Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Dioxin, das Salz des Darwinismus

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Ab einer gewissen Einkommensklasse sollte vergiftete Nahrungsmittel durch hochwertige Einkäufe zu vermeiden sein. Wer seinen Luxuskühlschrank in der modernen Inselküche, auf Marmor stehend, jetzt dennoch gerade von Convenience Food ausräumt, sollte Dixion nicht als Gift betrachten. Sondern als Denkanregung.

Durch den Verzehr dieses mit Zynismus belasteten Beitrags ist keine unmittelbare gesundheitliche Beeinträchtigung zu erwarten.

Ich mache mich vielleicht nicht sonderlich beliebt, wenn ich das sage: Aber wer ein monatliches Einkommen von mehr als 2500 Euro brutto und nun Bauchschmerzen wegen verzehrter, eventuell mit Dioxin vergifteten Eiern hat, der tut mir nicht wirklich leid. Selbst die extremst teuren Eier am Tegernsee drüben in Gasse direkt vom Hof, wo man sich im Sommer auf der Wiese anschauen kann, welche Hühner die Eier legen, und vorsichtig fahren muss, weil die Viecher hier frei rumrennen, kosten nicht mehr als 25 oder 30 Cent. Wer im Monat 30 Eier verbraucht, zahlt fünf bis sechs Euro mehr, als für die schlimmsten Eier aus der widerlichsten Produktion in allerscheusslichsten Geschäften.

Bild zu: Dioxin, das Salz des Darwinismus

Ich weiss auch, dass nicht jedes Huhn so eine wunderbare Aussicht haben kann. Aber von Besserverdienden kann man wenigstens erwarten, dass sie sich ausrechnen können, wie sich der Preis eines Produkts auf die Produktion auswirkt. Mit ein wenig Glück fügt Dioxin der Sache eine neue Note dem eher faden Geschmack hinzu, der mit all den Nebenaspekten der Massentierhaltung in Verbindung zu bringen ist. Kann sein, dass Dioxin schädlich ist, aber an den Hühnern zeigt die Marktwirtschaft, wie man solche Gefahren trotzdem ausschliesst: Wer früher stirbt, bekommt später keinen Krebs. Wer gut verdient und mit seinem Geld länger leben will – nun, ich teile auf Anfrage gern die Adresse des Dorfladens in Gmund mit.

Ausserdem finde ich, dass sich Reiche, Erben und Gutverdienende da sowieso nicht so haben sollten: Auch wir müssen irgendwann an irgendwas sterben, die einen beim Abflug in die Botanik bei exzessiver Freizeitgestaltung auf dem Rodel und die anderen unheilbar in einem teuren Sterbehotel bei Rottach. Nehmen wir mal an, ich gehe in der letzten Kurve ab, weil ich nicht die Unhöflichkeit besitze, eine Gruppe von Bad Homburgern, die in der Kurve rastet, niederzunieten: Dann steht das in der Zeitung, und entweder kauft man sich einen Helm, oder man löst das Problem an der Wurzel und verbietet Bad Homburgern den Zugang zum Tal. Bei Dioxinlebensmitteln ist es nicht anders: Vielleicht sind die frühen Erben dann so klug, Papas Porsche nicht mehr, wie das heute oft in der Zeitung geschrieben steht, vor dem Discounter abzustellen. Manchmal ist Darwinismus selbst in besten Kreisen ebenso vulgär wie effektiv, und wirklich vornehm schweigen in Zeiten wie diesen ohnehin nur die Toten. Ich bevorzuge es dagegen, oben auf dem Berg noch einmal gut zu speisen: In meiner Lieblingshütte tun sie keinerlei Flüssigei in den Quarkkuchen. Und dass nun sogar die Briten Kuchen mit deutschen Eiern aussortieren, sollte einem wirklich zu denken geben.

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Nett sind die Alternativen natürlich nicht: Ich bin da, wenn Sie mir das Eingeständnis erlauben, selbst auch betroffen von so einem Missgeschick gewesen. Eines schönen Tages wurde ich in das weniger schöne Düsseldorf eingeladen, um dort mit Journalistenschülern zu reden. In der Pause gingen wir zu einem mir bis dahin unbekannten Ort: Demokratisch und volksnah in die Kantine, wo es normale Journalisten mit journalistischen Tischsitten gab. Ich bestellte vegetarisches Kartoffelgratin mit mutmasslich Salmonellen; letztere hatte man jedoch auf dem Speisenkartenersatz anzugeben vergessen. Vielleicht lag es auch nur an meiner fehlenden Abhärtung durch die Unimensa, aber nicht mal in Rottach-Egern hätte man, alles Folgende zusammengerechnet, teurer und schlechter essen können. Seitdem bin ich zwar kein Anhänger der Klassentrennung, aber ich passe sehr genau auf, wo ich esse: Ei nur in Lokalen, von denen ich einen guten Eindruck habe. Nie wieder Düsseldorf. Und inzwischen kann ich auch ohne schlechte Erinnerungen wieder Gratin kochen.

Auch das ist Darwinismus; nicht angenehm, aber es hat funktioniert, und mit etwas Glück erinnert das Klein-Seveso in Flüssigei, Eiernudeln, vermutlich auch in Schweinefleisch und anderen Dingen nicht nur an die Sterblichkeit, sondern auch an die Pflicht der besseren Arten zur Anpassung: Zur Anpassung nach Oben nämlich. Überleben ist heute keine Frage der Essensmenge oder der Sparsamkeit mehr, sondern eine Frage der Vermeidung dessen, was langfristig sicher nicht gesund ist. Und wir haben nach hinten hinaus, zum Rentiersdasein und Goldenen Herbst des Lebens noch eine Menge Zeit, die man besser nicht frühzeitig mit dem falschen Gift wenig erbaulich gestaltet. Natürlich ist Dioxin nicht gerade der sanfteste Weg, uns daran zu erinnern:  Es gibt höflichere Arten der Ansprache. Aber Dioxin hat den nicht bestreitbaren Vorteil, in dieser Hinsicht zu funktionieren.

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Vielleicht ist es auch Knauserern und Freunden des „Ach es ist ja so billig dort“ damit dauerhaft einzubläuen, dass man wegen ein paar Euro nicht so haben soll. Dass es der Lebensfreude wie auch dem Geldbeutel sehr zuträglich ist, mit Eiern kochen zu können, wenn andere die Majonaise in den Müll werfen. Wie man jetzt erfährt, haben die Dioxinlieferanten wohl auch an solche preisbewussten Vertreter der besseren Kreise gedacht, und das Gift entsprechend niedrig gepanscht, so dass es nicht so arg schlimm über den Grenzwerten liegt: In meinen Augen ist es dennoch kein Sozialprestige, zu Nahrungsmitteln mit kalkuliertem Giftzusatz zu greifen. Sozialprestige ist es, das Gift jenen zu überlassen, die es trotzdem kaufen – gerne übrigens auch mit dem Hinweis, es gäbe nicht genug Bioprodukte für alle. Und man habe jetzt keine Zeit, zum Bauernhof zu fahren.

Natürlich wird auch dieses Debakel nicht alle restlos überzeugen. Man wird auf die Futtermittelindustrie schimpfen, die Bauern werden als Betrogene weinen, und ihre Lobby wird gar keine Debatte aufkommen lassen, was für abartige Produktionsmethoden und Preisdiktate es sind, die es profitabel machen, für einen Bruchteil eines Cents pro Ei mit Dioxin vorlieb zu nehmen. Es ist eine gar nicht so angenehme Kette vom Gift im Fett über das Gift im Tierfutter, im Tier, beim Massenviehhalter und im Supermarkt bishin zum Verbraucher. Bis deren bessere Vetreter begriffen haben, dass es eine enorm schlechte Gesellschaft ist, an der man sich da beteiligt, wird noch viel Dioxin gepanscht werden müssen, aber ich bin zuversichtlich, dass der Kostendruck und die Sparsamkeit irgendwann zu einem nachgerade gewaltsamen Umdenken führen werden – wenn man erst mal begriffen hat, dass es nicht um Grenzwerte von Gift geht, sondern darum, kein Gift essen zu müssen. Und da ist Dioxin sicher besser geeignet, als harmlos scheinende Fischstäbchen oder Formschinken.

Bild zu: Dioxin, das Salz des Darwinismus

Der Dioxinmarkt wird das alles fraglos regeln, und ich mache mir wenig Illusionen, dass es dereinst einen sichter giftfreies Kühlregal für Convenience Food gibt – davor gibt es den garantiert keinerlei Einfluss auf die Politik nehmenden Parteigrossspender. Wirklich zu bedauern sind nur die Konsumenten, die man mit Harzt IV dazu zwingt, minderwertiges Zeug zu kaufen. Der Rest sollte sich daran gewöhnen, dass Salmonellen, Dioxin, Glycol, Geschmacksverstärker, Schlachtabfälle, Rinderwahn und jede Menge Tiermedizin einfach in den Rabatten integriert sind. Das ist wie bei Investitionen mit hoher Rendite: Da steigt die Unsicherheit. Natürlich mag der ein oder andere Krankheitsfall unschön sein, aber wie man mir versichert, geht das letztlich in der Statistik unter, so global betrachtet. Und als Reicher hätte man durchaus die Möglichkeiten gehabt, sich zumindest um eine Verhinderung solcher Probleme aktiv zu bemühen. Für den normalen Menschen mag deshalb Dioxin in der Nahrung ein Verbrechen sein; für meine Kreise ist es die Möglichkeit, am eigenen Genpool zu arbeiten.

 

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324 Lesermeinungen

  1. Wau! Wieder auf den Hund...
    Wau! Wieder auf den Hund gekommen.

  2. Lieber Don, sehr treffend.
    Bei...

    Lieber Don, sehr treffend.
    Bei Ansicht der Koestlichkeiten suedlicher Provinienz auf Bild 3 ueberfielen mich stark oekologische Gedanken. Waren die von einem reitenden Boten angeliefert?
    (Gutes Foto uebrigens)

  3. "Die Renten sind...
    „Die Renten sind sicher.“
    „Unser Essen ist so sicher wie nie zuvor.“
    .
    Sicher für wen.

  4. Nun, was Salmonellen angeht,...
    Nun, was Salmonellen angeht, sind die von Ihnen verschmähten südmünsterländischen Billigeier klar im Vorteil.

  5. Hoffentlich entgeht niemandem...
    Hoffentlich entgeht niemandem die Ironie, dass sich Deutschland als einziges Land der Welt weigert, die für menschlichen Genuss völlig harmlosen genveränderten Naturprodukte zu importieren, aber gleichzeitig den eigenen Konsumgütern die verheerendsten Chemikalien beifügt.
    Wer denkt da nicht an den Skandal der arm- und beinlosen Kinder, der damals ebenfalls nur auf Deutschland beschränkt war, während andere Länder die gefährliche Droge verboten hatten.

  6. In einer früheren Verwendung...
    In einer früheren Verwendung bekam ich auch das Bundesgesetzblatt und das entsprechende EU-Blatt über den Schreibtisch. Ich habe dann immer in den Artikeln und Verordnungen zu Lebensmitteln gelesen. Bis eines Tages mein Leitender Apotheker (auch Lebensmittelchemiker) zur Rücksprache wegen irgend etwas kam, mich da lesend antraf und trocken meinte: “ Das möchtest du gar nicht wissen was da alles in Wurst usw. drin sein darf, sonst schmeckt es dir nicht mehr“.
    Wie recht er hatte….

  7. Die Bio-Eier alleine für 6...
    Die Bio-Eier alleine für 6 Euro mehr in der Woche/Monat werden es nicht richten, Don:
    http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/bio-eier-mit-dioxin-verseucht/
    .
    Man muss dazu kein Bio-Eier vom Lidl nehmen wie in diesem Linkbeispiel. Was mir stinkt ist, dass auch teurere Lebensmittel, egal wo, nicht in ihrer Qualität vor Gewinngier gefeit sind. Ja grad da am Ende der Gewinn um so höher ist. Also sticht die bildschöne und edle These des bitteschön etwas mehr Ausgebens nicht wie sie sollte.
    Übel: Dass solche Gier-Säcke womöglich in Westvierteln wohnen, sich an Tegernseen pudeln und Bauerneier verputzen. Der „Pöbel“ darf dann deren Flüssigei-Fraß fressen. Zuerst kommt das Fressen, dann die Moral? Brecht muss neu geschrieben werden.
    .
    Die Botschaft, die mit solchen Meldungen wie der TAZ-Meldung rüberkommt: Eine wie auch immer tolle Einstellung des Verbrauchers alleine hilft nicht, wenn Gewinngier auch bei Bio vorkommt. Das macht die zart aufkeimende Moral der Verbraucher Marke „IKEA-Idioten“ im Vorfeld kaputt.
    .
    Wozu jetzt noch mit dem Rauchen aufhören? Besser gleich zu BLACK DEATH greifen. Lösungen? Keine. Aigner absetzen? Dann kommen neue. Am Genpool arbeiten? Mit was.

  8. Grüss Gott Zusammen,

    wenn...
    Grüss Gott Zusammen,
    wenn ich richtig in das Eiertöpflein des Herrn Alphonso schaue, prangt auf dem braunen Ei eine 2, das ist ein Ei aus Bodenhaltung und kein Bio Ei.
    Nix für ungut,
    Grüssle,
    Gustl

  9. Ja mei, irgendwo muss der...
    Ja mei, irgendwo muss der ganze Mist ja hin….
    Wobei wieder diese Assoziationskette vor meinem inneren Auge vorrüberzieht:
    Ei , Eigelb , Gelb FD….
    Und schon setzt ein lebenserhaltender Reflex ein, den ich den Lesern dieses Blogs zu beschreiben erspare

  10. Und ich bin mal wieder allen...
    Und ich bin mal wieder allen über: Dank meiner Kleinheit kann ich unter anderem auch Dioxin in realer Größe bewundern.
    .
    Und den schönen Satz „Für den normalen Menschen mag deshalb Dioxin in der Nahrung ein Verbrechen sein; für meine Kreise ist es die Möglichkeit, am eigenen Genpool zu arbeiten“ habe ich aber trotzdem nicht verstanden, obwohl ich sonst recht eigetlich überall hindurchdiffundierte.
    .
    Aber: Für unnormale Leute ist Dioxin inder Nahrung also ein Genuß oder Vorteil oder zumindest nicht verboten?
    .
    Oder ist für Normale nur Dioxin in der Nahrung unschicklich, aber in Atemluft nicht?
    .
    Und „meine Kreise“ trage ich um die Hüften oder auf der Nase oder im Hirn oder wie Schwindel.
    .
    Vollständig hieße der Satz doch in etwa: „für meine Kreise ist Dioxin (es) die Möglichkeit, am eigenen Genpool zu arbeiten“ – aber macht Dioxin das nicht etwa bei allen Kreisen, auch den Stadt- u. Land- sowie den Verkehrskreisen? Warum nur sozial exklusiv bei seinem Zirkel? Versteht sich aber sicher von allein … .
    .
    Immerhin schön also, auf diese Weise erfahren zu haben, wie Klasse sexy Dioxin wirklich ist. Monokausale Vermehrung von Einzellern mit sich selbst könnte also auch daher kommen?
    .
    „Und Dioxinfolie zu Verhüterlis“ heißt es demnächst auch auf der Alm – falls Paare ihre Genpools trotz geneigter Dioxinanwendung doch zu zweit eher aber noch ein Zeit lang für sich selbst behalten wollen.
    .
    Und „arbeitete“ nicht die sogenannte Vergreisung „auch fortlaufend an den Genpools“, sogar auch ohne Partner? Baute Reproduktionsfehler in die DNA ein?
    .
    Wir finden es auch diesmal höchst aufschlussreich, dass den besonderen Westviertlern einmal mehr offenkundig neue Geheimmöglichkeiten offen stehen, nun auch mit Dioxin am eigenen Genpool zu arbeiten – wahrscheinlich ist der Weg des Ansatzes der, dass durch die vom Autor oben angedeutete Verwendung der inneren Oxidation durch aggresive Luftsauerstoffe ein wenig mit vorgebeugt wird … :
    .
    „Wunderbar was Westviertler so alles können!“ rufen wir da glatt aus und klatschen begeistert in die Hände, nicht ohne ein wenig weissen Staub aufzuwirbeln, ob unserer Kleinheit.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=noe3kR8KqJc&feature=related

  11. Gustl, eben deshalb ist das...
    Gustl, eben deshalb ist das Bild auch an genau der Stelle. Zwischen Formschinken und Dioxinmarkt.

  12. Vroni, wozu mit Rauchen...
    Vroni, wozu mit Rauchen aufhoeren? Jopi Heesters hat im Alter von 107 aufgehoert zu paffen. Dran wird er zugrunde gehen. Never touch a running system!!

  13. @ Vroni
    Das mit dem Genpool...

    @ Vroni
    Das mit dem Genpool wird doch vorzüglich gelöst über den Darvinismus in Sachen Dummheit : siehe auch die vielen ungenannten Anwärter auf den jährlich verliehenen Darvin-Award

  14. Mactini Nano, übersetzt:...
    Mactini Nano, übersetzt: Durch übermässigen Dioxinverzehr werden die Dioxinverzehrer weniger, und damit verringert sich auch ihre Zahl im Genpool. Entweder, sie hören biologisch mit dem Dioxinessen auf, oder absichtlich. In jedem Fall aber werden es weniger.

  15. "...eine 2, das ist ein Ei aus...
    „…eine 2, das ist ein Ei aus Bodenhaltung und kein Bio Ei.“
    .
    Ist mir auch aufgefallen.
    .
    And now for something completely different:
    Wenn Essen aus Italien als Lebensstil des natürlich so gelobt wird: Seveso liegt immer noch in Italien. Ein paar Kilometer nördlich von Mailand. Wie lange dauert es, bis das damals freigesetzte Dioxin sich sonstwohin verpi+++st hat und wo ist es jetzt rumverteilt. Nix risotto milanese oder ist alles wieder gut? (Glaub ich nicht, der doktorierte Naturwissenschaftler, Bio, Chemie, in meiner Familie wird heftig mit dem Kopf schütteln.)

  16. @Vroni: Jou, sehe ich...
    @Vroni: Jou, sehe ich ähnlich. Lebensmittelkauf ist Vertrauenssache, und Vertrauen kann immer mißbraucht werden und wurde es auch immer wieder – wenn man all die „Lebensmittelskandale“, die man zeitlebens erlebt hat, aufzählen würde, käme ähnlich wie auf der von Prince Matecki erwähnten Liste ein stattliches Konvolut zusammen. Mal wurde Hühnermist ins Schweinefutter gemischt, mal Motorenöl ins Hühnerfutter, unvergessen auch das Fischmehl für die Schweine, die danach wie Fisch schmeckten, und dies keineswegs von Großproduzenten, neinnein, es handelte sich um einen örtlichen Bauern. Ein bißchen bescheissen geht immer, man muß schließlich sehen, wo man bleibt. Und überhaupt haben frühere Generationen auch die Freibank überlebt und härteten so gegen Salmonellen und derlei ab (oder auch nicht).
    @dunnhaupt: das ist doch ganz naheliegend, Chemie kennt man, da weiß man, wie das wirkt, unbekanntes Genzeugs halt weniger. Man mißtraut ihm, weil es eine Art Unsterblichkeit haben könnte, der man nicht beikommt, oder eine Art 1xWegwerfsterilität, die einen so abhängig macht wie ein Zootier.

  17. So Ende der 70er hab ich im...
    So Ende der 70er hab ich im Hof eines Hauses am Wiener Michaelerplatz (bei der Hofburg, also nicht am Stadtrand) noch Hühner gesehen. Vielleicht kommt das wieder. Arme Leute haben früher in der Küche ein Henderl zum Eierlegen gehalten,
    es war zutraulich, hüpfte auf die Knie und kuschelte, hab ich als Kind noch erlebt.

  18. @Vroni: Ja selbstverständlich...
    @Vroni: Ja selbstverständlich liegt Seveso in Italien, ja selbstverständlich ist Norditalien industrialisiert, und seit x Jahrhunderten werden dort Lebensmittel für den Markt angebaut und verarbeitet. Und selbstverständlich haben dort zu jeder Zeit Arme Fische in verdreckten Flüssen geangelt und aufgegessen. – Wie man dort mit solchen Dingen wie Dioxin in Eiern umgeht, weiß ich nicht. Vielleicht beruhigt man sich in manchen Fällen damit, daß es ja wieder exportiert wird und es jemand anders ißt, gerade so, wie es ja auch bayrische Großverarbeiter halten.

  19. @colorcraze
    Von...

    @colorcraze
    Von Freibank-Fleicsh habe ich anderes gehört. Es soll angeblich besser tierärztlich untersucht sein als „normales“.
    Es soll größtenteils von verunfallten Tieren stammen. Mehr waas i net.
    .
    Solche, denen ich dann hilflos mit Spenden an Animals Angels helfe, denn sie sind meist durch zu lange Transporte geschwächt. Das ist aber ein weiteres und auch sehr schlimmes Thema, ach was red ich. Zum Teufel mit Leuten, die an Leid verdienen. Ob es hilft, sie von ihrem Elfenbein-Kaviarlöffel wegzuhauen und an die Wand zu tackern?

  20. Don, oder man wird weniger,...
    Don, oder man wird weniger, wenn man weniger wird: keine Kinder kriegt.

  21. Kann mich da nur Vroni...
    Kann mich da nur Vroni anschließen. Teure Eier zu kaufen fördert nur die Motivation der Hersteller, auch dort durch Billigtierfraß die Marge zu erhöhen. Und wie ja schon aufgezeigt wurde, waren tatsächlich schon oft genug Bio-Eier verseucht.
    Übrigens hier mal die Aussage des Direktors des Instituts für Tierernährung an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Professor Josef Kamphues:
    Frage: Trägt der Verbraucher, der immer günstigere Produkte will, auch eine Verantwortung?
    Kamphues: „Nein. Man kann doch nicht dem Verbraucher, der mit seinem Haushaltsgeld rechnet, noch eine Mitschuld daran geben, dass Irgendeiner grob fahrlässig oder noch schlimmer mit irgendwelchen schlimmen Substanzen umgeht.“
    Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1092259

  22. Lustlos geht die Welt zu...
    Lustlos geht die Welt zu Grunde? Nö, eher nicht, hat schon mancher gemeint
    .
    Quote „Durch übermässigen Dioxinverzehr werden die Dioxinverzehrer weniger, und damit verringert sich auch ihre Zahl im Genpool. Entweder, sie hören biologisch mit dem Dioxinessen auf, oder absichtlich. In jedem Fall aber werden es weniger.“
    .
    Aber „Larsen Rinnström“ heißt der Däne. Will sagen: Wenn ich schon Dioxin essen muss, weil ich arm bin, macht mir das gar nichts. Mit meiner verbliebenen Fruchtbarkeit und meinem Glaube an mich selbst und das Gute überall trotzdem komme ich dagegen nämlich immer noch locker an. Sechs Kinder oder zehn, wieviel sollen es sein, die Westviertel zu erschrecken und zu übertrumpfen? (Und alle relativ „dioxinjung“, anfänglich zumindest, *g*.)
    .
    „Dieses rasche Bevölkerungswachstum wird sich fortsetzen: Nach Berechnungen des Statistischen Büros der USA werden um das Jahr 2040 mehr als 400-Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten leben. … Dieses sog. ‚natürliche Bevölkerungswachstum‘ ist die Folge einer vergleichsweise hohen Geburtenneigung.“ http://www.genius.co.at/index.php?id=214

  23. lol...
    lol

  24. Zum Salz gehört auch noch das...
    Zum Salz gehört auch noch das Brot.
    .
    Oder Alternativ Zucker und Schlagsahne.
    .
    Ach was, Bio-Markt!
    .
    Das Betreiben einer Landwirtschaft zur eigenen Ernährung sollte für alle bessere Haushalte einfach wieder zum Standard gehören. Dann geht man überhaupt nicht mehr im Laden einkaufen, sondern füllt die Speisekammer (sic) mit den Lebensmitteln, die wöchentlich aus der villa rustica angekarrt werden.

  25. Und man sollte die Kriege...
    Und man sollte die Kriege ausrotten und die Schusswaffen, um nicht vom Dioxin abzulenken.
    .
    „Und damit verringert sich auch ihre Zahl im Genpool“ – Aber ist es nicht so, dass Jungesellen, Komma vermehrungsfrei, sich von alleine am meisten verringern werden? Und hätte da nicht einer seinen einen blinden Fleck? Nach dem Motto „Gesundheit kan man nicht essen – Gesundheit kann man nur denken“? („denn Gesundheit ist zunächst oralfrei“)
    .
    Wer sich kräftig vermehrt, also schon mal genommen wird, denkt nicht zuerst an Gift. (… angenommen ist)

  26. Ute G., ich finde solche...
    Ute G., ich finde solche Aussagen peinlich und abstossend zugleich. Wenn es nur danach geht, dass man rechnen muss, kann sich jeder irgendwie rausreden. Und von Professoren, die Teil des Systems sind, halte ich gar nichts.

  27. werter dunnhaupt, verstehe ich...
    werter dunnhaupt, verstehe ich Sie richtig, harmlose gentechnisch veränderte
    Naturprodukte verändern das Verhalten der Menschen in ihrem Gier-und Profit-
    trieb?

  28. @ Ute G.
    Das Beste ist, wie...

