Stützen der Gesellschaft

Stützen der Gesellschaft

Leben, Bildung, Torten und sozialunverträgliches Spätableben unter Stuck und Kronleuchtern.

Im Halbdunkel der Aufklärung

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Niemand geht in die Oper, um sich die volle Wahrheit anzuschauen. Man geht in die Oper für die Musik, die Phantasie, die Koloratur der Diva, für Kostüme und idealerweise nicht für neuartige Regieeinfälle auf dem Buckel freundlicher Dramen. Im Teatro Bibiena in Mantua kann man diese alte Opernherrlichkeit noch fühlen, denn alles ist so, wie es sein soll: Fassade: Täuschung. Lüge. Kein Wunder also, dass es auch "Theater der Wissenschaft" heisst.

Italien! Licht! Dieses unfassbare Blau, das sich im Firmament über dem Besucher wölbt! Ist es nicht phantastisch?

Bild zu: Im Halbdunkel der Aufklärung

Also beeilen wir uns, dass wir in ein finsteres Loch kommen. Finstere Löcher gibt es in Mantua so einige, eine berühmte Kirche von Alberti zum Beispiel, und die Verliesse des Palazzo Ducale, in die kaum je ein Sonnenstrahl dringt. Aber fast nichts ist so finster, düster und vollkommen frei vom Tageslicht wie das Teatro Bibiena, das zudem in einer engen Strasse fernab der Touristenströme liegt (allein der Umstand, dass Mantua nun von den Berlusconistas regimet wird, ist noch finsterer). Zwei Euro kostet der Eintritt, und damit hat man in dieser Jahreszeit den Raum als exklusives Vergnügen für sich. Nur hinter einer Säule spielt die Wächterin gelangweilt mit dem Iphone. Aber in welcher Pracht!

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Das Teatro Bibiena, oder wie es eigentlich heisst, das Teatro Scientifico dell’Accademia, ist einer der seltenen Glücksfälle der Geschichte alter Theatergebäude, die allzu grosser Veränderung oder Zerstörung in späterer Zeit entgangen sind. Das Cuvilliestheater in München mag prächtiger sein – aber es ist nur die alte, hölzerne Verzierung vor einer Rekonstruktion. Andernorts hat man die Bühnenräume verlängert, um Platz für jene Maschinerien zu schaffen, die uns heute die ganzen Freuden des Regiemetheaters erst ermöglichen, man hat Orchestergräben angelegt, als gelte es, mit Bratschen und Oboen die Sommefront zu halten, und man hat die Logenwände herausgerissen, um mehr Platz für mehr Besucher zu schaffen – das Ergebnis solcher unbeschränkter Offenheit für die Masse kann man sehen, wenn man den durchschnittlichen Besucher an einer Berliner Oper betrachtet. Das Teatro Bibiena dagegen gelangte ohne grosse Veränderung durch die Zeiten. Mit seiner Glockenform und der kurzen Bühne, die allenfalls Platz für ein gemaltes, aber dafür um so prachtvolleres Bühnenbild lässt, steht es in der ganzen Lust des späten Rokoko vor uns.

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Für solche Aufgaben kannte man im 18. Jahrhundert eine besonders gute Adresse: Die Familie Galli Bibbiena, die sich von reichlich banaler Malerei zu Stars der Dekoratorenszene aufgeschwungen hatten. Feuerwerke, Hochzeitszüge, Begräbnisarchitekturen, Umzüge, Feste, Konzerte, Theater, Inneneinrichtung, Fresken, Kirchen, Paläste, Fassaden: In jener überschwänglich dekorfreudigen Epoche gab es wohl nichts, was die Familie Bibbiena nicht übernommen hätte, wenn nur die Bezahlung stimmte. So, wie Figaro das grosse Faktotum der Stadt Sevilla war, waren die Bibbiena das grosse Faktotum der schnell hingeworfenen Illusion, des Prunks und der Verschwendung. Dergleichen sinnliche Leichtigkeit verzeiht die Kunstgeschichte natürlich nicht, und so fristet das von Antonio Luigi Bibiena in nur zwei Jahren von 1767 bis 1769 eilig vollendete Theater ein Schattendasein neben den Werken von Pisanello, Alberti, Mantegna, Romano und Rubens, mit denen Mantua aufwarten kann.

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Freundlicherweise hat man auch darauf verzichtet, das Theater hell auszuleuchten. Man muss sich Zeit lassen, die Augen müssen sich an das Halbdunkel gewöhnen, das immer noch heller als all die flackernden Talglichter ist, die man hier früher entzündete – Kerzen waren damals so teuer, dass man sie bei Hofe oft vom Verwalter des Tafelsilbers schützen liess, und wenn einmal eine Theateraufführung wirklich von Kerzen illuminiert wurde, galt das als Gipfel der Verschwendung. Aber das menschliche Auge vermag durchaus mit der Finsternis umgehen, und Konturen und Kontraste erkennen, die imposanten Türfüllungen, die Säulen und den Deckenstuck der Logen, die Quader mit ihren diamantförmigen Bossen, alles ist eine Einheit, man merkt im Halbdunkel, wie gekonnt Bibiena hier aus dem Vollen der Ornamente geschöpft und gebaut hat. Und man muss wirklich sehr, sehr nahe herangehen, um in diesem Halbdunkel zu erkennen, dass hier nicht die Verschwendung das oberste Gestaltungsprinzip war: Türfüllungen, Stuck, Quader, Goldornamente, Marmor, das ist alles nur geschickt gemalt und auf wenig Licht berechnet. Die Theaterdekoration im Teatro Bibiena endet nicht an der Bühne, die Illusion – und sie ist wirklich so gut gemacht, dass auch der heutige Mensch gar nicht anders kann, als sich täuschen zu lassen – umfasst Schauspiel und Zuschauer.

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Es dauert eine Weile, bis man diese gebaute Ironie versteht: Der Bau ist zwar durch die Bauherren ganz der Lehre, der Wissenschaft und der Bildung im Sinne der Aufklärung gewidmet, aber Bibiena treibt mit diesem nüchternen Ideal noch einmal den grossartigen Spott des Rokoko. Gleichzeitig ist der Umstand, dass in den besseren Logen nur die üppigeren Täuschungen an die Wand und Decke gepinselt sind, schon wieder eine Ironie der Aufklärung: Wer genau hinschaut, erkennt, dass auch in der Hierarchie der besten Plätze alle Menschen gleich sind, wenn man die Illusion beiseite lässt. Und gerade diese Erkenntnis würde für alle ohne Mühe und Gedanken offensichtlich werden, wäre der Raum hell erleuchtet. Lässt man ihn jedoch im Halbdunkel, kann sich jeder heraussuchen, was er will: Die Freude über die Täuschung, oder die Freude über die Erkenntnis, dass alles nur Täuschung ist. Womit das Teatro Bibiena ein endgültiger Raum der Aufklärung im Sinne des vorbürgerlichen Zeitalters ist. Es wahrt die alte Form, und treibt ihre Scherze damit. Leopold Mozart war davon übrigens genauso hingerissen wie getäuscht.

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Nun sitzen wir also in der Loge in einem halbdunklen Raum, der seinen feinen Spott an uns und unseren Augen auslässt, blicken auf die leere Bühne, und würden uns vielleicht wünschen, dass jemand käme und eine Arie sänge; Simone Kermes in einem funkelnden Barockkostüm zum Beispiel, Tu me da me dividi von Pergolesi. Aber das geschieht leider nicht, und so streift der Blick über leere Logen und sanft glimmende venezianische Leuchter, und wünscht sich weitere, schönere Illusionen; wie wäre es, wenn sie jetzt alle wieder erschienen, die Auftraggeber dieses Baus mit ihren Frauen, den Perücken, den festlichen Seidengewändern und all den Schleifen und funkelnden Steinen, den matt schimmernden Perlen und der Haltung, die zu jener Zeit unverzichtbar war, als man die Falten mit Wachs und Puder zum verschwinden brachte und sich Schönheitsflecke auf die Wangen malte, eine Welt, die nur dann makellos und prunkvoll erschien, wenn man sie nicht zu sehr ausleuchtete, die die Abwesenheit von zu viel Helligkeit brauchte, um über das Parkett mit dem Fächer, Blicken, Gesten und kleinen, durch die Gänge zugestellten Papieren zu kommunizieren, und das mit Galanterie zur Kunst erhob, was die Sitten der Zeit nicht erlaubten. Nun – es ist vorbei. Das Theater ist leer, die Aufklärung und die Wissenschaften, die hier mit begründet wurden, haben uns das elektrische Licht durch den Halogenspot im Bad und dahinter das Atomkraftwerk gebracht, und jedes Fältchen, jeden Krähenfuss kann man ausmachen und überlegen, wie man es wegspritzen lässt.

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Nur des Nachts, wenn es darum geht, Don Giovanni oder der philosophischen Therese nachzueifern und Eroberungen zu machen, greift man doch wieder zu Kerzen, und übersieht die kleinen Makel, die nicht zur Perfektion unserer 90-60-90-Gesellschaft mit Megawattgarantie passen – so klug wie Bibiena sind wir, wenn es wirklich darauf ankommt, dann doch. Man erzählt uns, dass wir vielleicht bald unseren Wohlstand verlieren, dass der Strom mehr kostet und wir deshalb vielleicht nicht mehr jedes Jahr ein Mobiltelefon kaufen können, es soll dunkel werden in einem Deutschland, das Angst hat, so sagen es zumindest manche Leute in den Medien. Aber ich sitze noch lange allein im Teatro Bibiena in Mantua im Halbdunkel und denke mir, dass der Mensch im Talglicht glücklich war, im Kerzenschein und unter der Glühbirne, wenn er nur die richtigen Illusionen hatte. Und die gestalten wir uns je nach Möglichkeit. Kommen Sie nach Mantua, staunen Sie im Teatro Bibiena, gehen Sie dann in ein Geschäft von Möbel XXL, in dem begeistert, mit Leuchten in den Augen weitaus weniger kunstvolle Möbelillusionen aus Pressspan gekauft werden. Es stimmt, wir haben Atomkraft und technische Geräte, wir haben wissenschaftlich belegbare Verluste durch AKW-Abschaltungen und einen grenzenlosen Hunger nach Energie. Wir haben neue Illusionen wie etwa die, dass ein Atomkraftwerk nie wie ein altes Theater abbrennen wird, und passend zur Ausleuchtung gnadenlose Ideale von Form, Funktion und Verschwendung, die darin bestehen können. Nur die Aufklärung, da sind wir noch nicht ganz so weit, um es so höflich zu plaudern, wie es dieser Ort gebietet. Ich finde es jedenfalls nett, dass es heute „Teatro Bibiena“ heisst; Theater der Wissenschaft, ach du liebe Güte, wie Berliner Opernbesucher angezogene Männer erfachwörtern im Neonlicht Modelle und Berechnungen, wer sollte sich das in Zeiten wie diesen anschauen. Hier mag ich der einzige sein, dort jedoch – niemand. Nun kommen italienische Besucher, und es ist Zeit, den Ort zu verlassen.

Begleitmusik: Simone Kermes kommt zwar nicht, aber Mantua hat gerade sehr feine Tage der alten Musik, nicht nur, aber auch im Teatro Bibiena.

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288 Lesermeinungen

  1. schön!...
    schön!

  2. Aaargh - schon wieder einen...
    Aaargh – schon wieder einen Link vergessen. Jetzt nachgetragen!

  3. Weter Don Alphonso,
    Ihr...

    Weter Don Alphonso,
    Ihr Bericht stimmt geradezu melancholisch, wenn man die Nachrichten vom Niedergang der italienischen Theater- und Opernlandschaft im Hinterkopf hat. Wie ist Ihr persönliche Eindruck? Wird in Deutschland mal wieder alles zu schwarz gemalt oder ist Berlusconien gerade dabei sein Kulturerbe über Bord zu werfen? Hier drängt sich auch noch die Frage auf, ob man in diesem Teatro auch den BUNGA BUNGA tanzen kann…

  4. Da hat der kleine...
    Da hat der kleine Fehlerteulfel zugeschlagen ? –> „Das Teatro Bibiena dagegen gelangte ohne grosse Veränderung durch die Zeiten gekommen.“ Und sollten dieser Teilsatz: „dass auch in der Hierarchie der besten Plätze alle Menschen gleich sind, wenn man die Illusion beiseite lässt. “ endlich mal im wirklichen Leben ankommen lebten wir in einr besseren Welt… Wie kriegt man solche Fotos bei dem Licht hin ? Stativ mit langer Belichtungszeit ?

  5. Wie elegant er den Bogen...
    Wie elegant er den Bogen gespannet und – Treffer!
    .
    „Lob des Schattens“ (Jun’ichiro Tanizaki) fiel mir dazu noch ein. Ganz anders und doch in ähnlichem Bewußtsein.

  6. Danke Don - toll geschrieben....
    Danke Don – toll geschrieben. Vielleicht bald auch etwas über die Tage der alten Musik, denn Ihre CD-Empfehlungen waren stets eine Bereicherung und führten zu neuen musikalischen Entdeckungen.

  7. Kathedralen der Technik? Sie...
    Kathedralen der Technik? Sie erinnern doch sicher noch an Papst Johannes Paul II, welcher nach jedem Allitalia Flug (The flying Spaghetti Monster) den Boden zu küssen pflegte. Echte Männer sind eben mit einem Steuerknüppel zwischen den Beinen geboren.

  8. Olympus Pen ep-1, 800 ISO,...
    Olympus Pen ep-1, 800 ISO, 1/5-1/10, F 3,5-5,6. Mit der Hand gehalten.

  9. Werter Don,
    ich bin immer...

    Werter Don,
    ich bin immer wieder angenehm berührt, wenn sie mich mit nehmen auf eine Reise zu den kulturellen Schätzen Italiens.
    Doch zeigt es doch, dass durch alle Zeiten der Mensch gleich geblieben ist, er lässt sich gerne blenden, er blendet selber und am Ende glauben alle trotz besseren Wissens dem Blendwerk ihrer Tage. Immer noch die gleichen alten Affen, in diesem Licht betrachtet.
    Viel Spaß noch in Bella Italia

  10. Werter Don, uneingeschränktes...
    Werter Don, uneingeschränktes Lob, sowohl in der Titelwahl als auch in der Wortwahl („erfachwörtern“), vor allem aber in der Themenwahl und Ausführung. Weiterhin viel Vergnügen unter dem Azuro. E: Mille gracie! von einem, der gerade in „Lohnbuchhaltung“ geschult wird…

  11. Yog Sothoth, Esq., ich wohne...
    Yog Sothoth, Esq., ich wohne bei einer ambitionierten Amateurschauspielerin, und iwas sie mir so erzählte, nehmen zumindest die Kleinen das Schicksal selbst in die Hand, man kann eh nichts machen. Bei den grossen Häusern muss es wohl wirklich schlimm sein; was das Teatro Bibiena angeht: Mantua hat zum Glück einiges an Sponsoren, und man ist auch ziemlich offen, was Erweiterungen des Betriebs angeht. Trotzdem, schön ist das alles nicht.

  12. Vielen Dank für diese sehr...
    Vielen Dank für diese sehr schöne Schilderung und die tollen Fotos. Sollte es mich einmal nach Mantua verschlagen, so werde ich das Teatro sicher besuchen. Und ein derartiges Sinneserlebnis vermag keine moderne Technik zu erschaffen.

  13. Ich habe für die...
    Ich habe für die Aufmerksamkeit und die freundlichen Worte zuu danken!

  14. @Da, OK dann. Leider...
    @Da, OK dann. Leider preismäßig völlig jenseits von gut und böse und hier oben würde sie respektive die Objektive im Winter eh keine 2 Tage überleben. Schönes Teil.

  15. Bester Don: Vielen Dank für...
    Bester Don: Vielen Dank für den Artikel. Man fühlt sich sehr wohl darin, trotz (oder: gerade wegen?) der kleinen Nadelstiche.
    .
    Wissenschafts- und Wirtschaftsgläubige aller Länder: vereinigt Euch (am besten auf einer weit entfernten Insel)!!

  16. Kopfgeburt@ Insel ist gut. Wie...
    Kopfgeburt@ Insel ist gut. Wie wäre es mit dem Bikini Atoll ? Bestimmt sind dann noch irgendwo ein oder 2 Wasserstoff/Neutronen/allesVÖLLIGhARMlos Bomben zum testen irgendwo übrig…. ..
    http://www.bloomberg.com/news/2011-03-22/u-s-aircraft-carrier-leaves-japan-port-of-yokosuka-as-precautionary-step.html
    280 KM …

  17. @ Kopfgeburt und Otaku1612: Na...
    @ Kopfgeburt und Otaku1612: Na na so ganz ohne Wissenschaft und Wirtschaft geht es doch nicht! Wollten Sie etwa zurück in die Steinzeit? Warum immer diese Generalisierung? Ich bin froh über viele Fortschritte, die menschlicher Geist und Gier uns doch gebracht haben.

  18. verehrter Don,
    benissime!...

    verehrter Don,
    benissime! benissime!

  19. Nur um das klarzustellen: Ich...
    Nur um das klarzustellen: Ich habe nichts gegen Wissenschaften. Ich finde es nur töricht, sich auf gewissenlose Streber zu verlassen, die sich nach Vulgärkant im Nebenfach filisterosofisch gross tun und ansonsten blind alle neuen Möglichkeiten bejubeln. Und ein neues Mobiltelefon pro Jahr ist kein Fortschritt der Menschheit, sondern ein Verteilungsproblem von Reichtum.

  20. "Am grünen Strand der Spree"...
    „Am grünen Strand der Spree“ Ein Buch-u. Film(mehrteil. TV-Soap)heuler aus den Fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. (Bespr.-Ausschnitt):
    Dort wird berichtet, wie der Ahnherr Barbaras Ettore Galli da Bibiena, ein chilenischer Grande und Untertan der spanischen Krone, auf seiner Europareise im August des Jahres 1759 mitten in die Schlacht bei Kunersdorf gerät. Während er sich nach der Schlacht als Sanitäter betätigt, bittet ihn der sterbende Fähnrich Wenzeslaus Bogdan von Zehdenitz, eine Dame namens Rosalba zu grüßen. Durch einen glücklichen Zufall gelingt es ihm, die Dame in Berlin ausfindig zu machen und er muss feststellen, dass es sich um eine entfernte Verwandte aus dem Hause der berühmten Baumeister der Bibienas handelt. Mit der Hochzeit der beiden endet die Vorlesung.
    Wie das Leben so zuschlägt: Gnattenloss!
    ..
    So wat ham a ooch he! Sojaa met Bibiena-Eynschlach!
    http://www.theater-guide.de/show84.html

  21. Blackjack@ In Debatten muss...
    Blackjack@ In Debatten muss man generalisieren sonst kommt man nicht vom Flecke, leider.. . Der Preis des sg. Fortschrittes ist die Selbstzerstörung. Selbiger erscheint mir etwas hoch. Man müsste mal innehalten und die ethisch, moralischen Grundlagen etwas weiter entwickeln statt der Technik. Roman als Buchtip: Erntemond. Genau da werden wir landen, WENN wir das mit Sicherheit absehbare Desaster überleben sollten.. Und selbstverständlich sind Wissenschaft und Wirtschaft wichtig. Aber: Anstatt „sytemrelevante“ Banken zu retten hätte man mit dem Geld mal den Müll aus dem Pazifik fischen ( sind ja nur 1230 qm Kilometer voll Plastikdreck ect. ) , Afrika entwickeln oder endlich den Ionenantrieb so weiterentwickeln sollen das wir endlich mal zum Mars / Saturnmonden kommen. DAS könnte nämlich unsere letzte Chance sein… However, ein weites Feld.

  22. Mit den Augen leuchten - eine...
    Mit den Augen leuchten – eine wirklich hübsche Form erneuerbarer Energie.

  23. @ Don Alphonsa: "Ein neues...
    @ Don Alphonsa: „Ein neues Mobiltelefon pro Jahr ist … ein Verteilungsproblem von Reichtum.“
    Da Core!! Das ist ein Luxusproblem und ein Zeichen, wie krank unsere gesellschaft wirklich ist und wahrlich kein Fortschritt!

  24. Blackjack@
    Bester aller...

    Blackjack@
    Bester aller Blackjacks: natürlich haben Sie recht, Wissenschaft per se ist nicht schlecht. Ich habe aber was gegen WissenschaftsGLÄUBIGE (!)

  25. Zu Ihrem letzten...
    Zu Ihrem letzten Klarstellungs-Einwand hab eich etwas Feines bei Baudrillard gefunden (auch conträr zu den Ansichten von unserem epistologischen Vielschreiber devin):
    „Das Universum ist nicht dialektisch-es ist auf Extreme gerichtet und nicht auf das Gleichgewicht; es unterliegt einem radikalen Antagonismus, das heißt weder der Versöhnung noch der Synthese. Dieses Prinzip des Bösen drückt sich im bösartigen Geist des Objektes, in der Tücke des Objektes, aus, das heißt in der ekstatischen Form des reinen Objektes, dessen Strategie die Subjektstrategie besiegt.
    Wir werden zu subtilen Formen der Radikalisierung verborgener Qualitäten gelangen und die Obszönität mit ihren eigenen Waffen bekämpfen. Dem was wahrer als das Wahre ist, werden wir das, was falscher ist als das Falsche ist, entgegensetzen. Wir werden nicht das Schöne dem Häßlichen gegenüberstellen, sonder etwas Häßlicheres als das Häßliche suchen: das Mönströse. Wir setzen nicht das Sichtbare dem Verborgenen entgegen, sondern suchen etwas Verborgeneres als das Verborgene: das Geheimnis.“
    (Jena Baudrillard „Die fatalen Strategien “ Verlag Matthes & Seitz, ISBN 3-88221-354-X)
    NB: Wir sollten sehr vorsichtig mit den Objekten unserer Begierden umgehen.

