Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Verführung im Winter

| 230 Lesermeinungen

Mit einem leisen Lächeln denkt man hier am See an jene, die sich die Illusion eines schönen Winters von Prospekten vorgaukeln lassen. Berge, Wälder, weisser Schnee: Wir haben das alles in echt, und es ist so überzeugend, dass wir erst gar nicht daran denken, was wir uns davon leichtfertig einreden lassen.

Iss nichts Ungeniessbares, iss nichts, was Du nicht verdauen kannst!
Antonius Anthus, Vorlesungen über die Esskunst

Auch in besseren Wohnlagen bleibt man nicht ganz vom Elend der Werbung verschont: Einmal pro Woche wird hier ein schwefelgelbes Anzeigenblatt in die Briefkästen gestopft, und das hat es in sich. Kataloge diverser Anbieter, die man sonst nicht frequentiert, flattern einem entgegen, wenn man es aus dem viel zu dünnen Schlitz zieht, der für schmale Briefe der Vermögensverwaltung erdacht wurde. Erstaunlicherweise zeigen diese aus der Ferne stammenden Eindringlinge fremdartiger Konsumtempel aber durchaus das Leben, wie es hier ist:

Bild zu: Verführung im Winter

Oben auf der Neureuth schreiben wir auch Namen mit Herzen in weissesten Einskristallen, auf dem Weg hinunter sieht man Leute mit Rodel und Hund, und im Gasthaus findet man tatsächlich auch ein paar junge Ehefrauen, die von Tegernsee heraufgelaufen sind, um ihre neue Wintermode vorzuführen. Allerdings ist unser Schnee noch weissfunkelnder, die Rodelstrecke ist von einem Zauberwald gesäumt, und Jacken kosten bei uns nicht 29,90. Man könnte glauben, dass es wie in der Werbung ist, aber wenn man genauer hinschaut, merkt man, wie bescheiden diee Konsumträume doch sind. Ausserdem sind bei uns die Frauen echt und keine bezahlten Modelle, und die Lebensmittel kommen aus lokaler Herstellung: Wo andernorts vielleicht gerade Eier aus den Regalen geräumt werden und Schilder vor Dioxin warnen, steht bei uns am Einstig zur Rodelstrecke ein Schild mit der Aufschrift: „Vorsicht! Frei laufende Hühner!“ Da kommen unsere Eier her. Und bei uns am Berg wächst kein Dioxin. Den letzten Käfighalter haben wir hier 2008 feierlich im See ersäuf…

So schlimm ist es natürlich nicht, aber würde man mich fragen, wo man hier ein Stück Fleisch auf der Massenviehhaltung herbekommt, oder billige Butter, oder Eier aus der Käfighaltung, oder Käse aus einer Nichtnaturkäserei von jenseits des Tales…. ja, doch, da würde mir schon was einfallen, aber es ist ganz schön weit dorthin, in Tegernsee und Dürnbach soll es sowas geben, da ist das Angebot dann auch so künstlich wie in der Werbung, aber sonst wird das echt schwierig. Wie haben hier übrigens fünf Inneneinrichter im Dorf, aber nichts, wo man Möbel zum Zusammenschrauben bekommt, dafür muss man mindestens bis Miesbach. Es schaut hier einfach nicht so schlecht aus, wie die Fleischberge in der Werbung.

Bild zu: Verführung im Winter

Und dennoch ist es diese Werbung, die uns mit der Welt verbindet. Solche Handelsketten zeigen überall die gleichen Bilder vom billigen Winter, egal ob bei uns, in Bad Tölz bis nach Homburg, Düsseldorf, Marzahn, Coswig oder gar Hamburg a.d. Elbe. Wir alle sollen uniform ins Träumen geraten und anfangen, den Winter zu mögen. Er soll uns angenehm und schön erscheinen, romantisch und in der Kälte verzaubernd. Jo mei, sage ich hier am Tegernsee, verdrehe die Augen und gehe in den Dorfladen in der Hoffnung, dass die anderen Anbieter von Zeug irgendwann verschwinden. Aber es muss andernorts funktionieren, sonst würde diese Werbung nicht gedruckt werden. Es ist ein aufstrebender Sektor, dieses Bedrucken von Papier mit Schnee oben und Waren unten. Es gelangt davon immer mehr in meinen Briefkasten. Träume werden ausgegossen in einen Winter, der nie für alle gleich traumhaft ist.

Wenn ich an die letzten Winter zurückdenke, sehe ich weisse Schneelandschaften im gleissenden Sonnenlicht, Berge, eine Rodelstrecke, eine warme Holzwand einer Hütte hinter und einen Germknödel und eine rasende Abfahrt vor mir. In all den Jahren höre ich aus dem Tiefland von ungeräumten Gehwegen und zusammenbrechendem Verkehr, ich sehe von da oben die Bleisargplatte aus Wolken von Dürnbach bis Sylt, alle jammern, klagen, maulen, verursachen Autounfälle und leiden unter dem Matsch, der alle Schuhe ruiniert und die Hosenbeine verdreckt. Man säuft sich die Jahreszeit mit Glühwein erträglich, bevor man am nächsten Tag wieder raus muss und vergeblich auf die S-Bahn wartet, die Tage sind kurz und dunkel, kurz, nichts könnte ferner von den Trugbildern der Werbung sein. Frauen tragen dort keine schicken Mäntel, sondern unförmige, dunkle Säcke. Und wenn man letztes Wochenende hier zu mir fahren wollte, für ein paar Tage nur, stand man 110 Kilometer auf bayerischen, grauen Autobahnen im Stau, irgendwo da unten unter den Wolken. Trotzdem kommt die Werbung offensichtlich gut an: Sie wissen, dass es anders ist. Sie ignorieren es.

Bild zu: Verführung im Winter

Es kann im Sommer schon mal so sein, dass die Sonne für alle gleich scheint – im Winter ist es definitiv anders. Minus 5 Grad bei leichtem Wind in einer graubraunen, abgasgeschwängerten Strassenschlucht sind etwas anderes als die gleichen minus 5 Grad Grad, wenn der Schnee wie Millionen Diamanten funkelt. Ich habe milde Winter in Berlin erlebt, und fand es kalt – hier ist es oft wirklich bitterkalt, aber ich weiss nur, dass es schön war. Der Winter ist hier nichts, was man schnell beendet sehen möchte. Er ist ein wenig so wie in den Stundenbüchern der Eliten des späten Mittelalters: Damals waren die Winter sehr viel kälter als heute, aber dargestellt sind allein die Freuden diesr Tage, meist Festessen am offenen Kamin. Es kommt vor allem darauf an, was man daraus machen kann.

Vielleicht ist diese Realität deshalb für die Hiesigen das, was für die anderen die Werbung ist: Ein Versprechen, wie schön und gut es doch sein kann. So richtig gut ist eigentlich gerade wenig, überall sind Wirtschaftskrisen und brutale Schlachten der Globalisierung, die alte Eliten entmachten und Neureiche entstehen lassen, während die Zeit den Kitt der Moral aus den Fugen des Selbstverständnisses bläst. Die alten Sicherheiten von Familie, Religion, Staat und Kontinuitäten lösen sich auf, aber es bleibt das erhebende Gefühl, dass man wenigstens dieser an sich schlimmen Zeit die besten Vorteile, die schönsten Seiten abringt. Schlimmer kann es hier nicht werden, mag man sich denken und nach Nordwesten schauen,  wo andere in diesem Punkt sicher eine erheblich andere Meinung hätten, wenn sie beim Tanz über die Eisplatten einen Moment nachdenken könnten. Diese kältesten, kürzesten, scheusslichsten und immer noch sehr angenehmen Tage des Jahres enthalten das Versprechen, dass es besser wird. Eine Sicherheit, die einem keiner nehmen kann. Ein Winter wie früher, in der guten, alten Bundesrepublik. Ein, zwei Stunden sitzt man oben in der Sonne, und findet den Glauben wieder, auf den die Staatspartei weiter hinten, im schattigen Kreuther Tal, weiterhin vergeblich hoffen wird.

Bild zu: Verführung im Winter

Da unten geht es schon lang nicht mehr um das Verteilen von Wohltaten an die Klientel, und um die Beschwörung, dass alles richtig ist, wenn sich nichts ändert. Sie  werden über eine Vorratsdatenspeicherung und Schutz vor Zuwanderung reden, auch wenn die für die Pflege dieser überalteten Gesellschaft notwendig ist, über den Euro und die innere Sicherheit, und unsere Freiheit, die am Hindukusch ungeachtet aller Wikileaks-Depeschen immer noch verteidigt werden soll. Es waren grossartige Tage hier auf dem Berg, und nun kommen sie, und bringen die Ängste hierher, die Sorgen und die Welt, die man eigentlich gar nicht braucht, so wenig wie das Dioxin in Eiern und ihre Blaulichtangeberei auf der Uferstrasse, lauter Zeug, an das man nicht erinnert werden möchte, und mit dem man ab heute infiziert ist, wenn die Medien von hier berichten werden.  Zum Glück gastiert dieses Elend hier nur ein paar Tage, dann verschwindet es mit den Holländern, und man kann in Schnee und Eis wieder all die Krisen und Probleme vergessen und verdrängen. Natürlich ist es eine Sucht, und sie ist nicht billig. Aber sie wirkt und schadet dabei nicht, und deshalb lohnt sie sich mehr, als das Billigfleisch in der Werbung für jene, die glauben, das wäre ein gutes Essen.

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230 Lesermeinungen

  1. Naja, ob es wirklich ein...
    Naja, ob es wirklich ein zukunftsweisendes Konzept ist, wenn sich die SdG auf die Bergspitzen zurückziehen? Das wäre dann ja das altgriechische Modell. OK, wenn sie den Großphilosophen Peter und den BundesGuido (die Kurve wollte ich unbedingt kriegen) dorthin mitnehmen, dann wäre es für uns, die von der Neureuth aus gesehen vertikal unten und horizontal oben leben und deren Himmel folglich nur mausgraumetallic ist, ein Gewinn. Aber aus den Anzüglichkeiten über die Staatspartei schließe ich, daß man diejenigen, die man hier loswerden möchte, auf den Gipfeln auch nicht gerne neben sich sieht.
    Ist das Foto mit dem Werbemist absichtlich farbstichig verfremdet oder kommt der in BY wirklich so pastellig daher?
    Gruß K

  2. Versagen des Knipsers beim...
    Versagen des Knipsers beim Weissabgleich.
    .
    Es ist kurz nach der letzten Abgabefrist für die Steuer 09, ich kann mir nicht vorstellen, dass man da einen Politiker gerne sehen möchte, solange man kein ordentliches Schneebrett zu desen Überdeckung hat.

  3. schöner Beitrag, danke!...
    schöner Beitrag, danke!

  4. Mir gefällt das erste Bild....
    Mir gefällt das erste Bild. Wegen der Farben denkt man an Werbung aus den 60er Jahren. Die Motive sprechen nicht dagegen (kleinbürgerliche Hund auf Schlitten – Idylle). Das Foto zeigt, dass sich in 50 Jahren nichts änderte.

  5. Beste Arabella, was immer Sie...
    Beste Arabella, was immer Sie für großbürgerliche Hunde zu halten scheinen wäre wohl entweder zu groß für den Schlitten oder schon auf der halber Strecke vom Fahrtwind erfroren.

  6. Wann wird's mal wieder richtig...
    Wann wird’s mal wieder richtig Deutschland?
    So’n Deutschland, wie es früher einmal war?
    So mit Wirtschaftswunder von Jänner bis Dezember,
    nicht so globalisiert und hart wie im letzten Jahr…
    (2x Chorus)

  7. Arab, Sie sollten wieder...
    Arab, Sie sollten wieder einmal Ihre Oma konsultieren. Die Blondine trägt die Haare so offen, wie man sie in den 50ern nie getragen hätte.

  8. Ach, Sie sind immer noch auf...
    Ach, Sie sind immer noch auf dem Berg?
    Ich dachte, Sie seien schon auf dem Weg nach Stuttgart, um vomAuftritt Ihres Freundes G.W. zu berichten!.
    .

  9. Ein schöner Start ins neue...
    Ein schöner Start ins neue Jahr !
    Dioxin-Eier,Steuerverschleppung, E10 Sprit als Grundlage der vorgenannten Eier.
    Mutti wirds richten, und der gelbe Erfüllungszwerg wird an ihrer Seite überleben.
    ….sei Dank für die Hühner meiner Nachbarin.
    Frohes neues Jahr zusammen
    H.

  10. Die Formulierung von der Zeit,...
    Die Formulierung von der Zeit, die den Kitt der Moral aus den Fugen des Selbstverständnisses bläst, habe ich in meinen Zitatenschatz aufgenommen.

  11. Wenn ein Hund nicht gerade...
    Wenn ein Hund nicht gerade eine sogenannte Promenadenmischung ist, sondern aus dem Zwinger eines Züchters stammt, hat er (oder sie [wg. PC]) ziemlich sicher ein ‚von‘ im Namen, ist also adlig. Vielleicht wäre das Verhältnis der SdG zu Hunden auch eine gelegentliche Untersuchung wert, ob es in der dummen kleinen Stadt oder auf der Neureuth Leinenzwang gibt, weiß man hier ober gar nicht. Wenn ja, würde die Werbung eine Ordnungswidrigkeit enthalten. Mit welcher Rasse ging FJS denn in der Umgebung des Sees dem edlen Waidwerk nach? Jede Menge blogfähiger Fragen …
    Gruß K

  12. hansgeier333, das war eben...
    hansgeier333, das war eben mehr Ihre Zeit. Und die meiner Oma, stimmt.

  13. Au ja, Kalchas, feuern wir...
    Au ja, Kalchas, feuern wir den Don an: Ein Beitrag über die Hundesodomiten im Westviertwel und die Rolle der Töle bei mittelalten kinderlosen Paaren (& singles) wäre klasse!

  14. Na wenn die Hoellaender sich...
    Na wenn die Hoellaender sich bereits da oben auf dem Berg einfinden-und sei es nur fuer kurze Zeit-dann ist das ein Zeichen. Das ist der beginnende Niedergang von Stille in Schoenheit.

  15. Ach ja, das Dioxin in den...
    Ach ja, das Dioxin in den Bioeiern. Ich habe gerade festgestellt, das ein Biobauer mit rund 50 Hühnern täglich über 2.000 Eier verkauft. Immer dann wenn die Bilder gar so schön sind, ist die Wahrheit meist nur etwas besser versteckt.
    Aber zumindest glaubst du und das ist doch heutzutage auch schon etwas Gutes. Zumindest für den Gläubigen.

  16. @hansgeier333, Arabella: Ich...
    @hansgeier333, Arabella: Ich muß etwas korrigieren: in den 60ern haben – natürlich mit Vorrang die Blondinen – das Haar toupiert. Es sah aus, als befände sich darunter etwas – eine unerhörte Täuschung…

  17. @Filou
    05. Januar 2011,...

    @Filou
    05. Januar 2011, 13:02
    Mit Klompjes auf den Berg bei dem Wetter?
    Die niet goed kan worden!

  18. @Arabella
    05. Januar 2011,...

    @Arabella
    05. Januar 2011, 11:15
    Ihr „kleinbuergerlicher“ Hund ist entweder ein Bearde Collie oder ein Bobtail.
    Ich denke, die treffen Sie weniger bei Kleinbuergern an.
    .
    @Don Alphonso
    05. Januar 2011, 11:02
    Das Versagen der Technik bringt zuweilen schoene Ergebnisse.
    Das Photo ist gelungen.

  19. Ach Biobauern, wer hat schon...
    Ach Biobauern, wer hat schon noch Moral (schönes Zitat übrigens mit dem Kitt).
    Bayern-LB-Vorstand verhaftet (wg. unklaren 50 M Vermögen).
    Das neue Jahr geht mir bereits jetzt schon gewaltig auf die Eier.
    Gehe jetzt 3 eigene Hühner besorgen, die werden heuer im Innenhof rumpicken. Meine Katze wird es lieben.