    @ Ute G.
    Das Beste ist, wie colorcraze schon angedeutet hat, Eier und sonstige Lebensmittel nur noch vom Bauern seines Vertrauens zu kaufen. Baut der Mist, dann kann man ihn selber durchs Dorf auf den Misthaufen jagen und mit der Mistgabel festtackern.
    .
    Bauen andere Mist, muss man sich verblödete PR-Erklärungen anhören. So geht Unterschied.
    .
    Don sollte sich mal überlegen, ob er sich nicht seine Torten komplett selber macht. Auch nicht soo viel Mehrarbeit wie Apfelstrudel selber backen. Denn das was Konditoreien, auch Tegernseer vermutlich, da sind fast alle gleich, da reintun ist Fertigpulver für die Cremes. Ich schmeck das Zeug 10 Meter gegen den Wind, daher back ich lieber selber. In München schmecken mir überhaupt keine Torten. Alles schmeckt entweder nach Fertigpulver, nach Papperdeckel, oder nach beidem. Zu süß sowieso. Die letzten gekauften, die mir überhaupt in meinem verdioxinten Leben geschmeckt haben, waren aus den 2 Bäckereien – und dem Café meines kleinen Kaffs (wohin ich als Jung-Agnostiker statt zur Sonntagsmesse zu gehen hinentfleucht bin…) , bevor Ireks-Arkady und die Bäko zu groß geworden sind.

  29. @Ute G: Das ist eine abstruse...
    @Ute G: Das ist eine abstruse und widersinnige Logik, daß jemand bei auskömmlicherem Preis eher bescheißt als einer, der unter gnadenlosem Preisdruck steht. Letzterer muß, ersterer kann.

  30. "Kamphues: «Man muss alle...
    „Kamphues: «Man muss alle intellektuelle Kapazität darauf verwenden, ein höchst effizientes und dennoch wirtschaftliches Kontrollsystem zu entwickeln. Die Wissenschaft, die Fachleute, haben die Aufgabe, dafür Vorschläge zu machen.»“
    .
    Nein, muss man nicht. Das ist nicht die Lösung.
    (Vermutlich ist der Kerl tatsächlich recht aktiver Teil des Systems.)
    Manchmal ist die Lösung Teil des Problems.
    .
    Wie war es damals im simpelsten Bio-Unterricht? Wir haben da viel geschwätzt, und fast alles vergessen, können den Zitronensäure-Zyklus nimmer auswendig, aber das wissen wir doch noch: Hatten wir da nicht gelernt, dass große Fichtenschonungen von Übel, da extrem anfällig sind. Dass der Mischwald das beste ist? Ein tiefes Simpel-Wissen also quasi State of the Art, wenn es schon ma in Schulbüchern Eingang gefunden hat, hurra.
    .
    Warum findet es nicht gleichermaßen in Schulbüchern und Gehirnen Eingang, dass industrielle Lebensmittelgroßbetriebe wie Riesenfichtenschonungen sind. Also von großem Übel und subventionierter wirtschaftlicher Unsinn.
    Warum wird das nicht kleinst-regional gemacht und nur so gefördert? Weil die Lobbyisten in Brüssel hocken (dohockadiedieoiweidohocka) und nicht in Kleindingharting.

  31. Eßt Hunde!...
    Eßt Hunde!

  32. @Vroni: selbst wenn man seine...
    @Vroni: selbst wenn man seine Hühner selber hält und viel beobachtet, ist man vor Überraschungen nicht gefeit (siehe mein Kommentar unter letztem Blogbeitrag). Gerechterweise kann man in vielen Fällen auch den Bauern nichts vorwerfen, etwa, wenn sie die üblichen Futtermittel beziehen, und diese sind nun in einigen Chargen verunreinigt (ob wegen Beschiß oder Blödheit, steht dahin). Und die Zeiten, in denen ein Hof nur auf Selbstversorgung ausgelegt war und das Futter für die Tiere ausschließlich selbst produzierte, gehören wohl seit einigen Jahrzehnten der Vergangenheit an.

  33. Ich hab´s: China-Eier! Nur...
    Ich hab´s: China-Eier! Nur Kollagen und Farbe; wird von dort eifrig vertrieben und
    sind noch kostengünstiger von menschlicher Hand gefertigt, als von europäischen
    Hühnern gelegt.

  34. reine spekulation: die...
    reine spekulation: die obergrenzen des dioxingehalts oder sonstiger gifte gelten doch für alle lebensmittel und nicht nur für oberschichtverpflegung, oder? heißt, es ist grundsätzlich völlig gleichgültig, ob lebensmittel teuer verkauft oder verschenkt werden – bestimmte bestandteile gehören da schlicht nicht rein. auf allen verpackungen finden sich assoziationen zu bauernhöfen, molkereikleinbetrieben, ländlichen schlachtereien, dorfbäckern. im laden steht nicht dran: ‚diese nahrungsmittel werden verbilligt/kostenlos abgegeben, weil sie verschiedene giftstoffe enthalten.‘ dort hängen auch keine bilder, unter welchen bedingungen die waren hergestellt oder die tiere gehalten wurden. insofern ist der vorwurf nicht berechtigt, es sei unklug oder falsch, billig zu kaufen. oder noch besser der politikerstandardspruch vom mündigen bürger, der sich selbst informieren könne. wenn alles frei ist, kann sich der staat seine lebensmittelgesetze und -kontrollen sowie die damit befaßten und von den verbrauchern anscheinend zu unrecht mitbezahlten behörden sparen. der mündige bürger kann sich ja selbst informieren und dementsprechend entscheiden. ein wenig sarkasmus, ironie, herablassung oder auch zynismus ist ja ganz nett. aber solange an den regalen nicht steht ‚lebensmittel für doofe‘ und ‚lebensmittel für intelligente‘ ist die befürwortung einer art unterschichteuthanasie unpassend. es hat nichts großartiges, aus der beschränktheit und unbedarftheit von menschen profit zu schlagen.

  35. Don Alphonso, so wie Sie...
    Don Alphonso, so wie Sie dichten, erwarte ich bald einen Beitrag zu Abt Knittel. Barock liegt Ihnen ja.

  36. "gehören wohl seit einigen...
    „gehören wohl seit einigen Jahrzehnten der Vergangenheit an. “
    .
    Und wird wieder groß im Kommen sein, liebe colorcraze.
    In München stehen junge Familien Schlange, um einen Schrebergarten zu bekommen. So auch der Trend in anderen Großstädten.
    (Ich hatte als junge Haumu (Hausfrau+Mutter) auch einen, er machte große Freude, viel Arbeit und in Stoßzeiten wusste ich nicht wohin mit Gemüsen, Zuckererbsen und Salat. Ich wurde der Menge nicht Herr. Also verschenkte ich viel. Auch eine Alternative, zu günstigem Frisch-Gemüse zu kommen, wenn man einen solch „verzweifelten“ Nachbarn hat)

  37. @Vroni: naja, Anfälligkeit...
    @Vroni: naja, Anfälligkeit durch große Herdengrößen – schon, nur wann wäre dann eine Herde klein genug? Das allein kanns ganz offensichtlich nicht sein, dazu sind heutige Herden nicht exorbitant genug, würde ich mal annehmen. – Nein, ich nehme eher an, bei dem Dioxin war Beschiß dabei, so wie vor Jahren mal bei einem Dönerverkäufer, der sich mit seinem schwäbischen Lieferanten den Geldunterschied zwischen Hundefutter kurz vor Abdeckerei und Eßqualität teilte, und das Stinkzeug ungerührt an seine Laufkundschaft verfütterte. Die anderen Dönerhersteller waren empört, zu recht, weil das an ihrem Ruf kratzt. Aber so läuft das immer ab, die anderen Futtermittelproduzenten werden auch wütend auf den Motoröl-zu-Futter-Veredler sein. – Das Problem, daß man sich auf andere verlassen muß, hat man immer. Und mit Regionalisierung und Verkleinerung ist da auch nicht unbedingt viel gewonnen, wie an meinem Fischstäbchenschnitzel-Beispiel (das war in den 1970ern) zu sehen ist. Auch der kleine Hof kauft Futtermittel zu, muß sich also drauf verlassen, daß er zu diesem Preis auch das bekommt, was angegeben ist.

  38. Wo Geld und Ehre im Spiel ist,...
    Wo Geld und Ehre im Spiel ist, wird betrogen. Anderswo wird die Lebensmittelkontrolle so eingedampft, dass gar keine Gefahr besteht, dass jemand merkt, dass wo Dioxin drin ist. Z.B. das Land vor dessen Grenzen die Thernobyl Wolken rechts abbog.

  39. Noch Ende der 7oer Jahre sah...
    Noch Ende der 7oer Jahre sah ich im Hof eines schönen Hauses am Michaelerplatz (gegenüber der Hofburg) Hühner. Vielleicht kommt das wieder? Früher haben arme Leute sich ein Henderl zum Eierlegen in der Küche (freilich ohne Kochinsel und häßlich versiegelte Marmorplatten) gehalten, es war zutraulich, hüpfte auf die Knie und kuschelte. Also: nur Mut zum Eigenhuhn. Es wird wieder schönere (solche mit Federhöschen an den Beinen) oder Bsondere (Perlhühnchen) zur Distinktion geben, mit pedigree wie bei den Hunden und für das Sandbad wird sich auch eine wohnungstaugliche Lösung, etwa ähnlich dem Katzenkistl, finden lassen.

  40. Vroni, wenn die Leut dann das...
    Vroni, wenn die Leut dann das Etikett von den Phytochemikalien richtig lesen…

  41. "(ob wegen Beschiß oder...
    „(ob wegen Beschiß oder Blödheit, steht dahin)“
    .
    Colorcraze, ich halte Blödheit ebenfalls für strafbar.
    .
    Die meisten Agronomen sind heute zudem studierte Leit.
    Sie trinken auch nicht mehr wie früher a Weißbier in der Wirtschaft beim Gschaftlmachen, sondern an Capuccino im Café. Hab ich glernt, weil ich einen Agrozulieferer als Kunden habe und Berichte aus der Praxis kriege. Naja, dann trinke halt wenigstens ich als Grafiker mit ihm a Weißbier, wenn der Bauer a Totalausfall is.
    .
    Es ist alles nimmer so wie früher. Der heutige Bauer is a gscheiter Moo.

  42. @Don Alphonso

    Es geht gar...
    @Don Alphonso
    Es geht gar nicht darum, sich „herauszureden“, stellen Sie sich das vor… Es geht darum, daß Ihre Logik schlicht nicht greift. Es ist wurscht, ob wir teure oder billige Produkte kaufen – mittel- bis langfristig hat wird es überall Skandale (ge)geben. Und seien sie nur, wie in diesem Fall, durch die habgierigen oder strunzdummen Zulieferer bedingt, ohne Wissen des eigentlichen Produzenten. Ob Sie da etwas von diesem Professor halten oder nicht, ist für die Argumentation schlicht unerheblich.

  43. Am Tegernsee haben wir eine...
    Am Tegernsee haben wir eine Kooperative, die dafür sorgt, dass das Hühnerfutter auch im Tal angebaut wird, und die Hühner, wie gesagt, rennen hier überall rum. Und an der Donau gibt es entweder den Musterbetrieb der Frau D., die das auch selber machen, oder den Hof bei meinen Eltern in der Nähe, wo man den Hühnern auch zuschauen kann. So schwer ist das also alles nicht, und bei uns geht das eben nur durch Vertrauen.

  44. @minna: Jaja, "100 Jahre alte...
    @minna: Jaja, „100 Jahre alte Eier“. Sollen angeblich mal als Spezialität gegolten haben.
    @Arabella: vollkommen sinnlos, wenn man ihnen Hundefutter füttert. Ein Schwein so wie früher gut mit Kartoffeln und Essensresten zu füttern, wäre hingegen zu überlegen.

  45. Er steht also außerhalb des...
    Er steht also außerhalb des Systems? Sieht Professoren, die drin sind, mit krtischem Blick, mehr noch, hat diese alle bereits als untauglich aussortiert? Und sowas darf in der FAZ-Online schreiben. Das lässt alles tief vermuten, wennn nicht blicken:
    .
    Aber Recht hat er, schließlich ist ganz Deutschland, bei Lichte und etwas von außen/oberhalb („oberhalb“) besehen, inzwischen quasi „zu einem einzigen großen Industriegebiet mit angeschlossenen Wohn- und Dienstleistungsvorvierteln „verkommen““ (wir sagen nicht “ wie ein einziges großes Gewerbegebietsubstrat mit verbleibenden Resterholungs- und Ausweichfluchtbereichen“, nein) – und auch der Bereich Tegernsee wäre bis auf weiteres bloß nur noch vorläufig auf und ausgespart, wäre und bliebe eben noch bis auf weiteres in Funktion „als Westviertlers Feigenblatt“, wie Herr Don schreibt?
    .
    Wäre diese Republik inzwischen so etwas „wie ein flächig totalverbreitetes, großes Hamsterrad zur tätig-rennenden Kapitalrenditevermehrung“, so wäre es aber „schon „Bruch“ vom vielen Rennen“, ganz beulig und abgeschabt und eirig überall; die Laufseite innen, die Metallstege teils schon fast durchgewetzt und reparaturschweißbedürftig, wenn dafür nur Geld da wäre – und das Beste: Auch die Regierung und Frau Merkel und die FAZ rennen innen dann alle genaugenommen und von außen besehen nur mit, daher fehlt ihnen anscheinend Aus- und Überblick, daher rühret die erkennbar so verengte Perspektive – und „Tegernsee“, was wäre das dan? „Ein sozial exklusiv am Hamsterrad außen angeschweißtes Sonderkörbchen, mit prima „Fototapete“ (von Bergen) „ausgelegt““, welches sich mit im Kreis drehte, auch immer rund, auf das man, zur Bewegtheit gezwungen, beim Rennen und auf-der-Stelle-klimmen prima schauen könnte, darin einige wenige „auf „das Laufende“ schauen“?
    .
    „Dominosteine zu Rosenkränzen“ also, anders gesagt?
    .
    Oder noch anders: Volksbildung findet statt, Westviertelbildung auch. Volksbildung bekommt zur Zeit z. B. Folgendes gesagt: “ Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand entscheidet“ (nicht wer Geld hat, will das auch heißen, wurde gesagt, oder über Normalität entscheidet) – Im Radio kam’s – und nett, nicht wahr? (Und was Westviertel stattdessen sich sagen oder gesagt bekommen, stat Volksbildung, entzog sich diese Woche unserer Kenntnis)
    .
    „Und von Professoren, die Teil des Systems sind, halte ich gar nichts“ „Meister Proper – seine Ehrlichkeit macht ihn so ergiebig“? Nein Dr. Don in wunderbarster Reinheit, danke sehr!
    .
    Und Nachdenken über Geschichte kann auch ein Spannungsbogen sein. Wie stand schon mal geschrieben?
    .
    „Aber was ist der Künstler?“ Tonio Kröger, inzwischen über Dreißig und berühmt, hat die befreundete Malerin Lisaweta Iwanowna in ihrem Atelier besucht und müht sich, im Gespräch mit ihr diese Frage zu beantworten. Es geht ihm um Selbstfindung.
    .
    Der Künstler Tonio Kröger weiß, dass Gefühl allein für künstlerische Gestaltung nicht reicht. Nur das kalkulierte, in „kalten Ekstasen“ erarbeitete Kunstwerk vermag beim Betrachter Emotionen auszulösen. „Jeder echte und aufrichtige Künstler lächelt über die Naivität“, man könne sich in der künstlerischen Produktion von seinen Emotionen leiten lassen und nicht von kalter Berechnung auf Wirkung.
    .
    Kälte und Einsamkeit sonderten den Künstler von der Menschheit ab, der vollkommene Künstler sei ein verarmter Mensch. … “ http://de.wikipedia.org/wiki/Tonio_Kr%C3%B6ger
    .
    Zum Glück war das also noch nie wahr, wenn auch „dem Deutschtum“ solche Überlegungen schon häufiger näherstanden, mit ihm verbunden wurden, als anderen „ungermanischeren“. —- „… Das Salz des Darwinismus also“ – und „die Engel sind die Beamten des Jenseits“ denkt da vielleicht auch manch einer (Karl Schmitt 1922, http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Schmitt)
    .
    Er steht also außerhalb des Systems? Sehr gut, denn Dummpfbacken, die drin sind, hatten wir in Deutschland im Zweifelsfalle eher schon immer zu viele.

  46. @icke: das Sparen an der...
    @icke: das Sparen an der Kontrolle sehe ich durchaus als Problem, denn dies führt ja dazu, daß sich der Beschiß verfestigt (weil er ohne Sanktionen beizubehalten ist). Bei der Dioxinsache konnten sie es wohl immerhin recht schnell zurückverfolgen, wos herkam.
    @Försterliesel: meine Mutter hatte als Kind mal ein zahmes Huhn, das sich im Puppenwagen herumkutschen ließ. Hat sie erzählt.

  47. Rationeller Utopist, ich weiss...
    Rationeller Utopist, ich weiss es nicht, ich plaudere einfach vor mich hin und zündle damit eine Debatte an. Über anderes kann ich nicht reden, das kenne ich nicht, aber immerhin „funktioniert“ es hier ganz famos. Warum? Weiss ich auch nicht. Aber der Tegernsee ist nun mal die beste aller möglichen Welten.

  48. @Vroni, Ute G
    bei der taz...

    @Vroni, Ute G
    bei der taz loben, sie wenn man eier köpft und die aaussagen des prof, na, wie don sagte teil des systems.
    ich habe einen kleinen bauernhof in der oberen pfalz mit dem ich schon seit langer zeit mitglied bei bioland bin.
    zu bio: es gibt ein eu siegel, dass relativ schwach ist. danach gibt es u.a. die größten drei bio verbände demeter, bioland und naturland. letzterer hatte ein paar skandale.
    prinzipiell haben sie bei bioland eine umstellung des gesamten betriebs auf ökoerzeugung – beim eu siegel nicht zwingend.
    weiters ist der kreislauf der futterzukäufe ziemlich eng.
    was aldi und lidl in der regel machen ist eu bio, das geht sich preislich sonst gar nicht aus
    mein bauernhof wird jedes jahr von ab cert
    http://www.abcert.de/
    auf eu und bioland überprüft. das ist aber wirklich eine vor ort prüfung mit besichtigung des getreidelagers und der äcker und auch von einem agraingenieur durchgeführt. selbstverständlich auch eine compliance prüfung der gesamten kauf- und verkaufskette.
    http://www.bioland.de/fileadmin/bioland/file/bioland/qualitaet_richtlinien/Vergleich-BL-EGVO-12-05-09.pdf
    lesen sie bitte qualifiziert nach – bei allem respekt

  49. "- Das Problem, daß man sich...
    „- Das Problem, daß man sich auf andere verlassen muß, hat man immer. “
    .
    Ja freilich hat man das Problem, colorcraze. Und?
    Es geht um die direktere Bekanntwerdung des tatsächlichen Missetäters und seine direktere Abwatschung. Der Misstäter (oder Blödmann) wird das fürchten. So aber, wie es jetzt ist, fürchtet kaum einer irgendwas. Ich hoffte das Direktere durch die drastische Mistgabel-Metapher hinreichend ausgedrückt zu haben. Wie direkt can I get?
    .
    Was aber heute passiert: Alles verschwindet in diffuser Anonymität.
    Und wer in anonym ist, kann herumhantieren, wie er will. Man kann niemanden anklagen, niemanden direkt belangen. Und wo kein Kläger, da kein Richter.
    Das muss aufhören, der Bürger fühlt sich genau dadurch, durch diese Nebelkerzen verarscht. Aigner wird auch nicht mehr lange sein, die hat ihre Leute nicht im Griff, die haben sie im Griff.

  50. @Vroni: Mein Eindruck ist,...
    @Vroni: Mein Eindruck ist, daß die heutigen Bauern eher den ITlern verwandt sind, haben relativ viel mit Technik und Verwaltung zu tun und sind recht einsam. Kaum noch wie früher ein großer Hof mit vielen Leuten, die Hand anlegen und das ganze Jahr da sind, weil das ganze Jahr über was zu tun ist.

  51. @Ute G
    wie colorcraze schon...

    @Ute G
    wie colorcraze schon sagt, die aussage ist wiedersinnig.zu bestimmten preisen können sie nur schrott produzieren.
    beispiel: was glauben sie, welches mehl sie für 40 ct das kilo bekommen?
    backweizen? auf die rechnung bin ich gespannt..

  52. Ute G. et al, teure vs....
    Ute G. et al, teure vs. billige Lebensmittel – das ist doch eine Scheindebatte, die Sie da führen möchten. Weshalb eigentlich?
    Im Grunde geht es doch um Qualität und deren direkte Kontrollierbarkeit. Und die funktioniert zu allerletzt über den Preis.

  53. "das Sparen an der Kontrolle...
    „das Sparen an der Kontrolle sehe ich durchaus als Problem, denn dies führt ja dazu, daß sich der Beschiß verfestigt“
    .
    Wie man neuerdings aber öfters hört, ist er damit im Irrtum: Jede Menge solcher eigentlich kleiner Probleme sollen – fast schon aus Fürsorge – da sein, sich erhalten, zu anderen, ähnlichen Problemen immer weiter führen, damit das Volk mit sich und seinen Problemem pseudobeschäftigt wäre und bliebe, und die wirklichen Elitevertreter in der gewonnenen Zeit und Freiheit (vom Volk) die eigentlichen Probleme lösten und die tatsächlichen Wechselfälle im Großen und zu Volkesnutzen insgeheim und am besten schon im Vorfeld so bearbeiteten, dass das Volk von größer Kenntnis und Sorge beschützt ferngehalten wäre.
    .
    Er lächle also über seine kleinen Sorgen, welche nur groß daherkommen wollen.
    .
    „Dioxin?“ Das lösen schon die Ebenen weit unter Frau Dr. Merkel. Ganz sicher. Und er darf wählen gehen!

  54. @ Colorcraze
    Ja, der jetzige...

    @ Colorcraze
    Ja, der jetzige Landmann ist heutzutage Agrotechniker, Ingenieur und BWL-er in einem. Ein ganzer Kerl dank Chappie. Hat entweder in Weihenstephan, auf unserer Münchner TU oder in Hannover studiert. Doch, und so einer hat einen großen Hof. Als Betriebsleiter. Das Wort CEO wäre auch nicht ganz falsch.
    .
    Es hat alles nichts mehr mit unserem früheren Verständnis von „Bauer“ zu tun.
    Mir persönlich wäre ein missing link, ein Bildungsbauer recht. Einer, der zusätzlich auch Shakespeare kann und Faust. Dann wäre er reflektierter und kein reiner Tekkie. Die Frauen würden ihm massenhaft verfallen.

  55. @ BertholdIV
    Wow! Super cert...

    @ BertholdIV
    Wow! Super cert (no kidding). Ich werde Ihnen als Top-Bauer verfallen.
    Über die anderen Skandal-Naturdingens sag ich jetzt ma nix.

  56. böse und gelungen. beim...
    böse und gelungen. beim einkauf von nahrungsmitteln fängt in der tat die verantwortung als verbraucher an.
    .
    allerdings müsste sich einer schon wirklich mit inkommensurablen mengen dieser dioxin-eier vollstopfen, um durch vorzeitigen ausstieg aus dem laufrad der reproduktion einen darwinistischen effekt im sinne einer natürlichen selektion auszulösen. in dieser hinsicht sollte man eher keine hoffnung hegen.

  57. @DA
    sie haben recht eine...

    @DA
    sie haben recht eine schande, wenn hartz iv empfänger solchen dreck kaufen müssen. ich dachte aber, dass das sparen an der gesetzlichen krankenkasse effektiver die demographischen wirkungen zeigt.
    http://www.cbs.nl/en-GB/menu/themas/inkomen-bestedingen/publicaties/artikelen/archief/2009/2009-3007-wm.htm
    http://www.bmg.gv.at/cms/site/attachments/7/3/0/CH0620/CMS1192607322251/nachfragemodell_teil_ii_-_bmgfj.pdf

  58. @Vroni
    gefällt ihnen abcert...

    @Vroni
    gefällt ihnen abcert nicht? vertrauen sie eher dem tüv oder der dekra oder qs.
    na ja dann viel spaß damit, aber vielleicht lesen sie halt mal trotzdem die unterschiede zwischen bio, demeter etc. oder sie argumentieren lieber mit der taz – auch eine qualitätszeitung.
    apropos taz: für was habe ich denen eigentlich als gesellschafter geld gegeben, damit sie solch eine dünne zeitung machen

  59. @...
    @ sandman
    (Neil-Gayman-addicted?)
    .
    Das stimmt so nicht ganz. So einfach ist das nicht. Dioxin (PXDD, PXDF et al.) reichert sich im Fettgewebe des Körpers an. In kurz: Also die Eier alleine sinds nich. Das Zeug ist in der Luft, im Wasser, im Fleisch, im Gemüse. Wir haben das angereichert in uns drin. Auch im Don ist gewiss eine gewisse Menge, auch wenn er sich jetzt schütteln mag. Andere Gifte: PTB fand man in Robben mehr als im Wasser selbst. Auch hier: (exponentielle?) Anreicherung im Fettgewebe der Robbe. Die Grenzwertfestlegerey bei den Eiern hat nur den Zweck, insgesamt die verträgliche Menge beim Menschen nicht zu sehr steigen zu lassen. Und man darf sich zu Recht fragen: Was ist die verträgliche Menge? Cui bono?
    .
    Meines Erachtens ist die recht willkürlich festgelgt. Man geht vermutlich nach Letalitäts-Dosen bei Tieren (50%). Krank das.

  60. @Vroni
    no kidding: naturland...