  26. Hm, soviele Kerzen... wenn das...
    Hm, soviele Kerzen… wenn das nicht mal den Kohlenstoff- Dioxid Wert in die Hoehe treibt…
    http://www.greenaction.de/beitrag/advent-advent-welches-lichtlein-brennt
    .
    Bei unvollstaendiger verbrennung natuerlich auch Kohlenstoff- Monoxid. Aber daran stoert sich niemand. Jednefalls nicht allzulange…

  27. @ Kopfgeburt: Okay, dann hatte...
    @ Kopfgeburt: Okay, dann hatte ich Sie falsch verstanden. Reiner Glaube ist sowieso immer gefährlich, Wissen ist besser. Und ja die ethische Seite der Wissenschaft hat Dürrenmatt in seinen Physikern doch schon gut beleuchtet.
    @Otaku1612: Ganz ehrlich? Ich weiß nicht, ob man generalisieren muss, um überhaupt vorwärts zu kommen. Vielleicht stimmt das sogar, aber es gibt unendlich viele Generalisierungsabstufungen, womit wir beim Paradoxon von Zenon wären. Jein auf ihre anderen Bemerkungen: Klar hätte man die eine oder andere Bank vielleicht tiefer bluten lassn sollen, wenn alles sich dem Shareholder Value unterzuordnen hat, dann muss eben der Shareholder auch bluten, wenn es schief geht! DaCore, aber nun malen Sie sich mal aus, was passiert wäre, wenn alle sparsamen Michels zu ihrer Bank gerannt wären, um all ihr Erspartes abzuheben. Dazu wäre es gekommen, wäre die ersten Großbanken gestürtzt, die politischen und gesellschaftlichen Verwerfungen kaum vorstellbar.
    Vielleicht muss man aber endlich mal Abschied nehmen von den überzogenen Wachstumszielen, jedes Aktienunternehmen will immer 10% plus x mehr Gewinn machen pro Jahr. Wie soll das gehen, es gibt nur ein System in der Biologie, das immer wächst: Krebs! Alles andere braucht zum stabilen Wachstum eine Zeit der Ruhe und Stabilisierung und dann kann es wieder wachsen. Vielleicht ist amerikanisch geprägter Turbokapitalismus nichts anderes als gesellschaftlicher Krebs!
    Doch die Gier und die Dummheit des Menschen sind unabänderliche Konstanten im menschlichen Universum, hier irrte Heraklit, als er nur den Wandel als einzige Konstante sah.

  28. @ Plindos: Vielen Dank, für...
    @ Plindos: Vielen Dank, für dieses tolle Zitat. Darüber lohnt es sich nachzudenken. Ich fürchte es könnte etwas wahres darin enthalten sein.

  29. Das grösste Risiko war immer...
    Das grösste Risiko war immer noch das Verbrennen. Und ich habe ja nichts gegen Glühbirnen, wenn sie so wie hier eingesetzt werden
    .
    So, ich muss los nach Cremona, es wird aber freigeschaltet. Grazie mille!

  30. Sehr in Ängsten sieht man...
    Sehr in Ängsten sieht man ihn
    Aufwärts sausen am Kamin.
    Ach, – Die Venus ist perdü –
    Klickeradoms! – von Medici!
    Weh! Mit einem Satze ist er
    Vom Kamine an dem Lüster;
    Und da geht es Klingelingelings!
    Unten liegt das teure Dings.
    Schnell sucht Munzel zu entrinnen,
    Doch er kann nicht mehr von hinnen. –

  31. "Männer der Wissenschaft" -...
    „Männer der Wissenschaft“ – diese treten eher selten „wie Berliner Opernbesucher angezogen“ auf, in der Regel auch nicht im Neonlicht der breiten Öffentlichkeit. Sie meinen vermutlich ehemalige Männer der Wissenschaft, die aufgrund höheren Alters die Wissenschaft längst an den Nagel gehängt haben und sich jetzt dem Gremiengeschäft widmen, oder welche in den Dunstkreis der Wirtschaft abgedriftet sind, gewissermaßen ihre wissenschaftliche Seele verkauft haben. Bei den Technikernm ist das nicht so scharf abzutrennen, wie man schon am Begriff „Techniker der Macht“ sieht. Schon das Manhattan Project in WW II war kein wissenschaftliches Projekt mehr, obwohl sich damals die Spitze der Wissenschaft daran beteiligt hat (heute heißt das industrieller-militärischer Komplex und Mr. Teller hat seine Fanatismus nicht als Wisenschaftler, sondern politisch ausgelebt. Dazu der Hinweis, dass die Frauen mittlerweile auch die Bastionen der Wissenschaft auf breiter Front und mit Gewinn für dieselbe gestürmt haben …

  32. Jährlich ein neues Mobilteil,...
    Jährlich ein neues Mobilteil, spätestens nach 4 Jahren ein neuer Leasingwagen, Möbel aus Pressspahn …
    .
    The grabbing hands grab all they can. All for themselves. After all it’s a competitive world (Depeche Mode)

  33. geschätzter plindos,
    ganz...

    geschätzter plindos,
    ganz vorzüglich das letzte zitat, danke

  34. Zum Antesten des teatro...
    Zum Antesten des teatro bibiena Anhängendes.
    http://www.youtube.com/watch?v=Gy7XVvu6oqE
    ..
    Blackjack@: „Die Physiker“, von Dürrenmatt, hatte ich schon mal einige Nummern früher hier als Konterbande eingeschmuggelt. Die Gauß´sche Zahl e in Verbindung mit k ist halt zu verführerisch bei all den sauber aufgehenden, monocausal gesehenen Prognosen/Kalkulationen all unserer Geistes- und sonstigen Heroen (ad infinitum fortgeschrieben).

  35. Blackjack@ Kicher. Besser ein...
    Blackjack@ Kicher. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Der Kapitalschnitt kommt so oder so und sei es im Zweifel über Inflation. Ansonsten in weiten Teilen durchaus stimmig aber dann versuchen sie es mal andersherum, sie werden so was von aufs Maul fallen Sie glauben es nicht, seit 10 Jahren suche ich Shareholder die nicht auf Rendite schielen, langfristigst denken. Fehlanzeige, geht einfach nicht und das bei lächerlichsten Volumen weit unter 100.000 Euro plus Anlage in wert beständigste Sicherheiten die es überhaupt gibt ( Land, Wald, Häuser, nachhaltige Selbstversorgung ). Das einzigste was man erreicht hat … nun das führt zu weit und ist auch äußerst unerfreulich.. Die Leute wollen mehr, mehr mehr ums verrecken, im Wortsinne…

  36. Feiner Artikel!
    So notwendig...

    Feiner Artikel!
    So notwendig die Aufklärung damals im 17., 18. Jahrhundert vielleicht war – auf bürgerliche Rechte möchte ich nicht verzichten, so wenig hilfreich ist die Gnadenlosigkeit heute. Sie ist sogar sehr unvernünftig.
    .
    Ein wenig rosa Illusion ist psychologisch gesehen sogar sehr gesund. Nur der wahrhaft Depressive sieht die Dinge haarscharf und so elend, wie sie wirklich sind. Und wird daran immer kränker.
    .
    Zwischen gnädiger Illusion (Spiel, Schmeichelei) und Blendung (Betrugsabsicht) möchte ich jedoch fein unterschieden wissen.

  37. @DA und überhaupt: Wie immer,...
    @DA und überhaupt: Wie immer, sehr charmant und genußvoll mit Hintersinn. Sollten Sie es einmal wieder nicht vermeiden können, die große europäische Wasserscheide nach Norden zu überqueren, würde sich ein Besuch im Theater von Koblenz an Rhein&Mosel anbieten. Etwas weniger prunkvoll, aber mit einem ähnlichen Theatererlebnis.
    @DA 14. April 2011, 10:56: Gute Wahl, obwohl ich bei Ihnen eher eine M erwartet hätte. Wollen Sie nicht vielleicht einmal etwas zur Kultur der Knipse in besseren Kreisen schreiben?

  38. Oh, wie mir das aus der Seele...
    Oh, wie mir das aus der Seele spricht! Kerzenlicht schmeichelt, beim „Candlelight-Dinner“ werden schöne Worte gesprochen und ich habe noch von niemanden gehört, dass er unter einer OP-Leuchte ein besserer, weil genauer zu betrachtender Mensch geworden wäre. Im „rechten“ Licht betrachtet ist es – finde ich – gerade das Bestreben und die theoretische Möglichkeit, alles zu wissen, alles zu durchleuchten, die uns zuweilen so arg verdrossen macht. Wer will schon alles wissen? Und wozu? Allein für sich ein guter Mensch zu sein und trotz allen Wissens, es immer noch sein zu können, sind völlig unterschiedliche Ansätze. Ein Hoch auf das freundliche „kleine“ Licht. Und ich möchte noch eine aus meiner Sicht viel schlimmere Operneinrichtung anführen: Die Bastille in Paris, ich keuche immer noch vor Schreck, hatte das Gefühl, in einer BWL-Vorlesung zu sitzen und hab mir auch noch den „Wozzeck“ angesehen…

  39. Als ich über Bibi’s Theater...
    Als ich über Bibi’s Theater las, schaute mir Madame über die Schulter und seufzte: “Mit diesem Don würde ich gerne mal einen Kunstausflug machen…. Aber leider würden dann alle Leute behaupten, ich hätte ein Verhältnis im Kerzenlicht mit ihm…. Darum bleibt mir nichts anders übrig als mit einem Tiger zu reisen, der sich eher für die Innereinen eines Kernkrafttheaters interessiert als für ein verstecktes italienisches Opernhaus.”

  40. Kaubismus, der: moderne, alle...
    Kaubismus, der: moderne, alle Wissenschaftsbereiche erfassende Bewegung mit dem Ziel der Zerstieselung, Begradigung und Ökonomiesierung geistiger Gedankenflüsse; kaubieren:Tätigkeit des Kaubaten (Adept, Apologet); Kaubon: Epoche des –> Kaubismus, Gegenbewegung der –> Kuhbon,dieser knüpft an –> Kleists Idee der allmählichen Verfertigung der Gedanken beim –> Gespräch an; siehe auch Kaubitis: mottenartiger Lochfraß der Gedankenmuskeln, unheilbar und letal, Zwischenstadium sog. –> Emmental- Lähmung; Kaubinieri: versammeltes Personal zur Durchsetzung und Überwachung des K.; Kaubattista: Sondereinsatzkräfte der Kaubinieri, unbezahles, unreflektiertes Volk, welches gegen Geistesmäander den Partisanenkampf führt.
    .
    Sowas fällt mir nachts ein, so um vier Uhr morgens.
    .
    Ein weiteres Dankeschön an den Don, dass er uns mit diesem Kahn durch die Landschaft stakt.
    .
    wer Rossini singt muss auch Verdi summen. Fein.

  41. DA@: Während Sie sich,...
    DA@: Während Sie sich, beneidenswerterweise, in Cremona rumtreiben, haben wir in Deutschland alle Hände/Münder voll zu tun mit der nachhaltigen Aufklärung unserer jüngeren Geschichte. Was ist damals wirklich abgelaufen?
    http://www.amazon.de/gp/product/images/3462042572/ref=dp_image_text_0?ie=UTF8&n=299956&s=books

  42. Ein hübsches Beispiel für...
    Ein hübsches Beispiel für Illusionsmalerei entstand übrigens fast genau zur gleichen Zeit am anderen Ende der Welt, im Pekinger Kaiserpalast. Der Qianlong-Kaiser hatte etwas übrig für Sachen aus dem Westen und unterhielt einige fähige Maler, darunter einen gewissen Giuseppe Castiglione aus Milano. Als es in den 1770er-Jahren der künftige Altersruhesitz des Kaisers im Palast gestaltet wurde, setzte man in das „Juanqinzhai“ (etwa: Studio der Ermattung von Amtsgeschäften) ein kleines Haustheater und malte die Wände mit Bambuszäunen, Pavillons, Glyzinien, Elstern und dergleichen in westlicher Manier aus. Sehr sehenswert! Die Künstler waren vermutlich chinesische Castiglione-Schüler. Für Normalsterbliche ist das Studio nicht zugänglich, aber es gibt eine gute, preiswerte Dokumentation (Juanqinzhai, bei Scala Publishers).

  43. Ups, das klappt ja wie auf...
    Ups, das klappt ja wie auf Knopfdruck.
    .
    Danke und Bravo.

  44. Jetzt aber was über die...
    Jetzt aber was über die aktuelle Kleidung der oberitalienischen Patrizierjugend?

  45. @Mondry: Ach, in den älteren...
    @Mondry: Ach, in den älteren Gebäuden machte das nix aus mit dem Kohlenmonoxid und -dioxid, da die Gemäuer nicht besonders dicht gebaut wurden passte das meist mit ausreichender Frischluftzufuhr (problematischer ist da eigentlich die Feinrußbelastung zu werten). In einem neuen Haus (das nach Energieeinsparverordnung ziemlich hohe Dichtwerte einzuhalten hat) muss man schon mehr aufpassen, da kriegen sie z.B. eine Dunstabzugshaube mit Außenabzug nur mit kombinierter Kippautomatik fürs Küchenfenster eingebaut, deswegen ist bei übermäßiger Kerzenbeleuchtung schon aufzupassen dass man zwischendurch lüftet.
    Hierzu:
    „Don Alphonsa: „Ein neues Mobiltelefon pro Jahr ist … ein Verteilungsproblem von Reichtum.“
    kann ich auch nur meine vollste Zustimmung kundtun (meins, vom Gatten geerbt hat nun 4 Jahre auf dem Buckel, jetzt beginnt sich der Akku langsam zu verabschieden)

    Zum Halbdunkel fallen mir die lustigen Diskussionen ums HDTV-Fernsehen ein, dessen Schärfe Schauspieler und die Pornoindustrie vor ganz neue Probleme stellt…

  46. Im Halbdunkel lassen! Bei...
    Im Halbdunkel lassen! Bei Licht besehen müsste man Staub wischen.
    .
    „Da core“ ist klasse!

  47. Da Dons Blog Protokoll nicht...
    Da Dons Blog Protokoll nicht zulässt, dass mein alter ego gesondert unter “Madame” kommentiert, sollte ich noch als Madame hinzufügen: “Sehr geehrter Don Alphonso, auch in der e-Version sind Ihre Kunstausflüge einschließlich einiger Kommentare (dieses mal die von plindos) sehr bildend. Ich lerne immer etwas Neues dazu!”

  48. ..."die ganzen Freuden des...
    …“die ganzen Freuden des Regiemetheaters“
    Ein wunderbarer und leider immer noch notwendiger Seitenhieb, danke auch dafür.
    @unellen:
    „… „Ein neues Mobiltelefon pro Jahr ist … ein Verteilungsproblem von Reichtum.“
    kann ich auch nur meine vollste Zustimmung kundtun (meins, vom Gatten geerbt…“
    Das kann ich – wie sagt man? – „toppen“: Ich hab noch nie eins besessen. Und lebe froh und munter.
    .

  49. Das Bewußsein über die...
    Das Bewußsein über die Illussionen, die fremden und die eigenen. Man fragt sich wann es verlorenging.
    Sollten Sie jemals wieder in die Gummistiefel steigen und den berliner Morast aufsuchen, wäre bezüglich alter Oper ein Besuch in der Staatsoper oder der komischen Oper aus musikalischen Gründen angebracht. Da haben Sie wohl was verpasst. Was allerdings die Ästhetik und die Inszenierung mitunter angeht – in Italien soll es sehr dunkle Sonnenbrillen geben. (Mit beiden Accesoires wären Sie dann gewiß auch inkognito unterwegs. Kein Grund zur Schande also, aber uns zur Heiterkeit.)
    Ihrem Link ist zu entnehmen, daß heute abend die Johannespassion für 10,00 € auf dem Programm steht. Das ist klingt vorderhand nicht nach dem Untergang der Kulturförderung, wird aber mehr mit derem völligen Wegfall zu tun haben. Ich würde dem gleichsam mit freudigen Schritten folgen (2. Arie) und wünsche Ihnen viel Spaß.

  50. danke für die nachdenklichen...
    danke für die nachdenklichen reiseberichte- insbesondere zum thema lichtgebrauch. hinweis: wer sein dasein in einem finsteren buchenwalde des nordens fristet, dem kann schon mal bayern italien ersetzten: Bibiena sehen in Bayreuth und Mantua in Landshut.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Markgräfliches_Opernhaus_(Bayreuth)
    http://www.lichtundform.de/wp-content/uploads/2009/09/Stadtresidenz-Landhut-21.jpg.

  51. @Giannozzo: Als Jesuit wuerde...
    @Giannozzo: Als Jesuit wuerde sich der Giuseppe Castiglione doch auch mal bei einem naechtlichen Geisterbesuch im kerzenlichtbeleuchteten Salon in des Don’s Hauptdomizil an der Donau wohlfuehlen. – Schoen, dass Juanqinzhai sowohl Lord Elgin wie die Kulturrevolution anscheinend unbeschaedigt ueberstanden hat, wenn auch sein Erbauer niemals selbst dort residierte, weil er selbst nach seinem „Ruecktritt“ als Kaiser noch lieber selbst die Faeden bis zum Schluss in den Haenden behalten wollte. Und der Qianlong, das war schon so einer … seine Buecherverbrennungen und „literarische Inquisition“ waren da noch die kleineren Dinge. Seine Invasionsarmee hat sich aber in Thang Long (Hanoi) in der zweiten Tet Offensive der Geschichte eine arg blutige Nase geholt. Wer ueberlebte war ganz schnell wieder zu Hause in China.

  52. "...die ganzen Freuden des...
    „…die ganzen Freuden des Regiemetheaters …“ – made my day, one more time!

  53. Woher kommt das Licht?...
    Woher kommt das Licht?

  54. Der Tiger@: Womöhjlich hätt...
    Der Tiger@: Womöhjlich hätt et für ä Lehramp jereich? .. isch ben beym Lehra Welesch en de School jejange, 3 mol 0 ess 0 ess 0… Welchttp://www.giselmut.de/in_der_kayjass_nr._0.htm
    ..
    Giannozzo@: Heute Abend werde ich eine quasi erlebte Chinoiserie zum Besten geben……Bis dann!

  55. HansMeier555@ Vom Heiligen...
    HansMeier555@ Vom Heiligen Geist!

  56. Nun wuerden wir aber...
    Nun wuerden wir aber andererseits – ohne Wissenschft und Technik – alle hier nicht sitzen und koennten uns nett ueber Kultur unterhalten.
    Liegt es denn etwa am ‚gewissenlosen Streber‘, oder gar der Technik hinter der Steckdose, wenn uns die Hoellenfeuer um die Ohren fliegen ?
    http://muenchenausgestrahlt.blogspot.com/2011/04/storfalle-und-ausfalldauer-von-akw.html

  57. CaoKy60, unbeschädigt...
    CaoKy60, unbeschädigt überstanden nicht gerade, aber es war wohl noch genug Material übrig für eine seriöse Rekonstruktion. Am Rest des Qianlong-Gartens wird ja noch gearbeitet; in ein paar Jahren hat der Kaiserpalast eine neue Top-Attraktion.
    .
    (Sind die Roten Garden eigentlich jemals in der Verbotenen Stadt gewesen? Ich vermute mal, das hätte Mao gar nicht gefallen …)

  58. @Plindos
    Sicher?...

    @Plindos
    Sicher?

  59. @Giannozzo: Anfaenglich kamen...
    @Giannozzo: Anfaenglich kamen die Roten Garden auch in die Verbotene Stadt und richteten im Rahmen ihrer Kampagne gegen die „vier alten Dinge“ gewissen Schaden an; davor hatten kommunistische Stadtplaner schon vorgeschlagen, die ganze Anlage zugunsten einer riesigen Strassenkreuzung abzureissen (und nein, ich glaube nicht, diese Architekten hatten in Hannover oder Ostberlin studiert). Auf dem Gipfel jugendlicher Zerstoerungswut wurden 1966 im Saal der Ahnenverehrung Kunstwerke demoliert und durch revolutionaere Schlammskulpturen ersetzt, die aber kuerzer als die Werke von Joseph Beuys anhielten. Dem Mao, wie dem Ceausescu, war eigentlich alles suspekt, was vor ihm und nicht durch ihn erschaffen wurde. Daher ging Mao das draeuende Vernichtungsschicksal der Verbotenen Stadt nicht sonderlich nahe, er selbst wohnte schliesslich zu dieser Zeit aus Sicherheitsgruenden in den ehemaligen Umkleidekabinen des Schwimmbads des Zhongnanhai-Annexes (Jung Chang und Jon Halliday). Es blieb dann Zhou Enlai ueberlassen, die Verbotene Stadt durch ein Battallion der Roten Armee vor den Roten Garden (!) zu schuetzen, und die Anlage wurde von 1966 bis 1971 komplett zugesperrt.

