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Stützen der Gesellschaft

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Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Die hohe Kunst des Aufhörens

| 855 Lesermeinungen

Nur weil man begnadet ist, muss man noch lange nicht sein Leben danach ausrichten, wenn man reich genug ist. Es gibt nichts, was einen zwingen könnte, etwas für andere zu tun, wenn man etwas Besseres für sich selbst tun kann. Der Vordenker derartiger Lebensmaximen war der Komponist Gioachino Rossini, und ihm in Tun und Aufhören nachzueifern, kann ob all der Trüffel gar nicht falsch sein.

you think you’re mad too unstable
kicking in chairs and knocking down tables
in a restaurant in a west end town call the police there’s a mad man around
running down underground to a dive bar in a west end town.
Pet Shop Boys, West End Girls

Sein Vater hatte von Berufs wegen ein grosses Horn, und seine Mutter juchzte als Sängerin in höchsten Tönen; es ist keine Überraschung, dass der aus dieser Verbindung entsprungene Sohn sehr musikalisch und kaum weniger sinnlich ausgefallen ist. Zudem war sein Grossvater Bäcker. Mitunter stellt man sich ja die Frage, mit welchem historischen Prominenten man gerne einmal Essen gehen würde: Bei mir wäre es Rossini. Und obwohl ich so gar nichts von Pornographie halte, wüsste ich wirklich nur zu gerne, wie es bei der Zeugung so eines Mannes zugegangen ist. Das war im Frühsommer 1791 in Pesaro, man ahnt einen sattblauen Himmel über der azurnen Adria am Tag, vielleicht eine Opernauführung am Abend, und danach die erhitzte Sängerin, die nach dem Jubelrausch -

Bild zu: Die hohe Kunst des Aufhörens

ich höre ja schon auf. Denn eigentlich geht es mir gar nicht so um die Entstehung des Herrn Rossini, sondern vielmehr genau darum, um das Aufhören. Da hat also einer die Begabung, ganz Europa im aufkommenden bürgerlichen Zeitalter zu entzücken, alle liegen sie ihm vor den Füssen, die Opernhäuser schreien nach seinen leicht und blitzschnell hingeschmierten Meisterwerken, man überschüttet ihn mit Geld, Ehrungen, Einladungen, als er noch nicht 40 Jahre alt ist.

Und dann hört er einfach auf.

Und macht etwas anderes.

Gemeinhin komponieren sich begnadete Musiker bis ins eigene Grab, wie man es von der Legende des Requiems von Mozart zu kennen meint, aber Rossini schrieb einfach keine seiner bejubelten Opern mehr.

Bild zu: Die hohe Kunst des Aufhörens

Es gibt in der Italienerin in Algier das Finale des ersten Aktes; und wie nicht selten bei Rossini, ist dieses Finale sehr viel besser geraten als das grosse Finale am glücklichen Ende. Dabei – Video nach dem Klick – handelt es sich um eine Stretta, ein Stück Vollgasmusik der besonderen Sorte, denn in dieser Oper drehen alle Beteiligten durch: Schon davor waren die Verwicklungen und Täuschungen zu viel, alle wichtigen Personen begreifen gar nichts mehr und fangen an, in ihrem Kopf das Tock Tock Tock einer Uhr zu hören. Sie sind am Rande des Nervenzusammenbruchs. Und die Stretta schubst sie über den Rand, die Uhrwerke werden unbarmherzig vorangetrieben, bis die Hirnmechanik platzt und die Federn reissen, und nichts, wirklich nichts mehr geht.

Es wird viel gerätselt über die tieferen Gründe des erstaunlichen Endes des Komponisten, man denkt an eine Erkrankung oder Depression, aber ich fände es schön, wenn Rossini sein Leben bis zu diesem Punkt wie eine Stretta gesehen hätte: Ein Rausch, ein rasender Irrsinn, ein Vollbad der Gefühle, ein erfülltes Dasein, in dem nichts ausgelassen, nichts verschmäht wurde. Stendhal will Rossini auf seiner italienischen Reise zufällig getroffen haben, und beschreibt ihn als ideensprühenden Wonneproppen, und wie anders sollte man an ihn denken, eingesperrt mit viel Essen im Speicher des Theaters, wo er Notenblatt um Notenblatt vollschmiert, es zum Fenster hinaus wirft, und unten sammelt der Theaterdirektor und Kerkermeister die Blätter auf, um sie zu den hektischen Proben zu tragen, denn am Abend ist die Premiere. Die Stretta, das war sein Metier, sein innerster Wesenskern in frühen Jahren.

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Aber jede Stretta hat auch mal ein Ende, irgendwann kann sie nicht mehr anschwellen, lauter werden, mehr toben und wüten, irgendwann hat sie alle Spielarten der Vernunft und des Irrsinns durch, und auch Rossini hatte alles schon erlebt. Er war ganz oben, man hätte von ihm leere Blätter gekauft, er hätte sich nur vor ein Orchester stellen müssen, und der Saal hätte gejubelt. Rossini war auf seinem Höhepunkt eine europäische Hysterie. Nur in Deutschland bekamen sich ein paar mürrische Kritiker in verwanzten Stuben und mit billigem Bodenbelag nicht ein vor Hass, und verstanden nicht, wieso dieser Rossini. Und nicht sie und ihre teutschte Nationalhirnmusik. Sie hassten ihn damals, und sie verachten ihn bis heute. Es gibt einen Hass, den man sich seit jeher verdienen muss; der Hass deutscher Kulturschreiberlinge gehörte damals ganz sicher dazu.

Vielleicht hat sich Rossini einfach gefragt, warum er, der er alles erreicht und gesehen hat, unbedingt weiter machen sollte. Wenn es doch so viel anderes an Möglichkeiten gibt. Es ist nicht so, dass Rossini verschwunden wäre: Er hat gekocht, geliebt, gearbeitet, gefaulenzt, sich ein Haus beschafft und Rezepte erfunden, und vieles andere, was die Kritiker noch mehr als seine Musik hassten: Er hat gelebt. Warum? Nun, ich denke, weil er konnte. Er war ein Kind des bürgerlichen Zeitalters, in dem das bis dahin Unerhörte möglich war: Selbst entscheiden. Es bleiben lassen. Einfach aufhören. Ab und zu komponierte er Petitessen, die er selbst als Alterssünden bezeichnete, und mitunter sogar grosse geistliche Sünden. Er war nicht weg. Er entschied sich nur für einen ihm genehmen Weg.

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Ich halte Rossini für einen grossen Komponisten, ich versuche ein wenig, Texte zu schreiben, wie er manche Stretta komponiert hat: Verrückt, verspielt, gerne irrwitzig und zum Teufel mit den Regeln. Aber vor allem halte ich ihn für einen grossen Bonvivant. Ein Bürger, ein Grossbürger sogar, der die Möglichkeiten des Reichtums für sich selbst nutzte. Ein Mann, der über sein Schicksal selbst entschied. Das war in seiner Zeit noch nicht lange selbstverständlich, und heute, in unserer Zeit, sind wir wieder dabei, diese Fähigkeit, diese waghalsige Beziehung auf die eigenen Wünsche und Launen, zu vergessen. Für globalisierte Karrieren von Gaddafis Ölhäfen bis zu den rauchenden Trümmern von Fukushima, für vergängliche Arroganz auf ungelesenen Blättern bis zu wertlosem Papier aus Zentralbanken. Man muss auf die Karriere achten, wie man im Feudalismus auf den Patron achten musste, es gab Regeln und Zwänge, und wer einmal einen Platz erreicht hatte, klammerte sich daran und krepierte lieber, als dass er auf dessen Unerquicklichkeiten verzichtete. Rossini hätte jedes Amt haben können. Er stopfte lieber Truthähne mit Trüffeln. Das ist grossartig, finden Sie nicht?

Besonders, wenn man sich als Kontrast die armen, ihn hassenden Figuren auf dem billigen Bodenbelag vorstellt. Er hat sich ihnen entzogen, aber vielleicht ahnten sie ja, was er da in Paris, in seiner Villa trieb, und hassten ihn noch ein klein wenig mehr. Vielleicht dachte Rossini auch spöttisch an die anderen, die ihm und seinem federleichten, schnellen und so liebenswerten Ruhm vergeblich nachzueifern versuchten; so manche feinsinnig-bösartige Bemerkung ist da verbürgt: Man könne Wagners Lohengrin nicht nach dem ersten Hören beurteilen, und er gedenke nicht, sich das ein zweites Mal anzutun. Es ist nur Musik, alle haben die gleichen Tonarten und Tasten, es ist alles irgendwie Musik, und sicher glauben viele, dass die hingeworfene Leichtigkeit des Maestro doch nicht so schwer sein kann – in etwa so, wie wir heute alle die gleichen Tasten auf dem Rechner haben, und trotzdem, der eine kann es, der andere – etwas weniger. Jede Musik ist gut, ausser langweilige Musik, sagte Rossini, und ich denke, das kann man auf vieles übertragen.

Bild zu: Die hohe Kunst des Aufhörens

Rossini hat sich einfach anders entschieden. Er hat das eine beendet, und etwas anderes begonnen. Ja, ich finde es auch schlimm, dass die eine oder andere Italienerin in Algier nie geschrieben wurde, und anderes nicht entstanden ist, auf dass man später gesagt hätte: Ach, zum Teufel mit diesem komischen Weiaowallewagner, wir spielen weiter Rossini! Schade. Aber nichts ist ewig auf dieser Welt, nur die tristen, hassenden Gestalten sind nicht ausgestorben, während andere, eine Stretta laut aufgedreht, bald Deutschland verlassen und gen Italien über schneefreie Pässe fliegen. Ohne Verpflichtung, ohne Zwang, zufrieden mit sich selbst und dem, was gewesen ist, und mit tiefer Dankbarkeit, liebe Leser, für all die angeregten Gespräche und den Applaus, die Zuneigung, das Engagement und die Kritik bei 299 Beiträgen und aus über 40.000 Kommentaren.

Danach? Keine Ahnung. Vielleicht Beitrag Nummer 300, vielleicht auch nicht. Rossini wusste auch nicht, was er später alles kochen würde.

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855 Lesermeinungen

  1. Bravo!...
    Bravo!

  2. Bonvivant, das ist das...
    Bonvivant, das ist das Stichwort… gutes Leben ist wichtig. Weil es auf die anderen abfärbt. Und sanft aus der Verzwängtheit führt – wenn auch manchmal nur als freundliches Bild.
    Ihre Entscheidung, ob Sie weiter Gastgeber sein möchten :-)

  3. *Verneig*
    -
    Warten Sie mal auf...

    *Verneig*

    Warten Sie mal auf den Foodporn aus Oberitalien – ich komme durch Valeggio und habe auch noch das hier:
    .
    gtblog.de

  4. man würde schon was...
    man würde schon was vermissen.

  5. Es hat nichts mit der...
    Es hat nichts mit der Leserschaft zu tun.

  6. Schöner Artikel Don, erinnert...
    Schöner Artikel Don, erinnert mich stark an Perelman. Der hat das Millenium Problem gelöst, war Matheolympiadesieger usw.
    Nach der Lösung des Millenium Problems, sollte er eine Million Dollar bekommen und erhielt Angebote von allen großen Stanford/ MIT Universitäten.
    Dann hat er einfach aufgehört. Er meinte er hat auf den verlogenen Wissenschaftsbetrieb keine Lust und genug Mathe gemacht ( War Misantropen mäßig für ein paar Jahre in einer russischen Datscha, als er das Problem gelöst hat). Irgendein Harvard Prof. wollte sich mit seinen Lorbeeren schücken. Deswegen sein Missmut.
    Unterschied zu Rossini ist, dass er jetzt arbeitslos ist und in irgendeiner russischen Sozialwohnung vor sich hin vegetiert.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Grigori_Jakowlewitsch_Perelman
    gruß Kaktus

  7. Habe jetzt erst den letzen...
    Habe jetzt erst den letzen Absatz gelesen ! Wäre wirklich schade ! Dann kann ich auch auf sueddeutsche als Startseite umsteigen….. Aber ein Man muss eben tun, was ein Man tun muss ;-)
    kaktus

  8. Mir fällt da gerade der...
    Mir fällt da gerade der rätselhafte sprachliche Zusammenhang zwischen Hören und Aufhören auf. Hat Aufhören etwas damit zu tun, dass man auf jemanden, auf etwas hört?

  9. Filmreif, und erst der...
    Filmreif, und erst der cliffhanger. Bon voyage.
    P.S. Die Welt ist der Fiat unter den Planeten – an alllen Stellen kracht und scheppert es (Urban Priol in Neues aus der Anstalt, ZDF, 22.03.2011, ca. 22:25 Uhr)

  10. "Reisende soll man nicht...
    “Reisende soll man nicht aufhalten”, pflegte meine Großmutter zu solchen – allerdings kunstloseren – Reden meinerseits zu sagen, und mich hat das dann immer geärgert.

  11. Hab ich ja schon mal an...
    Hab ich ja schon mal an anderer Stelle geschrieben: ich würde mich freuen auf dem GT Blog wieder mal was neues lesen zu können. Und überlege mir auch dringend mal was anderes machen zu müssen – komme deshalb aber nicht auf die Idee mich mit Rossini zu vergleichen …

  12. Es stand schon eine Zeit lang...
    Es stand schon eine Zeit lang am Horizont….
    und ich schliesse mich dem Halbrussen an.
    Und nochmal vielen Dank für schöne Stunden!

  13. Sehr geehrter Don!
    Einerseits...

    Sehr geehrter Don!
    Einerseits kann ich nachvollziehen, dass Sie nach 299 Beiträgen genug haben, andererseits macht es mich melancholisch. Wenn immer ich Zeit hatte, habe ich Ihren Blog mit viel Vergnügen gelesen und Ihre Begabung zu schreiben bewundert. Deswegen möchte ich mich herzlich für das Engagement bedanken, welches Sie in Ihre amüsanten Beiträge gesteckt haben. Was immer Sie in der Zukunft zu machen gedenken, ich wünsche Ihnen soviel Spaß dabei wie ich beim Lesen und Kommentieren Ihres Blogs hatte!
    Mit aufrichtigem Dank
    Ihr
    melancholischer Tiger

  14. Bravouröser Abgang - falls es...
    Bravouröser Abgang – falls es wirklich einer sein sollte. Aber aus den 299 bitte doch ein Buch machen. Versuchen Sie sich doch als middle-east Korrespondent, oder betreiben Sie eine Seifen-Kooperative in Aleppo, oder beides…

  15. Aha! DA hat (sich)...
    Aha! DA hat (sich) entschieden, out zu droppen…
    “Die Flucht.
    Goethe brach von Karlsbad aus nach Itlaien auf…Am 3. September verliess er Karlsbad um drei Uhr nachts mit einer Postkutsche. Diese frühe Stunde hat er mit Bedacht gewählt, den er fürchtete, dass die Freunde, die noch am 28. August seinen Geburtstag mit ihm gefeiert hatten, versuchen würden, ihn von seinem Vorhaben abzuhalten….”
    (Das Inkognito. Goethes ganz andere Existenz in Rom. Roberto Zapperi)
    Gern erwarten wir Postkarten von Ihnen, DA!

  16. p.s. In meiner Küche hängt...
    p.s. In meiner Küche hängt ein Photo, dass sie auf der letztjährigen Mille Miglia aufgenommen haben: ein rotere Maserati A6GCS von 1954. Ich werde es in fortan in besonderen Ehren halten.

  17. Werter Don,
    sehr schön...

    Werter Don,
    sehr schön geschrieben. Wobei – wenn man es sich recht überlegt – es nicht darauf ankommt, unbedingt aufzuhören, sondern, darauf, die Wahl zu haben. Nicht aufhören zu können (oder das zumindest zu glauben) ist allzu oft das Problem…

  18. Last Man Standing...
    Last Man Standing

  19. @DA
    viel spaß in italien und...

    @DA
    viel spaß in italien und liebsten dank, dass sie so ein lieber, fleißiger, g’scheiter und manchmal auch strenger wirt (braucht es ab und zu) waren. ein dank und gruß auch an die lieben gäste.

  20. Grazie tanto e buon viaggio!...
    Grazie tanto e buon viaggio! Das Lesen Ihres Blogs war jedesmal ein großes Vergnügen.

  21. Danke .... für viel...
    Danke …. für viel Vergnügliches, Nachdenkliches, Humorvolles und für die oft mit feiner Ironie gespickten Kommentare …… ich werde das alles sehr vermissen!

  22. Es wird etwas fehlen – nicht...
    Es wird etwas fehlen – nicht die Fahrradspeichen, nicht die Kronleuchter und sonstigen Intérieurs, nicht die Teller in Großaufnahme und auch nicht der Tegernsee. Aber es wird etwas fehlen.

  23. Rundum Teaser, nichts gegen...
    Rundum Teaser, nichts gegen Fiat! Alles ist besser als ein Opel.
    .
    Kaktus, ich werde sicher nicht in einer Sozialwohnung dahinhvegetieren, es gab nur eine alte Abmachung, die sich als nicht haltbar herausgestellt hat, unter den gegebenen Umständen. Und ich bin leider zu reich, um billige Kompromisse zu machen.

  24. Es war sehr schön, es hat...
    Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut.
    (Plagiat).

  25. Aufhören, Jordanus, kann auch...
    Aufhören, Jordanus, kann auch “etwas mitkriegen” bedeuten, und das eine führt zum anderen.
    .
    Jonas Amazonas, ich bin kein “Reisender”, sondern Heuschnupfenflüchtling.

  26. @DA
    jetzt doch noch ein bitte...

    @DA
    jetzt doch noch ein bitte von den zurückgelassenen. die faz wird ja irgendwie/wann das vom netz nehmen. sie haben es ja schon getan: wie kann man sich die ganzen daten für das privatarchiv runterladen

  27. Nun fortzugehn von alle dem...
    Nun fortzugehn von alle dem Verworrnen,
    das unser ist und uns doch nicht gehört,
    das, wie das Wasser in den alten Bornen,
    uns zitternd spiegelt und das Bild zerstört;
    von allem diesen, das sich wie mit Dornen
    noch einmal an uns anhängt – fortzugehn
    Kurz – einen guten Weg, wohin er auch führen mag.
    Gruss,
    Thorsten haupts

  28. muclono, das GTBlog ist dann...
    muclono, das GTBlog ist dann aber Privatvergnügen.
    .
    Hartmut, eigentlich nicht im Mindesten, es hat sich nur in den letzten Tagen etwas getan, was es unabdingbar macht, die Rahmenbedingungen zu ändern.

  29. Tu es nicht!!!...
    Tu es nicht!!!

  30. Der Tiger, ich habe zu...
    Der Tiger, ich habe zu danken.
    .
    Foersterliesel, es ist kein Abgang, ich blogge ja weiter. Aber halt so, dass ich damit meinen Spass habe. Worin der dann besteht, wird sich zeigen.

  31. fionn, nein, ich bin nur in...
    fionn, nein, ich bin nur in nERwartung sich ändernder Dinge. Aber ich höre auf, unter den bisherigen Bedingungen zu schreiben.
    .
    Chris, das stimmt. Ich habe ja oft mit Leuten zu tuin, die sehr wohl anders leben könnten, und es trotzdem nicht auf die reihe bekommen, weil der 24. Million dann doch wichtiger ist. Seltsame Leute.

  32. Lieber Don, ich werde Sie und...
    Lieber Don, ich werde Sie und Ihre blitzgescheiten Beiträge sehr vermissen.
    Alles Gute für all Ihre künftigen Aktivitäten, stola.

  33. bertholdIV, sowseit ich sehe,...
    bertholdIV, sowseit ich sehe, wird das nicht so schnell gelöscht, zumindest scheint niemand Lust darauf zu haben (zumindest niemand von Relevanz). Ich habe aber natürlich alles gesichert und kann es gern per Mail verschicken.

  34. Stiola, es geht nicht darum,...
    Stiola, es geht nicht darum, dass ich nicht mehr schreiben würde – es sind nur die Rahmenbedingungen, unter denen ich das tue, und die ändern sich im Netz mit einem Klick.
    .
    hansgeier333, es gibt ja auch hier noch einiges an Alternativen. Von erstklassigen Autoren!

  35. Besucher, mir auch, wegen der...
    Besucher, mir auch, wegen der Leser.
    .
    Eine Leserin, gern geschehen, aber wie schon erwähnt – ich höre deshalb nicht zu schreiben auf.

  36. Schluchten-Ossi, ja, der gute,...
    Schluchten-Ossi, ja, der gute, alte Franz-Josef.
    .
    ThorHa, da tu ich gerne dafür danken
    mag auch der Himmelsbogen wanken
    wird weiter kräftig mitgeschrieben.
    Nur die FAZ, die bleibt am Wegrand liegen,
    (Eventuell
    naturell
    ment,
    End)

  37. @DA
    dann ihnen gutes gelingen...

    @DA
    dann ihnen gutes gelingen – massel tov -, die sich ändernden dinge würden uns ja dann doch interessieren, nur so nebenbei.
    wie sollen wir sie denn kontaktieren, hätten sie denn eine emailadresse oder darf man ihnen einen usb stick schicken? die email wird ja doch ein bisschen groß.
    sorry für all die profannen fragen für die zeit. aber als rk ministrant: man hört die sterbeglocke und fragt: wann ist die aussegnung und wann die leich..
    danke nochmal

  38. "Die Stützen": Viel...
    “Die Stützen”: Viel investiert – viel gewonnen.
    .
    Mille grazie – und allzeit gute Fahrt.
    .
    “Fratelli d’Italia, Italia s’e desta…”

  39. berthold IV, donalphonso äd...
    berthold IV, donalphonso äd gmail dod com. Aber nochmal, es gibt von keiner Seite aus ein Betreben, dieses Blog zu löschen.
    .
    sophie, das hat mit “tun” eigentlich nichts zu tun.

  40. Ach Don,

    mein alter Herr...
    Ach Don,
    mein alter Herr pflegte zu sagen : mann soll gehen wenn es am schönsten ist.
    nur hat er sich nie dran gehalten….
    http://erggertshofen.blogspot.com/2008/12/montagsmaler.html

  41. Hartmut, dann hätte ich aber...
    Hartmut, dann hätte ich aber schon letzte Woche gehen müssen.
    .
    Jean-Jacques, danke, aber eigentlich war es ja nur Geplauder.

  42. wie wär es gegenüber herrn...
    wie wär es gegenüber herrn billigkompromiss mit folgendem abgang:
    “abschliessend ein satz, der für einen blogger ungewöhnlich klingen mag. ich war immer bereit zu schreiben, aber ich habe die grenzen meiner kräfte erreicht, ich will nicht mehr nach frankfurt fahren müssen, auch nicht ab und zu. vielen dank”
    frei nach baron x. und in vier wochen eine videobotschaft fürs kommentariat hier.
    resurrectio als meraner wetterpalme.
    falls sie gehen, fordere ich noch ein feuerwerk, etwas verbrannte erde verdient die faz dann schon. als fränkischer barockkathole erwarte ich dies.

  43. @DA
    jaja, wir wissen....das...

    @DA
    jaja, wir wissen….das mit dem löschen… der gründer einer großen und renommierten anwaltskanzlei in stuttgart hat mir mal vor langer zeit gesagt, verlassen sie das büro so, dass sie nicht mehr wiederkommen müssen.., jetzt weiss ich aber nicht mehr was er gemeint hat und ob man wirklich dienstliche emails privat aufheben darf…

  44. Nein, die FAZ in ihrer...
    Nein, die FAZ in ihrer Spitzenstruktur war schoin ok, die Fehlentscheidungen liegen wo anders. Aber ich denke, das wird sich klären. So jedenfalls geht es nicht weiter.
    .
    Nach Frankfurt fahren wollte ich auch so nie, ich bin ja schneller in Verona als am Römer.

  45. @halberrusse
    stimme zu...

    @halberrusse
    stimme zu verbrannte erde.
    mein heidelberger freund meinte heute zum abgang von da. die faz wird jetzt wieder als kampfblatt der cdu getrimmt. leser sind wurscht – waren sie immer – , solange die anzeigen kommen. der einzige zweck ist “demagogie” für die schwarze partei.
    dann wünschen wir dem herausgebergremium der faz: muttis und anderer leute gnade und viele unruhige träume in denen sie sich an die party hier erinnern

  46. @ halberrusse
    hups, hab gerade...

    @ halberrusse
    hups, hab gerade mal nachgerechnet; ich würde mich in zukünftigen Blogs als halberbayer titulieren.
    Hab jetzt den Schmerz mit einer lecker Flasche roten überwunden.
    ich weiss ich weiss: must du nicht machen, ist viel zu gefährlich….

  47. jetzt also doch... ich komme...
    jetzt also doch… ich komme gerade von einem ausgiebigen, schönen abendessen mit gebratenem täubchen und zum abschluss wundervoller patisserie – und jetzt die kalte dusche auf den rotwein!
    gute reise nach bella italia, lieber Don Alphonso…
    die freie, verantwortungsvolle, vergnügungsreiche entscheidung ist letztlich, was das freie, verantwortungsvolle, vergnügungsreiche leben ausmacht.
    auch ich habe mir oft genug die frage gestellt ‘muss ich das?’ – und mit ‘nein’ geantwortet.
    .
    sie machen schon neugierig, was in den vergangenen tagen los war, allein, man hat phantasie, und bevor sie noch mehr ärger von unten bekommen…
    .
    lieber bertholdIV, die kündigung des faz-abos werde ich gut verschmerzen können, falls es wahr werden sollte. der don war schon ein werbefaktor für leute wie meinereine.
    .
    lieber don, merci du fond du cœur für die schönen stunden!
    auch an die liebe runde!
    dieser blog hier ist schon etwas sehr besonderes, ein gemeinschaftswerk, dass zuvörderst von seinem charmanten dompteur zusammengehalten wird.
    und er ist ein bisschen wie erdnüsschen – einmal angefangen, kann man gar nicht mehr aufhören.
    .
    sehen wir uns wieder? hoffentlich! – wenn nicht hier, so da http://rebellmarkt.blogger.de/ oder dort http://www.gtblog.de/.
    als treue seele: je vous attends …
    so manche/n würde ich ziemlich vermissen, denn ein gepflegtes, unangestrengtes geplauder über solche distanzen nicht ohne kurzweiligem tiefgang doch mit larve und mit klingenkreuzen und zeitweiligen lachsalven ist selten.
    (also, cher Filou, bester, bitte nicht wie kürzlich angedroht verkrümeln, sonst gehen sie mit ihrer freien zeit noch Madame endgültig auf die nerven – und wo ist Grimaldeli, unser freund? vielleicht bekommt er die entwicklung gar nicht mit? nicht auszudenken!)
    .
    um so manche/n guten wäre es wirklich schade, wenn er/sie ‘einginge’. verstehen sie, geschätzter gastgeber, das entsetzen von papiertigern, wie wir es sind
    – denn was ist man schon ohne seinen text, und ohne seinen ‘textchef’?
    erst fukushima, dann misrata, und jetzt gehen wir auch noch fuchikato.
    Kommt, reden wir zusammen / wer redet ist nicht tot, / es züngeln doch die Flammen / schon sehr um unsere Not.
    .
    denn ich habe keine lust, mit dem schreiben aufzuhören. obwohl… vielleicht…
    .
    ach, sniff…
    .
    besuchen sie arezzo? falls ja, dann grüssen sie es von mir… so schillernde persönlichkeiten wie aretino und vasari nennen sich söhne dieser stadt.
    vielleicht gefällt ihnen auch dies: http://www.cbedizioni.com/

  48. Im Musikunterricht in den...
    Im Musikunterricht in den 1960er Jahren wurde ich – der gerade Beatles, Rolling Stones und viele andere Bands verinnerlichte und äusserlich kopierte – belehrt, dass Rossini gänzlich démodé wäre, nur der Barbier von Sevilla sei gerade noch aufführbar und einige Ouvertüren hörbar. Der Zeitgeist trieb wohl die sympathische Lehrerin, die auch im Chor des Zürcher Opernhauses wirkte, zu dieser Aussage – Meyerbeer meinte sie uns gleich ersparen zu müssen, da zu eklektisch. An den einen dieser beiden erfolgreichsten Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts zu erinnern ist gut und, verehrter Don Alfonso, gut geschrieben.
    Ist das Aufhören auf dem Zenit, denn als solchen könnte man bei Rossini die grossartige Historienoper „Guillaume Tell“ möglicherweise bezeichnen, vorbildlich? Zumindest blieb ihm das Schicksal seines Kollegen Meyerbeer erspart, der über seiner Afrikanerin starb.
    Ich selber kann nicht aufhören – ich will es auch nicht. So vieles ist noch nicht zu Papier gebracht, so vieles noch nicht gezeichnet und zur Wahrung des Lebensstandards müsste man auch noch den einen oder anderen Euro verdienen.

  49. Also, um das ganz klar zu...
    Also, um das ganz klar zu sagen: Das hier ist mein eigener Wunsch und vollkommen freiwillig . ich bin halt einfach zu reich, um mir Charakterlosigkeit leisten zu können, das ist alles. Man wirs sehen, was dann kommt.

  50. Donna Laura, das hängt ganz...
    Donna Laura, das hängt ganz vom weiteren Fortgang der Ereignisse ab; zuerst mal nur Mantua und Verona und dann, je nach Lust und Laune. Zwei der Bilder oben sind aus Ferrara, da wollte ich ohnehin wieder hin. Ausserdem war ich lange nicht mehr in Vicenza.
    .
    Beat, ich fürchte, das ist halt diese Haltung des Fäuletons, das alles Leichte verachtet und alles Elegante für Tand hält. Schön ist nur, was so hässlich wie die Stellen sind, an denen andere die Seele haben. Das ist ein sehr deutsches Problem, dieser Hass auf Rossini, und tatsächlich auch historisch begründbar: Man versuchte während der Rossinibegeisterung krampfhaft, deutsch-patriotisches Singspiel dagegen zu setzen, aber das Publikum wollte Rossini. Das ist bei Heine ähnlich: Zu seiner Zeit verkaufte er sich um Klassen besser als Goethe, und ds hat ihm jede Menge Hass – bis heute – eingebracht.

  51. Werter Don, das finde ich auch...
    Werter Don, das finde ich auch schade. Jedoch kreuzten sich unsere Wege schon öfter und ich bin zuversichtlich wieder von Ihnen zu lesen.
    Ich wunderte mich in den letzen Tagen jedoch auch schon, ‘das sowas hier möglich ist’ – scheinbar dann doch nicht.

  52. charakterlosigkeit? jamais!...
    charakterlosigkeit? jamais! man gehe hoch erhobenen hauptes durch die weltgeschichte, die lanze erhoben und das baniere flatternd im wind! (jedoch verbrannte erde – dies zu veranstalten überlässt man besser den huns.)
    .
    darauf noch zwei köstliche pralinchen, die le chef zu stiften so reizend war. und ein maximator. das leben – ein fest!

  53. schlimm, schlimm - wollte eben...
    schlimm, schlimm – wollte eben nochmal den schoenen artikel zu nuklearen fahrradflucht lesen, und jetzt das. – nicht mehr da der schoene, schoene beitrag. und hier weht die frische morgenluft des abschieds.

    wenigstens der dj spielt pet shop boys.

    …generations will come and go
    but there’s one thing for sure
    music is our life’s foundation
    it shall succeed all the nations to come

    i know it’s gonna be alright!
    alright
    alright
    (cause the music plays forever)


    oba schoad waers scho…

  54. Lieber Don Alphonso,
    mit...

    Lieber Don Alphonso,
    mit Bestürzung lese ich von Ihrem Abschied – so bleibt mein erster Beitrag zu Ihrem Blog auch mein letzter. Darum will ich mich in tiefer Verneigung vor Ihnen kurz fassen: Selten hat mich ein Periodikum so anhaltend gefesselt wie Ihre Stützen der Gesellschaft. Ich danke Ihnen für die 299 wunderbaren Beiträge und hoffe, bald an anderer Stelle von Ihnen, Ihrem Auto und den Fahrten zwischen der bayerischen Seenlandschaft und den schönsten Städten Italiens zu lesen. Auf bald!

  55. Man liegt im Bett, liest brav...
    Man liegt im Bett, liest brav ein Taschenbuch soziologischen Inhaltes in strapazierender 8-Punkte-Schrift [1] (wenn ich mich im Bett nicht verrenke, dann buelde isch misch), nehme genervt meinen iPodTouch, gucke bei Alphons und hoere die grosse Abschiedsorgel droehnen (da haette der Hausherr auch das Rossinische Requiem jutjuben koennen). Jetzt sitze ich am Tisch mit einem Bordelloechen.
    .
    Es sei dann so. Lieber Don Alphonso, ein wenig war das Ende vorauszusehen. Das ist schade. Auf die Dauer haette es so nicht weitergehen koennen, und es ist ein grosser Trost, dass man jung und kraeftig genug ist, etwas zu beenden um Neues zu beginnen. Ich gruesse Sie zum Abschied und bedanke mich fuer Tiefsinn und Allotria , dass ich hier mit Ihnen und der grossen Schar KommentatorInnen erleben durfte. Machet joot Jung!
    .
    Filou verlaesst den Maskenball. Draussen am Canale hoert er ‘was plumpsen. Das wird doch nicht der Meier sein?
    .
    Liebe Donna Laura, mir bricht das Herz. Aber Frauen lieben sowas.
    .
    Tschuess!
    .
    [1] Norbert Elias, Hoefische Gesellschaft.

  56. Schade, sehr schade, ich ...
    Schade, sehr schade, ich lese diese Zeitung seitdem ich denken (?) kann
    und seitdem Sie die “Stützen” herausbrachten war ich jeden Morgen,
    oder auch nachts sehr neugierig was Sie oder die Kommentatoren so
    zu vermelden hatten. Eine Gruppe von Menschen die Spaß daran hatten,
    sich ein wenig verbal zu kabbeln und lhre Meinungen auszutauschen,
    ich werde Sie sehr vermissen und der FAZ nehme ich das schon ein
    wenig übel. Als Blog-ldiot lassen Sie mich bitte wissen wo ich Sie weiter-
    hin finden kann. Nochmals, Vielen Dank, herzliche Grüße , T.
    P.S.: geehrter Filou, Sie haben mir nie das Geheimnis des Calvados ver-
    raten, gibt es überhaupt eines ? Cognac und Malt kenn ich.

  57. Nun, Don Alphonso,
    meine...

    Nun, Don Alphonso,
    meine allergroesste Hochachtung fuer das Vollbrachte, schade, dass dieses Medium nicht so recht fuer den Buchdruck eignet, der noetig waere, dem Getanen Dauer zu verleihen. Wir sind natuerlich alle neugierig, wer in der Faz Sie zu Charakterlosigkeit und Stumpfsinn aufrufen wollte und sind heilfroh, dass sie den Firlefanz so nicht mitmachen und sich die Eigenstaendigkeit bewahren werden, was auch immer sie machen. Wenn es der Islamfreund waere, der am College gelernt hat, Quatsch mit ueberscharfer Sauce zu produzieren (haha, ein Rebus), taete es mir und anderen sehr leid. Ode profanum vulgus et arce! Wir wollen alle viele neue und alte Geschichten aus der Geschichte Norditaliens und Ihrer Herkunft, mit dem so liebenswuerdigen Sinn fuer das Verfeinerte, lesen, der schoenen Musik, den anstoessigen und so politisch unkorrekten Beschreibungen der Zeitlaeufte. Waeren Sie in einem anderen Land, waere der ‘Spectator’ eine wuerdige Plattform… Be the force with you!

  58. Uebrigens, ein anderer, der...
    Uebrigens, ein anderer, der auf der Hoehe aufgehoert hat, weil er die Hoehe erreicht hatte und vielleicht nicht seinen Runterfall in Zeitlupe beobachten wollte war Artie Shaw….beeindruckender Musiker in einer Zeit, wo der Jazz en vogue wurde und der Swing als passe galt…http://en.wikipedia.org/wiki/Artie_Shaw

  59. Lieber Don,

    "und jedem Anfang...
    Lieber Don,
    “und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…”
    Mit besten Grüßen & Dank aus dem staubigen Dhaka,
    S.I.

  60. Und ich lese gerade alle alte...
    Und ich lese gerade alle alte Ausgaben der Stützen – von hinten wohlbemerkt – und bin bei dem “Wesen des Unglücks im Reichtum” vom 29. August 2009 gelandet.
    .
    Natürlich, um aktuelle Themen nicht zu verpassen, werden auch gerne aktuelle Artikel in die tägliche Routine hereingeschoben. Und was muss ich jetzt lesen? Es bricht mir das Herz.
    .
    Vollendeter Schreibstil – eine hochinteressante Sichtweise “der Dinge” – klare und präzise Analyse von aktuellen Ereignissen. Ich muss zugeben. Dies ist (war?) das erste Blog, was mich zum täglichen Lesen animiert hat.
    .
    … mal davon abgesehen, daß ich mir täglich die Finger wund-programmiere und nicht wirklich täglich Zeit zum Lesen habe.
    .
    Wie dem auch sei. Ich wünsche alles erdenklich gute. Vor allen Dingen eine erfolgreiche Flucht vor Erle, Buche und Hasel (ich übrigens auch) und ein schönes Leben.

  61. Also doch: Mutti geht als...
    Also doch: Mutti geht als letzte, frei nach Laurie Anderson “when evthing has gone there is always mum” (oh Superman). Die Pet Shop Boys selbst scheinen auch unverwüstlich und haben so ungefähr das 10te comeback hinter sich, das mindestens 11te vor sich. Vorwärts und nicht vergessen.

  62. das habe ich noch erkannt,...
    das habe ich noch erkannt, http://www.castelloestense.it/eng/castello/, aber was ist das zweite bild aus ferrara

  63. Vielen Dank für viele schöne...
    Vielen Dank für viele schöne Momente!

  64. Wenn ich das recht deute, ist...
    Wenn ich das recht deute, ist die Tür aber noch nicht so fest zugeschlagen, dass man nicht noch einmal hindurch gehen könnte?

  65. Bester Don

    Nun ja, nach...
    Bester Don
    Nun ja, nach diesem leichten Abgangsstückchen können Sie ja beinahe nicht mehr zurück (was natürlich schade ist). Das “Fishing for compliments” ist Ihnen ebenfalls geglückt (auch bei mir, im übrigen). Ihre Schriftchen haben sich irgendwie in meinen Alltag mogeln können…
    .
    Am San Bernardino werde ich aus meinem Häuschen heraustreten und Ihnen zuwinken, wenn Sie dann (mit hoffentlich funktionierender Bremse) den Berg südwärts runterdonnern…..
    .
    Gehaben Sie sich wohl und geniessen Sie weiterhin die guten Dinge des Lebens!

  66. Und vielen Dank auch an die...
    Und vielen Dank auch an die vielen KommentatorInnen. Sie und Ihre doch sehr vergnüglichen bis besserwisserischen (nun ja, wer ist das nicht!) Beiträge haben dem Geplauder unseres Dons das Sahnehäubchen aufgesetzt.
    Halten Sie die Ohren steif!

  67. abf, stimmt, der wurde...
    abf, stimmt, der wurde gelöscht, ohne dass man mich informiert hätte. Ich denke, es ist selbstverständlich, dass ich in einem Umfeld, in dem so etwas möglich ist, kein Communitymanagement sauber machen kann. Mich ärgert das weniger wegen des Beitrags, sondern wegen der Missachtung vor dem Diskurs.
    .

  68. Nun kratze ich mich seit...
    Nun kratze ich mich seit gestern abend am Kopf und bin gespannt auf die nächsten Tage. Dieses war ein Blog, das ich gerne (und meistens still) gelesen habe. Gut, dass es anderswo weitergehen kann und wird.

  69. Verehrter Don A.
    vielen Dank...

    Verehrter Don A.
    vielen Dank für manch erquicklichen Beitrag von Ihnen, sie haben mir durchaus interessante Gedanken eingepflanzt in meinen Kopf. Das ist doch das größte Lob, dass man einem Schreiber machen kann, oder? Von daher ist es schade, dass Sie gehen, aber konsequent. Sie sagen es richtig, eine Stretta kann man nicht ewig stretchen ;-), irgendwann ist der letzte Paukenschlag getan und das Karussell muss stoppen.
    Ja geniessen Sie Italien, das Land immer noch voller Sehnsüchte und Träume, die jenseits der Berlousconischen Realitäten liegen.
    PS: Man hat den Fahrradfluchtartikel gelöscht, ohne das vorab mit Ihnen zu besprechen??? Was ist das denn? Pressefreiheit wohl nicht, sollte ich noch irgendwo eine Kopie finden würde ich den einfach re bloggen und sei es nur um damit gegen Zensur zu protestieren. Hat jemand noch eine Kopie??
    Machen Sie es gut und Danke für 299 Beiträge hier.

  70. Carissume,
    Buon viaggio!
    bin...

    Carissume,
    Buon viaggio!
    bin schon lange dort, wo die Zitronen………………… gegessen werden, denn dafür sind sie da!
    Kaufen Sie sich schnell noch den “Viaggio a Reims”, werfen ihn ins Cabrio und achten Sie drauf, mehr als eine Spur auf der Autobahn für sich zu haben!
    Grazie per tutto, etc.etc.

  71. Dass man ihn gelöscht hat,...
    Dass man ihn gelöscht hat, ist offensichtlich (und ich habe dazu auch ein paar Dutzend Mail bekommen und Kommentare nicht freigeschaltet, sorry). Alles andere ist Sache der FAZ. Freuit mich, dass es gefallen hat.
    .
    nnier, ach, irgendwo weitergehen wird es sicher, es ist ja nicht so, dass niemand Blogger haben wollen würde.

  72. @DA Ähm Momentchen mal... (...
    @DA Ähm Momentchen mal… ( Dauert ja immer etwas länger bis ich hier oben alles mitbekomme)
    Die haben den Fahrradartikel einfach so gelöscht ?
    Mit allen Kommentaren ?
    Mit welcher Begründung ?
    Weil er zu wahr ist und nicht in ihr Weltbild passt ?
    Was machen die wenn die ganze Wahrheit rauskommt, Japan komplett aus der Berichterstattung nehmen ?
    3.9 Millionen Becquerel Beta Strahlung müssen ja irgend woher kommen.
    Sollte der Streisand Effekt gewünscht sein, bitte Beitrag mailen, wird selbstverständlich gemirrort, ja wo sind wir den !!!
    Ansonsten wird eine wieder Veröffentlichung in deinen anderen Blog hiermit ausdrücklich gewünscht.
    Zensur ist ein hartes Wort aber so was hat ja nicht mal mehr Stil, geschweige den Anstand. Verl… Pa…..

  73. Werter Don,

    ein grandioser...
    Werter Don,
    ein grandioser Artikel zum hofffentlich nicht nahenden Ende ihres Blogs hier in der FAZ.
    Wenn es so sein sollte, nutze ich jetzt mal die Gelegenheit um mich zu bedanken für Erheiterndes, nachdenklich machendes, provozierende Gedanken aber vor allen Dingen unterhaltsame Stunden. Ach ja, und Ihr Blog hat mich quasi von einer glücklichen bis zum Ende meiner Ehe begleitet, insofern eine doppelte Zäsur…
    Also, wenn demnächst (ehemals) mein X5 vor Ihrer Haustür steht, nicht aufmachen, Sie sind ja wie beschrieben des öfteren Gastgeber verlassener Ehefrauen…kleiner Abschiedsscherz, hoffentlich gestattet.
    Schöne Grüße aus dem Norden,
    Moritz

  74. Auch ich würde (Konjunktiv!)...
    Auch ich würde (Konjunktiv!) Ihren Blog hier vermissen, Don Alphonso. Auch wenn mir nicht alles gefallen hat. Zum Beispiel die “teutschte Nationalhirnmusik” weiter oben nehme ich Ihnen übel – da bekomme ich glatt Lust, schon aus Protest mal wieder die Kunst der Fuge aufzulegen.
    Aber das ist eben Ihr Talent: Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, Vorlieben und Meinungen intelligent zu unterhalten und miteinander ins Gespräch zu bringen.
    Dass man hier einen Beitrag von Ihnen samt Kommentaren einfach mal gelöscht hat, geht natürlich gar nicht. Da stellt sich in der Tat die Frage, ob es noch eine Grundlage für die weitere Zusammenarbeit gibt.
    Ihnen alles Gute. Und hören Sie ruhig mal Bach!

  75. weggehen, einfach...
    weggehen, einfach weggehen…großartig!
    Ciao arabella und hansgeier!
    salute!

  76. Werter Don,
    ich habe ihren...

    Werter Don,
    ich habe ihren gelöschten Artikel aus meinen Mailarchiv, das nebenbei bemerkt in der Cloud liegt, wieder vorgezaubert und bei mir rebloggt. Das ist sozusagen meine Art der stillen Trauer und meine letzte Ehrerbietung an Sie.
    Leider natürlich ohne die Kommentare, die sind verloren. Und nun auf nach Süden, sie machen es richtig!

  77. schon geht's los mit dem...
    schon geht’s los mit dem löschen…das zimmer /plattenplatz ist frei und schon will es jemand. da: wie groß ist eigentlich die datei mit all den beiträgen, die sie versenden auf anfrage?

  78. 19 MB. Aber wie gesagt: Ich...
    19 MB. Aber wie gesagt: Ich sehe nicht, dass das Blog bei der FAZU schnell gelöscht werden würde.
    .
    Blackjack, ich gehe davon aus, dass der besagte Beitrag auch nicht dauerhaft weg ist.

  79. Bis hierher - Vielen Dank;...
    Bis hierher – Vielen Dank; für alles was folgt – alles Gute; für das was bleibt – Hoffen auf ein Wiedersehen!

  80. @DA
    wer hat eigentlich die...

    @DA
    wer hat eigentlich die rechte an dem blogg. dürfen wir den mirroren? ich würde meine seite auch bereitstellen. 19 mb sind ein bisschen groß, da springen manche mailprogramme drauf an..
    vielleicht sollten die kommentatoren sichern, geben sie doch mal eine anleitung, wie sie das gemacht haben…
    erinnert mich an diözesen, die man bischöfen zuweist und die da sie nicht mehr existieren im web gegründet werden:
    http://www.partenia.org/index.htm

  81. Barocke Hörerin, das Schöne...
    Barocke Hörerin, das Schöne an einer Kündigung ist ja, man dass man keine Beschwerdebriefe an die Redaktion mehr fürchten muss. Ich bin, was Rossini angeht, ganz klar voreingenommen, ich höre ihn und denke immer nur JA! JA! JA!. Und das, obwohl ich eigentlich die Musik des 19. Jahrhunderts so gar nicht schätze. Wenn der Freischütz ein leckes Ruderboot ist, ist die Italienerin das schnelle Rennboot, wenn Lohengrin eine ein deutscher Nieselregen ist, ist der Barbier der Sturm. Es gibt bei Rossini kein Zaudern, das nicht der kommenden Raserei geschuldet wäre, und diese Konsequenz ist etwas, das ich sehr, sehr schätze.

  82. Gute Reise, bester Don. Ich...
    Gute Reise, bester Don. Ich melde mich wieder, wenn sie sich andernorts melden…

  83. Ich will hier nicht in die...
    Ich will hier nicht in die Interna gehen, es gibt aber absolut keinen Grund, hektisch etwas zu speichern, und selbst für den Fall aller Fälle gäbe es eine Ausweich-URL. Das ist aber alles nicht nötig. Die URL und das Konzept sind nach meiner Meinung Eigentum der FAZ, das Konzept wurde der FAZ auf den Leib geschrieben, und ich würde woanders auch nicht so unprofessionell sein, das einfach weiter zu betreiben. Man muss immer auf das Umfeld achten, in dem man schreibt. Aber nochmal: Kein Anlass zur Panik.

  84. Man kann ja einen...
    Man kann ja einen Titularerzblogger der Stützen der Gesellschaft ernennen…
    .
    Magdalena Burgfried, ich denke auch, das alles und man wird sich finden. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

  85. Ja dann... Buon viaggio e buon...
    Ja dann… Buon viaggio e buon auguri!
    .
    Dies hier wollte ich noch loswerden, nachdem sich kürzlich jemand über die miesen Nußecken beim Bäcker beschwert hatte (da hilft nur eins – selbermachen!):
    .
    NUSSECKEN
    .
    Teig:
    250 g Mehl
    1 Ei (M)
    1 Prise Salz
    60 g Zucker
    125 g Butter
    .
    Belag:
    100 g Marzipan-Rohmasse
    400 g gem. Haselnüsse, alternativ: 200g Haselnüsse + 200g Mandeln
    2 EL Cognac
    150 g Butter
    100 g Creme Fraiche
    150 g Zucker
    2 P. Vanillzucker
    .
    Verzierung:
    150 g Schokoladenglasur
    .
    1. Mehl auf ein Backblech sieben. In die Mitte eine Vertiefung drücken. Ei, Salz und Zucker hineingeben und zu einem Brei verrühren. Butter in Stückchen draufgeben, mit etwas Mehl bedecken und alles schnell zu einem glatten Teig kneten. In Folie wickeln und eine Stunde in den Kühlschrank legen.
    .
    2. Marzipan kleinschneiden und mit den Haselnüssen verreiben (je weniger man Marzipan mag, desto mehr Mühe sollte man sich dabei geben, um Marzipan“nester“ zu vermeiden). Butter, Creme Fraiche, Cognac, Zucker und Vanillzucker kräftig aufkochen, über die Haselnüsse geben und alles gut mischen.
    .
    3. Backpapier in Größe des Backblechs zuschneiden. Den Teig darauf ausrollen. Dann das Papier mit dem Teig auf das Blech legen. Die Nußmasse daraufstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Gas Stufe 3) 20 – 25 Minuten backen.
    Besonders saftig werden die Nußecken, wenn man den Teig zuerst mit Aprikosen- oder Pfirsichmarmelade bestreicht, bevor die Nußmasse draufkommt.
    .
    4. Teig auskühlen lassen. Dann in kleine Quadrate und diese diagonal in Dreiecke schneiden. Schokoglasur schmelzen, die Ecken hineintauchen und trocknen lassen.
    .
    Die Nußecken halten sich in einer Blechdose ohne Qualitätsverlust etwa drei bis vier Wochen, falls sie nicht vorher aufgegessen werden. :-)

  86. Ich bin nie ein Freund von...
    Ich bin nie ein Freund von Wehmut gewesen – suchen wir uns also lieber einen neuen Spielplatz, äh, Salon. Dieser ist längst eingerichtet, und die Einladung steht. http://rebellmarkt.blogger.de/
    Leider gibt es dort bereits ein anderes V, auch wenn ich unter diesem Benutzernamen bislang keinen Kommentar gelesen habe, und so werde ich mir wohl oder übel einen neuen Namen geben müssen, denn ich nehme nicht an, dass Sie, werter Don, mir das V reserviert haben?
    .
    Oder mache ich bei der Registrierung etwas falsch?
    Man geht über ‘Wir machen mit’ und ‘Noch keinen Benutzernamen registriert?’ auf die relevanten Felder zur Dateneingabe, oder?

  87. Der Fahrradfluchtblogbeitrag...
    Der Fahrradfluchtblogbeitrag wurde gelöscht? Yöh. Da war aber jemand humorbefreit.
    Der war doch lustig (Und auch sooo wahr). Und ist es in diesen, wie in allen Zeiten vorher, nicht besser das Elend der Welt mit einem Glas Wein in der Hand, einem Lachen auf den Lippen und der stillen Wehmut im Herzen zu ertragen, als laut und aggressiv herumzutönen?
    Wie ungemein schade, dass dies nun anscheinend der letzte Ihrer Beiträge ist. Las ich sie, gerade wegen der Leichtigkeit und des aufblitzenden schwarzen Humors immer wieder gerne.

  88. Shade! Da wird die Firma sich...
    Shade! Da wird die Firma sich aber freuen, daß ich mich nicht mehr so vergnüglich von der Arbeit ablenken lassen kann. Man liest sich!

  89. Lieber Don Alphonso, vielen...
    Lieber Don Alphonso, vielen Dank für die mehr als zwei Jahre mit geistvoller Plauderei und höherer Ironie bei den Stützen der Gesellschaft. Ich fand es sagenhaft, daß auch in heutiger Zeit Feuilleton auf einem Niveau betrieben werden kann wie es die erlauchten Vorfahren beherrschten. Mittlerweile dürfte das Konvolut auf den Umfang von „Krieg und Frieden“ angewachsen sein. Leider hat sich die Stimmung, die im Salon von Anna Pawlowna Scherer eigentlich herrschen sollte in letzter Zeit unvorteilhaft gewandelt, wie ich finde. Für meinen Geschmack zuviel George Grosz und zu wenig Ibsen. Insofern mischt sich in die Wehmut eines Endes die Hoffnung auf den Zauber, der einem neuen Anfang innewohnt. So leid es mir also um die Stützen der Gesellschaft ist, ich freue mich auf die neuen Einblicke im GT-Blog. Zum hiesigen Lesespaß gehörten natürlich auch die vielfältigen Kommentare. Ich habe sicher nicht alle gelesen, doch deutlich mehr als 90 % und ich war teilweise grenzenlos begeistert. Namentlich möchte ich mich bei Donna Laura, Colorcraze, HansMeier555 und Filou bedanken. Von Ihnen gab es Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung in schöner Vollendung. Wie gesagt, Dank dafür.
    .
    Wer auch immer für die Friktionen in der Hellerhofstraße verantwortlich ist: Joh 1:5.