    @Vroni
    no kidding: naturland gilt natürlich schon ein bisschen – da rettet auch der adelige vorsitzende nichts – als schwarzes schaf, das war ja nicht der erste skandal von denen..
    http://www.eco-world.de/service/news/archiv/6877/index.html

  61. Stützen der Gesellschaft, die...
    Stützen der Gesellschaft, die schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben, können zu den Massen an Dioxin, die sie in den 40er, 50er, 60er, 70er und 80er Jahren (in Deutschland; in anderen Ländern noch heute) klaglos in ihr Körperfett eingelagert haben, unbesorgt die lächerlichen paar Pikogramm Dioxin aus dem modernen Eigelb hinzufügen. In Relation zur Dioxinbelastung früherer Jahrzehnte sind die Mengen vernachlässigbar. Obacht im übrigen bei gesundem Seefisch (dessen Verzehr von Medizinern wegen der wertvollen Omega-3-Fettsäuren zweimal pro Woche empfohlen wird) – der gesunde Seefisch strotzt vor Dioxin. Obacht auch bei den gesunden Weintrauben vom Kap, die so appetitlich auf Bild 3 präsentiert werden, Analytiker behaupten, da sei mehr Lindan als Fructose enthalten, und wie das aufs Nervenkostüm wirkt, lässt sich in psychiatrischen Kliniken erfragen. Nahrungsaufnahme war schon immer gefährlich, ebenso wie das Atmen. Beides ist lebensnotwendig und führt letztendlich doch zum Tode.
    Mahlzeit!

  62. Mit einem Körnchen Salz
    .
    Ich...

    Mit einem Körnchen Salz
    .
    Ich befürchte, dass ich Ihnen diesmal auf der ganzen Linie widersprechen muss. Hier mein Gegenstandpunkt: http://blog.herold-binsack.eu/?p=1320.
    .
    Und vor allem will ich nicht verstehen, wie Sie hier den guten Darwin so „missverstehen“ können. Auch Marx und Engels, die Darwins Evolutionstheorie stürmisch begrüßten, setzten sich mit ihm kritisch auseinander, spürten sie doch sofort, wie hier der Pferdefuß, der ganzen bürgerlichen politischen Ökonomie von Locke, über Hobbes zu Adam Smith, durch diesen „Existenzkampf“ der Arten lugte.
    .
    So schreibt Engels in einen Brief an Lawrow: „Ich akzeptiere von der Darwinschen Lehre die Entwicklungstheorie, nehme aber Darwins Beweismethode (struggle for life, natural selection) nur als ersten, provisorischen, unvollkommenen Ausdruck einer neuentdeckten Theorie an…Wenn daher ein Naturforscher sich erlaubt, den ganzen mannigfaltigen Reichtum der geschichtlichen Entwicklung unter der einseitigen und magern Phrase „Kampf ums Dasein“ zu subsumieren, einer Phrase, die selbst auf dem Gebiet der Natur nur cum grano salis (mit einem Körnchen Salz – heute übersetzt vielleicht: mit einem Körnchen Dioxin?, H.B.) akzeptiert werden kann, so verurteilt sich dies Verfahren schon selbst.“ (Marx-Engels, Briefe über das Kapital, Sonderband, Dietzverlag, S. 226)
    .
    Aus der Hölle des Konkurrenzkampfes heraus kann man sich eben nur erhoffen, dass der „Fitteste“ überlebt. – Auch so eine Art von Selbstbetrug, denn dass das auch genau so gut der Gemeinste wie Hinterhältigste sein kann, und der damit die Hölle zur geschlossenen Anstalt macht (gibt es da nicht so eine Sartre-Geschichte bzgl. einer solchen Hölle?), das hat das Kapital nun zum wiederholten Male als Möglichkeit nachgeliefert.
    .
    Doch um deutlich zu machen, dass man Darwin eben nicht den Hunden und Schweinen der Bourgeoisie überlassen darf, ihnen also die „Entwicklungstheorie“ nicht schenken soll, möchte ich hier notieren, was ich in meinem Blog als Leitmotiv (http://blog.herold-binsack.eu/?page_id=84) schon stehen habe:
    .
    „Die bitterste aller Satiren …
    Ist es nicht ein wenig unfair, um nicht zu sagen billig, der Natur das konkrete Versagen einer konkreten Gesellschaftsordnung anlasten zu wollen? Und als hätte Engels genau dies schon geahnt, als er Darwins „bittere Satire” anmahnte. Denn damals noch, war die Bourgeoisie kess genug, ihre Gesellschaftsordnung als die „natürliche” anzupreisen, all zu oft unter Bezug auf Darwin. Heute hingegen scheint sie oberschlau die Natur als die wahre Gesellschaftsordnung denunzieren zu wollen. Und das ist mir doch die bitterste aller Satiren.“

  63. Natürlich, manche Preise sind...
    Natürlich, manche Preise sind zu niedrig um ehrlich zu sein, aber teuer ist nicht gliech gut.
    Und warum gibt es das idyllische Landleben nicht mehr? Weil es das nie gegeben hat, Und mit frei herumscharrenden Hühnern (und dem entsprechenden bei anderen Produkten) die Bevölkerung bei weitem nicht ernährt werden könnte. Dioxin muss natürlich nicht, aber vielleicht sollte man anderen nicht unbedingt seine eigenen idyllishen Träume aufdrücken. Warum nicht irgendein Zwischending?

  64. Unter Geschäftsleuten: Für...
    Unter Geschäftsleuten: Für eine asitische Licherkette mit 12 Lichtern – vulgo: Christbaumschmuck – werden hierzulande beim discounter wohl – nun – äh, sagen wir 3,49€ verlangt. Ersatzbirne inklusive. Dafür könnte man auch sechs Bioeier kaufen, die den Vorteil haben, daß deren Verursacher sich zwar nicht zu Tode picken oder schei…, und auch keine Antibiotika freßen müssen, den Nachteil aber, daß man kein Geld mehr für 1 Klio Fleisch des gleichen Preises hat.
    Dieser Tage hatte ich das Vergnügen, mit einer erfolgreichen Geschäftsfrau (Kosmetikerin) zusammenzutreffen, deren Mann so begeistert ist von der Qualität unserer discounter. Und sie schmiert achso teure Salben, Säfte und Gurkenlamina in die Fratzen anderer für ein Vielfaches der Bioeierpreise. Selbstredend fahren sie Ingolstädter- und Untertürkheimer Karossen.
    Es stimmt: das Kaufverhalten sagt viel über die Konsumenten. Und man bekommt die Schei… auf den Teller, die man zu zahlen bereit ist. Mitnichten ist teuer auch immer gut, aber für billig geht nicht gut.
    Kein Hund im Tierheim lebt so beschissen wie die Batterie-Hühner Deutschlands. Denn die haben keine Lobby.

  65. @Agent Orange: eben, eben. Und...
    @Agent Orange: eben, eben. Und wenn ich da an die Buntmetallrohre denke, die mein Wasserhahn jahrzehntelang hatte – da werd ich so einiges aufgenommen haben; oder der Atomfallout von Tests zur Zeit meiner Kindheit; und nun der Pangasius, der vermutlich auch etwas altes Agent Orange abbekommt (wird ja noch nicht alles fest verschlammt sein, auch in der Ostsee kommt immer wieder Dreck hoch) … ach ja, und die Hormone aus den ganzen Pillen und der Tiermast… früher hatte man Seuchen und Salmonellen, an denen die Leute starben, heute regt man sich nur noch drüber auf.
    @perfekt: ich finde, daß Dinge wie Lebensmittelkontrollen, funktionierende Infrastruktur und Gesundheitsversorgung etc. durchaus das Gemeinwohl heben, und das Geld dafür sinnvoll ausgegeben ist.

  66. Und natürlich ist es wichtig,...
    Und natürlich ist es wichtig, das die Westviertel keine Ahnung haben vom wirklichen Leben, denn sonst könnten sie ja nicht als Stützen der Gesellschaft hier so schön schreiben, ganz anders als Präkariat eben.
    .
    Denn das arbeit z.B. in einer Müllverbrennungsanlage, oder hat enge Freunde/Bekannte derselben Art, die dort arbeiten. Und wissen daher aus erster Hand, direkt von der körperlich arbeitenden, direkt persönlich in Augenschein nehmenden Stelle, wie es wirklich ist: Mit Einsetzen des ersten richtigen Frosts in der Heizporiode nimmt dort, wie alle wissen, die tägliche Müllmenge um fast 25% ab. Also z. B. täglich nur noch 450 statt 600 Tonnen. Eben weil in Köln, Bochum, Dortmund, Magedeburg, Halle, Leipzig oder Berlin usw. genau diese fehlenden Tonnen („Haus-„)Müll (vor allem auch Kunststoffmüll, weil hochenergetisch) zu Hause privat durch den Schornstein gehen, sich flach auch die Dioxine daraus direkt über der Stadt verbreiten … .
    .
    Und da kann einen echten Kerl mit tatsächlichem Elitewissen (nicht bloß so, nur aus Büchern oder vom feine Anzug) so ein bißchen Zeitungsskandal schon kaum aufregen: „Wenn das wirklich so schlimm wäre mit dem Dioxin, denn wären wir ja alle längst tot, vergleichsweise zumindest.“ („… und die Idioten da oben haben sowieso keine Ahnung, aber was solls, weiß doch eh jeder“)
    .
    Und man sieht, wie die Republik ist: Über die Verbrennungsmengen wird ja hochamtlich Buch geführt, das ist und muss bekannt sein“ mit der statistisch steil signifikanten Müllmengeabnahme so ungefähr zwischen +2 und -7°C“. Hat aber schon je einer was davon gehört, „man müsste da jetzt mal eine Kampagne fahren, Öffentlichkeit herstellen, das Thema ansprechen, dem Volk Vorhaltungen machen, Verhaltensänderungen – und sei es mit verordnender Gewalt – herbeiführen“? Nein, eher nicht, soweit uns bekannt.
    .
    „Jaja, die Westviertel, die haben Probleme“ wird da manch einer dort unten denken, und wissend den Mund halten wie immer „denn da kann man ja doch eh nix ändern dran an denen“ („die kein erster Hand Elitewissen haben, wie wir hier unten…“)
    .
    Die Müllverbrennungsanlagen kann die bürgerliche Gesellschaft so toll bauen wie sie will, „Hochtemperatur zur Dioxinvermeidung“, wenns zu Hause im Ofen schwelt und plastisch schmurgelt, 30 Tonnen pro Tag und Großstadt – oder mehr: „Neue Eier braucht das Land“.
    .
    Jeder kundige Arbeiter sieht an Hand der Größe seines Berges auch ohne groß rauszugehen, wie kalt es in seiner Stadt heute grad ist, wie allgemein bekannt (ok: fast): http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Vuilnis_bij_Essent_Milieu.jpg&filetimestamp=20090123172220
    .
    „Bei der Verbrennung von nicht vorbehandeltem Siedlungsabfall kann man in Deutschland von einem unteren Heizwert von 9–11 MJ/kg ausgehen. Unter Berücksichtigung aller Bilanzgrenzen und Wirkungsgrade der Teilverfahren in einer klassischen Müllverbrennungsanlage (Hauptkomponenten: Müllaufgabe; thermisches Hauptverfahren bestehend aus Feststoffausbrand auf einem Rost und Dampferzeugung in einem Wasserrohrkessel; Abgas- und Abwasserreinigung; elektrische Energieumwandlung aus dem Heißdampf) ließen sich so ca. 1,3 MJ bzw. etwa 0,36 kWh elektrische Energie pro kg feuchtem Abfall erzeugen. Obwohl dem Siedlungsabfall gemäß den Vorgaben des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (§ 4 Abs.1 KrW-/AbfG u. § 6 KrW-/AbfG) stofflich wiederverwertbare Inhaltsstoffe entzogen sind (z. B. sortenreine Kunststoffe, Papier, Glas) und die Grenze für eine energetische Verwertung von Abfallstoffen auf 11 MJ pro kg festgesetzt wurde (§ 6 Abs. 2 KrW-/AbfG) ist eine selbstgängige Verbrennung ohne Zusatzfeuerung möglich.“
    .
    Siehst Du: Den letzten Satz, seinen Schluss, hat das Volk auch ohne Studium schon immer regelmäßig als wahr erkannt – und deshalb schon immer auch danach gehandelt. http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCllverbrennungsanlage
    .
    (Rein als Beispiel: „Die Einfahrt des MHKW wird täglich von etwa 150 Müllwagen passiert, die, bevor sie den Müll in die Entladetore kippen, erst gewogen werden. Der Müllbunker ist ca. 3000 Kubikmeter groß und fasst ca. 1000 Tonnen Abfall. Die Verbrennungskapazitäten der drei Öfen liegt bei 2×11 beziehungsweise 1×8,3 Tonnen pro Stunde (insgesamt 30,3 t/h).“ http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCllheizkraftwerk_Darmstadt )

  67. @icke: völlige Zustimmung....
    @icke: völlige Zustimmung. Die Idyllisierung des Landlebens stammt wohl zum wenigsten von Leuten, die es selber gelebt haben. (Marx‘ „Idiotie des Landlebens“, anyone?)
    @bertholdIV: die Kurven in der niederländischen Statistik sehen durch die geringe Spreizung ziemlich beruhigend aus. Was ich mich allerdings frage, woher kommt diese Dreiecksform – gibt es da kein Alter, in dem ziemlich wenig Leute sterben, so daß die Kurve etwas bauchiger wird?

  68. "fehlende 130 Tonnen pro Tag...
    „fehlende 130 Tonnen pro Tag und Großstadt“ (aka „pro Tag & Müllheizkraftwerk“) beispielsweise sollte es heißen.
    .
    Wie gesagt: So sagt man, dass die Zahlen wären.

  69. @perfekt: Ja, so läufts eben...
    @perfekt: Ja, so läufts eben wirklich. Aber auch die in ländlicheren Gebieten gern wieder installierten Holzheizungen erzeugen mitunter mal wieder einen Mief, bei dem man sich an die Holzkohlemeiler früherer Jahrhunderte erinnert fühlt.

  70. "... ich halte Blödheit...
    „… ich halte Blödheit ebenfalls für strafbar.“
    .
    Das sind ja schöne Aussichten; der eine Teil der Bevölkerung wird von der
    Lebensmittelindustrie ausgerottet, der ander Teil sitzt im Gefängnis oder
    umgekehrt.
    Ich werde Herrn S. schreiben und ihn bitten seinem Werk eine Fortsetzung
    folgen zu lassen.
    Vielleicht können hier noch Themen für einen dritten Band erarbeitet werden;
    eine Trilogie wäre doch nett.
    .
    Es gilt die “ Welt“ zu überzeugen, sonst kommt sie noch gucken, ob es auch
    stimmt.

  71. @ BertholdIV
    "gefällt ihnen...

    @ BertholdIV
    „gefällt ihnen abcert nicht?“
    .
    Dochdoch. Und wie. Ich befürchte jetzt, untertänigst, nicht verstanden worden zu sein. Wie kann ich meine Begeisterung noch zeigen, geben Sie mir einen Rat.

  72. Also von der LD 50 werden die...
    Also von der LD 50 werden die Grenzwerte mit Sicherheit nicht berechnet, weder „hochgerechnet“ (wenn schon herunter, die LD 50 ist eine Dosis die akut zum Tod von 50 % der Versuchstiere führt) noch sonst wie. Vielmehr nimmt man Gewebeproben und beobachtet bei langsam gesteigerten Dosen den Reproduktionszyklus von unterschiedlichen Tierrassen. Wenn bei einer Grenzdosis weder Organschäden auftreten noch Mißbildungen höher als Spontanrate rein gefütterter Tiere dann ist das die „no adverse effects“ limitierende Dosis, das nennt man NOAEL Verfahren, es ist auch in der Wikipedia erklärt.
    Im übrigen, wer von uns in den 60ern Schulsport auf roten Ascheplätzen gemacht hat ist mit Sicherheit heftig kontaminiert.
    Vor 1968 wurden in Deutschland mehr als 400.000 Tonnen Schlacke aus der Kupfergewinnung unter der Handelsbezeichnung Kieselrot als Belag für Sport- und Spielplätze verwendet. Erst 1991 entdeckte man, dass Kieselrot stark mit polychlorierten Dibenzodioxinen und Furanen belastet ist. Die Grenzwerte, die das Umweltbundesamt für Dioxine vorgibt, wurden bei diesem Material um das bis zu 10.000-fache überschritten. Sportflächen mit Kieselrot-Deckschicht können bedeutende Dioxinquellen für die nähere Umgebung gewesen sein.Zitat aus dem Dioxin – Artikel der Wikipedia!

  73. @ icke
    "Und warum gibt es das...

    @ icke
    „Und warum gibt es das idyllische Landleben nicht mehr? Weil es das nie gegeben hat, …“
    .
    Oh, das hat es schon gegeben. Nur hat es kaum etwas abgeworfen.
    .
    Der Hof, auf dem ich z. B. so idyllisch Hühner-,-Enten-, Schweinchen- und Ochsenmäßig aufwuchs, mutierte nach Jahren zum Nebenerwerbshof. Grund: Bauer zu früh verstorben, sein Weib (meine geliebte Oma), schaffte die Modernisierung finanziell nicht mehr recht (ihr Bruder schon, der war schon früh ein reicher Rossbauer, nur konnte sich den großen Mähdrescher leisten, er vermietet ihn auch). Sie konnte das nur schlecht und recht mit ihren 4 halbwüchsigen Töchtern wuppen. Wovon mindestens zwei für das Landleben absolut nicht taugten, da nur Handschuhe, getupfte taillierte Kleider, Hüte, Pumps, Boogie Woogie, Twist und Kerle im Kopf.
    .
    Im Grunde gab es das (fast) perfekte Idyll schon: der Hof ihres Bruders. Ich kugelte sehr oft bei ihm auf dem Hof rum (200 m weiter). Wegen der Pferde, den Hunde und den vielen Kätzchen. Weniger idyllisch war, dass sein Sohn (ein tüchtiger Typ) aus Versehen seine eigene kleine Tochter rückwärts mit dem Anhänger überfuhr. Aber das ist ein anderes Thema: der Bauernhof, durchtechnisiert und gefährlich wie eine Autobahn. Nix mehr für Kinder. Schon die automatische Schrotmühle war gefährlich. Oder die ausgebüxte tollgewordene Kuh, die mich auf den Misthaufen trieb. Mein kleiner Puppenwagen wurde auch aus Versehen vom Trecker überfahren. So sans.

  74. Don, a good story, die FDA, in...
    Don, a good story, die FDA, in der New York Times nachzulesen, veroeffentlichte kuerzlich einen Vergleich von Bio Nahrungsmitteln (organic food) mit normal in supermarkets verkauften Waren. Fazit: Organic food ist in keinster Weise gesuender als andere Ware, sie ist lediglich wesentlich teurer.

  75. "...der ander Teil sitzt im...
    „…der ander Teil sitzt im Gefängnis“
    .
    Egal welcher, liebe Minna: Es wird immer der richtige sein.
    Frei nach dem Motto: alle in einen Sack stecken und draufhauen, egal man erwischt immer den Richtigen.

  76. Der Unterschied zwischen...
    Der Unterschied zwischen früher und heute liegt eben darin, daß man früher nix wußte oder nix wissen wollte über Blei, Dioxin, Nikotin im Gegensatz zu heute. Was nutzt es, wenn die Eier früher schon nach Fischmehl schmeckten? Nichts. Dürfen sie allein deshalb heute Dioxin enthalten? Nein. Ist Rauchen unbenklich, weil man früher schon rauchte?
    Kann ein Rheingauer Riesling, ein Kolumbianisches Hochlandgewächs, Cerdo Iberico oder ein Salzwiesenlamm vom Holsteiner Deich billig sein? Auch nicht. Muß man jeden Tag Fleisch und Eier essen? Kaum. Vernünftige Ernährung hat auch was mit Nachdenken zu tun.
    Und verweise auf Wikipedia zur Wahrheitsfindung gehen mir auf den Zwirn.
    Erneuerbare Energien braucht das Land!

  77. "... wer von uns in den 60ern...
    „… wer von uns in den 60ern Schulsport auf roten Ascheplätzen gemacht hat ist mit Sicherheit heftig kontaminiert. “
    .
    @ prince Matecki
    Dann bin ich so gut wie tot. Vae victis!
    Aber redet mit mir, als ob ich noch lebte, o. k.?
    (Ich wusste, dass die Bundesjugendspiele damals ein richtiger shice waren …)

  78. @prince Matecki: mit Kieselrot...
    @prince Matecki: mit Kieselrot kam ich nur in die allernötigste Berührung (wenige Male beim Schulsport, schließlich war ich immer sportfaul). Dafür hatten wir den Stinkepavillon, ein recht hübsches Schulgebäude eigentlich, aber der Teppichkleber oder die Spanplatten oder sonstwas stank einfach immer.

  79. Letzte Woche sah ich mit...
    Letzte Woche sah ich mit Erstaunen, dass jemand hier in meinem Westviertel Dorf Wassenaar neben seiner Villa ein kleines Gehege mit einem schwarzes Wildschwein hat. Zwei Tage später kam die Dioxinaffäre auf. Jetzt überlege ich mir, ob ich das nachmachen soll. Wir haben keine Villa, aber für ein chickes schwarzes Wildschwein ist im Hintergarten sicher genug Platz.

  80. @Henry Petesen, sie schmeckt...
    @Henry Petesen, sie schmeckt aber auch einfach besser, und allein das rechtfertigt den Preis, organisch oder nicht. Einem Iberischem Schwarzhufenschwein geht es auf min. 100qm ohne Zäune unter Eichen einfach besser. Bei Gemüse ist es genauso. Nur leider verliert die Menschheit durch die Auftraggeber der Studien immer mehr an subtilem Geschmack. Chemie ohne Ende. Studien sind alle bezahlt. Verlassen Sie sich auf Ihren Geschmack, kaufen und kochen Sie.

  81. @ Perfekt!
    "zu Hause privat...

    @ Perfekt!
    „zu Hause privat durch den Schornstein gehen, sich flach auch die Dioxine daraus direkt über der Stadt verbreiten … . “
    .
    Kann ich bestätigen. Sie verschüren Lenorflaschen.
    Wenn der Kamin versottet, wird das zwar der Kaminkehrer bemängeln, es kostet a bissi was, das wars dann.
    .
    In der Großstadt kreigst du nur einen Holzofen – anstatt offene Erdgaskamine wie ich – genehmigt, wenn sein Kohlenmonoxid- und CO²-Wert den Bestimmungen entspricht. Was die Besitzer aber zwischendurch verschüren außer Holz, da ist die Frage. Ich rieche da manchmal auch Seltsames. Bis jetzt gottseidank nur ähnlich verbranntem Holz (der Ire liebt ja seinen Torfgestank…), aber nix gwies waas mer net, wie die Hessen sagen.

  82. Den Punkt mit dem Geschmack...
    Den Punkt mit dem Geschmack würde ich auch so sehen: Echte Almbutter ist überhaupt kein Vergleich zu dem, was es im Supermarkt zu kaufen gibt.

  83. Werter Don, um es mal etwas...
    Werter Don, um es mal etwas provokatorisch überspitzt auszudrücken: Bei Dioxin liegt das Risiko wahrscheinlich weniger im Giftanteil des Eis als im Fettanteil des Verzehrers. – Man lebt länger, wenn man sehr wenig isst, macht allerdings auch wenig Spaß…

  84. Welche Eier kauft denn der...
    Welche Eier kauft denn der Konditor des geschätzten Autoren?
    Bei Eiern und der asozialen Herstellungsmethoden ist das ganz große Problem, dass selbst wenn 100% der Verbraucher auf Bio-Eier umsteigen würden, noch etwa 80 bis 90% der Eier konventionell hergestellt würden. Weil sie in Kuchen, Plätzchen, Nudeln oder solch unglaublichen Produkten wie „Fertig-Pfannkuchenteig“ stecken (wie doof muss man eigentlich sein, wenn man keinen Pfannkuchenteig selber herstellen kann?).

  85. Wer sich einmal am...
    Wer sich einmal am Rohmilchkäse der Normandie labte, der ähnlich gut wie dieser Beitrag schmeckt, wird Pasteurisiertes der Industrie doch eher liegen lassen. Oder als Fensterkitt verwenden, wenn es im Vorhof der kulinarischen Apokalypse mächtig zieht.

  86. Die nächste Echtsau wird...
    Die nächste Echtsau wird durch die Dörfer getrieben: Hochwasser.
    Bilder von rudernden Dösköppen. Fürchte, mit dem Dioxin-Bewusstsein ist es pfeilgrad vorbei. Ende von dat Ei.
    Wo is eigentlich egghead, wenn man ihn braucht,

  87. ...
    http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2011-01/dioxin-futterfett-firma-betrug?page=all
    .
    Nach Ansicht des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) werden in dem Dioxinskandal die Auswirkungen einer verfehlten Agrarpolitik deutlich, die vorrangig darauf ausgerichtet sei, dass Lebensmittel immer billiger werden müssen. Der ständige Preisdruck und eine immer stärkere Konzentration in der Nahrungsindustrie lösten immer wieder Lebensmittelskandale aus. Der BDM-Vorsitzende Romuald Schaber forderte die Politik zum Handeln auf: „Billige Lebensmittel und weltweite Wettbewerbsfähigkeit dürfen nicht weiter die alleinige Richtschnur des politischen Handelns sein.“

  88. @Vroni (Bundesjugendspiele auf...
    @Vroni (Bundesjugendspiele auf Kieselrot): irgendwie erheitert mich das jetzt, daß ich durch meinen damaligen Widerwillen sogar mal was für meine Gesundheit getan habe (das tue ich ja nicht oft.).

  89. @ Agent Orange
    "Obacht auch...

    @ Agent Orange
    „Obacht auch bei den gesunden Weintrauben vom Kap“
    .
    Na gut, o.k.
    Merke: südafrikanische Weine gestrichen.
    Ist eh Fluchware.
    .
    Nichtkrokodilsträne verdrück.
    Mit was soll ich ich jetzt besaufen. Es bleibt doch nur der Suff. Bei dem Thema. Die Franzosen trinken ihre Top-Lieblingsweine selbst und exportieren sie nicht an die boche, I know. Last time in Dijon.
    Merde!