  20. @ specialmarke: Hier darf ich...
    @ specialmarke: Hier darf ich Arabella zitieren: In 50 Jahren hat sich nichts geändert…

  21. Und wieder sitzt einer...
    Und wieder sitzt einer ein:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,737941,00.html

  22. Herr und Hund oder das Tier...
    Herr und Hund oder das Tier von Welt wären ein wirklich charmantes Thema. Es soll ja sogar Leute geben, bei denen die Fifis je eigen besteinte Plätze auf dem Familienfriedhof haben.

  23. hansmarke, Sie treten seit 50...
    hansmarke, Sie treten seit 50 Jahren auf der Stelle? Kaufen Sie sich besser einen Rollator!

  24. Grimaldeli, das...
    Grimaldeli, das kleinbürgerlich bezog sich auf Idylle, nicht auf Hund. Also auf das, was Sie in Gelsenkirchen (oder wohnen Sie in Bielefeld? Die MC-Nummer ist trotzdem köstlich) erträumen.

  25. Arabella, ist das ein...
    Arabella, ist das ein umgekehrter Lockenwickler mit eingebauter Nockenwelle?

  26. Ja, Paulschen P, aber vorher...
    Ja, Paulschen P, aber vorher sind Mopshomöopathie und Dackelajurveda angesagt.

  27. Ich glaube ich nehme den...
    Ich glaube ich nehme den Hühnerstall im Garten wieder in Betrieb.
    Man kann doch alles noch einmal gebrauchen.

  28. @Arabella
    05. Januar 2011,...

    @Arabella
    05. Januar 2011, 15:49
    Castrop-Rauxel, die Trinkhalle direct neben dem Club de Echangeur!
    Der Dicke im Jogging-dress.
    Und Bielefeld gibts nicht!

  29. @Arabella
    In Bielefeld kann...

    @Arabella
    In Bielefeld kann man nicht wohnen, weil es die Stadt nicht gibt, Bielefeld ist ein fake des Mossad. Den Tegernsee dagegen habe ich mit eigenen Augen gesehen, entweder gibt es den wirklich oder er ist ein Super-fake, die Mutter aller fakes sozusagen.
    K

  30. Werter Don, ich muß einen...
    Werter Don, ich muß einen zweifachen Fall von Diskriminierung in Ihrem Blog melden: Um 12:53 Uhr wurden hier ehrbare Hundebesitzer der Westviertel zu „Hundesodomiten“ erklärt und Hunde zu „Tölen“. Hier muß ich insbesondere auch im Namen meines Labrador Retrievers Brenda vom Berghof, Rufname Elly, Kosename „Mäuschen“, protestieren. Weitere Hundefreunde werden sich dem Protest sicherlich jederzeit anschließen.

  31. Man kriegt diese einfältige...
    Man kriegt diese einfältige Reklame nicht nur im Briefkasten, sondern auch im Banner der Gesellschaftsstützen. Das iphone von O2 oder Vedafone werde ich bestimmt nicht kaufen, und was für einen deprimierenden Luxus kann man während der sieben Tage in Dubai erwarten, die es bei l’tur für nur 609 Euro gibt? Erleben was verbindet………T, die (fast) geschenkte Festplatte mit der Hexe dazu brauch ich auch nicht.

  32. Gab´s nichts Erfreulicheres...
    Gab´s nichts Erfreulicheres für Sie zum Lesen (vom Christkind oder wem auch immer), werter Don? Ich bekomme immer dermaßen viele Kontoauszüge in den Briefkasten geworfen; da bleibt für Reklame so gut wie nie Platz…

  33. @specialmarke
    05. Januar 2011,...

    @specialmarke
    05. Januar 2011, 16:27
    Meine beiden Labs Alicia II. und Alexis schliessen sich dem Protest an!

  34. Doch muscat, die Anthius habe...
    Doch muscat, die Anthius habe ich ja oben zítiert. Und ansonsten hatte ich hier einiges zu schreiben.

  35. DA Bald sind les vacances...
    DA Bald sind les vacances scolaires vorbei und die Ruhe der Natur kehrt wieder ein…

  36. Heute ging es wieder so lala,...
    Heute ging es wieder so lala, nur an der Uferstrasse war die Hölle los. Aber was für ein Wetter! Unglaublich, dass es vorbei sein soll.

  37. Ich hab' das meiner Katze zu...
    Ich hab‘ das meiner Katze zu lesen gegeben (sie ist taub). Sie ruempfte die Nase, murmelte etwas von „Bloede Hunde“ und rollte sich wieder ein. „Komm‘ mir bloss nicht mit so einem Hektiker in’s Haus“, brummte sie hinter mir her. Weiber!

  38. @Don Alphonso
    05. Januar 2011,...

    @Don Alphonso
    05. Januar 2011, 17:01
    Ein kleiner Trost fuer Sie:
    Bei uns ist es seit 3 Tagen bewoelkt bei rund 10° und ab heut nacht soll es incl. Sonntag regnen, aber zumindest bei Temperaturen auf 15,16° steigend.
    In den Schnee fluechten bringts auch nicht. Die Berge sind in Wolken.
    Also heisst es, am PC haengen und Papierkram erledigen.
    Alternative:
    Ich koennte Schlittschuhlaufen gehn. Wie jedes Jahr ist unser Schwimmbad am Port-Hercule wieder in eine Patinoire umgebaut worden.

  39. Mal 'ne Frage: Ist Mutti auf...
    Mal ’ne Frage: Ist Mutti auf Weltreise? Ueberall fallen die Voegel tot vom Himmel.

  40. Bielefeldverschwörung war...
    Bielefeldverschwörung war 1994 witzig. Treiben sich hier nur Gruftis rum? Specialgeier, Ihren Rollator an die Herrn, sofort!
    .
    Grimaldeli, Busbahnhof – Ecke Lönsstraße, der Glatzköpfige in schmutziger Ballonseide, der Passantinnen angrölt? Iiih. Grüßen Sie Ihre beiden Straßentölen von mir.

  41. naja, fressnapf bietet alles...
    naja, fressnapf bietet alles fürs heimtier, nicht eben billig, aber die einen können, die anderen wollen sich das leisten. läuft über franchise und soll, für den franchisegeber, wie für die franchisenehner, sehr gut laufen.
    .
    tengelmann ist auch nicht eben für die ganz armen, da gibt es andere trends: aldi und lidl machen auf feinkost, lidl hat, trendstark, einen berliner stern- oder haubenkoch unter vertrag, für die feinspitze unter der kundschaft.
    .
    die armen kaufen ihre kleider bei kik, ihren nippes bei tedi. einfach mal hingehen, schauen, was da geboten wird und wer da was nachfragt. es sit schon so, wie es der alte brecht sagte (der musste es ja wissen), nur wer im wohlstand lebt, lebt wirklich angenehm.

  42. @DA: mußte denn das Ablichten...
    @DA: mußte denn das Ablichten des Gelben Elends sein? Steht es denn schon so schlimm um Sie? Muß man sich Sorgen machen?
    @Arabella: In den 60ern wäre ein 30jähriger mit umgekrempelten Jeans ein Alien gewesen, auf das man Atomraketen gerichtet hätte. Man hätte ihn streng verhört, ob er eine Zeitmaschine besitzt oder irgendwo auf dem Land jemanden bestohlen hat, denn neu gekauft konnte ein Hörnerschlitten in den 60ern nicht sein. Außerdem, Braun und 60er geht garnicht. Braun war die Farbe der 70er. In den 60ern gab es hellblau, bordeaux, grau (Bleyle!), weiße Kniestrümpfe, marineblaue Faltenröcke und so’n Zeugs. Aber doch nicht wattiertes Braun mit vielen Nähten und Stiefel mit Profilsohlen.

  43. dem von specialmarke...
    dem von specialmarke initiierten Protest schließen sich an:
    Xenia, Raban, Hexxe, Mäusi, Monsieur, Tsering und Diana; Boxerin, Viszla, Cockermädl, bezaubernde potpourri, Scotchterrier, Tibetterrierin und Hannoveranerin — wuffwuff!

  44. Da kommen sie aus ihren...
    Da kommen sie aus ihren Löchern, die Tölenbesitzer! Über Hartz 4 jammern, aber das Geld für die Kläffer ist da. Altersarmut befürchten, aber Hundi mästen. Legten die Deutschen 10 (zuviel? ok: 5) Prozent des Geldes zurück, das sie in ihre Waldis stopfen, hätten sie im Alter reichlich. Aber nein, alles für Wuffi, und dann maulen Herrchen und Frauchen übern bööösen Staat, der sie nicht alimentiert, wie sies gern hätten. Da kann man nur sagen: Igor! Fass!!
    .
    Nur einen Hund nehme ich aus: den Dichter Tassilo.

  45. @ DA. cc: Grimaldeli ...
    @ DA. cc: Grimaldeli 16.23h
    Bei uns. Unten grau, oben blau.

  46. @Filou
    05. Januar 2011,...

    @Filou
    05. Januar 2011, 17:23
    Soviel zu „Hektiker im Haus“:
    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/alexispopeye618v4y05.jpg

  47. Nach scrollen und nochmaligem...
    Nach scrollen und nochmaligem Besehen der Fotos: auch das Pashminaimitat hat es in die Niederungen der Billiganbieter geschafft. – Don hat schon recht, im besseren Bezirk auch hier, ist das Leben viel viel angenehmer, es ist leiser, sauberer,die Leute verhalten sich vernünftiger und rücksichtsvoller, Rüdenhalter weichen andern Rüdenhaltern aus, wer sich ganz blöd benimmt wird mit Polizei und Klage ausgebremst und für jene Leute, die das dann mit Selbstjustiz und stillem Vandalismus beantworten würden, ist die gute Gegend zu teuer. Es gibt ein paar Ausnahmen, sie schnattern gern ins handy, aber man kann sie umgehen.
    In den armen Gegenden haben sich die Leute gefügt; manchmal frage ich: stört Sie das nicht? „Ach was“, bekomme ich dann zur Antwort.

  48. Arabella ?
    Strauß/Hofmansthal...

    Arabella ?
    Strauß/Hofmansthal nein, Radio Arabella? Hören wir nicht. Nie.

  49. colorcraze, marineblau ist...
    colorcraze, marineblau ist derzeit angesagt, nur als Faltenröcke habe ich es noch
    nicht gesehen; außerdem Röcke mit Golf-Falten.

  50. Liebe Försterliesel, lieber...
    Liebe Försterliesel, lieber Grimadeli: Ich bedanke mich aufrichtig für Ihre Unterstützung in dieser sehr ernsten Angelegenheit. – Für Arabella vielleicht Hunde-Schule? Der Hund muß lernen, wo sein Platz im Rudel ist…

  51. Bis dato hat es noch j e m a...
    Bis dato hat es noch j e m a n d gewagt mich als Töle oder gar als willfährigen Kuschelsodomiten zu titulieren. Den Protest gegen die Infamierung der Hundewelt schliessen sich, aus dem Hades äussernd, die ehem. Pudelbesitzer Agrippa v. Nettesheim, Dr. J. Faustus I u. II sowie Dr. Arthur Schopenhauer, Privatgelehrter emerit. an: „Pfui, pfui, pfui!“
    Gez.: Mit vorzüglicher Hochachtung
    Cerberus (Höllenhund)
    p.s. Der Ankunft des Beleidigers bei ev. gegebenem Anlass wird vororts am Tor ein Riegel vorgeschoben, mit Verweis des Malefikanten in´s Paradies zum ewigen Hallelujasingen und Nektartrinkens bis zum immerwährenden Schpeiben..

  52. @Foersterliesel
    05. Januar...

    @Foersterliesel
    05. Januar 2011, 18:47
    Auf Vikunja trifft das noch nicht zu!
    .
    Man weiss, wem man ausweichen muss. Das gilt auch fuer Huendinnen.
    Wir verstaendigen uns per Handzeichen, wie, du rechts, ich links.
    Und bei uns gibt es keine Tretmienen, wie in Berlin etc.
    An jeder Ecke stehen die Distributoren und wer sie nicht benutzt, tuts in der Regel nur einmal. Dafuer haben wir unsere Cameras auf allen Strassen. Und der naechste Flic ist meist nur ein paar Meter weiter.

  53. liebe colorcraze,
    jaja Bleyle!...

    liebe colorcraze,
    jaja Bleyle! Unverwüstlich, für Anlässe die kein gesmoktes Samtkleidchen (bei uns später dann Wolldamastdirndl mit Seidenschürze, viele Säumchen zum Verlängern und es gab auch ein Extrapaar Keulenärmel zum Austauschen, wenn die Ellbogen durch waren) erforderten.

  54. Bei uns ist es auch so, nur...
    Bei uns ist es auch so, nur nennen wir das Viertel nicht „Bezirk“. Und darinnen wohnt eine Dame mit vielen räudigen Kläffern, die die Ruhe so liebt. (Wenn man ihr zu erklären versuchte, dass es im Viertel für sie so nett ist, weil alle anderen Rücksicht nehmen, für die anderen aber nicht nett ist, dass sie das nicht tut, würde sie das nicht verstehen. Wuffwuff!)
    .
    So, nun ist wohl Fütterzeit? Jaul jaff jaff jaul schmatz kack.

  55. @Grimaldeli (18:40), ich...
    @Grimaldeli (18:40), ich weiss, dass das moeglich ist, aber sag das mal meiner Katze.
    Der Getigerte ist suess (haben wollen).

  56. @minna: diesen Winter gab es...
    @minna: diesen Winter gab es als neue Farbe hellblau, davon habe ich mir 2 Pullover zugelegt. Dazu immer noch das gruslige Lila, nun auch noch in der Farbe von ausgespültem Rotkohltopf – mir unverständlich, wie man so freiwillig rumlaufen kann.

  57. Gab es Anfang der 60er nicht...
    Gab es Anfang der 60er nicht einen 3,80-Meter-Rollator aus Bremen mit Haifischflosse und Wasserkühlung? Sah aus wie ein zu heiß gebadeter Straßenkreuzer. Großes (Haifisch-) Maul und (fast) nichts dahinter. Wie hieß die knarzende Rostbeule bloß?

  58. Es gibt ja ein spezielles...
    Es gibt ja ein spezielles FAZ-Blog für so Viechzeugs… die Autorin hat auch was über Geschenke für Hunde gemacht, da war aber nir Schweigen im Walde. Hier ist es, nun, aber von mir aus gern.

  59. @Don (19:38), das kann ja...
    @Don (19:38), das kann ja sein, ist aber nicht dasselbe. Wirklich.
    (Gibt’s auch Blog fuer Triolen á la Laura?)

  60. Na, da hat sich die liebe...
    Na, da hat sich die liebe Arabella aber ganz schön eingeführt. Hier. Bei den anderen Postern. So, als Person.

    @Filou: Hunde sind Katzenspielzeug ;-)
    Wenn so ein alter erfahrener Kater und ein junger, energiegeladener Hund zusamenkommen…
    Und wenn Der Hund erst mal gespannt hat, das mit spitzen Dingen (Krallen) nicht spielt, und wer der Chef ist, dann hat ma ainen possierlichen Rückenwärmer…

    Und Holländer sind die Geißel der Erde…mein Bruder hatte ein Bewerbungsgepräch bei einer Firma, und die war kurz zuvor von den Niederländern gekauft worden ohne das es mein Bruder mitbekommen hatte….Als er den Niederländer der das Gespräch leitete danach fragte, sagte der sofort „cha, cha, dies ist eijne Niederländische Firmaaa“…Mein Bruder meinte nur, er arbeitet nicht für Holländer, und ist gegangen, dem Holländer ist das Kinn auf dem Boden aufgeschlagen…

    Außerdem fallen die Vögel runter weil Arabella unter ihnen gesprochen hat, das haben die armen zarten Wesen nicht ertragen, diesen Gifthauch ;-)

    @Der Tiger: Ihnen sei stylish anempfohlen,
    https://addons.mozilla.org/de/seamonkey/search/?q=stylish&cat=all&x=0&y=0
    wenn Sie einen anderen Browser benutzen, gibt es sicher ähnliches,
    mir filtert das einen Menge Blödsinn aus den Seiten heraus, die ich ansehen möchte…

    @Foersterliesel: Ja, wie können Sie soviele Hunde in Wien halten, ohne das Ihnen die lieben Nachbarn die Hunde vergiften? Der Wiener ist doch danach…und die liebe Arabella ist offenbar ein wenig „auf Krawall gebürstet“.