  90. Muss es sein? Es muss sein! Es...
    Muss es sein? Es muss sein! Es muss sein!
    Trotzdem: schade.
    Und danke für die vielen Möglichkeiten, Unbekannten zu entdecken.

  91. Wie mir übrigens erst vor...
    Wie mir übrigens erst vor wenigen Tagen bewusst wurde, hat das V möglicherweise falsche Assoziationen bei dem/DER einen oder anderen LeserIN ausgelöst. Eine Anspielung auf Film oder Comic ‘V wie Vendetta’ ist meinerseits nicht bewusst gewollt.
    An Vendetta ist mir nichts gelegen, ich habe, dies in aller Bescheidenheit, auch allen Grund sehr zufrieden zu sein.*
    V sollte eigentlich für den Vogel Pfau stehen – ein albernes kleines Wortspiel, ohne jede Ernsthaftigkeit, die mir sowieso wesensfremd ist.
    .
    * Eher steht das V noch für Vreude; Vino, Veib (die beste Ehevrouw von allen möge mir verzeihen), und Vienna Klassik. Ach ja, und seit einiger Zeit für “Vati”.

  92. Habe ich gar nicht gemerkt,...
    Habe ich gar nicht gemerkt, dass die Fahrradflucht vom Netz genommen wurde. Ist die Sache zu heißgelaufen? Hat bei der FAZ die Kühlung versagt? Da müssen aber schon sehr divergierende Kräfte am Wirken gewesen sein.
    Wo gerade Heine erwähnt wurde: Die Italienreisen und die Abneigung gegen vieles Preußische (nicht alles Preußische, denn die Bayern sind ja auch nur Bergpreußen) war durchaus auch wiederzuerkennen, Deine Polemik erinnerte mich aber bei aller Eigenständigkeit auch ganz stark an diesen Herrn hier:
    http://www.mlwerke.de/me/me04/me04_391.htm
    Das ist auch eine extrem witzige Analyse der Schweiz, finde ich.

  93. Verehrter Don, sicher kennen...
    Verehrter Don, sicher kennen Sie Strauß, “Zueignung”, das ironisch gebrochene “Habe Dank”, das gleichwohl manche Lieder – Sänger und Sängerinnen als Zugabe am Ende des Liederabends geben? Ich empfehel gerade wegen des Manierismus Fischer-Dieskau. Das kam mir in den Sinn beim Lesen Ihres kurzen Blogs zum langen Abschied. Gute Fahrt, eine gute Zeit im nahrhaften und schönen Italien. Genießen Sie Ihren Rossini, vielleicht ist Guilleaume Tell noch besser als der Barbiere, obwohl ich (Bass-Bariton) mir natürlich “la calummnia” nie entgehen lassen würde. Vielleicht versuchen Sie auch mal “tournedos Rossini”, wenn das Vegetarische nicht Ideologie bei Ihnen ist. Gut gemacht ist es wirklich ein tolles Hauptgericht.
    Und ansonsten “Auf Wiedersehen” zu besseren Zeiten und Anlässen.

  94. Huffington Post kommt übern...
    Huffington Post kommt übern Teich und ruiniert die Preise – daher weht der Wind.

  95. Werter Don, ich wünsche eine...
    Werter Don, ich wünsche eine angenehme Reise und hoffe Sie finden wieder eine adequate Form uns Leser zu unterhalten!
    Alles Gute, FS

  96. Diie HuffPo zahlt für Stars...
    Diie HuffPo zahlt für Stars sehr gut, nur die Schlechten werden schlecht bezahlt.
    .
    Verehrter prince Matecki, danke für die Empfehlungen, aber von den Gerüchten habe ich jetzt erst mal genug in Realität erlebt, als dass ich an einem Basilio noch grosse Freude haben würde – tizi tizi piano piano gehe ich ja schon zum Balkon, und all die Rosinas schleichen auch mit.

  97. Arriiiiivedeeieerchi DoooonAaa...
    Arriiiiivedeeieerchi DoooonAaa …
    http://www.youtube.com/watch?v=BaWwegeq9ZI&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=dVY75hvQJfw
    Auf Wiedersehen beim Marsch auf Rom;
    habe meine Mistgabel schon angespitzt ;-))

  98. 'Aber nochmal: Kein Anlass zur...
    ‘Aber nochmal: Kein Anlass zur Panik.’ – lieber, bester don, jetzt klingen sie aber sehr nach tepco…
    .
    lieber Savall, wie immer höchst bescheiden verneigt man sich demütig errötend mit leicht zur seite geneigtem köpfchen und mit artig angedeutetem knicks für ihr kompliment und darf ihnen dieses erwidern, einem charmanten zeitgenossen, dem man andernorts hoffentlich wieder begegnet.
    .
    wenn ich hier anfange, lorbeeren und lilien zu verteilen, wird es schwierig, weil ich immer den einen oder die andere sträflichst vernachlässigte.
    wie beim jedem umzug wird man wohl leider mit schwund rechnen müssen.
    aber dass ausgerechnet Filoutje (hehe, jetzt darf ich wieder) von der ladekante plumpsen musste…
    .
    lieber don, was mir hier – rein technisch – auch gut gefallen hat, das ist die relativ kleine schriftgrösse in kombination mit dieser zeilenlänge (noch lesbar, aber nicht so zu kurz wie beim gtblog), so dass auch lange beiträge, denn ich bin trotz aller wohlmeinenden erziehung keine dame kurzer worte, optisch nicht negativ ins gewicht fallen.
    .
    was eine eintrittshürde sein kann – nicht in meinem fall, wie sie wissen – ist die angabe einer emailadresse, die einen teil der anonymität vernichtet, was gleichwohl sehr verständlich ist.
    .
    toll ist hier auch, dass das kommentieren so einfach ist und man beim kommentieren auch pausenlos alle anderen kommentare,
    die ich als ausnehmend wichtig für dieses schriftprojekt – ein plaudersalon, keine applaudierstube! – erachte, scrollend vor augen hatte
    – was beim realen erwidern sich als hilfreich erweist.

  99. Habe leider nicht die ganzen...
    Habe leider nicht die ganzen zwei Jahre hier gelesen, es ist/war allerdings fast immer ein Vergnuegen. Ein schoener Schreibstil und der Inhalt war abwechslungsreich und siehe da, unterhaltend ohne oberflaechlich zu sein. Die Kommentare sind von wesentlich hoeherem Niveau als in den meisten Foren, mithin also lesenswert. Farewell und wenn die Abstaende zwischen den neuen Beitraegen nicht ganz so lang sind wuerde mich dies sehr freuen :-)

  100. Man kann beim GTBlog auch eine...
    Man kann beim GTBlog auch eine falsche Emailadresse angeben. Ansonsten ist es nur eine Einladung, ich freue mich über jeden Gast und verstehe jeden, dem es hier bei “”Tierleben”. “Planckton”, dem Poptagebuch oder anderen vorzüglichen Blogs der FAZ besser gefällt. Ich habe mir die Leser hier ja auch nur ausgeliehen.

  101. schluepa, für die Reise habe...
    schluepa, für die Reise habe ich schon viel, und das Auto ist doch so klein… und vor allem möchte ich viel aus Italien mitbringen, die Vorratskammer nach dem Winter ist immer so leer.
    .
    Moritz, nun, ich muss sagen, dass ich durch dieses Blog sehr viele erfreuliche Menschen kennengelernt habe, teilweise auch recht nah, und insofern: Ja, es ist eine persönliche Geschichte, und natürlich ist es, wie es immer war: Der Beitrag gehört der FAZ. Aber die Kommentare gehören mir. Das ist mein Privatvergnügen. Was Ihre Exfrau angeht: Wer weiss, das wird alles vielleicht wieder. (Ich habe auch noch so eine schöne Scheidungsgeschichte in petto)

  102. Frosch, danke für das...
    Frosch, danke für das Rezept!
    .
    specialmarke, ich freue mich, kann aber nur betonen: Die FAZ hat wirklich schöne Alternativen zu diesem Blog hier – vielleicht sieht man deren Qualität auch besser, wenn das Geplauder etwas weniger wird.

  103. Werter Don, Finale des ersten...
    Werter Don, Finale des ersten Aktes also? Schade. Aber Sie haben schon recht: Nicht wollen müssen, was man kann, ist eine schöne Utopie, nicht nur für Blogger und Komponisten. Deshalb meinen herzlichen Dank (auch an die anderen Kommentatoren: dieser Giannozzo war ja manchmal ein ziemlicher Hitzkopf, und ich hoffe nur, er hat kein Teegeschirr zerschlagen) und gute Reise und grüßen Sie, wenn Sie mögen, den alten Vergil in seiner Mauer in Mantua!

  104. Die FAZ ohne den “Stützen...
    Die FAZ ohne den “Stützen der Gesellschaft”, ich kann nur hoffen, dass daraus kein schlechtes Omen wird.

  105. Auf dem westöstlichen Sofa...
    Auf dem westöstlichen Sofa durch die Geschichte brausen, die sich entfaltet – das war besser als das fliegende Klassenzimmer, einzigartig.

  106. lieber don, als plaudertasche...
    lieber don, als plaudertasche macht man sich eigentlich nur gedanken darüber, ob man nicht beim tippen und denken eine textmauer erstellt, die schon rein optisch eine hürde und mithin ein ärgernis darstellt.
    und für einen dialog ist es wichtig, alle anderen kommentare auch sehen zu können (wie beim gt blog), ohne dauernd zwischen zwei fenstern hin- und herspringen zu müssen, weil man auf der einen seite immer nur einen teil lesen kann.
    .
    sie entziehen der faz also das kontrastmittel? nun, um im bild zu bleiben, aber ohne jemand berechtigt hoffnungsvollem aus der fazblogecke auf die zehen treten zu wollen: ohne bunt keine farbe…, der rest ist geschmackssache.
    .
    lieber Moritz, wenn der negative verlauf der ehe mit der ansteigenden intensität des verfolgens des blogs positiv korrelierte, so muss es geradezu ein glücksfall sein, wenn unser gastgeber sein picknicktuch erst einmal zusammenrollt und dann woanders ausbreitet. bonne chance.

  107. Herzlichen Dank für die...
    Herzlichen Dank für die vielen netten und besinnliche Stunden des Blogs!
    Es war und ist eine Bereicherung der deutschen Medienlandschaft.
    Eigentlich sehr schade, aber es spricht für die doppelte Moral des Esthablishment
    und verwundert mich nicht. Angeblich gab es Zensur nur in der DDR.
    (Denk ich an Deutschland in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht. Heine)

  108. Thukydides, ich kann es nicht...
    Thukydides, ich kann es nicht ändern: Ich bin zu reich, um mir Charakterlosigkeit leisten zu können. Und irgendwann muss jemand damit anfangen, dem Anstand gerecht zu werden – so er welchen im Leibe hat.

  109. O Don Alphonso,
    der "Viaggio"...

    O Don Alphonso,
    der “Viaggio” ist doch nur zwei CDs lang: Abbado, live aus Pesaro! Es gibt ein laaanges Sextett mit wilder, katholischer Stretta und ein völlig in Ihrem Sinne durchknallendes Duodezimett! Wenn die Barchetta trotzdem zu klein ist, wünsch’ ich Ihnen doch kräftiges Durchatmen in Bungasconilandia!

  110. das finde ich jetzt aber...
    das finde ich jetzt aber wirklich sehr traurig [W]
    lasse Don ein paar Blümchen da:
    [W] [W] [W]
    und lese Sie an anderer Stelle weiter.
    Aber ehrlich: Wie humorbefreit kann man denn sein? Da hat sich die FAZ meiner Meinung nach aber wirklich gewaltig ins eigene Fleisch geschnitten [N]

  111. unellen, die FAZ ist ein...
    unellen, die FAZ ist ein grosses Haus mit hervorragenden Leuten. Die finden sicher Ersatz, und ich habe auch vorgeschlagen, dass sie sich einen anderen Mann für das Projekt suchen – insofern bin ich wirklich bester Dinge, dass man Sie alle hier auch weiterhin gut bespasst.

  112. feiner mensch !...
    feiner mensch !

  113. Don Alphonso
    ich habe mich...

    Don Alphonso
    ich habe mich sowohl intellektuel angeregt als auch etwas bespaßt gefühlt.
    Danke für Deinen blog.

  114. "Gemeinhin komponieren sich...
    “Gemeinhin komponieren sich begnadete Musiker bis ins eigene Grab” verblüffend, wenn man die Lebensgeschichte Mozrats vom Kinofilm aus den 1980ern her kennt, der hierauf ein besonderes Augenmerk legt.

  115. Don Alphonso,
    als stiller...

    Don Alphonso,
    als stiller Leser, vielen Dank.
    Manchmal muß man weggehen um anzukommen.

  116. Medea, und ich habe die...
    Medea, und ich habe die Kommentare immer sehr genossen (ich hoffe auch, das man das ein wenjg gemerkt hat). Humor ist ja immer so eine Sache; man lerntz eigentlich, dass man Ironie etwa besser vergessen sollte, weshalb ich es auch wirklich ernst meine, wenn ich hier die anderen Blogs wärmstens an Herz lege.
    .
    schlluepa, ich weiss gar nicht, wo ich das so schnell herbekommen sollte – ausserdem habe ich noch Scarlaztti gekauft, Quartette von Vivaldi – und bei den Benzinpreisen kann ich nicht mehr als 30 Pässe fahren.

  117. Sie lassen mich erröten -...
    Sie lassen mich erröten – allerdings war und bleibe ich am Tegernsee, zum Glück.
    .
    Mir ist schon bewusst, dass die Sache mit dem Requiem nur eine Legende ist – die aber wiederum macht seit dem 19. Jahrhundert die Runde, und vielleicht auch etwas von der Faszination aus.

  118. ...
    Chapeau…Monsieur
    et
    Merci…quel esprit
    et
    Au revoir…j´espère
    Merde….quel dommage…
    La vie est très courte, nous ne devons pas perdre un ami inconnu avec ses vérités inconnue.

  119. Der Vergleich D.A. mit Rossini...
    Der Vergleich D.A. mit Rossini und Heine, nun ja,…., man kann Vorbilder haben,… dann passt schon eher randalierender Pet Shop Boy.
    *
    Ihnen alles Gute und viel Erfolg mit Ihren neuen Projekten.

  120. Realiost, stimmt, das war eine...
    Realiost, stimmt, das war eine Fetzengaudi, die Sache. Aber auch das war sowas, was dann keiner mehr kopieren wollte. Insofern…
    .
    Giannozzo, gern geschehen. Vielleicht besuche ich auch mal wieder die Villa des Catull in Sirmione, gehe am Haus dier Diva Assolúta vorbei und denke an Norma – spiessig, aber nett.
    .
    Ich fand die Diskurse im Übrigen immer sehr zivilisiert, und will auch gar nicnt bestreiten, dass sie den grössten Teil des Erfolges des Blogs ausgemacht haben. Sie, liebe Leser, waren famos.

  121. Der Gärtner, ach, so...
    Der Gärtner, ach, so sortenrein wie die FAZ jetzt wieder wird, ist es doch auch nicht schlecht. Und mit den Pet Shop Boys hat der erste Beitrag begonnen, mit denen hört er auch auf. Im Übrigen ist es doch auch mal was Feines, wenn jemand nicht irgendwie wegen mangelnder Qualität und ohne Leser sein Blog dicht macht, sondern für seine Überzeugungen und Ehre einsteht.
    .
    Aurispa, ich sage immer: Die Friedhöfe sind voll mit Leuten, die sich für unersetzlich hielten. Schauen Sie nach draussen! Das Leben ist schön, der Frühling erwacht.

  122. Wollen wir jetzt nicht...
    Wollen wir jetzt nicht vielleicht doch ein wenig noch über Rossini und Bürgerlichkeit plaudern? Das ist eigentlich die Hauptsache.

  123. Rossini ist bei mir mit dem...
    Rossini ist bei mir mit dem ausgezeichneten Film von Dietel ko nnotiert. Daher fand ich das kantern dieses Frachters an der Loreley im Januar ganz nett – das hat immerhin die Verfilmung der Loreley gebracht, um die im Film gegen den Widerstand der engstirnigen ERBSENZAEHLER von der DORF-SPARKASSE so erbitter gekämpft wird.
    http://www.youtube.com/watch?v=K8IgwQnjazs&feature=related
    Ich kenne sogar jemanden der einen Italiener namens ROSSINI betrieben hat.
    SOVIEL DANN ZUR wenn auch nicht moerderischen, aber dennoch STRAFBEWAHEERTEN FRAGE WER MIT WEM SCHLIEF …
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,449898,00.html
    Ihre Redaktion Gatsstätten-Lokal-WIRTSCHAFT

  124. Es war eine Sternstunde und...
    Es war eine Sternstunde und der Vorschein von etwas Neuem. Ich hab ja keinen Einblick in die ganzen Hintergründe, aber die FAZ hätte ich ja doch für etwas gelassener gehalten. Immerhin wär ich jetzt fast schon zum FAZ-Leser geworden, und hab so manchen (regulären) FAZ-Online Artikel im Netz weiterempfohlen, da gabs ja auch immer wieder ganz gute, die ich las, wenn in den Blogs nix los war.
    Andererseits weiß ich gar nicht, ob es für so etwas überhaupt noch der alten Medien bedarf. So etwas mit wie Huffington Post oder etwas besseres würde mir für .de gut gefallen, aber es sind doch andererseits eher wenige, weit verstreute (räumlich, weltanschaulich, kulturell) Leute, die dazu in der Lage wären und sich zusammenfinden müssten. Und wer zahlt die Zeche?

  125. Sortenrein: Ich wusst'es doch,...
    Sortenrein: Ich wusst’es doch, dass Sie noch einen Hieb an die verbleibenden Blog-Kollegen auszuteilen haben.

  126. Seit über zwei Jahren lese...
    Seit über zwei Jahren lese ich hier nun stillschweigend begeistert mit und nehme das Ende mit Bedauern zur Kenntnis. Es war eine schöne Zeit. Inhaltlich möchte ich mich voll der Tigerin anschliessen (24.3., 22 Uhr). Besser kann man es wohl nicht formulieren. Alles erdenklich Gute und Danke für alles!

  127. Auf Wiederlesen an anderer...
    Auf Wiederlesen an anderer Stelle. Bei erster Durchsicht im GT entdeckt: Ennstal. Wie wahr! Empfehlung zum Abschied von diesem Platz, zwei Räder, manchmal auch drei, selten vier, eine Riva und auch hier ein paar Rebellen: http://thevintagent.blogspot.com/

  128. Sie haben natürlich recht....
    Sie haben natürlich recht. Sehe ich also nach draussen: Mein geliebter Hund gräbt gerade die Krokusse um. Sein Leben ist schön…, vermaledeites Mistviech….

  129. Und wenn erst die Hündinnen...
    Und wenn erst die Hündinnen kommen!

  130. Gibt es irgendeine Erklärung...
    Gibt es irgendeine Erklärung der FAZ, warum die Radl-Sache gelöscht wurde?
    Nicht dass ICH sie wissen wollte (so arg a wider net), aber hat man den Grund zumindest den Don wissen lassen? Um von Seiten des Hauses zumindest, wie man so schön sagt, den “Anstand zu wahren”?
    .
    (Löschung ohne jede Erklärung dazu wäre ein echtes Unding, einer FAZ nicht würdig. Aber denkbar. In diesen Zeiten ist nichts mehr undenkbar.)

  131. Ihre Reiseberichte finde ich...
    Ihre Reiseberichte finde ich alle sehr gelungen, auch haben Sie ein gutes Auge für Photos, deshalb ist die Reaktivierung des GT-Blogs nur zu begrüssen.
    *
    Hingegen Ihre Einlassungen zur Tagespolitik, nun ja, auch mit weniger Qualität kann man Publikum haben.

  132. Don, zur Bürgerlichkeit - was...
    Don, zur Bürgerlichkeit – was ich mich frage ist, ob Aufhören eigentlich in bürgerliche Welt passt. Sie haben ja schon erwähnt, dass das zu Rossinis Zeiten nicht üblich war. Hat sich daran überhaupt etwas geändert oder ist man heute einfach weniger bürgerlich?
    .
    Um einen anderen Begriff ins Spiel zu bringen – der klassische Aussteiger kommt ja eigentlich eher aus dem linken Millieu.

  133. @ Der Gärtner
    Man kann doch...

    @ Der Gärtner
    Man kann doch jetzt im Rest der FAZ und ihren Einlassungen unkrautgärtnern. Gute Idee?
    Gern geschehen!

  134. Das Aufhören an sich ist ja...
    Das Aufhören an sich ist ja nicht die hohe Kunst, sondern den richtigen Zeitpunkt dafür zu finden. Bestimmt gelingt Ihnen dies hiermit, ich gratuliere zu diesem Eintrag. Ich werde Ihre wunderschönen Kronleuchter vermissen, die Gemälde, die Berggipfel, die Messer, die Musik … Mille Regretz! Und gute Wünsche von nebenan.

  135. Nachtrag zum Thema Requiem:...
    Nachtrag zum Thema Requiem: Interessanterweise kennt die Deutsche Sprache für das Paradies anders als beispielsweise das englische (“Sky”/”Heaven”) nur das Wort “Himmel” ebenso wie bei uns Gott als “Herr” oder “Vater” bezeichnet wird, wiederum anders im englischen wo diese sprachliche Verbindung dem Adel vorbehalten ist “Lord”
    Insofern sollte man mal auf die Benennung von “Lord Vader” (Vader bedeutet wei auch der Filmzusammenhang schlussendlich ergibt in einer nordischen Sprache eben auch Vater) in Star Wars denken
    So mancher Handwerks-meister wird sich auch darüber empoEren (erheben)
    daß in asien auch die Kinder der Herrschaft von den Hausangestellten als Master tituliert werden. Genau wie ich mich darüber wundere wie man eur-opa-weit den Bachelor (…Geselle) zum akademischen Abschluss machen konnte.
    Ich habe mich mal im Zuge eiens Frankreichurlaubs über die Konnotation eines (aus meiner sicht werfreien aber eher endgültigen) Tschüss gegenüber dem Ciao (gelichzeitig Begrüssung und Abschied) und dem “Au revoir” als “auf wiedersehen2 unterahlten.
    Die Neuübersetzung der Luther-Bibel von 1984: Wegen Nuancen bis heute keine Einheitsübersetzng mehr. (Father and Son (unmöglich) satt Son And Father (realistisch ergibt Sinn)).
    Und das ganze abgefasst auf einer Maschine mit Lochfrass im Holorith.
    wenn man natürlich das grischische alpha um 90° gedreht betrachtet wird daraus ein Omega. ebenso wie beim (und deshalb hab ich mich mal mit einem Deutschlehrer gestritten) das “e” ja auch nur ein gedrehtes “a” bedeutet.
    Hach, Bilanzen: die asiaten mit dem Abacus wissen daß zum Zahlenteil immer ein textteil gehört was sich schon an ihren Rechenmaschinen verdeutlicht.
    Aber gerade in Zeiten der Globalisierung ist natürlich die Beschäftigung mit Sprache ihren Symbolen (den lettern) und Bedeutungen eine brotlose Kunst.
    Das zeigt schon die Physik, welche durch “dunkle” Materie=Energie endlich ein gegengewicht geschaffen hat zum katholischen Fehlverständnis einer Weltsicht die ohne Gegenteil auskommen will.
    Was kein Gegenteil hat kann nicht existieren weil Existenz logischerweise von der Vorstellbarkeit einer gelichzeitigen Nicht-Existenz abhängt.

  136. Zuerst kommt wahrscheinlich...
    Zuerst kommt wahrscheinlich meine Frau. Es waren ihre Krokusse…Welch ein Friedhof jetzt!
    Apropo Rossini: Ich fand Ihren Musikgeschmack und Ihre Anmerkungen zur Musik immer anregend, weil er aus einem ausdifferenzierten, mir recht fremden Hintergrund stammt. Es erschliesst sich einem nicht sofort, es braucht wirklich einhören, bei dem obig verlinkten youtube video darf man erst auch mal nur kichern. Bürgerlichkeit ist da zunächst einmal Geduld und Toleranz gegenüber Ungewohntem. Meine erste Oper als Jugendlicher war per Zufall Akhnaten von Philip Glass, später habe ich seine Quatsi-Trilogie mit Reggio genossen. Starkes Zeug…

  137. @Don Alphonso an Aurispa: "Die...
    @Don Alphonso an Aurispa: “Die Friedhöfe sind voll von Leuten …”
    Die an die zombiehafte Wiedrauferstehung imgleichen Körper glaubten. Etwas was wir de Menschnengötterkult in Ägypten zu verdanken haben …
    Die Out Of Body Experience bei einer Mumie können sich wohl nur die Menschen vorstellen die eine Kaiserschnittgeburt aus einer in Tüchern abgedeckten Mom hinter sich haben. Gerade vor diesem Hintergrund sollte man nochmal “Erlanger Baby” nachlesen.

    Fallws sie mitliest: Ave Eva. Jede EMail ist ein offener Brief dem Postmaster (= SysOp) gegenüber – ähnlich wie ein Sekretariat immer das einsehen kann was der Chef in der Unterschriftenmappe liegen hat. Ein Kouvert nennt man Verschlüsselung. Es setzt ein “shared Secret” (beiden bekanntes Passwort) welches ausserhalb des elektronischen Kommunikationsweges vereinbart wird voraus. In Deutschland gibt es den Versendevermerk: “Persönlich/vertraulich”.
    Deshalb treffebn sich Ops ganz gerne mal an zufälligts gewählten Orten persönlich. Und deshalb haben die auch imemr ein Transportmittel zur Verfügung welches möglichst unabhängig von Fahrplänen oder Infrastruktur ist.

  138. Ein wunderschöner Beitrag,...
    Ein wunderschöner Beitrag, und (wenn es denn sein soll) ein passender Abschluss für die Stützen der Gesellschaft. Ich habe Ihre Texte immer mit Freude und oft mit Gewinn gelesen. In diesem Sinne: Vielen Dank!

  139. Auch von hier Dank für das...
    Auch von hier Dank für das Blog und die Mühe – manche Themen passten besser als andere für mich, aber insgesamt war die Qualität über die Zeit sehr gut (und selten im heutigen Medienbetrieb).
    In diesem Sinne alles Gute für die Reise nach Italien (Birken hatten wir noch vergessen als Grund) – wir bloggen dann an den bekannten älteren Adressen weiter.

  140. Ach ja, Rossini... ein froher...
    Ach ja, Rossini… ein froher Mensch, der trotzdem zugab, dreimal in seinem Leben geweint zu haben: als seine erste Oper durchfiel, als er Paganini die Violine spielen hörte und als bei einem Bootspicknick ein getrüffelter Truthahn über Bord fiel.

  141. Auch von meiner Seite nochmal...
    Auch von meiner Seite nochmal dankeschön! Bin gespannt, was der Frühling noch Neues bringen wird.

  142. Vielen Dank, lieber Herr...
    Vielen Dank, lieber Herr Alphonso, für so manche Stunde allerbester Unterhaltung! Ich wünsche gute Reise, wohin sie auch führt.

  143. Keine F.D.P. mehr, keine...
    Keine F.D.P. mehr, keine Atomkraft mehr, kein Don mehr. Sollen wir jetzt alles selber machen? Wir sollten transparent und fair abstimmen, ob der Don bleiben soll/muss. Ich bin dafuer! Trotzdem und vorsichtshalber: Geniessen Sie die Dolce Vita in Berlusconis Laendle! Und ewigen Dank fuer Ihre anregenden Beitraege!

  144. ich werde dafür sorgen, dass...
    ich werde dafür sorgen, dass es einen Beifahrerplatz für alle gibt. Und der Frühling, lieber nqlb, bringt erst mal nur Heuschnupfen.
    .
    maternus, mehr ist es auch nicht bei diesem Abschued geworden – eher weniger. Ich gehe als grösstes Faktotum der Stadt.

  145. Was Alternativen angeht: Ich...
    Was Alternativen angeht: Ich habe wirklich und uneingeschränkt die Beiträge von Sanchoz Esel sehr geschätzt. Der Mann dahinter, der kann was. und er ist von mal zu mal besser geworden.

  146. Entschuldigen Sie meine späte...
    Entschuldigen Sie meine späte Geschwätzigkeit. Zensur? Sowieso. In der FAZ? Na klar. Aber Sie? Meine Hochachtung!

  147. eigentlich sind die Zeiten ja...
    eigentlich sind die Zeiten ja bereits hart genug ;-)
    andererseits: wenn nur alle ein Rückgrat hätten
    vielen Dank für vergnügliche Lesestunden, werter Don,
    und gute Reise!

  148. Ach ja, und natürlich habe...
    Ach ja, und natürlich habe auch ich als oft beglückter Leser meinen Dank abzustatten. Das Leichte im Schweren auszudeuten und genauso auch umgekehrt, das ist ein Kunstform, deren gegenwärtige Seltenheit durch den nun gefallen Vorgang erneut schmerzlich bewußt wird.

  149. Ich beneide Sie um Ihre...
    Ich beneide Sie um Ihre Freiheit und Unabhängigkeit und werde Ihre Beiträge und die Kommentare — die Synthese ist der Erfolg — sehr vermissen. Aber ich bin sicher, Sie werden nicht schweigen und man wird Sie wiederfinden. Darauf freue ich mich schon.
    Aufgrund Ihrer Beschreibung in den Stützen werde ich mir im Rahmen einer Reise an den Bodensee dies Jahr mal das Val Müstair anschauen. Also danke auch für die schönen Anregungen. Viel Spaß in Italien.

  150. "über schneefreie Pässe...
    “über schneefreie Pässe fliegen” Na da wissen wir ja auch endlich warum das PASS (niedrigste Stelle zur (Über)querung eines Gebirges) PORT heisst.
    So und jetzt lernen wir mal das berücksichtigen von Höheninformationen in Karten. Zirkel und Geodreieck bereithalten. Die IT-ler nennen das Morphing und die Grenzer nennen das Biometrie. Hat wenig mit “Gesichtsverlust” im asatischen Sinne zu tun. Eher mit “Phantombildern”
    Durch den Berg ist auch ne Alternative.

  151. "Sanchoz Esel", der schreibt...
    “Sanchoz Esel”, der schreibt immer(?) “der” Blog …was ihn ebenfalls sympathisch macht.

  152. niemand kann die vergangenheit...
    niemand kann die vergangenheit ändern.
    und eigentlich weiss auch niemand, was morgen sein wird.
    wir tun und leben lediglich so, als ob wir es wüssten.
    .
    “nichts ist, sagt der weise. du lässt es entstehen.”
    Masha Kaleko
    .
    in diesem sinne wünsche ich Ihnen weiterhin “guten mut” und buon vivere !

  153. @V: Wo Bar? / & (repeat...
    @V: Wo Bar? / & (repeat result two times)

  154. Ich bin jetzt unterwegs, aber...
    Ich bin jetzt unterwegs, aber es wird freigeschaltet. Vielen Dank!

  155. Verd... Sch...! Das ist ja...
    Verd… Sch…! Das ist ja hier wie im Supermarkt. Da hat man sich durch Versuch und Irrtum bis zu einem Produkt durchgearbeitet, dass Qualität hat und irgendein Stratege sorgt dafür, dass es aus dem Programm verschwindet.
    Wieder mal ein Beispiel dafür, dass der Wettbewerb nicht dazu führt, dass sich das beste durchsetzt.
    Ich wünsche trotzdem alles gute und hoffe auf ein wiederlesen.

  156. Ein sehr stilvoller Abgang,...
    Ein sehr stilvoller Abgang, lieber Don, voll der Finessen und angenehm reduzierten Confessiones. Als Sie Ihr Blog hier einrichteten, habe ich gerätselt, bei welchem Namenträger Alfons Sie sich wohl ansiedeln würden – ex post sehe ich Sie bei Alfonso El Sabio (aus dem Munde von Schachspielern ist das ein unverdächtiges Kompliment – das können Sie gern überprüfen, wenn Sie im Herbst bei der Internationalen Bayerischen in Bad Wiessee erscheinen sollten). In der Tat hat der Codex Alfonso Maßstäbe gesetzt – auch bei denen, die seine Mansuben nicht immer goutierten. Eine davon zu streichen, fiele keinem kultivierten Menschen ein. Der Autor ist das Maß aller Dinge; wenn die Kommentatoren die Elle anlegen, akzeptieren sie zuvor den Stoff. Verdienstvoll ist auch, daß Sie aus Ihrer “Abschiedsrede” eine “Aufbruchvorlesung” gemacht haben – “hinterm Horizont geht’s weiter”. Ach, und eigentlich wollten Sie ja auch über Rossini plaudern, den Meister der Effekte, der es sogar geschafft hat, Kuhglocken beim Apfelschützen Tell einzubauen. Ironie und Pathos – zwei ungleiche Geschwister, auf der ständigen Suche nach Sottisen in und zu einem “Chaos libidinöser Zweideutigkeiten” (Loriot, Kleiner Opernführer, zu Rossinis Barbier), in dem sich ein porcus e grege Epicuri (Horaz) mit Wonne wälzt. Sagte ich schon: “Ich hasse Wagner – und dann noch Hitlers Lieblingsoper”?!

  157. Was den gelöschten Beitrag...
    Was den gelöschten Beitrag angeht: Der könnte zwar wieder online – man ist da nach Missverstänmdnissen inzwischen zu einer anderen Einschätzung gelangt, um es neutral zu sagen – aber bei der Löschung hat es jemand für nötig befunden, den Beitrag nicht nur offline zu nehmen (normales Procedere) sondern gleich komplett als gesamte Seite mit allen Daten zu löschen. Sprich, der Beitrag und alle Kommentare sind definitv weg. Und ich müsste den dann wieder mühsam mit der Hand aus meinen Mails rekonstruieren, weil es auch keine Vorwarnung gab, sprich. Speichern ging da nicht mehr.
    .
    Es kann sich also alles etwas hinziehen, bis zumindest die Struktur des Blogs wieder steht. Ich bedaure das sehr für alle 300+x Kommentare und deren Autoren.

  158. @DA - gelöschter beitrag...
    @DA – gelöschter beitrag 15.10
    jetzt wird’s aber schon derb. gebärdet sich die faz jetzt als politische “sittenpolizei”. da kann man ja nur noch abwinken – oh mann, welch ein erbärmliches schauspiel

  159. "teutschte Nationalhirnmusik!"...
    “teutschte Nationalhirnmusik!” Sieh an, da hat jemand die Herkunf des DEUTSCH aus TEUTONISCH (s.a. Teutoburger Wald abgeleitet. Brav.
    Wäre mal Zeit zu recherchieren ob die Studentsichen Burschenschaften / Verbindungen vor mehr als 150 Jahren bereits über ein EUROPA nachgedacht haben.
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:FatherlansUE64-ter.jpg&filetimestamp=20070214142158
    Jesus was HOLO(graphic) caused. “Es erschien ihr -> Jungfaru Maria HALLUZINIERTE …” Und es gibt Israeliten das hat aber wenig mit irgendeiner Religion zu tun. Auch wenn die Geschichte einer Landschenkung seitens Pharao Tut Moses im Alten Testament wiederfindet.
    Wie beim pimpern: KOMMEN, SÄEN ….
    ManN erntet was man sät! Trotz Kreidekreise/ Salomonisches Urteil ist das den Feministenchristenlesben in deren Menschenverachtender Lehre der Mann zum Untermenschen (Gott ist ein erzeugnis von Mutti) degradiert wird.

  160. @Don Alphonso 25. März 2011,...
    @Don Alphonso 25. März 2011, 15:10
    Nein, ist es denn zu glauben? Der Beitrag wurde gleich ganz geloescht. Amuesant. Ein gewisses Restrisiko bleibt bei all den Backupsystemen wohl immer bestehen.

  161. Ein weiterer stiller Leser...
    Ein weiterer stiller Leser bedankt sich für ein nicht unerhebliches Maß an Zerstreuung und Amüsement durch so viele Ihrer Beiträge.
    Machen Sie weiter – irgendwie, irgendwo, irgendwann. Schließlich kehren die verlorenen Söhne immer zurück.
    Bon Voyage.

  162. bertholdIV, in gewisser Weise...
    bertholdIV, in gewisser Weise war es eine Verkettung von Dingen, die man einzeln hätte klären können, aber alles zusammen war dann irreversibel. Also keine gezielte Zensur, so wie es dann letztlich erscheinen mag. Was aber nichts daran ändert, dass ich unter solchen Bedingungen nicht zur Verfügung stehe. Wie gesagt, das Ding wird wieder hochgewuppt. Allein, das geht nicht in drei Minuten.

  163. So long and thanks for the...
    So long and thanks for the fish. Oder lieber Spinatknödel.
    Ich werd’s im Rebellmarkt mitbekommen, ob, wie und wo es weitergeht … Und freue mich darauf!

  164. the_chief, ganz am Ende der...
    the_chief, ganz am Ende der Kette wurde es als, salopplateinisch gesagt, “damnatio memoriae” aufgefasst, und das kann ich ja sagen, weil: Der Beitrag ist erkennbar und nachweislich weg, es gab auch viele Nachfragen. Das war aber nicht der Ausgangspunkt. Kein Grund also für pauschale Vorwürfe an die FAZ.

  165. Was den gelöschten Artikel...
    Was den gelöschten Artikel und die offenbar gründliche Durchführung betrifft sieht es so aus, als hätte da lange jemand auf eine Gelegenheit gewartet.

  166. @DA
    ah gehn's. das ehrt sie,...

    @DA
    ah gehn’s. das ehrt sie, aber keine pauschalen vorwürfe heißt: unpauschale vorwürfe… dürfen schon. haben die herausgeber jetzt soviel angst vor den glorreichen vier stromerzeugern oder vor mutti oder .. ich dachte immer die faz ist zwar kohlrabenschwarz bis unter die fingernägel aber doch anständig. aber das ist ja wie in bayern wadlbeisserisch. kleine csu-plitiker vor ort arbeiten so in der oberpfalz. wenn ich mir da die wahlwiederholung in kümmersbruck bei amberg in den 90ern ansehe, oder eine rauferei mit der gattin des roten landrats.

  167. Interessant wird die Karte aus...
    Interessant wird die Karte aus dem Fil Fatherland wenn man die Grenzziehung (ähnlich einer Overheadfolie) bei im übrigen ähnlicher flächenmäßiger Ausdehnung nach Westen bewegt so daß sie an der portugisieschen Küste beginnt. Dann hat man mehr oder minder die Ausdehnung der heutigen Eu.
    Religion und Staat haben eben nichts miteinander zu tun. Ein Staat und ein Staat können legitimerweise Konflikte miteinander austragen. Aber ein Staat der gegen eine Religion vorgeht ist zutiefst unlogisch. Logischer ist: eine Religion die gegen eine andere Religion vorgeht.
    Der zwote Weltkrieg war ein Kreuzzug. Wie auch der Adel als Gegenleistung für seine Führungslegitimation sich stets durch Machtbefugnisse und territorale Geschenke bei den christlichen Klerikern bedankte.

  168. Ich habe mich übrigens nicht...
    Ich habe mich übrigens nicht vertippt, Mille Regretz ist ein Lied, Savall wird es kennen. Und ich werde Rossini hören! Gedenkend!

  169. DA (15:28) Verkettung von...
    DA (15:28) Verkettung von Dingen…. War das so etwas wie ein Supergau im FAZ Kernspeicher?

  170. vom Feinschmecker Rossini...
    vom Feinschmecker Rossini kenne ich folgende Aussage:
    Gänse sind seltsame Tiere – eine ist zu wenig – zwei sind zuviel…
    .
    Und auch von mir ein herzliches Dankeschön für die anregenden und amüsanten Beiträge und Plaudereien. Ich weiß nicht ob das hier immer noch das meistkommentierte Blog ist, es ist m. E. auf jeden Fall das bestkommentierte! (und es wird mir sehr fehlen)

  171. Ach schade. Und auch von mir...
    Ach schade. Und auch von mir viel Dankeschön. Hatte im letzten Jahr zwar keine Zeit zu kommentieren, aber gelesen habe ich fast immer. Verständnis wurde ja jetzt ausgiebig von verschiedenen Kommentatoren geäußert + Bescheidenheitsgesten Ihrerseits gab es auch genug. Deshalb traue ich mich + hoffe nicht allzu unverschämt zu sein: Sie haben hoffentlich g u t e Gründe! Denn Sie sind hier nicht ersetzbar. Don Alphonso plus Format plus Thema plus Plattform, das ist einzigartig. Ich lese auch gerne private Blogs, auch Ihre. Aber mir hat es besonders gefallen, dass Sie uns hier nicht bei sich empfangen haben. Feuilleton plus Salongeplauder + gelegentlich Debatte. Danke auch an viele Kommentatoren. Hatte manchmal fast ein schlechtes Gewissen, weil ich nach einer aktiveren Anfangszeit nur noch unsichtbar mitgelesen habe, bleibt schon ein merkwürdiges Medium. So, und jetzt schreibe ich noch eine Mail an die FAZ, weil Sie, lieber Don Alphonso, Aufforderungen, Mahnungen an selbige + ob sie wohl… hier sicher nicht freischalten würden. Nochmals Danke für Niveau + Einsatz + Inspiration. Ahoi!

  172. Das eine kann ich klar sagen:...
    Das eine kann ich klar sagen: Auf Herrn Schirrmacher – und das ist der für mich allein entscheidende Herausgeber – lasse ich nichts, absolut nichts kommen. Er hat mich geholt, die Idee abgesegnet und 298 Beiträge lang alles erlaubt. Es war eine tolle Erfahrung, unter ihm zu arbeiten, die ich nicht missen möchte. Das Problem. oder besser, die Probleme lagen woanders.
    .
    Jetzt aber wirklich: Los! Leben Sie wohl! Und bitte: Alles kein Drama. Keine grosse Geschichte. Nur ein Blog.

  173. BertholdIV:
    Nur im Internet...

    BertholdIV:
    Nur im Internet billigheimern, ohne sich die Finger an der Printausgabe zu schwärzen, scheinen die fleissigsten (Qualitäts-)Kommentatoren zu sein.

  174. Dann will ich mich auch einmal...
    Dann will ich mich auch einmal von Ihnen verabschieden Don Alphonso. Obwohl wir nicht immer (oder eher selten) einer Meinung waren: Vielen Dank!
    Womöglich weht in der Redaktion noch der Geist meines geliebten Joachim Fest. Fest mochte Hanno nicht. Das “Ich glaubte, ich glaubte es käme nichts mehr!” hat er als Irrtum Hannos bezeichnet. Womöglich ist es auch der Irrtum Don Alphonsos.
    Machen Sie es gut und lassen Sie gelegentlich etwas von sich hören!
    Ihr Dipsy
    JMSvB-T

  175. FUCKED = FACT...
    FUCKED = FACT

  176. What about that bike event in...
    What about that bike event in London in April? DA seemed to be looking forward to that. But my female intuition tells me that DA has in the meantime received an invitation to a Bunga-Bunga in Bologna.
    Deshalb die überstürzte Abreise…Yes? Or is it a case of Male Menopause? Auch nicht auszuschliessen.

  177. Gelöscht zu werden ist doch...
    Gelöscht zu werden ist doch eine Art Erfolgsnachweis! – Wenn ich richtig verstehe hat die FAZ die Rechte an Ihren Texten? Wie schade! Ein Buch wär doch zu schön! – Wird am west-östlichen Diwan weiter Minztee serviert? Poetisch-vergnüglich-despektierliche Auslandskorrespondenz aus den sich gerade befreienden Landen, die besten Zuckerbäcker sind die Maghrebiner!-
    Dank noch, Ihnen und auch der liebenswürdigen und gescheiten Runde!

  178. Irgendjemand muss sehr...
    Irgendjemand muss sehr vergrätzt sein wenn ich den Blog, den ich heute früh um acht noch aus dem Hauptmenü aufrufen konnte, nun so nicht mehr lesen kann.
    Werter DA, ich danke Ihnen und er illustren Runde für die vergnüglichen und erbauenden Wortmeldungen.
    Und wie überall im Leben, man trifft sich immer zweimal. Ich hoffe, ich höre wieder von Ihnen.

  179. Wir lesen uns. Bis dahin......
    Wir lesen uns. Bis dahin…

  180. Irgend jemand muss sehr...
    Irgend jemand muss sehr vergrätzt sein, wenn ich den Blog, den ich heute früh um acht noch aus dem Hauptmenü aufrufen konnte, nun so nicht mehr lesen kann.
    Werter DA, ich danke Ihnen und der illustren Runde für die vergnüglichen und erbauenden Wortmeldungen.
    Und wie überall im Leben, man trifft sich immer zweimal. Ich hoffe, ich höre wieder von Ihnen.

  181. Irgend jemand muss sehr...
    Irgend jemand muss sehr vergrätzt sein, wenn ich den Blog, den ich heute früh um acht noch aus dem Hauptmenü aufrufen konnte, nun so nicht mehr lesen kann.
    Werter DA, ich danke Ihnen und der illustren Runde für die vergnüglichen und erbauenden Wortmeldungen.
    Und wie überall im Leben, man trifft sich immer zweimal. Ich hoffe, ich höre wieder von Ihnen.

  182. @Chris 25. März 2011,...
    @Chris 25. März 2011, 12:52
    “Um einen anderen Begriff ins Spiel zu bringen – der klassische Aussteiger kommt ja eigentlich eher aus dem linken Millieu.”
    Pruuuust. Sie sind ein Propagandaopfer derjenigen Leistungsaufsteiger, die den Begriff “Bürger” okkupiert haben. Klassisches Vorbild des (Gross-)Bürgers ursprünglicher Prägung war immer der reiche Adel, der arbeitete, weil und wann es ihm Spass machte, in der vollen Freiheit, intellektuell, materiell und psychisch von (allen) anderen völlig unabhängig zu sein.

  183. Vielleicht finden Sie - da war...
    Vielleicht finden Sie – da war doch mal was – jetzt hierfür wieder etwas Zeit: http://zorkitoxic.blogger.de/. Würde mich sehr freuen. Vielen Dank und gute Reise.

  184. @Gärtner - was meinen Sie...
    @Gärtner – was meinen Sie damit?

  185. Wer den "Da Vinci Code"...
    Wer den “Da Vinci Code” aufmerksam angesehen hat wird hierbei herausfinden, daß das eigentliche Thema des Films die “Bekämpfung des Mythos der unbefleckten Empfängnis “ist. Wer den Titel des Films “Clockwerk Orange” richtig deutet, nämlich die Zeitzonen als Orangenscheibe und die relative Dehnung der Zeit um eine gedachte Erd-Kugel herum (die Sekunde oder jede andere Zeiteinheit ist in Hamburg in absoluter Länge kürzer als in München) das können sie gerne mal nachmessen, wobei auf einem gedachten Punkt (Kreis mit dem Durchmesser von Null) Nord-/Südpol ein ganzer Tag auf einen einzigen PUNKT zu bringen ist.
    Das ist was die Physik mit der Dehnung des Lichtes um Masse herum meint.
    Man muß die “intellektuellen Seiten” auch mal richtig lesen. Erdbeben erklärt man am besten beim Schälen der Kontinentalplatten von einer Orange.

  186. Das Aufhören gehört zum...
    Das Aufhören gehört zum Leben dazu. Aber oft ist es nicht so einfach, wie es sich anhört. Aufhören zum richtigen Zeitpunkt ist die hohe Kunst des Lebens.

  187. Nachtrag: ungefähr...
    Nachtrag: ungefähr so:
    http://de.academic.ru/pictures/dewiki/66/Blumenkohl-1.jpg
    Und auch die Europäer essen (hot) Dogs = Hunde.

  188. Werter Don,
    danke - und alles...

    Werter Don,
    danke – und alles Gute.
    Gruß Hanskarl

  189. Und so sieht das Hirn von...
    Und so sieht das Hirn von Religiösen aus!
    http://de.academic.ru/pictures/dewiki/72/Halloween.JPG

  190. @ Gärtner
    Ich denke, Sie...

    @ Gärtner
    Ich denke, Sie unterschätzen massiv, was es einer Seite wie der FAZ für das schalten von Werbung nutzt, wenn ein Blog so stark frequentiert wird. Was das alleine schon an Klicks auf der Startseite generiert, von Leuten die regelmäßig schauen, ob es einen neuen Beitrag gibt.
    gruß Kaktus

  191. Don, tun Sie uns alles an,...
    Don, tun Sie uns alles an, bloss das nicht ! Wenn wir schon auf Ihre politischen Kommentare verzichten müssen, so berichten Sie zumindest weitere Male von der italienischen Küche, der MilleMiglia & PräShimano-Radrennen !!!

  192. Alles, was DonAlphonso ins...
    Alles, was DonAlphonso ins Werk setzt, ist bereits legendär, noch während es andauert. Das wird auch in Zukunft nicht anders sein.

  193. Lieber Don Alphonso,
    alles...

    Lieber Don Alphonso,
    alles Gute und ich halte Ausschau nach dem harmlosen Miesbacher Fleckvieh im Wortkleid Ihrer Poesie.

  194. ¡Hasta la vista! Sie haben...
    ¡Hasta la vista! Sie haben mich amüsiert, machmal (selten) etwas geärgert, oft erstaunt, nun werde ich Sie hier vermissen. Man liest sich dann woanders, hoffentlich. Wohlan! Alles Gute, viel Glück und lange Gesundheit! Vielen Dank für alles! Es war eine Freude, jemanden bei einer Tätigkeit zu beobachten, die ihn so offenkundig Freude bereitet hat.
    Auf Ihr Wohl! [B]

  195. Oh wie traurig.
    Man hat sich...

    Oh wie traurig.
    Man hat sich ja hier schon sehr reingewurmt. Leider war niemals Zeit all die Kommentare zu lesen – oder sein Eigenes halbwegs auszuformulieren und in den bald freundschaftlichen Kreis zu treten.
    Dafür, den Leser, uns, so sehr bedacht und geachtet zu haben, daß niemals der Gedanke aufkam, das wär nur eine Masche, die nächste Werbetrommel, Kundenbindung, meinen besonderen Dank. Natürlich auch für ihre anregenden Kommentierungen des Zeitgeschehens da draußen.
    Ich schätze, es wird jetzt erstmal was fehlen. P.I. ist wunderbar, eben kein Ersatz.
    Keine grosse Geschichte? Doch. Nur ein Blog? Ja. Besten Dank.

  196. Ohja, Dulcinea, Mille Regretz...
    Ohja, Dulcinea, Mille Regretz ist mir von Seiten meines Namenspatrons bestens bekannt. Schon als Sie es zum ersten Mal erwähnten, habe ich mich amüsiert. Findet es sich doch auf der Platte mit dem Thema Karl V., der sich bekanntlich auch freiwillig zurückzog als es ihm geistig und moralisch nicht mehr möglich war, Kaiser zu sein. Diese feinen Anspielungen aus einem mehr oder minder gemeinsamen geistigen Horizont sind es auch, die ich am meisten vermissen werde. Ich hege allerdings die stille Hoffnung, daß zum einen der GT-Blog in dieser Hinsicht eine Fortsetzung bedeutet und zum anderen, daß die FAZ begreift, daß hier etwas katastrophal schief gelaufen ist. Ich vermutete ja anfangs etwas Überdruß bei Don Alphonso. Allein, wie sich die Sache jetzt nach und nach darstellt ist für mich verblüffend und überaus ärgerlich. Wo ist eigentlich die D.O.N.A.L.D.-Fraktion, wenn man sie mal braucht? Ich bin jedenfalls momentan äußerst vergretzt, äh, vergrätzt.

  197. @bertholdIV 16:54 – die von...
    @bertholdIV 16:54 – die von Ihnen emfohlene Seite:
    .
    http://www.cdu.de/…/091026-koalitionsvertrag-cducsu-fdp.pdf hat mein Safariprogramm zusammenbrechen lassen.
    .
    Bevor dieser Blog als nächstes auseinander bricht, möchte ich mich mit einer e-Verbeugung von allen Teilnehmern verabschieden. Es war mir ein Vergnügen, Sie alle kennenzulernen – gerade weil wir oft verschiedener Meinung waren.
    Ciao – Tiger

  198. Werter Don Alphonso,

    ein...
    Werter Don Alphonso,
    ein glanzvoller Abgang, ganz wie er einem Don würdig ist.
    Ihnen sei auf Ihren Weg mitgegeben:
    .
    Wenn einem alles gegen den Strich geht, sollte man einen Punkt machen.
    .
    Ihre PadE
    PS: Danke! *gehaucht*

  199. @DA
    mal ein ganz ein dunmmer...

    @DA
    mal ein ganz ein dunmmer vorschlag. da ich gerade ihren blogg im rebellenmarkt gelesen habe. warum versuchen sie nicht den gleichen blogg beim standard. nzz (und auch presse – katholisch reaktionär) geht nicht m.e. machen sie halt auch einen auf expatriate

  200. Don, Glückwunsch und alles...
    Don, Glückwunsch und alles Gute. Sie haben da etwas bewegt und vielen etwas sehr wichtiges gegeben. Danke.
    Gleichzeitig denke ich, dass der Zeitpunkt auch unabhängig von irgendwelchen Vorfällen gut gewählt ist. “Tov she haya, tov she nigmar” – Gut, dass es war, gut, dass es vorüber ist, wie der Neu-Hebräer sagt. Sie werden anderswo gebraucht.

