Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Was hätten’S denn gern?

| 249 Lesermeinungen

Nach zwei Jahren Dauerplauderei sieht sich dieses Blog nunmehr echter Konkurrenz anderer Organe ausgesetzt. Das ist nicht nett und auch nicht höflich, aber was will man schon Medien erwarten, die in Hamburg und Berlin gemietet haben. Um hier auch weiterhin zur Zufriedenheit der Leserschaft agieren zu können, wäre ich sehr um Anregungen dankbar.

Schlechterer Sohn aus besserer Familie braucht gute Ideen.

Dieses Blog hier wird bald zwei Jahre alt und ist, um in bester Tradition etwas unbescheiden zu sein, blendend gelaufen. Ab und zu bin ich auf Veranstaltungen, wo weniger erfolgreiche Verlagsmanager mich böse anfauchen: „Ja, Sie mit Ihrem Blog, wenn es den Schirrmacher nicht geben würde, dann hätte es das nie gegeben!“ Womit sie natürlich nicht unrecht haben; Stützen der Gesellschaft ist eine Ausgeburt eines kranken Kunstfigurenhirnes meiner Person und Ergebnis des Mutes des besagten FAZ-Herausgebers, einfach mal etwas anderes zu wagen. Ich hoffe, es hat sich letztlich zu aller Beteiligten Zufriedenheit entwickelt, und wenn es nach mir ginge, könnten wir hier plaudern, bis wir alle im Ruhestand sind.

Bild zu: Was hätten'S denn gern?

Aber vor diese glückselige Lösung all meiner Probleme – hoffentlich auf einem Landsitz in Meran mit Blick auf die Berge und eine gute Portion Trüffelravioli mit Bergbauernbutter – haben die oben erwähnten, feindlich gesinnten Verlagsmanager die Herausforderung gestellt. Es ist, wurde mir nämlich erzählt, jenseits des Tegernsees nämlich so, dass manche Personen nicht zur eigenen Erbauung zwischen Spaziergängen und gelegentlichen Reisen nach Italien schreiben, sondern zum Broterwerb. Oder gar, so schlimm sieht es aus, gar zum Fabriksemmelkauf mit Müllfleischfüllung. In Berlin bekommen Sie ein Schock Blogger für Preise, für die ich nicht mal den Ersatzreifen meines Sunbeams aufpumpen lassen könnte. Dazu kommen abgehalfterte Moderatoren, unschlüssige Exirgendwasmitmedien, selbstbeschimpfte Werber, und mehr als nur ein gewisses Medienhaus in Hamburg hat auch gefragt, wie denn so die Zahlen der Stützen der Gesellschaft aussehen, um dagegen etwas zu entwickeln. Ausgerechnet in der Phase, da ich meine verdienten Frühjahrsreisen nach Italien antrete, will man dort wohl mit neuen Blogideen zeigen, dass man es auch kann. Ein wirklich nettes Geschenk zum 2. Geburtstag, Was wollen die – dass ich mich anstrengen muss?

Das ist um so ärgerlicher, als ich in meiner Funktion als Sohn natürlich nur Dinge gelernt habe, die wenig hilfreich sind. Ich könnte Ihnen durchaus kompetent über den Einfluss der kynischen Philosophie auf die Entwicklung der Halacha im späten Hellenismus erzählen, oder über Grabungsbefunde der chalkolithischen Chamer Gruppe, oder über Buchmalerei des Klosters Prüfening, und sehr unfair und inkompetent zusammen mit einer Dame mit Vorliebe für petrolfarbene Abendkleider moderne Operninszenierungen verreissen. Aber ich kann irgendwie so gar nichts von dem Zeug, das Medien für relevant halten. Ich kenne ja noch nicht mal Promis, Tennisspieler, Politiker und andere Transferleistungsempfänger, sondern nur dezente Reiche mit sehr langweiligem Dasein, das ich hier beschreibe. Ehrlich gesagt verstehe ich auch gar nicht, warum dieses irrelevante Blog gelesen wird, weil der Preis für die Ruhe im Reichtum tatsächlich die Langeweile ist. Ich glaube, die Wut anderer Verlagsmanager hat vielleicht auch etwas damit zu tun, dass sie es ebenfalls nicht verstehen.

Bild zu: Was hätten'S denn gern?

Aber gut. Fakt ist, man sitzt in Hamburg und Berlin und anderen schlechten Wohnlagen in beschmierten Hochhäusern an billigen Resopaltischen unter Lampen, die keine Kronleuchter sind, trinkt bereitgestelltes Cola und Mineralwasser und isst billiges Trockengebäck, das man keinem Hund anbieten könnte, und überlegt, was man tun soll: Wie bekommt man sowas wie dieses FAZ-Blog, nur dass es einem selbst gehört.  Das gleiche müsste ich jetzt auch machen, schliesslich sind das Leute von Journalistenschulen, und haben sicher keine 22 Semester bis zum Studien- und Partyzeitabschluss gebraucht. Die haben Diplome, in denen steht, dass sie Cracks sind, und ich habe insgesamt nur 200 Quadratmeter Wohnfläche, die ich aufräumen muss, bevor ich meinen Wagen gen Italien lenke, denn jemand in Berlin hätte gern echte italienische Salami aus Sterzing. Sie ahnen ja nicht, wie es bei mir aussieht! Schrecklich. Südafghanistan beginnt in meinen Küchen. Die letzte Gemäldelieferung muss ich auch noch aufhängen (ich muss unbedingt mal was über das Elend schreiben, als alleinstehender Sohn niemand zu haben, der einem Barockgemälde hinhält, damit man ihre Wirkung überprüfen kann). Selbst wenn ich also wüsste, was zu tun wäre, um in diesem Konkurrenzkampf zu bestehen:

Ich habe keine Zeit und keine Ahnung. Null. Ich habe von Journalismus nachweislich nicht die allergeringste Ahnung.

Und Nachdenken ist, wie Sie den hier ad hoc in zwei Stunden runtergeschmierten Texten freundlichst entnehmen können, auch nicht so meine Stärke. Ja, ich bedaure es auch, aber das Wissen, dass man bis zum Lebensende locker durchkommt, ist nicht gerade ein Wetzstein für das Gehirn. Mehr als Plaudern – und etwas anderes tun wir hier nicht – ist bei mir nicht drin.

Bild zu: Was hätten'S denn gern?

So gesehen sieht es schlecht aus. Erste Medien haben schon erste Frauen nach Florida zu den dortigen amerikanischen Reichen geschickt, und mich kriegen keine 10 Pferde zu diesen Leuten entsprechenden, besoffenen russischen Oligarchen in Sankt Anton. Ich mache weiter westdeutsche Westviertel und das Alpenvorland.

Aber vielleicht haben Sie, werte Leser, ja Wünsche und Ideen, was sie zwei Jahre nach dem Start der Stützen sonst noch gern lesen würden. Das muss und soll gar nichts mit mir zu tun haben, aber es interessiert mich, was Sie sonst noch interessieren würde. Was würde Ihnen gefallen, womit könnte man Sie beglücken, was wäre Ihr Pläsier – ich weiss es nicht, aber Sie haben davon sicher ganz unterhaltliche Vorstellungen. Ich werde das sicher auch nicht befriedigen, ja wer bin ich denn – aber vielleicht kann ich ja andere, ähnlich sinnlos treibende Gestalten wie mich selbst fragen, ob sie hie und da nicht was als Gäste, ab und zu, wenn es sich anbietet und die FAZ nichts dagegen hat, machen wollten. Das würde dann den – ebenso beruflich rühmlichen wie glücklicherweise grundfalschen – Anschein machen, ich würde mich zum ersten Mal in diesem Leben ernsthaft um irgendwas bemühen. Schreckliche Vorstellung. (Vermutlich, wenn das publik würde, würde man mir danach Frauen für eine (1) monogame Ehe und Kinder (viele) anbieten.)

Bild zu: Was hätten'S denn gern?

Ich zum Beispiel würde ja gern mal ein Blog lesen, in dem die Society, die ja keine Gesellschaft ist, sondern eben: Society, also, wo diese Society die Besprechung bekommt, die sie verdient, und die ich aber nicht leisten kann, weil man die in der besseren Gesellschaft ja gar nicht kennen kann, um sie wirklich fundiert und jenseits des Vorurteils zu vervorurteilen. Aber Sie? Was würde Ihnen behagen?

0

249 Lesermeinungen

  1. Machen Sie bitte einfach...
    Machen Sie bitte einfach weiter.

  2. Kein epischer Kampf gegen...
    Kein epischer Kampf gegen Zeit, Welt und SPONschleim? Na gut, wenn das alles ist – gerne.

  3. Aber eben genau das. Ein...
    Aber eben genau das. Ein epischer Kampf wie bisher, vorgetragen im selben Gewande.

  4. Werter Don,
    grundsätzlich...

    Werter Don,
    grundsätzlich natürlich erstmal weiter so, Ihr Blog ist tatsächlich Pflichtlektüre geworden neben der FTD und der FAZ.
    Die Idee, ähnlich geschnitzte Zeitgenossen dazu zu bewegen, aus ihrem Portefeuille etwas zum Besten zu geben klingt gleichwohl interessant, vielleicht mal ein weibliches Wesen welches seinen Blick auf uns barbourjacken- und cordhosentragende Krawattenschalumbinder zum Besten gibt? (Und mir endlich mal erklärt, warum unsere Damen immer den männlichen jungen Domestiken schmachtende Blicke hinterherwerfen?)
    Alles Gute zum Blogjubiläum aus dem geschmähten Norden,
    Moritz

  5. Es muss ein Leben nach diesem...
    Es muss ein Leben nach diesem Blog geben, oder? Aussteigen – drop out for a while. Start at the top – first stop Monaco: scroll back Grimaldeli’s comments for ideas? Keep a diary about it all and take lots of photos. Get yourself accredited as a FAZ reporter and do some interviews. Parlez-vous français et anglais?

  6. Ich mag Geschichten sehr wie...
    Ich mag Geschichten sehr wie die von der gebänderten Schale (auf dem Antikmarkt entdeckt). Die keiner groß für wert befunden, aber etwas ganz Besonderes war. Zu was man sie früher herstellte (und wie) und für was man sie brauchte. Und logisch – die Zeitgeistbetrachtungen dazu. Aber so bin ich halt. Bin mit einem extra dafür gebuchten Archäologen auch über Moore, irische Gräber und Halbinseln getigert. Der Typ war extrem unterhaltsam und lehrreich. Er zog aus einer Düne einfach einen großen Knochen (Oberschenkel, Schauder) und diverse Schädel raus (Schock), erzählte wie alt sie sind und was damals passierte. Im Subtext wetterte er gleichzeitig über die Regierungen in Dublin und Belfast. Göttlich. Der sollte auch ein Blog betreiben. Bis dahin lese ich den Don.

  7. Falls es jemanden...
    Falls es jemanden interessiert, der Typ ist Michael Gibbons:
    http://www.connemara.net/words/article.php?id=075
    .

  8. Nur Mut, Don! Den anderen...
    Nur Mut, Don! Den anderen fehlt die Leichtigkeit des Seins, vom guten Schinken aus Sterzing zu schweigen. Daher werden deren blogs unerträglich sein. Was immer Sie finden, auf Reisen, auf dem Trödelmarkt, auf einem Treffen der Söhne und Töchter aus besserem Hause, schreibens drüber!

  9. Don, es gibt zwar keine dummen...
    Don, es gibt zwar keine dummen Fragen, aber eine Menge neugieriger Idioten.
    *
    1. Sich in Deutschland zu ehrlich produzieren, kommt einem gesellschaftlichen Selbstmord gleich. Man bedenke nur, was mit Sarrazin geschehen ist; das nennt man staatlich genehmigten Mob durch die intellektuelle Unterschicht.
    2. Was Du da beschreibst, schildert nur die altbekannte Tatsache, dass Genies faule Säue sind, und zwar zu Recht.
    3. Sich in Deutschland als Querdenker auszugeben, heißt, nicht mehr erreichbar zu sein. Ich hätte mich auch gern mal mit Sloterdijk, Schirrmacher oder auch Broder unterhalten, aber man kommt an diese Leute nicht ran. Ihr Job besteht darin, ab und zu nebulöse Gedanken zu äußern und sich dann in Katakomben zurückzuziehen, weil sie mit dieser Gesellschaft überfordert sind. Es ist Showbusiness für Möchtegernintellektuelle.
    4. Wenn Du die Society beschreiben willst, musst Du die Entstehungsgeschichte dieser Leute schildern und da wird es schwierig. Man muss dann nämlich auch erklären, warum es massenhaft Menschen gibt, die solche Leute bewundern und damit sägt man sich den Ast ab, auf dem man sitzt.
    5. Hochleistungsdenker sind in Deutschland unerwünscht, weil sie die Emporkömmlinge daran erinnern, mit welchen Verbrechen sie an die Macht gekommen sind. Und ich gebe zu, man sollte auch in einer Demokratie nicht allen Menschen alles sagen; das Wesen eines wahren Genies gesteht ja nicht nur in seiner Genialität, sondern darin, eine Situation zu hinterlassen, die auch von Nicht-Genies gemeistert werden kann.

  10. Da war doch mal die Idee einer...
    Da war doch mal die Idee einer Bibliothek der Aufklärung.

  11. @ Yast200
    "Ich hätte mich...

    @ Yast200
    „Ich hätte mich auch gern mal mit Sloterdijk, Schirrmacher oder auch Broder unterhalten, aber man kommt an diese Leute nicht ran.“
    .
    Geht nicht? Pah, das geht.
    Hatte schon mit Broder parliert *duck, ja ich weiß*(als er noch nicht so extrem in Dons Ungnade gefallen war, und bevor er auf das schräge Brett kam, Israel nach Schleswig Holstein verpflanzen zu wollen…) .
    Mit einer Nobelpreisträgerin dito.
    Es kommt darauf, wie man auf diese Menschen zugeht. Ehrlich, direkt, und ohne Schleim? Wunderbar.
    .
    Ansonsten kann mich die Yellow-Press-höhere Gesellschaft mal.
    Das ist nicht der Grund, weshalb mich der satirische Überblick über die „Besseren“ und die „Schlechteren“ interessiert. Ansonsten hülfe halt außer Don nur noch die Titanic, um halbwegs heil über den Tag zu kommen.

  12. Lieber Don,
    Sie sind der...

    Lieber Don,
    Sie sind der Schlagobers auf der Beharrungszustandstorte. Aber machen Sie bitte weiter.

  13. Sekundiere prince matecki....
    Sekundiere prince matecki. Vielleicht noch was aus Haubentaucher- oder war es Hafentaucher?zeiten, ihren präkarolingischen Graberlebnissen – natürlich nur Knochen außerhalb der Beckenregion, falls Ihnen mal grad´nix einfallen sollte zwischen Rodeln, Wohnung auf nordirakische Zustände bringen oder Sunbeam polieren und Sie trotzdem Geld für passende neue Fenster vom Tischler brauchen.

  14. Werter Gastgeber,

    ich muss...
    Werter Gastgeber,
    ich muss gestehen, über Ihren ersten Beitrag hier bin ich wirklich auf Blogs aufmerksam geworden. Davor wusste ich vielleicht, dass es sie gibt.
    Auch wenn ich selten meine, etwas beitragen zu können – die Plauderei hier würde mir mittlerweile doch sehr fehlen.
    Was ich mir in Zukunft wünsche? „Weiß man je, wohin man geht?“
    Ich wünsche Ihnen weitere gute Jahre und bin gespannt auf Ihre Einfälle.

  15. Der rosa Samt der Bänke in...
    Der rosa Samt der Bänke in der Konditorei und der rosa Marmor der Grabplatte –
    sehr schön! Nur weiter so, bitte.

  16. Vielleicht sollten Sie es...
    Vielleicht sollten Sie es gelegentlich mit den Künsten versuchen – nie mehr habe ich so gelacht und nie hat es mich so in den Fingern gejuckt, selbst dazu etwas zum Besten zu geben wie auf Ihren Janacek-Beitrag hin; Sie erinnern sich alle?

  17. "Ich habe keine Zeit und keine...
    „Ich habe keine Zeit und keine Ahnung. Null. Ich habe von Journalismus nachweislich nicht die allergeringste Ahnung.“
    Keine Sorge, Don, das haben Redaktöre auch nicht. Kann man täglich in den Bildzeitungen der Verlegerwitwen aus Hamburg und Gütersloh nachlesen. Von Revolverblättern angeheirateter Sekretärinnen kann man Geistesblitze ja auch nicht erwarten. „Alternativlose Systemrelevanz“ ist billig in der Herstellung und hält die Lobby-Kundschaft bei der Stange. Schliesslich arbeiten deutsche Medien für die Anzeigenkunden; Online-Leser zahlen ja nicht, also zählen sie nicht…
    Von dort droht Ihnen also keine Gefahr. Die können’s nicht. Oder bestenfalls: Die dürfen’s gar nicht können!
    Deshalb mein stiefgrossväterlicher Rat, werter Don:
    Machen Sie weiterhin das pure Gegenteil von dem, was alle machen. Dann können Sie gar nichts falschmachen ;-))

  18. lieber Don, der "Einfluss der...
    lieber Don, der „Einfluss der kynischen Philosophie auf die Entwicklung der Halacha im späten Hellenismus“ würde schon auf mein interesse stossen.
    .
    ansonsten könnte meine wenigkeit kleinigkeiten zur bemerkenswerten mengenlehre gesellschaft et society beitragen, alles durchtränkt wie ein baba au rhum mit erfahrungswerten von besuchen bei meinem friseur, der kosmetikerin und distinkter partys und von dort gemachten, nachhaltig noch immer sehr erheiternden kontakten…
    vergnügen machte dies jedoch am meisten mit nennung der klarnamen (denn Vroni hat recht: kontakte sind ganz leicht, und manchmal kann man gar nicht so schnell das glas schnappen und gehen, wie ein nobelpreisträger sich auf einen stürzt), wobei ich fürchte, in gefahr zu geraten, nähere kontakte zur juristischen fraktion pflegen zu müssen und meiner larve verlustig zu gehen.
    – vielleicht in einigen wochen?

  19. @ Vroni: Schon klar, aber...
    @ Vroni: Schon klar, aber meine Kritik geht viel tiefer. Es geht um eine generelle gesellschaftliche Tendenz, die ein ebenso brillanter wie weitsichtiger Politiker namens Helmut Schmidt in den achtziger Jahren „Hausfrauisierung der Politik“ nannte. Es ging damals um Staatshaushaltsfragen und er meinte damit die in Diktaturen üblichen verkürzten Denkweisen, die zwar „richtig“ sind, aber dem Gesamtzusammenhang nicht gerecht werden. Viele Frauen in der Bundesrepublik haben mir in den letzten zehn Jahren gesagt, dass sie sich wohler fühlen, seit Frau Merkel an der Macht ist, und das sei ihnen auch von Herzen gegönnt! Aber das generelle Talent, einen Haushalt „zu schmeißen“ oder aber eine weitsichtige Politik zu gestalten, bei der ein Intellektueller aufgrund komplizierterer Denkweisen nicht ausgesondert wird, sind zwei verschiedene Schuhe. Es läuft dann auf eine demokratisch legimitierte Diktatur der Zustands-Bilanz hinaus, in der jedes nicht-ökonomische oder nicht-darwinistische Denken eliminiert wird. Deswegen ist auch der Westen in einer Krise, und nicht die BRIC-Staaten; das ist kein Zufall. Und deswegen werden auch Leute wie Sarrazin oder Westerwelle gejagt oder hirnrissige Prozesse wie gegen Kachelmann geführt: Die „spätrömische Dekadenz“ will keiner wahrhaben.

