüft werden musste. Und dann ab in die Sauna.

Bild zu: Wir bereichern uns zu Tode

Das alles hat natürlich sein Gutes, denke ich mir beim Weg über die Uferstrasse zum Konditor: Sollte sie mir nachher entkräftet entgegensacken, kann ich sicher sein, einen nach allen Regeln der Kunst gesäuberten, entspannten und durchmassierten Körper in Händen zu halten, wohlriechend und mit seidig glatter Haut. Beim Rodeln haben sich vorgestern welche derrannt, da war viel Blut auf der Piste: So gesehen wäre sie im Vergleich zum Knochenblutbrei sicher eine angenehme Abwechslung für die Sanitäter gewesen. Aber sie hat auch den Weg bis zu mir geschafft und alles brav gegessen, auch mein Stück Kuchen, und ich habe sie nicht gross mit der Frage inkommodiert, warum zum Teufel sie so etwas macht. Die Frage ist ebenso sinnlos wie bei Kettenrauchern, adernschlitzenden Jugendlichen, Anorexiefreundinnen und Fans des Ehepaars Guttenberg. Die sind halt so.

Bild zu: Wir bereichern uns zu Tode

Ausserdem kenne ich die Antwort. Es geht nicht anders. Es muss sein. Sie hat auch ohne Frühstück schon zu wenig Schlaf, man kann sich ja unterwegs eine Semmel kaufen, Termine kennen keine Feiertage, Sklaven haben keinen Urlaub, wer in einer verantwortungsvollen Position ist, muss andernorts Abstriche machen, woanders geht es auch nicht anders zu, das ganze viele schöne Geld kommt nicht von nichts, das ist nur noch diese Woche mit den Resten, die letztes Jahr nicht fertig wurden, in drei Wochen geht es sowieso in den Resturlaub, weil der sonst verfällt, auch wenn man keine Ahnung hat, wer dann die ganze Arbeit macht, aber das gönnt man sich schon und man ist ja auch per Mail erreichbar. Erstaunlicherweise hatte mein Vater eine nicht unwichtige Position in einer nicht kleinen Firma, deren Aufträge sehr viel grösser waren als, sagen wir mal, eine Pressemitteilung, eine Ausgabe des krepierenden Focus oder ein Konzept für einen Kunden, der noch nicht gewonnen wurde: Er hatte kein Mobiltelefon und kein Internet und immer Zeit für Frühstück und Urlaub, und niemals ging die Firma deshalb pleite.

Bild zu: Wir bereichern uns zu Tode

Was mich bei derartigen Verschiebungen wirklich erstaunt, ist die Rolle der gedruckten Medien: Der Wirtschaftsteil dieser Häuser propagiert massiv die Bereicherung durch mehr Arbeit und Anpassung an die Ideale des chinesischen Mörderregimes und seiner kapitalistischen Büttel, bekannt als Globalisierung, und im Verlag wundert man sich, warum die Auflage sinkt, und die jungen Leute nicht mehr lesen: Vielleicht gar nicht mal, wie gern unterstellt wird, weil sie das Internet so toll finden, sondern weil die Zeit für das Lesen allenfalls in der Bahn oder im Flugzeug gegeben ist – wo die Zeitung dann oft genug verschenkt wird. Man wünscht sich folgerichtig ein Leistungsschutzrecht im Internet und entsprechende Einnahmen, statt dafür einzutreten, dass den Kunden die nötige Zeit für das Lesen einer Zeitung bleibt. Nicht nur meine Bekannte, scheint es, ist in diesem logischen Hamsterrad gefangen.

Bild zu: Wir bereichern uns zu Tode

Und das System nimmt aus den steigenden Anforderungen und ihren Erfüllungen als Erkenntnis mit: Es geht doch. Entweder die anderen sortieren ihr Leben um, oder geben etwas auf, das nicht so wichtig ist, oder sich anders organisieren lässt. Das Frühstück ist das beste Beispiel dafür: Man kann es mit einer Semmel und einem Kaffee im Pappbecher in die Anreise zur Arbeit packen, und hat als Nebennutzen auch noch Zeit für Zubereitung und Abwaschen gespart. Folglich kann man länger ausschlafen, und das wiederum heisst, dass man später zu Bett geht – und hier wiederum kann man schnell noch über ein Konzept drüberschauen. Mit der Verschlechterung der Kantine geht da sicher auch noch was um die Mittagszeit, und schlank ist sowieso modern.

Bild zu: Wir bereichern uns zu Tode

So und nur so, lässt uns das System durch seine Marktschreier ausrichten, schaffen wir es, bei den Veränderungen an der Spitze zu bleiben; vielleicht ist es nicht schön, zugunsten eines Konzepts an einem Feiertag auf das Frühstück zu verzichten, aber man denke nur mal daran, was wäre, wenn uns die Chinesen eines Tages überholen und wir für die dann 70 Stunden pro Woche nähen und Computermüll zusammenschrauben. Wir sind, sagt man uns, in einem Rennen, da muss man nicht anhalten und nachdenken, sondern dabei bleiben und durchhalten. Unten bekommen sie bei dem Spiel auch noch weniger Lohn, oben dafür verdient man in diesem Land besser. Wer mehr rennt, entfernt sich schneller von China, dem echten und dem, das gerade in den unteren Etagen nachgebaut wird. Dafür kann man schon mal auf das Frühstück verzichten. Zumal es ja manchmal Alternativen gibt, die besser als eine Semmel sind.

Bild zu: Wir bereichern uns zu Tode

Und so sitzen wir also da, ich mache Tee und höre mir das Elend an, halte mich an die Krapfen und ahne zutreffend, dass sie zum Zug eilen wird, bevor ich ihr noch die im Entstehen begriffene Kürbistarte mitnehmen kann: Wir Kinder der besseren Kreise und sicheren Lebensverhältnisse, die beste und in meinem Fall auch längste und sinnloseste Ausbildung, all die Chancen und Möglichkeiten. Systemkonform bei ihr umgesetzt mit der Möglichkeit, ein Vermögen für Wellness auszugeben, und unsystematisch bei mir, der ich für das gleiche Geld eher einen Rodel kaufen würde, und ansonsten zufrieden bin, und am nächsten Morgen ein schönes Frühstück habe. Vielleicht gehen wir in zwei Wochen in ein Konzert, wenn sie Zeit hat und nicht wieder absagen muss: Dann sehen wir aus, als wären wir füreinander gemacht. Niemand würde ahnen, dass sie vor Steuern drei mal so viel wie ich verdient. Und ich Zeit zum Frühstücken habe.

Bild zu: Wir bereichern uns zu Tode

Ich bin die Vergangenheit. Sie ist die Zukunft. Und zwischen uns ist der Riss, an dem diese Welt untergeht, die man einst die besseren Kreise nannte. Wir werden nicht an Kindermangel oder Desinteresse am Sex aussterben, das liesse sich alles irgendwie einrichten. Wir werden aussterben, weil wir für viele unsere Sicherheiten, Riten und Überzeugungen keine Zeit mehr finden. Unsere Museen haben für uns inzwischen später auf, den Einkauf der richtigen, langen Handschuhe können die Damen auch online 24/7 besorgen, fast alles kann um den Komplex Arbeit und Leistung herumgelegt und angepasst werden, in einem schleichenden, langsamen Prozess: Wir sind nicht mehr bestimmend, wir werden bestimmt. Bis hinunter zu absoluten Selbstverständlichkeiten wie dem Frühstück. Wenn Sie mal bei der jungen Leistungselite was wirklich Dreckiges sagen wollen, sagen Sie, dass Sie drei Stunden gefrühstückt und nebenbei ein Buch gelesen haben, und da ist die Zeit für die Tarte noch nicht mal eigerechnet. Und danach noch immer kein Konzept, sondern auf den Berg über die Wolken, worunter die anderen bleiben.

Bild zu: Wir bereichern uns zu Tode

Am Ende führt das natürlich schon auch zum Aussterben der alten Haltung: Mit solchen Perversionen wird man vermutlich nicht so schnell vom Schlag getroffen, aber bei der Frage der Fortpflanzung kommt es auch heute noch auf die Anpassungsfähigkeit und das Funktionieren in den veränderten Lebensbedingungen an. Man sieht das übrigens sehr schön bei all den vulgärdarwinistischen Online-Elitepartnervermittlungen, die mit zwei primären Schlüsselreizen operieren: Alter und Beruf. Übersetzt: Noch zeugungsfähig, noch karrieretauglich, und zu erwartendes Einkommen. “Kinderhassender Berufssohn” oder “psychisch anstrengende Erbin aus dem Münchner Süden” habe ich dort noch nicht gesehen. Dabei ist es, bei Lichte betrachtet, auch nicht schlimmer als “mies gelaunte Irgendwasmitmedien ohne Zeit und mit Essstörung” und “schlecht erzogener Anspruchsdenker mit Ellenbogen auf dem Tisch und in den Nieren seiner Konkurrenten”. Der Markt bestimmt uns, und wir bestimmen nicht mehr den Markt. Wir kaufen nur noch ein Stück Kuchen mehr, als Verpflegung für Freunde am Rande des grossen Rennens in Nichts.

Naja. Das nächste Mal sperre ich sie vielleicht im Schlafzimmer ein und übernachte auf dem Sofa, und lasse sie erst fahren, wenn sie gefrühstückt hat.

0

224 Lesermeinungen

  1. (Und wer da denkt: Jaja, über...
    (Und wer da denkt: Jaja, über andere herziehen und selbst am Sonntag arbeiten – ich bin hier heute eingeschneit worden, und jetzt geht es auf den Berg)

  2. Die gute Zeit endete, als das...
    Die gute Zeit endete, als das Klackern und Rattern der Trolleys auf den Gehwegen begann…

  3. Ach Don,
    Frühstück hat...

    Ach Don,
    Frühstück hat meiner Meinung nach viel mit Erziehung und Haltung zu tun. Ich kann ohne ein vernünftiges Frühstück nicht leben, da stehe ich auch schon gerne mal eine halbe Stunde früher auf. Aber wieviele Leute sehe ich in den Morgenvorlesungen bei mir an der Uni, wie sie abgehetzt zur Tür rein stolpern, im Gepäck überteuerte Brühe im Pappbecher und minderwertiges Tiefkühlgebäck vom Billigbäcker. Selbst als Bachelorstudent in der Prüfungsphase hat man Zeit ausgiebig zu frühstücken.
    Ich verstehe diese Leute nicht. Mein Mitbewohner ist genauso. Suff und Feierrei in den Abendstunden und die Zeit zum Frühstücken wird am Morgen, dann abgezogen, damit man noch eine halbe Stunde länger schlafen kann. Oder die Zeit in der man was kochen könnte, sinnlos vor dem Computer totschlagen.
    Ich finde zu ihrem Artikel würde auch folgender Spruch gut passen:
    “Wer frühstückt, hat sein Leben echt im Griff!”
    Gruß Kaktus

  4. Zitat: 'Naja. Das nächste Mal...
    Zitat: ‘Naja. Das nächste Mal sperre ich sie vielleicht im Schlafzimmer ein und übernachte auf dem Sofa, und lasse sie erst fahren, wenn sie gefrühstückt hat.’ – Ach Don, mehr fällt Dir nicht ein, wenn eine gewellnesste junge Dame bei Dir erscheint, und Kuchen frisst? Bist Du blind? Taub? Stumm? Glückselig?
    *
    Und noch etwas… Dein Schlitten steht für eine verlorengegangene Kindheit! Ich sag nur: Rosebud! Bitte googeln….

  5. Ach ja, die...
    Ach ja, die Online-Partnervermittlungsportale. Sind Sie, lieber Don, also weiter Bei der Recherche. Darf man indiskret sein und fragen wie persönlich Ihnen das Thema ist?
    Ich würde ja behaupten, dass die kritisierten Schlüsselreize, doch prinzipiell nicht anders sind als zur Zeit der echten Vernunftehe. Heute kommt bloß noch etwas kitschromantischer Zuckerguss drüber. Und kaum jemand gesteht sich, die tatsächliche Relevanz dieser Kriterien ein.
    ___
    Ein erschreckendes Beispiel für den Untergang der Oberschicht fand ich ja in Barack Obamas Telefontäschchen: schwarzledern, am Gürtel, stets griffbereit. Ich dachte, das könne wenigstens er jemand überlassen. (Merkel und ihr Handy hat mich da dagegen kaum überrascht.) Vertrauensverlust in die persönliche Entourage? Self-make-man?
    ___
    Dann, ein fröhliches Rodeln

  6. @ 15:17 Wieso die...
    @ 15:17 Wieso die Entschuldigung? Er hat doch Recht. Nur war das schon immer so:
    .
    Sagen wir mal Berlin 1910, er Besitzer oder Sohn eines Besitzers einer Ziegeleifabrik im Berliner Umland (kaum nur Prokurist). (Ziegel waren die Hype damals, für die Mietskasernen), fest eingespannt in Umsatz und Fortschritt, Wachstum und Verantwortung – und der beste Freund einfach Privatier, leidlich abgesichert durch ein paar ausreichende Mieteinahmen und evtl. auch noch durch ein wenig Koupon schneiden.
    .
    Wer von beiden war mehr im Recht und hatte das bessere Leben?
    .
    “Westviertel” heisst dabei am Ende doch wohl nur eines: Wenig Wahlfreiheit haben (objektiv und gefühlt) – und spät bis schlecht informiert sein/werden (trotz oder gerade wg. allen Elitewissens).
    .
    Denn wenn man die Geschichte geschichtlich kennen würde, würde man ganz einfach beide Paradigmen leben – und noch mehr.
    .
    Wie gesagt: Wer erst 2010 aufwacht, erst heute anfängt zu bemerken, drüber nachzudenken, verantwortlich sich einzurichten mit den Möglichkeiten, ist möglicherwiese schon recht spät dran.
    .
    “August 1939 – Europa hatte noch einmal einen schönen Sommer gehabt” – ja es gibt Krisen. (Und auch an WKII hat es nicht nur Verlierer gegeben, auch wenn das zynisch klingt. Und: Nein, wir stehen nicht am Vorabend eines Krieges. Aber: “Life hasn`t got a practice” wissen die Angelsachsen, “machs gleich richtig” heißts auf deutsch. Wer also “Hamster im Laufrad” muss, muss es entweder – oder er /sie hat eine Blockade, nicht wahr?)
    .
    Das mit dem Einsperren ist übrigens eine gute und richtige und vollkommen überzeugende Idee, die Mutter Natur auch schon immer hatte: “Ehe und Mutterschaft” wurden sie geheißen. (Und genau dazu nimmt sich ein Mann auch eine, politisch eher unkorrekt aber lebendig. Und zeigt ihr was er, was man durchhalten kann: “Lebensbogen, lebenslang” – und ehe sie’s sich versieht, sind, ein wenig seufzend, schon die ersten Enkel da, “jaja”.)
    .
    Und Deutschland: Mal ‘nen paar Fotos von Kurt T. gefällig? http://www.google.de/images?hl=de&rlz=1T4GZAZ_deDE412DE412&q=tucholsky+pic&um=1&ie=UTF-8&source=univ&ei=Rp0gTeznDs_NswbPhaX6DQ&sa=X&oi=image_result_group&ct=title&resnum=1&ved=0CDEQsAQwAA Wir erinnern, der wurde kaum 46 Jahre alt. http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Tucholsky
    .
    “Während Tucholskys Verhältnis zu seiner Mutter zeitlebens getrübt war, liebte und verehrte er seinen Vater sehr. Alex Tucholsky starb bereits 1905, er hinterließ seiner Frau und den Kindern ein beachtliches Vermögen, das seinem ältesten Sohn gestattete, ohne finanzielle Sorgen sein Studium aufzunehmen.
    .
    Kurt Tucholsky war 1899 im Französischen Gymnasium Berlin eingeschult worden. 1903 wechselte er auf das Königliche Wilhelms-Gymnasium, das er 1907 verließ, um sich mit einem Privatlehrer auf das Abitur vorzubereiten. Nach dem Externen-Abitur im Jahre 1909 begann er im Oktober desselben Jahres ein Jurastudium in Berlin, dessen zweites Semester er im Frühjahr 1910 an der Universität Genf absolvierte. … Tucholskys Interesse galt auch während des Studiums vor allem der Literatur … . Es traf Tucholsky tief, als ihm zu Beginn der 1930er Jahre klar wurde, dass alle seine Warnungen ungehört verhallten und sein Eintreten für die Republik, für Demokratie und Menschenrechte offenbar ohne jede Wirkung blieb. Als klarsichtiger Beobachter …. .”
    .
    Balance halten also, das ist es.
    .
    “In seinem letzten Brief an den nach Palästina emigrierten Schriftsteller Arnold Zweig vom 15. Dezember 1935 setzte er sich vor allem kritisch mit dem ausgebliebenen Widerstand der deutschen Juden gegen das NS-Regime auseinander. Er zog darin resigniert Bilanz aus seinem politischen Engagement in und für Deutschland: „Das ist bitter, zu erkennen. Ich weiß es seit 1929 – da habe ich eine Vortragsreise gemacht und „unsere Leute“ von Angesicht zu Angesicht gesehen, vor dem Podium, Gegner und Anhänger, und da habe ich es begriffen, und von da an bin ich immer stiller geworden. Mein Leben ist mir zu kostbar, mich unter einen Apfelbaum zu stellen und ihn zu bitten, Birnen zu produzieren. … ” (ebenda)
    .
    Nein, für Resignation ist keine Zeit – für Kenntnisse schon.