  201. Don,
    im RM habe ich ja auch...

    Don,
    im RM habe ich ja auch schon was dazu geschrieben. Die SdG waren für mich, seit ihrem Start, nicht nur ein Quell der Freude und häufig auch ein Spiegel meinerselbst, des eigenen Denkens eines bösen Sohns aus gutem Hause, nein, ich habe mehr als einen sehr langen Blick über ihren Gartenzaun geworfen und mir mehr als nur Inspirationen geholt, Gedachtes in Buchstaben und Worte für mein Motorblöckchen fassen zu können.
    .
    Wenn es Gründe für ein “Aufhören” gibt, fällt mir auf die Schnelle grad nur so ein Zitat von Schiller ein… es hat etwas mit einer Sau und einer Eiche zu tun.
    .

  202. Alles nur Plauderei, werter...
    Alles nur Plauderei, werter Don?!?!… ach, gehe er doch Trüffel stopfen! Hauptsache, er bringt uns Bilder mit aus der Fremde. ZB. vom Altersitz Verdis am See (oder war das auch Rossini?). Auch Puccini liebte sein Landleben abseits der Gschaftelhuberei. Hach…

  203. Geehrter Don, nicht mal einen...
    Geehrter Don, nicht mal einen Tag kann man Sie allein lassen, dann sowas. Hunderte Kommentare in der Kürze kann ja nix gutes bedeuten. Man soll gehen, wenn`s am schönsten ist? In der Tat fehlte etwas, verstehen indes kann ich es gut. Auf zu neuen Ufern. Wer so gut textet, der hat genug zu tun und hat seine Leserschaft. Danke!
    Rossinin wäre mein Freund gewesen bei seiner Einstellung. Wer schiebt nicht gern Bresse-Hühnern Trüffel unter die Haut und genießt einfach.
    Bei Mozart ist es nicht nur Legende, man hört es in den Späten Symphonien 35-41 wie Haffner, Prager, Linzer, Triptychon, die er in Eile und Vollkommenheit, von Schwarzen Gedanken und finanzieller Not geplagt, dem Tode näherrückend, schrieb. Das Requiem.
    Halten Sie es bitte mit Rossini.

  204. adieu - oder adé, war ne...
    adieu – oder adé, war ne schöne Zeit mit Ihnen, aber ohne Ende wird Alles lau

  205. Bravissimo!
    Und ich traue mich...

    Bravissimo!
    Und ich traue mich das auch sagen, obwohl ich einen Opel fahre.

  206. Sehr geehrter lieber Don...
    Sehr geehrter lieber Don Alphonso,
    ich schließe mich den Vorrednern an. Danke für viele charmante, witzige, nachdenkliche Briefe aus der besseren Gesellschaft. Danke für die schönen Bilder von den Bergen, vom See, aus Italien und von Ihrer Tafel. Besonders Danke für die Erzählungen über die höheren Töchter. Mein Lieblingsstück: Das Fett in die höheren Töchter bringen.
    Wird es 300 geben? Ich werde es mit Freude lesen. Wenn nicht, so wünsche ich Ihnen noch viele Neuburger Zwetschgen. Gehen Sie vor dem Zwetschenbeschaffen noch in die Schmidtstraße zum Gundolf Fischer. Da kann Ingolstadt nicht mit.
    Und viele schöne Tage in Italien
    Alles Gute
    Michael Radloff

  207. @ DA
    "Seh'n mir uns nicht in...

    @ DA
    “Seh’n mir uns nicht in dieser Welt, dann seh’n mir uns in Bitterfeld!”, so heisst es wohl. Danke für Ihre Flexibilität und allzeit gute Reise, Reise … denn jeder kleine Schritt kann ein neuer Anfang sein …
    Passen Sie gut auf sich auf!
    @ Filou
    Der Plumpsack war ich!
    @ All
    Danke für Ihre Statements und gehaben Sie sich alle wohl!
    Liebe Grüße aus Berlin, Swie

  208. @tiger und an alle meine...
    @tiger und an alle meine verbeugung zurück:
    so stimmt der link:
    http://www.cdu.de/doc/pdfc/091026-koalitionsvertrag-cducsu-fdp.pdf
    p.104

  209. Aber ich freu mich auch, dass...
    Aber ich freu mich auch, dass die anderen Blogs jetzt auch mal mehr zur Geltung kommen und nicht mehr vom Glanz des Don überstrahlt werden.
    Ich glaube, demnächst lese ich “Der stille Don” von Schwollochof. Solange das mit dem Aufhören zutrifft.

  210. Lieber Don.
    .
    Vielen Dank für...

    Lieber Don.
    .
    Vielen Dank für Deine vielen tiefgründigen Sichten auf die Welt aus einer anderen Perspektive.
    .
    Du warst der Erste, der Diskurs provozierte und gleichzeitig zur Plauderei einlud.
    .
    (Und den . als stilgebendes Mittel für Leerräume etablierte)
    Punkt
    .
    Und
    .
    Aus

  211. Gute Reise!

    Vielleicht...
    Gute Reise!
    Vielleicht führen Sie Ihre Fahrten mal wieder ins ZKM, Mitte April beginnt dort das dritte Semester des Bürgerdiploms. Oder ich komme in die Stadt der 4 Ringe.
    Parallelen mit den wunderbaren Geschichten, Fotos und Anregungen in diesem Blog sind rein zufällig, meistens aber unserer verbogenen Demographie geschuldet.
    Also, ob nun Rossini, oder etwas Neues, zumindest Alles Gute und Vielen Dank!

  212. Soso, das Restrisiko der...
    Soso, das Restrisiko der unglücklichen Umstände. Nungut, vielleicht brauch ich einfach noch etwas Zeit um mich an diese Wahrheit zu gewöhnen.
    Ich fände es dennoch wichtig, dass der betreffende Beitrag wieder erscheint. Anstands- und prinzipienhalber alleine schon.
    Schade wäre es zwar um die moderierten Beiträge, aber im Gedächnis würde diese Lücke bei den Lesern und Abonnenten sicher nicht mehr in Vergessenheit geraten.

  213. Lieber Don!
    Mir fiel da noch...

    Lieber Don!
    Mir fiel da noch etwas Wichtiges ein. Wenn man mit einem Projekt zu Ende ist, ist man euphorisch, vor allem wenn man von allen Seiten zu seinem Erfolg beglückwünscht wird. Wenn der Alttag für alle – außer für Sie – zurückkehrt, leidet man unter dem Postprojekt-Blues, den jeder Projektleiter kennt. Je erfolgreicher das Projekt desto stärker der Blues. Ihr SdG Blog war ein sehr erfolgreiches Projekt. Sollte der Postprojekt-Blues Sie in ein paar Tagen überkommen, akzeptieren Sie ihn mit Gelassenheit. Es ist nichts weiter als Chemie in ihren Körperzellen, eine unverbrauchte Überdosis von Adrenalin und geht von selbst wieder weg.
    Ciao – Lisbeth Heuse

  214. Werter Don Alphonso,
    bei den...

    Werter Don Alphonso,
    bei den koreanischen Herrschern, so lernte ich auf der Buchmesse, notierten eifrige Schreiber in unbestechlicher mühevollster Kleinarbeit (authentisch, nicht kopiert) alle Gespräche, auch wenn es ihr Ende bedeuten konnte, was sich auch gelegentlich verwirklichte. Sie sahen es als ihre Pflicht, der Nachwelt ein möglichst umfassendes und wahrhaftiges Wissen über den jeweiligen Herrscher zu ermöglichen. Auch wäre es ihnen nie in den Sinn gekommen, etwas nachträglich zu ändern, es gar zu unterschlagen. Dies auch bei Androhung und Ausübung von erheblicher Repression. Allein mit diesem Hintergrund war eine gewisse Kontrolle der absolutistischen Macht der Herrscher verwirklicht.
    Enttäuschung über eine sich einem liberalen Kulturverständnis verbunden verstehende Publikation, die nicht einmal Kontrollmechanismen zur Sicherung der vorgetragenen Standards bereitzuhalten gewillt scheint.
    Wenn diese Schreiber unter gänzlich anderen Bedingungen Originalität und Wahrhaftigkeit auch unter Einsatz ihres Lebens verteidigt haben, dann sollte es bei solchem Fehlgriff kaum noch Nachdenken erfordern Ihre Entscheidung vorbehaltlos zu unterstützen.
    Trotzdem: schade, schade, schade

  215. WELT DER BÜRGERLICKEIT...
    WELT DER BÜRGERLICKEIT (IIV)
    … Dieser trug eine Maske mit dem Konterfei des Ministerpräsidenten Mappus und hatte ein Schild um den Hals, auf dem stand: “Das Volk bin ich, Mappi VIII.”
    Rau will dann lediglich die Maske “gelupft” haben. “Er wollte sie mir runterreißen”, sagt hingegen Böhringer. Dagegen habe er sich gewehrt – woraufhin Rau versucht habe, ihm sein Schild vom Leib zu reißen.
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.merkel-besuch-in-ludwigsburg-minister-rau-und-der-papier-mappus.001eb650-16b6-434b-9658-fd4696a64108.html

  216. Don, so ganz unglücklich - so...
    Don, so ganz unglücklich – so scheint es mir – bist du über die Zwangspause nicht. War ja auch ein irrer zeitlicher Aufwand dieser Blog. Zu gern hätte ich noch gewußt, ob du dir jetzt die Zeit für ein neues Buch nimmst? Und wenn ja, worum geht es?

  217. Seit 15 Jahren glücklich in...
    Seit 15 Jahren glücklich in Anatolien lebend,hab’ ich nie etwas vermisst aus Mitteleuropa-bis mir vor einem Jahr ein glücklicher Zufall die Stützen der Gesellschaft
    vor die Augen führte.Seitdem hab ich so einen süssen Zweifel,ob nicht in Deutschland
    doch so das eine oder andere Köstliche von mir unentdeckt zurückgeblieben ist.Diesen Zweifel hier lesend zu naehren,hatte ich mir angewöhnt-ein kleiner,aber immens wichtiger Freizeitmasochismus.İhre süss-spitzen,immer die Worte eng am Gedanken geführten Beitraege (so nennen Sie es wohl tiefstapelnd),waren,zusammen mit etlichen feinen Kommentaren,einschliesslich ihrer interactio,eine Erinnerung an ein fernes,vergangenes Europa,die ich eigentlich nicht missen möchte.Aber,was man tun muss,muss man tun,so auch Sie.
    İch bedanke mich für viele schöne Stunden und wünsche İhnen das,was zum Besten führt .Hier bei uns in Byzanz/K’polis/İstanbul heisst es ”yolunuz açık olsun”d.h.”İhr Weg möge frei sein”!

  218. Quel dommage! Ich habe Ihre...
    Quel dommage! Ich habe Ihre Beitraege gern gelesen.
    Aber es gibt ja immer noch die “Rebellen ohne Markt”!
    Bon voyage!
    .
    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/cimg6852kr581n9pw3.jpg

  219. schöne überraschung
    (na ja,...

    schöne überraschung
    (na ja, das knistern im gebälk war ja zu vernehmen, aber eine solche peinlichkeit. nicht der erste fall, wenn ich das richtig verstanden habe?)
    o haett ich doch kopiert…
    dieser zeitung diesmal alle von allen möglichen minuspunkten.
    einfach löschen. stillos. respektlos sowohl gegenüber gegenüber den lesern, den mitdiskutanten wie dem autor. beschädigt im grunde auch die anderen autoren.
    cui bono?
    gehts um anzeigenkunden?
    womit die zeitungswerbung das ende der pressefreiheit.
    so kann man nicht umgehen mit klugen leuten.
    will ich nicht dein liedlein singen, ess ich auch dein brötchen nicht.
    nicht jeder, der kann, leistet sich die wahrung der ehre
    dem don daher nicht nur die ehre, die seinem reichtum gebührt
    und für die zukunft das ihm zukommende beste.
    die artikel sdg, westöstl. sofa und leserkommentare waren klug und vergnüglich,
    dank an alle beteiligten. bin gespannt, wo`s weitergeht.

  220. Das sind ... schlechte...
    Das sind … schlechte Nachrichten, Euer Liebden. Aber, man soll aufhören, wenn’s am schönsten ist.
    Mast- und Schotbruch – und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel, respektive genug Sprit für die Barchetta und stets ein silbernes Kännchen auf der Teetafel !

  221. Werter D.A.,

    nach wie vor...
    Werter D.A.,
    nach wie vor besteht das transportlogistische Problem, dass Sie von Seiten des Vehikels inadäquat unterwegs sind. Wenn der Fendt 700 oder die Achtzylinder-Reihendiesel vom Schlüter in Straubing nicht so schnell verfügbar waren, empfehle ich Iveco Massiv. Die gibt es in Unterschleißheim vermutlich dutzendweise zur Auswahl. Der Massif kann alles, was ein Ackerschlepper auch kann, nur bis zu einer Endgeschwindigkeit bei Nenndrehzahl von 3.500/min bei ca. 140 km/h. Das sollte für Ihre Zwecke ausreichern. Was die Absetzbewegung vom Auftraggeber in Ffm angeht, haben Sie meine volle Unterstützung. Ich hatte den Fall vor acht Jahren mit einem Verlag in Stuttgart. O.k., da geht der Umsatz mal für zwölf Monate in den Keller, aber für die Wettbewerber ist es das Zeichen, dass man sich von den MBA nicht niedermachen lässt. Langfristig gewinnt man dadurch.
    gruß fb

  222. Schad eigentlich, traurig...
    Schad eigentlich, traurig zudem, aber so ist das, die Dinge ändern sich beständig, der Hausherr hebt galant die schöne Tafel auf, man nimmt den Mantel und geht, ist dankbar für manch kluges Wort in trauter Runde, sinniert ein wenig, draußen am Gartentor, Frühlingsnacht, der Rossini weht noch leis’ herüber, man drückt die kleine Träne aus dem linken Auge, streift die Melancholie ins Schneuztuch und rafft sich, hält Ausschau nach der nächsten Station auf dem Weg.
    Wir leben in absurder Zeit.
    Es wird weiters noch viel zu reden geben, andernorts.

  223. Fare thee well, werter Don,...
    Fare thee well, werter Don, und hoffentlich lese ich bald wieder von Ihnen, nicht in facebook und consorten…Leben ist Reisen und Reisen ist besser als ankommen… Herzlichste Grüße aus Hong Kong, von wo aus ich Ihren Blog lange Zeit aus der Ferne geniessen durfte. Thank you for the musik und die besten Wünsche für das was dann so kommen mag.

  224. vorbei ists, schön...
    vorbei ists, schön wars.
    ,
    dem hausherrn meinen dank, seinen gästen ebenso.
    .

  225. @ staff aureus, danke,...
    @ staff aureus, danke, wenigstens der stein des ansoßes ist wieder gehoben, aber wo sind die sedimente der kommentare?
    angeblich steht der artikel bei der faz wieder online? laut http://schwarzmarkt.blog.de/2011/03/25/zensur-presse-fluchtgedanken-praktischer-natur-10887767/
    ist aber nicht zu finden. wenn´s tatsächlich so war (DA:”Bitte: Es war eindeutig eine Panne. Kein Grund, irgendwelche grossen Verdächtigungen anzustellen. Das Problem als solches wurde gefunden und analysiert -es ist halt saublöd gelaufen.” http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1798343/#comments) wäre es der faz doch wohl möglich, eine entsprechende fehlermeldung mit entschuldigung bis zur schleunigen behebung des fehlers zu plazieren.
    aber die halbwertszeit ist nun schon bedenklich hoch. das löschen und die informationspolitik rund um fukoschima wird immer ungemütlicher. “saublöd gelaufen” scheint zunehmend eine verharmlosende beschönigung.
    ich hoffe auf eine erklärung.

  226. Der Beitrag wurde aufgrund...
    Der Beitrag wurde aufgrund eines nicht den eigentlichen Absichten entsprchenden Vorgangs umfassend gelöscht. Also wirklich total, mit allem drum und dran, mit allen Kommentaren und der Aussage, das sei anders nicht möglich gewesen. Es gibt m. W. auch kein Backup, was im Übrigen ziemlich heftig ist, wenn man die Sache presserechtlich betrachtet, aber das ist mir auch erst heute gekommen. Wie auch immer: Ich habe den Text noch (als .doc) und die Kommentare als Emailbenachrichtigung. Ich könnte den Text nach der Klärung der Vorgänge online stellen, aber bei den Kommentaren wird es sehr schwer, weil die unter den Identitäten der Autoren nee eingegeben werden müssten. Dafür brauche ich bei 200 Kommentaren vermutlich ein paar Stunden, aber nachdem ich keine Verantwortung trage für das, was geschehen ist, sehe ich nicht so ganz, warum ich das machen sollte. Ich kümmeree mich lieber um ein komplettes Backip der Stützen andernorts.
    .
    Was die Frage des “Gehörens” angeht – das ist komplex, weil Sie unter anderen AGBs Kommentare verfassen, als ich Beiträge schreibe. In meinem (Sonder)-Fall hat die FAZ nur begrenzte Rechte im Sinne des Urheberrechts, aber ob und wie sie überhaupt davon Gebrauch machen wird – keine Ahnung. Ich habe empfohlen, man sollte das hier nicht einfach wegwerfen, sondern eher eruieren, ob nicht ein anderer Autor weiter machen kann. Diese Zeitung wirbt nicht ohne Grund damit, vielleicht eine der besten Zeitungen der Welt zu sein, und ich denke, da kann es doch nicht so schwer sein, unter all den verdienten und erfahrenen Autoren einen zu finden, der das hier weiter führt. Wie ich schon sagte: Niemand ist unersetzlich. Und Plaudern sollte nun wirklich jeder können. Ich habe dagegen ja noch nicht mal Ahnung von Journalismus und auch nie eine Hospitanz bei einem Medium gemacht.
    .
    Es ist also alles ganz einfach.

  227. "Niemand ist unersetzlich."...
    “Niemand ist unersetzlich.”
    Falsch.
    Die “Fackel” redigiert von Maximilian Harden? Geht nicht.

  228. Gut, das hat der liebe, alte...
    Gut, das hat der liebe, alte Karl selbst versaut, er hätte sich rechtzeitig um Helfer kümmerrn müssen – ich hatte hier ja Gastauoren, und auch für nächsten Monat war so etwas geplant. Gerade weil ich dachte – und denke – dass man sich nicht auf einzelne verlassen darf, dass es eine Redundanz für Notfälle geben muss. Aber ich denke auch, dass eine der besten Zeitungen der Welt wirklich in der Lage sein sollte, das zumindest zu versuchen und mit begrenzten Verlusten zu fahren. Wenn ich über Atomkraft schreibe, ist das ebenso wenig studiert wie Rossini, aber es geht auch. So gesehen sollte es da also keine Probleme geben.

  229. jetzt, wo tasso vom hof geht,...
    jetzt, wo tasso vom hof geht, könnte er doch ein buch in seiner freien zeit schreiben: welch’ ein günstiger moment!

  230. Marianne Dashwood, in der...
    Marianne Dashwood, in der Nachbetrachtung bin ich wirklich sehr begeistert von der weltweit verstreuten Leserschaft – hätte ich das geahnt, ich hätte mich vielleicht wirklich etwas mehr darauf eingestellt. Vielen Dank!
    .
    HJM, Sie haben ja wohl hoffentlich nicht erwartet, dass es ein anderes Ende als eines mit Ehre und Aufrichtigkeit gibt. Es war wirklich schön hier, aber wie es nun mal so ist: Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Platz, auf dem 100 Menschen frei reden. Und dann kommt jemand und verbietet allen das Wort, weil einer was sagte, was nicht passte.
    .
    Das ist kein Salon mehr, allenfalls noch ein Kasernenhof. Das lasse ich dann lieber komplett bleiben.

  231. Wird schwer sein, unter...
    Wird schwer sein, unter angestellten Journalisten einen “Independent Mind” zu finden.
    Vielen Dank für viel Scharfsinn, Respektlosigkeit und Unabhängigkeit. Gar nicht einverstanden mit der Erhöhung des grausigen Rossini. Für einen Melomanen kaum erträglich, ihn mit Mozart in derselben Zeile anzutreffen. Aber: “De gustibus…”

  232. Eine wesentliche Leistung...
    Eine wesentliche Leistung neben den “Stützen…” liegt nach meiner Meinung darin, im Onlinebereich dieser Zeitung mit neuen Autoren und Themen ein völlig neues Konzept etabliert zu haben. Was zu einer vorher ungewohnten und undenkbaren Leserbeteiligung in Form und Umfang geführt hat. Nebenbei wurden womöglich sogar messbar neue Leserkreise erschlossen.
    .
    Der vorher ziemlich trödelige Blogbereich hat dadurch ordentlich an Fahrt gewonnen.
    .
    In anderen Branchen würde man jetzt über Abfindungen verhandeln und prozessieren.

  233. Es is wias is.

    Und vielleicht...
    Es is wias is.
    Und vielleicht verabschiedet sich “eine der besten Zeitungen der Welt” ja ebenso stilvoll von ihrem Autor und ihren Kommentatoren wie umgekehrt.
    In diesem Sinne: Danke für die hier nie verschwendeten Stunden geistreicher Lektüre.

  234. Schön, dass die...
    Schön, dass die Rasso-Anspielung verstanden wurde! Ich muss mich aber erst mal um die innere Katze namens Faulheit kümmern.
    .
    Folkher Braun, dass es immer wieder mal Abwerbeversuche gab und gibt, ist ja nichts Neues. Erfolg weckt Begehrlichkeiten, und die MBAs der anderen denken so: Aufbau einer guten, unverwechselbaren Online-Medienmarke kostet so an die 100.000 Euro Minimum. Man braucht Beratung, Zeit, Autoren, Konzepte etc.. Wenn man sie aber woanders klaut, zahlt man zwar hohere Preise im laufenden Betrieb, weil man abwerben muss, aber die Anlaufverluste haben die anderen. Bei der FAZ wäre das natürlich anders, ich habe kostendeckend gearbeitet, und die Entwicklung stand auf einer Seite Papier, am Morgen zusammengeschrieben. Trotzdem sparen dann andere.
    .
    Das Problem ist nur: Mir ist das alles egal. Ich war von der FAZ nicht abhängig, ich brauche von denen kein Geld. Genausowenig von anderen. Ich brauche Freiräume und Ansstans, und wenn das nicht geht, dann halt nicht. Es ist ja nicht so, dass ich vor der FAZ nicht auch zufrieden war. Mir geht es bestens. Mir tut es nur Leid um die Leser.

  235. @DA Schade, den gerade die...
    @DA Schade, den gerade die Kommentare haben in Ihrer Gesamtheit den Artikel erst rund gemacht. Angesichts des Themas finde ich eine Zensur und ein verschwinden gerades dieses einen Artikels mit allem drum und dran sehr schade. Vielleicht doch mal von Italien inspiriert etwas Puzzelarbeit machen ? Wobei: Könnte das Ganze nicht irgendwo im Googel Cache oder beim Webarchiv noch liegen? Davon mal ab das nun das Bild meines Traumbikes weg ist…

  236. Papsilein, man muss das als...
    Papsilein, man muss das als Herausforderung betrachten. Und die FAZ ist ja auch keine Gurkentruppe, hier arbeitem journalistenpreisgekrönte Journalisten. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass der ein oder andere aus der FAZ.net-Redaktion sagt: Hey, jetzt zeige ich mal, dass ich das auch kann. Anlass gibt es ja, Gelegenheiten machen manchmal Schurken und manchmal Helden, und es ist sicher auch gut, wenn es um die Position im Haus geht.
    .
    Avantgarde, nun, Sentimentalitäten würde ich mir da nicht erwarten – ich denke eher, dass die fraglos verhandene Ereignisherbeiführung mit dem flinken Finger keine besondere Lust hat, das alles hier über Monate stehen zu lassen, so man nicht einen anderen Autoren findet. Es wird sich in den nächsten Tagen alles finden, vermute ich.

  237. ilnonno, nun, Ehre, wem Ehre...
    ilnonno, nun, Ehre, wem Ehre gebührt: Der Netzökonom hat sich seine Leser selbst erschrieben, und wenn man sich die Zahlen anschaut, so sind die Unterschiede doch drastisch (Faktor 10 oder mehr bei den PIs im Vergleich mit anderen, die Stützen allein haben doppelt so viele Kommentare wie alle anderen Blogs zusammen, und mit drei Beiträgen mitunter auch mehr als das gesamte Feuilleton der FAZ in einer Woche).
    .
    Arbeitsrecht, a was, wozu, ich habe ja gekündigt, die FAZ hat nur bislang keine rechte Lust erkennen lassen, das zu akzeptieren.
    .
    Frundsberg, ich war auch überrascht, sehr sogar, und bin es in gewisser Weise immer noch. Aber sonst wäre es ja auch langweilig. Wir sehen uns wieder Vielen Dank.

  238. vielen dank für Ihre...
    vielen dank für Ihre eigenständige meinung, Ihre unabhängigkeit und für Ihre konsequenz. vielen dank auch den anderen kommentatoren für ihre ebenso vielfältigen wie eigenständigen bis eigenwilligen meinungen. hier hatte jeder eine stimme. zum glück gibt es ausweichmöglichkeiten. auf ein wiedersehen also!

  239. Genau, die FAZ ist keine...
    Genau, die FAZ ist keine Gurkentruppe, die hat Ideale, und die hat den FAZ-Codex, Punkt V, Zitate siehe http://www.faz.net:
    “Aktivitäten, die zu einer Reglementierung oder Einschränkung der Freiheiten im Internet führen könnten, werden von der Redaktion abgelehnt, sofern sie nicht zur Wahrung von Grundsätzen dienen, wie sie vor- oder nachstehend beschrieben sind.”
    Und die FAZ hat praktizierten Datenschutz:
    “Zum Schutz der uns überlassenen Daten aktualisieren wir fortlaufend unsere technischen und organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen. Diese Maßnahmen sollen unberechtigte Zugriffe, widerrechtliche Löschung oder Manipulation und den versehentlichen Verlust der Daten bestmöglich verhindern.”
    .
    “Rückfragen…richten Sie bitte an datenschutz@faz.net.”
    .
    P.S.: so richtig gelöscht ist es selbst FAZ-intern nicht, die blog-Suche findet den Header des Beitrags weiterhin:
    http://www.faz.net/f30/common/Suchergebnis.aspx?term=Fluchtgedanken+praktischer+Natur&x=11&y=7&allchk=1
    Ein peinlicher Vorgang. In der Politik wäre ein Rücktritt fällig.

  240. Jetzt zwingen Sie mich, Don...
    Jetzt zwingen Sie mich, Don Alphonso, grundsätzlich zu werden. Aber vielleicht ist hier und heute der Raum dafür. Selbstverständlich betrachten Sie die „Stützen der Gesellschaft“ vom Autorenstandpunkt und insgesamt als Projekt. Genauso selbstverständlich ist mein Leserstandpunkt. Als Leser bin ich snobistisch, diktatorisch und eliminatorisch. Verständlich gesprochen: ich lese nur das, was ich will. Der Autor und sein Text existiert nur, wenn ich ihn lese. Meine Auswahl ist immer eklektizistisch. Ich habe keine bewußten ästhetischen Kriterien. Über die Rückkopplung zu anderen Lesern finde ich mich allerdings in einem Kosmos mit unscharfen Grenzen, der eine gewisse Positionierung erlaubt. Das heißt, wer Sterne gut findet, wird auch Melville lesen. Einer, der Kleist goutiert, kann kein ganz schlechter Mensch sein usw. Auf Sie und die „Stützen der Gesellschaft“ bezogen heißt das, daß ich eine ganz konkrete Stimme „höre“. Ein Stil, ein geistiger Kosmos, ein Beziehungsgeflecht ausgesprochener und unausgesprochener Verweise. Ich halte die „Stützen der Gesellschaft“ für ganz große Literatur, ein Beispiel dafür, wie ein neues Medium neue Formen generieren kann. An den vorzüglichen Stellen war der Kommentarbereich tatsächlich ein Salon wie bei Henriette Herz oder Rahel Varnhagen. Man fühlte sich gehoben und ich sah mich genötigt, die eigenen geringen Potenzen aufs äußerste anzustrengen, um dem gerecht zu werden. Manchmal hatte das etwas von Epiphanie an sich. Vielleicht wie in dem Moment, als Mont-kaw das erste Mal Josephs ansichtig wird, der doch so schöne Worte spricht. Nach denen man prima ruhen kann, obwohl einem nicht ganz extra ist. Das ist der Grund, warum ein anderer Autor wohl die „Stützen der Gesellschaft“ formal fortführen könnte. Allein, es wäre ein anderer Blog als jetzt. Ob sich der Salon-Charakter halten ließe ist mehr als zweifelhaft. Ihre Auszeit jetzt ist unter den gegebenen Umständen unvermeidbar. Aber sagen wir mal, wenn der traurige Monat November naht und die Tage trüber werden, dann wäre ein guter Zeitpunkt für einen neuen Anfang. Ich kann der FAZ nur raten, eine solche Preziose wie die „Stützen der Gesellschaft“ nicht leichtfertig aufzugeben.

  241. Das sollte alles beim Relaunch...
    Das sollte alles beim Relaunch besser werden. Im Ernst, der Beitrag ist weg, weil es jemand absolut und vollkonmen so haben wollte. Volle Absicht, auf Basis falscher Informationen. Ich glaube aber nicht, dass man da jetzt noch eine Antwort bekäme, wenn man nachfragen würde. Aber das ist auch nicht meine Sache.
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    Savall, die FAZ würde das auch nicht aufgeben: Ich habe gekündigt, nicht andersrum. Und den ganzen Fall werde ich natürlich auch nochmal vorlegen: Es wird klar sein, dass der Fehler nicht bei mir zu suchen ist. Trotzdem kann es unter solchen Rahmenbedingungen nicht weiter gehen. Stellen Sie sich vor, das passiert noch zwei, drei mal: Dann wird sich zujrecht jeder fragen, warum ich zum Plaudern aufrufem, wenn es im Zweifelsfall weg ist, ohne dass ich auch nur die Möglichkeit einer Intervention habe. Das passt also alles nicht zusammen, der Salon hat kein Dach mehr, und dafür stehe ich nicht zur Verfügung. Ich denke, dass man von mir auch kaum etwas anderes erwartet hätte: Ich bin den Lesern verpflichtet.

  242. hier und da bilde ich mir ein,...
    hier und da bilde ich mir ein, zu spueren, gegen welche kraft / fuer welchen wert herr schirrmacher kaempft. jedes mal, wenn ich mir also einbilde, dass ich dies erkenne, bin ich begeistert davon….wer, wenn nicht er?
    aber genau in diesen momenten frage ich mich: warum hat er sie so “klein” gehalten. warum hat er eigentlich nie gesagt: so, don, ab jetzt wird richtig gekaempft, auf vorderster linie ! eben so eine y-saint-laurent geschichte. ?
    aber vielleicht bilde ich mir auch alles nur ein…

  243. So habe ich das auch...
    So habe ich das auch verstanden, Don Alphonso. Die Schuld liegt allein bei der FAZ und Sie mußten die Konsequenzen ziehen, das war unvermeidlich. Ich befürchte auch, daß sich das nicht mehr kitten läßt. Ein gewisses Grundvertrauen ist nach solchen Vorfällen verschwunden und läßt sich schwer oder gar nicht wiederherstellen. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Die „Stützen der Gesellschaft“ waren singulär und zu wertvoll, als daß man sie von Leserseite kampflos aufgeben könnte. Wenn es mir möglich wäre, würde ich gern Brücken bauen, die eine Fortsetzung nach angemessener Pause zuließen. Es wär sonst doch ein zu arger Verlust.

  244. Es lebe der König ! Schluss...
    Es lebe der König ! Schluss mit schlüpfrigem Atom-Porn !
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    “…, so hat doch die Erfahrung gelehrt, was für schädliche Folgen eine gänzliche Ungebundenheit der Presse hervorbringen, und wie häufig dieselben von unbesonnenen oder gar boshaften Schriftstellern, zur Verbreitung gemeinschädlicher praktischer Irrthümer über die wichtigsten Angelegenheiten der Menschen, zur Verderbnis der Sitten durch schlüpfrige Bilder und lockende Darstellungen des Lasters, zum hämischen Spott und boshaften Tadel öffentlicher Anstalten und Verfügungen …”
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    http://www.preussen-chronik.de/bilder/620_Erneuertes__Zensur_Edikt_fuer_die_Preussischen_Staat.jpeg
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    Aber: wenn man kündigt und sich privatisiert, hat der Zensor gewonnen. Schade.

  245. @DA
    ich glaube nicht dass der...

    @DA
    ich glaube nicht dass der bloggeintrag mit dem fahrrad ganz weg ist. ich bin jetzt nicht der it experte, weiss aber welche anstrengungen firmen dazu machen, die daten aufheben müssen wie versicherungen, banken; zeitungen gehören m.e. auch dazu.
    wenn der beitrag erst gestern gelöscht wurde und damit drei (?) tage existiert hat, müsste der “schufft” auch regelmäßig generierte sicherungen gelöscht haben. das kann aber ein “normaler” mitarbeiter eher nicht, mir fehlt da etwas der glaube…
    aber wie gesagt ich bin kein it experte
    fragen tu ich mich, welcher inhalt denn so erzürnt hat. war das jetzt ein komentar oder ihr beitrag?

  246. "Sans la liberté de blâmer,...
    “Sans la liberté de blâmer, il n’est pas d’éloge flatteur.”

  247. Eigentlich ist alles kein...
    Eigentlich ist alles kein Problem sowohl für den Don als auch für die Leserschaft, denn der Don hat ja mehrere bekannte Blogs. Nur die FAZ dürfte das Nachsehen haben, und das ist ja letztlich nicht weiter schlimm. Übrigens: danke für zwei Jahre hervorragende unterhaltsame Bildung.

  248. Dass es ausgerechnet die...
    Dass es ausgerechnet die Fahrrad-Flucht-Geschichte trifft, ist emblematisch: Unter den Erzählungen meiner Großeltern aus dem Krieg war neben den Bombenkeller- und Kriegsgefangenschaft-Erfahrungen insbesondere auch die Erzählung einer verzweifelten, tagelangen Fahrradfahrt zur Heimkehr zur Familie, einschließlich wiederholten “Absteigens” und Im-Straßengraben-Liegens, bis die Tiefflieger vom Beschuss der Chaussee wieder abließen. In mancherlei Hinsicht ist die Atomkraft im Falle eines Unfalls natürlich mit solchen Kriegszuständen vergleichbar. Genau das fand ich vor dem Hintergrund der Familienerzählungen an dem Beitrag sehr gelungen. Wollte der unbekannte Daten-Jäger daran vielleicht nicht erinnert werden? Hat er den Beitrag deshalb – quasi aus der Luft, aus heiterem Himmel – aufs Korn genommen?

  249. @DA
    ich habe mir gerade...

    @DA
    ich habe mir gerade nochmal das herausgebergremium angesehen und auf meien eigene erfahrung reflektiert, als ich einem herausgeber herrn stelzner geschrieben habe (es ging um ein detail der opelinsolvenz, ein detail wo ich mich ganz gut auskenne, zumindest sind meine gutachten gerichtstauglich etc. und ein bisschen geld verdiene ich damit auch noch. in dem detail hat kt zu guttenberg ziemlichen “unsinn” erzählt und die faz m.e. wider besseres wissen? nachgeplappert).
    ganz kleines kino. es gibt honorige leute im herausgebergremium, aber für alle würde ich die hand nicht ins feuer legen. von daher wird es schwieriger zurück zukommen. nicht alle herausgeber – vermute ich – werden sie wieder willkommen heissen. aber mal sehen…was da noch passiert..morgen ist ja auch ein interessanter politischer tag

  250. Für mich ist allerdings...
    Für mich ist allerdings allein Herr Schirrmacher relevant.

  251. @DA
    ja ja, sagten sie......

    @DA
    ja ja, sagten sie…

  252. Tja, Don, also ich habe hier...
    Tja, Don, also ich habe hier mehr über Konservative gelernt als jemals sonst in meinem Leben. Sie sind aufgeklärt und die Zeit hier im Blog war echt gut, weil man endlich mal andere Leute mit anderen Ansichten kennenlernen bzw. kommentieren durfte. Zensurgeschichten, oft nur die Kopfgeburt eines untherapierten Verantwortlichen, erinnern mich heute noch an die Gepflogenheiten der untergangenen DDR und zeigen mir, dass neben den aufgeklärten Konservativen immer noch die bösen Geister der Diktatur herumgeistern.

    Aber der Blog selbst, Don, war einsame Spitze. Plaudern ist demokratischer und besser als ideologisieren.

  253. „Und ich bin leider zu...
    „Und ich bin leider zu reich, um billige Kompromisse zu machen.“ (24.03. 22:44)
    „ich bin halt einfach zu reich, um mir Charakterlosigkeit leisten zu können, das ist alles. Man wirs sehen, was dann kommt.“ (25.03. 0:00)
    Nicht reich genug, um für Gotteslohn zu arbeiten, aber zu reich, um in Gehaltsverhandlungen einzutreten. Es lebe hoch der Snob mit Autohandschuhen in der Barchetta! E 10 im Tank und A 10 unter den Rädern. Hoffentlich genug Vitamin B 10 zwischen den Synapsen!

  254. I see your point,...
    I see your point, hansgeier333. Aber es ist eine staunenswerte Erfahrung, einen moralischen Menschen zu erleben, ist es nicht?

  255. Ein Rücktritt vom Rücktritt...
    Ein Rücktritt vom Rücktritt würde Sie, lieber Don, das Gesicht verlieren lassen!
    Im Blog der “Rebellen” weitermachen kann nur die Alternative sein? Oder?
    Respekt. Ich ziehe den Hut vor Ihnen.
    Nicht jeder (auch ich nicht) war in seinem Leben so konsequent wie Sie, wo es erforderlich gewesen wäre.Ihre Haltung können sich viele hinter den Spiegel stecken.

  256. „Ein Rücktritt vom...
    „Ein Rücktritt vom Rücktritt würde Sie, lieber Don, das Gesicht verlieren lassen!“, Thukydides, das ist wohl war. Ich für meine Person würde eigentlich lieber eine Inkonsequenz dulden, als den kompletten Verzicht. Ich hatte ja schon die ketzerische Idee, daß wir hier, des Dons Mithilfe bezüglich des Freischaltens vorausgesetzt, eine Art Filibuster-Blog veranstalten. Nach dem Motto: ab dem fünftausendsten Beitrag kann man es nicht mehr ignorieren. Aber ich komme mehr und mehr zu dem Eindruck, daß man es eben bleiben lassen sollte. Ich wünschte, es wäre Nacht oder der GT-Blog käme.

  257. Also, nochmal: Es wird keine...
    Also, nochmal: Es wird keine Rückkehr unter den alten Bedingungen geben. Da gab es eine Abmachung, die hat sich als nicht tauglich erwiesen (wie man ja sieht). Andere Bedingungen? Dann kann man fragen, ob es Sinn macht. Was ich für unabdingbar halte, ist bekannr, ob da jemand Interesse hat, wird sich zeigen, und wenn nicht: Auch egal. Zu meinem eigenen Vergnügen ist auch mehr als in Ordnung.

  258. Naja, Andrea Diener wäre ja...
    Naja, Andrea Diener wäre ja eine echte Alternative, wenn sie denn will und darf. Von meinem utopischem Traum, daß Madame Modeste sich in eine solche Struktur einbinden ließe ganz abgesehen. Ach, diese modeste Melancholie. *seufz*

  259. DA: Habe gerade W.F.s...
    DA: Habe gerade W.F.s Kofferkauf für ihren Barchetta gelesen!
    Ist ja eine tolle Schreibe m.E. Dort müssten Sie mit heutigen neuen Erkentnissen
    in heutiger Qualität mit neuen Themen neu beginnen.
    Jede Reise fängt mit dem ersten Schritt an

  260. Lieber Savall, ich fürchte,...
    Lieber Savall, ich fürchte, die Bezahlung für Modeste in Champagnercremetorte wäre bei der FAZ ebenso wenig möglich wie die Anschaffung einer Arbeitsrecamiere.

  261. Und was Andrea Diener angeht:...
    Und was Andrea Diener angeht: Dazu kann ich nichts sagen, man wird sehen, ob aus diesem Umfeld neben den anderen Verpflichtungen etwas kommt.

  262. Sehr geehrter Don...
    Sehr geehrter Don Alphonso,
    von Anfang an habe ich Ihr Blog gelesen, nicht immer mit Zustimmung,
    aber immer mit Interesse.
    Im Lauf der Zeit wurde deutlich, daß Sie mit Ihrem Namenspatron die
    geistige Überlegenheit und einen gewissen Hang zum Zynismus teilen
    und wohl auch die Skepsis gegenüber jedweder idealistischer Emphase.
    Haben Sie herzlichen Dank für Ihre Beiträge, ich werde Ihr Blog sehr vermissen,
    hoffe aber, an anderer Stelle wieder von Ihnen zu lesen!
    Alles Gute!
    Stephan Genz

  263. Ja, ja, Don Alphonso, man kann...
    Ja, ja, Don Alphonso, man kann sowohl Andrea als auch Modeste nicht locken, sie sind wunderbar unabhängige Charaktere. Aber Sie verstehen wohl auch, was ich damit sagen will? Achgott, was frage ich. Ich kenne ja die Antwort, bevor ich die Frage gestellt habe. Allein, ich bin ein wütiger Leser und bin meinen Autoren willig bis zur Selbstaufgabe. Gedenken Sie Modestes Affen-Text oder kürzlich Andreas „domestic drama ouverture“. Man schluchtzt ja vor Begeisterung. Meinereiner ist ein begeisterter Leser, vom Medium unabhängig. Die Tatsache, daß ich Andrea Diener, Ihre Person und dadurch Modeste, Kitty Koma und Damenwahl entdeckt habe hat in meiner Lebensgeschichte Epoche gemacht. Genug des Pathos. Bitte reaktivieren Sie baldmöglichst den GT-Blog.

  264. Top! Viel Spaß also unterwegs...
    Top! Viel Spaß also unterwegs und überall: Er macht alles richtig.
    .
    Und irgendwie schon komisch, dass uns unser (bislang noch ungeschriebener Beitrag, g) gerade über Wager(!) (und die Deutschen/das Deutschtum) die letzten 2-3 Tage ständig durch den Kopf ging, uns keine Ruhe ließ.
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    “Es gibt ja soviele Erzählungswelten überall auf der Welt, da ist man speziell auf die Germanische gar nicht angewiesen”, so ging es los, “schließlich gibt es auch die italienisch-leichte Variante davon, der Herren Verdi, Puccini usw.. Und angelsächsisch-keltische und indische und chinesische Varianten, die nun mal alle gleichberechtigt nebeneinanderstehen, jede kann, keine muss, alle dürfen.
    .
    Wenn man nun aber die Wagnersche Variante heranziehen wollte, ausnahmsweise und nur mal so, dann würde man evtl. folgendes zu diskutieren finden können: Es gibt eine Rangordnung. Menschen, Götter, Göttertöchter und Götterväter.
    .
    Und wie zeichnet sich ein Wotan aus? Durch was unterscheidet sich der Gott? Vom Aristokrat z.B.? Götterväter sind das Gesetz. Allso bewohnen sie keinen Palast. Müssen, dürfen könne nicht repräsentieren. Denn sie sind das Gesetz schlechthin. Mehr als Ort, Gewand, Ring, Insignie, Uniform.
    .
    Wie hält sich ein Göttervater also? Unterwegs. In Bewegung. Er hat keinen Ort. Sein ist die ganze Fläche. Es darf und kann nicht anders. Und allso trägt er, was er mag. Eben Nicht-Repräsentatives. (Denn das bleibt, so gesehen, natürlich nur für die Schichten unter ihm: Kaiser, Könige, Päpste,l Generäle “und sonstiges Kroppzeug”.)
    .
    Gottvater selbst trägt also schwarz, im Paradigma: Schlapphut, Augenbinde, Hemd und Mantel, Schuhe und Stiefel. Durchaus getragen, durchaus eigen. Durchaus schwarz. Und den Wander-Wunder-Waffenstab dazu noch. Und er ist überall. Und nirgends: Sein ist die Fläche. Die Fläche dazwischen. Darunter. Die ganze Fläche. Alle Fläche. Aller Sinn.
    .
    Und er ist Recht. Das Recht. Die Verkörperung. Auch aller Moral. Und allso zur Stelle, wenn es gilt. Wie durchs Wunder zum Punkte versammelt.
    .
    Und wie setzt der Gott, der Gott der Götter frei? Nimmt die Gottheit von ihm, von ihr? Nun wir wissen wie … .
    .
    Leb wohl, du kühnes, herrliches Kind!
    Du meines Herzens heiligster Stolz!
    Leb wohl! Leb wohl! Leb wohl!
    Denn Einer nur freie die Braut,
    der freier als ich, der Gott!
    Denn so kehrt
    der Gott sich dir ab,
    so küßt er die Gottheit von dir! (Durchaus genial, nicht wahr? p.)
    .
    http://www.zeno.org/Literatur/M/Wagner,+Richard/Musikdramen/Der+Ring+des+Nibelungen/Die+Walk%C3%BCre/3.+Akt/3.+Szene
    .
    Er würde uns verlassen? Nun, nur ungern würden wir wie Wotan zu ihm sprechen, zu ihm sprechen müssen: “Leb wohl, Du kühnes herrliches Kind…!”
    .
    Dabei ist er selbst auf dem Wege zum Gott, so gesehen – und spielerisch(!): Es gibt eine Existenz unterwegs (man sehe sein Foto, wie er ist, sich sieht, sich uns zeigt, da deutet nichts auf “Wohnsitze” hin, nicht wahr? Nicht mal auf “Wille zur Seßhaftigkeit” überhaupt … . (Höchstens noch: Wille zur Gemeinsamkeit.)
    .
    “Und es liegt ganz sicher also auch weiterhin viel Wagner in Rossini, wenn die Deutsche Seele empfindet”, würde Thomas Mann wohl sagen. (Gut, gell? Und von Mann durchaus leidend selber so erfahren … .)
    .
    (Und Mann hauste auch an vielen Orten, weil es unter Deutschen unmöglich war. Nicht seiner wegen, sondern ihretwegen. Sanary, Princeton, Pacific Palisades, Kilchberg, um nur die zu nennen. Und blieb außen. Es gab und gibt da so Abstoßungskräfte, ja.)
    .
    Wir würden ihn also ungerne verlieren.
    .
    Der Weg ist das Ziel. (Und wie Götterlieblinge wissen, wir sagten es bereits: “to dissolve” heißt auflösen. Die Fläche selbst wird manchen das Ziel, nun, da sie alle Orte kannten, den Besten vielleicht … .)”
    .
    (Wie gesagt, nur kurz und am Rande davon, was uns da so gedanklich beschäftigte die letzten gut 48 Stunden, durchaus im Zusammenhang mit Blogs und Öffentlichkeit. Und man sehe uns nach, diesmal noch, Verzeihung bitte! http://www.youtube.com/watch?v=uKgYLDDkIek&feature=related wenn wir mit Herrn W. antworteten.)

  265. Für mich als Leser und...
    Für mich als Leser und Mitkommentator ist die Angelegenheit auch ein Affront gegen die Kommentatoren, die häufig mit viel Sachkenntnis und oft auch einem gewissen Rechercheaufwand Beiträge geleistet haben, für die eine Zeitung früher ordentlich bezahlen mußte, um den Restraum zwischen den Anzeigen zu füllen. Daß aber die Besetzung von Themen, die eigentlich den klassischen Ressorts gehören, zu Ärger führen würde, habe ich immer befürchtet. Daß die Berichterstattung über Ägypten plötzlich von einem Sofa dominiert wird, könnte zu massiven Verstimmungen geführt haben, denn selbstverständlich wäre die Internetrecherche zu den Vorgängen in Kairo auch eine klassische Aufgabe für eine Sonderredaktion. Bankencrash und Euro gehören in die angestammten Fachredaktionen und können doch nicht einfach einem Blog und seinen Mitkommentatoren zum Fraß überlassen werden. – Ich fürchte, wir waren nach dem Geschmack der Herrschaften zu oft Off-topic! – Also, ich fand das trotzdem sehr gut und es tut mir weh, daß das jetzt vorbei ist…
    .
    Don Alphonso, recht herzlichen Dank für dieses wunderbare Forum…

  266. Verehrter Don Alphonso, liebe...
    Verehrter Don Alphonso, liebe andere Kommentatoren,
    bei diesen Diskussionen viel mir auf, in was fuer einem Anachronismus die Faz heutzutage steckt. In der Zeit der blogs, der neuen Medien, der ubiquitaeren Erreichbarkeit von Daten und Aeusserungen, schaffen es doch einige Feuilleton-Potentaten im Schatten, wohl auch mich semitechnischen Vorwaenden, die natuerlich nur dem Initiator des Blogs, aber niemand anderem vorliegen, diese gut funktionierende Institution hier zu kippen. Volle Transparenz sollte hier wirken, wenn die FAZ sich irgendwelchen Qualitaetsstandards verpflichtet fuehlte. Wenn versehentlich was geloescht wurde, dann entschuldigt man sich von Seiten der FAZ und behebt das Problem. Wenn es absichtlich war, dann haben sich die Verantwortlichen auch vor dem groesseren Publikum zu rechtfertigen und das nicht dem blogger zu ueberlassen, dessen Leben gottseidank nicht von den jetzigen Rankuenen abhaengt. Es ging hier ja icht um ein Blog, das niemand lesen wollte oder oeffentlich kleine Kinder schaendete, sondern um eine echte neue Plattform,die eine soziale Gruppe schuf, welche (sich) was Intelligentes zu sagen hatte und die in DA eine hochkultivierten, wortgewandten und liebenswerten Dompteur gefunden hatte. Wenn wir uns ueber Assange echauffieren, sollte das Einfordern von voelliger Transparenz wohl eine Kleinigkeit sein. Hoffen wir, Schirrmacher liest all diese Kommentare und pfeift seine Feuilleton-Alberiche zurueck. Hobbs scheint selbst ohne Buergerkriegsaehnliche Zustaende recht gehabt zu haben, manchmal braucht man einen Leviathan. Werter Don, Bahners ist verantwortlich fuer dieses Ressort – issernich? Warum hoeren wir von ihm nichts hier? Ich vermute, hier liegt der Hase begraben, eine Nummer zu klein fuer uns alle hier? Ist er nicht zu beschaeftigt mit seinen Windmuehlenkaempfen gegen die Sarrazinen, als dass er uns die Freude nimmt? In England, wo ich lebe, nennt man das ‘petty’ oder ‘pusillanimous’.

  267. <p>Wenn Modeste für mich...
    Wenn Modeste für mich schriebe, Don Alphonso, dann bekäme sie nicht nur eine Recamiere sondern ein Schloß. Aber es ist natürlich so, daß die verantwortlichen [Edit:Pardon, es sollte nicht emotionaler werden, als es ist – vielen Dank für das Verständnis. Don] null Checkung haben,oder?