  90. @...
    @ colorcraze
    „(Bundesjugendspiele auf Kieselrot): irgendwie erheitert mich das jetzt, …“
    .
    Ich lach‘ hier schon die ganze Zeit.
    heitergrummel.
    .
    Wie blöd man sein kann bei „Kaiserwetter“ (Ausspruch der Sportlehrerin kurz vor ihrem freak-out) über die Tartanbahn zu rennen wie ein Gestörter.
    Da ich sportgläubig war, tat ich das.
    .
    Diese Manipulierbarkeit hab ich mittlerweile extrem abgebaut.
    Geht bis zur Sturheit eines Rindviehs. (Identifizier mich jetzt mit meinem Tierkreiszeichen Stier, das wird interessanterweise bayernlandesweit ohne Murren als glorios akzeptiert… )

  91. Als Rennradfahrer und Surfer...
    Als Rennradfahrer und Surfer muss man da wohl nicht so viel Anggst haben.

  92. @Nico – Eicheln, die Idee...
    @Nico – Eicheln, die Idee hat mir noch gefehlt. Ich ärgere mich immer, wenn die Eicheln fallen, weil sie in meinen Rollerblades stecken bleiben. Nächsten Herbst werde ich sie an mein schwarzes Wildschwein verfüttern.

  93. @Vroni
    Danke, jetzt habe ich...

    @Vroni
    Danke, jetzt habe ich Ihre Begeisterung verstanden….

  94. @perfekt!57
    sehr richtig....

    @perfekt!57
    sehr richtig. wissen sie was in bayern immer mit den johannifeuern passiert…

  95. @egghat: vielleicht nicht...
    @egghat: vielleicht nicht „doof“, sondern nur zu faul oder einfach keine Lust, stundenlang in der Küche herumzustehen?!

  96. @egghat "wie doof muss man...
    @egghat „wie doof muss man eigentlich sein, wenn man keinen Pfannkuchenteig selber herstellen kann?“
    …so doof, wie Australier -dümmer geht ümmer. Auf unserer Reise durch die Tanamiwüste vor vielen Jahren hielten wir an einem späten Vormittag vor einem – nennen wir es vorsichtig – Restaurant, direkt an der gleichnamigen dieses Gebiet durchziehenden Piste gelegen.
    Meinem Wunsch nach Spiegeleiern konnte entsprochen werden, dem meiner werten Gattin nach Rühreiern (in Ermangelung an Eipulver) leider nicht.

  97. Diese einmalige Dioxinrunde...
    Diese einmalige Dioxinrunde wird niemanden umbringen, die bleibenden Antibiotika und Hormone im Futter (auch wenn alles unterhalb der Grenzwerte bleibt) allerdings schon. Alles in homoeopathischen Dosen, Schlechtes wie Gutes, bringt nichts; ausser, man glaubt daran. Jedenfalls gibt es fuer Bioessen keine Pluspunkte bei Abschluss der Risiko-Lebensversicherung… allerdings Abzug fuer einen hohen BMI (= in dem das Dioxin der Jahre gespeichert ist). Lebensqualitaet/Geschmack/etc., das ist ein anderes weites Feld. Wobei eine interessante Frage waere, ob Abschluss der Risiko-Lebensversicherung (fuer die Kinder) oder das Vorbildverhalten bei der Ernaehrung wichtiger fuer die Kleinen sind.

  98. DA, zu Ihrem Beitrag bei...
    DA, zu Ihrem Beitrag bei Rebellenohne Markt: Wenn erstmal jeder Mitesser und sämtliches Schwarze unter den Fingernägeln
    vermarktet ist, wird es schwer neue Märkte, auch virtuelle zu erschließen.

  99. Deutschland hat also keine...
    Deutschland hat also keine Eier mehr! – Um das herauszufinden, brauche ich doch kein Dioxin.

    Andererseits. als Pazifist, dessen Eltern noch im 2. Weltkrieg beschädigt wurden, kommt mir diese Haltung sehr entgegen.

  100. Da kommt mir doch sofort...
    Da kommt mir doch sofort Soylent Green in den Sinn. Das Jahr 2022 kommt unaufhörlich näher.

  101. Werter Usedomer, was mir zu...
    Werter Usedomer, was mir zu denken gibt, wieso stammen diese Visionen
    1984 wie auch Soylent Green alle von Autoren, die den angelsächsischen
    Kulturraum nie verlassen haben,

  102. Soll dass jetzt heissen,...
    Soll dass jetzt heissen, Hexenverbrennungen steigern die Dioxinbelastung und werden darum verboten?
    .
    Dass diese Gutmenschen einem alles vermiesen müssen.

  103. @Der Tiger, welch ein Mensch...
    @Der Tiger, welch ein Mensch lebt hierzulande in einem solchen Ambiente:
    http://www.youtube.com/watch?v=pPkufIM-Bwo&feature=related
    Und wo diese bellotas fallen, gibt es keine skater:-;
    Dioxin kennen die nicht.

  104. Liebe Leute: Ich unterstütze...
    Liebe Leute: Ich unterstütze die Schweizer BiobauerInnen und vermeide importierte Esswaren. Es liegt mir viel daran… oder mache ich mir völlig falsche Vorstellungen?

  105. HansMeier, Arabella wird´s...
    HansMeier, Arabella wird´s freuen.

  106. @hansgeier333:...dann halt...
    @hansgeier333:…dann halt Wasserprobe, Version Hexenbad…

  107. Eine kleine wahre Geschichte...
    Eine kleine wahre Geschichte bezüglich glücklich frei herumlaufenden Federviehs.
    Ein lieber Freund, aufgewachsen hinter der Stelle, an der sich Fuchs und Hase Gute Nacht zu sagen pflegten, war nach Ausbildung in der großen Stadt am großen Fluß und Wiedereingliederung in den Arbeitsprozeß (Kinderarbeit gab es damals ja offiziell nicht) zu Hause in seinem dringendst benötigten Schönheitsschlaf durch des Nachbars Gockelhahn empfindlich gestört. Der Gockel tat nur, was Gockel tun: Kikeriki in aller Herrgottsfrühe.
    .
    Der Hahn ward mit Unmengen Valium gefüttert, wobei ich ehrlicherweise sagen kann, daß mir verschwiegen wurde sowohl exakte Dosierung als auch Darreichungsform sowie insbesondere, wie es vermieden wurde, daß die Hennen mitnaschten. Vielleicht habe ich es in der Zwischenzeit aber auch nur vergessen. Jedenfalls konnte mein lieber Freund am nächsten Morgen seinen ungestörten Schönheitsschlaf geniessen.
    .
    Allerdings war der Hahn so blöd, nicht komatös einfach liegen zu bleiben und den Rausch auszuschlafen, nein, er musste rumtorkeln, über die eigenen Haxen stolpern, hinfallen und sich grooso modo äußerst seltsam für einen Hahn benehmen. Dies fiel des Hahnes Besitzer im Laufe des nachmittags auf. In Furcht, das Tier könnte eine tödliche Krankheit haben und nur noch für die TKV (= Tierkadaververwertung) taugen, sohin Kosten entstehen und Gewinn entgehen, schritt man schnell entschlossen zur Notschlachtung, um des abends einen Suppenhahn zu haben.
    .
    Dieses Schicksal, so hat mir mein Freund gebeichtet, hatte er nicht in Betracht gezogen. Der Nachbar habe aber die folgenden zwei Tage sehr viel und sehr gut geschlafen.
    .
    @Berthold IV: bin noch eine Antwort schuldig: nix genaues weiß ich nicht. Mit einer C14 datierten Schistosome aus einem Stein aus sagen wir mal 100m Höhe wäre ich persönlich von der Gießmethode angetan. Persönlich favorisiere ich aber die „time-honored“ Praxis des Steine schleppens & schichtens bei Weitem, weil es so viel einfacher ist, ohne jedes noch so simple Kochrezept. Außerdem wird dieser Herr Hawass von der ägyptischen Altertumsbehörde eher nicht Ungläubige an ägyptischem, aber – leider, leider – vorislamischen National-Heiligtümern herumwerken lassen, die den Status eines solchen Werkes wie der Pyramiden von Gizeh schmälern könnten.

  108. @Pauline: Pfannkuchenteig?...
    @Pauline: Pfannkuchenteig? Eier, Mehl, Milch (vielleicht einen Ticken Backpulver). Dann Salz/Pfeffer bei herzhaft, oder etwas Zucker/Salz bei süß. In eine Schüssel und rühren. Danach kommt der Teil, der in beiden Versionen gleich ist: Backen, auf den Teller, essen.
    Mir ist und bleib schleierhaft, wieso man sowas fertig kaufen kann … Das spart maximal drei Minuten Zeit. Anders gesagt: Wenn ich mir Pfannkuchen mache und den esse, schlage ich ziemlich sicher die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in der Kantine/Restaurants eines Aus-Essers …

  109. @fionn:

    Das ist eigentlich...
    @fionn:
    Das ist eigentlich der richtige Schritt. In Deutschland beruhte der vorletzte Dioxin Skandal bei Eiern allerdings darauf, dass die Eier von freilaufenden Hühner höher belastet waren als die Stall-Legehennen, weil sie das Dioxin über das Picken am Boden (also durch den Staub) aufgenommen haben.
    Ich glaube, dass im aktuellen Fall die Dioxin Belastung gar nicht soooo schlimm ist (auch wenn man das nicht verharmlosen sollte), sondern die Tatsache, dass da einfach jemand was dem Futter beimischt, weil er glaubt, dass das schon OK sei. Es wird niemand vorher um Erlaubnis gefragt, es gibt keine Richtlinien, was eigentlich reindarf und was nicht und die ganze Nummer fällt erst nach 9 oder 10 Monaten auf. Das wirft kein gutes Licht auf die Kontrollen … Man wird das Gefühl nicht los, dass der TÜV die Autos häufiger untersucht als die Behörden die Lebensmittel …

  110. @ Minna

    Für den...
    @ Minna
    Für den Vorlagengeber von Soylent Green trifft das nicht zu. Harry Harrison hat unter anderem in Mexiko, Dänemark und Italien gelebt, das kann man wohl kaum als angelsächsischen Sprachraum bezeichnen.

  111. @nico - unsere Ambiente ist...
    @nico – unsere Ambiente ist auch nicht schlecht:
    http://www.wassenaar.nl/
    Aber ich gebe ja schon zu, schwarzen Wildschweinen ist es vielleicht ein bißchen zu sehr ‚Silberkannenstil‘.

  112. @egghat – Madame hat gesagt,...
    @egghat – Madame hat gesagt, dass in Ihrem Rezept Butter (oder Öl) fehlt. Außerdem schlägt sie folgende Details vor:
    – die Eier zu trennen,
    – das Eiweiß zu schlagen bis es fest aber nicht hart wird
    – das Eigelb mit der zerlassenen Butter gut verrühren
    – die Milch drunter mischen
    – das Eigelb/Butter/Milch-gemisch in das Mehl/Salz,Zucker,Backpulver-gemisch zu rühren
    -das geschlagene Eiweiß vorsichtig darunterheben.
    Dazu essen wir angewärmten Ahornsirup und Früchte.

  113. minna (13:55), vor einigen...
    minna (13:55), vor einigen Wochen hoerte ich eine Betrachtung ueber den Unterschied von franzoesischer und englischer Kindererziehung.
    Summa: englischen Kleinkindern wird die Freiheit zum Spinnen und Bloedsinn aussprechen gegeben, es wird unterstuetzt und gefoerdert. Schoenstes Beispiel: Alice im Wunderland von Lewis Carrol. So lernen die Ueckis sehr frueh von der Phantasie Gebrauch zu machen und im spaeteren Alter, bei Einbindung der Realitaet, sich sehr schluessige Dinge auszudenken. Soilent Green z.B.

  114. "Liebe ist kein Zufall!"...
    „Liebe ist kein Zufall!“ (Werbung von ElitePartner.de.) Hansmarke, vielleicht finden Sie dort, was Sie bis zur Misogynie vermissen. Kostet aber. Haben Sie noch Ersparnisse? Oder alles in grimaldelis Trinkhalle versoffen?

  115. Ihr Lieben: Ich will die...
    Ihr Lieben: Ich will die Nettigkeiten ja nicht abwürgen, aber ich habe die leichte Befürchtung, dass nicht alle und jeder begeistert daran Anteil nimmt.

  116. Abgesehen davon: Dioxin ist...
    Abgesehen davon: Dioxin ist kein Zufall. Liebe durchaus!

  117. @Der Tiger, ja, in der Tat...
    @Der Tiger, ja, in der Tat eine Distinktion mit Opulenz. Ich nehme an, Sie wohnen im Westflügel?! Dem Don könnte es da auch gut gefallen. Die pata negras brauchen doch eher die Sonne der Extremadura und Andalusiens und natürlich die Steineichen.
    Kennen Sie Gouda? Ein niedliches Städtchen.

  118. Werter Don, ich hatte ja auch...
    Werter Don, ich hatte ja auch gehofft, daß sich Arabella bei der Wasserprobe als unschuldig erweist…

  119. Sehr treffend:

    Die in den...
    Sehr treffend:
    Die in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegene Zahl an Lebensmittelskandalen untermauert die Notwendigkeit eines verbesserten Verständnisses von Reaktionen der Verbraucher auf externe Schocks. Ungeachtet ihrer grundsätzlichen Bedeutung vermag die neoklassische mikroökonomische Theorie derartige Reaktionen, denen nicht ausschließlich ökonomische Determinanten zugrunde liegen, nicht zufriedenstellend zu erklären. Um den Auswirkungen jener Einflüsse dennoch Rechnung zu tragen, wird im Rahmen dieses Werkes die Analyse des Verbraucherverhaltens bei Unsicherheit um Vertrauen als zusätzliche, erklärende Variable ergänzt. Zur Bestimmung der Auswirkungen des Vertrauens auf das Verhalten der Konsumenten erfolgt eine europaweite Umfrage unter 2.725 Haushalten zu ihrem Vertrauen in verschiedene Informationsquellen. Anschließend wird analysiert, inwiefern sich anhand des Vertrauens länderübergreifende Bevölkerungssegmente bestimmen lassen, die möglicherweise ebenfalls auf der Grundlage sozioökonomischer Charakteristika der Verbraucher zu identifizieren sind. Die Analyse wird durch Schätzungen des Einflusses ausgewählter Variablen auf das Verhalten zunächst europäischer und später deutscher Verbraucher vervollständigt. Für beide Bevölkerungsgruppen wird bestimmt, inwieweit sich Vertrauen anhand ausgewählter sozioökonomischer Kriterien verlässlich prognostizieren lässt.
    Vorliegende Arbeit vermag Vertrauen als europaweit maßgebliche Determinante des Konsumentenverhaltens bei Unsicherheit eindeutig zu identifizieren und bewirkt damit ein generell intimeres Verständnis der Reaktionen von Verbrauchern auf externe Schocks. Dies stellt, nicht nur für Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik, insofern eine wertvolle Hilfe dar, als so die Planung und Durchführung adäquater Maßnahmen zur Beeinflussung des Verhaltens der Konsumenten bei Unsicherheit maßgeblich erleichtert wird. Ergebnisse dieses vergleichsweise aktuellen Forschungsgebiets ermöglichen wertvolle Einblicke in das Verhalten der Verbraucher im Umfeld eines Lebensmittelskandals und tragen auf diese Art und Weise zu dem Ergreifen geeigneter Maßnahmen zur nachhaltigen Gewährleistung des Verbrauchervertrauens bei.
    http://www.amazon.de/Trust-Determinant-Consumer-Behaviour-Uncertainty/dp/3865376991/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1294589452&sr=8-1

  120. @Filou – hochinteressant,...
    @Filou – hochinteressant, aber was ist mit den Besonderheiten der französischen Kindererziehung – oder sind die nur das Gegenteil der britischen?

  121. Don, das hatte ich auch schon...
    Don, das hatte ich auch schon beseufzen wollen, zumal mein Anteinehmen selbst diesmal schneller schmolz als der Schnee am See. Aber im letzten ist den Paladinen nichts vorzuwerfen, wenn eben der Haupttext schon wenig mehr hergibt als die handelsüblichen Klagen über bösibösi Aldi-Gen und Bioistsupigutgefühl.

  122. Außerdem (etwas aufgebracht):...
    Außerdem (etwas aufgebracht): Nimmt hier wirklich jemand wenig Anteil an meinen Worten oder denen meiner Widersacherbagage!? Der verfalle dem Anathem! Oder meinetwegen dem Dioxin.

  123. Arabella, wenn das alle so...
    Arabella, wenn das alle so sehen würden, wäre es hier trefflich still, und jeder darf gerne die schweren Defizite meines Textes im Kommentar ausbügeln.

  124. @Der Tiger, ich hoerte das...
    @Der Tiger, ich hoerte das alles im Auto, Autofahren ueberfordert mich genauso wie Nachdenken und Computertippen (das Ergebnis ist hier hinreichend bekannt).
    Kurz: Die englische Art merkte ich mir, weil sie mir gefiel. Bei der franzoesischen ist mir Folgendes haengenheblieben: Die Kinder gehen sehr frueh in die Ecole Maternelle, waehrend die englischen Kinder sehr lange zu Hause bleiben. Die Ecole Maternelle hat einen gesellschaftlich einebnenden Einfluss mit Tendenz zur Disziplinierung, waehrend in England der kindliche Anarchismus gepflegt und gehegt wird. Z.B. wenn spaeter die beruehmte Frage „was waere wenn…?“ auftaucht. Der Einfallswinkel zur Problemloesung ist durchaus unterschiedlich erziehungsbedingt. Das leuchtet mir ein.
    Vermutlich weiss icke dazu mehr beizutragen. Die kennt sich in Frankreich besser aus.

  125. @Oscar Wilde, sehr schöne...
    @Oscar Wilde, sehr schöne Worte. Die Skandale sind m. E. nicht, das mal ausversehen etwas Dioxin etc. dabei ist und wie sich das auf das Verbrauchervertrauen auswirkt. Der eigentliche Skandal sind die Produkte, in denen diese Substanzen auftauchen. Hier schrieb jemand: wenn ich billige Produkte kaufe, geht das automatisch mit Skandalen und Betrug einher? Sicher nicht kausal, aber zumindest korreliert es damit; denn wenn die Margen bei Billigprodukten so eng sind, wird nur allzu gern beschi…., um noch zu verdienen.
    Die geeigneten Maßnahmen sind m. M. nach, daß das Verbraucherministerium zunächst den Begriff Qualität definiert. Es ist unerträglich, daß Fleich für 3-5€/Kilo als Premium bezeichnet werden darf. Es ist so wie mit Renditen zweistelligen Bereich. Und „nachhaltig“ wird mir auch zu oft strapaziert. Zur Nachhaltigkeit gehört nicht nur Ökologie, Ökonomie, sondern auch die soziale Verträglichkeit. Zwei Faktoren bleiben wohl auf der Strecke. Auf Zigarettenschachteln steht: Rauchen kann tödlich sein. Auf diesen Discounter-Blister-Fleischpackungen müssten Fotos der Legebatterien mitsamt ihrer gequälten Viecher abgebildet werden. Woll mal sehen, was dann noch gekauft wird. So wie es jetzt ist, passiert gar nix. Wie beim Rauchen.

  126. Ich sag ja schon nichts mehr....
    Ich sag ja schon nichts mehr.

  127. Danke Filou, gefällt mir....
    Danke Filou, gefällt mir. aber wie steht es mit dem blogeigenen Oscar Wilde?

  128. Unsere Müllverbrennungsanlage...
    Unsere Müllverbrennungsanlage komb. mit Heizkraftwerk wie z.B. in der kleinen Stadt B… / Rh. ist aus Rentabilitätsgründen schon seit längerem auf Müllzufuhren der Großgemeinde Neapel/Vesuv angewiesen und damit betriebswirtschaftl. vollaus-gelastet. Wg. des Tourismus sind wir davon abgekommen das Zeugs in o. g. Vesuv und in in den Ätna zu entsorgen. Betriebsunfälle wie in Bhopal, Seveso, Tschernobyl, Harrisburg sind ausschliesslich systemisch bedingt und es besteht kein Grund zur Panik (S. die dankenswerten Auslassungen Exbundesinnenmin. Zimmermann).
    Sog. Sonderabfälle werden von unseren konzessionierten, zertifizierten Expert-Units
    geräusch-u. geruchlos in Oversea in neue Produkte kreativ verwandelt.
    Wir sind bemüht die Kaskadenschaltungen aller modernen großtechn. Anlagen vor ev. (unvermeidl.) Katastrophen geschützt more sustainable zu gestalten und auszulegen.
    Großwissenschaftl. Versuche haben ergeben, das die vielgeschmähten Human- u. Animal-Fäkalie vulgo Scheiße ohne weiteres zur primären Proteinerzeugung ohne große Umwege transformiert werden kann, asiatische Anwendungstechniker zeigen uns schon seit längerem, was alles schon möglich ist und nicht nur geheuchelte Zukunftsmusik bleibt. Genmanipulative Synergismen helfen auch hier aus der Not eine Tugend zu machen.
    Wir danken für das bisher allseits, auch für jenes der Kommentaren im hiesigen Blog, entgegengebrachte Vertrauen, und sind weiterhin stets in Ihrem Interesse bemüht, unsere Methoden zur Profitmaximierung zu verfeinern.
    Ganz der Ihre.

  129. specialmarke, give me five!...
    specialmarke, give me five!

  130. eat the rich......
    eat the rich…

  131. Der Koch, der Dieb......
    Der Koch, der Dieb…

  132. Hab hier noch ein paar...
    Hab hier noch ein paar Tanklastzüge Vernidotter-Ei rumstehen, natürlich getarnt und noch nicht beschlagnahmt. Ukrainische Fahrer bürgen für Seriosität und Diskretion. Versteigere an den Meistbietenden. Bessere Rendite als Facebook wird garantiert. Destination alpenländischer Nicht-EU-Raum. Nur seriös gemeinte Angebote @ Arabella-Getaway

  133. Auf die Frage, ob man nicht...
    Auf die Frage, ob man nicht trotz allem so was bräuchte wie eine staatliche Lebensmittelkontrolle antwortete Milton Friedman, das alles regle der Markt wohl am besten.

  134. Lieber hansgeier333:(leise,...
    Lieber hansgeier333:(leise, damit es keiner hört) klar…

  135. HansMeier555, dieser Milton...
    HansMeier555, dieser Milton Friedman ist ein echter Scherzkeks!

  136. @HansMeier555: Es könnte ja...
    @HansMeier555: Es könnte ja sein, daß Milton Friedman Recht hat, aber zu den notwendigen Randbedingungen des Marktes gehört eigentlich auch eine funktionierende Justiz. Wenn jeder Verantwortliche, der Lebensmittel in Verkehr bringt, die giftige Substanzen enthalten, ernsthaft damit rechnen müßte, wegen vielfacher Körperverletzung für einige Zeit im Knast zu landen, dann gäbe es das Problem wahrscheinlich in der Tat nicht. Der „Fettsäurelieferant“ für die Dioxin-Eier kommt im schlimmsten Fall mit einer Steuernachforderung davon, weil er für ein lebensmittelrechlich nicht verkehrsfähiges Produkt nur den reduzierten Mehrwertsteuersatz für Lebensmittelprodukte von 7 Prozent abgeführt hat…

  137. @hansgeier333, 18:59: Sorry,...
    @hansgeier333, 18:59: Sorry, habe leider gerade dafür plädiert, daß Sie in den Knast kommen…

  138. hansgeier333@:Nickeligkeiten,...
    hansgeier333@:Nickeligkeiten, her mit der Sore. Im Übrigen: Alles läuft bei uns traditionell hochseriös.
    HansMeier555@:Einschl. Boni, wieviel kosten Sie, bei garantiertem Fixum und Umsatzbeteiligung?

  139. DA@: Auf Ihrem Alpenpanorama...
    DA@: Auf Ihrem Alpenpanorama (Tegernsee?) zähle ich mind. 3 Überflieger gen Süden navigierend. Leise rieselt, feinstverteilt, aus deren Turbinen das notwendige Salz dieser Erde in die Fladnsuppn?

  140. Vielleicht bringt das ja die...
    Vielleicht bringt das ja die Erleuchtung:
    ARD, 21:45, Anne Will
    „Dioxin im Frühstücksei – kein Respekt vor Mensch und Tier?“…….

  141. Liebe Försterliesel,
    eine...

    Liebe Försterliesel,
    eine weitere Fundstelle, jedoch eher zur Rubrik „Eier“ passend, könnte noch interessant sein: Auf die Gründung einer Nudelfabrik im Jahre 1867 in Bad Homburg…“reagieren in Friedrichsdorff die beiden Brüder Joseph und Jean Eduard Foucar und beginnen unverzüglich mit der gewerbsmäßigen Herstellung von Teigwaren. Der Kleinbetrieb verzichtet jedoch auf eine zeitgemäße Ausstattung mit Maschinen und bedient sich zweier Hunde als Triebkraft, was seine Aufstiegschancen von vorneherein in bescheidenen Grenzen hält.“ – Der Hund als Nutztier…

  142. Lieber Tiger, danke Filou für...
    Lieber Tiger, danke Filou für die Vorlage: französische Kindererziehung ist so ziemlich das Gegenteil der Englischen. Früh geraten sie in ein zentralistischen Gewebe namens éducation nationale: école maternelle, école primaire, collège, lycée, enseignement supérieur. Es geht darum, möglichst viel vorgegebenes Auswendig zu lernen, um dann zentrale, standardisierte Prüfungen (nicht notwendigerweise mc) zu bestehen. Das ganze ist ursprünglich auch daraufhin angelegt worden, den Einfluss des Staates (der République) zu stärken und den Einfluss der Familien auf das Kind zu kontrakarieren. Kreativität ist nur bedingt gewünscht, nachdenken nur bedingt nötig. Die Grundannahme ist, die Guten auszusieben, wers nicht schaft ist eben doof (so ziemlich das Gegenteil von individueller Förderung). Nun gut, es gibt talentierte, Lehrer und Lehrerinnen mit Leib und Seele, die versuchen es möglichst allen Kindern beizubringen. Aber was sollen sie tun wenn die zentralen Vorgaben von Wissen um paedopsychologische Entwicklung unbeleckt bleiben?
    Nur als Beispiel: klein icke n° eins ist im zweiten Jahr école maternelle. Das heisst, es ist letztes Jahr 4 geworden. Seit September pauken sie dort, den Vornamen schreiben zu lernen. Was wenn man noch nicht ganz vier ist und auch nicht nana heisst nicht so ganz im Bereich des möglichen liegt.
    Mit den Worten einer in Frankreich verheirateten und das Land liebenden Amerikanerin: I hate French teachers.