  7. "Wenn Sie mal bei der jungen...
    “Wenn Sie mal bei der jungen Leistungselite was wirklich Dreckiges sagen wollen, sagen Sie, dass Sie drei Stunden gefrühstückt und nebenbei ein Buch gelesen haben, und da ist die Zeit für die Tarte noch nicht mal eigerechnet. ”
    .
    Glucks, danke für den Tipp. Werde ich testen.
    Danke vor allem für diesen Artikel.
    Spricht mir aus der Seele.
    .
    Dafür hamsterradet es bei dir garantiert zu Stunden, wo andere schon wieder abends sich in ihr Wellness-to-go-Hamsterrad oder in ihren zu kurzen Nachtschlaf begeben, um sich für den nächsten Tag mit Kaffee-to-go arbeitshamsterradfit zu machen…
    .
    Ein Freiberufler wie du oder ich/et alii haben ihr eigenes Hamsterrad. Es hat schönere, silberne Stäbe und eine weiteren Radius, ruhiger laufende, besser gearbeitete Kugellager. Frühstückseier wann wir wollen. Nichtsdestoweniger haben wir ebenfalls Fremddruck, Abgabedruck. An Medien oder Druckereien, die “globalisierungstechnisch fit” (besch. böses Wort) aufgestellt sind, also spitz auf Knopf, wie man in Franken sagt.
    .
    Wir sind nur Edelhamster und leider ebenfalls mit drin im Druck-System, ob wir es wollen oder nicht. Wir haben es uns nur etwas weniger stressig eingerichtet. Und haben es nicht so mit 6 stelligem Jahresalär.
    Nur der Wald-Aussteiger ist echt “draußen”. Wir wir aber in “Walden” gelesen haben, klappte das nur wenige Monate gut. Ach, es klappte von Anfang an gar nicht recht, wie wir nachträglich wissen :-)
    .
    Der grundlegende Irrtum vom “sich mit Arbeit bereichern”:
    Mir sagte mal einer, der längst in die US ausgewandert ist (er war eh Deutsch-Amerikaner), dass man nur dann wirklich echtes Geld verdienen könne, wenn man nicht selbst arbeitet, sondern arbeiten LÄSST. Ein echter Philosoph^^. Das ist der große Irrtum der Leute, die einer immer-höher-schneller-weiter-Karriere nachjagen: richtig reich wird man damit NICHT. O.k. die Wohnung darf dann etwas größer sein und die Designküchen und der SUV etwas teuerer. Aber sich für DAS den Hintern aufreißen? Ein sehr bürgerlicher (“Arbeit adelt”-)Irrtum. Da bleibe ich lieber unbürgerlich.

  8. Ich kann mir nicht helfen,...
    Ich kann mir nicht helfen, aber das Berufsleben der beschriebenen Freundin
    entspricht doch sicher auch ihren eigenen Bedürfnissen. Man hat sie doch nicht
    gekidnappt.

  9. Variante: Oder arbeiten bis...
    Variante: Oder arbeiten bis zum Selbstmord.
    http://www.stern.de/wirtschaft/news/foxconn-suizide-arbeiten-bis-zum-selbstmord-1569191.html
    .
    Nicht die Schweizer, die Japaner habens erfunden, da nannte man das noch vornehm Karoshi. Sage ich bei einem Glas japanischem Pflaumenwein und dann gleich wieder aufs Sofa im Bildband von Hokusai schmökernd. Römische Decadence! Zynisch, ich gebs ja zu.

  10. "Man hat sie doch nicht...
    “Man hat sie doch nicht gekidnappt.”
    .
    Das sicher nicht, liebe Minna.
    Aber geistig sicher schon etwas.
    Meine Nachfahrin hat am Lehrstuhl auch so einen Stress. Den hat sie sich garantiert nicht ausgesucht. Nicht so. So dass ich sie am liebsten kidnappen möchte.
    (Hach, von der eigenen Mutter gekidnappt…, das fasziniert mich jetzt.)

  11. @minna – nein, man hat sie...
    @minna – nein, man hat sie nicht gekidnapped, aber wenn Don sie ins Schlafzimmer eingesperrt hätte, dann schon. Dann ginge sie wohlmöglich zur Polizei und unser sehr verehrter Don stände da wie Kachelmann – Aussage gegen Aussage.
    (Persönlich glaube ich, dass weder Kachelmann noch seine ex-Dame die reine und volle Wahrheit sagen. Aber mittlerweile hat sich deren Mißverhältnis in aller Öffentlichkeit so weit entwickelt, dass es rechtlich unvermeidbar geworden ist, entweder landet er oder sie im Gefängnis – unabhängig davon was wirklich passiert ist.)

  12. Ja ja, Don Alphonso, wohl...
    Ja ja, Don Alphonso, wohl wahr: “Ich bin die Vergangenheit. Sie ist die Zukunft. Und zwischen uns ist der Riss, an dem diese Welt untergeht, die man einst die besseren Kreise nannte.”
    Zuweilen hilft eine Übersetzung in klares Deutsch, um Damen zu überführen. die uns mit realitätsfernen Sprechblasen zum Narren halten.
    Siehe Untertitel zum Neujahrsgeplauder einer Berliner Kanzlerin:
    http://www.youtube.com/watch?v=pjcHwLpc-mc
    Viel Vergnügen; auch wenn es kein Genuss ist…

  13. @ v.K. 15.51h Re...
    @ v.K. 15.51h Re Partnervermittlung – SF1 “Herzklopfen” DOK-Sendung. Eine Zürcher Polizistin Beryl suchte im Fernsehen (37) einen Mann und “dutzende
    haben sich gemeldet” und “sie werde wohl einen Monat oder länger brauchen, um allen Männern zu antworten” (Bericht im”Tages-Anzeiger” “Für die Singles zahlt sich der Seelenstriptease offenbar aus – einzelne bekamen innert weniger Stunden nach Ausstrahlung der Sendung über 100 Reaktionen”).
    No doubt Beryl can defend herself (judo) and will have handcuffs in her bag.
    P.S. Der arme Kachelman (der SF1 Wetterfrosch) – aufpassen, DA – flirten kann gefährlich sein.

  14. Zu Tillmanns YouTube: Es hoert...
    Zu Tillmanns YouTube: Es hoert doch keiner hin, wenn diese Menschen eine Ansprache halten. Wann war das bloss? So um 1998, da hielt der Kanzler seine Neujahrsansprache-und keiner hat gemerkt, dass bei der ARD einer die Kassette vom Vorjahr auf Sendung brachte. Es war so scheissegal! Kohl tobte, die Republik grinste.
    .
    Zum Thema: wenn ich mich am Sozialprestige meiner Taetigkeit orientieren wollte, laege ich mit dem X-ten Infarkt im Hospital. Aber was soll der Quatsch? Das Auto ist alt, der Weinkeller halbvoll (halbleer), der Apfelsaftpegel bedenklich niedrig, der Kontostand grauenerregend. Et haett noch immer joot jejange.
    .
    (Bei Kay Ray geklaut:
    Ich sage “Kaktusse”. Sie muss mich da natuerlich wieder mal verbessern: “Das heisst Kakteen!!”
    “Ich rede von Dir!”)

  15. Hoffentlich liest Madame das...
    Hoffentlich liest Madame das nicht …

  16. DA: „Das nächste Mal sperre...
    DA: „Das nächste Mal sperre ich sie vielleicht im Schlafzimmer ein und übernachte auf dem Sofa, und lasse sie erst fahren, wenn sie gefrühstückt hat.“ Die Richtung stimmt und ist zu begrüßen: _Minimalzivilisation durchsetzen_ (daran durfte ich die vergangenen Tage auswärts auch wieder arbeiten). Methode ist noch nicht 100% funktionstüchtig, da muß man noch bißchen überlegen (wenn Sie nachts aufs Klo muß und die Tür ist abgeschlossen, kriegt sie Paranoia, kommt nie wieder und wird nie wieder bei ordentlich kochenden Bekannten übernachten!). Ich kriege das nur hin, wenn ich bewußt früher aufstehe als die anderen, das Essen richte, sie nach dem Erscheinen auffordere, sich an den Tisch zu setzen, und mich dann dazusetze. Wichtig ist, daß für jede Person das bereitsteht, was sie will und braucht – sonst fängt wieder die Wegrennerei vom Tisch an (Oma, Mutter, Kinder sowieso), die mich alle 2 Tage in Wutanfälle treibt.

  17. Madame sitzt den ganzen Tag...
    Madame sitzt den ganzen Tag vor einem abgeschotteten Bildschirm eines Geldhauses und ignoriert ansonsten das Netz.
    .
    miner, trolleys haben den Koffer ausgerottet, aber ich habe noch mehr als einen. Und solange ich sie benutze, ist nicht aller Tage Abend.

  18. kaktus, man muss konzidieren,...
    kaktus, man muss konzidieren, dass das Thema Nahrungsaufnahme manchen einfach egal ist, und schon immer war. Aber in meiner Jugend war das immer noch ein Kern der Repräsentation, und genau das scheint sich aufzulösen. Es gab nicht zwingend Schauessen, aber man zeigte, dass man hatte und konnte. Heute zeigt man eher, dass man das alles gar nicht braucht. Bei Studenten verstehe ich das noch, schliesslich haben die wenig geld, aber danach wird das oft nicht mehr besser.
    .
    yast2000, bei mir steht der Rodel für die Beseitigung von Ortsfremden aus meiner Bahn, und in diesem speziellen Fall gibt es einen sehr geschätzten Freund, und eine oftmals ausgesprochene Einladung von mir, doch bei Gelegenheit vorbeizuschauen.

  19. v.K., ich habe für drei...
    v.K., ich habe für drei Monate bezahlt, da will ich auch drei Monate ausforschen, wie das geht – und was mich fasziniert, sind da eine ganze Reihe von Phänomenen. Da ist einerseits der Umstand, dass mir persönlich bekannte Personen empfohlen werden, die ich ganz entsetzlich finde. Da ist die Komzeption des Daseins als Partnerschaftslebenslauf, da sind überhaupt keine Furchen und der Beruf dominiert sehr, sehr viel. Ich habe mir ja Mühe gegeben, mich einigermassen konform darzustellen, aber dieser mein Account ist immer noch ziemloch schräg, im Vergleich zu den meisten. Das sind einfach andere, ungewohnte Welten, die ich da zu sehen bekomme. Xing auf Gefühlserwerbsebene. Und oft genug ahne ich auch, warum all diese leckeren, herausgeputzten und formschönen Leute allein sind: Alles Dasein ist Anspruch. Nichts ist Wurschtigkeit. Und ein wenig Wurschtigkeit tut den meisten Beziehungen eigentlich ganz gut, solange man keine Beziehungsbenchmarks im Kopf hat.
    .
    perfekt!57, dass es so ist, weiss ich schon etwas längr, ungefähr seit dem Zeitpunkt, da um mich herum alle ins Berufsleben eintraten und plötzlich alle diese Erwachsenenspiele spielen wollten (übrigens sind dafür Kindskopfberiufe wie Journalismus besonders anfällig, kleine Schmierer, die Herr der Welt sein wollen, wie auch HR, das Marketing und der immer zu kurz gekommene Depp, der in der IT stecken blieb, obwohl er eigentlich Theologie studiert hat). Man hat sie zu Beginn richtig hart rangenommen, und das haben sie dann auch verinnerlicht. Mei. Trotzdem würde ich hier nur ungern vergleichen: Diese Zeit ist schon was Besonderes, und was daraus wird, aus unseren immer knappen Kalkulationen, sieht man ja. Auch psychisch. Wir leben in einer extrem angespannten Gesellschaft.

  20. In meinem Wohnort steht noch...
    In meinem Wohnort steht noch ein Schlafhaus, in dem die Arbeiter (Eisen- und Stahlindustrie) die Woche ueber untergebracht waren und von wo aus sie an den Wochenenden in ihre Heimatdoerfer zurueckfuhren. Wenn man dieses Konzept mit integrierten Wellnesslandschaften verbaende, koennten potentielle Partner sich realtime daten wahlweise beim Fruehstueck an der Sandwichtheke, beim Brunch oder abends bei der Zubereitung von convenience food.

  21. Werter Don, vielleicht ist...
    Werter Don, vielleicht ist eine erneute Investition in den Sunbeam besser als die Wärmebedürftigen und Paarungsbereiten der Praktikanten-Generation kennenzulernen. Irgendetwas ist mit dem Kühler…das wird man doch herausfinden können…

  22. Gibt es schon! Unter Münchner...
    Gibt es schon! Unter Münchner Tagestouristen gilt die Runde zwischen besagtem Wellnessdings und einem Lokal darüber auf dem Berg mit Seeblick quasi als ultimative Kuppelei, gerade, wenn die verweichlichten Männer nicht wieder Autor dieser Zeilen in Sachen Körperpflege mit Felgenreiniger (Aussen) und Aceton (Innen) alle vier Wochen auskommen.
    .
    colorcraze, nun ja, also ich schätze es schon, schnell Sonderwünsche zu befriedigen. Austernpilze oder doch lieber Egerlinge ins Omelette, einen süssen Gorgonzola oder Scamorza? Dazu kommt natürloch noch, dass wir hier eine famose regionale Auswahl haben; deshalb ist es sinnvoll, sich vorher zu informieren, was der Gast bevorzugt.

  23. Das von Ihnen Beschriebene ist...
    Das von Ihnen Beschriebene ist ein Grund, warum ich nicht mit meinem Alter hadere. Ich muß einfach nicht mehr mitmachen in diiesem Wettrennen.
    .
    BTW: haben Sie etwa das Frühstücksei geköpft? Sowas kommt doch gleich nach Ellenbogen auf dem Tisch und führt bei meiner Mutter zur sofortigen Enterbung!

  24. Don Ferando, ich esse selten...
    Don Ferando, ich esse selten harte Eier; ich haue es leicht oben von der rechten Seite an und hebe dann an den Bruchstellen den Deckel ab. Wenn man sie nur gut genug abschreckt, geht das oft, Ansonsten haue ich weiter darauf herum. Unabhängig davon darf man hier mit Eiern verfahren, wie man will; ich bin da nicht so.
    .
    specialmarke, mache ich den Eindruck, ich würde es gezielt auf Damenbekanntschaften anlegen? Das würde mich sehr treffen, nichts liegt mir ferner als… nein, wirklich nicht.

  25. Vroni, auch den Edelhamstern...
    Vroni, auch den Edelhamstern bleibt due Rennerei nur begrenzt erspart. Das ist ja das Fatale: Man steht nicht wie früher in Konkurrenz mit drei vier anderen in der Stadt, sondern theoretisch mit allen.
    .
    minna, ich denke, man tut sich sowas selbst an im Glauben, dass es irgendwann besser werden muss. Die tolle Zukunft ist stets hinter der nächsten Kurve – und manche glauben es auch, damit sie die verherigen Kurven nicht hinterfragen müssen.

  26. Ja, die Frau Merkel, also, was...
    Ja, die Frau Merkel, also, was soll ich dazu sagen… ich sage es mal so: Einige meiner besten Freunde kommen aus der Uckermark, aber.

  27. @DA: Gut, also, ich weiß...
    @DA: Gut, also, ich weiß nicht…aber ich sehe meinen Irrtum ein. Ich wollte eigentlich nur den “Sunbeam” wieder mal ins Gespräch bringen…

  28. Der Tiger, formal hätte ich...
    Der Tiger, formal hätte ich behauptet, dr Zug fällt aus, es gibt Glatteis und ich kann es nicht zulassen, dass sie bei so einem Wetter… es kommt immer auf die Verpackung an.
    .
    fionn, mag sein, aber ich komme aus einer anderen Zeit und finde, dass man Leute erst mal kennenlernen sollte, bevor man sich Gedanken um Beziehungen macht. Alles andere erscheint mir doch etwas verzweifelt.

  29. @DA: ah so, sie wollen noch...
    @DA: ah so, sie wollen noch Omelett machen. Für sowas sind die holländischen und Schweizer “Küchenbars” (zum Herd hin steht ein Tresen mit Barhockern, so daß Koch oder Köchin quasi neben dem Tisch steht) ganz gut. Mit einem an der Wand installierten Herd funktioniert das aber nicht – Koch/Köchin streckt Gast die Hinterseite entgegen, das ist gegen die Minimalzivilisation.

  30. So jung ist das Neue Jahr,...
    So jung ist das Neue Jahr, geschätzter Don Alphonso, und schon muß ich Ihnen widersprechen. Wenn´s die Richtige ist, ist es um ihren Verstand geschehen, bevor Sie “sich Gedanken um Beziehungen” machen.
    Liebe Grüße aus der nebligen Schlucht auf den lichten Berg

  31. specialmarke, jetzt ist halt...
    specialmarke, jetzt ist halt Winter, da bin ich froh, wenn die Barchetta anspringt. Im Frühling wird es, wenn es mit der MM klappt (nur noch 29 Tage bis zum Ergebnis!) mehr als genug altes Blech hier geben.
    .
    colorcraze, der eine kocht, der andere isst schon mal das, was da ist. Kücheninseln finde ich nicht so toll, ausserdem: Wenn ich koche, dann koche ich. Allenfalls singe ich Arien und gebe Zutaten klauenden Gästen was auf die Gierpratzen.
    .

  32. Verzweifelt, ja. Ältere...
    Verzweifelt, ja. Ältere Frauen bleiben im allgemeinen ja ganz gerne allein, während Männer wie Ertrinkende nach der Nächsten fassen.

  33. Schluchten-Ossi, psst, das...
    Schluchten-Ossi, psst, das muss mein Verstand doch nicht mitbekommen.

  34. Dann, werter Don Alphonso,...
    Dann, werter Don Alphonso, hab´ich nix gesagt und Ihr Verstand darf auf seinem Thron sitzen bleiben.

  35. " Die tolle Zukunft ist stets...
    ” Die tolle Zukunft ist stets hinter der nächsten Kurve -“…DA da glaube ich ganz
    fest dran. Nur vielleicht die Spur ändern, einen geeigneteren Rodel nehmen…
    wer weiß?

  36. DA (19:44) – Sie haben eine...
    DA (19:44) – Sie haben eine Madame? Das finde ich hoch interessant. Ich habe auch eine (eigentlich mein alter ego). Sie sitzt immer mit mir vorm Bildschirm. Wenn ich dann NZZ online – ‚Impulse, die Börse aus erster Hand’ gucke, zieht sie mich am Schwanz und schäkert: ‘Du hast doch sowieso nichts zu investieren.’

  37. @DA: das sind keine...
    @DA: das sind keine Kücheninseln, sondern tresenartige Wandextensionen.

  38. @DA: schade, daß Grimaldeli...
    @DA: schade, daß Grimaldeli gerade nicht da ist, würde mich interessieren, wie der es handhabt, der ist doch bestimmt auch Frischzubereiter (=mein Eindruck nach dem was er ab und an sagt). Wissen Sie, solange etwas einfach wie gewohnt funktioniert, mach ich mir ja auch keine Gedanken drum. Aber wenn Sie Ihre Bekannte als hamsterradaffin beschreiben, dann hat die beim Frühstück Hummeln im Hintern und rennt Ihnen weg, wenn Sie sich zum Kochen umdrehen.

  39. Hmm. Meine Lesefrequenz hat...
    Hmm. Meine Lesefrequenz hat abgenommen, seit wir Kinder haben. Aber ein gemeinsames rühstück ist immer drin. Genauso wie das gemeinsame Abendbrot. Und wer das nicht hinbekommt, der gibt sich dem Gruppendruck hin (habe ich früher auch gemacht) und/oder checkt zu oft seine Email. Oder ist eventuell Politiker und muß sich über das nächste nichtssagende Interveiw Gedanken machen.

