Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Vergesst Adel, erbt in Österreich!

| 145 Lesermeinungen

Es gibt jede Menge echten und viertelechten und angeheirateten Adel, Häuser in Dubai und Konten in der Schweiz -aber nur eine kleine Schar diskreter Familien haben steueroptimierte Familienstiftungen in Österreich. Andere müssen ihre Kinder in Ehen, Kirchen oder gar Ministerien abladen, aber als Stiftungsbegünstigter kann man einfach Chef einer Zweckgesellschaft werden. Und man muss nicht mal tun, um zu wirken.

IHR ODER DER TOD
Motto auf einem Prunkschild Karl des Kühnen

Es gibt eine Reihe von politischen Theorien, die im 20. Jahrhundert schreckliche Folgen hatten. Nach diesen 100 Jahren des Elends und des Mordens mag es ein wenig tröstlich sein, dass nicht allen Ideen die Möglichkeit eingeräumt wurde, weitere und überflüssige Beweise des menschlichen Versagens anzutreten. Und der Umstand, dass sich die damals populären Ideen von Eugenio Rignano in den 20er Jahren nicht durchsetzen konnten, versöhnt vielleicht mit kleineren Menschheitsverbrechen wie der Erfindung der Mikrowelle und private TV-Stationen. Zumindest gild das für jene, die in gute Verhältnisse hineingeboren sind: Eugenio Rignano nämlich vertrat die Auffassung, dass es gesamtgesellschaftlich betrachtet eine gute Sache wäre, private Vermögen spätestens nach drei Erbgängen zu 100% zu besteuern. Oder zu enteignen, konfiszieren, berauben, brandschatzen, wie man das in meinen Kreisen sehen würde. Und schon bei früheren Erbfällen sollte der Staat pauschal 30% einbehalten, dachte Eugenio Rignano und mit ihm viele andere; würde man dergleichen heute am Tegernsee vortragen, wäre es eine Förderung der unter Nachwuchsmangel leidenden Gebirgsschützen.

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Ich weiss natürlich nicht, ob Eugenio Rignano ein echter, konsequenter Philosoph war und verfügte, dass mit seinem Vermögen so zu verfahren sei. Was ich aber sicher weiss ist, dass in meinem Umfeld jede soziale Sinnhaftigkeit von Erbschaftssteuern für das Gemeinwohl bis auf das Blut bestritten wird. Es gibt viel Hassenswertes in dieser Gesellschaft, viele Ungerechtigkeiten und bald auch wieder Blitzer am Achenpass, wo die lange Gerade hinter Glashütte auch 240 verträgt – aber nichts trifft härter, brutaler und tiefer das wohl betuchte Gemüt als die Frechheit des Staates, schon einmal besteuerten Besitz beim Todesfall gleich nochmal zu besteuern, ganz so, als reichte das Elend in so einem Falle nicht aus. Keine Beerdigung am Gmundner Bergfriedhof, über der nicht der hagere Geist des Schäuble mit langen Fingern in des Toten Taschen wühlt.

Von solcherlei unhöflichem Betragen angewidert, schweift der tränengeschwängerte Blick hinüber zum Achenpass, denn dort, im österreichischen Vorbalkan, dort hat man ein Einsehen und die Erbschaftssteuer gänzlich abgeschafft. In Tirol kann man ruhig die Augen schliessen; nirgendwo könnte Eugenio Rignano ferner sein, als in den Todesstationen rund um Wien, jenem Berlin des Balkans, von dem sogar ich sagen würde, dass man es als Toter ertragen kann. Und da gibt es, wie wir in den Fällen eines unvorsichtigen Mitarbeiters der Bayerischen Landesbank, der Familie Piech und zuletzt beim Familienverband der zu Guttenberg lesen durften, durchaus eine Lösung, um als Deutscher durch Winkelzüge in den Genuss der österreichischen Liebenswürdigkeit zu gelangen: Die Privatstiftung für die Familie nämlich steht prinzipiell jedem Deutschen offen, der ein ausreichendes Vermögen mitbringt. Und nicht nur die Erbschaftssteuer entfällt: Auch andere Belastungen bei Transaktionen, wie etwa bei der Zuführung von Gewinnen, fallen jenseits der Grenze geringer aus.

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Ich will die werte Leserschaft hier gar nicht mit den nervigen juristischen Einzelheiten belasten, für die man in solchen Kreisen Mitarbeiter hat, die sich darum kümmern. Unwidersprochen jedenfalls ist, dass gleich hinter der Staatsgrenze in Salzburg sehr schöne Villenviertel anzutreffen sind, und der Ort über ganz famose, wenngleich etwas teure Antiquitätengeschäfte, Festspiele und Museen verfügt. Sollte also jemand planen, seine Firma und sich selbst jenseits der Grenze einzubringen, sei an dieser Stelle zudem vermerkt, dass Salzburg, historisch als Fürstbistum betrachtet, eigentlich gar nicht zu Österreich gehört. Man sitzt dort gewissermassen zwischen den Welten, und das gar nicht mal so schlecht. Kein Wunder also, wenn sich der Vorbalkan für schon üppig Besitzende zu dem entwickeln kann, was Monaco für gerade noch Verdienende ist: Eine Steueroase, und dank Doppelbesteuerungsabkommen und Gestaltungsmöglichkeiten vollkommen legal, und ganz ohne den schlechten Ruf anderer Gegenden, die den Reichen viel Müh und Plagiat abnehmen.

Besonders hübsch finde ich in diesem Zusammenhang die dadurch mögliche, das eigene Tun dezent belodenmäntelnde Propaganda: Letzthin las ich von einem, der meinte, er habe sich und seine Familie damit faktisch enteignet. Andere verweisen kühn auf die dringend gebotene Vermeidung von Erbstreitigkeiten, die mit einer Stiftung vermieden werden. Besonders herzig übrigens auch die Einbringung von Schlössern in derartige Konstrukte: Das sei der schwierigen und teuren Erhaltung von Kulturgütern geschuldet, darf man nachlesen. Und es stimmt natürlich. Derartige Argumente lassen sich bei einer grossen Yacht nicht vortragen, selbst wenn man überlegen könnte – wäre man denn ein schlimmer Neider – ob so ein selbst bewohntes Schloss zwingend als Problemfall und andauerndes Elend in Sachen Erhaltung gelten muss; braucht doch eine Yacht ab und zu einen neuen Anstrich und einen Bunga-Bunga-Kabine, ohne dass man dafür kulturelle Gründe ins Feld führen würde. Aber es scheint, als sei das Gemüt der schlichten Menschen mit 400 Jahre alter Prunksucht so zufrieden, wie es deren moderne Ausprägungen verdammt.

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Nur auf den ersten Blick erscheinen all die Bücher, die sich mit der Thematik beschäftigen, so unerfreulich wie die Vorstellung, den Rest aller Tage in der Steiermark zu verleben, mit Nachbarn, die dem Jörg die Treue halten. Dort steht zwar geschrieben, dass von Deutschland aus an Stiftungen übertragene Vermögen von 17,5% Enteignung durch Schenkungssteuer bedroht sind. Aber man kann diese Steuer mittels einer österreichischen Kommandit- oder Personengesellschaft „abschirmen“, wie es so schön heisst, und das ist keinesfalls eine weitere Belastung. Man gründet eben eine Firma mit wohlklingendem Namen, etwa die „Wohltuende Alphonsinische Vermögens & Latifundien KG von 1543“, beschafft sich einen Salzburger Briefkasten und bittet Amalie, die sowieso gerade bei ihrer Bank geflogen ist, dort pro forma Geschäftsführerin zu werden – in Österreich wusste man schon immer ein Platzerl für missratene Kinder zu finden. Vielleicht brauchen ihre Eltern ja auch einen Chef für die „Würdevolle Amalia Auguste Stiftungs KG“. Es ist nicht ganz einfach, alle Schlupflöcher der grenzüberschreitenden Steuerwirrnisse zu finden, aber der kundige Berater spricht nicht zu Unrecht von „Gestaltungsmöglichkeiten“ in dieser Unübersichtlichkeit.

Dergleichen Chancen über zwischengeschaltete Gesellschaften gibt es nicht nur bei der Verbringung von Vermögen ins steuergünstige Österreich, sondern auch bei der Ausfuhr von Zuwendungen nach Deutschland. Und bislang ist mir noch kein Fall bekannt, da eine Zeitung mit grossen Lettern einen „Steiermark-Rudolf-Ferdinand“ oder eine „Wolfgangsee-Agnes-Mathilde“ an das Licht der Öffentlichkeit gezerrt hätte – alles ist legal, alles ist möglich. Mir scheint, man redet in der Presse ohnehin nicht gern über solche Gestaltungsfragen, die auch nicht leicht zu erklären sind. Das Elend an der Sache ist allein der Umstand, dass die üblichen kleinen, ärmeren Reichen, die von der Erbschaftssteuer genauso brutal wie die wirklich Reichen betroffen sind, aufgrund der Komplexität und der hohen Kosten so einer Lösung von den Segnungen der Österreicher ausgeschlossen sind: Es lohnt sich erst für wirklich grosse Vermögen.

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Es sei denn, jemand hat die Idee… also, es ist doch so: Diese österreichischen Familienstiftungen sind mehr als nur Steuerersparnis. Sie haben ein gewisses Prestige, lassen auf ein grosses Vermögen schliessen, machen auch alkoholkranke Kinder attraktiv, und sind nicht so protzig wie ein Haus in Dubai. Geschäftsabschlüsse und Ministerernennungen werden keinesfalls schwerer, wenn man über so eine Stiftung im Hintergrund munkelt, denn nur die wirklich Reichen… ich sehe da ein Geschäftsmodell: Denn ob man nun dem deutschen Fiskus einfach so das Geld in den Rachen wirft, oder es aufgrund einer schlecht konzipierten Stiftung tut, die dafür wenig kostet, macht keinen Unterschied – mit Ausnahme der Stiftung, die man in Österreich hat. Sie ist nicht im Mindesten so peinlich wie ein gekaufter Adelstitel, nicht so halbseiden wie ein österreichischer oder gar Bayreuther Doktortitel, sie bietet dem Nachwuchs Geschäftsführerposten in Firmen…

Man könnte doch in Zusammenarbeit mit ein paar hungrigen Juristen, einiger vorgegründeter KGs mit vielen Posten in einer schicken Villa bei Salzburg mit vielen Briefkästen… eventuell vertreibt man auch kleine Besenkammern in einer runtergewirtschafteten Burg in Ostdeutschland, um eine denkmalpflegerische Dimension einzubringen… die Volks-Österreichische-Familienstiftung für nur noch 49.999 Euro, Denkmalschutzbegründung mit Schlossanteil 9.999 Euro Aufpreis… der Sohn hat dann einen ordentlichen Beruf, einen guten Spruch – „Was? Staatssekretär werden? Kann ich mir zeitlich eigentlich nicht leisten. Die Familienstiftung verlangt nach mir, morgen wieder nach Salzburg…“ – und beste Aussichten auf weiteren gesellschaftlichen Aufstieg. Das würde mindestens 6 Monate am Tegernsee und 30 Jahre in Berlin funktionieren, bis jemand der Sache auf die Schliche käme.

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145 Lesermeinungen

  1. Ein Haus in Dubai? Das wäre...
    Ein Haus in Dubai? Das wäre ja wohl das Letzte. Denn da gibt es keine Rechtstaat. Und am Ende bleibt der unverzichtzbar. Zumindest in den für Vermögende milderen Varianten.