  268. Noch ein bißchen deutsche...
    Noch ein bißchen deutsche Seele? Deutsche Seele up-todate? Ca. 1902? Man kannt das. Und man sehe es uns heute nach, hier und heute:
    .
    “Die Wintersonne stand nur als armer Schein, milchig und matt hinter Wolkenschichten über der engen Stadt. Naß und zugig war’s in den giebeligen Gassen, und manchmal fiel eine Art von weichem Hagel, nicht Eis, nicht Schnee.
    .
    Die Schule war aus. Über den gepflasterten Hof und heraus aus der Gatterpforte strömten die Scharen der Befreiten, teilten sich und enteilten nach rechts und links. Große Schüler hielten mit Würde ihr Bücherpäckchen hoch gegen die linke Schulter gedrückt, indem sie mit dem rechten Arm wider den Wind dem Mittagessen entgegen ruderten; kleines Volk setzte sich lustig in Trab, daß der Eisbrei umherspritzte und die Siebensachen der Wissenschaft in den Seehundsränzeln klapperten. Aber hie und da riß alles mit frommen Augen die Mützen herunter vor dem Wotanshut und dem Jupiterbart eines gemessen hinschreitenden Oberlehrers…
    .
    »Kommst du endlich, Hans?« sagte Tonio Kröger, der lange auf dem Fahrdamm gewartet hatte; lächelnd trat er dem Freunde entgegen, der im Gespräch mit anderen Kameraden aus der Pforte kam und schon im Begriffe war, mit ihnen davonzugehen… »Wieso?« fragte er und sah Tonio an… »Ja, das ist wahr! Nun gehen wir noch ein bißchen.«
    .
    Hans und Tonio hatten Zeit, nach der Schule spazierenzugehen, weil sie beide Häusern angehörten, in denen erst um vier Uhr zu Mittag gegessen wurde. Ihre Väter waren große Kaufleute, die öffentliche Ämter bekleideten und mächtig waren in der Stadt. Beide hatten die Schulmappen über die Schultern gehängt, und beide waren sie gut und warm gekleidet; Hans in eine kurze Seemanns-Überjacke, über welcher auf Schultern und Rücken der breite, blaue Kragen seines Marineanzuges lag, und Tonio in einen grauen Gurtpaletot. Hans trug eine dänische Matrosenmütze mit kurzen Bändern, unter der ein Schopf seines bastblonden Haares hervorquoll. Er war außerordentlich hübsch und wohlgestaltet, breit in den Schultern und schmal in den Hüften, mit freiliegenden und scharf blickenden stahlblauen Augen. Aber unter Tonios runder Pelzmütze blickten aus einem brünetten und ganz südlich scharfgeschnittenen Gesicht dunkle und zart umschattete Augen mit zu schweren Lidern träumerisch und ein wenig zaghaft hervor. …
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    Tonio sprach nicht. Er empfand Schmerz. Indem er seine etwas schräg stehenden Brauen zusammenzog und die Lippen zum Pfeifen gerundet hielt, blickte er seitwärts geneigten Kopfes ins Weite. Diese Haltung und Miene war ihm eigentümlich. Plötzlich schob Hans seinen Arm unter den Tonios und sah ihn dabei von der Seite an, denn er begriff sehr wohl, um was es sich handelte. Und obgleich Tonio auch bei den nächsten Schritten noch schwieg, so ward er doch auf einmal sehr weich gestimmt.
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    Die Sache war die, daß Tonio Hans Hansen liebte und schon vieles um ihn gelitten hatte. Wer am meisten liebt, ist der Unterlegene und muß leiden, – diese schlichte und harte Lehre hatte seine vierzehnjährige Seele bereits vom Leben entgegengenommen; und er war so geartet, daß er solche Erfahrungen wohl vermerkte, sie gleichsam innerlich aufschrieb und gewissermaßen seine Freude daran hatte, ohne sich freilich für seine Person danach zu richten und praktischen Nutzen daraus zu ziehen. Auch war es so mit ihm bestellt, daß er solche Lehren weit wichtiger und interessanter achtete als die Kenntnisse, die man ihm in der Schule aufnötigte, ja, daß er sich während der Unterrichtsstunden in den gotischen Klassengewölben meistens damit abgab, solche Einsichten bis auf den Grund zu empfinden und völlig auszudenken.
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    Der Springbrunnen, der alte Walnußbaum, seine Geige und in der Ferne das Meer, die Ostsee, deren sommerliche Träume er in den Ferien belauschen durfte, diese Dinge waren es, die er liebte, mit denen er sich gleichsam umstellte und zwischen denen sich sein inneres Leben abspielte, Dinge, deren Namen mit guter Wirkung in Versen zu verwenden sind und auch wirklich in den Versen, die Tonio Kröger zuweilen verfertigte, immer wieder erklangen.” http://www.gutenberg.org/files/23313/23313-h/23313-h.htm
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    Der Held ist tot? Nun, dann wird er zu Grabe getragen, deutsch zu Grabe getragen, genau deutsch zu Grabe getragen, nicht wahr? So geht das und nur so ists Deutsch und klingt auch so: http://www.youtube.com/watch?v=VqZWd3_WhvM&feature=related (Und Welten wussten es zu fürchten schon. “Strahlendes C-Dur” geht so auch… .)

  269. Für manche Dinge brauchte man...
    Für manche Dinge brauchte man schon immer Verleger, nicht Herausgeber:
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    “Diese Art und Weise, sich selbst und sein Verhältnis zum Leben zu betrachten, spielte eine wichtige Rolle in Tonios Liebe zu Hans Hansen. Er liebte ihn zunächst, weil er schön war; dann aber, weil er in allen Stücken als sein eigenes Widerspiel und Gegenteil erschien. Hans Hansen war ein vortrefflicher Schüler und außerdem ein frischer Gesell, der ritt, turnte, schwamm wie ein Held und sich der allgemeinen Beliebtheit erfreute. Die Lehrer waren ihm beinahe mit Zärtlichkeit zugetan, nannten ihn mit Vornamen und förderten ihn auf alle Weise, die Kameraden waren auf seine Gunst bedacht, und auf der Straße hielten ihn Herren und Damen an, faßten ihn an dem Schopfe bastblonden Haares, der unter seiner dänischen Schiffermütze hervorquoll, und sagten: »Guten Tag, Hans Hansen, mit deinem netten Schopf! Bist du noch Primus? Grüß Papa und Mama, mein prächtiger Junge…«
    So war Hans Hansen, und seit Tonio Kröger ihn kannte, empfand er Sehnsucht, sobald er ihn erblickte, eine neidische Sehnsucht, die oberhalb der Brust saß und brannte. Wer so blaue Augen hätte, dachte er, und so in Ordnung und glücklicher Gemeinschaft mit aller Welt lebte wie du! Stets bist du auf eine wohlanständige und allgemein respektierte Weise beschäftigt. Wenn du die Schulaufgaben erledigt hast, so nimmst du Reitstunden oder arbeitest mit der Laubsäge, und selbst in den Ferien, an der See, bist du vom Rudern, Segeln und Schwimmen in Anspruch genommen, indes ich müßiggängerisch und verloren im Sande liege und auf die geheimnisvoll wechselnden Mienenspiele starre, die über des Meeres Antlitz huschen. Aber darum sind deine Augen so klar. Zu sein wie du…
    Er machte nicht den Versuch, zu werden wie Hans Hansen, und vielleicht war es ihm nicht einmal sehr ernst mit diesem Wunsche. Aber er begehrte schmerzlich, so wie er war, von ihm geliebt zu werden, und er warb um seine Liebe auf seine Art, eine langsame und innige, hingebungsvolle, leidende und wehmütige Art, aber von einer Wehmut, die tiefer und zehrender brennen kann als alle jähe Leidenschaftlichkeit, die man von seinem fremden Äußeren hätte erwarten können.
    .
    Und er warb nicht ganz vergebens, denn Hans, der übrigens eine gewisse Überlegenheit an ihm achtete, eine Gewandtheit des Mundes, die Tonio befähigte, schwierige Dinge auszusprechen, begriff ganz wohl, daß hier eine ungewöhnlich starke und zarte Empfindung für ihn lebendig sei, erwies sich dankbar und bereitete ihm manches Glück durch sein Entgegenkommen – aber auch manche Pein der Eifersucht, der Enttäuschung und der vergeblichen Mühe, eine geistige Gemeinschaft herzustellen. Denn es war das Merkwürdige, daß Tonio, der Hans Hansen doch um seine Daseinsart beneidete, beständig trachtete, ihn zu seiner eigenen herüberzuziehen, was höchstens auf Augenblicke und auch dann nur scheinbar gelingen konnte…” ebenda.
    .
    Ein wenig eben auch der Versuch einen (erwachsenen) Tonio Kröger unter den (erwachsenen) Hans Hansens zu etablieren, das an sich Unmögliche mal wieder versucht zu haben, einen Don-Blog in der FAZ, so gesehen … . “Geist und Kunst” antipodisch halt. Zu “Geld und Macht”. Nichts Neues unter den Deutschen Sonne eben.

  270. Sehr geehrter Don...
    Sehr geehrter Don Alphonso,
    nicht immer konnte ich Ihren Ausführungen innerlich zustimmen, aber unterhalten haben Sie mich immer blendend, Sie und das Kommitariat.
    Am meisten liebte ich die leichte, aber nie seichte Unterhaltung, die lässige Plauderei auf hohem Niveau. Ich las und genoss. Vor allem, wenn donna laura (Vous me manquerez, madame!), specialmarke, colorcraze, Der Tiger dazukamen.
    Es ist so schade.
    Und wie donna laura schrieb: Die Zeilenlänge und die Schriftgröße erleichterten: ihr das Schreiben, mir das Lesen. Ich mag auch den schlichten Hintergrund, der Rebellmarkt ist mit seinen Punktquadraten und den Einrückungen schon zu unübersichtlich. Der oft überbordende, üppige Stretta-Stil von diesem cleanen Hintergrund; bayerisches Barock auf der bis vor kurzem noch schwarzweißen Zeitung für Deutschland: das hatte was.
    Die Lektüre der “Stützen” war liebgewordene (fast) tägliche Gewohnheit geworden. Es ist, als ob ein Freundeskreis verlassen werden müsste. Ich bin richtig traurig.
    Wo erfahre ich jetzt noch etwas über donna lauras Kinderschar? Über Der Tigers Prozesse?
    Hoffentlich schreibt wenigstens Fräulein v. Maltzahn jetzt etwas öfter. (Was halten Sie, Sophie, eigentlich von der Anrede “Fräulein”?)
    Machen Sie’s gut, Don Alphonso, danke für Ihre Denkanregungen. Ich war gern bei Ihnen zu Gast.
    Ihre Chaîne anglaise.

  271. Guter Don, fahren Sie...
    Guter Don, fahren Sie vorsichtig! Danke für die vielen tollen bebilderten Geschichten. Eine amüsante Verbindung zu Bayern weniger, wirklich schade. Hier im Isaan gibts keine Abschiedsgrussformel, also, denn…

  272. Diese banale Äußerung...
    Diese banale Äußerung rechtfertigt ein Edit? Ich bin erstaunt.

  273. Werter Don Alphonso,

    Ihr...
    Werter Don Alphonso,
    Ihr Abschied von den Stützen der Gesellschaft erfüllt mich mit größtem Bedauern. Als jemand, der seinen bescheidenen Lebensunterhalt in der ehrwürdigen Tradition des Hieronymus – oder dem, was davon übrig geblieben ist – verdient, nämlich mit der Translation lieb- und achtlos dahingeschmierter Texte, habe ich Ihre Beiträge stets mit größtem Genuß goutiert. Selten finden sich heutzutage noch Texte wie die Ihren, voller Eloquenz und teils messerscharfer Spitzen.
    Dass mir als Nachkomme emsiger und fleißiger Migranten aus der Arbeiterklasse, denen die Bildung der eigenen Kinder stets das Höchste war, der “Klassenkampf von Oben” gewissermaßen als Parallelwelt erschien, hat diesen Genuss in keinster Weise schmälern können.
    Die Diskussionen und Kommentare habe ich lediglich schweigend verfolgt, aber zum Abschied möchte ich ausnahmsweise auch einmal das Wort ergreifen und Ihnen für die schönen Stunden danken, die Sie mir mit Ihrem Schaffen geschenkt haben.
    Für die Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute!
    Hochachtungsvoll,
    DonCrasto

  274. @specialmarke:
    und dabei gäbe...

    @specialmarke:
    und dabei gäbe es noch so viel zu diskutieren, die themen sind ja immer noch aktuell oder kommen wieder:
    http://www.sueddeutsche.de/bayern/gesundheitsminister-plant-bundesratsinitiative-soeder-will-organspende-zum-normalfall-machen-1.1077627
    oder letzte woche habe ich mich mit einem ziemlich guten und großen CTA manager auch über guttenberg unterhalten und wie einfach er mittels geschickter gesundheitspolitik ein vermögen mit dem rhön klinikum machen, die spende an die uni bayreuth geht da noch als werbungskosten durch. da ist jedes traden mit mathematischen modellen ein sehr mühsames geschäft. allein in der faz steht dazu sehr wenig…

  275. so allmählich setzt sich das...
    so allmählich setzt sich das gefühl, dass hier eine sache zuende geht, die eine ganze gemeinde betrifft, was auch schon einige kommentatoren zu recht bemerkten.
    .
    es ist nicht anderes als unfair, eine solche runde auszubremsen,
    die tatsächlich einen treffpunkt hatte,
    wie ein haus, in dem immer mal wieder das licht brennt, man sieht es, und geht hinein, wenn man lust dazu hat, trifft anregende gesprächspartner, fühlt sich wohl und schielt auf die reaktionen zu den eigenen beiträgen.
    .
    dass es ein eumel oder a whole bunch of eumels es schafft, so etwas feines zu zerstören und es nicht wieder zu reparieren (s.u.; denn wir sind doch alle erwachsen, oder nicht?), ist schade
    – und symptomatisch.
    für eine neid- und dödelgesellschaft.
    und gerade gegen diese war diese runde ein recht gutes antidot.
    .
    von der faz – der ich für den start des ‘projektes’ noch sehr danken möchte – hätte ich solch einen vorgang nicht erwartet, und auch nicht, dass kein weg zurück mehr geebnet werden sollte.
    da ich sozusagen im diplomatischen gearbeitet habe, weiss ich: das geht (von institutionalisierter seite aus) immer. immer.
    .
    es ärgert: immer schön alles auf normalniveau zurückstutzen, keiner und niemand darf herausragen, und wie sie, lieber don, andernorts erwähnten: alles, was spass macht, wird verboten.
    nun, hier wird jetzt nicht verboten, aber ausgebremst, und zwar ganz kalt.
    das muss verärgern.
    .
    denn es war, wie spezialmarke völlig zurecht sagte, zuweilen nicht wenig lebenszeit, die man als beteilige/r in diese gruppe hineinsteckte, so mal eben neben dem eigenen leben mit sonne, regen und schnee.
    wie in einen bunten, blühenden garten mit allen möglichen pflanzen.
    .
    ich kann mir kaum vorstellen, dass unser gastgeber wirklich ersetzbar wäre (so wie auch das fehlen manche/r kommentatoren schmerzte (Grimaldeli! es gibt sie ja noch! schön!)), weil eben eine literarische stimme als stimme stets unverwechselbar, da individuell bleibt.
    zwar kann man lernen, wie goethe zu schreiben oder wie schiller – ich greife bewusst zu diesen klassikern -, doch irgendeine zutat fehlt, und dies ist eben das unnachahmbare.
    .
    und wenn man irgendetwas im leben gelernt hat, dann weiss man, dass jede/r einzelne absolut einzigartig ist, und irgendwie ganz wunderbar.
    und kein mensch ist je auf der welt ersetzbar. nie.
    .
    wir sehen uns! ich freue mich darauf!
    (liebe/r Chaîne anglaise, man weiss ja zum glück, wo. da braucht es das konzept nicht, um im kommentarbereich, was recht ähnliches zu etablieren.)
    .
    ça ira!

  276. Kurzer Nachtrag: Das Leben ist...
    Kurzer Nachtrag: Das Leben ist auch ernst.
    .
    Man schaue evtl. einmal etwas konzentrierter die Fotos nachfolgenden Angebots an, lese evtl. auch die techn. Daten: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=380324888252&ssPageName=STRK:MEWAX:IT
    .
    Es handelt sich zwar von der Größe her eher nur um ein “Kindermotorrad”, man beachte aber den Verkaufspreis: 529,- Euro – am Versand hat der Hersteller nichts, viel eher wird es so sein, dass dieser kaum 60% von 529,- erhalten wird.
    .
    Und dann frage man einen Hersteller in D, CH oder USA ob er soetwas anbieten könnte: Kompletten Motor mit Gehäuse, Kurbelwelle, Kolben, Zylinder, Lagern und Pleuel fertigen. Kupplung dazu und Getriebe. Rahmen, Rohre ablängen, biegen, richten, Lenkkopf- u. Schwingenlager einpressen, schweißen, lackieren, usw. Gabel fertigen und montieren. Dito hinteres Federbein. Dazu zwei Laufräder, also Speichen, Felgen, Naben, Kugellager nebst Reifen. Bremsen und Bremsbetätigungen dazu, Sitzbank, Lenker, Bodenzüge, Karton und Verpackung undundund. Und das alles nicht in Einzelteilen auf einem Haufen, sondern für vielleicht 317,- Euro fertig montiert und verpackt.
    .
    Da kann einem schwindlig werden. Und Zeitungen und Bücher und alles andere wollen die klar genauso machen. So lange die Produzenten nicht mehr wollen, als für uns und für unser (noch?) gutes Geld zu solch unglaublichen Preisen arbeiten, gut. (Man glaubt kaum, dass man auch nur das Material kaufen könnte für 300,- Euro, geschweige denn bearbeiten…)
    .
    Und alle Welt macht es so: Den eigenen Kids ggfls. so ein Dings kaufen – und sich freuen, dass es möglich war. Das die so eine aufregende Kindheit haben können. Mit so Sachen zu so einem Preis. Und praktisch nebenbei.
    .
    Sehen sie so aus, “die beiden Seiten vom “Untergang des Abendlandes””?

  277. Zieh endlich Leine, du...
    Zieh endlich Leine, du Nervensäge

  278. Savall, was man von den...
    Savall, was man von den Betreffenden denkt, ist die eine Sache – und dass ich da nicht widersprechen würde, könnte man ahnen. Aber das Niederschreiben – ich möchte niemand einen Anlass geliefert sehen, das Festlein hier auch noch abzuschiessen.
    .
    thairat, es war mir ein Vergnügen und wird mir auch stets eines sein.

  279. Bitte, der Gärtner, wer wird...
    Bitte, der Gärtner, wer wird denn (wer auch immer gemeint sein sollte).
    .
    Prinzessin auf der Erbse, solange ich noch einen Publishknopf finde, ist das nicht nötig.

  280. @DA
    Wenn Sie uns verraten, auf...

    @DA
    Wenn Sie uns verraten, auf welcher Seite Sie diesen drücken…

  281. Ich habe schon lange nicht...
    Ich habe schon lange nicht mehr kommentiert hier, auch wenn ich die Beiträge immer gelesen habe. Zwar bedauere ich, wie alle anderen, daß die Stützen ihr Ende gefunden haben, doch der Anlaß ist dazu rechtfertigt die Entscheidung des Dons mehr als ausreichend.
    Und ich denke auch, daß es irgendwie Zeit war; das Blog hatte einfach nicht mehr die Qualität der Anfangszeit erreicht. Nicht wegen der Beiträge des Don, deren Niveau, wie ich finde, im Durchschnitt eher gestiegen ist. Es ist meiner unmaßgeblichen Meinung nach die Kommentarsektion, die abgebaut hat. Waren zu Beginn noch wirkliche Auseinandersetzungen an der Tagesordnung, wo unterschiedliche gesellschaftliche Erfahrungen aufeinanderprallten und sich in dennoch zivilisierter Form aneinander rieben, so flachte das Ganze immer mehr ab. Die Auseinandersetzungen wurden langweiliger und erstarben in gegenseitiger Beweihräucherung und Selbstbeweihräucherung (donna laura ging mir, mit Verlaub, seit ihrem ersten Auftreten auf die Nerven).
    Deshalb meinen Dank nicht nur an den Don, sondern auch an die Kommentatoren, mit denen ich mich gestritten habe: An den elbsegler, an mawu, an den altklugen Dipsy, mit dem ich nie einer Meinung war, aber dessen Verve in der Argumentation mich immer beeindruckt hat. Und an diejenigen, die ich einfach immer gerne gelesen habe: Vroni, colorcraze, auch-einer, Prince Matecki, Savall, HansMaier555, Filou…

  282. donna laura, da ist halt das...
    donna laura, da ist halt das Elend mit der Personalisierung der Medien: Nur wenige sind in der Lage, aus Lesern so etwas wie Fans oder Freunde von Medien zu machen. Überwirft man sich aber mit diesen Leuten, werden aus Fans und Freunden wieder nur Leser. Freunde kommen gerne. Leser sind dagegen flüchtig oder gar opportunistisch. Nachdem aber ohnehin viele Journalisten generell jeden Dialog mit Lesern hassen, wirkt es gar nicht so arg schlimm. Problematisch wird das erst, wenn ews manche beherrschen, und andere gar nicht.
    .
    bertholdIV, naja, ich hätte eher Bunga Bunga gebracht, ausserdem: Warum man nicht seines Mieters Weib begehren sollte, und andere Nicgtigkeiten.

  283. nun, lieber don, sie haben da...
    nun, lieber don, sie haben da schon etwas sehr besonderes geschaffen, mit sehr viel herzblut, nicht wenig zeitaufwand und so etwas ganz merkwürdigem wie talent. toutes mes félicitations!

  284. @Georgy...
    @Georgy Koentges
    http://www.welt.de/kultur/article12614124/Der-Mann-der-gegen-Islamkritiker-zu-Felde-zieht.html
    http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EC4C4962C3F8B4F5E8A5C7A676E438A49~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    von mir kein kommentar zu herrn bahner sondern zur faz:
    offensichtlich weht der Geist von herrn fest immer noch. man möge sich auch durch den Kampf gegen sarrazin nicht täuschen lassen und es passt noch besser dass die erinnerungen von fest so verherrlichend besprochen wurden.
    in der finanzwelt würde man sagen – ist ja jetzt schon ein paar mal gefallen – plain vanilla, also ganz glatt, klare zielgruppe, klarer auftrag. zurück in die 80er der kohlära. die frage, ob hier noch etwas zu retten ist, oder ob man die faz ganz diesen kreisen überlässt?

  285. Ich bitte in jeder Beziehung...
    Ich bitte in jeder Beziehung um Entschuldigung, Don Alphonso, wenn ich unwissentlich einen wunden Punkt berührt haben sollte. Aber ich kann Ihnen momentan nicht ganz folgen. Sorry.

  286. Ihre Lämpchen, Teppiche,...
    Ihre Lämpchen, Teppiche, Gemüsehändlerin, Feuerwehrzufahrt, Sonntagskonzerte, seliges Bayern… alles Ok, ganz amüsant, unterhält gut, lägen die Wiederholungen nicht zu nahe beieinander.
    *
    Narzismus mag zwar einen Blog befeuern aber politisch, tagespolitisch sind Sie doch bei den Pet Shop Boys hängengeblieben. Gymnasiastenniveau. Reicht irgendwie nicht für die FAZ. Grandiose Selbstüberschätzung.

  287. Trotzdem blieben Sie ein...
    Trotzdem blieben Sie ein treuer Leser, und ansonsten muss ich bedauern: Wenn es für die FAZ nicht gereicht hätte, hätte man mir gekündigt; es war abedr umgekehrt.
    .
    Savall, ich habe Sie angeschrieben.

  288. bertholdIV, Fest ist nach...
    bertholdIV, Fest ist nach allem, was ich weiss, nun doch schon etwas länger Geschichte. Es wehte in dem Fall eher der Wind des Herrn Basilio, aber der weht auch heute noch überall.
    .
    donna laura, ich habe schon aufgepasst, dass genug Herzblut für andere Dinge bleibt, und ich habe ja auch noch ein richtiges Leben!

  289. Schade, daß Sie aufhören,...
    Schade, daß Sie aufhören, Don Alphonso! Auch wenn ich nicht immer mit Ihnen einer Meinung sein konnte, so waren Ihre Blogbeiträge stets sehr lesenswert und anregend; insbesondere die Plaudereien über Rennräder, Italien, Kunst und Küche. Ich hoffe, daß Sie den GT-Blog bald wieder freischalten.

  290. Na ja, treuer Leser, bei...
    Na ja, treuer Leser, bei venezianischem Glas, alten Häusern, Barock und Italien sind wir auf gleicher Flugbahn und diese Themen haben Sie kongenial besprochen. Deshalb mag ich Sie gerne lesen, weil das in der bundesrepublikanischen Realität eher was Exotisches darstellt. Diese Offenheit für das schöne Alte lassen Sie bei der Einschätzung Ihrer Heimat (Deutschland) und Ihrer Bewohner und der Realität vermissen und gleiten in stereotype Pauschalierungen ab, die nur noch anöden. Anfänglich dachte ich, das sei ein Kunstgriff…Die Zuspitzungen, die Sie permanent praktizieren überspannen und sind letztendlich ein Ärgernis. So mögen einige bei der FAZ auch gedacht haben..könnte doch so sein, oder?

  291. Hm, Don Alphonso, ich...
    Hm, Don Alphonso, ich verstehe…
    Da hab ich ja wirklich unwissentlich in ein Wespennest gestochen. Sorry. Sehn wir uns nicht in dieser Welt, dann sehn wir uns im GT-Blog. :-)

  292. In La Jolla, San Diego, traf...
    In La Jolla, San Diego, traf ich vor einigen Jahren Sonntag vormittags einen Schlaganfall- Neurologen in seinem Institut, um ein Projekt zu besprechen, workoholic. Er wollte aber nur über Wagner mit mir reden und wünschte sich, einmal in seinem Leben Bayreuth. Ich sagte, der wäre bei mir noch nie angekommen. Ich habe ja immer wieder versucht, Barenboim rauf und runter, es klingelt einfach nicht bei mir und die Nibelungen & Co, fand ich Trost- los, wann immer ich hinein geschnuppert hatte. Nichts für mich. Auch Partisanism, Tribalism, usw. wirklich nichts für mich. Ich krieg immer Schimpfe, dass ich mir aus Aristo- e.a. ebenso wenig mache, wie aus allen anderen Legenden, von denen die Welt überquillt. Die Welt und die Gedankenwelten sind vielfältig und offen, vor allem aber unaufhaltsam in Bewegung. Teutonien: Infrastruktur funktioniert, Bibliotheken sind offen, Verkehrsmittel funktionieren, die Grenzen sind offen, innerer Frieden, äußerer Frieden, großartig, man kann sich darauf verlassen. Besser könnte es nicht sein. Das ist sehr viel wert. Aber Menschen sind oft anderswo lockerer, offener, netter, lustiger, lebensfroher, ungezwungener, nicht so verspannt, vielleicht auch nicht so erzieherisch aggressiv..
    Es ist doch so: Das, was wir nicht sehen können, nicht kennen, malen wir mit unseren eigenen Vorstellungen und Phantasien aus dem eigenen Inneren aus.
    Dieser DA- Blog- FAZ- Vorgang wundert mich, ich verstehe ihn nicht und habe keine Kenntnisse darüber. Ich habe mit niemandem darüber gesprochen, daher kann ich auch gar nichts dazu sagen. Free speech ist mir sehr wichtig und deswegen fand und finde ich diesen DA Blog in der FAZ gut. Nicht so sehr der gesellige Kuschelkurs als social club, sondern viel mehr von candid speech als allgemein üblich und darin sehe ich einen großen Wert. Ich bin immer mal wieder anderer Ansicht und bin auch nicht in Entzückung verfallen, aber ich habe meine eigene Sicht gesagt und bin nicht blockiert worden. Dafür habe ich DA gegenüber hohen Respekt, wie ja auch mehrfach gesagt.
    Mich zu blockieren ist einfach. Dazu muss man nicht DA rauskanten, abwürgen, vor die Tür setzen. Aber solche Dinge kann man nie von außen verstehen und die Beteiligten werden vermutlich auch verschiedene Sichtweisen haben. Bei der Power, die im DA steckt, bin ich mir sicher, der baut sich sein Forum und die Gemeinde ist ihm ohnehin treu. Szenenwechsel muss ja nicht nur schlecht sein und Frühlingspäuschen ist immer das beste, was man sich gönnen kann. Looking very much forward to the new stage und mit herzlichen und festen Daumendrücken. Der Frühling ist wirklich großartig.

  293. Mein sehr katholischer...
    Mein sehr katholischer Großvater grübelte über Sollen und Wollen und schmunzelte: „Was man soll, will man nicht und was man will, soll man nicht.“ Wenn alle in eine Richtung trompeten, marschieren oder zensieren, heißt das ja noch nicht, dass diese Richtung richtig, oder die einzig mögliche ist. Das ist das Schöne am Leben, die Zukunft ist offen und wir selbst sind beteiligt. Guy Meyer, ein von Testosteron strotzender, verwegener Porschefahrer und knallhart spekulierender Firmengründer aus Kalifornien (der über seine Testosteronspiegel lachen konnte), wollte vor ein paar Jahren, keine Ahnung warum, unbedingt mit mir im Berliner Regent frühstücken. Ich mag solche Schuppen nicht sehr. Das Waldorf Astoria in NY mag ich auch nicht. Verwundert, warum ich nichts esse, es sei doch umsonst, erzählte er mir, nachdem er sich über seine an ihm rum nörgelnden Verwandten und Nachbarn beschwert hatte, als Scherz, Petrus lasse niemanden in den Himmel hinein, der immer nur brav und gehorsam alles den Heiligen und Propheten den Buchstaben entsprechend nachmache. Warum? Petrus habe dem Abgewiesenen geantwortet: „Gott hat Dir Dein eigenes Leben und Deinen eigenen Kopf geschenkt, aber Du hast beides nicht annehmen wollen.“
    http://www.wellcomecollection.org/whats-on/exhibitions/dirt.aspx

  294. Zur Fortführung dieses...
    Zur Fortführung dieses Festleins eine Kollage,
    ausgeliehen bei Wilhelm Busch, mit Dank+Gruß an den fabelhaften Gastgeber:
    .
    Ganz richtig, diese Welt ist nichtig.
    Auch du, der in Person erscheint,
    Bist ebenfalls nicht gar so wichtig,
    Wie deine Eitelkeit vermeint.
    .
    Was hilft es dir, damit zu prahlen,
    Daß du ein freies Menschenkind?
    Muß du nicht pünktlich Steuern zahlen,
    Obwohl sie dir zuwider sind?
    .
    Wärst du vielleicht auch, sozusagen,
    Erhaben über Gut und Schlecht,
    Trotzdem behandelt dich dein Magen
    Als ganz gemeinen Futterknecht.
    .
    Lang bleibst du überhaupt nicht munter.
    Das Alter kommt und zieht dich krumm
    Und stößt dich rücksichtslos hinunter
    Ins dunkle Sammelsurium.
    .
    Daselbst umfängt dich das Gewimmel
    Der Unsichtbaren, wie zuerst,
    Eh du erschienst, und nur der Himmel
    Weiß, ob und wann du wiederkehrst.
    .
    Er ist mal so
    .
    Zwar mit seinem losen Mund
    Neigt er zum Krakeele.
    Dabei ist er doch im Grund
    Eine treue Seele.
    Die er seine Freunde nennt,
    Dulden seine Witze,
    Denn ein jeder, der ihn kennt,
    Kennt auch seine Mütze.
    .
    Wanderlust
    .
    Die Zeit, sie orgelt emsig weiter,
    Sein Liedchen singt dir jeder Tag,
    Vermischt mit Tönen, die nicht heiter,
    Wo keiner was von hören mag.
    .
    Sie klingen fort. Und mit den Jahren
    Wird draus ein voller Singverein.
    Es ist, um aus der Haut zu fahren.
    Du möchtest gern woanders sein.
    .
    Nun gut. Du mußt ja doch verreisen.
    So fülle denn den Wanderschlauch.
    Vielleicht vernimmst du neue Weisen,
    Und Hühneraugen kriegst du auch.

  295. "Der Wind des Herrn Basilio" ?...
    “Der Wind des Herrn Basilio” ? Ein heiteres Festlein hier+heute:
    .
    Frevler, du stirbst heute noch!
    Kommt zu Hilfe, kommt zu Hilfe hier!
    Leute kommt zu Hilfe hier!
    Nichts rettet ihn, nichts rettet ihn!
    Haltet ein! Was ist geschehen? – Welch tolles Streiten?
    Und dies Getöse! – Was soll’s bedeuten?!
    Das Volk versammelt sich bei diesem Spasse,
    Schon ist die Strasse von Menschen voll.
    Leise zum Grafen.
    Herr Graf, ich bitte: Nicht gar zu toll!
    auf den Grafen zeigend
    Er will nicht weichen.
    nach Alphonso hin:
    Schelm ohnegleichen!

  296. Liebe Freunde der „Stützen...
    Liebe Freunde der „Stützen der Gesellschaft“, liebe Kommentatoren,
    Don Alphonso war so freundlich, mir einige Hintergrundinformationen zukommen zu lassen. Ich kann, will und werde keine seiner Worte im Wortlaut zitieren. Dieser Punkt sei allerdings festgehalten: die Entscheidung des Don ist honorig, gerechtfertigt und aller Ehren wert. Wem auch immer die Texte Don Alphonsos am Herz liegen, der folge ihm nach. Die „Stützen der Gesellschaft“ sind Geschichte, so leid es mir tut.

  297. Ich werde euch nicht...
    Ich werde euch nicht erklären,wie man eine Politur reinigt, das weiss ja jedes Kind. Warum nur weiss niemand in Russland, woran Puschkin starb, aber wie man eine Politur reinigt, das weiss jeder.
    Also schreibt euch das Rezept auf vom „Balsam von Kanaan“. Das Leben wird dem Menschen nur einmal gegeben, und leben muss er so, dass er die Rezepte richtig anwendet:
    .
    Spiritus – 100 g
    Bier der Marke „Samt“ – 0,2 l
    Gereinigte Politur – 100 g
    .
    Und vor eucht habt ihr den „Balsam von Kanaan“ … Das ist kein Aromat mehr, sondern ein Hymne, die Hymne der demokratischen Jugend. Genauso, weil in diesem Saufcocktail Vulgarität und finstere Mächte gedeihen. Wie oft hab ich das festgestellt!“
    .
    Wenedikt Jerofejew, Die Reise nach Petuschki

  298. Die Bühne wurde dunkel, kalt...
    Die Bühne wurde dunkel, kalt strahlt das Neonlicht. Adé, es war schön hier.
    Es wird sich ein anderer Ort finden, für den blog kluger Köpfe.
    Es gibt Alternativen zu Frankfurt.
    Um bei Wilhelm Busch zu bleiben:
    “Zum Glück besitzt er einen kühnen,
    sehr flinken Kerl, ihn zu bedienen,
    der sich schlechthin Gedanke nennt
    und schneller als der Wachtel rennt.
    Wohlan, so mach’ dich auf die Füße
    Und trag’ die allerschönsten Grüße,
    nach München…”

  299. "One Day You'll return toThe...
    “One Day You’ll return toThe Warmth of Leaving Home”.
    International Pony.
    P.S.: Beirut ist auch nicht mehr das, was es dereinst war.

  300. Aber man hat Beirut schön...
    Aber man hat Beirut schön wiederaufgebaut, da kann man nichts sagen. Waren ja auch kompetente Leute, die das gemacht haben.
    .
    staff.aureus, Alternativen gibt es immer, aber dieses Projekt wurde exakt für diese Zeitung entwickelt, und so billig, dass ich einfach sage: “Lief dort, läuft hier” bin ich auch nicht.

  301. Sed fugit interea tempus ......
    Sed fugit interea tempus … wo bleibt zukünftig der Bussard über den versammelten Eingeweiden ?

  302. @DA: Billig ist das falsche...
    @DA: Billig ist das falsche Wort, warum so verkrampft ? Bleiben Sie locker. Sie sind ja keine Wettertanne, fest an einen Ort gebunden. Otto Schily wechselte zur SPD, und die “Mutti” zu den Grünen. An anderem Orte liest man “Damals hatte ich Ideale – ich habe sie überlebt.”, und aus der gleichen Feder, zu meiner Überraschung auf der Hauptseite der bürgerlichen FAZ: “Es gibt eine Kultur der Prostitution”. Sind wir nicht alle käuflich, wenn das Zahlungsmittel stimmt ? Es muß ja nicht immer bedrucktes Papier sein. Oder doch, wenn das Format stimmt ?

  303. Lieber Don, sicher wiederhole...
    Lieber Don, sicher wiederhole ich Kommentare, dennoch ein weiteres vielen Dank. Auch an die Kommentaristen.
    .
    Ich habe durch Sie/sie die Idee des blog kennen und schätzen gelernt. Mit Säugling bin ich leider ein Spätmerker. Daher erst heute – jetzt gleich: das Löschen des völlig richtigen und absolut anständigen Fahrradflucht Textes lässt mich an der Seriosität der FAZ zweifeln. An anderer Stelle habe ich einmal von Redlichkeit und Ernsthaftigkeit geschrieben. Wer denText gelöscht hat, ist beides nicht, hat nichts verstanden von Stilmitteln, Anstand, Rhetorik und Demokratie. Ich sehe Sie nicht so, aber ein “Herrscher” (vulgo FAZ) der dem “Hofnarren” das Wort verbietet, verliert … alles!
    .
    Ich wünsche Ihnen immer genügend Reichtum, des Herzens und ganz praktisch Greifbares, um sich frei entscheiden zu können.
    .
    Ach ja, Joachim Fest hat vor grauer Vorzeit im bekannten Fragebogen, Rossini als Lieblingsmusiker genannt. Ich denke, der Mann hättte den Fahradfluchtartikel an seinem Platz belassen.
    .
    Vielen Dank und alles Gute und ich hoffe auf ein wiederlesen….
    Harrietv.Natzmer

  304. komisch, egal in welchem ...
    komisch, egal in welchem Land und in welchem Medium ist es immer
    dasselbe, sobald ich etwas finde, das mir gefällt, wird es abgeschafft.
    Von der FAZ hätte ich das allerdings nicht erwartet.
    Die Verantwortlichen mögen sich denken welche Grüße ich schicke.
    lch bin noch nie editiert worden und danke dafür und grüße D.A. herz-
    lichst und hoffe auf ein Wiederlesen. mfG.T.

  305. komisch, da ist einmal ...
    komisch, da ist einmal jemand, der nicht klaut und plagiiert und trotz-
    dem herausgeekelt wird. Neid, Mißgunst oder was? mfG.T.

  306. Is this the right song for...
    Is this the right song for now?
    “Breakin’ up is hard to do” Neil Sedaka
    http://www.youtube.com/watch?v=1aFymSogiUY

  307. Mit der FAZ? Nein, absolut...
    Mit der FAZ? Nein, absolut nicht.
    Mit Herrn Schirrmacher? Habe ich nicht gebrochen.
    Mit den Lesern? Googeln Sie meinen Namen, finden Sie die Alternativen.
    .
    Trias, es gibt formal genannte Gründe, auf deren Basis das geschah. Ich bin mir absolut sicher, dass ich diese Gründe ausräumen kann. Wenn diese Gründe also nicht stimmen – und das ist prima facies so – stellt sich schon die Frage, was es war.
    .
    Ich denke, die Strukturen in allen Medien schätzen es nicht besonders, wenn man anders ist, sich nicht an die ungeschriebenen Regeln hält, und denken auch, sie könnten einen unterbuttern, und man würde kriechen. Gemeinhin ist es nun mal so, dass man als freier Autor alles schlucken muss, wirklich alles, weil man auf den Kunden und die Überweisung angewiesen ist. Der grosse, gut verdienende Redakteur macht etwas, der kleine Freie beisst die Zähne zusammen. Je grösser und berühmter das Medium, desto kleiner die Bereitschaft, konsequent zu sein.
    .
    Bei mir ist es halt nun mal so, dass ich Büros ohne Kronleuchter und Stuck für menschenunwürdige Lebensbedingungen halte. Mein Verhältnis zu Medien war stets gespalten, und man sah ja auch, dass ich mich hier nicht um etwaige Blattlinien geschert habe. Das finanzielle Argument zieht bei mir nicht. Achtung vor Medien als solche habe ich auch nicht, vierte Gewalt, ah was, siehe Fukushima. Und während man durchaus darauf achtet, dass sich ein Freier nicht zu sehr in den Vordergrund spielen kann – die Führenden möchten ja auch die besten Plätze – hat man im Internet gesehen, dass diese Sicherheiten auch nicht gelten.
    .
    Generell gesagt ist das eine Melange, die nicht gut gehen kann, wenn das Gleichgewicht kippt. Ich denke, die Stützen sind so gut gelaufen, weil ich mit einer “Devil may care”-Haltuing rangehen konnte, das wirkt ehrlich, das zieht Leser an. Aber es muss eben eine Haltung sein. Und keine Attitüde. Attitüden a la “wir sind die Guten” und “wir haben recht” und “uns kan niemand” gibt es in diesem Job ohnehin zu oft.

  308. Liebe v.Natzmer, das Amüsante...
    Liebe v.Natzmer, das Amüsante ist: Die Leitungsebene hätte ihn auch drin gelassen, und störte sich erst mal auch nicht daran . dr Text war ja schoin 6 Tage alt, und der Inhalt sogar durchgesprochen. Es ist, wie so oft, also ein Problem dessen, was darunter kommt. Insofern würde ich da einen Vergleich zu früheren Zeiten der FAZ gar nicht anstellen wollen. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich zu viel echtes Leben habe, als dass ich begonnen hätte, in irgendwelchen “Ich bin bei der FAZ”-Kategorien zu denken. Ich schreibe ein Blog, das bei der FAZ erscheint. Verpflichtet bin ich Ihnen und Herrn Schirrmacher, das ist alles. Und das hat auch sehr gut funktioniert. Vielen Dank für Ihre freundlichen Worte, und wirklich: Ich bedaure es nur unter dem Gesichtspunkt der Leser. Für den Text hat die FAZ bezahlt. Alles andere war mein Privatvergnügen.
    .
    staff.aureus, nun, natürlich bin ich frei, aber dieses Blog hier, so wie es war, ist es nicht. Und was die Basilios angeht: Sollen sie. Die FAZ wird ja sehen, wie sie damit wächst und gedeiht. Ich denke wirklich, dass sie versuchen sollten, das System irgendwie weiter zu führen. Das habe ich auch genau so vermittelt: Das Blog bleibt ja. Und gerade die Leute, die stets tuschelten, könnten jetzt bestens vorbereitet zeigen, wie es mit Niveau und Plauderei wirklich geht. Ich bin gespannt.

  309. Frundsberg, manche Kadaver...
    Frundsberg, manche Kadaver kann man doch auch mal den Würmern überlassen,oder?
    .
    HansMeier555, danke für die Empfehlung. Nach den letzten Tagen habe ich tatsächlich wieder Lust auf russische Autoren, namentlich auf “Der Alexandrit” vom heute bei uns vergessenen Nikolai Leskow.

  310. Und ich muss mich für meine...
    Und ich muss mich für meine lausige Antwortperformance in Sachen Kommentare, Emails, SMS etc. entschuldigen: In meinem Postfach geht es drunter und drüber, man verzeihe mir etwaiges Schweigen. Ich bin sehr gerührt.
    .
    nauplius, danke für die hübsche Anekdote. Wobei, was ich wirklich will, das bekomme ich auch, und was ich nicht bekomme, dem weine ich nicht nach. Gehen ist eine simple Sache. Schwieriger ist es, einen Beitrag über Strahlenangst zu löschen, der nicht der Linie der Strahlenverharmlosung und der Lobbyisten folgt – und dann, eine Woche später das Unglück wirklich zu sehen. Frage mich ja, wer von den Verharmlosern heute noch mal das sagen möchte, was damals in der Zeitung stand. Das hier ist eine Unpässlichkeit – wenn Sie alle was für mich tun wollen, dann helfen Sie den Japanern. Das ist wirklich schlimm.

  311. Geehrter Don, schön, daß ich...
    Geehrter Don, schön, daß ich nochmal hier reingeschaut habe, hätte sonst nicht diese Ihre Wahr – und Weisheit gelesen: “Je grösser und berühmter das Medium, desto kleiner die Bereitschaft, konsequent zu sein. ” Oh ja! Das gilt auch für andere Bereiche. Man hat hohe Ansprüche, die Konsequenz und den Mut aber, diese umzusetzten, indes nicht. Wankelmut und Opportunismus sind allgegenwärtig – nicht nur heute abend wieder.
    Gerade nun hatte ich zum Kauf von Fahrradaktien aufgerufen, weil ich absolut Ihrer Meinung und vor allem nicht zynisch war. All dies kann ja morgen schon Realität sein und der Anfang einer neuen Epoche. Vielleicht ist alles aber auch viel banaler, denn man hat sich in Deutschland wie vieles leider auch die Fahrradherstellung von den Asiaten aus der Hand nehmen lassen……

  312. @DA Don Alphonso
    "Die...

    @DA Don Alphonso
    “Die Leitungsebene hätte ihn auch drin gelassen, und störte sich erst mal auch nicht daran . dr Text war ja schoin 6 Tage alt, ”
    und innerhalb sechs Tagen sichert die FAZ keine Daten? eine so schlechte Compliance/RM darf sich nicht mal der BND erlauben (dort sagt man s. Buback, Spur 8179469, wieso ist das Personen 1977 bekannt…)
    warum ist er nicht wieder online? brauchen Sie jetzt nicht beantworten…
    BTW: ich habe Ihnen freitag 12:26 eine Anfrage über die 17MB gesandt. nicht, dass die im spam gelandet ist, aber bitte keine eile

  313. Der Gärtner, Sie kommen doch...
    Der Gärtner, Sie kommen doch aus der Wirtschaft, oder? Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Firma, die seit 50 Jahren ein Produkt herstellt, das ganz gut läuft. Plötzlich kommt ein Strukturwandel daher, mal schlimm, mal weniger schlimm, aber mit einem Schnitt von 2% Umsatzrückgang pro Jahr. Nicht weiter schlimm, weil die Firma auf einem Haufen Geld sitzt, und solide Geschäfte hat. Die Firma versucht auch, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen – leider etwas spät, mit dem Ergebnis, dass sie im neuen Bereich nicht mehr Marktführer ist, sondern nur noch auf Platz 30. Die neuen Produkte werden alle ausprobiert, aber bei den anderen verkaufen sie sich viel besser. Die eigenen Dinge mag die alte Kundschaft nicht, und die neue Kundschaft auch nicht.
    .
    Dann kommt ein Chef auf die Idee, dass man eines der Produkte ja zukaufen könnte. Da gibt es welchem die es ganz gut können. Dessen Hersteller sagt aber ganz klar, dass er für die Herstellung seines Produktes andere Bedingungen, Instrumente und Mittel braucht, als sonst in der Firma üblich sind. Man stellt ihm das – unterhalb der Chefebene zunehmend mürrisch – zur Verfügung, schliesslich hält man eigentlich gar nichts von neuen Produkten, und hat man nicht jedes Jahr alle Messepreise für gelungene Altprodukte abgeräumt? Und warum zum Teufel fängt dieser Dienstleister an, mit den Kunden zu reden, statt sie um das Produkt betteln zu lassen?
    .
    Wie sich dann zeigt, schlägt das neue Produkt alles andere aus dem Feld, zwischen Faktor 2 und 100, auch wenn sie vielleicht von ganz berühmten und tollen Leuten bei tollsten Gelegenheiten gemacht werden. Die Leute, die lange vielleicht mal die alten Produkte anschauten, kommen jetzt angerannt und wollen es unbedingt. Der Chef, der sich früher so einiges über die Unfähigkeit seiner Firma in Bezug auf neue Zeiten anhören musste, kann sich auf jedem Podium zurücklehnen und all den Frechlingen sagen: Mag sein, aber wir haben diesen Dienstleister. Und Ihr nicht. Und alle halten dann die Klappe.
    .
    Und gleichzeitig sitzen da manche beim alten Produkt und fragen sich, warum das neue Produkt so verdammt gut läuft, und begreifen irgendwie, dass sie so gar keine Lust haben würden, das neue Produkt herzustellen. Sie ahnen aber auch, dass irgendwann ihre Chefs durch die dauernden Umsatzverluste sagen werden, dass sie mal in andere Richtungen denken sollten. Und das probieren sie auch, in etwa, indem sie junge Hüpfer kaufen und versuchen, sie mit zwei Tagen voller Bewerbung vor dem anderen Dienstleister zu platzieren. Klappt aber auch nicht. Irgendwann, wenn der andere mal wirklich gar keine Hilfe bekommt und sie selbst immer noch auf allen Bereichen weit dahinter landen, ahnen sie vielleicht: Der ist anders und deshalb, genau deshalb klappt es.
    .
    So. Was denken Sie, lieber Gärtner, was in so einer Firma der nächste Schritt ist, wenn, sagen wir mal, der Dienstleister auf einen Mangel eines alten Produkt des Hauses hinweist und sagt, dass es gerade diese Mängel sind, die mit Schuld sind, dass es nicht so gut läuft? Glauben Sie, die Ebnene unter dem Chef wird sagen: Oh. Tatsächlich. Hm. Und die eigentlich zuständige Ebene für neue Produkte, die es aber selbst nicht konnte, was wird die tun in so einem Fall?
    .
    Das sind so Szenarien beim Fortschritt, die man sich vor Auge halten sollte. Zumal diese tieferen Ebenen ja auch noch bis zur Pensionierung in aller Ruhe abwarten können, bis das alte Produkt wirklich nicht mehr gewünscht ist, trotz aller Marktbereinigung. Das alles ist im Übrigen gar nichts Neues, das war schon immer so. Und die Frage, wie so eine Firma, wenn das neue Produkt nicht mehr da ist, dann dessen Ruf weiterhin behalten möchte –
    .
    wie schon gesagt: ich finde, so eine Firma sollte aus der unteren Ebene jemanden benennen – idealerweise einen, der meinte, man müsse sowas machen – und ihn das hier fortführen lassen. Dann sehen sie ja, wie es geht und was sie können, und man kann sich ein Urteil bilden. Damit man wirklich mal Produkte vergleichen kann, und zwar dort, wo sich alles entscheidet: Beim Leser.
    .
    Sie, lieber Gärtner, mögen mich nicht. Das ist Ihr gutes Recht. Trotzdem achte ich Sie.

  314. bertholdIV, ich habe im Moment...
    bertholdIV, ich habe im Moment 172 unbeantwortete Emails… Sie ahnen nicht, was bei mir los ist.

  315. (und 100 unbeantwortete...
    (und 100 unbeantwortete Kommentare, was ja wirklich nicht meine Art ist)
    .
    Alter Bolschewik, ichhabe Sie und Ihre Beiträge sehr geschätzt, und wie ich ja sehe (ich selbst bin übrigens jemand, der fast nie bei anderen kommentiert), sind Sie ja ein wenig weitrer gewandert, iknsofern bleibt mein Vergnügen. Was die Steuerung der Debatten angeht: Das ist sehr schwer. Es gibt Leute, die löschen allews, was ihnen nihct hochwertig genug ist (die ZEIT ist da führend), aber Sie werden hoffentlich verstehen, dass ich gerade nach solchen Erlebnissen nun wirklich keine Lust habe, gestaltend auf Kommentatoren einzuwirken. Es gibt, da gebe ich Ihnen Recht, keine wirklich umfassend befriedigende Lösung.
    .
    Aber es ar mit Ihnen allen eine tolle Zeit.

  316. "Se vogliamo che tutto rimanga...
    “Se vogliamo che tutto rimanga com’è, bisogna che tutto cambi”

  317. entschuldigung fürs urgieren,...
    entschuldigung fürs urgieren, freuen sie sich, dass soviel los ist.
    aber zum sicherungsfile, darum ging es. vielleicht wenn es rechtlich erlaubt geht, richten sie doch eien seite ein, wo man sich das runterladen kann. es wird ja nicht bei den 172 mails bleiben

  318. <p>Nicht alle Mails sind wegen...
    Nicht alle Mails sind wegen dieser Sache hier, aber für das Wegschleppen der Blumen sollte man schon ein Bariton sein,um nicht unter der Last wie ein shmächtiger Tenor zu wanken. Wie schon erwähnt: Die Stützen sind komplett bei mir und werden mittelfristig neu andernorts eingespeist. Zu allen anderen Dingen habe ich nur die Auskunft, die ich habe – und keinerlei Anlass daran zu zweifeln, zumal es ja auch genau so beabsichtigt war.
    .
    Ansonsten: Alles bestens bislang, bin am Tegernsee angekommen.
    .

  319. Nachdem ich gestern den...
    Nachdem ich gestern den Kommentar von bertholdIV (26. März 2011, 22:15) las, war ich sicher, dass Herr Bahners endlich aus der Reserve kriecht, und uns seine Seite der Blog-Löschaffaire erklärt. Ich finde das Verhalten der FAZ unmöglich. Entweder hat Don recht, dann ist es nicht zu verantworten, wie die FAZ mit seinem Beitrag und Kommentaren umgesprungen ist; oder Don erzählt uns etwas Unwahres, dann habe ich als Leser ein Recht darauf, dass der Chef des Feuilletons zu Dons Aussagen Stellung nimmt. (Wenn Herr Schirrmacher diese Gegendarstellung hier macht, würde ich sofort daraus schließen, dass Herr Bahners rausgeflogen ist.)
    .
    Vielleicht steht Herrn Bahners Gegendarstellung in der Printversion, dann möchte ich aber daran erinnern, dass der Leserzirkel der Papierausgabe ein anderer ist als der der e-Version (Letztere kann man hot-of-the-e-press in China lesen, die Papierkopie dagegen nicht).

  320. Meine Güte, in Japan...
    Meine Güte, in Japan bräuchten sie so dringend einen, der etwas vom Löschen versteht…
    .
    Das soll keine billige Aufforderung sein, dort jemanden hinzuschicken, vielmehr Ausdruck der Ratlosigkeit, wie einfach es sich manche machen.

  321. @Don 11:19: Im Vertrieb gibt...
    @Don 11:19: Im Vertrieb gibt es ein Gesetz: Für Erfolg gibt es keinen Ersatz. Das haben Sie schön umschrieben. Und die Unfähigkeit anderer, dies zu erkennen. Bei manchen fehlen eben doch die fünf Pfennig an der Mark. Und diejenigen, die es ihnen aufzeigen, sind zumeist ihrer Zeit voraus. Großes entsteht nur durch wirkliche Unabhängigkeit. Man bedankt sich – wie immer – für das Vertrauen und geht.

  322. Der Tiger, bitte niedrig...
    Der Tiger, bitte niedrig hängen. Da, wo es hingehört.

  323. Vielen Dank für dieses...
    Vielen Dank für dieses Fenster zur Welt, die zahlreichen Anregungen, die Erweiterung meines Horizonts, den Hinkenden Teufel, die Tonos Humanos und die Freude und Spannung diesen Blog verfolgen zu dürfen.
    Ich glaube hier passt ausnahmsweise Wagner,
    Fa(z)fner:
    “Ich lieg und besitz,-
    lasst mich schlafen”.