  20. Lässt sich schon alles mal...
    Lässt sich schon alles mal machen – aber keinerlei Interesse an mal ganz anderen Blogs?

  21. Abgehalftertes aus Punta del...
    Abgehalftertes aus Punta del Este und Umgebung – Bündchen, Shakira, Campbell…. (apropos: 200 qm? das bringt ja schon die dachterasse zsamm – nagut, garten is jetzt nich dabei – so knapp am hafen kann mans auch nicht verlangen)

  22. Mir geht es so wie Enkidu....
    Mir geht es so wie Enkidu. Dieser Blog ist einer, den ich seit seiner Entdeckung nicht mehr missen möchte. Deswegen bitte weitermachen. Der schleichende Untergang besserer Kreise oder was sich dafür gehalten hat, kann so oder so ausfallen, die gewählte Art ist überzeugend.

  23. eine ästhetische kritik des...
    eine ästhetische kritik des islam? bayernbarocker katholizismus versus minarett? eine ästhetische kritik der pierre-vogelschen reden?

  24. Sehr verehrter Don!
    Was Ihre...

    Sehr verehrter Don!
    Was Ihre so charmant hingeschmierte Frage betrifft, denken wir, dass es ausschließlich bei Ihnen liegen sollte, welche Themen sie aufgreifen. Bisher haben uns Ihre Ideen immer gefallen, auch wenn wir nicht immer aktiv mitmachen. Deswegen brauchen wir auch gar keine ‚ganz anderen Blogs’.
    .
    Aber selbstverständlich können wir verstehen, dass sie auch mal Ferien vom Blog machen wollen. Würden Sie das bitte einige Monate im voraus ankündigen, damit wir die unsrigen den Ihrigen anpassen können?
    .
    Natürlich können Sie auch mal ein Thema delegieren, zum Beispiel Herrn Schirrmacher aus einer Reaktionsversammlung berichten lassen. Aber da fliegen bestimmt nicht so schöne Barockengel herum und e-Kürbistarte kriegen wir aus Frankfurt sicher auch nicht.
    .
    Mit großem Respekt für Ihre nicht-journalistische Plauderei
    Tiger und Madame

  25. Also, alles das was sie als...
    Also, alles das was sie als nicht relevant bezeichnet haben, finde ich sehr interessant. Sie hatten zweimal ein Bild und einmal ein Buch beschrieben (oder war das in Ihrem anderen Blog?); für mich eine der Höhepunkte. Auch interessant: Innenansichten der besseren Gesellschaft: wer gehört der dazu, wer nicht und warum? Was ist Bildung?
    Zu „mal was ganz anderes“: z.B. was? Fussball, Ballermann, Fernsehen?

  26. Ach, mir gefällt...
    Ach, mir gefällt kunstgeschichtliches, am Wege aufgelesen, ähnlich wie Vroni. Die Bilder von Müstair fand ich sagenhaft, ich wußte nicht, daß so etwas noch heil in der Landschaft steht. „Society“ läßt mich eher schaudern – es reicht doch, daß die im Fernsehen zu sehen sind, oder nicht? – und „Kampf gegen SpOn, Zeit etc“ wird so medienselbstreferentiell. Also lieber berichten von Leuten, die nicht so die Bühne bespielen, sondern ihr Ding durchziehen. Ach ja, und Augsburg… wenn Sie sich denn mal über die Reichtumsgrenze der Großmünchner Blase hinausbegeben möchten… das wäre doch geschichtlich in jeder Hinsicht ergiebig…

  27. Hm, ganz andere Blogs sind...
    Hm, ganz andere Blogs sind ganz andere Blogs – das ist dann nicht mehr das gleiche. Aber wenn Sie mal Ruhe brauchen, delegieren Sie halt. Sie haben jetzt lange am Stück durchgehalten (wenn ich mal davon ausgehe, daß Sie die Kommentare in 90% der Fälle selbst freischalten).

  28. Das hier ist kein Problem - es...
    Das hier ist kein Problem – es geht eher um eine Expansion.

  29. Werter Don,
    ich glaube der...

    Werter Don,
    ich glaube der Erfolg ihres Blogs und auch der von Deus Ex ist es, dass sie (bzw. die Kunstfigur) authentisch sind. Außerdem erreichen sie durch die FAZ eine Leserschaft, die sonst für einen Blog Autor nie erreichbar wäre, aber das was sie schreiben durchaus für interessant hält. Gerade bei Deus Ex, freut es mich, dass mal was über Statistik oder ähnliches geschrieben wird. Die Leute die, das anspricht finden sie wahrscheinlich nicht in der Blogger Szene.
    Und es gibt einfach schon zuviele Blogs, von dem oben beschriebenen Klientel, die über ihr „szeniges“ Leben am Prenzlauer Berg, Schanzenviertel oder Schwabing berichten. Nur interessiert es außer denjenigen, die es schreiben wahrscheinlich recht wenig, wenn dort ein Sack Reis umgefallen ist.
    Ich genieße es wahrlich, dass mir als Student solch gute Unterhaltung kostenlos geboten wird!! Ich kauf mir doch nicht die Printausgabe, um Diskussionen von Sloterdijk im Feuilleton zu lesen. Würden sie da was schreiben, würde ich sie mir vielleicht mal wieder kaufen.
    Deswegen viel Spass in Italien und weiterhin frohes Schaffen!
    P.S. Das mit dem gelernten Journalismus ist so eine Sache. Ich denke, es ist besser man vertieft sich in einem Themengebiet und gibt dann seinen Senf dazu ab. Wenn man nämlich nur das Schreiben gelernt hat aber vom Thema keine Ahnung hat, kommen Artikel wie bei Zeit Online raus.
    gruß Kaktus

  30. ich habe mich gerade...
    ich habe mich gerade „fürchterlich“ aufgeregt, als eine freundin (sie ist fachärztin für innere medizin an einer uniklinik in einem der nördlichen bundesländer) meiner frau angerufen hat und meiner frau erzählt, hat, dass tamiflu nicht wirkt – unser sohn „muss“ es gerade nehmen – sie hätte es in der sz gelesen… falls jemand hier im blogg auch solchen verschwörungstheorien anhängt, etwas literatur zur korrektur:
    Gubareva, L.V., Kaiser, L., Hayden, F.G., 2000. Influenza virus neuraminidase
    inhibitors. Lancet 355, 827–835.
    @DA zu ihrem thema: schreiben sie einfach weiter, wir unterstützen sie, wenn das eine unterstützung ist

  31. @DA
    machen sie sich wegen der...

    @DA
    machen sie sich wegen der hamburger verlagshäuser keine sorgen. die würden einen solchen blogg nicht zulassen, der wäre viel stärker kontrolliert und glatt gebürstet. der blogg hier lebt ja m.e. davon, dass viele der kommentatoren „sehr exotisch“ sind und nicht in diese heutige postmoderne passen. d.h. es ist ein bisschen wie ein besuch einer vergangen welt (zoobesuch?). die ultramontanisten und integralisten passen zwar sehr gut in die postmoderne, sind aber trotzdem
    auch „skurill“ und unterhaltsam.

  32. Warum versuchen Sie es denn...
    Warum versuchen Sie es denn nicht mal mit einem Essay zum Einfluss der Kyniker auf die Entwicklung der Halacha? Würde ich lesen.
    Ich weiss auch nicht genau, warum Ihr Blog mittlerweile zu meiner regelmäßigen Lektüre gehört: Zuviel Zeit ist es nicht. Viel gemeinsam haben wir auch nicht, und einander vorgestellt werden wir wohl eher auch nicht, was ja für Sie, von der Oma her qua Tradition, ein Kriterium sein kann. Wahrscheinlich geniesse ich Ihre Lust an Sprache, Ihre Ironien und manchmal fühlbare Ehrlichkeit und Ihre dann und wann aufflackernde Verzweiflung an der Zeit und vielleicht dem Leben. Und Einsamkeit und andere menschliche Regungen werden durch die Art der Beleuchtung, und seien es Lüster, am Ende doch neuronal kaum abgeändert vermittelt und sind für alle erkennbar. Intelligent plaudern zu können ist eine Kunst, und irgendwie ist Ihr Blog hier eine Art „menschliche Komödie“ an der man teilnehmen kann, auch wenn man eher ein Geek ist, und seine Zeit nicht bei Soiréen in der Nähe von Rotweinnasen und Botoxendlagern verbringen will. Und sie sind sicher ein aufmerksamer Gastgeber, auch wenn sie Ihre guten Manieren möglicherweise manchmal zur Abgrenzung missbrauchen: Well, nobody is perfect.
    Warum Expansion? Metro muss expandieren, Aldi muss expandieren, unsere Kanzlerin sieht dazu sicher keine Alternative, aber Ihrer Kunstfigur steht der aus meiner Sicht noch nicht hinreichend reflektierte Gedanke so gar nicht; oder lassen Sie sich am Ende doch von den „Bewohnern“ Berlins und Hamburgs mitreissen?
    Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende, und morgen ein paar Wachteleier und guten Käse im Kühlschrank.

  33. PS: Ihr Blog Nachbar Herr Uwe...
    PS: Ihr Blog Nachbar Herr Uwe Walter, der teilweise tolle Sachen schreibt, hätte sicher auch mehr Kommentare, wenn er nicht auf einer Registrierung bestehen würde.

  34. Werter Don, bitte üben Sie...
    Werter Don, bitte üben Sie sich weiterhin in der Leichtigkeit Ihres bewusst gelebten Müssiggangs samt Ihrer Fahrten mit Schlitten, Barchetta und Radel. Mich freut der Dandy, der nicht „Society“ sondern sein dankbares Publikum bedient.
    .
    Aus Anlass des Winters -> übers Skifahren (Parallelschwung + eleganter Stockeinsatz mit 2,05 Ski statt „carven“ oder „boarden“), darüber könnten Sie ggf. auch mal etwas schreiben.

  35. Werter D.A.,

    wenn jemand in...
    Werter D.A.,
    wenn jemand in den (Print-)Medien ein erfolgreiches „Format“ hat, wird es irgendwann kopiert. Das hat nun seine Grundlagen darin, dass den Leuten etwas Eigenes einfach nicht einfallen will. Deswegen wäre es jetzt ein Fehler, von der bisherigen Linie abzuweichen. Unerwünschte Verhaltensweisen, lernt man in der Meisterausbildung, sind vom Meister zu ignorieren. Insofern ist schon die Erwähnung dieses Montagsmagazins von dieser Hamburger Lagerhausgesellschaft für Schreiberlinge schon zu viel Anerkennung. Betrachten Sie mich als leuchtendes Beispiel: ich schreibe seit 18 Jahren fast ausschließlich über lange Eisenteile mit Rädern drunter. Seit sechs Jahren kommt dazu noch ein Katalog für lange Eisenteile mit Rädern drunter. Beides haben nette Kollegen schon probiert, selbst auf die Reihe zu bringen. Hat sich alles erledigt. Nun hatte die Lagerhausgesellschaft zwei Jahre Zeit, sich gegenüber den „Stützen der Gesellschaft“ in Position zu bringen. Was dabei herausgekommen ist, ist nicht mal dürftig, das ist unterirdisch. Das wäre mit dem Alten R.A. nicht passiert. Als ehemaliger Spiegel-Leser mit 40 Jahren Vereinszugehörigkeit kann ich das sagen. Die werden den gleichen Weg gehen wie die das Königlich Bayrische Bunte von dem Mann von der Kommissarin vom Fernsehen. Nix Eigenes, kein Ar$$$ in der Hose, kein Plan. Haben fertig.
    Insofern: den Ball flach halten, weiter machen wie bisher und gut ist´s.
    gruß fb

  36. Ich möchte die Idee von...
    Ich möchte die Idee von Moritz aufgreifen und anregen, daß dann und wann eine weibliche Autorin aus dem Westviertel her als Gast schreibt.
    .
    Und zweitens waäre es schön, wenn Sie Ihr GT-Blog wieder akktivieren könnten!

  37. Sehr geehrter Don...
    Sehr geehrter Don Alphonso!
    Angespornt davon, Ihrer derzeitigen Themenarmut in diesem Blog über Ihr, darf ich sagen, seicht dahin gleitendes Leben abzuhelfen, hier ein Vorschlag, nein ein ganzes Bündel von Ihnen noch unbeackerter Felder. (Wobei Ihnen gegenüber das Wort „ackern“ wohl falsch gewählt ist. Bitte entschuldigen Sie meine bäuerliche Wortwahl. Meine Herkunft ähnelt eher die eines Herrn Schröder.)
    Wie wäre es, wenn Sie uns an Ihren Begegnungen mit der proletarischen Klasse teilhaben ließen? Das Zimmermädchen ist zwar intellektuell nicht Ihre Kragenweite, dafür vielleicht hübscher als die Begleitung und der Automechaniker ist wahrscheinlich nicht gutaussehend und redet zu viel, aber dafür teilt er die Liebe zum individuellem Fahrzeug. Beiden gemein ist die leicht devote Haltung, die sie weltläufigen Personen wie Ihnen gegenüber an den Tag legen. Darüber sehen Sie natürlich gnädig hinweg. Nur Leuten, die gerade erst den unteren Klassen entkommen sind, ist so etwas nicht peinlich.
    Sie jedoch können ein paar unbeschwerte Tage mit einer, in einer entsprechenden Disco aufgegabelten, Bürokauffrau an einem See ihrer Wahl verbringen, und sich danach dann noch an dem Entzücken und den Schuldgefühlen über das Getane intellektuell laben. Auch die Comic-Sammlung des Sohnes des Hausmeisters kann einem das Leben verschönern, wenn man sich nur die Freiheit nehmen kann, noch einmal jung zu sein.
    Sie sehen also, außerhalb ihres, zugegebenermaßen unbeschwerten Lebens, gibt es ganze Herrscharen, die gerne an Ihrer Unbeschwertheit teilhaben würden und Sie dafür mit Hingabe belohnen würde. Für Sie wäre natürlich solch eine entgegengebrachte Zuwendung nur die Bestätigung Ihrer Zugehörigkeit zur höheren Gesellschaft, aber dieses Pläsier kann ja ihr Geheimnis bleiben.
    Herzlichst,

  38. Oh je. Ich habe um 6:27 ja...
    Oh je. Ich habe um 6:27 ja geschrieben wie ein Analphabet.
    Ich muß mich noch daran gewöhnen, die Brille aufzusetzen!

  39. Werter Don, die besten...
    Werter Don, die besten Wünsche zum Jubiläum von der anderen Seite des Kontinents. Es ist ein großes Pläsir, so weit entfernt von der Heimat Ihren „runtergeschmierten Texten“ zu folgen und (nichtdeutschsprachige) Freunde und Kollgegen erst mit lauthalsem Lachen zu irritieren und dann (erfolglos) zu versuchen, diesen das Genie Ihrer Worte nahezubringen.Bringt nix, muss man erlebt haben!Ich bin da etwas egoistisch (aus sentimentalen Gründen) und sage jetzt einfach ´mal: werter Don, weiter so wie bisher, ich geniesse die Stützen der Gesellschaft so wie sie sind. Ich würde mich freuen, wenn sich das Format, der Autor, der Inhalt, die Denkweise auch nicht glattgebürstet, angepasst, modernisiert verändere. Mit besten Grüßen aus dem Land des Lächelns, MD

  40. Weitermachen, aber nur solange...
    Weitermachen, aber nur solange hansMeier555, Foersterliesel, Der Tiger
    Hans Geier333, Vroni … und so weiter , sich so klug (und ironisch!) beteiligen,
    Sie ihre (anregenden) Schreibfehler nicht ablegen und sich selbst nicht langweilen, unbedingt weitermachen.
    Es gibt soviel nachzudenken – über die Themen, aber auch über die klugen Kommentatoren….diese gehören unbedingt dazu.
    Z.B.HansMeier555, der einerseits erfrischend anarchisch, anderseits hinreißend sensibel (z.B über Kindererziehung) schreibt.
    Aber dann doch eine merkwürdig bürgerliche Angst um sein Geld zu haben scheint…
    Im übrigen ist Faz-online die beste (Zeitungs-) Internetseite!
    Für meinen 10 Jahre ALTEN RECHNER nämlich, denn diese Seite geht fix auf.
    Danke auch dafür!

  41. DA - Was würden SIE selbst...
    DA – Was würden SIE selbst gern machen zur Abwechslung? Der grosse Goethe hat auch einmal eine Auszeit genommen* da ihm das Hofleben in Weimar zu langweilig geworden war.
    „Das Inkognito. Goethes ganz andere Existenz in Rom“*. In Rom hat Tischbein ihm eine Unterkunft in der gleichen Wohnung (in der Casa Moscatelli) an, in der er selbst logierte. There was a big „German connection“ in Italy in 1786.
    Is there a big „German connection“ still today in some towns/cities in Europe?
    I think you could (and should) become better known outside Germany.
    * Verlag C.H.Beck München 1999
    ISBN 3 406 44587 X

  42. Wie wäre es mit einer Serie...
    Wie wäre es mit einer Serie von Beiträgen zur Lage des Bürgertums in Osteuropa. Wie hat die polnische Bourgeoisie die gesellschaftlichen Umbrüche ihres Landes überlebt? Gibt es in Russland Leute mit Geschmack, was macht die Intelligentsia? Der Blogger/die Bloggerin müsste dafür eine Innen- mit einer Außensicht verbinden und dürfte daher nicht ganz einfach zu finden sein.
    Reiseberichte jenseits des Alpenländischen Speckgürtels und der rituellen (und wenig interessanten) Berlinschelte wären auch mal ganz schön. Auf Rebellen ohne Markt gab es mal ein paar Beiträge des Don über Israel, daran sollte er anknüpfen.

  43. Ich würde mir wünschen, dass...
    Ich würde mir wünschen, dass Sie (im Auftrag des Herrn selbstverständlich) sich auf eine Kreuzfahrt begeben und Ihre Leser von dort aus am Untergang des Abendlandes teilhaben ließen. Das Schiff muss dazu nicht unbedingt die „Abendland“ sein. – Weiter so und viele Grüße!