    @Vroni: Wenn die Katze und die Hühner sich kennen, und die Katze die Hühner beschützt (gegen Frettchen und so), dann ist das prima. Unsere Katze konnte durch Nachbars Hühnerstall ohne ein Geräusch (Hausmacht), wenn aber die Katzen der anderen Nachbarin kamen…Radau.

    @Grimaldeli: Genau, der Hund wärmt die Katze ;-) oder umgekehrt.

    @Specialmarke: Lassen Sie sich doch von dieser Agenteuse Provocatuerette, oder wie man so was formulieren soll, nicht provozieren.
    Grüße an Elly (Mäuschen wäre wohl zu privat, wo ich den Labradoodle doch gar nicht kenne).



    Cheers,
    RealMash

  61. @hansgeier333: Das Ding,...
    @hansgeier333: Das Ding, dessen erbärmlicher Motor heißlief und in einer heimlichen Austauschaktion im Werk rollierend getauscht wurde? Oder war das der nichtsnutzige Nackomme, die die ganze Sippe in den Ruin trieb?

    @Filou: Selber eine aus dem Katzenasyl holen, die Getiegerte hats ja schon gut ;-)

    Cheers,
    RealMash

  62. @Filou
    05. Januar 2011,...

    @Filou
    05. Januar 2011, 19:21
    Die zwei gehoeren zusammen:
    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/oliviasg035kix.jpg
    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/popeyexrzg0hvu.jpg

  63. @hansgeier 333: meinen Sie ...
    @hansgeier 333: meinen Sie evtl. den Lloyd Alexander von Borgward ?
    Die lsabella war ja nicht so schrecklich wie beschrieben. mfG. T.

  64. @colorcraze
    05. Januar 2011,...

    @colorcraze
    05. Januar 2011, 19:32
    Ausgespueltem Rotkohltopf, das klingt nach Farbcomposition fuer Englaender!
    mit sowas laufen die hier rum, auch Maenner.

  65. Ach so, deshalb. Noch...
    Ach so, deshalb. Noch Ferienzeit und die Friseurinnen wickeln erst wieder ab Montag.

  66. Das da?...
    Das da? http://faz-community.faz.net/blogs/tierleben/archive/2010/12/12/immer-mehr-deutsche-beschenken-hund-und-katze-zu-weihnachten-ein-einkaufsbummel.aspx
    .
    Warum da Schweigen im Waldi, ähm Walde, war kann ich sagen.
    .
    Schreibstil: zu neutral. Zu perfekt
    Die Person des Schreibers fehlt im Text. Alles mit „man sagt…“, oder „Es ist…“. Ich bekomme keine Beziehung zur Schreiberin. Und daher komme ich auch nicht in den Dialog und mag ihr nicht recht schreiben. Soviel kühle schreiberische Pärfäktion kriege ich zudem selbst nicht hin, da griegerd ich Komplexe.
    .
    Technische Barriere.
    Ich muss mich da extra anmelden. Und des mog i halt net.
    .
    Das gelegentliche Gemecker gewisser Personen über Dons Plauder-Schreibstil und seine etwas fehlerhafte Orthografie übersieht, dass es genau das ist, was Persönlichkeit ausmacht, der man schreiben mag: Ecken und Kanten. So und jetzt weiter mit Hunderln und Katzzeug. :-)

  67. colrcraze, hellblau ist bei...
    colrcraze, hellblau ist bei mir als Grobstrickjacke vertreten.
    Försterliesel, Keulenärmel, jawohl sind auch wieder da.
    Überhaupt wird die Mode der letzten 80 Jahre re-designed,
    neben ganz neuen Schnitten selbstverständlich.

  68. letzte woche im goethepark in...
    letzte woche im goethepark in weimar: dreizehn grad nasse, blauer himmel, sonne, reif an den bäumen, eine gleißende schneefläche. und alle fünf meter als kontrast ein riesenbolzen hundescheiße, alle zwei meter ein graffiti aus hundepisse, arrangiert an und konzentriert in den aufgehäuften schneewällen beiderseits der parkwege. das hat kultur.

  69. @ Trias: Knapp vorbei ist auch...
    @ Trias: Knapp vorbei ist auch daneben.

  70. @Grimaldeli, waermender...
    @Grimaldeli, waermender Pullover (Sohnkatze, 1 von 3)
    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/sohnkatz5yhomedb.jpg

  71. @Grimaldeli: wie, was, fades...
    @Grimaldeli: wie, was, fades Rotviolett an männlichen Engländern?? Im Ernst?
    @minna: Keulenärmel? An welchen Kleidungsstücken haben Sie die entdeckt?

  72. @RealMash
    05. Januar 2011,...

    @RealMash
    05. Januar 2011, 19:55
    „Hunde sind Katzenspielzeug“
    Einspruch!
    Die zwei spielen wirklich auf dem Trampolin/
    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/aliciaibensonokp3xnef.jpg

  73. @hansgeier333: stimmt, ...
    @hansgeier333: stimmt, aber an eine Arabella konnte ich heute
    beim besten Willen nicht denken. mfG. T.

  74. Warum werden wir von Hunde-...
    Warum werden wir von Hunde- und anderen Hassern immer auf’s Ka**en und Pi**en reduziert? Ka**t und pi**t ihr etwa nicht? Und wenn ja, wieviel??
    Wenn Herr und Frau Mustermann keine Beutelchen mitführen, da können doch wir nichts dafür! Und habt ihr mal in Unterführungen ff. Eure Nasen bemüht (besser nicht) und in Eure Rotz-, Pi..-, etc. Markierspuren gehalten?
    Pfuideibel.
    .
    *wird gerufen, hebt kurz das Beinchen, geht ab*

  75. Lieber Don Alphonso - ja, Sie...
    Lieber Don Alphonso – ja, Sie haben Recht, und es ist nicht nur im Winter so, sondern auch in allen anderen Jahreszeiten, dass ich morgens meinen Arbeitsweg antrete und denke: Ach, ich müsste frei haben und es dürfte nicht Stadt sein – dann wären dieses Licht, dieser Wind (oder im Winter eben: dieser Schnee) einfach großartig. Man lebt schon ziemlich entfremdet. Trotzdem muss ich dem „Armenadvokat Siebenkäs“ (heute, 17:53) widersprechen: „Nur wer im Wohlstand lebt, lebt angenehm.“ ist natürlich eine platte Lüge, das wusste auch Brecht selbst, der es durchaus ironisch gemeint hat. So wie Sie auch, Don Alphonso, oder? (Denn was nutzt die Abwesenheit von Elend, wenn man nicht zu leben versteht?)

  76. Nabend,
    was man so alles...

    Nabend,
    was man so alles hört…….
    neulich erzählte man mir, daß die freilaufenden Hühner viel mehr Krankheiten mit sich herumschleppen und somit eben erheblich mehr an irgendwelcher Medizin benötigen.
    Die vielen Eier übrigens, die weiterhin im Bereich der Gastronomie und anderswo gebraucht werden, dürfen ganz ungeniert in Legehennenbatterien produziert werden, allerdings stehen die nunmehr in Tschechien und Holland.
    Und…. ja, der Trend geht eher zum Zweithund, als zu EINEM Kind.

  77. @Arabella
    05. Januar 2011,...

    @Arabella
    05. Januar 2011, 18:30
    Ich weiss nicht,warum Sie sich aufregen, meine Gnaedigste. Meine Hunde, Katzen und die Tortue kosten weniger als Hartz 4 im Monat.
    Und zuruecklegen? Fuer wen? Ich hab keine Blagen. Raum hab ich auch genug.
    Und ausserdem: „Das Leben ist schoen und teuer! Es muss nicht teuer sein! Aber dann ist es weniger schoen!“
    .
    @Don Carlos
    05. Januar 2011, 20:40
    Ueber diese Spezies regen wir Hundebesitzer uns auch auf. Das ist schlechte Kinderstube, die Faekalien nicht zu entsorgen.
    .
    Zu dem juristischen Aspekt, wer denn der Besitzer des Objekts nach dem Abkoten ist, stand Anfang der 80er Jahre mal der Abdruck eines Gesetzestextes in DER ZEIT. Es war koestlich zu lesen.

  78. @colorcraze
    05. Januar 2011,...

    @colorcraze
    05. Januar 2011, 20:57
    Englaender und Italiener tragen halt so schrille Sachen. Ein Papagei ist nichts daneben!
    Aber auch Hermès hat seit Monsieur Dumas das Sagen hatte so verrueckte Farben im Programm. Irgenwann Ende der 90er sah ich meine Lieblingsguertel ploetzlich in Rosa. Horrible…!

  79. colorcraze: Blusen,...
    colorcraze: Blusen, Wickelkleider, Shirts – und das ist die harmlose Variante.
    Bei den Pariser Schauen waren die Keulen schon drastisch/naturel, in anglo
    wohl „boxy“.

  80. ~ich war nur kurz zum...
    ~ich war nur kurz zum Aufwischen hier~Freundlichen Gruß~

  81. Mag hier jemand Missoni? Ich...
    Mag hier jemand Missoni? Ich liebe Missoni.

  82. @Grimaldeli: seit ich in den...
    @Grimaldeli: seit ich in den Spätsiebzigern mal eine Engländerin in knallrosa Tüll erblickt habe – so hätte man sich in meiner Umgebung nur zu Fasnacht anzuziehen getraut – traue ich Engländerinnen einiges zu, auch wenn die anderen sonst sehr solide gekleidet waren, die ich gesehen habe. Aber sonderbare Lilas hätte ich ja eher Deutschen zugetraut. Vor Jahrzehnten gab es das mal. Ich fand es furchtbar. Und nun, nachdem es hierzulande glücklich vergessen ist, machen die das. Brrr!
    @minna: also Wickelkleid mit Keulenärmel stell ich mir etwas seltsam vor, noch seltsamer Shirts (wie kriegt man mit Jersey Keulenärmel hin? Das ist immerhin eine interessante technische Frage.). Blusen hingegen hatten schon oft Keulenärmel.

  83. @Filou
    05. Januar 2011,...

    @Filou
    05. Januar 2011, 22:51
    Missoni? Dafuer bin ich doch etwas zu konservativ.
    Ich halte es mit Barbour,Bogner,Frey, Hermès,Zegna und Timberland. Und den Rest lass ich schneidern. Sie erinnern sich sicher: Goldknoepfe und so….. ;-)

  84. Grimaldeli, ich bin...
    Grimaldeli, ich bin links-konservativ. Meine Farben sind Schwarz und Weiss. Immer. Das ist eine nicht gerade eine ansprechende Kombination. Also muessen die Accessoires das Gesamtbild aufhellen. Und dann ist die Missoni-Farbgebung (in den erdigen Toenen) ideal.
    Dafuer bemeuhe ich jetzt ein humoriges Bild: Grimaldeli sitzt mit seinen Hund auf der Promenade und stellt den Damen eine Beinchen. Ich gehe gehe (also ging!!!) auf die Maedchen zu und fragte: „Shall we have an affaire?“.
    So ungefaehr.
    Sehr gerne hoere ich: „Oh, i like your scarf!“. Die Dame hat Recht. Und schon ist man einen Schritt weiter. Funktioniert natuerlich nicht immer. Meistens nicht.
    Als ich juenger und wesentlich aermer war, probierte ich das mit meinem Kater auf der Schulter. Er liebte diese Spaziergaenge…

  85. @colorcraze
    05. Januar 2011,...

    @colorcraze
    05. Januar 2011, 22:53
    Ich habe eine englischen Nachbarn, welcher in meinem Alter, also in den 50ern ist.
    Der Mann ist kein alternder Rockstar (dann wuerde ich das alles noch verstehn), aber er traegt rote Hosen, dazu grune Hemden oder in rosa. Einfach ein Graus.
    Und das Top ist, er faehrt einen postgelben Bentley, aelteren Baujahrs.

  86. Bedenkt man die Menge heißer...
    Bedenkt man die Menge heißer Luft, die Grimaldeli hier permanent produziert, wird die anthropogene Klimaerwärmung direkt glaubhaft.

  87. @Grimaldeli

    Ich, neulich bei...
    @Grimaldeli
    Ich, neulich bei einem Münchner Schuster. Habe das Modell „zu Guttenberg“ von Timberland, bei dem sich die Sohle vom Schuh löst…
    Er meinte nur zu mir: „Was haben sie sich denn da für billiges Glumpp gekauft?!“
    Nunja die Bootsschuhe halten noch, wobei die auch etwas mitgenommen aussehen.
    Dachte bei eigentlich bei ihnen da unten trägt man eher Tod’s oder Sperrytopsiders?

  88. Seien Sie so nett und seien...
    Seien Sie so nett und seien Sie netter zueinander, bitte.

  89. Ach Don, die Heiterkeit beim...
    Ach Don, die Heiterkeit beim Gesellschaftsspiel ist eine Kultivierungsfrage. Man koennte so schoen einen vergifteten Pfeil abschiessen, und der Getroffene weiss: es ist ein Spiel. Getroffen zu werden gehoert dazu.
    Briten nennen das Sportsgeist.

  90. @Der Tiger
    05. Januar 2011,...

    @Der Tiger
    05. Januar 2011, 23:48
    Lange nichts mehr ueber Ihre Probleme gehoert!
    „Hello! I’m listening!“

  91. @kaktus
    05. Januar 2011,...

    @kaktus
    05. Januar 2011, 23:53
    Ich meinte auch die Bootschuhe mit der Messerschnittsohle.
    Die sind ok fuer di Freizeit auf dem Wasser.

  92. colorcraze, alle die ich...
    colorcraze, alle die ich gesehen habe, waren in tiefe weite Falten gelegt, teilweise
    an der Ärmelobernaht zusätzlich gerafft. Abhängig vom Stoffdruck kann das sehr
    gut aussehen.
    Festellen läßt sich, daß generell mehr Stoffverbrauch angesagt ist.
    Auf Druck der Webereien?

  93. @Don Alphonso
    06. Januar 2011,...

    @Don Alphonso
    06. Januar 2011, 00:00
    Ach, lassen Sie doch;
    In solchen kleinen Beitraegen mit den erkennbaren Zwischentoenen erkennt man bei bestimmte Personen weshalb gewisse Unternehmen eine weitere Zusammenarbeit auschlossen. Es darf auch tragische Figuren geben…
    That’s life!

  94. @Grimaldeli: hm, habe mir nun...
    @Grimaldeli: hm, habe mir nun Ihren Nachbarn eine Weile vorzustellen versucht und dann nachgegraben, ob ich so eine Kombination schonmal gesehen habe. Ergebnis: Farbkombination ist mir mit Sicherheit schon mehrfach untergekommen, allerdings eher als Funktions- bzw. Berufskleidung, oder an jemand „freakigem“ (die Sorte ist inzwischen fast ausgestorben bzw. sehr verblaßt). Um so richtig zu befremden, müßte das alles einen klassischen Anzugschnitt haben, aus leichtem Stoff sein, makellos gebügelt und die Hose unbedingt eine Bügelfalte aufweisen.
    @Filou: soso, Sie sind also den 80ern treu geblieben?