  324. Na gut, wenn Sie uns hier mit...
    Na gut, wenn Sie uns hier mit Rossini kommen, kann ich nur sagen:
    Da Capo!

  325. Das ist in Zeiten von c+p...
    Das ist in Zeiten von c+p recht einfach.

  326. @DA, der Tiger
    niedrig hängen...

    @DA, der Tiger
    niedrig hängen geht nicht. Die FAZ ist kein Provinzblättchen, sondern ein medium in dem z.B. kardinal kasper geschrieben hat um die Verstimmung mit den Protestanten etwas zu dämpfen, Pflichtblatt an Börsen etc. Die Verantwortlichen wissen, was der Verhaltenskanon dabei ist. Aber letzendlich wenn es um das Kerngeschäft, oder das was es wieder werden soll (?), Kampfblatt der Regierungspartei und manch anderer, dann muss man auch massiv untergriffig (sagt man in Österreich) werden.
    BTW: Es ist natürlich auch m.E. eine Frechheit gegnüber den Kommentatoren. Die FAZ hat mit der Unzahl der Klicks aus diesen Blogg Geld verdient.
    Ich habe das vor etlichen Bloggs ein paar mal gesagt, wir zumindest die, die per Stellung oder Lebensgeschichte diesem wie umschreibe ich das jetzt – vorkonziliar, ständestaatlichen Komplex – nicht nahestehen, irgendwann hier rausfliegen. So ist es jetzt gekommen, nicht immer klappt der Durchmarsch durch die Institutionen.
    Aber es war wunderschön hier. Danke

  327. Bin zwar net DER...
    Bin zwar net DER Gärtner,
    aber wenn der Don sagt:
    “…wenn, sagen wir mal, der Dienstleister auf einen Mangel eines alten Produkt des Hauses hinweist und sagt, dass es gerade diese Mängel sind, die mit Schuld sind, dass es nicht so gut läuft?”
    .
    Das alte Hans-Hänschen-Ding.
    Es ist zwar idealer von “Hans” gebucht zu werden. Oft auch erfrischender, schneller, einfacher, oft auch zielführender, nur mit ihm zu reden. Aber mit dem Mittelbau “Hänschen” muss der Externe im Tagesgeschäft tagtäglich auskommen. Unaufgeforderte Kritik an dessen Produkten ist da so eine Sache.
    .
    “Glauben Sie, die Ebene unter dem Chef wird sagen: Oh. Tatsächlich. Hm. Und die eigentlich zuständige Ebene für neue Produkte, die es aber selbst nicht konnte, was wird die tun in so einem Fall?”
    .
    Ja klar, Revierverhalten. den Externen “in seine Schranken verweisen”.
    Dazu gibt es für Profi-Gruppendynamiker die verschiedensten subtilen, aber auch grobe, unschöne Mittel.
    .
    Die Wurzel der Fehler liegt in meinen Augen aber nicht an den “Hänschen” und dann unter ihnen an deren “Dynamikern”, sondern meist an “Hans”.
    .
    Er hat es nicht verstanden, seine eigenen Leute, seinen Mittelbau, positiv auf neue Methoden, Produkte und Ziele einzustimmen, einzuschwören. Er hantiert und experimentiert top down ohne rechtes Committment im eigenen Haus.
    .
    “Hans” hat seine Hausaufgaben im eigenen Haus nicht gemacht, weil er noch nicht erkannt hat, dass da überhaupt welche lauern.
    Das wird man “Hans” als Externer oft nicht sehr deutlich sagen dürfen. Mit Dezenz, wie bei einer Bombenentschärfung, weil es an seine Unternehmensführungs-DNA geht. Oder überhaupt nicht.
    Beratung ohne Auftrag: epic fail.

  328. Zufällig bin ich vor einem...
    Zufällig bin ich vor einem Jahr in diesem Blog hineingestolpert und konnte es kaum fassen, dass es tatsächlich noch Lesenswertes gibt. Von Beginn an hab ich mich zwischen den verschiedensten Themen und Beiträgen wohlgefühlt. Der Ton stimmte. So las ich auch Geschichten, die mich weniger interessierten, ganz freiwillig und unvoreingenommen.
    Das die hier nun irgendwie ein Ende findet, habe ich auch irgendwie erwartet. Nun wird das Lesezeichen einfach neu gesetzt! Gute Reise und bleiben Sie wie Sie sind.
    Ihre, und der Runde, treue Leserin

  329. @Vroni: das ist wohl war....
    @Vroni: das ist wohl war. Natürlich ist “Hans” verantwortlich, sonst könnte man an seine Stelle irgendeinen Hanswurst oder gar niemanden setzen.
    Externe dürfen das den Chefs jederzeit sagen, sie bekommen meistens sogar einen Haufen Geld dafür. Was sie nicht dürfen: das Vorgeschlagene selbst umsetzen, am Ende sogar erfolgreich.
    Die dadurch entstehenden Konflikte zu lösen, dazu sind die meisten Chefs, pardon, im wahren Sinn des Wortes zu faul.

  330. Hallo Ihr Lieben, ich bin auf...
    Hallo Ihr Lieben, ich bin auf Reisen und kann nur kurz reinschauen. BITTE erbarme sich wer von den alten Hasen und erklärt mir: Was ist denn passiert?

  331. Eimn Beitrag wurde gelöscht,...
    Eimn Beitrag wurde gelöscht, ohne mich zu informieren und, nach meiner Ansicht, auch ohne ausreichend sachliche Begründuing – und uinter solchen Bedingungen verzichte ich auf die Tätigkeit für dieses Haus.
    .
    Und jetzt schauin wir mal, ob Mappus auch so anständig abtreten kann.

  332. (Hust) Lieber Don, das ist...
    (Hust) Lieber Don, das ist alles? OK, Sie sind Schriftsteller, da nervt so etwas. Aber deswegen das? Da geht “mann” hin und geigt den Löschern eins. Und macht weiter sein Ding. Oder sehe ich das zu weitherzig? “Ehrpusselig” sagt meine Oma zu kleinlichen Entscheidungen.
    .
    Und Onkel Franz sagt immer: Wenn mich der Dackel ankläfft, soll ich beleidigt sein?

  333. Als ich bei der FAZ angefangen...
    Als ich bei der FAZ angefangen habe, habe ich mich darauf festgelegt. Ich bin so, und vermögend genug, keine Kompromisse machen zu müssen.

  334. Don, ich muss los, morgen...
    Don, ich muss los, morgen mehr. Verständnis auf jeden Fall.

  335. @vroni, ilnonno, würde ich...
    @vroni, ilnonno, würde ich auch so sehen, letztendlich ist es falsche führung.
    die führug der faz muß sich jetzt gut überlegen, in welche richtung sie gehen will. ob es das eigene überleben, die marktfähigkeit angeht oder welche sparte im markt sie abdecken will. und vielleicht sollte dann nicht nur mappus anständig abtreten sondern auch jemand von der faz. aus den mittleren reihen oder darüber. aus gründen von klarsicht, unabhängigkeit und konsequenz oder von .. unfähigkeit.

  336. Ergebnis BW gefällt mir,...
    Ergebnis BW gefällt mir, jetzt aber bitte auch schnell abschalten, egoistischer gruß aus der Hauptwindrichtung.
    An DA, Danke für 2 jahre Blog, erinnere mich gern an die kämpfe des einzelnen gegen die masse, z. B. “der große Mann in der Villa und die Griechenland-Krise”
    Die rote Frau im Schnee war auch nicht schlecht, ob die weiss, dass ihr bild jetzt für Äonen im Web wabert?

  337. @ Arabella - Die FAZ ist nicht...
    @ Arabella – Die FAZ ist nicht eine große Familie mit Oma und Opa als Management. Im Geschäftsleben muss man bei Kompromissen aufpassen. Wenn man sich einmal nicht gegen etwas Zweifelhaftes gewehrt hat, sondern dabei half, es unter den Teppich zu kehren, ist man in der Zukunft erpressbar.

  338. gheluveld, die Dame in Rot war...
    gheluveld, die Dame in Rot war auch dieses Jahr wieder am Berg. Gern geschehen.

  339. Die FAZ macht sich bestimmt...
    Die FAZ macht sich bestimmt nicht diese Kopfzerbrechen, wie all die “Fans” hier über eben sie: die FAZ. Es bringt auch nix. Ist das, was hier in den Kommentaren dazu spekuliert wird, der berühmte “Tunnelblick”?
    Der Don und sein Können ist ja nicht aus der Welt.

  340. Bravissimo
    Danke für die...

    Bravissimo
    Danke für die großartigen Texte, die mir manchen Tag versüßten. Doch ich kann sie gut nachvollziehen, Ihre Entscheidung, zu tun und lassen, wozu man selbst Lust hat und sich nicht um Kleingeister und Neider zu scheren.

  341. Klaus, ich schätze, wie so...
    Klaus, ich schätze, wie so oft werden sich Freude und Enttäuschung die Waage halten, und schliesslich gibt es jetzt auch mehr Platz für Anderes; man muss nur in die anderen Blogs schauen, was ich ja teilweise auch machen werde. Der Beruf als solcher ist keiner, der mit Sentimentalitäten zu tun hat.
    .
    J.J.Welsch, mille grazie. Wäre es um die Leser gegangen, wäre die Entscheidung eine andere gewesen, dann auch gerne bis 600 – blöderweise ging es ja gerade darum, dass die Leser etwas gerade nicht lesen sollten – was eine Woche später ein fein prphetischer Text gewesen wäre, da es jetzt die kritisierten, windelweichen Vorhersagen wegschwappt.

  342. @Don
    .
    Sie haben recht, und...

    @Don
    .
    Sie haben recht, und ich freue mich über Ihre Konsequenz.
    .
    Die Kunst ist lang, doch kurz ist unser Leben.

  343. Nichts währt ewig ausser der...
    Nichts währt ewig ausser der Schande
    .
    (Wenjamin Jerofejew)

  344. Auch von mir danke.
    Ich lese...

    Auch von mir danke.
    Ich lese Sie gerne woanders.

  345. Werter Don! Sehen Sie es...
    Werter Don! Sehen Sie es einfach so:
    Vorher haben Sie “freigeschaltet”!
    Jetzt koennen Sie wieder “frei schalten”!
    Es ist Printemps und das Colnago ruft!!!
    .
    Bei meinem “dommage” vom 25. März 2011, 23:02 ist uebrigens der Satz unter dem Bild verloren gegangen oder zensiert worden.
    Ich hatte das Bild betitelt:
    “Die Sonne wird auch weiterhin jeden Morgen aufgehn! Nur im Sueden (sprich Tegernsee) ist dies sicher schoener anzuschaun, als in Mainhattan”!
    Bon Courage!
    Es war angenehm und erbaulich in Ihrem Salon zu sein.

  346. Ist zwar schon oft gesagt...
    Ist zwar schon oft gesagt worden, aber sei’s drum! Haben sie recht herzlichen Dank Don, ich habe ihre Beiträge immer gerne gelesen und obgleich ich ihre Beweggründe nachvollziehen kann und ihnen den gebürtigen Respekt dafür zolle (so ich alles verstanden haben sollte), finde ich es doch sehr schade, dass sie nun gehen wollen. Außerdem möchte ich noch dem Alten Bolschewiken danken, es war ebenfalls schade, dass sie zum Ende hin nicht mehr kommentieren mochten.

  347. Wenedikt, nicht Wenjamin...
    Wenedikt, nicht Wenjamin (sorry).

  348. -- Wie konnten Sie nur...
    – Wie konnten Sie nur Puschkin erschiessen?
    — Er hatte auch einen Revolver und hätte mich ebensogut erschiessen können.
    .
    http://de.wikipedia.org/wiki/Georges-Charles_de_Heeckeren

  349. Werter Blau, das nun ist eine...
    Werter Blau, das nun ist eine Sache, die mir an diesem Wochenende ein paar Mal so gesagt wurde – nur ist nicht jedes Woanders ein gutes Woanders, und man wird nicht überrascht sein, wenn ich sage, dass – was immer auch kommt – so gestaltet sein muss, dass es eine Automatik gegen Dinge gibt, die zu Ereignissen führen, in deren Folge wir über solche Themen reden.
    .
    HansMeier555, auch das würde mir sehr fehlen.

  350. Niemals jeht ma so...
    Niemals jeht ma so janz…
    http://www.youtube.com/watch?v=zTC_KuuBrNY#t=0m43s

  351. @Don
    .
    Alles klebt, und...

    @Don
    .
    Alles klebt, und niemand kann zweimal im selben Stau steckenbleieben.

  352. Wagner ist schrecklicher....
    Wagner ist schrecklicher. Also, zumindest der Ring.

  353. Sehr schön!

    Gönnen Sie sich...
    Sehr schön!
    Gönnen Sie sich eine Auszeit, eine Erholung – einfach frei sein.
    Aber dann, wenn auch dies nicht mehr befriedigend ist, kommen Sie einfach zurück und dann geht wieder alles weiter. Ich denke nicht nur ich würde mich darüber freuen!
    West End Girls-hörende Grüße von einem Schreiber, der sich der Zeitumstellung noch nicht recht anpassen will.

  354. lch fühle mich von der ...
    lch fühle mich von der FAZ veräppelt (sag nicht was ich denke ) mfG T.

  355. Auch von mir herzlichen Dank...
    Auch von mir herzlichen Dank für die zwei Jahre mit Ihren Beiträgen.
    Vorher hatte ich noch nie einen Blog regelmäßig verfolgt, aber als ich Ihre Texte hier entdeckte, habe ich zeitweilig in zwei Richtungen gelesen, parallel die älteren und die jeweils neueren Beiträge, bis ich alles hatte. Auch einen Kommentar im Internet habe ich zum ersten mal bei Ihnen geschrieben.
    .
    Aber ohne die FAZ, die ich lese, seit ich lesen gelernt habe, hätte ich Sie und Ihre Beiträge vermutlich gar nicht entdeckt und ich denke, dass geht anderen Lesern und Kommentatoren genauso. Für mich war hier die “Schwellenangst” deutlich geringer als z.B. in Ihrem “roten Salon”. Schade, dass die Verbindung zwischen Ihnen und der FAZ nun offensichtlich nicht weiter bestehen bleiben kann.
    .
    Hier, in Ihren Texten und in denen vieler Kommentatoren, hat ja sogar Ironie funktioniert. In schriftlicher Form, ohne Kennzeichnung in kursiv. Zwischen Menschen die sich nicht persönlich kennen. Das ist mir im Internet sonst noch nirgendwo begegnet.
    Nochmals danke bis hierher und ich freue mich, wenn es irgendwo und irgendwie weitergeht.

  356. wenn zwei das gleiche tun...
    wenn zwei das gleiche tun (löschen), ist´s noch lange nicht dasselbe, stimmt´s:
    .
    Andrea Diener 30. September 2009, 14:04
    .
    Lieber Besucher,
    .
    das tut mir leid, jetzt hab ich Ihren Beitrag schon gelöscht. Ich hatte ihn aus Versehen online geschaltet, dann gesehen, daß Sie ihn nicht online haben wollten, und offline kann man den leider nicht wieder schalten, der überaus, äh, interessanten Software hier sei Dank. Also mußte ich ihn komplett löschen. Ich hoffe, Sie haben ihn noch irgendwo gespeichert – zur Not im Kopf?
    .
    Bedauernde Grüße
    die Aushilfs-Kommentaronlineschalterin

  357. Werter D.A.,

    Sie sind...
    Werter D.A.,
    Sie sind Eigentümer einer “Marke” im Blog-Kosmos. Die kann Ihnen auch urheberrrechtlich niemand nehmen. Wenn man so etwas hat – ich kenne das aus meiner kleinen Branche – und die Lieferung verweigert, wird die Zeitung von hinten nach vorne schwarz-weiß statt vorher farbig. Das bitte im übertragenen Sinne zu verstehen. Die Zeitung verarmt in mehrfacher Hinsicht. Dem Anzeiger-Geier fällt das regelmäßig zuletzt auf und wenn dann der Verleger anfängt, die festangestellten Leute ´rauszuwerfen, weil die freien Zulieferer ja billiger sind und sich dann herausstellt, dass die der Postille auch nichts mehr liefern mögen … dann ist Marke weg, Leserschaft weg, Blogger weg und im Endeffekt Zeitung weg. Das begreifen die MBA leider nicht und unsereins wird sich irgendwann von Ackermann beraten lassen müssen, wie wir die ökonomischen Reste der FAZ recyclieren, wo sie publizistisch schon länger fertig hatte.
    Ab 2016 will ich gern mit Ihnen das Thema diskutieren, denn dann bin ich Rentner. Zwischenzeitlich empfehle ich, was bei uns in der Politikwissenschaft angesichts der Vorlesungen von Arnulf Baring (1969 OSI-Berlin) vorgeschlagen wurde: “Lass´ihn dumm sterben.”
    gruß fb

  358. „Ich bin so, und vermögend...
    „Ich bin so, und vermögend genug, keine Kompromisse machen zu müssen.“ 27.03, 18:17
    Schon wieder dieser pekuniäre Aspekt! Was hat Ehre mit Geld zu tun? Wie bananen- und (mir)arabellenverseucht ist eine Republik, in der ein Vierzigjähriger mit zwei gesunden Händen nicht den Bettel hinschmeißen kann und sich ehrpusselig schimpfen lassen muss? Früher hätte vielleicht ein Duell im Morgengrauen die Sache aus der Welt (Faz) geschafft, die Satisfaktionsfähigkeit eines Feuilleton-Chefs vorausgesetzt. Un Mappus is scho goa kei Verglei gar nette. Der hat eine Rückfahrkarte von Siemens und einen Freifahrtschein von Eon.
    Deshalb: Bon voyage, Don, und immer drei Meter Feldweg vor dem Vorderrad!

  359. falls die Kommentatoren ...
    falls die Kommentatoren jetzt umziehen, werden dann auch die
    Pseudonyme geändert. Wäre doch schade, ich vermisse Arabella
    und colorcraze jetzt schon. Was nun?

  360. Hallo DA,
    kann man diesen...

    Hallo DA,
    kann man diesen ominösen Beitrag vielleicht in der taz plazieren? Dort findet man ja seit gestern abend der großbürgerliche mainstream. Ansonsten trifft man sich bekanntlich zweimal im Leben, worauf ich mich sehr freue.
    Grüße aus der großen Stadt hier oben, von Fluß zu Fluß, von der See an den See
    K

  361. ....und der Prophet gilt...
    ….und der Prophet gilt nichts im eigenen Land, – und steigt aufs Kestrel über die Alpen. Fein, fein!

  362. Schade!
    Die Texte hier habe...

    Schade!
    Die Texte hier habe ich gerne gelesen. Sie regten mich an und auf.

  363. Da ist man mal drei Wochen...
    Da ist man mal drei Wochen nicht im Lande bzw. online und dann sowas!
    Seien Sie versichert, lieber Don, ich folge Ihnen, wo auch immer Ihre virtuellen Reisen Sie hinführen mögen. FAZ geh in die Ecke und schäm dich.
    Mit Dank und den besten Grüßen
    m.

  364. Werter Don,
    da hat man einen...

    Werter Don,
    da hat man einen wunderbaren netzlosen Skiurlaub verbracht, hat beim Vorbeifahren zu Ihnen nach Ingolstadt hinüber gegrüßt und sich gedanklich schon die FAZ vorgenommen – und zu spät, zu spät. Sie waren schon weg.
    *
    Und nun steh ich hier im leeren Salon und deklamiere traurig Huchel:
    „Wenn mittags das weiße Feuer
    Der Verse über den Urnen tanzt,
    Gedenke, mein Sohn. Gedenke derer,
    Die einst Gespräche wie Bäume gepflanzt.“
    *
    Ich Danke Ihnen sehr für Ihre Gastlichkeit und die anregenden Plaudereien.
    Adieu und gute Reise, wohin es Sie auch immer virtuell und real hinführen mag!

  365. "Wenn man sich einmal nicht...
    “Wenn man sich einmal nicht gegen etwas Zweifelhaftes gewehrt hat, sondern dabei half, es unter den Teppich zu kehren, ist man in der Zukunft erpressbar.” Der Tiger, da stimme ich zu. Nur “hilft” der Don ja nicht bei irgendetwas, sondern er ist (sorry) “angepisst”.
    hansgeier, den Bettel hinschmeißen kann natürlich jeder. Aber eben drum, weils jeder kann, ist es kein großer Gestus mehr (den Bettel hinwerfen macht heute kein ehern Monument, sondern sorgt für Vergessensein schon morgen).
    Und: “Den Köhler geben” ist nicht die Rettung der eigenen Ehre, weil es um die doch gar nicht geht (sondern um Löschung eines Beitrags – und wie tragfähig ist eine Ehre, die deswegen schon umzufallen droht).
    .
    Schließlich handelte es sich nicht um ein unsittliches Angebot. (Da wäre sogar ich zögerlich :-))

  366. Ein unsitliches Angebot - ein...
    Ein unsitliches Angebot – ein Absatz für eine Luxusreise, eine Luxusuhr und nach meinen Idealvorstellungen – gab es vor zwei Wochen, und danach hatte ich das dringende Bedürfnis, frisch gebadet gleich wieder die Dusche aufzusuchen. Ich hasse kaum etwas mehr, als wenn ich für einen normal korrupten Anghehörigen dieses Berufsstandes gehalten werde.
    .
    Windsbraut, wie schon erwähnt: Leid tut es mir allein um die Leser, die ich – und ich bitte darum, mir das zu gleuben – nicht als Journalist betreut habe, der seine Beiträge oben sehen wollte, sondern aus Interesse am Austausch mit anderen. Insofern habe ich mich bei Ihnen allen zu bedanken.

  367. bertholdIV, nein, natürlich...
    bertholdIV, nein, natürlich nicht. Wie schon gesagt: Ich habe schon früher auf etwaige Blattlinien nicht geachtet. Heute wäre es aber besonders dumm gewesen, weil ich auch noch was zum Thema zu sagen gehabt hätte, namenltich zur mythologisch-katholischen Bedeutung von Fukushima.
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    Muscat, das ist sehr freundlich, vielen Dank. Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass ich mir – ganz bewusst übrigens – noch keinen Gedanken über den tatsächlichen Fortgang der Dinge gemacht habe. Ich hoffe, man sieht es mir nach, wenn es mit dem weiteren Plaudern noch ein wenig dauern kann.

  368. Der <a...
    Der Schirrmacher ist tatsächlich ein “guter”.

  369. Folkher Braun, das mag so...
    Folkher Braun, das mag so sein, aber die Marke “Stützen der Gesellschaft” habe ich für die FAZ entwickelt und auch deutlich gemacht – von der ersten Stunde an – dass sie die URL stuetzendergesellschaft.de registrieren und behalten sollen. Weil es meine Entwicklung für sie, in ihrem Auftrag ist. Und ich werde jetzt ganz sicher nicht anfangen und in einem Fall, in dem es um gebrochene Abmachungen und ein gerüttelt Mass an Intrige geht, selbst mit schäbigem Verhalten auffallen. Die Stützen sind und bleiben eine Chance für die FAZ zu zeigen, was sie können. Sei es nun, dass sie einen hauseigenen Autoren nehmen, oder jemanden zukaufen. Es gibt ja auch – nicht hier im Blog, aber andernorts – Stimmen, die meinen, dass sie durch mein Ausscheiden mehr Aufmerksamkeit, Leser und Kommentare bekommen. Es ist kein Geheimnis, dass jetzt nicht alle traurig sind.
    .
    apreslude, natürlich war es hier nie meine Absicht. traditionelle FAZ-Leser zu vergraulen., im Gegenteil, man hat schon ein Auge drauf, und die spannende Frage war, was jenseits der Regeln – inhaltlich und stilistisch – möglich ist; inweiweit die FAZ-Leser mitziehen. Und wie man nun durchaus eindrucksvoll gesehen hat: Man kann mit den Lesern des Blattes weiter gehen, als mit Teilen des Hauses selbst. Beschwerden der Leser gab es beim fraglichen Artikel unter 300 Kommentaren exakt Null – dafür dann eben hausintern. Das kann man jetzt so oder so sehen, ich jedenfalls finde es wichtiger, dass wir gut miteinander ausgekommen sind, als mit dem, was man als “Stil des Hauses” bezeichnet. Sie sind die Kunden, um Sie habe ich mich zu kümmern, Ihnen gilt – ungebrochen – meine kritische Loyalität.

  370. Nu iss er scho drei Dach dod,...
    Nu iss er scho drei Dach dod, aber mo find ka Leich ned. Wie mythologisch-katholisch wird denn dieser blog noch ? Gibt´s doch ewiges Leben einer Kunstfigur? Heilige dreieinige FAZ-Herausgeberschaft hilf ! Oder braucht´s erst a Kerz und a Taferl in Altötting ?

  371. Das erste AKW im...
    Das erste AKW im Bau…
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    http://web.me.com/ayustatim/satori/goetheanum.jpg

  372. Good luck, nice to meet you....
    Good luck, nice to meet you.

  373. @DA
    " gehabt hätte,...

    @DA
    ” gehabt hätte, namenltich zur mythologisch-katholischen”
    das interessiert mich aber jetzt brennend. gibt es da ein kleines excerpt hier in den kommentaren…
    ich und viele andere wären sehr dankbar

  374. <p>Jeeves3, der Link geht...
    Jeeves3, der Link geht leider nicht. Meinten Sie Ingendaay?
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    Budi, wie schon gesagt: Nein.
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    Es ist doch ganz einfach: Wenn Sie einen Vertrag habem, und Ihr Partner nutzt dessen laxe Ausformulierung, um Sie über das Ohr zu hauen – werden Sie ganz sicher nicht den gleichen Vertrag nochmal machen. Und idealerweise auch nicht mit jemandem, der das getan hat, obwohl Sie selbst sich dauerhat als mehr als zuverlässig erwiesen haben. Ich gebe gern zu, dass ich die Leser hier sehr schätze, und auch mit Ihnen so eine Art ungeschrieben Vertrag habe – ich schreibe, Sie schneken mir Aufmerksamkeit – was im Kern bedeutet, dass es einen Loyalitätskonflikt gibt zwischen der FAZ, in der gewisse Leuite die Abmachung gebrochen haben, und der Loyalität zu Ihnen; so zumindest sehe ich das. Wichtig ist mir aber vor allem, dass ich mir selbst loyal bin. Es gibt generell in diesem Beruf zu viele feige, prinzipienlose Pudel.
    .
    Insoferrn; Danke für das Vertrauen, aber pacta non solum sunt servanda, sed etiam aufzukündigen, wenn sich zeigt, dass aus dem Nomen foedus (Vertrag) das Adjektiv foedus (abscheulich) wird.

  375. Leider hat es die Papier-FAZ...
    Leider hat es die Papier-FAZ heute nicht nach Wassenaar geschafft. Ich hätte schon gerne gewusst, was heute im Feuilleton auf der ersten Seite steht. Vorige Woche war ich schon einmal sehr erstaunt. Ein Herr Professor Merkel schrieb eine sehr ausführliche Verteidigung der politischen Entscheidung von Frau Kanzlerin Merkel bezüglich Libyen. Ein paar Tage später gab es die Gegendarstellung eines anderen Professor (soweit ich mich erinnere) – auf der dritten Seite. In den Zeiten als ich eine sehr berufstätige Mutter zweier kleiner Tiger war, hätte ich das sicher nicht bemerkt und nur den ersten Beitrag überflogen. Jetzt, da ich genug Zeit zum FAZ-Studieren habe, fand ich das manipulativ.

  376. @ Der Tiger
    in wien wurde die...

    @ Der Tiger
    in wien wurde die zeitung geliefert. es steht auf seite 1 des feu…der artikel von schirrmacher über atomkraft und etwas zur lit. cologne.
    @DA
    es gibt da einen vergleich von äsop(ß) über die eiche, die im sturm umfällt. das schilfrohr (joh. evabg. und münze des herodes) wiegt sich im wind, aber bleibt stehen

  377. @plindos
    wenn jeder jetzt...

    @plindos
    wenn jeder jetzt angibt, wieviele synonyme er benutzte, spielt dass aber dem leiter feu.. in die hände .
    in den 80ern sagte die “staatspartei” bezahlte demonstranten in wackersdorf

  378. @staff aureus
    römische...

    @staff aureus
    römische zählweise: wir sind am vierten tag.

  379. Werter Don Alphonso,
    eine...

    Werter Don Alphonso,
    eine Reaktivierung des gtblogs würde mich sehr freuen.
    Vielleicht auch dann mit der Verwirlichung der Corniche-Reise und Piemont im Spannungsfeld zwischen Tuch und Trüffel!
    Es dankt für die “Stützen”einstweilen Ihr Don Ferrando.

  380. Ich erinnere mich, dass das...
    Ich erinnere mich, dass das mit dem Leser Reden tolle freiwillige Zutat des Don war. Bezahlt wurden von der FAZ: die Artikel. Nicht mehr und nicht weniger.
    .
    Da lag auch m. E. der Wurm seitens des Auftraggebers drin. Wenn man was Essenzielles nicht bezahlt, zeigt man damit, dass man das auch nicht respektiert. Honorar ist äußeres Zeichen von Wertschätzung und Respekt. Im Verbum “honorieren” steckts drin.
    .
    [Habe früher auch freiwillig und engagiert Zusatzleistungen gemacht, damit ein Auftrag richtig rund werden kann oder überhaupt erst seinen Sinn erfüllt. Davon habe ich trotz der Hartnäckigkeit gewisser auf Kante genähter Kundschaft ganz abgelassen. Nehme Aufträge null mehr an, denen im Kern wesentliche Positionen fehlen. Das ist so sinnverändernd wie wenn der getischlerte Esszimmer-Stuhl nur drei Beine hat. Ist er damit nur ein Melkschemel. Blogartikel ohne Dialog mit dem Autor schlimmer als Melkschemel. Melkschemel hat wenigstens noch an Sinn.]

  381. @arabella:
    "hansgeier, den...

    @arabella:
    “hansgeier, den Bettel hinschmeißen kann natürlich jeder.”

    Ich hoffe wirklich, diese Ihre Erkenntnis setzt sich langfristig durch. Und es hört auf, Leute vorsätzlich, bewusst und dauerhaft so zu behandeln, dass immer mehr den Bettel hinschmeissen. Und das bezieht sich durchaus nicht ausschliesslich auf einen anerkannten Blogger der faz …

  382. Nunja, Don Alphonso. Ich muss...
    Nunja, Don Alphonso. Ich muss dann da doch noch einmal intervenieren.
    Gelegentlich habe ich versucht Sie darauf hinzuweisen, dass die von Ihnen zum Audruck gebrachte Haltung gerade nicht dem “Stil des Hauses” entspricht. (Nebenbemerkung: mit der aktuellen Entwicklung habe ich aber ausnahmsweise nichts am Hut!).
    Wenn Sie die Geschichte dieses Feuilleton, beginnend bei Heinrich Simon, anschauen, dann erkennen Sie die innige Verwurzelung im Bürgertum. Nicht im materiellen Sinne, vielmehr als Geisteshaltung oder Lebensform.
    Nichts anderes sollte dieses Feuilleton verkörpern. Das war Ziel von Dolf Sternberger und Joachim Fest. Das ein solcher Geist, mit Ausnahme von Bahners, noch immer in dieser Redaktion lebt, hätte Ihnen bei einem Blick auf die Herausgeberschaft auffallen sollen. Schirrmacher und Nonnemacher sind nicht nur akademische Schüler Sternbergers; sie sind haben auch die Feuilletonerziehung Fests genossen.
    Verwundert es Sie da so sehr, dass die von Ihnen praktizierte hanno’sche Lebensform irgendwann aufstösst? Gesellschaftliche Stütze war der Bürger; nie aber der bornierte Bourgoise (die Wendung stammt von Joachim Fest).
    Bürgerlichkeit war nie nur Silberkanne und Trüffelbutter. Bürgerlichkeit war und ist Leistungsbereitschaft, Toleranz, Wille zur Gestaltung, Kultiviertheit. Was bei Ihnen nur allzu deutlich mitschwamm: die Dekadenz, der Zerfall, eben das hanno’sche Element. Thomas Mann schrieb Zeitlebens über den Zerfall des Bürgertums; Hanno war der Inbegriff des Zerfalls. Es fehlt der eigentliche Wille zur Leistung, zum Gestalten. Hanno lehnte sich zurück und genoss die Früchte des familiären Erbes; nicht ohne eine gewisse Verachtung für die Grundlagen dieses Wohlstandes. Und Joachim Fest kannte für Hanno nur eines: tiefgreifende Verachtung.
    Ihr Blog ist damit mehr Warnung als Beschreibung geworden. Dennoch: herzlichen Dank.
    Herzliche Grüsse
    Dipsy

  383. BertholdIV, vielleicht...
    BertholdIV, vielleicht schreibe ich mal die Fabel vom Schilfrohr, mit dem man weitaus weniger gut jemand verprügeln kann, als mit dem soliden Eichenstock. Halt nein, die gibt es ja schon:
    .
    Dipsy, wo sehen Sie im Löschen eines Beitrages ohne real existierende Grundlage “Leistungsbereitschaft, Toleranz, Wille zur Gestaltung, Kultiviertheit.” Und Sie haben schon verstanden, dass nicht die FAZ mir, sondern ich der FAZ gekündigt habe? Ansonsten, denke ich, ist das Feuilleton durchaus weiter als unter den Zeiten von Fest, Ich darf Ihnen sagen, dass ich meine grundlegenden Auffassungsunterschiede mehr als einmal offen vorgetragen habe – und dass man das damalige Feuilleton heute wohl kaum noch so machen könnte. Schauen Sie auf den kalender. Wir haben 2011.

  384. Lieber Don Ferrando, es ist...
    Lieber Don Ferrando, es ist immer das Elend mit der Zeit gewesen, das mich abgehalten hat, leider. Ich denke, jetzt geht es erheblich besser! Und ich denke auch, dass es eine feine Geschichte werden wird, nur halt unter anderen Umständen.
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    Plindos, sehr fein – und ich denke, es war doch allen klar, dass es den Wimmerl nicht ganz wirklich gegeben hat; fast ein wenig schade…

  385. Und zum Rest dieser...
    Und zum Rest dieser Bürgerlichkeit, lieber Dipsy, nur drei Namen: Koch, zu Guttenberg, Mappus. Ich gebe zu, Dekadenz ist nicht nur einfacher, sondern auch schöner als das Hinterhertrauern der Zeiten, da man noch nicht das Internet hatte und 4in Fest befehlen konnte, was Thema ist.

  386. "(Nebenbemerkung: mit der...
    “(Nebenbemerkung: mit der aktuellen Entwicklung habe ich aber ausnahmsweise nichts am Hut!).”
    Nun, ich schon. Kommen Sie nach Japan. Jetzt. Wenn Sie sich trauen.
    Von wegen Leistungsbereitschaft und so.

  387. Sachte, sachte werter Don. Ich...
    Sachte, sachte werter Don. Ich denke nicht, Dipsy meinte Spiessbuerger oder Blender. So wie wir alle hier Ihre blogs in ihrer Nonkonformitaet moegen und uns daran erfreuen, so muss doch die so schoen kultivierte Arroganz in feste Formen gegossen werden – nicht um uns oder die (vielleicht schwachbruestigen) Herausgeber zu erquicken, sondern zumindest um ein bisschen Proportionalitaet zu wahren. Die haben Mist gebaut, die haben sich zu entschuldigen bei Ihnen und uns. Daraus eine Goetterdaemmerung zu machen oder – ein bisschen gemaessigter ausgedrueckt – die Pathosformel einer Erbsenprinzessin stehnt Ihnen nicht gut, bitte ein bischen mehr Robustheit. Das Leben ist hart, die Kissen hier sind weich, sehr weich und die Spitzen an den Deckchen tun nicht richtig weh, so dass man so disproportional reagieren muesste. Dipsy meinte vielleicht – ohne Schuldzuweisung und ohne die Frage zu addressieren, wer was wann getan hat, dass eine gewisse Form von buergerlichem Arbeitsethos – ..’liebenswuerdige Haltiung im leeren und strengen Dienste der Form’, wuerde Mann das genannt haben, gar nicht so schlecht sind. Das ist buergerlich ja, in dem Sinne, dass derartige Arbeit in ihrer Kontinuitaet Referenzpunkte in einer zivilisierten Welt schafft, SdG ist ein solcher, viele (ich auch) haetten Sie nur ueber die FAZ gefunden (mir gibt es zu viele Trolle in der Welt der blogs, als dass ich Zeit haette, diese auf Brauchbares zu durchforsten), – nur ein Gedanke, dass eine oeffentliche Plattform wie diese hier auch was Gutes hat – und was schlecht ist, entzieht sich ja mitnichten dem Diskurs und der Kritik …alles Beste weiterhin.

  388. @Namazu
    Nun ja, dass die...

    @Namazu
    Nun ja, dass die Japaner nicht lautstark den Mund aufkriegen, um ihre demokratischen Grundrechte zum Schutz ihrer Gegenwart und Zukunft zu retten, sondern stattdessen eine Kultur des schweigenden Verbeugens als gegenseitige Entschuldigungsgeste feudaler Zeit weiter exerzieren, das ist beileibe nicht unser Problem. Daran zeigt sich m/E. doch, wie duenn der Firnis der Zivilisation und der in dieser evolvierenden checks and balances doch auf dem kulturellen Urgestein aufliegt… Auch in den USA hatte es (zu)lange gedauert, bis die Regierung die Geschaefte des Risikomanagements von BP an sich riss – das ist alles hier nicht zum Thema und betrifft auch nicht, was Dipsy andeutet und was man unter verantwortlichem Buergertum und seinem Kodex verstehen koennte.
    DA – das gerechtfertigte Absinken von KtzG ist das Resultat, davon, dass die buergerliche Gesellschaft der Leistungsorientierung und echte Demokratie der Informationsgesellschaft funktioniert , aechzend aber immer hin. Betrug ist Betrug und nur Geld oder/und Machtkalkuel kann das normalerweise kaschieren, in einer feudalen Welt war da gang und gaebe, die hart fuer das Erworbene arbeitenden Buerger haben das nicht akzeptiert.

  389. <p>Nunja Don Alphonso. Vor...
    Nunja Don Alphonso. Vor jeder Kündigung gibt es irgendeine Kontroverse. Jeder Kontrahent glaubt im Recht zu sein und am Ende ist irgendeiner schneller mit seiner Gestaltungserklärung. Ihr so häufig, fast zu häufig, zitiertes Vermögen mag da sein Übriges dazu tun. Wir kommen aber nicht um die Feststellung: es gab eine Kontroverse; und haben schneller die Konsequenzen daraus gezogen. Details muss ich mir auch erst berichten lassen.
    «Durchaus weiter als unter … ». Ist das wieder eine dieser Einschätzungen, man wäre irgendwie «moderner»? Man kennt das ja von zahlreichen Lehrbüchern. Die Modernität beschränkt sich zumeist darauf, sich selbst für modern zu halten und das entsprechend, mit viel Weihrauch, darzustellen.
    Aber sprechen wir über das Jahr 2011. Wir haben eine tiefgreifend, desillusionieren Gesellschaft. Einen weitgehenden Wertezerfall (den Sie hier auch nicht ganz zu unrecht beklagt haben), eine reine Konsumgesellschaft. Nicht nur im materiellen Sinne. Auch was den Konsum von Informationen betrifft. Ein animal politicum, so wie wir es von Mommsen kannten, oder eben auch Sternberger und Fest, suchen wir heute (meist) vergeblich. Wir leben in Freiheit, wissen sie aber nicht zu verteidigen. Sind der Freiheit scheinbar überdrüssig geworden. Wir kritisieren, gestalten aber nicht. Gleiches gilt auch für unseren Wohlstand. Rainer Hank (ebenfalls FAZ) hat das im Merkur einmal sehr schön, am Beispiel Roms, aufgezeigt und die Parallelen zu heute aufgezeigt. Wir sind müde geworden und glauben uns zurücklehnen zu können. Damit geht immer auch ein Wertezerfall einher.
    Was uns fehlt: es sind die Perspektiven, der Wunsch etwas zu gestalten. Vor lauter Neuigkeiten fehlt und die Orientierung, die Einordnung in das Weltgeschehen. Gerade da braucht es ein richtiges Feuilleton. Nicht die kurzweilige Beschäftigung (vielleicht noch mit sich selbst wie bei Bahners). Sondern etwas Fundamentales. Etwas was aus dem hier und jetzt rausragt. Was aneckt und tatsächlich mal zum «nachdenken» anregt (wobei ich diese Formulierung eigentlich hasse). Etwas, was uns vielleicht von unserer nur allzu bequemen Lebenshaltung abbringt. Natürlich ist jetzt Ihr Geld da (es gehört im Grund ihrer Familie, Sie sind nur Treuhänder). Aber was ist eigentlich die Grundlage für ihren Wohlstand? Die Grundlage dafür, überhaupt Zeit für Kunstgeschichte zu finden? Darauf kann es (Sie werden es beklagen) leider nur eine bürgerliche Antwort geben. Ein Feuilleton im Stile Sternberges und Fest ist nötiger den je. Dort wo Prinzipien gelebt werden; bürgerliche Prinzipien. Nicht nach dem Staat schreien, wenn man selbst etwas tun kann. Nicht die Grünen anhimmeln, wenn man selbst die Luft mit CO2 «verschmutzt». Sich selbst seiner eigenen Gestaltungskraft bewusst werden; ganz im Sinne des alten Aristoteles.
    Ich empfinde es, mit Verlaub, etwas absurd, wenn Sie selbst hier von Prinzipien und Auffassungen schreiben, dann aber auf das Jahr 2011 verweisen. Heisst das Prinzip «Modernität» oder ganz plump Prinzip «Zeitgeist»? Das ist kein Prinzip; das ist blosse Anbiederung und natürlich bequem. Man muss nicht widersprechen. Ist immer der bequeme, einfache Gesprächspartner. Nur, wenn Sie von Prinzipien und Auffassungen sprechen, dann schielen Sie irgendwo auf Montaigne. Und genau das war Montaigne nicht.
    Was als ironische Betrachtung der eigenen Gesellschaftsklasse begann, verkam leider allzu schnell zum politischen Blog. Nicht offensichtlich; aber auch nicht allzu subtil. Und der Verweis auf Mappus und Co. vermag da auch nicht weiterhelfen. Sie nennen nur beklagenswerte Beispiele. Das vermag das Ideal nicht als überholt erscheinen lassen.
    Tut mir wirklich leid, wenn ich die Trauerfeier hier (mal wieder) störe. Aber, die FAZ war und ist nun einmal nicht die Süddeutsche Zeitung. Das habe ich Ihnen oft genug gesagt. Und allein Ihre Reaktion deutet einiges an. Wobei ich noch einmal unterstreichen muss, hier allein mit der Figur “Don Alphonso” abzurechnen.

  390. Um es mit Monty Python in...
    Um es mit Monty Python in Bezug auf die Tage zu sagen: Ich bin nicht der Messias.
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    Werter Georgy Koentges, was mir steht, nun – es ist nun mal schwer, ja vielleicht sogar unmöglich, von jemanden zu verlangen, er sollte Charakter zeigen und dann, wenn es ultimativ um charakterliche Eigung geht, diesen zugunsten weicher Kissen vergessen. Das weiche Kissen, möchte ich sagen, ist sogar das Elend unserer Tage, wer es nicht zu verbrennen bereit istz, hat es meines Erachtens nicht verdient. Gerade in diesem Beruf gibt es unndliche Mengen an Leuten, die nach weichen Kissen schreien, und genau deshalb ist Journalismus auch oft so geistlos, so frei von ausgelebten Brüchen. Im Kern bekommt man das weiche Kissen nicht für das Nachdenken und die Freiheit des Geistes, sondern für das Duckmäusertum und die Kriecherei. Warnen also möchte ich vor Autoren, die sich unter allen Umständen auf Kissen wohl fühlen. Die werden selbst schnell weich, flauschig und prinzipienlos: Kurz, ein Platz für jedes unschön riechendes Hinterteil anderer Leute.

  391. @dipsy
    wann ist dieses...

    @dipsy
    wann ist dieses feuilleton gegründet worden? 45, 48. ich weiss es nicht… diese geisteshaltung hat elementar versagt als es darauf ankam von 33 bis 45. fest hat versucht einen kadaver zu reanimieren.
    lassen sie mich am besipiel der rkk rekurieren: ratzinger schreibt das irgendwann, dass die theologie vor vat ii versagt hat und von daher auch unwahr ist. diese theologie hat es zerissen in 33 bis 45, ähnlich wie, das was fest darstellt.
    aber wenn sie wollen: leonhardskirche frankfurt gibt es diese messfeiern

  392. Dipsy, nun, man wird wohl kaum...
    Dipsy, nun, man wird wohl kaum bestreiten können, dass ich trotz allem mehr FAZ als Dipsy gewesen bin, insofern läuft die Abrechnung schon etwas ins Leere. Wenn Sie die FAZ und die Medienlandschaft anders haben wollen, müssen Sie sich beschweren und umtun und Leserbriefe schrieben, ich schreiube dagegen, was mir einfällt, und dann ist es irgendwo online – wobei ich selbst die Bindung an ein bestimmtes Blatt als gar nicht so wichtig erachte. Dennoch glaube ich: Sie täuschen sich etwas im Wesen “der FAZ”, was ihre Möglichkeit angeht, irgendetwas zu “sein”. Das Problem sehe ich eher im “bleiben”, denn dafür bräuchte es nach meiner bescheidenen Meinung andere Strukturen, die jenseits des notwendigen Nachrichtenbetriebs in der Lage sind, entsprechend auszugreifen. Mit den Blogs wurde es ja oft versucht, mit dem Ergebnis, dass manche nicht fuktioniert haben, und andere nur so lange funktionieren, als die Leute wirklich dahinter stehen. Sie, geschätzter Dipsy, sind mit dem Gärtner die allerbesten Beispiele: Sie sind hier. Sie sehen das alles anders. Erstaunlicherweise aber treiben Sie sich nicht an Orten herum, wo man es wie sie zu sehen gewohnt ist – und davon gibt es genug. Also, man kommt wohl nicht ganz um die Erkenntnis herum, dass die Andersartigkeit als solche auch ihr Gutes hatte. Ansonsten bitte ich das nicht als Respektlosigkeit aufzufassen: Aber was irgendwelche Herausgeber vor Jahrzehnten taten, ist mir einfach egal. Ich mache, was ich für richtug halte, so einfach, eigentlich.
    .
    Grimaldeli, ich überlege gerade noch, was ich nach Italien mitnehmen soll. Das Zullo? Ein Colnago? Ein Faggin oder ein Chesini? Eigentlich hat meine Herberge ja auch Räder für Gäste, aber ein eigenes Rad wäre schon nicht schlecht, dort unten. Vielen Dank für Alles!

  393. Werter Don,
    da haben Sie mich...

    Werter Don,
    da haben Sie mich missverstanden mit den Kissen. Wir alle verstehen Ihre Emphase und glauben inzwischen auch die Hintergruende zu verstehen, wenn man zwischen den Zeilen liest. Fehlverhalten, dass Sie erleben mussten, ist zu korrigieren und damit hat es sich dann auch, wie mir meine Mutter immer beibrachte. Teil des Charakters ist die Standhaftigkeit gegenueber den Unbilden, die uns die anderen haeufig aus Neid oder anderen Beweggruenden anzutun versuchen. Ein Grollen auf dem weichen Kissen der finanziellen Unabhaengigkeit, wovon ich sprach, passt nicht zum Klassischen und nicht mal zum Barocken oder Rokoko-Gestus – nicth nur die Gradlinigkeit, auch die Rundung ist dort gut berechnet worden… Die haben sich oeffentlich zu entschuldigen bei Ihnen und uns und dann ist genug. Wir alle wissen um Ihre Unabhaengigkeit, sie muessen sich und uns das nicht wie das Klaeppchen in der Ruestung der Ritter der Selbstbefreiung von Palaestina von Monty Python so sehr zur Schau tragen, das sieht weinerlich aus. Schon Schlimmeres (als eine schlechte Aufnahme einer schlechten FAZ-Seifenoper) hast Du erduldet…

  394. "Das weiche Kissen, möchte...
    “Das weiche Kissen, möchte ich sagen, ist sogar das Elend unserer Tage, wer es nicht zu verbrennen bereit istz, hat es meines Erachtens nicht verdient.”

    Wobei ich hier höflich daran erinnern möchte, dass sich diese Art alt-adliger Arroganz nur Menschen problemlos leisten können, die materiell unabhängig sind. Für alle anderen ist die Erhaltung ihrer materiellen Existenz (und womöglich die ihrer Familie) vielleicht nicht besonders ehrenwert, aber jedenfalls leicht nachvollziehbar. Und eine zweite Anmerkung – schlimm ist die vorausschauende Anpassung an vermutete Erwartungen. Ich kenne viele Menschen, die wissen nicht, weviel characterliche Festigkeit sie sich auch unter vermeintlich ungünstigen Umständen erlauben können, bis sie es ausprobieren. Extrembeispiel – in der Wehrmacht ist nie jemand behelligt worden, der z.B. Judenerschiessungen verweigert hat.
    Gruss,
    Thorsten Haupts

  395. @Don Alphonso, so sehr ich...
    @Don Alphonso, so sehr ich Ihren Abschied bedauere- schließlich ist dies einer der wenigen Blogs, die ich regelmäßig besuch(t)e- so sehr kann ich den Grund verstehen. Vielleicht findet diese illustre Runde angenehmer, aufgeklärter, streitbarer Kommentatoren irgendwann in einem anderen Salon wieder zueinander. Bis dahin halten Sie sich an Seneca:”Nichts bringt uns in größere Übel, als wenn wir uns nach dem Gerede der Leute richten, die für das Beste halten, was “allgemein angenommen” ist, nicht nach Vernunftgründen, sondern nach Beispielen leben.”

  396. habe eine Kopie...
    habe eine Kopie

  397. Liebe Chaîne anglaise, wo...
    Liebe Chaîne anglaise, wo kämen wir hin, wenn jeder immer jedem zustimmen würde? Und auf das Unterhalten kam es mir stets an, und ohne jede Frage werde ich das weiter tun – es ist eine der wenigen Fähigkeiten, die ich besitze, und mir eine reiche Frau erschwätzen und heiraten ist dann doch unter meiner Würde.
    .
    Werter DonCrasto, danke für den Zuspruch. Ich hoffe doch sehr, dass der beschriebene Klassenkampf von oben nie als meine eigene Meinung aufgefasst wurde – ich beschreibe, aber als Mensch stehe ich wie immer zwischen den Welten und bin auch ganz froh drum, nirgendwo absolut dazu zu gehören. Es freut mich wirklich sehr, dass Sie sich nun doch beteiligt haben, und ob sie sich nun äussern oder nicht – mein Interesse an Lesern ist nicht in den Klicks, sondern in den Menschen begründet.

  398. habe eine Kopie des...
    habe eine Kopie des Fahrradbeitrags mit Kommentaren bis 17. März 2011, 16:11 als pdf. Kann ich gerne schicken!

  399. Ich habe ihn auch, keine...
    Ich habe ihn auch, keine Sorge.

  400. zu Dipsy
    "Hannos"...

    zu Dipsy
    “Hannos” Lebenseinstellung haben Sie meisterlich ausgeleuchtet, so handwerklich gekonnt daß ein guter Lichttechniker das kaum reproduzieren könnte. Ihre diesbezüglich profund scheinenden Kenntnisse wecken in mir die Vermutung, Sie lebten in vergleichbarer Situation.
    Zu Fests Wertungen:
    Sein filmisch-kultureller Eckpfeiler, wohl als eine Art von historischer Aufarbeitung gedacht, scheint mir gegenwärtig doch etwas zu reich bestückt mit als wissenschaftliche Wertung getarnte aufrichtige Bewunderung des Begriffes Macht, ohne die erforderliche Legitimitäts- oder gar Legalitätsprüfung.
    Nicht ausreichend herausgearbeitet scheint mir gerade hier die Tatsache, daß die Leistung von anderen geraubt und herausgepresst wurde, während den selbst erbrachten “Leistungen” in diesem “Werk” ein wesentliches Gewicht gegeben wird. Bei dem von Ihnen postulierten “Leistungsethiker” vermag ich an den eigentlich erforderlichen Stellen kaum etwas von einer gerechten Verachtung zu erkennen, eher schon eine kryptisch gewogene Bewunderung.
    Vor diesem Hintergrund sei es erlaubt Fests fachliches und moralisches Gewicht zu relativieren, zumindest scheint der Boden einer Anzahl seiner Einlassungen nicht beständiger als die aktuelle japanische Geologie.
    Nunja, es gibt ja immer wieder jene, die es mit “Haltung”, manche u.a. in mühevollster Kleinarbeit, jenem schützenden Korsett an vorgetragener Wohlanständigkeit, bei geschickter Kaschierung des Substanzmangels, versuchen, statt Fähnchen gleich eine vollständige Besegelung für allfällige, gelegentlich auch üble Winde zu setzen. Glücklicherweise gelingt das nicht immer, wenn es auch manchmal nur an der Wahl des Zeitfensters lag.
    Werter Don Alphonso,
    wer Dokumente nachträglich passend macht, hat Ihre “leichte Plauderei” nicht verdient.
    Andererseits sind Ihnen sicher einige nachträgliche “Bearbeitungen” oder “Sonderausgaben” wichtiger Urkunden aus der Geschichte des als heilig behaupteten Stuhls bekannt.