  143. @hansgeier:

    wenn die Tanker...
    @hansgeier:
    wenn die Tanker mit 60/2810 auf den Warntafeln deklariert sind, geht die Sache in Ordnung. Ihre Fahrer haben hoffentlich gültige ADR-Scheine für Gefahrguttransport. Und die Zulassung der Tanks für Klasse 6 nicht vergessen.
    gruß fb

  144. In Anbetracht der...
    In Anbetracht der demografischen Entwicklung ist es doch nur förderlich, wenn alle mit ausreichend Dioxin, Quecksilber und Konsorten versorgt werden. Die Alternative lautet gegebenenfalls: Hurrah, 96 Jahre alt und mit jeder Menge Alzheimer und Hüftgelenksprothesen gesegnet.
    Da im letzten Mai auch die so hochlöblich produzierten Bio-Eier (die ich übrigens genau wie das Bio-Schwein nach wie vor kaufe) dank Maisfütterung anstelle von Frittenfett mit ausreichend Dioxin geladen waren, gilt, dass es keine absolute Sicherheit gibt. Auch nicht für ein paar Euro mehr pro Monat. Verbuchen wir das Konsumieren von wie auch immer belasteten Lebensmitteln als ganz normales Lebensrisiko. Zu Säbelzahntigerszeiten hatten wir es übrigens deutlich schwerer, dafür aber sicherlich nicht wegen Alzheimer.

  145. Lieber Don,

    ich zahle mit...
    Lieber Don,
    ich zahle mit meinem Geld einen riesigen Staatsapparat bestehend aus Politikern, Behörden und noch mehr Behören, die sicher stellen sollen, dass all die Unternehmen bei der Teilnahme an der freien Marktwirtschaft nicht die Belange des Konsumenten vergessen — namentlich und in diesem Fall, sich an die Grenzwerte für Schadstoffe in Lebensmitteln zu halten. Insofern tragen nur raffgierige Unternehmer und eine nicht funktionierende Kontrollinstanz Schuld, und nicht der Konsument, der seine Eier gerne billig kaufen möchte. Meinetwegen dürften wir auch wieder schnurstracks zur Legebatterie zurückgehen, da mir die Bedingungen der Erzeugung, insbesondere wenn es sich um Lebensmittel handelt, vollkommen schnuppe sind, solange das verkaufte Produkt die gewünschten Eigenschaften aufweist, rund, schmackhaft und möglichst ohne Dioxin. Wer hier den Moralapostel spielen möchte, sollte erst Mal aufhören, fernöstlich produzierten Elektroschrott in den Mittelpunkt seines Lebens zu stellen. Also Klappe halten, weitermachen, und die Kontrollen soweit verschärfen, dass sich solch ein Skandal nicht wiederholen kann.
    Mit freundlichen Grüßen
    PS: Porschefahrer und Erben haben das gleiche Recht, bei ALDI ihren Einkauf zu tätigen, wie der Rest der Nation. Guten Appetit.

  146. @Tiger: danke für das Rezept,...
    @Tiger: danke für das Rezept, das kommt dem lange vermißten Omelette Martiniquaise sehr nahe. Ich glaube, die Butter weglassen, sonst so, wie beschrieben, also eine Art Eischneehaufen in der Pfanne. Dann kommt der Clou: Rum drübergießen und anzünden: *puff!!* – je nach Deckenhöhe hat man dann einen schwarzen Fleck an der Decke.
    (Das hat der gescheite französische Managementstudent mal in unserer Chaos-WG gemacht. Alle waren sehr begeistert – es schmeckte hervorragend und optisch machte es auch was her.)

  147. Finito – alles vertickt. Der...
    Finito – alles vertickt. Der Hauptanteil geht an Don´s Health-Unternehmensgruppe, die setzen Felgenreiniger hinzu und machen Schuppenschampoo draus. Der Rest geht an die F. D. P., die suchen immer noch das Gelbe vom Ei.

  148. Wenn ein Ei mal 20,-...
    Wenn ein Ei mal 20,- Müllwährungs Euro kostet, dann gibt es wenigstens ein plausibles Argument von der Politik auf des Steuerbürgen Stirn gepappt:
    Der raffierige Kapitalist (=Giftmischer) ist schuld.
    Denn wegen dem brauchte es ab 2013 flächendeckend EU Kolchosen und Eierblockwarte.

  149. Also nochmal zur...
    Also nochmal zur Richtigstellung:
    1. Erstens handelt es sich bei Dioxinen um kein Salz, sondern um polychlorierte Dibenzo-p-dioxine und Dibenzofurane, die entweder bei Brennprozessen oder bei chlorhaltiger Herstellung entstehen. Will sagen: Don, kein Darwinismus!
    2. Dieses aktuelle Dioxin stammt aus der Herstellung von (Tadaa!) Biodiesel.
    3. Der Hersteller bekommt für dioxinhaltiges Tech-Fett 500.- Euro pro Tonne, für dioxinfreies Futterfett 1000.- Euro pro Tonne, es ist also pures Gewinnstreben.
    4. Gleichzeitig kann ein bayrischer Banker nicht erklären, woher er 50.000.000 Euro her hat. (In Worten: 50 Mio.)
    5. „Das hätte auch aus LEGO sein können!“ …-… Aus welchem berühmten Film stammt dieser Satz und was hat er mit unserem aktuellen Skandal zu tun? (Schicken Sie ihre Antwort samt Filmslogan auf einer Postkarte an Wikileaks und warten Sie die nächste Veröffentlichung ab, ob sie zu den Gewinnern gehören. Viele Glück wünscht Ihnen das Team der Spin-Docters!)

  150. icke, interessant was sie da...
    icke, interessant was sie da erzählen über Frankreich. In Deutschland würden sich einige wahrscheinlich sehr über diese Art von Förderung freuen. Wobei, wenn ichs mir so recht überlege …würden dann ja all die, die ihr Kind in einen privaten Vorkindergarten stecken, wo es am besten schon mal chinesisch und englisch lernt ihren komparativen Vorteil verlieren.
    Wie dem auch sei, wenn sie ihren Kindern das mit den prepas ersparen wollen, können sie, sie ja auch nach Deutschland oder England schicken zum studieren. Wobei das französische Hochschulsystem ja auch so eine Sache für sich ist. Wer es an sciences po, poly oder hec schafft, hat das große Los gezogen.

  151. Das war eine ironische...
    Das war eine ironische Anspielung auf „das Salz der Erde“.

  152. lieber specialmarke,
    irgendwo...

    lieber specialmarke,
    irgendwo auf Sloterdijkes site fand ich mal einen Satz, daß nur die Pferde sich befreit hätten vom Joch des Nutzens und nun frei&froh auf Weiden sich tummeln könnten… Aber nicht mal das stimmt, wenn man sich so manchen ländlichen Nebenerwerbshof mit Reitschule ansieht, und: ist das Pferd denn zum Reiten geschaffen? Nette Reiter geben viel Geld für Rückenmassage ihres Tieres etc.aus, besser wäre gar nicht aufzusteigen, wenn man kein Nomade ist.
    Und mit dem Jagen ist es ja auch so eine Sache. Heute sah ich mir das wenige arme Grün an, das bei mildem Wetter herausgeapert war und das den Rehen
    zur Verfügung steht, in einem Revier am Stadtrand, in dem sie ganz wenig ruhigen Unterstand und keinerlei Zufütterung haben, aber trotzdem bejagt werden.
    Früher waren die großen Hunde Nutztiere, die unzulängliche Jagdwaffen ersetzten, die Kutsche vor Wegelagerern schützten, Haus und Hof sowieso, die Wägelchen zogen…
    Wir Menschen verdanken den Tieren sehr viel.

  153. @DA
    *
    Schon klar, Don! Aber...

    @DA
    *
    Schon klar, Don! Aber mal unter uns Pfarrerstöchtern: Durchschnittlich armen Leuten zu erklären, ihre Supermarkt-Eier seien eine Form des Darwinismus ist in etwa so originell, wie den Leuten Kuchen zu empfehlen, wenn sie kein Brot haben. Das ist es, was man Zynismus nennt, und der ist keine Stütze der Gesellschaft.
    *
    Noch ein Hinweis zum Film: „Wenn der Hund nicht mit dem Schwanz wedelt, muss der Schwanz halt mit dem Hund wedeln!“

  154. egghat@: Intelligenzquotient...
    egghat@: Intelligenzquotient von Knäckebrot (Made in Sverige)ist nicht nur schichten-spezifisch signifikant. Wir haben gerade eine Großbefragung in Germany nach allen Regeln der Stochastik in Echt hinter uns gebracht. Die Hölle.

  155. Besonders sicher waere ich mir...
    Besonders sicher waere ich mir bei Bio und dem Nachbarn ja nicht, aber die Wahrscheinlichkeit steigt, noch mal mit einem blauen Auge davonzukommen. Was sind schoon Salmonellen? Aber mir wird nun klar, woher die Gesichter einiger oberitalienischer Fabrikantentoechter kommen, gar nicht witzig, sondern sehr, sehr traurig.

  156. Paff: Toucher! Sag ich doch...
    Paff: Toucher! Sag ich doch immer: Die Salzstreuer runter von den Straßen.

  157. hansgeier333@: Es landet eh...
    hansgeier333@: Es landet eh alles bei uns, wir haben gerade ein unfriendly take over eingefädelt.

  158. icke, also icke #01 geht...
    icke, also icke #01 geht environt Dieppe auf die maternelle? Koennte da die Gegend mit ihrer lustigen Reputation eine Rolle spielen?
    Ich mag die franzoesische Provinz aus meiner ironischen Perspektive ganz gern. Das ist gemein, ich weiss, aber es ist Gemeinheit mit Herzenswaerme.

  159. Hallo Kaktus: willkommen im...
    Hallo Kaktus: willkommen im Kreis der Frankreichkenner! HEC (Haute Ecole de Commerce) ist zweitrangig, Sciences Po (Paris!) die Vorschule für insbes. die ENA (Eole Nationale d’Administration) aus der viele Führungskräfte des Landes stammen. Mines, Ponts et Chaussées, Polytechnique und für die etwas Uniformierter veranlagten noch Saint Cyr.
    Mediziner, Juristen und Apotheker kommen ohne prépa direkt an die Uni.
    Und die Deutschen wären schockiert, denn vor der Förderung kommt die „Einschulung“: hopp, rein in die Klasse und Tschüss! (Wie, was, wo Eingewöhnung? Die werden schon kapieren, dass sie heulen nicht weiterbringt!)
    Auf der anderen Seite müssen dann 80% eines Jahrgangs Abitur haben (nun gut Fach- Professionnelles Abitur (was nun wirklich nur dem Namen nach eines ist) zählen mit. Und damit dürfen die dann an die Uni und das nicht einmal fachgebunden. So sass mir in der Übung der stolze Halter eines Fachabiturs Mechanik (würde wetten, dass er das dank der Sportnote gekriegt hat) in der Übung zum Verfassungsrecht und schrieb eine freie Erzählung zum Thema Weltall statt des geforderten Kommentars eines Artikels der mit einem aus der Astronomie entlehnten Bild anfing.
    Bei den Schulen mit Prepa ist das nur wenig besser (auch wenn die Leute besser in Mathe und Rechtschreibung sind): man geht lustlos auf die Schule für die das Ergebnis im Concours (grosse, allgemeine Prüfung nach zwei Jahren Prepa) ausreicht und weil man mit dem Fach gar nichts am Hut hat nimmt man Finanzwissenschaft und endent mittelmässig Motiviert im Mänätschment.
    Bei den Kleinickes werden wir sehen: Ausland oder Maurer.

  160. Nein, Filou, wir sitzen im...
    Nein, Filou, wir sitzen im Norden der Yvelines, im Bereich des Pariser Nahverkehrsnetzes. Die Adresse wollte ich aber nicht ins Internet einstellen. In Dieppe waren wir nur zu einem Tagesausflug, weil es der kürzeste Weg zum Meer ist.

  161. Ein Diskussionsbeitrag für...
    Ein Diskussionsbeitrag für die Freunde der Volkswirtschaftslehre (selbst zwei Semester als Nebenfach belegt): Aktuell Dioxin-belastete Eier, verfüttertes Tiermehl, BSE – Lebensmittelskandale lassen sich auf die Gewinnoptimierung der Hersteller und die Preisbildung auf den Märkten zurückführen. Ich habe mir das ganze einmal volkswirtschaftlich überlegt:
    .
    Warum eigentlich „vergiftete“ Lebensmittel?
    .
    Nun also zum wiederholten Mal Dioxin in Lebensmittel, davor „Gammelfleisch“, Genmanipulation, BSE und verwandte Krankheiten durch verfüttertes Tiermehl, Analogkäse, Mogelschinken, … Ganz nach einem alten Spruch: „Bei dem Dreck, der alles im Essen ist, dürftest du eigentlich gar nichts mehr essen, aber davon sollen auch schon Leute gestorben sein.“ Die Frage ist allerdings, wie und vor allem warum dieser „Dreck“ in die Nahrung gerät. Zwei Ansätze führen meines Erachtens zum gleichen Schluss: Der Preis von Lebensmitteln muss sinken, damit diese auf dem Markt verkauft werden können.
    .
    1. Die Verbrauchter geben relativ gesehen immer weniger für Nahrungsmittel aus, bezogen auf das Haushaltseinkommen und andere Ausgaben. Das heißt, die Bereitschaft, auch höhere, aus Sicht von Biobauern etwa angemessene, Preise zu zahlen, sinkt. Insgesamt geraten damit die Lebensmittelpreise unter Druck.
    2. Ein Überangebot einer Ware führt nach der Markttheorie ganz automatisch zu einer Preissenkung, um den Markt zu räumen, wie es in der Sprache der Volkswirtschaftslehre heißt. Überangebote können nicht nur durch eine andere Nachfrage als prognostiziert entstehen, sondern sind auch nötig, um via Preissenkung Konkurrenten aus dem Markt zu drängen. Daher haben Discounter in den letzten Jahren ihr Filialnetz massiv ausgebaut.
    .
    Eine Preissenkung und ein Überangebot hängen also miteinander zusammen. Ein geringerer Preis bedeutet bei Händler und Hersteller eine kleinere Gewinnspanne, falls überhaupt noch ein Gewinn erwirtschaftet werden kann. Die logische Konsequenz um auf dem Markt zu bleiben: Kostenreduktion. Neben zahlreichen Optimierungen im Betrieb selbst, die Gegenstand der Betriebswirtschaftslehre sind, können die Herstellungskosten einer Ware auch durch eine sinkende Qualität reduziert werden.
    .
    An solch einem Punkt befinden wir uns möglicherweise gerade. Durch das Töten von Tieren sinkt das Angebot. Gleichzeitig führt die Sensibilisierung der Verbraucher zu einer höheren Zahlungsbereitschaft, der Kunde ist bereit, höherqualitative Ware zu kaufen. Beide Aspekte führen dann letztlich zur Preisstabilisierung, da die Angebotskurve fällt und die Nachfragekurve steiler verläuft. Gegen diese Art der Preisstabilisierung, die sich rein mit dem Marktprinzip erklären lässt, sind daher geeignete Maßnahmen in der Qualitätskontrolle nötig, mit einer andauernden und zuverlässigen Überwachung. Ansonsten wiederholen sich solche Skandale immer wieder.

  162. @ filou zum zweiten: ich...
    @ filou zum zweiten: ich musste erst nachdenken, ob ich die französische PRovinz mag. So banal es ist, diese hat schon viel Charme und es gibt überall sone und solche Leute. Der französische Zentralstaat ist in manchem so meschugge, dass viele Leute hier recht früh lernen, nicht alles so ganz zu glauben. Eigentlich gar nicht. Das gibt dann eine bisweilen recht liebenswerte Distanz. Lesen Sie Le Canard Enchaîné?Wikileaks auf Französisch, sehr französisch und ich möchte ihn nicht missen, auch wenn ich die Redaktionslinie manchmal haarsträubend finde.

  163. The Rolling Stones - SALT OF...
    The Rolling Stones – SALT OF THE EARTH
    Songtext: (M. Jagger/K. Richards)
    .
    Let’s drink to the hard working people
    Let’s drink to the lowly of birth
    Raise your glass to the good and the evil
    Let’s drink to the salt of the earth
    .
    Say a prayer for the common foot soldier
    Spare a thought for his back breaking work
    Say a prayer for his wife and his children
    Who burn the fires and who still till the earth
    .
    And when I search a faceless crowd
    A swirling mass of gray and
    Black and white
    They don’t look real to me
    In fact, they look so strange
    .
    Raise your glass to the hard working people
    Let’s drink to the uncounted heads
    Let’s think of the wavering millions
    Who need leaders but get gamblers instead
    .
    Spare a thought for the stay-at-home voter
    His empty eyes gaze at strange beauty shows
    And a parade of the gray suited grafters
    A choice of cancer or polio
    .
    And when I look in the faceless crowd
    A swirling mass of grays and
    Black and white
    They don’t look real to me
    Or don’t they look so strange
    .
    Let’s drink to the hard working people
    Let’s think of the lowly of birth
    Spare a thought for the rag taggy people
    Let’s drink to the salt of the earth
    .
    Let’s drink to the hard working people
    Let’s drink to the salt of the earth
    Let’s drink to the two thousand million
    Let’s think of the humble of birth

  164. @vroni: dieser geiman ist...
    @vroni: dieser geiman ist schon ein feiner kerl, als addicted würde ich nun aber mich nicht direkt bezeichnen…
    .
    also was ich meinte ist, dass man es kaum schaffen wird, sich derartig schnell mit dioxin zu vergiften, dass man keine gelegenheit mehr hat, seinen, streng nach DA minderwertigen (ätsch :P ) genpool weiterzugeben.
    .
    wie sie richtig festgestellt haben, reichert sich das dioxin langsam im gewebe an bzw wird nur sehr langsam abgebaut. der grenzwert wird sich allerdings nicht nach einer letalen dosis richten – da müsste man das zeug vermutlich trinken. es geht vielmehr um die krebserregende wirkung des stoffes und ich vermute, dass man sich da mehr oder weniger willkürlich (naja, schon orientiert an irgendwelchen nicht ganz abwegigen durchschnittlichen lebensgewohnheiten) werte für die verschiedenen quellen überlegt hat und dann geschaut hat, wie hoch die gesamtexposition eines menschen sein dürfte um eine schädliche wirkung zuverlässig auszuschließen.
    .
    im übrigen vermute ich, dass auch die „verseuchten“ eier jetzt nicht sonderlich schädlich gewesen sind. klar ist das ein riesen pfusch und ist kriminell, aber die leute haben halt angst vor gift (sieht man nich) im essen (tut jeder in sich rein – oh wei!), und solche geschichten verkaufen sich gut. servus!

  165. "weil die Viecher hier frei...
    „weil die Viecher hier frei rumrennen“
    Werter Don, im windigem Cabrio hinter rüsselstinkenden Rüsselsheimern zu fahren ist Lebensrisiko genug, der fehlende Kohlefilter im offenen Wagen sichert die Zufuhr unverbrannten Benzols aus dem Abgas des langsamen Vordermannes. Jede Spasstour nach Südtirol erhöht das Risiko für Lungenkrebs.
    Aber ein besonderes Risiko lauert auf die SdG im Tegernseer Land, Jahrzehnte nach Tschernobyl findet sich ein tiefviolett leuchtender Fleck.
    Radioaktive Bodenbelastung über 40000 Bq/qm, siehe Bayern-Karte S.3 im link:
    http://www.lfl.bayern.de/iab/bodenschutz/14896/linkurl_0_2.pdf
    Ja, die freilaufenden Viecher strahlen vor Glück und leuchten im Dunklen.
    „Anders sieht es bei Waldböden und auf moorigen Standorten aus. Auf diesen
    Standorten bleibt das Cäsium in der obersten Bodenschicht konzentriert. Im sind vor allem die Pilze, Beeren und Kräuter, und in der Folge auch die Wildtiere
    noch immer höher belastet.“
    Empfehlung des Hauses:
    handgeschnitzte Möhrensupp´ aus Aschaffebursch, ersatzweise Rüsselsheim. Mahlzeit !

  166. und in Österreich gibt´s die...
    und in Österreich gibt´s die Zahlen in KBq/qm.
    http://www.sbg.ac.at/geo/agit/papers96/rappel.htm
    Bessere Optik mit weniger Nullen, wie bei der Staatsverschuldung.

  167. BERLIN: sexy, aber arm, an...
    BERLIN: sexy, aber arm, an dokumentierten Krebs-Neuerkrankungen
    http://www.krebsregister-sh.de/aktuelles/Gekidatlas_02_2010.jpg
    niedrigster Wert (402,3)

  168. @icke, der Canard ist bei mir...
    @icke, der Canard ist bei mir gebookmarkt, aber da bin ich mit meinen Franzoesischkenntnissen staendig ueberfordert (mein Verhaeltnis zu Marianne ist eine Tragikommoedie), ausserdem gibt es da soviel FR-Interna die ich nicht ueberblicke…
    …in Wahrheit lebe ich in drei Laendern (NL, D, F), die ich inzwischen alle nicht mehr so genau kenne. Alle Laender mag man irgendwie, und irgendwie ist man da nicht zuhause.
    Ueber mein schlechtes Franzoesisch aergere ich mich taeglich. Trotz staendiger Uebung wird es nicht besser. Madame hat mal vor Jahren einen Zusatzkurs in dieser Sprache gemacht und sticht mich mit ihren Kenntnissen glatt aus. Es hindert sie aber nicht, mich nach Vorn zu schicken. Immer muss ich die Drecksarbeit machen. Hinterher heisst es: „Das haettest Du aber eleganter ausdruecken koennen“. Erbarmen hat sie nur, wenn ich, wie vor einigen Jahren in L’Orient, mit Mordsgrippe im Hotel lag; da konnte sie mit Sylvie, der herbeigerufenen Aerztin, auf’s Schoenste parlieren. Es war eine reine Freude. Charmant, gell?

  169. Das liegt an den alten Opfern...
    Das liegt an den alten Opfern von Gewalt, Strassenverkehr und den generell schlechten Lebensbedingungen – man muss erst mal alt genug werden, um volle Krebsrisiken zu haben.

  170. @ Robert B.
    .
    "...kleinere...

    @ Robert B.
    .
    „…kleinere Gewinnspanne, falls überhaupt noch ein Gewinn erwirtschaftet werden kann. Die logische Konsequenz um auf dem Markt zu bleiben: Kostenreduktion.“
    .
    Jein.
    Wie selbst bereits erwähnt, läuft eher die Nummer: Konkurrenten fertigmachen. Warum sonst wird beispielsweise eine weitere überflüssige Hähnchen/-Hähnchenschlachtefabrik in der nördlichen(?)Pampa gebaut (sogar mit Subventionsgeldern, wenn ich das richtig erinnere). Überflüssig deshalb, weil die Nachfrage nach Billighuhn stagniert. Der einzige Grund ist, sie noch ein paar Cents billiger herzustellen, damit den Markt zu überschwemmen und Konkurrenten wegzuputzen. Leidtragender: die Tiere, der Verbraucher, die schlecht entlohnten Mitarbeiter, die Natur. Nutznießer: wer wohl.
    .
    Mit: „das ist halt VWL, das ist BWL, das ist halt Marktwirtschaft“ darf mir da keiner mehr kommen. Das ist – wenn das mit den Subventionen stimmt – öffentlich geförderter Markt-Hooliganismus. „Volksschädlinge“ sollte man sie nennen dürfen. Sie sind genauso überflüssig wie die meisten Leiharbeitsfirmen.
    .
    Das Problem der immer stärkeren Konzentration auf wenige und großindustrielle „Tier“-Vermarktung ist die EU und ihre Lobbyisten. Sie erlässt Vorschriften, die kleinere Agronomen finanziell nicht mehr zu erfüllen imstande sind.
    Es ist ekelerregend.
    .
    Der Lebensmittelskandal zeigt: die EU-Bürokratie (oder soll ich sgen -Regierung?) ist ein seltsamer Haufen. Keiner hat sie aktiv gewählt, abgehalfterte National-Politiker ersinnen dort Vorschriften, die keiner kapiert, Lobbyisten gehen dort ein und aus. Man ersinnt Banken-Rettungsschirme, die es ohne die EU nicht gebraucht hätte. EU ist Fremdherrschaft und Konzern-Lobbyisterei. Fremdherrschaft hat, mit dem historischen Auge betrachtet, noch nirgends gehalten.