  60. Sehr schoen, werter Don, sie...
    Sehr schoen, werter Don, sie laufen wieder zur Hoechstform auf!
    Gemalter Marmor – das erinnert mich an Besuche der mittelalterlichen Synagoge im Venezianischen Ghetto vor langer Zeit, als man mir erklaerte, dass man die Marmorverkleidung gemalt hatte, weil sonst entweder das Haus zu schwer wuerde (man wuerde ja in der Lagune versinken..) oder weil es zu teuer waere, also tiefe Rationalitaet dahinter auf verschiedenen Ebenen, und wozu auch, der Raumeindruck zaehlt, wer geht schon mit einem Mikroskop an die Wandverkleidung, wenn er kein Restaurator ist. Nebenbei findet man den gemalten Marmor auch recht haeufig im Rokoko, fand ihn einst bei einer Radtour durch den oberschwaebischen Rokoko oder in einer praechtigen Kirche nahe der Karlsbruecke in der Prager Altstadt, wo ich bei Kerzenschein Mozarts Requiem lauschte und vielleicht in aehnlicher Stimmung war, wie Sie sie hier beschreiben…
    .
    zum make-up jener Zeit ist nichts Gutes zu berichten, Bleiweiss fuer die Gesichter (eher aetzend), Atropa belladonna fuer die Augen und eine Menge Gestank koerperlicher Exsudate, welcher nur mit entsprechenden Duftflakons mit Gegen’duft‘ zu beherrschen waren.
    .
    Daneben viele Floehe und Wanzen, wie sie Robert Hooke in seiner Micrographia http://www.gutenberg.org/ebooks/15491 in ihrer ganzen Martialitaet dargestellt hatte, wahre Arthropodenpanzer-monster, nur sichtbar in ihrer vollen Hinterhaeltigkeit mit dem Instrument der Aufklaerung,dem Mikroskop… http://brainwagon.org/images/hooke-flea-big.png oder
    http://en.wikipedia.org/wiki/File:Louse_diagram,_Micrographia,_Robert_Hooke,_1667.jpg
    und im Scheine der russigen Kerzen sinniert man, wie die Welt eigentlich aussaehe, wenn der Boese Daimon, der uns zu taeuschen versucht, nicht bei allem die Finger mit im Spiel haette, eine Welt ohne Tritonus, den Dingen bei vollem Licht betrachtet waere im Brennspiegel der Beobachtung ein nur recht kurzes Leben beschieden…..und man endet, halb somnolent, halb erfreut, noch eher verunsichert in einem methodischen Discours ueber das eigene Ich, die letzte Bastion aller Sicherheiten, die das zwanzigste Jahrhundert wiederum ein fuer alle Mal ausgetrieben hat…… was bleibt ist die Schoenheit, die nur in der Distanz weiterleben kann und keiner Bewaehrung bedarf …http://www.youtube.com/watch?v=_2zc0wTORSI

  61. Da wurde in der Bilanz eines...
    Da wurde in der Bilanz eines Pressspanherstellers „das Licht angemacht“.

  62. Werter Don,
    sehr schön - ist...

    Werter Don,
    sehr schön – ist eine Fortsetzung mit Aufnahmen während einer Vorstellung geplant?
    Zur Fototechnik: Für Innenaufnahmen bei schlechten Licht könnten Sie als Ergänzung zum Standardzoom ein Weitwinkel (Olympus hat da was recht günstiges und kompaktes im Angebot) und für die Details eine lichtstarke längere Brennweite wie das Voigtländer 25mm oder ein Leica-M mit Adapter in Erwägung ziehen.
    Zum blauen Himmel – da ist für einen Bayern auch Norddeutschland ein sehr lohnenswertes Reiseziel…
    .
    Die Rate bei mir übrigens 0.0 Mobiltelefone/Jahr.

  63. Kommunismus = Theaterregime +...
    Kommunismus = Theaterregime + Elektrifizierung ?

  64. Doktor Tollmein ist übrigens...
    Doktor Tollmein ist übrigens eine Frauenrechtsbazille die Betreuungsbetrug im Sinne von Migrationsausbeutung unterstützt, sowas steckt nämlich ganz allgemein hinter der Formulierung „eigenen Pflegekräfte“.
    http://www.gleichstellungsgesetze.de/ueber_uns,15,ls.php
    < <. Deswegen können ihm Verbände und Organisationen einen Auftrag geben, etwas gründlich zu untersuchen und dann ein Gutachten zu schreiben. Zum Beispiel über die Frage, ob behinderte Menschen ihre eigenen Pflegekräfte mit ins Krankenhaus nehmen dürfen. Dr. Oliver Tolmein hilft ihnen auch, wenn Sie zum Bundesverfassungsgericht gehen wollen, weil es um Ihre Grundrechte geht. Oliver Tolmein war nicht immer Rechtsanwalt. Vor vielen Jahren hat er am Theater gearbeitet. Und dann war er lange Zeit Journalist. >>

  65. fein, echt fein. hat mich...
    fein, echt fein. hat mich richtig beruehrt…endlich wieder mal…

  66. CaoKy60, danke, man lernt...
    CaoKy60, danke, man lernt nicht aus.

  67. Und die Caritas ist nach...
    Und die Caritas ist nach Hinweis ans BKA – kriminelle Orga §§ 235, 343 StGB – von heute morgen auch Inflationär im persönlichen zustellen nichtfrankierter Post.

  68. und waehrend sich die...
    und waehrend sich die christliche Kunst der Zeit noch in denselben geistesgeschichtlichen Parametern des Fruehmittelalters bewegte (nichts gegen das fruehe Mittelalter), hatten die Empiriker laengst angefangen, zu beobachten, nicht den falschen Goettern der klassischen Philosophie zu huldigen mit verschlossenen Augen , sondern die Methoden zu etablieren, unter denen Beobachtungen allgemein glaubhaft (dh. kritisierbar) sind….http://www.constitution.org/bacon/nov_org.htm
    und manchmal brachte die Empirie auch den Tod
    http://www.wwnorton.com/college/english/nael/noa/pdf/27636_17th_U41_Aubrey-1-7.pdf
    aber zumindest eine stoische Haltung im Angesichte des unabwendbaren Sensenmannes, nicht unaehnlich der Haltung eines Buddhisten zur ubiquitaeren Schmach der Existenz http://openlearn.open.ac.uk/mod/oucontent/view.php?id=397089&section=1.1
    …- diesen Leuten verdanken wir unsere Gegenwart, das Austreiben der falschen Geister, die Etablierung von checks and balances… Nicht uebel, wenn man den religioes-politischen Morast bedenkt, durch den sie gewatet und in dem sie machmal ertrunken sind.. Scheint eine immerwaehrende Aufgabe zu sein. Musste meinem Gastland die lange verlorene Ehre erweisen..ein angelsaechsicher Kontrapunkt gegen die suedlaendische Sinnesfuelle ;-)

  69. Et tamen haec omnia...
    Et tamen haec omnia mediocriter …all these things too
    in moderation (was fuer eine lustige Uebersetzung)
    http://oregonstate.edu/instruct/phl302/texts/hobbes/hobbes_life.html

  70. @Köstlich - Pressspannplatten...
    @Köstlich – Pressspannplatten ist das nicht das Unternehmen des alten Herrn im Strizzl cartoon? Schade, dass es den nicht mehr gibt!

  71. So. Von jetzt an bestellen wir...
    So. Von jetzt an bestellen wir für die Diskussion jedesmal einen Opponenten, der dann in einem 10-minütigen unbebilderten Koreferat den Gegenstandpunkt à la Kaube vertritt, und das hoffentlich schön agressiv.
    Wenn Dipsy und Der Gärtner kann nicht abkömmlich sind, die Rolle des Anwalts des Lichtmachers zu übernehmen, dann vielleicht Sie, Arabella? Oder Berthold IV? — Bitte schön laut, das Mikro ist kaputt.

  72. lieber don, danke für den...
    lieber don, danke für den schönen bericht.
    in portugal habe ich in einigen schlössern diese trompe-l’œil-malerei gesehen, die auch heute noch beherrscht wird. ich habe mich einmal daran versucht, es sah sogar nach etwas aus, doch leider gibt es mehr ideen und möglichkeiten als lebenszeit.
    .
    liebe/r v.Natzmer, schlaflose stunden haben dann wohl auch ihr gutes – danke! in vorfreude auf ihre nächsten durchwachten stunden…
    .
    bester georgy koentges, es ist erstaunlich, was manche menschen zu denken in der lage waren, und dies vor allem, wenn man bedenkt, in welchem geistigen umfeld ihnen dies gelungen ist.
    jedoch hielt man sich nicht selten wohlweislich zugunsten des längerlebens zuweilen mit der zeitigen publikation von ergebnissen zurück, s. copernicus.

  73. @ DA. Creamona, then...
    @ DA. Creamona, then Piacenza, Parma, Modena? What’s on your programme?
    Mussolini built the best roads in Europe – the perfectly cambered road from Bari to Rimini is still a good example.

  74. @plindos: sie meinen sicher...
    @plindos: sie meinen sicher die Eulersche, e

  75. Sehl geehltel Hell...
    Sehl geehltel Hell Lybak,
    gelne bestellen wil bei Ihnen 10 kg flisches Hundefleisch. Wil machen Ihnen einen guten Pleis, bieten Ihnen 49.90 SEK/kg, Sie machen ein gutes Geschäft, machen passives Anlagevelmögen zu aktivem und spalen laufende Untelhaltskosten.
    Helzlichst Ihl Paul Kellel
    Genelaleinkäufel del China Bal&Lestaulant Comp.

  76. Gauss@: Natürlich, bitte...
    Gauss@: Natürlich, bitte allseits um Nachsicht! Der Logarithmus naturalis.
    HansMeier555@: Absolut. Zweifeln Sie etwan?

  77. ja, verehrte Donna Laura, die...
    ja, verehrte Donna Laura, die Strategie kann funktionieren, wenn man ein so dauerhafte Medium wie Papier und Buch zur Verfuegung hat, das die Chance beinhaltet, von irgendeinem cleveren Menschen irgendwann einmal gelesen zu werden, trotz der Zeitlaeufte – eine Flaschenpost in die Zukunft. Die digitale Welt in ihrer Kurzlebigkeit – und wer entscheidet, was wann digitalisiert wird und wie lange etwas im Internet ueberlebt? wird das nicht zulassen. Jetzt muss ich zur Marzipantorte, um dem Weltschmerz ob dieses Strudels fortschrittlicher Amnesie zu entfleuchen…

  78. Bacon nach erstem Experiment...
    Bacon nach erstem Experiment zum Prinzip des Kuehlschrankes verstorben – da gab es noch Haltung und Prinzipien…- waere er nicht niedergeschrieben, waere dieser Mythos laengst vergessen. Sobald die Welt nicht mehr durch den Mythos verstanden wurde, verlegte man die Erklaerer und Nutzer der Neuen Methode in den Mythos…aehnliches passiert heute wieder :-)
    John Aubrey, on Francis Bacon’s death and burial-) p.98, http://www.archive.org/details/cu31924088005628
    * Mr. Hobbs told me that the cause of his lordship’s death was trying an experiment : viz., as he was taking the aire in a coach with Dr. Witherborne (a Scotchman, Physitian to the King) towards High-gate, snow lay on the ground, and it came into my lord’s thoughts, why flesh might not be preserved in snow, as in salt. They were resolved they would try the experiment presently. They** alighted out of the coach, and went into a poore woman’s howse at the bottome of Highgate hill, and bought a hen, and made the woman exenterate it, and then stuffed the bodie with snow, and my lord did help to doe it himselfe. The snow so chilled him, that he immediately fell so extremely ill, that he could not returne to his lodgings (I suppose then at Graye’s Inne), but went to the earle of Arundell’s house at Highgate, where they putt him into a good bed warmed with a panne, but it was a damp bed that had not been layn-in in about a yeare before, which gave him such a cold that in 2 or 3dayeS; as I remember he * told me, he dyed of suffocation.#

  79. @plindos, Gauss, umzirkeln Sie...
    @plindos, Gauss, umzirkeln Sie beide wieder die radioaktiven Zerfallsreihen?
    N=N0 e^-t/tau oder die Halbwertszeiten menschlichen Geistes? Verteilungen ueber Verteilungen und alle ungerecht.

  80. Against cold meats was he...
    Against cold meats was he insured?
    For frozen chickens he procured –
    brought on the illness he endured,
    and never was this Bacon cured.
    – A poem by Pip Wilson
    The chicken apparently lived on though.

  81. Obwohl Humboldt also im Grunde...
    Obwohl Humboldt also im Grunde wenig Neigung verspürte, „die Türme Berlins wiederzusehen“, folgte er letztlich doch den Mahnungen des Bruders, den er im Sommer 1805 in Rom besuchte, und dem werbenden Druck des preußischen Königshauses: Bereits während seiner Amerika-Reise war er zum außerordentlichen Mitglied der Akademie der Wissenschaften ernannt worden, unmittelbar nach seiner Rückkehr mit einer zu nichts verpflichtenden Pension von 2500 Talern bedacht und bald darauf zum königlichen Kammerherrn ernannt worden, ebenfalls ohne konkrete Verwendung.

  82. Geschätzter Plindos, liebster...
    Geschätzter Plindos, liebster Don,
    wir kommen zum Kern der Sache. Friedrich Wilhelm wurde von seinen Biographen und Historikern wohl allgemein unterschätzt, wenn er mit dem Freiherrn von Gundling, Faßmann, und letztlich auch Graben zum Stein höfische Zeremonienmeister, und königliche Spaßemacher mit preußischem Narrenpatent in den heiligen Präsidiumssessel der Akademie der Wissebschaften erhob — dies kann keineswegs als bloße Narretei angesehen werden. Er traf vielmehr des Pudels Kern: und hier legen wir auch die verborgene Verbindung zu Don Alphonsos Teatro Scientifico dell’Accademia frei — die Eitelkeiten des Wissenschaftstheaters waren seit jeher zuallererst der Belustigung der Zuschauer verpflichtet, darin unterscheidet sich der moderne Wissenschaftsbetrieb nicht im Geringsten von seinen institutionellen Vorläufern. Ein Narr, wer mehr erwartet, wer den Spaßemachern ernstlich glaubet…

  83. Strizz! Nicht...
    Strizz! Nicht Strizzl.
    .
    Glückliche Zeiten
    als noch die Tiere sprachen.
    Im Hinterhof Staub.
    .
    (Mein neuestes Gedicht, hihi.)

  84. @Plindos
    .
    Alles nicht so...

    @Plindos
    .
    Alles nicht so einfach. Übersetzen Sie „Lichtmacher“ ins Lateinische und schon sind wieder bei der Aufklärung (siècle des lumières).

  85. @Euler
    .
    meine Rede....

    @Euler
    .
    meine Rede. Wissenschaftler sind Hofnarren, derzeit (noch) ohne Hof.

  86. Die klugen Jungfrauen und ihre...
    Die klugen Jungfrauen und ihre trüben Funzeln.

  87. -fer nicht -fex, also -bringer...
    -fer nicht -fex, also -bringer nicht -macher?!
    Peinlich peinlich. Bei Mickymaus war die Thematik nicht hinreichend entwickelt.

  88. @HansMeier555 Luminarische...
    @HansMeier555 Luminarische Illuminati avec des lunettes ludent son et lumiere, Laserspiele ueber den Lumina von Lummerlaender Piranesi-Leberkaesen.
    ok, wenn wir schon mal beim Sterben von Aufklaerern
    sind und der Disziplin von Bloggern…
    http://cheezburger.com/test266/lolz/View/3115057152

  89. ich muss natürlich der Dame...
    ich muss natürlich der Dame den Vortritt lassen. Aber Lichtmacher ist lustig, erinnert mich immer an Stefan Heym und Ahasver. wenn diese Person immer im Briefkopf mit dieser Bezeichnung auftrat.

  90. oder war es doch eher ein...
    oder war es doch eher ein Striezl?

  91. @georgy koentges: Die...
    @georgy koentges: Die Exponentialfunktion, respekive ihre Umkehrung, ist so abstrakt, daß sich mit ihr und ihren kombinationen alle mögliche Phänomene modellieren lassen, von Feldstärken über Frequenzverteilungen aller möglichen Erscheinungen von der kosmischen Hintergrundstrahlung über die Größenverhältnisse verschiedenster natürlicher und auch vieler als harmonisch empfundener artifizieller Formen, die Verteilung der Größe von Städten und Kursschwankungen an den Börsen und Märkten der Schlipsträger, die Inzididenzen und Opferzahlen von Kriegen und terroristischen Anschlägen, bis zu… Ach was, die Liste selbst wächst exponentiell mit der Vielfalt der menschlichen Verhaltensweisen. Trigonometrische Funktionen und auch die so genannte ,Gaußsche Glockenkurve‘ sind selbst nur Instanzen dieser Denkfigur in der Ebene komplexer Zahlen bzw. in geschachtelter Rekursion. Das Beispiel der Halbwertszeit ist arbiträr, die gleiche Figur und Formel gilt für das An- und Abklingen von Tönen in der Musik, das Wachstum und Sterben von Organismen, Zelkulturen, Populationen in Ökosystemen wie Städten und Staaten – Malthus‘ erstes Kapitel ist Ihnen sicher präsent.
    @Euler: Sie haben natürlich vollkommen Recht, doch, wie der Don korrekt analysierte: die gebildete bürgerliche Kultur der Aufklärung fühlt sich nur wohl im Halbdunkel der Illusion, wenige ertragen das Licht.

  92. @GAuss. War mir bekannt :-)....
    @GAuss. War mir bekannt :-). War ne (offensichtlich schlechte) Anspielung auf und Anknuepfung an Gespraeche in frueheren blogs (grosse Schwarze Unnuetz und Eschatologie) des werten Herrn Don :-)

  93. @Gauss.die gebildete...
    @Gauss.die gebildete bürgerliche Kultur der Aufklärung fühlt sich nur wohl im Halbdunkel der Illusion, wenige ertragen das Licht‘
    .
    Man sieht auch besser, wenn man bei hellem Licht blinzelt. Wie schlecht waere der Kontrast, wenn man im Mikroskopkondensor nicht die Lochblende etwas schliessen koennte. Gestaltwahrnehmung fordert Unschaerfe .. ;-)

  94. @ Der Tiger: Ein lieber Freund...
    @ Der Tiger: Ein lieber Freund hatte stets versucht mich an Strizz! heranzuführen; ich bin aber bei den Zeichnungen bei Alex, Herrn Ditters, dem Kleinen Nick und B. Gonad hängen geblieben.
    .
    Im Trickfilm favorisiere ich Wile e, Tom, Daffy sowie Homer (alles wahre Rockn Roller). Entsprechend liebe ich auch Sylvester und hasse Tweety.
    .
    PS: Ich will gar nicht wissen, was das im Psychogramm ergibt.

  95. Da habe ich bei der...
    Da habe ich bei der Aufzählung meiner Lieblinge die Blaue Elise doch glatt vergessen.

  96. Strizz, ein...
    Strizz, ein Leitartikelnachplapperer. Als solcher gut gezeichnet, aber wozu?

  97. @Köstlich – da haben Sie...
    @Köstlich – da haben Sie wirklich was versäumt. Hauptfigur war ein Kater. Mit dem habe ich mich immer sehr verwandt gefühlt. Es gab auch eine Madame. Aber die sah nicht so aus wie mein alter ego, sondern wie die Dame, die zwei Häuser weiter von uns in unserer Straße wohnt. Wenn mir meine Nachbarin mit schwarzen Stöckelschuhen auf dem Fahrrad entgegen geradelt kam, nachdem ich gerade meine FAZ im Dorf abgeholt hatte, wusste ich nie, wer die Karikatur von wem war.

  98. Was ein schönes...
    Was ein schönes Theaterchen…. man bräuchte ein Kammerorchester auf der Bühne, einen Flügel, Auftritt von links ein untersetzter junger Mann mit Locken in Brokatgewand und von rechts eine Dame im Reifrock und hoch aufgebauschtem Haar. Der junge Mann setzt sich an den Flügel, das Orchester beginnt, später fällt wie phantasierend das Klavier ein… „Ch´io mi scordi di te…?“
    (Mozart KV 505, zum Beispiel Gieseking, Karajan, das Philharmonia und die Schwatzkopf)

  99. Fritz, The Cat !!...
    Fritz, The Cat !!

  100. @DA

    Ein wahrhaft grandioser...
    @DA
    Ein wahrhaft grandioser Beitrag, für den es zu danken gilt!
    Eines vermutlich nicht allzu fernen Tages werden Sie mich soweit haben; dann werde ich selbst Oberitalien kennen lernen.
    Übrigens:
    „Und ein neues Mobiltelefon pro Jahr ist kein Fortschritt der Menschheit, sondern ein Verteilungsproblem von Reichtum.“ Sie greifen zu kurz mit Ihrer Aussage. Vor allem ist auch das ein Inbegriff der Verschwendung. Und auch dieser macht – stellvertretend für viele Dinge – die moratoriumgeplagten Höllenkästen scheinbar so unverzichtbar.
    Ich habe in meinem Haus darauf geachtet, die Technik nicht Oberhand gewinnen zu lassen. Vor drei Jahren im Jänner hat bei uns ein schweres Sturmereignis den Stromfluss für zwei Tage zum Erliegen gebracht. Dank Kachelofen war es in meinem Haus wohlig warm, während andere gerade das Wohnzimmer mit einem Schwedenofen beheizen konnten. Warmwasser habe ich am Holzherd in der Küche bereitet, wovon auch zwei befreundete Familien mit Säuglingen profitiert haben. Ich bin daher der Meinung, dass es grundsätzlich zu wenige Stromausfälle gibt!
    lg – urriegel

  101. @hansmeier555
    würde ich...

    @hansmeier555
    würde ich zustimmen, da hatte die faz schon bessere – wie nennt man dass? – comics.
    war insgesamt ein bisschen brav der liebe strizz. sehr romantisch war mal dieser comic-streifen ohne text mit dem mitarbeiter der agentur tod, der sich dann in eine frau blume verliebt, die sein kollege auch von der agentur tod ins jenseits befördert.

  102. aber das ist noch besser: man...
    aber das ist noch besser: man stelle sich im vergleich guttenbergs doktorvater wie er von ottfried fischer und georg schramm das vorwort aus der diss der freiherrn vorlesen lässt:
    http://www.youtube.com/watch?v=zWRvaatXTho

  103. Meine Güte, ich muss mir...
    Meine Güte, ich muss mir schon Notizen machen, um überhaupt etwas antworten zu können auf diesen Artikel. Das ist so eine dreiste Zurschaustellung von Bildung, das, das – find ich schon nicht mehr bürgerlich!