  40. lieber Tiger,
    das las sich...

    lieber Tiger,
    das las sich jetzt sehr nett!

  41. Ist das etwa ein Silberlöffel...
    Ist das etwa ein Silberlöffel neben dem Ei? Das ginge doch nun wirklich nicht…

  42. Jetzt lese ich dieses Blog...
    Jetzt lese ich dieses Blog schon seit dem ersten Beitrag, und das hier war mit Abstand der Beste! Vielen Dank, und wie wahr das alles ist!

  43. Don, 2.1. 20:02
    à propos de...

    Don, 2.1. 20:02
    à propos de Bench-Marking: das Portal mit dem sprechenden Namen “ElitePartner” hat da tatsächlich eine kleine Nische im Forum, in der man Mitbewerber um einen “Profil-Check” bitten kann. Da wird doch auf eine anonyme Art im achso-individualisierten Internet eine Art von sozialer Normung vorgenommen.

  44. Ich fremdele hier doch ganz...
    Ich fremdele hier doch ganz gewaltig. Rollkoffer! Es gibt auch welche, die nicht klackern. Aber die sind fuer die ungeizigen Bessergestellten. MEINE (!!!!) Madam hat so einen.
    Ja und die Kochinsel! Ihr Spiesser! So ein Ding ist prima. Waehrend man eine Mahlzeit (von Kochen darf man bei mir nicht reden) zubereitet, kann man mit den Gaesten plaudern, hoert von den Gaesten, dass es doch ein wenig angebrannt roeche, und kann beobachten, wenn ein Gast unser gutes Ikea-Besteck entwendet. Ausserdem ist so eine Insel ein gutes Podium fuer die Hauskatze, die ja auch mal zur Kenntnis genommen werden will. Und fuer ein schnelles Fruehstueck (Kaffe und Kippe) ist sie besser geeignet, als ein …
    …ach was!

  45. Meine These: die neuen...
    Meine These: die neuen Proletarier sind die Akademiker, denen die eigene Arbeit nicht die Mittel sich zu reproduzieren verschafft.
    Einer der wenigen Maximen, die mir aus dem Gymnasium hängen geblieben sind ist : Alles in Maszen. Irgendetwas schaffen muss man schon, damit man sein Salär bzw. seine Honorare rehtfertigt. Aber, meiner Erfahrung nach geht das bei den Hamsterradlern, die morgens rasch nochmal das Konzept überprüfen müssen gar nicht darum. Sondern, neben dem schon erwähnten Gruppendruck um Selbstbestätigung, wie tüchtig man doch ist. Dabei, wird, einerseits die Zeit gestreckt, damit man auch bis spät (oder früh) durchhält, andererseits wird der richtige echte Mist abends nach 21 Uhr gemacht (so einer mit einer fünf nullen Euros Schaden – der verantwortliche Partner ist noch nicht einmal zur Legion verschwunden obwohl noch keine 40).
    Da ich mich als Optimist erkannt habe – Pessimist ist doch viel weiser und gebildeter – rufe ich hiermit dazu auf nach Wegen zu suchen, wie man effizienter arbeitet und, dank moderner Hilfsmittel, ein mindestens aequivalentes Arbeitsergebnis bei geringerem Zeitverbrauch erzeugt. Aber ist es nicht traurig, dass irgendsoein im Gelde verreckendes Alphatierchen (er Fondsmanager) und sein Weibchen die Kohle bei McDonalds und H&M verplempern? Unverständlich, dass eine Partnerin glaubt, treusorgende Mutter zu sein weil sie jeden abend eine Stunde Telephonkonferenz mit ihren Kindern hält? Und bei der ganzen Schar niemand ist, der einfach ohne zwei oder drei oder mehr Leute um ihn herum auskommt? Ach, ich bräuchte Filous Likörfabriken bei dem Thema!!!

  46. Übrigens, Don, meine Mutter...
    Übrigens, Don, meine Mutter berichtete aus den späten 50er Jahren, dass die Frau des Studentenpfarrers einen Aktivisten der Studentengemeinde ins Gästezimmer sperrte und erst wieder herauslies, nachdem er geschlafen hatte. Tempora…

  47. Work-life-balance à...
    Work-life-balance à l´Allemagne *kofpschüttel*

  48. Ich nenne es die...
    Ich nenne es die Formel-Eins-Gesellschaft… Optimiert für die Piste der Moderne und unfähig, den Karren aus dem Dreck zu ziehen…

  49. Icke, ich würde sagen, das...
    Icke, ich würde sagen, das ist die Mittelschicht, die nicht mehr in der Lage ist, Mittelschicht zu werden, was die Fortpflanzung angeht. 1-Kind-Ehe auf kapitalistisch, wenn man so will.
    .
    FrauSchulze, ja, schrecklich, aber dafür sind wir nun mal auch besonders anfällig, finden Sie nicht?

  50. im mittleren Mittelstand...
    im mittleren Mittelstand knallen hoch, junge Ingenieure mit 7000,- € Bruttogehalt behaupten, daß ihre Frau gleich nach der Geburt dese einzigen Kindes sofort wieder arbeiten muß, weil ansonsten die Existenz nicht gesichert sei…
    Diese 33 Jährigen haben jeden sinnvollen Maßstab eingebüßt!
    Sie sind schon in jungen Jahren so geistig verfettet wie frühere Generationen erst mit 45 oder 55 Jahren!

  51. Don Alphonso, hängt auch...
    Don Alphonso, hängt auch davon ab, wie sehr man meint, sich selbst um die Kleinen kümmern zu müssen. In Frankreich sieht man, obere Mittelschicht (die Gehälter müssens erlauben) Modelle mit 2 bis 4 Kindern, die die Eltern aber täglich kaum bis gar nicht treffen(auch Säuglinge), den Rest machen mehr oder weniger abenteuerliche Kombinationen aus Tagesmüttern und Babysittern. Ob das die soziale und nicht nur biologische Reproduktion erlaubt, weiss ich nicht. Ickes halten das nicht für angemessen.

  52. @Filou: gell, fürs...
    @Filou: gell, fürs Nebenherbräteln taugen die holländischen Küchen.
    @icke: was mich mal interessieren würde, wie lange halten die das schon durch?
    Und warum findet der Fondsmanager keine Frau, die in der Lage ist, die Umwandlung von Buchgeld in $echtesMaterial zu organisieren?
    @FrauSchulze: work-life-balance war gestern. Der Turboentspannungswahn wird auch vorbeigehen.

  53. Nur die Armen und die Reichen...
    Nur die Armen und die Reichen verfügen über die Zeit. Zueinander finden sie aber trotzdem nicht. Arbeitszeitverkürzungen erkämpft man übrigens am besten mit konzertierten Streiks.

  54. Ren + Stimpy, in diesen...
    Ren + Stimpy, in diesen Branchen gibt es sowas wie Streik nicht, allenfalls innere Kündigung.

  55. Für Elite Partners und...
    Für Elite Partners und Parship sollte man wirklich mal eine Art zynischen Führer schreiben, wie man “das” idealerweise macht.

  56. Letzlich eine Frage der...
    Letzlich eine Frage der persönlichen Prioräten.
    Später sentimental rumheulen gilt dann aber nicht.
    (By the way: Gibt durchaus Frauen mit anderen Lebenskonzepten)

  57. @Staffelberg/@icke: meine...
    @Staffelberg/@icke: meine Tante, Metzgersfrau, 6 Kinder, stand auch sofort nach dem Wochenbett wieder im Laden. Aber der Laden war im Haus, und gemeinsames Essen und gemeinsamer Abend war gewährleistet. Für so etwas sind heute schätzungsweise die Arbeitswege und Arbeitszeiten zu lang.

  58. Hallo

    diese sätze gefällen...
    Hallo
    diese sätze gefällen mir:
    “Dann sehen wir aus, als wären wir füreinander gemacht. Niemand würde ahnen, dass sie vor Steuern drei mal so viel wie ich verdient. Und ich Zeit zum Frühstücken habe.”
    ja – zeit ist geld, und wenn man zeit für dinge hat, die man genießen kann – lange gespräche im café, bücher lesen etc. (wie frühstücken) – dann ist man reich.

  59. Ja, schreib eine Anleitung zum...
    Ja, schreib eine Anleitung zum Unglücklichsein.

  60. Meine Lieblingsfrage ist ja...
    Meine Lieblingsfrage ist ja das hier:
    .
    Was könnte Sie am ehesten an einer Partnerin interessieren? Bitte machen Sie 2 Angaben.
    .
    Was sie beruflich macht. (Ich bin auch nur karrieregeil)
    .
    Ob sie in gesicherten finanziellen Verhältnissen lebt. (Leider bin ich kein reicher Erbe)
    .
    Gesundheit und Vitalität. (Die Frage nach dem gebährfreudigen Becken)
    .
    Warmherzigkeit. (Mama)
    .
    Das äußere Erscheinungsbild. (Trophy Wife)
    .
    Da hat ein kinderhassender Berufssohn wirklich schlechte Karten.

  61. @Don Alphonso, ehrlich, gehts...
    @Don Alphonso, ehrlich, gehts da so zu? Ach was war das frueher schoen bei aufstrebenden Unterschichtlern: Nettes Maedchen, huebsch, Aerger mit ihrem Elternhaus, Geld nicht wichtig (das verdienen wir spaeter selber), charmante Handbewegngen, Gang verbesserungswuerdig, unverklemmte Erotik, hilfreich bei Klausuren, konnte Haareschneiden und Katzen fuettern, verlieh Geld…
    …etc.
    Mal ‘ne Frage: Haben die Angehoerigen Ihrer Gesellschaftsschicht ein Rad ab?

  62. Jetzt habe ich wirklich ...
    Jetzt habe ich wirklich wieder Spaß am neuen Jahr und freue mich über
    spezialmarkes Erwähnung des Sunbeams, verrottet der eigentlich unter dem eingestürtzten Dach ? Aber eigentlich wollte ich zurück zum Thema:
    als unabhängig Arbeitsfreier ohne jegliche staatliche Unterstützung und
    ohne Hamsterriesenrad frage ich mich manchmal, warum nach über
    zwanzig Jahren Abwesenheit ich wieder über die Eínkommenssteuer zur
    Fröhlichkeit in Deutschland beitragen darf, einen klassischen Alfa Romeo
    fände ich viel erstrebenswerter. lch gebe gern, aber ich möchte es frei-
    willig tun und für die, die mir am Herzen liegen, und nicht für das Finanz-
    amt. El Quida findet nie den richtigen Feind, die sind zu besessen.
    Aber was soll´s, selbst ohne Geld gucke ich mir die nächste MM wieder
    an, dank Finanzamt gönnt man sich ja sonst nichts, mfG T.
    p.s.: besonders gutes Neues Jahr an Real M.A.S.H.

  63. Werter Don,
    mich würde das...

    Werter Don,
    mich würde das quantitave Angebot interessieren, gibt es ein ausgeglichenes
    Verhältnis Frau/Mann?

  64. Filou, das Dümmste an dem...
    Filou, das Dümmste an dem Ding ist: Man kann sein Gehalt eingeben, aber weder den Umfang des Immobilienbesitzes, noch das Geld in der Schweiz, und dann ist das Gehalt auch noch Brutto. Sprich, über die wahren Vermögensverhältnisse sagt dieses Ding Null, nichts aus. Man kann also noch nicht mal sagen, was die sind. Aber reiche Erbinnen habe ich noch keine gesehen. Und nur darauf kommt es eigentlich an, wenn man schon ernsthafte Interessen haben sollte,

  65. Da sollte ich mich ...
    Da sollte ich mich wirklich nicht einmischen, aber leidet der gute
    alte Sunbeam nicht irgendwo dahin während Sie auf der Couch
    schlafen ? Unverschämt, lch weiß. Dennoch, mfG. T.

  66. Nein, der Sunbeam steht warm...
    Nein, der Sunbeam steht warm und trocken in einer Halle.

  67. Nr 5, "und unfähig den Karren...
    Nr 5, “und unfähig den Karren aus dem Dreck zu ziehen”
    sind das jetzt die Gleichen, die großtönend die “schöpferische Zerstörung”
    vor sich her trugen, oder saßen die nur beim Focus.

  68. Manchmal kommt der Don...
    Manchmal kommt der Don Alphonso mir etwas weltfremd vor. Gut, dass er bloss eine Kunstfigur ist und nicht in der Realität existiert. Ortsfremde aus der Rodelbahn zu scheuchen, ist natürlich eine patriotische Aufgabe, (das haben wir früher auch gemacht in Berlin, bis wir die Touristen schätzen lernten), aber es ist eben schlecht für das Besucherimage. Zweitens: ‘Mit jemandem Schlitten fahren’ ist in Berlin jedenfalls sprichwörtlich für ‘jemandem eine Abreibung verpassen’ gemeint! Kein Wunder, dass der gute Kumpel nicht kommen will… :-)
    *
    Was die obigen Partner-Fragen angeht: Der Don glaubt doch nicht ernsthaft, dass über eine solche Partnervermittlung zumindest für einen Intellektuellen etwas Vernünftiges herauskommt? Ich streite ja gar nicht ab, dass sich wertvolle Menschen dort gefunden haben, aber die hätten sich natürlich genauso gut auf der Fanmeile, dem Markt oder in der Kunstausstellung treffen können. Eigentlich hat die Partnervermittlung ja den Charme eines Zoodirektors, der entscheidet, welches Paar wohl den besten Nachwuchs zeugt oder wenisgtens vorzeigbar ist. Wenn dann noch Worte wie ‘Elite’ in Deutschland kommen und man sich historisch bedingt den gemeinen, germanischen Elitebegriff anschaut, wird einem in Regel ganz übel. Dort jemanden zu finden, gleicht einem Jackpot im Lotto! (Betroffene bitte melden…!)
    *
    Eine Partnervermittlung, die ist philosophisch gesehen nur für ein intimes Eingeständnis der Einsamkeit interessant. Sie sagt etwas über Menschen aus, die dort suchen, aber nichts über eine Partnerschaft oder gar Familie. Pilze sagen ja auch nichts über den Pilzsucher aus, ok? Oder bin ich wieder zu streng?

  69. Al Quaida findet schon die...
    Al Quaida findet schon die richtigen Ziele – Atomkraftwerke und so – ein
    Angriff auf´s Finanzamt, das lohnt sich für die Versicherungsbranche nicht.

  70. lch bin schlalos in einer ...
    lch bin schlalos in einer kleinen Stadt an der Lippe, geehrter Filou,
    wann endlich geben Sie Ihre Geheimnisse über den Zaubertrunk
    Calvados preiss ? lch werde auch nie wieder über die Plörre Kölsch
    lästern oder Prime-Real Estate in Münsteraner Kirchentürmen anbieten.
    Na gut, für anfang des Jahres, wir wollen es ja auch nicht übertreiben.
    Alles Gute für das Neue Jahr, mfG T.

  71. Sehr gut festgestellt, die...
    Sehr gut festgestellt, die Sache mit Elitepartner und Co. Aber auch der Profi in dieser Sache (Helg Sgarbi) ist ja in einem süddeutschen(österreichischen??) Wellnesstempel auf die Jagd gegangen…..

  72. ... und immer wieder tolle...
    … und immer wieder tolle Fotos, die die Kunst des Sehens und der Sichtweise unterstreichen!

  73. beruhigend zu hören (äh ...
    beruhigend zu hören (äh lesen )mfG T,

  74. Wenn es mal mit dem...
    Wenn es mal mit dem Journalismus nicht mehr klappt, mache ich “Reiche-Erben.de” auf, das Portal für Bessergestellte, ökonimische Vernunftehen, Prüderie und Schichtenmischung. Da gibt es dann alles: Angaben zu Schweizer Konten und Viertimmobilien, regionale Diskriminierung (Düsseldorfer Strafpunkte), wöchentliche Arbeitszeit unter 30 Stunden und Matching anhand von Grundstücksgrössen, Lagen und Seeblick.

  75. geehrte minna,
    wenn Sie ...

    geehrte minna,
    wenn Sie Recht haben, haben Sie Recht. mfG. T.

  76. Minna, das sieht man nicht so...
    Minna, das sieht man nicht so genau, man bekommt ja nur ein paar hundert Vorschläge, die besonders “gut” passen. In meinem Fall ist aber enorm viel dabei, was ich als “geht gar nicht” betrachten würde. I hate to say, aber ich denke, dass es Beziehungen wirklich erleichtert, wenn Partner in etwa die gleichen biographischen Umfelder haben. Das Westviertel meiner Heimatstadt ist da schon auch vertreten, nur womit halt… immerhin weiss ich jetzt, dass eine Bekannte von früher, die an Weihnachten von uns noch als “In festesten Händen” eingeschätzt wurde, getrennt lebt. Ich glaube, das Ding funktioniert nur, wenn man durchschnittliche Ansprüche an ein normales Leben hat. Zweit- und Drittwohnsitze existieren da einfach nicht. Muss man sich mal vorstellen…

  77. @DA: das war toll, so ...
    @DA: das war toll, so müssen Sie immer schreiben, mfG T.

  78. Kaktus, man kann sich das Ding...
    Kaktus, man kann sich das Ding ja mal anschauen:
    http://www.monte-mare.de/de/tegernsee_q_a-2653.html
    .
    Ist wohl besser als so manches andere am See, aber meine Erfahrungen mit so Zeug sind eher begrenzt. Ich bin nicht so der feminine Typ Mann, um ehrlich zu sein. Dafür kann ich Räder reparieren, Rippen beim Sturz über den Lenker brechen und zwei Rodel auf die Neureuth ziehen.

  79. @Trias: Danke für die...
    @Trias: Danke für die Wünsche, will das beste aus dem Jahr machen.
    Hoffe die nächste Woche noch meine Ruhe zu haben.

    Aber ich zweifle…

    Auch Ihnen das Beste und Schönste in diesem Jahr!

    Gute Nacht,
    RealM.A.S.H.

  80. Also, was Partner etc. angeht,...
    Also, was Partner etc. angeht, jetzt sollte man sich mal dieses hübsche Bild aus der Welt ansehen
    http://www.welt.de/lifestyle/article9154201/Was-Sie-bei-der-Kuechenplanung-nicht-vergessen-duerfen.html

    Ich will ja nix sagen, aber besonders mit der Unterschrift möcht man an Braten , Röhren, Ofen etc. denken.