  44. Mal was über Augsburg!...
    Mal was über Augsburg!

  45. Mehr Begleitmusik!...
    Mehr Begleitmusik!

  46. "Ab und zu bin ich auf...
    „Ab und zu bin ich auf Veranstaltungen, wo weniger erfolgreiche Verlagsmanager mich böse anfauchen: „Ja, Sie mit Ihrem Blog, wenn es den Schirrmacher nicht geben würde, dann hätte es das nie gegeben!““
    .
    Als jemand, der von Medien weniger als nix versteht, brauch ich für sowas eine Erklärung. Ist Schirrmacher der einzige nichtbornierte Chefredakteur (glaub ich nicht) in D-land? Oder muss man daraus schliessen, dass diese Verlagsmanager ja auch mal gerne so was anschieben würden, aber der Hausherr seinem Ensemble sowas einfach nicht erlaubt? – Und warum nicht?
    .
    Neulich mal auf der Bahn „Cicero“ gekauft. Da lag es neben dem ICE-Qualitätsmedium „mobil“ und ich konnte die Heftchen gar nicht unterscheiden.

  47. Werter Don,
    Glückwunsch zum...

    Werter Don,
    Glückwunsch zum Jubiläum. Meine spontane Reaktion wäre: schreiben Sie, was Ihnen in den Kopf kommt und schern Sie sich nicht, was das Management davon denkt. Das ist – so denke ich – immer ein guter Ratschlag, so lange man es sich leisten kann…
    .
    Aber ich bin nicht das Management, sondern nur ein Leser – so dass ich meine Präferenzen ja mal nennen kann: Reisen Sie. Bei Südafghanistan wäre ich über Ihre Gesundheit besorgt (was schade ist – das Land ist sicher wunderschön) und Florida wäre nicht unbedingt meine Präferenz aber es gibt ja genügend weitere lohnenswerte Ziele. Was machen die Stützen der Gesellschaft anderswo. Welche Parks, Museen und sonstigen kulturellen Ziele lohnen einen Besuch. Norditalien war hierzu ja schon Thema. Und bei der konkreten Planung unterstützt Sie die Leserschaft sicherlich gerne.
    .
    Daraus ließe sich natürlich auch ein ‚Deus ex Machina‘ zu Kultur und Natur in fernen Ländern aufbauen (wobei Norddeutschland für die Bayern selbstvertändlich inbegriffen sein sollte).

  48. Werter Don,

    es liegt an...
    Werter Don,
    es liegt an Ihnen, und nicht nur an der inhaltlichen Ausrichtung Ihrer Beiträge. Weshalb das mit dem Pack aus Berlin und Hamburg nichts wird. Schlechter Geschmack, wenig stilsicher, unterentwickelte Umgangsformen,…die können’s einfach nicht; und ich freu‘ mich schon jetzt auf deren Scheitern.
    Sie schrieben, dass erste Medien bereits Schreiberlinge nach Florida zu den dortigen Wohlhabenden geschickt haben. Also Adel- und Reichenklatsch auf hohem Niveau, für Menschen mit Abitur? Ich kann’s nicht glauben.
    Ich kann doch auch keinem Knipser ’ne Leica umhängen, die teuersten Leitz-Festbrennweiten mit auf dem Weg geben, ihn auf die Spuren der berühmtestes Landschaftsfotografen des lezten Jahrhundersts setzen und ihm sagen, von exakt welchem Standpunkt, Aufnahmerichtung, gewählter Blende und Belichtungszeit eine bestimmte Szenerie nachzustellen ist. Das Bild mag zwar technich (scharf und richtig belichtet) in Ordnung sein. Aber darauf allein kommt’s nicht an. Ob die das in Hamburg und Berlin nochmal lernen? Ich kann nun mal nicht aus ein paar Bettlern Könige machen.

  49. Gheluveld (15. Januar 2011,...
    Gheluveld (15. Januar 2011, 22:29)
    Ihre Charakterisierung, Don sei ‘Schlagobers auf der Beharrungszustandstorte’, finde ich sehr treffend. Mich erinnert er immer an den Neffen des Leoparden von Tomasi di Lampedusa, der seinem Onkel erklärt: ‘Es muss sich alles ändern, damit es bleibt, wie es ist’

  50. These:
    Die Redakteure halten...

    These:
    Die Redakteure halten ihre Leser für faul, beschränkt und voreingenommen und sehen ihre erste Aufgabe darin, ihnen trotzdem das Gefühl zu geben, sie seien blitzgescheite, rundum informierte Weltbürger mit einer wohlreflektierten politischen Meinung.
    .
    These 2: Es funktioniert.

  51. "Ich könnte Ihnen durchaus...
    „Ich könnte Ihnen durchaus kompetent über den Einfluss der kynischen Philosophie auf die Entwicklung der Halacha im späten Hellenismus erzählen,“
    .
    passt jetzt nicht zur eingangsfrage, aber, bitte, tun sie das.
    die kynische philosophie ist gerade heutigentags nicht ohne aktualität.
    .
    es gab da welche, ich nenne sie jetzt einmal gebrauchsphilosophen, die zur römischen kaiserzeit im doppelt gefalteten mantel herumstreiften und von publikumsbeschimpfung lebten.
    eine gewisse, zumindest oberflächliche ähnlichkeit zum genannten berliner personenkreis halte ich für gegeben.
    .
    wobei die stoa als die passende und auch zeitgemässe einstellung eines säkularisierten bürgertums nicht ohne reiz wäre.

  52. Geschätzter Don Alphonso,...
    Geschätzter Don Alphonso, herzlchen Glückwunsch. In Demut möchte ich an den noch fälligen Beitrag über Bestattungstourismus erinnern. Im Anschluß an diesen hier böte er sich geradezu an, da Sie just in voller zynischer und sarkastischer Fahrt sind.
    Und, wenn ich diesen so schmunzelnd aufnehme neben den ähnlich leckeren Kommentaren, so kann ich nur sagen: denken Sie nicht so viel über sich selber nach, machns`s einfach weiter so. existe solamente! Society sollen andere machen. Wir haben hier die Stützen der Gesellschaft. Das geht tiefer und umfasst doch weit mehr. Never change a r. s.!
    Bevor Sie an Selbstfindung zu sehr leiden: erfolgreiche Blogs und Frauen haben etwas gemein. Man kann sie nicht verstehen, nur lieben. In diesem Sinne.

  53. Lieber Don, Sie suchen eine...
    Lieber Don, Sie suchen eine neue Idee?
    Hier ist eine uralte (93 Jahre alt!), die noch nie so aktuell war: Stéphane Hessel.
    Sein „Print Blog“ heisst „Empört Euch!“, wurde in kürzester Zeit zum Millionen-Bestseller in Frankreich und wird dort speziell von den Stützen der Gesellschaft in den Westvierteln gefeiert.
    Wen wundert’s, dass die deutsche Journaille und ihre Verlags-Apparatschicks das ebenso stolze wie kleine Werk in ekelhafter Weise in den Mediendreck ziehen; allen voran die systemrelevanten Roten Socken und Grünen Gurken bei Spiegel, ZEIT, SZ, etc.?! Und obendrein in dümmlich-schizophrener Manier; denn der französische Hessel ist das schiere Gegenteil der deutschen Sarrazin-Seuche!
    Eine rühmliche Ausnahe ist die Sonntags-FAZ:
    http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EC1B6D3F1EB1945319B3E90D326B4D0EF~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    Einen wissenswerten Hintergrund liefert allein die FR:
    http://www.fr-online.de/kultur/literatur/die-rueckkehr-der-r-sistance/-/1472266/5139342/-/view/asFirstTeaser/-/index.html
    Und einen guten persönlichen Eindruck vermittelt YouTube:
    http://www.youtube.com/watch?v=dQmRtBSMZ9g&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=yFHHFYxv_yg&feature=related
    Sollten Sie dennoch Zweifel haben, dass in den besseren deutschen Westvierteln ein solcher Charakterkopf der Alten Garde mit Sehnsucht erwartet wird (ein Adenauer oder De Gaulle ist ja weit und breit nicht in Sicht!), dann erinnern Sie sich mal an die wütenden Empörungen im „kleinen Kreis“ Ihrer eigenen Familie… Ich kann mich sehr gut an die „Wut“ meiner Eltern, Grosseltern und Verwandschaft erinnern. Nicht druckreife Aussagen gehörten dort traditionell zum guten Ton. Und das zu Zeiten Adenauers, als in Deutschland – im Vergleich zu heute – noch Chorknaben regiert haben.
    Nun, werter Don, die Resonanz auf Ihre Kapitel pro Assange und contra Oligarchie (= Merkel’sche Kohligarchie) sollten Ihnen doch grosse Lust auf Résistance machen. Ihre Gäste werden es Ihnen danken…

  54. @ DA Dieser Blog ist der...
    @ DA Dieser Blog ist der einzige, den ich lese. Ich freue mich immer auf ihn. Er ist für mich DAS gesellige geistige Zuhause – nicht zuletzt wegen der Qualität und Diversität der Kommentare, aber auch wegen des vom Gastgeber so abwechslungsreich und ansteckend vermittelten Lebensgefühls.
    Muss der Blog dem Gesetz des quantitativen Wachstums unterworfen werden – mit allen bekannten Risiken für die Qualität?
    In reifen Gesellschaften kann man Strukturen nur verändern, indem man sie zerstört. Der Blog ist in den zwei Jahren seines Bestehens zu einer vom Zeitgeist unabhängigen kulturellen Institution geworden.
    Er erfreut seine zahlreichen Kommentatoren und Leser und scheint den Gastgeber noch nicht zu langweilen.
    Warum belässt man diese FAZ- familia nicht so, wie sie ist?

  55. Auch das Pflegeheim könnte...
    Auch das Pflegeheim könnte mal langsam auf dem Radar der Ratgeberliteratur zur Vermögensbildung auftauchen. (100 ganz legale Tricks…).
    .
    .
    Dem Krokodil ist unbedingt zuzustimmen. Fahren Sie doch mal mit Ihrer Barchetta dvon Pressburg aus im Uhrzeigersinn längs am Karpathenhauptkamm entlang und klappern Sie dort die Flohmärkte ab. Adelsporträts aus dem 18. und 19. Jahrhundert, Ikonen, Silbersamoware…

  56. zunächst bedanke ich mich...
    zunächst bedanke ich mich beim hausherrn und seinen gästen für zwei schöne jahre. so vergeht die zeit.
    .
    curzio hat es schon gesagt, und auch prince matecki.
    .
    das mit erweitern und aufbohren, eine virtuelle akademie, sozusagen, es läuft doch neben den stützen doch deus ex machina, wo das schon probiert wird.
    versuch macht kluch.
    .
    ich bitte aber zu bedenken: zumindest ich schätze am meisten das original, das was der hausherr als „Mehr als Plaudern – und etwas anderes tun wir hier nicht – ist bei mir nicht drin.“ bezeichnet und dabei kräftig untertreibt. das problem derer, die die stützen der gesellschaft nachbauen wollen, ist, sie haben keinen don, es gibt wohl nur den einen, der das so kann, und es ist doch schön, dass das so ist.

  57. Werter Don,
    ich freue mich...

    Werter Don,
    ich freue mich schon auf Ihren Erfahrungsbericht zu Internet-Partnerbörsen… Kommen Sie hier mit Ihren Recherchen gut voran?

  58. Selig sind die geistig Armen,...
    Selig sind die geistig Armen, denn ihrer ist das Himmelreich. Also überlassen wir das Himmelreich den Engeln und Spatzen. Hienieden haben wir die „Stützen der Gesellschaft“ und sie sollen so bleiben wie sie sind. Dies wäre meine Referenz und ein gedachtes Optimum:
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2010/04/30/die-karthause-und-andere-schrecken-von-parma.aspx
    In diesem Sinne wünschte ich mehr Buch-Content á la „Bibliothek der Aufklärung“ und den vielfach geforderten Halacha-Beitrag. Wenn man mich ganz glücklich machen wollte, dann sollte die geschätzte Copilotin, nachdem sie die Schrecken des Eises und der Finsternis hinter sich gelassen und der Volontärs-Fron entronnen ist wieder zur Tastatur greifen. Der Doppel-Blog zur Mille Miglia seinerzeit ist mir als glorreicher Höhepunkt des Bloggens unverrückbar im Gedächtnis.

  59. Jetzt hat der einsame Wolf mit...
    Jetzt hat der einsame Wolf mit dem Schnurbart und dem ritzroten Kamm auf der Glatze wieder ein par Ideen, die er ab- und aufgreifen kann.

  60. s ist nicht zu bestreiten,...
    s ist nicht zu bestreiten, dass die schönsten Geschichten am schlechtesten laufen. An mir soll es nicht liegen und es sind allenfalls graduelle Unterschiede – nicht so wie RTL und Arte – aber es fällt schon auf. Gerade im Oktober in Italien war das der Fall.

  61. Der...
    Der hier:
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2010/10/02/die-mordlustige-toskanafraktion.aspx
    Ich will mich nicht beklagen, ich schaue auch nur sporadisch auf die PIs, aber der lag rund 1/3 unter dem Durchschnitt. Dito Romreise und Ähnliches.

  62. @nico – hochinteressant, ich...
    @nico – hochinteressant, ich habe nie nachvollziehen können, warum Männer Frauen lieben, vor allem solche, die in meinen Augen viel zu emotional und widersprüchlich sind. Jetzt weiß ich es, es ist wie meine Begeisterung für das emotionale und widersprüchliche an den Stützen der Gesellschaft.

  63. Der Quotenerfüll- und...
    Der Quotenerfüll- und Proletariats-Hunger stillende hamburger Verlag, keine 5 Autominuten von meinem Wohnort entfernt, welcher mit Blick auf den Hafen und Elbe residiert, wird, und da kann man -gott sei Dank- sicher sein, es nicht schaffen Ihnen und diesem sehr erfrischenden Blog die Show zu stehlen.
    „Die Show zu stehlen“, in der Schule hätte hier ein „Wortwahl“ in der Aufsatzkorrektur rot am Rand gestanden, denn, welche Show?
    Leichtfüßige Plauderei, ohne Quotenzwang oder Erfolgsdruck können nur wir (ich erdreiste mich, und pauschalisiere als „wir“, die Bessergestellten, Berufssöhne und Töchter), da die geldwehrte Abhängigkeit fehlt durch welche das tun und lassen beeinflussbar wäre.
    Die nächste Problematik für das Verlagshaus mit den sieben großen roten Buchstaben, die über dem Hafen leuchten ist, dass es derartige Autoren wohl auch nur schwerlich auf dem Arbeitsmarkt finden würde, denn –um mal ehrlich zu sein- warum sollten wir uns dem Arbeitsmarkt aussetzen, wenn doch der Industrielle Familienbetrieb immer einen sicheren Hafen darstellt oder als alternative im Freundeskreis des Familienclans genügend Vorstände und „Generalmanager“ sind, welche uns auch nicht auf der Straße wissen möchten.
    Es ist, im Unterschied zu der von unten ausgerichteten MTV-Berichterstattung über Neureiche-„mein Haus, mein Auto, meine Rolex- abhängige der Unterhaltungsindustrie“, der Blick von oben auf das Armeisenreich, der die Plauderei hier so unbeschwert macht.
    Diesen Blick kann man nicht erkaufen, und auch nicht von abhängig Beschäftigten nachahmen lassen, diese Winkeleinstellung benötigt einen genügend hohen Unterbau der familiären Verhältnisse.
    Ich hoffe auf weitere zwei Jahre anspruchsvoller Unterhaltung, kann in Sachen Themenmangel oder –alternativen jedoch für den Moment nicht sinnvoll beisteuern, der Hunger des zweiten Frühstücks ruft.
    Schönen Gruß aus dem gar nicht so schlimmen Hamburg, ist ja schließlich nicht Berlin.

  64. "...den hier ad hoc in zwei...
    „…den hier ad hoc in zwei Stunden runtergeschmierten Text…“
    Glaub ich nicht. Denn es fehlen (dankenswerterweise) die (früheren) Tippfehler.
    Weiter so!

  65. lieber Don, so charmant wie...
    lieber Don, so charmant wie sie fishing for compliments betreiben, das muss ihnen erstmal einer nachmachen … wird aber nicht gelingen, da bin ich sicher …. also herzliche gratulation für die letzten 2 jahre und ihre immer größer werdende leserschaft …. bitte machen sie genau in dem ton weiter … es interessiert jede einzelne zeile von ihnen von der echt italienischen salami bis hin zu grabbeigaben, wandgemälden etc. … apropos gemälde … wenn sie mal eine hilfreiche hand beim richtigen positionieren ihrer schätze brauchen, zögern sie nicht hier einen aufruf zu starten ;-)))
    ich freu mich auf ihr weiteres „heruntergeschmiere“ und grüße sie herzlich aus dem von ihnen ein wenig verschmähten nachbarland weiter unten an der donau.

  66. @DA Wie wäre es mit einer...
    @DA Wie wäre es mit einer Literaturreihe? Die Beiträge „Die Karthause und andere Schrecken von Parma“ und „Wiedersehen mit dem Westviertel“ waren klasse. Die Italienartikel haben mir auch sehr gut gefallen, verstehe gar nicht, warum die nicht so gut liefen. Mehr Italien wagen! An „Spätrömische Dekadenz und berlinrepublikanischer Bildungsmangel“ und Co erinnere ich mich auch gerne zurück.
    .
    Ist eigentlich (langfristig) geplant, die Bloghighlights als Buch zu veröffentlichen? Ich würde es kaufen.

  67. Lieber Don Alphonso,

    schon...
    Lieber Don Alphonso,
    schon ewig lese ich Ihren Blog und freue mich ueber die Invektiven, die Sie voller Wohlwollen und stets mit reichlich Sahnetorte drapiert, gegen die bessere Gesellschaft verspritzen, freue mich auch an den Kommentaren ihrer begeisterten AnhaengerInnen (und deren Streben, nur ja klarzustellen, dass sie selbst eben jenen Kreisen durchaus zugehoerig sind…).
    Das alles ist hoechst erbaulich!
    Habe mich noch nie hier kommentierend eingeschaltet, aber heute tu‘ ich’s, aus hoechster Not und Verzweiflung: BITTTE KEINE SOCIETY!!! Es gibt ja heute, ausser vielleicht irgendwelchen unerforschten Eilanden im Suedpazifik, keinen Ort mehr auf der Welt, auf dem man sicher waere, vor dem Gedoehns ueber diese Leute. Nein! Ich moechte nichts aber auch gar nichts darueber erfahren, wer da gerade mit wem, und so weiter.
    Herzlichst, Ihre Carolinasusina

  68. HansMeier555, Redakteure sind...
    HansMeier555, Redakteure sind faul, beschränkt und voreingenommen und sehen ihre erste Aufgabe darin, den Lesern trotzdem das Gefühl zu geben, sie seien blitzgescheite, rundum informierte Weltbürger mit einer wohlreflektierten politischen Meinung.- Und These 2? – Es funktioniert natürlich nicht. Und deshalb müssen wir uns dann die Mühe machen, Berge von Zeitungen zu lesen, um uns ein Urteil zu extrapolieren…
    .
    Werter Don Alphonso, schreiben Sie halt weiterhin nur über Dinge, von denen Sie etwas verstehen oder von denen Sie sich wirklich betroffen fühlen. Schreiben Sie meinetwegen auch über Rosenzucht, wenn Sie Ihre Meran-Residenz für das restliche Leben herrichten, oder über Ihren Kampf gegen den Rost bei Ihrem „Sonnenstrählchen“, wenn wir denn wohl doch auf Ihre Erfahrungen bei der Aufzucht eigenen Nachwuchses verzichten müssen. Das wäre natürlich ein Dauerthema gewesen, das unweigerlich Erfolg hätte, mindestens 18 Jahre lang (als Tip, falls weitere FAZ-Blogs angedacht werden. Den richtigen Blogger dafür finden ist wohl das Hauptproblem)

  69. @DA
    ich würde den blogg nicht...