  104. Hier die versprochene...
    Hier die versprochene Chinoiserie:
    Jahrzehnte ist es her, eines Tages lernte ich einen etwa gleichaltrigen chinesischen Ingenieur, kennen, Mister T., ein sehr kultivierter, eher zurückhaltender aber von feinem Humor beseelter und kluger Mensch. Er hatte in Darjeeling seine Hochschulreife erworben und danach in London Ingenieurwissenschaften, Tragwerksplanung und Brückenbau studiert. Er konnte einiges über die Verhältnisse in China und der Lebensweise der ehemals „besseren“ Kreise in China im Gespräch erläutern. Es gab diese Kreise auch nach dem Krieg mit Japan, Machtwechsel, der Revolution unter Mao in der VR. Wir verloren uns aus den Augen. Lange Zeit später kreuzten sich in einer geschäftlichen Anbahnung noch einmal unsere Wege. Nach den üblichen gegenseitigen höflichen Erkundigungen über die Gesundheit und so weiter, kam mir der Satz über die Lippen er hätte im Gesicht eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Kangxi ( 康熙, Kāngxī, K’ang-Hsi, *04.05.1654, in Peking † 20.12.1722 im Alten Sommerpalast). Er war der zweite Kaiser Qing-Dynastie, einer Mandschudynastie. Er war ein sehr gebildeter Fürst und hatte sogar europäische Berater. Mein Bekannter erzählte mir, er wäre zwar nicht mit diesem Kaiser verwandt, dennoch hätte es mit einem seiner Vorfahren eine direkte und äußerst grausame Bewandtnis mit diesem Kaiser gegeben.
    Nun hatte dieser Kaiser etliche Feldzüge in der angrenzenden Mongolei zu bestehen. Dorthin sandte er auch einen General, der aber durch Ränke am Hofe in den Verdacht geriet konspirativ einen Aufstand gegen den Kaiser geplant zu haben. Auf Befehl des Kaisers ließ man ihn samt seiner Sippe hinrichten. Ein dem General ergebener Diener rettete jedoch ein männliches Kleinkind der Nachkommenschaft und flüchtete mit diesem zu weit entfernten Verwandten des Generals nach Tibet die in jenem Land in Handelsgeschäften, speziell für Tee aus China tätig waren. Dort wuchs der Knabe unter falschem Namen auf und gründete auch eine eigene Familie. Später, nach langen Jahren wurde das Geheimnis der Herkunft von dem Diener gegenüber dem Herangewachsenen gelüftet. Wie unschwer zu erraten, war dies der Urahn meines Bekannten. Die Geschichte geht aber noch weiter.
    Er machte des öfteren Reisen in die VR China, unter anderem zu Verwandten in Peking. Ein enger Verwandter von ihm lud ihn eines Tages ein, zwei alte Damen zu besuchen. Wie sich im Verlauf des Gespräches herausstellte, war die eine der Damen eine ehemalige Gattin des letzten Kaisers von China (S. der Film von B. Bertolucci „Der letzte Kaiser“). Da mein Bekannter wusste, dass der letzte Kaiser keine direkten männlichen Nachkommen hatte, ließ er nachfragen, eigentlich mehr aus Neugier, ob diese Dame ihn nicht adoptieren möchte. Diese bejahte dies und so wurde in einem privaten formellen Akt die Adoption besiegelt. Somit hatte ich in meinem Leben mit einem präsumptiven Anwärter auf den Kaiserthron Chinas zu tun gehabt. Soweit mir bekannt ist, lebt, samt meinem Bekannten, keiner der Beteiligten mehr. Mein Bekannter war, wie ich später erfuhr, an einem Herzleiden verstorben. Diese Story erfuhr ich vor etwa zwanzig Jahren.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kang_Hi

  105. @Tassilo: Ach ja!
    @HansMeier...

    @Tassilo: Ach ja!
    @HansMeier 555: Der Leitartikelnachplapperer war doch eher Herr Müller.

  106. Hansmeier555 (in Verstärkung...
    Hansmeier555 (in Verstärkung mit bertholdIV): Von Nachplappern kann keine Rede sein. Vielmehr wurden die Tagesthemen und ihre Leitartikel auf ihre Tauglichkeit geprüft. Ich habe es immer geschätzt, wie meine Kollegen, seien sie Dackel oder Katze, und wie auch unsere Herr- und Frauchen aus manchem Wortbombast klügelnder Journalisten die eigentliche, oft sehr magere Botschaft zogen und ihren Unwert bei Spaghetti mit Ketchup oder einer tierischen Parodie entlarvten. Das unterschied Strizz von allen anderen Comics: es ging nie um theatralische Dramatik, die nun eine Zeitung braucht, sondern ums Gegenteil: um Entdramatisierung der üblichen Aufscheuchungs- und Alarmisierungsjournalistik.
    .
    In Berlin Theater:
    Vor meiner Hütte aber
    der Schatten des Baums.
    .
    Herrr Paul, was meinen Sie?

  107. bertholdIV: wie elegant...
    bertholdIV: wie elegant Mittäter Häberle sich aller Kritik und Strafverfolgung entzog, ist bewundernswert. Der Mann betrog, aber drauf hat er´s.

  108. grimaldeli, Sie sind ja ein...
    grimaldeli, Sie sind ja ein weltbefahren!! Ihren Entfesslungstrick mit dem zweifachen Senkelberger werde ich ausprobieren! Ende Mai gehe ich aus, dann kommen die Senkelschuhe aus ihrem Winterquartier. Wehe, Sie phantasieren!

  109. Ohne energischer als hansgeier...
    Ohne energischer als hansgeier werden zu wollen: Häberles Trick war: erst abtauchen und schweigen; dann sich elegant – mit Empörung über den Komplizen Guttenberg, als habe er, Häberle, den Betrug erst aus der Zeitung erfahren – auf die Seite der Opfer gesellen. Ein Meisterstück. Besser als die Niederländer und Österreicher nach 45.

  110. JR! Herrn Müller in Ehren! Er...
    JR! Herrn Müller in Ehren! Er war beflissen, oft Stichwortgeber. Aber einfangen ließ er sich nie, hat eine eigene Meinung. Deshalb schlug er das Angebot aus, ins Feuilleton der FAZ zu wechseln. (Da bin ich dankbar, denn er hat die Zeit, mich täglich zu besuchen.)
    .
    Frühling blüht bunter,
    wenn Müller energisch doziert.
    Blogs lahmen vorbei.
    .
    Danke, gern geschehen (erröt).

  111. bertholdIV@: Mei Herr...
    bertholdIV@: Mei Herr Berthold, wias halt a so geht, net wahr. Auch die hohe Kunst der Korruption (nach E. Richter) will erlernt, trainiert uuund gewissenhaft ausgeübt wern. Schaugn mer halt a moi, wer ma scho segn, net wahr! Filz ist ein fasriges, zähes, oft wärmendes, naa, net aa Geflecht, oba sozusagn ein Ersatz doderfür. Oana schteht nur bedingt für den Ondern ein. Wann´S mi vasctehn wos i moan, des hot scho der Dr . E…r Piep…Knacks..

  112. @arabella
    jetzt muss ich etwas...

    @arabella
    jetzt muss ich etwas umschreiben: ich habe mal an einer bayerischen uni in naturwissenschaften erlebt, wie der sohn eines hohen „tiers“ bei einem großen elektrikkonzern einfach die ergebnisse seines betreuers („fiel wegen privater gründe“ aus zum promoviert werden) für seine diss nehmen durfte und dann einfach durchgewunken wurde. das war ziemlich heftig.
    sie haben vollkommen recht. sehr sehr seltsame rolle des herrn prof. em. häberle, aber auch nichts ungewöhnliches.
    und in literaturwissenschaften können sie mit software solche plagiatsfälle leicht enttarnen.
    http://turnitin.com/static/index.php
    meine erfahrung ist auch, dass zumindest die bayerischen fh’s noch näher an der partei sind. ein paar bekannte von mir haben eine fh-professur und das waren jetzt nicht die großen überflieger – sorry – aber eine sehr gute csu-biographie.
    über andere bundesländer kann ich jetzt wenig sagen

  113. @tassilo
    stimmt vielleicht...

    @tassilo
    stimmt vielleicht auch, was sie sagen, aber mir war es trotzdem zu brav und andere comics fand ich witziger (variables kalendarium z.b.)

  114. Arabella@: Mein Name ist Hase...
    Arabella@: Mein Name ist Hase und i woas eh von nix wos. Vaschtehns? I bin itza für längere Zeit verreist zu an Kongreß im Ausland, wenn wos is, mein Sekretariat regelt eh alles. Die Dame weiß Bscheid.

  115. @B4 – Ist das Vorwort nicht...
    @B4 – Ist das Vorwort nicht von Frau Prof. Dr. Zehnpfennig? Aber vielleicht habe ich das nicht so richtig verstanden, denn wenn jemand von mir abschrieb, würde ich sofort Anzeige erstatten. Oder füllte sich Frau Prof. Dr. Zehnpfennig gebauchpinselt, weil ein gutaussehender Minister ihren FAZ Aufsatz so Ernst nahm, dass er ihn als Vorwort für seine Diss übernahm?

  116. @plindos. eine schoene...
    @plindos. eine schoene Geschichte. Jetzt brauchen Sie noch ein Ende. Hoert sich ein bisschen an wie das koestliche Buch ‚Once on a moonless night‘ von Dai Sijie – wunderbare Literatur.http://www.amazon.com/Once-Moonless-Night-Dai-Sijie/dp/0307271587 , welches jedoch ein Ende hat, sehr elegant und dramatisch.
    @Prinz Matecki – ein solches Setting erinnert mich eher an den morbiden Charme von Fellinis Casanova, letzte Szene, zu unschicklich http://www.youtube.com/watch?v=EotNv1Tsa_Q
    passt ins Zeitalter, von dem der werte Don so wunderbar berichtete. Das Marionettentheater. Die Liebe zu den Spieluhren vor dem Zeitalter der Reproduzierbarkeit.

  117. Plindos, wannst moanst....
    Plindos, wannst moanst. Machstn Wimmerl, mei, dös derfst fei scho.

  118. @derTiger
    ich dachte jetzt an...

    @derTiger
    ich dachte jetzt an das vorwort (?), wo sich kt über die geduld des doktorvaters bedankt.
    http://www.youtube.com/watch?v=xDzzokhlDbk
    der hausherr hatte nur ihre email adresse, ich schreibe ihnen ein mail zwecks adressenauskunft zum buchversand. sorry ich war etwas im stress, musste noch ein bisschen viel rechnen (betriebsprüfung, diskussion zum mathematischen modell einer rückstellungsberechnung….)

  119. bertholdIV, meine Hütte habe...
    bertholdIV, meine Hütte habe ich stets freigehalten von Konkurrenzdenken (soweit möglich, die Kratzspuren von Herrn Paul sind ja frisch). Strizz war immer außer Konkurrenz, weil nicht ambitiös. Im Hinterhof haben wir das Plagiat des üblen Guttenberg verabscheut (bis auf Herrn Paul der sich wochenlang „zu Paul“ nannte). Entsprechend haben wir alle die anderen Comics nur geduldet, weil VR (wie wir Tiere ihn nennen) das so wollte.
    .
    Bildstreifen sind oft.
    Bayreuther Fälschung dabei,
    echt blieb nur der Strizz.

  120. @B4 – Dieses KT Vorwort ist...
    @B4 – Dieses KT Vorwort ist tatsächlich der letzte Kitsch! Daraufhin habe ich zum ersten mal seit über 30 Jahren meine Diss rausgekramt. In dessen Vorwort steht:
    .
    “An dieser Stelle ist es üblich, verschiedenen Personen zu danken. Aber dies erscheint mir vor allem bei jungen Autoren oft nur ein vordergründiges Anliegen, denn dahinter steht auch der Wunsch, die Zugehörigkeit zum Fach zu zeigen, – die freundliche Geste soll den Eintritt in das Zitier- und Lobkartell gewähren.
    .
    Da ich mich denen am meisten verpflichtet fühle, die ich am meisten kritisierte, möchte ich diese jetzt nicht als Eintrittsbilett in die Forschungsgemeinschaft missbrauchen. So sei hier nur der Langmut meines “Doktorvaters”….“

  121. @tassillo
    ich gebe mich...

    @tassillo
    ich gebe mich geschlagen, gelobe besserung und werde mir die strizz noch mal zu gemüte führen

  122. geschätzte Euler et Gauss,...
    geschätzte Euler et Gauss, danke, das ist doch mal endlich eine diskussion!
    .
    werter köstlich, so schlimm wird es schon nicht werden, auch wenn hier jetzt hier wohl die papiertiger von seite fünf die majorität bilden.
    ich für meinen teil mag duffy, tom & jerry, pepe & penelope, wile e. coyote (http://www.youtube.com/watch?v=hz65AOjabtM). natürlich nur auf dem küchenradio, das versteht sich von selbst. wir haben natürlich ebenso wenig einen fernseher wie unser überaus geschätzter gastgeber, der sich derzeit vermutlich an getrüffelter pasta den nicht vorhandenen bauch vollschlägt.
    dafür kann ich mit saisonalem starkbier dagegen halten, davon ist neulich ein kasten bei uns angespült worden. gary hält glücklich ein glas davon in der hand.
    .
    lieber Plindos, da capo, nur zu, ich lese ihre geschichten gern!

  123. Es nervt mich, von Dödeln...
    Es nervt mich, von Dödeln wegen meiner Dissertationsarbeit verspottet zu werden. Guttenberg: DANKE SEHR!
    .
    Zu Häberle: der hat trotz allem seinen Meister gefunden – den Doktorvater von Koch-Mehrin. Brüder im Geiste. Don, haben sie eine silberne Kotzschüssel?

  124. klar ist bei mir schon lange...
    klar ist bei mir schon lange die Muenze gefallen, auch als mein Sohn einst von meiner Schwester einen Geburtstagsgruss in Form eines schwarzen Schafes bekam (Grusskarte) oder der Neid weil er halt noch Kind ist ohne fuer seine Mutter Verantwortung zu uebernehmen (Alex) das ist natuerlich auch verkehrt und die psycholog. Bandbreite tut sich auf auch in Form von Wanzen und Floehen

  125. @Tassilo,
    Diese Strizz-Figuren...

    @Tassilo,
    Diese Strizz-Figuren leben im Paralleluniversum des FAZ-Politik-und-Wirtschaftsteils.
    Sie haben recht, die Aussage wurde eher parodiert als wiederholt, aber schon alleine die Themenauswahl war zuviel Ehre für den Leitartikel…

  126. georgy koentges@: Habe mir den...
    georgy koentges@: Habe mir den Epilog zu Ihrer Empfehlung angesehen, zweifelsohne sehr gut geschrieben. Daran kann mein schlichter Bericht überhaupt nicht reichen. Ich wollte lediglich darlegen, wie auf merkwürdige Art und Weise Personen und Ereignisse noch über Jahrhunderte miteinander verwoben sein können unter Einbeziehung weit entfernter Orte.
    Bei Gelegenheit, wenn es passend zum Thema sein wird, kommt nochmal eine Schote, auch auf L&T verbunden mit „großen“ Ereignissen aus meiner Kindheit.

  127. @arabella
    hier ist der witz...

    @arabella
    hier ist der witz sogar, dass die fakultät den ersten vorwurf zurückwies.
    http://science.orf.at/stories/1659828/
    aber richtig, der fisch stinkt vom kopf her und ich habe einfach zu viele lst.-inhaber erlebt, die selber sehr aprteipolitisch agiert haben und das nicht nur in solchen orchideenfächern wie jura an der uni regensburg

  128. @plindos. Wir freuen uns alle...
    @plindos. Wir freuen uns alle schon darauf.

  129. Mein Herr Vater, im Rahmen des...
    Mein Herr Vater, im Rahmen des bekannten Tagesklatsches auf seinen Doktor angesprochen: „Zum Glück habe ich zwei Doktortitel, dann habe ich noch einen übrig wenn mir einer kaputtgeschossen wird.“ Vielleicht sollte ich mir das zu Herzen nehmen, der Trend geht zum Zweit-Dr.! Oder besser gleich einen h.c., da kann nix kaputtgehen.
    .
    Übrigens hat noch niemand per Wikiplag überprüft, ob zet Beh Frau Prof. Dr. Zehnpfennig abgeschrieben hat, oder von welchem Assistent ihr denn der Entwurf, zur Schlusszeichnung und gefälligen Übermittlung an den persönlich bekannten und noch einen Gefallen schuldigen Redakteur, gefertigt wurde.
    .
    Im Rahmen meiner Dissertation habe ich genügend Autoren gefunden, die zur Begründung jeweils auf den anderen verwiesen und keiner hat die Behauptung wirklich belegt, teilweise durch 10 Fußnoten verschiedener Werke hindurch. Das ist für mich wissenschaftlich gesehen wesentlich schlimmer als Abschreiben, und es ist fast schon „normal“ auf so etwas zu stoßen wenn man mal nachforscht. Aber Empörung ist das gerechteste aller Gefühle. Es sei dem deutschen Michel gegönnt, in HDTV, und vor allem diesen selbstgerechten Komplizen der Augentäuschung. Bleiben wir lieber bei schummrigen Licht, das ist stilechter in diesen alten Theatern und nennt sich Kultur. Wir wissen ja wie wir es zu verstehen haben und können auch vordergründige Schönheit genießen.

  130. @falkenherz. Gute Idee, Ihr...
    @falkenherz. Gute Idee, Ihr letzter Hinweis. Das erlaubt faktische Kuerze bei Tag und poetisch/epische Laenge des stream of consciousness, wenn es dunkel wird und die Monster geboren werden…. http://24.media.tumblr.com/tumblr_l153epYvAx1qbrvggo1_500.jpg

  131. Witzig, was hier aufwallt.
    Wir...

    Witzig, was hier aufwallt.
    Wir Zweibeiner sind schon schick. Kleider machen Leute. Was haste, was kannste.
    http://www.youtube.com/watch?v=L54bxmZy_NE&feature=related
    Und wie wir erst unsere Butzen putzen!
    http://www.youtube.com/watch?v=GPbWJPsBPdA&feature=related
    Au fein. Realität besteht darin, wie etwas in der Wahrnehmung anderer Zeitgenossen wieder gegeben wird. Zu hell, zu grell, zu ungewiss, wer mag das schon. Fragen und denken kann ohnehin keiner, zu kompliziert, ist sowieso schon alles gedacht, steht im Buch. Nur Mützen können Wissen wissen. Den Kerl fertig machen, um seine Gedanken braucht sich dann niemand mehr zu kümmern. Denken alle, klappt aber nie. Selber gucken, fragen, grübeln, tüfteln, machen gar, tut man nicht, schadet dem I like you Ticker. Wo kaufste was, das ist Leben. Feel good Dimmer sind wichtig. Nett, adrett und nie zu weit weg von den Anderen im gemeinsamen we feel cool Vokabular, sonst wird’s ungemütlich mit allen, nicht gut für’s Fortkommen. Die rücken Dir auf die Pelle. Gesetze (123 f.), wen interessiert das denn? New Age. Wir erzählen’s, die glauben’s, klar, was sonst, alles Kultur. Die Zahl der Klicks ist der Knaller. Jipiiih. Online disinhibition?
    Problem? Alles, was neu gefunden wird, wird immer nur von ungewöhnlichen, eigenwilligen Augen erkannt und niemand erzähle mir, Kary Mullis sei gewöhnlich. Die Kasse klingelt dann bei anderen, immer.
    Minima moralia, zu der Zeit damals geschrieben, hatte was. Keine heilige Schrift, aber individuelle, eigensinnige Mündigkeit war ihm wichtig und er fand den Wert eines Gedankens in seiner Distanz zum Bekannten. Von niemandem änderbarer Fakt ist: Jedes neue Individuum, überall auf der Welt, ist ein neuer, einmaliger, einzigartiger Entwurf in eine offene, unbeschriebene Zukunft hinein. Das mag niemand hören und die Mützenträger können sich auf alle Köpfe stellen, witzelnd oder nicht, es ist trotzdem so. Wissenshüter bleiben ja nur Hüter, solange es bloß nicht zu hell wird. Also, ohne von Mützen umstellt geht hier gar nichts. Das wichtigste am Wissen ist immer, wer wichtig ist und wer nicht. Individuen in monomane Schwärme und Kollektive hinein zu schüchtern, ist nicht meine Präferenz, aber jeder hat selbstverständlich seine eigene. „Crowd sourcing“ heißt der Spaß hier. Jipiih, clickopia und clickoma. Believe, feel good, be cool and happy, vote, click, go shopping spree, go facebook and shut up. Vaclav Havel grübelte vor 25 Jahren etwa über überindividuelle Mono- Moloche mit Eigendynamik, Superorganismen. Also, ich finde, in Wespennestern e.a. steckt mehr drin als in vergoldigten, gemütlichen Lusthäusern: Information.

  132. <p>Ich muss mich entschudigen...
    Ich muss mich entschudigen – ich war in Cremona, und es hat mit nicht besonders gefallen.
    .

    .
    Zu wenig Romanik, zu viel Renaissance, zu viel 19. und 20. Jahrhundert, zu wenig Bewahrung der Epochen davor.
    .

  133. @Falkenherz Wie heißt das so...
    @Falkenherz Wie heißt das so schön: Man grüßt sich in den Fußnoten!