    Haben die keine anderen Bilder, oder ist das das zeitversetzt letzte Werk eines zum 1.12. gekündigten Bildredakteurs?

    Wie ich an den Kommentaren erkenne sind die Welt Leser auch schon (Leute, ich hab hier drei Formulierungen benutzt und gelöscht, und ich kann keine verwenden, weil jede eine Konnotationen hat bei dem Thema! Ich mach den Satz nicht zu Ende…geht einfach nicht)

    Gute Nacht, Schland,
    RealMash

  81. Das Bild hat mit dem normalen...
    Das Bild hat mit dem normalen Welt-Leser und seiner Existenz so viel zu tun wie mein Limogesporzellan mit den Fressnäpfen, die bei Springer in der Kantine stehen.

  82. (Ich wil damit natürlich...
    (Ich wil damit natürlich nicht sagen, dass ich mich für etwas Besseres halte – es gehört nichts dazu, in diesem Fall besser zu sein)

  83. @Don Alphonso h 00:54 ...
    @Don Alphonso h 00:54 01:47
    schon wieder zu früh vom Albtraum aufgewacht:
    soll das bedeuten, daß Immobilien im Ausland und Schwarzgeld nicht
    mehr zählen? Das würde ja bedeuten daß meine unwaidmännische
    Jagd in besseren Hotel-Bars und schlechteren Kneipen gar nicht so
    grundverkehrt ist, von Theatern und Gallerien (einsame Spitze) einmal
    abgesehen, der Teufel scheut das Weihwasser. Da ich z.Zt. keinen Hund
    habe mit dem ich alleinstehende Mütter im Stadtpark faszinieren kann,
    muß ich mich wohl wieder auf die Kneipen-Szene konzentrieren, und mich
    zur Not der Calvados und Cognac Forschung widmen über die ich dann
    vielleicht mit (er weiß noch nichts davon) Filou einen Bestseller verfassen
    werde. Da sich das Buch, zweiter Teil über Whisk(e)y , Vodka und Aquavit,
    (Filou hat wirklich noch keine Ahnung darüber, vielleicht sollte ich ihn erst
    um Erlaubnis zur Veröffentlichung fragen), verkauft wie geschnittenes Brot
    und der Dritte Teil über weiße und rote Weine und was man dazu raucht
    einfach durch die nicht vorhandende Decke schießt kann ich mich dann mit
    einem gewissen festen Einkommen bei so einer Agentur anmelden. Nur:
    dann will ich es wahrscheinlich gar nict mehr und bleibe bei meinem alten
    Schema und entschuldige mich bei Filou, trotzdem schöne Grüße, T.

  84. wer soviel Zeit zum rumbloggen...
    wer soviel Zeit zum rumbloggen hat – dem gehts (noch) besser als die P erlaubt

  85. @ DA 00.47h

    "...wenn...
    @ DA 00.47h
    “…wenn Partner in etwa die gleichen biographischen Umfelder haben”.
    When I was at university, I had to go as an exchange student to Paris for some weeks and lived with a family in the 7. arrondissement. I was invited one evening to go with the daughter to a “un rallye” (nothing to do with cars!).
    It is an established custom and organized by the parents in the Bessere Gesellschaft Frankreichs. There were ca. 30-40 young men and girls at the rallye to which I was invited. First we all stood in big circle (so we could all have a good look at each other, I suppose) then we “circulated” and chatted – wine and some “finger food” was provided. I was invited out for a date by two of the young men – one took me out on a Sunday afternoon for a tour of Paris and the other took me to see a film. The rallye system would also work well for people of all ages, imo. Does it exist in Germany, in der Bessere Gesellschaft? It seems to me a more civilized and relaxed approach than online dating. It could have commercial potential too – what do you think?
    Is there such a custom in Germany?

  86. uk, "Rumbloggen" ist meine...
    uk, “Rumbloggen” ist meine bezahlte Arbeit.
    .
    fionn, doch, das gibt es auch hier, das heisst “Konzertverein” und hat eine Pause, in der man das machen kann, allerdings nicht so offensichtlich. Ansonsten kennt in den kleinen Städten sowieso jeder jeden.

  87. geehrter RealMash, wenn man...
    geehrter RealMash, wenn man die Küche so nützt, was ich für ausge-
    sprochen produktiv und sinnvoll und sinnlich halte, sollte man sich nicht
    unbedingt an die 15 cm Regel zwischen Oberarm und Arbeitsplatte
    richten , dummes Grinsen meinerseits , aber den Welt-Beitrag finde ich
    wirklich lustig, ich war mir über die Bedeutung der Küche noch nie
    so bewußt, was man da alles machen kann. mfG. T.

  88. @Don Alphonso: Das ist wohl...
    @Don Alphonso: Das ist wohl wahr, aber:
    “The Sky is the Limit!”
    “Maybe, but for sure, the floor is the target. And if you give them some more time, they just might start digging…”

    Cheers,
    RealMash

  89. Geehrter Trias,
    sollten Sie...

    Geehrter Trias,
    sollten Sie sich mal gefragt haben, wie es zu dem “Braten in der Röhre” kommt, dann hat die Welt sicher eine passende Erklärung gefunden. Und im Zweifel gibts ja auch noch “da brat mir einer einen Storch”, was auf die kontrazeptive Macht der Küche hindeutet.

    Ich höre schon den folgenden Satz im Verkaufsgespräch im Küchensupermarkt:
    “Höhe der Arbeitsplatte, nee, ist klar, ne.” . Zwei Küchen im Leben, zwei Kind Familie, passt schon.

    Möglicherweise versucht man uwei der drei K des bürgerlichen zu vereinen, oder die Freßwell nach dem Krieg hatte doch eine deutlichere Wirkung auf die Baby Boomer als wir angenommen haben.

    Im Zusammenhang mit des Dons Äußerungen über das Frühstück, und das sinnliche, denke ich, das die Regierungshörige Welt veruscht den Weg von der Übersexualisierung der Gesellschft zur Unterreproduktion zu bahnen, um diese auszumerzen.

    Andererseits ist es laut Occam Rasiermesser anzunehmen, das die einfach zu blöd waren, um sich Ihren Kontext genau anzusehen.

    Hatte es nicht mal in der FAZ den Fall gegeben, das man Tote Hosen Titel als Artikelüberschriften genommen hat?

    Vielleicht ist das auch so was…

    Cheers,
    RealMash

  90. @kaktus: "Wer frühstückt,...
    @kaktus: “Wer frühstückt, hat sein Leben echt im Griff!”
    Oder für den ist Frühstück nun mal nicht so wichtig. Allerdings ist es so viel einfacher, von oben herab die Prioritäten und Essgewohnheiten Anderer zu belächeln, weil man selbst so überlegen ist mit seinem 30-60-Minuten Frühstück und dem Orangensaft und dem gekochten Ei und was sonst noch.
    Weniger Hochmut stünde dieser Einstellung gut zu Gesicht. Allerdings stimme ich der Gesamtkritik zu (Vernachlässigung der alltäglichen Bedürfnisse für mehr Selbstausbeutung), nur dieses am Frühstück zwingend festzumachen ist irreführend.

  91. @ DA: Ganz hervorragendes...
    @ DA: Ganz hervorragendes letztes Bild!
    @ TDTF 20.12: Moderne Hamsterräder haben schon gewisse Ähnlichkeiten mit den alten Klöstern, nur sind sie nicht einmal vorgeblich zölibatär.
    @ Don Ferrando 20.19 & RH 22:11: Ich hätte auch eher Horn erwartet.
    @ DA 20:47: Drücke die Daumen für die MM und freue mich auf Bilder aus der Onboardcamera.

  92. Bravo, Don Alphonso... von...
    Bravo, Don Alphonso… von jemandem, der zwar frühstückt, auch schon öfter mal trotz Krankschreibung im Büro saß und wenn nicht, dann wenigstens vom häuslichen Krankenbett aus Geschäftsanrufe tätigt. Es lebe die Moderne!

  93. don alfonso, ...nicht gleich...
    don alfonso, …nicht gleich persönlich nehmen, falls aber die RestBlogger auch bezahlt werden: wo darf ich die Bewerbung hinschicken? (war übrigens mein letzter Kommentar)

  94. Zur leichteren Anbahnung von...
    Zur leichteren Anbahnung von Kontakten wurde in Bayern das strikte Rauchverbot in der Gastronomie eingeführt.
    Vor der Tür kommen die Leute leicht und unkompliziert ins Gespräch und können das später fortführen oder ohne laue Ausreden abbrechen.
    In der Kneipe würde das nie funktionieren. Oder ist es als besonders erfolgversprechend bekannt, sich zu einem fremden Paar an den Tisch zu setzen und einfach etwas zu erzählen?

  95. Heute Nacht bin ich aufgewacht...
    Heute Nacht bin ich aufgewacht und wollte eine Pressemitteilung schreibe. Aber Madame hat mich nicht gelassen. Sie meckerte und sagte: ‘Du kannst nachdenken solange du willst, aber aufstehen gibt’s nicht. Der Körper muss ruhen, das hat dir diese Ärztin schon vor zig Jahren gesagt’ (Frauen halten immer zusammen). Dann bin ich aber doch wieder eingeschlafen, so irgendwann nach dem fünften Stundenschlag der naheliegenden Kirchturmuhr. Aber nachdem wir aufgestanden waren, ließ mich Madame immer noch nicht an meine Pressemitteilung. Erst mussten wir Leo, unseren Kater füttern und dann machte Madame ihrem Mann Frühstück, während ich ihr vom Thema meiner geplanten Pressemitteilung erzählte. Sie sagte: ‘Das ist eine gute idée! Aber erst trinken wir Tee. Je länger du wartest, je besser.’ Also haben wir Tee getrunken und die E-FAZ and E-NZZ gelesen. Wenn Madame meint, ich müsse warten, hat es keinen Zweck mit ihr zu argumentieren, und deswegen spielte ich mit dem Kater während sie sich anzog.
    .
    Mittlerweile fand ich die Pressemitteilung auch nicht mehr so wichtig, denn ich bekam Hunger und Madame machte sich an das Vorbereiten unseres Frühstücks: Früchtebrot und normales Brot, einen von Weihnachten übriggebliebenen Nobelkäse, meinen geliebten Kastanienhonig und ihren geliebten Kaffee. Aber bevor wie frühstücken, radeln wir immer erst ins Dorf, um die PapierFAZ zu kaufen. Das ist oft sehr aufregend. Madame und ich haben eine stehende Wette: ‚Welches Nobelauto wird uns dieses Mal über den Weg fahren?’ Heute war es ein schicker Maserati. Im Zeitungswinkel trafen wir einen ehemaligen Mitarbeiter von Madame, einen Franzosen. Madame grüsste ganz charmant, aber der Herr war nicht scharf auf einen kleinen Flirt.
    .
    Das Frühstück zog sich hin. Erst haben wir über chrismon gelästert, das sogar Madame für ein Produkt peinlicher Spießigkeit hält. Dann haben wir das studiert, was wir online noch nicht hatten. Madame wollte unbedingt wissen warum das Gleichbehandlungsgesetz zu viel Heuchelei geführt hat (Seite 12) und zum Schluss haben wir gemeinsam über Herrn Appel’s „Old and Sexy“ (Seite 11) gelacht.
    .
    Endlich, endlich ließ Madame mich an unseren Mac um meine Pressemitteilung zu schreiben: ‘Über das Leben eines Workaholics, der nicht arbeiten darf….’

  96. Das neue Jahr kann kein gutes...
    Das neue Jahr kann kein gutes mehr werden. Volker Reiche läßt den Strizz klanglos eingehen! Was soll nur geschehen? Kein Tassilo, kein Paul, kein Rafael??? (Heul)

  97. Und Herr Müller natürlich!...
    Und Herr Müller natürlich! (Entsetzen!)

  98. Und Herr Müller natürlich!...
    Und Herr Müller natürlich! (Entsetzen!)

  99. Ähm... Was machen eigentlich...
    Ähm… Was machen eigentlich Mitglieder der Graswurzelbewegung im Winter, wenn so viel Schnee liegt?

  100. @Arabella - interessant, dass...
    @Arabella – interessant, dass Sie das erwähnen. Eine unserer Nachbarinnen (drei Häuser nach rechts) sieht aus wie die Madame vom Strizz. Wenn wir sie sehen, denken wir immer an Voker Reiche. In real fährt sie auf hohen Absätzen auch Fahrrad; sogar bei Schnee und Eis, wenn Madame es mir verbietet mit der Behauptung, ich sei schon genug gefährdet. Heute allerdings haben wir die Strizz Madame nicht getroffen.

  101. Und... Was am Tegernsse noch...
    Und… Was am Tegernsse noch gar nicht angekommen ist: Die NASA hat den Berliner Fernsehturm geklaut! (siehe Link :-)

  102. ... und die Stuttgarter...
    … und die Stuttgarter können aufatmen: Die Wasserwerfer werden abgeschafft!!! Die Polizei hat jetzt etwas Moderneres…

  103. Ohne Tassilo ist die Welt...
    Ohne Tassilo ist die Welt ärmer.

  104. ...Ach ja..., und es muss...
    …Ach ja…, und es muss nicht immer Richard Wagner sein!
    *
    Bestes Album 2010: Sade – Honour of Love

  105. Ich räume gerade den Laptop...
    Ich räume gerade den Laptop auf. Bester Link 2010: Helmut Schmidt im Interview mit H. Breloer.
    http://www.youtube.com/watch?v=8NcpCOumh0s&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=CCky5x3J40I&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=1vF0RbAjCVM&feature=related

  106. Und wer als gesetzter...
    Und wer als gesetzter ‘Intelleler’ eigentlich ‘individudel’ lebt und trotzdem mal die Sau rauslassen möchte, (Es muss nicht immer Sex sein!), kann sich unter obigen Link bedienen. Ein französisches Rennspiel, kostenlos und mit einer sehr guten Fahrzeugphysik, und es läuft auch auf älteren Rechnern. Außerdem kann man mal herzhaft sein Auto schrotten, ohne Nachteile zu erleben. Der Anerkennungsfaktor bei den Kindern und Enkeln dürfte extrem hoch sein… :-)

  107. @DA: die Ergebnisse Ihrer...
    @DA: die Ergebnisse Ihrer Erstrecherche sind ja zum Weinen in ihrer banalen Brutalität. Und da sollen tatsächlich ab und zu Leute zueinanderfinden? Schwer vorstellbar.
    @ilnonno: sich kennenlernen in der Kneipe beim Essen, Trinken und Rauchen funktioniert, wenn eine beiden bekannte Person die Leute einander vorstellt und die dann die quatschenden Köpfe zusammenstecken läßt. So geschehen bei meinem Mann und mir. Aber Raucherecken sind sehr kommunikativ, da haben sie recht. Allerdings die zugigen Frischluftvarianten heute weniger als die Stockwerksqualmbuden früher.

  108. Naja, es hängt halt vin den...
    Naja, es hängt halt vin den Ansprüchen ab. Ich denke, für eine normale Beziehung von normal frustrierten 40-jährigen ohne alle Illusionen mag es durchaus taugen, aber es ist nicht gerade ein Anlaufpunkt von Exoten und spannenden Andersartigen. Ausserdem planiert einen das Profil gnadenlos ein. Vermutlich bin ich aber der einzige, den das stört, der Erfolg gibt denen recht.

  109. Das letzte Lied war ja immer...
    Das letzte Lied war ja immer “uptown girl”.
    Und ich hatte sie gefragt, ob sie mit mir tanzen wolle….

  110. Zu Limoges-Porzellan fällt...
    Zu Limoges-Porzellan fällt mir nur ein, daß ich von denen bisher zweimal angerufen wurde, ob ich an einer Verkaufsveranstaltung teilnehmen will. Fand ich einen eigentümlichen Vertriebsweg. Ich bin dann nicht hingegangen (die Faulheit besiegte die Neugier). Alltagstaugliches Kaufhausporzellan habe ich, herumstehenden Klimbim auch – mehr davon wüßte ich nicht unterzubringen. Ich habe mal ältere Limoges-Porzellane gesehen bei einer Ausstellung von einem New Yorker Sammler – irgendsoein Schwerreicher, der viel KPM, Limoges, Kopenhagen zusammengetragen hat – im Schloß Charlottenburg (dem meiner Faulheit entsprechenden Ausstellungsort). Schöne Sachen dabei. Aber, eben, wo soll mans hinstellen… ich fands schon ganz in Ordnung, es nur anzugucken und jemand anders die Aufbewahrung zu überlassen.

  111. Ich habe hier ein sehr nettes...
    Ich habe hier ein sehr nettes Jugendstil-Kaffeeservice, schliesslich will nicht jeder Teeö. Und ich habe es auch schon mal benutzt! Aber es stimmt natürlich: Es müsste nicht sein. Pure Verschwendung.

  112. @DA: planieren bleibt nie aus...
    @DA: planieren bleibt nie aus bei jeglicher Art von Profil. Wenn die Erfolg haben, schaffen sie es anscheinend wirklich, einen genügend großen Pool aufzubauen.

  113. @DA: wenn Sie genug Platz...
    @DA: wenn Sie genug Platz haben, sammeln Sie ruhig so hübsche Stücke. Es ist ja schade, wenn die nur wegen Platzmangel wegkommen.