  95. ...gell, diese Bemerkungen von...
    …gell, diese Bemerkungen von Arabella waren nicht nett …

  96. das wird hier mehr und mehr zu...
    das wird hier mehr und mehr zu thesartorialist……;-)

  97. colorcraze + Grimaldeli: Das...
    colorcraze + Grimaldeli: Das ist doch wirklich die einfachste Art ein farbiges Leben
    zu führen, sehr pragmatisch….oder er ist farbenblind.
    Nochmal zu den Keulen, ich denke der Eindruck entsteht durch die starke Ver-
    jüngung zu Ellenbogen und Handgelenk.

  98. Filou, habe ich "Ach" gelesen...
    Filou, habe ich „Ach“ gelesen :)

  99. @specialmarke: h 00:43
    nee, ...

    @specialmarke: h 00:43
    nee, Ihre aber auch nicht.

  100. @arabella, Danke!
    Sie sprechen...

    @arabella, Danke!
    Sie sprechen mir aus dem Herzen.
    Es ist mir ein Rätsel, was Menschen an einem Tier finden , dass sich lediglich
    für Pißecken und Hundehinterteile – fressen und k… interessiert.
    Hundhalter lassen asozial die Straßen zu Kotmeilen verkommen.
    Hunde werden als Partnerersatz mißbraucht.
    Weil sie stumm+devot jeden menschlichen Makel akzeptieren (müssen)?

  101. Peter Panter / Tucholsky...
    Peter Panter / Tucholsky
    ……Ich habe noch nie gesehen, daß Hundebesitzer mit Erfolg ihren Hunden, wenn sie unnütz kläffen, zu schweigen befehlen. Weil jene stumpfohrig sind, hören sie das Gebelfer nicht und bürden nun andern die Plage auf.
    Dafür haben Hundebesitzer den Tick, als „bessere Menschen“ durchs Leben zu gehen. Sie haben erfunden, daß es ein Zeichen von Seele sei, Hunde zu lieben, ihren schmutzigen Geruch zu ertragen, ihr Geschrei tagsüber mit anzuhören. Ihre Persönlichkeit kriecht in den Hund, wo sie den Kampf ums Dasein noch einmal mitkämpft: „Mein Hund läuft aber schneller als Ihrer!“ Das ist ein großer Sieg.
    Etwas gegen den Hund zu sagen, heißt für viele, am Heiligsten rühren, wo der Mensch hat. Die Hundenarren sind häufig ganz erbarmungslose Menschen; Leute, die einen Kommunisten vor ihrer Tür verbluten ließen, nicht eine Mark für entlassene Gefangene geben, überhaupt nichts Gutes tun – ihren Hund lieben sie mit jener stummen Aggressivität, die das beste Zeichen eines hohlen Affekts ist. Der Hund ist ihnen nicht nur Schutz, sondern auch Selbstbetätigung.
    Nie legt ein Hundebesitzer in das Tun der Menschen a priori so viel Gutes wie in den Blick seines Hundes. Wenn ihn der ansieht, zerschmilzt er vor Lyrik. Ein Bettler wird ihn vergebens so ansehen. Der sentimentalitätstriefende Blick jenes aber heischt mit Erfolg verschmiertes Mitleid.
    So ist der treue Hund so recht ein Ausdruck für die menschliche Seele. Allerseits geschätzt, nur selten in der Jugend ersäuft, gehalten, weil sich der Nachbar einen hält, von feineren Herrschaften auch als Schimpfwort benutzt – so bellt er sich durchs Leben. Und ich will nicht länger murren, wenn es kaum noch einen Fleck gibt, den er nicht verunreinigt: mit Unrat, nassem Geruch und mit nimmer endendem Lärm.
    Seiner Gnade ist unsre Ruhe ausgeliefert……

  102. Dieser blog hier ist...
    Dieser blog hier ist mittlerweile auf den Hund gekommen. Es geht um unförmige, dunkle Säcke. Nein, nicht in Wildbad Kreuth, sondern weiter nördlich. Dabei haben die Grünen doch gar keinen Parteitag. Oder irre ich mich da?

  103. nicht hundehasser....
    nicht hundehasser. hundebesitzerhasser.

  104. @alle: Don´t eat the yellow...
    @alle: Don´t eat the yellow snow!

  105. Über die Feiertage gelesen:...
    Über die Feiertage gelesen: Mark Rowlands, „Der Philosoph und der Wolf.“. Ein englischer Jungakademiker (Vegetarier, aber Alkoholiker) legt sich einen richtigen echten Wolf (also keinen Wolfshund oder so) als Haustier zu. Ob das gut ging?

  106. Mit dem Schnee geht es ja...
    Mit dem Schnee geht es ja heute erst mal zu Ende.
    .
    Im Übrigen bevorzuge ich Katzen.

  107. Vroni, ich persönlich denke...
    Vroni, ich persönlich denke ja, dass sich Menschen für Menschen interessieren, und das ist etwas, das Zeitungen ab und an vergessen: Sie schreiben so, dass sich Zeitungen für Zeitungen interessieren. Das ist formal übrigens völlig in Ordnung.
    .
    minna, ich sehe da oben (und unten auch) fast immer gleich aus. Lederjacke, Pulli, Cordhose, schwere Schuhe. Aber es stimmt natürlich, gerade bei der Skimode sind die Reminiszenzen ganz erheblich.

  108. Es gibt auch ansprechende...
    Es gibt auch ansprechende Varianten des Hundebesitzers. RealMash wird sich vielleicht noch erinnern: die Besitzerin vom „La Päd“, ein kraeftiges Hochgewaechs mit Peitsche unterm Pelzmantel, accompagniert (links und rechts) von zwei Barsoys.
    Sowas in Katze wuerde auf Leoparden hinauslaufen.

  109. filou 00.07: genau. Was aber...
    filou 00.07: genau. Was aber grimaldeli da gegen den Tiger loslässt, geht unter die Gürtellinie. Die kennen in Castrop eben keinen Sportsgeist.

  110. Ohje, sind wir jetzt bei...
    Ohje, sind wir jetzt bei Cat-Content angekommen? Wer einmal aus dem Freßnapf frißt…
    Im übrigen sollte man mit uns Flachlandtirolern nicht allzu streng ins Gericht gehen. Ja, wir haben eben nur unsere Sehnsüchte und müssen den echten Spaß den „Stützen“ überlassen. So what? Ein jeder freut sich wie er mag. Statt Neureuth muß es eben Prince-Vladimir-Tee und „Krieg und Frieden“ sein. (Die neue Übersetzung von Barbara Conrad ist übrigens wirklich nicht übel.) Daß mit den Sehnsüchten Schindluder getrieben wird und wir allseits manipuliert werden ist auch klar. Letzten Endes haben sich doch die Werbe-Topoi so sehr verselbständigt, daß sie schon ein Eigenleben entwickeln. Also kann man das ruhig ironisieren. Die Werbeleute wollen ja auch nur spielen.
    Ich konnte gestern nicht umhin, für 30 Sekunden die Auffahrt der Gäste nach Kreuth zur Kenntnis zu nehmen. Im Lichte der „Stützen der Gesellschaft“ nahmen die Typen, denen die Mikrophone wie bißfeste Salami unter die Nase gehalten wurden, eine orangene Färbung mit fehlendem Weißabgleich an. Der Kaiser ist eben doch nackt.

  111. Gerade Kreuth ist jetzt nicht...
    Gerade Kreuth ist jetzt nicht das, was ich als Sehnsuchtsort bezeichnen würde, schpn gar nicht im Winter. Das ist ein ehemaliger Badbetrieb, den man aufsuchte, wenn man krank war, aber das mondäne Leben spielte sich rund um den See ab. Kreuth ist im Winter kalt, finster, scheusslich und entsprechend mies von der Lage her. Die schönen Aufnahmen machen sie weiter vorn im Tegernseer Tal.

  112. Also, werter Don, ich bin ja...
    Also, werter Don, ich bin ja sehr enttäuscht von diesem Blog: „Verführung im Winter“. – Aha, dachte ich, jetzt erzählt er, wie das mit der „Sackgasse mit Kußmund“ auf der Neureuth weitergegangen ist. Nichts! Sie erzählen was von Lebensmitteln!! Irische Butter und kanadischen Lachs essen wir auch sehr gern, mein Hund und ich, trotz Altersarmut. Dem Billigfleisch entkommt man überall am besten, indem Vegetarier wird. Mein Hund hat aber nichts gegen die preiswerten Hähnchenbeine von Aldi. Und die gegenwärtige Witterung sichert uns hier auf dem Land auch die „splendid isolation“, die man in Berlin und anderswo nicht haben kann. – Bleibt für einen männlichen Hundebesitzer nur das Thema Frauen, aber das scheint in den Westvierteln und ihren Kolonien an diversen bayerischen Pfützen eine eher enttäuschende Angelegenheit zu sein. Und für Hunde ist es in den Westvierteln auch nicht angenehm. Die Hundebesitzer und -besitzerinnen der sogenannten besseren Kreise zerren ihre Hunde an der Leine kommunikationsvermeidend von jedem Artgenossen weg, der mal Kontakt aufnehmen will, um die Möglichkeit einer kurzen Intimität zu erkunden (keine sodomistischen Handlungen, liebe Arabella; damit Sie es nicht wieder falsch verstehen). – Nun ja, die Läufigkeit meines „Mäuschen“ ist jetzt wieder abgeklungen, aber ich habe immer noch nicht verstanden, was Sie mit „Verführung im Winter“ meinten…

  113. Verführung durch die...
    Verführung durch die Naturschönheiten. Beim Rest muss ich bedauern: Kunstfiguren haben keinen Unterleib.

  114. Wunderbar zum Thema wieder der...
    Wunderbar zum Thema wieder der Werbebanner um 12:35 für Rindfleisch!.
    .
    Herr Alphonso. Geben Sie es zu, Sie bestellen diese Banner doch selbst, um dem Blog nochmehr Ironie zu geben !

  115. Also wieder nix mit bare skin...
    Also wieder nix mit bare skin on bear skin.

  116. @Don Ferrando: Auf die Gefahr...
    @Don Ferrando: Auf die Gefahr hin, dass Sie Recht haben und ich somit ein formvollendetes Gesamtkunswerk nicht in Gänze wahrnehme, empfehle ich dennoch bei Firefox den Gebrauch der Erweiterung „NoScript“, die sämtliche Werbebanner und sonstiges ablenkendes Geflackere wirksam unterdrückt. Schont die Augen, beschleunigt die Downloads und hilft nebenbei böse Scripts zu vermeiden.

  117. Bei Sonnenaufgang kann man die...
    Bei Sonnenaufgang kann man die „pink mountains“ bewundern. Zum ersten Mal als ich den „pink“ Zugerberg sah, bin ich ich am Fenster minutenlang starr geblieben. Der Schweizer Maler Hodler hat mehrmals „pink mountains“ gemahlt.

  118. »Blingmania Platinum«, so...
    »Blingmania Platinum«, so heißt der Fressnapf aus weißem Porzellan mit Platinwappen auf dem Boden, tourt seither mit der Wanderausstellung Die Sprache des Geldes durch die Republik. Von März an ist er in Nürnberg zu sehen, aber schon jetzt lässt sich der Nobelnapf auch kaufen: Ladenpreis ab 699 Euro.
    (Handelsblatt, heute)

  119. @minna: Daß die Webereien...
    @minna: Daß die Webereien Druck bezüglich Stoffverbrauch ausüben können, halte ich für ausgeschlossen. Das ist schon eine Sache der Mode. In den 1980ern war auch relativ viel Stoffverbrauch angesagt. Besonders „schlank“ ging es wohl in den 1960ern zu.– Danke für Ihre Beschreibung der Keulenärmel. Also eher viel daran herumgenäht als unterlegt/wattiert. – Für farbenblind halte ich den rot-grün Angezogenen mit dem gelben Auto (gelbe Autos sind ausgesprochen selten) nicht, da die mir bisher bekanntgewordenen Farbenblinden alle unauffällig angezogen waren (nein, die wurden nicht ausschließlich von Frauen kaufberaten). Er scheint mir eher eine etwas kindliche Ästhetik zu haben.
    @HansMeier: sagen wir mal so, kurze Zeit wahrscheinlich schon.
    @Don Ferrando: Sie haben also noch nicht den verpixelten Blick, der erst weiter unten fokussiert? Ich nehme die im allgemeinen als unbeachtlichen Farbklecks wahr.

  120. Pink mountains and a pink lake...
    Pink mountains and a pink lake by Hodler.
    http://www.steveartgallery.se/picture/image-02327.html

  121. @colorcraze
    06. Januar 2011,...

    @colorcraze
    06. Januar 2011, 13:30
    Ich darf hinzufuegen, dass der bunte, uebrigens sehr sympatische Englaender homosexuell ist. Sein junger Lebensgefaehrte, ein Anwalt, laeuft hingegen classisch in Tweed etc rum und ihr Jack Russell Terrier traegt Burberry gegen die Kaelte.

  122. @pardel
    06. Januar 2011,...

    @pardel
    06. Januar 2011, 12:49
    Danke fuer den Tip!
    Ich habe „NoScript“ installiert und es funktioniert!

  123. @Grimaldeli: Gern geschehen....
    @Grimaldeli: Gern geschehen. Vergessen Sie aber nicht, sollten Sie mal Java oder Scripte brauchen, diese wieder zuzulassen (mit dem neuen Zeichen ganz unten rechts in Ihrem Browserfenster – einfach die Maus drauf, ist selbsterklärend). Sonst können Sie viele Anwendungen nicht nutzen, wenn man nicht weiss, woran das liegt, kann man verzweifeln.

  124. "Sie schreiben so, dass sich...
    „Sie schreiben so, dass sich Zeitungen für Zeitungen interessieren. Das ist formal übrigens völlig in Ordnung.“
    „… Ladenpreis ab 699 Euro. (Handelsblatt, heute)“

  125. lieber RealMash,
    ich selbst...

    lieber RealMash,
    ich selbst hab nur einen Hund, die anderen sind aus Familie und Freundeskreis.
    Schon mit diesem einen Hund (der sehr freundlich ist) und trotz striktem Häufchen-Aufheben gibt es viele böse Reaktionen.
    lieber specialmarke,
    ja Sie haben ganz recht, viele Hundebesitzer, manche auch in den teuren Bezirken, zerren ihre Tiere an der Leine herum und gönnen ihnen keinen Kontakt mit Artgenossen. Leider müssen wir nun in der Stadt leben, beide – Hund und ich – kennen die ländliche Freiheit und vermissen sie sehr.
    liebe Minna und liebe colorcraze,
    der Keulenärmel hat eine lange Historie und vielfältige Erscheinungsformen; zu voluminöse Armel drücken und verkleinern die Trägerin, ein schlichter glatter Ärmel ist in den meisten Fällen passender; der Dekonstruktivismus und der Materialwust in der neuen Mode gefällt mir nicht. Aber: eine hübsche junge Frau kann alles ausprobieren und für die Älteren ist Gefällteltes a la Isseye Myiake
    eine cachierende Option…
    lieber Grimaldeli,
    Vikunja, aha! Und stimmt: brit boys sind farbenfreudig. Der pink und orange V-Pull bei Hermes und lila und pink bei Turnbull&Asser; aber ich mag für mich auch bunten Cashmere zu Winterende (aprikosenfarben) und ein
    Trampolin ist ein wahres Antidepressivum gegen den Winterblues…

  126. Über allen Gipfeln
    Ist...

    Über allen Gipfeln
    Ist Ruh,
    In allen Wipfeln
    Spürest du
    Kaum einen Hauch;
    Die Vögelein schweigen im Walde.
    Warte nur, balde
    Ruhest du auch.

  127. Wer hat nochmals diesen...
    Wer hat nochmals diesen herrlichen Aufsatz zur religiösen Überwältugungsästhetik der Kaufhäuser geschrieben?
    Vielleicht sollte man dem ein neues modernes Kapitel „Sendbriefe für Shoppinggläubige“ hinzufügen, mit besonderer Aufmerksamkeit auf der altuellen Mode der Verwurstung von urdeutschen Waldeslustrestbeständen zu Reklamezwecken?