  134. georgy koentges, hier eine...
    georgy koentges, hier eine ähnliche Referenz:
    Once upon a midnight dreary, while I pondered weak and weary,
    Over many a quaint and curious volume of forgotten lore,
    While I nodded, nearly napping, suddenly there came a tapping,
    As of some one gently rapping, rapping at my chamber door.
    `’Tis some visitor,‘ I muttered, `tapping at my chamber door –
    Only this, and nothing more.‘

  135. Mein nachstehender Beitrag,...
    Mein nachstehender Beitrag, den ich per paste & copy mühevoll in Kleinstarbeit erarbeitet, als demutvolle Geste mir erbitte verzeihend von dero publico anzurechnen, dass ich die Eulersche Zahl dem großen Mathematiker Gauss aus Versehen zugerechnet hatte:
    „Die Vermessung der Welt ist ein 2005 auf Deutsch erschienener Roman von Daniel Kehlmann. Thema ist die fiktive Doppelbiografie des Mathematikers Carl Friedrich
    Gauß (1777–1855) und des Naturforschers Alexander von Humboldt (1769–1859). Der Roman erreichte in Deutschland schon bald Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und stand für 37 Wochen auf dieser Position. Auch international war er ein großer Erfolg, die New York Times führte ihn am 15. April 2007 an zweiter Stelle der weltweit meistverkauften Bücher des Jahres 2006. Bis Mai 2008 wurden allein in deutscher Sprache 1,4 Millionen Exemplare verkauft.“
    Das Buch fand ich sehr sehr gelungen, weil der Autor versuchte sich in das Innenleben eines Naturwissenschaftlers mit literarischen Mitteln, um Aufklärung sich bemühend, hineinzudenken.
    Ein ähnlich gelagertes Werk zu dem ebenso wissenschaftlich hoch angesiedelten Schweizer Mathematiker Leonhard Euler (* 15. April 1707 in Basel; † 7. September jul./ 18. September 1783 greg. in Sankt Petersburg) wäre ebenso wünschenswert, dann käme mehr Licht und Aufklärung in das Halbdunkel der Geschichte der Naturwissenschaften.
    Ein großer Teil der heutigen mathematischen Symbolik geht auf Euler zurück (z. B. Eulersche Zahl e = exp(1) = 2,71828… als Basis des log. nat., π, i, Summenzeichen ∑, f(x) als Darstellung für eine Funktion). 1744 gab er ein Lehrbuch der Variationsrechnung heraus, darüber hinaus eine ungeheure produktive eigenständiger und veröffentlichter, bahnbrechender Werke. Er konnte es gut mit Katharina d. Gr. , die sich ebenfalls mit Voltaire verbunden, um eine aufklärende Sicht der Welt bemühte (…leider waren die Verhältnisse in ihrem Reich nicht so, sodaß des öfteren mit der Knute Remedur geschaffen werden mußte, die div. Liebhaber versüßten ihr diese Mühen…). So kommt man halt vom Hölzgen aufs Stöcksgen.

  136. Rom ist zu gross, zu laut und...
    Rom ist zu gross, zu laut und für das Gebotene viel zu teuer, eine Stadt ohne Lebensqualität.
    .
    Dies banausenhafte Fehlurteil ist derart krass, dass ich Ihre Fähigkeit als Städtebewerter für miserabel erkennen muss. Und wer Lebensqualität nicht erkennen kann, dem würde ich auch kein Käseurteil abkaufen.

  137. Ein sehr ausdrucksstarkes...
    Ein sehr ausdrucksstarkes audiovisuelles youtube-Filmchen der Kermes haben Sie da verlinkt (mit Betonung auf „visuell“ – ich kannte bisher nur die CD). Ich war überrascht. Aber wozu ist der Sprechgesang zu Anfang gut? Damit man auch mit geringen Italienisch-Kenntnissen die Syntax begreift?

  138. Tassilo, in meiner Schulzeit...
    Tassilo, in meiner Schulzeit waren Sie mit Herrn Paul auf dem Orinoco. Haben Sie die Comicseite noch irgendwo? Herr Paul imitierte dort Humboldt, wie er laut Kehlmann Goethes Waldruh-Gedicht imitiert – „und am Ende sei man tot“. Das ist aber damals dem Herrn Paul noch viel besser gelungen als dem Kehlmann. Haben Sie das noch in Ihrer Hütte?

  139. sterne, wie wäre es, wenn Sie...
    sterne, wie wäre es, wenn Sie anderen ihre Meinung vielleicht ein weniger höflicher nicht lassen würden?

  140. nauplius@ Schön !!...
    nauplius@ Schön !!

  141. Oh, oh, what a pity, announced...
    Oh, oh, what a pity, announced in the
    „lost paradise“
    by John Milton
    ~ BOOK IX ~
    verse 1-47 (Adam & Eve eat the forbidden fruit)
    No more of talk where God or Angel Guest
    With Man, as with his Friend, familiar us’d
    To sit indulgent, and with him partake
    Rural repast, permitting him the while
    Venial discourse unblam’d: I now must change
    Those Notes to Tragic; foul distrust, and breach
    Disloyal on the part of Man, revolt,
    And disobedience: On the part of Heav’n
    Now alienated, distance and distaste,
    Anger and just rebuke, and judgement giv’n,
    That brought into this World a world of woe,
    Sinne and her shadow Death, and Miserie
    Deaths Harbinger: Sad task, yet argument
    Not less but more Heroic then the wrauth
    Of stern Achilles on his Foe pursu’d
    Thrice Fugitive about Troy Wall; or rage
    Of Turnus for Lavinia disespous’d,
    Or Neptun’s ire or Juno’s, that so long
    Perplex’d the Greek and Cytherea’s Son;
    If answerable style I can obtaine
    Of my Celestial Patroness, who deignes
    Her nightly visitation unimplor’d,
    And dictates to me slumb’ring, or inspires
    Easie my unpremeditated Verse:
    Since first this Subject for Heroic Song
    Pleas’d me long choosing, and beginning late;
    Not sedulous by Nature to indite
    Warrs, hitherto the onely Argument
    Heroic deem’d, chief maistrie to dissect
    With long and tedious havoc fabl’d Knights
    In Battels feign’d; the better fortitude
    Of Patience and Heroic Martyrdom
    Unsung; or to describe Races and Games,
    Or tilting Furniture, emblazon’d Shields,
    Impreses quaint, Caparisons and Steeds;
    Bases and tinsel Trappings, gorgious Knights
    At Joust and Torneament; then marshal’d Feast
    Serv’d up in Hall with Sewers, and Seneshals;
    The skill of Artifice or Office mean,
    Not that which justly gives Heroic name
    To Person or to Poem. Mee of these
    Nor skilld nor studious, higher Argument
    Remaines, sufficient of it self to raise
    That name, unless an age too late, or cold
    Climat, or Years damp my intended wing
    Deprest, and much they may, if all be mine,
    Not Hers who brings it nightly to my Ear.
    http://www.paradiselost.org/

  142. Nichts da! Grober Klotz -...
    Nichts da! Grober Klotz – grober Keil. Stellen Sie sich nicht so mädchenhaft an! Verteidigen Sie Ihren Quark über die schönste Stadt der Welt, wenn Sie können. Können Sie aber nicht. (Zuviel Verkehr? Geschenkt. Zu wenig Respekt vor dem deutschen Journalisten? Auch geschenkt. Zu wenig Rokoko? Zu wenige stille Parks? Nur dem von aller Ortskenntnis befreiten Besucher mag das so scheinen. Aber nur bei energischem Nichthinsehen. Usw.)

  143. Im Halbdunkel der...
    Im Halbdunkel der Aufklaerung
    Ja ja, meine Schwiegermutter sagt auch immer, ich kann nichts.
    So ist das in gewissen Kreisen, man weis viel und kann nichts.
    Und jetzt muss ich was machen, sonst…

  144. Ich vergaß Pavarotti auf der...
    Ich vergaß Pavarotti auf der Freilichtbühne:
    http://www.youtube.com/watch?v=VjE0Kdfos4Y&NR=1

  145. @nauplius. Vergoettern Sie die...
    @nauplius. Vergoettern Sie die Hymenopteren nicht, nach dem was wir wissen, gibt es da wenig Hoffnung auf individuelle Entfaltung ..Pheromone sagen dir, was du zu tun hast vom Leben bis zum Sterben, wo du wann wie lange zu arbeiten, mit wem wann neue Hymenopteren zu erzeugen hast. Nix Gutes zu erwarten als Individuum im Superorganismus – aber irgendwie scheint, mir FACEbook und anderer Unfug aehnliche Nestwaerme oder besser Pheromonkombination zu produzieren, die dazu fuehrt, dass sich jeder bis auf die letzte Windung seiner Peristaltik entkleidet, sozialer Ultraschall zum Eingang in die selbstauferlegte Unmuendigkeit des Menschen. Man koennte ohne Probleme dieses Phaenomen wie ein Soziobiologe untersuchen, der Heuschreckenplagen, Ameisen, Termiten oder Wespen (aber nicht solitaere) beschreibt. Mein Kollege Lewis Wolpert sagte einmal: the most important question we should ask ourselves is ‚what do we really want to know‘?
    .
    Mit der Information haben Sie natuerlich recht, das Problem ist, wie diese tradiert wird und wann sie verschwindet – ach nein, wieder diese ungerechten Wahrscheinlichkeitsverteilungen, gamma-distributions, umph. Ich plaediere fuer alles Wichtige immer noch fuer das Papier und Medium Buch, wird uns alle ueberleben, selbst wenn die Zensoren komplexe Kasuistiken des Internetvergessens entwickelt haben…
    @DA. Parma? Baptisterium? Phantastische Innenausmalung aus romanischer Zeit! Antellami, Suchen Sie ihn, sie werden fasziniert sein!
    @plindos. Ja, Katharina die Grosse, kann mir nicht entgehen lassen, die erlauchte Gemeinde dieses blogs auf die vor einiger Zeit hier in London ausgestellten Kunstwerke ihrer Privatgemaecher aufmerksam zu machen http://www.cinema.bg/sff/2005/eng/movie.php?movieSid=356 ,und auch die Todesart der Dame war nach herkoemmlichem Mythos auch alles andere als ordinaer… http://en.wikipedia.org/wiki/Legends_of_Catherine_the_Great

  146. nun, Nauplius hat das Spiel...
    nun, Nauplius hat das Spiel angefangen, hier
    http://www.youtube.com/watch?v=VjE0Kdfos4Y&feature=relmfu
    ist ein Vorfahre von Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg – nur professioneller. So ein Tierchen sollte Jurist werden, niemand wuerde es buy-reuen.

  147. Kompliment! Zum Artikel zu den...
    Kompliment! Zum Artikel zu den Fotos und zum Thema. Vielen Dank.

  148. @Tassilo – Ich fand diesen...
    @Tassilo – Ich fand diesen Strizz besonders schön. Herr Paul liegt ganz relaxed auf seinem Lieblingsplatz, der Mülltonne und sagt zu Müller, der unter ihm auf dem Boden sitzt und dümmlich lauscht: “ICH VERRATE IHNEN WAS, MÜLLER …. ICH HABE AUCH SCHON ÜBER WELTGESCHICHTE NACHGEDACHT! WENN MAN NUR EINEN FUNKEN ERGEAIZ HAT, DRÄNGT SICH DAS THEMA AUF….. ABER ES LOHNT SICH NICHT.” (12. 2. 2007)

  149. Arabella: 2.10.06:...
    Arabella: 2.10.06: Literaturpreisrätsel. Es ging aber um das blaue Band des Frühlings, Herrn Pauls „Textilstreifen“. Das war damals eine schöne Fahrt, nur voller Gefahren (Piranhas, Schlangen, Krokodile, messwütige Kater…)
    .
    Frühlings blaues Band
    Gedanken am wilden Fluss
    da waren wir jung!
    .
    So jetzt, ich muss arbeiten (habe neue Halbtagsstelle als Therapiehund; zum Gespött des Herrn Paul. Aber immer nur Wachen und Dichten? Hier kann ich helfen!).

  150. @falkenherz
    "habe ich...

    @falkenherz
    „habe ich genügend Autoren gefunden, die zur Begründung jeweils auf den anderen verwiesen und keiner hat die Behauptung wirklich belegt, teilweise durch 10 Fußnoten verschiedener Werke hindurch“
    ja, eine ganz verbreitete unsitte, nichts am originalbeleg zu beweisen. trotzdem, das was guttenberg/koch-mehrin da machen ist schon ganz heftig. das eine nicht nachzusehen ist faulheit, das letztere einfach plagiat

  151. Erstens ist Ästhetik...
    Erstens ist Ästhetik natürlich subjektiv und so verschieden wie ihre Betrachter.
    Und zweitens brauchen wir auch das Hässliche – und sei es nur, dass wir dadurch die Schönheit wieder erkennen….

  152. Ein großer Grund, warum ich...
    Ein großer Grund, warum ich hier lese, ist, dass man schöne Formulierungen von Don und anderen ergatttern kann. Zum Beispiel Dons „die Meinung anderer ein wenig höflicher nicht lassen“. Klasse, und wird sofort meinem Sprachschatz einverleibt.

  153. Beatrice Portinari,...
    Beatrice Portinari, tatsächlich ist das „können“ so eine typisch deutsche Haltung, die am besten Brief und Siegel haben muss, weil wer es nicht beweisen kann, der kann auch nicht. Ich sehe das anders, ich pfeife auf Diplome, ich rede gern mit den Leuten. Sonst was?
    .
    Sterne, ich schreibe mal gesondert was über Rom. Aber es ist eine Millionenstadt, und selbst, wenn man nur den Kern nimmt und all das Unschöne, verslumte aussenrum weglässt: Laut, hektisch, zu voll. Setzen Sie sich einen Mittag in Mantua auf einen Platz, dann wissen Sie, was ich meine.

  154. <p>(Da war ich übrigens...
    (Da war ich übrigens gerade und konnte nicht freischalten. Pardon.)

  155. ob blogs stützen der...
    ob blogs stützen der menschheit sind, weiss ich nicht, aber für einige scheinen sie wichtig zu sein, um ihr leben kund zu tun oder über das leben anderer zu lesen

  156. @Kopfgeburt. jaja, Beaute du...
    @Kopfgeburt. jaja, Beaute du Diable, heisst das bei Fontane.
    http://www.nationalgallery.org.uk/paintings/quinten-massys-an-old-woman-the-ugly-duchess
    Ja, wir sind im Zeitalter des Manierismus, und auch Leonardo hatte viel an den Grotesken gelernt http://www.abcgallery.com/L/leonardo/leonardo25.html
    , die Deviation erlaubt es, die geometrische Mitte besser zu bestimmen, wie ein blogger hier vor ner Zeit mal sagte…..;-)

  157. Gibt es für Kirchenräume...
    Gibt es für Kirchenräume eigentlich eine Ausnahmegenehmigung von der Glühbirnenverordnung? Oder bald nur noch Neon im Kronleuchter?

  158. Ich lebe in Italien und weiß...
    Ich lebe in Italien und weiß sicherlich, was Sie meinen. Frascati, Civitavecchia, Olbia, Rieti, Amalfi, Sorrento… Aber Rom!! Das ist die Welt.

  159. Maternus, siete bravo!...
    Maternus, siete bravo!

  160. <p>Mantua, heute...
    Mantua, heute Mittag:
    .

    .
    Wäre ja auch schlimm, wenn alle nur nach Rom wollen würdenm.

  161. Tassilo, ich gratuliere zum...
    Tassilo, ich gratuliere zum beruflichen Erfolg! Sie werden ein Meister Ihres neuen Faches sein.
    .
    Was gäbe ich dafür, könnte ich Kater Paul für einen Nachmittag in die Spießerbude des Don lassen. Allein die Kronleuchter wären eine ultimative Freude für den Kronleuchtertester Paul!
    .
    Schwupp! Schaukel! Klirr! Juhu! Klirrklirr! Splitter! Fetz!

  162. Da müsste er erst mal...
    Da müsste er erst mal hochkomnmen. Kann er fliegen?

  163. Kopfgeburt, sehr richtig -...
    Kopfgeburt, sehr richtig – überall sind hier Büros der Partei des Regimechefs, man wird laufen an Scheusslichkeiten erinnert.

  164. bertholdIV, unbestritten. Die...
    bertholdIV, unbestritten. Die Frage ist nur, wo die wissenschaftliche Fehlleistung größer ist, wenn doch das Abgeschriebene inhaltlich nicht so falsch war. Die Empörung sollte richtigerweise bei der Unsitte ansetzen, nicht bei einer klar sanktionierten (Straf)Tat, bei welcher die Gerechtigkeit ohnehin ihren Lauf nimmt.
    .
    Uli, kleiner Tip: Es nennt sich woanders „Gespräch“ oder, allgemeiner, „Kommunikation“ und hat was mit Menschen und Gesellschaft zu tun.
    .
    Vroni, jawoll, einfach herrlich, auch wegen so etwas liest man doch diesen Blog so gern, nicht wahr? Gerade Don Alphonso und sterne geben ein wunderbares Gespann, finde ich!

  165. Lieber sterne,
    wollen Sie...

    Lieber sterne,
    wollen Sie vielleicht einen kritischen Kommentar zum Artikel schreiben, wonach das Auditorium zur großen Diskussion übergehen könnte?
    Das wäre sehr nett. Dass man sein Urteil über die kunsteschatologische Bedeutung der Stadt Rom nicht allein aufgrund Don’scher Interjektionen bilden sollte, konnte schon mit hinreichender Klarheit herausgearbeitet werden.
    Das kommt auch in den Abschlußbericht.

  166. Ob ich fliegen kann!? Sie...
    Ob ich fliegen kann!? Sie Pfeife! Und ob, ich kann dabei sogar singen und Kronleuchteraufhängungen testen! Und Ihnen nebenher den Scheitel ziehen!
    .
    Juchz! Schepper! Her mit Silberkannen! Beul! Dell! Dengel! Fauch! Juch!

  167. @Don
    .
    Die lieben (auch...

    @Don
    .
    Die lieben (auch eingeladenen) Kinder stellen dem Hund die Haushaltsleiter hin, bevor sie Wandbilder mit Filzstift abpausen.

  168. @Falkenherz
    .
    Niemand kann...

    @Falkenherz
    .
    Niemand kann alle Aussagen, auf die er seine Position stützt, selber überprüfen.
    Aber jeder kann sich profilieren, wenn es ihm gelingt, eine bisher von jedermann ungefragt übernommene Ansicht zu widerlegen. Darum geschieht auch das nicht so selten.
    .
    Wer ernsthaft arbeitet, bekommt bald ein Gefühl dafür, welchen Aussagen /Autoren /Büchern /Quellen man nicht so ohne weiteres trauen darf.
    Unzuverlässige Literatur dann aber trotzdem als Beweis anzuführen, ist typisch für eine Tendenz-Publizistik, die sich an Laien richtet.
    .
    Klar sind das verschiedene Arten von Hochstapelei: Der Scharlatan mit kruden UFO-Thesen und der Minister mit einer geklauten, aber manierlich nichtssagenden Musterarbeit.

  169. HansMeier555, das kommt alles...
    HansMeier555, das kommt alles in Ihren Bericht!?

  170. @sterne
    .
    Wieso "mein...

    @sterne
    .
    Wieso „mein Bericht“? Erst gibt es eine große Diskussion, dann ein Protokoll, dann eine vorläufige Fassung des Berichtes, über die dann noch einmal diskutiert wird, am Ende dann einen Mehrheits- und einen Minderheitsbericht, in der Anlage die Gutachten der hinzugezogenen Experten (zu allen Fragen der Demographie, Statistik, Versicherungsmathematik und Psychopathologie).

  171. @Hansmeier555 und...
    @Hansmeier555 und falkenherz.
    Was mich am meisten an all dem erstaunt ist die Tatsache, dass man denken kann, besonders clever zu sein wenn man NICHT zitiert, dh. sich ‚aus der Tradition stellt‘, um oh ja, das Rad neu erfunden zu haben – als wenn man das je koennte ausser in den Naturwissenschaften und der Technik und der Mathematik und Statistik…. In der Welt, in der ich grossgewachsen bin, erschien man als besonders clever, wenn man fuer alles eine Zitierstelle hatte und diese auch preisgab, und je aelter umso besser, weil der Leser dann dachte ‚oh je, all das hat der gelesen?‘ – wuermer auf den Schultern der Giganten . Obwohl Gutti nur 2 Jahre juenger als ich ist und richtig medienberuehmt ist, scheint es sich m.E. um einen kleinen Generationenkonflikt zu handeln. Schlechter Umgang verdirbt. Vielleicht liegt es auch an mir, da ich in einem Philologenhaushalt grossgewachsen bin, aber diese Subkultur der soundbites, die nicht laenger halten als das Kurzzeitgedaechtnis ihrer Nutzer (dh. in eine txt message reinpassen), das geht mir ziemlich auf den Senkel,wie vielleicht anderen hier auch? Ich sehe natuerlich das Problem, in den Geisteswissenschaften (nein, eigentlich sollte man Jura da nur begrenzt zuzaehlen) den Wow-Faktor zu erhoehen und die Traditionen harter Ameisenarbeit (nein, ich bin nicht Dipsy incognito) eignen sich nicht fuer schnelle Konsumption. In den Naturwissenschaften kann man zumindest sagen..Frueher hat man X geglaubt, auf der Basis von Y. Jetzt koennen wir Z neu messen, berechnen, weil wir neue Instrumente, Methoden usw haben, dann finden wir A, das passt nicht mit X und Y zusammen, also muessen wir N annehmen usw und wenn jemand daran zweifelt, soll er das bitte nachmessen, nachrechnen , besser messen und sagen, warum das besser ist. So funktioniert dies halt trotz der ubiquitaeren Kuhn-Sozioschwafler immer noch, und die schiere Macht der heute dem Wissenschaftler zugaenglichen Daten machen das Mogeln schon recht schwierig. Auch dort wird natuerlich manchmal alter Wein in neuen Schlaeuchen verkauft (haengt von der intergenerationellen Amnesie der Forscher ab, wie lange und gut das funktioniert), aber es wird recht schwer. Aber ja, im Europaeischen Recht, jaja, da mag es schwieriger sein,..aber neue Methoden anderer Wissenschaften kann man ja auch bedenken einzufuehren, um das tote Pferd noch einmal mit einem anderen Knueppel zu pruegeln… so was wie Spieltheorie oder Probabilistik usw …’Guttenberg’s Prisoner’s dilemma‘ oder ‚wie viele Zitate brauche ich, um die Erkennbarkeit als universales Plagiat mit 95% Wahrscheinlichkeit nicht zu erreichen, vielleicht wenn ich die Doktorarbeit nur einem erlauchten Kreise ausgewaehlter Journalisten zur Lektuere preisgebe. Ja, Hansmaier555 – das Widerlegen ist eine gute Strategie, auch dort Aufmerksamkeit zu erregen, aber dafuer muss man irgendwie als ‚Nestbeschmutzer‘ fungieren und dafuer braucht man ein Rueckgrat…

  172. @ Plindos. 11.01h Paradise...
    @ Plindos. 11.01h Paradise Lost – ich gratuliere, Sie haben mich überrascht.
    Was halten Sie von Paradise Regained?