  114. Wer ist denn nun, jenseits von...
    Wer ist denn nun, jenseits von Marketing und Selbstverständnis, das reale Klientel von Elitepartner, Parship, den trashigeren männerlastigeren “Flirt”-börsen oder Okcupid? Was ist das digitale Äquivalent zu Galerie, Museum, Konzertabend, Neujahrsempfang oder auch Uniseminar? Hat sich das nicht schon so ausdifferenziert, dass die Poweruser genau wissen, wen sie wo finden? Solche Blind Dates stelle ich mir jedenfalls sehr loriothaft bizarr vor, sei der zuvorige Schriftkontakt auch noch so zufriedenstellend verlaufen. Okcupid erforschte ja die kleinen Profil-Schummeleien (ab dem Alter 23 sollte Mann demnach ordentliche Einkünfte vorweisen, will er nicht als digitales Mauerblümchen enden, und alle machen sich größer oder kleiner, in Richtung 1,80-Norm). Ist es im wirklichen Leben nicht ganz anders, wenn man sich kennen lernt zb. durch Zufälle? Erst betrachtet man sich, behält sich in Erinnerung, fantasiert. Oft ist es jemand ganz anderes, als man im mentalen Katalog stehen hatte. Und es sind oft die kleinen Nebensächlichkeiten, eine Art, einen Pullover zu tragen, launige Kommentare oder Unperfektheiten, die den Auslöser darstellen. Beim Blind Date liegen derweil die Fakten oder “Fakten” von vornherein auf dem Tisch, und die Prämisse des Treffens ist ein Herumgeklicke in Profilen, ein errechneter Score, ein paaqr aufgesetzt-lockere briefliche Plaudereien, eine Shopping-Mentalität des bestmöglichsten Angebots, eine bezahlte Dienstleistung, und auf beiden Seiten mehr oder weniger vorherige Einsamkeit und soziale Misserfolge im Liebesreallife, denn warum würde man sonst…
    .
    Das kann doch nur schiefgehen, außer bei Leuten, die ihr restliches Leben ebenso nach Art eines Finanzbuchhalters regeln, und den sehr intensiven, auch irrationalen Gefühlsregungen eher abhold sind. Darin sehr ähnlich den früher von Eltern und Gesellschaftsschicht vermittelten Alliancen, nur das an die Stelle der kalkulierenden Mutter und des stammbaumbewussten Vaters nun der kalkulierende Elitepartnercomputer bzw. der eigene kühl rechnende Kopf tritt, oder?
    .
    Vor vielen Jahren in der frühen Jugend pflegte ich manchmal bei unglücklichem Verliebtsein zuweilen die Fantasie einer unermesslichen Katastrophe, eines Atomkriegs, Weltuntergangs, und ich und die gewünschte Person als einzige Überlebende in einer Mad-Max-Trümmerlandschaft, die sich nun ob der widrigen Umstände wohl oder übel irgendwie zusammenraufen müssen, und würden. Aber das kann es ja auch nicht sein, das wäre ja dann das andere Extrem.

  115. @ colorcraze: gute...
    @ colorcraze: gute Beobachtung. Braucht dann noch eine Kraft, die Säuglinge und Kleinkinder im Auge behält. Je nach Anlage der Räumlichkeiten geht das vom Laden aus. Kenne einen Bäcker cum Mittagstisch in Neuilly sur Seine, bei dem wuselt es mächtig in den interen Räumen. Und ohne Witz: etwas ältere Kinder sollten bei der Arbeit toleriert werden können – natürlich nicht als zentrale Prinz(essin)en sondern im Hintergrund beschäftigt oder anfangend, den Eltern zur Hand zu gehen.
    @ fionn: nein. Rallye ist typisch französisch, eigentlich eine Sparmassnahme, wie man zu verheiratende Töchter zu vernünftigen Preisen in die Gesellschaft einführen kann. Dazu tun sich dann mehrere Familien, meistens um eine Turbomutter, zusammen um in den ersten Jahren die Bildung der Kleinen (Kultur) zu bewerkstelligen und dann reihum die Mondanitäten zu veranstalten auf denen sie eben “in die Gesellschaft” eingführt werden. Sehr XIX. Jhdt.

  116. Keine Ahnung, nach einer Weile...
    Keine Ahnung, nach einer Weile habe ich den Verdacht, dass e da jede Menge uneingestandene Haken gibt, selbst wenn es sich nicht um Geschiedene und Getrennte handelt. Ich will jetzt nicht sagen “Resterampe” oder “II. Wahl”, aber meine Erfahrung hat oft genug das Warnsignal ausgelöst. Und die 35-jährige Journalistin aus München, die mir ganz oben angeboten wurde, sah sehr nach Fake aus. Vielleicht recherchieren da auch noch andere.

  117. @ArmorsDart: Sie sagen es,...
    @ArmorsDart: Sie sagen es, sich zuerst sehen oder sich zuerst schreiben sind zwei völlig verschiedene Welten. Ich war mal eine Weile frustriert und gab ein paar Kontaktanzeigen auf. Mit ein paar traf ich mich; zu einem Wiedersehen hatten weder ich noch sie Lust. Eine freudlose Angelegenheit. Völlig anders hingegen die Begegnung mit meinem Mann – gesehen, gesprochen, sofort Wiedersehen ausgemacht.

  118. Don was a single guy living at...
    Don was a single guy living at home with his father and working in the family business.
    When he found out he was going to inherit a fortune when his sickly father died, he decided he needed a wife with whom to share his fortune.
    One evening at an investment seminar, he spotted the most beautiful woman he had ever seen. Her natural beauty took his breath away.
    “I may look like just an ordinary man,” Dan said to her, “but in just a few years my father will die and I’ll inherit $200 million.”
    Impressed, the woman obtained his business card … and three days later she became his stepmother.
    Women are so much better at financial planning than men.

  119. Genau solche...
    Genau solche Erbschleicherinnen sind es, weshalb ich die gute, alte Westviertelehe so schätze. Auch wenn ich sie nicht haben möchte.

  120. Ja, das da natürlich viele...
    Ja, das da natürlich viele schöne Menschen “inserieren”, die so gar nicht real existieren, bzw. nicht auf der Suche sind sondern eher ihr Abbild kommerziell für Werbung veräussern, kommt natürlich noch hinzu. Deren Bildnisse tauchen dann wohl ganz oben auf in den Suchergebnissen, und der Kunde denkt: “wow”. Das kennt man auch aus den Kontaktanzeigen in Zeitungen: Ein zu perfektes Profil, ein zu hübscher Mensch, gar zu bescheiden und anschmiegsam: es klingt alles zu gut – und statt der Chiffre-Nr. steht dann irgendwo noch ganz klein “Anzeige” und “Partnervermittlung”. Das Schöne an der romantischen Liebe war ja immer, dass damit eben keine finanziellen Interessen verbunden waren, eher im Gegenteil Geben und Verausgabung, oder gar Ruin. Oder eben Dinge, die mit Geld nicht aufzuwiegen sind. Ich halte es grundsätzlich für eine falsche Idee, daraus, wie zuvor aus der Sexualität, ein Geschäftsmodell Dritter zu machen, denn diese hässlichen Dinge bleiben dabei natürlich nicht aus, begibt man siich mit seiner Sehnsucht, zu lieben und geliebt zu werden, in die Sphären des kommerziellen Handelns, und macht sich selbst zu einem Produkt, das stimmen und angepriesen werden muss wie Persil oder Milka. Bei Nichtgefallen 30 Tage Rückgabegarantie. Manchmal könnte man wirklich denken, dass es früher besser war. Aber das hat man dann ja auch nur aus idealisierter dritter Hand.

  121. @Colorcraze
    .
    Für die...

    @Colorcraze
    .
    Für die berühmten “inneren Werte” kann es aber sehr zuträglich sein, etwa als Mischform: Sich kurz gesehen, vorgestellt worden oder ineinander gerannt, dann aus irgendeinem Grund die Emailadresse getauscht, und sich in der folgenden Zeit schreiben. Schon Telefon war ja auch immer irgendwie so dazwischen, und eine höchst künstliche Form, verglichen mit dem Dorfball beim Schützenfest, wo der Fescheste einen auffordert o.ä. Das Problem sehe ich hier eher im Fehlen jedweder Beiläufigkeit oder Zufälligkeit, die Interessen liegen von Vornherein auf dem Tisch. Dritte, Firmen sind involviert, erbringen den Kontakt als Dienstleistung. Das mag gutgehen, wenn man sich nur virtuell treffen will, um Monster in Fantasiewelten zu erlegen, oder um Schach zu spielen.
    .
    Natürlich inszeniert man sich in der Realität ebenso wie in einem Profil mit zu alten Fotos, aber kaum jemand tut das so perfekt, dass nicht auch Einblicke hinter die Maske möglich werden. Im Internet konnte man immer sein, was man wollte, jenseits der vielleicht tristen Realität. Aber man liebt doch eher jemanden als den, der er/sie wirklich ist, und nicht als das, als was sich jemand imaginiert oder inszeniert. Sich in ein Bild verlieben, bedeutet doch, das Bild zu lieben.

  122. Wollen Sie uns das...
    Wollen Sie uns das Jungendstil-Kaffeeservice gelegentlich einmal in Aktion vorführen?

  123. Das passt eher zum Frühjahr....
    Das passt eher zum Frühjahr.

  124. Lieber Don,
    mich hat folgende...

    Lieber Don,
    mich hat folgende Frage mehr beschäftigt: Weshalb haben Sie überhaupt mit solchen Leuten zu tun ? Wissen Sie, dass Problem ist doch weniger, dass nicht richtig gefrühstückt wird, sondern der Rattenschwanz hintan. So, wie diese Gattung frühstückt, so denkt sie nämlich auch. Gar nicht, oder genauer, über das, was bedenkenswert wäre, wird nicht gedacht, weil gar nicht mehr bekannt ist, das darüber gedacht werden könnte, über den Rest dagegen wird unentwegt geschwafelt.

  125. "Facebook mit USD50Mrd...
    “Facebook mit USD50Mrd bewertet”? Uebertrieben m.M.n. – doch ich frage mich nun, mit wieveile €Millionen wäre DA-Blog an der Börse bewertet? €10M?
    DAs Blog ist unbestritten FAZ-Blog Nr 1, oder?

  126. Zu vroni : Man/ Frau reißt...
    Zu vroni : Man/ Frau reißt sich DAFÜR nicht nur den Hintern auf – der Riss geht nach nur kurzer Zeit über das Rückgrat bis ins Hirn. Wer glaubt , nach Erklimmen des Höchsten reich ,d.h. Zeit und Sicherheit zu haben , wird feststellen , dass sie/er auf dem Wege dorthin die Fähigkeit verloren hat, ein selbstbestimmtes kreatives Leben zu führen . Es beginnt dann die Suche nach dem Sinn eigenen Lebens .

  127. Ich glaube, ich muss mal etwas...
    Ich glaube, ich muss mal etwas über den Unterschied zwischen “ist wert” und “wird bewertet” schreiben. Goldman Sachs ist die Möglichkeit, Anteile einer not public Company pre-Ipo zu verkaufen, einen gewissen Betrag plus Unternehmensanteil wert. Facebook ist soviel wert wie jedes Versprechen an die Werbetreibenden. Soviel davon gehalten wird. Und dieses Blog hier ist nur eine Plauderei. Je nachdem, welche Kriterien man ansetzt, ist es überdurchschnittlich, aber ob man es braucht? Andere Häuser basteln gerade an einem Don-Alpphonso-Killer, man wird sehen…

  128. A propos traditionelle...
    A propos traditionelle Methoden:
    ein international agierender Schadchen
    http://diepresse.com/home/panorama/integration/616833/Wenn-der-juedische-Heiratsvermittler-kommt
    und die indische Methode: der Astrologe checkt die Verträglichkeit
    http://de.wikipedia.org/wiki/Heiratsvermittlung

  129. Wieder so schön geschrieben -...
    Wieder so schön geschrieben – Danke – ein Schmankerl am ersten Arbeitstag des neuen Jahres!
    Wann gibts das Kübistartenrezept online?

  130. @ArmorsDart: die Mischform...
    @ArmorsDart: die Mischform “kurz sehen beim übern Weg laufen, dann schreiben” stelle ich mir als möglicherweise ausbaufähig vor. Andersrum habe ich zu oft erlebt, daß ich Leute, die ich vom Schreiben her kenne, zwar dann in aller Regel sympathisch finde, wenn ich sie mal gesehen habe, aber das Umschalten auf “ab dann sieht man sich öfter” war einzig und allein bei einer… Stellenanzeige der Fall. Also nichts Privates.
    @fionn: da ich Facebooks Geschäftsmodell bis heute nicht verstehe, bin ich nach wie vor der Meinung, daß es sich um eine Hypeblase handelt.

  131. @ DA 15,24h Der Unterschied...
    @ DA 15,24h Der Unterschied zwischen “ist wert” und “wird bewertet”. You are right, but there’s a Greek proverb that “Opportunity is a woman who has hair on her forehead only and none on the back of her head and she is running fast towards you. So you have to grab her by the hair on her forehead as she comes towards you, because after she has passed you IT IS TOO LATE – you can’t grab her / d.h. you missed the opportunity”.

  132. " Andere Häuser basteln...
    ” Andere Häuser basteln gerade an einem Don-Alhonso-Killer,…”
    .
    Was für eine Auszeichung! Herzlichen Glückwunsch!

  133. Keine Auszeichnung. Wenn einer...
    Keine Auszeichnung. Wenn einer was hat, das gut läuft, versuchen es die anderen zu kopieren. Das ist ganz normal in dieser Branche. Les Mads (Burda) -> Wäis Kinai (Welt).
    .
    fionn, ich fühle mich bei der FAZ ausgesprochen wohl, und das einzig relevante Kapital ist mein Kopf, den kann mir keiner nehmen.

  134. Ein gemeinsames soziales...
    Ein gemeinsames soziales Umfeld erleichtert viel, da stimme ich dem Don zu. Deswegen ist die Suche später (2.Heiratsmarkt) bei der man dann regional und sozial erweitert suchen muß, auch so schwierig und deswegen schieben sich erfolgreich Medien und Vermittler dazwischen. An die Begutachtung durch eventuelle prospektive Schwiegermütter, wie prince matecki sie erwähnte, erinnere ich mich auch noch. Zwar war ich sehr dumm, aber ich konnte doch erkennen, wenn ich als Trophäe vorgeführt werden sollte und wenn die Mutter zu kühl, zu rivalisierend und die Kuchenstücke zu dünn waren. Im Konfliktfall rekurrieren fast alle auf die Verhaltensweisen der Herkunftsfamilie, man heiratet immer eine Familie, auch wenn sie verleugnet, geflohen oder vermieden wird.
    Frauen, die ja die emotionalen und häuslichen Versorgerinnen sind, bleiben leichter allein, man kann sich endlich selbst ein bisserl verwöhnen und für den Kuchenüberschuß finden sich immer Abnehmer. Ich denke unser Gastgeber hat viele dieser Versorgerfähigkeiten und gehört auch deswegen nicht zu den panisch Suchenden.

  135. Les Mads und Wäis Kinai? Wie...
    Les Mads und Wäis Kinai? Wie phantasielos! Als sie was von Killer schrieben, hatten wir befürchtet, jemand hätte Würmer in Ihre berühmte Kürbistarte geschmuggelt.

  136. Ein Konkurrenzblatt hat sich...
    Ein Konkurrenzblatt hat sich eine Weile mit dem hier beschäftigt und in dem Zusammenhang wohl auch ein paar Gedankenspiele veranstaltet. Soweit ich das über drei Ecken gehört habe, ist es wohl ein Problem, dafür einen passenden Autoren zu finden, den man entsprechend positionieren kann. Ich denke, man wird bald sehen, ob sie jemanden finden und es sich dann trauen – das ist in der Regel ohnehin das Hauptproblem bei diesem Geschäft.

  137. Entweder wird es besser, dann...
    Entweder wird es besser, dann ist es gut für die Leser, oder es wird gleichgut, dann ist es auch gut für den Geist oder es wird schlechter und dann ist es auch gut, weil man dann dies hier noch mehr schätzt – so oder so eine win-win Situation.

  138. @ DA h 16:24 das ...
    @ DA h 16:24 das werden wahrscheinlich nur Rohrkrepierer, wer will
    schon ein lmmitat ?
    @ ArmorsDart: lhre Beiträge finde ich sehr treffend und unterhaltsam,
    schreiben Sie doch mehr.
    Ansonsten bin ich ganz froh, daß Filou mir noch nicht auf die Finger ge-
    klopft hat und daß der Sunbeam hoch und trocken steht. mfG. T.

  139. Ja, ja, die Traute! Aber da...
    Ja, ja, die Traute! Aber da hilft ja die Ausbildung am Rodl. Und natürlich ‘ne Schippe Sand unter dem Hintern, dass man das nicht tun muss, also vielmehr kann.
    @ Foersterliesel: Da wären wir wieder bei der Großmutter. So ein Besuch kann ja sehr erhellend sein zu Substanz und Fassade…

  140. Ein Glück hat sich das mit...
    Ein Glück hat sich das mit dem Heiratsmarkt für mich vor 20 Jahren erledigt! Ich wüsste wirklich nicht, wie ich mich darin heute anstellen würde….
    .
    Bester Don – spät wie die alte Fasnacht (wie man bei uns sagt), aber besser als nie: Danke für das vergangene und viel Glück für dieses neue Jahr! Behalten Sie Ihr hohes Niveau in prodesse et delectare! Und die Plagiatsversuche werden Ihnen herzlich wenig anhaben können.
    .

  141. DA scrieb 16.09h
    >>fionn, ich...

    DA scrieb 16.09h
    >>fionn, ich fühle mich bei der FAZ ausgesprochen wohl, und das einzig relevante Kapital ist mein Kopf, den kann mir keiner nehmen.<<
    Well, DA, if your head is your main asset, I hope you have insured it for a million Euros! You might fall off your bike… but God forbid.