  2. Zum Glück gibt auch ein Leben...
    Zum Glück gibt auch ein Leben jenseits der Bildung.

  3. Beispiel: Die Brüder Karl und...
    Beispiel: Die Brüder Karl und Theodor Albrecht
    Gefunden bei Dr. Harald Wozniewski
    http://www.wohlstand-für-alle.de/html/weltwirtschaftskrise.htm
    Als Beispiel für zwei sehr erfolgreiche Personen möchten wir die zwei reichsten Deutschen anführen, die Brüder Karl und Theodor Albrecht. Sie sind die Eigentümer von Aldi Süd beziehungsweise Aldi Nord. Gemäß manager-magazin8 besitzt Karl ein Vermögen im Wert von 17,55 Milliarden Euro und Theodor eines im Wert von 17,05 Milliarden Euro. Die Gebrüder Albrecht stammen aus kleinen Verhältnissen, haben ihren Erfolg also mit bescheidenem Vermögen begonnen. Die Milliardenbeträge, die hier nun genannt werden, kann sich kaum ein Mensch wirklich vorstellen. Anschaulich wird es aber, wenn man einmal ausrechnet, welchen Stundenlohn jemand haben müsste, um mit 40 Jahren Arbeit, bei 230 Tagen im Jahr, 8 Stunden am Tag und natürlich mit dem Bezahlen von Einkommensteuer zu so einem Vermögen zu kommen. Nehmen wir als Einkommensteuersatz einheitlich 48,5 Prozent an, wie er vor ein paar Jahren in der Schröder-Ära als Höchststeuersatz kurzzeitig zustande kam. Dass man nebenbei auch noch von ein paar Euro leben muss, ist klar. Das berechnen wir aber nicht mit. Diese Beträge kann sich jeder selbst anhand des eigenen Lebenswandels hinzudenken.

  4. 240 auf der Landstrasse?...
    240 auf der Landstrasse? Salzburg an der Ilm? Weimar an der Donau? Wittenberg an der Salzach? Wie auch immer: Wann immer wir können legen wir uns unter ein von Luther gepflanztes Apfelbäumchen. Und empfehlen dies auch allen anderen.
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    „Ordnung und Unordnung des Wissens“ – http://de.wikipedia.org/wiki/Caspar_Hirschi „Falschgeld im Wettbewerb“ halt.

  5. Für alle ohne bayerisches...
    Für alle ohne bayerisches Abitur
    Fundstelle wie oben bei Dr. Harald Wozniewski
    Die Rechnung für Karl Albrecht: 17.550.000.000 Euro in 40 Jahren bei 48,5 Prozent Einkommensteuer ergibt bei jährlichen 230 Arbeitstagen à acht Stunden 491.652 Euro pro Stunde. Bei Theo Albrecht ergibt sich so ein “Stundenlohn” von 477.645 Euro. Ähnliche Berechnungen könnten wir auch für die USA anstellen. Bill Gates (Microsoft) hatte bekanntlich auch “klein angefangen”.
    Bedenken Sie: Die so berechneten Stundenlöhne gelten von der ersten Stunde an! Und vor 40 Jahren war ein bestimmter Betrag weit mehr wert als heute. Wenn man aber realistischerweise für die früheren Jahre geringere “Stundenlöhne” veranschlagt, müssen sie später entsprechend höher sein, um die festgestellten Vermögenswerte erreichen zu können.

  6. @Dago, verstehe ich nicht. Und...
    @Dago, verstehe ich nicht. Und zunächst: waren die Brüder Albrecht, denn der eine hat bereits das Zeitliche gesegnet. Sie sehen, auch mit soviel Geld gibt es keinen Stammplatz auf Erden. Ähnlich wie beim FC Bayern.
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    Ich bin wahrhaft kein Freund dieser Discounterheinis, wieauchimmer sie nun alle heißen, im Gegenteil. Diese Abneigung aber richtet sich insbesondere gegen die Lebensmittel, die Premium suggerieren, im Grunde aber Industriedreck sind. Bei Fleisch denke ich an Hühner- und Schweinebatterien, die……..Nun, lassen wir das, ich will gleich noch kochen. Dennoch leben wir in einer Marktwirtschaft, und diese Brüder haben schon früh erkannt, daß das Prekariat immer weiter zunehmen wird und haben extrem schlau als Unternehmer gehandelt. Und jeder Bürger kann doch entscheiden, ob er da einkaufen geht oder nicht. Genauso, ob er diese Hamburgerketten aufsucht, um sich dort mit Müll vollzustopfen und dabei noch Verpackungsmüll hinterläßt. Und diese sind amerik. Ursprungs. Mich wundert nur, warum diese Anbieter überhaupt erst so groß werden konnten. Ich kann es Ihnen sagen: weil es vielen Menschen unwichtig ist, was sie in sich hineinstopfen und lieber Flachbildschirme auf Kredit kaufen, in der Dom-Rep all-inkl. Urlaub machen, die Fahrräder im Baumarkt kaufen etc. Daß die Steuergesetzgebung nicht gerade gerecht ist, ist ein gutes Thema. Den Schröder haben doch genug gewählt, der hat sich den Kanzler ebensowenig gestohlen wie die Albrechts die Discounterkette. Der Gysi müßte doch längst Kanzler sein. Wird der aber nie, denn jeder bekommt das, was er verdient. Auch den Verteidigungsminister.
    Gmunden ist im übrigen ein beschauliches Örtchen. Vom Schloßhotel Freisitz Roith hat man einen herrlichen Seeblick, an den Fiskus daheim mag man kaum denken, aber man kann dort schöne Stiftungspläne schmieden, wohl wahr.

  7. Das Deutsche Volk neigt nun...
    Das Deutsche Volk neigt nun mal meistens glücklich zur Selbstverwaltung.
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    Allfällige Unterschiede zum östereichischen Volk sind leider beabsichtigt und kein Zufall.
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    Besser so eine Selbstverwaltung also, als gar keine.
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    Weshalb wir schon seit längerem daran dachten, uns die Domain „www.staatenlose-ausländer.de“ resvieren zu lassen – nur mal spaßeshalber, schließlich versteht auch der deutsche Staat (z.B. der) Spaß, wenn es bloß fast um seine Existenz und Substanz und den Selbsterhalt geht.
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    Was meint ja klar: Ich gebe meine deutsche Staatsbürgerschaft zurück, mit allen Nachteilen, die das nach sich zieht, bleibe aber hier wohnen. ( Dioppelter Gegensatz zu dene, die hier wohnen bleiben,m alle Vorteile haben wollen, aber das geld ins Ausland schaffen, ma hat es bemerkt) Und man könnte argumentieren: Wenn es ja alle und nicht erst neuerdings vor allem leicht haben wollen – dann wird es auch eine – wenn auch kleine – Zahl von solchen geben, die genannte Nachteile in Kauf nähmen (sich in Libyen z.B. an keine Botschaft wenden zu können, sondern es selbst machen zu müssen).
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    Und nach dem in kürzester Zeit über 500.000 sich pro Guttenberg aussprachen (um diesen Namen nicht vermieden zu haben) und ca. 20.500 zukünftige Akademiker dagegen, würden wir nicht hoch wetten wollen, dass sich zumindest unter den Letztgenannten eine ganze Reihe zumindest mal theoretisch für die genannte mögliche Webseite („Prolog plus Forum“) interessieren würden:
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    Mit Sicherheit nicht weniger Posts und Kommentare als bei Dr. Don, nicht wahr?
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    Wie auch immer: Jeder, der nach reiflicher Überlegung eine solche Page ins leben rufen wollte, fühle sich ggfls. frei dazu: Es ist bestimmt nicht sozial exklusiv unsere Idee.
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    Wie gesagt, man diskutiere die Idee „www.staatenlose-ausländer.de“, was wäre, wenn womöglich Hundertausende – nicht nur akademisch gebildeter junger und älterer – deutscher Staatsbürger am Ende ihre Staatsbürgerschaft zurückgeben könnten, sich selbst dabei filmten, die Filme zu http://www.staatenlose-ausländer.de und youtube stellen würden, gerne ihre Kommentare dazu posten würden („war auch überfällig“, „hätte ich schon früher machen sollen“, schön, dass die endlich weg ist“, „hat mir eh noch nie was gebracht“ etc.)?
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    Wie gesagt: Es handelt sich um ein freies Land. In Freiheit dürften womöglich sogar Hundertausende von womöglich zukünftiger Elite ihre Staatsbürgerschaft zurückgeben, oder nicht? Bevor sie gezwungen wären, ihr Geld nach Österreich zu bringen. Oder sonstwie unzufrieden wären.
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    Wie heisst das noch mal? „Einigkeit und Recht und Frieden für das Deutsche Vaterland“ – na haben wir doch schon alles.
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    http://www.amazon.de/Untertan-Heinrich-Mann/dp/3596136407/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1299427500&sr=8-1

  8. Warum sollten Bürger weniger...
    Warum sollten Bürger weniger „Gestaltungsmöglichkeiten“ haben als Finanzminister?
    Seine Exzellenz ist hocherfreut, wenn die Bürger ihre kreative wie schweisstreibende Schaffenskraft darauf verwenden, Einnahmen zu erwirtschaften und wieder in Umlauf zu bringen. Summa summarum landen rund 50 Cent von jedem Bürger-Euro in seiner Steuerkasse. Rechnet man die Staatsverschuldung plus Bankzinsen zu Lasten der Bürger hinzu, obwohl durch Miss- und Vetternwirtschaft seiner Exzellenz verursacht, so reichen die „Gestaltungsmöglichkeiten“ unserer freiwillig gewählten Vermögensverwalter de facto bis zurück ins Mittelalter; bis zum feudalen Leibeigentum. Mit einem winzigen Unterschied: Dank Demokratie dürfen wir uns de jure „der Souverän“ nennen respektive schimpfen.

    Noch perfider ist die „Sprachgestaltung“ seiner Exzellenz. Dank freundlicher Hilfsbereitschaft der aufklärenden Pressezunft hat es der Deutsche Michel zum wahren Steuerfetischisten gebracht. Zum begeisterten Masochisten, dem jede Wortsch(r)öpfung recht ist: Steuerparadies! „Zum Teufel, ich liebe die Steuerhölle!“ – Steuerflucht! „Es lebe die Steuerfahndung!“ – Steuersünder! „Heil Steuerfaschismus!“

    Es gibt Länder und Regionen, in denen auch ich meine Steuern gerne bezahlen würde. Weil ich dort eine Gegenleistung und eine transparente Abrechnung von Seiten der Öffentlichen Verwaltung erhalten würde. Das sind Steuerparadiese für steuerflüchtige Steuersünder. Solange man Deutschland nicht dazuzählen kann, bleiben einem wenigstens die „Gestaltungsmöglichkeiten“…

  9. @ Dago:
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    interessanter link -...

    @ Dago:
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    interessanter link – Danke.
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    fehlt eigentlich in den Diagrammen nur noch eine weiter Dimension der Geldflüsse im Zeichen der Globalisierung.
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    Ist eigentlich bekannt wieviel in die Don´schen Entzugsanstalten fließt?
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  10. "Den Schröder haben doch...
    „Den Schröder haben doch genug gewählt, der hat sich den Kanzler ebensowenig gestohlen“
    Hat sich der damals nicht einfach an der Lafontane drangehängt.?
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    Den kannte doch bundesweit vorher keiner, seltsamer Vorgang wie mir scheint …
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    „Und nach dem in kürzester Zeit über 500.000 sich pro Guttenberg aussprachen“
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    gefakte Facebookaccounts, siehe Demos oder Petition …

  11. Es geht immer noch ein...
    Es geht immer noch ein bisschen schlimmer. Davon habe ich mich jetzt wieder überzeugen lassen.
    Aber gerecht geht iregendwie anders.