  173. HansMeier555: Seien Sie...
    HansMeier555: Seien Sie sicher, der Don zahlt uns dafür keinen Cent.

  174. georgy koentges@ Zum letzten...
    georgy koentges@ Zum letzten und sehr Wahren Satze sei angefügt das man auch willens und bereit seien muss ggfl. einen hohen persönlichen Preis für die Wahrheit, oder was man dafür hält, zu zahlen. Einen sehr hohen. Und oft dauert es länger als man selber lebt bis diese erkannt wird dh. man ist auf Deutsch Zeit seines Lebens der Arsch für alle.. . Und genau dieses Rückrad wird durch die Anpasser- und Konsum Gesellschaft schon im Kindesalter nachhaltig gebrochen. Raus kommt dann so was wie der Glaube an die Merkfähigkeit von Wasser aka Hömopathie .. und verkaufen tun es um des lieben Geldes willen Leute die es besser Wissen müssten nämlich Apotheker. So kann man Wissenschaft und Fortschritt auch untergraben..,.

  175. HansMeier555@ Und so bekommt...
    HansMeier555@ Und so bekommt Mann dann schöne dicke Bücher mit mehreren tausend Seiten die keiner liest die aber in der Bibliothek / Biografie sehr viel hermachen. Alles nur gebildete Leute da draußen ;-))

  176. georgy koentges, "Dipsy...
    georgy koentges, „Dipsy incognito“ ist donna laura. Weiß doch inzwischen jeder.

  177. @ Georgy, welchen Wert hat...
    @ Georgy, welchen Wert hat eine Argumentation, die sich suggestiv auf die Person eines Menschen fokussiert, anstatt auf die aufgeworfene Frage? Treffer- und Punktezählereien interessieren manche brennend, andere nicht.
    Aber Attenborough’s Sänger hat schon eine Runde Applaus verdient, denn uns gefallen virtuose Akrobaten und Imitatoren auf der freiwillig betretenen Bühne. Der Kontext ist es, vielleicht die Intention, Gefallen oder Täuschen.
    Bei diesem Copy Paste Vorgang kann es ja nur, falls es nicht der empörende Name ist, mit dem die Würdenträger offensichtlich etwas ganz besonders Eminentes oder Ungehöriges assoziieren, die Vorstellung sein, es müsse auch etwas Anderes geben als bluff, etwas Stimmendes, real Belastbares. Andernfalls bräuchte sich niemand zu ärgern. Beim eigenen Experiment wie bei der Beobachtung der Welt außerhalb unserer Köpfe, die wir zu sehen glauben, mag ich, dass sie zunächst nicht kontaminiert sind mit den ubiquitären, grapschigen Rangordnungsrangeleien und mir eine Wahrnehmung von Realität vermitteln können, die ich auf anderen Spielfeldern nicht in gleicher Weise finde. Außerdem kenne ich keine besseren Fragestellungen als die, wie wir uns seit 4 Milliarden Jahren durch diese Erdgeschichte bis hierher entwickelt haben und wie das alles funktioniert. Unglaubliche Fragen stellen sich da. Aber knackiges Heldentum überlasse ich gerne jedem anderen.

  178. Liebe Sterne und andere,

    ich...
    Liebe Sterne und andere,
    ich lebe seit zwölf Jahren in Rom und ich denke, es ist wie mit einem Gemälde oder einem Käse oder allem, worein man sich verlieben kann (muss). Mit Rom ist keine Zweckehe, keine Vernunftbeziehung möglich; und von daher finde ich, dass man gerade wenn man dort lebt, jede Ansicht über diese einzigartige Stadt akzeptieren kann. Ich könnte zwar auch nicht wirklich verstehen, wenn jemand meinen Mann oder meinen Hund nicht einzigartig toll findet, aber mir geht’s mit andererleuts Gatten, Gattinnen, Einrichtungen, ESSEN, Weinen oder Kindern oft ähnlich. Ich bin überzeugt, die Freude, dort leben zu können, wo es einem sehr gut gefällt, macht gütig (aber nicht blind.)

  179. @Otaku, nun ja, es gibt ja...
    @Otaku, nun ja, es gibt ja gottseidank Schutzraeume heutzutage, die es einem Querkopf erlauben, diesen nicht zu verlieren, wenn er Queres denkt, sowas nennt sich Kultur, frueher Bibliotheken etc :-)
    .
    Das mit den Apothekern ist lustige Volksreligion und zeigt uns, wie sehr Menschen (Milliarden davon) in der Lage sind, die Gehirnfunktion (langsam und spaet in der Evolution erworben), die klar auf der Basis von Wissen denkt von derjenigen zu dissoziieren, die gerne glauben will an das Spaghettimonster. …Berufenere kaempfen an jener Front einen wertvollen Kampf http://www.hitchensweb.com/
    einen ewigen Sisyphuskampf, worueber ich lieber schweige zum Zwecke des Krafterhalts fuer m.E. menschheitlich Bedeutsameres.
    .
    Einer meiner Helden, Borges (spaeter auch der weniger talentierte Epigone Eco), hatte immer einen Heidenspass dabei, falsch zu zitieren, Schriften, die nicht existieren, doch zu erwaehnen in den Fussnoten, ein ganzes Bestiarium nichtexistierender Schriftquellen in allen indogermanischen Dialekten heraufzubeschwoeren, um die Zunft der Scholastiker (die mit den spitzen Bleistiften gerne Kuerbisfragen nachgehen http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ac/D%C3%BCrer-Hieronymus-im-Geh%C3%A4us.jpg http://www.palma3.ch/hirnsturm/pdf/03.pdf) an der Nase herumzufuehren. Man stelle sich heute sowas mal vor, wie das ins Leere laufen wuerde, keine wuesste mehr ob etwas ein echtes Zitat ist oder nicht, wo sich immer mehr Menschen in ihrem Bewusstsein von den kulturellen Bezuegen loesen, in denen sie standen und stehen.
    .
    Die psychotischen Symptome und jaehzornige Verunsicherung und eigentliche Einsamkeit, die das zeitigt, sind schlimmer als diejenigen bei early-onset Demenz oder Alzheimer, da kein Halt mehr da ist ..eine damnatio memoriae, die schon im Gehirn der Jetzigen stattfindet, die sich in der kollektiven Schwarm-Unintelligenz des Fa(e)ce(s)book tummeln und nicht erst nachher. Invektiven, ich weiss, und vollstaendig nutzlos, ich weiss, aber warum will man dann noch sein und nicht vielmehr nicht, wie es der Beruehmte mit dem Keks mal gesagt hatte.

  180. georgy koentges@: ...ich will...
    georgy koentges@: …ich will ja nichts gesagt haben, diese ganze Zitatenhuberei
    ist m. E. eh ab einem bestimmten Grenzwert schlicht Redundanzverdächtiger Schmonzes. Wenn nicht allen Säulenheiligen und Großmoguln gehuldigt, wird scheint eine Arbeit wohl sehr verdächtig zu sein? Entscheidend ist doch letztlich, bringt es die eingereichte Arbeit dazu einem Bausteinchen zu gleichen, das einen Beitrag zum Anhäufen am großen Wissensberg bringt oder nicht. So nicht, ist es nur teuer bedrucktes Papier. Es kreiste der Apparat und kreiste und…gebar oft noch nicht einmal ein Mäuslein.
    ..
    Otaku1612@: Sie schreiben leider, ich möchte nicht unhöflich erscheinen, von etwas, von dem Sie entschieden, Ihrer Äusserung nach zu urteilen was die Heilkraft bezügl. der Homöpathie anbelangt, nur Vorurteile hegen. Wahrscheinlich war bei Ihnen der Leidensdruck noch nicht groß genug. Gemach, das kömmt noch mit zunehmenden Alter und die sog. Schule bis dahin alles aus ihren Arsenalen an Ihnen ausprobieren durfte, vom Wegschneiden mittels chirurgischer Künste will ich gar nicht erst reden ;-)
    In diesem Zusammenhang verblüfft mich immer wieder, wie die hehre Zunft der Mediziner auf´s Neue die Paracelsusmedaille verleiht. Wo doch jener Arzt, genannt Theophrastus Paraclesus (auf dem u. a. Dr. Samuel Hahnemann fußte), zu Beginn der Neuzeit der erklärte Todfeind jener Zunft gewesen ist und er vor den gemeinsten Verfolgungen nur per Flucht sich entziehen konnte. Es lohnt sich die fünfbändige Ausgabe seiner Schriften zu lesen in die dessen altertümliches Deutsch von W. E. Peuckert (ISBN 3-7963-0472-8)in ein heutiges transskribiert wurde.
    Die Aufklärung nur in das 18. Jhdt. zu datieren scheint mir auch ein festgeschrieb-enes, aber der Revision bedürftiges, Dogma zu sein.

  181. fionn@: Noch haben die Zeiger...
    fionn@: Noch haben die Zeiger nicht gedreht, aber wir könnens ja, jeder für sich, schon mal mit dem Regainen versuchen.

  182. Um Plindos besser zu...
    Um Plindos besser zu verstehen, muss man wissen, dass seine Gattin Heilpraktikerin ist. Da verlaufen die Grenzen schon mal im Vagen.
    .
    Auch ich stehe zur heilenden Kraft des Glaubens, bevorzuge aber eine gewisse Doppelredundanz. Man weiss ja nie.

  183. @georgy koentges
    Auch in den...

    @georgy koentges
    Auch in den Geisteswissenschaften gibt es echten Erkenntnisgewinn, z.B. dass die griechischen Tempel und Statuen bunt angemalt waren.
    .
    @Don
    Freut mich, dass Sie das 19. Jh. allmählich nüchtern betrachten. Schäbiger Bürgerschrott. Dagegen die Romanik! Ab und zu tut so ein Alarich jeder Kultur nur gut. Barbarossa in Mailand, das ging dann schon wieder einen Tick zu weit.

  184. Gibt es denn eine deutsche...
    Gibt es denn eine deutsche Stadt, die dem Don besser gefallen würde als Rom? Augsburg vielleicht?

  185. Gerechtigkeit auch für die...
    Gerechtigkeit auch für die Vandalen: So unglaublich toll war die von ihnen zerstörte römische Kultur nämlich auch wieder nicht gewesen, erst recht nicht gemessen an den Möglichkeiten.

  186. Wenn ich mir eine grosse Stadt...
    Wenn ich mir eine grosse Stadt zum Leben heraussuchen müsste, würde ich München klar bevorzugen.

  187. Aber Augsburg ist doch auch...
    Aber Augsburg ist doch auch ganz schön groß.

  188. Bastelanleitung......
    Bastelanleitung…

  189. Die Vandalen sind nur eine...
    Die Vandalen sind nur eine Ausrede gewesen, die eigemtlichen Probleme waren intern. Man kann kein Reich aufrecht erhalten, wenn das Topmanagement ständig wechselt und teure und sinnlose Übernahmeschlachten fährt,. Die Germanen kamen einfach zu einem für sie günstigen Zeitpunkt.

  190. @Don
    Jetzt reden Sie unsere...

    @Don
    Jetzt reden Sie unsere Leistung mal nicht klein.

  191. Halbdunkel und leer......
    Halbdunkel und leer… letzteres ist le problème.

  192. @DA: München...große...
    @DA: München…große Stadt…*prust*

  193. @b4
    .
    Grade will mir jemand...

    @b4
    .
    Grade will mir jemand beibringen, der Apostel Jakob sei der Bruder des Evangelisten Johannes gewesen.
    Was wäre das Ergebnis Ihrer genealogischen Mikrostudie zu diesem Thema?

  194. @plindos. Ohne das Zitat...
    @plindos. Ohne das Zitat schaffen sie keine Referenz zum schon Gewussten. Ohne das kann keiner beurteilen, ob irgendetwas neu ist oder nicht, wie sie so sagen. Ergibt sich nur bei CSU-Pruefern aus der Intuition aus Reverenz vor ererbtem Adel :-) Zitatenhubern war nicht gemeint und mit Huld hat das gaar nichts zu tun. Irrwitzigerweise verhilft man einem Text, den man in seinem eigenen in kleine Stuecke zerrissen hat, genau dadurch in den Publikationsindices zu einer weiteren Zaehlung ..so isch des, aber so funktioniert nun mal Wissen.
    .
    Nun, Privataltaere von Paracelsus-Homeopathieunfug gehoert nun wirklich auf den Muellhaufen der Medizin, zumindest, was ihren Wissensinhalt angeht, natuerlich erheitern die unbedarften Winkelzuege des Geistes aus dem ideologischen Urschlamm immer wieder nach Jahrhunderten… Tschuldigung,…grrrh.. gleich kommt mein alles verspeisendes, manichaeisches Spaghettimonster auf dem Ying-Yang-Teppich geflogen, und keine Wand bleibt mehr gerade…

  195. Liebe Kastanie, ich habe...
    Liebe Kastanie, ich habe nichts gegen Rom, ich bin ja oft genug dort – nur werde ich mit dieser Stadt nicht warm , und dann kommt eben das Kosten/Nutzen-Argument, denn für das, was ich an einem Tag in Rom an Geld und Ärger aufbringen muss, kann ich andernorts drei Tage bestens echten Urlaub machen.

  196. @Plindos
    Stelle mir das alles...

    @Plindos
    Stelle mir das alles eher als Bergewerk vor denn als einen Berg, und Fortschritt wäre, wenn man den Stollen ein paar Meter vorangetrieben hat. Auch wenn man nicht weiß, ob nicht der ganze Stollen absäuft, bevor das nächste Mal jemand dieses Tunnelende aufsucht.
    .
    Wobei die Installation von gleißendem Neonlicht in alten Gruben auch eine große Leistung sein kann.
    .
    Mit Sicherheit wissen wir nur, daß die Zwerge viel zu tief gegraben haben in den Minen von Kasadun.

  197. <p>Plindos, vielen Dank für...
    Plindos, vielen Dank für die Chinoiserie. Hier wäre noch genug Material, um auch malüber die Täuschung, das Hineinträumen in chinesische Verhältnisse zu schreiben. Das ist im PÜbrigen auch so eine Hell-Dunkel-Geschichte, je nach Anschauung, die einen sahen in der Ming-Dynastie die ideale Staatsform, und die anderen eher nicht. Bezeichnenderweise war es gerade den Aufklärern bei der Verunglimpfung Chinas egal, wie die Realität ausgesehen hat. Hauptsache, man konnte die Missionare der Jesuiten ärgern.

  198. Jungen Medizinern mit...
    Jungen Medizinern mit wissenschaftlichem Ehrgeiz würde ich raten, japanisch zu lernen und sich auf Strahlenmedizin zu konzentrieren.

  199. München? Lieber Don, Sie...
    München? Lieber Don, Sie müssen vor uns nicht in die Knie gehen. Sie kennen besseres. (Hoffe ich. Noch.)
    .
    Ist hier wer aus Gütersloh?

  200. Ach ja und äh: die...
    Ach ja und äh: die Geisteswissenschaften an staatlichen Unis komplett abzuschaffen ist Kernbestandteil der Refeudalisierungsagenda.
    Wachskerzenkronleuchter statt Neonröhren, Sie verstehen schon.

  201. HansMeier555, hier sind Sie...
    HansMeier555, hier sind Sie gefordert! Warum schießen Sie immer nur vage aus dem Feudalversteck? Auf den Bildschirm mit Ihrer Refeudalisierungsagenda! Den Volltext mit Fußnoten (nix „mühevollst“!) bitteschön. Wir vom fußkranken Kommentariat fordern vorläufig energisch, und ich betone fordern, die vollständige Diskussionsgrundlage! Drückebergern war gestern.

  202. @hansMeier555 jaja, die...
    @hansMeier555 jaja, die Bemalung. Verehrter Don hat die Gelegenheit, in Parma das Baptisterium zu sehen, das ist innen auch voll angemalt, so haben sich antike Traditionen gehalten. Nur das 19.Jhdt wollte alles grau haben und versuchte, durchsetzt von protestantischem Ikonoklasmus, die Lust an der Farbenfreude ins Museale zu keltern – ziemlich gescheitert. Es war viel mehr Technicolor in der laengst vergangenen Welt, als wir manchmal ertragen koennen. Man denke an den Kitsch der Sixtinischer Fleischberge in Miss-Piggy-pink.
    @nauplius. Ja, ich stimme ihnen auf voller Linie zu, versuche selber in meinem Tagesleben, derartige Raetsel zu loesen und ziehe aus jedem Nein, das die Natur mir entgegenschweigt, die Lust, den Fels wieder einmal hinaufzurollen. Mit der richtigen Technologie kommt einem (meistens)zumindest, wie Sie sagen, kein menschlicher Unfug in den Weg, den man erst mal wegraeumen muesste – eine gar wunderbare Einsamkeit, sie haben es auf den Punkt gebracht, lieber Copepode.

  203. @Plindos (Homöopathie):
    Da...

    @Plindos (Homöopathie):
    Da sei Avogadro vor (6,02*10**-23/mol); Avogadro aus Turin, womit auch der Bezug zu Oberitalien hergestellt wäre.
    Mit Homöopathie kann man auch promovieren, als mögliche Alternative zum Cut-and-Paste-Ansatz.

  204. ... korrekte...
    … korrekte Avogadro-Konstante ist natürlich 6,02*10**23/mol

  205. @hansmeier555
    so schwere...

    @hansmeier555
    so schwere fragen am sabbat? nun ich denke das stimmt. es kann sein, dass die ganzen sola scriptura etc. anhänger was anderes glauben, aber die glauben der schrift, wir als rkk hoffentlich doch wichtigeren dingen und personen

  206. @georgy koentges
    "Einer meiner...

    @georgy koentges
    „Einer meiner Helden, Borges (spaeter auch der weniger talentierte Epigone Eco)“
    jetzt wird es sehr gut hier im blogg. das ist ganz kleines kino, was der herr aus alessandria macht. und so jemand darf in der utb bibliothek in einem kleinen roten buch eine anleitung zum wissenschaftlichen schreiben abgeben…in dem buch lernt man, wie man karteikarten anlegt…
    das ist das dilemma italiens, bei solchen gegnern kann sich herr berlusconi noch lange halten

  207. 6,02*10^23/mol. so kann es...
    6,02*10^23/mol. so kann es auch excel verarbeiten…
    homoepathie hatten wir hier schon mal oder. damals ging es um weleda etc. ich würde mal in den raum werfen, dass nicht alle mit d30 verdünnungen arbeiten. ich habe mir gerade den hustensaft weleda hervorgeholt, den uns der kinderarzt verschrieben hat. d3 ist da schon das maximum und ansonsten kräuterauszug.
    das ist aber jetzt auch eine nullaussage von mir, da die globoli glaube ich, wirklich mit d15, d20 arbeiten?

  208. @filou, Mit Verlaub, Pascals...
    @filou, Mit Verlaub, Pascals Wette ist wirklich unter eines jeden denkenden Menschens Wuerde.
    http://www.youtube.com/watch?v=UVInzoa8EKY
    http://www.youtube.com/watch?v=2YIBCkOpOIA
    http://www.youtube.com/watch?v=mbrpR7gVbeQ&feature=related
    http://www.youtube.com/watch?v=ik3F4TdXF8U&feature=related
    beste Gruesse :-)

  209. @HansMeier555. Zu den Aposteln...
    @HansMeier555. Zu den Aposteln – nehmen Sie eine Speichelprobe, die haben ja genug produziert, und vergleichen Sie die DNA. Einzige moegliche Antwort, wir machen ansonsten keine Vorhersagen stammesgeschichtlicher Natur, Aehnlichkeit wird sich zwischen Bierhefe und Faultier einordnen lassen.

  210. auch wenn er vielleicht noch...
    auch wenn er vielleicht noch … auf mich …. prof. pressacco bringt gerade m.w. die werke von de finetti raus.
    ein paar links dazu:
    http://www.brunodefinetti.it/Bibliografia/INA%20Accademia%20Lincei%202005%20Presacco%28vers.%20inglese%29.pdf
    http://www.actuaries.org/AFIR/Colloquia/Zurich/Buehlmann_presentation.pdf
    btw de finetti hat auch wie kafka bei der generali gearbeitet – nur so nebenbei. wer sich über wahrscheinlichkeit interessiert, möge das bitte mal lesen.
    hat das jetzt was mit homöopathie zu tun?

  211. @plindos und andere...
    @plindos und andere homoeopathen http://sciencevideos.wordpress.com/2007/10/30/dawkins-vs-homeopathy-the-memory-of-water/

  212. der zweite link war wohl...
    der zweite link war wohl blödsinn, besser hier:
    ↑ Bruno de Finetti: Wahrscheinlichkeitstheorie, Vorwort. Oldenbourg (München) 1981
    und halt der kernsatz:
    Die Regeln der Wahrscheinlichkeitsrechnung erstrecken sich damit auch auf Situationen unvollständiger Information, wo keine zufälligen Ereignisse eine Rolle spielen. Für de Finetti sind Wahrscheinlichkeiten deswegen Produkt unserer unzureichenden Information[2]:
    „Es existiert keine objektive Wahrscheinlichkeit.“
    – Bruno de Finetti
    @hansmeier555
    ist das katholisch oder lutherisch diese aussage?