    @DA
    ich würde den blogg nicht expandieren und ich würde auch keinem kommentator einen eigenen beitrag schreiben lassen. die struktur ist doch so, dass sie ein stichwort/erzählung geben auf basis derer die kommentatoren ihre lieblingsthemen oder aktuellen ergebnisse erzählen können. und ich denke die struktur ist gut.
    außerdem – nehmen sie es mir nicht übel – weiß der kommentator – wie der lehrer mehr als der schüler – mehr als der verfasser des bloggtexts

  70. Metzgerin Steinberger:
    S´Good...

    Metzgerin Steinberger:
    S´Good Frau Niedermayr. Wia hammas dann? Wos derf´s denn sein? Scho recht, oa Fund Lebakas, derf´S a wenggerl mea sein? Un sonst bittä?
    Frau Niedermayr:
    Jo, dann doan´S ma halt no zehn vo deni Weißwürschtl un finfi vo de Knacka dazua, gelt ma gönnt sich ja sunstn nixi. Is do a Dioggsin drinna? So a Sauerei, so a älendige mit deni Oa, mei aus is, ma wiad jo scho fei no frogn derfa?
    Metzgerin Steinberger:
    Scho recht, mia ham ois direggt vom Äazeuga; Vatraun geng Vatraun. Hom´S des scho g´heat? A gwissa Don Fonsi aus unsana Schtrossn soi an Bulitza-Breis kriagn weil der sölchane ausgschamten Sachn schreibn soi in dera preissischn Zeidung, wia hoasst´s glei?.
    Frau Senftinger:
    Fatz, moan i, dat de hoassn. Mia wissn des aus da Siddeitschn de wo miaa im Abo hom, nebn dera Fatz.
    Metzgerin Steinberger: Dankschee Frau Dokta, Sie sand itza eh dro. Wos hättn´S denn gean? Jowoi, zwoa Fund Rinda-G´hackts. I ko Eahna heit den schbeziellän Barmaschinggn empfölln. Dahaom is ois Okä? Wos mochtn da Bubi? Wiar schickt a si itza i da Lehr?

  71. Krösus@: Meinten Sie ev....
    Krösus@: Meinten Sie ev. „geldbewehrte“ Abhängigkeit?

  72. Friederike@: Charmante Idee....
    Friederike@: Charmante Idee. Können wir uns vielleicht inkognito in nächster Nähe unverbindlich treffen? Gutgemeinte Zuschrift bitte an Don Alphonso senden.

  73. Anleitung für Blogger, und...
    Anleitung für Blogger, und solche, die es werden wollen…

  74. Von Expandieren halte ich auch...
    Von Expandieren halte ich auch nichts. So, wie es ist, ist es ein roter Faden, der sich durchzieht, wenn man den auseinandernimmt, zerfasert er. Yasts Idee, sich mehr mit der Zukunft zu befassen, fände ich nicht schlecht. Also, wenn einem mal was einfällt, so mehr grosso modo (das Verhältnis von Staat und Religion bzw. Kirche und Aufklärung ist da recht ergiebig). In Anbetracht der allgemeinen Ratlosigkeit wären passende Spekulationen, wies weitergehen könnte, vielleicht nicht verkehrt.

  75. Don Alphonso@:...
    Don Alphonso@: Zitat:(Vermutlich, wenn das publik würde, würde man mir danach Frauen für eine (1) monogame Ehe und Kinder (viele) anbieten.)
    ..
    Gönne Ihnen, ehrlich gesagt, obwohl StGB-bewehrt verboten, sogar eine polygame Ehe mit vielen, sagen wir mal für den Anfang, es soll ja nicht direkt bis an die Schmerzgrenze gehen, 7 Schraatzen. Da hätten Sie etwas für´s Leben. Demographisch gesehen, bekämen Sie sogar den Thilo-Sarrazin-Orden in Gold, am Bande zu tragen.

  76. Das Hauptproblem ist das TAbu...
    Das Hauptproblem ist das TAbu welches zu erwähnen verbietet, dass wir in einer Klassengesellschaft leben und wo von „Chancengleichheit“ gar keine Rede sein kann.
    .
    Dass der Don dieses Tabu so ungeniert bricht und am eigenen Dasein so genüsslich exemplifiziert, das scheint mir der eigentliche Wirkstoff am Präparat zu sein.
    .
    Vor 100 Jahren war das nicht so. Da drehte sich die gesamte Literatur noch um das Leben von reichen Leuten, die selbstverständlich allein von ihren Zinsen hätten leben können. Heute

  77. Dieses Leben wäre kurz und...
    Dieses Leben wäre kurz und schmerzhaft.

  78. "der Einfluss der kynischen...
    „der Einfluss der kynischen Philosophie auf die Entwicklung der Halacha im späten Hellenismus“ zum Beispiel ist eine sehr gute Idee, und das hat uns in der Tat schon immer interessiert. Bitte gerne mehr davon – und bitte auch weiterhin im Plauderton.
    .
    Und man ahnt die Arbeitsüberlastung beim Blick auf den Wagen: Der Lack relativ bis stumpf, dafür aber kein Rost um die Scheibenwischerachsendurchtritte. Aber unfallfrei, wie die Spaltmaße zeigen.
    .
    Und bitte keine Häuser-Grundstücks-Realteilungs-Kapitalnutzenschulterzuckberichte mehr: Der Bericht war gut und wir wissen, das, wie und warum es so ist. (Eben weil sich Dekadenz u. a. alle paar Generationen spätestens wiederholt, eben keiner mehr den Gewerbetrieb machen kann oder will und auch sonstige Einschränkungen hat – und man auch argumentieren kann: Zu Recht. Und es darin alleine schon gar nicht liegt: Globaliserung macht „Größenvorteile“ – und die haben zur Folge, dass entsprechende Wohnsitze heute eben bloß verkehrstechnisch etwas weiter weg liegen. Im einfachen Fall auf Malle, Ibiza oder an der Costa del Sol.
    .
    Was uns ganz entfernt an etwas anderes erinnert:
    Z.B. Taylor Wimpey http://www.taylorwimpeyspain.com/index.php?lang=de verkauft an der Costa del Sol „für solche die es hier geschaft haben“ (womöglich „trotzdem“) (Die Filmchen auf ihrer Homepage gibt es „sinnvollerweise“ auch auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=776k_dJxWeA ) – keine ganz schlechte Wahl – für im Grunde so wenig Geld – und warum es trotzdem natürlich niemals nicht in Frage käme, und warum die Inneneinrichtung vielleicht für den ein- oder anderen auf den ersten Blick attraktiv aussähe, aber doch bloß „gehobener Neubauschrott“ wäre für andere, und warum der Wechsel nach dort am Ende de fakto bloß weiteres „Sozialnormierungsgefängnis“ darstellte („schlimmstenfalls schon mit 48 und nicht erst mit 62“) – eben „weiterentwickelte Arbeitsstelle, bloß anders“, dass kann man dort Recht gut sehen.
    .
    Und wir bleiben dabei: Wissen, warum man nicht ist, wie die anderen, macht noch keinen positiven eigenen Lebensentwurf, ist lediglich Abgrenzung.
    .
    (… eben bloß verkehrstechnisch etwas weiter weg liegen. Im einfachen Fall auf Malle, Ibiza oder an der Costa del Sol: Dann blogte evtl. man auch nicht mehr ganz so beschränkt, wie eben viele hiesige Blogger tun: Neulich vor ein paar Jahren wurde Frau Ute Lemper in New York vom Interviewer (er machte mit ihr einen von ihm uns Sehern im Voraus angekündigten Scherz) gefragt, „was sie denn von der Hartz IV-Gesetzgebung hielte“, und die hat ihm glatt den Gefallen getan und „Harz what?“ zurückzufragen … )
    .
    Er hat Recht: es gäbe soviel zu schreiben: man weiß gar nicht, wo anfangen.
    .
    „Das andere Leute dumm sind – und dumme Leute anders“, das kann man, weiß der Volksmund, beruhigt vorraussetzen, sollte sich so gesehen aber nicht in die Reihen der Dummen einreihen und die Dummheit begehen, den Dummen ihre Dummheit auch noch vorzuhalten. (Oder noch anders: Auf der Höhe der Zeit des Jahres 2011 also argumentiert könnte, dürfte man das schon: Mit dem Anspruch, das andere ihr Leben änderten, nicht aber auf den wie Don Argumentierenden einprügelten, ihre narzistische Homöosthase zu retten (um sodann anscheinend bis offensichtlich relativ dumme Lebensentwürfe beizubehalten „weil es für sie keine andere vernünftige Alternative gäbe“ … Ein weites Feld, man weiß)
    .
    .
    Und die Welt Dr. Don – eine Zeigerpflanze. Was sie anzeigt? Natürlich nur dies: Eine Zukunft macht sich von ihrer Vergangenheit los.
    .
    Trucker! Die Westviertel wollen Euch Eure Laster im Tessin wegnehmen!
    .
    Das Feuilleton heute? Ein bürgerlicher Orkan der Buchstabengerechtigkeit?
    .
    Ich unterhalte mich gerne nur mit Weltliteratur – und soll warum? mit mp3 vorlieb nehmen?
    .
    „Jesus hat mir gerade die Füsse gewaschen, weißt Du?“ – Noch so ein Satz für „Frühlingserwachen“ – in der heutigen Form.
    .
    Wie ist Karriere? „Rückratlos, aufstrebend, herkunftsfrei“ – So neu dass nun auch wieder nicht. (Und alteingesessene Firmen haben andere an der Spitze, eben drum)
    .
    Und der Trend zum Urnenbegräbnis – was ist das letztendlich anderes „als Eile bei der Angehörigenverscharrung“? (Von den ersparten 4000 Euro kann man zwei Wochen ein Boot schartern …. und den Enkeln was von der Welt zeigen … und dagegen hätten auch Oma und Opa nichts gehabt … .(„Seit wann passen eigentlich auch die Segelboote bei den Hamstern ins Laufrad?“ hat keiner gefragt, hätte aber evtl. auch – siehe oben – etwas mit den „Größenveränderungszusammenhängen“ zu tun))

  79. Don,
    was sich meiner Meinung...

    Don,
    was sich meiner Meinung nach noch anbieten würde, wären :
    – „die leiden des jungen Don“ Geschichten aus ihrer Schul-, Studiumszeit und der Vergleich mit heute.
    – dann soetwas wie ein Ratgeber, für den Erwerb von Guten Möbeln, Kleidern und Nahrungsmitteln. So der Gegenentwurf zu Manufaktum. Meinetwege auch nur, was muss ich beim Kauf eines alten Perserteppichs beachten….was kann man alles falsch machen usw. So vom Aufbau wie den Weihnachtsartikel, sie erinnern sich?
    – sonst noch Geschichten aus ihrer Freizeit. Ich persönlich, fand alle Berichte von ihnen die mit und in Verbindung mit Radsport standne auch sehr informativ und unterhaltsam.
    Von Society und einer Vergrößerung halte ich persönlich nichts. Was soll das bringen?
    gruß kaktus

  80. M.E. wird seit Jahren immer...
    M.E. wird seit Jahren immer wieder nur ein Abklatsch der Tempo verlegt. Auf die Antworten Ihrer heutigen Frage freuen sich die Verlage sicherlich. Sparen sie sich trotz allem wahrscheinlich die Marktforschung nicht… Ob sie was mit anzufangen wissen, bleibt abzuwarten. Jeder hat 26 Buchstaben zur Verfügung.

  81. Nun, sie können es sicher...
    Nun, sie können es sicher lesen. Aber sie sind nicht verrückt genug, es umzusetzen. Die haben ja keine Irren, nur normal Demente.

  82. @Der Tiger, wird das...
    @Der Tiger, wird das Unerklärliche, Unverständliche und gar Unerreichbare nicht allein durch diese Eigenschaften schon so attraktiv, daß man es einfach haben will? Je höher der Ast auf dem der Vogel sitzt; Willst du gelten, mach dich selten, sind doch Geflügele Worte mit zwischenmenschlicher Bedeutung. Das Rationale, allzeit Erklärbare und Berechenbare ist doch eher von temporärer Begehrlichkeit und verblasst, ehe man der Begierde gewahr wurde.

  83. Ich lese das hier stets mit...
    Ich lese das hier stets mit Genuss — bin aber wohl zu wenig geistreich (und auch ein bisschen zu faul) um jeweils etwas beizutragen. Ich finde Ihre Berichte immer dann ganz besonders spannend, wenn es um „Beziehungsmässiges“ geht. Ich bin mir ganz sicher, dass Sie wie kein anderer eine „Typographie der Mann-Frau (und auch Mann-Mann, etc.) Beziehung in den gehobenen Kreisen“ erstellen könnten; vor dem Hintergrund des gesammelten kunsthistorischen und philosophischen — nicht zu vergessen auch des finanziellen und sexuellen — Wissens, das sie so gerne am Wegrand noch mit-einstreuen. Beiträge mit möglichen Titeln wie jeweils „Das Zweite-Frühling-Mädchen“, „Verheiratet und trotzdem (nur noch) Freunde“, „Zwei Feinde die sich zum Leben brauchen“, „Von echten und unechten Junggesellen“, etc. wären aus Ihrer Feder bestimmt ungeheuer unterhaltsam und lehrreich.

  84. Lieber Don, Glückwunsch zum...
    Lieber Don, Glückwunsch zum Blogjubiläum.
    .
    Wie Sie ja mittlerweile gemerkt haben, ist Ihre Leserschaft hier recht zufrieden.
    Wie Vroni gefallen mir die Sachgeschichten in denen sich an einem unscheinbaren Gegenstand oder Detail eine ganze Geschichte auftut. Daher fand ich das sang- und klanglose Ableben des dienerschen Dingblogs auch recht schade.
    Auch der Krokodil-Vorschlag mit der Ostergänzung mit separatem Blog un Autor hat was.
    Und auf die Wiederbelebung des GT-Blogs (einige themenverwandte Inhalte sind hier ja auch erschienen) würde ich mich auch freuen!
    .
    Man kann es also auch meinen Beitrag als „Baßt scho!“ lesen.

  85. Ihre geradezu ziselierten...
    Ihre geradezu ziselierten Charakterzüge würde warscheinlich auch Drehbuchautoren begeistern… ‚Münchner G’schichten‘, Polt, Monaco Franze lassen grüßen. Mit dieser Klasse scheints das nur in Bayern zu geben… Chapeau!

  86. Ich möchte Ihr Blog nicht...
    Ich möchte Ihr Blog nicht mehr missen. Bitte plaudern Sie weiter.

  87. Von mir aus kann das hier...
    Von mir aus kann das hier gerne so weitergehen.
    Andere Blogs brauche ich nicht.
    Mehr Zeit steht mir zum Rumbloggen steht mir leider nicht zur Verfügung.
    .
    Falls es Don Alphonso ein wenig nach Abwechlung gelüstet hätte ich hier einen Vorschlag:
    Kommen Sie doch einmal für einen Abend in das schöne Bad Homburg.
    Verbringen Sie einen spannenden Abend in der hiesiegen Spielbank, verschleudern Ihr kleines Vermögen (ja auch die Immobilien) und starten am nächsten Morgen noch einmal bei „Los“.
    Dies könnte ein wenig Abwechlung in die Perspektive bringen und frischen Gesprächsstoff für dieses Blog.
    Na, wie wärs ?

  88. Im Prinzip schon trefflich...
    Im Prinzip schon trefflich geraten, Ihr Blog. (Selbst-) ironisch, süddeutsch-eloquent und mitunter kenntnisreich. Bisweilen für meinen Geschmack etwas snobistisch, aber das gibt sich mit den Jahren. Im Übrigen leben Ihre Beiträge ja oft vom Vergleich und der Abgrenzung, insofern ist hier Nachsicht geboten.
    SPON ist kein Maßstab. SPON ist schnell, was zu loben ist, aber ansonsten eher als Kreislaufmittel anzusehen. Die Inhalte sind oft dermaßen linkslastig und perfide, daß man sich bei der morgendlichen Lektüre schlechterdings über kein journalistisches Erzeugnis so gut aufregen kann. Da ist Ihr Umfeld Klassen besser.
    In einem Land, in dem Westerwelle Außenminister sein darf, Claudia Roth jeden Abend in der Glotze erscheint und man überall von morgens bis abends debile Musik über sich ergehen lassen muß, sollten Ihnen die Themen nicht ausgehen.
    Der Blog lebt im Übrigen in der Tat in nicht unerheblichem Maß von Ihren Lesern. Handkuß an Donna Laura, fast immer amüsant.

  89. Wie wäre es denn,das ganze...
    Wie wäre es denn,das ganze von der anderen Seite aus anzugehen ?
    Sie haben die kynische Philosophie erwähnt.
    Ein Blog „Diogenes vom Tegernsee“ oder „Der Hund von der Neureuth“ wär schon eine tolle Sache.Es gab den kynischen Philosophen Krates,der sein ganzes Geld ins Meer geworfen hat.Er hat dann auch eine wunderschöne Frau gefunden.
    Aber von so was wollen sie ja nichts wissen.
    Grundsätzlich ist es egal über was sie schreiben.Sie haben eine begnadete Art Texte zu verfassen.Es ist immer eine Freude sie zu lesen,auch wenn mal inhaltlich nicht mit Ihnen übereinstimmt.Ich finde die Zeitabstände immer ein bisschen lang,aber vermutlich kann man sich nicht jeden Tag was Geniales aus der Nase ziehen..

  90. Die judeo-graeco-romanische...
    Die judeo-graeco-romanische „Leid“-kultur mittels der Halacha auf dem Wege zur Zwangsneurose, dahin geht die Wandlungsfähigkeit auch der hiesig angesiedelten Bloggemeinde? Nachdem sich die „Society“ von aller Transzendenz, vermittelst vermeintlicher Aufklärung, entledigt hat, ist somit der Start frei in die kynische Beliebigkeit: Wie hätten Sie´s denn gern? Für Unfälle aller Art auf dieser abschüssigen Bahn der Beliebigkeit (sans frontières) wird keinerlei Haftung vom Billetverkäufer übernommen.Die Psychoanalyse mit anschliessender Therapie (geistige Wellness) solls nachher eh richten, letztlich nur eine Frage des Honorars vulgo Diridari. Kassenzuschuss (Beitragsklasse) mit eingerechnet.

  91. Reiterjunge@: Sobald der...
    Reiterjunge@: Sobald der Croupier „rien ne va plus!“ gerufen hat, weil nix mehr im Sackl is, fängt der Ernst Lebens an.