  12. Don Alphonso@: Ihre Sorgen...
    Don Alphonso@: Ihre Sorgen möchte ich (nicht) haben! Wenn die konzessionierten Langfinger noch weiter so rumzocken, dann fliegen denen binnen kurzem ebenfalls die Brocken um die Ohren. Ähnlich wie den mehr oder minder legitimierten Mächtigen, von Bahrein angefangen bis zum Maghreb. Dann ist das Mittelmeer wieder ein Mare Nostrum in gewandelter Form. p.s.: Wo solche Typen im Biotop groß werden können wie der Gassner, is eh auch ein Schmäh :-O http://www.faz.net/s/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF/Doc~ED382A0CB91C2476AB4D3386B343FB50E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    Tillmann@: Die per Steuer hereingespülte liquide Masse in D. reicht schon längstens nicht mehr aus die Zinses-Zinsen der Staatsschuld zu bedienen. Wer denkt dabei noch an Tilgung? Da brauchts nicht mehr viel an Mathematik. Il futuro: Alla fine della commedia………….peng!!!!!

  13. Sag'ich doch seit 70/71,...
    Sag’ich doch seit 70/71, confratre: Stell Dir vor, es ist Staat, und keiner geht mehr hin.
    Ab in die Untergrundwirtschaft à la DDR-Buerger. Die Jungen gehen nach Neuseeland oder Australien, die Alten sterben sowieso aus, die Zuwanderer uebernehmen den Rest und finden das prima, denn die kennen’s nicht anders.
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    Abjeschafft!

  14. Werter Don Alphonso, ich sehe,...
    Werter Don Alphonso, ich sehe, der Journalistenberuf gerät ihnen zu stressig; jetzt also die angenehmere Betätigung als Vermögensberater auf solider rechtlicher Grundlage. Kein riskanten Schmuggeln – auch transferieren genannt – mehr von Bargeld in die Schweiz, wo die in den dortigen Banken lagernden deutschen Vermögen dann von irgendeinem unzufriedenen Administrator des eidgenössischen Geldinstituts für einen Judaslohn an den deutschen Fiskus verraten werden. Wenn Sie in diesem Stiftungsgeschäft tätig werden, könnten Sie parallel dazu vielleicht noch die durch diese Stiftungen begünstigten Töchter verscherbeln – Eheanbahnung ist doch auch ein reizendes Geschäft…

  15. Österreich? Da war doch noch...
    Österreich? Da war doch noch was? Ach ja:
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    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34285/1.html
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    „Der Nutzen der Kapitalströme verteilte sich einseitig zugunsten der USA. Ein Blick auf die europäischen Investitionsströme seit 1998 macht klar, dass die Europäer am meisten immer genau in diejenigen US-Finanzanlagen investiert hatten, deren Preise einem Höhepunkt zustrebten und wenig später drastisch an Wert verloren, wie etwa New Economy-Aktien, Telekom-Bonds oder strukturierte Subprime-Hypotheken. Besonders gravierend war dies beispielsweise im Jahr 2000. In diesem Boom-Jahr hatten die Europäer ihre US-Investitionen gegenüber dem Vorjahr auf rund 300 Mrd. USD verdoppelt und davon fast 200 Mrd. USD in US-Aktien und nochmals rund 50 Mrd. USD in Anleihen mit schwacher Bonität investiert. In den wenigen Monaten bis sich der New-Economy-Crash manifestierte, kamen nochmals rund 100 Mrd. Dollar dazu, und am Jahresende war davon nicht einmal mehr die Hälfte vorhanden und Europa hatte einen Verlust erlitten, der das Bruttosozialprodukt Österreichs übersteigt.
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    Dieses Spiel wiederholte sich 2006 und 2007, nur dass diesmal weniger in US-Aktien sondern in angeblich erstklassige Hypothekenpapiere und schlecht geratete Unternehmensanleihen investiert wurde. Das Ergebnis war indes dasselbe: wieder führten massive Einbrüche der jeweiligen Marktwerte zu Verlusten, nur dass diesmal laut Bernankes‘ Zahlen ein Investitionsvolumen von rund einer Billion Dollar unter die Räder kam und daraus Verluste von mehr als 500 Mrd. USD resultierten, die inzwischen großteils realisiert wurden.“
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    Wahrscheinlich behält man sein Geld am besten doch in Deutschland. Nur sicher sollte die Anlage eben sein. Womöglich auch sicher vor solchen, die immer zu Höchstkursen US-Papiere oder andere „Werte“ kurz vor den Höchstständen kaufen.
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    Es ist halt so: Die BASF hat ihren größten Chemiestandort in Ludwigshafen, den Zweitgrößten in China, den Drittgrößten in den USA. Und alles völlig geräuschlos. Und verliert in allfälligen Krisen keinen Cent. Auf keinem Kontinent auch nur einen. Woraus zu schließen ist, dass es eben doch Sachverstand gibt. Nur nichtso viel in der deutschen Administration (anscheinend). Und in vielen Banken eben wohl auch nicht.

  16. @Confratre: "Il futuro: Alla...
    @Confratre: „Il futuro: Alla fine della commedia…“
    Sag ich doch; nur nicht so schön italienisch.
    Die Deutschen haben die opera buffa ja nicht erfunden. Die Marseillaise auch nicht. Das Schiesspulver auch nicht, aber das könnten sie jetzt billig aus China importieren. Irgendwie muss der Michel doch wachzukriegen sein…

  17. 500.000 in kürzester Zeit...
    500.000 in kürzester Zeit für K.T.-Gutt? Das ich nicht lache! Ist den Lesern in dieser Zeitung der Begriff Astroturfing geläufig?
    Hier die Auflösung: http://de.wikipedia.org/wiki/Astroturfing
    Die scheinen Erfolg zu haben, bisher, sie bewegen sich aber auf sehr dünnem Eis.

  18. Man muss ja nur die...
    Man muss ja nur die unterschiedlichen Wirklichkeiten – und wie sie zueinander/gegeneinander stehen – zur Kenntnis nehmen.
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    Man montiere also nur einmal probehalber den obigen Blog unseres verehrten Gastgebers zur voranstehenden schon verlinkten Heisemeldung und zu folgendem Bild und Meldung: http://www.volksbank-bitburg.de/homepage/Spezielle_Angebote_III.html
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    Und bedenke dann, dass womöglich schon drei oder höchstens vier Weiterleitungsebenen oben später, genau das Geld, welches genau durch diese Hände dieser wunderbar deutschen Dienstleister (siehe Foto eben) ging, von ihnen sammelnd vermehrt wurde, an Anlagen in den USA zu Höchstpreisen „verschwendet“ wurde. Zugunsten des Standortes Amerika. („Yankee as yankee can sozusagen“, hätte manch einer evtl. früher dabei gedacht, auch ganz ohne ohne anti-amerikanisch eingestellt zu sein, vielleicht eine Leistung anerkennend sogar)
    .
    („Amerka tut auch viel für die Welt, da sollte es uns auch 1000 Milliarden oder mehr hin- und wieder nicht ankommen. Evtl. könnten aber auch die Mitteleuropäer hin- u. wieder mal die Konjunkturlokomotive der Welt spielen, auf Pump zu große Autos fahren, Häuser eine Nummer zu groß finanzieren, unnütz teure Kriege führen (nein, das nicht) und viele schöne andere Dinge auf Kredit mehr kaufen, ihr Geld dazu bei der Welt borgen. Es fehlte den netten Mitteleuropäern dann am Ende ja bloß die richtige Anleitung, wie man diese Schulden dann (am besten zu Höchstkursen, sicher) an andere klug verkaufte: „Bin ichs los, habens nun andere“. „Selber Schuld halt, wer sowas kaufte.“ Und nein: das ist nicht vorstellbar. Wir Deutsche wollen sowas tatsächlich nicht und werden es auch nie anfangen. Sowas ist und bleibt uns unmoralisch. Immerhin können wir dankbar sein.)

  19. "Nur auf den ersten Blick...
    „Nur auf den ersten Blick erscheinen all die Bücher, die sich mit der Thematik beschäftigen, so unerfreulich wie die Vorstellung, den Rest aller Tage in der Steiermark zu verleben, mit Nachbarn, die dem Jörg die Treue halten.“
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    ja, das rauhe und wilde bergvolk jenseits des semmering.
    graz hat manches schöne für sich, die landschaft liegt dort mitten in der stadt.

  20. In aller Sachlichkeit und...
    In aller Sachlichkeit und nüchtern dürfen wir vortragen:
    Unsere Einlagen, gem. den gesetzlichen Regularien zu treuen Händen von den freigestellten Banken übernommen, werden sachgemäß verwaltet und gemehrt.

  21. Grausig wie sich die Devise...
    Grausig wie sich die Devise jenes hochadligen Herrn bewahrheitete:
    IHR ODER DER TOD
    Motto auf einem Prunkschild Karl des Kühnen
    oder
    obstināverant animīs vincere aut morī (sie hatten sich fest vorgenommen zu siegen oder zu sterben.) (Kein Nachweis)
    Karl I. der Kühne (französisch: Charles Ier le Téméraire oder le Hardi, (* 10. November 1433 in Dijon; † 5. Januar 1477 bei Nancy) war Herzog von Burgund und Luxemburg aus der burgundischen Seitenlinie des französischen Königshauses der Valois.
    Auch so was dessen Tod: Mit der reichste und mächtigste Mann zu seiner Zeit, zum Schluß, nach der verlorenen Schlacht bei Nancy, sein Leichnam gefleddert und nackend auf dem Feld gefunden.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_der_K%C3%BChne

  22. Schön, dass jemand die...
    Schön, dass jemand die Anspielung versteht!

  23. naja, die Stifteritis...
    naja, die Stifteritis grassiert bei uns; und in den Stiftungsvorständen finden sich auch warme Platzerl mit Sozialprestige und netter Dotierung für Sozialdemokraten. Außerdem können verschiedenerlei Erbschaften in Stiftungen eingebracht werden, auch solche die man gar nicht selber gemacht hat
    http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=524

  24. ...und wer sich mit...
    …und wer sich mit Diplomarbeiten und Dissertationen schwertut ist auch gut aufgehoben bei uns, wir haben Privatuniversitäten und neulich hörte ich von einer etwas weiter östlich gelegenen Universität, bei der man einen beliebigen Text in beliebiger Sprache für den Master einreichen könne, zusammen mit 15 000,-€ , und zum Schluß müsse man beweisen, daß man 49 Worte in der Landessprache dieser Universität beherrsche…und überhaupt is man bei uns net a so.
    http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/639691/Plagiatsvorwuerfe_Wirrwarr-um-Hahns-Doktorarbeit?_vl_backlink=/home/index.do
    Allerdings: mit Ihren Vergleichen von Grasser und Guttenberg, verehrter Don, stimme ich ganz und gar nicht überein, da liegen Welten dazwischen!

  25. Erstaunlich, Don Alphonso,...
    Erstaunlich, Don Alphonso, dass so viele, die aus Bayern mit dem unbewaffneten Auge nach Österreich blicken können, keinen blassen Schimmer von diesem Inselchen der hochbesteuerten Phäaken haben. Offenbar verstellt die Nähe den Blick. Das „gild“ auch für Sie, leider.
    Ich empfehle, mit Verlaub, etwas Contenance — und einen gelassenen Rückblick auf die Zeit zwischen Napoleon und Königgrätz, der auch Sie einiges lehren könnte.
    Herzliche Grüße!