  142. le don, der guenther wallraff...
    le don, der guenther wallraff des online-dating. wo wird denn das ergebnis Ihrer recherchen zu lesen sein?
    .
    grosser gott, was Sie auch fuer freunde haben. das wird wohl an der klassenbeschraekung liegen. ich selbst bin immer recht beschaeftigt, nicht des geldes wegen, sondern, weil es auf diesem planeten viele interessante dinge zu tun gibt und weil ich streckenweise einzelgaengerisch veranlagt bin. wenn ich mich jedoch verabrede, dann immer ohne zeitbegrenzung. und solche manieren wie die der dame wuerde ich nicht durchgehen lassen. einige herrschaften meiner weiteren bekanntschaft arbeiten in der hochfinanz. schlimm. man ist da immer ein termin, egal wie sehr sie sich anstrengen. daraus wird nie eine freundschaft. auch reagiere ich allergisch auf private treffen, in denen handkommunikatoren hauptrollen eingeraeumt werden. der meine ist meist ausgeschaltet, sobald ich am treffpunkt angelangt bin und zu hause sowieso. natuerlich sieht man schon darauf, dass man einen interessanten kreis von menschen um sich schart, denen muss man charakterspielraum zugeben. man moechte sich jedoch gewiss sein, dass die person, die man trifft, auch deshalb gekommen ist, um einen zu sehen. mir fehlt es nie an alternativen und wenn man sichs nun schon aussuchen kann, dann geht man nicht dahin, wo man als teil der taeglichen ‘to do’ liste aufgefasst wird.
    .
    es gibt im uebrigen ein personal profile/ ad re. arrangierten datings, das mich anspraeche bzw. wuerde ein von mir aufgegebenes nach diesem strickmuster verlaufen:
    .
    Friendly, companionly reclusive, socially unacceptable, alcoholically abstenious, tirelessly talkative, zealously unzealous, spiritually intense, minimally turquoise, maximally ecstatic loon, seeks moth or moths with similar qualities for purposes of telephonic seduction, Tristanesque trip-taking, and permanent flame-fluttering. No photos required. Financial status immaterial. All ages and non-competitive vocations considered. Applicants should furnish sets of sample conversation with notarized certification of marital disinclination. References read low decibel vocal consistency, itinerary and sample receipts from previous successfully completed out-of-town moth flights, all submissions treated confidentially.
    .
    erdacht ward dieses hier von ‘glenn gould’ in einem der 32 kurzen filme ueber ihn. er hat noch das fraeulein angerufen, aufgegeben hat er die anzeige nicht. wieso auch? solche treffen werden im himmel arrangiert. wenn man sie denn verdient hat. immer schon.
    .
    im uebrigen ist mir grad mein nachmittag verdorben worden. wuerde ich sonst um diese zeit beitragen? der nette, schmonzettentaugliche, unabhaengige buchladen bei mir um die ecke hat ueber weihnachten zugemacht, wie ich gerade feststellen durfte. da heute die regierung Ihrer Majestaet den auf den samstag gefallenen feiertag nachholt und ich nicht meinem west end girl lifestyle nachgehe, hatte ich mir vorgenommen, dort vorbeizusehen und dann tee in meinem lieblingscafe zu nehmen. pah. das wurde recht sehr vereitelt. nun gut, dann eben nicht. gut, dass ich noch ein paar der selbstgemachten makaronen uebrig habe. ueber weihnachten hatte ich zeit fuer das laduree buch: http://seriouslyspiffy.blogspot.com/2010/04/pretty-book-laduree-sucre.html
    falls Sie gaeste bekommen, die so etwas zu schaetzen wissen und es nicht bereits sowieso schon haben. das kuchenphoto ist schick.
    .
    vive l’hedonisme.

  143. @ Don
    "...aber es ist nicht...

    @ Don
    “…aber es ist nicht gerade ein Anlaufpunkt von Exoten und spannenden Andersartigen. Ausserdem planiert einen das Profil gnadenlos ein.”
    .
    Das stimmt.
    Hab mich gaudihalber für einen Tag eingeloggt und dieses seltsame Profil gemacht. Nicht einmal meine Lieblingssportart war drunter (Matratze horchen).
    .
    Vermutlich bin ich aber der einzige, den das stört,…”
    Nene, nicht der einzige.
    Mir gehen die auch quer. Alles irschendwie aus Plastik.
    Da fehlt denen ganz einfach “the human factor”. Das Besondere, das einen ausmacht, verblasst. Elitep+rtner gibt einem kaum Möglichkeiten, sich auszudrücken und sich mit seinen Ecken und Kanten sympathisch darzustellen. Dabei heißt es doch überall in der klassischen Werbung “express yourself”, menno… Tragisch.
    Besser dann noch in der ZEIT die Heiratsinserate lesen (wenn sie nicht grade von diesen dämlichen Insituten verfertigt sind). Da ist im Vergleich manche Poesie möglich. Rettet die Poesie!
    Außerdem habe ich schon einen Mann (Poet). Ähm, ich les das nur aus Sozialforschungsgründen, hüstel.
    .
    “… der Erfolg gibt denen recht.””
    .
    Das ist auch wieder wahr.
    Ist halt was für Mainstreamlers und gebügelte BWL-Koffermännchen auf Liebespfaden. Oder Nebenfraupfaden (habe gehört, dass viele Männers sich gerne dann schon eine neue suchen, während die alte grade versucht, ihn zum Paartherapeuten zu überreden und er mit ihr noch gutgelaunt tuend früh- oder spätstücket … ).
    .
    Du bist doch kein solch gebügeltes Koffermännchen im Hormondesaster, das sofort Nachschub braucht, während das Sofa noch warm ist von der anderen. Eine Frau sollte sowas wie dich auf einer Soirée suchen oder dich nach dem unglaublich schwierigen Glühbirnenauswechseln ins Kaffeehaus abschleppen. A bissi wo get oiweil.

  144. Momo, momo!
    .
    Vor einigen...

    Momo, momo!
    .
    Vor einigen Monaten gab es im Spiegel einen Text über die unterschiedliche Zeiteinteilung der Deutschen und der Amerikaner. Die Aussage war etwa die, dass die Amerikaner kaum Urlaub haben und “allzeit bereit” sein müssen, aber darum nicht wirklich immer mehr arbeiten. Es hiess, sie dösten dann halt auch mal am Schreibtisch mit einem Kaffe, während die Deutschen ihre sieben oder acht Stunden effektiv arbeiten und dann entschlossen nach Hause gingen.
    .
    Und beim Urlaub müssten die Amis halt schummeln. Sie fahren ein paar Tage weg, sorgen aber mit verschiedenen Tricks dafür, dass es nicht so aussieht. E-Mails werden von den Kollegen beantwortet, der Urlaub heisst “Dienstreise”, usw.
    .
    Wenn das so ist, dann geht es dabei letztlich um Symbolik und Moral: NIemand kann 24 Stunden am Tag arbeiten, aber dem Arbeitgeber deswegen zu sagen: “So ich geh jetzt nach Hause” oder “So, ich mach jetzt Urlaub”, das wäre eben eine Frechheit, die in einer flexiblen Dienstleistungsgesellschaft keinen Platz mehr haben darf. Es ist ein wenig wie bei den Ostasiaten, bei denen alle ihr Gesicht verlieren, wenn jemand “NEIN” sagen muss, und die auch immer erst dann heimgehen, wenn der Chef schon weg ist.
    .
    Ein wenig auch wie früher im Feudalismus: Da gab es keinen “Urlaub” und ebensowenig eine Altersgrenze. Diener hatten rund um die Uhr verfügbar zu sein, und der Kaiser nachts um halb drei keinen Tee mehr bestellte, dann einfach nur aus Großmut und aufgrund guter Erziehung.
    .
    Heute sind wir da weiter: Wir brauchen das Relax-Frühstück nur als Konsumartikel zu verkaufen (“Jazz-Brunch” oder so), und dann ist es wieder erlaubt und der Hinweis auf drei vertrödelte Stunden ist kein Affront mehr.

  145. les Mads - naja, das ist wohl...
    les Mads – naja, das ist wohl ein Modeblog unter vielen. Erinnerte mich gleich
    an die US-TV-Serie “Mad Man”, der die Damenmode vor ein paar Jahren beeinflußt
    hat.
    Der Tiger, Sie haben Recht – ziehmlich phantasielos.

  146. @all:
    Was das Frühstück...

    @all:
    Was das Frühstück betrifft, da haben unsere lieben deutschen Mitbürger in Australien sich für die Krokos als hors-d’œuvre vorgeschlagen…
    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article11951960/Deutsche-Touristen-aus-Krokodil-Park-gerettet.html
    Stimmt es das Pajero auf spanisch etwas heißt, das man jeden Fahrer nennen möchte der mit anderen gegen Warnungen so verfährt?
    (hab ich mal in einem Artikel über Kunstnamen für Produkte gelesen).

    @Don: Imitieren ist die ehrlichste Form der Bewunderung, wie man über die Chinesen sagt…und wenn es um chinesische Stützen der Gesellschaft geht…die gehen ja noch ein paar Jahrhunderte weiter zurück…

    Außerdem könnten Sie am Ende der Recherche ja diesem Blog freie Bahn geben-ein virtueller Flashmob der einen Dating Dienstleister aufmischt-vergesst den Telekom Mob dagegen
    http://www.youtube.com/watch?v=mPK0CbKV0_s
    Cheers,
    RealMash

  147. HansMeier555: Haben Sie gerade...
    HansMeier555: Haben Sie gerade die französischen Filialen grösserer Beratungsfirmen beschrieben?

  148. @DA: („andere basteln an...
    @DA: („andere basteln an einem Don-Alphonso-Killer“) *schulterzuck* kann man nicht klonen. Werden sie wohl andere Talente erst entwickeln müssen.

    @Placebo: das Kürbistartenrezept gabs ganz ausführlich letztes Jahr, aber ich weiß nicht mehr, wann.

    @Trias: Ihre Jagdmethoden erscheinen mir eigentlich recht vielversprechend, denn das sind alles so Orte, an denen ich, als ich noch allein lebte, gern mit einem fremden Mann ins Gespräch gekommen wäre.

    @Försterliesel: („Letztendlich heiratet man eine Familie“) Ja, da kommt man nicht drumrum.

    @annasethe: die Glenn-Gould-Kontaktanzeige finde ich sehr fantasieanregend, sie reizt, darauf zu antworten. Aber obs dann auch die Passenden sind, dies reizt, steht dahin.

    @HansMeier: jaja, weswegen Weg erfragen in Ostasien eine schwer zu bewältigende Aufgabe sein soll – keiner sagt einfach, daß ers nicht weiß. – Habe heute etwas in Safranskis Schiller-Buch gelesen. Dessen Unbotmäßigkeit und Eigensinn erheitern das Gemüt und bestärken in der Ansicht, ein Domestikendasein nicht für den Endzweck des Lebens zu halten.

    @RealMash: ah, die Krokodile, haben sie immer noch so viele da unten. Vor 10 Jahren waren die Badeseen bei Darwin damit verseucht, was als ärgerlich empfunden. Aus Rache habe ich eins gegessen, es war „nach Wiener Schnitzel Art“ zubereitet und schmeckte nicht, sowenig wie Barramundi (son großer örtlicher Katzenfisch). Aber, nun ja, die australische Küche ist halt noch ausbaufähig. Manche Sorten von Pie stellten sich als eßbar heraus.

  149. @HansMeier555 – Diese Sicht...
    @HansMeier555 – Diese Sicht der amerikanischen Arbeitsgewohnheiten ist etwas einseitig. Die Amerikaner haben weniger bezahlten Urlaub, aber es ist generell leichter als hier, unbezahlten Urlaub und Auszeiten zu nehmen. Ich selbst habe in einer kanadischen Systemfirma gearbeitet, wo wir flexible Arbeitszeiten hatten, bis zu 40 Stunden plus oder minus. Es war sehr verbreitet, am Wochentag Schilaufen zu gehen, wenn die Pisten leer waren, und dafür an den anderen Tagen (länger) zu arbeiten. Ich habe einmal systematisch die europäischen Arbeitsbedingungen in vergleichbaren Branchen untersucht. Überall waren die Arbeitszeiten restriktiver.

  150. Man darf das nicht...
    Man darf das nicht unterschätzen: Da draussen gibt es brilliante Leute, die man aufbauen könnte. Da Problem, das ich dabei sehe, ist die Kombination verschiedener Zutaten, die man in der richtigen Dosierung braucht. Und nur, weil ich das nach einer Weile entsprechend umsetzen konnte, heisst es nicht, dass andere das nicht genauso können. Im Prinzip schreit der Markt ja nach dem Gegenteil: Aus dem Familienleben einer Pöselsdorfer Jungsippe mit attraktiver Frau und Ferienhaus auf Sylt. Das würde ich auch gern lesen. Einfach, weil ich sowieso nicht an die Austauschbarkeit der Regionen glaube. Da spielen ganz andere Auffassungen mit rein.
    .
    Allerdings gibt es in diesem Umfeld wiederum keinen erfahrenen Blogger. Überhaupt ist Reichtum unter Bloggern nicht oft anzutreffen. Habe deshalb mein Profil bei besagter Vermittlung nun auf “Journalist und Berufssohn im Nebenerwerb” geändert.

  151. @kaktus
    02. Januar 2011,...

    @kaktus
    02. Januar 2011, 16:10
    “Wer fruehstueckt, hat sein Leben echt im Griff!”
    .
    Ich denke, ich hab mein Leben im Griff, aber solang ich zurueckdenken kann, hab ich noch nie gefruehstueckt.
    Gegen 1h schlafen gehn, um 6h aufstehn, ein Glas stilles Wasser, einen frischgepressten jus d’orange. Dann eine Stunde mit dem Hund an den Strand und auf dem Heimweg den ersten Café am Hafen. Gegen 10h einen Apfel oder eine Banane und zwischendurch ab und an eine weiteren Café.
    Damit bin ich 57 geworden und vermisse nichts.
    Gut, im Urlaub und am Weekend setze ich mich schon mit der Liebsten an den Tisch, aber der Verzehr beschraenkt sich dann auf Obst.
    .
    @Don Alphonso
    02. Januar 2011, 20:34
    Die Vorfahren unserer kuenftigen Prinzgemahlin sollen auch aus Meckpom stammen. Ich denke, ich muss mein “tiroir des préjugés” mal ausmisten!
    .
    @Don Alphonso
    02. Januar 2011, 20:47
    Eine mittig angebrachte freizugaengliche Arbeitsflaeche mit Gasbrennern und Abzug ist doch optimal zum arbeiten, vorausgestzt, die Kueche hat ca. 30qm. Uebertroffen wird das nur noch von der Sommerkueche auf der Terrasse. Besser kann man mit Freunden nicht zusammen koecheln.
    @colorcraze
    02. Januar 2011, 21:47
    Wenn Sie mit Frischzubereiter meinen, dass ich grundsaetzlich alles auf dem Markt kaufe, ja, das stimmt. Tuetensuppen oder eingeschweisstes Fleisch aus Massentierhaltung kaeme fuer mich nicht in Frage.
    Nun hab ich aber auch mehrer Frischmaerkte in der Nachbarschaft, wobei ich den Markt in XX-miglia dem unseren vorziehe. Der mercato del pesce ist umfangreicher und zusaetzlich gibts dort auch dreimal eine Equalerie! Und frische Pasta und,und ,und…..

  152. geehrte colorcraze, vielen ...
    geehrte colorcraze, vielen Dank für Ihre aufmunterden Worte, schade , daß
    Sie schon verheiratet sind, aber ich wünsche lhnen und ihrem Mann alles
    erdenklich Gute für das Neue Jahr. mit besonders freundlichen Grüßen, T.

  153. geehrter Don, warum zieren ...
    geehrter Don, warum zieren Sie sich so ? Sie können den Teufel doch
    jederzeit und überall treffen, und Sie können es freiwillig vermeiden. mfG.T.

  154. @Filou
    03. Januar 2011,...

    @Filou
    03. Januar 2011, 00:31
    Ich denke, wer sich ueber solche “Institutionen” einen Partner sucht, hat wirklich, wie Sie schreiben, ein Rad ab.
    Eine Frau zu finden, ist doch so einfach.
    Ich brauch nur mit meinem Labrador in den Park zu gehn oder mich in ein Café zu setzten…
    Die sprechen mich an und ich kann selektieren.
    Wenn es danach ginge, koennte ich jede Woche mehrere Dates machen, ohne jetzt mal die Cougars mit einzubeziehen.
    Auch meine jetzige Freundin habe ich so kenngelernt. Ihr Westi hat meine Kleine becirct und der Rest ist Geschichte.
    Bei einer Agence kaeme ich mir wie beim Autokauf vor.
    Man muss angeben, was man moechte und das frei zugaenglich fuer andere machen.
    Also so aehnlich, wie bei Facebook.
    Nichts fuer mich!

  155. @DA: ich dachte, nach einer...
    @DA: ich dachte, nach einer regelmäßig die Kö frequentierenden Düsseldorferin.
    (@RealMash+Filou: bin schon weg, harhar)

  156. DA, hoffentlich hält man Sie...
    DA, hoffentlich hält man Sie da nicht für einen jüngst bekanntgewordenen
    Verlegersohn.

  157. Werter Don,
    wenn Sie die...

    Werter Don,
    wenn Sie die Milieu-Studie noch ein wenig auf die Spitze treiben wollen, melden Sie sich mit verschiedenen Identitäten an. (In jedem Fall wird Ihnen, wie auch immer die dies anstellen, eine geprüfte Identität bescheinigt!) Mein Experiment, als der Geldbeutel noch prall gefüllt war, vollführte ich als Arzt, Unternehmer, Anwalt, Lehrer und Öko-Landwirt. Der kinderlose 40-jährige Arzt zog vornehmlich Ärztinnen, Krankenschwestern und Journalistinnen von 36 – 44 Jahren in seinen Bann. Als solventer Unternehmer von 36-Jahren betrug die Altersdifferenz lediglich +- 2 Jahre. Dafür waren weit mehr Berufsgruppen vertreten. Der vielbeschäftigte Anwalt, der explizit eine Glucke für seine Brut suchte, erhielt weit über 100 Zuschriften. Fast doppelt soviel wie der zweitplatzierte Arzt. In der Alterspanne von 30 – 56 Jahren wollten Kindergartenleiterinnen, Ärztinnen, Krankenschwestern, Redakteurinnen, Unternehmerinnen, nur keine Juristinnen die Bekanntschaft des 40-Jährigen machen. Ganz schlecht sah es als Lehrer aus. Da gab es nur knapp 20 Zuschriften fast ausschließlich von Berufskolleginnen. Der Öko-Landwirt zog Lehrerinnen, PR-Tanten, Autorinnen und wieder Kindergärtnerinnen an.
    Das besondere Schmankerl, mir wurde unter allen fünf Profilen eine Ex mit 87 – 95 Punkten jeweils unter den ersten drei Vorschlägen offeriert.
    Seither, auf die freundlichen Absagen, besonders auf jene des eine Glucke suchenden Anwalts, reagierten in den meisten Fällen die Akademikerinnen unflätig, hat für mich der weibliche Pöbel einen universitären Abschluss.

  158. @Don Alphonso
    03. Januar...

    @Don Alphonso
    03. Januar 2011
    2 Beitraege meiner Person von ca 22h bis 23h scheinen verschuett gegangen zu sein! Bonne nuit!

  159. Abgründe (Oder Untiefen, wie...
    Abgründe (Oder Untiefen, wie auch immer): Partnervermittlungen voller Fake-Accounts.
    Vermutlich waren auch die den feinen Falschanwalt anpöbelnden Akademikerinnen keine Akademikerinnen. Herrlich.
    .
    15.-18. Jahrhundert.
    Kommt in echt des Wegs die Richtige gelaufen. Er: “Mein schönes Fräulein,
    darf ich wagen, meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen?”
    .
    21. Jahrhundert.
    Kommt in echt des Wegs die Richtige gelaufen. Er: “Verschwinde, du Fake!”