  171. achja egregio Don Alphonso,...
    achja egregio Don Alphonso, ich habe diesen blogeintrag auch wieder gerne gelesen.
    kann es sein, dass nach wie vor etwas melancholie bei ihren worten mitschwingt ?
    .
    und unterdessen finde ich es nicht mehr „lustig“ wie viele der kommentare dies hier für ihre eigene, ich nenne es mal flapsig, selbstdarstellung m.E. missbrauchen.
    .
    soweit ich weiss, gibt es eine im webz publik gemachte blog-kommentar-netiquette. und die erwarte ich erst recht bei sog. west-viertlern oder SdG. weit gefehlt – meinerseits.
    .
    zu dem thema kann ich hier schriftlich nix positives beitragen.
    „pars pro toto“.
    ich wünsche ihnen „buon proseguimento“ und lese weiterhin, auch ihren rebellmarkt, regelmässig.
    .
    (bitte gestatten Sie nebenbei meine frage : woher kommen nach wie vor diverse tipp- oder sind es sog. schreibfehler in ihren blogs ? ich finde es läse sich besser ohne diese und ja, ich benutze auch/keine korrekturprogramme, bin jedoch nicht im webz publizierend)

  172. Wer sich für die...
    Wer sich für die kritikwürdigen EU-Vorgaben interessiert:
    http://foodwatch.de/foodwatch/content/e10/e11/e1283/foodwatchFuttermittelreportkomplett0405_ger.pdf
    .
    Seiten 7,8 ff

  173. Aroma, konkret auf Fehler...
    Aroma, konkret auf Fehler hinweisen ist ok, einfach nur rummosern nervt.

  174. hätte mich ja auch gerne ...
    hätte mich ja auch gerne eingemischt, aber es ist doch alles von jedem
    Gesichtspunkt gesagt. Vergiftet werden wir sowieso, ob wir es merken
    oder nicht, oder ob wir es wollen oder nicht. Traurige Grüße, T.

  175. sehr geehrter Don h ...
    sehr geehrter Don h 23:46
    nach der Rechnung wäre ich aber schon lange tot. mfG. T.

  176. Vroni, für mich ist die...
    Vroni, für mich ist die EU/Brüssel das was früher Rom war; die Deutschen können
    nicht ohne. Sie brauchen eine sich im Dieseits manifestierente Macht über sich.
    Sie können sich nur noch nicht zwischen der UNO, Washington oder Brüssel
    entscheiden. Ein Schisma eben. Wichtig ist allein, daß diese Macht außerhalb der Landesgrenzen residiert – sonst wirds eng.

  177. ...und wenn die aktuellen...
    …und wenn die aktuellen „Mächte“ nicht zufriedenstellen, basteln sie die Deutschen eine Neue.

  178. "einfach nur rummosern" -...
    „einfach nur rummosern“ – hoppla, da haben Sie’s bewusst/missverstanden – warum so hyper/empfindlich ?
    .
    (pars pro toto – z.b. fehlt mir aktuell in Ihrem satz „… und „Ach es ist ja so billig dort“ damit dauerhaft einzubläuen, dass man > wegen ein paar Euro nicht so haben soll. “
    fehlt m.E. bei > : „sich“ ?! )
    .
    so wie ich Sie lese/verstehe, haben Sie einen „anspruch“ an sich selbst und da wird „der inhalt“ u.a. mit „der sprache“ transportiert. es sei denn, ich hätte dies missverstanden, dann nix-für-ungut.
    .
    z.b.
    http://untemplater.com/untemplate/words-mean-everything/
    )

  179. @ minna
    Nicht nur die...

    @ minna
    Nicht nur die spät-römische EU, auch D selber ist alles andere als heilig in dem Fall. Nach Foodwatch sei D zu sehr an günstigen Lebensmittelexporten interessiert und habe wenig Interesse, die Futtermittelleute mit genauer auf die Pfoten schauen zu belasten.
    .
    Das mit den tollen Exporten ist D also gelungen. Kein müdes Borstentier im Ausland will jetzt deutsche Eier und deutsches Fleisch.
    .
    Kann schon ohne das EU-Gedöns. Ist eh vieles anders gekommen, als es sich die Erfinder des europäischen Gedankens vorgestellt haben.

  180. Guete Morge mitenand! Schon...
    Guete Morge mitenand! Schon gefrühstückt? Was ist typisch deutsch? Birchermüesli für die Kleinen?

  181. @minna 08. Januar 2011,...
    @minna 08. Januar 2011, 22:01
    „… ich halte Blödheit ebenfalls für strafbar.“
    MoinMoin. Ich sehe das (mittlerweile) anders:
    Mit der Blödheit der Leut macht man die besten Geschäfte.
    Genau das hält die Wirtschaft am laufen.
    Offensichtlich haben wir davon reichlich.
    Sind das unsere „seltenen Erden“….?

  182. Ja, ist denn bekannt mit was...
    Ja, ist denn bekannt mit was die Hühner ernährt wurden, deren Eier im Dorfladen in Gmund zu kaufen sind ?
    Hühnerfutter der örtlichen Raiffeisen-Handlung ?
    Körner vom Feld um die Ecke, hergestellt unter Einsatz von Pestizieden oder Funghizieden ?
    Wenn nicht, wie wurde dieser Acker von dem das Hühnerfutter stammt früher bewirtschaftet ? Wurde da schon mal kontrolliert ?
    War da früher nicht einmal die dörfliche Mülldeponie ? Nein ? Ganz sicher ?
    Oder fressen die Viecher wirklich nur die Pferdeäpfel und den Reifenabrieb von der Dorfgasse ?
    Ist nicht so einfach mit der dörflichen Idylle denke ich.
    .
    Eine mir sehr gut bekannte Veterinärmedizienerin (in Bayern) verwendet auch privat möglichst nur Eier von Käfighennen.
    Die liefern, wenn man den amtlichen Statistiken glauben will, insgesamt noch die gesündesten Eier.

  183. Aroma@: Man müsste halt auch...
    Aroma@: Man müsste halt auch konsequent zwischen Groß-u. Kleinschreibung differenzieren können, wollen, mögen: Wie denn, was denn oder (nur) so?

  184. Blödheit gehört nicht...
    Blödheit gehört nicht bestraft, Blödheit ist Strafe.

  185. Ich habe heute im Kulturteil...
    Ich habe heute im Kulturteil der Printausgabe der FAZ die Serie „Klarer Denken“ gelesen.
    Solange sich eine traditionell intellektuell-konservative Zeitung sich zum Forum für solche neoliberale Propaganda macht, in der asoziales Verhalten als Gebot des gesunden Menschenverstandes dargestellt wird, solange bin ich auch nicht erstaunt wenn sich ihre wohlhabende Leserschaft an tierquälerisch produzierten Industriefrass vergiftet.

  186. Erde an Rebellen! Bitte...
    Erde an Rebellen! Bitte melden!
    (Ich mag Eier einfach nicht so gern; bitte die nicht ganz zum Thema passende Anmerkung daher zu entschuldigen.)

  187. DrMaus, es ist hier so: Ich...
    DrMaus, es ist hier so: Ich kümmere mich mangels Einbindung nicht um das, was in der gedruckten FAZ steht, und täte ich es, würde es trotzdem nichts an meiner Haltung ändern. Ich kann dazu also wenig sagen ausser: Jeder ist selbst verantwortlich.
    .
    Allerdings denke ich, dass ein gesundes Misstrauen nicht fehl am Platz ist, wenn ein Journalist etwas über Essen schreibt.

  188. Ahhh... jetzt gehts wieder....
    Ahhh… jetzt gehts wieder. Merci!
    .
    Tja, die Tea Party hat halt nix mit (japanischer) Teezeremonie zu tun. Vielleicht ein Aufhänger für die nächste Story?

  189. Die Molekularküche ist doch...
    Die Molekularküche ist doch gerade en vogue, auch wenn Ferran seine Frittenbude schließt. Was schadet also ein Molekügelchen Dioxin? Werde erstmal mit dem Bunsenbrenner den dreifach fußgestampften Rohrzucker auf der crema meiner Latte zum Schmelzen bringen.

  190. ...
    ‚Jeder-ist-selbst-verantwortlich.‘

    hört sich an wie ein neuer wahlslogan von westerwelle.

  191. News aus der Denkfabrik (think...
    News aus der Denkfabrik (think tank 2222):
    (Unsere Devise: Hic nescio quid boni debet esse)
    Da hier so heftig das Für und Wider des Gewürzes Dioxin in Lebensmitteln erörtert wird, fühlten wir uns bemüssigt, eine urbanistische Gemeinschaftsstudie bei namhaften Architekturlehrstühlen in Zusammenarbeit mit ebenso renommierten Soziologieinstituten in Frankreich und Deutschland in Auftrag zu geben. Thematik: „Maximale Wohnflächen in der Citè 2222“
    Das erste schnelle Zwischendurchergebnis lässt frohlocken und aufhorchen: 100 x 200 cm = 20.000 cm² sind das Maximum! Wer hätte das gedacht?
    Zum Vergleich: Ein Huhn in der freilebenden Batteriehaltung darf großzügig bemessene 780 cm² belegen, der Mensch also die 25,64-fache ergonomisch optimale Humanfläche beanspruchen. Die notwendigen Verkehrsflächen sind bei der Betrachtung aussen vorgelassen, da wir ja schliesslich nicht auf Gefängnisse aus sind. Dürften aber den Wert von zusätzl. 15.000 cm ² nur unwesentlich überschreiten. Damit eröffnen sich für den verdichteten Städtebau der Zukunft ungeahnte Möglichkeiten. Auch die optimale Auslegung öffentl. Verkehrsmittel unter diesem Gesichtspunkt hinsichtl. Flächenbedarf findet endlich in Brüssel bei der Hohen EU-Kommission die schon seit langem dringend gebotene notwendige Aufmerksamkeit.
    Ein namhaftes Genpool-Unternehmen (USA) sponsert diese vielversprechende Exploration mit einem sehr hohen Anleihevolumen in $-Basis auf dem Sektor: „Minimalisierung der Artenvielfalt der Nutzflora unter Optimierung von Anbauflächen in urbanen Strukturen Nordeuropas“ Ein erster Kurzschlußgedanke
    keimt auf: Diese Werte könnten in der 2. und 3. Welt ohne weiteres unterschritten werden um so der der drohenden weiteren Überbevölkerung mehr Raum zu schaffen.
    Wir halten Sie mit weiteren Infos auf dem (www. hellsnews@infodirect_2222) Laufenden
    Gerne weiterhin für Sie tätig Ihr
    prince l`enfer

  192. Das gab es doch schonmal, das...
    Das gab es doch schonmal, das BioBauernIdyll:
    Blökend ziehen heim die Schafe,
    Und der Rinder
    Breitgestirnte, glatte Scharen
    Kommen brüllend,
    Die gewohnten Ställe füllend.
    Schwer herein
    Schwankt der Wagen
    Kornbeladen;
    Bunt von Farben,
    Auf den Garben
    Liegt der Kranz,
    Und das junge Volk der Schnitter
    Fliegt im Tanz.
    Nixda Dioxine und Furane.

  193. Unverdünnter Abschaum, eklig...
    Unverdünnter Abschaum, eklig und gesund.

  194. Vroni, sie haben vollkommen...
    Vroni, sie haben vollkommen recht. Zwar lässt sich die ganze Geschichte volks- und betriebswirtschaftlich erklären, aber nur, „weil es geht“, sprich Kontrollen lasch, die Subventionspolitik merkwürdig, Kartellbildung nicht verhindert wird, … Solange menschen-, tier- und naturunwürdiges Wirtschaften nicht sanktioniert wird, findet sich immer jemand, der für Profit „über Leichen“ geht.

  195. Vroni, dann können wir die EU...
    Vroni, dann können wir die EU also abhaken; sie hat es noch nicht mal geschafft
    einen neuen Kalender einzuführen, von der Deutungshoheit über den Zustand
    der Welt, ist sie auch weit entfernt.
    .
    gabriele, sind das unsere „seltenen Erden“, aber ja.
    Jemand muß doch jede
    noch so dumme Idee auf die Spitze treiben – wie sonst soll die „Welt“ was
    lernen.

  196. Die Demokratie ist so was wie...
    Die Demokratie ist so was wie der Turmbau von Babel. Ein Versuch der Menschheit, sich von Gott zu emanzipieren. Musste ja schiefgehen.

  197. lieber prince l´enfer
    nix...

    lieber prince l´enfer
    nix Neues unter der Sonne, leider
    http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/China/hongkong2.html
    lieber prince matecki,
    wurde diese rote Aluminiumschlacke auch für Tennisplätze (und zwar die zwischen Gärten und Parks gelegenen, mit den weißlackierten Clubhäuschen, nicht für die Gummibodenplätze in aufblasbaren Hallen an der Peripherie/Industriegebiet) verwendet?

  198. @HansMeier555 13:03 : "Es...
    @HansMeier555 13:03 : „Es kommt darauf an, wie die Wesen anderer Sterne sind, wenn wir auf sie treffen. Sie haben die Wahl: 1. von uns gegessen, 2. christianisiert, 3. versklavt, oder 4. demokratisiert zu werden. Und niemand weiß, was das Schlimmste davon ist. Bewahre sie Gott vor uns!“ Klaus Ender

  199. @ Reiterjunge
    "Eine mir sehr...

    @ Reiterjunge
    „Eine mir sehr gut bekannte Veterinärmedizinerin (in Bayern) verwendet auch privat möglichst nur Eier von Käfighennen. Die liefern, wenn man den amtlichen Statistiken glauben will, insgesamt noch die gesündesten Eier.“
    .
    Was beweist uns das alles? Eine MIR bekannte Veterinärmedizinerin isst unheimlich gern Kalbsbries (grusel). Tierärzte sind auch nur Ärzte,ähm Menschen und in ihrer Fachborniertheit genauso gut oder so schlecht wie andere. Und dass sie des öfteren recht schräg drauf sind und oft auch null tierlieb (Käfighühner, typisch), merkt man, wenn man welche kennt. Meine ging gern auf die Jagd, ballerte also gern herum, stopfte die Viecher auch gern aus, gab also gern die Knallharte, weigerte sich aber, eine Nicht-Giftschlange, verm. kleine Python (Diarrhoe) zu behandeln :-) Ich weiß nicht, wozu angebliche Tierfreunde sich zuhause eine kleine Python halten, aber das Verhältnis von Tierärzten zu Tieren sollte hinterfragt werden. Zur Abhärtung^^ müssen sie am Ende ihrer Ausbildung in die Schlachthöfe. Und da bleibt auch für viele ihr Hauptbetätigungsfeld. Abstumpfung inkluded.

  200. @Reiterjunge: danke für Ihre...
    @Reiterjunge: danke für Ihre Bemerkungen, die ich für sehr treffend halte. Die bloße Empörung darüber, daß bei Kontrollen mitunter was erschreckendes rauskommt, ist mir auch etwas zu billig.
    @minna: irgendwie habe ich zur Zeit den Eindruck von immer größerer Anarchie, also dem schlichten Verdampfen von Strukturen, während noch keine neuen da sind. Es läuft alles wie die Berliner S-Bahn nur noch auf Verschleiß.

  201. @ego: Sie vergessen völlig...
    @ego: Sie vergessen völlig die Möglichkeiten: ausgerottet werden, gegessen werden, versklavt werden – für uns. Nicht für die.

  202. Foersterliesel@: Da hatte mir...
    Foersterliesel@: Da hatte mir doch so ein Unterteufel den Apostroph falsch eingegeben. Werde Ihnen, nur bei Bedarf, ein besonders warmes Plätzchen reservieren. Man dankt für soviel Aufmerksamkeit.

  203. @staff aureus: Danke für die...
    @staff aureus: Danke für die Links. Ja, die Radioaktivität verliert man schnell aus den Augen, bzw. denkt kaum dran. Ich habe bestimmt schon reichlich Becquerel genossen, noch nichtmal so sehr durchs Essen, eher durch zahnärztliche Tätigkeit (die machen gern Bilder von den Zähnen).

  204. ...
    http://en.wikipedia.org/wiki/Eating_animals
    Früher ist man krank geworden, weil die Lebensmittel nicht (bzw. schlecht) zu konservieren waren und Pilzen, Bakterien und Viren sich leicht vermehren konnten. Mittlerweile kann man ohne Bedenken, für 3-4 Wochen sein Haus verlassen und die überfüllte Obstschale auf dem Tisch stehen lassen… es passiert nichts! Unser Essen ist jetzt zwar haltbar dafür steril, voller Chemie und leider auch ziemlich geschmacklos! Sicher gebe es einen Mittelweg aber die Menschheit lernt nur langsam und bewegt sich zu erst oft von einem Extrem zum andern.
    On creuse sa tombe avec ses dents! Gilt alos noch immer. Alors mangeons moins pour manger mieux…Wäre das die Lösung? Mon cher A., holst du mir, bitte, die guten Eier, die Kleinen mit der grünlichen Schale (Miam), von Hartwig für mein Geburtstagfrühstück?
    Ah! J’oubliais… Bon appétit ;-)

  205. lieber prince...
    lieber prince l´enfer,
    l´apostrophe? da ich (aus Faulheit) selber keine mache ist mir das gar nicht aufgefallen, aber danke für das warme Plätzchen, ich fürchte nur daß ich bei Ihnen dann zu viele meiner Landsleute mit Föhnfrisuren treffen werde…

  206. liebe Vroni,
    urbane Tierärzte...

    liebe Vroni,
    urbane Tierärzte sind anders (manche schwatzen einem gern wie Coiffeure noch dies und das auf) als die ländlichen. Als Frau und Selbständige auf dem Land hat frau es noch immer schwer, muß (als Anwalt) trinkfest sein und (als Tierarzt) so Einiges übersehen und auf hart machen. Sonst besorgen die Leute sich die Medikamente für die Rinder selber und fahren mit den Kleintieren zum Veterinär im billigen Nachbarland. Aber Sie haben das gut geschildert!

  207. Wir, CNN & BBC werden wieder...
    Wir, CNN & BBC werden wieder Überstunden machen müssen, wer benachrichtigt die Kanzlerin? Schirme sollen jetzt schon rar geworden sein.
    http://wirtschaft.t-online.de/wirtschaft-finanzen-aktien-und-boerse-bei-t-online-de/id_12358588/index

  208. Hier in der kleinen dummen...
    Hier in der kleinen dummen Stadt an der Donau ist’s eben wie überall. Über zu hohe Lebensmittelpreise wird gemeckert. Über zu hohe Kosten bei „Gesundheitsdienstleistungen“ (inklusive der Quartalsgebühr) wird gemeckert.
    Aber ’nen dicken Schlitten -den Herrn der vier Ringe- inklusive der resultierenden Kosten und Steuern will keiner missen. Und darüber meckern schon gar nicht! Die Autodominanz des Individualverkehrs und ihre Auswirkungen – es gibt keinen Dioxinskandal, nur einen weiteren Prioritätenskandal. Motto: „Breit fahren, schmal denken!“

  209. Filou, da wir nun wirklich...
    Filou, da wir nun wirklich gleich in die Küche abgeschoben werden: Ohne Grippe hätten Sie mächtig mitgehalten. Macht mein Vater in jeder Sprache von der er auch nur drei Wörter kann.
    Irgendwann landet man dann im Niemandsland. Ich bin im Französischen Mutterland der Liebe halber hängen geblieben. Und da dann Ausbildung doch irgendwie sein musste, musste auch das Französisch besser werden. Gut, die Sache mit dem Canard war gemein. Der Tag an dem ich ihn ganz verstanden habe (ausser dem Kreuzworträtsel und dem journal de la comtesse) habe ich gefeiert. Der Kulturteil ist meiner Meinung nach sehr lesenswert (und auch nicht so schwierig wie der Rest).
    Ach so, Don Alphonso: längst überfällig: danke für den Hinweis auf den Diable Boiteux. Charmantes Buch. Denke, das ist auch heute noch eine wichtige Epoche, will man Frankreich annäherungsweise verstehen.

  210. Oh bitte, gern geschehen - ich...
    Oh bitte, gern geschehen – ich finde ja, dass es immer noch aktuell ist.
    .
    „Breit fahren, schmal denken“ steht doch so auf dem Stadtwappen. Also, seitdem hier Denken erlaubt ist.

  211. Dann nimmt der Edelmensch vom...
    Dann nimmt der Edelmensch vom Lande sein Dioxin halt nicht über das Käfigei zu sich, sondern über die Milch der garantiert glücklichen Kuh. Die weidet nämlich dort, wo mal der Bauer gerne alte Planen und Autoreifen verbrannt hat.
    In der Milch und dem Käse ist dann mehr Dioxin als im Industriefettei.
    Aber wenn’s scheeh mocht …

  212. @Vroni, "meine Tierärztin"...
    @Vroni, „meine Tierärztin“ führt amtliche Untersuchungen in landwirtschaftlichen Betrieben durch.
    Sie leitet zusammen mt anderen Kollegen die „Razzien“ vor Ort.
    Diese Behörden sind personell chronisch unterbesetzt, ganz besonders in Bayern.
    Es ist nicht so, daß die kleinen „idyllischen“ Höfe hinsichtlich des Tierschutzes und der Hygiene besser dabei weg kommen als die großen Betriebe.
    Sie muß es wissen.

  213. Werter Don, hat SPON sich...
    Werter Don, hat SPON sich entschlossen Ihnen Konkurrenz zu machen?

  214. <p>Ich vermute, dass sie mit...
    Ich vermute, dass sie mit ihrer D-Prominenz die Kammerer ein wenig gegen mich setzen (2.-Wohnklo in New Yorks Slums, heyhey!), den Lobo deutlich gegen Deus Ex Machina und den Rest gegen die natürlichen Blogschwachpunkte von FAZ, ZEIT, WELT und Focus.

  215. @filou
    danke für den link....

    @filou
    danke für den link. sehr gut, was ich bisher gelesen habe.
    http://www.christian-meurer.de/…/mahler1.pdf
    sehr viele verfassungschützler da unterwegs.
    wie sagte der selige fjs: opposition machen wir selber.
    womit ich nicht sagen will, dass es keine neonazis gibt, ich erinnere mich noch an ein übles attentat in amberg…., aber wie wollen sie das beurteilen: ex falso quod libet

  216. minna, huch... Mumien,...
    minna, huch… Mumien, Monster, Mutationen. Schade, dass ein Augstein jr. nicht vom „Freitag“ allein leben kann.

  217. Manche Blogger verstehen ihre...
    Manche Blogger verstehen ihre Funktion ein wenig als Hof- oder Feldprediger. Durchhalteparolen nach unten, hin und wieder ein wenig Moralpredigt nach oben
    .
    (Motto: „Wenn ich Euch, Eure Politik und Eure Privilegien gegenüber den dummen Volksmassen da unten weiterhin wie bisher tapfer verteidigen können soll, dann wäre es doch wirklich nicht unangebracht, wenn Ihr da oben Euch hin und wieder ein ganz klein wenig sozialer zu geben geruhen würdet, zumindest nach aussen hin. Meinen untertänigsten Dank für Eure geschätzte Aufmerksamkeit und im standhaften Vertrauen auf Euer Verständnis für meine doch gewiss nicht allzu kritischen Worte, welche ich nur zur Wahrung Eurer ureigenen Interessen…“)

  218. @DA, 15:50: ...aber was ist...
    @DA, 15:50: …aber was ist ein Blog ohne die richtigen Kommentatoren?

  219. Naja, das geht jetzt in...
    Naja, das geht jetzt in Richtung Communitybetreuung, und ich kenne mich nur mit dem Plaudern aus… ich denke, dass sich der SPON die gut laufenden FAZ-Blogs durchaus angeschaut und seine Sachen entsprechend entwickelt hat. Was mich erstaunt ist, dass sie den Autoren gar keine richtigen Blogs mit der passenden Software geben; das könnte nochmal ein Problem werden. Aber endlich kommt mal etwas Bewegung ins Spiel.

  220. "Es sind dann natürlich immer...
    „Es sind dann natürlich immer nur verwirrte Einzeltäter, in Arizona, bei den Ortstafelanschlägen in Österreich, beim jüngsten Brandanschlag in Berlin. Immer diese verwirrten Einzeltäter. Nie der stichwortgebende Mob.“
    Don, die Ironie ist ok. Natürlich ist es die Meinung der Mehrheit, die den Einzeltäter trägt, ermutigt und auf Zustimmung hoffen lässt.
    Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack bei Ihrer Empörung. Sie kostet nichts. Pikanter, ja mutig wäre folgendes, was leider nie kommt:
    „Es sind dann natürlich immer nur verwirrte Einzeltäter, in Ground Zero, bei den Anschlägen in Madrid und London, beim jüngsten Brandanschlag in Kairo. Immer diese verwirrten Einzeltäter. Nie der stichwortgebende Mob.“

  221. Aber schaut sich Frank S...
    Aber schaut sich Frank S eigentlich auch mal die schlecht laufenden FAZ Blogs an?
    (Sorry, ist natürlich heikel hier zu diskutieren).

  222. DA @16.29h. Oh, und ich...
    DA @16.29h. Oh, und ich dachte, DA sei schon ein diplomierter Blogmaster (Dip.Blg).
    Was machen Sie mit den unhoflichen BloggerInnen, DA? Brauchen Sie ein
    „Sin Bin“ – wo aufgeregte BloggerInnen ein paar Tage „Auszeit“ (unfreiwillig) geniessen dürfen?

  223. bzgl. SPON-Blogs: Neugierde ...
    bzgl. SPON-Blogs: Neugierde trieb mich hin, aber da haben Sie wohl
    nichts zu befürchten. Da geht es ja bürokratischer zu als bei meiner
    „Klein- Stadt“Verwaltung, wenn man z. b. eine neue Mülltonne braucht.
    mfG. T.