  26. Auch wer sich Neid nie...
    Auch wer sich Neid nie erarbeiten mußte, will umsonst bemitleidet werden.

  27. "neulich hörte ich von einer...
    „neulich hörte ich von einer etwas weiter östlich gelegenen Universität, bei der man einen beliebigen Text in beliebiger Sprache für den Master einreichen könne, zusammen mit 15 000,-€ , und zum Schluß müsse man beweisen, daß man 49 Worte in der Landessprache dieser Universität beherrsche…“
    .
    doch nur korrekt, dass dort die studiengebühr an den abschluss gebunden ist. das wäre auch hierzulande ein brauchbares modell, schon wären die unis finanziert, die studenten rasch akademisiert, die profs hätten zeit für lukratives anderes und für die assis und hiwis fiele auch noch ein douceur ab. wie einfach kultuspolitik doch sein kann.

  28. Nur zur Info:
    Eine...

    Nur zur Info:
    Eine Erbschaftssteuer wird in der Schweiz in allen Kantonen – ausser dem Kanton Schwyz – erhoben.

  29. lieber auch-einer,
    genau und...

    lieber auch-einer,
    genau und „eljen!“

  30. @perfekt!57: inwiefern ist...
    @perfekt!57: inwiefern ist Dubai kein Rechtsstaat? Nun gut, die Rechstsprechung für Jedermann und -frau (selten -scheich) erfolgt nach französischer Façon, was nicht jedem liegt. Dort international agierende Unternehmen, die nicht komplett verblödet sind, haben damit jedoch nichts am Hut und können auf ein dem englischen Vorbild angelehntes System zurückgreifen. google und Stichwort „DIFC“ hift. Nebenbei sind die dort tätigen überaus nett.

  31. @DA: Aaaah, endlich mal wieder...
    @DA: Aaaah, endlich mal wieder Rückkehr zu den wirklich wichtigen Dingen des Lebens: Erbschaft. Es war ja auch schon bald nicht mehr auszuhalten mit dem selbstreferentiellen Medienschwulst und dem wegbrechenden Geschäftsmodell alte Diktatoren versorgen. – Also, das klingt ja jetzt alles ganz hübsch, aber das hat doch bestimmt einen Haken: sowas wie Hypo Alpe Adria grinsend hintendran. Sanierung von Draculas Schloß gefällig? Oder Anteile an kroatischen Marinas, die zu oft leerstehen? Neue Piste in Bansko? Jedenfalls Richtung Balkan. Ob sich da wirklich wer rantraut? (und immer dran denken: die Österreicher überreißen die Bayern – also schön vorsichtig.)
    @meaculpa: also Dubai ist sowas von out,…

  32. Ach Dago,
    .
    das Geld haben die...

    Ach Dago,
    .
    das Geld haben die doch nicht auf der Bank oder in sonstigen Investments liegen, sondern dieses „Vermögen“ ist doch der geschätzte Firmenwert von Aldi Nord & Süd. Und in diesem Vermögen steckt also keine Einkommenssteuer, weil einen Firmenwert muss man nun mal nicht versteuern. Wenn sie denn jemanden fänden, der Ihnen diese Firmen zum geschätzten Werte abkaufte, dann wären sie so reich. Abzüglich der dann fälligen Steuern. Und dann hätte sich Ihre Lebensarbeitszeit so ausgezahlt, aber auch da sollte man eher von 60 Jahre * 350 Tage *14 h Lebensarbeitszeit ausgehen.
    .
    Im Gegensatz zu Gates, der ist so reich, weil er ja immer wieder Teile seiner Firma verkauft hat und seine MS Aktien jederzeit verkäuflich sind, aber auch bei ihm steckt noch der grösste Teil seines Reichtums in Microsoft Aktien, die er schon immer hatte, weil er die Firma erschaffen hat.

  33. Das war wieder mal ein feiner...
    Das war wieder mal ein feiner Text. Vielen Dank und Gute Nacht.

  34. Danke, gern...
    Danke, gern geschehen!
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    colorcraze, es gibt zwar auf dem Balkan massenhaft runtergekommene Schlosssubstanz, aber was den Ruf angeht, ist so eine Immobilie im Osten Deutschlands oder östlich der Oder immer noch vertrauenswürdiger, als alte, obskure k.u.k.-Geschichten. Da sollte man nicht sparen!

  35. @DA: aber läßt sich denn die...
    @DA: aber läßt sich denn die Prignitz so ohne weiteres von Austria aus halten, ohne der deutschen Erbschaftsteuer zu unterliegen? Da ist vermutlich doch einige Phantasie gefragt… auf dem Balkan wird das eher mit ein paar Scheinchen abgehen, – oder gleich mit Enteignung. Aber in Anbetracht der Tatsache, daß auch schon US-Agrarier auf dem Balkan gesehen worden sein sollen, könnte man doch eher auf „zugreifen“ kommen…

  36. @fionn: wie kommt man in 1 h...
    @fionn: wie kommt man in 1 h nach Schwyz? Kann ich mir nur per Hubschrauber vorstellen, und das ist doch etwas aufwendig, angesichts der wenigen Parkplätze.

  37. @ colorcraze. 06.03.11 um...
    @ colorcraze. 06.03.11 um 23.27h
    In den Gemeinden Wollerau, Freienbach, Feusisberg (im Norden an der Grenze zum Zürichsee) haben einige Superreichen wie z.B. der Boss der grössten Firma der Schweiz und Roger Federer ihren Wohnsitz, zudem Top Managers die täglich (per Autobahn oder mit dem Zug) nach Zürich pendeln. Und in der Gemeinde Arth leben immer mehr Pendler die in Kanton Zug arbeiten.
    P.S. Wer keinen Hubschrauber besitzt soll m.M.n. am besten in Arth wohnen und mit dem Velo täglich nach Zug zum Arbeitsplatz pendeln.
    Link – Landkarte / Gemeinden des Kt. Schwyz)
    http://www.fotw.net/flags/ch(sz.html

  38. Warum nicht gleich ein Hostel...
    Warum nicht gleich ein Hostel mit Hostessen? Bunga-Bunga für alle!

  39. Eigentlich stresst und nervt...
    Eigentlich stresst und nervt so ein Haufen Geld doch nur ….
    Jedoch könnte man -als fürsorglicher Ehemann- zu dem Blöd-Zeitungsmann sagen:
    Guter Mann, sagn´s, wieviel Geld wollen´s, damit Sie meine Frau NICHT abbusseln.
    Außerdem könnte man mit einer ordentlichen Büßerspende an den Vatikan, vielleicht den Papst ins Dorf Guttenberg lotsen, der das sündige Buberl zum gefallenen, aber reuigen Engel erklärt.
    Und danach gibt es jedes Jahr die Guttenberg-Festspiele.
    Mit Guttenberg-Torten natürlich. Zu was auch immer…

  40. Ach was, Schlösser!...
    Ach was, Schlösser! Bibliotheken sollte man sich widmen! Im ungarischen Eger beispielsweise ist so eine schöne alte erzbischöfliche Lyzeum-Sammlung beheimat, der sich sicher noch ein bisschen Aufmerksamkeit zu widmen lohnte. Und das Barockstädtchen ist so schlecht nicht im Sommer, wenn man aus Stiftungsgründen dorthin aus Salzburg einen Abstecher machen müsste. Eine Maybach-Tankfüllung müsste oneway jedenfalls reichen.

  41. @ George L.-Cannon um 18.56h ...
    @ George L.-Cannon um 18.56h
    Bayern, Balkan, Berluskonien – waren diese Latifundien nicht schon lange vor der Sissiphilis miteinander versippt, verschwägert und vervettert? Dennoch bleibt mir der exklusive Bezug zu dem inzwischen verarmten Adel verborgen, der ausser schönen Titeln doch nichts Brauchbares zu vererben hat. Oder haben die Preussen schon eine Titelsteuer erfunden?
    .
    Werter George, Ihr Hinweis auf unseren neureichen Politiker- und Genossen-Adel – siehe „Volksbanken“ – bringt einen wenigstens zurück in die real existierende Republik.
    Da real existierende Genossen-Bänker in diesen unseren preussischen Latifundien so tabu sind wie Amigo-Connections und Toskana-Fraktionen in den freien Südstaaten, empfehle ich einen diskreten Blick auf die Klunkerbunker und Luftschlösser unserer modernen Gutsherren:
    .
    Aus über 13.000 genossenschaftlichen Sparstrumpf-Sammelstellen mit Banklizenz sind von den Ärmsten der Armen allein in die genosseneigene Super-Fonds-Fabrik „Union Investment“ rund 180 Milliarden Euro geflossen und rund um den Globus „angelegt“ worden. Davon aber nur 10% in Immobilien, und auch davon nur ein Drittel zu Hause im sicheren Deutschland, der Rest in 26 (sechsundzwanzig) Ländern, darunter so „saubere“ Volkswirtschaften wie Mexiko. [Quelle: Veröffentliche Angaben gemäss Website Union Investment]
    .
    Ich bin nicht sicher, ob die Betonköpfe aus dem alten Moskau bei der „Globalisierung“ des sozialistischen Volksvermögens erfolgreicher waren. Dabei hatte der Kreml nicht mal eine hauseigene Steuerprüfung zu berücksichtigen…
    .
    Unsere (?) Medien haben darüber noch kein Wort verloren. Stattdessen zerreist man sich Mäuler über die bösen Genossen Kapitalisten im fernen China. Allen voran die Alte Tante FAZ, die dazu täglich in billigstem BILD-Jargon aus Peking „berichtet“… Wie darf man das interpretieren?
    China (wie zuvor schon das eigenwillige Japan) scheint das Latifundien-Erbe unseres neureichen Politiker-Adels doch ernsthaft zu bedrohen ;-)

  42. @fionn, könnten deutsche...
    @fionn, könnten deutsche Bürger in Bogenhausen und Blankenese selber so frei über die Steuersätze (und deren Verwendung!) entscheiden wie die Schweizer, dann würden sie auch keine Stiftungen im Ausland brauchen und das Geld im Lande lassen…

  43. "Deutsche Adlige! Die FAZ will...
    „Deutsche Adlige! Die FAZ will euch eure Villen im Tessin wegnehmen!“
    (Frei nach SPD-Arbeiter Klaus Staeck)
    Kommt an die Nordsee. Von hier ist es nicht weit zu den britischen Kanalinseln.

  44. Rheinwein, naja, es ist ja...
    Rheinwein, naja, es ist ja nicht zu übersehen, dass in Chuna etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Sozial, politisch, wirtschaftlich – kein Land hält dauerhaft allzu grosse UIngleichheiten aus, wenn es nebenan offensichtlich auch anders geht.
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    Tillmann, könnte man in Bogenhausen die Steuerstätze selbst bestimmen, käme man zur Überzeugung, dass man für die nächsten 20 Jahre genig gezahlt hat.

  45. Ephemeride, man kann auch bei...
    Ephemeride, man kann auch bei Grossbürgern nie kleingeistig genug denken: Bücher sind eine Minderheitenbeschäftigung; ich würde eher annehmen, dass ein grosser Bankettsaal den modernen Bedurfnissen sehr viel näher kommt.
    .
    gabriele, nun, es erleichtert manches und erschwert anderes, aber ich kenne keinen, der weniger Geld haben möchte – ich bin da einen Ausnahme bei Auktionen mit Barockportraits. Aber ich sehe durchaus alternative Möglichkeiten für Guttenberg; wie schon erwähnt: Fränkische Naturprodukte.

  46. hansgeier333, weil das schon...
    hansgeier333, weil das schon wieder Arbeit und Aufwand und fremde Leute bedeutet. So etwas bleibt besser in der Familie, würde jeder Mafiaclan sagen.
    .
    colorcraze, wenn das Schloss erst mal einer Stiftung in Österreich gehört, gibt es keine Erbschaftssteuer mehr. Die Problematik ist dann nur noch die Verwendung des Besitzes, wenn man in Deutschland lebt, aber ich denke, dass es dafür genug Mögichkeiten der Verunschärfung gibt. Natürlich ist es komisch, wenn man de jure nicht mehr der Besitzer einer Immobilie ist, aber die eigene Stiftung ist sehr viel erfreulicher, als der Staat.