  92. >>und mehr als nur ein...
    >>und mehr als nur ein gewisses Medienhaus in Hamburg hat auch gefragt, wie denn so die Zahlen der Stützen der Gesellschaft aussehen, um dagegen etwas zu entwickeln<<. Wenn ich die Sache richtig verstehe, wird DA mit dem "Market" Schritt halten müssen. Mit anderen Wörtern, es reicht nicht, nur so wie seit 2 Jahren weiterzumachen. Also, ich würde meinen, DA braucht einen Business Plan. Wer unter uns hat Erfahrung mit Business Plans oder DA ein paar names & addresses geben?

  93. Nein, um das "Business" hier...
    Nein, um das „Business“ hier mache ich mir keine Sorgen, und ich werde auch nichts hektisch ändern. Die Frage ist nur, was man als Ergänzung machen könnte.

  94. Vielleicht mal wieder ein...
    Vielleicht mal wieder ein richtiges Buch (fertig)schreiben?
    .
    Die Bloggerei hier ist flüchtig und ach, wie schnell wird es abend.

  95. Ja, bitte schreiben Sie...
    Ja, bitte schreiben Sie einfach so weiter, denn es ist so lehrreich wie angenehm ‚Ihre‘ Sicht der Dinge zu lesen.

  96. Ach, wenn ich jetzt ein Buch...
    Ach, wenn ich jetzt ein Buch schriebe, wäre es nächstes Jahr um diese Zeit noch nicht da. Ausserdem wäre das enorme Arbeit.

  97. Und bei Büchern kann man...
    Und bei Büchern kann man nicht kommentieren!

  98. @ DA: "if it´s not ...
    @ DA: „if it´s not broken, don´t fix it “
    (altes indianisches Klempner-Sprichwort )

  99. Werter Don,

    vielen Dank für...
    Werter Don,
    vielen Dank für die Aufsätze dieser zwei Jahre. Bitte machen Sie einfach weiter,
    Sie werden immer genügend Themen finden.
    Ihr Geist ist eine unendliche Ressource – ich freue mich auf die zukünftige Lektüre.
    Gruß Hanskarl

  100. Oder für, sagen wir, ein Jahr...
    Oder für, sagen wir, ein Jahr in eine städtische Sozialwohnung einer beliebigen bayerischen Großstadt umziehen.
    Erstes Titelthema z.B.:
    „Wie mir mein freundlicher ballonseidetragender, deutschrussischer Wohnungsnachbar geholfen hat, das Thermostat in meinem Sunbeam zu wechseln, damit ich mich am nächsten Morgen beim Altfränkischen Lokalanzeiger als Volontär bewerben konnte“.
    .
    Das wär`doch mal was.

  101. Werter Don,
    machen Sie bitte...

    Werter Don,
    machen Sie bitte weiter. Sie sind der Statthalter der kulturbeflissenenen Mittelschicht, der es um die Verfeinerung von Lebensvollzuegen geht – mit der noetigen ironischen (Selbst-)Reflektion und die in der Blogwelt keine andere Repraesentation gefunden hat. Ein bisschen mehr hin und zurueck zwischen Alter Geschichte und den heutigen Zeitlaeuften (natuerlich nicht ohne Trueffel-Oel) wuerde mir und sicherlich vielen gar praechtig gefallen. Sie koennten ja auch mal ein paar clevere Leute auf aehnlicher Wellenlaenge interviewen, so etwas wie ein humanities/sozialgeschichtliches equivalent von Edge.org – wo ein bischen mehr die Tiefendimension unserer kulturellen Lebenswirklichkeit ausgeleuchtet wird, nicht von philosophischen Faselkoepfen, sondern von Leuten, die Geschichte wirklich kennen. Wuerde mehr ueber Themen wie Perlenketten, Silberbestecke usw in Ihrem unnachahmlichen Ton erfahren – vielleicht in einem Duo? ‚Einer hat immer unrecht: aber mit zweien beginnt die Wahrheit. Einer kann sich nicht bweseisen: aber zweie kann man bereits nicht widerlegen‘ – wie Nietzsche eins sagte. Aber das hat natuerlich das Problem, die Kontinuitaet dieses wunderschoenen Blogs evtl zu gefaehrden…
    Alle Achtung und mit bestem Dank fuer alles Bisherige. Lassen Sie sich nicht entmutigen von den ubiquitaeren Netz-Ochlokraten. Es gibt ein Publikum, das Sie sehr schaetzt – auch wenn es nicht mit voller Stimme an den Diskussionen teilnimmt, die Sie so erfreulicherweise anstossen und kultiviert lenken!

  102. Klar kann man auch bei...
    Klar kann man auch bei Büchern kommentieren. Mit Kuli am Rand z,B.

  103. Ich schliesse mich Trias an:...
    Ich schliesse mich Trias an: Never touch a running system.
    .
    Uebeberfluessiger Tip fuer den Italienliebhaber: Italien hat auch haessliche und sehr komische Seiten. Ich kenne von Italien eigentlich nur diese, suche die anderen allerdings auch nicht. Z.B. Eine Autofahrt von San-Felice-Circeo (ja, die mit den Schweinchen) nach Neapel, ueber die Via Domizia an Mondragone vorbei. Aber nicht nur das; auch die Pontinische Suempfe haben einen so grossen Reiz, dass man das bayrische Heimatland doppelt lieb hat. Tip fuer Rheinlaender: Durch Bayern fahr ich eilich/ In Oesterreich verweil ich.
    .
    Es ist ernst gemeinter Reisetip. Kirchen links liegen lassen. Lachen bei Berlusconi.

  104. Wenn immer ich das Wort...
    Wenn immer ich das Wort „Relevanz“ höre, wird mir schlecht. Was mich an Fontane begeisterte, war die Tatsache, dass er stets ein liebenswürdiger Plauderer blieb und kein relevanter Journalist. Das bedeutet jedoch keinesfalls, dass er nicht unter den Spitzendeckchen seiner vorgeblich harmlosen Causerien einen Köcher voller gesellschaftskritischer Pfeile zu verbergen wusste. Berufsjournalisten haben schon deswegen keine Chance, es je zum Causeur zu bringen.

  105. @Don, Sie könnten auf einer...
    @Don, Sie könnten auf einer Ihrer nächsten SchinkenKäseRodeltouren einfach nur Bilder hochladen – und wir gestalten den Text?! Selbstredend müßten Zugangsdaten meistbietend verkauft werden, um hier eine gewisse Ernsthaftigkeit sicherzustellen. Ein Premium-Abo, meine ich.

  106. Warum, lieber Don, machen Sie...
    Warum, lieber Don, machen Sie nicht mal den Walraff? Gehen aufs Sozialamt Gmund und beantragen Hartz IV. Und schreiben dann über die Eindrücke dieses Vormittags.
    .
    Oder verschaffen sich zutritt auf eine echte Russenparty in St. Moritz. Oder Sie bewerben sich als Kindergärtner in der örtlichen Kita.

  107. 17.00h DA schrieb
    >>Die Frage...

    17.00h DA schrieb
    >>Die Frage ist nur, was man als Ergänzung machen könnte.<< Also Wie wäre's mit einem "Café des Bloggers" am Tegernsee. Dort werden auch verschiedene Artikeln u.a. auch T-shirts für Bloggers with slogans like "Blog off" - (auf E "bog off" = verschwinde!).... Hauptsache, die müssen witzig sein. Publicity will cost nothing - it will all be on DA's blog.

  108. Hätte nicht gedacht, dass Sie...
    Hätte nicht gedacht, dass Sie etwas von kynischer Philosophie Philosophie verstehen..!?!

  109. ..mich würde ja interessieren...
    ..mich würde ja interessieren was denn die Stützen der Stützen der Gesellschaft sind.. metaphorisch und -physisch.. Tiefer gehen in die Geisteshaltung der Eliten, die Sie gegenüber dem Rest der (für Sie) arbeitenden Gesellschaft überlegen macht.. Italien schön und gut, aber Ihre Ausführungen in die Geschichte, in die Literatur und in die anderen Geisteswissenschaften haben mich immer sehr gefesselt..

  110. Buchmalerei des Klosters...
    Buchmalerei des Klosters Prüfening wäre sehr fein.

  111. Da Sie primär nicht für...
    Da Sie primär nicht für Gestalten wie mich schreiben, bedanke ich mich für das, was Sie bisher offen ins Netz gestellt haben. In Ihre Richtung zu gehen ist eine wertvolle und schöne Erfahrung.

  112. Ich bin demnächst mal in...
    Ich bin demnächst mal in Regensburg, nachdem es ned owagschwobd wurde.
    .
    Was doe metaphysik angeht – ich denke, dass da seit den 60er Jahren doch etwas das Interesse geschwunden ist: Golf, Segeln, Vermögensverwaltung, Erziehungsprobleme mit den Kindern…

  113. Ich fände einen geistreichen...
    Ich fände einen geistreichen und scharfzüngigen Ost-Blog auch höchst interessant.

  114. Bitte die große Erzählung...
    Bitte die große Erzählung weiterschreiben. Kann gerne fiktiver werden, so dass man sich wundert ob es sein kann, aber so geschickt, dass man es nur klug versteht. So ist es schon oft, deshalb ist es auch so schön, zu lesen! Nicht zu real werden, keine Don Alphonso Leseshows und mit Don an der Donau Spaziergänge und Stützen Shirts. Das Mitmach des Blogs kann man noch weiter ausschöpfen, ist ja unsteuerbar. Ich bin dabei.

  115. Ach, es geht hier um...
    Ach, es geht hier um Expansion.
    Wenn die anderen Blogger sich dazu bequemen könnten, Mal zu bloggen, also so ein Blog entsprehend mit allem was dazu gehört, z.B. auch Community-Pflege, Thread-Pflege zu betreiben, dann wäre hier viel gewonnen. Auch die profanen Themen, die mich interessieren, unpopuläre Pop-Musik und schlechter Fußball z.B., werden durchaus hier thematisiert, allerdings werden sie hier nicht gebloggt. Dafür muss ich dafür andere Adressen aufsuchen, wo das sehr gut funktioniert.

  116. Anstand vorweg: Herzlichen...
    Anstand vorweg: Herzlichen Glückwunsch zum Blogjubiläum!!! :-)
    .
    Ihre prophylaktische Bescheidenheit -so sie denn wahrhaftig ist ;-)- wird Sie meinen Kommentar ertragen lassen:
    SOOOOO sentationel, SOOOO einzigartig, SOOOOOOO besonders ist des Don´s Blog , ehrlich gesagt nun auch nicht.
    .
    Unterstellen wir einfach mal, dass er seit 5 Jahren hier und da im Web recht gut kopiert wird.
    So besehen ist er Don dann nicht das Sahnehäubchen sondern die kandierte Walnuss: Ab und zu unvorstellbar köstlich.
    Kandierte Walnuss ist allerdings zeitlos, krönend und köstlich.
    Insofern nicht wegdenkbar.
    C´est ca!

  117. Sehr geehrter Don!

    So wie ich...
    Sehr geehrter Don!
    So wie ich das hier überblicke, gibt es drei Themenbereiche die Ihre geschätzten Leser in Zukunft interessieren würde: Kunst, Sex und Augsburg.
    Also froh ans Werk, lieber Don Alphonso und auf nach Schwaben! Und nicht die gründliche Recherche vergessen….
    Herzlichst,

  118. Werter Don, ich bin vor einem...
    Werter Don, ich bin vor einem halben Jahr durch Zufall auf Ihren Blog gestoßen und immer wieder von Ihrer Kreativität begeistert, selbst aus Nebensächlichkeiten etwas Unterhaltendes zu Bildschirm zu bringen. Wozu jetzt diese Sorgen, bisher hat das Leben doch die besten Geschichten frei Haus geliefert (siehe Dioxin). Und mit Ihrer Beobachtungsgabe … Mir ist auf meinem täglichen Weg nach F…furt noch nicht mal aufgefallen, dass ich bisher noch kein Huhn überfahren konnte. Also bitte bleiben Sie bissig.

  119. Werter Don,

    jetzt war doch...
    Werter Don,
    jetzt war doch grad erst Weihnachten und beim Lesen ist mir schon wieder warm ums Herz geworden.
    ..
    Einen Sack hab ich und einen Knüppel auch..
    also, auf sie (mit Gebrüll), es wär mir ein Vergnügen!!

  120. Markus.garp, in St. Ulrich und...
    Markus.garp, in St. Ulrich und Afra gibt es ein paar ziemlich heftig-voyeristische Gewaltszenen, das wäre vielleicht eine Lösung für alle Wünsche

  121. Verehrter Don, wenn das...
    Verehrter Don, wenn das hervorstechendste gemeinsame Merkmal diverser Versuche, dein Blog zu kopieren, in deren Irrelevanz besteht, warum solltest du dann darauf überhaupt reagieren wollen?

  122. Herzlichen Glückwunsch zu dem...
    Herzlichen Glückwunsch zu dem Jubiläum eines äusserst lesbaren Blogs, der mich durch gute und anstrengendere Zeiten begleitet und immer toleriert hat.
    Was Neues habe ich dem Geschriebenen nicht hinzuzufügen, aber für den Fall, dass Ihnen ein weiterer Name auf der Unterschriftenliste hilft: hier der meine.

  123. Wie oft stand ich doch schon...
    Wie oft stand ich doch schon im Basislager auf 5400 Meter Höhe zu Füßen des Khumbu-Eisbruchs und habe nach hinten geschaut, auf die, die nach mir kamen, langsam, elend, hoffnungsvoll auch die Täler des Schweigens zu verlassen … .
    .
    „Das Tal selbst ist ein irritierender Ort. … “ http://de.wikipedia.org/wiki/Tal_des_Schweigens
    .
    .
    („Die Menschen sind ja bald nur noch fähig, in München zu leben. Dann geht man mal einen Kaffee trinken. Auch unter der Brücke geht das – die sind mir übrigens am nächsten, die Menschen, die unter der Brücke leben. … Meine Erfahrung beginnt knapp unterhalb des Limits, das ich erreichen kann. Und entschieden oberhalb der Langeweile. … Meinen Everest können die sich gar nicht vorstellen, die würden verrückt werden, wenn plötzlich jemand diese Infrastruktur wegziehen würde. Die würden vor Angst verrückt werden. Pseudoabenteuer: Die Leute klettern in einer Turnhalle, aber so, dass sie nicht runterfallen können. Das ist dann eine Sportart. … Ich habe ja kein Problem damit, nach dem Abstieg wieder ein bürgerliches Leben zu führen. … Ich habe ja keine Profikarriere gemacht, ich habe das vielmehr erfunden, wie man das macht. … Ich habe in der Dankesrede gesagt, dass ich das für gar keine Nation gemacht habe. Ich bin mir meine eigene Heimat und mein Taschentuch ist meine Fahne … .“ http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=hi&dig=2010%2F01%2F02%2Fa0001&cHash=e2a795a9fd)

  124. Ich weiß gar nicht, ob es das...
    Ich weiß gar nicht, ob es das hier schon gab. Aber da ich so ziemlich jeden Beitrag lese, glaube ich nicht: Wie wäre es z.B. mit Erbschafts-Streitigkeiten? Oder besser: Erbschafts- Eifersüchten?
    Beispiel: Es gibt da eine sehr wohlsituierte ältere Dame (man könnte auch sehr reich sagen), aus einer anderen Familie, die mich als Kind behütet hat, meine Tagesmutter war und quasi eine Art Großmutter für mich ist. Und dann gibt es die Familie dieser Dame, die einen enormen Argwohn meiner Familie gegenüber hat. Obwohl wir nichts getan haben und um nichts gebeten haben. Wir sind halt einfach da. Und sie war meine Tagesmutter. Mehr nicht.
    Gibt es solche Geschichten in der Besseren Gesellschaft nicht vielleicht auch?

  125. Nein, ich will keine...
    Nein, ich will keine voyeuristischen Gewaltszenen haben.
    Ich möchte etwas über die Überwindung der Klassenschranken lesen.
    Und einen positiven Ausblick auf unsere Zukunft vermittelt bekommen.

  126. Dieser Ihr Stil, der zwei...
    Dieser Ihr Stil, der zwei Türen im Voraus um die Ecke greifen kann, dann drei Schritte weiter unter den Teppich, um dort den Dreck liegen zu lassen; das alles, ohne den Stall zu betreten, diesen Stil wünschte ich mir gegen die Produzenten von Grenznutzensformeln und anderem Neohohlsinn gerichtet, – ich weiß, Sie werfen mal was hinüber, aber die Mauer ist alles in allem wohl doch etwas hoch. Ich habe es mal geäußert…
    Ein weiteres Wunschdenken kreist um die Vorstellung, dass Sie als Wildschwein oder als Kuscheltier in die Kommentarspalten eines Blogs einbrechen, der solches verdient. Adressen? In den Nebenstraßen.

  127. Mehr aus der korrupten Welt...
    Mehr aus der korrupten Welt der alpinen Hochfinanz … Passt sogar inhaltlich …
    Piech, Flick, HGAA, BayernLB, …
    Ansonsten soll der Kern dieses Blogs gefälligst so bleiben wie er ist. Danke!

  128. Offensichtlich gibt es doch...
    Offensichtlich gibt es doch einen echten Anti-Stützen-Block, nämlich den des Herrn Trittin. Wer über eine Million besitzt, wird teilweise zwangsenteignet. Ich bin sicher, die Grünen sind besonders auf Dons silberne Teekannen scharf.

  129. 1 lumpige Million? Ab 15...
    1 lumpige Million? Ab 15 können wir gern reden.

  130. Lieber Don,
    bitte machen Sie...

    Lieber Don,
    bitte machen Sie weiter!!! Ich habe die letzten zwei Jahre jeden Ihrer Artikel mit großer Freude gelesen und nebenbei etwas gelernt. Ich freue mich auf viele weitere schöne Plaudereien von Ihnen.
    Herzlichst, M

  131. Lieber Don Alphonso,
    wie wäre...

    Lieber Don Alphonso,
    wie wäre es mit einer Medien-Ergänzung: Weiterschreiben wie bisher und Pünktlich zu Weihnachten ein Jahrbuch mit allen Geschichten des Jahres, gerne auch mit Zusammenfassung der dazugehörigen Diskussionen. Ja, gedruckt meine ich. Um das Mitgeteilte auch späteren Generationen noch zugute kommen zu lassen, und auch mir selbst in ein paar Jahren, wenn der Content zu Datenmüll ohne Zugriffsrechte für Normalsurfer geworden ist, oder das Internet bis dahin abgeschafft. Um Beständigkeit von Werten geht es schlißlich meistens hier.

  132. Oh je, jetzt geht's bergab....
    Oh je, jetzt geht’s bergab. Ihr Blog tritt schon eine Weile auf der Stelle und Sie haben die etwas kritischeren Kommentatoren, welche vielleicht Mal eine neue Idee ins Spiel brachten, erfolgreich weggebissen. Lediglich mit Claqueuren lässt sich Ihr Blog auf Dauer nicht interessant halten. Mehr Mut wagen!