  224. also nachdem ich meine Organe...
    also nachdem ich meine Organe ja zur Spende freigebe muesste man das vorher schon wissen wie sich 20 Jahre gesunde Ernaehrung und anschliessend
    ca. 20 Jahre Industriefutter so auf die Organe auswirken (das ist wie bei den Jahresringen bei den Baeumen in mageren Jahren enge Ringe) und vor allem wie lange ist die Halbwertszeit bei solchen Verunreinigungnen und wann hat das
    der menschliche Koerper abgebaut (dafuer muessteich allerdings auch erst einmal ein beachtliches Alter erreichen um aufschlussreiche Daten zu erhalten)
    Also die Grippe ist bei mir noch nicht vorbeigekommen vielleichgt liegts anden
    Eiern

  225. hm, sie sprechen in Rätseln,...
    hm, sie sprechen in Rätseln, ich war gerade auf SPON aber hab nichts Blog mäßiges gefunden. Zumindest nicht auf den ersten Blick. Wer sollen die genannten Personen überhaupt sein? Ist Lobo nicht der Typ der mal in der Vodafone Werbung war? Mit seiner ehemaligen Frisur passt er ja ganz gut zu Dioxin Ei Debatte (können sie gerne löschen wenn das zu unanständig ist für den Blog).
    Für die FAZ würde ich noch empfehlen, den bendler blog mit reinzunehmen, weil dieser andere SIPOL Blog echt nichts bringt(Null Neuigkeiten und Einblick von Außen, ein paar Zitate und Ausschnitte) und beim Rest auch ordentlich auszumisten. Habe vor ihrer Zeit(bei der FAZ) auch schon eine Faz Bloggerin beim dreisten abschreiben erwischt…. aber das kommt in der Szene anscheinend häufiger vor. Nunja wie sie gesagt haben und wie man wahrscheinlich auch anhand von Zitationen und Verlinkungen sieht sind ihr Blog und Deus Ex Machina die Zugpferde der FAZ. Was noch äußert spannend wäre mal einen ausländischen Blog einzubinden. Gerade im Bereich Mode, finde ich ist Stil im Berlin nur am unteren Rand anzusiedeln, verglichen mit dem was da einige im Ausland zu bieten haben.
    Nunja vllt. können sie da die Redaktion mal anregen. Denke nämlich es gibt durchaus viele lesenswerte Blogs, aber wenn die kein Publikum haben bringt es nichts. Außerdem lese ich die FAZ schon sehr regelmäßig und ihr Blog ist dann sozusagen ein Schmankerl… aber ich besuche die Seite sehr oft. Bei einem normalen Blog trifft das eher nicht zu.
    kai uwe

  226. Gibt es schlechtlaufende FAZ...
    Gibt es schlechtlaufende FAZ blogs?

  227. don, es war mir ein...
    don, es war mir ein vergnügen, bei „s.p.o.n. – die kolumnisten“ einen gewissen sascha „rialin“ lobo in einer reihe mit einm gewissen jackie „von -beruf-sohn“ augstein zu sehen. so wächst zusammen, was zusammengehört und ein gewisser jan „mir-stinken-die-linken“ fleischhauer darf vorneweg.
    und ich dachte immer, die parteien hätten eine dünne personaldecke.
    ___
    .
    heuer hier nur seemannslohn (s-p-o.n. gewidmet)
    .
    s. achte p. opeln o. hne n. ase
    s. elig p. eroriertes o. hnmächtig n. achgekautes
    s.tändig p. einlich o. fferierter n. atursekt
    s. audumm p. lagiierte o. hnverstandne n. achtgedanken
    .
    s. ündhaft p. eriodisch o. benaus n. otgeborenes
    s.eherisch p. rofaniertes o. ffenstehend n. ichtgewolltes
    s. tändig p. patentiertes o. szillierend n. ominiertes
    s. tehend p. lattgewalzte o. ckerfarbige n. achtlokale
    .
    s. audumm p. einlich o. hnmächtig n. eidgeboren
    s. tehend p. atentiert o. ffenstehender n. achttopf
    s. achte p. opeln o. hne n. ase
    s. elig p. lagiierte o. fferierte n. achtgedanken
    s. eherisch p. lattgewalze o. ffenstehend n. otgeborenes
    s. achte p. opeln o. hne n. ase

  228. Soweit ich weiß wurde diese...
    Soweit ich weiß wurde diese Rotschlacke bis Mitte der 70er auch für Tennisplätze gern genommen, endgültig verboten wurde diese frühere Zusammensetzung erst Anfang der 90er, auch wenn vorher schon viele Plätze umgerüstet wurden. Das geschah nicht nur aus Gründen des Umweltschutzes, sondern auch weil Rasen für Fußball- und Tennisplätze mehr in Mode kam und Tartan für die Laufbahnen.
    .
    Ansonsten zeigt das unser Elend was die Wahrnehmung staatlicher Aufgaben angeht. Wir halten uns viele Juristen in den Kreisverwaltungen, kreisfreien Städten und bei den Ländern. Die Hygieniker, Veterinäre und Lebensmittelchemiker sowie die staatlichen Untersuchungsämter haben wir deutlich „verschlankt“ und durch Selbstkontrolle der Industrie im Rahmen ihres Qualitätsmanagements ersetzt. So werden manche Betriebe inzwischen nur noch einmal alle drei Jahre begangen und „fremdbeprobt“. Nur die Bundeswehr lässt sich in ihren Lieferverträgen das Recht auf eigene unangemeldete Kontrollen zusichern und geht jedes Jahr hin. Aber im Rahmen der jetzigen Strukturreform wird man es sicher schaffen auch diese sogenannten öffentlich – rechtlichen Aufgaben des Sanitätsdienstes mitsamt den Instituten so zu verschlanken dass sie der Gewinnmaximierung nicht mehr schaden können.

  229. @auch-einer: mit Ihrem...
    @auch-einer: mit Ihrem Stichwort findet man diese versteckte Ankündigung ja wenigstens. Aber es klingt alles nicht so spannend.
    @Frank S: nun ja, wenn man die Kommentare so anguckt *hüstel*

  230. @Frank S: ja, lesen Sie ...
    @Frank S: ja, lesen Sie zum Spaß einmal Blogs über die Eisenbahn oder
    über Tiere, und dann die kaum vorhandenden Kommentare, dauert nicht
    lange, das schaffen Sie in der Halbzeitpause einschließlich Gang zum
    Kühlschrank.
    @auch-einer:Respekt! auf die ldee muß man erst einmal kommen.
    Erinnert mich an Gedichtsinterpretationen früher im Deutschunterricht:
    „was hat sich der Dichter dabei gedacht?“. mfG. T.

  231. Bittschön, der eigentlich...
    Bittschön, der eigentlich gemeinte Frank S. ist nicht der Kommentator Frank S.. Ausserdem werden Kommentare von Bloggern, Kommentatoren und Journalisten nicht gleich bewertet – es gibt ja auch Blogs ganz ohne Kommentarfunktion.

  232. @DA: ein Blog ohne...
    @DA: ein Blog ohne Kommentarfunktion geht für mich mehr in Richtung Website bzw. Zeitungsartikel (wiewohl Online-Zeitungsartikel ja auch meist kommentiert werden können). Das ist halt was ganz anderes als das, was Sie hier betreiben, eher so eine Art Verlautbarung oder Texteinstellen. Wobei mich bei diesem Blog hier im Verhältnis zu anderen auch mal interessieren würde, wer außer den Kommentatoren hier regelmäßig liest – viele? wenige? – Im Unterschied zum Usenet könnte man ja hier IPs durchzählen. (Ja, ich bin immer so schrecklich neugierig)

  233. Am liebsten wäre mir ein...
    Am liebsten wäre mir ein täglicher Don. Der hier ist schon sehr abgestanden.

  234. Und dann bedenken Sie doch...
    Und dann bedenken Sie doch bitte, dass man sich manchmal anmelden muss, und es bei anderen blogs schwierig ist etwas Gescheites dazu zu schreiben (z.B. altphilologie)

  235. Das Deutschland von heute...
    Das Deutschland von heute kommt einer klassenlosen Gesellschaft schon sehr nahe.

  236. Soviel kann ich sagen:...
    Soviel kann ich sagen: PI-Schnitt 2010 so um die 10.000 – 30.000 mit erheblichen Schwankungen dazwischen, Kommentarschnitt bei 170, aber auch sehr viele Leute, die alles lesen und nie kommentieren. Bei den Zahlen sollte man sagen, dass sie „hart“ sind, also keine Tricks mit Kommentarbewertungen, die sonst nicht selten sind.

  237. lieber prince...
    lieber prince Matecki,
    Aluminiumschlacke also auch auf den Tennisplätzen; Danke für die Antwort!
    Trotzdem soll kein andrer als Kastanienschatten auf die Tennisplätze der Erinnerung fallen.

  238. trias,
    der verdasser wollte...

    trias,
    der verdasser wollte sagen, dass der fimmel mit den abkürzungspunkten nichts weiter als eben das, ein fimmel, ist.
    .
    das übrige war (wort)spielerei, zunächst wollte der verfasser die abkürzung möglicht sinnfrei auzulösen, zunächst vier zeilen (1 – 4), weil s.p.o.n.
    dann, weils so schön war, weitere vier zeilen (5- 8). zwei mal vier zeilen, moment mal, da gabs doch mal was, eben, noch zweimal drei zeilen dazu, und das sonett ist fertig (genau, zwischen zeile 11 und 12 gehört noch eine leerzeile). dann siegte die beuemlichkeit, die zeilen 9 und 10 sowie 12 und 13 sind permutationen der zeilen 2 bis 8; die zeilen 11 und 14 sind, mit absicht, wiederholungen von zeile eins, ursprünglich sollte nur die erste zeile gleich der letzten sein.
    .
    wer hats erfunden? hans magnus enzensberger, einführung in die handelskorrespondenz,ein gedicht, das die zeile „mit freundlichen grüssen“ lautmalerisch in reimform karkiert. bis zum reim habe ich es nicht geschafft.
    .
    der titel spielt auf ein geschehen (wenns nicht wahr ist, dann doch gut erfunden, karasek berichtet davon, glaube ich, in seinem „das magazin“) bei der redaktion eines hamburger nachrichtenmagazins an; eine österreichische mitarbeiterin verwendete in eienm text „heuer“ für „dieses jahr“, wie dies in österreich üblich ist, sie erhieot ihren text wortlods zurück, der austriazismus war durchgestrichen, daneben die anmerkung: heuer hier nur seemannslohn.
    .
    weiter hat der verfasser nichts sagen wollen, schliesslich sollen die interpreten auch zu ihrem recht kommen.

  239. auch-einer @ 17.30h. Genial,...
    auch-einer @ 17.30h. Genial, Ihr Beitrag – ich muss sagen, die Deutschen sind immer für eine Ueberraschung gut. Ich besuche nur 3 Blogs, in den anderen zwei werden ausschliesslich wirtschaftliche Themen diskutiert.

  240. Sehr verehrter Don! Bitte...
    Sehr verehrter Don! Bitte nehmen Sie meine Unwissenheit nicht übel. Was meinen Sie mit: ‚PI-Schnitt 2010 so um die 10.000 – 30.000‘?

  241. geehrter auch-einer,
    vielen ...

    geehrter auch-einer,
    vielen Dank für lhre Erklärungen, ist ja fast besser als Ihr Original-Werk,
    hätte ich Depp Germanistik studiert, könnte ich daraus problemlos eine
    Promotionsarbeit schreiben, einfach am Küchentisch in nächster Nähe zum
    Kühlschrank. Erinnert mich wieder an meinen Deutschunterricht mit dieser
    unfehlbaren Dialektik, die Sie so humorvoll bloßstellen. Nochmals Danke.
    „mit freundlichen Grüßen“ , Trias.
    (post scriptum : das war die nicht abgekürzte Version, kommt so schnell
    auch nicht wieder vor, Spaß macht es trotzdem.)

  242. OT: Sieht hier jemand...
    OT: Sieht hier jemand zufaellig auf ARTE Peter Greenaways Interpretation der Rembrandtschen Nachtwache?
    .

  243. hallo, Filou, was bedeutet ...
    hallo, Filou, was bedeutet eigentlich „OT“? mfG. T.

  244. @schluchten-ossi
    was auffällt...

    @schluchten-ossi
    was auffällt ist die hitzige diskussion über pro und contra steine gießen.
    aber für die ägyptische tourismusindustrie wären beton steine schon der super gau

  245. Kann der Don froh sein, dass...
    Kann der Don froh sein, dass er bei der FAZ bloggt. Die FAZ respektiert, anders als der SPON, wenigstens minimale Menschenrechte der Blogger: kein eiergelber oder feuerroter Hintergrund auf den Porträts der Blogger.
    .
    Aua SPON.

  246. @Vroni, 2:01: ....und die...
    @Vroni, 2:01: ….und die Beiträge der Kommentatoren werden abgelegt wie auf einer geordneten Mülldeponie – früher, als es Zeitungen noch auf Papier gab, nannte man das „Blei-Wüste“. Man hat irgendwie keine Lust, das alles zu lesen…

  247. Vroni, man warte den Relaunch...
    Vroni, man warte den Relaunch ab.
    .
    specialmarke, ich kann hier , wenn gewünscht, alle 50 Kommentare ein Bildchen einfügen. Tegernsee, Barockmalerei, Katzen…

  248. Ich bin allerdings auch kein...
    Ich bin allerdings auch kein „erfahrener Benutzer“ – hört sich an wie aus dem DDR-Restsprachwortschatz…

  249. @DA: Wir schätzen Ihre Bilder...
    @DA: Wir schätzen Ihre Bilder ja auch sehr. Außerdem haben wir im Zweifelsfall per Link immer für Illustration gesorgt. Ich hoffe, das wird auch künftig nicht verboten. Aber auch die grafische Ausführung der Kommentatoren-Spalte ist hier wesentlich gefälliger und ab ca 300 Kommentaren wird es einfach auch ein bißchen arg viel….

  250. OT: Frau Palin: "ich haße...
    OT: Frau Palin: „ich haße Gewalt.“
    Sind die USA jetzt auch vom Selbsthaß infiziert?

  251. Ich bin heute noch in anderen...
    Ich bin heute noch in anderen Dingen unterwegs und würde deshalb zur Unterhaltung gern auf das Nachbarprojekt verweisen:
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2011/01/11/revolutionen-und-oekonometrie.aspx
    .
    Wo es um die Berechenbarkeit von Revolutionen geht.

  252. Hier ist übrigens die Antwort...
    Hier ist übrigens die Antwort von Spiegel Onschleim auf die Stützen der Gesellschaft:
    .
    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-738666,00.html
    .
    Oh weh. Da lässt die Bild aber grüssen.

  253. @DA:
    *
    Ja, man kann der FAZ...

    @DA:
    *
    Ja, man kann der FAZ nachsagen, was man will: Aber sie haben in Deutschland einen funktionierenden Blog erfunden, der nicht so doof ist wie das allgemeine Diskussionsklima. Außerdem habe ich hier zu meiner großen Überraschung gelernt, dass Konservative auch aufgeklärt sind und sehr wohl eine ironische Distanz zu sich selbst besitzen. Das Linkssein in Deutschland ist immer mit dem Makel einer ideologischen Ausrichtung behaftet, der die Intellektualität tötet. Das beste Beispiel einer Konservativen mit ironischer Brechung ist übrigens Frau Merkel selbst; es zahlt sich eben doch irgendwann aus, Leute an der Spitze zu haben, die einen Doktortitel in Naturwissenschaften haben. Diese Leistung von ihr erkenne ich neidlos an.

  254. Dachte immer, die Bild wird...
    Dachte immer, die Bild wird auch gelesen…

  255. Versuchter Don-Style (knapp...
    Versuchter Don-Style (knapp daneben ist leider auch daneben),
    Es ist glattes Schicki-Micki-Gedöns für Arme draus geworden.
    .
    Es geht nix über eine unglatte Kunstfigur, an der man sich reiben kann.

  256. @Yast2000 Leider habe ich...
    @Yast2000 Leider habe ich nicht die Zeit, die Qualität von Frau Merkels Promotion über die Berechnung von Geschwindigkeitskonstanten zu beurteilen (interessieren würde es mich schon). Aber ich kann die politische Geschwindigkeit der Dame beurteilen, und die konvergiert gegen null. Das zu studieren, habe ich ausreichend Zeit. Um die werten regelmäßigen Mitleser und Kommentatoren ber nicht mit meiner Beweisführung zu langweilen, verweise ich Sie auf zurückliegende Stützen, insbesondere:
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2010/03/03/die-neuen-herren-und-die-alten-westviertel.aspx
    und
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2010/05/27/davoser-kanten-fuer-bessere-kreise.aspx

  257. Mir gefällt Frau Merkel als...
    Mir gefällt Frau Merkel als (schwarz-)blauerEngel:
    Parteien umschwärmen mich wie Motten das Licht, nur
    wenn sie verbrennen, dafür kann ich nicht…

  258. @Der Tiger:
    Die politische...

    @Der Tiger:
    Die politische Geschwindigkeit ‚der Dame‘ ist mir egal, so lange sie nicht wie andere in jede Kamera unverdautes Gesülze bläkt. Macht hat immer ihren Preis, da darf sich niemand etwas vormachen! Außerdem übernimmt sie ja quasi im Nebenjob noch die soziale Rolle der konsequent abgestürzten SPD, hält reaktionäre Hardliner wie Frau Steinbach flach und hat Deutschland vom Makel einer diktatorischen Prägung befreit, in dem sie selbst den Papst kritisierte. In Deutschland rennt auch niemand mit einer Knarre rum, weil er sich über die Gesundheitsreform ärgert und keinen Psychologen findet, wo er sich auskotzen kann. Dass Frau Merkel Fehler macht, bestreitet niemand, aber wer uns macht die (Außer mir natürlich! :-) nicht?

  259. Frau Kammerers Text war mit...
    Frau Kammerers Text war mit Sicherheit nicht als Kopie der „Stützen“ gemeint.

  260. Trias

    OT ist die Abk. für...
    Trias
    OT ist die Abk. für „off topic“
    (Also ungefähr: „Gehört eigentlich nicht zum Thema, aber ich will das jetzt doch mal anbringen.“)

  261. Und mit On Topic kann man es...
    Und mit On Topic kann man es nicht verwechseln, weil hier nie was on topic ist.
    .
    HansMeier555, nein, das ist sicher was Eigenständiges. Aber man entwickelt sowas vermutlich nicht, ohne zu gucken, was die Konkurrenz macht.

  262. Wie ein Gegenmodell zu den...
    Wie ein Gegenmodell zu den Stützen aussehen könnte?
    .
    Da bräuchte es den richtigen Mix aus Gemeinsamkeiten und Unterschieden.
    .
    Gemeinsam sein sollten: Biographischer Hintergrund (Herkunft aus der vermögenden, gebildeten, regional verwurzelten Oberschicht), Bejahung traditionell bürgerlicher Werte, geisteswissenschaftliche Bildung.
    .
    Unterschiede könnten sein: Politische Meinung (neoliberal/affirmativ), Schreibstil (Pop-Literatur), Konfession (placeboprotestantisch), Wohnort (Hamburg /Sylt), Urlaubsorte (USA/Skandinavien/Südsee statt Italien), Kunstgeschmack (20. statt 18. Jahrhundert).
    .
    So Leute muss es doch geben.

  263. Ach ja, und natürlich:...
    Ach ja, und natürlich: Patriotisch, kleindeutsch, preussisch statt bayerisch, dezent aber unübersehbar.

  264. War grade mal fremd. Die...
    War grade mal fremd. Die SPON-Leserschaft is not amused (Respekt!)…

  265. @HansMeier555
    *
    Also kurz...

    @HansMeier555
    *
    Also kurz gesagt: ‚New Kids On The Blog‘

  266. Nunja, wenn jemand bei...
    Nunja, wenn jemand bei Referenzen „Park Avenue“ angibt….
    Sicher sehr gut, wäre ein Blog von Ferdinand von Schirach, in dem er jede Woche entweder die Justitia kommentiert oder eine Kurzgeschichte über Mord und Totschlag erzählt. Der hat aber wahrscheinlich keine Lust sowas zu machen, warum auch wenn man ein Buch veröffentlicht, das dann prompt in der Spiegelbestsellerliste ist.
    Ich finde ein Blogger sollte schon etwas interessantes zu erzählen haben und es muss auch authentisch sein. Es gibt leider zuviele Ich und mein Leben Blogs in Stadt xy.
    gruß Kaktus

  267. @ spezialmarke
    Die...

    @ spezialmarke
    Die SPON-Leserschaft ist auch ganz anders unterwegs. Falsche Zielgruppe, ganz anderes Publikum. Daher klappt das vermutlich nicht, was der SPIEGEL diesbezüglich vorhat. In 1 Jahr werden wir sehen, ob ich Recht hatte. :-)
    .
    Mein Lieblingsthema Zielgruppen: Der SPON-Leser liebt es z. B. nicht sonderlich, über Silberbesteck zu plaudern. Und versteht nicht, warum man zig Beiträge braucht, um zu erörtern, wie man ein Ei stilvoll köpft und das in Zusammenhang bringt mit historischen Überlegungen oder Berliner Straßen-Sofas. Sprich: Der SPON-Leser ist kein Müßiggang- oder Muse-Feuilleton-Typ, der es liebt, auf kulturhistorische Trigger einzusteigen („bessere“ Kreise, „Elite“. „Linkssein“ was ist das, etc.).
    (Hab das ungeheuerliche 2-3 Jahre miterlebt in den SPON-Foren. War aktiv schreibendes Mitglied in den frühen 10er Jahren des neuen Jahrtausends. Da gab es nur 1 ernstzunehmendes Kulturforum, wo man – übertragen – miteinander halbwegs friedlich Tee schlürfte. Der Rest der Foren war humorloses neo-liberales „Ich mach dich nieder, wenn du nicht meiner Meinung bist, du Schuft. Oder: „Du hast keine Ahnung von BIP, du Idiot!““)
    .
    Also Don, net so bescheiden. Du bist unnachahmlich.
    (Was natürlich auch mit dem guten Stall des „besseren Sohns“ zu tun hat, der plaudernd sein Dasein überdenkt. Das triggert und spricht den kleinen prekären Hanswursten, und den verunsicherten Mittelstand genauso an wie den im Loire-Schlösschen.)

  268. Titel:
    Betonsockel der...

    Titel:
    Betonsockel der Kläranlagen teutscher Nation.

  269. @yast2000 (14:10) –
    Zu...

    @yast2000 (14:10) –
    Zu Ihrem ersten Satz: ‘Die politische Geschwindigkeit ‚der Dame‘ ist mir egal, so lange sie nicht wie andere in jede Kamera unverdautes Gesülze bläkt.’
    Politik ist keine Talkschau. Deswegen beurteile ich Politiker in erster Linie danach, wie sie handeln und nicht wie gut sie sich vor der Kamera darstellen können. Bei den Handlungen, die sie an Frau Merkel bewundern, handelt es sich nicht um zukunftsorientierte Angelegenheiten.

  270. @ specialmarke: Haben Sie...
    @ specialmarke: Haben Sie Arabella auch allerherzlicht von uns gegrüßt?

  271. Mit einer Prise Islamophobie...
    Mit einer Prise Islamophobie und Bellizismus natürlich. Kurz alles fast genau wie von Axel Cäsar Springer persönlich, nur halt unterfüttert mit Bildung, Stil, altem Geld und unbekümmertem Witz.
    Vielleicht jemand aus altem preussischen Adel?

  272. Grüss Gott Frau Meier,
    Was...

    Grüss Gott Frau Meier,
    Was kosten die Eier?
    Der Korb einen Pfennig,
    Das ist mir zu wenig.
    Das Stück einen Dreier,
    Das ist mir zu teuer.

  273. @hansgeier333: Aber die Bella...
    @hansgeier333: Aber die Bella ist doch bloß die Schwester von der Steffi, die neulich mit Rod Steward in der Kirche gesehen wurde, als sie bei den Vanderbilts war… Sie müssen die Berichte schon sorgfältiger lesen, lieber hansgeier. – Und vielleicht sollten Sie Blogger werden. Bellizismus und Islamophobie sind doch vorhanden. Und ein bißchen altes Geld (Groschen, Fünf-Mark-Stücke und so) werden sie doch irgendwo in Ihren Schubladen auch noch haben…

  274. Bitte......
    Bitte…

  275. Gibt's Krach? Darf ich dann...
    Gibt’s Krach? Darf ich dann mitmachen? Freistil? In der Schule hatte ich eine feine Reputation als Rugbyspieler.
    (Dafuer wurde mir immer Klassenkeile angeboten. Das ist der Preis. Wird bezahlt.)

  276. @dertiger
    wissen sie, wer der...

    @dertiger
    wissen sie, wer der kanzlerin betreuer bei der diss. war?

  277. Und überhaupt könnte ich mir...
    Und überhaupt könnte ich mir einen Konkurrenzblog gut vorstellen, wo jemand die die Globalisierung nicht nur als Niedergang der „bürgerlichen Kultur“ betrauert, sondern optimistisch nach vorne blickt und auch die zahlreichen Chancen erkennt, die sich der Elite gerade jetzt neu eröffnen.
    .
    Jemand, der dem Gedanken der Refeudalisierung etwas unvoreingenommener gegenübersteht und die global citizen darauf an den Gedanken gewöhnt, dass sie, wenn sie nur wollen, die sieghafte Aristokratie von morgen sein können.

  278. @DA (die Zahlen): also...
    @DA (die Zahlen): also sozusagen die Kleinstadt und ihr Stammtisch.

  279. By the way, es fällt aber...
    By the way, es fällt aber schon auf, daß Wikileaks keine neuen Kabel mehr veröffentlicht.

  280. ich schätze, die schieben...
    ich schätze, die schieben jetzt dann die Bank rein.