  47. Don Alphonso, sind die...
    Don Alphonso, sind die Ungleichheiten in Europa gleicher als in China?
    Ich besitze eine Fotosammlung aus dem New York zwischen etwa 1900 ind 1950. Das ist wie China heute, kommentarlos dokumentiert in scharfem Schwarzweiss.
    Wirklich schade, dass ich Ihnen keine Link dazu herstellen kann.
    .
    Sollte Ihre Anmerkung zu den Steuersätzen in Bogenhausen nicht ironisch gemeint sein, dann bin ich ganz Ihrer Meinung ;-)

  48. Schimelreiter, zumindest der...
    Schimelreiter, zumindest der bayerische Adel tendiert eher zu Immobilien in Österreich oder in Südtirol, hört man so. Abgesehen davon versucht jemand hier bei uns sein kleies Schloss in der Provinz schon seit drei Jahren zu verkaufen, 400 schnucklige Quadratmeter mitten auf dem Jura – und findet keinen Käufer. Auch bei Schlössern geht nichts über Lage.
    .
    Rheinwein, einerseits hatte das alles ja auch unschöne Folgen politischer Natur, gerade in Sachen Kriminalität, nur gab es halt kein Ventil im Sinne eines Umsturzes. Man konnte wählen, klagen, seine Meinung äussern. Das alles geht in China nur begrenzt. Wenn man keinen Aufstand macht, was sollte man sonst tun?

  49. Don Alphonso, ich fürchte wir...
    Don Alphonso, ich fürchte wir finden bei Thema China zu keinem gemeinsamen Nenner. In Europa und rund ums Mittelmeer haben Hunderte Millionen Menschen die besten Gründe für einen Aufstand.
    Weshalb in den Fernen Osten schweifen? Der grossen Mehrheit aller Chinesen ging es noch nie so gut. Alle zusammen sind mehr Leute als in Europa und Amerika (Alaska bis Argentinen) zusammen. Also eine stramme Leistung. Plus (!) ein Motor für unsere eigene Wirtschaft.
    Das sollen andere (Ex-)Weltmächte erst mal nachmachen…

  50. Nun, das gleiche kann man auch...
    Nun, das gleiche kann man auch über Städte des Mittelalters sagen, die den ganzen Reichtum des Landes in sich sammelten – und trotzdem gab es dauernd Rebellionen und Aufstände. China hat bevorzugte und benachteiligte Völker und Regionen, extreme Ungleichverteilung von Reichtum, eine kleptokratische Elite, und so könnte es eben sein… manchmal reicht es auch, dass genug Leute einfach etwas anderes wollen.

  51. Don Alphonso, ich suche noch...
    Don Alphonso, ich suche noch Abnehmer für ein Schlossproblem in Frankreich.
    7 Schlosshotels mit 400 Zimmern, Gourmet-Restaurants und herrlichen Parks für sehr kleines Geld. Die liegen seit Jahren im Regal – „wegen Steuern“…

  52. Geschätzter Don,
    Nicht mehr...

    Geschätzter Don,
    Nicht mehr selbst Besitzer sein ist das Eine. Die Bestellung eines Stiftungsvorstandes (keine Verwandtschaft) das Andere. Die Kosten dieser Leute und was die mit dem vormals Eigenen machen das Nächste. Wenn die zukünftigen Erben Mitstifter sind und die Stiftungsurkunde entsprechend ist, kann man sich das, „was übrig bleibt“, gegebenenfalls in der Zukunft wieder holen, Mausefalleneffekt hin oder her. Wehe, der Stifter stirbt „zu früh“ und es gibt nicht bedachte Pflichterben – patchwork families z.B. – Ärger fast ohne Ende, bis zum OGH.
    .
    Und dann die Politik in Karpatenberlin: wenn die jetzt eine Vermögenssteuer für Besitz ab einer halben Mio. € einführen, wie es immer wieder andiskutiert wird – schließlich ist Krise und man will die vermeintlichen und mutmaßlichen Nutznießer zur Kasse bitten, was dann? In Karpatenberlin wird Ihr Blog und die Tatsache, wie arm man mit einer halben Mio. € ist, sicher nicht einmal ignoriert.
    .
    Ergo trösten wir uns auch ohne österreichische Stiftung, diesem gerade erwachsen gewordenen Einfall einer vergangenen Regierung: Sol lucet omnibus.

  53. Είμαι το χάρακα...
    Είμαι το χάρακα της όλους τους κλέφτες στη χώρα (Ich bin Herrscher über alle Diebe im Land). Somit gehöre ich einer Internationale an, deren hehre Prinzipien der Sauerteig aller Gesellschaften ist.

  54. @Rheinwein: Verarmter Adel?...
    @Rheinwein: Verarmter Adel? Der nichts mehr als den Titel zu vererben weiß? Da wäre ich mir nicht so sicher. Die ein oder andere Familie Thurn und Taxis und zu Lippe und zu Guttenberg und von Oeynhausen-Sierstorpff ist nachgerade nicht verarmt und vererbt im Zweifel sogar stiftungsfreie Hektar in Kilogrößen (Thurn und Taxis: 36.000 ha). Und wenn es nicht das nicht ist, ist’s der im Boulevard zu Edelmetall ummünzbare Name. Oder die kleinen knappen funktionablen Seilschaften ins Militär und Botschaftermilieu hinein und heraus für Posten und Pöstchen. Die Konzentration der Wappenträger ist an manchen, nachgerade nicht leeren Trögen auffällig hoch und manchmal fragt sich der Präkariatsspross schon, was da 1919 in Deutschland eigentlich veranstaltet wurde.

  55. @Kleptokrat: Was will der...
    @Kleptokrat: Was will der Dichter uns damit sagen?
    „Gestaltungsmöglichkeiten“ sind die einzige Waffe zur Selbstverteidigung!

  56. Ephemeride@: Es fand ledglich...
    Ephemeride@: Es fand ledglich eine mimicus transformatio statt. Ausserdem: Sie hatten sich die falschen Eltern ausgesucht, so einfach ist das.

  57. @Ephemeride, diese handvoll...
    @Ephemeride, diese handvoll Überreste hat längst kein Monopol mehr auf unsere staatstragenden Nahrungsketten. Und für seine ehemaligen Monopole ist der Adel mächtig zur Ader gelassen worden. Hat er nicht, neben Steuern, je einen Sohn der Armee und der Kirche abtreten müssen? Von der Leibeigenschaft waren auch unsere Feudalherren betroffen. Auch im kleinen Kreis.
    .
    Bleiben wir objektiv: Diese Funktion haben unsere republikanischen Kohligarchen und die Patentanwälte der preussischen Genossenbänker (siehe 10.15 Uhr) bereits mit Wonne übernommen.

  58. @Rheinwein: Ach, die Söhne,...
    @Rheinwein: Ach, die Söhne, die dem Militär gegeben wurden – das waren früh schon die Stäbe und Ordonnanzen und Militärattachés, die die Wirkung von Granaten und Säbelhieben nur noch – im besten Fall – dem Tolstoi oder – üblicherweise – dem von Clausewitz entnahmen. Und Bauer Schulte und Meister Müller dann doch eher vorgeschickt wurden, um ihr Blut zu geben und ihre Gliedmaßen und gern auch das Leben. Im Sinne des Elitarismus ja auch die richtige Entscheidung… Und was den Kirchenzoll anbelangt: Da dienten sich Kardinäle wie ein Marquis du Plessis de Richelieu auch nicht gerade in die Leibeigenschaft. Man pflegte sich Kirchensprengel zu halten im Adel, und nicht nur im französischen, wie sich heute die liebe Oberschicht an Münchner Immobilien als ‚Altersvorsorge‘ delektiert.
    .
    Dass sich heute ganz andere Suidae an den Futtertrögen sammeln, sei unbestritten. Sie verzieren sich aber nicht mit Glanz und Gloria, mit genetischer Heraldikschwülstelei (als ob wir nicht alle Vorfahren bis ins 300. Glied zurück hätten), mit blutigem Verantwortungswahn und scholligem Besitzrecht-Sinn.
    .
    @Kleptokrat: Es ist, wie es sei mit den falschen Eltern. Der Blick unter die fürstlichen Talaren sei mir dennoch erlaubt – zumal meine Perspektive von unten mir einen anderen gar nicht erlaubt.

  59. @ Ephemeride: "Sie verzieren...
    @ Ephemeride: „Sie verzieren sich aber nicht mit Glanz und Gloria, mit genetischer Heraldikschwülstelei…“
    .
    Freilich nicht, dazu bleibt im kurzen Herrschaftsleben heutiger Parteisoldaten auch keine Zeit, was das Schreiben von Honorar-Rechnungen umso dringlicher und hemmungsloser macht. Eben popeliger. Da können „kleine Kreise“ nicht mehr über Generationen kultiviert werden.
    .
    Das hindert aber nicht am Einsatz von Familienbanden.
    Ist der geheimdienstgraue Guttenberg-Nachfolger nicht auch „Sohn“ eines ranghohen Generals? Sorgt da eine Kanzlergattin kraft Aufsichtsratsmandat in einem Konzern und Auftragsempfänger der Öffentlichen Verwaltung nicht für die Aufbesserung ihres Haushaltsbudgets? Dem sozialistischen Göttergatten sollte die Russen-Pipeline doch voll genug sein…
    All das ist eine beispielhafte „Umverteilung“ von Oben nach Unten!
    Nur leider aus der falschen Kasse (Steuerkasse) und exklusiv für Privilegierte aus dem Parteien-Adel.

  60. Wann bitte kann man bei...
    Wann bitte kann man bei Glashütte 240 fahren? Da sind doch nahezu bei jeder Tages- und Nachtzeit irgendwelche Münchner im Weg. Wobei ich mich gerne daran erinnere, wie ich mal an einem Sonntag nachmittags dort neben einem Rückstau von der Ampel in Kreuth auf dem Rad vorbei gezogen bin.

  61. Ach, am Abend ausserhalb der...
    Ach, am Abend ausserhalb der Saison – so wie jetzt in den kommenden Tagen – ist da wirklich so gut wie gar nichts los. Man kann nicht mehr skifahren, aber auch noch nicht bergwandern, und so verdient der Münchner sein Geld, das muss ja auch mal sein. November bis Mitte Dezember, März, das sind die Monate, wo man seine Ruhe hat. Ich hätte übrigens nichts gegen eine Münchnerquote mit Münchnermaut.

  62. @Rheinwein: D'accord. Ich...
    @Rheinwein: D’accord. Ich denke nur, dass die adlige Tasche, in der Steuer- oder Bestechungs- oder Schwarz- oder Wasauchimmer-Gelder verschwinden nicht besser ist als die des Bürgerlichen. Im Trend der Zeit aber scheinen viele immer fester daran glauben zu wollen, dass die Prinzenhand oder die Baronfinger tatsächlich moralischer oder integrer wären als schmuddelige Bänksterhände oder Expolitikerfinger. In Wirklichkeit ist diese Adelsgloriolenscheinheiligkeit doch auch nichts anderes als Hokuspokus. Und dennoch schaffen es die Wappentierchen noch immer, vielen Menschen die Sinne wie eine Überdosis Weihrauch zu vernebeln.
    @Don Alphonso: 240? Wird Geschwindigkeit nicht gemeinhin überschätzt? Noch dazu, wenn es in und durch unser schönes voralpines Land geht? Uns Anwohnern jedenfalls tut man nichts Gutes damit.