  128. Ich glaube die Zuordnung Name...
    Ich glaube die Zuordnung Name < -> physische Person wird hier etwas verwürfelt, das ist nicht mehr 1:1, sondern n:m. Ich wittere Fakes und zweit Accounts…

    Sind die alle über Weihnachten gezwungenermaßen nett zu Ihren Verwandten gewesen, und jetzt eiterts hier raus?

    Jesus!

    @Arabella, wenn Sie so weitermachen wird hier ein Spendekonto bei der Russenmafia für Sie eingerichtet, den Todeswunsch können Sie allerdings, so wie jeder gute Deutsche, auch einfach auf der Autobahn ausleben.

    Meine Güte.

    Cheers,
    RealMash

  129. @Foersterliesel: Darum habe...
    @Foersterliesel: Darum habe ich hier auch keine Katze-das arme viech könnte ja nicht raus. Und ich bin zu viel unterwegs. Obwohl-hier der Innenhof für alle Häuser(hier stoßen vier Innenhöfe zusammen)-aber wenn die Katze durch eine Tür eines Hauses rauskäme-das wäre wohl ihr Ende…

    Aber Hunde auf dem Land-das ist schon was anderes (bis auf liebe ehemals ostpreußische Nachbarn, die ihren Hund immer an einem Ende unseres Grundstücks lassen..).

    Katzen werden bei Haltung im Haus gerne neurotisch-wenn die raus können ist das auch besser.

    Wenn ich das so überlege, gilt das gesagte für Menschen genauso…

    Cheers,
    RealMash

  130. Don, und dann haben wir noch...
    Don, und dann haben wir noch einen Plagiatsfall zu melden – viel schlimmer als Hegemann. Schlichtweg alles geklaut…

  131. RealKauf, falls ich Wladimir...
    RealKauf, falls ich Wladimir und Ewgeny brauche, reicht ein Fingerschnippen. Haben Sie Bedarf?

  132. lieber Filou,
    ich mag auch...

    lieber Filou,
    ich mag auch einiges von Missoni, hab ein Kleid aus Seidenstrick und einen wollenen Schal, beides blaugemustert, beides aus den 8oern, beides wird noch getragen. Allerdings finde ich Missoni unangemesen teuer, mag keine gezackten Handtücher und keine gezackte Bettwäsche, der klassische italienische Leinendamast ist viel viel schöner!

  133. liebe Fionn,
    in Wien im...

    liebe Fionn,
    in Wien im Belvedere gibts auch ein paar schöne, große Hodler-
    allerdings keine Landschaften. Hier ein Sommerbild
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Ferdinand_Hodler,_Landschaft_am_Genfer_See,_um_1906,_Neue_Pinakothek_Muenchen-1.jpg&filetimestamp=20090609122605

  134. Ach ja, der Schnee... bald ist...
    Ach ja, der Schnee… bald ist er weg… Schade
    Aber ich kann nur beipflichten.
    Gestern bei Sonnenschein und minus 8 mit den Kindern in Peretshofen (TÖL) ein bißchen Ski und Rodel – macht den Kopf frei, ist selbst für die Benutzer des einzigen Schlepplifts ein günstiges Vergnügen (20er-Karte 5 Euro) und dank versteckter Lage absolut in hiesiger Hand! A Draum mit Zugspitzblick! Dann noch Jagertee vom Wamsler-Ofen und die böse Welt bleibt mal 4 Stunden woanders. Hoffentlich werds boid wiada koid…

  135. @ Arabella, 17.25...
    @ Arabella, 17.25 Uhr:
    Gnädigste, kann es sein, dass Sie eine etwas morbiden Humor pflegen ?
    Mit dem Genuß von dioxin-belasteten Frühstückseiern seitens Ihrer Widersacher gehen allerdings auch diese Wünsche in Erfüllung.
    Nichtsdestotrotz: Viel Feind, viel Ehr. Nicht unterkriegen lassen …

  136. @RealMash(17:41, erster Satz):...
    @RealMash(17:41, erster Satz): sowieso. 1 Troll genügt für x Accounts.

  137. Der Gastgeber hält sein hohes...
    Der Gastgeber hält sein hohes Niveau, Glückwunsch! Die Gäste aber… jo mei…immer wenn man glaubt, das Bodenblech des Niveaus sei erreicht, klopft einer von unten an und läd ein in sein unterirdisches Reich. Da will ich bei der Besichtigung nicht im Wege stehen.

  138. Das alles ist nicht nur neu....
    Das alles ist nicht nur neu. Kommt nur neu, also unbekannt daher. Und gibt sicher noch viel zu entdecken.
    .
    „Es waren grossartige Tage hier auf dem Berg, und nun kommen sie, und bringen die Ängste hierher, die Sorgen und die Welt, die man eigentlich gar nicht braucht … “ Das ist der Zauberberg. Und was sprengt den Berg? Der Beginn eines Krieges (1914), und Afstan heute, wie sich die Ereignisse gleichen, ungefähr genau so, wie der Durchschitt im Kreise lebt.
    .
    http://zeitreisen.zeit.de/2011/davos-auf-dem-zauberberg
    .
    „Natürlich ist es eine Sucht, und sie ist nicht billig. Aber sie wirkt und schadet dabei nicht …“ Wie gesagt: Zauberberg par ex… . (Hans Castorp hat ca. 20.000 Mark Zinseinkünfte im Jahr. Soviel wie ein Oberlandesgerichtspräsident im Jahr auch bekommt. Und der Aufenthalt auf dem Berg kostet 800/Monat. Ein Arbeiter hat 2.400 im Jahr. Also bleibt man ein bißchen krank, so dass man oben bleiben darf; nicht wirklich krank, bewahre, bessere Leute haben schließlich immer alles im Griff, traumweise zumindest…)
    .
    Und Liebe? Kennt in will nur sich selbst. Vorraussetzungen? Minimal. Zu jeder Zeit und jeder Jahreszeit.
    .
    (http://www.faz.net/s/RubF19683AC95A54BFFB222A802457A5EC7/Doc~EF345B9FEF5D94AB9A60BC108CEA647DB~ATpl~Ecommon~Scontent.html)

  139. Ich bin mit einer Holländerin...
    Ich bin mit einer Holländerin verheiratet. Also bitte etwas Zurückhaltung, sonst muss ich heimlich lesen…

  140. Wegen der...
    Wegen der Trolle…
    Womöglich fehlt mir in Sachen freie Meinungsäußerung die Erfahrung, aber kann nicht auch bei elektronischen Briefkästen den Inhalt gleich in den Müll geben? Das wäre zwar Zensur, aber meine Mutter sagt immer:
    “Alle Töne, die nicht passen, sind beim Wohlklang weggelassen.“

  141. Foersterliesel, ich bin...
    Foersterliesel, ich bin eigentlich voellig unpraetentioes, immer etwas schlampig. Nur bei Missoni habe ich manchmal Kaufreflexe. Es sind die Kleinigkeiten mit denen ich mein Auftreten aufwerte. Ohne diese Nichtigkeiten wuerde ich keinerlei Aufmerksamkeit hervorrufen. So also ziere ich mich mit ein paar Textilien wie ein General mit seinem Kriegslametta.

  142. @Don, ein wahrlich ernster...
    @Don, ein wahrlich ernster Schlußsatz von Ihnen, sozusagen ein Gebot der Stunde in Zeiten der Fast-Vollbeschäftigung und des achso starken Euro, der es auf den Punkt bringt: Es ist der Abgesang auf die Premium-Auto-Nation, wenn Turbochemielfleisch bei discountern als Premium-Qualität feilgeboten werden darf. Aber was kümmert das den qualitätsbewußten Autofahrer. Je billiger die Hühnerschenkel, desto breiter die Felgen.
    @Arabella, Don Carlos, montebello und muscat wissen es auch, was schon Frank Zappa wußte.
    Und über nichts ließe sich besser amüsieren als über Engländer oder besser, das British Empire. In Andalusien wird diese spezies kurz gamba roja benannt. Und dergestalt geht es dann a pie zum Nachmittagstee.

  143. @newhere: Je nun. Wo fängt...
    @newhere: Je nun. Wo fängt man an, wo hört man auf? Bei den Kastelruher Dompfaffen oder wie das heist paßt immer ein Ton zum anderen, und man klatscht germanisch immer schön auf der eins und der drei. Aber hören mag ich das nicht.

    Und man klatscht besser bei der zwei und der vier, und überhaupt, der Dave Brubeck zählt einfach bis zur fünf! Der Schlingel. Und bei Bakerstreet klingt dem Gerry Rafferty (Gott sei ihm Wohlgesonnen dafür) das Saxophon ja barbarisch krass. Aber das hör ich lieber, oder den Stan Getz. Und da ist die Dissonanz wohl schon manches mal da.

    Man kann Gärten wie die Japaner und Engländer machen, streng geordnet, oder eher etwas Wildnis wuchern lassen, eihne Ahnung von der Höhle, sozusagen.

    Und so gärtnert der Don seine Gewächse, nur wenn sich ein Knollenblätterpilz zu arg als Champion andient, dann jätet der schon mal.

    Cheers,
    RealMash

  144. liebe runde, ich bedauere es...
    liebe runde, ich bedauere es sehr, doch ich sehe mich zu pausieren gezwungen.
    .
    bitte mindestens zwei bis drei wochen die e-daumen ganz fest drücken, damit die grosse, wahre, tiefe, einzigartige liebe materiell existent bleibt und nicht dem grossen immateriellen anheim fällt – merci.
    dass alles gut läuft.
    es muss
    gut gehen.
    es muss.
    die zeit ist nicht gekommen, noch längst nicht.
    .
    ces temps sont très très durs.
    je reviendrai, mais… mon âme pleure.

  145. OT: Bin gerade bei SPON über...
    OT: Bin gerade bei SPON über eine Anzeige gestolpert „Live was gerade bei
    Placement 24 passiert. “ Waaas soll das ??? Nehme alles zurück, was ich im
    vorigen Blog über „was mit Medien“ gesagt habe.

  146. @donna laura
    07. Januar 2011,...

    @donna laura
    07. Januar 2011, 01:02
    Ma chere, je prierai pour vous

  147. Don, ist das die Inge, die Sie...
    Don, ist das die Inge, die Sie uns monatelang vorenthalten haben? Ein arabelleskes Geschöpf ohne Lust auf Interpunktion? Wahrlich kein Ersatz für donna laura, der hiermit alles Gute gewünscht wird. Die Stange des Niveaulimbo hängt wieder ein Stück tiefer, Prinzesschen Lilifee.

  148. @RealMash 06.
    06. Januar...

    @RealMash 06.
    06. Januar 2011, 23:06
    Stimmt schon. Sie zitiert da auch ’nur‘ einen Zweizeiler von Waldemar Dege mit dem ironischen Titel: ‚Schönes Überbleibsel‘. Wenn man anfängt einzuebenen wird es schnell langweilig.
    Sehen Sie es mir nach wenn ich korrigiere, aber es waren die Franzosen mit den streng geordneten Gärten. Was die Japaner in ihren Gärten machen verstehe ich zwar nicht, finde es aber dennoch faszinierend.

  149. Liebe donna laura
    Alles guet...

    Liebe donna laura
    Alles guet und „uufwiderluege“ (auf wiedersehen)!

  150. Jetzt fange ich schon an,...
    Jetzt fange ich schon an, nüchtern zu halluzinieren! Vor meinem (geistigen) Auge stand irgendein sinnloses Gebrabbel. Wie ein Mix aus Inge Viett und Gesine Lötsch. Gut, dass der Spuk vorbei ist.

  151. Das Ding habe ich wieder...
    Das Ding habe ich wieder gelöscht, es ist mir durchgerutscht.
    .
    Donna Laura, alles Gute!

  152. @newhere: Ich sehe Ihnen so...
    @newhere: Ich sehe Ihnen so gut wie alles nach, wenn Sie höflich bleiben, und wenn Sie mich in einem Punkt korrigieren, gleich zwei mal.

    Und ich muss zugeben das ich mich gerne mit einem Jan Willem van de Wetering Roman in einen Garten in Tokio oder besser, Osaka, setzen würde. Um zu versuchen zu verstehen, ohne zu verstehen. Oder wie man so was formulieren müsste.

    Hatte letztens eine japanischen Roman in der Hand, und fand ihn recht gut. Aber ich frage mich was in der Übersetzung wohl verloren gegangen ist.

    @all: Ich bin nun doch etwas über Donna Laura besorgt. Hoffen wir das wir in ein paar Wochen positiven Bescheid bekommen

    Cheers,
    RealMash

  153. donna laura, habe mal eben das...
    donna laura, habe mal eben das Gummibärchenorakel für Sie bemüht (3 weiße, 2 gelbe Bärchen) und ich kann Ihnen sagen… ui ui ui. Das wird spannend. Aber am Ende wieder gut. Ich drücke jedenfalls die Daumen.

  154. Nachträglich ein 'Frohes...
    Nachträglich ein ‚Frohes neues Jahr!‘ in die Runde werfend möchte ich mein Befremden darüber äußern, dass mittlerweile über alles hergezogen wird was -ich Bitte um Vergebung, ich zitiere nur – kackt und Krach macht. Neben Kindern – igitt- jetzt auch noch Hunde und Katzen – igittigitt! Diese Betrachtung schließt natürlich die Eltern und Tierfreunde/Hunde- und Katzenhalter ein. Sowieso alles Fleischfresser, bäh!
    .
    Ich möchte das Thema nicht weiter kommentieren, denn zwischen Geburt und Tod findet halt ein gewisser Soffwechsel – oder Metabolismus wie die Stützen zu sagen pflegen – statt. Damit nun aber genug.
    .
    Don, Sie sind ein Romantiker. Wäre ich hier nicht so zufrieden, müsste ich beinahe neidisch auf Ihre bayerische Heimat sein.
    Beste Grüße in die Berge.

  155. Ich nicht! ich habe gestern...
    Ich nicht! ich habe gestern auf der Neureuth drei ganz entzückende junge Hunde mit ihren Besitzern getroffen!
    .
    Und Romantiker – naja, irgendwo muss man ja eine schwache Stelle haben. Den Bayern zieht es nun mal in die Berge, so wie es den FRanken und andere Preussen halt ans nächste Meer zieht. Aber kommen Sie ruhig mal rein ins Gebirge! Es ist hübsch dort.

  156. donna laura, ich zünde eine...
    donna laura, ich zünde eine Kerze an, in der Kirche, wenn es Ihnen recht ist.

  157. Ich verstehe nicht mehr was...
    Ich verstehe nicht mehr was passiert. Die großen Meldungen wie z.B. der
    drohende Staatsbankrott der USA sind allseits seit Jahren bekannt, dann gibt es
    die Idylle für Euro 9,99 und für andere e-Statusmeldungen im Sekundentakt.
    Dazwischen versucht jeder ein Niveau zu halten um nicht unterzugehen.
    .
    donna laura, die besten Wünsche.