  281. colorcraze, (wegen den Zahlen)...
    colorcraze, (wegen den Zahlen) ich hab nachgezählt- ohne Gewähr-: es sind bis jetzt 66 unterschiedliche Kommentatoren am Werk. Für einen Stammtisch sind
    das m.E. zuviele.

  282. Zitat:"Für den normalen...
    Zitat:“Für den normalen Menschen mag deshalb Dioxin in der Nahrung ein Verbrechen sein; für meine Kreise ist es die Möglichkeit, am eigenen Genpool zu arbeiten.“
    Auch die Menschheit hat Methoden entwickelt, ihr Population selbst zu regulieren.

  283. Ich habe vor einem Jahr mal...
    Ich habe vor einem Jahr mal zwei Wochen eine Liste geführt, da kam ich auf über 200.

  284. DA, 200 sind wohl immer das,...
    DA, 200 sind wohl immer das, was man noch überblicken kann, danach wird es
    für einen Einzelnen stressig.

  285. BertholdIV - Nein, denn aus...
    BertholdIV – Nein, denn aus westvierteldeutschen Gründen bin ich im physikalischen Milieu nicht so zu Hause. Als ich klein was, wollte ich Physik studieren. Aber mein Vater (Physiker) hat es mir mit dem Argument ausgeredet: ‘Ausreichend analytisch denken kannst Du – im Gegensatz zu deinen Brüdern. Aber Frauen, die Physik studieren, landen in der Bibliothek. Bibliothekarin kannst Du in 6 Semestern werden. Ein Doktor in Physik kostet mich mindestens vierzehn.’ (Meine Diss ist in Kartographie mit Mathematik und Philosophie als Nebenfächer. Meine berufliche Karriere fing ich mit dem Programmieren von Satellitenbildpositionen und -korrekturen an. Dazu hätte ich aber auch genauso gut Physik studiert haben können)

  286. Weiß jemand zufällig,...
    Weiß jemand zufällig, wieviel Wortmeldungen es auf Parteitagen gibt?

  287. @DA: erst wenn Assange...
    @DA: erst wenn Assange mysteriösen Selbstmord hinter schwedischen Gardinen verübt hat. Vorher nicht. Also, ich meine, so wäre meine Kalkulation. Man muß ja immer ein Pülverchen in der Rückhand haben.
    @minna: ich verlasse mich mal aus reiner Faulheit auf Ihre Zahlen (ich würde vermuten, wenn man alle seit Beginn des Blogs nimmt, sind es einige mehr); gebe aber zu bedenken, daß an einem Stammtisch selten alle aufs Mal auftauchen. So 60-240 wär doch schon noch Turnvereinsgröße, oder?

  288. @colorcraze (21:53), diesen...
    @colorcraze (21:53), diesen Vorfall kann man voraussagen, wenn man die Berichterstattung in der Presse verfolgt.

  289. BertholdIV - Frau Merkels...
    BertholdIV – Frau Merkels Doktorvater war Lutz Zülicke, Leiter der Theoretischen Chemie am Zentralinstituts für Physikalische Chemie.

  290. @ Tiger: Das sehe ich etwas...
    @ Tiger: Das sehe ich etwas anders, aber das liegt auch daran, dass ich Einblick in die Machtstrukturen und ihre Protagonisten habe. Ich finde einige konservative oder religiöse Entwicklungen auch nicht schön oder bedenklich und ich wäre ganz bestimmt der Letzte, der Frau Merkel verteidigen würde: Aber gemessen an dem, was in den letzten zwei Jahren auf der Welt wirklich passiert ist und gemessen an dem, wie sich auch der intellektuelle, entsolidariasierte Zustand des Deutschen Volkes entwickelt hat, muss ich anerkennend sagen, dass sie unglaublich lernfähig ist. Überdies wollen wir auch nicht vergessen, dass die wirkliche Politik von Staatssekretären und Experten vorbereitet wird, und auch die haben eine Menge vorher gesehen. China, Indien, Brasilien und die unter den Folgen des George W. leidenden USA, das sind reale Probleme, und Deutschland steht wirklich anerkannt da. Worunter die Deutschen wirklich leiden, das sind ihre freudlosen Siege: Erfolg kann man offenbar nur haben, wenn man das soziale Klima auf Kühlschranktemperatur hält. Und das ist keine Nachkriegsproblematik, sondern eine Wirtschaftswunderproblematik. Eine Psycho-Macke mit ein bisschen Dioxin in den Eiern, wenn man so will. Will man aber nicht…. :-)

  291. colorcraze, 66 in diesem Blog!...
    colorcraze, 66 in diesem Blog!

  292. @Berthold IV: Mir gefällt...
    @Berthold IV: Mir gefällt einfach die Erwägung einer weiteren als der (von mir – und der aigyptischen Tourismusindustrie – bevorzugten) üblichen Entstehung. Es könnte auch anders sein. Es ist der Gegenentwurf zu Silberkanne oder nichts. Daß da gestritten werden muß, je hitziger, desto dürftiger die Beweislage, ist klar.
    .
    Ich bewundere übrigens, wie Sie Biobauernhof und Wiener Innenstadtleben unter einen Hut bringen – Kommentatoren wie Sie, die hier für mich die große Mehrheit stellen, machen es für mich ein regelmäßiges Vergnügen, bei des Gastgebers Veranstaltung teilzunehmen.

  293. @Filou: ach, ich weiß...
    @Filou: ach, ich weiß nicht… wir werden sehen, ob die Briten einen Ausweg finden (Vernehmung in einem britischen Gefängnis wär eine)
    @minna: meinen Sie jetzt diesen Beitrag oder das Gesamtoeuvre? Bei letzterem sind das sicher viel zu wenig.

  294. Schlimm wird's erst wenn es...
    Schlimm wird’s erst wenn es Dioxinresistente Salmonellen gibt ;)

  295. @dertiger
    danke für die info....

    @dertiger
    danke für die info.

  296. @ Kopfgeburt: herzlichen ...
    @ Kopfgeburt: herzlichen Dank für die Aufklärung über „OT“, war ja gar
    nicht so schwer, manchmal bin ich wohl ein bißchen langsam. mfG. T.

  297. Yast2000 - Dass Frau Merkel...
    Yast2000 – Dass Frau Merkel nur tut, was ihr Experten und Staatssekretäre empfehlen, ist offensichtlich. Diese sind naturgemäß vor allem daran interessiert, dass sie und Frau Merkel an der Macht und sie an den gut sprudelnden Geldtöpfen bleiben. Mir persönlich ist das mittlerweile egal. Der Ausgang meines Rechtsfall und die Konsequenzen sind nicht mein Problem, sondern das der deutschen Judikative.

  298. @ hansmeier555 11.1 um...
    @ hansmeier555 11.1 um 18.44h
    Mit der Globalisierung sind immer mehr „market players“ mit „dirty-Dioxin für die Wirtschaft-tricks“ aktiv geworden, insb. in den USA an der Wall Street. Und wenn die Republikaner wieder an die Macht kommen, „planen sie Gesetze einzubbringen, welche Regulierung der Wirtschaft abschaffen“ (NZZ am Sonntag 9.1).

  299. dem endverbraucher kann man in...
    dem endverbraucher kann man in keinster weise vorwerfen, sich falsch zu verhalten. in einem gesättigten markt wird eben versucht, durch kaufanreize neue kunden zu gewinnen, sei es durch den preis, besondere werbung etc….stellen wir uns eine ideale hünereier welt vor. dort gibt es nur hüner beim bauern A, die frei im hof rumlaufen. das ei kostet 1 €. alle im dorf sind mit eiern bedient. wie lange dauert es wohl, bis bauer B auf die idee kommt, doppelt so viele hüner in seinem hof zu halten und die eier dann zu sagen wir 0,75€ anzubieten? warum sollten die dorfbewohner dann die teureren 1€ Eier weiterhin kaufen? es gibt keinen grund dafür, keinen einzigen. es sei denn, alle sind mit bauer A verwand. einzig der „produzent“ ist verantwortlich für die produkte die er anbietet. der verbraucher erwartet, gerade bei lebensmitteln, das die angebotenen produkte „sauber“ sind. das ist vertrauens- und ehrensache. wer als lebensmitteltechnologe und produzent (schäussliches wort so nebenbei) so eineni mist unters volk bringt kommt gewiss nicht in den himmel….dass diese menschen überhaupt noch ruhig schlafen können. aber wie immer spielt das liebe geld eine dominante rolle.

  300. Mir fiel gerade auf, dass ich...
    Mir fiel gerade auf, dass ich gestern vergessen habe, zu meinem Kommentar (22:17) den Quellenhinweis zu geben:
    http://www.merke.ch/biografien/politiker/merkel.php

  301. Zitat aus "Der...
    Zitat aus „Der progesellschaftliche Schutzwall“ vom 19. Januar 2009: „Das System dieses Blogs zwingt mich, den Beitrag freizuschalten, und das kann etwas dauern.“
    Ich hoffe, daß es heute – 2 Jahre später – immer noch so ist, und jeder Artikel vom Autor freigeschaltet werden muss. Dieser Zustand garantiert mir nämlich, daß dieser Text auch von dem gelesen wird, der für diese Artikelreihe zuständig ist 8-)
    Welche Ausdrucksform man auch wählt (ich bevorzuge das Straßen-„geil“ dem „gut gemacht“, „hervorragender Artikel“ oder dem französischen „formidable“), dieses Blog ist einer der besten seiner Art. Leider habe ich bei der deutschen Sprache ein kleines Defizit, was daran liegen kann – daß ich Programmierer von Beruf bin und niemals mit Worten spielen durfte, sondern nur mit dem beschränkten Wortschatz mehrerer Script-Sprachen. Keine Zeit also dieses Handwerk zu erlernen, aber dafür wandernd mit sehenden Augen für seltene Worte am Wegesrand des Daten-Highway’s.
    Gestolpert über einen Google-News-Link zu dem Thema Dioxin-Eier bin ich auf dem aktuellsten Blog-Artikel gelandet. Ich dachte so bei mir: „Der Mann (oder die Frau – bei Internet-Persönlichkeiten weiß man ja nie …) kann schreiben. Es ist eine Freude diese Zeilen zu lesen.“
    Ich schaute weiter. Ein anderer Artikel „Wir bereichern uns zu Tode“. Genau so genial. Da muß ich doch einfach mal die Kommentar-Funktion bemühen. Nachdem ich also die Finger gespitzt hatte und schon die ersten Zeilen des Kommentars 12-finger-technisch in die Tastatur gehauen hatte, wurde mir schmerzlichst bewußt, daß diesen Kommentar ja gar keiner lesen würde. Schon gar nicht der, für den er gedacht ist. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, daß der Autor die – gefühlten – 1.000 Kommentare selber liest, geschweige denn noch darauf antwortet.
    Ich denke also bei mir: „Spar dir die Zeilen und les‘ doch einfach mal von Anfang an, was dieser Mensch der Welt mitzuteilen hat.“ Hmm – Januar 2009. Das ist ja viel Lesestoff. Aber egal – da müssen wir durch.
    Ich lese und lese und freue mich schon auf jeden weiteren Artikel und jede weitere neue Idee oder bestätigende Sichtweise, die sich mir erschließt. Und glauben Sie mir. Ich bin ein professioneller Besserwisser und Nörgler, der meint die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben. Solche Leute haben ja eine angeborene Abwehrhaltung gegenüber neuen Ideen und Sichtweisen. Ich freue mich also über den Vergleich einer Straßen-Schall-Dämmung mit den Stadtmauern des Mittelalters … und was muss ich in den Kommentaren dieses Artikels lesen.
    Genau. Jeder Kommentar wird von dem Autor freigeschaltet.
    Nun gut. Dies ist also die einmalige – nicht wiederkehrrende Chance ein „Herzliches Dankeschön“ für diese 5 (bislang gelesenen) erfrischenden Artikel loszuwerden.
    Ich bin weder ein Hochwohlgeborener noch ein Erbe. Leider hat mich Mutter-Natur nur mit einer besonders schnellen Auffassungsgabe erfreut, die aber – bislang – kein Schaden für mich war. Aber viele Dinge, die ich in diesen vorherigen 5 Artikeln gelesen habe, habe ich mir zwar schon gedacht, daß sie so sind. Aber eine Bestätigung ist ja auch etwas Schönes.
    Ein ehrliches Dankeschön also.
    Alles Gute und weiter so.
    Ich freue mich auf die 2009+ Ausgaben incl. der eigenen Bilder.

  302. Aber aich Bio Hühner müssen...
    Aber aich Bio Hühner müssen – um ihre BIO Eier zu produzieren irgendwas fressen.
    Und wenn der Bio Bauer mit seinem Bio Futter verar*** wird, ist das Bio Dioxin auch im Bio Ei.
    Vielleicht trifft der Artikel nicht gerade auf die Dioxin Problematik – aber auf die generelle Problematik des Billigfutters (für uns Menschen) mag die schon zutreffen.

  303. Wir haben den Don jetzt genug...
    Wir haben den Don jetzt genug gelobt, wenn ihr weiter so macht, wird der eingebildet! Und das wird dann richtig komisch, wenn eine Kunstfigur auf die Couch muss, weil ja der Therapeut dann auch nicht echt sein darf und er der Kunstfigur Don Alphonso als „Sohn aus besserem Hause“ natürlich narzisstische Tendenzen mit Hang zu sozialer Verwahrlosung vorwirft. Dies weist dieser empört von sich, weil die Aufgabe der Kunstfigur Don Alphonso nun wiederum eine reale Beschreibung der Realität am Tegernsee sei und seine Aufgabe ja nun gerade darin bestehe, ein aufgeklärter Spießer der Neuzeit zu sein, der die Ängste, Wünsche und Hoffnungen wirklicher Menschen in der kleinen Stadt an der dummen Donau abzubilden… u.s.w. u.s.f. — Wollt ihr, liebe Leser, so etwas wirklich? Wäre Woody Allen nicht viel besser für ein solches Gemengenlage geeignet?

  304. yast2000 – was Sie bei Ihren...
    yast2000 – was Sie bei Ihren Ausführungen übersehen, ist die Tatsache, dass hinter der Kunstfigur ein oder mehrere echte Menschen stehen. Die Komplimente der Blog-Kommentatoren, denen ich mich anschließe, werden deswegen nur vordergründig der Kunstfigur Don gemacht.

  305. @Der Tiger
    ich denke nicht,...

    @Der Tiger
    ich denke nicht, dass ich etwas übersehen habe. Es sei denn, sie können mir glaubhaft, Sie seien tatsächlich eine Wildkatze! Ich würde dann in die Rolle Setup-Routine unter Linux schlüpfen und wir können auf dieser Basis weitermachen. Nichts für ungut… :-)

  306. Zu S.P.O.N., den Autoren...
    Zu S.P.O.N., den Autoren gelingt es m.E. gut die Wasserscheide unter der
    Leserschaft aufzuzeigen. Eigentlich schade.

  307. Komme gerade vom...
    Komme gerade vom Mittwoch-Schwatz im Hinterzimmer eines Bioladens. Die Eier sind seit Tagen alle; die Schreckensnachrichten vom Dioxin haben zu Hamsterkäufen geführt. – Früher, als diese Herkunftsstempel noch nicht obligatorisch waren, gab es – wie mir erzählt wurde – auf dem hiesigen Wochenmarkt eine Eierverkäuferin, die ihre Eier bei einem der bekannten Discounter einkaufte, sie sorgfältig in schöne Weidenkörbe umfüllte und ein ungelenk geschriebenes Pappschild „Frisch vom Land“ dazustellte. Das war rechtlich völlig einwandfrei. – Schlage eine neue EU-weite Deklaration vor „Produkt kann Spuren von E 2378 enthalten“ – muß auch auf Bioeiern stehen. Das wird die Märkte beruhigen…

  308. Ach, wenn es doch nur so...
    Ach, wenn es doch nur so einfach wäre….
    Selbst wenn der Verbraucher in der Mehrheit bereit und, noch wichtiger, auch in der Lage wäre mehr Geld für Lebensmittel auszugeben, würde dies kaum etwas ändern. Nicht der Geiz der Konsumenten ist ursächlich für den Dioxin Skandal, sondern die Gier der Wirtschaft. Wenn der Konsument mehr Geld für Lebensmittel ausgeben würde, ist noch lange nicht sichergestellt, dass dieses Geld nicht in den Gewinn des Unternehmens sondern in die Qualität des Produktes fliesst.

  309. Kürzlich biß ich auf einen...
    Kürzlich biß ich auf einen Fremdkörper in meinen, aus Tiefkühlware zubereitetem, Abendessen. Ich sandte daraufhin ein Foto des corpus delicti an den Kundenservice des namhaften Herstellers und wartete der Dinge… Daraufhin meldete sich die Pressestelle mit der Bitte, den Gegenstand doch bitte zu übersenden, was ich umgehend tat…. Dann kam ein Entschuldigungsbrief mit Briefmarkenersatz und dem Hinweis, man würde sich der Sache annehmen…..
    Später erreichte mich eine Sendung mit der Mitteilung, man könne die Ursache nicht finden hätte aber eine Kühltasche (natürlich mit dem Werbelogo) als kleine Wiedergutmachung beigefügt. Dass die Ursache nicht gefunden werden konnte ist die eine Sache, daß ich aber mit dieser Kühltasche auch noch als Werbe-Modell durch den Lebensmittelmarkt gehen soll, die andere…. Mir schnürt es jedenfalls bei zerkleinerter Tiefkühl- und Dosenware seihther regelrecht den Hals zu.
    @inge: Mit der (gesunden) Organspende wäre ich vorsichtig. Ich bin mir nicht so sicher, ob man ein „totes“ Organ verpflanzen kann, es soll ja beim Empfänger möglichst gut funktionieren. Deshalb habe ich meinen Organspendeausweis vernichtet.

  310. @Dietmar Brach: nein, das ist...
    @Dietmar Brach: nein, das ist kein so einfaches Entweder-Oder. Denn es ist eben grundsätzlich so, daß jemand, der in Bedrängnis ist, viel eher auf „Gier“ umschaltet als jemand, der auf verläßlich sicherem Grund steht. – Habt Ihr auch alle brav die Einlassungen der Somalier beim Hamburger Piratenprozeß gelesen (hey, das ist ein historisches Ereignis, der erste Piratenprozeß in Hamburg seit Störtebeker!)? Na? Da kommen genau solche Catch-22-Situationen zur Sprache.

  311. @escalera_de_caracol: Ach, zu...
    @escalera_de_caracol: Ach, zu meinen Jugendzeiten machte das Gerücht die Runde (ich sage Gerücht, weil sich kein Mensch fand, der sagte _er selbst_ habe das erlebt), daß in den Dosenerbsen eine tote Maus gefunden worden wäre. Aber es kann immer mal was reingeraten. Früher waren Steinchen in Reis und Rosinen schlimm; mein defekter unterer Zahn rührt daher. Das hat sich aber sehr gebessert durch die optoelektrischen Sortieranlagen, mit denen man die ganzen Verunreinigungen aus Erbsen, Linsen, Reis etc. rausbekam. Aber neulich ahbe ich seit Jahrzehnten mal wieder ein kleines Steinchen im Reis gehabt. Wobei dann bei mir die Frage aufkam, au weh, lassen sie es jetzt nicht mehr durch die Sortieranlage? Das wäre ein echter Rückschritt.

  312. Und wenn die Republikaner...
    Und wenn die Republikaner wieder an die Macht kommen, „planen sie Gesetze einzubbringen, welche Regulierung der Wirtschaft abschaffen“
    .
    die werden dann erst mal das problem haben, dass niemand mehr so recht usd haben will. wenn dann auch noch die verbündeten sich selbst, bzw, den anderen überlassen werden (müssen, weil eben die chinesen den usd nicht mehr akzeptieren) fällt auch der export von rüstungsgütern eher flach.
    bliebt dann noch, rohstoffe (holz) oder agrarprodukte (weizen) zu exportieren, wie das heute schon geschieht. in dieser lage ist frau palin sicher die richtige frau am richtigen platz.
    .
    oder anders, das alles ist dekadenz life made in usa, der sichtbare abstieg.
    .
    kein grund zur überheblichkeit, es wird hierzulande so ähnlich laufen: ein winter, wie er vor ein paar jahren noch üblich war und jeder, der es sehen will, sieht, dass schiene und strasse im a-, äh, stracks nach süden marschiert sind. das ganze ist noch sehr entwicklungsfähig und zu wählen gibt es dieses jahr auch.

  313. @auch-einer: tja, die...
    @auch-einer: tja, die Erkenntnis vom Ende des Leitdollars greift allmählich um sich. Der Yuan wird wohl erwachsen werden müssen, und der Euro auch. Ich teile durchaus Ihre Meinung, daß Palin eine Art Russifizierung der USA bedeuten würde (sie ist aus Alaska, sie kennt das). Ich wünschte Ihnen einen sanfteren und weniger tiefen Abstieg als Rußland in den 1990ern, insofern finde ich Obama immer noch die bessere Wahl… aber egal wie, die Eurozone muß zusammenhalten und selber wirtschaften, es gibt keinen Vadder mehr, ders richtet, wir befinden uns in Europa allesamt in der Situation einer Erben- und Eigentümergemeinschaft, die ihre Angelegenheiten selber in den Griff bekommen muß.

  314. So ein Blödsinn, was wenn der...
    So ein Blödsinn, was wenn der Bauer vom Tegernsee von seinem Futterlieferanten gelinkt wird? Dann helfen hohe preise auch nicht weiter.

  315. Noch so ein belangloser...
    Noch so ein belangloser Beitrag eines noch belangloseren Möchtegerneschreiberlings. Irgendwie zu allem eine Meinung, aber leider keine Ahnung von nichts – aber davon widerum viel zu viel…

  316. Schön geschrieben, aber das...
    Schön geschrieben, aber das war es dann auch. Eine Binsenweisheit: wer Geld hat, braucht die Billigeier nicht zu kaufen. Stimmt! Und? Und jetzt? – Machen wir daraus jetzt ein Verbraucherproblem? –

  317. ...armes Trittbrett, immer...
    …armes Trittbrett, immer diese Leute, die gelangweilt durch die Gegend fahren,
    mein Beileid…

  318. Dieser Blog oder wie auch...
    Dieser Blog oder wie auch immer sich das hier schimpfen sollte ist einfach nur genial. Selten so gelacht zur einem Thema das nicht zum Lachen ist.
    Im übrigen hat der Autor Don recht entweder teuer einkaufen oder Auswandern und was man in Ausland vorgesetzt bekommt will keiner wissen.
    Leute wir leben hier in einem Schlaraffenland. Fahrt doch mal einfach ins europäische aussland oder ehemalige ostblock staten. Macht euch da mal ein bild unglaublich auf welchem hohen ross hier gejammert wird. ich will damit nicht sagen das dioxin was gutes wäre. irgend einer brachte mal den spruch euere armut kotzt mich an . euer gejammer ist doch nicht auszuhalten oder besser gesagt euer gejammer kotzt mich an wenn einer meint das er ein paar mehr schreib fehler findet der darf sie gerne behalten

  319. mal ganz kurz nochmal...
    mal ganz kurz nochmal gemeldet, diese überschrieft fand ich auf der google seite ganz oben und die fände ich wessentlich schlimer als diesen skandal
    Drogenkrieg forderte 2010 mehr als 15.000 Opfer im einem jahr nur zwar ganz weit weg von deutschland
    schönen abend denkt mal drüber nach

  320. @stjepan: wir wissen das...
    @stjepan: wir wissen das schon, daß es anderswo sehr viel schlimmer ist. Aber von der Haustüre aus 30 km weiter ist es uns schon schlimm genug.

  321. Werter Don,
    .
    ich habe eine...

    Werter Don,
    .
    ich habe eine recht genaue Vorstellung davon bekommen, was das hier ist.
    Das ist sicher in Zukunft auch verlagsunabhängig möglich, aber auch anspruchsvoll.
    .
    Vielen Dank und viel Erfolg
    minna

  322. Liebe Minna, ich bleibe gern...
    Liebe Minna, ich bleibe gern bei der FAZ und würde das hier auch ungern woanders machen; es passt einfach zu gut zusammen.

  323. Uebertreibungen
    Der Mensch...

    Uebertreibungen
    Der Mensch verträgt erstaunlich viel, die Dioxinente scheint mir nicht so bedeutsam zu sein. Obwohl die Summe aus zu viel und zu fett essen natürlich nach 30 bis 40 Jahren mit einer Verstopfung der Gefässe endet.
    Die ungleich tragischere Giftwirkung des Alkohols wird dagegen kleingeredet, selbst Herzspezialisten habe ich da schon törichten Unsinn reden hören. Dagegen sind die üblichen Empörgifte wohl Kinkerlitzchen!
    Ich hole übrigens die Eier beim regionalen Produzenten 50 Meter von hier, die Hühner sehe ich beim Spaziergang mit meinem Hund jeden Tag, auch bei 0 Grad, draussen herumlaufen. Gibt es im Grossraum Zürich in jedem Dorf problemlos.
    Fleisch sollte man auch nur gelegentlich essen, wenn überhaupt, schaut euch mal die Höllentransporte an mit denen die armen Viecher zu den Tötungsanlagen gebracht werden.
    Wir Erwachsenen sind doch eh alle zu fett. M.

  324. Bäh, diese Billig-Eier.
    Am...

    Bäh, diese Billig-Eier.
    Am besten schmeckt original japanisches Kobe-Rindfleisch, das Kilo ab EUR 600,-
    (Die boarischen Bequerel-Werte homms jezat a, die Saupreissn, die japanischen.
    Abba a Immobilien-Abwertung machens ned, rund um Tokio. Hamma am Tegernsee a ned gmocht, und hod a ned gschad, nach Tschernobyl.)

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