  63. @: Als die CSSR noch...
    @: Als die CSSR noch existierte, hatten Frrreinde von mir, also Internationalisten, in der Karlsburg (historisch verbürgt) einen Ritterorden eingerichtet mit allem Pipapo. Ssähr, ssähr feidal. Woar scheeen gewest. Se hatten mich oft zur Jagd eingeladen, weil ich hatte Geschäfte gemacht mit strategisch wichtige US-Computers, standen auf der Embargoliste von Nato und so… pecunia non olet.
    ..
    Sogar vom Obersozialisten, Towarisch Breschnew, wurde ich samt Entourage einmal nach Sibirien eingeladen zur Jagd auf sibirische Tiger. Après: Absolut Spitze, Kaviar, Krimskischampanski, Nataschas, alles, alles…
    http://www.photomediaservice.de/prag/prag/G100073514-karlsburg/

  64. Ein wenig off Topic: Ich bin...
    Ein wenig off Topic: Ich bin im April ein paar Tage in London auf Dauerdiät, und schlimmer noch, ich fahre mit dem Zug dorthin, weil man im Flugzeug das Rad so schlecht mitnehmen kann. Mein Ziel ist das hier:
    .
    http://tweedrun.com/
    .
    Gibt es – nachdem der letzte Versuch vor einem Jahr mit Flugausfall unrühmlich zu Ende ging
    .
    http://faz-community.faz.net/blogs/stuetzen/archive/2010/01/08/ersatzhandlung-unterprivilegierter-zeitgenossen.aspx
    .
    irgendwelche Themen, die man sich aus London wünschen würde? Jetzt mal abgesehen von „Don Alphonso holt sich eine schwere Lebensmittelvergiftung beim Versuch, britisches Brot zu essen“.

  65. Ephemeride, sicher ist das so,...
    Ephemeride, sicher ist das so, und ich persönlich gehe dort eher radeln oder bergwandern, aber was bleibt so einem Opa im Lamborghini dennn sonst an Unterhaltung, wenn selbst das Essen vorsichtig genossen werden muss? Jedenfalls, wenn man von Österreich kommt, ist hinter Glashütte rechts ein Bushäuserl, da steht der Blitzer, und dahinter so mancher. der zu viel Druck auf dem Gasfuss hatte. So toll ist die Gegend aber auch nicht, man muss schon in die Blauberge hineinsteigen.

  66. @Ephemeride: Ja, nun sind wir...
    @Ephemeride: Ja, nun sind wir uns einig. Hokuspokus hüben wie drüben.
    Auch soll man den Wappentierchen ihre Pläsierchen nicht lassen, aber sie sind eine aussterbende Spezies im Vergleich zur einer aufgeblasenen Armee von Parteifunktionären, die statt ihrer das Zepter an den Futtertrögen schwingt.
    So wird ein Schuh draus, den sich kein Steuerzahler anziehen sollte.

  67. A stiff upper lip and a story...
    A stiff upper lip and a story to tell, please.

  68. Don in LonDon? Sehen Sie sich...
    Don in LonDon? Sehen Sie sich im Stadtteil Belgravia um. In Stein gemeisselte Empire-Dekadenz. Oder kommen Sie lieber nach Hamburg und radeln über Sylt.
    Steife Brise statt hohe Berge, nicht minder sportlich.

  69. Well, of course: I would like...
    Well, of course: I would like a picture of the best clothed Lady on her bicycle, wearing a big moustache.

  70. zhis is going to be a lot of...
    zhis is going to be a lot of fun. What about visiting zhe famous Pashley bike factory?
    .
    http://www.pashley.co.uk/index.php

  71. D.A.: In London erwartet Sie...
    D.A.: In London erwartet Sie Adel auf Schritt und Tritt. Nicht nur die Royals der Ureinwohner und die Lords and Ladies aus den Stammescastles. Alle noch quicklebendig in Amt und Würden. Dazu die ungezählten Scheichs, Sultane, Emire, Vize- und Exilkönige aus der halben Welt. Und obendrein der Geldadel des Brrittisch Bänk Empaie. Versailles war dagegen eine Almhütte.
    Vielleicht doch lieber Paris? Da sind sie alle schon einen Kopf kleiner…

  72. Nun, ich hoffe ja, dass die...
    Nun, ich hoffe ja, dass die nächste Revolution in Italien stattfindet – dann bin ich sicher beim Marsch auf Berlusconis Rom dabei. In London geht es mehr um so Sachen wie „Was mache ich mit dem öffentlichen Raum“ und „Radfahren muss nicht Müsli sein“.

  73. Die Dame, über die ich darauf...
    Die Dame, über die ich darauf gekommen bin, oist jedenfalls auch wieder dabei.
    .
    http://www.diaryofavintagegirl.com/2011/02/vintage-cycling-bug.html
    .
    Man muss sich das mal vorstellen, 450 Plätze, und weg sind sie in 4 Minuten. So ganz verstehe ich die Organisatoren auch nicht.

  74. Ach ja, der Guv'nor von...
    Ach ja, der Guv’nor von Pashley. Ich wollte mal übersetzen, das Gefährt kaufen und damit zurück radeln, nur diese elende Vernunft hält mich davon ab. Man kann es mittlerweile sogar in Dt. kaufen, aber das wäre nicht dasselbe.

  75. "aber was den Ruf angeht, ist...
    „aber was den Ruf angeht, ist so eine Immobilie im Osten Deutschlands oder östlich der Oder immer noch vertrauenswürdiger, als alte, obskure k.u.k.-Geschichten. Da sollte man nicht sparen!“
    .
    nach sichtung entsprechender angebote, wie sie auch im inetrnet unter „deutsche“ und „grundstücksauktionen“ zu finden waren, kam ich, nachdem die ehemals hasencop´sche residenz nicht erhältlich und andere schlösser, gutshäuser und dergleichen (ich hätte auch etliche kasernen erstehen können, jedoch und im vertrauen, es mangelt mir erheblich am militärischen, eien gewisser attila schmelzle ist da ein ganz anderer) zwar günstig im angebot, aber auch für einen im haupterwerb diamanten-macher nicht zu sanieren, renoviern und zu erhalten waren, zum schluss, mich mit einer transportablen reidenz, bekannt als nikolopolis, auf reisen zu begeben.

  76. DA 17.32h I read the Tweed...
    DA 17.32h I read the Tweed Run link. After the event there will be a „spot of tea and a knees-up“ – that is, a cup of tea and probably sandwiches, sausage rolls and cakes, and then a „knees-up“ – singing and dancing probably in a line, arm-in-arm, moving backwards then forward, singing and raising one’s knees*. It will be a lot of fun, very noisy and possibly a real cultural shock for DA.
    Maybe DA should go to Savile Row (near Piccadilly) where all the London tailors are to be found and go into one of them and ask for info about having a suit made-to-measure. Also, Fortnum and Mason at Piccadilly is a wonderful store – on the ground floor there’s all types of foods and specialities (marmalades, confectionary, biscuits…). Maybe also visit the Reform Club (not far from the back entrance to Fortnums) and ask about a membership – possibly you will be shown around the club – the English can be terribly nice and helpful.
    P.S. Are you a Monty Python fan?
    * The lyrics are „Knees up Mother Brown, Knees up Mother Brown, Knees up, Knees up, Got to get the breeze up, Knees up Mother Brown“). I recommend memorizing these few lines…

  77. Well, I know how to answer...
    Well, I know how to answer those British bunga-bunga-habits: I will attend with a Bavarian Infantry uniform, a pickelhaube and a bicycle with „Presseoffiziersveloziped“.

    http://www.youtube.com/watch?v=McFj_vq3cwk&feature=related

  78. @DA: nach London mit dem Zug?...
    @DA: nach London mit dem Zug? Na, Fahrtbericht natürlich! Wie es sich so macht in der Riesen-U-Bahn. Ich tät ja Essen, Trinken, Bücher, Plastiktüten und reichlich Papiertaschentücher mitnehmen, vorsichtshalber, falls man steckenbleibt (und dann immer dran denken: die chilenischen Bergleute kamen auch raus…). Bekannte von unseren holländischen Bekannten haben das natürlich schon gemacht (Brüssel ist von dort aus nicht weit, da gönnt man sich schon mal eine Wochenend-Wunderfitz-Fahrt).
    Und natürlich mindestens 1 Bild von Ihnen im stilechten Outfit auf dem Tweed Run (wo kriegen sie ein einigermaßen „klassisches“ Rad her?).

  79. @fionn: danke für Ihre...
    @fionn: danke für Ihre genauen Ortsangaben. – Aber was mich an Schweizerinnen immer wieder verblüfft: ihr Interesse für Roger Federer. Der scheint in der Schweiz ein richtiger Popstar zu sein.

  80. <p>Für das Flugzeug bräuchte...
    Für das Flugzeug bräuchte man einen Karton, und wohin damit in London? Also bleibt nur der Zug, und ich will ja Abenteuer. Auch ein älteres Rad ist vorhanden:
    .

    .

  81. Wer ist Roger Federer?...
    Wer ist Roger Federer?

  82. Einer, der nicht nach unten...
    Einer, der nicht nach unten tritt und nach oben buckelt.

  83. Ich hoffe doch sie haben ein...
    Ich hoffe doch sie haben ein „Stürmer“ Rad. Das hört sich so herrlich deutsch an.

  84. Mit Riemen kann man auch nach...
    Mit Riemen kann man auch nach oben ziehen!
    .
    Bismarck oder Vaterland wären auch nette Namen. Ich ärgere mich jetzt noch, dass ich im Sommer in St. Gallen das Schweizer Waffenrad von 1934 nicht gekauft habe.

  85. @ colocraze. Re Roger Federer...
    @ colocraze. Re Roger Federer (aka FedExpress). Er ist der Nummer 1 in der Schweiz. Es gibt keine Nummer 2, 3, 4 usw.
    @ DA.
    http://www.londonerseye.com/16-cycling-16-tips-for-riding-a-bike-in-london/
    Und Tip Nr 17. Don’t wear a Pickelhaube.

  86. I've been told the Britons...
    I’ve been told the Britons have a good sense of humour, don‘ they?

  87. Vielleicht sollten Sie in dem...
    Vielleicht sollten Sie in dem Aufzug (inkl. Kopfbedeckung) auf eine original englische Cocktailparty gehen. Und beobachten, ob sie Ver- oder Bewunderung auslösen… Ich empfand „die Briten“ als irgendwie sehr der Vergangenheit zugewandt.
    Und um nochmal auf die „hungrigen Juristen“ zurückzukommen: Ich würde dawohl mitmachen. Allerdings brauche ich noch einen Doktortitel… Sie haben nicht zufällig Beziehungen nach Bayreuth?

  88. Ich würde mir zu diesem Zweck...
    Ich würde mir zu diesem Zweck einfach einen möglichst gut klingenden Adelstitel zulegen. Ich denke, das reicht.

  89. Ich würde, DA, beide -...
    Ich würde, DA, beide – Pickelhaube und Lederhosen – empfehlen, the ladies would like the Lederhosen. If they don’t like the Pickelhaube you can take it off.

  90. @DA: ah ja, so ein Rad kann...
    @DA: ah ja, so ein Rad kann man nehmen. Aber _nicht_ dieses T-Shirt zum Sakko, das geht garnicht!!

  91. In dem Dress, dann mal in die...
    In dem Dress, dann mal in die deutsche Botschaft reinstapfen. Oder zu einem englischen Rugby/Fussballspiel gehen.