  133. Don Alphonso@:
    Pah, was ist...

    Don Alphonso@:
    Pah, was ist den heutzutag schon eine Million? Unter einer Milliarde können´S heutzutag keinen Stilbruch mehr begehen. Richtig zünftig werds erst, wenn es um Billionen geht. Wohlgemerkt Dollares, Euros oder anderem Baren egal in welcher Form.
    „JR“ von William Gaddis das ist die Fibel für die richtigen, die echten Player von Format.
    Ganz einfach wie man in den Club hineinkommt.
    Man erwerbe eine Ramschaktie, streue das Gerücht, das Papier käme wieder auf die Beine durch geeignete Kanäle. Bei irgendeinem Wichtigtuer bleibt das Gerücht hängen, er schreit auf, die Meute hechtet hinterher. Der Kuirs zieht an.
    Kalten Blutes einen Kredit auf diesen totsicheren Tipp aufgenommen und sofort irgendein Gelump (was, das ist völlig egal) aufgekauft und mit mind. 10 Profit verscheuern.weiterverticken. Das ganze Spiel von vorne, mit möglichst noch höhern Profit. Jetzt 18 Stunden am Tag dranbleiben und immer so weiter.
    An Silberkandln und Immobilien darf man natürlich nicht hängenbleiben oder brav Investitionen tätigen à la Westside. Eine gewisse Ruchlosigkeit ghört halt schon dazu.

  134. @DA
    im kloster prüfening kann...

    @DA
    im kloster prüfening kann man fein heiraten, sehr romantisch…

  135. @Der Gärtner
    ja es fehlen...

    @Der Gärtner
    ja es fehlen kommentatoren, jorge lomma, MarkusvonBentheim-Burg, sehr schade

  136. und nicht zu vergessen...
    und nicht zu vergessen Devin08, sehr betrüblich deren fehlen

  137. @Plindos: Psychoanalyse reicht...
    @Plindos: Psychoanalyse reicht halt nicht zum Haus bauen. So ganz ohne Action gehts nicht.
    @neo-preuße: Ja, das mit dem Als-Buch-Veröffentlichen, daran habe ich auch schonmal gedacht.
    @DA: „Die haben ja keine Irren, nur normal Demente.“ – darüber mußte ich nun wirklich sehr lachen.

  138. Nur um das klarzustellen: Wenn...
    Nur um das klarzustellen: Wenn es nicht gerade um eine Handvoll Stalker und Irrer geht, lösche ich hier niemanden konsequent. Von den genannten ist keiner dabei, Devin erfreut momentan vor allem deus ex Machina. Dass ich keine Lust habe, hier Aufforderungen nach meiner Kündigung zu lesen (der Betreffende weiss, wen ich meine) sollte irgendwo nachvollziehbar sein. Die Kommentare und ihre Betreuung sind mein unbezahltes Privatvergnügen.

  139. Ach, was ich vergaß:
    Ich...

    Ach, was ich vergaß:
    Ich schätze die sprachlichen Pretiosen des Don.
    .
    In Erinnerung ist mir eine lustige, ellenlange barocke Suada auf dem Rebellmarkt, hochkreatives Schimpfen. Ich lag auf dem Boden vor Lachen.
    .
    Wer über Dons Tippfehler meckert, vergisst, dass erfrischende Betrachtungen und grobfeine Formulierungen ein fetter Grund sind, fast alles von Ihm zu lesen, was ihm vor die Flinte und nicht den Baum raufkommt. Ich les freiwillig von ihm dann sogar Börsenschmäh und Investorengedöns, ertrage Schweiz und Gold und Silberkannen. Aber es müssen kleine oder große sprachliche Frechheiten drin sein. (Mein Mann, der brav mein Blog bestückt, weil ich derzeit zu faul dazu bin, ist auch ein bisschen so und nutzt frech die Freiheiten, die er hat.)
    .
    Im Grunde kann virtuos sprachliche Fiesheiten hinhauen nur noch Sybille Berg von den von SPON eingefangenen Bunt-Kaspern. Die Gute ist mir jedoch oft zu dekadent-depressiv, eigentlich schwarz. Ganz eigenartig.
    .
    Don sollte also keine allzu großen Befürchtungen haben.
    Es ist der federleichte, grobfeine Stil. Und diese fiese Beobachtungsgabe. Das können von Natur aus nicht viele. Ist angeboren.
    Also weiter so. Und wenn unbedingt was Neues dazu, dann gerne ein grobfeines Blog übers Essen. Vom Essen als „Sex des Alters“, bis zu Essen, weils schee macht und Angeberessen, gibt es viel Feinfieses über diese Kulturinstallation zu sagen. Wenn er des net mog, weil in Diät: dann bitte ein Katzenblog.

  140. Mir fehlt auch Dipsy....
    Mir fehlt auch Dipsy.

  141. Und ach, unsere Rosinante. Auf...
    Und ach, unsere Rosinante. Auf welcher Weide mag sie wohl grasen?

  142. Was hier mal dringend gemacht...
    Was hier mal dringend gemacht werden muesste: ein revolutionaerer, umstuerzlerischer Aufruf gegen das Verbot der Gluedirne. Dieser drohende Verlust an Lebensqualitaet, verursacht durch Bruesseler Politidioten, sollte mit Mord und Totschlag, der Erstuermung irgendeiner, noch zu findenden Bastille verhindert werden.
    Link #1: http://faz-community.faz.net/blogs/ding/archive/2009/08/22/nachruf-auf-ein-zivilisiertes-licht-die-gluehlampe.aspx
    (Weiter unten findet man einen Kommentar eines Kenners der Szene)
    Link #2: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/energiesparkirche_oder_was_giftige_funzeln_mit_tristem_protestantismus_zu_t/
    (Na, ob der Hausherr den Link zulaesst? Egal, wat mot dat mot.)

  143. Werter Don,

    die Frage als...
    Werter Don,
    die Frage als solche ist unzulässig. Ihr Blog speist sich gerade aus seiner „Nutzlosigkeit.“ Er ist eben nicht auf Kundensegment xy gebürstet, für die Sparte der links-liberale Postfeministin mit grünem Anstrich oder für den technik-affinen Kleinstadt-Hippster.
    Man hat auch nicht den Eindruck, dass sie etwas verkaufen wollen-weder sich selbst, noch ein Produkt oder gar ihre Meinung.
    Die Darstellungen in ihrem Blog haben einen Eigenwert; nicht auf grund des Inhaltes, sondern auf grund dieser speziellen Form.
    Kampagnienjournalismus von semi-gebildeten, mitte-links Schreiberlingen, die sich doch alle nur graduell, respektive mit Bindestrich, von jedem auch nur denkbaren Durchschnitt unterscheiden, gibt es in der Medienlandschaft schon genug. Diese Beliebigkeit sollte durch unbedachte Expansion nicht auch noch hier einziehen.

  144. @ Filou, Glühbirnen gibt ...
    @ Filou, Glühbirnen gibt es inzwischen wieder in einem Essener lngenieurbüro als sogenannte „Heatballs“ mit erstaunlicher Effektienz,
    genaue Anschrift weiß ich leider noch nicht, auf Wunsch kümmere ich
    mich im Laufe des Tages darum. Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels.
    (Schreibfehler bitte entschuldigen und nicht monieren, zu uffjereecht )
    mfG. T.

  145. @DA: ich habe ...
    @DA: ich habe offensichtlich nichts Besseres zu tun. Aber gerade ist mir aufgefallen daß Sie die Society-Geschichten, die hier keiner haben will,
    mit einem Lächeln an Herrn Jörg Thormann übergeben könnten.
    Humor hat er auf alle Fälle bewiesen, Ehrfahrung mit Ehefrau und
    kind(ern) hat er auch und Sie würden uns als freundlicher Gastgeber
    erhalten bleiben. Meistens wenigstens. mfG. T.

  146. Ich kann mich meinen...
    Ich kann mich meinen zahlreichen Vorrednern nur anschließen: Auch wenn ich das Kommentieren unterlasse, Ihr Blog ist als Lektüre in seiner bisherigen Form und mit den bisherigen Themen fast schon unübertreffbar gut – Bitte immer weiter so!

  147. Sie meinten "Blüh-Dirnen"?...
    Sie meinten „Blüh-Dirnen“?

  148. "Guter Rat ist teuer" - also...
    „Guter Rat ist teuer“ – also wenn wir resp. DA keine guten Ideen haben, ganz einfach weiterwursteln?

  149. Lieber Don,
    das Motto dieses...

    Lieber Don,
    das Motto dieses Blogs ist doch sehr elastisch, da kann man manches bringen. Das 5jährige Jubiläum müßte völlig problemlos zu erreichen sein. Zumal auch die Kommentare gelegentlich in Gelände abdriften, das im Beitrag gar nicht avisiert war, aber beackert werden könnte. Wünschen würde ich mir vielleicht ein etwas entspannteres Verhältnis zur großen schönen Stadt an der Elbe – durchaus auch zu ihren Presseerzeugnissen. Und ein sorgfältigerer Umgang mit Rechtschreibung und Zeichensetzung täte den Artikeln auch gut. Aber der lockeren Plauderton ohne den deutschen Bierernst sollte bleiben.
    Zum parallelen Antik-Blog: Ich lese ihn immer, aber zum Kommentieren fehlt mir das spontane Know-how, eine echte SdG aus der Zeit vor dem großen Orlog hätte das wahrscheinlich gehabt.
    Gruß K

  150. Filou@: Das wärs doch noch in...
    Filou@: Das wärs doch noch in unseren Demenzverseuchten Zeiten, eine Glühdirne.
    Man stelle sich dies nur mal in praxi vor.
    Schreibfehler oder Buchstabenverdrehungen haben immer noch, obwohl ungewollt, etwas sehr Erfrischendes und Innovatives an sich. Was wollen Sie mit einer Revluschion oder Ähnlichem? Kaum sind die Anführer und Umstürzler dran, schmeissen sie Andersdenkende in´n Kerker oder lassen sie zu Tode kitzeln.
    Bleiben Sie lieber beim Calvadossüffeln, es hat so etwas beruhigend ziviles an sich mitsamt Ihren Berichten aus den Beneluxlanden und der angrenzenden la douce France.
    ..
    colorcraze@: Danach sehen sie auch aus, die Bausparkassendurchfinanzierten Einfamilienhauswüsten.

  151. Wer nachts um drei noch...
    Wer nachts um drei noch Beiträge freischschaltet, kann kein ruhiges Gewissen haben.

  152. Dabei sein ist alles.
    .
    Trias...

    Dabei sein ist alles.
    .
    Trias (16.1., 18.35 Uhr), wir Westfalen verstehen uns ohne Worte. Deswegen kenne ich auch keinen guten Westfalen-Blog. Brauchen wir einfach nicht.

  153. @Trias: ja, bitte, drum...
    @Trias: ja, bitte, drum kümmern und Link einstellen! – Wer ist Jörg Thormann?
    @Filou: und präventiv schonmal sammeln gegen die Antialkoholpolitik.

  154. @DA
    kennen sie das? echt oder...

    @DA
    kennen sie das? echt oder ein fake, d.h. die einheimischen großbauern hetzen gegen konkurrenz?
    http://www.software-systems.at/php/fea.cms_newsletter_public_show.html?year=2011&id=3

  155. mööönsch, Filou, 17. Januar...
    mööönsch, Filou, 17. Januar 2011, 00:30, seien Sie bloß vorsichtig mit solchen äußerungen… sehen Sie sich mal im stgb die §§ 130 (volksverhetzung) und 130a (anleitung zu straftaten) an. hier in ostgermanien werden solche verfahren von cdu-kreistagsfraktionen gegen vertreter anderer politischer meinungen wegen weitaus schwächerer äußerungen gern zur allgemeinen abschreckung in der regionalpresse breitgetreten.

  156. Werter Don,
    ich gratuliere...

    Werter Don,
    ich gratuliere ebenfalls herzlichst zum zweijährigen Bestehen.
    *
    Und wenn Sie mich schon fragen, dann kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen: Bitte machen Sie so weiter und gern auch den Einfluss kynischen Philosophie auf die Entwicklung der Halacha im späten Hellenismus, oder die Grabungsbefunde der chalkolithischen Chamer Gruppe, oder die Buchmalerei des Klosters Prüfening, und auch sehr gern unfair und inkompetent moderne Operninszenierungen verreissen. Mich würde das sehr interessieren und eben nicht irgendwelches Geschreibsel über die A-, B- oder C-Prominenz.
    *
    Ich freue mich auch immer über Beiträge, in denen Sie auf aktuelle Ereignisse eingehen, in Ihrer unnachahmlichen leicht plaudernden, dabei jedoch abgründigen, Art und Weise (z.B. Ein Kernreaktor für den Tegernsee, das stilvolle Überleben der Pandemie).

  157. Es scheint, als hätte ich Sie...
    Es scheint, als hätte ich Sie so ziemlich rangefüttert mit meinem Tun. Ich werde sehen, wie man die Speisekarte weiter mit den Standardgerichten aus der Küche befüllt.

  158. Trotzdem: Ganz andere Blogs...
    Trotzdem: Ganz andere Blogs und ganz andere Autoren werden nicht gewünscht, sei es auch nur als Abwechslung?

  159. Übrigens ist am 15.1.2009...
    Übrigens ist am 15.1.2009 nicht der erste Beitrag erschienen – am 15. stellte Herr Schirrmacher nach einer halben Stunde Plauderei die einfache Frage: Wann können sie anfangen? Und ich sagte: Sofort.

  160. Nein....
    Nein.

  161. steelydan@: Nur durch die...
    steelydan@: Nur durch die harte, freiwillige Fronarbeit des Freischaltens um des höheren Ruhmes Willen am Tag und in der Nacht, konnten sich die oben sichtbaren Kommentarelogen auftürmen. Nur so können ruhigen Gewissens zum Lohne die wunderbar illustrierten & wohlschmeckenden Kuchen und Torten genossen werden. Nur so. Drum hat Jener ein durchaus ruhiges Gewissen, er sieht gelassen zu wie die Neider, SPONsoren in Blei- und sonstigen Wüsteneien untergehen.

  162. Tja, bester Don
    Nachdem Sie ja...

    Tja, bester Don
    Nachdem Sie ja von vielster Seit‘ so lobgehudelt worden sind, stehen Ihnen ja die Wege weitest und breitest offen.
    .
    Per Zufall hatt ich den Weg zu Ihren Causerien gefunden („Blog“ finde ich in diesem Zusammenhang irreführend) und bin geblieben.. Mehr Lob kann ich Ihnen auch nicht bieten. Wie andere auch schreibe ich öfters nichts dazu (Stichwort Senf)
    .
    Als Causerie sind Ihre Aufsätze irgendwie einzigartig. Deswegen sollten Sie sich nicht allzu sehr Gedanken über Blogs machen. Chacun à son goût (und es gibt natürlich solche, die haben keinen).
    .
    Einige nicht unkluge Kommentare werden Ihnen sicher den einen oder anderen Anstoss zu neuen Themata gegeben haben.
    .
    A propos Kommentare: Was ich nicht mag, sind grobe Streitereien – diese fehlen indes hier meist (sei es, dass sich die Mehrheit dem nicht hingibt, sei es, dass Sie Ihre Filterfunktion ausspielen). Das ist also ein Pluspunkt.
    .
    Bester Don: Schielen Sie also nicht zu sehr nach der Menge der Kommentatoren. (Falls Sie Zahlen brauchen, reicht sicherlich so ein Klick-und-zähl-Mechnismus). Und unterhalten sie auch weiterhin so blendend. Danke!

  163. Werter Don (10:50)
    Einer...

    Werter Don (10:50)
    Einer Öffnung für Gastautoren hätte ich in diesem Rahmen ganz bestimmt nichts entgegenzusetzen.

  164. @colorcraze: fast peinlich, ...
    @colorcraze: fast peinlich, es zuzugeben, Jörg Thormann schreibt die
    „Herzblattgeschichten“ oder so ähnlich, recht ironisch. Nein, die Originale
    lese ich nicht, nur um vorzubeugen. lch schaue auch gleich nach dem
    klassischen Leuchtmittel, das andere Wort kann man ja ohne Häme zu ernten kaum noch benutzen, aber bitte haben Sie ein klein wenig Geduld.
    @muscat: Danke, Sie sind nett. mfG. T.

  165. @Don
    Apropos Augsburg darf ich...

    @Don
    Apropos Augsburg darf ich Ihnen zurufen: Warm, warm!

  166. Die Dinge zu sagen, ohne was...
    Die Dinge zu sagen, ohne was gesagt zu haben
    .
    Ich denke, Sie treffen mit Ihrer Art über Dinge zu reden, ohne etwas gesagt zu haben, den Zeitgeist. Ich weiß noch nicht, wie ich zu diesem Zeitgeist wirklich stehe, aber zumindest bei Ihnen amüsiert es mich nicht nur. Sie wissen ja, anfänglich habe ich Sie kritisch beäugt, und das tue ich auch weiterhin, aber das tue ich ja sowieso. Aber Sie bieten einem dadurch auch eine Plattform, die ernsten Dinge des Lebens zu besprechen, ohne dabei das Publikum gelangweilt zu sehen. Mann kann sich bei Ihnen erholen, ohne dass das Gehirn einem dabei weich wird. Und dass Sie auch selber Biss haben, haben Sie mehr als einmal bewiesen, trotz all der Plauderei.
    .
    Es gibt natürlich noch andere gute Adressen, Uwe Walters „Antike und Abendland“ ist ja genannt und an „Deus ex machina“ nehmen Sie ja selber Teil, aber Sie nehmen es einem nicht mal krumm, wenn man nicht ganz beim Thema ist. Nicht alle Beiträge würde ich unterschreiben, die man Ihnen schickt, aber das geht den Übrigen mit Sicherheit nicht anders mit meinen Beiträgen, und auch Ihre unterschreibe ich nicht alle http://blog.herold-binsack.eu/?p=1321, doch den Stil, den Sie geformt haben, den unterschreibe ich.
    .
    Im Übrigen finde ich Ihre Idee vom Klassenkampf von oben natürlich famos. Das hat schon was provokantes. Und das ist wohl auch der Grund dafür, dass Sie nicht nur Neider als Feinde haben. Also seien Sie vorsichtig. Und auch wenn es schmerzt zu lesen, aber Sie führen vor, warum der Klassenkampf von unten so ein schlecht geführter ist, ja zwangsläufig sein muss http://blog.herold-binsack.eu/?p=1170.
    Ach ja, und der Schirrmacher: Er ist schon eine besondere Type. In Wirklichkeit ist er ja ein Konservativer – aber das sind wir ja praktisch alle http://blog.herold-binsack.eu/?p=462
    -, aber einer, der die Themen wenigstens richtig http://blog.herold-binsack.eu/?p=993 setzt. Das ist der erste große Fortschritt in diesem Land, wo sich Romantiker für Dichter halten, wo sie doch nur Ideologen http://blog.herold-binsack.eu/?p=1174 sind, oder Philosophen für Theoretiker, wo sie nur das Plagiat http://blog.herold-binsack.eu/?p=518 lieben und Wissenschaftler für Intellektuelle, wo sie nicht nur nicht als Handwerker durchgingen, aber womöglich als Prediger http://blog.herold-binsack.eu/?p=936.