  401. @Dipsy
    .
    Ich hörte, Sie...

    @Dipsy
    .
    Ich hörte, Sie wollen promovieren?

  402. Von der anderen Seite her...
    Von der anderen Seite her betrachtet:
    Es war relativ leicht, jemanden mit Stolz & Ehrbegriff zum Kündigen & Gehen zu bringen: Wer auch immer musste nur mal was löschen.
    Sch…software.

  403. Einspruch bertholdIV! Dolf...
    Einspruch bertholdIV! Dolf Sternberger war es, der bis 1943 für den Feuilleton schrieb. Die Kultur zu verteidigen suchte. Dafür mit Repressionen des NS-Staates lebte und lange Zeit Gift bei sich trug um irgendwelchen Horden zuvor kommen zu können. Sternberger war einer der Gründe dafür, warum die alte Frankfurter Zeitung 1943 verboten wurde!
    Sie mögen es für egal halten. Ich halte es nicht für egal. Eher für fundamental. Ein solches Denken zeichnet auch einen Dr. Joe Ackermann aus. Ist es egal, wie es früher war; ist es egal, wofür die Deutsche Bank einmal stand; ist es egal, wie Vorgänger Abs dachte? Diese Zeitung steht nun einmal in einer zutiefst bürgerlichen Tradition. Das kann Ihnen nicht vollkommen egal sein. Oder geht es nur darum «aufzumischen»? Und dabei wäre nicht einmal etwas gegen eine eigene, andere Meinung zu sagen. Ganz im Gegenteil: Sternberger und Fest haben der anderen, allerdings, fundierten Meinung immer Platz gelassen. Diese Meinungen waren aber stringent; sie war Ausfluss aus einer ganz persönlichen Haltung. Nicht irgendeiner Hype, nicht irgendeinem Zeitgeist geschuldet.
    Und noch zu meiner Entschuldigung. Ich treibe mich durchaus an Orten herum, wo man es genauso oder ganz ähnlich sieht wie ich. Nur ist das furchtbar langweilig. Da halte ich es lieber wie Berlin. Wie Sie an meiner eigenen Zurückhaltung (wobei ich selbstredend nicht das Mass der Dinge bin) im letzten halben Jahr gesehen haben, wurd es mir hier, mit Verlaub, langweilig. Nach einigen grundsätzlichen Ausführungen über die Lebenswelt der besseren Gesellschaft wurde es hier nur allzu schnell politisch. Brandaktuelle politsche Themen; Ihre Meinung absolut berechenbar, immer im Geiste Heribert Prantls.
    Codizil. Sprechen wir über den selben Professor Dr. h.c. Joachim Clemens Fest?
    HansMeier555. Ich will nicht nur promovieren.

  404. "Verantwortliches Bürgertum",...
    “Verantwortliches Bürgertum”, “Prinzipien”, “Kodex”, “Sternberger”, “etwas Fundamentales”, “Werteverfall” inkl. Reiseführerbeschreibungen anderer Kulturen, blubberdiblubb. Dafür gibts doch Jan F. bei SPON.

  405. Ach, Tradition... jetzt mal...
    Ach, Tradition… jetzt mal ein wenig dämpfen, bitte. Tradition ist wirklich nur entscheidend für Leute ohne Zukunft, der Rest darf und soll spielerisch damit umgehen. Bei uns in der Familie zum Beispiel gibt es eine Tradition des Bescheissens beim Rommee, trotzdem leite ich daraus nicht das Recht ab, Sie hier anzulügen. Im Judentum gab es eine Tradition des Steinigens – bis man sich aufgrund veränderter Bedingungen umstellte. Früher war es unter Rabbinern Tradition, zu rauchen, und es galt als Kosher – heute weiss man, dass es schädlich ist, und hält es für trejf. Man muss sie nicht wegkippen, man sollte sie nicht vergessen, aber Tradition als Form verkommt zum Ritus. Was man über den spielerischen Umgang damit nach über 47.000 Kommentaren nicht zwingend sagen kann.

  406. Ansonsten, Dipsy: Sie können...
    Ansonsten, Dipsy: Sie können ja nachfragen, ob Sie mein Blog bekommen. Es ist unter den gegeben Umständen zu haben, es stört mich ganz sicher nicht. Und dann können auch Sie mal zeigen, wie das geht, in der Tradition von Fest, und wieviele Leser Sie damit fesseln.

  407. @Don: vergessen Sie bei ...
    @Don: vergessen Sie bei dem ganzen Gezeter hier nicht den Tweedrun,
    nicht um darüber zu schreiben, sondern für lhr Privatvergnügen.
    mfG.T.

  408. Don Alphonso. Es gibt einen...
    Don Alphonso. Es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen eine Tradition leben und in einer Tradition leben. Insofern sind Ihre Ausführungen schlicht hinfällig und gehen am Kern vorbei: es geht um Geisteshaltungen. Nicht ums dumpfe Nachleben irgendwelcher Riten (was man also gemeinhin als Tradition bezeichnet).
    Aber langsam lassen Sie die Katze aus dem Sack. Es geht also um Zahlen. Nackte Zahlen. Wenn das der Anspruch war, dann muss ich mir selbst in den Hintern beissen das hier alles gelesen zu haben. Bedauerlich.

  409. Da gerade von den Schweizer...
    Da gerade von den Schweizer Bergen herunter gekommen: Schade, aber ich werde dann halt woanders mehrmals am Tag hinein klicken. Eine Revitalisierung des GT-Blogs wird von mir außerordentlich begrüßt.

  410. "lch mach mein Ding, egal ...
    “lch mach mein Ding, egal was die anderen sagen.” U. Lindenberg

  411. Dipsy, es ging nie um etwas...
    Dipsy, es ging nie um etwas anderes als den Diskurs, was die FAZ mit “Community” überschreibt – es so zu nennne war ganz sicher nicht meine Idee, ich hätte “Faz-Diskurs” statt “Faz-Community” geschrieben. Und natürlich geht es dabei nicht darum, dass alle etwas beschweigen, sondern um Beteiligung. Und das zu betreiben, ist nun mal die Idee hinter einem Blog. Wenn man es richtig macht. Kein Grund zur Bissigkeit.
    .
    Aber erklären Sie doch mal: Wie soll man eine Tradition wie die von, sagen wir mal, Fest im Jahre 2011 leben. Fest starb 2006, seine Hauptschaffenszeit lag in der Zeit bis 1993. Das ist jetzt mindestens 18 Jahre her. mittlere Kohl- und späte Straussepoche. In meinem Alter kann man sich eigentlich nicht vorstellen, dass man in einem Umfeld von Friedrich Zimmermann und Ignaz Kiechle leben könnte, oder von mir aus auch Breschnew oder eines Historikersetreits. Ich denke – aber da lasse ich mich gern vom Gegenteil überzeugen, daher meine Einladung – dass für den alten Stil heute einfach die Leser zu weit entfernt sind. Es hat sich seitdem zu viel getan, und wenn Sie es nicht glauben, werfen Sie einfach einen Blick auf die Auflagenentwicklung. Sie können mich natürlich angiften, weil Ihnen die Botschaft nicht gefällt – aber würde ein Fest’sches Retroblog Sinn machen, die FAZ hätte es vermutlich längst.

  412. Schusch, danke, da muss ich...
    Schusch, danke, da muss ich noch etwas schrauben – ausnahmsweise laufen gerade die Autos, aber beim Blog ist nich was zu tun.
    .
    Trias, ja, der Tweedrun: Danke für den Hinweis, aber ich schraube nicht nur an Blogs, sondern auch an Terminen herum.

  413. @Dipsy,
    .
    mal rein...

    @Dipsy,
    .
    mal rein interessehalber: Worin könnte oder sollte Bürgenlichkeit Ihrer Meinung nach denn Ihrer Meinung nach noch bestehen ausser in nostalgischen Bekenntnissen zu Sternberger, Joachim Fest und der unpolitischen Forderung nach der Abschaffung des Sozialstaats?

  414. Werter Don,
    die drastische...

    Werter Don,
    die drastische (und m.E ungerechtfertigte) hostile Reaktion auf die offensichtlichen Punkte, die Dipsy vortrug, zeigt mir, dass sie/er ins Schwarze (haha) getroffen hat bei Ihnen! Bitte jetzt nicht unter Ihrer Wuerde den aalglatten Blogger spielen, der sich zeitgemaess gibt, nur aus Pose heraus – Ihr Unzeitgemaess-Sein ist Ihre Staerke, und diejenige vieler in dieser Runde hier. Wir haben uns ein Bild von Ihnen gemacht, ein praechtiges, und erwarten jetzt, das Sie diesem entsprechen, wie Brecht gerne gesagt haette :-)

  415. Ach, wissen Sie, ich habe mir...
    Ach, wissen Sie, ich habe mir von Dipsy über die Jahre so viel anhören müssen – irgendwann gebricht es auch mir dann an Feinsinn. In meinen Augen sind die vorgetragenen Wünsche nach einer FAZ von 1980 (und das zum Vorschein kommende Gaudium ob der Vermutung, dass irgendwelche Reste jener Epoche die Probleme verursachen) so abseitig, dass man mir die nicht ganz ernste Reaktion verzeihen möge.

  416. Diese Diskussion ist wie...
    Diese Diskussion ist wie dieser Riesling:
    http://farm2.static.flickr.com/1106/1382903704_b9a05689f9.jpg
    Mir fehlen so langsam die Freunde des gepflegten Calvados und von Vernidot.
    .
    Dann amüsier ich mich eben offline und mach ich mir heute Torpedos, ups Tournedos alla Rossini. Mit einem Merlot, furios im Abgang.
    Was bleibt einem schon.

  417. Ja, und an wen schreibt man,...
    Ja, und an wen schreibt man, wenn man ein wenig weiterplaudern möchteMir ist gerade so dipsy dipsy zumute. Ich habe die FAZ schon gelesen, bevor ich sie verstanden habe, das müßte doch eigentlich eine gute Voraussetzung sein. Kann ich mal die E-Mail von Frank Schirrmacher haben, bitte?
    Ich bin sowas von Achtziger.

  418. @Dipsy – Die Tatsache, dass...
    @Dipsy – Die Tatsache, dass Don über Silberkannen und ähnliches schrieb, wir daraufhin mächtig hin- und herkommentierten, bedeutet keineswegs, dass er und wir bornierte Bourgeoise sind.
    (1) Aus der Tatsache, dass man bürgerliche Dekadenz thematisiert, lässt sich nicht schließen, dass man selbst bürgerlich dekadent ist. Solcher Logik zu Folge, müsste man Thomas Mann als bürgerlich dekadent bezeichnen, weil er mit seinen bürgerlichen, und in der dritten Generation dekadenten Buddenbrooks berühmt wurde.
    (2) Wenn man Dons Arbeitspensum anguckt, kann man ihm wohl kaum mangelnde Leistungsbereitschaft unterstellen.
    (3) Ich habe Herrn Fest nie persönlich kennengelernt, bin aber vor 40 Jahren in seinem halbfertigen Haus in Kronberg herumgestiegen, um zu inspizieren wie ein FAZ Feuilletonist wohnt. Der Lage und dem Stil seines Hauses nach, würde ich annehmen, dass sich Herr Fest über und in diesem Blog sicherlich auch amüsiert hätte.
    .
    Mittlerweile fand ich einen Laden, der eine PapierFAZ zu verkaufen hatte. Ich fand im PapierFeuilleton nichts über diesen Blog. Wann nimmt der Chef des Feuilletons endlich Stellung zur Diskussion hier?

  419. Dipsy schreibt um 15:01: Was...
    Dipsy schreibt um 15:01: Was als ironische Betrachtung der eigenen Gesellschaftsklasse begann, verkam leider allzu schnell zum politischen Blog. Nicht offensichtlich; aber auch nicht allzu subtil.
    .
    Was mich als gelegentlicher Mitleser zunehmend störte, war z.B. beim Rücktritt von Guttenberg ein durchscheinender, hämischer Ton der Schadenfreude auch mancher Kommentatoren. Will sagen, der differenzierende, anregende Diskurs verflüchtigte sich zunehmend und machte einer gewissen Rechthaberei Platz. Das alles rechtfertigte allerdings nicht die “Nacht-und-Nebel” Löscharbeiten der FAZ-Redaktion.
    Warum ein klärendes Gespräch mit dem Willen zur weiteren Zusammenarbeit nicht möglich war, bleibt mir unverständlich. Ich wünsche dem Don eine kreative Auszeit und uns ein Wiederlesen in einem neuen Alphonso-Blog-Geschehen. Leider lese ich gerade (17:09) die Erwiderung von Don auf Dipsy. Schade, diese Misstöne jetzt – konstruktive Kritik sollte souverän beantwortet werden.

  420. zu Dipsy
    Sie haben sich halt...

    zu Dipsy
    Sie haben sich halt Ihren Fest zurechtgelegt, möglicherweise die passenden Geruchsproben aus seinem Meinungsbukett herausgesucht. Erwähnter Fest hat seine Botschaft recht ambivalent verpackt, was sicher auch eine nicht zu unterschätzende Leistung ist.
    Vielleicht können Sie mir die Sucharbeit ersparen und in diesem Blog mitteilen von welcher Uni und zu welchen Konditionen die Professur (z.B. Honorarprofessur) an Fest verliehen wurde. Sollte es sich um die vermutete Honorarprofessur handeln, erlischt der Titel mit der Beendung der Lehrtätigkeit, was im Falle Fest nun als gegeben anzunehmen ist. Dies auch im Dienst der Distinktion gegenüber vollzeitlich im Lehrbetrieb tätigen Universitätsprofessoren.
    Abgesehen davon, Sie streben ja höhere wissenschaftliche Weihen an. Was schon ein gewisser Ex-Dissertant nicht verstanden hat: Man wird promoviert, der Titel wird verliehen und die Promotion kann entzogen werden. Nur die vergabeberechtigte Institution kann darüber verfügen, nicht wie von prominenter Seite versucht Glauben zu machen, der Titel vorübergehend “stillgelegt” werden. Seitens des Titelträgers sind dies passive Ereignisse.

  421. ad dipsy, 13.35 lieber dipsy,...
    ad dipsy, 13.35 lieber dipsy, der junge Th. Mann litt noch unter seinem Künstlertum, der Künstler als Problem), in etwa, sich verteidigend: : Ist meine Arbeit, das Schreiben, nicht ähnlcih dem täglichen Gang eien Kaufmanns ins Kontor ?
    ferner. sein strenges Einhalten der täglcihen Schreiebns von 09-13 Uhr, das unterdrücken des Homosexuellen, heimliche Besuche in Schwulen-Kinos
    in summa: Unterdrückung der Persönlichkiet in Rücksichtnahme auf Bürgerliches, Wahrnehmen des Bürgerlichen als Korsett, selbst nicht fähig, herauszutreten. Eigenes Unglück um des Werkes willen
    Ferner Schlussszene Zauberberg, bildhafte Vernichtung der philosphischen Schulen Nietzsche/ Naphta und Settembrini/Schopenhauer vor dem hinaufziehende 1. Weltkrieg,. Hier als Nichmehrtglaubenkönnen an ein gemeinsames bürgerlich-ethisches Band vor dem Hintergrund barbarischen Mordens, endgültig zerrissen durch 1933.
    Also bereits erste Hälfte 20 JH: bürgerlichen Fundaments in Trümmern: dargestellt und erlitten durch Th.Mann
    sodann 1968: wir halten es ihenn zugute.: Präferenz des Hedonistischen als ANtwort auf die verbleibenen Reste des Bürgerlichen: Namentlcih “Der Leistung”, Leistung erkannt als Mittel zum Geld, zur MAcht, nicht liestugn im künstlerischen, befreienden, sinnstiftenden SInn.
    lieber dipsy; wenn ich meine Ansicht verallgemeinere und für meinen Jahrgang 1966 spreche: Leistung ja, aber nur wenn die Bedingungen stimmen, Leistung nicht unter Zwang, im Team, im Stundentakt ( deutsche Universität )
    Leistung als Mittel zum Glück, hier wieder Platon: das Glück als höchstes Gut.
    Und damit auch Entzauberung von Fest et al. , Vermutung , das hinter alledem kein glückliches Leben steckt.

  422. Werter Don, werte...
    Werter Don, werte Kommentatoren, für mich waren die “Stützen” auch immer eine kleine Flucht aus dem von “bürgerlichen Tugenden” dominierten Alltag.
    .
    Dafür gilt mein Dank und meine Hoffnung auf eine Fortsetzung (egal wo, aber nicht durch wen … ) Nur Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.

  423. Sag ich doch noch was...
    Sag ich doch noch was zu.
    Einen Blog „Stützen der Gesellschaft“ zu nennen, und das nicht ironisch (wie es das von DA vorgeschlagene Bild gewesen wäre), sondern ernsthaft (wie das dann gewählte Bild), paßt in die Nach-Frivolitätsepoche, in der wir uns gerade befinden. Stützen sind Eichen, mit Schilfrohren kann man nichts abstützen. Nun hat man es also geschafft, ein Eichenbäumchen zu pflanzen, aber in einen Topf. Und der Topf ist zu klein, die Wurzeln kommen oben raus. Mit Verbonsaien wird aus dem Bäumchen keine Stütze, nur umtopfen, in einen größeren Topf, wo es weiter Wurzeln treiben kann, könnte es retten. Sonst geht es ein.

  424. Der bürgerliche...
    Der bürgerliche Produktivitäts- und Leistungswahn ist ja das Grundübel unserer Zeit.
    .
    Lieber Don, wie würden Sie denn die Chancen für einen hochpolitischen FAZ-Refeudalisierungsblog einschätzen?

  425. Sehen Sie mir sie späte...
    Sehen Sie mir sie späte Antwort nach. Ich war aber ohnehin schon zu spät, aber meine Verabredung zeigte Nachsicht.
    Sie fragen mich nun also, wie man heute in einer Tradition xy lebt? Und, sehen das ein Ding der Unmöglichkeit, weil ein wesentlicher Träger der Tradition in 2006 heimgekehrt ist und wir nun schon 2011 haben. Verstehe ich die Frage so wirklich richtig?
    Die bürgerliche Tradition, um die geht es hier letztlich, ist universell und wird durch Werte verkörpert. Respekt vor der individuellen Freiheit, Verantwortung für sich selbst gepaart mit gesellschaftlicher Verantwortung. Akzeptanz der Grundlagen des eigenen Wohlstandes. Bildungshunger, Ehrenamt, Gestaltungswille etc.. Gibt es da einen Unterschied zwischen 1980, 2006 und 2011?
    Vielleicht haben sich die Umstände, die Bedingungen geändert. Aber, ist da irgendwas überholt? Wenn Sie die Hanno Rolle spielen wollen: bitte. Aber verkaufen Sie das dann nicht als bürgerlich, als Stütze. Bürgerlich war bei Hanno allenfalls die Umgebung. Nicht aber sein Habitus.
    Tiger. Genau das schreibt Thomas Mann ja selbst. Er habe immer nur über den Verfall geschrieben; nur in Variationen. Insofern fehlt mir jetzt der Kern Ihres Widersprchs. Bedauerlich aber, das Sie sich erst eine FAZ kaufen müssen. Nunja, Joachim Fest war ein stilvoller Mann. Ich streite auch nicht über den Stil von Don Alphonso. Ich streite allein über die Geisteshaltung. Und da bin ich ganz sicher: Fest mochte Hanno nicht. Bedauerlich auch der Umstand, dass Ihnen die FAZ nicht am Morgen ins Haus getragen wird.
    Codizil. Wo ist nun Ihre Aussage? Wo habe ich Fest nicht verstanden? Wo ihn zurecht gelegt? Gibt es irgendwelche Beispiele?
    Gheluved: Das schreibt doch Mann von sich selbst. Da müssen Sie gar nichts nachweisen. Er hat immer nur vom Verfall der bürgerlichen Welt geschrieben. Das habe ich schon oben geschrieben.
    Was ein glückliches Leben ist, ist wohl eine Frage der persönlichen Auffassung. Mein Vater sagte zu mir mir immer: Sohn, man kann Mathe auch mögen lernen. Man muss sich nur damit beschäftigen. Insofern? Warum ist nun nur Ihr, sehr wahrscheinlich hedonistisches Glück, ein wirkliches Glück? Das Glück des Bürgers besteht und bestand darin, etwas für die Gesellschaft (allerdings freiwillig) zu tun. Und das ist nun einmal der Anspruch dieser Zeitung. SZ und taz können ja meinetwegen einen anderen Anspruch haben.
    Wie gesagt, es tut mir sehr leid, wenn ich hier die Trauerfeier gestört habe. Die Tendenzen, dem verehrten Don Alphonso unter allen Umständen zuzustimmen, waren ja auch mir bekannt. Ich tue das ungern, liebe aber auch etwas Gegenwind. Ich kritisiere unter dem Strich nur den Umstand, dass Don Alphonso für seine Sendung den falschen Kanal gewählt hat. Für einen anderen Kanal (eben taz oder SZ) wäre das vollkommen passend gewesen. Es passte aber einfach nicht in DIESE Zeitung.

  426. HansMeier555
    "Der bürgerliche...

    HansMeier555
    “Der bürgerliche Produktivitäts- und Leistungswahn ist ja das Grundübel unserer Zeit.”
    .
    Endlich sagts mal einer.
    Fläz, higgs.

  427. "Für einen anderen Kanal...
    “Für einen anderen Kanal (eben taz oder SZ) wäre das vollkommen passend gewesen. Es passte aber einfach nicht in DIESE Zeitung. ”
    .
    Entschuldigung, aber jetzt muss ich Ihnen dezent noch mal die heisse Überdruckluftaus Ihrem Phantasiekanal herauslassen: Dann bewerben Sie sich hier und zeigen Sie es, wie man es macht, statt mit an den Haaren herbeigezogenen Vergleichen unfein aufzufallen. Ich sage ja auch nicht, dass Sie ein Fleischhauerverschnitt oder ein Sortenreiheitsfanatiker sind, oder unbedingt Professor Unrat nacheifern wollen. Würde hier jeder anfangen, die literarische Halbbildung anderen auf den Charkter zu kleben, wäre es sehr schnell sehr unerträglich. Ich nehme Ihnen nicht übel, dass Sie, vorsichtig gesagt, nicht die geringste Ahnung vom Wesen dieses Arbeitsumfeldes haben, aber es wäre wirklich fein, wenn Sie damit nicht so arg auffallen würden. Ihre Meinung, lassen Sie mich Ihnen das ganz gelassen sagen, weicht nicht ab – sie ist ab und an einfach ohne jede Kenntnis der Dinge. Sie reden gern von Idealen, entsprechen Ihnen allenfalls begrenzt und glauben, zur Vertuschung Ihrer kleinlichen Arroganz würde etwas verquaster Altvaterausdruck reichen.
    .
    Die Faz jedenfalls konnte damit gut leben und würde es auch weiterhin tun. Es gibt gute Gründe, hier den Stecker zu ziehen, Aber um Ihnen noch ein weiteres Jahr den immer gleichen und gleich vernagelten Sager von wegen “Sie passen hier nicht rein” auszutreiben – dafür würde es sich fast wieder lohnen.

  428. <p>(Entschuldigung, wenn das...
    (Entschuldigung, wenn das nicht den Eindruck von elysischer Gelassenheit gemacht hat – ich habe es oft höflicher versucht, und habe inzwischen etwas die Lust auf diese stets off topic angebrachte Unbelehrbarkeit selbsternannzter FAZlehrenbewahrer verloren.)

  429. Im Grunde ist auch nichts...
    Im Grunde ist auch nichts aufregendes passiert, ein Eigentümer hat von seinem Hausrecht Gebrauch gemacht.
    .
    Es hat auch viel Gutes. In den zwei Jahren ist alles gesagt worden, was zu sagen war (ausser zu den Themen Augsburg, Motoradfahren und Blumensträuße, was ich ewig bedauern werde). Man hätte zwar noch lange vergüglich weiterplaudern können, aber auch müssen?
    .
    Jetzt können sich alle eine Pause gönnen und sich was neues, wirksameres ausdenken.

  430. @ Dipsy

    Dise Zeitung fand...
    @ Dipsy
    Dise Zeitung fand auch Mal einen Dietmar Dath passend und haben Greser & Lenz im Blatt. Die Zeiten ändern sich, auch diese Zeitung. Die Fraktur haben sie ja auch abgeschafft und Bilder haben sie nun auch vorne drauf!
    Zeitgeist, also so was blödes.

  431. Akzeptanz der eigenen...
    Akzeptanz der eigenen Unzulänglichkeit; dieses durchaus wichtige Merkmal haben Sie in Ihrer Aufzählung vergessen, lieber Tinky-Winky.
    Darin unterscheidet sich der Feingeist vom besserwisserischen Großkotz.
    .
    HansMeier, so ist es. Auf ein Wiedersehen in Bälde.

  432. Ich bin immer noch nicht so...
    Ich bin immer noch nicht so recht aufgeklärt (ähem): Warum tut wer einen Blogeintrag über Fahrräder löschen? War da was unpässliches drin?
    .
    Keine Sorge die Herren. Fall der Don nach alter Sitte umzieht, also eine neue Adresse hinterlässt, werde ich ihn dort gern besuchen. specialgeier und hansmarke werden das ja auch so halten und überhaupt alle. (Wer wollte auf seinen hochverdienten Namen verzichten – öh, ich meine natürlich colorcraze, filou et al.)

  433. Ich habe das weit verbreitete...
    Ich habe das weit verbreitete Misstrauen gegen Strahlenforscher anhand eines Exemplums aus dieser Zeitung aufgezeigt, in dem jemand zu Wort kam, über den man geteilter Meinung sein kann, wenn man etwas mehr weiss.

  434. Dipsy muss man dankbar dafür...
    Dipsy muss man dankbar dafür sein, dass er das Gedöns um die FAZ parodiert, das ebenso lächerlich ist wie die kleinbürgerliche Ehrfurcht vor dem Doktortitel.
    .
    Anderswo gäbe es, wie gesagt, nicht diese lustige Knallgasmischung, aber dafür war ja auch immer klar, dass es jederzeit vorbei konnte, genau wie die mitternächtliche Flurparty im Internat von Hanni und Nanni oder 1968 in Prag der Frühling.
    .
    Das alte bürgerliche Milieu löst sich auf, aber seinen Platz werden nicht die aufgeklärten linksliberalen Bildungsschichten ausfüllen, die gestern in BW grün gewählt haben, sondern irgendein Rechtspopulist wie Blocher, Berlusconi, Haider oder Wilders. Die Geschichten um Sarrazin und Guttenberg lassen schon erahnen, wohin die Reise gehen wird. Sobald sich ein strategischer Investor dazu aufrafft, wird es leicht sein, das auch in Deutschland längst überfällige Bündnis aus Kapital und Gosse endlich herzustellen, welches der Refeudalisierung den richtigen push geben wird.

  435. @Don
    .
    Es war...

    @Don
    .
    Es war “Nestbeschmutzung”, und das ist im Feudalismus nicht erlaubt.

  436. Werter Don Alphonso,
    dieser...

    Werter Don Alphonso,
    dieser Blog lebte auch von der Frischluft, die Sie in ein vermeintlich
    überkommenes Gebiet alter Tugenden nicht ohne gelegentliches Augenzwinkern eingeblasen haben.
    Und letztlich haben Sie schon mit der Beschreibung liebgewordener gesellschaftlicher Verankerungspunkte eine sehr leise arbeitende “Stützen-Säge” eingebaut, die kontinierliche Veränderung berücksichtigend.
    Dipsy-Style könnte nun helfen das Blog zur mittelmäßig vernmufften Angelegenheit geraten zu lassen. Er mag dann wohl nocheinmal die alten Problemstellungen von Fest abreiten, gebremstes Leserinteresse gewiß.
    Nach eigenem Bekunden in permanenter Pflichterfüllung lebende würden sich bei der hier gepflegten leicht dahinplätschernden Plauderei eigentlich nicht erwischen lassen wollen.
    Meine fast durchgängige Lebenserfahrung mit Personen, die Pflicht, Ehre Leistungswille und andere hochgehängte Wertbegriffe plakativ vortrugen: Gut, daß man darüber gesprochen hatte. Das dann tatsächlich vorgelebte konnte den hohen beredeten Ansprüchen kaum folgen. Da hatte ich mir aus finanzieller Sicht so manche blutige Nase geholt. Die Hannos (Dipsies) dieser Welt müssen das zur Ablenkung so vortragen und die tatsächlich dem Idealbild von Dipsy entsprechenden werden sich vermutlich nicht die Zeit nehmen so einen Blog zu kommentieren.
    Andererseits ist es nicht ganz unlustig in die Dipsy-Welt einzutauchen, jedenfalls nicht so problematisch wie bei einer bentheimer Figur.

  437. Und auch das muss man...
    Und auch das muss man politisch sehen: Die Kündigung von Don Alphonso ist für die FAZ bestimmt ein schwerer Verlust, und die wissen das auch. Aber was wäre, wenn jetzt jeder im Haus anfinge, sich so viel Freiheiten herauszunehmen, nach dem Motto “warum darf der das und ich nicht?”…

  438. Da nun mehrfach mein Name...
    Da nun mehrfach mein Name fiel: nö, ich werde voraussichtlich nicht umziehen und nur noch sporadisch kommentieren. Die Kombination aus “Don Alphonso” und “Gesellschaft” war genial, darum zog sie ja auch solch höchst unterschiedliche Leute an, wie die Kommentatoren im Laufe der Zeit waren. Das musikalische Bild von der Stretta finde ich höchst passend; aber um die Sache auf eine dauerhafte Basis zu stellen – was heißt, genug Neue(s) und genug Fluktuation bei gleichzeitig genügend Stammbesetzung und -tonalität zu bekommen, hätte es vielleicht noch zusätzlich 2, 3, 4 Teammitglieder bedurft, so wie das bei d.e.m. ja zu funktionieren scheint. Allerdings müßten das auch recht eigene Typen sein – Eichen eben, nicht Binsen. Und natürlich hätte man solche Dinge wie “wer hat das letzte Wort über On/Offlineschaltung” und die Weiterentwicklung der Blogsoftware (die offenbar dem Bedarf weit hinterhinkt) festhalten müssen. Soweit ich das jetzt sehe.
    Aber egal, rum ist rum. War jedenfalls nett hier im Salon.

  439. "Der bürgerliche...
    “Der bürgerliche Produktivitäts- und Leistungswahn ist ja das Grundübel unserer Zeit.”
    .
    Das Grundübel nicht nur dieser Zeitung ist das Adjektiv “bürgerlich”.
    Als ob der eine ein Bürger sei, und der andere nicht. Ausbürgerung ist DDR.
    .
    “Das Glück des Bürgers besteht und bestand darin, etwas für die Gesellschaft (allerdings freiwillig) zu tun.” DonAlphonso´s Stadtpalast soll vor Generationen durch einen staatlichen Steuereintreiber für den Familienbesitz erworben worden sein. Es scheint, so ganz freiwillig war der gesellschaftliche Bürgerdienst nie.
    .
    FAZ, taz oder SZ: was dient mehr der Gesellschaft, der Bau eines AKW, oder dessen Verhinderung ? Im hiesigen Feuilleton scheint es hierzu eine Meinung zu geben, und niemand fordert den Wechsel des Kanals.
    .
    Nur zu, Dipsy, übernehmen Sie dieses blog und retten sie diese Zeitung !

  440. HansMeier555, freuen auch Sie...
    HansMeier555, freuen auch Sie sich auf die Hochzeit des Jahres ?
    Der Feudalismus war nie weg, er tarnte sich hinter “bürgerlichen” Strohmännern, und deren Partei.

  441. HansMeier555/20.16, 3.abs., so...
    HansMeier555/20.16, 3.abs., so wie die traditionellen, gesellschaftlichen erscheinungen des als ob bekämpft werden von einer letztlich lustfeindlichen kultur, die den einzelnen dazu auffordert, wahrhaftig er selbst zu sein.

  442. @dipsy
    mir ging es nicht um...

    @dipsy
    mir ging es nicht um herrn sternberger oder fest da zu verunglimpfen. das was sie sagen ist alles honorig.
    meine aussage war diese bürgerlichkeit, hielt nicht viel aus, nicht dass die leute nicht honorig und ehrenwert in ihrem verhalten waren. aber die waren im falschen boot.
    ich habe gestern im bücherflohmarkt in der marienhilfer pfarre zufällig:
    Tillmann, Fritz: Handbuch der katholischen Sittenlehre angesehen. Da grauste mir.
    wie sollte da ein rkk-gläubiger gegen die shoah kämpfen, wenn seine vorderen ihm so etwas eingaben.
    übertragen: in so einem gesellschaftlichen umfeld können sie kein going concern machen, wie es manche bürger versucht haben. da hätte man sich als bürger besser verbündete gesucht, die etwas taugen.

  443. @HansMeier555
    mal sehen. in...

    @HansMeier555
    mal sehen. in bayern gab es einen schöngruber (16% wahlergebnis in bayern), der durfte gegen die asylanten so lange hetzen, bis das asylrecht abgeschafft wurde. als dann zu viele asylantenheime brannten hat die rkk dann zu lichterketten aufgerufen. das asylrecht wurde abgeschafft – sind jetzt alle in griechenland, lybien etc. aufgehalten -, die republikaner verschwanden.
    in aut das gleiche: haider war nur die marionette eines christian konrads, so dass die leute angewiedert doch wieder die övp und das giebelkreuz wählten. in anderen ländern können sie analog analysieren.

  444. lernen Sie bei Ihrem...
    lernen Sie bei Ihrem Ziehvater, so könnte es gehen:
    Die neun Gemeinplätze des Atomfreunds

  445. Don, danke. Ich erinnere mich...
    Don, danke. Ich erinnere mich dunkel. Aber das war doch nichts, was aneckt. Was stimmt, stimmt. Ich verstehe den Eingriff nicht.
    .
    colorcraze et al.: was auch immer wo auch immer weitergeht, ich würde Sie sehr vermissen. Bitte keine Kurzschlusshandlungen (bäh, jetzt will ich nicht mehr). Ich bin zu jung, um gleichgültig das Verschwinden guter Freund(inn)e(n) wegzustecken.
    .
    tiberiat: Die neun Gemeinplätze des Atomfreunds sind eine einmalige Leistung Schirrmachers, so durchdacht kannte ich den Methusalemverschwörer gar nicht. Kleiner Hinweis: die neun Kommentare, die jesuitischen Geist der Unterscheidung (und Entlarvung) erkennen lassen, hat der Autor aus den Texten zur Atomenergie der DBK (= Katholische Bischofskonferenz). Gut, dass der Mann so etwas liest, weniger gut, dass er seine Quellen nicht benennt.

  446. @staff aureus
    .
    Mit...

    @staff aureus
    .
    Mit Refeudalisierung meine ich nicht die Restbestaende aus glitzerndem Tand, die auf der Insel und anderswo noch uebrig sind. Auch nicht den dissertierenden Landadel.
    .
    Neue Feudalherren stammen nicht unbedingt vom alten Adel ab, sondern einfach nur von einem dicken Aktienpaket. Bisher sind sie weitgehend anonym geblieben, aber das kann nicht ewig so bleiben. Frueher oder spaeter werden sie sich auch privat wie öffentlich eine Kultur zulegen müssen, welche die Realität (ihrer realen Macht) besser abbildet als es derzeit der Fall ist.
    .
    Ich jedenfalls plädiere schon irgendwie für die Wiederbelebung der Adelskultur des 16. bis 18. Jahrhunderts, und sehe in ihr den Königsausweg aus unserer politischen Legitimationskrise. Logischerweise müsste das auch mit einer konsequenten barockkatholischen Gegenreform einhergehen.
    .
    Das Projekt der Refeudalisierung umfasst also zwei Entwicklungen:
    (1) Die Erosion der Demokratie und die Wiederherstellung quasifeudaler Abhängigkeiten und Patronageverhältnisse. Das hat längst angefangen, ist ein unaufhaltsamer Selbstläufer. Da muss man nix weiter dazutun.
    (2) Die Wiederherstellung der dazu passenden Adelskultur im Benehmen, in der Kunst und in der Religion. Diese zweite Entwicklung wird sich nicht unbedingt von selber einstellen, und muss darum von den hellsichtigsten Vordenkern aktiv propagiert und vorangetrieben werden. Man muß es als zivilisatorisches Projekt begreifen.
    .
    Refeudalisierung ist aufs Ganze gesehen ist also nichts anderes als die neoliberale Globalisierung in den Farben des christlichen Abenlandes…

  447. @bertholdIV
    Ich könnte Sie...

    @bertholdIV
    Ich könnte Sie erschrecken durch “Volk im Glauben”, mit einem Geleitwort von seiner Exzellenz dem hochwürdigsten Herrn Bischof in Berlin, August 1933. Schlimm ! Geerbt aus “bürgerlicher” Bibliothek, Bundesverdienstkreuzträger 80erJahre. Aber 30 Jahre Beamtenpension haben auch der Familie geholfen, und die “linke” Süddeutsche Zeitung kam nicht in´s Haus.

  448. Ich bin ein wenig irritiert...
    Ich bin ein wenig irritiert über die Aufregung des Herrn Dipsy. Die Anspielungen sagen mir als Außenstehendem natürlich nichts und schmecken nach schlecht ausgebautem Trollinger, den sich jemand vor zu langer Zeit zur Hausmarke erkoren hat.
    Wer sagt jetzt, daß wer wo nicht reinpasst? Mit welchem Recht? (Ein Eigentümer?) Ich sehe Interpretationsaltlasten. Und Stellungskämpfe in der Diskurshoheit. Die Argumentation ist so elitär, Ernst Förster und Carl Schmitt und wahre Erkenntnis sei eben nicht jedem gegeben. Das kann ich sehen, in dem Furor überlegener Andeutungen. Der ganze Schrott universitärer Theorielast. Aber sonst? Oh, ihr Arkanier bleibt mir gestohlen.
    Der Applaus verstummt, die Gäste gehen, die Plätze sind geräumt. Es hat sicher in keiner der hier vorgestellten Anschauungen gepflegter Bürgerlichkeit Platz, dem Vortrag hinterherzurufen, er habe ja nie in dieses Haus gepasst. Das scheint dann doch ein wenig zu vordergründig eine persönliche Sache. Das einsame Buh am Finale, weil man sich erlaubt hat, die nicht autorisierte Fassung der 5. Bruckners zu spielen? Pah.
    Und Politik – da kommen wir auf den Punkt. Hier braucht man nur wenigen andeuten, was es mit der Entstehung des Bürgertums auf sich hat. Für mich waren die Stützen der Gesellschaft immer getragen von den Beschreibungen, wie sich das Bürgertum durch die Entpolitisierung selbst abschafft – und wie es auch anders geht. Atomkraft, Diktatoren, Wellness, Credit Default Swap.
    Es hilft nicht mehr das verantwortungsvolle Denken – das hier gemeinsam verhandelt wurde – zu denunzieren, hier nicht und in BW nicht.
    Ich bin der Leser. Ich werde da sein. Aber dafür nicht.

  449. @b4
    .
    Die Zeiten, wo die...

    @b4
    .
    Die Zeiten, wo die klassischen bürgerlichen Volxparteien den Mob jederzeit durch ein, zwei Gesetze wieder reintegrieren konnten, dürften bald vorbei sein.
    .
    In Zeiten tiefer Verunsicheurng verzichten die Leute auf alles, nur nicht auf ihre Ressentiments: wer die am besten bedient, gewinnt. Erst recht, wenn man BILD im Rücken hat.
    Die Grünen verdanken ihren Wahlsieg dem Umstand, dass das alte Milieu von der CDU enttäuscht ist, aber noch keinen neuen Anführer gefunden hat. In BW würde ich jetzt eine antieuropäische D-Mark-Partei gründen, mit einem wohltemperierten Schuss Islamkritik.

  450. ...
    @HansMeier555
    “Refeudalisierung ist aufs Ganze gesehen ist also nichts anderes als die neoliberale Globalisierung in den Farben des christlichen Abenlandes…”
    auch wenn mir vor ihrer rekatholisierung – sie meinten sicherlich rk rekatholisierung also einem widerspruch – römisch verengt ist das keine allumfassende kirche – graust: das o.g. zitat ist superb. danke unglaublich gut

  451. @Slothro
    "Es hilft nicht mehr...

    @Slothro
    “Es hilft nicht mehr das verantwortungsvolle Denken – das hier gemeinsam verhandelt wurde – zu denunzieren, hier nicht und in BW nicht.”
    sie haben recht: überhören wir dipsy und vielleicht kann jemand den don aus diesem lokal geleiten, nicht dass er nochmal auf den provokateur reagiert. wir waren doch schon an der tür.

  452. @HansMeier555
    ist's nicht so,...

    @HansMeier555
    ist’s nicht so, dass der mob nur das mittel zum wahlkampf ist. egal bürgerlich ist nur eine volkspartei in der brd und die ist’s nicht, oder hat die cdu sich je von einem ständestaat gelöst? aber wie gesagt, jemand sollte jetzt langsam zusperren. gibt es kein rituale für das beenden eines blogs?

  453. Ich habe einen Kommentar...
    Ich habe einen Kommentar selber gelöscht, fürchte ich. (Gibts auch mal, ist kein Grund zum Aussteigen.) Also nochmal an
    Vroni: Vernidot aus den besten Lagen der Rhone ist ja noch im Keller, aber aufnötigen will ich den nicht.
    .
    HansMeier55: Islamkritik braucht es nicht an der großen wohltemperierten Glocke. Ein gutes Glas Vernidot, dazu entspannter Plausch, der niemanden entwürdigt: das ist schon mehr praktische Islamkritik, als ein bärtiger Islamvertreter je vertrüge.

  454. Die Diener, die Andrea muss...
    Die Diener, die Andrea muss wieder ran.

  455. Ach, Dipsy. Die Zahlen sind...
    Ach, Dipsy. Die Zahlen sind ein Mittel, nicht der Zweck. Der Zweck war Vergewisserung sich verantwortlich Fühlender in Zeiten großer Unsicherheit durch ständige Umbrüche.

  456. @HansMeier555:
    .
    Erst wenn in...

    @HansMeier555:
    .
    Erst wenn in fünf Jahren der Fünf-Schluchsee-Staudamm an Lurch, Molch, Drossel, Fink und Star vorbei (aus)-gebaut worden ist, werden wir wissen, ob die Grünen in Baden-Württemberg auch wirklich regierungsfähig sind.
    .
    Refeudalisierung könnte tatsächlich ein Weg sein: Wir beklagen uns nun auch in diesem Blog keineswegs, von einem Don “regiert” zu werden.
    .
    Der Don ist eloquent, gnädig und gut sowie religiös ungebunden.

  457. lch kann hier ja schreiben...
    lch kann hier ja schreiben was ich will, ich kann auch ungefragt colorcrace und Arabella grüßen, aber falls meine Vermutung richtig
    ist und Sie lhr Brot bei der FAZ verdienen, Dipsy, dann würde ich
    erwarten, daß Sie die Karten offen auf den Tisch legen, und nicht
    unter Pseudonym laufen.
    Falls ich mich irre, entschuldige ich mich im Vorraus. mfG.T.

  458. an Letztes Wort, wenn Sie ...
    an Letztes Wort, wenn Sie Recht haben, haben Sie Recht.

  459. Arabella 28. März 2011,...
    Arabella 28. März 2011, 22:14
    vielen Dank für diesen doch wichtigen Hinweis auf die Quellenlage;

  460. @Dipsy
    Bisher habe ich ja nur...

    @Dipsy
    Bisher habe ich ja nur weiter gelesen, widerwillig, weil man will ja hier nicht noch als Klickvieh mitgezählt werden das sich dann die Falschen an die Backe kleben, aber nun ein abschließender Kommentar.
    Etwas das ich auch dem Don, in wesentlich deutlicheren Worten als hier angemessen, öfter bereits vorgeworfen habe, trifft auf Sie in wesentlich größerem Masse zu:
    Hochmut kommt vor dem Falle.
    Oder besser noch:
    Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz.
    Und auf die Gefahr mich zu wiederholen und auch weil solches Experiment geschichtlich schon mal in böse in die Hose ging, sei es trotzdem nochmals gesagt:
    Den sogenannten Intellektuellen und besseren Kreisen würde es sehr sehr gut tun mal ohne Ihr “Netzwerk” und nur auf sich alleine gestellt ( und ohne oft unverdient geerbt zu haben ect. pp. ) ein Jahr im Leben, ggfl. zwangsweise, nur von härtester körperlicher Arbeit zu leben. Dort wo die Menschen fast nichts haben.
    Dann würde so mancher seine “elitäre” Weltsicht und seinen “Intellektuellen” Habitus ganz ganz schnell verlieren, was nicht nur dieser Debatte sehr sehr gut täte.
    Den nach 16 Stunde harter Arbeit am Tag für einen Becher Reis, ist Mensch froh nur noch schlafen zu dürfen, so er den ein Dach über den Kopfe hat und ist deswegen nicht dümmer als mancher hier, nur weil er schlicht nicht mehr die Kraft hat sich zu bilden.
    ( Ups jetzt bin ich doch leicht off topic geworden, sorry )
    However: Zensur, aus welchen Gründen auch immer ist antidemokratisch und schlicht Bu….. Sh…. . Und was hier ablief war Zensur, nicht mehr, nicht weniger. Es gibt dafür keinerlei Rechtfertigung.
    Und nun: EOT für mich, den das Hier ist, wie man so schön sagt, mittlerweile pointless. I)ch hoffe nur der zensierte Beitrag incl. aller Kommentare selbstverständlich, ist baldigst woanders wieder zu finden.

  461. @arabella
    wo finde ich...

    @arabella
    wo finde ich das”Texten zur Atomenergie der DBK “, haben sie vielleicht einen link?
    danke

  462. @b4
    .
    Bitte nix zusperren....

    @b4
    .
    Bitte nix zusperren. Soll es laufen solang es läuft. Auch die bisherigen 300 Beiträge sind ja, soweit ich sehe, alle noch nicht “zugesperrt”.
    .
    Für die Jansenisten werden wir auch eine Lösung finden.

  463. Dipsy ist auf seine Weise...
    Dipsy ist auf seine Weise genial.
    .
    Wer es schafft, einem ironiegestählten Publikum wie diesem hier eine ernste Diskussion darüber aufzuzwingen, “ob wir die Lehren des großen Vorsitzenden Joachim C. richtig beherzigt haben” und fähig sind, sein “wahres Proletariertum von radikaler Kleinbürgerattitüde zu unterscheiden”, kann nicht ganz ohne Talent sein.
    .
    Sag ich mal so von Troll zu Troll.

  464. Gute Reise.
    Und auf...

    Gute Reise.
    Und auf Wiedersehen !

  465. bertholdiv, da haben Sie mich...
    bertholdiv, da haben Sie mich kalt erwischt. Ich wollte einmal was kluges sagen. Aber in Wirklichkeit weiß ich das nur von meinem Theologenonkel Lothar, und alles, was der weiß, gehört ins Frühmittelalter, also die Zeit vor dem Internet. Sicher ganz 80er Jahre oder so. Ich glaube nicht, dass es links in die Steinzeit gibt.

  466. <p>Bitte um Verständnis, wenn...
    Bitte um Verständnis, wenn ich jetzt doch ein wenig moderierend eingreife und den Publish-Knopf hie und da nicht drücke; mein Bedarf an banal-öden Streitereien niedriger Art ist gedeckt.

  467. Sehr verehrter Don...
    Sehr verehrter Don Alphonso,
    augenblicklich wurde ich von einer zaghaften Wehmut erfaßt, als ich das Ende der „Stützen“ realisierte, die mich stets erfreut und an manchen melancholisch eingefärbten Tagen auch ein wenig aufgerichtet haben. Ihre Texte sind amüsant und lehrreich, also gute Literatur im klassischen Sinne. Sehr herzlich möchte ich mich für dieses Vergnügen und die geistigen Anregungen bedanken. Ich wünsche mir, bald wieder von Ihnen lesen zu dürfen. Zunächst wünsche ich Ihnen eine schöne Italienreise – meine Sehnsucht nach dem Süden haben Sie übrigens auch immer wieder angefacht.
    Ich lebe sehr angenehm in Berlin-Charlottenburg, für das ich hier ein gutes Wort einlegen möchte. Während man sich in Zürich und München immer noch der Illusion hingeben kann, die Welt sei in Ordnung, wird man zwar in Berlin auf Schritt und Tritt mit der harten Realität konfrontiert, daß die besten Zeiten dahingegangen sind. Andererseits fühlen sich viele Zugezogene hier aus ihrem vorgestanzten Leben und der Sozialkontrolle in der Provinz befreit wie auch vom lebensfeindlichen totalitären wirtschaftlichen Erfolgszwang anderer Großstädte. Und wer ohne eine breitgefächerte klassische Musikkultur nicht leben möchte, ist hier am besten aufgehoben.
    Mit den besten Wünschen
    Ihr
    Fräulein D. aus B.

  468. @otaku
    Dipsy überlesen, eine...

    @otaku
    Dipsy überlesen, eine akzeptable Strategie.
    Fühlte mich auch schon verführt, die Geschichte von der harten Arbeit anzudenken.
    Aber das muß nicht zwangsläufig das erhoffte Ergebnis herbeiführen.
    Außerdem glaube ich, daß uns diese Methode zur “Abstrafung” des “intellektuellen Habitus” nicht zusteht. Was würde uns dann noch von einem Dipsy unterscheiden, der festlegt “was in die FAZ paßt”.
    Man setzt sich bei Gebrauch solcher Delegitimierung dem Belieben apodiktischer Demagogen aus, die sicherlich das methodisch, in verheerendem Geschick, wesentlich virtuoser zu handhaben wissen.
    Zur Einschätzung möglicher Folgen sei auch auf jüngere kambodschanische Erfahrungen im Spannungsfeld harte körperliche Arbeit vs. Intellektualismus verwiesen.

  469. @codizil
    Nun schulde ich doch...

    @codizil
    Nun schulde ich doch noch eine Antwort, tja wie das Leben so spielt, ich muss noch lernen die Klappe mal zu halten.
    Im Ganzen bleibt anzumerken: Treffer, versenkt.
    Hinzuzufügen bleibt evtl beim Thema Bügerlichkeit noch was wir, und nun ein Gebiet in dem andere mir ebenfalls überlegen sind, räusper, diesen mit und federführend zu verdanken haben:
    Nebst 2 kleineren Auseinandersetzungen in jüngster Zeit schlussendlich die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen.
    Ob dies es an sich oder in Aktienpacketen es wert war, mögen berufenere Münder in einigen Hundert Jahren entscheiden. So es selbigen dann noch gibt.
    So, und nun sollten wir uns andere Spielwiesen suchen, noch weiter Off Topic geht es ja wohl kaum und ich spüre jemand grollend auf die Torte ein stechen, was selbige nun wieder, nebst Ihren Hersteller, nun sicher nicht verdient hat.
    Morituri te salutant.

  470. bertholdIV, es gibt doch einen...
    bertholdIV, es gibt doch einen link in die Urzeit (vor meiner Geburt, au wei!): http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13520682.html. Da gehts in das Jahr 1986. Wow. Da muss sekbst der Don noch ein junger Mann gewesen sein :-)

  471. Lieber Fräulein D. aus...
    Lieber Fräulein D. aus B.,vielen Dank für die überaus freundlichen Worte. Ich habe am Freitag mit Leuten in München gesprochen, die gar keine so hohen Anforderungen stellten, und auch sonst sehr kulant waren – meines Erachtens gibt es gerade in München so enorm viel berufliches Mittelmass, dass es eigentlich kein Problem ist, sich nach oben den Gschaftlhubern zu entziehen. Ich will natürlich niemandem die Vorurteile nehmen,. aber angenehm an München fand ich immer den fast schon italienischen Lebenswandel, der doch mehr dem süssen Nichtstun entspricht, als man glauben möchte. Im alten Westen, das muss ich sagen, habe ich durchaus besser als im neuen Osten gegessen. Und der Umgang mit den Gästen war dort auch meistens besser.

  472. @arabella
    liebsten dank. so...

    @arabella
    liebsten dank. so jung wäre ich auch gerne noch mal/btw
    dass der spiegel noch die alten dinge online stellt, da kommen ja wehmütige erinnerungen auf, irgendwie war das damals schon ein anderes universum eg

  473. Please remember, there are two...
    Please remember, there are two sides to every story- Billy Bragg



    Gemischte Gefühle in mir. Sicher, einfaches, ruhiges Erscheinungsbild. Sicher, Sie verstehen sich auszudrücken. Sicher, Sie erzählen nette Geschichten aus Italien, über Möbel, Porzellan und Musik.
    Und- Sie haben eine treue Gefolgschaft, die Ihnen aus der Hand frisst, gut bis auf wenige Ausnahmen.
    Aber die meisten, die anderer Meinung waren sind weg; vergrault, verdroht, verschimpft und nur wenige schreiben hier noch hin und wieder.
    Oder wie in meinem Fall, auf übelste beleidigt worden, was ich Ihnen nie verzeihen werde. Nie- weil nie eine auch nur ansatzweise Entschuldigung über Ihre Tasten ging.