  160. Re HundehalterInnen. ...
    Re HundehalterInnen. Grimaldeli hat recht. Englisches Sprichwort “If you need a friend, get a dog”.
    MfG fionn (plus girl Basset)

  161. @Geehrter Don, Ihre...
    @Geehrter Don, Ihre vermeintlich “längste und sinnloseste Ausbildung” kommt doch wenigstens uns geneigten Lesern zugute, und ist allein deshalb nicht sinnlos gewesen. Und so dürfen wir erkennen, daß Sie selbst dem gekochten Ei mit Silberlöffel nicht widerstehen können.
    Nicht frühstücken kommt dem ständig erreichbar sein sehr nahe, meine ich. Irgendwie haben diese Leute es nicht wirklich geschafft, geben aber allzu gern das Gegenteil vor. Nicht zuletzt generierten sich daraus Anrufdienste, die diesen Leuten ständig das mobil klingeln läßt, vorzugsweise immer dann, sind sie in der Öffentlichkeit.
    Für diese Trolley-Jünger und Nicht-Frühstücker ist es einfach mainstream zu sagen: dazu hab ich keine Zeit. Und eine Verabredung zum date mit einer solchen Person fängt mit dem Aufzählen, warum es eigentlich nicht geht, an. Betonung auf eigentlich.

  162. Bereichern Sie sich. ...
    Bereichern Sie sich. Ausverkauf der Heimat? Deutsche Aktien sind eindeutig unterbewertet.
    >> Übernahmekampf um den Baukonzern Hochtief hat der spanische Angreifer ACS einen wichtigen Etappensieg errungen. ACS kontrolliert jetzt mehr als 30 Prozent der Hochtief-Aktien. Man halte nun 30,33704 Prozent der Hochtief-Aktien, teilte ACS am Dienstag in einer Pflichtmitteilung mit.<<
    Was die Spanier heute machen, können morgen Hedge Funds/Private Equity/US Investmentbanken et al. auch machen (asset stripping?).

  163. In Frankreich wäre das nicht...
    In Frankreich wäre das nicht passiert – Danke, Frau Merkel!

  164. (Die Freiheit des Marktes, wie...
    (Die Freiheit des Marktes, wie ich finde, sollte an den Gierpratzen von Handschellen und im Kopf von einem Knüppel begrenzt sein)

  165. Ausschnitte aus einem...
    Ausschnitte aus einem aktuellen Artikel des Economist:
    “But some sociologists, such as Millsom Henry-Waring of the University of Melbourne, have given warning that electronic forms of communication in general—and digital-dating services in particular—are gradually changing society’s conception of relationships and marriage for the worse by encouraging people to view partners as commodities that can simply be traded in for better versions at the click of a computer mouse.”
    und weiter…
    “In India agencies such as BharatMatrimony provide remarkably detailed lists of criteria, including religion, caste, income and education, that allow people to make minute refinements to the description of their ideal soulmate. The services also let parents and relatives create profiles on others’ behalf. Once promising partners are identified, they are often vetted by traditional marriage-brokers.”
    Das Auswahlfeld Kaste fehlt bei hiesigen Vermittlungen noch…..
    Wen der Artikel interessiert, zu finden unter:
    http://www.economist.com/node/17797424
    Gruß vom Kaktus
    @Grimaldeli
    Ich glaube Sie haben ihr Leben echt im Griff;-). Das Zitat soll glaube ich nur dafür stehen, dass man einigermaßen einen Tagesrhytmus hat und das wird halt am Frühstück festgemacht. Ich würde sagen, wer jeden morgen Zeit hat für einen Strandspaziergang hat sein Leben doppelt im Griff….

  166. Re Hochtief. Jaja - die...
    Re Hochtief. Jaja – die Heuschrecken (Franz Müntefering – remember?) sind wieder da. Deutschland ist doch eine soziale Marktwirtschaft oder?

  167. @fionn+Don Alphonso: War da...
    @fionn+Don Alphonso: War da nicht was, das ein Großaktionär und ACS gemeinschaftlich gehandelt haben, was im Aktienrecht bedeutet, sie hätten es ankündigen müssen?

    Das Problem ist, das gesunde Konzerne eine so gute Kapitaldecke haben müssen, dass sie im Prinzip, wenn man sie in die Finger kriegt, die eigene Übernahme bezahlen.

    Und gegen ACS sind ja noch Prozesse anhängig.

    Cheers,
    RealMash

  168. @fionn, das gleiche hat...
    @fionn, das gleiche hat Siemens auch schon gemacht, so neu ist das nicht. Es dient ja der Bilazverwässerung. War ein interessanter Artikel in der FAZ. Vielleicht finde ich ihn noch. Und letztlich machen die nur das, was Politik vorgibt.

  169. @Vroni
    Dank metager hatte sich...

    @Vroni
    Dank metager hatte sich herausgestellt, dass einige dieser pöbelnden Akademikerinnen tatsächlich keine Fakes waren. Andere wiederum waren persönlich, jedenfalls entfernt, bekannt.
    Wenn Sie hart im Nehmen sind, viel Spass haben oder an den lieben Mitmenschen vollends verzweifeln wollen, melden Sie sich bei einem dieser beischlaffixierten Portale als blonde Frau mit einem Faible für etwas ungewöhnliche Kopulationstechniken, die an einen ehemaligen Wettermoderator erinnern, an. Binnen Tagesfrist quillt Ihr Postfach über und wirkliche Abgründe der menschlichen Existenz offenbaren sich Ihnen. Danach überlegen Sie sich ernsthaft die Anschaffung eines Hundes!
    PS: Eines dieser beischlaffixierten Portale war zu fortgeschrittenener Stunde, nachdem der gereichte Wein die Zungen gelöst und die Sinne des anwesenden städtischen Establishments vernebelt hatte, Gesprächsgegenstand einer Gruppe beiderlei Geschlechts.

  170. Nimmt das Projekt, die...
    Nimmt das Projekt, die Eigentumsverhältnisse in Deutschland zu verändern, wieder
    Fahrt auf.
    Daran muß es aber auf ” deutscher Seite” ein großes Interesse geben.

  171. Allein der Kopf genügt als...
    Allein der Kopf genügt als Kapital für die Bloggerei nicht, man muss auch seine Identität oder gar das Privatleben mit einbringen. Wer will das schon?

  172. fionn, ja Müntefering und die...
    fionn, ja Müntefering und die Heuschrecken: 70% stimmten ihm in Umfragen zu.
    Und was passierte: da ging es erst richtig los.
    Mein Mitleid mit der deutschen Geldelite hält sich in engen Grenzen und ich möchte
    von ihrem Gejammere verschont bleiben.

  173. ... und überhaupt, was weiß...
    … und überhaupt, was weiß ich von der bisherigen Aktionärsstruktur
    bei Hochtief? Nichts!

  174. HansMeier555 11:22,
    Antwort:...

    HansMeier555 11:22,
    Antwort: ALLE

  175. Wenn man seit Jahren kein...
    Wenn man seit Jahren kein Privatleben mehr hat, macht es sogar Spaß es einzubringen. Im Gegensatz zu einer Kunstfigur, die nur im Kopf besteht, hat das auch den Vorteil, dass man sich nicht ständig damit plagen muss, in den künstlichen Details konsistent zu bleiben. Die Details sind einfach Tatsachen des echten Privatlebens. Ob die Leser sie glauben oder nicht, ist letztendlich nicht mein Problem.

  176. Bei der Diskussion des...
    Bei der Diskussion des elektronischen Heiratsmarktes war bisher nur vom heterosexuellen Normfall die Rede, was wohl den durchgehend ablehnenden Tenor der Kommentare zu diesem Thema erklärt – in der Tat gibt es für diesen Fall viele bessere Alternativen in der „realen“ Welt. Anders sieht es beim schwulen Markt für langfristige Beziehungen aus. Dort haben die digitalen Verkuppelungsportale wirkliche Alternativen zur so genannten „Szene“ gerade für beziehungswillige Männer über 30 eröffnet, die nicht in erster Linie auf Frischfleischsuche und zurückhaltender sind. Bei der schwulen Partnervermittlung verhalten sich die Familien im besten Fall tolerant-neutral, im schlimmsten harsch ablehnend (das gilt auch für die „bessere“ Gesellschaft), auf jeden Fall findet die Partnersuche eigentlich fast immer jenseits von Familie und beruflichem Umfeld statt. Die Datingportale erlauben eine gewisse Vorabstimmung der potentiellen Partner nach Wünschen, Interessen und Region, was in diesem Fall sehr hilfreich ist. Dabei sind gerade die Nicht-Exklusivität (entgegen den „Elite-Partnervermittlungen“, welche „parkettsichere mehrsprachige Unternehmertöchter“, natürlich stets „entzückende Geschöpfe“, anbieten) wichtigste Erfolgsbedingung, denn sie ermöglichem es jedem, beiläufig eine Anzeige zu schalten, die einem vielleicht das große Los oder zumindest nette Bekanntschaften einträgt. Auch letzteres hat seinen Wert, da schwule Netzwerke neben den anderen herlaufen und nicht aus ihnen entstehen.
    Ich habe vor zwölf Jahren mal so eine kleine Anzeige mit einem relativ spärlichen, aber wahrheitsgemäßen Profil auf so einem Portal geschaltet, bekam dann nach drei Tagen eine Antwort der Art: xy wohnt in Deiner Nähe und passt ganz gut zu Dir. Xy und ich haben dann ein wenig gemailt und telefoniert und uns dann getroffen. Er wohnt jetzt zwar nicht mehr in meiner Nähe, sondern 700 km entfernt (aus beruflichen Gründen), aber wir sind immer noch ein Paar. Ich hatte übrigens meine intellektuellen Interessen auf dem Profil angegeben – daher wohl nur die eine, aber sehr treffende Antwort. Also nichts gegen die virtuelle Anbahnung von Bei der Diskussion des elektronischen Heiratsmarktes war bisher nur vom heterosexuellen Normfall die Rede, was wohl den durchgehend ablehnenden Tenor der Kommentare zu diesem Thema erklärt – in der Tat gibt es für diesen Fall viele bessere Alternativen in der „realen“ Welt. Anders sieht es beim schwulen Markt für langfristige Beziehungen aus. Dort haben die digitalen Verkuppelungsportale wirkliche Alternativen zur so genannten „Szene“ gerade für beziehungswillige Männer über 30 eröffnet, die nicht in erster Linie auf Frischfleischsuche und zurückhaltender sind. Bei der schwulen Partnervermittlung verhalten sich die Familien im besten Fall tolerant-neutral, im schlimmsten harsch ablehnend (das gilt auch für die „bessere“ Gesellschaft), auf jeden Fall findet die Partnersuche eigentlich fast immer jenseits von Familie und beruflichem Umfeld statt. Die Datingportale erlauben eine gewisse Vorabstimmung der potentiellen Partner nach Wünschen, Interessen und Region, was in diesem Fall sehr hilfreich ist. Dabei sind gerade die Nicht-Exklusivität (entgegen den „Elite-Partnervermittlungen“, welche „parkettsichere mehrsprachige Unternehmertöchter“, natürlich stets „entzückende Geschöpfe“, anbieten) wichtigste Erfolgsbedingung, denn sie ermöglichem es jedem, beiläufig eine Anzeige zu schalten, die einem vielleicht das große Los oder zumindest nette Bekanntschaften einträgt. Auch letzteres hat seinen Wert, da schwule Netzwerke neben den anderen herlaufen und nicht aus ihnen entstehen.
    Ich habe vor zwölf Jahren mal so eine kleine Anzeige mit einem relativ spärlichen, aber wahrheitsgemäßen Profil auf so einem Portal geschaltet, bekam dann nach drei Tagen eine Antwort der Art: xy wohnt in Deiner Nähe und passt ganz gut zu Dir. Xy und ich haben dann ein wenig gemailt und telefoniert und uns dann getroffen. Er wohnt jetzt zwar nicht mehr in meiner Nähe, sondern 700 km entfernt (aus beruflichen Gründen), aber wir sind immer noch ein Paar. Ich hatte übrigens meine intellektuellen Interessen auf dem Profil angegeben – daher wohl nur die eine, aber sehr treffende Antwort. Also nichts gegen die virtuelle Anbahnung von Partnerschaften, auch wenn man sich natürlich nur in der wirklichen Welt kennen lernen kann. Nichts ist übrigens für das langfristige schwule Glücke nach meiner Erfahrung so hinderlich wie heterosexuelle Normvorstellungen über die glückliche und gute Ehe…
    Bei der Diskussion des elektronischen Heiratsmarktes war bisher nur vom heterosexuellen Normfall die Rede, was wohl den durchgehend ablehnenden Tenor der Kommentare zu diesem Thema erklärt – in der Tat gibt es für diesen Fall viele bessere Alternativen in der „realen“ Welt. Anders sieht es beim schwulen Markt für langfristige Beziehungen aus. Dort haben die digitalen Verkuppelungsportale wirkliche Alternativen zur so genannten „Szene“ gerade für beziehungswillige Männer über 30 eröffnet, die nicht in erster Linie auf Frischfleischsuche und zurückhaltender sind. Bei der schwulen Partnervermittlung verhalten sich die Familien im besten Fall tolerant-neutral, im schlimmsten harsch ablehnend (das gilt auch für die „bessere“ Gesellschaft), auf jeden Fall findet die Partnersuche eigentlich fast immer jenseits von Familie und beruflichem Umfeld statt. Die Datingportale erlauben eine gewisse Vorabstimmung der potentiellen Partner nach Wünschen, Interessen und Region, was in diesem Fall sehr hilfreich ist. Dabei sind gerade die Nicht-Exklusivität (entgegen den „Elite-Partnervermittlungen“, welche „parkettsichere mehrsprachige Unternehmertöchter“, natürlich stets „entzückende Geschöpfe“, anbieten) wichtigste Erfolgsbedingung, denn sie ermöglichem es jedem, beiläufig eine Anzeige zu schalten, die einem vielleicht das große Los oder zumindest nette Bekanntschaften einträgt. Auch letzteres hat seinen Wert, da schwule Netzwerke neben den anderen herlaufen und nicht aus ihnen entstehen.
    Ich habe vor zwölf Jahren mal so eine kleine Anzeige mit einem relativ spärlichen, aber wahrheitsgemäßen Profil auf so einem Portal geschaltet, bekam dann nach drei Tagen eine Antwort der Art: xy wohnt in Deiner Nähe und passt ganz gut zu Dir. Xy und ich haben dann ein wenig gemailt und telefoniert und uns dann getroffen. Er wohnt jetzt zwar nicht mehr in meiner Nähe, sondern 700 km entfernt (aus beruflichen Gründen), aber wir sind immer noch ein Paar. Ich hatte übrigens meine intellektuellen Interessen auf dem Profil angegeben – daher wohl nur die eine, aber sehr treffende Antwort. Also nichts gegen die virtuelle Anbahnung von Partnerschaften, auch wenn man sich natürlich nur in der wirklichen Welt kennen lernen kann. Nichts ist übrigens für das langfristige schwule Glücke nach meiner Erfahrung so hinderlich wie heterosexuelle Normvorstellungen über die glückliche und gute Ehe…
    Partnerschaften, auch wenn man sich natürlich nur in der wirklichen Welt kennen lernen kann. Nichts ist übrigens für das langfristige schwule Glück nach meiner Erfahrung so hinderlich wie überzogene heterosexuelle Normvorstellungen über die glückliche und gute Ehe, und darin ist vielleicht eine gewisse Konvergenz mit Erfahrungen erkennbar, die von D.A. und den Kommentatoren dieses Blogs geäußert wurden…

  177. @RealMasch: Pajero bedeutet in...
    @RealMasch: Pajero bedeutet in der Tat in Südamerika “Wichser”, in Spanien selber ist der Ausdruck nicht geläufig, aber durchaus verständlich, da von “paja” ableitbar. Neulich hielt an der Ampel neben mir ein Exemplar dieser Marke, der die unfreiwillige Komik auf die Spitze trieb: Auf dem Reserverad am Heck stand prominent und ohne falsche Scham “Pajero solitaire” zu lesen. Ich fand, so deutlich und polyglott hätte der Halter des Fahrzeugs es nicht kundtun müssen, dennoch: Paßt scho.
    Toyota hat sich in Frankreich mit dem Modell MR2, auf Französisch unvermeidlich als “emmerdeux” ausgesprochen, auch mit Ruhm bekleckert.

  178. @ Jürgen
    "Binnen Tagesfrist...

    @ Jürgen
    “Binnen Tagesfrist quillt Ihr Postfach über und wirkliche Abgründe der menschlichen Existenz offenbaren sich Ihnen.”
    .
    Hatte mich nur einen Tag (als meine Katze mit all ihren Eigenschaften) da angemeldet, auch in den Profilen alle ihre Eigenschaften angegeben, die meine Katze hat (eigenständig, unabhängig, autark, eigensinnig, kein Interesse an Sport), als Beruf Student der Numismatik (hehe) angegeben, als Alter 18 Jahre (ich hatte ja konsequenterweise die Eigenschaften meiner Katze, die ist zwar 13, aber man musste ja mind. volljährig sein…). Also ein vollkommen unmögliches, vorsichtig gesagt recht hinterfragbares Profil. Fazit: sofort recht lebhafte Nachfrage. Von 20jährigen bis zu 40jährigen Ingenieuren, auch Vorständen. Da hatte ich dann entsetzt meinen eintägigen Account gelöscht.
    .
    Frage ich meinen Mann, wieso sich ein Vorstand auf das Profil einer 18jährigen, seltsames Studium und eine vollfiese, desinteressierte, maulige Nuss, meldet. Sagt er:”Was glaubst denn, wenn du als Alter 18 Jahre angibst?”
    .
    “Danach überlegen Sie sich ernsthaft die Anschaffung eines Hundes!”
    .
    Habe Katze, die gestattet das nicht.
    Aber Hund kann ich allen empfehlen (hatte ein Jahr lang einen Pflegehund). Mit Hund macht man innert eines Jahres so viel nette neue Bekanntschaften an der frischen Luft am Flaucher (auch Schwule), da braucht es keine Elitegedönsportal und auch kein Schwulenportal. So, jetzt sind wir dekadenterweise vollends abgekehrt vom Thema hier, das da heißt: “Wir bereichern uns zu Tode.”

  179. Oder ein Wolf wie Mark...
    Oder ein Wolf wie Mark Rowlands. Den er sogar an seine Rugbykumpels ausgeliehen, die mit dem Wolf an ihrer Seite ständig von Mädels angesprochen wurden.
    Ob ein paar abgerissene Vorhänge und der ruinierte im Garten das wert sind, muss jeder selber wissen.