  167. Dat fähllt ons noch he als...
    Dat fähllt ons noch he als Vürschpann:
    Die von den einzelnen Autoren (Kommentatoren) veröffentlichten Texte und Artikel geben nicht die Meinung des Blogwarts, der Herausgeber und der Redaktion wieder. Der Blogwart, die Herausgeber und die Redaktion machen sich die Ansichten der Autoren (Kommentatoren) nur insoweit zu eigen oder teilen diese, als dies ausdrücklich bei dem jeweiligen Text (-versuch) kenntlich gemacht ist. Eine (Vor)-Zensur findet ausdrücklich statt.

  168. Werter Don, nur weiter so im...
    Werter Don, nur weiter so im neuen Jahr! Und, ja, wenn Sie schon fragen: Ein paar mehr Reiseberichte (von wo auch immer) wären schön!
    Grüße FS

  169. Ich hätte da einen Vorschlag,...
    Ich hätte da einen Vorschlag, der Ihnen, lieber Don, bestimmt nicht zusagen wird und wahrscheinlich auch unbequeme Arbeit bereitet:
    Wie wäre es das Thema geografisch zu erweitern. Seit mehr als 7 Jahren höre ich nichts mehr über das „alte Europa“. Wie wäre denn ein Blog „Grabenkrämpfe“ oder „Über den Teich geschaut“, der die Stützen hier und in USA vergleicht, wobei letzeres sicher viel Stoff bereit hält, da dort ja jüngste Schnösel ohne jeden Anstand mit Facebook-Milliarden in die besseren Kreise aufsteigen, parallel aber die WASPs eifersüchtig über Sitte und Anstand wachen.
    Dazu dann gerne die Vorteile des „alten Europa“ in gewohnter Eloquenz darlegen, bitte ;)

  170. @colorcraze: ging schneller ...
    @colorcraze: ging schneller als erwartet, ich bin wohl doch kein Beamter.
    „Die Glühbirne als Heizung“ von Philip Plickert, FAZ.NET Wirtschaft vom
    16. Okt. 2010. Die 2 € wären Sie mir schon wert gewesen zum verlinken,
    aber ich habe es nicht so dicke mit dem registrieren, nie und nirgendwo.
    Sie finden das schon, herzliche Grüße, T.

  171. Ich besuche leider keine...
    Ich besuche leider keine Länder mit Todesstrafe. Ausserdem, dort zu überleben wird angesichts der Nahrung noch schwieriger als in England.

  172. FS, da muss ich aber erst mal...
    FS, da muss ich aber erst mal bei der entsprechenden Stelle bei der FAZ nachfragen.

  173. Der Gärtner, gestern abend...
    Der Gärtner, gestern abend 22:02: Ja. Wer denkt, fliegt raus.

  174. Glückwunsch auch, besonders...
    Glückwunsch auch, besonders zu den überraschenden Themen, den unvorhergesehenen Kurven und besonders zum Tonfall! Die Parallele zu Fontane ist wirklich frappierend – Parkettplatz 23.
    .
    Die Bilder sind wunderbar. Warum machen Sie nicht mal etwas zur Lichtbildnerei in Zeiten der Knipse?
    .
    Die Begleitmusik rundet’s ab: Was denkt man, wie stellt man’s(ich) dar, wie ist der Swing und wie ist das Lebensgefühl? Das gehört alles zusammen und es ist immer wieder erbaulich, das Ganze hier ausgebreitet zu finden.
    .
    Weiter so!

  175. Echt? Und Sie trauen sich noch...
    Echt? Und Sie trauen sich noch nach Hessen?

  176. Normalerweise geht einer...
    Normalerweise geht einer Löschung immer die Bitte um Mässigung voraus, mitunter auch mehrfach. Aber wenn das Ergebnis die Aufforderung an die FAZ ist, mich zu entlassen, möchte ich den Betreffenden raten, sich an Herrn Schirrmacher zu wenden, aber mein Blog ansonsten so zu belassen, wie es ist. Entweder ich fliege raus – dann haben sie, was sie wollen. Oder ich bleibe drin – dann verstehe ich nicht, was die sich hier einen abbrechen an meinem Geschreibsel, das sie nicht mögen.

  177. Werter Don,
    reichern Sie die...

    Werter Don,
    reichern Sie die Stützen auch weiterhin mit Ihren launig-bissigen Reiseberichten an – auch wenn es der Quoten-Optimierung nicht förderlich ist. Ihre Fotos und Texte gehen darin immer eine perfekte Symbiose ein. Anregende Bildungsreisen finden in den öffentlich/privaten Medien ja kaum noch statt.
    Wie wäre es mit folgenden eigenen Blog-Themen:
    1. Trial and error -Skurriles aus der IT-Szene. Von Abstürzen, Software-Macken und anderen erbaulichen Ereignissen, spöttisch kommentiert.
    2. Der wöchentliche nationale/internationale Blogger-Überblick: Wer sagt was – und warum?
    3. Zwei Seiten einer Medaille – FAZ-Blogger im Zwiegespräch: Aktuelles kontrovers diskutiert.

  178. @DA(11:40)
    ja, eine solche...

    @DA(11:40)
    ja, eine solche Antwort habe ich erwartet.
    Nur das „leider“ hat mich ein wenig überrascht.

  179. Hä? Mal locker bleiben,...
    Hä? Mal locker bleiben, lieber Don. Hier verlangt niemand, dass Sie rausfliegen. Nichtmal Meiermarke würde das wollen. Wo haben Sie denn das her?

  180. @DA
    Wenn das mit der...

    @DA
    Wenn das mit der Todesstrafe ein Problem ist, kann es ja auch China sein. Ach geht ja auch nicht. Russland? Hmmm. Aber wie wäre es mit den Monarchien in Benelux und Skandinavien?

  181. Keine Länder mit Todesstrafe?...
    Keine Länder mit Todesstrafe? Aber nach Russland könnten Sie dann ja fahren (Auftragsmord zählt ja nicht, da er prinzipiell in allen Ländern stattfinden kann).

  182. Im Harburger Hafen wohnt ein...
    Im Harburger Hafen wohnt ein Mann mit über 70 Jahren auf seinem Boot im Winter, kriegt die kleine Jolle mal grade auf 3 Grad warm, auch mit Heizlüfter auf „Karibik“. Das macht er, weil er inzwischen zu alt geworden ist für das „große“ Abenteuer.
    An einem Tiroler See kenne ich einen Fischer, dessen Söhne alle nicht Fischer werden wollen, und der mich mal morgens um 5, also nachts mit rausgenommen hat. Der malt die Sonnenaufgänge, und zwar so, dass man sich den Zauber erfühlen kann, den der da jeden Morgen sieht.
    Gruß vom anderen Ende
    http://www.ring2.de/archives/muhlenberg-im-winter/
    Solche Menschen bloggen zu sehen, das zu lesen, was sie zu erzählen haben, das würde mir gefallen.

  183. Arabella, das wird mit...
    Arabella, das wird mit schöner Regelmässigkeit gefordert, sicher ein, zwei mal im Monat.

  184. Ob er nächste Woche schon...
    Ob er nächste Woche schon wieder nach Tunis zurückkehrt?

  185. @Don
    Und wer fordert das?...

    @Don
    Und wer fordert das? Irgendwelche obskuren Trolle oder Leute, die bei Schirrmacher mit ihrem Klarnamen einen Termin bekämen?

  186. Beste Arabella,
    .
    der Ton...

    Beste Arabella,
    .
    der Ton macht die Musik! Lesen Sie mal genauer hin. Der DA exemplifiziert ja teils, wie man jemanden so richtig süffisant absaufen lässt. Sich hiergegen ohne Verletzung von Stil, Form oder Etikette zu wehren – oder selbst anzugreifen – ist die hohe Kunst. Für den Einstieg: Spiel über Bande. Als Projektionsfläche taugt klassische Bildung, da die betreffenden Damen und Herren aufgrund ihres weit vergangenen Vorversterbens selbst nicht mehr mitspielen oder emotionalisieren. Und, wer grob wird hat halt sowieso verloren.
    .
    Pfeifend,
    .
    Paule

  187. @Don Alphonso
    Um Himmels...

    @Don Alphonso
    Um Himmels willen, keinen ganz anderen anderen Blog;
    da komm ich ja her, reumütig.
    Seien Sie der der Sie sind, das genügt!
    Und dem Herrn Schirrmacher ein herzliches Dankeschön,
    dass er Sie zulässt und aushält.

  188. Mehrheitlich Leute, die...
    Mehrheitlich Leute, die denken, die FAZ gehöre ihnen und sie könnten mal rauslassen, wie das hier zu laufen habe.

  189. Chére Arabella, da hat wohl...
    Chére Arabella, da hat wohl einer eine tiefgreifende midblog-crisis.

  190. Neuer Themenkreis zum...
    Neuer Themenkreis zum Extremradeln
    FS@: ;DA@:
    1. Radler: Mit meiner Clique mach ich jetzt schon zum zweiten Male die „Paris à Pekin et retour“. Highlight: Durchquerung der Wüste Gobi. Die Stutenmilch und daraus Vergorenes im Mongolenfilzzelt, unvergessliche Augenblicke.
    2. Radler: Hatte nichts zu vermelden, da in Tegernsee, nach Durchfahren einer unübersichtlichen Haarnadelkurve mit V=125 km/h, seitdem verschollen.
    http://www.swisstravelclub.ch/abenteuer/abenteuer_index.php
    ..
    gartenzwerg@: I.d.R. werden hier nur weit offenstehende Scheunentore, per wissender, allgemeiner Akklamation, im fairen Dialog eingerannt.
    ..
    devin@:
    Der Klassenkrampf in seiner Spätphase am Beispiel angeknackster Stützen des Westviertels und dessen antagonistischen Dienstpersonals.

  191. @Don
    Über Leute, die solche...

    @Don
    Über Leute, die solche Entlassungswünsche hier als anonymen Kommentar posten, brauchen Sie sich wohl eher keine Sorgen zu machen.
    .
    Über diejenigen dagegen, die dafür eigens mit den FAZ-Herausgebern einen Termin zu vereinbaren wissen, womöglich schön. Wenn es diese zweite Gruppe überhaupt gibt, meine ich. (Ich habe von Medienstützen, wie gesagt, noch weniger Ahnung als Sie).

  192. @DonAlphonso

    Wie wäre es mit...
    @DonAlphonso
    Wie wäre es mit einer Burgen und Schlössertour durch Ostdeutschland. Dazu dann ausführliche Geschichten zu den Adlesgeschlechtern die früher dort gewohnt haben?

  193. Wenn schon der Sloterdijk...
    Wenn schon der Sloterdijk eigens hierherkommen muss, um von mir die besten Ideen zu klauen.

  194. Werter Don,
    es ist schwer...

    Werter Don,
    es ist schwer einzuschätzen, wen sie noch so mit ins Boot holen könnten/wollten?!? Könnten sie, diese Angebote präzisieren?
    Ansonsten, viel Feind viel Ehr sag ich mal. Die Wut ihrer Neider lässt doch die Tarte oder die gute Torte oben auf dem Berg bei herrlichem Wetter, gleich viel besser schmecken.
    gruß Kaktus

  195. Ein Schweizer Ex-Banker will...
    Ein Schweizer Ex-Banker will am Montag Daten von 2000 Bankkunden an Wikileaks weiterreichen. Das soll zeigen, wie Politiker, Geschäftsleute und Künstler Steuern sparen – darunter sollen „bekannte Stützen der Gesellschaft“ sein. (http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E69F9023AE3FE4162950EE1BD937D07E5~ATpl~Ecommon~Scontent.html)

    die verflechtungen von ‚Stützen der Gesellschaft‘ mit politik und ausländischen banken wären doch angesichts der neuen enthüllungen von wikilecks ein durchaus interessantes thema… :D

    wo don a. draufsteht, sollte auch don. a. drin sein, kein gastbeitragssubstitut. es ist eine stütze, keine austauschbare, wenngleich ebenso tragfähige abstützung. konservativ, nicht tolerant.

  196. hansgeier333, der war gut....
    hansgeier333, der war gut. Aber ich schätze den Hausherrn auf rundliche Mitte 40, geben wir ihm noch ein paar Jahre jugendlichen Schwungs, bevor die Crisis ihn packt und die Beifahrerinnen Küken werden.

  197. Zugegeben, die ganzen drei...
    Zugegeben, die ganzen drei Millionen Beiträge über mir habe ich nur durchsucht, aber nicht gelesen.
    Aber das Yellow-Press Blog gibt es im Urzustand schon. Der m.E. von vielen sehr unterschätzte Michael Graeter hat ein Blog in dem eine Art Zweitverwertung seiner Zeitungsbeiträge erfolgt. Ja, Münchenzentriert, manchmal ziemlich tendenziös und auch nicht immer aktuell. Aber der Graeter hat halt die Hintergrundinformationen die andere nicht haben oder nennen. Der weiss, wo die Leute herkommen, wer mit wem mal was hatte, auch die jeweiligen Eltern, und was die Putzfrau gerne isst, vermutlich auch. Deshalb ist sowas wirklich amüsant zu lesen.
    Ich bekenne auch, dass ich das Zeug, wie auch Bunte oder Gala, ganz gern durchblättere. Denn es ist doch nun mal so: worüber sonst kann man mit den meisten Leuten die man im Zug, im Flugzeug oder generell in Wartesituationen noch unverfängliche Konversation machen, über englische Literatur des 20. Jahrhunderts? Spätestens wenn man bei Evelyn Waugh ankommt, ist auch das ja nicht mehr unverfänglich.

  198. Es wäre schön, mal wieder...
    Es wäre schön, mal wieder etwas von Frau Diener zu lesen, zumindest als Reisebegleiterin. Ansonsten würde ich sagen: „Never change a winning one-man-show.“ Alles Gute zum Bloggeburtstag!

  199. Auf Expansion folgt Implosion...
    Auf Expansion folgt Implosion – dies nur als freundliche Mahnung.
    .
    Was halten Sie von ehrenamtlichen Tätigkeiten, Don? Eine wahre Fundgrube für lustige Artikel…
    Auf Ihre Berichte über ein Rodelwochenende mit Kindern aus der Pfarrgemeinde, oder im Faltboot paddelnd mit der Pfadfinderjugend auf dem Tegernsee, oder Fahrradtouren durch die Alpen mit Jugendlichen aus dem Turnverein, wäre ich jedenfalls sehr gespannt.
    Sie könnten allerdings auch mal über den richtigen Wein – vielleicht kann Ihnen da jemand aushelfen – zur vegetarischen Küche schreiben (mit oder ohne Begleitmusik); à propos, was macht Ihre Stereo-Anlage? Gibt es da Neues zu berichten? (Über Highend lässt sich wunderbar in der dunklen Jahreszeit schwadronieren. Röhrenendstufen verbreiten so eine gewisse heimelige Wärme.)
    .
    Ein (nicht zu) weites Feld.

  200. Aaaah, la chère Arabella. -...
    Aaaah, la chère Arabella. – Wie wäre es dieses Mal mit einem Gläschen Verdoux? – Sehr leicht, sehr bekömmlich. Etwas besseres gibt es nicht!! Bringen Sie ruhig Ihren Freund hansgeier333 mit. – A bientôt, Madame…

  201. Greenbowlerhat, klingt nach...
    Greenbowlerhat, klingt nach der „Barbell Heuristic“ eines Crash-Propheten und Bestsellerautors aus 2008 :
    …Read trashy gossip magazines and classics or sophisticated works; never the New York Times (or something even more aberrant, Newsweek)…“
    „…If you dislike someone, leave him alone or eliminate him; don’t attack him verbally.“

  202. verehrter Don,
    dümmliche...

    verehrter Don,
    dümmliche Invektiven ignorieren und eine Sammlung in Buchform andenken,
    Frau Diener bloglich reaktivieren und die Statistik-Damen bitte weiterschreiben lassen.
    Wo verblieb Dipsy nach der Weinlese? Er könnte uns vielleicht von seinen Erfahrungen beim ehrenamtlichen Engagement erzählen? Und die junge Technikerin die gern mit ihm polemisierte (Name vergessen, aber sie liebt
    Etro) fehlt mir auch, und etwas Devin müssen SdG auch vertragen, das gehört dazu.

  203. @atomfried: Frau Diener reist...
    @atomfried: Frau Diener reist auch selbst – einfach mitfliegen!

  204. Nach gewissem Nachdenken:...
    Nach gewissem Nachdenken: Vielleicht weniger die sowieso nicht Konversationsfähigen Themen Geld, Krankheit und Politik. Nicht dass icke in erkannter eigener Vulgarität da nicht mittenmang dabei wäre, aber bei den anderen Themen sind Sie halt origineller. Zeigen Sie es den Scheinstudenten, die nach drei Semestern alle Scheine für die Zwischenprüfung zusammen hatten und werten sie 22 Semester Hausarbeiten aus. George Best (keine Sütze aber kgN Nordirlands) soll gesagt haben einen Grossteil des beim Fussballspielen verdienten Geldes habe er mit Frauen, Autos und Alkohol durchgebracht, den Rest verschwendet. Das kann man nach oben transponieren: den meisten Teil meiner Zeit habe ich mit (was auch immer es bei Ihnen jenseits der leiblichen und pekuniären Notdurft ist) zugebracht.

  205. @Don Carlos - Diese...
    @Don Carlos – Diese ex-Bankknacker Affaire mit Wikileak ist schon sehr erstaunlich. Wenn im ersten Datensatz dieses Herrn Fehler waren und Wikileak die Enthüllungen wieder verhüllen musst, warum sollte es bei dem, der heute übergeben wurde, nicht genauso sein? Hat dieser ex-Bankknacker einen Anlass, jemand damit einschüchtern zu können?

  206. Weinfreund, Verdoux gern,...
    Weinfreund, Verdoux gern, 2003er aus Saint Etienne des Sorts? Evtl. Mondragon, wenn Ihr Keller das hergibt…

  207. Oh, da hat, wie es scheint,...
    Oh, da hat, wie es scheint, gerade jemand Andrea Dieners Blog wieder eingeschaltet.
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/ding/default.aspx

  208. (Ich glaube, jetzt wäre ein...
    (Ich glaube, jetzt wäre ein guter Zeitpunkt für den Projektmanager bei Spiegel Online, sich mal nach neuen beruflichen Herausforderungen umzuschauen)

  209. Seit gestern Nacht, werter...
    Seit gestern Nacht, werter Don. Wie kaeme ich sonst auf den Gluehdingsbumslink.
    (Das kommt davon, wenn man nachts in der Wanne internettet weil im Fernseh war nix und wasserfeste Buecher hab ich keine. Hab‘ ich ueberhaupt Buecher? Muss mal schauen.)