  213. @Don Alphonso. Naja, ueber die...
    @Don Alphonso. Naja, ueber die jesuitischen Zwerge sind wir wohl alle laengst hinaus, Ming war/ist nicht so wichtig, das jetzige Selbstbild hatte sich laengst spaetestens in der Hanzeit formiert, die Basis und die spannendsten geistesgeschichtlichen Entdeckungen (von enormen echten Parallelen ohne historische Verknuepfung zu Griechischem Denken vom Kosmos, der menschlichen Vernunft, dem Logos, einer hochentwickelten Theorie und Metaphysik, Ontologie, areligioeser Ethik) werden Sie zum Ende der Warring states period machen. Da geht die Post ab, ist dem eurozentrischen Bildungsbuerger bisher nicht sehr erschlossen, aber da, wenn man sucht. Schreibe mehr dazu, wenn das gewuenscht wird.

  214. @Georgy, ich sehe das...
    @Georgy, ich sehe das punktuell. Es gibt Momente, Situationen, Augenblicke, Begegnungen, wie hier jetzt, z.B. Ich bin mir nicht so sicher, was reklamierte, fest geklemmte Dauerbrenner angeht, ich glaube alle orientieren sich immer in wechselhaften, unvorhersehbaren, nicht wirklich kontrollierbaren Situationen, aber Begegnungen gibt es immer und in fast jeder Situation ist auch erstaunlicherweise irgend etwas Schönes zu finden, zumindest solange es gelingt, wirksame Szenenwechsel dazwischen zu schieben. Die Nebennieren sind kraftvolle Organe. Und diese pelagischen Plankton Winzlinge sind ja nun mal zweifelsfrei uneingeschränkt großartig. Was die alles können!
    Soziale Hymenopteren, für so eine Selbstaufgabe muss es gute Gründe geben. Nicht nur der wilde Bill, auch Wilson, Hölldobler, Gadakar und viele andere wissen da eine Menge. Wie so oft sind die Übergänge interessant, hier zwischen solitär und eusozial, manche Arten können beides. Es sind wieder die Kontexte, die Umgebungsbedingungen, welche die eine oder die andere Option favorisieren. Nervensystem und Keimbahn, viele gute Fragen, vor allem auch in Bezug auf Identität, die ja für sich schon eine spannende Angelegenheit ist.
    Vergöttern? Wir externalisieren und wir personalisieren, immer.
    Ich komme aus der Pheromon- Ecke (Windkanal, macht Spaß).
    Herzlichen Gruß.

  215. @BertholdIV re Berlusconi....
    @BertholdIV re Berlusconi. Sich oder ihn?
    Hier das Rezept http://www.veoh.com/watch/v16926854fecwtWA
    rohe Eier http://escholarship.org/uc/item/60q5502b;jsessionid=16A06FA661E964405030B0CE44C531D5#page-4

  216. @nauplius. Weise Worte .... -...
    @nauplius. Weise Worte …. – …..Compañero.
    http://www.youtube.com/watch?v=-U9kjN5ISDQ&feature=related
    dieser blog und seine werten Teilnehmer evozieren in mir ein schoenes Lebensgefuehl in der Stunde, wenn Athenas Eule fliegt http://www.youtube.com/watch?v=1EeelWkapag

  217. Lieber Don, genau was ich...
    Lieber Don, genau was ich meine. Entweder verliebt oder nicht. Da kann dann niemand was dafür. Und man kann weder mit dem Verliebten noch mit dem Nicht-Verliebten groß argumentieren. Wobei ich München auch frech teuer finde und so manche Kreisstadt ähnliche Freuden bietet, finde ich.

  218. @b4
    Katholisch, evangelisch,...

    @b4
    Katholisch, evangelisch, dz dz! So kleinlich Kategorien am Sabbat.
    .
    @sterne
    Feudalismus ist keine Schriftideologie (wie z.B. der Marxismus),sondern gelebte Praxis, sie realisiert sich in den sozialen Beziehungen, wie sie sind. Die feudale Agenda existiert sehr wohl, aber nicht unbadingt als gechriebener Text.
    Das ist wie mit der englischen Verfassung, nur andersrum.
    .
    Wozu ich hier meine Kommentare schreibe? — Zur Entspannung und zum Zeitvertreib, darf alles zitiert werden (gerne auch ohne Autorennennung).

  219. georgy koentges@ Nun ja leider...
    georgy koentges@ Nun ja leider greifen die Schutzräume nur im geistigen nicht im wirklichen Leben. Ein weites Feld. Den es gibt durchaus Landstriche da wird vor gelebtes „anders sein“ als Affront gesehen und dementsprechend „geahndet. Wie auch immer..
    Plindos@ Ich weiss auch um mache Dinge außerhalb des derzeitigen Standes der Wissenschaft gibt, Schamanismus der Inuit, Zen, Fastenzeremonien der Irokesen,ect.
    Deswegen bin ich aber noch lange nicht so verblödet zu glauben Wasser habe ein Gedächtnis. Das ist und bleibt Humbug. Placebo Effekt, bestenfalls.
    Die , auch Doppelblind, Studien dazu sind Legion, Während es zb. in ebensolchen Studien klar erwiesen ist das zb. Zazen klar Schmerzlindert wirken kann, nebst anderen.
    Komisch weise fordern zb. budisdische Gelehrte nebst Buddha himself immer wieder Ihre Ansichten nicht blind zu glauben sondern kritisch zu hinterfragen und zu überprüfen. Tut man das bei Wasserverkäufern, bricht die verbale Hölle los :-)
    Und für Pillen die NICHTS enthalten werden dann Summen abgerechnet für die ich eine Woche saufen könnte. Feinsten Singel Highland Malt. Scharlatanerie. Gruss an die Frau Gemahlin, Sie möge es bitte mal mit ehrlicher Arbeit versuchen, sorry , der musste sein.

  220. @georgy koentges
    .
    Warring...

    @georgy koentges
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    Warring states period (wasp), das wäre dann der Peloponnesiche Krieg.
    .
    Als die Terrakottakrieger im Palast der Republik angetreten waren, wunderten sich manche dass sie nicht alle gleich aussehen: Das müssten sie doch, um totalitären Herrscherwünschen zu entsprechen.
    Mir scheint, das Gegenteil ist wahr: Jeder muß sich indvidiuell, als Mensch und nicht als Gegenstand, in das große Ganze einbringen und Befehlen gehorchen: Nicht willenlos, sondern mit seinem eigenen, aber gehorsamen, Willen.
    .
    (Das Beklemmende und Beängstigende an der westlichen Moderne ist ihr Bestreben, soziale und politische Verhältnisse in technischen Metaphern zu beschreiben. Das hielten sie dann für „wissenschaftlich“.)

  221. Nein, man muss aus dem...
    Nein, man muss aus dem Feudalismus weiss Gott keine Wissenschaft machen, er funktioniert auch im theoriefreien „einfach-so“-Modus.
    .
    http://www.freitag.de/community/blogs/tom-strohschneider/drohgebaerde-der-finanzindustrie-attac-buero-durchsucht

  222. Wereter Don,
    was treibt man...

    Wereter Don,
    was treibt man so an einem schönen Frühlingstag in Norditalien? Sie können ja nicht den ganzen Tag Schuhe und Kronleuchter kaufen, und schummrige Theater imHalbdunkel sind wohl auch nicht Legion…
    Ich stelle mir das so vor: Sie sitzen an einer Piazza beim Espresso und spielen eine Partie Schach (natürlich Italienische Eröffung) währen Ihnen die Inspiration aus dem Geist über den Füller aufs Papier fliesst. Wenigstens würde ich das so machen, wenn ich denn in Italien wäre und Blogs verfassen würde…aber andererseits spiel ich lieber Spanisch…wenn ich so drüber nachdenke haben Sie es auch nicht leicht (an dieser Stelle macht sich das Fehlen eines Stehgeiegers besonders schmerzhaft bemerkbar).

  223. Ich radle gleich auf den...
    Ich radle gleich auf den Wochenmarkt.

  224. "To travel is better than to...
    „To travel is better than to arrive“?
    http://www.youtube.com/watch?v=9nOd5_Bdc8I

  225. Das mag ich so an Italien:...
    Das mag ich so an Italien: Mann kann auch mit so einem 5-Tage-Bart wie im Video herumlaufen, und keiner schaut einen deshalb schräg an.

  226. giraldeli, oje. und das nur,...
    giraldeli, oje. und das nur, weil ich sie weiter oben provoziert haben muss. naja, sei es drum. so mancher parliert hier etwas verquollener und undeutlicher als sonst… es ist nicht davon auszugehen, dass ein heuschnupfen daran schuld sein wird, eher ein kollegialer schnupfen.
    .
    lieber HansMeier555, die geisteswissenschaften sind ohnehin das schätzkästchen der universität. das will man nicht unter den bologna-säuen verteilen.

  227. @donna laura
    .
    Das...

    @donna laura
    .
    Das Schatzkästchen wird immer als erstes geplündert, noch bevor…

  228. @DA: ich finde, Sie müssten...
    @DA: ich finde, Sie müssten unbedingt ein paar Artischocken zur Abwechslung von diesem Kürbis essen! Und ein Glas Wein dazu trinken, dann ein Eis essen und dann mit den allerbesten Vorsätzen für ein „leichtes“ Abendessen eine ordentliche „Pennichella“ machen. Das würde (und tue) ich an einem sonnigen Samstag (natürlich nicht immer, ich will ja noch durch die Türe passen).

  229. Arabella, endlich...
    Arabella, endlich Aufstiegschancen für den Vernidot:
    http://www.welt.de/wissenschaft/article13184570/Wer-teuren-Wein-kauft-betreibt-Selbstbetrug.html

  230. Also, Aufklärung ist...
    Also, Aufklärung ist gelegentlich schon empfehlenswert, oder?

  231. Da passt sich die Weltr aber...
    Da passt sich die Weltr aber massiv den schlechtverdienenden Hungerleidern an, die ihr Stammklientel darstellen- Billiger Wein zahlt sich nie aus:
    .
    http://modeste.twoday.net/stories/froh-und-munter-ii/

  232. Don, diese Hüttenpaare...
    Don, diese Hüttenpaare können allesamt Weinqualität nicht erkennen. „Saurer ist schlecht“ usw., schon klar. Aber unter uns: die Propplehme dieser Paare entstiegen nicht dem Wein, dem schlechten, sondern den Charakteren, den noch schlechteren.
    .
    Dafür kann der Wein nichts. Dagegen auch nicht. Arabella, nachschenken!

  233. <p>Sterne, meine Bekannte...
    Sterne, meine Bekannte kennt sich durchaus gut aus mit Genuss. Und
    dann: Ich mein, ein Test mit 600 Briten? Briten würden glaubwürdigen Berichten zufolge oft nicht mal
    den Unterschaied zwischen der alten Pizza unter ihrem Sofa, der
    Füllung koreanischen Autositze und Biccherini alla Burro von
    Pavesi schmecken. Oder Tortelli al Zucca im Bue d’Oro:
    .


    .
    Mit 600 Italienern wäre das nicht passiert.
    .
    Kastanie, ich komme gerade vom Markt und habe Antipasti contadino mitgebracht.

    .
    Mit 600 Italienern wäre das nicht passiert.
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    Kastanie, ich komme gerade vom Markt und habe Antipasti contadino mitgebracht.

  234. Und wenn man da erst mal die...
    Und wenn man da erst mal die Kommentare liest, versteht man schnell, was für Leser da gehätschelt werden:
    .
    „Günstiger Wein muß kein Fusel sein. Die Aldiweine gewinnen fast jede Blindverkostung. Das gilt auch für den Champagner von Aldi. Wer teuer kauft ist meist am Prestige interessiert und weniger am Geschmack.“
    .
    Ts.

  235. Aus der Weindebatte halte ich...
    Aus der Weindebatte halte ich mich raus, denn ich bin ein ueber Jahre erfahrener Weinbanause. Nur eins weiss ich: ein 5-Liter-Ballon aus einer italienischen Cantina, von dem nur (vielleicht) der Padrone weiss, was drin ist, kann nicht schlecht sein.
    .
    Faustregel: 1. wenn nach dem ersten Glas KEINE leichte Genickstarre einsetzt, ist das Zeug gut.
    2. Wenn nach einem froehlichen Gelage die Sonne des daemmernden Morgen nicht schmerzhafter ins Auge sticht als sonst, war das Zeug gut.
    3. Das wusste schon Goethe: Im Wein ist Wahrheit, im Etikett ist der Schwindel.
    .
    Ich gehe jetzt zu LIDL, mich fuer’s Wochenende zu bevorraten.
    .
    Salute!

  236. @fionn um 10.00h
    The hat in...

    @fionn um 10.00h
    The hat in the video looks good on Charlie W with his 5-day beard.
    From: fionn @ fionn um 10.00h
    I agree – it’s a hat that says „je m’en fiche pas mal“. Just right for DA.

  237. Vielen Dank für die,...
    Vielen Dank für die, teilweise sehr spöttischen, Hinweise zu und über die Homöpathie.
    Auch für jene, was es mit Avogadro oder gar der Lohschmidtschen Zahl auf sich hat, gar der Hinweis auf Doppelblindversuche, Placeboeffekte, Schamanismus, Zen etc.
    Die Doppelblindversuche können nicht funktionieren, warum? Weil der jeweilige Patient eine eigene Krankheitschronik, eine jeweilig eigene hereditäre Herkunft hat.
    Somit braucht er ein jeweilig eigenes, singulär nur auf ihn zutreffendes Mittel. Diese wurden/werden in tausenden Selbstversuchen als Erstverschlimmerungen gefunden und in Repertitorien vermerkt. Und genau dieses spez. angesagte Mittel, welches sich an den ganz spez. Eigenheiten des Patienten orientiert, ruft keine Verschlimmerung mehr, sondern den Heilerfolg hervor. similia similibus curentur.
    Aber reden darüber, wie mit einem Blinden übers Sehen, führt nicht weiter.
    Probieren geht übers studieren. Damit auch: Placeboeffekte in diesem Zusammen-hang sind schlichter Quatsch. Schon manch ein Wissenschaftler-Saulus wurde in dieser Hinsicht zu einem Paulus bekehrt.
    happy weekend!
    ..
    Filou@: Alter Petzer ;-) Eine Tochter von mir, gelernte Chirurgin Dr. med. betreibt eine solche Praxis mit hervorragendem Erfolg: Nur verdienen läßt sich damit nicht viel. Zu viel Zeitaufwand/Patient für wenig Geld.

  238. Oh, schnell den Deckel aufs...
    Oh, schnell den Deckel aufs Fass. Möge jeder genießen, was ihm angemessen ist.

  239. Und kein...
    Und kein Artischockenrisotto????????? Mögen Sie vielleicht gar keine?

  240. Das Problem: Wenn ich da bin,...
    Das Problem: Wenn ich da bin, wo ich bin, ragt man mich gar nicht mehr, sondern serviert einfach. Allerdings habe ich heute 2 Kilo Risottoreis von der Gemeinschaft L’anatra felice gekauft, für daheim.

  241. Nichts zum desillusionierenden...
    Nichts zum desillusionierenden Abstecher des Don nach Cremona? Wenigstens auf eine Anekdote zu Stradivari und Co hätte ich hier doch gehofft. Wir haben nur noch eine Jacobus Stainer, die galt Jahrzehnte als wertlos weil zu leise. Seit Graf d´Harnoncourt de la Fontaine – Unverzagt ist so was aber wieder in Mode.
    .
    Zu den Limone und Taglierini mit Paprikastücken, Spinat, braunen Champignons und Lachs hatte ich einen Saale- Unstrut blauen Portugieser 2009, leicht auf etwa 12 Grad gekühlt.
    Ich koche ganz gern….

  242. Ich wollte ja schon mal lange...
    Ich wollte ja schon mal lange was über faschistische Architektur machen, da hätte sich Cremona angeboten… aber ich schreibe lieber eine politische Glosse.

  243. <p>Ach so, und zum Risotto...
    Ach so, und zum Risotto hätte es heute auch diese netten braunen Gewächse gegeben:
    .

    .
    Warum hab ich eigentlich nicht, wo ich hier doch eine Küche hätte?

  244. @bertholdIV -14. April 2011,...
    @bertholdIV -14. April 2011, 23:08
    Auf das von Ihnen versprochene Buch freue mich schon sehr, und deswegen habe ich heute ein Gegengeschenk für Sie erstanden: Ephraim Kishon – alle Satiren – Jubiläumsausgabe. Es hat 1108 Seiten und hat mich auf dem Leidener Bücherflohmarkt nur 2 Euro und ein charmantes Lächeln gekostet. Sie sehen, das Preis-Performance Verhältnis dieser Satire ist viel besser als das von der FAZ, die hier im Ausland schon am Wochentag mehr kostet (2.70 Euro). Bitte vergessen Sie nicht Ihrer Buchsendung Ihre Adresse beizulegen.

  245. Husch, an den Herd. Ist dann...
    Husch, an den Herd. Ist dann ganz egal, wie die Kirche im Ort gebaut ist.

  246. Mein lieber Don, ich bin...
    Mein lieber Don, ich bin sicher, Sie werden es in die Krypta schaffen, eines Tages. Ganz bestimmt. donna laura und ich werden dann die Ministranten sein.
    .
    grimaldeli, Ihre 30 Jahre alten Schuhe müssen Sie uns näher vorstellen (bis auf den Geruch natürlich).

  247. lieber HansMeier555, so...
    lieber HansMeier555, so richtig famos wird die angelegenheit, wenn man sich die stramm (und dümmlich) dastehenden massen an den ‚unis‘ einmal genauer ansieht.
    freie entfaltung eines noch grünen geistes, das war einmal; die seminare wirken vielmehr ein wenig wie schulstunden, nur dass man einander, aber natürlich auch die lektüre zum fach gar nicht mehr so genau kennt.
    .
    gespannt darf man sein, wie die qualität des wissenschaftlcihen denkens gestaltet sein wird.
    immerhin könnte man auf diese weise das wissenschaftliche personal weiter verknappen, es gibt ja ohnehin viel zu viele davon, von denen sich viele mehr schlecht als recht von stelle zu stelle hangeln.
    alle anderen, die nicht einmal mehr auf den master studieren dürfen – und es vielleicht gar nicht könnten, weil gleich im keim erstickt – können ja gerne im call center oder bei den telekommunikationsgeiern anfangen.
    .
    so mancher turm verstellte wohl das denken und wird mithin zum kerker.
    übrigens, bester don, der herr papa des malers, der ihr oben beschriebenes theater ausmalte, stammt aus dieser stadt der türme.

  248. Erst schreiben. Dann...
    Erst schreiben. Dann kochen.
    .
    30 Jahre alte Schuhe sind übrigens nicht sonderlich problematisch, wenn man mehr als 100 Paar hat – dann sind sie vielleicht 30, 40 Tage lang getragen.

  249. @plindos
    zu homöopathie habe...

    @plindos
    zu homöopathie habe ich noch keine abschließende idee.
    auf die diskussion über die wissenschaftsmethodik springt aber hier auch keiner an, außer allgemeinplätzen. soweit ich das für die physik beurteilen kann, liegt dort vieles im argen, oder die diskussion kommt nicht an. lieber standardmodell zu beweisen versuchen im cern und publikationen mit tausenden mitautoren und reziprok signifikanter statistik der ergebnisse.

  250. lieber Plindos, lieber...
    lieber Plindos, lieber bertholdIV, zu meiner eigenen verwunderung über kontraintuitive black boxes scheinen homöopathische mittelchen unseren tieren jedoch zu helfen. und der pflegeeffekt, dass nämlich die tierchen ahnten, man wolle ihnen helfen, und diese eben aus lauter gefallsucht wieder gesund würden, zieht nicht, denn die kügelchen werden unter das futter gemengt. was heilt, hat recht.

  251. Eines Tages kam meine Katze...
    Eines Tages kam meine Katze nach Hause und hinkte. Es ist etwas an der Pforderfote, dachte ich, liess es aber erst mal dabei. Drei Tage spaeter hinkte sie immer noch. Mit grossem Katzengeschrei trug ich sie zum Tierarzt. Der machte eine Roentgenaufnahme-und fand nichts.
    Kaum waren wir wieder daheim, sprang das Tier munter zum Kirschbaum, kletterte an ihm hoch.
    .
    Was lernt mich das? Das lernt mich: die Katze wollte nur wissen, ob ich sie noch lieb habe.
    .
    Globuli gespart.

  252. Lieber bertholdIV,
    ... und...

    Lieber bertholdIV,
    … und vieles liegt auch nicht im argen. Zugegebenermaßen fehlen der Hochenergiephysik in den letzten 40 Jahren so die richtig neuen und überzeugenden Ideen, und der von Ihnen monierte, alte Experimentalphysikergrundsatz „Viel hilft viel“ ist da sicherlich kein Ersatz. Das ist aber nur ein Teilgebiet der Physik. Wenn Sie aber an die physikalischen Grundlagen von so vertrauten Dingen denken wie CD-Player, Flachbildschirm-Glotze, die Eingeweide des Rechenknechtes, auf dem Sie hier Ihre Kommentare tippen, hat die Physik in den letzten hundert Jahren doch auch eindruckvolle Ergebnisse vorzuweisen. Aktuell finde ich z.B. den Nachweis der Quantenverschränkung beindruckend, woran keine Riesenkollaborationen herumgeforscht haben (http://www.oeaw.ac.at/shared/news/2011/press_inf_20110401a.html).
    .
    Lieber Plindos,
    zur Wissenschaft und der Medizin: Obwohl sich die Dres. med ja gerne als Naturwissenschaftler bezeichnen, sind diese überwiegen doch Handwerker, zugegebenermaßen teilweise sogar sehr gute Handwerker. Aber Wissenschaftler? Wenn es ans Eingemachte geht, wird es dann doch physikalisch oder chemisch.