  92. Greetings from London by the...
    Greetings from London by the Royal House guard. The Charles the bold, ready to use in Libya.
    http://www.youtube.com/watch?v=JCGeCndccQ4&NR=1&feature=fvwp

  93. Fragen an Onkel Alphons:
    1.) ...

    Fragen an Onkel Alphons:
    1.) Darf man an dieser Rally auch equiped mit einem Elektro-bike teilnehmen?
    Wenn, ja, warum?
    2.) Muß man von Adel sein?
    3.) Wenn ja, darf man in einer Ritterrüstung steckend, teilnehmen?
    4.) Bekommt man abschliessend eine Teilnahme-Urkunde?
    5.) Nehmen auch Royals teil?
    6.) Wenn ja, warum?
    7.) Gibt es unterwegs Versorgungsposten? (Tea, Whisky, fish´nd ships, girls, boys)
    8.) Bin ich als Hunne, Preuße willkommen?
    9.) Gibt es in den div. classements Siegerehrungen?
    10.) Findet ein Abschlußball statt?
    Voraus besten Dank im voraus für ev. Rückantworten.

  94. 1. nein
    2. nein, aber Tweed...

    1. nein
    2. nein, aber Tweed sollte man tragen
    3. eher nicht
    4. nein
    5. nein
    6. –
    7. ja
    8. ja
    9. ja – beste Kleidung, bester Bart etc.
    10. ja
    2012 wieder, für dieses Jahr ist es voll.

  95. Don Alphonso@: Grüezi! Wäge...
    Don Alphonso@: Grüezi! Wäge potentiellen Ärwärb von däm Waffenrad von 1934 chönnten Sie sich am bäschte an das Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, Bundeshaus Ost, CH-3003 Bern, Sektion Armee-Radfahrdivision wänden.

  96. DA@: Many thanks! Sincerely...
    DA@: Many thanks! Sincerely Your C.

  97. Fragen an Onkel Alphons...
    Fragen an Onkel Alphons (Nachgang):
    Bitte vielmals um Verzeihung, aber ich hätte doch noch eine Frage gern beantwortet.
    Dürfen auch Tandemfahrer, teilnehmen (Meine Freundin als Beifahrerin, ja. Meine Gattin eher nicht!)?
    Für (fast) immer Ihr C.
    colorcraze@. Das Shirt ist supercool, echt goil, damit ist er sofort Mittelpunkt in jedem Pub.

  98. @Ötzi: sind Sie sicher? Die...
    @Ötzi: sind Sie sicher? Die sind doch bestimmt schon längst abverkauft, um Platz im Keller zu schaffen für anderes.

  99. Nebennebenaspekt:
    10...

    Nebennebenaspekt:
    10 allgemeine Gründe in einem Grund, warum Sie zukünftig Ihren Hausarzt, Bäcker, Anwalt, Autohändler, Friseur, Tankstellenpächter, Bioladenbetreiber, Schuldirektor, Masseur, Pastor als 1. Wahl zukünftig vorschlagen sollten. Hauptgrund: Sie kennen die Praxis des Lebens!
    „Nicht, dass es der CSU an politischen Begabungen in der jüngeren Generation fehlt. Sie unterscheiden sich aber nicht vom Personal anderer Parteien; sie haben die Politik als Beruf gewählt wie andere Förster oder Arzt werden. Ihr Weg führt meist schnurgerade von der Schülerunion in Partei- und Staatsämter; sie haben die Machtausübung erlernt wie andere das Plombieren von Zähnen. Angesichts des Verglühens des politischen Kometen Guttenberg mag diese Normalität auch tröstlich sein.“ (Aus: Passauer Klagemauer, FAZ-Net heutig)

  100. Auch Tandems dürfen als 1...
    Auch Tandems dürfen als 1 Team mit einer Nennung starten.

  101. Also, ganz ehrlich, was die...
    Also, ganz ehrlich, was die CSU angeht: Da gehen nur die Verlierer hin. Anständige Leute suchen sich eine gscheide Arbeit. Zumindest in den Nichtkrisenregionen.

  102. tweed run, oh wie nett....
    tweed run, oh wie nett.
    .
    vielleicht wollten Sie neben dem stadtrummel in der umgebung von london eine tour unternehmen? beliebt sind in dieser jahreszeit die bluebell walks, die man auch per fahrrad machen kann. das ist so richtig englisch, aeh british. gibt in jedem fall tolle bilder. und vielleicht, wenn Sie auf ein paar country squires treffen, auch mal wieder eine nicht schnoeselige story von Ihnen. pardon my French.
    .
    dennis severs, silver vaults und andere einschlaegige orte kennen Sie sicher, vielleicht ein besuch bei einer dame, die in einem kuriositatenkabinett wohnt?
    jane wildgoose, WoI 11/2006 am besten per mail. man muss sich bloss rechtzeitig anmelden, sie ist viel unterwegs.
    .
    to my dismay, I shall not be in the metropolis on that occasion. aber wenn Sie wirklich ein paar tage laenger hier sind, kommen Sie doch zum tee. sollten Sie sich entschliessen, waere es gut, dies ein paar tage vorher zu wissen. viielleicht kann ich mit eric musgrave als konversationspartner dienen, der es nicht nur in tweed versteht, fashion statements abzugeben. I do like his sense of colour. sein ’sharp suits‘ sei neben der lektuere des einschlaegigen ‚the chap‘ magazins zur einstimmung anempfohlen. Sie finden mich in erics kleingedrucktem, per science of deduction, mo – fr. 10 – 18. falls er nicht kommen kann, hab ich hier auch noch ein, zwei stories zum thema tweed auf lager.
    .
    ach und, falls es wirklich dramatisch wird, kriegen Sie im maison bertaux in der greek street immer ein anstaendiges stueck (wiener) sahnekaesetorte, die haelt vor. ansonsten, Sie touri, Sie: http://www.germandeli.com. kann ich zwar nicht aus eigener erfahrung anempfehlen, aber alle expats gehen dahin, wenn sie apfelmus & co. brauchen.
    .
    have a jolly good time and beware of pompousness. pickelhaube, tss
    toodeloo, a.s.

  103. Don Fonsi@: Grüass Di! Der P....
    Don Fonsi@: Grüass Di! Der P. moan i, woit halt nicht so „vollkrass“ erschainen, gö. Vo da gscheidn Oarbat gibts hoit aa nimma so vui davo. Zwegn däm gengans halt in de Bolidig nei die Schpezis vo dene Jungunionisten un zwegn da Sichaheit un de Zwerfai vo dene andern Barteien woins aa net andersa. Wannst eh im Abbarad nacha drin bist, host grad ausgschissn. Host mi? S´ís wia afm Hof: Wannst Di net sölba um de Hehna umischaugst, kriagst Krampfhehna, die wo koane Oa net legn doan! I moan hoit do damit, mia müassn schaugn, daß mia ins net vo dene Hanswürschtl vakaafa lossn soin. Des is fei koa Fasching Maschkerad. Servus!

  104. Wunderbar, ein altes...
    Wunderbar, ein altes Peugeot-Fahrrad! Das Detail der dynamonah kopfüber montierten Lampe ist einfach unvergesslich. Das haben wir Kinder in den frühen
    Siebzigern kopiert, um langweiligen Rädern ein sportliches Profil zu verpassen. Trotz der flotten Montageweise der „Union“-Lampe blieben sie doch schwere Stahlklötze. Die zahlenden Eltern misstrauten den leichten Franzosen, dem fehlenden Rücktritt und der Simplex-Kettenschaltung. Der Stahlkotz mit der langweiligen Torpedo-Rücktrittbremsen-Dreigangnabe flog sofort auf den Sperrmüll, als das (italienische) Moped an den Start ging. Dabei war der Drahtesel doch wegen seines stählernen Ewigkeitsversprechens von den kriegskindsyndromierten Eltern angeschafft worden. Der Sperrmüll-Akt war die Rache für den lustfeindlichen Kauf und sagte: Nie mehr ein biederes Stahlroß aus Ostwestfalen, nie mehr Lustfeindlichkeit! Vielleicht sogar: Nie mehr Krieg! Damit künftige Kindergenerationen von dieserart syndromierten Eltern verschont bleiben.
    Na ja, die Syndrome haben sich geändert, die Kriegskindeltern waren doch klasse, die Fehlentscheidung beim Fahrradkauf hat sich relativiert.
    Lieber ein übles Fahrrad als von einer überbesorgten Mutter 2.0 von einem Sport-, Musik- und sonstigem Zukunftssicherungsmumpitz zum anderen kutschiert zu werden, in einem geleasten Peugeot 206CC. Das führt zu nix, außer zu aufmerksamkeitsdefizitsyndromiertem Erbrechen und das schafft selbst das mieseste Baumarkt-Mountainbike nicht.
    Zum Thema Erbschaftsstiftungen habe ich nichts beizutragen und zum Thema Österreich melde mich nicht mal, wenn’s was zu klassischen Mahagoni-Sportbooten auf dem Wörthersee zu sagen gäbe. Zügig, aber nicht zu schnell durchfahren. Ein oberitalienischer See ruft. Das italienische Moped gibt’s übrigens heute noch, filigran UND unzerstörbar, trotz der harten postpubertären Renneinsätze. Es ist natürlich unverkäuflich. Denn es beweist bei jedem Blick in die Garage: Es geht eben doch!

  105. Und was ist nun mit Häberle?...
    Und was ist nun mit Häberle?

  106. Noch ein Reisetip: Fahrrad...
    Noch ein Reisetip: Fahrrad niemals unbeaufsichtigt lassen…

  107. Uebersetzung: Gib'...
    Uebersetzung: Gib‘ Fahrraddieben keine Chance!
    .
    (Gilt nicht fuer GB, denn Fietsen mit Linkssteuerung sind zu auffaellig)

  108. "Es gibt eine Reihe von...
    „Es gibt eine Reihe von politischen Theorien, die im 20. Jahrhundert schreckliche Folgen hatten…“

    Völlig richtig, Don! Irgendwann kommt ein deutscher Schwachkopf nämlich auf die Idee, die in das österreichische Ausland verschafften Vermögen heim ins Reich zu holen… Prost!

  109. sterne, ganz speziell für Sie...
    sterne, ganz speziell für Sie ein Witz von zeit.de:
    „Guttenbergs Doktorvater Häberle sagte, ohne Kenntnis der Plagiatsvorwürfe habe sich die Arbeit Verfassung und Verfassungsvertrag durch „einen hohen Grad der Durchdringung in allen seinen Facetten“ ausgezeichnet. Dies gelte nicht nur rein rechtlich, sondern auch für die bei ihm übliche Einbeziehung kultureller Hintergründe der rechtlichen Entwicklungen. So habe das Kapitel über den Gottesbezug die damals aktuelle Diskussion des Verfassungsvertrages der EU aufgegriffen.“
    .
    Da haben sich zwei Blender getroffen und und ein „summa“ ausgekocht…

  110. Lieber Don! Ich hatte Sie bei...
    Lieber Don! Ich hatte Sie bei Ihrem letzten Besuch auf meinem Salzburger Schloß meiner Erinnerung nach darum darum gebeten, da nicht so in die Details zu gehen. Das war allerdings, bevor Sie zu einer Stütze der Gesellschaft wurden. Ich sehe es Ihnen nach, hoffe ich doch, dass dieser Beitrag ein seltenes Gut betrifft: das Gewissen.
    Ich unterstütze derzeit lieber die Lokführer bei ihrem Streik:
    http://commons.ch/wp-content/uploads/Studie_Opportunitätskosten_Münchner_Nahverkehr.pdf
    Bester Gruß Ihres Dill

  111. colorcraze@: Vielleicht wurde...
    colorcraze@: Vielleicht wurde der Platz, so nicht mehr zuhanden, für die Utensilien der Geisteramee benötigt, wie sie der Prof. Gansel in seiner Untersuchung über die europäischen Geheimarmeen nach Natomuster schilderte? Die Schweiz hatte sich
    ja auch so eine Gruppierung zugelegt.