  210. Chère Arabella, ohne Ihren...
    Chère Arabella, ohne Ihren Freund hansgeier333? – Schade, ihm hätte ich auch Schlückchen gegönnt… – Also, dieser Verdoux, ganz großartiger , sehr erdiger Abgang, leider Korkgeschmack – macht alles kaputt, leider…

  211. "Trotzdem: Ganz andere Blogs...
    „Trotzdem: Ganz andere Blogs und ganz andere Autoren werden nicht gewünscht, sei es auch nur als Abwechslung?“
    .
    Don, wenn Sie so fragen: Ein intelligenter, undogmatischer deutscher Muslim-Blog – „Allah und die Autochtonen“ oder so –, das wär was!

  212. Verdoux ist gut. Ein wahres...
    Verdoux ist gut. Ein wahres Mordsgetraenk. Ausschliesslich von Frauen bevorzugt.

  213. und wo bleibt Frau Waldwuffs...
    und wo bleibt Frau Waldwuffs Kommentar?

  214. hallo Filou: ist ein ...
    hallo Filou: ist ein Laptop in der Badewanne so schöön wie ein Fööhn?
    Kishon, glaube ich: „Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht.“ mfG. T.

  215. Lieber Don,
    wenn man Ihnen...

    Lieber Don,
    wenn man Ihnen kündigt und es dann diesen Blog nicht mehr gibt, dann möchte ich bitte einen Briefwechsel mit Ihnen beginnen. Sie scheinen der Einzige weit und breit, der in korrekter Rechtschreibung, sinnvollen Satzstrukturen und mit Beherrschung der Zeichnsetzung noch Gedanken geradaus auf Papier bringen kann.
    Wir könnten philosophieren, uns austauschen und uns gelegentlich mit Empahtie stützen. Ich fühle mich so wohl in Ihren Worten.
    Gegenseitige Wochenberichte über Erlebtes, Gelesenes, Gesehens könnten auch bereichern. Man hat ja sonst niemanden mit Niveau.
    Morgen fahre ich ins Schokoladenmuseum und für nächste Woche suche ich mir ein Programmkino aus.
    Interesse?
    Ganz die Ihre
    Christine

  216. Lieber Weinfreund, der Abgang...
    Lieber Weinfreund, der Abgang des Verdoux ist uebrigens nicht erdig, sondern feurig mit einer Idee von Rauch. Das schoengestaltete Etikett zeigt die Abbildung einer mit Saege gekreuzten Axt in Herdringen, sowie den Wahlspruch: Que ce soit blonde ou noir/ j’aime toutes les femmes, bon soire!

  217. Nahmt Trias, iPodTouch....
    Nahmt Trias, iPodTouch.
    Uebrigens danke, ich bin mit antiken Leuchtmitteln gut bevorratet. Seitdem habe ich die Goldene Kundenkarte von OBI.

  218. @all Die Oma ist wieder auf...
    @all Die Oma ist wieder auf den Beinen – Zwischenziel erreicht!
    Danke an alle Mitfühlenden.
    Nach langer TV Astinenz hatte ich gestern das Vergnügen mit Anne W.
    Dort lernte ich Herrn J.F. kennen. Resultat: spontane langanhaltende Bulemische Anwandlungen.
    Heute die Fortsetzung auf dem ehm. Nachrichtenmagazin
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Fleischhauer
    Bitten Sie doch den besagten Herrn zum Duell
    Wenn ich diesen Menschen sehe bekomme ich spontane Lust auf Waterboarding –
    weil unter Wasser meine Wahrnehmung eingeschränkt ist.
    Wohlan zu den Waffen
    H.

  219. Bltte, die Person kann nichts...
    Bltte, die Person kann nichts dafür, die kommt aus kleinbürgerlichen Verhältnissen und arbeitet sich daran zu Tode.

  220. geehrter Filou: freut mich ...
    geehrter Filou: freut mich zu hören, safety first. mfG. T.
    p.s. @all: wird ja langsam spannend.

  221. Bitte folgende Themen...
    Bitte folgende Themen interessant und für die bisher werte Leserschaft aufbereiten:
    -Einfluss der kynischen Philosophie auf die Entwicklung der Halacha im späten Hellenismus
    – Grabungsbefunde der chalkolithischen Chamer Gruppe
    – Buchmalerei des Klosters Prüfening
    Ansonsten bitte so weitermachen, und besuchen Sie die Thermen in Meran!

  222. Die übrige...
    Die übrige Print-Qualitätspresse ignoriert diesen Blog weitestgehend. Nach einem Rausschmiss /Zwangsräumung könnte sich das kurzzeitig ändern.

  223. Inette@: Und was hat es mit...
    Inette@: Und was hat es mit den kappadokischen Höhlenwohnungen der paulinischen Zeit auf die Entwicklung des hiesigen Blogs auf sich? Da wäre doch einiges Nachzutragen. Oder die Wirkung des nicäischen Konzils auf unsere heutigen Sitten und Gebräuche unter ethnologisdchen Gesichtspunkten? Das ist doch alles viel komplexer als wir überhaupt ahnen.

  224. HansMeier555, das ist doch...
    HansMeier555, das ist doch schon mal ein gutes Zeichen.

  225. Gleich kommt was ganz...
    Gleich kommt was ganz einfaches.

  226. Glückwunsch zum zweijährigen...
    Glückwunsch zum zweijährigen Jubiläum!
    Machen Sie bitte weiter wie bisher und lassen Sie bloß nicht nach, die deutsche neoliberale Großgammelpresse weiter so herzlich abstoßend zu finden. Falls es mit deren Zustandsbeschreibung schwierig werden sollte: bei Kraus und Bernhard nachschlagen.

  227. Glückwunsch zum Jubiläum!...
    Glückwunsch zum Jubiläum! Obwohl wir im September erstklassig im „Sissi“ gegessen haben, halte ich doch Meran für überschätzt. Es ist ein wirklicher Nepp-Ort für Deutsche, besonders die „Altstadt“.
    Was Blogs in anderen Medien (Hamburg) angeht, ist es für altgediente Grossintellektuelle wie mich nicht möglich, die nachfolgende Redakteur-Entscheidergeneration zu interessieren oder gar zum Bezahlen zu bewegen.
    Die FAZ hatte mir – 1 Jahr vor Ihnen – angeboten, kostenlos auf FAZnet deren Blogger zu werden. Ralf Witzler hieß der Redakteur. Ich lehnte ab.
    Meine Seiten haben jetzt 400 Besucher pro Tag, wenn nicht gerade – wie am 15.1. – Spiegel-Online verlinkt.
    Ansonsten würde ich mehr über meine drei Söhne, über Architektenhäuser, Garten und Essen berichten, da wir ja (Siemens, Allianz, Uni) inzwischen selbst die Stützen der Gesellschaft sind.
    Und politisch sind zum Leidwesen von Dr. Schäuble und Dr. Merkel trotzdem.

  228. So? Was denn?...
    So? Was denn?

  229. @fionn(„guter Rat ist...
    @fionn(„guter Rat ist teuer“): Ich fürchte, nicht mal für sehr teuer bekommt man im Moment guten Rat, weil schlichtweg keiner da ist, der komplett durchblickt. Also müssen wir uns weiterhin mit Adhocitis selber durchwursteln.
    @Plindos: hm, davor gabs bankenfinanzierte Investorenmietshäuser (zur Zeit der großen industriellen Urbanisierung, als Preußen noch die Macht im Kaiserreich war) – sowas wie ich drin wohne. Wie die alten Bauernhäuser meiner verstorbenen Großtante bzw. meiner verstorbenen Gotte finanziert worden waren – die dürften so Anfang des 19. Jhdts gebaut worden sein – weiß ich leider nicht.

    Ich komme gerade vom NYT-Beitrag von Paul Krugmann „Can Europe be saved?“ http://www.nytimes.com/2011/01/16/magazine/16Europe-t.html?src=me&ref=general – immerhin sagt er nicht von vornherein „nein“. Das macht mich etwas mißtrauisch. Wenn uns (die EU) zuviele toll finden, rennen sie uns die Bude ein, und dann können wir nicht mehr in der nötigen Ruhe überlegen, wie man das Fortkommen bewerkstelligt. Damit sie nicht auf dumme Gedanken kommen, habe ich geschrieben, daß Berlin bereits pleite ist. Das ist nicht gelogen, aber es lebt sich trotzdem noch besser hier als in Utah (bis wohin sich noch nicht rumgesprochen hat, daß man Brokkoli kocht). Die BSR hat die Weihnachtsbäume brav innerhalb des angegebenen Tages eingesammelt. Interessant fand ich die Kommentare, vor allem die von Europäern aus den unterschiedlichsten Mitgliedsländern. Finne: was wollt ihr, wir sind Weltspitze – auch wegen dem Euro. Spanierinnen: Baugewerbe und Tourismus lahmen, na und, Arbeitslosigkeit ist trotzdem viel geringer als vor 20 Jahren, wenn wir für die Jugendlichen noch was verbessern, stehen wir gut da. Iren: je nun, wir haben es halt übertrieben, aber wir werdens überleben. Balten: dochdoch, Eurozone ist gut, wir wollen da rein! Italienerinnen: es ist nicht doll, aber wir haben auch die Renaissance überlebt. Franzosen und Holländer: glauben an E-Bonds. Deutsche: sehr gemischt. Einer sagt, alles was er kaufe sei mit dem Euro teurer geworden (kann je nach Warenkorb sein, aber die meisten haben ihren Warenkorb verändert), ein paar argumentieren für stärkere Integration, andere erzählen aus ihrem veränderten Leben. So wirklich herausragend durch makaberen Humor fand ich eigentlich nur Alan in Spanien: http://community.nytimes.com/comments/www.nytimes.com/2011/01/16/magazine/16Europe-t.html?sort=oldest&offset=2

  230. Don Alphonso wird bleiben....
    Don Alphonso wird bleiben. Dass ist unverzichtbar und alternativlos. Anderes zu diskutieren, ist nicht hilfreich.

  231. Christine (frz. betonen), es...
    Christine (frz. betonen), es ist bestimmt nicht seine herausragende orthographie, die don a.’s blog so lesenswert macht… ;D

    Der Tiger, ist doch egal, ob die wikilecks-enthüllungen wahr sind. hauptsache, es wird mal aus einer anderen richtung mit scheiße geworfen.

  232. @Trias: merci fürs...
    @Trias: merci fürs Nachschauen.
    @B4 (Balkan, Landwirtschaftsindustrialisierung): in gewisser Weise ist es so, wie Sie sagen („die Konkurrenz“), auf der anderen Seite ist es eben auch so, daß da die Europäer zu schwach sind, was dagegenzusetzen (ähnlich wie bei Software). Die Frage ist, ob man nicht sollte, um keine unerwünschten Strukturen zu bekommen.

    Mit den Bankkundendaten wird Wikileaks ja wieder spannend.
    Aber es läuft halt alles letztlich auf deutsche Interna heraus.

  233. Holblo, "Ostdeutschland"...
    Holblo, „Ostdeutschland“ einzuwerfen ist gar keine gute Idee… lassen sie ihn sich mal schön bei Berlin abreagieren, den gelegentlichen Schwingern in das Umland kann man dann gut ausweichen.

  234. Werter Don, für die...
    Werter Don, für die Wunschliste: Auswanderung.
    Deutschland war immer Auswanderungsland. Goethe nach Italien.
    Alfonso nach Meran. Schiller von Württemberg nach Baden und weiter.
    Auswanderung im kleinen und grossen, von der Oberpfalz nach Bayreuth, von Gotha nach Coburg, von Franken nach Baiern und wieder zurück. Auswanderung vom Stadtpalast in die Stadtrandvilla, und Einwanderung back to the roots.
    Reise er zum Thema, auf Spesenkasse, besuche er die Migranten deutscher Sprache, und berichte.
    Und noch ein Wunsch: der Blick auf die Gesellschaft. Aus dem Orchestergraben. Oder aus dem Marktstand heraus. Wer gut ratschen kann, kann auch bloggen. Eventuell Diktaphongestützt. Figaro´s blog fehlt auch in dieser Liste. (oder Taxifahrer´s blog. Frau Sanader aus Zagreb schimpft heute auf selbige).

  235. Guter Gott! Lassen Sie nach...
    Guter Gott! Lassen Sie nach Möglichkeit die Finger von Society. Das ist ein Thema für Teenager und Leser, die beginnen der Senilität anheim zu fallen!

  236. Ach, nochn Blog für...
    Ach, nochn Blog für Fremdlesewütige, der mir unterkam: http://patriceayme.com/index.html (ist aber sehr französisch, wiewohl auf englisch) Immerhin gräbt er gern in Historie, HansMeier könnte das reichliche Zitieren der Merowinger vielleicht gefallen.

  237. Ich bin auf der Suche nach...
    Ich bin auf der Suche nach einem wirklich guten Food-Blog.
    Lebensmittel, Rezepte und dies in Hinsicht auf ihre Herkunft und Zubereitung. So etwas vielleicht?

  238. ha, da fällt doch noch was...
    ha, da fällt doch noch was ein, schliesslich wird der Focus schockierende 18 und da sollte man doch mithalten können: „Die hundert besten Gasthäuser am Tegernsee“.
    Bitte mit recht viel hochobjektiver Quantifizierungs-Objektivität anrühren und am besten als Törtchengrafiken servieren: Schnitzelquadratzentimeter, Anzahl der Salzkartoffeln und akzeptierten Kreditkarten, CO2-Abdrücke in den Sitzbänken, Kellnerinnen-BMI, etc etc pp…

  239. Gerade den unfassbar doofen...
    Gerade den unfassbar doofen Kammerer-Blog über Superyachten auf SPON gelesen, wahrscheinlich hat sie das aus irgendwelchen Bunte- und Gala-Artikeln zusammengestückt – wenn die Konkurrenz so tief schläft, kann sich D. Alphonso natürlich entspannt zurücklehnen. Der Witz seines Blogs ist ein ethnologischer Blick auf die Stützen, welcher Innen- und Außensicht, Identifikation und ironische Distanz verbindet. Dieses Verfahren ließe sich auf andere Gegenstände lohnend anwenden, z.B. auch die Berliner Gesellschaft, die bei D.A. nur als Klischee der Irgendwasmitmedienbohème vorkommt, vgl. dagegen für eine „dichte Beschreibung“ z.B. „Ich drück dich“ von Gustav Seibt in Cicero, http://cicero.de/259.php?ress_id=&kol_id=21&do=comment

  240. @Besucher: Jaaaa, erwähnen...
    @Besucher: Jaaaa, erwähnen Sie auch mal Bayern-Banal, äh, F***. Die Bayern brauchen nämlich keine Springerle, um selber Senf abzusondern.
    @Krokodil: Seibts Beobachtungen sind allerdings sehr von außen; man sieht die Fragmentierung der Zirkel, aber es gibt keine Innenansichten – und die machen hier bei D.A. den Reiz aus. Also das Aus-dem-Nähkästchen-Plaudern eines selbst zumindest Teilzugehörigen.

  241. Wenn ich mir Ihre Linkliste...
    Wenn ich mir Ihre Linkliste auf Rebellmarkt anschaue, würde ich einige davon sehr gern hier als Gastautoren lesen. Vielleicht mal ein Thema, dass dann aus unterschiedlichen Sichtweisen beschrieben wird? Gerade jemanden wie Che2001 hier einen Beitrag anzubieten, wäre bestimmt ein großer Spaß.

  242. Ich freue mich auf die...
    Ich freue mich auf die Opernverrisse, zusammen mit der Dame mit Vorliebe für petrolfarbene Abendkleider. Vielleicht guckt die auch mal was anderes als immer nur Wagner.

  243. @ron Bei den Operverrissen...
    @ron Bei den Operverrissen würde ich besonders um die Würdigung des Regie“talents“ von Hans Neuenfels und Calixto Bieito bitten…

  244. Don,
    ich muss endlich auch mal...

    Don,
    ich muss endlich auch mal als schuechterner und bislang stiller Geniesser und Bewunderer und suechtig Gewordener sozusagen aus der letzten reihe ihnen zurufen: machen Sie bitte bloss einfach unbekuemmert weiter mit ihren (im besten wortsinn) dilettantischen schmierereien, ihre ansichten, und die dazugehoerigen diskussionen der SDG-gemeinde, sind immer belehrend und erbauend ganz egal worueber sie schreiben, weil sie einen klasse stil und immense bildungsreserven haben – vielen dank, auch im voraus…

  245. Don, auch ich - als stille...
    Don, auch ich – als stille Leserin – fühlte mich bisher wunderbar unterhalten und geniesse auch die Breicherung all ihrer Kommentatoren.

  246. Das lese ich gerne, und...
    Das lese ich gerne, und möchte mich für die Aufmerksamkeit bedanken.

  247. Lieber Don, alles ist ganz...
    Lieber Don, alles ist ganz wunderbar, und machen Sie bitte weiter wie bisher! Das Einzige, was den Blog noch verbessern kann, waere eine separat anklickbare Datei mit allen Begleitmusiken. Ich habe meiner Mutter zu Weihnachten „Lava“ geschenkt, das war ein grosser Erfolg. Aber es war dieses Album, weil es das Einzige war, dessen Namen ich erinnern konnte. Ansonsten, falls Ihnen mal gar kein Thema mehr einfaellt: Wie waere es damit, wie es den jungen Westviertelablegern (so zwischen Abitur und Studium) heute geht. Die Skizzen aus Ihrer eigenen Jugend sind so bedenkenswert, und, falls das Wort erlaubt ist, poetisch.

  248. NACHTRAG:

    Die angekuendigte...
    NACHTRAG:
    Die angekuendigte „Konkurrenz“ von SPON ist ein Witz! Ausser natuerlich Frau Berg, die laeuft jenseits von gut und boese auf ihrem eigenen herrlich-boesen Planeten. Also bleiben Sie Ihrem DonAlphonso-Stil, ob der nun viel mit Ihrer wirklichen Person zu tun haben mag oder nicht, bitte treu.
    Gruss,
    T.I.M.

  249. Das Schreiben über die...
    Das Schreiben über die „Dinge“ Deiner Sphäre beherrscht Du. Schreib mehr über Menschen. Wie viele echt oder eingebildet Reiche taugst Du zur Projektionsfläche. Das sehe ich hier bei den Stützen als Gefahr, vielleicht bekommst Du manchmal ein bißchen zuviel Beifall von der „falschen Seite“. Das heißt in diesem Fall: Leute, die wollen, das „alles so bleibt wie es ist“, was an sich nicht schlimm ist, aber dazu führen könnte, dass Du Dich als Autor nicht weiterentwickelst. Irgendjemand in den Kommentaren hat dazu auch schon ganz gute Vorschläge gemacht: Gerade Deine Perspektive könnte sich auszahlen bei Porträts von Menschen, die ganz „einfache“ Berufe ausüben, scheinbar „proletarisch“ sind etc., soweit Du der Versuchung widerstehen kannst, Dich über diese Menschen zu erheben. Sie haben dieselbe Komplexität und Vielschichtigkeit wie manche der „Dinge“, über die Du so gern schreibst.
    .
    Schreib mehr über Menschen.

Kommentare sind deaktiviert.