  158. liebe Donna Laura,
    alles Liebe...

    liebe Donna Laura,
    alles Liebe und Gute und auf baldiges Wiederlesen!
    lieber Filou,
    naja, so ganz und gar unprätentiös bin ich selbst leider nicht immer, aber zur Zeit lauf ich herum wie eine Obdachlose. Das kommt daher, weil ich mit dem Hund in einem schlechten Viertel wohne, wo viele Leute Angst vor Hunden haben, wo es viele scharfe und unzureichend gesichert geführte Hunde gibt, wo es schmuddelig-trist ist, kurz. wo ich täglich beobachten und am eigenen Leib erfahren kann was urbane Armut ist. Wenn ich wie eine Obdachlose (es gibt in der Nähe mehrere Unterkünfte für Obdachlose und die Empörung der ansässigen Einheimischen gegen die Obdachlosen vom Südbalkan ist groß, aber sie kommen eben lieber her, als zu Hause still zu erfrieren) aussehe schimpft niemand wegen meines Hundes, ich gelte dann als hoffnungslos unbelehrbar und hab meine Ruhe. Deswegen trag ich alles aus Fleece vom Aldi und Funktionskleidung vom Kaffeeröster, geht durch die Waschmaschine, trocknet schnell und mit der häßlichen Mütze tief in die Stirn gezogen könnte ich Mann oder Weib sein.
    Missoni (übrigens eine der nach 1945 vertriebenen italienischen Familien aus Istrien) hatte anfangs so Anklänge an die Trikots der Zwischenkriegszeit, aber vor allem Hippiechic. In Wien gab es keinen M-store, sondern Helma Pach-Hanssenheimb, eine alte Dame, früher Mannequin, hatte ein Geschäft in der Krugerstraße in dem sie mit mehreren Katzen, Tierschutzplakaten und einem Teil der Kollektionen residierte, bis kurz vor ihrem Tod. Wer keine Katzen mochte oder sich über Katzenhaare beschwerte wurde hinauskomplementiert.
    Vor allem die bunten Herrenpullover waren bei Kreativen, bei Herren von Theater und Oper sehr beliebt, auch die schönen Schals und der bunte (überteure) Plastikschmuck. Inzwischen gibt es einen M-store, die übliche Imperialisierung bis zu Geschirr und Bettwäsche, wie bei anderen Firmen.
    Falls Sie, lieber Filou, Gestricktes, das ja elastisch und viel bequemer als Sakkos ist, gern mögen empfehle ich Ihnen noch den witzigen Londoner
    http://www.kaffefassett.com/Home.html
    der zwar auch nicht mehr nur strickt, sondern Mosaik, Teppiche und und anbietet, der aber noch diesen 60ties, 70ties Hippiecharme hat. Hoffentlich schätze ich Sie nicht ganz falsch ein und Sie bevorzugen eigentlich OpArt und ArtDeco und tricots a la Sonia Delaunay?!

  159. @minna: Es geht um...
    @minna: Es geht um Erpressunge, ein ums andere Mal nimmt man das Volk als Geisel, und droht ihm furchtbare Dinge an, wenn es nicht pariert. Ein Herr Ackermann nimmt Deutschland als Geisel für seien Bank, desgleichen die Kollegen von Commerzbank, Allianz und alle anderen. Ein Herr Papndreou versucht das ebenso, nur im Namen seiner Bürger und seiner Regierung.

    Und jetzt versuchen die Republikaner die Demokraten zu erpressen, und die erpressen zurück.

    Alles Business as usual, so lange man diese Erpresser nicht aufknüpft wie die Piraten am Horn von Afrika.

    EIN RECHTSANWALT beschwert sich bei einer Staatsanwältin das er von einer Zeitung genervt wird, die wissen will wo 50 Mio Dollar herkommen, und wundert sich, wenn er einfährt weil die liebe Staatsanwältin das auch ganz gerne erfahren hätte.

    Für wie korrupt halten diese Gestalten eigentlich die anderen? Ich finde es immer bezeichnend, wie viel sich aus dem Verhalten anderen gegenüber auf den Charakter und das Weltbild des sich verhaltenden schließen läßt.

    Gut, bei dem kommt: Vollhorst noch dazu.

    Was bleibt den Menschen? Sie haben keine sie transzendierenden Ideen mehr, da greift die Weisheit die am Ende des 2. Weltkriegs unter den Landsern galt: Genießt den Krieg, der Friede wird fürchterlich.

    Und die merkelsche alternativlose Transferunion auch-es gibt jetzt exakt eine Alternative: Deutschland zahlt und schweigt, oder Europa hört auf unser Kommando. Vielleicht mit Zwischenschritten. Zwischen diesen Polen wird sich die Sache ergeben. Es wird noch um den Punkt auf dieser Kurve gefeilscht.

    Mahlzeit(Lang, gedehnt und nölig wie bei Siemens üblich),
    RealMash

  160. Donna Laura
    Ein Gruss, wie es...

    Donna Laura
    Ein Gruss, wie es Ihr Name gebührt:
    http://www.sonett-central.de/zkg/petrarca.htm
    Möge Ihnen allzeit ein guter Geist zur Begleitung werden!

  161. Ich bedanke mich artig für...
    Ich bedanke mich artig für die freundliche Einladung, und möchte mit Schiller antworten:
    Sei mir gegrüßt, mein Berg mit dem rötlich strahlenden Gipfel!
    Sei mir, Sonne, gegrüßt, die ihn so lieblich bescheint!
    Dich auch grüß ich, belebte Flur, euch, säuselnde Linden,
    Und den fröhlichen Chor, der auf den Ästen sich wiegt,
    Ruhige Bläue, dich auch, die unermeßlich sich ausgießt
    Um das braune Gebirg, über den grünenden Wald,
    Auch um mich, der endlich entflohn des Zimmers Gefängnis
    Und dem engen Gespräch freudig sich rettet zu dir.
    Deiner Lüfte balsamischer Strom durchrinnt mich erquickend,
    Und den durstigen Blick labt das energische Licht.

  162. RealTrash, Siemens! Da...
    RealTrash, Siemens! Da verstehe ich Ihre Texte. Und ich verstehe, warum Siemensprodukte nichts taugen. Arbeiten Sie mal, statt hier zu rülpsen.
    .
    Foersterliesel, Sie MÜSSEN einen eigenen Blog machen! Über Ihr Viertel und die Menschen dort!

  163. RealMash, ...soll heißen:...
    RealMash, …soll heißen: alle erpressen sich gegenseitig mit ihrem eigenen
    Bankrott?

  164. @montebello
    06. Januar 2011,...

    @montebello
    06. Januar 2011, 03:59
    @V
    07. Januar 2011, 11:59
    Das ist halt mal wieder so typisch Deutsch. Was ich selbst nicht will,ist schlecht, ist boese, ist falsch…
    Bis zu meiner letzten Scheidung in 2006 haben wir jedes Jahr neben unseren Hunden fuer ein Jahr einen Welpen adoptiert, haben diesem in dieser Zeit die Grunderziehung mitgegeben und ihn ab dem,2. Jahr an eine Blindenschule abgegeben. Ingesamt sechs im Laufe der Jahre.
    Wir Hundehalter sind ja soetwas von asozial!!!!!
    TsssTsssTsss

  165. @Arabella
    07. Januar 2011,...

    @Arabella
    07. Januar 2011, 12:34
    Da haben wir ja etwas gemeinsam!
    Ich habe dies heutmorgen getan:
    „Fuer DonnaLaura mit einem lieben Gruss“
    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/fuerdonnalaura07012iulpan3y.jpg

  166. Nachrichten aus...
    Nachrichten aus Züri:
    http://www.bluewin.ch/de/index.php/22,361322/Fast_die_Hälfte_der_Pauschalbesteuerten_hat_Kanton_Zürich_verlassen/de/news/inland/sda/
    Eine Frage an Grimaldeli: in MC gibt’s keine Einkommensteuer, keine Mehrwertsteuer, und auch keine Kapitalgewinnsteuer – stimmt’s? Also, wie werden die öffentlichen Dienstleistungsbetriebe (Polizei, Schulen usw finanziert?
    http://www.bluewin.ch/de/index.php/22,361322/Fast_die_Hälfte_der_Pauschalbesteuerten_hat_Kanton_Zürich_verlassen/de/news/inland/sda/

  167. grimaldeli, soll das heißen,...
    grimaldeli, soll das heißen, Sie haben doch ein Herz? Nur gut versteckt? Aber wenn, warum haben Sie dann nur 6 Hunde ehelich erzogen? War grimaldeline grauslich? (Ok, Sie müssen nicht antworten.) Übrigens, die Herz-Jesu-Kirche in Castrop ist ja wirklich hübsch!

  168. Großartig, Boulevard...
    Großartig, Boulevard live!
    .
    Bei einem Bericht von den Genüssen der Berge (weiß unten) und Bedauern für die-da-unten (grau oben) wird auch ein Bild von einem verwegenen Hund mit beschränkt koordiniertem Frauchen auf Schlitten beigelegt.
    .
    Es folgt Beleidigungsorgie über Vierbeiner und solche die diese halten, gehalten haben, halten würden oder zu halten versucht haben, das sich bis zu allgemeinem Gepöbel steigert.
    .
    Nach der Klimax: Stille. Ein – depressives – Gedicht, eine menschliche Regung (donna laura – Drücke die Daumen). Andere, wichtigere Themen.
    .
    Nur kurz, dann geht es wider Amerika, nebst Frontzitaten.
    .
    Am Wochenende soll es tauen, sagt man. Schneefall ist so viel schöner als Regen. Aber vielleicht bekommt der Don ja noch eine Gelegenheit diesen Winter, ein paar Bilder vom rennrodeln aus der onboard-Perspektive zu liefern.

  169. Nicht wahr, Paulchen, wir sind...
    Nicht wahr, Paulchen, wir sind einfach klasse. „Von uns kann man lernen.“ (sagt schon der Hagedorn in „3 Männer im Schnee“)

  170. @fionn
    07. Januar 2011,...

    @fionn
    07. Januar 2011, 15:48
    Das sind Ammenmaerchen.
    UStr existiert genauso, wie Unternehmenssteuern fuer ansaessige Betriebe, und das sind nicht wenige.
    Viel kommt auch von der SBM.
    Die TVA enspricht der von France.
    Und wenn sie, wie ich, den falschen Pass haben, naemlich den franzoesischen, dann wuerden sie, wenn sie arbeiten wuerden, Steuern an la grand nation zahlen., halt nur keine tax d’habitation etc. Es besteht ein Steuerabkommen.
    Naeheres finden Sie hier:
    http://www.gouv.mc/devwww/wwwnew.nsf/Home
    http://www.monaco-mairie.mc/home.php#

  171. Kästner sollte man wirklich...
    Kästner sollte man wirklich gelesen haben. Die Charaktere sind hinreichend breit gestreut, ein jeder kann sich den passenden raussuchen.
    .
    Etwas subtiler ist da das Spiel zwischen Dubslav und auf Siebenmühlen.

  172. @Arabella
    07. Januar 2011,...

    @Arabella
    07. Januar 2011, 15:49
    Nein, sie war nicht grauselig, sie war wunderhuebsch, wie die vier anderen vorher.
    Mais, c’est la vie! 1à Jahre sind eine lange Zeit.
    .
    Die Kirche liegt in einem kleinen Ort direct hinter der franzoesischen Grenze.
    Auf dem Rueckweg vom Markt in XX-miglia mach ich dort immer Halt.
    La chiesetta di Grimaldi: 43°47’14.38″N 7°32’17.32″E
    Bei schoenem Wetter siehts von dort gesehen so aus (Bild ist ein paar Wochen alt, heut war Regen und Nebel):
    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/grimaldinov2010j87i2qgb.jpg

  173. @ Grimaldeli. Ah yes - Soc...
    @ Grimaldeli. Ah yes – Soc des Bains de Mer (casino…) Thanks for the info.

  174. 1à Jahre? Beste Qualität?...
    1à Jahre? Beste Qualität? Oder wars ein Vertipper? Lassen Sies uns wissen, wenn Nr. 6 an der Reihe ist! Wir kommen zur Hochzeit.

  175. @Arabela: Mir scheint es mit...
    @Arabela: Mir scheint es mit dem Blechschaden nicht getan. Da scheint Strukturell was angerostet.

    Ich kenne Siemens, aber die haben nicht das Geld mich zu bezahlen. Und ich war auch am Quai des Colombes auf Regierungskosten Essen, besser als bei Siemens ;-)

    Aber das „Maaahhhlllzeit“ bei Siemens ist so herrlich typisch….

    minna: Mit dem eigenen Bankrott der den Bankrott des anderen zur Folge hat, wahlweise in den USA auch mit dem gemeinsamen Bankrott. Aber zahlen müssen immer die Bürger, wie, exemplarisch, in Irland, wo die Bürger die Zeche zahlen, mit von uns geleihenem Geld, damit unsere BAnken und Verischerungen das Geld zurüc bekommen, das sie von uns zum sicheren anlegen erhalten haben.

    Also müssen jetzt alle mehrmals dafür zahlen, das einige wenige (auch ich, private Rentenversicheurng und Lebensversicherung) etwas zurückgelegt haben, das von anderen verjuxt wurde. Wenn ich gewußt hätte, das es so viel Schaden anrichtet, hätte ich die Kohle auf den Kopf gehauen, und wir hätten Spaß gehabt, und nichts davon für Irland bezahlen müssen.

    Übrigens wird anderswo schon deutlich gesagt, das die Investoren mit einem „Haircut“, d.h. einem erzwungenen teilweisen Schuldenerlaß in Griechenland rechnen. Dumm nur, das das Geld welches die EU Griechenland geliehen hat, letztrangig besichert ist, d.h wir hätten 100% Verlust.

    Cheers,
    Michael

  176. @fionn
    07. Januar 2011,...

    @fionn
    07. Januar 2011, 16:54
    Chere Fionn, taeuschen Sie sich nicht.
    Die SBM ist schon lange nicht mehr die groesste Einahmequelle vonMC.
    Sie glauben nicht, wieviele Firmen allein in dem ausgehoehlten Rocher angesiedelt sind, von Forschungs- ueber Fertigungsbetrieben, Lebensmittelindustrie etc .
    Und nicht zu vergessen, der Tourismus. Wenn ein Kreuzfahrtschiff mit 2,5 bis 3Tsd Gaesten ankommt, das bringt viel Geld in die Kasse.

  177. Beste Arabella, es gibt da...
    Beste Arabella, es gibt da einen wunderbaren kleinen Gedichtband von Wilhelm Busch. Sie hätten bestimmt Ihre reine Freude daran.

  178. @Arabella
    07. Januar 2011,...

    @Arabella
    07. Januar 2011, 16:56
    Nein, das sollte 10 Jahre heissen, Tippfehler!
    Und Hochzeit ist derzeit nicht angesagt, aber man soll nie nie sagen…
    .
    Es regnet immer noch bei 11°; seit 2 Tagen neige fondue, horrible!

  179. Paulchen, Wilhelm Busch passt...
    Paulchen, Wilhelm Busch passt stets. Z.B. eine Weisheit für den grimaldeli:
    „Ratsam ist und bleibt es immer
    Für ein junges Frauenzimmer,
    Einen Mann sich zu erwählen
    Und womöglich zu vermählen.“
    Da ist also die nächste Hochzeit nicht weit, bei einer so guten Partie…
    UNd wenn dann noch für die Gäste ein guter Vernidot gereicht wird – juchz!

  180. Liebe Donna Laura, das klingt...
    Liebe Donna Laura, das klingt tragisch. Ich hoffe sehr, dass es bei „beinahe“ tragisch bleibt.
    Wenn Sie nichts dagegen haben, fuehlen Sie sich von mir warm ans Herz gedrueckt.

  181. Grimaldeli, ah, da war das! Da...
    Grimaldeli, ah, da war das! Da haette ich auch selber hinter kommen koennen. Sie waren damals in den romantischen 18er Jahren?
    So bleibt alles in der geographischen und biographischen Verwandtschaft.
    (Die rote Katze, gehoert die auch zum grimaldelischen Zoo?, Dann waeren es ja drei. Das Fleckerl ist ja auch ein Herzchen!)

  182. @Filou
    07. Januar 2011,...

    @Filou
    07. Januar 2011, 18:29
    „Unter jedem Dach ein Ach!“

  183. @donna laura
    G-tts Segen...