  253. Plindos@ Womit wir bei der...
    Plindos@ Womit wir bei der ältesten Weisheit an sich wären: Warum hat der Teufel die Großmutter erschlagen ? Weil Ihr keine Ausrede mehr einfiel. Wie bereits erwähnt mit Gläubigen und Wasserverkäufern ist immer schlecht diskutieren, da hilft auch kein Latein,zumal selbiger Spruch nun ja. Fällt für mich dann fast in eine andere Ecke. R.L.H. Strahlenkranheit heilen wir dann auch mit extrem, aber bitte nur 2 mal, hangeschueteltem, Plutonium , nicht wahr ? Da bin ich doch gerne Blind…

  254. bertholdIV@: Wissenschaftlich...
    bertholdIV@: Wissenschaftlich beweisen im strengen Sinne läßt sich diese Methode
    einfach, zumindest bis jetzt, nicht. Mir sind in der Richtung schon eine ganze Reihe von Publikationen in die Hände gefallen, die mit einem unglaublichen Aufwand an mathematischen und Physik-Kenntnissen (z. B. Quantenphysik), durchaus in bester Absicht, eine schlüssige, stringente Beweislage zu erbringen strebten. Aber, wie ich Laie finde, nicht zündend.
    Aber weiß denn der ausgeklügeltste Physiker z. B. was die Gravitation wirklich ist?
    Oder warum die a-priori-Ansätze zu q.e.d. führen bei den mathematischen Lösungen/Beweisen? Erhebend finde ich, daß der berühmte Mathematiker Pierre de Fermat (1607- 1665) die Nachwelt in Unruhe mit seinem nachstehenden Problem in die größten Wirrnisse geschickt hatte. (S. Wilkipedia)
    Großer Fermatscher Satz, bis 1994 Fermatsche Vermutung (oder auch Fermats Letzter Satz): Diese berühmteste aller auf Fermat zurückgehenden Behauptungen besagt, dass die diophantische Gleichung x^n+y^n=z^n
    mit für keine natürliche Zahl n > 2 erfüllt ist. Es gibt also keine Analoga zu den pythagoreischen Tripeln für die dritte oder höhere Potenzen. Berühmt wurde dieser Satz, weil Fermat in einer Randnotiz seines Exemplars der Arithmetica des Diophant behauptete, dafür einen „wahrhaft wunderbaren“ Beweis gefunden zu haben, für den aber „auf dem Rand nicht genug Platz“ sei:
    Cubem autem in duos cubos, aut quadratoquadratum in duos quadratoquadratos, et generaliter nullam in infinitum ultra quadratum potestatem in duos eiusdem nominis fas est dividere. Cuius rei demonstrationem mirabilem sane detexi. Hanc marginis exiguitas non caperet.
    Der Fall n = 4 wurde von Fermat an anderer Stelle bewiesen, weitere Fälle später von anderen Mathematikern. In ihrer Allgemeinheit blieb die Aussage bis Mitte der 1990er Jahre eines der berühmtesten ungelösten Probleme der Mathematik. Erst 1993 (publiziert 1995 mit einem Beitrag von Richard Taylor) gelang es dem britischen Mathematiker Andrew Wiles, die Fermatsche Vermutung zu beweisen. Daher wird diese auch als Satz von Fermat/Wiles oder Satz von Wiles und Taylor bezeichnet. (S. auch „Fermats letzter Satz“ v. Simon Singh bei dtv)
    Also, hoffen wir noch weiter auf den klugen, gegenwärtigen, zukünftigen (Eier-)kopf, der der H. aus ihrer Beweislagennot hilft. Heilen kann man jedoch mit ihr ohne Beweise, dafür verbürge ich mich in personam, bei eigener, praktischer an mir selbst stattgefundener Heilung. Und zwar ohne irgendwelchem geistig-seelischen Schnickschnack. Honi soit qui mal y pense ;-)
    ..
    Don Alphonso@: Da hätten Sie mit der faschistischen Architektur auf dem Weg nach Rom schon in Brixen ein Beispiel haben können.
    http://www.stol.it/index.php/Artikel/Chronik-im-Ueberblick/Lokal/Unterrichtsmaterial-zu-Faschismus-Architektur-online

  255. Mein Kater Leo scheint diesen...
    Mein Kater Leo scheint diesen Block zu lesen. Nach meinem Beitrag von gestern fand ich ihn ein paar Stunden später auf unserer grünen Mülltonne.

  256. donna laura et Filou@: Wir...
    donna laura et Filou@: Wir hatten mal einen Abessinier Felide, der wurde rassistisch wie die hiesigen Katzen nun mal sind, am Schwanzansatz gebissen, sodaß sich eine fürchterlicher, eiternder Abszeß bildete. Die Katze versteckte sich schon unter einem Schrank und wollte sterben. Sie bekam ein Globuli hepar sulphuri D30 unter die Zunge geschoben und sprang von einer Minute auf die Andere munter herum und die Beule platzte auf, sofort wurde der Eiter aufgeleckt.
    Nicht nur Katzen werden geliebt.
    Filou, Sie werden hier im Blog, zumindest von einigen wissenden Damen, sogar geliebt. Man weiß nicht wie Sie das bringen.

  257. Plindos@, dat losse mer jetz...
    Plindos@, dat losse mer jetz even so stonn…

  258. Heilkunst. @Plindos. Bei den...
    Heilkunst. @Plindos. Bei den Erzählungen der Sterngucker, Wasserrührer, Naturstoffextrahierer, … kann ich nicht immer aufmerksam zuhören. Aber wenn es wirkt, wirkt es wohl.
    Vor einer Weile hatte ich diesen Link schon mal genannt, weil mich das Ausmaß dieser „Erwartungs- Wirkung“ beeindruckt.
    http://stm.sciencemag.org/content/3/70/70ra14.abstract
    Mit Naturstoffen muss man manchmal aufpassen. Pflanzen können ja nicht weglaufen und die wehren sich mit Gift, hässlich oft. Ob immer alle ganz genau wissen, welche Wirkstoffe nach welcher Zeit in welcher Konzentration da im Extrakt sind, bin ich mir nicht so sicher, sollte man aber eigentlich schon wissen. Das ist ein häufiges Problem mit den Behörden (oft zum Glück).
    Wer heilt hat recht, heißt es, selbst Hand Auflegen soll wirken. (Nicht immer, aber kann wohl auch.)
    Solange etwas nicht schadet, aber einem Menschen hilft, ist ja alles bestens.
    Wie was mechanistisch funktioniert, ist eine andere Frage.
    Ich staune immer wieder darüber, wie kraftvoll die in den eigenen Zellen vorhandenen Wirkstoffe (truly potent stuff) funktionieren können, in alle Richtungen hin: Gockelkämpfe und Empörung, Kummer und Krankheit, Wohlergehen und Heilung. Diese Tastatur bei sich selber kennen und auch in Richtung Heilung spielen zu lernen, gönne ich jedem von Herzen. Experimentatoren gehen manchmal auch schon mal etwas direkter an eine Frage heran. http://eaglemanlab.net/media-outreach
    David’s Buch „Sum“ habe ich gerne gelesen.
    @DA, mich beeindrucken immer wieder Sorgfalt, Präzision, Klarheit, Scharfsinn, Treffsicherheit, Überzeugungskraft und Fairness in der Argumentation mancher kinderloser Zeitgenossen und ihr feinfühliges, empathisches Miteinbeziehen ihrer detaillierten Kenntnisse darüber, wessen Leben sie mit ihren Publikationen berühren. Hochkulturen sind da zu bestaunen.

  259. @JR
    quantenverschränkung:...

    @JR
    quantenverschränkung: heissa da bin ich dabei. herrn anton zeilinger, der hohe priester der verschränkung von philosophie und physik mit dalai lama in seinem labor. ich habe ihn das erste mal auf der dpg tagung in regensburg vor gut 10 jahren gehört.
    das physikalische experiment ist sauber gemacht, aber manch philosophische aussage daraus (kausallitätsprinzip etc.) mit verlaub m.e. nonsens. da haben ein paar physiker nicht sauber philosophie gelernt (geht jetzt nicht direkt gegen zeilinger)

  260. Lieber Don,
    wie haben Sie...

    Lieber Don,
    wie haben Sie eigentlich Ihre leckeren Wochenmarktseinkäufe mit dem Fahrrad nach Hause gebracht? An Ihrer Rennmaschine lässt sich doch kein Transportbehältnis festmachen. Haben Sie sich das Lastenfahrrad Ihrer Wirtin geliehen oder lassen Sie liefern?

  261. Lieber Plindos,
    "... Aber...

    Lieber Plindos,
    „… Aber weiß denn der ausgeklügeltste Physiker z. B. was die Gravitation wirklich ist?“. Zum Wissenschaftlichen Ansatz der Physik gibt es m.E. wenig bessere Erklärungen als die von Feynman in seinen Lectures on Physics, hier deutsch zitiert (1-1 Einleitung …5. Absatz: „Das Prinzip der Wissenschaft, fast die Definition, ist folgendes …“ (http://books.google.de/books?id=bxwj4KdqItMC&pg=PA355&lpg=PA355&dq=Feynman-+wissenschaft+prinzip&source=bl&ots=KT4GbAre-h&sig=enR1VJ_beQ_KpoG_J2Yyu6Vw0s4&hl=de&ei=tcKpTcXaE4_IswbHvZidCA&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=2&ved=0CCUQ6AEwAQ#v=onepage&q&f=false).
    .
    Es stellt sich dem Physiker also nicht die Frage „Was ist die Gravitation wirklich“, sondern welche Naturgesetze gibt es dazu. Diese beschreiben dann den Begriff Gravitation.

  262. Am Lenker baumelnd natürlich....
    Am Lenker baumelnd natürlich. A la Grossmutter, auch imn italienischen Verkehr. Kein Risiko, kein Spass.

  263. Und mit der anderen Hand noch...
    Und mit der anderen Hand noch photographiert.

  264. Molière hielt die...
    Molière hielt die Schulmedizin für das größte anzunehmende Gesundheitsrisiko. Eingebildete Kranke jedenfalls sind mit der Homöopathie am besten bedient, denn Schaden kann’s nur dem Geldbeutel. Wenn Hypochondrie eine anerkannte Krankheit wäre, dann würde ich als Schulmediziner die Homöopathie als Normaltherapie empfehlen.

  265. Um Jotteswillen, Herr Meier,...
    Um Jotteswillen, Herr Meier, Homoeopathie schadet nur dem Geldbeutel? Nein, das ist doch der groesste Schaden ueberhaupt. Was ist ein appes Bein dagegen? Nichts! Mein braucht das Geld um jemanden zu haben, der das Appe wieder anne macht.

  266. HansMeier555@: Gewiß, so in...
    HansMeier555@: Gewiß, so in etwa. Dennoch, auch Molière mußte sterben. Vielleicht an einem fachlich-wissenschaftlich einwandfrei gesetztem Klistier oder einem zu lang andauernden Aderlaß?
    ..
    JR@: Die tiefe Skepsis (somit auch meine) von William Gaddis gegenüber dem anscheinend „Richtigen“ äusserte sich in seinem Roman „Die Fälschung der Welt“ oder auch in „JR“. Dazu sei eine schüchterne Frage an Sie erlaubt: Haben Sie etwa auch schon mit elf Jahren ein unüberschaubares Finanzimperium gegründet ;-)?
    ..
    Don Alphonso@:…und mit der andern Hand, man glaubt es kaum. Aufklärung, keine halbe oder nur dämmernde, tut not.

  267. @nauplius, versuchen Sie es...
    @nauplius, versuchen Sie es nicht, es hat offensichtlich keinen Sinn, da biowissenschaftlich zu argumentieren in dieser Runde. Medizin und das Funktionieren von Organismen erschliesst sich nicht dem Laien, der ein bisschen was ueber Physik liest oder unkontrollierte Experimente mit Hauskatzen macht. Die Kunst des schluessigen Experimentes will gelernt sein und wahre Aufklaerung ist ein schwieriges Geschaeft, braucht Methode. Mundus vult decipi.

  268. bertholdIV@: Auch so ein...
    bertholdIV@: Auch so ein Historismusverschnitt, ein Trumm in Ränesangse, das Domizil der DPG in Bad Honnef.
    Und dann in dem Publikationsorgan monatlich auf glänzendem Papier die ebenso glänzend vorsortierten Forschungsergebnisse…Philosophie kommt darinnen allerdings nicht vor…
    Filou@. Üm Jodeswille, is dat appene Been ad widde aanjehäällt?

  269. @alle: ist ja ein munteres...
    @alle: ist ja ein munteres Gespräch hier. Sehr erfreut bin ich über die Schlenker zu den Geisteswissenschaften.
    @HansMeier555 („das ist keine Buchwissenschaft“): da sagen Sie etwas sehr wahres…
    @georgy koentges: von mir aus können Sie gern mehr über die Chinesen der Han-Zeit schreiben, die meisten dürften in chinesischer Geschichte eher unterbelichtet sein. Ansonsten teile ich so einige Ihrer Abneigungen – nein, man will wirklich nicht alles von allen wissen.

    Auch heute wieder weitgehend touristenfrei, der Schloßpark ist jetzt an der Parterrebordüre sehr hübsch mit Blumen bepflanzt, die roten Tulpen und die lila Lupinen brauchen aber noch 2, 3 Tage, bis sie aufgehen und alles in voller Pracht blüht. Die Gärtner haben ein paar Nadelgewächse (weiß nicht, was es ist, es hat weiche Nadeln) sonderbar frisiert, wie Spießchen mit Zylinder unten, Absatz, Teller, Absatz, Kugel, Absatz, Kegel. Die vor ca. 2, 3 Jahren türkis gestrichenen Blumenkübel mit den goldenen Masken sehen immer noch aus wie neu. Der Riesling im Schankgarten mit dem schönen Gartenzaun hat geschmeckt.

    Die Plastikstühle in Mantua waren wohl grün, oder? Letztes Jahr in Mailand neben dem Feltrinelli gab es in so einem Straßencafé mit mutmaßlich tschechischer Bedienung neben dem Feltrinelli welche in grün… hier in Berlin waren die in weiß mehrere Jahre „die Rage“, wie meine holländische Freundin das immer nennt, aber inzwischen sind sie wie ausgestorben. Die Seuche mit den mutmaßlich chinesischen Dünnblechstühlen leider immer noch nicht.

  270. Ach ja, der kleine Laden mit...
    Ach ja, der kleine Laden mit dem gerührten („levitierten“) Wasser, den es mal 3 Straßen weiter gab, hat sich einige Jahre gehalten (weit mehr als ich erwartete), ist aber schon lange weg.

  271. @Plindos
    .
    Molière lebt....

    @Plindos
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    Molière lebt.

  272. JR@: Im Ernst, sehr...
    JR@: Im Ernst, sehr brauchbarer Literaturhinweis, „der Feymann“. Besten Dank!

  273. Erst dem ersatzlosen Wegstrich...
    Erst dem ersatzlosen Wegstrich sämtlicher geisteswissenschaftlicher Fakultäten und Lehrstühle in Deutschland werden originelle und produktive Ansichten und Ideen wieder Verbreitung finden.
    Gelehrte wird es immer noch geben, und sie werden sich endlich nützlichen Aufgaben widmen müssen, z.B. als Hauslehrer beim Bankvorstand oder indem ihrem Herrn dabei helfen aus der (ebenfalls überfälligen) Privatisierung der staatlichen Kunstammlungen den größtmöglichen Nutzen zu ziehen.
    Hach, es gibt so viele Möglichkeiten.

  274. HansMeier555@: Ich vergaß das...
    HansMeier555@: Ich vergaß das Panthéon und die „Unsterblichen“. Aber dort liegt er meines Wissens nicht. Molière schlummert auf dem Père-Lachaise der Auferstehung entgegen. Natürlich lebt er in den Schüler- und Liebhaberauf-führungen….und in unseren Herzen.

  275. Mundus vult decipi....Sane et...
    Mundus vult decipi….Sane et sapiens contemptus iurgia nectit

  276. Das Römische Reich ist...
    Das Römische Reich ist untergangen, weil es keine Universitäten hatte.

  277. Und das ancien régime ist...
    Und das ancien régime ist untergangen, weil es zuviele Universitäten hatte.

  278. lieber georgy koentges, vasa...
    lieber georgy koentges, vasa vacua maxime sonant.
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    lieber HansMeier666, ein geisteswissenschaftler hat nicht unbedingt verarmt zu sein, im gegenteil, nur ein mensch mit zeit und musse ist der geisteswissenschaft fähig.
    .
    alii sementem faciunt, alii metunt.

  279. Nun ja, Moliere lebt noch und...
    Nun ja, Moliere lebt noch und wird nicht nur bei Schuelerauffuehrung gespielt. In ganz exquisiten Faellen sogar noch im Original-und Original Rampenlicht.
    .
    http://www.youtube.com/watch?v=LOoPhuPiv_k

  280. @JR
    vorsicht mit feynman als...

    @JR
    vorsicht mit feynman als wissenschaftstheoretiker. er kann zwar viel mit pfadintegralen etc. und das von ihnen beschriebene buch, aber als wissenschaftstheoretiker m.e. nicht relevant

  281. @HansMeier555: werden wir dann...
    @HansMeier555: werden wir dann untergehen weil wir nur noch bachelor-produktionsanstalten habe, die sich unversitäten nennen?

  282. @donna laura und alle. Werde...
    @donna laura und alle. Werde Sie nicht mehr mit Verquollenem und Hohlem in Zukunft belaestigen. Brauche ich nicht. Haben Sie Verzeihung fuer die Stoerung, Don. mfG, GK.

  283. lieber Georgy Koentges, bitte...
    lieber Georgy Koentges, bitte beehren Sie uns ab und an mit Ihrer Gegenwart. Es wäre schön,wieder etwas zu lesen. Auch wenn es Ihnen verquollen und hohl erscheinen mag, so ist es für mich ein Blick in eine intelligente, reiche Seele, ein Erfassen, was Sie, vielleicht nur am Rande, aber umtreibt, beschäftigt. So etwas bekomme ich viel zu selten. Soviel zu meinem Egoismus. Zu viele Menschen sind damit beschäftigt, sich zu verstecken. Maskenball, auch hier. Herr Paul sollte damit einmal aufräumen ripsch rapsch fetz fetz :-)
    .
    Auch könnte man die Frage stellen,warum die kluge (!) Küchenschabe sich mit (uns Menschen noch unerschlossenen) Antibiotika wappnet gegen die Zumutungen ihres Lebensumfeldes — und nicht mit — Wasser!
    .
    Herzliche Grüße

  284. P.S.: also weiter im...
    P.S.: also weiter im „einfach-so“ – Modus (Danke HM 555 weiter oben)
    und ja: HM 555: „wer Rossini singt, muss auch Verdi summen“ (im vorangegangenen Blog)
    und: Katze, Hund, Maus, Fisch, Bär: das Licht kommt aus Americare. Aber warum nur war Toqueville so entäuscht, als er hinter den griechischen Fassaden bei der Landung in Boston Holzfassaden entdecken musste (etwa so, wie der Hollywood-Schriftzug)!!!?

  285. lieber georgy koentges,...
    lieber georgy koentges,
    gerade lese ich ihren eintrag und ich befürchte bestürzt, dass sie meinen absichtlich – eben um kohärenz zwischen den beiden aussagen herzustellen – lateinisch gehaltenen einwurf ganz anders lasen, als ich ihn meinte. gemeint habe ich ihn als bestätigung ihrer lateinischen aussage ‚mundus etc.‘ (wer betrogen werden möchte, ist oft ziemlich hohl, scheppert dafür aber am lautesten).
    .
    wenn sie, lieber georgy koentges, ihn anders ausgelegt haben, täte mir das sehr leid, wirklich. ihre ausführungen finde ich belebend und erfrischend: zuweilen muss mal ein neuer wind in den salon, der in letzter zeit einiges durchmachen musste.
    .
    selbstverständlich werde ich auch künftig – auch aus zeitgründen, aber auch weil dies ein salon, und zum glück kein rigorosum ist – selten das en detail ausführen, was ich meine, sondern weiterhin interpretationsspielraum im doppeldeutigen eröffnen
    – bitte zum eigenschutz immer nur das positive herauslesen, denn zumeist ist es sogar so gemeint, da ich ein freundlicher und höflicher mensch fern jeder misanthropie bin, auch im wahren leben.
    wenn es etwas zu mosern gibt, so werde ich gelegentlich konkret, oder schweige.
    .
    v.Natzmer ist vollumfänglich zuzustimmen.

  286. @georgy koentges
    bitte beehren...

    @georgy koentges
    bitte beehren sie uns weiterhin, wäre wirklich schade

  287. Vielen Dank fuer die...
    Vielen Dank fuer die freundlichen Zusprueche, v.Natzmer, Donna Laura und BertholdIV. Wenn ich das richtig verstehe, dann habe ich wohl dann einiges auf verschiedenen Ebenen falsch verstanden und mehr Subtexte gelesen, als da waren. Kenne die Gruppe hier nicht. Mein innerer Stichling, der hochgradig der magischen Unterwanderung des Alltags abhold ist, wozu auch die Ideologie der H gehoert – , der ist dann wohl auf falsche Muster und Schluesselreize angesprungen ;-) Verzeihung. Bin in Eile, morgen abend mehr zu meinen kleinen Funden in der chinesischen Geistesgeschichte.

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