    Gemischte Gefühle
    Erinnern Sie sich noch an Rudyguy, der Sie kritisierte und den Sie ins Lächerliche zogen, als Sie gegen das Digitale zu Felde zogen.
    Eineinhalb Jahre später ließen Sie sich als großen Digifeldherrn feiern, der die Revolution in Nordafrika zumindest mit entfachte…

    Gut beschrieben, für das was es in der letzten Zeit immer mehr wurde.
    Ein Kreis, der überwiegend für sich war und sich obendrein noch für was besseres hielt, genau das von dem Sie meinten, es sei Attitüde und könne nicht gut gehen…..
    In diesem Kreis in dem man als wirklicher Zugehöriger zur Unterschicht und gleichzeitiger ,mäßiger Kritiker nur von sehr, sehr wenigen beachtet wurde. Die meisten waren doch lieber unter sich..
    Das passt dann auch genau in diese konservativ geschminkte linksgrüne Ichbingegenalleswasausdeutschlandist Einstellung, aber Hauptsache, ich bekomme für die Anteilscheine an Windmühlen und Solarzellen genügend steuerlich unterstützte Zahlungen, mit denen ich mir meinen BMW- VAN, einen Oldtimer, nein besser zwei bis drei und glänzende Ziegel auf dem Dach leisten kann. Der, hier auch immer wieder gescholtene Pöbel, wird es schon bezahlen.

    Gemischte Gefühle
    Für irgendetwas war es wohl gut, das hier.
    An Ihrem Klassenkampf von oben glaube ich jedoch nicht. Klassenkampf ist ja auch was internationalistisches, er schert sich einen Dreck ums eigene Volk. Irgendwas tieferes wird wohl dahinter stecken, denn ich glaube nicht, dass sich jemand für kein Ziel über zwei Jahre lang den Kommentaren aussetzt, die sicherlich alles andere als freundlich waren, die man aber lesen musste, bevor man sie als solche erkannte und dem elektronischen Mülleimer übergab.
    Erinnern Sie ruhig noch einmal meine Erklärung von Demut.
    Jedenfalls – mit Ihrem Enden hier, endet auch mein grenzgängerischer Versuch sich mit sogenannten Bildungsbürgern auseinanderzusetzen.
    In der Mehrheit nicht möglich, so scheint mir.

    Für mich gibt es nur das Gehen auf Wegen die Herz haben,
    auf jedem Weg gehe ich,
    der vielleicht ein Weg ist, der Herz hat.
    Dort gehe ich, und die einzige lohnende Herausforderung ist,
    seine ganze Länge zu sehen.
    Und dort gehe ich und sehe und sehe atemlos.

    DON JUAN

  474. Sehr geehrter Don...
    Sehr geehrter Don Alphonso,
    Oktober 2009 bin ich über Google Panorama auf Ihrer Seite über SUV-Mütter gelandet und habe mich köstlich amüsiert, habe angefangen die Kommentare zu lesen und mich nach einer halben Stunde Lesen gewundert, dass der Scrollbalken sich kaum bewegt hat. Als ich die Daten der Kommentare und Ihre Freischaltungen realisierte, dachte ich bei mir, Mann, was für ein Zeitaufwand, sehr diszipliniert, wie macht der das? Explizit das Layout, die Übersichtlichkeit, die Öffentlichkeit ohne anmelden u.s.w.,und das angenehme Äußere Ihres Blogs ist zu loben. Lange habe ich überlegt, ob ich auch kommentieren soll, was ich verworfen habe, a. wegen Zeitmangel und b. wegen Zweifeln, ob meine Ergüsse diesem hohen Niveau hier gerecht werden würden. Ich habe dann immer mal wieder reingeschaut, als Kiebitz und mit der Zeit sind mir einige Kommentatoren richtig lieb geworden, als würde ich sie kennen, und mich mit einem Cocktail in der Hand mit ihnen und Ihnen unterhalten. Mit der Zeit bin ich dann süchtig geworden und habe Ihren Blog und die Kommentare, ach was, hauptsächlich die Kommentare regelmäßig gelesen. Ganz besonders in den letzten Monaten, in denen es doch immer politischer wurde. Ich bin Ihnen sogar auf Ihr Östliches Sofa gefolgt und habe da mehr erfahren, als in anderen Medien. In einer Zeit, in der Regierungen und Demokratien in Wirklichkeit keine mehr sind, Bankster ganze Völker oder Staaten enteignen, Energiekonzernen der Shareholder Value wichtiger ist als die Pflege der Netze, Atommüll die ganze Welt auf unbestimmte Zeit verseucht, die Sharia sich auf der Welt ausbreitet wie Metastasen, Wetterfrösche öffentlich im Glashaus angeprangert werden e.t.c., ja, in so einer Zeit holt man sich seine Info bei Ihnen und Ihren Kommentatoren, die ja teilweise über recht beachtliches Insiderwissen verfügen, ganz besonders, da die öffentlich rechtlichen Sender und die Print-Medien anscheinend immer mehr von Lobbypolitik und einigen weltweit operierenden Raubtierkapitalisten zensiert werden. Ich möchte mich bei Ihnen, aber auch bei (folgende aus dem Kopf ohne Vollständigkeit) Filou, Donna Laura, Colorcraze, specialmarke, savall, wimmerl. elbsegler von und zu meiergeier345 und allen anderen Kommentatoren bedanken, für viel anregendes Lesevergnügen. Lieber Don, bitte, bitte, ziehen Sie um, wohin auch immer, aber nehmen Sie den Salon und die ganze Bagage mit, und lassen Sie es uns wissen. Rebell oder GT sind kein Ersatz, da wird eben nicht so geplaudert.
    Hochachtungsvoll
    Mediensegler, der hofft, bei einem sehr trockenen Manhattan und seiner geliebten Virginia noch weitere Kommentare zu lesen.
    P.S. Das ist das einzige, was ich zu bemängeln habe, dass Sie bei Alkohol und Tabak so abstinent sind und deswegen auch nicht darüber schreiben…☺

  475. ich bin untröstlich. nach dem...
    ich bin untröstlich. nach dem einschlafen der reisenotizen nun auch die stützen. danke für alles. das stille mitlesen hat mir stets große freude bereitet.
    und ich habe einen lieben, älteren freund, der nichts aus dem internet kennt, als ihre kolumne. also wirklich rein gar nichts sonst. ich habe sie ihm immer ausgedruckt (ich gestehe… -aber anders ging es in dem fall wirklich nicht. dieser eine baum ist nicht sinnlos gestorben.) und bei meinen wöchentlichen besuchen mitgebracht. in der folgewoche haben wir dann darüber gesprochen, auch über die kommentare und die stammschreiber, die ihm -und auch mir- beinahe wie gute alte bekannte waren.
    ich weiß gar nicht, wie ich ihm das beibringen soll… sie werden uns wirklich fehlen.

  476. Leider immer noch dasselbe...
    Leider immer noch dasselbe daemliche Universum derselben Schwachkoepfe. Unglaublich, dass mit einem Hoeffner damals und wie mit den Schamanen der oeffentlichen Religionen in ‘Ethik-Kommissionen’ heute wieder Leute durch Privilegien an die Schaltstellen der Entscheidungsbildung gelassen werden, die von der probabilistischen Natur unserer gesamten Existenz nicht den vagesten Schimmer haben. Nur in einer goettlichen Welt, die dem ordo Gedanken eines Thomas v. Aquin folgt, gibt es 100% Sicherheit, – wenn man es erfolgreich vermeidet, die Welt zu beobachten. Es kann nicht darum gehen, Risiken absolut auszuschalten, sondern sie erst einmal *korrekt* zu berechnen – bevor man politische Schluesse zieht. Diese Berechnung hat, wie die empirische Erfahrung mit AKWs zeigt, nicht stattgefunden, weil grosse Lobbies im Spiel und am Druecker sind und weil Energie bisher zu billig (und nicht zu teuer!) war – insbesondere fuer die Industrie
    http://www.youtube.com/watch?v=6KniumsmSMs&NR=1
    Sonst haette man gesehen, dass es viele Moeglichkeiten gibt, das essentielle Kuehlungssystem zu stoeren, welche man nur mit idiotischer Myopie als ein ‘Restrisiko’ bezeichnen kann.

  477. Also, dieser Rossini klingt ja...
    Also, dieser Rossini klingt ja ganz beneidenswert, als Person. Warum man aber heutzutage dieses altbackene Gesäusel immer noch als die Höhe der Kunst ansehen muss? Mir käme bei so einem Abgang eher “Thunder” in den Sinn, und das Kürzel AC/DC hätte ja auch so eine schöne Bedeutung im Kontext. Passt aber natürlich nicht zu silbernen Teekannen, deshalb solls auch nur ein gewissermaßen antiklerikaler Scherz sein.
    .
    Das Thema Willkür müsste eigentlich jeder einigermaßen regelmäßige Gast in Internet-Foren et cetera kennen. Ich musste beispielsweise erst kürzlich zwei Zensuren meiner Kommentierungen bei fat.net hinnehmen, interessanterweise beide Male dort, wo ein Beitrag des Herrn Schirrmacher Gegenstand meiner Wadenbeisserei war. Nun, man lernt eine gewisse Gelassenheit, auch wenn ich unter anderem die Abwesenheit bestimmter eigener Elegien zu Weinkellern, als Kontrapunkt zu Fahrrad-Exkusionen unter radioaktiven Regenwolken, bedaure. Man sollte daraus stets aufs neue lernen, dass die Rede- weil Meinungsfreiheit doch ein recht kostbares weil nach wie vor fragiles Gut im nach wie vor kulturell als Neuland zu betrachtenden Internet sein kann.
    .
    Zur Kunst des Aufhörens fallen mir so gelungene Antipoden wie Helmut “machs noch einmal” Kohl oder der Michi “Schumi” Schumacher ein. Auch der Horst “ich bin dann mal weg” Köhler hatte ja zuvor Anwandlungen den selbigen Vorsatz sein zu lassen. So Mappusse passen da eigentlich nicht ins Thema, dieser Gutsherr wurde ja gewissermaßen vom Gesinde verjagt.
    .
    Don Alphonso, zum Beitrag “300”, lassen Sie das, die Zahl ist mit einem schlechten Film blutigen Gemetzels schon vorbelegt. Meine persönliche Anerkennung zu diesem Blog bin ich schon ein einem früheren (nicht gelöschten) Kommentar losgeworden, ich versuche stets, mich nicht unnötig zu wiederholen. Vielleicht sollten wir auch den Bierernst vieler Kommentare diesem Blog zu Ehre sein lassen, kann man am Stammtisch beim Bier machen (und stets tüchtig mit der Faust auf den Tisch hauen), und uns hier dagegen zu etwas mehr Tee und Gebäck bei stets angemessenem Dünkel verhelfen. Frosch, vielen Dank für ein passendes Rezept hierzu.

  478. Arabella, 28. März 2011,...
    Arabella, 28. März 2011, 22:14: Auch von mir herzlichen Dank für den Hinweis. Und liebe Grüße an den Theologenonkel. Wenn Herr Schirrmacher sowas schreibt gehts ja noch, wenn die DBK sowas schreibt, mache ich mir jetzt doch bisserl Sorgen. Ich hoffe, die sind dann doch etwas vertiefteren Ausführungen versehen, die letzteren?

  479. Werter Don, ich bin leider nur...
    Werter Don, ich bin leider nur Leser, möchte mich aber für die vielen Artikel, über die letzten Jahre bedanken. Diesen Blog empfand ich immer als etwas Besonderes. Ihre Leidenschaft für Kunst, Musik, Geschichte, Philosophie, dem Nachhaltigen, zusammen mit ihrem Naturtalent zum schreiben, ihrem spitzem Verstand, ein wahrer Genuss. Etwas Einzigartiges, und nicht zu ersetzen.

  480. aber don, charlottenburg IST...
    aber don, charlottenburg IST der alte westen und berlin entpuppt sich im sommer als äußerst mediteran! mit all seinen cafes und breiten trottoirs, biergärten, parks und gewässern ist die stadt bevölkert von leuten – eingeborenen, zugezogenen, natürlich auch touristen – die das süße leben einer 24 stunden siesta führen.. ich frage mich oft selber, wie das geht, habe natürlich auch ein paar antworten darauf.. vielleicht sind es in münchen eher privatiers und in berlin eher harzIV-ler, vielleicht ist das auch ein vorurteil.. aber da münchen nicht italien ist muß berlin das ja auch nicht sein.. auch ein schöner schein kann das herz erwärmen, das wissen wir spätestens seit dem autogenen training.

  481. @DA: naja, wenn man halt auch...
    @DA: naja, wenn man halt auch auf der Schloßstraße den ausgestorbenen Underground bei den Heizungsrohren sucht, statt mit den 2 Kneipen oder 2 Restaurants vorlieb zu nehmen… (es hat mehr, aber die zählen nicht)… Mittelmaß ist dort und im Umkreis nun wirklich anzutreffen.

  482. Mit den hedonistischen...
    Mit den hedonistischen Anteilen ist das so eine Sache. dipsy ist nicht vollkommen im Unrecht. Selbstfeier bei Thomas Mann ist ok, weil sie so weitgehend reflektiert geschieht, unernst ist, spielerisch, gewollt, notwendig. Und in der Tat gab es in diesem Blog solche h. Anteile, von denen man meinte zu bemerken, dass sie deutlich weniger selbst wahrgenomen oder gar spielerisch variert waren. (“Das Spielerische kam noch stärker als Attitude daher, wollte noch üben”, oder so.)
    .
    “Das Blatt ist der Star” – auch daher musste es so ausgehen.
    .
    Wir entschuldigen also, dass wir hier überflüssig sind.
    .
    Unser Musikvorschlag? Vielleicht “How deep is your love”? http://www.youtube.com/watch?v=l4RR9K1-FCA

  483. Entschuldigung für das späte...
    Entschuldigung für das späte Freischalten, ich war – und bin gleich wieder – offline. Nachher mehr!

  484. "Wollen wir jetzt nicht...
    “Wollen wir jetzt nicht vielleicht doch ein wenig noch über Rossini und Bürgerlichkeit plaudern? Das ist doch eigentlich die Hauptsache.”
    .
    Hat und nimmt ihren Ausgangspukt wo? Bei Wagner, für uns Germanen – klar, wo sonst? Ist schließlich alles Psychologie (also Sorge).
    .
    Unsere Sorge also wäre, dass sich ein Deutscher in Italien einseitig – weil von hier ver/abgestoßen(?) auf einen möglicherweise stark so empfundenen Rossini-Besitz so verlegen könnte – dass schlussendlich aus einem beweglichen und pedalierenden Jüngling ein gräuliches Untier geworden wäre, einen Schatz zu bewachen (die eigene große Vergangenheit, “als wir noch groß in der FAZ waren”(?))- und zwar beides (gewordenes Untier + innerlich gehorteter Schatz) ohne es zu merken.
    .
    Und klar neigten schon manche Deutsche in Italien dazu, sich am Ende für Italiener zu halten – denen passiert das aber mit dem Untier garantiert nicht. Aus Germanien stammenden Jünglingen aber möglicherweise trotzallem schon. Trotz dem schönen Italien. Und trotz dessen Sang.
    .
    Manche Psychologie muss man halt mehr als einmal – und bewußt – ablegen.
    .
    Es bleibt wohl auch weiter viel mehr Wagner in Italien, als man gemeinhin meint. http://de.wikipedia.org/wiki/Fafnir
    .
    Und Wagner selbst warnt davor, Wagner, der viel Gereiste, der viel Geflohene.
    .
    Und ok: Wir haben verstoßen. Gegen die Forderung: Es handelte sich um “Rossini & Künstlertum”. Aber sei’s drum.

  485. "Die FAZ ohne den “Stützen...
    “Die FAZ ohne den “Stützen der Gesellschaft”, ich kann nur hoffen, dass daraus kein schlechtes Omen wird.”
    .
    Wir teilen das Gefühl: Es wird eine FAZ-Online vor und nach den “Stützen” geben. Und nach den Stützen war eher nur noch so was wie Wüste. Verpasster Aufbruch.
    .
    Und @ “Der Gärtner – ich respektiere Sie” – Werter Don, das war nachvollziehbar, aber – entschuldigen Sie – überflüssig. Der Mann mobbte, brachte keine Argumente: Den, und wenn nur auch indirekt, um Respektierung zu bitten, war Verkennung der Rangordnung (in einem schwachen Augenblick ihrerseits, ok):
    .
    Dessen Einlassungen schienen uns eher nicht satisfaktionsfähig (wenn er auch für sich selbst sicherlich gute und nützliche Gründe ins Feld führen mag).
    .
    (Sie nicht zu respektieren wird ihm weiterhin Macht geben. Und darum geht es ihm, man weiß.)

  486. @HollyGolightly, ich vermisse...
    @HollyGolightly, ich vermisse ihn auch, den Ritt durch den Park. Mit dem Don? Er machte sich sicher nicht schlecht. In diesen Zeiten muß man mal wieder entspannen – und einfach nur lachen. Aber stilles Mitlesen is ja nich so hollymäßig…oh Holly!

  487. Das hier wird mir fehlen ......
    Das hier wird mir fehlen … vielen Dank für die interessanten und anregenden Texte.

  488. christina, niemand versteht...
    christina, niemand versteht das vermutlich besser als ich – man bedanke sich bei den fraglichen Leuten in der Redaktion, die löschen bzw löschen lassen, ohne dafür einen Befehl zu haben.
    .
    Ritte= ich habe zhu viele Romane des 19. Jahrhunderts gelesen, in dene Leute beim Reiten zu Tode kamen. Spazieren gehen erscheint mir passender, da kann man sich auch gut unterhalten.
    .

  489. Perfekt!57, die FAZ ist eine...
    Perfekt!57, die FAZ ist eine Welt, in der das Leichte und Elegante keine besondere Rolle spielt – wäre es anders, hätte es mich nicht gebraucht. Einst fragte man mich, obn ich denn nicht die Glosse amüsant fände. Man musste mich dann erst mal aufklären, was eigentlich die Glosse sein soll. Aber die Frage, ob so ein anderer Ansatz überhaupt nötig ist, wurde ohnehin von vielen mit einem “Nein” beantwortet.
    .
    Ich resppektiere jeden Kommentator, wenn er ein gewisses Minimum an Respekt mitbringt und sich mit dem Thema auseinandersetzt – dann darf er auch gerne ganz wüste Sachen sagen. Nur auf billige Häme habe ich gerade keine Lust.
    .
    Hilflos in hellblau, ein jeder wird sich den Italienbegleiter erwählen, der ihm am besten zusagt – aus dem Norden sind das in meinen Augen Stendhal und Heine, wobei mir bei ersterem die Italienreise weit weniger gelungen scheint, als die wirklich alles umfassende Kartause von Parma – und die ist sicher eines meiner absoluten Lieblingsbücher. In Gedanken liegt sie immer im Handschuhfach, im Geist ist sie immer aufgeschlagen – auch, weil Rossini nach meinem Empfinden dort in den Opern aufgeführt wird.

  490. Ich muss Ihnen übrigens...
    Ich muss Ihnen übrigens nachher noch etwas zur zweiten Chance erzählen, gerade läuft so eine Art Wette mit dem Teufel. Noch 2 Minuten.

  491. Der Unterschied zwischen Geist...
    Der Unterschied zwischen Geist und Büro, Genie und Text wurde ja schon verschiedentlich bearbeitet. Pessoa hat wohl auch beigetragen:
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    “Ich erlitt die Wahrheit, als ich mich auf dem Photo sah, denn, wie man mit Recht vermuten darf, suchte ich zuallererst nach mir selbst. Nie habe ich mir meine körperliche Präsenz besonders nobel vorgestellt, aber auch noch nie habe ich sie als so null und nichtig empfunden wie im Vergleich mit den anderen, mir so wohlvertrauten Gesichtern bei dieser Aufreihung von Alltagsmenschen. Ich sehe aus wie ein abgewetzter Jesuit. Mein mageres, ausdrucksloses Gesicht strahlt weder Intelligenz noch Intensität noch etwas aus, das es über die Ebbe der übrigen Gesichter erheben könnte. Ebbe, nein, das ist nicht wahr. Wirklich ausdrucksstarke Gesichter sind darunter. Chef Vasques steht da, wie er leibt und lebt – das breite Gesicht hart und doch jovial, energisch der Blick; ein steifer Schnurrbart rundet seine Erscheinung ab. Die Energie, die Schläue dieses Mannes – im Grunde banal und bei vielen Tausend Männern auf der ganzen Welt anzutreffen – sind auf dieser Photographie so ausgeprägt festgehalten wie in einem psychologischen Reisepass. Die beiden Handelsreisenden sind prächtig herausgekommen; auch der örtliche Handelsvertreter ist gut getroffen, wird aber fast verdeckt von einer Schulter des Herrn Moreira. Und erst Moreira selbst! Mein Vorgesetzter Moreira, die Quintessenz der Eintönigkeit und des Beharrungsvermögens, wirkt gleichviel persönlicher als ich es tue!”
    .
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/165875/
    .
    (“Zwanzig Jahre lang schrieb Fernando Pessoa in unregelmäßigen Abständen zwischen 1913 und 1934 an seinen Prosafragmenten. Bis auf wenige Ausnahmen blieben die teils handschriftlichen Zettel, schon damals unter dem Titel Das Buch der Unruhe für die Veröffentlichung gedacht, unpubliziert. Erst nach Pessoas Tod 1935 stieß man in einer Holzkiste – einem der abenteuerlichsten Funde der europäischen Literaturgeschichte überhaupt – unter 27.543 Papieren auf die mitunter nur schwer entzifferbaren Notate. …” – Darum auf nach Italien! und Lissabon.
    .
    Wir alle kennen das ja längst: “Das alter ego Bernardo Soares ist eine der vielen Dichter-Stimmen Pessoas, in die sich der portugiesische Schriftsteller Zeit seines Lebens aufspaltete und die er “Heteronyme” nannte. Es handelt sich um unabhängig voneinander existierende Masken, die Pessoa nach komplizierten Berechnungen der Horoskope mit Lebensdaten, Herkunft, Haarfarbe, Charaktereigenschaften, poetologischen Überzeugungen und einem Werk versah. …
    .
    Abwechselnd schlüpfte Pessoa in die Häute seiner verschiedenen Dichter-Figuren, schrieb mal aus der einen, mal aus der anderen Existenz heraus, benutzte zwischendurch auch noch seinen eigenen Namen und praktizierte einen lustvollen Ich-Zerfall, der ihm viele Freiheiten gab. Als Álvaro de Campo konnte er sich zum Beispiel von herrschenden ästhetischen Strömungen distanzieren, die er mit Caiero gerade erst begründet hatte und seiner künstlerischen Entwicklung eine neue Radikalität abgewinnen. Wie auf einer Bühne ließ er Caiero, de Campo, Reis und andere, manchmal nur wenige Wochen lang existierende Schriftsteller interagieren und völlig entgegengesetzte Stilrichtungen vorantreiben. …” ebenda
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    In einer klugen, ehrlichen, un-politischen Zeitung geht das natürlich und verständlicherweise nicht.
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    Oder noch anders: “Überhaupt findet das Gesetz der Kausalität auf alle Dinge in der Welt Anwendung, jedoch nicht auf die Welt selbst” Daher auch dürfen wir beten. http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Welt_als_Wille_und_Vorstellung Also bereiten wir uns darauf vor, dass Blog und Transzendenz eins werden. Gerade auch außerhalb von Zeitungen.)

  492. lieber don, als die romane...
    lieber don, als die romane aufkamen, hatte man bereits heftig vor den folgen des medienkonsums gewarnt!

  493. "einer klugen, ehrlichen,...
    “einer klugen, ehrlichen, un-politischen Zeitung”
    Entweder ist eine Zeitung klug und ehrlich. Dann ist sie aber politisch.
    Oder sie ist klug und unpolitisch. Dann aber ist sie unehrlich.
    Oder sie ist ehrlich und unpolitisch. Dann ist sie aber blöd.
    .
    Und vor Romanen hat man zurecht gewarnt. Am Ende kommen dabei deutsche Buchpreisträger, untalentiertes Moderatorenpack und Rezensionen bei der Zeit heraus.
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    Meine Wette habe ich übrigens knapp verloren.

  494. Ich bekomme es übrigens...
    Ich bekomme es übrigens durchaus mit, wenn hier mit Doppel- und Dreifaxchidentitäten wähnrend der letzten Vorhangs versucht wird, Knallfrösche zu entzünden. Wer auf den letzten Drücker gelöscht werden will: Immer nur her damit.
    .
    Wurstfagott (hübscher Name), mitunter bemüht man sich natürlich, den virtuellen Erzähler noch ein wenig dümmer zu machen, als man selbst ohnehin schon ist, das tut der Sache manchmal gut, selbst wenn es nicht jeder versteht – die Mutter der Idioten ist immer schwanger, sagt man in Italien.

  495. j'en suis tout à fait...
    j’en suis tout à fait désolée, cher don!
    .
    und vor zeitungen, vor allem der letzten zwei varianten, sollte man warnen. am ende kommen pr, dringlichkeitsattacken und politisches zwangshandeln heraus.

  496. Und doch hatte die...
    Und doch hatte die Bundesregierung ausnahmsweise recht, als sie sich aus Libyen raushielt.
    .
    Und Kinder gehören zum erfüllten Leben dazu.
    .
    Das alte Bürgertum mit seinen Autoritäten (Kirche, Familie, CDU) mag ja in Auflösung begriffen sein, aber dieser Zerfall wird nicht zu mehr Gleichheit und Demokratie führen, sondern zu mehr Feudalismus — im günstigsten Fall.
    .
    .
    In fast allen anderen Punkten war ich mit dem Don fast immer derselben Meinung und da ist es schwer, objektiv zu sein und immer auch schön die gedanklichen Schwächen und Ungerechtigkeiten zu bemerken, die in seinen Texten sicherlich auch oft drin waren.
    .
    Falls ich mit meinen penentranten Dauerpostings irgendwen vergrault haben sollte, täte es mir leid. Aber in Nordkorea soll ja alles noch viel schlimmer sein.

  497. Lieber Don Alphonso,

    habe mal...
    Lieber Don Alphonso,
    habe mal wieder reingeschaut. Übermorgen geht’s bei uns auch mal wieder für ein paar Tage nach Italia – wünsche eine angenehme Zeit und Sie wissen ja: für’s Rodeln, sowie für’s Rennrad oder Oldtimerfahren bin ich prinzipiell immer zu haben. E-Mail genügt!
    Beste Grüße aus Schwabing, auch an die anderen, mir bekannten Kommentatoren,
    Ihr mawu

  498. "Perfekt!57, die FAZ ist eine...
    “Perfekt!57, die FAZ ist eine Welt, in der das Leichte und Elegante keine besondere Rolle spielt”
    .
    Also das halten wir für grob falsch. Mindestens fast nirgendwo bemüht man sich im Grunde so darum, wie gerade da, und schon oft mit herausragendem Erfolg. Gilt es zu konstatieren.
    .
    (Es gab schon mal so Sätze, für die wir uns und einsehend entschuldigten. Solche könnten wohl auch dazu gezählt haben.)

  499. Ja, da stehen die Gäste nun...
    Ja, da stehen die Gäste nun so am Gartentor und wollen sich nicht recht verlaufen, fangen ein wenig das Granteln an und manche haben wohl noch immer nicht recht verstanden, warum die Party schon vorbei ist.
    Worum ging es hier? Um Glaubwürdigkeit, ein äußerst seltenes Gut in den Medien. Der Auslöser der Löschaktion war just dieses Thema: Glaubwürdigkeit, die halt nicht unbedingt jeder hat.
    Doch NUR diese Glaubwürdigkeit wird den Niedergang der Medien retten, wenn überhaupt. Man hat gerade in letzter Zeit einfach zu viele Mietmäuler erlebt oder zumindest Leute, denen man nicht trauen mag.
    Wenn ich Meinungen lesen will, dann möchte ich ehrliche Meinungen lesen. Das muss gar nicht meine sein, denn die kenne ich eh schon. Aber eben eine echte, professionelle Einschätzung, kritische Hinterfragung von PR, die uns als Nachricht verkauft wird.
    Löschen, liebe FAZ, geht nicht. Geht überhaupt nicht. Geht allenfalls, wenn man den Autor vor groben Ungemach schützen will oder muss, und auch dann setzt man sich vorher in Verbindung. Gerade dieser Autor war nun – wie man an den schnellen Antworten im Kommentarteil sehen konnte – fast rund um die Uhr verfügbar.
    Ich weiß jetzt nicht, wieviele Autoren der Qualitätszeitung FAZ schon wegen einer einmaligen Löschaktion gekündigt haben. Viele dürften es nicht sein.
    Darüber sollte man mal nachdenken.
    Die Stützen, das wage ich zu prophezeien, wird niemand fortführen können. Doch lernen kann man daraus viel – sowohl vom Erfolg als auch vom Scheitern.
    Wie Kommunikation mit dem Leser geht, liebe FAZ, das wisst er nun. Macht was daraus.
    Denn ohne Reformen, ohne echtes Umdenken wird euch keine Paywall, kein Tablet, kein Leistungsschutzrecht retten.
    Daher nochmal das Motto aus Lampedusas “Gattopardo”:
    Es muss sich alles ändern, damit alles bleibt, wie es ist.

  500. Sehr geehrter Don - mit dem...
    Sehr geehrter Don – mit dem Teufel soll man nicht wetten – dass sollten Sie mittlerweile wissen…. obwohl ich natürlich zugeben muss, dass es seinen eigenen Reiz hat.

  501. perfekt!57, zwingen Sie mich...
    perfekt!57, zwingen Sie mich nicht, den Kommentar zum Urteil gegen die Deutsche Bank herauszusuchen! Im Ernst, wenn es so ist, dann fällt mein Fehlen ja gar nicht weiter auf.
    .
    Mawu, gute Reise, ich komme bald nach! habe noch VG-Wort-Onlinepapierkram zu machen.

  502. hansmeier555 , wie schön wars...
    hansmeier555 , wie schön wars in der Bonner Republik, als wir uns aus allem herausgehalten haben

  503. Don Alphonso,
    nun spannen Sie...

    Don Alphonso,
    nun spannen Sie mich nicht so auf die Folter! Wer wettet schon mit dem Teufel und wenn ja, um was?!
    VG PadE

  504. "Die Wette knapp...
    “Die Wette knapp verloren?”
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    PASCAL

  505. Gnade...
    Gnade

  506. Werter Don Alphonso, zwischen...
    Werter Don Alphonso, zwischen Rossini und Ihnen besteht der Unterschied, dass Sie weiterschreiben wollen. Ob nun hier oder woanders sei dahingestellt. Ich fand Ihr Blog bei der FAZ sehr gut aufgehoben, weil in beiden gute Qualität steckt. Ggf. erscheint ja nach Ihrem Italienurlaub alles in einem etwas milderen Licht und die FAZ und Sie finden auf die eine oder andere Art wieder zusammen.
    Mir gefielen an Ihren Beiträgen immer besonders die “Fußangeln”, soweit ich diese überhaupt fand. Dafür danke ich Ihnen und viel Freude an neuen Projekten ( möglichst hier) .

  507. "Selber Massenmedium"...
    “Selber Massenmedium”

  508. Don, Hut ab vor Ihrem...
    Don, Hut ab vor Ihrem “Dreizeitungenmodell!”
    Hansmeier555, die ältesten Themen des Blog noch einmal zur Vorlage? Samt den Kindern? Denn mal los! Kann man ganich genuch von höern!
    Avantgarde: “Zaungäste des Lebens” sind wir fast alle, nicht wahr? Deshalb ist das Treiben der Leute am Zaun immer erlebenswert, wenn auch die drinnen auf der Party mehr zu trinken haben.

  509. @Arabella
    .
    Dabei hatte ich...

    @Arabella
    .
    Dabei hatte ich die Rückkehr zum tridentischen Ritus noch gar nicht angesprochen.

  510. Many thanks for your business...
    Many thanks for your business and hope to see you again at …
    Regards Norm

  511. @arabella
    das ist eine sehr...

    @arabella
    das ist eine sehr gute idee, wir machen das wie bei simcha torah oder bei der kirche mit dem lesezyklus und fangen jetzt mit dem 1ten blogg an, der neu kommentiert wird. bei 300 bloggs können wir den zyklus bei 1 blogg pro woche auf 6 jahre strecken

  512. @HollyGolightly 29. März...
    @HollyGolightly 29. März 2011, 15:35
    nur so nebenbei: der bericht von ihrem freund ist so rührend und eigentlich wird einem richtig schwer ums herz. meine frau hat gerade mitgelesen ihren beitrag und sie fand es richtig süß

  513. @HansMeier555
    sie sollten so...

    @HansMeier555
    sie sollten so spät am abend nicht so anstrengend formulieren. ich habe jetzt ziemlich lange gebraucht um zu glauben, dass ich ihre letzten drei oder zumindest den eintrag um 22:40 verstanden habe.

  514. <p>Don, Ihr Blog habe ich...
    Don, Ihr Blog habe ich immer sehr gerne gelesen und bin so traurig, dass Sie nun aufhören. Ihre Gründe kann ich gut verstehen. Nur macht es mich unheimlich wütend, dass ein gewisser “Donaldist” einen Beitrag von Ihnen gelöscht und letztlich für dieses Dilemma verantwortlich sein soll. Don, unter uns[Edit]

  515. VG-Wort Online-Meldung Ende...
    VG-Wort Online-Meldung Ende März?
    Da kommt der Scheck aber erst Mitte 2012.
    gruß fb

  516. Es war kein Donaldist, noch...
    Es war kein Donaldist, noch nicht mal jemand direkt aus dem Feuilleton.

  517. @b4, 007
    .
    Eine gute Idee, wir...

    @b4, 007
    .
    Eine gute Idee, wir versammeln uns ab Freitag abend wieder beim allerersten Stützentext und betreiben Textanalyse, Kommentare, ERgänzungen aus der Sicht von zwei Jahren später, etc., eine Woche später ziehen wir zum nächsten Text um, und so wird eine endlose Spirale draus, an deren übersichtlicher Darstellung sich mancher Datenbeankprogrammierer noch im 4. Jahrtausend die Zähne ausbeissen wird.
    .
    Nur der Autor dürfte dann nicht mehr mitreden, sonst verheddern sich die kritischphilologischen Stränge doch all zu sehr.
    .
    @Don, stimmt es dass Sie jetzt auf Facebook umziehen wollen?
    [like]

  518. <p>Da bräuchte man aber...
    Da bräuchte man aber jemanden, um freizuschalten. Und ich glaube nicht, dass die FAZ jemanden in ihren Blogeingeweiden rumkriechen lässt, der andere Verpflichtungen haben dürfte. Die Redaktion wird das ganz sicher nicht tun; als ich einmal darum gebeten habe, dass es jemand übernimmt, wurde mir seitens der Onliner geraten, die Kommentare doch einfach zu schliessen.
    .
    (Die Wertschätgzung für Ihr Treiben mögen Sie selbst ermessen)

  519. Okay, dann müsste jemand...
    Okay, dann müsste jemand anders (vielleicht die Göttinger Akademie der Wissenschaften) eine Medrese einrichten, wo die 300 Beiträge gehostet, editiert, wisschenshaftlich kommentiert und seziert werden — angefangen mit dem Versuch, eine klare Numerierung einzuführen, der natürlich scheitern wird, so dass im Ergebnis verschiedene exegetische Schulen verschiedene Zählungen benutzen werden, die z.T. auch wieder auf gutgemeinte, aber schlampig herausgegebene Printausgaben zurückzuführen sein werden.
    .
    Die Frage, welche Texte nun als kanonisch zu gelten haben werden und welche nicht, wird manche Dissertation dicker machen als nötig und apokryphe Versionen der gelöschten Kommentare werden nie wieder aus dem Umlauf verschwinden, in Osteuropa und im Nahen Osten für echt gehalten werden.
    .
    Dicke Lexika werden versuchen, Licht ins biographische Dunkel der “frühen Kommentatoren” zu bringen.
    .
    Aber der wichtigste, erste Schritt ist schon gemacht: Es hat aufgehört. Nur ein abgeschlossenes Korpus kann angemessen bearbeitet werden. Beginnen dürfte man damit streng genommen also hoffentlich nicht viel früher als so um 2087.

  520. Mir kist durchaus bewusst,...
    Mir kist durchaus bewusst, dass man die Kommentierey hier auff ewiklych beiben könnt – aber das würde, offen gesagt, den Falschen nutzen.
    .
    Folkher Braun, nein, das hat schon seine Richtigkeit – es gibt für Online eine verlängerte Meldefrist.

  521. Don,
    .
    wenn's so ist, ist es...

    Don,
    .
    wenn’s so ist, ist es so. Nur meine Meinung: Mir Kommt’s nicht auf das Label an, wo Ihre Beiträge veröffentlich werden und nicht darauf, welcher “kluge Kopf” vor oder hinter einem schreibt, es könnte von mir aus auch die Bäckerblume sein. Mir kommt es auf Inhalte an und da habe ich mich einfach bei den SdG bis heute verdammt wohlgefühlt.
    .
    Machen Sie halt ein Blog “Stützen der Gesellschaft” an anderer Stelle und bauen ihre gesicherten Altthemen als Art Tagebuch dort ein. Wenn es hier keine Probleme mit Urheberrechten etc. gibt, dürfte das technisch heute kein Problem sein. Andere Blogs haben es vorexerziert.
    .
    Manche Blogschreiber hinterlassen bei ihrem Verschwinden keine Bremsspur auf dem Asphalt, wenn man in Ihren aktuelleren aber auch den älteren Beiträgen nicht manchmal “blättern” könnte, fände ich das sehr sehr schade.
    Ihr treuer und “inspirierter” Mitleser aus dem FFM – Westviertel
    .

  522. Prinzessin auf der Erbse,...
    Prinzessin auf der Erbse, wegen der ganzen Geschichte habe ich eine Auktion verpasst, die mir sehr wichtig war. Dadurch hatte ich aber eine kleine Summe übrig – und wie durch Zufall gab es gestern ein Gemälde, das noch erheblich besser war. Da dachte ich – vielleicht hatte es ja alles doch sein Gutes. Und ich sagte mir und dem Teufel…
    .
    Es hat nicht geklappt, es wurde zu teuer.
    .
    berschr, danke für die freundlichen Worte, aber ein Theater ist nun mal mehr als die Kulissen, und was ich bislang dahinter gesehen habe, macht nicht den Anschein, als würde sich mal jemand hinsetzen und sauber aufkärchern. Und ich habe das alles weder finanziell nötig (wie die meisten), oder bin aufgrund mangelnder Optionen darauf angewiesen. Eine Verpflichtung, wenn man so will, empfinde ich allein für die Leser. Rossini jedenfalls wollte durchaus weiter machen – nur eben mit anderen Dingen.

  523. @hansmeier555
    das mit der...

    @hansmeier555
    das mit der wissenschaftlichen edition wäre wirklich ein anfang,
    @DA mir kommt das jetzt so vor, wie nach einer schlechten scheidung. die kinder (kommentatoren) zwingen die eltern (don und faz) noch etwas zeit miteinander zu verbringen und alle haben schon die neuen gschpusis

  524. @b4
    .
    Das hier ist vorbei....

    @b4
    .
    Das hier ist vorbei. Rücktritt vom Rücktritt geht nicht, da sei Gabriele Pauly vor.
    .
    Die Welt ist groß, Klimawandel und Refeudalisierung leisten sich Wettrennen und auch die Schriftkultur ist heute nicht mehr der Boden, auf dem wir sicher stehen können. Das Internet bringt der Literatur die Einmaligkeit und Flüchtigkeit zurück, die wir seit ERfindung des Buchdruck so schmerzhaft vermisst haben.
    .
    Es hat alles sein gutes: Das Prinzip des Blogs konnte man nach zwei Jahren verstanden haben. Wahrlich keine Raketentechnik — aber Zeit, die nächste Stufe zu zünden…

  525. bertholdIV, bitte keine...
    bertholdIV, bitte keine Emotionlität, die Stützen waren ein Beiboot zum Dampfer, und die Verbundungen bestanden aus ein paar Mails und Besuchen in Frankfurt.
    .
    colorcraze, das verstehe ich leider nicht.

  526. die "Stützen der...
    die “Stützen der Gesellschaft” in der FAZ ließen gerade diese Zeitung in einem sympathischen und toleranten Licht erscheinen. Das Lesen der Beiträge war die genussvolle kurze Flucht aus dem Alltag und hinterließ stets neue Einsichten, manchmal auch Ablehnung, aber ok.
    Das ist alles sehr betrüblich – die FAZ steht hier oben in der Symbolleiste, ich werde neu überlegen müssen.

  527. @DA
    sorry wenn es falsch...

    @DA
    sorry wenn es falsch angekommen ist, ich hätte aus ihrer email 8:06 so etwas gesehen…schönen urlaub
    @hansmeier555
    “Das Internet bringt der Literatur die Einmaligkeit und Flüchtigkeit zurück, die wir seit ERfindung des Buchdruck so schmerzhaft vermisst haben.”
    wirklich? war das zuvor flüchtig?

  528. Naja, also. Wenn etwas...
    Naja, also. Wenn etwas flüchtig ist, dann ist es die gedruckte Zeitung im Altpapier, gewissermassen die Löschung durch den Leser.

  529. Falkenherz, nun, ACDC war noch...
    Falkenherz, nun, ACDC war noch nie so meines, es ist kontaminiert durch zu Guttenberg, und Rossini war – für siene Zeit – schon ein sehr effektvoller und lauter Tonkünstler. Ich mag die Stretta wirklich sehr, gerade weil sie so zwingend, so unausweichlich ist, wie die Rennstrecke zur Hölle.
    .
    georgy koentges, ich habe es hier im Nachgang zu den Vorkommnissen gerade noch mit einer Studie zu tun, die sich mit Leukämie bei Kindern in der Nähe von Atomkraftwerken und deren Gefahrlosigkeit beschäftig… mindetens so menschenfreundlich wie Berechnungen zur Überlebensdauer von Soldaten im Einsatz.

  530. HollyGolightly, ich bin...
    HollyGolightly, ich bin untröstlich, das zu hören. Ich kann Ihnen etwas aus der Retorte für die Zwischenzeit offerieren:
    .
    http://www.gtblog.de/press/?p=872
    .
    http://rebellmarkt.blogger.de/stories/442267/
    .
    Und danach – nun, das liegt nicht in meinem Ermessen, der Entscheidungsprozess lief an mir vorbei, und was daraus wird, müssen andere entscheiden. Wie gesagt: Ich verdanke Ihnen, den Lesern, alles. Ihr Interesse an meinen Texten war das, worauf es ankommt.
    .
    Mediensegler, es war ein weiter, schöner, angenehmer Weg, das alles, wie eine gute Tour über 300 Pässe, vom Schreiben bis zum Reden. Mir hat das alles sehr viel Spass gemacht, gerade wenn es um die Bereiche geht, die auf keiner Abrechnung stehen. Hinten im Maschinenraum habe ich lauter rote Knöpfe bei den Kommentaren, auf die ich drücke, und dann springen sie auf Grün um – lieber wäre es mir gewesen, ohne solche Dinge auszukommen, aber dennoch, es war immer wie die Ampeln, die zum Beginn eines intellektuellen Rennens umsprangen. Das hat mich auch stets lächelnd über den ein oder anderen Misston in den Kommentaren oder hinterrücks getragen. Bis hierher. Danke Ihnen allen.

  531. geehrter Don

    in gebotener...
    geehrter Don
    in gebotener Kürze meinen Dank für zwei unterhaltsame und nachdenkliche Jahre
    Ich bin nicht erfreut über das provozierte Ende, aber die Vergleichen mit der Party, ,die zu Ende geht, treffen mein Gefühl sehr gut.
    Als Studenten hatten wir dann immer noch einen Tag zum Reanimieren bevor die harten Hörsaalbänke drohten.
    Herzlilchen Dank an alle unentwegten Vielblogger, Sie haben in meiner Vorstellung schon fast physisch Gerstalt angenommen.
    In diesem Sinne Ihnen allen eine gute Zeit
    Wahlschweizer

  532. Schade, dass nun an diesem Ort...
    Schade, dass nun an diesem Ort Schluss ist.
    Ich kann mir gut vorstellen, was Sie seinerzeit bewogen hat, Schirrmachers Angebot anzunehmen und diesen Blog in gerade auf dieser Webseite zu schreiben. Danke also für viele – jawohl!- mitreissende, erhellende und erkennbar nicht in mühevollster Kleinarbeit entstandene Artikel.
    Danke an die Kommentatorengemeinde, Gläubige wie Ungläubige und die Agnostiker sowieso.
    Gewidmet sei Ihnen eine Lebensweisheit, die R. Grebe wahrscheinlich von seiner wie immer Recht habenden Großmutter entliehen hat:
    .
    Drei Regeln für den Umgang mit Menschenfressern:
    .
    A Mache dich nie gemein
    .
    B Sprich immer laut und deutlich
    .
    C Geh früh heim
    .

  533. @ Andreas96
    "... - die FAZ...

    @ Andreas96
    “… – die FAZ steht hier oben in der Symbolleiste,…”
    .
    Och. Symbole auf Symbolleisten sind doch schnell… gelöscht.

  534. Zwei Wochen Offlineurlaub,...
    Zwei Wochen Offlineurlaub, Balkan, Karpathen, Schwarzmeerküste. Lemberg, Tschernowitz, Odessa. Der Frühling in den Bergen von Trabzon.

  535. Lieber und hochverehrter Don...
    Lieber und hochverehrter Don Alfonso, mein call-sign Tallyhoh! wird Ihnen nichts sagen. Ein Ausdruck aus der Jägersprache, im Sprechfunkverkehr mit der Radarleitstelle besagt es so viel wie: hör auf zu quasseln, ich habe Sichtkontakt zu meinem Ziel, brauche keine Anweisungen mehr, greife an.
    Als alter Jäger, Überlebender der Starfighter-Generation, bin ich viel zu spät Ihr Leser geworden. Verdanke den Hinweis auf Ihen Blog übrigens Colorcraze, die damit absolut nicht sphinxisch war, sondern five by five artikulierte, leider erst vor vier Wochen. Les beaux jours sont si courts…Muß gestehen, nicht alles habe ich verstanden; man wird der eigenen geistigen Grenzen schmerzlich bewußt: wußte nie, was ich alles nicht wußte. Mit Italien verbandet mich bisher vor allem ein Staffelaustausch mit dem 54. Stormo in Cameri, wo die Stimmung immer fröhlich war, auch wegen des Rotweins, den auch das fliegende Personal zum Mittagessen zu sich nahm. Wer meckern oder Beschwerden los werden wollte, wurde an eine “muro del pianto” (?) verwiesen. Für ortsunkundige Piloten gab es statt eines “follow-me” einen radelnden “marschallo”, der den Weg zum Abstellplatz wies.
    Gehörte damals übrigens dem bayrischen Hausgeschwader JG 74 “Mölders” in Neuburg an der Donau an, wohin mich die Personalführung der Luftwaffe verschlagen hatte. Habe großen Respekt vor den urbayrischen Kameraden gehabt. Einem fiel kurz nach dem Start mit seiner F-104 das Triebwerk aus. er schoß sich mit dem Schleudersitz über einem Tannenwäldchen heraus. Der Schirm öffnete sich, blieb aber kurz vor Erreichen der Mutter Erde in einer Tannenspitze hängen. Ganz in der Nähe hatte sich die vollgetankte Maschine beim Aufschlag entzündet und das Feuer breitete sich in dem trockenen Wäldchen schnell aus. Als angeblich die ersten Flammen schon an den Sohlen seiner flying boots züngelten, kam zum Gück die Feuerwehr und befreite unseren in einigen Meter Höhe am Schirm baumelnden Bayern aus seiner mißlichen Lage.
    Der normale Soldat würde heute in einem solchen Fall wohl zur längeren Behandlung seiner traumatischen Erfahrung in ein Sanatorium kommandiert. Unser Bayer dagegen, nicht unbedingt ein kommunikativer Typ, sann eine Weile still vor sich hin und bemerkte dann: “Do wori fost oan brathendl worn.”
    In diesem Sinne, lieber Don – rechtzeitig aussteigen und im übrigen Gleichmut bewahren (Horaz Oden II, 3,1)!
    Tallyhoh!

  536. Meine Startseite ist schon...
    Meine Startseite ist schon längst geändert!!

  537. @DA: Danke fuer inzwischen...
    @DA: Danke fuer inzwischen vermutlich viele Stunden Lesefreude meinerseits (die beste Ehefrau von allen hasst Sie daher aufrichtig und aus voller Eifersucht).
    .
    Jetzt werde ich vermutlich mehr Zeit mit produktiver Taetigkeit am Computer verbringen koennen- hurra! :(
    .
    Da Sie aber die Stretta zum Thema Ihres Abgangs erhoben haben, muessen Sie nun konsequenterweise auch zum Ende kommen. Auch wenn es uns allen schmerzt…
    .
    Ein letztes Wort zu Rossini und Wagner: http://www.beikircher.de/artikeldetailseite.php?id=67 und danach bitte einen beschwingten Abgang a la Rossini.
    .
    Am Wagnerschen Gesamtkunstwerk duerfen Sie dann die naechsten 40 Jahre pusseln…

  538. hier wäre ein nachfolger für...
    hier wäre ein nachfolger für die ‘stützen der gesellschaft': http://www.stern.de/politik/deutschland/schnauze-wessi-aufbau-west-in-peine-1566367.html

    thematisch gäbe es verschiedene parallelen: herkunft in den besseren kreisen der gesellschaft, starke regionale bindung (wenngleich nicht am tegernsee), mißtrauen gegenüber bestimmten erscheinungen der moderne, zweifel an den problemlösefähigkeiten der politik, geistig unabhängig, stark polarisierend – was eine wichtige grundlage für einen angeregten disput ist – und vor allem: noch nicht indiziert. noch schöner wäre natürlich ein blogduell, das die grenzen der meinungsfreiheit auslotet…

  539. @Don Carlos, dann taete ich...
    @Don Carlos, dann taete ich wieder mitmachen. Aber feste!

  540. @Don Carlos
    .
    www.stern.de was...

    @Don Carlos
    .
    http://www.stern.de was blocked because it belongs to the following categories:
    Adult/Sexually Explicit
    Administrator Override
    You can override Web Filtering for this computer:
    Username Marquis von Posa
    Password Lisa

  541. Ich bin leider auch zu reich,...
    Ich bin leider auch zu reich, um für Nichtszahler wie den Stern zu arbeiten.

  542. @HansMeier555
    ihr username ist...

    @HansMeier555
    ihr username ist Marquis von Posa und dann haben die gegen das NOM und das “für alle” gewettert. Sie scheinen mir ein ausgewiesener romantischer lutheraner, oder vielleicht sogar ein friedrich V. zu sein.
    lieber gruß aus wien

  543. Filou, Sie sind genau das...
    Filou, Sie sind genau das thema der genannten kolumne… :D

  544. @b4
    Jansenisten raus!...

    @b4
    Jansenisten raus!

  545. quasimodos zwilling mit...
    quasimodos zwilling mit auftrieb…
    .
    welch eine entdeckung, bester don carlos:
    “Kein Milchkaffee!”: http://www.stern.de/politik/deutschland/schnauze-wessi-ueber-die-ego-terroristen-vom-prenzlberg-1528658.html.

  546. Werter Don!
    .
    Es war ein...

    Werter Don!
    .
    Es war ein Vergnügen! Alles Gute!
    .
    Pfeifend,
    .
    Paule
    .
    P.s.: @Arabella 29.3. 14.48: Die Veröffentlichung der DBK von 1980 zum Thema Atomkraft findet sich hier:
    http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/deutsche-bischoefe/db28.pdf

  547. donna laura, das können Sie...
    donna laura, das können Sie nicht gut finden. Sowas pampiges. Das Leben ist zu kurz für zweitklassige Blogs. Ich will einen Don. Jetzt!

  548. Bedaure....
    Bedaure.

  549. liebe Arabella, nehmen sie...
    liebe Arabella, nehmen sie doch Don Carlos, wenn sie einen “Don. Jetzt!” brauchen. natürlich völlig selbstlos hilft er der holden weiblichkeit gerne aus.

  550. @HermannHagena 12:59
    Sehr...

    @HermannHagena 12:59
    Sehr geehrter Herr General, da kann ich ja wenigstens hier sozusagen bloggend die Degenspitze im Gruß senken, nachdem ich neulich in Ihrem Buch (dass mir ein uns beiden bekannter Monsignore und Patriarchalexarch verehrte) geblättert habe.
    Ja bedauerlich dass es zuende geht, aber vielleicht nicht ohne Hintersinn, haben wir nicht alle als Kinder gelernt dass man auf der Geburtstagsparty gehen sollte wenn es am schönsten ist?
    Dem Don entspannte Tage in Italien, mit einem Poussin bei einem Kunsthändler dort liebäugle ich heftig (vielleicht kann ich beim Preis noch etwas handeln…) und anschließend einen schönen neuen Blog an anderem Ort, mit etwas anderem Akzent aber vielen treuen Lesern und Mitbloggern.
    Au revoir!