    @donna laura
    G-tts Segen und…

  184. Liebe Foersterliesel, ganz...
    Liebe Foersterliesel, ganz klar, dass die Missoni-Pullover von den schwarz-weiss gekleideten Moechtegernintellektuellen gerne getragen werden. Zu diesen Leuten zaehle ich nicht, habe allerdings eine gewisse Affinitaet zu denen (aber nur auf grossem Abstand. In jeder Beziehung).
    Eigentlich kaufe ich diese Dinge nur im Urlaub, wenn die Zwaenge weg sind, das Geld eh‘ etwas lockerer sitzt und die Liebe zum mediterranen heftig von mir Besitz ergreift. Dann gelingt es sogar, Madame zum Erwerb eines Kenzo-Shawls zu ueberreden, den sie dann niemals traegt-weil der war doch so teuer, den muss man schonen. Diese Sonntagsstaat-Ideologie krieg ich aus der wohl niemals raus.
    Was haben wir uns noch Jahre spaeter ueber das sog. „gesparte Geld“ geaergert. Dann muessen wir uns angrinsen und feststellen: wir sind Kleinbuerger, dat moot jenetisch sinn. Dat krisste nitte eruss.

  185. RealMash, handelt es sich...
    RealMash, handelt es sich nicht um ´altes Geld´ in einem alten abgewirtschafteten
    Markt?

  186. lieber Filou,
    oh ja bedruckte...

    lieber Filou,
    oh ja bedruckte Baumwollsachen von Kenzo (uralt schon, erinnern an glückliche Sommer, ach ) hab ich auch noch, nie richtig mainstream-modisch, kommt das auch nie aus der Mode, Madame geht mit dem Aufheben also kein Risiko ein! Und das Aufsparen und Schonen sitzt uns allen (die älter als 20 sind) tief in den Knochen; bei uns wurde noch von den älteren Geschwistern geerbt, ich hatte aber nur einen großen Bruder und trug mit Begeisterung diejenigen seiner Pullover und Janker, die er nicht völlig verschlissen hatte; Annie Hall look. – Einen schönen Schal kann man auch mal an die Wand hängen um sich dran zu freuen!

  187. @minna: Schwer zu sagen, denn...
    @minna: Schwer zu sagen, denn wem das Geld tatsächlich gehört, das wir benutzen…nun ja. Gibt ja genug Investoren…und wem Daimler gehört, ist ja im Moment eh klar…

    Sind die USA und Europa am Ende? Ist unser Getue hier das Tanzen auf dem sinkenden Schiff?

    Ich weiß nicht. Wenn ich sehe was Inder und Chinesen abliefern, denke ich immer, das einige von uns das besser können-nur machen sich viele hier nicht mehr die Arbeit, sich anzustrengen. Und dann altert das Geld, und die Leistung reicht für die Ansprüche vielleicht nicht mehr aus…

    Wer, wie die Stützen der Gesellschaft situiert wäre, was ich leider nicht bin, könnte das wohl in der vom Don entwickelten Gelassenheit abwarten.

    Wer, wie ich, nur den Status eines besseren Handwerkers / Denkwerkers hat, für den ist die Situation potentiell bedrohlich.

    Und der ist darob erpressbar, denn er hat nicht wie der Don in Silberkannen und dem ererbten Haus investiert, sondern in Sicherheits- und Renditeversprechen von Verischerungen (ich habe übrigens nach einem halben Jahr schon einen minimale Schweizer Rentenanspruch, mal sehen ob wenigstens das bleibt-vielleicht kann ich ja noch mal ein halbes Jahr machen, da kamen Anfragen zu gewissem Spezial Know-How )

    Ich denke das sogar, im Gegenteil, dieser Markt hier belebt sich, und die USA haben immer noch einige, wenige Leute, die es wirklich drauf haben. Ob die stumpfe, trübe Masse, die das Denken aufgegeben hat, reaktiviert werden kann, oder ob sie verdummt und geblendet in Ihren Untergang rennt und die mitreißt, die es besser wissen, ist noch nicht raus. Die Fähigkeit sich immer zu wandeln und neu zu erfinden hat die USA, und im Gegensatz zu uns haben Schuld und Scham die USA nie in nennenswertem Maße belastet.

    Cheers,
    RealMash

  188. lieber Grimaldeli,
    Ihre...

    lieber Grimaldeli,
    Ihre Hundeliebe und das Kerzchen für Donna Laura nehmen mich sehr für Sie ein!
    Obwohl ich mir das Leben in Monaco immer ein bißchen beengt vorstelle, beneide ich Sie darum daß Ihre Hunde immer schwimmen können, ich habe Labs einmal bei der Entenjagd in der Lagune erlebt, war sehr beeindruckt.

  189. @Filou
    07. Januar 2011,...

    @Filou
    07. Januar 2011, 18:35
    Benson (wir haetten in besser den „roten Dany“ nennen sollen) ist vom Auto ueberfahren worden. Er war mal wieder rollig und auf Tour. Das war aber im letzten Jahrhundert.

  190. @Foersterliesel
    07. Januar...

    @Foersterliesel
    07. Januar 2011, 20:12
    Das Image dieses kleinen Landes wird immer von dem gepraegt, was in der Regenbogenpresse steht. Dabei ist es sowohl in Umweltschutz, als auch Cultur fuehrend. Nennen Sie mir ein Land in Europe, welches 5% des Etats fuer Cultur ausgibt.
    Und beengt? Beengt ist es nur in diesen Appartements mit Zuschnitten von bis zu 50qm.
    Aber da wohnt man auch nicht.
    Fuer einen Dachgarten sollte es schon reichen.

  191. @Försterliesel, Grimaldeli:...
    @Försterliesel, Grimaldeli: Meine Elly nimmt mit den herzoglichen Fischteichen in der Nähe vorlieb, für die Fische ist der explosionsartige Aufprall von 35 kg Hund auf dem Wasser möglicherweise nicht sehr angenehm. Mein jetziger Labrador ist etwas verfroren und schwimmt nur im Sommer, ihre Vorgängerin mit gleichem Rufnamen Elly, schwamm bei jeder Wassertemperatur, solange noch kein Eis da war. Lediglich bei Luft-temperaturen ab etwa – 5 Grad Celsius hat sie verzichtet, vor allem, wenn noch Wind dazu kam. Der Labrador hat ja richtige Schwimmhäute zwischen den Zehen und erklimmt mit seinen stämmigen Beinen auch jede Böschung. Ausserdem fängt mein Hund sehr gerne Mäuse, indem er die Baue ausgräbt, und findet leider jeden Kadaver, den unfähige Jäger verursacht haben. Die Jäger hier auf dem Lande haben heute nur noch selten einen eigenen Hund, der angeschossene Tiere aufspüren kann…Wo ist das Blogthema geblieben? – Nennen wir das Ganze halt: Verführung zum Hund…

  192. lieber...
    lieber Grimaldeli,
    Beengtheitsgefühle-und vorstellungen sind sehr subjektiv, ich meinte auch keineswegs kulturelle Beschränktheit

  193. Grimaldeli, so einen roten...
    Grimaldeli, so einen roten Anarchisten hatten wir auch mal. Abends lag er auf meiner (!) Stereoanlage, ein wertvolles Teil, eine Freude fuer’s Ohr, aber der Mistkerl lag auf den Lueftungsschlitzen und weigerte sich wegzugehen. Ja mit Gewalt kriegte man ihn weg-aber Gewalt gegen Kater? Gewalt gegen Nachbarskinder, gegen Frauen, Bahnschaffner-das ist in Ordnung. Aber Kater? No way! Muss man sich mal vorstellen: liegt da auf einem edlen Stuck, liegt auf dem Ruecken, streckt alle Viere von sich, grunzt im Schlaf und traeumt von scharfen Muschis.
    Und ich will Musik hoeren…

  194. lieber specialmarke,
    ein Teich...

    lieber specialmarke,
    ein Teich in der Nähe ist wunderbar! Wenn für Fischzucht verwendet sicher ohne Entengrütze und Zerkarien, Sie habens gut! Mein Viszla schwimmt auch sehr gern, taucht aber nicht und plagt sich bei Böschungen, er ist sehr zäh, aber an Land kälteempfindlicher als ein Labrador. Mäusegräber sind sonst eher die spitznasigen Rassen (Spitz, Husky) – aber Weibchen sind insgesamt geschickter und schlauer. Bei den heutigen Jagdformen sind Hunde fast schon überflüssig, man braucht sie nur in Revieren mit vielen (zahlenden, fehlschießenden) Gästen für die Nachsuche (die in ihrer Gegend offenbar nicht so ernst genommen wird; angeschossenes Wild darf man nicht einfach so verenden lassen).

  195. @Filou
    07. Januar 2011,...

    @Filou
    07. Januar 2011, 22:12
    Genauso war Benson! Er hatte das Sagen bei den 2 Maedels.
    http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/aliciamilvadyl0ko1si.jpg
    .
    @Meine schwimmt Sommer, wie Winter. Einmal nicht aufgepasst, wie letzte Woche gegen Mitternacht und sie ist im Meer. Da kommt Freude auf zu der Uhrzeit…

  196. OT (mit Erlaubnis),...
    OT (mit Erlaubnis), BertholdIV, sehen Sie gerade ARTE?

  197. @Filou
    07. Januar 2011,...

    @Filou
    07. Januar 2011, 22:34
    Les avocats de la RAF?

  198. Grimaldeli, Oui!...
    Grimaldeli, Oui!

  199. @grimaldeli
    das habe ich mir...

    @grimaldeli
    das habe ich mir gestern auch angesehen, nachdem in der faz so gelobt. der film war m.e. „schund“, so ein dünnes süppchen, passt vielleicht zur bundeszentrale für politische bildung. ach was ist aus arte geworden…

  200. @Filou
    danke für den tip zu...

    @Filou
    danke für den tip zu arte, habe ihn zwar jetzt erst gesehen, bin gestern aber selber dort hängen geblieben.
    in frankfurt gab es vor zwei jahren eine ausstellung im architekturmuseum zu italienischen tankstellen. da war auch der flugzeugabsturz des eni chefs ganz gut beschrieben. s.a.
    http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3946&Alias=wzo&cob=524659

  201. @bertholdIV
    08. Januar 2011,...

    @bertholdIV
    08. Januar 2011, 10:02
    Genau das hab hab ich auch gedacht! Und ich moechte nicht wissen, was die Produktion gekostet hat…
    Bon weekend!

  202. @Grimaldeli
    ja schoenen...

    @Grimaldeli
    ja schoenen schabat und sonntag.
    btw da so ernste private themen angeschnitten werden, falls es jemand braucht:
    http://www.onkologie-bethanien.de/front_content.php

  203. So waren wir denn auf den Hund...
    So waren wir denn auf den Hund gekommen, als die Kinder aus dem Hause waren……..und hatten hintereinander je einen Aire-Dale-Terrier-Rüden. Wunderbar der Umgang mit Ihnen. Man mußte in der Eifel höllisch aufpassen und durfte sie um alles in der Welt nicht von der Leine lassen. Fingen sofort an zu wildern, Hochwild besonders gern, sie tricksten einen vorher aus mit „mutwilligem“ Stöckchenspiel etc…. Und dieses tagelange grauenvolle Gejaule wenn die Artgenossinnen mal wieder so weit waren in der Nachbarschaft. Bei Spaziergängen am Rheinufer vor der Stadt aalten sie sich mit Hochgenuss in Fischkadavern, grauenvoll der Gestank. Warum nur liess man sich auf so etwas freiwillig ein? Ein Hund ist ein verkappter Saubär, ein sog. Wolpertinger ist dagegen ein herzallerliebstes Tierchen.

  204. Wolpertinger sind eh die...
    Wolpertinger sind eh die Besten! Während der Tourismussaison ernähren sie sich selbst, und für den Winter reichen Trockenpreussen.

  205. DA 13:13:... und man kann sie...
    DA 13:13:… und man kann sie dekorativ auf einem Brettchen neben der Garderobe an die Wand hängen, nicht weit vom venezianischen Kristallleuchter entfernt. – Ist das so in den Westvierteln?

  206. @Et Jüppche: Na ja, man muß...
    @Et Jüppche: Na ja, man muß natürlich sehr darauf achten. was für Hunde zu einem passen und welche Eigenarten sie haben. Also schon mal „zwei Hunde“ – das ist sehr schön für die Hunde, aber Sie haben es dann schon mit einem Rudel zu tun und da haben Sie als Besitzer wenig zu melden. Das Jagen ist gerade dann ein großes Problem, das Sie in der Regel nur mit der Leine lösen können. Mit den Labradoren hatte ich das Problem nur bei den jungen Hunden – die haben nach kurzer Zeit von selbst eingesehen, daß sie mit ihren relativ kurzen Beinen keine Chance haben. Was die Vorliebe für strenge Gerüche anbelangt (Wälzen in Kot, Jauche, verwesendem Wild), bin ich allerdings ratlos; am besten hat man immer den Wasserschlauch im Garten parat…
    .
    Liebe Försterliesel,
    kann man das Wälzen den Hunden abgewöhnen? – Und wenn ja: Wie?

  207. Watt willste maache, wenn de...
    Watt willste maache, wenn de op de Hunk jekomme bess, kriesste ooch keene Kredit mie. Hässte nix, kriesste nix. Dat is dat hüttere Jesetz dea Willdness. Bey ons han se et versöck em Vürjebirsch ä Wolpertingerpäärsche anzesedele. De sin injegange, weil die ons Köllsch nit vertraache kunnten.
    Dat muste adens jesinn han, ne Bayer met Wadlschonern un in Lädderbutz met era Kapp met Jamsbaat om Kopp em Hue Dom ze Kölle. Ä Belld füa de Jötter: Do laachste disch kapott.

  208. specialmarke@:Nee. nee, de...
    specialmarke@:Nee. nee, de kohme hinggeränand. Dat wor key Rudel.
    Äwer eynzeln woren se ooch schläue as wies mia, dat dräckelige Pack wor ons öwer.
    De Besetzanschpruch vun ons Leddäsofa wor at ümme vu Aafang aa klaa jerejelt: Zo ons Onjunste. Sone Hungg is in Escht ä Bees (Biest). Dat met dämm Wälze is ene aanjeborene Inschtink: Dat is wölfische Camouflage füa Aanzetäuschen, quasi Mimikry, bey de Jachd. Do mähste nühs dojeje, leven Herrn specialmarke…..
    Jedesmol wenn eyne vo dene jestorve is, hama jekrische (geweint) wie kleen Köngsche. So is de Minsch, wenn ea adens op de Hungg jekumme es.

  209. Wolpertinger in die...
    Wolpertinger in die Löwengrube!

  210. Zitat aus der FAZ vom...
    Zitat aus der FAZ vom 08.01.2011, Seite 1, Kolumne: Futter, Tier und Ei:
    „Historisch betrachtet und auch im internationalen Vergleich, ist unser Essen so sicher wie nie zuvor.“

  211. A wo historisch betrachtet und...
    A wo historisch betrachtet und sicher. Das ist doch mitterweile eher eine philosophischer Zirkulus Vitiosus: Wo ist das tolle Dioxin zuerscht, in der Henne oder im Ei?
    .
    Hennen kriegten auch manchmal in trockenen Sommern gehackte gekochte Eier wg. Eiweiß und so. Denn Hühner sind keine Vegetarier, fressen nicht nur Körner und Grünzeug, sondern mit Hingabe und vorliebe Regenwürmer, Käfer und Schnecken. Zumindest war das so auf unserem kleinen halbwegs unschuldigen Bauernhof damals. Wenn solche Futterkreisläufe jedoch industriell werden, wird es bösartig. Bösartige Futterkreisläufe hatten wir zuletzt beim BSE-Rind, welchses Tiermehl aus Schaf fressen „durfte“.

  212. "Iss nichts Ungeniessbares,...
    „Iss nichts Ungeniessbares, iss nichts, was Du nicht verdauen kannst!“
    Für alle Unerschrochenen:
    Wikipedia, Stichwort Hundefleisch.
    Guten Appetit!

  213. Vielleicht lässt Arabella ja...
    Vielleicht lässt Arabella ja noch ein Pulle Vernidot zum Nachspülen springen.

  214. hansgeier, für Sie 333...
    hansgeier, für Sie 333 Pullen.
    .
    grimaldeli, in MC werden nur Kinder aus katholischen Ehe Fürsten. Tut sich da was? Wie ich lese, hate der Fürst außereheliche Kindlein?