  112. @Ötzi: ach, das ist doch auch...
    @Ötzi: ach, das ist doch auch schon lange vorbei, ich denke eher, da lagern Fichen.

  113. concours d´elegance in...
    concours d´elegance in Mitte:
    http://www.bild.de/BILD/news/standards/berlin-intern/2010/06/10/berlin-intern.html
    Es fehlt der Sixpack Vernidot auf dem Gepäckträger.

  114. Genau so würde ich eigentlich...
    Genau so würde ich eigentlich nicht aussehen wollen.

  115. Vielleicht so, werter...
    Vielleicht so, werter Don?
    http://autobus.cyclingnews.com/photos/2004/apr04/roubaix04/tales/FShincapie.jpg
    Man beachte die egalitäre Kleidung.

  116. Das entspricht schon eher...
    Das entspricht schon eher meinen Vorstellungen.

  117. hg333, Vernidot, 6 Flaschen?...
    hg333, Vernidot, 6 Flaschen? Tja, der Lügenbaron (geschätzte 400 Mio, falls nicht gefälscht) kann sich das leisten. Allerdings haben meine Eltern auch einen erlesenen Keller und geben mir zuweilen eine Flasche mit. Vernidot „Chateau Filou“ 2003 ist Sonne im Glas.
    .
    Don, fahren Sie einfach Räder mit passender Rahmengröße. Ihr Colnago steht Ihnen am besten.

  118. Arabella, es geht beim Don...
    Arabella, es geht beim Don nicht um die Rahmengröße, sondern um die Bundweite!

  119. Arabella, leider sind die auch...
    Arabella, leider sind die auch die meistgestohlenen Räder der Welt, und wie alle Ausländer sind Briten nach Meinung des normalen Bayern die grössten Verbrecher. Ich werde vermutlich das Zullo nehmen, das ist hübsch unscheinbar.

  120. bassorider, früher gab es...
    bassorider, früher gab es noch das „deutsche Markenrad“. Und was soll ich sagen: Ein Mieter hat vor 20 Jahren so ein Ding im Hof stehen lassen, er ist längst verzogen und andernorts verstorben, aber das deutsche Markenrad, das sicher schon 60 Jahre alt ist – das geht noch. Das waren einfach andere Vorstellungen von Erwerb und Besitz.

  121. Und Kropfweite! Komme...
    Und Kropfweite! Komme schliesslich aus Bayern.

  122. Habe ein Fahrrad mit...
    Habe ein Fahrrad mit Seitenwagen gesehen, wie ein Motorradgespann…
    Stelle ich mir beim Picknick in Ascot gemütlicher vor als aus dem Kofferraum eines Protz-Rolls zu naschen. Und auch die Hüte hätten mehr Platz.
    Auf bayerischen Bergstrassen aber eher lebensgefährlich…

  123. Ref DA's bevorstehende Reise...
    Ref DA’s bevorstehende Reise nach London. Womit fängt man eine Unterhaltung in East London resp. in Bayern an?

  124. Das benackteste Argument: "Das...
    Das benackteste Argument: „Das Geld wurde ja schon einmal versteuert“. Nicht das Vermögen zahlt Steuern, sondern ein Stuerzahler. Und wenn der einem Nachfahren mildtätige Nachlässe zukommen lässt, so geht das Spiel dann von vorne los. Ansonsten könnte man ja auch sagen, „Uropa Willem hat das anno dazumal bereits versteuert, ihr könnt mir garnix“.
    .
    Achja, und zum Feindbild „Flachbildschirme“ – lächerlich! Haben Sie in den letzten 5 Jahren mal versucht, einen Bildschirm zu erwerben, der KEIN LCD-Flachbildschirm war? Ja? Haben Sie einen bekommen? Gebraucht für 10 Euro bei ebay? Oder haben sie einen professionellen Videomonitor für 10.000+ erworben? Nein? Sonst gibt es ja nur noch Flachbildschirme. Ab 79 Euro. Da braucht niemand einen Kredit, das ist billiger als die alten Glotzen, die sich die wohlsituierten Flachbildschirmhasser vor Jahren als erste in den Einbauschrank antik einbauten. Das ist kein frecher „Luxus“ der „Hartz4-Empfänger“. Liebe FDP-Freunde. Packt eure dümmlichen Sprüche wieder in die Truhe mit den Klischees.

  125. Arabella, wieder mal Lust,...
    Arabella, wieder mal Lust, übers Wasser zu gehen?
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-65511.html

  126. bitte...
    bitte

  127. hg333, was haben Sie denn da...
    hg333, was haben Sie denn da wieder gemacht. Sie brechen Ihren Kalifornienurlaub sofort ab und kehren in ihre Anstalt zurück! Man darf Sie wirklich nicht aus den Augen lassen.

  128. Mit 240 über den Achenpass,...
    Mit 240 über den Achenpass, schon in Ordnung, wenn nicht die Kadaver der tollkühnen Radfahrer immer so hartnäckig an der Windschutzscheibe kleben würden. Mit der leichten Barchetta würde ich es aber sowieso nicht versuchen, die wird ab 160 ziemlich laut und bei Standardmodell ist irgendwo völlig zu Recht bei 180 Schluss.

  129. @DA/bassorider: Ich mache das...
    @DA/bassorider: Ich mache das immer am Beispiel des Gurkenhobels fest. Das war in Allemannien ein Erbstück: aus Holz, mit einer scharfen Klinge, sehr fein eingestellt – damit konnten mehrere Generationen auch mit groben Händen und kaum Putzaufwand im Nu feinsten Gurkensalat oder Kartoffelgratin machen. Dann gab es das nur noch in Plastik, das hält zwar auch 20 Jahre, aber man muß es schon vorsichtiger behandeln. Oder eine eher unhandliche und weniger exakt arbeitende Version aus Vollblech. Alles Rückschritte. Das Erbstück war designerisch am besten durchdacht. Robust, extrem unaufwendig in der Pflege, ergonomisch ausgereift (keine Verrenkungen, minimaler Kraftaufwand, dadurch leicht hohe Arbeitsgeschwindigkeit zu erzielen).

  130. Bundesjustizministerin Sabine...
    Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP): Ich konvertiere
    zum Islam, wg. dessen beispielhafter Toleranz gegenüber Christen in Ägypten, Iraq, Türkei, Pakistan, Saudi Arabien. Europa sollte sich ein Beispiel nehmen.
    ..
    MP Horst Seehofer: Ich bin kein Rassist, ich liebe inständig alle Schwarzen…..und alle Plagiateure dieser Welt. Europa sollte sich ein Beispiel nehmen. Th. Ka. z. G. ist kein Geisterfahrer. Dafür verbürge ich mich. Deswegen bin ich für seine Rückkehr in die Polit-Arena!

  131. liebe colorcraze,
    ich bin auch...

    liebe colorcraze,
    ich bin auch Gurkenhobelfan ! Für Gurken, Kartoffeln, Zucchini, Rettich, Kürbis, Äpfel, Knoblauch und Zwiebeln verwendbar.
    Von Fackelmann hab ich im Bioladen basic noch einen hölzernen passablen Hobel gefunden. Früher gabs auch einen sehr großen Weißkrauthobel für die häusliche Erzeugung von Sauerkraut

  132. Mann, ist der dick...
    Mann, ist der dick Mann!
    http://www.amazon.de/RIESEN-Krauthobel-Gem%C3%BCsehobel-Krautschneider-Sauerkrauthobel/dp/B001TPQEAA
    Früher war alles besser, aber heute geht alles schneller!

  133. Ich schreib ja schon, ich...
    Ich schreib ja schon, ich schreib ja schon!

  134. @Försterliesel: Krauthobel...
    @Försterliesel: Krauthobel hab ich auch schonmal gesehen, die besseren mit 2 oder 3 Schneiden, damit es fixer geht. Aber die sind so groß, ich wüßte garnicht, wo im Schrank ich die unterbringen könnte! Das ist schon mehr was für ein Haus auf dem Land mit großem Garten und eigener Wurstküche, oder so.
    @Don Alphonso: Lese und schreibe gerade zu Libyen und, man glaubt es kaum, diesmal finde ich sogar, daß Westerwelle sehr gescheit urteilt.
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34318/1.html
    von dort aus die Links weiter im ersten Absatz.
    Die EU-Parlamentarier sollen mal wieder nüchtern werden. Einige T Tote sind weniger schlimm als ein neues Dauersomalia vor der Haustür.

  135. Es gibt da einen Unterschied...
    Es gibt da einen Unterschied zwischen Libyen und Somalia: Libyen könnte durchaus reich sein, und zwar so reich, dass alle gut leben können. Und es gubt dort zudem einen gewissen Nationalismus. Ich würde den in Deutrschland nicht wollen, aber in Nordafrika ist es ein Segen. Es wundert mich nur, dass man keine Möglichkeit hat, Gaddafi direkt abzusägen.

  136. @DA: das hat kein Wert, das...
    @DA: das hat kein Wert, das erzeugt nur Rachegelüste. Rücktrittsforderung ist da schon das Gescheiteste.

  137. @DA: könnte. Vielleicht...
    @DA: könnte. Vielleicht ergreifen die Libyer die Gelegenheit und besetzen die Stellen der geflohenen Gastarbeiter…

  138. lieber hansgeier333,
    danke!...

    lieber hansgeier333,
    danke! Und jetzt noch ein Sauerkrautfäßchen dazu

  139. Eine Bekannte, die sich dort...
    Eine Bekannte, die sich dort auskennt, sagte zu mir, sie glaube nicht an eine Revolution in reichen Ölstaaten, dort könnte man alles mit Geld ersticken. Genau das hat man versucht, aber es sieht so aus, als wollten die Menschen den Reichtum nicht geschenkt bekommen, sondern selbst in die Hand nehmen, wie ihr Schicksal. Das finde ich gut.

  140. @DA: denen gehts halt wie den...
    @DA: denen gehts halt wie den höheren Töchtern um die Jahrhundertwende, nur ein ausgehalten-gegängeltes Leben vor sich. Daß ihnen das irgendwann mal zum Hals raus hängt, und sie -zumindest mal zeitweilig- was anders wollen, kann wohl so ziemlich jede/r nachvollziehen.

  141. Ich frage mich, was die...
    Ich frage mich, was die Franzosen so sicher sein läßt, daß sie mit dem „libyschen Nationalrat“ den richtigen (= in Libyen in absehbarer Zeit mehrheitsfähigen) Leuten zur Gaddafi-Nachfolge verhelfen wollen.

  142. ...
    Preußisch-zwangsprotestantisiertes Ruhrgebietskind meint: wer“stiften geht“, hat meist was ausgefressen..

    Nachfund zum Ehr(b)en-Motto: „Honos vita carior!“ ex-KTG-‚chief-of-staff‘ Philipp Freiherr von Brandenstein über KTG, innere Einkehr und Fassbenders Mittelmaß [url=http://brandenstein-blog.blogspot.com/2011/03/guttenberg.html]“support our …oops“[/url]

    Ende des Ge(p)lages: jetzt gleich [url=http://www.etymologie.info/~e/d_/de-milita.html]zapfenstreich[/url] für den schild(bürg)erscheich

  143. "Fassbenders Mittelmaß" war...
    „Fassbenders Mittelmaß“ war natürlich fabel-haft kommentierend gemeint – Danke für Gewähr der Formulierungsfreiheit. Unfabelhaft dagegen meine Formatierung – @DA (kennt er http://da.wiktionary.org/wiki/alfons ?): feel free to pimp it up

  144. natürlich doch,...
    natürlich doch, ~binder…

    Kann eigentlich auch ein AKW in Stiftungsvermögen eingebracht werden? Endlager-Assets… Banken machens vor: Warum keine bad foundation gründen?

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