  180. Grimaldeli, Sie sind ja ein...
    Grimaldeli, Sie sind ja ein ganz toller Hecht!

  181. Arabella, und er lebt an einem...
    Arabella, und er lebt an einem ganz grossen Karpfenteich.

  182. @Arabella
    04. Januar 2011,...

    @Arabella
    04. Januar 2011, 15:09
    Sternzeichen Hecht kenne ich nichy. Bin eher ein toller Loewe.
    Es sind wohl die Gene.
    Um es mit Celentano zu sagen: “Ich bin ein Frauentyp. Ich weiss auch nicht wieso.”

  183. HansMeier, ich ueberlege...
    HansMeier, ich ueberlege gerade, wie man als Rugbyspieler mit ein paar froehlichen Maedels einen Garten ruinieren kann.
    Bei Vorhaengen koennte ich mir schon was denken. (Jane schwingt sich von Kronleuchter zu Kronleuchter. Tarzan haengt in der Gardine und faengt sie auf)

  184. Don, ich sag' es mal so:...
    Don, ich sag’ es mal so:
    *
    Ein Ehekandidat schnell her muss.
    Die Partnervermittlung liefert am Stuck?
    Ich sag’ nur Kapitalismus,
    ich sag’ da nur Verwertungsdruck!

  185. @pardel: Yup. Passt irgendwie...
    @pardel: Yup. Passt irgendwie zu den Typen die so was fahren.
    @Grimaldeli: Weil Sie zu unsensibel sind sich auf Frauen einzustellen.
    ;-) insofern kommen Sie authentisch rüber (keine minimalen Differenzen zwischen Körpersprache und verbalisieren, wie das bei den niceGuys (TM) der Fall ist), was von Frauen als Authetizität wahrgenommen wird. Ich nehme Sie jetzt für einige Sätze ausdrücklich aus!

    Das ist die Begründung warum sehr viele “tolle” Frauen mit völligen A*… herumhängen. Die sind so wie sie sind, prollig, dumm, Schwanzfixiert. Aber sie reflektieren nicht, das Ihre Intention “Babe Flachlegen” auch mit “lass uns uns einen schönen Abend machen” zivilisiert umschrieben werden kann (insbesondere da es möglicherweise bei der Dame um ähnliches geht, was sie aber nicht so formuliert wissen möchte). Darum wirkt der NiceGuy (TM) unehrlich (er braucht einen Moment des Zögerns, der um so länger wird, wenn er Blut zum Hirn hochpumpen muss um komplexer zu verbalisieren), und wird darum von Blondie(kein Hund) abgeschossen.

    @Vroni: Darum ist es fürs Training mit Frauen klarzukommen für Männer auch besser, mit Katze zu trainieren. Wenn Sie mit der Katze klarkommen, dann werden Frauen Sie kaum noch überraschen ;-)

    Hunde finde ich blöde-die machen auf Kommando was sie sollen, wenn Sie sich als Chef etabliert haben. Katzen kann man überreden oder sie tun einem einen Gefallen. Viel Komplexer ;-)

    Cheers,
    RealMash

  186. @Filou: Leider habe ich es...
    @Filou: Leider habe ich es nicht live gesehen, aber in Karlsruhe gibt es im Sommer immer ein großes Open-Air in der Günther-Klotz-Anlage: das Feschd. Und da sind Jugendliche während des Konzerts und eines gewaltigen Gewitters nackt auf dem Gras vom Hügel gerutscht. Der Gedanke kam möglicherweise unter Verwendung weitere biologischer Substanzen.

    Nur ein Beispiel.

    Cheers,
    RealMash

  187. @HansMeier555
    04. Januar 2011,...

    @HansMeier555
    04. Januar 2011, 14:49
    “Un chien est toujours un reflet de son patron!”
    Vorhaenge zerreissen, Gartenanlage zerstoeren gibt es nicht.
    Das ist, wie bei Kindern, sicher ein Frage der Erziehung.
    Es erfordert viel Geduld und Erfahrung, aber der Erfolg gibt mir Recht.

  188. @RealMash,...
    @RealMash, Günther-Klotz-Anlage und wilder Sex? In Baden? Rutschend? Günther-Klotz-Anlage! In der Günther-Klotz-Anlage!
    Haha!
    (zur Seite: Günther-Klotz-Anlage…)

  189. @Grimaldeli (16:31), auch beim...
    @Grimaldeli (16:31), auch beim Pinkeln?

  190. @RealMash
    04. Januar 2011,...

    @RealMash
    04. Januar 2011, 16:21
    Wir haben auch Katzen, Popeye und Olivia und sogar noch eine Tortue, genannt Max, la menace. Und wir kommen alle hervoragend miteinander aus.
    Um mit Menschen (Frauen) klarzukommen, bedarf es in meiner Person keines Trainings. Das ist eine Frage der Socialisation.

  191. @ RealMash
    Also meine Katze...

    @ RealMash
    Also meine Katze gehorcht.
    Die kennt meinen Blick.
    .
    Wenn sie auf meinen Schreibtisch hupfen will, prüft sie erst mit längerem Blickkontakt, wie ich drauf bin. Hatte sogar noch eine hundeartigere, die wollte und konnte apportieren, und schnatterte viel. Nein, ich mache kein Gehorsamkeitstraining oder Kommunikationsprogramm mit ihnen, das entwickelte sich von alleine. Eine Katze, die eine Beziehung zu ihrem Besitzer aufbauen konnte, ist so. Wer natürlich als Besitzer eine Katze vorrangig als Home-Deko und Flauschangriffsziel missbegreift, der wird eine andere Katze kriegen. Man bekommt die Katze, die man verdient. :-)
    (Hund auch)

  192. @Filou: Nun mal nich so,...
    @Filou: Nun mal nich so, na!
    Hier ist nun mal nicht das Rheinland, und die tun ihr allerbeste hier. Ähm, ihr schlechtestes.
    Hier
    http://www.dasfest.net/content/programm-2011
    Wir sind Helden und Aura Dione, für den Don das Klassikfrühstück, habe ich gelegentlich geschafft.
    @Don: Glauben Sie das man einen Klassikfrühstück Flashmob hier organisieren kann? Eine Kontra Revolution der KontraRevolutionäre?

    RealMash

  193. @Filou
    04. Januar 2011,...

    @Filou
    04. Januar 2011, 16:42
    Kein vergleich moeglich. Ich habe immer nur Huendinnen.

  194. @Vroni: Schwache Leistung....
    @Vroni: Schwache Leistung. Unseren Kater konnte man losschicken, und der hat meinen Vater auf 17.000qm gesucht, und mitgeteilt das er gerufen wurde. Wen er ihn nur abholen wollte um selber was zu essen hat er andere Töne gemacht.

    Wir hatten sogar eine Forelle die man streicheln konnte.

    Mit einem hochgeworfenen zusammengeknüllten Tempo Taschentuch kann man Fledermäsue anlocken und mit ihnen spielen-klingt im Ultraschall wohl wie ein Falter.

    Der Kater hat sich sogar einmal auf gestrenge Ermahnung seine schmutzige Pfote am Aufnehmer abgewischt (nach vormachen durch meine Mutter), das ganze nach einmaligen durchführen aber wieder als nicht zielführend aufgegeben.

    Und wie er den Nachbarshund gezwiebelt ha,t wenn er sich mit dem zahmen Kaninchen zusammen draußen hingesetzt hat, und der Hund auf der anderen Straßenseite vor Bellen explodiert ist…Katzenkino.

    Bis auf das eine mal als die Garage bei Nachbars offen stand, und ich rausspurten mußte, weil der Kater zwar auf den Baum kam-aber das Kaninchen nicht. Das ist die Zufahrt reingespurtet und ich raus-worauf sich der Hund plötzlich mir gegenüber sah, und nicht mehr dem Kaninchen…ich war ihm wohl doch etwas zu groß.

    Was wir schon Spaß mit dem Viehzeug hatten, von Kühen im Garten bis zu Rehen…

    Das kann mir hier im dritten Stock in der Stadt nicht passieren, obwohl ich Abends hier schon Fledermäuse beim Insekten fangen beobachtet habe…

    Cheers,
    RealMash

  195. Vroni, wenn meine Katze hoert,...
    Vroni, wenn meine Katze hoert, ich sei ihr Besitzer, lacht die sich krank. ICH bin ihr Opfer, ihr Futtergott und Haarebuerster. Sie steht hinter mir, sagt keinen Ton, macht nur ganz leise das Maul auf; und ich springe im Quadrat, um ihr zu Willen zu sein.
    Nein, ich rede nicht von meiner veehrten Frau Gattin, ich rede von dieser Katze, die es immer wieder mit Maennererziehung probiert.
    So ist das naemlich. Jawoll!

  196. Ich glaube nicht, dass der Don...
    Ich glaube nicht, dass der Don (wier die meisten der Kommentatoren hier) nach “Rosebud” googeln muss.
    Don, ich kriege frühmorgens nix herunter. Ich kann einfach nicht frühstücken. Nach dem Artikel werd ich’s sicher mal versuchen. Die Zeit dazu hab ich zum Glück ja.

  197. @Filou
    04. Januar 2011,...

    @Filou
    04. Januar 2011, 17:33
    Ich denke auch zuweilen, dass es eher umgedreht ist. ich hol das Futter, ich lauf zum Tierarzt, ich werfe Baellchen…..!
    Koennte man so fortsetzen, aber ich muss zur Messe.
    Die Glocken laeuten schon.

  198. @ Filou
    Ja, kann sein, dass...

    @ Filou
    Ja, kann sein, dass Katzen das mit Männern so hinkriegen.
    Siehe Simon’s Cat. Verlinke ich jetzt nicht, den guten Simon kennt eh jeder.

  199. @Grimaldeli
    .
    Un loup n'est...

    @Grimaldeli
    .
    Un loup n’est pas un chien.

  200. Vroni, Kater koennen das auch....
    Vroni, Kater koennen das auch. Mein Erster, das Professorengeschenk, pflegte nachts am offenen Fenster zu stehen und schrie die Nachbarschaft wach, bloss weil ich NUR in der naechsten (!!) Kneipe zwei (!) Flaschen Bier kaufen wollte.
    Der Heimgeber einer Katze braucht kein zaenkisches Weib mehr im Haus. Aber er lernt (siehe RealMash) den Umgang damit. Nicht mit der Katze, sondern…

  201. Aus den hier gelesenen...
    Aus den hier gelesenen Tiergeschichten kann man zweifelsfrei entnehmen, dass Maener ausgesprochen liebenswurdige und schuetzenwerte Geschoepfe sind.

  202. Hund frühstückt Katze. Hund...
    Hund frühstückt Katze. Hund bereichtert, Katze tot. Und was will uns das sagen?

  203. Zumindest die, die hier...
    Zumindest die, die hier schreiben, Filou.
    //Filou und Felix sind Katzennamen, weißtschon-gell.//

  204. Mensch fruehstueckt Hund, kann...
    Mensch fruehstueckt Hund, kann deshalb arbeiten, bereichert seinen Arbeitgeber.

  205. Jaja, ich sitze ja schon am...
    Jaja, ich sitze ja schon am nächsten Beitrag.

  206. @Filou
    04. Januar 2011,...

    @Filou
    04. Januar 2011, 18:36
    Vorausgesetzt natuerlich artgerechte Haltung!
    Will heissen: Guter Sex, gutes Essen, volle Hausbar.
    Oder so?

  207. Partnerboerse war heut mittag...
    Partnerboerse war heut mittag das Thema bei uns.
    Ich war erstaunt, wieviele meiner Copains sowas schon besucht haben.
    und ich bekam eine Adresse:
    http://badoo.com/signin/
    Heut nachmittag hab ich mich unter Pseudo eingeschrieben und habe Sodom und Gomorrha vorgefunden!
    Ueber 90 Millionen Nutzer und bezogen auf meinen Standort habe ich den verheirateten stellvertreten Polizeichef, zwei meiner direkten Nachbarinnen und jede Menge andere bekannte Gesichter vorgefunden. Incroiable!
    Dann habe ich mal auf verschieden Ortschaften getippt, u.a. Berlin, Rottach.
    In Ihrer Gegend kenne ich zwar niemanden persoenlich, aber Membres hat es auch dort en masse.

  208. Es gibt jetzt also auch...
    Es gibt jetzt also auch chinesische Wutbürger: http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EB5A4E53C655546168077107DDF52ED45~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    Ziemlich gut informiert über was in China so los ist, ist der Vatikan:
    http://www.guardian.co.uk/world/us-embassy-cables-documents/1792
    dafür nimmt Benedikt XVI die Außenkommunikation nicht so wichtig:
    http://www.guardian.co.uk/world/us-embassy-cables-documents/193115

  209. @Grimaldeli: ei guck. Die sind...
    @Grimaldeli: ei guck. Die sind ja noch versteckspielerischer als Facebook. Impressum gibt ein Londoner Büro an, über die Firma erfahre ich praktisch nichts. Ich mag Webseiten nicht, die von mir einen Login wollen, bevor ich mir ein Bild gemacht habe, womit die ihr Geld verdienen.

  210. @colorcraze
    04. Januar 2011,...

    @colorcraze
    04. Januar 2011, 21:17
    Info:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Badoo

  211. @Grimaldeli: also äußerst...
    @Grimaldeli: also äußerst mysteriös, mutmaßlich adreßsammelnde Russen.

  212. DA, um nochmal auf les Mads...
    DA, um nochmal auf les Mads zurückzukommen; wieso ein Profiblog es nicht
    schafft, wenigstens die Klick-und Kommentarzahlen des Privat- Blogs einer durchschnittlichen Hobbynäherin zu erzielen, ist mir ein Rätsel.
    Die Kommentare unterscheiden sich inhaltlich kaum, es wird sich nur einer
    etwas “fetzigeren” Sprache bedient und betont wie cool man in der Welt
    herumkommt. Erinnert an: irgendwas mit Medien.
    Zum schmunzeln: die Vergabe von Awards. Das gönnen sich die Privat-Blogs auch:)

  213. ...und nochwas, die meist...
    …und nochwas, die meist frequentierten Bloggerinnen beklagen sich auch
    hin und wieder wieviel sie löschen müssen.

  214. @colorcraze
    04. Januar 2011,...

    @colorcraze
    04. Januar 2011, 23:51
    Ich bin darein mit meiner Pseudoadress und mit, ich nenn ihn, meinem Schrott VAIO (er ist der aelteste von meinen dreien).
    Sollte den jemand versuchen zu hacken, faende er nichts. und das ist auch noch mit meinem 30 stelligen code abgesichert.
    Ich finde die Seite unter empirischen Aspekten interessant und, wie gesagt, war verwundert, wieviel Menschen allein aus MC ich dort finde und dazu noch kenne. Bizarr, allemal…!
    Bonne nuit

  215. Lieber Don, in der...
    Lieber Don, in der Zwischenzeit mal eine technische Frage. Womit Rodeln Sie eigentlich? Ich bin Besitzer mehrerer alter Davos Schlitten. Da einer davon im letzten Jahr zu Bruch gegangen ist, habe ich mir einen R.P.L. Davos-Rodelschlitten TÜV/GS geprüft, Buche-Hartholz, 110 cm gekauft. Das Ergebnis ist mehr als enttäuschend. Die kurzen und schmalen Kufen, im Vergleich zu meinen 40 Jahre alten Modellen, habe eine deutlich geringere Geschwindigkeit zur Folge. Wo kann man Davos-Schlitten besserer Qualität bekommen? Wer kann helfen?

  216. Online seduction. Vor...
    Online seduction. Vor einigen Jahren haben ich regelmässig ein FT Wirtschaftsblog besucht und mitgemacht. Da war auch ein Professor (Physics – so hat er sich vorgestellt) dessen Beiträge besonders interessant waren – er kennte sich auch sehr gut in Sachen Wirtschaft aus. Da seine Muttersprache griechisch war und er meine Emailadresse verlangte, habe ich (zum ersten Mal online) ihm diese auf griechisch – und im Form von Fragen die gelöst werden musste – geschickt. Offline ging alles angenehm weiter und wir haben gegenseitig Fotos geschickt …. bis zu einem Nachmittag. Er fangte so an “It’s Friday afternoon and it’s been a busy week so we’ll take a shower together…” Was folgt konnte ich kaum glauben … Nach ein paar Monaten wollte ich Schluss machen. doch er hat sofort mit la totalité de Jacques Brel’s famous lyrics “Ne me quitte pas” (“Don’t leave me”) geantwortet….
    Wer unter uns hier hat auch ein interessantes Erlebnis online gehabt? Doch DA kommt bald wieder mit einem neuen Thema…

  217. ErnstWilhelm, ich fahre...
    ErnstWilhelm, ich fahre meistens einen Gasser SuperSport, aber der ist kaum zu bekommen und ausserdem sehr flach. Über Sirch Rodel hört man aber sehr viel Gutes:
    http://www.sirch.de/de/110-hornrodelh.htm

  218. Werter Ernst Wilhelm
    Davoser...

    Werter Ernst Wilhelm
    Davoser sind halt Standard-Schlitten und gut geeignet für Mehrfachbelastungen (wie zB durch Familien).
    Freunde von mir haben sich aber einen Diemtigtaler Schlitten (können Sie googeln) angeschafft und sind sehr zufrieden damit – gerade auch mit der Geschwindigkeit.

  219. Beste fionn
    Online mache ich...

    Beste fionn
    Online mache ich mich ganz schmal (was Persönliches angeht). Daher kann ich mit Ihrem Erlebnis leider (oder besser: zum Glück!) nicht mithalten.

  220. @Ernst Wilhelm: Gasser...
    @Ernst Wilhelm: Gasser SuperSport gibt es bei ebay.at…(siehe Link)

  221. @Grimaldeli: Ja, das Zeug...
    @Grimaldeli: Ja, das Zeug würd ich auch nur mit dicken Handschuhen anfassen. Aber die zu stricken, ist mir jetzt zu aufwendig. Deshalb merci für Ihre Eindrücke.

  222. Von solchen Artikeln will ich...
    Von solchen Artikeln will ich mehr!

  223. Als Wissenschaftsblogger...
    Als Wissenschaftsblogger dachte ich schon, das Bloggen mache v.a. Informationen findbar. Danke für diesen Text, der daran erinnert, dass jedes Schreiben auch “einfach” Kunst sein darf…

  224. ja das stimmt...
    ja das stimmt

Kommentare sind deaktiviert.