  215. Arabella, Grimaldeli IST...
    Arabella, Grimaldeli IST katholisch.

  216. @BertholdIV,...
    @BertholdIV, http://www.christian-meurer.de/titanicartikel/mahler1.pdf
    .
    Das ist ein Mehrteiler. Hinter „mahler“nur die Ziffer veraendern, schon ist man weiter.
    Die anderen Verdaechtigen kommen auch noch vor.
    Schoenes Wochende und viel Spass (kriegt man beim Lesen).

  217. lieber specialmarke,
    danke...

    lieber specialmarke,
    danke für Ihr Vertrauen! Bitte Trockenfutter nur für Wolpertinger (ist zwar bequem für uns Menschen, bringt aber Nierenprobleme im späteren Hundealter, weil sie zu wenig Wasser dazutrinken, über die Inhalte dieser lukrativen Erzeugnisse muß man ja nix extra sagen…)
    Der Hund wälzt sich in riechenden Sachen um sich zur Tarnung zu parfümieren wie seine interessante Beute, vor allem junge Hunde tun das, wenn sie ganz instinktiv handeln und unsere Sozialisationsbemühungen noch nicht gegriffen haben. Was hilft? Bei frisch gedüngten Feldern am Spazierweg den Hund anleinen, tote Kröten etc. wird er dennoch auf jeder Wiese finden und sich begeistert auf ihnen wälzen. Wir zeigen ihm mimisch unsere Mißbilligung und daß jetzt leider, leider shamponiert werden muß; wenn man den Hund auf Dummie (Ball, Apportel, oder Balg) trainiert wird er sich freudig neben dem Dummie wälzen, dann werden die toten Kröten uninteressant und geraten ganz in Vergessenheit.
    Viele Hunde (vor allem die Wasserhunde) gehen in jede Pfütze, das tun sie um sich abzukühlen, ihre Körpertemperatur ist höher als unsere, ihnen ist schneller heiß. Weil sie in Dreckpfützen Hautinfektionen aufschnappen ist es gut wenn man immer Trinkwasser für sie dabei hat, das kann man anbieten und die Pfützensuhlerei energisch verbieten.
    Alle diese Tipps wirken bei Einzelhunden, wenn man ein gleichjunges Paar hat
    aber nicht! (ein alter Hund hingegen erzieht den Jungen, das ist in vieler Hinsicht sehr bequem und zu empfehlen) Die oben erwähnten Airdaleterrier
    sind als Terier schon mal nicht so leichtführig (obwohl sie von den Angelsachsen als Blindenhunde verwendet werden) und sie zu zweit wildern zu lassen ist wirklich sehr unverantwortlich. In der Regel wildert ein einzelner Hund nicht erfolgreich, sie agieren im Team, einer hetzt, einer reißt. Nur archaische Rassen wie Huskies wildern auch allein erfolgreich. Aber das Hetzen durch einen einzelnen Hund schädigt trachtige Rehe und Hirschkühe, vor allem im Winter.

  218. Angesichts der Hundetips lobe...
    Angesichts der Hundetips lobe ich mir das CO2-neutrale Verhalten* von Katzensklaven und deren BesitzerInnen.
    .
    * Faulheit

  219. @Vroni: Jaaa, und wenn die...
    @Vroni: Jaaa, und wenn die Hühner dann mal reichlich Mettlen (Engerlinge, also Maikäferlarven) entdeckt hatten, mußte man sie einsperren und erst alle Engerlinge selber suchen und entfernen, sonst gabs nur noch ungenießbare Eier von ekligem Geschmack, die man nur wegwerfen konnte.

  220. filou, grimaldeli schon, aber...
    filou, grimaldeli schon, aber der kommt als Thronerbe nicht infrage, solange er nicht ehelich entstanden ist. Ist komplex, ich weiß. Aber grimaldeli kann auch so etwas erklären.

  221. Liebe Försterliesel,
    haben...

    Liebe Försterliesel,
    haben Sie herzlichen Dank für Ihre kenntnisreichen Ausführungen.
    Ich möchte mich mit einer hochinteressanten Fundstelle aus meinen gegenwärtigen Studien zum Gewerbefleiß der Hugenotten revanchieren. Aus „Albert Maurer: Friedrichsdorf – wie es früher war, 1986“: „Für uns Kinder gab es kaum einmal Taschengeld von den Eltern. Also mußten wir sehen, wie wir zu Geld kamen. Ein Weg war das Sammeln von Hundekot. Mit kleiner Schippe und Eimer ausgerüstet, wurden die Straßen und Wege abgesucht, und kein Kettenhund war zu scharf und böse, als daß wir uns nicht herangewagt hätten, um die Kostbarkeit unserem Eimer einzuverleiben. War er voll, zogen wir zur Lederfabrik E. C. Privat. Hier wurde die Ware (für Gerberzwecke) gewogen und wir erhielten im Schnitt R.M. 1.– pro Eimer.“ – Dazu das Faksimile einer Anzeige „Hundekot wird laufend zu höchsten Tagenpreisen zu kaufen gesucht. Lederfabrik Emil C. Privat, Friedrichsdorf (Taunus) – Die Fa. Privat war ein bedeutender Hersteller von Saffianledern mit hoher Farbbrillianz. – Wozu Hutkot dochgut sein kann…

  222. lieber...
    lieber specialmarke,
    dankeschön! Naturgerbung ist ja wieder im Kommen, und was die Besitzer kleiner alter Saffiankostbarkeiten (Damenspenden, Visitkartenetuis, Schmucketuis, Lederbände…) so alles nicht wissen! Noch viel Vergnügen bei Ihren historischen Studien, auch über die Hexenprobe wurde schon geschmunzelt!
    Lieben Gruß!

  223. Specialmarke, das war jetzt...
    Specialmarke, das war jetzt eine interessante Exkursion in die Geschichte. Kann dazu noch anführen, daß die Textildruckfirma, bei der ich meine Lehre gemacht habe – die wurde Ende des 18. Jhdts. gegründet – von Anfang an über große Wiesen verfügte, auf denen damals Pferde gehalten wurden, denn den Pferdeurin benötigte man zum Indigoverküpen. (Indischgelb soll ursprünglich aus dem Urin von mit reichlich Mangos gefütterten Kühen gemacht worden sein). – Und mit den Rieselfeldern vor der Stadt, auf denen die Karotten wuchsen, hatte man lange Zeit ein Auskommen. Heutzutage funktioniert das wahrscheinlich deshalb nicht mehr, weil man zuwenig Roßbollen zum Verdünnen der Hormone hat. (Und der Kokainverbrauch einer Gegend wird wohl auch anhand der Klärwasserbelastung geschätzt…)

  224. @Foersterliesel, colorcraze:...
    @Foersterliesel, colorcraze: Wie ich bereits vermutete, wurde der Hundekot – wie ich inzwischen gelesen habe, geht auch Taubenkot – wegen irgendwelcher Enzyme aus dem Verdauungstrakt der Tiere verwendet. Es handelt sich hierbei um die Pankreastryptase, die die Entkalkung und Entschleimung der Häute befördert. Inzwischen wird die Tryptase entweder aus Bauchspeicheldrüsen von Schlachttieren gewonnen oder synthetisch hergestellt und ist als „Oropon“ auf dem Markt. Als weiterer Ersatz für Hundekot wird in der Fachliteratur auch ein in Gärung übergegangener Brei von entleimtem Knochenmehl empfohlen. Die Gerbereien sind ja inzwischen zum großen Teil aus Mitteleuropa verschwunden. Ich hatte noch Anfang der 60er Jahre das zweifelhafte Vergnügen, auf meinem Schulweg in Friedrichshafen täglich an der Lederfabrik Hüni vorbeizukommen, eine biedermeierliche Fabrikgründung eines Schweizers mit Fabrikantenvilla, der wohl schon damals im eigenen Lande nicht mehr erwünscht war und sich im Osten des Städtchens auf damals freiem Felde niederlassen durfte, das später allerdings Wohngebiet wurde. – Gut, inzwischen stellt er wohl kein Leder mehr her, sondern irgendwelche HiTech-Kunststoffbeschichtungen . Den Geruch aber habe ich noch heute in der Nase, wenn ich daran denke…

  225. @specialmarke: ja, die...
    @specialmarke: ja, die Gerüche. Ich erinnere mich auch noch lebhaft an den Geruch der Textilfirmen (die Ausrüstung roch irgendwie nach saurer Mayonnaise, die Abdeckerei-Schlichte roch auch furchtbar) und etwas weniger lebhaft an den Gestank der Abdeckerei, die es bis in meine Jugendzeit im Ort gab. Auch erinnere ich mich noch an die Misthaufen vor den Höfen, die es in meiner Kinderzeit noch innerorts hatte. Und natürlich wurde früher an jedem schönen Tag gegüllt, was die Freude an Wetter und Landschaft doch etwas beeinträchtigte. Das sowie das Geknatter von Windmühlen sind alles so Faktoren, die die Idylliker des Landlebens, die sich mit Wirtschaft nicht befassen mögen, gerne ausblenden.

  226. liebe colorcraze und...
    liebe colorcraze und specialmarke,
    Gerbereien lagen wegen Gestank außerhalb der Stadt und wegen der Abwässer am Fluß; in Indien gehören die Gerber zu den Dalits. Auch heute noch tragen Hindus keine Ledertaschen, sondern solche aus Stoff. Was halten Sie beide von
    den veganen Schuhen? (schöne Lederwaren gehören ja zu den bürgerlichen, hier im blog bereits thematisierten, Liebhabereien)

  227. Liebe Foersterliesel: Vor...
    Liebe Foersterliesel: Vor einigen Jahren habe ich, nachdem ich bereits Fleisch aus Massentierhaltung auf den Index gesetzt hatte, mich zur vegetarischen Küche entschlossen, was mir nicht sehr schwer fiel, da ich beim zweimal täglichen Kochen immer den Gemüsen und Salaten große Aufmerksamkeit geschenkt habe. Inzwischen bin ich „Vegetarier, der Fisch isst“. Auf den Fisch könnte ich sicher auch wieder verzichten, aber offengestanden nicht auf Seide (Halstuch) Wolle (Pullover) und Leder (Schuhe). Kunststoffe und Kunstfasern kommen in meinem Haushalt nur sehr eingeschränkt vor. Gerade das Leder für die Schuhe finde ich unverzichtbar und in seinen Materialeigenschaft unübertroffen. Ich gehe mit Hund ganzjährig über unbefestigte Feld- und Waldwege, durch Regen und Schnee und kann mich mit dem besten Willen nicht für Gummistiefel entscheiden. Eleganz spielt bei meinen Schuhen eigentlich keine Rolle, aber die Anpassungsfähigkeit und Diffusionsfähigkeit des Leders. Ich habe großen Respekt vor der ethischen Entscheidung der Veganer – aber dürfte ich als Veganer noch einen Hund halten? – Konsequenterweise „Nein“. – Wie Sie sicher wissen, kann man einen Hund zwar auch vegetarisch ernähren, aber meine Versuche, meinem Hund gelegentlich etwas gekochtes Gemüse unterzujubeln, waren nicht von Erfolg gekrönt. „Elly“ läßt sich auch nicht von der Mitteilung überzeugen, daß auch Hunde-Vegetarier eine höhere Lebenserwartung haben…

  228. lieber specialmarke,
    meinen...

    lieber specialmarke,
    meinen Hund könnte ich vegetarisch ernähren, er frißt gern gekochtes Gemüse, süßes Obst, rohes Sauerkraut, Kartoffeln, Reis, Hirse, Nudeln, Eier (er findet Gelege) Käse und Quark. Fleisch hat er aber noch lieber und das bekommt er auch.
    Lederhandtaschen werde ich in diesem Leben wohl nicht mehr kaufen, meist trage ich Rucksack oder indische Stoffbeutel, Reisegepäck ist aus leichtem Funktionsgewebe und kaum getragene Lederhandtaschen stehen noch im Schrank. Bei Schuhen bin ich ambivalent; natürlich sind gute haltbare Lederschuhe eine Freude. Aber tatsächlich sind die winterlichen Goretextreter fast gänzlich aus Kunststoff, die halbhohen Feld-und Wiesenschuhe auch und die Gummistiefel schätze ich sehr. Für schöne Lederschuhe hab ich im Grunde kaum Verwendung. Mit der Wolle ist es ähnlich; ich mag Loden, Walkjanker und Wolle, aber meist trage ich Fleecezeugs (wash’n wear, kein Eingehen, keine Handwäsche), Seide und Wolle ruhen im Schrank. Das alles hat sich aus praktischen Gründen so entwickelt, aus Bequemlichkeit, es ist schon auch eine Art von Formverlust.

  229. Liebe Foersterliesel, lieber...
    Liebe Foersterliesel, lieber specialmarke,

    den Hang zum Waschmaschinentauglichen habe ich zwar auch, allerdings bin ich mit einer Wäscherei um die Ecke gesegnet, die für 1 EUR ein Hemd wäscht und bügelt – sämtliche Hemdenträger im Viertel pilgern da hin, es ist immer voll.

    Leder: nein, auf Lederschuhe würde ich keinesfalls verzichten wollen, Kunststoff an den Füßen vertrage ich garnicht. Taschen – nur die Handtasche (A4-tauglich), die Einkaufsbeutel in Übergröße, in denen ich meine Wochenendeinkäufe nach Hause trage, natürlich aus Stoff, so daß sie faltbar und leicht sind. Wollpullover trage ich im Winter immer, Seidenpullover müßte ich mal wieder nachkaufen, die vorhandenen geben langsam auf. Die wasche ich auch in der Maschine, ich wasche keine Kleider mehr von Hand, wie ich es in meiner Lehrzeit mangels Waschmaschine tun mußte. Aber das Trocknen, jööö… langwierig und platzbelegend… das Trocknen ist das einzige, das wirklich gegen Woll- und Seidenpullover spricht. Meine Haut und meine Nase sind jedoch dafür.

    Wenn ich weniger büroartig leben würde und mehr mit kleinen Kindern, Viechern, Pflanzen oder überhaupt draußen oder mit viel Rumräumen zu tun hätte, würde ich bestimmt auch stärker zu Kunstfaser greifen, zumindest für die äußeren Schichten, da es einfach schneller zu waschen und trocknen ist. Aber da das nicht der Fall ist, bleibe ich bei „Baumwolle innen, Wolle und Leder außen“.

    Vegetarische Anwandlungen – also _bewußt_ nur Pflanzen essen – hatte ich nie, da ich zeitlebens davon überzeugt war und blieb, daß nichts Unethisches dabei ist, wenn ich als Fleischfresser Tiere esse. Schließlich gibt es ja auch genug Tiere, die Tiere fressen, also warum sollte ich als Mensch da so anders sein? Irgendwelche indischen oder pseudoindischen Vergeistigungsübungen waren noch nie meins; davon abgesehen essen die Krishnagläubigen wohl auch Fleisch.

    Ja, ich hab immer noch kein Huhn geschlachtet, obwohl eine Großtante, die ich nur einmal in jugendlichem Alter traf, darauf bestand, daß das eine Frau können müsse, „damit was auf den Tisch kommt!“. Vermutlich hätte es mir beim Schlachten arg gegraust, zumindest die ersten Male, aber unter Aufsicht hätte ich mich wahrscheinlich denn zugunsten der Leberwurst oder dem Brathähnchen schon überwunden.
    Ich habe von einigen Leuten gehört, daß sie das Erleben einer Schweineschlachtung zumindest vorübergehend zu Vegetariern gemacht hat, weil es sie so gegraust hat. Ich habs nie erlebt, kann daher nicht sagen, in welchem Maße das Eindruck auf mich machen würde. Ich schlage nur im Sommer ab und an Insekten tot, wenn sie mich zu sehr benerven. Das kommt vor. Essen tu ich sie allerdings nicht.

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