  551. donna laura, selbstlos, nicht...
    donna laura, selbstlos, nicht kritiklos. das leben ist zu kurz für zweitklassige humorlose frauen.

  552. Naja - recht viel anderes als...
    Naja – recht viel anderes als einen übergewichtigen Plauderer in nachbesten Jahren hat es von mir ja auch nicht gegeben, insofern…

  553. nevermind, Don, Sie wurden ja...
    nevermind, Don, Sie wurden ja nicht als unterwäschemodel angeheuert… ;D

  554. Liebe Arabella, lassen Sie es...
    Liebe Arabella, lassen Sie es sich nicht verdriessen. Mein Sohn hat seine sichere Behausung, ein Buswartehaeuschen mit schusssicherem Glas, Richtung CCAA verlassen. Er bietet es Ihnen zum Schutze an. Kostenlos, ohne Verpflichtung. Rechts unten finden Sie das Kaestchen fuer ein Dankschreiben. Mit etwas Kombinationsvermoegen werden Sie das Geheimlager fuer den Bordeaux finden.
    Warum ich so nett bin? Nun, Esmeralda sieht mich an und sagt: “Maenner sind immer fies!”

  555. Werter Genosse Don!
    Also, ich...

    Werter Genosse Don!
    Also, ich würde mich über ein Buch mit den fünfzig besten Beiträgen freuen oder dieses verlegen. Ein eleganter und würdiger Abschied, den sich unsereiner nicht leisten kann.
    Mein Unternehmen hat zehn Jahre New Economy überlebt und ich bin inzwischen ein verfolgter Kommunist. Letzteres würde ich Ihnen auch wünschen, zumal es auch Italienisch wäre.
    Waren Sie schon einmal im “BlaBlaBla”, dem alten Kommunistencafe hinter dem Colosseum?
    Dort holen sich Altkommunisten ihre tägliche Milch ab, die ihnen die KP als Deputat ausgesetzt hat.
    So sehe ich uns bald. Aber bitte nicht in Meran, sondern in Udine oder Perugia.

  556. @DonCarlos, ...und zu kurz...
    @DonCarlos, …und zu kurz für schlechte Weine. So viel Zeit muß sein. Und die erstklassigen Frauen muß man nehmen, wie sie sind. Wer ihre Schönheit – auch im Geiste natürlich – zu erklären versucht, ist ihrer nicht würdig. Oder kommt auf den Peitschbock.

  557. ganz recht, ganz recht. machen...
    ganz recht, ganz recht. machen Sie aus dem ewigen don einen stillen. und kommen dann mit neuem nom de plume ganz anders daher. das wuensche ich Ihrem talent. es ist ganz klar, dass Ihr gastspiel bei der faz nicht ewig waehren konnte. the superior mind bleibt immer ungebunden. es verbeamtet nicht, es verweilt hoechstens. und es schreibt nicht nach diktat oder fuer geld etwa. das zu enge korsett ist abgeworfen – bravo!
    .
    ich reise meist in zuegen, nur selten im convertible, und habe ein nettes fasciculum zusammengetragen an ‘strangers on a train’ begegnungen. der zufall laesst sie zustande kommen und es entspinnen sich wunderbare konversationen. ich habe die letzten monate viel zeit am schreibtisch verbracht, dabei Sie entdeckt und immer mal mitgelesen. einige Ihrer saetze and Ihrer bilder werde ich in guter erinnerung behalten. und es passt. so wie bei der zugfahrt, die irgendwann zuende geht, weil man eigentlich einer anderen sache nachzugehen hat, steigt man aus, trinkt vielleicht noch einen tee in einem naheliegenden etablissement und verabschiedet sich mit einer netten geste und einem angenehmen gefuehl. man denkt sich, hach, die welt ist voller interessanter menschen und geht dann wohlgestimmt seiner wege bis man wieder im zug sitzt. Ihr blog war ein wenig orientexpress, transsibirisch und auch dritter klasse waggon. mein kalender haelt statt eremitendasein bald wieder sozialleben bereit und ich kaeme sowieso nicht zum lesen. so muss ich mich wenigstens nicht aergern, Sie zu verpassen.
    .
    das naechste mal sehe ich Sie wahrscheinlich auf dem nachbarbahnsteig, wenn herr von der schulenburg endlich Ihre residenz abgelichtet hat und ein netter in sachen stil und historie bewanderter editor ein paar zutreffend elegante worte dazu findet. in der WoI. das waere dann der letzte mosaikstein zur beantwortung einer frage, die sich mir vor geraumer zeit stellte. Sie muessen wissen, ich habe mal ein photo gemacht von der aussenhuelle Ihres loyolaeums. als ich Ihre ‘kleine, dumme stadt’ besuchte, a la recherche. ich fragte mich damals, wer da wohl jetzt drin wohnen wuerde. le monde – une dorfe.
    .
    waer dies nicht ein blog und virtuell, dann bekaemen Sie jetzt von mir ein handschriftliches annasethe-billett ueberreicht, hochachtungsvoll mit den besten wuenschen und einem kleinen sinnspruch fuer den weg: ‘may you kiss where you please and please where you kiss!’ der freibrief der bonvivants. allein schon, weil das hier nicht geht, muessen Sie das medium wechseln.
    .
    alles gute Ihnen und den afficionados, ergebenst Ihre a.s.

  558. nico, nicht in der...
    nico, nicht in der Fastenzeit.
    .
    700, liebe Leute, das müsste doch zu schaffen sein.

  559. Wer sich langweilt, kann ja...
    Wer sich langweilt, kann ja zwischendurch ein bissel Mathias Beltz lesen.

  560. Mit einem Ersatzblogger...
    Mit einem Ersatzblogger sicher.
    .
    Ich habe. liebe annasethe, ja bisweilen den Eidruck, dass man mir das Scheiden ganz besonders schwer machen möchte -. und ich gebe zu, dass manche da wirklich erstaunliche Leistungen volbringen. Ansonsten ist das Schöne am Internet ja, dass alles andere nie weiter als einen Klick entfernt ist. Ich denke ohnehin, dass es kaum mehr “FAZ-Leser” oder “SZ-Leser” gibt. sondern nur noch wuselnden Menschenmalström in vier Dimensionen – und nur sehr wenig. was Haltekräfte entwickeln kann. Das war ein angenehmer Nebeneffekt, aber nicht der Hauptzweck der Übung. Trotzdem bin ich der Meinung, dass dieses Blog in der Hauptsache ein Ding der Leser und Kommentatoren gewesen ist – ich habe nur das Licht angemacht und den Tee serviert.
    .
    Ich bin gespannt, ob das jemand auch so hinbekommt. Ich hoffe, man wird eventuellen Neuverpflichteten nicht gleich mit “der Don war besser” kommen, sondernm sie in Ruhe betrachten. Mir ging das alles leicht von der Hand, es war kaum Arbeit und sehr viel Spass, und ich hatte auch nicht den Eindruck, es sei alles auserzählt. Insgesamt war es schon eine recht feine Sache, das alles, man sah zum ersten Mal in Deutschland, was ginge, wenn man es wagen würde, und es wird sicher andere geben, die es nicht schlechter machen, wenn man sie nur lässt.
    .
    Den Don Alphonso behalte ich natürlich, der begleitet mich seit 12 Jahren, den gebe ich nicht auf, und auf dem Grabstein wird stehen: Der Autor war ein langweiliger Mensch, aber sein Don Alphonso trieb es wild und lang.

  561. muscat, dann muss uns aber der...
    muscat, dann muss uns aber der Gastgeber einen heißen Tee und eine seiner Lampen an die Gartentür bringen – es wird langsam kühl und dunkel!

  562. "muscat, dann muss uns aber...
    “muscat, dann muss uns aber der Gastgeber einen heißen Tee und eine seiner Lampen an die Gartentür bringen – es wird langsam kühl und dunkel!”
    Selbst jetzt, hier und heute wächst der Beitrag mit mehr Kommentaren und PIs, als fast alle anderen, die es hier so gibt – würde man das als Massstab nehmen, hätte die FAZ fast gar kein Blog mehr.

  563. Es ist übrigens der Schwager,...
    Es ist übrigens der Schwager, Gaspard Dughet gen. Poussin, deswegen in halbwegs erschwinglichen Größenordnungen. Ja ich mag Landschaften, mit und ohne Staffage, und Italianisanten.
    Hier ein link auf das Bild (die Galerie hat es auch in der Bucht eingestellt)
    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?VISuperSize&item=220709060044

  564. Alexander Dill, ich werde in 6...
    Alexander Dill, ich werde in 6 Wochen mit der Mille Miglia in Rom sein – und obwohl ich dort, aller Schreibarbeit entledigt, eventuell sogar könnte, kann ich doch nicht – weil ich an der Engelsburg bin. Und diesmal ganz ohne Stress und Druck.
    .
    Don Carlos, ich werde gleich mal bei monster,com schauen. Aber wenn ich genommen und dann halbnackt in einer Anzeige bei der FAZ erscheine, heisst das nicht, dass ich mich wieder reingedrängelt habe.

  565. Geehrter Don, habe mir heute...
    Geehrter Don, habe mir heute schon mal, sozusagen in vorauseilendem Gehorsam, den GT Blog angeschaut. Ist ja sehr dezent im layout, da paßte doch gut der von mir lang ersehnte (zwei Jahre) Beerdigungstourismus-Beitrag: Die Leich fährt hinten mit; Die Leich im Zeitalter von Yes, We Can; Change; Bad Bank oder die outgesourcte Leiche. Übersehen Sie bitte nicht die Ergiebigkeit des Themas, da hängt viel dran. Momentan wird doch viel zu Grabe getragen: Atomkraft, No Bail Out, Regulierung der Wertlospapiermanagergehälter und…..

  566. Der Link geht leider nicht,...
    Der Link geht leider nicht, ebay hat die Angewohnheit, den Zugriff auf Bilder zu erschweren (und ich hasste, hasse, hasse das!), deshalb hier nochmal:
    .
    http://cgi.ebay.de/Kunstreproduktion-Gaspard-Poussin-Dughet-Waldlandschaft-/290547827413?pt=Dekorationsmaterial&var=&hash=item895fb04fc5
    .
    Meine Mieterin hat solche – wirklich feinen – Reproduktionen aus Holland mitgebracht, die waren wirklich grandios; mich hat es gerissen, als ich sie gesehen habe. Trotzdem, als ich plötzlich über 100 m² Neuwand zur Verfügung hatte, nahm ich zu Beginn doch erst mal Kupferstiche, und rüste langsam auf Gemälde um. Übrigens, das letzte Gemälde, das ich in der Zeit hier erwarb, war ein etwas mussglückter Holländer um 1680: Der verlorene Sohn im Bordell mit zwei Weibsbildern. Das ist das Privileg der Reichen beim Abgang; ich vermute, die Armen müssen in solchen Momenten eher eine billige Kreuzabnahme oder einen Märtyrer, dem man die Haut abzieht, erwerben.

  567. Wobei ich der Ehrlichkeit...
    Wobei ich der Ehrlichkeit halber sagen muss, dass ich diesen Blog nur über die FAZ gefunden habe und ausser bei Mainstreammedien kaum je gefunden hätte.
    .
    Und das es schon auch die Texte selbst waren.

  568. @muscat, Fastenzeit kennt der...
    @muscat, Fastenzeit kennt der Hedonist nicht. Mir wäre sie auch lieb, weil die tägliche Last des Degustierens einem die Zeit für unwichtige Dinge nimmt.

  569. Ja, offensichtlich können wir...
    Ja, offensichtlich können wir uns alle nicht recht davon trennen. Weil es mir gerade unter die Finger kam, einige Beiträge zur historisch-kritischen Ausgabe der “Stützen der Gesellschaft”, Teil III, Bd. 17.2, Aphorismen:
    Ludwig XIV. hat man in seiner Jugend zum Spielen mit den Kindern der Diener in die Gräben des Louvre geschickt – geschadet hat es ihm nicht, und was er bei Schlägereien im Müll lernte, wandte er später erfolgreich in der Außenpolitik an.
    .
    Bei einem Strauß musste man noch Angst haben; heutige Politiker weinen leise und sprechen mit gebrochener Stimme, oder heißen einfach nur Koch.
    .
    Hätte man mehr Bücher und weniger Verbotsaufrufe gedruckt, wäre die Welt sehr viel schöner.
    .
    Schwamm drüber, über Geld und außerehelichen Nachwuchs redet man nicht, das besorgen schon die Nachbarn.
    .
    Als ob die besseren Kreise solche sein würden, wenn sie immer ehrlich wären.
    Man soll sich nach den Regeln einer enthemmten Gesellschaft verhalten, um dann nach den Regeln der alten Gesellschaft verurteilt zu werden.
    .
    Was wollen die – dass ich mich anstrengen muss?

  570. Oh, es gibt sie noch, die...
    Oh, es gibt sie noch, die Kavaliere. Das lässt mich froh in die Zukunft schauen.
    .
    Bleiben Sie noch eine Weile an der Gartenpforte. Ich gehe heim. Es war nett, vielleicht liest man sich einmal wieder.

  571. Ha, noch mal umkehren und...
    Ha, noch mal umkehren und danke sageen: Paulchen P, supernett, danke für den link zu den Bischöfen!!

  572. bester don, sie meinen, sie...
    bester don, sie meinen, sie hätten mehr chancen bei monster? muss ich mir also doch wieder die faz kaufen, wegen der anzeige auf seite 1…

  573. "...Das ist das Privileg der...
    “…Das ist das Privileg der Reichen beim Abgang; ich vermute, die Armen müssen in solchen Momenten eher eine billige Kreuzabnahme oder einen Märtyrer, dem man die Haut abzieht, erwerben.”
    Das liest sich so wie: Deine Armut kotzt mich an. Recht so, nieder mit Plagiaten, Nippes, weinenden Madonnen in Lourdes und 24Karat vergoldetem Klump – und ebay erwähnt man nicht in einem Satz mit alten Holländern und handgedengelten Silberkannen von 18oohaumichblau!
    Don, gäbe es Sie nicht schon, so……..

  574. Werter Don Alphonso,

    was...
    Werter Don Alphonso,
    was wollen Sie mit so einem, vermutlich alten, Schinken? Ich hab da noch ein hübsches selbstgemaltes in meinem Büro. Dieses würde ich Ihnen sogar schenken!
    Ihre PadE

  575. donna laure, ich hänge...
    donna laure, ich hänge zwischendrin Gemäle auf und Barockspiegel um – nach einem kritischen Blick denke ich, dass es wohl doch nichts mit der Seitenanzeige wird.
    .
    nico, das ist wie in nach dem Abspann der Muppet Show: Dann wird nochmal der härteste Spruch bemüht. Und was haben Sie sonst erwartet? Dass ic h mich kleinmütig gebe? (Immerhin, ich habe mich n ie getraut, einen Beitzrag über Prostitution zu schreiben, und nun öffnet sich bald mein Wohnzimmer in ein veritables Freudenhaus)

  576. Ich habe sehr oft Prostitution...
    Ich habe sehr oft Prostitution rausgelesen.

  577. Danke für das Lob, Savall,...
    Danke für das Lob, Savall, aber ich muss das gleiche sagen, was ich schon einem Buchverleger sagte: Das passiert mir einfach so, das ist keine Absicht, und es ist dort ganz gut aufgehoben, wo es ist. Man kann es immer noch nachlesen.
    .
    Prinzessin auf der Erbse, nun, ich habe ein Faible für kunsthistorische Abseitigkeiten, wie etwa Kardinalportraits, die keiner so richtig will. Die Szene des verlorenen Sohnes im Bordell ist so eine Abseitigkeit, die man heute kaum mehr zu schätzen weiss. Ich schaue mir solche Bilder gerne an und denke mir, dass ich ein sehr exklusives Vergnügen habe, weil ich sie lesen kann. Meines hat der Auktionator in Unkenntnis als “Feine Gesellschaft an der Tafel” bezeichnet. Das geht nur, wenn die Bildsprache nicht mehr verstanden wird – und dazu muss sie erst ein paar jahrhunderte tot sein.

  578. Ja man erschrickt sich wenn...
    Ja man erschrickt sich wenn selbst in renommierten Auktionshäusern Bilder als “Landschaft mit Staffage” bezeichnet werden, weil die abgebildete mythologische Szene nicht mehr identifiziert wird, aus Unkenntnis der Ikonologie und auch der antiken Mythologie. Und ter Borch oder andere Genremaler werden mit “Wirtshauszene” beschrieben obwohl Geldstück oder Brief mit Einlage in der damaligen Zeit ganz klar auf amouröse Verbindung und zwar im Zweifel kommerzieller Art bezogen wurden. In Münster gab es während meines Studiums eine große ter Borch Ausstellung im Landesmuseum, die gut erklärt war, da lernt man so etwas fürs Leben.
    Und für die Musikliebhaber die es nicht im Plattenschrank haben, hier zwei links zu R Strauß Zueignung
    historisch aber recht gut text – verständlich mit Klavier Lotte Lehmann 1938 als Emigrantin
    http://www.youtube.com/watch?v=QC4XvZ3Xz5o
    und die unvermeidliche Elisabeth Schwarzkopf mit Orchester
    http://www.youtube.com/watch?v=u_VswSEhgpU
    Habe Dank!

  579. Definitionssache. Ich wollte...
    Definitionssache. Ich wollte mal über richtige Prostitution schreiben, nur habe ich damit 0 Erfahrung, weil das neben Drogen und Glücksspiel zu den Verboten gehört, die so verboten sind, dass man sie erst gar nicht verbietet. Also zumindest bei uns.

  580. ...um Ihr Freudenhaus wird...
    …um Ihr Freudenhaus wird sich bald eine schöne Geschichte ranken. Ein Schmelztigel von Lust, Laster und Präferenz – womöglich weiblicher Opulenz, sollte von Ihnen nicht unbeschrieben bleiben.

  581. Sicher, Nico, sicher. An einem...
    Sicher, Nico, sicher. An einem Ort, der im Gegensatz zum Bild jedoch integer ist.
    .
    prince Matecki, ich bin da vollkommen schmerzlos. Zumal irgendwelche “Bauerszenen” von Zahnärzten weniger gesucht werden, als Darstellungen biblischen Inhalts. Es täuscht natürlich nicht alle, aber je schlechter die Erklärung, desto besser die Chancen. Oder wenn jemand bei der Datierung daneben liegt… oder die Herkunft nicht erkannt wird… alles Chancen.

  582. weibliche opulenz würde mich,...
    weibliche opulenz würde mich, ehrlich gesagt, ein wenig langweilen…

  583. Wenn Bordell nicht geht, dann...
    Wenn Bordell nicht geht, dann halt was über Journalismus.

  584. In höheren kirchlichen...
    In höheren kirchlichen Kreisen soll der Puff fussläufig vom Palais des Bischofs aus zu erreichen gewesesen sein, so wurde mir das vor längerem über Salzburg zu Zeiten des Ständestaats glaubhaft zugetragen.

  585. Wenn ich sage, dass ich von...
    Wenn ich sage, dass ich von Prostitution nichts verstehe, müssen Sie mir glauben.
    .
    Dass ich von Journalismus nichts verstehe, kann ich beweisen! Wenn ich sowas schon lese:
    http://afewtastefulsnaps.wordpress.com/2011/03/14/award-winning-journalism-job-post/
    “But if you’re the type of sicko who likes holing up in a tiny, closed office with reporters of questionable hygiene to build databases from scratch by hand-entering thousands of pages of documents to take on powerful people and institutions that wish you were dead”
    .
    dann muss ich sagen: Nicht ohne meinen Kronleuchter. Und Sagrotan.

  586. Da dieser Salon offensichtlich...
    Da dieser Salon offensichtlich noch immer weitergeht, komme ich noch einmal vorbei, um dem Herrn des Hauses ein weiteres Kompliment an den Herrn des Hauses weiterzugeben. Seit ich weiß, dass Sie das auch machen, finde ich Silberputzen gar nicht mehr so schlimm und tue es – ihrer Anregung zu Folge – während der Tee zieht. Zweitens habe ich keinerlei Hemmungen mehr, Geld für schöne Dinge und nicht für irgendwelche Opfer auszugeben. Gestern erstand ich einen sehr edlen kleinen Teppich, der sich fabelhaft für ein höchst elegantes Kissen auf meinem Wiener Schaukelstuhl eignet. Da sitzt ich nun sehr bequem und denke über die Stützen der FAZ Gesellschaft nach.

  587. hans meier,
    .
    ja, eigenlich...

    hans meier,
    .
    ja, eigenlich wäre es mal an der zeit für ein karl-kraus revival.
    .
    noch dazu, wo nicht nur die fackel sonden auch die frei presse im netz stehen.
    .
    http://corpus1.aac.ac.at/fackel/
    http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nfp

  588. @Zuchthausprediger Süptitz
    in...

    @Zuchthausprediger Süptitz
    in wien ist das auf der rückseite des palais coburg.
    http://www.palais-coburg.com/
    wie es mit den verbindungen vom palais aus ist, weiss ich nicht, aber zumindest wurden jetzt die werbebilder am flughafen entfernt. jetzt können wir aber langsam schließen die zoten ziehen in den blogg ein

  589. <p>Der Tiger, meinen alten...
    Der Tiger, meinen alten Vertrag mit der FAZ habe ich gekündigt, aber nicht gegenüber meinen Lesern. Und ich denke auch, dass ein wenig Sorglosigkeit gegenüber dem Dasein ganz gut tun kann – Japan ist schlimm. Denke da an den guten, alten Kreisler und “Blumengiessen”.
    .
    Zuchthausprediger Süptitz, im späten Mittelalter war es oft genuig so, dass die kirchlichen Machthaber auch die Kontrolle über die Bordelle hatten. Da waren sie noch mächtig! Naja. Heute geben sie sogar Zeitungen auf.

  590. Ohne Pompadour keine...
    Ohne Pompadour keine Enzyklopädie, so schaut’s doch aus.

  591. Sagen wir mal so:...
    Sagen wir mal so: Kurtisanenerziehung ist auch so ein Feld das brachliegt.
    .
    Zwischen Praktikantinnenunwesen und Escortservice muss es doch irgendwas geben, womit man in die Oper oder sogar zum Streichquartett gehen kann, ganz ohne Blicke auf die Uhr, Füßescharren und Kaugummigeräusche ertragen zu müssen. Auch das Publikum hätte ein REcht darauf. Und die Musiker erst.

  592. Womit wir wieder bei Rossini...
    Womit wir wieder bei Rossini wären und seinem Figaro, der ja letzlich auch nix anderes ist als ein schöngefärbter Leporello, der wiederum so was ist wie ein …

  593. Lieber Don, was heißt schon...
    Lieber Don, was heißt schon integer. Sie haben doch auch das GT Blog.
    .
    @donna laura, oftmals sind die opulenten die interessanteren – auch wenn ich ihre Kantenlosigkeit und Bewegungsarmut nicht so sehr schätze.

  594. "Vertikale Integration" eben....
    “Vertikale Integration” eben.

  595. ..und im mittleren Mittelalter...
    ..und im mittleren Mittelalter erst. Da gingen die losen Weiber hiner der Fahne der hl. Magdalena bei der Fronleichnamsprozession mit. Und das zu Recht, weil die allgemeine mittelalterliche Aufassung war, dass Jesus Christus für alle Menschen gestorben sei. Heute leben wir in aufgeklärteren, moderneren Zeiten, denen das menschliche zunehmend fremd und das allzumenschliche zunehmend unverständlich wird und damit gebe ich weiter an Hans Meier.

  596. @Paulchen P
    Danke für den...

    @Paulchen P
    Danke für den link, ich wollte es auch suchen, wurde aber nicht fündig
    wenn man die 28 durch die 25 ersetzt: überraschung ;o):
    http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/deutsche-bischoefe/db25.pdf
    wahrscheinlich findet sich noch vieles weiteres, muss mal alles durchprobieren…da jauchzt das gemeine mitglied der rkk.

  597. "Heute geben sie sogar...
    “Heute geben sie sogar Zeitungen auf.”
    .
    Kennt jemand hier noch die Publik?

  598. Für das GTBlog gibt es schon...
    Für das GTBlog gibt es schon andere Interessenten, vor allem aber – eine andere Planung meinerseits. Mal schaun, ob ich das durchhalte, was ich dort plane.
    .
    Madama Pompadour würde ich jetzt eher als, sagen wir mal, zeittypische Erscheinung im Beraterwesen bezeichnen.

  599. <p>Null Erfahrung mit...
    Null Erfahrung mit Prostitution? Was ist mit der [Edit: Ja, sehe ich auch so. Don]
    [schalten Sie das bloß nicht frei…] [Edit 2: Editiieren ist seliger als löschen. Don]

  600. dieses hirtenwort ist ja eine...
    dieses hirtenwort ist ja eine quelle geistlicher erbauung:
    unter 2: a) Es geht nicht nur um die Unfehlbarkeit des Papstes, sondern der ganzen Kirche, ja sogar um die Wahrheit der Heiligen Schrift.
    man beachte die climax….
    die Unterzeichner dieser schrift:
    Klaus Hemmerle, Bischof von Aachen – Josef Stimpfle, Bischof von Augsburg – Elmar Maria Kredel, Erzbischof von Bamberg – Prälat Dr. Johannes Tobei, Beauftragter des Bistums Berlin – Alois Brems, Bischof von Eichstätt – Franz Hengsbach, Bischof von Essen – Oskar Saier, Erzbi-schof von Freiburg – Eduard Schick, Bischof von Fulda – Heinrich Maria Janssen, Bischof von Hildesheim – Joseph Kardinal Höffner, Erzbischof von Köln – Wilhelm Kempf, Bischof von Lim-burg – Hermann Kardinal Volk, Bischof von Mainz – Joseph Kardinal Ratzinger, Erzbischof von München und Freising – Reinhard Lettmann, Kapitelsvikar, Weihbischof in Münster – Helmut Hermann Wittler, Bischof von Osnabrück – Johannes Joachim Degenhardt, Erzbischof von Pa-derborn – Antonius Hofmann, Bischof von Passau – Rudolf Graber, Bischof von Regensburg – Georg Moser, Bischof von Rottenburg – Friedrich Wetter, Bischof von Speyer – Bernhard Stein, Bischof von Trier – Paul Werner Scheele, Bischof von Würzburg
    jetzt das rätsel: wieviele davon sind apostaten einer katholischen kirche?
    lösung auf kreuz.net (mit dem üblichen disclaimer)

  601. @Don
    .
    Da tun sie der...

    @Don
    .
    Da tun sie der Pompadour Unrecht, die war eine Person mit Geist, Witz, Charakter, die die Natur liebte, darunter auch ihre eigene.

  602. @Zuchthausprediger Süptitz
    da...

    @Zuchthausprediger Süptitz
    da bin ich hier im blogg auch mal drauf eingefallen: habe natürlich gleich auf publik forum geschlossen.
    bevor ichs vergesse:
    @prince Matecki und auch perfect 57! und manche anderem…: liebsten Dank für die ganzen Musikempfehlungen…

  603. "Und Sagrotan." - darauf...
    “Und Sagrotan.” – darauf musste man bei ihnen, lieber don, lange warten. weiss dies ihre werte frau mutter?
    .
    lieber nico, ich meinte vor allem die w e i b liche opulenz. allerdings wage ich kaum, ahnen zu wollen, was genau sie meinen.
    so einen freund haben wir auch. an jedem seiner geburtstage wird er mit seiner *hüstel* leidenschaft hochgenommen. http://en.wikipedia.org/wiki/Tit_(bird)
    männliche opulenz wie bei kohl allerdings interessiert auch nicht so.
    .
    HansMeier555, das mätressenwesen ein universitätsfach?

  604. er wirs ja immer schrecklicher...
    er wirs ja immer schrecklicher und das in 1979:
    3.3. Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Taufe eines Kindes? …Die Eltern dürfen daher kurze Zeit warten, damit dies mit der nötigen Zeit für die Vorberei-tung möglich wird. Jedoch gibt es keinen vernünftigenGrund, die Taufe längere Zeit hinauszuschieben. Sie soll in den ersten Wochen nach der Geburt stattfin-den, spätestens innerhalb von vier Wochen, wenn kein wichtiger Grund dagegen spricht.
    http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/deutsche-bischoefe/DB20.pdf
    zum terrorismus haben wir auch noch was:
    http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/deutsche-bischoefe/DB16.pdf
    wen es interessiert einfach die …dbxx.pdf und für xx einfach durchspielen

  605. @Zuchthausprediger Süptitz,...
    @Zuchthausprediger Süptitz, köstlich, köstlich der Verweis auf das edad media. In Andalusien laufen heute noch bei den typischen Prozessionen “Virgen de la ….” die größten machos und chicas weinend und klagend hinter kopfgeneigten Madonnen hinterher. Soviel hat sich also dann doch gar nicht geändert.

  606. Märchen
    .
    Es war einmal ein...

    Märchen
    .
    Es war einmal ein Kaiser, der über ein unermeßlich großes, reiches und schönes Land herrschte. Und er besaß wie jeder andere Kaiser auch eine Schatzkammer, in der inmitten all der glänzenden und glitzernden Juwelen auch eine Flöte lag. Das war aber ein merkwürdiges Instrument. Wenn man nämlich durch eins der vier Löcher in die Flöte hineinsah – oh! was gab es da alles zu sehen! Da war eine Landschaft darin, klein, aber voll Leben: Eine Thomasche Landschaft mit Böcklinschen Wolken und Leistikowschen Seen. Rezniceksche Dämchen rümpften die Nasen über Zillesche Gestalten, und eine Bauerndirne Meuniers trug einen Arm voll Blumen Orliks – kurz, die ganze moderne Richtung war in der Flöte.
    Und was machte der Kaiser damit? Er pfiff drauf.
    .
    Kurt Tucholsky

  607. @donna laura
    .
    Universität,...

    @donna laura
    .
    Universität, wir sind doch nicht pervers!
    .
    Dafür gibt es das Hofteather und Ballett.

  608. Und die Gesangsausbildung....
    Und die Gesangsausbildung.

  609. @donna laura, ich meine...
    @donna laura, ich meine einfach die physische einhergehend mit der Drohnenhaftigkeit, die, nun ja….In der Geschichte der Bordelle wurden zumeist Rubensfrauen dargstellt und karikiert. Auch las ich mal eine köstliche Geschichte um die Leibwinde, die, insbesondere aus gut proportionierten birnenförmigen Teilen des weiblichen Körpers, besonders anschaulich….Ich meine, es war in der FAZ: Die Geschichte des Leibwindes. Das kann man recherchieren.

  610. @donna laura
    Die...

    @donna laura
    Die gutausgebildete Kurtisane sieht so aus als wäre sie keine. Man weiss es zwar, aber man kann auch so tun als wüsste man es nicht.
    Anstand und Erziehung eben.

  611. Alter Bolschewik, jetzt erst...
    Alter Bolschewik, jetzt erst sehe ich per Zufall Ihren Kommentar, daher nochmals spezielle Grüße auch an Sie!
    Don Alphonso, morgen geht’s los nach Italien – mal wieder mit dem Wohnmobil (ich kann’s kaum glauben, ICH im Wohnmobil!) in die Toscana oder so…
    Herzliche Grüße nochmals, mawu

  612. nicht zu vergessen die...
    nicht zu vergessen die rhythmische sportgymnastik, im land der lupenreinen demokraten.

  613. @B4 – Ich weiss garnicht,...
    @B4 – Ich weiss garnicht, was Sie meinen. Dieses (auf Seite 5) ist doch sehr zutreffend für Don’s Salon im engreen und weiteren Sinne:
    ‘Es gibt Menschen unter uns, die zu Taten
    fähig wurden, die sie sich selbst und die wir ihnen noch vor
    einigen Jahren nicht zugetraut hätten. Hier ist doch etwas im
    Denken und Empfinden dieser Menschen vorgegangen, dem
    wir auf die Spur kommen müssen. Und diese Menschen sind
    nicht Einzelgänger, sondern sie sind verflochten mit anderen,
    die – wenn auch zögernd und indirekt und gewiß aus unter-
    schiedlichsten Motiven – ihre Aktionen mitgetragen oder
    doch ermöglicht haben.’

  614. @HansMeier555, nun muß ich...
    @HansMeier555, nun muß ich als Berater sprechen: Was zeichnet denn einen Berater besser aus als Geist, Witz, Charakter, Selbstverständnis und Selbstgefälligkeit, wie Sie Pompadour beschreiben. Nur, wer diese Attribute in sich trägt, kann vereinahmend und überzeugend sein. Oder: nur, wer sich selber liebt, kann andere ertragen – und beraten.

  615. Alter Bolschewik & Don...
    Alter Bolschewik & Don Alphonso usw. – ich denke, die machbare Kommentaranzahl wurde dann einfach überschritten. Vernünftige Diskussionen konnten einfach nicht mehr stattfinden, aus diesem Grunde habe ich auch etwas die Lust am Kommentieren verloren.
    .
    Ziehen wir doch einfach um! Zu Dons Rebellmarkt oder so! Oder machen wir einen eigenen Blog – den “Stützen der Gesellschaft 2″ :-)
    Es wäre doch wirklich irgendwie schade…
    (was macht eigentlich giraldeli? So hiess er doch?)
    .
    Viele Grüße, mawu

  616. ...an Grosszuegigkeit mangelt...
    …an Grosszuegigkeit mangelt es-ausser ihm-fast allen. Manieren hat-ausser ihm-fast keiner. Bildung ist fuer fast alle-ausser ihm-eindeutig Mangelware.
    Nur Eitelkeit erkennt er nicht bloss bei anderen, sondern auch bei sich selbst. Wobei die seine letztlich in die bohrende Frage muendet: Bin ICH nicht doch viel zu bescheiden? Ein Vorwurf, den wohl jeder gern hoert-wenn auch leider viel zu selten. [1]
    .
    @Grenzgänger, ich weiss nicht, ob Ihre Bescheidenheit nur vorgetaeuscht ist. Sollte sie ehrlich sein, kann ich nur raten: fuehren Sie Ihr Pferd nicht am Saum, sondern sitzen Sie auf und reiten los. So verkehrt liegen Sie nicht.
    .
    [1] Zitat Hans Mentz ueber Fritz J. Raddatz, Titanic Februar 2011, Seite 48.
    .
    Ich habe mich MIT den Kommentatoren ausgezeichnet amusiert, das erwaehnte ich bereits, AN dem Hausherren Hatte ich stets die Freude des Ironikers.

  617. Don, sehr elegant gelöst....
    Don, sehr elegant gelöst.

  618. Schade.

    Angesichts des...
    Schade.
    Angesichts des gelöschten Fahrradartikels, mutmaßlich weiterer Vorkommnisse und Ihrer Unabhängigkeit sehr verständlich.
    Herzlichen Dank für Denk- und Schmunzelanregungen.
    Auf Wiederlesen!

  619. @mawu
    30. März 2011,...

    @mawu
    30. März 2011, 22:42
    Der liest zumindest immer noch fleissig mit, wenn er nicht, wie die letzten Monate permanent in irgenwelchen Kliniken war und dadurch eine onlinefreie Zeit hatte.
    Una bella vacanza in Italia!

  620. grimaldeli, mawu, grimaldeli....
    grimaldeli, mawu, grimaldeli. Ist einer meiner Nachbarn an der himmelblauen Küste. Hatte einen großen Hund, einen sehr großen. Der sprang einem Stöckchen nach, das grimaldeli ins azurfarbene Wasser warf – ohne daran zu denken, dass er den Hund, den sehr großen, an der Leine hielt. So warf es beide ins Meer, ins azurblaue, und zuletzt wurden sie von Fischern vor Menorca gesichtet, laut schimpfend (grimaldeli) und prustend (beide). Da ihr iphone mit dem Wasser, der schönen Farbe zum Trotz, nicht zurechtkam, können sie nicht kommentieren (der Hund tat das ohnehin selten). Vermutlich werden wir von den beiden erst aus dem Internetcafe an der Kathedrale von Tarragona etwas lesen. Dauert aber noch (bis ca. Kommentar 1600).

  621. filou zum allerletzten (was...
    filou zum allerletzten (was hier bedeutet, nur mal so zwischendurch): Zaum, mich führt man am Zeug, das Zaum heißt. Am Saum nur, wenn ein Pfad gegeben ist.

  622. Oh, sie sind schon angekommen....
    Oh, sie sind schon angekommen.

  623. Sehr geehrter Don ,
    ich fasse...

    Sehr geehrter Don ,
    ich fasse ich mich kurz: vielen Dank für die anregende und geistvolle Zeit mit Ihnen und den Kommentatoren! Leider habe ich die “Stützen” erst im letzten Jahr entdeckt, aber ich werde Ihnen auf jeden Fall zu Ihren anderen virtuellen Orten folgen.

  624. maga, welche meinen Sie?...
    maga, welche meinen Sie?
    .
    grimaldeli, falls es nicht nur der gewaltige Hochseesonnenbrand war: Allerbeste Wünsche zur Genesung! Sie werden gebraucht!! Auch hier!

  625. @Ferdinand von Zossen-Märe,...
    @Ferdinand von Zossen-Märe, dachte ich mir doch, dass ich was falsch schrieb. Seinwertolerant, denn Märe schreibt man mit “h”. Und das mit dem Saum ist in diesem Zusammenhang auch nicht schlecht.
    .
    @Grimaldeli, mein Guter, ich befuerchtete etwas in der Art. Vor Wochen rief ich verzweifelt um Ihre Hilfe. Da ging es um das roemisch-katholische Anlegen im Hafen (also Heck zur Kaimauer), wie macht man das komfortabel?
    Da ich hier bei den Stuetzen mit Phantomschmerz ausscheiden werde-und zwar definitiv-wuensche ich Ihnen alles Gute. Machen’ses gut. Wenn irgendwann in Ihrer Gegend ein versauter Babybenz vor einem grossen Hund quietschend bremst, denken Sie an mich. Es koennte ich sein. Aber nicht in diesem Jahr, da wird es wieder Bretagne. Da wird jede Toele ueberfahren-weil es nicht die Ihre ist.
    Und knutschen Sie Ihre Katzen von mir.

  626. nico, klasse!...
    nico, klasse!

  627. Filou zum allerallerletzen...
    Filou zum allerallerletzen Mal, über einen Einstieg – womöglich an anderer Stelle – würde ich mich calvadosisch freuen.

  628. Lieber Don, was glauben Sie...
    Lieber Don, was glauben Sie macht denn den Spass aus? Das Vergnuegen liegt doch darin, in der grottenserioesen FAZ Allotria zu treiben, gelegentlich todernst zu sein, also wirklich serieus, um dann die ganzen Baukloetzchen durcheinander zu wirbeln. Jeder Soldat braucht ein Schlachtfeld, einen klaren Gegner. Oder wie Madame mir sagt: “Der Krieg ist schon lange vorbei, und dich muss man mit der letzten Patrone aus dem Graben ziehen!’
    .
    Gebt mir einen Degen, ein Pferd, eine huebsche Uniform und zeigt mir jemanden, den ich verpruegeln darf…
    …wenn ich dann selber mal was aufs Maul kriege, habe ich Anspruch auf eine schoene Krankenschwester. So steht’s in der Haager Landkriegsordnung.
    Das Schlachtfeld heisst FAZ. Wenn Chevalier d’Alphonse nicht mehr moechte, soll er Jungfer Jeanne d’Diener aufs Ross setzen. (Frauen sind sowieso die besseren Maenner).

  629. Wenn Alfonso keine Ahnung von...
    Wenn Alfonso keine Ahnung von Prostituierten und so hat und hier sowieso nicht mehr schreibt, könnte ich ja mal in diesem Blog über meine Pufferfahrungen schreiben…heisst es eigentlich das Puff oder der Puff??? Von Nummer schieben und aufs iPhone aufnehmen und so :)

  630. @Filou zum allerallerletzen...
    @Filou zum allerallerletzen Mal
    31. März 2011, 00:00
    Sie meinen doch wohl nicht unter Segeln?
    Wenn Sie kein Seitenstrahlruder haben, dann unter Motor. Ich leg nur so an!
    Wie sollten wir sonst die faesser an Bord bringen….
    .
    @giraldeli
    30. März 2011, 23:36
    Grimaldeli hat kein iphone. das einzige mit Apple, was Grimadeli aktzeptiert, sind die trou normand.
    À votre santé!

  631. filou zum wiederholten: Sie...
    filou zum wiederholten: Sie müssen den Namen entschuldigen, meine Vorfahren waren zum Achtel nordamerikanisch.
    .
    giraldeli, der “andere virtuelle Ort”, an dem der Herr auferstehen wird, heißt “womöglich an anderer Stelle”. Einfach gugeln, wenns so weit ist.

  632. lieber Grimaldeli, auch von...
    lieber Grimaldeli, auch von mir die besten wünsche, auf dass sie den kliniken fernbleiben dürfen! (und ein herzliches danke noch einmal für ihre wünsche im januar. bei uns ist das wichtigste gerade so gut gegangen.)
    .
    cher Filou, schade, sie nun endgültig scheiden zu sehen, und um ehrlich zu sein, die calvadiabolische freude des dons wäre auch die meine.
    rückwärts komfortabel einparken? segel noch auf dem wasser einholen, ganz langsam mit ruhiger hand per zusatzmotor, wenn am platz motor laufenlassen im leerlauf, mit haken langsam richtung mauer ziehen, leine werfen, ins wasser fallen, aber nicht ohne den berühmten spagat.
    die *ähem* ‘könner’ parken amerikanisch ein: mit kawumm und kontakt. manchmal sogar mit der faust des eigners von nebenan.
    so etwas sehe ich jeden sommer.
    ganz besonders liebe ich die slipanlage, die ist besonders glitschig und die fahrer oft besonders ungeübt.
    entspannung pur!
    mes compliments à Madame!
    salut, mon ami!

  633. Bevor wir zu dem Zeitpunkt...
    Bevor wir zu dem Zeitpunkt kommen, an dem es nicht mehr schön ist, weil nur noch die trunkenen Gäste übrig bleiben, die nicht heimgehen wollen. Wäre da nicht noch die Chance, das sehr subtil editierte (nicht gelöschte) Thema “Prostitution” auf die hier gewohnte nonchalante Art zu behandeln.

  634. ilnonno, filou ist noch...
    ilnonno, filou ist noch nüchtern, er wird den Don schon aufspüren, und wir anderen folgen dann einfach dem Geruch von preisgünstigem Calvados.

  635. il nonno, ins...
    il nonno, ins Hotel??
    .
    grimaldeli, geht doch! Auf Ihr Wohl zu Wasser und (so vorkommend) an Land!
    .
    donna laura, nicht so kompliziert! Schwiegersöhne aussteigen & ziehen lassen.

  636. Schon bevor ıch dıesen Blog...
    Schon bevor ıch dıesen Blog hier kannte, überkam mich mal die Idee, wie es wäre, wenn man alle Einträge in einem gutbesuchten intelligenten 24h-Chatroom hundert Jahre lang aufzeichnen und das ganze dann als Buch rausbringen würde.
    .
    Wieso verrückt? Die Zeitungsartikel der letzen 350 Jahre werden nach und nach alle wieder online gestellt, da taucht ein Kontinent auf größer als Atlantis. Jetzt können die Urenkel mal nachforschen, was ihr Ahne in den 30ern wirklich so für Artikel veröffentlicht hat.

  637. @nico
    .
    Kommt schon hin, am...

    @nico
    .
    Kommt schon hin, am Ende hat die Pompadour den König auch nur noch beraten. Und die Königin. Und die Ratschläge waren sogar gut.

  638. Wenn Folker mit F, dann bitte...
    Wenn Folker mit F, dann bitte auch Pouffier mit P.

  639. Also, liebe Laura und lieber...
    Also, liebe Laura und lieber Grimmel, das war jetzt nicht wirklich hilfreich. Wenn allerdings in ein paar Monaten und HIER immer noch das meistgelesene Blog steht, gebe ich gerne eine launige Studie zum Betragen Einheimischer an der Schleuse von Lemmer (NL-Friesland) zum Besten.
    Ich bin eitel. Ich will hier vor internationalem Publikum mein Rad schlagen. Oder mindestens deutschlandweit doof sein.
    Wenn ich Provinz will, kann ich im Lokalblaettchen den Wethouder zum Idioten machen. Was ein Quatsch! Hier haben wir zu bleiben! Wer sind wir denn? So intelligent kommen wir doch nirgends mehr zusammen!
    .
    Ach, ich bin der Prophet und der Berg will nicht zu mir kommen.
    .
    (Im TV sehe ich mit halbem Auge gerade Liz Taylor, die sich vor den Augen von Dinges (wie heisst der doch?) am schlanken Bein die Struempfe richtet. Interessaaaaaant. Der Anstand aber gebeuet um diese Zeit den Trieben Einhalt zu gebieten. Die Katze, ha, auf dem heissen Blechdach. Big Daddy hat Geburtstag.)

  640. Sehr geehrter Don...
    Sehr geehrter Don Alphonso:
    Sie werden mir fehlen.
    All the best,
    THB.

  641. @derTiger
    ja, ja, da steht...

    @derTiger
    ja, ja, da steht auch manche wahres drin, aber als zeitdokument sind die dokumente wunderbar/zeitreise. vor allem, wenn man auch sieht wie oft man arbeitsdokumente zum fall hans küng verfasst hat.

  642. @derTiger
    jetzt habe ich mir...

    @derTiger
    jetzt habe ich mir das zitat noch mal durchgelesen. sie haben recht, das passt wunderbar und prophetisch für unseren salon. noch ein grund, dass don wieder aufsperrt. wieso machen wir eigentlich keine hausbesetzung hier?

  643. Die Fastenzeit ist halb...
    Die Fastenzeit ist halb vorueber, und schon muss man hoehere Rohstoffpreise fuer Kakaobohnen befuerchten: http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E4A0540F4CFCF4E52AA77215CECEADF1D~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    .
    Zumindestens zeigt sich die UN, nach dem Zoegern in Nordafrika und den arabischen Laendern, endlich entschlossen. Kein Blut fuer Schokolade!

  644. Urlaub wird obertänigst...
    Urlaub wird obertänigst genehmigt.
    .
    Hauptsache, Sie verschwenden ihre Kräfte hinterher nicht mit irgendwelchen Fliegenfängereien wie dem Kampf gegen Zwitscher oder Straßenschau.
    .
    Wenn schon belanglos, dann lieber Silberfahrräder, Tortenstilleben und Trüffelcontent.

  645. Es ist mir peinlich, nochmal...
    Es ist mir peinlich, nochmal aus Neugier getrieben schleiche ich zum Gartenzaun – und finde einen hochinteressanten Quellenverweis nebst interessantem Nummernspielen zu ebenfalls interessanten Quellen. Man lernt nie aus. Herzlichen Dank bertholdIV und Arabella.
    .
    Don Alphonso, Geschichte und Kunst waren nie mein Ding, die hingeworfenen Wissensbröckchen am Rande habe ich dennoch ungemein begierig aufgenommen. Bildersprache, der verlorene Sohn im Bordell anstatt einer feinen Tafelgemeinschaft, einfach herrlich!
    .
    Hm, ich gehe jetzt dann mal weiter. Auf Wiedersehen.

  646. @B4 – Hausbesetzung, da mach...
    @B4 – Hausbesetzung, da mach ich sofort mit. Beim nächsten Familiengeburtstag werde ich das dann ganz beiläufig erwähnen und meine weitere Verwandtschaft wird darin eine Bestätigung ihres Vorurteil sehen. Dass es sich nur um eine e-Besetzung bei der e-Faz handelte, werde ich natürlich für mich behalten.

  647. Mondry, das mit dem...
    Mondry, das mit dem Schweineblut in der Schoki war nur ein Gerücht aus DäDäRää-Zeiten. Keine Sorge also.
    .
    bertholdIV, den Hans K. treffe ich demnächst. Werde ihn dann mal darauf ansprechen. Doch ich fürchte, der gute Mann ist mittlerweile sehr altersmilde geworden.
    .
    Noch 50. Brav.

  648. Verehrter Don,

    genießen Sie...
    Verehrter Don,
    genießen Sie den Trüffel im Truthahn, ich jedoch werde Sie vermissen

  649. Mit leichtem Herzen scheide...
    Mit leichtem Herzen scheide auch ich nicht.
    .
    falkenherz, bei 2500PIs pro Tag schleichen hier ziemlich viele Leute rum.

  650. mich erreichte auf dem...
    mich erreichte auf dem nachhauseweg noch ein ruf von giraldeli – schwiegersöhne? noch ist es nicht ganz so weit, denn die ältesten sind gerade zehn. und wir sind nicht in indien.
    ich vermute aber schwer, dass Filou einen sohn hat. da könnte es mit dem schwiegersohn schon noch klappen (denn wer will schon seinen eigenen sprössling im hafenwasser versenken), aber nur mit einer chance von 80 zu 20. Filou weiss dazu sicher mehr zu berichten, doch lieber noch höre ich seine geschichte vom friesland…

  651. Ich zum Beispiel! Habe noch...
    Ich zum Beispiel! Habe noch nie so gespannt alle Ihre Kommentare hier gelesen. Sie sind wirklich eine wunderbare Gemeinschaft, es ist sehr schade um Sie. Verabschieden Sie sich doch bitte noch ein paar Tage lang voneinander!

  652. @muscat
    dan grüßen sie hans...

    @muscat
    dan grüßen sie hans k von mir uns sagen sie ihm, dass ich einige seiner bücher, die er mit der heiligkeit herausgegeben hat in meinem bücherschrank habe, so als dämonenbändiger

  653. Zur FAZ: Man muss nur noch die...
    Zur FAZ: Man muss nur noch die Bildunterschriften auf Seite 1 und Greser & Lenz abschaffen; dann wird die FAZ das, was sie jahrzehntelang war: Humorfreie Zone.
    Donna Laura: Dass Sie auch noch segeln, ist ja geradezu überwältigend.

  654. @falkenherz
    die dbk seite wird...

    @falkenherz
    die dbk seite wird seit heute relaunched…
    Willkommen auf der Website der Deutschen BischofskonferenzDie Website der Deutschen Bischofskonferenz wurde neu überarbeitet.
    Die angegebene Seite konnte nicht gefunden werden.
    Zur DBK-Startseite
    Einige Links zur alten DBK-Website finden Sie in unserem Archiv.
    Zum DBK-Archiv
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  655. liebes Papsilein, nein, keine...
    liebes Papsilein, nein, keine sorge, da bin ich ab und an nur zaungast, der manchmal aus langeweile darüber nachdenkt, bei sanftem wellengang die fische zu füttern. meine wenigkeit fährt motorboot. das passiert so etwas nicht.

  656. @Papsilein - Halten sie...
    @Papsilein – Halten sie ernsthaft Theresa Habilds Wochenschau für humorlos? Zum Beispiel den: ‘in 100 Tagen ist Frauenfussball-WM’?
    Nummer (2) von
    http://www.faz.net/s/RubABE881A6669742C2A5EBCB5D50D7EBEE/Doc~E55037722237448629C4A6C7F67061040~ATpl~Ecommon~SMed.html

  657. Warum nur kriegt Schwarz nach...
    Warum nur kriegt Schwarz nach 1.b4 d5 2.Lg2 Lxg4 3.c4 c6 4.cxd5 cxd5 5.Db3 immer so heftige Schwierigkeiten?

  658. @ HM555
    1.b4? Weil Schwarz...

    @ HM555
    1.b4? Weil Schwarz nicht richtig notieren kann?

  659. @meiermeierling ... und der...
    @meiermeierling … und der Orang Utan, der hat Arme, und die schlingt er um den Blog – welch ein wortreiches Gebarme, doch der Leser geht am Stock. Nein, jetzt schreitet er zum Angriff, mit g4(!!) ist er ganz Grob, und der Don denkt an Abpfiff – zuviel kultureller Mob.

  660. Kommentar 666 war das -...
    Kommentar 666 war das – Kampfstrampler, wir wissen, wer Sie sind, und wo Ihr Höllenschlitten steht.

  661. Hier ist ja öfter mal die...
    Hier ist ja öfter mal die Arroganz der Macht erwähnt worden….Hier ein Link von der Sophie nebenan…Das muß ja irgendein Gackermann dem Architekten genehmigt haben
    http://www.mikrocontroller.net/attachment/38381/Commerzbank-Klo.jpg
    Wir pi…. auf Euch

  662. Aus alter Gewohnheit gerade...
    Aus alter Gewohnheit gerade wieder reingeschaut und ich kann mir einen allerletzten? Kommentar nicht verkneifen: diese finale “Kunst des Aufhörens” zeigt noch einmal exemplarisch, wie es der Don geschafft hat, ein buntes Völkchen unter seiner Fahne zu versammeln. Ich kenne keinen anderen Blog, in dem so verschiedene Charaktere wie Dipsy, Savall, Alter Bolschewik und Vroni friedlich aufeinandertreffen, sich austauschen und plaudern, ohne den/die Anderen zu missionieren. Bei meinem morgendlichen Presse-Webrundgang landete ich immer bei den Stützen – Achtung Suchtgefahr, der Abschied wird schwerfallen.